Certolizumab Pegol erhält Zulassungsempfehlung zur Behandlung

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CHMP empfiehlt Indikationserweiterung für Certolizumab Pegol
Certolizumab Pegol erhält Zulassungsempfehlung
zur Behandlung der schweren aktiven axialen
Spondyloarthritis
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for
Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines
Agency, EMA) hat am 19. September 2013 die Empfehlung zur Zulassung von
Cimzia® (Certolizumab Pegol, CZP) bei erwachsenen Patienten mit schwerer
axialer Spondyloarthritis (axSpA) ausgesprochen. Die Zulassungsempfehlung
schließt sowohl Patienten mit ankylosierender Spondylitis (AS) als auch
Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA) mit
ein. Sie basiert auf den klinischen Daten der RAPIDTM-axSpA-Studie, der ersten
randomisierten, kontrollierten Phase-III-Studie, die neben AS-Patienten auch
solche mit nr-axSpA untersuchte. Die endgültige Entscheidung der Europäischen
Kommission über die Zulassung von Certolizumab Pegol wird für das letzte
Quartal dieses Jahres erwartet. Certolizumab Pegol ist in Deutschland bereits für
die Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven Rheumatoiden Arthritis
(RA) bei erwachsenen Patienten zugelassen.
Monheim/Brüssel, 24. September 2013 – Pressemitteilung
PRESSEKONTAKT
Die Empfehlung des CHMP zu Certolizumab Pegol für die Behandlung der
axialen Spondyloarthritis folgt der Prüfung der Studiendaten aus der laufenden
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RAPID -axSpA-Studie durch die EMA. Bei der axialen Spondyloarthritis
handelt es sich um eine Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule und die
Sakroiliakalgelenke betrifft. Das Krankheitsbild umfasst sowohl die
ankylosierende Spondylitis (AS) als auch die noch nicht röntgenologisch
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nachweisbare axiale Spondyloarthritis (nr-axSpA).
„Die positive Bewertung des CHMP ist ein wichtiger Meilenstein, da sie
Menschen mit schwerer aktiver axialer Spondyloarthritis in Europa schon bald
eine neue Behandlungsoption ermöglichen könnte –unabhängig davon, ob die
Schäden an ihren Sakroiliakalgelenken bereits röntgenologisch nachweisbar
sind oder nicht", kommentierte Professor Dr. Iris Löw-Friedrich, Chief Medical
Officer und Executive Vice President bei UCB, die CHMP-Empfehlung. „Dies ist
besonders wichtig für Patienten mit axialer Spondyloarthritis ohne
radiologischen Nachweis einer AS. Obwohl ihre Symptome genauso belastend
sein können wie jene von Patienten mit AS, stehen ihnen derzeit lediglich
begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung."
TM
UCB Pharma GmbH
Jörn Kaiser
Product Manager Immunology
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Tel. 02173/48-3271
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Communications Manager
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Tel. 06123/7057-27
Als erste randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie umfasste die RAPID axSpA-Studie sowohl Patienten mit AS wie auch nr-axSpA-Patienten mit aktiver
Erkrankung und ungenügendem Ansprechen auf mindestens ein nicht2
steroidales Antirheumatikum (NSAR). Die Patienten (n=325) erhielten
randomisiert entweder Placebo (n=107) oder CZP 400 mg in den Wochen 0,2 und 4 als
Initialdosis, gefolgt von entweder 200 mg CZP alle zwei Wochen (n=107) oder 400 mg CZP alle
4 Wochen (n=111). Patienten der Placebogruppe, die in den Wochen 14 und 16 keine
ASAS20-Verbesserung erreichten, wurden nach Woche 16 erneut randomisiert auf eine CZPTherapie 200 mg alle zwei Wochen bzw. CZP 400 mg alle vier Wochen nach einer jeweiligen
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Initialdosis von 400 mg CZP in Woche 16, 18 und 20 umgestellt. Primärer Endpunkt der Studie,
die eine Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Certolizumab Pegol bei Patienten mit
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aktiver axSpA zum Ziel hat, war das ASAS20-Ansprechen nach 12 Wochen. Hierbei zeigten
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sich signifikante Verbesserungen in beiden Dosierungsregimen von Certolizumab Pegol. Das
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Nebenwirkungsprofil von Certolizumab Pegol war in RAPID -axSpA vergleichbar mit dem, das
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bereits aus klinischen Studien zur RA mit dem Wirkstoff bekannt ist.
Certolizumab Pegol ist in der Europäischen Union in Kombination mit Methotrexat (MTX) bereits
seit 2009 zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Rheumatoiden Arthritis (RA) bei
erwachsenen Patienten zugelassen, wenn das Ansprechen auf langwirksame Antirheumatika
(Disease-Modifying Antirheumatic Drugs, DMARDs) einschließlich Methotrexat (MTX)
ungenügend war. In Fällen von Unverträglichkeit gegenüber MTX oder wenn die Fortsetzung der
Behandlung mit MTX ungeeignet ist, kann Certolizumab Pegol auch als Monotherapie
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verabreicht werden.
Die formelle Zulassung obliegt nun der Europäischen Kommission, die ihre Entscheidung für
gewöhnlich innerhalb von zwei Monaten nach der CHMP-Empfehlung trifft und im Allgemeinen
der Empfehlung des CHMP folgt. Derzeit prüft die EMA zusätzlich die Zulassung von
Certolizumab Pegol für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit aktiver PsoriasisArthritis (PsA). Die Zulassung sowohl für axSpA als auch für PsA wird gegenwärtig zudem von
der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) geprüft.
Weiterführende Informationen für die Herausgeber
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Über Cimzia
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Cimzia (Certolizumab Pegol) ist das einzige PEGylierte anti-TNF (Tumornekrosefaktor).
Certolizumab Pegol hat eine hohe Affinität für humanes TNF-alpha und neutralisiert die
pathophysiologischen Wirkungen von TNF-alpha selektiv. In den vergangenen zehn Jahren hat
sich TNF-alpha als ein Hauptziel von Grundlagenforschungen und klinischen Untersuchungen
herauskristallisiert. Dieses Zytokin spielt eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung der
pathologischen Entzündung. Die Überproduktion von TNF-alpha konnte mittlerweile mit einer
Reihe von Krankheiten in Verbindung gebracht werden.
Die Europäische Zulassungsbehörde EMA hat am 1. Oktober 2009 Certolizumab Pegol in
Kombination mit Methotrexat (MTX) für die Behandlung der mittelschweren bis schweren,
aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten, wenn das Ansprechen auf
langwirksame Antirheumatika (Disease-Modifying Antirheumatic Drugs [DMARDS])
einschließlich Methotrexat ungenügend war, zugelassen.
In Fällen von Unverträglichkeit gegenüber Methotrexat oder wenn die Fortsetzung der
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Behandlung mit Methotrexat ungeeignet ist, kann Cimzia als Monotherapie verabreicht werden.
Wichtige Informationen zur Verträglichkeit finden Sie in der ausführlichen
Fachinformation, die unter
http://www.ucb.de/produkte/Produktliste/Immunologie/Cimzia%C2%AE zum Download zur
Verfügung steht.
UCB News
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Über UCB
UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches
Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und
Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und
Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere
Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2012 ein Umsatzvolumen von 3,4 Mrd. € und
beschäftigt mehr als 9.000 Mitarbeiter in über 40 Ländern.
UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt.
Diese Presseerklärung enthält Annahmen, Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen
Entwicklung der Branche, des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und des
Unternehmens. Diese Annahmen, Erwartungen und Prognosen sind unsicher und unterliegen
jederzeit einem Änderungsrisiko. Dies kann zur Folge haben, dass zukünftige Berichte und
Fakten des Unternehmens wesentlich von den hier skizzierten Aussichten abweichen. Das
Unternehmen übernimmt keinerlei Verantwortung für die Aktualisierung derartiger Annahmen,
Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Branche, des rechtlichen und
wirtschaftlichen Rahmens und des Unternehmens.
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1
Poddubnyy D, Rudwaleit M. Early Spondyloarthritis. Rheum Dis Clin North Am. 2012; 38(2): 387-403.
Landewé R et al. Effect of certolizumab pegol on signs and symptoms of axial spondyloarthritis,
including ankylosing spondylitis and non-radiographic axial spondyloarthritis: 24-week results of RAPIDaxSpA study. Published Online First: September 6, 2013. doi:10.1136/annrheumdis-2013-204231.
3
ClinicalTrials.gov. Certolizumab pegol in subjects with active axial spondyloarthritis.
http://www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01087762?term=certolizumab+pegol+and+axial+spondyloart
hritis&rank=1 (Letzter Zugriff am 20.09.2013).
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Fachinformation Cimzia 200 mg Injektionslösung. Stand April 2013.
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