zum - SAG Deutschland

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impuls
24
Das Kundenmagazin deR SAG | november 2010
Intelligente
Instandhaltung
Software bewertet den Zustand
von Gasdruckregelanlagen
Open-Source-Lösung
WebGIS: Einfacher Zugriff auf Geodaten
Zuverlässiger Partner
Bohlen & Doyen verstärkt die SAG-Gruppe
Inhaltsverzeichnis
4
Interview
interview
projekte / Produkte
4 Kommunale Energieversorgung
9Wertschöpfung
Der Jurist Hans-Joachim Reck, geschäftsführendes Präsidialmitglied
und Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen,
über die künftige Rolle der Stadtwerke.
Smart Maintenance
10
Lösungen
Netzstudien
VKU/Werner Schuering; SAG (2); Jonas Ratermann; Bohlen & doyen
6 Smart Maintenance
10Kalkulierte Sicherheit
Ideal für Stadtwerke: Netzstudien garantieren störungsfreie und
dauerhafte Stromversorgung.
11Schnell und effizient
GBOS stellt Informationen aus den
Geoinformationssystemen für die
Nutzung in den Netzbetriebsprozessen bereit.
Die RheinEnergie AG reagiert auf
zunehmende Berichtspflichten: Sie
setzt auf ein „intelligentes“ Bewertungsverfahren für den Zustand
von Gasdruckregelanlagen der
SAG.
12Potenziale entdecken
Kosten senken und dabei die
Qualität erhöhen: Das Analyseverfahren NIS.Check verbessert die
Prozessqualität in Verteilnetzen.
8WebGIS
Mit der auf Open Source basierten
Anwendung stellt der Geschäfts­
bereich CeGIT Energieversorgern
eine qualifizierte OnlinePlanauskunft zur Verfügung.
6
Mit MABI2.0 steht Unternehmen
eine moderne Software für das Instandhaltungsmanagement zur
Verfügung.
14
13Breitband
SAG Kundentag 2010
Die Netz-Offensive München ist
eines der Modellprojekte, die
­Immobilien an moderne Glas­
fasernetze anschließen.
SAG Kundentag 2010
14Smarte Energiewirtschaft
Im Fokus der Vorträge und Gespräche während der Kundenveranstaltung stand die künftige Entwicklung der Energiewirtschaft
und -netze.
Wachstum
15Verstärkung für SAG
15
2
Bohlen & Doyen
Mit der Bohlen & Doyen Bauunternehmung GmbH verstärkt sich die
SAG Gruppe um einen anerkannt
zuverlässigen Partner.
Impuls #24
Editorial
»Das Stromnetz der Zukunft wird Interaktion und Kommunikation
von Verbrauchern und Erzeugern ermöglichen.«
Karl-Michael Fuhr, Vorsitzender der Geschäftsführung
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der Bau moderner Energienetze wird eines der größten Infrastrukturprojekte in den nächsten zehn bis
zwanzig Jahren sein. Nicht umsonst hat die Bundesregierung in ihrem kürzlich erschienenen Energiekonzept dem Ausbau der Netzinfrastruktur ein eigenes Kapitel gewidmet. Darin heißt es nicht nur, dass ein
leistungsfähiges Stromnetz eine entscheidende Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer
Energien ist, sondern auch, dass die Netze intelligent werden müssen. Doch allein das Austauschen der
herkömmlichen Zählerinfrastruktur gegen digitale Zähler wird nicht ausreichen. Auf dem Weg zum
„Smart Grid“ werden noch einige Hürden mehr zu nehmen sein.
Die vorliegende Ausgabe unseres Kundenmagazins fokussiert einen der zentralen Aspekte auf dem Weg
zur smarten Energiewirtschaft – die Daten. Viele Investitionsentscheidungen basieren heute auf unterschiedlichen Daten in unterschiedlicher Qualität. Ziel muss es sein, mit einer konsistenten Datenbasis
gesicherte Kenntnisse über die Betriebsmittel im Netz zu erlangen und diese effizient einzusetzen. Unser Kundenmagazin stellt Ihnen dazu schwerpunktmäßig Produkte und Lösungen des Geschäftsgebiets
CeGIT vor, die gerade für Stadtwerke und deren Netzinfrastruktur sehr interessant sind.
Wie wichtig die Rolle der Stadtwerke auf dem Weg zum Smart Grid sein wird, erläutert im impuls-Interview Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). In einer
zunehmend dezentralisierten Energieerzeugung wird die Bedeutung der Stadtwerke kontinuierlich zunehmen, und schon heute investieren sie in neue Geschäftsfelder wie zum Beispiel die Elektromobilität.
Am Ende dieser Ausgabe stellen wir Ihnen ein neues Unternehmen der SAG-Gruppe vor. Am 22. Oktober
2010 konnte der Erwerb der Bohlen & Doyen Bauunternehmung GmbH erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dieser Akquisition stärkt die SAG ihre Marktposition in Deutschland und in Europa. Über das gemeinsame Produktportfolio und die Vorteile, die sich daraus für unsere Kunden ergeben, informieren wir
Sie ausführlich in der nächsten Ausgabe der impuls.
Herzlichst Ihr
Karl-Michael Fuhr
Impuls #24
3
interview
Stadtwerke – Zukunft der
deutschen Energieversorgung?
Die Entwicklung der deutschen Energiewirtschaft stand zu keiner Zeit mehr im Fokus der Öffentlichkeit als
heute. Stichworte wie Anreizregulierung, Atomkonsens oder Rekommunalisierung befeuern die Diskussion.
Der Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen Hans-Joachim Reck zeigt im impulsInterview, welchen Beitrag die Stadtwerke in der Zukunft leisten werden.
4
Impuls #24
interview
impuls: Herr Reck, der Verband kommunaler Unternehmen vertritt zahlreiche
kommunalwirtschaftliche Unternehmen.
Welche Rolle spielen diese für den Wirtschaftsmotor Deutschland?
Hans-Joachim Reck: Die kommunalen
Unternehmen sind der energiepolitische Mittelstand Deutschlands. Wir
als VKU vertreten rund 1 400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den
Bereichen Energie, Wasser/Abwasser
und Abfallwirtschaft. 2008 haben wir
Umsatzerlöse von rund 92 Milliarden
Euro erwirtschaftet und etwa 8,8 Milliarden Euro investiert. 80 Prozent unserer Aufträge gehen an die lokalen
und regionalen Unternehmen. Mit
240 000 Beschäftigten befeuern kommunale Unternehmen den Wirtschaftsmotor sehr deutlich. Im Energiebereich
befinden sich derzeit kommunale
Kraftwerksinvestitionen in der Größenordnung von 6,5 Milliarden Euro in
Bau, Genehmigung oder Planung. Insgesamt über zehn Milliarden Euro wollen die Stadtwerke in hoch effiziente
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und in
den Ausbau erneuerbarer Energien investieren.
Der Jurist HansJoachim Reck ist
seit dem 1. September 2007 geschäftsführendes
Präsidialmitglied
und Hauptgeschäftsführer des
Verbands kommunaler Unternehmen
(VKU) in Berlin.
Der VKU ist der
Verband für kommunal bestimmte
Infrastruktur- und
Wirtschaftsunternehmungen.
VKU/Werner Schuering
»Unzureichende Vorgaben der
Regulierung und der Politik können
eine schnelle Entwicklung von
smarten Technologien verzögern.«
impuls: Wie sehen Sie gerade die Rolle
von Stadtwerken vor dem Hintergrund
der aktuellen Diskussionen in der Energiewirtschaft?
Hans-Joachim Reck: Die Stadtwerke
müssen in der aktuellen Diskussion um
das Energiekonzept der Bundesregierung stärker berücksichtigt werden.
Die wettbewerbliche Komponente darf
nicht außer Acht gelassen werden, und
es muss eine Kompensation auf Erzeugungsseite geben. Alte Kohlekraftwerke der großen Energiekonzerne
könnten vom Netz genommen und
durch neue und hoch effiziente Kraftwerksanlagen anderer Wettbewerber,
wie den Stadtwerken, ersetzt werden.
impuls: Für den Auf- und Ausbau einer
dezentralen Energieversorgungsstruktur
wären Stadtwerke wichtige Impulsgeber.
Ist das dafür erforderliche Know-how
überall vorhanden?
Hans-Joachim Reck: Die Stadtwerke
stellen sich den Anforderungen zum
Aufbau einer dezentralen Energieversorgung. Kenntnisse über die Verhältnisse vor Ort sind hierbei nicht nur
wichtige Voraussetzung sondern sogar
ein Erfolgsgarant. Das Know-how ist in
der Regel in ausreichendem Maße vor-
Impuls #24
handen. Es fehlen jedoch verlässliche
Rahmenbedingungen für sichere Inves­
titionen.
impuls: Smarte Technologien halten Einzug in die Energieversorgung. Wann ist
aus Ihrer Sicht mit durchgängig intelligenten Netzen zu rechnen, und wo liegen
heute die Schwierigkeiten?
Hans-Joachim Reck: Am Beispiel der
Smart Meter ist heute deutlich zu sehen, dass hohe Kosten, fehlende Kundenakzeptanz und unzureichende
Standards beziehungsweise Vorgaben
der Regulierung und Politik eine
schnelle Entwicklung der smarten
Technologien verzögern. Dennoch engagieren sich die Stadtwerke in diesen
Bereichen mit Pilotprojekten und ersten Produkten, um Erfahrungen zu
sammeln und um innovativen Kunden
attraktive Produkte anbieten zu können. Sollten die genannten Schwierigkeiten in absehbarer Zeit gelöst werden, können die Stadtwerke erheblich
dazu beitragen, die Entwicklung von
intelligenten Netzen in den nächs­ten
Jahren zu beschleunigen. Wir brauchen
jedoch nicht nur intelligente Netze,
sondern müssen die Verteilnetze ausbauen. 400 Milliarden Euro werden
europaweit dafür benötigt. Für die
Stadtwerke bedeutet das einen zweistelligen Milliardenbetrag.
impuls: Inwieweit schätzen Sie Rekommunalisierung als den richtigen Zukunftsweg ein? Was sollten die Stadtwerke besonders beachten?
Hans-Joachim Reck: Durch die auslaufenden Konzessionsverträge ergeben
sich bundesweit interessante Handlungsoptionen für kommunale Unternehmen. Rund 3 000 Verträge laufen
in den nächsten Jahren aus. Bisher haben die Stadtwerke bundesweit 100
neue Konzessionen übernommen. Zudem sind allein in den letzten drei Jahren 35 neue Stadtwerke gegründet
worden. Welcher Weg dabei gewählt
wird, ist natürlich Angelegenheit der
Kommunen. Es sollte nur immer eine
wirtschaftliche Entscheidung sein, und
in vielen Fällen bietet sich eine Kooperation mit bereits bestehenden kommunalwirtschaftlichen Unternehmen in
der Region an.
impuls: Das Energiekonzept der Bundesregierung steht. Welche Auswirkungen
wird die Laufzeitverlängerung auf die
­Energieerzeugung in Deutschland haben?
Hans-Joachim Reck: Die Stadtwerke
sind von dem Energiekonzept der Bundesregierung sehr enttäuscht. Die
Marktmacht der großen Konzerne bei
der Energieerzeugung wird dadurch zementiert. Die Bundesregierung riskiert
damit, dass viele der kommunalen
Inves­titionen für den Ausbau erneuer-
barer Energien und Kraft-Wärme-Kopplung nicht getätigt werden. Damit behindert die Bundesregierung nicht nur den
Wettbewerb, sondern auch die dringend
notwendige Modernisierung des Kraftwerksparks. Wir erwarten, dass die Bundesregierung hier noch einen Marktausgleich vornimmt, damit die Stadtwerke
nicht einseitig benachteiligt werden.
»Stadtwerke investieren
verstärkt in neue
Geschäftsfelder wie
Elektromobilität.«
impuls: Wo werden sich Stadtwerke in
den nächsten zehn Jahren hin entwickeln
müssen, und wie können Dienstleister sie
wirksam unterstützen?
Hans-Joachim Reck: Die Bedeutung
der Stadtwerke wird mit einer weiteren
Dezentralisierung der Energieerzeugung und Energieversorgung deutlich
zunehmen. Auch die Aufgaben der
Stadtwerke werden dadurch komplexer
und schwieriger. Diese können – bei
fehlendem eigenem Know-how – durch
Kooperationen oder möglicherweise
durch die Unterstützung von Dienstleis­
tern sinnvoll gemeistert werden. Zudem investieren die Stadtwerke verstärkt in neue Geschäftsfelder wie
Breitband und Elektromobilität. Damit
stärken sie gleichzeitig ihre lokale Verantwortung. Eine kürzlich erschienene
Umfrage von TNS Emnid bescheinigt
den Stadtwerken schon jetzt höchste
Vertrauenswerte bei Deutschlands
Bürgerinnen und Bürgern. Die Teilnehmer wünschten sich zudem eine stärkere Rolle der Stadtwerke in der Energieerzeugung. Dieser Trend wird anhalten – und im Ergebnis wird der Erfolg
der Stadtwerke in den nächsten zehn
Jahren weiter zunehmen.
Kurzvita
Bevor Hans-Joachim Reck die Hauptgeschäftsführung des Verbands kommunaler Unternehmen übernahm,
war er lange Zeit in der Politik in
verschiedenen Funktionen aktiv: u.
a. von 1993 bis 1996 als Bundesgeschäftsführer der CDU und von 2003
bis 2005 als Generalsekretär der
CDU in Nordrhein-Westfalen. Seine
privatwirtschaftliche Erfahrung
kommt aus dem Engagement im
Management der Deutschen Telekom
AG und als Partner bei der Heidrick
& Struggles Unternehmensberatung
GmbH & Co. KG.
5
Lösungen
I
n der aktuellen Regulierungssituation werden die Berichtspflichten
der Netzbetreiber über Netzzustände, Ausbaupläne oder Störungen
immer umfassender. „Dies stellt an die
Betriebsprozesse der Netzbetreiber
höchste Anforderungen“, erläutert Thomas Wodtcke, Leiter Geschäftsgebiet
CeGIT der SAG. Anfragen der Regulierungsbehörde erfordern beispielsweise
in ungewohnt hohem Maße system- und
datenbankübergreifende Zugriffe auf
Kosten- und Netzinformationen. Um
­diese sicher zu handhaben, müssen
vorhandene IT-Systeme integriert und
Inhalte verschiedener Datenbanken angeglichen beziehungsweise um bisher
nicht erfasste Informationen ergänzt
werden. „Gleichzeitig stellt eine hohe
Qualität der Daten den ersten Schritt
auf dem Weg zur Smart Maintenance
dar“, so Wodtcke.
»Ineffiziente Prozesse
verursachen an den
Schnittstellen
hohe Kosten.«
Smart Ma Instan intelligent
Thomas Wodtcke,
Leiter Geschäftsgebiet CeGIT
Mitte 2008 schuf der VDE einen normativen Rahmen für die Instandhaltung
von Anlagen und Betriebsmitteln in
elektrischen Versorgungsnetzen. Er definiert die neuen Anforderungen an den
Netzbetrieb in einem systematisierten,
regelkreisartigen Instandhaltungsmanagement-Prozess (siehe Grafik).
Die Netzbetreiber passen ihre Arbeitsweisen und IT-Tools schrittweise
den sich verändernden Bedingungen
an. Verteilnetzbetreiber stellen besonders hohe Anforderungen an Lösungen
für die IT-Unterstützung von Asset Management und Asset Services. Täglich
fallen hier eine Reihe von Instandhaltungsaufgaben an: Wartung, Störungsbehebung, Neubau oder Erweiterung bestehender Anlagen.
All diese Aufgaben müssen nach verschiedenen Kriterien bewertet, priorisiert
und ausgeführt
werden. Vielfach
wird hier in der
Praxis über
mehrere Ebenen
mit dem Austausch von Papieren gearbeitet, bis das Einsatzpersonal vor
Ort ist. „Ineffiziente
Prozesse verursachen
6
SAG führt Bewertungsverfahren für den Zustand Systematischer
Prozess des
Instandhaltungs­
managements
an den verschiedenen Schnittstellen
Kos­ten. In einem den neuen Anforderungen genügenden Netzbetrieb laufen
geplante und ungeplante Maßnahmen
in einer Auftragsverwaltung zusammen
und werden dort technisch bewertet
sowie priorisiert“, erläutert Thomas
­Wodtcke.
Eine zuverlässige Expertise für Energienetze erfordert zunächst eine
Zustandserfassung
und -bewertung
für das vorhandene Netz, um
daraus relevante Sanierungskonzepte
zu entwickeln.
Im Bereich
Technischer
Service der
RheinEnergie AG
wurde im Auftrag
des Netzbetreibers
RNG ein Bewertungsverfahren für den
Zustand von Gasdruckregelanlagen
(GDR-Anlagen) erarbeitet, um die Optimierung der Instandhaltungsfristen
analog dem DVGW-Arbeitsblatt G 495
umzusetzen. Zusätzlich wurde ein Verfahren zur Bewertung der Bedeutung
von GDR-Anlagen entwickelt. Der Anlagenzustand wird möglichst detailliert
unter vertretbarem Aufwand erfasst,
um hieraus unter Einbeziehung der Anlagenbedeutung und der betrieblichen
Erfahrungswerte optimierte Instandhaltungszyklen für die GDR-Anlagen abzuleiten. Die Verfahren wurden bisher
mit MS-Access und MS-Excel abgebildet, mit dem Nachteil, dass ein entsprechender Aufwand für die Pflege und
Datenkonsistenz erforderlich war.
„Wesentliche Ziele des Projekts waren die Einbindung der Bewertungsverfahren und -ergebnisse (Zustand und
Bedeutung) in SAP-PM und damit der
weitere Ausbau der zentralen Nutzung
von SAP-PM sowie die Schaffung der
Impuls #24
Lösungen
Technischen Objekte im SAP-PM direkt
aufgerufen und als Grundlage für Entscheidungen auf Basis der Instandhaltungsstrategie herangezogen werden.
Darüber hinaus generiert das Bewertungsmodell basierend auf der Anlagenbewertung einen Vorschlag für die
Anpassung der Inspektions- und Wartungszyklen der GDR-Anlagen. Der erfolgreiche Abschluss des Projekts erfolgte nach der Abnahme im Juni 2009.
intenance –
dhaltung
organisiert
SAG
von Gasdruckregelanlagen bei RheinEnergie AG ein
Grundlagen für eine statistische Qualitätskontrolle von Zustands- und Messgrößen sowie die effiziente und zeitnahe Nutzung der Ergebnisse aus Funktionsprüfungen und Wartungen für die
Anlagenbewertung“, so der Leiter des
SAG-Geschäftsgebiets CeGIT.
Die Entscheidung für eine Umsetzung
mittels der Software xRCM aus dem
Hause SAG ermöglicht die Abbildung zuverlässigkeitsorientierter Bewertungsverfahren unter Einbindung von SAPPM. Die SAP-Software wird dabei um
­einen Baustein erweitert, welcher als
xRCM-plugin bezeichnet wird und die
Verbindung zur eigentlichen Bewertungssoftware, der xRCM engine, herstellt. xRCM nutzt die seitens SAP-PM
bereitgestellten Informationen und ergänzt sie um bewertungsrelevante Daten.
Das Bewertungsmodell ermittelt als
Bewertungsindizes der Anlage sowohl
den Gesamtzustand als auch die Bedeutung der Anlage. Die gewichtete
Impuls #24
Auswertung beider Kennzahlen führt zu
einer Priorisierung der Anlage. Für die
untergeordneten funktionalen Einheiten, die der Anlage über die Bewertungsstruktur zugeordnet sind, werden
Kennziffern für deren spezifischen Zustand ermittelt und in das mathematische Modell zur Gesamtbewertung
der Anlage einbezogen.
»Es wurden Grundlagen für
eine statistische Qualitätskontrolle
geschaffen.«
Die Bewertungsergebnisse werden
über das xRCM-Plug-in als Grundlage
für die Steuerung der Instandhaltungsprozesse in SAP-PM zur Verfügung gestellt. Neben einer priorisierten Liste
der GDR-Anlagen wurden grafische
Auswertungen zur Zustandsentwicklung der Anlage und deren funktionalen
Einheiten implementiert und können
über die Transaktionen zur Pflege der
Definierte Ziele erreicht
Mit der Einführung des Produkts
xRCM wurden folgende definierte
Ziele ereicht:
D
ie Instandhaltungs- und Maßnahmenplanung wird durch das Ermitteln
von Kennzahlen (Zustand, Bedeutung,
Priorität) optimiert. Die Anlagenbewertungen werden transparent nachvollzogen. Die Ergebnisse können im
zeitlichen Verlauf miteinander ver­
glichen werden.
E
ffizienzsteigerungsmöglichkeiten
bei Instandhaltungsfristen werden
systematisch aufgezeigt. Die Anlagenbewertung kann im Verhältnis zu
den unterschiedlichen Maßnahmetypen (IH-Fristen) dargestellt werden.
Das Anlageverhalten wird im zeitlichen Verlauf dargestellt.
D
ie zentrale Nutzung des SAP-PM in
den Instandhaltungsprozessen wurde
weiter ausgebaut. Der Nutzungsgrad
der etablierten Standardsysteme
wurde ausgeweitet. Die systematisierte Anlagenbewertung erfolgt auf
Basis des Standardprodukts SAP-PM,
das als zentrale Datenbasis genutzt
wird. Eine statistische Qualitätskontrolle und Auswertung von Zustandsdaten und Messgrößen ist möglich.
D
as strategische Asset Management
wird durch eine standardisierte Datenbasis im Tagesgeschäft unterstützt. Betriebsmittelscharfe Bewertungsdaten stehen breiter zur Verfügung. Daten zur Bildung von
Zustands­klassifizierungen werden
aus der zentralen Datenbasis zur Verfügung gestellt.
Mit erfolgreichem Abschluss der Einführung von xRCM können damit die
betrieblichen und unternehmerischen
Anforderungen an die Instandhaltung
von GDR-Anlagen gerade vor dem Hintergrund der Anreizregulierung noch
besser unterstützt werden. Vor dem
Hintergrund der Veränderungen im
Netz zu sogenannten Smart Grids wird
die Integration der Informationen aus
allen Betriebsprozessen immer wichtiger. Dies gilt nicht nur für Strom-, sondern zunehmend auch für Gasnetze.
Thomas Wodtcke, +49 231 725488-20
7
Lösungen
WebGIS –
Geodaten einfach nutzen
fotolia / deleted; SAG
Der Zugriff auf Informationen ist heute mehr denn je für viele Unternehmen
eine wichtige Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf von
Arbeitsprozessen. Immer die richtigen Informationen nutzen zu können,
ist gerade für Netzbetreiber von besonderer Bedeutung.
G
erade in den Planungs- und
Baubereichen wird die qualitätsgesicherte Leitungsauskunft
immer wichtiger. Kurze Planungsphasen und zügige Bauausführung sind nur
eine Voraussetzung für einen optimierten Lebenszyklus von Netz-Assets.
Seit fünf Jahren gibt es den 7/24-Zugriff
auf eine qualifizierte Planauskunft,
zum Beispiel über das Internet. Für eine
Beauskunftung gibt es gute Gründe:
D
ie Instandsetzung beschädigter Anlagen kostet viel Geld.
V
ersorgungsunterbrechung bedeutet
Imageschaden für das Unternehmen.
E
s entstehen zusätzliche Belastungen
für personelle Ressourcen.
G
efährdung planmäßiger Maßnahmen
durch ungeplante Zusatzaufwände.
„Mit unserer Online-Planauskunft
WebGIS haben wir eine flexible und
skalierbare Lösung speziell für Energieversorger entwickelt“, erläutert der
­Leiter der Niederlassung Solutions
Heinz-Josef Brünen. Die auf Open
Source basierende Anwendung bietet
darüber hinaus den Vorteil, dass unterschiedliche GIS-Datenquellen aus verschiedenen Systemen parallel angebunden werden können. Durch die umfang-
8
Die auf Open
Source basierte
Anwendung
­vereint Daten­
quellen
­verschiedener
­Systeme.
reichen Erfahrungen in der Einbindung
und Integration von Geodaten erfolgt
der Datenaustausch entweder über
Webdienste oder Standard­aus­tausch­
formate. Hierzu sind keine kostenin­
tensiven Migrationen erforderlich.
Für Unternehmen bedeutet dies,
­teilweise neue Technologien einzusetzen. Die notwendigen konzeptionellen
Vorgaben sollten auch die prozessualen
»WebGIS ist eine skalierbare Lösung
für Energieversorger.«
Heinz-Josef Brünen, Leiter Niederlassung Solutions
Anforderungen berücksichtigen. Dass
dies funktioniert, wurde von der SAG in
einem gemeinsamen Projekt mit dem
Energieversorger energis aufgezeigt.
„Die Lösung bildet den vollständigen
Workflow der internen und auch externen Planauskunft rechtssicher und gemäß GW 118 ab“, erläutert Brünen. Die
WebGIS Online-Planauskunft bietet
klare Vorteile. Durch eine durchgehend
digitale Datenbereitstellung werden die
anfallenden Kosten für die Beauskunftung von Netzdaten deutlich verringert.
Der Zeitaufwand für die Beschaffung
von Plandaten für Bau- und Planungsfirmen wird auf ein Minimum reduziert.
Dieses kann mit einfachen Mitteln umgesetzt werden. Mit WebGIS Planauskunft steht dem Energieversorger eine
flexible und skalierbare Lösung zur
Verfügung, den Workflow „Planauskunft“ im Unternehmen rechtssicher
abzubilden.
Wichtig für das bereitstellende Unternehmen ist, dass alle Auskunftsanfragen schnell analysiert, übersichtlich
verwaltet und protokolliert werden
können. Als weitere Aspekte haben sich
für einen erfolgreichen und akzeptierten Projektverlauf folgende Punkte
herauskristallisiert:
e in durchgängiger Auskunftsprozess
eine einfache Integration in die
Homepage des EVU
e ine einfache Bedienungsweise sowie
qualitativ hochwertige Ergebnisdaten
„Insbesondere die Qualität der Ergebnisdaten fand bei energis großen
Zuspruch. Auch die einfache Bedienungsweise der Beauskunftung ist
beim Kunden sehr gut angekommen“,
erläutert Brünen.
Heinz-Josef Brünen, +49 231 725488-34
Impuls #24
produkte
Smarte Prozessunterstützung
mit MABI2.0
Instandhaltung wird heute zunehmend nicht mehr als Kostenfaktor,
sondern als entscheidender Wertschöpfungsfaktor betrachtet.
Wenn Instandhaltung ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten
soll, so ist in erster Linie moderne Software der Schlüssel dazu.
S
tellt ein Stadtwerk während regelmäßiger Inspektionen fest,
dass gewisse Netzkomponenten
schadhaft sind, muss der jeweilige Verantwortliche prüfen, ob eine Instandsetzung möglich und sinnvoll ist. „Dafür
benötigt er eine große Menge an Unternehmensdaten, etwa über die Leitungsnetze oder die Kunden, die über das bestimmte Netzelement versorgt werden.
Daraufhin bewertet er aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten, welches Vorgehen sinnvoll ist“, erläutert Stephan Wrede, Produktmanager des Geschäftsgebiets CeGIT. Im
letzten Jahrzehnt hat ein allgemeines
Umdenken in der Instandhaltung stattgefunden. Sie wandelt sich von der vor­
ausschauenden Instandhaltung zu einer Funktionserhaltung der Substanz,
die wesentlich enger in die wertschöpfenden Tätigkeiten eines Unternehmens eingebunden ist.
»MABI2.0 basiert auf
Technologien des
Internets und kann
Daten bedarfsgerecht
zur Verfügung stellen.«
SAG
Stephan Wrede, Produktmanager
Heute sind bei Stadtwerken diverse
IT-Produkte zur Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben zu finden, die oftmals nicht oder nur ungenügend miteinander verzahnt sind. Organisations­
übergreifende Prozesse werden somit
nur mit großem Aufwand und hohem
Fehler­r isiko erbracht. „Stadtwerke
sollten ihre Anlagenbewertungs- und
Instandhaltungssysteme einem technischen ­Review unterziehen und
­gegebenenfalls durch ­integrierte
­Systeme ergänzen“, so Wrede.
Die SAG-Software MABI2.0 ist als
Werkzeug für das Work und Asset Management seit vielen Jahren bei Stadtwerken im Einsatz. Unterstützt werden
Impuls #24
dabei die klassischen Prozesse, beginnend beim Instandhaltungsmanagement, über die Entstörung, das Projektund Auftragsmanagement, bis hin zur
Arbeitsvorbereitung und Außendienststeuerung. Besonderer Wert wird dabei
auf gemeinsame Auskunfts- und Pflegevorgänge mit dem bereits vorhandenen
Geoinformationssystem gelegt. „Weiterhin ermöglicht der Einsatz des Bewertungsmoduls die Erstellung einer zuverlässigkeitsorientierten Instandhaltungsstrategie mit Ableitung von Kennzahlen
und Maßnahmenprioritäten. Hierdurch
wird ein Netz- und Anlagencontrolling
zur Erstellung von Zustands- und Anlagenstatistiken sowie der aufgelaufenen
Kosten je Anlage und Netz ermöglicht“,
erläutert der Produktmanager.
Technologien des Web 2.0
Für die SAG stehen bei der weiteren
Entwicklung Technologien des sogenannten Web 2.0, welche die Netzbetreiber bei Aufgaben der Betriebsführung unterstützen, im Mittelpunkt. Instandhaltung 2.0 bedeutet, Datendienst- und Serviceplattform auf Basis
von Internetdiensten zur Verfügung zu
stellen. Alle notwendigen Daten von Instandhaltungsprozessen sollten dem
Mitarbeiter bedarfsgerecht bereit gestellt werden. Dieses sollten nicht nur
technische Informationen über das
Netz, sondern auch Geodaten aus der
Netzdokumentation, Kundendaten aus
den CRM-Systemen und aus den ERPSystemen sein.
Vorteile für den Kunden sind die einfache Bedienbarkeit und der geringer
Schulungsaufwand. Zusätzlich können
Fremdsysteme sehr schnell eingebunden werden. „Es entsteht ein softwaretechnischer Rahmen zur Optimierung
der Netzbetriebsprozesse, dem ein Instandhaltungsregelkreis zu Grunde
liegt“, erklärt Stephan Wrede. Dieser
unterstützt nicht nur die Seite des Arbeitsablaufs, also die technische Betriebsführung der Stadtwerke, sondern
auch die betriebswirtschaftliche Seite.
MABI2.0 ist eine
modular auf­
gebaute Software
zur Unterstützung
der technischen
Prozesse von
­Netzbetreibern.
Dank modernster
Technologie kann
das Produkt sofort
wertschöpfend
eingesetzt werden.
Die gewonnenen Daten werden analysiert und zur Bewertung der Asset-Strategie und der Simulation der Netzentwicklung herangezogen. Budgets können so mit Bewertungsmodellen analysiert und zielgerichtet verwendet werden. Ebenso könne laut Wrede die Dokumentation der Arbeitsprozesse profitieren: „Die Investitionen in das Netz
sind revisionsfest über den gesamten
Lebenszyklus archiviert.“
Stephan Wrede, +49 231 725488-60
9
Projekte
Sicherheit lässt sich kalkulieren
Funktionierende Netze sind die Grundvoraussetzung für zahlreiche Infrastrukturleistungen
eines Stadtwerks. Um die Versorgung dauerhaft und unterbrechungsfrei zu sichern,
müssen Netze kontinuierlich geprüft und, wo erforderlich, ausgebaut werden.
D
für die Netzberechnungen im Pro­
gramm­sys­tem Neplan nachgebildet sowie die Darstellung des 30-kV- und
10-kV-Versorgungsnetzes in einem
­geografischen Netzplan erarbeitet“,
umreißt Andreas Kallage das Projekt.
Für die Stadtwerke Versmold untersuchte und bewertete das Team um
Kallage im Rahmen einer Bestandsanalyse das bestehende Mittelspannungsnetz. „Die erforderlichen Netzdaten
wurden hierzu direkt aus dem GIS der
»Die Netzstudie ist eine
Grundlage für Investitions- und
Netzausbauplanung.«
Andreas Kallage, Projektleiter
Netzberechnungen
liefern die
­Grundlage für die
richtige Strategie.
Stadtwerke Versmold importiert und
sind dann im Neplan mit Hilfe externer
Daten aus verschiedenen anderen
Quellen aufbereitet worden“, so der
Projektleiter.
Die Bestandsbewertung mittels
Lastfluss- und Kurzschlussberechnungen dient der Schwachstellenanalyse und der Bestätigung der normenkonformen Netzführung. „Eventuell
vorhandene Schwachstellen sowie
Maßnahmen, um diese kurzfristig zu
beseitigen, wurden dem Stadtwerk
aufgezeigt. Zur Analyse führte CeGIT
Lastfluss- und Kurzschlussstromberechnungen durch. Die Ergebnisse dieser Berechnungen wurden anschließend auf kritische Auslas­tungen der
Netzelemente, Reservehaltung bei
Störungen und Spannungsqualität untersucht“, erläutert Kallage.
bewertung der zuverlässigkeit
Die Lastflussberechnungen wurden
für den Normalbetrieb als auch für den
Ausfall wichtiger Leitungen und Transformatoren durchgeführt. Ziel solcher
Berechnungen ist es, Leitungs- und
Transformatorüberlastungen sowie
Spannungsbandverletzungen zu er­
mitteln. Hierdurch wird die Versorgungszuverlässigkeit qualitativ bewertet. Bei den Ausfallsimulationen
wurde ­untersucht, durch welche
Schalthandlungen die Versorgung
wiederherge­stellt werden kann und ob
die ­Wiederversorgung ohne Grenz­
wertverletzungen möglich ist. Kallage:
„Die von CeGIT erstellte Netzstudie
dient den Stadtwerken Versmold als
Grundlage für Investitions-und Netzausbauplanung.“
Andreas Kallage, +49 5407 504-46
SAG
ie Grundlage für die richtige
Strategie und deren Maßnahmen
liefern im Vorfeld durchgeführte
Netzberechnungen, Simulatio­nen und
unterschiedliche Planvarianten. „Ziel
ist eine wirtschaftliche Investitionsplanung für das Stadtwerk sowie eine optimierte Planungsunterstützung für den
Netzausbau“, erläutert Andreas Kallage
vom Geschäftsgebiet CeGIT. Der Startpunkt und das Fundament einer zukunftsorientierten Netzplanung ist eine
grundlegende Lastfluss- und Kurzschlussanalyse des Bestandsnetzes.
­Diese kann, falls erforderlich, bis zu einer Zielnetzplanung erweitert werden.
Eine Zielnetzplanung ist neben der sicheren Versorgung der Lasten auch auf
eine Verschlankung und Entflechtung
der gewachsenen Netzstrukturen gerichtet. Mit Zuverlässigkeitsuntersuchungen werden die Versorgungskennwerte möglicher Versorgungsvarianten
ermittelt und verglichen, sodass eine
umfassende und fundierte Bewertung
möglich ist.
Für die Stadtwerke Lengerich erstellte CeGIT im Zeitraum von 2009
bis 2010 eine Netzstudie für das 10kV- und 30-kV-Netz. „Auf Basis der
übergebenen Netzdaten wurde im ers­
ten Schritt das Mittelspannungsnetz
10
Impuls #24
PRODUKTE
Schnelle Prozesse
mit GBOS
Viele Netzdaten sind in Geoinformationssystemen (GIS) gespeichert und
stehen für die technische und räumliche Planung zur Verfügung. Die
Vernetzung der IT-Systeme ist eine zentrale Herausforderung.
A
us Sicht der Netzbetreiber ist
es entscheidend, dass die im
Unternehmen vorliegenden
Geo­daten einer breiten Nutzerschicht
zur Verfügung gestellt werden. „Dabei
reicht es nicht aus, dass einzelne
wichtige Objekte des Versorgungsnetzes mit SAP verknüpft werden. Mit
der Zusammenführung und gemeinsamen Nutzung der in Geoinformations- und ERP-Systemen vorliegenden Informationen in die Betriebsabläufe ergeben sich vielfältige
Synergien, die schnell zu wirtschaftlichem Nutzen führen“, erläutert Martin Stiegler, Vertriebsleiter des Geschäftsgebiets CeGIT der SAG.
Datenqualität aufbauen
Die Relevanz von Netzinformationen und die Forderungen an die Datenqualität sowie eine schnelle Datenverfügbarkeit nehmen stetig zu.
Die dafür benötigten Datenmengen,
deren Komplexität und ihr Erfassungsaufwand erfordern, dass Daten
nur einmal erfasst und möglichst in
den Prozessen automatisiert generiert und archiviert werden. Ziel dabei ist es, dass diese Daten, die Lage
der Betriebsmittel, deren Zustand,
zugehörige Aufwendungen sowie notwendigen Ressourcen, umfassend beschreiben und somit den Arbeitsprozess durchgängig unterstützen und
optimieren.
Die SAG-Lösung hierzu nennt sich
GBOS und wurde kürzlich für Stadtwerke für SAP-Modul Process Integration erfolgreich rezertifiziert. GBOS
steht dabei für GIS Business Object
Service und hat die Aufgabe, Informationen aus den Geoinformationssystemen für die tägliche Nutzung in den
Netzbetriebsprozessen bereitzustellen. Die Komplexität der Geschäftsprozesse erfordert es, kaufmännische und
technische Daten zu verschneiden, um
zu strategisch und operativ richtigen
Ergebnissen und Entscheidungen zu
kommen. Das führt zur Notwendigkeit,
unterschiedliche ­Sys­teme (zum Bei-
Mit GBOS lassen
sich Geschäfts­
prozesse erheblich
verkürzen. Daten
werden nur einmal
erfasst und
­möglichst in den
Prozessen auto­
matisiert
­generiert.
spiel GIS und ERP) miteinander zu
koppeln. Da sich die Geschäftsprozesse auf die aktuelle Verfügbarkeit,
Vollständigkeit und Richtigkeit der
Netzdokumentation stützen, werden
auch hohe Anforderungen an die Qualität der Daten ­gestellt.
Integrierte Arbeitsweise
Die Wirtschaftlichkeit der GBOSLösung wird besonders deutlich am
Praxisbeispiel für eine integrierte Bestandsdokumentation in der Haus­
anschlussverwaltung. Dabei werden
Teilschritte wie das Anlegen eines
Mehrspartenhausanschlusses durch
die Konstruktion im GIS durchgeführt.
Die korrespondierende Anlagen­
struktur im SAP wird dabei vollautomatisch im Hintergrund erstellt.
Gleichzeitig wird eine Objektrelation
aufgebaut, die es ermöglicht, die korrespondierenden Strukturen des Hausanschlusskomplexes sowohl aus dem
GIS als auch aus SAP heraus aufzurufen. Durch die­se integrierte Arbeitsweise muss der Anwender keinerlei
Befehle im SAP ausführen. Das führt
indirekt der GBOS durch.
Der Kunde navigiert aus dem GIS
heraus in die technische Platzstruktur
und kann so die komplette Betriebs­
mitteldokumentation prüfen. Martin
Stiegler: „Ziel ist dabei immer, das Zusammenspiel verschiedener System­
ebenen zu vereinfachen, um Geschäftsprozesse automatisieren zu
können.“
Martin Stiegler, +49 231 725488-24
GBOS – GIS Business Object Service
Anwendungsfälle – Integrationsszenarien für Stadtwerke
SAG
ereich Kundenservice:
B
Räumliche Auswertung und Visualisierung des
­Verbrauchsverhaltens
Lokalisation von Störmeldungen (Call Center)
Visualisierung der Anschlusssituation von Kunden
Räumliche Auswertungen für Benachrichtigungen
Bereich Asset Management:
Systemübergreifende Bewertung der Betriebsmittel
Systemübergreifende Wirtschaftsanalysen
Integration von Planung und Kalkulation
Visualisierung von Netzbewertungen
Integrierte Dokumentation der Betriebsmittel
Bereich Workforcemanagement:
Identifikation von Betriebsmitteln/Einsatzorten
Automatisiertes Anlegen von Meldungen/Aufträgen
Direkte Anzeige der Netzsituation zum Betriebsmittel
Integrierte Einsatzplanung (Qualifikation, Routing)
Bereich Energiedatenmanagement:
Bereitstellung von Verbrauchsdaten
Datenübernahme und Verteilung aus ZFA-Systemen
Routenoptimierung für Turnuswechsel
Impuls #24
11
produkte
NIS.check erkennt
Effizienzen im Netz
liegt der ausführliche Bericht bereits
innerhalb einer Woche vor. Das Verfahren: Auf Basis standardisierter Fragenkataloge und Checklisten werden mit
NIS.check base Einsparpotenziale identifiziert und Handlungsempfehlungen
zu fachlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten erarbeitet. Möglich sind zum Beispiel ein
Vergleich der Systemhersteller oder der
Vergleich mit alternativen Systemen,
etwa die Feststellung des Grades der
GIS-Nutzung in Kernprozessen. Der
Leistungsumfang umfasst hier die Prüfung der Wirtschaftlichkeit des GIS sowie die Einbindung in die Prozesse.
SAG
Aktuelle Veränderungsprozesse in der Energiewirtschaft wirken sich
unmittelbar auch auf den Bereich der Geoinformationssysteme (GIS) aus.
Durch eine Überprüfung des Netzdatenmanagements lassen sich
Verbesserungspotenziale aufzeigen – und das innerhalb kürzester Zeit.
W
elches Unternehmen in dieser
Branche möchte das nicht:
Kos­ten senken und Prozesse
so gestalten, dass die Dokumentation
von GIS- und Betriebsmittelinformationen nicht zu einem erhöhten Arbeitsaufwand führt. Gleichzeitig sehen sich
viele Unternehmen aufgrund der stetig
steigenden Berichtspflicht gegenüber
der Bundesnetzagentur in der Pflicht,
konsistente Netzdaten vorzuhalten.
Vielfach liegen hier Potenziale für mehr
Wirtschaftlichkeit und Effizienz im
Netzdatenmanagement brach.
Potenziale umsetzen
Mit NIS.check bietet die SAG ihren
Kunden ein Beratungsprodukt zur Analyse der Nutzung und Wirtschaftlichkeit
von Netzinformationssystemen in Versorgungsunternehmen an. Je nach Kundenbedarf wird es in den Varianten
NIS.check base und NIS.check professional angeboten. Basierend auf vielfachen Erfahrungen zeigt die SAG pragmatische Wege auf, fachliche Ziele zu
erreichen und gleichzeitig den Kostenaufwand für die Datenpflege so gering
12
Das Analysever­
fahren für Verteil­
netze hilft, die
Daten- und
Prozess­qualität zu
verbessern.
wie möglich zu halten. Anhand von
Frage­stel­lungen und angelegter Vergleiche wird erkennbar, ob und inwieweit Veränderungen vorgenommen
werden müssen, damit der GIS-Einsatz
effektiver wird.
Und das innnerhalb kürzester Zeit:
Der Arbeitsaufwand beträgt lediglich
1,5 Tage. Nach dem direkten Feedback
individuelle Veränderungen
Bei NIS.check professional handelt
es sich um ein individuell gestaltetes
Produkt, dessen Leistungsumfang und
Zeitrahmen in Absprache mit dem Kunden festgelegt wird. Aufbauend auf den
Erfahrungen des SAG-Geschäftsbereichs CeGIT zum Netzdatenmanagement werden ausgewählte Prozesse gemäß definierter Schwerpunkte genauer
analysiert. Ausgangsbasis kann dabei
ein bereits durchgeführter NIS.check
base sein. Die vertiefende Analyse bezieht sich zum Beispiel auf die optimale
eigene Wertschöpfungstiefe oder Fragestellungen zu Prozessen, Integrations- und Instandhaltungsabläufen sowie organisatorische Betrachtungen
von Kooperationsmodellen. Im Ergebnis erhält der Kunde hier eine Konzeption für die Vorgehensweise in dem beauftragten Untersuchungsraum.
Das eigens für den Verteilnetzsektor entwickelte Analyseverfahren bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die
Qualität von Daten und deren Verwendung im Unternehmen zu optimieren
sowie Verbesserungen in den Prozessen herbeizuführen.
Martin Stiegler, +49 231 725488-24
Potenzialanalyse im Verteilnetz für mehr Effizienz
Ist-Analyse
Benchmarketing/Unternehmenskennzahlen
Kosten-/Nutzenbetrachtung
Integrationsgrad/GIS-Prozessdurchdringung
Auswertung der Erhebung
Ergebnis
Erörtern der Ergebnisse
Aufzeigen von Schwachstellen
Identifikation von Optimierungs-/Einsparpotenzialen
Handlungsempfehlungen
Impuls #24
Produkte
Breitband kommt –
CeGIT plant erste Netze
Bis 2014 will die Bundesregierung für 75 Prozent der Haushalte eine Versorgung mit Bandbreiten von
mindestens 50 Megabit pro Sekunde sicherstellen. Zurzeit laufen im ganzen Land Modellprojekte, die die
neue Infrastruktur in die Fläche bringen.
I
zuletzt die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Strotmann: „In das webbasierte Tool können Katasterdaten im
Vektorformat eingelesen und mit anderen Daten verknüpft werden.“
Steigender Bedarf
Ob Internet oder Smart Home – über
kurz oder lang wird es ohne die
schnelle Glasfaser nicht mehr gehen.
»Das neue Tool berücksichtigt auch
die vorhandene Infrastruktur.«
Christoph Strotmann, Teamleiter WebGIS-Entwicklung
Möglich werden beispielsweise IPTV
mit hoch auflösenden HDTV-Inhalten
oder Video-on-Demand, dem Abrufen
einzelner Spielfilme, die künftig ohne
lange Downloadzeiten sofort angesehen werden können. Die Anforderungen
an das Netz werden kontinuierlich steigen. Um die aktuellen Ziele der Breitbandinitiative der Bundesregierung abdecken zu können, ist in einem ersten
Schritt ein V-DSL-Ausbau ausreichend.
Um dies kostenminimal durchführen zu
Glasfasernetze
setzen sich immer
mehr durch. Die
feinen Fasern wer­
den in Mikroröhr­
chen verlegt.
können, und auch weitere Ausbaustufen nicht aus dem Blick zu verlieren,
sollte man im Vorfeld einen Masterplan
für die Region, Kommune oder Stadt
aufsetzen. Darüber hinaus besteht die
Möglichkeit, auf Basis statistischer Daten und Leerrohrkapazitäten Bauabschnitte festzulegen und somit einen
stufenweisen Investitionsplan zu erstellen. Auch Mitverlegungen bei Tiefbaumaßnahmen anderer Sparten, wie
beispielsweise in Gebieten, in denen
die bisherige Stromversorgung über
Dachständer mit der Erdverkabelung
ersetzt wird, stellt eine hohe Kostenersparnis dar. „Wir sind sicher, dass wir
mit dem Tool auf dem richtigen Weg
sind, und werden es weiter entwickeln“,
blickt Strotmann in die Zukunft.
Christoph Strotmann
+49 231 725488-72
fotolia / quest
m Zuge der Netz-Offensive München beabsichtigen die Stadtwerke
München (SWM) für die Fernauslesung von Stromzählern ein Glasfasernetz aufzubauen. Die Offensive sieht
die sukzessive direkte Anbindung von
Münchener Immobilien mit einem Glasfaseranschluss vor, die im ersten
Schritt eine Internetanbindung von 100
MBit/s pro Haushalt ermöglicht. Das sogenannte Fiber-to-the-Building-(FTTB-)
Netz soll das Stadtgebiet Münchens innerhalb des Mittleren Rings mit der
schnellen Infrastruktur zur Datenübertragung versorgen. „Im Moment erfolgt
die Grobplanung des gesamten Ausbaugebiets. Es handelt sich dabei um 22
Clus­ter mit je rund 1 000 Gebäuden“,
erläutert Andreas Kern vom Geschäftsgebiet CeGIT der SAG. Bereits fünf davon mit rund 7 000 Hausanschlüssen
hat CeGIT innerhalb von sechs Monaten
geplant.
„Wir stimmen derzeit unser Produktportfolio auf den politisch gewollten
Ausbau des FTTB-Netzes ab“, so der
Teamleiter der WebGIS-Entwicklung
Christoph Strotmann. Da der Ausbau
des Netzes über eine neu zu verlegende
Rohrinfrastruktur – sogenannte Mikroröhrchen – erfolgt, ist eine Vorplanung
unabdingbar. „Wir haben ein Vorplanungstool entwickelt, das bereits in Beratungsprojekte eingebunden wird“, so
Strotmann. Innerhalb der Clusterbereiche kann damit eine grobe Vorplanung erfolgen, die vorhandene Infrastruktur, Leerrohrkapazitäten und nicht
Impuls #24
13
sag kundentag 2010
5. SAG-Kundentag – Die
Energiewirtschaft wird smart
Im Fokus der Kundenveranstaltung standen die smarter werdende Energiewirtschaft und damit
verbundene Veränderungen des Stromnetzes. Ob und inwieweit sich smarte Technologien
durchsetzen werden, diskutierten die Referenten mit den Teilnehmern der Veranstaltung.
E
iner der wichtigsten Treiber der
Energiewirtschaft wird in den
kommenden Jahren der Ausbau
der Netze mit intelligenten Technologien sein. „Die entstehenden, Smart
Grids‘ integrieren die Akteure auf dem
Strommarkt durch die Steuerung des
Zusammenspiels von Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch“, erläuterte Professor Armin
Schnettler zu Beginn des 5. SAG-Kundentags. Der Leiter des Instituts für
Hochspannungstechnik der RWTH Aachen führte die Teilnehmer durch den
„smarten Tag“.
Komponenten eines „Smart Grid”, wodurch die Zuverlässigkeit des Sys­tems
und die Auslastung optimiert werden
können“, erläutert Rehmann. Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden
technische Herausforderungen und
wirtschaftliche Potenziale, die hinter
dem Begriff „Smart Grid“ stecken, erläutert und mit den Teilnehmern diskutiert.
»Für die Akzeptanz smarter
Technologien muss ein neues
Bewusstsein geschaffen werden.«
Dynamische Veränderungen
Die erste Vortragssession eröffnete
Hardy Rehmann von der Deutschen Telekom. „Dass die Deutsche Telekom auf
dem SAG-Kundentag referiert, ist sicher
eine Premiere, zeigt aber die dynamischen Veränderungen des Marktes“,
so Rehmann, der über die kommunikative Vernetzung als Voraussetzung für
eine smarte Infrastruktur sprach. „Nur
eine gut implementierte Kommunikation
ermöglicht die Echtzeitkontrolle der
Die zweite Session eröffnete Bernhard Fenn von der HSE, der die Rolle
seines Unternehmens im EU-Forschungsprojekt „Web2Energy“ beschrieb. „Um die Akzeptanz smarter
Technologien zu erhöhen, muss ein
neues gesellschaftliches Bewusstsein
geschaffen werden“, so Fenn. Dr. Joachim Schneider, Mitglied des Vorstands
der RWE Rheinland Westfalen Netz AG,
zeigte, wie sein Unternehmen sich mit
Bernhard Fenn, Prokurist HSE AG
Annika Belloff, +49 6103 4858-413
Jonas Ratermann
Die Gespräche
während der SAGKundenveranstaltung drehten sich
um die Zukunft der
Energiewirtschaft.
dem Technologiethema auseinandersetzt: „Vor allem im Verteilnetz kommt
es darauf an, smarte Technologien kos­
tenoptimal einzusetzen.“ Wichtig sei es,
die Netze weiterhin intelligent zu planen und die richtige smarte Technik
auszuwählen, denn nicht überall seien
Smart Grids künftig notwendig. Schneider erläuterte am Beispiel eines Mittelspannungsnetzes, wie der Umstrukturierungsaufwand bis 2030 durch den
Einsatz innovativer Konzepte begrenzt
werden kann. „Wirtschaftlich sind diejenigen Netzkonzepte, die Leistungspotenziale erhöhen“, so Schneider.
„Die Diskussionen auf dem SAG-Kundentag haben gezeigt, dass wir davon
ausgehen können, dass die Energiewirtschaft ,smart‘ werden wird“, resümierte
Karl-Michael Fuhr, Vorsitzender der Geschäftsführung der SAG. „Der Trend
setzt sich fort, und es werden diejenigen profitieren, die schnell innovative
Markt- und Geschäftsmodelle antizipieren, um ihren Kunden einen echten
Mehrwert zu bieten.“
14
Impuls #24
wachstum
Bohlen & Doyen
verstärkt SAG Gruppe
Die SAG baut ihre erfolgreiche Marktstellung weiter aus.
Am 22. Oktober 2010 konnte der Erwerb der Bohlen & Doyen
Bauunternehmung GmbH abgeschlossen werden.
Bohlen&Doyen (3)
Bohlen & Doyen ist innerhalb der
Branche eine starke Marke und als
zuverlässiger Partner bekannt.
M
it dem Erwerb von Bohlen &
Doyen stärkt die SAG ihre
Marktposition in Europa. „Die
erfolgreiche europäische Wachstumsstrategie der SAG, zu der nun auch Bohlen & Doyen einen entscheidenden Beitrag leistet, bietet für beide Unternehmen und deren Mitarbeiter beste Zukunftsperspektiven“, erläutert KarlMichael Fuhr, Vorsitzender
der Geschäftsführung der
SAG. Die Bohlen & Doyen
Bauunternehmung GmbH
blickt auf eine 60-jährige
Historie zurück, in der sie sich
kontinuierlich den Herausforderungen
der Energiewirtschaft gestellt hat und
mit ihnen gewachsen ist.
Mit 1 600 Mitarbeitern an 45 Standorten ist die Bohlen & Doyen Bauunter-
nehmung GmbH für die Energiewirtschaft in Deutschland sowohl im
Neubau als auch im Bereich der Netzdienstleistung mit einem Umsatz von
zirka 180 Millionen Euro tätig.
Der Kern des Portfolios der Bohlen &
Doyen Bauunternehmung GmbH liegt
im Bereich Gas. Das Unternehmen
verfügt über eine ausgeprägte Kompetenz im GasPipelinebau und kann
Rohrleitungen auch für
Fernwärme- und Dampf­­
druckleitungen in allen
Dimen­sionen und Druckstufen fertigen. Die SAG bietet
Dienstleistungen rund um die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung an. Aufgrund der Historie des Unternehmens wird ein großer Teil des
Geschäfts im Bereich Strom generiert.
„Die Tätigkeitsschwerpunkte beider
Unternehmen ergänzen sich daher in
idealer Weise“, erläutert Fuhr.
Das strategische Ziel der SAG ist es,
bis zum Jahr 2015 zum führenden
Dienstleister für energietechnische Infrastrukturen in Europa zu werden.
Eine führende Position im Heimatmarkt Deutschland ist dafür unerlässlich. Bohlen & Doyen ist als leistungsstarker und zuverlässiger Partner der
Energiewirtschaft bekannt. Gemeinsam verfügen die Unternehmen über
ein sich gut ergänzendes flächen-
»Die Tätigkeitsschwerpunkte beider
Unternehmen ergänzen sich ideal.«
Karl-Michal Fuhr, CEO SAG
deckendes Standortnetz in Deutschland und können aus ihm heraus ein
Komplettangebot von der Planung über
die Realisierung bis zur Wartung für
Strom-, Gas-, Wasser-, Abwasser- und
Telekommunikationsnetze realisieren.
Bohlen & Doyen und die SAG werden
das gemeinsame Know-how bündeln
und optimal am Markt einsetzen.
Markus Golde, +49 6103 4858-383
Impressum
Herausgeber SAG GmbH, Pittlerstraße 44, 63225 Langen Verantwortlich Dr. Rainer Kaps, [email protected]
Redaktion Markus Golde, +49 6103 4858-383, [email protected]
Gestaltung & Produktion idea Kommunikation, Dortmund Druck Grunewald GmbH, Kassel
Impuls #24
15
Daten
einfach nutzen –
CeGIT
CeGIT – Innovationen für ein modernes Netzmanagement
Unser Leistungsspektrum umfasst Lösungen im Bereich Geoinformationstechnologie, Netzdatenmanagement und
Consulting, Asset-Management-Services, Projektierung und Trassierung sowie Geodäsie und Geodatenservices.
Eine Vielzahl an Lösungen und Produkten unterstützt Sie in Zukunft bei der Erreichung Ihrer unternehmensstrategischen Ziele.
Die SAG ist seit über 90 Jahren ein führender Dienstleister für den Bau und den wirtschaftlichen Betrieb energietechnischer Anlagen im Versorgungs- und Industriebereich. Für Fragen zwischen Kraftwerk und Steckdose ist
die SAG Ihr kompetenter Partner – dienstleistungsorientiert und innovativ.
Ansprechpartner für das Geschäftsgebiet CeGIT
Thomas Wodtcke • Leiter Geschäftsgebiet CeGIT • T +49 231 725488-20
Heinz-Josef Brünen • Leiter NL Solutions/IT-Produkte • T +49 231 725488-34
Detlef Schade • Leiter NL Trassierung/Netzdatenmanagement • T +49 231 725488-40
Martin Stiegler • Leiter NL Produktmanagement • T +49 231 725488-24
[email protected] • www.sag.eu/cegit
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