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IBM Tivoli Storage Manager
Version 6.3.4
Upgrade- und Migrationshandbuch für
Server der Version 5
GC12-4565-02
IBM Tivoli Storage Manager
Version 6.3.4
Upgrade- und Migrationshandbuch für
Server der Version 5
GC12-4565-02
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter
„Bemerkungen” auf Seite 643 gelesen werden.
Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 6.3.4 von IBM Tivoli Storage Manager (Produktnummer 5608-E01, 5608-E02,
5608-E03) und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe oder einem
Technical News Letter (TNL) geändert wird. Diese Ausgabe ersetzt IBM Form GC12-4565-01.
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3.4: Upgrade and Migration Guide for V5 Servers,
IBM Form GC27-4017-02,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 2009, 2013
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz
nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
TSC Germany
Kst. 2877
Juni 2013
Inhaltsverzeichnis
Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . xi
Zielgruppe . . . . . . . . . . . . .
Verwendung dieses Handbuchs . . . . . .
Veröffentlichungen . . . . . . . . . .
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen
Unterstützungsinformationen . . . . . .
Technische Schulung . . . . . . . .
Wissensbasen durchsuchen . . . . . .
IBM Software Support benachrichtigen . .
.
.
.
.
.
.
.
.
. xi
. xi
. xii
. xiii
. xv
. xv
. xvi
xviii
|
|
Neuerungen in Version 6.3 . . . . . . xxi
Aktualisierungen für den Server
Neuerungen für den Server in
Neuerungen für den Server in
Neuerungen für den Server in
Neuerungen für den Server in
. . .
Version
Version
Version
Version
. .
6.3.4
6.3.3
6.3.1
6.3.0
.
.
.
.
. xxi
. xxi
. xxii
xxiv
. xxv
Teil 1. Upgrade für den Server von
Version 5 auf Version 6.3 oder höher
durchführen . . . . . . . . . . . . 1
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen . . . . . . . . . 3
Die Serverdatenbank. . . . . . . . . . . . 3
Datenbankbereich für einen Server der Version 6.3
oder höher . . . . . . . . . . . . . . 4
Wiederherstellungsprotokoll . . . . . . . . 4
Änderungen an Operationen . . . . . . . . . 4
Datenbankoperationen . . . . . . . . . . 4
Datenbankschutz und -wiederherstellung . . . . 6
Mehrere Serverinstanzen auf einem einzigen System . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Änderungen in Bezug auf das Starten des Servers 9
Änderungen an Dateien und der Umgebung . . 10
Änderungen an Verwaltungsbefehlen . . . . . 11
Kapitel 2. Upgrade des Servers planen
Prozess zur Durchführung eines Upgrades des Servers von Version 5 auf Version 6.3 oder höher . . .
Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf
einem vorhandenen System und einem neuen
System . . . . . . . . . . . . . . .
Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version 6.3 oder höher .
DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme . . . . .
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das
Upgrade auf den Server der Version 6.3 oder höher .
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das
Serversystem der Version 5, für das ein Upgrade
durchgeführt wird . . . . . . . . . . .
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für den
Server, für den das Upgrade durchgeführt wird .
13
13
15
18
19
20
20
23
|
Kompatibilität des Tivoli Storage Manager-Servers
mit anderen DB2-Produkten auf dem System . . .
Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor
einem Upgrade bestimmen . . . . . . . . .
Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen . . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den
Server, für den das Upgrade durchgeführt wird,
schätzen . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf für das Serversystem der Version
5 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf für das Serversystem der Version
6 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess
und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen . . . . . . . . . .
Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für
den Server der Version 6.3 oder höher . . . .
Upgradezeit schätzen . . . . . . . . . . .
Beispiel: Upgradezeit auf der Basis der Datenbankgröße schätzen. . . . . . . . . . .
Tipps zur Leistung für den Extraktionsprozess
der Datenbank der Version 5 . . . . . . .
Tipps zur Leistung beim Einfügen von Daten in
die Datenbank der Version 6.3 oder höher . . .
Upgrade für mehrere Server und Komponenten planen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Für die Installation verfügbare Komponenten . .
Kompatibilität mit Servern und Komponenten,
die frühere Versionen ausführen . . . . . .
Upgrade für mehrere Server auf einem einzigen
System planen . . . . . . . . . . . .
Upgrade für Speicherarchivmanager und Speicherarchivclients planen . . . . . . . . . .
Upgrade für Clients planen . . . . . . . .
Upgrade für Speicheragenten planen . . . . .
Upgradeprozess für einen Server testen . . . . .
Test durch Extrahieren der Daten aus einer separaten Kopie des Servers durchführen . . . . .
Test durch Extrahieren der Daten vom Produktionsserver durchführen. . . . . . . . . .
Vorbereitungen für Änderungen an Operationen
treffen . . . . . . . . . . . . . . . .
Referenzinformationen zur Planung . . . . . .
Änderungen an Befehlen und Optionen . . . .
Neue und geänderte Servernachrichten . . . .
Empfehlungen für die Serverbenennung . . . .
42
44
45
46
46
47
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58
59
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59
61
61
62
63
64
85
85
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios . . . . . . . . . . . . . . . 89
Szenario 1 für das Upgrade des Servers: dasselbe
System, Medienmethode . . . . . . . . . . 89
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten
durchführen . . . . . . . . . . . . . 91
iii
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der
Dienstprogramme durchführen . . . . . . . 93
Szenario 2 für das Upgrade des Servers: dasselbe
System, Netzmethode . . . . . . . . . . . 95
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten
durchführen . . . . . . . . . . . . . 96
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der
Dienstprogramme durchführen . . . . . . . 98
Szenario 3 für das Upgrade des Servers: neues System, Medienmethode . . . . . . . . . . . 100
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten
durchführen . . . . . . . . . . . . . 101
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der
Dienstprogramme durchführen . . . . . . 103
Szenario 4 für das Upgrade des Servers: neues System, Netzmethode . . . . . . . . . . . . 105
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten
durchführen . . . . . . . . . . . . . 107
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der
Dienstprogramme durchführen . . . . . . 109
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode . . . . . . . . 113
Szenario 1: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Szenario 1: Voraussetzungen für das Upgrade
überprüfen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Server vor dem Upgrade ändern . .
Szenario 1: Sitzungen inaktivieren . . . . .
Szenario 1: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern. . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Konfigurationsdaten sichern . . .
Szenario 1: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Server vor der Installation des Upgrades stoppen . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Upgradedienstprogramme installieren
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf AIXSystemen installieren . . . . . . . . . .
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf HPUX-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren . . . . . .
Szenario 1: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren . .
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren . . . .
Szenario 1: Datenbank eines Servers der Version 5
für das Upgrade vorbereiten . . . . . . . .
Szenario 1: Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder höher deinstallieren . .
Szenario 1: Programm der Version 5 auf AIXSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
Szenario 1: Programm der Version 5 auf HP-UXSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
iv
114
Szenario 1: Programm der Version 5 auf LinuxSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
Szenario 1: Programm der Version 5 auf Oracle
Solaris-Systemen deinstallieren . . . . . .
Szenario 1: Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren . . .
Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren . . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt
wird, erstellen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Upgrade für den Server mithilfe des
Upgradeassistenten durchführen . . . . . . .
Szenario 1: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen . . . .
Szenario 1: Daten auf Medien extrahieren . . .
Szenario 1: Neue Datenbank erstellen und formatieren . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden . . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 1: System für die Datenbanksicherung
konfigurieren . . . . . . . . . . . .
134
135
135
135
141
145
147
147
148
153
156
156
114
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode . . . . . . . . . 161
118
120
121
Szenario 2: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Szenario 2: Voraussetzungen für das Upgrade
überprüfen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten . . . . . . . . . .
Szenario 2: Server vor dem Upgrade ändern . .
Szenario 2: Sitzungen inaktivieren . . . . .
Szenario 2: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern. . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Konfigurationsdaten sichern . . .
Szenario 2: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Server vor der Installation des Upgrades stoppen . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Upgradedienstprogramme installieren
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf AIXSystemen installieren . . . . . . . . . .
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf HPUX-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren . . . . . .
Szenario 2: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren . .
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren . . . .
Szenario 2: Datenbank eines Servers der Version 5
für das Upgrade vorbereiten . . . . . . . .
Szenario 2: Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder höher deinstallieren . .
121
122
122
123
124
124
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128
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131
132
133
133
134
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
162
162
166
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168
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169
170
171
171
172
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178
179
180
Szenario 2: Programm der Version 5 auf AIXSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
Szenario 2: Programm der Version 5 auf HP-UXSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
Szenario 2: Programm der Version 5 auf LinuxSystemen deinstallieren . . . . . . . . .
Szenario 2: Programm der Version 5 auf Oracle
Solaris-Systemen deinstallieren . . . . . .
Szenario 2: Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren . . .
Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren . . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt
wird, erstellen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Upgrade für den Server mithilfe des
Upgradeassistenten durchführen . . . . . . .
Szenario 2: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen . . . .
Szenario 2: Neue Datenbank erstellen und formatieren . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Serverdatenbank über ein Netz versetzen . . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 2: System für die Datenbanksicherung
konfigurieren . . . . . . . . . . . .
180
181
181
182
182
182
188
192
194
194
199
201
225
225
231
234
236
237
238
239
245
248
254
256
257
202
Kapitel 6. Szenario 3: neues System,
Medienmethode . . . . . . . . . . 207
Szenario 3: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Szenario 3: Voraussetzungen für das Upgrade
überprüfen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten . . . . . . . . . .
Szenario 3: Server vor dem Upgrade ändern . .
Szenario 3: Sitzungen inaktivieren . . . . .
Szenario 3: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern. . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Konfigurationsdaten sichern . . .
Szenario 3: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Server vor der Installation des Upgrades stoppen . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Upgradedienstprogramme installieren
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf AIXSystemen installieren . . . . . . . . . .
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf HPUX-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren . . . . . .
Szenario 3: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren . .
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren . . . .
Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des
Upgradeassistenten durchführen . . . . . . .
Szenario 3, Assistent: Server der Version 6.3
oder höher installieren . . . . . . . . .
Szenario 3, Assistent: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen . . . . .
Szenario 3: Upgradeassistent starten . . . . .
Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen . . . .
Szenario 3: Datenbank eines Servers der Version
5 für das Upgrade vorbereiten. . . . . . .
Szenario 3: Daten auf Medien extrahieren . . .
Szenario 3, manuell: Server der Version 6.3 oder
höher installieren . . . . . . . . . . .
Szenario 3, manuell: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen . . . . .
Szenario 3: Neue Datenbank erstellen und formatieren . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden . . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 3: System für die Datenbanksicherung
konfigurieren . . . . . . . . . . . .
207
208
212
213
214
214
215
215
216
217
217
218
219
221
222
223
224
Kapitel 7. Szenario 4: neues System,
Netzmethode . . . . . . . . . . . 261
Szenario 4: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Szenario 4: Voraussetzungen für das Upgrade
überprüfen . . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten . . . . . . . . . .
Szenario 4: Server vor dem Upgrade ändern . .
Szenario 4: Sitzungen inaktivieren . . . . .
Szenario 4: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern. . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Konfigurationsdaten sichern . . .
Szenario 4: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Server vor der Installation des Upgrades stoppen . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Upgradedienstprogramme installieren
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf AIXSystemen installieren . . . . . . . . . .
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf HPUX-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren . . . . . . . .
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren . . . . . .
Szenario 4: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren . .
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren . . . .
Szenario 4: Upgrade für den Server mithilfe des
Upgradeassistenten durchführen . . . . . . .
Inhaltsverzeichnis
261
262
266
266
267
268
268
269
270
270
270
271
273
274
275
277
277
278
v
Szenario 4, Assistent: Server der Version 6.3
oder höher installieren . . . . . . . . .
Szenario 4, Assistent: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen . . . . .
Szenario 4: Upgradeassistent starten . . . . .
Szenario 4: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen . . . .
Szenario 4: Datenbank eines Servers der Version
5 für das Upgrade vorbereiten. . . . . . .
Szenario 4, manuell: Server der Version 6.3 oder
höher installieren . . . . . . . . . . .
Szenario 4, manuell: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen . . . . .
Szenario 4: Neue Datenbank erstellen und formatieren . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Serverdatenbank über ein Netz versetzen . . . . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen . . . . . . . . . . . .
Szenario 4: System für die Datenbanksicherung
konfigurieren . . . . . . . . . . . .
279
284
288
290
291
292
297
301
307
308
309
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren . . . . . . . . . . 315
Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher
in einer AIX-Clusterumgebung durchführen . . .
Upgrade für den Server auf Version 6.3.3 oder höher in einer Windows-Clusterumgebung durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Upgrade planen . . . . . . . . . . .
System vorbereiten und Upgradeassistenten
ausführen . . . . . . . . . . . . .
Upgrade für den Server auf Version 6.3.2 oder eine
frühere Version in einer Windows-Clusterumgebung durchführen . . . . . . . . . . . .
Upgrade planen . . . . . . . . . . .
Vorbereitungen für das Upgrade treffen . . .
Server installieren und Datenbank laden . . .
Server konfigurieren . . . . . . . . . .
315
317
317
318
320
320
321
323
325
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur
Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher 327
Vorbereitungen für das Upgrade treffen . . . .
Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . .
Server vor dem Upgrade ändern . . . . . .
Sitzungen inaktivieren . . . . . . . . .
Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Konfigurationsdaten sichern . . . . . . .
Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen . . . . . . . . . . . . . . . .
Server vor der Installation des Upgrades stoppen. . . . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf dem ursprünglichen
Server installieren . . . . . . . . . . . .
vi
328
328
333
334
335
336
336
337
338
338
Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren . . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen
installieren . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf Oracle SolarisSystemen installieren . . . . . . . . . .
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle
Solaris-Systemen definieren. . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren . . . . . . . .
Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten . . . . . . . . . . . .
Programm der Version 5 vor der Installation der
Version 6.3 oder höher deinstallieren . . . . .
Programm der Version 5 auf AIX-Systemen
deinstallieren . . . . . . . . . . . .
Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen
deinstallieren . . . . . . . . . . . .
Programm der Version 5 auf Linux-Systemen
deinstallieren . . . . . . . . . . . .
Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen deinstallieren . . . . . . . . . .
Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren . . . . . . .
Server der Version 6.3 oder höher installieren . .
Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen . . . . . . . . . . . . . . . .
Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen . . . . . . . . . . .
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der
Dienstprogramme durchführen . . . . . . .
Neue Datenbank erstellen und formatieren . .
Serverdatenbank mithilfe von Medien versetzen
Serverdatenbank über ein Netz versetzen . . .
Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
System für die Datenbanksicherung konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . . .
339
341
342
343
345
345
346
348
348
348
349
349
349
350
355
360
362
362
367
371
373
374
Kapitel 10. Erste Schritte nach der
Durchführung des Upgrades . . . . . 379
Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen
Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren
Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren . . . . . . . . . .
Serverinstanz nach dem Upgrade starten . . . .
Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten . . . . . . . . .
Server auf Windows-Systemen starten . . . .
Lizenzen registrieren . . . . . . . . . . .
Datenbank nach der Durchführung des Upgrades
für den Server sichern . . . . . . . . . .
Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde,
überprüfen . . . . . . . . . . . . . .
Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server
ändern . . . . . . . . . . . . . . .
338
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
379
380
380
381
381
386
387
387
388
389
Hostnamen für einen Server ändern, der auf
AIX-, HP-UX-, Linux- oder Solaris-Systemen
ausgeführt wird . . . . . . . . . . .
Hostnamen für einen Server ändern, der unter
Windows ausgeführt wird . . . . . . . .
Automatisierung aktualisieren . . . . . . . .
Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde,
überwachen . . . . . . . . . . . . . .
GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher entfernen . . . . . . . . . . . .
|
|
|
390
391
391
393
395
395
396
|
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Kapitel 13. Migration planen . . . . . 421
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Kapitel 14. Vorbereitungen für die Migration treffen. . . . . . . . . . . . 429
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Kapitel 15. Serverdatenbank auf den
Server der Version 6.3.4 oder höher
migrieren . . . . . . . . . . . . . 443
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Server der Version 5 und der Version 6.3.4 oder höher .
Speicherbedarf für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll schätzen. . . . . . . .
Für die Migration erforderliche Zeit schätzen. . .
Datenversetzung planen . . . . . . . . . .
Upgrade für mehrere Server und Komponenten
planen. . . . . . . . . . . . . . . .
Vorbereitungen für Änderungen an Operationen
treffen . . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf schätzen und Voraussetzungen für
Einheiten . . . . . . . . . . . . . . .
Tipps zur Leistung für den Extraktionsprozess der
Datenbank der Version 5 . . . . . . . . .
Tipps zur Leistung beim Einfügen von Daten in
die Datenbank der Version 6.3.4 oder höher . . .
Referenzinformationen zur Planung der Migration
422
422
423
424
424
425
425
426
426
427
398
398
399
401
403
403
404
404
405
406
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Teil 2. Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf Version
6.3.4 unter Linux migrieren . . . . 409
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Kapitel 12. Übersicht über die Migration . . . . . . . . . . . . . . . . 411
Roadmap für die Migration. . . . . . . . .
Szenarios für die Migration eines Servers von einem AIX-, HP-UX- oder Solaris-System auf ein System der Version 6.3.4 unter Linux . . . . . .
Der Migrationsprozess . . . . . . . . . .
Dienstprogramme und Befehle für die Datenmigration . . . . . . . . . . . . . .
Datenversetzung . . . . . . . . . . .
Verfügbarkeit von Einheiten . . . . . . .
Schutz für Clientdaten und den Server während
des Prozesses . . . . . . . . . . . . 419
389
Kapitel 11. Fehlerbehebung für das
Datenbankupgrade durchführen . . . 395
Server-Upgrade-Phase: Warnungen zu nicht unterstützten Serveroptionen . . . . . . . . . .
Datenbankextraktionsphase: Nachricht für die Zurückweisung der Verbindung . . . . . . . .
Datenbankformatierungsphase: Fehlschlagen mit
rc=499. . . . . . . . . . . . . . . .
Datenbankeinfügephase: Nachrichten ANR1338E
vom Upgradedienstprogramm. . . . . . . .
Datenbankeinfügephase: Nachrichten ANR1525I
ohne erkennbaren Fortschritt . . . . . . . .
Datenbankeinfügephase: Probleme beim Neustart
des Upgradeprozesses . . . . . . . . . .
Serverstartphase: Fehler ANR0162W. . . . . .
Serverstartphase: Warnungen zu nicht unterstützten Serveroptionen . . . . . . . . . . .
Phase nach dem Upgrade: Datei dsmserv.dsk nicht
mehr verfügbar. . . . . . . . . . . . .
Phase nach dem Upgrade: Fehlschlagen des Befehls
VARY . . . . . . . . . . . . . . . .
Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des
Servers . . . . . . . . . . . . . . .
Schritte für die Zurücksetzung auf die vorherige
Serverversion . . . . . . . . . . . .
Zusätzliche Wiederherstellungsschritte, wenn
neue Speicherpools erstellt wurden oder die Datendeduplizierung aktiviert wurde . . . . .
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411
412
417
417
418
418
Speicherbereich für den Migrationsprozess vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . .
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version
5.5.6 oder höher durchführen . . . . . . . .
Sitzungen inaktivieren . . . . . . . . . .
Auf DISK- und FILE-Einheiten gespeicherte Daten
sichern oder migrieren . . . . . . . . . .
Auf GENERICTAPE-Einheiten gespeicherte Daten
migrieren. . . . . . . . . . . . . . .
Sicherungsgruppen versetzen, die auf FILE-Einheiten gespeichert sind . . . . . . . . . . .
Serverdatenbank sichern. . . . . . . . . .
Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Server zum Verhindern potenzieller Probleme ändern . . . . . . . . . . . . . . . .
Server vor der Migration stoppen . . . . . .
Upgradedienstprogramme installieren . . . . .
Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren . . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren . . . . . . . . . . . . .
Upgradedienstprogramme auf Oracle SolarisSystemen installieren . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 1: Medienmethode und Upgradeassistenten verwenden . . . . . . . .
Migrationsszenario 1: Server der Version 6.3.4
oder höher installieren . . . . . . . . .
Migrationsszenario 1: Einheiten konfigurieren
Migrationsszenario 1: Benutzer-ID und Verzeichnisse für die Serverinstanz erstellen . . . . .
Migrationsszenario 1: Upgradeassistenten ausführen . . . . . . . . . . . . . . .
Inhaltsverzeichnis
429
430
430
431
432
433
433
434
434
436
436
437
438
439
443
444
447
447
449
vii
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Migrationsszenario 2: Medienmethode und Befehlszeile verwenden . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 2: Datenbank des Servers
der Version 5 vorbereiten . . . . . . . .
Migrationsszenario 2: Daten auf Medien extrahieren . . . . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 2: Server der Version 6.3.4
oder höher installieren . . . . . . . . .
Migrationsszenario 2: Einheiten konfigurieren
Migrationsszenario 2: Einheiten konfigurieren
Migrationsszenario 2: Benutzer-ID und Verzeichnisse für die Serverinstanz erstellen . . . . .
Migrationsszenario 2: Serverinstanz und Datenbank erstellen . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 2: Extrahierte Daten in die
Datenbank der Version 6.3.4 oder höher laden .
Migrationsszenario 2: System für die Datenbanksicherung konfigurieren . . . . . . .
Migrationsszenario 3: Netzmethode und Upgradeassistenten verwenden . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 3: Server der Version 6.3.4
oder höher installieren . . . . . . . . .
Migrationsszenario 3: Einheiten konfigurieren
Migrationsszenario 3: Benutzer-ID und Verzeichnisse für die Serverinstanz erstellen . . . . .
Migrationsszenario 3: Upgradeassistenten ausführen . . . . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: Netzmethode und Befehlszeile verwenden . . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: Datenbank des Servers
der Version 5 vorbereiten . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: Server der Version 6.3.4
oder höher installieren . . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: Einheiten konfigurieren
Migrationsszenario 4: Benutzer-ID und Verzeichnisse für die Serverinstanz erstellen . . . . .
Migrationsszenario 4: Serverinstanz und Datenbank erstellen . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: Serverdatenbank über ein
Netz versetzen . . . . . . . . . . . .
Migrationsszenario 4: System für die Datenbanksicherung konfigurieren . . . . . . .
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Kapitel 16. Erste Schritte nach der Migration . . . . . . . . . . . . . . 487
Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren . . . . . . . . . .
Server starten . . . . . . . . . . . . .
Server mit der Instanzbenutzer-ID starten . . .
Server mit der Rootbenutzer-ID starten . . . .
Server automatisch starten . . . . . . . .
Ergebnisse der Migration überprüfen . . . . .
Lizenzen registrieren . . . . . . . . . . .
Einheitenpfadinformationen aktualisieren . . . .
Datenbank sichern. . . . . . . . . . . .
Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server
ändern . . . . . . . . . . . . . . .
Option tcpserveraddress aktualisieren . . . . .
IP-Adresse des Servers definieren . . . . . .
Daten von Band auf DISK- oder FILE-Einheiten migrieren . . . . . . . . . . . . . . .
viii
450
| Sicherungsgruppen zurückschreiben. . . . . . 499
| Automatisierung aktualisieren . . . . . . . . 499
500
| Operationen ausführen und Server überwachen
451
452
452
455
456
458
459
462
464
466
466
469
470
472
473
473
474
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479
482
484
487
488
490
491
491
492
493
493
493
494
495
495
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Kapitel 17. Fehlerbehebung bei der
Migration eines Servers der Version 5
von AIX, HP-UX oder Solaris . . . . . 503
Zurücksetzung von Version 6.3.4 oder höher auf
die vorherige Version 5 des Servers . . . . .
. 503
Teil 3. Tivoli Storage ManagerServer der Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder
Linux on System z migrieren . . . 505
Kapitel 18. Übersicht über die Migration . . . . . . . . . . . . . . . . 507
Roadmap für die Migration . . . . . . . .
Szenarios für die Migration eines Servers von einem z/OS-System auf AIX oder Linux on System z
Übersicht über Tivoli Storage Manager for z/OS
Media . . . . . . . . . . . . . . . .
Der Migrationsprozess . . . . . . . . . .
Übersicht über den Migrationsprozess . . . .
Haupttasks im Migrationsprozess . . . . .
Dienstprogramme und Befehle für die Datenmigration . . . . . . . . . . . . . .
Einheitenmigration . . . . . . . . . .
Sicherungsgruppen . . . . . . . . . .
Auswirkungen der Migration auf Speicheragenten . . . . . . . . . . . . . . . .
Schutz für Clientdaten und den Server während
des Prozesses . . . . . . . . . . . .
Vergleich der Datenbankmigrationsmethoden
Operative Änderungen und Voraussetzungen . .
Systeme für die automatische Reaktion auf
Nachrichten . . . . . . . . . . . . .
Leistungsaspekte . . . . . . . . . . .
507
508
512
513
513
516
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518
520
521
522
522
523
524
524
Kapitel 19. Migration planen . . . . . 527
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Server der Version 5 und der Version 6.3 oder höher .
Kompatibilität mit anderen Komponenten und Versionen . . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll schätzen. . . . . . . .
Datenversetzung von FILE- und DISK-Einheiten
planen. . . . . . . . . . . . . . . .
Speicherbedarf schätzen und Voraussetzungen für
Einheiten . . . . . . . . . . . . . . .
Für die Migration erforderliche Zeit schätzen. . .
Beispiel: Migrationszeit auf der Basis der Datenbankgröße schätzen . . . . . . . . . .
Tipps zur Leistung für den Extraktionsprozess
der Datenbank der Version 5 . . . . . . .
Tipps zur Leistung beim Einfügen von Daten in
die Datenbank der Version 6.3 oder höher . . .
497
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
527
528
529
530
530
531
532
533
534
Upgrade für mehrere Server und Komponenten
planen. . . . . . . . . . . . . . . .
Änderungen an Speicheragenten planen . . . .
Vorbereitungen für Änderungen an Operationen
treffen . . . . . . . . . . . . . . . .
Referenzinformationen zur Planung . . . . . .
Migration von Einheiten- und Speicherarchivattributen . . . . . . . . . . . . . .
Migration von Serveroptionen . . . . . . .
Serverdatenbank über ein Netz versetzen .
535
535
536
536
Kapitel 23. Erste Schritte nach der Migration . . . . . . . . . . . . . . 575
537
544
549
550
550
550
553
555
555
556
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558
558
561
561
562
562
563
564
565
565
Kapitel 21. z/OS-Serverdatenbank auf
den Server der Version 6.3 oder höher
migrieren . . . . . . . . . . . . . 567
z/OS-Server der Version 5 mithilfe der Medienmethode migrieren . . . . . . . . . . . .
Neue Datenbank erstellen und formatieren . .
Daten auf Medien extrahieren . . . . . . .
Band in ein anderes Bandarchiv versetzen . . .
Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden
z/OS-Server der Version 5 mithilfe der Netzmethode migrieren . . . . . . . . . . . . .
Neue Datenbank erstellen und formatieren . .
567
567
568
568
569
570
570
. 570
Kapitel 22. z/OS Media-Servereinheiten auf dem neuen Server konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . . . 573
Kapitel 20. Vorbereitungen für die Migration treffen. . . . . . . . . . . . 549
Speicherbereich für den Migrationsprozess vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationsdaten sichern . . . . . . . .
Server der Version 6.3 oder höher installieren und
konfigurieren . . . . . . . . . . . . .
Server der Version 6.3 oder höher auf AIX- oder
Linux-Systemen installieren . . . . . . .
Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz erstellen . . . . . . . . . . . .
Server der Version 5 unter z/OS für die Migration
vorbereiten . . . . . . . . . . . . . .
Server vor der Migration ändern . . . . . .
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 5.5.6 oder höher durchführen . . . . . .
Tivoli Storage Manager for z/OS Media installieren . . . . . . . . . . . . . . .
Server definieren, der dem z/OS Media-Server
entspricht . . . . . . . . . . . . .
Sitzungen inaktivieren . . . . . . . . .
Tivoli Storage Manager-Server mithilfe von ZMSPREPARE analysieren . . . . . . . . .
Datenträger plattenbasierter Kopienspeicherpools entfernen . . . . . . . . . . . .
Daten aus plattenbasierten primären Speicherpools sichern . . . . . . . . . . . .
FILE-Sicherungsgruppe identifizieren und löschen . . . . . . . . . . . . . . .
Tivoli Storage Manager-Serveroptionsdatei erstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl ZMSPREPARE zur Überprüfung der Voraussetzungen erneut ausführen . . . . . .
Serverdatenbank sichern. . . . . . . . .
Server vor der Migration stoppen . . . . .
Datenbank eines Servers der Version 5 für die
Migration vorbereiten . . . . . . . . .
.
|
Serveroptionen für die migrierten Server konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . . .
Server starten . . . . . . . . . . . . .
Server mit der Instanzbenutzer-ID starten . . .
Server mit der Rootbenutzer-ID starten . . . .
Server automatisch starten . . . . . . . .
Ergebnisse der Migration überprüfen . . . . .
Plattenbasierte Speicherpools, die auf Band versetzt
wurden, erneut erstellen. . . . . . . . . .
Gelöschte Speicherpools neu erstellen . . . .
Als gelöscht markierte Speicherpooldatenträger
erneut erstellen . . . . . . . . . . . .
Daten aus gesicherten Speicherpools zurückschreiben . . . . . . . . . . . . . .
Bereinigung durch Löschen von z/OS-Datenträgern des Typs DISK und FILE, die als gelöscht
markiert waren . . . . . . . . . . . .
Lizenzen registrieren . . . . . . . . . . .
Datenbank sichern. . . . . . . . . . . .
Automatisierung aktualisieren . . . . . . . .
Konfiguration der Speicheragenten aktualisieren
Operationen ausführen und Server überwachen
Daten von z/OS Media-Datenträgern auf andere
Einheiten migrieren . . . . . . . . . . .
575
577
579
580
580
582
582
583
583
583
584
584
585
585
586
586
588
Kapitel 24. Fehlerbehebung für die Migration eines Servers der Version 5
von einem z/OS-System auf AIX oder
Linux on System z . . . . . . . . . 589
Zurücksetzung auf den Server der Version 5 unter
z/OS nach einer Migration . . . . . . . . .
Zurücksetzung auf den Server der Version 5 vor
dem Versetzen von Daten auf den Server der
Version 6.3 oder höher . . . . . . . . .
Zurücksetzung auf den Server der Version 5 vor
dem Löschen von Datenträgern . . . . . .
Zurücksetzung auf den Server der Version 5
nach dem Löschen der Datenbank der Version 5.
Teil 4. Anhänge und Schlussteil
589
589
590
590
595
Anhang A. Dienstprogramme, Scripts
und Befehle für Server-Upgrade und
-Migration . . . . . . . . . . . . . 597
DSMUPGRD QUERYDB (Informationen zu einer
Datenbank der Version 5 anzeigen) . . . . . . 598
DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version
5 für das Upgrade vorbereiten) . . . . . . . 599
DELETE VOLHISTORY (Protokolldaten sequenzieller Datenträger löschen) . . . . . . . . . . 600
Inhaltsverzeichnis
ix
DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5 extrahieren) . . . .
Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf
Medien . . . . . . . . . . . . . .
DSMUPGRD EXTEND DB (Größe der Datenbank
erweitern) . . . . . . . . . . . . . .
DSMUPGRD EXTEND LOG (Größe des Wiederherstellungsprotokolls erweitern) . . . . . . . .
DSMUPGRD UPDATE (Sicherungsregistrierungseinträge für eine Serverinstanz der Version 5 erstellen). . . . . . . . . . . . . . . . .
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren) . . . . . . . . . . . . . . . .
DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine
leere Datenbank versetzen) . . . . . . . . .
ZMSPREPARE (Server auf einem z/OS-System für
die Migration vorbereiten) . . . . . . . . .
Das Serverstartscript: rc.dsmserv . . . . . . .
Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades . . . . . . . . . . . . . . . .
606
609
611
612
614
x
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.
.
.
.
.
.
.
633
Erforderliche Semaphorressourcen schätzen . .
Erforderliche Prozessressourcen schätzen . . .
Erforderliche Threadanzahl pro Prozess schätzen
Kernelkonfiguration anzeigen und ändern . . .
. 633
. 633
634
. 634
Anhang D. Solaris Zones verwenden
Solaris Zone erstellen.
.
.
.
.
.
.
.
.
635
.
. 635
Anhang E. Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services . . . 639
615
618
621
624
624
Anhang B. Serversprachenpakete installieren . . . . . . . . . . . . . . 627
Spracheinstellungen für den Server .
Sprachenpaket konfigurieren . . .
Anhang C. Systemressourcenbedarf
. 627
. 631
Anhang F. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für die Tivoli
Storage Manager-Produktfamilie . . . 641
Bemerkungen . . . . . . . . . . . 643
Marken .
.
.
.
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.
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.
.
.
.
.
. 645
Glossar . . . . . . . . . . . . . . 647
Index . . . . . . . . . . . . . . . 649
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Vorwort
Diese Veröffentlichung enthält Informationen zur Durchführung eines Upgrades
für IBM® Tivoli Storage Manager-Server von einem der unterstützten Stände der
Version 5 auf Version 6.3 oder höher.
Zielgruppe
Zielgruppe dieser Veröffentlichung sind Serveradministratoren, die für die Durchführung von Upgrades für Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf Version
6.3 oder höher verantwortlich sind.
In dieser Veröffentlichung werden Kenntnisse in den folgenden Bereichen vorausgesetzt:
v Das Betriebssystem und die Plattform, auf dem/der jeder Server ausgeführt
wird
v Typische Verwaltungsoperationen für Tivoli Storage Manager-Server, für die ein
Upgrade durchgeführt werden soll
v Speicher, der von den Servern, für die ein Upgrade durchgeführt werden soll,
verwendet wird
v Das Netz, mit dem die Server verbunden sind
Anmerkung: Informationen zur Durchführung eines Upgrades für den Server der
Version 6.1 auf Version 6.3 oder höher und von Version 6.2 auf Version 6.3 oder höher liefern die Upgradeprozeduren im Installationshandbuch.
Verwendung dieses Handbuchs
Um dieses Handbuch optimal zu nutzen, folgen Sie der vorgeschlagenen Reihenfolge.
Wenn Sie für den Server ein Upgrade von Version 5 auf Version 6.3 oder höher unter demselben Betriebssystem durchführen, halten Sie diese Reihenfolge ein:
1. Lesen Sie die Übersichtsinformationen zu den Aktualisierungen am Server: Kapitel 1, „Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen”, auf Seite 3.
2. Lesen Sie die Planungsinformationen und die Beschreibungen der Szenarios:
a. Kapitel 2, „Upgrade des Servers planen”, auf Seite 13
b. Kapitel 3, „Übersicht über Upgradeszenarios”, auf Seite 89
3. Wählen Sie das zu verwendende Szenario aus und planen Sie gemäß den
Hardware- und Softwarevoraussetzungen und dem Speicherbedarf für Ihren
Server und Ihre Umgebung. Zur Planung des Speicherbedarfs kann ein Arbeitsblatt verwendet werden: „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den
Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
4. Testen Sie den Upgradeprozess: „Upgradeprozess für einen Server testen” auf
Seite 59. Optimieren Sie Ihre Pläne z. B. in Bezug auf die geschätzte Zeit, die
der Server aufgrund des Upgradeprozesses nicht verfügbar sein wird, mithilfe
der Ergebnisse des Tests.
5. Führen Sie ein Upgrade für den Server durch, indem Sie die Schritte in dem
ausgewählten Szenario ausführen:
v Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite 113
xi
v Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite 161
v Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite 207
v Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261
6. Schließen Sie den Upgradeprozess ab, indem Sie die Schritte in dem folgenden
Abschnitt ausführen:
v Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades”, auf Seite
379
Wenn Sie den Server von Version 5 auf Version 6.3 oder höher unter einem anderen Betriebssystem migrieren, folgen Sie dem ausgewählten Migrationspfad:
v Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409
v Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z migrieren”, auf Seite 505
Veröffentlichungen
Veröffentlichungen für die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie sind online
verfügbar. Die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie umfasst IBM Tivoli Storage
FlashCopy Manager, IBM Tivoli Storage Manager for Space Management, IBM Tivoli Storage Manager for Databases und verschiedene andere Speicherverwaltungsprodukte von IBM Tivoli.
Um nach allen Veröffentlichungen zu suchen, durchsuchen Sie das entsprechende
Tivoli Storage Manager Information Center:
v Version 6.3 Information Center: http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
v Version 6.4 Information Center: http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/
v6r4
Sie können PDF-Versionen der Veröffentlichungen aus dem Tivoli Storage Manager
Information Center oder aus dem IBM Publications Center unter http://
www.ibm.com/shop/publications/order/ herunterladen.
Auf der Website "Tivoli Documentation Central" finden Sie Information Center, die
die offizielle Produktdokumentation für aktuelle und vorherige Versionen von Tivoli-Produkten und auch für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthalten.
Sie finden Tivoli Documentation Central unter http://www.ibm.com/tivoli/
documentation.
Sie können auch Referenzliteratur über die IBM Publications Center-Website unter
http://www.ibm.com/shop/publications/order/ bestellen. Auf der Website befinden sich Informationen zur Bestellung von Veröffentlichungen außerhalb der Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten können Sie Veröffentlichungen telefonisch unter der Nummer 1-800-879-2755 bestellen.
xii
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen
In den folgenden Tabellen sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli
Storage Manager-Bibliothek enthalten sind.
Tabelle 1. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Server
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Installationshandbuch
GC23-9781
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Administratorhandbuch
SC23-9769
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Referenzhandbuch für Administrato- SC23-9775
ren
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Installationshandbuch
GC23-9782
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Administratorhandbuch
SC23-9770
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Referenzhandbuch für Administ- SC23-9776
ratoren
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Installationshandbuch
GC12-4246
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Administratorhandbuch
SC12-4249
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Referenzhandbuch für Administra- SC23-9777
toren
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Installationshandbuch
GC23-9784
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Administratorhandbuch
SC23-9772
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Referenzhandbuch für Ad- SC23-9778
ministratoren
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Installationshandbuch
GC12-4247
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administratorhandbuch
SC12-4250
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Referenzhandbuch für Adminis- SC23-9779
tratoren
IBM Tivoli Storage Manager for z/OS Media Installation and User's
Guide
SC27-4018
IBM Tivoli Storage Manager Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
GC12-4565
IBM Tivoli Storage Manager Integration für Tivoli Storage Manager
FastBack
SC12-4420
Tabelle 2. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for AIX Storage Agent User's
Guide
SC23-9797
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for HP-UX Storage Agent User's
Guide
SC23-9798
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Linux Storage Agent User's
Guide
SC23-9799
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Oracle Solaris Storage Agent
User's Guide
SC23-9800
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Windows Storage Agent User's
Guide
SC23-9553
Vorwort
xiii
Tabelle 3. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Client
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for UNIX and Linux: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4242
IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4243
IBM Tivoli Storage Manager Verwendung der
Anwendungsprogrammierschnittstelle
SC12-4418
IBM Tivoli Storage Manager for Space Management for UNIX and Linux: SC12-4244
Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager HSM for Windows Administratorhandbuch
SC12-4245
Tabelle 4. Veröffentlichungen für Tivoli Storage Manager Data Protection
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4614
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4560
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4562
Windows Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4613
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4584
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
for Windows Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4585
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für DB2
SC12-3127
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für Oracle
SC12-3126
IBM Tivoli Storage Manager for Virtual Environments Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4515
IBM Tivoli Storage Manager for Microsoft SharePoint Guide
Nicht zutreffend
Tabelle 5. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung
xiv
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager Fehlerbestimmung
GC12-4773
IBM Tivoli Storage Manager Leistungsoptimierung
GC12-4772
IBM Tivoli Storage Manager Clientnachrichten und API-Rückkehrcodes
SC12-4419
IBM Tivoli Storage Manager Servernachrichten und Fehlercodes
SC12-4421
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Nachrichten
GC12-4615
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Nachrichten
GC12-4616
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle
Nachrichten
SC12-4554
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Tabelle 5. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung (Forts.)
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
Nachrichten
SC12-4555
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Nachrichten
SC12-4556
Anmerkung: Informationen zu IBM System Storage Archive Manager befinden
sich im Tivoli Storage Manager Version 6.3.0 Information Center.
Unterstützungsinformationen
Unterstützungsinformationen für IBM Produkte finden Sie in verschiedenen Quellen.
Beginnen Sie beim IBM Support Portal: http://www.ibm.com/support/entry/
portal/. Sie können die gewünschten Produkte auswählen und in einem breiten
Spektrum relevanter Informationen suchen.
Technische Schulung
Informationen zur technischen Schulung von Tivoli sind online verfügbar.
Rufen Sie die folgenden Websites auf, um sich für Schulungen anzumelden, Fragen
zu stellen und mit anderen Benutzern zu interagieren, die IBM Speicherprodukte
verwenden.
Schulung und Zertifizierung für Tivoli-Software
Sie haben auf der folgenden Site die Auswahl zwischen traditioneller Schulung mit einem Kursleiter, autodidaktischen Webklassen, Vorbereitung für
die Tivoli-Zertifizierung und anderen Schulungsmöglichkeiten: http://
www.ibm.com/software/tivoli/education/
Tivoli Support Technical Exchange
Fachleute stellen ihr Wissen zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen in
Webcasts unter http://www.ibm.com/software/sysmgmt/products/
support/supp_tech_exch.html.
Storage Management Community
Interagieren Sie mit anderen Benutzern, die IBM Speicherverwaltungsprodukte verwenden, unter http://www.ibm.com/developerworks/
servicemanagement/sm/index.html.
Global Tivoli User Community
Tauschen Sie sich mit anderen Tivoli-Benutzern auf der ganzen Welt unter
http://www.tivoli-ug.org/ aus.
IBM Education Assistant
Lesen Sie kurze Hinweise, die Ihnen helfen sollen, IBM Softwareprodukte
effektiver zu verwenden, unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/
ieduasst/tivv1r0/index.jsp.
Vorwort
xv
Wissensbasen durchsuchen
Wenn ein Problem mit Ihrem Tivoli Storage Manager-Produkt auftritt, können Sie
mehrere Wissensbasen durchsuchen.
Beginnen Sie damit, im Tivoli Storage Manager Information Center zu suchen (unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3). Auf dieser Website können
Sie die aktuelle Tivoli Storage Manager-Dokumentation durchsuchen.
Internet durchsuchen
Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Frage im IBM Tivoli Storage Manager Information Center finden, durchsuchen Sie das Internet nach den Informationen, die zur
Behebung des Problems beitragen können.
Sollen mehrere Internetressourcen durchsucht werden, rufen Sie die Website für
den IBM Support unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/ auf.
Sie können Informationen suchen, ohne sich anmelden zu müssen. Wenn Sie die
Site gemäß Ihrer Produktverwendung und Ihren Erfordernissen bezüglich der Informationen anpassen wollen, melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an. Wenn Sie noch keine IBM ID und kein Kennwort haben,
klicken Sie auf Sign in am Seitenanfang und führen Sie die Anweisungen zur Registrierung aus.
Auf der Unterstützungswebsite können Sie verschiedene Ressourcen durchsuchen.
Hierzu gehören:
v Technische Hinweise von IBM
v IBM Downloads
v IBM Redbooks-Veröffentlichungen
v IBM Authorized Program Analysis Reports (APARs). Wählen Sie das Produkt
aus und klicken Sie auf Downloads, um die APAR-Liste zu durchsuchen.
Wenn Sie dennoch keine Lösung des Problems finden, können Sie Foren und
Newsgroups im Internet nach den neuesten Informationen durchsuchen, die Ihnen
möglicherweise bei der Lösung des Problems helfen können.
Eine unabhängige Benutzerdiskussionsliste, ADSM-L, wird vom Marist College bereitgestellt. Sie können eine Teilnehmerberechtigung mit einer E-Mail an
[email protected] beantragen. Der Nachrichtentext muss Folgendes enthalten:
SUBSCRIBE ADSM-L Ihr_Vorname Ihr_Nachname.
Um sich mit anderen Benutzern in den Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Benutzergruppen auszutauschen, rufen Sie Service Management Connect (http://www.ibm.com/developerworks/servicemanagement/sm/
index.html) auf. Hier finden Sie Links zu Produkt-Wikis und Benutzergruppen.
xvi
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
IBM Support Assistant verwenden
IBM Support Assistant ist ein Zusatzsoftwareprodukt, das Ihnen bei der Fehlerbestimmung helfen kann. Es ist für einige Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Produkte verfügbar.
Informationen zu den unterstützten Produkten befinden sich auf der DownloadWebsite für IBM Support Assistant unter http://www.ibm.com/software/support/
isa/download.html.
IBM Support Assistant unterstützt Sie beim Sammeln von Informationen zur Unterstützung, wenn ein PMR (Problem Management Record) geöffnet werden muss,
mit dessen Hilfe dann der Fehler verfolgt werden kann. Die produktspezifischen
Plug-in-Module stellen die folgenden Ressourcen zur Verfügung:
v Links für die Unterstützung
v Links zu Schulungsangeboten
v Funktionalität für die Übergabe von Fehlermanagementberichten
Weitere Informationen finden Sie auf der Website für IBM Support Assistant:
http://www.ibm.com/software/support/isa/
Sie können auch die eigenständige IBM Support Assistant-Anwendung auf einer
beliebigen Workstation installieren. Sie können die Anwendung dann funktional erweitern, indem Sie produktspezifische Plug-in-Module für die von Ihnen verwendeten IBM Produkte installieren. Zusatzprodukte für bestimmte Produkte finden
Sie unter http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27012689.
Produktkorrekturen suchen
Auf der IBM Software Support-Website ist möglicherweise eine Produktkorrektur
zur Lösung Ihres Problems verfügbar.
Die verfügbaren Programmkorrekturen finden Sie auf der IBM Software SupportWebsite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/.
v Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben:
1. Klicken Sie auf den Link für Ihr Produkt oder für eine Komponente, für die
Sie eine Programmkorrektur suchen wollen.
2. Klicken Sie auf Downloads und dann auf Fixes by version.
v Wenn Sie die Site nicht gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben, klicken Sie auf Downloads und suchen Sie nach Ihrem Produkt.
Benachrichtigungen über Produktkorrekturen empfangen
Sie können Benachrichtigungen über Programmkorrekturen (Fixes), Flashes, Upgrades und andere Neuigkeiten für IBM Produkte erhalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um sich für den Empfang von Benachrichtigungen über
IBM Produkte anzumelden:
1. Klicken Sie auf der Unterstützungsseite unter http://www.ibm.com/support/
entry/portal/ auf Sign in to create, manage, or view your subscriptions im
Fenster Notifications.
2. Melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an.
Wenn Sie noch keine ID und kein Kennwort haben, klicken Sie auf registrieren
Sie sich jetzt und führen Sie den Registrierungsprozess aus.
3. Klicken Sie auf Manage all my subscriptions im Fenster Notifications.
Vorwort
xvii
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Subscribe und klicken Sie dann auf Tivoli.
5. Wählen Sie die Produkte aus, für die Sie Benachrichtigungen erhalten möchten,
und klicken Sie auf Continue.
6. Geben Sie die Vorgaben für die Benachrichtigung an und klicken Sie auf Submit.
IBM Software Support benachrichtigen
Sie können sich an IBM Software Support wenden, wenn Sie über einen aktiven
IBM Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support) und
über die Berechtigung zum Übergeben von Problemen an IBM verfügen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Hilfe von IBM Software Support anzufordern:
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
a. Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support).
b. Bestimmen Sie die Geschäftsbeeinflussung Ihres Problems.
c. Beschreiben Sie Ihr Problem und stellen Sie Hintergrundinformationen zusammen.
2. Befolgen Sie die Anweisungen in „Problem an IBM Software Support
übergeben” auf Seite xix.
Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support) vereinbaren
Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support). Der erforderliche Vertragstyp hängt vom Typ Ihres Produkts ab.
Registrieren Sie sich für IBM Softwareprodukte für dezentrale Plattformen (unter
anderem für IBM Tivoli-, Lotus- und Rational-Produkte sowie für IBM DB2- und
IBM WebSphere-Produkte, die unter Microsoft Windows oder auf Betriebssystemen
wie AIX oder Linux ausgeführt werden) auf eine der folgenden Arten bei IBM
Passport Advantage:
v Online: Rufen Sie die Passport Advantage-Website unter http://www.ibm.com/
software/lotus/passportadvantage/ auf, klicken Sie auf How to enroll und befolgen Sie die Anweisungen.
v Telefonisch: In den U.S.A können Sie 1-800-IBMSERV (1-800-426-7378) anrufen.
Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support Handbook
unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/handbook/
home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Geschäftsbeeinflussung bestimmen
Wenn Sie IBM einen Fehler melden, müssen Sie eine Bewertungsstufe angeben. Daher müssen Sie die Geschäftsbeeinflussung durch den Fehler, den Sie melden, kennen und festlegen.
xviii
Fehlerkategorie 1
Kritische Geschäftsbeeinflussung: Sie können das Programm
nicht verwenden, was einen kritischen Einfluss auf
Unternehmensaktivitäten hat. Dieser Zustand erfordert eine sofortige Lösung.
Fehlerkategorie 2
Deutliche Geschäftsbeeinflussung: Die Verwendbarkeit des Programms ist stark eingeschränkt.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Fehlerkategorie 3
Geringe Geschäftsbeeinflussung: Das Programm ist verwendbar,
wobei Funktionen mit geringerer Bedeutung (nicht kritisch für
Unternehmensaktivitäten) nicht verfügbar sind.
Fehlerkategorie 4
Minimale Geschäftsbeeinflussung: Der Fehler hat geringe Auswirkungen auf die Unternehmensaktivitäten oder eine angemessene Umgehung des Fehlers wurde implementiert.
Problem beschreiben und Hintergrundinformationen zusammenstellen
Die Beschreibung eines Fehlers für IBM sollte so genau wie möglich sein. Geben
Sie alle relevanten Hintergrundinformationen an, so dass die Experten des IBM
Software Support Ihnen effiziente Hilfeleistung bei der Problemlösung bieten können.
Halten Sie die Antworten auf folgende Fragen bereit, um Zeit zu sparen:
v Welche Softwareversionen wurden ausgeführt, als das Problem auftrat?
v Liegen Protokolle, Traces oder Nachrichten vor, die sich auf die Fehlersymptome
beziehen? IBM Software Support wird Sie vermutlich nach diesen Informationen
fragen.
v Kann der Fehler reproduziert werden? Ist dies der Fall: Welche Schritte führten
zu dem Fehler?
v Wurden Änderungen am System vorgenommen? Zum Beispiel Änderungen der
Hardware, des Betriebssystems, der Netzsoftware usw.
v Verwenden Sie eine Fehlerumgehung für dieses Problem? Ist dies der Fall, müssen Sie diese erläutern können, wenn Sie den Fehler melden.
Problem an IBM Software Support übergeben
Sie können das Problem online oder telefonisch an IBM Software Support übergeben.
Online
Rufen Sie die IBM Software Support-Website unter http://www.ibm.com/
support/entry/portal/Open_service_request/Software/
Software_support_(general) auf. Melden Sie sich bei IBM Service Requests
an und geben Sie Ihre Informationen in das Tool zur Problemmeldung ein.
Telefonisch
Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support
Handbook unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/
handbook/home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Vorwort
xix
xx
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Neuerungen in Version 6.3
In diesem Abschnitt sind die Änderungen zusammengefasst, die an IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3 vorgenommen wurden.
Aktualisierungen für den Server
Neue Funktionen und andere Änderungen sind im IBM Tivoli Storage ManagerServer der Version 6.3 verfügbar. Technische Aktualisierungen seit der vorherigen
Ausgabe sind durch einen vertikalen Balken ( | ) am linken Rand gekennzeichnet.
Neuerungen für den Server in Version 6.3.4
Das Server-Fixpack enthält mehrere neue Funktionen sowie Produktkorrekturen.
Der Server, der in Tivoli Storage Manager und IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition Version 6.4 enthalten ist, hat den Versionsstand 6.3.4. Der Server der
Version 6.3.4 kann auch separat als Fixpack für aktuelle Benutzer der Version 6.3
heruntergeladen werden.
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Tivoli Storage Manager-Migration auf Version 6.3.4 oder höher
unter Linux x86_64
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Abhängig von Ihrer Hardware- und Softwareumgebung können mit dieser Migrationsprozedur Ziele wie Serverkonsolidierung, Lastausgleich oder Standardisierung
des Linux-Betriebssystems realisiert werden.
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IBM Tivoli Storage Manager Operations Center
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Das Operations Center der Version 6.4.1 umfasst eine Seite 'Übersicht', die die Interaktion von Servern und Clients in Tivoli Storage Manager zeigt. Mithilfe des
Operations Center können Sie potenzielle Probleme auf einen Blick erkennen,
Alerts verwalten und auf die Tivoli Storage Manager-Befehlszeile zugreifen. Die
Administration Center-Schnittstelle ist ebenfalls verfügbar, das Operations Center
ist jedoch die bevorzugte Überwachungsschnittstelle.
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Aktualisierungen für Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager
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Die folgenden neuen Cognos-Berichte sind verfügbar:
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Statusberichte
v Clientspeicherzusammenfassung und Details
v VE-Aktivitätsstatus
v VE-Zusammenfassung des Sicherungstyps
v VE-Zusammenfassung der aktuellen Belegung
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Sie können jetzt einen Tivoli Storage Manager-Server der Version 5, der unter einem AIX-, HP-UX- oder Solaris-Betriebssystem ausgeführt wird, auf Version 6.3.4
oder höher unter einem Betriebssystem Linux x86_64 migrieren.
Das IBM Tivoli Storage Manager Operations Center der Version 6.4.1 ist eine neue
webbasierte Benutzerschnittstelle zum Verwalten einer Speicherumgebung.
Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager Version 6.3.4 umfasst einige neue Cognos-Berichte und -Funktionen, einschließlich einiger Methoden zum Verteilen von
Cognos-Berichten an andere Unternehmen.
xxi
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Trendberichte
v Trends bei Clientspeicherbelegung
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Um die gemeinsame Nutzung von Berichten zu ermöglichen, können Cognos-Berichte exportiert und in andere Tivoli Common Reporting-Instanzen importiert
werden.
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Der Arbeitsbereich 'Agentenprotokoll' wurde erweitert, um anzeigen zu können, ob
die überwachten Server betriebsbereit sind.
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Werte für die Bereinigung werden jetzt während Neuinstallationen automatisch
konfiguriert. Wenn ein Upgrade für die Anwendung durchgeführt wurde, müssen
Sie die Einstellungen für die Bereinigung manuell konfigurieren, um Daten in regelmäßigen Abständen aus der Datenbank WAREHOUS zu entfernen.
Neuerungen für den Server in Version 6.3.3
Server-Fixpack 6.3.3 enthält mehrere neue Funktionen sowie Produktkorrekturen.
Der Server, der in Tivoli Storage Manager und IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition Version 6.4 enthalten ist, hat die Version 6.3.3. Der Server der Version
6.3.3 kann auch separat als Fixpack für aktuelle Benutzer der Version 6.3 heruntergeladen werden.
LDAP-authentifizierte Kennwörter
Der IBM Tivoli Storage Manager-Server Version 6.3.3 kann einen LDAP-Verzeichnisserver für die Authentifizierung von Kennwörtern verwenden. LDAP-authentifizierte Kennwörter stellen eine zusätzliche Sicherheitsstufe zur Verfügung, da bei
diesen Kennwörtern die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss. Sie bieten
eine erweiterte Kennwortregelumsetzung und einen zentralen Server, auf dem die
Kennwörter authentifiziert werden.
Sie müssen über einen LDAP-Verzeichnisserver verfügen, auf dem eine Hashdarstellung des Kennworts authentifiziert wird. Nach der Konfiguration des Tivoli
Storage Manager-Servers können Sie Administrator- und Knotenkennwörter mit
dem LDAP-Verzeichnisserver authentifizieren.
Die beiden Methoden der Authentifizierung sind LDAP und LOCAL. LOCAL bedeutet, dass das Kennwort mit dem Tivoli Storage Manager-Server authentifiziert
wird.
Bei Kennwörtern, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server authentifiziert werden, muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden. Alle Kennwörter können aus Zeichen in der folgenden Liste bestehen:
a
A
0
~
b
B
1
!
c
C
2
@
d
D
3
#
e
E
4
$
f
F
5
%
g
G
6
^
h
H
7
&
i
I
8
*
j k l m n o p q r s t u v w x y z
J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
9
_ - + = ` | ( ) { } [ ] : ; < > , . ? /
Einschränkung: Clientknoten müssen Version 6.4 oder höher aufweisen, um den
LDAP-Verzeichnisserver für die Authentifizierung von Kennwörtern verwenden zu
können.
xxii
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Vermeidung von Konflikten bei Einheitentreibern
Solaris
Auf Oracle Solaris-Systemen fordert der native generische SCSI-Bandtreiber (stTreiber) automatisch unterstützte Bandlaufwerke an, wenn das System gestartet
wird. Wenn ein Laufwerk auch durch den Tivoli Storage Manager-Einheitentreiber
oder den IBM Bandeinheitentreiber konfiguriert wird, können Daten überschrieben
werden, da mehrere Treiber auf dieselbe Einheit unter Verwendung eines anderen
Einheitennamens zugreifen können.
Sie können das Dienstprogramm rmstdev verwenden, um Gerätedateien der Einheiten zu löschen, die vom st-Treiber von Oracle Solaris für alle Bandlaufwerke erstellt werden, die auch durch den Tivoli Storage Manager-Einheitentreiber oder
den IBM Bandeinheitentreiber konfiguriert werden. Durch das Löschen dieser Dateien wird sichergestellt, dass nur ein Treiber auf ein Bandlaufwerk zugreifen kann.
Das Dienstprogramm rmstdev wird ausgeführt, wenn der Server automatisch gestartet wird. Ist der Start nicht automatisiert, müssen Sie das Dienstprogramm manuell als Rootbenutzer ausführen, bevor Sie den Tivoli Storage Manager-Server
starten.
Aktualisierungen für Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager
Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager enthält jetzt einige neue Tivoli Enterprise Portal-Arbeitsbereiche, neue Cognos-Berichte und die Option für vorhandene
IBM Tivoli Monitoring-Kunden, Überwachungsagenten aus einem kleinen Agentenpaket zu installieren und zu implementieren.
Die neuen Cognos-Berichte sind:
Statusberichte:
v
v
v
v
v
Clientaktivitätsstatus
Clientsicherungsaktualität
Clientsicherungsstatus
Clientzeitplanstatus
Zusammenfassung der Clientspeicherpoolbelegung
v Zusammenfassung der aktuellen Clientbelegung
v Zusammenfassung des aktuellen Speicherpools
v Höchste Speicherbereichsbelegung
v Serverzeitplanstatus
v Gestrige versäumte und fehlgeschlagene Clientzeitpläne
Trendberichte
v
v
v
v
Erfolgsquote der Clientaktivität
Erfolgsquote des Clientzeitplans
Trends bei Serverdatenbankwachstum
Trends bei Serverspeicherwachstum
Neue Tivoli Enterprise Portal-Überwachungsarbeitsbereiche sind:
v Arbeitsbereich 'Aktivitätszusammenfassung', der Daten zu Server- und Clientoperationen für virtuelle und nicht virtuelle Umgebungen bereitstellt.
v Arbeitsbereich 'Sitzungen', der eine Sicht aller aktiven Clientsitzungen bereitstellt, die auf dem angegebenen Server ausgeführt werden.
Neuerungen in Version 6.3
xxiii
Zusätzliche VMware-Sicherungsinformationen werden jetzt im Tivoli Storage Manager-Serveraktivitätenprotokoll und in der Übersichtstabelle für Data Protection
for VMware-Operationen bereitgestellt. Diese neuen Informationen stellen eine verbesserte Datenerfassung und verbesserte Berichtsinhalte zur Verfügung, wenn Sie
Funktionen zur Berichterstellung wie z. B. Tivoli Common Reporting verwenden.
Neue Option zur Aktivierung der LDAP-Authentifizierung, wenn Instanzen des
Überwachungsagenten erstellt und konfiguriert werden.
Verbesserte Funktionalität zum Ausschließen oder Filtern von Nachrichtennummern, um die Ergebnisse zu begrenzen.
Vorhandene IBM Tivoli Monitoring-Benutzer können jetzt das kleine Agentenpaket
installieren und Überwachungsagenten über Fernzugriff implementieren, ohne das
größere Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager-Paket herunterladen zu müssen.
Steuerung für inaktive NDMP-Verbindungen
TCP-Keepalive (TCP = Transmission Control Protocol) ist ein Mechanismus, mit dem
kleine Datenpakete in vordefinierten Intervallen über das Netz gesendet werden.
Die Pakete verhindern, dass eine lange laufende, inaktive Verbindung von
Firewall-Software geschlossen wird, die inaktive Verbindungen erkennt und
schließt. Mit diesem Release können Sie die TCP-Keepalive-Funktion für Steuerverbindungen von Network Data Management Protocol (NDMP) aktivieren.
Erweiterungen für die Verfallsverarbeitung
In diesem Release sind Verbesserungen bezüglich der Bestandsverfallsverarbeitung
verfügbar. Die Knotenverarbeitung kann jetzt auf Dateibereichsebene auf mehrere
Threads in Parallelverarbeitung verteilt werden. Mit dieser Prozessänderung kann
die Arbeitslast verteilt und können Engpässe für Knoten, die virtuelle Server verwenden, effizienter vermieden werden.
Neuerungen für den Server in Version 6.3.1
Server-Fixpack 6.3.1 enthält neue Funktionen sowie Produktkorrekturen.
Datenprüfung bei Lese-/Schreiboperationen auf Band
Mit dem Schutz logischer Blöcke fügt IBM Tivoli Storage Manager einen CRC-Wert
am Ende jedes logischen Blocks mit Daten ein, der auf Band geschrieben werden
soll. Sie können die CRC-Datenblockprüfung bei Lese- und Schreiboperationen
oder nur bei Schreiboperationen angeben.
Der Schutz logischer Blöcke kann nur mit den folgenden Typen von Laufwerken
und Datenträgern verwendet werden:
v IBM LTO5 und höher
v IBM 3592-Laufwerke der Generation 3 und höher mit 3592-Datenträgern der Generation 2 und höher
xxiv
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Neuerungen für den Server in Version 6.3.0
Neue Funktionen und andere Änderungen sind im Tivoli Storage Manager-Server
der Version 6.3 verfügbar.
Knotenreplikation
Knotenreplikation ist der Prozess, bei dem Clientknotendaten zum Zweck der Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall inkrementell von einem Tivoli Storage
Manager-Server auf einen anderen Tivoli Storage Manager-Server kopiert oder repliziert werden.
Der Server, von dem Clientknotendaten repliziert werden, wird als Quellenreplikationsserver bezeichnet. Der Server, auf den Clientknotendaten repliziert werden, wird
als Zielreplikationsserver bezeichnet.
Bei der Knotenreplikation entfallen die Logistik und das Sicherheitsrisiko, die bzw.
das beim physischen Transport von Banddatenträgern an einen fernen Standort bestehen. Wenn ein Katastrophenfall eintritt und der Quellenreplikationsserver nicht
verfügbar ist, können mithilfe von Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/
Archivieren die Daten vom Zielreplikationsserver wiederhergestellt werden. Ist
eine Wiederherstellung des Quellenreplikationsservers nicht möglich, können Sie
Clientknoten für Speicheroperationen auf dem Zielreplikationsserver in Nicht-Replikationsknoten konvertieren.
Wenn Sie die Export- und Importfunktionen von Tivoli Storage Manager zum Speichern von Clientknotendaten auf einem Server zur Wiederherstellung nach einem
Katastrophenfall verwenden, können Sie die Knoten in Replikationsknoten konvertieren. Beim Replizieren von Daten können Sie auch die Datendeduplizierung verwenden, um die Anforderungen in Bezug auf die Bandbreite und den Speicherbedarf zu reduzieren.
Tivoli Storage Manager-Server der Version 6.3 können für die Knotenreplikation
verwendet werden. Es ist jedoch möglich, Daten für Clientknoten der Version 6.3
oder früher zu replizieren. Außerdem ist es möglich, Daten zu replizieren, die auf
einem Tivoli Storage Manager-Server der Version 6.2 oder früher gespeichert waren, bevor das Upgrade auf Version 6.3 durchgeführt wurde.
Sie können keine Knoten von einem Tivoli Storage Manager-Server der Version
6.3.3 auf einen Server replizieren, der unter einer früheren Version von Tivoli Storage Manager ausgeführt wird.
Deduplizierung von NetApp-Dateiserverdaten
Die Deduplizierung von Daten, die zu NAS-Dateiservern gehören, ist standardmäßig inaktiviert. Um die Deduplizierung von NetApp-Dateiserverdaten zu aktivieren, verwenden Sie die neue Serveroption ENABLENASDEDUP.
Neuerungen in Version 6.3
xxv
Datenbanktabellen- und -indexreorganisation
Wenn die automatische Tabellen- und Indexreorganisation Auswirkungen auf die
Serverleistung hat, können Sie die Reorganisationen manuell terminieren.
Automatische Implementierung des Clients für Sichern/
Archivieren
In IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3 kann die automatische Implementierung der Software des Clients für Sichern/Archivieren auf allen Workstations geplant werden, auf denen der Client für Sichern/Archivieren installiert ist.
Sie können Clients für Sichern/Archivieren auf Microsoft Windows-Betriebssystemen aus einem Fixpack oder vorläufigen Fixes für alle Releases mit Version 5.4
oder höher implementieren. Sie können den Client für Sichern/Archivieren auf
eine neuere Version, ein neueres Release, eine neuere Modifikations- oder Fixpackstufe mit Version 5.5 und höher migrieren.
Sie können Clients für Sichern/Archivieren auf anderen Betriebssystemen als Windows aus allen Releases mit Version 5.5 oder höher implementieren. Diese Clients
für Sichern/Archivieren können zu jeder höheren Version, jedem höheren Release
und jeder höheren Modifikations- oder Fixpackstufe wechseln. Sie können die Aktualisierungen für jeden Client für Sichern/Archivieren über das Administration
Center koordinieren.
Datenbanksicherungs- und -zurückschreibungsverarbeitung mit
mehreren Datenströmen
Mithilfe mehrerer gleichzeitig ablaufender Datenströme kann die Zeit reduziert
werden, die zum Sichern oder Zurückschreiben der Datenbank benötigt wird. Sie
können mehrere gleichzeitig ablaufende Datenströme für automatische oder manuelle Datenbanksicherungsoperationen angeben.
Während Zurückschreibungsoperationen versucht der Tivoli Storage Manager-Server, dieselbe Anzahl Datenströme zu verwenden, wie Sie für die Sicherungsoperation angegeben haben. Beispiel: Angenommen, Sie geben vier Datenströme für eine
Datenbanksicherungsoperation an. Während einer Zurückschreibungsoperation
versucht der Server, vier Laufwerke zu verwenden. Wenn ein Laufwerk offline und
nicht verfügbar ist, verwendet der Server drei Laufwerke für die Zurückschreibungsoperation.
Der Vorteil von mehreren gleichzeitig ablaufenden Datenströmen ist von der Größe
der Datenbank abhängig. Ist die Datenbank kleiner als 100 GB, ist die Zeit, die Sie
einsparen können, im Allgemeinen relativ gering. Mehrere gleichzeitig ablaufende
Datenströme verwenden auch mehr Datenträger. Handelt es sich bei den Datenträgern um Datenträger mit hoher Speicherkapazität und verwenden Sie die Datenkomprimierung, kann das Ergebnis eine ineffiziente Speichernutzung sein.
Aktualisierungen für Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager
IBM Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager, zuvor als Feature 'Reporting
and Monitoring' bezeichnet, verfügt über einen verbesserten Installationsassistenten. Cognos ist jetzt für die Erstellung angepasster Berichte eingeschlossen.
Die Aktualisierungen für Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager umfassen:
v Cognos Business Intelligence V8 ist eine integrierte Business-Intelligence-Suite,
die als Teil von Tivoli Common Reporting bereitgestellt wird. Tivoli Common
Reporting wird in die Installation des Administration Center einbezogen, wenn
Sie die Komponente 'Tivoli Common Reporting' auswählen. Ausführliche Informationen befinden sich in Berichte mit Cognos Business Intelligence anpassen im Teil
xxvi
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
v
v
v
v
Operationen überwachen im Administratorhandbuch. Alle Informationen zu Clientund Serverberichten sind ebenfalls in diesem Teil enthalten.
Der Installationsprozess wurde durch Einschluss eines Prüfprogramms für Voraussetzungen verbessert. Alle Installations- und Konfigurationstasks werden jetzt
automatisch ausgeführt.
Ein anpassbarer Dashboardarbeitsbereich wurde hinzugefügt, um viele Elemente, die häufig angezeigt werden, in einer Gesamtansicht anzuzeigen. Mit der
Standardeinstellung werden im Dashboard Daten zum Speicherbereich, der von
jedem Knoten belegt wird, nicht erfolgreiche Client- und Serverzeitpläne sowie
Details zu Speicherpools, Laufwerken und Fehlernachrichten im Aktivitätenprotokoll angezeigt.
Sie können mehrere Server in einen einzelnen Bericht einschließen. Berichte wurden funktional erweitert, um die Genauigkeit der angezeigten Daten zu optimieren.
Neue Tivoli Enterprise Portal-Arbeitsbereiche sind: Aktivitätenprotokoll, Agentenprotokoll, Aktualisierungen für Clientknotenstatus, Laufwerke, Speicherarchive, Belegung, PVU-Details und Replikationsstatus und -details.
v Neue Clientberichte sind verfügbar: Details der Speicherpooldatenträger, Details
der Speicherzusammenfassung, Replikationsdetails, Replikationszuwachs und
Replikationszusammenfassung.
v Neue Serverberichte sind verfügbar: Aktivitätenprotokolldetails, Serverdurchsatz
und ein aktualisierter Serverdurchsatzbericht für Daten, die von Agenten vor
Version 6.3 gesammelt werden.
Schätzung von Prozessor-Value-Units
Sie können neue Methoden verwenden, um Informationen zur Anzahl der Clientund Servereinheiten, die mit dem System verbunden sind, und zur Nutzung von
Prozessor-Value-Units (PVUs) nach Servereinheiten anzufordern. Die neuen Methoden stellen Informationen bereit, mit denen Sie die Lizenzeinhaltung des Tivoli Storage Manager-Systems bewerten können.
Mit dem neuen Befehl QUERY PVUESTIMATE können Sie Berichte erstellen, in denen
die Anzahl der Servereinheiten und Clienteinheiten geschätzt wird, die vom Tivoli
Storage Manager-Server verwaltet werden. Außerdem können PVU-Informationen
auf Knotenbasis angezeigt werden. Diese Berichte sind nicht rechtlich bindend,
aber sie liefern einen Ausgangspunkt für die Bestimmung der Lizenzvoraussetzungen. Alternativ können Sie PVU-Informationen im Administration Center anzeigen.
Das Administration Center stellt Zusammenfassungen von Clienteinheiten, Servereinheiten und geschätzten PVUs sowie weitere detaillierte Informationen bereit.
Zum Zweck der PVU-Schätzung werden standardmäßig nur Knoten auf Windows
7-, Windows XP Professional- und Apple-Systemen als Clienteinheiten klassifiziert.
Knoten auf allen anderen Plattformen werden standardmäßig als Servereinheiten
klassifiziert. Sie können die Rollenklassifikation mit dem Befehl UPDATE NODE aktualisieren. Sie können die Rollenklassifikationen auch im Notizbuch des Clientknotens im Administration Center anzeigen und ändern.
Um einen detaillierten Bericht anzufordern, geben Sie den Befehl SQL SELECT *
FROM PVUESTIMATE_DETAILS aus. Mit diesem Befehl werden Informationen auf der
Knotenebene extrahiert. Diese Daten können in ein Spreadsheet exportiert und geändert werden, um die Systemumgebung genauer darzustellen.
Weitere Informationen zu PVU-Berechnungen und ihre Verwendung für Lizenzierungszwecke befinden sich im Abschnitt mit der Beschreibung der Rolle von PVUs
im Administratorhandbuch.
Neuerungen in Version 6.3
xxvii
Prüfprogramm für Voraussetzungen
Tivoli Storage Manager Version 6.3 enthält ein Prüfprogramm für Voraussetzungen,
ein Tool, das vor dem Start der Tivoli Storage Manager-Installation ausgeführt
werden kann.
Das Prüfprogramm für Voraussetzungen überprüft die Voraussetzungen für den Tivoli Storage Manager-Server, das Administration Center und für Tivoli Monitoring
for Tivoli Storage Manager. Das Prüfprogramm für Voraussetzungen überprüft das
Betriebssystem, den freien Plattenspeicherplatz, den erforderlichen Speicher für den
Server und andere Voraussetzungen. Das Tool stellt eine Zusammenfassung der Ergebnisse bereit, teilt Ihnen Änderungen mit, die in Ihrer Umgebung vor der Installation vorgenommen werden müssen, und erstellt die erforderlichen Verzeichnisse.
Auf diese Weise kann Ihnen das Prüfprogramm für Voraussetzungen helfen, den
Installationsprozess zu vereinfachen.
Weitere Informationen befinden sich im Abschnitt zur Ausführung des Prüfprogramms für Voraussetzungen im Installationshandbuch.
Aktualisierungen für Speichereinheiten
Neue Einheitenunterstützung und andere Änderungen an Speichereinheiten sind in
Tivoli Storage Manager Version 6.3 verfügbar.
Virtuelle Bandarchive:
Mit den in Version 6.3 verfügbaren funktionalen Erweiterungen können Sie ein
Speicherarchiv als virtuelles Bandarchiv (VTL, Virtual Tape Library) für Tivoli Storage Manager definieren.
VTLs verwenden in erster Linie Plattensubsysteme, um Daten intern zu speichern.
Da sie keine Banddatenträger verwenden, können Sie das Leistungsspektrum eines
physischen Bandarchivs bei Verwendung von VTL-Speicher überschreiten. Mit einem virtuellen Bandarchiv können Sie viele Datenträger und Laufwerke definieren,
wodurch größere Flexibilität in der Speicherumgebung bereitgestellt und die Produktivität erhöht wird, indem mehr simultane Mounts und Band-E/A ermöglicht
werden.
Schnellere Formatierung von DISK- und vorab zugeordneten
AIX
HPUX
Linux
Solaris
FILE-Datenträgern:
In einigen Linux- und UNIX-Dateisystemen, einschließlich ext4 unter Linux und
JFS2 unter AIX, formatiert IBM Tivoli Storage Manager Datenträger mit wahlfreiem
Zugriff und vorab zugeordnete Plattendatenträger mit sequenziellem Zugriff nahezu sofort. Beispielsweise kann Tivoli Storage Manager einen FILE- oder DISK-Datenträger in JFS2 in weiniger als einer Sekunde formatieren.
Die neue Methode zur Formatierung von Datenträgern auf einigen Linux- und
UNIX-Systemen ähnelt der Methode, die Tivoli Storage Manager zum Formatieren
von Datenträgern auf Windows-Betriebssystemen verwendet hat.
Die neue Methode bietet die folgenden Vorteile:
v Während der Datenträgerformatierung muss nicht auf die Ein-/Ausgabe geachtet werden. Die Formatierung hat keine Auswirkungen auf die Leistung. Wenn
Sie beispielsweise eine Serveroperation ausführen und einen zusätzlichen Datenträger benötigen, können Sie den Datenträger formatieren, ohne die Leistung der
aktuellen Operation zu beeinflussen.
xxviii
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
v Dateisystemspeicher wird für die gesamte Dateigröße ohne Schreiben von Blöcken und ohne Erstellen von Dateien mit freien Bereichen zugeordnet. Wenn Sie
beispielsweise den Befehl DEFINE VOLUME ausgeben, um einen Datenträger mit 10
GB zu erstellen, verbraucht die zugrunde liegende Datei in dem Dateisystem 10
GB Speicher. Da sich die Größe des FILE-Datenträgers nicht ändert, müssen
Dateisystemprotokolldateien nicht ständig aktualisiert werden.
v Die Möglichkeit der Dateifragmentierung wird minimiert.
Vor der Verwendung der neuen Methode zur Datenträgerformatierung überprüft
Tivoli Storage Manager das Dateisystem, um zu bestimmen, ob das Dateisystem
die Methode unterstützt. Wenn das Dateisystem die neue Methode nicht unterstützt, verwendet Tivoli Storage Manager die alte Methode.
Zugriff auf Speichereinheiten, die über FICON an ein z/OS-System angeschlossen sind:
Die Datenbank eines Tivoli Storage Manager-Servers der Version 5, der auf einem
z/OS-System ausgeführt wird, kann auf einen Server der Version 6.3 migriert werden, der unter AIX oder Linux on System z ausgeführt wird. Nach dem Upgrade
können z/OS-Benutzer weiterhin auf Daten zugreifen, die auf Banddatenträgern
gespeichert sind, auf deren Inhalte mithilfe von Speichereinheiten zugegriffen wird,
die über FICON angeschlossen sind.
Der Tivoli Storage Manager-Server der Version 6.3 greift auf Clientdaten mithilfe
einer Speichereinheit zu, die an z/OS angeschlossen ist. Die Speichereinheit wird
von IBM Tivoli Storage Manager for z/OS Media zur Verfügung gestellt.
Außerdem erleichtert Tivoli Storage Manager for z/OS Media den Zugriff auf lineare VSAM-Dateien (VSAM = Virtual Storage Access Method) unter z/OS, indem
eine funktional erweiterte Speichermethode für sequenzielle Dateien verwendet
wird.
Weitere Informationen befinden sich im Abschnitt zur Migration von Tivoli Storage
Manager-Servern der Version 5 auf z/OS-Systemen nach Version 6 im Tivoli Storage
Manager Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5.
Modus 'Nur anhängen' für IBM LTO-5-Laufwerke:
Mit der Serveroption CHECKTAPEPOS kann der Tivoli Storage Manager-Server die
Gültigkeit und Konsistenz von Datenblockpositionen auf Band überprüfen.
Erweiterungen dieser Option ermöglichen es einem Laufwerk, vor jeder Schreiboperation eine Überprüfung auf eine mögliche Datenüberschreibung durchzuführen, und ermöglichen es Tivoli Storage Manager, Bänder auf die korrekte Position
neu zu positionieren und mit dem Schreiben der Daten fortzufahren. Verwenden
Sie die Option CHECKTAPEPOS mit IBM LTO-Laufwerken der Generation 5.
Anmerkung: Sie können den Modus 'Nur anhängen' für LTO-Laufwerke der Generation 5 und höher sowie für alle Laufwerke, die diese Funktion unterstützen,
aktivieren.
Neuerungen in Version 6.3
xxix
Persistente Reserve für Bandlaufwerke:
Mit der persistenten Reservierung können Bandlaufwerkreservierungen von anderen Servern gelöscht werden, wenn beispielsweise ein Server abstürzt.
In Tivoli Storage Manager Version 6.3 ist die persistente Reserve für Laufwerke
und Treiberversionen aktiviert, die die Funktion unterstützen.
Weitere Details zur Unterstützung der persistenten Reserve befinden sich unter
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21470319.
Aktualisierungen für das Administration Center
Neue Administration Center-Unterstützung ist in Tivoli Storage Manager Version
6.3 verfügbar.
Tivoli Integrated Portal, Version 2.1:
AIX
Linux
Solaris
Windows
Das Tivoli Storage Manager Administration Center verwendet Tivoli Integrated
Portal für seine grafische Benutzerschnittstelle (GUI). Mit Tivoli Integrated Portal
Version 2.1 können Sie jetzt das Administration Center mit Internet Explorer 8 und
Mozilla Firefox 3.5 überwachen. Alle Browser, die Sie mit Tivoli Integrated Portal
Version 1.1.1 und höher verwendet haben, können mit dieser neuen Version verwendet werden.
Wenn Sie Tivoli Integrated Portal Version 2.1 installieren, ist die Installation von Tivoli Common Reporting, von Embedded Security Service oder des Terminplanungsservice optional. Diese Funktionen können zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt und mit Tivoli Integrated Portal Version 2.1 registriert werden.
Aktualisierungen für Administration Center-Maßnahmendomäne:
Mit den Erweiterungen für das Administration Center können Sie jetzt serverereignisgesteuerte Archivierungseinstellungen mithilfe der Assistenten 'Maßnahmendomäne' und 'Verwaltungsklasse' angeben.
Haben Sie einen Aufbewahrungszeitraum für Archivierung für ein Objekt über den
Server definiert, können Sie diese Einstellungen über das Notizbuch 'Verwaltungsklasse' des Administration Center aktualisieren.
Mit dem Aufbewahrungszeitraum für Archivierung wird sichergestellt, dass Objekte erst dann von dem Tivoli Storage Manager-Server gelöscht werden, wenn maßnahmenbasierte Aufbewahrungsanforderungen für dieses Objekt erfüllt sind.
Analyse von Leistungsdaten des Clients:
Mit der neuen Funktion 'Client Performance Monitor' können Sie Leistungsdaten
zu Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen für einen IBM Tivoli Storage
Manager-Client zusammenstellen und analysieren.
Auf die Funktion 'Client Performance Monitor' wird über das Tivoli Storage Manager Administration Center zugegriffen, und sie verwendet Daten, die von der API
erfasst werden. Sie können Leistungsinformationen zur Prozessor-, Platten- und
Netzauslastung sowie Leistungsdaten, die sich auf die Datenübertragungsrate und
die Datenkomprimierung beziehen, anzeigen. Sie können Datendurchsatzraten zu
jedem Zeitpunkt während einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation analysieren. Außerdem können Sie die Leistungsinformationen verwenden, um Prozes-
xxx
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
sor-, Platten- oder Netzleistungsengpässe zu analysieren.
Inaktivierung und Aktivierung von Serversitzungen
Sie können jetzt alle abgehenden oder eingehenden Sitzungen für einen bestimmten Tivoli Storage Manager-Server vorübergehend inaktivieren oder aktivieren.
Dieses Feature ist beispielsweise hilfreich, wenn eine Betriebsunterbrechung für das
Netz geplant ist, die Auswirkungen auf die Übertragung zwischen einem Quellenund einem Zielreplikationsserver haben kann. Um Replikationsfehler zu verhindern, können Sie vor der Betriebsunterbrechung vom Quellenreplikationsserver abgehende Sitzungen inaktivieren. Nachdem die Übertragung wiederhergestellt wurde, können Sie die Replikation wiederaufnehmen, indem abgehende Sitzungen
aktiviert werden.
Befehlszeilenhilfe für Unterbefehle
In diesem Release können Sie Hilfe für Tivoli Storage Manager-Unterbefehle anfordern. Sie können beispielsweise Hilfe für den Befehl DEFINE DEVCLASS für die Einheitenklasse 3570 und für die Einheitenklasse 3590 anzeigen. Um die Befehlszeilenhilfe für einen Unterbefehl anzuzeigen, geben Sie help gefolgt von der Nummer
des Hilfethemas für den Befehl ein.
Die Nummern der Hilfethemen sind im Inhaltsverzeichnis aufgelistet. Beispiel:
3.0 Verwaltungsbefehle
...
3.13.10 DEFINE DEVCLASS (Einheitenklasse definieren)
3.13.10.1 DEFINE DEVCLASS (Einheitenklasse 3570 definieren)
3.13.10.2 DEFINE DEVCLASS (Einheitenklasse 3590 definieren)
...
Soll Hilfe für den Befehl DEFINE DEVCLASS für die Einheitenklasse 3570 angezeigt
werden, geben Sie Folgendes ein:
help 3.13.10.1
Wie in früheren Releases können Sie diese Methode zum Anzeigen von Hilfe für
Befehle verwenden, die eindeutige Namen wie REGISTER NODE haben:
3.46 REGISTER
3.46.1 REGISTER ADMIN (Administrator registrieren)
3.46.2 REGISTER LICENSE (Neue Lizenz registrieren)
3.46.3 REGISTER NODE (Knoten registrieren)
Soll Hilfe für den Befehl REGISTER NODE angezeigt werden, geben Sie Folgendes ein:
help 3.46.1
Sie können auch help Befehlsname eingeben, wobei Befehlsname der Name des Serverbefehls ist, für den Informationen angezeigt werden sollen:
help register node
Neuerungen in Version 6.3
xxxi
Datenverschlüsselung mit TLS/SSL
Sie können Transport Layer Security (TLS)/Secure Sockets Layer (SSL) auf HP-UX-,
Linux-, Oracle Solaris-, AIX- und Windows-Plattformen verwenden.
Mit der standardisierten TLS/SSL-Datenübertragung können Sie den gesamten Datenverkehr zwischen dem Client für Sichern/Archivieren, den Verwaltungsbefehlszeilenclients und dem IBM Tivoli Storage Manager-Server verschlüsseln. Sie können selbst signierte SSL-Zertifikate oder SSL-Fremdzertifikate verwenden.
Um SSL mit selbst signierten Zertifikaten für Tivoli Storage Manager Version 6.3
und höher zu verwenden, verwenden Sie die Option SSLTLS12, nachdem Sie neue
selbst signierte Zertifikate an alle Clients für Sichern/Archivieren mit Version 6.3
verteilt haben. Sie können Zertifikate aus vorherigen Serverversionen verwenden,
aber Sie können dann nicht TLS 1.2 verwenden.
Für den Tivoli Storage Manager-Server der Version 6.3.3 ist TLS/SSL für LAN-unabhängige und serverübergreifende Funktionen verfügbar.
xxxii
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Teil 1. Upgrade für den Server von Version 5 auf Version 6.3
oder höher durchführen
Sie können für den IBM Tivoli Storage Manager-Server ein direktes Upgrade von
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen.
Tivoli Storage Manager Version 6.3 stellt eine relationale Datenbank bereit, die auf
IBM® DB2®-Technologie basiert. Wenn Sie für das System ein Upgrade von Version
5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, extrahieren Sie die Daten in einer aktuellen Tivoli Storage Manager-Serverdatenbank und laden sie in die neue Datenbankstruktur. Tivoli Storage Manager stellt Dienstprogramme zur Ausführung des
Prozesses bereit.
Die Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf Version 6.3 oder höher erfordert Planung und möglicherweise Tests. Lesen Sie zunächst die Übersicht über die
Neuerungen in Version 6.3 oder höher und sammeln Sie Informationen zu Ihren
aktuellen Tivoli Storage Manager-Servern.
Zielgruppe
Zielgruppe dieser Informationen sind Administratoren von Tivoli Storage
Manager-Servern, die für die Durchführung von Upgrades für Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher verantwortlich sind. Administratoren sollten über Kenntnisse in den folgenden Bereichen verfügen:
v Das Betriebssystem und die Plattform, auf dem/der jeder Server ausgeführt wird
v Typische Verwaltungsoperationen für Tivoli Storage Manager-Server, für
die ein Upgrade durchgeführt werden soll
v Speicher, der von den Servern, für die ein Upgrade durchgeführt werden
soll, verwendet wird
v Das Netz, mit dem die Server verbunden sind
Verwendung dieser Informationen
Dies ist die vorgeschlagene Reihenfolge für die Verwendung dieser Informationen:
1. Lesen Sie die Übersichtsinformationen zu den Aktualisierungen am Server: Kapitel 1, „Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen”, auf
Seite 3.
2. Lesen Sie die Planungsinformationen und die Beschreibungen der Szenarios:
a. Kapitel 2, „Upgrade des Servers planen”, auf Seite 13
b. Kapitel 3, „Übersicht über Upgradeszenarios”, auf Seite 89
3. Wählen Sie das zu verwendende Szenario aus und planen Sie gemäß
den Hardware- und Softwarevoraussetzungen und dem Speicherbedarf
für Ihren Server und Ihre Umgebung. Zur Planung des Speicherbedarfs
kann ein Arbeitsblatt verwendet werden: „Arbeitsblatt zum Planen des
Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite
52.
4. Testen Sie den Upgradeprozess: „Upgradeprozess für einen Server
testen” auf Seite 59. Optimieren Sie Ihre Pläne z. B. in Bezug auf die ge-
1
schätzte Zeit, die der Server aufgrund des Upgradeprozesses nicht verfügbar sein wird, mithilfe der Ergebnisse des Tests.
5. Führen Sie ein Upgrade für den Server durch, indem Sie die Schritte in
dem ausgewählten Szenario ausführen:
v Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite
113
v Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite 161
v Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite 207
v Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261
6. Schließen Sie den Upgradeprozess ab, indem Sie die Schritte in dem
folgenden Abschnitt ausführen:
v Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades”,
auf Seite 379
Informationen zur Durchführung eines Upgrades für den Server von Version 6.1
oder Version 6.2 auf Version 6.3 oder höher liefern die Upgradeprozeduren im Installationshandbuch.
2
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3 verwendet eine relationale Datenbank, die
auf IBM DB2-Technologie basiert. Versionen von Tivoli Storage Manager vor 6.1
verwendeten nicht die DB2-Technologie. Bevor für den Server ein Upgrade auf
Version 6.3 oder höher durchgeführt wird, müssen Sie sich mit DB2 vertraut machen.
Die Serverdatenbank
Der Server der Version 6.3 integriert die auf Unternehmen abgestimmte IBM DB2Datenbanktechnologie, die Datenbankmanagementfunktionen für die Serverdatenbank bereitstellt. Ein Administrator kann die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsschnittstellen verwalten.
Die Tivoli Storage Manager-Verwaltungsschnittstellen wurden aktualisiert, sodass
ein Administrator, der im Umgang mit früheren Versionen des Servers vertraut ist,
den Server weiterhin ähnlich wie gewohnt verwalten kann. Das Know-how eines
Datenbankadministrators ist zum Verwalten der Datenbank nicht erforderlich. Einige Vorteile des neuen Datenbankmanagerprogramms sind:
Verbesserte Serververfügbarkeit
Die automatisierte Reorganisation der Datenbank erfolgt online, während
Serveroperationen fortgesetzt werden.
Prüfungen der Datenbank werden automatisch nach Bedarf ausgeführt, um
Konsistenz zu gewährleisten. Beim Hinzufügen von Daten zur Serverdatenbank prüft der Datenbankmanager Einschränkungen, die für Daten gelten, und Datentypen. Die Onlineprüfungen auf Integrität verhindern Probleme, für die in früheren Releases Offlineprüfungen erforderlich waren.
Verbesserte Skalierbarkeit
Die Kapazität des Servers im Parallelbetrieb hat sich aufgrund der größeren maximalen Größe des Wiederherstellungsprotokolls verbessert.
Die maximale Anzahl Objekte, die von einem einzigen Server verwaltet
werden kann, wurde erhöht.
Die für die Praxis geeignete Datenbankgröße kann aufgrund der Zeit begrenzt sein, die zum Ausführen von Operationen wie Datenbanksicherung,
Clientsicherungen und Datendeduplizierung verfügbar ist.
Vollständige SQL-Funktion
Mithilfe von SQL-Abfragen, die mit allen Funktionen ausgestattet sind,
können Informationen einfacher als zuvor aus der Serverdatenbank abgerufen werden.
Die Datenbank ermöglicht die Ausführung komplexerer SQL-Abfragen für
die Daten. Um die Vorteile dieser umfassenden Funktionalität zu nutzen,
sind möglicherweise Kenntnisse in SQL für die Entwicklung neuer Tools
erforderlich.
3
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Datenbankbereich für einen Server der Version 6.3 oder höher
Die Datenbank wird in der Gruppe von Verzeichnissen gespeichert, die Sie festlegen. Der für die Verzeichnisse verfügbare Speicherbereich bestimmt den für die
Datenbank verfügbaren Speicherbereich.
Ab Version 6.3 oder höher müssen Sie keine Datenbankdatenträger für die Serverdatenbank erstellen oder verfolgen. Stattdessen erstellen und legen Sie Verzeichnisse fest, die der Server für die Datenbank verwenden kann. Der Datenbankmanager,
der Teil des Servers ist, verwaltet automatisch den für die Verzeichnisse verfügbaren Speicherbereich als Datenbankbereich.
Die Datenbank kann über maximal 128 Verzeichnisse verteilt werden. Speichern Sie
die Datenbankverzeichnisse auf schnellen, zuverlässigen Platten, die für die Ein-/
Ausgabe mit wahlfreiem Zugriff konfiguriert sind. Die optimale Leistung wird erzielt, wenn jedes Verzeichnis in einem anderen Dateisystem gespeichert wird, da
die Daten einheitenübergreifend auf die Verzeichnisse verteilt werden. Aktivieren
Sie den Lesecache für die Datenbankdateisysteme und aktivieren Sie den Schreibcache, sofern dies vom Plattensubsystem unterstützt wird.
Die maximale Größe der Tivoli Storage Manager-Datenbank beträgt 4 TB.
Die für die Praxis geeignete Datenbankgröße kann in Ihrer Umgebung aufgrund
der Zeit begrenzt sein, die zum Ausführen von Operationen wie Datenbanksicherung, Clientsicherungen und Datendeduplizierung (sofern verwendet) verfügbar
ist.
Wiederherstellungsprotokoll
Mithilfe des Wiederherstellungsprotokolls kann sichergestellt werden, dass ein Fehler (z. B. ein Ausfall der Stromversorgung des Systems) nicht zu einem inkonsistenten Status der Datenbank führt. Das Wiederherstellungsprotokoll ist auch von entscheidender Bedeutung, wenn die Datenbank zurückgeschrieben werden muss.
Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Wiederherstellungsprotokoll
im Administratorhandbuch.
Änderungen an Operationen
Der Server bietet wesentliche Verbesserungen in Bezug auf Operationen, einschließlich eines stärker automatisierten Datenbankmanagements.
Ausführliche Informationen zu Operationen mit einem Server der Version 6.3 oder
höher enthält der Abschnitt zum Verwalten der Datenbank und des Wiederherstellungsprotokolls im Administratorhandbuch.
Datenbankoperationen
Der Datenbankmanager steuert Operationen für die Datenbank, indem er automatische Tasks ausführt, um den einwandfreien Zustand der Datenbank zu gewährleisten.
Der Datenbankmanager steuert den Speicherbereich für die Datenbank. Der Server
kann den gesamten Speicherbereich, der für die von Ihnen für die Datenbank angegebenen Verzeichnisse verfügbar ist, nutzen. In Version 6.3 müssen Sie im Gegensatz zu früheren Versionen des Servers nicht einzelne Datenträger für die Datenbank verwalten. Wenn die Datenbank mehr Speicherbereich benötigt, fügen Sie
4
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
dem Datenbankbereich weitere Verzeichnisse (bevorzugt auf verschiedenen physischen Datenträgern) hinzu, statt Datenträger hinzuzufügen und die Datenbank zu
erweitern.
Die Datenbankreorganisation erfolgt automatisch. Abhängig von der Aktivität
wählt das Datenbankmanagerprogramm Datenbanktabellen für die Analyse aus,
um zu bestimmen, wann eine Reorganisation für die Tabellen erforderlich ist. Der
Datenbankmanager führt dann die Reorganisation aus, während die Serveroperationen fortgesetzt werden.
Beim Hinzufügen von Daten zur Serverdatenbank prüft der Datenbankmanager
automatisch Einschränkungen, die für Daten gelten, und Datentypen. Die OnlineIntegritätsprüfungen verhindern Probleme, für die in früheren Releases Offlineprüfungen erforderlich waren.
Überwachen Sie den vom Server belegten Speicherbereich und den verfügbaren
Speicherbereich in den Dateisystemen, in denen sich die Verzeichnisse befinden,
um sicherzustellen, dass immer Speicherbereich verfügbar ist. Informationen zur
Belegung des Datenbankbereichs und zur Verwendung des Wiederherstellungsprotokolls sind über das Administration Center und Verwaltungsbefehle sowie IBM Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager verfügbar.
IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder höher wird mit der IBM DB2-Datenbankanwendung installiert. Benutzer, die erfahrene DB2-Administratoren sind,
können wahlweise SQL-Abfragen für Fortgeschrittene ausführen und die Datenbank mithilfe von DB2-Tools überwachen. Sie dürfen die DB2-Tools jedoch nicht
zum Ändern der von Tivoli Storage Manager voreingestellten DB2-Konfigurationseinstellungen verwenden. Sie dürfen die DB2-Umgebung für Tivoli Storage Manager nicht auf andere Art und Weise, beispielsweise mit anderen Produkten, ändern.
Der Tivoli Storage Manager-Server der Version 6.3 wurde unter Verwendung der
Data Definition Language (DDL) und der von Tivoli Storage Manager implementierten Datenbankkonfiguration erstellt und getestet.
Achtung: Die Durchführung von Änderungen an der DDL oder der Datenbankkonfiguration ohne die Verwendung von Tivoli Storage Manager-Schnittstellen
kann sich negativ auf die Leistung auswirken oder dazu führen, dass die Serverdatenbank beschädigt oder gelöscht wird oder Daten verloren gehen. Beachten Sie
die folgenden Einschränkungen:
v Sie dürfen nur die Datenbanktools oder Schnittstellen verwenden, die von Tivoli
Storage Manager bereitgestellt werden, um Konfigurationseinstellungen zu ändern, die von Tivoli Storage Manager während des Installationsprozesses definiert werden.
v Sie dürfen die DB2-Umgebung nicht ändern.
v Wenn Sie andere Datenbanktools oder Schnittstellen als die von Tivoli Storage
Manager bereitgestellten verwenden, müssen Sie die Serverdatenbank als
schreibgeschützt behandeln. Sie dürfen keine anderen Schnittstellen zur Durchführung von Änderungen an der Tivoli Storage Manager-Serverdatenbank verwenden.
v Sie dürfen die DB2-Software, die mit Tivoli Storage Manager-Installationspaketen
und -Fixpacks installiert wird, nicht verändern.
v Sie dürfen keine andere Version, kein anderes Release und kein Fixpack der
DB2-Software installieren und kein entsprechendes Upgrade durchführen.
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
5
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Datenbankschutz und -wiederherstellung
Datenbanksicherungen sind unentbehrlich, um alle Daten, die der Server verwaltet,
zu schützen. Sie können eine beschädigte oder verloren gegangene Datenbank wiederherstellen, indem Sie die Datenbank mithilfe von Datenbanksicherungen zusammen mit Datenträgerprotokollsicherungen und dem Wiederherstellungsprotokoll
mit dem Stand des letztmöglichen Zeitpunkts oder mit dem Stand eines bestimmten Zeitpunkts zurückschreiben.
Datenbanksicherungen
Schützen Sie den Server mithilfe von Verwaltungszeitplänen, um Datenbanksicherungen regelmäßig mindestens einmal pro Tag auszuführen.
Häufigere Sicherungen sind unter Umständen erforderlich, wenn der Server eine große Anzahl Clienttransaktionen verarbeitet.
Sie können Gesamtsicherungen, Teilsicherungen und Momentaufnahmesicherungen der Serverdatenbank erstellen. Sie können die automatische
Ausführung der Sicherungen planen oder die Sicherungen manuell ausführen.
Das Archivprotokoll wird in Datenbanksicherungen eingeschlossen und für
die aktualisierende Wiederherstellung der Datenbank verwendet. Am Ende
einer Datenbankgesamtsicherung, wird Speicherbereich wiederhergestellt,
indem automatisch ältere Archivprotokolldateien, die nicht mehr benötigt
werden, bereinigt werden. Die Archivprotokolldateien, die in eine Sicherung eingeschlossen sind, werden automatisch bereinigt, nachdem zwei
weitere Datenbankgesamtsicherungen ausgeführt wurden.
Ist der Speicherbereich für das Wiederherstellungsprotokoll begrenzt, müssen unter Umständen häufiger Gesamtsicherungen der Datenbank ausgeführt werden, sodass der Speicherbereich über die automatische Bereinigungsoperation wiederhergestellt wird.
Eine Teilsicherung der Datenbank umfasst alle Änderungen, die seit der
letzten Gesamtsicherung an der Datenbank ausgeführt wurden. Bei früheren Versionen des Servers umfasste eine Teilsicherung Änderungen, die seit
der letzten Gesamtsicherung oder Teilsicherung ausgeführt wurden, und es
waren unter Umständen mehrere Teilsicherungen erforderlich, um die Datenbank zurückzuschreiben. Ab Version 6.3 oder höher werden bei einer erforderlichen Zurückschreibung der Datenbank die letzte Gesamtsicherung
und nur die letzte Teilsicherung verwendet.
Automatische Sicherungen werden vom Datenbankmanager auf der Basis
des seit der letzten Datenbanksicherung für die aktive Protokolldatei belegten Speicherbereichs und des Verhältnisses zwischen dem belegten
Speicherbereich und dem Gesamtspeicherbereich für die aktive Protokolldatei ausgeführt. Um automatische Datenbanksicherungen zu konfigurieren, geben Sie während der Erstkonfiguration des Servers eine Einheitenklasse an, die für diese Sicherungen verwendet werden soll. Bei den
Datenbanksicherungen, die vom Datenbankmanager ausgeführt werden,
handelt es sich entweder um Gesamtsicherungen oder um Teilsicherungen.
Datenbankspiegelung
Die Datenbank kann nicht über Tivoli Storage Manager in Version 6.3 gespiegelt werden. Verwenden Sie stattdessen Hardwarespiegelung.
Wiederherstellungsprotokollmodus
Der Server der Version 6.3 wird immer in einem Modus ausgeführt, der
äquivalent zu dem Modus für aktualisierende Wiederherstellung ist.
6
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Änderungen an der Datenbank werden im Wiederherstellungsprotokoll
aufgezeichnet, damit immer ein konsistentes Datenbankimage vorhanden
ist. Mithilfe der aktiven Protokolldatei und der Archivprotokolldatei, die in
Datenbanksicherungen eingeschlossen sind, können Sie den Server mit
dem Stand des letztmöglichen Zeitpunkts zurückschreiben. Sie können die
Datenbank auch mit dem Stand eines bestimmten Zeitpunkts zurückschreiben.
Um sicherzustellen, dass die erforderlichen Protokolldaten zum Zurückschreiben der Datenbank verfügbar sind, können Sie angeben, dass die aktive Protokolldatei an einer anderen Dateisystemposition gespiegelt wird.
Die beste Verfügbarkeit wird erzielt, wenn der Spiegel der aktiven Protokolldatei auf einer anderen physischen Einheit gespeichert wird.
Zum Zurückschreiben der Datenbank erforderliche Dateien
Sowohl die Protokolldatei für Datenträger als auch die Einheitenkonfigurationsdatei sind zum Zurückschreiben der Datenbank erforderlich.
Vor Version 6.3 war die Protokolldatei für Datenträger zum Zurückschreiben der Datenbank optional; war keine Einheitenkonfigurationsdatei verfügbar, konnte die Datei erneut erstellt werden. Ab dem Server der Version
6.3 müssen sowohl die Protokolldatei für Datenträger als auch die Einheitenkonfigurationsdatei verfügbar sein; die Einheitenkonfigurationsdatei
kann nicht erneut erstellt werden.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei die folgenden Optionen enthält:
v Mindestens eine Option VOLUMEHISTORY mit dem Namen einer Datei, die
automatisch aktualisiert werden soll, wenn sich Datenträgerprotokolldaten ändern.
v Mindestens eine Option DEVCONFIG mit dem Namen einer Datei, in der
eine Sicherungskopie der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden soll.
Disaster Recovery Manager
Disaster Recovery Manager verwendet die neue Datenbank und die neuen
Datenbanksicherungsoperationen. Einige der Zeilengruppen im Wiederherstellungsplan sind neu oder wurden geändert, um den Änderungen an den
Datenbankoperationen Rechnung zu tragen.
Datenbankwiederherstellung
Die Datenbank kann mit dem Stand des letztmöglichen Zeitpunkts oder
mit dem Stand eines bestimmten Zeitpunkts zurückgeschrieben werden.
Die Protokolldatei für Datenträger und die Einheitenkonfigurationsdatei
sind zum Zurückschreiben der Datenbank erforderlich.
Sie können die Datenbank an eine Position zurückschreiben, die nicht mit
der ursprünglichen Position übereinstimmt. Die Datenbankzurückschreibung ist eine Möglichkeit zum Versetzen eines Servers.
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
7
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Mehrere Serverinstanzen auf einem einzigen System
Eine Serverinstanz führt das Serverprogramm unter Verwendung seiner eindeutigen Datenbank, seines eindeutigen Wiederherstellungsprotokolls und seiner eindeutigen Serveroptionen aus. Um mehrere Serverinstanzen auf einem einzigen System auszuführen, definieren Sie verschiedene Verzeichnisse für die Datenbank und
das Wiederherstellungsprotokoll und ein Instanzverzeichnis für jeden Server, in
dem die Serveroptionsdatei und andere Dateien, die zur Ausführung der jeweiligen Serverinstanz erforderlich sind, gespeichert werden können.
Auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Solaris-Systemen ist für jede Serverinstanz eine eindeutige Benutzer-ID erforderlich, die der Instanzeigner ist. Auf Windows-Systemen
können die Serverinstanzen dasselbe Benutzerkonto oder unterschiedliche Benutzerkonten als Eigner haben.
Die Dateien für jede Instanz werden separat von den Serverprogrammdateien gespeichert. Im Rahmen der Serverkonfiguration erstellen Sie ein Verzeichnis zum
Speichern der Dateien für die Serverinstanz. Die folgenden Dateien werden im Instanzverzeichnis gespeichert:
v Serveroptionsdatei dsmserv.opt
v Die Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
v Die Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption VOLUMEHISTORY keinen
vollständig qualifizierten Namen angibt
v Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert ist, wenn das
Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
v Die Datei dsmserv.v6lock
v Benutzerexits
v Traceausgabe (wenn nicht vollständig qualifiziert)
Dateien für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll werden in separaten Verzeichnissen gespeichert und nicht im Instanzverzeichnis.
Zur Verwaltung des Systemspeichers, der von jedem Server auf einem System verwendet wird, können Sie mithilfe der Serveroption DBMEMPERCENT den Prozentsatz
an Systemspeicher begrenzen, der vom Datenbankmanager jedes Servers verwendet werden kann. Sind alle Server gleich wichtig, verwenden Sie denselben Wert
für alle Server. Ist ein Server ein Produktionsserver und sind die anderen Server
Testserver, definieren Sie für den Produktionsserver einen höheren Wert als für die
Testserver.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise zwei Serverinstanzen, tsminst1 und tsminst2, auszuführen, können Sie z. B. die Verzeichnisse /tsminst1 und /tsminst2 erstellen. Stellen Sie in jedes Verzeichnis die Datei dsmserv.opt für diesen Server. Jede Datei dsmserv.opt
muss einen anderen Port für die Verwendung durch den Server angeben. Um zwei
Serverinstanzen automatisch zu starten, können Sie das Script rc.dsmserv verwenden.
8
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Änderungen in Bezug auf das Starten des Servers
Sie können mehrere Instanzen des Tivoli Storage Manager-Servers beim Systemstart automatisch starten.
Serverinstanzen starten (AIX, HP-UX, Linux, Solaris)
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie können mehrere Instanzen des Tivoli Storage Manager-Servers beim Systemstart automatisch starten (z. B. aus /etc/inittab auf einem AIX-System), ohne dass
benutzerkonfigurierte Scripts erforderlich wären. Das Starten von Serverinstanzen
auf diese Art und Weise wird durch zwei DSMSERV-Optionen und ein Script ermöglicht.
Standardmäßig wird der Server mit der Instanzbenutzer-ID gestartet. Durch die
Verwendung der Instanzbenutzer-ID wird der Konfigurationsprozess vereinfacht
und potenzielle Probleme werden vermieden. In einigen Fällen kann jedoch die
Verwendung einer anderen Benutzer-ID zum Starten des Servers erforderlich sein.
Beispielsweise kann die Rootbenutzer-ID verwendet werden, um sicherzustellen,
dass der Server auf bestimmte Einheiten zugreifen kann. Um einer anderen Benutzer-ID als der Instanzbenutzer-ID das Starten des Servers zu ermöglichen, muss die
Benutzer-ID ausreichende Berechtigung haben, um den Startbefehl für den Server
und den Datenbankmanager absetzen zu können, und die Benutzer-ID muss zur
Gruppe SYSADM_GROUP gehören. Die Benutzer-ID muss über die Berechtigung
zum Zugriff auf die Serverdatenbank und zur Verwendung aller Dateien, Verzeichnisse und Einheiten haben, die der Server erfordert. Bevor Sie den Server starten,
müssen Sie der Benutzer-ID explizit Serverdatenbankberechtigung erteilen und alle
anderen Berechtigungen für die Benutzer-ID überprüfen.
Solaris
Wenn ein Tivoli Storage Manager-Server auf einem Solaris-System
Tipp:
ausgeführt wird, können Sie Service Management Facility (SMF) von Solaris verwenden, um den Tivoli Storage Manager-Server als Service zu konfigurieren und
zu steuern. Weitere Informationen enthält der technische Hinweis 7021102 (http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27021102).
Wechseln von Benutzer-IDs
Mithilfe der Option -u Benutzer-ID für DSMSERV kann für den Server beim
Aufruf zwischen Benutzer-IDs gewechselt werden. Diese Option ist in erster Linie zur Verwendung im Verzeichnis /etc/inittab auf AIX-Systemen
oder ähnlichen Methoden auf anderen Plattformen gedacht. Das Wechseln
zu der Benutzer-ID, die beim Start der Instanzeigner ist, erleichtert die
Konfiguration.
Ändern des aktuellen Arbeitsverzeichnisses
Mithilfe der Option -i Instanzverzeichnis für DSMSERV kann das aktuelle Arbeitsverzeichnis für den Server beim Aufruf geändert werden. Diese Option ist in erster Linie dazu gedacht, sicherzustellen, dass mehrere Instanzen
des Tivoli Storage Manager-Servers von /etc/inittab aus gestartet werden
können, ohne dass benutzerkonfigurierte Scripts erforderlich wären.
Konfigurieren der Umgebung mithilfe eines Scripts
Ein Script /opt/tivoli/tsm/server/bin/rc.dsmserv wird für die Verwendung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Solaris-Systemen bereitgestellt. Das
Script definiert Umgebungsvariablen und ändert den Bibliothekspfad zum
Auflösen von Bibliotheken, die Tivoli Storage Manager erfordert. Der Bibliothekspfad ist die folgende Variable:
AIX
LIBPATH
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
9
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
Linux
LD_LIBRARY_PATH
Rufen Sie das Script von der Systemstartposition auf, z. B. /etc/inittab
auf einem AIX-System.
Zugehörige Tasks:
„Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite
381
Serverinstanzen starten (Windows)
Windows
Sie können mehrere Instanzen des Tivoli Storage Manager-Servers beim Systemstart automatisch starten, indem Sie die Optionen für den Server als Service
(Dienst) konfigurieren.
Sie können den Startmodus und die Startoptionen für den Serverservice so definieren, dass der Server beim Systemstart gestartet wird.
Wird der Server als ein Service (Dienst) gestartet, wird auch der Service für den
zugehörigen Datenbankmanager automatisch gestartet. Der Service für den Datenbankmanager ist als DB2-Service aufgeführt; sein Name umfasst den Namen der
Serverinstanz. Beispielsweise hat der Datenbankmanagerservice für die Serverinstanz Server1 den folgenden Namen: DB2 - DB2TSM1 - SERVER1
Wenn Sie den Service für einen Server stoppen, wird der Service für den Datenbankmanager nicht automatisch gestoppt. Sollen sowohl der Server als auch der
zugehörige Datenbankmanager gestoppt werden, müssen Sie den Service für den
Datenbankmanager separat stoppen.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
Änderungen an Dateien und der Umgebung
Die Speicherpositionen und Namen einiger Dateien ändern sich gegenüber den
vorherigen Versionen.
AIX
Installationsposition
Die Speicherposition der Dateien für den Tivoli Storage Manager-Server
und -Einheitentreiber ändert sich von /usr in /opt.
Die Speicherposition der Dateien für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten ändert sich ebenfalls von /usr in /opt.
AIX
Speicherposition der Protokolldateien
Während der Installation werden Protokolle in /var/tivoli/tsm geschrieben. An diese Position werden auch Protokolle und der Trace für die Konfigurations- und Upgradeassistenten geschrieben.
AIX
Namen von Dateigruppen
Dateigruppen wurden zusammengefasst und die Namen geändert. Mit
Ausnahme von Nachrichten ist der Server in tivoli.tsm.server enthalten.
HPUX
HPUX
Linux
Linux
Solaris
Solaris
Umgebungsvariablen
10
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
v Die Variable DSMSERV_DIR ist nicht mehr gültig. Der Tivoli Storage
Manager-Server bestimmt automatisch das Verzeichnis, in dem er gespeichert ist, und sucht nach erforderlichen Exits, ladbaren Modulen und
Nachrichtendateien, die relativ zu diesem Verzeichnis gespeichert sind.
Unter Windows verwendet das Programm Registrierungseinträge.
v Die Variable DSMSERV_CONFIG ist nicht mehr gültig.
Wichtig: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme für einen Server der Version 5 verwenden, müssen weiterhin Umgebungsvariablen für die Dienstprogramme definiert werden. Ausführliche Informationen befinden sich in
„Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345.
Zugehörige Tasks:
„Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linuxund Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345
Änderungen an Verwaltungsbefehlen
Auch beim neuen Datenbankmanager verwalten Sie die Datenbank weiterhin mithilfe von Tivoli Storage Manager-Befehlen. Die Tasks zur Verwaltung der Datenbank haben sich geändert, sodass die Änderungen am Server neue, geänderte und
gelöschte Verwaltungsbefehle umfassen.
Es wurden auch Änderungen an einigen Serveroptionen und Dienstprogrammen
vorgenommen.
Zugehörige Verweise:
„Änderungen an Befehlen und Optionen” auf Seite 64
Kapitel 1. Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
11
Übersicht über Serverdatenbankaktualisierungen
12
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 2. Upgrade des Servers planen
Die Planung des Upgrades auf IBM Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder höher
ist wichtig, da Sie zusätzlich zum Installieren des neuen Codes den Inhalt Ihrer
Serverdatenbank in die neue Datenbank versetzen müssen.
Beim Versetzen von Daten aus einer ursprünglichen Serverdatenbank der Version 5
in die Datenbank der Version 6.3 oder höher wird ein hoher Prozentsatz des Systemprozessors genutzt; außerdem ist ein hohes Maß an E/A-Aktivität erforderlich.
Berücksichtigen bei Ihrer Planung das Testen des Upgrades auf Systemen, die keine Produktionssysteme sind. Das Testen liefert Informationen, die angeben, wie
lange das Upgrade der Serverdatenbank dauern wird. Diese Informationen helfen
Ihnen bei der Planung für die Zeit, in der der Server nicht verfügbar sein wird. Bei
einigen Datenbanken kann die Durchführung eines Upgrades viel länger als bei
anderen Datenbanken dauern.
Das Testen liefert außerdem weitere Informationen zur Größe der neuen Datenbank im Vergleich zu der ursprünglichen Datenbank und damit exaktere Informationen zum Speicherbedarf für die Datenbank.
Bei mehreren Servern sollten Sie in Erwägung ziehen, zunächst das Upgrade für einen einzigen Server durchzuführen, um Erfahrungen zu sammeln, welche Auswirkungen der Upgradeprozess auf die Daten hat. Planen Sie anhand der Ergebnisse
des ersten Upgrades das Upgrade für die übrigen Server.
Prozess zur Durchführung eines Upgrades des Servers von Version 5
auf Version 6.3 oder höher
Beim Upgrade von Tivoli Storage Manager Version 5 auf Version 6.3 oder höher ist
eine umfangreichere Vorbereitung und Planung als bei vorherigen Upgrades erforderlich. Aufgrund des Datenbankprogramms, das der Server verwendet, muss eine
vorhandene Datenbank mithilfe der bereitgestellten Upgradetools in die neue Datenbankstruktur versetzt werden.
Mit Ausnahme der Datenbankextraktions- und -einfügeschritte ähnelt der ServerUpgrade-Prozess dem Prozess zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall.
Kritische Serverdateien, wie z. B. die Options- und Einheitenkonfigurationsdateien,
müssen verfügbar sein und Speicherpooleinheiten müssen für den Server, für den
das Upgrade durchgeführt wird, zur Verfügung gestellt werden.
Die Hauptschritte im Upgradeprozesse von Version 5 auf Version 6.3 oder höher
sind wie folgt:
1. Planung der Systemhardware und -software und Schätzen der Upgradezeit
Entscheiden Sie anhand der Informationen zum Tivoli Storage Manager-Upgradeprozess und den betriebsbezogenen Voraussetzungen für Ihre vorhandenen Server, wie und wann das Upgrade durchgeführt werden soll.
Tipp: Wenn neue Hardware oder Änderungen in die Speichersysteminfrastruktur eingeführt werden, planen Sie das Zoning für das Speicherbereichsnetz
(SAN). Planen Sie Zeit zum Erstellen von Einheitenanweisungen und Pfaden
sowie zum Zurückstellen von Banddatenträgern im Anschluss an das Upgrade
13
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ein. Bei IBM Bandeinheiten ist für Bandlaufwerke, die über mehrere Adapter
verteilt sind, kein Multipathing-Treiber vorhanden. Verwenden Sie Zoning und
Einheitendefinition, um die Last auszugleichen.
2. Sicherung der Tivoli Storage Manager-Serverdatenbank und -Konfigurationsdateien. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor
Ort verfügbar ist.
Tipp: Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor
Ort vorhanden ist.
3. Optional: Überprüfung Ihrer Systemumgebung durch Ausführung des Programms zur Prüfung von Voraussetzungen. Führen Sie alle erforderlichen Änderungen durch, bevor Sie die Installation fortsetzen.
4. Installation des Server-Codes. Die Installationstasks umfassen Folgendes:
v Installation des neuen Server-Codes, der den Server und das zugehörige Datenbankmanagerprogramm umfasst. Konfigurieren Sie eine Benutzer-ID für
die neue Serverinstanz.
v Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System,
auf dem sich der vorhandene Server der Version 5 befindet.
5. Durchführung des Upgrades für die Datenbank. Diese Task umfasst das Vorbereiten der Datenbank und das anschließende Versetzen der Datenbank. Verwenden Sie die Upgradedienstprogramme oder den Upgradeassistenten zur Ausführung dieser Tasks.
Mit den Upgradedienstprogrammen bzw. dem Upgradeassistenten werden Daten aus einer vorhandenen Datenbank extrahiert und in eine neue Datenbank
der Version 6.3 oder höher eingefügt. Für das Versetzen von Daten können Medien oder das Netz verwendet werden.
Wenn eine Datenbank in die neue Datenbankstruktur versetzt wird, wird die
Gültigkeit der Daten mit Einschränkungen abgeglichen, die in der neuen Datenbank gelten. Die Upgradetools korrigieren automatisch einige Fehler in der
Datenbank. Andere Fehler müssen möglicherweise manuell korrigiert werden.
Wenn Sie den Assistenten verwenden, werden Sie durch die Ausführung der
Upgradeschritte in der korrekten Reihenfolge geführt. Wenn Sie das Upgrade
manuell mithilfe von Dienstprogrammen über eine Befehlszeile ausführen, gehen Sie bei der Ausführung der Prozedur mit Bedacht vor.
6. Überprüfung des Upgrades durch Ausführen von Basisoperationen und Abfragen von Informationen zu dem System, um sicherzustellen, dass alle Informationen korrekt übertragen wurden.
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, wie der Upgradeprozess ausgeführt
werden soll, lesen Sie die Informationen zum Vergleich der Upgrademethoden und
die Beschreibungen der Upgradeszenarios.
Zugehörige Tasks:
Kapitel 3, „Übersicht über Upgradeszenarios”, auf Seite 89
14
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und einem neuen System
Voraussetzung für die Durchführung eines Upgrades für den Server der Version
6.3 oder höher auf einem vorhandenen System ist, dass das System während der
Installation und beim Versetzen der Daten in die neue Datenbank nicht für den
Produktionseinsatz verfügbar ist. Das Versetzen des Servers auf ein neues System
bietet mehr Flexibilität in Bezug auf den Upgradeprozess, ist aber mit gewissen zusätzlichen Kosten verbunden.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem
durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der Version 5 auf
z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z migrieren”, auf
Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage
Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version
6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
In der folgenden Tabelle sind Elemente aufgelistet, die bei der Entscheidung, wie
das Upgrade für den Server durchgeführt werden soll, berücksichtigt werden müssen.
Tabelle 6. Hinweise zur Auswahl eines Upgradeszenarios für den Server
Element
Systemhardware
Software
Upgrade auf einem vorhandenen System
Upgrade auf einem neuen System
Auf dem vorhandenen System sind
mehr Ressourcen (Plattenspeicher, Speicher und möglicherweise
Prozessorkapazität) erforderlich.
Zusätzlich zu dem vorhandenen System
ist ein neues System, das die Voraussetzungen erfüllt, erforderlich.
Die Software auf dem System muss die
Voraussetzungen für Version 6.3 oder
höher erfüllen.
Die Software auf dem neuen System
muss die Voraussetzungen für Version
6.3 oder höher erfüllen.
Der Server der Version 6.3 oder höher
kann nicht gleichzeitig mit anderen Versionen auf demselben System vorhanden
sein.
Die Software auf dem ursprünglichen
System der Version 5 muss die Voraussetzungen für die
Upgradedienstprogramme erfüllen (für
die Upgradedienstprogramme gelten
dieselben Voraussetzungen wie für einen
Server der Version 5.5).
Das Upgrade muss auf einem neuen
System erfolgen, wenn sich der vorhandene Server auf einer der Plattformen
befindet, die für Version 6.3 oder höher
nicht unterstützt werden.
Kapitel 2. Upgrade planen
15
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 6. Hinweise zur Auswahl eines Upgradeszenarios für den Server (Forts.)
Element
Verfügbarkeit des Servers der
Version 5
Upgrade auf einem vorhandenen System
Alle Serverinstanzen der Version 5 auf
dem System sind nach der Installation
des Serverprogramms der Version 6.3
oder höher nicht verfügbar. Der Zugriff
auf Daten, die von einer Serverinstanz
verwaltet werden, ist erst möglich, nachdem der Upgradeprozess für diese
Serverinstanz abgeschlossen ist.
Upgrade auf einem neuen System
Sie können das Upgrade für mehrere
Server bereitstellen, da das
Serverprogramm der Version 5 auf dem
ursprünglichen System verbleiben kann.
Nachdem die Datenbankextraktion abgeschlossen ist, kann der Server der Version 5.5 auf dem ursprünglichen System
erneut gestartet werden. Starten Sie den
Um eine Zurücksetzung auf den Server Server der Version 5.5 jedoch nach der
Datenbankextraktion erneut für den Proder Version 5 auszuführen, müssen Sie
duktionsbetrieb, müssen Sie die Ausfüherneut denselben Stand des
Serverprogramms der Version 5 wie zu- rung des Upgradeprozesses sorgfältig
planen, um einen Datenverlust zu vervor installieren. Schreiben Sie dann die
Datenbank der Version 5 aus einer Siche- hindern. Informationen zu
Hybridupgrademethoden, die verwendet
rung zurück.
werden können, einschließlich Exportund Importoperationen, sowie Tipps zur
Verhinderung eines Datenverlusts finden
Sie im Tivoli Storage Manager-Wiki
(http://www.ibm.com/developerworks/
mydeveloperworks/wikis/home/wiki/
Tivoli Storage Manager).
Ein Server der Version 5.3 oder 5.4 auf
dem ursprünglichen System kann zwar
erneut gestartet werden, zuvor muss jedoch seine Datenbank aus der
Datenbanksicherung zurückgeschrieben
werden.
Methode zum Versetzen der
Datenbank
16
Die Datenbank kann mithilfe einer
Netzverbindung des lokalen Hosts oder
mithilfe einer Platte oder mithilfe externer Medien versetzt werden.
Sie müssen entweder über eine
Netzverbindung zwischen dem vorhandenen und dem neuen System verfügen
oder über eine Einheit und Medien zum
Speichern der extrahierten Datenbank.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 6. Hinweise zur Auswahl eines Upgradeszenarios für den Server (Forts.)
Element
Upgrade auf einem vorhandenen System
Speichereinheiten und
Speicherpools
Es können vorhandene angeschlossene
Einheiten verwendet werden.
Sie müssen das Eigentumsrecht oder die
Berechtigungen für den gesamten
Plattenspeicherplatz ändern, der für
Speicherpools (Einheitentyp FILE oder
DISK) verwendet wird. Der Benutzer-ID,
die Sie als Eigner der Serverinstanz erstellen, für die das Upgrade durchgeführt wird, muss Eigentumsrecht oder
Schreib-/Leseberechtigung für den
Plattenspeicherplatz für Speicherpools
erteilt werden.
Upgrade auf einem neuen System
Das neue System muss über Zugriff auf
den gesamten vom ursprünglichen System verwendeten Speicher verfügen.
Die Definitionen für Einheiten, wie z. B.
Einheitentypen FILE, müssen möglicherweise nach der Durchführung des
Upgrades geändert werden.
Sie müssen das Eigentumsrecht oder die
Berechtigungen für den gesamten
Plattenspeicherplatz ändern, der für
Speicherpools (Einheitentyp FILE oder
DISK) verwendet wird. Der Benutzer-ID,
die Sie als Eigner der Serverinstanz erstellen, für die das Upgrade durchgeführt wird, muss Eigentumsrecht oder
Schreib-/Leseberechtigung für den
Plattenspeicherplatz für Speicherpools
erteilt werden.
Umfasst die Umgebung ein
Speicherbereichsnetz (SAN), sind möglicherweise Zonenänderungen oder Änderungen der LUN-Maskierung
erforderlich.
Verbindungen für Clients und Keine Änderungen erforderlich
Speicheragenten sowie gemeinsame Speicherarchivnutzung
Die Netzadresse für Clients und
Speicheragenten muss nach dem Upgrade aktualisiert werden. Es ist auch
möglich, das Netz so zu ändern, dass
das neue System dieselbe Adresse wie
das ursprüngliche System hat.
Dementsprechend sind, wenn der Server
Speicherarchive gemeinsam mit anderen
Servern nutzt, nach der Durchführung
des Upgrades unter Umständen
Netzadressänderungen erforderlich.
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird” auf Seite 23
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5, für
das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20
Kapitel 2. Upgrade planen
17
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version 6.3 oder höher
Die Upgradedienstprogramme sind erforderlich, um Daten aus einer früheren Version der Datenbank in die Datenbank der Version 6.3 oder höher zu versetzen. Mithilfe des Upgradeassistenten können die Dienstprogramme unter Anleitung ausgeführt werden.
Um die Datenbank zu versetzen, müssen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System installieren, auf dem sich die ursprüngliche Serverdatenbank befindet. Das Paket mit den Dienstprogrammen ist von der FTP-DownloadSite für das Produkt Tivoli Storage Manager verfügbar. Die Installation des Pakets
mit den Upgradedienstprogrammen ist eine andere Task als die Installation des
Servers der Version 6.3 oder höher.
Zum Versetzen der Datenbank gibt es zwei Möglichkeiten:
Medienmethode
Sie können Daten aus der ursprünglichen Datenbank auf Medien extrahieren und die Daten später in die neue Datenbank laden. Die neue Datenbank kann sich entweder auf demselben System oder einem anderen System befinden.
Die Medienmethode ist sinnvoll, wenn für den Server ein Upgrade auf ein
neues physisches System durchgeführt wird und die alten und neuen Systeme nicht gleichzeitig verfügbar sein können oder keine Verbindung über
ein Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen den Systemen hergestellt werden
kann. Sie ist auch sinnvoll, wenn kein Upgrade auf ein neues System
durchgeführt wird und der Server der Version 6.3 oder höher denselben
Plattenspeicherplatz verwenden soll wie der Server der Version 5.
Netzmethode
Sie können Daten gleichzeitig aus der ursprünglichen Datenbank extrahieren und in die neue Datenbank laden. Die neue Datenbank kann sich entweder auf demselben System oder einem anderen System im Netz befinden.
Die Netzmethode ist sinnvoll, wenn das Upgradedienstprogramm die optimale Leistung erzielen soll, insbesondere, wenn eine Migration von einem
physischen System auf ein neues System erfolgt und die Systeme über ein
Hochgeschwindigkeitsnetz miteinander verbunden sind. Mit der Netzmethode wird der Speicherbedarf reduziert, da keine Platten oder Bänder
zum Speichern der Daten erforderlich sind, die aus der Datenbank der Version 5 extrahiert wurden.
Bei beiden Methoden ist es nicht möglich, den ursprünglichen Server im Produktionsmodus auszuführen, während die Daten extrahiert werden.
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
18
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme
Mithilfe der DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme können Sie Daten vorbereiten und
aus einer Serverdatenbank der Version 5.3, 5.4 oder 5.5 extrahieren, um sie in eine
leere Serverdatenbank der Version 6.3 oder höher einzufügen.
Die DSMUPGRD-Dienstprogramme werden für die ursprüngliche Datenbank ausgeführt.
Mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB wird ein Upgrade für eine Serverdatenbank auf Version 5.5 durchgeführt; außerdem erfolgt eine gewisse Bereinigung als Vorbereitung auf den Extraktionsprozess.
Wichtig: Nachdem für eine Serverdatenbank der Version 5.3 oder 5.4 ein Upgrade
auf Version 5.5 durchgeführt wurde, kann die Datenbank nicht mehr von einem
Server der Version 5.3 oder 5.4 verwendet werden. Soll für die Datenbank auf Ihrem Produktionsserver kein Upgrade durchgeführt werden, können Sie die Datenbanksicherung auf ein anderes System zurückschreiben. Führen Sie dann ein Upgrade für diese Kopie der Datenbank durch.
Mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD EXTRACTDB werden die Daten aus einer Serverdatenbank extrahiert. Mit diesem Dienstprogramm können Sie die Daten gleichzeitig extrahieren und über ein Netz in eine neue Datenbank einfügen. Es ist auch
möglich, die Daten mit diesem Dienstprogramm für die spätere Einfügung in eine
neue Datenbank auf Medien zu extrahieren. Die Datenextraktionsoperation kann
mit mehreren Prozessen ausgeführt werden.
Tritt während der Vorbereitung oder der Extraktion der Daten in der Datenbank
ein Fehler auf, kann mithilfe der Dienstprogramme DSMUPGRD EXTEND DB und
DSMUPGRD EXTEND LOG weiterer Speicherbereich für die Datenbank oder das Protokoll zur Verfügung gestellt werden.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD QUERYDB (Informationen zu einer Datenbank der Version 5
anzeigen)” auf Seite 598
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
„DSMUPGRD EXTEND DB (Größe der Datenbank erweitern)” auf Seite 611
„DSMUPGRD EXTEND LOG (Größe des Wiederherstellungsprotokolls erweitern)”
auf Seite 612
„DSMUPGRD UPDATE (Sicherungsregistrierungseinträge für eine Serverinstanz
der Version 5 erstellen)” auf Seite 614
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
Kapitel 2. Upgrade planen
19
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der Version 6.3 oder höher
Die hier beschriebenen Voraussetzungen dienen als Ausgangspunkt.
Die neuesten Informationen zu Hardware- und Softwarevoraussetzungen finden
Sie auf der Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309.
Um Ihre Installationsumgebung zu überprüfen, können Sie das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, bevor Sie die Installation starten. Weitere Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie können den Server
Einschränkungen:
der Version 6.3 oder höher auf einem System installieren und ausführen, auf dem
bereits DB2 installiert ist; dies ist unabhängig davon, ob DB2 separat oder als Teil
einer anderen Anwendung installiert wurde. Es gelten jedoch bestimmte Einschränkungen. Ausführliche Informationen finden Sie in Kompatibilität des Tivoli Storage
Manager-Servers mit anderen DB2-Produkten auf dem System.
Einschränkung: Windows Sie können den Server der Version 6.3 oder höher nicht
auf einem System installieren und ausführen, auf dem bereits DB2 installiert ist;
dies ist unabhängig davon, ob DB2 separat oder als Teil einer anderen Anwendung
installiert wurde. Für den Server der Version 6.3 oder höher ist die Installation und
Verwendung der DB2-Version erforderlich, die Teil des Pakets für den Server der
Version 6.3 oder höher ist. Auf dem System darf keine andere Version von DB2
vorhanden sein.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5, für das ein Upgrade durchgeführt wird
Für einen Server der Version 5.3, 5.4 oder 5.5 kann ein Upgrade auf Version 6.3
oder höher durchgeführt werden. Das Paket mit den Upgradedienstprogrammen
muss auf dem System installiert sein, auf dem sich die Datenbank der Version 5
befindet. Das System der Version 5 muss die Voraussetzungen zur Ausführung der
Upgradedienstprogramm selbst dann erfüllen, wenn geplant ist, den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, auf ein neues System zu stellen.
Server der Version 5.3 oder 5.4 werden möglicherweise unter Betriebssystemen ausgeführt, die von den Upgradedienstprogrammen nicht unterstützt werden. Daher
müssen Sie unter Umständen Ihr System aktualisieren, bevor Sie die Upgradeprozedur starten. Bestimmen Sie mithilfe der Informationen in Tabelle 7 auf Seite 21,
ob eine der Betriebssystemversionen verwendet wird, für die ein Upgrade durchgeführt werden muss.
Wenn Sie Vorbereitungen zur Durchführung eines Upgrades für ein System treffen,
müssen Sie sicherstellen, dass der Quellenserver Version 5.3.6 oder höher hat und
der neueste vorläufige Fix für den ausgewählten Stand installiert wurde.
|
|
|
Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche Probleme zu verhindern,
ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den Server der Version 5 auf die
20
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
neueste verfügbare Stufe und die Installation des neuesten vorläufigen Fixes für
diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen
Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste
Fixpack und den neuesten vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie das IBM
Support Portal unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf.
Lokalisieren Sie die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
Tabelle 7. Betriebssystemversionen, für die ein Upgrade zur Ausführung der
Upgradedienstprogramme erforderlich ist
Betriebssystem
AIX
Wird diese Version ausgeführt...
v IBM AIX 5L Version 5.1 (32- oder
64-Bit)
Ist zur Verwendung der
Upgradedienstprogramme ein Upgrade auf diese Version (oder höher)
erforderlich
v AIX Version 5.3 (nur 64-Bit)
v AIX Version 6.1 (nur 64-Bit)
v AIX Version 5.2 (32- oder 64-Bit)
HP-UX
v PA-RISC:
HP-UX 11i Version 1.0 (32- oder
64-Bit)
Linux on
Power
®
v Red Hat Enterprise Linux 3 (nur
auf POWER5-Prozessoren unterstützt)
v PA-RISC:
HP-UX 11i Version 2 (64-Bit)
HP-UX 11i Version 3 (64-Bit)
v Red Hat Enterprise Linux 4
v Red Hat Enterprise Linux 5
v SUSE Linux Enterprise Server 9
v SUSE Linux Enterprise Server
und 10
8/UnitedLinux 1.0 (nur auf Prozesv Asianux 2.0 - Red Flag DC 5.0 und
soren vor POWER5 unterstützt)
Haansoft Linux 2006 oder Asianux
v Miracle Linux 4.0 oder Asianux 2.0
3.0
v GNU C-Bibliotheken 2.2.5-108
v Version 2.3.3 oder höher der GNU
C-Bibliotheken, die auf dem
Zielsystem installiert sind
Linux x86
v Red Hat Enterprise Linux 3 (AS,
WS, ES)
v Red Hat Enterprise Linux 4
v SUSE Linux Enterprise Server
(SLES) 8/UnitedLinux 1.0
v SUSE Linux Enterprise Server 9
und 10
v Version 2.2.5-213 der GNU C-Bibliotheken
v Asianux 2.0 - Red Flag DC 5.0,
Miracle Linux 4.0 und Haansoft
Linux 2006 oder Asianux 3.0
v Red Hat Enterprise Linux 5
v Version 2.3.3 oder höher der GNU
C-Bibliotheken, die auf dem
Zielsystem installiert sind
Linux
x86_64
v Red Hat Enterprise Linux 3
v Red Hat Enterprise Linux 4
v Red Flag Advanced Server 4.1
v Red Hat Enterprise Linux 5
v SUSE Linux Enterprise Server 8
v SUSE Linux Enterprise Server 9
und 10
v Version 2.2.5-213 der GNU C-Bibliotheken
v Asianux 2.0 - Red Flag DC 5.0,
Miracle Linux 4.0 und Haansoft
Linux 2006 oder Asianux 3.0
v Version 2.3.3 oder höher der GNU
C-Bibliotheken, die auf dem
Zielcomputer installiert sind
Kapitel 2. Upgrade planen
21
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 7. Betriebssystemversionen, für die ein Upgrade zur Ausführung der
Upgradedienstprogramme erforderlich ist (Forts.)
Ist zur Verwendung der
Upgradedienstprogramme ein Upgrade auf diese Version (oder höher)
erforderlich
Betriebssystem
Wird diese Version ausgeführt...
Linux
zSeries
v SUSE Linux Enterprise Server
8/UnitedLinux 1.0
v Red Hat® Enterprise Linux 4
v Version 2.2.5-108 der GNU C-Bibliotheken
v SUSE Linux Enterprise Server 9
und 10
v Red Hat® Enterprise Linux 5
v Version 2.3.3 oder höher der GNU
C-Bibliotheken, die auf dem
Zielsystem installiert sind
Oracle
Solaris
v Oracle Solaris 8 (64-Bit)
v SPARC 64-Bit:
Oracle Solaris 9
Oracle Solaris 10
v x86_64:
Oracle Solaris 10
Microsoft
Windows
v Windows 2000 Professional
v Windows 2000 Server
v Windows 2000 Advanced Server
v Windows 2000 Datacenter Server
v Windows Server 2003 (Standard,
Enterprise oder Datacenter) Edition
v Windows Server 2003 (Standard,
Enterprise oder Datacenter) x64
Edition
v Windows Server 2008 (Standard,
Enterprise oder Datacenter) Edition
v Windows Server 2008 (Standard,
Enterprise oder Datacenter) x64
Edition
Tipp: Die Systemvoraussetzungen für das Upgradedienstprogramm stimmen mit
denen für einen Server der Version 5.5 überein, da das Upgradedienstprogramm
auf dem Server-Code der Version 5.5 basiert. Informationen zu den Systemvoraussetzungen für einen Server der Version 5.5 finden Sie auf einer der folgenden Websites. Vergleichen Sie das System, auf dem Ihr Server der Version 5.3 oder 5.4 ausgeführt wird, mit den Systemvoraussetzungen für einen Server der Version 5.5.
AIX
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21052220
HP-UX
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21052219
Linux
Linux on Power Systems-Server: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21108042
Linux x86: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21107360
Linux x86_64: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21204361
Linux zSeries: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21108040
Solaris
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21053216
22
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21064234
Hardware- und Softwarevoraussetzungen für den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird
Verwenden Sie diese Voraussetzungen als Ausgangspunkt. Ziehen Sie die neuesten
Informationen zu Hardware- und Softwarevoraussetzungen auf der Produktunterstützungssite zu Rate.
Die Produktunterstützungssite finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
entry/portal/Overview/Software/Tivoli/Tivoli_Storage_Manager.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem
durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der Version 5 auf
z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z migrieren”, auf
Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage
Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version
6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden, werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt, kann das
Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform
durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der folgenden Tabelle
aufgeführt.
Tabelle 8. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen.
Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe die folgende Tabelle).
Kapitel 2. Upgrade planen
23
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 9. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
Linux on System z
24
Linux on System z
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 9. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
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Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Kommentare
Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
z/OS
AIX oder Linux on System z
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
Kapitel 2. Upgrade planen
25
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen
AIX
Überprüfen Sie, ob Ihr AIX-System die Voraussetzungen erfüllt.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
Tabelle 10. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
Ein ordnungsgemäß konfigurierter Computer mit POWER4-, POWER5-,
POWER6- oder POWER7-System (64-Bit)
Plattenspeicher
Folgender Mindestplattenspeicher:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 360 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
26
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 10. Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Speicher (Minimum)
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 11. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
AIX 6.1 in einer 64-Bit-Kernel-Umgebung mit folgenden zusätzlichen Voraussetzungen:
v AIX 6.1 TL 2.
v POWER7-Systeme benötigen AIX 6.1 TL 4.
v C++-Mindestlaufzeitversion mit den Dateigruppen xlC.rte 11.1.0.1 und
xlC.aix61.rte 11.1.0.1 oder höher. Diese Dateigruppen sind im
Fixpackpaket für IBM C++ Runtime Environment Components for AIX
vom Juni 2008 enthalten.
AIX 7.1 in einer 64-Bit-Kernel-Umgebung.
v Für die C++-Mindestlaufzeitversion sind die Dateigruppen xlC.rte
11.1.0.1 und xlC.aix61.rte 11.1.0.1 oder höher erforderlich. Diese
Dateigruppen sind im Paket für IBM C++ Runtime Environment
Components for AIX V11.1 vom April 2010 enthalten.
Aktuelle Empfehlungen für AIX-Programmfixes finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21165448.
Web-Browser
Ein Web-Browser zum Abrufen eines Onlineinstallationspakets. Folgende
Browser werden unterstützt:
v Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
v Firefox 3.5 oder höher
Ihr Browser muss die Codepage des Servers unterstützen. Wenn Ihr
Browser die Codepage des Servers nicht unterstützt, können die Fenster
unleserlich sein. Wenn Ihr Browser diese Anforderungen erfüllt, eine
webbasierte Tivoli Storage Manager-Schnittstelle jedoch nicht korrekt anzeigt, sollten Sie einen anderen Browser verwenden.
Übertragungsprotokoll
Eine konfigurierte Übertragungsmethode.
Verarbeitung
Asynchrone Ein-/Ausgabe muss aktiviert sein.
Kapitel 2. Upgrade planen
27
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 11. Softwarevoraussetzungen (Forts.)
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Treiber
Installieren Sie den aktuellen Tivoli Storage Manager-Einheitentreiber. Der
Treiber muss konfiguriert werden, bevor der Tivoli Storage Manager-Server für Bandeinheiten verwendet wird.
IBM Einheitentreiber finden Sie auf der Website für Fix Central.
1. Rufen Sie die Website für Fix Central auf: http://www.ibm.com/
support/fixcentral/.
2. Wählen Sie die Produktgruppe Storage Systems aus.
3. Wählen Sie die Produktfamilie Tape Systems aus.
4. Wählen Sie den Produkttyp Tape device drivers and software aus.
5. Wählen Sie das Produkt Tape device drivers aus.
6. Wählen Sie Ihr Betriebssystem als Plattform aus.
Dienstprogramm gunzip
Das Dienstprogramm gunzip muss auf Ihrem System verfügbar sein, bevor Sie den Tivoli Storage Manager-Server der Version 6 installieren oder
aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass das Dienstprogramm gunzip installiert ist und dass der entsprechende Pfad in der Umgebungsvariablen
PATH definiert ist.
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Servervoraussetzungen auf HP-UX-Systemen
HPUX
Überprüfen Sie, ob Ihr HP-UX-System die Voraussetzungen erfüllt.
Sie können einen Server der Version 6.3 oder höher nicht auf einem PA-RISC-System ausführen, auf dem das Betriebssystem HP-UX ausgeführt wird. Wird der Server, für den das Upgrade durchgeführt werden soll, auf dieser Plattform ausgeführt, kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf
derselben Plattform durchgeführt werden. Sie müssen den Server der Version 6.3
oder höher auf einem Itanium-System installieren, auf dem das Betriebssystem HPUX ausgeführt wird, und dann mithilfe der Netz- oder Medienmethode das Upgrade für Ihren Server der Version 5 auf dieses System durchführen.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
Tabelle 12. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
28
Ein 64-Bit-Intel Itanium-System
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 12. Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Plattenspeicher
Folgender Mindestplattenspeicher:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 2 GB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie keine Mountpunkte erstellen
v 600 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore und Kernelwerte, ist möglicherweise
eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe die
Informationen in Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Kapitel 2. Upgrade planen
29
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 13. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Auf dem HP-Itanium-System muss das Betriebssystem 11i v3 (11.31) mit
den aktuellen Programmfixes installiert sein.
11i v3 mit:
v PHCO_38658 - kumulative Programmkorrektur libc
Die neuesten verfügbaren Programmkorrekturen für das Betriebssystem
müssen angewendet werden. Ältere Versionen ohne Programmkorrektur
funktionieren nicht mit den von Tivoli Storage Manager verwendeten
Einheitentreibern.
Übertragungsprotokoll
Eine installierte und aktivierte Übertragungsmethode (Standardwert ist
Shared Memory).
Einheiten und
Treiber
v Eine für den Installationsprozess verfügbare DVD-Einheit, wenn Sie
eine Installation mit DVD-Datenträgern ausführen.
v Das Tivoli Storage Manager-Einheitentreiberpaket enthält keinen
Einheitentreiber für dieses Betriebssystem, weil ein generischer SCSIEinheitentreiber verwendet wird. Konfigurieren Sie den
Einheitentreiber, bevor der Tivoli Storage Manager-Server für
Bandeinheiten verwendet wird.
Das Tivoli Storage Manager-Treiberpaket enthält Treibertools und
ACSLS-Dämonen. IBM Treiberpakete finden Sie auf der Website für Fix
Central.
1. Rufen Sie die Website für Fix Central auf: http://www.ibm.com/
support/fixcentral/.
2. Wählen Sie die Produktgruppe Storage Systems aus.
3. Wählen Sie die Produktfamilie Tape Systems aus.
4. Wählen Sie den Produkttyp Tape device drivers and software aus.
5. Wählen Sie das Produkt Tape device drivers aus.
6. Wählen Sie Ihr Betriebssystem als Plattform aus.
Dienstprogramm gunzip
Das Dienstprogramm gunzip muss auf Ihrem System verfügbar sein, bevor Sie den Tivoli Storage Manager-Server der Version 6 installieren oder
aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass das Dienstprogramm gunzip installiert ist und dass der entsprechende Pfad in der Umgebungsvariablen
PATH definiert ist.
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Servervoraussetzungen auf Linux-Systemen
Linux
Überprüfen Sie, ob Ihr Linux-System die Voraussetzungen erfüllt.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden, werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt:
v Linux, das auf einem Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
v Linux, das auf einem 32-Bit-x86-System ausgeführt wird
Wird der Server, für den das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser
Plattformen ausgeführt, kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Sie müssen den Server der
Version 6.3 oder höher auf einem x86_64-System installieren, auf dem das Betriebs-
30
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
system Linux ausgeführt wird, und dann mithilfe der Netz- oder Medienmethode
das Upgrade für Ihren Server der Version 5 auf dieses System durchführen.
Servervoraussetzungen für Linux on POWER-Systeme:
Linux
Für den Tivoli Storage Manager-Server gelten bestimmte Mindestvoraussetzungen
für Hardware und Software.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
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Wenn ein IBM 3592- oder Ultrium-Bandarchiv oder -Laufwerk vorhanden ist, installieren Sie den neuesten Einheitentreiber, bevor Sie Tivoli Storage Manager installieren. Die Einheitentreiber finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
fixcentral/.
Tabelle 14. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
Ein Linux on Power Systems-Server auf einem IBM System. Zum Beispiel
ein auf der folgenden Website aufgelisteter Server:
http://www.ibm.com/systems/power/software/linux/about/index.html
Kapitel 2. Upgrade planen
31
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 14. Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Plattenspeicher
Folgender Mindestplattenspeicher:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 390 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
32
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 15. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Der Tivoli Storage Manager-Server unter Linux on Power (ppc64-Architektur) erfordert eins der folgenden Betriebssysteme:
v Red Hat Enterprise Linux 5, Update 3 oder höher
v Red Hat Enterprise Linux 6
v SUSE Linux Enterprise Server 10, Service-Pack 2 oder höher
v SUSE Linux Enterprise Server 11
Außerdem folgende zusätzliche Voraussetzungen:
v C++-Mindestlaufzeitversion mit xlC 8.0.0.0
Laden Sie die XL C++-Laufzeit von der folgenden Website herunter:
http://www.ibm.com/software/awdtools/xlcpp/. Weitere Informationen
zu dieser Systemvoraussetzung finden Sie auf der folgenden Website:
http://www.ibm.com/software/data/db2/9/sysreqs.html.
Bibliotheken
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GNU C-Bibliotheken, Version 2.4-31.30 und höher
libaio.so.1 für Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
Wenn Sie SUSE Linux Enterprise Server 11 ausführen, laden Sie das XL
C/C++-Laufzeitpaket V10.1 herunter. Anweisungen finden Sie unter dem
folgenden Link: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24022673.
Übertragungsprotokoll
v TCP/IP Version 4 oder Version 6 (Standard für Linux)
Verarbeitung
Asynchrone Ein-/Ausgabe muss aktiviert sein. Installieren Sie für LinuxKernel mit 2.6 oder höher die Bibliothek libaio, um die asynchrone Ein-/
Ausgabe zu aktivieren.
Web-Browser
Ein Web-Browser zum Abrufen eines Onlineinstallationspakets. Folgende
Browser werden unterstützt:
v Shared Memory-Protokoll (mit Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher System p-Client)
v Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
v Firefox 3.5 oder höher
Ihr Browser muss die Codepage des Servers unterstützen. Wenn Ihr
Browser die Codepage des Servers nicht unterstützt, können die Fenster
unleserlich sein. Wenn Ihr Browser diese Anforderungen erfüllt, eine
webbasierte Tivoli Storage Manager-Schnittstelle jedoch nicht korrekt anzeigt, sollten Sie einen anderen Browser verwenden.
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Kapitel 2. Upgrade planen
33
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Servervoraussetzungen für Linux on x86_64-Systeme:
Linux
Für den Tivoli Storage Manager-Server gelten bestimmte Mindestvoraussetzungen
für Hardware und Software.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
Wenn ein IBM 3592- oder Ultrium-Bandarchiv oder -Laufwerk vorhanden ist, installieren Sie den neuesten Einheitentreiber, bevor Sie Tivoli Storage Manager installieren. Die Einheitentreiber finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
fixcentral/.
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Tabelle 16. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
Ein AMD64- oder Intel EMT-64-Prozessor
Plattenspeicher
Der folgende Mindestplattenspeicherplatz:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 390 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
34
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 16. Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 17. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Für den Tivoli Storage Manager-Server unter Linux x86_64 ist eines der
folgenden Betriebssysteme erforderlich:
v Red Hat Enterprise Linux 5, Update 3 oder höher
v Red Hat Enterprise Linux 6
v SUSE Linux Enterprise Server 10, Service-Pack 2 oder höher
v SUSE Linux Enterprise Server 11
Bibliotheken
GNU-C-Bibliotheken Version 2.3.3-98.38 oder höher, auf dem Tivoli Storage Manager-System installiert.
Für Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server:
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v libaio.so.1 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
v libstdc++.so.5 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
v libstdc++.so.6 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
Übertragungsprotokoll
v TCP/IP Version 4 oder Version 6 (Standard für Linux)
Verarbeitung
Asynchrone Ein-/Ausgabe muss aktiviert sein. Installieren Sie für LinuxKernel mit 2.6 oder höher die Bibliothek libaio, um die asynchrone Ein-/
Ausgabe zu aktivieren.
Web-Browser
Ein Web-Browser zum Abrufen eines Onlineinstallationspakets. Folgende
Browser werden unterstützt:
v Shared Memory-Protokoll (mit Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher Linux x86_64-Client)
v Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
v Firefox 3.5 oder höher
Ihr Browser muss die Codepage des Servers unterstützen. Wenn Ihr
Browser die Codepage des Servers nicht unterstützt, können die Fenster
unleserlich sein. Wenn Ihr Browser diese Anforderungen erfüllt, eine
webbasierte Tivoli Storage Manager-Schnittstelle jedoch nicht korrekt anzeigt, sollten Sie einen anderen Browser verwenden.
Kapitel 2. Upgrade planen
35
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 17. Softwarevoraussetzungen (Forts.)
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Servervoraussetzungen für Linux on System z-Systeme:
Linux
Für den Tivoli Storage Manager-Server gelten bestimmte Mindestvoraussetzungen
für Hardware und Software.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
Wenn ein IBM 3592- oder Ultrium-Bandarchiv oder -Laufwerk vorhanden ist, installieren Sie den neuesten Einheitentreiber, bevor Sie Tivoli Storage Manager installieren. Die Einheitentreiber finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
fixcentral/.
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Tabelle 18. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
36
Eine native logische 64-Bit-Partition (LPAR) oder eine z/VM-Gastmaschine
unter IBM zSeries, IBM System z9, IBM System z10 oder IBM zEnterprise
System (z114 und z196).
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 18. Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Plattenspeicher
Folgende Mindestwerte für den Plattenspeicher:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 390 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Kapitel 2. Upgrade planen
37
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 19. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Für den Tivoli Storage Manager-Server unter Linux on System z (s390x64-Bit-Architektur) ist eines der folgenden Betriebssysteme erforderlich:
v Red Hat Enterprise Linux 5, Update 3 oder höher
v Red Hat Enterprise Linux 6
v SUSE Linux Enterprise Server 10, Service-Pack 2 oder höher
v SUSE Linux Enterprise Server 11
Bibliothek
GNU-C-Bibliothek Version 2.4-31.43.6 ist auf dem Tivoli Storage ManagerSystem installiert.
Für Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server:
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v libaio.so.1 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
v libstdc++.so.5 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
v libstdc++.so.6 (32-Bit- und 64-Bit-Pakete sind erforderlich)
Übertragungsprotokoll
v TCP/IP Version 4 oder Version 6 (Standard für Linux)
Verarbeitung
Asynchrone Ein-/Ausgabe muss aktiviert sein. Installieren Sie für LinuxKernel mit 2.6 oder höher die Bibliothek libaio, um die asynchrone Ein-/
Ausgabe zu aktivieren.
Web-Browser
Ein Web-Browser zum Abrufen eines Onlineinstallationspakets. Folgende
Browser werden unterstützt:
v Shared Memory-Protokoll (mit Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher Linux on System z-Client)
v Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
v Firefox 3.5 oder höher
Ihr Browser muss die Codepage des Servers unterstützen. Wenn Ihr
Browser die Codepage des Servers nicht unterstützt, können die Fenster
unleserlich sein. Wenn Ihr Browser diese Anforderungen erfüllt, eine
webbasierte Tivoli Storage Manager-Schnittstelle jedoch nicht korrekt anzeigt, sollten Sie einen anderen Browser verwenden.
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Servervoraussetzungen auf Solaris-Systemen
Solaris
Überprüfen Sie, ob Ihr Solaris-System die Voraussetzungen erfüllt.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
38
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 20. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
Einer der folgenden Prozessoren ist erforderlich:
v Ultra SPARC-basierte Prozessoren (sun4u-Architektur)
v Ultra SPARC-basierte Prozessoren (sun4v-Architektur)
Plattenspeicher
Die folgende Liste enthält Angaben zum Mindestplattenspeicher für Ultra
SPARC-basierte Prozessoren (sun4u- und sun4v-Architektur) für die jeweiligen Verzeichnisse und Protokolle:
v 5 MB für das Verzeichnis /var
v 30 MB für das Verzeichnis /opt, wenn Sie Mountpunkte erstellen
v 2 GB für das Verzeichnis /opt/tivoli/tsm
v 600 MB für das Verzeichnis /tmp
v 300 MB für das Verzeichnis /usr
v 2 GB im Ausgangsverzeichnis
Tipp: Für die Fehlerbestimmung müssen Sie weiteren Speicherplatz einplanen.
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass mindestens doppelt so viel
Auslagerungsspeicher zugeordnet ist wie physischer Hauptspeicher auf
dem System vorhanden ist.
Kapitel 2. Upgrade planen
39
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 21. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Oracle Solaris 10 im 64-Bit-Modus auf einem Ultra Sparc-System mit
sun4u- oder sun4v-Architektur
v Programmkorrektur 118822-25
v Wenn Roheinheiten verwendet werden, Programmkorrektur 125100-07
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Übertragungsprotokoll
TCP/IP
Einheiten und
Treiber
Wenn ein IBM 3570-, 3590-, 3592- oder Ultrium-Bandarchiv oder -Laufwerk vorhanden ist, installieren Sie den aktuellen Einheitentreiber. Konfigurieren Sie den Einheitentreiber, bevor Sie den Tivoli Storage ManagerServer mit Bandeinheiten verwenden.
IBM Einheitentreiber finden Sie auf der Website für Fix Central.
1. Rufen Sie die Website für Fix Central auf: http://www.ibm.com/
support/fixcentral/.
2. Wählen Sie die Produktgruppe Storage Systems aus.
3. Wählen Sie die Produktfamilie Tape Systems aus.
4. Wählen Sie den Produkttyp Tape device drivers and software aus.
5. Wählen Sie das Produkt Tape device drivers aus.
6. Wählen Sie Ihr Betriebssystem als Plattform aus.
Dienstprogramm gunzip
Das Dienstprogramm gunzip muss auf Ihrem System verfügbar sein, bevor Sie den Tivoli Storage Manager-Server der Version 6 installieren oder
aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass das Dienstprogramm gunzip installiert ist und dass der entsprechende Pfad in der Umgebungsvariablen
PATH definiert ist.
Sonstige Software
Korn-Shell (ksh)
Solaris Zones: Stellen Sie vor der Installation des Servers in einer Zone sicher,
dass die Zone mit Schreibzugriff auf das Verzeichnis /usr konfiguriert ist. Um einen Server in einer Solaris-Zone installieren zu können, muss die Zone Schreibzugriff auf die Verzeichnisse /usr, /opt, /var und /tmp haben. Eine Standardzone hat
keinen Schreibzugriff auf das Verzeichnis /usr. Siehe Anhang D, „Solaris Zones
verwenden”, auf Seite 635.
Servervoraussetzungen auf Microsoft Windows-Systemen
Windows
Überprüfen Sie, ob Ihr Microsoft Windows-System die Voraussetzungen erfüllt.
Sie können einen Server der Version 6.3 oder höher nicht auf einem Itanium-System (IA64) ausführen, auf dem das Windows-Betriebssystem ausgeführt wird. Wird
der Server, für den das Upgrade durchgeführt werden soll, auf dieser Plattform
ausgeführt, kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf
derselben Plattform durchgeführt werden. Sie müssen den Server der Version 6.3
oder höher auf einem x86_64-System installieren, auf dem das Windows-Betriebssystem ausgeführt wird, und dann mithilfe der Netz- oder Medienmethode das
Upgrade für Ihren Server der Version 5 auf dieses System durchführen.
40
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Hardwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Informationen zum Schätzen des erforderlichen Gesamtplattenspeicherplatzes befinden sich in „Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49.
Tabelle 22. Hardwarevoraussetzungen
Hardwaretyp Hardwarevoraussetzungen
Hardware
Ein AMD64- oder Intel EMT-64-Prozessor
Plattenspeicher
v Mindestens 3 GB freier Plattenspeicher (für eine Standardinstallation)
v 200 MB temporärer Verzeichnisbereich
v 2 GB Partitionsgröße im Laufwerk C:\
v 300 MB im Instanzverzeichnis
Sehr viel zusätzlicher Plattenspeicherplatz ist für Datenbank- und
Protokolldateien erforderlich. Die Größe der Datenbank ist von der Anzahl
der zu speichernden Clientdateien und von der Methode abhängig, mit der
sie vom Server verwaltet werden. Der Standardspeicherbereich der aktiven
Protokolldatei beträgt 16 GB, das für die meisten Arbeitslasten und Konfigurationen benötigte Minimum. Ordnen Sie mindestens die dreifache Größe
des Speicherbereichs der aktiven Protokolldatei für das Archivprotokoll zu
(48 GB). Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen,
wenn Sie die Datendeduplizierung verwenden oder eine hohe
Clientauslastung erwarten.
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Um die optimale Leistung zu erzielen und die Ein-/Ausgabe zu erleichtern,
geben Sie mindestens zwei gleich große Container oder LUNs (LUN =
Nummer der logischen Einheit) für die Datenbank an. Das Handbuch
Leistungsoptimierung enthält weitere Informationen zur Konfiguration der
Verzeichnisse für die Datenbank. Außerdem sollte jede aktive Protokolldatei
und jedes Archivprotokoll einen eigenen Container bzw. eine eigene LUN
haben.
Lesen Sie den Abschnitt zur Kapazitätsplanung, um weitere Informationen
zum Plattenspeicherplatz zu erhalten.
Hauptspeicher
v 12 GB
v 16 GB bei Verwendung der Datendeduplizierung
v Mindestens 32 GB für stark ausgelastete Server. Die Verwendung von
mindestens 32 GB Hauptspeicher verbessert die Leistung des Tivoli Storage Manager-Serverdatenbankbestands.
v Wenn Sie mehrere Instanzen ausführen wollen, benötigt jede Instanz den
für einen Server aufgelisteten Speicher. Multiplizieren Sie den
Speicherbedarf für einen Server mit der geplanten Instanzzahl für das
System.
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v Für die Knotenreplikationsverarbeitung ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Verwenden Sie für die Knotenreplikation ohne Datendeduplizierung
mindestens 32 GB Speicher. Für die Knotenreplikation mit
Datendeduplizierung sind mindestens 64 GB Speicher erforderlich.
Kapitel 2. Upgrade planen
41
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Softwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle sind die Softwaremindestvoraussetzungen beschrieben.
Tabelle 23. Softwarevoraussetzungen
Softwaretyp
Softwaremindestvoraussetzungen
Betriebssystem
Eines der folgenden Betriebssysteme:
v Microsoft Windows Server 2008: Standard, Enterprise oder Datacenter
x64 Edition (64-Bit)
v Microsoft Windows Server 2008 R2: Standard, Enterprise oder
Datacenter Edition (64-Bit)
|
v Microsoft Windows 2012 (64-Bit)
Übertragungsprotokoll
Mindestens eins der folgenden Übertragungsprotokolle (standardmäßig
mit den aktuellen Windows-Betriebssystemen installiert):
v Benannte Pipes
v TCP/IP Version 4 oder Version 6
Web-Browser
Ein Web-Browser zum Abrufen eines Onlineinstallationspakets. Folgende
Browser werden unterstützt:
v Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
v Firefox 3.5 oder höher
Ihr Browser muss die Codepage des Servers unterstützen. Wenn Ihr
Browser die Codepage des Servers nicht unterstützt, können die Fenster
unleserlich sein. Wenn Ihr Browser diese Anforderungen erfüllt, eine
webbasierte Tivoli Storage Manager-Schnittstelle jedoch nicht korrekt anzeigt, sollten Sie einen anderen Browser verwenden.
Systemfunktionen
Die Windows-Systemfunktionen, wie z. B. der Geräte-Manager, werden
auf der Tivoli Storage Manager-Konsole (64-Bit) unterstützt.
Normale Windows-Systemfunktionen sind bei Verwendung der
Computerverwaltungsfunktion des Windows-Systems für den 64-Bit-Server verfügbar.
|
|
Sonstige Software
Voraussetzung für Windows 2012 ist die Installation und Aktivierung von
.NET Framework 3.5.
Kompatibilität des Tivoli Storage Manager-Servers mit anderen DB2Produkten auf dem System
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie können auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Plattformen andere Produkte, die DB2-Produkte auf demselben System wie der Tivoli Storage ManagerServer der Version 6.3 oder höher implementieren und verwenden, mit einigen
Einschränkungen installieren.
Damit andere Produkte, die ein DB2-Produkt auf demselben System wie der Tivoli
Storage Manager-Server verwenden, installiert und verwendet werden können,
müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
42
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 24. Kompatibilität des Tivoli Storage Manager-Servers mit anderen DB2-Produkten
auf dem System
Bedingung
Anweisungen
Versionsstand
Die anderen Produkte, die ein DB2-Produkt
verwenden, müssen DB2 Version 9 oder höher verwenden. DB2-Produkte verfügen ab
Version 9 über die Unterstützung für
Produktkapselung und -trennung. Ab dieser
Version können Sie mehrere Kopien von
DB2-Produkten mit unterschiedlichen
Codeversionen auf demselben System ausführen. Ausführliche Informationen finden
Sie in dem Abschnitt über mehrere DB2-Kopien unter http://pic.dhe.ibm.com/
infocenter/db2luw/v9r7.
Benutzer-IDs und Verzeichnisse
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-IDs, die
IDs der abgeschirmten Benutzer, die
Installationsposition, andere Verzeichnisse
und zugehörige Informationen nicht von
mehreren DB2-Installationen gemeinsam genutzt werden. Ihre Angaben müssen sich
von den IDs und Positionen unterscheiden,
die Sie für die Installation und Konfiguration des Tivoli Storage Manager-Servers verwendet haben. Hatten Sie den Assistenten
dsmicfgx oder dsmupgdx für die Konfiguration von Version 6.3 oder höher oder für das
Upgrade des Servers von Version 5.5 verwendet, hatten Sie diese Werte während der
Ausführung des Assistenten eingegeben.
Hatten Sie eine manuelle Konfiguration für
Version 6.3 oder höher oder ein manuelles
Upgrade von Version 5.5 durchgeführt, überprüfen Sie im Bedarfsfall die verwendeten
Prozeduren, um sich die für den Server verwendeten Werte in Erinnerung zu rufen.
Kapitel 2. Upgrade planen
43
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 24. Kompatibilität des Tivoli Storage Manager-Servers mit anderen DB2-Produkten
auf dem System (Forts.)
Bedingung
Anweisungen
Ressourcenzuordnung
Sie müssen die Ressourcen und das
Leistungsspektrum des Systems gegen die
Anforderungen für den Tivoli Storage Manager-Server und die anderen Anwendungen,
die das DB2-Produkt verwenden, abwägen.
Damit den anderen DB2-Anwendungen genügend Ressourcen zur Verfügung stehen,
müssen Sie unter Umständen die Einstellungen des Tivoli Storage Manager-Servers ändern, so dass der Server weniger
Systemspeicher und -ressourcen verwendet.
Wenn die Verarbeitungsprozesse für die anderen DB2-Anwendungen und der Tivoli
Storage Manager-Server um Prozessor- und
Speicherressourcen konkurrieren, kann die
Leistung des Servers in Bezug auf die Verarbeitung der erwarteten Clientauslastung
oder anderer Serveroperationen beeinträchtigt werden.
Um die Ressourcen zu trennen und die
Möglichkeit zur Optimierung und Zuordnung von Prozessor-, Speicher- und anderen
Systemressourcen für mehrere Anwendungen zu verbessern, sollten Sie Unterstützung
für logische Partitionen (LPAR),
Auslastungspartitionierung (WPAR) oder
andere Unterstützung für virtuelle Workstations einsetzen. Führen Sie eine DB2-Anwendung beispielsweise auf einem eigenen
virtuellen System aus.
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Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen
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Wenn Sie ein System für ein Upgrade vorbereiten, müssen Sie die Stufe des Servers
der Version 5 überprüfen und, falls erforderlich, ein Upgrade für den Server
durchführen. Lesen Sie die Richtlinien und führen Sie für den Server der Version 5
ein Upgrade auf eine geeignete Stufe durch, um das nachfolgende Upgrade auf
Version 6 optimieren zu können.
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Die Richtlinien gelten für Server-Upgrades von Version 5 auf Version 6 unter demselben Betriebssystem. Die Richtlinien gelten auch für eine Migration eines Servers
der Version 5 auf Version 6 unter einem anderen Betriebssystem.
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Sie können ein Upgrade für den Server der Version 5.3.6 oder höher auf jede Stufe
der Version 6.3 durchführen. Um die Stufe, die für einen Server der Version 5 am
besten geeignet ist, vor der Durchführung eines Upgrades auf Version 6 zu bestimmen, lesen Sie die folgenden Richtlinien:
v Die bevorzugte Methode ist die Durchführung eines Upgrades für den Server
auf die letzte Stufe von Version 5, bevor Sie ein Upgrade für den Server auf Version 6 durchführen. Auf diese Art und Weise können Sie die neuesten Upgrade-
44
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
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dienstprogramme verwenden, um Informationen aus einer Quellenserverdatenbank zu extrahieren und in eine Zielserverdatenbank einzufügen.
v Wenn Sie ein Upgrade für den Server der Version 5 durchführen, installieren Sie
den neuesten vorläufigen Fix. So können Sie das Risiko von Upgradeproblemen
verringern.
v Da Upgradedienstprogramme in einem separaten Paket bereitgestellt werden,
können Sie die neueste Version der Dienstprogramme installieren, ohne ein Upgrade für den Server der Version 5 durchführen zu müssen. Wenn Sie nur die
Upgradedienstprogramme installieren, gelten die folgenden Einschränkungen:
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– Um mögliche Probleme bei der Datenextraktion zu verhindern, müssen die
Upgradedienstprogramme Version 5.5.4 oder höher haben.
– Die Upgradedienstprogramme müssen dieselbe Stufe wie der Server der Version 5 oder eine höhere Stufe haben.
– Planen Sie, die Serverdatenbank auf Medien zu extrahieren, ist die bevorzugte
Methode die Durchführung eines Upgrades für den Quellenserver auf Version
5.5.6 oder höher. Wenn der Quellenserver Version 5.5.6 oder höher hat, muss
der Zielserver Version 6.1.5 oder höher, Version 6.2.3 oder höher oder Version
6.3.0 oder höher haben.
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Die neueste Stufe des Servers der Version 5 und die neuesten vorläufigen Fixes finden Sie auf der Website für IBM® Support Portal unter http://www.ibm.com/
support/entry/portal/Downloads.
Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen
Das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ist ein optionales, eigenständiges
Tool, mit dem das Betriebssystem, die Größe des freien Plattenspeicherplatzes, der
für die Installation des Tivoli Storage Manager-Servers als Mindestvoraussetzung
erforderliche Speicherplatz und andere Voraussetzungen überprüft werden.
Um sicherzustellen, dass Ihre Systemumgebung für die Installation angemessen ist,
können Sie das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen vor jeder Installation
ausführen.
Tipp: Das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen prüft nur den erforderlichen Mindestspeicher. Für zusätzliche Tasks wird mehr Speicherplatz benötigt.
Das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen zeigt eine Zusammenfassung
der Ergebnisse am Ende der Prüfung an. Diese enthält alle Änderungen, die vor
der Installation in Ihrer Umgebung vorgenommen werden müssen. Alle für die Installation erforderlichen neuen Verzeichnisse werden erstellt.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen auszuführen.
1. Laden Sie das entsprechende Installationspaket herunter und extrahieren Sie
seine Dateien. Ein Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ist Teil des Installationspakets.
2. Starten Sie die Installation mit der grafischen Schnittstelle (Standardeinstellung)
oder mit der Konsolmethode und führen Sie die Installation gemäß den Anweisungen des Assistenten aus:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Installationsassistenten mit einer
grafischen Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Kapitel 2. Upgrade planen
45
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Installationsassistenten mit der
Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
Windows
v Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Installationsassistenten mit einer
grafischen Schnittstelle zu starten:
prereqcheck.exe
Sie können auch doppelt auf die Datei prereqcheck.exe klicken.
v Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Installationsassistenten mit der
Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
3. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur Prüfung von Voraussetzungen aus.
4. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn auf der Seite mit den Ergebnissen der Prüfung der Voraussetzungen angezeigt wird, dass Ihr System die Prüfungen bestanden hat, können Sie die Installation starten.
Wenn auf der Seite mit den Ergebnissen der Prüfung der Voraussetzungen eine
Fehlernachricht angezeigt wird, nehmen Sie die erforderlichen Korrekturen vor, bevor Sie mit der Installation fortfahren. Die Fehler werden auf der Übersichtsseite
angezeigt und Sie werden zu einer Fehlerprotokolldatei geführt.
Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das
Upgrade durchgeführt wird, schätzen
Schätzen Sie den Speicherbedarf für den Upgradeprozess sowie für die Serverdatenbank und das Wiederherstellungsprotokoll für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Berücksichtigen Sie den Plattenspeicher, der momentan für den
Server belegt ist, und überlegen Sie, ob Änderungen an der Hardware gleichzeitig
mit dem Upgrade des Servers durchgeführt werden können.
Speicherbedarf für das Serversystem der Version 5
Speicherbereich wird zum Speichern der Sicherung der Serverdatenbank benötigt;
dies ist ein wichtiger Schritt bei der Vorbereitung für den Upgradeprozess. Verwenden Sie die Medienmethode zum Versetzen der Datenbank, benötigen Sie Speicherbereich zum Speichern der extrahierten Daten.
Die Sicherung der Serverdatenbank erfordert ebenso viel Speicherbereich wie
durch die Datenbank der Version 5 belegt wird. Speichern Sie die Sicherung auf
den für Sie geeigneten sequenziellen Datenträgern, d. h. auf Band oder Platte.
Der weitere Speicherbedarf ist von der Methode abhängig, die zum Versetzen der
Daten aus der Datenbank der Version 5 gewählt wird:
Medienmethode
Sie benötigen Medien zum Speichern der Daten, die aus der Datenbank
der Version 5 extrahiert werden. Bei den Medien kann es sich um Bänder
oder Plattenspeicher handeln, der mit der Einheitenklasse für eine Platte
mit sequenziellem Zugriff definiert ist. Der für die extrahierten Daten er-
46
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
forderliche Speicherbereich entspricht dem in der Datenbank belegten
Speicherbereich. Wenn Ihre Datenbank gesichert wurde, die Sicherung an
einem sicheren Ort aufgewahrt wird und Sie sicher sind, dass der Server
der Version 5 nicht mehr ausgeführt werden muss, können Sie nach dem
Extrahieren der Daten wahlweise den Speicherbereich, der von der Datenbank der Version 5 und dem Wiederherstellungsprotokoll belegt wird, freigeben.
Netzmethode
Sie benötigen die Arbeitskopie der Datenbank der Version 5 und des Wiederherstellungsprotokolls auf dem System der Version 5. Arbeiten Sie mit
einer Kopie der Datenbank, die zum Testen des Upgradeprozesses erstellt
wurde, benötigen Sie ausreichend Speicherbereich für die gesamte zugeordnete Größe der Datenbank; für ein Wiederherstellungsprotokoll der Version 5 können Sie die Mindestgröße verwenden.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Speicherbedarf für das Serversystem der Version 6
Schätzen Sie den für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll erforderlichen Speicherbereich, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Die Speicherposition
der Verzeichnisse für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll ist für
den Betrieb des Servers sehr wichtig.
Für die folgenden Elemente des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird,
benötigen Sie eindeutige, leere Verzeichnisse:
v Die Datenbank
v Das Wiederherstellungsprotokoll
– Aktive Protokolldatei
– Archivprotokoll
– Optional: Spiegel der aktiven Protokolldatei
– Optional: Sekundäres Archivprotokoll (Übernahmeverzeichnis für Archivprotokolle)
v Das Instanzverzeichnis für den Server; dabei handelt es sich um ein Verzeichnis,
das Dateien speziell für diese Serverinstanz enthält (die Serveroptionsdatei und
andere serverspezifische Dateien).
Speichern Sie die Datenbank und die aktive Protokolldatei in schnellem, zuverlässigen Speicher mit hoher Verfügbarkeit. Verwenden Sie im Idealfall mehrere Verzeichnisse für den Datenbankbereich und verteilen Sie diese auf so viele physische
Einheiten oder so viele Nummern logischer Einheiten (LUNs) wie Verzeichnisse
vorhanden sind.
Speichern Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern oder in unterschiedlichen
Dateisystemen.
Um Datenbankintegrität zu gewährleisten, stellen Sie sicher, dass die Speicherhardware Störungen wie Stromausfall und Controllerausfall standhalten kann. Sie können die Datenbankleistung verbessern, indem Sie Hardware verwenden, die einen
schnellen, nicht flüchtigen Schreibcache sowohl für die Datenbank als auch für die
Protokolle bereitstellt.
Kapitel 2. Upgrade planen
47
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Informationen:
Tivoli Storage Manager-Unterstützungssite
Speicherbedarf für die Datenbank
Die erforderliche Größe des Datenbankbereichs ist von der Größe der ursprünglichen Datenbank der Version 5 und dem Datenvolumen abhängig, das der Server
verwalten wird.
Die Größe des Speicherbereichs für die Datenbank wird automatisch verwaltet. Der
Datenbankbereich kann auf bis zu 128 Verzeichnisse verteilt werden. Nachdem Sie
die Verzeichnisse für die Datenbank angegeben haben, verwendet der Server den
für diese Verzeichnisse verfügbaren Plattenspeicherplatz nach Bedarf.
Planen Sie 33-50 % mehr Speicherbereich als für die Datenbank der Version 5 ein.
(Bei der Schätzung dürfen Sie den zugeordneten, aber freien Speicherplatz für die
Datenbank der Version 5 nicht einbeziehen.) Einige Datenbanken können vorübergehend während des Upgradeprozesses anwachsen; planen Sie die Bereitstellung
von bis zu 80 % mehr Speicherbereich als für die Datenbank der Version 5 ein.
Schätzen Sie den Speicherbedarf für die Datenbank, indem Sie die folgenden
Schritte ausführen:
1. Bestimmen Sie mithilfe des Befehls QUERY DB FORMAT=DETAILED die Anzahl belegter Datenbankseiten in Ihrer Datenbank der Version 5.
2. Multiplizieren Sie die Anzahl belegter Datenbankseiten mit 4096, um die Anzahl belegter Byte zu erhalten.
3. Addieren Sie 33-50 % zu der Anzahl belegter Byte, um den Speicherbedarf für
die Datenbank zu schätzen.
Testen Sie gegebenenfalls das Upgrade der Datenbank, um eine genauere Schätzung zu erhalten. Die vorgeschlagene Erhöhung des Speicherbereichs von 33-50 %
gilt nicht für alle Datenbanken.
Wird der Server nach dem Upgradeprozess im normalen Betrieb ausgeführt, können einige Operationen gelegentlich dazu führen, dass sich der von der Datenbank
belegte Speicherbereich vorübergehend stark erhöht. Setzen Sie die Überwachung
des von der Datenbank belegten Speicherbereichs fort, um zu bestimmen, ob der
Server weiteren Datenbankbereich erfordert.
Um eine größtmögliche Effizienz bei Datenbankoperationen zu erzielen, berücksichtigen Sie beim Konfigurieren des Speicherbereichs für die Datenbank das zukünftige Wachstum. Wenn Sie den für die Datenbank erforderlichen Speicherbereich zu niedrig schätzen und später Verzeichnisse hinzufügen müssen, muss der
Datenbankmanager möglicherweise eine weitere Datenbankreorganisation ausführen, die Ressourcen auf dem System verbrauchen kann. Schätzen Sie den Speicherbedarf für das Datenbankwachstum auf der Basis der vorhergesagten Anzahl zusätzlicher Objekte, die im Serverspeicher gespeichert werden sollen. Weitere
Informationen zum Schätzen des Speicherbedarfs für die Datenbank enthält das
Administratorhandbuch.
Einschränkung: Sie können keine unformatierten logischen Datenträger für die
Datenbank verwenden. Soll Speicherbereich auf den Platten, auf denen sich unfor-
48
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
matierte logische Datenträger für eine frühere Version des Servers befanden, wiederverwendet werden, müssen Sie zunächst Dateisysteme auf der Platte erstellen.
Die neuesten Informationen und Empfehlungen finden Sie auf der Tivoli Storage
Manager-Unterstützungswebsite unter http://www.ibm.com/support/entry/
portal/Overview/Software/Tivoli/Tivoli_Storage_Manager.
Speicherbedarf für das Wiederherstellungsprotokoll
Der für das Wiederherstellungsprotokoll erforderliche Speicherbereich ist von verschiedenen Faktoren, wie z. B. dem Umfang der Clientaktivität mit dem Server, abhängig.
Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt, in dem der Speicherbedarf für
das Wiederherstellungsprotokoll beschrieben ist, im IBM Tivoli Storage Manager Installationshandbuch.
Die neuesten Informationen und Aktualisierungen finden Sie auf der Tivoli Storage
Manager-Unterstützungssite: http://www.ibm.com/support/entry/portal/
Overview/Software/Tivoli/Tivoli_Storage_Manager.
Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen
Zusätzlich zu dem Speicherplatz, der für den Server erforderlich ist, für den das
Upgrade durchgeführt wird, ist für den Upgradeprozess zusätzlicher Plattenspeicherplatz erforderlich. Führen Sie beispielsweise für den Server ein Upgrade auf
demselben System durch, auf dem sich der Server momentan befindet, benötigen
Sie während des Upgradeprozesses ausreichend Speicherbereich für zwei Kopien
der Datenbank.
Der Speicherbedarf für den Server, für den das Upgrade auf Version 6.3 oder höher
durchgeführt wurde, ist von der Größe der Datenbank der Version 5 und anderen
Faktoren abhängig. Ausführliche Informationen finden Sie in „Speicherbedarf für
die Datenbank” auf Seite 48 und „Speicherbedarf für das Wiederherstellungsprotokoll”.
Der Speicherbedarf für den Upgradeprozess ist davon abhängig, wie die Daten aus
der Datenbank der Version 5 in die neue Datenbank versetzt werden. Sie können
die Daten mithilfe der Medienmethode oder mithilfe der Netzmethode in die neue
Datenbank versetzen; dabei gelten folgende Voraussetzungen:
v Für die Medienmethode sind sequenzielle Datenträger erforderlich. Bei den sequenziellen Datenträgern kann es sich um Bänder oder eine Einheitenklasse für
eine Platte mit sequenziellem Zugriff (Einheitentyp FILE) handeln.
v Für die Netzmethode ist eine Netzverbindung zwischen Systemen erforderlich,
wenn das Upgrade auf einem neuen System erfolgt.
Tabelle 25 auf Seite 50 zeigt grundlegende Tipps zum Schätzen des Speicherbedarfs
für jedes Element für jedes der Hauptszenarios. Ausführliche Informationen zur
Größe der Datenbank und des Wiederherstellungsprotokolls der Version 6.3 oder
höher befinden sich in „Speicherbedarf für das Serversystem der Version 6” auf
Seite 47.
Kapitel 2. Upgrade planen
49
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 25. Tipps zum Schätzen des Speicherbedarfs. Wählen Sie das Szenario aus und lesen Sie dann die
darunterstehenden Angaben in der ausgewählten Spalte.
Element, für das
Speicherbereich
erforderlich ist
Datenbank der
Version 5: für die
ursprüngliche
Datenbank zugeordneter
Speicherbereich
Typ des
Speicherbereichs
Platte
Szenario 3:
Szenario 2:
Szenario 1:
v Dasselbe System v Dasselbe System v Neues System
wie für den Ser- v Medienmethode
wie für den Server der Version
ver der Version
5
5
v Medienmethode v Netzmethode
Szenario 4:
v Neues System
v Netzmethode
Für die Datenbank
der Version 5 zugeordneter
Speicherbereich
Für die Datenbank
der Version 5 zugeordneter
Speicherbereich
0
0
Datenbank der
Version 5: letzte
Sicherungskopie
Sequenziel- Von der Datenbank
le Daten- der Version 5 belegträger
ter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
Datenbank der
Version 5: extrahierte Daten
Sequenziel- Von der Datenbank
le Daten- der Version 5 belegträger
ter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
0
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
(auf der Basis des
Prozentsatzes der
Belegung)
0
Wiederherstellungsprotokoll der Version 5
Platte
Für das
Wiederherstellungsprotokoll der Version 5 zugeordneter
Speicherbereich
Für das
Wiederherstellungsprotokoll der Version 5 zugeordneter
Speicherbereich
0
0
Datenbank der
Version 6.3 oder
höher: geschätzte
Größe
Platte
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
plus 33-50 % zusätzlicher
Speicherbereich
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
plus 33-50 % zusätzlicher
Speicherbereich
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
plus 33-50 % zusätzlicher
Speicherbereich
Von der Datenbank
der Version 5 belegter Speicherbereich
plus 33-50 % zusätzlicher
Speicherbereich
Identisch mit der
geschätzten
Datenbankgröße
Identisch mit der
geschätzten
Datenbankgröße
Identisch mit der
geschätzten
Datenbankgröße
Datenbank der
Version 6.3 oder
höher: erste Sicherung
Sequenziel- Identisch mit der
le Daten- geschätzten
träger
Datenbankgröße
Verzeichnis für
aktive
Protokolldateien
der Version 6.3
oder höher
Platte
16 Gigabyte während des
Upgradeprozesses.
Bei normaler Verwendung ist möglicherweise ein
höherer Wert erforderlich.
16 Gigabyte während des
Upgradeprozesses.
Bei normaler Verwendung ist möglicherweise ein
höherer Wert erforderlich.
16 Gigabyte während des
Upgradeprozesses.
Bei normaler Verwendung ist möglicherweise ein
höherer Wert erforderlich.
16 Gigabyte während des
Upgradeprozesses.
Bei normaler Verwendung ist möglicherweise ein
höherer Wert erforderlich.
Spiegel der aktiven
Protokolldatei der
Version 6.3 oder
höher (optional)
Platte
Falls verwendet,
dieselbe Größe wie
die der aktiven
Protokolldatei
Falls verwendet,
dieselbe Größe wie
die der aktiven
Protokolldatei
Falls verwendet,
dieselbe Größe wie
die der aktiven
Protokolldatei
Falls verwendet,
dieselbe Größe wie
die der aktiven
Protokolldatei
50
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 25. Tipps zum Schätzen des Speicherbedarfs (Forts.). Wählen Sie das Szenario aus und lesen Sie dann
die darunterstehenden Angaben in der ausgewählten Spalte.
Element, für das
Speicherbereich
erforderlich ist
Verzeichnis für
Archivprotokolle
der Version 6.3
oder höher
Typ des
Speicherbereichs
Platte
Szenario 3:
Szenario 2:
Szenario 1:
v Dasselbe System v Dasselbe System v Neues System
wie für den Ser- v Medienmethode
wie für den Server der Version
ver der Version
5
5
v Medienmethode v Netzmethode
Szenario 4:
v Neues System
v Netzmethode
Auf der Basis der
Clientaktivität und
der Häufigkeit von
Datenbanksicherungen geschätzt
Auf der Basis der
Clientaktivität und
der Häufigkeit von
Datenbanksicherungen geschätzt
Auf der Basis der
Clientaktivität und
der Häufigkeit von
Datenbanksicherungen geschätzt
Auf der Basis der
Clientaktivität und
der Häufigkeit von
Datenbanksicherungen geschätzt
Tabelle 26 zeigt ein Beispiel für ein ausgefülltes Arbeitsblatt für eine 100-GB-Datenbank der Version 5 mit einer Speicherbelegung von 80 % und der Annahme, dass
sich die Datenbank bei der Durchführung des Upgrades um 33-50 % vergrößert.
Tabelle 26. Beispiel für die Schätzung des Speicherbedarf für eine 100-GB-Datenbank der Version 5
Szenario 3:
Szenario 2:
Szenario 1:
v Dasselbe System v Dasselbe System v Neues System
wie für den Ser- v Medienmethode
wie für den Server der Version 5
ver der Version
v Netzmethode
5
v Medienmethode
Szenario 4:
v Neues System
v Netzmethode
Element, für das
Speicherbereich
erforderlich ist
Typ des
Speicherbereichs
Datenbank der
Version 5: für die
ursprüngliche
Datenbank zugeordneter
Speicherbereich
Platte
100 GB
100 GB
0
0
Datenbank der
Version 5: letzte
Sicherungskopie
Sequenzielle Datenträger
80 GB
80 GB
80 GB
80 GB
Datenbank der
Version 5: extrahierte Daten
Sequenzielle Datenträger
80 GB
0
80 GB
0
Wiederherstellungsprotokoll der Version 5
Platte
12
12
0
0
Datenbank der
Version 6.3 oder
höher: geschätzte
Größe
Platte
106-120 GB
106-120 GB
106-120 GB
106-120 GB
Datenbank der
Version 6.3 oder
höher: erste Sicherung
Sequenzielle Datenträger
106-120 GB
106-120 GB
106-120 GB
106-120 GB
Verzeichnis für
aktive
Protokolldateien
der Version 6.3
oder höher
Platte
8 GB
8 GB
8 GB
8 GB
Kapitel 2. Upgrade planen
51
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 26. Beispiel für die Schätzung des Speicherbedarf für eine 100-GB-Datenbank der Version 5 (Forts.)
Szenario 3:
Szenario 2:
Szenario 1:
v Dasselbe System v Dasselbe System v Neues System
wie für den Ser- v Medienmethode
wie für den Server der Version 5
ver der Version
v Netzmethode
5
v Medienmethode
Szenario 4:
v Neues System
v Netzmethode
Element, für das
Speicherbereich
erforderlich ist
Typ des
Speicherbereichs
Spiegel der aktiven
Protokolldatei der
Version 6.3 oder
höher (optional)
Platte
(8 GB)
(8 GB)
(8 GB)
(8 GB)
Verzeichnis für
Archivprotokolle
der Version 6.3
oder höher
Platte
80 GB
80 GB
80 GB
80 GB
Insgesamt erforderlicher
Plattenspeicherplatz während
des
Upgradeprozesses
Platte
307-320 GB
307-320 GB
195-208 GB
195-208 GB
(315-328 GB)
(315-328 GB)
(203-216 GB)
(203-216 GB)
267-280 GB
187-200 GB
267-280 GB
187-200 GB
195-208 GB
195-208 GB
195-208 GB
195-208 GB
(203-216 GB)
(203-216 GB)
(203-216 GB)
(203-216 GB)
SequenzielGesamtanzahl
le Datenerforderlicher
träger
sequenzieller
Datenträger während des
Upgradeprozesses
Gesamtplattenspeicherplatz für
den Server der
Version 6.3 oder
höher nach dem
Upgrade und der
Bereinigung
Platte
Zugehörige Konzepte:
„Speicherbedarf für das Serversystem der Version 5” auf Seite 46
„Speicherbedarf für das Serversystem der Version 6” auf Seite 47
Zugehörige Tasks:
Kapitel 3, „Übersicht über Upgradeszenarios”, auf Seite 89
Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server
der Version 6.3 oder höher
Das Arbeitsblatt unterstützt Sie bei der Planung des Speicherbedarfs und der Position des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher.
52
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Element
Erforderlicher Speicherbereich
Position
Das Instanzverzeichnis für den
Server; dabei handelt es sich um
ein Verzeichnis, das Dateien speziell für diese Serverinstanz enthält (die Serveroptionsdatei und
andere serverspezifische Dateien).
Die Datenbank
Aktive Protokolldatei
Archivprotokoll
Optional: Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
Optional: Sekundäres
Archivprotokoll
(Übernahmeposition für das
Archivprotokoll)
Upgradezeit schätzen
Der Server der Version 5 ist während der Ausführung von Upgradeoperationen
nicht für die Verwendung verfügbar. Schätzen Sie die Upgradezeit, um die Planung für den Zeitraum, in dem der Server nicht verfügbar sein wird, zu erleichtern. Wie viel Zeit zur Durchführung des Upgrades für einen Server der Version 5
erforderlich ist, ist von mehreren Faktoren abhängig.
Die folgenden Faktoren können sich auf die Upgradezeit auswirken:
v Größe der Datenbank, für die das Upgrade durchgeführt wird
v Anzahl und Geschwindigkeit der Systemprozessoren
v Konfiguration der Speichereinheiten. Wenn neue Hardware eingeführt wird, benötigen Sie Zeit, um die neuen Einheiten für den Server zu definieren, die Konfiguration zu testen und Speicherpools anzupassen.
v Methode zum Versetzen der Daten aus der Datenbank der Version 5 in die Datenbank der Version 6 (Medien- oder Netzmethode). Bei der Netzmethode für
das Versetzen von Daten überschneiden sich Extraktionszeit und Einfügezeit. Bei
Verwendung der Netzmethode kann sich unter Umständen die Gesamtzeit, die
zur Durchführung des Upgrades erforderlich ist, aufgrund der Überschneidung
verringern.
v Typ der Last, die der Server handhabt. Eine Last, die aus vielen kleinen Dateien
oder Dateien mit langen Dateinamen besteht, kann eine relativ längere Upgradezeit zur Folge haben.
v Umfang der Fragmentierung in der Datenbank der Version 5. Je stärker die Fragmentierung ist, desto effizienter ist der Prozess zum Einfügen von Daten in die
Datenbank. Grund hierfür ist die Tatsache, dass fragmentierte Daten auf dem
System der Version 5 mehrere Threads und Prozessoren auf dem System der
Version 6 verwenden kann.
Überprüfen Sie die Tipps zur Leistung auf weitere Informationen.
In Vergleichsumgebungen in IBM Laboren wurde für Upgradeoperationen bei Verwendung der Netzmethode eine Rate von 5-10 GB pro Stunde erzielt. Diese Rate
basiert auf dem Speicherbereich, der von der Datenbank der Version 5 belegt wird,
Kapitel 2. Upgrade planen
53
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
nicht auf dem Speicherbereich, der der Datenbank zugeordnet ist. Die Ergebnisse
sind von der Konfiguration abhängig. Die Rate ist geringer, wenn die Medienmethode verwendet wird, da die Datenextraktion und -einfügung nacheinander und
nicht gleichzeitig erfolgen.
Möglicherweise werden in Ihrer Umgebung andere Ergebnisse erzielt. Das Testen
von Upgradeoperationen in Ihrer Umgebung ist insbesondere für Tivoli Storage
Manager-Server von großer Bedeutung, die wichtige Systeme unterstützen.
Wenn Sie die für Upgradeoperationen erforderliche Zeit auf der Basis des Datenvolumens in der Datenbank schätzen, kann die Schätzung höher als erforderlich ausfallen. Die Datenbank ist in einer Verzweigungsstruktur, die als Baumstruktur bezeichnet wird, organisiert, bei der die tatsächlichen Datenbanksätze in den
Endpunkten der Zweige der Baumstruktur, die als Blätter bezeichnet werden, gespeichert sind. Die Extraktion ignoriert die Zweige und extrahiert Daten nur aus
den Blättern. Demzufolge kann das Datenvolumen, das vom Extraktionsdienstprogramm extrahiert wird, sehr viel geringer sein als der gesamte von der Datenbank
belegte Speicherbereich (die Summe der Blätter und der Zweige). Es ist nicht möglich, vor der Ausführung der Extraktionsoperation zu bestimmen, um wie viel geringer das Datenvolumen der extrahierten Daten im Vergleich zu dem von der Datenbank belegten Speicherbereich möglicherweise sein wird. Daher kann der
geschätzte Zeitbedarf größer als die tatsächlich für die Operation benötigte Zeit
sein.
Beispiel: Upgradezeit auf der Basis der Datenbankgröße
schätzen
Sie können eine grobe Schätzung der für das Upgrade erforderlichen Zeit auf der
Basis des Datenvolumens in der Datenbank der Version 5 durchführen. Addieren
Sie zu dieser Schätzung die Zeit, die für zusätzliche Tasks, wie z. B. die Konfiguration von Speichereinheiten, erforderlich ist.
1. Geben Sie einen Befehl ein, um Details zu der Datenbank der Version 5 abzurufen.
v Ist der Server der Version 5 aktiv, geben Sie den folgenden Befehl ein:
query db format=detailed
v Ist der Server der Version 5 nicht aktiv und sind die Upgradedienstprogramme installiert, verwenden Sie das Upgradedienstprogramm:
dsmupgrd querydb
Ein Beispiel der Ergebnisse:
54
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verfügbarer Speicherbereich (MB): 16.384
Zugeordnete Kapazität (MB):
Maximale Erweiterung (MB):
Maximale Reduzierung (MB):
Seitengröße (Byte):
Verwendbare Seiten:
Belegte Seiten:
Proz. Auslastung:
Max. Proz. Auslastung:
Physische Datenträger:
Pufferpoolseiten:
Pufferanforderungen insgesamt:
Prozent Cache-Treffer:
Prozent Cache-Wartestatus:
Wird Sicherung ausgeführt?:
Art der ausgeführten Sicherung:
Teilsicherungen seit letzter Gesamtsicherung:
Geändert seit letzter Sicherung (MB):
Prozentsatz geändert:
Datum/Zeit der letzten Gesamtsicherung:
Geschätzter wiederherstellbarer Speicherbereich (MB):
Letzte Schätzung des wiederherstellbaren Speicherbereichs (MB):
Verfügbare Seiten für temp. Objekte:
Zugeordnete Seiten für temp. Objekte:
Belegte Seiten für temp. Objekte:
16.364
20
772
4.096
4.189.184
3.214.880
76,7
76,7
8
8.192
4.510
94,15
0,00
Nein
0
12.558,12
100,00
07/02/2008 02:24:16 AM
197.632
0
0
2. Berechnen Sie anhand der Ergebnisse des Abfragebefehls das Datenvolumen in
der Datenbank. Multiplizieren Sie die Anzahl belegter Seiten mit der Seitengröße.
Unter Verwendung der Ergebnisse in dem Beispiel können Sie das Datenvolumen in dieser Datenbank berechnen:
3.214.880 belegte Seiten × 4096 Byte/Seite = 13.168.148.480 Byte bzw. 12,26 GB
3. Schätzen Sie die für die Upgradeoperation erforderliche Zeit, indem Sie das Datenvolumen durch die erwartete Rate dividieren.
Beispiel für die Verwendung von Raten von 5 GB/Stunde und 10 GB/Stunde:
12,26 GB ÷ 5 GB/Stunde = 2,5 Stunden
12,26 GB ÷ 10 GB/Stunde = 1,2 Stunden
Tipps zur Leistung für den Extraktionsprozess der Datenbank
der Version 5
Die Geschwindigkeit des Extraktionsprozesses ist in der Regel durch die Geschwindigkeit, mit der die Ein-/Ausgabe für die extrahierten Daten am Ziel erfolgt, begrenzt.
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist auch von der Größe der Datenbank abhängig. Es wird in etwa genauso viel Zeit benötigt wie für eine Gesamtsicherung
der Datenbank.
Sie dürfen die Tivoli Storage Manager-Datenbank der Version 5 nicht vor der
Durchführung des Upgrades reorganisieren. Grund hierfür ist die Tatsache, dass
der Durchsatz schneller erfolgen kann, wenn die Quellendatenbank keine langen
Sequenzen mit Seiten enthält, die einer einzigen Datenbanktabelle zugeordnet sind.
Dieser Tipp gilt sowohl für die Medienmethode als auch für die Netzmethode.
Die folgenden Tipps zur Leistung sind von der Methode abhängig, die zum Versetzen der Daten aus der Datenbank der Version 5 gewählt wird.
Medienmethode
Wenn Sie die Medienmethode verwenden, berücksichtigen Sie die folgenden Tipps:
Kapitel 2. Upgrade planen
55
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Wenn Sie die Daten auf Band extrahieren, verwenden Sie eine Hochgeschwindigkeitsbandeinheit.
v Wenn Sie die Daten auf Platte extrahieren, verwenden Sie eine Platteneinheit oder LUN (Nummer der logischen Einheit), die nicht mit der
Einheit übereinstimmt, die für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll der Version 5 verwendet wird.
v Befinden sich sowohl die Datenbank der Version 5 als auch das Ziel für
die extrahierten Daten auf einer Virtualisierungseinheit (Speichercontroller im oberen Leistungsbereich oder eine SAN-Virtualisierungseinheit),
stellen Sie sicher, dass sich die beiden virtuellen LUNs nicht auf demselben physischen Plattenlaufwerk befinden. Stellen Sie sicher, dass sich der
für die Datenbank der Version 5 belegte Speicherbereich und das Ziel für
die extrahierten Daten in der Virtualisierungseinheit auf unterschiedlichen physischen Plattenlaufwerken befinden.
v Wenn es nicht möglich ist, für die Datenbank der Version 5 und das Ziel
der Extraktion unterschiedlichen LUNs bereitzustellen, dauert der Extraktionsprozess länger. Die geringere Geschwindigkeit bei der Extraktion kann abhängig von der Größe der Datenbank und den Voraussetzungen für das Upgrade akzeptabel sein.
Netzmethode
Wenn Sie die Netzmethode verwenden, berücksichtigen Sie die folgenden
Tipps:
v Verwenden Sie eine Hochgeschwindigkeitsverbindung, wenn die Daten
auf ein anderes System extrahiert werden. Um ein Upgrade für eine Datenbank durchzuführen, deren Größe 2-3 Gigabyte überschreitet, verwenden Sie ein Ethernet-Netz mit mindestens 1 Gigabyte.
v Wenn Sie die Datenbank auf dasselbe System extrahieren, sind keine externen Netzverbindungen erforderlich.
Tipps zur Leistung beim Einfügen von Daten in die Datenbank
der Version 6.3 oder höher
Der Prozess zum Einfügen der aus der Datenbank der Version 5 extrahierten Daten
in die Datenbank der Version 6.3 oder höher ist der Teil eines Upgradeprozesses,
dessen Ausführung am längsten dauert. Die Leistung des Prozesses zum Einfügen
von Daten ist von der Systemkonfiguration abhängig.
Auf einem System, das die Mindestvoraussetzungen erfüllt, wird der Einfügeprozess zwar ausgeführt, aber mit schlechter Leistung. Um die Leistung zu verbessern,
konfigurieren Sie das System wie in den folgenden Tipps beschrieben.
Prozessoren
Der Einfügeprozess ist so konzipiert, dass er mehrere Prozessoren oder
Kerne nutzt. Die Leistung des Einfügeprozesses ist in der Regel auf einem
System mit einer relativ kleinen Anzahl schneller Prozessoren besser. Wenn
das System viele langsame Prozessoren hat, können sich die Leistungsstufen verringern.
Plattenspeicher
Der Einfügeprozess ist so konzipiert, dass er Plattenspeichersubsysteme
mit hoher Bandbreite nutzt. Die Geschwindigkeit des Prozesses hängt in
hohem Maße von dem Plattenspeicher ab, der verwendet wird.
Die optimale Leistung wird erzielt, wenn mehrere LUNs verwendet werden, die mehreren unabhängigen Platten oder Redundant Array of Inde-
56
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
pendent Disks (RAIDs) mit einer großen Stripegröße (z. B. 128 Kilobyte)
zugeordnet sind. Verwenden Sie für jede LUN ein anderes Dateisystem.
Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel für die sinnvolle Nutzung von
LUNs.
Tabelle 27. Beispiel für die Nutzung von LUNs
LUN
Nutzung
1
Aktive Protokolldatei
2
Archivprotokoll
3, 4, 5
Datenbankverzeichnisse
6
Extrahierte Datenbank der Version 5 (nur erforderlich, wenn die
Medienmethode für die Extraktion der Datenbank der Version 5
auf eine Einheit mit der Einheitenklasse für eine Platte mit sequenziellem Zugriff verwendet wird)
Wird der Plattenspeicher von einer Virtualisierungseinheit (Speichercontroller im oberen Leistungsbereich oder eine SAN-Virtualisierungseinheit) bereitgestellt, stellen Sie sicher, dass sich keine der virtuellen LUNs auf demselben physischen Plattenlaufwerk befindet. Stellen Sie sicher, dass sich die
verwendeten Verzeichnisse in der Virtualisierungseinheit auf unterschiedlichen physischen Plattenlaufwerken befinden.
Upgrade für mehrere Server und Komponenten planen
Umfasst Ihre Umgebung mehrere Server und Speicheragenten, bewerten Sie die
Kompatibilität der Versionen, die mit einem Server der Version 6.3 oder höher, für
den das Upgrade durchgeführt wird, ausgeführt werden. Planen Sie zunächst das
Upgrade eines einzigen Servers in einer Testumgebung. Führen Sie dann Schritt für
Schritt das Upgrade für die weiteren Server und die Speicheragenten durch.
|
|
|
|
|
Für die Installation verfügbare Komponenten
Zusätzlich zum Server können Sie, falls gewünscht, Sprachenpakete, das Operations Center, das Administration Center, Tivoli Monitoring for Tivoli Storage Manager und andere Komponenten installieren.
Kompatibilität mit Servern und Komponenten, die frühere Versionen ausführen
Die Produktunterstützungssite enthält ausführliche Informationen zu kompatiblen
Versionen des Servers, des Clients, des Speicheragenten, des Speicherarchivmanagerservers, der Speicherarchivclientserver und der Konfigurationsmanagerserver.
Die Produktunterstützungssite finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
entry/portal/Overview/Software/Tivoli/Tivoli_Storage_Manager.
Um die neuen Funktionen, die in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder höher
verfügbar sind, nutzen zu können, müssen Sie die aktuelle Version des Administration Center installieren.
Kapitel 2. Upgrade planen
57
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für mehrere Server auf einem einzigen System planen
Wie das Upgrade für mehrere Server, die auf einem einzigen System ausgeführt
werden, durchgeführt wird, ist davon abhängig, ob die Server auf diesem System
verbleiben sollen oder auf ein neues System versetzt werden sollen. Nachdem Sie
den Server der Version 6.3 oder höher auf einem System installiert haben, können
Sie keine Server der Version 5 mehr auf diesem System ausführen.
Sollen die Server, für die das Upgrade durchgeführt wird, auf demselben System
verbleiben, muss das Upgrade für alle Serverinstanzen gleichzeitig durchgeführt
werden. Nach dem Punkt innerhalb des Upgradeprozesses, an dem Sie das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher auf dem System installieren, kann kein Server der Version 5 mehr auf diesem System gestartet werden. Für jeden Server der
Version 5 muss separat ein Upgrade durchgeführt werden, bevor dieser Server
wieder gestartet werden kann.
Sollen die Server, für die das Upgrade durchgeführt wird, im Rahmen des Upgradeprozesses auf ein neues System versetzt werden, können Sie das Upgrade für
die einzelnen Server unabhängig voneinander durchführen.
Sie können den Upgradeassistenten verwenden oder die Upgradedienstprogramme
manuell ausführen, um ein Upgrade für die Server durchzuführen:
v Wenn Sie den Upgradeassistenten verwenden, führen Sie den Assistenten einmal
für jede Serverinstanz aus.
Sie können ein Upgrade für mehrere Server gleichzeitig durchführen. Jedes Mal,
wenn Sie den Upgradeassistenten starten, arbeiten Sie mit einem einzigen Server; Sie können den Assistenten jedoch in mehreren Fenstern gleichzeitig starten.
v Wenn Sie die Upgradedienstprogramme manuell von einer Befehlszeile ausführen, wiederholen Sie die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für jede
Serverinstanz.
Sie können mit der Ausführung einer Serverinstanz, für die das Upgrade bereits
durchgeführt wurde, beginnen, während das Upgrade für die anderen Serverinstanzen noch aktiv ist.
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
Upgrade für Speicherarchivmanager und Speicherarchivclients planen
Um mit einem Speicherarchivmanager der Version 6.3 oder höher arbeiten zu können, müssen Server, die als Speicherarchivclients fungieren, Version 5.4 oder höher
haben.
Wenn Speicherarchivclientserver Version 5.3 oder eine frühere Version haben, müssen Sie für die Speicherarchivclientserver mindestens ein Upgrade auf Version 5.4
durchführen, bevor Sie für den Speicherarchivmanagerserver das Upgrade auf Version 6.3 oder höher durchführen. Wenn Speicherarchivclientserver Version 5.4 oder
eine höhere Version haben, können Sie für den Server, der als Speicherarchivmanager fungiert, zunächst ein Upgrade auf Version 6.3 oder höher durchführen und
dann zu einem späteren Zeitpunkt ein Upgrade für die Speicherarchivclientserver
durchführen.
58
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Wenn Sie einen Speicherarchivmanager oder Speicherarchivclients im Rahmen des
Upgrades auf Version 6.3 oder höher auf neue Systeme versetzen, sollten Sie gegebenenfalls die Server auf die neuen Systeme versetzen, bevor das Upgrade für die
Server durchgeführt wird. Indem die Server zuerst versetzt werden, können Sie die
Verbindung zu allen Servern und Einheiten wieder herstellen, bevor das Upgrade
durchgeführt wird. Führen Sie dann das Upgrade für den Speicherarchivmanager
und anschließend das Upgrade für die Speicherarchivclients durch.
Aktuelle Informationen zu unterstützten Versionen von Speicherarchivclients finden Sie auf der folgenden Website: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21302789
Upgrade für Clients planen
Um die Verbindung zu einem Server der Version 6.3 oder höher herzustellen, muss
auf Clientknoten ein Clientprogramm der Version 5.5 oder einer höheren Version
ausgeführt werden.
Upgrade für Speicheragenten planen
Um die Verbindung zu einem Server der Version 6.3 oder höher herzustellen, müssen Speicheragenten Version 6.1 oder höher haben.
Sind Speicheragenten mit früheren Versionen vorhanden, führen Sie für diese Speicheragenten ein Upgrade auf Version 6.1 durch, bevor Sie das Upgrade für den
Server auf Version 6.3 oder höher durchführen. Stellen Sie sicher, dass die LANunabhängige Datenversetzung wie erwartet funktioniert, bevor Sie das Upgrade
für den Server durchführen.
Aktuelle Informationen zu unterstützten Versionen von Speicheragenten finden Sie
auf der folgenden Website: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21302789
Upgradeprozess für einen Server testen
Testen Sie das Upgrade, um einen reibungslosen Upgradeprozess zu gewährleisten.
Je umfangreicher und je komplexer Ihre Umgebung ist, desto wichtiger ist das Testen des Upgrades. Das Testen kann Sie bei der Planung für den Zeitraum, in dem
der Server aufgrund des Upgrades nicht verfügbar ist, unterstützen.
Der ursprüngliche Server und der Server der Version 6.3 oder höher können nicht
gleichzeitig auf einem einzigen System installiert werden. Um den Server der Version 6.3 oder höher zu bewerten, können Sie das Programm auf einem neuen System installieren.
Um den Test mit einer Kopie der Produktionsdaten auszuführen oder den Upgradeprozess zu testen, können Sie mithilfe der Upgradedienstprogramme einen
Testserver erstellen. Führen Sie die normale Upgradeprozedur aus, berücksichtigen
Sie jedoch diese Tipps:
Auswirkungen auf Ihren Produktionsserver minimieren
Um Auswirkungen auf Ihren ursprünglichen Produktionsserver zu verhindern, müssen Sie den Server der Version 6.3 oder höher auf einem anderen
System installieren. Unterschiedliche Versionen des Servers können nicht
gleichzeitig auf einem einzigen System ausgeführt werden.
Das DSMUPGRD-Dienstprogramm muss auf dem System installiert sein, auf
dem sich Ihr ursprünglicher Server oder eine Kopie Ihres ursprünglichen
Kapitel 2. Upgrade planen
59
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Servers befindet. Das Paket mit den Dienstprogrammen wird Standardmäßig an einer anderen Position installiert als ein normaler Server, sodass es
ohne Auswirkungen auf den Produktionsserver installiert werden kann.
Wichtig: Wenn Sie das Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB ausführen,
wird für die Datenbankversion ein Upgrade auf eine Fixpackversion 5.5
durchgeführt. Soll für die Datenbank auf Ihrem Produktionsserver kein
Upgrade auf die Fixpackversion 5.5 durchgeführt werden, sichern Sie die
Datenbank und testen Sie das Upgrade mithilfe der Sicherung auf einem
anderen System.
Sie können die Produktionsdatenbank für den Test entweder mithilfe von
Medien oder mithilfe des Netzes extrahieren. Der Vorteil beim Extrahieren
der Datenbank auf Medien liegt darin, dass Sie die Testdatenbank wiederholt laden können, ohne den Produktionsserver jedes Mal stoppen zu müssen.
Fehler in der Datenbank erkennen
Für das Dienstprogramm DSMSERV INSERTDB ist ein Parameter PREVIEW verfügbar. Wenn der Parameter PREVIEW=YES verwendet wird, umfasst die
Operation alle Schritte des Prozesses, mit Ausnahme der tatsächlichen Einfügung der Daten in die neue Datenbank.
Durch das Aufrufen einer Voranzeige der Einfügeoperation können Sie
schnell überprüfen, ob die Quellendatenbank lesbar ist. Außerdem können
Sie alle Nichteinhaltungen der Einschränkungen, die für Daten gelten,
identifizieren, bevor Sie den Upgradeprozess für Ihren Server tatsächlich
durchführen. Untersuchen Sie alle Nichteinhaltungen der Einschränkungen,
die für Daten gelten, die während der Voranzeige erkannt werden, um Verzögerungen während der Durchführung des eigentlichen Upgradeprozesses zu verhindern.
Speicher und gespeicherte Daten schützen
Stellen Sie sicher, dass die Speichereinheiten für Ihren Produktionsserver
nicht für den Testserver verfügbar sind. Kann der Testserver die Einheiten,
die Ihr Produktionsserver verwendet, erkennen, startet er möglicherweise
Operationen wie die Ausgabe von Zurücksetzungen für Bandlaufwerke
oder das Entladen von Bändern.
Sind Ihre Bandlaufwerke beispielsweise in einem Speicherbereichsnetz
(SAN) verbunden, müssen Sie gegebenenfalls die Zonen in Ihrem SAN ändern, um zu verhindern, dass der Server die Einheiten erkennt.
Zum Testen können Sie eine der folgenden Methoden verwenden, um eine Sicherungskopie der Datenbank zu verwenden. Die Methoden werden nur kurz umrissen. Die detaillierten Prozeduren liefern Anweisungen für jeden Schritt.
Zugehörige Tasks:
Kapitel 9, „Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen
Server auf Version 6.3 oder höher”, auf Seite 327
60
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Test durch Extrahieren der Daten aus einer separaten Kopie
des Servers durchführen
Zum Versetzen der Datenbank kann entweder die Medienmethode oder die Netzmethode verwendet werden.
1. Bereiten Sie ein Testsystem vor. Dies ist ein anderes System als der Produktionsserver, auf dem eine separate Kopie des Servers der Version 5.3, 5.4 oder 5.5
(dieselbe Version wie der Produktionsserver) installiert sein muss.
2. Sichern Sie die Datenbank des Produktionsservers.
3. Schreiben Sie die Datenbanksicherung auf das Testsystem zurück. Starten Sie
den Server, um zu überprüfen, ob die Zurückschreibungsoperation korrekt ausgeführt wurde.
Tipp: Erfolgt die Durchführung des Upgrades für den Server mithilfe von Medien, stellen Sie sicher, dass die Einheitenklasse auf dem Testsystem gültig ist.
Wenn Sie beispielsweise die Einheitenklasse FILE für den Extraktionsschritt verwenden werden, stellen Sie sicher, dass der Pfad für die Einheitenklasse auf
dem Testsystem gültig ist. Der Pfad in der Serverdatenbank für die Einheitenklasse muss korrekt sein. Starten Sie, falls erforderlich, den Server und aktualisieren Sie den Pfad.
Wenn Sie eine Einheitenklasse für Bandeinheiten für den Extraktionsschritt verwenden, stellen Sie sicher, dass die Einheitennamen für das Speicherarchiv und
die Laufwerke korrekt sind.
4. Ab diesem Punkt können Sie die detaillierten Prozeduren in einem der folgenden Kapitel zur Ausführung des Tests verwenden:
Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite 113
Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite 161
Test durch Extrahieren der Daten vom Produktionsserver
durchführen
In diesem Beispielprozess wird die Medienmethode verwendet, um die Datenbank
auf das Testsystem zu versetzen. Führen Sie die Schritte in den Prozeduren für Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite 207 mit einigen wenigen Änderungen aus.
Bei diesem Prozess ist der Produktionsserver mindestens so lange nicht verfügbar,
wie zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank benötigt wird. Es wird in
etwa genauso viel Zeit benötigt wie für eine Gesamtsicherung der Datenbank.
1. Treffen Sie Vorbereitungen für den Test, indem Sie die Datenbank des Produktionsservers sichern. Erstellen Sie gegebenenfalls eine zweite Kopie der Datenbanksicherung. Ausführliche Informationen finden Sie unter „Szenario 3: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 207.
2. Installieren Sie die DSMUPGRD-Dienstprogramme auf demselben System wie den
Produktionsserver. Ausführliche Informationen finden Sie unter „Upgradedienstprogramme auf dem ursprünglichen Server installieren” auf Seite 338.
3. Bereiten Sie die Datenbank vor und extrahieren Sie die Daten aus der Datenbank des Produktionsservers auf Medien; verwenden Sie dazu entweder den
Upgradeassistenten oder Befehle. Ausführliche Informationen befinden sich in:
v „Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 225
a. „Szenario 3, Assistent: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf
Seite 225
Kapitel 2. Upgrade planen
61
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
b. „Szenario 3, Assistent: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 231
c. „Szenario 3: Upgradeassistent starten” auf Seite 234
Nachdem die Datenbankextraktion beendet ist, können Sie den Prozess
anhalten, indem Sie den Assistenten während der Ausführung von Schritt
4 zum Zurückschreiben und erneuten Starten des Produktionsservers verlassen.
v „Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 236
a. „Szenario 3: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten” auf Seite 237
b. „Szenario 3: Daten auf Medien extrahieren” auf Seite 238
4. Nachdem die Daten aus dem Produktionsserver extrahiert wurden, nehmen Sie
den normalen Betrieb wieder auf, indem Sie die Datenbanksicherung, die Sie in
Schritt 1 auf Seite 61 erstellt hatten, auf den Produktionsserver zurückschreiben.
Sie können dann den Produktionsserver erneut starten.
5. Setzen Sie ab diesem Punkt Ihren Test unter Verwendung der detaillierten Prozeduren für Szenario 3 unter Verwendung des Testsystems als das neue System
fort.
v Wenn Sie den Assistenten verwenden, starten Sie den Assistenten, falls erforderlich, erneut und fahren Sie mit dem Schritt nach der Extraktion fort.
v Wenn Sie Befehle verwenden, führen Sie diese Schritte aus:
a. Szenario 3: Server der Version 6.3 oder höher installieren
b. Szenario 3: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die
das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
c. „Szenario 3: Neue Datenbank erstellen und formatieren” auf Seite 248
d. „Szenario 3: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden” auf Seite 254
Im Rahmen des Tests können Sie mit dem Parameter PREVIEW=YES des
Dienstprogramms DSMSERV INSERTDB die Einfügung testen. Durch das
Aufrufen einer Voranzeige der Einfügeoperation können Sie schnell überprüfen, ob die Quellendatenbank lesbar ist. Außerdem können Sie alle
Nichteinhaltungen der Einschränkungen identifizieren, die für Daten gelten und möglicherweise die Eingliederung einer Datenbank, für die ein
Upgrade durchgeführt wurde, in den Produktionsbetrieb verhindern.
Wenn Sie diesen Parameter verwenden, umfasst die Operation alle Schritte des Prozesses, mit Ausnahme der tatsächlichen Einfügung der Daten in
die neue Datenbank.
e. „Szenario 3: System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite
257
Vorbereitungen für Änderungen an Operationen treffen
Wenn Sie ein Upgrade für das System von Version 5 auf Version 6.3 oder höher
durchführen, ändert sich die Methode zum Sichern und Überwachen der Serverdatenbankänderungen.
Überprüfen Sie die Betriebsprozeduren, Scripts und Verwaltungszeitpläne, die Sie
für Serveroperationen verwenden:
v Planen Sie die regelmäßige Sicherung der Serverdatenbank mithilfe von Verwaltungszeitplänen, einem Verwaltungsscript oder eigenen Scripts. Sichern Sie die
Serverdatenbank mindestens einmal pro Tag. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn Sie für die Datenbank der Version 6.3 oder höher häufigere Sicherun-
62
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
gen als für die Datenbank der Version 5 planen. Um sicherzustellen, dass der
Speicherbereich für das Archivprotokoll bereinigt wird, planen Sie gegebenenfalls mehr Datenbankgesamtsicherungen und weniger Teilsicherungen.
Überprüfen Sie die Informationen zur automatischen Ausführung von Datenbanksicherungen für den Server der Version 6.3 oder höher. Ausführliche Informationen enthält das Administratorhandbuch.
v Sie müssen wissen, wie der Speicherbereich für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll verwendet wird und wie sich die Überwachung ändert.
v Überprüfen Sie Scripts und Verwaltungszeitpläne. Für den Server der Version 6.3
oder höher wurden neue Befehle hinzugefügt, einige Befehle geändert und einige Befehle, die nicht mehr benötigt werden, gelöscht. Diese Änderungen haben
Auswirkungen auf Ihre automatisierten Operationen. Informationen zu neuen
und geänderten Befehlen finden Sie unter „Änderungen an Befehlen und
Optionen” auf Seite 64.
v Überprüfen Sie die Befehle SELECT, die Sie regelmäßig verwenden. Einige Parameter und bestimmte Syntax, die zuvor zulässig waren, werden vom Datenbankmanagerprogramm nicht akzeptiert. Informationen zu Aktualisierungen für
den Befehl SELECT finden Sie unter „Änderungen für den Befehl SELECT” auf Seite 83. Um Probleme zu beheben, die sich auf Befehle SELECT beziehen, lesen Sie
den technischen Hinweis 1380830 (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21380830).
v Wenn Sie Produkte unabhängiger Softwareanbieter verwenden, um eine Schnittstelle mit dem Server bereitzustellen, stellen Sie sicher, dass die Produkte mit
dem Server der Version 6.3 oder höher kompatibel sind.
Um die neuen Funktionen, die in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder höher
verfügbar sind, nutzen zu können, müssen Sie die aktuelle Version des Administration Center installieren.
Zugehörige Konzepte:
„Datenbankschutz und -wiederherstellung” auf Seite 6
„Wiederherstellungsprotokoll” auf Seite 4
„Datenbankoperationen” auf Seite 4
Zugehörige Verweise:
„Änderungen an Befehlen und Optionen” auf Seite 64
„Änderungen für den Befehl SELECT” auf Seite 83
Referenzinformationen zur Planung
Informationen zu neuen, geänderten und gelöschten Verwaltungsbefehlen, Serveroptionen und Servernachrichten können Sie bei der Planung für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher unterstützen.
Kapitel 2. Upgrade planen
63
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Änderungen an Befehlen und Optionen
Identifizieren Sie anhand der Listen neuer, geänderter und gelöschter Befehle und
Optionen die Änderungen an Operationen, die für Ihren Server erforderlich sind.
Neue Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen
Beachten Sie bei der Planung des Upgrades für den Server neue Befehle, Dienstprogramme und Optionen, die in Version 6 und höher eingeführt wurden.
„Neue Befehle”
„Neue Dienstprogramme” auf Seite 67
„Neue Serveroptionen” auf Seite 68
Neue Befehle
Tabelle 28. Neue Befehle
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Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
Befehl
Funktion
AUDIT LDAPDIRECTORY
Prüft einen Namensbereich, der von Tivoli Storage Ma- Keine
nager auf einem Lightweight Directory Access
Protocol-Server (LDAP-Server) gesteuert wird.
CANCEL REPLICATION
Bricht alle Knotenreplikationsprozesse ab.
Keine
DEFINE ALERTTRIGGER
Löst einen Alert im Operations Center aus, wenn der
Server eine angegebene Fehlernachricht ausgibt.
Keine
AIX
Linux
AIX
Linux
DEFINE
DEVCLASS - z/OS Media-Server
DEFINE
LIBRARY (Speicherarchivtyp
ZOSMEDIA definieren)
AIX
Linux
DEFINE
PATH (Pfad definieren, wenn
Ziel ein ZOSMEDIASpeicherarchiv ist)
Keine
Definiert eine Einheitenklasse für einen Typ von
Speichereinheit. Für Einheiten, auf die der Zugriff über
den z/OS Media-Server erfolgt, ist eine begrenzte
Gruppe von Einheitenklassentypen verfügbar.
Definiert ein Speicherarchiv, das eine Speicherressource Keine
des Typs TAPE oder FILE darstellt, die von Tivoli Storage Manager for z/OS Media verwaltet wird.
Definiert einen Pfad zu einem ZOSMEDIAKeine
Speicherarchiv. Zunächst müssen Sie den z/OS MediaServer in Ihrer Konfiguration mithilfe des Befehls
DEFINE SERVER definieren.
|
DEFINE STATUSTHRESHOLD
Definiert einen Statusüberwachungsschwellenwert.
Keine
|
DELETE STATUSTHRESHOLD
Löscht einen Statusüberwachungsschwellenwert.
Keine
EXTEND DBSPACE
Stellt weiteren Speicherbereich für die Datenbank des
Servers zur Verfügung.
DEFINE DBVOLUME
EXTEND DB
Es können mehrere Positionen für den
Datenbankspeicherbereich vorhanden sein. Nach der
Installation und Verwendung des Dienstprogramms
DSMSERV FORMAT oder DSMSERV LOADFORMAT können Sie
weitere Speicherpositionen hinzufügen.
IDENTIFY DUPLICATES
Startet oder stoppt Prozesse, die doppelte Daten in einem Speicherpool identifizieren.
Keine
PERFORM LIBACTION
Definiert oder lösche alle Laufwerke und ihre Pfade
für ein einzelnes Speicherarchiv in einem einzigen
Schritt.
Keine
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QUERY ALERTSTATUS
Zeigt Informationen zu Alerts an, die auf dem Tivoli
Storage Manager-Server ausgegeben werden.
Keine
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QUERY ALERTTRIGGER
Zeigt an, welche Servernachrichten als Alerts definiert
sind.
Keine
64
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 28. Neue Befehle (Forts.)
Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
Befehl
Funktion
QUERY DBSPACE
Zeigt Informationen zu den Verzeichnissen an, die von QUERY DBVOLUME
einer Datenbank zum Speichern von Daten verwendet
werden.
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QUERY MONITORSETTINGS
Zeigt Informationen zu den
Konfigurationseinstellungen für Überwachungsalerts
und den Serverstatus an.
Keine
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|
QUERY MONITORSTATUS
Zeigt Überwachungsnachrichten innerhalb eines definierten Zeitraums für die Statusbeibehaltung an.
Keine
QUERY PVUESTIMATE
Keine
Generiert eine Schätzung der Clienteinheiten und
Servereinheiten, die von einem Tivoli Storage Manager-Server verwaltet werden. Darüber hinaus stellt dieser Befehl eine Schätzung der Gesamtsumme der
Prozessor-Value-Units (PVUs) für Servereinheiten bereit.
QUERY REPLICATION
Zeigt Informationen zu aktiven und abgeschlossenen
Knotenreplikationsprozessen an.
Keine
QUERY REPLNODE
Zeigt die Anzahl Clientknotendateien an, die auf den
Quellen- und Zielreplikationsservern gespeichert sind.
Keine
QUERY REPLRULE
Zeigt Informationen zu Replikationsregeln an.
Keine
QUERY SSLKEYRINGPW
Zeigt das Kennwort für die Schlüsseldatenbankdatei
für Secure Sockets Layer (SSL) an.
Keine
QUERY STATUSTHRESHOLD
Zeigt Informationen zu Schwellenwerten für die
Statusüberwachung an.
Keine
REMOVE REPLNODE
Entfernt einen Clientknoten aus der Replikation.
Keine
REPLICATE NODE
Repliziert Daten in Dateibereichen, die zu einem oder
mehreren Clientknoten oder definierten Gruppen von
Clientknoten gehören.
Keine
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SET ALERTACTIVEDURATION Gibt an, wie lange ein Alert aktiv bleibt, bevor er inak- Keine
tiv wird.
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SET
ALERTCLOSEDDURATION
Gibt an, wie lange ein Alert geschlossen bleibt, bevor
er gelöscht wird.
Keine
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|
SET ALERTEMAIL
Ermöglicht das Senden von Alerts als E-Mail an angegebene Administratoren.
Keine
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SET ALERTEMAILFROMADDR Gibt die E-Mail-Adresse des Alertsenders an.
Keine
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SET ALERTEMAILSMTPHOST
Gibt den Hostnamen des SMTP-Mail-Servers an, der
zum Senden von Alerts als E-Mail verwendet wird.
Keine
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|
SET ALERTEMAILSMTPPORT
Gibt die Anschlussnummer eines SMTP-Mail-Servers
an, der zum Senden von Alerts als E-Mail verwendet
wird.
Keine
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|
SET
ALERTINACTIVEDURATION
Gibt an, wie lange ein Alert inaktiv bleibt.
Keine
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SET ALERTMONITOR
Aktiviert oder inaktiviert einen Alertmonitor.
Keine
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SET
ALERTSUMMARYTOADMINS
Gibt die Administratoren an, die stündlich
Alertzusammenfassungen als E-Mail empfangen.
Keine
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SET ALERTUPDATEINTERVAL Gibt an, wie oft ein Alertmonitor Alerts, die in der Tivoli Storage Manager-Serverdatenbank gespeichert
sind, aktualisiert und bereinigt.
Keine
Kapitel 2. Upgrade planen
65
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 28. Neue Befehle (Forts.)
Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
Befehl
Funktion
SET ARREPLRULEDEFAULT
Definiert die Serverreplikationsregel für
Archivierungsdaten.
Keine
SET BKREPLRULEDEFAULT
Definiert die Serverreplikationsregel für
Sicherungsdaten.
Keine
SET CPUINFOREFRESH
Gibt die Anzahl Tage an, die zwischen
Workstationsuchläufen zum Schätzen der PVU liegen.
Keine
SET DBRECOVERY
Definiert die Einheitenklasse, die zum Sichern der
Serverdatenbank verwendet werden soll. Der
Datenbankmanager verwendet die Einheitenklasse für
automatische Sicherungen der Datenbank.
DEFINE
DBBACKUPTRIGGER
SET DBREPORTMODE
Definiert den Umfang der Diagnoseinformationen, die
für eine Datenbank zurückgemeldet werden.
Keine
SET
DEDUPVERIFICATIONLEVEL
Prüft die Bereiche, die während der clientseitigen
Datendeduplizierung an den Server gesendet werden.
Keine
SET
DEFAULTAUTHENTICATION
Definiert die standardmäßige
Kennwortauthentifizierungsmethode für Knoten und
Administratoren.
Keine
SET
DRMACTIVEDATASTGPOOL
Definiert die Pools für aktive Daten, die in
Keine
Wiederherstellungspläne und -prozeduren eingeschlossen werden.
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SET LDAPPASSWORD
Legt ein Kennwort für einen Benutzernamen oder eine Keine
Benutzer-ID fest, den bzw. die Sie mit dem Befehl SET
LDAPUSER angeben.
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SET LDAPUSER
Gibt die ID eines Benutzers oder eines Kontos an, mit
der Verwaltungsoperationen ausgeführt werden können, wenn der Benutzer bzw. das Konto auf einen
LDAP-Verzeichnisserver zugreift.
Keine
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|
SET
MONITOREDSERVERGROUP
Definiert eine Servergruppe, die auf Alerts und den
Status überwacht wird.
Keine
|
|
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|
SET MONITORINGADMIN
Definiert den Namen des
Überwachungsadministrators, der zum Herstellen der
Verbindung zu den Servern in einer überwachten
Servergruppe verwendet wird.
Keine
SET REPLRETENTION
Gibt den Aufbewahrungszeitraum für
Keine
Replikationsdatensätze des Clientknotens in der Datenbank des Quellenreplikationsservers an.
SET REPLSERVER
Definiert den Namen eines Zielreplikationsservers.
Keine
SET SPREPLRULEDEFAULT
Definiert die Serverreplikationsregel für
speicherverwaltete Daten.
Keine
SET SSLKEYRINGPW
Stellt dem Server das Kennwort für die
Schlüsseldatenbankdatei zur Verfügung.
Keine
|
SET STATUSMONITOR
Aktiviert oder inaktiviert die Statusüberwachung.
Keine
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|
SET
STATUSREFRESHINTERVAL
Gibt die Anzahl Minuten zwischen Serverabfragen an.
Die Abfragen werden für die Statusüberwachung verwendet.
Keine
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|
UPDATE ALERTTRIGGER
Aktualisiert die Attribute eines oder mehrerer
Alertauslöser.
Keine
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UPDATE ALERTSTATUS
Aktualisiert den Status eines zurückgemeldeten Alerts. Keine
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66
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 28. Neue Befehle (Forts.)
Befehl
Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
UPDATE
DEVCLASS - z/OS Media-Server
Aktualisiert eine Einheitenklasse. Für Einheiten, auf
die der Zugriff über einen z/OS Media-Server erfolgt,
ist eine begrenzte Gruppe von Einheitenklassentypen
verfügbar.
Keine
UPDATE FILESPACE
Aktualisiert Replikationsregeln für Dateibereiche.
Keine
AIX
Linux
Aktualisiert einen Pfad zu einem ZOSMEDIAUPDATE
PATH (Pfad aktualisieren, wenn Speicherarchiv.
Ziel ein ZOSMEDIASpeicherarchiv ist)
Keine
UPDATE REPLRULE
Keine
AIX
|
|
Funktion
Linux
Aktiviert oder inaktiviert eine Replikationsregel.
UPDATE STATUSTHRESHOLD Aktualisiert einen Schwellenwert für die
Statusüberwachung.
Keine
VALIDATE REPLICATION
Identifiziert die Replikationsregeln, die für
Dateibereiche in Clientknoten gelten, die für die
Replikation konfiguriert sind.
Keine
Analysiert den Server der Version 5 und generiert einen Bericht, der die Schritte beschreibt, die vor Beginn
der Datenmigration ausgeführt werden müssen.
Keine
z/OS
ZMSPREPARE
Neue Dienstprogramme
Tabelle 29. Neue Dienstprogramme
Befehl
Funktion
Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
DSMSERV DISPLAY DBSPACE
Offlinedienstprogramm zum Anzeigen der aktuellen
Positionen für den Datenbankspeicher.
DSMSERV DISPLAY
DBVOLUMES
DSMSERV DISPLAY LOG
Offlinedienstprogramm zum Anzeigen von Informatio- DSMSERV DISPLAY
nen zu Wiederherstellungsprotokollen, einschließlich
LOGVOLUMES
aktiver Protokolldateien und Archivprotokollen.
DSMSERV INSERTDB
Offlinedienstprogramm, das nur zum Einfügen von
Daten verwendet wird, die aus einer Serverdatenbank
der Version 5 in eine leere Datenbank der Version 6.3
oder höher extrahiert wurden.
DSMSERV REMOVEDB
Offlinedienstprogramm, das nur verwendet werden
Keine
sollte, wenn Sie sicher sind, dass eine Serverdatenbank
und Wiederherstellungsprotokolle nicht mehr benötigt
werden. Verwenden Sie dieses Dienstprogramm mit
Vorsicht.
DSMUPGRD EXTEND DB
Offlinedienstprogramm, das nur auf einem Server der
Version 5 zum Erweitern der Datenbank verwendet
wird, wenn nicht ausreichend Datenbankbereich zur
Ausführung des Upgradeprozesses vorhanden ist.
Keine
DSMUPGRD EXTEND LOG
Offlinedienstprogramm, das nur auf einem Server der
Version 5 zum Erweitern des
Wiederherstellungsprotokolls verwendet wird, wenn
nicht ausreichend Speicherbereich für das
Wiederherstellungsprotokoll zur Ausführung des
Upgradeprozesses vorhanden ist.
Keine
Keine
Kapitel 2. Upgrade planen
67
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 29. Neue Dienstprogramme (Forts.)
Vergleichbare Befehle in
früheren Versionen
Befehl
Funktion
DSMUPGRD EXTRACTDB
Offlinedienstprogramm, das nur auf einem Server der
Version 5 zum Extrahieren der Daten aus der Datenbank verwendet wird. Die extrahierten Daten werden
mithilfe des Dienstprogramms DSMSERV INSERTDB in
eine Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt.
Keine
DSMUPGRD PREPAREDB
Offlinedienstprogramm, das nur auf einem Server der
Version 5 zum Vorbereiten der Datenbank für die Extraktion verwendet wird. Nach der Ausführung dieses
Dienstprogramms können die Daten mithilfe des
Dienstprogramms DSMUPGRD EXTRACTDB aus der Datenbank extrahiert werden.
Keine
DSMUPGRD QUERYDB
Offlinedienstprogramm, das nur auf einem Server der Keine
Version 5 zum Anzeigen von Informationen zu der Datenbank und dem Wiederherstellungsprotokoll verwendet wird.
Neue Serveroptionen
Tabelle 30. Neue Serveroptionen. Bei einigen Optionen werden die Änderungen erst wirksam, wenn der Server erneut gestartet wird.
Neue Serveroption
Funktion
Vergleichbare Befehle
oder Optionen in früheren Versionen
ACTIVELOGDIRECTORY
Der Name des Verzeichnisses, in dem alle aktiven
Protokolldateien gespeichert sind.
DEFINE
LOGVOLUME
ACTIVELOGSIZE
Die maximale Größe der aktiven Protokolldatei.
EXTEND LOG
REDUCE LOG
ALLOWREORGINDEX
Gibt an, ob die vom Server eingeleitete
Indexreorganisation aktiviert ist.
Keine
ALLOWREORGTABLE
Gibt an, ob die vom Server eingeleitete
Tabellenreorganisation aktiviert ist.
Keine
ARCHFAILOVERLOGDIRECTORY Das Verzeichnis, in dem der Server
Archivprotokolldateien speichert, wenn diese nicht an
der Position für die Archivprotokolle gespeichert werden können.
Keine
ARCHLOGDIRECTORY
Das Verzeichnis, in dem der Server das
Archivprotokoll speichert.
Keine
CLIENTDEDUPTXNLIMIT
Die maximale Größe einer Transaktion, wenn die
clientseitig deduplizierte Daten gesichert oder archiviert werden.
Keine
DBDIAGPATHFSTHRESHOLD
Der Schwellenwert für freien Speicherbereich in dem
Keine
Dateisystem oder auf der Platte, das bzw. die die Datei
db2diag.log enthält. Wenn der freie Speicherbereich
kleiner-gleich dem angegebenen Schwellenwert ist,
wird die Fehlernachricht ANR1545W angezeigt.
68
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 30. Neue Serveroptionen (Forts.). Bei einigen Optionen werden die Änderungen erst wirksam, wenn der
Server erneut gestartet wird.
Vergleichbare Befehle
oder Optionen in früheren Versionen
Neue Serveroption
Funktion
DBMEMPERCENT
Der Grenzwert für den Prozentsatz an Systemspeicher, Keine
der für die Datenbank verwendet wird.
DBMTCPPORT
Die Nummer des Anschlusses, an dem der TCP/IPDFV-Treiber für den Datenbankmanager auf Anforderungen von Clientsitzungen wartet.
DEDUPTIER2FILESIZE
Gibt an, ab welcher Dateigröße Tivoli Storage Manager Keine
beginnt, Schicht 2 der Datendeduplizierung zu verwenden.
DEDUPTIER3FILESIZE
Gibt an, ab welcher Dateigröße Tivoli Storage Manager Keine
beginnt, Schicht 3 der Datendeduplizierung zu verwenden.
ENABLENASDEDUP
Gibt an, ob ein Server Daten dedupliziert, die von ei- Keine
nem NAS-Dateiserver gespeichert werden. Diese Option gilt nur für NetApp-Dateiserver.
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|
FFDCLOGNAME
Der Name des ersten FFDC-Protokolls (FFDC = FirstFailure Data Capture = Erfassung von Fehlerdaten
beim ersten Auftreten).
Keine
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FFDCMAXLOGSIZE
Die Größe des FFDC-Protokolls.
Keine
|
|
|
LDAPCACHEDURATION
Der Zeitraum, den der Tivoli Storage Manager-Server
die Informationen zur Kennwortauthentifizierung mit
LDAP zwischenspeichert.
Keine
|
LDAPURL
Die Position eines LDAP-Verzeichnisservers.
Keine
MIRRORLOGDIRECTORY
Das Verzeichnis, in dem der Protokollspiegel für die
aktive Protokolldatei gespeichert wird.
DEFINE LOGCOPY
|
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|
NDMPENABLEKEEPALIVE
Gibt an, ob der Server die TCP-Keepalive-Funktion auf Keine
NDMP-Steuerverbindungen zu NAS-Einheiten aktiviert.
|
|
|
NDMPKEEPIDLEMINUTES
Die Zeit (in Minuten), bevor ein Betriebssystem das
erste TCP-Keepalive-Paket auf einer NDMPSteuerverbindung überträgt.
REORGBEGINTIME
Der früheste Zeitpunkt, zu dem der Tivoli Storage Ma- Keine
nager-Server die Tabellen- oder Indexreorganisation
starten kann.
REORGDURATION
Das Intervall, in dem eine vom Server eingeleitete Tabellen- oder Indexreorganisation starten kann.
Keine
Die maximal zulässige Antwortzeit für
Hostbusadapter, wenn diese vom SANErkennungsprozess abgefragt werden.
Keine
SERVERDEDUPTXNLIMIT
Die maximale Größe von Objekten, die auf einem Server dedupliziert werden kann.
Keine
SSLFIPSMODE
Gibt an, ob der FIPS-Modus (FIPS = Federal Informati- Keine
on Process Standards) für SSL wirksam ist.
AIX
Linux
Solaris
Windows
SANDISCOVERYTIMEOUT
Keine
Keine
Kapitel 2. Upgrade planen
69
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 30. Neue Serveroptionen (Forts.). Bei einigen Optionen werden die Änderungen erst wirksam, wenn der
Server erneut gestartet wird.
Vergleichbare Befehle
oder Optionen in früheren Versionen
Neue Serveroption
Funktion
SSLTLS12
Steuert Transport Layer Security (TLS) 1.2, ein SSLProtokoll, das für die Verwendung mit Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher verfügbar ist. TLS 1.2
kann nur mit Clients der Version 6.3 oder höher verwendet werden.
Keine
Aktualisierte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen
Beachten Sie die Befehle, Dienstprogramme und Optionen, die in Version 6 und
höher aktualisiert wurden.
„Aktualisierte Befehle”
„Aktualisierte Dienstprogramme” auf Seite 78
„Aktualisierte Serveroptionen” auf Seite 78
Aktualisierte Befehle
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle
Befehl
Änderungen
BACKUP DB
Sie müssen den Befehl SET DBRECOVERY ausführen, bevor Sie den Befehl BACKUP DB ausführen. Durch die Ausführung des Befehls
SET DBRECOVERY definieren Sie die
Einheitenklasse für die Datenbanksicherung.
Eine Datenbankteilsicherung ist eine Sicherung aller Änderungen, die seit der letzten
Gesamtsicherung ausgeführt wurden. Bei
früheren Versionen des Servers umfasste
eine Teilsicherung alle Änderungen, die entweder seit der letzten Gesamtsicherung oder
der letzten Teilsicherung ausgeführt wurden.
Es sind neue Parameter verfügbar:
v
Der Parameter DEDUPDEVICE gibt die
Speichereinheiten an, die die
Datendeduplizierung unterstützen und
Sicherungsimages optimieren, die auf diesen Einheiten gespeichert sind.
v Der Parameter NUMSTREAMS gibt die Anzahl
paralleler Datenversetzungsdatenströme
an, die für Datenbanksicherungen verwendet werden.
70
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
Befehl
Änderungen
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BACKUP NODE
QUERY NASBACKUP
RESTORE NODE
Die Befehle umfassen den Wert SNAPMIRROR
für den Parameter TYPE:
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BACKUP STGPOOL
DEFINE STGPOOL
QUERY STGPOOL
UPDATE STGPOOL
Die Befehle können mit
Datendeduplizierungsfunktionen verwendet
werden.
BACKUP VOLHISTORY
DELETE VOLHISTORY
QUERY VOLHISTORY
UPDATE VOLHISTORY
Datenbankhauptspeicherauszugsoperationen
sind nicht mehr verfügbar. Demzufolge werden Datenträger für
Datenbankhauptspeicherauszüge im
Datenträgerprotokoll nicht angezeigt.
v Wenn Sie den Wert SNAPMIRROR für den
Befehl BACKUP NODE angeben, wird das
Dateisystem mithilfe der NetApp-Funktion 'SnapMirror to Tape' in einen
Speicherpool kopiert.
v Wenn Sie den Wert SNAPMIRROR für den
Befehl QUERY NASBACKUP angeben, werden
in der Ausgabe Informationen zu NetAppSnapMirror-Images angezeigt.
v Wenn Sie den Wert SNAPMIRROR für den
Befehl RESTORE NODE angeben, wird das
Dateisystem aus einem NetAppSnapMirror-Image abgerufen.
AIX
Linux
z/OS
Wenn Sie
einen Server der Version 5, der unter einem
Betriebssystem z/OS ausgeführt wird, auf
einen Server der Version 6.3 oder höher unter einem Betriebssystem AIX oder Linux
migrieren, können Sie den Befehl DELETE
VOLHISTORY auf dem Server der Version 5
ausgeben, um den Server der Version 5 für
die Migration vorzubereiten. Der Befehl gibt
die Einheitenklasse der zu löschenden Datenträger an.
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DEFINE DEVCLASS
UPDATE DEVCLASS
Wenn Sie den Befehl DEFINE DEVCLASS oder
den Befehl UPDATE DEVCLASS zur Angabe einer Einheitenklasse 3592 oder LTO ausführen, können Sie den Parameter LBPROTECT
verwenden. Der Parameter LBPROTECT gibt
an, ob der Schutz logischer Blöcke zur Gewährleistung der Datenintegrität auf Band
verwendet wird.
AIX
Linux
z/OS
Für Einheiten, auf die der Zugriff über einen z/OS
Media-Server erfolgt, ist eine begrenzte
Gruppe von Einheitenklassentypen verfügbar.
Kapitel 2. Upgrade planen
71
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
Befehl
Änderungen
DEFINE LIBRARY
DEFINE LIBRARY
UPDATE LIBRARY
AIX
Linux
DEFINE PATH
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AIX
Linux
Mithilfe des Befehls
DEFINE LIBRARY können Sie einen
Speicherarchivtyp ZOSMEDIA definieren.
Dies ermöglicht es Ihnen, ein Speicherarchiv
zu definieren, das ein Band oder eine FILESpeicherressource darstellt, die von Tivoli
Storage Manager for z/OS Media verwaltet
wird.
Mithilfe des Befehls DEFINE LIBRARY können
Sie ein virtuelles Bandarchiv (VTL = Virtual
Tape Library) für den Tivoli Storage Manager-Server definieren. Sie können den Befehl
UPDATE LIBRARY zum Aktualisieren einer
VTL-Definition verwenden.
Mithilfe des Befehls DEFINE PATH können Sie
einen Pfad zu dem ZOSMEDIASpeicherarchiv definieren.
DEFINE SERVER
Mithilfe des Befehls DEFINE SERVER können
Sie einen Server für die folgenden Funktionen definieren: LAN-unabhängige
Datenversetzung, Knotenreplikation und
Datenversetzung unter Verwendung des
z/OS Media-Servers.
DEFINE SPACETRIGGER
DELETE SPACETRIGGER
QUERY SPACETRIGGER
UPDATE SPACETRIGGER
Die Befehle können nur für Speicherpools
verwendet werden. Speicherbereichsauslöser
sind für Datenbanken und Protokolle nicht
mehr verfügbar.
DEFINE VOLUME
Die maximale Kapazität eines Datenträgers
in einem Plattenspeicherpool (DISK) beträgt
8 Terabyte.
DISABLE SESSIONS
ENABLE SESSIONS
Der Parameter DIRECTION gibt an, ob eingehende Sitzungen und/oder abgehende Sitzungen inaktiviert oder aktiviert werden
sollen.
EXPIRE INVENTORY
Die Verfallsverarbeitung kann für bestimmte
Knoten und Knotengruppen oder für alle
Knoten in einer Maßnahmendomäne ausgeführt werden. Die Datentypen, die auf Verfall geprüft werden sollen, können
angegeben werden.
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Die Werte für den Parameter DURATION haben
sich geändert. Sie können einen Wert zwischen 1 und 999999 angeben, um die maximale Anzahl Minuten für den
Verfallsprozess zu definieren.
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72
GRANT AUTHORITY
REVOKE AUTHORITY
Die Berechtigungsklasse für analytische Aufgaben (ANALYST) wurde entfernt.
HALT
Der Parameter QUIESCE wurde entfernt.
LOCK ADMIN
Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Authentifizierungsmethode an, die der Administrator für die Anmeldung verwendet.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
Befehl
Änderungen
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LOCK NODE
Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Kennwortauthentifizierungsmethode an, die
zur Anmeldung bei einem Knoten erforderlich ist.
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MOVE DRMEDIA
PREPARE
QUERY DRMEDIA
QUERY DRMSTATUS
Änderungen an Disaster Recovery ManagerBefehlen ermöglichen es Ihnen, Pools für
aktive Daten in Wiederherstellungspläne
und -prozeduren einzuschließen.
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Der Befehl MOVE DRMEDIA kann nicht gleichzeitig mit dem Befehl BACKUP STGPOOL verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der
Prozess zum Sichern der primären
Speicherpools abgeschlossen ist, bevor Sie
die Datenbank sichern. Stellen Sie sicher,
dass der Befehl BACKUP STGPOOL und der Befehl BACKUP DB abgeschlossen sind, bevor der
Befehl MOVE DRMEDIA ausgegeben wird.
QUERY DB
AIX
Die Ausgabe gibt die Gesamtzahl freier Seiten in allen Tabellenbereichen an.
Linux
QUERY DEVCLASS
QUERY LIBRARY
QUERY PATH
Mithilfe dieses Befehls können Sie Informationen anzeigen, die speziell für den z/OS
Media-Server gelten.
QUERY FILESPACE
Mithilfe dieses Befehls können Sie
Replikationsinformationen anzeigen.
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QUERY LOG
Mithilfe dieses Befehls können Sie Informationen zum Verzeichnis für aktive
Protokolldateien, zum
Spiegelprotokollverzeichnis, zum
Übernahmeverzeichnis für Archivprotokolle
und zum Archivprotokollverzeichnis anzeigen.
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QUERY NODE
Mithilfe dieses Befehls können Sie Informationen zur
Kennwortauthentifizierungsmethode und zu
Sicherheitseinstellungen für die Administrator-ID anzeigen.
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QUERY OPTION
Veraltete Optionen wurden aus der Ausgabe
entfernt. Die Ausgabe wurde aktualisiert,
um Informationen zu Einstellungen für
LDAP-Verzeichnisserver einzuschließen.
QUERY PROCESS
Mithilfe dieses Befehls können Sie Informationen zu Prozessen zum Identifizieren doppelter Daten abrufen.
QUERY SERVER
Mithilfe dieses Befehls können Sie bestimmen, ob die SSL-Kommunikation (SSL =
Secure Sockets Layer) verwendet wird.
QUERY SESSION
Mithilfe dieses Befehls können Sie die Aktionen anzeigen, die während der Sitzung aufgetreten sind.
Kapitel 2. Upgrade planen
73
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
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Befehl
Änderungen
QUERY STATUS
Veraltete Optionen und der
Datenbanksicherungsauslöser wurden entfernt.
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Mithilfe dieses Befehls können Sie prüfen,
ob Kennwörter mit dem Tivoli Storage Manager-Server oder mit dem LDAPVerzeichnisserver authentifiziert werden.
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Außerdem können Sie den Namen anzeigen,
der für den Standardzielreplikationsserver
angegeben ist.
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QUERY VOLHISTORY
Für den Parameter TYPE wurden die Werte
RPFile und RPFSnapshot hinzugefügt. Mithilfe dieser Werte können Sie Sätze anzeigen,
die Informationen zu
Wiederherstellungsplandateiobjekten enthalten.
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QUERY VOLUME
Mithilfe dieses Befehls können Sie prüfen,
ob der Schutz logischer Blöcke aktiviert ist.
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REGISTER ADMIN
Es sind neue Parameter verfügbar:
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REGISTER ADMIN
QUERY ADMIN
UPDATE ADMIN
v Der Parameter ALERT gibt an, ob Alerts an
die E-Mail-Adresse eines Administrators
gesendet werden.
v Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Authentifizierungsmethode für die Administrator-ID an.
v Der Parameter SSLREQUIRED gibt an, ob die
Administrator-ID SSL für die Kommunikation mit dem Client für Sichern/
Archivieren auf dem Tivoli Storage
Manager-Server verwenden muss.
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In diesen Befehlen gibt der Parameter ALERT
an, ob Alerts an die E-Mail-Adresse eines
Administrators gesendet werden.
Im Befehl QUERY ADMIN wurde die Ausgabe
aktualisiert, um Informationen zu E-MailAlerts, zur
Kennwortauthentifizierungsmethode und zu
Sicherheitseinstellungen für die Administrator-ID einzuschließen.
REGISTER LICENSE
74
Dieser Befehl muss verwendet werden, um
Lizenzen für Serverkomponenten zu registrieren. Die Verwendung des Befehls
REGISTER LICENSE impliziert, dass Sie den in
der Lizenzvereinbarung angegebenen
Lizenzbedingungen zustimmen und diese
akzeptieren.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
Befehl
Änderungen
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REGISTER NODE
Es sind neue Parameter verfügbar:
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REMOVE ADMIN
Mithilfe des Parameters SYNCLDAPDELETE können Sie ID für einen Benutzer mit
Verwaltungsaufgaben entfernen, die auf einem LDAP-Verzeichnisserver gespeichert ist.
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REMOVE NODE
Mithilfe des Parameters SYNCLDAPDELETE können Sie eine Knoten-ID entfernen, die auf
einem LDAP-Verzeichnisserver gespeichert
ist.
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RENAME ADMIN
Mithilfe des Parameters SYNCLDAPDELETE können Sie die ID für einen Benutzer mit
Verwaltungsaufgaben umbenennen, die mit
einem LDAP-Verzeichnisserver authentifiziert wird.
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RENAME NODE
Mithilfe des Parameters SYNCLDAPDELETE können Sie eine Knoten-ID umbenennen, die auf
einem LDAP-Verzeichnisserver gespeichert
ist.
v Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Kennwortauthentifizierungsmethode für
den Knoten an.
v Der Parameter BACKUPINITIATION gibt an,
ob die Benutzer-ID ohne
Rootberechtigung auf den Clientknoten
Dateien auf dem Server sichern kann.
v Die Parameter BKREPLRULEDEFAULT,
ARREPLRULEDEFAULT und
SPREPLRULEDEFAULT geben die
Replikationsregel an, die für einen
Datentyp gilt, wenn die
Dateibereichsregeln für den Datentyp auf
DEFAULT gesetzt sind.
v Der Parameter REPLSTATE gibt an, ob Daten, die zu dem Clientknoten gehören, für
die Replikation bereit sind.
v Der Parameter ROLEOVERRIDE gibt an, ob
die zurückgemeldete Rolle des Clients für
die PVU-Schätzung überschrieben werden
soll.
v Der Parameter SSLREQUIRED gibt an, ob
der Knoten SSL für die Kommunikation
mit dem Tivoli Storage Manager-Server
verwenden muss.
Kapitel 2. Upgrade planen
75
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
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Befehl
Änderungen
SELECT
Die folgenden Aktualisierungen gelten für
den Befehl SELECT:
v In früheren Versionen des Servers konnte
eine Syntax, die nicht den SQLSyntaxregeln entsprach, im Befehl SELECT
nicht verwendet werden. In Version 6.3
und höher müssen Sie SQL-Syntax verwenden, die den Syntaxregeln des
Datenbankmanagers, DB2, entspricht.
v Mithilfe der Abfrage SELECT * FROM
PVUESTIMATE_DETAILS können Sie einen
PVU-Bericht generieren, in dem ausführliche Informationen auf Knotenebene bereitgestellt werden.
v Mithilfe des Befehls SELECT können Sie
Kennwörter für Administratoren und
Knoten auflisten, die mit einem LDAPVerzeichnisserver authentifiziert werden.
v Mithilfe des Befehls SELECT können Sie
prüfen, ob der Schutz logischer Blöcke für
eine Einheitenklasse oder einen Datenträger aktiviert ist.
SET DBRECOVERY
Der Parameter NUMSTREAMS gibt die Anzahl
paralleler Datenversetzungsdatenströme an,
die beim Sichern der Datenbank verwendet
werden sollen.
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SETOPT
Veraltete Optionen wurden entfernt. Die Option LDAPCACHEDURATION gibt den Zeitraum
an, den der Tivoli Storage Manager-Server
Informationen zur
Kennwortauthentifizierung mit LDAP
zwischenspeichert.
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UNLOCK ADMIN
Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Kennwortauthentifizierungsmethode an, die
der Administrator für die Anmeldung benötigt.
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UNLOCK NODE
Der Parameter AUTHENTICATION gibt die Methode für die
Knotenkennwortauthentifizierung an.
76
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 31. Aktualisierte Befehle (Forts.)
Befehl
Änderungen
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UPDATE ADMIN
Die Berechtigungsklasse für analytische Aufgaben (ANALYST) wurde entfernt. Es sind
neue Parameter verfügbar:
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UPDATE NODE
v Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Kennwortauthentifizierungsmethode an,
die für die Administrator-ID verwendet
wird.
v Der Parameter SSLREQUIRED gibt an, ob die
Administrator-ID SSL für die Kommunikation mit dem Client für Sichern/
Archivieren auf dem Tivoli Storage
Manager-Server verwenden muss.
v Der Parameter SYNCLDAPDELETE dient zum
Entfernen einer Administrator-ID von einem LDAP-Verzeichnisserver.
Die Berechtigungsklasse für analytische Aufgaben (ANALYST) wurde entfernt. Es sind
neue Parameter verfügbar:
v Der Parameter AUTHENTICATION gibt die
Kennwortauthentifizierungsmethode an.
v Der Parameter SSLREQUIRED gibt an, ob ein
Knoten SSL für die Kommunikation mit
dem Tivoli Storage Manager-Server verwenden muss.
v Der Parameter SYNCLDAPDELETE dient zum
Ändern der Authentifizierungsmethode
für einen Knoten von der
Authentifizierung mit dem LDAPVerzeichnisserver in die Authentifizierung
mit dem Tivoli Storage Manager-Server.
UPDATE LIBRARY
Mithilfe dieses Befehls können Sie eine
Speicherarchivdefinition für ein virtuelles
Bandarchiv aktualisieren.
UPDATE NODE
Es sind neue Parameter verfügbar:
v Der Parameter BACKUPINITIATION gibt an,
ob die Benutzer-ID ohne
Rootberechtigung auf den Clientknoten
Dateien auf dem Server sichern kann.
v Der Parameter ROLEOVERRIDE gibt an, ob
die zurückgemeldete Rolle des Clients für
die PVU-Schätzung überschrieben werden
soll.
AIX
Linux
UPDATE SERVER
UPDATE PATH
Mithilfe dieses Befehls können Sie einen
Pfad zu einem ZOSMEDIA-Speicherarchiv
aktualisieren.
Mithilfe dieses Befehls können Sie angeben,
ob SSL während der Übertragung zwischen
Servern verwendet werden soll.
Kapitel 2. Upgrade planen
77
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Aktualisierte Dienstprogramme
Tabelle 32. Aktualisierte Dienstprogramme
Dienstprogramm
Änderungen
DSMSERV
Sie können die Benutzer-ID, die Eigner der
Serverinstanz ist, beim Start angeben. Sie
können die Benutzer-ID auch für andere
DSMSERV-Dienstprogramme angeben.
DSMSERV FORMAT
Veraltete Parameter wurden entfernt. Es sind
neue Parameter verfügbar, mit denen die
Verzeichnisse für den Datenbankbereich sowie die maximale Größe und Positionen des
Wiederherstellungsprotokolls angegeben
werden können.
DSMSERV INSERTDB
Der Parameter CONFIGINFO gibt die
Einheitenkonfigurationsdaten an, die vom
Dienstprogramm DSMSERV INSERTDB zum Laden einer Datenbank verwendet werden.
DSMSERV RESTORE DB
Das Datenträgerprotokoll ist zum Zurückschreiben einer Datenbank erforderlich.
Alle Zurückschreibungsoperationen verwenden die aktualisierende Wiederherstellung.
Die Funktion zum Zurückschreiben einzelner Datenbankdatenträger wurde entfernt.
Der Server verwaltet die
Datenbankdatenträger nicht mehr.
AIX
Linux
DSMUPGRD EXTRACTDB
DSMUPGRD PREPAREDB
Der Parameter MEDIASERVER wird während
der Durchführung eines Upgrades von einem Server der Version 5 unter z/OS verwendet. Der Parameter gibt den Namen des
Servers an, der als z/OS Media-Server verwendet werden soll.
Aktualisierte Serveroptionen
Tabelle 33. Aktualisierte Serveroptionen
Option
Änderungen
CHECKTAPEPOS
Mithilfe der Option CHECKTAPEPOS kann der
Modus zum ausschließlichen Anfügen (Nur
anhängen) für IBM LTO-Laufwerke der Generation 5 und höher sowie für alle Laufwerke, die dieses Feature unterstützen,
aktiviert werden.
AIX
Windows
78
Linux
Solaris
SANDISCOVERY
Die Option SANDISCOVERY hat sich in Tivoli
Storage Manager Version 5.5.3 und höheren
Releases geändert. Um sicherzustellen, dass
das System ordnungsgemäß arbeitet, überprüfen Sie die Einstellung für die Option
SANDISCOVERY.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 33. Aktualisierte Serveroptionen (Forts.)
Option
Änderungen
TXNGROUPMAX
Der Standardwert wurde von 256 auf 4096
erhöht. Überprüfen Sie, ob die
Serveroptionsdatei diese Option enthält:
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option
nicht enthält, verwendet der Server automatisch den neuen Standardwert.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert
für die Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie
diesen Wert gegebenenfalls erhöhen oder
die Option entfernen, damit der Server
den neuen Standardwert verwendet. Indem Sie den Wert erhöhen oder den neuen Standardwert verwenden, können Sie
die Leistung von Operationen zum Versetzen von Daten, wie z. B.
Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
Das Erhöhen des Werts für die Option
TXNGROUPMAX hat keine Auswirkung auf die
Leistung beim Versetzen von Daten für Dateien, die auf dem Server unter Verwendung
eines kleineren Werts für die Option gespeichert wurden.
Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen
Einige Befehle, Dienstprogramme und Optionen wurden gelöscht, da ihre Funktion
nicht mehr benötigt wird. In einigen Fällen werden die gelöschten Befehle durch
neue Befehle ersetzt.
„Gelöschte Befehle”
„Gelöschte Dienstprogramme” auf Seite 81
„Gelöschte Serveroptionen” auf Seite 82
Gelöschte Befehle
Tabelle 34. Gelöschte Befehle
Gelöschter Befehl
Kommentare
CONVERT ARCHIVE
Die Operation, die mit diesem Befehl ausgeführt wurde, wird nicht mehr benötigt.
DEFINE DBBACKUPTRIGGER
DELETE DBBACKUPTRIGGER
QUERY DBBACKUPTRIGGER
UPDATE DBBACKUPTRIGGER
Stellen Sie sicher, dass Sie die Ausführung
von Sicherungen mindestens einmal pro Tag
planen.
DEFINE DBCOPY
Datenbankdatenträger werden nicht mehr
verwendet.
DEFINE DBVOLUME
QUERY DBVOLUME
Die Bereichszuordnung erfolgt automatisch
in den für die Datenbank angegebenen
Verzeichnispositionen.
Kapitel 2. Upgrade planen
79
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 34. Gelöschte Befehle (Forts.)
Gelöschter Befehl
Kommentare
DEFINE LOGCOPY
Anstatt von Protokolldatenträgerkopien können Sie einen Protokollspiegel angeben, um
die aktive Protokolldatei durch eine
Spiegelkopie zu schützen.
DEFINE LOGVOLUME
DELETE LOGVOLUME
QUERY LOGVOLUME
Der Datenbankmanager verwaltet automatisch den Speicherbereich in den Verzeichnissen für die Wiederherstellungsprotokolle.
Informationen zu den Verzeichnissen, die für
die Protokolle verwendet werden, können
mit dem Befehl QUERY LOG abgerufen werden.
ESTIMATE DBREORGSTATS
Das Erfassen und Zurücksetzen der
Datenbankstatistik erfolgt automatisch.
Datenbankreorganisationsoperationen werden automatisch wie erforderlich vom
Datenbankmanager ausgeführt.
80
EXTEND DB
Die Bereichszuordnung erfolgt automatisch
in den für die Datenbank angegebenen
Verzeichnispositionen. Wenn der Server weiteren Speicherbereich benötigt, können Sie
Verzeichnispositionen mithilfe des Befehls
EXTEND DBSPACE hinzufügen.
EXTEND LOG
Serveroptionen sind zum Vergrößern von
Wiederherstellungsprotokollen verfügbar.
QUERY SQLSESSION
Die Informationen, die mit diesem Befehl
bereitgestellt wurden, sind nicht mehr in der
Serverdatenbank gespeichert. Einstellungen
für die SQL-Anweisung SELECT werden
durch Syntaxoptionen ersetzt, die in einem
DB2-Befehl SELECT verfügbar sind.
REDUCE DB
Die Bereichszuordnung erfolgt automatisch
in den für die Datenbank angegebenen
Verzeichnispositionen. Sie können die zugeordnete Kapazität der Datenbank nicht anpassen.
REDUCE LOG
Der Datenbankmanager verwaltet automatisch den Speicherbereich in den Verzeichnissen für die Wiederherstellungsprotokolle.
RESET BUFPOOL
Die Option BUFPOOLSIZE wurde gelöscht; dieser Befehl wird deshalb nicht mehr benötigt.
RESET DBMAXUTILIZATION
RESET LOGCONSUMPTION
RESET LOGMAXUTILIZATION
Das Erfassen und Zurücksetzen der
Datenbankstatistik erfolgt automatisch.
SET LOGMODE
Der Protokollierungsmodus für die Datenbank ist jetzt immer der Modus für aktualisierende Wiederherstellung.
SET SQLDATETIMEFORMAT
SET SQLDISPLAYMODE
SET SQLMATHMODE
Die Befehle werden durch Optionen in der
Syntax des DB2-Befehls SELECT ersetzt.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 34. Gelöschte Befehle (Forts.)
Gelöschter Befehl
Kommentare
UNDO ARCHCONVERSION
Die Operation, die mit diesem Befehl ausgeführt wurde, wird nicht mehr benötigt.
UPDATE ARCHIVE
Die Operation, die mit diesem Befehl ausgeführt wurde, wird nicht mehr benötigt.
Gelöschte Dienstprogramme
Tabelle 35. Gelöschte Dienstprogramme
Gelöschtes Dienstprogramm
Kommentare
DSMFMT
Die Bereichszuordnung erfolgt automatisch
in den für die Datenbank angegebenen
Verzeichnispositionen.
DSMSERV AUDITDB
Datenbankofflineprüfungen sind nicht mehr
erforderlich.
Beim Hinzufügen von Daten zur
Serverdatenbank prüft der
Datenbankmanager automatisch Einschränkungen, die für Daten gelten, und
Datentypen. Die Online-Integritätsprüfungen
verhindern Probleme, für die in früheren
Releases Offlineprüfungen erforderlich waren.
DSMSERV DISPLAY DBBACKUPVOLUME
Informationen zu Datenträgern, die für die
Datenbanksicherung verwendet wurden,
sind in der Protokolldatei für Datenträger
verfügbar. Die Protokolldatei für Datenträger
ist jetzt zum Zurückschreiben der Datenbank
erforderlich.
DSMSERV DISPLAY DBVOLUMES
Verwenden Sie DSMSERV DISPLAY DBSPACE,
um Informationen zum Datenbankbereich
anzuzeigen, wenn der Server nicht aktiv ist.
DSMSERV DISPLAY LOGVOLUMES
Verwenden Sie DSMSERV DISPLAY LOG, um
Informationen zu
Wiederherstellungsprotokollen, einschließlich
der aktiven Protokolldatei, des Spiegels für
die aktive Protokolldatei, des
Übernahmeverzeichnisses für das
Archivprotokoll und der Überlaufposition
für Protokolle, anzuzeigen.
DSMSERV DUMPDB
Die Operation, die mit diesem
Dienstprogramm ausgeführt wurde, wird
nicht mehr benötigt.
Kapitel 2. Upgrade planen
81
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 35. Gelöschte Dienstprogramme (Forts.)
Gelöschtes Dienstprogramm
Kommentare
DSMSERV EXTEND LOG
Dieses Dienstprogramm wird durch die folgenden Serveroptionen ersetzt:
ACTIVELOGSIZE
ACTIVELOGDIRECTORY
MIRRORLOGDIRECTORY
Mit diesen Optionen können Sie, wenn das
Protokoll voll ist, Speicherbereich für das
Wiederherstellungsprotokoll hinzufügen,
wenn der Server inaktiv ist.
DSMSERV LOADDB
Die Operation, die mit diesem
Dienstprogramm ausgeführt wurde, wird
nicht mehr benötigt.
DSMSERV RESTORE DB
In Version 6.3 oder höher verfolgt der Server
einzelne Datenbankdatenträger nicht.
v Zurückschreiben eines einzelnen
Datenbankdatenträgers mit dem neuesten
Stand
v Zurückschreiben einer Datenbank mit
dem Stand eines bestimmten Zeitpunkts,
wenn keine Protokolldatei für Datenträger
verfügbar ist
DSMSERV UNLOADDB
Die Protokolldatei für Datenträger ist zur
Ausführung von
Datenbankzurückschreibungsoperationen
erforderlich.
Die Operation, die mit diesem
Dienstprogramm ausgeführt wurde, wird
nicht mehr benötigt.
Gelöschte Serveroptionen
Wenn Sie den Server starten, empfangen Sie unter Umständen Warnungen zu Serveroptionen, die nicht unterstützt werden, aber in dieser Liste der gelöschten Optionen nicht gefunden werden. In Releases der Version 5 wurde das Vorhandensein
einiger Serveroptionen, die vom Server nicht unterstützt wurden, toleriert. Der Server der Version 6.3 oder höher markiert derartige Optionen durch Ausgabe von
Warnungen. Sie können den Fehler ignorieren oder die Serveroptionsdatei aktualisieren und den Server erneut starten.
Tabelle 36. Gelöschte Serveroptionen
82
Gelöschte Option
Kommentare
BUFPOOLSIZE
Der Server passt den Wert für die
Pufferpoolgröße dynamisch an.
DBPAGESHADOW
Die Option wird nicht mehr benötigt.
DBPAGESHADOWFILE
Die Option wird nicht mehr benötigt.
LOGPOOLSIZE
Der Server verwendet seinen eigenen
Wiederherstellungsprotokollpufferpool fester
Größe.
LOGWARNFULLPERCENT
Die Option wird nicht mehr benötigt.
MIRRORREAD
MIRRORWRITE
Das Spiegeln der aktiven Protokolldatei wird
unterstützt, das der Datenbank jedoch nicht.
Stellen Sie Verfügbarkeitsschutz für die Datenbank bereit, indem Sie die Datenbank auf
Einheiten mit hoher Verfügbarkeit stellen.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 36. Gelöschte Serveroptionen (Forts.)
Gelöschte Option
Kommentare
SELFTUNEBUFPOOLSIZE
Der Server passt die Pufferpoolgröße dynamisch an.
Änderungen für den Befehl SELECT
Für den Befehl SELECT in früheren Versionen des Servers war eine Syntax zulässig,
die nicht immer mit den SQL-Syntaxregeln konform war. Ab Version 6.3 oder höher ist der Server mit den SQL-Syntaxregeln konform, die sein Datenbankmanager,
das DB2-Programm, verwendet. Einige Beispiele verdeutlichen Änderungen, die
gegebenenfalls an den von Ihnen verwendeten Anweisungen SELECT durchgeführt
werden müssen.
„Prädikat LIKE für eine verschachtelte Anweisung SELECT”
„Anweisungen SELECT für die Terminierung”
„Die Spalten index_keyseq und index_order” auf Seite 84
„Zugriff auf Datenbankobjekte mithilfe des Befehls SELECT” auf Seite 84
„Abruf von Informationen aus mehreren Datenbanktabellen” auf Seite 84
„Ergebnisse des Befehls SELECT für die Einheitenklasse DISK” auf Seite 84
„Zusätzliche Leerzeichen in der Ausgabe” auf Seite 84
„Datentypen für Rechenoperationen” auf Seite 85
Prädikat LIKE für eine verschachtelte Anweisung SELECT
Sie können das Prädikat LIKE nicht für eine verschachtelte Anweisung SELECT verwenden. Sie empfangen beispielsweise einen Fehler, wenn Sie das Prädikat LIKE
wie in der folgenden Anweisung verwenden:
select * from volumeusage where volume_name like (select distinct volume_name
from volumeusage where node_name=’node1’)
Ändern Sie diese Syntax mithilfe des Parameters in wie in der folgenden Anweisung:
select * from volumeusage where volume_name in (select distinct volume_name
from volumeusage where node_name=’node1’)
Anweisungen SELECT für die Terminierung
Zeitdauerangaben können in einer Anweisung SELECT nicht miteinander verglichen
werden. Beispielsweise hat die folgende Anweisung einen SQL-Fehler zur Folge:
select * from actlog where (current_time-date_time) seconds <= 60 seconds
Die folgenden Anweisungen sind Beispiele für korrekte Syntax.
Um die Aktivitätenprotokolleinträge für die letzten 60 Sekunden aufzulisten, geben
Sie Folgendes an:
select * from actlog where
TIMESTAMPDIFF(2,CHAR(current_timestamp-date_time)) <= 60
Um die Aktivitätenprotokolleinträge für die letzten 60 Minuten aufzulisten, geben
Sie Folgendes an:
select * from actlog where
TIMESTAMPDIFF(4,CHAR(current_timestamp-date_time)) <= 60
Kapitel 2. Upgrade planen
83
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die Spalten index_keyseq und index_order
Die Systemkatalogtabellen SYSCAT.COLUMNS und SYSCAT.TABLES werden jetzt
vom Datenbankmanager und nicht mehr direkt vom Tivoli Storage Manager-Server
verarbeitet. Die Spalten INDEX_KEYSEQ und INDEX_ORDER sind nicht verfügbar. Verwenden Sie stattdessen die Spalte KEYSEQ. Um Informationen zu erhalten, verwenden Sie den Suchbegriff keyseq im Information Center an folgender Adresse:
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7.
Zugriff auf Datenbankobjekte mithilfe des Befehls SELECT
Bei den Datenbankobjekten, auf die über den Befehl SELECT zugegriffen werden
kann, handelt es sich um dieselben Objekte wie für frühere Versionen des Servers
sowie einige weitere Objekte für neue Funktionen in Version 6.3 oder höher.
Die Katalogtabellen SYSCAT.COLUMNS und SYSCAT.TABLES umfassen jetzt jedoch alle Datenbankobjekte, die der Server erkennt, einschließlich einiger Objekte,
auf die nicht über den Befehl SELECT zugegriffen werden kann. Umfasst ein Befehl
SELECT den Versuch, auf eines dieser Objekte zuzugreifen, empfangen Sie eine Fehlernachricht.
Abruf von Informationen aus mehreren Datenbanktabellen
Um Informationen aus mehr als einer Tabelle abzurufen, verwenden einen Verknüpfungsprozess. Viele Typen von Verknüpfungsprozessen können verwendet
werden.
Beispielsweise kann der folgende Befehl, der für frühere Versionen des Servers gültig war, nicht mehr verwendet werden:
select entity,activity,sum(bytes),sum(end_time-start_time),sum(affected),sum(failed),sum(mediaw)
from summary where entity in (select node_name from nodes) and
cast((current_timestamp-start_time)hours as decimal)<24 group by entity,activity
Sie können Namen für Spalten deklarieren, die aus mehreren Tabellen abgerufen
werden, sodass eine bedingte Anweisung mit den gewünschten Ergebnissen mit
dem Befehl SELECT ausgeführt werden kann. Beispiel:
select entity,activity,sum(bytes),sum(end_time-start_time),sum(affected),sum(failed),sum(mediaw)
from summary su, nodes nd where su.entity=nd.node_name and
cast((current_timestamp-start_time)hours as decimal)<24 group by entity,activity
Ergebnisse des Befehls SELECT für die Einheitenklasse DISK
Die Ergebnisse bei Verwendung des Befehls SELECT zum Abrufen von Informationen aus der Tabelle DEVCLASSES haben sich für die Einheitenklasse DISK in Version
6.3 geringfügig geändert.
In früheren Releases war das Feld SHARED für die Einheitenklasse DISK leer (null).
In Version 6.3 enthält das Feld SHARED den Wert NO. Das Feld SHARED gilt nicht für
die Einheitenklasse DISK, für die der Wert NO ignoriert werden kann.
Zusätzliche Leerzeichen in der Ausgabe
In der Ausgabe können Leerzeichen an Stellen angezeigt werden, an denen zuvor
keine Leerzeichen angezeigt wurden. Werden in der Ausgabe nachfolgende Leerzeichen angezeigt (siehe das folgende Beispiel der Ausgabe für tabschema), können
Sie diese mithilfe der Skalarfunktion RTRIM entfernen.
84
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
dsmadmc -errorlogn=errorlog -id=admin -pa=admin -comma -dataonly=y
’select tabschema,tabname from tables’
SYSCAT
SYSCAT
SYSCAT
,ATTRIBUTES
,AUDITPOLICIES
,AUDITUSE
Schreiben Sie beispielsweise Scripts für die Automatisierung und müssen die zusätzlichen Leerzeichen entfernt werden, können Sie die Skalarfunktion RTRIM verwenden:
select rtrim(tabschema) as tabschema, tabname from syscat.tables
Datentypen für Rechenoperationen
Änderungen an der Handhabung von Datentypen für Rechenoperationen erfordern
möglicherweise Änderungen an Befehlen SELECT, die in früheren Versionen des
Servers verwendet werden konnten.
Beispielsweise hat der folgende Befehl aufgrund der Anweisung SUM einen Fehler
zur Folge, der einen arithmetischen Überlauf angibt:
select node_name,sum(capacity) as capacity,
sum(capacity * (pct_util/100)) as used from filespaces group by node_name
Damit der Befehl mit Version 6.3 oder höher kompatibel ist, fügen Sie die Funktion
CAST hinzu, um die Elemente in der Anweisung SUM in Dezimaldatentypen zu konvertieren:
select node_name,sum(capacity) as capacity,
sum(cast(capacity as decimal) * cast((pct_util/100) as decimal)) as used from
filespaces group by node_name
Neue und geänderte Servernachrichten
Haben Sie Scripts oder eine andere Automatisierung, die Servernachrichten verwendet, überprüfen Sie die Listen neuer, geänderter und gelöschter Nachrichten
auf Einträge, die gegebenenfalls geändert werden müssen.
Die Liste ist im Information Center an folgender Adresse verfügbar: http://
pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Die Liste ist auch in der Veröffentlichung Tivoli Storage ManagerServernachrichten
und Fehlercodes für Version 6.3 oder höher verfügbar.
Empfehlungen für die Serverbenennung
Verwenden Sie diese Beschreibungen als Referenz bei der Installation oder beim
Upgrade eines Tivoli Storage Manager-Servers.
Instanzbenutzer-ID
Die Instanzbenutzer-ID wird als Basis für andere Namen verwendet, die sich auf
die Serverinstanz beziehen. Die Instanzbenutzer-ID wird auch als Instanzeigner bezeichnet.
Zum Beispiel: tsminst1
Die Instanzbenutzer-ID ist die Benutzer-ID, die über das Eigentumsrecht oder über
Schreib-/Lesezugriffsberechtigung für alle Verzeichnisse verfügen muss, die Sie für
die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll erstellen. Der Server wird
Kapitel 2. Upgrade planen
85
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
standardmäßig mit der Instanzbenutzer-ID ausgeführt. Diese Benutzer-ID benötigt
außerdem Schreib-/Lesezugriff für die Verzeichnisse, die für die Einheitenklasse
FILE verwendet werden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ausgangsverzeichnis für die Instanzbenutzer-ID
Das Ausgangsverzeichnis kann während der Erstellung der Instanzbenutzer-ID erstellt werden. Hierfür wird die Option für die Erstellung eines
Ausgangsverzeichnisses (-m) verwendet, falls es noch nicht vorhanden ist.
Abhängig von den lokalen Einstellungen kann das Verzeichnis folgendes
Format haben: /home/Instanzbenutzer-ID
Zum Beispiel: /home/tsminst1
Das Ausgangsverzeichnis dient hauptsächlich zur Aufbewahrung des Profils für die Benutzer-ID und für Sicherheitseinstellungen.
Datenbankinstanzname
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Der Datenbankinstanzname muss mit der Instanzbenutzer-ID identisch
sein, mit der Sie die Serverinstanz ausführen.
Zum Beispiel: tsminst1
Windows
Der Datenbankinstanzname ist der Name der Serverinstanz in der Registrierung.
Zum Beispiel: Server1
Instanzverzeichnis
Das Instanzverzeichnis enthält spezielle Dateien für eine Serverinstanz (die Serveroptionsdatei und andere serverspezifische Dateien). Es kann einen beliebigen
Name haben. Um die Identifizierung zu erleichtern, sollten Sie einen Namen verwenden, der das Verzeichnis mit dem Instanznamen verknüpft.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie können das Instanzverzeichnis als Unterverzeichnis des Ausgangsverzeichnisses für die Instanzbenutzer-ID erstellen. Zum Beispiel:
/home/Instanzbenutzer-ID/Instanzbenutzer-ID
Im folgenden Beispiel befindet sich das Instanzverzeichnis im Ausgangsverzeichnis der Benutzer-ID tsminst1: /home/tsminst1/tsminst1
Sie können das Verzeichnis auch an einer anderen Position erstellen, zum
Beispiel: /tsmserver/tsminst1
Im Instanzverzeichnis sind folgende Dateien für die Serverinstanz gespeichert:
v Serveroptionsdatei dsmserv.opt
v Die Serverschlüsseldatenbankdatei cert.kdb und die .arm-Dateien (werden von Clients und anderen Servern zum Importieren der Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet)
v Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG keinen
vollständig qualifizierten Namen angibt
86
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption VOLUMEHISTORY
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
v Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert ist,
wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
v Benutzerexits
v Traceausgabe (wenn nicht vollständig qualifiziert)
Windows
Sie können einen Namen verwenden, der den Namen der Serverinstanz
enthält, der in der Registrierung angezeigt wird. Standardnamen für die
Serverinstanz haben das Format Serverx.
Zum Beispiel: d:\tsm\server1
Im Instanzverzeichnis sind folgende Dateien für die Serverinstanz gespeichert:
v Serveroptionsdatei dsmserv.opt
v Die Serverschlüsseldatenbankdatei cert.kdb und die .arm-Dateien (werden von Clients und anderen Servern zum Importieren der Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet)
v Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG keinen
vollständig qualifizierten Namen angibt
v Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption VOLUMEHISTORY
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
v Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert ist,
wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
v Benutzerexits
v Traceausgabe (wenn nicht vollständig qualifiziert)
Datenbankname
Der Datenbankname lautet für jede Serverinstanz immer TSMDB1. Dieser Name
kann nicht geändert werden.
Servername
Der Servername ist ein interner Name für Tivoli Storage Manager und wird für
Operationen verwendet, bei denen eine Datenübertragung zwischen mehreren Tivoli Storage Manager-Servern auftritt. Beispiele sind die Übertragung zwischen
Servern und die gemeinsame Speicherarchivnutzung.
AIX
Linux
Solaris
Windows
Der Servername wird auch verwendet,
wenn Sie den Server dem Administration Center hinzufügen, sodass er mit dieser
Schnittstelle verwaltet werden kann. Verwenden Sie einen eindeutigen Namen für
jeden Server. Verwenden Sie einen Namen, der die Position oder den Zweck des
Servers angibt, um die Identifikation im Administration Center (oder mit einem
Befehl QUERY SERVER) zu erleichtern.
|
|
|
AIX
Linux
Windows
Der Servername wird auch verwendet, wenn Sie
den Server dem Operations Center hinzufügen, sodass er mit dieser Schnittstelle
verwaltet werden kann. Verwenden Sie einen eindeutigen Namen für jeden Server.
Kapitel 2. Upgrade planen
87
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie einen Namen, der die Position oder den Zweck des Servers angibt,
um die Identifikation im Operations Center (oder mit einem Befehl QUERY SERVER)
zu erleichtern.
|
|
|
Verwenden Sie einen eindeutigen Namen für jeden Server. Verwenden
Sie einen Namen, der die Position oder den Zweck des Servers angibt, um die
Identifikation mit einem Befehl QUERY SERVER zu erleichtern.
HPUX
Wenn Sie den Assistenten verwenden, wird als Standardname der Hostname des
von Ihnen verwendeten Systems vorgeschlagen. Sie können einen anderen, für Ihre
Umgebung aussagekräftigen Namen verwenden. Befinden sich mehrere Server auf
dem System, können Sie bei Verwendung des Assistenten den Standardnamen nur
für einen der Server angeben. Sie müssen einen eindeutigen Namen für jeden Server eingeben.
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
LOHNBUCHHALTUNG
VERTRIEB
Windows
TUCSON_SERVER1
TUCSON_SERVER2
Weitere Informationen zu Servernamen finden Sie im Administratorhandbuch.
Verzeichnisse für Datenbankbereich und Wiederherstellungsprotokoll
Die Verzeichnisse können gemäß den lokalen Vorgaben benannt werden. Sie sollten
Namen verwenden, die die Verzeichnisse mit der Serverinstanz verknüpfen, um
die Identifikation zu erleichtern.
Beispiel für das Archivprotokoll:
AIX
Windows
88
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1_archlog
f:\server1\archlog
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
Sie können das Upgrade für den IBM Tivoli Storage Manager-Server auf demselben oder auf einem neuen System durchführen. Sie können entweder die Medienmethode oder die Netzmethode verwenden, um Daten aus der ursprünglichen Serverdatenbank in die Datenbank des Servers, für den das Upgrade durchgeführt
wird, zu versetzen. Beschreibungen der Szenarios zeigen die Reihenfolge der
Schritte für die verschiedenen Strategien.
Wählen Sie das gewünschte Szenario aus der folgenden Tabelle aus. Die Szenarios
werden in diesem Kapitel in Form einer Übersicht dargestellt, um die Schritte zusammenzufassen, die für jedes einzelne Szenario erforderlich sind. Folgen Sie zur
Ausführung der Prozedur dem Link in der Übersicht über das Szenario zu den detaillierten Anweisungen.
Tabelle 37. Links zu den Übersichten über die Szenarios
Szenario
Position des Servers, für
den das Upgrade durchgeführt wird
Methode zum Versetzen der
Daten
„Szenario 1 für das Upgrade Dasselbe System wie der urdes Servers: dasselbe System, sprüngliche Server
Medienmethode”
Medienmethode
„Szenario 2 für das Upgrade Dasselbe System wie der urdes Servers: dasselbe System, sprüngliche Server
Netzmethode” auf Seite 95
Netzmethode
„Szenario 3 für das Upgrade
des Servers: neues System,
Medienmethode” auf Seite
100
Neues System
Medienmethode
„Szenario 4 für das Upgrade
des Servers: neues System,
Netzmethode” auf Seite 105
Neues System
Netzmethode
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
„Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version
6.3 oder höher” auf Seite 18
Szenario 1 für das Upgrade des Servers: dasselbe System, Medienmethode
In diesem Szenario werden alle Upgrade-Tasks auf demselben System ausgeführt.
Die Datenbank wird auf Medien extrahiert und später in die Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt.
Sie können den Assistenten verwenden oder das Upgrade für den Server manuell
mithilfe der Dienstprogramme durchführen. Der Assistent führt Sie schrittweise
durch das Upgrade eines Servers. Indem Sie den Assistenten verwenden, können
Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex
ist.
89
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
„Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version
6.3 oder höher” auf Seite 18
Zugehörige Tasks:
Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite 113
90
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten durchführen
Upgrade auf Version 6 auf demselben System, Medienmethode
Upgrade mithilfe des Upgradeassistenten
Tasks für die Datenbank
der Version 5
Tasks für die Datenbank
der Version 6
1.
Vorbereitungstasks. Sicherung der
Datenbank der Version 5.
2.
Installation der DSMUPGRDDienstprogramme.
3.
Vorbereitung der Datenbank der Version 5.
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB.
4.
Deinstallation des Server-Codes der Version 5.
5.
Installation des Server-Codes der Version 6.
6.
Erstellung der Verzeichnisse und der
Benutzer-ID für den Server der Version 6.
7.
Start des Upgradeassistenten. Verwendung
des Assistenten zur Konfiguration des Servers
der Version 6 und zur Durchführung des
Upgrades für die Datenbank der Version 5.
8.
Ausführung der Schritte nach der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 1. Szenario 1
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
91
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite
113.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung aus, die die Ausführung einer Datenbanksicherung umfassen.
2. Installieren Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen (DSMUPGRD) auf
dem System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig davon,
ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade mithilfe von
Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Deinstallieren Sie den Server-Code der Version 5. Optional: Führen Sie, bevor
Sie die Installation der Version 6.3 oder höher starten, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
5. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem System.
6. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
7. Starten Sie den Upgradeassistenten, um den neuen Server zu konfigurieren und
das Upgrade für die Datenbank der Version 5 durchzuführen. Führen Sie mithilfe des Assistenten die folgenden Tasks aus:
a. Extrahieren Sie die Datenbank der Version 5 auf externe Medien.
b. Erstellen und formatieren Sie eine leere Datenbank, in die die Daten gestellt
werden sollen.
c. Fügen Sie die Daten von den Medien ein, auf die sie extrahiert wurden.
d. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
8. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung der
Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
92
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
93
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade auf Version 6 auf demselben System, Medienmethode
Upgrade mithilfe der Befehlszeile und mithilfe von Upgradedienstprogrammen
Tasks für die Datenbank der Version 5
1. Vorbereitungstasks.
Sicherung der Datenbank
Tasks für die Datenbank der Version 6
7.
Extraktion der Datenbank der
Version 5 auf externe Medien.
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB.
8.
Erstellung und Formatierung einer leeren
Datenbank der Version 6. Ausführung
von db2icrt und des Dienstprogramms
DSMSERV LOADFORMAT.
der Version 5.
der DSMUPGRD2. Installation
Dienstprogramme.
der Datenbank
3. Vorbereitung
der Version 5. Ausführung
des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB.
9.
4.
Deinstallation des ServerCodes der Version 5.
Installation des Server-
5. Codes der Version 6.
der Verzeichnisse
6. Erstellung
und der Benutzer-ID für den
Server der Version 6.
Einfügung der Daten von Medien in die
neue Datenbank. Ausführung des
Dienstprogramms DSMSERV INSERTDB.
des Systems für
10. Konfiguration
eine Datenbanksicherung.
der Schritte
11. Ausführung
nach der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 2. Szenario 1
94
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite
113.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung aus, die die Ausführung einer Datenbanksicherung umfassen.
2. Installieren Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen (DSMUPGRD) auf
dem System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig davon,
ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade mithilfe von
Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Deinstallieren Sie den Server-Code der Version 5. Optional: Führen Sie, bevor
Sie die Installation der Version 6.3 oder höher starten, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
5. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem System.
6. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein
soll.
7. Extrahieren Sie die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB auf externe Medien.
8. Erstellen und formatieren Sie eine leere Datenbank, in die die Daten gestellt
werden sollen. Die Datenbank wird mit dem Befehl db2icrt erstellt. Die Datenbank wird mit dem Dienstprogramm DSMSERV LOADFORMAT formatiert.
9. Fügen Sie die Daten von den Medien ein, auf die sie extrahiert wurden. Die
Manifestdatei, die im Rahmen des Extraktionsprozesses erstellt wurde, muss
vorhanden sein. Verwenden Sie das Dienstprogramm DSMSERV INSERTDB.
10. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
11. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung
der Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
Szenario 2 für das Upgrade des Servers: dasselbe System, Netzmethode
In diesem Szenario werden alle Upgrade-Tasks auf demselben System ausgeführt.
Die Daten werden gleichzeitig aus der ursprünglichen Serverdatenbank extrahiert
und in die neue Serverdatenbank eingefügt.
Sie können den Assistenten verwenden oder das Upgrade für den Server manuell
mithilfe der Dienstprogramme durchführen. Der Assistent führt Sie schrittweise
durch das Upgrade eines Servers. Indem Sie den Assistenten verwenden, können
Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex
ist.
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
„Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version
6.3 oder höher” auf Seite 18
Zugehörige Tasks:
Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite 161
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
95
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten durchführen
Upgrade auf Version 6 auf demselben System, Netzmethode
Upgrade mithilfe des Upgradeassistenten
Tasks für die Datenbank der Version 5
Tasks für die Datenbank der Version 6
Sicherung der
1. Vorbereitungstasks.
Datenbank der Version 5.
der DSMUPGRD2. Installation
Dienstprogramme.
der Datenbank der Version 5.
3. Vorbereitung
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB.
4. Deinstallation des Server-Codes der Version 5.
5. Installation des Server-Codes der Version 6.
der Verzeichnisse und der
6. Erstellung
Benutzer-ID für den Server der Version 6.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
des Upgradeassistenten. Verwendung
7. Start
des Assistenten zur Konfiguration des Servers
der Version 6 und zur Durchführung des
Upgrades für die Datenbank der Version 5.
8. Ausführung der Schritte nach der Installation.
Abbildung 3. Szenario 2
96
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite
161.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung aus, die die Ausführung einer Datenbanksicherung umfassen.
2. Installieren Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen (DSMUPGRD) auf
dem System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig davon,
ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade mithilfe von
Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Deinstallieren Sie den Server-Code der Version 5. Optional: Führen Sie, bevor
Sie die Installation der Version 6.3 oder höher starten, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
5. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem System.
6. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
7. Starten Sie den Upgradeassistenten, um den neuen Server zu konfigurieren und
das Upgrade für die Datenbank der Version 5 durchzuführen. Führen Sie mithilfe des Assistenten die folgenden Tasks aus:
a. Erstellen und formatieren Sie eine leere Datenbank, in die die Daten gestellt
werden sollen.
b. Versetzen Sie die Daten aus der Datenbank der Version 5 in die Datenbank
der Version 6.3 oder höher.
c. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
8. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung der
Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
97
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
98
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade auf Version 6 auf demselben System, Netzmethode
Upgrade mithilfe der Befehlszeile und mithilfe von Upgradedienstprogrammen
Tasks für die Datenbank der Version 5
1.
Vorbereitungstasks.
Sicherung der Datenbank
der Version 5.
2.
Installation der DSMUPGRDDienstprogramme.
3.
Vorbereitung der Datenbank
der Version 5. Ausführung
des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB.
Tasks für die Datenbank der Version 6
und Formatierung einer leeren
7. Erstellung
Datenbank der Version 6. Ausführung
von db2icrt und des Dienstprogramms
DSMSERV LOADFORMAT.
8.
Start des Einfügeprozesses für den neuen
Server. Ausführung des Dienstprogramms
DSMSERV INSERTDB.
9.
Start des Extraktionsprozesses.
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB.
4.
Deinstallation des ServerCodes der Version 5.
5.
Installation des ServerCodes der Version 6.
des Systems für eine
10. Konfiguration
Datenbanksicherung.
6.
Erstellung der Verzeichnisse
und der Benutzer-ID für den
Server der Version 6.
der Schritte nach
11. Ausführung
der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 4. Szenario 2
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
99
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite
161.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung aus, die die Ausführung einer Datenbanksicherung umfassen.
2. Installieren Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen (DSMUPGRD) auf
dem System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig davon,
ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade mithilfe von
Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Deinstallieren Sie den Server-Code der Version 5. Optional: Führen Sie, bevor
Sie die Installation der Version 6.3 oder höher starten, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
5. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem System.
6. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein
soll.
7. Erstellen und formatieren Sie eine leere Datenbank, in die die Daten gestellt
werden sollen. Die Datenbank wird mit dem Befehl db2icrt erstellt. Die Datenbank wird mit dem Dienstprogramm DSMSERV LOADFORMAT formatiert.
8. Starten Sie den Einfügeprozess für den neuen Server mithilfe des Dienstprogramms DSMSERV INSERTDB.
9. Starten Sie den Prozess zum Extrahieren von Daten aus der Datenbank der
Version 5 mithilfe des Dienstprogramms DSMUPGRD EXTRACTDB.
10. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
11. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung
der Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
Szenario 3 für das Upgrade des Servers: neues System, Medienmethode
In diesem Szenario werden einige Upgrade-Tasks auf dem ursprünglichen System
und einige auf dem neuen System ausgeführt. Die Datenbank wird auf Medien extrahiert und später in die Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt.
Sie können den Assistenten verwenden oder das Upgrade für den Server manuell
mithilfe der Dienstprogramme durchführen. Der Assistent führt Sie schrittweise
durch das Upgrade eines Servers. Indem Sie den Assistenten verwenden, können
Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex
ist.
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
„Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version
6.3 oder höher” auf Seite 18
Zugehörige Tasks:
Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite 207
100
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten durchführen
Upgrade auf Version 6 auf einem neuen System, Medienmethode
Upgrade mithilfe des Upgradeassistenten
3.
Installation des Server-Codes
der Version 6.
4.
Erstellung der Verzeichnisse
und der Benutzer-ID für den
Server der Version 6.
5.
Start des Upgradeassistenten. Verwendung des Assistenten zur Konfiguration des Servers der Version 6
und zur Durchführung des Upgrades
für die Datenbank der Version 5.
6.
Ausführung der Schritte nach
der Installation.
Sicherung der
1. Vorbereitungstasks.
Datenbank der Version 5.
der DSMUPGRD2. Installation
Dienstprogramme auf dem
System der Version 5.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Version 6 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 5. Szenario 3
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite
207.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung auf dem ursprünglichen System aus. Die
Vorbereitung umfasst die Ausführung einer Datenbanksicherung.
2. Installieren Sie das Paket mit den DSMUPGRD-Dienstprogrammen auf dem ursprünglichen System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
101
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
davon, ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade für den
Server manuell mithilfe von Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem neuen System. Optional: Führen Sie, bevor Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher installieren, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen
aus.
4. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
5. Starten Sie den Upgradeassistenten, um den neuen Server zu konfigurieren und
das Upgrade für die Datenbank der Version 5 durchzuführen. Führen Sie mithilfe des Assistenten die folgenden Tasks aus:
a. Bereiten Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version 5
vor.
b. Extrahieren Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version
5 auf externe Medien.
c. Erstellen und formatieren Sie auf dem neuen System eine leere Datenbank,
in die die Daten gestellt werden sollen.
d. Fügen Sie auf dem neuen System die Daten von den Medien ein, auf die sie
extrahiert wurden.
e. Konfigurieren Sie das neue System für die Datenbanksicherung.
6. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung der
Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
102
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
103
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade auf Version 6 auf einem neuen System, Medienmethode
Upgrade mithilfe der Befehlszeile und mithilfe von Upgradedienstprogrammen
Sicherung der
1. Vorbereitungstasks.
Datenbank der Version 5.
5. Installation des Server-Codes der Version 6.
der Verzeichnisse und der
6. Erstellung
Benutzer-ID für den Server der Version 6.
der DSMUPGRD2. Installation
Dienstprogramme auf dem
System der Version 5.
der Datenbank der Version 5.
3. Vorbereitung
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD PREPAREDB.
der Datenbank der
4. Extraktion
Version 5 auf externe Medien.
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB.
und Formatierung einer
7. Erstellung
leeren Datenbank. Ausführung von
db2icrt und des Dienstprogramms
DSMSERV LOADFORMAT.
8. Einfügung der Daten von Medien in die
neue Datenbank. Ausführung des
Dienstprogramms DSMSERV INSERTDB.
des Systems für eine
9. Konfiguration
Datenbanksicherung.
der Schritte nach
10. Ausführung
der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Version 6 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 6. Szenario 3
104
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite
207.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung auf dem ursprünglichen System aus.
Die Vorbereitung umfasst die Ausführung einer Datenbanksicherung.
2. Installieren Sie das Paket mit den DSMUPGRD-Dienstprogrammen auf dem ursprünglichen System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig
davon, ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade für den
Server manuell mithilfe von Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Extrahieren Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version 5
mithilfe des Dienstprogramms DSMUPGRD EXTRACTDB auf externe Medien.
5. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem neuen
System. Optional: Führen Sie, bevor Sie den Server-Code der Version 6.3 oder
höher installieren, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
6. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein
soll.
7. Erstellen und formatieren Sie auf dem neuen System eine leere Datenbank, in
die die Daten gestellt werden sollen. Die Datenbank wird mit dem Befehl
db2icrt erstellt. Die Datenbank wird mit dem Dienstprogramm DSMSERV
LOADFORMAT formatiert.
8. Fügen Sie auf dem neuen System die Daten von den Medien ein, auf die sie
extrahiert wurden. Die Manifestdatei, die im Rahmen des Extraktionsprozesses
erstellt wurde, muss vorhanden sein. Verwenden Sie das Dienstprogramm
DSMSERV INSERTDB.
9. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
10. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung
der Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
Szenario 4 für das Upgrade des Servers: neues System, Netzmethode
In diesem Szenario werden einige Upgrade-Tasks auf dem ursprünglichen System
und einige auf dem neuen System ausgeführt. Die Daten werden aus der ursprünglichen Serverdatenbank extrahiert und über die Netzverbindung gesendet,
um in die neue Serverdatenbank eingefügt zu werden.
Sie können den Assistenten verwenden oder das Upgrade für den Server manuell
mithilfe der Dienstprogramme durchführen. Der Assistent führt Sie schrittweise
durch das Upgrade eines Servers. Indem Sie den Assistenten verwenden, können
Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex
ist.
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
105
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„Vergleich der Durchführung eines Upgrades auf einem vorhandenen System und
einem neuen System” auf Seite 15
„Vergleich der Methoden zum Versetzen von Daten in die Datenbank der Version
6.3 oder höher” auf Seite 18
Zugehörige Tasks:
Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261
106
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für den Server mithilfe des Assistenten durchführen
Upgrade auf Version 6 auf einem neuen System, Netzmethode
Upgrade mithilfe des Upgradeassistenten
des Server-Codes
3. Installation
der Version 6.
der Verzeichnisse
4. Erstellung
und der Benutzer-ID für den
Sicherung der
1. Vorbereitungstasks.
Datenbank der Version 5.
Server der Version 6.
des Upgradeassistenten. Ver5. Start
wendung des Assistenten zur Konder DSMUPGRD2. Installation
Dienstprogramme auf dem
System der Version 5.
figuration des Servers der Version 6
und zur Durchführung des Upgrades
für die Datenbank der Version 5.
Ausführung der Schritte nach
6. der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Version 6 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 7. Szenario 4
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261.
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung auf dem ursprünglichen System aus. Die
Vorbereitung umfasst die Ausführung einer Datenbanksicherung.
2. Installieren Sie das Paket mit den DSMUPGRD-Dienstprogrammen auf dem ursprünglichen System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig
davon, ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade für den
Server manuell mithilfe von Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
107
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
3. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem neuen System. Optional: Führen Sie, bevor Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher installieren, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen
aus.
4. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
5. Starten Sie den Upgradeassistenten, um den neuen Server zu konfigurieren und
das Upgrade für die Datenbank der Version 5 durchzuführen. Führen Sie mithilfe des Assistenten die folgenden Tasks aus:
a. Bereiten Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version 5
vor.
b. Erstellen und formatieren Sie auf dem neuen System eine leere Datenbank,
in die die Daten gestellt werden sollen.
c. Versetzen Sie die Daten aus der Datenbank der Version 5 in die Datenbank
der Version 6.3 oder höher.
d. Konfigurieren Sie das neue System für die Datenbanksicherung.
6. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung der
Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
108
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
109
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade auf Version 6 auf einem neuen System, Netzmethode
Upgrade mithilfe der Befehlszeile und mithilfe von Upgradedienstprogrammen
4. Installation des Server-Codes der Version 6.
Sicherung der
1. Vorbereitungstasks.
Datenbank der Version 5.
der Verzeichnisse und der
5. Erstellung
Benutzer-ID für den Server der Version 6.
Installation der DSMUPGRD-
auf dem
2. Dienstprogramme
System der Version 5.
der Datenbank der Version 5.
3. Vorbereitung
Ausführung des Dienstprogramms
und Formatierung einer
6.
5. Erstellung
leeren Datenbank. Ausführung von
db2icrt und des Dienstprogramms
DSMSERV LOADFORMAT.
DSMUPGRD PREPAREDB.
des Einfügeprozesses für den neuen
7. Start
Server. Ausführung des Dienstprogramms
DSMSERV INSERTDB.
8.
Start des Extraktionsprozesses.
Ausführung des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB.
des Systems für
9. Konfiguration
eine Datenbanksicherung.
Ausführung der Schritte nach
10. der Installation.
Version 5 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Version 6 des
Tivoli Storage
Manager-Servers
Abbildung 8. Szenario 4
Die folgenden Schritte sind eine Zusammenfassung der Vorgehensweise für dieses
Szenario. Entspricht dieses Szenario Ihrer Umgebung, lesen Sie die Details zur Vorgehensweise in Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261.
110
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
1. Führen Sie alle Tasks zur Vorbereitung auf dem ursprünglichen System aus.
Die Vorbereitung umfasst die Ausführung einer Datenbanksicherung.
2. Installieren Sie das Paket mit den DSMUPGRD-Dienstprogrammen auf dem ursprünglichen System. Das Paket mit den Dienstprogrammen muss unabhängig
davon, ob Sie den Upgradeassistenten verwenden oder das Upgrade für den
Server manuell mithilfe von Dienstprogrammen durchführen, installiert werden.
3. Bereiten Sie auf dem ursprünglichen System die Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB vor.
4. Installieren Sie den Server-Code der Version 6.3 oder höher auf dem neuen
System. Optional: Führen Sie, bevor Sie den Server-Code der Version 6.3 oder
höher installieren, das Programm zur Prüfung von Installationsvoraussetzungen aus.
5. Erstellen Sie die Verzeichnisse für die Datenbank und die Protokolle der Version 6.3 oder höher sowie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein
soll.
6. Erstellen und formatieren Sie auf dem neuen System eine leere Datenbank, in
die die Daten gestellt werden sollen. Die Datenbank wird mit dem Befehl
db2icrt erstellt. Die Datenbank wird mit dem Dienstprogramm DSMSERV
LOADFORMAT formatiert.
7. Starten Sie auf dem neuen System den Einfügeprozess für den neuen Server.
Verwenden Sie das Dienstprogramm DSMSERV INSERTDB.
8. Starten Sie auf dem ursprünglichen System den Prozess zum Extrahieren von
Daten aus der Datenbank der Version 5 mithilfe des Dienstprogramms
DSMUPGRD EXTRACTDB.
9. Konfigurieren Sie das System für die Datenbanksicherung.
10. Führen Sie die Tasks nach der Installation aus, einschließlich der Sicherung
der Datenbank und der Überprüfung des Datenbankinhalts.
Kapitel 3. Übersicht über Upgradeszenarios
111
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
112
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
Verwenden Sie diese Prozedur, wenn Sie das Upgrade für den IBM Tivoli Storage
Manager-Server auf demselben System durchführen, auf dem sich der Server der
Version 5 befindet, und wenn Sie die Daten mithilfe der Medienmethode versetzen.
Die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für den Server umfasst die folgenden Tasks:
1. „Szenario 1: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 114
2. „Szenario 1: Upgradedienstprogramme installieren” auf Seite 124
3. „Szenario 1: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten” auf Seite 132
4. „Szenario 1: Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder
höher deinstallieren” auf Seite 133
5. „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 135
6. „Szenario 1: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 141
7. Upgrade für den Server mithilfe einer der folgenden Methoden durchführen:
v „Szenario 1: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 145
v „Szenario 1: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 147
8. Die folgenden Tasks werden im Anschluss an das Upgrade ausgeführt:
a. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen” auf Seite 379
b. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
c. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
d. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
e. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
f. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern”
auf Seite 387
g. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite
388
h. „Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
i. „Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
j. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite
391
k. „GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
113
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Bereiten Sie das Upgrade vor, indem Sie die Voraussetzungen überprüfen, den erforderlichen Speicherbereich vorbereiten, den Server sichern und bestimmte Servereinstellungen ändern.
Gehen Sie bei der Ausführung der Schritte zur Vorbereitung mit Bedacht vor, um
Ihren Server und seine Daten zu schützen.
Wichtig: Es ist möglich, dass Bedingungen nach dem Abschluss des Upgrades auf
Version 6.3 oder höher vorübergehend die Zurücksetzung auf die vorherige Version des Servers erfordern. Die erfolgreiche Zurücksetzung auf die vorherige Version
des Servers ist nur möglich, wenn Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben. Lesen Sie zur Erläuterung, warum die Ausführung aller Schritte zur Vorbereitung unerlässlich ist, die Informationen zur Vorgehensweise beim Zurücksetzen
eines Servers, für den ein Upgrade durchgeführt wurde, auf die vorherige Version.
Um Vorbereitungen für das Upgrade zu treffen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. „Szenario 1: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen”
2. „Szenario 1: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 118
3. „Szenario 1: Server vor dem Upgrade ändern” auf Seite 120
4. „Szenario 1: Sitzungen inaktivieren” auf Seite 121
5. „Szenario 1: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern” auf Seite 121
6. „Szenario 1: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen” auf Seite 122
7. „Szenario 1: Konfigurationsdaten sichern” auf Seite 122
8. „Szenario 1: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen” auf Seite 123
9. „Szenario 1: Server vor der Installation des Upgrades stoppen” auf Seite 124
Zugehörige Tasks:
„Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404
Szenario 1: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Überprüfen Sie Ihr System auf Voraussetzungen für den Server.
Einschränkung: Wenn Sie das Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server auf
demselben System durchführen, muss das System sowohl die Mindestvoraussetzungen für die Server der Version 5 als auch für die Server der Version 6.3 oder
höher erfüllen.
1. Stellen Sie sicher, dass der Server, für den die Durchführung eines Upgrades
geplant ist, Version 5.3.6 oder höher hat und für den Server der neueste vorläufige Fix installiert wurde. Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche
Probleme zu verhindern, ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den
Server der Version 5 auf die neueste verfügbare Stufe und die Installation des
neuesten vorläufigen Fixes für diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade
bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste Server-Fixpack und den neuesten
vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie die FTP-Download-Site unter ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
auf. Lokalisieren Sie dann die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
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114
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem sich der Server der Version 5 befindet, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Lesen Sie die Informationen unter
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5,
für das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20, um zu bestimmen, ob Sie
Ihr System aktualisieren müssen, bevor Sie fortfahren.
3. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem der Server der Version 6.3 oder höher installiert werden soll, die Voraussetzungen für den Betriebssystemtyp und
die Betriebssystemversion erfüllt. Die neuesten Informationen zu Systemvoraussetzungen finden Sie auf der Website Tivoli Storage Manager Supported Operating Systems (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309).Sie können die Installationsumgebung jetzt manuell überprüfen. Sie können auch warten, bis die Installationsdateien extrahiert wurden, und dann das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, mit dem die Systemumgebung automatisch überprüft wird. Weitere
Informationen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen
ausführen” auf Seite 45.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar.
Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem
z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der
Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z
migrieren”, auf Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter
einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in
Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden,
werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den
das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt,
kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 38. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen. Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder
höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe
die folgende Tabelle).
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
115
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 39. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
Linux on System z
116
Linux on System z
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 39. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
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Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Kommentare
Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
z/OS
AIX oder Linux on System z
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
4. Stellen Sie sicher, dass der Systemspeicher die Servervoraussetzungen erfüllt.
Planen Sie, mehrere Instanzen des Servers der Version 6.3 oder höher auf dem
System auszuführen, ist für jede Instanz der für einen einzelnen Server aufge-
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
117
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
führte Speicher erforderlich. Multiplizieren Sie den Speicher für einen einzelnen
Server mit der für das System geplanten Anzahl Instanzen.
Spezielle Informationen zu Anforderungen in Bezug auf den Speicherbedarf
enthält der Abschnitt für Ihr Betriebssystem:
Tabelle 40. Speicherbedarf für das System der Version 6.3 oder höher
Betriebssystem
Speicherbedarf
AIX
„Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen”
auf Seite 26
HPUX
HP-UX
„Servervoraussetzungen auf
HP-UX-Systemen” auf Seite 28
Linux
Linux
„Servervoraussetzungen auf
Linux-Systemen” auf Seite 30
Solaris
Solaris
„Servervoraussetzungen auf
Solaris-Systemen” auf Seite 38
Windows
„Servervoraussetzungen auf Microsoft
Windows-Systemen” auf Seite 40
AIX
Windows
5. Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Plattenspeicher für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle verfügt. Überprüfen Sie die Planungsinformationen auf Voraussetzungen und Anleitungen.
Sie können eine von zwei Methoden verwenden:
v Stellen Sie sicher, dass das System über genügend Plattenspeicher zum Speichern der Datenbank und der Wiederherstellungsprotokolle für den Server
der Version 5 und den Server der Version 6.3 oder höher verfügt.
v Nachdem Sie die Datenbank der Version 5 gesichert und die Daten auf Medien extrahiert haben, rekonfigurieren Sie das für den Datenbankspeicher verwendete Plattensubsystem. Fügen Sie dann die Daten von den Medien in die
neue Datenbank ein. Sie müssen diese Methode verwenden, wenn nicht genügend Plattenspeicherplatz für beide Server vorhanden ist.
Wenn Sie neue Hardware für den Server hinzufügen, wie beispielsweise neuen
Plattenspeicher für die Datenbank, stellen Sie sicher, dass die Hardware installiert wurde und aktiv ist.
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 20
Szenario 1: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
Legen Sie den für den Upgradeprozess erforderlichen Speicherbereich und Speichertyp fest, bevor Sie den Prozess starten.
1. Stellen Sie sicher, dass das System über den im Planungsschritt geschätzten
Speicherbereich verfügt. Verwenden Sie das mit Ihren Angaben ausgefüllte Arbeitsblatt zur Planung. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für
den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
2. Stellen Sie sicher, dass ausreichend Speicherbereich zum Speichern der Datenbank und der Manifestdatei, die vom Extraktionsprozess erstellt wird, verfügbar ist.
a. Identifizieren Sie die Einheitenklasse, in die die ursprüngliche Datenbank
extrahiert werden soll. Die Definition muss nicht nur in der Einheitenkonfi-
118
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
gurationsdatei, sondern auch in der Serverdatenbank vorhanden sein. Zeigen Sie Informationen zu Einheitenklassen an, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:
query devclass format=detailed
Die Einheitenklasse muss eine sequenzielle Einheitenklasse sein, für die Datenträger oder Speicherbereich verfügbar sind/ist. Definieren Sie, falls erforderlich, eine neue Einheitenklasse. Der Typ der Einheitenklasse darf nicht
NAS oder CENTERA sein.
Wichtig: Sie müssen jetzt bestätigen, dass die in der Serverdatenbank für
die Einheitenklasse vorhandene Definition korrekt ist. Nachdem Sie die Datenbank für das Upgrade vorbereitet haben (durch Ausführung der Phase
Datenbank vorbereiten im Upgradeassistenten oder durch Verwendung des
Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB), können Sie diese Einheitenklassendefinition nicht mehr aktualisieren. Überprüfen Sie beispielsweise den Pfad
auf eine Einheitenklasse FILE. Hatten Sie den ursprünglichen Server zum
Extrahieren der Daten auf ein anderes System kopiert, lautet der Pfad auf
dem aktuellen System möglicherweise anders.
b. Stellen Sie sicher, dass die ausgewählte Einheitenklasse über Speicherbereich
oder Datenträger verfügt. Der erforderliche Speicherbereich entspricht in
etwa der aktuellen Größe der ursprünglichen Datenbank.
Wenn die Einheitenklasse beispielsweise FILE lautet, stellen Sie sicher, dass
im Verzeichnis genügend Speicherbereich für Ihre Umgebung verfügbar ist.
Wenn die Einheitenklasse TAPE lautet, stellen Sie sicher, dass genügend Arbeitsdatenträger für Ihre Umgebung verfügbar sind.
Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID, die Sie für den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, erstellen, über die Zugriffsberechtigung für die Position der extrahierten Daten verfügt.
c. Stellen Sie sicher, dass die Zugriffsberechtigungen für die geplante Speicherposition der Manifestdatei korrekt sind.
Die Benutzer-ID, die die Dienstprogramme zum Vorbereiten der Datenbank
und zum Extrahieren der Daten (DSMUPGRD PREPAREDB und DSMUPGRD EXTRACTDB) ausführen wird, muss Schreibzugriff auf diese Datei haben. Dies ist
in der Regel die Rootbenutzer-ID.
Wenn die Daten später in die Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt werden, muss die Instanzbenutzer-ID, die für den Server, für den das
Upgrade durchgeführt wird, verwendet wird, Zugriffsberechtigung für die
Manifestdatei haben.
Die Manifestdatei ist in der Regel kleiner als 1 Kilobyte.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
119
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Server vor dem Upgrade ändern
Auf dem Server muss ein Befehl ausgeführt werden, um einen bestimmten Typ
von Fehler während des Upgradeprozesses zu verhindern. Einige Änderungen an
standardmäßigen Servereinstellungen können als Vorbereitung auf das Upgrade
hilfreich sein.
1. Geben Sie in einer Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile den folgenden Befehl ein:
convert ussfilespace
Mit diesem Befehl wird ein Fehler behoben, der möglicherweise in älteren Tivoli Storage Manager-Datenbanken vorhanden ist. Ist der Fehler in Ihrer Datenbank nicht vorhanden, wird der Befehl ausgeführt und es wird möglicherweise
der Fehler ANR2034E angezeigt. Dieser Fehler kann ignoriert werden. Weitere
Informationen enthält der technische Hinweis 1408895 (http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21408895). Ist der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden, kann die Ausführung des Befehls einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig: Überspringen Sie diesen Schritt nicht! Wenn der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden ist und Sie diesen Befehl jetzt nicht ausführen, schlägt die Ausführung des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB fehl. Sie müssen dann den
Server der Version 5 erneut starten und den Befehl CONVERT USSFILESPACE ausführen, bevor Sie den Upgradeprozess fortsetzen.
2. Lesen Sie die Schritte für die Zurücksetzung auf eine frühere Version des Servers im Abschnitt „Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3
oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404.
Wenn Sie nach der Durchführung des Upgrades auf Version 6.3 oder höher eine
Zurücksetzung auf die frühere Version ausführen müssen, erzielen Sie bessere
Ergebnisse, wenn Sie die Schritte verstehen und bereits jetzt entsprechende
Maßnahmen ergreifen.
3. Passen Sie die Einstellungen auf Ihrem Server und Ihren Clients wie folgt an.
Diese Anpassungen sind erforderlich, damit nach der Durchführung des Upgrades im Falle eines Fehlers die Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server
möglich ist.
a. Setzen Sie für jeden Speicherpool mit sequenziellem Zugriff den Parameter
REUSEDELAY auf die Anzahl Tage, für die eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server, falls erforderlich, möglich sein soll.
Soll beispielsweise für bis zu 30 Tage nach der Durchführung des Upgrades
auf Version 6.3 oder höher eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server möglich sein, setzen Sie den Parameter REUSEDELAY auf 31 Tage. Geben
Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Speicherpool_mit_sequenziellem_Zugriff reusedelay=31
b. Setzen Sie für jeden Kopienspeicherpool den Parameter RECLAIM auf 100 (d.
h. 100 %). Geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Kopienspeicherpool reclaim=100
c. Wenn Sie Datenbanksicherungen normalerweise mit einem Befehl DELETE
VOLHISTORY löschen, stellen Sie sicher, dass mit dem Befehl Datenbanksicherungen nicht zu häufig gelöscht werden. Das Intervall zwischen Sicherungen sollte mindestens einen Zeitraum mit derselben Anzahl Tage angeben
wie der, der mit dem Parameter REUSEDELAY für Speicherpools mit sequenziellem Zugriff definiert wird. Um beispielsweise Datenbanksicherungen alle
45 Tage zu löschen, geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
delete volhist type=dbbackup todate=-45
120
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
d. Stellen Sie für wichtige Clients, die den Server verwenden, sicher, dass der
Wert für die Clientoption schedlogretention einen ausreichend langen Aufbewahrungszeitraum für das Clientplanungsprotokoll definiert. Aktualisieren Sie die Option für Clients, falls erforderlich.
Die Einträge im Clientplanungsprotokoll können nützlich sein, wenn eine
Zurücksetzung des Servers auf die ursprüngliche Version erforderlich wird.
Ist der Aufbewahrungszeitraum für das Planungsprotokoll zu kurz, werden
Informationen im Planungsprotokoll möglicherweise zu früh gelöscht.
Um beispielsweise das Protokoll alle 45 Tage zu bereinigen und die Protokolleinträge zu sichern, fügen Sie die folgende Option hinzu:
schedlogretention 45 S
Fügen Sie die Option in einer Serverzeilengruppe der Datei dsm.sys hinzu.
AIX
Windows
HPUX
Linux
Solaris
Fügen Sie die Option der Clientoptionsdatei dsm.opt hinzu.
Szenario 1: Sitzungen inaktivieren
Verhindern Sie in Vorbereitung auf das Upgrade Aktivität auf dem Server, indem
Sie neue Sitzungen inaktivieren. Brechen Sie alle vorhandenen Sitzungen ab.
Bei den Befehlen in der folgenden Prozedur handelt es sich um Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehle.
1. Verhindern Sie für alle Clients, Speicheragenten und andere Server das Starten
neuer Sitzungen mit dem Server. Verwenden Sie die folgenden Befehle:
disable sessions client
disable sessions server
2. Verhindern Sie Verwaltungsaktivität von allen anderen Benutzer-IDs außer der
Administrator-ID, die zum Ausführen der Vorbereitungen für das Upgrade verwendet wird. Sperren Sie, falls erforderlich, andere Administrator-IDs:
lock admin Administratorname
3. Überprüfen Sie, ob Sitzungen vorhanden sind, und teilen Sie den Benutzern
mit, dass der Server gestoppt werden soll. Um auf vorhandene Sitzungen zu
prüfen, verwenden Sie den folgenden Befehl:
query session
4. Brechen Sie Sitzungen, die noch aktiv sind, ab. Verwenden Sie den folgenden
Befehl:
cancel session all
Szenario 1: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
Unmittelbar vor der Durchführung des Upgrades für den Server müssen Sie primäre Speicherpools in Kopienspeicherpools sichern und eine Datenbankgesamtsicherung ausführen.
Sichern Sie Speicherpools und die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlen:
1. Sichern Sie primäre Speicherpools mit dem Befehl BACKUP STGPOOL in Kopienspeicherpools:
backup stgpool primärer_Pool Kopienspeicherpool
Dabei gibt primärer_Pool den primären Speicherpool und Kopienspeicherpool den
Kopienspeicherpool an. Hatten Sie regelmäßig Sicherungen der Speicherpools
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
121
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ausgeführt, werden mit diesem Schritt nur die Daten gesichert, die den primären Speicherpools seit ihrer letzten Sicherung hinzugefügt wurden.
2. Sichern Sie die Datenbank. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung einer
Momentaufnahmesicherung. Eine Momentaufnahmesicherung ist eine Datenbankgesamtsicherung, die keine geplanten Datenbanksicherungen unterbricht.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=Name_der_Einheitenklasse
Die angegebene Einheitenklasse muss vorhanden sein und es müssen Datenträger für sie verfügbar sein. Um beispielsweise eine Momentaufnahmesicherung
Ihrer Datenbank in die Einheitenklasse TAPECLASS unter Verwendung von
Arbeitsdatenträgern auszuführen, geben Sie Folgendes ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=tapeclass
Sollen statt Arbeitsdatenträgern bestimmte Datenträger verwendet werden, geben Sie die Datenträgernamen in dem Befehl an.
Tipp: Gegebenenfalls sollten Sie als Schutz vor einem Datenträgerausfall zwei
Kopien der Sicherung erstellen. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor Ort verfügbar ist. Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor Ort vorhanden ist.
Szenario 1: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Um sicherzustellen, dass Lizenzinformationen während des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen.
Die NODELOCK-Datei enthält die Lizenzinformationen der vorherigen Tivoli Storage
Manager-Installation. Um sicherzustellen, dass die Lizenzinformationen während
des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen
oder umbenennen, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Diese Lizenzinformationen werden durch neue Lizenzinformationen ersetzt, nachdem das r abgeschlossen
ist. Die NODELOCK-Datei ist im Serverinstanzverzeichnis gespeichert.
Szenario 1: Konfigurationsdaten sichern
Bevor Sie die neue Version installieren, müssen Sie kritische Dateien und Daten für
den Server sichern. Bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf, d. h. speichern Sie die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade durchgeführt
wird, sondern auf einem anderen System oder speichern Sie die Dateien auf Offlinedatenträgern, wie z. B. einer CD. Die Dateien sind nach Abschluss der Installation der neuen Softwareversion erforderlich. Sie benötigen diese Dateien auch,
wenn nach der Durchführung des Upgrades eine Zurücksetzung auf die frühere
Version erfolgen muss.
1. Sichern Sie Einheitenkonfigurationsdaten mithilfe des Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehls:
backup devconfig filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden sollen.
2. Sichern Sie Datenträgerprotokolldaten mithilfe des Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehls:
backup volhistory filenames=Dateiname
122
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Datenträgerprotokolldaten gespeichert
werden sollen. Stellen Sie sicher, dass das Datenträgerprotokoll Informationen
zu der Datenbanksicherung umfasst, die Sie in den vorhergehenden Schritten
ausgeführt haben. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein:
query volhistory type=dbsnapshot
Überprüfen Sie die Ausgabe der Abfrage, um sicherzustellen, dass die Zeitmarke für die Datenbanksicherung mit der tatsächlichen Zeit der Sicherung übereinstimmt.
3. Speichern Sie Kopien der folgenden Dateien, die sich im Serverinstanzverzeichnis befinden:
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
v dsmserv.dsk
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Suchen Sie im Serverinstanzverzeichnis nach der Abrechnungsprotokolldatei
dsmaccnt.log. Wenn die Datei vorhanden ist, speichern Sie eine Kopie der Datei.
5. Sichern Sie alle Scripts, die zur Ausführung der täglichen Verwaltung für den
Server verwendet wurden. Überprüfen Sie die Scripts auf Änderungen, die
nach der Durchführung des Upgrades erforderlich sind.
6. Speichern Sie die Einheitenkonfigurationsdatei, die Protokolldatei für Datenträger, die Serveroptionsdatei und die anderen Dateien an einer sicheren Position.
Stellen Sie sicher, dass die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade
durchgeführt wird, sondern auf einem anderen System oder auf Offlinedatenträgern gespeichert werden.
Szenario 1: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Erstellen Sie eine Zusammenfassung des Inhalts der ursprünglichen Datenbank.
Nach der Durchführung des Upgrades können Sie dieselben Befehle verwenden,
um die Ergebnisse abzugleichen und sicherzustellen, dass der Datenbankinhalt
korrekt ist.
Führen Sie Befehle aus, die eine Zusammenfassung der Informationen zum Datenbankinhalt liefern. Geben Sie beispielsweise Befehle ein, die eine Zusammenfassung der Dateibereiche liefern, die geschützt werden, und speichern Sie die Ergebnisse. Eine Liste der Befehle finden Sie in „Musterbefehle zur Überprüfung des
Datenbankupgrades” auf Seite 624.
Zugehörige Verweise:
„Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades” auf Seite 624
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
123
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Server vor der Installation des Upgrades stoppen
Stoppen Sie alle Serverprozesse und entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Stoppen Sie dann den Server.
Um den Server vor der Installation des Upgrades zu stoppen, verwenden Sie Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsbefehle:
1. Bestimmen Sie, ob Serverprozesse aktiv sind. Brechen Sie die Prozesse entweder ab oder ermöglichen Sie deren vollständige Ausführung. Verwenden Sie die
folgenden Befehle:
query process
cancel process Prozessnummer
Warten Sie, bis die Prozesse gestoppt wurden. Bei manchen Prozessen, wie z. B.
der Speicherpoolmigration, kann es einige Zeit dauern, bis sie gestoppt werden.
Weitere Informationen zum Abfragen und Abbrechen von Prozessen finden Sie
in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY PROCESS und CANCEL PROCESS im
Referenzhandbuch für Administratoren.
2. Bestimmen Sie, nachdem alle Sitzungen und Prozesse gestoppt wurden, ob
Bänder eingelegt sind. Entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Verwenden Sie
die folgenden Befehle:
query mount
dismount volume Datenträgername
Weitere Informationen zum Entladen von Bändern finden Sie in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY MOUNT und DISMOUNT VOLUME im Referenzhandbuch für
Administratoren.
3. Stoppen Sie den Server. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
halt
Szenario 1: Upgradedienstprogramme installieren
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren. Das Installationspaket für die Dienstprogramme muss von einer Website heruntergeladen
werden.
Die bevorzugte Methode ist das Installieren der neuesten Version der Upgradedienstprogramme. Weitere Informationen zur Auswahl der Version finden Sie in
„Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen”
auf Seite 44.
|
|
|
|
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
124
v
AIX
„Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren”
auf Seite 125
v
„Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren” auf Seite 126
v
Linux
„Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen
installieren” auf Seite 128
v
„Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen
installieren” auf Seite 129
v
Windows
„Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren” auf Seite 131
HPUX
Solaris
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren
AIX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems
angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie
von diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für
5.5.x.x muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets
hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-AIX.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Stellen Sie sicher, dass auf dem System die folgenden Dateigruppen installiert
sind:
xlC.rte 8.0.0.5 oder höher
gsksa.rte 7.0.4.11
Mithilfe der folgenden Befehle können Sie überprüfen, ob diese Dateigruppen
vorhanden sind:
lslpp -L xlC.rte
lslpp -L gsksa.rte
Falls erforderlich, können Sie die Dateigruppe gsksa.rte aus jedem der regulären Wartungspakete der Version 5.5 für den AIX-Server abrufen. Die Wartungspakete sind auf der FTP-Download-Site verfügbar: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
v5r5/AIX/
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen.
Wenn Sie ein Sprachenpaket heruntergeladen hatten, extrahieren Sie auch den
Inhalt dieses Pakets.
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
125
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Greifen Sie auf System Management Interface Tool (SMIT) zu.
a. Geben Sie smitty install_update ein.
b. Wählen Sie Software installieren und aktualisieren > Verfügbare Software installieren und aktualisieren aus.
7. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus. Geben Sie die Verzeichnisposition des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System an.
8. Wählen Sie Zu installierende Software aus. Drücken Sie die Taste F4 oder die
Abbruchtaste+4 (Esc+4), um die Liste der verfügbaren Dateigruppen in dem
Verzeichnis aufzurufen.
9. Wählen Sie die Dateigruppen für die Upgradedienstprogramme, den Einheitentreiber und wahlweise das Sprachenpaket aus. Die Dateigruppe für die Upgradedienstprogramme hat den Namen tivoli.tsmupg.server. Optionale
Sprachenpakete umfassen Nachrichten für andere Sprachen als amerikanisches
Englisch.
10. Setzen Sie Software-Updates festschreiben auf Ja. Drücken Sie die Taste F4
oder die Abbruchtaste+4 (Esc+4).
11. Setzen Sie Ersetzte Dateien speichern auf Nein.
12. Stellen Sie sicher, dass die Standardeinstellungen für die Optionen in dem
Fenster für alle ausgewählten Dateigruppen Erfolg angeben.
13. Drücken Sie die Eingabetaste und beantworten Sie die Frage Sind Sie sicher?, indem Sie erneut die Eingabetaste drücken. Die Installation beginnt.
14. Verlassen Sie das Programm SMIT, wenn die Installation abgeschlossen ist.
15. Optional: Wenn Sie ein Sprachenpaket installiert hatten, stellen Sie sicher, dass
die länderspezifische Umgebungsvariable für dessen Verwendung definiert ist.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert haben, entspricht der Ländereinstellung.
16. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario
1: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 130 fort.
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren
HPUX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
126
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
gzip -dc Paketname.tar.gz | tar -xvf -
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-s), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets.
gzip -d Paketname.img.gz
b. Installieren Sie das Paket. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM/Paketname.img Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
127
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 1:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 130 fort.
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren
Linux
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Öffnen Sie das Verzeichnis für Ihr Betriebssystem und laden Sie das Paket
herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.bz2
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, die folgenden Befehle ein:
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht, z. B. x86_64.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
rpm -ivh Paketname.rpm
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache.
rpm -ivh Paketname.rpm
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
128
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 1:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 130 fort.
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren
Solaris
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.Z
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das das Paket mit den Upgradedienstprogrammen heruntergeladen wurde.
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
uncompress -c Paketname.tar.Z | tar -xvf -
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
129
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
pkgadd -d . /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
7. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
uncompress Paketname.pkg.Z
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache. Verwenden Sie das
Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben Sie den
folgenden Befehl ein:
pkgadd -d /tmp/TSM Paketname.pkg Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
8. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 1:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” fort.
Szenario 1: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen
definieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Nach der Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen müssen Sie
Umgebungsvariablen in der Shell definieren, von der aus die Dienstprogramme
ausgeführt werden sollen. Eine Umgebungsvariable beschreibt die Betriebsumgebung eines Prozesses, wie z. B. das Ausgangsverzeichnis oder das verwendete Terminal.
Die Variable DSMSERV_DIR gibt die Installationsposition der Upgradedienstprogramme an. Die Standardposition ist das folgende Verzeichnis:
AIX
/usr/tivoli/tsm/upgrade/bin
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin
130
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie den entsprechenden Befehl für Ihr System, um die Umgebungsvariable zur Ausführung der Dienstprogramme zu definieren. Wenn die Shell zur kshoder bash-Familie gehört, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Variable
DSMSERV_DIR zu definieren:
export DSMSERV_DIR=Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Wenn Ihre Shell zur csh-Familie gehört, verwenden Sie den folgenden Befehl:
setenv DSMSERV_DIR Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Dabei ist Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme das Verzeichnis, in dem die Upgradedienstprogramme installiert sind.
Fahren Sie nach dem Definieren der Umgebungsvariablen mit „Szenario 1: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite 132 fort.
Szenario 1: Upgradedienstprogramme auf Microsoft WindowsSystemen installieren
Windows
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/WIN auf.
b. Öffnen Sie das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x muss mit der
Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket aus und laden Sie es an eine geeignete Position auf
dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Windows.exe
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, installieren Sie das für Ihre Installation erforderliche Sprachenpaket.
2. Melden Sie sich mit einer Administrator-ID an.
3. Führen Sie das ausführbare Paket für die Upgradedienstprogramme aus.
Die Standardposition für die Installation der Dienstprogramme ist von der Position abhängig, an der der Server der Version 5 zuletzt installiert wurde. Wurde
der Server der Version 5 beispielsweise in dem Standardpfad
C:\Programme\Tivoli\TSM\server installiert, werden die Upgradedienstprogramme in C:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade installiert.
Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 1: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite 132
fort.
Tipp: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme verwenden, wenn mehrere Server
auf dem System aktiv sind, müssen Sie mit der Option -k den Namen des Windows-Registrierungsschlüssels angeben, aus dem Informationen zu dem Server, für
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
131
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
den das Upgrade durchgeführt wird, abgerufen werden sollen. Der Standardwert
für die Option ist SERVER1.
Szenario 1: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten
Bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, müssen Sie die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereiten. Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden, müssen Sie diese Task für jeden Server
wiederholen.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
3. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Das Instanzverzeichnis ist das Verzeichnis, das die Dateien
(z. B. dsmserv.dsk) für den Server enthält.
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Bereiten Sie die Datenbank vor. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur
Überwachung in eine Datei.
AIX
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
Windows
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu übertragen:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd"
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
Wenn mehrere Server auf dem System vorhanden sind, geben Sie den
Befehl in dem Instanzverzeichnis für den Server ein, der vorbereitet
werden soll. Geben Sie den Registrierungsschlüssel für diesen Server
an. Hat der Server beispielsweise den Namen SERVER2, geben Sie Folgendes ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" -k server2
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
5. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlge-
132
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
schlagen ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f prepare.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
6. Stellen Sie sicher, dass die Operation zur Vorbereitung erfolgreich ausgeführt
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Schlägt die Operation
zur Vorbereitung fehl, müssen Sie möglicherweise den Server der Version 5 erneut starten, um den Fehler zu beheben, und die Operation zur Vorbereitung
erneut ausführen. Handelt es sich bei dem Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, um einen Server der Version 5.3 oder 5.4, müssen Sie möglicherweise die Datenbank mithilfe einer Sicherung zurückschreiben, bevor Sie den
Server erneut starten können, um den Fehler zu beheben.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
Szenario 1: Programm der Version 5 vor der Installation der Version
6.3 oder höher deinstallieren
Die besten Ergebnisse bei der Durchführung des Upgrades für den Server auf Version 6.3 oder höher auf demselben System, auf dem sich der Server der Version 5
befindet, werden erzielt, wenn Sie das Serverprogramm der Version 5 deinstallieren, bevor Sie das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installieren.
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
AIX
„Szenario 1: Programm der Version 5 auf AIX-Systemen deinstallie-
ren”
v
HPUX
„Szenario 1: Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen
deinstallieren” auf Seite 134
v
„Szenario 1: Programm der Version 5 auf Linux-Systemen
deinstallieren” auf Seite 134
v
Solaris
„Szenario 1: Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen
deinstallieren” auf Seite 135
v
„Szenario 1: Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren” auf Seite 135
Linux
Windows
Szenario 1: Programm der Version 5 auf AIX-Systemen deinstallieren
AIX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
133
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license.aix5.rte64
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices.aix5.rte
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server.aix5.rte64
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 135 fort.
Szenario 1: Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen
deinstallieren
HPUX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64IA.server
swremove TIVsmS64IA.license
swremove TIVsmDD64_IA11_23.tsmscsi
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64.server
swremove TIVsmS64.license
swremove TIVsmDD64_HP11_11.tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 135 fort.
Szenario 1: Programm der Version 5 auf Linux-Systemen deinstallieren
Linux
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
1. Um zu bestimmen, welche Tivoli Storage Manager-Pakete installiert sind, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
rpm -qa | grep TIVsm
2. Entfernen Sie die Pakete für den Server, die Serverlizenz und den Einheitentreiber. Geben Sie die folgenden Befehle aus:
rpm -e TIVsm-server
rpm -e TIVsm-license
rpm -e TIVsm-tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 135 fort.
134
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen deinstallieren
Solaris
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Geben Sie die folgenden Befehle aus:
/usr/sbin/pkgrm TIVsmS
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSlic
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSdev
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” fort.
Szenario 1: Programm der Version 5 auf Microsoft WindowsSystemen deinstallieren
Windows
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Entfernen Sie keine Registrierungseinträge für den Server!
1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme hinzufügen oder entfernen.
2. Wählen Sie die Tivoli Storage Manager-Serverkomponente aus und klicken Sie
dann auf Entfernen. Wiederholen Sie diesen Schritt für die Lizenz und den Einheitentreiber.
Werden Nachrichten angezeigt, die Sie zum Neustart des Systems auffordern,
ignorieren Sie diese, bis die ausgewählten Tivoli Storage Manager-Komponenten entfernt wurden.
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren” fort.
Szenario 1: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
135
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Bevor Sie ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server durchführen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Installationsmedien für das Basisrelease des installierten
Servers aufbewahrt werden. Wenn Sie Tivoli Storage Manager von DVD installiert
haben, stellen Sie sicher, dass die DVD verfügbar ist. Wenn Sie Tivoli Storage Manager über ein heruntergeladenes Paket installiert haben, stellen Sie sicher, dass die
heruntergeladenen Dateien verfügbar sind. Wenn das Upgrade fehlschlägt und das
Serverlizenzmodul deinstalliert wird, sind die Installationsmedien für das Basisrelease des Servers für die Neuinstallation der Lizenz erforderlich.
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehlerpro
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
136
HPUX
Linux
Solaris
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
137
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
Windows
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur un-
138
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
beaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
Windows
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
139
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
140
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Szenario 1: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für
die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
141
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
142
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 41. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
tsmarchlogfailover
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
143
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 42. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Setzen Sie den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden fort:
„Szenario 1: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 145
„Szenario 1: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 147
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
144
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie den Upgradeassistenten starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades, zum Installieren der Upgradedienstprogramme,
zum Installieren des Serverprogramms der Version 6.3 oder höher und zum Erstellen der Verzeichnisse und der Benutzer-ID für die Serverinstanz ausführen.
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Auf dem System muss der Client von X Window System installiert
sein. Außerdem muss auf Ihrem Desktop ein Server von X Window
System aktiv sein.
v Für das System muss eines der folgenden Protokolle aktiviert sein.
Stellen Sie sicher, dass der Port, den das Protokoll verwendet, nicht
durch eine Firewall blockiert wird.
– Secure Shell (SSH). Stellen Sie sicher, dass der Port auf den Standardwert 22 gesetzt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der SSHDämonservice die Zugriffsberechtigung zum Herstellen der Verbindung zum System unter Verwendung von localhost hat.
– Remote Shell (rsh).
– Remote Execution Protocol (REXEC)
v Sie müssen sich an dem System mit der Benutzer-ID, die Sie für die
Serverinstanz erstellt haben, unter Verwendung des Protokolls SSH,
RSH oder REXEC anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie für den Zugriff auf dieses System diese Benutzer-ID und das zugehörige Kennwort angeben.
Windows
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss das Server Message Block-Protokoll
(SMB-Protokoll) von Windows aktiviert sein. SMB ist die Schnittstelle, die von der gemeinsamen Datei- und Druckernutzung (File and
Print Sharing, auch als CIFS bezeichnet) verwendet wird. Um das
Protokoll SMB zu verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die gemeinsame Datei- und Druckernutzung aktiviert ist und Port 445
nicht durch Ihre Firewall blockiert wird.
v Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System SMB aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System, auf dem SMB aktiviert ist, entweder
mit der Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, oder
mit einer anderen Benutzer-ID, die auf dem System vorhanden ist,
anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie
für den Zugriff auf das System die Benutzer-ID und das zugehörige
Kennwort angeben.
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
145
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2.
Windows
Wenn das System unter Windows Server 2008 oder Windows Vista
ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Benutzerkontensteuerung zu inaktivieren:
a. Stellen Sie sicher, dass die Remote-Registrierung unter den Windows-Diensten gestartet wurde und die Anschlüsse 445, 137 und 139 in der Firewall
nicht blockiert sind.
b. Konfigurieren Sie sowohl den Framework-Server als auch die Ziele als Mitglieder einer Windows-Domäne. Verwenden Sie ein Benutzerkonto in dieser
Domäne oder in einer vertrauenswürdigen Domäne, wenn Sie die Verbindung zum Ziel herstellen.
c. Stellen Sie die Verbindung zu einer Zielworkstation her, indem Sie das integrierte Administratorkonto aktivieren und verwenden. Um das integrierte
Administratorkonto zu aktivieren, klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Konten:
Administratorkontostatus. Wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie auf
OK.
d. Klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen. Wählen Sie Inaktivieren aus und klicken Sie auf OK.
3. Starten Sie den Upgradeassistenten, dsmupgdx, im Installationsverzeichnis des
Servers der 6.3 oder höher.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Geben Sie den folgenden
Befehl ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmupgdx
Windows
Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
4. Führen Sie die Anweisungen aus, um das Upgrade durchzuführen. Der Upgradeassistent kann gestoppt und erneut gestartet werden; der Server ist jedoch
erst betriebsbereit, nachdem der gesamte Upgradeprozess abgeschlossen wurde.
Wichtig: Lesen Sie alle Nachrichten, die für die einzelnen Phasen des Upgradeprozesses im Nachrichtenanzeigebereich des Assistenten angezeigt werden. Informationsnachrichten geben möglicherweise Aktionen an, die während des
Prozesses ausgeführt wurden und für Sie von Bedeutung sind.
Um das Upgrade abzuschließen, führen Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach
der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte aus.
146
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Verwenden Sie die Dienstprogramme, um das Upgrade für den Server mithilfe einer Befehlsschnittstelle durchzuführen.
Bevor Sie die Upgradeprozedur starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades ausführen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Upgradedienstprogramme und das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installiert
sowie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz erstellt haben.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. „Szenario 1: Daten auf Medien extrahieren”
2. „Szenario 1: Neue Datenbank erstellen und formatieren” auf Seite 148
3. „Szenario 1: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden” auf Seite 153
4. „Szenario 1: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen” auf Seite 156
5. „Szenario 1: System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite 156
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 1: Daten auf Medien extrahieren
Sie können die Daten aus der ursprünglichen Serverdatenbank auf sequenzielle
Datenträger extrahieren. Bei den sequenziellen Datenträgern kann es sich um Bänder oder Plattenspeicher handeln, der mit der Einheitenklasse FILE definiert ist.
1. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
2. Stellen Sie sicher, dass die Einheit, die zum Speichern der extrahierten Daten
verwendet werden soll, verfügbar ist. Die Serverdatenbank und die Einheitenkonfigurationsdatei müssen eine für die Einheit gültige Einheitenklassendefinition enthalten.
3. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den Befehl zum Starten der Extraktion ein. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in
einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb
devclass=file manifest=.\manifest.txt 1>>extract.out 2>&1
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
147
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tipp: Nachrichten, die während der Extraktionsoperation ausgegeben werden,
werden nicht im Serveraktivitätenprotokoll gespeichert. Übertragen Sie die Ausgabe des Dienstprogramms in eine Datei (siehe die Beispiele), um die Nachrichten aufzuzeichnen.
4. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Eine Nachricht gegen Ende
der Prozessausgabe gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde
oder fehlgeschlagen ist:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E EXTRACTDB:
Prozess 1, Datenbankextraktion, wurde mit Fehlern beendet.
Geben Sie beispielsweise im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Es wird in etwa genauso viel Zeit benötigt wie für eine Gesamtsicherung
der Datenbank.
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Tasks:
„Szenario 1: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 118
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
Szenario 1: Neue Datenbank erstellen und formatieren
Erstellen Sie die Serverinstanz und formatieren Sie Dateien für eine leere Datenbank der Version 6.3 oder höher.
1. Melden Sie sich an dem System an, auf dem das Programm der Version 6.3
oder höher installiert wurde.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Überprüfen Sie Folgendes:
v Das Ausgangsverzeichnis für den Benutzer, /home/tsminst1, ist vorhanden. Ist kein Ausgangsverzeichnis vorhanden, müssen Sie es erstellen.
Im Instanzverzeichnis sind folgende Kerndateien gespeichert, die
vom Tivoli Storage Manager-Server generiert werden:
– Serveroptionsdatei dsmserv.opt
– Die Serverschlüsseldatenbankdatei, cert.kdb, und die .arm-Dateien, die von Clients und anderen Servern zum Importieren der
Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet werden
148
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
– Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption
VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert
ist, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
– Benutzerexits
– Traceausgabe, wenn die Angabe wenn nicht vollständig qualifiziert ist
v Eine Shellkonfigurationsdatei, z. B. .profile, ist im Ausgangsverzeichnis vorhanden. Der Rootbenutzer und die Instanzbenutzer-ID
müssen über Schreibberechtigung für diese Datei verfügen. Um
weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie das DB2 Information
Center (http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7) auf und
suchen Sie nach Informationen zu Einstellungen für Linux- und
UNIX-Umgebungsvariablen.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
2. Erstellen Sie mit dem Befehl db2icrt eine Tivoli Storage Manager-Instanz.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Geben Sie
für den Instanznamen die Benutzer-ID an, die Sie als Eigner der Instanz erstellt haben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
Instanzname Instanzname
Ist beispielsweise die Benutzer-ID für diese Instanz tsminst1, erstellen
Sie mithilfe des folgenden Befehls die Instanz:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
tsminst1 tsminst1
Hinweis: Verwenden Sie ab diesem Punkt diese neue Benutzer-ID,
wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren. Melden
Sie die Rootbenutzer-ID ab und melden Sie sich mit der Benutzer-ID
an, die der Instanzeigner ist.
Windows
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Das Benutzerkonto, das Sie angeben, wird zu der Benutzer-ID, die Eigner des
Servers der Version 6.3 oder höher ist; diese ID ist die Instanzbenutzer-ID.
db2icrt -s ese -u Benutzerkonto Instanzname
Hat beispielsweise das Benutzerkonto den Namen tsminst1 und die
Serverinstanz den Namen server1, geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2icrt -s ese -u tsminst1 server1
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
149
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Datenbankservice für die Serverinstanz meldet sich an dem Benutzerkonto an, das in diesem Befehl angegeben ist.
Verwenden Sie den Namen des Registrierungsschlüssels des Servers
der Version 5 als den Instanznamen für den Server der Version 6.3
oder höher. Sie werden zur Eingabe des Kennworts für das Benutzerkonto aufgefordert.
Bei dem Instanznamen, den Sie in diesem Befehl db2icrt angeben,
handelt es sich um den Namen, den Sie später über die Option -k im
Befehl DSMSERV LOADFORMAT angeben, wenn Sie die Datenbank und das
Wiederherstellungsprotokoll erstellen und formatieren.
3. Melden Sie sich am System mit der Benutzer-ID an, die Eigner der Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID).
4. Kopieren Sie die Konfigurationsdateien in das Instanzverzeichnis, das Sie für
den neuen Server erstellt haben. Bei den Dateien handelt es sich um die Konfigurationsdateien, die Sie vom ursprünglichen Server der Version 5 gesichert
haben:
v Einheitenkonfiguration
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
Hatten Sie beispielsweise das in dem Beispiel im Schritt zum Erstellen von
Verzeichnissen für den Server der Version 6.3 oder höher aufgeführte Instanzverzeichnis erstellt, kopieren Sie die Dateien in das folgende Verzeichnis:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1
d:\tsm\server1
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3
oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat.
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei.
Windows
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Tabelle 36 auf Seite 82 zeigt die Liste der gelöschten Optionen.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Da eine
Protokolldatei für Datenträger und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich sind, wenn Sie die Datenbank zurückschreiben müssen, sollten Sie
automatisch Kopien dieser Dateien generieren, um sicherzustellen, dass die
Dateien, falls erforderlich, verfügbar sind.
c. Überprüfen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX enthält
und für die Option ein Wert angegeben ist. Ist dies der Fall, überprüfen Sie
den Wert. Möglicherweise möchten Sie den aktuellen Wert ändern, da sich
der Standardwert für diese Option in Version 6.3 oder höher von 256 in
4096 geändert hat. Der erhöhte Wert kann die Leistung von Operationen,
bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option nicht enthält, verwendet der
Server automatisch den neuen Standardwert 4096.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert für diese Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet.
6. Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank.
150
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank, sodass er mit dem
Instanzverzeichnis des Servers übereinstimmt. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzverzeichnis
Beispiel:
db2 update dbm cfg using dftdbpath /tsminst1
Windows
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank in das Laufwerk, in
dem sich das Instanzverzeichnis des Servers befindet. Führen Sie die
folgenden Schritte aus:
a. Klicken Sie auf Start > Programme > IBM DB2 > DB2TSM1 > Befehlszeilentools > Befehlszeilenprozessor.
b. Geben Sie quit ein, um den Befehlszeilenprozessor zu verlassen.
Ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung wird geöffnet; die Umgebung ist korrekt konfiguriert, um die Befehle in den nächsten
Schritten erfolgreich auszuführen.
c. Geben Sie in die Eingabeaufforderung in diesem Fenster den folgenden Befehl ein, um die Umgebungsvariable für die Serverinstanz zu definieren, mit der Sie arbeiten:
set db2instance=Instanzname
Der Instanzname ist mit dem Instanznamen identisch, den Sie bei
Ausgabe des Befehls db2icrt angegeben haben. Um beispielsweise
die Umgebungsvariable für die Serverinstanz Server1 zu definieren, geben Sie den folgenden Befehl ein:
set db2instance=server1
d. Geben Sie den Befehl zur Definition des Standardlaufwerks aus:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzposition
Lautet das Instanzverzeichnis z. B. d:\tsm\server1, ist die Instanzposition Laufwerk d:. Geben Sie folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath d:
7. Ändern Sie den Bibliothekspfad, um die Version von IBM Global Security Kit
(GSKit) zu verwenden, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server installiert
wird:
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
AIX
export LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
Sie müssen die folgenden Dateien
aktualisieren, um den Bibliothekspfad zu definieren, wenn DB2 oder der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wird:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc
v Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc die folgenden
Zeilen hinzu:
v
AIX
setenv LIBPATH /usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
v
HPUX
Solaris
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
151
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile die folgenden Zeilen hinzu:
v
AIX
LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
export LIBPATH
v
HPUX
Solaris
LD_LIBRARY_PATH=/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
Überprüfen Sie die Bibliothekspfadeinstellungen und stellen Sie sicher, dass
die GSKit-Version 8.0.14.14 oder höher ist. Geben Sie die folgenden Befehle
aus:
v
AIX
echo $LIBPATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
v
HPUX
Linux
Solaris
echo $LD_LIBRARY_PATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
Ist die GSKit-Version nicht 8.0.14.14 oder höher, müssen Sie den Tivoli Storage
Manager-Server erneut installieren. Über die Neuinstallation wird sichergestellt, dass die korrekte GSKit-Version verfügbar ist.
8. Führen Sie diesen Schritt aus, um die Server-Codepage zu definieren.
Setzen Sie für jede Serverinstanz die Systemumgebungsvariable
DB2CODEPAGE auf 819. Bevor Sie den Befehl DSMSERV LOADFORMAT ausgeben,
melden Sie sich als Serverinstanzeigner beim System an und geben Sie den
folgenden Befehl aus:
db2set -i Instanzname DB2CODEPAGE=819
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
db2set -i tsminst1 DB2CODEPAGE=819
Windows
db2set -i server1 DB2CODEPAGE=819
9. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis, das Sie für den Server erstellt haben.
10. Erstellen und formatieren Sie die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle. Geben Sie in dem Befehl die Verzeichnisse an, die Sie für die Datenbank
und die Protokolle erstellt haben. Die Verzeichnisse müssen leer sein.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien festzulegen, geben Sie den
folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
152
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv loadformat \
dbdir=/tsmdb001,/tsmdb002,/tsmdb003,/tsmdb004 \
activelogsize=16384 activelogdirectory=/tsmlog \
mirrorlogdirectory=/tsmlogmirror archlogdirectory=/tsmarchlog
Windows
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien für die Serverinstanz Server1 festzulegen, geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" loadformat
dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Handelt es sich bei dem Server, für den Sie das Upgrade durchführen,
nicht um den Server mit dem Namen Server1, müssen Sie die Option
-k verwenden. Die Option -k gibt den Instanznamen für die Ausführung dieses Dienstprogramms an. Befinden sich beispielsweise auf
dem System mehrere Serverinstanzen und hat die Instanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, den Namen Server2, geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" -k server2
loadformat dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Wichtig: Die Serverinstanz, die Sie angeben, muss bereits alle vorhergehenden Schritte des Upgradeprozesses durchlaufen haben, einschließlich der Erstellung der Datenbankinstanz (Befehl db2icrt).
11. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
„Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79
Szenario 1: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden
Nachdem Sie eine leere Datenbank mithilfe des Dienstprogramms DSMSERV
LOADFORMAT formatiert haben, laden Sie die Daten, die aus der ursprünglichen Serverdatenbank extrahiert wurden.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit
dem Laden der Daten beginnen:
v Die Manifestdatei aus der Operation DSMUPGRD EXTRACTDB muss verfügbar sein.
v Die Serveroptionsdatei muss einen Eintrag für die Einheitenkonfigurationsdatei
enthalten.
v Die Einheitenkonfigurationsdatei muss Informationen zu der Einheitenklasse
enthalten, die in der Manifestdatei angegeben ist.
v Die Medien, die die extrahierte Datenbank enthalten, müssen für den Server der
Version 6.3 oder höher verfügbar sein. Die Einheit muss physisch an das System
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
153
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
angeschlossen sein. Die Berechtigungen müssen der Benutzer-ID, die Eigner der
Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist, Zugriff auf die Medien gewähren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie sicher, dass der Server der Version 6.3 oder höher auf die extrahierten Daten zugreifen kann.
v Befinden sich die extrahierten Daten auf Band, muss das Bandlaufwerk physisch an das System angeschlossen sein.
v Wurden die extrahierten Daten unter Verwendung einer Einheitenklasse FILE
oder DISK gespeichert, führen Sie die folgenden Schritte aus:
a. Melden Sie sich am System mit der Rootbenutzer-ID an.
b. Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder
Schreib-/Leseberechtigung für die extrahierten Dateien hat.
2. Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die Manifestdatei hat, die durch den Extraktionsprozess
erstellt wurde.
3. Melden Sie sich mit der Instanzbenutzer-ID an.
4. Führen Sie auf dem Server der Version 6.3 oder höher die folgenden Schritte
aus:
a. Stellen Sie sicher Sie, dass die Serveroptionsdatei des Servers der Version 5
die Option DEVCONFIG enthält und dass die Option den vollständigen Pfad
der Einheitenkonfigurationsdatei angibt.
b. Stellen Sie sicher, dass die Einheitenkonfigurationsdatei des Servers der Version 5 an der durch die Option DEVCONFIG angegebenen Position verfügbar
ist.
c. Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungen in der Einheitenkonfigurationsdatei der Instanzbenutzer-ID Lesezugriff ermöglichen.
5. Stellen Sie sicher, dass der Inhalt der Einheitenkonfigurationsdatei korrekt ist.
Die Einheitenklasse, die für den Extraktionsschritt verwendet wurde, wird in
der Manifestdatei aufgezeichnet; diese Einheitenklasse muss auf dem System
der Version 6.3 oder höher vorhanden und gültig sein.
a. Überprüfen Sie die Einträge für Einheitenklassen FILE. Beispielsweise könnten die Pfade auf dem System anders lauten.
b. Überprüfen Sie die Einträge auf Bänder und andere Einheiten. Beispielsweise könnten sich die Einheitenname geändert haben.
6. Überprüfen Sie den Inhalt der Manifestdatei und editieren Sie die Datei, falls
erforderlich:
a. Stellen Sie sicher, dass die Einheitennamen in der Manifestdatei für das System der Version 6.3 oder höher gültig sind. Einheitennamen für dieselbe
Einheit können auf Systemen der Version 5 und der Version 6 unterschiedlich sein.
b. Stellen Sie sicher, dass die Manifestdatei eine Liste der Datenträger enthält,
die beim Laden der extrahierten Daten in die neue Datenbank verwendet
werden sollen. Enthält die Manifestdatei beispielsweise eine Liste der Datenträger, die zu einer Einheitenklasse FILE gehören, stellen Sie sicher, dass
der vollständig qualifizierte Pfad zu den Datenträgern für das System korrekt ist.
7. Geben Sie den Befehl DSMSERV INSERTDB ein, um eine extrahierte Serverdatenbank in die vorbereitete, leere Datenbank der Version 6.3 oder höher zu laden.
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154
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
manifest=./manifest.txt >insert.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb \
manifest=.\manifest.txt 1>>insert.out 2>&1
8. Überwachen Sie den Prozess auf Fehlernachrichten, Warnungen und alle Einträge, die möglicherweise adressiert werden müssen. Das System zeigt eine Interimstatistik des Prozesses zum Laden der Datenbank an. Es kann jedoch Zeiten
geben, zu denen keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit
werden DB2-Operationen im Hintergrund ausgeführt. Die Ausführungsdauer
des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Weitere Informationen finden Sie unter „Beispiel: Upgradezeit auf der Basis der Datenbankgröße
schätzen” auf Seite 54.
Optional: Stellen Sie sicher, dass die Datenbank geladen wird, indem Sie die
Prozessor- und Ein-/Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden
Befehl ein, um den Prozess zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Windows Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder
ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer
Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die
Windows Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Eine Nachricht in der Ausgabe des Befehls DSMSERV INSERTDB gibt den Status
der Operation an:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E INSERTDB:
Prozess 1, Datenbankeinfügung, wurde mit Fehlern beendet.
9. Hatten Sie eine Bandeinheit verwendet, entfernen oder entnehmen Sie das
Band, das die extrahierten Daten enthält, nach Abschluss der Einfügeoperation
aus dem Speicherarchiv. Verhindern Sie, dass das Band wiederverwendet wird,
bis Sie sicher sind, dass die Einfügeoperation nicht erneut ausgeführt werden
muss.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Verweise:
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
155
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 1: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
Windows
Ein Windows-Dienst wird automatisch für den Tivoli Storage Manager-Server der
Version 6.3 oder höher erstellt, wenn Sie den Upgradeassistenten (dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie den WindowsDienst für den Tivoli Storage Manager-Server manuell erstellen.
1. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis für das Serverprogramm. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\console. Hatten Sie
den Server in einem anderen Verzeichnis installiert, wechseln Sie in das Unterverzeichnis console des Serverinstallationsverzeichnisses.
2. Installieren Sie den Windows-Dienst unter Angabe des Namens und des Kennworts der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz in dem Dienstnamen. Geben
Sie den folgenden Befehl ein:
install "TSM Name_der_Serverinstanz"
"C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
Instanzeigner Kennwort_des_Instanzeigners
Dabei gilt Folgendes:
"TSM Name_der_Serverinstanz" ist der Name des Dienstes, der installiert
wird.
Name_der_Serverinstanz ist der Instanzname, der bei der Eingabe des Befehls db2icrt angegeben wurde.
Instanzeigner ist das Konto des Instanzeigners; dieses Konto ist Eigner des
Dienstes.
Kennwort_des_Instanzeigners ist das Kennwort für das Konto des Instanzeigners.
Beispiel
Um den Windows-Dienst für die Serverinstanz server1 zu installieren,
geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. In dem Beispiel wird rudy als Instanzeigner und s21ret als Kennwort für das
Konto des Instanzeigners verwendet.
install "TSM server1" "C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
rudy s21ret
3. Optional: Ändern Sie den Dienst über die Windows-Verwaltungstools (Verwaltung > Dienste) manuell in einen Autostarttyp.
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
Szenario 1: System für die Datenbanksicherung konfigurieren
Der Datenbankmanager und die Tivoli Storage Manager-API müssen so konfiguriert sein, dass der Datenbankmanager die Serverdatenbank sichern kann. Die Konfiguration wird automatisch für Sie ausgeführt, wenn Sie den Upgradeassistenten
(dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie die
Konfiguration manuell ausführen.
v „Szenario 1: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und
Oracle Solaris-Systemen konfigurieren” auf Seite 157
v „Szenario 1: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen konfigurieren” auf Seite 159
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
156
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 1: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen konfigurieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Schritten wird in den Beispielen tsminst1 für die Benutzer-ID der
Serverinstanz und /tsminst1 für das Tivoli Storage Manager-Serverinstanzverzeichnis verwendet.
1. Definieren Sie die Umgebungsvariablenkonfiguration der Tivoli Storage Manager-API für die Datenbankinstanz:
a. Melden Sie sich mit der Benutzer-ID tsminst1 an.
b. Wenn der Benutzer tsminst1 angemeldet ist, stellen Sie sicher, dass die
DB2-Umgebung korrekt initialisiert wird. Die DB2-Umgebung wird durch
Ausführung des Scripts /home/tsminst1/sqllib/db2profile initialisiert, das
normalerweise automatisch über das Profil der Benutzer-ID ausgeführt
wird. Wenn /home/tsminst1/.profile das Script db2profile nicht ausführt,
fügen Sie /home/tsminst1/.profile die folgenden Zeilen hinzu:
if [ -f /home/tsminst1/sqllib/db2profile ]; then
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
fi
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c. Fügen Sie in der Datei userprofile im Verzeichnis /home/tsminst1/sqllib
die folgenden Zeilen hinzu oder aktualisieren Sie diese:
AIX
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
HPUX
Linux
Solaris
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
AIX
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
HPUX
Linux
Solaris
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
AIX
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
HPUX
Linux
Solaris
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
2. Melden Sie sich ab und als tsminst1 erneut an oder geben Sie diesen Befehl ein:
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
157
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
. ~/.profile
Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie hinter dem ersten Punkt (.) ein Leerzeichen
eingeben.
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis /tsminst1
und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
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SERVERNAME TSMDBMGR_TSMINST1
Hinweis: Der verwendete Name muss mit Ihrem Serverinstanznamen übereinstimmen.
4. Fügen Sie der Konfigurationsdatei dsm.sys der Tivoli Storage Manager-API die
folgenden Zeilen hinzu. Die Konfigurationsdatei dsm.sys befindet sich in folgendem Standardverzeichnis:
AIX
HPUX
/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64/dsm.sys
Der Servername TSMDBMGR_TSMINST1 sollte nicht an erster Stelle in dsm.sys
stehen, weil er nicht der systemweite Standardwert sein sollte. In diesem Beispiel befinden sich die hinzugefügten Zeilen hinter der Zeilengruppe für server_a.
Servername server_a
COMMMethod TCPip
TCPPort 1500
TCPServeraddress node.domain.company.COM
servername TSMDBMGR_TSMINST1
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
passworddir /home/tsminst1/tsminst1
errorlogname /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
nodename $$_TSMDBMGR_$$
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
5. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Stoppen Sie DB2:
db2stop
b. Starten Sie DB2:
db2start
6. Definieren Sie das API-Kennwort:
a. Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wurde.
Ausführliche Informationen befinden sich in „Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite 381.
b. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
c. Rufen Sie das Datenbankmanagerprofil auf, indem Sie den folgenden Befehl
eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Punkt, ein Leerzeichen und den
Pfad zur Datei db2profile angeben. Wenn Sie kein Leerzeichen eingeben,
schlägt die Datenbanksicherung fehl.
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Solaris
Wechseln Sie vor der Ausgabe des folgenden Befehls zur
Wichtig:
Korn-Shell (/bin/ksh).
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158
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
|
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
d. Ändern Sie das API-Kennwort mit dem folgenden Befehl:
/home/tsminst1/sqllib/adsm/dsmapipw
e. Geben Sie TSMDBMGR nach Aufforderung durch den Befehl dsmapipw sowohl
als ursprüngliches als auch als neues Kennwort an.
f. Geben Sie den folgenden Betriebssystembefehl ein:
rm /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 1: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft
Windows-Systemen konfigurieren
Windows
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
Windows
In den folgenden Befehlen werden server1 für die Datenbankinstanz
und d:\tsmserver1 für das Tivoli Storage Manager-Serververzeichnis als Beispiele
verwendet. Ersetzen Sie diese Werte durch tatsächliche Werte in den Befehlen.
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.env im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
DSMI_CONFIG=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt
DSMI_LOG=d:\tsmserver1
2. Definieren Sie die Konfiguration der API-Umgebungsvariablen DSMI_ für die
Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Geben Sie diesen Befehl ein:
db2set -i server1 DB2_VENDOR_INI=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.env
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
*************************************************
nodename $$_TSMDBMGR_$$
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
errorlogname d:\tsmserver1\TSMDBMGR_TSMSERVER1.log
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
4. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
Kapitel 4. Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode
159
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
db2cmd
b. Definieren Sie die Datenbankinstanz:
set db2instance=server1
c. Stoppen Sie DB2:
db2stop
d. Starten Sie DB2:
db2start
5. Geben Sie den folgenden Befehl in eine Zeile ein:
"c:\Programme\tivoli\tsm\server\dsmsutil.exe"
UPDATEPW /NODE:$$_TSMDBMGR_$$ /PASSWORD:TSMDBMGR /VALIDATE:NO /OPTFILE:
"d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt"
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
160
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
Verwenden Sie diese Prozedur, wenn Sie das Upgrade für den IBM Tivoli Storage
Manager-Server auf demselben System durchführen, auf dem sich der Server der
Version 5 befindet, und wenn Sie die Daten mithilfe der Netzmethode versetzen.
Die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für den Server umfasst die folgenden Tasks:
1. „Szenario 2: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 162
2. „Szenario 2: Upgradedienstprogramme installieren” auf Seite 171
3. „Szenario 2: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten” auf Seite 179
4. „Szenario 2: Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder
höher deinstallieren” auf Seite 180
5. „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 182
6. „Szenario 2: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 188
7. Upgrade für den Server mithilfe einer der folgenden Methoden durchführen:
v „Szenario 2: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 192
v „Szenario 2: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 194
8. Die folgenden Tasks werden im Anschluss an das Upgrade ausgeführt:
a. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen” auf Seite 379
b. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
c. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
d. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
e. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
f. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern”
auf Seite 387
g. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite
388
h. „Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
i. „Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
j. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite
391
k. „GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
161
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Bereiten Sie das Upgrade vor, indem Sie die Voraussetzungen überprüfen, den erforderlichen Speicherbereich vorbereiten, den Server sichern und bestimmte Servereinstellungen ändern.
Gehen Sie bei der Ausführung der Schritte zur Vorbereitung mit Bedacht vor, um
Ihren Server und seine Daten zu schützen.
Wichtig: Es ist möglich, dass Bedingungen nach dem Abschluss des Upgrades auf
Version 6.3 oder höher vorübergehend die Zurücksetzung auf die vorherige Version des Servers erfordern. Die erfolgreiche Zurücksetzung auf die vorherige Version
des Servers ist nur möglich, wenn Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben. Lesen Sie zur Erläuterung, warum die Ausführung aller Schritte zur Vorbereitung unerlässlich ist, die Informationen zur Vorgehensweise beim Zurücksetzen
eines Servers, für den ein Upgrade durchgeführt wurde, auf die vorherige Version.
Um Vorbereitungen für das Upgrade zu treffen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. „Szenario 2: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen”
2. „Szenario 2: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 166
3. „Szenario 2: Server vor dem Upgrade ändern” auf Seite 167
4. „Szenario 2: Sitzungen inaktivieren” auf Seite 168
5. „Szenario 2: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern” auf Seite 168
6. „Szenario 2: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen” auf Seite 169
7. „Szenario 2: Konfigurationsdaten sichern” auf Seite 169
8. „Szenario 2: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen” auf Seite 170
9. „Szenario 2: Server vor der Installation des Upgrades stoppen” auf Seite 171
Zugehörige Tasks:
„Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404
Szenario 2: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Überprüfen Sie Ihr System auf Voraussetzungen für den Server.
Einschränkung: Wenn Sie das Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server auf
demselben System durchführen, muss das System sowohl die Mindestvoraussetzungen für die Server der Version 5 als auch für die Server der Version 6.3 oder
höher erfüllen.
1. Stellen Sie sicher, dass der Server, für den die Durchführung eines Upgrades
geplant ist, Version 5.3.6 oder höher hat und für den Server der neueste vorläufige Fix installiert wurde. Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche
Probleme zu verhindern, ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den
Server der Version 5 auf die neueste verfügbare Stufe und die Installation des
neuesten vorläufigen Fixes für diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade
bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste Server-Fixpack und den neuesten
vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie die FTP-Download-Site unter ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
auf. Lokalisieren Sie dann die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
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162
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem sich der Server der Version 5 befindet, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Lesen Sie die Informationen unter
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5,
für das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20, um zu bestimmen, ob Sie
Ihr System aktualisieren müssen, bevor Sie fortfahren.
3. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem der Server der Version 6.3 oder höher installiert werden soll, die Voraussetzungen für den Betriebssystemtyp und
die Betriebssystemversion erfüllt. Die neuesten Informationen zu Systemvoraussetzungen finden Sie auf der Website Tivoli Storage Manager Supported Operating Systems (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309).Sie können die Installationsumgebung jetzt manuell überprüfen. Sie können auch warten, bis die Installationsdateien extrahiert wurden, und dann das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, mit dem die Systemumgebung automatisch überprüft wird. Weitere
Informationen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen
ausführen” auf Seite 45.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar.
Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem
z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der
Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z
migrieren”, auf Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter
einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in
Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden,
werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den
das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt,
kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 43. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen. Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder
höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe
die folgende Tabelle).
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
163
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 44. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
Linux on System z
164
Linux on System z
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 44. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
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Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Kommentare
Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
z/OS
AIX oder Linux on System z
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
4. Stellen Sie sicher, dass der Systemspeicher die Servervoraussetzungen erfüllt.
v Stellen Sie sicher, dass ausreichend Systemspeicher vorhanden ist, um zwei
Server gleichzeitig auszuführen.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
165
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Nettoeffekt der Ausführung des Prozesses, mit dem die Datenbank aus
dem vorhandenen Server extrahiert und in die Datenbank für den neuen Server eingefügt wird, besteht darin, dass zwei Server gleichzeitig ausgeführt
werden. Der Systemspeicher muss ausreichend groß sein, um diese Prozesse
handhaben zu können.
v Planen Sie, mehrere Instanzen des Servers der Version 6.3 oder höher auf
dem System auszuführen, ist für jede Instanz der für einen einzelnen Server
aufgeführte Speicher erforderlich. Multiplizieren Sie den Speicher für einen
einzelnen Server mit der für das System geplanten Anzahl Instanzen.
Spezielle Informationen zu Anforderungen in Bezug auf den Speicherbedarf
enthält der Abschnitt für Ihr Betriebssystem:
Tabelle 45. Speicherbedarf für das System der Version 6.3 oder höher
Betriebssystem
Speicherbedarf
AIX
„Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen”
auf Seite 26
HPUX
HP-UX
„Servervoraussetzungen auf
HP-UX-Systemen” auf Seite 28
Linux
Linux
„Servervoraussetzungen auf
Linux-Systemen” auf Seite 30
Solaris
Solaris
„Servervoraussetzungen auf
Solaris-Systemen” auf Seite 38
Windows
„Servervoraussetzungen auf Microsoft
Windows-Systemen” auf Seite 40
AIX
Windows
5. Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Plattenspeicher für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle verfügt. Überprüfen Sie die Planungsinformationen auf Voraussetzungen und Anleitungen.
Stellen Sie sicher, dass das System über genügend Plattenspeicher zum Speichern der Datenbank und der Wiederherstellungsprotokolle für den Server der
Version 5 und den Server der Version 6.3 oder höher verfügt.
Wenn Sie neue Hardware für den Server hinzufügen, wie beispielsweise neuen
Plattenspeicher für die Datenbank, stellen Sie sicher, dass die Hardware installiert wurde und aktiv ist.
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 20
Szenario 2: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
Legen Sie den für den Upgradeprozess erforderlichen Speicherbereich und Speichertyp fest, bevor Sie den Prozess starten.
Stellen Sie sicher, dass das System über den im Planungsschritt geschätzten
Speicherbereich verfügt. Verwenden Sie das mit Ihren Angaben ausgefüllte Arbeitsblatt zur Planung. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den
Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
166
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Server vor dem Upgrade ändern
Auf dem Server muss ein Befehl ausgeführt werden, um einen bestimmten Typ
von Fehler während des Upgradeprozesses zu verhindern. Einige Änderungen an
standardmäßigen Servereinstellungen können als Vorbereitung auf das Upgrade
hilfreich sein.
1. Geben Sie in einer Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile den folgenden Befehl ein:
convert ussfilespace
Mit diesem Befehl wird ein Fehler behoben, der möglicherweise in älteren Tivoli Storage Manager-Datenbanken vorhanden ist. Ist der Fehler in Ihrer Datenbank nicht vorhanden, wird der Befehl ausgeführt und es wird möglicherweise
der Fehler ANR2034E angezeigt. Dieser Fehler kann ignoriert werden. Weitere
Informationen enthält der technische Hinweis 1408895 (http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21408895). Ist der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden, kann die Ausführung des Befehls einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig: Überspringen Sie diesen Schritt nicht! Wenn der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden ist und Sie diesen Befehl jetzt nicht ausführen, schlägt die Ausführung des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB fehl. Sie müssen dann den
Server der Version 5 erneut starten und den Befehl CONVERT USSFILESPACE ausführen, bevor Sie den Upgradeprozess fortsetzen.
2. Lesen Sie die Schritte für die Zurücksetzung auf eine frühere Version des Servers im Abschnitt „Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3
oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404.
Wenn Sie nach der Durchführung des Upgrades auf Version 6.3 oder höher eine
Zurücksetzung auf die frühere Version ausführen müssen, erzielen Sie bessere
Ergebnisse, wenn Sie die Schritte verstehen und bereits jetzt entsprechende
Maßnahmen ergreifen.
3. Passen Sie die Einstellungen auf Ihrem Server und Ihren Clients wie folgt an.
Diese Anpassungen sind erforderlich, damit nach der Durchführung des Upgrades im Falle eines Fehlers die Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server
möglich ist.
a. Setzen Sie für jeden Speicherpool mit sequenziellem Zugriff den Parameter
REUSEDELAY auf die Anzahl Tage, für die eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server, falls erforderlich, möglich sein soll.
Soll beispielsweise für bis zu 30 Tage nach der Durchführung des Upgrades
auf Version 6.3 oder höher eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server möglich sein, setzen Sie den Parameter REUSEDELAY auf 31 Tage. Geben
Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Speicherpool_mit_sequenziellem_Zugriff reusedelay=31
b. Setzen Sie für jeden Kopienspeicherpool den Parameter RECLAIM auf 100 (d.
h. 100 %). Geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Kopienspeicherpool reclaim=100
c. Wenn Sie Datenbanksicherungen normalerweise mit einem Befehl DELETE
VOLHISTORY löschen, stellen Sie sicher, dass mit dem Befehl Datenbanksicherungen nicht zu häufig gelöscht werden. Das Intervall zwischen Sicherungen sollte mindestens einen Zeitraum mit derselben Anzahl Tage angeben
wie der, der mit dem Parameter REUSEDELAY für Speicherpools mit sequenziellem Zugriff definiert wird. Um beispielsweise Datenbanksicherungen alle
45 Tage zu löschen, geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
delete volhist type=dbbackup todate=-45
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
167
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
d. Stellen Sie für wichtige Clients, die den Server verwenden, sicher, dass der
Wert für die Clientoption schedlogretention einen ausreichend langen Aufbewahrungszeitraum für das Clientplanungsprotokoll definiert. Aktualisieren Sie die Option für Clients, falls erforderlich.
Die Einträge im Clientplanungsprotokoll können nützlich sein, wenn eine
Zurücksetzung des Servers auf die ursprüngliche Version erforderlich wird.
Ist der Aufbewahrungszeitraum für das Planungsprotokoll zu kurz, werden
Informationen im Planungsprotokoll möglicherweise zu früh gelöscht.
Um beispielsweise das Protokoll alle 45 Tage zu bereinigen und die Protokolleinträge zu sichern, fügen Sie die folgende Option hinzu:
schedlogretention 45 S
Fügen Sie die Option in einer Serverzeilengruppe der Datei dsm.sys hinzu.
AIX
Windows
HPUX
Linux
Solaris
Fügen Sie die Option der Clientoptionsdatei dsm.opt hinzu.
Szenario 2: Sitzungen inaktivieren
Verhindern Sie in Vorbereitung auf das Upgrade Aktivität auf dem Server, indem
Sie neue Sitzungen inaktivieren. Brechen Sie alle vorhandenen Sitzungen ab.
Bei den Befehlen in der folgenden Prozedur handelt es sich um Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehle.
1. Verhindern Sie für alle Clients, Speicheragenten und andere Server das Starten
neuer Sitzungen mit dem Server. Verwenden Sie die folgenden Befehle:
disable sessions client
disable sessions server
2. Verhindern Sie Verwaltungsaktivität von allen anderen Benutzer-IDs außer der
Administrator-ID, die zum Ausführen der Vorbereitungen für das Upgrade verwendet wird. Sperren Sie, falls erforderlich, andere Administrator-IDs:
lock admin Administratorname
3. Überprüfen Sie, ob Sitzungen vorhanden sind, und teilen Sie den Benutzern
mit, dass der Server gestoppt werden soll. Um auf vorhandene Sitzungen zu
prüfen, verwenden Sie den folgenden Befehl:
query session
4. Brechen Sie Sitzungen, die noch aktiv sind, ab. Verwenden Sie den folgenden
Befehl:
cancel session all
Szenario 2: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
Unmittelbar vor der Durchführung des Upgrades für den Server müssen Sie primäre Speicherpools in Kopienspeicherpools sichern und eine Datenbankgesamtsicherung ausführen.
Sichern Sie Speicherpools und die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlen:
1. Sichern Sie primäre Speicherpools mit dem Befehl BACKUP STGPOOL in Kopienspeicherpools:
backup stgpool primärer_Pool Kopienspeicherpool
Dabei gibt primärer_Pool den primären Speicherpool und Kopienspeicherpool den
Kopienspeicherpool an. Hatten Sie regelmäßig Sicherungen der Speicherpools
168
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ausgeführt, werden mit diesem Schritt nur die Daten gesichert, die den primären Speicherpools seit ihrer letzten Sicherung hinzugefügt wurden.
2. Sichern Sie die Datenbank. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung einer
Momentaufnahmesicherung. Eine Momentaufnahmesicherung ist eine Datenbankgesamtsicherung, die keine geplanten Datenbanksicherungen unterbricht.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=Name_der_Einheitenklasse
Die angegebene Einheitenklasse muss vorhanden sein und es müssen Datenträger für sie verfügbar sein. Um beispielsweise eine Momentaufnahmesicherung
Ihrer Datenbank in die Einheitenklasse TAPECLASS unter Verwendung von
Arbeitsdatenträgern auszuführen, geben Sie Folgendes ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=tapeclass
Sollen statt Arbeitsdatenträgern bestimmte Datenträger verwendet werden, geben Sie die Datenträgernamen in dem Befehl an.
Tipp: Gegebenenfalls sollten Sie als Schutz vor einem Datenträgerausfall zwei
Kopien der Sicherung erstellen. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor Ort verfügbar ist. Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor Ort vorhanden ist.
Szenario 2: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Um sicherzustellen, dass Lizenzinformationen während des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen.
Die NODELOCK-Datei enthält die Lizenzinformationen der vorherigen Tivoli Storage
Manager-Installation. Um sicherzustellen, dass die Lizenzinformationen während
des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen
oder umbenennen, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Diese Lizenzinformationen werden durch neue Lizenzinformationen ersetzt, nachdem das r abgeschlossen
ist. Die NODELOCK-Datei ist im Serverinstanzverzeichnis gespeichert.
Szenario 2: Konfigurationsdaten sichern
Bevor Sie die neue Version installieren, müssen Sie kritische Dateien und Daten für
den Server sichern. Bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf, d. h. speichern Sie die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade durchgeführt
wird, sondern auf einem anderen System oder speichern Sie die Dateien auf Offlinedatenträgern, wie z. B. einer CD. Die Dateien sind nach Abschluss der Installation der neuen Softwareversion erforderlich. Sie benötigen diese Dateien auch,
wenn nach der Durchführung des Upgrades eine Zurücksetzung auf die frühere
Version erfolgen muss.
1. Sichern Sie Einheitenkonfigurationsdaten mithilfe des Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehls:
backup devconfig filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden sollen.
2. Sichern Sie Datenträgerprotokolldaten mithilfe des Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehls:
backup volhistory filenames=Dateiname
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
169
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Datenträgerprotokolldaten gespeichert
werden sollen. Stellen Sie sicher, dass das Datenträgerprotokoll Informationen
zu der Datenbanksicherung umfasst, die Sie in den vorhergehenden Schritten
ausgeführt haben. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein:
query volhistory type=dbsnapshot
Überprüfen Sie die Ausgabe der Abfrage, um sicherzustellen, dass die Zeitmarke für die Datenbanksicherung mit der tatsächlichen Zeit der Sicherung übereinstimmt.
3. Speichern Sie Kopien der folgenden Dateien, die sich im Serverinstanzverzeichnis befinden:
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
v dsmserv.dsk
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Suchen Sie im Serverinstanzverzeichnis nach der Abrechnungsprotokolldatei
dsmaccnt.log. Wenn die Datei vorhanden ist, speichern Sie eine Kopie der Datei.
5. Sichern Sie alle Scripts, die zur Ausführung der täglichen Verwaltung für den
Server verwendet wurden. Überprüfen Sie die Scripts auf Änderungen, die
nach der Durchführung des Upgrades erforderlich sind.
6. Speichern Sie die Einheitenkonfigurationsdatei, die Protokolldatei für Datenträger, die Serveroptionsdatei und die anderen Dateien an einer sicheren Position.
Stellen Sie sicher, dass die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade
durchgeführt wird, sondern auf einem anderen System oder auf Offlinedatenträgern gespeichert werden.
Szenario 2: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Erstellen Sie eine Zusammenfassung des Inhalts der ursprünglichen Datenbank.
Nach der Durchführung des Upgrades können Sie dieselben Befehle verwenden,
um die Ergebnisse abzugleichen und sicherzustellen, dass der Datenbankinhalt
korrekt ist.
Führen Sie Befehle aus, die eine Zusammenfassung der Informationen zum Datenbankinhalt liefern. Geben Sie beispielsweise Befehle ein, die eine Zusammenfassung der Dateibereiche liefern, die geschützt werden, und speichern Sie die Ergebnisse. Eine Liste der Befehle finden Sie in „Musterbefehle zur Überprüfung des
Datenbankupgrades” auf Seite 624.
Zugehörige Verweise:
„Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades” auf Seite 624
170
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Server vor der Installation des Upgrades stoppen
Stoppen Sie alle Serverprozesse und entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Stoppen Sie dann den Server.
Um den Server vor der Installation des Upgrades zu stoppen, verwenden Sie Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsbefehle:
1. Bestimmen Sie, ob Serverprozesse aktiv sind. Brechen Sie die Prozesse entweder ab oder ermöglichen Sie deren vollständige Ausführung. Verwenden Sie die
folgenden Befehle:
query process
cancel process Prozessnummer
Warten Sie, bis die Prozesse gestoppt wurden. Bei manchen Prozessen, wie z. B.
der Speicherpoolmigration, kann es einige Zeit dauern, bis sie gestoppt werden.
Weitere Informationen zum Abfragen und Abbrechen von Prozessen finden Sie
in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY PROCESS und CANCEL PROCESS im
Referenzhandbuch für Administratoren.
2. Bestimmen Sie, nachdem alle Sitzungen und Prozesse gestoppt wurden, ob
Bänder eingelegt sind. Entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Verwenden Sie
die folgenden Befehle:
query mount
dismount volume Datenträgername
Weitere Informationen zum Entladen von Bändern finden Sie in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY MOUNT und DISMOUNT VOLUME im Referenzhandbuch für
Administratoren.
3. Stoppen Sie den Server. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
halt
Szenario 2: Upgradedienstprogramme installieren
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren. Das Installationspaket für die Dienstprogramme muss von einer Website heruntergeladen
werden.
|
|
|
|
Die bevorzugte Methode ist das Installieren der neuesten Version der Upgradedienstprogramme. Weitere Informationen zur Auswahl der Version finden Sie in
„Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen”
auf Seite 44.
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
AIX
„Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren”
auf Seite 172
v
„Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren” auf Seite 173
v
Linux
„Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen
installieren” auf Seite 175
v
„Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen
installieren” auf Seite 176
v
Windows
„Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren” auf Seite 178
HPUX
Solaris
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
171
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren
AIX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems
angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie
von diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für
5.5.x.x muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets
hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-AIX.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Stellen Sie sicher, dass auf dem System die folgenden Dateigruppen installiert
sind:
xlC.rte 8.0.0.5 oder höher
gsksa.rte 7.0.4.11
Mithilfe der folgenden Befehle können Sie überprüfen, ob diese Dateigruppen
vorhanden sind:
lslpp -L xlC.rte
lslpp -L gsksa.rte
Falls erforderlich, können Sie die Dateigruppe gsksa.rte aus jedem der regulären Wartungspakete der Version 5.5 für den AIX-Server abrufen. Die Wartungspakete sind auf der FTP-Download-Site verfügbar: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
v5r5/AIX/
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen.
Wenn Sie ein Sprachenpaket heruntergeladen hatten, extrahieren Sie auch den
Inhalt dieses Pakets.
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
172
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Greifen Sie auf System Management Interface Tool (SMIT) zu.
a. Geben Sie smitty install_update ein.
b. Wählen Sie Software installieren und aktualisieren > Verfügbare Software installieren und aktualisieren aus.
7. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus. Geben Sie die Verzeichnisposition des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System an.
8. Wählen Sie Zu installierende Software aus. Drücken Sie die Taste F4 oder die
Abbruchtaste+4 (Esc+4), um die Liste der verfügbaren Dateigruppen in dem
Verzeichnis aufzurufen.
9. Wählen Sie die Dateigruppen für die Upgradedienstprogramme, den Einheitentreiber und wahlweise das Sprachenpaket aus. Die Dateigruppe für die Upgradedienstprogramme hat den Namen tivoli.tsmupg.server. Optionale
Sprachenpakete umfassen Nachrichten für andere Sprachen als amerikanisches
Englisch.
10. Setzen Sie Software-Updates festschreiben auf Ja. Drücken Sie die Taste F4
oder die Abbruchtaste+4 (Esc+4).
11. Setzen Sie Ersetzte Dateien speichern auf Nein.
12. Stellen Sie sicher, dass die Standardeinstellungen für die Optionen in dem
Fenster für alle ausgewählten Dateigruppen Erfolg angeben.
13. Drücken Sie die Eingabetaste und beantworten Sie die Frage Sind Sie sicher?, indem Sie erneut die Eingabetaste drücken. Die Installation beginnt.
14. Verlassen Sie das Programm SMIT, wenn die Installation abgeschlossen ist.
15. Optional: Wenn Sie ein Sprachenpaket installiert hatten, stellen Sie sicher, dass
die länderspezifische Umgebungsvariable für dessen Verwendung definiert ist.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert haben, entspricht der Ländereinstellung.
16. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario
2: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 177 fort.
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren
HPUX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
173
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
gzip -dc Paketname.tar.gz | tar -xvf -
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-s), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets.
gzip -d Paketname.img.gz
b. Installieren Sie das Paket. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM/Paketname.img Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
174
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 2:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 177 fort.
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren
Linux
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Öffnen Sie das Verzeichnis für Ihr Betriebssystem und laden Sie das Paket
herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.bz2
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, die folgenden Befehle ein:
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht, z. B. x86_64.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
rpm -ivh Paketname.rpm
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache.
rpm -ivh Paketname.rpm
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
175
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 2:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 177 fort.
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren
Solaris
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.Z
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das das Paket mit den Upgradedienstprogrammen heruntergeladen wurde.
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
uncompress -c Paketname.tar.Z | tar -xvf -
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
176
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
pkgadd -d . /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
7. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
uncompress Paketname.pkg.Z
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache. Verwenden Sie das
Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben Sie den
folgenden Befehl ein:
pkgadd -d /tmp/TSM Paketname.pkg Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
8. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 2:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” fort.
Szenario 2: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen
definieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Nach der Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen müssen Sie
Umgebungsvariablen in der Shell definieren, von der aus die Dienstprogramme
ausgeführt werden sollen. Eine Umgebungsvariable beschreibt die Betriebsumgebung eines Prozesses, wie z. B. das Ausgangsverzeichnis oder das verwendete Terminal.
Die Variable DSMSERV_DIR gibt die Installationsposition der Upgradedienstprogramme an. Die Standardposition ist das folgende Verzeichnis:
AIX
/usr/tivoli/tsm/upgrade/bin
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
177
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie den entsprechenden Befehl für Ihr System, um die Umgebungsvariable zur Ausführung der Dienstprogramme zu definieren. Wenn die Shell zur kshoder bash-Familie gehört, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Variable
DSMSERV_DIR zu definieren:
export DSMSERV_DIR=Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Wenn Ihre Shell zur csh-Familie gehört, verwenden Sie den folgenden Befehl:
setenv DSMSERV_DIR Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Dabei ist Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme das Verzeichnis, in dem die Upgradedienstprogramme installiert sind.
Fahren Sie nach dem Definieren der Umgebungsvariablen mit „Szenario 2: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite 179 fort.
Szenario 2: Upgradedienstprogramme auf Microsoft WindowsSystemen installieren
Windows
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System. Das zu installierende Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom
ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/WIN auf.
b. Öffnen Sie das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x muss mit der
Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket aus und laden Sie es an eine geeignete Position auf
dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Windows.exe
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, installieren Sie das für Ihre Installation erforderliche Sprachenpaket.
2. Melden Sie sich mit einer Administrator-ID an.
3. Führen Sie das ausführbare Paket für die Upgradedienstprogramme aus.
Die Standardposition für die Installation der Dienstprogramme ist von der Position abhängig, an der der Server der Version 5 zuletzt installiert wurde. Wurde
der Server der Version 5 beispielsweise in dem Standardpfad
C:\Programme\Tivoli\TSM\server installiert, werden die Upgradedienstprogramme in C:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade installiert.
Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 2: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite 179
fort.
Tipp: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme verwenden, wenn mehrere Server
auf dem System aktiv sind, müssen Sie mit der Option -k den Namen des Windows-Registrierungsschlüssels angeben, aus dem Informationen zu dem Server, für
178
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
den das Upgrade durchgeführt wird, abgerufen werden sollen. Der Standardwert
für die Option ist SERVER1. Verwenden Sie die Option -o im Befehl DSMUPGRD, um
die Speicherposition der Serveroptionsdatei anzugeben.
Szenario 2: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten
Bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, müssen Sie die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereiten. Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden, müssen Sie diese Task für jeden Server
wiederholen.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
3. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Das Instanzverzeichnis ist das Verzeichnis, das die Dateien
(z. B. dsmserv.dsk) für den Server enthält.
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Bereiten Sie die Datenbank vor. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur
Überwachung in eine Datei.
AIX
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
Windows
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu übertragen:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd"
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
Wenn mehrere Server auf dem System vorhanden sind, geben Sie den
Befehl in dem Instanzverzeichnis für den Server ein, der vorbereitet
werden soll. Geben Sie den Registrierungsschlüssel für diesen Server
an. Hat der Server beispielsweise den Namen SERVER2, geben Sie Folgendes ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" -k server2
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
5. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeKapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
179
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
schlagen ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f prepare.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
6. Stellen Sie sicher, dass die Operation zur Vorbereitung erfolgreich ausgeführt
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Schlägt die Operation
zur Vorbereitung fehl, müssen Sie möglicherweise den Server der Version 5 erneut starten, um den Fehler zu beheben, und die Operation zur Vorbereitung
erneut ausführen. Handelt es sich bei dem Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, um einen Server der Version 5.3 oder 5.4, müssen Sie möglicherweise die Datenbank mithilfe einer Sicherung zurückschreiben, bevor Sie den
Server erneut starten können, um den Fehler zu beheben.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
Szenario 2: Programm der Version 5 vor der Installation der Version
6.3 oder höher deinstallieren
Die besten Ergebnisse bei der Durchführung des Upgrades für den Server auf Version 6.3 oder höher auf demselben System, auf dem sich der Server der Version 5
befindet, werden erzielt, wenn Sie das Serverprogramm der Version 5 deinstallieren, bevor Sie das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installieren.
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
AIX
„Szenario 2: Programm der Version 5 auf AIX-Systemen deinstallie-
ren”
v
HPUX
„Szenario 2: Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen
deinstallieren” auf Seite 181
v
„Szenario 2: Programm der Version 5 auf Linux-Systemen
deinstallieren” auf Seite 181
v
Solaris
„Szenario 2: Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen
deinstallieren” auf Seite 182
v
„Szenario 2: Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren” auf Seite 182
Linux
Windows
Szenario 2: Programm der Version 5 auf AIX-Systemen deinstallieren
AIX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
180
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license.aix5.rte64
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices.aix5.rte
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server.aix5.rte64
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 182 fort.
Szenario 2: Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen
deinstallieren
HPUX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64IA.server
swremove TIVsmS64IA.license
swremove TIVsmDD64_IA11_23.tsmscsi
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64.server
swremove TIVsmS64.license
swremove TIVsmDD64_HP11_11.tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 182 fort.
Szenario 2: Programm der Version 5 auf Linux-Systemen deinstallieren
Linux
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
1. Um zu bestimmen, welche Tivoli Storage Manager-Pakete installiert sind, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
rpm -qa | grep TIVsm
2. Entfernen Sie die Pakete für den Server, die Serverlizenz und den Einheitentreiber. Geben Sie die folgenden Befehle aus:
rpm -e TIVsm-server
rpm -e TIVsm-license
rpm -e TIVsm-tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 182 fort.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
181
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen deinstallieren
Solaris
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Geben Sie die folgenden Befehle aus:
/usr/sbin/pkgrm TIVsmS
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSlic
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSdev
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” fort.
Szenario 2: Programm der Version 5 auf Microsoft WindowsSystemen deinstallieren
Windows
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Entfernen Sie keine Registrierungseinträge für den Server!
1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme hinzufügen oder entfernen.
2. Wählen Sie die Tivoli Storage Manager-Serverkomponente aus und klicken Sie
dann auf Entfernen. Wiederholen Sie diesen Schritt für die Lizenz und den Einheitentreiber.
Werden Nachrichten angezeigt, die Sie zum Neustart des Systems auffordern,
ignorieren Sie diese, bis die ausgewählten Tivoli Storage Manager-Komponenten entfernt wurden.
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren” fort.
Szenario 2: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
182
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Bevor Sie ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server durchführen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Installationsmedien für das Basisrelease des installierten
Servers aufbewahrt werden. Wenn Sie Tivoli Storage Manager von DVD installiert
haben, stellen Sie sicher, dass die DVD verfügbar ist. Wenn Sie Tivoli Storage Manager über ein heruntergeladenes Paket installiert haben, stellen Sie sicher, dass die
heruntergeladenen Dateien verfügbar sind. Wenn das Upgrade fehlschlägt und das
Serverlizenzmodul deinstalliert wird, sind die Installationsmedien für das Basisrelease des Servers für die Neuinstallation der Lizenz erforderlich.
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehler
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
183
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
184
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
Windows
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur un-
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
185
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
beaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
Windows
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
186
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
187
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Szenario 2: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für
die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
188
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
189
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 46. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
tsmarchlogfailover
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
190
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Ihre Verzeichnisse
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 47. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Setzen Sie den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden fort:
„Szenario 2: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 192
„Szenario 2: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 194
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
191
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie den Upgradeassistenten starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades, zum Installieren der Upgradedienstprogramme,
zum Installieren des Serverprogramms der Version 6.3 oder höher und zum Erstellen der Verzeichnisse und der Benutzer-ID für die Serverinstanz ausführen.
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Auf dem System muss der Client von X Window System installiert
sein. Außerdem muss auf Ihrem Desktop ein Server von X Window
System aktiv sein.
v Für das System muss eines der folgenden Protokolle aktiviert sein.
Stellen Sie sicher, dass der Port, den das Protokoll verwendet, nicht
durch eine Firewall blockiert wird.
– Secure Shell (SSH). Stellen Sie sicher, dass der Port auf den Standardwert 22 gesetzt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der SSHDämonservice die Zugriffsberechtigung zum Herstellen der Verbindung zum System unter Verwendung von localhost hat.
– Remote Shell (rsh).
– Remote Execution Protocol (REXEC)
v Sie müssen sich an dem System mit der Benutzer-ID, die Sie für die
Serverinstanz erstellt haben, unter Verwendung des Protokolls SSH,
RSH oder REXEC anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie für den Zugriff auf dieses System diese Benutzer-ID und das zugehörige Kennwort angeben.
Windows
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss das Server Message Block-Protokoll
(SMB-Protokoll) von Windows aktiviert sein. SMB ist die Schnittstelle, die von der gemeinsamen Datei- und Druckernutzung (File and
Print Sharing, auch als CIFS bezeichnet) verwendet wird. Um das
Protokoll SMB zu verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die gemeinsame Datei- und Druckernutzung aktiviert ist und Port 445
nicht durch Ihre Firewall blockiert wird.
v Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System SMB aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System, auf dem SMB aktiviert ist, entweder
mit der Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, oder
mit einer anderen Benutzer-ID, die auf dem System vorhanden ist,
anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie
für den Zugriff auf das System die Benutzer-ID und das zugehörige
Kennwort angeben.
192
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2.
Windows
Wenn das System unter Windows Server 2008 oder Windows Vista
ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Benutzerkontensteuerung zu inaktivieren:
a. Stellen Sie sicher, dass die Remote-Registrierung unter den Windows-Diensten gestartet wurde und die Anschlüsse 445, 137 und 139 in der Firewall
nicht blockiert sind.
b. Konfigurieren Sie sowohl den Framework-Server als auch die Ziele als Mitglieder einer Windows-Domäne. Verwenden Sie ein Benutzerkonto in dieser
Domäne oder in einer vertrauenswürdigen Domäne, wenn Sie die Verbindung zum Ziel herstellen.
c. Stellen Sie die Verbindung zu einer Zielworkstation her, indem Sie das integrierte Administratorkonto aktivieren und verwenden. Um das integrierte
Administratorkonto zu aktivieren, klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Konten:
Administratorkontostatus. Wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie auf
OK.
d. Klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen. Wählen Sie Inaktivieren aus und klicken Sie auf OK.
3. Starten Sie den Upgradeassistenten, dsmupgdx, im Installationsverzeichnis des
Servers der 6.3 oder höher.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Geben Sie den folgenden
Befehl ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmupgdx
Windows
Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
4. Führen Sie die Anweisungen aus, um das Upgrade durchzuführen. Der Upgradeassistent kann gestoppt und erneut gestartet werden; der Server ist jedoch
erst betriebsbereit, nachdem der gesamte Upgradeprozess abgeschlossen wurde.
Wichtig: Lesen Sie alle Nachrichten, die für die einzelnen Phasen des Upgradeprozesses im Nachrichtenanzeigebereich des Assistenten angezeigt werden. Informationsnachrichten geben möglicherweise Aktionen an, die während des
Prozesses ausgeführt wurden und für Sie von Bedeutung sind.
Um das Upgrade abzuschließen, führen Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach
der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte aus.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
193
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 2: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Verwenden Sie die Dienstprogramme, um das Upgrade für den Server mithilfe einer Befehlsschnittstelle durchzuführen.
Bevor Sie die Upgradeprozedur starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades ausführen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Upgradedienstprogramme und das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installiert
sowie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz erstellt haben.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. „Szenario 2: Neue Datenbank erstellen und formatieren”
2. „Szenario 2: Serverdatenbank über ein Netz versetzen” auf Seite 199
3. „Szenario 2: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen” auf Seite 201
4. „Szenario 2: System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite 202
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 2: Neue Datenbank erstellen und formatieren
Erstellen Sie die Serverinstanz und formatieren Sie Dateien für eine leere Datenbank der Version 6.3 oder höher.
1. Melden Sie sich an dem System an, auf dem das Programm der Version 6.3
oder höher installiert wurde.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Überprüfen Sie Folgendes:
v Das Ausgangsverzeichnis für den Benutzer, /home/tsminst1, ist vorhanden. Ist kein Ausgangsverzeichnis vorhanden, müssen Sie es erstellen.
Im Instanzverzeichnis sind folgende Kerndateien gespeichert, die
vom Tivoli Storage Manager-Server generiert werden:
– Serveroptionsdatei dsmserv.opt
– Die Serverschlüsseldatenbankdatei, cert.kdb, und die .arm-Dateien, die von Clients und anderen Servern zum Importieren der
Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet werden
– Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption
VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert
ist, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
– Benutzerexits
– Traceausgabe, wenn die Angabe wenn nicht vollständig qualifiziert ist
194
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Eine Shellkonfigurationsdatei, z. B. .profile, ist im Ausgangsverzeichnis vorhanden. Der Rootbenutzer und die Instanzbenutzer-ID
müssen über Schreibberechtigung für diese Datei verfügen. Um
weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie das DB2 Information
Center (http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7) auf und
suchen Sie nach Informationen zu Einstellungen für Linux- und
UNIX-Umgebungsvariablen.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
2. Erstellen Sie mit dem Befehl db2icrt eine Tivoli Storage Manager-Instanz.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Geben Sie
für den Instanznamen die Benutzer-ID an, die Sie als Eigner der Instanz erstellt haben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
Instanzname Instanzname
Ist beispielsweise die Benutzer-ID für diese Instanz tsminst1, erstellen
Sie mithilfe des folgenden Befehls die Instanz:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
tsminst1 tsminst1
Hinweis: Verwenden Sie ab diesem Punkt diese neue Benutzer-ID,
wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren. Melden
Sie die Rootbenutzer-ID ab und melden Sie sich mit der Benutzer-ID
an, die der Instanzeigner ist.
Windows
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Das Benutzerkonto, das Sie angeben, wird zu der Benutzer-ID, die Eigner des
Servers der Version 6.3 oder höher ist; diese ID ist die Instanzbenutzer-ID.
db2icrt -s ese -u Benutzerkonto Instanzname
Hat beispielsweise das Benutzerkonto den Namen tsminst1 und die
Serverinstanz den Namen server1, geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2icrt -s ese -u tsminst1 server1
Der Datenbankservice für die Serverinstanz meldet sich an dem Benutzerkonto an, das in diesem Befehl angegeben ist.
Verwenden Sie den Namen des Registrierungsschlüssels des Servers
der Version 5 als den Instanznamen für den Server der Version 6.3
oder höher. Sie werden zur Eingabe des Kennworts für das Benutzerkonto aufgefordert.
Bei dem Instanznamen, den Sie in diesem Befehl db2icrt angeben,
handelt es sich um den Namen, den Sie später über die Option -k im
Befehl DSMSERV LOADFORMAT angeben, wenn Sie die Datenbank und das
Wiederherstellungsprotokoll erstellen und formatieren.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
195
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
3. Melden Sie sich am System mit der Benutzer-ID an, die Eigner der Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID).
4. Kopieren Sie die Konfigurationsdateien in das Instanzverzeichnis, das Sie für
den neuen Server erstellt haben. Bei den Dateien handelt es sich um die Konfigurationsdateien, die Sie vom ursprünglichen Server der Version 5 gesichert
haben:
v Einheitenkonfiguration
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
Hatten Sie beispielsweise das in dem Beispiel im Schritt zum Erstellen von
Verzeichnissen für den Server der Version 6.3 oder höher aufgeführte Instanzverzeichnis erstellt, kopieren Sie die Dateien in das folgende Verzeichnis:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1
d:\tsm\server1
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3
oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat.
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei.
Windows
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Tabelle 36 auf Seite 82 zeigt die Liste der gelöschten Optionen.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Da eine
Protokolldatei für Datenträger und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich sind, wenn Sie die Datenbank zurückschreiben müssen, sollten Sie
automatisch Kopien dieser Dateien generieren, um sicherzustellen, dass die
Dateien, falls erforderlich, verfügbar sind.
c. Überprüfen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX enthält
und für die Option ein Wert angegeben ist. Ist dies der Fall, überprüfen Sie
den Wert. Möglicherweise möchten Sie den aktuellen Wert ändern, da sich
der Standardwert für diese Option in Version 6.3 oder höher von 256 in
4096 geändert hat. Der erhöhte Wert kann die Leistung von Operationen,
bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option nicht enthält, verwendet der
Server automatisch den neuen Standardwert 4096.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert für diese Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet.
6. Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank, sodass er mit dem
Instanzverzeichnis des Servers übereinstimmt. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzverzeichnis
Beispiel:
db2 update dbm cfg using dftdbpath /tsminst1
196
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank in das Laufwerk, in
dem sich das Instanzverzeichnis des Servers befindet. Führen Sie die
folgenden Schritte aus:
a. Klicken Sie auf Start > Programme > IBM DB2 > DB2TSM1 > Befehlszeilentools > Befehlszeilenprozessor.
b. Geben Sie quit ein, um den Befehlszeilenprozessor zu verlassen.
Ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung wird geöffnet; die Umgebung ist korrekt konfiguriert, um die Befehle in den nächsten
Schritten erfolgreich auszuführen.
c. Geben Sie in die Eingabeaufforderung in diesem Fenster den folgenden Befehl ein, um die Umgebungsvariable für die Serverinstanz zu definieren, mit der Sie arbeiten:
set db2instance=Instanzname
Der Instanzname ist mit dem Instanznamen identisch, den Sie bei
Ausgabe des Befehls db2icrt angegeben haben. Um beispielsweise
die Umgebungsvariable für die Serverinstanz Server1 zu definieren, geben Sie den folgenden Befehl ein:
set db2instance=server1
d. Geben Sie den Befehl zur Definition des Standardlaufwerks aus:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzposition
Lautet das Instanzverzeichnis z. B. d:\tsm\server1, ist die Instanzposition Laufwerk d:. Geben Sie folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath d:
7. Ändern Sie den Bibliothekspfad, um die Version von IBM Global Security Kit
(GSKit) zu verwenden, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server installiert
wird:
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
AIX
export LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
Sie müssen die folgenden Dateien
aktualisieren, um den Bibliothekspfad zu definieren, wenn DB2 oder der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wird:
v Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc die folgenden
Zeilen hinzu:
v
AIX
setenv LIBPATH /usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
v
HPUX
Solaris
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile die folgenden Zeilen hinzu:
v
AIX
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
197
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
export LIBPATH
v
HPUX
Solaris
LD_LIBRARY_PATH=/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
Überprüfen Sie die Bibliothekspfadeinstellungen und stellen Sie sicher, dass
die GSKit-Version 8.0.14.14 oder höher ist. Geben Sie die folgenden Befehle
aus:
v
AIX
echo $LIBPATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
v
HPUX
Linux
Solaris
echo $LD_LIBRARY_PATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
Ist die GSKit-Version nicht 8.0.14.14 oder höher, müssen Sie den Tivoli Storage
Manager-Server erneut installieren. Über die Neuinstallation wird sichergestellt, dass die korrekte GSKit-Version verfügbar ist.
8. Führen Sie diesen Schritt aus, um die Server-Codepage zu definieren.
Setzen Sie für jede Serverinstanz die Systemumgebungsvariable
DB2CODEPAGE auf 819. Bevor Sie den Befehl DSMSERV LOADFORMAT ausgeben,
melden Sie sich als Serverinstanzeigner beim System an und geben Sie den
folgenden Befehl aus:
db2set -i Instanzname DB2CODEPAGE=819
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
db2set -i tsminst1 DB2CODEPAGE=819
Windows
db2set -i server1 DB2CODEPAGE=819
9. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis, das Sie für den Server erstellt haben.
10. Erstellen und formatieren Sie die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle. Geben Sie in dem Befehl die Verzeichnisse an, die Sie für die Datenbank
und die Protokolle erstellt haben. Die Verzeichnisse müssen leer sein.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien festzulegen, geben Sie den
folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv loadformat \
dbdir=/tsmdb001,/tsmdb002,/tsmdb003,/tsmdb004 \
activelogsize=16384 activelogdirectory=/tsmlog \
mirrorlogdirectory=/tsmlogmirror archlogdirectory=/tsmarchlog
Windows
198
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien für die Serverinstanz Server1 festzulegen, geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" loadformat
dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Handelt es sich bei dem Server, für den Sie das Upgrade durchführen,
nicht um den Server mit dem Namen Server1, müssen Sie die Option
-k verwenden. Die Option -k gibt den Instanznamen für die Ausführung dieses Dienstprogramms an. Befinden sich beispielsweise auf
dem System mehrere Serverinstanzen und hat die Instanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, den Namen Server2, geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" -k server2
loadformat dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Wichtig: Die Serverinstanz, die Sie angeben, muss bereits alle vorhergehenden Schritte des Upgradeprozesses durchlaufen haben, einschließlich der Erstellung der Datenbankinstanz (Befehl db2icrt).
11. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
„Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79
Szenario 2: Serverdatenbank über ein Netz versetzen
Versetzen Sie die Datenbank, indem Sie den Einfügeprozess für den Server der Version 6.3 oder höher zum Akzeptieren der Serverdatenbank starten. Starten Sie dann
den Extraktionsprozess für den Server der Version 5 zum Extrahieren und Senden
der Datenbank.
Bevor Sie diese Prozedur starten, müssen Sie sicherstellen, dass sowohl der Server
der Version 5 als auch der neue Server nicht aktiv sind.
1. Starten Sie den Einfügeprozess auf dem Server der Version 6.3 oder höher zum
Akzeptieren der Datenbank. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses in eine
Datei, um den Prozess zu überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden
Befehl ein, um den Server zu starten und dem anderen Server 60 Minuten Zeit
(die Standardzeit) für den Zugriff auf den Server der Version 6.3 oder höher
und zur Übertragung der Prozessausgabe in die Datei insert.out zu geben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
sesswait=60 >insert.out 2>&1 &
Windows
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
199
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb
sesswait=60 1>>insert.out 2>&1
Der Server startet und wartet bis zu 60 Minuten auf den Zugriff durch den ursprünglichen Server. Es kann einige Zeit vergehen, während der keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit werden DB2-Operationen im
Hintergrund ausgeführt. Optional: Um sicherzustellen, dass Operationen wie
erwartet fortgesetzt werden, überwachen Sie die CPU- und Ein-/
Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess.
2. Überwachen Sie die Ausgabe des Prozesses DSMSERV INSERTDB. Stellen Sie sicher, dass die folgende Nachricht vom Prozess DSMSERV INSERTDB ausgegeben
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren:
ANR1336I INSERTDB: Bereit für Verbindungen vom Quellenserver
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Ausgabe des Prozesses in der Datei
insert.out zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
3. Starten Sie die Extraktion vom ursprünglichen Server. Geben Sie die TCP/IPAdresse und den TCP/IP-Port für den Server der Version 6.3 oder höher an.
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb hladdress=127.0.0.1
lladdress=1500 1>>extract.out 2>&1
4. Überwachen Sie die Prozesse auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden
Befehl zur Überwachung des Extraktionsprozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank, der verwendeten Hardware und dem Netz abhängig.
5. Überprüfen Sie die Prozessausgabe für die Extraktions- und Einfügeprozesse,
um die Nachrichten zu finden, die die erfolgreiche Ausführung oder das Fehlschlagen der Operationen angeben.
200
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Nachricht über erfolgreiche Ausführung
Nachricht über das Fehlschlagen
der Operation
Extraktion
ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
ANR1396E EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, wurde mit
Fehlern beendet.
Einfügung
ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
ANR1396E INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, wurde mit
Fehlern beendet.
Prozess
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Szenario 2: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
Windows
Ein Windows-Dienst wird automatisch für den Tivoli Storage Manager-Server der
Version 6.3 oder höher erstellt, wenn Sie den Upgradeassistenten (dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie den WindowsDienst für den Tivoli Storage Manager-Server manuell erstellen.
1. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis für das Serverprogramm. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\console. Hatten Sie
den Server in einem anderen Verzeichnis installiert, wechseln Sie in das Unterverzeichnis console des Serverinstallationsverzeichnisses.
2. Installieren Sie den Windows-Dienst unter Angabe des Namens und des Kennworts der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz in dem Dienstnamen. Geben
Sie den folgenden Befehl ein:
install "TSM Name_der_Serverinstanz"
"C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
Instanzeigner Kennwort_des_Instanzeigners
Dabei gilt Folgendes:
"TSM Name_der_Serverinstanz" ist der Name des Dienstes, der installiert
wird.
Name_der_Serverinstanz ist der Instanzname, der bei der Eingabe des Befehls db2icrt angegeben wurde.
Instanzeigner ist das Konto des Instanzeigners; dieses Konto ist Eigner des
Dienstes.
Kennwort_des_Instanzeigners ist das Kennwort für das Konto des Instanzeigners.
Beispiel
Um den Windows-Dienst für die Serverinstanz server1 zu installieren,
geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. In dem Beispiel wird rudy als Instanzeigner und s21ret als Kennwort für das
Konto des Instanzeigners verwendet.
install "TSM server1" "C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
rudy s21ret
3. Optional: Ändern Sie den Dienst über die Windows-Verwaltungstools (Verwaltung > Dienste) manuell in einen Autostarttyp.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
201
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
Szenario 2: System für die Datenbanksicherung konfigurieren
Der Datenbankmanager und die Tivoli Storage Manager-API müssen so konfiguriert sein, dass der Datenbankmanager die Serverdatenbank sichern kann. Die Konfiguration wird automatisch für Sie ausgeführt, wenn Sie den Upgradeassistenten
(dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie die
Konfiguration manuell ausführen.
v „Szenario 2: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und
Oracle Solaris-Systemen konfigurieren”
v „Szenario 2: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen konfigurieren” auf Seite 204
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 2: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen konfigurieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Schritten wird in den Beispielen tsminst1 für die Benutzer-ID der
Serverinstanz und /tsminst1 für das Tivoli Storage Manager-Serverinstanzverzeichnis verwendet.
1. Definieren Sie die Umgebungsvariablenkonfiguration der Tivoli Storage Manager-API für die Datenbankinstanz:
a. Melden Sie sich mit der Benutzer-ID tsminst1 an.
b. Wenn der Benutzer tsminst1 angemeldet ist, stellen Sie sicher, dass die
DB2-Umgebung korrekt initialisiert wird. Die DB2-Umgebung wird durch
Ausführung des Scripts /home/tsminst1/sqllib/db2profile initialisiert, das
normalerweise automatisch über das Profil der Benutzer-ID ausgeführt
wird. Wenn /home/tsminst1/.profile das Script db2profile nicht ausführt,
fügen Sie /home/tsminst1/.profile die folgenden Zeilen hinzu:
if [ -f /home/tsminst1/sqllib/db2profile ]; then
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
fi
c. Fügen Sie in der Datei userprofile im Verzeichnis /home/tsminst1/sqllib
die folgenden Zeilen hinzu oder aktualisieren Sie diese:
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AIX
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
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HPUX
Linux
Solaris
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
|
AIX
202
Bourne-Shell:
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
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DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
HPUX
Linux
Solaris
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
AIX
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
HPUX
Linux
Solaris
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
2. Melden Sie sich ab und als tsminst1 erneut an oder geben Sie diesen Befehl ein:
. ~/.profile
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Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie hinter dem ersten Punkt (.) ein Leerzeichen
eingeben.
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis /tsminst1
und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
SERVERNAME TSMDBMGR_TSMINST1
Hinweis: Der verwendete Name muss mit Ihrem Serverinstanznamen übereinstimmen.
4. Fügen Sie der Konfigurationsdatei dsm.sys der Tivoli Storage Manager-API die
folgenden Zeilen hinzu. Die Konfigurationsdatei dsm.sys befindet sich in folgendem Standardverzeichnis:
AIX
HPUX
/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64/dsm.sys
Der Servername TSMDBMGR_TSMINST1 sollte nicht an erster Stelle in dsm.sys
stehen, weil er nicht der systemweite Standardwert sein sollte. In diesem Beispiel befinden sich die hinzugefügten Zeilen hinter der Zeilengruppe für server_a.
Servername server_a
COMMMethod TCPip
TCPPort 1500
TCPServeraddress node.domain.company.COM
servername TSMDBMGR_TSMINST1
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
passworddir /home/tsminst1/tsminst1
errorlogname /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
nodename $$_TSMDBMGR_$$
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
203
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
5. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Stoppen Sie DB2:
db2stop
b. Starten Sie DB2:
db2start
6. Definieren Sie das API-Kennwort:
a. Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wurde.
Ausführliche Informationen befinden sich in „Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite 381.
b. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
c. Rufen Sie das Datenbankmanagerprofil auf, indem Sie den folgenden Befehl
eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Punkt, ein Leerzeichen und den
Pfad zur Datei db2profile angeben. Wenn Sie kein Leerzeichen eingeben,
schlägt die Datenbanksicherung fehl.
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Solaris
Wechseln Sie vor der Ausgabe des folgenden Befehls zur
Wichtig:
Korn-Shell (/bin/ksh).
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. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
d. Ändern Sie das API-Kennwort mit dem folgenden Befehl:
/home/tsminst1/sqllib/adsm/dsmapipw
e. Geben Sie TSMDBMGR nach Aufforderung durch den Befehl dsmapipw sowohl
als ursprüngliches als auch als neues Kennwort an.
f. Geben Sie den folgenden Betriebssystembefehl ein:
rm /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 2: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft
Windows-Systemen konfigurieren
Windows
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
Windows
In den folgenden Befehlen werden server1 für die Datenbankinstanz
und d:\tsmserver1 für das Tivoli Storage Manager-Serververzeichnis als Beispiele
verwendet. Ersetzen Sie diese Werte durch tatsächliche Werte in den Befehlen.
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.env im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
DSMI_CONFIG=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt
DSMI_LOG=d:\tsmserver1
2. Definieren Sie die Konfiguration der API-Umgebungsvariablen DSMI_ für die
Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Geben Sie diesen Befehl ein:
204
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
db2set -i server1 DB2_VENDOR_INI=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.env
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
*************************************************
nodename $$_TSMDBMGR_$$
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
errorlogname d:\tsmserver1\TSMDBMGR_TSMSERVER1.log
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
4. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Definieren Sie die Datenbankinstanz:
set db2instance=server1
c. Stoppen Sie DB2:
db2stop
d. Starten Sie DB2:
db2start
5. Geben Sie den folgenden Befehl in eine Zeile ein:
"c:\Programme\tivoli\tsm\server\dsmsutil.exe"
UPDATEPW /NODE:$$_TSMDBMGR_$$ /PASSWORD:TSMDBMGR /VALIDATE:NO /OPTFILE:
"d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt"
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Kapitel 5. Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode
205
206
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
Verwenden Sie diese Prozedur, wenn Sie das Upgrade für den IBM Tivoli Storage
Manager-Server auf einem anderen System als dem System durchführen, auf dem
sich der Server der Version 5 befindet, und wenn Sie die Daten mithilfe der Medienmethode versetzen.
Die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für den Server umfasst die folgenden Tasks:
1. „Szenario 3: Vorbereitungen für das Upgrade treffen”
2. „Szenario 3: Upgradedienstprogramme installieren” auf Seite 217
3. Upgrade für den Server mithilfe einer der folgenden Methoden durchführen:
v „Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 225
v „Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 236
4. Die folgenden Tasks werden im Anschluss an das Upgrade ausgeführt:
a. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen” auf Seite 379
b. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
c. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
d. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
e. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
f. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern”
auf Seite 387
g. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite
388
h. „Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
i. „Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
j. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite
391
k. „GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
Szenario 3: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Bereiten Sie das Upgrade vor, indem Sie die Voraussetzungen überprüfen, den erforderlichen Speicherbereich vorbereiten, den Server sichern und bestimmte Servereinstellungen ändern.
Gehen Sie bei der Ausführung der Schritte zur Vorbereitung mit Bedacht vor, um
Ihren Server und seine Daten zu schützen.
Wichtig: Es ist möglich, dass Bedingungen nach dem Abschluss des Upgrades auf
Version 6.3 oder höher vorübergehend die Zurücksetzung auf die vorherige Version des Servers erfordern. Die erfolgreiche Zurücksetzung auf die vorherige Version
des Servers ist nur möglich, wenn Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben. Lesen Sie zur Erläuterung, warum die Ausführung aller Schritte zur Vorberei-
207
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
tung unerlässlich ist, die Informationen zur Vorgehensweise beim Zurücksetzen
eines Servers, für den ein Upgrade durchgeführt wurde, auf die vorherige Version.
Um Vorbereitungen für das Upgrade zu treffen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. „Szenario 3: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen”
2. „Szenario 3: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 212
3. „Szenario 3: Server vor dem Upgrade ändern” auf Seite 213
4. „Szenario 3: Sitzungen inaktivieren” auf Seite 214
5. „Szenario 3: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern” auf Seite 214
6. „Szenario 3: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen” auf Seite 215
7. „Szenario 3: Konfigurationsdaten sichern” auf Seite 215
8. „Szenario 3: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen” auf Seite 216
9. „Szenario 3: Server vor der Installation des Upgrades stoppen” auf Seite 217
Zugehörige Tasks:
„Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404
Szenario 3: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Überprüfen Sie Ihr System auf Voraussetzungen für den Server.
1. Stellen Sie sicher, dass der Server, für den die Durchführung eines Upgrades
geplant ist, Version 5.3.6 oder höher hat und für den Server der neueste vorläufige Fix installiert wurde. Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche
Probleme zu verhindern, ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den
Server der Version 5 auf die neueste verfügbare Stufe und die Installation des
neuesten vorläufigen Fixes für diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade
bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste Server-Fixpack und den neuesten
vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie die FTP-Download-Site unter ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
auf. Lokalisieren Sie dann die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
2. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem sich der Server der Version 5 befindet, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Lesen Sie die Informationen unter
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5,
für das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20, um zu bestimmen, ob Sie
Ihr System aktualisieren müssen, bevor Sie fortfahren.
3. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem der Server der Version 6.3 oder höher installiert werden soll, die Voraussetzungen für den Betriebssystemtyp und
die Betriebssystemversion erfüllt. Die neuesten Informationen zu Systemvoraussetzungen finden Sie auf der Website Tivoli Storage Manager Supported Operating Systems (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309).Sie können die Installationsumgebung jetzt manuell überprüfen. Sie können auch warten, bis die Installationsdateien extrahiert wurden, und dann das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, mit dem die Systemumgebung automatisch überprüft wird. Weitere
Informationen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen
ausführen” auf Seite 45.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar.
Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem
z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der
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208
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z
migrieren”, auf Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter
einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in
Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden,
werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den
das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt,
kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 48. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen. Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder
höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe
die folgende Tabelle).
Tabelle 49. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
209
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 49. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
Server der Version 5
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Server der Version 6.3 oder
höher
Kommentare
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
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Linux on System z
Linux on System z
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
210
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 49. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
z/OS
AIX oder Linux on System z
Kommentare
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
4. Stellen Sie sicher, dass der Systemspeicher die Servervoraussetzungen erfüllt.
Planen Sie, mehrere Instanzen des Servers der Version 6.3 oder höher auf dem
System auszuführen, ist für jede Instanz der für einen einzelnen Server aufgeführte Speicher erforderlich. Multiplizieren Sie den Speicher für einen einzelnen
Server mit der für das System geplanten Anzahl Instanzen.
Spezielle Informationen zu Anforderungen in Bezug auf den Speicherbedarf
enthält der Abschnitt für Ihr Betriebssystem:
Tabelle 50. Speicherbedarf für das System der Version 6.3 oder höher
Betriebssystem
Speicherbedarf
AIX
„Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen”
auf Seite 26
HPUX
HP-UX
„Servervoraussetzungen auf
HP-UX-Systemen” auf Seite 28
Linux
Linux
„Servervoraussetzungen auf
Linux-Systemen” auf Seite 30
Solaris
Solaris
„Servervoraussetzungen auf
Solaris-Systemen” auf Seite 38
Windows
„Servervoraussetzungen auf Microsoft
Windows-Systemen” auf Seite 40
AIX
Windows
5. Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Plattenspeicher für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle verfügt. Überprüfen Sie die Planungsinformationen auf Voraussetzungen und Anleitungen.
Wenn Sie neue Hardware für den Server hinzufügen, wie beispielsweise neuen
Plattenspeicher für die Datenbank, stellen Sie sicher, dass die Hardware installiert wurde und aktiv ist.
6. Stellen Sie sicher, dass das neue System auf die Speichereinheiten zugreifen
kann, die auf dem ursprünglichen System verwendet werden. Dies umfasst
Platten- und Bandeinheiten, die zum Speichern von Clientdaten dienen.
Unter Umständen muss eine Speichereinheit an das ursprüngliche System angeschlossen bleiben, um die Datenbankextraktion auszuführen. Versetzen Sie
dann die neue Speichereinheit auf das neue System.
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 20
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
211
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
Legen Sie den für den Upgradeprozess erforderlichen Speicherbereich und Speichertyp fest, bevor Sie den Prozess starten.
1. Stellen Sie sicher, dass das System über den im Planungsschritt geschätzten
Speicherbereich verfügt. Verwenden Sie das mit Ihren Angaben ausgefüllte Arbeitsblatt zur Planung. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für
den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
2. Stellen Sie sicher, dass ausreichend Speicherbereich zum Speichern der Datenbank und der Manifestdatei, die vom Extraktionsprozess erstellt wird, verfügbar ist.
a. Identifizieren Sie die Einheitenklasse, in die die ursprüngliche Datenbank
extrahiert werden soll. Die Definition muss nicht nur in der Einheitenkonfigurationsdatei, sondern auch in der Serverdatenbank vorhanden sein. Zeigen Sie Informationen zu Einheitenklassen an, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:
query devclass format=detailed
Die Einheitenklasse muss eine sequenzielle Einheitenklasse sein, für die Datenträger oder Speicherbereich verfügbar sind/ist. Definieren Sie, falls erforderlich, eine neue Einheitenklasse. Der Typ der Einheitenklasse darf nicht
NAS oder CENTERA sein.
Wichtig: Sie müssen jetzt bestätigen, dass die in der Serverdatenbank für
die Einheitenklasse vorhandene Definition korrekt ist. Nachdem Sie die Datenbank für das Upgrade vorbereitet haben (durch Ausführung der Phase
Datenbank vorbereiten im Upgradeassistenten oder durch Verwendung des
Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB), können Sie diese Einheitenklassendefinition nicht mehr aktualisieren. Überprüfen Sie beispielsweise den Pfad
auf eine Einheitenklasse FILE. Hatten Sie den ursprünglichen Server zum
Extrahieren der Daten auf ein anderes System kopiert, lautet der Pfad auf
dem aktuellen System möglicherweise anders.
b. Stellen Sie sicher, dass die ausgewählte Einheitenklasse über Speicherbereich
oder Datenträger verfügt. Der erforderliche Speicherbereich entspricht in
etwa der aktuellen Größe der ursprünglichen Datenbank.
Wenn die Einheitenklasse beispielsweise FILE lautet, stellen Sie sicher, dass
im Verzeichnis genügend Speicherbereich für Ihre Umgebung verfügbar ist.
Wenn die Einheitenklasse TAPE lautet, stellen Sie sicher, dass genügend Arbeitsdatenträger für Ihre Umgebung verfügbar sind.
Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID, die Sie für den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, erstellen, über die Zugriffsberechtigung für die Position der extrahierten Daten verfügt.
c. Stellen Sie sicher, dass die Zugriffsberechtigungen für die geplante Speicherposition der Manifestdatei korrekt sind.
Die Benutzer-ID, die die Dienstprogramme zum Vorbereiten der Datenbank
und zum Extrahieren der Daten (DSMUPGRD PREPAREDB und DSMUPGRD EXTRACTDB) ausführen wird, muss Schreibzugriff auf diese Datei haben. Dies ist
in der Regel die Rootbenutzer-ID.
Wenn die Daten später in die Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt werden, muss die Instanzbenutzer-ID, die für den Server, für den das
Upgrade durchgeführt wird, verwendet wird, Zugriffsberechtigung für die
Manifestdatei haben.
Die Manifestdatei ist in der Regel kleiner als 1 Kilobyte.
212
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Szenario 3: Server vor dem Upgrade ändern
Auf dem Server muss ein Befehl ausgeführt werden, um einen bestimmten Typ
von Fehler während des Upgradeprozesses zu verhindern. Einige Änderungen an
standardmäßigen Servereinstellungen können als Vorbereitung auf das Upgrade
hilfreich sein.
1. Geben Sie in einer Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile den folgenden Befehl ein:
convert ussfilespace
Mit diesem Befehl wird ein Fehler behoben, der möglicherweise in älteren Tivoli Storage Manager-Datenbanken vorhanden ist. Ist der Fehler in Ihrer Datenbank nicht vorhanden, wird der Befehl ausgeführt und es wird möglicherweise
der Fehler ANR2034E angezeigt. Dieser Fehler kann ignoriert werden. Weitere
Informationen enthält der technische Hinweis 1408895 (http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21408895). Ist der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden, kann die Ausführung des Befehls einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig: Überspringen Sie diesen Schritt nicht! Wenn der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden ist und Sie diesen Befehl jetzt nicht ausführen, schlägt die Ausführung des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB fehl. Sie müssen dann den
Server der Version 5 erneut starten und den Befehl CONVERT USSFILESPACE ausführen, bevor Sie den Upgradeprozess fortsetzen.
2. Lesen Sie die Schritte für die Zurücksetzung auf eine frühere Version des Servers im Abschnitt „Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3
oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404.
Wenn Sie nach der Durchführung des Upgrades auf Version 6.3 oder höher eine
Zurücksetzung auf die frühere Version ausführen müssen, erzielen Sie bessere
Ergebnisse, wenn Sie die Schritte verstehen und bereits jetzt entsprechende
Maßnahmen ergreifen.
3. Passen Sie die Einstellungen auf Ihrem Server und Ihren Clients wie folgt an.
Diese Anpassungen sind erforderlich, damit nach der Durchführung des Upgrades im Falle eines Fehlers die Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server
möglich ist.
a. Setzen Sie für jeden Speicherpool mit sequenziellem Zugriff den Parameter
REUSEDELAY auf die Anzahl Tage, für die eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server, falls erforderlich, möglich sein soll.
Soll beispielsweise für bis zu 30 Tage nach der Durchführung des Upgrades
auf Version 6.3 oder höher eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server möglich sein, setzen Sie den Parameter REUSEDELAY auf 31 Tage. Geben
Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Speicherpool_mit_sequenziellem_Zugriff reusedelay=31
b. Setzen Sie für jeden Kopienspeicherpool den Parameter RECLAIM auf 100 (d.
h. 100 %). Geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Kopienspeicherpool reclaim=100
c. Wenn Sie Datenbanksicherungen normalerweise mit einem Befehl DELETE
VOLHISTORY löschen, stellen Sie sicher, dass mit dem Befehl Datenbanksicherungen nicht zu häufig gelöscht werden. Das Intervall zwischen Sicherungen sollte mindestens einen Zeitraum mit derselben Anzahl Tage angeben
wie der, der mit dem Parameter REUSEDELAY für Speicherpools mit sequenziKapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
213
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ellem Zugriff definiert wird. Um beispielsweise Datenbanksicherungen alle
45 Tage zu löschen, geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
delete volhist type=dbbackup todate=-45
d. Stellen Sie für wichtige Clients, die den Server verwenden, sicher, dass der
Wert für die Clientoption schedlogretention einen ausreichend langen Aufbewahrungszeitraum für das Clientplanungsprotokoll definiert. Aktualisieren Sie die Option für Clients, falls erforderlich.
Die Einträge im Clientplanungsprotokoll können nützlich sein, wenn eine
Zurücksetzung des Servers auf die ursprüngliche Version erforderlich wird.
Ist der Aufbewahrungszeitraum für das Planungsprotokoll zu kurz, werden
Informationen im Planungsprotokoll möglicherweise zu früh gelöscht.
Um beispielsweise das Protokoll alle 45 Tage zu bereinigen und die Protokolleinträge zu sichern, fügen Sie die folgende Option hinzu:
schedlogretention 45 S
Fügen Sie die Option in einer Serverzeilengruppe der Datei dsm.sys hinzu.
AIX
Windows
HPUX
Linux
Solaris
Fügen Sie die Option der Clientoptionsdatei dsm.opt hinzu.
Szenario 3: Sitzungen inaktivieren
Verhindern Sie in Vorbereitung auf das Upgrade Aktivität auf dem Server, indem
Sie neue Sitzungen inaktivieren. Brechen Sie alle vorhandenen Sitzungen ab.
Bei den Befehlen in der folgenden Prozedur handelt es sich um Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehle.
1. Verhindern Sie für alle Clients, Speicheragenten und andere Server das Starten
neuer Sitzungen mit dem Server. Verwenden Sie die folgenden Befehle:
disable sessions client
disable sessions server
2. Verhindern Sie Verwaltungsaktivität von allen anderen Benutzer-IDs außer der
Administrator-ID, die zum Ausführen der Vorbereitungen für das Upgrade verwendet wird. Sperren Sie, falls erforderlich, andere Administrator-IDs:
lock admin Administratorname
3. Überprüfen Sie, ob Sitzungen vorhanden sind, und teilen Sie den Benutzern
mit, dass der Server gestoppt werden soll. Um auf vorhandene Sitzungen zu
prüfen, verwenden Sie den folgenden Befehl:
query session
4. Brechen Sie Sitzungen, die noch aktiv sind, ab. Verwenden Sie den folgenden
Befehl:
cancel session all
Szenario 3: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
Unmittelbar vor der Durchführung des Upgrades für den Server müssen Sie primäre Speicherpools in Kopienspeicherpools sichern und eine Datenbankgesamtsicherung ausführen.
Sichern Sie Speicherpools und die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlen:
1. Sichern Sie primäre Speicherpools mit dem Befehl BACKUP STGPOOL in Kopienspeicherpools:
backup stgpool primärer_Pool Kopienspeicherpool
214
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Dabei gibt primärer_Pool den primären Speicherpool und Kopienspeicherpool den
Kopienspeicherpool an. Hatten Sie regelmäßig Sicherungen der Speicherpools
ausgeführt, werden mit diesem Schritt nur die Daten gesichert, die den primären Speicherpools seit ihrer letzten Sicherung hinzugefügt wurden.
2. Sichern Sie die Datenbank. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung einer
Momentaufnahmesicherung. Eine Momentaufnahmesicherung ist eine Datenbankgesamtsicherung, die keine geplanten Datenbanksicherungen unterbricht.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=Name_der_Einheitenklasse
Die angegebene Einheitenklasse muss vorhanden sein und es müssen Datenträger für sie verfügbar sein. Um beispielsweise eine Momentaufnahmesicherung
Ihrer Datenbank in die Einheitenklasse TAPECLASS unter Verwendung von
Arbeitsdatenträgern auszuführen, geben Sie Folgendes ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=tapeclass
Sollen statt Arbeitsdatenträgern bestimmte Datenträger verwendet werden, geben Sie die Datenträgernamen in dem Befehl an.
Tipp: Gegebenenfalls sollten Sie als Schutz vor einem Datenträgerausfall zwei
Kopien der Sicherung erstellen. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor Ort verfügbar ist. Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor Ort vorhanden ist.
Szenario 3: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Um sicherzustellen, dass Lizenzinformationen während des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen.
Die NODELOCK-Datei enthält die Lizenzinformationen der vorherigen Tivoli Storage
Manager-Installation. Um sicherzustellen, dass die Lizenzinformationen während
des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen
oder umbenennen, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Diese Lizenzinformationen werden durch neue Lizenzinformationen ersetzt, nachdem das r abgeschlossen
ist. Die NODELOCK-Datei ist im Serverinstanzverzeichnis gespeichert.
Szenario 3: Konfigurationsdaten sichern
Bevor Sie die neue Version installieren, müssen Sie kritische Dateien und Daten für
den Server sichern. Bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf, d. h. speichern Sie die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade durchgeführt
wird, sondern auf einem anderen System oder speichern Sie die Dateien auf Offlinedatenträgern, wie z. B. einer CD. Die Dateien sind nach Abschluss der Installation der neuen Softwareversion erforderlich. Sie benötigen diese Dateien auch,
wenn nach der Durchführung des Upgrades eine Zurücksetzung auf die frühere
Version erfolgen muss.
1. Sichern Sie Einheitenkonfigurationsdaten mithilfe des Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehls:
backup devconfig filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden sollen.
2. Sichern Sie Datenträgerprotokolldaten mithilfe des Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehls:
backup volhistory filenames=Dateiname
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
215
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Datenträgerprotokolldaten gespeichert
werden sollen. Stellen Sie sicher, dass das Datenträgerprotokoll Informationen
zu der Datenbanksicherung umfasst, die Sie in den vorhergehenden Schritten
ausgeführt haben. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein:
query volhistory type=dbsnapshot
Überprüfen Sie die Ausgabe der Abfrage, um sicherzustellen, dass die Zeitmarke für die Datenbanksicherung mit der tatsächlichen Zeit der Sicherung übereinstimmt.
3. Speichern Sie Kopien der folgenden Dateien, die sich im Serverinstanzverzeichnis befinden:
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
v dsmserv.dsk
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Suchen Sie im Serverinstanzverzeichnis nach der Abrechnungsprotokolldatei
dsmaccnt.log. Wenn die Datei vorhanden ist, speichern Sie eine Kopie der Datei.
5. Sichern Sie alle Scripts, die zur Ausführung der täglichen Verwaltung für den
Server verwendet wurden. Überprüfen Sie die Scripts auf Änderungen, die
nach der Durchführung des Upgrades erforderlich sind.
6. Speichern Sie die Einheitenkonfigurationsdatei, die Protokolldatei für Datenträger, die Serveroptionsdatei und die anderen Dateien an einer sicheren Position.
Stellen Sie sicher, dass die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade
durchgeführt wird, sondern auf einem anderen System oder auf Offlinedatenträgern gespeichert werden.
Szenario 3: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Erstellen Sie eine Zusammenfassung des Inhalts der ursprünglichen Datenbank.
Nach der Durchführung des Upgrades können Sie dieselben Befehle verwenden,
um die Ergebnisse abzugleichen und sicherzustellen, dass der Datenbankinhalt
korrekt ist.
Führen Sie Befehle aus, die eine Zusammenfassung der Informationen zum Datenbankinhalt liefern. Geben Sie beispielsweise Befehle ein, die eine Zusammenfassung der Dateibereiche liefern, die geschützt werden, und speichern Sie die Ergebnisse. Eine Liste der Befehle finden Sie in „Musterbefehle zur Überprüfung des
Datenbankupgrades” auf Seite 624.
Zugehörige Verweise:
„Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades” auf Seite 624
216
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3: Server vor der Installation des Upgrades stoppen
Stoppen Sie alle Serverprozesse und entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Stoppen Sie dann den Server.
Um den Server vor der Installation des Upgrades zu stoppen, verwenden Sie Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsbefehle:
1. Bestimmen Sie, ob Serverprozesse aktiv sind. Brechen Sie die Prozesse entweder ab oder ermöglichen Sie deren vollständige Ausführung. Verwenden Sie die
folgenden Befehle:
query process
cancel process Prozessnummer
Warten Sie, bis die Prozesse gestoppt wurden. Bei manchen Prozessen, wie z. B.
der Speicherpoolmigration, kann es einige Zeit dauern, bis sie gestoppt werden.
Weitere Informationen zum Abfragen und Abbrechen von Prozessen finden Sie
in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY PROCESS und CANCEL PROCESS im
Referenzhandbuch für Administratoren.
2. Bestimmen Sie, nachdem alle Sitzungen und Prozesse gestoppt wurden, ob
Bänder eingelegt sind. Entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Verwenden Sie
die folgenden Befehle:
query mount
dismount volume Datenträgername
Weitere Informationen zum Entladen von Bändern finden Sie in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY MOUNT und DISMOUNT VOLUME im Referenzhandbuch für
Administratoren.
3. Stoppen Sie den Server. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
halt
Szenario 3: Upgradedienstprogramme installieren
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der Server der Version 5 befindet. Das Installationspaket für die Dienstprogramme muss von einer Website heruntergeladen werden.
|
|
|
|
Die bevorzugte Methode ist das Installieren der neuesten Version der Upgradedienstprogramme. Weitere Informationen zur Auswahl der Version finden Sie in
„Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen”
auf Seite 44.
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
AIX
„Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren”
auf Seite 218
v
„Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren” auf Seite 219
v
Linux
„Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen
installieren” auf Seite 221
v
„Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen
installieren” auf Seite 222
v
Windows
„Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren” auf Seite 224
HPUX
Solaris
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
217
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren
AIX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems
angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie
von diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für
5.5.x.x muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets
hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-AIX.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Stellen Sie sicher, dass auf dem System die folgenden Dateigruppen installiert
sind:
xlC.rte 8.0.0.5 oder höher
gsksa.rte 7.0.4.11
Mithilfe der folgenden Befehle können Sie überprüfen, ob diese Dateigruppen
vorhanden sind:
lslpp -L xlC.rte
lslpp -L gsksa.rte
Falls erforderlich, können Sie die Dateigruppe gsksa.rte aus jedem der regulären Wartungspakete der Version 5.5 für den AIX-Server abrufen. Die Wartungspakete sind auf der FTP-Download-Site verfügbar: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
v5r5/AIX/
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen.
Wenn Sie ein Sprachenpaket heruntergeladen hatten, extrahieren Sie auch den
Inhalt dieses Pakets.
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
218
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Greifen Sie auf System Management Interface Tool (SMIT) zu.
a. Geben Sie smitty install_update ein.
b. Wählen Sie Software installieren und aktualisieren > Verfügbare Software installieren und aktualisieren aus.
7. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus. Geben Sie die Verzeichnisposition des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System an.
8. Wählen Sie Zu installierende Software aus. Drücken Sie die Taste F4 oder die
Abbruchtaste+4 (Esc+4), um die Liste der verfügbaren Dateigruppen in dem
Verzeichnis aufzurufen.
9. Wählen Sie die Dateigruppen für die Upgradedienstprogramme, den Einheitentreiber und wahlweise das Sprachenpaket aus. Die Dateigruppe für die Upgradedienstprogramme hat den Namen tivoli.tsmupg.server. Optionale
Sprachenpakete umfassen Nachrichten für andere Sprachen als amerikanisches
Englisch.
10. Setzen Sie Software-Updates festschreiben auf Ja. Drücken Sie die Taste F4
oder die Abbruchtaste+4 (Esc+4).
11. Setzen Sie Ersetzte Dateien speichern auf Nein.
12. Stellen Sie sicher, dass die Standardeinstellungen für die Optionen in dem
Fenster für alle ausgewählten Dateigruppen Erfolg angeben.
13. Drücken Sie die Eingabetaste und beantworten Sie die Frage Sind Sie sicher?, indem Sie erneut die Eingabetaste drücken. Die Installation beginnt.
14. Verlassen Sie das Programm SMIT, wenn die Installation abgeschlossen ist.
15. Optional: Wenn Sie ein Sprachenpaket installiert hatten, stellen Sie sicher, dass
die länderspezifische Umgebungsvariable für dessen Verwendung definiert ist.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert haben, entspricht der Ländereinstellung.
16. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario
3: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 223 fort.
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren
HPUX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
219
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
gzip -dc Paketname.tar.gz | tar -xvf -
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-s), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets.
gzip -d Paketname.img.gz
b. Installieren Sie das Paket. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM/Paketname.img Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
220
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 3:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 223 fort.
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren
Linux
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Öffnen Sie das Verzeichnis für Ihr Betriebssystem und laden Sie das Paket
herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.bz2
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, die folgenden Befehle ein:
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht, z. B. x86_64.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
rpm -ivh Paketname.rpm
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache.
rpm -ivh Paketname.rpm
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
221
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 3:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 223 fort.
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren
Solaris
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.Z
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das das Paket mit den Upgradedienstprogrammen heruntergeladen wurde.
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
uncompress -c Paketname.tar.Z | tar -xvf -
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
222
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
6. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
pkgadd -d . /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
7. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
uncompress Paketname.pkg.Z
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache. Verwenden Sie das
Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben Sie den
folgenden Befehl ein:
pkgadd -d /tmp/TSM Paketname.pkg Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
8. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 3:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” fort.
Szenario 3: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen
definieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Nach der Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen müssen Sie
Umgebungsvariablen in der Shell definieren, von der aus die Dienstprogramme
ausgeführt werden sollen. Eine Umgebungsvariable beschreibt die Betriebsumgebung eines Prozesses, wie z. B. das Ausgangsverzeichnis oder das verwendete Terminal.
Die Variable DSMSERV_DIR gibt die Installationsposition der Upgradedienstprogramme an. Die Standardposition ist das folgende Verzeichnis:
AIX
/usr/tivoli/tsm/upgrade/bin
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
223
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie den entsprechenden Befehl für Ihr System, um die Umgebungsvariable zur Ausführung der Dienstprogramme zu definieren. Wenn die Shell zur kshoder bash-Familie gehört, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Variable
DSMSERV_DIR zu definieren:
export DSMSERV_DIR=Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Wenn Ihre Shell zur csh-Familie gehört, verwenden Sie den folgenden Befehl:
setenv DSMSERV_DIR Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Dabei ist Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme das Verzeichnis, in dem die Upgradedienstprogramme installiert sind.
Setzen Sie, nachdem Sie die Umgebungsvariablen definiert haben, den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden
fort:
v „Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 225
v „Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 236
Szenario 3: Upgradedienstprogramme auf Microsoft WindowsSystemen installieren
Windows
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/WIN auf.
b. Öffnen Sie das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x muss mit der
Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket aus und laden Sie es an eine geeignete Position auf
dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Windows.exe
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, installieren Sie das für Ihre Installation erforderliche Sprachenpaket.
2. Melden Sie sich mit einer Administrator-ID an.
3. Führen Sie das ausführbare Paket für die Upgradedienstprogramme aus.
Die Standardposition für die Installation der Dienstprogramme ist von der Position abhängig, an der der Server der Version 5 zuletzt installiert wurde. Wurde
der Server der Version 5 beispielsweise in dem Standardpfad
C:\Programme\Tivoli\TSM\server installiert, werden die Upgradedienstprogramme in C:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade installiert.
224
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Einschränkung: Sie dürfen die Dienstprogramme nicht in demselben Verzeichnis wie für den ursprünglichen Server installieren, für den das Upgrade durchgeführt werden soll. Installieren Sie das Paket mit den Dienstprogrammen in
einem eigenen Verzeichnis.
Setzen Sie, nachdem die Upgradedienstprogramme installiert wurden, den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden fort:
v „Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen”
v „Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 236
Tipp: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme verwenden, wenn mehrere Server
auf dem System aktiv sind, müssen Sie mit der Option -k den Namen des Windows-Registrierungsschlüssels angeben, aus dem Informationen zu dem Server,
für den das Upgrade durchgeführt wird, abgerufen werden sollen. Der Standardwert für die Option ist SERVER1.
Szenario 3: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie mit der Ausführung der folgenden Schritte beginnen, müssen Sie alle
vorhergehenden Schritte zur Vorbereitung des Upgrades und zum Installieren der
Upgradedienstprogramme ausführen.
Bevor der Upgradeassistent gestartet wird, müssen der Server der Version 6.3 oder
höher installiert und die Verzeichnisse und die Benutzer-ID erstellt werden. Führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Szenario 3: Server der Version 6.3 oder höher installieren
2. Szenario 3: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen
3. „Szenario 3: Upgradeassistent starten” auf Seite 234
Szenario 3, Assistent: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
225
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehlerpro
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
226
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
227
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Windows
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur unbeaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
228
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Windows
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
229
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
230
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3, Assistent: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
231
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
232
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 51. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
tsmarchlogfailover
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
233
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 52. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Szenario 3: Upgradeassistent starten
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie den Upgradeassistenten starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades, zum Installieren der Upgradedienstprogramme,
zum Installieren des Serverprogramms der Version 6.3 oder höher und zum Erstellen der Verzeichnisse und der Benutzer-ID für die Serverinstanz ausführen.
234
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss der Client von X Window System installiert sein. Außerdem muss auf Ihrem Desktop ein Server von X
Window System aktiv sein.
v Für die Systeme muss eines der folgenden Protokolle aktiviert sein.
Stellen Sie sicher, dass der Port, den das Protokoll verwendet, nicht
durch eine Firewall blockiert wird.
– Secure Shell (SSH). Stellen Sie sicher, dass der Port auf den Standardwert 22 gesetzt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der SSHDämonservice die Zugriffsberechtigung zum Herstellen der Verbindung zum System unter Verwendung von localhost hat.
– Remote Shell (rsh).
– Remote Execution Protocol (REXEC)
v Sie müssen sich an dem System der Version 6.3 oder höher mit der
Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, unter Verwendung des Protokolls SSH, RSH oder REXEC anmelden können.
Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie für den Zugriff auf
dieses System diese Benutzer-ID und das zugehörige Kennwort angeben.
Windows
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss das Server Message Block-Protokoll
(SMB-Protokoll) von Windows aktiviert sein. SMB ist die Schnittstelle, die von der gemeinsamen Datei- und Druckernutzung (File and
Print Sharing, auch als CIFS bezeichnet) verwendet wird. Um das
Protokoll SMB zu verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die gemeinsame Datei- und Druckernutzung aktiviert ist und Port 445
nicht durch Ihre Firewall blockiert wird.
v Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System SMB aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System, auf dem SMB aktiviert ist, entweder
mit der Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, oder
mit einer anderen Benutzer-ID, die auf dem System vorhanden ist,
anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie
für den Zugriff auf das System die Benutzer-ID und das zugehörige
Kennwort angeben.
2.
Wenn das System unter Windows Server 2008 oder Windows Vista
ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Benutzerkontensteuerung zu inaktivieren:
a. Stellen Sie sicher, dass die Remote-Registrierung unter den Windows-Diensten gestartet wurde und die Anschlüsse 445, 137 und 139 in der Firewall
nicht blockiert sind.
b. Konfigurieren Sie sowohl den Framework-Server als auch die Ziele als Mitglieder einer Windows-Domäne. Verwenden Sie ein Benutzerkonto in dieser
Domäne oder in einer vertrauenswürdigen Domäne, wenn Sie die Verbindung zum Ziel herstellen.
c. Stellen Sie die Verbindung zu einer Zielworkstation her, indem Sie das integrierte Administratorkonto aktivieren und verwenden. Um das integrierte
Windows
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
235
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Administratorkonto zu aktivieren, klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Konten:
Administratorkontostatus. Wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie auf
OK.
d. Klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen. Wählen Sie Inaktivieren aus und klicken Sie auf OK.
3. Starten Sie den Upgradeassistenten, dsmupgdx, im Installationsverzeichnis des
Servers der 6.3 oder höher.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Geben Sie den folgenden
Befehl ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmupgdx
Windows
Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
4. Führen Sie die Anweisungen aus, um das Upgrade durchzuführen. Der Upgradeassistent kann gestoppt und erneut gestartet werden; der Server ist jedoch
erst betriebsbereit, nachdem der gesamte Upgradeprozess abgeschlossen wurde.
Wichtig: Lesen Sie alle Nachrichten, die für die einzelnen Phasen des Upgradeprozesses im Nachrichtenanzeigebereich des Assistenten angezeigt werden. Informationsnachrichten geben möglicherweise Aktionen an, die während des
Prozesses ausgeführt wurden und für Sie von Bedeutung sind.
Um das Upgrade abzuschließen, führen Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach
der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte aus.
Szenario 3: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Verwenden Sie die Dienstprogramme, um das Upgrade für den Server mithilfe einer Befehlsschnittstelle durchzuführen.
Bevor Sie mit der Ausführung der folgenden Schritte beginnen, müssen Sie alle
vorhergehenden Schritte zur Vorbereitung des Upgrades und zum Installieren der
Upgradedienstprogramme ausführen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. „Szenario 3: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten” auf Seite 237
2. „Szenario 3: Daten auf Medien extrahieren” auf Seite 238
3. Szenario 3: Server der Version 6.3 oder höher installieren
4. Szenario 3: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen
5. „Szenario 3: Neue Datenbank erstellen und formatieren” auf Seite 248
6. „Szenario 3: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden” auf Seite 254
236
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. „Szenario 3: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen” auf Seite 256
8. „Szenario 3: System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite 257
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 3: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten
Bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, müssen Sie die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereiten. Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden, müssen Sie diese Task für jeden Server
wiederholen.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
3. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Das Instanzverzeichnis ist das Verzeichnis, das die Dateien
(z. B. dsmserv.dsk) für den Server enthält.
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Bereiten Sie die Datenbank vor. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur
Überwachung in eine Datei.
AIX
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
Windows
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu übertragen:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd"
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
Wenn mehrere Server auf dem System vorhanden sind, geben Sie den
Befehl in dem Instanzverzeichnis für den Server ein, der vorbereitet
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
237
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
werden soll. Geben Sie den Registrierungsschlüssel für diesen Server
an. Hat der Server beispielsweise den Namen SERVER2, geben Sie Folgendes ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" -k server2
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
5. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f prepare.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
6. Stellen Sie sicher, dass die Operation zur Vorbereitung erfolgreich ausgeführt
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Schlägt die Operation
zur Vorbereitung fehl, müssen Sie möglicherweise den Server der Version 5 erneut starten, um den Fehler zu beheben, und die Operation zur Vorbereitung
erneut ausführen. Handelt es sich bei dem Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, um einen Server der Version 5.3 oder 5.4, müssen Sie möglicherweise die Datenbank mithilfe einer Sicherung zurückschreiben, bevor Sie den
Server erneut starten können, um den Fehler zu beheben.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
Szenario 3: Daten auf Medien extrahieren
Sie können die Daten aus der ursprünglichen Serverdatenbank auf sequenzielle
Datenträger extrahieren. Bei den sequenziellen Datenträgern kann es sich um Bänder oder Plattenspeicher handeln, der mit der Einheitenklasse FILE definiert ist.
1. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
2. Stellen Sie sicher, dass die Einheit, die zum Speichern der extrahierten Daten
verwendet werden soll, verfügbar ist. Die Serverdatenbank und die Einheitenkonfigurationsdatei müssen eine für die Einheit gültige Einheitenklassendefinition enthalten.
3. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den Befehl zum Starten der Extraktion ein. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in
einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
Windows
238
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb
devclass=file manifest=.\manifest.txt 1>>extract.out 2>&1
Tipp: Nachrichten, die während der Extraktionsoperation ausgegeben werden,
werden nicht im Serveraktivitätenprotokoll gespeichert. Übertragen Sie die Ausgabe des Dienstprogramms in eine Datei (siehe die Beispiele), um die Nachrichten aufzuzeichnen.
4. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Eine Nachricht gegen Ende
der Prozessausgabe gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde
oder fehlgeschlagen ist:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E EXTRACTDB:
Prozess 1, Datenbankextraktion, wurde mit Fehlern beendet.
Geben Sie beispielsweise im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Es wird in etwa genauso viel Zeit benötigt wie für eine Gesamtsicherung
der Datenbank.
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Tasks:
„Szenario 3: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 212
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
Szenario 3, manuell: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
239
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehlerpro
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
240
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
241
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
./prereqcheck.bin -i console
b.
Windows
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur unbeaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
242
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Windows
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. WeiKapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
243
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
tere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
244
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3, manuell: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
245
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
246
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 53. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
tsmarchlogfailover
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
247
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 54. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Beispielbefehle zum Erstellen
der Verzeichnisse
Element
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Szenario 3: Neue Datenbank erstellen und formatieren
Erstellen Sie die Serverinstanz und formatieren Sie Dateien für eine leere Datenbank der Version 6.3 oder höher.
1. Melden Sie sich an dem System an, auf dem das Programm der Version 6.3
oder höher installiert wurde.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Überprüfen Sie Folgendes:
248
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Das Ausgangsverzeichnis für den Benutzer, /home/tsminst1, ist vorhanden. Ist kein Ausgangsverzeichnis vorhanden, müssen Sie es erstellen.
Im Instanzverzeichnis sind folgende Kerndateien gespeichert, die
vom Tivoli Storage Manager-Server generiert werden:
– Serveroptionsdatei dsmserv.opt
– Die Serverschlüsseldatenbankdatei, cert.kdb, und die .arm-Dateien, die von Clients und anderen Servern zum Importieren der
Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet werden
– Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption
VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert
ist, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
– Benutzerexits
– Traceausgabe, wenn die Angabe wenn nicht vollständig qualifiziert ist
v Eine Shellkonfigurationsdatei, z. B. .profile, ist im Ausgangsverzeichnis vorhanden. Der Rootbenutzer und die Instanzbenutzer-ID
müssen über Schreibberechtigung für diese Datei verfügen. Um
weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie das DB2 Information
Center (http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7) auf und
suchen Sie nach Informationen zu Einstellungen für Linux- und
UNIX-Umgebungsvariablen.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
2. Erstellen Sie mit dem Befehl db2icrt eine Tivoli Storage Manager-Instanz.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Geben Sie
für den Instanznamen die Benutzer-ID an, die Sie als Eigner der Instanz erstellt haben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
Instanzname Instanzname
Ist beispielsweise die Benutzer-ID für diese Instanz tsminst1, erstellen
Sie mithilfe des folgenden Befehls die Instanz:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
tsminst1 tsminst1
Hinweis: Verwenden Sie ab diesem Punkt diese neue Benutzer-ID,
wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren. Melden
Sie die Rootbenutzer-ID ab und melden Sie sich mit der Benutzer-ID
an, die der Instanzeigner ist.
Windows
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Das BenutKapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
249
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
zerkonto, das Sie angeben, wird zu der Benutzer-ID, die Eigner des
Servers der Version 6.3 oder höher ist; diese ID ist die Instanzbenutzer-ID.
db2icrt -s ese -u Benutzerkonto Instanzname
Hat beispielsweise das Benutzerkonto den Namen tsminst1 und die
Serverinstanz den Namen server1, geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2icrt -s ese -u tsminst1 server1
Der Datenbankservice für die Serverinstanz meldet sich an dem Benutzerkonto an, das in diesem Befehl angegeben ist.
Verwenden Sie den Namen des Registrierungsschlüssels des Servers
der Version 5 als den Instanznamen für den Server der Version 6.3
oder höher. Sie werden zur Eingabe des Kennworts für das Benutzerkonto aufgefordert.
Bei dem Instanznamen, den Sie in diesem Befehl db2icrt angeben,
handelt es sich um den Namen, den Sie später über die Option -k im
Befehl DSMSERV LOADFORMAT angeben, wenn Sie die Datenbank und das
Wiederherstellungsprotokoll erstellen und formatieren.
3. Melden Sie sich am System mit der Benutzer-ID an, die Eigner der Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID).
4. Kopieren Sie die Konfigurationsdateien in das Instanzverzeichnis, das Sie für
den neuen Server erstellt haben. Bei den Dateien handelt es sich um die Konfigurationsdateien, die Sie vom ursprünglichen Server der Version 5 gesichert
haben:
v Einheitenkonfiguration
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
Hatten Sie beispielsweise das in dem Beispiel im Schritt zum Erstellen von
Verzeichnissen für den Server der Version 6.3 oder höher aufgeführte Instanzverzeichnis erstellt, kopieren Sie die Dateien in das folgende Verzeichnis:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1
d:\tsm\server1
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3
oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat.
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei.
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Tabelle 36 auf Seite 82 zeigt die Liste der gelöschten Optionen.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Da eine
Protokolldatei für Datenträger und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich sind, wenn Sie die Datenbank zurückschreiben müssen, sollten Sie
automatisch Kopien dieser Dateien generieren, um sicherzustellen, dass die
Dateien, falls erforderlich, verfügbar sind.
c. Überprüfen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX enthält
und für die Option ein Wert angegeben ist. Ist dies der Fall, überprüfen Sie
den Wert. Möglicherweise möchten Sie den aktuellen Wert ändern, da sich
der Standardwert für diese Option in Version 6.3 oder höher von 256 in
Windows
250
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
4096 geändert hat. Der erhöhte Wert kann die Leistung von Operationen,
bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option nicht enthält, verwendet der
Server automatisch den neuen Standardwert 4096.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert für diese Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet.
6. Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank, sodass er mit dem
Instanzverzeichnis des Servers übereinstimmt. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzverzeichnis
Beispiel:
db2 update dbm cfg using dftdbpath /tsminst1
Windows
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank in das Laufwerk, in
dem sich das Instanzverzeichnis des Servers befindet. Führen Sie die
folgenden Schritte aus:
a. Klicken Sie auf Start > Programme > IBM DB2 > DB2TSM1 > Befehlszeilentools > Befehlszeilenprozessor.
b. Geben Sie quit ein, um den Befehlszeilenprozessor zu verlassen.
Ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung wird geöffnet; die Umgebung ist korrekt konfiguriert, um die Befehle in den nächsten
Schritten erfolgreich auszuführen.
c. Geben Sie in die Eingabeaufforderung in diesem Fenster den folgenden Befehl ein, um die Umgebungsvariable für die Serverinstanz zu definieren, mit der Sie arbeiten:
set db2instance=Instanzname
Der Instanzname ist mit dem Instanznamen identisch, den Sie bei
Ausgabe des Befehls db2icrt angegeben haben. Um beispielsweise
die Umgebungsvariable für die Serverinstanz Server1 zu definieren, geben Sie den folgenden Befehl ein:
set db2instance=server1
d. Geben Sie den Befehl zur Definition des Standardlaufwerks aus:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzposition
Lautet das Instanzverzeichnis z. B. d:\tsm\server1, ist die Instanzposition Laufwerk d:. Geben Sie folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath d:
7. Ändern Sie den Bibliothekspfad, um die Version von IBM Global Security Kit
(GSKit) zu verwenden, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server installiert
wird:
AIX
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
export LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
251
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie müssen die folgenden Dateien
aktualisieren, um den Bibliothekspfad zu definieren, wenn DB2 oder der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wird:
v Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc
v Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc die folgenden
Zeilen hinzu:
v
AIX
setenv LIBPATH /usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
v
HPUX
Solaris
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile die folgenden Zeilen hinzu:
v
AIX
LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
export LIBPATH
v
HPUX
Solaris
LD_LIBRARY_PATH=/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
Überprüfen Sie die Bibliothekspfadeinstellungen und stellen Sie sicher, dass
die GSKit-Version 8.0.14.14 oder höher ist. Geben Sie die folgenden Befehle
aus:
v
AIX
echo $LIBPATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
v
HPUX
Linux
Solaris
echo $LD_LIBRARY_PATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
Ist die GSKit-Version nicht 8.0.14.14 oder höher, müssen Sie den Tivoli Storage
Manager-Server erneut installieren. Über die Neuinstallation wird sichergestellt, dass die korrekte GSKit-Version verfügbar ist.
8. Führen Sie diesen Schritt aus, um die Server-Codepage zu definieren.
Setzen Sie für jede Serverinstanz die Systemumgebungsvariable
DB2CODEPAGE auf 819. Bevor Sie den Befehl DSMSERV LOADFORMAT ausgeben,
melden Sie sich als Serverinstanzeigner beim System an und geben Sie den
folgenden Befehl aus:
db2set -i Instanzname DB2CODEPAGE=819
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
db2set -i tsminst1 DB2CODEPAGE=819
252
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
db2set -i server1 DB2CODEPAGE=819
9. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis, das Sie für den Server erstellt haben.
10. Erstellen und formatieren Sie die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle. Geben Sie in dem Befehl die Verzeichnisse an, die Sie für die Datenbank
und die Protokolle erstellt haben. Die Verzeichnisse müssen leer sein.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien festzulegen, geben Sie den
folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv loadformat \
dbdir=/tsmdb001,/tsmdb002,/tsmdb003,/tsmdb004 \
activelogsize=16384 activelogdirectory=/tsmlog \
mirrorlogdirectory=/tsmlogmirror archlogdirectory=/tsmarchlog
Windows
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien für die Serverinstanz Server1 festzulegen, geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" loadformat
dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Wenn Sie bereits die erste Serverinstanz (server1) auf dem System erstellt haben und eine weitere Instanz erstellen, müssen Sie die Option
-k verwenden. Die Option -k gibt den Instanznamen für die Ausführung dieses Dienstprogramms an. Ist der Instanzname für den Server
beispielsweise server2, geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" -k server2
loadformat dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
11. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
„Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
253
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3: Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden
Nachdem Sie eine leere Datenbank mithilfe des Dienstprogramms DSMSERV
LOADFORMAT formatiert haben, laden Sie die Daten, die aus der ursprünglichen Serverdatenbank extrahiert wurden.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit
dem Laden der Daten beginnen:
v Die Manifestdatei aus der Operation DSMUPGRD EXTRACTDB muss verfügbar sein.
v Die Serveroptionsdatei muss einen Eintrag für die Einheitenkonfigurationsdatei
enthalten.
v Die Einheitenkonfigurationsdatei muss Informationen zu der Einheitenklasse
enthalten, die in der Manifestdatei angegeben ist.
v Die Medien, die die extrahierte Datenbank enthalten, müssen für den Server der
Version 6.3 oder höher verfügbar sein. Die Einheit muss physisch an das System
angeschlossen sein. Die Berechtigungen müssen der Benutzer-ID, die Eigner der
Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist, Zugriff auf die Medien gewähren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie sicher, dass der Server der Version 6.3 oder höher auf die extrahierten Daten zugreifen kann.
v Befinden sich die extrahierten Daten auf Band, muss das Bandlaufwerk physisch an das System angeschlossen sein.
v Wurden die extrahierten Daten unter Verwendung einer Einheitenklasse FILE
oder DISK gespeichert, führen Sie die folgenden Schritte aus:
a. Melden Sie sich am System mit der Rootbenutzer-ID an.
b. Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder
Schreib-/Leseberechtigung für die extrahierten Dateien hat.
2. Melden Sie sich mit der Instanzbenutzer-ID auf dem System an, auf dem der
Server der Version 6.3 oder höher installiert wurde.
3. Kopieren Sie die Manifestdatei, die vom Extraktionsprozess erstellt wurde, auf
das System der Version 6.3 oder höher. Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID das Eigentumsrecht oder Schreib-/Leseberechtigung für die Manifestdatei hat.
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4. Führen Sie auf dem Server der Version 6.3 oder höher die folgenden Schritte
aus:
a. Stellen Sie sicher Sie, dass die Serveroptionsdatei des Servers der Version 5
die Option DEVCONFIG enthält und dass die Option den vollständigen Pfad
der Einheitenkonfigurationsdatei angibt.
b. Stellen Sie sicher, dass die Einheitenkonfigurationsdatei des Servers der Version 5 an der durch die Option DEVCONFIG angegebenen Position verfügbar
ist.
c. Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungen in der Einheitenkonfigurationsdatei der Instanzbenutzer-ID Lesezugriff ermöglichen.
5. Stellen Sie sicher, dass der Inhalt der Einheitenkonfigurationsdatei korrekt ist.
Die Einheitenklasse, die für den Extraktionsschritt verwendet wurde, wird in
der Manifestdatei aufgezeichnet; diese Einheitenklasse muss auf dem System
der Version 6.3 oder höher vorhanden und gültig sein.
a. Überprüfen Sie die Einträge für Einheitenklassen FILE. Beispielsweise könnten die Pfade auf dem System anders lauten.
254
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
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b. Überprüfen Sie die Einträge auf Bänder und andere Einheiten. Beispielsweise könnten sich die Einheitenname geändert haben.
6. Überprüfen Sie den Inhalt der Manifestdatei und editieren Sie die Datei, falls
erforderlich:
a. Stellen Sie sicher, dass die Einheitennamen in der Manifestdatei für das System der Version 6.3 oder höher gültig sind. Einheitennamen für dieselbe
Einheit können auf Systemen der Version 5 und der Version 6 unterschiedlich sein.
b. Stellen Sie sicher, dass die Manifestdatei eine Liste der Datenträger enthält,
die beim Laden der extrahierten Daten in die neue Datenbank verwendet
werden sollen. Enthält die Manifestdatei beispielsweise eine Liste der Datenträger, die zu einer Einheitenklasse FILE gehören, stellen Sie sicher, dass
der vollständig qualifizierte Pfad zu den Datenträgern für das System korrekt ist.
7. Geben Sie den Befehl DSMSERV INSERTDB ein, um eine extrahierte Serverdatenbank in die vorbereitete, leere Datenbank der Version 6.3 oder höher zu laden.
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
manifest=./manifest.txt >insert.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb \
manifest=.\manifest.txt 1>>insert.out 2>&1
8. Überwachen Sie den Prozess auf Fehlernachrichten, Warnungen und alle Einträge, die möglicherweise adressiert werden müssen. Das System zeigt eine Interimstatistik des Prozesses zum Laden der Datenbank an. Es kann jedoch Zeiten
geben, zu denen keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit
werden DB2-Operationen im Hintergrund ausgeführt. Die Ausführungsdauer
des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Weitere Informationen finden Sie unter „Beispiel: Upgradezeit auf der Basis der Datenbankgröße
schätzen” auf Seite 54.
Optional: Stellen Sie sicher, dass die Datenbank geladen wird, indem Sie die
Prozessor- und Ein-/Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden
Befehl ein, um den Prozess zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Windows Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder
ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer
Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die
Windows Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Eine Nachricht in der Ausgabe des Befehls DSMSERV INSERTDB gibt den Status
der Operation an:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E INSERTDB:
Prozess 1, Datenbankeinfügung, wurde mit Fehlern beendet.
9. Hatten Sie eine Bandeinheit verwendet, entfernen oder entnehmen Sie das
Band, das die extrahierten Daten enthält, nach Abschluss der Einfügeoperation
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
255
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
aus dem Speicherarchiv. Verhindern Sie, dass das Band wiederverwendet wird,
bis Sie sicher sind, dass die Einfügeoperation nicht erneut ausgeführt werden
muss.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Verweise:
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Szenario 3: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
Windows
Ein Windows-Dienst wird automatisch für den Tivoli Storage Manager-Server der
Version 6.3 oder höher erstellt, wenn Sie den Upgradeassistenten (dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie den WindowsDienst für den Tivoli Storage Manager-Server manuell erstellen.
1. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis für das Serverprogramm. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\console. Hatten Sie
den Server in einem anderen Verzeichnis installiert, wechseln Sie in das Unterverzeichnis console des Serverinstallationsverzeichnisses.
2. Installieren Sie den Windows-Dienst unter Angabe des Namens und des Kennworts der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz in dem Dienstnamen. Geben
Sie den folgenden Befehl ein:
install "TSM Name_der_Serverinstanz"
"C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
Instanzeigner Kennwort_des_Instanzeigners
Dabei gilt Folgendes:
"TSM Name_der_Serverinstanz" ist der Name des Dienstes, der installiert
wird.
Name_der_Serverinstanz ist der Instanzname, der bei der Eingabe des Befehls db2icrt angegeben wurde.
Instanzeigner ist das Konto des Instanzeigners; dieses Konto ist Eigner des
Dienstes.
Kennwort_des_Instanzeigners ist das Kennwort für das Konto des Instanzeigners.
Beispiel
Um den Windows-Dienst für die Serverinstanz server1 zu installieren,
geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. In dem Beispiel wird rudy als Instanzeigner und s21ret als Kennwort für das
Konto des Instanzeigners verwendet.
install "TSM server1" "C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
rudy s21ret
3. Optional: Ändern Sie den Dienst über die Windows-Verwaltungstools (Verwaltung > Dienste) manuell in einen Autostarttyp.
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
256
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 3: System für die Datenbanksicherung konfigurieren
Der Datenbankmanager und die Tivoli Storage Manager-API müssen so konfiguriert sein, dass der Datenbankmanager die Serverdatenbank sichern kann. Die Konfiguration wird automatisch für Sie ausgeführt, wenn Sie den Upgradeassistenten
(dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie die
Konfiguration manuell ausführen.
v „Szenario 3: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und
Oracle Solaris-Systemen konfigurieren”
v „Szenario 3: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen konfigurieren” auf Seite 259
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 3: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen konfigurieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Schritten wird in den Beispielen tsminst1 für die Benutzer-ID der
Serverinstanz und /tsminst1 für das Tivoli Storage Manager-Serverinstanzverzeichnis verwendet.
1. Definieren Sie die Umgebungsvariablenkonfiguration der Tivoli Storage Manager-API für die Datenbankinstanz:
a. Melden Sie sich mit der Benutzer-ID tsminst1 an.
b. Wenn der Benutzer tsminst1 angemeldet ist, stellen Sie sicher, dass die
DB2-Umgebung korrekt initialisiert wird. Die DB2-Umgebung wird durch
Ausführung des Scripts /home/tsminst1/sqllib/db2profile initialisiert, das
normalerweise automatisch über das Profil der Benutzer-ID ausgeführt
wird. Wenn /home/tsminst1/.profile das Script db2profile nicht ausführt,
fügen Sie /home/tsminst1/.profile die folgenden Zeilen hinzu:
if [ -f /home/tsminst1/sqllib/db2profile ]; then
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
fi
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c. Fügen Sie in der Datei userprofile im Verzeichnis /home/tsminst1/sqllib
die folgenden Zeilen hinzu oder aktualisieren Sie diese:
AIX
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
HPUX
Linux
Solaris
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
AIX
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
HPUX
Linux
Solaris
Bourne-Shell:
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
257
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
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DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
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AIX
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
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HPUX
Linux
Solaris
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
2. Melden Sie sich ab und als tsminst1 erneut an oder geben Sie diesen Befehl ein:
. ~/.profile
Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie hinter dem ersten Punkt (.) ein Leerzeichen
eingeben.
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis /tsminst1
und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
|
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SERVERNAME TSMDBMGR_TSMINST1
Hinweis: Der verwendete Name muss mit Ihrem Serverinstanznamen übereinstimmen.
4. Fügen Sie der Konfigurationsdatei dsm.sys der Tivoli Storage Manager-API die
folgenden Zeilen hinzu. Die Konfigurationsdatei dsm.sys befindet sich in folgendem Standardverzeichnis:
AIX
HPUX
/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64/dsm.sys
Der Servername TSMDBMGR_TSMINST1 sollte nicht an erster Stelle in dsm.sys
stehen, weil er nicht der systemweite Standardwert sein sollte. In diesem Beispiel befinden sich die hinzugefügten Zeilen hinter der Zeilengruppe für server_a.
Servername server_a
COMMMethod TCPip
TCPPort 1500
TCPServeraddress node.domain.company.COM
servername TSMDBMGR_TSMINST1
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
passworddir /home/tsminst1/tsminst1
errorlogname /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
nodename $$_TSMDBMGR_$$
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
5. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Stoppen Sie DB2:
db2stop
b. Starten Sie DB2:
258
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
db2start
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6. Definieren Sie das API-Kennwort:
a. Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wurde.
Ausführliche Informationen befinden sich in „Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite 381.
b. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
c. Rufen Sie das Datenbankmanagerprofil auf, indem Sie den folgenden Befehl
eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Punkt, ein Leerzeichen und den
Pfad zur Datei db2profile angeben. Wenn Sie kein Leerzeichen eingeben,
schlägt die Datenbanksicherung fehl.
Solaris
Wechseln Sie vor der Ausgabe des folgenden Befehls zur
Wichtig:
Korn-Shell (/bin/ksh).
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
d. Ändern Sie das API-Kennwort mit dem folgenden Befehl:
/home/tsminst1/sqllib/adsm/dsmapipw
e. Geben Sie TSMDBMGR nach Aufforderung durch den Befehl dsmapipw sowohl
als ursprüngliches als auch als neues Kennwort an.
f. Geben Sie den folgenden Betriebssystembefehl ein:
rm /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 3: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft
Windows-Systemen konfigurieren
Windows
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
Windows
In den folgenden Befehlen werden server1 für die Datenbankinstanz
und d:\tsmserver1 für das Tivoli Storage Manager-Serververzeichnis als Beispiele
verwendet. Ersetzen Sie diese Werte durch tatsächliche Werte in den Befehlen.
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.env im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
DSMI_CONFIG=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt
DSMI_LOG=d:\tsmserver1
2. Definieren Sie die Konfiguration der API-Umgebungsvariablen DSMI_ für die
Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Geben Sie diesen Befehl ein:
db2set -i server1 DB2_VENDOR_INI=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.env
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
Kapitel 6. Szenario 3: neues System, Medienmethode
259
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
*************************************************
nodename $$_TSMDBMGR_$$
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
errorlogname d:\tsmserver1\TSMDBMGR_TSMSERVER1.log
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
4. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Definieren Sie die Datenbankinstanz:
set db2instance=server1
c. Stoppen Sie DB2:
db2stop
d. Starten Sie DB2:
db2start
5. Geben Sie den folgenden Befehl in eine Zeile ein:
"c:\Programme\tivoli\tsm\server\dsmsutil.exe"
UPDATEPW /NODE:$$_TSMDBMGR_$$ /PASSWORD:TSMDBMGR /VALIDATE:NO /OPTFILE:
"d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt"
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
260
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
Verwenden Sie diese Prozedur, wenn Sie das Upgrade für den IBM Tivoli Storage
Manager-Server auf einem anderen System als dem System durchführen, auf dem
sich der Server der Version 5 befindet, und wenn Sie die Daten mithilfe der Netzmethode versetzen.
Die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für den Server umfasst die folgenden Tasks:
1. „Szenario 4: Vorbereitungen für das Upgrade treffen”
2. „Szenario 4: Upgradedienstprogramme installieren” auf Seite 270
3. Upgrade für den Server mithilfe einer der folgenden Methoden durchführen:
v „Szenario 4: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 278
v „Szenario 4: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 290
4. Die folgenden Tasks werden im Anschluss an das Upgrade ausgeführt:
a. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen” auf Seite 379
b. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
c. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
d. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
e. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
f. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern”
auf Seite 387
g. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite
388
h. „Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
i. „Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
j. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite
391
k. „GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
Szenario 4: Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Bereiten Sie das Upgrade vor, indem Sie die Voraussetzungen überprüfen, den erforderlichen Speicherbereich vorbereiten, den Server sichern und bestimmte Servereinstellungen ändern.
Gehen Sie bei der Ausführung der Schritte zur Vorbereitung mit Bedacht vor, um
Ihren Server und seine Daten zu schützen.
Wichtig: Es ist möglich, dass Bedingungen nach dem Abschluss des Upgrades auf
Version 6.3 oder höher vorübergehend die Zurücksetzung auf die vorherige Version des Servers erfordern. Die erfolgreiche Zurücksetzung auf die vorherige Version
des Servers ist nur möglich, wenn Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben. Lesen Sie zur Erläuterung, warum die Ausführung aller Schritte zur Vorberei-
261
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
tung unerlässlich ist, die Informationen zur Vorgehensweise beim Zurücksetzen
eines Servers, für den ein Upgrade durchgeführt wurde, auf die vorherige Version.
Um Vorbereitungen für das Upgrade zu treffen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. „Szenario 4: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen”
2. „Szenario 4: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 266
3. „Szenario 4: Server vor dem Upgrade ändern” auf Seite 266
4. „Szenario 4: Sitzungen inaktivieren” auf Seite 267
5. „Szenario 4: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern” auf Seite 268
6. „Szenario 4: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen” auf Seite 268
7. „Szenario 4: Konfigurationsdaten sichern” auf Seite 269
8. „Szenario 4: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen” auf Seite 270
9. „Szenario 4: Server vor der Installation des Upgrades stoppen” auf Seite 270
Zugehörige Tasks:
„Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404
Szenario 4: Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Überprüfen Sie Ihr System auf Voraussetzungen für den Server.
1. Stellen Sie sicher, dass der Server, für den die Durchführung eines Upgrades
geplant ist, Version 5.3.6 oder höher hat und für den Server der neueste vorläufige Fix installiert wurde. Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche
Probleme zu verhindern, ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den
Server der Version 5 auf die neueste verfügbare Stufe und die Installation des
neuesten vorläufigen Fixes für diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade
bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste Server-Fixpack und den neuesten
vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie die FTP-Download-Site unter ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
auf. Lokalisieren Sie dann die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
2. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem sich der Server der Version 5 befindet, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Lesen Sie die Informationen unter
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5,
für das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20, um zu bestimmen, ob Sie
Ihr System aktualisieren müssen, bevor Sie fortfahren.
3. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem der Server der Version 6.3 oder höher installiert werden soll, die Voraussetzungen für den Betriebssystemtyp und
die Betriebssystemversion erfüllt. Die neuesten Informationen zu Systemvoraussetzungen finden Sie auf der Website Tivoli Storage Manager Supported Operating Systems (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309).Sie können die Installationsumgebung jetzt manuell überprüfen. Sie können auch warten, bis die Installationsdateien extrahiert wurden, und dann das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, mit dem die Systemumgebung automatisch überprüft wird. Weitere
Informationen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen
ausführen” auf Seite 45.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar.
Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem
z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der
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262
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z
migrieren”, auf Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter
einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in
Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden,
werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den
das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt,
kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 55. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen. Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder
höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe
die folgende Tabelle).
Tabelle 56. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
263
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 56. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
Server der Version 5
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Server der Version 6.3 oder
höher
Kommentare
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
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Linux on System z
Linux on System z
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
264
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 56. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
z/OS
AIX oder Linux on System z
Kommentare
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
4. Stellen Sie sicher, dass der Systemspeicher die Servervoraussetzungen erfüllt.
Planen Sie, mehrere Instanzen des Servers der Version 6.3 oder höher auf dem
System auszuführen, ist für jede Instanz der für einen einzelnen Server aufgeführte Speicher erforderlich. Multiplizieren Sie den Speicher für einen einzelnen
Server mit der für das System geplanten Anzahl Instanzen.
Spezielle Informationen zu Anforderungen in Bezug auf den Speicherbedarf
enthält der Abschnitt für Ihr Betriebssystem:
Tabelle 57. Speicherbedarf für das System der Version 6.3 oder höher
Betriebssystem
Speicherbedarf
AIX
„Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen”
auf Seite 26
HPUX
HP-UX
„Servervoraussetzungen auf
HP-UX-Systemen” auf Seite 28
Linux
Linux
„Servervoraussetzungen auf
Linux-Systemen” auf Seite 30
Solaris
Solaris
„Servervoraussetzungen auf
Solaris-Systemen” auf Seite 38
Windows
„Servervoraussetzungen auf Microsoft
Windows-Systemen” auf Seite 40
AIX
Windows
5. Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Plattenspeicher für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle verfügt. Überprüfen Sie die Planungsinformationen auf Voraussetzungen und Anleitungen.
Wenn Sie neue Hardware für den Server hinzufügen, wie beispielsweise neuen
Plattenspeicher für die Datenbank, stellen Sie sicher, dass die Hardware installiert wurde und aktiv ist.
6. Stellen Sie sicher, dass das neue System auf die Speichereinheiten zugreifen
kann, die auf dem ursprünglichen System verwendet werden. Dies umfasst
Platten- und Bandeinheiten, die zum Speichern von Clientdaten dienen.
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 20
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
265
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
Legen Sie den für den Upgradeprozess erforderlichen Speicherbereich und Speichertyp fest, bevor Sie den Prozess starten.
Stellen Sie sicher, dass das System über den im Planungsschritt geschätzten
Speicherbereich verfügt. Verwenden Sie das mit Ihren Angaben ausgefüllte Arbeitsblatt zur Planung. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den
Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Szenario 4: Server vor dem Upgrade ändern
Auf dem Server muss ein Befehl ausgeführt werden, um einen bestimmten Typ
von Fehler während des Upgradeprozesses zu verhindern. Einige Änderungen an
standardmäßigen Servereinstellungen können als Vorbereitung auf das Upgrade
hilfreich sein.
1. Geben Sie in einer Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile den folgenden Befehl ein:
convert ussfilespace
Mit diesem Befehl wird ein Fehler behoben, der möglicherweise in älteren Tivoli Storage Manager-Datenbanken vorhanden ist. Ist der Fehler in Ihrer Datenbank nicht vorhanden, wird der Befehl ausgeführt und es wird möglicherweise
der Fehler ANR2034E angezeigt. Dieser Fehler kann ignoriert werden. Weitere
Informationen enthält der technische Hinweis 1408895 (http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21408895). Ist der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden, kann die Ausführung des Befehls einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig: Überspringen Sie diesen Schritt nicht! Wenn der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden ist und Sie diesen Befehl jetzt nicht ausführen, schlägt die Ausführung des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB fehl. Sie müssen dann den
Server der Version 5 erneut starten und den Befehl CONVERT USSFILESPACE ausführen, bevor Sie den Upgradeprozess fortsetzen.
2. Lesen Sie die Schritte für die Zurücksetzung auf eine frühere Version des Servers im Abschnitt „Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3
oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404.
Wenn Sie nach der Durchführung des Upgrades auf Version 6.3 oder höher eine
Zurücksetzung auf die frühere Version ausführen müssen, erzielen Sie bessere
Ergebnisse, wenn Sie die Schritte verstehen und bereits jetzt entsprechende
Maßnahmen ergreifen.
3. Passen Sie die Einstellungen auf Ihrem Server und Ihren Clients wie folgt an.
Diese Anpassungen sind erforderlich, damit nach der Durchführung des Upgrades im Falle eines Fehlers die Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server
möglich ist.
a. Setzen Sie für jeden Speicherpool mit sequenziellem Zugriff den Parameter
REUSEDELAY auf die Anzahl Tage, für die eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server, falls erforderlich, möglich sein soll.
Soll beispielsweise für bis zu 30 Tage nach der Durchführung des Upgrades
auf Version 6.3 oder höher eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Ser-
266
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ver möglich sein, setzen Sie den Parameter REUSEDELAY auf 31 Tage. Geben
Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Speicherpool_mit_sequenziellem_Zugriff reusedelay=31
b. Setzen Sie für jeden Kopienspeicherpool den Parameter RECLAIM auf 100 (d.
h. 100 %). Geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Kopienspeicherpool reclaim=100
c. Wenn Sie Datenbanksicherungen normalerweise mit einem Befehl DELETE
VOLHISTORY löschen, stellen Sie sicher, dass mit dem Befehl Datenbanksicherungen nicht zu häufig gelöscht werden. Das Intervall zwischen Sicherungen sollte mindestens einen Zeitraum mit derselben Anzahl Tage angeben
wie der, der mit dem Parameter REUSEDELAY für Speicherpools mit sequenziellem Zugriff definiert wird. Um beispielsweise Datenbanksicherungen alle
45 Tage zu löschen, geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
delete volhist type=dbbackup todate=-45
d. Stellen Sie für wichtige Clients, die den Server verwenden, sicher, dass der
Wert für die Clientoption schedlogretention einen ausreichend langen Aufbewahrungszeitraum für das Clientplanungsprotokoll definiert. Aktualisieren Sie die Option für Clients, falls erforderlich.
Die Einträge im Clientplanungsprotokoll können nützlich sein, wenn eine
Zurücksetzung des Servers auf die ursprüngliche Version erforderlich wird.
Ist der Aufbewahrungszeitraum für das Planungsprotokoll zu kurz, werden
Informationen im Planungsprotokoll möglicherweise zu früh gelöscht.
Um beispielsweise das Protokoll alle 45 Tage zu bereinigen und die Protokolleinträge zu sichern, fügen Sie die folgende Option hinzu:
schedlogretention 45 S
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Fügen Sie die Option in einer Serverzeilengruppe der Datei dsm.sys hinzu.
Windows
Fügen Sie die Option der Clientoptionsdatei dsm.opt hinzu.
Szenario 4: Sitzungen inaktivieren
Verhindern Sie in Vorbereitung auf das Upgrade Aktivität auf dem Server, indem
Sie neue Sitzungen inaktivieren. Brechen Sie alle vorhandenen Sitzungen ab.
Bei den Befehlen in der folgenden Prozedur handelt es sich um Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehle.
1. Verhindern Sie für alle Clients, Speicheragenten und andere Server das Starten
neuer Sitzungen mit dem Server. Verwenden Sie die folgenden Befehle:
disable sessions client
disable sessions server
2. Verhindern Sie Verwaltungsaktivität von allen anderen Benutzer-IDs außer der
Administrator-ID, die zum Ausführen der Vorbereitungen für das Upgrade verwendet wird. Sperren Sie, falls erforderlich, andere Administrator-IDs:
lock admin Administratorname
3. Überprüfen Sie, ob Sitzungen vorhanden sind, und teilen Sie den Benutzern
mit, dass der Server gestoppt werden soll. Um auf vorhandene Sitzungen zu
prüfen, verwenden Sie den folgenden Befehl:
query session
4. Brechen Sie Sitzungen, die noch aktiv sind, ab. Verwenden Sie den folgenden
Befehl:
cancel session all
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
267
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
Unmittelbar vor der Durchführung des Upgrades für den Server müssen Sie primäre Speicherpools in Kopienspeicherpools sichern und eine Datenbankgesamtsicherung ausführen.
Sichern Sie Speicherpools und die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlen:
1. Sichern Sie primäre Speicherpools mit dem Befehl BACKUP STGPOOL in Kopienspeicherpools:
backup stgpool primärer_Pool Kopienspeicherpool
Dabei gibt primärer_Pool den primären Speicherpool und Kopienspeicherpool den
Kopienspeicherpool an. Hatten Sie regelmäßig Sicherungen der Speicherpools
ausgeführt, werden mit diesem Schritt nur die Daten gesichert, die den primären Speicherpools seit ihrer letzten Sicherung hinzugefügt wurden.
2. Sichern Sie die Datenbank. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung einer
Momentaufnahmesicherung. Eine Momentaufnahmesicherung ist eine Datenbankgesamtsicherung, die keine geplanten Datenbanksicherungen unterbricht.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=Name_der_Einheitenklasse
Die angegebene Einheitenklasse muss vorhanden sein und es müssen Datenträger für sie verfügbar sein. Um beispielsweise eine Momentaufnahmesicherung
Ihrer Datenbank in die Einheitenklasse TAPECLASS unter Verwendung von
Arbeitsdatenträgern auszuführen, geben Sie Folgendes ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=tapeclass
Sollen statt Arbeitsdatenträgern bestimmte Datenträger verwendet werden, geben Sie die Datenträgernamen in dem Befehl an.
Tipp: Gegebenenfalls sollten Sie als Schutz vor einem Datenträgerausfall zwei
Kopien der Sicherung erstellen. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor Ort verfügbar ist. Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor Ort vorhanden ist.
Szenario 4: NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Um sicherzustellen, dass Lizenzinformationen während des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen.
Die NODELOCK-Datei enthält die Lizenzinformationen der vorherigen Tivoli Storage
Manager-Installation. Um sicherzustellen, dass die Lizenzinformationen während
des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen
oder umbenennen, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Diese Lizenzinformationen werden durch neue Lizenzinformationen ersetzt, nachdem das r abgeschlossen
ist. Die NODELOCK-Datei ist im Serverinstanzverzeichnis gespeichert.
268
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Konfigurationsdaten sichern
Bevor Sie die neue Version installieren, müssen Sie kritische Dateien und Daten für
den Server sichern. Bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf, d. h. speichern Sie die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade durchgeführt
wird, sondern auf einem anderen System oder speichern Sie die Dateien auf Offlinedatenträgern, wie z. B. einer CD. Die Dateien sind nach Abschluss der Installation der neuen Softwareversion erforderlich. Sie benötigen diese Dateien auch,
wenn nach der Durchführung des Upgrades eine Zurücksetzung auf die frühere
Version erfolgen muss.
1. Sichern Sie Einheitenkonfigurationsdaten mithilfe des Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehls:
backup devconfig filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden sollen.
2. Sichern Sie Datenträgerprotokolldaten mithilfe des Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehls:
backup volhistory filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Datenträgerprotokolldaten gespeichert
werden sollen. Stellen Sie sicher, dass das Datenträgerprotokoll Informationen
zu der Datenbanksicherung umfasst, die Sie in den vorhergehenden Schritten
ausgeführt haben. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein:
query volhistory type=dbsnapshot
Überprüfen Sie die Ausgabe der Abfrage, um sicherzustellen, dass die Zeitmarke für die Datenbanksicherung mit der tatsächlichen Zeit der Sicherung übereinstimmt.
3. Speichern Sie Kopien der folgenden Dateien, die sich im Serverinstanzverzeichnis befinden:
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
v dsmserv.dsk
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Suchen Sie im Serverinstanzverzeichnis nach der Abrechnungsprotokolldatei
dsmaccnt.log. Wenn die Datei vorhanden ist, speichern Sie eine Kopie der Datei.
5. Sichern Sie alle Scripts, die zur Ausführung der täglichen Verwaltung für den
Server verwendet wurden. Überprüfen Sie die Scripts auf Änderungen, die
nach der Durchführung des Upgrades erforderlich sind.
6. Speichern Sie die Einheitenkonfigurationsdatei, die Protokolldatei für Datenträger, die Serveroptionsdatei und die anderen Dateien an einer sicheren Position.
Stellen Sie sicher, dass die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade
durchgeführt wird, sondern auf einem anderen System oder auf Offlinedatenträgern gespeichert werden.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
269
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Erstellen Sie eine Zusammenfassung des Inhalts der ursprünglichen Datenbank.
Nach der Durchführung des Upgrades können Sie dieselben Befehle verwenden,
um die Ergebnisse abzugleichen und sicherzustellen, dass der Datenbankinhalt
korrekt ist.
Führen Sie Befehle aus, die eine Zusammenfassung der Informationen zum Datenbankinhalt liefern. Geben Sie beispielsweise Befehle ein, die eine Zusammenfassung der Dateibereiche liefern, die geschützt werden, und speichern Sie die Ergebnisse. Eine Liste der Befehle finden Sie in „Musterbefehle zur Überprüfung des
Datenbankupgrades” auf Seite 624.
Zugehörige Verweise:
„Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades” auf Seite 624
Szenario 4: Server vor der Installation des Upgrades stoppen
Stoppen Sie alle Serverprozesse und entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Stoppen Sie dann den Server.
Um den Server vor der Installation des Upgrades zu stoppen, verwenden Sie Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsbefehle:
1. Bestimmen Sie, ob Serverprozesse aktiv sind. Brechen Sie die Prozesse entweder ab oder ermöglichen Sie deren vollständige Ausführung. Verwenden Sie die
folgenden Befehle:
query process
cancel process Prozessnummer
Warten Sie, bis die Prozesse gestoppt wurden. Bei manchen Prozessen, wie z. B.
der Speicherpoolmigration, kann es einige Zeit dauern, bis sie gestoppt werden.
Weitere Informationen zum Abfragen und Abbrechen von Prozessen finden Sie
in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY PROCESS und CANCEL PROCESS im
Referenzhandbuch für Administratoren.
2. Bestimmen Sie, nachdem alle Sitzungen und Prozesse gestoppt wurden, ob
Bänder eingelegt sind. Entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Verwenden Sie
die folgenden Befehle:
query mount
dismount volume Datenträgername
Weitere Informationen zum Entladen von Bändern finden Sie in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY MOUNT und DISMOUNT VOLUME im Referenzhandbuch für
Administratoren.
3. Stoppen Sie den Server. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
halt
Szenario 4: Upgradedienstprogramme installieren
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der Server der Version 5 befindet. Das Installationspaket für die Dienstprogramme muss von einer Website heruntergeladen werden.
Die bevorzugte Methode ist das Installieren der neuesten Version der Upgradedienstprogramme. Weitere Informationen zur Auswahl der Version finden Sie in
„Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen”
auf Seite 44.
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270
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
„Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren”
AIX
v
HPUX
„Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen
installieren” auf Seite 273
v
„Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen
installieren” auf Seite 274
v
Solaris
„Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen
installieren” auf Seite 275
Linux
„Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren” auf Seite 277
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
v
Windows
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren
AIX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems
angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie
von diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für
5.5.x.x muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets
hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-AIX.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Stellen Sie sicher, dass auf dem System die folgenden Dateigruppen installiert
sind:
xlC.rte 8.0.0.5 oder höher
gsksa.rte 7.0.4.11
Mithilfe der folgenden Befehle können Sie überprüfen, ob diese Dateigruppen
vorhanden sind:
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
271
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
lslpp -L xlC.rte
lslpp -L gsksa.rte
Falls erforderlich, können Sie die Dateigruppe gsksa.rte aus jedem der regulären Wartungspakete der Version 5.5 für den AIX-Server abrufen. Die Wartungspakete sind auf der FTP-Download-Site verfügbar: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
v5r5/AIX/
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen.
Wenn Sie ein Sprachenpaket heruntergeladen hatten, extrahieren Sie auch den
Inhalt dieses Pakets.
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
6. Greifen Sie auf System Management Interface Tool (SMIT) zu.
a. Geben Sie smitty install_update ein.
b. Wählen Sie Software installieren und aktualisieren > Verfügbare Software installieren und aktualisieren aus.
7. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus. Geben Sie die Verzeichnisposition des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System an.
8. Wählen Sie Zu installierende Software aus. Drücken Sie die Taste F4 oder die
Abbruchtaste+4 (Esc+4), um die Liste der verfügbaren Dateigruppen in dem
Verzeichnis aufzurufen.
9. Wählen Sie die Dateigruppen für die Upgradedienstprogramme, den Einheitentreiber und wahlweise das Sprachenpaket aus. Die Dateigruppe für die Upgradedienstprogramme hat den Namen tivoli.tsmupg.server. Optionale
Sprachenpakete umfassen Nachrichten für andere Sprachen als amerikanisches
Englisch.
10. Setzen Sie Software-Updates festschreiben auf Ja. Drücken Sie die Taste F4
oder die Abbruchtaste+4 (Esc+4).
11. Setzen Sie Ersetzte Dateien speichern auf Nein.
12. Stellen Sie sicher, dass die Standardeinstellungen für die Optionen in dem
Fenster für alle ausgewählten Dateigruppen Erfolg angeben.
13. Drücken Sie die Eingabetaste und beantworten Sie die Frage Sind Sie sicher?, indem Sie erneut die Eingabetaste drücken. Die Installation beginnt.
14. Verlassen Sie das Programm SMIT, wenn die Installation abgeschlossen ist.
15. Optional: Wenn Sie ein Sprachenpaket installiert hatten, stellen Sie sicher, dass
die länderspezifische Umgebungsvariable für dessen Verwendung definiert ist.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert haben, entspricht der Ländereinstellung.
272
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
16. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario
4: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 277 fort.
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren
HPUX
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
gzip -dc Paketname.tar.gz | tar -xvf -
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-s), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets.
gzip -d Paketname.img.gz
b. Installieren Sie das Paket. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
273
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
swinstall -s /tmp/TSM/Paketname.img Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 4:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 277 fort.
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren
Linux
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Öffnen Sie das Verzeichnis für Ihr Betriebssystem und laden Sie das Paket
herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.bz2
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, die folgenden Befehle ein:
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht, z. B. x86_64.
274
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
rpm -ivh Paketname.rpm
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache.
rpm -ivh Paketname.rpm
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 4:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 277 fort.
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren
Solaris
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.Z
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
275
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das das Paket mit den Upgradedienstprogrammen heruntergeladen wurde.
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
uncompress -c Paketname.tar.Z | tar -xvf -
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
6. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
pkgadd -d . /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
7. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
uncompress Paketname.pkg.Z
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache. Verwenden Sie das
Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben Sie den
folgenden Befehl ein:
pkgadd -d /tmp/TSM Paketname.pkg Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
8. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Szenario 4:
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 277 fort.
276
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen
definieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Nach der Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen müssen Sie
Umgebungsvariablen in der Shell definieren, von der aus die Dienstprogramme
ausgeführt werden sollen. Eine Umgebungsvariable beschreibt die Betriebsumgebung eines Prozesses, wie z. B. das Ausgangsverzeichnis oder das verwendete Terminal.
Die Variable DSMSERV_DIR gibt die Installationsposition der Upgradedienstprogramme an. Die Standardposition ist das folgende Verzeichnis:
AIX
/usr/tivoli/tsm/upgrade/bin
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin
Verwenden Sie den entsprechenden Befehl für Ihr System, um die Umgebungsvariable zur Ausführung der Dienstprogramme zu definieren. Wenn die Shell zur kshoder bash-Familie gehört, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Variable
DSMSERV_DIR zu definieren:
export DSMSERV_DIR=Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Wenn Ihre Shell zur csh-Familie gehört, verwenden Sie den folgenden Befehl:
setenv DSMSERV_DIR Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Dabei ist Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme das Verzeichnis, in dem die Upgradedienstprogramme installiert sind.
Setzen Sie, nachdem Sie die Umgebungsvariablen definiert haben, den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden
fort:
v „Szenario 4: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen” auf Seite 278
v „Szenario 4: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 290
Szenario 4: Upgradedienstprogramme auf Microsoft WindowsSystemen installieren
Windows
Installieren Sie die Upgradedienstprogramme auf dem System, auf dem sich der
Server der Version 5 befindet. Das zu installierende Paket ist zum Download von
der FTP-Download-Site verfügbar. Die Upgradedienstprogramme dienen zum Vorbereiten und Extrahieren der Datenbank vom ursprünglichen Server.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
277
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/WIN auf.
b. Öffnen Sie das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x muss mit der
Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket aus und laden Sie es an eine geeignete Position auf
dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Windows.exe
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, installieren Sie das für Ihre Installation erforderliche Sprachenpaket.
2. Melden Sie sich mit einer Administrator-ID an.
3. Führen Sie das ausführbare Paket für die Upgradedienstprogramme aus.
Die Standardposition für die Installation der Dienstprogramme ist von der Position abhängig, an der der Server der Version 5 zuletzt installiert wurde. Wurde
der Server der Version 5 beispielsweise in dem Standardpfad
C:\Programme\Tivoli\TSM\server installiert, werden die Upgradedienstprogramme in C:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade installiert.
Einschränkung: Sie dürfen die Dienstprogramme nicht in demselben Verzeichnis wie für den ursprünglichen Server installieren, für den das Upgrade durchgeführt werden soll. Installieren Sie das Paket mit den Dienstprogrammen in
einem eigenen Verzeichnis.
Setzen Sie, nachdem die Upgradedienstprogramme installiert wurden, den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden fort:
v „Szenario 4: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen”
v „Szenario 4: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 290
Tipp: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme verwenden, wenn mehrere Server
auf dem System aktiv sind, müssen Sie mit der Option -k den Namen des Windows-Registrierungsschlüssels angeben, aus dem Informationen zu dem Server,
für den das Upgrade durchgeführt wird, abgerufen werden sollen. Der Standardwert für die Option ist SERVER1.
Szenario 4: Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten
durchführen
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie mit der Ausführung der folgenden Schritte beginnen, müssen Sie alle
vorhergehenden Schritte zur Vorbereitung des Upgrades und zum Installieren der
Upgradedienstprogramme ausführen.
278
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Bevor der Upgradeassistent gestartet wird, müssen der Server der Version 6.3 oder
höher installiert und die Verzeichnisse und die Benutzer-ID erstellt werden. Führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Szenario 4: Server der Version 6.3 oder höher installieren
2. Szenario 4: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen
3. „Szenario 4: Upgradeassistent starten” auf Seite 288
Szenario 4, Assistent: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehler
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
279
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
280
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
Windows
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
281
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur unbeaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
282
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
Windows
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehKapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
283
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
men. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Szenario 4, Assistent: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
284
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
285
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
286
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 58. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
tsmarchlogfailover
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
287
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 59. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen
der Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Szenario 4: Upgradeassistent starten
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie den Upgradeassistenten starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades, zum Installieren der Upgradedienstprogramme,
zum Installieren des Serverprogramms der Version 6.3 oder höher und zum Erstellen der Verzeichnisse und der Benutzer-ID für die Serverinstanz ausführen.
288
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss der Client von X Window System installiert sein. Außerdem muss auf Ihrem Desktop ein Server von X
Window System aktiv sein.
v Für die Systeme muss eines der folgenden Protokolle aktiviert sein.
Stellen Sie sicher, dass der Port, den das Protokoll verwendet, nicht
durch eine Firewall blockiert wird.
– Secure Shell (SSH). Stellen Sie sicher, dass der Port auf den Standardwert 22 gesetzt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der SSHDämonservice die Zugriffsberechtigung zum Herstellen der Verbindung zum System unter Verwendung von localhost hat.
– Remote Shell (rsh).
– Remote Execution Protocol (REXEC)
v Sie müssen sich an dem System der Version 6.3 oder höher mit der
Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, unter Verwendung des Protokolls SSH, RSH oder REXEC anmelden können.
Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie für den Zugriff auf
dieses System diese Benutzer-ID und das zugehörige Kennwort angeben.
Windows
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss das Server Message Block-Protokoll
(SMB-Protokoll) von Windows aktiviert sein. SMB ist die Schnittstelle, die von der gemeinsamen Datei- und Druckernutzung (File and
Print Sharing, auch als CIFS bezeichnet) verwendet wird. Um das
Protokoll SMB zu verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die gemeinsame Datei- und Druckernutzung aktiviert ist und Port 445
nicht durch Ihre Firewall blockiert wird.
v Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System SMB aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System, auf dem SMB aktiviert ist, entweder
mit der Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, oder
mit einer anderen Benutzer-ID, die auf dem System vorhanden ist,
anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie
für den Zugriff auf das System die Benutzer-ID und das zugehörige
Kennwort angeben.
2.
Wenn das System unter Windows Server 2008 oder Windows Vista
ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Benutzerkontensteuerung zu inaktivieren:
a. Stellen Sie sicher, dass die Remote-Registrierung unter den Windows-Diensten gestartet wurde und die Anschlüsse 445, 137 und 139 in der Firewall
nicht blockiert sind.
b. Konfigurieren Sie sowohl den Framework-Server als auch die Ziele als Mitglieder einer Windows-Domäne. Verwenden Sie ein Benutzerkonto in dieser
Domäne oder in einer vertrauenswürdigen Domäne, wenn Sie die Verbindung zum Ziel herstellen.
c. Stellen Sie die Verbindung zu einer Zielworkstation her, indem Sie das integrierte Administratorkonto aktivieren und verwenden. Um das integrierte
Windows
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
289
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Administratorkonto zu aktivieren, klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Konten:
Administratorkontostatus. Wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie auf
OK.
d. Klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen. Wählen Sie Inaktivieren aus und klicken Sie auf OK.
3. Starten Sie den Upgradeassistenten, dsmupgdx, im Installationsverzeichnis des
Servers der 6.3 oder höher.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Geben Sie den folgenden
Befehl ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmupgdx
Windows
Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
4. Führen Sie die Anweisungen aus, um das Upgrade durchzuführen. Der Upgradeassistent kann gestoppt und erneut gestartet werden; der Server ist jedoch
erst betriebsbereit, nachdem der gesamte Upgradeprozess abgeschlossen wurde.
Wichtig: Lesen Sie alle Nachrichten, die für die einzelnen Phasen des Upgradeprozesses im Nachrichtenanzeigebereich des Assistenten angezeigt werden. Informationsnachrichten geben möglicherweise Aktionen an, die während des
Prozesses ausgeführt wurden und für Sie von Bedeutung sind.
Um das Upgrade abzuschließen, führen Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach
der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte aus.
Szenario 4: Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen
Verwenden Sie die Dienstprogramme, um das Upgrade für den Server mithilfe einer Befehlsschnittstelle durchzuführen.
Bevor Sie mit der Ausführung der folgenden Schritte beginnen, müssen Sie alle
vorhergehenden Schritte zur Vorbereitung des Upgrades und zum Installieren der
Upgradedienstprogramme ausführen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. „Szenario 4: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten” auf Seite 291
2. Szenario 4: Server der Version 6.3 oder höher installieren
3. Szenario 4: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, erstellen
4. „Szenario 4: Neue Datenbank erstellen und formatieren” auf Seite 301
5. „Szenario 4: Serverdatenbank über ein Netz versetzen” auf Seite 307
6. „Szenario 4: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen” auf Seite 308
290
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. „Szenario 4: System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite 309
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Szenario 4: Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten
Bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, müssen Sie die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereiten. Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden, müssen Sie diese Task für jeden Server
wiederholen.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
3. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Das Instanzverzeichnis ist das Verzeichnis, das die Dateien
(z. B. dsmserv.dsk) für den Server enthält.
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Bereiten Sie die Datenbank vor. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur
Überwachung in eine Datei.
AIX
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
Windows
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu übertragen:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd"
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
Wenn mehrere Server auf dem System vorhanden sind, geben Sie den
Befehl in dem Instanzverzeichnis für den Server ein, der vorbereitet
werden soll. Geben Sie den Registrierungsschlüssel für diesen Server
an. Hat der Server beispielsweise den Namen SERVER2, geben Sie Folgendes ein:
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
291
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" -k server2
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
5. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f prepare.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
6. Stellen Sie sicher, dass die Operation zur Vorbereitung erfolgreich ausgeführt
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Schlägt die Operation
zur Vorbereitung fehl, müssen Sie möglicherweise den Server der Version 5 erneut starten, um den Fehler zu beheben, und die Operation zur Vorbereitung
erneut ausführen. Handelt es sich bei dem Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, um einen Server der Version 5.3 oder 5.4, müssen Sie möglicherweise die Datenbank mithilfe einer Sicherung zurückschreiben, bevor Sie den
Server erneut starten können, um den Fehler zu beheben.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
Szenario 4, manuell: Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und
Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
292
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehler
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
293
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Windows
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
294
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur unbeaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
295
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Windows
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
296
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Szenario 4, manuell: Verzeichnisse und Benutzer-ID für die
Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
297
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
298
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
299
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 60. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
tsmarchlogfailover
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
300
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Ihre Verzeichnisse
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 61. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Element
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Szenario 4: Neue Datenbank erstellen und formatieren
Erstellen Sie die Serverinstanz und formatieren Sie Dateien für eine leere Datenbank der Version 6.3 oder höher.
1. Melden Sie sich an dem System an, auf dem das Programm der Version 6.3
oder höher installiert wurde.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Überprüfen Sie Folgendes:
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
301
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
v Das Ausgangsverzeichnis für den Benutzer, /home/tsminst1, ist vorhanden. Ist kein Ausgangsverzeichnis vorhanden, müssen Sie es erstellen.
Im Instanzverzeichnis sind folgende Kerndateien gespeichert, die
vom Tivoli Storage Manager-Server generiert werden:
– Serveroptionsdatei dsmserv.opt
– Die Serverschlüsseldatenbankdatei, cert.kdb, und die .arm-Dateien, die von Clients und anderen Servern zum Importieren der
Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet werden
– Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption
VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert
ist, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
– Benutzerexits
– Traceausgabe, wenn die Angabe wenn nicht vollständig qualifiziert ist
v Eine Shellkonfigurationsdatei, z. B. .profile, ist im Ausgangsverzeichnis vorhanden. Der Rootbenutzer und die Instanzbenutzer-ID
müssen über Schreibberechtigung für diese Datei verfügen. Um
weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie das DB2 Information
Center (http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7) auf und
suchen Sie nach Informationen zu Einstellungen für Linux- und
UNIX-Umgebungsvariablen.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
2. Erstellen Sie mit dem Befehl db2icrt eine Tivoli Storage Manager-Instanz.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Geben Sie
für den Instanznamen die Benutzer-ID an, die Sie als Eigner der Instanz erstellt haben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
Instanzname Instanzname
Ist beispielsweise die Benutzer-ID für diese Instanz tsminst1, erstellen
Sie mithilfe des folgenden Befehls die Instanz:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
tsminst1 tsminst1
Hinweis: Verwenden Sie ab diesem Punkt diese neue Benutzer-ID,
wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren. Melden
Sie die Rootbenutzer-ID ab und melden Sie sich mit der Benutzer-ID
an, die der Instanzeigner ist.
Windows
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Das Benut-
302
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
zerkonto, das Sie angeben, wird zu der Benutzer-ID, die Eigner des
Servers der Version 6.3 oder höher ist; diese ID ist die Instanzbenutzer-ID.
db2icrt -s ese -u Benutzerkonto Instanzname
Hat beispielsweise das Benutzerkonto den Namen tsminst1 und die
Serverinstanz den Namen server1, geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2icrt -s ese -u tsminst1 server1
Der Datenbankservice für die Serverinstanz meldet sich an dem Benutzerkonto an, das in diesem Befehl angegeben ist.
Verwenden Sie den Namen des Registrierungsschlüssels des Servers
der Version 5 als den Instanznamen für den Server der Version 6.3
oder höher. Sie werden zur Eingabe des Kennworts für das Benutzerkonto aufgefordert.
Bei dem Instanznamen, den Sie in diesem Befehl db2icrt angeben,
handelt es sich um den Namen, den Sie später über die Option -k im
Befehl DSMSERV LOADFORMAT angeben, wenn Sie die Datenbank und das
Wiederherstellungsprotokoll erstellen und formatieren.
3. Melden Sie sich am System mit der Benutzer-ID an, die Eigner der Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID).
4. Kopieren Sie die Konfigurationsdateien in das Instanzverzeichnis, das Sie für
den neuen Server erstellt haben. Bei den Dateien handelt es sich um die Konfigurationsdateien, die Sie vom ursprünglichen Server der Version 5 gesichert
haben:
v Einheitenkonfiguration
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
Hatten Sie beispielsweise das in dem Beispiel im Schritt zum Erstellen von
Verzeichnissen für den Server der Version 6.3 oder höher aufgeführte Instanzverzeichnis erstellt, kopieren Sie die Dateien in das folgende Verzeichnis:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1
d:\tsm\server1
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3
oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat.
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei.
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Tabelle 36 auf Seite 82 zeigt die Liste der gelöschten Optionen.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Da eine
Protokolldatei für Datenträger und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich sind, wenn Sie die Datenbank zurückschreiben müssen, sollten Sie
automatisch Kopien dieser Dateien generieren, um sicherzustellen, dass die
Dateien, falls erforderlich, verfügbar sind.
c. Überprüfen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX enthält
und für die Option ein Wert angegeben ist. Ist dies der Fall, überprüfen Sie
den Wert. Möglicherweise möchten Sie den aktuellen Wert ändern, da sich
der Standardwert für diese Option in Version 6.3 oder höher von 256 in
Windows
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
303
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
4096 geändert hat. Der erhöhte Wert kann die Leistung von Operationen,
bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option nicht enthält, verwendet der
Server automatisch den neuen Standardwert 4096.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert für diese Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet.
6. Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank, sodass er mit dem
Instanzverzeichnis des Servers übereinstimmt. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzverzeichnis
Beispiel:
db2 update dbm cfg using dftdbpath /tsminst1
Windows
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank in das Laufwerk, in
dem sich das Instanzverzeichnis des Servers befindet. Führen Sie die
folgenden Schritte aus:
a. Klicken Sie auf Start > Programme > IBM DB2 > DB2TSM1 > Befehlszeilentools > Befehlszeilenprozessor.
b. Geben Sie quit ein, um den Befehlszeilenprozessor zu verlassen.
Ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung wird geöffnet; die Umgebung ist korrekt konfiguriert, um die Befehle in den nächsten
Schritten erfolgreich auszuführen.
c. Geben Sie in die Eingabeaufforderung in diesem Fenster den folgenden Befehl ein, um die Umgebungsvariable für die Serverinstanz zu definieren, mit der Sie arbeiten:
set db2instance=Instanzname
Der Instanzname ist mit dem Instanznamen identisch, den Sie bei
Ausgabe des Befehls db2icrt angegeben haben. Um beispielsweise
die Umgebungsvariable für die Serverinstanz Server1 zu definieren, geben Sie den folgenden Befehl ein:
set db2instance=server1
d. Geben Sie den Befehl zur Definition des Standardlaufwerks aus:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzposition
Lautet das Instanzverzeichnis z. B. d:\tsm\server1, ist die Instanzposition Laufwerk d:. Geben Sie folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath d:
7. Ändern Sie den Bibliothekspfad, um die Version von IBM Global Security Kit
(GSKit) zu verwenden, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server installiert
wird:
AIX
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
export LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
304
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Sie müssen die folgenden Dateien
aktualisieren, um den Bibliothekspfad zu definieren, wenn DB2 oder der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wird:
v Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc
v Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc die folgenden
Zeilen hinzu:
v
AIX
setenv LIBPATH /usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
v
HPUX
Solaris
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile die folgenden Zeilen hinzu:
v
AIX
LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
export LIBPATH
v
HPUX
Solaris
LD_LIBRARY_PATH=/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
Überprüfen Sie die Bibliothekspfadeinstellungen und stellen Sie sicher, dass
die GSKit-Version 8.0.14.14 oder höher ist. Geben Sie die folgenden Befehle
aus:
v
AIX
echo $LIBPATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
v
HPUX
Linux
Solaris
echo $LD_LIBRARY_PATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
Ist die GSKit-Version nicht 8.0.14.14 oder höher, müssen Sie den Tivoli Storage
Manager-Server erneut installieren. Über die Neuinstallation wird sichergestellt, dass die korrekte GSKit-Version verfügbar ist.
8. Führen Sie diesen Schritt aus, um die Server-Codepage zu definieren.
Setzen Sie für jede Serverinstanz die Systemumgebungsvariable
DB2CODEPAGE auf 819. Bevor Sie den Befehl DSMSERV LOADFORMAT ausgeben,
melden Sie sich als Serverinstanzeigner beim System an und geben Sie den
folgenden Befehl aus:
db2set -i Instanzname DB2CODEPAGE=819
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
db2set -i tsminst1 DB2CODEPAGE=819
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
305
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
db2set -i server1 DB2CODEPAGE=819
9. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis, das Sie für den Server erstellt haben.
10. Erstellen und formatieren Sie die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle. Geben Sie in dem Befehl die Verzeichnisse an, die Sie für die Datenbank
und die Protokolle erstellt haben. Die Verzeichnisse müssen leer sein.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien festzulegen, geben Sie den
folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv loadformat \
dbdir=/tsmdb001,/tsmdb002,/tsmdb003,/tsmdb004 \
activelogsize=16384 activelogdirectory=/tsmlog \
mirrorlogdirectory=/tsmlogmirror archlogdirectory=/tsmarchlog
Windows
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien für die Serverinstanz Server1 festzulegen, geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" loadformat
dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Wenn Sie bereits die erste Serverinstanz (server1) auf dem System erstellt haben und eine weitere Instanz erstellen, müssen Sie die Option
-k verwenden. Die Option -k gibt den Instanznamen für die Ausführung dieses Dienstprogramms an. Ist der Instanzname für den Server
beispielsweise server2, geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" -k server2
loadformat dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
11. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
„Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79
306
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: Serverdatenbank über ein Netz versetzen
Versetzen Sie die Datenbank, indem Sie den Einfügeprozess für den Server der Version 6.3 oder höher zum Akzeptieren der Serverdatenbank starten. Starten Sie dann
den Extraktionsprozess für den Server der Version 5 zum Extrahieren und Senden
der Datenbank.
Bevor Sie diese Prozedur starten, müssen Sie sicherstellen, dass sowohl der Server
der Version 5 als auch der neue Server nicht aktiv sind.
1. Stellen Sie sicher, dass eine funktionsfähige Netzverbindung zwischen den beiden Systemen besteht.
2. Starten Sie den Einfügeprozess auf dem Server der Version 6.3 oder höher zum
Akzeptieren der Datenbank. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses in eine
Datei, um den Prozess zu überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden
Befehl ein, um den Server zu starten und dem anderen Server 60 Minuten Zeit
(die Standardzeit) für den Zugriff auf den Server der Version 6.3 oder höher
und zur Übertragung der Prozessausgabe in die Datei insert.out zu geben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
sesswait=60 >insert.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb
sesswait=60 1>>insert.out 2>&1
Der Server startet und wartet bis zu 60 Minuten auf den Zugriff durch den ursprünglichen Server. Es kann einige Zeit vergehen, während der keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit werden DB2-Operationen im
Hintergrund ausgeführt. Optional: Um sicherzustellen, dass Operationen wie
erwartet fortgesetzt werden, überwachen Sie die CPU- und Ein-/
Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess.
3. Überwachen Sie die Ausgabe des Prozesses DSMSERV INSERTDB. Stellen Sie sicher, dass die folgende Nachricht vom Prozess DSMSERV INSERTDB ausgegeben
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren:
ANR1336I INSERTDB: Bereit für Verbindungen vom Quellenserver
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Ausgabe des Prozesses in der Datei
insert.out zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
4. Starten Sie die Extraktion vom ursprünglichen Server. Geben Sie die TCP/IPAdresse und den TCP/IP-Port für den Server der Version 6.3 oder höher an.
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
307
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb hladdress=127.0.0.1
lladdress=1500 1>>extract.out 2>&1
5. Überwachen Sie die Prozesse auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden
Befehl zur Überwachung des Extraktionsprozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank, der verwendeten Hardware und dem Netz abhängig.
6. Überprüfen Sie die Prozessausgabe für die Extraktions- und Einfügeprozesse,
um die Nachrichten zu finden, die die erfolgreiche Ausführung oder das Fehlschlagen der Operationen angeben.
Nachricht über erfolgreiche Ausführung
Nachricht über das Fehlschlagen
der Operation
Extraktion
ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
ANR1396E EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, wurde mit
Fehlern beendet.
Einfügung
ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
ANR1396E INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, wurde mit
Fehlern beendet.
Prozess
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Szenario 4: Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
Windows
Ein Windows-Dienst wird automatisch für den Tivoli Storage Manager-Server der
Version 6.3 oder höher erstellt, wenn Sie den Upgradeassistenten (dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie den WindowsDienst für den Tivoli Storage Manager-Server manuell erstellen.
1. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis für das Serverprogramm. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\console. Hatten Sie
den Server in einem anderen Verzeichnis installiert, wechseln Sie in das Unterverzeichnis console des Serverinstallationsverzeichnisses.
2. Installieren Sie den Windows-Dienst unter Angabe des Namens und des Kennworts der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz in dem Dienstnamen. Geben
Sie den folgenden Befehl ein:
install "TSM Name_der_Serverinstanz"
"C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
Instanzeigner Kennwort_des_Instanzeigners
Dabei gilt Folgendes:
308
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
"TSM Name_der_Serverinstanz" ist der Name des Dienstes, der installiert
wird.
Name_der_Serverinstanz ist der Instanzname, der bei der Eingabe des Befehls db2icrt angegeben wurde.
Instanzeigner ist das Konto des Instanzeigners; dieses Konto ist Eigner des
Dienstes.
Kennwort_des_Instanzeigners ist das Kennwort für das Konto des Instanzeigners.
Beispiel
Um den Windows-Dienst für die Serverinstanz server1 zu installieren,
geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. In dem Beispiel wird rudy als Instanzeigner und s21ret als Kennwort für das
Konto des Instanzeigners verwendet.
install "TSM server1" "C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
rudy s21ret
3. Optional: Ändern Sie den Dienst über die Windows-Verwaltungstools (Verwaltung > Dienste) manuell in einen Autostarttyp.
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
Szenario 4: System für die Datenbanksicherung konfigurieren
Der Datenbankmanager und die Tivoli Storage Manager-API müssen so konfiguriert sein, dass der Datenbankmanager die Serverdatenbank sichern kann. Die Konfiguration wird automatisch für Sie ausgeführt, wenn Sie den Upgradeassistenten
(dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie die
Konfiguration manuell ausführen.
v „Szenario 4: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und
Oracle Solaris-Systemen konfigurieren”
v „Szenario 4: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen konfigurieren” auf Seite 312
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Szenario 4: System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-,
Linux- und Oracle Solaris-Systemen konfigurieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Schritten wird in den Beispielen tsminst1 für die Benutzer-ID der
Serverinstanz und /tsminst1 für das Tivoli Storage Manager-Serverinstanzverzeichnis verwendet.
1. Definieren Sie die Umgebungsvariablenkonfiguration der Tivoli Storage Manager-API für die Datenbankinstanz:
a. Melden Sie sich mit der Benutzer-ID tsminst1 an.
b. Wenn der Benutzer tsminst1 angemeldet ist, stellen Sie sicher, dass die
DB2-Umgebung korrekt initialisiert wird. Die DB2-Umgebung wird durch
Ausführung des Scripts /home/tsminst1/sqllib/db2profile initialisiert, das
normalerweise automatisch über das Profil der Benutzer-ID ausgeführt
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
309
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
wird. Wenn /home/tsminst1/.profile das Script db2profile nicht ausführt,
fügen Sie /home/tsminst1/.profile die folgenden Zeilen hinzu:
if [ -f /home/tsminst1/sqllib/db2profile ]; then
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
fi
c. Fügen Sie in der Datei userprofile im Verzeichnis /home/tsminst1/sqllib
die folgenden Zeilen hinzu oder aktualisieren Sie diese:
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AIX
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
|
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|
HPUX
Linux
Solaris
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
|
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|
AIX
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
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|
|
HPUX
Linux
Solaris
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
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AIX
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
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|
HPUX
Linux
Solaris
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
2. Melden Sie sich ab und als tsminst1 erneut an oder geben Sie diesen Befehl ein:
. ~/.profile
Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie hinter dem ersten Punkt (.) ein Leerzeichen
eingeben.
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis /tsminst1
und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
|
|
SERVERNAME TSMDBMGR_TSMINST1
Hinweis: Der verwendete Name muss mit Ihrem Serverinstanznamen übereinstimmen.
4. Fügen Sie der Konfigurationsdatei dsm.sys der Tivoli Storage Manager-API die
folgenden Zeilen hinzu. Die Konfigurationsdatei dsm.sys befindet sich in folgendem Standardverzeichnis:
AIX
HPUX
310
/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64/dsm.sys
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Servername TSMDBMGR_TSMINST1 sollte nicht an erster Stelle in dsm.sys
stehen, weil er nicht der systemweite Standardwert sein sollte. In diesem Beispiel befinden sich die hinzugefügten Zeilen hinter der Zeilengruppe für server_a.
Servername server_a
COMMMethod TCPip
TCPPort 1500
TCPServeraddress node.domain.company.COM
servername TSMDBMGR_TSMINST1
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
passworddir /home/tsminst1/tsminst1
errorlogname /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
nodename $$_TSMDBMGR_$$
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
5. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Stoppen Sie DB2:
db2stop
b. Starten Sie DB2:
db2start
6. Definieren Sie das API-Kennwort:
a. Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wurde.
Ausführliche Informationen befinden sich in „Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite 381.
b. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
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|
c. Rufen Sie das Datenbankmanagerprofil auf, indem Sie den folgenden Befehl
eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Punkt, ein Leerzeichen und den
Pfad zur Datei db2profile angeben. Wenn Sie kein Leerzeichen eingeben,
schlägt die Datenbanksicherung fehl.
Solaris
Wechseln Sie vor der Ausgabe des folgenden Befehls zur
Wichtig:
Korn-Shell (/bin/ksh).
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
d. Ändern Sie das API-Kennwort mit dem folgenden Befehl:
/home/tsminst1/sqllib/adsm/dsmapipw
e. Geben Sie TSMDBMGR nach Aufforderung durch den Befehl dsmapipw sowohl
als ursprüngliches als auch als neues Kennwort an.
f. Geben Sie den folgenden Betriebssystembefehl ein:
rm /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
311
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Szenario 4: System für die Datenbanksicherung auf Microsoft
Windows-Systemen konfigurieren
Windows
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
Windows
In den folgenden Befehlen werden server1 für die Datenbankinstanz
und d:\tsmserver1 für das Tivoli Storage Manager-Serververzeichnis als Beispiele
verwendet. Ersetzen Sie diese Werte durch tatsächliche Werte in den Befehlen.
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.env im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
DSMI_CONFIG=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt
DSMI_LOG=d:\tsmserver1
2. Definieren Sie die Konfiguration der API-Umgebungsvariablen DSMI_ für die
Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Geben Sie diesen Befehl ein:
db2set -i server1 DB2_VENDOR_INI=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.env
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
*************************************************
nodename $$_TSMDBMGR_$$
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
errorlogname d:\tsmserver1\TSMDBMGR_TSMSERVER1.log
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
4. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Definieren Sie die Datenbankinstanz:
set db2instance=server1
c. Stoppen Sie DB2:
db2stop
d. Starten Sie DB2:
db2start
5. Geben Sie den folgenden Befehl in eine Zeile ein:
"c:\Programme\tivoli\tsm\server\dsmsutil.exe"
UPDATEPW /NODE:$$_TSMDBMGR_$$ /PASSWORD:TSMDBMGR /VALIDATE:NO /OPTFILE:
"d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt"
312
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Kapitel 7. Szenario 4: neues System, Netzmethode
313
314
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
Um ein Upgrade für einen IBM Tivoli Storage Manager-Server von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher in einer Clusterumgebung durchzuführen, müssen Sie Planungs-, Vorbereitungs-, Installations- und Konfigurationstasks ausführen. Die Prozeduren variieren abhängig vom Betriebssystem und Release.
Führen Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem, Ihr Quellenrelease und Ihr Zielrelease aus:
Betriebssystem
Quellen- und Zielrelease
Prozedur
AIX
Von Version 5.5 auf Version
6.3 oder höher
„Upgrade für den Server auf
Version 6.3 oder höher in einer AIX-Clusterumgebung
durchführen”
Windows
Von Version 5.5 auf Version
6.3.3 oder eine höhere Version
„Upgrade für den Server auf
Version 6.3.3 oder höher in
einer WindowsClusterumgebung
durchführen” auf Seite 317
Windows
Von Version 5.5 auf Version
6.3.2 oder eine frühere Version
„Upgrade für den Server auf
Version 6.3.2 oder eine frühere Version in einer WindowsClusterumgebung
durchführen” auf Seite 320
Informationen zur Durchführung eines Upgrades für den Server von Version 6.1
oder Version 6.2 auf Version 6.3 oder höher in einer Clusterumgebung enthält das
Installationshandbuch.
Informationen zu Linux-Clusterumgebungen enthält das Installationshandbuch.
Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher in einer AIX-Clusterumgebung durchführen
AIX
Um ein Upgrade für Tivoli Storage Manager von Version 5.5 auf Version 6.3 oder
höher in einer Hochverfügbarkeitsclusterumgebung unter einem AIX-Betriebssystem durchzuführen, sind mehrere Schritte erforderlich.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie alle gemeinsam genutzten Ressourcen auf einem einzigen Knoten bereit. Dies ist der primäre Knoten. Wenn Ihre Umgebung mehrere Instanzen von
Tivoli Storage Manager umfasst, muss der Zugriff des Primärknotens auf gemeinsam genutzte Ressourcen für alle Instanzen während des Upgrades möglich sein.
2. Führen Sie ein Upgrade der Serverinstanz von Version 5 auf Version 6.3 oder
höher durch. Verwenden Sie für jede Instanz eine der folgenden Methoden:
v Kapitel 4, „Szenario 1: dasselbe System, Medienmethode”, auf Seite 113
v Kapitel 5, „Szenario 2: dasselbe System, Netzmethode”, auf Seite 161
315
v Kapitel 6, „Szenario 3: neues System, Medienmethode”, auf Seite 207
v Kapitel 7, „Szenario 4: neues System, Netzmethode”, auf Seite 261
Wenn Sie DB2-Instanzen erstellen und konfigurieren, verwenden Sie entweder
den Upgradeassistenten oder die manuelle Methode. Stellen Sie sicher, dass Sie
die Serverinstanz nicht für den automatischen Start nach einem Systemwiederanlauf konfigurieren. Nach der Beendigung des Upgradeassistenten wird die
Instanz gestartet.
3. Passen Sie die Clusterstart- und -stoppscripts für die Verwendung der korrekten Instanzverzeichnisse an. Für jede Instanz ist eine eigene Gruppe von Scripts
erforderlich. Tivoli Storage Manager Version 6.3 verwendet ein anderes Startund Stoppscript-Framework als Version 5.5. Verwenden Sie das folgende
Framework der Version 6.3:
v /opt/tivoli/tsm/server/bin/startserver
v /opt/tivoli/tsm/server/bin/stopserver
4. Testen Sie die Start- und Stoppscripts, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet
funktionieren.
5. Stoppen Sie auf dem Primärknoten alle Serverinstanzen.
6. Führen Sie für jeden Sekundärknoten die folgenden Tasks aus:
a. Installieren Sie den Server der Version 6.3 oder höher. Informationen finden
Sie unter „Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350.
b. Erstellen Sie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz,
für die das Upgrade durchgeführt wird. Informationen finden Sie unter
„Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade
durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 355.
c. Stellen Sie alle gemeinsam genutzten Ressourcen für alle Serverinstanzen
auf dem Sekundärknoten bereit.
d. Führen Sie als Rootbenutzer den Konfigurationsassistenten aus: /opt/
tivoli/tsm/server/bin/dsmicfgx. Geben Sie das korrekte Instanzverzeichnis
für jede Serverinstanz an. Wählen Sie das Kästchen aus, um anzuzeigen,
dass die Serverinstanz für einen Sekundärknoten eines Hochverfügbarkeitsclusters konfiguriert wird. Wenn Sie diese Kästchen auswählen, werden die
erforderlichen Datenbankinstanzen erstellt und die Datenbank in jeder Instanz katalogisiert.
e. Passen Sie die Clusterstart- und -stoppscripts für die Verwendung der korrekten Instanzverzeichnisse an. Für jede Instanz ist eine eigene Gruppe von
Scripts erforderlich. Verwenden Sie das folgende Framework der Version
6.3:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/startserver
/opt/tivoli/tsm/server/bin/stopserver
f. Testen Sie die Start- und Stoppscripts, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet funktionieren.
Führen Sie nach der Durchführung des Upgrades die Überprüfungs- und Konfigurationstasks aus. Weitere Informationen finden Sie unter Kapitel 10, „Erste Schritte
nach der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379.
Informationen zum Konfigurieren von Clusterumgebungen finden Sie im Abschnitt
zum Konfigurieren einer AIX-Clusterumgebung im Administratorhandbuch.
316
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server auf Version 6.3.3 oder höher in einer WindowsClusterumgebung durchführen
Windows
Um ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server von Version 5.5 auf Version 6.3.3 oder höher in einer Clusterumgebung auf einem Windows-System durchzuführen, lesen Sie die Planungsrichtlinien. Installieren Sie dann den Server der
Version 6.3.3 oder einer höheren Version auf allen Konten in dem Cluster. Führen
Sie abschließend den Upgradeassistenten aus, der die neue Datenbank einfügt und
das System konfiguriert.
Führen Sie die folgenden Tasks aus:
1. Planen Sie das Upgrade wie in „Upgrade planen” beschrieben.
2. Bereiten Sie das System vor und führen Sie den Upgradeassistenten aus; siehe
„System vorbereiten und Upgradeassistenten ausführen” auf Seite 318.
Informationen zum Konfigurieren einer Windows-Clusterumgebung finden Sie im
Abschnitt zum Konfigurieren einer Windows-Clusterumgebung im Administratorhandbuch.
Upgrade planen
Windows
Bevor Sie ein Upgrade für den Server von Version 5.5 auf Version 6.3.3 oder höher
in einer Clusterumgebung auf einem Windows-System durchführen können, müssen Sie das Upgrade planen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Überprüfen Sie die Anweisungen für die Clusterkonfiguration. Wenn Sie das
Upgrade auf demselben System durchführen, stellen Sie sicher, dass die Clusterumgebung korrekt konfiguriert ist. Wenn Sie das Upgrade auf einem neuen
System durchführen, konfigurieren Sie die Knoten für den Cluster und erstellen
Sie eine Ressourcengruppe. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt
zum Konfigurieren von Clusterumgebungen im Administratorhandbuch. Es werden Informationen zu Clusteranforderungen, Installationsanweisungen für den
Server und Verzeichnispositionen angezeigt.
2. Legen Sie fest, ob das Upgrade für den Server mithilfe der Netzmethode oder
der Medienmethode durchgeführt werden soll. Ein Vergleich der Netzmethode
und der Medienmethode finden Sie unter „Vergleich der Durchführung eines
Upgrades auf einem vorhandenen System und einem neuen System” auf Seite
15.
Führen Sie, nachdem die Planung des Upgrades abgeschlossen ist, die Schritte in
„System vorbereiten und Upgradeassistenten ausführen” auf Seite 318 aus.
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
317
System vorbereiten und Upgradeassistenten ausführen
Windows
Um das System für das Upgrade vorzubereiten, installieren Sie den Server der Version 6.3.3 oder einer höheren Version auf allen Knoten in dem Cluster und erstellen Sie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird. Führen Sie dann den Upgradeassistenten aus, der die
neue Datenbank einfügt und das System konfiguriert.
Bevor Sie ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server durchführen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Installationsmedien für das Basisrelease des installierten
Servers aufbewahrt werden. Wenn Sie Tivoli Storage Manager von DVD installiert
haben, stellen Sie sicher, dass die DVD verfügbar ist. Wenn Sie Tivoli Storage Manager über ein heruntergeladenes Paket installiert haben, stellen Sie sicher, dass die
heruntergeladenen Dateien verfügbar sind. Wenn das Upgrade fehlschlägt und das
Serverlizenzmodul deinstalliert wird, sind die Installationsmedien für das Basisrelease des Servers für die Neuinstallation der Lizenz erforderlich.
Sie können das Upgrade für den Server auf demselben System durchführen oder
den Server auf ein neues Zielsystem mit einem neuen Betriebssystem migrieren.
Stellen Sie, bevor Sie das Upgrade oder die Migration für den Server durchführen,
sicher, dass Microsoft Windows Server 2008, Microsoft Windows Server 2008 R2
oder Microsoft Windows Server 2012 auf dem Zielsystem installiert ist. Sie können
Windows Server 2012 nur verwenden, wenn Sie für das System ein Upgrade oder
eine Migration auf Tivoli Storage Manager Version 6.3.4 oder höher durchführen.
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Um das System vorzubereiten und den Upgradeassistenten auszuführen, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wenn Sie für einen Server ein Upgrade oder eine Migration auf Windows Server 2012 durchführen, installieren Sie den Server für Failoverclusterautomatisierung und die Failovercluster-Befehlsschnittstelle. Geben Sie zur Installation
dieser Komponenten die folgenden Befehle in Windows 2.0 PowerShell ein:
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Install-WindowsFeature -Name RSAT-Clustering-AutomationServer
Install-WindowsFeature -Name RSAT-Clustering-CmdInterface
2. Stellen Sie sicher, dass der Server der Version 5.5 über Datenträgerprotokollund Einheitenkonfigurationsdateien verfügt.
3. Wenn Sie das Upgrade auf demselben System durchführen, löschen Sie die
Clusterressourcen der Version 5.5:
a. Stellen Sie sicher, dass der Primärknoten Eigner der Clusterressourcen ist.
b. Zeichnen Sie die Werte der TCP/IP-Adresse und des Netznamens für die
Serverelemente in der Gruppe mithilfe von Microsoft Failovercluster-Manager auf. Die Clustergruppe umfasst Tivoli Storage Manager-Serverressourcen und -Plattenressourcen. Die Serverressourcen sind der Netzname
im Bereich Serverressource und die Tivoli Storage Manager-Instanz im Bereich Andere Ressourcen.
c. Löschen Sie die Tivoli Storage Manager-Ressource und den Netznamen.
4. Wenn Sie das Upgrade auf demselben System durchführen, deinstallieren Sie
den Server der Version 5.5. Deinstallieren Sie für jeden Knoten in dem Cluster
den Server der Version 5.5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber. Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll, die Serveroptionsdatei oder andere zugehörige Dateien oder Verzeichnisse!
Informationen zur Deinstallation des Servers finden Sie unter „Programm der
Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren” auf Seite 349.
318
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei der Version 5.5:
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 nicht unterstützt werden.
Eine Liste der gelöschten Optionen finden Sie unter „Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Wenn Sie
die Datenbank zurückschreiben, sind eine Protokolldatei für Datenträger
und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich.
c. Bestimmen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX mit einem Wert enthält. Ist die Option eingeschlossen und der Wert kleiner als
4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet. Der erhöhte
Wert kann die Leistung von Operationen, bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und Speicherpoolsicherung, verbessern.
6. Verwenden Sie einen Installationsassistenten oder die Konsole zum Installieren
des Tivoli Storage Manager-Servers der Version 6.3.3 oder einer höheren Version auf allen Knoten, die für das Clustering konfiguriert werden sollen. Ausführliche Informationen finden Sie unter „Server der Version 6.3 oder höher
installieren” auf Seite 350.
7. Bereiten Sie das System für das Upgrade vor, indem Sie die Verzeichnisse und
die Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird,
erstellen. Die Benutzer-ID für die Instanz muss für den Domänencontroller definiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter „Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird,
erstellen” auf Seite 355. Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz
für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle erfordert, nur auf gemeinsam genutzten Laufwerken, die in der Tabelle in diesem Abschnitt angegeben sind. Führen Sie diese Operation auf dem Primärknoten aus.
8. Starten Sie den Upgradeassistenten auf dem Primärknoten, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
Führen Sie die Schritte im Upgradeassistenten aus. Wenn Sie zur Eingabe einer Benutzer-ID für die Anmeldung beim Serverservice aufgefordert werden,
geben Sie die Domäne und die Benutzer-ID in diesem Format ein: Domäne\
Benutzer-ID. Wenn Sie zur Auswahl der Knoten für den Cluster aufgefordert
werden, wählen Sie den Primärknoten und alle anderen einzuschließenden
Knoten aus. Wenn Sie zur Angabe der Verzeichnisse für die Instanz, die Datenbank und die Protokolle aufgefordert werden, geben Sie Verzeichnisse an,
die sich auf einer gemeinsam genutzten Platte befinden. Überprüfen Sie die
Auswahlangaben in der Anzeige 'Zusammenfassung'. Wenn die Angaben korrekt sind, klicken Sie auf Weiter, um die Datenbank zu formatieren und einzufügen.
9. Wenn das System mehrere Serverinstanzen umfasst, für die ein Upgrade
durchgeführt werden soll, führen Sie den Upgradeassistenten für jede Instanz
aus.
Nachdem Sie die Schritte im Upgradeassistenten durchlaufen haben, ist das
Upgrade abgeschlossen und das System konfiguriert. Der Server wird automatisch gestartet.
10. Optional: Wenn das Upgrade auf dem vorhandenen System durchgeführt
wurde, löschen Sie die Tivoli Storage Manager-Datenbankdateien der Version
5.5.
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
319
Upgrade für den Server auf Version 6.3.2 oder eine frühere Version in
einer Windows-Clusterumgebung durchführen
Windows
Um ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server von Version 5.5 auf Version 6.3.2 oder eine frühere Version in einer Clusterumgebung auf einem WindowsSystem durchzuführen, müssen verschiedene Tasks ausgeführt werden.
Führen Sie die Tasks aus, die in den folgenden Abschnitten beschrieben sind:
1. „Upgrade planen”
2. „Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 321
3. „Server installieren und Datenbank laden” auf Seite 323
4. „Server konfigurieren” auf Seite 325
Informationen zum Konfigurieren einer Windows-Clusterumgebung finden Sie im
Abschnitt zum Konfigurieren einer Windows-Clusterumgebung im Administratorhandbuch.
Upgrade planen
Windows
Um das Upgrade für einen Server von Version 5.5 auf Version 6.3.2 oder eine frühere Version in einer Clusterumgebung auf einem Windows-Betriebssystem zu planen, lesen Sie die Anweisungen für die Clusterkonfiguration und die Informationen zu den Prozeduren für ein manuelles Upgrade. Wählen Sie dann die
Upgrademethode und das Upgradeszenario aus.
1. Überprüfen Sie die Anweisungen für die Clusterkonfiguration. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Konfigurieren von Clusterumgebungen
im Administratorhandbuch. Es werden Informationen zu Clusteranforderungen,
Installationsanweisungen und Verzeichnispositionen angezeigt.
2. Überprüfen Sie die Prozeduren für das manuelle Upgrade. Informationen zu
manuellen Upgrades finden Sie unter „Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen” auf Seite 362.
3. Legen Sie fest, ob das Upgrade für den Server mithilfe der Netzmethode oder
der Medienmethode durchgeführt werden soll. Ein Vergleich der Netzmethode
und der Medienmethode finden Sie unter „Vergleich der Durchführung eines
Upgrades auf einem vorhandenen System und einem neuen System” auf Seite
15.
4. Wählen Sie ein Upgradeszenario aus. Weitere Informationen zu Upgradeszenarios finden Sie unter Kapitel 3, „Übersicht über Upgradeszenarios”, auf Seite 89.
Führen Sie, nachdem die Planung des Upgrades abgeschlossen ist, die in „Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 321 beschriebenen Schritte aus.
320
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Windows
Um das System für ein Upgrade von Version 5.5 auf Version 6.3.2 oder eine frühere
Version in einer Clusterumgebung auf einem Windows-System vorzubereiten, löschen Sie die Clusterressourcen der Version 5.5, installieren Sie die Upgradedienstprogramme, bereiten Sie die Datenbank der Version 5 vor und deinstallieren Sie
den Server der Version 5.5.
Um das System für das Upgrade vorzubereiten, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. Stellen Sie sicher, dass der Server der Version 5.5 über gültige Datenträgerprotokoll- und Einheitenkonfigurationsdateien verfügt.
2. Lokalisieren für das ausgewählte Szenario die Informationen zur Vorbereitung
auf ein Upgrade: „Szenario 1: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf
Seite 114, „Szenario 2: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 162,
„Szenario 3: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 207 oder „Szenario 4: Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 261. Führen Sie auf
dem Primärknoten die folgenden Schritte für das Szenario aus:
a. Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
b. Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
c. Server vor dem Upgrade ändern
d. Sitzungen inaktivieren
e. Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
f. Konfigurationsdaten sichern
Notieren Sie die Namen der Datenbank- und Protokolldatenträger. Sie können
diese nach der erfolgreichen Durchführung eines Upgrades löschen.
3. Löschen Sie die Clusterressourcen der Version 5.5:
a. Stellen Sie sicher, dass der Primärknoten Eigner der Clusterressourcen ist.
b. Zeichnen Sie mithilfe von Microsoft Failovercluster-Manager die Werte der
TCP/IP-Adresse und des Netznamens für die Serverelemente in der Gruppe auf. Die Clustergruppe umfasst Tivoli Storage Manager-Serverressourcen und -Plattenressourcen. Die Serverressourcen sind der Netzname im
Bereich Serverressource und die Tivoli Storage Manager-Instanz im Bereich Andere Ressourcen.
c. Löschen Sie die Tivoli Storage Manager-Instanz und den Netznamen.
4. Befolgen Sie die Anweisungen für Ihr Szenario:
a. Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen installieren
b. Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten
Bereiten Sie, bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPARE vor. Sind mehrere Server
auf einem einzigen System vorhanden, wiederholen Sie diese Task für jeden
Server.
5. Löschen Sie auf jedem Knoten in dem Cluster mithilfe der Microsoft Management Console (MMC) die Serverinstanz. Sie dürfen nicht die Datei- oder Plattendatenträger, sondern nur die Service- und Registry-Einträge löschen. Nachdem die Serverkonfiguration abgeschlossen ist, können Sie die
Datenbankdateien, die nicht mehr verwendet werden, löschen. Schließen Sie
die MMC.
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
321
Tipp: Wenn Sie die MMC ausführen, wird möglicherweise die Fehlernachricht
ANRU1203E angezeigt. Die MMC erwartet eine Antwort vom Server, der
nicht vollständig initialisiert ist. Klicken Sie zum Fortfahren auf OK und Weiter. Für diese Operation sind unter Umständen mehrere Versuche erforderlich.
6. Deinstallieren Sie den Server der Version 5.5. Informationen zur Deinstallation
des Servers finden Sie unter „Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen deinstallieren” auf Seite 349.
Deinstallieren Sie für jeden Knoten in dem Cluster den Server der Version 5.5,
die Serverlizenz und den Einheitentreiber. Sie dürfen nicht die Datenbank, das
Wiederherstellungsprotokoll oder andere zugehörige Dateien oder Verzeichnisse, wie z. B. die Serveroptionsdatei, entfernen.
7. Entfernen Sie den Ressourcentyp TSM-Server aus dem Cluster:
a. Verlassen Sie Microsoft Failovercluster-Manager.
b. Geben Sie auf einem Knoten in dem Cluster in der Befehlszeile den folgenden Befehl ein:
cluster resourcetype "TSM-Server" /delete
8. Löschen Sie auf jedem Knoten die tsmsvrrsc-DLL-Dateien aus dem WindowsClusterverzeichnis, C:\Windows\Cluster. Beispiel: TsmSrvRscExX64.dll und
TsmSrvRscX64.dll. Es können zwei oder drei DLL-Dateien vorhanden sein.
9. Starten Sie alle Systeme in dem Cluster erneut.
10. Kopieren Sie die Datei dsmserv.opt und die in der Option DEVCONFIG genannte
Datei und bewahren Sie die Kopie auf. Diese Dateien werden durch die anfängliche Clusterkonfiguration für Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder höher geändert. Sie müssen die ursprünglichen Serverwerte kennen, um die Tivoli Storage Manager-Datenbank der Version 5.5 laden zu können.
11. Editieren Sie die gesicherte Serveroptionsdatei:
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Eine Liste der gelöschten Optionen finden Sie unter „Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Wenn Sie
die Datenbank zurückschreiben, sind eine Protokolldatei für Datenträger
und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich.
c. Bestimmen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX mit einem Wert enthält. Ist die Option eingeschlossen und der Wert kleiner als
4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet. Der erhöhte
Wert kann die Leistung von Operationen, bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und Speicherpoolsicherung, verbessern.
Nachdem Sie den Server für das Upgrade vorbereitet haben, führen Sie die in „Server installieren und Datenbank laden” auf Seite 323 beschriebenen Tasks aus.
322
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Server installieren und Datenbank laden
Windows
Nachdem Sie das System für die Durchführung eines Upgrades von Version 5.5 auf
Version 6.3.2 oder eine frühere Version in einer Windows-Clusterumgebung vorbereitet haben, installieren Sie den Server der Version 6.3.2 oder einer früheren Version und laden Sie die Datenbank.
Bevor Sie ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server durchführen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Installationsmedien für das Basisrelease des installierten
Servers aufbewahrt werden. Wenn Sie Tivoli Storage Manager von DVD installiert
haben, stellen Sie sicher, dass die DVD verfügbar ist. Wenn Sie Tivoli Storage Manager über ein heruntergeladenes Paket installiert haben, stellen Sie sicher, dass die
heruntergeladenen Dateien verfügbar sind. Wenn das Upgrade fehlschlägt und das
Serverlizenzmodul deinstalliert wird, sind die Installationsmedien für das Basisrelease des Servers für die Neuinstallation der Lizenz erforderlich.
Tipp: Für einige Schritte in dieser Prozedur ist die Ausführung der Microsoft Management Console (MMC) erforderlich. Dabei kann gegebenenfalls die Fehlernachricht ANRU1203E angezeigt werden. Die MMC erwartet eine Antwort vom Server,
der nicht vollständig initialisiert ist. Klicken Sie zum Fortfahren auf OK und Weiter. Für diese Operation sind unter Umständen mehrere Versuche erforderlich.
Um den Server der Version 6.3.2 oder einer früheren Version zu installieren und
die Datenbank zu laden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Verwenden Sie einen Installationsassistenten oder die Konsole zum Installieren
des Servers auf allen Knoten, die für das Clustering konfiguriert werden sollen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter „Server der Version 6.3 oder höher
installieren” auf Seite 350.
2. Erstellen Sie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz, für
die das Upgrade durchgeführt wird. Die Benutzer-ID für die Instanz muss für
den Domänencontroller definiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter „Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade
durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 355. Erstellen Sie die Verzeichnisse, die
die Serverinstanz für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle erfordert, nur auf gemeinsam genutzten Laufwerken, die in der Tabelle angegeben sind. Führen Sie diese Operation nur auf einem einzigen Knoten aus.
Für die Ausführung der übrigen Schritte müssen Sie sich mit der Benutzer-ID
Domäne\Benutzer-ID anmelden.
3. Wenn Sie die Medienmethode verwenden, führen Sie die Schritte in Ihrem ausgewählten Szenario zum Extrahieren der Daten auf Medien aus.
4. Bevor Sie die MMC zum Konfigurieren des Servers auf dem Primärknoten öffnen, müssen Sie sicherstellen, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der
Version 6.3.2 oder einer früheren Version ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat. Die
Instanzbenutzer-ID muss auf dem System über Administratorberechtigung verfügen und ein Mitglieder der Gruppen DB2ADMNS und DB2USERS sein.
5. Bei mehreren Instanzen müssen Sie die Serverinstanzen in derselben Reihenfolge erstellen, in der sie ursprünglich erstellt wurden. Die MMC ordnet der ersten Serverinstanz den Namen SERVER1 zu, der zweiten Serverinstanz den Namen SERVER2 usw.
Die MMC der Version 6.3 oder höher verwendet dasselbe Serverinstanzverzeichnis, das im Server der Version 5.5 angegeben wurde. Aus diesem Grund
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
323
müssen Sie den Verzeichnisinhalt an anderer Stelle speichern. Ersetzen Sie die
Datei dsmserv.opt durch die von Ihnen editierte und gespeicherte Datei dsmserv.opt. Bewahren Sie die gespeicherte Datei auf; die Datei muss erneut ersetzt werden.
6. Bevor Sie den Primärknoten mithilfe der MMC konfigurieren, müssen Sie sicherstellen, dass alle Knoten aktiv sind. Alle Knoten müssen aktiv sein, damit
die DB2-Clusterkonfiguration ausgeführt werden kann.
7. Öffnen Sie auf dem Primärknoten die MMC, um mit der Konfigurieren des Primärknotens zu beginnen. Wenn die Taskliste für Erstkonfiguration nicht sofort
geöffnet wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das System unter Tivoli Storage Manager und wählen Sie Neuen TSM-Server hinzufügen aus.
Durchlaufen Sie die Serverinitialisierungsanzeigen, um den Server zu konfigurieren, zu initialisieren und für das Clustering zu konfigurieren. Geben Sie in
der Anzeige 'Anmeldeparameter des Serverservice' Domäne\Benutzer-ID ein.
Geben Sie in der Anzeige 'Servername und Kennwort' den ursprünglichen
Clusternamen ein. Durchlaufen Sie die Clusterkonfigurationsanzeigen, bis Sie
das Fenster 'Assistent für Einheitenkonfiguration' erreichen. Klicken Sie auf
Abbrechen. Sie dürfen zum jetzigen Zeitpunkt keine Einheiten oder Clientknoten konfigurieren.
8. Entfernen Sie die neu erstellte Datenbank und laden Sie die vorherige Datenbank.
a. Aktualisieren Sie den Cluster so, dass nicht automatisch eine Übernahme erfolgt und der Service nicht automatisch gestartet wird. Öffnen Sie im Cluster-Manager das Teilfenster 'Instanzmerkmale'. Notieren Sie die Einstellungen; sie werden in einem späteren Schritt zurückgesetzt. Wählen Sie die
Option Automatisches Starten aus. Setzen Sie auf der Registerkarte Übernahme die maximale Anzahl Fehler für den angegebenen Zeitraum auf 0.
b. Möglicherweise wird der Tivoli Storage Manager-Serverservice vom Assistenten nicht inaktiviert. Zeigen Sie das Menü mit den Services an. Wenn der
Serverservice aktiv ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server
und wählen Sie Stoppen aus.
c. Um die neu erstellte Datenbank zu entfernen, verwenden Sie das Dienstprogramm DSMSERV REMOVEDB.
d. Leeren Sie die Verzeichnisse für die Datenbank, die aktive Protokolldatei,
das Spiegelprotokoll, das Archivprotokoll und das Archivübernahmeprotokoll.
e. Ersetzen Sie im Instanzverzeichnis die Einheitenkonfigurationsdatei und die
Datei dsmserv.opt durch die Einheitenkonfigurationsdateien der Version 5.5
und die aktualisierte Datei dsmserv.opt, die während der Vorbereitungsphase gespeichert wurde.
f. Führen Sie das Dienstprogramm DSMSERV LOADFORMAT manuell unter Verwendung der Parameter in der Datei initserv.bat im Instanzverzeichnis für das
Dienstprogramm DSMSERV FORMAT aus.
9. Laden Sie die Daten in die Datenbank.
v Wenn Sie die Medienmethode verwenden, führen Sie diese Anweisungen
aus: „Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden” auf Seite 369.
v Wenn Sie die Netzmethode verwenden, führen Sie diese Anweisungen aus:
„Serverdatenbank über ein Netz versetzen” auf Seite 371. Bei der Netzmethode muss der Befehl DSMUPGRD EXTRACTDB die IP-Adresse des Systems und
nicht die Clusteradresse angeben.
Führen Sie, nachdem Sie den Server installiert und die Datenbank geladen haben,
die in „Server konfigurieren” auf Seite 325 beschriebenen Schritte aus.
324
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Server konfigurieren
Windows
Führen Sie nach der Installation des Tivoli Storage Manager-Servers der Version
6.3.2 und dem Laden der Datenbank die Microsoft Management Console (MMC)
aus, um die Knoten zu konfigurieren. Stellen Sie anschließend sicher, dass der Server für die Datenbanksicherung konfiguriert ist und den normalen Betrieb aufnehmen kann. Aktualisieren Sie abschließend den Cluster, um die Übernahme und
automatische Starts zu ermöglichen.
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Um das neue System zu konfigurieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Führen Sie den Assistenten für Clusterkonfiguration auf jedem Knoten im Cluster aus. Um den Assistenten auf einem Knoten auszuführen, versetzen Sie die
Clusterressourcen auf diesen Knoten und öffnen Sie die MMC. Klicken Sie im
Bereich Assistenten doppelt auf den Assistenten für Clusterkonfiguration.
2. Um zu überprüfen, ob der Server für die Datenbanksicherung konfiguriert ist,
führen Sie die folgenden Schritte aus:
a. Geben Sie den Befehl db2set db2_vendor_ini aus.
b. Stellen Sie sicher, dass der Wert für DB2_VENDOR_INI auf die Datei
tsmdbmgr.env gesetzt ist.
3. Wenn der Server nicht für die Datenbanksicherung konfiguriert ist, führen Sie
die Schritte in dem ausgewählten Szenario aus, um das System für die Datenbanksicherung unter einem Microsoft Windows-System zu konfigurieren.
4. Überprüfen Sie, ob das Upgrade für den Server erfolgreich durchgeführt wurde
und der Server den normalen Betrieb aufnehmen kann. Die Überprüfung umfasst das Starten des Servers über den Microsoft Failovercluster-Manager, das
Registrieren von Lizenzen und das Sichern der Datenbank.
5. Aktualisieren Sie den Cluster, um die Übernahme und automatische Starts zu
ermöglichen, indem Sie die ursprünglichen Einstellungen verwenden, die Sie
zuvor notiert hatten.
Bei der Erstellung der ersten Instanz mithilfe von MMC Version 6.3 oder höher
fehlt die Definition eines zusätzlichen Plattenspeicherpooldatenträgers in Tivoli
Storage Manager auf der gemeinsam genutzten Platte. Die Datei tsm1.dat enthält diesen Namen.
6. Optional: Löschen Sie den Plattenspeicherpooldatenträger, *.dat, oder definieren Sie ihn für den Server.
7. Optional: Löschen Sie die Tivoli Storage Manager-Datenbankdateien der Version 5.5.
Kapitel 8. Clusterumgebungen: Upgradeprozeduren
325
326
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
Zur Unterstützung bei der Durchführung des Upgrades für den IBM Tivoli Storage
Manager-Server stehen Dienstprogramme und ein Assistent zur Verfügung. Diese
allgemeine Gruppe von Prozeduren kann für jedes Upgradeszenario verwendet
werden. Sie können auch stattdessen das für Ihren Upgradeplan geeignete Szenario
auswählen und die Gruppe von Prozeduren verwenden, die speziell für dieses Szenario gilt.
Die Prozedur zur Durchführung eines Upgrades für den Server umfasst die folgenden Tasks:
1. „Vorbereitungen für das Upgrade treffen” auf Seite 328
2. „Upgradedienstprogramme auf dem ursprünglichen Server installieren” auf
Seite 338
3. „Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite
346
4. Nur Durchführung eines Upgrades auf demselben System: „Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder höher deinstallieren” auf Seite
348
5. „Server der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350
6. „Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade
durchgeführt wird, erstellen” auf Seite 355
7. Upgrade für den Server mithilfe einer der folgenden Methoden durchführen:
v „Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen” auf
Seite 360
v „Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 362
8. Die folgenden Tasks werden im Anschluss an das Upgrade ausgeführt:
a. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen” auf Seite 379
b. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
c. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
d. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
e. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
f. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern”
auf Seite 387
g. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite
388
h. „Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
i. „Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
j. „Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite
391
k. „GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
327
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Vorbereitungen für das Upgrade treffen
Bereiten Sie das Upgrade vor, indem Sie die Voraussetzungen überprüfen, den erforderlichen Speicherbereich vorbereiten, den Server sichern und bestimmte Servereinstellungen ändern.
Gehen Sie bei der Ausführung der Schritte zur Vorbereitung mit Bedacht vor, um
Ihren Server und seine Daten zu schützen.
Wichtig: Es ist möglich, dass Bedingungen nach dem Abschluss des Upgrades auf
Version 6.3 oder höher vorübergehend die Zurücksetzung auf die vorherige Version des Servers erfordern. Die erfolgreiche Zurücksetzung auf die vorherige Version
des Servers ist nur möglich, wenn Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben. Lesen Sie zur Erläuterung, warum die Ausführung aller Schritte zur Vorbereitung unerlässlich ist, die Informationen zur Vorgehensweise beim Zurücksetzen
eines Servers, für den ein Upgrade durchgeführt wurde, auf die vorherige Version.
Um Vorbereitungen für das Upgrade zu treffen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
1. „Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen”
2. „Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 333
3. „Server vor dem Upgrade ändern” auf Seite 334
4. „Sitzungen inaktivieren” auf Seite 335
5. „Speicherpools und die Serverdatenbank sichern” auf Seite 336
6. „NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen” auf Seite 336
7. „Konfigurationsdaten sichern” auf Seite 337
8. „Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen” auf Seite 338
9. „Server vor der Installation des Upgrades stoppen” auf Seite 338
Zugehörige Tasks:
„Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3 oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404
Voraussetzungen für das Upgrade überprüfen
Überprüfen Sie Ihr System auf Voraussetzungen für den Server.
Einschränkung: Wenn Sie das Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server auf
demselben System durchführen, muss das System sowohl die Mindestvoraussetzungen für die Server der Version 5 als auch für die Server der Version 6.3 oder
höher erfüllen.
1. Stellen Sie sicher, dass der Server, für den die Durchführung eines Upgrades
geplant ist, Version 5.3.6 oder höher hat und für den Server der neueste vorläufige Fix installiert wurde. Um den Upgradeprozess zu optimieren und mögliche
Probleme zu verhindern, ziehen Sie die Durchführung eines Upgrades für den
Server der Version 5 auf die neueste verfügbare Stufe und die Installation des
neuesten vorläufigen Fixes für diese Stufe in Erwägung. Befolgen Sie die Richtlinien in „Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade
bestimmen” auf Seite 44. Um das neueste Server-Fixpack und den neuesten
vorläufigen Fix herunterzuladen, rufen Sie die FTP-Download-Site unter ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
auf. Lokalisieren Sie dann die entsprechende Version von Tivoli Storage Manager.
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328
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem sich der Server der Version 5 befindet, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Lesen Sie die Informationen unter
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Serversystem der Version 5,
für das ein Upgrade durchgeführt wird” auf Seite 20, um zu bestimmen, ob Sie
Ihr System aktualisieren müssen, bevor Sie fortfahren.
3. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem der Server der Version 6.3 oder höher installiert werden soll, die Voraussetzungen für den Betriebssystemtyp und
die Betriebssystemversion erfüllt. Die neuesten Informationen zu Systemvoraussetzungen finden Sie auf der Website Tivoli Storage Manager Supported Operating Systems (http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21243309).Sie können die Installationsumgebung jetzt manuell überprüfen. Sie können auch warten, bis die Installationsdateien extrahiert wurden, und dann das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen, mit dem die Systemumgebung automatisch überprüft wird. Weitere
Informationen finden Sie in „Programm zur Prüfung von Voraussetzungen
ausführen” auf Seite 45.
Wenn Sie ein Upgrade für Tivoli Storage Manager auf ein anderes Betriebssystem durchführen, ist eine begrenzte Gruppe von Migrationspfaden verfügbar.
Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter einem Betriebssystem
z/OS ausgeführt wird, finden Sie in Teil 3, „Tivoli Storage ManagerServer der
Version 5 auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux on System z
migrieren”, auf Seite 505. Anweisungen zur Migration eines Servers, der unter
einem Betriebssystem AIX, HP-UX oder Solaris ausgeführt wird, finden Sie in
Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der Version 5 auf AIX-, HP-UX- oder Solaris-Systemen auf Version 6.3.4 unter Linux migrieren”, auf Seite 409.
Einige Plattformen, die für frühere Versionen des Servers unterstützt wurden,
werden für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt. Wird der Server, für den
das Upgrade durchgeführt werden soll, auf einer dieser Plattformen ausgeführt,
kann das Upgrade für den Server auf Version 6.3 oder höher nicht auf derselben Plattform durchgeführt werden. Die erforderlichen Plattformen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 62. Erforderliche Plattformen zur Durchführung eines Upgrades von Version 5 auf
Version 6.3 oder höher
Plattform für einen Server der Version 5
Erforderliche Plattform für das Upgrade
auf Version 6.3 oder höher
HP-UX, das auf einem PA-RISC-System aus- HP-UX, das auf einem Intel Itanium-System
geführt wird
ausgeführt wird
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Linux, das auf einem Itanium-System (IA64)
ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_32-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Solaris, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Windows, das auf einem Itanium-System
(IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem x86_64-System ausgeführt wird
Wenn Sie auf einem neuen System ein Upgrade von Tivoli Storage Manager
Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen, gelten gewisse Einschränkungen. Stellen Sie sicher, dass die Installation des Servers der Version 6.3 oder
höher in einer kompatiblen Hardware- und Softwareumgebung erfolgt (siehe
die folgende Tabelle).
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
329
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 63. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System
Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
AIX, das auf einem IBM POWER-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem
Itanium-System ausgeführt
wird
HP-UX, das auf einem PAHP-UX, das auf einem
RISC-System ausgeführt wird Itanium-System ausgeführt
wird
Kommentare
HP-UX, das auf einem PARISC-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem IBM
POWER-System ausgeführt
wird
Linux, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem
System ausgeführt wird
Itanium-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Linux, das auf einem x86_32- Linux, das auf einem x86_64- Linux, das auf einem x86_32System ausgeführt wird
System ausgeführt wird
System ausgeführt wird,
wird für Server der Version
6.3 oder höher nicht unterstützt.
Linux on System z
330
Linux on System z
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 63. Voraussetzungen durch Durchführung eines Upgrade von Version 5 auf Version
6.3 oder höher auf einem neuen System (Forts.)
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Server der Version 5
Server der Version 6.3 oder
höher
Solaris, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Das Betriebssystem ist von
der Migrationsmethode abhängig.
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Kommentare
Ein Server der Version 6.3
oder höher darf nicht auf
einem Solaris x86_64-System
installiert werden. Die können jedoch einen Server der
Version 5, der unter einem
Betriebssystem Solaris x86_64
ausgeführt wird, auf Version
6.3.4 oder höher unter einem
Betriebssystem Linux x86_64
migrieren. Anweisungen finden Sie in Teil 2, „Tivoli Storage Manager-Server der
Version 5 auf AIX-, HP-UXoder Solaris-Systemen auf
Version 6.3.4 unter Linux
migrieren”, auf Seite 409.
Es ist auch möglich, das
Solaris x86_64-System zu migrieren, indem Sie einen Server der Version 6.3 oder
höher unter einem Betriebssystem installieren, das für
Version 6.3 oder höher unterstützt wird. Versetzen Sie
dann mithilfe der Tivoli Storage Manager-Serverbefehle
EXPORT und IMPORT den Server vom Quellensystem der
Version 5 auf das Zielsystem
der Version 6.3 oder höher.
Windows, das auf einem
Itanium-System (IA64) ausgeführt wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
Itanium System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_64-System ausgeführt
wird
Windows, das auf einem
x86_32-System ausgeführt
wird, wird für Server der
Version 6.3 oder höher nicht
unterstützt.
z/OS
AIX oder Linux on System z
Anweisungen finden Sie in
Teil 3, „Tivoli Storage
ManagerServer der Version 5
auf z/OS-Systemen auf Version 6 unter AIX oder Linux
on System z migrieren”, auf
Seite 505.
4. Stellen Sie sicher, dass der Systemspeicher die Servervoraussetzungen erfüllt.
v Planen Sie, ein Upgrade für den Server auf demselben System durchzuführen
und die Netzmethode zum Versetzen der Datenbank zu verwenden, muss
genügend Systemspeicher vorhanden ist, um zwei Server auszuführen.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
331
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Der Nettoeffekt der Ausführung des Prozesses, mit dem die Datenbank aus
dem vorhandenen Server extrahiert und in die Datenbank für den neuen Server eingefügt wird, besteht darin, dass zwei Server gleichzeitig ausgeführt
werden. Der Systemspeicher muss ausreichend groß sein, um diese Prozesse
handhaben zu können.
v Planen Sie, mehrere Instanzen des Servers der Version 6.3 oder höher auf
dem System auszuführen, ist für jede Instanz der für einen einzelnen Server
aufgeführte Speicher erforderlich. Multiplizieren Sie den Speicher für einen
einzelnen Server mit der für das System geplanten Anzahl Instanzen.
Spezielle Informationen zu Anforderungen in Bezug auf den Speicherbedarf
enthält der Abschnitt für Ihr Betriebssystem:
Tabelle 64. Speicherbedarf für das System der Version 6.3 oder höher
Betriebssystem
Speicherbedarf
AIX
„Servervoraussetzungen auf AIX-Systemen”
auf Seite 26
HPUX
HP-UX
„Servervoraussetzungen auf
HP-UX-Systemen” auf Seite 28
Linux
Linux
„Servervoraussetzungen auf
Linux-Systemen” auf Seite 30
Solaris
Solaris
„Servervoraussetzungen auf
Solaris-Systemen” auf Seite 38
Windows
„Servervoraussetzungen auf Microsoft
Windows-Systemen” auf Seite 40
AIX
Windows
5. Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Plattenspeicher für die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle verfügt. Überprüfen Sie die Planungsinformationen auf Voraussetzungen und Anleitungen.
Wenn Sie neue Hardware für den Server hinzufügen, wie beispielsweise neuen
Plattenspeicher für die Datenbank, stellen Sie sicher, dass die Hardware installiert wurde und aktiv ist.
Planen Sie, das Upgrade für den Server auf demselben System durchzuführen,
können Sie eine von zwei Methoden verwenden:
v Stellen Sie sicher, dass das System über genügend Plattenspeicher zum Speichern der Datenbank und der Wiederherstellungsprotokolle für den Server
der Version 5 und den Server der Version 6.3 oder höher verfügt.
v Nachdem Sie die Datenbank der Version 5 gesichert und die Daten auf Medien extrahiert haben, rekonfigurieren Sie das für den Datenbankspeicher verwendete Plattensubsystem. Fügen Sie dann die Daten von den Medien in die
neue Datenbank ein. Sie müssen diese Methode verwenden, wenn nicht genügend Plattenspeicherplatz für beide Server vorhanden ist.
6. Wenn Sie den Server auf ein neues System versetzen, stellen Sie sicher, dass das
System der Version 6.3 oder höher auf die Speichereinheiten zugreifen kann,
die auf dem System der Version 5 verwendet werden. Diese Speichereinheiten
umfassen Platten- und Bandeinheiten, die zum Speichern von Clientdaten dienen.
Wenn Sie die Datenbank mithilfe der Medienmethode versetzen, muss unter
Umständen eine Speichereinheit an das ursprüngliche System angeschlossen
bleiben, um die Datenbank zu extrahieren. Versetzen Sie dann die neue Speichereinheit auf das neue System.
332
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„Hardware- und Softwarevoraussetzungen für das Upgrade auf den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 20
Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten
Der für den Upgradeprozess erforderliche Speicherbereich und Speichertyp ist davon abhängig, ob das Upgrade auf die neue Version auf demselben System oder einem anderen System durchgeführt wird. Ein weiterer Faktor ist die Auswahl der
Medienmethode oder der Netzmethode für das Versetzen der Daten in die neue
Datenbank.
1. Stellen Sie sicher, dass das System über den im Planungsschritt geschätzten
Speicherbereich verfügt. Verwenden Sie das mit Ihren Angaben ausgefüllte Arbeitsblatt zur Planung. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für
den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
2. Planen Sie, die ursprüngliche Serverdatenbank auf Medien zu extrahieren, um
sie zu einem späteren Zeitpunkt in die neue Datenbank einzufügen, stellen Sie
sicher, dass ausreichend Speicherbereich zum Speichern der Datenbank und der
Manifestdatei, die vom Extraktionsprozess erstellt wird, verfügbar ist.
a. Identifizieren Sie die Einheitenklasse, in die die ursprüngliche Datenbank
extrahiert werden soll. Die Definition muss nicht nur in der Einheitenkonfigurationsdatei, sondern auch in der Serverdatenbank vorhanden sein. Zeigen Sie Informationen zu Einheitenklassen an, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:
query devclass format=detailed
Die Einheitenklasse muss eine sequenzielle Einheitenklasse sein, für die Datenträger oder Speicherbereich verfügbar sind/ist. Definieren Sie, falls erforderlich, eine neue Einheitenklasse. Der Typ der Einheitenklasse darf nicht
NAS oder CENTERA sein.
Wichtig: Sie müssen jetzt bestätigen, dass die in der Serverdatenbank für
die Einheitenklasse vorhandene Definition korrekt ist. Nachdem Sie die Datenbank für das Upgrade vorbereitet haben (durch Ausführung der Phase
Datenbank vorbereiten im Upgradeassistenten oder durch Verwendung des
Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB), können Sie diese Einheitenklassendefinition nicht mehr aktualisieren. Überprüfen Sie beispielsweise den Pfad
auf eine Einheitenklasse FILE. Hatten Sie den ursprünglichen Server zum
Extrahieren der Daten auf ein anderes System kopiert, lautet der Pfad auf
dem aktuellen System möglicherweise anders.
b. Stellen Sie sicher, dass die ausgewählte Einheitenklasse über Speicherbereich
oder Datenträger verfügt. Der erforderliche Speicherbereich entspricht in
etwa der aktuellen Größe der ursprünglichen Datenbank.
Wenn die Einheitenklasse beispielsweise FILE lautet, stellen Sie sicher, dass
im Verzeichnis genügend Speicherbereich für Ihre Umgebung verfügbar ist.
Wenn die Einheitenklasse TAPE lautet, stellen Sie sicher, dass genügend Arbeitsdatenträger für Ihre Umgebung verfügbar sind.
Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID, die Sie für den Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, erstellen, über die Zugriffsberechtigung für die Position der extrahierten Daten verfügt.
c. Stellen Sie sicher, dass die Zugriffsberechtigungen für die geplante Speicherposition der Manifestdatei korrekt sind.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
333
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die Benutzer-ID, die die Dienstprogramme zum Vorbereiten der Datenbank
und zum Extrahieren der Daten (DSMUPGRD PREPAREDB und DSMUPGRD EXTRACTDB) ausführen wird, muss Schreibzugriff auf diese Datei haben. Dies ist
in der Regel die Rootbenutzer-ID.
Wenn die Daten später in die Datenbank der Version 6.3 oder höher eingefügt werden, muss die Instanzbenutzer-ID, die für den Server, für den das
Upgrade durchgeführt wird, verwendet wird, Zugriffsberechtigung für die
Manifestdatei haben.
Die Manifestdatei ist in der Regel kleiner als 1 Kilobyte.
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Server vor dem Upgrade ändern
Auf dem Server muss ein Befehl ausgeführt werden, um einen bestimmten Typ
von Fehler während des Upgradeprozesses zu verhindern. Einige Änderungen an
standardmäßigen Servereinstellungen können als Vorbereitung auf das Upgrade
hilfreich sein.
1. Geben Sie in einer Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile den folgenden Befehl ein:
convert ussfilespace
Mit diesem Befehl wird ein Fehler behoben, der möglicherweise in älteren Tivoli Storage Manager-Datenbanken vorhanden ist. Ist der Fehler in Ihrer Datenbank nicht vorhanden, wird der Befehl ausgeführt und es wird möglicherweise
der Fehler ANR2034E angezeigt. Dieser Fehler kann ignoriert werden. Weitere
Informationen enthält der technische Hinweis 1408895 (http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21408895). Ist der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden, kann die Ausführung des Befehls einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig: Überspringen Sie diesen Schritt nicht! Wenn der Fehler in Ihrer Datenbank vorhanden ist und Sie diesen Befehl jetzt nicht ausführen, schlägt die Ausführung des Dienstprogramms DSMUPGRD PREPAREDB fehl. Sie müssen dann den
Server der Version 5 erneut starten und den Befehl CONVERT USSFILESPACE ausführen, bevor Sie den Upgradeprozess fortsetzen.
2. Lesen Sie die Schritte für die Zurücksetzung auf eine frühere Version des Servers im Abschnitt „Phase nach dem Upgrade Zurücksetzung von Version 6.3
oder höher auf die vorherige Version 5 des Servers” auf Seite 404.
Wenn Sie nach der Durchführung des Upgrades auf Version 6.3 oder höher eine
Zurücksetzung auf die frühere Version ausführen müssen, erzielen Sie bessere
Ergebnisse, wenn Sie die Schritte verstehen und bereits jetzt entsprechende
Maßnahmen ergreifen.
3. Passen Sie die Einstellungen auf Ihrem Server und Ihren Clients wie folgt an.
Diese Anpassungen sind erforderlich, damit nach der Durchführung des Upgrades im Falle eines Fehlers die Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server
möglich ist.
a. Setzen Sie für jeden Speicherpool mit sequenziellem Zugriff den Parameter
REUSEDELAY auf die Anzahl Tage, für die eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server, falls erforderlich, möglich sein soll.
Soll beispielsweise für bis zu 30 Tage nach der Durchführung des Upgrades
auf Version 6.3 oder höher eine Zurücksetzung auf den ursprünglichen Server möglich sein, setzen Sie den Parameter REUSEDELAY auf 31 Tage. Geben
Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
334
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
update stgpool Speicherpool_mit_sequenziellem_Zugriff reusedelay=31
b. Setzen Sie für jeden Kopienspeicherpool den Parameter RECLAIM auf 100 (d.
h. 100 %). Geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
update stgpool Kopienspeicherpool reclaim=100
c. Wenn Sie Datenbanksicherungen normalerweise mit einem Befehl DELETE
VOLHISTORY löschen, stellen Sie sicher, dass mit dem Befehl Datenbanksicherungen nicht zu häufig gelöscht werden. Das Intervall zwischen Sicherungen sollte mindestens einen Zeitraum mit derselben Anzahl Tage angeben
wie der, der mit dem Parameter REUSEDELAY für Speicherpools mit sequenziellem Zugriff definiert wird. Um beispielsweise Datenbanksicherungen alle
45 Tage zu löschen, geben Sie den folgenden Verwaltungsbefehl ein:
delete volhist type=dbbackup todate=-45
d. Stellen Sie für wichtige Clients, die den Server verwenden, sicher, dass der
Wert für die Clientoption schedlogretention einen ausreichend langen Aufbewahrungszeitraum für das Clientplanungsprotokoll definiert. Aktualisieren Sie die Option für Clients, falls erforderlich.
Die Einträge im Clientplanungsprotokoll können nützlich sein, wenn eine
Zurücksetzung des Servers auf die ursprüngliche Version erforderlich wird.
Ist der Aufbewahrungszeitraum für das Planungsprotokoll zu kurz, werden
Informationen im Planungsprotokoll möglicherweise zu früh gelöscht.
Um beispielsweise das Protokoll alle 45 Tage zu bereinigen und die Protokolleinträge zu sichern, fügen Sie die folgende Option hinzu:
schedlogretention 45 S
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Fügen Sie die Option in einer Serverzeilengruppe der Datei dsm.sys hinzu.
Windows
Fügen Sie die Option der Clientoptionsdatei dsm.opt hinzu.
Sitzungen inaktivieren
Verhindern Sie in Vorbereitung auf das Upgrade Aktivität auf dem Server, indem
Sie neue Sitzungen inaktivieren. Brechen Sie alle vorhandenen Sitzungen ab.
Bei den Befehlen in der folgenden Prozedur handelt es sich um Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehle.
1. Verhindern Sie für alle Clients, Speicheragenten und andere Server das Starten
neuer Sitzungen mit dem Server. Verwenden Sie die folgenden Befehle:
disable sessions client
disable sessions server
2. Verhindern Sie Verwaltungsaktivität von allen anderen Benutzer-IDs außer der
Administrator-ID, die zum Ausführen der Vorbereitungen für das Upgrade verwendet wird. Sperren Sie, falls erforderlich, andere Administrator-IDs:
lock admin Administratorname
3. Überprüfen Sie, ob Sitzungen vorhanden sind, und teilen Sie den Benutzern
mit, dass der Server gestoppt werden soll. Um auf vorhandene Sitzungen zu
prüfen, verwenden Sie den folgenden Befehl:
query session
4. Brechen Sie Sitzungen, die noch aktiv sind, ab. Verwenden Sie den folgenden
Befehl:
cancel session all
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
335
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Speicherpools und die Serverdatenbank sichern
Unmittelbar vor der Durchführung des Upgrades für den Server müssen Sie primäre Speicherpools in Kopienspeicherpools sichern und eine Datenbankgesamtsicherung ausführen.
Sichern Sie Speicherpools und die Serverdatenbank mithilfe von Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlen:
1. Sichern Sie primäre Speicherpools mit dem Befehl BACKUP STGPOOL in Kopienspeicherpools:
backup stgpool primärer_Pool Kopienspeicherpool
Dabei gibt primärer_Pool den primären Speicherpool und Kopienspeicherpool den
Kopienspeicherpool an. Hatten Sie regelmäßig Sicherungen der Speicherpools
ausgeführt, werden mit diesem Schritt nur die Daten gesichert, die den primären Speicherpools seit ihrer letzten Sicherung hinzugefügt wurden.
2. Sichern Sie die Datenbank. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung einer
Momentaufnahmesicherung. Eine Momentaufnahmesicherung ist eine Datenbankgesamtsicherung, die keine geplanten Datenbanksicherungen unterbricht.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=Name_der_Einheitenklasse
Die angegebene Einheitenklasse muss vorhanden sein und es müssen Datenträger für sie verfügbar sein. Um beispielsweise eine Momentaufnahmesicherung
Ihrer Datenbank in die Einheitenklasse TAPECLASS unter Verwendung von
Arbeitsdatenträgern auszuführen, geben Sie Folgendes ein:
backup db type=dbsnapshot devclass=tapeclass
Sollen statt Arbeitsdatenträgern bestimmte Datenträger verwendet werden, geben Sie die Datenträgernamen in dem Befehl an.
Tipp: Gegebenenfalls sollten Sie als Schutz vor einem Datenträgerausfall zwei
Kopien der Sicherung erstellen. Stellen Sie sicher, dass mindestens eine Datenbankgesamtsicherung vor Ort verfügbar ist. Wenn Sie die Datenbank nach einem fehlgeschlagenen Upgrade zurückschreiben müssen, können Sie Zeit sparen, wenn eine Datenbanksicherung vor Ort vorhanden ist.
NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen
Um sicherzustellen, dass Lizenzinformationen während des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen oder umbenennen.
Die NODELOCK-Datei enthält die Lizenzinformationen der vorherigen Tivoli Storage
Manager-Installation. Um sicherzustellen, dass die Lizenzinformationen während
des Upgradeprozesses aktualisiert werden, müssen Sie die NODELOCK-Datei löschen
oder umbenennen, bevor Sie den Upgradeprozess starten. Diese Lizenzinformationen werden durch neue Lizenzinformationen ersetzt, nachdem das r abgeschlossen
ist. Die NODELOCK-Datei ist im Serverinstanzverzeichnis gespeichert.
336
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Konfigurationsdaten sichern
Bevor Sie die neue Version installieren, müssen Sie kritische Dateien und Daten für
den Server sichern. Bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf, d. h. speichern Sie die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade durchgeführt
wird, sondern auf einem anderen System oder speichern Sie die Dateien auf Offlinedatenträgern, wie z. B. einer CD. Die Dateien sind nach Abschluss der Installation der neuen Softwareversion erforderlich. Sie benötigen diese Dateien auch,
wenn nach der Durchführung des Upgrades eine Zurücksetzung auf die frühere
Version erfolgen muss.
1. Sichern Sie Einheitenkonfigurationsdaten mithilfe des Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehls:
backup devconfig filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Einheitenkonfigurationsdaten gespeichert werden sollen.
2. Sichern Sie Datenträgerprotokolldaten mithilfe des Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehls:
backup volhistory filenames=Dateiname
Dabei gibt Dateiname die Datei an, in der Datenträgerprotokolldaten gespeichert
werden sollen. Stellen Sie sicher, dass das Datenträgerprotokoll Informationen
zu der Datenbanksicherung umfasst, die Sie in den vorhergehenden Schritten
ausgeführt haben. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein:
query volhistory type=dbsnapshot
Überprüfen Sie die Ausgabe der Abfrage, um sicherzustellen, dass die Zeitmarke für die Datenbanksicherung mit der tatsächlichen Zeit der Sicherung übereinstimmt.
3. Speichern Sie Kopien der folgenden Dateien, die sich im Serverinstanzverzeichnis befinden:
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
v dsmserv.dsk
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Suchen Sie im Serverinstanzverzeichnis nach der Abrechnungsprotokolldatei
dsmaccnt.log. Wenn die Datei vorhanden ist, speichern Sie eine Kopie der Datei.
5. Sichern Sie alle Scripts, die zur Ausführung der täglichen Verwaltung für den
Server verwendet wurden. Überprüfen Sie die Scripts auf Änderungen, die
nach der Durchführung des Upgrades erforderlich sind.
6. Speichern Sie die Einheitenkonfigurationsdatei, die Protokolldatei für Datenträger, die Serveroptionsdatei und die anderen Dateien an einer sicheren Position.
Stellen Sie sicher, dass die Dateien nicht auf dem System, für das das Upgrade
durchgeführt wird, sondern auf einem anderen System oder auf Offlinedatenträgern gespeichert werden.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
337
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zusammenfassung des Datenbankinhalts erstellen
Erstellen Sie eine Zusammenfassung des Inhalts der ursprünglichen Datenbank.
Nach der Durchführung des Upgrades können Sie dieselben Befehle verwenden,
um die Ergebnisse abzugleichen und sicherzustellen, dass der Datenbankinhalt
korrekt ist.
Führen Sie Befehle aus, die eine Zusammenfassung der Informationen zum Datenbankinhalt liefern. Geben Sie beispielsweise Befehle ein, die eine Zusammenfassung der Dateibereiche liefern, die geschützt werden, und speichern Sie die Ergebnisse. Eine Liste der Befehle finden Sie in „Musterbefehle zur Überprüfung des
Datenbankupgrades” auf Seite 624.
Zugehörige Verweise:
„Musterbefehle zur Überprüfung des Datenbankupgrades” auf Seite 624
Server vor der Installation des Upgrades stoppen
Stoppen Sie alle Serverprozesse und entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Stoppen Sie dann den Server.
Um den Server vor der Installation des Upgrades zu stoppen, verwenden Sie Tivoli
Storage Manager-Verwaltungsbefehle:
1. Bestimmen Sie, ob Serverprozesse aktiv sind. Brechen Sie die Prozesse entweder ab oder ermöglichen Sie deren vollständige Ausführung. Verwenden Sie die
folgenden Befehle:
query process
cancel process Prozessnummer
Warten Sie, bis die Prozesse gestoppt wurden. Bei manchen Prozessen, wie z. B.
der Speicherpoolmigration, kann es einige Zeit dauern, bis sie gestoppt werden.
Weitere Informationen zum Abfragen und Abbrechen von Prozessen finden Sie
in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY PROCESS und CANCEL PROCESS im
Referenzhandbuch für Administratoren.
2. Bestimmen Sie, nachdem alle Sitzungen und Prozesse gestoppt wurden, ob
Bänder eingelegt sind. Entnehmen Sie alle eingelegten Bänder. Verwenden Sie
die folgenden Befehle:
query mount
dismount volume Datenträgername
Weitere Informationen zum Entladen von Bändern finden Sie in den Abschnitten zu den Befehlen QUERY MOUNT und DISMOUNT VOLUME im Referenzhandbuch für
Administratoren.
3. Stoppen Sie den Server. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
halt
Upgradedienstprogramme auf dem ursprünglichen Server installieren
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der Server der Version 5 befindet. Das Installationspaket für die Dienstprogramme muss von einer Website heruntergeladen werden.
Die bevorzugte Methode ist das Installieren der neuesten Version der Upgradedienstprogramme. Weitere Informationen zur Auswahl der Version finden Sie in
„Geeignete Stufe für einen Server der Version 5 vor einem Upgrade bestimmen”
auf Seite 44.
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338
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Verwenden Sie die Prozedur für Ihr Betriebssystem:
v
v
„Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren”
AIX
HPUX
„Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren” auf Sei-
te 341
v
Linux
„Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren” auf Seite
342
v
Solaris
„Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren”
auf Seite 343
v
„Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen
installieren” auf Seite 345
Windows
Upgradedienstprogramme auf AIX-Systemen installieren
AIX
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der ursprüngliche Server und seine Datenbank befinden. Das zu installierende
Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems
angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie
von diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für
5.5.x.x muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets
hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-AIX.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Stellen Sie sicher, dass auf dem System die folgenden Dateigruppen installiert
sind:
xlC.rte 8.0.0.5 oder höher
gsksa.rte 7.0.4.11
Mithilfe der folgenden Befehle können Sie überprüfen, ob diese Dateigruppen
vorhanden sind:
lslpp -L xlC.rte
lslpp -L gsksa.rte
Falls erforderlich, können Sie die Dateigruppe gsksa.rte aus jedem der regulären Wartungspakete der Version 5.5 für den AIX-Server abrufen. Die WarKapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
339
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
tungspakete sind auf der FTP-Download-Site verfügbar: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server/
v5r5/AIX/
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen.
Wenn Sie ein Sprachenpaket heruntergeladen hatten, extrahieren Sie auch den
Inhalt dieses Pakets.
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
6. Greifen Sie auf System Management Interface Tool (SMIT) zu.
a. Geben Sie smitty install_update ein.
b. Wählen Sie Software installieren und aktualisieren > Verfügbare Software installieren und aktualisieren aus.
7. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus. Geben Sie die Verzeichnisposition des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen auf dem System an.
8. Wählen Sie Zu installierende Software aus. Drücken Sie die Taste F4 oder die
Abbruchtaste+4 (Esc+4), um die Liste der verfügbaren Dateigruppen in dem
Verzeichnis aufzurufen.
9. Wählen Sie die Dateigruppen für die Upgradedienstprogramme, den Einheitentreiber und wahlweise das Sprachenpaket aus. Die Dateigruppe für die Upgradedienstprogramme hat den Namen tivoli.tsmupg.server. Optionale
Sprachenpakete umfassen Nachrichten für andere Sprachen als amerikanisches
Englisch.
10. Setzen Sie Software-Updates festschreiben auf Ja. Drücken Sie die Taste F4
oder die Abbruchtaste+4 (Esc+4).
11. Setzen Sie Ersetzte Dateien speichern auf Nein.
12. Stellen Sie sicher, dass die Standardeinstellungen für die Optionen in dem
Fenster für alle ausgewählten Dateigruppen Erfolg angeben.
13. Drücken Sie die Eingabetaste und beantworten Sie die Frage Sind Sie sicher?, indem Sie erneut die Eingabetaste drücken. Die Installation beginnt.
14. Verlassen Sie das Programm SMIT, wenn die Installation abgeschlossen ist.
15. Optional: Wenn Sie ein Sprachenpaket installiert hatten, stellen Sie sicher, dass
die länderspezifische Umgebungsvariable für dessen Verwendung definiert ist.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert haben, entspricht der Ländereinstellung.
16. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linuxund Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345 fort.
340
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgradedienstprogramme auf HP-UX-Systemen installieren
HPUX
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der ursprüngliche Server und seine Datenbank befinden. Das zu installierende
Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.gz
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
gzip -dc Paketname.tar.gz | tar -xvf -
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-s), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets.
gzip -d Paketname.img.gz
b. Installieren Sie das Paket. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
swinstall -s /tmp/TSM/Paketname.img Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
341
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linuxund Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345 fort.
Upgradedienstprogramme auf Linux-Systemen installieren
Linux
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der ursprüngliche Server und seine Datenbank befinden. Das zu installierende
Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar.
Einschränkung: Sie dürfen die Dienstprogramme nicht in dem Installationsverzeichnis für den ursprünglichen Server installieren, für den das Upgrade durchgeführt werden soll. Installieren Sie das Paket mit den Dienstprogrammen in einem
eigenen Verzeichnis.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Öffnen Sie das Verzeichnis für Ihr Betriebssystem und laden Sie das Paket
herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.bz2
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, die folgenden Befehle ein:
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht, z. B. x86_64.
5. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie den folgenden Befehl:
342
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
rpm -ivh Paketname.rpm
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
6. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
bunzip2 Paketname.tar.bz2
tar xvf Paketname.tar
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache.
rpm -ivh Paketname.rpm
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
7. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linuxund Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345 fort.
Upgradedienstprogramme auf Oracle Solaris-Systemen installieren
Solaris
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der ursprüngliche Server und seine Datenbank befinden. Das zu installierende
Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar.
Einschränkung: Sie dürfen die Dienstprogramme nicht in dem Installationsverzeichnis für den ursprünglichen Server installieren, für den das Upgrade durchgeführt werden soll. Installieren Sie das Paket mit den Dienstprogrammen in einem
eigenen Verzeichnis.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/ auf.
b. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das den Namen des Betriebssystems angibt, unter dem Ihr Server der Version 5 ausgeführt wird. Öffnen Sie von
diesem Verzeichnis aus das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x
muss mit der Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade
durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket für Ihr Betriebssystem aus und laden Sie es an eine
geeignete Position auf dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat
das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Plattform.tar.Z
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
343
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, öffnen Sie das Verzeichnis LANG und laden Sie ein Sprachenpaket herunter. Übersetzte Nachrichten sind in der üblichen Gruppe von Sprachen
für einen Server der Version 5 verfügbar.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
3. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das das Paket mit den Upgradedienstprogrammen heruntergeladen wurde.
4. Extrahieren Sie den Inhalt des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen. Geben Sie beispielsweise in dem Verzeichnis, in dem das Downloadpaket gespeichert wurde, den folgenden Befehl ein:
uncompress -c Paketname.tar.Z | tar -xvf -
5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das der Prozessorarchitektur des Betriebssystems entspricht.
6. Installieren Sie die Upgradedienstprogramme und den Einheitentreiber. Verwenden Sie das Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem
das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
pkgadd -d . /tmp/TSM Paketname
Die Dienstprogramme werden standardmäßig im Verzeichnis
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin installiert.
7. Optional: Installieren Sie das Sprachenpaket.
a. Extrahieren Sie den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
uncompress Paketname.pkg.Z
b. Installieren Sie das Paket für die gewünschte Sprache. Verwenden Sie das
Quellenargument (-d), um das Verzeichnis anzugeben, in dem das Paket extrahiert wurde. Ist das Verzeichnis beispielsweise /tmp/TSM, geben Sie den
folgenden Befehl ein:
pkgadd -d /tmp/TSM Paketname.pkg Paketname
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die länderspezifische Umgebungsvariable für Nachrichten zu definieren:
export LC_MESSAGES=xxxx
Dabei ist xxxx die gewünschte Ländereinstellung. Verwenden Sie beispielsweise it_IT für Italienisch. Die Upgradedienstprogramme werden mit der
von Ihnen angegebenen Ländereinstellung ausgeführt, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
v Die Ländereinstellung ist auf dem System installiert.
v Die Upgradedienstprogramme unterstützen die Ländereinstellung.
v Das Sprachenpaket, das Sie für die Upgradedienstprogramme installiert
haben, entspricht der Ländereinstellung.
8. Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf AIX-, HP-UX-, Linuxund Oracle Solaris-Systemen definieren” auf Seite 345 fort.
344
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Umgebungsvariablen für die Upgradedienstprogramme auf
AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen definieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Nach der Installation des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen müssen Sie
Umgebungsvariablen in der Shell definieren, von der aus die Dienstprogramme
ausgeführt werden sollen. Eine Umgebungsvariable beschreibt die Betriebsumgebung eines Prozesses, wie z. B. das Ausgangsverzeichnis oder das verwendete Terminal.
Die Variable DSMSERV_DIR gibt die Installationsposition der Upgradedienstprogramme an. Die Standardposition ist das folgende Verzeichnis:
AIX
/usr/tivoli/tsm/upgrade/bin
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/upgrade/bin
Verwenden Sie den entsprechenden Befehl für Ihr System, um die Umgebungsvariable zur Ausführung der Dienstprogramme zu definieren. Wenn die Shell zur kshoder bash-Familie gehört, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Variable
DSMSERV_DIR zu definieren:
export DSMSERV_DIR=Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Wenn Ihre Shell zur csh-Familie gehört, verwenden Sie den folgenden Befehl:
setenv DSMSERV_DIR Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme
Dabei ist Verzeichnis_für_Upgradedienstprogramme das Verzeichnis, in dem die Upgradedienstprogramme installiert sind.
Fahren Sie nach dem Definieren der Umgebungsvariablen mit „Datenbank eines
Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” auf Seite 346 fort.
Upgradedienstprogramme auf Microsoft Windows-Systemen
installieren
Windows
Sie müssen die Upgradedienstprogramme auf dem System installieren, auf dem
sich der ursprüngliche Server und seine Datenbank befinden. Das zu installierende
Paket ist zum Download von der FTP-Download-Site verfügbar.
1. Rufen Sie das Paket mit den Upgradedienstprogrammen von der FTP-Download-Site ab.
a. Rufen Sie ftp://public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/
maintenance/server-upgrade/v5r5/WIN auf.
b. Öffnen Sie das Verzeichnis 5.5.x.x. Die Nummer für 5.5.x.x muss mit der
Stufe des Servers der Version 5, für den Sie das Upgrade durchführen, übereinstimmen oder eine höhere Stufe haben.
c. Wählen Sie das Paket aus und laden Sie es an eine geeignete Position auf
dem Serversystem herunter. Der Name des Pakets hat das folgende Format:
5.5.x.x-TIV-TSMUPG-Windows.exe
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
345
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die Zahlen am Anfang des Paketnamens geben den Release-Level des Pakets mit den Upgradedienstprogrammen an.
d. Optional: Um Nachrichten in einer anderen Sprache als Englisch zu installieren, installieren Sie das für Ihre Installation erforderliche Sprachenpaket.
2. Melden Sie sich mit einer Administrator-ID an.
3. Führen Sie das ausführbare Paket für die Upgradedienstprogramme aus.
Die Standardposition für die Installation der Dienstprogramme ist von der Position abhängig, an der der Server der Version 5 zuletzt installiert wurde. Wurde
der Server der Version 5 beispielsweise in dem Standardpfad
C:\Programme\Tivoli\TSM\server installiert, werden die Upgradedienstprogramme in C:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade installiert.
Einschränkung: Sie dürfen die Dienstprogramme nicht in demselben Verzeichnis wie für den ursprünglichen Server installieren, für den das Upgrade durchgeführt werden soll. Installieren Sie das Paket mit den Dienstprogrammen in
einem eigenen Verzeichnis.
Fahren Sie nach der Installation der Upgradedienstprogramme mit „Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten” fort.
Tipp: Wenn Sie die Upgradedienstprogramme verwenden, wenn mehrere Server
auf dem System aktiv sind, müssen Sie mit der Option -k den Namen des Windows-Registrierungsschlüssels angeben, aus dem Informationen zu dem Server, für
den das Upgrade durchgeführt wird, abgerufen werden sollen. Der Standardwert
für die Option ist SERVER1.
Erfolgt das Upgrade für den Server auf demselben System, auf dem sich auch die
frühere Version befindet, und wird die Netzmethode zum Extrahieren und Einfügen der Daten in die Datenbank der Version 6.3 oder höher verwendet, verwenden
Sie die Option -o im Befehl DSMUPGRD, um die Speicherposition der Serveroptionsdatei anzugeben.
Datenbank eines Servers der Version 5 für das Upgrade vorbereiten
Bevor Sie die Daten aus der Datenbank extrahieren, müssen Sie die Serverdatenbank mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereiten. Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden, müssen Sie diese Task für jeden Server
wiederholen.
Die Upgradedienstprogramme müssen auf dem System installiert sein, auf dem
sich die Datenbank befindet.
Wichtig: Nachdem Sie eine Datenbank der Version 5.3 oder 5.4 mit dem Dienstprogramm DSMUPGRD PREPAREDB vorbereitet haben, hat die Serverdatenbank die Version 5.5. Diese Datenbank kann nicht mehr mit einem Serverprogramm der Version
5.3 oder 5.4 ausgeführt werden. Wenn Sie sich nach der Durchführung eines Upgrades auf Version 6.3 oder höher für die Zurücksetzung auf die frühere Version
entscheiden, müssen Sie die frühere Version des Server-Codes erneut installieren.
Anschließend müssen Sie die gesicherte Serverdatenbank, die dieser Version entspricht, zurückschreiben.
1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung ausgeführt haben.
2. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
346
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
3. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird. Das Instanzverzeichnis ist das Verzeichnis, das die Dateien
(z. B. dsmserv.dsk) für den Server enthält.
Wichtig: Die Datei dsmserv.dsk ist in Tivoli Storage Manager Version 6.3 oder
höher nicht verfügbar. Speichern Sie eine Kopie der Datei dsmserv.dsk für den
Fall, dass eine Zurücksetzung auf Version 5.5 erforderlich wird.
4. Bereiten Sie die Datenbank vor. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur
Überwachung in eine Datei.
AIX
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess im Hintergrund auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu
übertragen:
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd preparedb >prepare.out 2>&1 &
Windows
Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl ein, um den Prozess auszuführen und die Ausgabe in die Datei prepare.out zu übertragen:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd"
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
Wenn mehrere Server auf dem System vorhanden sind, geben Sie den
Befehl in dem Instanzverzeichnis für den Server ein, der vorbereitet
werden soll. Geben Sie den Registrierungsschlüssel für diesen Server
an. Hat der Server beispielsweise den Namen SERVER2, geben Sie Folgendes ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" -k server2
preparedb 1>>prepare.out 2>&1
5. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade
durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f prepare.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
6. Stellen Sie sicher, dass die Operation zur Vorbereitung erfolgreich ausgeführt
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Schlägt die Operation
zur Vorbereitung fehl, müssen Sie möglicherweise den Server der Version 5 erneut starten, um den Fehler zu beheben, und die Operation zur Vorbereitung
erneut ausführen. Handelt es sich bei dem Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, um einen Server der Version 5.3 oder 5.4, müssen Sie möglicherKapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
347
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
weise die Datenbank mithilfe einer Sicherung zurückschreiben, bevor Sie den
Server erneut starten können, um den Fehler zu beheben.
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD PREPAREDB (Datenbank der Version 5 für das Upgrade
vorbereiten)” auf Seite 599
Programm der Version 5 vor der Installation der Version 6.3 oder höher deinstallieren
Die besten Ergebnisse bei der Durchführung des Upgrades für den Server auf Version 6.3 oder höher auf demselben System, auf dem sich der Server der Version 5
befindet, werden erzielt, wenn Sie das Serverprogramm der Version 5 deinstallieren, bevor Sie das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installieren.
Programm der Version 5 auf AIX-Systemen deinstallieren
AIX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license.aix5.rte64
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices.aix5.rte
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server.aix5.rte64
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.license
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.devices
/usr/sbin/installp -ug tivoli.tsm.server
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Server
der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350 fort.
Programm der Version 5 auf HP-UX-Systemen deinstallieren
HPUX
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
v Geben Sie für einen Server der Version 5.4 oder 5.5 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64IA.server
swremove TIVsmS64IA.license
swremove TIVsmDD64_IA11_23.tsmscsi
v Geben Sie für einen Server der Version 5.3 die folgenden Befehle ein:
swremove TIVsmS64.server
swremove TIVsmS64.license
swremove TIVsmDD64_HP11_11.tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Server
der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350 fort.
348
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Programm der Version 5 auf Linux-Systemen deinstallieren
Linux
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
1. Um zu bestimmen, welche Tivoli Storage Manager-Pakete installiert sind, geben
Sie den folgenden Befehl ein:
rpm -qa | grep TIVsm
2. Entfernen Sie die Pakete für den Server, die Serverlizenz und den Einheitentreiber. Geben Sie die folgenden Befehle aus:
rpm -e TIVsm-server
rpm -e TIVsm-license
rpm -e TIVsm-tsmscsi
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Server
der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350 fort.
Programm der Version 5 auf Oracle Solaris-Systemen deinstallieren
Solaris
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Geben Sie die folgenden Befehle aus:
/usr/sbin/pkgrm TIVsmS
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSlic
/usr/sbin/pkgrm TIVsmSdev
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Server
der Version 6.3 oder höher installieren” auf Seite 350 fort.
Programm der Version 5 auf Microsoft Windows-Systemen
deinstallieren
Windows
Deinstallieren Sie den Server der Version 5, die Serverlizenz und den Einheitentreiber (falls verfügbar). Entfernen Sie nicht die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll oder eine der anderen zugehörigen Dateien, wie z. B. die Serveroptionsdatei,
oder eines der zugehörigen Verzeichnisse!
Entfernen Sie keine Registrierungseinträge für den Server!
1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme hinzufügen oder entfernen.
2. Wählen Sie die Tivoli Storage Manager-Serverkomponente aus und klicken Sie
dann auf Entfernen. Wiederholen Sie diesen Schritt für die Lizenz und den Einheitentreiber.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
349
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Werden Nachrichten angezeigt, die Sie zum Neustart des Systems auffordern,
ignorieren Sie diese, bis die ausgewählten Tivoli Storage Manager-Komponenten entfernt wurden.
Fahren Sie nach der Deinstallation des Serverprogramms der Version 5 mit „Server
der Version 6.3 oder höher installieren” fort.
Server der Version 6.3 oder höher installieren
Sie können einen Installationsassistenten zum Installieren des Servers verwenden
oder den Server mithilfe der Konsole installieren.
Wenn Sie den Server der Version 6.3 oder höher auf demselben System wie den
Server der Version 5 installieren, stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte zur Vorbereitung des Upgrades, einschließlich der Sicherung der Serverdatenbank, ausgeführt haben, bevor Sie die Installation starten. Der Server, für den Sie das Upgrade
durchführen, ist erst wieder verfügbar, nachdem die Installations- und Upgradeschritte abgeschlossen sind.
Ab Version 6.3 hat der Installationsassistent für den IBM Tivoli Storage ManagerServer eine separate Lizenzvereinbarung für die folgenden Produkte:
v Tivoli Storage Manager
v IBM Tivoli Storage Manager Extended Edition
v IBM System Storage Archive Manager
v IBM Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks
Bevor Sie ein Upgrade für den Tivoli Storage Manager-Server durchführen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Installationsmedien für das Basisrelease des installierten
Servers aufbewahrt werden. Wenn Sie Tivoli Storage Manager von DVD installiert
haben, stellen Sie sicher, dass die DVD verfügbar ist. Wenn Sie Tivoli Storage Manager über ein heruntergeladenes Paket installiert haben, stellen Sie sicher, dass die
heruntergeladenen Dateien verfügbar sind. Wenn das Upgrade fehlschlägt und das
Serverlizenzmodul deinstalliert wird, sind die Installationsmedien für das Basisrelease des Servers für die Neuinstallation der Lizenz erforderlich.
Um die Systemumgebung zu überprüfen und den Server zu installieren, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Bei einigen Betriebssystemen müssen Sie bestimmte Systemeinstellungen überprüfen, bevor Sie die Installation starten.
Linux
Wenn Sie Security Enhanced Linux auf Ihrem System verwenden, definieren Sie SELINUX=disable oder SELINUX=permissive in der Datei
/etc/sysconfig/selinux zumindest für die Dauer des Installationsprozesses.
Wenn Sie die Einstellung nicht anpassen, empfangen Sie die folgende
Nachricht, wenn Sie versuchen, den Server zu installieren:
Der Installationsassistent kann in Ihrer Konfiguration nicht ausgeführt werden. Er wird jetzt beendet. Ausführliche Informationen zu Installationsfehlerpro
erhalten Sie, wenn Sie den Suchbegriff "installation log files" (Installationsprotokolldateien)
in das Suchfeld auf der folgenden Website eingeben:
http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3
350
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Solaris
Bevor Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren, stellen Sie
sicher, dass die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH_64 nicht definiert
ist.
2. Melden Sie sich am System an.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
3. Ist die Produkt-DVD verfügbar, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Legen Sie die Tivoli Storage Manager-DVD in ein DVD-Laufwerk ein.
Stellen Sie sicher, dass die DVD im Verzeichnis /dvdrom bereitgestellt
wird, und wechseln Sie in dieses Verzeichnis.
Windows
Legen Sie die DVD für Tivoli Storage Manager Server ein. Zeigen Sie
den Inhalt der DVD mit Windows Explorer an.
4. Hatten Sie das Programm über Passport Advantage als ausführbare Datei heruntergeladen, führen Sie die folgenden Schritte aus.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030521
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030527
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030530
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
In einem späteren Schritt werden die Dateien in dieses Verzeichnis
extrahiert.
c. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateiberechtigungen
zu ändern:
chmod a+x Paketname.bin
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N1ML.
d. Extrahieren Sie die Installationsdateien:
./Paketname.bin
Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in
Anspruch.
Windows
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
351
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
a. Überprüfen Sie, ob ausreichend Speicherbereich zum Speichern der
Installationsdateien vorhanden ist, wenn diese aus dem Produktpaket extrahiert werden. Das Downloaddokument enthält Informationen zum Speicherbedarf:
Tivoli Storage Manager: http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg24030522
Tivoli Storage Manager Extended Edition: http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg24030528
System Storage Archive Manager: http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg24030531
b. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die ausführbare Datei gestellt wurde.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass sich die Datei in dem Verzeichnis befindet, in dem die extrahierten Dateien gespeichert werden sollen.
Im nächsten Schritt werden die Dateien in das aktuelle Verzeichnis
extrahiert.
c. Klicken Sie entweder doppelt auf die ausführbare Datei oder geben
Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Installationsdateien zu extrahieren. Die Dateien werden in das aktuelle Verzeichnis extrahiert.
Paketname.exe
Der Paketname ist in der Regel ein Name wie CZ1N9ML. Da das Paket umfangreich ist, nimmt die Extraktion einige Zeit in Anspruch.
5. Stellen Sie sicher, dass die Systemumgebung die Installationsvoraussetzungen
erfüllt. Sie können die Voraussetzungen manuell überprüfen oder das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen. Um das Programm zur
Prüfung von Voraussetzungen auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte
aus:
a.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie diesen Befehl ein, um
das Programm zur Prüfung von Voraussetzungen über eine grafische
Schnittstelle zu starten:
./prereqcheck.bin
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
./prereqcheck.bin -i console
b.
Geben Sie diesen Befehl ein, um das Programm zur Prüfung von
Voraussetzungen über eine grafische Schnittstelle zu starten:
Windows
prereqcheck.exe
Sie können auch stattdessen diesen Befehl eingeben, um das Programm
zur Prüfung von Voraussetzungen mit der Konsolmethode zu starten:
prereqcheck.exe -i console
c. Wählen Sie die Sprache für die Benutzerschnittstelle des Programms zur
Prüfung von Voraussetzungen aus.
d. Überprüfen Sie in der Eingangsanzeige und der Anzeige mit dem Haftungsausschluss die Anweisungen und akzeptieren Sie diese.
Wenn die Anzeige 'Ergebnisse der Prüfungen der Voraussetzungen' angibt,
dass die Prüfungen für Ihre Workstation erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Installation starten. Wenn in der Anzeige 'Ergebnisse der Prüfun-
352
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
gen der Voraussetzungen' eine Fehlernachricht angezeigt wird, führen Sie die
erforderlichen Korrekturen aus, bevor Sie die Installation fortsetzen. Weitere
Informationen zum Programm zur Prüfung von Voraussetzungen finden Sie in
„Programm zur Prüfung von Voraussetzungen ausführen” auf Seite 45.
6. Starten Sie den Installationsassistenten von der DVD oder der Position, an der
Sie das Programmpaket extrahiert hatten. Sie können entweder den grafischen
Assistenten oder den Konsolassistenten verwenden.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
./install.bin
v Starten Sie den Konsolassistenten:
./install.bin -i console
Windows
v Starten Sie den grafischen Assistenten:
install.exe
v Starten Sie den Konsolassistenten:
install.exe -i console
Informationen zu verfügbaren Übersetzungen für den Server finden Sie im
Abschnitt mit den Spracheinstellungen für den Server. Informationen zur unbeaufsichtigten Installation des Servers enthält der Abschnitt zum Installieren
von Tivoli Storage Manager im unbeaufsichtigten Modus im Installationshandbuch.
7. Wählen Sie die Sprache für Ihre Installation aus und durchlaufen Sie den Assistenten, indem Sie nach jedem Schritt jeweils Weiter auswählen.
a. Sie müssen die Lizenzvereinbarung akzeptieren, um fortfahren zu
können. Wählen Sie das Produkt aus, zu dessen Verwendung Sie
berechtigt sind; es wird eine Lizenzvereinbarung angezeigt. Auf
der Seite können Sie nur ein einziges Produkt auswählen. Wenn
Sie Tivoli Storage Manager, Tivoli Storage Manager Extended Edition oder System Storage Archive Manager auswählen, werden Sie
aufgefordert anzugeben, ob LAN-unabhängig gearbeitet werden
soll oder die gemeinsame Speicherarchivnutzung verwendet werden soll. Wenn Sie YES (Ja) auswählen, müssen Sie die Lizenz für
Tivoli Storage Manager for Storage Area Networks akzeptieren.
Diese Lizenz ist zusätzlich zu der Lizenz für das Produkt, das Sie
auf der vorherigen Seite ausgewählt haben.
b. Wählen Sie die Komponenten aus, die installiert werden sollen.
Komponenten umfassen den Server, Sprachen, Lizenz, Einheitentreiber und Speicheragent. Da es keinen Standardwert gibt, müssen
Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie zuvor einen Server installiert
haben, stellen Sie sicher, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen,
wenn Sie ein Sprachenpaket, eine Lizenz oder einen Einheitentreiber installieren. Wenn Sie zuvor einen Speicheragenten installiert
haben, dass Sie dasselbe Verzeichnis auswählen, wenn Sie zur Installation eines Einheitentreibers zurückkehren. Ein Server und ein
Speicheragent können nicht auf derselben Workstation installiert
werden. Informationen zu anderen Komponenten, die Sie für die
Installation auswählen können, finden Sie im Installationshandbuch.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
353
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für den Tivoli Storage Manager-Client, DB2 Version 9.7 und Global Security Kit (GSKit) 8 werden automatisch installiert, wenn Sie die Serverkomponente auswählen.
8. Wenn die Installation abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird, die besagt, dass die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Wichtig: Treten während der Installation Fehler auf, werden die Fehler in einer Zusammenfassungsanzeige aufgelistet und Sie werden an eine Fehlerprotokolldatei weitergeleitet. Korrigieren Sie die Fehler, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Installationsprotokoll wird an der folgenden Position gespeichert:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/var/tivoli/tsm
Verzeichnis, das für die Installation ausgewählt wurde (suchen
Sie nach den Dateien log.txt und logs.zip)
9. Laden Sie alle anwendbaren Fixes, die für den Server freigegeben wurden, herunter und wenden Sie diese an. Rufen Sie die Produktunterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Downloads auf. Suchen Sie
nach Serveraktualisierungen.
Sie können auch die FTP-Download-Site überprüfen: ftp://
public.dhe.ibm.com/storage/tivoli-storage-management/maintenance/server
Windows
10.
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie, falls erforderlich, Kernelparameter-
werte.
HPUX
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Für Systemressourcen, wie z. B. Semaphore, ist möglicherweise außerdem eine spezielle Konfiguration und eine spezielle Optimierung erforderlich. Siehe Anhang C, „Systemressourcenbedarf”, auf Seite 633.
Linux
Um die Kernelparameter unter Red Hat und SUSE Linux zu aktualisieren, können Sie den Befehl ipcs - l ausführen, um die Parameterwerte aufzulisten. Analysieren Sie die Ausgabe, um festzustellen, ob
Änderungen für Ihr System erforderlich sind.
354
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Informationen zum Ändern von Kernelparametern befinden sich unter
http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7. Um die Informationen zu finden, geben Sie einen Suchbegriff wie Kernelparameter
ändern in das Feld Suchen auf dieser Site ein.
Um Tivoli Storage Manager mit DB2 auszuführen, müssen Sie unter
Umständen die Kernelparameter auf höhere Werte als die empfohlenen Mindestwerte setzen und weitere Änderungen am System vornehmen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zum Optimieren von Kernelparametern für Linux-Systeme im Installationshandbuch.
Solaris
Führen Sie das Dienstprogramm db2osconf aus, um Empfehlungen für
Änderungen an Kernelparameterwerten abzurufen, die auf der Größe
des Systems basieren. Führen Sie Änderungen auf der Basis der Empfehlungen in den Ergebnissen des Dienstprogramms durch. Möglicherweise müssen Sie das System erneut starten.
Informationen zu dem Dienstprogramm und zum Ändern der Kernelparameter finden Sie unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/
db2luw/v9r7. Um die Informationen aufzurufen, geben Sie den
Dienstprogrammnamen, db2osconf, in das Feld Suchen auf dieser Site
ein.
Wichtig: Die Empfehlungen des Dienstprogramms db2osconf stellen
Mindestwerte dar. Für einige Verarbeitungsprozesse, z. B. der Datenbankupgradeprozess, ist es möglicherweise erforderlich, diese Werte
auf höhere Werte als in den Empfehlungen angegeben zu setzen. Weitere ausführliche Informationen zur Optimierung von Kernelparametern für Tivoli Storage Manager finden Sie unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27015156.
Zugehörige Konzepte:
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
Verzeichnisse und Benutzer-ID für die Serverinstanz, für die das Upgrade durchgeführt wird, erstellen
Erstellen Sie die Verzeichnisse, die die Serverinstanz für die Datenbank und die
Wiederherstellungsprotokolle benötigt, und erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll.
Überprüfen Sie die Informationen zur Planung des Speicherbereichs für den Server,
bevor Sie diese Task ausführen. Siehe „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
1. Erstellen Sie die Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz sein soll. Diese Benutzer-ID wird verwendet, wenn Sie die Serverinstanz in einem späteren Schritt
erstellen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Erstellen Sie eine Benutzer-ID und eine Gruppe, die Eigner der Tivoli
Storage Manager-Serverinstanz sein soll.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID und die Gruppe.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
355
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Einschränkung: Für die Benutzer-ID dürfen nur Kleinbuchstaben
(a-z), Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) verwendet
werden. Für die Benutzer-ID und den Gruppennamen gelten die
folgenden Regeln:
v Die Länge darf maximal 8 Zeichen betragen.
v Die Benutzer-ID und der Gruppennamen dürfen nicht mit ibm,
sql, sys oder einer Ziffer beginnen.
v Als Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin,
guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet
werden.
Erstellen Sie beispielsweise die Benutzer-ID tsminst1 in der Gruppe
tsmsrvrs. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Benutzer-ID
und Gruppe mithilfe von Betriebssystembefehlen erstellt werden.
AIX
# mkgroup id=1001 tsmsrvrs
# mkuser id=1002 pgrp=tsmsrvrs home=/home/tsminst1 tsminst1
# passwd tsminst1
HPUX
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
Linux
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs -s /bin/bash tsminst1
# passwd tsminst1
Solaris
# groupadd tsmsrvrs
# useradd -d /export/home/tsminst1 -m -g tsmsrvrs
-s /bin/ksh tsminst1
# passwd tsminst1
b. Melden Sie sich ab und melden Sie sich dann an Ihrem System mit
der neuen Benutzer-ID und dem zugehörigen Kennwort an. Verwenden Sie ein interaktives Anmeldeprogramm, wie z. B. Telnet,
damit Sie zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden und es,
falls erforderlich, ändern können.
c. Ist für die Benutzer-ID kein Konfigurationsprofil vorhanden, erstellen Sie die Datei. Erstellen Sie beispielsweise eine Datei .profile,
wenn Sie die Korn-Shell (ksh) verwenden.
Windows
Identifizieren Sie das Benutzerkonto, das Eigner der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz sein soll. Wird der Server als Windows-Dienst gestartet, ist dies das Konto, an dem sich der Dienst anmelden wird. Das
Benutzerkonto muss auf dem System über Administratorberechtigung
verfügen. Ein einziges Benutzerkonto kann Eigner mehrerer Serverinstanzen sein.
Sie können ein Benutzerkonto erstellen oder ein vorhandenes Konto
verwenden.
356
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Sind mehrere Server auf einem einzigen System vorhanden und soll jeder Server mit einem anderen Benutzerkonto ausgeführt werden, erstellen Sie in diesem Schritt ein Benutzerkonto.
a. Erstellen Sie die Benutzer-ID.
Einschränkung: Die Benutzer-ID darf nur Kleinbuchstaben (a-z),
Ziffern (0-9) und das Unterstreichungszeichen (_) enthalten. Die Benutzer-ID darf die maximale Länge von 30 Zeichen nicht überschreiten und darf nicht mit ibm, sql, sys oder einer Ziffer beginnen. Als
Benutzer-ID oder als Gruppenname darf nicht user, admin, guest, public, local oder ein in SQL reserviertes Wort verwendet werden.
Verwenden Sie zum Erstellen der Benutzer-ID den folgenden Befehl:
net user Benutzer-ID * /add
Sie werden zum Erstellen und Überprüfen eines Kennworts für die
neue Benutzer-ID aufgefordert.
b. Geben Sie die folgenden Betriebssystembefehle ein, um die neue Benutzer-ID den Administratorgruppen hinzuzufügen:
net localgroup Administrators Benutzer-ID /add
net localgroup DB2ADMNS Benutzer-ID /add
c. Melden Sie sich an Ihrem System mit der neuen Benutzer-ID und
dem zugehörigen Kennwort an.
d. Stellen Sie für alle Verzeichnisse, die für die Serverinstanz erstellt
wurden, sicher, dass die Benutzer-ID für die Serverinstanz ist,
Schreib-/Lesezugriff hat. Die zu überprüfenden Verzeichnisse umfassen das Instanzverzeichnis und alle Datenbank- und Protokollverzeichnisse.
2. Erstellen Sie die für den Server erforderlichen Verzeichnisse. Stellen Sie sicher,
dass Sie unter der neuen Benutzer-ID angemeldet sind, die Sie erstellt haben.
Sie benötigen ein eindeutiges, leeres Verzeichnis für jedes Element in der folgenden Tabelle. Erstellen Sie die Datenbankverzeichnisse, das Verzeichnis für
aktive Protokolldateien und das Verzeichnis für Archivprotokolle auf unterschiedlichen physischen Datenträgern. Informationen zum Speicherbedarf finden Sie in „Arbeitsblatt zum Planen des Speicherbereichs für den Server der
Version 6.3 oder höher” auf Seite 52.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
357
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Tabelle 65. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen der
Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/tsminst1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmlog
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir /home/Benutzer-ID/tsmarchlog
/home/Benutzer-ID/tsmdb001
/home/Benutzer-ID/tsmdb002
/home/Benutzer-ID/tsmdb003
/home/Benutzer-ID/tsmdb004
Optional: Verzeichnis für mkdir /home/Benutzer-ID/
den Protokollspiegel für tsmlogmirror
die aktive Protokolldatei
mkdir /home/Benutzer-ID/
Optional: Sekundäres
tsmarchlogfailover
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
358
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Ihre Verzeichnisse
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Tabelle 66. Arbeitsblatt zum Erstellen der erforderlichen Verzeichnisse
Element
Beispielbefehle zum Erstellen
der Verzeichnisse
Ihre Verzeichnisse
Das Instanzverzeichnis für mkdir d:\tsm\server1
den Server, in das Dateien für diese
Serverinstanz, einschließlich der
Serveroptionsdatei, gestellt werden
Datenbankverzeichnisse
mkdir
mkdir
mkdir
mkdir
Verzeichnis für aktive
Protokolldateien
mkdir h:\tsm\log
Verzeichnis für
Archivprotokolle
mkdir i:\tsm\archlog
d:\tsm\db001
e:\tsm\db002
f:\tsm\db003
g:\tsm\db004
Optional: Verzeichnis für mkdir j:\tsm\logmirror
den Protokollspiegel für
die aktive Protokolldatei
mkdir k:\tsm\archlogfailover
Optional: Sekundäres
Verzeichnis für
Archivprotokolle; dies ist
die Übernahmeposition
für das Archivprotokoll.
Wenn ein Server anfänglich mit dem Dienstprogramm DSMSERV FORMAT oder mit
dem Konfigurationsassistenten erstellt wird, werden eine Serverdatenbank und
ein Wiederherstellungsprotokoll erstellt. Außerdem werden Dateien zum Speichern von Datenbankinformationen erstellt, die vom Datenbankmanager verwendet werden.
3. Erstellen Sie weitere logische Datenträger und stellen Sie die Datenträger in
den Verzeichnissen bereit, die in den vorherigen Schritten erstellt wurden.
Setzen Sie den Upgradeprozess mithilfe einer der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden fort:
„Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen” auf Seite 360
„Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen” auf Seite 362
Zugehörige Tasks:
„Speicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade
durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 46
Zugehörige Verweise:
„Empfehlungen für die Serverbenennung” auf Seite 85
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
359
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Upgrade für den Server mithilfe des Upgradeassistenten durchführen
Der Assistent führt Sie schrittweise durch die Durchführung des Upgrades für den
Server. Indem Sie den Assistenten verwenden, können Sie einige Konfigurationsschritte vermeiden, deren manuelle Ausführung komplex ist. Starten Sie den Assistenten auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher
installiert wurde.
Bevor Sie den Upgradeassistenten starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades, zum Installieren der Upgradedienstprogramme,
zum Installieren des Serverprogramms der Version 6.3 oder höher und zum Erstellen der Verzeichnisse und der Benutzer-ID für die Serverinstanz ausführen.
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss der Client von X Window System installiert sein. Außerdem muss auf Ihrem Desktop ein Server von X
Window System aktiv sein.
v Für das System muss eines der folgenden Protokolle aktiviert sein.
Stellen Sie sicher, dass der Port, den das Protokoll verwendet, nicht
durch eine Firewall blockiert wird.
– Secure Shell (SSH). Stellen Sie sicher, dass der Port auf den Standardwert 22 gesetzt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der SSHDämonservice die Zugriffsberechtigung zum Herstellen der Verbindung zum System unter Verwendung von localhost hat.
– Remote Shell (rsh).
– Remote Execution Protocol (REXEC)
Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System eines der Protokolle aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System der Version 6.3 oder höher mit der
Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, unter Verwendung des Protokolls SSH, rsh oder REXEC anmelden können.
Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie für den Zugriff auf
dieses System diese Benutzer-ID und das zugehörige Kennwort angeben.
Windows
v Auf dem System, auf dem das Serverprogramm der Version 6.3 oder
höher installiert wurde, muss das Server Message Block-Protokoll
(SMB-Protokoll) von Windows aktiviert sein. SMB ist die Schnittstelle, die von der gemeinsamen Datei- und Druckernutzung (File and
Print Sharing, auch als CIFS bezeichnet) verwendet wird. Um das
Protokoll SMB zu verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die gemeinsame Datei- und Druckernutzung aktiviert ist und Port 445
nicht durch Ihre Firewall blockiert wird.
v Wenn sich der Server der Version 5 auf einem anderen System befindet als der Server der Version 6.3 oder höher, muss auch auf diesem
System SMB aktiviert sein.
v Sie müssen sich an dem System, auf dem SMB aktiviert ist, entweder
mit der Benutzer-ID, die Sie für die Serverinstanz erstellt haben, oder
mit einer anderen Benutzer-ID, die auf dem System vorhanden ist,
360
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
anmelden können. Wenn Sie den Assistenten verwenden, müssen Sie
für den Zugriff auf das System die Benutzer-ID und das zugehörige
Kennwort angeben.
2.
Wenn das System unter Windows Server 2008 oder Windows Vista
ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Benutzerkontensteuerung zu inaktivieren:
Windows
a. Stellen Sie sicher, dass die Remote-Registrierung unter den Windows-Diensten gestartet wurde und die Anschlüsse 445, 137 und 139 in der Firewall
nicht blockiert sind.
b. Konfigurieren Sie sowohl den Framework-Server als auch die Ziele als Mitglieder einer Windows-Domäne. Verwenden Sie ein Benutzerkonto in dieser
Domäne oder in einer vertrauenswürdigen Domäne, wenn Sie die Verbindung zum Ziel herstellen.
c. Stellen Sie die Verbindung zu einer Zielworkstation her, indem Sie das integrierte Administratorkonto aktivieren und verwenden. Um das integrierte
Administratorkonto zu aktivieren, klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Konten:
Administratorkontostatus. Wählen Sie Aktivieren aus und klicken Sie auf
OK.
d. Klicken Sie auf Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Klicken Sie doppelt auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen. Wählen Sie Inaktivieren aus und klicken Sie auf OK.
3. Starten Sie den Upgradeassistenten, dsmupgdx, im Installationsverzeichnis des
Servers der 6.3 oder höher.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Geben Sie den folgenden
Befehl ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmupgdx
Windows
Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmupgdx.exe"
4. Führen Sie die Anweisungen aus, um das Upgrade durchzuführen. Der Upgradeassistent kann gestoppt und erneut gestartet werden; der Server ist jedoch
erst betriebsbereit, nachdem der gesamte Upgradeprozess abgeschlossen wurde.
Wichtig: Lesen Sie alle Nachrichten, die für die einzelnen Phasen des Upgradeprozesses im Nachrichtenanzeigebereich des Assistenten angezeigt werden. Informationsnachrichten geben möglicherweise Aktionen an, die während des
Prozesses ausgeführt wurden und für Sie von Bedeutung sind.
Um das Upgrade abzuschließen, führen Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach
der Durchführung des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte aus.
Zugehörige Tasks:
„Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme durchführen”
auf Seite 362
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
361
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Manuelles Upgrade für den Server mithilfe der Dienstprogramme
durchführen
Verwenden Sie die Dienstprogramme, um das Upgrade für den Server mithilfe einer Befehlsschnittstelle durchzuführen.
Bevor Sie die Upgradeprozedur starten, müssen Sie alle vorhergehenden Schritte
zur Vorbereitung des Upgrades ausführen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Upgradedienstprogramme und das Serverprogramm der Version 6.3 oder höher installiert
sowie die Verzeichnisse und die Benutzer-ID für die Serverinstanz erstellt haben.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. „Neue Datenbank erstellen und formatieren”
2. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um die Datenbank zu versetzen:
v „Serverdatenbank mithilfe von Medien versetzen” auf Seite 367
v „Serverdatenbank über ein Netz versetzen” auf Seite 371
3. „Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen” auf Seite 373
4. „System für die Datenbanksicherung konfigurieren” auf Seite 374
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„DSMUPGRD-Upgradedienstprogramme” auf Seite 19
Neue Datenbank erstellen und formatieren
Erstellen Sie die Serverinstanz und formatieren Sie Dateien für eine leere Datenbank der Version 6.3 oder höher.
1. Melden Sie sich an dem System an, auf dem das Programm der Version 6.3
oder höher installiert wurde.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an. Überprüfen Sie Folgendes:
v Das Ausgangsverzeichnis für den Benutzer, /home/tsminst1, ist vorhanden. Ist kein Ausgangsverzeichnis vorhanden, müssen Sie es erstellen.
Im Instanzverzeichnis sind folgende Kerndateien gespeichert, die
vom Tivoli Storage Manager-Server generiert werden:
– Serveroptionsdatei dsmserv.opt
– Die Serverschlüsseldatenbankdatei, cert.kdb, und die .arm-Dateien, die von Clients und anderen Servern zum Importieren der
Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet werden
– Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG
keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption
VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
– Datenträger für Speicherpools, für die DEVTYPE=FILE definiert
ist, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
– Benutzerexits
362
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
– Traceausgabe, wenn die Angabe wenn nicht vollständig qualifiziert ist
v Eine Shellkonfigurationsdatei, z. B. .profile, ist im Ausgangsverzeichnis vorhanden. Der Rootbenutzer und die Instanzbenutzer-ID
müssen über Schreibberechtigung für diese Datei verfügen. Um
weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie das DB2 Information
Center (http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7) auf und
suchen Sie nach Informationen zu Einstellungen für Linux- und
UNIX-Umgebungsvariablen.
Windows
Melden Sie sich als Administrator an.
2. Erstellen Sie mit dem Befehl db2icrt eine Tivoli Storage Manager-Instanz.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Geben Sie
für den Instanznamen die Benutzer-ID an, die Sie als Eigner der Instanz erstellt haben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
Instanzname Instanzname
Ist beispielsweise die Benutzer-ID für diese Instanz tsminst1, erstellen
Sie mithilfe des folgenden Befehls die Instanz:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/db2/instance/db2icrt -a server -s ese -u
tsminst1 tsminst1
Hinweis: Verwenden Sie ab diesem Punkt diese neue Benutzer-ID,
wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren. Melden
Sie die Rootbenutzer-ID ab und melden Sie sich mit der Benutzer-ID
an, die der Instanzeigner ist.
Windows
Geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. Das Benutzerkonto, das Sie angeben, wird zu der Benutzer-ID, die Eigner des
Servers der Version 6.3 oder höher ist; diese ID ist die Instanzbenutzer-ID.
db2icrt -s ese -u Benutzerkonto Instanzname
Hat beispielsweise das Benutzerkonto den Namen tsminst1 und die
Serverinstanz den Namen server1, geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2icrt -s ese -u tsminst1 server1
Der Datenbankservice für die Serverinstanz meldet sich an dem Benutzerkonto an, das in diesem Befehl angegeben ist.
Verwenden Sie den Namen des Registrierungsschlüssels des Servers
der Version 5 als den Instanznamen für den Server der Version 6.3
oder höher. Sie werden zur Eingabe des Kennworts für das Benutzerkonto aufgefordert.
Bei dem Instanznamen, den Sie in diesem Befehl db2icrt angeben,
handelt es sich um den Namen, den Sie später über die Option -k im
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
363
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Befehl DSMSERV LOADFORMAT angeben, wenn Sie die Datenbank und das
Wiederherstellungsprotokoll erstellen und formatieren.
3. Melden Sie sich am System mit der Benutzer-ID an, die Eigner der Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID).
4. Kopieren Sie die Konfigurationsdateien in das Instanzverzeichnis, das Sie für
den neuen Server erstellt haben. Bei den Dateien handelt es sich um die Konfigurationsdateien, die Sie vom ursprünglichen Server der Version 5 gesichert
haben:
v Einheitenkonfiguration
v Serveroptionsdatei, die in der Regel den Namen dsmserv.opt hat
Hatten Sie beispielsweise das in dem Beispiel im Schritt zum Erstellen von
Verzeichnissen für den Server der Version 6.3 oder höher aufgeführte Instanzverzeichnis erstellt, kopieren Sie die Dateien in das folgende Verzeichnis:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
/tsminst1
d:\tsm\server1
Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3
oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die kopierten Dateien hat.
5. Editieren Sie die Serveroptionsdatei.
Windows
a. Entfernen Sie alle Optionen, die für Version 6.3 oder höher nicht unterstützt werden. Tabelle 36 auf Seite 82 zeigt die Liste der gelöschten Optionen.
b. Stellen Sie sicher, dass die Serveroptionsdatei mindestens eine Option
VOLUMEHISTORY und mindestens eine Option DEVCONFIG enthält. Da eine
Protokolldatei für Datenträger und eine Einheitenkonfigurationsdatei erforderlich sind, wenn Sie die Datenbank zurückschreiben müssen, sollten Sie
automatisch Kopien dieser Dateien generieren, um sicherzustellen, dass die
Dateien, falls erforderlich, verfügbar sind.
c. Überprüfen Sie, ob die Serveroptionsdatei die Option TXNGROUPMAX enthält
und für die Option ein Wert angegeben ist. Ist dies der Fall, überprüfen Sie
den Wert. Möglicherweise möchten Sie den aktuellen Wert ändern, da sich
der Standardwert für diese Option in Version 6.3 oder höher von 256 in
4096 geändert hat. Der erhöhte Wert kann die Leistung von Operationen,
bei denen Daten versetzt werden, wie z. B. Speicherpoolmigration und
Speicherpoolsicherung, verbessern.
v Wenn die Serveroptionsdatei diese Option nicht enthält, verwendet der
Server automatisch den neuen Standardwert 4096.
v Wenn die Serveroptionsdatei einen Wert für diese Option enthält, verwendet der Server den angegebenen Wert. Ist der angegebene Wert kleiner als 4096, sollten Sie den Wert gegebenenfalls erhöhen oder die Option entfernen, damit der Server den neuen Standardwert verwendet.
6. Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank, sodass er mit dem
Instanzverzeichnis des Servers übereinstimmt. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzverzeichnis
Beispiel:
db2 update dbm cfg using dftdbpath /tsminst1
364
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Windows
Ändern Sie den Standardpfad für die Datenbank in das Laufwerk, in
dem sich das Instanzverzeichnis des Servers befindet. Führen Sie die
folgenden Schritte aus:
a. Klicken Sie auf Start > Programme > IBM DB2 > DB2TSM1 > Befehlszeilentools > Befehlszeilenprozessor.
b. Geben Sie quit ein, um den Befehlszeilenprozessor zu verlassen.
Ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung wird geöffnet; die Umgebung ist korrekt konfiguriert, um die Befehle in den nächsten
Schritten erfolgreich auszuführen.
c. Geben Sie in die Eingabeaufforderung in diesem Fenster den folgenden Befehl ein, um die Umgebungsvariable für die Serverinstanz zu definieren, mit der Sie arbeiten:
set db2instance=Instanzname
Der Instanzname ist mit dem Instanznamen identisch, den Sie bei
Ausgabe des Befehls db2icrt angegeben haben. Um beispielsweise
die Umgebungsvariable für die Serverinstanz Server1 zu definieren, geben Sie den folgenden Befehl ein:
set db2instance=server1
d. Geben Sie den Befehl zur Definition des Standardlaufwerks aus:
db2 update dbm cfg using dftdbpath Instanzposition
Lautet das Instanzverzeichnis z. B. d:\tsm\server1, ist die Instanzposition Laufwerk d:. Geben Sie folgenden Befehl ein:
db2 update dbm cfg using dftdbpath d:
7. Ändern Sie den Bibliothekspfad, um die Version von IBM Global Security Kit
(GSKit) zu verwenden, die mit dem Tivoli Storage Manager-Server installiert
wird:
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
AIX
export LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
Sie müssen die folgenden Dateien
aktualisieren, um den Bibliothekspfad zu definieren, wenn DB2 oder der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wird:
v Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc
AIX
HPUX
Linux
Solaris
v Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/usercshrc die folgenden
Zeilen hinzu:
v
AIX
setenv LIBPATH /usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
v
HPUX
Solaris
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
Fügen Sie für die Datei Instanzverzeichnis/sqllib/userprofile die folgenden Zeilen hinzu:
v
AIX
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
365
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
LIBPATH=/usr/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LIBPATH
export LIBPATH
v
HPUX
Solaris
LD_LIBRARY_PATH=/opt/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
v
Linux
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/ibm/gsk8_64/lib64:$LD_LIBRARY_PATH
export LD_LIBRARY_PATH
Überprüfen Sie die Bibliothekspfadeinstellungen und stellen Sie sicher, dass
die GSKit-Version 8.0.14.14 oder höher ist. Geben Sie die folgenden Befehle
aus:
v
AIX
echo $LIBPATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
v
HPUX
Linux
Solaris
echo $LD_LIBRARY_PATH
gsk8capicmd_64 -version
gsk8ver_64
Ist die GSKit-Version nicht 8.0.14.14 oder höher, müssen Sie den Tivoli Storage
Manager-Server erneut installieren. Über die Neuinstallation wird sichergestellt, dass die korrekte GSKit-Version verfügbar ist.
8. Führen Sie diesen Schritt aus, um die Server-Codepage zu definieren.
Setzen Sie für jede Serverinstanz die Systemumgebungsvariable
DB2CODEPAGE auf 819. Bevor Sie den Befehl DSMSERV LOADFORMAT ausgeben,
melden Sie sich als Serverinstanzeigner beim System an und geben Sie den
folgenden Befehl aus:
db2set -i Instanzname DB2CODEPAGE=819
Beispiel:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
db2set -i tsminst1 DB2CODEPAGE=819
Windows
db2set -i server1 DB2CODEPAGE=819
9. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis, das Sie für den Server erstellt haben.
10. Erstellen und formatieren Sie die Datenbank und die Wiederherstellungsprotokolle. Geben Sie in dem Befehl die Verzeichnisse an, die Sie für die Datenbank
und die Protokolle erstellt haben. Die Verzeichnisse müssen leer sein.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien festzulegen, geben Sie den
folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv loadformat \
dbdir=/tsmdb001,/tsmdb002,/tsmdb003,/tsmdb004 \
activelogsize=16384 activelogdirectory=/tsmlog \
mirrorlogdirectory=/tsmlogmirror archlogdirectory=/tsmarchlog
Windows
366
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Um beispielsweise 16 Gigabyte (16384 Megabyte, die Standardgröße)
für die Größe der aktiven Protokolldateien für die Serverinstanz Server1 festzulegen, geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" loadformat
dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Handelt es sich bei dem Server, für den Sie das Upgrade durchführen,
nicht um den Server mit dem Namen Server1, müssen Sie die Option
-k verwenden. Die Option -k gibt den Instanznamen für die Ausführung dieses Dienstprogramms an. Befinden sich beispielsweise auf
dem System mehrere Serverinstanzen und hat die Instanz, für die das
Upgrade durchgeführt wird, den Namen Server2, geben Sie den folgenden Befehl ein:
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" -k server2
loadformat dbdir=d:\tsm\db001,e:\tsm\db002,f:\tsm\db003,g:\tsm\db004
activelogsize=16384 activelogdirectory=h:\tsm\log
mirrorlogdirectory=j:\tsm\logmirror archlogdirectory=i:\tsm\archlog
Wichtig: Die Serverinstanz, die Sie angeben, muss bereits alle vorhergehenden Schritte des Upgradeprozesses durchlaufen haben, einschließlich der Erstellung der Datenbankinstanz (Befehl db2icrt).
11. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen. Die abschließende
Nachricht gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.
Setzen Sie den Upgradeprozess fort, indem Sie die Anweisungen in einem der folgenden Abschnitten ausführen:
„Serverdatenbank mithilfe von Medien versetzen”
„Serverdatenbank über ein Netz versetzen” auf Seite 371
Zugehörige Tasks:
„Gesamtspeicherbedarf für den Upgradeprozess und den Server, für den das Upgrade durchgeführt wird, schätzen” auf Seite 49
Zugehörige Verweise:
DSMSERV LOADFORMAT (Datenbank formatieren)
„Gelöschte Serverbefehle, -dienstprogramme und -optionen” auf Seite 79
Serverdatenbank mithilfe von Medien versetzen
Verwenden Sie Medien, um die Serverdatenbank zu versetzen, wenn der Server
der Version 6.3 oder höher auf einem anderen System installiert ist und keine
Netzverbindung verfügbar ist. Verwenden Sie die Medienmethode auch, wenn auf
dem Serversystem nicht genügend Speicherbereich für beide Datenbanken verfügbar ist oder wenn der Upgradeprozess getestet und ein Testserver konfiguriert
werden soll.
Während der Datenextraktion erstellt der Prozess eine Manifestdatei, die Informationen zu den Medien enthält, die zum Speichern der Daten verwendet werden. Die
Manifestdatei ist für den Prozess erforderlich, damit die Daten in die neue Datenbank geladen werden können.
1. „Daten auf Medien extrahieren” auf Seite 368
2. „Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden” auf Seite 369
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
367
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Daten auf Medien extrahieren
Sie können die Daten aus der ursprünglichen Serverdatenbank auf sequenzielle
Datenträger extrahieren. Bei den sequenziellen Datenträgern kann es sich um Bänder oder Plattenspeicher handeln, der mit der Einheitenklasse FILE definiert ist.
1. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an dem System an, auf dem sich der
ursprüngliche Server befindet. Melden Sie sich mit der Administrator-ID an einem Windows-System an.
2. Stellen Sie sicher, dass die Einheit, die zum Speichern der extrahierten Daten
verwendet werden soll, verfügbar ist. Die Serverdatenbank und die Einheitenkonfigurationsdatei müssen eine für die Einheit gültige Einheitenklassendefinition enthalten.
3. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den Befehl zum Starten der Extraktion ein. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in
einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
devclass=file manifest=./manifest.txt >extract.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb
devclass=file manifest=.\manifest.txt 1>>extract.out 2>&1
Tipp: Nachrichten, die während der Extraktionsoperation ausgegeben werden,
werden nicht im Serveraktivitätenprotokoll gespeichert. Übertragen Sie die Ausgabe des Dienstprogramms in eine Datei (siehe die Beispiele), um die Nachrichten aufzuzeichnen.
4. Überwachen Sie den Prozess auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Eine Nachricht gegen Ende
der Prozessausgabe gibt an, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde
oder fehlgeschlagen ist:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E EXTRACTDB:
Prozess 1, Datenbankextraktion, wurde mit Fehlern beendet.
Geben Sie beispielsweise im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden Befehl zur Überwachung des Prozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Es wird in etwa genauso viel Zeit benötigt wie für eine Gesamtsicherung
der Datenbank.
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
368
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Tasks:
„Speicherbereich für den Upgradeprozess vorbereiten” auf Seite 333
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
Extrahierte Daten in die neue Datenbank laden
Nachdem Sie eine leere Datenbank mithilfe des Dienstprogramms DSMSERV
LOADFORMAT formatiert haben, laden Sie die Daten, die aus der ursprünglichen Serverdatenbank extrahiert wurden.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit
dem Laden der Daten beginnen:
v Die Manifestdatei aus der Operation DSMUPGRD EXTRACTDB muss verfügbar sein.
v Die Serveroptionsdatei muss einen Eintrag für die Einheitenkonfigurationsdatei
enthalten.
v Die Einheitenkonfigurationsdatei muss Informationen zu der Einheitenklasse
enthalten, die in der Manifestdatei angegeben ist.
v Die Medien, die die extrahierte Datenbank enthalten, müssen für den Server der
Version 6.3 oder höher verfügbar sein. Die Einheit muss physisch an das System
angeschlossen sein. Die Berechtigungen müssen der Benutzer-ID, die Eigner der
Serverinstanz der Version 6.3 oder höher ist, Zugriff auf die Medien gewähren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie sicher, dass der Server der Version 6.3 oder höher auf die extrahierten Daten zugreifen kann.
v Befinden sich die extrahierten Daten auf Band, muss das Bandlaufwerk
physisch an das System angeschlossen sein.
v Wurden die extrahierten Daten unter Verwendung einer Einheitenklasse
FILE oder DISK gespeichert, führen Sie die folgenden Schritte aus:
a. Melden Sie sich am System mit der Rootbenutzer-ID an.
b. Stellen Sie sicher, dass die Benutzer-ID, die Eigner des Servers der Version 6.3 oder höher ist (die Instanzbenutzer-ID), Eigentumsrecht oder
Schreib-/Leseberechtigung für die extrahierten Dateien hat.
2. Stellen Sie sicher, dass die Instanzbenutzer-ID Eigentumsrecht oder Schreib-/
Leseberechtigung für die Manifestdatei hat, die vom Extraktionsprozess erstellt wurde.
3. Melden Sie sich mit der Instanzbenutzer-ID auf dem System an, auf dem der
Server der Version 6.3 oder höher installiert wurde.
4. Befindet sich der Server der Version 6.3 oder höher auf einem anderen System
als der ursprüngliche Server, kopieren Sie die Manifestdatei, die vom Extraktionsprozess erstellt wurde, auf das System der Version 6.3 oder höher.
5. Führen Sie auf dem Server der Version 6.3 oder höher die folgenden Schritte
aus:
a. Stellen Sie sicher Sie, dass die Serveroptionsdatei des Servers der Version 5
die Option DEVCONFIG enthält und dass die Option den vollständigen Pfad
der Einheitenkonfigurationsdatei angibt.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
369
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
b. Stellen Sie sicher, dass die Einheitenkonfigurationsdatei des Servers der
Version 5 an der durch die Option DEVCONFIG angegebenen Position verfügbar ist.
c. Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungen in der Einheitenkonfigurationsdatei der Instanzbenutzer-ID Lesezugriff ermöglichen.
6. Stellen Sie sicher, dass der Inhalt der Einheitenkonfigurationsdatei korrekt ist.
Die Einheitenklasse, die für den Extraktionsschritt verwendet wurde, wird in
der Manifestdatei aufgezeichnet; diese Einheitenklasse muss auf dem System
der Version 6.3 oder höher vorhanden und gültig sein.
a. Überprüfen Sie die Einträge für Einheitenklassen FILE. Beispielsweise
könnten die Pfade auf dem System anders lauten.
b. Überprüfen Sie die Einträge auf Bänder und andere Einheiten. Beispielsweise könnten sich die Einheitenname geändert haben.
7. Überprüfen Sie den Inhalt der Manifestdatei und editieren Sie die Datei, falls
erforderlich:
a. Stellen Sie sicher, dass die Einheitennamen in der Manifestdatei für das
System der Version 6.3 oder höher gültig sind. Einheitennamen für dieselbe Einheit können auf Systemen der Version 5 und der Version 6 unterschiedlich sein.
b. Stellen Sie sicher, dass die Manifestdatei eine Liste der Datenträger enthält,
die beim Laden der extrahierten Daten in die neue Datenbank verwendet
werden sollen. Enthält die Manifestdatei beispielsweise eine Liste der Datenträger, die zu einer Einheitenklasse FILE gehören, stellen Sie sicher, dass
der vollständig qualifizierte Pfad zu den Datenträgern für das System korrekt ist.
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8. Geben Sie den Befehl DSMSERV INSERTDB ein, um eine extrahierte Serverdatenbank in die vorbereitete, leere Datenbank der Version 6.3 oder höher zu laden.
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei.
Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
manifest=./manifest.txt >insert.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb \
manifest=.\manifest.txt 1>>insert.out 2>&1
9. Überwachen Sie den Prozess auf Fehlernachrichten, Warnungen und alle Einträge, die möglicherweise adressiert werden müssen. Das System zeigt eine
Interimstatistik des Prozesses zum Laden der Datenbank an. Es kann jedoch
Zeiten geben, zu denen keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit werden DB2-Operationen im Hintergrund ausgeführt. Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank abhängig. Weitere
Informationen finden Sie unter „Beispiel: Upgradezeit auf der Basis der Datenbankgröße schätzen” auf Seite 54.
Optional: Stellen Sie sicher, dass die Datenbank geladen wird, indem Sie die
Prozessor- und Ein-/Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl ein, um den Prozess zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Windows Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder
ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer
370
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen
die Windows Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem
vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
Eine Nachricht in der Ausgabe des Befehls DSMSERV INSERTDB gibt den Status
der Operation an:
Nachricht über erfolgreiche Ausführung: ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
Nachricht über das Fehlschlagen der Operation: ANR1396E INSERTDB:
Prozess 1, Datenbankeinfügung, wurde mit Fehlern beendet.
10. Hatten Sie die Medienmethode zur Durchführung des Upgrades für das System und eine Bandeinheit verwendet, entfernen oder entnehmen Sie das Band,
das die extrahierten Daten enthält, nachdem die Daten in die Datenbank geladen wurden, aus dem Speicherarchiv. Verhindern Sie, dass das Band wiederverwendet wird, bis Sie sicher sind, dass die Operation zum Laden von Daten
in die Datenbank nicht erneut ausgeführt werden muss.
Setzen Sie den Upgradeprozess fort, indem Sie die Schritte in „Windows-Dienst für
die Serverinstanz erstellen” auf Seite 373 ausführen.
Zugehörige Konzepte:
„Die Manifestdatei für die Datenextraktion auf Medien” auf Seite 609
Zugehörige Verweise:
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Serverdatenbank über ein Netz versetzen
Versetzen Sie die Datenbank, indem Sie den Einfügeprozess für den Server der Version 6.3 oder höher zum Akzeptieren der Serverdatenbank starten. Starten Sie dann
den Extraktionsprozess für den Server der Version 5 zum Extrahieren und Senden
der Datenbank.
Bevor Sie diese Prozedur starten, müssen Sie sicherstellen, dass sowohl der Server
der Version 5 als auch der neue Server nicht aktiv sind.
1. Stellen Sie sicher, dass eine funktionsfähige Netzverbindung zwischen den beiden Systemen besteht.
2. Führen Sie auf dem Server der Version 6.3 oder höher die folgenden Schritte
aus:
a. Stellen Sie sicher Sie, dass die Serveroptionsdatei des Servers der Version 5
die Option DEVCONFIG enthält und dass die Option den vollständigen Pfad
der Einheitenkonfigurationsdatei angibt.
b. Stellen Sie sicher, dass die Einheitenkonfigurationsdatei des Servers der Version 5 an der durch die Option DEVCONFIG angegebenen Position verfügbar
ist.
c. Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungen in der Einheitenkonfigurationsdatei der Instanzbenutzer-ID Lesezugriff ermöglichen.
3. Starten Sie den Einfügeprozess auf dem Server der Version 6.3 oder höher zum
Akzeptieren der Datenbank. Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses in eine
Datei, um den Prozess zu überwachen. Geben Sie beispielsweise den folgenden
Befehl ein, um den Server zu starten und dem anderen Server 60 Minuten Zeit
(die Standardzeit) für den Zugriff auf den Server der Version 6.3 oder höher
und zur Übertragung der Prozessausgabe in die Datei insert.out zu geben:
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
371
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
nohup /opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv insertdb \
sesswait=60 >insert.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmserv" insertdb
sesswait=60 1>>insert.out 2>&1
Der Server startet und wartet bis zu 60 Minuten auf den Zugriff durch den ursprünglichen Server. Es kann einige Zeit vergehen, während der keine Nachrichten ausgegeben werden. Während dieser Zeit werden DB2-Operationen im
Hintergrund ausgeführt. Optional: Um sicherzustellen, dass Operationen wie
erwartet fortgesetzt werden, überwachen Sie die CPU- und Ein-/
Ausgabeauslastung für den Serverprozess und den entsprechenden DB2-Prozess.
4. Überwachen Sie die Ausgabe des Prozesses DSMSERV INSERTDB. Stellen Sie sicher, dass die folgende Nachricht vom Prozess DSMSERV INSERTDB ausgegeben
wurde, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren:
ANR1336I INSERTDB: Bereit für Verbindungen vom Quellenserver
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Ausgabe des Prozesses in der Datei
insert.out zu überwachen:
tail -f insert.out
Tipp: Verwenden Sie auf Windows-Systemen den Befehl tail oder ein funktional entsprechendes Dienstprogramm, mit dem Sie den Inhalt einer Datei überwachen können, während er sich ändert. Beispielsweise umfassen die Windows
Server 2003 Resource Kit Tools den Befehl tail, der wie in dem vorhergehenden Beispiel gezeigt verwendet werden kann.
5. Starten Sie die Extraktion vom ursprünglichen Server. Geben Sie die TCP/IPAdresse und den TCP/IP-Port für den Server der Version 6.3 oder höher an.
Übertragen Sie die Ausgabe des Prozesses zur Überwachung in eine Datei. Geben Sie beispielsweise in einer einzigen Zeile den folgenden Befehl ein:
AIX
nohup /usr/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
HPUX
Linux
Solaris
nohup /opt/tivoli/tsm/upgrade/bin/dsmupgrd extractdb \
hladdress=127.0.0.1 lladdress=1500 >extract.out 2>&1 &
Windows
"c:\Programme\Tivoli\TSM\upgrade\dsmupgrd" extractdb hladdress=127.0.0.1
lladdress=1500 1>>extract.out 2>&1
6. Überwachen Sie die Prozesse auf Fehler und Warnungen sowie auf Elemente,
für die möglicherweise eine Aktion erforderlich ist. Geben Sie im Instanzverzeichnis des Servers, für den das Upgrade durchgeführt wird, den folgenden
Befehl zur Überwachung des Extraktionsprozesses ein:
tail -f extract.out
Die Ausführungsdauer des Prozesses ist von der Größe der Datenbank, der verwendeten Hardware und dem Netz abhängig.
372
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
7. Überprüfen Sie die Prozessausgabe für die Extraktions- und Einfügeprozesse,
um die Nachrichten zu finden, die die erfolgreiche Ausführung oder das Fehlschlagen der Operationen angeben.
Nachricht über erfolgreiche Ausführung
Nachricht über das Fehlschlagen
der Operation
Extraktion
ANR1382I EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, beendet.
ANR1396E EXTRACTDB: Prozess 1,
Datenbankextraktion, wurde mit
Fehlern beendet.
Einfügung
ANR1395I INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, beendet.
ANR1396E INSERTDB: Prozess 1,
Datenbankeinfügung, wurde mit
Fehlern beendet.
Prozess
Zugehörige Verweise:
„DSMUPGRD EXTRACTDB (Daten aus einer Serverdatenbank der Version 5
extrahieren)” auf Seite 606
„DSMSERV INSERTDB (Serverdatenbank in eine leere Datenbank versetzen)” auf
Seite 618
Windows-Dienst für die Serverinstanz erstellen
Windows
Ein Windows-Dienst wird automatisch für den Tivoli Storage Manager-Server der
Version 6.3 oder höher erstellt, wenn Sie den Upgradeassistenten (dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie den WindowsDienst für den Tivoli Storage Manager-Server manuell erstellen.
1. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis für das Serverprogramm. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\console. Hatten Sie
den Server in einem anderen Verzeichnis installiert, wechseln Sie in das Unterverzeichnis console des Serverinstallationsverzeichnisses.
2. Installieren Sie den Windows-Dienst unter Angabe des Namens und des Kennworts der Tivoli Storage Manager-Serverinstanz in dem Dienstnamen. Geben
Sie den folgenden Befehl ein:
install "TSM Name_der_Serverinstanz"
"C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
Instanzeigner Kennwort_des_Instanzeigners
Dabei gilt Folgendes:
"TSM Name_der_Serverinstanz" ist der Name des Dienstes, der installiert
wird.
Name_der_Serverinstanz ist der Instanzname, der bei der Eingabe des Befehls db2icrt angegeben wurde.
Instanzeigner ist das Konto des Instanzeigners; dieses Konto ist Eigner des
Dienstes.
Kennwort_des_Instanzeigners ist das Kennwort für das Konto des Instanzeigners.
Beispiel
Um den Windows-Dienst für die Serverinstanz server1 zu installieren,
geben Sie den folgenden Befehl in einer einzigen Zeile ein. In dem Beispiel wird rudy als Instanzeigner und s21ret als Kennwort für das
Konto des Instanzeigners verwendet.
install "TSM server1" "C:\Programme\Tivoli\TSM\server\dsmsvc.exe"
rudy s21ret
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
373
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
3. Optional: Ändern Sie den Dienst über die Windows-Verwaltungstools (Verwaltung > Dienste) manuell in einen Autostarttyp.
Zugehörige Tasks:
„Server auf Windows-Systemen starten” auf Seite 386
System für die Datenbanksicherung konfigurieren
Der Datenbankmanager und die Tivoli Storage Manager-API müssen so konfiguriert sein, dass der Datenbankmanager die Serverdatenbank sichern kann. Die Konfiguration wird automatisch für Sie ausgeführt, wenn Sie den Upgradeassistenten
(dsmupgdx) verwenden. Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden, müssen Sie die
Konfiguration manuell ausführen.
v „System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen konfigurieren”
v „System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen
konfigurieren” auf Seite 376
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
System für die Datenbanksicherung auf AIX-, HP-UX-, Linux- und
Oracle Solaris-Systemen konfigurieren
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Schritten wird in den Beispielen tsminst1 für die Benutzer-ID der
Serverinstanz und /tsminst1 für das Tivoli Storage Manager-Serverinstanzverzeichnis verwendet.
1. Definieren Sie die Umgebungsvariablenkonfiguration der Tivoli Storage Manager-API für die Datenbankinstanz:
a. Melden Sie sich mit der Benutzer-ID tsminst1 an.
b. Wenn der Benutzer tsminst1 angemeldet ist, stellen Sie sicher, dass die
DB2-Umgebung korrekt initialisiert wird. Die DB2-Umgebung wird durch
Ausführung des Scripts /home/tsminst1/sqllib/db2profile initialisiert, das
normalerweise automatisch über das Profil der Benutzer-ID ausgeführt
wird. Wenn /home/tsminst1/.profile das Script db2profile nicht ausführt,
fügen Sie /home/tsminst1/.profile die folgenden Zeilen hinzu:
if [ -f /home/tsminst1/sqllib/db2profile ]; then
. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
fi
c. Fügen Sie in der Datei userprofile im Verzeichnis /home/tsminst1/sqllib
die folgenden Zeilen hinzu oder aktualisieren Sie diese:
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AIX
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
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HPUX
Linux
Solaris
Korn- oder Bash-Shell:
export DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
export DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
export DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
374
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
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AIX
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
HPUX
Linux
Solaris
Bourne-Shell:
DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
export DSMI_CONFIG DSMI_DIR DSMI_LOG
AIX
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
HPUX
Linux
Solaris
C-Shell:
setenv DSMI_CONFIG=/home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.opt
setenv DSMI_DIR=/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64
setenv DSMI_LOG=/home/tsminst1/tsminst1
2. Melden Sie sich ab und als tsminst1 erneut an oder geben Sie diesen Befehl ein:
. ~/.profile
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Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie hinter dem ersten Punkt (.) ein Leerzeichen
eingeben.
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis /tsminst1
und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
SERVERNAME TSMDBMGR_TSMINST1
Hinweis: Der verwendete Name muss mit Ihrem Serverinstanznamen übereinstimmen.
4. Fügen Sie der Konfigurationsdatei dsm.sys der Tivoli Storage Manager-API die
folgenden Zeilen hinzu. Die Konfigurationsdatei dsm.sys befindet sich in folgendem Standardverzeichnis:
AIX
HPUX
/usr/tivoli/tsm/client/api/bin64
Linux
Solaris
/opt/tivoli/tsm/client/api/bin64/dsm.sys
Der Servername TSMDBMGR_TSMINST1 sollte nicht an erster Stelle in dsm.sys
stehen, weil er nicht der systemweite Standardwert sein sollte. In diesem Beispiel befinden sich die hinzugefügten Zeilen hinter der Zeilengruppe für server_a.
Servername server_a
COMMMethod TCPip
TCPPort 1500
TCPServeraddress node.domain.company.COM
servername TSMDBMGR_TSMINST1
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
passworddir /home/tsminst1/tsminst1
errorlogname /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
nodename $$_TSMDBMGR_$$
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
375
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
5. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Stoppen Sie DB2:
db2stop
b. Starten Sie DB2:
db2start
6. Definieren Sie das API-Kennwort:
a. Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server gestartet wurde.
Ausführliche Informationen befinden sich in „Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen starten” auf Seite 381.
b. Melden Sie sich mit der Rootbenutzer-ID an.
c. Rufen Sie das Datenbankmanagerprofil auf, indem Sie den folgenden Befehl
eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Punkt, ein Leerzeichen und den
Pfad zur Datei db2profile angeben. Wenn Sie kein Leerzeichen eingeben,
schlägt die Datenbanksicherung fehl.
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|
Solaris
Wechseln Sie vor der Ausgabe des folgenden Befehls zur
Wichtig:
Korn-Shell (/bin/ksh).
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. /home/tsminst1/sqllib/db2profile
d. Ändern Sie das API-Kennwort mit dem folgenden Befehl:
/home/tsminst1/sqllib/adsm/dsmapipw
e. Geben Sie TSMDBMGR nach Aufforderung durch den Befehl dsmapipw sowohl
als ursprüngliches als auch als neues Kennwort an.
f. Geben Sie den folgenden Betriebssystembefehl ein:
rm /home/tsminst1/tsminst1/tsmdbmgr.log
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
System für die Datenbanksicherung auf Microsoft Windows-Systemen konfigurieren
Windows
Wenn Sie nicht den Upgradeassistenten verwendet hatten, müssen Sie die Konfiguration für die Datenbanksicherung manuell ausführen.
In den folgenden Befehlen werden server1 für die Datenbankinstanz
und d:\tsmserver1 für das Tivoli Storage Manager-Serververzeichnis als Beispiele
verwendet. Ersetzen Sie diese Werte durch tatsächliche Werte in den Befehlen.
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.env im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
Windows
DSMI_CONFIG=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt
DSMI_LOG=d:\tsmserver1
2. Definieren Sie die Konfiguration der API-Umgebungsvariablen DSMI_ für die
Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an ei-
376
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
ner anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Geben Sie diesen Befehl ein:
db2set -i server1 DB2_VENDOR_INI=d:\tsmserver1\tsmdbmgr.env
3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen tsmdbmgr.opt im Verzeichnis
d:\tsmserver1 mit folgendem Inhalt:
*************************************************
nodename $$_TSMDBMGR_$$
commmethod tcpip
tcpserveraddr localhost
tcpport 1500
passwordaccess generate
errorlogname d:\tsmserver1\TSMDBMGR_TSMSERVER1.log
Tipp: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen eingegebene Wert für tcpport dem
auf dem Server verwendeten Wert entspricht. Dieser wird in der Datei
dsmserv.opt angegeben.
4. Stoppen und starten Sie die Datenbankinstanz:
a. Öffnen Sie ein DB2-Befehlsfenster. Wechseln Sie dazu zum Verzeichnis
C:\Programme\Tivoli\TSM\db2\bin oder, wenn Tivoli Storage Manager an einer anderen Position installiert wurde, zum Unterverzeichnis db2\bin in Ihrem Hauptinstallationsverzeichnis. Geben Sie dann diesen Befehl ein:
db2cmd
b. Definieren Sie die Datenbankinstanz:
set db2instance=server1
c. Stoppen Sie DB2:
db2stop
d. Starten Sie DB2:
db2start
5. Geben Sie den folgenden Befehl in eine Zeile ein:
"c:\Programme\tivoli\tsm\server\dsmsutil.exe"
UPDATEPW /NODE:$$_TSMDBMGR_$$ /PASSWORD:TSMDBMGR /VALIDATE:NO /OPTFILE:
"d:\tsmserver1\tsmdbmgr.opt"
Schließen Sie nach der Konfiguration des Systems für die Datenbanksicherung das
Upgrade ab, indem Sie die in Kapitel 10, „Erste Schritte nach der Durchführung
des Upgrades”, auf Seite 379 beschriebenen Schritte ausführen.
Kapitel 9. Allgemeine Prozeduren zur Durchführung eines Upgrades für einen Server auf Version 6.3 oder höher
377
378
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Kapitel 10. Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades
Überprüfen Sie, ob das Upgrade für den Server erfolgreich durchgeführt wurde
und der Server den normalen Betrieb aufnehmen kann. Die Prüfschritte umfassen
das Starten des Servers, das Registrieren von Lizenzen und das Sichern der Datenbank. Konfigurieren Sie außerdem verfügbare Serveroptionen.
Führen Sie die Tasks aus, die in den folgenden Abschnitten beschrieben sind:
1. „Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen”
2. „Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren” auf Seite 380
3. „Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren” auf
Seite 380
4. „Serverinstanz nach dem Upgrade starten” auf Seite 381
5. „Lizenzen registrieren” auf Seite 387
6. „Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern” auf
Seite 387
7.
8.
9.
10.
11.
„Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überprüfen” auf Seite 388
„Hostnamen für den Tivoli Storage Manager-Server ändern” auf Seite 389
„Automatisierung aktualisieren” auf Seite 391
„Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde, überwachen” auf Seite 391
„GSKit Version 7 nach der Durchführung eines Upgrades auf Tivoli Storage
Manager Version 6.3 oder höher entfernen” auf Seite 393
Nach der Durchführung eines Upgrades für den Server auf Version 6.3.3 oder höher können Sie Kennwörter mit dem LDAP-Verzeichnisserver oder mit dem IBM
Tivoli Storage Manager-Server authentifizieren. Kennwörter, die mit dem LDAPVerzeichnisserver authentifiziert werden, können höhere Systemsicherheit bereitstellen. Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt zur Verwaltung von
Kennwörtern und Anmeldeverfahren im Administratorhandbuch.
Zugriff auf Speicherpools auf Platte überprüfen
Stellen Sie für den gesamten Plattenspeicherplatz, der für Speicherpools (Einheitentyp FILE oder DISK) vom Server der Version 5 verwendet wurde, sicher, dass die
Benutzer-ID, die Eigner der Serverinstanz ist, für die das Upgrade durchgeführt
wird, Eigentumsrecht oder Schreib-/Leseberechtigung hat. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Instanzbenutzer-ID Zugriff auf alle verwendeten Einheiten, einschließlich logischer Roheinheiten, hat.
1. Informationen zu FILE-Einheitenklassen und DISK-Datenträgern anzeigen
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Führen Sie in jedem Pfad, der für die
Einheitenklasse FILE oder den DISK-Datenträger aufgelistet ist, den folgenden
Befehl aus:
ls -l
Windows
Führen Sie in jedem Verzeichnis, das für die Einheitenklasse FILE
oder den DISK-Datenträger aufgelistet ist, den folgenden Befehl aus:
dir /Q
379
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Stellen Sie sicher, dass der Eigner der Einheitenklasse FILE oder des DISK-Datenträgers der Serverinstanzeigner ist und die Berechtigungen dem Eigner
Schreib-/Lesezugriff auf die Dateien erteilen.
Solaris-Services für die Serverinstanz konfigurieren
Solaris
Wenn ein Tivoli Storage Manager-Server auf einem Solaris-System ausgeführt wird,
können Sie Service Management Facility (SMF) von Solaris verwenden, um den Tivoli Storage Manager-Server als Service zu konfigurieren und zu steuern.
Weitere Informationen enthält der technische Hinweis 7021102 (http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27021102).
Serveroptionen für die Verwaltung der Serverdatenbank konfigurieren
Um Probleme mit Datenbankwachstum und Serverleistung zu vermeiden, werden
die Datenbanktabellen vom Server automatisch überwacht und bei Bedarf reorganisiert. Bevor der Server für den Produktionseinsatz gestartet wird, müssen Sie Serveroptionen definieren, um die Ausführung der Reorganisation zu steuern. Wenn
Sie die Deduplizierung verwenden wollen, müssen Sie die Option für die Ausführung der Indexreorganisation aktivieren.
Tabellen- und Indexreorganisation erfordern sehr viele Prozessorressourcen,
Speicherbereich für die aktive Protokolldatei und Speicherbereich für das Archivprotokoll. Da die Datenbanksicherung Vorrang vor der Reorganisation hat, wählen
Sie die Zeit und Dauer für die Reorganisation so aus, dass sich die Prozesse nicht
überschneiden und die Reorganisation vollständig ausgeführt werden kann. Weitere Informationen zur Zeitplanung für die Reorganisation finden Sie im Administratorhandbuch.
Wenn Sie diese Serveroptionen aktualisieren, während der Server aktiv ist, müssen
Sie den Server stoppen und erneut starten, damit die aktualisierten Werte wirksam
werden.
1. Ändern Sie die Serveroptionen.
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Editieren Sie die Serveroptionsdatei
dsmserv.opt im Serverinstanzverzeichnis. Beachten Sie diese Richtlinien, wenn
Sie die Serveroptionsdatei editieren:
v Entfernen Sie den Stern am Anfang der Zeile, um eine Option zu aktivieren.
v Beginnen Sie mit der Eingabe einer Option in einer beliebigen Zeile.
v Geben Sie nur eine Option pro Zeile ein. Die vollständige Option mit ihren
Werten muss sich in einer Zeile befinden.
v Enthält die Datei mehrere Einträge für eine Option, verwendet der Server
den letzten Eintrag.
v Um die verfügbaren Serveroptionen anzuzeigen, verwenden Sie die Musterdatei dsmserv.opt.smp im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/server/bin.
Sie können Serveroptionen mit dem Optionsdateieditor ändern, der
in der IBM Tivoli Storage Manager-Konsole enthalten ist. Die Verwendung des
Optionsdateieditors ist die bevorzugte Methode zum Ändern von Serveroptionen, aber Sie können auch einen Texteditor verwenden.
Windows
380
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
2. Wenn Sie planen, die Datendeduplizierung zu verwenden, aktivieren Sie die
Serveroption ALLOWREORGINDEX. Fügen Sie die folgende Option und den folgenden Wert zur Serveroptionsdatei hinzu:
allowreorgindex yes
3. Definieren Sie zwei Serveroptionen, die festlegen, wann die Reorganisation beginnt und wie lange sie dauert. Wählen Sie die Uhrzeit und Dauer so, dass die
Reorganisation ausgeführt wird, wenn der Server am wenigsten ausgelastet ist.
Diese Serveroptionen steuern sowohl die Tabellen- als auch die Indexreorganisation.
a. Die Startzeit der Reorganisation legen Sie mit der Serveroption
REORGBEGINTIME fest. Geben Sie die Zeit im 24-Stunden-Format an. Geben
Sie beispielsweise die folgende Option und den folgenden Wert in der Serveroptionsdatei an, um die Startzeit für die Reorganisation auf 20:30 Uhr
festzulegen:
reorgbegintime 20:30
b. Legen Sie das Intervall fest, in dem der Server die Reorganisation starten
kann. Geben Sie beispielsweise die folgende Option und den folgenden
Wert in der Serveroptionsdatei an, um festzulegen, dass der Server die Reorganisation in einem Zeitraum von vier Stunden nach der durch die Serveroption REORGBEGINTIME festgelegten Uhrzeit starten kann:
reorgduration 4
4. Wenn der Server während der Aktualisierung der Serveroptionsdatei aktiv war,
müssen Sie den Server stoppen und erneut starten.
Serverinstanz nach dem Upgrade starten
Stellen Sie sicher, dass die Serverinstanz korrekt konfiguriert ist, indem Sie die Serverinstanz starten.
Hinweis: Das Starten des Servers ist eine Operation auf Betriebssystemebene, die
bestimmten Einschränkungen unterliegt. Verfügen Sie nicht über die Berechtigungen zum Verwenden des DSMSERV-Programms, können Sie es nicht starten. Verfügen Sie nicht über die Berechtigung zum Lesen von Dateien im Instanzverzeichnis
oder zum Schreiben von Dateien in das Instanzverzeichnis, können Sie diese Instanz des Servers nicht starten.
Server auf AIX-, HP-UX-, Linux- und Oracle Solaris-Systemen
starten
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Abhängig vom Betriebssystem, auf dem der Server ausgeführt wird, sind unterschiedliche Optionen zum Starten des Tivoli Storage Manager-Servers verfügbar.
Stellen Sie vor dem Starten des Servers sicher, dass die Zugriffsberechtigungen und
die ulimit-Werte korrekt definiert sind.
Standardmäßig wird der Server mit der Instanzbenutzer-ID gestartet. Durch die
Verwendung der Instanzbenutzer-ID wird der Konfigurationsprozess vereinfacht
und potenzielle Probleme werden vermieden. In einigen Fällen kann jedoch die
Verwendung einer anderen Benutzer-ID zum Starten des Servers erforderlich sein.
Beispielsweise kann die Rootbenutzer-ID verwendet werden, um sicherzustellen,
dass der Server auf bestimmte Einheiten zugreifen kann. Um einer anderen Benutzer-ID als der Instanzbenutzer-ID das Starten des Servers zu ermöglichen, muss die
Benutzer-ID ausreichende Berechtigung haben, um den Startbefehl für den Server
Kapitel 10. Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades
381
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
und den Datenbankmanager absetzen zu können, und die Benutzer-ID muss zur
Gruppe SYSADM_GROUP gehören. Die Benutzer-ID muss über die Berechtigung
zum Zugriff auf die Serverdatenbank und zur Verwendung aller Dateien, Verzeichnisse und Einheiten haben, die der Server erfordert. Bevor Sie den Server starten,
müssen Sie der Benutzer-ID explizit Serverdatenbankberechtigung erteilen und alle
anderen Berechtigungen für die Benutzer-ID überprüfen.
Linux
Solaris
Wenn der Tivoli Storage Manager-Server gestartet
Wichtig:
wird, wird der Prozess dsmserv als der Instanzeigner gestartet. Unter Linux- und
Solaris-Betriebssystemen ist der Root Eigner der Gerätedateinamen für Einheiten.
Normalerweise verfügt der Rootbenutzer über Schreib-/Leseberechtigung; für
Gruppen und den weltweiten Zugriff besteht Lesezugriff. Da der Tivoli Storage
Manager-Server als Benutzer ohne Rootberechtigung gestartet wird, hat er möglicherweise keinen Zugriff auf die Gerätedateien der Einheit im Schreib-/
Lesemodus. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Berechtigungseinstellungen für die Gerätedateien der Einheiten (z. B. /dev/rmtX), um dem Instanzbenutzer Schreib-/Lesezugriff zu erteilen. Zum Ändern der Berechtigungseinstellungen gibt es verschiedene Möglichkeiten:
v Ist das System Tivoli Storage Manager zugeordnet und hat nur der Tivoli Storage Manager-Administrator Zugriff, ordnen Sie der Gerätedatei der Einheit
weltweiten Schreibzugriff zu.
v Verfügt das System über mehrere Benutzer, können Sie den Zugriff einschränken, indem Sie den Tivoli Storage Manager-Instanzbenutzer als Eigner der Gerätedateien der Einheit definieren.
v Sind mehrere Benutzerinstanzen auf demselben System aktiv, ändern Sie den
Gruppennamen, z. B. TAPEUSERS, und fügen Sie jede Tivoli Storage ManagerInstanzbenutzer-ID dieser Gruppe hinzu. Definieren Sie dann die Gruppe TAPEUSERS als Eigner der Gerätedateien der Einheit und ordnen Sie der Gruppe
Schreibzugriff auf die Dateien zu:
chmod g+w /dev/rmtX
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Wenn Sie den Tivoli Storage ManagerServer starten, versucht der Server, bestimmte ulimit-Werte in 'unbegrenzt' (unlimited) zu ändern. Im Allgemeinen kann mit dieser Serveraktion eine optimale Leistung gewährleistet und die Fehlerbehebung erleichtert werden. Wenn Sie den
Server als Benutzer ohne Rootberechtigung starten, können Versuche, die ulimitWerte zu ändern, fehlschlagen. Um einen ordnungsgemäßen Serverbetrieb zu gewährleisten, wenn Sie den Server als Benutzer ohne Rootberechtigung ausführen,
definieren Sie die ulimit-Werte so hoch wie möglich, bevor Sie den Server starten.
Stellen Sie bei der Angabe der ulimit-Werte sicher, dass Sie die Grenzwerte für
DB2-Benutzer so hoch wie möglich definieren. DB2 ist auf persönlichen Datenspeicher für Sortierspeicherzuordnungen während der SQL-Verarbeitung angewiesen.
Unzureichender gemeinsam genutzter Heapspeicher kann während der Interaktion
mit DB2 zu Tivoli Storage Manager-Serverfehlern führen. Weitere Informationen
zum Definieren der geeigneten Werte enthält der technische Hinweis 1212174
(http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21212174).
Die folgende Tabelle enthält eine Anleitung zum Definieren von ulimit-Werten:
Tabelle 67. Ulimit-Werte
382
Ulimit-Typ
Standardwert
Maximale Größe erstellter Kerndateien
Unbegrenzt
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Tabelle 67. Ulimit-Werte (Forts.)
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Ulimit-Typ
Standardwert
Maximale Größe eines Datensegments für
einen Prozess
Unbegrenzt
Maximale Dateigröße
Unbegrenzt
Maximale Anzahl offener Dateien
v Geben Sie für Server, auf denen
Replikation und/oder
Datendeduplizierung aktiviert sind, einen
Mindestwert von 16384 an.
v Geben Sie für alle anderen Server einen
Mindestwert von 8192 an.
Maximale Prozessorzeit in Sekunden
|
|
Unbegrenzt
Anweisungen zum Definieren der ulimit-Werte enthält die Dokumentation für Ihr
Betriebssystem.
Der Standardbenutzergrenzwert für die maximale Anzahl Benutzerprozesse (nproc) hat sich bei einigen Varianten und Versionen des Betriebssystems Linux geändert. Der neue Standardwert lautet 1024. Dieser Wert kann auf dem Tivoli
Storage Manager-Server zu nicht erwartetem Verhalten führen. Im Betriebssystem
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6 wurde der Standardwert für nproc auf 1024 reduziert. Dieser Wert hat sich in anderen Versionen und Varianten von Linux, die
vom Tivoli Storage Manager-Server unterstützt werden, möglicherweise geändert.
Erhöhen Sie den Benutzergrenzwert für die maximale Anzahl Benutzerprozesse auf
den empfohlenen Mindestwert von 16384. Wenn der Wert nicht aktualisiert wird,
kann der Server nicht erwartetes Verhalten zeigen, einschließlich Blockierungen
oder Ausfällen. Um den aktuellen Benutzergrenzwert zu überprüfen, geben Sie als
Instanzbenutzer den folgenden Befehl ein:
Linux
ulimit -u
Beispiel:
[user@Machine ~]$ ulimit -u
16384
Um alle aktuellen Benutzergrenzwerte anzuzeigen, geben Sie den folgenden Befehl
ein:
ulimit -a
Beispiel:
[user@Machine ~]$ ulimit -a
core file size
(blocks, -c)
data seg size
(kbytes, -d)
scheduling priority
(-e)
file size
(blocks, -f)
pending signals
(-i)
max locked memory
(kbytes, -l)
max memory size
(kbytes, -m)
open files
(-n)
pipe size
(512 bytes, -p)
POSIX message queues
(bytes, -q)
real-time priority
(-r)
stack size
(kbytes, -s)
cpu time
(seconds, -t)
0
unlimited
0
unlimited
128098
64
unlimited
1024
8
819200
0
10240
unlimited
Kapitel 10. Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades
383
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
max user processes
virtual memory
file locks
(-u) 16384
(kbytes, -v) unlimited
(-x) unlimited
Um den Benutzergrenzwert für die maximale Anzahl Benutzerprozesse zu aktualisieren, fügen Sie der Datei /etc/security/limits.conf eine Zeile hinzu. Im Betriebssystem RHEL 6 ist der Benutzergrenzwert für nproc in der Datei
/etc/security/limits.d/90-nproc.conf definiert. Diese Datei überschreibt die Einstellungen in der Datei /etc/security/limits.conf. Um den Benutzergrenzwert im
Betriebssystem RHEL 6 zu aktualisieren, müssen Sie die Datei im Verzeichnis
/etc/security/limits.d bearbeiten oder die Datei entfernen und eine Zeile in der
Datei /etc/security/limits.conf hinzufügen.
Zugehörige Konzepte:
„Serverinstanzen starten (AIX, HP-UX, Linux, Solaris)” auf Seite 9
Server mit der Instanzbenutzer-ID starten
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Die Instanzbenutzer-ID verfügt über ein Benutzerprofil, das ihr die Ausführung
des Servers mit den erforderlichen Berechtigungen ermöglicht.
1. Melden Sie sich mit der Instanzbenutzer-ID an.
Tipp: Das Script db2profile definiert die Umgebungsvariablen für die Datenbank für die Serverinstanz. Wenn die Serverinstanz definiert ist, wird das Script
dem Konfigurationsprofil für die Instanzbenutzer-ID hinzugefügt, sofern dieses
Profil vorhanden ist.
Wenn Sie sich mit der Instanzbenutzer-ID anmelden und ein Konfigurationsprofil für diese Benutzer-ID (.profile, wenn die Korn-Shell verwendet wird)
vorhanden war, als die Serverinstanz definiert wurde, wird das Script
db2profile automatisch ausgeführt. Wenn das Profil nicht vorhanden ist oder
das Script nicht automatisch ausgeführt wird, führen Sie es manuell durch Eingabe des folgenden Befehls aus:
. ~/sqllib/db2profile
2. Wechseln Sie in das Instanzverzeichnis für die Serverinstanz, die gestartet werden soll.
3. Geben Sie den folgenden Befehl aus, um die Serverinstanz zu starten:
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv
Das Serverprogramm wird im Vordergrund ausgeführt, sodass Sie eine Administrator-ID definieren und die Verbindung zur Serverinstanz herstellen können.
Beispiel
In diesem Beispiel ist der Name für die Instanz des Tivoli Storage Manager-Servers
tsminst1 und das Instanzverzeichnis ist /tsminst1. Um tsminst1 zu starten, geben
Sie die folgenden Befehle ein:
cd /tsminst1
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv
Um den Server im Hintergrund zu starten, geben Sie die folgenden Befehle ein:
cd /tsminst1
/opt/tivoli/tsm/server/bin/dsmserv -q &
384
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Server mit der Rootbenutzer-ID starten
AIX
HPUX
Linux
Solaris
Standardmäßig wird der Server mit der Instanzbenutzer-ID gestartet. In einigen
Fällen kann jedoch die Verwendung einer anderen Benutzer-ID zum Starten des
Servers erforderlich sein. Möglicherweise möchten Sie die Rootbenutzer-ID verwenden, um sicherzustellen, dass der Server auf bestimmte Einheiten zugreifen
kann.
Weitere Informationen zum Starten des Servers mit der Rootbenutzer-ID enthält
das Administratorhandbuch.
Server automatisch starten
|
AIX
HPUX
Linux
Solaris
|
|
|
|
Sie können Server so konfigurieren, dass sie beim Systemstart automatisch gestartet werden. Wenn der Server unter einem AIX-, HP-UX- oder Solaris-Betriebssystem installiert ist, verwenden Sie das Script rc.dsmserv, das für diesen Zweck bereitgestellt wird.
|
Das Script rc.dsmserv befindet sich im Verzeichnis /opt/tivoli/tsm/server/bin.
|
|
Linux
Wenn der Server unter einem Linux-Betriebssystem installiert ist, müssen
Sie das Script dsmserv.rc verwenden, um den Server automatisch zu starten.
|
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Linux
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zum automatischen Starten von Servern unter Linux im Installationshandbuch.
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|
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|
|
AIX
HPUX
Solaris
Hatten Sie den Upgradeassistenten verwenTipp:
det, konnten Sie wählen, ob der Server, für den das Upgrade durchgeführt wurde,
beim erneuten Start des Systems automatisch gestartet werden sollte. Hatten Sie
diese Auswahl getroffen, wurde der Datei /etc/inittab ein Eintrag für den Server
hinzugefügt.
AIX
HPUX
Solaris
Um den Server automatisch beim Systemstart zu starten, führen Sie die folgenden
Schritte aus:
Fügen Sie für jeden Server, der automatisch gestartet werden soll, der Datei
/etc/inittab einen Eintrag hinzu, um das Script rc.dsmserv auszuführen:
v Definieren Sie die Ausführungsebene bei aktiviertem Netzbetrieb mit dem Wert,
der dem Mehrbenutzermodus entspricht. Normalerweise ist der zu verwendende Wert für die Ausführungsebene abhängig vom Betriebssystem und seiner
Konfiguration 2, 3 oder 5. Stellen Sie sicher, dass die Ausführungsebene in der
Datei /etc/inittab mit der Ausführungsebene des Betriebssystems übereinstimmt. Ausführliche Informationen zu Ausführungsebenen finden Sie in der
Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
v Geben Sie im Befehl rc.dsmserv den Namen des Instanzeigners mit der Option
-u und die Position des Serverinstanzverzeichnisses mit der Option -i an.
Die korrekte Syntax finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
AIX
HPUX
Solaris
Beispiel: Einzelne Serverinstanz automatisch starten
Kapitel 10. Erste Schritte nach der Durchführung des Upgrades
385
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
In diesem Beispiel ist der Instanzeigner tsminst1, das Serverinstanzverzeichnis /home/tsminst1/tsminst1, die Ausführungsebene 3 und die Prozess-ID tsm1. Fügen Sie der Datei /etc/inittab in einer einzigen Zeile den
folgenden Eintrag hinzu:
tsm1:3:once:/opt/tivoli/tsm/server/bin/rc.dsmserv -u tsminst1
-i /home/tsminst1/tsminst1 -q >/dev/console 2>&1
Beispiel: Mehrere Serverinstanzen automatisch starten
Sollen mehrere Serverinstanzen ausgeführt werden, fügen Sie einen Eintrag
für jede Serverinstanz hinzu. In diesem Beispiel werden die folgenden Instanzeigner-IDs verwendet:
v tsminst1
v tsminst2
In diesem Beispiel werden die folgenden Instanzverzeichnisse verwendet:
v /home/tsminst1/tsminst1
v /home/tsminst2/tsminst2
In diesem Beispiel werden die folgenden Prozess-IDs verwendet:
v tsm1
v tsm2
Die Ausführungsebene ist 3. Fügen Sie der Datei /etc/inittab die folgenden Einträge hinzu. Stellen Sie sicher, dass jeder Eintrag in einer einzigen
Zeile steht.
tsm1:3:once:/opt/tivoli/tsm/server/bin/rc.dsmserv -u tsminst1
-i /home/tsminst1/tsminst1 -q >/dev/console 2>&1
tsm2:3:once:/opt/tivoli/tsm/server/bin/rc.dsmserv -u tsminst2
-i /home/tsminst2/tsminst2 -q >/dev/console 2>&1
Zugehörige Verweise:
„Das Serverstartscript: rc.dsmserv” auf Seite 624
Server auf Windows-Systemen starten
Windows
Sie können das Dienstprogramm DSMSERV zum Starten des Servers verwenden.
Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem der Server installiert ist, und geben Sie
den folgenden Befehl ein:
dsmserv -k Serverinstanz
Dabei ist Serverinstanz der Name der Serverinstanz. Server1 ist der Standardwert
für die erste Instanz des Tivoli Storage Manager-Servers auf einem System.
Zugehörige Konzepte:
„Serverinstanzen starten (Windows)” auf Seite 10
Anhang E, „Dem Tivoli Storage Manager-Server zugeordnete Services”, auf Seite
639
386
IBM Tivoli Storage Manager: Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
Upgrade für den Server der Version 5 auf Version 6.3 oder höher durchführen
Lizenzen registrieren
Registrieren Sie unverzüglich alle lizenzierten Funktionen von Tivoli Storage Manager, die Sie gekauft haben, damit keine Daten verloren gehen, sobald Sie mit der
Verwendung des Servers beginnen. Um sicherzustellen, dass sowohl vorherige als
auch neue Lizenzen registriert werden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie im Serverinstanzverzeichnis Ihrer Installation sicher, dass die NODELOCK-Datei gelöscht oder umbenannt wurde. Die NODELOCK-Datei enthält die vorherigen Lizenzinformationen für Ihre Installation.
2. Registrieren Sie zuvor registrierte Lizenzen mithilfe des Befehls REGISTER
LICENSE erneut. Weitere Informationen zum Befehl REGISTER LICENSE enthält
der Abschnitt zu diesem Befehl im Referenzhandbuch für Administratoren.
3. Registrieren Sie neue Lizenzen mithilfe des Befehls REGISTER LICENSE.
Einschränkung: Sie können keine Lizenzen für IBM Tivoli Storage Manager for
Mail, IBM Tivoli Storage Manager for Databases, IBM Tivoli Storage Manager
for Enterprise Resource Planning und IBM Tivoli Storage Manager for Space
Management registrieren.
Datenbank nach der Durchführung des Upgrades für den Server sichern
Führen Sie nach der erfolgreichen Durchführung des Upgrades für den Server so
bald wie möglich eine Gesamtsicherung der Datenbank aus. Bevor Sie die Sicherung ausführen, müssen Sie zunächst die Einheitenklasse für Sicherungen der Datenbank auswählen.
1. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
a. Hatten Sie nicht den Upgradeassistenten (dsmupgdx) zur Durchführung des
Upgrades für den Server verwendet, stellen Sie sicher, dass Sie die Schritte
zur manuellen Konfiguration des Systems für Datenbanksicherungen ausgeführt haben.
b. Hatten Sie die Medienmethode für das Upgrade und eine Bandeinheit verwendet, entfernen oder entnehmen Sie das Band, das zum Speichern der extrahierten Daten verwendet wurde, aus dem Speicherarchiv. Verhindern Sie,
dass das Band wiederverwendet wird, bis Sie sicher sind, dass der Server,
für den das Upgrade durchgeführt wurde, korrekt ausgeführt wird und Sie
den Schritt zum Einfügen der Daten in die Datenbank nicht wiederholen
müssen.
2. Wählen Sie die Einheitenklasse aus, die für automatische Sicherungen der Datenbank verwendet werden soll. Geben Sie den folgenden Befehl über eine IBM
Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeile aus.
set dbrecovery Name_der_Einheitenklasse
Die Einheitenklasse, die Sie angeben, wird vom Datenbankmanager für alle automatischen Datenbanksicherungen verwendet.
3. Sichern Sie die Datenbank.
backup d
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