Welchen neurobiologischen Hintergrund hat - zeitsprung

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Neurobiologischer Hintergrund
Welchen neurobiologischen
Hintergrund hat Neugier?
„Die Glücklichen sind neugierig.“
Friedrich Nietzsche
zeitsprung Management Consulting & Coaching – Praxisbox Neugier – 2015
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W
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Neurobiologischer Hintergrund
N
SE
Wie entsteht Neugier?
Situation ruft Neugier auf eine
Information hervor
Erlangen der Information wirkt
belohnend:
Bei hoher Neugier wird Aktivierung
des Belohnungssystems im Gehirn
(nucleus caudatus) sichtbar1
Freisetzung von Dopamin
(Botenstoff im Nervensystem)
Bewirkt im Arbeitsgedächtnis,
dass Information besser gelernt wird:
Bei hoher Neugier wird Aktivierung
des inferioren frontalen Gyrus sichtbar - zuständig für Merkprozesse im
Gehirn2
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Kang, M., J. et al. (2008)
Kang, M., J. et al. (2008)
zeitsprung Management Consulting & Coaching – Praxisbox Neugier – 2015
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Neurobiologischer Hintergrund
Gesteigerte Lernleistung
Diese neurobiologischen Erkenntnisse haben vor allem zwei
wichtige Bedeutungen für die Praxis:
Informationen lernen sich besser, wenn Personen neugierig sind.
Die Wahrscheinlichkeit, eine Information richtig wiederzugeben,
steigt bei hoher Neugier um fast das Doppelte an (hier von ca.
35 % bei niedriger Neugier auf 65 % bei hoher Neugier).1
Bei hoher Neugier wird eine Information doppelt so gut gelernt.
Genauigkeit der Wiedergabe in %
70
60
50
40
30
niedrig
mittel
hoch
Neugier-Niveau
Das Befriedigen der Neugier wirkt belohnend.
Das bedeutet, Neugier ist ein sich selbst verstärkender Prozess.
Ist man einmal neugierig und findet die Antwort, so hat man
Lust, wieder etwas zu hinterfragen.
Daraus resultiert ein produktiver Lernprozess.
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Kang, M., J. et al. (2008)
zeitsprung Management Consulting & Coaching – Praxisbox Neugier – 2015
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