Makowtschütz, 24 Juni 2013 Montag........... In dieser Jahreszeit

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Makowtschütz, 24 Juni 2013
Montag........... In dieser Jahreszeit klingt das Wort nicht so schrecklich wie meistens.
Es fängt der letzte Montag dieses Schuljahres an. Außerdem gehe ich heute nicht zur Schule.
Zusammen mit einer Gruppe, mit der ich an einem zusätzlichen Englischunterricht teilnehme,
haben wir beschlossen, Krakau zu besuchen. Es war natürlich die Idee einer Lehrerin,
die die beste auf der ganzen Welt ist! Es ist erstaunlich, wie sie Lehrerin und Freundin
in einer Person sein kann. Man sieht sie immer lächelnd und hilfsbereit. Sie hat viele gute
Ratschläge für andere und Kopf voll mit tollen Ideen. Der Rest der Gruppe, die sich zu fahren
entschieden hat, waren drei Jungs: Mateusz, Kuba und Marcin. Tolle Freunde... Wir alle
konnten den heutigen Tag kaum erwarten. Das Aufwachen um fünf Uhr morgen war ein
großes Vergnügen.
Meine Mutter, die heute Geburtstag hat, führ mich nach Guttentag. Aus Guttentag sind wir
zusammen mit der ganzen Gruppe nach Lublinitz mit einem Auto für neun Personen
gefahren. Schon im Auto haben wir viel Spaß gehabt. Wir haben uns auf die Reise, die gerade
angefangen hat, gefreut. Als wir zu dem Bahnhof angekommen sind, haben wir auf den
richtigen Zug gewartet, der nach Kattowitz gefahren ist. Wir haben über die Pläne für die
Sommerferien und unsere Hobbys gesprochen. Als eine Gruppe, die Englisch lernt, haben wir
beschlossen, ein Experiment durchzuführen. Wir werden so machen, als ob wir Amerikaner
wären und auf diese Weise prüfen wir die Englischkenntnisse zwischen den Leuten. Es hat
sich lustig und interessant angekündigt, und wir alle wussten, dass wir noch viele andere
prima Sachen zu machen haben. Während der Reise ist die Zeit fürs Frühstück gekommen.
Das Essen im Zug hat sein Charme, natürlich ging es nicht ohne Süßigkeiten. Renia (unsere
Lehrerin- die, wenn wir sie per Vorname ansprechen, mag) hat leckere Kekse gebacken.
In Kattowitz ist die Zeit fürs Umsteigen gekommen. Nach Krakau sind wir mit dem Bus
gefahren. Es war ein schnelles, bequemes und zusätzlich günstiges Verkehrsmittel. Vor zehn
Uhr haben wir das Ziel erreicht. Einstimmig wollten wir uns irgendwo hinsetzen,
etwas trinken und essen. Nicht weit entfernt vom Bahnhof befand sich ein Einkaufszentrum,
und dort Burger King. Wir haben unsere Mägen gefüllt, ich habe meine Müdigkeit mit
Kaffee angetrunken und wir sind gestartet, um nach Abenteuern zu suchen. Wir sind zum
Park angekommen. Von nun an haben wir uns Englisch, so wie es uns unsere Kenntnisse
erlaubt haben, verständigt. Wir haben angefangen, unsere verrückte Idee zu realisieren.
Um uns zu ermutigen, ist vorerst unsere Lehrerin zu zwei jungen Mädchen näher gekommen,
fragte, ob sie Englisch sprechen können und erkundigte sich nach dem Weg zum
Königsschloss Wawel. Die Mädchen sind prima klar gekommen. Ich traute mich die nächste
zu sein. Ich bin zu einer Gruppe Jungs näher gegangen, die auf der Bank saßen. Ich habe
nach demselben wie Renia gefragt. Den Jungs ist das Gespräch auf Englisch nicht ganz gut
gelungen. Ich musste die Lust zum Lachen bedrücken, als sie gestresst laut Polnisch
überlegten, wie man auf Englisch "Geradeaus" sagt. Dann waren unsere Jungs an der Reihe.
Sie waren ziemlich schüchtern, aber trotzdem haben sie seine Aufgabe klasse erfüllt.
Während unseres Einsatzes haben wir mit vielen netten Leuten Englisch gesprochen.
Wir haben auch Leute getroffen, die an einer Aktion ,, Freie Umarmungen" teilgenommen
haben. Nach meiner Meinung, diese Art vom Unternehmen ist sehr sympathisch. Es erinnert
uns daran, dass wir alle, aus alle Ländern mit verschiedener Kultur, Sprachen und Glauben,
Mitmenschen sind. Ich finde, dass unser Experiment auf hundert Prozent gelungen ist.
Mission erfüllt, wir sind Eis essen gegangen. Natürlich haben wir es auf Englisch bestellt.
Als wir in der Stadtmitte waren, haben wir das Trompetensignal von dem Marienkirchturm
erhört und wir haben uns die Krakauer Tuchhallen angeschaut. Dann sind wir Richtung
Wawel gezogen. Es war ein langer Spaziergang entlang der Weichselufer. Wir gingen
und gingen. Nach längerer Zeit, beunruhigt, dass der Weg schon so lange dauert , fragte Renia
ein junges Paar ( diesmal Polnisch), ob wir in die gute Richtung gehen, um Wawel zu treffen.
Wir haben still gelacht, weil die Gefragten uns auf Englisch antworteten, dass sie kein
Polnisch kennen. Natürlich haben wir uns Englisch verständigt. Wir waren uns einig, dass wir
unser Experiment zu früh endeten. Während des Spazierganges haben wir uns die touristische
Attraktionen angeschaut ( Boote, Wassermotorräder, Heißluftballon ) und die wunderbare
Landschaft um die Weichsel. Wir haben auch zwei Gleitschirme beobachtet. Ich finde es cool
so zu fliegen und möchte es gerne mal probieren. Der Tag war heiter und sonnig, was Zauber
der ganzen Gegend zugesetzt hat. Nach langer Zeit sind wir zu unserem Ziel angekommen.
Wir haben Wawel bewundert und ein paar Fotobilder zur Erinnerung, an das Monument von
dem berühmten Waweldrachen, der Feuer ausspuckt, gemacht. Um 15.30 Uhr waren wir mit
einem Freund von Renia, Simon, der aus Schweden kommt und zur Zeit in Krakau studiert,
verabredet. Neben dem Simon haben wir uns wieder auf Englisch umgestellt. Wir mussten
uns größte Mühe geben, um ihn zu verstehen, weil er sehr schnell Englisch gesprochen hat.
Nach unserer Bitte hat er bisschen verlangsamt. Simon hat uns in ein Café eingeladen,
wo seine Freunden und Freundinnen gearbeitet haben. Es war ein untypisches Café .
Man konnte dort viele Kaffee- und Teesorten trinken, und etwas Gutes essen. Ich habe mir
Tortilla und einen Tee bestellt. Es war wirklich sehr lecker. Mir hat sehr die Tatsache
gefallen, dass sowohl der Kaffee als auch der Tee aus Plantagen, wo man nicht die Menschen
bei der Arbeit ausnutzt, stammten. Sie sind gerecht bezahlt und gut behandelt.
(Die Ausnutzung ist leider auch in heutigen Zeiten nicht eine seltene Tatsache). Nach der
netten Zeit, die wir im Café verbracht haben, mussten wir uns von Simon verabschieden.
Wir sind zu dem Einkaufszentrum ,,Kazimierz" gegangen. Die Jungs haben sich mit
Büchern, CDs und DVDs beschäftigt, deshalb haben wir mit Renia Zeit für Fraueneinkäufe
gehabt. Ich habe mir einen Rock gekauft, weil er mir sehr gefallen hat und ich wollte etwas
Schickes für den Sommer, der gerade beginnt, haben. Im ,,Empik" habe ich ein Geschenk
für meine Mutti gekauft. Es ist Zeit gekommen, um zu dem Bahnhof zu gehen. In Kattowitz
mussten wir lange auf den Zug nach Lublinitz warten, deswegen sind wir in einen Park,
der in der Nähe war, gegangen. Im Park ist mir Lust, auf Joggen, gekommen. Zum Glück
hatte ich bequeme Schuhe und konnte mir es erlauben. Während der Reise nach Lublinitz hat
es angefangen, heftig zu regnen. Die Jungs haben die Fenster abwechselnd auf- und
zugemacht, was verursachte, dass das Wasser in den Zug fiel und uns nass machte. Sie haben
es für ein tolles Spiel genommen. Wir waren alle nass! Als wir schon trocken waren, mussten
wir aus dem Zug aussteigen. Draußen hat es strömend geregnet und wir sind dann richtig
durchnässt geworden. Jetzt konnten wir schon nach Hause fahren. Wir müssen uns
ausruhen....
Morgen ist die Schule...
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