adesso Schulungskatalog 2017

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SCHULUNGSKATALOG
2017
Hinweis im Sinne des
Gleichbehand­lungsgesetzes:
Aus Gründen der leichteren
Lesbarkeit wird auf eine
geschlechtsspezifische
Differenzierung, wie z. B.
Teilnehmer / Innen, verzichtet.
Entsprechende Begriffe gelten
im Sinne der Gleichbehandlung
für beide Geschlechter.
LIEBE ADESSI,
unser Weiterbildungsangebot passt sich dem schnellen Wandel der IT-Branche an. Werft
einen Blick in den Katalog und findet spannende, neue Angebote zu Internet of Things,
AngularJS und vielem mehr! Für 2017 sind insgesamt 23 neue Schulungen hinzu gekommen,
die euch mit aktuellstem Fachwissen und methodischen Fähigkeiten ausrüsten. Schaut
über den Tellerrand hinaus und lasst euch durch unseren Schulungskatalog inspirieren – wir
fördern eure ganz individuelle Weiterentwicklung. Persönlich und fachlich.
Praktisch: Mit den Lernpfaden auf den nächsten Seiten behaltet ihr den Überblick über die
mittlerweile 132 Schulungen. Neu eingestiegene Software-Entwickler finden sich in den
Java-Grundlagenschulungen wieder, der erfahrene Requirements Engineer verschafft sich
einen Überblick über die advanced Level Zertifizierungen.
A pro pos Zertifizierungen: Wir bieten mittlerweile viele IT-relevante Zertifizierungen intern
bei adesso an. So besteht die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Kollegen vorzubereiten,
Fragen zu klären und sich letztendlich über die bestandene Prüfung zu freuen.
Zudem werden prüfungsvorbereitende web based Trainings konzipiert, die ihr für das zeitund ortsunabhängige Wiederholen von Prüfungswissen nutzen könnt.
Einige Schulungen machen sich neuerdings Blended Learning zunutze, indem der theoretische
Schulungsteil vorab online für die Teilnehmer bereitsteht. Das ermöglicht am Schulungstag
selbst die volle Konzentration auf die praktische Anwendung des Gelernten.
Praxisnahe Seminare sind schließlich nach wie vor das A und O. Auch in dieser Stelle noch
einmal herzlichen Dank an die vielen adesso-Tutoren, die ihr Wissen an andere adessi weitergeben. Die Erfahrungen aus eurem Projektalltag sind ein ganz großer Pluspunkt für die
Schulungsteilnehmer. Ihr sichert den Bezug der Schulungsthemen auf adesso und ermöglicht
einen nachhaltigen Erfahrungsaustausch.
Wir freuen uns auf ein spannendes Schulungsjahr 2017!
Christoph Junge
Annika Stille
4
Inhaltsverzeichnis
ÜBERBLICK ÜBER DAS ADESSO WEITERBILDUNGSANGEBOT
11
INTERNE AUSBILDUNGSPROGRAMME
Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture
Ausbildung zum adesso Master of Project Management
Certified adesso IT-Consultant
12
12
13
14
FÜHRUNGSKRÄFTEWEITERBILDUNG BEI ADESSO
15
LERNPFADE
Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung
Lernpfad für Datenbank-Entwicklung
Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung
Lernpfad für agile Software-Entwicklung
Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten
Lernpfad Requirements Engineering
Lernpfad Projektmanagement bei adesso
Lernpfad Beratungskompetenz
16
16
17
17
18
18
19
20
22
ZERTIFIZIERUNGEN BEI ADESSO
23
LERNPLATTFORM LYNDA.COM
24
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 5
1.
TECHNOLOGIE JAVA
27
1.1
JAVA CORE
1.1.1SW-Entwicklungsumgebung
1.1.2 Software-Qualitätssicherung Java (Testen)
1.1.3 Java-Core Best Practices
1.1.4Buildmanagement
1.1.5Profiling-Performanceoptimierung
1.1.6 Arbeiten mit Legacy Code
1.1.7 Java Design Patterns
1.1.8 Neue Features in Java 8
1.2
ENTERPRISE JAVA
1.2.1 Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts
1.2.2 Spring – Framework
1.2.3 Advanced Spring
1.2.4Web-Services
1.2.5 EJB 3.2 und CDI
1.2.6 Enterprise Integration Patterns in Apache Camel
1.2.7Liferay
1.2.8 Grundlagen Drools
1.2.9 Spring Boot und Spring Cloud Einführung
1.2.10 Spring Integration
1.2.11 JPA Grundlagen
28
28
29
30
31
32
33
34
35
36
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
siehe 2.3
1.3FRONTEND
1.3.1 Java Server Faces
1.3.2 Apache Wicket
1.3.3 REST mit Spring MVC
46
46
47
48
2.
DATENVERARBEITENDE TECHNOLOGIEN
2.1
SQL und DB2 / Oracle
2.2
Advanced SQL
2.3
JPA Grundlagen
2.4MongoDB
2.5
Apache Spark
2.6
Das Tool „R“
2.7Hadoop-Technologien
2.8IoT Plattformen: Frameworks, Architekturen, Standards, Protokolle, Stärken, Schwächen
51
52
53
54
55
56
57
58
59
6
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
DELIVERY UND UMGEBUNGEN
Linux Grundlagen
Einführung in Docker
Zentralisiertes Logging
Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery
Spring Boot und Spring Cloud Einführung
Microservices
Profiling-Performanceoptimierung
Einführung in die Programmiersprache Go
61
62
63
64
65
siehe 1.2.9
siehe 6.1
siehe 1.1.5
66
4. WEB-TECHNOLOGIEN
4.1ReactJS
4.2
Schulungsprogramm Angular JS
4.2.1 JavaScript Intensiv: Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement
4.2.2 AngularJS 1
4.2.3 Angular 2
4.3
Praktisches JavaScript mit jQuery
4.4
HTML5 und CSS3
4.5Node.JS
4.6
Web-Services
4.7
Java Server Faces
4.8
Apache Wicket
4.9
REST mit Spring MVC
69
70
71
71
72
73
74
75
76
siehe 1.2.4
siehe 1.3.1
siehe 1.3.2
siehe 1.3.3
5. 5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
79
80
siehe 1.1.6
siehe 3.8
siehe 2.6
siehe 1.1.5
PROGRAMMIERUNG
Clean Code
Arbeiten mit Legacy Code
Einführung in die Programmiersprache Go
Das Tool „R“
Profiling-Performanceoptimierung
ARCHITEKTUR
6. 6.1Microservices
6.2
Architektur-Review und -Audits
6.3
Enterprise Architecture für Projektleiter, Analysten und Architekten
6.4
Software-Architektur in agilen Projekten
6.5
Dokumentation von IT-Architekturen
6.6
Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen
6.7
Produktionsreife Software entwickeln
6.8
TOGAF 9.1 Foundation (Level 1)
83
84
85
86
87
88
89
90
91
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 7
7. 7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
TECHNOLOGIE MICROSOFT
SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung
SQL Server 2016 II – Architektur und Performance
Windows Communication Foundation
ASP.NET Core
Integration im Microsoft-Umfeld
93
94
95
96
97
98
8. SECURITY
8.1Kryptographie
8.2Anwendungssicherheit
8.3
Advanced Application Security
101
102
103
104
9. 9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
107
108
109
110
111
112
SOFTWARE-TESTINGUND QUALI­TÄTS-­SICHERUNG
Grundlagen des Software Tests
Advanced Softwaretesting – Testmanagement
Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung von Software
Testautomatisierung: Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren
ISTQB Certified Tester – Foundation Level
10. METHODIK
10.1
UML und OOA Grundlagen
10.2
Business Process Model and Notation
10.3
ITIL Foundation
10.4
Grundlagen Business Intelligence
10.5
Usability und User Experience Design Basics
10.6
Interaction Room 1: Foundation Level
10.7
Interaction Room 2: Digitalization Strategy Development
10.8
Release- und Konfigurationsmanagement
10.9Design-Thinking
10.10 Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™
10.11 Maschinelles Lernen
115
116
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
11. 11.1
11.2
11.3
129
130
132
133
AGILITÄT
Agile Development Basics
Scrum Master
Scrum Product Owner
8
12. REQUIREMENTS ENGINEERING
137
12.1GRUNDLAGEN
12.1.1 Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard
12.1.2 Certified Professional for Requirements Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs)
138
138
139
12.2AUFBAUTHEMEN
12.2.1 Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering
12.2.2 Modelle im Requirements Engineering
12.2.3 Professionelle Erstellung von Anforderungsspezifikationen
12.2.4 Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering 140
140
141
143
144
12.3SCHWERPUNKTTHEMEN
12.3.1 Requirements Engineering in agilen Projekten
12.3.2 Requirements Engineering und Change Management
12.3.3 Requirements Engineering in Festpreisprojekten
145
145
146
147
13. BERATUNGSKOMPETENZ
13.1
Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten
13.2Produktiv durch den Projektalltag:
Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten
13.3
advancement: adesso-Repräsentanten
13.4
Sales für operative Mitarbeiter
13.5
Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten
13.6
Einführung in die Management- und Organisationsberatung (MOB)
13.7
Schulungsreihe Erwartungsmanagement
149
150
14. BRANCHEN
14.1
Einführung in die Versicherungswirtschaft
14.2Lebensversicherung
14.3
Die Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick
14.4Banken
14.5Rückversicherung
14.6Lotterien
14.7
Automotive: Entwicklungs- und Produktionsprozesse
14.8
Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt
14.9IT-Management
151
152
153
154
155
siehe 15.2
157
158
159
160
161
162
163
165
166
167
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 9
15. PROJEKT­MANAGEMENT
169
15.1
15.1.1
15.1.2
15.1.3
15.1.4
15.1.5
15.1.6
15.1.7
15.1.8
15.1.9
GRUNDLAGEN UND ZERTIFIZIERUNGEN
Projektmanagement Kernprozesse
Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM)
Projekt-Maître bei adesso
PMP bei adesso
PMP Exam Preparation
Microsoft Project Grundlagen
Lean Project Management
PRINCE2® Foundation
PRINCE2® Practitioner
170
170
171
173
174
175
176
177
178
179
15.2
15.2.1
15.2.2
15.2.3
15.2.4
SCHULUNGSREIHE ERWARTUNGSMANAGEMENT
Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen
Workshop – Kundenerwartungen führen und managen
Dialogforum Digitale Transformation: Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen
Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten
180
180
181
182
184
15.3ANGEBOTSMANAGEMENT
15.3.1 Erstellung überzeugender Angebotstexte
15.3.2 Effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren
15.3.3 Basiswissen IT-Vertragsrecht
15.3.4 Angebotsmanager bei adesso
185
185
186
187
188
16. KOMMUNIKATION UND PERSÖNLICHKEITS­ENTWICKLUNG
16.1
Kommunikation und Gesprächsführung
16.2
Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden
16.3Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen (er)kennen,
analysieren und für die professionelle Gesprächsführung nutzen
16.4Zeitmanagement
16.5
Erfolgsfaktor Stimme
16.6
Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede
16.7
Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz
16.8Besprechungsmoderation
16.9
Wege zur Stresskompetenz
16.10 Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar
16.11 Train the Trainer
16.12Business English
191
192
193
INHALTSVERZEICHNIS ALPHABETISCH
204
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
Schulungskatalog 2017
Überblick über das
adesso Weiterbildungsangebot
Interne Ausbildungsprogramme���������������������������������������������������������������������������������� Seite 12-14
Wir bieten interne Ausbildungen zum Projektleiter,
Software-Architekten und IT-Consultant an.
Führungskräfteweiterbildung bei adesso�������������������������������������������������������������������������Seite 15
Ein Überblick über das Angebot für Führungskräfte bei adesso.
Lernpfade����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� Seite 16-22
Die Lernlandpfade zeigen dir empfohlene Schulungen
für einzelne Themengebiete auf.
Zertifizierungen bei adesso���������������������������������������������������������������������������������������������� Seite 23
Mittlerweile bieten wir viele anerkannte Zertifizierungen inhouse bei adesso an.
So hast du die Möglichkeit, Prüfungen gemeinsam mit Kollegen abzulegen.
Lernen von Überall: Lernvideos von Lynda.com������������������������������������������������������������� Seite 24
Mal eben zwischendurch ein Video über Pivot-Tabellen oder Programmiersprachen anschauen macht das Video-Lernportal Lynda.com möglich.
Das Kernstück: unser Schulungsangebot
Auf diesen Seiten findest du ausführliche Beschreibungen
zu allen unseren internen Schulungen����������������������������������������������������������������������� Seite 26-203
So bleibt es übersichtlich:
Inhaltsverzeichnis Schulungen nach Kategorien��������������������������������������������������������������Seite 4-9
Inhaltsverzeichnis Schulungen in alphabetischer Reihenfolge������������������������������ Seite 204-209
12
Interne Ausbildungsprogramme
Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture
Du bist erfahrener Software-Entwickler bei adesso, bringst breite
Projekt­erfahrungen, vielseitige Technologiekompetenz und Leidenschaft für Software-Architekturen mit?
Du hast Freude an Kommunikation, es macht Dir Spaß, Kunden
und Kollegen in neue Technologien einzuführen und Kollegen in
Architekturfragen zu leiten?
adesso bildet dich zum Software-Architekten aus!
Die Teilnahme erfolgt nach Nominierung durch deine Führungskraft. Vorab solltest du die Schulung „Kommunikation und
Gesprächsführung“ besucht haben bzw. sehr gute kommunikative
Kompetenzen mitbringen.
> Architektur Grundlagen
> Architektur Best Practices Web
> Architektur Best Practices Backend
> Architektur Management
> Buildmanagement
> Projektmanagement Kernprozesse
PRAKTISCHERTEIL
•
zum Inhalt
Festsetzung des Praxisszenarios
•
Arbeit am Meisterstück
•
Abschluss, Diplomübergabe
BEGLEITENDES MENTORING
THEORETISCHER TEIL
Besuch der Schulungen
NEUGIERIG?
Scanne den QR-Code
für nähere Infos!
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 13
Ausbildung zum adesso Master of Project Management
Anspruchsvolle, hoch komplexe Kundenprojekte erfordern
tiefgehende fachliche und kommunikative Kompetenzen der
adesso-Projektleiter.
Du hast schon breite Erfahrungen in verschiedenen Projektkontexten gesammelt und möchtest Projektleiter werden?
adesso bildet dich zum Projektleiter aus!
Besuch der Schulungen
> Prüfungsvorbereitung und
Zertifizierungsprüfung zum Project
Management Professional (PMI)
> Führungsgrundsätze bei adesso
> Erwartungsmanagement
Hinzu kommt eine Einführung in die Arbeit
des internen Project Management Office
•
PRAKTISCHERTEIL
NEUGIERIG?
Scanne den QR-Code
für nähere Infos!
Festsetzung des Praxisszenarios
•
BEGLEITENDES COACHING
THEORETISCHER TEIL
​Die Teilnahme erfolgt durch Nominierung deiner Führungskraft.
Arbeit am Meisterstück
•
Abschluss, Diplomübergabe
zum Inhalt
14
Certified adesso IT-Consultant
adesso wird als IT-Dienstleister mit besonders ausgeprägtem
Qualitätsbewusstsein wahrgenommen – diese Wahrnehmung
wird aktiv gefördert. Bist du Berater und möchtest deine Kompetenz durch eine methodische Basisausbildung nachweisen?
Wir bilden dich zum adesso Certified IT-Consultant aus!
Diese anerkannten Zertifizierungen sind
Bestandteil der Ausbildung, für die adesso dir
eine intensive Prüfungsvorbereitung bietet:
ISTQB Certified Tester –
Foundation Level
Certified Professional for
Requirements Engineering –
Foundation Level
+
NEUGIERIG?
Scanne den QR-Code
für nähere Infos!
Interaction Room –
Foundation Level
Hinzu kommen die folgenden internen Schulungen:
> Agile Development Basics
> Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten
> Sales für operative Mitarbeiter
> Projektmanagement Kernprozesse
Zum Abschluss deiner Ausbildung erstellst du einen
methodischen Praxisbericht und erhältst ein Zertifikat.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 15
Führungskräfteweiterbildung bei adesso
Als neue Führungskraft bei adesso heißen wir dich herzlich willkommen! In deiner
Rolle als Führungskraft nimmst du anspruchsvolle Aufgaben bei adesso wahr, die nicht
nur fachlich, sondern auch persönlich viel von dir fordern. Wir möchten dich daher von
Anfang an in deiner Rolle als Führungskraft unterstützen!
Licence to Lead
Übernimmst du erstmalig Führungsverantwortung? Die Ausbildung „Licence to Lead“
bereitet dich gezielt auf deine neuen Herausforderungen im Führungsalltag vor. In 4 x 2
Präsenztagen entwickelst du deinen persönlichen Führungsstil und gewinnst Sicherheit
im Umgang mit deiner Führungsverantwortung.
Obligatorische interne Schulungen
Folgende Schulungen besucht jede Führungskraft bei adesso.
Nähere Infos findest du im Intranet.
> Führungsgrundsätze bei adesso
> Gezielter 3D Umgang mit anspruchsvollen Kunden
> Führungsaufgabe Bewerberinterviews
> Projekt-Maître bei adesso
> Advancement: adesso Repräsentanten
Seminarprogramm „lead and learn“ für Führungskräfte
Darüber hinaus bieten wir dir spezielle Führungsseminare zu Schwerpunktthemen an.
Von Gesprächsführung bis zu Change Management – in welchem Thema möchtest du
dich weiterbilden?
Peergroup Treffen
An zwei Tagen im Jahr arbeitest du intensiv mit der ganzen adesso-Führungsmannschaft an den für euch wichtigen Themen in unterschiedlichen Formaten, zum Beispiel
im Open-Space Format.
Nähere Infos zu den Bausteinen und
Schulungen der Führungskräfteweiterbildung findest du im adesso-Intranet
zum Inhalt
16
Lernpfade
Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung
Dieser Lernpfad zeigt dir eine Schulungsreihenfolge für Junioren in der Software-Entwicklung mit Java. Die adesso Technology Essentials geben einen Überblick über die adessotypischen Technologien und sind für jeden neuen Software-Entwickler sehr wichtig.
adesso
Technology Essentials
Die weiteren Schulungen stellen einen empfohlenen Weg dar und sind natürlich je nach
Vorkenntnissen und Schwerpunkten austausch- bzw. anpassbar. Du legst mit deiner
Führungskraft deinen persönlichen Lernweg fest.
Für Einsteiger
> SW-­Entwicklungsumgebung
> Software-­Qualitätssicherung
Java (Testen)
> Java Core Best Practices
+
Professionelles Auftreten
im Erstkontakt mit dem
Kunden
Für Fort­geschrittene
> Java EE Best Practices
HTML und CSS3
Vertiefung
OberflächenFrameworks
Vertiefung
Ergänzung
Geschäftslogik-Schicht
Ergänzung
Grund­lagen Persistenz
Vertiefung
Schulungsprogramm AngularJS
Zentralisiertes
Logging
SpringFramework
SQL und
DB2/Oracle
Agile Development Basics
+
oder
Praktisches Java­
Script mit jQuery
JPA Grundlagen
oder
Apache Wicket
oder
Java Server Faces
oder
REST mit
Spring MVC
oder
ReactJS
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 17
Lernpfad für Datenbank-Entwicklung
Dein Schwerpunkt wird in der
Datenbankentwicklung liegen?
Dafür eignen sich die folgenden
Schulungen. In Absprache mit deiner Führungskraft können diese
natürlich individuell angepasst
werden, je nach Projektschwerpunkten und Vorkenntnissen.
Datenbanken-Entwicklung
relational
NoSQL
JPA Grundlagen
MongoDB
SQL und
DB2/Oracle
Hadoop Technologien
Advanced SQL
Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung
Dein Schwerpunkt wird in der
Oberflächenentwicklung mit Java
liegen? Hierfür schlagen wir dir
folgende Schulungen vor. Die technologischen Schulungen richten
sich nach deinen Schwerpunkten
im Projekteinsatz und sind dementsprechend anpassbar.
Oberflächen-Entwicklung
Technologie
Java Script intensiv
Usability und
UX Design Basics
Praktisches Java­Script
mit jQuery
Angular 1 bzw. 2
REST mit Spring MVC
Java Server Faces
Apache Wicket
zum Inhalt
18
Lernpfad für agile Software-Entwicklung
Du bist vermehrt in agilen
Software-Projekten unterwegs
und benötigst Wissen um agile
Software-Entwicklung und agile
Methodiken? Hier ein möglicher
Lernpfad. Natürlich kommt es
dabei auf deine persönlichen
Vorkenntnisse und Arbeitsschwerpunkte an.
Agile Software-Entwicklung
AGILE DEVELOPMENT BASICS
Scrum Product Owner
Scrum Master
Softwarearchitektur
in agilen Projekten
Effiziente Entwicklung –
Der Einstieg in
Continuous Delivery
Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten
Migrationsprojekte stellen Teams
vor die Herausforderungen, Alt­
systeme in neue, von adesso entwicklete Systeme, zu überführen.
Diese Schulungen können für dich
dafür hilfreich sein.
Software-Entwicklung in Migrationsprojekten
EINE INTEGRATIONSPLATTFORM
Arbeiten mit Legacy Code
SQL und
DB2/Oracle
zum Inhalt
Enterprise Integration Patterns
mit Apache Camel
Advanced SQL
WebServices
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 19
Lernpfad Requirements Engineering
adesso bietet dir eine Vielzahl verschiedener Schulungen zum Thema RE an. Die
Schulungen orientieren sich am Zertifizierungsschema des IREB e.V. Die eintägige
Schulung „Grundlagen Requirements Engineering“ gibt einen ersten Einblick in das
Foundation Level. Zur Dokumentation deiner
Kompetenzen kannst zu optional nach einem
Selbststudium und einem Crashkurs die Prüfung zum IREB CPRE Foundation Level (FL)
ablegen. Die Prüfung findet zu bestimmten
Terminen intern bei adesso statt, kann aber
auch unabhängig davon bei anerkannten,
öffentlichen Prüfungsanbietern in deiner
Nähe absolviert werden. Prüfungsanbieter
sind auf www.ireb.org zu finden.
Die Aufbauthemen bieten dir, basierend auf
dem FL, die Möglichkeit spezielle Themen des
FL weiter zu vertiefen. Wenn du dich formal
über den FL hinaus qualifizieren möchtest,
kannst du entsprechende Schulungen besuchen, um die jeweiligen advanded IREB-Zertifikate zu erwerben. Diese bietet adesso zwar
zunächst nicht intern an, auf www.ireb.org
findest du aber öffentliche Trainingsanbieter.
Die Schulungen in speziellen Schwerpunktthemen beziehen sich auf das RE im adesso Kontext, die nicht durch IREB abgedeckt werden.
Als Reihenfolge empfehlen wir dir, zunächst die
Basisausbildung und dann die Aufbauthemen
zu absolvieren. Anschließend kannst du, je nach
Interesse und Projektkontext die Schwerpunktthemen und/oder die Advanced Level besuchen.
Grundlagen
Grundlagen Requirements Engineering
AGILE DEVELOPMENT
nach IREB-Standard BASICS
Prüfung „CPRE Foundation Level“
mit vorbereitendem Crashkurs
Schwerpunktthemen
Requirements Engineering
in agilen Projekten
Aufbauthemen
Fortgeschrittene Grundlagen
Requirements Engineering
und Change Management
Requirements Engineering
in Festpreisprojekten
Modelle im Requirements Engineering
Professionelle Erstellung von
Anforderungs­spezifikationen
Interviews als Erhebungstechnik im
Requirements Engineering
CPRE Advanced Level
CPRE advanced Level Elicitation
und Consolidation
CPRE advanced Level Modelling
CPRE advanced Level
Requirements Management
zum Inhalt
20
Lernpfad Projektmanagement bei adesso
Unser Schulungsangebot zum Thema Projektmanagement beinhaltet Unterkategorien,
die dir hier dargestellt werden. Je nach persönlichem Schwerpunkt legst du mit deiner
Führungskraft fest, welche Schulungen für dich die richtigen sind.
ANGEBOTSMANAGEMENT
Erstellung
überzeugender
Angebotstexte
effiziente
Angebotserstellung
im Ausschreibungsverfahren
Basiswissen ITVertragsrecht
Angebotsmanager
bei adesso
PROJEKTMANAGEMENT
Projektmanagement Kernprozesse
pragmatisches
IT-Projektmanagement (PITPM)
Projekt-Maître bei adesso
LEAN PROJECT MANAGEMENT
Lean Project Management
zum Inhalt
MS Project Grundlagen
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 21
Die Prince2-Zertifizierungen bieten wir inhouse bei adesso an, du kannst sie aber auch
unabhängig davon bei öffentlichen Prüfungsanbietern abgelegen. Mit den beiden Schulungen des PMP-Kanons sammelst du wertvolle Contact-Hours, die dir bei deiner Anmeldung
für die PMP-Prüfung oder zur Rezertifizierung beim Project Management Institute angerechnet werden.
PMI PMP
ERWARTUNGSMANAGEMENT
PRINCE2
PMP bei adesso
Praxislabor:
Kunde und Bedarf
verstehen
PRINCE2 Foundation
PMP Exam Preparation
Workshop –
Kundenerwartungen führen
und managen
PRINCE2 Practitioner
+
Dialog –
Stakeholdermanagement
in Großprojekten
Dialogforum
digitale Transformation
zum Inhalt
22
Lernpfad Beratungskompetenz
Parallel zur Ausbildung zum certified IT-Consultant steht euch ein breites Angebot an Schulungen zum Thema Beratungskompetenz zur Verfügung. Das Schaubild soll euch einen möglichen Lernpfad für Basis-, Aufbau-, und Schwerpunktschulungen aufzeigen. Natürlich stellt
dieser nur eine Empfehlung dar und ist anpassbar, euren individuellen Weg legt ihr mit euren
Führungskräften fest.
BASIS
Produktiv durch den Projektalltag
AUFBAU
Workshops lösungsorientiert und systematisch
strukturiert gestalten
Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten
Einführung in die Management- und
Organi­sationsberatung (MOB)
Ergänzend bieten wir eine Schwerpunktweiterbildung in den Themen Sales
und/oder Erwartungsmanagement:
Sales für operative Mitarbeiter
zum Inhalt
Seminarreihe Erwartungsmanagement
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 23
Zertifizierungen bei adesso
Folgende Zertifizierungen bieten wir in Zusammenhang mit vorbereitenden Schulungen intern
bei adesso an. Du hast somit die Möglichkeit, gemeinsam mit Kollegen für die Prüfung zu lernen und dich natürlich anschließend im Kollegenkreis über die bestandene Prüfung zu freuen.
Natürlich können diese und weitere Zertifizierungen auch bei öffentlichen Trainingsanbietern in
deiner Nähe abgelegt werden – stimme dich hierzu bitte mit deiner Führungskraft ab.
> PRINCE2® Foundation
> PRINCE2® Practitioner
> ISTQB Certified Tester – Foundation Level
> ITIL Foundation
> Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level
> TOGAF 9.1 Foundation Leven (Level 1)
> Scrum Master (PSM I)
> Scrum Product Owner (PSPO I)
Mehr Infos findest du in den entsprechenden Schulungsbeschreibungen.
zum Inhalt
24
Lernplattform Lynda.com
Was ist Lynda.com?
https://www.lynda.com ist ein führender Hersteller von hochwertigen Video-Trainings für selbstbestimmtes, orts- und medienunabhängiges Lernen. In der deutsch- und englischsprachigen
Videobibliothek stehen euch hunderte Trainings zu Business-, Software-, und Kreativ-Themen
rund um die Uhr zur Verfügung. Anwender auf unterschiedlichen Lernniveaus können Probleme in
nur wenigen Minuten selbst lösen oder umfangreiche Kurse absolvieren – auf der Arbeit, unterwegs oder zu Hause. Die Inhalte werden ständig aktualisiert und um neue Trainings erweitert.
Wie kann mich Lynda.com im Beruf unterstützen?
> Wissen kann ad hoc abgerufen werden, um aktuelle Probleme lösen und schnelle Antworten
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zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 25
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java
1 TECHNOLOGIE
JAVA
1.1 Java Core
1.2 Enterprise Java
1.3 Frontend
28
36
46
28
1. Technologie Java
1.1 Java Core
1.1.1 SW-Entwicklungsumgebung
DEV-SWE-100
Im Rahmen dieser Schulung werden mit JIRA, Eclipse und Git grundlegende Werkzeuge und Technologien der Softwareentwicklung mit Java vorgestellt. Die Themen werden durch kurze Übungen vertieft.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die grundlegenden Entwicklungswerkzeuge kennen, die in einem Großteil der
adesso Projekte eingesetzt werden. Dieses Wissen ist im Projektalltag unerlässlich. Auf einige Tricks
und Kniffe im Umfang mit Eclipse soll hierbei gesondert eingegangen werden, um die tägliche Arbeit
mit Eclipse einfacher und schneller zu gestalten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch Vorträge, praktische Übungen und der Piazza-Methode vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Java-Kenntnissen und keinen oder nur rudimentären Erfahrungen in der professionellen Softwareentwicklung.
AGENDA
JIRA ist ein Ticketing-Tool, welches innerhalb vieler adesso Projekte zum Einsatz kommt.
In einer Einführung sollen die Grundlagen zum Einsatz von JIRA im Projektalltag vermittelt werden.
>Projekte und Issues
>Issue Workflows
>Grundlegende Operationen
Eclipse ist eine Open-Source-Entwicklungsumgebung, die bei einer Vielzahl von adesso-Projekten verwendet wird. Ein Kurzüberblick bildet die Grundlage für den Einsatz von Eclipse im Projektalltag.
>Installation und Workspace-Konfiguration
>Einrichten von Projekten
>Codeformatierung, Code-Templates
>Refactoring
>Debugging
>Installation und Konfiguration von Plug-Ins
>Eclipses kleine Helferlein
Git ist ein aktuelles Open-Source-Versionskontrollsystem, das sich gegenüber anderen Produkten wie
SVN mehr und mehr durchsetzt. Es werden die Grundlagen und wesentlichen Features von Git vorgestellt
und praktisch angewendet.
>Grundlagen und Features
>Einsatz im Projekt
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt; weitere relevante Software wird in der Schulung zur Verfügung gestellt
(USB Stick). Ggf. wird eine E-Mail bzgl. vorab zu installierender Software versendet.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 29
1.1.2 Software-Qualitätssicherung Java (Testen)
DEV-ATE-105
Im Fokus dieses Entwicklerworkshops steht das automatisierte Testen von (Java-) Quellcode durch
Testframeworks sowie das Schreiben und Erkennen von gut testbarem Programmcode. Es wird auf
die Motivation für das effektive Testen von selbst- und fremdgeschriebenem Code ebenso eingegangen wie auf den Einsatz dieser Technologien in komplexen Umfeldern mit meist nur schwer testbaren
Programmkomponenten.
ZIELE
Die Teilnehmer erarbeiten sich durch die Schulung ein grundlegendes Verständnis über den Einsatz von
automatisierten Tests im Entwicklungsprozess. Sie lernen, gemeinsam Quellcode testgetrieben zu entwickeln und werden befähigt, einen vorhandenen Code in verschiedenen Einsatzszenarien durch Tests
zu prüfen und zu optimieren. Darüber hinaus werden Werkzeuge, Praktiken und Prinzipien vermittelt,
die die Qualitätssicherung im Java-Umfeld erleichtern und vertiefen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden in praktischen Übungen (Pair Programming), Showcases
und Vorträgen erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundkenntnisse in der objektorientierten Programmierung mit Java sowie Grundkenntnisse in der Nutzung einer integrierten Entwicklungsumgebung (Eclipse, IntelliJ) werden vorausgesetzt. Die Schulung
„SW-Entwicklungsumgebung“ ist verpflichtend im Vorfeld zu besuchen.
AGENDA
>Grundlagen der Software-Qualitätssicherung
>Test Driven Development (TDD) mit JUnit
>Kontraktprüfung: Vorhandenen Code nachtesten
>Tests mit externen Abhängigkeiten
>Testdoubles: Stubbing und Mocking
>Komplexe Umgebungen testen
VORBEREITUNG
Es wird ein 64-Bit-Windows Notebook mit mindestens 1 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
30
1.1.3 Java-Core Best Practices
DEV-JBP-103
Für die Programmierung in Java werden Richtlinien und Best Practices vorgestellt mit dem Ziel, häufig auftretende Fehler zu vermeiden und Programme verständlicher, robuster und leichter wartbar zu
gestalten. Dazu werden grundlegende Konzepte der Java Sprache sowie der Kern API erläutert und diverse
Fallstricke anhand von konkreten Beispielen veranschaulicht. Die sich daraus abzuleitenden Maßnahmen
werden in Form von Programmierrichtlinien formuliert und mithilfe von praktischen Übungen verdeutlicht.
ZIELE
Die Teilnehmer erlernen die Vermittlung und Dokumentation von Richtlinien und Best Practices für
die Programmierung in Java mit dem Ziel, häufig auftretende Fehler zu vermeiden und Programme
verständlicher, robuster und leichter wartbar zu gestalten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themen werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung, z. B. Java-Entwicklung im Projekt sowie Kenntnisse
der Objekt-Orientierung. Kenntnisse des Testing-Frameworks JUnit sind ebenfalls zur Bearbeitung der
Übungen nötig. Die Schulungen „SW-Entwicklungsumgebung“ sowie „Software-Qualitätssicherung Java
(Testen)“ sind Voraussetzung zur Teilnahme.
AGENDA
>Exceptions
>Memory Leaks
>Concurrency
>Methoden, die jedes Objekt hat
>Unveränderliche Typen
>Programmierung und Methoden Design generell
>Neuerungen in Java 8
VORBEREITUNG
Für die praktischen Übungen wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 und Eclipse benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 31
1.1.4 Buildmanagement
DEV-BMM-101
Diese Schulung führt einen Round-Trip in den adesso-Entwicklungszyklus durch und stellt dabei die
unterschiedlichen Werkzeuge vor, die bei adesso zentral zur Verfügung gestellt werden. Die praktischen
Teile werden hierbei am Beispiel von Maven, Gradle, Jenkins CI, Nexus und SonarQube durchgeführt.
ZIELE
Die Schulung zeigt den Teilnehmern das Zusammenspiel der verschiedenen Werkzeuge eines Buildprozesses und bildet die Grundlage für das Aufsetzen eigener Buildprozesse im Projekt unter Verwendung
der zentralen Build-Dienste von adesso.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie verschiedene Hands on Parts vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegende Erfahrungen in der Softwareentwicklung im Projektgeschäft werden vorausgesetzt, ebenso
wie der sichere Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse, einer Konsole und einem Web-Server.
Grundlagenwissen zu Maven und/oder Gradle sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
AGENDA
Nach einer theoretischen Einführung und Diskussion über die Aufgaben und Ziele eines Buildprozesses
werden die beteiligten Werkzeuge Schritt für Schritt vorgestellt und so im Rahmen der Schulung ein
beispielhafter Buildprozess erstellt.
Die wesentlichen Kernpunkte in der Diskussion und in den Übungen bilden unter anderem:
>Vorstellen der adesso Build-Infrastruktur
>Konzeption von Buildprozessen, Entscheidung über passende Werkzeuge
>Übergabeprozesse zwischen Entwicklung, Test und Produktion
>Managen von Abhängigkeiten der Komponenten/Bibliotheken
>Qualitätssicherung durch kontinuierliche Builds
>Automatisierung von Qualitätssicherungs-Maßnahmen, Verwendung des adesso-Sonar
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit einem installiertem Oracle VirtualBox und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
32
1.1.5 Profiling-Performanceoptimierung
DEV-DPP-104
Die Schulung vermittelt Methoden und Tools zur Analyse von Performanceproblemen und Speicherbedarf
von Java-Programmen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Grundlagen des JVM-Tunings und den Umgang mit Monitoring- und ProfilingTools kennen. Sie sind anschließend in der Lage, Software damit selbstständig zu analysieren.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und anhand praktischer Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit grundlegenden praktischen Erfahrungen in der Entwicklung von Java / JEE Anwendungen und Eclipse.
AGENDA
>Garbage Collection
>JVisualVM
>Java Management API
>Monitoring mit Java Melody
>Heapdump Analyse mit Eclipse MAT
>Stresstests mit JMeter
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Windows und 5 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 33
1.1.6 Arbeiten mit Legacy Code
DEV-ALC-219
In immer mehr Projekten spielt veraltete Software eine Rolle – die grüne Wiese ist oftmals die Ausnahme. Die Schulung bietet eine Einführung in das effektive und effiziente Arbeiten mit Legacy Code
unter Projektbedingungen.
Dabei werden Methoden zum schnellen Verstehen von Legacy Code und zum Weitergeben des gewonnenen Wissens in Teams trainiert, die dem Erhalt und der weiteren Bearbeitung von Legacy Code in
Projekten dienen. Schwerpunkte liegen auf den Möglichkeiten von Refactoring und Redesign. In diesem
Zusammenhang wird auch auf Programmiertechniken, Paradigmen und Pattern eingegangen, um die
Arbeit mit Legacy Code zu erleichtern.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen mit Legacy Code umzugehen und diesen weiterzuentwickeln. Sie sind anschließend in der Lage, sich in Gruppen systematisch in Legacy Code einzuarbeiten und Refactorings unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchzuführen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Themengebiete werden durch eines Vortrags vermittelt und anhand praktischer
Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Software-Entwickler, die mit der Wartung und Weiterentwicklung von LegacySoftware zu tun haben. Gute Kenntnisse in Java, Test-Driven Development sowie Theorie zu Metriken
werden vorausgesetzt.
AGENDA
>Einführung
>Zusammenhang zwischen technischen Schulden und Legacy Code
>Methoden zur Analyse von Legacy Code
>Wissensaufbau zu Legacy Code im Team
>Visualisieren von Abhängigkeiten
>Testbarkeit von Legacy Code herstellen
>Sicheres Weiterentwickeln von Legacy Code
>Test Driven Development mit Legacy Code
>Aspektorientierung als Refactoring-Technik
>Entwicklungswerkzeuge
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit Java >1.6, Eclipse oder IntelliJ IDEA und Internet-Zugang benötigt.
zum Inhalt
34
1.1.7 Java Design Patterns
DEV-JDP-220
Entwurfsmuster sind bewährte Lösungsschablonen für wiederkehrende Entwurfsprobleme in der Softwarearchitektur und -entwicklung. Sie stellen eine wiederverwendbare Vorlage zur Problemlösung dar,
die in einem bestimmten Zusammenhang einsetzbar ist. Mit Hilfe von Entwurfsmustern lassen sich auf
abstrakter Ebene die Relationen und Interaktionen von Klassen und Objekten beschreiben, ohne dabei
eine finale Implementierung zu definieren.
Zusätzlich können Entwurfsmuster als Kommunikationsmittel dienen, indem sie die Formulierung von
Designproblemen mit möglichen Lösungen und zugrundeliegenden Implikationen kurz und prägnant
ermöglichen.
ZIELE
Die Schulung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Aspekte und richtet sich an Teilnehmer,
die keine bzw. geringe Vorkenntnisse über Entwurfsmuster mitbringen.
Der theoretische Teil stellt zu ausgewählten Entwurfsmustern weitere Informationen, Best Practices
und Anwendungsszenarien dar. Im praktischen Teil werden Softwareentwurfsprobleme vorgestellt und
mit Hilfe von Entwurfsmustern ein Lösungsansatz dargeboten. Anschließend haben die Teilnehmer
einen guten Überblick über ausgewählte Entwurfsmuster erhalten und diese in praktischen Beispielen
angewendet.
DAUER/METHODIK
Die Schulungsdauer beträgt 1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden selbstständig erlernt und mit
praktischen Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt werden grundlegende Java-Kenntnisse, z. B. Java-Entwicklung im Projekt sowie Kenntnisse
der Objekt-Orientierung.
AGENDA
>Was sind Entwurfsmuster und warum werden sie benötigt?
>Piazza mit 18 Entwurfsmustern
>Praktische Übungen mit imperativer und funktionaler Programmierung
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit vorinstalliertem Java SE 1.8 benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 35
1.1.8 Neue Features in Java 8
DEV-NFJ-265
Java 8 hat viele Neuerungen in der Sprache mit sich gebracht: Lambda-Ausdrücke, Methodenreferenzen
und die neue Stream-API erweitern Java um das Paradigma der funktionalen Programmierung. Interfaces
können nun selbst Methoden implementieren, wodurch eine eingeschränkte Form der Mehrfachvererbung möglich wird. Zahlreiche APIs wurden um neue Methoden erweitert, um den Einsatz der neuen
Sprachkonstrukte zu vereinfachen.
Auch wenn sich der bisherige Programmierstil und die bekannten APIs natürlich weiterhin verwenden
lassen, lohnt es sich doch, die neuen Konstrukte einzustudieren. Viele Probleme lassen sich mit diesen
erheblich leichter und mit deutlich weniger Code lösen, als dies bisher der Fall war.
ZIELE
Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in die Softwareentwicklung mit Java 8 und die Grundlagen der
funktionalen Programmierung vermittelt. Durch die Hands-on-Übungen werden die Teilnehmern sicherer
im Umgang mit der neuen Sprachversion.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Form von Vorträgen und zahlreichen praktischen Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Softwareentwickler, die Erfahrung in der Java-Entwicklung mit den Versionen von 5 bis 7 mitbringen – vor allem natürlich an jene, die in ihren Projekten bereits Java 8 einsetzen
können oder den Umstieg auf diese Version planen.
AGENDA
>Vorstellung von Lambdas und Methodenreferenzen
>Statische und Default-Methoden an Interfaces
>Funktionale Programmierung mit Streams
>Parallele Streams
>Vorstellung weiterer Neuerungen, z. B. javax.time
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
36
1.2 Enterprise Java
1.2.1 Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts
DEV-JDD-102
Die Enterprise Edition der Java Plattform ist die Grundlage für Entwicklung und Betrieb von skalierbaren
Unternehmensanwendungen in Java. Sie spezifiziert die Ablaufumgebung (Container) und die Komponenten für verteilte, mehrschichtige Anwendungen.
Java EE Applikationsserver stellen eine umfangreiche und mächtige technologische Basis bereit, es gibt
jedoch bei der Wahl der Mittel auch zahlreiche Fallstricke, die es zu vermeiden gilt.
ZIELE
In der Schulung werden ausgewählte Themenbereiche besprochen und geeignete Patterns und Best
Practices, aber auch Anti-Patterns vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Backend-Technologien liegt.
Die Teilnehmer werden darauf vorbereitet, Architektur- und Design-Entscheidungen nachvollziehen und
zukünftig beeinflussen bzw. selbst treffen zu können.
Die Schulung hat keineswegs das Ziel, eine Einführung in den Java EE Technology Stack zu bieten – wir
gehen schnell ans Eingemachte.
DAUER/METHODIK
Die Schulungsdauer beträgt 1 Tag. Die relevanten Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Piazza, Gruppenarbeiten, Kurzvorträge, Lernspiele.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung wendet sich an Entwickler, die bereits Erfahrung in Java EE-Projekten gesammelt haben.
Idealerweise haben sie bereits die Schulung „EJB 3.2 und CDI“ besucht oder bringen entsprechende
Vorkenntnisse mit.
AGENDA
>Kommunikationsmodelle: Local vs. Remote, RMI, JMS, SOAP, REST
>Datenmodell: Transportobjekte vs. Fachmodell, Detached Entities, DTOs, JPA
>Transaktionen: Transaktionsattribute, Optimistic vs. Pessimistic Locking, verteilte TAs
>Patterns und Architekturstile: Service vs. Domain Oriented Design
VORBEREITUNG
Alle Teilnehmer sollten als Vorbereitung Java EE Designs in eigenen Projekten analysieren und versuchen, gute sowie schlechte Beispiele für Architekturen, Entwurfsmuster und Code in den genannten
Themenbereichen zu identifizieren.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 37
1.2.2 Spring – Framework
DEV-SPR-107
Spring ist einer der populärsten Integrationsstacks für Java-Anwendungen. Im Vordergrund stehen die
lose Kopplung von Komponenten und leichtgewichtigen Architekturen. Der Kern von Spring bietet einen
Container als Laufzeitumgebung, der über AOP (Aspect oriented Programming) den verwalteten Komponenten Querschnitts-Aspekte hinzufügt.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die grundlegenden Konzepte hinter Spring kennen und werden befähigt, die Verbindung von Komponenten konfigurativ zu erstellen und dabei verschiedene komfortable Funktionen
zu nutzen. Zusätzlich werden JEE-Technologien integriert und bewährte Spring Architekturansätze vorgestellt. Die Diskussion unterschiedlicher Szenarien, in denen Spring zum Einsatz kommt, zeigt die
unmittelbaren Produktivitätsvorteile auf. Auf dieser Basis ist jeder Teilnehmer anschließend in der Lage,
grundsätzliche Entscheidungen bzgl. des Einsatzes von Spring in Projekten zu treffen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch einen Vortrag, praktische Übungen sowie Zirkeltraining erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen werden vorausgesetzt.
Insbesondere für den zweiten Tag sind Kenntnisse der zu integrierenden Technologie JPA äußerst hilfreich. Praktische Erfahrungen in der EJB-Entwicklung und der deklarativen Transaktionsbehandlung im
JEE-Umfeld sind von Vorteil, da auf diese Basiskenntnisse nur verkürzt eingegangen wird.
AGENDA
>Im Rahmen dieser Schulung wird zunächst ausführlich auf die Basis von Spring eingegangen:
–Dependency Injection (DI)
–Application Context
–Deklaration von Spring-Beans
–Testen mit Spring
–AOP
–Spring-Konfigurationen mit Annotationen
>Im zweiten Teil der Schulung werden weitergehende Konzepte aufgezeigt:
–Persistenz (JDBC, JPA, Spring Data)
–Transaktionshandling
–Einführung in Spring Boot
–Erstellung einer eigenen Webanwendung mittels Spring Boot, MVC und Thymeleaf
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Windows benötigt. Die Schulungsunterlagen werden während der Schulung
per USB-Stick zur Verfügung gestellt.
zum Inhalt
38
1.2.3 Advanced Spring
DEV-SPR-108
Das Spring Framework stellt neben Java EE die einflussreichste Plattform zur Entwicklung großer Java
Anwendungen dar. Die Schulung erläutert Best Practices, Patterns und verschiedene Architekturansätze
für den Einsatz von Spring in großen Projekten. Die Schulung ist interaktiv gestaltet. Die Teilnehmer
bestimmen, welche Themen behandelt werden.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen, wie Spring in großen Projekten eingesetzt werden kann und auf welche Best Practices dabei geachtet werden sollte. Es wird gezeigt, welche Integrationsmöglichkeiten das Spring Framework bietet, was vor allem für den Einsatz von Spring in bestehenden Systemlandschaften sinnvoll ist.
Die Teilnehmer bekommen weiterhin einen Überblick über aktuelle Frameworks des Spring Eco-Systems.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag mit einem Mix aus Vortrag, Piazza-Stationen und praktischen Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die bereits über solide Grundkenntnisse im Themenkomplex
Spring verfügen und diese vertiefen möchten. Die Schulung „Spring-Framework“ bzw. die Erarbeitung
gleichwertiger Kenntnisse in einem anderen Kontext wird vorausgesetzt.
AGENDA
>Große Anwendungen mit Spring
>Best Practices nutzen, Fallstricke vermeiden
>Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Spring AOP
>Integration von Spring in bestehenden Systemlandschaften
>Ein Überblick über aktuelle Frameworks des Spring Eco-Systems,
z. B. Spring Integration, Spring Batch und Spring Cloud
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 39
1.2.4 Web-Services
DEV-WEB-113
Nach einem kurzen Überblick über die Remoting Technologien im Java-Umfeld und der Einordnung von
Webservices darin, thematisiert die Schulung hauptsächlich die sogenannten SOAP-Webservices. Nach
einer Abgrenzung zu den REST-APIs, die im weitesten Sinne auch als Webservices bezeichnet werden,
werden zunächst die Java-Technologien und Spezifikationen, die den SOAP-Webservices zugrunde liegen,
erläutert. Hier bilden z. B. JAX-WS, XML/XSL, SOAP und WSDL den Schwerpunkt.
Das erworbene Wissen wird mit einer Eclipse-Entwicklungsumgebung in einigen Übungen ausprobiert –
unter verschiedenen Herangehensweisen. Hierbei spielen sowohl die Server- als auch die Cliententwicklung eine Rolle. Ebenso wird das Tool SoapUI beleuchtet, welches das sehr einfache Testen von
Webservices ermöglicht.
ZIELE
Ziel der Schulung ist es, die wichtigsten Grundlagen und Standards wie XML, WSDL und SOAP zu verstehen, eine konkrete Web-Services-API (JAX-WS) kennenzulernen und einfache Webservices selbst
erstellen und testen zu können.
Zudem wird jeweils eine Einordnung der konkreten Themen in die übergreifende Technologielandschaft
gegeben.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch kurze Vorträge, Piazza-Stationen, Diskussionsrunden und Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegende praktische Erfahrungen in der Java Entwicklung und ein sicherer Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse wird vorausgesetzt.
AGENDA
Die genaue Reihenfolge, Dauer und Zusammenstellung der Agendapunkte wird je nach Teilnehmerbedarf
am Schulungstag festgelegt:
>Überblick SOAP- und REST-Webservices
>Erfahrungsaustausch und Bewerten von Aussagen zu Webservices
>JAX-WS und Annotations, JAXB, SOAP, XML
>WSDL im Detail
>SOAP-Binding-Stile
>Herangehensweisen bei der WS-Entwicklung: Code First, Contract First
>Tools: Eclipse, SoapUI, TCP-Monitor
>Optional: REST
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook (möglichst Windows 7, 8 oder 10) benötigt, die Referenzumgebung für Übungen
wird per USB-Stick in der Schulung verteilt.
zum Inhalt
40
1.2.5 EJB 3.2 und CDI
DEV-EJB-109
EJB 3.2 und CDI sind wesentliche Bausteine der JEE-Plattform und elementar für Persistenz- und
Geschäftslogik-Schichten von JEE- und teilweise auch J2SE-Projekten. Die Schulung gibt einen Einblick
über die technischen Möglichkeiten von EJB 3.2 und CDI, die anhand einer zu implementierenden Beispielanwendung nachvollzogen werden.
ZIELE
Im ersten Teil der Schulung werden die Grundlagen der JEE-Spezifikation erarbeitet; hierbei wird zunächst
JEE im Allgemeinen vorgestellt. Es folgt die Erläuterung und Erarbeitung technischer Merkmale und
Unterschiede der verschiedenen Bean Typen.
Im Anschluss werden weitergehende Eigenschaften und Features des EJB Standards wie WebServices,
Restful-Services, Interceptoren und Timer Services vorgestellt.
Im zweiten Teil dieser praxisorientieren Schulung liegt der Focus auf CDI. Zunächst werden grundlegende
Eigenschaften von CDI vorgestellt. Im Anschluss erfolgt eine Übersicht über das CDI Framework Apache
DeltaSpike.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Teilnehmer wenden ihr neues Wissen in Praxisübungen direkt an.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Beherrschung der Programmiersprache Java (mindestens 1.6) Erfahrungen mit der Entwicklungsumgebung Eclipse werden vorausgesetzt.
AGENDA
>Session Beans
–Aufrufmodelle
–Stateless Session Beans
–Stateful Session Beans
–Singleton Session Beans
–Transaktionen / Asynchrone Methodenaufrufe
>Querschnittsthemen
–Webservices / Restful Services
–Timer
–Interceptoren
–Security
–Message Driven Beans
>Context und Dependency Injection (CDI)
–Allgemeines
–Producers Methods,
–Events
>Apache Deltaspike
VORBEREITUNG
Notebook mit einem installierten VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz.
Im Rahmen der Schulung wird ein Zip-Archiv bereitgestellt, in dem eine komplette Entwicklungsumgebung für den praktischen Teil enthalten ist.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 41
1.2.6 Enterprise Integration Patterns in Apache Camel
DEV-APC-221
Vergleichbar zu den Entwurfsmustern in der objektorientierten Entwicklung existiert eine Reihe von
etablierten Praktiken zur Systemintegration. Apache Camel ist eine freie Bibliothek, die nahezu alle
diese Muster implementiert. Sie kann dazu verwendet werden, schnell, einfach und zuverlässig Systeme
mittels verschiedener Techniken und Protokolle zu integrieren.
ZIELE
Die Teilnehmer werden anhand praktischer Beispiele an Enterprise Integration Patterns herangeführt und
lernen, wann diese sinnvoll eingesetzt werden können. Sie sind anschließend in der Lage, die Entwürfe
mit Apache Camel umzusetzen.
DAUER/METHODIK
1-2 Präsenztage. Die Teilnehmer erlangen durch einen Vortrag neues Wissen und wenden dieses direkt
in praktischen Übungen an.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer bringen grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen
mit. Zudem sollten Kenntnisse in der Entwicklung von Applikationen mittels Dependency Injection Containern (Spring oder EJB) und Maven vorhanden sein.
AGENDA
>Überblick Apache Camel
>Einfache Datentransformationen
>Eigene Beans in Apache Camel
>Fehlerbehandlung
>Testen
>Transaktionen
>Nebenläufigkeit und Skalierbarkeit
>Ausblick auf fortgeschrittene Themen
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit konfigurierter, Maven-tauglicher Entwicklungsumgebung benötigt.
zum Inhalt
42
1.2.7 Liferay
DEV-LIF-184
Unter den verfügbaren Open-Source Portalservern nimmt Liferay eine Ausnahmestellung ein. Liferay
besticht durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten, setzt auf aktuelle Java Web Frameworks und ermöglicht die einfache Anbindung gängiger Systeme. So kann der Liferay Portalserver unter anderem auf dem
IBM WebSphere, Oracle Weblogic und Tomcat eingesetzt werden.
Im Rahmen der Schulung wird auf die Aspekte Administration und Einsatz des Liferay Portalservers
eingegangen.
ZIELE
Den Teilnehmern werden die Grundlagen zur Administration und die zum Einsatz des Liferay Portalservers
notwendigen Kenntnisse vermittelt.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden mittels Vortrag und praktischen Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit grundlegenden praktischen Erfahrungen in der Webentwicklung sowie Portletentwicklung. Folgende Schulungen werden vorausgesetzt: „SW-Entwicklungsumgebung“, „Java Server Faces“, „Apache Wicket“ oder gleichwertiger Wissensstand.
AGENDA
>Administration
–Distributionen und Installation
–Anbindung des Portals an Datenbanken
–Integration weiterer Systeme
–Konfiguration
–Administration über Portlets und die Liferay API
–Organisationen und Communities
–Benutzer-, Gruppen- und Rollenmanagement
>Einsatz
–Mitgelieferte Anwendungen
–Applicationmanagement
–Benutzerspezifischer Portalseiten
–Anpassen des Look and Feels
–Liferay Spezifika bei der Portletentwicklung
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 43
1.2.8 Grundlagen Drools
DEV-DRO-266
JBoss Drools ist ein Open Source Business Rule Management System bzw. eine Regelmaschine, die im
Bereich der künstlichen Intelligenz und anderer regelbasierter Systeme eingesetzt wird. Die Grundlage
von Drools bilden die Regeln. Jede Regel besteht aus einem „When“- und einem „Then“- Teil. Der „When“Teil beinhaltet Bedingungen, die zur Laufzeit ausgewertet werden. In Abhängigkeit vom Ergebnis der
Auswertung wird der „Then“-Teil ausgeführt oder nicht.
Eines der wichtigsten Merkmale von Drools ist die überaus performante Verarbeitung von großen Regelsätzen. Drools ist Java-basiert und bedient sich eines deklarativen Programmierparadigmas. Das Framework eigenet sich sehr gut für den Einsatz in Java-Projekten, es können direkt Java Funktionalitäten
genutzt werden.
So basiert beispielsweise die Plausibilisierungskomponente der In|sure Plattform von adesso schon
auf Drools.
ZIELE
Den Teilnehmern werden die Grundlagen von Drools vermittelt. Des Weiteren wird im Laufe der Schulung
über das deklarative Programmierparadigma gesprochen und mit Hilfe von Beispielen und Übungen
gezeigt, wie ein regelbasiertes System aufgebaut werden kann.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Vorträgen, Piazza-Stationen und praktischen Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Software-Entwickler, die mehr über regelbasierte Systeme wissen
möchten und Drools im Projekt bereits einsetzen oder in Zukunft einsetzen wollen.
Grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen werden vorausgesetzt.
AGENDA
>Regelmaschinen Vorstellung
>Deklaratives Programmierparadigma
>Drools Vorstellung
>Bestandteile
>Drools und Java
>Funktionsweise
>Verifikation von Korrektheit von einzelnen Regeln
>Tools für die Arbeit mit Drools
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt. Das Schulungsmaterial wird am Schulungstag per USB-Stick verteilt.
zum Inhalt
44
1.2.9 Spring Boot und Spring Cloud Einführung
DEV-SBC-268
Mittels Spring Boot können Spring-Anwendungen ganz ohne die Konfiguration von Anwendungsservern zum Laufen gebracht werden. Spring Cloud und der Netflix-Stack bieten ergänzend hierzu eine
Unterstützung für die Implementierung von MicroServices mit Spring. Dabei greift Spring Cloud auch
auf Werkzeuge aus dem Netflix-Stack zurück: zum Beispiel auf Eureka für Service Discovery, auf Hystrix
für Resilience oder Ribbon für das Load Balancing.
ZIELE
Die Teilnehmer erlernen die Erstellung von MicroServices auf Basis von Spring Boot und Spring Cloud
sowie die Nutzung von Teilaspekten in herkömmlichen Enterprise Anwendungen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden mittels eines Vortrags sowie praktischer Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt werden Java-Programmiererfahrung sowie grundlegende Kenntnisse zu Spring und entsprechende Praxiserfahrung hiermit.
AGENDA
>Einführung in Spring Boot
>Einführung in Spring Cloud
>Arbeiten mit dem Discovery Service Eureka
>Nutzung des Cloud Config Server
>Umsetzung des Circuit Breaker Patterns mit Hystrix
>Client Side Load Balance mit Ribbon
>Routing und Filter mit Zuul
>Applicationmonitoring mit Sleuth und Actuator
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8, Maven sowie einer IDE der Wahl benötigt
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 45
1.2.10 Spring Integration
DEV-SIN-267
Spring Integration ist ein Framework aus der Spring-Familie, welches die Implementierung von Enterprise
Application Integration Patterns ermöglichen bzw. erleichtern soll. In dieser Schulung werden Grundlagen
vermittelt, mit denen (Spring-) Applikationen die Welt der asynchronen Kommunikation erschlossen wird.
ZIELE
Die Teilnehmer verstehen, wie sie Enterprise Application Integration Patterns auf Basis des Spring Integration Frameworks umsetzen können und welche Mittel ihnen dieses Framework zur Verfügung stellt,
auch komplexere Integrationsszenarien abzubilden.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in
praktischen Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung. Die Kenntnis der Spring-Ökosystems ist gerade für die
praktischen Übungen vorteilhaft.
AGENDA
>Enterprise Application Integration Patterns
>Komponenten von Spring Integration
>Umsetzung einfacher und komplexerer Szenarien
>Abgrenzung von anderen Tools wie z. B. Apache Camel
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 und Eclipse benötigt.
1.2.11 JPA Grundlagen
DEV JPA-225 (siehe 2.3)
zum Inhalt
46
1.3 Frontend
1.3.1 Java Server Faces
DEV-JSF-118
Java Server Faces (JSF) ist mit seinen Bausteinen Managed Beans, UI Komponenten, JSF Expression
Language und Navigation ein Grundlageninstrument der Webentwicklung mit Java. JSF beinhaltet ferner
Konzepte wie Lifecycle, Datenkonvertierung und -validierung, das Eventmodell und Internationalisierung.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten in der Schulung einen umfassenden Überblick über Java Server Faces. Sie sollen
anschließend in der Lage sein, selbstständig JSF Seiten zu erstellen, Managed Beans zu implementieren,
Eingaben zu validieren und Events zu verarbeiten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Entwickler, die bisher keine bis wenig Erfahrung in dieser Technologie haben.
Ein sicherer Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse wird vorausgesetzt. Grundlegende Kenntnisse bei der Entwicklung von Webanwendungen und der Nutzung von HTML sind von Vorteil. Die Schulung „SW-Entwicklungsumgebung“ oder ein vergleichbarer Kenntnisstand wird vorausgesetzt.
AGENDA
>Grundlagen Webentwicklung
>Managed Beans
>UI Komponenten
>Unified Expression Language
>Navigation
>JSF Lifecycle
>Datenvalidierung
>Datenkonvertierung
>Eventmodell
>Internationalisierung
>Ressourcen
>Spring Integration
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt. Weitere relevante Software wird im Rahmen der Schulung zur Verfügung
gestellt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 47
1.3.2 Apache Wicket
DEV-WIC-120
Das Webframework Wicket stellt einen einfachen Java-basierten Weg bereit, um Webanwendungen
auf Basis einer strikten Trennung von Layout / Markup und Logik (Java) sowie der Verwendung von
POJOs – und keinem XML – zu entwickeln. Im Fokus steht die komponentenorientierte, programmatische
Manipulation von Markup, respektive HTML.
ZIELE
Im Rahmen der Schulung mit Workshop-Charakter werden den Teilnehmern alle benötigten Kenntnisse
vermittelt, um ein Wicket-Projekt aufzusetzen und produktiv in einem solchen mitzuarbeiten. Die besprochenen Aspekte werden in einer vom Teilnehmer selbst entwickelten Webanwendung praktisch vertieft.
DAUER/METHODIK
1-2 Tage Präsenztraining. Die Themen werden durch einen Vortrag vermittelt und mit praktischen Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegende Erfahrungen in HTML und der Programmierung mit Java unter Einsatz der Entwicklungsumgebung Eclipse werden vorausgesetzt. Zusätzlich ist die Schulung SW-Entwicklungsumgebung (oder
ein gleichwertiger Kenntnisstand) Voraussetzung zur Teilnahme.
AGENDA
>Warum Wicket?
>Erste Schritte
>Architektur von Wicket
>Wicket Models
>Wicket Komponenten
>Formulare
>Wiederverwendbarkeit
>AJAX mit Wicket
>Querschnitts-Aspekte mit Wicket
>Integration von Wicket mit anderen Technologien
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit Microsoft Windows und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. Die weitere relevante Software wird im Rahmen der Schulung zur Verfügung gestellt.
zum Inhalt
48
1.3.3 REST mit Spring MVC
DEV-RMS-241
Spring MVC ist ein auf dem Model-View-Controller-Architekturmuster basiertes Java-Web-Framework.
Es soll die Erweiterbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Webanwendungen gewährleisten und empfohlene Programmierpraktiken und Strukturmuster fördern. Spring MVC kann in Kombination mit dem
Spring Framework aber auch unabhängig davon eingesetzt werden. REST beinhaltet eine Sammlung
von Prinzipien für Webanwendungen, diese werden durch Spring MVC unterstützt.
ZIELE
In der Schulung wird das Spring MVC Framework mit seinen technischen Bestandteilen erläutert und in
praktischen Übungen und einem REST Beispiel angewendet.
Anschließend sind die Teilnehmer in der Lage, eigenständig eine auf Spring MVC basierende Webanwendung aufzusetzen und haben die Verwendung mit anderen Technologien und dem REST Prinzip
verstanden.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden anhand eines Vortrags mit praktischen Beispielen den Teilnehmern
vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die einen kurzen Einblick in Spring MVC, REST und Spring
Security erhalten möchten.
AGENDA
>Motivation – Ziele
>Einführung Spring MVC
>Architektur und Aufbau
>Elemente im Detail
>Validierungen (Annotationen, JSR-303 Bean Validation)
>Einführung in REST
>Spring MVC mit REST
>Spring MVC mit JSON und Ajax-Frameworks
>Spring MVC mit Spring Security
>Abgrenzung zu anderen Java Web Frameworks
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Windows benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 49
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien
2 DATENVERARBEITENDE
TECHNOLOGIEN
52
2. Datenverarbeitende
Technologien
2.1 SQL und DB2 / Oracle
DEV-DBS-122
Im Rahmen der Schulung werden die Konzepte und Unterschiede der relationalen Datenbankmanagementsysteme DB2 und Oracle vorgestellt sowie grundlegende SQL-Sprachkonstrukte zum Abfragen
und Manipulieren von Datenmengen vermittelt. Außerdem wird auf den Verwendungszweck von DDL
und DML eingegangen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen wesentliche Funktionen der Datenbankmanagementsysteme DB2 und Oracle sowie
deren Unterschiede kennen. Darüber hinaus werden grundlegende SQL-Sprachkonstrukte erläutert, die
insbesondere auch im Bereich Anwendungsentwicklung und Persistenz von Interesse sind.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themen werden durch Vorträge und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundkenntnis RDBMS, rudimentäres SQL-Wissen ist wünschenswert aber keine zwingende Voraussetzung.
AGENDA
Im Oracle-Part wird der grundlegende technische Aufbau und die Installation von Oracle / OFA (Optimal
Flexible Architecture) vorgestellt. Anschließend werden Oracle-Konzepte wie Listener, Logs, Tablespaces,
User-Konzept, Multiversioning und Locking vermittelt.
Der DB2 Part vermittelt zunächst einen Systemüberblick über DB2. Darauf aufbauend werden grundlegende Konzepte (u. a. Instanz, DB, Tablespaces) sowie die Systemwerkzeuge zur Administration vorgestellt.
Im Anschluss an die Einführung in Oracle und DB2 werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in
der Technik und im Sprachgebrauch erläutert sowie alle grundlegenden DDL- und DML-Sprachkonstrukte
vorgestellt.
Mittels eines JDBC-Treibers wird im ausführlichen Praxis- / Übungsteil auf eine Beispiel-Datenbank zugegriffen, wobei alle grundlegenden Sprachkonstrukte aus dem DDL- und DML-Bereich, die zuvor vorgestellt
wurden, anhand von Praxisaufgaben vertieft werden können. Als Tool für den Zugriff auf die Datenbank
kommt der DBVisualizer zum Einsatz.
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz JDK (Version >= 1.7) benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 53
2.2 Advanced SQL
DEV-AQL-124
SQL wird zur Definition, Abfrage und Manipulation von relationalen Datenbanken verwendet. Es ist das
zentrale Werkzeug für Aufbau, Pflege und Zugriff auf relationale Datenbanken.
ZIELE
Nach erfolgreicher Teilnahme besitzen die Teilnehmer die essentiellen Techniken zur Optimierung von
SQL-Statements.
DAUER/METHODIK
1 Tag Präsenzschulung, in dem den Teilnehmern durch einen Vortrag, praktische Demos und interaktive
Methoden die wesentlichen Themen vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Solide Grundkenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit SQL werden vorausgesetzt. Fragen
und Probleme aus der täglichen Arbeit können im Vorfeld abgestimmt und in die Schulung eingebunden
und besprochen werden.
AGENDA
>Effiziente Datenmanipulation in Datenbanken, speziell Oracle
>Datenbank-Schemata, Normalformen, gezielte Denormalisierungen
>Optimizer
>Statement-Ausführungsplan: Lesen von Explain Plan-Ausgaben
>Verwendung und Planung von Indexen
>Effiziente SQL-Statements: Joins vs. SubSelects, Lokalität, Vorausberechnungen
>Verwendung von Hints
>Do‘s und Don‘ts, Best Practices
>Materialised Views (optional)
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit einem installierten VMware Workstation 12 Player und mindestens 30 GB freiem
Festplattenspeicherplatz benötigt; eine entsprechende VM wird in der Schulung zur Verfügung gestellt.
zum Inhalt
54
2.3 JPA Grundlagen
DEV-JPA-225
JPA ist eine O/R Mapping API, welche der Zuordnung eines Objektmodells auf eine relationale Datenbankstruktur dient und umgekehrt.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die zentrale JPA-Funktionsweise kennen und sind in der Lage, mittels eines O/R
Mappers (Hibernate, EclipseLink, OpenJPA etc.), selbständig eine Java-Anbindung zu einer relationalen
Datenbank herzustellen.
Zudem erhalten die Teilnehmer eine Einführung in das Spring-Data-JPA Framework.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden mittels eines kurzen Vortrags sowie praktischer Übungen
den Teilnehmern nahe gebracht.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Es werden Kenntnisse in Java, sowie solide SQL-Kenntnisse und Grundkenntnisse in XML vorausgesetzt.
Zusätzlich sollte einer der SQL-Schulungen absolvierte worden sein.
AGENDA
>Mapping von Objektmodell auf Tabellen
>Einsatzszenarien von JPA (Container Managed Entity-Manager)
>Umsetzung von Transaktionen
>Formulierung von Abfragen (mit JP-QL, native SQL und dem Criteria API)
>JPA Tool-Unterstützung z. B. Eclipse oder IntelliJ
VORBEREITUNG
Es wird ein 64-Bit-Windows-Notebook mit mindestens 1 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 55
2.4 MongoDB
DEV-MDB-128
In dieser Schulung erhalten die Teilnehmer einen ersten Einblick in die dokumentenorientierte NoSQLDatenbank MongoDB und können durch Hands On Beispiele erste Erfahrungen mit dieser sammeln.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Grundlagen im Umgang mit der NoSQL-Datenbank MongoDB kennen und
sammeln erste Anwendungserfahrungen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem die Themen durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegende Erfahrungen in der Softwareentwicklung mit Eclipse, Grundlagenwissen zu (NoSQL-)
Datenbanken und dem Spring Framework sind sinnvoll.
AGENDA
Nach einer kurzen Einführung in theoretische Grundlagen von NoSQL-Datenbanken erfolgt eine detaillierte
Betrachtung der dokumentenorientierten NoSQL-Datenbank MongoDB. Dabei legen die Teilnehmer selbst
Hand an und arbeiten anhand verschiedener Aufgaben das Neuerlernte durch. Eine wichtige Rolle spielt
in der NoSQL auch die Datenmodellierung. Hier geben die Tutoren wichtige Hinweise, worauf geachtet
werden muss. Im Verlauf der Schulung werden auch weitergehende Aspekte wie Replikation und Sharding
anhand von Beispielen erarbeitet. Hierzu wird ein „Schulungs-Cluster“ gebaut. Auch Map / Reduce und
das Aggregation-Framework werden im Detail betrachtet und anhand von Übungen verdeutlicht. Zum
Abschluss wird mit Hilfe des Spring Data-Frameworks das neu Gelernte auf ein Java-Projekt projiziert.
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit einem installierten JDK und einer IDE benötigt. Im Vorfeld ist
die Installation einer bereitgestellten VM erforderlich.
zum Inhalt
56
2.5 Apache Spark
DEV-APA-269
Spark ist eine verteilte In-Memory Datenverarbeitungs- und Streaming-Infrastruktur und Teil des Apache
Projekts. Spark entwickelt sich zur nächsten neuen, großen Technologie für die Erfüllung von Big Data
Anforderungen und schickt sich an, etablierte Hadoop-Ansätze zu ergänzen, beispielsweise Map-Reduce.
ZIELE
Die Teilnehmer verstehen, wie sie Spark für die Umsetzung hoher Datenverarbeitungsgeschwindigkeit, für
komplexr Datenanalysen auf großen Datenmengen sowie für interaktive Anfragen und die Verarbeitung
von Datenströmen einsetzen können.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in
praktischen Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung. Kenntnisse zu Datenbanken sind gerade für die praktischen Übungen vorteilhaft.
AGENDA
>Spark Funktionsweise und Architektur
>Grundsätzlicher Aufbau einer Spark Infrastruktur
>Umsetzung einfacher und komplexerer Szenarien
>Abgrenzung zu anderen Technologien
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 57
2.6 Das Tool „R“
DEV-DTR-270
R hat sich als eines der wichtigsten Werkzeuge für die Implementierung verschiedenster Datenanalyseund Prädiktionsverfahren sowie der Datenvisualisierung etabliert. Neben einer großen Community, vieler
als Open Source verfügbarer Pakete, setzen deshalb auch die großen Vendoren auf R (beispielsweise
Microsoft Azure ML, IBM, SAS).
ZIELE
Die Teilnehmer verstehen, wie sie Datenanalyse- und Datenvisualisierungsoperationen mit R implementieren können und welche Mittel ihnen das Werkzeug zur Verfügung stellt.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in
praktischen Übungen vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Kenntnis über typische Fragen der Datenanalyse ist vorteilhaft. Offenheit gegenüber Vektoren und
Matrizen ist notwendig.
AGENDA
>Einführung in die Bedienung und die Grundprinzipien von R
>Datentypen, Standard-Operatoren, Standardaufgaben
>Umsetzung einfacher und komplexerer Datenanalysen
>Umsetzung einfacher und komplexerer Datenvisualisierungen
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem RStudio benötigt.
zum Inhalt
58
2.7 Hadoop-Technologien
DEV-HAD-227
In dieser Schulung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Konzepte, Einsatzszenarien und aktuellen Entwicklungstrends der Hadoop-Plattform. Eine Vielzahl verschiedener Technologien (HDFS, Pig,
Hive, Sqoop) werden vorgestellt. Wichtige Einsatzszenarien werden in Gruppenübungen erarbeitet und
vorgestellte Technologien in praktischen Hands-On Übungen vertieft.
ZIELE
Ziel dieser Schulung ist die Vermittlung eines Überblicks über die vielfältige Hadoop-Plattform. Die
Teilnehmer lernen grundlegende Funktionen bzw. Technologien kennen und können mögliche Einsatzmöglichkeiten einschätzen. Kombinationen mit anderen Technologien wie NoSQL und RDBMS werden
ebenfalls erlernt.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundkenntnisse in Datenbanktechnologien (RDBMS, NoSQL) sind von Vorteil.
AGENDA
>Überblick über Hadoop-Technologien und deren Anwendungsgebiete
>Produktübersicht und Trends
>YARN, Map Reduce
>Hive
>Pig
>Integration
>Betriebsszenarien
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt mit Oracle VirtualBox 4.2+ (Details werden zeitnah vor der Schulung
bekannt gegeben).
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 59
2.8 IoT Plattformen – Frameworks, Architekturen,
Standards, Protokolle, Stärken und Schwächen
DEV-IOT-271
Im Rahmen der Digitalen Transformation spielt das Internet of Things (IoT) eine wesentliche Rolle. IoT
ermöglicht es, Unternehmen Dinge wie Maschinen, Autos, Telefone, Aufzüge aber auch Armbänder oder
Smart Tags miteinander zu vernetzen, um diese zu überwachen, zu warten und zu aktualisieren. Das
wahre Potential wird hierbei ersichtlich, wenn Workflows mit eingebunden werden, um logische Abläufe
mit IoT abzubilden. Derzeit gibt es knapp 300 unterschiedliche IoT Plattformen auf dem Markt – mit
unterschiedlichen Funktionen, Architekturen und Protokollen. Unternehmen, die sich mit IoT befassen
möchten, müssen sich für eine dieser Plattformen entscheiden. adesso unterstützt den Kunden bei
diesem Entscheidungsprozess aus beratender und technischer Sicht. Selektierte IoT Plattformen werden
vorgestellt und miteinander verglichen, basierend auf ihren Frameworks, Architekturen und Protokollen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen, wie unterschiedliche IoT Plattformen aufgebaut sind und was für Stärken und
Schwächen diese jeweils aufweisen. Sie erwerben die Fähigkeit, den bestehenden IoT Plattformen Markt
besser einzuschätzen und wissen, was mit welcher der vorgestellten IoT Plattformen umsetzbar ist.
Die Schulung zeigt auf, welche Fähigkeiten und Technologien benötigt werden, damit Dinge an eine IoT
Plattform angebunden und Daten ein- bzw. ausgelesen werden können.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge,
Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an Fallbeispielen, praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die sich für IoT interessieren und bestehende Lösungen und
Ansätze in dieser Thematik besser kennenlernen möchten.
AGENDA
>Einführung IoT
>Übersicht IoT Plattformen Markt
>Vorstellung selektierter IoT Plattformen
>Frameworks und Architekturen
>Protokolle
>Implementierung und Anwendungsszenarien
>Stärken und Schwächen der vorgestellten IoT Plattformen
>Fallbeispiele
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer können gerne Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen mitbringen.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen
3 DELIVERY UND
UMGEBUNGEN
62
3. Delivery und Umgebungen
3.1 Linux Grundlagen
DEV-UNX-126
Die Schulung führt in die Verwendung von Linux als Entwicklungsumgebung ein und vermittelt Grundlagen im Umgang mit dem Betriebssystem.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Struktur von Linux zu verstehen und sind anschließend in der Lage, Linux als
Entwicklungsumgebung im Projekt einzusetzen sowie die gängigsten Befehle zu verwenden.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Der grundsätzliche Aufbau und die Komponenten eines Betriebssystems sowie eines PCs müssen bekannt
sein.
AGENDA
>Theorie:
–Linux? Welches Linux?
–Dateisystem
–Konfigurationen
–Berechtigungskonzept
–Pakete und Paketmanager/-management
–Benutzerschnittstelle
>Praxis:
–Windows-Tools für den Zugriff auf Linux-Systeme
–Dateisystem: Aufbau und Navigation darin, Platzverbrauch ermitteln
–Umgang mit Berechtigungen
–Suchen, Finden und Bearbeiten von Dateien
–Installieren von Software
–Arbeiten mit Prozessen und „Diensten“
–Systemanalyse: Ermittlung und Beurteilung der Auslastung eines Systems
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 63
3.2 Einführung in Docker
DEV-DOC-271
Der Trend hin zur Virtualisierung mit Docker ist nach wie vor ungebrochen. Infrastructure as Code ist aus
der IT-Welt nicht mehr wegzudenken und wird zunehmend integraler Bestandteil der Softwareentwicklung. Im Rahmen der Schulung werden die Grundlagen zu Docker praxisnah vermittelt.
ZIELE
Die Schulung vermittelt einen Überblick über die Grundlagen zu Docker.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch Präsentation mit vertiefenden Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die einen Überblick zu Docker erhalten möchten.
AGENDA
>Docker Machine
–Docker Toolbox Installieren
–Docker VM erzeugen
–Starten | Stoppen
–Zugriff auf die Docker VM
>Host Directory Volumes
–Mounten von Verzeichnisse auf dem Hostsystem
>Registry für Docker-Images
–Public Registry – Docker Hub
–Private Registry
>Docker Image
–Erstellen
–Verfügbare Images abrufen
–in das lokale Repository laden
>Container
–Starten | Stoppen
–Anhalten | neu Starten
–Entfernen
–Am Container vorgenommene Änderungen in das zugehörige Image zurückschreiben
>Container Linking
>Data Volumes
>Images und Container weitergeben
>Docker in der Webentwicklung
–Tomcat Image
–Port Mapping
–Anwendung deployen
>Multi Container Applikationen – Docker Compose
>Clustering – Docker Swarm
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
64
3.3 Zentralisiertes Logging
DEV-LOG-273
Viele Systeme bestehen nicht nur aus einer Deployment-Einheit, sondern aus vielen verschiedenen
Komponenten. Diese Komponenten sind natürlich sehr „gesprächig“ und protokollieren ihre Arbeit. Damit
existiert eine ganze Reihe von Komponenten, die jeweils eigene Log-Ausgaben erzeugen. Je höher die
Komplexität und Anzahl an involvierter Komponenten einer Systemlandschaft ist, desto schwieriger
gestaltet sich deren gemeinsame Betrachtung und Analyse z. B. im Fehlerfall. Mithilfe spezialisierter
Werkzeuge bzw. Werkzeugkisten (wie dem ELK-Stack oder Graylog) kann diese Vielzahl an Log-Ausgaben
gesammelt und einheitlich dargestellt werden.
ZIELE
Anschließend können die Teilnehmer einschätzen, wann der Einsatz dieser Werkzeuge sinnvoll bzw. notwendig ist und sind erste Schritte in der Implementierung und Nutzung solch eines Werkzeuges gegangen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegendes Wissen rund um das Thema Logging wird vorausgesetzt. Grundlagen-Kenntnisse zu
Elasticsearch und Linux sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
AGENDA
>Einführung
>Sinn und Nutzen von zentralen Logging-Systemen
>Aktuelle Marktübersicht über kommerzielle und Open Source-Produkten
>Einführung in ein Werkzeug zum zentralen Logging
>Aufbau einer lokalen Umgebung zum Erfassen von Log-Daten
>Erfassung der Log-Ausgaben einer (lokalen) Beispielapplikation
>Analyse der erfassten Log-Ausgaben
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit mindestens 8 GB Hauptspeicher (besser 16 GB) mit einem 64Bit-OS benötigt.
Im Notebook-BIOS muss die Virtualisierungs-Unterstützung eingeschaltet und die aktuelle Version von
Oracle VirtualBox (s. https://www.virtualbox.org) installiert sein.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 65
3.4 Effiziente Entwicklung –
Der Einstieg in Continuous Delivery
DEV-CCD-129
Mit Continuous Delivery (CD) können Anwendungen kontinuierlich ausgeliefert werden. Die dazu notwendige Pipeline testet die Software ständig auf Herz und Nieren – mit dem Ergebnis, dass qualitativ
hochwertige Software schneller und zuverlässiger umgesetzt werden kann.
CI-Server ermöglichen ein automatisiertes Testen und Erstellen von Releases. Diese können mit Hilfe
von CD automatisiert auf Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen eingespielt werden. Die Automatisierung der Auslieferungsprozesse ermöglicht zudem eine schnelle, zuverlässige und wiederholbare
Auslieferung zum Kunden.
ZIELE
Im Rahmen dieser Schulung lernen die Teilnehmer die Grundlagen von Continuous Delivery und Versionsmanagement kennen. Ihnen werden die Vorteile von Prozessautomatisierung aufgezeigt. Zudem wird in
praktischen Übungen das Setup eines automatisierten Server-Deployment unter Verwendung der adesso
Infrastruktur erarbeitet. Auf dieser Basis ist jeder Teilnehmer anschließend in der Lage, eigenständig
den Release-Prozess mit Hilfe von CD im eigenen Projekt zu optimieren.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern die Inhalte durch Vorträge, praktische Übungen und Piazza-Stationen vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer bringen ein grundsätzliches Verständnis von Buildmanagement mit. Auch Legacy-Projekte
können durch den Einsatz von Continuous Delivery profitieren.
AGENDA
>Warum Continuous Delivery?
>Versionsmanagement
>Build Pipeline
>Prozessautomatisierung
>Automatisiertes Server-Deployment
>adesso Infrastruktur – Was ist bei adesso möglich?
VORBEREITUNG
Notebook mit Windows. Die Schulungsunterlagen werden während der Schulung per USB-Stick zur
Verfügung gestellt.
Alle Teilnehmer sollten in ihren Projekten kritisch ihre Continuous Integration und Delivery Prozesse
analysieren, um gute und schlechte Beispiele zu identifizieren.
zum Inhalt
66
3.5 Spring Boot und Spring Cloud Einführung
3.6 Microservices
3.7 Profiling-Performanceoptimierung
3.8 Einführung in die Programmiersprache Go
DEV-SBC-268 (siehe 1.2.9)
DEV-MIC-228 (siehe 6.1)
DEV-DPP-104 (siehe 1.1.5)
DEV-PGO-272
Go (häufig auch Golang bezeichnet) ist eine typsichere Programmiersprache aus dem Hause Google und
wurde dort als Alternative für C++ und Java mit dem Fokus auf den Einsatz in Netzwerkdiensten sowie
Cluster und Cloud-Computing entwickelt. Es verwundert daher nicht, dass mit Hilfe von Go infrastrukturnahe Werkzeuge wie Docker, etcd und Consul implementiert wurden. Neben der Typsicherheit ist Go
von Hause aus auf eine leichtgewichtig zu implementierende Nebenläufigkeit ausgerichtet.
ZIELE
Die Schulung führt in die Programmiersprache Go ein, sodass die Teilnehmer anschließend Grundkonzepte
der Sprache kennen und erste einfache Programme implementieren können.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse der Programmierung in einer anderen Programmiersprache.
AGENDA
>Einführung
–Einsatzgebiete von Go
–Grundlagen von Go (Typen, Strukturen, Schleifen usw.)
>Programmieren mit Go
–„Hallo Welt“
–Kern-Bibliotheken
–Einbinden und Nutzen von Fremd-Bibliotheken
–Nebenläufige Programmierung
–Interfaces und Mixins
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 67
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien
4 WEBTECHNOLOGIEN
4.2 Schulungsprogramm Angular JS
71
70
4. Web-Technologien
4.1 ReactJS
DEV-REA-271
Neben dem bereits etablierten AngularJS Framework erweckt das von Facebook entwickelte React immer
größere Aufmerksamkeit. React ist eine leichtgewichtige JavaScript View-Library, mit der sich Single
Page Applications leicht umsetzen lassen. Neben der Leichtgewichtigkeit zeichnet sich React durch einen
nativen JavaScript basierten Ansatz aus. Für ein zentrales State-Handling lassen sich React-Applikationen
optional mit dem Flux Architekturmodell und Redux sinnvoll erweitern.
ZIELE
Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single
Page Applications vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen in Zusammenspiel
mit REST Webservices im Fokus.
Durch die Leichtgewichtigkeit von React werden dem Software-Entwickler viele Freiheiten überlassen.
Aus dem Grund sollen auch einige Best Practices vermittelt und Alternativen diskutiert werden. Zudem
sind die Grundlagen des Testens von React-Applikationen sowie der Einsatz des Flux Architekturmodells
Bestandteil der Schulung.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Vorträge, Diskussionen,
Gruppenarbeit sowie praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer sollten zumindest ECMAScript 5 (aktuell von allen Browsern unterstützte JavaScriptVersion) kennen und bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML gesammelt haben.
AGENDA
>Einführung in ECMAScript 6 und ECMAScript 7
>Einführung in React
>Spracherweiterung JSX
>React-Komponenten als Funktionen und Klassen
>React Router
>Anbindung von Webservices
>Testen von React-Komponenten
>Architekturmodell für React-Anwendungen: Flux und Redux
VORBEREITUNG
Es wird Notebook mit Internetverbindung und folgender Software benötigt:
>IDE (WebStorm / IntelliJ) oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung
>Node.js
>Google Chrome
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 71
4.2 Schulungsprogramm Angular JS
4.2.1 JavaScript Intensiv:
Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement
DEV-JSB-222
JavaScript ist eine Skriptsprache, die von allen Webbrowsern interpretiert wird. In jedem Webprojekt
wird JavaScript zur Realisierung von Dynamik in Webauftritten eingesetzt. Daneben erleben Single Page
Applikationen aktuell einen Boom, wodurch ganze Applikationen für den Webbrowser geschrieben werden.
Um moderne Webapplikationen mit JavaScript umzusetzen, ist jedoch ein tiefes Verständnis der Sprache,
üblicher Patterns und eingesetzter Tools notwendig.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen zunächst die Sprache anhand einfacher Aufgaben und üblicher Patterns kennen,
wobei aus anderen Sprachen bekannte Konzepte auf JavaScript übertragen werden. Der Umgang mit
Editoren, Debugging-Tools und Build-Werkzeugen wird in Übungen gefestigt. Ebenso kommen Werkzeuge für Unit- und Integrationstests zum Einsatz. Die Schulung demonstriert einerseits, wie eigene
Webprojekte gestartet werden können, andererseits versetzt sie die Teilnehmer in die Lage, die gelernten
Konzepte auf bestehende Projekte anzuwenden und Legacy-Code zu warten.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Theorie wird gemeinsam erarbeitet und in praktischen Übungen gefestigt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Gute Programmierkenntnisse in einer anderen Sprache werden vorausgesetzt. Die Themen Testing und
Buildmanagement sollten schon aus einer anderen Sprache bekannt sein.
AGENDA
>Grundlagen der Sprache
>Übliche Patterns
>OOP mit JavaScript (Prototypen)
>Debugging
>JavaScript Ökosystem
>(Unit-)Testing
>Build-Tools und CI
VORBEREITUNG
Ein Notebook mit dem aktuellen Google Chrome Webbrowser wird benötigt. Die weitere relevante Software wird bereitgestellt.
zum Inhalt
72
4.2.2 AngularJS 1
DEV-ANG-223
AngularJS ist ein Open-Source JavaScript Framework von Google für die Entwicklung von dynamischen
Web-Applikationen.
Mit Hilfe von Features wie Dependency Injection und dem MVC Muster sind AngularJS Applikationen
besonders gut testbar und die entwickelten Komponenten sehr gut wiederverwendbar.
ZIELE
Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single
Page Applications (SPA) vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen in Zusammenspiel mit REST Webservices im Fokus.
Durch die Einführung in die testgetriebene AngularJS Entwicklung mit Hilfe von Jasmine und Karma wird
aufgezeigt, wie auch auf der Client-Seite eine sehr gute Testabdeckung erreicht werden kann.
DAUER/METHODIK
3 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie praktischer Übungen vermittelt. Die Schulung wird nur noch auf Anfrage angeboten, wenn in Projekten keine Umstellung auf Angular 2 anvisiert ist.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung „JavaScript Intensiv“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung. Zusätzlich sollten
die Teilnehmer bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML gesammelt haben.
AGENDA
>Einführung in die AngularJS Bausteine
>jQuery Grundlagen für die Verwendung mit AngularJS
>Dependency Injection
>Two-Way Data Binding
>Controller und Scope verstehen
>Templating und Expressions
>Filter
>Debugging von AngularJS Apps
>Services
>Formularvalidierung
>Eigene Directives entwickeln
>Routing
>Unit-Testing mit Jasmine und Karma
>Projektstruktur für AngularJS Projekte
>Anbindung von Webservices mit $http, ngResource und Restangular
>Unit-Testing mit Jasmine und Karma
>E2E-Testing mit Protractor
VORBEREITUNG
Ein Notebook mit Internetverbindung und folgender Software wird benötigt:
>IDE oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung
>Node.js
>Google Chrome
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 73
4.2.3 Angular 2
DEV-ANG-252
Das beliebte Javascript Framework AngularJS geht in die zweite Runde und nennt sich nun Angular 2. In
der zweiten Major Version des von Google entwickelten Frameworks wurden die Konzepte grundlegend
überarbeitet – das Framework ist nun für zukünftige Web-Technologien wie Web-Components bereit.
Angular 2 Applikationen können in vier Sprachen entwickelt werden: EcmaScript 5, EcmaScript 2015,
TypeScript oder Dart. Der Fokus der Schulung liegt auf der Entwicklung von Angular 2 Applikation mit
Microsofts TypeScript.
ZIELE
Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single
Page Applications (SPA) vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen mit TypeScript
in Zusammenspiel mit REST Webservices im Fokus.
Durch die Einführung in die testgetriebene Angular Entwicklung mit Hilfe von Jasmine und Karma wird
aufgezeigt, wie auch auf der Client-Seite eine hohe Testabdeckung erreicht werden kann.
DAUER/METHODIK
3 Tage Präsenztraining. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung „JavaScript Intensiv“ ist Voraussetzung zur Teilnahme. Zusätzlich sollten die Teilnehmer
bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML mitbringen.
AGENDA
>Einführung in TypeScript
>Einführung in die Angular 2 Bausteine
>Dependency Injection in Angular 2
>Change Detection Mechanismen
>Templating und Expressions
>Shadow DOM Strategien
>Angular 2 im Zusammenspiel mit Web Components
>Pipes
>Debugging von Angular 2 Applikationen
>Services
>Observables/RxJS
>Formulare & Formularvalidierung
>SystemJS und der Einsatz von Module Bundler
>Eigene Components & Directives entwickeln
>Routing mit dem offiziellen Angular Router
>Unit-Testing
>Gängige Projektstrukturen und Tools für Angular 2 Projekte
>Anbindung von Webservices
>E2E-Testing mit Protractor
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Internetverbindung und folgender Software benötigt:
>IDE oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung
>Node.js
>Google Chrome
zum Inhalt
74
4.3 Praktisches JavaScript mit jQuery
DEV-PJS-116
Rich-Client Funktionalitäten mit JavaScript/jQuery zu implementieren ist im Projekt oftmals wesentlich
eleganter und leichter umzusetzen, als der Weg über eine schwergewichtige Backend-Lösung. jQuery
als JavaScript-Framework bietet mit seinem enormen Umfang an freien Plugins viele Möglichkeiten,
Webseiten mit modernen Funktionalitäten auszustatten.
ZIELE
Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit JavaScript und jQuery vermittelt.
Dazu zählen in erster Linie das Selektieren von Elementen und das Ausführen von Funktionen.
Die Schulung zeigt anhand einer Beispielwebseite, wie zusätzliche Funktionalitäten mit JavaScript und
jQuery implementiert werden können. Alle Beispiele orientieren sich an realen adesso-Projekten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch eine Präsentation und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Erfahrung mit HTML und CSS sowie ein allgemeines Grundverständnis für Programmiersprachen (Variable,
Funktion, Methode, Klasse, etc.) wird vorausgesetzt.
AGENDA
>Grundlagen JavaScript
>Einführung jQuery
>Selektoren
>Funktionen
>AJAX
>Plugins
>Best Practice
VORBEREITUNG
Internetzugang, Firefox in aktueller Version und Firebug Plugin oder Chrome in aktueller Version
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 75
4.4 HTML5 und CSS3
DEV-HTM-115
Durch HTML5 ist Bewegung in eine einfache Auszeichnungssprache gekommen. Für die zunehmende
Zahl verschiedener mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablet eröffnet HTML5 unter anderem einen
Weg, native Apps zu ergänzen. Mit HTML5 tritt JavaScript auch immer wieder mit den neuen APIs in
den Vordergrund.
ZIELE
Die Teilnehmer entwickeln ein Verständnis für die neuen Strukturen und das Schreiben von modernem,
plattformübergreifenden HTML und JavaScript.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Anhand eines interaktiven Vortrags sowie praktischer Übungen werden die Themen
vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Erweiterte Grundkenntnisse in HTML sowie JavaScript werden vorausgesetzt. Im Voraus wird die Schulung
„JavaScript Grundlagen“ empfohlen.
AGENDA
>HTML5
–Semantik Elemente
–Formulare
–Multimedia
–Drag und Drop
–Geolocation
–Storage
· Index DB
· Local / Session Storage
–Application Cache
–Web Messaging
>CSS3
–Regeln, Selektoren und Kaskadierung
–Web-Browserkompatibilität, CrossWeb-Browser CSS
–CSS Media Queries
–CSS Animationen
>Frameworks und Bibliotheken
–Modernizr u. a.
VORBEREITUNG
Notebook mit ca. 15 GB freiem HDD-Speicherplatz für eine virtuelle Maschine. Alternativ eine lokale node.
js Installation und ein Editor (z. B. Sublime Text).
zum Inhalt
76
4.5 Node.JS
DEV-NOD-275
Node.JS ist eine serverseitige JavaScript-Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen. Es
basiert auf einem JavaScript-Compiler und bietet eine effiziente Anbindung externer Ressourcen, wie
einem Netzwerk oder einem Dateisystem. Da Node.JS auf JavaScript basiert, sind die Einstiegshürden
entsprechend niedrig. Trotzdem stellt Node. JS eine technisch ausgereifte Plattform dar und spielt gerade
mit JavaScript als Skriptsprache in Verbindung mit HTML5-Technologien und asynchroner Programmierung
seine Stärken für hochperformante Echtzeitanwendungen aus. Selbst parallele Anfragen in der Größenordnung von einigen Hunderttausend sind mit dem Konzept der Asynchronität von Node.JS kein Problem.
ZIELE
Die Node.JS Schulung führt in JavaScript als Serversprache ein. Es wird vermittelt, wie mit Node.JS eventgesteuert, skalierbar und performant Echtzeitverbindungen zwischen Server und Client umgesetzt und
Datenbankanbindungen, sowie REST-basierte Dienste realisiert werden können.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden mittels eines Vortrags sowie praktischer Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt werden JavaScript Grundlagen sowie fundierte Kenntnisse der Programmierung in einer
anderen Programmiersprache.
AGENDA
>Einführung
–Grundlagen von Node.JS
–Einsatzgebiete von Node.JS
>Installation
–Pakete installieren
>Arbeiten mit Node.JS
–Anpassung und Erweiterungen
–Arbeiten mit Dateien
–Kommunikation
–Asynchrone Programmierung
–Anbindung von Datenbanken
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 77
4.6 Web-Services
4.7 Java Server Faces
4.8 Apache Wicket
4.9 REST mit Spring MVC
DEV-WEB-113 (siehe 1.2.4)
DEV-JSF-118 (siehe 1.3.1)
DEV-WIC-120 (siehe 1.3.2)
DEV-RMS-241 (siehe 1.3.3)
zum Inhalt
Schulungskatalog > 5. Programmierung
5 PROGRAMMIERUNG
80
5. Programmierung
5.1 Clean Code
DEV-CLE-276
„Selbst schlechter Code kann funktionieren. Aber wenn Code nicht sauber ist, kann er eine Entwicklungsorganisation in die Knie zwingen. Jedes Jahr gehen unzählige Stunden und signifikante Ressourcen
aufgrund von schlecht geschriebenem Code verloren. Aber das muss nicht so sein.“ (Robert C. Martin,
Clean Code, Prentice Hall)
Die Schulung zeigt wie Programme so geschrieben werden, dass besser lesbarer Code entsteht und
damit die langfristige Wartbarkeit eines Programms sicherstellt wird. Am Beispiel von einfachen Regeln
und Prinzipien soll der Software-Entwickler seine eigenen Vorgehensweisen kritisch hinterfragen und
Alternativen kennenlernen.
ZIELE
Den Teilnehmern wird vermittelt, wie sie besser lesbaren Code erstellen können. Hierzu zählen insbesondere die Verwendung von aussagkräftigen Namen und die übersichtliche Strukturierung des Codes.
Die Teilnehmer werden befähigt Sonar für die Source-Code-Analyse einzusetzen, um auffällige Stellen
im Programm-Code zu identifizieren.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Es werden verschiedene Methoden zur Übermittlung der Inhalte genutzt: Vortrag, praktische
Übungen, Gruppenarbeit und nach Möglichkeit Diskussion mitgebrachter Fallbeispiele der Teilnehmer.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle Java-Entwickler, die gut lesbaren Code erstellen möchten.
AGENDA
>Aussagekräftige Namen
>Funktionen
>Kommentare
>Formatierung
>Fehlerbehandlung
>Allgemeine Prinzipien
VORBEREITUNG
Java-Programmiererfahrung aus Projekten wird vorausgesetzt. Gerne können konkrete Problemstellungen
und Erfahrungen aus den eigenen Projekten mitgebracht und diskutiert werden.Zudem wird ein Notebook
mit installierten Java SE 1.8 und Eclipse benötigt. Weitere Hinweise zur Installation benötigter Software
(Sonar) werden rechtzeitig vor Beginn der Schulung verteilt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 5. Programmierung 81
5.2 Arbeiten mit Legacy Code
DEV-ALC-219 (siehe 1.1.6)
5.3 Einführung in die Programmiersprache Go
DEV-PGO-272 (siehe 3.8)
5.4 Das Tool „R“
DEV-DTR-270 (siehe 2.6)
5.5 Profiling-Performanceoptimierung
DEV-DPP-104 (siehe 1.1.5)
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur
6 ARCHITEKTUR
84
6. Architektur
6.1 Microservices
DEV-MIC-228
Microservices bilden ein neues Architektur-Paradigma: Anwendungen werden in kleine unabhängige
Dienste aufgeteilt, die beispielsweise mit REST kommunizieren. Dies soll nicht nur komplexe monolithische Architekturen verhindern, sondern Systeme auch wartungsfreundlicher machen. Außerdem wird
eine breitere Technologie-Auswahl ermöglicht, die zum Beispiel Vorteile für Continuous Delivery mit sich
bringt. Auch Legacy-Anwendungen lassen sich mit Microservices einfach erweitern.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Vorteile, Nachteile und mögliche Einsatzszenarien von Microservices-Architekturen kennen und erhalten einen Einblick in mögliche technische Umsetzungen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag, Gruppenarbeit und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Interesse an Architekturfragestellungen, die JavaBasiswissen mitbringen.
AGENDA
>Was sind Microservices? Und was ist eine Microservices Architektur?
>Design, Architekturmuster, technische Aspekte und Herausforderungen
>Microservices Architekturen in der Praxis und Einsatzszenarien (praktische Übung / Paperwork)
>Resilience – Cicuit Breaker Demo
>Microservices in Aktion – Showcase und Übungen
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook benötigt. Es wird eine VM für den praktischen Übungsteil bereitgestellt, die idealerweise vorab installiert wird.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 85
6.2 Architektur-Review und -Audits
DEVCON-ARB-158
Bei der Übernahme von Projekten oder bei der Ablösung von Systemen ist es oft notwendig, die bestehende Architektur zu bewerten. Daraus entstehen praktische Handlungsanweisungen für den Umgang
mit der Software.
ZIELE
Die Schulung vermittelt den Teilnehmern ein Vorgehen für die Bewertung von Architekturen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Wartungsfreundlichkeit der Architektur, die sich anhand der Komplexität und
der Zyklenfreiheit bewerten lässt. Weitere Aspekte sind Stichproben bezüglich der Code-Qualität mit
Punkten wie Exception-Handling oder Transaktionen. Schließlich wird auf dieser Basis ein Vorschlag
erarbeitet, wie mit dem System umzugehen ist. Zum Einsatz kommt neben einer beliebigen IDE auch
das Werkzeug Structure 101.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Software-Architekten, welche idealerweise die entsprechende Ausbildung
durchlaufen haben. Fundierte Kenntnisse im Java-Technologie-Stack werden vorausgesetzt.
AGENDA
>Bewertung eines Architektur-Entwurfs
>Bedeutung von Komplexität und Zyklenfreiheit
>Typische Coding-Fehler
>Priorisierung typischer Herausforderungen
>Praktischer Teil
>Bewerten eines konkreten Projekts
>Erstellen entsprechender Handlungsempfehlungen
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit PowerPoint benötigt.
zum Inhalt
86
6.3 Enterprise Architecture für
Projektleiter, Analysten und Architekten
DEVCON-ACM-231
Enterprise Architecture beschreibt das Zusammenspiel von Elementen der Informationstechnologie
und der geschäftlichen Tätigkeit im Unternehmen. Sie unterscheidet sich von Begriffen wie Informationsarchitektur oder Softwarearchitektur durch den ganzheitlichen Blick auf die Rolle der Informationstechnologie im Unternehmen.
Viele Konzerne versuchen die Komplexität ihrer Geschäfts- und IT-Architektur mittels Enterprise Architecture Management (EAM) in den Griff zu bekommen. Dabei spielt die Frage, welche Anwendungen und
Schnittstellen in bestimmten Business-Prozessen involviert sind, eine zentrale Rolle.
Kennzahlen und zentrale Architektur-Artefakte, wie z. B. Capability Maps, Prozesslandkarten, ProzessSystem-Matrizen oder Datenmodelle liefern für verschiedene Stakeholder (Business und IT) entsprechende Informationen und dienen als Entscheidungsgrundlage.
ZIELE
Die Schulung vermittelt die Grundkonzepte der Enterprise Architecture. Projektleiter und Architekten sollen das Vorgehen, die Artefakte und Prozesse mit deren Auswirkungen auf ihr aktuelles Projekt verstehen.
Zusätzlich wird gezeigt, wie die EAM-Konzepte in Großprojekten und Programmlinien angewendet werden
können, um übergreifende Auswertungen und Dokumentationen zu erstellen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern die Themen anhand eines Vortrags sowie praktischen Übungen
vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer sollten sich für Enterprise Architecture interessieren.
AGENDA
>Enterprise Architecture-Basiswissen
>Frameworks (TOGAF)
>Exkurse zu Artefakten (Datenmodellierung, Kennzahlen)
>Praktischer Teil:
–Projektbeispiele und Erfahrungsaustausch/Diskussion Übungen
anhand von eigenen Projektsituationen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 87
6.4 Software-Architektur in agilen Projekten
DEV-SWA-226
Es werden Methoden vorgestellt, wie der scheinbare Widerspruch zwischen einer langfristig orientierten
Software-Architektur und dem beständigen Wandel in agilen Projekten beherrscht werden kann. Dabei
wird der Umgang mit Unsicherheiten, die evolutionäre Planung von Architektur und die Steuerung von
Emergenz beleuchtet.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen systematisch Software-Architektur in agilen Projekten zu entwerfen und ihren
Lebenszyklus zu steuern. Sie sind anschließend in der Lage, Architektur-Entscheidungen in Teams zu
treffen und wirtschaftlich zu begründen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen sowie in Piazza-Stationen
erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Für Software-Architekten, Lead Developer, Product Owner, technische Projektleiter. Vorausgesetzt werden
grundlegende Kenntnisse im Bereich Software-Architektur sowie Verständnis des agilen Manifests. Die
Schulung „Agile Development Basics“ ist verpflichtend im Vorfeld zu besuchen.
AGENDA
>Einführung
>Architekturarbeit in agilen Teams
–Architektur-Tapete und Abhängigkeiten
–Projekt-Pattern beschreiben
–Steuerung von Teams mit Projekt-Pattern
–Teamorientiertes Handeln für Software-Architekten
–Architektur-Kanban in großen Projekten
>Umgang mit Unsicherheit in der Software-Architektur
>Nutzen und Risiken emergenter Software-Architektur
>Umgang mit Unsicherheit im Architektur-Design
>Systematische agile Entscheidungsfindung
>Schätzen von Architektur-Anforderungen
>Das Prinzip des letzten sinnvollen Moments
>Wirtschaftliche Betrachtungen
–Entstehung technischer Schulden durch Planung
–Mapping von Architektur auf Business Value
–Optionsbasierte Architekturentwicklung mit der Real Options Theory
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
88
6.5 Dokumentation von IT-Architekturen
CPSLB-01
Diese Schulung gibt einen Überblick über typische, strukturierte Dokumentationsformen für IT-Architekturen. Verschiedene Modelltypen werden vorgestellt und jeweils Beispiele und Einsatzmöglichkeiten
derer erläutert. Zunächst liegt der Schwerpunkt auf Modelltypen zur Dokumentation auf Fach- und
Überblicksebene, bevor die Dokumentation von Komponenten und Systemen in den Fokus rückt. Anschließend wird gezeigt, wie sowohl Benutzerschnittstellen als auch technische Schnittstellen dokumentiert
werden können.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen verschiedene Ebenen von IT-Architekturen sowie Techniken zur Dokumentation
statischer Aspekte von Architekturen kennen und sammeln erste Erfahrungen damit. Zudem werden
Techniken zur Dokumentation dynamischer Aspekte von Architekturen beleuchtet und eingeübt.
DAUER/METHODIK
„Flexible Learning“ mit 1 Fallstudientag:
1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium
Die theoretische Wissensvermittlung, die ersten Wiederholungen sowie Übungen erfolgen individuell
und digital auf einer-Online Plattform (Umfang ca. 1 Tag) im Selbststudium. Die Inhalte stehen den
Teilnehmenden auch nach Abschluss der Weiterbildung noch zur Verfügung.
2. Diskussionen und Fallstudien am Präsenztag
Am Präsenztag werden praktische Übungen und Fallstudien bearbeitet, fachlich diskutiert und erzielte
Ergebnisse gemeinsam besprochen. Anhand von praktischen Beispielen erfolgt der gezielte Praxistransfer.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Die online erworbenen Theoriekenntnisse
werden für den Praxistag vorausgesetzt.
AGENDA
>Dokumentation auf Überblicksebene, u. a. mit Prozesslandkarte, Geschäftsprozessmodell, Prozessunterstützungskarte, Informationsflussgrafik, Systemkontext
>Dokumentation von Komponenten und Systemen, u. a. mit Komponentendiagramm, Aktivitätsdiagramm, Entscheidungstabelle, Zustandsdiagramm
>Dokumentation von Schnittstellen, u. a. mit Datenschema, Sequenzdiagramm, Zustandsdiagramm
>Komplexe Fallstudien
VORBEREITUNG
Selbständige Bearbeitung der Online-Materialien zur Aneignung des benötigten Wissens ist Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenztag.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 89
6.6 Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen
CPSLB-02
In der Schulung wird vorgestellt und diskutiert, wie IT-Architekturen unternehmensweit durchgesetzt und
überwacht werden können. Dafür ist es wichtig, zunächst den Aufbau und die Verantwortungsbereiche
einer Architektur-Governance zu kennen. Am Beispiel von TOGAF wird dann auf einer Überblicksebene
dargelegt, wie Frameworks für das unternehmensweite Management von IT-Architekturen eingesetzt
werden können. Der Kurs schließt mit einer Übersicht über Referenzmodelle und Musterkataloge zur
Beschreibung von Elementen einer unternehmensweiten IT-Architektur ab.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen typische Aktivitäten, Gremien und Rollen im IT-Architekturmanagement sowie
Probleme im praktischen Einsatz von IT-Architekturen kennen. Sie wissen anschließend, wie Frameworks
und Referenzmodelle für IT-Architekturen aufgebaut sind und in der Praxis eingesetzt werden.
DAUER/METHODIK
Flexible Learning mit 1 Fallstudientag:
1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium
Die theoretische Wissensvermittlung, die ersten Wiederholungen sowie Übungen erfolgen individuell
und digital auf einer-Online Plattform (Umfang ca. 1 Tag) im Selbststudium. Die Inhalte stehen den
Teilnehmenden auch nach Abschluss der Weiterbildung noch zur Verfügung.
2. Diskussionen und Fallstudien am Präsenztag
Am Präsenztag werden praktische Übungen und Fallstudien bearbeitet, fachlich diskutiert und erzielte
Ergebnisse gemeinsam besprochen. Anhand von praktischen Beispielen erfolgt der gezielte Praxistransfer.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer sollten Erfahrungen in der Erstellung und Dokumentation von IT-Architekturen mitbringen.
Die online erworbenen Theoriekenntnisse werden für den Praxistag vorausgesetzt.
AGENDA
>Aufbauorganisation
>Entwicklung und Durchsetzung von Richtlinien
>Projektbegleitung
>Grundlagen und Einsatz von Architekturframeworks
>Überblick und Kategorien von Enterprise Architecture Management-Frameworks
>The OpenGroup Architecture Framework (TOGAF)
>Referenzmodelle für Architekturen
>Musterkataloge für das Enterprise Architecture Management
VORBEREITUNG
Selbständige Bearbeitung der Online-Materialien zur Aneignung des benötigten Wissens ist Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenztag.
zum Inhalt
90
6.7 Produktionsreife Software entwickeln
DEVCON-PRS-260
Nach monatelanger Software-Entwicklung geht sie endlich in Produktion – aber manchmal treten trotzdem noch Komplikationen auf. Ein Fremdsystem fällt aus und reißt das adesso-System mit sich. Oder
das System hängt, aber ohne erkennbare Ursache. Oftmals wird der Aspekt der „Produktionsreife“ zu
wenig beachtet. Dabei kann die Anwendung schon vor dem Livegang mit überschaubarem Aufwand so
entwickelt werden, dass sie stabiler läuft und transparenter ist, um Fehlerursachen einfacher zu erkennen. Insbesondere im Zusammenspiel mit DevOps und Continuous Delivery ist dieses Thema ein Muss.
ZIELE
Das Ziel der Schulung ist die Vermittlung einiger Patterns und Antipatterns, die als Handwerkzeug dienen
um Software ohne böse Überraschen ausliefern zu können – nicht zuletzt auch um den Arbeitsaufwand
in den Wochen nach einer Auslieferung zu minimieren.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage mit Diskussionsrunden und Kurzvorträgen.
Die Schulung wird im Workshop-Charakter durchgeführt, um die Diskussion untereinander zu fördern
und auch von den Erfahrungen der anderen Schulungsteilnehmer profitieren zu können.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer haben mindestens ein Projekt bis zur Auslieferung oder noch besser bis zum Livegang
begleitet.
AGENDA
>Während der Entwicklung
–Integration mit Fremdsystemen: wie manage ich Integration Points mit anderen Systemen?
–Patterns und Antipatterns zum Thema „Stabilität“
–Patterns und Antipatterns zum Thema „Kapazität“
>Vor- und nach dem Produktivgang
–Transparenz: wie baue ich mein System, so dass es vernünftig gemonitored werden kann?
–Best Practices und Pitfalls bei der Konfiguration von Laufzeitumgebungen
(JBoss, Tomcat, Logging, Connection Pools…)
–Best Practices und Pitfalls: Produktionskonfiguration vs. Entwicklungskonfiguration
–Diagnosemöglichkeiten (Logging, JMX, …)
VORBEREITUNG
Bitte eigene Erfahrungsbeispiele mitbringen, welche Komplikationen im oder nach dem Livegang im
Projekt aufgetreten sind.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 91
6.8 TOGAF 9.1 Foundation (Level 1)
DEVCON-TOG-261
The Open Group Architecture Framework (TOGAF) ist ein weltweit etabliertes Vorgehen zum Management von komplexen Unternehmensarchitekturen. Kontinuierlich weiterentwickelt von einem über 350
Organisationen umfassenden globalen Konsortium, stellt das Framework neben einer gemeinsamen
Terminologie, Konzepte und Techniken zur Beschreibung, Definition und Transformation von Architekturen
bereit. Die Schulung vermittelt Grundlagen der Unternehmensarchitektur mit einem Schwerpunkt auf
die für die Zertifizierung TOGAF 9.1-Foundation notwendigen Bestandteile von TOGAF. Die relevanten
Prüfungsinhalte werden direkt und unmittelbar vermittelt und an einem Fallbeispiel gemeinsam diskutiert. Erlernte Konzepte können im Anschluss an das TOGAF 9.1 Foundation Zertifizierung Kurses direkt
in der eigenen Architekturarbeit eingesetzt werden.
ZIELE
Die Teilnehmer werden gezielt auf die TOGAF 91. Foundation Zertifizierung vorbereitet und können diese
anschließend in einem Testcenter ablegen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Vortrag, Diskussionen und Übungen an Fallbeispielen.
ZERTIFIZIERUNG
Die TOGAF 9.1 Foundation Prüfung ist nicht Bestandteil der Schulung, sondern muss in einem Testcenter abgelegt werden. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt über PearsonVue oder Prometic. Die Prüfung
dauert 60 Minuten und beinhaltet 40 Multiple Choice Fragen. Die vorbereitende Schulung kann auch
unabhängig von adesso bei öffentlichen Trainingsanbietern absolviert werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Software-Architekten, die eine TOGAF 9.1-Foundation Zertifizierung
anstreben.
AGENDA
>Einführung Enterprise Architecture Management (EAM)
>Kernkonzepte von TOGAF (The Open Group Architecture Framework)
– Architecture Development Method (ADM)
– ADM-Guidelines und ADM-Techniken zur Konfiguration der ADM
–Architecture Content Framework
>Ergebnistypen
>Architekturbausteine
>Sichten
>Architecture Capability Framework
>Architecture Governance
>Architecture Compliance
>Architecture Board
>Enterprise Continuum und Referenzmodelle – Anforderungen Foundation-Zertifizierung und PrüfungsVorbereitung
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft
7 TECHNOLOGIE
MICROSOFT
94
7. Technologie Microsoft
7.1 SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung
DEV-SQL-131a
Die Schulung vermittelt die grundlegenden Kenntnisse zur Entwicklung von Datenbanken mit Microsoft
SQL Server und richtet sich an Softwareentwickler, die die Möglichkeiten der Datenbank bei der Anwendungsentwicklung optimal nutzen und ausschöpfen möchten.
Nach einer Einführung in die SQL Server-Plattform liegt der Fokus auf dem Entwerfen und Implementieren von Tabellen, Ansichten, gespeicherten Prozeduren, Parametern und Indizes. Weitere Themen
sind die Entwicklung benutzerdefinierter Funktionen, das Abfragen von XML-Daten, das Design von
DML-Triggern, die Nutzung der CLR-Integration und die Fehlerbehandlung. Abschließend folgt ein kurzer Überblick über die gängigen Datenzugriffsmechanismen Linq, Entity Framework und Hibernate im
Zusammenspiel mit dem SQL Server.
ZIELE
Anhand ausgewählter SQL Anweisungen erwerben die Teilnehmer ein tieferes Verständnis der Befehlsverarbeitung durch die Datenbank-Engine. Sie lernen mit den Werkzeugen des SQL Servers praktische
Probleme zu lösen. Schließlich gewinnen die Teilnehmer einen Überblick über die Faktoren, welche die
Ausführungsgeschwindigkeit von SQL Befehlen beeinflussen. Parallel dazu werden sie ihre Kenntnisse
der Sprache SQL auffrischen und vertiefen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server oder einem anderen relationalen Datenbanksystem
werden vorausgesetzt, ebenso wie Kenntnisse der Sprache SQL.
AGENDA
>Architektur des SQL Servers
>Entity Relationship Modellierung
>Übersicht über die Sprache SQL (Tabellen, Ansichten, gespeicherte Prozeduren)
>XML-Daten in SQL Server
>Trigger
>CLR-Integration
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem SQL Server 2016 benötigt (Standard, Enterprise oder Developer
Edition).
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 95
7.2 SQL Server 2016 II – Architektur und Performance
DEV-SQL-131b
Diese Aufbauschulung vermittelt die Architekturkonzepte und Optimierungspotenziale von SQL Server. Die Schulung richtet sich an Architekten und Datenbankentwickler, die Anwendungen mit hohen
Anforderungen an Performance und Skalierbarkeit entwickeln möchten. Der Fokus liegt hierbei auf
konkreten Performanceoptimierungsmaßnahmen und Mechanismen zur Erhöhung der Skalierbarkeit
und Ausfallsicherheit.
ZIELE
>Messung der Datenbank-Performance und Verbesserung des Datenbankdesigns
>Tuningmethodik
>SQL Server Konfiguration und Wartung
>Skalierung mit Optimierung der tempdb und Partitionierung
>Daten- und Backupkompression
>Analyse von Ressourcenengpässen und Nutzung des Resource Governors
>Analyse und Verbesserung der Index- und Seitenstrukturen
>Performance-Steigerung durch Analyse und Optimierung von Abfragen (Traces und Abfragepläne)
>Sperren und Nebenläufigkeit
>Mechanismen für Scale-Out und Scale-Up (Clustering, Infrastruktur, AlwaysOn, Message Broker)
>Ausblick auf In-Memory OLTP in SQL Server
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server und der Datenbankentwicklung werden vorausgesetzt,
ebenfalls erste Kenntnisse der Sprache SQL.
AGENDA
>Performanceoptimierung
>Scale-Out und Scale-Up
>Ausblick auf In-Memory OLTP
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
96
7.3 Windows Communication Foundation
DEV-WCF-132
Bei Windows Communication Foundation (WCF) handelt es sich um ein Framework zur Kommunikation
verteilter Anwendungen. Microsoft will damit viele Netzwerk-Funktionen zusammenführen und den Programmierern solcher Anwendungen standardisiert zur Verfügung stellen. Das Hauptanwendungsgebiet
von WCF liegt in der Entwicklung serviceorientierter Architekturen.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten und Funktionalitäten der Windows Communication Foundation.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Kenntnissen in Windows Forms, C#, C++/CLI.
AGENDA
>Überblick verteilte Systeme und SOA mit .NET
>Architektur der Windows Communication Foundation
>Vergleich zu .NET Remoting und ASMX-Webservices
>Kompatibilität von WCF zu anderen Kommunikationsinfrastrukturen
>WCF-Dienste und Kommunikationsprofile (Bindings)
>WCF-Werkzeuge
>Erstellung von XML-Webservices mit WCF
>Erstellung von .NET-spezifischen verteilten Systemen mit WCF
>Hosting: Konsole, Dienst, IIS, WAS, COM+/.NET Enterprise Services
>Konfigurationsmodell
>Authentifizierung
>Verschlüsselung
>Autorisierung
>Integrität
>Zuverlässigkeit
>Transaktionen
>Nachrichtenwarteschlangen
>Zusammenarbeit zwischen WCF und Windows Workflow Foundation (WWF) / Durable Services
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 50 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 97
7.4 ASP.NET Core
DEV-AZU-136
Die Schulung gibt eine ausführliche Übersicht über ASP.NET Core. Die Teilnehmer erarbeiten die grundlegenden architektonischen Konzepte dieses neuen Frameworks und werden durch praktische Übungen
an die einzelnen Themen herangeführt.
ZIELE
Die Teilnehmer werden nach der Schulung die notwendigen Tools für ASP.NET Core-Projekte kennen
und sich sicher in diesen Projekten bewegen können. Sie sind ferner in der Lage, selbständig ASP.NET
Core-Projekte sinnvoll aufzusetzen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Beherrschung der Programmiersprache C#, Grundkenntnisse JavaScript, praktische Erfahrungen
mit der aktuellen Entwicklungsumgebung Visual Studio, Kenntnisse von MVC-Frameworks (z. B. ASP.
NET MVC) sind hilfreich.
AGENDA
>.NET Core
>ASP.NET Core Einleitung/Überblick
>Tooling Übersicht, Plattformunabhängigkeit
>Kestrel Webserver, Integration mit IIS, Deployment auf Unix-Systemen
>ASP.NET Core Middlewares
>Dependency Injection mit ASP.NET Core
>Configuration
>Logging
>Unit testing
>MVC, Routing
>ASP.NET Tag Helpers
>Authentication, Authorization, ASP.NET Identity
>Entity Framework Core, Database-Migrations, Custom identity
>Client-side development, Integration mit node, npm, TypeScript
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Visual Studio und aktuellen Updates benötigt.
zum Inhalt
98
7.5 Integration im Microsoft-Umfeld
DEV-SSM-208
Diese Schulung richtet sich an Softwareentwickler und Architekten, die mit Integrationsszenarien arbeiten und Entscheidungen treffen müssen. Die Möglichkeit, innerhalb eines Unternehmens die richtige
Integrationsstrategie zu wählen, hängt von vielerlei Faktoren ab. Abgesehen von dieser Entscheidung
stehen zahlreiche Technologien zur Verfügung, um ein Integrationsszenario zu realisieren.
ZIELE
Anhand praktischer Beispiele aus dem Projektalltag soll ein Entscheidungs-Framework vorgestellt
werden, wonach die zu wählende Integrationsstrategie ausrichtet und die Technologie bestimmt wird.
Dabei werden die verschiedenen Technologien und Rahmenbedingungen gegenübergestellt und somit
eine Begründung für das gewählte Szenario aufgestellt. Insbesondere die Technologien WCF und WF,
AppFabric, SQL Server Tools (SSIS, Sync Framework, Service Broker), BizTalk und Windows Azure werden
hierbei beleuchtet.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer sollten praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server und weiteren Integrationstools
mitbringen sowie die Schulungen im Umfeld Windows Communications Foundation und MS SQL Server
besucht haben.
AGENDA
>Erarbeitung Descision Framework
>Technologie-Betrachtung
>Praxisbeispiele: einfacher Workflow, Content-based Routing,
Publish-Subscribe, Debatching Bulk data, etc.
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player/Hyper-V und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 99
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 8. Security
8 SECURITY
102
8. Security
8.1 Kryptographie
DEV-SEC-245
Im Rahmen dieser Schulung werden Grundlagen zum Themenbereich Kryptographie vorgestellt. Kryptographie wird konzeptionell und anhand von Beispielen zur Kombination einzelner Verfahren zu praktisch
nutzbaren Anwendungen veranschaulicht und in praktischen Übungen vertieft.
ZIELE
Das primäre Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern eine fundierte Einführung in die Kryptographie
und deren Anwendung zu geben, sodass sie Sicherheitsthemen in Projekten besser bewerten und sich
in die selbstständige praktische Anwendung des Gelernten tiefer einarbeiten können.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Vorträgen und Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Übungen zu kryptographischen Verfahren mithilfe
verschiedener Standardwerkzeuge durchgeführt werden. Insbesondere ist die Schulung unabhängig von
einer konkreten Programmiersprache.
AGENDA
Die Schulung gibt einen Einblick in einen wichtigen Grundbaustein der Computersicherheit; der Kryptographie. Kryptographische Verfahren sichern unter anderem die Vertraulichkeit von Daten und die
Authentizität von Kommunikationspartnern ab. Nach einer Vorstellung verschiedener Kategorien von
Verfahren werden diese in Übungen praktisch ausprobiert. Verschiedene Anwendungsbereiche kryptographischer Verfahren werden aufgezeigt und in ihre Verfahrensbausteine zerlegt.
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 8. Security 103
8.2 Anwendungssicherheit
DEV-SEC-246
Im Rahmen dieser Schulung werden Grundlagen zum Thema Anwendungssicherheit vermittelt. Hierzu
gehören typische Angriffsverfahren auf Anwendungen sowie auch Konzepte, wie solche Angriffe schon
während der Anwendungsentwicklung vereitelt werden können.
ZIELE
Das primäre Ziel der Schulung ist, die Teilnehmer für das Thema Anwendungssicherheit zu sensibilisieren
und ihnen Grundkonzepte zu Angriffen auf Anwendungen und zu entsprechenden Gegenmaßnahmen
zu vermitteln. Mit diesem Verständnis von Angriff und Gegenwehr sollen sie in Entwicklungsprojekten
Gefahrenpunkte identifizieren und geeignete Mittel einsetzen können, um Angriffsflächen der Anwendungen zu minimieren.
DAUER/METHODIK
1 Tag Präsenzschulung. Die Themengebiete werden gemeinsam erarbeitet anhand praktischer Übungen
vertieft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich im Wesentlichen an Anwendungsentwickler. Es sind zumindest grundlegende
Kenntnisse der Bereiche Java, SQL und HTML notwendig. Auch wenn .NET oder andere Programmumgebungen nicht explizit angesprochen werden, sind die konzeptionellen Teile auch für nicht-Java-Entwickler
relevant.
AGENDA
Die Schulung soll zeigen, welchen Angriffen eine Anwendung ausgesetzt sein kann und mit welchen
Schutzmaßnahmen diese abgewehrt werden können. Angriffe werden an einer Übungsapplikation
praktisch ausprobiert, was Grundkenntnisse in HTML, JavaScript und SQL erfordert. In einer weiteren
Übung wird eine bewusst fehlerhaft implementierte Web-Anwendung analysiert und möglichst auch
korrigiert. Ein Exkurs geht auf qualitätssichernde Maßnahmen ein, die helfen sollen, Schwachstellen in
Anwendungen zu finden bzw. zu verhindern.
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit einem installierten Oracle VirtualBox und mindestens 10 GB
freiem Festplattenspeicherplatz benötigt.
zum Inhalt
104
8.3 Advanced Application Security
DEV-SEC-247
Die Inhalte der Schulung Anwendungssicherheit sollen hier vertieft und erweitert, sowie auf komplexere
Projektszenarien angewendet werden. Application Security wird hier als übergreifende Disziplin auch
jenseits der reinen Software-Entwicklung verstanden. Dabei wird eine hypothetische Anwendung im
Gesamtkontext der Fachlichkeit bis hin zur technischen Produktionsumgebung analysiert und Alternativen der Sicherheitskonzeption erarbeitet und diskutiert.
ZIELE
Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, sich in realen Projekten an Sicherheitsanforderungen zu
orientieren, Sicherheitskonzepte auszuarbeiten und diese auch umzusetzen.
DAUER/METHODIK
1 Tag Präsenzschulung. Die Themengebiete werden gemeinsam erarbeitet und anhand praktischer Übungen verinnerlicht.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich im Wesentlichen an Anwendungsentwickler, die auch vor einer Betrachtung von
Systeminfrastruktur nicht zurückschrecken. Neben Erfahrungen in der (sicheren) Software-Entwicklung
sind deshalb Kenntnisse von typischen Systemumgebungen (Server, Netzwerke, Security Appliances)
hilfreich.
Die Schulung ist explizit technologieneutral konzipiert, so dass Java- und Microsoft-Entwickler gleichermaßen angesprochen werden.
Die Schulung „Anwendungssicherheit“ muss im Vorfeld besucht werden.
AGENDA
>Angriffe, nicht nur auf Web-Anwendungen
>Typische Infrastrukturen und deren Komponenten
>Erarbeitung von Sicherheitskonzepten
>Schutzziele und Schutzbedarf
>Bewertung von Sicherheitsrisiken und -maßnahmen
VORBEREITUNG
Ein Notebook mit den Standardinstallationen wird benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 8. Security 105
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung
9 SOFTWARE-TESTING
UND QUALI­TÄTS­SICHERUNG
108
9. Software-Testing und
Qualitätssicherung
9.1 Grundlagen des Software Tests
DEVCON-GST-205
Die Schulung bietet eine strukturierte Einführung in die Grundlagen und Techniken des Software Tests.
ZIELE
Die Teilnehmer sind nach der Schulung in der Lage, im Projekt qualifiziertes Software Testing inkl. systematischem Testfallentwurf durchzuführen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte gemeinsam erarbeitet sowie anhand einer Piazza mit praktischen Beispielen
angewendet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Erfahrung in Entwicklungsprojekten als Entwickler oder
in der Qualitätssicherung. Zusätzlich sind Kenntnisse gängiger Software-Entwicklungsprozesse hilfreich.
AGENDA
>Warum testen wir? Was bedeutet eigentlich Softwarequalität?
>Testen im Softwarelebenszyklus – Testprozess
>Testen bevor die Software läuft (statisches Testen): Reviews und statische Analyse
>Dynamische Testtechniken: Testfallentwurf nach Blackbox- und Whitebox-Verfahren
>Testwerkzeuge
>Testen bei adesso
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 109
9.2 Advanced Softwaretesting – Testmanagement
DEVCON-AST-206
Diese Schulung vertieft die Grundlagenkenntnisse speziell im Bereich Testmanagement.
ZIELE
Die Teilnehmer sind anschließend in der Lage, qualifiziertes Testmanagement im Softwareentwicklungsprojekt zu betreiben sowie den Testprozess bewusst zu steuern.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden den Teilnehmer anhand eines Vortrags sowie praktischen Übungen
vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer bringen Projekterfahrung in Entwicklungsprojekten als Software-Entwickler oder in der
Qualitätssicherung mit, außerdem kennen Sie gängige Software-Entwicklungsprozesse.
Die Schulung „Grundlagen des Softwaretests“ oder die „ISTQB-Foundation Level“-Zertifizierung ist
Voraussetzung zur Teilnahme.
AGENDA
>Einführung
>Testplanung
>Aufwandsschätzung
>Risikoorientiertes Testen
>Überwachung und Steuerung
>Testabschlussbericht
>Testwerkzeuge
>Testprozessverbesserung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
110
9.3 Kennzahlen für Entwicklung,
Testen und Wartung von Software
DEVCON-KFE-241
Die Steuerung und kontinuierliche Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen ist weiterhin eine
große Herausforderung in der Praxis. Erfolgreiche Projekte zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie
systematisch auf Kennzahlen zurückgreifen, um die Entscheidungsfindung quantitativ zu unterstützen.
Die Schulung beschreibt anhand von Fallbeispielen, wie Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung
erfolgreich eingeführt werden können.
Der Aufbau eines Berichtswesens und die Nutzung von Kennzahlen wird besonders aus der Perspektive
eines Testmanagers erläutert. Dieser steht während laufenden Testmaßnahmen vor der Herausforderung,
Projektleitern und Kunden fundierte Antworten auf zwei Fragen zu liefern:
>Wie ist der Stand der Qualität einer Software, die einen Test durchläuft?
>Wie weit fortgeschritten sind die laufenden Testmaßnahmen bzgl.
Fertigstellungsgrad, Aufwand und Dauer?
Die Schulung zeigt auf, wie projektspezifisch ein Testberichtswesen aufgebaut und Kennzahlen zur
Beantwortung dieser Fragen hergeleitet und eingesetzt werden können. Anhand von umfangreichen Praxisbeispielen werden konkrete Testberichte und Kennzahlen für die pragmatische Anwendung vorgestellt.
ZIELE
Die Schulung vermittelt, wie Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung erfolgreich eingeführt
werden können und beleuchtet den Aufbau eines Berichtswesens mit Fokus auf dem Testmanagement.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themen werden durch einen Vortrag und praktische Beispiele vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Projektleiter, Testmanager, Software-Qualitätsmanager und SoftwareTester. Der Besuch der Schulung „Grundlagen des Software-Tests“ ist von Vorteil, aber keine zwingende
Voraussetzung.
AGENDA
>Herausforderungen und kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung und Nutzung von Kennzahlen
>Kennzahlen zur Bewertung des Stands der Qualität einer Software
>Kennzahlen zur Bewertung des Fortschritts laufender Testmaßnahmen
>Fehlerkennzahlen
>Aufbau und Nutzung von Testberichten (intern und für Kunden)
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 111
9.4 Testautomatisierung:
Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren
DEVCON-TAU-242
In der Schulung werden praktische Kenntnisse der Testautomatisierung von Benutzeroberflächen mit
Fokus auf Webanwendungen vermittelt. Hierbei werden am Beispiel des Testautomatisierungsframeworks Robot Framework grundsätzliche Problemstellungen der Testautomatisierung erörtert. Dazu
gehören u. a. zweckmäße Ziele und Anwendungsgebiete für Testautomatisierung. Ebenso wird eine
pragmatische Architektur für automatisierte Testfälle vorgestellt, die eine hohe Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Testfälle aufweist. Diese Kenntnisse werden am Beispiel von Robot Framework erarbeitet,
können jedoch uneingeschränkt auf vergleichbare Testautomatisierungstools (z. B. Selenium) übertragen
werden. Durch die konkrete Anwendung werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, eigene automatisierte
Testfälle für Webanwendungen zu erstellen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der Testautomatisierung und konkrete Ansätze zur Testautomatisierung auf Basis von Robot Framework kennen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch Vorträge, Gruppenarbeit und praktische Übung erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Softwaretester, Entwickler und (Test-) Consultants. Von Vorteil, aber
keine zwingende Voraussetzung, ist der Besuch der Schulung „Grundlagen des Software-Tests“. HTMLKenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.
AGENDA
>Grundlagen der Testautomatisierung
>Ziele und Anwendungsgebiete der Testautomatisierung
>Aufbau / Architektur von automatisierten Testfällen
>Wartbarkeit von automatisierten Testfällen
>Testautomatisierung von Weboberflächen mit Robot Framework
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
112
9.5 ISTQB Certified Tester – Foundation Level
DEVCON-CTFL-127
Die Schulung bietet eine strukturierte Einführung in die Grundlagen und Techniken des Software Tests
anhand des weltweit anerkannten und standardisierten ISTQB Aus- und -Weiterbildungsschema für
Software-Tester.
ZIELE
Die Teilnehmer verstehen, warum Software-Tests notwendig sind und welche Prinzipien ihnen zugrunde
liegen. Sie kennen anschließend die Bedeutung von Software-Tests in verschiedenen Software-Entwicklungsmodellen und Teststufen. Sie können geeignete Testverfahren anwenden und erhalten einen
Einblick in Testmanagement-Prozesse sowie den Einsatzbereich und die Einführung von Testwerkzeugen.
Zudem werden sie optimal auf die Prüfung vorbereitet, welche am letzten Tag der Schulung stattfindet.
DAUER/METHODIK
Die Schulungsdauer beträgt 3,5 Präsenztage (3 Tage Schulung, ½ Tag für die Prüfung) und umfasst
Vorträge sowie praktische Übungen. Die Teilnehmer legen am Ende des letzten Schulungstages die
„ISTQB Certified Tester – Foundation Level“ Prüfung ab.
ZERTIFIZIERUNG
Am letzten Schulungstag legen die Teilnehmer die Prüfung zum ISTQB Certified Tester (Foundation Level)
ab. Die 60-minütige Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen. Bitte Personalausweis mitbringen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Erfahrungen in der Software-Entwicklung
oder im Bereich Software-Test sind von Vorteil.
AGENDA
>Grundlagen zum Software-Test
>Testen im Software-Lebenszyklus (u. a. Software-Entwicklungsmodelle)
>Statischer Test (u. a. Review, statische Analyse)
>Testfallentwurfsverfahren
>Testmanagement (u. a. Testorganisation, Testplanung und -schätzung, Risiko)
>Werkzeuge
>Prüfung zum ISTQB Certified Tester – Foundation Level
VORBEREITUNG
Die Prüfung ist Bestandteil der Schulung und wird von adesso organisiert, die Teilnehmer müssen sich
nicht separat anmelden.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 113
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik
10 METHODIK
116
10. Methodik
10.1 UML und OOA Grundlagen
DEVCON-UML-150
Die UML (Unified Modeling Language) ist der Industrie-Standard zur grafischen Modellierung objekt­
orientierter Software. UML-Diagramme dienen vor allem zur Kommunikation zwischen Fachbereich und
IT sowie innerhalb der Entwicklungsteams.
UML-Modelle werden in der objektorientierten Analyse (OOA) und dem objektorientierten Design (OOD)
eingesetzt und bilden die Basis für viele Aspekte des modellbasierten Requirements Engineering sowie
für alle Arten modellgetriebener Entwicklungen.
ZIELE
Die Teilnehmer erlernen die Konzepte der Objektorientierung, der objektorientierten Analyse und visueller
Modellierung und können UML-Diagramme lesen und erstellen.
In den Übungen werden Techniken der objektorientierten Analyse (OOA) und des objektorientierten
Designs (OOD) eingesetzt.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Folgende Methoden werden angewendet: Vortrag, Gruppendiskussionen und -arbeiten,
praktische Übungen mit einem UML-Tool, Präsentation der Ergebnisse vor der Gruppe. Im Vorfeld der
Schulung werden Schulungsunterlagen zum Selbststudium versendet, damit die Praxisübungen in der
Schulungen im Fokus stehen können.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit geringen Vorkenntnissen in OOA und UML. Die vorbereitenden Unterlagen müssen im Vorhinein gelesen und verstanden sein.
AGENDA
Die Schulung gibt eine Einführung in die Konzepte der objektorientierten Analyse, in die visuelle Modellierung und die „Diagramm-Sprache“ UML.
Im Fokus stehen die Grundlagen der Objektorientierung und ihre Visualisierung mit den meistverwendeten Diagrammtypen der UML:
Grundlagen der Objektorientierung
>UML und ihre Diagrammtypen
>Use Case-Diagramm
>Klassendiagramm
>Aktivitätsdiagramme
>Abgrenzung OOA und OOD
>viele Praxis-Tipps
•
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 117
•
Soweit Zeit und Vorkenntnisse es zulassen, wird auf die übrigen Diagrammtypen und auf Aspekte des
UML2-Metamodells eingegangen.
>Sequenzdiagramm
>Komponentendiagramm
>Restliche Diagramme im Überblick
>Vertiefende Themen: MDA/MDD, UML-Metamodell
Die Verwendung der einzelnen Diagramm-Typen wird in praktischen Übungen anhand eines durchgängigen
Beispielprojektes vertieft. Dabei unterstützen die UML-Beschreibungsmittel methodisch die Durchführung typischer Aufgaben in Software-Entwicklungsphasen von der Analyse über den Entwurf bis hin
zur Implementierung und der Verteilung von Software-Komponenten.
VORBEREITUNG
>kurzer Fragebogen zur Vorbereitung der Schulung
>Selbststudium der Schulungsunterlagen
>Einlesen in das Beispielprojekt
>Installation eines UML2-Tools (Trial-Version, z. B. MagicDraw, Enterprise Architect)
>Mitbringen eines Notebooks
zum Inhalt
118
10.2 Business Process Model and Notation
DEVCON-BPMN-153
Business Process Model an Notation (BPMN) ist eine moderne grafische Beschreibungssprache für fachliche und technische Geschäftsprozesse, die sich als Standard etabliert hat. In dieser Schulung wird eine
praxisnahe Einführung in BPMN 2.0 gegeben.
ZIELE
Die Schulung ermöglicht den Teilnehmern den praxisnahen Einstieg in BPMN 2.0 mit vielen Übungen.
Sie sind anschließend in der Lage, Prozesse in BPMN 2.0 zu erfassen, darzustellen sowie typische Fehler
und Probleme zu erkennen und zu lösen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die BPMN-Notation wird in mehreren aufeinander aufbauenden thematischen Blöcken
erarbeitet. Dabei werden jeweils Vertiefungen und praktische Übungen durchgeführt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung ist eine intensive Grundlagenschulung für Einsteiger und Fortgeschrittene.
AGENDA
>BPMN 2.0 – Motivation und Grundlagen
>BPMN – Notationselemente
–Tasks, Subprozesse und Kontrollfluss
–Pools, Lanes und Kollaborationen
–Feinheiten der Ereignisbehandlung
–Exkurs: Modellierungswerkzeuge
>Vorgehen – Die wichtigsten Schritte bei der Prozessmodellierung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 119
10.3 ITIL Foundation
DEVCON-ITP-156
Professionelles IT Service Management (ITSM) stellt sicher, dass die IT-Infrastruktur und die Informationssysteme den Anforderungen des Geschäfts und der Anwender entsprechen. Die IT Infrastructure
Library (ITIL®) bietet das am weitesten verbreitete Rahmenwerk für die Konzeption, Steuerung und
Optimierung der Geschäftsprozesse im ITSM: eine „open source“ mit Beschreibung von „best practices“,
d. h. von erprobten, bewährten und effektiven Prozessen und Vorgehensweisen.
Da ITIL auch im deutschsprachigen Raum immer mehr als Standard im IT Service Management anerkannt wird, sind ITIL Kenntnisse sowohl für Führungskräfte als auch für alle Mitarbeiter in der Service
Bereitstellung für ihren Erfolg und ihre Motivation und Qualifikation von großer Bedeutung. Nur ein
klares Verständnis der Prozesse und der eigenen Rolle kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine
Orientierung am Kundennutzen gewährleisten.
ZIELE
Basierend auf dem ITIL® Service Lifecycle erhalten die Teilnehmer einen fundierten Überblick über die best
practices zum erfolgreichen Management von IT Services. Die Teilnehmer werden die ITIL® v3 Fachtermini
beherrschen und die Möglichkeiten zur Steuerung und Kontrolle des IT Service Management verstehen und
einschätzen können. Sie werden ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der ITIL® „best practices“ entwickeln und es auf Unternehmen anwenden können.
ZERTIFIZIERUNG:
Die Teilnehmer legen am letzten Tag die 60-minütige ITIL Foundation Level Prüfung, bestehend aus
40 Multiple Choice Fragen, ab. Die Prüfung ist Bestandteil der Schulung und wird von adesso zentral
organisiert. Bitte Ausweis mitbringen!
DAUER/METHODIK
3 Präsenztage. In Vorträgen sowie praktischen Übungen werden die relevanten Inhalte vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Berater, Fach- und Führungskräfte, Prozessverantwortliche und Mitarbeiter,
die an der Entwicklung und dem Betrieb von IT Services beteiligt sind. Praktische Erfahrungen in der Entwicklung oder der Bereitstellung von IT Services oder dem Betrieb von IT-Systemen sind wünschenswert.
AGENDA
>Einführung in das IT Service Management nach ITIL
>Die IT Service Organisation
>Grundprinzipien und Methoden
>Technologien für das IT Service Management
>Der Service Lifecycle: Ziele und Nutzen des ITSM in jeder Phase des Lifecycle durch Integration von
ITSM und Business:
>Service Strategy
>Service Design
>Service Transition
>Service Operation
>Continual Service Improvement
>Vorbereitung für das ITIL V3 Foundation Exam (mit Musterprüfungen)
>ITIL Foundation Prüfung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
120
10.4 Grundlagen Business Intelligence
DEVCON-BIN-157
Business Intelligence (BI) ist weiterhin eines der Top-Themen in den meisten Unternehmen und Organisationen und tritt im Dienstleistungsgeschäft der adesso in vielerlei Facetten (z. B. Reporting, Analyse,
Datenkonsolidierung, Auswertungen etc.) immer wieder auf. Ziel der Schulung ist eine Einführung in
Business Intelligence für Berater, Projektleiter, Vertriebsberater und IT-Experten.
ZIELE
Die Teilnehmer kennen anschließend den BI-Regelkreis und dessen generelle Etablierung mit IT-technischen Mitteln. Sie haben einen Überblick über typische Fachanforderungen, die mit BI-Methoden und
BI-Lösungen unterstützt und umgesetzt werden können. Sie wissen um die Herausforderungen und
grundsätzlichen Vorgehensweisen in einem BI-Projekt. Sie kennen die allgemeinen technischen Aspekte
und Herausforderungen im BI-/DWH-Umfeld und haben eine Übersicht über gängige Software-Produkte
in diesem Umfeld.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Durch einen Vortrag, praktische Übungen sowie Fallbeispiele werden die relevanten Inhalte
vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Folgende Kenntnisse werden vorausgesetzt:
>Datenbanken: Verarbeitung von Datenmengen im mathematischen und technischen Sinne
>Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, Kennzahlen, Rechenregeln etc.
AGENDA
>Einführung in Business Intelligence
–Begriffsdefinitionen
–BI-Regelkreis
–Data-Warehouse
–OLAP, Reporting, Analytics
–Datenauswertungen (Data-Mining, Darstellungsformen, Tools)
>Vorgehen in BI-Projekten
–Typische BI-Anforderungen
–Exemplarisches Vorgehensmodell
>Durchspielen eines Fallbeispiels
>Blick in die Praxis
–Typische Herausforderungen
–Anwendungsbeispiele
–Herstellermarkt
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 121
10.5 Usability und User Experience Design Basics
DEVCON-USA-256
Software muss so gestaltet sein, dass der Nutzer sie bedienen kann und seine Ziele erreicht. Ein positives Nutzungserlebnis entscheidet dabei über den Erfolg der Anwendung. Doch wie kann dies in einem
Softwareentwicklungsprojekt erreicht werden?
In dieser Schulung werden relevante Methoden und Techniken vorgestellt, die Euch dabei unterstützen,
eine gebrauchstaugliche Software zu entwickeln. Dabei orientieren wir uns an den einzelnen Phasen des
User Experience Design-Prozesses: von der Analyse des Nutzungskontextes über die Erarbeitung von
Gestaltungslösungen bis zum Usability-Testing.
ZIELE
Diese Schulung gibt Entwicklern, Architekten und Requirements Engineers einen Überblick über die
wichtigsten Grundlagen, Prozesse und Vorgehensweisen für eine nutzerzentrierte Softwarekonzeption.
Die Teilnehmer lernen, wie sie die thematisierten Methoden praktisch anwenden.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch Vorträge, Piazza-Stationen und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Einführung in Usability und User Experience Design
–Definitionen und Normen
–Integration von UX in den Entwicklungsprozess
–Faktor Mensch: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
–Barrierefreiheit
>Analyse des Nutzungskontextes
–User Research
–Interview- und Beobachtungstechniken
–Personas und Szenarien
>Grafik- und Interaktionsdesign
–Gestaltgesetze
–Farbenlehre
–Typographie
>Usability-Testing
–Expertenevaluationen
–Befragungstechniken
–Qualitative Benutzertests
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
122
10.6 Interaction Room 1: Foundation Level
CPSLB-05
Die Teilnehmer lernen die theoretischen Konzepte des Interaction Rooms (IR) kennen und üben anhand
realistischer Beispiele den Ablauf (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung) von Interaction-RoomWorkshops ein. Zunächst liegt der Fokus auf den Grundprinzipien und Ausstattungsmerkmalen eines
Interaction Rooms und den entsprechenden Methodenvarianten. Anschließend werden Sichten und
Abstraktionsniveau der Interaction-Room-Landkarten vermittelt und eingeübt. Mit den vorbereitenden Maßnahmen wird den Teilnehmern vorgestellt, wie Workshops vorzubereiten sind, um die zuvor
erlernten Konzepte praktisch einsetzen zu können. Das Konzept der Annotationen und zusätzliche
Priorisierungstechniken komplettieren das Handwerkszeug für die Durchführung von IR-Workshops.
Die Ergebnissicherung beendet den Wissensvermittlungsteil, woraufhin eine Fallstudie das Erlernte
wiederholt. Die Teilnehmer können nach erfolgreicher Abschlussprüfung ein Zertifikat zum InteractionRoom-Coach – Foundation Level erhalten.
ZIELE
Die Teilnehmer kennen anschließend das grundlegende Konzept des Interaction Rooms, dessen Sichten und Varianten. Sie kennen zudem das Konzept der Annotationen und wissen wie diese sinnvoll
zum Einsatz kommen. Die Aufgaben der Phasen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von
Interaction-Room-Workshops sind bekannt, erste Erfahrungen bei der Durchführung der drei Phasen
wurden gesammelt.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Themengebiete werden anhand von Präsentationen, Lernstationen und Fallstudien
erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
AGENDA
>Grundprinzipien, Ausstattung und Werkzeuge eines Interaction Rooms
>Vorbereitende Maßnahmen: Auswahl von Stakeholdern und Erwartungsmanagement
>Fallspezifische Konfiguration und konkrete Tagesplanung
>Modellierung im Interaction Room mit angemessenem Abstraktionsniveau
>Verwendung von Annotationen zur Wert- und Aufwandsermittlung
>Ergebnissicherung und Dokumentation für den Auftraggeber
>Übung anhand von Fallbeispielen
>Varianten des Interaction Rooms
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 123
10.7 Interaction Room 2:
Digitalization Strategy Development
CPSLB-06
Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die Potentiale und Impulse der Digitalisierung
zu nutzen, jedoch erscheint der Weg dorthin nicht immer klar und strukturiert. Die Voraussetzungen, um
auf digitalen Märkten bestehen zu können, sind eine kurze Time to Market für neue oder verbesserte Produkte, allgegenwärtige Verfügbarkeit von Geschäftsprozessen und Daten sowie flexible IT-Infrastrukturen.
Für Unternehmen gilt es nun, das Optimierungspotential bestehender Geschäftsprozesse einzuschätzen
und die Notwendigkeit für eigene Innovationen zu erkennen. Dabei müssen sowohl Business- als auch
IT-Experten für einen zielgerichteten Austausch zusammenkommen.
Diese Aufbauschulung für zertifizierte Interaction-Room-Coaches schult die Methodenbausteine der
Interaction-Room-Methode für die Entwicklung von Digitalisierungsstrategien. Die Teilnehmer lernen die
Herausforderungen von Digitalisierungsprojekten kennen und üben anhand eines realistischen Beispiels
den Einsatz der entsprechenden Landkarten in Interaction-Room-Workshops ein.
ZIELE
Die Teilnehmer kennen anschließend die Herausforderungen von Digitalisierungsprojekten. Sie kennen
die für die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie eingesetzten Landkarten in der Interaction-RoomMethode und die dahinterliegenden Fragestellungen. Die Teilnehmer können diese Landkarten in einem
gegeben Projektszenario zielführend einsetzen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themengebiete werden anhand von Präsentationen, Lernstationen und Fallstudien
erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter, welche die Schulung „Interaction Room 1: Foundation Level“
absolviert haben.
AGENDA
>Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Industrie
>Fallspezifische Konfiguration und konkrete Tagesplanung
>Analyse von Digitalisierungspotentialen im Interaction Room mit den Landkarten: Partner Canvas,
Physical Object Cancas, Partner und User Touchpoint Canvas
>Auswertung der Workshop Ergebnisse
>Übung anhand eines Fallbeispiels
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
124
10.8 Release- und Konfigurationsmanagement
DEVCON-RUK-265
In Softwareentwicklungsprojekten planen Releasemanager die Durchführung und Veröffentlichung von
Softwareartefakten von der Anforderung bis hin zur Auslieferung an die Endnutzer. Sie müssen dafür
Sorge tragen, dass die Anforderungen zu einem definierten Zeitpunkt umgesetzt und „go live“-fähig sind.
Dies erfordert insbesondere die Prüfung der Qualität und Stabilität mittels geeigneter Qualitätssicherungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen helfen die Fehleranfälligkeit im produktiven Betrieb zu minimieren.
Um eine hohe Stabilität sicherstellen zu können, muss ein definierter Auslieferungszustand jederzeit,
unabhängig vom Entwicklungsfortschritt der Software, reproduzierbar sein. Zur Erreichung dieses Ziels
wird der Quellcode der Software versioniert. Dazu werden sog. „Version Control Systems“ (VSC) eingesetzt.
Das VCS stellt den Kern des Konfigurationsmanagements dar. Mit dessen Hilfe ist es möglich die gesamte
Entwicklungshistorie der Software nachzuvollziehen. Als weitere Funktion des VCS ist die Möglichkeit
zu nennen, parallel im Team und an verschiedenen Entwicklungszweigen zu arbeiten.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Unterschiede zwischen zentralen und dezentralen VCS am Beispiel von SVN und
GIT kennen. Dabei werden die verschiedenen Konventionen erläutert und in praktischen Übungen vertieft.
Am Ende der Schulung ist jeder Teilnehmer in der Lage, mit beiden VCS eigenständig grundlegende
Aufgaben durchzuführen. Anhand von verschiedenen Branching-Strategien und ihren Unterschieden
werden die Grundlagen des Releasemanagement in Kleingruppen erarbeitet. Die Teilnehmer werden so
befähigt selbstständig zu bewerten, welche Branching-Strategie für ihr Projekt am besten geeignet ist.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themen werden u. a. durch Diskussionen und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Software-Entwickler.
AGENDA
>Konfigurationsmanagement
>Unterschiede zwischen VCS und DVCS
>Grundlagen SVN und GIT
>Verwalten von Branches
>Mergen von Commits
>Verwalten von Tags
>Releasemanagement
>Aufgaben eines Releasemanagers
>Branching-Strategien
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit Windows, Mac OS X oder Linux benötigt.
Die Teilnehmer sollten wissen, welches VCS und welche Branching-Strategie in ihrem aktuellen Projekt
eingesetzt werden.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 125
10.9 Design-Thinking
DEVCON-DTH-277
Wie entstehen neue Dienstleistungen und Produkte, die Nutzern einen echten Mehrwert bieten? Wie
lassen sich unternehmensinterne Prozesse konsequent vom Nutzer her denken und so gestalten, dass sie
die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen und nicht die des Unternehmens? Wie muss eine Software-Lösung
aussehen, damit die Mitarbeiter unserer Kunden wirklich wirksam und effektiv damit arbeiten können?
Antworten auf diese Fragen entstehen nicht zufällig oder durch den Einsatz von Kreativmethoden („Wir
machen mal ein Brainstorming“). Es bedarf vielmehr eines systematischen Prozesses, durch den es
möglich wird, die (verborgenen) Bedürfnisse von Nutzern, Kunden und Beschäftigten ans Licht zu holen
und konsequent in den Mittelpunkt des Innovationsprozesses zu rücken. Mit Design Thinking steht eine
überaus erfolgreiche Methode zur Verfügung, mit der dies gelingen kann.
ZIELE
Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen von Design Thinking kennen und sammeln in dieser Veranstaltung ihre eigenen Design Thinking-Erfahrungen. Explizit nicht angestrebt wird in dieser Schulung
eine umfassende Befähigung zur Durchführung eigener Design-Thinking-Workshops. Als Ergebnis der
Schulung werden die Teilnehmenden stattdessen Einsatzmöglichkeiten für Design Thinking in ihrem
Arbeitskontext/Alltag besser erkennen und planen können. Sie werden ferner wissen, dass Design Thinking nicht nur eine Methode sondern auch eine Frage der Haltung ist.
DAUER/METHODIK
Zu der Schulung werden keine Termine zur freien Anmeldung veröffentlicht – sie wird bei Bedarf für
einzelne Projektteams angeboten – Termine nach Absprache. Abhängig von den Wünschen der Teams
kann die Schulung im Umfang von ein bis drei Präsenztagen stattfinden. Neben kleinen methodischen
Inputs ist vor allem „eigenes Tun“ der Teilnehmenden gefragt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Teams (Projektteams, CC’s u. a.), die Erfahrungen mit dieser Innovationsmethode sammeln möchten.
AGENDA
>Design Thinking – Grundlagen
>Eine eigene Design Thinking-Erfahrung machen
>Design Thinking – eine Frage der Haltung
>Design Thinking in der eigenen beruflichen Praxis (abhängig vom Anliegen der Teams)
>Design Thinking-Beispiele aus adesso-Projekten
>Anschlüsse an die Softwareentwicklung (z. B. zu Requirements Engineering, Interaction Room, Agile).
VORBEREITUNG
Absprache über die konkrete inhaltliche Ausrichtung mit den Referenten ist erforderlich.
zum Inhalt
126
10.10 Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™
DEVCON-LEG-257
Müssen es immer Moderationskarten sein? LEGO ist positiv belegt, bringt Spaß und die Teilnehmer in
den Flow. Komplexe Themen werden einfacher und klarer. Das Begreifen (=Anfassen) fördert nachweislich
die Qualität und die Effizienz des Prozesses.
100% Teilnehmerpartizipation bezieht das Wissen und die Erfahrungen aller Teilnehmer mit ein. LEGO
SERIOUS PLAY fördert das gemeinsame Verständnis, verdeckte Konflikte werden eher angesprochen
und Ergebnisse sind deutlich einprägsamer.
LEGO SERIOUS PLAY ist eine tolle Moderationsmethodik!
ZIELE
Diese Schulung vermittelt den Teilnehmern die Grundlagen und Konzepte der Moderationsmethode LEGO
SEROIUS PLAY. Die Kursteilnehmer erhalten erste Erfahrungen im Umgang mit den berühmten Steinen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. In kompakten Praxiseinheiten werden erste Erfahrungen gesammelt; diese werden um
Theorieeinheiten ergänzt. Die Schulung bietet Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer
einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Teilnehmer, die komplexe Gesprächssituationen moderieren und Themen anschaulich darstellen möchten.
AGENDA
>Hintergrundinformationen
>Herkunft und Geschichte der Methodik
>Chancen und Grenzen von LEGO SERIOUS PLAY. inkl. Integration in und mit klassischen Methoden
>Verkaufsprozess und entsprechende Anpassungen
>Grundlagen der methodischen Durchführung
>Praxis-Test mit konkreten Fallbeispielen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 127
10.11 Maschinelles Lernen
DEVCON-MAL-258
Besonders im Rahmen der Digitalisierung hat das Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz in den letzten
Jahren einen beachtlichen Schub bekommen. Von Spracherkennung über intelligente Vorschlagssysteme
bis hin zu komplexen automatisierten Verarbeitungsprozessen kommen zunehmend selbstlernende
Systeme zum Einsatz, die autonom Entscheidungen treffen und diese kontinuierlich auf Basis der verfügbaren Informationen anpassen.
Doch was sind genau die typischen Problemstellungen des Maschinellen Lernens? Mit welchen Methoden
werden diese gelöst? Wann setzt man welche Lernalgorithmen ein und wann sollte man vielleicht besser
darauf verzichten? Welche Implementierungen gibt es am Markt?
In vielen unserer Geschäftsfelder geht es aktuell um die Automatisierung von Prozessen. Bei der Beratung
unserer Kunden sowie dem Design und der Implementierung von Lösungen ist eine gute Einschätzung
notwendig, auf welche Kundenanforderungen Konzepte des Maschinellen Lernens passen und welche
Lösungen existieren.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten einen groben Überblick über die Methoden des Maschinellen Lernens. Sie werden
in die Lage versetzt zu erkennen, welche typischen Problemstellungen sich mit welchen Technologien
des Maschinellen Lernens lösen lassen. Ferner werden wichtige am Markt verfügbare Softwarelösungen
vorgestellt. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, das Thema des Maschinellen Lernens vor dem
Kunden zu vertreten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Diskussionen,
Vorstellung von Fallbeispielen und Beispielimplementierungen, praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Software-Entwickler, Architekten und IT-Analysten, die einen Überblick
über die Problemstellung, Lösungsmethodik und Tools des Maschinellen Lernens sowie deren praktische
Anwendung gewinnen möchten.
AGENDA
>Zentrale Ansätze des Maschinellen Lernens (Überwachtes vs. Unüberwachtes Lernen, Deep Learning
vs. Non-Deep Learning)
>Vorstellung und Einordnung der wichtigsten Lernalgorithmen
>Der Prozess des Maschinellen Lernens: Methoden der Datenanalyse, insbesondere der Textanalyse
(typische Transformatoren, Filter, Extraktion von Merkmalen)
>Überblick über Softwarelösungen
>Wann ist Maschinelles Lernen nicht sinnvoll?
>Vorstellung von Fallbeispielen und Beispielimplementierungen
>Praktische Übungen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität
11 AGILITÄT
130
11. Agilität
11.1 Agile Development Basics
DEVCON-AGB-255
Immer mehr Softwareentwicklungsprojekte werden agil durchgeführt. Da der agilen Softwareentwicklung
eine andere Denkweise zugrunde liegt als der klassischen, phasenorientierten Softwareentwicklung,
stehen viele Mitarbeiter vor bisher unbekannten Herausforderungen. In dieser Schulung werden die
Grundlagen agiler Softwareentwicklung vermittelt. Es wird erläutert, in welchen Kontexten agile Projekte
geeignet sind und auf welchen Grundpfeilern die agile Softwareentwicklung fußt. Verschiedene agile
Frameworks und Lean Methoden werden ebenso vorgestellt wie die Besonderheiten von bekannten
Disziplinen (z. B. Testen oder Requirements Engineering) in agilen Projekten.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen in dieser Schulung, wie sie in agilen Teams arbeiten können und wie Selbstorganisation in agilen Teams funktioniert. Die Schulung qualifiziert die Teilnehmer zur produktiven Mitarbeit
in agilen Projekten.
DAUER/METHODIK
2 Tage Präsenztraining. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Vorträge, Diskussionen, Gruppenarbeit sowie praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung ist für alle interessierten Mitarbeiter geeignet.
AGENDA
>Einführung
–Was ist Agile Software-Entwicklung? Was ist Lean Development?
–Das agile Manifest
–Wann lohnt sich Agile? Wann lohnt sich Lean?
>Mythen über agile Softwareentwicklung
>Arbeiten in agilen Teams
–Das Pull-Prinzip
–Cross-funktionale Teams
–Verantwortung im Team
–Retrospektiven & kontinuierliche Verbesserung
>Agile Frameworks und Modelle
–Scrum, Extreme Programming
–Kanban, Lean Development
–Large Scaled Scrum, Scaled Agile Framework
>Testen im agilen Umfeld
–Unit Tests und Integrations-Tests
–Die Testpyramide
–Umgang mit Fehlern
•
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 131
•
>Requirements Engineering in agilen Projekten
–User Storys und Akzeptanzkriterien
–Just-in-time Requirements Engineering
>Schätzen, Planen, Liefern
–Relatives Schätzen und Schätzmethoden
–Metriken
–Planen mit relativen Schätzungen und Forecasts
–Continuous Integration, Deployment, Delivery
>Tools & Toys
–Frameworks für Tester
–Infrastructure as Code
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
132
11.2 Scrum Master
DEVCON-PSM-167
Scrum ist ein Managementframework für agile Prozesse, das dabei unterstützt, das Zusammenwirken
zwischen Produktmanagement und Entwicklungs-Team bei der Software-Entwicklung neu zu organisieren. Der Scrum Master hat dabei die bedeutende Rolle, die Scrum-Regeln ins Entwicklungsteam einzuführen und deren Einhaltung zu sichern. Das Team führt er fachlich durch das Aufzeigen von Lösungswegen
bei Störungen und Hindernissen in der Zusammenarbeit mit dem Team.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in Scrum und verstehen, was Scrum ist, wie es funktioniert und
wie es wirksam eingesetzt wird. Die Teilnehmer lernen, welche Voraussetzungen notwendig sind um
als Scrum Master erfolgreich zu arbeiten und wie sie den verschiedenen Anforderungen an die Scrum
Master-Rolle gerecht werden.
Die Schulung bereitet die Teilnehmer optimal auf die entsprechende Online Prüfung zum Professional
Scrum Master (PSM I) vor.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden ein einem Vortrag und praktischen Übungen vermittelt.
ZERTIFIZIERUNG
Am zweiten Schulungstag legen die Teilnehmer gemeinsam die Online-Prüfung zum Professional Scrum
Master (PSM I) über scrum.org ab. Dafür muss im Vorfeld ein Prüfungsvoucher erworben werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Kenntnis der Scrum-Grundbegriffe. Empfohlene Voraussetzung ist die Schulung „agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung in agilen
Projekten sowie die Durcharbeitung der vorher verschickten Unterlagen. Für die Prüfung ist zwingend
eine gründliche Vorbereitung mittels Scrum Guides erforderlich.
AGENDA
>Einführung in Scrum
>Scrum-Rollen
>Scrum-Artefakte
>Interpretation von Burn Down Charts
>Scrum-Ereignisse
>Agiles Schätzen und Planen
>Scrum in Gebrauch nehmen
>Prüfungsvorbereitung und Durchführung der Prüfung
VORBEREITUNG
Als vorbereitende Literatur, als Grundlage für die Schulung und als Prüfungsvorbereitung:
http://www.scrumguides.org/
Scrum-Grundbegriffe werden vorausgesetzt; die Trainer verschicken vorab Unterlagen zur Vorbereitung
im Selbststudium.
Vorab muss jeder Teilnehmer auf www.scrum.org den passenden Prüfungsvoucher erwerben, um an
der Prüfung teilnehmen zu können. Ein erworbener Prüfungsvoucher behält 14 Tage seine Gültigkeit.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 133
11.3 Scrum Product Owner
DEVCON-PSPO-168
Die Schulung vermittelt den Teilnehmern, wie sie den „Return on Invest“ maximieren und die „Total Cost
of Ownership“ ihrer Produkte und Systeme minimieren können. Dies wird erreicht, indem iterative und
inkrementelle Techniken angewendet werden. Das Scrum Framework wird zwar genutzt, jedoch liegt der
Focus darauf, wie man agil arbeitet, nicht auf Scrum selbst. Ein weiterer Schwerpunkt in der Schulung
ist der Umgang mit User Stories und Story Maps anhand eines konkreten Szenarios.
ZIELE
Ziel des ersten Tages ist es, die notwendigen Grundlagen zu vermitteln, um die Rolle des Product Owners
im Kontext von Produktmanagement und Scrum verstehen und ausfüllen zu können. Dazu zählt sowohl
die Vermittlung des Rollenverständnisses selbst als auch die Erläuterung der Grundsätze des agilen
Projektmanagements durch den Product Owner.
Der Fokus des zweiten Tages liegt in der praxisnahen Vermittlung der für den Product Owner notwendigen methodischen Fähigkeiten, um ein Scrum Projekt erfolgreich führen zu können. Insbesondere die
Themen des agilen Anforderungsmanagements, der agilen Planung und der Total Costs of Ownership
stehen dabei im Zentrum der Schulung.
Die Schulung bereitet die Teilnehmer optimal auf die entsprechende Online Prüfung zum Professional
Scrum Product Owner (PSPO I) vor.
DAUER/METHODIK
Die Schulungsdauer beträgt 2 Tage. Die relevanten Inhalte werden mittels Vortrag sowie praktischer
Übungen vermittelt.
ZERTIFIZIERUNG
Am zweiten Schulungstag legen die Teilnehmer gemeinsam die Online-Prüfung zum Professional Scrum
Product Owner (PSPO I) über scrum.org ab. Dafür muss im Vorfeld ein Prüfungsvoucher erworben werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an erfahrene Projektmanager, Product Owner und Führungskräfte. Kenntnis
der Scrum-Grundbegriffe wird vorausgesetzt; dafür werden vorab Unterlagen versendet. Empfohlene
Voraussetzung ist die Schulung „agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung in agilen
Projekten. Für die Prüfung ist zwingend eine gründliche Vorbereitung mittels Scrum Guides erforderlich.
AGENDA
>Grundlagen agiler Entwicklung mit Scrum
>Ansätze, wie Scrum skaliert (Scaled Agile Framework)
>Rolle des Product Owner
>Relevante Meetings mit dem Product Owner
>Pflichten des Product Owner
>Messen von Geschäftswert
>Total Costs of Ownership und Return on Investment
>Das Product Backlog
>Anwendung von User Stories
•
zum Inhalt
134
•
>Vision und strategische Ziele eines Produktes
>Personas
>Product Backlog Management (Priorisierung und Product Backlog Board)
>Releasestrategien und -planung mit Scrum
>Schätzen von Anforderungen und Geschäftswert
>Prognosefähigkeit mit Scrum
>Produkte mit mehreren Teams entwickeln
>Prüfungsvorbereitung und Durchführung der Prüfung
VORBEREITUNG
Als vorbereitende Literatur, als Grundlage für die Schulung und als Prüfungsvorbereitung:
http://www.scrumguides.org/
Vorab muss jeder Teilnehmer auf www.scrum.org den passenden Prüfungsvoucher erwerben, um an
der Prüfung teilnehmen zu können. Ein erworbener Prüfungsvoucher behält 14 Tage seine Gültigkeit.
Scrum-Grundbegriffe werden vorausgesetzt; die Trainer verschicken vorab Unterlagen zur Vorbereitung
im Selbststudium.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 135
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering
12 REQUIREMENTS
ENGINEERING
12.1 Grundlagen
12.2 Aufbauthemen
12.3 Schwerpunktthemen
138
140
145
138
12. Requirements Engineering
12.1 Grundlagen
12.1.1 Grundlagen Requirements Engineering
nach IREB-Standard
DEVCON-RE1-160
Zahlreiche Studien belegen, dass gutes Requirements Engineering ein essenzieller Erfolgsfaktor in
der Software-Entwicklung ist. Es legt den Umfang und die Gestalt des Projekts fest und schafft die
gemeinsame Kommunikationsbasis für alle am Projekt beteiligten Disziplinen. Wissen über die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineerings ist daher eine Schlüsselkompetenz, die in keinem
Entwicklungsprojekt fehlen darf.
ZIELE
Diese Schulung vermittelt den Teilnehmern die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineering
anhand des vom International Requirements Engineering Board (IREB) definierten Standards. Mit den
an den IREB-Standards orientierten Inhalten der Schulung wird ein einheitliches und praxiserprobtes
adesso-Wissens-Framework zum Thema vermittelt und ein erster Schritt in Richtung der Zertifizierung
zum „Certified Professional for Requirements Engineering (Foundation Level)“ beschritten.
Detaillierte Information zum IREB finden sich unter: http://www.certified-re.de
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. In kompakten Einheiten (Vorträge, Piazza-Methode) wird notwendiges theoretisches
Wissen vermittelt. Jede Theorieeinheit wird durch eine Praxiseinheit ergänzt, in der das Wissen anhand
praktischer Übungen (Lernspiele, Einzel- und Gruppenübung) erprobt und vertieft wird.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich sowohl an Einsteiger im Thema Requirements Engineering als auch an erfahrene Requirements Engineers.
AGENDA
>Systemkontext / Quellen für Anforderung
>Aktivitäten im Requirements Engineering
>Artefakte im Requirements Engineering
>IREB-Zertifizierungsmodell und Aufbau der Prüfung zum IREB „Certified Professional for Requirements
Engineering (Foundation Level)“
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 139
12.1.2 Certified Professional for Requirements
Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs)
DEVCON-RE1c-216
Das Zertifikat „Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“ weist Grundlagenwissen in den Gebieten Erheben, Analysieren, Spezifizieren, Dokumentieren, Prüfen und Verwalten
von Anforderungen nach.
Die Prüfung wird am Nachmittag abgenommen, der Vormittag besteht die Möglichkeit zur gezielten
Prüfungsvorbereitung durch einen Crashkurs.
ZIELE
Mit Bestehen der 75-minütigen Prüfung erhaltet ihr ein Zertifikat. Dieses bescheinigt euch, dass ihr:
>die Grundlagen des Requirements Engineering kennt und versteht
>die Basiseigenschaften und das Zusammenspiel methodischer Ansätze, wie z. B. Erhebungstechniken,
Beschreibungsmittel oder Dokumentationsformen kennt
>mit den gängigsten Notationen und Begriffen für Anforderungen vertraut seid
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Am Vormittag findet ein optionaler Crashkurs zur Wissensauffrischung statt, nachmittags
die Prüfung.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB“ ist die ideale Voraussetzung, aber nicht verpflichtend. Zudem wird das Selbststudium des Lehrbuchs „Basiswissen Requirements Engineering“ zur Prüfungsvorbereitung empfohlen.
ZERTIFIZIERUNG
Die 75-minütige Prüfung besteht aus 45 Multiple-Choice-Fragen aus den Themenbereichen:
>Grundlagen des Requirements Engineering
>System und Systemkontext abgrenzen
>Anforderungen ermitteln
>Dokumentation von Anforderungen
>Natürlichsprachige Dokumentation von Anforderungen
>Anforderungen modellbasiert dokumentieren
>Anforderungen prüfen und abstimmen
>Anforderungen verwalten
>Werkzeugunterstützung
adesso bietet hiermit die Möglichkeit, die Prüfung mit anderen Kollegen gemeinsam abzulegen. Die
Prüfung kann aber ebenso in einem anerkannten Testcenter – unabhängig von adesso – absolviert
werden. Weitere Informationen sind unter www.ireb.org zu finden.
VORBEREITUNG
Das intensive Studium des folgenden Lehrbuchs wird dringend empfohlen:
Pohl, Klaus; Rupp, Chris: Basiswissen Requirements Engineering. Aus- und Weiterbildung nach IREBStandard zum Certified Professional for Requirements Engineering Foundation Level. dpunkt.Verlag
zum Inhalt
140
12.2 Aufbauthemen
12.2.1 Fortgeschrittene Grundlagen
Requirements Engineering
DEVCON-RE2a-161
Requirements Engineering ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Softwareprojektes. Dennoch stammen
viele der grundlegenden Konzepte und Methoden, die im Requirements Engineering angewendet werden,
nicht ausschließlich aus der Software-Entwicklung. Beispiel hierfür sind Kommunikationstechniken, die
ihren Ursprung in der Kommunikationspsychologie haben. Analog dazu finden sich Herausforderungen
des Requirements Engineering (bspw. Verstehen, was die Problemstellung des Kunden ist) auch in
Disziplinen außerhalb der Software-Entwicklung. Zum Beispiel müssen Designer von Gebrauchsgegenständen ebenso die Problemstellungen ihrer Kunden verstehen, um ein optimales Produkt entwickeln zu
können. Dieses relevante, aber nicht unbedingt software-spezifische Wissen wird als fortgeschrittene
Grundlagen bezeichnet.
ZIELE
Mit der Vermittlung der fortgeschrittenen Grundlagen verfolgt diese Schulung drei Ziele:
1.Umfassenderes Wissen über die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineerings
2.Besseres Verständnis über die Funktionsweise und die Erfolgsfaktoren von
Requirements-Engineering-Methoden
3.Verbesserung der individuellen Kompetenz bei der Auswahl und Anwendung von
Methoden des Requirements Engineering
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. In kompakten Einheiten (Vorträge, Piazza-Methode) wird notwendiges theoretisches
Wissen vermittelt und um Praxiseinheiten ergänzt, in denen das Wissen anhand praktischer Übungen
(Lernspiele, Einzel- und Gruppenübung) erprobt und vertieft wird.
Die Vermittlung der Grundlagen erfolgt jeweils zweigeteilt:
>Im ersten Schritt werden die Grundlagen für sich genommen vermittelt und diskutiert (bspw. Systemtheorie nach Ludwig von Bertalanffy und Heinz von Förster).
>Im zweiten Schritt erfolgt dann die Übertragung der erlernten Grundlagen auf das Requirements
Engineering durch Übungen und Gedankenexperimente (bspw. Nutzer und Software als System, Entwicklungsprozesse als System).
Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Ein grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt. Idealerweise wurde die
Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“ besucht.
AGENDA
>Abstraktion und Abstraktionsstrukturen
>Modellbildung und konzeptuelle Modellierung
>Psychologische Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation
>Systemtheorie und Systems Engineering
>Trennung von Problem, Anforderung und Lösung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 141
12.2.2 Modelle im Requirements Engineering
DEVCON-RE2b-163
Modelle sind mehr als Darstellungsmittel – sie sollen komplexe Sachverhalte übersichtlich und verständlich vermitteln und so eine Kommunikationsgrundlage mit Projektbeteiligten bilden. Ein wichtiger Faktor
bei der Anwendung von Modellen ist das richtige Verhältnis zwischen dem Verwendungszweck des
Modells und der gewählten Modellierungssprache, da nicht jeder Sachverhalt mit jedem Modell ausgedrückt werden kann. Ist die Modellierungssprache richtig gewählt, bieten Modelle einen Referenzrahmen
für die Analyse von Anforderungen und können dabei helfen, Lücken und Ungenauigkeiten in unserem
Verständnis über das geplante System zu identifizieren.
ZIELE
Die Teilnehmer erarbeiten sich ein grundlegendes Verständnis über den Einsatz von Modellen und wissen,
wie sie ein korrektes Diagramm erstellen können. Sie werden zur kritischen Betrachtung der verschiedenen Diagramme (bspw. Aktivitätsdiagramme, Datenflussdiagramme u. a.) befähigt und können durch
Analysieren und Hinterfragen die gewünschten Sachverhalte eines Systems realitätsnah darstellen.
DAUER/METHODIK
„Flexible Learning“ mit 1 Präsenztag:
1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium
Die Teilnehmer erlernen das Grundlagen-Wissen um ausgewählte UML-Diagramme sowie Datenflussdiagramme und Kontextdiagramme im Selbststudium über eine Online-Plattform. So können benötigte
Kompetenzen von jedem Ort aus unter Berücksichtigung individueller Lerntypen erworben werden – dafür
ist ca. 1 Tag einzuplanen.
2. Präsenztag
Am Präsenz-Tag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, grundlegende Fragen zu diskutieren. Anschließend
erstellen die Teilnehmer auf Basis unterschiedlicher Fallbeispiele Diagramme als mögliche Lösungen. In
einer abschließenden Diskussionsrunde werden die erstellten Diagramme gemeinsam besprochen, so
dass die Teilnehmer evtl. offene Fragen klären können.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich insbesondere an Teilnehmer, die in ihren Projekten mit Modellen in Berührung kommen (werden) und wissen möchten, wann und wie sie welche Modelle einsetzten können.
Grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt, ideale Vorbereitung ist die
Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“.
AGENDA
THEORETISCHER TEIL:
>Allgemeine Einführung in das Thema
>Modellverständnis – Warum sollen Modelle im Requirements Engineering eingesetzt werden und
welche Vorteile bieten Modelle
>Auswahl und Einsatz der geeigneten Modellierungsform
•
zum Inhalt
142
•
>Die Schulung befasst sich insbesondere mit folgenden Diagrammformen:
–Use Case Diagramm
–Klassendiagramm
–Kontextdiagramm
–Datenflussdiagramm
–Aktivitätsdiagramm
Der Schwerpunkt bei den zuvor genannten Modellen liegt auf Notationselementen, die einen Mehrwert
für das Requirements Engineering bieten. Elemente, die auf die technische Umsetzung abzielen, werden
nicht betrachtet.
PRAKTISCHER TEIL:
>Erarbeiten des Grundlagenwissens mittels Flexible Learning
>Analyse und Diskussion von Modellen
>Erarbeiten und Analysieren mehrerer Fallstudien in Gruppenarbeiten
VORBEREITUNG
Das Grundlagenwissen muss zwingend im Selbststudium vorab online durchgearbeitet werden. Nach
Bearbeitung aller Aufgaben wird ein abschließender Test durchgeführt, durch den der Teilnehmer sein
erworbenes Wissen prüft.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 143
12.2.3 Professionelle Erstellung
von Anforderungsspezifikationen
DEVCON-RE2c-164
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Softwareentwicklung sind klar strukturierte und verständliche
Anforderungsdokumente. Sie sind Basis für die Architektur, die Implementierung und das Testen der
Software. Für die Kunden schafft zudem eine klar strukturierte Spezifikation die Kommunikationsbasis. Daher muss beim Lesen erkennbar sein, welches Anforderungsartefakt beschrieben wird und wie
es im Systemkontext mit den anderen Artefakten in Beziehung steht. Es müssen hierzu die wichtigen
Informationen so formuliert werden, dass der Leser sie verstehen und leicht nachvollziehen kann. Ausgeschmückte Prosatexte mit komplexen Satzkonstruktionen sind dabei wenig zielführend.
ZIELE
Angelehnt an den IREB Standard lernen die Teilnehmer für Anforderungsspezifikationen die natürliche
Sprache zielführend zu verwenden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der treffenden Formulierung der
einzelnen Artefakte unter Beachtung verschiedener Schreibregeln zur Erstellung der Anforderungsdokumentation. An Beispielen aus der Praxis werden Formulierungen angewendet und in der Gruppe diskutiert.
Templates ermöglichen es, Anforderungsdokumente einheitlich zu strukturieren. Zudem können für
Anforderungsartefakte Attribute vordefiniert werden, die dann vom Requirements Engineer ausgefüllt
werden. Durch Beispiele aus der Praxis wird gezeigt, wie Templates erstellt und im Projekt eingesetzt
werden. Hierbei steht exemplarisch der Umgang mit Microsoft Word im Vordergrund.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. In Vorträgen und Piazza-Stationen wird theoretisches Wissen vermittelt, das in praktischen Übungen erprobt und vertieft wird. Zusätzlich bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, das
erlernte Wissen in einer umfangreichen Gruppenübung anzuwenden. Die Schulung bietet zusätzlichen
Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Interesse an der Erstellung professioneller Anforderungsdokumente in natürlicher Sprache. Sicheres und professionelles Erstellen unterschiedlicher Dokumentationen mit Microsoft Word wird vorausgesetzt, ebenso wie der Besuch der Schulung „Grundlagen
Requirements Engineering nach IREB-Standard“.
AGENDA
1. Tag: Sprache und Templates im Requirements Engineering
>Motivation für die Erstellung einer guten Anforderungsdokumentation
>Schwerpunkt: Umgang mit Sprache
>Schwerpunkt: Templates für Dokumente und Artefakte
>Spezifikationsregeln und Best Practices
>Analyse und Diskussion von Anforderungsdokumente aus der Praxis
>Informationsaufnahme mittels strukturierter Templates vs. Aufschreiben der Informationen in Prosa
2. Tag: Umgang mit Word anhand praxisnaher Anforderungsdokumente
>Vortrag und anschaulicher Beispiele zum professionellen Umgang mit Microsoft Word
>Anlegen eigener Templates in Word
>Gruppenarbeit: Erstellen professioneller Anforderungsdokumente in Word aus Stakeholder Interviews
VORBEREITUNG
Gute und / oder schlechte Beispiele können im Vorfeld eingereicht und dann im Rahmen des Workshops
diskutiert werden. Es wird ein Notebook mit Microsoft Word ab Version 2010 benötigt; bitte kein Open Office.
zum Inhalt
144
12.2.4 Interviews als Erhebungstechnik
im Requirements Engineering DEVCON-RE2d-262
Wenn es um die Erhebung von Anforderungen geht, dann gehören Interviews zu den prominentesten und
auf den ersten Blick am leichtesten zugänglichen Erhebungsinstrumenten. Konkrete Interviewsituationen sind allerdings komplex, zeitliche Restriktionen sowie begrenzte Ressourcen verlangen nach guter
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Interviews. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der
qualitativen Datenerhebung kennen, ihnen wird theoretisches und praktisches Wissen für alle Phasen
des Interviews, von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung, vermittelt. Praktische
Übungen festigen das erlernte Wissen und geben den Teilnehmern die Möglichkeit zur Selbstreflexion.
ZIELE
Die Teilnehmer werden anschließend strukturierter und besser vorbereitet an Interviews herangehen.
Durch das Erlernen einer der methodischen Herangehensweisen können die Teilnehmer Interviews professionell vorbereiten, effektiv durchführen und die gewonnenen Daten strukturiert auswerten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Den Teilnehmern wird in Vorträgen und Piazza-Stationen theoretisches Wissen vermittelt,
welches in einer umfangreichen Gruppenübung angewendet wird. Zudem bietet die Schulung Raum, um
auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die in ihrem Arbeits- und Projektalltag Interviews einsetzen,
um Anforderungen zu erheben oder (potentielle) Nutzer zu befragen. Bereits vorhandene Erfahrungen
mit Interviews sind wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.
AGENDA
>Vermittlung theoretischen Wissens
–Grundlagen qualitativer Datenerhebung
–Interviewtypen und ihre Anwendungsgebiete
>Interviewvorbereitung:
–Erstellung von Leitfäden
–Operationalisierung von Fragen
>Interviewdurchführung:
–Fragetechniken
–Aufzeichnen und Aufschreiben
>Interviewauswertung:
–Auswertungsprotokolle
–Gewichtung von Daten
>Praktischer Teil:
–Rollenspiele zu Interviewsituationen
–Feedback durch die Teilnehmer
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 145
12.3 Schwerpunktthemen
12.3.1 Requirements Engineering in agilen Projekten
DEVCON-RE3a-162
Agile Softwareentwicklungsprojekte gewinnen in der Praxis zunehmend an Bedeutung und stellen einen
Gegenpol zu stark phasenorientierten Prozessmodellen dar. Auf die damit einhergehenden Veränderungen
muss auch das Requirements Engineering reagieren: beispielsweise werden Anforderungen parallel zur
voranschreitenden Entwicklung erhoben, modifiziert und ggf. auch wieder verworfen, die regelmäßige
Kommunikation über Anforderungen gewinnt gegenüber der Dokumentation an Bedeutung und vollumfängliche Lastenhefte werden durch flexible Backlogs ersetzt.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Besonderheiten des Requirements Engineerings in der Praxis agiler Projekte aus
Perspektive des Product Owners kennen und können geeignete Methoden zur Erhebung, Dokumentation
und Verwaltung von Anforderungen einsetzen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Diskussionen,
Gruppenarbeit, praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Basiswissen im Requirements Engineering. Empfohlen
wird die Teilnahme an der Schulung „Agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung
in agilen Projekten.
AGENDA
>Anforderungserhebung im agilen Kontext
>Anforderungen in User Storys darstellen
>Zuschnitt von Anforderungen für agile Projekte
>Teamarbeit: Anforderungen gemeinsam weiterentwickeln und bewerten
>Die Übersicht bewahren: Anforderungen im Product Backlog verwalten
>Umgang mit Qualitätsanforderungen
>Agil bleiben: Änderung von Anforderungen über die Projektlaufzeit
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
146
12.3.2 Requirements Engineering
und Change Management
DEVCON-RE3b-229
Jede Veränderung tut weh! Change Management (Veränderungsmanagement) befasst sich mit den
Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten rund um den Veränderungsprozess.
Bei der Einführung neuer Systeme oder Prozesse können Reibungsverluste durch ein adäquates Change
Management verhindert werden. Bereits bei der Ermittlung der Anforderungen befinden sich die Beteiligten in einem Veränderungsprozess. Dies zu erkennen und das daraus resultierende Verhalten der
Beteiligten analysieren zu können, ermöglicht es, die eigene Vorgehensweise anzupassen und neben der
Sachebene auch die Beziehungsebene zu berücksichtigen. Damit kann das Requirements Engineering
reibungsfreier und ressourcensparender erfolgen.
Es muss nicht immer gleich um weitreichende Veränderungen einer ganzen Organisation gehen. Oft
sind es neue Prozesse, Systeme oder einfach nur eine neue Art Dinge zu erledigen, von denen Menschen
überzeugt werden müssen. Nur wenn das gelingt, kann eine hohe Akzeptanz der Veränderungen erreicht
werden, was im Zweifel über das Gelingen oder Scheitern von Projekten entscheiden kann.
ZIELE
Diese Schulung vermittelt die Grundlagen und Konzepte des Change Managements und deren Querbezüge zum Requirements Engineering. Die Teilnehmer haben die Chance, aktiv den Kurs mitzugestalten
und erste Erfahrungen im Umgang mit Techniken und Hilfsmitteln zu erhalten. Change Management
findet natürlich nicht nur im Requirements Engineering statt, diese Schulung fokussiert aber explizit
den dafür relevanten Teil.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. In kompakten Vortragseinheiten wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt. Jede
Theorieeinheit wird durch eine Praxiseinheit ergänzt, in der das Wissen anhand praktischer Übungen
erprobt und vertieft wird. Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen
der Teilnehmer einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Allgemeine Einführung in das Thema
>Verschiedene Phasen des Change Managements
>Vergleich verschiedener Ansätze
>Analyse der beteiligten Personen
>Umgang mit Widerstand
>Konfliktmanagement
>Die Lösung ist Teil des Problems
>Lessons learned
>Spezifikation
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 147
12.3.3 Requirements Engineering
in Festpreisprojekten
DEVCON-RE3c-166
Bei Festpreisprojekten mischen sich für Kunden oftmals große Chancen mit großen Risiken. Besondere Herausforderungen bei Festpreisprojekten bestehen in einer möglichst guten Vorausplanung und
Schätzung des Aufwandes in der Angebotsphase und in einer effizienten Entwicklung in der Realisierung. Darüber hinaus ist es nicht außergewöhnlich, dass im Verlauf der Realisierung neue und bisher
unbekannte Anforderungen auftreten. Deckt der Festpreis die zusätzlichen Anforderungen ab, müssen
diese möglichst kosteneffizient realisiert werden. Ansonsten muss ein realistischer und für den Kunden
konsensfähiger Preis für die Realisierung gefunden werden.
ZIELE
Methoden und Techniken des Requirements Engineerings können in allen Phasen von Festpreisprojekten
einen zentralen Beitrag leisten. Hierzu verfolgt diese Schulung zwei Ziele:
1.Die Teilnehmer lernen die Herausforderungen der verschiedenen Phasen von Festpreisprojekten aus
Sicht des Requirements Engineerings kennen und verstehen.
2.Die Teilnehmer lernen Methoden und Techniken des Requirements Engineerings kennen lernen, die in
den verschiedenen Phasen von Festpreisprojekten gewinnbringend eingesetzt werden können.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Im Rahmen der Schulung durchleben die Teilnehmer die verschiedenen Phasen eines
Festpreisprojekts von der initialen Idee über die Angebotserstellung und Entwicklung bis hin zur Auslieferung aus der Perspektive eines Requirements Engineers.
Für jede Phase wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt (Vorträge, Piazza-Methode), das durch
Praxiseinheiten ergänzt wird. Hier wird das Wissen anhand praktischer Übungen (Lernspiele, Einzel- und
Gruppenübung) erprobt und vertieft.
Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt, ideale Vorbereitung ist die
Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“.
AGENDA
>Festpreisprojekte aus Sicht eines Requirements Engineers
>Analyse von Ausschreibungstexten
>Entwicklung von Spezifikationen als Grundlage für Aufwandsschätzungen und Angebote
>Projektbegleitende Entwicklung von detaillierten Spezifikationen
>Herstellung von Nachvollziehbarkeit zwischen Ausschreibung, Angebot und Spezifikation
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz
13 BERATUNGSKOMPETENZ
150
13. Beratungskompetenz
13.1 Beratungskompetenz stärken –
den Beratungsprozess proaktiv gestalten
ESS-BER-199
Im Tagesgeschäft unterstützen IT-Berater den Kunden: Sie helfen Probleme zu identifizieren, zu präzisieren und zu lösen. Es geht darum, Ziele klar herauszuarbeiten und umzusetzen. Typische Beratungsbereiche sind das Requirements Engineering, das Qualitätsmanagement, die strategische Ausrichtung
und vieles mehr. Der kompetente IT-Berater kann auf unterschiedliche Anlässe reagieren und vielfältige
Herausforderungen meistern. Ein Berater weiß, dass jede Beratungssituation anders ist. Beraten heißt,
in das organisatorische Umfeld des Kunden einzugreifen. Dabei können unterschiedliche Sichtweisen
aufeinandertreffen. Der erfolgreiche IT-Berater kann die Kundensituation analysieren, sie transparent
machen und verschiedene Sichtweisen kombinieren. So werden Lösungsmöglichkeiten gefunden, vermittelt und umgesetzt.
ZIELE
Die Teilnehmer erfahren, wie sie ihre Beratungskompetenzen weiterentwickeln und stärken. Hierzu werden Methoden aus der Organisationsentwicklung mit Aufgabenstellungen aus konkreten IT-Projekten
verbunden. Aktives Zuhören, Fragetechniken, Moderation, Visualisierung komplexer Zusammenhänge
und Abläufe, Analyse des Kunden-/Beratersystems und Umgang mit schwierigen Situationen werden
in den Kontext von Geschäftsprozessanalyse, Anforderungsdefinition, Projektmanagement etc. gestellt.
Dabei wird die Aufmerksamkeit sowohl für das eigene Handeln als auch für das Handeln des Kunden
gestärkt. Die Teilnehmer lernen, sich ihrer Rolle als Berater bewusst zu werden.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Es werden verschiedene Methoden zur Übermittlung der Inhalte genutzt: Impulsvortrag,
Gruppenarbeit, Diskussion, Arbeit an Fallbeispielen sowie Rollenspiele.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Beratungssystem (Kunde – Berater/Externer)
>Beratungskonzepte (Kontakt, Präsenz, Widerstand)
>Kundensystem analysieren und verstehen
>Rollen, Wertvorstellungen, Haltung und Selbstverständnis des Beraters
>Sichtweisen, objektive Wahrnehmung und subjektive Interpretation
>Visualisierung und Interventionstechniken
VORBEREITUNG
Es ist hilfreich, Beispiele aus eigenen Beratungssituationen einzubringen.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 151
13.2 Produktiv durch den Projektalltag:
Best Practices für effektives Handeln
in Kundenprojekten
DEVCON-PRO-253
Unabhängig von Branche, Kunde und eigener Rolle ist der Projektalltag in Kundenprojekten geprägt von
immer ähnlichen Fragestellungen:
>Wie manage ich mich selbst und behalte den Überblick in der Flut von Mails und Aufgaben?
>Wie bereite ich Projekttermine vor und führe diese effizient zum Erfolg?
>Wie schaffe ich es, komplexe Sachverhalte für Entscheidungsträger einfach und aussagekräftig darzustellen?
>Wie finde ich heraus, wer auf Kundenseite Einfluss auf meine Arbeit hat und was leite
ich daraus ab?
>Wie vereinbare ich mit dem Kunden eindeutige und realistische Ziele?
>Wie gehe ich mit Risiken und Problemen um?
Das Seminar geht auf wesentliche Herausforderungen in Kundenprojekten ein und zeigt auf Basis von
Methoden und Best Practice-Ansätzen konkrete Lösungswege auf.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten Best Practice-Beispiele aus der Praxis, einfach umsetzbare Tipps, konkrete Ideen
und zahlreiche Tools für Ihre tägliche Arbeit in Kundenprojekten.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Reflexionen im Plenum.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die in Kundenprojekten tätig sind, ob Projektleiter, Consultant oder Software-Entwickler.
AGENDA
>Selbstmanagement: Aufgaben organisieren, klare Prioritäten setzen und den Posteingang effizient
bearbeiten („Inbox Zero“)
>Projekttermine: Meetings und Telefonkonferenzen planen, durchführen und nachbereiten
>Entscheidungsvorlagen: Komplexe Sachverhalte nachvollziehbar machen und die wesentlichen Aspekte
als Management Summary aussagekräftig aufbereiten, Handlungsoptionen identifizieren und deren
Auswirkungen analysieren
>Kundeninteressen managen: Stakeholder und ihre Interessen im Kundenprojekt identifizieren, Auswirkungen auf das Projekt abschätzen und wichtige Stakeholder gezielt einbinden
>Erwartungsmanagement: Arbeitsergebnisse mit dem Kunden festlegen, regelmäßig aussagekräftige
Fortschritte melden und Ergebnisse übersichtlich darstellen
>Risikomanagement: Risiken und Probleme frühzeitig erkennen, kommunizieren und Maßnahmen
ableiten
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
152
13.3 advancement: adesso-Repräsentanten
ESS-ARE-195
adesso ist in den letzten Jahren zu einem Unternehmen mit einer Vielzahl von Leistungsangeboten herangewachsen, die in unterschiedlichster Form präsentiert und vertrieben werden. Es ist eine besondere
Herausforderung, im Vertrieb, in der Beratung und als Kompetenzteam im Umfeld der bestehenden und
potentiellen Kunden, Partner und Mitarbeiter das Unternehmen optimal zu repräsentieren. Es gibt eine
Anzahl von Mitarbeitern, die das in exponierter Weise jeden Tag tun.
ZIELE
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer eine einheitliche Darstellung von adesso in der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen erlernen und vertiefen. Den Teilnehmern ist anschließend das
gesamte Portfolio der adesso Group bekannt, um die Vertriebsarbeit zu optimieren und die Kundenentwicklung auf das gesamte Leistungsspektrum auszubauen.
DAUER/METHODIK
2 aufeinander aufbauende Seminare mit je 2 Präsenztragen. Die Inhalte werden durch Vorträge, Beispiele
und Gruppenübungen erlernt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Repräsentanten des Unternehmens, die die adesso-Botschaften vor externen
Zielgruppen vertreten, insbesondere mit direkter oder indirekter vertrieblicher Wirkung.
Neue Führungskräfte, Sales-Kollegen und Senior Business Developer werden in adtrain automatisch für
dieses Seminar freigeschaltet. Andere Kollegen können von ihren Führungskräften nominiert werden.
AGENDA
>Seminar adesso Botschaften:
–Was ist das genaue Leistungsportfolio der adesso Gesellschaften?
–Welche Standardpräsentationen stehen zur Verfügung? Wem zeige ich was? In welcher Kombination?
Wie erläutere ich die ausgewählten Präsentationsunterlagen?
>Seminar adesso Vertrieb:
–Derzeitiges und zukünftiges (bewährtes) vertriebliches Vorgehen in der adesso Group
–Die adesso Group als Ganzes verkaufen
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer erhalten im Vorfeld des Seminars entsprechende Materialien zur Vorbereitung.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 153
13.4 Sales für operative Mitarbeiter
DEVCON-SAL-254
Häufig beschränkt sich die Projektarbeit auf die Aufträge, die der Kunde erteilt hat – in time, quality
and budget. Doch operative Mitarbeiter arbeiten nah am Kunden – und erfahren ganz am Rande viel
über Missstände und Problemstellungen, bei denen adesso zusätzlich Abhilfe leisten könnte. Diese
Randinformationen bringen zwar oft Potential für eine Projektakquise mit sich, werden aber nicht weiter
verfolgt. Durch eine bessere Kenntnis über die Grundelemente der vertrieblichen Tätigkeit, gepaart mit
den bedeutendsten Grundlagen der kommunikativen Kompetenz, wird eine andere Perspektive eingenommen. Mit umfangreichen Übungen im Workshop wird der Teilnehmer befähigt, künftig vertrieblich
relevante Situation besser erkennen und souveräner weiterverfolgen zu können.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen, in ihrer Arbeit beim Kunden „vertriebliche Signale zu erkennen und aufzunehmen“ – das Seminar richtet sich damit gleichermaßen an Software-Entwickler und Consultants. Es werden
emotionale und kommunikative Kompetenzen geschaffen, um Informationen mit Vertriebspotential
des Kunden so zu lenken, dass Chancen für neue Projekte entstehen. Zudem sollen auch Meilensteingespräche, Projektmeetings usw. aktiver dazu genutzt werden, neue Themen anzusprechen und so das
adesso Lösungsportfolio transparent darzustellen. So wird aktiv die Nachfrage des Kunden gefördert
(upselling- und cross selling Potenziale erkennen und verwandeln). Kaltakquise ist nicht Ziel des Seminars.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an
Fallbeispielen und Rollenspielen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Grundlagen des Lösungsvertriebs
–Kaufprozesse des Kunden und Vertriebsprozesse
–Wie die Schlüsselpersonen beim Kunden ticken und wie wir mit ihnen umgehen
–Schlüssige Nutzenargumentation
>Erhöhung persönlicher Wirkungsgrad
–Grundlagen Kommunikation
–sieben Schritte für mehr Charisma
–Positive Sprache und Fragetechniken
–Professionelle Formulierung von Statements
–Vorbereiten von konkreten Kundensituationen (up- und cross selling)
–Nachbereitung des Workshops/Vergabe von Hausaufgaben
VORBEREITUNG
Hilfreich ist es, Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen einzubringen.
zum Inhalt
154
13.5 Workshops lösungsorientiert und
systematisch strukturiert gestalten
ESS-WOR-198
In Kundenprojekten planen und moderieren Berater Workshops zu unterschiedlichsten Themen. Anforderungen werden geklärt und abgestimmt, Arbeitsprozesse analysiert und optimiert oder strategische
Konzepte erarbeitet. Die Vorbereitung eines Workshops ist bestimmend für den Erfolg – sie benötigt
eine hohe Aufmerksamkeit und dauert in der Regel etwa doppelt so lang wie der eigentliche Workshop.
Der Moderator hat das formale Ziel klar vor Augen und behält die Teilnehmererwartungen und deren
unterschiedliche Interessenslagen im Blick. In diesem Zusammenhang gilt es, mögliche Konfliktpotenziale zu berücksichtigen. Die Durchführung von Workshops wird im Wesentlichen durch aufeinander
aufbauende Fragen und deren Bearbeitung sowie einer parallelen Visualisierung der Ergebnisse gesteuert.
Aufgrund des dynamischen Anteils von Workshops erfordert die Umsetzung eine hohe Moderations- und
Beratungskompetenz.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen, Workshops zielgruppenorientiert zu planen, durchzuführen und nachzubereiten.
Sie erwerben die Fähigkeit, Teilnehmer einzubeziehen, zu fokussieren und konstruktive Lösungen zu
fördern. Dabei wird der Umgang mit schwierigen Situationen geschult und das Bewusstsein über die
Rolle und die Aufgaben eines Moderators – insbesondere im Vergleich zur Rolle des Beraters – gestärkt.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an Fallbeispielen, praktische Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die bei adesso oder beim Kunden Workshops durchführen
und die Teilnehmer strukturiert zur Erarbeitung eines Ziels führen möchten.
AGENDA
>Anlässe und Phasen von Workshops
>Prinzipien und Hintergründe der Moderations-Methode
>Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis des Moderators
>Vorbereitung und systematische Strukturierung von Workshops
>Arbeitstechniken und Methoden der Moderation im Zusammenhang mit
den unterschiedlichen Phasen von Workshops
>Erkennung von und Umgang mit schwierigen Gruppensituationen
>Interventions- und Visualisierungstechniken
>Nachbereitung von Workshops
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer können gerne Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen mitbringen.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 155
13.6 Einführung in die Managementund Organisationsberatung (MOB)
DEVCON-MOB-239
Diese Schulung vermittelt systematisch die Grundlagen der Management- und Organisationsberatung
(MOB) in Theorie und Praxis. Die Überarbeitung der strategischen digitalen Ausrichtung einer Krankenkasse dient als konkretes Fallbeispiel.
Die Grundlagen umfassen u. a. die Elemente der Strategieentwicklung, der Organisationsentwicklung
(Aufbau- und Ablauforganisation) und des Projektmanagements entsprechender MOB-Projekte, sowie
einen Ausblick in das Thema des organisatorischen Change Managements (CM). Die Bearbeitung erfolgt
mit Hilfe einer Toolbox zur MOB, ergänzt um die Sensibilisierung für persönliche Haltungen in diesem
Beratungsumfeld (systemisch).
ZIELE
Die Teilnehmer können MOB-Fragestellungen erkennen, einordnen, die richtigen Fragen stellen und
den Kunden weiterentwickeln. Darüber hinaus identifizieren sie in zukünftigen Projektsituationen den
Bedarf für Management- und Organisationsberatungsthemen, können diesen qualifizieren und in diesen
Situationen anhand der gelernten Methoden und Tools entsprechende Maßnahmen und deren Umsetzung ableiten. Die Teilnehmer kennen die MOB-Toolbox und können diese im täglichen Beratungsumfeld
einsetzen.
DAUER/METHODIK
2,5 Präsenztage, in denen die Teilnehmer in praktischen Übungen sowie der Arbeit an einer Fallstudie
einen aktiven Part beitragen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Interesse an Weiterbildung zum Thema Business Consulting.
AGENDA
>Vermittlung und ausprobieren grundlegender Ordnungsraster der Management
und Organisationsberatung
>Praktisches Erproben verschiedener MOB-Methoden und Tools anhand der
Fallstudie, z. B. Umfeld- / Wettbewerberanalyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse
und SWOT, Kreativtechniken, Kennzahlensystem
>Viele Übungen zum praktischen Erproben der Moderation solcher Methoden
>Einblick und Ausblick auf das organisatorische Change Management – Methoden,
Tools und dazugehörige Übungen
>Zusammenfassung der Seminartage
VORBEREITUNG
Gerne können die Teilnehmer eigene Fragestellungen und Beispiele zu diesem Themenkreis einbringen.
Das Fallbeispiel der Krankenkasse wird vorab zur Verfügung gestellt – dafür ist kein Branchenwissen
im Gesundheitswesen nötig.
13.7 Schulungsreihe
Erwartungsmanagement
DEVCON-EW-234-237 (siehe 15.2)
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen
14 BRANCHEN
158
14. Branchen
14.1 Einführung in die Versicherungswirtschaft
DEVCON-VER-144
Die Schulung veranschaulicht das Modell des Versicherungsmarktes (inkl. der Abgrenzung Sozialversicherung und Individualversicherung).
Die Realität der Versicherungswirtschaft wird in Zahlen dargestellt und das Versicherungsprodukt und
seine Besonderheiten sowie die wichtigsten Versicherungszweige thematisiert. Auch wird beleuchtet,
wer die Marktteilnehmer sind und deren Interessenslagen am Markt veranschaulicht. Die Besprechung
der aktuellen Entwicklungen und der Ausblick auf zukünftige Entwicklungen runden die Schulung ab.
ZIELE
Die Teilnehmer der Schulung erhalten einen Überblick über den Versicherungsmarkt und können dessen
Prinzipien und Strukturen erklären. Sie lernen die agierenden Marktteilnehmer und die Hintergründe für
deren wirtschaftliches Handeln kennen und sind über wichtige Entwicklungstrends auf dem Versicherungsmarkt informiert.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern mittels praxisnahem Vortrag sowie ggf. kurzen Übungen und
intensiver Diskussion die Themen vermitteln werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit mehrjähriger Erfahrung als Berater sowie tiefergehenden
Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement, Business Process Management und Requirements
Engineering.
AGENDA
>Das Modell des Versicherungsmarktes, inkl. Abgrenzung Sozialversicherung und Individualversicherung
>Die Realität der Versicherungswirtschaft in Zahlen
>Das Versicherungsprodukt und seine Besonderheiten sowie die wichtigsten Versicherungszweige
>Die Marktteilnehmer und ihre Interessenlagen am Markt
–Versicherungsnehmer und deren Risiken
–Versicherungsvermittler
–Erstversicherungsunternehmen
· Exkurs: Risiko und Risikopolitik im Versicherungsunternehmen
· Steuerung von VU (Ziele, Strategien, wertorientierte Steuerung)
· Gestaltung von VU (Rechtsformen, Konzentrationen und Konzernbildung)
· Wertschöpfungskette und Prozesse im VU
–Rückversicherungsunternehmen
–Versichererverbände und -organisationen
–Versicherungsaufsicht
>Aktuelle Entwicklungen und Ausblick
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 159
14.2 Lebensversicherung
DEVCON-LVE-145
Die Schulung vermittelt einen Überblick über die Produktlandschaft in der Lebensversicherung und der
zugrundeliegenden gesetzlichen Bestimmungen. Insbesondere wird auch auf die Kalkulation von Versicherungsprodukten und innovative Produktkonzepte eingegangen.
ZIELE
Für den Einsatz in einem Lebensversicherungsprojekt ist es notwendig, die grundlegenden Produktideen
dieser Sparte und die Besonderheiten in Prozessen und IT-Systemen, die sich daraus ergeben, zu kennen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Themen werden in einem Vortrag und praktischen Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Der Besuch der Schulung „Einführung in die
Versicherungswirtschaft“ ist hilfreich, jedoch nicht verpflichtend.
AGENDA
>Einführung und Überblick
–Der Versicherungsmarkt (Sparten, Rechtsformen)
>Grundlagen der Produktkalkulation
–Zinsrechnung
–Ausscheidewahrscheinlichkeiten
–Barwerte
–Deckungskapital
–Rückkaufswert
–Überschüsse
>Lebensversicherungsprodukte und Geschäftsvorfälle
–Kapitalbildende Versicherungen
–Rentenversicherung
–Fondsgebundene Produkte
–Exotischere Produkte Variable Annuities oder Enhances Annuities
–Zusatzversicherungen
>Umsetzung in PSLife
>Risiko- und Leistungsprüfung
>Gesetzliche Vorgaben
–BaFin
–Solvency II
–VVG
–AGG
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
160
14.3 Die Sozialversicherung
in Deutschland – ein Überblick
DEVCON-GKV-146
Sozialversicherung als Element der sozialen Sicherung. Kerngeschäft GKV. Umfeld Gesundheitsmarkt.
Politische Abhängigkeit und Tendenzen. BITMARCK und 21c.
ZIELE
Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern eine Einführung in die Aufgaben der fünf Säulen der Sozialversicherung sowie deren Anforderungen an IT-Unterstützung zu geben. Für die Schulung wird das
fundierte Know-how, über das adesso in diesem Umfeld verfügt, aufbereitet und zusammengefasst.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem die Themen mittels Vortrag und Beispielen vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über die Branche erfahren möchten.
AGENDA
Die Schulung umfasst einen Überblick über die fünf Säulen der Sozialversicherung in Deutschland. Neben
der Entstehung der unterschiedlichen Zweige zeigt die Schulung auf, welche Ausprägungen und Player
es im jeweiligen Zweig gibt, welche regulatorischen Möglichkeiten und Einschränkungen vorherrschen
und wie sich die Finanzierung der Sozialversicherung darstellt. Darüber hinaus bildet die Schulung das
IT-Umfeld der Sozialversicherung ab und zeigt auf, welche Aktivitäten adesso ggf. innerhalb des Zweiges
bereits durchgeführt hat.
Schwerpunktthema innerhalb der Schulung bildet die Säule Krankenversicherung, die einen wichtigen
Markt für adesso darstellt. Hier erfolgt ein Blick auf das Kerngeschäft einer Krankenkasse und die Abgrenzung zur privaten Krankenversicherung sowie auf den Gesundheitsmarkt mit den wesentlichen Playern.
Entwicklungen und Tendenzen im GKV-Umfeld werden skizziert und die Positionierung von adesso in
diesem Markt beleuchtet (hier speziell die Strukturen der BITMARCK mit dem Bestandsführungssystem
iskv_21c). Ein Ausflug in die Systemwelt der GKV (Bestandssysteme, Umsysteme, etc.) ist ebenfalls
enthalten.
Abschließend findet das politische Umfeld und aktuelle Tendenzen in der Gesundheitspolitik Betrachtung. Schlagwörter sind „Risikostrukturausgleich“, „Gesundheitsfonds“, „Fusionen“, „Wettbewerb“, etc.“
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 161
14.4 Banken
DEVCON-BNK-147
Die Schulung gibt einen grundlegenden Überblick über den Aufbau der Geschäftsbereiche einer klassischen größeren Bank mit nahezu all ihren Geschäftsfeldern.
ZIELE
Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern die wichtigsten Zusammenhänge und Begriffe des Bank­
geschäfts und deren technische Abbildung im nationalen, europäischen und internationalen Kontext
zu vermitteln. Die in dieser Schulung erworbenen Kenntnisse sollen den Teilnehmern helfen, vielfältige
Aufgaben aus dem Bereich E-Banking lösen zu können.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage theoretische Wissensvermittlung.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter aus den Bereichen Consulting und Software-Entwicklung, die
im Projektkontext ein allgemeines Domänen-Wissen benötigen (nicht Spezialwissen).
AGENDA
>Historisches und Grundlagen
–Vom Tauschhandel zum E-Banking; Beispielfrage: Was ist eine Bank?
–Aufbau der Geschäftsbereiche einer klassischen größeren Bank mit nahezu all
ihren Geschäftsfeldern (Kerngeschäfte der Banken)
–Weitere typische notwendige Geschäftspartner der Banken (z. B. Korrespondenzbanken, Bargeldversorgung, Börsenanbindung, Abwickler, IT-Rechenzentren)
–Zahlungsverkehrsnetzwerke, Beispielfrage: Wie funktioniert eine Überweisung?
–Bedeutung von Karten (Visa, Chipkarten)
>Bankenlandschaften
–Regulatoren, gesetzliche Rahmenbedingungen und Aufsichtsbehörden
(z. B. Bundesbank, KWG, Bafin, Sicherungsfonds)
–Strukturierung des Markts in Deutschland (3-Säulen-Modell, was sind Verbandsorganisationen und was machen sie, Verlage, Gremien, Fondsgesellschaften wie
Union Invest, Deka, DWS, bis hin zu Versicherungstöchtern)
–IT-Dienstleister / Abwickler
>Aktuelle Themen
–SEPA Neuordnung des Zahlungsverkehrs
>Ausblicke
–Wie geht es weiter mit Risikomanagement? Was ist interessant? Warum hat
Basel II die Finanzkrise nicht verhindert? Bekommen Unternehmen noch Kredite?
–Umstellung auf Chipkarten, neuer Personalausweis
–Bank der Zukunft (wie geht es weiter)
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
162
14.5 Rückversicherung
DEVCON-RVE-148
Rückversicherungen sind die „Versicherer der Versicherungen“. Sie bilden einen wesentlichen Teil des
Kundenkreises von adesso.
In der Schulung werden die Grundlagen der Rückversicherung, ihre Vertragsformen und die wesentlichen
Anwendungsgebiete erläutert sowie ein Überblick über die adesso Projekte mit Rückversicherungsbezug
gegeben.
ZIELE
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über den Markt der Rückerversicherung und können Antworten
auf die wichtigsten Fragestellungen geben:
>Welche Aufgaben hat eine Rückversicherung?
>Welche Rückversicherungsunternehmen bestimmen den Markt?
>Welche Marktteilnehmer gibt es noch?
>Wie funktioniert eine Rückversicherung?
>Welche Arten von Rückversicherungsverträgen gibt es und wann kommen sie zum Einsatz?
>Was ist Underwriting und wie unterscheidet es sich bei Sach- und Personenrisiken?
>Was ist Retrozession und welche Risiken sind damit verbunden?
>Welches Know-how hat adesso im Bereich Rückversicherung?
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag mit theoretischer Wissensvermittlung.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über den Markt der Rückversicherung erfahren
möchten.
AGENDA
>Nicht-proportionale und proportionale Rückversicherung
>Einblick in die Rückversicherungsprojekte bei adesso
>Underwriting von Sach- und Personenrisiken
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 163
14.6 Lotterien
DEVCON-LOT-149
Die Schulung ist unterteilt in eine fachliche und eine technische Betrachtung des Lotteriewesens. Das
Hauptaugenmerk liegt auf der Betrachtung staatlicher Lotterien sowie Anbietern von Lotterieprodukten,
deren Produktportfolio, Prozesse, Organisation, Lieferanten, Interessenverbände und IT-Systeme. Einleitend wird ein Gesamtüberblick zum deutschen, europäischen und weltweiten Lotteriemarkt gegeben.
Ein kurzer Einblick in den privaten Glücksspielmarkt rundet den fachlichen Teil ab. Im technischen Teil
werden die verwendeten Systeme und Technologien im Detail betrachtet und bis auf die Ebene der
Komponenten definiert. Hierbei spielen insbesondere spezifische Anforderungen wie Datensicherheit,
Hochtransaktionsverarbeitung, Revisionssicherheit und die Realisierung verschiedener Spielformen
eine zentrale Rolle.
ZIELE
Die Schulung gibt ein grundlegendes Verständnis über die Besonderheiten der Lotteriebranche. Hauptthemen sind die zentralen Kernprozesse und die typische technische Lösungslandschaft staatlicher
Lotterien bzw. Anbietern von Lotterieprodukten sowie eine Einordnung des Leistungsportfolios der
adesso AG für diese Branche.
DAUER/METHODIK
1-2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über das Lotteriewesen erfahren möchten.
AGENDA
>Fachlicher Teil:
–Ziel staatlicher Lotterien (gesetzlicher Auftrag und rechtliche Rahmenbedingungen)
–Spielangebot (z. B. Historie, Klassifikationen, Eigenschaften, konkrete Ausprägungen, Abwicklung)
–Aufbauorganisation einer Lotterie (Lotterie von innen)
–Kernprozesse und Systemnutzung
–Lotterieanbieter (Welt, Europa, Deutschland)
–Lösungsanbieter und deren Portfolio
–Unterschiede staatlicher und privater Anbieter
–Interessensgemeinschaften und Verbände (z. B. EL, WLA)
–adesso Lösungsportfolio Service und Solutions (Hauptfokus Services)
–adesso Service Projekte (z. B. IT-Strategie, Marktstrategie, Ausschreibungen, Systemeinführung,
Qualitätssicherung)
>Technischer Teil:
–Technischer Rückblick auf Lotterie-Historie und -Technik
–Überblick typischer Lotterie-Systemarchitektur
–Anonyme vs. personifizierte Spielteilnahme
–Detailbetrachtung Lotterie-Systemarchitektur
•
zum Inhalt
164
•
>Kernsystem (Zentralsystem)
–Randsysteme (z. B.VIS, CMS, ERP, Data-Warehouse)
–externe Systeme (z. B. Newsletter, Mobilisierung, Quotensysteme)
>Technische Abwicklung je Produkttyp und Kanal
>Für Deutschland: Blockkommunikationssystem und Sportwettensysteme ODDSET
>adesso Lotterie Solutions
–in|FOCUS 360, in|FOCUS Bingo, in|FOCUS Instant
–Gaming GUIs
–SB Lösungen
–Mobilisierung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 165
14.7 Automotive: Entwicklungsund Produktionsprozesse
DEVCON-AUT-240
Dieser für Deutschland sehr wichtige Industriezweig steht vor einem entscheidenden Wandel. Eine
zunehmende Vielfalt an Modellpaletten, eine schnell wachsende Anzahl an Fahrzeugfunktionen, neue
Technologien und innovative Mobilitätskonzepte erfordern ein deutliches Umdenken.
Die Schulung gibt einen Überblick über die bestehende Herstellerlandschaft und spannende Einblicke in
die Kernbereiche und -prozesse der Automobilhersteller. Beispielen aus der Praxis ermöglichen einen Blick
hinter die Kulissen und machen so auf interessante Weise die Abläufe u. a. der Fahrzeugentwicklung,
des Vertriebs, der Produktion und des Aftersales sichtbar.
Außerdem wird aufgezeigt, wie sich Fahrzeughersteller und Lieferanten den Herausforderung der Zukunft
stellen, welche spannenden fachlichen und technischen Fragestellungen diese gerade beschäftigen und
wie adesso sieunterstützen kann.
ZIELE
Die Schulung stellt die Line of Business Automotive und Transportation bei vor und macht die Teilnehmer
mit den Prozessen und Themen der Automobilindustrie vertraut. Diese Grundlagenschulung erleichtert
den Einstieg in die Branche, vermittelt notwendige Grundlagen für Teilnehmer in den Auto-Projekten
und macht Lust auf tiefergehendes Fachwissen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem die die Inhalte durch spannende Vorträge mit vielen Beispielen vermittelt sowie
interaktiv im Team erarbeitet werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über die Automobilindustrie erfahren möchten.
AGENDA
>Überblick über die Automobilindustrie im In- und Ausland
>Bedeutung von Marken
>Hintergründe zu Modul- und Baukastenstrategien
>Einführung in die Kernprozesse der Branche an Hand von Beispielen:
>Vertrieb
>Fahrzeugentwicklung
>Produktion
>Logistik
>Aftersales
>Zusammenspiel mit den Lieferanten
>Herausforderungen der Zukunft
>Mobilitätskonzepte
>Leistungsportfolio der adesso im Automobilbereich
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer können gerne interessante Fragen zum Thema Automotive mitbringen. Zusätzlich wird
für die Schulung ein Notebook
zum Inhalt
166
14.8 Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt
DEVCON-GRE-210
Diese Grundlagenschulung bietet einen ersten fundierten Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft. Hierbei werden insbesondere rechtliche Grundlagen vermittelt und ein
Überblick über die Marktprozesse verschafft.
ZIELE
Neu- und Quereinsteiger erlernen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Marktakteure und die
Marktprozesse kennen.
DAUER/METHODIK
Selbststudium, Konzeptionierung in 2017
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die einen Überblick über die Branche erhalten
möchten.
AGENDA
>Begriffsbestimmungen
>Maßeinheiten in der Energiewirtschaft
>Struktur der Energiewirtschaft
>Unbundling und Liberalisierung
>Rechtliche Rahmenbedingungen
>Lieferentenwechsel GPKE / Geli
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 167
14.9 IT-Management
DEVCON-ITM-278
IT Lösungen erfordern heute eine ganzheitliche Sichtweise auf die Entwicklung einer Applikation über
ihren Betrieb bis hin zu ihrer Ablösung. Eine frühe Berücksichtigung der Betriebserfordernisse ermöglicht
Qualitätssteigerungen der hergestellten Produkte und generiert Mehrwert für den Kunden. Der IT Betrieb
steuert den Applikationslebenszyklus, überführt Applikationen in Business- bzw. IT-Services und betreibt
diese. DevOps rückt dabei immer mehr in den Vordergrund.
Das Managen der Phasen „Plan – Build – Run“ steht im Zentrum des Seminars, besonders der Phasenübergang von Build zu Run, also von der Softwareentwicklung zum Servicebetrieb. Im Seminar werden
den Teilnehmern Konzepte und Methoden des IT Managements sowie deren Zusammenwirken mit agilen
SE-Methoden und DevOps nähergebracht. Bezüge zum ITIL Framework und den Dienstleistungen von
ITMC ergänzen die Seminarinhalte.
Die Teilnehmer erfahren interaktiv die Zusammenhänge und „Widersprüche“ zwischen Softwareentwicklung und IT Management und können die gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar in ihren Projektalltag
einfließen lassen.
ZIELE
Die Teilnehmer erfahren, welche Konfliktpotenziale zwischen Softwareentwicklung und IT Betrieb bestehen und wie sie diese in ihren Projekten vermeiden können. Durch den erarbeiteten ganzheitlichen Blick
auf den Anwendungslebenszyklus lernen die Teilnehmer, wie sie die Qualität ihrer eigenen Entwicklungsergebnisse steigern, erfolgreiche Betriebsübergaben erzielen und so den Kunden zufrieden stellen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Interaktive Gestaltung durch die Piazza-Methode, Diskussionen und kurze Vortragselemente.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Einführung und Ziel des Seminars
>Erarbeitung der Charakteristika von IT Services und IT Service Management
>SW Entwicklung und IT Management: Gemeinsamkeiten und Konflikte
>Werkzeuge und Methoden des IT Managements
(u. a. DevOps, Design for Operation, agile Ansätze, ITIL)
>ITMC Leistungsportfolio für adesso
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement
15 PROJEKT­
MANAGEMENT
15.1 Grundlagen und Zertifizierungen
170
15.2 Schulungsreihe Erwartungsmanagement 180
15.3 Angebotsmanagement
185
170
15. Projektmanagement
15.1. Grundlagen und Zertifizierungen
15.1.1 Projektmanagement Kernprozesse
DEVCON-PM-174
Die Schulung thematisiert Projektmanagement allgemein anhand des PMBOK Guides des Project Management Institute (PMI) sowie die praktische Anwendung der Kernprozesse im Projektmanagement.
ZIELE
Die Ziele dieser Schulung ist die Beherrschung der Kernprozesse des Projektmanagements durch die
Teilnehmer sowie Kenntnisse in der Durchführung von Planungs- und Steuerungsaufgaben.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. (Für eine spätere Anmeldung zur PMP-Prüfung werden 14 contact hours anerkannt). Die
relevanten Inhalte werden durch einen Vortrag, Gruppenarbeit und Diskussionen erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Project Management Framework
–Projektphasen
–Verhältnis zu Linie und anderen Projekten
–Planen – Ausführen – Steuern
>Planung und Steuerung
–Ein Projekt aufsetzen
–Die Projektbeauftragung
–Pflichtenheft erstellen
>Planung und Steuerung (Fortsetzung)
–Projektstrukturplan erstellen
–Ressourcen anlegen und verwalten
–Aufwände schätzen
–Termine planen
–Kosten rechnen
–Konflikte beseitigen
–Berichtswesen
–Projektplan pflegen
–Soll-Ist-Vergleich
–Projekt abschließen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 171
15.1.2 Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM)
DEVCON-PM-218
Von der Kalkulation bis zum Postmortem: Mit PITPM (pragmatisches IT-Projektmanagement) hat adesso
eine pragmatische Methodik zur Durchführung von Softwareentwicklungsprojekten etabliert. In dieser
Schulung wird die konsequente Anwendung der Methodik und ihrer Werkzeuge mit besonderem Blick auf
die Durchführung von exponierten Projekten geschult. Die Prozesse lassen sich aber – angepasst und auf
den spezifischen Bedarf zugeschnitten – auch in anderen Projekten und direkt beim Kunden einsetzen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen den kompletten Durchlauf eines Projekts – vom Angebot über die Kalkulation
und die Durchführung bis zum Abschluss – mit Hilfe der adesso-Werkzeuge kennen. Sie werden damit
in die Lage versetzt, ein Projekt eigenständig zu schätzen, aufzusetzen, zu planen, durchzuführen und
abzuschließen.
Wichtiger Hinweis: Der Besuch dieser Schulung ist Voraussetzung für die Leitung eines Festpreisprojektes bei adesso. Auch erfahrene Projektleiter, die erstmalig ein Festpreisprojekt bei adesso leiten wollen,
müssen diese Schulung vorher besucht haben.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage, in denen die Teilnehmer neue Fähigkeiten mittels PITPM, basierend auf dem PMI PMBOK
Guide sowie praktischer Anwendung, erlernen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, welche die Schulung „Projektmanagement Kernprozesse“
absolviert haben bzw. gleichwertige Kenntnisse vorweisen können. Zusätzlich sollten Kenntnisse in MS
Project sowie Excel vorhanden sein.
AGENDA
>Allgemeine Themen:
–Rollenverständnis des Projektleiters
–Einbindung des Maîtres
–Grundregeln der Zusammenarbeit
>Vorbereitungs- und Kalkulationsphase:
–Das Kalkulationssheet
–Einzelschätzung, Gegenschätzung, endgültige Schätzung
–Featurebasierte Schätzung vs. Themenbereiche
–Schätzung von zusätzlichen Aufwänden wie Projektmanagement, Qualitätssicherung und Requirements Engineering
–Grenzen des Schätzverfahrens
–Inquisition
•
zum Inhalt
172
•
>Planungsphase:
–Projektkonfiguration
–Projektmanagementplan
–Projektauftrag
–Risikoplanung
–Iterationsplanung
>Durchführungsphase:
–Umfangskontrolle
–Qualitätskontrolle
–Softwareentwicklung
–Risikomanagement
–Reporting: Maître Jour fixe, Restaufwandschätzung, Projektplan
>Einführungsphase:
–Abnahme
–Rollout
>Abschlussphase:
–Postmortem
VORBEREITUNG
Zur Vorbereitung soll die PITM-Festpreisfibel gelesen werden. Eine MS-Project-Installation ab 2010 oder
neuer ist hilfereich, aber nicht verpflichtend.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 173
15.1.3 Projekt-Maître bei adesso
DEVCON-PM-200
Jedes risikoexponierte Projekt wird bei adesso durch einen Maître betreut. Er wird vom LoB-Leiter eingesetzt und hat die Aufgabe, das Projekt zu unterstützen und im Sinne der LoB zu überwachen. Er unterstützt den Projektleiter bei Entscheidungen, bespricht mit ihm die Projektvorgänge im Detail, beruft das
wöchentliche Jour Fix ein und ist gegenüber der LoB-Leitung für den Einsatz unserer ProjektmanagementWerkzeuge und letztlich für den erfolgreichen Abschluss des Projektes verantwortlich.
ZIELE
Die Teilnehmer erlernen, welche Aufgaben ein Maître bei adesso im Detail übernehmen muss, welche
Werkzeuge dazu zur Verfügung stehen und wie sich diese Werkzeuge möglichst sinnvoll einsetzen lassen. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, die Werkzeuge anschließend eigenständig einsetzen
zu können.
DAUER/METHODIK
½ Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag, praktische Übungen und Fallstudien vermittelt.
Der Lernfortschritt wird durch einen Abschlusstest überprüft.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an Führungskräfte mit Festpreisprojekterfahrung. Für alle neuen Führungskräfte
ist diese Schulung verpflichtend.
AGENDA
>Earned Value im Schnelldurchgang
>Was haben die Kalkulation, UBW und der Projektplan gemeinsam?
>Der Statusbericht mit seinen Ampeln
>Sanktionierungen
>Projekt Assessments
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit WLAN für die GS Dortmund benötigt. Zusätzlich sollen die Teilnehmer die
PITPM-Festpreisfibel verinnerlicht haben.
zum Inhalt
174
15.1.4 PMP bei adesso
DEVCON-PMP-176
In den vergangenen Jahren hat sich ein steigender personeller Bedarf für die Organisationsform „Projekt“
entwickelt, wodurch ein eigener Qualifikationsweg hervorgebracht wurde: der „Projektmanager“. Vor diesem Hintergrund gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Einrichtungen, Organisationen und Institutionen,
die jeweils auf ihre eigene Art und Weise Projektmanagement lehren oder zertifizieren.
Die weltweit größte und somit am weitesten verbreitete Projektmanagementorganisation ist das Project
Management Institute (PMI). Es wurde 1969 in Atlanta (USA) mit dem Ziel gegründet, ein einheitliches Projektmanagementverfahren zu schaffen. Die stark amerikanisch geprägte Organisation hat über
700.000 Mitglieder in 185 Ländern.
Die zwei wesentlichen Errungenschaften des PMI sind die Erstellung des Methodenwerkes „A Guide to
the Project Management Body of Knowledge“ (kurz: PMBOK Guide) und das dazugehörige Zertifikat
zum Project Management Professional (PMP).
Auf Basis des PMBOK Guide erfolgt die Prüfung zum „Project Management Professional“ (PMP). Im Rahmen eines vierstündigen, computergestützten Multiple-Choice-Tests mit 200 Fragen werden die Inhalte
des PMBOK Guides und der Exam Specification (vgl. [PMI 2005]) abgefragt. Wer den Test bestanden
hat, darf anschließend drei Jahre den Titel PMP führen.
ZIELE
In dieser Schulung wird den Teilnehmern knapp vermittelt, wie das PMI funktioniert, was es mit dem
PMP auf sich hat und wie man als adesso-Mitarbeiter das Zertifikat erwerben kann.
DAUER/METHODIK
½ Präsenztag. Die Inhalte werden mit dem PMI PMBOK Guide vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulungen „Projektmanagement Kernprozesse“ sowie „pragmatisches IT-Projektmanagement“
sind Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung.
AGENDA
>PMBOK Guide
>PMP und PMI
>Prüfung und Kosten
>Erhalt des Zertifikats
>Wert bei adesso
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook mit WiFi in Dortmund benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 175
15.1.5 PMP Exam Preparation
DEVCON-PMP-177
Die Schulung bereitet erfahrene Projektmanager auf die Zertifizierung PMP® (Project Management
Professional) des PMI® (Project Mangement Institute) vor, welche die Anforderungen zur Zulassung zur
Prüfung – siehe PMP-Handbook – erfüllen.
ZIELE
>Die Teilnehmer können 28 der geforderten 35 Contact Hours of Project
Management Education mit Besprechung der 10 Wissensgebiete des Projektmanagement als Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung nachweisen.
>Die Teilnehmer kennen die Methodik, Terminologie und Herangehensweise, die
vom PMI und seinen über 450.000 Mitgliedern aus 200 Ländern vertreten wird,
und können basierend darauf die Prüfung zum PMP® ablegen
>Die Teilnehmer sind mit den prüfungsrelevanten Facetten des „Führens“
(Leading and Directing) vertraut, deren Kenntnisse unabdingbar für das
Bestehen der Zertifizierungsprüfung sind.
>Die Teilnehmer sind gut vorbereitet für vertiefende Vorbereitung in Eigenregie
und sind mit allen erforderlichen organisatorischen Fragen für die Anmeldung
und das Ablegen der Prüfung vertraut.
DAUER/METHODIK
4 Tage Präsenzunterricht. Die Inhalte werden anhand eines Vortrags sowie durch Übungen vermittelt
(Beispielfragen zur Vorbereitung auf die Multiple Choice- Zertifizierungsprüfung helfen den Teilnehmern,
die Art der Prüfung zu verstehen und die Defizite im eigenen Wissen zu erkennen).
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung „Projektmanagement Kernprozesse“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung.
AGENDA
>Introduction
>PMBoK Guide
>Project Management Process Group „Initiating“
>Project Management Process Group „Planning „
>Project Management Process Group „Executing“
>Project Management Process Group „Monitoring and Controlling“
>Project Management Process Group „Closing „
>„Code of Ethics and Professionial Conduct“
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
176
15.1.6 Microsoft Project Grundlagen
DEVCON-PM-178
Die Schulung vermittelt die Grundlagen der Nutzung von Microsoft Project auf Basis des PITPM Project
Templates.
ZIELE
Die Teilnehmer erlangen ein vollständiges Verständnis für die Benutzung und Anwendung des PITPM
MS Project Templates.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und zahlreiche Übungen vermittelt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Funktion des Projektstrukturplans und des Projektplans
>Die PITPM-Projektvorlage
>Datenabgleich mit UBW
>Ziele und Strategien der Strukturierung
>Zeitliche und inhaltliche Struktur
>Arbeit mit Projektkalendern
>Umgang mit Pufferzeiten
>Einbindung von Ressourcen
>Ressourcenabhängige Terminplanung
>Strategien des Ressourcenabgleichs
>Projektplanaktualisierung / Planabweichungen
>Meilensteinüberwachung und Stichtage
>Earned-Value-Analyse in der PITPM-Vorlage
>Budgetüberwachung
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook mit MS Project 2010 benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 177
15.1.7 Lean Project Management
DEVCON-LPM-24
In der Schulung werden die Methoden von Lean Project Management im Kontext agiler Projekte vermittelt.
Die Teilnehmer lernen die Theorie des Lean Development Flow kennen und wie dieser für Produkt- und
Projektentwicklung angewendet wird.
Lean Project Management unterscheidet sich vom klassischen Projektmanagement – die Schulung zeigt,
an welchen Stellen umgedacht werden muss. Lean Methoden ermöglichen zudem Forecasts für Projekte
über lange Zeiträume. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer, Projektsituationen im Sinne von Lean und
Agile zu bewerten. Zusätzlich werden die ökonomischen Grundlagen und Methoden hinter Lean Project
Management erläutert.
ZIELE
Ziel der Schulung ist ein grundlegendes Verständnis für die Methoden und Modelle im Lean Project
Management. Die Teilnehmer kennen die Fachbegriffe, den theoretischen Hintergrund und können die
Methoden in Projekten anwenden.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden mittels verschiedener Methoden erlernt: Vortrag, Diskussion, praktische Übungen und Fallbeispiele.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Für Projektleiter, Product Owner, Scrum Master. Grundkenntnisse im Projektmanagement und agilen
Methoden sind von Vorteil.
AGENDA
>Einführung und Überblick
>Theorie zu Flow und Queuing, Little’s Law
>Kanban, Pull-Prinzip, Puffer und Work in Progress
>Projekte als stabile komplexe Systeme betrachten und optimieren
>Arbeiten mit Cumulative Flow Charts, Erstellen, Analysieren und Interpretieren
>Priorisieren mit NPV und Cost of Delay, wirtschaftliche Betrachtungen in agilen Projekten
>Forecasts, Planung, Controlling und Risikomanagement
>Tools und Werkzeuge, statistische Methoden
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
178
15.1.8 PRINCE2® Foundation
DEVCON-PRI-263
PRINCE2® (PRojects IN Controlled Environments) ist ein prozessbasierter Ansatz für das Projekt­
management und stellt eine maßgeschneiderte und skalierbare Methode für das Management jeder
Art von Projekten dar. Die Methode ist in Großbritannien der faktische Standard für Projektmanagement
und wird auf der ganzen Welt angewendet.
Am letzten Tag legen die Teilnehmer die Prüfung ab, um das PRINCE2® Foundation Certificate zu erwerben.
ZIELE
Teilnehmer werden die PRINCE2® Fachtermini beherrschen und die Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten verstehen und einschätzen können. Sie werden ein gutes Verständnis
der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der PRINCE2® „best practices“
entwickeln und es im Projektkontext anwenden können.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage, die Prüfung ist inbegriffen.
ZERTIFIZIERUNG
Am letzten Tag legen die Teilnehmer die 60-minütige PRINCE2® Foundation Prüfung ab, um das PRINCE2®
Foundation Zertifikat zu erwerben. Die Anmeldung erfolgt über adesso zentral. Bitte Personalausweis
mitbringen!
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Teilnehmer weisen erste Erfahrungen im Projektmanagement vor.
AGENDA
Es wird ein Grundverständnis für die Terminologie, Themen, Prozesse und Techniken und deren Zusammenhänge vermittelt – als gezielte Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb des Zertifikats am letzten
Schulungstag.
>Die sieben PRINCE2® Prozesse
>Die sieben PRINCE2® Themen
>Die sieben PRINCE2® Prinzipien
>Anpassungen an die Projektumgebung
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 179
15.1.9 PRINCE2® Practitioner
DEVCON-PRI-264
PRINCE2® (PRojects IN Controlled Environments) ist ein prozessbasierter Ansatz für das Projektmanagement und stellt eine maßgeschneiderte und skalierbare Methode für das Management jeder Art
von Projekten dar. Die Methode ist in Großbritannien der faktische Standard für Projektmanagement
und wird auf der ganzen Welt angewendet.
Am letzten Tag legen die Teilnehmer die Prüfung ab, um das PRINCE2®Practitioner Zertifikat zu erwerben.
ZIELE
Teilnehmer werden ein tiefes Verständnis der Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Kontrolle von
Projekten nach PRINCE2® haben. Sie werden ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der PRINCE2® „best practices“ entwickeln und im Projektkontext
anwenden können.
DAUER/METHODIK
3 Präsenztage, die Prüfung ist inbegriffen.
ZERTIFIZIERUNG
Am letzten Tag legen die Teilnehmer die 150-minütige PRINCE2® Practitioner Prüfung ab, um das
PRINCE2® Practitioner Zertifikat zu erwerben. Die Anmeldung erfolgt über adesso zentral. Bitte Personalausweis mitbringen!
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Practitioner-Prüfung ist für Projektleiter oder Teilprojektleiter gedacht und setzt die bestandene
Foundation-Prüfung voraus. Neben dem Verständnis für die Methodik von PRINCE2 ist hier auch die
Fähigkeit gefordert, den theoretischen Ansatz von PRINCE2 auf ein tatsächliches Projekt hin zu maßzuschneidern bzw. die Sinnhaftigkeit von einzelnen Produkten, Themen und Prozessen im konkreten
Fall zu beurteilen.
AGENDA
Die Teilnehmer lernen in drei Tagen die Anwendung der PRINCE2-Projektmanagement-Methode auf
Practitioner-Level.
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
180
15.2 Schulungsreihe Erwartungsmanagement
15.2.1 Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen
DEVCON-EW-234
Kundenbedarf und deren Erwartungen sollen vollständig und für alle verständlich formuliert werden.
Dazu sollen User Stories hilfreich sein. Aber wie inspiriere ich Beteiligte und zukünftig Betroffene, mir
die ganze Geschichte, Emotionen und Hintergründe über die aktuelle Situation oder über die zukünftige
Lösung zu erzählen? Denn die Resultate werden im Unternehmen unterschiedlich wahrgenommen. Nicht
jedes faktische Resultat ist auch ein Erfolg! Dazu müssen Übersetzungsprobleme zwischen Denkwelten
von Führungsebenen, Fachdisziplinen und technischen Dienstleistern ausgeräumt werden. Verständnisbildung ist nahezu immer interdisziplinär. Sie basiert auf Kommunikation und Erfahrungen mit der
Lösung, erfordert gemeinsames Handeln und Verstehen über die Grenzen von Denkmodellen hinweg.
Die Kernidee ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den beteiligten Projektpartnern im Sinne eines
Kundenprofilings und des UserXperience Designs bei der Lösungsentwicklung. Kundenprofile ermöglichen
es uns in den Schuhen des Benutzers durch den Berufsalltag zu laufen. Über Kunden- und Userstories
wird definiert, in welchen Situationen der Kunde mit der Lösung in Berührung kommt. Erkenntnisleitende
Fragetechniken, Visualisierung und eine technikneutrale Sprache mit dem Auftraggeber unterstützt eine
gemeinsame inhaltliche Vorstellung um ein Bild über die Zukunft oder die aktuelle Situation zu entwickeln.
ZIELE
In diesem PRAXISLABOR erleben die Teilnehmer anhand von realen Kundensituationen aus ihrer Praxis
die Wirksamkeit der Instrumente Kundenprofiling, Big Picture Design, Storytelling und Visualisierung. Es
werden Fragetechniken vermittelt, die sich auf Denkmodelle der Bedarfsträger beziehen: Dabei wird die
eigene Haltung überprüft: Kann ich mich auf andere Perspektiven einlassen? Lasse ich nicht-technische
Varianten zu? Antworten und Geschichten beschreiben die Vollständigkeit der Erwartung in der Sprache
des Kunden einerseits, bilden andererseits aber auch die inhaltliche Basis der Vorbereitung zur Umsetzung ab. Durch das Gestalten eines Kundenprofils (Persona) erleben die Teilnehmer selbst den Perspektivwechsel auf den Kunden. Die Analyse der Kundensituation mit den Instrumenten Customer Journey
und Customer Experience Mapping ermöglichen die Erstellung eines Big Pictures, das die wesentlichen
Aspekte des zukünftigen Zielbildes darstellt. Dazu lernen die Teilnehmer das Erstellen einer PresseInfo
aus der Zukunft. Optional kann das Erlernen der grundsätzlichen Fingerfertigkeit zur manuellen Visualisierung wie Stift, Schrift und Farbe die Veranstaltung abrunden. Der Teilnehmer ist damit in der Lage,
den Kunden in der Diskussion besser ins Bild zu setzen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Instrumente werden an Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer direkt ausprobiert.
Impulsvortrag Instrumente, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Projektleiter oder Teammitglieder, die in komplexen Kundensituationen oder Problemlösungsprozessen
in einer technikneutralen Sprache die Projektbeteiligten ins Bild setzen müssen. Methodische Grundlagen
des Designprozesses und der redaktionellen Pressearbeit sind von Vorteil.
AGENDA
>Kundensituationen / Kundenprofiling / Customer Journey & Customer Experience Mapping
>Big Picture Design und Zukunftsbild mit der PressInfo
>Storytelling, Interviewtechniken, Visualisierung
VORBEREITUNG
Anwendungsfälle aus der Projektrealität des Teilnehmer, die im Bezug auf Erfüllung von Erwartungen
erfolgskritisch sind (Situation, Beteiligte, persönliche Rolle und Barrieren).
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 181
15.2.2 Workshop –
Kundenerwartungen führen und managen
DEVCON-EW-235
Kunden und ihre Erwartungen zu verstehen ist oft eine Frage der Vermittlung. Wer sich seiner Rolle
sicher ist und die gegenseitigen Erwartungen klar vereinbart hat, kann seine eigene Richtung abstecken.
Unabhängig vertraglicher Vereinbarungen entscheidet der authentische Umgang mit der Situation über
die richtige explizite und implizite Gestaltung des nächsten Schrittes. Wie man dabei beim Kunden
ankommt entscheidet über das weitere Voranschreiten: Zur Kundenkommunikation ist eine Symbolik
und Sprache notwendig, die ein klares und bildhaftes Verständnis des Inhaltes in der Art transportiert,
sodass Übersetzungslücken geschlossen werden und Begeisterungsfähigkeit angesprochen wird. Steuerungsinstrumente der Kundenerwartungen in Abstimmung mit der Erfolgslogik eines Vorhabens und
ihren Rahmenbedingungen sind die methodischen Grundlagen, um Wertschöpfung in den nächsten
iterativen Vereinbarungsprozess zu überführen.
ZIELE
In diesem WORKSHOP wird der Teilnehmer sensibilisiert, die eigene Haltung zu überprüfen: Bin ich mir
über meine Kommunikationsstile bewusst? Kann ich den Kunden beobachten und nehme wahr, was alles
passiert? Entscheidend für die angstfreie Kommunikation mit dem Kunden ist die Aufarbeitung einer
klaren Standortbestimmung aus persönlicher wie auch aus adesso-Sicht. Welche Rolle kann ich leicht
einnehmen, welche spiele ich als Vertreter von adesso – wo sind meine Möglichkeiten und Grenzen als
Dienstleister? Dazu fliesen Aspekte des Personal Profilings ein. Es wird der Zusammenhang inhaltlicher
und erwartungsorientierter Aspekte in die Steuerung einer Iteration dargestellt. Insbesondere Aspekte
des Stakeholdermanagements sowie die Statusberichterstattung abseits von Ampelreports.
Darüber hinaus können Impulse zur Gestaltung von Kommunikationsformaten vermittelt werden, die
eine technikneutrale Sprache beinhalten und Begeisterungsfähigkeit auslösen können.
DAUER/METHODIK
1,5 Präsenztage. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag,
Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Führungskräfte und Projektleiter, die in anspruchsvollen Kundensituationen Vereinbarungen neu aufsetzen oder Projekte, die bezüglich unterschiedlicher Erwartungen in Schieflage geraten sind, konstruktiv
neu orchestrieren müssen. Hier gilt es ebenso die mit der Vereinbarung verbundenen Erwartungen über
den Lebenszyklus kontrollieren zu müssen.
AGENDA
>Standpunktklärung konkret: Erfahrungsaustausch persönliche Projektsituationen und praktische
Lösungsansätze
>Impuls zur Steuerung von Erwartungen über den Projektzeitraum (insbesondere Tools: Statusbericht
und Stakeholdermanagement)
>Impuls zu Profiling und Verhaltensmuster von Projektbeteiligten
>Bei Bedarf: Impuls Kommunikationsdesign zur Projektkommunikation über den Projektzeitraum
VORBEREITUNG
>Vorstellung einer aktuellen PresseInfo aus dem aktuellen Vorhaben des Teilnehmers
>Anwendungsfälle aus der Projektrealität des Teilnehmer, die im Bezug auf Erfüllung von Erwartungen
erfolgskritisch sind.
zum Inhalt
182
15.2.3 Dialogforum Digitale Transformation:
Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen
DEVCON-EW-237
Die Digitalisierung verändert die Form der Zusammenarbeit in Organisationen von Grund auf. Es entstehen
neue Möglichkeiten der Vernetzung mit Kollegen und Marktpartnern, neue Anforderungen zur Mitsprache
und Beteiligung, Über Jahre hinweg erarbeitete Verhandlungspositionen, hierarchische Strukturen, Macht
und Herrschaftswissen stehen unter diesen Rahmenbedingungen permanent auf dem Prüfstand – mit
hohen Auswirkungen auf einen kulturellen Wandel. Tatsächlich ist ein Unternehmen oder ein Projektverbund vor allem ein lebendes Ecosystem, das Zusammenspiel von verschiedenen Menschen, die höchst
individuell und zum Teil völlig irrational auf klar durchdachte Transformationsprozesse reagieren. Nicht
selten sorgt sich der Einzelne um die eigene Beschäftigungsfähigkeit verbunden mit der Frage welche
Fähigkeiten er anbieten muß, die im digitalen Zeitalter relevant sein werden? Aus Aufregung oder Furcht
vor Repressalien werden Informationen zurückgehalten.
In diesem Umfeld suchen Entscheider nach Orientierung zur Gestaltung der passenden Durchführungsstrategie unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der eigenen (Projekt)-Organisation. Bei der Planung der
Transformation ist es notwendig frühzeitig die Auswirkungen, das Verständnis über die Zusammenhänge,
Erwartungen und Motive der Entscheider und Betroffenen zu berücksichtigten. Die wirtschaftlichen
Risiken von passivem, verstecktem Widerstand (bewusst oder unbewusst) können durch ein gezieltes
Screening der Beteiligten vor dem Start oder während der Transformationsmaßnahmen deutlich eingeschränkt werden. Durch die Identifikation der Persönlichkeit mit seinen angeborenen und angelernten
Verhaltensmustern in Komfortzone wie unter Stress, sowie der Einflüsse von Kulturen und Brands im
Lebenslauf der Beteiligten können Fehleinschätzungen von Führungskräften oder Personaldienstleistern
bei Personalauswahl oder -disposition vermieden werden.
ZIELE
In diesem DIALOGFORUM erlernen die Teilnehmer die Wirksamkeit von Persönlichkeitsmodellen und
die entscheidenden Schlüsselparameter kennen, die mit der Komplexität und Instabilität von zwischenmenschlichen Beziehungen verbunden sind. Unterstützend werden aktuelle Erkenntnisse aus Neurobiologie sowie Modelle zur Einschätzung kultureller Anpassung aufgezeigt, die vor allem in Situationen
unter Druck nicht unerheblichen Einfluß auf Verhalten und Einstellungen haben. Begleitend werden
immer wieder im Kontext der Teilnehmer (agile Projektsituation, Interaction Room Design, Digitalisierung
und Führung, Recruitierung, Teamsetup etc.) die Interaktion zwischen Teilnehmer und Beteiligten aus
seinen Anwendungsfällen reflektiert, Fallanalysen diskutiert und erste Erfolgsfaktoren herausgearbeitet.
DAUER/METHODIK
1,5 Präsenztage. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag zu
ausgewählten Themen, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
•
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 183
•
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Führungskräfte, HR Mitarbeiter, Consultants oder Projektleiter, die in anspruchsvollen Führungssituationen mit Kunden und Geschäftspartnern, Mitarbeitern oder Kandidaten wirksam werden müssen:
>Projekt in Schieflage oder Transformation
>Konzeption und People Setup Interaction Room
>Rekrutierung und Disposition Schlüsselpersonen
>Einführung agile Zusammenarbeit
>Setup Team und digitale Organisation
>Ausrichtung oder Umsetzung Digitale Transformation oder Reorganisation
AGENDA
>Update Neurobiologie und interdisziplinäre Systeme
– Das menschliche Gehirn und das Wirken in der Interaktion
>Persönlichkeitsmodelle und Anpassung, Kultur und Brands
– sich selbst und andere im Ecosystem verstehen lernen
>Besondere Zeiten: der Mensch im digitalen Zeitalter
– Vernetzung und Profile, Design Thinking und Interaction Room, Führung im Agilen und Komplexen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
184
15.2.4 Dialog –
Stakeholdermanagement in Großprojekten
DEVCON-EW-236
Große Vorhaben zum Erfolg führen heißt, die Erwartungen der Anspruchsgruppen zu orchestrieren. Ist
ein Schwanken spürbar, besteht die Kunst darin, das empfundene Problem verständlich zu machen und
eine Lösung zu gestalten, die alle akzeptieren. Dafür notwendig sind Verständnis, Commitment und
interdisziplinäres Wirken. Klassische Führungsmethoden der Wirtschaft bedienen dieses Verständnis
nicht und lassen sich in der operativen Realität nicht zu einem Ganzen orchestrieren. Übersetzungslücken
zwischen Führungsebenen und Fachdisziplinen sind an der Tagesordnung. Das Einlassen auf den Prozess
und auf das System, in dem die Beteiligten wirken, die Gestaltung von selbstregulierenden Arbeitsformen,
eleganten Ergebnistypen und verständlichen Kommunikationsformaten ist ein Teil der Erfolgslogik. Es
gilt, eine neue Balance von Struktur und Beweglichkeit, von Detail und Unschärfe, zu finden.
ZIELE
In diesem DIALOGFORUM diskutieren die Teilnehmer die Wirksamkeit von Führungsinstrumenten und
schildern ihre Erfahrungen vor allem im Umgang mit Ausnahmesituationen großer Vorhaben. Es werden
Impulse gegeben, die Einfluss, Verständnis, Commitment und Erlebnis der Beteiligten steuerbar macht
und zeigt, mit welchen Erfolgsfaktoren man Komplexität in instabilen und undurchsichtigen Situationen
bewältigen kann.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag zu
ausgewählten Themen, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Führungskräfte und Projektleiter, die in anspruchsvollen Kundensituationen, die von Stakeholdervielfalt
und Instabilität geprägt sind, wirksam werden müssen.
Führungserfahrung oder Erfahrungen in großen Vorhaben wird vorausgesetzt. Außerdem muss im Vorfeld
die Schulung „Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen“ besucht worden sein.
AGENDA
>Vernetzung und Beziehungen führen
–Herausstellend der Relevanz und Erfolgslogiken von Beziehungsführung durch
Erfahrungen aus der Praxis
>Systemverständnis, Resilienz und Kraftfeldanalysen
–Erfolgsfaktoren adaptiver Projekte und Führungsansätze
>Profiling und Resilienz
–Einführung in Persönlichkeitsanalysen für die betriebliche Praxis adaptiver Vorhaben
VORBEREITUNG
Studium einer Fallstudie und Beantwortung der damit verbunden Fragen.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 185
15.3 Angebotsmanagement
15.3.1 Erstellung überzeugender Angebotstexte
DEVCON-ANG-170
Die Teilnehmer lernen, wie sie Angebotstexte überzeugend schreiben und erarbeiten sich anwendbares
Wissen zum Themenkomplex. Die Schulung basiert fachlich auf adesso-Best Practices sowie auf von
der Association of Proposal Management Professionals (APMP) empfohlenen Inhalten.
ZIELE
Die Teilnehmer werden befähigt, überzeugendere und kundenorientierte Angebote zu schreiben und
dadurch eine höhere Abschlussquote zu erzielen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Schulung berücksichtigt die natürlichen Aufmerksamkeitsphasen der Teilnehmer und
beinhaltet eine Vielzahl praktischer und abwechslungsreicher Übungen zur Festigung des Gelernten.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle an der Angebotserstellung beteiligten Mitarbeiter. Insbesondere sind
Fach- und Technologieexperten, die Angebotstexte formulieren, Vertriebsmitarbeiter und Angebotsmanager angesprochen.
AGENDA
Die Schulung ist inhaltlich auf genau die Einsatzfelder zugeschnitten, die den größten Mehrwert in
adesso-Angeboten versprechen:
>Vermittlung des adesso-Angebotsprozesses
>Auswirkungen textueller Grob- und Feinstruktur auf die Außenwirkung eines Angebots
>Sensibilisierung für typische Stil- und Satzbaufehler
>Entwicklung, Strukturierung und praktische Anwendung von Key Messages
>Kennenlernen von praxistauglichen Methoden zur Strukturierung von Angebotsdokumenten und
-kapiteln
>Bedeutung und richtige Verwendung des Management Summarys
>Intelligenter Einsatz von Bildelementen
>Kennenlernen der Vorlieben von Angebotsbewertern
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
186
15.3.2 Effiziente Angebotserstellung
im Ausschreibungsverfahren
DEVCON-ANG-171
Die Schulung vermittelt wichtige Kenntnisse und Erfahrungen für die Erstellung erfolgreicher Angebote
in (öffentlichen) Ausschreibungsverfahren.
ZIELE
Den Teilnehmern werden Grundlagen, Vorgehensweisen und Techniken zur effizienten Erstellung erfolgreicher Angebote in (öffentlichen) Ausschreibungsverfahren vermittelt. Sie werden darauf geschult, mit
dem richtigen „Mindset“ an die Angebotserstellung heranzugehen, um ein optimales Verhältnis zwischen
Punktausbeute und Aufwand zu erzielen.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern durch einen Vortrag und praktische Übungen die Themen vermittelt werden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Angesprochen sind Mitarbeiter, zu deren Aufgabebereich die Beteiligung an der Erstellung von Angeboten
für öffentliche, oder im Rahmen von Ausschreibungen auch für privatrechtliche, Auftraggeber gehört.
Die Schulung ist ebenfalls für Mitarbeiter geeignet, sich mit Ausschreibungsunterstützung befassen
oder allgemein für öffentliche Auftraggeber tätig sind.
AGENDA
>Rechtliche Grundlagen
>Das öffentliche Vergabeverfahren
>Das Bewertungsverfahren
>Mindsetting
>adesso Angebotsprozess
–Inhaltsstrukturierung und Techniken
–Kommentiertes Inhaltsverzeichnis
–Orga-Konzepte
–Verwendung von Tabellen
–CnP – aber richtig!
>Tipps und Tricks
>Preisoptimierung
>Strukturierung des Inhalts
>Profiloptimierung
VORBEREITUNG
Für die Schulung wird ein Notebook benötigt.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 187
15.3.3 Basiswissen IT-Vertragsrecht
DEVCON-ANG-172
Im Angebotsprozess und bei der Realisierung von IT-Verträgen im Projektgeschäft sind vertragsrechtliche
Grundkenntnisse für jeden verantwortlich Mitwirkenden unabdingbar, aber auch für jeden anderen Projektmitarbeiter sehr hilfreich. Diese Schulung gibt einen Überblick über die im praktischen Projektalltag
wichtigsten vertragsrechtlichen Fragen und vertieft diese anhand praktischer Fallbeispiele.
ZIELE
Die Teilnehmer erlernen wesentliche Basiskenntnisse der Vertragsgestaltung für die tägliche Projektarbeit.
So werden sie befähigt, Probleme bei der Vertragsgestaltung und -umsetzung frühzeitig zu erkennen
und dementsprechend die Projektdurchführung effizienter zu gestalten.
DAUER/METHODIK
½ Präsenztag. Die Inhalte werden den Teilnehmern mittels eines Vortrages und praktischen Beispielen
näher gebracht.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
AGENDA
>Abgrenzung Dienst- / Werkvertrag
>Angebot / Vertrag (Zustandekommen, Inhalte)
>Folgen der Verletzung der vertraglichen Leistungspflichten
>Gewährleistungspflichten nach Dienst- / Werkvertrag
(rechtliche und wirtschaftliche Risiken)
>Haftung / Haftungserleichterungen
>Mitwirkungspflichten, Obliegenheiten (Handhabung, Folgen bei Verletzung)
>Dissens: unterschiedliche Auffassungen zum Vertragsinhalt, Vertragslücken etc.
(Folgen, Vorgehensweise)
>Überblick Nutzungsrechte, Lizenzen
>Beteiligung von Legal, adesso-Prozess
>Distribution; Besonderheiten und Risiken
>Individuelle Fragen
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
188
15.3.4 Angebotsmanager bei adesso
DEVCON-ANG-173
Die Teilnehmer lernen, wie sie als Angebotsmanager ein Angebot entlang des adesso-Angebotsprozesses
planen und steuern. Sie erarbeiten sich anwendbares Wissen zum Themenkomplex. Die Schulung basiert
fachlich auf adesso-Best Practices sowie auf von der Association of Proposal Management Professionals
(APMP) empfohlenen Inhalten.
ZIELE
Die Teilnehmer werden befähigt, Angebote professionell planen und steuern können. Mit dem neu
erworbenen Wissen sorgen die Teilnehmer künftig als Angebotsmanager für Angebotsabgaben in Zeit
und Qualität.
DAUER/METHODIK
1 Tag Präsenzschulung mit Gruppenarbeit, Diskussionen und Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Für Mitarbeiter, die maßgeblich im Angebotsprozess involviert sind, grundlegendes Wissen erwerben
und ausbauen wollen. Sie möchten erste Erfahrungen mit der Rolle des Angebotsmanagers machen.
AGENDA
>Der adesso-Angebotsprozess
–Ablauf und Phasen
–Rollen und ihre Aufgaben
>Vor der Angebotserstellung
–Bid- / No Bid-Entscheidung
–Anfrage an Proposal Management
>Die Angebotserstellung
–Kick-off
–Tools
–Meilensteine und Quality Gates
–Planung der Arbeitspakete und Zuständigkeiten
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer dürften gerne eigene Erfahrungen und Beispiele aus Angebotsprozessen mitbringen.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 189
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung
16 KOMMUNIKATION
UND PERSÖNLICHKEITS­
ENTWICKLUNG
192
16. Kommunikation und
Persönlichkeitsentwicklung
16.1 Kommunikation und Gesprächsführung
ESS-KOM-187
Gesprächsvorbereitung, Techniken für schwierige Gesprächssituationen, Kommunikation als Basis von
Verständigung, Umgang mit herausfordernden Situationen, Körpersprache, Wahrnehmung als Schlüsselkompetenz, Tipps für erfolgreichen Small Talk
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Struktur und Wirkung von verbaler und non-verbaler Kommunikation kennen
und werden für die Komplexität von Kommunikationsprozessen sensibilisiert. Sie lernen, Gespräche
angemessen vorzubereiten, zu analysieren und wenden ihr Wissen in verschiedenen Gesprächssituationen an. Herausfordernde Situation wie alltägliche Verhandlungen, Konflikte oder Missverständnisse
werden besprochen und eingeübt.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden erlernt: Partner- und Gruppenarbeit,
Diskussionen, Gesprächsübungen, persönliches Feedback.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern möchten.
Hinweis: Wer einen tieferen Einblick in den Umgang mit unterschiedlichen und schwierigen Persönlichkeiten bekommen möchte, sollte zusätzlich das Seminar „Typisch Mensch!“ besuchen.
AGENDA
>Kommunikationsgrundsätze – welche gibt es und wie wendet man sie praktisch an?
>Körpersprache zur Verständigung nutzen
>Techniken für schwierige Gesprächssituationen
>Gespräche gezielt vorbereiten und analysiere
>Umgang mit herausfordernden Situationen
>Die eigene Gesprächsführung optimieren
>Tipps für den Small Talk
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer gehen mit konkreten Erwartungen in die Schulung; sie kennen ihre persönlichen Fallstricke
und wissen, wo sie sich verbessern möchten.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 193
16.2 Professionelles Auftreten
im Erstkontakt mit dem Kunden
ESS-EVK-186
Vorstellung beim Kunden – welche Erwartungen werden seitens adesso und seitens des Kunden an den
Mitarbeiter gestellt? Merkmale eines Kundengesprächs, optischer Eindruck, Körpersprache und Tipps
zur Gesprächsführung im Erstkontakt mit dem Kunden.
ZIELE
Die Teilnehmer erkennen, wie sie sicher und souverän beim Erstkontakt mit einem Kunden auftreten
können. Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Durchführung und Analyse von Gesprächen mit
dem Kunden, d.h. jeder wird ein Gespräch führen und dazu ein ausführliches Feedback erhalten. Zuvor
werden wichtige Aspekte zur Vorbereitung dieser Erstgespräche und zur passenden Kleidung gegeben.
Kommunikative Do´s and Dont´s, das Verhindern typischer Fallen und Tipps aus Sicht eines VertriebsKollegen runden diesen Seminartag ab.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Es kommen folgende Methoden zum Einsatz: Gruppenarbeiten, Expertengespräche mit
einem Vertriebskollegen, aktivierende Methoden und anregender Austausch, wenig Vortrag, und individuelles Feedback.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter, die bisher wenig Kundekontakt hatten und / oder
wissen möchten, auf welche Aspekte adesso in diesen Gesprächen besonderen Wert legt.
Hinweis: Besonderheiten wie schwierige Gesprächssituationen oder das Eingehen auf unterschiedliche
Persönlichkeiten werden in den Schulungen „Kommunikation und Gesprächsführung“ bzw. „Typisch
Mensch“ intensiv behandelt.
AGENDA
>Dresscode
>Erwartungshaltungen im Erstgespräch
>Gesprächsvorbereitung
>Tipps zur Gesprächsführung und Körpersprache
>Fallen und „Fettnäpfchen“ vermeiden
>Kundengespräch inkl. Feedback
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer erscheinen im Business-Outfit zur Schulung; so wie Sie sich beim Kunden vorstsellen
würden.
zum Inhalt
194
16.3 Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen
(er)kennen, analysieren und für die professionelle
Gesprächsführung nutzen
ESS-KOM-188
Mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zurechtkommen – geht das? Das Verhalten von Menschen unterscheiden, einschätzen und analysieren, (er)kennen von Stärken, Engpässen, Befürchtungen und Werten
von Menschen, Konflikte vermeiden mittels Menschenkenntnis, praktische Anwendung von Persönlichkeitsmodellen im beruflichen Alltag, die eigene Wahrnehmung als Basis von Verständigung schärfen.
ZIELE
„Jeder Jeck is anders“- jedoch ist es (nicht nur) im Projektalltag fundamental wichtig, mit unterschiedlichen
Menschen zurecht zu kommen. Ob nun die ergebnisorientierte Bereichsleiterin beim Kunden die Besprechung zu stark vorantreibt oder der freundliche Consultant die Auseinandersetzung mit dem Teamkollegen
scheut – mal kommen wir mit einer Situation gut zurecht, mal stellt sie sich als herausfordernd dar.
Sich selbst und andere besser zu verstehen bildet deshalb den Schwerpunkt dieses Tages, in dem auf
Basis von Persönlichkeitsmodellen Struktur in das Geflecht von menschlichen Verhaltensweisen und
Vorlieben gebracht wird. Es wird erarbeitet, woran bestimmte Persönlichkeitsmerkmale erkennbar sind,
wie man mit diesen umgeht und wie bestimmte Konstellation aufeinander wirken können.
Dies ermöglicht ein flexibles, der Situation und dem Gesprächspartner angemessenes Verhalten und
hilft dabei, die persönlichen Gesprächsziele besser zu erreichen.
Ob im Erstkontakt mit dem Kunden, bei der Erwartungsklärung in Projekten, im täglichen Kontakt mit
Kollegen, Führungskräften und Kunden oder im Privatleben – strukturierte Kenntnis um menschliche
Verhaltensstile hilft, in kritische Situationen souverän zu handeln.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden durch Partner- und Gruppenarbeiten, Diskussionen und
persönlichem Feedback erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter.
Hinweis: Es wird empfohlen, diese Schulung mit einem Abstand von mindestens ½ – 1 Jahr zur Schulung „Zeitmanagement“ zu besuchen, da beide Seminare als Basis das gleiche Modell verwenden. Mit
etwas Abstand ist dies eine willkommene Vertiefung. Die Schwerpunkte in den Seminaren sind jedoch
vollkommen unterschiedlich.
AGENDA
>Grundlagen strukturierter Menschenkenntnis
>Persönlichkeitstendenzen und Ihre Auswirkung auf die Kommunikation
>Konfliktpotenzial erkennen und vermeiden
>Schärfung der Wahrnehmung als Basis von Verständigung
>Verbale und non-verbale Strategien im Umgang miteinander
>Anpassungsfähigkeit als Schlüssel für Verständigung und Zielerreichung
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer bringen klare Erwartungen mit in die Schulung. Was möchte ich lernen, welche Situationen sind für mich schwierig?
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 195
16.4 Zeitmanagement
ESS-ZM-193
Zeit- und Selbstmanagement als individuelles Phänomen, Umgang mit Zeitdieben, Stressoren und Unterbrechungen. Typische Zeitmanagement-Tools und deren Umsetzung, individuelle Strategien und Tipps.
ZIELE
Die Teilnehmer analysieren ihren eigenen Verhaltensstil im Umgang mit der Zeit. Sie befassen sich mit
ihren individuellen Zielen, lernen unterschiedliche Methoden kennen, erarbeiten Ideen und Lösungsansätze, um den eigenen Umgang mit der Zeit zu verändern und zu verbessern.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch Partner- und Gruppenarbeit, Diskussionen und
Übungen erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die ihr Zeitmanagement verbessern möchten.
Hinweis: Es ist hilfreich, diese Schulung mit einem Abstand von mindestens ½ – 1 Jahr zur Schulung
„Typisch Mensch!“ zu besuchen, da beide Seminare als Basis das gleiche Modell verwenden. Mit etwas
Abstand ist dies eine willkommene Vertiefung. Die Schwerpunkte in den Seminaren sind jedoch vollkommen unterschiedlich.
AGENDA
>Analyse individueller Persönlichkeitsmerkmale bezüglich Zeitmanagement
>Die inneren Antreiber kennen lernen
>Die persönlichen Lebensbereiche beleuchten, „Ausmisten“ und Schwerpunkte setzen
>Von der Vision zum Ziel zum Handeln
>Analyse des persönlichen Arbeits- und Zeitmanagementstils
>Grundregeln und Methoden einer erfolgreichen Zeitplanung
>Methoden zur Priorisierung
>Umgang mit Störungen und Zeitfressern
>Die Kunst des Delegierens
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer gehen mit klaren Erwartungen in die Schulung, kennen ihre kritischen Situationen und
wissen, was sie verbessern möchten.
zum Inhalt
196
16.5 Erfolgsfaktor Stimme
ESS-SB-190
Stimmtraining für berufliche Gespräche und Vorträge.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen ihr stimmliches Potenzial unter stimmgesunden Aspekten kennen. Die Stimme
wird unempfindlicher gegenüber äußeren Störfaktoren wie Lautstärke, Stress und Belastung. Individuelle
Entwicklungsschritte für die Stimme sollen in den Alltag übertragen werden.
DAUER/METHODIK
Innerhalb eines Präsenztages erlernen die Teilnehmer neue Fähigkeiten mittels eines kurzen Vortrags,
Übungen mit der ganzen Gruppe (aktive Übungen und solche zur Selbstwahrnehmung), Partnerarbeit,
Einzelarbeit und Demonstration durch die Trainerin oder durch Teilnehmer, Ziel- und Erfolgskontrolle
durch Tonbandaufnahmen der Stimmen. Nach 4-6 Wochen findet ein telefonisches/persönliches Nachgespräch statt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre Stimme effektiv einsetzen möchten.
AGENDA
>Eutone Haltung und stimmunterstützende Atmung
>Klangfülle durch Brust- und Kopfresonanz
>Klare Aussprache
>Hörwahrnehmung zur Selbstkontrolle
>Verbessertes Körperbewusstsein für den Bereich Stimme und Sprechen
>Pflege der Stimme
>Betonung, Sprechtempo und sinnvolle Pausensetzung
>Entwicklung konkreter Wege zum Transfer der Inhalte in den Alltag
VORBEREITUNG
Beantwortung eines kurzen Fragebogens per Mail.
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 197
16.6 Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede
ESS-RHE-191
In der Schulung werden die Grundlagen der freien Rede vermittelt.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der freien Rede kennen. Der Schwerpunkt liegt zum einen darauf, unterschiedliche Redearten strukturiert vorzubereiten. Zum anderen soll in diversen Redeübungen
Sicherheit für ein erfolgreiches Auftreten trainiert werden, um die persönlichen Redeziele zu erreichen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Einzelarbeit, Diskussionen,
Redeübungen mit Videoaufzeichnung und Feedback.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre rhetorischen Fähigkeiten ausbauen möchten.
AGENDA
>Wirkung von Sprache, Stimme und Körpersprache
>Aufbau und Gliederung einer Rede
>Das Redemanuskript
>Redearten
–Informationsrede
–Überzeugungsrede
–Umgang mit schwierigen Situationen in der Fragerunde
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
198
16.7 Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz
ESS-RHE-192
In der Schulung werden die Grundlagen der freien Rede mit Medieneinsatz vermittelt.
ZIELE
Die Teilnehmer kennen die Grundlagen der freien Rede und sind in der Lage, dies authentisch umzusetzen.
Der Schwerpunkt dieses Trainings liegt darauf, das überzeugende Auftreten mittels Visualisierungen
und Medieneinsatz zu unterstützen und zu verfeinern. Die Teilnehmer werden gebeten, entsprechende
Präsentationen aus ihrem beruflichen Alltag mitzubringen.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Einzelarbeit, Diskussionen,
Redeübungen mit Videoaufzeichnung und Feedback.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Die Schulung „Rhetorik I – Grundlagen der
freien Rede“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung.
AGENDA
>Kurze Wiederholung / Auffrischung Rhetorik I
>Zielorientierte Visualisierungen
>Vor- und Nachteile unterschiedlicher Medien
>Souveräner Einsatz und Umgang mit Medien
>Erstellen / Überarbeiten einer Präsentation (Medien frei wählbar)
>Bei Bedarf: Power-Point-Tipps
VORBEREITUNG
Es wird ein Notebook benötigt (wenn möglich mit eigenen Präsentationen).
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 199
16.8 Besprechungsmoderation
ESS-MOD-189
Die Schulung vermittelt die Kenntnisse zur Moderation und zum Management von Besprechungen.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen, Besprechungen ergebnis- und lösungsorientiert zu moderieren. Dabei liegt ein
Schwerpunkt dieses Trainings darauf, die Kennzeichen einer moderierten Besprechung, ihren Ablauf
und ihre Methoden kennen zu lernen und zu erproben. Des Weiteren wird die Rolle des Moderators und
seiner Kompetenzen näher beleuchtet.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Partner- und Gruppenarbeit, Diskussionen, Moderations-Übungen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die Moderationsaufgaben übernehmen.
Hinweis: Der Schwerpunkt liegt auf der Moderation von Besprechungen; wer eher Workshops aufsetzen
möchte, sollte die Schulung „Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten“
besuchen.
AGENDA
>Grundlagen und Kennzeichen einer moderierten Besprechung
>Aufgaben und Selbstverständnis des Moderators
>Aufbau und Ablauf einer moderierten Besprechung
>Moderationstechniken
>Vor- und Nachbereitung einer moderierten Besprechung
>Techniken der Gesprächsführung
>Umgang mit schwierigen Situationen
VORBEREITUNG
Die Teilnehmer gehen mit klaren Erwartungen in die Schulung und wissen, was sie lernen möchten.
zum Inhalt
200
16.9 Wege zur Stresskompetenz
ESS-SMG-194
Dauerstress und seine Folgen sind heute auf Platz 1 der gesundheitsgefährdenden Risiken – es entsteht
immer mehr der Eindruck von Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen Stress. Diese Annahme ist grundlegend falsch. Situationen richtig einschätzen, angemessenes Verhalten und zielführende Denkweisen
lassen uns sowohl langfristig als auch in Sondersituationen den Stress beherrschen. Der Aufbau von
Stresskompetenz ist der Schlüssel zu einem selbstgesteuerten, bewussten und erfüllten Leben. Jeder
kann seinen individuellen Weg zur Stresskompetenz finden.
ZIELE
Die Teilnehmer lernen die Ursachen und die individuellen Auswirkungen von Stress kennen. Auf dieser
Basis werden instrumentelle, mentale und regenerative Stresskompetenzen gemeinsam erarbeitet.
Durch den Aufbau dieser drei Säulen werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, ihren individuellen
Stress in einem ganzheitlichen Ansatz zu regulieren. In dem anschließenden persönlichen Telefonat
hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die individuelle Situation zu besprechen und hierzu auf die Person zugeschnittene Empfehlungen zu erhalten. Das Seminar führt zu einer messbaren Steigerung der
Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag zzgl. 30-minütigem, individuellem Telefonat in den Folgewochen. Der theoretische Hintergrund wird vermittelt. Zuzüglich werden praktische Übungen, Stresstests sowie Einzelgespräche
durchgeführt.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Für alle Mitarbeiter die lernen möchten, effektiv mit Stress umzugehen.
AGENDA
>Theoretische Einführung in das Thema Stress
>Körperliche Stressreaktionen und deren Folgen
>Einordnung und Bewertung von Stresssituationen
>Der Stress in meinem Kopf: Stressverschärfende Gedanken und Automatismen
>Instrumentelles Stressmanagement: Herausforderungen aktiv begegnen, Aufbau von Kompetenz,
Selbstbehauptung, Selbstmanagement, soziales Netzwerk, Life Balance
>Mentales Stressmanagement: Förderliche Einstellungen und Bewertungen entwickeln, Aufbau von
funktionalen Automatismen, Annehmen der Realität, Herausforderung statt Bedrohung, Selbstwirksamkeit, Erarbeitung von Entwicklungspotentialen
>Regeneratives Stressmanagement: Entspannen und erholen, Sport, Meditation, Achtsamkeit, Genusstraining, Ernährung
>Durchführung von drei Stressdiagnostik-Tests: Höhe des individuellen Stresslevels, welche Stressoren
wirken auf mich, was sind meine persönlichen Stressverstärker?
>An das Seminar anschließende Telefonat zur Vertiefung individueller Themen zur Erhöhung der Stresskompetenz
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 201
16.10 Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar
ESS-SIP-262
In dem Aufbauseminar werden die Inhalte des Seminars „Wege zur Stresskompetenz“ in Praxisfällen
vertieft. Nach einer kurzen Wiederholung der Schwerpunkte – regenerative, instrumentelle und mentale
Stresskompetenz – geht es in die Diskussion: Wie kann ich in konkreten Situationen kompetenter mit
Stress umgehen, welche Denkweisen führen zu einem gesunden Stresslevel und wie kann ich effektiv
regenerieren?
ZIELE
Die Grundlagen aus dem Seminar „Wege zur Stresskompetenz“ werden durch Fallbeispiele und Diskussionen vertieft. Nicht die Vermittlung von Inhalten, sondern die moderierte Auseinandersetzung der
Gruppe mit dem Phänomen Stress steht im Vordergrund.
DAUER/METHODIK
1 Präsenztag mit intensiven Diskussionen.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Vorausgesetzt wird der Besuch des Seminars „Wege zur Stresskompetenz“.
AGENDA
>Wiederholung der Inhalte regenerative, instrumentelle und mentale Stresskompetenz
>Fallbeispiele aus dem Alltag
>Diskussion von Techniken und Methoden der Stresskompetenz
>Vertiefung individueller Interessen der Seminargruppe
VORBEREITUNG
–
zum Inhalt
202
16.11 Train the Trainer
ESS-TTT-196a
Seminare statt Folienvortrag, lebendige und erwachsenengerechte Methodik und Didaktik, Seminaren
professionell konzipieren, Erstellen von Seminarmaterial.
ZIELE
Die Teilnehmer sind nach diesem Seminar in der Lage, die eigenen Schulungen durch den aktiven Einbezug
der Teilnehmer so zu gestalten, dass diese von einem nachhaltigen Lerneffekt profitieren. Gleichzeitig
erkennen die Teilnehmer den Unterschied zwischen einem Vortrag und einem Seminar / Training und
werden sich ihres persönlichen Nutzens, Schulungen aktivierend zu gestalten, bewusst. Sie wissen, wie
man ein Seminar professionell konzipiert und welche Arten von Seminarmaterial wie sinnvoll eingesetzt
werden können.
DAUER/METHODIK
2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden mittels Partner- und Gruppenarbeiten, Diskussionen sowie
Übungen erarbeitet.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Alle adesso-Tutoren besuchen diese Schulung.
Hinweis: Diese Schulung setzt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Wissen in Seminar- oder Workshopform. Für das Aufsetzen von Kundenworkshops ohne Wissensvermittlung wird die Schulung „Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten“ empfohlen. Wer Besprechungen leiten
möchte und darin u. a. Methoden einsetzen will, sollte die Schulung „Besprechungsmoderation“ besuchen.
AGENDA
Wer heutzutage als Trainer, Key User oder Projektleiter anderen etwas vermitteln will, steht vor einer
großen Aufgabe: Immer mehr gilt es, Schulungen so zu gestalten, dass die Teilnehmer motiviert, konzentriert und gut gelaunt sind und dabei tatsächlich etwas lernen. Es ist die Aufgabe des Trainers, seinen
Teilnehmern Inhalte auf eine Weise zu vermitteln, dass diese nachhaltig „hängen bleiben“. Um dies zu
erreichen, kann der Wechsel der Perspektive auf die Teilnehmerbedürfnisse und die Kenntnis darüber, wie
das menschliche Lernen eigentlich vonstattengeht, Hilfe leisten. Diese Schulung vermittelt konzentriert
wirkungsvolle Essentials aus den Ansätzen moderner Didaktik und den neuesten Erkenntnissen aus der
Gehirnforschung zu den Themen Lernen und Lehren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem selber Tun und
Umsetzen dessen, was nachher im eigenen Seminar stattfinden soll. Insofern erwarten die Teilnehmer
zwei aktive Schulungstage:
>Erweiterung eigener IT-Didaktik, lernzentrierte Seminarplanung und Durchführung
–Anwenden von Aspekten der Lernpsychologie
–Gehirngerechtes Lernen und Lehren
–Der didaktische Lernkreislauf als roter Faden
–Sinnesspezifische Vermittlung von Inhalten
>Gehirn- und erwachsenengerechte Methodik und Didaktik
–Erweiterung der sozialen und methodischen Kompetenz
–Vertiefungen von Inhalten „einmal anders“
–Der Einsatz von Lernpostern im Schulungsablauf (Schrift, Symbole, Farbauswahl)
>Erarbeitung von Trainingseinheiten nach didaktischen Kriterien
–Vorbereiten von teilnehmerorientierter Technik-Schulungen
–Kriterien der Übungsgestaltung
–die schriftliche Planung eines effizienten Trainingskonzeptes
VORBEREITUNG: –
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 203
16.12 Business English
ESS-ENG-197
Business English Kurse thematisieren und vermitteln verschiedene Situationen aus dem Arbeitsalltag
und den Bereichen der internationalen Wirtschaft. Das Training findet als Präsenztraining in Kleingruppen einmal wöchentlich statt oder auch als E-Learning, wobei das Präsenztraining 1:1 in den virtuellen
Klassenraum übertragen wird.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Verbesserung der englischen Kommunikation in beruflichen Situationen. Ziel des Business-English Kurses
ist die Erreichung des nächsthöheren Sprachlevels gemäß des europäischen Referenzrahmens:
A1 – Anfänger
A2 – Grundlegende Kenntnisse
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
B2 – Selbständige Sprachverwendung
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
DAUER/METHODIK
Nach individuelle Vereinbarung; üblicherweise Blöcke von 25 oder 50 Unterrichtsstunden.
ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE
Englischunterricht eignet sich für Mitarbeiter, die in Ihrem Berufsalltag Englisch sprechen müssen, aber
dabei an die Grenzen ihrer Sprachkompetenz stoßen und dies verbessern möchten.
AGENDA
Nach einem Einstufungstest kann der Mitarbeiter an einer Kleingruppe von 2-6 Personen entweder
im Präsenz- oder auch Onlinetraining teilnehmen. Zuvor kann ein kostenloser Probetermin vereinbart
werden. In der Gruppe werden vielfältige, komplexe berufliche Situationen thematisiert und eingeübt
mit dem Ziel, sich in diesen zukünftig sprachlich sicher und professionell zu bewegen. Business-EnglishKurse schließen mit einem Zertifikat über das erreichte Sprachlevel ab, welches gemäß des europäischen
Referenzrahmens international anerkannt und vergleichbar ist.
VORBEREITUNGEN
Vor der ersten Unterrichtsstunde ist ein Online-Sprachtest zu absolvieren.
zum Inhalt
204
Inhaltsverzeichnis alphabetisch
A
Advanced Application Security
Advanced Softwaretesting – Testmanagement
Advanced Spring
Advanced SQL
advancement: adesso-Repräsentanten
Agile Development Basics
Angebotsmanagement
Angebotsmanager bei adesso
Angular 2
AngularJS 1
Anwendungssicherheit
Apache Camel
Apache Spark
Apache Wicket
Arbeiten mit Legacy Code
Architektur
Architektur-Review und -Audits
ASP.NET Core
Ausbildung zum adesso Master of Project Management
Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture
Automotive: Entwicklungs- und Produktionsprozesse
104
109
38
53
152
130
185
188
73
72
103
41
56
47
33
84
85
97
13
12
165
B
Banken
Basiswissen IT-Vertragsrecht
Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten
Besprechungsmoderation
Branchen
Buildmanagement
Business English
Business Intelligence
Business Process Model and Notation
161
187
150
199
158
31
203
120
118
C
CDI
Certified adesso IT-Consultant
Certified Professional for Requirements Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs)
Change Management
zum Inhalt
40
14
139
146
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 205
Clean Code
Continuous Delivery
CSS3
80
65
75
D
Das Tool „R“
Datenverarbeitende Technologien
DB2
Delivery und Umgebungen
Design-Thinking
Dialogforum Digitale Transformation: Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen
Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten
Die Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick
Digitalization Strategy Development
Docker
Dokumentation von IT-Architekturen
Drools
57
52
52
62
125
182
184
160
123
63
88
43
E
Effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren
Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery
Einführung in die Management- und Organisationsberatung (MOB)
Einführung in die Programmiersprache Go
Einführung in die Versicherungswirtschaft
Einführung in Docker
EJB 3.2 und CDI
Energiewirtschaft – kompakt
Enterprise Architecture für Projektleiter, Analysten und Architekten
Enterprise Integration Patterns in Apache Camel
Enterprise Java
Erfolgsfaktor Stimme
Erstellung überzeugender Angebotstexte
Erwartungsmanagement
186
65
155
66
158
63
40
166
86
41
36
196
185
180
F
Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering
Frontend
Führungskräfteweiterbildung bei adesso
140
46
15
G
Go
Grundlagen Business Intelligence
Grundlagen des Software Tests
66
120
108
zum Inhalt
206
Grundlagen Drools
Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt
Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard
43
166
138
H
Hadoop-Technologien
HTML5 und CSS3
58
75
I
Integration im Microsoft-Umfeld
Interaction Room 1: Foundation Level
Interaction Room 2: Digitalization Strategy Development
Interne Ausbildungsprogramme
Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering
IoT Plattformen – Frameworks, Architekturen, Standards, Protokolle, Stärken und Schwächen
ISTQB Certified Tester – Foundation Level
ITIL Foundation
IT-Management
IT-Vertragsrecht
98
122
123
12
144
59
112
119
167
187
J
Java 8
Java Core
Java-Core Best Practices
Java Design Patterns
Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts
JavaScript Intensiv: Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement
JavaScript mit jQuery
Java Server Faces
JPA Grundlagen
35
28
30
34
36
71
74
46
54
K
Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung von Software
Kommunikation und Gesprächsführung
Kryptographie
Kundenerwartungen führen und managen
Kunde und Bedarf verstehen
110
192
102
181
180
L
Lean Project Management
Lebensversicherung
Legacy Code
LEGO® SERIOUS PLAY™
zum Inhalt
177
159
33
126
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 207
Lernpfad Beratungskompetenz
Lernpfad für agile Software-Entwicklung
Lernpfad für Datenbank-Entwicklung
Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung
Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung
Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten
Lernpfad Projektmanagement bei adesso
Lernpfad Requirements Engineering
Lernplattform Lynda.com
Liferay
Linux Grundlagen
Lotterien
Lynda.com
22
18
17
16
17
18
20
19
24
42
62
163
24
M
Management- und Organisationsberatung (MOB)
Maschinelles Lernen
Methodik
Microservices
Microsoft
Microsoft Project Grundlagen
Modelle im Requirements Engineering
Moderation
Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™
MongoDB
155
127
116
84
94
176
141
199
126
55
N
Neue Features in Java 8
Node.JS
35
76
O
OOA Grundlagen
Oracle
116
52
P
PITPM
PMP bei adesso
PMP Exam Preparation
Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM)
Praktisches JavaScript mit jQuery
Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen
PRINCE2® Foundation
PRINCE2® Practitioner
171
174
175
171
74
180
178
179
zum Inhalt
208
Produktionsreife Software entwickeln
Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten
Professionelle Erstellung von Anforderungsspezifikationen
Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden
Profiling-Performanceoptimierung
Programmierung
Projekt-Maître bei adesso
Projektmanagement Kernprozesse
Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen
90
151
143
193
32
80
173
170
89
Q
Qualitätssicherung Java
29
R
R – Das Tool „R“
ReactJS
Release- und Konfigurationsmanagement
Requirements Engineering
Requirements Engineering in agilen Projekten
Requirements Engineering in Festpreisprojekten
Requirements Engineering und Change Management
REST mit Spring MVC
Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede
Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz
Rückversicherung
57
70
124
138
145
147
146
48
197
198
162
S
Sales für operative Mitarbeiter
Schulungsprogramm Angular JS
Schulungsreihe Erwartungsmanagement
Scrum Master
Scrum Product Owner
Security
Software-Architektur in agilen Projekten
Software-Qualitätssicherung Java (Testen)
Software-Testing und Qualitätssicherung
Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick
Spring Boot und Spring Cloud Einführung
Spring – Framework
Spring Integration
Spring MVC
SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung
SQL Server 2016 II – Architektur und Performance
zum Inhalt
153
71
180
132
133
102
87
29
108
160
44
37
45
48
94
95
Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 209
SQL und DB2 / Oracle
Stakeholdermanagement in Großprojekten
Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar
SW-Entwicklungsumgebung
52
184
201
28
T
Technologie Java
Technologie Microsoft
Testautomatisierung: Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren
Testen und Wartung von Software
Testmanagement
Tests aus Benutzersicht automatisieren
TOGAF 9.1 Foundation (Level 1)
Train the Trainer
Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen (er)kennen,
analysieren und für die professionelle Gesprächsführung nutzen
28
94
111
110
109
111
91
202
194
U
UML und OOA Grundlagen
Usability und User Experience Design Basics
User Experience Design Basics
116
121
121
V
Versicherungswirtschaft
158
W
Wartung von Software
Web-Services
Wege zur Stresskompetenz
Windows Communication Foundation
Workshop – Kundenerwartungen führen und managen
Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten
110
39
200
96
181
154
Z
Zeitmanagement
Zentralisiertes Logging
Zertifizierungen bei adesso
195
64
23
zum Inhalt
210
Notizen
zum Inhalt
Schulungskatalog 2017 > Notizen 211
Notizen
zum Inhalt
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