Hebamme.ch Sage-femme.ch Levatrice.ch Spendrera.ch 4 2014 Kindliche Fehleinstellungen Anomalies de présentation de l’enfant Vaginalflora im Gleichgewicht? Hydro Santa® hilft bei vaginaler Trockenheit und reguliert den pH-Wert Vaginalgel 2 in 1 Mit Hyaluronsäure und Milchsäure Spendet Feuchtigkeit und normalisiert den pH-Wert Hilft, einer Infektion vorzubeugen Mit wiederverschliessbarem Applikator irniger.ch Hormonfrei Vaginalmilieu im Gleichgewicht – auch während Schwangerschaft und Stillzeit www.hydrosanta.ch Z: Hyaluronsäure, Milchsäure, weitere Bestandteile. I: Befeuchtung der Schleimhaut der Vagina und des äusseren Genitalbereichs. Linderung der Symptome bei vaginaler Trockenheit, wie Juckreiz, Brennen etc. Normalisierung des pH-Wertes in der Vagina. Unterstützung der Regeneration der Vaginalflora. D: 1-mal täglich, vorzugsweise abends. Schwangerschaft/Stillzeit: Kein Risiko bekannt. UW: Selten: leichtes vorübergehendes Prickeln unmittelbar nach der Anwendung. P: 7 Tuben mit verlängerter Spitze mit je 4 ml Vaginalgel. Verkaufskategorie: Medizinprodukt. Ausführliche Angaben siehe www. compendium.ch. Biomed AG, 8600 Dübendorf © Biomed AG. All rights reserved. Normalerweise finden sich in der Scheide vorwiegend Milchsäurebakterien, die dafür sorgen, dass der vaginale pH-Wert sauer bleibt. Dies stellt einen effektiven Schutz vor anderen Keimen dar, die sich in einer solchen Umgebung kaum vermehren können. Die gesunde Vaginalschleimhaut sorgt zudem für die notwendige Befeuchtung und Elastizität. Reguliert wird dieses komplexe System unter anderem von den weiblichen Sexualhormonen. In der Schwangerschaft und der Stillzeit kommt es zu einer Umstellung des weiblichen Hormonprofils, dadurch kann das Milieu in der Scheide verändert werden. Neben Scheidentrockenheit sind Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Reizungen möglich. Eine trockene Schleimhaut ist zudem verletzlicher und anfälliger für Infektionen. Daneben begünstigt ein erhöhter pH-Wert eine bakterielle Fehlbesiedelung, was sich durch Ausfluss, unangenehmen Geruch oder auch Schmerzen äussern kann. Eine Möglichkeit, beginnende Veränderungen des Scheidenmilieus zu normalisieren oder ihnen vorzubeugen, ist die lokale Anwendung von feuchtigkeitsspendenden und pH-regulierenden Mitteln. Das moderne Vaginalgel Hydro Santa® 2 in 1 vereint Hyaluronsäure und Milchsäure in einem Produkt. Hyaluronsäure befeuchtet und pflegt die Schleimhaut, die Milchsäure senkt den pH-Wert und hilft mit, einer bakteriellen Fehlbesiedelung vorzubeugen. GRATIS MUSTER Gerne stellen wir Ihnen Gratismuster und Informationsbroschüren zur Verfügung, damit Ihre Patientinnen Hydro Santa® testen und sich von der Wirkung überzeugen können. Schreiben Sie einfach ein E-Mail mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «hebamme.ch» an [email protected]. Dieses Angebot gilt für Hebammen, Mütterberatungen und Gynäkologinnen/Gynäkologen. Angebot gültig solange Vorrat. Inhalt • Sommaire Ausgabe 4 Kindliche Fehleinstellungen Edition 4 Anomalies de présentation de l’enfant Aktuell 2 Actualité 22 Editorial Regula Junker-Meyer, Stans 3 Editorial Regula Junker-Meyer, Stans 23 Dossier 4 Dossier 24 Hoher Geradstand des Kopfes Ulrike Harder, Berlin Literaturtipps Andrea Stiefel, Winterthur 10 La présentation haute avec suture sagittale antéropostérieure Ulrike Harder, Berlin Fokus 11 Mosaïque Verband 18 Fédération 14 Sektionen 19 Sections 19 Formation continue FSSF 31 En librairie 32 Massnahmen unter der Geburt bei einer okzipito­ posterioren Einstellung des Kopfes Stefanie Probst, Baden; Julia Rossgotterer, St. Gallen 30 «L’homme en périnatalité: quel accompagnement par les professionnels?» Josianne Bodart Senn, Gland Thema der Ausgabe 5/2014 Regenbogenfamilien Thème de l’édition 5/2014 Homoparentalité Erscheint Ende April 2014 Parution fin avril 2014 112. Jahrgang | 112e année Geschäftsstelle | Secrétariat Rosenweg 25 C, Postfach, CH-3000 Bern 23, T +41 (0)31 332 63 40, F +41 (0)31 332 76 19 [email protected], www.hebamme.ch, www.sage-femme.ch Öffnungszeiten von Montag bis Freitag | Heures d’ouverture du lundi au vendredi 8:15–12:00 / 13:30–17:15 Offizielle Zeitschrift des Schweizerischen Hebammenverbandes | Journal officiel de la Fédération suisse des sages-femmes | Giornale ufficiale della Federazione svizzera delle levatrici | Revista uffiziala da la Federaziun svizra da las spendreras Erscheinungsweise 10 Mal im Jahr, Doppelausgaben im Januar / Februar und Juli /August | Parution 10 éditions par année, numéros doubles en janvier / février et en juillet /août Foto Titelseite Der SHV dankt Lisa Hürlimann, Fischbach-Göslikon Photo couverture La FSSF remercie Lisa Hürlimann, Fischbach-Göslikon Aktuell Richtungswechsel beim Kaiserschnitt in den USA Die Berufsorganisationen der Geburts­ helfer, das «American College of Obstet­ ricians and Gynecologists» und die «Soci­ ety for Maternal-Fetal Medicine» haben einen einschneidenden Richtungswech­ sel bezüglich der Guidelines zum Kaiser­ schnitt vorgenommen (März 2014). So ist zum Beispiel die verzögerte Eröffnungs­ periode kein Grund mehr, um einen Kai­ serschnitt durchzuführen (ebenso die Zwillingsgeburt, Verdacht auf Makro­ somie etc.), während die Geburtsein­ leitung als Risiko für eine Kaiserschnitt­ geburt gewertet wird. Die Themen umfassen: «Mütterliche psychische Gesundheit», «Sozial benach­ teiligte Frauen und ihre Kinder in der peripartalen Versorgung», «Neue Versor­ gungsmodelle» sowie die «Revalidierung des Berner Schmerzscores für Neuge­ borene». Es gilt für diese Projekte For­ schungsprotokolle zu verfassen und zur Finanzierung einzureichen. Für die Rea­ lisierung dieser Projekte werden nationale und internationale Kooperationen mit Spitälern und akademischen Insti­tutionen gebildet. Die laufenden und finanzierten Projekte «Increasing Ethical Competen­ cies in Midwifery» (INEC), (2014–2016), «Sexuelle Gesundheit» (2013–2014) und «e-Matrix» (Entwicklung einer eHealthPlattform / 2014–2016) werden mit Part­ nerorganisationen in der Schweiz und im Ausland durch­geführt. Geschäftsleitungen. Die Quote soll für börsennotierte und öffentliche Unter­ nehmen sowie für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden gelten. Dieses Ziel soll innerhalb von zehn Jahren, also bis spä­ testens 2024 erreicht werden. Die Stellungnahme der EKF ist zu finden unter: www.ekf.admin.ch › Aktuell Masterumfrage Hebammen 2013 www.acog.org | www.smfm.org Eva Cignacco – neue Forschungsleiterin Disziplin Geburtshilfe, BFH Im Februar 2014 hat PD Dr. Eva Cignacco ihre Tätigkeit als Forschungsleiterin an der Berner Fachhochschule (BFH), Diszip­ lin Geburtshilfe, aufgenommen. Eva Cig­ nacco und ihr Team, das aus Hebammen (Dr. Anke Berger; Sandra Meyer Bontjer, cand. MAS; Paola Origlia, MSc; An Acka­ ert, MSc; Kathrin Tritten, MAS; Ursula Hölzli, MSc), zwei Psychologen (Dr. Ste­ phan Oelhafen; Thomas Senn, MSc) und einem Bewegungswissenschaftler (Mi­ chel Schläppi, MSc) besteht, werden nebst der Tätigkeit in der Lehre an For­ schungsprojekten arbeiten mit dem Ziel, Erkenntnisse für die verbesserte Versorgung von Frauen, Neugeborenen und Familien zu generieren. Im Fokus stehen somatische und psychosoziale Aspekte, die zur mütterlichen und kindli­ chen Gesundheit beitragen. 2 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Regulierungsbedarf im Jugend­ medienschutz Pornografie, ungewollte Kontakte im In­ ternet, Datenschutz: Dies sind zentrale Probleme, denen sich der Jugendmedien­ schutz in der Schweiz aktuell gegenüber­ sieht. Zu diesem Schluss kommen Exper­ ten aus Deutschland und der Schweiz, die im Rahmen des nationalen Pro­ gramms Jugend und Medien eine Studie erstellt haben zu den technologischen Entwicklungs- und Nutzungstrends von digitalen Medien sowie den sich daraus ergebenden Herausforderungen für den Kinder- und Jugendmedienschutz. Zwei Berichte liegen nun vor. Sie dienen einer Arbeitsgruppe des Bundes als Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes. Mehr Informationen unter: www.bsv.admin.ch › Aktuell Ja zu Geschlechter­ quoten in der Wirtschaft Die Eidgenössische Kommission für Frau­ enfragen (EKF) spricht sich für die gesetz­ liche Einführung von Geschlechterquo­ ten in der Wirtschaft aus. Das Ziel: Ein Frauenanteil von 40 Prozent in den Ver­ waltungsräten und von 33 Prozent in den Mit dieser Umfrage wurden in der Schweiz berufstätige Hebammen mit Abschluss eines Masters of Science (MSc) oder Masters of Advanced Studies (MAS) einer schweizerischen oder ausländi­ schen Hochschule angesprochen. Die Gruppe von Schweizer Fachhochschulen, die Bachelorstudiengänge anbieten und Masterstudiengänge planen, zusammen mit dem Schweizerischen Hebammen­ verband (SHV), wollten mit dieser Um­ frage einen Überblick zur Anzahl sowie zu soziodemographischen und profes­ sionellen Merkmalen von Hebammen mit Masterabschluss gewinnen. Die so erho­benen Informationen werden zur Bedarfsanalyse und Planung betreffend Leistungserbringung hochqualifizierter Hebammen in der Gesundheitsversor­ gung, im Ausbildungs- und Lehrbereich und in der Forschung und Praxisent­ wicklung genutzt. Hinzu kommt der Be­ darf zur Reglementierung von neuen Be­ rufsrollen im Rahmen der Gesetzgebung, damit für erweiterte Berufsausübungs­ profile auf Masterstufe wie zum Beispiel Advanced Practice Midwifery APM und/ oder Advanced Practice Nurses APN die nötigen rechtlichen Rahmenbedingun­ gen zur eigenständigen Berufsausübung geschaffen werden können. Editorial Hintergrund Seit 2012 wird vom Bund und den Kantonen an der Entwicklung eines Ge­ sundheitsberufegesetzes (GesBG) ge­ arbeitet, mit dem die Studiengänge der Gesundheitsberufe Pflege, Physio­ the­rapie, Ergotherapie, Hebamme und Ernährungsberatung auf Bachelorstufe deren Berufsausübung (einschliesslich der Pflege HF) geregelt werden sollen. Aktuell läuft noch bis am 18. April 2014 die Vernehmlassung zum GesBG. Die Berufsverbände, Bildungsanbieter und Vertreter der Arbeitgeberseite (z.B. OdA­ Santé, Universitätsspitäler) fordern ein Berufsregister mit Weiterbildungspflicht und die separate Reglementierung der Masterstufe im GesBG. Damit die Mas­ terstufe im GesBG separat berücksich­ tigt werden kann, müssen die zur Berufs­ ausübung notwendigen Berufsprofile mit der Formulierung berufsspezifischer Ab­ schlusskompetenzen vorliegen. Hierzu gehören auch Fakten zur Berufstätigkeit von AbsolventInnen von hebammen- und pflegewissenschaftlichen Studiengän­ gen, um etwa die Berufsentwicklung von Hebammenexpertinnen einschätzen zu können. Der Bericht ist zu finden unter: www.hebamme.ch › Der Verband › Statistik/Studien Kinder und neue Medien Regula Junker-Meyer Frei praktizierende Hebamme und Hebamme im Geburtshaus Stans Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Leserin, lieber Leser In der Eröffnungsphase findet sich der hohe Geradstand bei rund 2 bis 3 Prozent aller Geburten, aber nur bei 0,5 Prozent der Geburten persistiert die Fehleinstellung. Mehrheitlich findet das Kind also einen Weg, sich durch das Becken hindurchzuwinden. Die Geburtsmechanik beschreibt das Zusammenspiel der beiden Formen Geburtskanal und Kind, in dem die Wehenkraft und der Gewebswiderstand eine zentrale Rolle spielen. Einen Grossteil der Lösung finden wir genau da. Eine klare Vorstellung von der Form des Beckens, der Form des Kindes und der muskulären Umgebung mit den physiologischen Anpassungsmöglichkeiten helfen, die Mutter und das Kind dabei zu unterstützen, die Fehleinstellung zu überwinden. Gebären heisst sich bewegen, von innen nach aussen, von aussen nach innen. Das Kind bewegt sich in seinen unbedingten Reflexen dem Licht entgegen, die Mutter sendet durch ihre äussere Bewegung Impulse zum Kind, die es wiederum anstupsen, sich im Geburtskanal weiterzubewegen. In dieser Ausgabe finden Sie vielfältige Übungen zum aktiven und passiven Bewegen der beiden Formen, die sich bei der Geburt auseinander winden. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Zwei interessante Publikationen für El­ tern sind seit kurzem bei Elternbildung CH gratis zu bestellen. Es handelt sich dabei um den Flyer «Brauchen Kleinkinder Bildschirm-Medien?» von Elternbil­ dung CH und den Flyer des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) «Die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien?». Beide Flyer sind in 16 Sprachen erhältlich. Freundliche Grüsse, Regula Junker-Meyer Bestelladresse: www.elternbildung.ch › Materialien › Digitale Medien 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 3 Dossier Hoher Geradstand des Kopfes Häufig führt diese Fehleinstellung des kindlichen Kopfes zu einem protrahierten Geburtsverlauf. Ist nach Stunden der Muttermund endlich vollständig eröffnet, tritt der Kopf nicht tiefer und schliesslich bekommt die Frau eine Sectio mit der Indikation Geburtsstillstand wegen Kopf-Becken-Missverhältnis. Nicht selten finden wir post partum aber ein norm­ gewichtiges Kind mit einem moderaten Kopfumfang. In diesem Beitrag finden Sie praktisch bewährte Möglichkeiten, einen hohen Geradstand positiv zu beeinflussen. Die Massnahmen sind aus der Fachliteratur, aus eigenen Erfahrungen und nach mündlichen Empfehlungen von Hebammen zusammengestellt. Ulrike Harder, Lehrerin für Hebammen, Berlin Ein gerader Pfeilnahtverlauf in Beckeneingang findet sich während der Eröffnungsperiode bei ca. 2 – 3 % aller Gebur­ ten. Zwei Formen werden unterschieden (Abb. 1 und 2): – dorsoanteriorer hoher Geradstand – dorsoposteriorer hoher Geradstand Meist handelt es sich nur um eine vorübergehende Einstellungsanomalie, denn etwa zwei Drittel dieser Kinder drehen sich im Geburtsverlauf spontan und treten dann regelrecht ins Becken ein [ 6 ]. Bei ca. 0,5 % aller Geburten persistiert die Fehleinstellung, das Kind bleibt bis zur vollständigen Eröffnung mit gera­ dem Pfeilnahtverlauf im Beckeneingang stehen. Erst jetzt sprechen wir von einem echten hohen Geradstand. Definition hoher Geradstand Gerader Pfeilnahtverlauf in Beckeneingang | Muttermundsweite 8 – 10 cm | Offene Fruchtblase und kräftige Wehen Abb. 1 Gerader Pfeilnahtverlauf über Beckeneingang, der Rücken steht vorne, die Fruchtblase ist intakt. Bei geöffnetem Muttermund, offener Fruchtblase und regelmässigen Wehen wird dies als dorsoanteriorer hoher Geradstand definiert (aus W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). Wie kommt es zu dieser Fehleinstellung des kindlichen Kopfes? Häufigste Ursache scheinen spastische Veränderungen im Bereich des Beckeneingangs zu sein, wodurch dieser seine querovale Form verliert [ 7 ], z. B. wegen eines ange­ spannten unteren Uterinsegments oder sehr verspann­ ten mütterlichen Lendenmuskeln (m. psoas). Manchmal findet sich ein langes oder allgemein verengtes knöcher­ nes Becken oder ein zu grosser Kopf, ganz selten ein vor­ liegender Arm, eine Nabelschnurumschlingung oder ein Myom in Zervixnähe. Oft bleibt die Ursache unklar. Diagnosemöglichkeiten Durch frühzeitiges Erkennen eines gerade auf Becken­ eingang stehenden Kopfes kann die Geburt positiv be­ einflusst werden. Frühe Hinweise sind ein hoch stehender kindlicher Kopf, eine IIb-Stellung des Kindes (Rücken rechts hinten), eine protrahierte Eröffnung, ein vorzeitiger Blasensprung und unregelmässige oder uneffektive Wehen in der Eröff­ nungsphase. 4 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Abb. 2 Gerader Pfeilnahtverlauf über Beckeneingang, der Rücken ist hinten, die Fruchtblase ist intakt. Bei geöffnetem Muttermund, offener Fruchtblase und regelmässigen Wehen wird dies als dorsoposteriorer hoher Geradstand definiert (aus W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). Befunde bei geradem Pfeilnahtverlauf in BE Beim 3. Leopold-Handgriff tastet sich der Kopf auffallend schmal, denn Daumen und Zeigefinger umfassen statt des frontookzipitalen Kopfdurchmessers jetzt den bipa­ rietalen (Rücken steht vorne) oder den bitemporalen Durchmesser (Rücken steht hinten). Der Zangemeister-Handgriff ist positiv, die Kopfhand liegt gleich oder höher als die Symphysenhand. Die kindlichen Herztöne sind am deutlichsten in der Mit­ tellinie (vorderer hoher Geradstand) oder seitlich tief an den Flanken (hinterer hoher Geradstand) zu hören. Bei der vaginalen Untersuchung findet sich ein hoch ste­ hender Kopf, der trotz allmählicher Muttermunderöff­ nung nicht tiefer tritt. Der Pfeilnahtverlauf ist gerade, beide Fontanellen sind (wenn auch schwer) auf gleicher Höhe zu tasten, solange der Kopf nicht gebeugt ist. Im Zweifelsfall sollte der Befund mit Ultraschall verifi­ ziert werden, damit die Hebamme der Frau die richtigen Empfehlungen zur Optimierung der Kindslage geben kann. Nach Blasensprung schwillt die Kopfhaut bei kräftiger Wehentätigkeit zu einem grossen Caput succedaneum (Kopfhautschwellung = Geburtsgeschwulst) an (Abb. 4), welches bei der vaginalen Untersuchung leicht zu der Fehldiagnose «Kopf ist tiefer getreten» führt. Viele Frauen empfinden trotz des hoch stehenden Kopfes Pressdrang [ 8 ]. Die kindliche Leitstelle kann durch Kon­ figuration des Kopfes bis 1 cm über die Interspinallinie herabsinken [ 2 ] , sie ist vorne tief hinter der Symphyse zu tasten, während die Kreuzbeinhöhle leer bleibt [ 1 ]. Bleibt ein hoher Geradstand über 2 Stunden ohne Geburtsfortschritt bestehen, muss (je nach Weheninten­sität) wegen der Gefahr einer Uterusruptur die Geburt per Sectio beendet werden. Geburtsmechanik bei geradem Pfeilnahtverlauf in Beckeneingang Die Eröffnungsperiode verläuft protrahiert, weil der Kopf lange Zeit nicht tiefer kommt und somit nicht ausrei­ chend auf den Muttermund drückt. Manche Kinder beugen ihren gerade stehenden Kopf in Beckeneingang maximal an, so dass die kleine Fontanelle die Führung übernimmt (Roederer Einstellung). Durch die so erreichte Verkleinerung des Kopfumfanges gelingt es ihnen, ins Becken einzutreten und mit (fast) geradem Pfeilnahtverlauf bis auf Beckenboden herabzusinken. Ein dorsoposteriorer hoher Geradstand wird dann zu einer hinteren Hinterhauptshaltung (Abb. 3). Bekommen diese Kinder durch mütterliche Beckenbewegung und Umlage­ rung genug Raum zur Drehung, können sie nach dem Ein­ tritt ins Becken ihren Kopf weiter beugen, in Beckenmitte zur Seite drehen und auf Beckenboden in eine regelrechte vordere Hinterhauptshaltung gelangen. Therapiemöglichkeiten Zunächst müssen der Frau bzw. den Eltern die ungünstige Kopfeinstellung ihres Kindes mitgeteilt und die geplanten förderlichen Massnahmen erklärt werden. Ein Wechsel der Gebärposition sollte nicht öfter als alle 10 – 20 Minuten erfolgen, sodass das Kind über mindes­ tens drei Wehenpausen Raum und Gelegenheit bekommt, sich günstiger einzustellen. Abb. 3 Von einem dorsoposterioren hohen Geradstand hat sich das Kind durch Konfiguration und Anbeugen des Kopfes in eine hintere Hinterhauptslage gebracht (aus W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). 1 2 Abb. 4 Hoher Geradstand des Kopfes Dorso-anteriore (1), dorso-posteriore (2) Einstellung. Der Kopf hat sich durch zunehmende Konfiguration tief in den Beckeneingang gesenkt (aus E. Bumm: Grundriss zum Studium der Geburtshilfe. Bergmann 1921). Die Fehleinstellung des Kindes lässt sich über drei Wege beeinflussen: 1 Entspannung der Mutter und dadurch Verbreiterung des spastischen Beckeneingangs 2 Minderung des Kopfdrucks auf den Beckeneingang, um seine seitliche Drehung zu ermöglichen 3 eine mütterliche Gebär­ position, die dem Kind das Anbeugen und Drehen des Kopfes erleichtert. 1 Entspannung fördern Wärme/Massage Baden mit Lavendelzusatz, Kreuzbeinmassage, Wärmeanwendung Aromatherapie Lavendelöl oder Tokolyseöl nach Stadelmann auf den Bauch streichen, dabei mit dem Kind sprechen und ihm die Vorteile der seitlichen Drehung erklären. Periduralanästhesie zur Schmerzausblendung Beckenschaukeln mit dem Rebozo-Tuch (Abb. 5) Das Hängen in einem breiten Schal (mexikanisch: Rebozo) ist für die Frau sehr angenehm, ihre Becken­ räume lockern sich und dadurch kann das Kind seine Position verändern [ 9 ]. 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 5 Dossier Abb. 5 Das Beckenschaukeln mit dem Rebozo-Tuch gelingt leichter, wenn sich die Hebamme eine 35–40 cm breite Tuchschlaufe (z. B. Babytragetuch) über die Schultern legt. Die benötigte Tuchschlaufenlänge beträgt 2,90 bis 3,10 m für eine 1,60 bis 1,80 m grosse Hebamme. a Falsche (stark rückenbelastende) Position zum Becken anheben mit einem Tuch: Die Hebamme hat statt der Knie ihren Rücken gebeugt, ausserdem stehen ihre Füsse zu weit weg von der Hüfte. b Richtige Startposition: Der Rücken ist durchgedrückt und gerade, die Knie sind ausreichend gebeugt, die Füsse stehen neben den Hüftbeinen der Frau. c Der Körper der Frau kann jetzt ohne Mühe nur durch Strecken der Beine langsam angehoben und leicht geschaukelt werden. abc – Die Frau liegt mit ihrer Hüfte (nicht Taille!) auf der ausgebreiteten Tuchschlaufe und stellt ihre Beine auf. – Die Hebamme steht mit ihren Füssen neben den Hüftbeinen der Frau, beugt ihre Knie und legt sich das Tuch breit gefächert über die Schultern. – Dann hält sie ihren Rücken ganz gerade, hebt die Frau durch Strecken der Beine langsam 5 – 10 cm an und schaukelt sie sanft hin und her. 2 Minderung des Kopfdrucks Knie-Kopf-Lagerung für 20 min, damit der Kopf von der Symphyse weg­ rutschen und sich neu einstellen kann (Abb. 6). Kurzzeit-Tokolyse bei starken Wehen Kopf hochschieben: – Die Frau liegt mit leicht erhöhtem Becken auf dem Rücken (Abb. 7). In der Wehenpause umfasst die Hebamme den Kopf mit dem 3. Leopold-Handgriff und schiebt ihn langsam leicht rüttelnd in Richtung Fundus. – Gleichzeitig kann die Mutter ihren Bauch zu einer Seite hin streicheln und dem Kind sagen: «Dreh dich doch mal etwas zur Seite, dann kannst du viel besser ins Becken eintreten.» – Mit Wehenbeginn lässt die Hebamme den Kopf los, so dass er neu eingestellt in den Beckeneingang hineinrutschen kann. – Das Kopfhochschieben kann in zwei weiteren Wehen­ pausen wiederholt werden. Die erfolgreiche Drehung zeigt sich durch das Umfassen eines nun breiteren Kopfes mit dem 3. Leopold-Handgriff. 6 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Beckenrollen im Rebozo-Tuch (Abb. 8) Mit dem von der mexikanischen Hebamme Naoli Vinaver empfohlenen Tragetuch kann das Kind dazu gebracht werden, sich in eine bestimmte Richtung zu drehen. So­ lange die Fruchtblase steht, machen wir uns die physika­ lische «Trägheit der schwimmenden Masse» – in diesem Fall des Kindes – zu Nutze. Nach anfänglichem leichten Schaukeln wird die Frau mehrmals im Tuch in eine Richtung gerollt, günstiger­ weise nach links, um eine I. Stellung zu erreichen. Dazu umfasst die Hebamme beide Tuchlängen und zieht wie­ derholt ihre linke Hand hoch, während sie die rechte Hand sinken lässt. Die Drehung der Mutter im Tuch wird das träge reagie­ rende Kind nur wenig mitmachen, dadurch kann die Mut­ ter um ihr Kind herum gedreht werden. (Bei diesem Ma­ növer ist das gerade Halten des eigenen Rückens sehr wichtig, damit die hebende Hebamme keine Rücken­ schmerzen bekommt!) Kegelkugelhandgriff (nach Liepmann) Bei vollständig eröffnetem Muttermund kann versucht werden, die Kopfstellung innerlich zu korrigieren. Dazu braucht die Frau eine Periduralanästhesie. Es wird mit der ganzen Hand eingegangen, der Kopf mit 5 Fingern um­ fasst, etwas hochgeschoben und nach links oder rechts in den schrägen bzw. queren Durchmesser gedreht (wo­ hin er sich am leichtesten drehen lässt). Ist dies gelungen, versucht eine zweite Person den Kopf von aussen ins Be­ cken zu schieben. 3 Mütterliche Gebärpositionen Vierfüsslerstand Er ist bei einer dorsoposterioren Einstellung günstig (Abb. 9), da er den Eintritt des Kopfes in die Kreuzbein­ höhle erleichtert. Wenn möglich sollte die Frau in der Wehe ihr Becken kreisend oder vor- und zurückkippend bewegen. Abb. 6 In der Knie-Kopf-Lage kann sich der kindliche Kopf vom Beckeneingang lösen, das Kind bekommt so die Möglichkeit den Kopf zu drehen oder gut anzubeugen, um in das Becken ein­zutreten. Die Lagerung ist für die Frau zunächst oft unbequem. a Mit Hilfe eines Polsters unter dem Brustbein (z. B. gefaltetes Badetuch) kann das Gewicht des Rumpfes zum grössten Teil abgestützt werden, dadurch werden Schultergürtel und Hals der Frau entlastet. b Manchmal bedarf es mehrerer Versuche, bis die optimale Höhe von Brustpolster und Kopfkissen für eine bequeme Lagerung gefunden wird. Abb. 8 Beckenrollen im Rebozo-Tuch a Nachdem die Frau eine Weile gewiegt wurde, nimmt die Hebamme beide Tuchstränge in die Hand und rollt die Frau mehrmals auf die linke Seite. b Dazu zieht sie mit der linken Hand das Tuch zügig hoch, während ihre rechte Hand herabsinkt. Das Rollen der Frau kann auch durch rasches Absinken einer Schulter und Einknicken des Knies erreicht werden (auf den Fotos sehen Sie eine Kombination beider Methoden). Da das Kind im Frucht­ wasser träge auf die Drehbewegung reagiert, bewegt sich die Mutter um ihr Kind herum. So kann ein mit dem Rücken hinten stehendes Kind langsam in eine I. Stellung gebracht werden. a b Abb. 7 a Hochschieben des kindlichen Kopfes in der Wehenpause bei einem dorsoposterioren hohen Geradstand. Die Frau streichelt ihren Bauch von links nach rechts und erklärt dem Kind die Vorzüge der Drehung. b Bei Wehenbeginn lässt die Hebamme den Kopf los, so bekommt das Kind die Möglichkeit sich neu einzustellen, bevor es durch Wehendruck wieder in den Beckeneingang geschoben wird. Abb. 9 Wirkung einer Umlagerung in den Vierfüsslerstand: In Rückenlage drückt die kindliche Stirn gegen die Symphyse (1). Im Vierfüsslerstand sinkt der kindliche Körper nach vorne, der Kopf beugt sich an und kann tiefer in die Kreuzbeinhöhle rutschen (2). (aus: Geist/Harder/Stiefel. Hebammenkunde, 4. Auflage 2007). 1 a 2 b 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 7 Dossier Abb. 10 Der wechselnde asymmetrische Vierfüsslerstand (nur mit hochgelagertem Oberkörper möglich) verändert die Position des Beckeneingangs zum kindlichen Kopf sowie die Form der Beckeninnenräume. Durch das abwechselnde Aufstellen des rechten und linken Beines entsteht mal rechts, mal links mehr Platz für die kindliche Drehung. Wechsellagerung auf einer Seite (Abb. 14) Geeignet, wenn das CTG in einer Seitenlage ungünstige FHF-Veränderungen zeigt oder die Frau sehr unbeweg­ lich ist. Die Frau wird z. B. auf die linke Seite in eine asym­ metrische Seitenlage gebeten, dann werden nach 15 bis 20 Minuten die unterstützenden Beinkissen weggenom­ men, so dass sie in eine linke Seiten-Bauchlage gelangt. Da in dieser Position der Bauch nicht mehr zur linken Seite sinkt, sondern das Kind vom Bett nach rechts ge­ schoben wird, wirkt diese Lage wie ein Wechsel zur rech­ ten Seite. Zilgrei-Übungen Sie sind gut geeignet, einem kindlichen Kopf den Ein- und Durchtritt durchs Becken zu erleichtern [ 5 ]. Wenn die Mutter in der Wehe mit den Übungen Heckensänger, Wachtel, Krähe, Spiessente oder Weissstorch ihr Becken sanft hin- und herbewegt, kann sich der Kopf besser ein­ stellen und tiefer treten. Eine anschauliche Anleitung der Zilgrei-Übungen findet sich unter Imhorst D (2008) ZilgreiÜbungen bei einer protrahierten Geburt mit regelwidri­ ger Kopfeinstellung. Die Hebamme 21:234–238, Hippo­ krates. Wird der Oberkörper der Frau etwas höher gelagert (Abb. 10), kann sie im Wechsel mal das rechte, mal das linke Bein aufstellen. Dieser asymmetrische Vierfüssler­ stand verändert die Form des Beckens, so dass abwech­ selnd mal rechts, mal links mehr Platz für die Drehung ist. Der Oberkörper der Frau muss im asymmetrischen Vier­ füsslerstand höher gelagert sein, sonst bekommt sie Dehnungsschmerzen im Hüftgelenk und ihr aufgestell­ tes Bein drückt unangenehm gegen den Bauch! Bei einer dorsoanterioren Fehleinstellung ist der Vier­ füsslerstand wahrscheinlich nicht hilfreich, weil das nach vorne Sinken des kindlichen Körpers den Kopf verstärkt in eine Streckhaltung bringt. Asymmetrische Rückenlage (Abb. 11) Günstig bei einem dorsoanterioren hohen Geradstand. Durch die abwechselnde Hochlagerung eines Beines wer­ den die Beckenräume mal rechts und mal links erweitert. Asymmetrische Seitenlagerung im Wechsel (Abb. 12) Die Frau wird alle 15 bis 20 Minuten von der einen zur an­ deren Seite gebeten. Asymmetrische Seiten-Bauchlage im Wechsel (Simslage, Abb. 13) Diese Position schafft viel Raum in der Kreuzbeinhöhle (ähnlich wie der Vierfüsslerstand). Die Frau wird alle 15 bis 20 Minuten von der einen zur anderen Seite gebeten. 8 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Fazit Es gibt viele praktisch erprobte Möglichkeiten, bei einer gut zu motivierenden Frau den beginnenden hohen Ge­ radstand positiv zu beeinflussen. Viele der hier darge­ stellten Therapien eignen sich auch zur Korrektur einer hinteren Hinterhauptshaltung. Literatur 1 Bumm E. Grundriss zum Studium der Geburts­ hilfe, 13. Auflage, Bergmann Verlag 1921: S. 220 / 221. 2 Drack G, Schneider H. in Schneider/Husslein/ Schneider (Hrsg). Die Geburtshilfe, 3. Auflage Springer Verlag 2006. 3 Harder U. in Geist / Harder / Stiefel (Hrsg.). Hebammenkunde, 4. Auflage. Hippokrates Verlag 2007. 4 Hähnlein K. Korrektur einer kindlichen Deflek­ tionshaltung in der Schwangerschaft. Deutsche Hebammen Zeitschrift. 1998; Heft 1, S. 6. 5 Imhorst D. Erfahrungen mit der Zilgrei­ Methode unter der Geburt bei regelwidrigen Kopfeinstellungen. Die Hebamme. Hippo­ krates Verlag 1998; 11 S. 173 – 175. 6 Käser O, Friedberg V et al. (Hrsg). Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme Verlag 1998; 2. Auf­ lage, Bd.II/2. 7 Martius G. Regelwidrigkeiten des Geburts­ mechanismus. Enke Verlag 1994. 8 Starke P. Falscher Pressdrang. Hebammen­ forum. 2007; Heft 9, S. 769. 9 Richter K. Hebammengeheimnisse aus Mexiko – das Rebozo in der Hebamme­arbeit. Hebammeninfo des BfHd. 2004; Heft 2, S. 51/52. 10 Weibel W. Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg. 1943; 6. Auflage, S. 205 – 207. 11 Simkin P, Ancheta R. Schwierige Geburten – leicht gemacht, Dystokien erfolgreich meistern. Verlag Hans Huber Bern 2006 2. Auflage. Abb. 11 Asymmetrische Positionen erweitern die Beckenräume auf der Seite des nach aussen rotierten Beines. So kann in halbsitzender Rückenlage das Tiefertreten des Kopfes gefördert werden, indem abwechselnd ein Bein mit Hilfe eines Stillkissens zur Seite gelagert wird (hilfreich z. B. bei dorsoanteriorem hohem Geradstand oder für eine sitzende Frau nach PDA-Legung). Abb. 13 Asymmetrische Seiten-Bauchlage (Simslage). Die Frau liegt halb auf dem Bauch, sie hat ihr unteres Bein ausgestreckt und das obere um mindestens 90° angewinkelt auf einem Kissen gelagert. Alle 15 bis 20 Minuten wechselt sie die Seite, dabei kann sie a ihren unteren Arm vor den Körper oder b hinter den Oberkörper legen, je nachdem wie es ihr angenehmer ist. a a b b Abb. 14 Eine Wechsellagerung kann auch realisiert werden, ohne dass sich die Frau drehen muss. a In dieser asym­ metrischen Seitenlage sinkt der Leib und das Kind nach links; b in der asymmetrischen Seiten-Bauchlage wird der Bauch vom Bett nach rechts geschoben, dadurch wirkt diese Position wie eine rechte Seitenlagerung. Abb. 12 Wechselnde asymmetrische Seitenlagerung. a Ungünstige Lagerung, durch ein zu kurzes Kissen hängt der Fuss seitlich herab, dadurch baut sich entlang des Oberschenkels eine Spannung bis in den Beckenboden auf, welche das Tiefertreten des kindlichen Kopfes negativ beeinflussen kann. b Richtige Lagerung mit hochgelegtem Bein, der Unterschenkel ist optimal abgestützt und liegt parallel zum Bett. c Seitenwechsel nach rechts, jetzt wurde noch ein drittes Kissen unter den Unterschenkel gelegt, um das Becken noch weiter zu öffnen. a b a Kontakt b c Ulrike Harder Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen, Hebammenschule am Vivantes Klinikum Neukölln Rudower Str. 48, D-12351 Berlin [email protected] Nachdruck des Artikels mit freundlicher Genehmigung des Hippokrates Verlags in Stuttgart. Von Ulrike Harder aktualisierte Version per Februar 2014. Erstmals erschienen: Harder. Hoher Geradstand des Kopfes. Die Hebamme, 2008; 21: 226–232. 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 9 Literaturtipps _ Kindliche Fehleinstellungen Blandine Calais-Germain, Nùria Vives Parés (2013) Das bewegte Becken Das weibliche Becken während der Geburt Hannover: Staude und forschungsbasiertem Hebammen­ wissen zusammengetragen. Neben der Bedeutung der Beziehungsarbeit im Ge­ burtsprozess über Manualdiagnostik, Gebärhaltungen und Kinaestethik in der Geburtsarbeit werden praxisnah die verschiedenen Phasen der Geburt und mögliche Probleme wie stagnierender Geburtsfortschritt oder Haltungs- und Einstellungsanomalien beschrieben. Hervorzuheben sind die jeweils einge­ bauten Fallbeispiele und die anschauli­ chen Fotos. Ulrike Harder (2013) Die beiden Autorinnen aus Frankreich und Spanien haben sich viele Jahre mit Forschung zum Thema «Körperarbeit zur Unterstützung der Geburt» beschäftigt. Blandine Calais-Germain veröffentlichte bereits 1984 ein Grundlagenbuch «Ana­ tomie der Bewegung». Das neue Werk vertieft die Kenntnisse über grundle­ gende Zusammenhänge, indem es auf­ zeigt, wie das Becken beschaffen ist, und wie dessen Beweglichkeit den gesamten Geburtsprozess beeinflussen kann. Zahl­ reiche Zeichnungen und Anwendungs­ beispiele zu verschiedenen Bewegungen und Gebärhaltungen unterstützen die praktische Umsetzung. Deutscher Hebammenverband (2010) Geburtsarbeit Hebammenwissen zur Unterstützung der physiologischen Geburt Stuttgart: Hippokrates Einstellungs- und Haltungsanomalien In: A. Stiefel, C. Geist & U. Harder (Hrsg.) Penny Simkin, Ruth Ancheta (2006) Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf | Stuttgart: Hippokrates | 5. Auflage, S. 405 – 425 Schwierige Geburten – leicht gemacht Dystokien erfolgreich meistern Bern: Hans Huber. | 2. Auflage Im Kapitel über Haltungs- und Einstel­ lungsanomalien setzt sich die Autorin ausführlich mit der Beschreibung der Pro­ blematik, Diagnostik, Geburtsmechanik und Therapie auseinander. Hier werden besonders die Hebammenaufgabe und Möglichkeiten mittels Positionsverän­ derung und Beckenmobilisation den Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen, hervorgehoben. Jean Sutten, Pauline Scott (2010) Die Optimierung der Kindslage Hebammen aus Klinik und Praxis, viele mit langjähriger Berufserfahrung, haben mit diesem Buch eine gelungene Mi­ schung von traditionellem, erfahrungs- 10 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 vor Wehenbeginn unterstützt werden kann, sich in eine für die Geburt günstige Position zu begeben. Sie geben prakti­ sche Tipps, wie Fehlhaltungen des Kin­ des unter der Geburt vermieden werden können. Dieser Teil ist im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Werken allerdings sehr kurz gehalten. Stuttgart: Hippokrates | 3. Auflage Jean Sutton und Pauline Scott aus Neu­ seeland beschreiben in der 3. Auflage ihres kleinen, kompakten Werks das Kon­ zept der Optimierung der Kindslage und zeigen damit auf, wie das Kind bereits Das Buch der beiden amerikanischen Autorinnen, die in Zusammenarbeit mit Suzy Myers von der Hebammenschule Seattle entstanden ist, war eines der ers­ ten Bücher, das sich mit dem Thema der Hebammenunterstützung bei schwieri­ gen Geburten schwerpunktmässig aus­ einandergesetzt hat. In der zweiten Auf­ lage haben die Autorinnen wieder mit vielen Abbildungen mögliche Unterstüt­ zungsmassnahmen visualisiert. Für die Praxis besonders hilfreich ist das Kapitel 7 Massnahmenkatalog für den Geburts­ fortschritt. Literaturtipps zusammengestellt von: Andrea Stiefel, stv. Studien­gangleitung Bachelorstudiengang Hebamme, ZHAW, Winterthur Fokus Massnahmen unter der Geburt bei einer okzipitoposterioren Einstellung des Kopfes Fehleinstellungen des Kindes im Becken der Mutter können den Geburtsverlauf verlängern, zu operativen Eingriffen führen und damit Mutter und Kind stark belasten. Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde untersucht, mit welchen Interventionen unter der Geburt bei okzipitoposteriorer Einstellung des Feten eine Einstellungsveränderung erreicht werden kann. Stefanie Probst, Baden; Julia Rossgotterer, St. Gallen Einleitung In fünf bis acht Prozent aller Geburten stellen sich Feten mit einem dem Rücken der Mutter zugewendeten Hinter­ haupt im Geburtskanal ein [ 1 ]. Diese Einstellung mit un­ terschiedlichen Flexionsgraden wird im angelsächsischen Raum als okzipitoposteriore Position (OPP) bezeichnet. Sie kann zu protrahierten Geburtsverläufen, vermehrten Schmerzen, vaginal-operativen Geburten, Sectiones, Analsphinkterverletzungen und erhöhtem Blutverlust führen [ 2, 3 ]. Methoden Um festzustellen, welche nicht-operativen Massnahmen intrapartal bei OPP zur Stellungsänderung des Rückens führen, wurde eine Literatursuche in den Datenbanken Pubmed, Cochrane Library, Midirs und Cinahl durchge­ führt. Kriterienorientiert wurden sieben Studien und drei Reviews ausgewählt und analysiert. Zudem wurden 20 Hebammen eines Spitals schriftlich und anonym be­ fragt, wie sie bei OPP auf eine Drehung des kindlichen Kopfes hinwirken. Ergebnisse der Literaturanalyse In der ausgewählten Literatur wurden Lagerungs- und Positionswechsel sowie digitale und manuelle Metho­ den zur Einstellungsveränderung des Kindes untersucht. Seitenlagerungen und Vierfüsslerstand In einer Review über verschiedene Lagerungspositionen (Ridley [ 3 ]) zeigte die einzige Studie zur Seitenlagerung einen positiven Effekt (n = 100), also eine Einstellungs­ änderung des Kopfes in eine okzipitoanteriore Position (OAP). Eine aktuelle, randomisiert kontrollierte Studie (n = 220) [ 4 ] zeigte keinen Effekt der Seitenlagerung auf die OPP. Die Sims-Lage, eine asymmetrische Form der Sei­ tenlage, wurde in einer Review von randomisert kontrol­ lierten Studien anhand einer Studie erfasst [ 3 ]. Die SimsLage auf der Seite des kindlichen Rückens führte zur Normalisierung der Einstellung im Vergleich zu anderen Positionen (n = 240). Für die Wirksamkeit des Vierfüssler­ standes wurden in einer Cochrane-Review keine Belege gefunden [ 5 ]. Digitale und manuelle Rotation In einer kontrollierten Studie (n = 61) [ 6 ] wurde die digitale Rotation untersucht. Die Drehung des Kopfes in eine OAP konnte bei 58% der erstgebärenden und 90% der mehr­ gebärenden Frauen (Kontrollgruppe 21 % respektive 36 %) erreicht werden. Drei retrospektive Untersuchungen [ 7–9 ] zur manuellen Rotation ergaben positive Auswirkungen der Interven­ tion auf die Drehung des Kopfes bei 47 % (n = 17) [ 9 ] , 74 % (n = 731) [ 8 ] und 90 % (n = 796) [ 9 ] der Geburten, unter denen die Massnahme zur Anwendung kam. Bei erfolg­ reicher Rotation gebaren alle Frauen vaginal [ 7, 9 ]. Shaffer et al. [ 8 ] berichten über eine reduzierte Sectiorate nach erfolgreicher manueller Rotation (aOR 0.12; 95 % CI 0.09 – 0.16) [ 8 ]. Autorinnen Stefanie Probst dipl. Hebamme BSc, arbeitet am Kantonsspital Baden. [email protected] Julia Rossgotterer dipl. Hebamme BSc, arbeitet am Kantonsspital St. Gallen. [email protected] Dieser Artikel beruht auf der Bachelor-Thesis, die von Stefanie Probst und Julia Rossgotterer zum Abschluss ihres Hebammenstudiums an der Berner Fachhochschule (BFH) geschrieben wurde. Zusammenfassung Monika Gevers Hebamme und Diplom­ pädagogin, Dozentin Studiengang Hebamme, Berner Fachhochschule (BFH). 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 11 Fokus Digitale und manuelle Rotationsverfahren zur Drehung des kindlichen Kopfes unter der Geburt bei okzipitoposteriorer Einstellung Nach Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (Fotos: BFH Bern) 1 Digitales Rotationsverfahren eigefinger und Mittelfinger in die Scheide einführen, Spitzen von Zeige- und Z Mittelfinger entlang Lambdanaht positionieren. Mit den Fingern Druck nach oben ausüben, um die hintere Fontanelle unter die Symphyse zu drehen. 2 Manuelles Rotationsverfahren a Ganze Hand in den Geburtskanal einführen. b Kopf mit der Hand halten: Finger auf das hintere Scheitelbein und die Daumen auf das vordere Scheitelbein legen. c Kopf zwischen den Kontraktionen leicht nach oben schieben (kindlicher Kopf wird gelöst und flektiert). d Mit den Fingern am Kopf rotierende Kraft ausüben, so dass der Hinterkopf unter der Symphyse zu liegen kommt. 12 a b c d Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Nebenwirkungen wie Infektionen und Weichteilverlet­ zungen bei der Mutter, kindliche Geburtsverletzungen oder Nabelschnurvorfall, traten in den 1574 untersuchten Fällen, in denen ein Rotationsmanöver zur Anwendung kam, nicht auf. Es wurde darauf hingewiesen, dass nur erfahrene Geburtshelferinnen und Geburtshelfer (Heb­ ammen wie Ärzte) Rotationsmanöver ausführen sollten. Ergebnisse der Hebammenbefragung Die Befragung des Hebammenteams ergab, dass die Mehrheit der Hebammen (18 von 20) unter der Geburt Lagerungs- und Positionswechsel anwenden, um eine OPP zu normalisieren. 15 Hebammen gaben an, mit dieser Intervention erfolgreich gewesen zu sein, fünf Hebammen machten dazu keine Angaben. Das digitale Rotationsverfahren wurde von vier der befragten Heb­ ammen, die alle mehr als zwei Jahre Berufserfahrung hatten, durchgeführt. Das manuelle Verfahren wurde in diesem Team nicht angewendet. Zwölf der befragten Hebammen konnten sich vorstellen, nach Weiterbildung zum Thema und praktischer Ausbildung, Rotationsver­ fahren zu erproben. Quellen 1 Simkin P. The Fetal Occiput Posterior Position: State of the Science and a New Perspective Birth 2010; 37: 61–71 2 Ponkey SE, Cohen AP, Heffner LJ & Lieber­ man E. Persistent fetal occiput posterior Position: Obstetric Outcomes. Cohort study. Obstetric & Gynocology 2002; 5: 915–920 3 Ridley TR. Diagnosys and Intervention for occiput posterior malposition. JOGNN 2007; 36: 135–143 4 Desbriere R, Blanc J, Le Du R, Renner JP, Carcopino X, Loundou A & d’Ercole C. Is maternal posturing during labor efficient in preventing persistent occiput posterior position? A randomized controlled trial. AJOG 2013; 60.e1–60.e8 Diskussion Lagerungspositionen werden als geeignete Massnah­ men zur Drehung des Kopfes bei OPP in der Praxis ange­ wendet, wie die Befragung und die Studien zeigen. Die von den Hebammen selbst eingeschätzte Erfolgsquote scheint hoch zu sein. In der analysierten Literatur wurde überwiegend kein Einfluss der Seitenlage und der Vier­ füsslerposition auf die Drehung des Kopfes bei OPP nachgewiesen. Die Anwendung der Sims-Lage auf der Seite des kindlichen Rückens ergab nur in einer Studie eine signifikante Zunahme von Spontangeburten; dieses Ergebnis muss durch weitere Untersuchungen bestätigt werden. Lagerungs- und Positionswechsel können bei OPP dennoch hilfreich sein, um unter der Geburt eine schmerzarme Position zu finden und die Erschöpfung der Gebärenden zu lindern [ 3, 9 ]. Die Untersuchungen zur aktiven Drehung des Kopfes deuten darauf hin, dass eine Veränderung der OPP mög­ lich ist und die Rate an Spontangeburten erhöht werden kann, ohne Mutter und Kind zu gefährden. Da nur die Untersuchung zur digitalen Rotation [ 3 ] prospektiv und alle Studien zur manuellen Rotation [ 7– 9 ] retrospektiv durchgeführt wurden, besteht weiterer Forschungs­ bedarf, um die Wirksamkeit dieser Methoden zu quanti­ fizieren. Dabei sollten auch die Auswirkungen auf das Erleben der Frauen untersucht werden. 5 Hunter S, Hofmeyr G, Kulier R. Hands and knees posture in late pregnancy or labor of fetal malposition (lateral or posterior). Cochrane Database Syst Rev 2007; 4CD001063 6 Reichman O, Gdansky E, Latinsky B, Labi S & Samueloff A. Digital rotation from occipitoposterior to occipito-anterior decreases the need for cesarean section. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2006; 136: 25–28 7 Ray Le C, Serres P, Schmitz T, Cabrol D & Goffinet F. Manual Rotation in Occiput Posterior or Transverse Positions. Risk Factors and Consequences on the Cesarean Delivery Rate. Obstet Gynecol 2007; 110: 873–879 vito n I n o i t a t i v n Einladung I menkongress m a b e H r e h Schweizeriscse des sages-femmes Congrès suis izzero delle levatrici Congresso sv Destination: Date: Address: 14. / 15.05.2014 hk_hebammenkongress_inserat_rz01.indd 1 Center Zürich World Trade Zürich chstr. 95, 8050 Leutschenba 8 Shaffer BL, Cheng YW, Vargas JE & Caughey AB. Manual rotation to reduce caesarean delivery in persistent occiput posterior or transverse position. The Journal of Maternal-Fetal and Neonatal Medicine 2011; 24: 65–72 9 Sen K, Sakamoto H, Nakabayashi Y, Takeda Y, Nakayama S, Adachi T & Naka­ bayashi M. Management of the occiput posterior presentation: A single institute experience. (Electronic version). The Journal of Obstetrics and Gynaecology Research 2013. Vol. 39, No. 1:160–165 Theme: Die Welt de r Geburtshil fe, komm mit a uf die Reise ! Embarque avec nous v e rs le monde de la naissance ! Vieni con n oi per il viag gio nel mon dell’assisten do za alla nasc ita! Informatio ns: www.heba mme.ch 27.08.13 09:27 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 13 Verband • Fédération An der Sitzung vom 12. Februar 2014 hat der SHV-Zentralvorstand … – die Stellungnahme zur Revision von Art. 60 Abs. 2 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz verabschiedet.* – den Antrag bezüglich der gesetzlichen Verankerung des Wochenbetts und anderer Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und Kranken­ pflegeleistungsverordnung (KLV) an das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) genehmigt.* – die Jahresziele 2013 und die Legislaturziele 2013 bis 2014 evaluiert. – die Jahresziele 2014 genehmigt und die Legislaturziele 2014 bis 2017 zuhanden der Präsidentinnenkonferenz verabschiedet. – beschlossen, hebammengeleitete geburtshilfliche Mo­ delle zu unterstützen, die Entwicklung zu verfolgen und an den Präsidentinnenkonferenzen zu thematisieren. – entschieden, in den Social Media nur dann aktiv zu werden, wenn dafür Sponsoren gefunden werden können. An der Delegiertenversammlung soll das Thema Social Media mit den Mitgliedern diskutiert und eine Konsulta­ tivabstimmung durchgeführt werden. – festgehalten, dass der SHV bei seinen berufspolitischen Kontakten – wenn immer möglich – darauf aufmerksam macht, dass die Kostengewichte für Spontangeburten im DRG-System zu tief angesetzt sind. – entschieden, dass die SHV-Expertinnengruppe Best Practice die veralteten Dokumente «Empfehlungen für die frei praktizierenden Hebammen (fpH)» und «Emp­ fehlungen für Beleghebammen» überarbeiten soll. – entschieden, im Moment darauf zu verzichten, eine SHV-eigene Ethikkommission einzusetzen. Bei Bedarf wer­ den bei ethischen Fragestellungen und Einschätzungen Fachexpertinnen oder -experten beigezogen. – nach Rücksprache mit der Verbandsjuristin Kathrin Kummer entschieden, dem Antrag der Sektion Bern bezüglich der Medikamentenliste für die fpH im Kanton Bern stattzugeben und CHF 1000.– aus dem Fonds für Rechtsfälle dafür einzusetzen. – entschieden, das Patronat der Aktion IAMANEH von Women’s Hope International zum UNO-Tag der Geburts­ fisteln zu übernehmen. – Ramona Brotschi als neue Geschäftsführerin des SHV gewählt. – den SHV-Geschäftsbericht 2013 genehmigt. – entschieden, einen Aufruf für zusätzliche ZV-Mitglieder zu lancieren. Barbara Stocker Kalberer, SHV-Präsidentin * Die mit einem Stern bezeichneten Entscheide wurden per Zirkularbeschluss zwischen den ZV-Sitzungen vom 29. November 2013 und dem 12. Februar 2014 gefällt. Zertifizierung der Fort- und Weiterbildung nach eduQua:2012 Am 25. März 2014 hat der Bereich Fort- und Weiterbildung des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) das Zertifi­ zierungsaudit nach dem Standard eduQua:2012 bestanden. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit konnte das Projekt somit erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der Zertifizierung des Fort- und Weiterbildungsangebots macht der SHV einen wei­ teren wichtigen Schritt in Richtung Professionalisierung. Mit der Zertifizierung müssen die Qualitätsanforderungen des Labels zukünftig eingehalten werden. Die Qualität wird von einer externen Institution an Hand von folgenden sechs Kriterien jährlich überprüft: – Die Bildungsangebote befriedigen den Bildungsbedarf und die Bildungsbedürfnisse der Kundinnen und Kunden. – Informationen, Bildungsangebote und Leitlinien werden transparent dargestellt. – Die Fort- und Weiterbildung ermöglicht, fordert und Impressum Herausgeberin | Editeur Schweizerischer Hebammenverband (SHV) Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des SHV wieder. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion | Fédération suisse des sages-femmes (FSSF) Les articles signés ne reflètent pas forcément l’opinion de la FSSF. Toute reproduction est soumise à autorisation de la rédaction. Redaktion | Rédaction Verantwortlicher Redaktor: Wolfgang Wettstein, Geschäftsstelle SHV, Rosenweg 25 C, Postfach, CH-3000 Bern 23, T +41 (0)31 331 35 20, [email protected] Rédaction de langue française Josianne Bodart Senn, Chemin du Bochet 4a, CH-1196 Gland, T +41 (0)22 364 24 66, N +41 (0)79 755 45 38, [email protected] Redaktioneller Beirat | Conseil rédactionnel Martina Gisin (mg), Inge Loos (il), Ursula Lüscher (ul), Viviane Luisier (vl), Bénédicte Michoud Bertinotti (bm) Foto Titelseite | Photo couverture www.fotozanetti.com Layout | Graphisme www.atelierrichner.ch Jahresabonnement | Abonnement annuel Nichtmitglieder CHF 109.–, inkl. 2,5% MWST, Ausland CHF 140.–, Einzelnummer CHF 13.20, inkl. 2,5% MWST + Porto. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis zum 31. Oktober des laufenden Jahres schriftlich beim SHV gekündigt wird. | Non-membres CHF 109.–, 2,5% TVA inclue, étranger CHF 140.–, prix du numéro CHF 13.20, 2,5% TVA inclue + porto. L’abonnement est automatiquement renouvelé pour un an s’il n’est pas résilié par écrit auprès de la FSSF au 31 octobre de l’année en cours. Inseratemarketing | Régie d’annonces kömedia AG, Geltenwilenstrasse 8a, CH-9001 St.Gallen, T +41 (0)71 226 92 92, [email protected], www.kömedia.ch Druck | Impression Vogt-Schild Druck AG, Gutenbergstrasse 1, CH-4552 Derendingen, www.vsdruck.ch Papier PlanoArt 100 gm2, holzfrei, hochweiss matt, säurefrei, FSC-zertifiziert | PlanoArt 100 gm2, sans bois, extra-blanc mat, sans acide, certifié FSC | WEMF-beglaubigt | ISSN 1662-5862 14 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 fördert das Lernen und vermittelt Lernerfolge. – Dozierende verfügen über hohe fachliche und metho­ disch-didaktische Kompetenzen. – Vereinbarungen werden überprüft und eingehalten, es findet eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung statt. – Die Führung stellt kundenorientierte, ökonomische, effiziente und effektive Leistungen sicher. Das eduQua-Zertifikat ist drei Jahre gültig. Es ist das einzige ausschliesslich auf Anbieter von Weiterbildungen zugeschnit­ tene Schweizer Qualitätslabel. Ella Benninger, Projektleitung eduQua-Zertifizierung Marianne Luder-Jufer, Bildungsbeauftragte Deutschschweiz Valentine Jaquier-Roduner, Bildungsbeauftragte Romandie und Tessin Doris Güttinger, Geschäftsführerin Sind Sie interessiert? Für Reiseinformationen und die Buchung wenden Sie sich an Franziska Preisig, Preisig Reisen in Stansstad: [email protected] Gemeinsamer Auftritt der Schweizer Hebammen Für die Eröffnungszeremonie treten die Teilnehmenden aus der Schweiz in der Regel einheitlich auf. Am letzten Kongress in Durban im Jahr 2011 trugen die Schweizer Hebammen weisse Hosen und rote T-Shirts. Haben Sie eine andere Idee? Gerne nehme ich Ihre Anregungen entgegen. Für die Koordination wäre es hilfreich zu erfahren, wer nach Prag reist und sich einem gemeinsamen Schweizer Auftritt anschliessen möchte. Ich werde eine E-Mail-Gruppe erstellen und Sie bezüglich Auftritt und Organisation der Schweizer Gruppe auf dem Laufenden halten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: [email protected] Marianne Indergand-Erni, SHV-Vizepräsidentin Internationaler Hebammen­ kongress 2014 in Prag Informationen zum Internationalen Hebammenkongress 2014 finden Sie unter: www.internationalmidwives.org › events › triennial-congress › prague-2014 1. bis 5. Juni 2014 SHV-Delegiertenversammlung Im Juni reisen Schweizer Hebammen zum Internationalen Hebammenkongress der International Confederation of Mid­ wives (ICM) nach Prag. Zwei Delegierte des SHV, Miriam Wille und Marianne Indergand-Erni, werden die Woche zuvor, vom 27. Mai bis 30. Mai 2014, im Council des ICM mitdiskutieren und an den Abstimmungen teilnehmen. Einige Mitglieder des SHV-Zentralvorstandes sind bereits am Samstag, 31. Mai 2014 in Prag anwesend, wenn Tausende von Hebammen aus der Welt zusammen ein Lied singen und danach als grösster Chor ins «Guinness Buch der Rekorde» eingetragen wird. Am Sonntag, 1. Juni 2014, um 15 Uhr, wird der Kongress offi­ ziell eröffnet. Die Eröffnungszeremonie mit dem Einzug der Fahnen von rund 90 Mitgliedstaaten und einem Rahmen­ programm der Stadt Prag dauert rund zwei Stunden. Der SHV ist mit einem Reisebüro in Kontakt und hat für Inte­ ressierte ein preiswertes Arrangement im Angebot: Flug Zürich–Prag, fünf Nächte in einem Mittelklassehotel, Zimmer mit Frühstück, Hotel in der Nähe des Kongresszen­ trums und nicht weit weg vom berühmten Wenzelsplatz. Mittwoch, 14. Mai 2014, 10 bis ca. 17 Uhr, World Trade Center Zürich Traktanden 1. Eröffnung der Delegiertenversammlung 2. Genehmigung der Traktandenliste 3. Nomination der Stimmenzählerinnen 4. Genehmigung des Protokolls der Delegierten­ versammlung 2013 5. Genehmigung des Geschäftsberichts 2013 6. Berichte aus den Arbeitsgruppen – Tarifverhandlungen – Wahlpflichtmodule fpH 7. Berichte aus dem laufenden Jahr 8. Wahl eines ZV-Mitglieds 9. Wahl der Revisionsstelle 10. Genehmigung – der Jahresrechnung 2013 – des Budgets 2014 11. Anträge 12. Kongress – Präsentation Kongress 2015 Sektion Beide Basel – Vorschlag für Kongressort 2016 13. Verschiedenes www.wtc-zurich.ch 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 15 Verband • Fédération Schweizerischer Hebammen­ kongress Lors de sa séance du 12 février 2014, le Comité central de la FSSF a … Programm, Donnerstag, 15. Mai 2014 World Trade Center Zürich – approuvé la prise de position sur la révision de l’art. 60 al. 2 de l’ordonnance 1 relative à la loi sur le travail.* – approuvé la proposition, adressée au Département fédéral de l’intérieur (DFI), d’ancrer le post-partum dans la loi et d’apporter d’autres modifications à l’ordonnance sur l’assurance-maladie (LAMal) et à l’ordonnance sur les prestations de l’assurance des soins (OPAS).* – évalué les objectifs annuels 2013 et les objectifs de légis­ lature 2013/2014. – approuvé les objectifs annuels 2014, ainsi que les objec­ tifs de législature 2014-2017, qui seront présentés à la conférence des présidentes. – décidé de soutenir les modèles de soins obstétricaux dirigés par les sages-femmes, d’en surveiller le dévelop­ pement et de les thématiser lors des conférences des présidentes. – décidé de n’intervenir dans les réseaux sociaux que lorsqu’un sponsoring sera assuré. La thématique «réseaux sociaux» sera discutée avec les membres lors de l’Assem­ blée des déléguées et fera l’objet d’un vote consultatif. – souligné que, lors de ses échanges concernant la politique professionnelle, la FSSF doit si possible attirer l’attention sur le fait que la tarification appliquée aux accouche­ ments spontanés dans le système DRG est trop faible. – décidé que le groupe d’expertes Best Practice de la FSSF serait chargé de mettre à jour les documents «Recom­ mandations pour les sages-femmes indépendantes (sfi)» et «Recommandations pour les sages-femmes agréées». – décidé de renoncer, pour l’heure, à la mise en place d’une commission d’éthique propre à la FSSF. Si des questions d’ordre éthique se posent ou s’il faut évaluer des situa­ tions d’un point de vue éthique, des spécialistes seront consulté-e-s. – décidé, après discussion avec la juriste de la Fédération, Kathrin Kummer, d’accéder à la demande de la section Berne concernant la liste de médicaments pour les sfi du canton de Berne et de prélever à cet effet CHF 1000.– sur le fonds pour cas juridiques. – décidé de parrainer l’action IAMANEH de Women’s Hope International à l’occasion de la journée de l’ONU dédiée aux fistules obstétricales. – désigné Ramona Brotschi au poste de Secrétaire générale de la FSSF. – approuvé le rapport d’activité 2013 de la FSSF. – décidé de lancer un appel pour que de nouvelles membres rejoignent le CC. Die Welt der Geburtshilfe, komm mit auf die Reise! 07.45 Türöffnung – Besuch der Ausstellung 09.00 Begrüssung Judith Ballüder und Sandy Büchler, Kongress­ komitee, Sektion Zürich und Umgebung Barbara Stocker Kalberer, Präsidentin Schweize­ rischer Hebammenverband (SHV) 09.15 Soziokulturelle Aspekte der professionellen Versorgung schwangerer Frauen Dr. Kati Mozygemba, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen, Deutschland 10.00 «40 Jahre und kein bisschen weiser … Kann das CTG Babys retten?» Neue Erkenntnisse zur CTG-Überwachung Christiane Schwarz, Hebamme MSc Public Health (MPH), Schellerten, Deutschland 10.45 Pause – Besuch der Ausstellung 11.15 Schreiber & Schneider Sybil Schreiber und Steven Schneider, Kolumnisten 12.00 Mittagspause – Besuch der Ausstellung 13.35 Auswertung Posterwettbewerb 13.45 Geschichte der Lehrmittel in der Geburtshilfe Prof. Dr. Ing. Robert Riener, Sensory-Motor Systems Lab, Departement of Health Sciences and Technologies, ETH Zürich 14.05 Das bewegte Becken Blandine Calais-Germain, Limoux Cedex, Frankreich, Tanzlehrerin und Physiotherapeutin nach der Methode Mézières 14.45 Pause – Besuch der Ausstellung 15.15 Sorgfaltspflicht der Hebamme Dr. iur. Ursina Pally Hofmann, Hebamme, Rechtsdienst FMH 15.55 Bonding – Start als Familie Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, Gynäkologe und Geburtshelfer, Berlin, Deutschland 16.35 Schlussworte Jacqueline Fehr, Nationalrätin SP, Zürich Judith Ballüder und Sandy Büchler, Kongress­ komitee, Sektion Zürich und Umgebung 17.00 Kongressende Angaben zu den Referentinnen und Referenten finden Sie unter: www.hebamme.ch/de/heb/kongr/progr.cfm 16 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Barbara Stocker Kalberer, Présidente de la FSSF * Les décisions marquées d’un astérisque ont été prises par voie de circulation entre les séances du CC des 29 novembre 2013 et 12 février 2014. Certification de la formation continue selon eduQua:2012 Le certificat eduQua a une validité de trois ans. C’est le seul la­ bel de qualité suisse destiné exclusivement aux prestataires de formations continues. Ella Benninger, directrice du projet «Certification eduQua» Marianne Luder-Jufer, chargée de formation Suisse alémanique Valentine Jaquier-Roduner, chargée de formation Suisse romande et Tessin Doris Güttinger, secrétaire générale Le 25 mars 2014, le secteur «Formation continue» de la Fédé­ ration suisse des sages-femmes (FSSF) a réussi l’audit de cer­ tification selon le standard eduQua:2012. Ce projet a ainsi abouti avec succès après deux ans de travaux. Et en obtenant la certification de son offre de formation continue, la FSSF a franchi une nouvelle étape vers la professionnalisation. Cette certification requiert désormais le respect des exigen­ ces du label de qualité. La qualité sera contrôlée chaque an­ née, par une institution externe, sur la base des six critères suivants: – les offres de formation prennent en compte le besoin de formation en général, ainsi que les besoins de forma­ tion des clientes et clients en particulier; – les informations, offres de formation et lignes directrices sont communiquées de manière transparente; – L a formation continue soutient, sollicite et encourage l’apprentissage en transmettant les clés de sa réussite; – les enseignantes et enseignants disposent de hautes compétences spécialisées ainsi que pédagogiques et didactiques; – les conventions sont vérifiées et respectées, ce qui per­ met le développement permanent de l’assurance-qualité; – la direction garantit des prestations pertinentes, écono­ miques, efficientes et efficaces. Congrès international des sages-femmes 2014 à Prague du 1er au 5 juin 2014 En juin, des sages-femmes suisses se rendront au Congrès international de l’ICM (International Confederation of Mid­ wives), à Prague. La semaine précédente, du 27 au 30 mai 2014, deux déléguées de la FSSF, Miriam Wille et Marianne Indergand-Erni, prendront part aux discussions du Conseil de l’ICM et participeront aux votes. Quelques membres du Comité central de la FSSF seront déjà présentes à Prague le 31 mai; elles chanteront une chanson avec des milliers d’autres sages-femmes du monde entier, évènement qui donnera peut-être lieu à une inscription dans le «Guinness Book des records». Le Congrès sera officiellement inauguré le dimanche 1er juin 2014, à 15 heures. La cérémonie d’ouverture, avec l’entrée des drapeaux de près de 90 états-membres et un programme artistique de la ville de Prague, durera environ deux heures. Schweizerischer Hebammenverband SHV | Fédération suisse des sages-femmes FSSF | Federazione svizzera delle levatrici FSL | Federaziun svizra da las spendreras FSS Präsidentin | Présidente Barbara Stocker Kalberer, SHV Rosenweg 25 C, Postfach, 3000 Bern 23 Sektionen | Sections Aargau-Solothurn Anne Steiner [email protected] Waltersburgstr. 16, 5000 Aarau T 062 822 81 21, M 079 455 69 29 Beide Basel (BL/BS) Doris Strub [email protected] Gartenweg 156, 4497 Rünenberg T 061 983 08 44 Regina Burkhardt [email protected] Ostenbergstr. 3, 4410 Liestal T 061 322 33 64 Bern Marianne Haueter [email protected] Bunschen 171 B, 3765 Oberwil i.S. T 031 783 01 70 Fribourg Valentine Jaquier-Roduner [email protected] Rte en Champ Didon 134, 1740 Neyruz T 026 477 05 76 Genève Dany Aubert-Burri [email protected] 16, rue Henri-Mussard 1208 Genève T 022 300 40 03, M 078 606 40 03 Oberwallis Ruth Karlen [email protected] Mühlackerstr. 26a, 3930 Visp T 027 945 15 56 Ostschweiz (SG/TG/AR/AI/GR) Madeleine Grüninger [email protected] Weidenhofstr. 3, 9323 Steinach T 071 440 18 88, M 079 238 40 78 Schwyz Christine Fässler-Kamm [email protected] Chappelihof 26, 8863 Buttikon T 055 445 21 54, M 079 733 18 48 Marie-Gabrielle von Weber [email protected] Urenmatt, 6432 Rickenbach T 041 811 13 26, M 079 516 08 59 Vaud-Neuchâtel-Jura (VD/NE/JU) Fabienne Rime [email protected] Route du Martoret 5, 1870 Monthey T 079 654 64 71 Ticino Francesca Coppa-Dotti [email protected] Via Raslina 5, 6763 Mairengo T 091 866 11 71 Simona Pagani Scarabel [email protected] I runch da vigana 21, 6528 Camorino T 076 616 74 06 Valais romand Daniela Sintado [email protected] Rue de Lausanne 24, 1950 Sion T 079 471 41 60 Isabelle Mabeau [email protected] Rte du Grand St Bernard 11, 1945 Liddes T 027 746 36 53 Zentralschweiz (LU/NW/OW/UR/ZG) Karien Näpflin-Defloor [email protected] Dorfhalde 40, 6033 Buchrain T 041 442 08 00, M 079 743 88 14 Carmen Zimmermann-Steiger [email protected] Gärtnerweg 20, 6010 Kriens T 041 320 63 06, M 079 565 05 82 Zürich und Umgebung (ZH/GL/SH) Stephanie Hochuli [email protected] Köschenrütistrasse 95, 8052 Zürich T 079 711 80 32 Sektion Geburtshäuser Section maisons de naissance Barblina Ley [email protected] Chemin de la Bergerie 41, 1806 St-Légier T 021 944 42 49 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 17 La FSSF est en contact avec une agence de voyage et a obtenu un arrangement attractif pour les intéressées: Vol Zurich-Prague, cinq nuits dans un hôtel de classe moyenne, chambre avec petit-déjeuner, hôtel à proximité du Centre de Congrès et pas très éloigné de la célèbre place Wenzel. Etes-vous intéressée? Pour toute information sur le voyage et la réservation, veuillez vous adresser à Franziska Preisig, Preisig Voyages à Stansstad: [email protected] Délégation des sages-femmes suisses Pour la cérémonie d’ouverture, les participantes de Suisse portent en général une même tenue. Au dernier congrès, à Durban en 2011, les sages-femmes suisses portaient des pan­ talons blancs et un t-shirt rouge. Auriez-vous une autre idée? Vos suggestions sont les bienvenues. Pour la coordination, il serait utile de savoir qui fera le voyage à Prague et souhaite participer aux actions communes. J’ai l’intention de créer un groupe de courriels pour vous tenir au courant de la visibilité et de l’organisation du groupe suisse. Congrès suisse des sages-femmes Programme du jeudi 15 mai 2014 World Trade Center Zurich Embarque avec nous vers le monde de la naissance ! 07 : 45 Ouverture des portes – visite de l’exposition 09 : 0 0 Salutations Judith Ballüder et Sandy Büchler, comité du congrès, section Zurich et environs Barbara Stocker Kalberer, présidente de la Fédération suisse des sages-femmes (FSSF) 09 : 15 Aspects socioculturels de la prise en charge professionnelle des femmes enceintes Dr Kati Mozygemba, Institut de santé publique et de recherche en soins, Université de Brême, Allemagne 10 : 0 0 «40 ans et pas un brin de sagesse en plus … Le CTG peut-il sauver des bébés?» Nouvelles connaissances sur la surveillance par CTG Christiane Schwarz, sage-femme MSc Public Health (MPH), Schellerten, Allemagne 10 : 45 Pause – visite de l’exposition 11 : 15 Schreiber & Schneider Sybil Schreiber et Steven Schneider, chroniqueurs 12 : 0 0 Pause de midi – visite de l’exposition 13 : 35 Résultats du concours de posters 13.45 Histoire du matériel pédagogique en obstétrique Prof. Robert Riener, Sensory-Motor Systems Lab, Departement of Health Sciences and Techno­ logies, ETH Zurich 14 : 05 La mobilité du bassin Blandine Calais-Germain, Limoux Cedex, France, Professeur de danse et kinésithérapeute selon la méthode mézière 14 : 45 Pause – visite de l’exposition 15 : 15 Devoir de diligence de la sage-femme Ursina Pally Hofmann, Dre en droit, sage-femme, Service juridique de la FMH, Berne 15.55 Bonding et débuts de la famille Prof. Michael Abou-Dakn, gynécologue et obstétricien, Berlin, Allemagne 16 : 35 Discours de clôture Jacqueline Fehr, conseillère nationale PS, Zurich Judith Ballüder et Sandy Büchler, comité du congrès, section Zurich et environs 17 : 0 0 Fin du congrès Vous voudrez bien adresser vos questions à [email protected]. Marianne Indergand-Erni, vice-présidente de la FSSF Vous trouverez des informations sur le Congrès international des sages-femmes 2014 sous www.internationalmidwives.org › events › triennial-congress › prague-2014 Assemblée des déléguées FSSF Mercredi 14 mai 2014, de 10 à 17 heures environ, World Trade Center Zurich Ordre du jour 1. Ouverture de l’assemblée des déléguées 2. Acceptation de l’ordre du jour 3. Nomination de scrutatrices 4. Acceptation du procès-verbal de l’assemblée des déléguées 2013 5. Acceptation du rapport d‘activités 2013 6. Rapport des groupes de travail – Convention tarifaire – Réalisation de modules à option obligatoire des sfi 7. Présentation des rapports de l’année en cours 8. Election d’un membre du Comité central 9. Election du Comité central et de la présidente 10. Acceptations: – Comptes 2013 – Budget 2014 11. Propositions 12. Congrès de la FSSF – Présentation du Congrès 2015 de la section des Deux Bâles – proposition pour le lieu de Congrès 2016 13. Divers www.wtc-zurich.ch 18 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Vous trouverez la présentation des intervenant-e-s sous: www.hebamme.ch/fr/heb/kongr/progr.cfm Sektionen • Sections Nella seduta del 12 febbraio 2014, il Comitato centrale della FSL ha … – approvato la posizione sulla revisione dell’art. 60, cpv. 2 dell’Ordinanza 1 concernente la legge sul lavoro.* – approvato la domanda da presentare al Dipartimento Federale dell’Interno (DFI) per la costituzione di una base legale del puerperio e per altre modifiche relative all’Ordi­ nanza sulle assicurazioni malattie (OAMal) e all’Ordinanza sulle prestazioni (OPre).* – analizzato gli obiettivi annuali 2013 e gli obiettivi legis­ lativi 2013 / 2014. – approvato gli obiettivi annuali per il 2014 e gli obiettivi legislativi 2014 – 2017 da sottoporre all’attenzione della Conferenza delle presidenti. – deciso di sostenere i modelli di assistenza ostetrica gestiti dalle levatrici, di seguirne l’evoluzione e di affrontare l’argo­ mento in occasione della Conferenza delle presidenti. – deciso di essere attivo nei social media, ma solo se si trovano degli sponsor. Durante l’Assemblea dei delegati è prevista una discussione sul tema social media a cui seguirà una votazione consultiva. – preso atto che nei suoi contatti di natura politico-pro­ fessionale la FSL non manca di segnalare il fatto che nel sistema DRG la ponderazione dei costi relativa ai parti spontanei è troppo bassa. – deciso che il gruppo di esperte FSL Best Practice rielabo­ rerà i vecchi documenti: «Raccomandazioni per le levatrici indipendenti (fpH)» e «Raccomandazioni per le levatrici ospedaliere». – deciso per ora di rinunciare alla costituzione di un comi­ tato etico interno alla FSL. All’occorrenza, nella valutazione di questioni di natura etica, ci consulteremo con degli esperti. – deciso, dopo essersi consultato col legale della nostra Federazione Kathrin Kummer, di accogliere la richiesta della sezione di Berna in relazione alla lista dei farmaci per le levatrici indipendenti del Canton Berna e di sostenerla con CHF 1000.– del fondo per le cause legali. – deciso di assumere il patrocinio dell’azione IAMANEH del Women’s Hope International in occasione della gior­ nata internazionale indetta dall’ONU per l’eliminazione della fistola ostetrica. – eletto Ramona Brotschi per l’incarico di nuova segretaria generale della FSL. – approvato la relazione annuale 2013. – deciso di lanciare un appello affinché nuovi membri entrino nel Comitato centrale. Neue Mitglieder | N ouveaux membres Genève Nouveaux membres T 022 757 29 10 Guittier Marie-Julia, Genève Labbe Murielle, Copponex FR Plumereau Sophie, Beaumont FR Schenkel Sarah, Onex Ticino Neumitglied T 091 866 11 71 Mijal-Egli Silvana, Gordola Vaud-Neuchâtel-Jura Nouveaux membres T 079 654 64 71 Andrade da Rocha Vitor, Lausanne Frésard Wicki Christine, La Chaux-deFonds Landeau Karine, Yverdon-les-bains Lefebvre Hélèna, Vullierens Zentralschweiz Neumitglied T 041 442 08 00 T 041 320 63 06 Völker Maria, Stalden Sektion Bern Hauptversammlung 2014 Datum Freitag, 25. April 2014 | Zeit 9 bis 12 Uhr | Ort Frauen­klinik, Kursraum D 103, Effingerstrasse 102, 3010 Bern. Am Nachmittag findet, wie jedes Jahr, unsere Frühlings­ fortbildung statt: Belastende Situationen und Krisenereignisse – Praxisbeispiele und Interventionskonzepte Zeit 14 bis 16.30 Uhr | Ort im selben Raum. Wir freuen uns auf euer Kommen! www.bernerhebamme.ch Barbara Stocker Kalberer, presidente FSL * L e decisioni contrassegnate con l’asterisco sono state prese tramite consultazione scritta tra le sedute del 29 novembre 2013 e il 12 febbraio 2014. 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 19 Ateminstitut Schweiz agathe löliger gmbh Bern Modulare Ausbildung in Atemtherapie/ Atempädagogik nach Middendorf Ausbildung zur Erwachsenenbilderin SVEB mit eidg. Zertifikat Stufe 1 Kurse I Weiterbildung Spitalackerstrasse 67 I 3013 Bern Tel. +41(0)31 819 97 39 www.ateminstitut-schweiz.ch mail: [email protected] Vielseitiges Weiterbildungsprogramm an der Berner Fachhochschule! Alle Informationen finden Sie auf der Website. Gerne stellen wir Ihnen das Weiterbildungsprogramm auch per Post zu. Certificate of Advanced Studies (CAS) – Still- und Laktationsberatung 18 Studientage August 2014 bis Mai 2015 – Clinical Assessment und Decision Making 15 Studientage, September 2014 bis Juni 2015 – Lymphologische Therapie 15 Studientage, August 2014 bis März 2015 – Verbesserung der Gesundheit 22 Studientage, September 2014 bis Juni 2015 Fachkurse – Körperarbeit im Hebammenalltag (neu!) 7 Studientage August bis Oktober 2014 – Schwangerschaft, Geburt, Muttersein und Psyche 8 Studientage Oktober bis Dezember 2014 Abgeschlossene Fachkurse und Module können in verschiedenen Weiterbildungen angerechnet werden. Telefon +41 31 848 44 44 gesundheit.bfh.ch/weiterbildung ▶ Weiterbildung WD_HEB_Inserat_Hebamme.ch_20140402.indd 1 26.02.2014 13:31:09 école Professionnelle d’eutonie L’art du déveLoppement par Le corps Formation thérapeutique, pédagogique et artistique à mi-temps sur quatre ans, qui mène à un diplôme reconnu par l’Association Suisse d’Eutonie Gerda Alexander ®. www.eutonie-formation.ch nicole Bloch, 022 362 79 28 20 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Datum: 20.11.2012 Größe: 1/2 angeschnitten Farbe: 4 Rubrik: 123 Ausgabe: 12-2012 C M Y CM MY CY CMY K Ihre Ausbildung zum zertifizierten K-Taping Therapeuten International einheitliche Ausbildung in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie in mehr als 50 Standorten weltweit. Kurse auch in Ihrer Nähe. Weitere Informationen unter www.k-taping.de Gesundheit Institut für Hebammen 3. Winterthurer Hebammensymposium Hebamme zwischen Mythen und Fakten Samstag, 17. Januar 2015 ZHAW Gesundheit, Institut für Hebammen Technikumstrasse 71, 8401 Winterthur K · Taping Academy Hagener Str. 428 · 44229 Dortmund · Deutschland Fon: +49 231. 9767300 · Fax: +49 231. 731277 [email protected] · www.k-taping.de Zürcher Fachhochschule 1404_01_Hebamme_Symposium_90x131_f_v03.indd 1 06.03.14 11:34 Actualité Un espace pour par­tager et valoriser les actions menées par les sages-femmes En partenariat avec la Confédération Internationale des sages-femmes (ICM), la Fondation Sanofi Espoir lance une plate-forme dénommée «Connecting Midwives» avec un accès en anglais, français (fr.connectingmidwives.com/ web) et espagnol. Unique et innovante, cette plate-forme collaborative sera alimentée par les sages-femmes du monde entier. Elle leur offrira un espace dédié leur permettant d’échanger leurs expériences, et de par­ tager leurs idées, projets et innovations. «Leurs actions seront mises en avant au sein de leur communauté pour valoriser le rôle essentiel qu’elles ont au quotidien pour améliorer l’éducation, la prévention et sauver des vies», souligne Caty Forget, déléguée générale de la Fondation Sanofi Espoir. «Cet espace de partage pourra les aider à enrichir leurs pratiques profes­ sionnelles et leurs réseaux, notamment pour celles qui exercent en zones rurales et sont souvent isolées.» En plus d’être un lieu d’échange d’idées et de pratiques, cette plate-forme vien­ dra récompenser certaines initiatives de terrain portées par les sages-femmes grâce aux «Sanofi Foundation’s Awards for Midwives». Toute sage-femme diplô­ mée et membre d’une association parte­ naire du réseau de l’ICM pourra présen­ ter son projet, dès lors qu’il vise à réduire la mortalité maternelle et néonatale et à améliorer la santé des femmes, des nou­ veau-nés dans les zones les plus dému­ nies. Dix lauréats seront annoncés en mai 2014. Leur récompense se traduira par un soutien financier de 3000 euros et, pour les trois meilleurs, par la réalisa­ tion d’un film documentaire présentant leur projet. La date limite pour soumettre votre pro­ jet est le 20 avril 2014. Après cette date, il vous sera possible de poster vos pro­ jets et vos initiatives tout au long de l’année pour participer aux prochaines sélections. 22 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Changement de cap pour la césarienne aux USA Les organisations professionnelles des obstétriciens – «American College of Obstetricians and Gynecologists» et «Society for Maternal-Fetal Medicine» – ont procédé à un changement radical de direction en ce qui concerne les Guide­ lines sur la césarienne. Ainsi, un ralentis­ sement de la dilatation du col n’est par exemple plus considéré comme une indi­ cation pour une césarienne (de même qu’une naissance gémellaire, un soup­ çon de macrosomie, etc.) alors qu’une in­ duction du travail est considérée comme un risque de naissance par césarienne. Source: Obstetric Care Consensus – Safe Prevention of Primary Cesarean Delivery, Obstetrics & Gynecology, 3/2014, 693-711. Le texte original se trouve sur notre site: www.sage-femme.ch › Actualité Voir aussi: www.smfm.org | www.acog.org En France, les sages-femmes sont toujours en colère «Céder aux sages-femmes sur le pre­ mier recours, c’est brader la santé des femmes et revenir loin en arrière», avait soutenu la Fédération nationale des col­ lèges de gynécologie médicale en dé­ cembre 2013, au moment où elle lançait une pétition pour «la sauvegarde de la santé des femmes». Le Conseil national de l’Ordre des sages-femmes a porté plainte devant l’Ordre des médecins pour propos «malveillants, injustifiés, portant atteinte à l’honneur de la pro­ fession de sage-femme et mettant en cause leurs compétences». Depuis le 16 octobre 2013, les réunions, tables rondes et concertations se sont multipliées sans progresser et les sagesfemmes qui manifestaient pour la troi­ sième fois à Paris le 19 février 2014 at­ tendaient de la ministre de la Santé Marisol Touraine qu’elle mette fin à un conflit qui semble s’éterniser. Le 4 mars 2014, celle-ci a annoncé la création d’un «statut médical des sages-femmes des hôpitaux qui s’inscrira au sein de la Fonc­ tion publique hospitalière», un statut spécifique que les sages-femmes ont immédiatement jugé «insuffisant». Les revendications et les concertations se poursuivent bien que de réelles avan­ cées ont été constatées. Revue de la presse française établie le 4 mars 2014 par Josianne Bodart Senn Prévention des muti­ lations génitales fémi­ nines à Genève Un nouveau projet de prévention des mutilations sexuelles féminines (MGF) a été mis en place dans le canton de Genève. Il a non seulement pour but de sensibiliser les populations concer­ nées sur les risques de cette pratique et son interdiction en Suisse, mais aussi d’orienter les professionnel-le-s des domaines de la santé, du social et de la justice sur ce problème. A ce propos, une récente étude de l’Unicef a montré que la prévalence des MGF est parti­ culièrement importante à Genève. Partenaires Ce nouveau projet de prévention des MGF est réalisé avec le soutien de Cari­ tas Suisse, du Bureau de la promotion de l’égalité entre femmes et hommes (BPE) et du Bureau de l’intégration des étran­ gers (BIE), en partenariat avec l’associa­ tion Camarada, l’Unité de santé sexuelle et le Planning familial des HUG, l’Arcade des sages-femmes et l’Association des médiatrices interculturelles (AMIC). Dépliants «Osons parler d’excision» Une nouvelle brochure d’information est disponible en français/anglais, français/ arable, français/tigrigna (Erythrée), fran­ çais/amharique (Ethiopie) et français/so­ mali (Somalie). Dans la limite des stocks disponibles, il est aussi possible de les commander par courriel à l’adresse suivante: egalité@etat-ge.ch Tous ces documents sont téléchargeables sur le site: www.ge.ch/mgf Editorial Enquête 2013 sur le Master sagesfemmes Regula Junker-Meyer Sage-femme indépendante et sage-femme à la Maison de naissance de Stans Cher lectrice, cher lecteur, chers collègues, Une présentation haute survient durant la phase de dila­tation dans environ 2 à 3 % des cas (toutes naissances confondues), alors que dans 0,5 % des cas seulement cette malprésentation persiste. Ainsi, le plus souvent, l’enfant trouve lui-même un chemi­ nement favorable à travers le bassin. L’enquête était adressée aux sagesfemmes titulaires d’un Master of Sciences (MSc) ou d’un Master of Ad­ vanced Studies (MAS) d’une haute école suisse ou étrangère et exerçant une activité professionnelle en Suisse. Le groupe des Hautes écoles spécia­lisées (HES) qui propose des filières de forma­ tion Bachelor et prévoit la mise en place de filières Master en col­laboration avec la Fédération suisse des sages-femmes (FSSF), souhaitait connaître le nombre de sages-femmes titulaires d’un Master et travaillant en Suisse, ainsi que leurs caractéristiques sociodémographiques et professionnelles. Les données ainsi ré­ coltées permettront d’analyser et d’anti­ ciper les besoins en matière de presta­ tions des sages-femmes qualifiées dans les domaines de la santé, de la formation et de l’enseignement, ainsi que dans la recherche et dans la pratique. Il convient aussi de tenir compte du be­ soin de réglementation des nouvelles fonctions professionnelles inscrites dans la loi, afin que les profils élargis au niveau Master, tels que celui des sages-femmes certifiées en pratique avancée (Advanced Practice Midwifes APM) et / ou les infir­ mières certifiées en pratique avancée (Advanced Practice Nurses APN) puissent disposer des bases légales nécessaires à l’exercice de leur profession en tant qu’indépendantes. La mécanique obstétricale décrit l’interaction entre les deux corps – celui du bassin de la mère et celui du fœtus – qui se laissent influencer par la force des contractions et la résistance tissulaire. Et c’est là que se trouve l’essentiel de la solution au problème. Une représentation mentale correcte du bassin, de l’enfant et de la musculature contribue à trouver des adaptations physiologiques qui permettent d’aider la mère et l’enfant à surmonter la malprésentation. Donner naissance signifie bouger, de l’intérieur vers l’extérieur, de l’extérieur vers l’intérieur. L’enfant cherche la lumière par des réflexes inconditionnels tandis que la mère lui envoie des impulsions par ses mouvements extérieurs qui, à leur tour, poussent l’enfant dans la filière pelvienne. Vous trouverez dans ce numéro de nombreux exercices pour favoriser, par des mouvements actifs et passifs, l’interaction entre ces deux corps. Bonne lecture! Amicalement, Regula Junker-Meyer Le rapport est disponible sous: www.sage-femme.ch › La Fédération › Statistique/Etudes 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 23 Dossier La présentation haute avec suture sagittale antéropostérieure La malprésentation de la tête de l’enfant conduit souvent à un prolongement du travail. Dès lors, il arrive que, lorsqu’après des heures de travail, le col est enfin complètement dilaté mais la tête de l’enfant ne descend pas. Cela débouche alors sur une césarienne, motivée par un arrêt de la progression du travail dû, pense-t-on, à une disproportion fœto-pelvienne. Il n’est toutefois pas rare de constater par après que l’enfant avait pourtant un poids et un périmètre crânien dans la norme. Vous trouverez ici quelques techniques éprouvées par la pratique permettant d’agir favorablement sur une telle malprésentation. Ces mesures sont tirées de la littérature spécialisée, de ma propre expérience et de recommandations orales de collègues sages-femmes. Ulrike Harder, sage-femme enseignante, Berlin Une suture sagittale en orientation antéropostérieure dans le détroit supérieur du bassin apparaît lors de la phase de dilatation dans environ 2 à 3 %, tous accouchements confondus. On distingue deux formes (Fig. 1 et 2): – Présentation haute occipito-iliaque antérieure – Présentation haute occipito-iliaque postérieure Dans la plupart des cas, il s’agit seulement d’une mal­ présentation temporaire, puisqu’environ deux tiers des enfants se tournent spontanément au cours du travail et s’engagent correctement dans le bassin [ 6 ]. Cependant, pour environ 0,5 % de toutes les naissances, cette malprésentation persiste, l’enfant restant bloqué jusqu’à la dilatation complète avec la suture sagittale en orientation antéropostérieure. C’est alors que nous par­ lons d’une vraie présentation haute. Définition de la présentation haute Suture sagittale en orientation antéropostérieure dans le détroit supérieur du bassin | Col dilaté à 8 -10 cm | Sac amniotique rompu et fortes contractions Comment en arrive-t-on à une présentation haute de la tête? Les raisons les plus fréquentes semblent être des modifi­ cations spastiques en lien avec le bassin, qui font perdre au bassin sa forme ovale oblique [ 7 ]. C’est le cas, par exemple lorsque les muscles lombaires sont extrême­ ment tendus (muscle ilio-psoa). Il peut aussi s’agir d’un bassin osseux long ou généralement rétréci, d’une tête trop grosse ou plus rarement d’une procidence d’un bras, d’une procidence du cordon ombilical ou d’un myome à proximité du col de l’utérus. La plupart du temps, la cause reste toutefois inconnue. Diagnostic Si l’on reconnaît suffisamment tôt une telle malprésenta­ tion de la tête, il est possible d’agir et d’influencer positi­ vement sur le déroulement de l’accouchement. 24 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Fig. 1 Suture sagittale en orientation antéropostérieure dans le détroit supérieur du bassin, dos en avant, poche des eaux intacte. Lorsque le col est dilaté, le sac amniotique se rompt et les contractions sont régulières: c’est ce qu’on appelle une présentation haute occipito-iliaque antérieure (In: W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). Fig. 2 Suture sagittale en orientation antéropostérieure dans le détroit supérieur du bassin, dos en arrière, poche des eaux intacte. Lorsque le col est dilaté, le sac amniotique se rompt et les contractions sont régulières: c’est ce qu’on appelle une présentation haute occipitoiliaque postérieure (In: W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). Les indications d’une intervention sont: une stagnation de la descente de la tête de l’enfant, une présentation oc­ cipito-iliaque droite postérieure (dos en arrière à droite), une stagnation ou un ralentissement de la dilatation, une rupture prématurée des membranes et des contractions irrégulières ou inefficaces en phase de dilatation. Mise en évidence d’une suture sagittale droite lors de l’examen du bassin La 3e manœuvre de Léopold révèle que la tête est éton­ namment étroite, le pouce et l’index palpant le diamètre bipariétal (quand le dos se trouve en avant) ou le dia­ mètre bitemporal (quand le dos se trouve en arrière) au lieu du diamètre fronto-occipital. La manœuvre de Zangemeister est positive: la main posi­ tionnée sur la tête se trouve à la même hauteur que celle sur la symphyse. Le rythme cardiaque de l’enfant est bien perceptible dans la ligne médiane (présentation occipito-iliaque antérieure) ou profondément au niveau des flancs (présentation occi­ pito-iliaque postérieure). Au toucher vaginal, on trouve une tête encore haute dans le bassin qui, malgré une dilatation régulière, ne descend pas. La suture sagittale est en orientation antéropostéri­ eure, les deux fontanelles sont palpables (bien que ce soit difficile) pour autant que la tête ne soit pas fléchie. En cas de doute, il convient de vérifier au moyen d’un ultrason, afin que la sage-femme puisse proposer à la femme quelques techniques éprouvées pour mieux placer l’en­ fant. A la rupture des membranes, le cuir chevelu de l’enfant gonfle sous l’effet des contractions jusqu’à présenter une bosse séro-sanguine importante (Fig. 4). Ceci peut fausser le constat d’une «tête bien descendue» lors d’un toucher vaginal. Beaucoup de femmes ont envie de pousser mal­ gré une tête stabilisée haut dans le bassin [ 8 ]. Par la confi­ guration de la tête, l’enfant peut descendre jusqu’à 1 cm au-dessus du niveau des épines [ 2 ], elle est palpable en avant profondément derrière la symphyse, tandis que la cavité du sacrum reste vide [ 1 ]. Si la présentation ne progresse pas au bout de deux heures (mais tout dépend de l’intensité des contractions), il faut recourir à une césarienne en raison du danger de rupture utérine. Mécanique obstétricale en présence d’une suture sagittale antéropostérieure dans le détroit supérieur du bassin La phase de dilatation se prolonge parce que la tête ne descend plus et, de ce fait, elle ne s’applique plus effica­ cement sur le col de l’utérus. Beaucoup d’enfants fléchissent leur tête au maximum, de telle sorte que les petites fontanelles s’engagent (présentation Roederer). Ceci permet de réduire suffisam­ ment le périmètre crânien pour que la tête de l’enfant puisse s’engager dans le bassin et le traverser avec une suture sagittale en orientation quasi antéropostérieure. Ainsi une présentation postérieure haute de la tête avec Fig. 3 A partir d’une présentation postérieure avec une suture sagittale en antéropostérieure, l’enfant s’est replié et s’est retrouvé dans une position occipitoiliaque postérieure (in: W. Weibel: Lehrbuch der Frauenheilkunde. Urban & Schwarzenberg 1943). 1 2 Fig. 4 Présentation céphalique (1) occipito-iliaque antérieure, (2) occipito-iliaque postérieure. La tête est descendue profondément dans le bassin (In: E. Bumm: Grundriss zum Studium der Geburtshilfe. Bergmann 1921). une suture sagittale antéropostérieure conduit alors à une présentation occipito-iliaque postérieure. (Fig. 3). Si, par des mouvements du bassin de la parturiente et des changements de position, on donne à cet enfant da­ vantage d’espace pour effectuer une rotation, il peut continuer à fléchir sa tête après l’entrée dans le bassin, se tourner de côté au détroit moyen et arriver au plan­ cher périnéal en position occipito-iliaque antérieure. Comment y remédier? Il convient tout d’abord d’expliquer à la femme ou aux parents que la tête de l’enfant se présente de manière défavorable et de leur présenter les mesures de soutien à planifier. Les changements de position devraient être effectués au maximum toutes les 10 à 20 minutes, de sorte que l’en­ fant ait le temps et l’espace de s’adapter favorablement durant trois intervalles entre les contractions. La présentation haute de l’enfant peut se corriger de trois manières différentes: 1 Favoriser la détente de la mère et, de ce fait, élargir l’entrée spastique du bassin 2 Diminuer la pression de la tête sur le détroit supérieur du bassin, permettant une rotation de côté 3 Trouver une position pour la mère qui facilite la flexion et la rotation de la tête de l’enfant. 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 25 Dossier Fig. 5 La bascule du bassin avec l’écharpe Rebozo est plus aisée si la sage-femme utilise une sangle de tissu de 35 à 40 cm de large (par exemple, une écharpe de portage). Pour une sage-femme mesurant 1,60 à 1,80m, il faut compter une boucle de tissu d’environ 2,90 à 3,10m. a Mauvaise posture (forte pression dans le dos) pour soulever le bassin avec une écharpe: la sage-femme a plié le dos au lieu des genoux; en outre, elle a placé ses pieds trop loin des hanches de la femme. b Posture correcte: le dos est équilibré et bien droit, les genoux sont suffisamment pliés, les pieds sont placés tout près des hanches de la femme. c Le corps de la femme peut maintenant être soulevé lentement et balancé légèrement sans effort par simple extension des jambes. abc 1 Favoriser la détente Chaleur / Massage Bains avec essence de lavande, massage du sacrum, compresses chaudes. Aromathérapie Etaler de l’huile de lavande ou de l’huile de tocolyse selon Stadelmann sur l’abdomen, tout en parlant à l’enfant et en lui expliquant les avantages de se tourner sur le côté. Péridurale afin de diminuer les douleurs Mouvements de bascule du bassin avec l’écharpe Rebozo (Fig. 5) Suspendue à une large écharpe (en langue mexicaine: Rebozo), la femme se sent mieux, son bassin se relâche et l’enfant peut alors changer de position [ 9 ]. – L a femme place ses hanches (pas sa taille!) sur la sangle du tissu tendu et soulève ses jambes. – L a sage-femme se tient de chaque côté des hanches, plie les genoux et ajuste le tissu largement drapé sur ses épaules. – Ensuite, elle redresse son dos, lève la femme lentement à une hauteur de 5 à 10 cm et la balance doucement d’avant en arrière. 2 Réduire la pression de la tête Position genoux-tête Pendant 20 minutes, pour que la tête de l’enfant puisse se dégager de la symphyse pubienne et s’engager à nouveau (Fig. 6). Tocolyse temporaire en cas de fortes contractions Refouler la tête de l’enfant: – L a femme se trouve sur le dos avec le bassin légèrement surélevé (Fig. 7). Dans un intervalle entre les contractions, la sage-femme procède à 26 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 la 3e manœuvre de Léopold pour situer la tête et elle la pousse lentement en direction du fond utérin. – Simultanément, la parturiente peut caresser son ventre vers un côté et dire à l’enfant: «Tourne-toi sur le côté, pour entrer plus facilement dans le bassin.» – A l’arrivée de contraction suivante, la sage-femme lâche la tête pour qu’elle puisse à nouveau glisser dans le bassin. – L a poussée de la tête peut être répétée lors de deux intervalles de contraction. Une rotation fructueuse peut être constatée par une tête plus large lors d’une nouvelle 3e manœuvre de Léopold. Balancement du bassin dans l’écharpe Rebozo (Fig. 8) Avec l’écharpe de portage recommandée par la sagefemme mexicaine Naoli Vinaver, l’enfant peut être amené à se tourner dans une certaine direction. Tant que la poche des eaux n’a pas été rompue, nous utilisons ainsi «l’inertie de la masse flottante» – ici l’enfant – de manière physique. Comme l’enfant réagit d’une manière inerte au mouve­ ment de rotation dans le liquide amniotique, la mère bouge autour de l’enfant. Et l’enfant avec le dos en arrière peut alors être amené dans une présentation occipitoiliaque gauche antérieure. Après un léger balancement, la femme sera bercée plu­ sieurs fois, de préférence vers la gauche, pour atteindre une présentation occipito-iliaque antérieure. Pour ce faire, la sage-femme rassemble les deux bouts de l’écharpe et les tire ensemble en haut avec la main gauche, pendant qu’elle laisse descendre sa main droite. L’enfant qui réagit d’une manière inerte ne participe que faiblement à la rotation de la parturiente dans le tissu, si bien que la mère peut être tournée autour de son enfant. Au cours de cette manœuvre, la sage-femme doit faire attention à tenir son dos droit afin de ne pas provoquer de dommages pour elle-même! Fig. 6 En position genoux-tête, la tête de l’enfant peut s’écarter du détroit supérieur du bassin, ce qui permet à l’enfant de tourner la tête ou de mieux la fléchir pour se présenter dans le bassin. Cette position peut être incon­ fortable pour la femme. a Avec l’aide d’un coussin sous la poitrine (par exemple, un linge plié), le poids du tronc peut en grande partie être soutenu, pour que la ceinture scapulaire et le cou soient soulagés. b Plusieurs tentatives sont souvent nécessaires pour trouver la hauteur optimale des coussins pour soutenir la poitrine et la tête. Fig. 8 Balancement du bassin dans l’écharpe Rebozo. a Après avoir bercé un peu la femme, la sage-femme prend les deux bouts du tissu dans les mains et fait rouler la femme plusieurs fois du côté gauche. b Puis, elle tire le tissu rapidement en haut avec la main gauche tandis que la main droite redescend. Le balancement de la femme peut aussi se faire en descendant rapidement une épaule et en pliant un genou (sur les photos, vous pouvez voir une combinaison des deux). a b Fig. 7 a Poussée de la tête de l’enfant vers le haut dans un intervalle entre les contractions lors d’une présentation haute occipito-iliaque postérieure. La femme caresse son ventre de gauche à droite et explique à l’enfant les avantages de la rotation. b A l’arrivée de la nouvelle contraction, la sage-femme lâche la tête, ce qui permet à l’enfant de se repositionner, avant qu’une nouvelle contraction ne le pousse à nouveau vers le bassin. Fig. 9 Fonctionnement d’un transfert en position à quatre pattes: (1) En position dorsale, le front de l’enfant presse sur la symphyse. (2) En position à quatre pattes, le corps de l’enfant tombe en avant, la tête fléchit et peut glisser plus profondément dans le bassin (In: Geist/Harder/Stiefel: Hebammenkunde, 4 e édition 2007). 1 2 a b 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 27 Dossier Fig. 10 La position asymétrique à quatre pattes (qui n’est pos­sible qu’avec un haut du corps surélevé) modifie la position de la tête de l’enfant dans le bassin de même que la forme de l’intérieur du bassin. En relevant alternativement la jambe droite puis la jambe gauche, davantage de place est faite une fois à droite, une fois à gauche, pour la rotation de l’enfant. Position asymétrique sur le dos (Fig. 11) Elle est favorable en cas de présentation occipito-iliaque antérieure. L’élévation alternée d’une jambe puis de l’autre permet d’élargir le bassin une fois à droite et une fois à gauche. Décubitus latéral alternatif asymétrique (Fig. 12) La femme est priée de changer de côté toutes les 15 à 20 minutes. Décubitus latéral-ventral asymétrique en alternance, (Fig. 13) Cette position crée beaucoup d’espace dans le bassin (comme dans la position à quatre pattes). La femme est priée de changer de côté toutes les 15 à 20 minutes. Changement de position sur un côté (Fig. 14) Favorable quand le CTG montre des changements défa­ vorables ou quand la femme est très peu mobile. Par exemple, on prie la femme de prendre une position en décubitus latéral asymétrique. Après 15 à 20 minutes, on enlève les coussins de soutien, pour la mettre en dé­ cubitus ventral sur le côté gauche. Cette nouvelle posi­ tion du ventre pousse l’enfant vers la droite. Manœuvre de la boule de bowling (d’après Liepmann) Lorsque le col est complètement dilaté, on peut tenter de corriger la présentation de la tête de l’intérieur. Pour cela, la femme a besoin d’une péridurale. On introduit la main entière avec les 5 doigts entourant la tête et on la tourne légèrement vers la gauche ou vers la droite (comme la rotation se passe le plus aisément). En cas de succès, une deuxième personne tente alors de déplacer la tête depuis l’extérieur. 3 Positions maternelles au moment de l’accouchement Position à quatre pattes Elle est favorable en cas de présentation occipito-iliaque postérieure (Fig. 9), car elle facilite l’entrée de la tête dans le bassin. Si c’est possible, durant une contraction, la femme tourne son bassin en biais ou le bouge d’avant en arrière. Si le haut du corps de la femme est légèrement surélevé (Fig. 10), elle peut relever alternativement la jambe droite, puis la jambe gauche. Cette position asymétrique à quatre pattes modifie la forme du bassin, de telle sorte que, en alternance une fois à droite et une fois à gauche, davan­ tage de place est faite pour rendre une rotation possible. En position asymétrique à quatre pattes, le haut du corps de la femme doit impérativement être surélevé, sinon elle subit des douleurs d’étirement dans l’articulation de la hanche et la jambe qu’elle a déplacée pèse de manière désagréable contre son ventre! Pour une malprésentation occipito-iliaque antérieure, la position à quatre pattes n’est sans doute pas très efficace, parce la tête de l’enfant descend en avant et renforce l’éti­ rement. Exercices Zilgrei * Ils conviennent bien pour faciliter l’engagement et le pas­ sage de la tête de l’enfant dans le bassin [ 5 ]. Divers exer­ cices permettent à la mère de bouger doucement d’avant en arrière et d’un côté à l’autre pour que la tête de l’enfant se présente de manière plus favorable. Conclusion Il existe diverses manières de faire, éprouvées par la pratique, qui permettent d’agir favorablement auprès d’une femme bien motivée qui montre un début de pré­ sentation haute avec une suture sagittale antéroposté­ rieure. La plupart des moyens présentés ici conviennent également pour corriger la position occipito-iliaque pos­ térieure. Références Hoher Geradstand des Kopfes, Sage-femme.ch, 4/2014, pages 4 à 9. Traduction Josianne Bodart Senn, avec l’aide de Susanne Grylka et de Bénédicte Michoud Bertinotti, Lausanne * Zilgrei est une méthode d’auto-guérison permettant de soulager et de prévenir les troubles musculaires, articulaires et neurologiques. Elle combine une respira­ tion consciente avec des mouvements ou des postures corporelles faciles à réaliser. La pratique régulière de Zilgrei améliore la respiration, la posture, le bien-être. Son rayon d’application est très vaste. Elle permet d’influencer de façon positive les troubles du sommeil, la fatigue, la nervosité et le stress. Elle peut être utili­ sée pour préparer ou pour aider à l’accouchement. www.zilgrei.eu/france.html 28 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Fig. 11 Les positions asymétriques élargissent le bassin du côté de la jambe tournée vers l’extérieur. Ainsi, dans les positions couchées sur le dos et demi-assises, la descente de la tête est favorisée, en plaçant de côté en alternance les jambes à l’aide d’un coussin d’allaitement (efficace p. e x. en cas de présentation haute occipito-iliaque antérieure ou pour une femme assise installée avec une péridurale). Fig. 13 Décubitus latéral-ventral asymétrique en alternance (position Sims). La femme repose à moitié couchée sur le ventre, avec une jambe en bas tendue et une jambe en haut repliée à 90° au moins et reposant sur un coussin. Toutes les 15-20 minutes, elle change de côté, en même temps si elle le peut. a Elle plie son bras devant elle. b Ou bien derrière le haut du corps, au choix, selon ce qui est le plus agréable pour elle. a a b b Fig. 12 Décubitus latéral alternatif asymétrique a Position défavorable, du fait d’un coussin trop court qui fait pendre le pied de la femme de côté, ce qui cause une tension le long de la cuisse jusqu’au fond du bassin, provoquant ainsi un mouvement négatif de la tête de l’enfant. b Position correcte de la jambe relevée, le bas de la jambe étant appuyé de manière optimale, parallèlement au lit. c Changement de côté vers la droite, avec ajout d’un 3e coussin sous la jambe pour permettre au bassin de s’ouvrir davantage. Fig. 14 Un changement de position peut aussi être réalisé sans que la femme doive se tourner. a Dans cette position asymétrique de côté, le corps de la femme et celui de l’enfant glissent à gauche. b Dans la position latéraleventrale asymétrique, le ventre est déplacé vers la droite, ce qui agit comme un véritable décubitus latéral droit. a b a Contact b c Ulrike Harder Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen, Hebammenschule am Vivantes Klinikum Neukölln Rudower Str. 48, D-12351 Berlin [email protected] Reproduction de l’article avec l’aimable autorisation des éditions Hippokrate à Stuttgart. Version actualisée par Ulrike Harder en février 2014. Version originale: Harder, Hoher Geradstand des Kopfes, Die Hebamme, 2008; 21: 226-232. 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 29 Mosaïque «L’homme en périnatalité: quel accompagnement par les professionnels?» Habituellement, ce genre de manifestation nous laisse l’impression d’avoir la tête farcie de chiffres et de pourcentages. Le souvenir de cette 4e journée de périnatalité – qui s’est tenue à Genève le 28 novembre 2013 – est plutôt constellé d’images. De détails de la peinture de Breughel en anecdotes commençant par «un père – mon père – m’a dit», en passant par des scènes d’échographie et des interviews, des affiches et des extraits de films, des cartes postales de Plonk & Replonk et des publicités, les oratrices et orateurs ont répondu à la question de la place à donner au père en ces termes: «Ne lui donnons pas de place. Aidons-le à se faire une place unique, la sienne». Quelques points forts tirés d’un programme riche et varié. Josianne Bodart Senn, rédactrice Sage-femme.ch Pour Christine Castelain-Meunier (sociologue, chercheuse au CRNS, Paris), la «démocratisation domestique» n’est pas un leurre. Au fil de l’histoire, nous serions passés d’une paternité institutionnelle à une paternité relation­ nelle. Depuis quelques années, l’homme revendique le droit de ne plus être obligé de sacrifier sa vie auprès des siens, surtout auprès des tout-petits. Certains parlent d’une «féminisation» des pères: il s’agirait pour l’oratrice plutôt d’une humanisation. En quelque sorte, l’homme rajoute «une corde à son arc». En partageant les tâches domestiques, il augmente la plasticité de son cerveau et il assure la qualité du lien familial. Les exemples donnés par la sociologue laissent pourtant des participantes perplexes. Ainsi, quand elle affirme que, face aux pères qui demandent un emploi à 80 %, les DRH d’aujourd’hui trouvent parfois que cette initiative est bonne, se disant entre autres que le père qui a du temps pour lui sera d’autant plus performant dans son travail. «C’est une baliverne, s’exclame Viviane Luisier. En tout cas en Suisse … Dans une grande institution genevoise, un homme est employé à 80 % pour s’occuper de son en­ fant: toute l’entreprise le connaît, tellement c’est vu comme un truc inhabituel et farfelu!» Le Dr Luc Gourand (obstétricien, échographiste, Paris) a rappelé que l’échographie donne un pouvoir extraordi­ naire au professionnel qui manipule ce nouvel outil, mais cela ne doit pas l’empêcher d’écouter ce que les parents ont à lui dire et de prendre en compte toutes les incerti­ tudes. En cours d’examen échographique, la mère oublie généralement le père, elle regarde même davantage l’échographiste que l’écran … En fin d’examen, il a pris lui-même l’habitude de passer la sonde au père pour rééquilibrer la communication. 30 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Le Dr Gilles Levy (gynécologue-obstétricien, Centre hos­ pitalier de Belfort-Montbéliard) a étonné l’assemblée en évoquant ce temps, pas si lointain, où l’accouchement était «une affaire de femmes» exclusivement. Il nous pro­ pose la projection d’un extrait du film de Luis Saslavski «1er mai» (1957, 85 minutes) avec Yves Montand dans le rôle du père «à l’ancienne» … Tous les débats actuels sur l’accouchement à domicile, la maîtrise de la douleur, les différences homme / femme, etc. y trouvent un écho dans des dialogues admirablement écrits. Pour le Pr François Ansermet (médecin-chef du service de psychiatrie de l’enfant et de l’adolescent, HUG, Genève), tous les futurs pères revisitent d’abord leur position de fils (rapport à leur propre père et à leur propre mère). Ils buttent ensuite contre l’énigme du lien entre sexualité et procréation. Ils doivent se faire à l’idée qu’ils changent de génération en devenant père. Ils doivent enfin faire face à l’impensable de la mort car, en donnant la vie, ils en­ gendrent aussi un futur mortel. Le conférencier se de­ mande si les soins du père à l’enfant ne seraient pas une occasion de permettre à la mère d’être à nouveau une femme … Pour le psychologue Jean Van Hemelrijck (psychothéra­ peute familial, ULB, Bruxelles), le père est celui qui vient en dernier et n’a pas vraiment de place. Et il ajoute: «Gar­ dons-nous bien de lui en donner une, parce que nous bloquerions un processus essentiel à l’humanité. Allons plutôt vers le père pour l’aider à s’interroger sur son dé­ sir, son vécu, sa curiosité. Et cette ouverture d’esprit lui permettra de s’inventer une place.» Pour que l’enfant puisse se construire, le père doit faire en sorte qu’une dialectique essentielle s’installe entre lui et la mère. Il n’a pas à «jouer à la mère», il est si différent d’elle, d’abord dans son corps. La mère étant le lieu de la certitude tan­ dis que lui celui du doute, ce seraient les allers-et-retours entre les deux qui constitueraient le socle du devenir de l’enfant et du sens de son existence. Formation continue FSSF Organisation des cours de la FSSF Chargée de la formation de la Suisse romande et du Tessin Valentine Jaquier-Roduner Rte En Champ Didon 134, 1740 Neyruz, T 026 477 05 76 [email protected] Inscriptions par écrit aux cours de la FSSF au secrétariat central de la FSSF à Berne. Vous trouverez le programme complet des cours sur www.sage-femme.ch Formation continue 2014 La fin du programme 2013/14 approche, le programme 2014/15 vous arrive, fraîchement sorti de presse et livré avec ce numéro. Doté d’un nouveau graphisme, il vous fait part des nouveautés, reprises et formations inédites pour la période qui s’étend de septembre 2014 à no­ vembre 2015! Bonne lecture: faites vos choix, n’hésitez pas à élargir vos compétences! Dans le programme en cours, il reste encore trois cours en lice, avec quelques places disponibles. Cours 14 La sage-femme face à la sexualité des couples en période de parentalité Béatrice Van der Schueren, sage-femme spécialisée en sexologie, vous fait part de son expérience et de ses connaissances particulières avec les femmes et les couples dans ce domaine – parfois difficile à aborder – qu’est la sexualité: explorer tabous et représentations, comprendre les influences de la parentalité sur la sexua­ lité et vice-versa, apprendre à entrer en matière plus aisé­ ment au sujet de l’intimité … font partie des thèmes qui sont abordés pendant cette journée de formation. Des notions théoriques seront présentées, des discus­ sions seront menées, des situations cliniques pourront être présentées et analysées. L’aspect interactif et réflexif est privilégié. Intervenante Béatrice Van der Schueren, sage-femme spécialisée en sexologie Date, lieu lundi 28 avril 2014, Lausanne Délai d’inscription tout de suite Cours 15 L’éducation du plancher pelvien Ce cours – qui revient dans le programme – réadapté après quelques années de pause, complète le cours inti­ tulé «la rééducation pelvi-périnéale», donné en janvier par Sylvie Uhlig Schwaar et Fabienne Schwab. Il s’adresse en principe à des sages-femmes ayant quel­ ques bases théoriques en rééducation. Les personnes débutantes dans le domaine peuvent cependant s’y ins­ crire tout en sachant qu’il s’agit là d’une approche pra­ tique et basique de la rééducation du plancher pelvien, qui devrait être complétée par la suite par des apports théoriques (au programme en 2015). Le cours se base sur le développement des propres repré­ sentations et sensations des participantes concernant le plancher pelvien, dans le but de les former à une dé­ marche pédagogique simple, compréhensible et efficace pour les femmes. Il est donc essentiellement axé sur la pratique d’exer­ cices, de postures et de stratégies à mettre en place lors d’incontinences. L’importance de la respiration et le tra­ vail sur l’image de soi occupent également une place de choix dans cette approche. Intervenante Sylvie Uhlig Schwaar, sage-femme spécialisée en sexologie, praticienne en rééducation périnéale, formatrice d’adultes Date, lieu je/ve 1er et 2 mai 2014, Colombier Délai d’inscription tout de suite Cours 16 Animer des cours «mouvement maman et bébé» Ce cours, animé par Michèle Gosse, physiologiste et for­ matrice connue et appréciée de longue date et Esmeralda Triandé, sage-femme et consultante en lactation, appa­ raît depuis plusieurs années dans le programme des cours de la FSSF. Il sera donné pour la dernière fois sous cette forme cette année 2014. En effet, comme vous pourrez le constater dans le nou­ veau programme, Michèle Gosse proposera dès 2015 une toute nouvelle formation: un module de trois jours sur l’approche sensori-motrice du nouveau-né. Ce cours donne l’opportunité aux sages-femmes d’élargir leur offre de prestations en pouvant proposer, en période de post-partum, un cours de mouvement pour les femmes avec leur bébé – joyeux et ludique – dans l’idée de faire prendre conscience des espaces corporels respectifs et de favoriser la continuité sensorielle essentielle au dévelop­ pement de l’enfant. En plus de l’apprentissage d’un travail corporel pour la maman et le bébé, les participantes apprendront à gérer un groupe de mamans et de bébés avec une attention toute particulière à la qualité de la relation. L’objectif est d’acquérir des outils adaptés à cette animation spéci­ fique. Intervenantes Michèle Gosse, physiologiste, enseignante en travail corporel et formatrice pour les professionnels de la santé Esmeralda Triandé, sage-femme, conseillère en lactation IBCLC Date, lieu je / ve 22 et 23 mai 2014, Bulle Délai d’inscription 22 avril 2014 Sylvie Uhlig Schwaar, en remplacement de Valentine Jaquier-Roduner 4 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 31 En librairie Jennifer Worth Appelez la sage-femme Emmanuelle Berthiaud Enceinte Editeur Albin Michel Traduit de l’anglais par Françoise de Sorbier 2013, 457 p., CHF 33.90 ISBN 2-226-24853-4, Avec Jennifer Worth nous plongeons dans les quartiers des dockers de Londres encore meurtris par les bombardements de la Deuxième Guerre mondiale et en partie seulement re­ construits. L’auteure raconte comment, à vingt-deux ans, elle entame une formation de sage-femme auprès des sœurs an­ glicanes spécialisées dans la surveillance prénatale, la gestion des accouchements à domicile et le suivi du post-partum. Par moments, je me suis dit que ce récit servirait peut-être davantage aux futures assistantes sociales qu’aux futures sages-femmes. Maris violents, pauvreté extrême, logements dans des taudis aujourd’hui inimaginables, pièges de la pros­ titution sont en effet constamment au rendez-vous. Au fil des pages, l’auteure nous propose une grande galerie de portraits de femmes fortes. Elles sont en effet toutes fortes, ces femmes que Jennifer Worth rencontre, même celles qui à première vue semblent les plus vulnérables. Les femmes enceintes ou en couches, les célibataires se décou­ vrant mères ou les mères d’une famille déjà fort nombreuse, les mères ou les filles aînées qui assistent les parturientes, mais aussi les sages-femmes et surtout les nonnes: tous les personnages décrits au féminin ont une force de caractère sans pareille. Le message de l’auteure est clair. A leur manière, et quoi qu’il arrive, toutes ces femmes savent faire face aux dures réalités de la vie. Toutes finissent par trouver en elles des forces sou­ vent insoupçonnées. Et l’emblème de ce message, c’est l’an­ cien cliché de la sage-femme anglaise en uniforme se dépla­ çant sur son vélo pour se rendre au plus vite là où elle a été appelée. Ainsi, la sage-femme ne fait pas seulement naître les bébés. Elle voit parfois des adultes qui prennent subite­ ment leur vie en main et qui «naissent» aussi en quelque sorte sous ses yeux. C’est sans doute ce qui a fait le succès de ce livre en GrandeBretagne. Succès qui s’est encore démultiplié quand la BBC a diffusé en 2012 une adaptation télévisée du récit de Jennifer Worth, que l’on trouve maintenant également en DVD en version française. Josianne Bodart Senn, rédactrice Sage-femme.ch 32 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Une histoire de la grossesse entre art et société L’historienne française reprend – et approfondit de manière magistrale – les thèmes que nous avons traités dans trois nu­ méros de Sage-femme.ch: La Naissance dans l’art (12/2005), La Maternité dans la publicité (12/2006), Le corps féminin au­ jourd’hui (12/2007). Son objectif est fort semblable à celui que nous nous étions fixé à l’époque mais, comme nous de­ vions travailler dans un nombre limité de pages, nous n’avions fait qu’esquisser le sujet. Si vous avez aimé lire ces numéros, cet ouvrage richement illustré, imprimé sur un beau papier et soigneusement relié, est fait pour vous. Le travail d’Emmanuelle Berthiaud a d’abord le mérite de rassembler des peintures célèbres comme «Les Epoux Arnolfini» de Jan Van Eyck (XVe siècle) ou «Espoir I» de Gustav Klimt (XXe siècle) à côté de peintures peu connues, voire totale­ ment inconnues. S’y ajoutent des sculptures, des gravures à l’usage des médecins, des dessins de mode, des affiches de cinéma, des photographies, qui exhibent – ou camouflent plus ou moins – les «ventres ronds». En plus, elle analyse ces productions artistiques plus qu’elle ne les décrit et, l’une après l’autre, elle les replace dans le contexte historique et social de leur production. Elle en tire des hypothèses d’interprétation. Elle cerne les mentalités, voire les conflits idéologiques, et les comportements en pré­ sence tout au long de l’histoire occidentale. Ce qui rend le texte tout aussi intéressant que les images. La Martinière 2013, 240 p., CHF 69.80 ISBN 2-73245630-0 Ce bel ouvrage est bien plus qu’une simple collection d’images autour de la grossesse. Il démontre que les temps forts allant de la conception à la naissance peuvent être interprétés diver­ sement et que, chez les êtres humains, les conditions biolo­ giques s’insèrent dans une compréhension culturelle qui s’ex­ prime toute en nuances et qui, en outre, évolue sans cesse. Josianne Bodart Senn, rédactrice Sage-femme.ch Unsere Spezialitäten: Gesunde Abwechslung für zwischendurch. ster Jetzt Gratismutesten, bestellen und h oder auf bimbosan.c14 44 unter 032 639 Babys lieben Abwechslung: Zum Beispiel die glutenfreien Bimbono Bio-Biscuits mit wertvollem Getreide aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne tierische Eiweisse und Fette. Oder unser Bio-Birchermüesli, ebenfalls mit besten Bio-Getreiden und Früchteflöcklein. Oder einen feinen Alosan Getreide-Kakao, als sättigendes, gesundes Getränk. Oder einen Bio-Milch-Brei, den Sie einfach mit Wasser anrühren können. Wichtig: Muttermilch ist das Beste für den Säugling. Die WHO empfiehlt 6 Monate ausschliessliches Stillen. 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Gesundheit Institut für Hebammen testez la supervision professionnelle inscription on-line: Beratung • Betreuung • Coaching www.dewarrat-conseil.ch Beratung und Betreuung stellen vielfältige Anforderungen an Hebammen in Klinik und in freier Praxis. Darauf und auf anspruchsvollere Situationen mit Coachings von Frauen, Familien oder Teams sind die folgenden Module ausgerichtet. 23 ou 24 mai 2014 9h30-12h30 ou 14h-17h 120.- par personne et pour 3 heures Modul «Frauen- und Familiengesundheit» CAS «Hebammenkompetenzen erweitern» Zentraler Aspekt ist die Gesundheitsberatung und Förderung der Gesundheit von Frauen und ihren Familien durch Hebammen. Das Modul bietet neues Wissen aus den Public Health-Konzepten und der Epidemiologie. Ebenso behandelt es grundlegende Aspekte von Gesundheit wie WHO-Strategien, Recht auf Gesundheit und bezieht zudem geschichtliche Hintergründe mit ein. Da-Sein Institut Ganzheitliche Energiearbeit Daten: 5. / 6. / 7. Mai, 11. / 12. / 13. Juni und 8. / 9. Juli 2014 Ausbildung Pränatal- und Geburtstherapie Modul «Schwangerenbetreuung durch die Hebamme» CAS «Hebammenkompetenzen vertiefen» Die Kompetenzen zur inner- und ausserklinischen Betreuung von Schwangeren stehen im Fokus dieses Moduls. Es zeigt die Evidenzen von Betreuung auf und ermöglicht eine fachliche Vertiefung für die Praxis der Vorsorge durch Hebammen. Themenschwerpunkte bilden Physiologie, Pathophysiologie, pränatale Diagnostik und gesetzliche Grundlagen für die Beratung. Der Weg vom Sein zum Dasein Therapeutische Begleitung von Babys und Erwachsenen zur Lösung von sehr frühen Prägungen. Daten: 30. Juni / 1. Juli und 27. / 28. / 29. August 2014 gsstart Infoveranstaltungen am n u d l i b us 4 10.02.2014 und 14.04.2014 A Mai 201 m i von 19.15-21.30 Uhr Modul «Coaching» CAS «Hebammenkompetenzen erweitern» Coaching als Teil der Beratung von Frauen, Familien oder Teams und die Rollen des Coachs in verschiedenen Prozessen sind Themen dieses Moduls. Es vermittelt spezifische Coaching-Kompetenzen, psychologische Grundlagen und Beratungstools für die Planung, Durchführung und Evaluation von Beratungen. Es bestehend laufend Transfermöglichkeiten des Gelernten in die eigene Praxis. Unterer Graben 29 · CH-8400 Winterthur Tel +41 52 203 24 55 · Fax +41 52 203 24 56 Meissner Brigitte info@ d a - s e3-14 i n - i n17.03.14 s t i t u t . c h08:00 · w wSeite w . d a1- s e i n - i n s t i t u t . c h Hebammenorientierte Weiterbildungen Craniosacral Therapie und Geburtstraumatas auflösen in 2 x 3 Tagen / 1080 Fr. Daten: 17. / 18. / 19. und 29. / 30. September sowie 4. / 5. November und 9. Dezember 2014 Je 3L/9R CERPs für IBCLC Ihr lernt Griffe, um in der Schwangerschaft, unter der Geburt und pp. im Wo-Bett das blockierte Becken und Ischias bei den Frauen zu lösen. Sofortige Erste Hilfe, bzw. Lösungsgriffe nach Vacuum, Zange und Sectio beim Baby. Die Geburtsverarbeitung von Mutter und Baby ist Kernthema. Kurs A 12.-14. Mai und 1.-3. Juli 2014 Cranio-Refresher 1 Kurs B 22.-24. Juni und 27.-29. Aug. 2014 2 Tage: 30./31. Aug. 2014 Kurs C 24.-26. Okt. 2014 und 12.-14. Jan. 2015 Auskunft Regula Hauser, MPH Leiterin Weiterbildung Institut für Hebammen [email protected], Telefon 058 934 64 76 www.gesundheit.zhaw.ch/weiterbildung Emotionale Narben einer Geburt achtsam begleiten 2 Tage / 390 Fr. Ihr erlernt berührende, von der Referentin entwickelte Möglichkeiten, um bei Müttern und Babys erlebten Geburtsstress nach Interventionen aufzufangen und das Bonding zu heilen. Alles rundum das Kind – mögliche Probleme, Symptome und Hilfen. Auswirkungen von Interventionsgeburten bei Müttern und Babys und Ursachen von Stillproblemen sind weitere Themen. Welche Hilfe brauchen betroffene Frauen von uns? Kurs A 19./20. Juni 2014 Kurs B 1./2. Sept. 2014 Kurs C 2./3. Dez. 2014 Info und Anmeldung: Brigitte Meissner, Hebamme, Craniosacral Therapeutin, spez. rundum Geburtstraumata, Seminarleiterin, Tel. 052 203 37 37 Zürcher Fachhochschule 35 1404_14_Hebamme_WB_90x266_f_v01.indd 14 2014 Hebamme.ch • Sage-femme.ch06.03.14 11:35 Kantonsspital Glarus - Hebamme - 3-14 20.03.14 07:55 Seite 1 Stellenangebote • Offres d’emploi Für unsere moderne Familienabteilung am Kantonsspital Glarus AG suchen wir per 1. Mai 2014 oder nach Vereinbarung eine aufgestellte, effiziente, dynamische und innovative Leitung Familienabteilung / Dipl. Hebamme 90 - 100% Unsere Familienabteilung besteht aus der Gebärabteilung und dem Wochenbett. Wir sind ein aufgestelltes, erfahrenes Team von Hebammen und Pflegefachfrauen. Pro Jahr betreuen wir ca. 340 Geburten ganzheitlich und ressourcenorientiert. Eine individuelle Betreuung der Frauen ist uns wichtig. Zudem werden Geburtsvorbereitungskurse, Yogakurse und eine Akupunktursprechstunde angeboten und Informationsabende für werdende Eltern durchgeführt. Ihre Aufgaben sind • Führung der Familienabteilung mit 24 Hebammen/Pflegefachfrauen • enge Zusammenarbeit mit den an die Familienabteilung angrenzenden Schnittstellen (Ärzte, Sekretariat) • Vertretung des Familienabteilungsteam gegenüber Vorgesetzten und der Spitalleitung • Durchführung von Mitarbeiterqualifikationen • Organisation und Kontrolle von Arbeitsabläufen und Arbeitsplänen • Eigenverantwortliche Betreuung der Frauen / Paare vor, während und nach der Geburt inklusive Wochenbett Wir erwarten • Ausbildung zur Dipl. Hebamme mit mindestens 2 jähriger Berufserfahrung • Führungserfahrung oder die Bereitschaft diese mittels einer Weiterbildung zu erlangen • hohe Fach- und Sozialkompetenz • selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten • organisatorische Fähigkeiten • Bereitschaft für Wochenend- und Nachtdienste • Teamfähigkeit Wir bieten • moderne Familienabteilung • ein motiviertes, engagiertes und kompetentes Team • fortschrittliche Arbeitsbedingungen • 5 Wochen Ferien Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unsere jetzige Leitung der Familienabteilung Frau Sibylle Marinelli gerne zur Verfügung Tel. 055 646 34 10 oder e-mail: [email protected]. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte an: Frau Claudia Imsand, Personalmanagement Kantonsspital Glarus, Burgstrasse 99, 8750 Glarus Email: [email protected], www.ksgl.ch 36 Hebamme.ch • Sage-femme.ch 4 2014 Wollten Sie's schon immer gemeinsam schaffen? Als einer der grössten Arbeitgeber der Region Nordwestschweiz fördern wir 4'900 Menschen aus 79 Nationen in 120 Berufsfeldern. Weil wir möchten, dass sie täglich ihr Bestes geben. Teamarbeit und höchstes fachliches Niveau sind Voraussetzungen dafür, die spannenden Aufgaben im dynamischen Umfeld des Universitätsspitals zu übernehmen. Möchten Sie dazugehören? In unserer Geburtsabteilung kommen pro Jahr über 2'300 Kinder zur Welt; davon sind gut 4% Mehrlings- und über 10% Frühgeburten. Unsere primäre Aufgabe als Perinatalzentrum ist es, Mutter und Kind – auch mit erhöhtem Risiko – auf hohem medizinischen Stand fachgerecht nach neustem Wissen der Geburtshilfe umfassend zu betreuen. Neben unterstützenden medizinischen Massnahmen werden auch komplementäre Methoden angewendet werden. Für unsere Geburtsabteilung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Hebamme 70–100% Ihre Aufgaben sind: • Betreuung von schwangeren Frauen während und nach der Geburt • Begleitung von Frau und Kind in geburtshilflichen und medizinischen Risiko- und Krisensituationen • Mitwirkung bei präventiven, diagnostischen und therapeutischen Massnahmen • Förderung der Qualität und Effizienz der Berufsausübung und Beteiligung an der Berufsentwicklung sowie Mitarbeit an Forschungsprojekten im Gesundheitswesen • Ausbildung von Studierenden, Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen Sie bringen mit: • Diplom Hebamme HF/FH • Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im Akutbereich • Freude am lebendigen Arbeitsumfeld in einer Universitätsklinik • Schnelle Auffassungsgabe, hohe Motivation und Belastbarkeit • Gute EDV-Kenntnisse Wir bieten Ihnen: • Vielseitige und abwechslungsreicheTätigkeit im universitären Umfeld • Spannende Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten • Attraktive Anstellungsbedingungen • Familienfreundliche Massnahmen • Campus an zentralem Standort mit guter Verkehrsanbindung Informationen zum Universitätsspital Basel als Arbeitgeber finden Sie unter www.unispital-basel.ch/arbeitgeber Weitere Informationen erhalten Sie gerne bei Frau Brigitte Bühler, Leiterin Pflege Geburtsabteilung,Telefon +41 61 328 76 01. Frau Sabrina Eng, Human Resources, freut sich auf Ihre vollständige Bewerbung. Bitte senden Sie uns diese vorzugsweise elektronisch an [email protected] oder per Post an: Universitätsspital Basel, Human Resources Spezialkliniken, Frau Sabrina Eng, Hebelstrasse 2, CH-4031 Basel. www.unispital-basel.ch GZO SPITAL WETZIKON spezialisiert für unser Team Die GZO AG Spital Wetzikon ist ein modernes Akutspital mit 200 Betten im Zürcher Oberland. Der Leistungsauftrag entspricht einer erweiterten Grundversorgung mit modernster Infrastruktur. Zur Verstärkung unseres engagierten und motivierten Teams suchen wir per 1. Mai 2014 oder nach Vereinbarung eine Hebamme FH/BSc als Berufsbildnerin (80 – 100 %) Sie gewährleisten die praktische Ausbildung von studierenden Hebammen BSc der ZHAW in Zusammenarbeit mit der Bildungsverantwortlichen Pflege und begleiten die Studierenden. Zudem unterstützen Sie die dipl. Hebammen bei Ausbildungsfragen. Zu Ihrem weiteren interessanten Aufgabengebiet gehört die menschlich und fachlich kompetente Betreuung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen sowie deren Neugeborenen in physiologischen wie pathophysiologischen Situationen. Sie bringen eine fundierte Fach- und Sozialkompetenz mit Berufserfahrung im Gebärsaal mit und verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung SVEB1 oder die Bereitschaft, diese zu absolvieren. Wir bieten Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz mit rund 900 Geburten/Jahr. Es erwartet Sie eine interessante, abwechslungsreiche und persönlich herausfordernde Tätigkeit inkl. der individuellen Betreuung von Eltern vor, während und nach der Geburt. Wir sind ein motiviertes, erfahrenes und fachkompetentes Team. Bereit für diese Herausforderung? Dann freuen wir uns über Ihre vollständige Bewerbungsdokumentation. Gerne gibt Ihnen Frau Sonja Baumann, Leiterin Pflege Frauenklinik, noch weitere Informationen unter +41 44 934 24 27. GZO AG Spital Wetzikon, Frau Elisabeth Stirnemann/Direktorin Betriebe, Postfach, 8620 Wetzikon. Barmherzige Brüder 1-2 - 3-2014 17.03.14 08:18 Seite 1 Für die Abteilung Geburtshilfe suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Voll- oder Teilzeit (mind.50%) eine Hebamme (w/m) Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt ist ein Schwerpunktkrankenhaus für das nördliche Burgenland. Aktuell verfügt das Krankenhaus über 400 Betten und beschäftigt um die 950 MitarbeiterInnen. Die Geburtsabteilung umfasst 23 Betten mit integrierter Ambulanz und Kreißsaal. Mit jährlich ca. 900 Geburten legt das Team sehr viel Wert auf eine familienorientierte Geburtshilfe mit ganzheitlicher Betreuung, so z.B. Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie; IHR AUFGABENGEBIET ● Betreuung während der Schwangerschaft ● Betreuung und Versorgung während der Entbindung ● Versorgung von Mutter und Kind nach der Geburt IHRE KOMPETENZEN ● In Österreich anerkanntes Hebammendiplom (EWR – Qualifikationsnachweis durch das Österr. Hebammengremium) ● Kommunikationsfähigkeit ● Flexibilität und Lernbereitschaft ● Gute Deutschkenntnisse UNSER ANGEBOT Vielseitiges, interessantes Aufgabengebiet ● Anrechnung von Vordienstzeiten ● Strukturierte Einarbeitung ● Entgegenkommende Dienstplangestaltung ● Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit ● Wohn- und Parkmöglichkeit ● Betriebliches Gesundheitsmanagement ● Möglichkeit zu einem Schnuppertag ● Ihr neuer Arbeitsplatz befindet sich in der Urlaubsregion Neusiedlersee mit hohem Freizeitwert und nur 50 km von der Bundeshauptstadt Wien entfernt. Mindestbrutto Jahresgehalt Vollzeit: € 29.500,80 exklusive der variablen Bezüge; BEWERBUNG BEI Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt z. Hd. Pflegedirektorin Brigitte Polstermüller, MSc E-Mail: [email protected] Tel.: + 43(0)2682/601 DW 1210 Johannes von Gott-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Österreich Kleiner Beissring, grosse Wirkung. Der neue MAM Bite & Relax Mini-Beissring. Er lässt das Zahnen im Nu vergessen: MAM hat mit dem Bite & Relax einen besonders kleinen und extra-leichten Beissring entwickelt, der perfekt auf Babys ab zwei Monaten abgestimmt ist. Gemeinsam mit erfahrenen Zahnmedizinern und Kinderärzten haben die MAM Designer einen besonders kleinen Beissring kreiert. Dank seiner speziellen 3D-Form passt er optimal in Babys kleine Hände und erreicht den Bereich der Vorderzähne ideal. So wird Entspannen ganz einfach. Vier unterschiedliche Oberflächenstrukturen massieren sanft das Zahnfleisch und sorgen für Abwechslung. Ungeübte Kinderhände können den MAM Bite & Relax leicht greifen und trainieren damit ihre Feinmotorik. Ein zahnendes Baby zu beruhigen ist für Eltern nicht immer einfach. Der MAM Bite & Relax unterstützt sie dabei. Die abwechslungsreich strukturierte Oberfläche des Mini-Beissrings massiert das Zahnfleisch, die innovative Form erreicht Babys Zähne gezielt. „Die physiologische Form des Halbkreises ist dem Kiefer des Kindes nachempfunden und erreicht dadurch optimal die Vorderzähne. Die spezielle Oberflächenstruktur des MiniBeissringes wirkt wie Akupressur und SterilisierBox MAM Perfect Nuggi: Entwickelt, um Zahnfehlstellungen zu reduzieren. MAM Stillprodukte: begleiten sicher durch die Stillzeit MAM Sterilisier- und Transportbox: Einfache Sterilisation in der Mikrowelle. lindert damit Zahnungsschmerzen. So können auch die Kleinsten mit dem Bite & Relax einfach entspannen und ganz nebenbei ihre Feinmotorik trainieren“, bestätigt Dr. Dr. Tamás Fazekas, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (AT). Treuer Begleiter: Der Mini-Beissring kann mit einem Clip kombiniert werden. So ist er stets griffbereit und geht nicht verloren. Auch ideal für unterwegs. Weitere Informationen finden Sie unter: mambaby.com/professionals WISSENSCHAFTLICH BESTÄTIGT MAM Medizinische Experten: Teamwork für maximale Sicherheit Forschungsinstitute wie das ICMRS, Kinderärzte, EntwicklungsPädagogen und Hebammen werden in die Entwicklung unserer Produkte von Anfang an miteinbezogen. Erst wenn unsere medizinischen Experten ihr Okay geben, ist eine MAM Innovation bereit für das Babyleben. ° °Alle MAM Produkte werden aus BPA-freien Materialien hergestellt.