December 2013 WOHNANLAGE KAPFENBERG Praxisbeispiel In Kapfenberg erfolgte eine umfassende Sanierung und Umbau einer Wohnanlage aus den 1960ern, die eine zukunftsweisende Vorreiterrolle für die Sanierung von Nachkriegswohnbauten einnimmt. Ziel war es neben der enormen Verbesserung der Energiebilanz, auch eine Verbesserung des Wohnumfeldes und des Wohnbaustandards, durch optimale Belichtung und Besonnung, sowie Erweiterung des Wohnraums durch Balkone und Terrassen, zu erreichen. Das Forschungsprojekt fand unter der wissenschaftlichen Leitung der AEE INTEC, der architektonischen Gestaltung von Nussmüller Architekten und mit der Gem. Wohn. – und Siedlungsgenossenschaft Ennstal als dem innovativem Bauherrn statt. Die Fördergeber setzen sich aus der FFG, der Österreichischen Forschungsfördergesellschaft, dem Haus der Zukunft, der ÖGUT, Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik und der AWS dem Austria Wirtschaftsservice zusammen. Wohnanlage Kapfenberg Das Mehrfamilienhaus in Kapfenberg wurde durch eine ambitionierte Sanierung mit vorgefertigten Fassadenelementen und dem Einsatz von erneuerbaren Energien zu einem Vorzeige PLUS EnergieGebäude. Allgemein Name: Johann-Böhm-Straße Kapfenberg Bauherr: Gemeinnützige Wohn-und Siedlungsgenossenschaft Ennstal (ENW) Architektur: Nussmüller Architekten Neubau/Sanierung: Sanierung Nutzung: Geschoßwohnbau Ort: Kapfenberg in der Stmk, Österreich Klima: gemäßigtes Übergangsklima Beheizte Fläche 2.765 m2 (BGF) Gesamtkosten: 1.234 €/m2 (BGF) Zertifizierung: ÖGNB Info: www.nussmueller.at www.hausderzunft.at www.aee-intec.at Montage der Fassaden- und Haustechnikmodule ARCHITEKTUR Planung7Entwurf: Plus-Energiegebäude, Demogebäude Bauweise: Sanierung mit vorgefertigten Elementen U-Werte W/m2K: Außenwand 0,12; Dach 0,10; Fenster 0,85 Luftdichtheit: n50 < 1,5 1/h Lüftung: zentrale Be- und Entüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (BA1), Unterdruck Abluftsystem mit Zuluft über moderne Kastenfenster (BA2) Passive Energiestrategien Winter: Passivhaus U-Werte, Kompakte Gebäudeform, geringe Wärmebrücken, teilweise Kastenfenster mit passiver Zuluftvorwärmung im Scheibenzwischenraum, teilweise Nutzung von Solarwaben zur passiven Energiegewinnung über Außenwand Passive Energiestrategien Sommer: außenliegender manuell steuerbarer Sonnenschutz, tiefe Fensterlaibungen, . Verschattung durch “Solarflügel”, Aktivierung der . vorhandenen Speichermasse im 60erJahre Bestand ENERGIE Primärenergiebedarf: 80 kWh/m2a Endenergiebedarf: 43 kWh/m2a CO2 Emissionen: 20 kg CO2/a (darin enthalten: Heizung, WW, HTEB) Energieeffizienzklasse: A+ (OIB 2007) Umrechnung des Endenergiebedarfs laut Energieausweis OIB 2007 auf Primärenergiebedarf und CO2 Emission mit Konversionsfaktoren. ERNEUERBARE ENERGIE Quellen: PV, Solarthermie, Fernwärme (40% industrielle Abwärme) Photovoltaik Leistung: 92 kWp Solarwärme Leistung: 100,8 kW Fernwärme Anschlussleistung: 115 kW Jährliche Erträge aus erneuerbaren Energien: - PV: 70.000 kWh - Solarthermie: 3 9.500 kWh 100% Abdeckung des Primärenergiebedarfs ALLGEMEIN Wohnanlage Kapfenberg Gebäude Name: Johann-Böhm-Straße Kapfenberg Nutzung: Geschoßwohnbau Nutzer: 32 Wohneinheiten Baujahr: 1959 Neubau/Sanierung: 2013 Sanierung zum Plus-Energiegebäude Eigentümer: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal (ENW) Baukörper: ein Baukörper mit zwei identen Gebäudeteilen (60m Länge, 12 m Breite, 13m Höhe) , freistehend und kompakter mit geringer Beschattung durch Nachbargebäude oder Bäume ALLGEMEIN Projektbeschreibung: Die Einbeziehung aller Faktoren macht dieses Projekt einzigartig. Aufgrund von Wohnungszusammenlegungen und einem neuen Erschließungssystem wurde die Gebäudestruktur verändert. Durch den Einsatz von großformatigen vorgefertigten Fassaden- und Haustechnikmodulen, sowie der Nutzung erneuerbarer Energiequellen, wie thermische Solaranlagen, Photovoltaik und Abwärmenutzung entstand einerseits ein innovatives Sanierungssystem und andererseits sogar ein PlusEnergiehaus. Das heißt nicht nur, dass der Energiebedarf des Gebäudes auf Null gesenkt wird, sondern das Überschussenergie an Strom ins Netz eingespeist werden kann. Ein interdisziplinäres Team aus Architekten, Fachplanern, Firmen und universitären Forschungsstellen war an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Die Bewohner wurden in den Planungsprozess einbezogen und bei der temporären Umsiedlung von Soziologen begleitet und unterstützt. Der Umbau der Wohnanlage ist ein Demonstrationsprojekt aus der Programmlinie „Haus der Zukunft Plus“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft, der ÖGut, sowie vom Land Steiermark und der Stadt Kapfenberg. ALLGEMEIN GEBÄUDE Beschreibung: Das Gebäude der 60er Jahre wurde umfassend mit innovativen Lösungsmöglichkeiten saniert. Fläche und Volumen: Nutzfläche: 2.240 m² Bruttogeschoßfläche : 2.756 m² Beheizte Fläche : 2.756 m² Gekühlte Fläche : keine aktive Kühlung Fassadenfläche : 1.622 m² Verglaste Fläche : 350 m² Geschosshöhe: 3,10 m Bruttovolumen: 8.750 m³ AKTEURE & AUSZEICHNUNGEN Bauherr: Gem. Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal (ENW) Architektur: Nussmüller Architekten ZT GmbH Baufirma (Fassade): Kulmer Bau GesmbH & CoKG Unterstützende Akteure: - AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien - Rosenfelder & Höfler consulting engineers GmbH und CO KG - Technisches Büro Ing. Bernhard Hammer GmbH Auszeichnungen: ÖGNB, Klimaaktiv Gold ALLGEMEIN ORT Standort: Kapfenberg in der Steiermark, Österreich Einwohner: 21.898 Lage: Kapfenberg ist eine Stahlindustriestadt in der Obersteiermark. Es liegt auf einer Seehöhe von 506m im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Der Wohnkomplex liegt im Stadtzentrum und weist eine mittlere Bebauungsdichte auf. Lokale Energieressourcen: Fernwärme (40% industrielle Abwärme Böhlerwerke – 60% Gas) KLIMA Beschreibung: Übergangsklima zwischen Mediterranem-, Alpen- und Pannonischem Klima mit niederschlagsreichen Sommern und schneearmen Wintern. Heizgradtage (12/20): 3.355 Kd Kühlgradtage (18,3/18,3): 21 Kd Jährliche Sonnenstunden: 1.746 h Jahresmitteltemperatur: 9,2° Globalstrahlung: 1.151 kWh/m2 mittlere Globalstrahlung Sommer: 829 kWh/m2 mittlere Globalstrahlung Winter: 322 kWh/m2 (Quellen: ZAMG, Klimadaten bmwfj, Land Stmk) Kd (20/12): Kelvin*Tage ist die Einheit der Heizgradtage. Heizgradtage (HGT) sind die über alle Heiztage eines Jahres (Heizsaison) gebildete Summe der täglich ermittelten Differenz zwischen Raumlufttemperatur +20° und der mittleren Tagesaußentemperatur. Die Heizsaison ist definiert durch die Anzahl der Tage, an denen die mittlere Tagesaußentemperatur unter +12° liegt. ALLGEMEIN KOSTEN & FINANZIERUNG Kosten Gebäude: 3,4 Mio Euro (inkl. EE) 1.234 Euro/m² (BGF) Kosten Erneuerbare Energie: ca. 420.000 Euro für Solarthermie und Photovoltaik inkl. Technikraum Kosten, aufgrund von nZEB-Standards: 1,2 Mio Euro innovative Mehrkosten Finanzierung: Geschoßwohnbauförderung des Landes Steiermark (Darlehen mit geringer Verzinsung) Öffentliche Förderung: - 35% der innovativen Mehrkosten durch das BmVIT - Land Steiermark, Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; Energie und Wohnbau - Stadt Kapfenberg UMSETZUNG Planungs- und Umsetzungsprozess: Das Forschungsprojekt fand unter der wissenschaftlichen Leitung der AEE INTEC und der architektonischen Gestaltung von Nussmüller Architekten , sowie dem innovativen Bauherrn Gem. Wohn.- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal statt. Next Time: Ziel, die vorgefertigten Fassaden- und Haustechnikmodule noch ökologischer zugestalten und durch eine hohe Stückzahl preislich günstiger zu werden. ALLGEMEIN NUTZER Nutzerverhalten: Das Gebäude wird derzeit gerade an die Bewohner übergeben. Umfangreiche Daten für das Nutzerverhalten werden ab Mitte 2014 verfügbar sein. MONITORING Energie-Monitoring: Ein umfangreiches Monitoring ist über 2 Jahre geplant, erste Daten werden ab Mitte 2014 verfügbar sein. Komfort-Monitoring: siehe oben ARCHITEKTUR Wohnanlage Kapfenberg PLANUNG/ENTWURF Planungsansatz: Plus-Energiegebäude Ziel: 80% HWB-Einsparung, 80% CO2-Einsparung, 80% Einsatz von erneuerbaren Energien. Erreichen einer primärenergetischen Nullenergiebilanz Strategie: Fassadensanierung mit vorgefertigten Holzfertigmodulen mit integrierter Haustechnik, sowie Solarkollektoren und Photovoltaikmodulen Motivation: Reduktion HWB auf ca. 15 kWh/m2a und primärenergetischen Nullenergiebilanz Schwerpunkte: - Hoher Vorfertigungsgrad - Verbesserung der Wohnqualität - drastische Reduktion des Energiebedarfs - Deckung des Restenergiebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern KONSTRUKTION Bauweise: großformatige vorgefertigte Fassaden- und Haustechnikmodule, sowie Solarsegel und -flügel, Laubengang und Balkonkonstruktion in Stahl Tageslichtkonzept: Zur Verbesserung der Tageslichsituation nach der Sanierung ,wurde teilweise durch Abbrechen der bestehenden Parapete der Erhöhung des Fensterflächenanteils entgegengewirkt. Neue Grundrisskonfiguration mit Ost- West belichteten Wohnungen. ARCHITEKTUR DETAILS Außenwand: Holzriegelkonstruktion mit 22cm Dämmung und hinterlüfteter Fassade oder solar aktiven Elementen U-Wert: 0,12 W/m2K (max. Wert lt. OIB: 0,35 W/m²K) Dach: Warmdachaufbau mit ca. 30cm Gefälledämmung und Bekiesung U-Wert: 0,10 W/m2K (max. Wert lt. OIB: 0,20 W/m²K) Kellerdecke: Die bestehende Kellerdecke wurde an der Unterseite mit 6 cm Kellerdeckendämmplatten gedämmt. U-Wert: 0,30 W/m2K (max. Wert lt. OIB: 0,40 W/m²K) Fenster: Holzfensterkonstruktion mit 3-fachVerglasung U-Wert : 0,85 W/m2K (max. Wert lt. OIB: 1,40 W/m²K) Wärmebrücken: Wärmebrückenfreie Konstruktion, Ummanteln des Bestandsgebäudes mit Fassadenmodulen, Entfernen der alten durchgängigen Balkonplatten. etc Wärmespeichermassen: massive bestehende Decken und Wände aus Vollziegelmauerwerk, Mantelbetonstein und Stahlbeton PASSIVE ENERGIE STRATEGIEN Winter: Kompaktes Volumen, niedrige U-Werte, teilweise Zuluftvorwärmung über “moderne” Kastenfenster, teilweise Solarwaben zur passiven Energiegewinnung an den Außenwänden. Sommer: Außenliegender Sonnenschutz, tiefe Fensterlaibungen, Verschattung durch Solarflügel, Nachtlüftung, Nutzung der bestehenden Speichermassen im Gebäude ARCHITEKTUR LUFTQUALITÄT Lüftung: mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung Luftwechselrate: nL= 0,6 /h Luftdichtheit: n50 < 1,5 1/h System: Zentrale kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im BA1 und teilweise reines Abluftsystem mit Zuluft über Kastenfenster im BA2 Wärmerückgewinnungsgrad 80% UMWELT Wasser: keine Maßnahmen zur Grauwassernutzung, Versickerung auf eigenem Grundstück durch Sickerschächte Abfall: Eine LCA Analyse (Lebenszyklusanalyse) der Fassadenmodule im Vergleich zu einer Standardsanierung wurde von der TU Graz durchgeführt und das Fertigteil hinsichtlich grauer Energie und Recyclierbarkeit optimiert. INNOVATIONEN Innovative Technologien: - großflächige, vorgefertigte Fassadenmodule zur hochwertigen Sanierung - außenliegende vorgefertigte Haustechnikschächte (einfache Wartung, Nachrüstbarkeit) - neuartige Kastenfenster und UnterdruckLüftungssystem - PLUS-Energiebilanz durch großflächige Integration von Solartechnologie und Abwärmenutzung ENERGIE Wohnanlage Kapfenberg ENERGIE KENNZAHLEN Primärenergiebedarf: 220.000 kWh/a 80kWh/m2a Endenergiebedarf: 118.200 kWh/a 43kWh/m2a CO2 -Emissionen: 20 kg CO2/m2/a (darin enthalten: Heizung, WW, HTEB) Umrechnung Endenergiebedarf laut Energieausweis OIB 2007 in CO2 -Emissionen. Konversionsfaktoren EEB-PEB: Strom: 2,62 (417g/kWh) Gas: 1,17 (236 g/kWh) Heizöl: 1,23 (311 g/kWh) Biomasse: 1,08 (4 g/kWh) Fernwärme (erneuerbar): 1,60 (51 g/kWh) Fernwärme (KWK): 0,92 (73 g/kWh) Energieproduktion, primärenergetisch bilanziert: 220.000 kWh/a Anteil erneuerbar an PEB: 100 % Energielabel: Klimaaktiv, ÖGNB Energieeffizienzklasse: A+ (OIB 2007) ENERGIE ENERGIE BEDARF Heizwärmebedarf: 14 kWh/m2a Kühlbedarf: kein Kühlbedarf Warmwasserwärmebedarf: 13 kWh/m2a Beleuchtungsenergiebedarf: unbekannt Betriebsstrombedarf: 33 kWh/m²a (Laut Energieausweis OIB 2007) ENERGIE SYSTEME Heizsystem: Fernwärme, Solarthermie, Kühlsystem: kein Kühlsystem Warmwasserbereitung: Solarthermie/Fernwärme Die dezentrale Kleinspeicher in den Wohnungen werden 2mal täglich vom zentraler Speicher geladen. Speicher: Pufferspreichr mit 7.500 Liter für Fernwärme und Solaranlage Energiemanagement : zentrale Gebäudeleittechnik mit Fernwartung vorhanden ENERGIE BELEUCHTUNG und GERÄTE Beleuchtung: Im Stiegen Bereich und bei den Wohnungseingangstüren würden LED Leuchten mit integriertem Bewegungsmelder verbaut. Im Keller wurden herkömmliche Feuchtraumleuchten montiert, die auch über Bewegungsmelder gesteuert werden. ENERGIE KOSTEN Strom: derzeit noch keine Abrechnung Nah-/Fernwärme: derzeit noch keine Abrechnung ENERGIE AUS ERNEUERBAREN QUELLEN Wohnanlage Kapfenberg ERNEUERBARE ENERGIE Installierte Gesamtleistung: - PV-Anlage 92 kWp - Solarthermie 100,8 kW Gesamterzeugung: - PV-Anlage 70.000 kWh (Ziel) - Solarthermie ca. 39.500 kW Energiequellen: - Photovoltaik - Solarwärme - Fernwärme (40% industrielle Abwärmenutzung, 60% Gas) Investitionskosten: - PV-Anlage 230.000 Euro - Solarthermie 77.000 Euro Einspeisetarife : keine Rückeinspeisung ERNEUERBARE ENERGIE PHOTOVOLTAIK Installierte Leistung : 92 kWp Jährlicher Ertrag : 70.000 kWh (Ziel) Investition : 230.000 Euro (2.500 Euro/kWp) Wartung : 1.000 Euro/a Kollektorfläche: 630 m2 System: Sonderbauform Aufdachanlage mit zwei Flügeln am Dach (Ost-West) und einen Südsegel. Auf den Flügeln sind 336 Stück Module und am Segel sind 48 Stück Module verbaut. Auf den Flügeln wurde die Modulvariante Glas-Folie und am Südsegel die Variante Glas-Glas vebaut. SOLARWÄRME Installierte Leistung : 100,8kW Jährlicher Ertrag : 39.500 kWh/a (Ziel) Investition : 77.000 Euro (735,00 Euro/kW) Wartung : 700 Euro/a Kollektorfläche: 144 m2 System: Solaranlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Flachplattenkollektoren wurden auf einem eigens gebauten Solarsegel auf der Südseite installiert. Diese Kollektoren werden durch die südliche Lage und einer Neigung von 72 Grad ideal betrahlt. FERNWÄRME Installierte Leistung : 115kW Investition : 6.225 Euro System: Wärmeversorgung zu 40% durch industrielle Abwärme und zu 60% mit Gas. Fotos: LEV, Nussmüller Architekten, ENW