Vorwort 왘 Kleine Einstimmung auf das Baby Mein Wunsch für Sie! Noch bis vor wenigen Jahrzehnten machte das Erleben von Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft einen Großteil des Frauenlebens aus. Schwanger zu sein oder zu stillen war so normal, dass viele Frauen über Jahre fast keine Monatsblutung hatten. Das ist in unserer modernen Welt ganz anders geworden. Ich habe im letzten Teil meines Studiums zu Beginn der 1990er Jahre in Andalusien meine ersten Erfahrungen in der Geburtshilfe machen dürfen und den Zauber dieser archaischen Frauenwelt noch miterleben können. Damals war mir auf einmal klar: Ich möchte als Frauenärztin arbeiten. Und das empfinde ich noch heute jeden Tag aufs Neue als großes Geschenk. Die meisten Frauen erleben die Vielzahl der Möglichkeiten vorgeburtlicher Diagnostik und die technisierte Überwachung von Schwangerschaft und Geburt heutzutage oft schwankend zwischen Fluch und Segen. Viele Möglichkeiten zu haben heißt auch, viele Entscheidungen treffen zu müssen. Werdende Eltern werden von dem Moment an, in dem die vielleicht lang ersehnte Schwangerschaft festgestellt wird, mit einer Flut von Informationen überschüttet, aus denen sie sorgsam wählen müssen, was sich für sie richtig anfühlt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei all den vielen kleinen und großen Entscheidungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternsein stets mit Ihrem fühlenden Wissen in Verbindung bleiben und sich davon tragen lassen können. Und dass Sie die für Sie besten Begleiter finden, Frauenärztin und Hebamme, die Ihnen zur Seite stehen. Auch dieser Ratgeber möchte Ihnen dabei helfen. Wir haben die Themen zunächst grob chronologisch geordnet: Schwangerschaft – Geburt – Wochenbett – Das erste Jahr. Unser Fokus liegt dabei immer auf dem Wohlergehen der Mama. Was kann ich tun, damit ich diese Zeit für mich gut erlebe, mich wohlfühle, im Einklang mit mir und meinen Lieben durch diese wundervolle Zeit hindurchgehen kann? Denn nur, wenn es Ihnen gut geht, wird es auch Ihrem Baby gut gehen. In den einzelnen Kapiteln finden Sie sowohl allgemein Wissenswertes als auch viel Hilfreiches zu möglichen Problemen. Dabei sind wir von unseren Erfahrungen ausgegangen. Wir möchten auf die Fragen Antworten geben, die uns in den vielen Jahren unserer Arbeit immer wieder gestellt worden sind und die (werdende) Mütter bewegen. Wenn Sie Ihr »Problem« nicht gleich dort finden, wo Sie es vermuten, schauen Sie doch im Stichwortverzeichnis des Buches nach. 7 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Vorwort 왘 Die Homöopathie liegt mir persönlich besonders am Herzen. Seit meiner ersten Begegnung mit diesen »Zauberkügelchen« noch während meiner Klinikjahre und der Zusatzausbildung zur Homöopathin hat mich das Staunen über diese Methode nie mehr verlassen. Sicher wird es Ihnen wie mir gehen: Wer einmal die prompte und durchschlagende Heilung durch Globuli am eigenen Leib erlebt hat, verfällt dieser nebenwirkungsfreien Medizin mit Haut und Haaren. Homöopathie in der Schwangerschaft ist eine wundervolle Möglichkeit, nebenwirkungsfrei zu lindern und zu heilen und so Mutter und Kind zu unterstützen. Der Beschreibung hilfreicher homöopathischer Arzneien habe ich immer den deutschen Namen des Mittels hinzugefügt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Buch vieles für Sie Hilfreiche finden und dass Sie die »Heilige Zeit« Ihrer Schwangerschaft in all Ihrem Zauber erleben dürfen und können. Ihre Anja Maria Engelsing Und mein Wunsch für Sie! Schwangerschaft und Geburt sind Wandelzeiten im Leben einer Frau wie Pubertät und Wechseljahre. Unser Körper und unsere Wahrnehmung der Dinge ändern sich wie von selbst, nur wenig davon ist aktiv beeinflussbar. Spätestens wenn sich ein Mädchen zur jungen Frau entwickelt hat, wird aktiv das Erwachsensein geplant – Schulabschluss, Studium oder Ausbildung sind heute die Regel und die Berufsorientierung hat, im Gegensatz zu den Generationen vor uns, Vorrang vor der Familienplanung. Längst haben sie sich in die berufliche Männerwelt integriert und gestalten die Arbeitswelt mit. Auch wenn wir immer wieder hören, wie wertvoll weibliche Eigenschaften für die Wirtschaft und die Berufswelt an sich sind, muss sich eine Frau leider auch heute noch in der Regel zuerst mit männlichen Eigenschaften profilieren. Unsere Arbeitswelt ist geprägt von klar planbaren Strukturen, Termin- und Zeitdruck, hoher Flexibilität und Funktionieren nach Plan. Fast alles ist machund vorstellbar – Grenzen werden nur widerwillig akzeptiert. Mitten in dieser Lebenssituation nun werden Frauen schwanger! Der biologische Prozess der Fortpflanzung verläuft seit Anbeginn der Menschheit nach seinem ureigenen Plan und Rhythmus – ungeachtet, welche Werte gerade in der Gesellschaft herrschen. Die Veränderungen, die eine 9 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Inhalt 10 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Vorwort 왗 Schwangerschaft mit sich bringt, in unsere derzeitige gesellschaftliche Lebensform zu integrieren, sind zu einer großen Herausforderung für uns Frauen geworden. Ich wünsche deshalb allen Frauen Mut, Kraft und das Selbstverständnis, sich den Raum zu schaffen, den sie brauchen, damit Mutterschaft in unserer Gesellschaft als etwas Selbstverständliches gelebt werden kann, mit all den Veränderungen, die damit einhergehen. Ich wünsche mir, dass Frauen in ihre Weiblichkeit vertrauen dürfen und sich einlassen können auf das, was im Inneren in den Wandelphasen geschieht – und bei denen es keiner Kontrolle von außen bedarf. Ohne Zweifel ist es segensreich, was die moderne Medizin für uns alle leisten kann – aber Frausein an sich darf nicht zu einem »Risikofall« werden, der engmaschig kontrolliert werden muss. Aus tiefstem Herzen wünsche ich Ihnen, dass Sie Zutrauen in Ihre weibliche Intuition haben und die Wandelphasen kraftvoll und lebensbejahend durchleben können. Ich denke, Sie selbst wissen, wenn Sie nicht be- und gedrängt werden, am besten, was richtig für Sie ist, was Ihnen hilft, und auch was Ihnen nicht gut tut! Ich würde mich freuen, wenn wir Sie und Ihr Kind mit diesem Buch auf dem Weg durch die Schwangerschaft stärkend ein Stück begleiten dürfen. Wir haben der Einfachheit halber und für den besseren Lesefluss die jeweils weibliche Form von Berufsbildern gewählt. Selbstverständlich sind mit Ärztinnen auch Ärzte gemeint. Ihre Nicole Heid 11 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Schwangerschaft Sanfte Hilfen für Mutter und Kind Kaum eine Schwangerschaft verläuft ohne Beschwerden. Oft kann mit homöopathischen und naturheilkundlichen Mitteln nebenwirkungsfrei wohltuende Linderung erreicht werden. Eine Schwangerschaft bedeutet vielfältige Veränderungen für Ihren Körper. Er muss nun nicht nur einiges mehr an Gewicht tragen. Auch Ihre inneren Organe müssen mehr leisten. Sie versorgen nun Ihr ungeborenes Kind mit. Ihre Hormone bereiten den Körper auf die Geburt und die Stillzeit vor. Da ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Schwangeren mehr oder weniger stark unter verschiedensten Beschwerden leiden. Leichte Beschwerden stellen an sich keine Krankheit dar. Diese Unpäss- lichkeiten sind in der Regel harmlos, können aber das Wohlbefinden derart beeinträchtigen, dass Sie sich in Ihrem Alltag stark eingeschränkt oder belastet fühlen. Wir haben hier die häufigsten Beschwerden für Sie zusammengestellt. Beachten Sie aber, dass jeder Mensch anders ist. Wenn bei Ihnen die Beschwerden stark ausgeprägt sind, suchen Sie Ihre Ärztin auf. Mit sanften Hilfen können Sie sich diese Zeit so wundervoll und wohltuend erleichtern, dass Sie Ihre besonderen Umstände auch genießen können! Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen »Das kann doch wohl nicht wahr sein!«, werden Sie vielleicht denken. Doch, leider ist es wahr. Irgendwann geht es los. Nicht alle Frauen, aber doch fast ¾ aller Schwangeren in den hochindustrialisierten Ländern sind davon betroffen. Eine plötzlich einsetzende und wirklich fürchterliche, elende Übelkeit, teils mit morgendlichem oder aber, in besonders schlimmen Fällen, ständigem Erbrechen. Es kann eine wirkliche Qual sein und die ersten, eigentlich doch so glücklichen Monate überschatten. Warum manche Schwangere von dieser Übelkeit betroffen sind und andere nicht, ist bis heute nicht wirklich zufriedenstellend geklärt. Erstaunlich: Die Inuit und ganze Bevölkerungsgruppen in Afrika kennen das Schwangerschaftserbrechen nicht oder es ist nur gering ausgeprägt. 40 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Sanfte Hilfen für Mutter und Kind 41 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Schwangerschaft Einen kleinen Trost gibt es immerhin: Ziemlich sicher geht es Ihrem Baby gut und es gedeiht prächtig, daran erinnert Sie die Übelkeit ständig. Und fast immer ist dieser Spuk spätestens nach 3 Monaten, also ab der 13. Schwangerschaftswoche, vorbei. Eine von 10 Frauen ist leider über diese Zeit hinaus davon betroffen. Suchen Sie Hilfe bei naturheilkundlich arbeitenden Ärztinnen und Hebammen. Zumindest eine deutliche Linderung ist so gut wie immer möglich. Wissenswertes aus dem Erfahrungsschatz der Hebammen Die vielen Gespräche mit Schwangeren über all die Jahre unseres Arbeitens haben uns wissen lassen, dass die Übelkeit an ruhigen Wochenenden und zu Urlaubszeiten auffallend oft besser wird. Morgendliches Ausschlafen, Essen nach Bedürfnis, möglichst gelassen und mit ruhigen Tätigkeiten den Tagesablauf zu gestalten, ein Mittagsschläfchen zur Unterstützung der Verdauung – insgesamt Stress und Zeitdruck reduzieren –, all das tut einfach gut. Unser (antrainierter) Tagesablauf hat oft wenig mit unserem Biorhythmus zu tun – aber gerade der ist der Taktgeber für die Anpassung des Körpers an die Schwangerschaft. Und obwohl Schwangersein an sich ein sehr gesunder Zustand ist, finden im Körper enorme Veränderungen satt, die ihm viel abverlangen. Eule oder Lerche? Schwangerschaftshormone lassen nicht nur das Baby und den Bauch wachsen, vielmehr sind auch die inneren Organe und das Herz-Kreislauf-System mehr gefordert. Finden Sie heraus, ob Sie eher zu den Eulen oder zu den Lerchen gehören oder zumindest, zu welchem Typ Sie tendieren. Erstere sind abends leistungsfähiger und kommen morgens schwer aus dem Bett und Letztere stehen gern früh auf. Dafür fällt ihre Leistungskurve ab dem Spätnachmittag rasch ab. Schwanger fällt es viel schwerer als sonst, die innere Uhr zu überlisten. Finden Sie selbst heraus, unter welchen Umständen es Ihnen am besten geht, und passen Sie Ihren Alltag, so gut es geht, daran an. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, zum Beispiel den Arbeitsbeginn ½–1 Stunde später zu legen und sich zwischendurch mehrmals ein Viertelstündchen auszuruhen. Ist dies nicht möglich oder zeigt der Arbeitgeber wenig Verständnis, hilft oft nur die Krankschreibung. Im häuslichen Bereich ist Ihr Partner gefordert, Sie im Haushalt zu entlasten. Und wenn Sie bereits Kinder haben, nehmen Sie Hilfe in Anspruch, wo es nur geht. Vielleicht besorgen Sie sich einen Antrag auf eine Haushaltshilfe bei Ihrer Krankenkasse. Sollten nämlich die Übelkeit und das Erbrechen 42 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Sanfte Hilfen für Mutter und Kind unstillbar werden, was Gott sei Dank selten der Fall ist, wird ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Und auch dann fehlen Sie bei der Arbeit und die häusliche Situation muss ohne Sie geregelt werden. Vielleicht können Großeltern helfen, wechselnde Fahrdienste in den Kindergarten eingerichtet werden oder eine Freundin nimmt Ihr Kind zum Spielplatz mit und Sie legen sich zu Hause hin. Sich auf die Veränderungen und anderen Bedürfnisse einzulassen und Hilfe anzunehmen heißt auch, den biologischen Ablauf der Schwangerschaft anzunehmen. Und je eher Ihnen das gelingt, umso leichter kann Ihr Körper es bewältigen, in »anderen Umständen« zu sein. Gute Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit Wichtig ist es, den Kreislauf anzuregen und den Blutzuckerspiegel anzuheben, bevor Sie aufstehen. Dafür können Sie sich schon am Abend ein kleines Glas Orangen- oder Apfelsaft ans Bett stellen. Trinken Sie ihn morgens langsam in kleinen Schlucken. Bleiben Sie anschließend noch kurz im Bett liegen. Auch ein Stück trockenes Brötchen im Bett zu essen, kann helfen. Räkeln und dehnen Sie sich wohlig wie eine Katze und atmen Sie mehrmals tief durch, bevor Sie aufstehen. Sie können außerdem folgende Maßnahmen zur Linderung der Schwangerschaftsübelkeit ergreifen: Lassen Sie im Bad kaltes Wasser über die Füße und Waden oder Hände und Unterarme laufen. Das überwindet ein Kreislauftief. Vermeiden Sie morgendliches Stehen im Bad oder in der Küche. Sitzend geht Zähneputzen besser. Sowohl ein niedriger Blutdruck als auch Unterzucker führen rasch zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Essen Sie deshalb mindestens 5-mal am Tag und packen Sie sich Nüsse, Studentenfutter, Müsliriegel und Saftschorle für unterwegs ein. Wird Ihnen häufig am späten Vormittag übel? Dann essen Sie mindestens ½ Stunde vorher eine Kleinigkeit. Wählen Sie milde, leicht verdauliche Speisen und meiden Sie scharf Gewürztes oder stark Angebratenes. Eine Ausnahme stellt frischer Ingwer dar. Fünf Scheibchen Ingwer in 1 Liter kochendes Wasser geben und lauwarm über den Tag verteilt trinken, das beruhigt den Magen. Viele Schwangere vertragen rohes Obst und Gemüse gar nicht gut. Wählen Sie lieber Kompott, Mus und gedünstetes Gemüse. Trinken Sie nach Lust und Laune, am besten den ganzen Tag über, auch wenn es nur schluckweise möglich sein sollte. Stark verdünnte Saft43 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Schwangerschaft schorle ist oft angenehmer als Wasser oder Tee. Um Ihren Kreislauf morgens in Schwung zu bringen, können Sie es mit einer Tasse (125 ml) leicht gesüßtem grünen oder weißen Tee (maximal 3 Minuten ziehen lassen) versuchen. Diese Teesorten enthalten zwar Tein, das ähnlich wie Koffein wirkt, allerdings hat der Tee hier eine therapeutische Wirkung. Er stabilisiert Ihren Kreislauf. An Pfefferminze oder Rosmarin zu riechen oder ein Tasse lauwarmer Teezubereitung daraus zu trinken, kann ebenso helfen. Plagt Sie die Übelkeit eher gegen Abend, versuchen Sie es mit einem Spaziergang an der frischen Luft am späten Nachmittag. Nausyn-Tabletten (Weleda) oder Gentiana Magen-Globuli in Kombination mit Robinia comp (Wala) unterstützen und stabilisieren Ihren Magen. Ein Akupressur-Armband gegen Reiseübelkeit, das Sie in der Apotheke erhalten, hilft Ihnen durch den Tag. Akupunkturbehandlungen und Fußreflexzonenmassage können therapeutisch sehr wertvolle Hilfe bieten. Wenn Sie finanzielle Sorgen haben oder Ihre derzeitige Lebenssituation schwierig ist, hilft Ihnen vielleicht ein Termin bei einer Schwangerenberatungsstelle. Auch Hebammen stehen Ihnen mit Tipps, einem offenen Ohr und psychosozialer Hilfe zur Seite. Holen Sie sich Unterstützung! Ein Gewichtsverlust in der Frühschwangerschaft ist genauso normal wie bereits 2–3 Kilogramm zuzunehmen. Lassen Sie sich auf die Bedürfnisse Ihres Körpers ein und versuchen Sie bestmöglich, nach Ihrem Biorhythmus zu leben. Homöopathie Versuchen Sie die Ihnen am passendsten erscheinende homöopathische Arznei in der Dosierung D6, 3-mal 4 Globuli täglich, oder aber in D12, 2-mal 4 Globuli täglich. Die Behandlung der Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftsübelkeit) mit homöopathischen Arzneien kann überaus erfolgreich sein, wenn das richtige Mittel gefunden wird. Dies ist nicht immer einfach, aber auf jeden Fall einen Versuch wert. Folgende homöopathische Arzneimittel kommen infrage. Arsenicum album (Arsen): Erbrechen mit «tödlicher Übelkeit«, als brennend empfundene Magenschmerzen, die sich durch warme Getränke und Milch bessern. Die Zunge ist weiß belegt. Die Frau ist fröstelig, wünscht sich Wärme und ist sehr ruhelos. 44 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Geburt Vom Wissen um die richtige Zeit Ungeborene wissen in der Regel, wann es Zeit ist, geboren zu werden. Innerhalb der ersten Woche über dem errechneten Geburtstermin ist davon auszugehen, dass es Ihrem Kind genauso gut geht wie noch vor dem Termin. Anschließend steigt das Risiko, dass die Leistung der Plazenta nachlässt und damit die Versorgung des Babys schlechter werden könnte. Ihr Kind wird ab dem berechneten Geburtstermin mit vermehrten Herztonkontrollen und Ultraschalluntersuchungen überwacht. Sollte eine baldige Geburt anzuraten sein, gibt es medikamentöse Möglichkeiten zur Geburtseinleitung mit Hormonen, die natürlich neben der Wehenwirkung auch Nebenwirkungen haben. So steigt zum Beispiel der Einsatz von Schmerzmitteln bei Einleitungen deutlich an. Die Wehen natürlich fördern Wenn die Geburt nicht von alleine losgeht, kann dies vielfältige Gründe haben. Ein ruhiges Gespräch mit der Hebamme oder Ärztin Ihres Vertrauens hilft Ihnen vielleicht, mögliche Ursachen zu finden. Was braucht es Ihrerseits noch, um sich auf die Geburt einzulassen? Ist alles vorbereitet, passt der geplante Geburtsort wirklich für Sie? Oder könnte es auch körperliche Ursachen geben, die einen natürlichen Beginn nicht zulassen? Sollten Sie übereinkommen, dass Sie nun versuchen möchten, die Geburt »in die Gänge« zu bekommen, gibt es auch gute Möglichkeiten der natürlichen Unterstützung. Stimulation der Brustwarzen In alten Zeiten, und auch heute noch in vielen Kulturen, stillten schwangere Frauen an ihrem Entbindungstermin noch ein größeres Geschwisterkind wenigstens 1–2-mal am Tag. Stillen regt die Produktion wehenfördernder Hormone an. Sie können durch sanftes Zwirbeln der Brustwarze auch selbst die Hormonausschüttung fördern. Und Sie können das auch in das Liebesleben mit Ihrem Partner einbeziehen. Auch während eines warmen Bades (nicht wärmer als 38 °C) kann die Stimulation die Wehentätigkeit sehr gut anregen. Zwirbeln Sie immer nur für wenige Minuten und beachten Sie Ihr Körpergefühl. Ganz klar: Aufhören, wenn es unangenehm wird. Den Körper entlasten Entlasten Sie Ihren Körper durch 1 oder 2 Tage leicht verdauliche Schonkost. Essen Sie gerade so viel, dass Sie nicht hungern, aber auch nicht mehr. Trinken Sie reichlich. 98 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Ein urweibliches Erlebnis 99 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Geburt Versuchen Sie folgenden wehenanregenden Heiltee: ½ Liter Wasser mit einer Zimtstange, einer Prise Pfeffer und 5 Scheibchen frischem Ingwer kalt aufsetzen und zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und mit 2 Esslöffel Frauenmantel und 1 Esslöffel Verbenentee 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und am späten Nachmittag über 1 Stunde verteilt langsam trinken. Es gibt auch fertige Teemischungen (Belladonna, Stadelmann, Kemptner Apotheke). Und falls Ihr Darm eher träge ist, kann ein Einlauf oder 2 Klistiere den Körper entlasten. In den Tagen vor der Geburt verspüren viele Frauen von sich aus weniger Hunger und haben häufiger Stuhlgang. Es scheint, als ob der Körper sich entlasten möchte, um sich so auf die Geburtsarbeit vorzubereiten. angewendet werden sollen, muss Ihre Hebamme oder Ärztin entscheiden. Auf keinen Fall darf überdosiert werden! Das würde Ihnen und dem Baby schaden! Rizinuscocktail Der berühmte Rizinuscocktail, Rizinusöl in Mandelmus oder Aprikosensaft gerührt, ist nichts, um »mal auszuprobieren, ob es losgeht«. Dieser alte Hebammenschatz wirkt nicht nur über die dadurch oftmals erhöhte Darmbewegung, sondern greift deutlich in den Hormonstoffwechsel ein. Er wirkt sehr gut zum Beispiel bei Fruchtwasserabgang noch ohne Wehen oder nach der Anwendung von Nelkenblättertampons. Fragen Sie Ihre Geburtsbegleiterinnen, ob diese Methode für Sie in Frage kommt. Nelkenblättertampons Homöopathie Nelkenblätter verkürzen den Gebärmutterhals und bereiten den Muttermund auf die Geburtswehen vor. Hierzu wird 2-mal am Tag für jeweils 2 Stunden ein normalgroßer Tampon, dessen Spitze mit wenig verdünntem Nelkenblätteröl beträufelt wurde, eingeführt. Diese Tampons wirken nachweislich hervorragend. Sie haben Wehen, aber die Geburt schreitet einfach nicht voran? Gerade in der ersten Phase der Geburt können Sie mit den Zauberglobuli Wunder wirken. Lassen Sie, in Absprache mit Ihrer Ärztin oder Hebamme, von folgenden Arzneien in C30 jeweils 4 Globuli unter der Zunge zergehen. Das richtige Mittel sollte spätestens innerhalb 1 Stunde die gewünschte Wirkung zeigen. Achtung: Ob diese Methode für Sie jetzt passend ist und in welchem Mischungsverhältnis diese Tampons Caulophyllum (Frauenwurzel): Denken Sie an diese Globuli-Klassiker, wenn Sie 100 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Ein urweibliches Erlebnis häufige, »wilde« Wehen haben, die sehr anstrengend sind, aber die Geburt nicht weiterbringen. Trotz gefühlter heftiger Wehen tut sich am Muttermund einfach gar nichts und die Geburt geht nicht voran. Da kann Caulophyllum Wunder wirken! Chamomilla (Kamille): Totale Reizbarkeit, Zorn und Schmerzüberempfindlichkeit kennzeichnen den Zustand der Kamille. Die Wehenschmerzen erscheinen absolut unerträglich. Der Gebärmuttermund öffnet sich, wenn überhaupt, nur langsam, und die Wehen sind unproduktiv. Cimicifuga racemosa (Traubensilberkerze): Ängstlich, aufgeregt, nervös, reizbar und empfindlich? Selbst die Untersuchung des Muttermundes ist so schmerzhaft, dass Sie nur noch schreien mögen? Das ruft nach den Traubensilberkerzen-Globuli. Typisch sind Wehen, die ständig den Ort wechseln und in Hüften, Oberschenkel und Rücken ausstrahlen. Das heißt medizinisch »verzögerter Geburtsverlauf«. Gelsemium (Gelber Jasmin): Der Gelbe Jasmin hilft, wenn Lampenfieber das eigentliche Problem ist. Erschöpfung und Zittern, Angst, Anspannung und dabei – wen wundert’s? – unproduktive Wehen. Manchen Frauen kommt es so vor, als würde ihr Baby mit den Wehen nach oben steigen anstatt sich in Richtung Geburtskanal auf den Weg zu machen. Pulsatilla (Küchenschelle): Unregelmäßige Wehen, verzögerter Geburtsverlauf, zunehmende weinerliche Erschöpfung der werdenden Mama? Vergebliche Wehen, die Sie vor allem im Rücken spüren? Versuchen Sie unbedingt die Globuli aus der Küchenschelle. Sepia (Tinte des Tintenfischs): Die Sepia-Frau empfindet quälend schmerzhafte, wirklich unerträgliche Wehenschmerzen. Der Muttermund eröffnet sich aber nicht weiter als nur einige Zentimeter. Er erscheint regelrecht verkrampft. In diesem Fall unbedingt an die Tintenfisch-Globuli denken! Muss Wehenschmerz sein? Überall auf der Welt und in allen Kulturen verspüren Frauen Schmerzen bei der Geburt ihrer Kinder. Unser aufrechter Gang und die damit einhergehende kräftigere Beckenbodenmuskulatur sowie der relativ große Kopf unserer Neugeborenen machen die Geburt sicher zu einer größeren Herausforderung für uns Menschen als für andere Säugetiere. Die Wehen ziehen kräftig 101 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Wochenbett Pflege nach der Geburt Auch wenn alles glatt verlaufen ist, ganz spurlos geht eine Geburt nicht vorüber. Nach der Entbindung muss sich Ihr Körper umstellen. Die Gebärmutter zieht sich nach der Geburt durch Muskelkraft klein und fest zusammen und reicht noch circa bis auf Nabelhöhe. Mithilfe der Nachwehen wird durch Muskelkontraktionen die weitere Verkleinerung der Gebärmutter unterstützt, bis sie innerhalb von 14 Tagen wieder hinter dem Schambein verschwindet. Beglei- tet ist dieser Vorgang vom Wochenfluss. Vielleicht war bei Ihnen auch ein Dammschnitt oder ein Kaiserschnitt nötig. Dann benötigen die Verletzungen eine gute Pflege, damit Sie schnell wieder auf den Beinen sind. Denn gerade jetzt können Sie sich nichts weniger leisten, als krank zu sein. Wochenfluss Nach der Geburt der Plazenta beginnt der Wochenfluss. Anfangs ist dies eine hellrötliche Blutung, die Menstruationsstärke oder auch mehr erreichen kann. In den nächsten 1–2 Wochen ändert sich die Farbe in Braun, geht dann in Rosa über, wird weißlich-gelb und versiegt frühestens nach 4 bis spätestens 8 Wochen ganz. Dem Blut können anfänglich, vor allem wenn Sie länger gelegen haben, kleine Blutklumpen (geronnenes Blut) beigemengt sein. Der Wochenfluss läuft anfangs kontinuierlich, allerdings eher stärker, wenn Sie sich bewegen und beim Stillen. Auch wenn Sie den Wochenfluss als unangenehm empfinden, er ist wichtig für die Rückbildung. Ist man bis vor Kurzem davon ausgegangen, dass die Bakterien im Wochenfluss für die Brust der Mutter und das Kind gefährlich sein können, so gilt dies als überholt. Hygiene wie bei der Menstruation ist richtig und ausreichend. Allerdings sollten Sie auf Tampons verzichten, da diese Stauungen und ein Ausbreiten krankheitsauslösender Bakterien begünstigen können. Auf ein Vollbad brauchen Sie nicht zu verzichten. Mit heißen Bädern (über 39 °C) ist es besser, bis nach dem Ende der Blutung zu warten, da die Blutung zu stark angeregt wird und die Hitze Schwindel auslösen kann. 128 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Pflege nach der Geburt Der Wochenfluss versiegt zu früh In den nächsten Wochen mag es Tage geben, an denen Sie denken, dass der Wochenfluss bereits ganz versiegt ist, und Tage, an denen er wieder stärker fließt. Wochenfluss ist so individuell verschieden, wie Frauen ihre Menstruation beschreiben. Wenn der Wochenfluss allerdings in den ersten 14 Tagen ganz aufhört, über 24 Stunden nur sehr spärlich fließt oder unangenehm zu riechen beginnt, sollten Sie mit ein paar Tricks den Fluss wieder anregen, damit die Gebärmutter nach der Geburt gut abheilen kann. Ihre Hebamme hilft Ihnen zu entscheiden, ob diese Maßnahmen ausreichen. Falls die Blutung zu stinken beginnt, Ihr Unterbauch schmerzt, Sie dabei Kopfschmerzen haben oder sich fiebrig fühlen, müssen Sie umgehend handeln und sofort eine Frauenärztin aufsuchen oder in eine Klinik fahren. Es könnte sich um eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut handeln. Diese kommt zwar nur sehr selten vor, allerdings ist eine medizinische Behandlung unumgänglich. Sonst kann sich möglicherweise eine schwere Blutvergiftung entwickeln. Ein kleiner Spaziergang bewirkt oft Wunder. Falls Sie sich allerdings übernommen und zu viel zugemutet haben, hilft konsequente Bettruhe für 1 Tag. Hilfreich ist zudem, sich mehrmals täglich für mindestens 15 Minuten auf den Bauch zu legen. Platzieren Sie knapp oberhalb des Schambeins ein kleines zusammengerolltes Handtuch als Gegendruck. Auch 2–3 Tassen Rückbildungstee am Tag können Wunder wirken. Angenehm ist es, den Unterbauch mit Wochenbettbauchmassageöl (Stadelmann oder Belladonna) kräftig einzumassieren und zu reiben. Kopfschmerzen in den ersten Tagen nach der Geburt können vielfältige Ursachen haben: die ungewohnte Matratze, trockene Raumluft, Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich oder zu wenig Schlaf, zu viel Besuch. Sie können jedoch auch als Nachwirkun- GUT ZU WISSEN Kopfschmerzen nach der Geburt gen einer Anästhesie bei der Geburt (PDA) auftreten oder einen Anstieg des Blutdrucks, einen beginnenden Milchstau oder einen schlechten Abfluss des Wochenflusses anzeigen. Es ist gut, wenn Sie Ihre Ärztin oder Hebamme bei der Visite davon unterrichten. 129 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Wochenbett Wenn der Wochenfluss trotz der beschriebenen Maßnahmen immer noch nicht fließen sollte, versuchen Sie ein Senfmehlfußbad. Besorgen Sie sich 100 Gramm gelbes Senfmehl in der Apotheke. Verrühren Sie circa 30 Gramm mit 10 Liter warmem Wasser (37 °C) und baden Sie 10 Minuten lang Ihre Füße. Das Wasser sollte wenigstens 1 Handbreit über Ihre Fußknöchel reichen. Ein leichtes Brennen der Haut ist erwünscht. Spülen Sie anschließend die Beine gut ab und ölen Sie sich mit pflanzlichem Hautöl leicht ein. Wenden Sie dieses Fußbad maximal 2-mal am Tag an. Gebärmutter oder der gesamten Beckenregion. Bellis perennis (Gänseblümchen): Die Gänseblümchen-Globuli helfen, wenn der Wochenfluss zu spärlich ist. Oft zeigt sich das durch ausgeprägte Wundschmerzen in der Gebärmutter mit einem Gefühl von Wundheit. Bellis perennis kann hier wahre Wunder wirken. Bryonia alba (weiße Zaunrübe): Spärlicher oder ausbleibender Wochenfluss nach Ärger und Zorn lässt an die weiße Zaunrübe denken. Die Frau ist ärgerlich und gereizt und möchte ihre Ruhe haben. Jede Bewegung ist anstrengend. Homöopathie Pulsatilla (Küchenschelle): Nur spärli- Probieren Sie unbedingt folgende homöopathischen Arzneien in der Dosierung D12, mehrmals täglich 4 Globuli. Die richtige Arznei hilft Ihnen prompt und der Wochenfluss kommt wieder ins Fließen. cher, weißlicher Wochenfluss nach zu viel Freude, Gefühlen, Aufgeregtsein? Das klingt nach den Globuli aus der Küchenschelle. Die Pulsatilla-Frau verlangt nach frischer Luft. Ihr ist schnell zu heiß, sie ist oft weinerlich und braucht viel Zuwendung. Arnica montana (Bergwohlverleih): Sie haben zu lange blutigen Wochenfluss? Gerade nach einer operativen Geburtsbeendigung wie nach Saugglocke oder nicht geplantem Kaiserschnitt an die Wunderglobuli aus der Gattung des Bergwohlverleihs denken. Typisch ist ein deutliches Wundheitsgefühl der Sulfur (Schwefel): Zu wenig Wochenfluss, der beinahe übelriechend ist und wund macht – das ruft nach den Schwefel-Globuli. Typisch ist ein Hitzegefühl im ganzen Körper, Hitzewallungen, ein Gefühl von Brennen und Jucken. Dann unbedingt versuchen! 130 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Pflege nach der Geburt Nachwehen Die Geburt ist vorüber und nun sollte auch der Wehenschmerz vorbei sein, denken viele Frauen. Doch da sind noch die Nachwehen. Die meisten Frauen spüren beim ersten Kind keine oder kaum Nachwehen. Bei weiteren Geburten können sie aber zunehmend schmerzhaft sein, da nach jeder Schwangerschaft mehr Muskelkraft benötigt wird, um die Gebärmutter wieder fest zusammenzuziehen. Auch wenn es unangenehm ist – Nachwehen sind hilfreich und erwünscht. Besonders deutlich sind sie in den ersten 2–3 Tagen beim Stillen zu spüren. Wenn Sie von kräftigen Nachwehen geplagt sind, sollten Sie auf Rückbildungstee und Wochenbettbauchmassageöl lieber verzichten. Beides fördert Nachwehen, und was die Natur bereits selbst gut regelt, da brauchen Sie nicht nachzuhelfen. Konventionelle Therapie Als Schmerzmittel der Wahl leisten Ibuprofen und Paracetamol gute Dienste. Ersteres geht nur in Spuren in die Muttermilch über, Letzteres darf auch Säuglingen verabreicht werden. Nehmen Sie Schmerzmittel trotzdem nur gerade so viel wie nötig und nicht zu großzügig ein. Aber quälen Sie sich auch nicht mit Nachwehen! Alternative Behandlung Häufiges Wasserlassen, besonders vor dem Stillen, ist hilfreich. Gut tut auch, auf dem Bauch zu liegen und eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernsäckchen am unteren Bereich des Rückens (nicht auf den Bauch!) zu platzieren, am besten zu Beginn des Stillens. Auch hilft es sehr, ruhig und gelöst zu atmen und sich zu räkeln, zu dehnen und zu entspannen. Homöopathie Gerade bei schmerzhaften Nachwehen ist die Homöopathie ein Muss. Versuchen Sie die Einnahme folgender Mittel in der Dosierung D12, mehrmals täglich 4 Globuli. Belladonna (Tollkirsche): Die Tollkirsche hilft, wenn die Nachwehen plötzlich kommen und krampfhaft sind und oft von starken, hellroten Blutungen begleitet werden. Cimicifuga racemosa (Traubensilberkerze): Krampfartige, sich über das Becken bis in die Oberschenkel hinein erstreckende Nachwehen lassen an die Traubensilberkerze denken. Die Frau ist oft sehr gereizt und Stimmungsschwankungen unterworfen. 131 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Das erste Jahr 186 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Einen Rhythmus finden Was Sie für Ihren Schlaf tun können Das Leben mit einem Baby verändert den Tagesablauf komplett. Im Berufsleben ist ein Arbeitstag, gleich wie lang er ist und wie viel man arbeitet, irgendwann vorbei. Mutter dagegen sind Sie rund um die Uhr. Alles kreist am Anfang um das kleine Wesen, und die ersten Wochen sind oftmals sehr anstrengend und ganz anders als erwartet, auch wenn sie viel Aufregendes und unglaublich Schönes für die jungen Eltern bereithalten. Kein Wunder also, wenn Schlafmangel Sie durch die erste Zeit begleitet. Versuchen Sie sich gedanklich auf die neue Situation einzustellen. Das nimmt den Schrecken, dass Sie nun keinen Feierabend im klassischen Sinn mehr haben. Gönnen Sie sich genügend kleine Pausen während des Tages und haushalten Sie mit Ihren Kräften, da Sie nicht wissen, ob Sie sich in der Nacht genügend ausruhen können. Ein Mittagsschläfchen ist Balsam für gestresste Nerven und wichtiger, als noch schnell etwas im Haushalt zu erledigen, während Ihr Baby schläft. Niemand wird vorbeikommen und Ihnen eine Auszeichnung oder eine Medaille für ausgezeichnete Haushaltsführung verleihen. Wenn Sie hingegen möglichst ausgeruht und gelassen den Alltag gestalten, profitieren davon Ihr Kind, Sie selbst und Ihre ganze Familie. Gehen Sie viel an die frische Luft. Nehmen Sie sich immer nur wenig vor, was Sie am Tag erledigen wollen. Sie wissen ja: Es dauert einfach seine Zeit, bis Sie und Ihr Kind ein eingespieltes Team sind. Und leider hilft es gar nichts, abends bereits zu grübeln, wie die Nacht wohl werden wird. Nehmen Sie sich fest vor, jede mögliche Minute nachts fest und tief zu schlafen und trotzdem Ihr kleines Kind zu hören, wenn es Sie braucht. Mit etwas Übung kann man sich selbst tatsächlich entsprechend programmieren. Alternative Behandlung Mutter Natur weiß so manche gute Hilfe, wenn das Schlafen zum Problem geworden ist. Baldrian verkürzt die Einschlafzeit und verbessert die Schlafqualität. Beinahe ein Muss für alle unfreiwillig Nachtwachenden. Hopfen ist ein mildes Beruhigungsmittel, das schlaffördernd und entkrampfend wirkt. Kamille ist ein wunderbares Beruhigungsmittel, nicht nur für Kinder. Sie wirkt krampflösend und mild beruhigend. Lavendel duftet nicht nur wunderbar, sondern wirkt entspannend, beruhigend und klärend auf schwarze Seelenwolken. Bei allen Einschlaf187 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Das erste Jahr störungen, Unruhezuständen und Nervosität sehr hilfreich! Passionsblume aus dem tropischen Regenwald wirkt schlaffördernd, mild beruhigend und entkrampfend und hilft auch bei Angst- und Panikzuständen. Als Tee gekocht können Sie auch mehrere Pflanzen miteinander kombiniert trinken. Wählen Sie eine oder mehrere dieser Heilpflanzen entsprechend Ihrer persönlichen Situation aus. Ihre Apotheke mit gutem naturheilkundlichen Schwerpunkt wird Sie gerne beraten. Für Ihren Schlaftee sollten Sie 1 Esslöffel Heilpflanzenmischung mit ½ Liter kochendem Wasser übergießen und diesen Sud 10 Minuten ziehen lassen. Nicht zuletzt ist das Teetrinken eine wunderschöne Kultur und kann wie ein Ritual wirken: »Jetzt bin ich mal dran. Jetzt gönne ich mir ein wenig Zeit und Gutes!« Wie schön! Eine wundervolle Alternative, gerade auch für Kräuterteemuffel, sind Urtinkturen, zum Beispiel von der Firma Alcea. Diese entsprechen destillierten Pflanzenextrakten und sind so hochwirksam, dass Sie jeweils nur wenige Tropfen brauchen. Die Hersteller haben sich intensiv nicht nur mit der pharmakologischen Wirkung der Pflanzen, sondern auch mit deren Seelenthema beschäftigt. So lehren sie, dass Laven- del als Lavandula-Urtinktur eine stark klärende Wirkung hat. Der Begriff Lavendel kommt schließlich aus dem Lateinischen von lavare (reinigen). Gerade wenn Schlafstörungen in Zeiten schwieriger Lebensumstände und großer Veränderungen auftreten, kann der Lavendel, so angewendet, immens hilfreich sein. Homöopathie Schlafprobleme sind wie alle gestörten Regelkreisläufe eine Domäne der Homöopathie. Die detaillierte Beschreibung der homöopathischen Arzneimittelbilder ermöglicht eine genau auf die persönliche Problematik zugeschnittene Arzneimittelwahl. So finden sich genaue Angaben der Aufwach- oder Nicht-Schlaf-Zeiten für jedes Mittel. Homöopathie ist eben die »Medizin der Person« und ermöglicht ein ganz individualisiertes Vorgehen. Auch begleitende gesundheitliche Probleme oder aber auslösende Lebensumstände finden hier Gehör. Gerade bei Schlafproblemen, die erst nach der Geburt Ihres Kindes entstanden sind, finden Sie unter den folgenden Mitteln sicher das für Sie richtige. Versuchen Sie es in der Dosis D12, am Morgen, am späten Nachmittag und vor dem Zubettgehen je 4 Globuli. Schlafen Sie daraufhin besser, aber noch nicht gut, können Sie auch vorsichtig 188 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Einen Rhythmus finden die Potenz C30 versuchen, einmalig 4 Kügelchen, die Sie erst dann wiederholen sollten, wenn die Mittelwirkung nachlässt. Arsenicum album (Arsen): Ängstlichkeit, aufgeregte Ruhelosigkeit und panische Verzweiflung stehen im Mittelpunkt der Wirkung der Arsenverbindung. Extremes Frieren, Kopfschmerzen, Durchfall und Magenschmerzen entstehen vor diesem Hintergrund. Und verständlicherweise Schlaflosigkeit mit typischem Erwachen zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens, Ruhelosigkeit und Albträumen. Cocculus: Mittel aus den getrockneten Früchten des Cocculus-Strauchs. Ganz wichtiges Mittel für Mama in der Babyzeit! Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, all das ausgelöst durch Schlafmangel, durch ständiges Sorgen für jemand anderen, nämlich Ihr Baby? Das genau ist die Symptomatik von Cocculus. Coffea (Kaffee): Überreizt oder überdreht ist wohl das beste Wort, um den Kaffee-Zustand zu beschreiben. Alle Sinne sind wie übererregt und dementsprechend wird Schlaf zur Mangelware. Coffea erwacht durch das geringste Geräusch, die Gedankenflut macht jedes Schlafen unmöglich. Kalium carbonicum (Kaliumkarbonat, Pottasche): Typisch für diese KaliumVerbindung ist Aufwachen zwischen 2 und 4 Uhr. Unruhiges Schlafen, Reden und erschrecktes Hochfahren im Schlaf sowie grundlose Schlaflosigkeit, weil Sie einfach die Tagesgeschäfte nicht loslassen können, sind typische Kalium-Symptome. Dann unbedingt versuchen! Nux vomica (Brechnuss): Die Brechnuss kommt typischerweise infrage bei nächtlichem Erwachen um 3 oder 4 Uhr morgens und Wachbleiben vor lauter Gedanken an die Arbeit. Nux vomica ist das Mittel für Manager, alle Stressgeplagten, für alle, die mit höchstem Anspruch und gereizt alles perfekt machen wollen. Und irgendwann nicht mehr schlafen können. Vielleicht trifft das auch auf Ihren Wunsch, eine wirklich perfekte Mutter zu sein, zu? Sulfur (Schwefel): Schwefel ist eine großartige homöopathische Arznei mit vielen Gesichtern. Hilft bei Schlaflosigkeit, nachdem man 3–4 Stunden gut geschlafen hat und dann den Rest der Nacht nur noch dahindöst und Albträume hat. Sulfur schläft bevorzugt auf der linken Seite und hat oft Verdauungsprobleme wie übelriechenden Durchfall und Blähungen. Schmerzen werden als brennend empfunden. 189 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis A Abstillen 160, 162 Ackerschachtelhalm 70, 82 Aconitum napellus 138, 155 Aesculus 50 Agnus castus 155, 158 Akupunktur 37, 56, 57, 63, 83, 102, 161 Alkohol 20, 177 Allergie 32, 145, 164 Aloe 46, 137 Alumina 137 Ängstlichkeit 81, 160, 189 Anis 125 Ansteckungsgefahr 16 Antibiotika 68, 69, 70, 72, 74, 162 – pflanzliche 76 Apis mellifica 83, 134 Arbeitsplatz 16, 123 Arnica montana 55, 66, 130, 134, 138 Arnikaessenz 132 Arsen 44, 84, 137, 189 Arsenicum album 44, 84, 137, 189 Atemübungen 31 Aurum metallicum 84 Austernkalk 52, 73, 155, 160 B Bakterien 20, 67, 68, 69, 72, 74, 75, 76, 79, 128 Baldrian 55, 187 Baldrianwurzel 80 Bärentraubenblätter 75 Bärlapp 52, 110, 156, 180 Bauchmuskeltraining 24, 179 Behinderung 18 Beinwell 133 Belladonna 61, 110, 131, 160, 162 Bellis perennis 50, 130, 134 Bergwohlverleih 55, 66, 130, 134, 138 Besenreiser 47 Betriebsärztin 16 Bilirubin 143 Biorhythmus 42, 44, 182 Birke 75 Birkenblätter 82 Bittersüß 76, 158 Blähungen 51, 52, 137, 141, 177, 189 Blasenentzündung 73, 75, 138 Blasenschwäche 24 Blasensprung 95, 96, 97 Blutdruck 16, 43, 82, 83, 129 Bluthochdruck 37, 84 Bonding 102 Brechnuss 45, 55, 77, 81, 137, 138, 189 Brechwurzel 45 Brennnessel 75, 82, 159, 180 Brustwarzen – wunde 147, 150, 151, 153, 156, 161 Bryonia alba 130, 137, 155, 158, 160, 162 Buchenholzteer 45, 73 Buschmeisterschlange (Gift der) 84 C Calcium carbonicum 52, 73, 155, 160 Calendulaessenz 132 Calendula officinalis 135 Cantharis 73, 76, 110, 138 Capsicum 52 Castor equi 153 Caulophyllum 80, 97, 100 Chamomilla 81, 101 Cimicifuga racemosa 55, 66, 101, 131 Cocculus 189 Coffea 55, 189 Cranberrys 75 Croton tiglium 153 202 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis 왘 D G Dammschnitt 128, 135 Dammschnittrate 35 Darmflora 69, 72, 76 Defekte – genetische 18 Depression 170, 171 Diabetes 23, 87, 147 Dulcamara 76, 158 Durchfall 79, 80, 95, 137, 189 Gänseblümchen 50, 130, 134 Gebärhaltung 35 Gebärzimmer 33 Geburtsbeginn 31, 95 Geburtsdauer 106 Geburtseinleitung 35, 96, 98 Geburtsgewicht 17, 20, 85, 142 Geburtshaus 33, 35, 106 Geburtstermin 33, 98, 108 Geburtsvorbereitungskurs 119 Gefahrenstoffe 16 Gelber Jasmin 101 Gelsemium 101 Geruchsempfindlichkeit 14, 45 Gesprächstherapie 121 Gewicht 16, 40, 61, 93, 145, 149, 150 Glückshormone 26, 102 Gold 84 Goldrute 75 Graphites 153 E Eichenrindenextrakt 132 Eifersucht 192 Eisen – metallisches 50 Eisenmangel 58 Entbindung – ambulante 94 Entbindungsabteilung 31, 35 Entbindungstermin 14, 31, 98 Entspannung 30, 37, 39, 63, 64, 80, 197 Entspannungsbad 55, 102 Erbrechen 40, 52, 66, 81, 137 Erschöpfungszustand 45 F Fehlgeburt 86 Fenchel 125 Ferrum metallicum 50 Flachwarzen 153 Flohsamen 125, 136 Flugreise 30 Folsäure 22 Frauenmantel 70, 100 Frauenwurzel 80, 97, 100 Fruchtwasser 38, 65, 86, 95, 96, 103, 144 Fruchtwasseruntersuchung 18 Frühgeburt 79 – drohende 67, 79 Frühschwangerschaft 17, 25, 44, 68, 86 Fußreflexzonenmassage 44 H Haarausfall 45, 46, 180, 181 Haarfärbemittel 46 Haltung – positive 26 Hamamelis 47 Hamamelis virginica 137 Hamamelis virginica 50 Hämorrhoiden 49, 136, 137 Haptonomie 39, 64 Harndrang 76, 77, 110 Hausgeburt 106 Häuslichkeit 15 Hebammenbegleitung 16 Heißhunger 20 Hepar sulfuris 135, 163 Heublumen 37 Himbeerblättertee 37 Hohlwarzen 153 Honigbiene (Gift der) 83, 134 203 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis Hopfen 55, 80, 187 Hundemilch 159 Hungergefühl 32 Hypericum perforatum 135 Hypnotherapie 39, 171 I Immunsystem 28, 32, 72, 76, 91 Infektionen – vaginale 30 Intensivstation 166 Ipecacuanha 45 Ischiasnerv 60 Kraniosakraltherapie 39, 57, 64, 121 Krankenkasse 16, 31, 38, 80, 116, 177 Krankheitserreger 20 Kräutertee 36, 75, 177 Kreislauf 20, 28, 43, 44, 91, 126 Kreislaufschwankungen 14 Kreosotum 45, 73 Krotonölbaum 153 Küchenschelle 51, 53, 65, 81, 97, 101, 110, 130, 137, 153, 161, 163 Kuhmilch – entrahmte 159 Kümmel 125 J L Jod 22 Jogging 24 Johanniskraut 135, 172 Juckreiz 45, 46, 50, 68, 73, 133 Lac caninum 159 Lac (vaccinum) defloratum 159 Lachesis muta 84 Lavendel 55, 80, 125, 187, 188 Lavendelblüten 80 Leinsamen 125, 136 Liliaceae 77 Lindenblüten 37 Lycopodium clavatum 52, 110, 156, 180 K Kaffee 20, 55, 136, 189 Kaiserschnitt 35, 63, 65, 92, 106, 108, 111, 118, 124, 126, 128, 130, 133, 135, 166, 169, 177 Kalium carbonicum 84, 97, 189 Kaliumkarbonat 84, 97, 189 Kalkschwefel 135, 163 Kamille 81, 101, 187 Kapuzinerkresse 76 Kermesbeere 153, 163 Kieselsäure 46, 135, 153, 163, 180 Kinderwunsch 22 Kindsbewegungen 55, 66 Kindspech 141 Kindstod – plötzlicher 145 Kohlenhydrate 22, 24, 87 Kohlenstoff kristalliner 153 Kompressionsstrümpfe 30, 49, 56 Kopfschmerzen 45, 82, 84, 129, 159, 189 Krampfadern 30, 47, 49, 137 M Magen-Darm-Infekt 82 Magenkrämpfe 53 Magenschmerzen 44, 45, 53, 60, 189 Magnesium 60, 79 Majoran 70, 80 Manualtherapie 63 Medikamente – wehenhemmende 80 Meerrettichwurzel 76 Meersalz 56, 132 Melisse 55, 70, 80 Mercurius solubilis 53, 73 Milcheinschuss 125, 150, 154, 155, 156, 158, 164, 166 Milchpumpe 155, 162, 166 Milchstau 129, 156, 161, 162, 163 204 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis 왘 Mohnsaft 138 Mönchspfeffer 155, 158 Mundgeruch 45 Mutterkorn 132 Mutterpass 16, 38 Mutterschaftsrichtlinien 16, 17, 68, 69 Mutterschutz 32, 33, 114 Mutterschutzgesetz 16 Pränataldiagnostik 18 Preiselbeeren 75 Probiotika 72, 74 Psychotherapie 39, 171 Pulsatilla 51, 53, 65, 81, 97, 101, 110, 130, 137, 153, 161, 163 Q Quecksilber 53, 73 N Nabelschnur 65, 74, 93, 94, 96, 103, 108 Nachgeburt 65, 94 Nachtkerzenöl 37, 80, 82 Nachwehen 94, 128, 131 Nahrungsergänzungsmittel 22, 180 Nasenbluten 51 Neurodermitis 32 Nierenbeckenentzündung 75 Nux vomica 45, 55, 77, 81, 137, 138, 189 O Oberbauchschmerzen 82 Okoubaka 138 Operationstechnik 35 Opium 138 Osteopathie 39, 57, 63, 64 Oxytozin 30, 118, 119, 120 P Periduralanästhesie 106 Periduralan‰sthesie 35 Pfefferminze 44 Pferdehufhorn 153 Phellandrium 153 Phytolacca 153, 163 Pigmentierung 28, 45 Pilzinfektion 68 Platin 181 Platinum 181 Plazenta 23, 85, 98, 109, 116, 128 Pottasche 84, 97, 189 R Rad fahren 24 Regelblutung 15 Retterspitz 49, 125, 133, 154, 157 Rheuma 23 Ringelblume 135 Rooming-In 35, 148 Rosenholz 80 Rosmarin 44 Rosskastanie 50 Rückbildungsgymnastik 116, 177 Rückbildungstee 129, 131 Rückenschmerzen 60, 79, 81, 84 Rücksicht 26, 30, 192, 195 Ruhelosigkeit 84, 189 S Sabina 110 Sadebaum 110 Sarsaparilla 77 Saugglocke 106, 108, 111, 130, 169 Säuglingspflegekurs 25, 119 Sauna 28 Schachtelhalm 75 Schafgarbe 70 Scheideninfektion 68 Schlafstörungen 84, 188 Schmerzmittel 35, 98, 102, 106, 131, 138 Schnuller 147, 156 Schokolade 20 Schwangerenberatungsstelle 16, 18, 44, 55, 122, 126 205 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis Schwangerschaft – Dauer 14 – Diabetes 24, 87 – Feststellung 17 – Streifen 46 – Test 14 – Vergiftung 81 Schwefel 56, 73, 130, 138, 163, 181, 189 Schwimmen 24, 157 Schwindel 28, 128, 159, 189 Secale cornutum 132 Senfmehl 130 Senkwehen 57, 58 Sepia 45, 81, 84, 101, 111, 137, 156 Shiatsu 39, 64 Silicea 46, 135, 153, 163, 180 Sodbrennen 45, 51 Solarium 28 Spanische Fliege 73, 76, 110, 138 spanischer Pfeffer 52 Squash 24 Staphysagria 135, 138 Stephanskorn 135, 138 Stillzeit 22, 23, 40, 46, 147, 159, 176, 180, 181 Stimmungen – wechselnde 15, 53 Stimmungsschwankungen 55, 81, 131 Stress 42, 52, 57, 67, 77, 85, 118, 138, 143, 157, 171, 176, 185, 192 Stresshormone 26, 168 Sturmhut 138, 155 Sulfur 56, 73, 130, 138, 163, 181, 189 Tennis 24 Tinte des Tintenfischs 45, 81, 84, 101, 111, 137, 156 Tollkirsche 110, 131, 160, 162 Tonerde – gebrannte 137 Traubensilberkerze 55, 66, 101, 131 Trennkost 51 U Übelkeit 14, 40, 53, 66, 189 Überarbeitung 45 Ultraschalluntersuchung 16, 17, 98 Unruhe 53, 95, 141 Unterzucker 43 Unwohlsein 25, 28, 82 Urin 16, 73, 74, 75, 76, 77, 81, 83, 84, 138, 141, 143, 158, 159 Urlaub 28, 172 Urtica urens 159 V Vaginalinfekte 67 Verbenentee 100 Verdauung 20, 42, 125, 136, 165, 180 Verstopfung 51, 60 Vitalstoffe 22 Völlegefühl 51, 52 Vormilch 30, 158 Vorsorgeuntersuchung 16, 74 Vorwehen 37, 57, 77 W T Tabacum 45 Tabak 45 Taubheitsgefühl 56 Tee – grüner 20, 44 – schwarzer 20 – weißer 44 Walking 24 Wassereinlagerungen 16, 30, 56, 81, 83, 84 Wasserfenchel 153 Wasser-Shiatsu 39, 64 Wehentätigkeit – vorzeitige 23, 30, 58, 67, 68, 75, 77 Weinerlichkeit 81, 110 206 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag Stichwortverzeichnis 왗 Weiße Zaunrübe 130, 137, 155, 158, 160, 162 Wochenfluss 128 Y Yoga 24, 58, 61 Z Zangengeburt 108, 111 Zaubernuss 50, 137 Zeitdruck 42, 192 Zinnkraut 70, 82, 180 Zwillinge 63, 166 207 aus: Engelsing u.a., Homöopathie & Co. (ISBN 9783830421924) © 2010 Karl F. Haug Verlag