SCHULUNGSKATALOG 2017 Hinweis im Sinne des Gleichbehand­lungsgesetzes: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung, wie z. B. Teilnehmer / Innen, verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter. LIEBE ADESSI, unser Weiterbildungsangebot passt sich dem schnellen Wandel der IT-Branche an. Werft einen Blick in den Katalog und findet spannende, neue Angebote zu Internet of Things, AngularJS und vielem mehr! Für 2017 sind insgesamt 23 neue Schulungen hinzu gekommen, die euch mit aktuellstem Fachwissen und methodischen Fähigkeiten ausrüsten. Schaut über den Tellerrand hinaus und lasst euch durch unseren Schulungskatalog inspirieren – wir fördern eure ganz individuelle Weiterentwicklung. Persönlich und fachlich. Praktisch: Mit den Lernpfaden auf den nächsten Seiten behaltet ihr den Überblick über die mittlerweile 132 Schulungen. Neu eingestiegene Software-Entwickler finden sich in den Java-Grundlagenschulungen wieder, der erfahrene Requirements Engineer verschafft sich einen Überblick über die advanced Level Zertifizierungen. A pro pos Zertifizierungen: Wir bieten mittlerweile viele IT-relevante Zertifizierungen intern bei adesso an. So besteht die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Kollegen vorzubereiten, Fragen zu klären und sich letztendlich über die bestandene Prüfung zu freuen. Zudem werden prüfungsvorbereitende web based Trainings konzipiert, die ihr für das zeitund ortsunabhängige Wiederholen von Prüfungswissen nutzen könnt. Einige Schulungen machen sich neuerdings Blended Learning zunutze, indem der theoretische Schulungsteil vorab online für die Teilnehmer bereitsteht. Das ermöglicht am Schulungstag selbst die volle Konzentration auf die praktische Anwendung des Gelernten. Praxisnahe Seminare sind schließlich nach wie vor das A und O. Auch in dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die vielen adesso-Tutoren, die ihr Wissen an andere adessi weitergeben. Die Erfahrungen aus eurem Projektalltag sind ein ganz großer Pluspunkt für die Schulungsteilnehmer. Ihr sichert den Bezug der Schulungsthemen auf adesso und ermöglicht einen nachhaltigen Erfahrungsaustausch. Wir freuen uns auf ein spannendes Schulungsjahr 2017! Christoph Junge Annika Stille 4 Inhaltsverzeichnis ÜBERBLICK ÜBER DAS ADESSO WEITERBILDUNGSANGEBOT 11 INTERNE AUSBILDUNGSPROGRAMME Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture Ausbildung zum adesso Master of Project Management Certified adesso IT-Consultant 12 12 13 14 FÜHRUNGSKRÄFTEWEITERBILDUNG BEI ADESSO 15 LERNPFADE Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung Lernpfad für Datenbank-Entwicklung Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung Lernpfad für agile Software-Entwicklung Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten Lernpfad Requirements Engineering Lernpfad Projektmanagement bei adesso Lernpfad Beratungskompetenz 16 16 17 17 18 18 19 20 22 ZERTIFIZIERUNGEN BEI ADESSO 23 LERNPLATTFORM LYNDA.COM 24 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 5 1. TECHNOLOGIE JAVA 27 1.1 JAVA CORE 1.1.1SW-Entwicklungsumgebung 1.1.2 Software-Qualitätssicherung Java (Testen) 1.1.3 Java-Core Best Practices 1.1.4Buildmanagement 1.1.5Profiling-Performanceoptimierung 1.1.6 Arbeiten mit Legacy Code 1.1.7 Java Design Patterns 1.1.8 Neue Features in Java 8 1.2 ENTERPRISE JAVA 1.2.1 Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts 1.2.2 Spring – Framework 1.2.3 Advanced Spring 1.2.4Web-Services 1.2.5 EJB 3.2 und CDI 1.2.6 Enterprise Integration Patterns in Apache Camel 1.2.7Liferay 1.2.8 Grundlagen Drools 1.2.9 Spring Boot und Spring Cloud Einführung 1.2.10 Spring Integration 1.2.11 JPA Grundlagen 28 28 29 30 31 32 33 34 35 36 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 siehe 2.3 1.3FRONTEND 1.3.1 Java Server Faces 1.3.2 Apache Wicket 1.3.3 REST mit Spring MVC 46 46 47 48 2. DATENVERARBEITENDE TECHNOLOGIEN 2.1 SQL und DB2 / Oracle 2.2 Advanced SQL 2.3 JPA Grundlagen 2.4MongoDB 2.5 Apache Spark 2.6 Das Tool „R“ 2.7Hadoop-Technologien 2.8IoT Plattformen: Frameworks, Architekturen, Standards, Protokolle, Stärken, Schwächen 51 52 53 54 55 56 57 58 59 6 3. 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 DELIVERY UND UMGEBUNGEN Linux Grundlagen Einführung in Docker Zentralisiertes Logging Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery Spring Boot und Spring Cloud Einführung Microservices Profiling-Performanceoptimierung Einführung in die Programmiersprache Go 61 62 63 64 65 siehe 1.2.9 siehe 6.1 siehe 1.1.5 66 4. WEB-TECHNOLOGIEN 4.1ReactJS 4.2 Schulungsprogramm Angular JS 4.2.1 JavaScript Intensiv: Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement 4.2.2 AngularJS 1 4.2.3 Angular 2 4.3 Praktisches JavaScript mit jQuery 4.4 HTML5 und CSS3 4.5Node.JS 4.6 Web-Services 4.7 Java Server Faces 4.8 Apache Wicket 4.9 REST mit Spring MVC 69 70 71 71 72 73 74 75 76 siehe 1.2.4 siehe 1.3.1 siehe 1.3.2 siehe 1.3.3 5. 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 79 80 siehe 1.1.6 siehe 3.8 siehe 2.6 siehe 1.1.5 PROGRAMMIERUNG Clean Code Arbeiten mit Legacy Code Einführung in die Programmiersprache Go Das Tool „R“ Profiling-Performanceoptimierung ARCHITEKTUR 6. 6.1Microservices 6.2 Architektur-Review und -Audits 6.3 Enterprise Architecture für Projektleiter, Analysten und Architekten 6.4 Software-Architektur in agilen Projekten 6.5 Dokumentation von IT-Architekturen 6.6 Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen 6.7 Produktionsreife Software entwickeln 6.8 TOGAF 9.1 Foundation (Level 1) 83 84 85 86 87 88 89 90 91 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 7 7. 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 TECHNOLOGIE MICROSOFT SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung SQL Server 2016 II – Architektur und Performance Windows Communication Foundation ASP.NET Core Integration im Microsoft-Umfeld 93 94 95 96 97 98 8. SECURITY 8.1Kryptographie 8.2Anwendungssicherheit 8.3 Advanced Application Security 101 102 103 104 9. 9.1 9.2 9.3 9.4 9.5 107 108 109 110 111 112 SOFTWARE-TESTINGUND QUALI­TÄTS-­SICHERUNG Grundlagen des Software Tests Advanced Softwaretesting – Testmanagement Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung von Software Testautomatisierung: Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren ISTQB Certified Tester – Foundation Level 10. METHODIK 10.1 UML und OOA Grundlagen 10.2 Business Process Model and Notation 10.3 ITIL Foundation 10.4 Grundlagen Business Intelligence 10.5 Usability und User Experience Design Basics 10.6 Interaction Room 1: Foundation Level 10.7 Interaction Room 2: Digitalization Strategy Development 10.8 Release- und Konfigurationsmanagement 10.9Design-Thinking 10.10 Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™ 10.11 Maschinelles Lernen 115 116 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 11. 11.1 11.2 11.3 129 130 132 133 AGILITÄT Agile Development Basics Scrum Master Scrum Product Owner 8 12. REQUIREMENTS ENGINEERING 137 12.1GRUNDLAGEN 12.1.1 Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard 12.1.2 Certified Professional for Requirements Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs) 138 138 139 12.2AUFBAUTHEMEN 12.2.1 Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering 12.2.2 Modelle im Requirements Engineering 12.2.3 Professionelle Erstellung von Anforderungsspezifikationen 12.2.4 Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering 140 140 141 143 144 12.3SCHWERPUNKTTHEMEN 12.3.1 Requirements Engineering in agilen Projekten 12.3.2 Requirements Engineering und Change Management 12.3.3 Requirements Engineering in Festpreisprojekten 145 145 146 147 13. BERATUNGSKOMPETENZ 13.1 Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten 13.2Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten 13.3 advancement: adesso-Repräsentanten 13.4 Sales für operative Mitarbeiter 13.5 Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten 13.6 Einführung in die Management- und Organisationsberatung (MOB) 13.7 Schulungsreihe Erwartungsmanagement 149 150 14. BRANCHEN 14.1 Einführung in die Versicherungswirtschaft 14.2Lebensversicherung 14.3 Die Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick 14.4Banken 14.5Rückversicherung 14.6Lotterien 14.7 Automotive: Entwicklungs- und Produktionsprozesse 14.8 Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt 14.9IT-Management 151 152 153 154 155 siehe 15.2 157 158 159 160 161 162 163 165 166 167 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 9 15. PROJEKT­MANAGEMENT 169 15.1 15.1.1 15.1.2 15.1.3 15.1.4 15.1.5 15.1.6 15.1.7 15.1.8 15.1.9 GRUNDLAGEN UND ZERTIFIZIERUNGEN Projektmanagement Kernprozesse Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM) Projekt-Maître bei adesso PMP bei adesso PMP Exam Preparation Microsoft Project Grundlagen Lean Project Management PRINCE2® Foundation PRINCE2® Practitioner 170 170 171 173 174 175 176 177 178 179 15.2 15.2.1 15.2.2 15.2.3 15.2.4 SCHULUNGSREIHE ERWARTUNGSMANAGEMENT Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen Workshop – Kundenerwartungen führen und managen Dialogforum Digitale Transformation: Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten 180 180 181 182 184 15.3ANGEBOTSMANAGEMENT 15.3.1 Erstellung überzeugender Angebotstexte 15.3.2 Effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren 15.3.3 Basiswissen IT-Vertragsrecht 15.3.4 Angebotsmanager bei adesso 185 185 186 187 188 16. KOMMUNIKATION UND PERSÖNLICHKEITS­ENTWICKLUNG 16.1 Kommunikation und Gesprächsführung 16.2 Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden 16.3Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen (er)kennen, analysieren und für die professionelle Gesprächsführung nutzen 16.4Zeitmanagement 16.5 Erfolgsfaktor Stimme 16.6 Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede 16.7 Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz 16.8Besprechungsmoderation 16.9 Wege zur Stresskompetenz 16.10 Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar 16.11 Train the Trainer 16.12Business English 191 192 193 INHALTSVERZEICHNIS ALPHABETISCH 204 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 Schulungskatalog 2017 Überblick über das adesso Weiterbildungsangebot Interne Ausbildungsprogramme���������������������������������������������������������������������������������� Seite 12-14 Wir bieten interne Ausbildungen zum Projektleiter, Software-Architekten und IT-Consultant an. Führungskräfteweiterbildung bei adesso�������������������������������������������������������������������������Seite 15 Ein Überblick über das Angebot für Führungskräfte bei adesso. Lernpfade����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� Seite 16-22 Die Lernlandpfade zeigen dir empfohlene Schulungen für einzelne Themengebiete auf. Zertifizierungen bei adesso���������������������������������������������������������������������������������������������� Seite 23 Mittlerweile bieten wir viele anerkannte Zertifizierungen inhouse bei adesso an. So hast du die Möglichkeit, Prüfungen gemeinsam mit Kollegen abzulegen. Lernen von Überall: Lernvideos von Lynda.com������������������������������������������������������������� Seite 24 Mal eben zwischendurch ein Video über Pivot-Tabellen oder Programmiersprachen anschauen macht das Video-Lernportal Lynda.com möglich. Das Kernstück: unser Schulungsangebot Auf diesen Seiten findest du ausführliche Beschreibungen zu allen unseren internen Schulungen����������������������������������������������������������������������� Seite 26-203 So bleibt es übersichtlich: Inhaltsverzeichnis Schulungen nach Kategorien��������������������������������������������������������������Seite 4-9 Inhaltsverzeichnis Schulungen in alphabetischer Reihenfolge������������������������������ Seite 204-209 12 Interne Ausbildungsprogramme Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture Du bist erfahrener Software-Entwickler bei adesso, bringst breite Projekt­erfahrungen, vielseitige Technologiekompetenz und Leidenschaft für Software-Architekturen mit? Du hast Freude an Kommunikation, es macht Dir Spaß, Kunden und Kollegen in neue Technologien einzuführen und Kollegen in Architekturfragen zu leiten? adesso bildet dich zum Software-Architekten aus! Die Teilnahme erfolgt nach Nominierung durch deine Führungskraft. Vorab solltest du die Schulung „Kommunikation und Gesprächsführung“ besucht haben bzw. sehr gute kommunikative Kompetenzen mitbringen. > Architektur Grundlagen > Architektur Best Practices Web > Architektur Best Practices Backend > Architektur Management > Buildmanagement > Projektmanagement Kernprozesse PRAKTISCHERTEIL • zum Inhalt Festsetzung des Praxisszenarios • Arbeit am Meisterstück • Abschluss, Diplomübergabe BEGLEITENDES MENTORING THEORETISCHER TEIL Besuch der Schulungen NEUGIERIG? Scanne den QR-Code für nähere Infos! Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 13 Ausbildung zum adesso Master of Project Management Anspruchsvolle, hoch komplexe Kundenprojekte erfordern tiefgehende fachliche und kommunikative Kompetenzen der adesso-Projektleiter. Du hast schon breite Erfahrungen in verschiedenen Projektkontexten gesammelt und möchtest Projektleiter werden? adesso bildet dich zum Projektleiter aus! Besuch der Schulungen > Prüfungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung zum Project Management Professional (PMI) > Führungsgrundsätze bei adesso > Erwartungsmanagement Hinzu kommt eine Einführung in die Arbeit des internen Project Management Office • PRAKTISCHERTEIL NEUGIERIG? Scanne den QR-Code für nähere Infos! Festsetzung des Praxisszenarios • BEGLEITENDES COACHING THEORETISCHER TEIL Die Teilnahme erfolgt durch Nominierung deiner Führungskraft. Arbeit am Meisterstück • Abschluss, Diplomübergabe zum Inhalt 14 Certified adesso IT-Consultant adesso wird als IT-Dienstleister mit besonders ausgeprägtem Qualitätsbewusstsein wahrgenommen – diese Wahrnehmung wird aktiv gefördert. Bist du Berater und möchtest deine Kompetenz durch eine methodische Basisausbildung nachweisen? Wir bilden dich zum adesso Certified IT-Consultant aus! Diese anerkannten Zertifizierungen sind Bestandteil der Ausbildung, für die adesso dir eine intensive Prüfungsvorbereitung bietet: ISTQB Certified Tester – Foundation Level Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level + NEUGIERIG? Scanne den QR-Code für nähere Infos! Interaction Room – Foundation Level Hinzu kommen die folgenden internen Schulungen: > Agile Development Basics > Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten > Sales für operative Mitarbeiter > Projektmanagement Kernprozesse Zum Abschluss deiner Ausbildung erstellst du einen methodischen Praxisbericht und erhältst ein Zertifikat. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 15 Führungskräfteweiterbildung bei adesso Als neue Führungskraft bei adesso heißen wir dich herzlich willkommen! In deiner Rolle als Führungskraft nimmst du anspruchsvolle Aufgaben bei adesso wahr, die nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel von dir fordern. Wir möchten dich daher von Anfang an in deiner Rolle als Führungskraft unterstützen! Licence to Lead Übernimmst du erstmalig Führungsverantwortung? Die Ausbildung „Licence to Lead“ bereitet dich gezielt auf deine neuen Herausforderungen im Führungsalltag vor. In 4 x 2 Präsenztagen entwickelst du deinen persönlichen Führungsstil und gewinnst Sicherheit im Umgang mit deiner Führungsverantwortung. Obligatorische interne Schulungen Folgende Schulungen besucht jede Führungskraft bei adesso. Nähere Infos findest du im Intranet. > Führungsgrundsätze bei adesso > Gezielter 3D Umgang mit anspruchsvollen Kunden > Führungsaufgabe Bewerberinterviews > Projekt-Maître bei adesso > Advancement: adesso Repräsentanten Seminarprogramm „lead and learn“ für Führungskräfte Darüber hinaus bieten wir dir spezielle Führungsseminare zu Schwerpunktthemen an. Von Gesprächsführung bis zu Change Management – in welchem Thema möchtest du dich weiterbilden? Peergroup Treffen An zwei Tagen im Jahr arbeitest du intensiv mit der ganzen adesso-Führungsmannschaft an den für euch wichtigen Themen in unterschiedlichen Formaten, zum Beispiel im Open-Space Format. Nähere Infos zu den Bausteinen und Schulungen der Führungskräfteweiterbildung findest du im adesso-Intranet zum Inhalt 16 Lernpfade Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung Dieser Lernpfad zeigt dir eine Schulungsreihenfolge für Junioren in der Software-Entwicklung mit Java. Die adesso Technology Essentials geben einen Überblick über die adessotypischen Technologien und sind für jeden neuen Software-Entwickler sehr wichtig. adesso Technology Essentials Die weiteren Schulungen stellen einen empfohlenen Weg dar und sind natürlich je nach Vorkenntnissen und Schwerpunkten austausch- bzw. anpassbar. Du legst mit deiner Führungskraft deinen persönlichen Lernweg fest. Für Einsteiger > SW-­Entwicklungsumgebung > Software-­Qualitätssicherung Java (Testen) > Java Core Best Practices + Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden Für Fort­geschrittene > Java EE Best Practices HTML und CSS3 Vertiefung OberflächenFrameworks Vertiefung Ergänzung Geschäftslogik-Schicht Ergänzung Grund­lagen Persistenz Vertiefung Schulungsprogramm AngularJS Zentralisiertes Logging SpringFramework SQL und DB2/Oracle Agile Development Basics + oder Praktisches Java­ Script mit jQuery JPA Grundlagen oder Apache Wicket oder Java Server Faces oder REST mit Spring MVC oder ReactJS zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 17 Lernpfad für Datenbank-Entwicklung Dein Schwerpunkt wird in der Datenbankentwicklung liegen? Dafür eignen sich die folgenden Schulungen. In Absprache mit deiner Führungskraft können diese natürlich individuell angepasst werden, je nach Projektschwerpunkten und Vorkenntnissen. Datenbanken-Entwicklung relational NoSQL JPA Grundlagen MongoDB SQL und DB2/Oracle Hadoop Technologien Advanced SQL Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung Dein Schwerpunkt wird in der Oberflächenentwicklung mit Java liegen? Hierfür schlagen wir dir folgende Schulungen vor. Die technologischen Schulungen richten sich nach deinen Schwerpunkten im Projekteinsatz und sind dementsprechend anpassbar. Oberflächen-Entwicklung Technologie Java Script intensiv Usability und UX Design Basics Praktisches Java­Script mit jQuery Angular 1 bzw. 2 REST mit Spring MVC Java Server Faces Apache Wicket zum Inhalt 18 Lernpfad für agile Software-Entwicklung Du bist vermehrt in agilen Software-Projekten unterwegs und benötigst Wissen um agile Software-Entwicklung und agile Methodiken? Hier ein möglicher Lernpfad. Natürlich kommt es dabei auf deine persönlichen Vorkenntnisse und Arbeitsschwerpunkte an. Agile Software-Entwicklung AGILE DEVELOPMENT BASICS Scrum Product Owner Scrum Master Softwarearchitektur in agilen Projekten Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten Migrationsprojekte stellen Teams vor die Herausforderungen, Alt­ systeme in neue, von adesso entwicklete Systeme, zu überführen. Diese Schulungen können für dich dafür hilfreich sein. Software-Entwicklung in Migrationsprojekten EINE INTEGRATIONSPLATTFORM Arbeiten mit Legacy Code SQL und DB2/Oracle zum Inhalt Enterprise Integration Patterns mit Apache Camel Advanced SQL WebServices Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 19 Lernpfad Requirements Engineering adesso bietet dir eine Vielzahl verschiedener Schulungen zum Thema RE an. Die Schulungen orientieren sich am Zertifizierungsschema des IREB e.V. Die eintägige Schulung „Grundlagen Requirements Engineering“ gibt einen ersten Einblick in das Foundation Level. Zur Dokumentation deiner Kompetenzen kannst zu optional nach einem Selbststudium und einem Crashkurs die Prüfung zum IREB CPRE Foundation Level (FL) ablegen. Die Prüfung findet zu bestimmten Terminen intern bei adesso statt, kann aber auch unabhängig davon bei anerkannten, öffentlichen Prüfungsanbietern in deiner Nähe absolviert werden. Prüfungsanbieter sind auf www.ireb.org zu finden. Die Aufbauthemen bieten dir, basierend auf dem FL, die Möglichkeit spezielle Themen des FL weiter zu vertiefen. Wenn du dich formal über den FL hinaus qualifizieren möchtest, kannst du entsprechende Schulungen besuchen, um die jeweiligen advanded IREB-Zertifikate zu erwerben. Diese bietet adesso zwar zunächst nicht intern an, auf www.ireb.org findest du aber öffentliche Trainingsanbieter. Die Schulungen in speziellen Schwerpunktthemen beziehen sich auf das RE im adesso Kontext, die nicht durch IREB abgedeckt werden. Als Reihenfolge empfehlen wir dir, zunächst die Basisausbildung und dann die Aufbauthemen zu absolvieren. Anschließend kannst du, je nach Interesse und Projektkontext die Schwerpunktthemen und/oder die Advanced Level besuchen. Grundlagen Grundlagen Requirements Engineering AGILE DEVELOPMENT nach IREB-Standard BASICS Prüfung „CPRE Foundation Level“ mit vorbereitendem Crashkurs Schwerpunktthemen Requirements Engineering in agilen Projekten Aufbauthemen Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering und Change Management Requirements Engineering in Festpreisprojekten Modelle im Requirements Engineering Professionelle Erstellung von Anforderungs­spezifikationen Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering CPRE Advanced Level CPRE advanced Level Elicitation und Consolidation CPRE advanced Level Modelling CPRE advanced Level Requirements Management zum Inhalt 20 Lernpfad Projektmanagement bei adesso Unser Schulungsangebot zum Thema Projektmanagement beinhaltet Unterkategorien, die dir hier dargestellt werden. Je nach persönlichem Schwerpunkt legst du mit deiner Führungskraft fest, welche Schulungen für dich die richtigen sind. ANGEBOTSMANAGEMENT Erstellung überzeugender Angebotstexte effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren Basiswissen ITVertragsrecht Angebotsmanager bei adesso PROJEKTMANAGEMENT Projektmanagement Kernprozesse pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM) Projekt-Maître bei adesso LEAN PROJECT MANAGEMENT Lean Project Management zum Inhalt MS Project Grundlagen Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 21 Die Prince2-Zertifizierungen bieten wir inhouse bei adesso an, du kannst sie aber auch unabhängig davon bei öffentlichen Prüfungsanbietern abgelegen. Mit den beiden Schulungen des PMP-Kanons sammelst du wertvolle Contact-Hours, die dir bei deiner Anmeldung für die PMP-Prüfung oder zur Rezertifizierung beim Project Management Institute angerechnet werden. PMI PMP ERWARTUNGSMANAGEMENT PRINCE2 PMP bei adesso Praxislabor: Kunde und Bedarf verstehen PRINCE2 Foundation PMP Exam Preparation Workshop – Kundenerwartungen führen und managen PRINCE2 Practitioner + Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten Dialogforum digitale Transformation zum Inhalt 22 Lernpfad Beratungskompetenz Parallel zur Ausbildung zum certified IT-Consultant steht euch ein breites Angebot an Schulungen zum Thema Beratungskompetenz zur Verfügung. Das Schaubild soll euch einen möglichen Lernpfad für Basis-, Aufbau-, und Schwerpunktschulungen aufzeigen. Natürlich stellt dieser nur eine Empfehlung dar und ist anpassbar, euren individuellen Weg legt ihr mit euren Führungskräften fest. BASIS Produktiv durch den Projektalltag AUFBAU Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten Einführung in die Management- und Organi­sationsberatung (MOB) Ergänzend bieten wir eine Schwerpunktweiterbildung in den Themen Sales und/oder Erwartungsmanagement: Sales für operative Mitarbeiter zum Inhalt Seminarreihe Erwartungsmanagement Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 23 Zertifizierungen bei adesso Folgende Zertifizierungen bieten wir in Zusammenhang mit vorbereitenden Schulungen intern bei adesso an. Du hast somit die Möglichkeit, gemeinsam mit Kollegen für die Prüfung zu lernen und dich natürlich anschließend im Kollegenkreis über die bestandene Prüfung zu freuen. Natürlich können diese und weitere Zertifizierungen auch bei öffentlichen Trainingsanbietern in deiner Nähe abgelegt werden – stimme dich hierzu bitte mit deiner Führungskraft ab. > PRINCE2® Foundation > PRINCE2® Practitioner > ISTQB Certified Tester – Foundation Level > ITIL Foundation > Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level > TOGAF 9.1 Foundation Leven (Level 1) > Scrum Master (PSM I) > Scrum Product Owner (PSPO I) Mehr Infos findest du in den entsprechenden Schulungsbeschreibungen. zum Inhalt 24 Lernplattform Lynda.com Was ist Lynda.com? https://www.lynda.com ist ein führender Hersteller von hochwertigen Video-Trainings für selbstbestimmtes, orts- und medienunabhängiges Lernen. In der deutsch- und englischsprachigen Videobibliothek stehen euch hunderte Trainings zu Business-, Software-, und Kreativ-Themen rund um die Uhr zur Verfügung. Anwender auf unterschiedlichen Lernniveaus können Probleme in nur wenigen Minuten selbst lösen oder umfangreiche Kurse absolvieren – auf der Arbeit, unterwegs oder zu Hause. Die Inhalte werden ständig aktualisiert und um neue Trainings erweitert. Wie kann mich Lynda.com im Beruf unterstützen? > Wissen kann ad hoc abgerufen werden, um aktuelle Probleme lösen und schnelle Antworten finden zu können – dafür sind die Videokurse in einzelne Lektionen unterteilt > Lässt dich lernen, wann und wo du willst > Unterstützt dich bei deinen täglichen Herausforderungen > Fördert die persönliche und professionelle Entwicklung > Lässt dich so viel lernen wie du möchtest – und zwar in deinem Tempo > Lade Projektdateien herunter, um das Gelernte in der Praxis zu üben Interessant für den Berufsalltag sind insbesondere folgende Themengebiete: > Business > IT > Design und Illustration > Marketing > Programmierung > Digital Lifestyle Besonders der Umgang mit bestimmten Programmen wie SharePoint, Excel, Outlook oder speziellen Datenbanken kann mit kurzen Videos effektiv eingeübt werden. Aber auch bspw. Rechtsgrundlagen und Soft-Skills Themen zu Präsentationstechniken oder Zeitmanagement kommen nicht zu kurz. Wie kann ich Lynda über adesso nutzen? adesso verfügt über Lizenzen, die für die Nutzung sämtlicher Lernvideos der englischen und deutschen Lernbibliothek berechtigen. Ist für euch ein Lernvideo von beruflichem Interesse, wendet euch für die Zugangsdaten bitte an [email protected]. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis 25 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 1 TECHNOLOGIE JAVA 1.1 Java Core 1.2 Enterprise Java 1.3 Frontend 28 36 46 28 1. Technologie Java 1.1 Java Core 1.1.1 SW-Entwicklungsumgebung DEV-SWE-100 Im Rahmen dieser Schulung werden mit JIRA, Eclipse und Git grundlegende Werkzeuge und Technologien der Softwareentwicklung mit Java vorgestellt. Die Themen werden durch kurze Übungen vertieft. ZIELE Die Teilnehmer lernen die grundlegenden Entwicklungswerkzeuge kennen, die in einem Großteil der adesso Projekte eingesetzt werden. Dieses Wissen ist im Projektalltag unerlässlich. Auf einige Tricks und Kniffe im Umfang mit Eclipse soll hierbei gesondert eingegangen werden, um die tägliche Arbeit mit Eclipse einfacher und schneller zu gestalten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch Vorträge, praktische Übungen und der Piazza-Methode vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Java-Kenntnissen und keinen oder nur rudimentären Erfahrungen in der professionellen Softwareentwicklung. AGENDA JIRA ist ein Ticketing-Tool, welches innerhalb vieler adesso Projekte zum Einsatz kommt. In einer Einführung sollen die Grundlagen zum Einsatz von JIRA im Projektalltag vermittelt werden. >Projekte und Issues >Issue Workflows >Grundlegende Operationen Eclipse ist eine Open-Source-Entwicklungsumgebung, die bei einer Vielzahl von adesso-Projekten verwendet wird. Ein Kurzüberblick bildet die Grundlage für den Einsatz von Eclipse im Projektalltag. >Installation und Workspace-Konfiguration >Einrichten von Projekten >Codeformatierung, Code-Templates >Refactoring >Debugging >Installation und Konfiguration von Plug-Ins >Eclipses kleine Helferlein Git ist ein aktuelles Open-Source-Versionskontrollsystem, das sich gegenüber anderen Produkten wie SVN mehr und mehr durchsetzt. Es werden die Grundlagen und wesentlichen Features von Git vorgestellt und praktisch angewendet. >Grundlagen und Features >Einsatz im Projekt VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt; weitere relevante Software wird in der Schulung zur Verfügung gestellt (USB Stick). Ggf. wird eine E-Mail bzgl. vorab zu installierender Software versendet. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 29 1.1.2 Software-Qualitätssicherung Java (Testen) DEV-ATE-105 Im Fokus dieses Entwicklerworkshops steht das automatisierte Testen von (Java-) Quellcode durch Testframeworks sowie das Schreiben und Erkennen von gut testbarem Programmcode. Es wird auf die Motivation für das effektive Testen von selbst- und fremdgeschriebenem Code ebenso eingegangen wie auf den Einsatz dieser Technologien in komplexen Umfeldern mit meist nur schwer testbaren Programmkomponenten. ZIELE Die Teilnehmer erarbeiten sich durch die Schulung ein grundlegendes Verständnis über den Einsatz von automatisierten Tests im Entwicklungsprozess. Sie lernen, gemeinsam Quellcode testgetrieben zu entwickeln und werden befähigt, einen vorhandenen Code in verschiedenen Einsatzszenarien durch Tests zu prüfen und zu optimieren. Darüber hinaus werden Werkzeuge, Praktiken und Prinzipien vermittelt, die die Qualitätssicherung im Java-Umfeld erleichtern und vertiefen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden in praktischen Übungen (Pair Programming), Showcases und Vorträgen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundkenntnisse in der objektorientierten Programmierung mit Java sowie Grundkenntnisse in der Nutzung einer integrierten Entwicklungsumgebung (Eclipse, IntelliJ) werden vorausgesetzt. Die Schulung „SW-Entwicklungsumgebung“ ist verpflichtend im Vorfeld zu besuchen. AGENDA >Grundlagen der Software-Qualitätssicherung >Test Driven Development (TDD) mit JUnit >Kontraktprüfung: Vorhandenen Code nachtesten >Tests mit externen Abhängigkeiten >Testdoubles: Stubbing und Mocking >Komplexe Umgebungen testen VORBEREITUNG Es wird ein 64-Bit-Windows Notebook mit mindestens 1 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt 30 1.1.3 Java-Core Best Practices DEV-JBP-103 Für die Programmierung in Java werden Richtlinien und Best Practices vorgestellt mit dem Ziel, häufig auftretende Fehler zu vermeiden und Programme verständlicher, robuster und leichter wartbar zu gestalten. Dazu werden grundlegende Konzepte der Java Sprache sowie der Kern API erläutert und diverse Fallstricke anhand von konkreten Beispielen veranschaulicht. Die sich daraus abzuleitenden Maßnahmen werden in Form von Programmierrichtlinien formuliert und mithilfe von praktischen Übungen verdeutlicht. ZIELE Die Teilnehmer erlernen die Vermittlung und Dokumentation von Richtlinien und Best Practices für die Programmierung in Java mit dem Ziel, häufig auftretende Fehler zu vermeiden und Programme verständlicher, robuster und leichter wartbar zu gestalten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themen werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung, z. B. Java-Entwicklung im Projekt sowie Kenntnisse der Objekt-Orientierung. Kenntnisse des Testing-Frameworks JUnit sind ebenfalls zur Bearbeitung der Übungen nötig. Die Schulungen „SW-Entwicklungsumgebung“ sowie „Software-Qualitätssicherung Java (Testen)“ sind Voraussetzung zur Teilnahme. AGENDA >Exceptions >Memory Leaks >Concurrency >Methoden, die jedes Objekt hat >Unveränderliche Typen >Programmierung und Methoden Design generell >Neuerungen in Java 8 VORBEREITUNG Für die praktischen Übungen wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 und Eclipse benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 31 1.1.4 Buildmanagement DEV-BMM-101 Diese Schulung führt einen Round-Trip in den adesso-Entwicklungszyklus durch und stellt dabei die unterschiedlichen Werkzeuge vor, die bei adesso zentral zur Verfügung gestellt werden. Die praktischen Teile werden hierbei am Beispiel von Maven, Gradle, Jenkins CI, Nexus und SonarQube durchgeführt. ZIELE Die Schulung zeigt den Teilnehmern das Zusammenspiel der verschiedenen Werkzeuge eines Buildprozesses und bildet die Grundlage für das Aufsetzen eigener Buildprozesse im Projekt unter Verwendung der zentralen Build-Dienste von adesso. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie verschiedene Hands on Parts vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegende Erfahrungen in der Softwareentwicklung im Projektgeschäft werden vorausgesetzt, ebenso wie der sichere Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse, einer Konsole und einem Web-Server. Grundlagenwissen zu Maven und/oder Gradle sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung. AGENDA Nach einer theoretischen Einführung und Diskussion über die Aufgaben und Ziele eines Buildprozesses werden die beteiligten Werkzeuge Schritt für Schritt vorgestellt und so im Rahmen der Schulung ein beispielhafter Buildprozess erstellt. Die wesentlichen Kernpunkte in der Diskussion und in den Übungen bilden unter anderem: >Vorstellen der adesso Build-Infrastruktur >Konzeption von Buildprozessen, Entscheidung über passende Werkzeuge >Übergabeprozesse zwischen Entwicklung, Test und Produktion >Managen von Abhängigkeiten der Komponenten/Bibliotheken >Qualitätssicherung durch kontinuierliche Builds >Automatisierung von Qualitätssicherungs-Maßnahmen, Verwendung des adesso-Sonar VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit einem installiertem Oracle VirtualBox und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt 32 1.1.5 Profiling-Performanceoptimierung DEV-DPP-104 Die Schulung vermittelt Methoden und Tools zur Analyse von Performanceproblemen und Speicherbedarf von Java-Programmen. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Grundlagen des JVM-Tunings und den Umgang mit Monitoring- und ProfilingTools kennen. Sie sind anschließend in der Lage, Software damit selbstständig zu analysieren. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und anhand praktischer Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit grundlegenden praktischen Erfahrungen in der Entwicklung von Java / JEE Anwendungen und Eclipse. AGENDA >Garbage Collection >JVisualVM >Java Management API >Monitoring mit Java Melody >Heapdump Analyse mit Eclipse MAT >Stresstests mit JMeter VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Windows und 5 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 33 1.1.6 Arbeiten mit Legacy Code DEV-ALC-219 In immer mehr Projekten spielt veraltete Software eine Rolle – die grüne Wiese ist oftmals die Ausnahme. Die Schulung bietet eine Einführung in das effektive und effiziente Arbeiten mit Legacy Code unter Projektbedingungen. Dabei werden Methoden zum schnellen Verstehen von Legacy Code und zum Weitergeben des gewonnenen Wissens in Teams trainiert, die dem Erhalt und der weiteren Bearbeitung von Legacy Code in Projekten dienen. Schwerpunkte liegen auf den Möglichkeiten von Refactoring und Redesign. In diesem Zusammenhang wird auch auf Programmiertechniken, Paradigmen und Pattern eingegangen, um die Arbeit mit Legacy Code zu erleichtern. ZIELE Die Teilnehmer lernen mit Legacy Code umzugehen und diesen weiterzuentwickeln. Sie sind anschließend in der Lage, sich in Gruppen systematisch in Legacy Code einzuarbeiten und Refactorings unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchzuführen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Themengebiete werden durch eines Vortrags vermittelt und anhand praktischer Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Software-Entwickler, die mit der Wartung und Weiterentwicklung von LegacySoftware zu tun haben. Gute Kenntnisse in Java, Test-Driven Development sowie Theorie zu Metriken werden vorausgesetzt. AGENDA >Einführung >Zusammenhang zwischen technischen Schulden und Legacy Code >Methoden zur Analyse von Legacy Code >Wissensaufbau zu Legacy Code im Team >Visualisieren von Abhängigkeiten >Testbarkeit von Legacy Code herstellen >Sicheres Weiterentwickeln von Legacy Code >Test Driven Development mit Legacy Code >Aspektorientierung als Refactoring-Technik >Entwicklungswerkzeuge VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit Java >1.6, Eclipse oder IntelliJ IDEA und Internet-Zugang benötigt. zum Inhalt 34 1.1.7 Java Design Patterns DEV-JDP-220 Entwurfsmuster sind bewährte Lösungsschablonen für wiederkehrende Entwurfsprobleme in der Softwarearchitektur und -entwicklung. Sie stellen eine wiederverwendbare Vorlage zur Problemlösung dar, die in einem bestimmten Zusammenhang einsetzbar ist. Mit Hilfe von Entwurfsmustern lassen sich auf abstrakter Ebene die Relationen und Interaktionen von Klassen und Objekten beschreiben, ohne dabei eine finale Implementierung zu definieren. Zusätzlich können Entwurfsmuster als Kommunikationsmittel dienen, indem sie die Formulierung von Designproblemen mit möglichen Lösungen und zugrundeliegenden Implikationen kurz und prägnant ermöglichen. ZIELE Die Schulung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Aspekte und richtet sich an Teilnehmer, die keine bzw. geringe Vorkenntnisse über Entwurfsmuster mitbringen. Der theoretische Teil stellt zu ausgewählten Entwurfsmustern weitere Informationen, Best Practices und Anwendungsszenarien dar. Im praktischen Teil werden Softwareentwurfsprobleme vorgestellt und mit Hilfe von Entwurfsmustern ein Lösungsansatz dargeboten. Anschließend haben die Teilnehmer einen guten Überblick über ausgewählte Entwurfsmuster erhalten und diese in praktischen Beispielen angewendet. DAUER/METHODIK Die Schulungsdauer beträgt 1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden selbstständig erlernt und mit praktischen Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt werden grundlegende Java-Kenntnisse, z. B. Java-Entwicklung im Projekt sowie Kenntnisse der Objekt-Orientierung. AGENDA >Was sind Entwurfsmuster und warum werden sie benötigt? >Piazza mit 18 Entwurfsmustern >Praktische Übungen mit imperativer und funktionaler Programmierung VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit vorinstalliertem Java SE 1.8 benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 35 1.1.8 Neue Features in Java 8 DEV-NFJ-265 Java 8 hat viele Neuerungen in der Sprache mit sich gebracht: Lambda-Ausdrücke, Methodenreferenzen und die neue Stream-API erweitern Java um das Paradigma der funktionalen Programmierung. Interfaces können nun selbst Methoden implementieren, wodurch eine eingeschränkte Form der Mehrfachvererbung möglich wird. Zahlreiche APIs wurden um neue Methoden erweitert, um den Einsatz der neuen Sprachkonstrukte zu vereinfachen. Auch wenn sich der bisherige Programmierstil und die bekannten APIs natürlich weiterhin verwenden lassen, lohnt es sich doch, die neuen Konstrukte einzustudieren. Viele Probleme lassen sich mit diesen erheblich leichter und mit deutlich weniger Code lösen, als dies bisher der Fall war. ZIELE Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in die Softwareentwicklung mit Java 8 und die Grundlagen der funktionalen Programmierung vermittelt. Durch die Hands-on-Übungen werden die Teilnehmern sicherer im Umgang mit der neuen Sprachversion. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Form von Vorträgen und zahlreichen praktischen Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Softwareentwickler, die Erfahrung in der Java-Entwicklung mit den Versionen von 5 bis 7 mitbringen – vor allem natürlich an jene, die in ihren Projekten bereits Java 8 einsetzen können oder den Umstieg auf diese Version planen. AGENDA >Vorstellung von Lambdas und Methodenreferenzen >Statische und Default-Methoden an Interfaces >Funktionale Programmierung mit Streams >Parallele Streams >Vorstellung weiterer Neuerungen, z. B. javax.time VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt 36 1.2 Enterprise Java 1.2.1 Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts DEV-JDD-102 Die Enterprise Edition der Java Plattform ist die Grundlage für Entwicklung und Betrieb von skalierbaren Unternehmensanwendungen in Java. Sie spezifiziert die Ablaufumgebung (Container) und die Komponenten für verteilte, mehrschichtige Anwendungen. Java EE Applikationsserver stellen eine umfangreiche und mächtige technologische Basis bereit, es gibt jedoch bei der Wahl der Mittel auch zahlreiche Fallstricke, die es zu vermeiden gilt. ZIELE In der Schulung werden ausgewählte Themenbereiche besprochen und geeignete Patterns und Best Practices, aber auch Anti-Patterns vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Backend-Technologien liegt. Die Teilnehmer werden darauf vorbereitet, Architektur- und Design-Entscheidungen nachvollziehen und zukünftig beeinflussen bzw. selbst treffen zu können. Die Schulung hat keineswegs das Ziel, eine Einführung in den Java EE Technology Stack zu bieten – wir gehen schnell ans Eingemachte. DAUER/METHODIK Die Schulungsdauer beträgt 1 Tag. Die relevanten Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Piazza, Gruppenarbeiten, Kurzvorträge, Lernspiele. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung wendet sich an Entwickler, die bereits Erfahrung in Java EE-Projekten gesammelt haben. Idealerweise haben sie bereits die Schulung „EJB 3.2 und CDI“ besucht oder bringen entsprechende Vorkenntnisse mit. AGENDA >Kommunikationsmodelle: Local vs. Remote, RMI, JMS, SOAP, REST >Datenmodell: Transportobjekte vs. Fachmodell, Detached Entities, DTOs, JPA >Transaktionen: Transaktionsattribute, Optimistic vs. Pessimistic Locking, verteilte TAs >Patterns und Architekturstile: Service vs. Domain Oriented Design VORBEREITUNG Alle Teilnehmer sollten als Vorbereitung Java EE Designs in eigenen Projekten analysieren und versuchen, gute sowie schlechte Beispiele für Architekturen, Entwurfsmuster und Code in den genannten Themenbereichen zu identifizieren. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 37 1.2.2 Spring – Framework DEV-SPR-107 Spring ist einer der populärsten Integrationsstacks für Java-Anwendungen. Im Vordergrund stehen die lose Kopplung von Komponenten und leichtgewichtigen Architekturen. Der Kern von Spring bietet einen Container als Laufzeitumgebung, der über AOP (Aspect oriented Programming) den verwalteten Komponenten Querschnitts-Aspekte hinzufügt. ZIELE Die Teilnehmer lernen die grundlegenden Konzepte hinter Spring kennen und werden befähigt, die Verbindung von Komponenten konfigurativ zu erstellen und dabei verschiedene komfortable Funktionen zu nutzen. Zusätzlich werden JEE-Technologien integriert und bewährte Spring Architekturansätze vorgestellt. Die Diskussion unterschiedlicher Szenarien, in denen Spring zum Einsatz kommt, zeigt die unmittelbaren Produktivitätsvorteile auf. Auf dieser Basis ist jeder Teilnehmer anschließend in der Lage, grundsätzliche Entscheidungen bzgl. des Einsatzes von Spring in Projekten zu treffen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch einen Vortrag, praktische Übungen sowie Zirkeltraining erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen werden vorausgesetzt. Insbesondere für den zweiten Tag sind Kenntnisse der zu integrierenden Technologie JPA äußerst hilfreich. Praktische Erfahrungen in der EJB-Entwicklung und der deklarativen Transaktionsbehandlung im JEE-Umfeld sind von Vorteil, da auf diese Basiskenntnisse nur verkürzt eingegangen wird. AGENDA >Im Rahmen dieser Schulung wird zunächst ausführlich auf die Basis von Spring eingegangen: –Dependency Injection (DI) –Application Context –Deklaration von Spring-Beans –Testen mit Spring –AOP –Spring-Konfigurationen mit Annotationen >Im zweiten Teil der Schulung werden weitergehende Konzepte aufgezeigt: –Persistenz (JDBC, JPA, Spring Data) –Transaktionshandling –Einführung in Spring Boot –Erstellung einer eigenen Webanwendung mittels Spring Boot, MVC und Thymeleaf VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Windows benötigt. Die Schulungsunterlagen werden während der Schulung per USB-Stick zur Verfügung gestellt. zum Inhalt 38 1.2.3 Advanced Spring DEV-SPR-108 Das Spring Framework stellt neben Java EE die einflussreichste Plattform zur Entwicklung großer Java Anwendungen dar. Die Schulung erläutert Best Practices, Patterns und verschiedene Architekturansätze für den Einsatz von Spring in großen Projekten. Die Schulung ist interaktiv gestaltet. Die Teilnehmer bestimmen, welche Themen behandelt werden. ZIELE Die Teilnehmer lernen, wie Spring in großen Projekten eingesetzt werden kann und auf welche Best Practices dabei geachtet werden sollte. Es wird gezeigt, welche Integrationsmöglichkeiten das Spring Framework bietet, was vor allem für den Einsatz von Spring in bestehenden Systemlandschaften sinnvoll ist. Die Teilnehmer bekommen weiterhin einen Überblick über aktuelle Frameworks des Spring Eco-Systems. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag mit einem Mix aus Vortrag, Piazza-Stationen und praktischen Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die bereits über solide Grundkenntnisse im Themenkomplex Spring verfügen und diese vertiefen möchten. Die Schulung „Spring-Framework“ bzw. die Erarbeitung gleichwertiger Kenntnisse in einem anderen Kontext wird vorausgesetzt. AGENDA >Große Anwendungen mit Spring >Best Practices nutzen, Fallstricke vermeiden >Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Spring AOP >Integration von Spring in bestehenden Systemlandschaften >Ein Überblick über aktuelle Frameworks des Spring Eco-Systems, z. B. Spring Integration, Spring Batch und Spring Cloud VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 39 1.2.4 Web-Services DEV-WEB-113 Nach einem kurzen Überblick über die Remoting Technologien im Java-Umfeld und der Einordnung von Webservices darin, thematisiert die Schulung hauptsächlich die sogenannten SOAP-Webservices. Nach einer Abgrenzung zu den REST-APIs, die im weitesten Sinne auch als Webservices bezeichnet werden, werden zunächst die Java-Technologien und Spezifikationen, die den SOAP-Webservices zugrunde liegen, erläutert. Hier bilden z. B. JAX-WS, XML/XSL, SOAP und WSDL den Schwerpunkt. Das erworbene Wissen wird mit einer Eclipse-Entwicklungsumgebung in einigen Übungen ausprobiert – unter verschiedenen Herangehensweisen. Hierbei spielen sowohl die Server- als auch die Cliententwicklung eine Rolle. Ebenso wird das Tool SoapUI beleuchtet, welches das sehr einfache Testen von Webservices ermöglicht. ZIELE Ziel der Schulung ist es, die wichtigsten Grundlagen und Standards wie XML, WSDL und SOAP zu verstehen, eine konkrete Web-Services-API (JAX-WS) kennenzulernen und einfache Webservices selbst erstellen und testen zu können. Zudem wird jeweils eine Einordnung der konkreten Themen in die übergreifende Technologielandschaft gegeben. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch kurze Vorträge, Piazza-Stationen, Diskussionsrunden und Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegende praktische Erfahrungen in der Java Entwicklung und ein sicherer Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse wird vorausgesetzt. AGENDA Die genaue Reihenfolge, Dauer und Zusammenstellung der Agendapunkte wird je nach Teilnehmerbedarf am Schulungstag festgelegt: >Überblick SOAP- und REST-Webservices >Erfahrungsaustausch und Bewerten von Aussagen zu Webservices >JAX-WS und Annotations, JAXB, SOAP, XML >WSDL im Detail >SOAP-Binding-Stile >Herangehensweisen bei der WS-Entwicklung: Code First, Contract First >Tools: Eclipse, SoapUI, TCP-Monitor >Optional: REST VORBEREITUNG Es wird ein Notebook (möglichst Windows 7, 8 oder 10) benötigt, die Referenzumgebung für Übungen wird per USB-Stick in der Schulung verteilt. zum Inhalt 40 1.2.5 EJB 3.2 und CDI DEV-EJB-109 EJB 3.2 und CDI sind wesentliche Bausteine der JEE-Plattform und elementar für Persistenz- und Geschäftslogik-Schichten von JEE- und teilweise auch J2SE-Projekten. Die Schulung gibt einen Einblick über die technischen Möglichkeiten von EJB 3.2 und CDI, die anhand einer zu implementierenden Beispielanwendung nachvollzogen werden. ZIELE Im ersten Teil der Schulung werden die Grundlagen der JEE-Spezifikation erarbeitet; hierbei wird zunächst JEE im Allgemeinen vorgestellt. Es folgt die Erläuterung und Erarbeitung technischer Merkmale und Unterschiede der verschiedenen Bean Typen. Im Anschluss werden weitergehende Eigenschaften und Features des EJB Standards wie WebServices, Restful-Services, Interceptoren und Timer Services vorgestellt. Im zweiten Teil dieser praxisorientieren Schulung liegt der Focus auf CDI. Zunächst werden grundlegende Eigenschaften von CDI vorgestellt. Im Anschluss erfolgt eine Übersicht über das CDI Framework Apache DeltaSpike. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Teilnehmer wenden ihr neues Wissen in Praxisübungen direkt an. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Beherrschung der Programmiersprache Java (mindestens 1.6) Erfahrungen mit der Entwicklungsumgebung Eclipse werden vorausgesetzt. AGENDA >Session Beans –Aufrufmodelle –Stateless Session Beans –Stateful Session Beans –Singleton Session Beans –Transaktionen / Asynchrone Methodenaufrufe >Querschnittsthemen –Webservices / Restful Services –Timer –Interceptoren –Security –Message Driven Beans >Context und Dependency Injection (CDI) –Allgemeines –Producers Methods, –Events >Apache Deltaspike VORBEREITUNG Notebook mit einem installierten VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz. Im Rahmen der Schulung wird ein Zip-Archiv bereitgestellt, in dem eine komplette Entwicklungsumgebung für den praktischen Teil enthalten ist. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 41 1.2.6 Enterprise Integration Patterns in Apache Camel DEV-APC-221 Vergleichbar zu den Entwurfsmustern in der objektorientierten Entwicklung existiert eine Reihe von etablierten Praktiken zur Systemintegration. Apache Camel ist eine freie Bibliothek, die nahezu alle diese Muster implementiert. Sie kann dazu verwendet werden, schnell, einfach und zuverlässig Systeme mittels verschiedener Techniken und Protokolle zu integrieren. ZIELE Die Teilnehmer werden anhand praktischer Beispiele an Enterprise Integration Patterns herangeführt und lernen, wann diese sinnvoll eingesetzt werden können. Sie sind anschließend in der Lage, die Entwürfe mit Apache Camel umzusetzen. DAUER/METHODIK 1-2 Präsenztage. Die Teilnehmer erlangen durch einen Vortrag neues Wissen und wenden dieses direkt in praktischen Übungen an. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer bringen grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen mit. Zudem sollten Kenntnisse in der Entwicklung von Applikationen mittels Dependency Injection Containern (Spring oder EJB) und Maven vorhanden sein. AGENDA >Überblick Apache Camel >Einfache Datentransformationen >Eigene Beans in Apache Camel >Fehlerbehandlung >Testen >Transaktionen >Nebenläufigkeit und Skalierbarkeit >Ausblick auf fortgeschrittene Themen VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit konfigurierter, Maven-tauglicher Entwicklungsumgebung benötigt. zum Inhalt 42 1.2.7 Liferay DEV-LIF-184 Unter den verfügbaren Open-Source Portalservern nimmt Liferay eine Ausnahmestellung ein. Liferay besticht durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten, setzt auf aktuelle Java Web Frameworks und ermöglicht die einfache Anbindung gängiger Systeme. So kann der Liferay Portalserver unter anderem auf dem IBM WebSphere, Oracle Weblogic und Tomcat eingesetzt werden. Im Rahmen der Schulung wird auf die Aspekte Administration und Einsatz des Liferay Portalservers eingegangen. ZIELE Den Teilnehmern werden die Grundlagen zur Administration und die zum Einsatz des Liferay Portalservers notwendigen Kenntnisse vermittelt. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden mittels Vortrag und praktischen Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit grundlegenden praktischen Erfahrungen in der Webentwicklung sowie Portletentwicklung. Folgende Schulungen werden vorausgesetzt: „SW-Entwicklungsumgebung“, „Java Server Faces“, „Apache Wicket“ oder gleichwertiger Wissensstand. AGENDA >Administration –Distributionen und Installation –Anbindung des Portals an Datenbanken –Integration weiterer Systeme –Konfiguration –Administration über Portlets und die Liferay API –Organisationen und Communities –Benutzer-, Gruppen- und Rollenmanagement >Einsatz –Mitgelieferte Anwendungen –Applicationmanagement –Benutzerspezifischer Portalseiten –Anpassen des Look and Feels –Liferay Spezifika bei der Portletentwicklung VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 43 1.2.8 Grundlagen Drools DEV-DRO-266 JBoss Drools ist ein Open Source Business Rule Management System bzw. eine Regelmaschine, die im Bereich der künstlichen Intelligenz und anderer regelbasierter Systeme eingesetzt wird. Die Grundlage von Drools bilden die Regeln. Jede Regel besteht aus einem „When“- und einem „Then“- Teil. Der „When“Teil beinhaltet Bedingungen, die zur Laufzeit ausgewertet werden. In Abhängigkeit vom Ergebnis der Auswertung wird der „Then“-Teil ausgeführt oder nicht. Eines der wichtigsten Merkmale von Drools ist die überaus performante Verarbeitung von großen Regelsätzen. Drools ist Java-basiert und bedient sich eines deklarativen Programmierparadigmas. Das Framework eigenet sich sehr gut für den Einsatz in Java-Projekten, es können direkt Java Funktionalitäten genutzt werden. So basiert beispielsweise die Plausibilisierungskomponente der In|sure Plattform von adesso schon auf Drools. ZIELE Den Teilnehmern werden die Grundlagen von Drools vermittelt. Des Weiteren wird im Laufe der Schulung über das deklarative Programmierparadigma gesprochen und mit Hilfe von Beispielen und Übungen gezeigt, wie ein regelbasiertes System aufgebaut werden kann. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Vorträgen, Piazza-Stationen und praktischen Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Software-Entwickler, die mehr über regelbasierte Systeme wissen möchten und Drools im Projekt bereits einsetzen oder in Zukunft einsetzen wollen. Grundlegende praktische Erfahrungen in der Entwicklung von Java-Anwendungen werden vorausgesetzt. AGENDA >Regelmaschinen Vorstellung >Deklaratives Programmierparadigma >Drools Vorstellung >Bestandteile >Drools und Java >Funktionsweise >Verifikation von Korrektheit von einzelnen Regeln >Tools für die Arbeit mit Drools VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. Das Schulungsmaterial wird am Schulungstag per USB-Stick verteilt. zum Inhalt 44 1.2.9 Spring Boot und Spring Cloud Einführung DEV-SBC-268 Mittels Spring Boot können Spring-Anwendungen ganz ohne die Konfiguration von Anwendungsservern zum Laufen gebracht werden. Spring Cloud und der Netflix-Stack bieten ergänzend hierzu eine Unterstützung für die Implementierung von MicroServices mit Spring. Dabei greift Spring Cloud auch auf Werkzeuge aus dem Netflix-Stack zurück: zum Beispiel auf Eureka für Service Discovery, auf Hystrix für Resilience oder Ribbon für das Load Balancing. ZIELE Die Teilnehmer erlernen die Erstellung von MicroServices auf Basis von Spring Boot und Spring Cloud sowie die Nutzung von Teilaspekten in herkömmlichen Enterprise Anwendungen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden mittels eines Vortrags sowie praktischer Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt werden Java-Programmiererfahrung sowie grundlegende Kenntnisse zu Spring und entsprechende Praxiserfahrung hiermit. AGENDA >Einführung in Spring Boot >Einführung in Spring Cloud >Arbeiten mit dem Discovery Service Eureka >Nutzung des Cloud Config Server >Umsetzung des Circuit Breaker Patterns mit Hystrix >Client Side Load Balance mit Ribbon >Routing und Filter mit Zuul >Applicationmonitoring mit Sleuth und Actuator VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8, Maven sowie einer IDE der Wahl benötigt zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 45 1.2.10 Spring Integration DEV-SIN-267 Spring Integration ist ein Framework aus der Spring-Familie, welches die Implementierung von Enterprise Application Integration Patterns ermöglichen bzw. erleichtern soll. In dieser Schulung werden Grundlagen vermittelt, mit denen (Spring-) Applikationen die Welt der asynchronen Kommunikation erschlossen wird. ZIELE Die Teilnehmer verstehen, wie sie Enterprise Application Integration Patterns auf Basis des Spring Integration Frameworks umsetzen können und welche Mittel ihnen dieses Framework zur Verfügung stellt, auch komplexere Integrationsszenarien abzubilden. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in praktischen Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung. Die Kenntnis der Spring-Ökosystems ist gerade für die praktischen Übungen vorteilhaft. AGENDA >Enterprise Application Integration Patterns >Komponenten von Spring Integration >Umsetzung einfacher und komplexerer Szenarien >Abgrenzung von anderen Tools wie z. B. Apache Camel VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 und Eclipse benötigt. 1.2.11 JPA Grundlagen DEV JPA-225 (siehe 2.3) zum Inhalt 46 1.3 Frontend 1.3.1 Java Server Faces DEV-JSF-118 Java Server Faces (JSF) ist mit seinen Bausteinen Managed Beans, UI Komponenten, JSF Expression Language und Navigation ein Grundlageninstrument der Webentwicklung mit Java. JSF beinhaltet ferner Konzepte wie Lifecycle, Datenkonvertierung und -validierung, das Eventmodell und Internationalisierung. ZIELE Die Teilnehmer erhalten in der Schulung einen umfassenden Überblick über Java Server Faces. Sie sollen anschließend in der Lage sein, selbstständig JSF Seiten zu erstellen, Managed Beans zu implementieren, Eingaben zu validieren und Events zu verarbeiten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Entwickler, die bisher keine bis wenig Erfahrung in dieser Technologie haben. Ein sicherer Umgang mit der Entwicklungsumgebung Eclipse wird vorausgesetzt. Grundlegende Kenntnisse bei der Entwicklung von Webanwendungen und der Nutzung von HTML sind von Vorteil. Die Schulung „SW-Entwicklungsumgebung“ oder ein vergleichbarer Kenntnisstand wird vorausgesetzt. AGENDA >Grundlagen Webentwicklung >Managed Beans >UI Komponenten >Unified Expression Language >Navigation >JSF Lifecycle >Datenvalidierung >Datenkonvertierung >Eventmodell >Internationalisierung >Ressourcen >Spring Integration VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. Weitere relevante Software wird im Rahmen der Schulung zur Verfügung gestellt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 47 1.3.2 Apache Wicket DEV-WIC-120 Das Webframework Wicket stellt einen einfachen Java-basierten Weg bereit, um Webanwendungen auf Basis einer strikten Trennung von Layout / Markup und Logik (Java) sowie der Verwendung von POJOs – und keinem XML – zu entwickeln. Im Fokus steht die komponentenorientierte, programmatische Manipulation von Markup, respektive HTML. ZIELE Im Rahmen der Schulung mit Workshop-Charakter werden den Teilnehmern alle benötigten Kenntnisse vermittelt, um ein Wicket-Projekt aufzusetzen und produktiv in einem solchen mitzuarbeiten. Die besprochenen Aspekte werden in einer vom Teilnehmer selbst entwickelten Webanwendung praktisch vertieft. DAUER/METHODIK 1-2 Tage Präsenztraining. Die Themen werden durch einen Vortrag vermittelt und mit praktischen Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegende Erfahrungen in HTML und der Programmierung mit Java unter Einsatz der Entwicklungsumgebung Eclipse werden vorausgesetzt. Zusätzlich ist die Schulung SW-Entwicklungsumgebung (oder ein gleichwertiger Kenntnisstand) Voraussetzung zur Teilnahme. AGENDA >Warum Wicket? >Erste Schritte >Architektur von Wicket >Wicket Models >Wicket Komponenten >Formulare >Wiederverwendbarkeit >AJAX mit Wicket >Querschnitts-Aspekte mit Wicket >Integration von Wicket mit anderen Technologien VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit Microsoft Windows und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. Die weitere relevante Software wird im Rahmen der Schulung zur Verfügung gestellt. zum Inhalt 48 1.3.3 REST mit Spring MVC DEV-RMS-241 Spring MVC ist ein auf dem Model-View-Controller-Architekturmuster basiertes Java-Web-Framework. Es soll die Erweiterbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Webanwendungen gewährleisten und empfohlene Programmierpraktiken und Strukturmuster fördern. Spring MVC kann in Kombination mit dem Spring Framework aber auch unabhängig davon eingesetzt werden. REST beinhaltet eine Sammlung von Prinzipien für Webanwendungen, diese werden durch Spring MVC unterstützt. ZIELE In der Schulung wird das Spring MVC Framework mit seinen technischen Bestandteilen erläutert und in praktischen Übungen und einem REST Beispiel angewendet. Anschließend sind die Teilnehmer in der Lage, eigenständig eine auf Spring MVC basierende Webanwendung aufzusetzen und haben die Verwendung mit anderen Technologien und dem REST Prinzip verstanden. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden anhand eines Vortrags mit praktischen Beispielen den Teilnehmern vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die einen kurzen Einblick in Spring MVC, REST und Spring Security erhalten möchten. AGENDA >Motivation – Ziele >Einführung Spring MVC >Architektur und Aufbau >Elemente im Detail >Validierungen (Annotationen, JSR-303 Bean Validation) >Einführung in REST >Spring MVC mit REST >Spring MVC mit JSON und Ajax-Frameworks >Spring MVC mit Spring Security >Abgrenzung zu anderen Java Web Frameworks VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Windows benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 1. Technologie Java 49 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 2 DATENVERARBEITENDE TECHNOLOGIEN 52 2. Datenverarbeitende Technologien 2.1 SQL und DB2 / Oracle DEV-DBS-122 Im Rahmen der Schulung werden die Konzepte und Unterschiede der relationalen Datenbankmanagementsysteme DB2 und Oracle vorgestellt sowie grundlegende SQL-Sprachkonstrukte zum Abfragen und Manipulieren von Datenmengen vermittelt. Außerdem wird auf den Verwendungszweck von DDL und DML eingegangen. ZIELE Die Teilnehmer lernen wesentliche Funktionen der Datenbankmanagementsysteme DB2 und Oracle sowie deren Unterschiede kennen. Darüber hinaus werden grundlegende SQL-Sprachkonstrukte erläutert, die insbesondere auch im Bereich Anwendungsentwicklung und Persistenz von Interesse sind. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themen werden durch Vorträge und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundkenntnis RDBMS, rudimentäres SQL-Wissen ist wünschenswert aber keine zwingende Voraussetzung. AGENDA Im Oracle-Part wird der grundlegende technische Aufbau und die Installation von Oracle / OFA (Optimal Flexible Architecture) vorgestellt. Anschließend werden Oracle-Konzepte wie Listener, Logs, Tablespaces, User-Konzept, Multiversioning und Locking vermittelt. Der DB2 Part vermittelt zunächst einen Systemüberblick über DB2. Darauf aufbauend werden grundlegende Konzepte (u. a. Instanz, DB, Tablespaces) sowie die Systemwerkzeuge zur Administration vorgestellt. Im Anschluss an die Einführung in Oracle und DB2 werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Technik und im Sprachgebrauch erläutert sowie alle grundlegenden DDL- und DML-Sprachkonstrukte vorgestellt. Mittels eines JDBC-Treibers wird im ausführlichen Praxis- / Übungsteil auf eine Beispiel-Datenbank zugegriffen, wobei alle grundlegenden Sprachkonstrukte aus dem DDL- und DML-Bereich, die zuvor vorgestellt wurden, anhand von Praxisaufgaben vertieft werden können. Als Tool für den Zugriff auf die Datenbank kommt der DBVisualizer zum Einsatz. VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz JDK (Version >= 1.7) benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 53 2.2 Advanced SQL DEV-AQL-124 SQL wird zur Definition, Abfrage und Manipulation von relationalen Datenbanken verwendet. Es ist das zentrale Werkzeug für Aufbau, Pflege und Zugriff auf relationale Datenbanken. ZIELE Nach erfolgreicher Teilnahme besitzen die Teilnehmer die essentiellen Techniken zur Optimierung von SQL-Statements. DAUER/METHODIK 1 Tag Präsenzschulung, in dem den Teilnehmern durch einen Vortrag, praktische Demos und interaktive Methoden die wesentlichen Themen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Solide Grundkenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit SQL werden vorausgesetzt. Fragen und Probleme aus der täglichen Arbeit können im Vorfeld abgestimmt und in die Schulung eingebunden und besprochen werden. AGENDA >Effiziente Datenmanipulation in Datenbanken, speziell Oracle >Datenbank-Schemata, Normalformen, gezielte Denormalisierungen >Optimizer >Statement-Ausführungsplan: Lesen von Explain Plan-Ausgaben >Verwendung und Planung von Indexen >Effiziente SQL-Statements: Joins vs. SubSelects, Lokalität, Vorausberechnungen >Verwendung von Hints >Do‘s und Don‘ts, Best Practices >Materialised Views (optional) VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit einem installierten VMware Workstation 12 Player und mindestens 30 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt; eine entsprechende VM wird in der Schulung zur Verfügung gestellt. zum Inhalt 54 2.3 JPA Grundlagen DEV-JPA-225 JPA ist eine O/R Mapping API, welche der Zuordnung eines Objektmodells auf eine relationale Datenbankstruktur dient und umgekehrt. ZIELE Die Teilnehmer lernen die zentrale JPA-Funktionsweise kennen und sind in der Lage, mittels eines O/R Mappers (Hibernate, EclipseLink, OpenJPA etc.), selbständig eine Java-Anbindung zu einer relationalen Datenbank herzustellen. Zudem erhalten die Teilnehmer eine Einführung in das Spring-Data-JPA Framework. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden mittels eines kurzen Vortrags sowie praktischer Übungen den Teilnehmern nahe gebracht. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Es werden Kenntnisse in Java, sowie solide SQL-Kenntnisse und Grundkenntnisse in XML vorausgesetzt. Zusätzlich sollte einer der SQL-Schulungen absolvierte worden sein. AGENDA >Mapping von Objektmodell auf Tabellen >Einsatzszenarien von JPA (Container Managed Entity-Manager) >Umsetzung von Transaktionen >Formulierung von Abfragen (mit JP-QL, native SQL und dem Criteria API) >JPA Tool-Unterstützung z. B. Eclipse oder IntelliJ VORBEREITUNG Es wird ein 64-Bit-Windows-Notebook mit mindestens 1 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 55 2.4 MongoDB DEV-MDB-128 In dieser Schulung erhalten die Teilnehmer einen ersten Einblick in die dokumentenorientierte NoSQLDatenbank MongoDB und können durch Hands On Beispiele erste Erfahrungen mit dieser sammeln. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Grundlagen im Umgang mit der NoSQL-Datenbank MongoDB kennen und sammeln erste Anwendungserfahrungen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem die Themen durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegende Erfahrungen in der Softwareentwicklung mit Eclipse, Grundlagenwissen zu (NoSQL-) Datenbanken und dem Spring Framework sind sinnvoll. AGENDA Nach einer kurzen Einführung in theoretische Grundlagen von NoSQL-Datenbanken erfolgt eine detaillierte Betrachtung der dokumentenorientierten NoSQL-Datenbank MongoDB. Dabei legen die Teilnehmer selbst Hand an und arbeiten anhand verschiedener Aufgaben das Neuerlernte durch. Eine wichtige Rolle spielt in der NoSQL auch die Datenmodellierung. Hier geben die Tutoren wichtige Hinweise, worauf geachtet werden muss. Im Verlauf der Schulung werden auch weitergehende Aspekte wie Replikation und Sharding anhand von Beispielen erarbeitet. Hierzu wird ein „Schulungs-Cluster“ gebaut. Auch Map / Reduce und das Aggregation-Framework werden im Detail betrachtet und anhand von Übungen verdeutlicht. Zum Abschluss wird mit Hilfe des Spring Data-Frameworks das neu Gelernte auf ein Java-Projekt projiziert. VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit einem installierten JDK und einer IDE benötigt. Im Vorfeld ist die Installation einer bereitgestellten VM erforderlich. zum Inhalt 56 2.5 Apache Spark DEV-APA-269 Spark ist eine verteilte In-Memory Datenverarbeitungs- und Streaming-Infrastruktur und Teil des Apache Projekts. Spark entwickelt sich zur nächsten neuen, großen Technologie für die Erfüllung von Big Data Anforderungen und schickt sich an, etablierte Hadoop-Ansätze zu ergänzen, beispielsweise Map-Reduce. ZIELE Die Teilnehmer verstehen, wie sie Spark für die Umsetzung hoher Datenverarbeitungsgeschwindigkeit, für komplexr Datenanalysen auf großen Datenmengen sowie für interaktive Anfragen und die Verarbeitung von Datenströmen einsetzen können. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in praktischen Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt wird Java-Programmiererfahrung. Kenntnisse zu Datenbanken sind gerade für die praktischen Übungen vorteilhaft. AGENDA >Spark Funktionsweise und Architektur >Grundsätzlicher Aufbau einer Spark Infrastruktur >Umsetzung einfacher und komplexerer Szenarien >Abgrenzung zu anderen Technologien VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem Java SE 1.8 benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 57 2.6 Das Tool „R“ DEV-DTR-270 R hat sich als eines der wichtigsten Werkzeuge für die Implementierung verschiedenster Datenanalyseund Prädiktionsverfahren sowie der Datenvisualisierung etabliert. Neben einer großen Community, vieler als Open Source verfügbarer Pakete, setzen deshalb auch die großen Vendoren auf R (beispielsweise Microsoft Azure ML, IBM, SAS). ZIELE Die Teilnehmer verstehen, wie sie Datenanalyse- und Datenvisualisierungsoperationen mit R implementieren können und welche Mittel ihnen das Werkzeug zur Verfügung stellt. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die notwendigen Kenntnisse werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und in praktischen Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Kenntnis über typische Fragen der Datenanalyse ist vorteilhaft. Offenheit gegenüber Vektoren und Matrizen ist notwendig. AGENDA >Einführung in die Bedienung und die Grundprinzipien von R >Datentypen, Standard-Operatoren, Standardaufgaben >Umsetzung einfacher und komplexerer Datenanalysen >Umsetzung einfacher und komplexerer Datenvisualisierungen VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem RStudio benötigt. zum Inhalt 58 2.7 Hadoop-Technologien DEV-HAD-227 In dieser Schulung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Konzepte, Einsatzszenarien und aktuellen Entwicklungstrends der Hadoop-Plattform. Eine Vielzahl verschiedener Technologien (HDFS, Pig, Hive, Sqoop) werden vorgestellt. Wichtige Einsatzszenarien werden in Gruppenübungen erarbeitet und vorgestellte Technologien in praktischen Hands-On Übungen vertieft. ZIELE Ziel dieser Schulung ist die Vermittlung eines Überblicks über die vielfältige Hadoop-Plattform. Die Teilnehmer lernen grundlegende Funktionen bzw. Technologien kennen und können mögliche Einsatzmöglichkeiten einschätzen. Kombinationen mit anderen Technologien wie NoSQL und RDBMS werden ebenfalls erlernt. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundkenntnisse in Datenbanktechnologien (RDBMS, NoSQL) sind von Vorteil. AGENDA >Überblick über Hadoop-Technologien und deren Anwendungsgebiete >Produktübersicht und Trends >YARN, Map Reduce >Hive >Pig >Integration >Betriebsszenarien VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt mit Oracle VirtualBox 4.2+ (Details werden zeitnah vor der Schulung bekannt gegeben). zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 2. Datenverarbeitende Technologien 59 2.8 IoT Plattformen – Frameworks, Architekturen, Standards, Protokolle, Stärken und Schwächen DEV-IOT-271 Im Rahmen der Digitalen Transformation spielt das Internet of Things (IoT) eine wesentliche Rolle. IoT ermöglicht es, Unternehmen Dinge wie Maschinen, Autos, Telefone, Aufzüge aber auch Armbänder oder Smart Tags miteinander zu vernetzen, um diese zu überwachen, zu warten und zu aktualisieren. Das wahre Potential wird hierbei ersichtlich, wenn Workflows mit eingebunden werden, um logische Abläufe mit IoT abzubilden. Derzeit gibt es knapp 300 unterschiedliche IoT Plattformen auf dem Markt – mit unterschiedlichen Funktionen, Architekturen und Protokollen. Unternehmen, die sich mit IoT befassen möchten, müssen sich für eine dieser Plattformen entscheiden. adesso unterstützt den Kunden bei diesem Entscheidungsprozess aus beratender und technischer Sicht. Selektierte IoT Plattformen werden vorgestellt und miteinander verglichen, basierend auf ihren Frameworks, Architekturen und Protokollen. ZIELE Die Teilnehmer lernen, wie unterschiedliche IoT Plattformen aufgebaut sind und was für Stärken und Schwächen diese jeweils aufweisen. Sie erwerben die Fähigkeit, den bestehenden IoT Plattformen Markt besser einzuschätzen und wissen, was mit welcher der vorgestellten IoT Plattformen umsetzbar ist. Die Schulung zeigt auf, welche Fähigkeiten und Technologien benötigt werden, damit Dinge an eine IoT Plattform angebunden und Daten ein- bzw. ausgelesen werden können. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an Fallbeispielen, praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die sich für IoT interessieren und bestehende Lösungen und Ansätze in dieser Thematik besser kennenlernen möchten. AGENDA >Einführung IoT >Übersicht IoT Plattformen Markt >Vorstellung selektierter IoT Plattformen >Frameworks und Architekturen >Protokolle >Implementierung und Anwendungsszenarien >Stärken und Schwächen der vorgestellten IoT Plattformen >Fallbeispiele VORBEREITUNG Die Teilnehmer können gerne Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen mitbringen. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 3 DELIVERY UND UMGEBUNGEN 62 3. Delivery und Umgebungen 3.1 Linux Grundlagen DEV-UNX-126 Die Schulung führt in die Verwendung von Linux als Entwicklungsumgebung ein und vermittelt Grundlagen im Umgang mit dem Betriebssystem. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Struktur von Linux zu verstehen und sind anschließend in der Lage, Linux als Entwicklungsumgebung im Projekt einzusetzen sowie die gängigsten Befehle zu verwenden. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Der grundsätzliche Aufbau und die Komponenten eines Betriebssystems sowie eines PCs müssen bekannt sein. AGENDA >Theorie: –Linux? Welches Linux? –Dateisystem –Konfigurationen –Berechtigungskonzept –Pakete und Paketmanager/-management –Benutzerschnittstelle >Praxis: –Windows-Tools für den Zugriff auf Linux-Systeme –Dateisystem: Aufbau und Navigation darin, Platzverbrauch ermitteln –Umgang mit Berechtigungen –Suchen, Finden und Bearbeiten von Dateien –Installieren von Software –Arbeiten mit Prozessen und „Diensten“ –Systemanalyse: Ermittlung und Beurteilung der Auslastung eines Systems VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 63 3.2 Einführung in Docker DEV-DOC-271 Der Trend hin zur Virtualisierung mit Docker ist nach wie vor ungebrochen. Infrastructure as Code ist aus der IT-Welt nicht mehr wegzudenken und wird zunehmend integraler Bestandteil der Softwareentwicklung. Im Rahmen der Schulung werden die Grundlagen zu Docker praxisnah vermittelt. ZIELE Die Schulung vermittelt einen Überblick über die Grundlagen zu Docker. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch Präsentation mit vertiefenden Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die einen Überblick zu Docker erhalten möchten. AGENDA >Docker Machine –Docker Toolbox Installieren –Docker VM erzeugen –Starten | Stoppen –Zugriff auf die Docker VM >Host Directory Volumes –Mounten von Verzeichnisse auf dem Hostsystem >Registry für Docker-Images –Public Registry – Docker Hub –Private Registry >Docker Image –Erstellen –Verfügbare Images abrufen –in das lokale Repository laden >Container –Starten | Stoppen –Anhalten | neu Starten –Entfernen –Am Container vorgenommene Änderungen in das zugehörige Image zurückschreiben >Container Linking >Data Volumes >Images und Container weitergeben >Docker in der Webentwicklung –Tomcat Image –Port Mapping –Anwendung deployen >Multi Container Applikationen – Docker Compose >Clustering – Docker Swarm VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt 64 3.3 Zentralisiertes Logging DEV-LOG-273 Viele Systeme bestehen nicht nur aus einer Deployment-Einheit, sondern aus vielen verschiedenen Komponenten. Diese Komponenten sind natürlich sehr „gesprächig“ und protokollieren ihre Arbeit. Damit existiert eine ganze Reihe von Komponenten, die jeweils eigene Log-Ausgaben erzeugen. Je höher die Komplexität und Anzahl an involvierter Komponenten einer Systemlandschaft ist, desto schwieriger gestaltet sich deren gemeinsame Betrachtung und Analyse z. B. im Fehlerfall. Mithilfe spezialisierter Werkzeuge bzw. Werkzeugkisten (wie dem ELK-Stack oder Graylog) kann diese Vielzahl an Log-Ausgaben gesammelt und einheitlich dargestellt werden. ZIELE Anschließend können die Teilnehmer einschätzen, wann der Einsatz dieser Werkzeuge sinnvoll bzw. notwendig ist und sind erste Schritte in der Implementierung und Nutzung solch eines Werkzeuges gegangen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegendes Wissen rund um das Thema Logging wird vorausgesetzt. Grundlagen-Kenntnisse zu Elasticsearch und Linux sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. AGENDA >Einführung >Sinn und Nutzen von zentralen Logging-Systemen >Aktuelle Marktübersicht über kommerzielle und Open Source-Produkten >Einführung in ein Werkzeug zum zentralen Logging >Aufbau einer lokalen Umgebung zum Erfassen von Log-Daten >Erfassung der Log-Ausgaben einer (lokalen) Beispielapplikation >Analyse der erfassten Log-Ausgaben VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit mindestens 8 GB Hauptspeicher (besser 16 GB) mit einem 64Bit-OS benötigt. Im Notebook-BIOS muss die Virtualisierungs-Unterstützung eingeschaltet und die aktuelle Version von Oracle VirtualBox (s. https://www.virtualbox.org) installiert sein. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 65 3.4 Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery DEV-CCD-129 Mit Continuous Delivery (CD) können Anwendungen kontinuierlich ausgeliefert werden. Die dazu notwendige Pipeline testet die Software ständig auf Herz und Nieren – mit dem Ergebnis, dass qualitativ hochwertige Software schneller und zuverlässiger umgesetzt werden kann. CI-Server ermöglichen ein automatisiertes Testen und Erstellen von Releases. Diese können mit Hilfe von CD automatisiert auf Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen eingespielt werden. Die Automatisierung der Auslieferungsprozesse ermöglicht zudem eine schnelle, zuverlässige und wiederholbare Auslieferung zum Kunden. ZIELE Im Rahmen dieser Schulung lernen die Teilnehmer die Grundlagen von Continuous Delivery und Versionsmanagement kennen. Ihnen werden die Vorteile von Prozessautomatisierung aufgezeigt. Zudem wird in praktischen Übungen das Setup eines automatisierten Server-Deployment unter Verwendung der adesso Infrastruktur erarbeitet. Auf dieser Basis ist jeder Teilnehmer anschließend in der Lage, eigenständig den Release-Prozess mit Hilfe von CD im eigenen Projekt zu optimieren. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern die Inhalte durch Vorträge, praktische Übungen und Piazza-Stationen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer bringen ein grundsätzliches Verständnis von Buildmanagement mit. Auch Legacy-Projekte können durch den Einsatz von Continuous Delivery profitieren. AGENDA >Warum Continuous Delivery? >Versionsmanagement >Build Pipeline >Prozessautomatisierung >Automatisiertes Server-Deployment >adesso Infrastruktur – Was ist bei adesso möglich? VORBEREITUNG Notebook mit Windows. Die Schulungsunterlagen werden während der Schulung per USB-Stick zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmer sollten in ihren Projekten kritisch ihre Continuous Integration und Delivery Prozesse analysieren, um gute und schlechte Beispiele zu identifizieren. zum Inhalt 66 3.5 Spring Boot und Spring Cloud Einführung 3.6 Microservices 3.7 Profiling-Performanceoptimierung 3.8 Einführung in die Programmiersprache Go DEV-SBC-268 (siehe 1.2.9) DEV-MIC-228 (siehe 6.1) DEV-DPP-104 (siehe 1.1.5) DEV-PGO-272 Go (häufig auch Golang bezeichnet) ist eine typsichere Programmiersprache aus dem Hause Google und wurde dort als Alternative für C++ und Java mit dem Fokus auf den Einsatz in Netzwerkdiensten sowie Cluster und Cloud-Computing entwickelt. Es verwundert daher nicht, dass mit Hilfe von Go infrastrukturnahe Werkzeuge wie Docker, etcd und Consul implementiert wurden. Neben der Typsicherheit ist Go von Hause aus auf eine leichtgewichtig zu implementierende Nebenläufigkeit ausgerichtet. ZIELE Die Schulung führt in die Programmiersprache Go ein, sodass die Teilnehmer anschließend Grundkonzepte der Sprache kennen und erste einfache Programme implementieren können. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse der Programmierung in einer anderen Programmiersprache. AGENDA >Einführung –Einsatzgebiete von Go –Grundlagen von Go (Typen, Strukturen, Schleifen usw.) >Programmieren mit Go –„Hallo Welt“ –Kern-Bibliotheken –Einbinden und Nutzen von Fremd-Bibliotheken –Nebenläufige Programmierung –Interfaces und Mixins VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 3. Delivery und Umgebungen 67 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 4 WEBTECHNOLOGIEN 4.2 Schulungsprogramm Angular JS 71 70 4. Web-Technologien 4.1 ReactJS DEV-REA-271 Neben dem bereits etablierten AngularJS Framework erweckt das von Facebook entwickelte React immer größere Aufmerksamkeit. React ist eine leichtgewichtige JavaScript View-Library, mit der sich Single Page Applications leicht umsetzen lassen. Neben der Leichtgewichtigkeit zeichnet sich React durch einen nativen JavaScript basierten Ansatz aus. Für ein zentrales State-Handling lassen sich React-Applikationen optional mit dem Flux Architekturmodell und Redux sinnvoll erweitern. ZIELE Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single Page Applications vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen in Zusammenspiel mit REST Webservices im Fokus. Durch die Leichtgewichtigkeit von React werden dem Software-Entwickler viele Freiheiten überlassen. Aus dem Grund sollen auch einige Best Practices vermittelt und Alternativen diskutiert werden. Zudem sind die Grundlagen des Testens von React-Applikationen sowie der Einsatz des Flux Architekturmodells Bestandteil der Schulung. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Vorträge, Diskussionen, Gruppenarbeit sowie praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer sollten zumindest ECMAScript 5 (aktuell von allen Browsern unterstützte JavaScriptVersion) kennen und bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML gesammelt haben. AGENDA >Einführung in ECMAScript 6 und ECMAScript 7 >Einführung in React >Spracherweiterung JSX >React-Komponenten als Funktionen und Klassen >React Router >Anbindung von Webservices >Testen von React-Komponenten >Architekturmodell für React-Anwendungen: Flux und Redux VORBEREITUNG Es wird Notebook mit Internetverbindung und folgender Software benötigt: >IDE (WebStorm / IntelliJ) oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung >Node.js >Google Chrome zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 71 4.2 Schulungsprogramm Angular JS 4.2.1 JavaScript Intensiv: Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement DEV-JSB-222 JavaScript ist eine Skriptsprache, die von allen Webbrowsern interpretiert wird. In jedem Webprojekt wird JavaScript zur Realisierung von Dynamik in Webauftritten eingesetzt. Daneben erleben Single Page Applikationen aktuell einen Boom, wodurch ganze Applikationen für den Webbrowser geschrieben werden. Um moderne Webapplikationen mit JavaScript umzusetzen, ist jedoch ein tiefes Verständnis der Sprache, üblicher Patterns und eingesetzter Tools notwendig. ZIELE Die Teilnehmer lernen zunächst die Sprache anhand einfacher Aufgaben und üblicher Patterns kennen, wobei aus anderen Sprachen bekannte Konzepte auf JavaScript übertragen werden. Der Umgang mit Editoren, Debugging-Tools und Build-Werkzeugen wird in Übungen gefestigt. Ebenso kommen Werkzeuge für Unit- und Integrationstests zum Einsatz. Die Schulung demonstriert einerseits, wie eigene Webprojekte gestartet werden können, andererseits versetzt sie die Teilnehmer in die Lage, die gelernten Konzepte auf bestehende Projekte anzuwenden und Legacy-Code zu warten. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Theorie wird gemeinsam erarbeitet und in praktischen Übungen gefestigt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Gute Programmierkenntnisse in einer anderen Sprache werden vorausgesetzt. Die Themen Testing und Buildmanagement sollten schon aus einer anderen Sprache bekannt sein. AGENDA >Grundlagen der Sprache >Übliche Patterns >OOP mit JavaScript (Prototypen) >Debugging >JavaScript Ökosystem >(Unit-)Testing >Build-Tools und CI VORBEREITUNG Ein Notebook mit dem aktuellen Google Chrome Webbrowser wird benötigt. Die weitere relevante Software wird bereitgestellt. zum Inhalt 72 4.2.2 AngularJS 1 DEV-ANG-223 AngularJS ist ein Open-Source JavaScript Framework von Google für die Entwicklung von dynamischen Web-Applikationen. Mit Hilfe von Features wie Dependency Injection und dem MVC Muster sind AngularJS Applikationen besonders gut testbar und die entwickelten Komponenten sehr gut wiederverwendbar. ZIELE Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single Page Applications (SPA) vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen in Zusammenspiel mit REST Webservices im Fokus. Durch die Einführung in die testgetriebene AngularJS Entwicklung mit Hilfe von Jasmine und Karma wird aufgezeigt, wie auch auf der Client-Seite eine sehr gute Testabdeckung erreicht werden kann. DAUER/METHODIK 3 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie praktischer Übungen vermittelt. Die Schulung wird nur noch auf Anfrage angeboten, wenn in Projekten keine Umstellung auf Angular 2 anvisiert ist. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung „JavaScript Intensiv“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung. Zusätzlich sollten die Teilnehmer bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML gesammelt haben. AGENDA >Einführung in die AngularJS Bausteine >jQuery Grundlagen für die Verwendung mit AngularJS >Dependency Injection >Two-Way Data Binding >Controller und Scope verstehen >Templating und Expressions >Filter >Debugging von AngularJS Apps >Services >Formularvalidierung >Eigene Directives entwickeln >Routing >Unit-Testing mit Jasmine und Karma >Projektstruktur für AngularJS Projekte >Anbindung von Webservices mit $http, ngResource und Restangular >Unit-Testing mit Jasmine und Karma >E2E-Testing mit Protractor VORBEREITUNG Ein Notebook mit Internetverbindung und folgender Software wird benötigt: >IDE oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung >Node.js >Google Chrome zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 73 4.2.3 Angular 2 DEV-ANG-252 Das beliebte Javascript Framework AngularJS geht in die zweite Runde und nennt sich nun Angular 2. In der zweiten Major Version des von Google entwickelten Frameworks wurden die Konzepte grundlegend überarbeitet – das Framework ist nun für zukünftige Web-Technologien wie Web-Components bereit. Angular 2 Applikationen können in vier Sprachen entwickelt werden: EcmaScript 5, EcmaScript 2015, TypeScript oder Dart. Der Fokus der Schulung liegt auf der Entwicklung von Angular 2 Applikation mit Microsofts TypeScript. ZIELE Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse zur Entwicklung von strukturierten, testbaren Single Page Applications (SPA) vermittelt. Dabei steht die Entwicklung von CRUD Applikationen mit TypeScript in Zusammenspiel mit REST Webservices im Fokus. Durch die Einführung in die testgetriebene Angular Entwicklung mit Hilfe von Jasmine und Karma wird aufgezeigt, wie auch auf der Client-Seite eine hohe Testabdeckung erreicht werden kann. DAUER/METHODIK 3 Tage Präsenztraining. Die Inhalte werden durch einen Vortrag sowie praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung „JavaScript Intensiv“ ist Voraussetzung zur Teilnahme. Zusätzlich sollten die Teilnehmer bereits praktische Erfahrung mit JavaScript sowie HTML mitbringen. AGENDA >Einführung in TypeScript >Einführung in die Angular 2 Bausteine >Dependency Injection in Angular 2 >Change Detection Mechanismen >Templating und Expressions >Shadow DOM Strategien >Angular 2 im Zusammenspiel mit Web Components >Pipes >Debugging von Angular 2 Applikationen >Services >Observables/RxJS >Formulare & Formularvalidierung >SystemJS und der Einsatz von Module Bundler >Eigene Components & Directives entwickeln >Routing mit dem offiziellen Angular Router >Unit-Testing >Gängige Projektstrukturen und Tools für Angular 2 Projekte >Anbindung von Webservices >E2E-Testing mit Protractor VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Internetverbindung und folgender Software benötigt: >IDE oder Text-Editor (Sublime Text) für die JavaScript- und HTML-Entwicklung >Node.js >Google Chrome zum Inhalt 74 4.3 Praktisches JavaScript mit jQuery DEV-PJS-116 Rich-Client Funktionalitäten mit JavaScript/jQuery zu implementieren ist im Projekt oftmals wesentlich eleganter und leichter umzusetzen, als der Weg über eine schwergewichtige Backend-Lösung. jQuery als JavaScript-Framework bietet mit seinem enormen Umfang an freien Plugins viele Möglichkeiten, Webseiten mit modernen Funktionalitäten auszustatten. ZIELE Den Teilnehmern werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit JavaScript und jQuery vermittelt. Dazu zählen in erster Linie das Selektieren von Elementen und das Ausführen von Funktionen. Die Schulung zeigt anhand einer Beispielwebseite, wie zusätzliche Funktionalitäten mit JavaScript und jQuery implementiert werden können. Alle Beispiele orientieren sich an realen adesso-Projekten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch eine Präsentation und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Erfahrung mit HTML und CSS sowie ein allgemeines Grundverständnis für Programmiersprachen (Variable, Funktion, Methode, Klasse, etc.) wird vorausgesetzt. AGENDA >Grundlagen JavaScript >Einführung jQuery >Selektoren >Funktionen >AJAX >Plugins >Best Practice VORBEREITUNG Internetzugang, Firefox in aktueller Version und Firebug Plugin oder Chrome in aktueller Version zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 75 4.4 HTML5 und CSS3 DEV-HTM-115 Durch HTML5 ist Bewegung in eine einfache Auszeichnungssprache gekommen. Für die zunehmende Zahl verschiedener mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablet eröffnet HTML5 unter anderem einen Weg, native Apps zu ergänzen. Mit HTML5 tritt JavaScript auch immer wieder mit den neuen APIs in den Vordergrund. ZIELE Die Teilnehmer entwickeln ein Verständnis für die neuen Strukturen und das Schreiben von modernem, plattformübergreifenden HTML und JavaScript. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Anhand eines interaktiven Vortrags sowie praktischer Übungen werden die Themen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Erweiterte Grundkenntnisse in HTML sowie JavaScript werden vorausgesetzt. Im Voraus wird die Schulung „JavaScript Grundlagen“ empfohlen. AGENDA >HTML5 –Semantik Elemente –Formulare –Multimedia –Drag und Drop –Geolocation –Storage · Index DB · Local / Session Storage –Application Cache –Web Messaging >CSS3 –Regeln, Selektoren und Kaskadierung –Web-Browserkompatibilität, CrossWeb-Browser CSS –CSS Media Queries –CSS Animationen >Frameworks und Bibliotheken –Modernizr u. a. VORBEREITUNG Notebook mit ca. 15 GB freiem HDD-Speicherplatz für eine virtuelle Maschine. Alternativ eine lokale node. js Installation und ein Editor (z. B. Sublime Text). zum Inhalt 76 4.5 Node.JS DEV-NOD-275 Node.JS ist eine serverseitige JavaScript-Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen. Es basiert auf einem JavaScript-Compiler und bietet eine effiziente Anbindung externer Ressourcen, wie einem Netzwerk oder einem Dateisystem. Da Node.JS auf JavaScript basiert, sind die Einstiegshürden entsprechend niedrig. Trotzdem stellt Node. JS eine technisch ausgereifte Plattform dar und spielt gerade mit JavaScript als Skriptsprache in Verbindung mit HTML5-Technologien und asynchroner Programmierung seine Stärken für hochperformante Echtzeitanwendungen aus. Selbst parallele Anfragen in der Größenordnung von einigen Hunderttausend sind mit dem Konzept der Asynchronität von Node.JS kein Problem. ZIELE Die Node.JS Schulung führt in JavaScript als Serversprache ein. Es wird vermittelt, wie mit Node.JS eventgesteuert, skalierbar und performant Echtzeitverbindungen zwischen Server und Client umgesetzt und Datenbankanbindungen, sowie REST-basierte Dienste realisiert werden können. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden mittels eines Vortrags sowie praktischer Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt werden JavaScript Grundlagen sowie fundierte Kenntnisse der Programmierung in einer anderen Programmiersprache. AGENDA >Einführung –Grundlagen von Node.JS –Einsatzgebiete von Node.JS >Installation –Pakete installieren >Arbeiten mit Node.JS –Anpassung und Erweiterungen –Arbeiten mit Dateien –Kommunikation –Asynchrone Programmierung –Anbindung von Datenbanken VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 4. Web-Technologien 77 4.6 Web-Services 4.7 Java Server Faces 4.8 Apache Wicket 4.9 REST mit Spring MVC DEV-WEB-113 (siehe 1.2.4) DEV-JSF-118 (siehe 1.3.1) DEV-WIC-120 (siehe 1.3.2) DEV-RMS-241 (siehe 1.3.3) zum Inhalt Schulungskatalog > 5. Programmierung 5 PROGRAMMIERUNG 80 5. Programmierung 5.1 Clean Code DEV-CLE-276 „Selbst schlechter Code kann funktionieren. Aber wenn Code nicht sauber ist, kann er eine Entwicklungsorganisation in die Knie zwingen. Jedes Jahr gehen unzählige Stunden und signifikante Ressourcen aufgrund von schlecht geschriebenem Code verloren. Aber das muss nicht so sein.“ (Robert C. Martin, Clean Code, Prentice Hall) Die Schulung zeigt wie Programme so geschrieben werden, dass besser lesbarer Code entsteht und damit die langfristige Wartbarkeit eines Programms sicherstellt wird. Am Beispiel von einfachen Regeln und Prinzipien soll der Software-Entwickler seine eigenen Vorgehensweisen kritisch hinterfragen und Alternativen kennenlernen. ZIELE Den Teilnehmern wird vermittelt, wie sie besser lesbaren Code erstellen können. Hierzu zählen insbesondere die Verwendung von aussagkräftigen Namen und die übersichtliche Strukturierung des Codes. Die Teilnehmer werden befähigt Sonar für die Source-Code-Analyse einzusetzen, um auffällige Stellen im Programm-Code zu identifizieren. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Es werden verschiedene Methoden zur Übermittlung der Inhalte genutzt: Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit und nach Möglichkeit Diskussion mitgebrachter Fallbeispiele der Teilnehmer. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle Java-Entwickler, die gut lesbaren Code erstellen möchten. AGENDA >Aussagekräftige Namen >Funktionen >Kommentare >Formatierung >Fehlerbehandlung >Allgemeine Prinzipien VORBEREITUNG Java-Programmiererfahrung aus Projekten wird vorausgesetzt. Gerne können konkrete Problemstellungen und Erfahrungen aus den eigenen Projekten mitgebracht und diskutiert werden.Zudem wird ein Notebook mit installierten Java SE 1.8 und Eclipse benötigt. Weitere Hinweise zur Installation benötigter Software (Sonar) werden rechtzeitig vor Beginn der Schulung verteilt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 5. Programmierung 81 5.2 Arbeiten mit Legacy Code DEV-ALC-219 (siehe 1.1.6) 5.3 Einführung in die Programmiersprache Go DEV-PGO-272 (siehe 3.8) 5.4 Das Tool „R“ DEV-DTR-270 (siehe 2.6) 5.5 Profiling-Performanceoptimierung DEV-DPP-104 (siehe 1.1.5) zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 6 ARCHITEKTUR 84 6. Architektur 6.1 Microservices DEV-MIC-228 Microservices bilden ein neues Architektur-Paradigma: Anwendungen werden in kleine unabhängige Dienste aufgeteilt, die beispielsweise mit REST kommunizieren. Dies soll nicht nur komplexe monolithische Architekturen verhindern, sondern Systeme auch wartungsfreundlicher machen. Außerdem wird eine breitere Technologie-Auswahl ermöglicht, die zum Beispiel Vorteile für Continuous Delivery mit sich bringt. Auch Legacy-Anwendungen lassen sich mit Microservices einfach erweitern. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Vorteile, Nachteile und mögliche Einsatzszenarien von Microservices-Architekturen kennen und erhalten einen Einblick in mögliche technische Umsetzungen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag, Gruppenarbeit und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Interesse an Architekturfragestellungen, die JavaBasiswissen mitbringen. AGENDA >Was sind Microservices? Und was ist eine Microservices Architektur? >Design, Architekturmuster, technische Aspekte und Herausforderungen >Microservices Architekturen in der Praxis und Einsatzszenarien (praktische Übung / Paperwork) >Resilience – Cicuit Breaker Demo >Microservices in Aktion – Showcase und Übungen VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook benötigt. Es wird eine VM für den praktischen Übungsteil bereitgestellt, die idealerweise vorab installiert wird. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 85 6.2 Architektur-Review und -Audits DEVCON-ARB-158 Bei der Übernahme von Projekten oder bei der Ablösung von Systemen ist es oft notwendig, die bestehende Architektur zu bewerten. Daraus entstehen praktische Handlungsanweisungen für den Umgang mit der Software. ZIELE Die Schulung vermittelt den Teilnehmern ein Vorgehen für die Bewertung von Architekturen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Wartungsfreundlichkeit der Architektur, die sich anhand der Komplexität und der Zyklenfreiheit bewerten lässt. Weitere Aspekte sind Stichproben bezüglich der Code-Qualität mit Punkten wie Exception-Handling oder Transaktionen. Schließlich wird auf dieser Basis ein Vorschlag erarbeitet, wie mit dem System umzugehen ist. Zum Einsatz kommt neben einer beliebigen IDE auch das Werkzeug Structure 101. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Software-Architekten, welche idealerweise die entsprechende Ausbildung durchlaufen haben. Fundierte Kenntnisse im Java-Technologie-Stack werden vorausgesetzt. AGENDA >Bewertung eines Architektur-Entwurfs >Bedeutung von Komplexität und Zyklenfreiheit >Typische Coding-Fehler >Priorisierung typischer Herausforderungen >Praktischer Teil >Bewerten eines konkreten Projekts >Erstellen entsprechender Handlungsempfehlungen VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit PowerPoint benötigt. zum Inhalt 86 6.3 Enterprise Architecture für Projektleiter, Analysten und Architekten DEVCON-ACM-231 Enterprise Architecture beschreibt das Zusammenspiel von Elementen der Informationstechnologie und der geschäftlichen Tätigkeit im Unternehmen. Sie unterscheidet sich von Begriffen wie Informationsarchitektur oder Softwarearchitektur durch den ganzheitlichen Blick auf die Rolle der Informationstechnologie im Unternehmen. Viele Konzerne versuchen die Komplexität ihrer Geschäfts- und IT-Architektur mittels Enterprise Architecture Management (EAM) in den Griff zu bekommen. Dabei spielt die Frage, welche Anwendungen und Schnittstellen in bestimmten Business-Prozessen involviert sind, eine zentrale Rolle. Kennzahlen und zentrale Architektur-Artefakte, wie z. B. Capability Maps, Prozesslandkarten, ProzessSystem-Matrizen oder Datenmodelle liefern für verschiedene Stakeholder (Business und IT) entsprechende Informationen und dienen als Entscheidungsgrundlage. ZIELE Die Schulung vermittelt die Grundkonzepte der Enterprise Architecture. Projektleiter und Architekten sollen das Vorgehen, die Artefakte und Prozesse mit deren Auswirkungen auf ihr aktuelles Projekt verstehen. Zusätzlich wird gezeigt, wie die EAM-Konzepte in Großprojekten und Programmlinien angewendet werden können, um übergreifende Auswertungen und Dokumentationen zu erstellen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern die Themen anhand eines Vortrags sowie praktischen Übungen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer sollten sich für Enterprise Architecture interessieren. AGENDA >Enterprise Architecture-Basiswissen >Frameworks (TOGAF) >Exkurse zu Artefakten (Datenmodellierung, Kennzahlen) >Praktischer Teil: –Projektbeispiele und Erfahrungsaustausch/Diskussion Übungen anhand von eigenen Projektsituationen VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 87 6.4 Software-Architektur in agilen Projekten DEV-SWA-226 Es werden Methoden vorgestellt, wie der scheinbare Widerspruch zwischen einer langfristig orientierten Software-Architektur und dem beständigen Wandel in agilen Projekten beherrscht werden kann. Dabei wird der Umgang mit Unsicherheiten, die evolutionäre Planung von Architektur und die Steuerung von Emergenz beleuchtet. ZIELE Die Teilnehmer lernen systematisch Software-Architektur in agilen Projekten zu entwerfen und ihren Lebenszyklus zu steuern. Sie sind anschließend in der Lage, Architektur-Entscheidungen in Teams zu treffen und wirtschaftlich zu begründen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen sowie in Piazza-Stationen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Für Software-Architekten, Lead Developer, Product Owner, technische Projektleiter. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Bereich Software-Architektur sowie Verständnis des agilen Manifests. Die Schulung „Agile Development Basics“ ist verpflichtend im Vorfeld zu besuchen. AGENDA >Einführung >Architekturarbeit in agilen Teams –Architektur-Tapete und Abhängigkeiten –Projekt-Pattern beschreiben –Steuerung von Teams mit Projekt-Pattern –Teamorientiertes Handeln für Software-Architekten –Architektur-Kanban in großen Projekten >Umgang mit Unsicherheit in der Software-Architektur >Nutzen und Risiken emergenter Software-Architektur >Umgang mit Unsicherheit im Architektur-Design >Systematische agile Entscheidungsfindung >Schätzen von Architektur-Anforderungen >Das Prinzip des letzten sinnvollen Moments >Wirtschaftliche Betrachtungen –Entstehung technischer Schulden durch Planung –Mapping von Architektur auf Business Value –Optionsbasierte Architekturentwicklung mit der Real Options Theory VORBEREITUNG – zum Inhalt 88 6.5 Dokumentation von IT-Architekturen CPSLB-01 Diese Schulung gibt einen Überblick über typische, strukturierte Dokumentationsformen für IT-Architekturen. Verschiedene Modelltypen werden vorgestellt und jeweils Beispiele und Einsatzmöglichkeiten derer erläutert. Zunächst liegt der Schwerpunkt auf Modelltypen zur Dokumentation auf Fach- und Überblicksebene, bevor die Dokumentation von Komponenten und Systemen in den Fokus rückt. Anschließend wird gezeigt, wie sowohl Benutzerschnittstellen als auch technische Schnittstellen dokumentiert werden können. ZIELE Die Teilnehmer lernen verschiedene Ebenen von IT-Architekturen sowie Techniken zur Dokumentation statischer Aspekte von Architekturen kennen und sammeln erste Erfahrungen damit. Zudem werden Techniken zur Dokumentation dynamischer Aspekte von Architekturen beleuchtet und eingeübt. DAUER/METHODIK „Flexible Learning“ mit 1 Fallstudientag: 1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium Die theoretische Wissensvermittlung, die ersten Wiederholungen sowie Übungen erfolgen individuell und digital auf einer-Online Plattform (Umfang ca. 1 Tag) im Selbststudium. Die Inhalte stehen den Teilnehmenden auch nach Abschluss der Weiterbildung noch zur Verfügung. 2. Diskussionen und Fallstudien am Präsenztag Am Präsenztag werden praktische Übungen und Fallstudien bearbeitet, fachlich diskutiert und erzielte Ergebnisse gemeinsam besprochen. Anhand von praktischen Beispielen erfolgt der gezielte Praxistransfer. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Die online erworbenen Theoriekenntnisse werden für den Praxistag vorausgesetzt. AGENDA >Dokumentation auf Überblicksebene, u. a. mit Prozesslandkarte, Geschäftsprozessmodell, Prozessunterstützungskarte, Informationsflussgrafik, Systemkontext >Dokumentation von Komponenten und Systemen, u. a. mit Komponentendiagramm, Aktivitätsdiagramm, Entscheidungstabelle, Zustandsdiagramm >Dokumentation von Schnittstellen, u. a. mit Datenschema, Sequenzdiagramm, Zustandsdiagramm >Komplexe Fallstudien VORBEREITUNG Selbständige Bearbeitung der Online-Materialien zur Aneignung des benötigten Wissens ist Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenztag. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 89 6.6 Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen CPSLB-02 In der Schulung wird vorgestellt und diskutiert, wie IT-Architekturen unternehmensweit durchgesetzt und überwacht werden können. Dafür ist es wichtig, zunächst den Aufbau und die Verantwortungsbereiche einer Architektur-Governance zu kennen. Am Beispiel von TOGAF wird dann auf einer Überblicksebene dargelegt, wie Frameworks für das unternehmensweite Management von IT-Architekturen eingesetzt werden können. Der Kurs schließt mit einer Übersicht über Referenzmodelle und Musterkataloge zur Beschreibung von Elementen einer unternehmensweiten IT-Architektur ab. ZIELE Die Teilnehmer lernen typische Aktivitäten, Gremien und Rollen im IT-Architekturmanagement sowie Probleme im praktischen Einsatz von IT-Architekturen kennen. Sie wissen anschließend, wie Frameworks und Referenzmodelle für IT-Architekturen aufgebaut sind und in der Praxis eingesetzt werden. DAUER/METHODIK Flexible Learning mit 1 Fallstudientag: 1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium Die theoretische Wissensvermittlung, die ersten Wiederholungen sowie Übungen erfolgen individuell und digital auf einer-Online Plattform (Umfang ca. 1 Tag) im Selbststudium. Die Inhalte stehen den Teilnehmenden auch nach Abschluss der Weiterbildung noch zur Verfügung. 2. Diskussionen und Fallstudien am Präsenztag Am Präsenztag werden praktische Übungen und Fallstudien bearbeitet, fachlich diskutiert und erzielte Ergebnisse gemeinsam besprochen. Anhand von praktischen Beispielen erfolgt der gezielte Praxistransfer. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer sollten Erfahrungen in der Erstellung und Dokumentation von IT-Architekturen mitbringen. Die online erworbenen Theoriekenntnisse werden für den Praxistag vorausgesetzt. AGENDA >Aufbauorganisation >Entwicklung und Durchsetzung von Richtlinien >Projektbegleitung >Grundlagen und Einsatz von Architekturframeworks >Überblick und Kategorien von Enterprise Architecture Management-Frameworks >The OpenGroup Architecture Framework (TOGAF) >Referenzmodelle für Architekturen >Musterkataloge für das Enterprise Architecture Management VORBEREITUNG Selbständige Bearbeitung der Online-Materialien zur Aneignung des benötigten Wissens ist Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenztag. zum Inhalt 90 6.7 Produktionsreife Software entwickeln DEVCON-PRS-260 Nach monatelanger Software-Entwicklung geht sie endlich in Produktion – aber manchmal treten trotzdem noch Komplikationen auf. Ein Fremdsystem fällt aus und reißt das adesso-System mit sich. Oder das System hängt, aber ohne erkennbare Ursache. Oftmals wird der Aspekt der „Produktionsreife“ zu wenig beachtet. Dabei kann die Anwendung schon vor dem Livegang mit überschaubarem Aufwand so entwickelt werden, dass sie stabiler läuft und transparenter ist, um Fehlerursachen einfacher zu erkennen. Insbesondere im Zusammenspiel mit DevOps und Continuous Delivery ist dieses Thema ein Muss. ZIELE Das Ziel der Schulung ist die Vermittlung einiger Patterns und Antipatterns, die als Handwerkzeug dienen um Software ohne böse Überraschen ausliefern zu können – nicht zuletzt auch um den Arbeitsaufwand in den Wochen nach einer Auslieferung zu minimieren. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage mit Diskussionsrunden und Kurzvorträgen. Die Schulung wird im Workshop-Charakter durchgeführt, um die Diskussion untereinander zu fördern und auch von den Erfahrungen der anderen Schulungsteilnehmer profitieren zu können. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer haben mindestens ein Projekt bis zur Auslieferung oder noch besser bis zum Livegang begleitet. AGENDA >Während der Entwicklung –Integration mit Fremdsystemen: wie manage ich Integration Points mit anderen Systemen? –Patterns und Antipatterns zum Thema „Stabilität“ –Patterns und Antipatterns zum Thema „Kapazität“ >Vor- und nach dem Produktivgang –Transparenz: wie baue ich mein System, so dass es vernünftig gemonitored werden kann? –Best Practices und Pitfalls bei der Konfiguration von Laufzeitumgebungen (JBoss, Tomcat, Logging, Connection Pools…) –Best Practices und Pitfalls: Produktionskonfiguration vs. Entwicklungskonfiguration –Diagnosemöglichkeiten (Logging, JMX, …) VORBEREITUNG Bitte eigene Erfahrungsbeispiele mitbringen, welche Komplikationen im oder nach dem Livegang im Projekt aufgetreten sind. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 6. Architektur 91 6.8 TOGAF 9.1 Foundation (Level 1) DEVCON-TOG-261 The Open Group Architecture Framework (TOGAF) ist ein weltweit etabliertes Vorgehen zum Management von komplexen Unternehmensarchitekturen. Kontinuierlich weiterentwickelt von einem über 350 Organisationen umfassenden globalen Konsortium, stellt das Framework neben einer gemeinsamen Terminologie, Konzepte und Techniken zur Beschreibung, Definition und Transformation von Architekturen bereit. Die Schulung vermittelt Grundlagen der Unternehmensarchitektur mit einem Schwerpunkt auf die für die Zertifizierung TOGAF 9.1-Foundation notwendigen Bestandteile von TOGAF. Die relevanten Prüfungsinhalte werden direkt und unmittelbar vermittelt und an einem Fallbeispiel gemeinsam diskutiert. Erlernte Konzepte können im Anschluss an das TOGAF 9.1 Foundation Zertifizierung Kurses direkt in der eigenen Architekturarbeit eingesetzt werden. ZIELE Die Teilnehmer werden gezielt auf die TOGAF 91. Foundation Zertifizierung vorbereitet und können diese anschließend in einem Testcenter ablegen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Vortrag, Diskussionen und Übungen an Fallbeispielen. ZERTIFIZIERUNG Die TOGAF 9.1 Foundation Prüfung ist nicht Bestandteil der Schulung, sondern muss in einem Testcenter abgelegt werden. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt über PearsonVue oder Prometic. Die Prüfung dauert 60 Minuten und beinhaltet 40 Multiple Choice Fragen. Die vorbereitende Schulung kann auch unabhängig von adesso bei öffentlichen Trainingsanbietern absolviert werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Software-Architekten, die eine TOGAF 9.1-Foundation Zertifizierung anstreben. AGENDA >Einführung Enterprise Architecture Management (EAM) >Kernkonzepte von TOGAF (The Open Group Architecture Framework) – Architecture Development Method (ADM) – ADM-Guidelines und ADM-Techniken zur Konfiguration der ADM –Architecture Content Framework >Ergebnistypen >Architekturbausteine >Sichten >Architecture Capability Framework >Architecture Governance >Architecture Compliance >Architecture Board >Enterprise Continuum und Referenzmodelle – Anforderungen Foundation-Zertifizierung und PrüfungsVorbereitung VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 7 TECHNOLOGIE MICROSOFT 94 7. Technologie Microsoft 7.1 SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung DEV-SQL-131a Die Schulung vermittelt die grundlegenden Kenntnisse zur Entwicklung von Datenbanken mit Microsoft SQL Server und richtet sich an Softwareentwickler, die die Möglichkeiten der Datenbank bei der Anwendungsentwicklung optimal nutzen und ausschöpfen möchten. Nach einer Einführung in die SQL Server-Plattform liegt der Fokus auf dem Entwerfen und Implementieren von Tabellen, Ansichten, gespeicherten Prozeduren, Parametern und Indizes. Weitere Themen sind die Entwicklung benutzerdefinierter Funktionen, das Abfragen von XML-Daten, das Design von DML-Triggern, die Nutzung der CLR-Integration und die Fehlerbehandlung. Abschließend folgt ein kurzer Überblick über die gängigen Datenzugriffsmechanismen Linq, Entity Framework und Hibernate im Zusammenspiel mit dem SQL Server. ZIELE Anhand ausgewählter SQL Anweisungen erwerben die Teilnehmer ein tieferes Verständnis der Befehlsverarbeitung durch die Datenbank-Engine. Sie lernen mit den Werkzeugen des SQL Servers praktische Probleme zu lösen. Schließlich gewinnen die Teilnehmer einen Überblick über die Faktoren, welche die Ausführungsgeschwindigkeit von SQL Befehlen beeinflussen. Parallel dazu werden sie ihre Kenntnisse der Sprache SQL auffrischen und vertiefen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server oder einem anderen relationalen Datenbanksystem werden vorausgesetzt, ebenso wie Kenntnisse der Sprache SQL. AGENDA >Architektur des SQL Servers >Entity Relationship Modellierung >Übersicht über die Sprache SQL (Tabellen, Ansichten, gespeicherte Prozeduren) >XML-Daten in SQL Server >Trigger >CLR-Integration VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem SQL Server 2016 benötigt (Standard, Enterprise oder Developer Edition). zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 95 7.2 SQL Server 2016 II – Architektur und Performance DEV-SQL-131b Diese Aufbauschulung vermittelt die Architekturkonzepte und Optimierungspotenziale von SQL Server. Die Schulung richtet sich an Architekten und Datenbankentwickler, die Anwendungen mit hohen Anforderungen an Performance und Skalierbarkeit entwickeln möchten. Der Fokus liegt hierbei auf konkreten Performanceoptimierungsmaßnahmen und Mechanismen zur Erhöhung der Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit. ZIELE >Messung der Datenbank-Performance und Verbesserung des Datenbankdesigns >Tuningmethodik >SQL Server Konfiguration und Wartung >Skalierung mit Optimierung der tempdb und Partitionierung >Daten- und Backupkompression >Analyse von Ressourcenengpässen und Nutzung des Resource Governors >Analyse und Verbesserung der Index- und Seitenstrukturen >Performance-Steigerung durch Analyse und Optimierung von Abfragen (Traces und Abfragepläne) >Sperren und Nebenläufigkeit >Mechanismen für Scale-Out und Scale-Up (Clustering, Infrastruktur, AlwaysOn, Message Broker) >Ausblick auf In-Memory OLTP in SQL Server DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server und der Datenbankentwicklung werden vorausgesetzt, ebenfalls erste Kenntnisse der Sprache SQL. AGENDA >Performanceoptimierung >Scale-Out und Scale-Up >Ausblick auf In-Memory OLTP VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt 96 7.3 Windows Communication Foundation DEV-WCF-132 Bei Windows Communication Foundation (WCF) handelt es sich um ein Framework zur Kommunikation verteilter Anwendungen. Microsoft will damit viele Netzwerk-Funktionen zusammenführen und den Programmierern solcher Anwendungen standardisiert zur Verfügung stellen. Das Hauptanwendungsgebiet von WCF liegt in der Entwicklung serviceorientierter Architekturen. ZIELE Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten und Funktionalitäten der Windows Communication Foundation. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Kenntnissen in Windows Forms, C#, C++/CLI. AGENDA >Überblick verteilte Systeme und SOA mit .NET >Architektur der Windows Communication Foundation >Vergleich zu .NET Remoting und ASMX-Webservices >Kompatibilität von WCF zu anderen Kommunikationsinfrastrukturen >WCF-Dienste und Kommunikationsprofile (Bindings) >WCF-Werkzeuge >Erstellung von XML-Webservices mit WCF >Erstellung von .NET-spezifischen verteilten Systemen mit WCF >Hosting: Konsole, Dienst, IIS, WAS, COM+/.NET Enterprise Services >Konfigurationsmodell >Authentifizierung >Verschlüsselung >Autorisierung >Integrität >Zuverlässigkeit >Transaktionen >Nachrichtenwarteschlangen >Zusammenarbeit zwischen WCF und Windows Workflow Foundation (WWF) / Durable Services VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player und mindestens 50 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 97 7.4 ASP.NET Core DEV-AZU-136 Die Schulung gibt eine ausführliche Übersicht über ASP.NET Core. Die Teilnehmer erarbeiten die grundlegenden architektonischen Konzepte dieses neuen Frameworks und werden durch praktische Übungen an die einzelnen Themen herangeführt. ZIELE Die Teilnehmer werden nach der Schulung die notwendigen Tools für ASP.NET Core-Projekte kennen und sich sicher in diesen Projekten bewegen können. Sie sind ferner in der Lage, selbständig ASP.NET Core-Projekte sinnvoll aufzusetzen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Beherrschung der Programmiersprache C#, Grundkenntnisse JavaScript, praktische Erfahrungen mit der aktuellen Entwicklungsumgebung Visual Studio, Kenntnisse von MVC-Frameworks (z. B. ASP. NET MVC) sind hilfreich. AGENDA >.NET Core >ASP.NET Core Einleitung/Überblick >Tooling Übersicht, Plattformunabhängigkeit >Kestrel Webserver, Integration mit IIS, Deployment auf Unix-Systemen >ASP.NET Core Middlewares >Dependency Injection mit ASP.NET Core >Configuration >Logging >Unit testing >MVC, Routing >ASP.NET Tag Helpers >Authentication, Authorization, ASP.NET Identity >Entity Framework Core, Database-Migrations, Custom identity >Client-side development, Integration mit node, npm, TypeScript VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Visual Studio und aktuellen Updates benötigt. zum Inhalt 98 7.5 Integration im Microsoft-Umfeld DEV-SSM-208 Diese Schulung richtet sich an Softwareentwickler und Architekten, die mit Integrationsszenarien arbeiten und Entscheidungen treffen müssen. Die Möglichkeit, innerhalb eines Unternehmens die richtige Integrationsstrategie zu wählen, hängt von vielerlei Faktoren ab. Abgesehen von dieser Entscheidung stehen zahlreiche Technologien zur Verfügung, um ein Integrationsszenario zu realisieren. ZIELE Anhand praktischer Beispiele aus dem Projektalltag soll ein Entscheidungs-Framework vorgestellt werden, wonach die zu wählende Integrationsstrategie ausrichtet und die Technologie bestimmt wird. Dabei werden die verschiedenen Technologien und Rahmenbedingungen gegenübergestellt und somit eine Begründung für das gewählte Szenario aufgestellt. Insbesondere die Technologien WCF und WF, AppFabric, SQL Server Tools (SSIS, Sync Framework, Service Broker), BizTalk und Windows Azure werden hierbei beleuchtet. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer sollten praktische Erfahrungen mit dem MS SQL Server und weiteren Integrationstools mitbringen sowie die Schulungen im Umfeld Windows Communications Foundation und MS SQL Server besucht haben. AGENDA >Erarbeitung Descision Framework >Technologie-Betrachtung >Praxisbeispiele: einfacher Workflow, Content-based Routing, Publish-Subscribe, Debatching Bulk data, etc. VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit installiertem VMware Player/Hyper-V und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 7. Technologie Microsoft 99 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 8. Security 8 SECURITY 102 8. Security 8.1 Kryptographie DEV-SEC-245 Im Rahmen dieser Schulung werden Grundlagen zum Themenbereich Kryptographie vorgestellt. Kryptographie wird konzeptionell und anhand von Beispielen zur Kombination einzelner Verfahren zu praktisch nutzbaren Anwendungen veranschaulicht und in praktischen Übungen vertieft. ZIELE Das primäre Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern eine fundierte Einführung in die Kryptographie und deren Anwendung zu geben, sodass sie Sicherheitsthemen in Projekten besser bewerten und sich in die selbstständige praktische Anwendung des Gelernten tiefer einarbeiten können. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden in Vorträgen und Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Übungen zu kryptographischen Verfahren mithilfe verschiedener Standardwerkzeuge durchgeführt werden. Insbesondere ist die Schulung unabhängig von einer konkreten Programmiersprache. AGENDA Die Schulung gibt einen Einblick in einen wichtigen Grundbaustein der Computersicherheit; der Kryptographie. Kryptographische Verfahren sichern unter anderem die Vertraulichkeit von Daten und die Authentizität von Kommunikationspartnern ab. Nach einer Vorstellung verschiedener Kategorien von Verfahren werden diese in Übungen praktisch ausprobiert. Verschiedene Anwendungsbereiche kryptographischer Verfahren werden aufgezeigt und in ihre Verfahrensbausteine zerlegt. VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 8. Security 103 8.2 Anwendungssicherheit DEV-SEC-246 Im Rahmen dieser Schulung werden Grundlagen zum Thema Anwendungssicherheit vermittelt. Hierzu gehören typische Angriffsverfahren auf Anwendungen sowie auch Konzepte, wie solche Angriffe schon während der Anwendungsentwicklung vereitelt werden können. ZIELE Das primäre Ziel der Schulung ist, die Teilnehmer für das Thema Anwendungssicherheit zu sensibilisieren und ihnen Grundkonzepte zu Angriffen auf Anwendungen und zu entsprechenden Gegenmaßnahmen zu vermitteln. Mit diesem Verständnis von Angriff und Gegenwehr sollen sie in Entwicklungsprojekten Gefahrenpunkte identifizieren und geeignete Mittel einsetzen können, um Angriffsflächen der Anwendungen zu minimieren. DAUER/METHODIK 1 Tag Präsenzschulung. Die Themengebiete werden gemeinsam erarbeitet anhand praktischer Übungen vertieft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich im Wesentlichen an Anwendungsentwickler. Es sind zumindest grundlegende Kenntnisse der Bereiche Java, SQL und HTML notwendig. Auch wenn .NET oder andere Programmumgebungen nicht explizit angesprochen werden, sind die konzeptionellen Teile auch für nicht-Java-Entwickler relevant. AGENDA Die Schulung soll zeigen, welchen Angriffen eine Anwendung ausgesetzt sein kann und mit welchen Schutzmaßnahmen diese abgewehrt werden können. Angriffe werden an einer Übungsapplikation praktisch ausprobiert, was Grundkenntnisse in HTML, JavaScript und SQL erfordert. In einer weiteren Übung wird eine bewusst fehlerhaft implementierte Web-Anwendung analysiert und möglichst auch korrigiert. Ein Exkurs geht auf qualitätssichernde Maßnahmen ein, die helfen sollen, Schwachstellen in Anwendungen zu finden bzw. zu verhindern. VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit einem installierten Oracle VirtualBox und mindestens 10 GB freiem Festplattenspeicherplatz benötigt. zum Inhalt 104 8.3 Advanced Application Security DEV-SEC-247 Die Inhalte der Schulung Anwendungssicherheit sollen hier vertieft und erweitert, sowie auf komplexere Projektszenarien angewendet werden. Application Security wird hier als übergreifende Disziplin auch jenseits der reinen Software-Entwicklung verstanden. Dabei wird eine hypothetische Anwendung im Gesamtkontext der Fachlichkeit bis hin zur technischen Produktionsumgebung analysiert und Alternativen der Sicherheitskonzeption erarbeitet und diskutiert. ZIELE Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, sich in realen Projekten an Sicherheitsanforderungen zu orientieren, Sicherheitskonzepte auszuarbeiten und diese auch umzusetzen. DAUER/METHODIK 1 Tag Präsenzschulung. Die Themengebiete werden gemeinsam erarbeitet und anhand praktischer Übungen verinnerlicht. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich im Wesentlichen an Anwendungsentwickler, die auch vor einer Betrachtung von Systeminfrastruktur nicht zurückschrecken. Neben Erfahrungen in der (sicheren) Software-Entwicklung sind deshalb Kenntnisse von typischen Systemumgebungen (Server, Netzwerke, Security Appliances) hilfreich. Die Schulung ist explizit technologieneutral konzipiert, so dass Java- und Microsoft-Entwickler gleichermaßen angesprochen werden. Die Schulung „Anwendungssicherheit“ muss im Vorfeld besucht werden. AGENDA >Angriffe, nicht nur auf Web-Anwendungen >Typische Infrastrukturen und deren Komponenten >Erarbeitung von Sicherheitskonzepten >Schutzziele und Schutzbedarf >Bewertung von Sicherheitsrisiken und -maßnahmen VORBEREITUNG Ein Notebook mit den Standardinstallationen wird benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 8. Security 105 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 9 SOFTWARE-TESTING UND QUALI­TÄTS­SICHERUNG 108 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 9.1 Grundlagen des Software Tests DEVCON-GST-205 Die Schulung bietet eine strukturierte Einführung in die Grundlagen und Techniken des Software Tests. ZIELE Die Teilnehmer sind nach der Schulung in der Lage, im Projekt qualifiziertes Software Testing inkl. systematischem Testfallentwurf durchzuführen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte gemeinsam erarbeitet sowie anhand einer Piazza mit praktischen Beispielen angewendet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Erfahrung in Entwicklungsprojekten als Entwickler oder in der Qualitätssicherung. Zusätzlich sind Kenntnisse gängiger Software-Entwicklungsprozesse hilfreich. AGENDA >Warum testen wir? Was bedeutet eigentlich Softwarequalität? >Testen im Softwarelebenszyklus – Testprozess >Testen bevor die Software läuft (statisches Testen): Reviews und statische Analyse >Dynamische Testtechniken: Testfallentwurf nach Blackbox- und Whitebox-Verfahren >Testwerkzeuge >Testen bei adesso VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 109 9.2 Advanced Softwaretesting – Testmanagement DEVCON-AST-206 Diese Schulung vertieft die Grundlagenkenntnisse speziell im Bereich Testmanagement. ZIELE Die Teilnehmer sind anschließend in der Lage, qualifiziertes Testmanagement im Softwareentwicklungsprojekt zu betreiben sowie den Testprozess bewusst zu steuern. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden den Teilnehmer anhand eines Vortrags sowie praktischen Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer bringen Projekterfahrung in Entwicklungsprojekten als Software-Entwickler oder in der Qualitätssicherung mit, außerdem kennen Sie gängige Software-Entwicklungsprozesse. Die Schulung „Grundlagen des Softwaretests“ oder die „ISTQB-Foundation Level“-Zertifizierung ist Voraussetzung zur Teilnahme. AGENDA >Einführung >Testplanung >Aufwandsschätzung >Risikoorientiertes Testen >Überwachung und Steuerung >Testabschlussbericht >Testwerkzeuge >Testprozessverbesserung VORBEREITUNG – zum Inhalt 110 9.3 Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung von Software DEVCON-KFE-241 Die Steuerung und kontinuierliche Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen ist weiterhin eine große Herausforderung in der Praxis. Erfolgreiche Projekte zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie systematisch auf Kennzahlen zurückgreifen, um die Entscheidungsfindung quantitativ zu unterstützen. Die Schulung beschreibt anhand von Fallbeispielen, wie Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung erfolgreich eingeführt werden können. Der Aufbau eines Berichtswesens und die Nutzung von Kennzahlen wird besonders aus der Perspektive eines Testmanagers erläutert. Dieser steht während laufenden Testmaßnahmen vor der Herausforderung, Projektleitern und Kunden fundierte Antworten auf zwei Fragen zu liefern: >Wie ist der Stand der Qualität einer Software, die einen Test durchläuft? >Wie weit fortgeschritten sind die laufenden Testmaßnahmen bzgl. Fertigstellungsgrad, Aufwand und Dauer? Die Schulung zeigt auf, wie projektspezifisch ein Testberichtswesen aufgebaut und Kennzahlen zur Beantwortung dieser Fragen hergeleitet und eingesetzt werden können. Anhand von umfangreichen Praxisbeispielen werden konkrete Testberichte und Kennzahlen für die pragmatische Anwendung vorgestellt. ZIELE Die Schulung vermittelt, wie Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung erfolgreich eingeführt werden können und beleuchtet den Aufbau eines Berichtswesens mit Fokus auf dem Testmanagement. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themen werden durch einen Vortrag und praktische Beispiele vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Projektleiter, Testmanager, Software-Qualitätsmanager und SoftwareTester. Der Besuch der Schulung „Grundlagen des Software-Tests“ ist von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. AGENDA >Herausforderungen und kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung und Nutzung von Kennzahlen >Kennzahlen zur Bewertung des Stands der Qualität einer Software >Kennzahlen zur Bewertung des Fortschritts laufender Testmaßnahmen >Fehlerkennzahlen >Aufbau und Nutzung von Testberichten (intern und für Kunden) VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 111 9.4 Testautomatisierung: Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren DEVCON-TAU-242 In der Schulung werden praktische Kenntnisse der Testautomatisierung von Benutzeroberflächen mit Fokus auf Webanwendungen vermittelt. Hierbei werden am Beispiel des Testautomatisierungsframeworks Robot Framework grundsätzliche Problemstellungen der Testautomatisierung erörtert. Dazu gehören u. a. zweckmäße Ziele und Anwendungsgebiete für Testautomatisierung. Ebenso wird eine pragmatische Architektur für automatisierte Testfälle vorgestellt, die eine hohe Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Testfälle aufweist. Diese Kenntnisse werden am Beispiel von Robot Framework erarbeitet, können jedoch uneingeschränkt auf vergleichbare Testautomatisierungstools (z. B. Selenium) übertragen werden. Durch die konkrete Anwendung werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, eigene automatisierte Testfälle für Webanwendungen zu erstellen. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der Testautomatisierung und konkrete Ansätze zur Testautomatisierung auf Basis von Robot Framework kennen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch Vorträge, Gruppenarbeit und praktische Übung erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Softwaretester, Entwickler und (Test-) Consultants. Von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung, ist der Besuch der Schulung „Grundlagen des Software-Tests“. HTMLKenntnisse sind ebenfalls von Vorteil. AGENDA >Grundlagen der Testautomatisierung >Ziele und Anwendungsgebiete der Testautomatisierung >Aufbau / Architektur von automatisierten Testfällen >Wartbarkeit von automatisierten Testfällen >Testautomatisierung von Weboberflächen mit Robot Framework VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt 112 9.5 ISTQB Certified Tester – Foundation Level DEVCON-CTFL-127 Die Schulung bietet eine strukturierte Einführung in die Grundlagen und Techniken des Software Tests anhand des weltweit anerkannten und standardisierten ISTQB Aus- und -Weiterbildungsschema für Software-Tester. ZIELE Die Teilnehmer verstehen, warum Software-Tests notwendig sind und welche Prinzipien ihnen zugrunde liegen. Sie kennen anschließend die Bedeutung von Software-Tests in verschiedenen Software-Entwicklungsmodellen und Teststufen. Sie können geeignete Testverfahren anwenden und erhalten einen Einblick in Testmanagement-Prozesse sowie den Einsatzbereich und die Einführung von Testwerkzeugen. Zudem werden sie optimal auf die Prüfung vorbereitet, welche am letzten Tag der Schulung stattfindet. DAUER/METHODIK Die Schulungsdauer beträgt 3,5 Präsenztage (3 Tage Schulung, ½ Tag für die Prüfung) und umfasst Vorträge sowie praktische Übungen. Die Teilnehmer legen am Ende des letzten Schulungstages die „ISTQB Certified Tester – Foundation Level“ Prüfung ab. ZERTIFIZIERUNG Am letzten Schulungstag legen die Teilnehmer die Prüfung zum ISTQB Certified Tester (Foundation Level) ab. Die 60-minütige Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen. Bitte Personalausweis mitbringen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Erfahrungen in der Software-Entwicklung oder im Bereich Software-Test sind von Vorteil. AGENDA >Grundlagen zum Software-Test >Testen im Software-Lebenszyklus (u. a. Software-Entwicklungsmodelle) >Statischer Test (u. a. Review, statische Analyse) >Testfallentwurfsverfahren >Testmanagement (u. a. Testorganisation, Testplanung und -schätzung, Risiko) >Werkzeuge >Prüfung zum ISTQB Certified Tester – Foundation Level VORBEREITUNG Die Prüfung ist Bestandteil der Schulung und wird von adesso organisiert, die Teilnehmer müssen sich nicht separat anmelden. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 9. Software-Testing und Qualitätssicherung 113 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 10 METHODIK 116 10. Methodik 10.1 UML und OOA Grundlagen DEVCON-UML-150 Die UML (Unified Modeling Language) ist der Industrie-Standard zur grafischen Modellierung objekt­ orientierter Software. UML-Diagramme dienen vor allem zur Kommunikation zwischen Fachbereich und IT sowie innerhalb der Entwicklungsteams. UML-Modelle werden in der objektorientierten Analyse (OOA) und dem objektorientierten Design (OOD) eingesetzt und bilden die Basis für viele Aspekte des modellbasierten Requirements Engineering sowie für alle Arten modellgetriebener Entwicklungen. ZIELE Die Teilnehmer erlernen die Konzepte der Objektorientierung, der objektorientierten Analyse und visueller Modellierung und können UML-Diagramme lesen und erstellen. In den Übungen werden Techniken der objektorientierten Analyse (OOA) und des objektorientierten Designs (OOD) eingesetzt. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Folgende Methoden werden angewendet: Vortrag, Gruppendiskussionen und -arbeiten, praktische Übungen mit einem UML-Tool, Präsentation der Ergebnisse vor der Gruppe. Im Vorfeld der Schulung werden Schulungsunterlagen zum Selbststudium versendet, damit die Praxisübungen in der Schulungen im Fokus stehen können. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit geringen Vorkenntnissen in OOA und UML. Die vorbereitenden Unterlagen müssen im Vorhinein gelesen und verstanden sein. AGENDA Die Schulung gibt eine Einführung in die Konzepte der objektorientierten Analyse, in die visuelle Modellierung und die „Diagramm-Sprache“ UML. Im Fokus stehen die Grundlagen der Objektorientierung und ihre Visualisierung mit den meistverwendeten Diagrammtypen der UML: Grundlagen der Objektorientierung >UML und ihre Diagrammtypen >Use Case-Diagramm >Klassendiagramm >Aktivitätsdiagramme >Abgrenzung OOA und OOD >viele Praxis-Tipps • zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 117 • Soweit Zeit und Vorkenntnisse es zulassen, wird auf die übrigen Diagrammtypen und auf Aspekte des UML2-Metamodells eingegangen. >Sequenzdiagramm >Komponentendiagramm >Restliche Diagramme im Überblick >Vertiefende Themen: MDA/MDD, UML-Metamodell Die Verwendung der einzelnen Diagramm-Typen wird in praktischen Übungen anhand eines durchgängigen Beispielprojektes vertieft. Dabei unterstützen die UML-Beschreibungsmittel methodisch die Durchführung typischer Aufgaben in Software-Entwicklungsphasen von der Analyse über den Entwurf bis hin zur Implementierung und der Verteilung von Software-Komponenten. VORBEREITUNG >kurzer Fragebogen zur Vorbereitung der Schulung >Selbststudium der Schulungsunterlagen >Einlesen in das Beispielprojekt >Installation eines UML2-Tools (Trial-Version, z. B. MagicDraw, Enterprise Architect) >Mitbringen eines Notebooks zum Inhalt 118 10.2 Business Process Model and Notation DEVCON-BPMN-153 Business Process Model an Notation (BPMN) ist eine moderne grafische Beschreibungssprache für fachliche und technische Geschäftsprozesse, die sich als Standard etabliert hat. In dieser Schulung wird eine praxisnahe Einführung in BPMN 2.0 gegeben. ZIELE Die Schulung ermöglicht den Teilnehmern den praxisnahen Einstieg in BPMN 2.0 mit vielen Übungen. Sie sind anschließend in der Lage, Prozesse in BPMN 2.0 zu erfassen, darzustellen sowie typische Fehler und Probleme zu erkennen und zu lösen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die BPMN-Notation wird in mehreren aufeinander aufbauenden thematischen Blöcken erarbeitet. Dabei werden jeweils Vertiefungen und praktische Übungen durchgeführt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung ist eine intensive Grundlagenschulung für Einsteiger und Fortgeschrittene. AGENDA >BPMN 2.0 – Motivation und Grundlagen >BPMN – Notationselemente –Tasks, Subprozesse und Kontrollfluss –Pools, Lanes und Kollaborationen –Feinheiten der Ereignisbehandlung –Exkurs: Modellierungswerkzeuge >Vorgehen – Die wichtigsten Schritte bei der Prozessmodellierung VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 119 10.3 ITIL Foundation DEVCON-ITP-156 Professionelles IT Service Management (ITSM) stellt sicher, dass die IT-Infrastruktur und die Informationssysteme den Anforderungen des Geschäfts und der Anwender entsprechen. Die IT Infrastructure Library (ITIL®) bietet das am weitesten verbreitete Rahmenwerk für die Konzeption, Steuerung und Optimierung der Geschäftsprozesse im ITSM: eine „open source“ mit Beschreibung von „best practices“, d. h. von erprobten, bewährten und effektiven Prozessen und Vorgehensweisen. Da ITIL auch im deutschsprachigen Raum immer mehr als Standard im IT Service Management anerkannt wird, sind ITIL Kenntnisse sowohl für Führungskräfte als auch für alle Mitarbeiter in der Service Bereitstellung für ihren Erfolg und ihre Motivation und Qualifikation von großer Bedeutung. Nur ein klares Verständnis der Prozesse und der eigenen Rolle kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine Orientierung am Kundennutzen gewährleisten. ZIELE Basierend auf dem ITIL® Service Lifecycle erhalten die Teilnehmer einen fundierten Überblick über die best practices zum erfolgreichen Management von IT Services. Die Teilnehmer werden die ITIL® v3 Fachtermini beherrschen und die Möglichkeiten zur Steuerung und Kontrolle des IT Service Management verstehen und einschätzen können. Sie werden ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der ITIL® „best practices“ entwickeln und es auf Unternehmen anwenden können. ZERTIFIZIERUNG: Die Teilnehmer legen am letzten Tag die 60-minütige ITIL Foundation Level Prüfung, bestehend aus 40 Multiple Choice Fragen, ab. Die Prüfung ist Bestandteil der Schulung und wird von adesso zentral organisiert. Bitte Ausweis mitbringen! DAUER/METHODIK 3 Präsenztage. In Vorträgen sowie praktischen Übungen werden die relevanten Inhalte vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Berater, Fach- und Führungskräfte, Prozessverantwortliche und Mitarbeiter, die an der Entwicklung und dem Betrieb von IT Services beteiligt sind. Praktische Erfahrungen in der Entwicklung oder der Bereitstellung von IT Services oder dem Betrieb von IT-Systemen sind wünschenswert. AGENDA >Einführung in das IT Service Management nach ITIL >Die IT Service Organisation >Grundprinzipien und Methoden >Technologien für das IT Service Management >Der Service Lifecycle: Ziele und Nutzen des ITSM in jeder Phase des Lifecycle durch Integration von ITSM und Business: >Service Strategy >Service Design >Service Transition >Service Operation >Continual Service Improvement >Vorbereitung für das ITIL V3 Foundation Exam (mit Musterprüfungen) >ITIL Foundation Prüfung VORBEREITUNG – zum Inhalt 120 10.4 Grundlagen Business Intelligence DEVCON-BIN-157 Business Intelligence (BI) ist weiterhin eines der Top-Themen in den meisten Unternehmen und Organisationen und tritt im Dienstleistungsgeschäft der adesso in vielerlei Facetten (z. B. Reporting, Analyse, Datenkonsolidierung, Auswertungen etc.) immer wieder auf. Ziel der Schulung ist eine Einführung in Business Intelligence für Berater, Projektleiter, Vertriebsberater und IT-Experten. ZIELE Die Teilnehmer kennen anschließend den BI-Regelkreis und dessen generelle Etablierung mit IT-technischen Mitteln. Sie haben einen Überblick über typische Fachanforderungen, die mit BI-Methoden und BI-Lösungen unterstützt und umgesetzt werden können. Sie wissen um die Herausforderungen und grundsätzlichen Vorgehensweisen in einem BI-Projekt. Sie kennen die allgemeinen technischen Aspekte und Herausforderungen im BI-/DWH-Umfeld und haben eine Übersicht über gängige Software-Produkte in diesem Umfeld. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Durch einen Vortrag, praktische Übungen sowie Fallbeispiele werden die relevanten Inhalte vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Folgende Kenntnisse werden vorausgesetzt: >Datenbanken: Verarbeitung von Datenmengen im mathematischen und technischen Sinne >Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, Kennzahlen, Rechenregeln etc. AGENDA >Einführung in Business Intelligence –Begriffsdefinitionen –BI-Regelkreis –Data-Warehouse –OLAP, Reporting, Analytics –Datenauswertungen (Data-Mining, Darstellungsformen, Tools) >Vorgehen in BI-Projekten –Typische BI-Anforderungen –Exemplarisches Vorgehensmodell >Durchspielen eines Fallbeispiels >Blick in die Praxis –Typische Herausforderungen –Anwendungsbeispiele –Herstellermarkt VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 121 10.5 Usability und User Experience Design Basics DEVCON-USA-256 Software muss so gestaltet sein, dass der Nutzer sie bedienen kann und seine Ziele erreicht. Ein positives Nutzungserlebnis entscheidet dabei über den Erfolg der Anwendung. Doch wie kann dies in einem Softwareentwicklungsprojekt erreicht werden? In dieser Schulung werden relevante Methoden und Techniken vorgestellt, die Euch dabei unterstützen, eine gebrauchstaugliche Software zu entwickeln. Dabei orientieren wir uns an den einzelnen Phasen des User Experience Design-Prozesses: von der Analyse des Nutzungskontextes über die Erarbeitung von Gestaltungslösungen bis zum Usability-Testing. ZIELE Diese Schulung gibt Entwicklern, Architekten und Requirements Engineers einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen, Prozesse und Vorgehensweisen für eine nutzerzentrierte Softwarekonzeption. Die Teilnehmer lernen, wie sie die thematisierten Methoden praktisch anwenden. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch Vorträge, Piazza-Stationen und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Einführung in Usability und User Experience Design –Definitionen und Normen –Integration von UX in den Entwicklungsprozess –Faktor Mensch: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit –Barrierefreiheit >Analyse des Nutzungskontextes –User Research –Interview- und Beobachtungstechniken –Personas und Szenarien >Grafik- und Interaktionsdesign –Gestaltgesetze –Farbenlehre –Typographie >Usability-Testing –Expertenevaluationen –Befragungstechniken –Qualitative Benutzertests VORBEREITUNG – zum Inhalt 122 10.6 Interaction Room 1: Foundation Level CPSLB-05 Die Teilnehmer lernen die theoretischen Konzepte des Interaction Rooms (IR) kennen und üben anhand realistischer Beispiele den Ablauf (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung) von Interaction-RoomWorkshops ein. Zunächst liegt der Fokus auf den Grundprinzipien und Ausstattungsmerkmalen eines Interaction Rooms und den entsprechenden Methodenvarianten. Anschließend werden Sichten und Abstraktionsniveau der Interaction-Room-Landkarten vermittelt und eingeübt. Mit den vorbereitenden Maßnahmen wird den Teilnehmern vorgestellt, wie Workshops vorzubereiten sind, um die zuvor erlernten Konzepte praktisch einsetzen zu können. Das Konzept der Annotationen und zusätzliche Priorisierungstechniken komplettieren das Handwerkszeug für die Durchführung von IR-Workshops. Die Ergebnissicherung beendet den Wissensvermittlungsteil, woraufhin eine Fallstudie das Erlernte wiederholt. Die Teilnehmer können nach erfolgreicher Abschlussprüfung ein Zertifikat zum InteractionRoom-Coach – Foundation Level erhalten. ZIELE Die Teilnehmer kennen anschließend das grundlegende Konzept des Interaction Rooms, dessen Sichten und Varianten. Sie kennen zudem das Konzept der Annotationen und wissen wie diese sinnvoll zum Einsatz kommen. Die Aufgaben der Phasen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interaction-Room-Workshops sind bekannt, erste Erfahrungen bei der Durchführung der drei Phasen wurden gesammelt. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Themengebiete werden anhand von Präsentationen, Lernstationen und Fallstudien erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. AGENDA >Grundprinzipien, Ausstattung und Werkzeuge eines Interaction Rooms >Vorbereitende Maßnahmen: Auswahl von Stakeholdern und Erwartungsmanagement >Fallspezifische Konfiguration und konkrete Tagesplanung >Modellierung im Interaction Room mit angemessenem Abstraktionsniveau >Verwendung von Annotationen zur Wert- und Aufwandsermittlung >Ergebnissicherung und Dokumentation für den Auftraggeber >Übung anhand von Fallbeispielen >Varianten des Interaction Rooms VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 123 10.7 Interaction Room 2: Digitalization Strategy Development CPSLB-06 Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die Potentiale und Impulse der Digitalisierung zu nutzen, jedoch erscheint der Weg dorthin nicht immer klar und strukturiert. Die Voraussetzungen, um auf digitalen Märkten bestehen zu können, sind eine kurze Time to Market für neue oder verbesserte Produkte, allgegenwärtige Verfügbarkeit von Geschäftsprozessen und Daten sowie flexible IT-Infrastrukturen. Für Unternehmen gilt es nun, das Optimierungspotential bestehender Geschäftsprozesse einzuschätzen und die Notwendigkeit für eigene Innovationen zu erkennen. Dabei müssen sowohl Business- als auch IT-Experten für einen zielgerichteten Austausch zusammenkommen. Diese Aufbauschulung für zertifizierte Interaction-Room-Coaches schult die Methodenbausteine der Interaction-Room-Methode für die Entwicklung von Digitalisierungsstrategien. Die Teilnehmer lernen die Herausforderungen von Digitalisierungsprojekten kennen und üben anhand eines realistischen Beispiels den Einsatz der entsprechenden Landkarten in Interaction-Room-Workshops ein. ZIELE Die Teilnehmer kennen anschließend die Herausforderungen von Digitalisierungsprojekten. Sie kennen die für die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie eingesetzten Landkarten in der Interaction-RoomMethode und die dahinterliegenden Fragestellungen. Die Teilnehmer können diese Landkarten in einem gegeben Projektszenario zielführend einsetzen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themengebiete werden anhand von Präsentationen, Lernstationen und Fallstudien erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter, welche die Schulung „Interaction Room 1: Foundation Level“ absolviert haben. AGENDA >Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Industrie >Fallspezifische Konfiguration und konkrete Tagesplanung >Analyse von Digitalisierungspotentialen im Interaction Room mit den Landkarten: Partner Canvas, Physical Object Cancas, Partner und User Touchpoint Canvas >Auswertung der Workshop Ergebnisse >Übung anhand eines Fallbeispiels VORBEREITUNG – zum Inhalt 124 10.8 Release- und Konfigurationsmanagement DEVCON-RUK-265 In Softwareentwicklungsprojekten planen Releasemanager die Durchführung und Veröffentlichung von Softwareartefakten von der Anforderung bis hin zur Auslieferung an die Endnutzer. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass die Anforderungen zu einem definierten Zeitpunkt umgesetzt und „go live“-fähig sind. Dies erfordert insbesondere die Prüfung der Qualität und Stabilität mittels geeigneter Qualitätssicherungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen helfen die Fehleranfälligkeit im produktiven Betrieb zu minimieren. Um eine hohe Stabilität sicherstellen zu können, muss ein definierter Auslieferungszustand jederzeit, unabhängig vom Entwicklungsfortschritt der Software, reproduzierbar sein. Zur Erreichung dieses Ziels wird der Quellcode der Software versioniert. Dazu werden sog. „Version Control Systems“ (VSC) eingesetzt. Das VCS stellt den Kern des Konfigurationsmanagements dar. Mit dessen Hilfe ist es möglich die gesamte Entwicklungshistorie der Software nachzuvollziehen. Als weitere Funktion des VCS ist die Möglichkeit zu nennen, parallel im Team und an verschiedenen Entwicklungszweigen zu arbeiten. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Unterschiede zwischen zentralen und dezentralen VCS am Beispiel von SVN und GIT kennen. Dabei werden die verschiedenen Konventionen erläutert und in praktischen Übungen vertieft. Am Ende der Schulung ist jeder Teilnehmer in der Lage, mit beiden VCS eigenständig grundlegende Aufgaben durchzuführen. Anhand von verschiedenen Branching-Strategien und ihren Unterschieden werden die Grundlagen des Releasemanagement in Kleingruppen erarbeitet. Die Teilnehmer werden so befähigt selbstständig zu bewerten, welche Branching-Strategie für ihr Projekt am besten geeignet ist. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themen werden u. a. durch Diskussionen und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Software-Entwickler. AGENDA >Konfigurationsmanagement >Unterschiede zwischen VCS und DVCS >Grundlagen SVN und GIT >Verwalten von Branches >Mergen von Commits >Verwalten von Tags >Releasemanagement >Aufgaben eines Releasemanagers >Branching-Strategien VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit Windows, Mac OS X oder Linux benötigt. Die Teilnehmer sollten wissen, welches VCS und welche Branching-Strategie in ihrem aktuellen Projekt eingesetzt werden. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 125 10.9 Design-Thinking DEVCON-DTH-277 Wie entstehen neue Dienstleistungen und Produkte, die Nutzern einen echten Mehrwert bieten? Wie lassen sich unternehmensinterne Prozesse konsequent vom Nutzer her denken und so gestalten, dass sie die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen und nicht die des Unternehmens? Wie muss eine Software-Lösung aussehen, damit die Mitarbeiter unserer Kunden wirklich wirksam und effektiv damit arbeiten können? Antworten auf diese Fragen entstehen nicht zufällig oder durch den Einsatz von Kreativmethoden („Wir machen mal ein Brainstorming“). Es bedarf vielmehr eines systematischen Prozesses, durch den es möglich wird, die (verborgenen) Bedürfnisse von Nutzern, Kunden und Beschäftigten ans Licht zu holen und konsequent in den Mittelpunkt des Innovationsprozesses zu rücken. Mit Design Thinking steht eine überaus erfolgreiche Methode zur Verfügung, mit der dies gelingen kann. ZIELE Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen von Design Thinking kennen und sammeln in dieser Veranstaltung ihre eigenen Design Thinking-Erfahrungen. Explizit nicht angestrebt wird in dieser Schulung eine umfassende Befähigung zur Durchführung eigener Design-Thinking-Workshops. Als Ergebnis der Schulung werden die Teilnehmenden stattdessen Einsatzmöglichkeiten für Design Thinking in ihrem Arbeitskontext/Alltag besser erkennen und planen können. Sie werden ferner wissen, dass Design Thinking nicht nur eine Methode sondern auch eine Frage der Haltung ist. DAUER/METHODIK Zu der Schulung werden keine Termine zur freien Anmeldung veröffentlicht – sie wird bei Bedarf für einzelne Projektteams angeboten – Termine nach Absprache. Abhängig von den Wünschen der Teams kann die Schulung im Umfang von ein bis drei Präsenztagen stattfinden. Neben kleinen methodischen Inputs ist vor allem „eigenes Tun“ der Teilnehmenden gefragt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Teams (Projektteams, CC’s u. a.), die Erfahrungen mit dieser Innovationsmethode sammeln möchten. AGENDA >Design Thinking – Grundlagen >Eine eigene Design Thinking-Erfahrung machen >Design Thinking – eine Frage der Haltung >Design Thinking in der eigenen beruflichen Praxis (abhängig vom Anliegen der Teams) >Design Thinking-Beispiele aus adesso-Projekten >Anschlüsse an die Softwareentwicklung (z. B. zu Requirements Engineering, Interaction Room, Agile). VORBEREITUNG Absprache über die konkrete inhaltliche Ausrichtung mit den Referenten ist erforderlich. zum Inhalt 126 10.10 Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™ DEVCON-LEG-257 Müssen es immer Moderationskarten sein? LEGO ist positiv belegt, bringt Spaß und die Teilnehmer in den Flow. Komplexe Themen werden einfacher und klarer. Das Begreifen (=Anfassen) fördert nachweislich die Qualität und die Effizienz des Prozesses. 100% Teilnehmerpartizipation bezieht das Wissen und die Erfahrungen aller Teilnehmer mit ein. LEGO SERIOUS PLAY fördert das gemeinsame Verständnis, verdeckte Konflikte werden eher angesprochen und Ergebnisse sind deutlich einprägsamer. LEGO SERIOUS PLAY ist eine tolle Moderationsmethodik! ZIELE Diese Schulung vermittelt den Teilnehmern die Grundlagen und Konzepte der Moderationsmethode LEGO SEROIUS PLAY. Die Kursteilnehmer erhalten erste Erfahrungen im Umgang mit den berühmten Steinen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. In kompakten Praxiseinheiten werden erste Erfahrungen gesammelt; diese werden um Theorieeinheiten ergänzt. Die Schulung bietet Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Teilnehmer, die komplexe Gesprächssituationen moderieren und Themen anschaulich darstellen möchten. AGENDA >Hintergrundinformationen >Herkunft und Geschichte der Methodik >Chancen und Grenzen von LEGO SERIOUS PLAY. inkl. Integration in und mit klassischen Methoden >Verkaufsprozess und entsprechende Anpassungen >Grundlagen der methodischen Durchführung >Praxis-Test mit konkreten Fallbeispielen VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 10. Methodik 127 10.11 Maschinelles Lernen DEVCON-MAL-258 Besonders im Rahmen der Digitalisierung hat das Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz in den letzten Jahren einen beachtlichen Schub bekommen. Von Spracherkennung über intelligente Vorschlagssysteme bis hin zu komplexen automatisierten Verarbeitungsprozessen kommen zunehmend selbstlernende Systeme zum Einsatz, die autonom Entscheidungen treffen und diese kontinuierlich auf Basis der verfügbaren Informationen anpassen. Doch was sind genau die typischen Problemstellungen des Maschinellen Lernens? Mit welchen Methoden werden diese gelöst? Wann setzt man welche Lernalgorithmen ein und wann sollte man vielleicht besser darauf verzichten? Welche Implementierungen gibt es am Markt? In vielen unserer Geschäftsfelder geht es aktuell um die Automatisierung von Prozessen. Bei der Beratung unserer Kunden sowie dem Design und der Implementierung von Lösungen ist eine gute Einschätzung notwendig, auf welche Kundenanforderungen Konzepte des Maschinellen Lernens passen und welche Lösungen existieren. ZIELE Die Teilnehmer erhalten einen groben Überblick über die Methoden des Maschinellen Lernens. Sie werden in die Lage versetzt zu erkennen, welche typischen Problemstellungen sich mit welchen Technologien des Maschinellen Lernens lösen lassen. Ferner werden wichtige am Markt verfügbare Softwarelösungen vorgestellt. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, das Thema des Maschinellen Lernens vor dem Kunden zu vertreten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Diskussionen, Vorstellung von Fallbeispielen und Beispielimplementierungen, praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Software-Entwickler, Architekten und IT-Analysten, die einen Überblick über die Problemstellung, Lösungsmethodik und Tools des Maschinellen Lernens sowie deren praktische Anwendung gewinnen möchten. AGENDA >Zentrale Ansätze des Maschinellen Lernens (Überwachtes vs. Unüberwachtes Lernen, Deep Learning vs. Non-Deep Learning) >Vorstellung und Einordnung der wichtigsten Lernalgorithmen >Der Prozess des Maschinellen Lernens: Methoden der Datenanalyse, insbesondere der Textanalyse (typische Transformatoren, Filter, Extraktion von Merkmalen) >Überblick über Softwarelösungen >Wann ist Maschinelles Lernen nicht sinnvoll? >Vorstellung von Fallbeispielen und Beispielimplementierungen >Praktische Übungen VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 11 AGILITÄT 130 11. Agilität 11.1 Agile Development Basics DEVCON-AGB-255 Immer mehr Softwareentwicklungsprojekte werden agil durchgeführt. Da der agilen Softwareentwicklung eine andere Denkweise zugrunde liegt als der klassischen, phasenorientierten Softwareentwicklung, stehen viele Mitarbeiter vor bisher unbekannten Herausforderungen. In dieser Schulung werden die Grundlagen agiler Softwareentwicklung vermittelt. Es wird erläutert, in welchen Kontexten agile Projekte geeignet sind und auf welchen Grundpfeilern die agile Softwareentwicklung fußt. Verschiedene agile Frameworks und Lean Methoden werden ebenso vorgestellt wie die Besonderheiten von bekannten Disziplinen (z. B. Testen oder Requirements Engineering) in agilen Projekten. ZIELE Die Teilnehmer lernen in dieser Schulung, wie sie in agilen Teams arbeiten können und wie Selbstorganisation in agilen Teams funktioniert. Die Schulung qualifiziert die Teilnehmer zur produktiven Mitarbeit in agilen Projekten. DAUER/METHODIK 2 Tage Präsenztraining. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Vorträge, Diskussionen, Gruppenarbeit sowie praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung ist für alle interessierten Mitarbeiter geeignet. AGENDA >Einführung –Was ist Agile Software-Entwicklung? Was ist Lean Development? –Das agile Manifest –Wann lohnt sich Agile? Wann lohnt sich Lean? >Mythen über agile Softwareentwicklung >Arbeiten in agilen Teams –Das Pull-Prinzip –Cross-funktionale Teams –Verantwortung im Team –Retrospektiven & kontinuierliche Verbesserung >Agile Frameworks und Modelle –Scrum, Extreme Programming –Kanban, Lean Development –Large Scaled Scrum, Scaled Agile Framework >Testen im agilen Umfeld –Unit Tests und Integrations-Tests –Die Testpyramide –Umgang mit Fehlern • zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 131 • >Requirements Engineering in agilen Projekten –User Storys und Akzeptanzkriterien –Just-in-time Requirements Engineering >Schätzen, Planen, Liefern –Relatives Schätzen und Schätzmethoden –Metriken –Planen mit relativen Schätzungen und Forecasts –Continuous Integration, Deployment, Delivery >Tools & Toys –Frameworks für Tester –Infrastructure as Code VORBEREITUNG – zum Inhalt 132 11.2 Scrum Master DEVCON-PSM-167 Scrum ist ein Managementframework für agile Prozesse, das dabei unterstützt, das Zusammenwirken zwischen Produktmanagement und Entwicklungs-Team bei der Software-Entwicklung neu zu organisieren. Der Scrum Master hat dabei die bedeutende Rolle, die Scrum-Regeln ins Entwicklungsteam einzuführen und deren Einhaltung zu sichern. Das Team führt er fachlich durch das Aufzeigen von Lösungswegen bei Störungen und Hindernissen in der Zusammenarbeit mit dem Team. ZIELE Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in Scrum und verstehen, was Scrum ist, wie es funktioniert und wie es wirksam eingesetzt wird. Die Teilnehmer lernen, welche Voraussetzungen notwendig sind um als Scrum Master erfolgreich zu arbeiten und wie sie den verschiedenen Anforderungen an die Scrum Master-Rolle gerecht werden. Die Schulung bereitet die Teilnehmer optimal auf die entsprechende Online Prüfung zum Professional Scrum Master (PSM I) vor. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden ein einem Vortrag und praktischen Übungen vermittelt. ZERTIFIZIERUNG Am zweiten Schulungstag legen die Teilnehmer gemeinsam die Online-Prüfung zum Professional Scrum Master (PSM I) über scrum.org ab. Dafür muss im Vorfeld ein Prüfungsvoucher erworben werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Kenntnis der Scrum-Grundbegriffe. Empfohlene Voraussetzung ist die Schulung „agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung in agilen Projekten sowie die Durcharbeitung der vorher verschickten Unterlagen. Für die Prüfung ist zwingend eine gründliche Vorbereitung mittels Scrum Guides erforderlich. AGENDA >Einführung in Scrum >Scrum-Rollen >Scrum-Artefakte >Interpretation von Burn Down Charts >Scrum-Ereignisse >Agiles Schätzen und Planen >Scrum in Gebrauch nehmen >Prüfungsvorbereitung und Durchführung der Prüfung VORBEREITUNG Als vorbereitende Literatur, als Grundlage für die Schulung und als Prüfungsvorbereitung: http://www.scrumguides.org/ Scrum-Grundbegriffe werden vorausgesetzt; die Trainer verschicken vorab Unterlagen zur Vorbereitung im Selbststudium. Vorab muss jeder Teilnehmer auf www.scrum.org den passenden Prüfungsvoucher erwerben, um an der Prüfung teilnehmen zu können. Ein erworbener Prüfungsvoucher behält 14 Tage seine Gültigkeit. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 133 11.3 Scrum Product Owner DEVCON-PSPO-168 Die Schulung vermittelt den Teilnehmern, wie sie den „Return on Invest“ maximieren und die „Total Cost of Ownership“ ihrer Produkte und Systeme minimieren können. Dies wird erreicht, indem iterative und inkrementelle Techniken angewendet werden. Das Scrum Framework wird zwar genutzt, jedoch liegt der Focus darauf, wie man agil arbeitet, nicht auf Scrum selbst. Ein weiterer Schwerpunkt in der Schulung ist der Umgang mit User Stories und Story Maps anhand eines konkreten Szenarios. ZIELE Ziel des ersten Tages ist es, die notwendigen Grundlagen zu vermitteln, um die Rolle des Product Owners im Kontext von Produktmanagement und Scrum verstehen und ausfüllen zu können. Dazu zählt sowohl die Vermittlung des Rollenverständnisses selbst als auch die Erläuterung der Grundsätze des agilen Projektmanagements durch den Product Owner. Der Fokus des zweiten Tages liegt in der praxisnahen Vermittlung der für den Product Owner notwendigen methodischen Fähigkeiten, um ein Scrum Projekt erfolgreich führen zu können. Insbesondere die Themen des agilen Anforderungsmanagements, der agilen Planung und der Total Costs of Ownership stehen dabei im Zentrum der Schulung. Die Schulung bereitet die Teilnehmer optimal auf die entsprechende Online Prüfung zum Professional Scrum Product Owner (PSPO I) vor. DAUER/METHODIK Die Schulungsdauer beträgt 2 Tage. Die relevanten Inhalte werden mittels Vortrag sowie praktischer Übungen vermittelt. ZERTIFIZIERUNG Am zweiten Schulungstag legen die Teilnehmer gemeinsam die Online-Prüfung zum Professional Scrum Product Owner (PSPO I) über scrum.org ab. Dafür muss im Vorfeld ein Prüfungsvoucher erworben werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an erfahrene Projektmanager, Product Owner und Führungskräfte. Kenntnis der Scrum-Grundbegriffe wird vorausgesetzt; dafür werden vorab Unterlagen versendet. Empfohlene Voraussetzung ist die Schulung „agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung in agilen Projekten. Für die Prüfung ist zwingend eine gründliche Vorbereitung mittels Scrum Guides erforderlich. AGENDA >Grundlagen agiler Entwicklung mit Scrum >Ansätze, wie Scrum skaliert (Scaled Agile Framework) >Rolle des Product Owner >Relevante Meetings mit dem Product Owner >Pflichten des Product Owner >Messen von Geschäftswert >Total Costs of Ownership und Return on Investment >Das Product Backlog >Anwendung von User Stories • zum Inhalt 134 • >Vision und strategische Ziele eines Produktes >Personas >Product Backlog Management (Priorisierung und Product Backlog Board) >Releasestrategien und -planung mit Scrum >Schätzen von Anforderungen und Geschäftswert >Prognosefähigkeit mit Scrum >Produkte mit mehreren Teams entwickeln >Prüfungsvorbereitung und Durchführung der Prüfung VORBEREITUNG Als vorbereitende Literatur, als Grundlage für die Schulung und als Prüfungsvorbereitung: http://www.scrumguides.org/ Vorab muss jeder Teilnehmer auf www.scrum.org den passenden Prüfungsvoucher erwerben, um an der Prüfung teilnehmen zu können. Ein erworbener Prüfungsvoucher behält 14 Tage seine Gültigkeit. Scrum-Grundbegriffe werden vorausgesetzt; die Trainer verschicken vorab Unterlagen zur Vorbereitung im Selbststudium. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 11. Agilität 135 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 12 REQUIREMENTS ENGINEERING 12.1 Grundlagen 12.2 Aufbauthemen 12.3 Schwerpunktthemen 138 140 145 138 12. Requirements Engineering 12.1 Grundlagen 12.1.1 Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard DEVCON-RE1-160 Zahlreiche Studien belegen, dass gutes Requirements Engineering ein essenzieller Erfolgsfaktor in der Software-Entwicklung ist. Es legt den Umfang und die Gestalt des Projekts fest und schafft die gemeinsame Kommunikationsbasis für alle am Projekt beteiligten Disziplinen. Wissen über die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineerings ist daher eine Schlüsselkompetenz, die in keinem Entwicklungsprojekt fehlen darf. ZIELE Diese Schulung vermittelt den Teilnehmern die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineering anhand des vom International Requirements Engineering Board (IREB) definierten Standards. Mit den an den IREB-Standards orientierten Inhalten der Schulung wird ein einheitliches und praxiserprobtes adesso-Wissens-Framework zum Thema vermittelt und ein erster Schritt in Richtung der Zertifizierung zum „Certified Professional for Requirements Engineering (Foundation Level)“ beschritten. Detaillierte Information zum IREB finden sich unter: http://www.certified-re.de DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. In kompakten Einheiten (Vorträge, Piazza-Methode) wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt. Jede Theorieeinheit wird durch eine Praxiseinheit ergänzt, in der das Wissen anhand praktischer Übungen (Lernspiele, Einzel- und Gruppenübung) erprobt und vertieft wird. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich sowohl an Einsteiger im Thema Requirements Engineering als auch an erfahrene Requirements Engineers. AGENDA >Systemkontext / Quellen für Anforderung >Aktivitäten im Requirements Engineering >Artefakte im Requirements Engineering >IREB-Zertifizierungsmodell und Aufbau der Prüfung zum IREB „Certified Professional for Requirements Engineering (Foundation Level)“ VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 139 12.1.2 Certified Professional for Requirements Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs) DEVCON-RE1c-216 Das Zertifikat „Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“ weist Grundlagenwissen in den Gebieten Erheben, Analysieren, Spezifizieren, Dokumentieren, Prüfen und Verwalten von Anforderungen nach. Die Prüfung wird am Nachmittag abgenommen, der Vormittag besteht die Möglichkeit zur gezielten Prüfungsvorbereitung durch einen Crashkurs. ZIELE Mit Bestehen der 75-minütigen Prüfung erhaltet ihr ein Zertifikat. Dieses bescheinigt euch, dass ihr: >die Grundlagen des Requirements Engineering kennt und versteht >die Basiseigenschaften und das Zusammenspiel methodischer Ansätze, wie z. B. Erhebungstechniken, Beschreibungsmittel oder Dokumentationsformen kennt >mit den gängigsten Notationen und Begriffen für Anforderungen vertraut seid DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Am Vormittag findet ein optionaler Crashkurs zur Wissensauffrischung statt, nachmittags die Prüfung. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB“ ist die ideale Voraussetzung, aber nicht verpflichtend. Zudem wird das Selbststudium des Lehrbuchs „Basiswissen Requirements Engineering“ zur Prüfungsvorbereitung empfohlen. ZERTIFIZIERUNG Die 75-minütige Prüfung besteht aus 45 Multiple-Choice-Fragen aus den Themenbereichen: >Grundlagen des Requirements Engineering >System und Systemkontext abgrenzen >Anforderungen ermitteln >Dokumentation von Anforderungen >Natürlichsprachige Dokumentation von Anforderungen >Anforderungen modellbasiert dokumentieren >Anforderungen prüfen und abstimmen >Anforderungen verwalten >Werkzeugunterstützung adesso bietet hiermit die Möglichkeit, die Prüfung mit anderen Kollegen gemeinsam abzulegen. Die Prüfung kann aber ebenso in einem anerkannten Testcenter – unabhängig von adesso – absolviert werden. Weitere Informationen sind unter www.ireb.org zu finden. VORBEREITUNG Das intensive Studium des folgenden Lehrbuchs wird dringend empfohlen: Pohl, Klaus; Rupp, Chris: Basiswissen Requirements Engineering. Aus- und Weiterbildung nach IREBStandard zum Certified Professional for Requirements Engineering Foundation Level. dpunkt.Verlag zum Inhalt 140 12.2 Aufbauthemen 12.2.1 Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering DEVCON-RE2a-161 Requirements Engineering ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Softwareprojektes. Dennoch stammen viele der grundlegenden Konzepte und Methoden, die im Requirements Engineering angewendet werden, nicht ausschließlich aus der Software-Entwicklung. Beispiel hierfür sind Kommunikationstechniken, die ihren Ursprung in der Kommunikationspsychologie haben. Analog dazu finden sich Herausforderungen des Requirements Engineering (bspw. Verstehen, was die Problemstellung des Kunden ist) auch in Disziplinen außerhalb der Software-Entwicklung. Zum Beispiel müssen Designer von Gebrauchsgegenständen ebenso die Problemstellungen ihrer Kunden verstehen, um ein optimales Produkt entwickeln zu können. Dieses relevante, aber nicht unbedingt software-spezifische Wissen wird als fortgeschrittene Grundlagen bezeichnet. ZIELE Mit der Vermittlung der fortgeschrittenen Grundlagen verfolgt diese Schulung drei Ziele: 1.Umfassenderes Wissen über die Grundlagen und Konzepte des Requirements Engineerings 2.Besseres Verständnis über die Funktionsweise und die Erfolgsfaktoren von Requirements-Engineering-Methoden 3.Verbesserung der individuellen Kompetenz bei der Auswahl und Anwendung von Methoden des Requirements Engineering DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. In kompakten Einheiten (Vorträge, Piazza-Methode) wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt und um Praxiseinheiten ergänzt, in denen das Wissen anhand praktischer Übungen (Lernspiele, Einzel- und Gruppenübung) erprobt und vertieft wird. Die Vermittlung der Grundlagen erfolgt jeweils zweigeteilt: >Im ersten Schritt werden die Grundlagen für sich genommen vermittelt und diskutiert (bspw. Systemtheorie nach Ludwig von Bertalanffy und Heinz von Förster). >Im zweiten Schritt erfolgt dann die Übertragung der erlernten Grundlagen auf das Requirements Engineering durch Übungen und Gedankenexperimente (bspw. Nutzer und Software als System, Entwicklungsprozesse als System). Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Ein grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt. Idealerweise wurde die Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“ besucht. AGENDA >Abstraktion und Abstraktionsstrukturen >Modellbildung und konzeptuelle Modellierung >Psychologische Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation >Systemtheorie und Systems Engineering >Trennung von Problem, Anforderung und Lösung VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 141 12.2.2 Modelle im Requirements Engineering DEVCON-RE2b-163 Modelle sind mehr als Darstellungsmittel – sie sollen komplexe Sachverhalte übersichtlich und verständlich vermitteln und so eine Kommunikationsgrundlage mit Projektbeteiligten bilden. Ein wichtiger Faktor bei der Anwendung von Modellen ist das richtige Verhältnis zwischen dem Verwendungszweck des Modells und der gewählten Modellierungssprache, da nicht jeder Sachverhalt mit jedem Modell ausgedrückt werden kann. Ist die Modellierungssprache richtig gewählt, bieten Modelle einen Referenzrahmen für die Analyse von Anforderungen und können dabei helfen, Lücken und Ungenauigkeiten in unserem Verständnis über das geplante System zu identifizieren. ZIELE Die Teilnehmer erarbeiten sich ein grundlegendes Verständnis über den Einsatz von Modellen und wissen, wie sie ein korrektes Diagramm erstellen können. Sie werden zur kritischen Betrachtung der verschiedenen Diagramme (bspw. Aktivitätsdiagramme, Datenflussdiagramme u. a.) befähigt und können durch Analysieren und Hinterfragen die gewünschten Sachverhalte eines Systems realitätsnah darstellen. DAUER/METHODIK „Flexible Learning“ mit 1 Präsenztag: 1. Digitale Wissensvermittlung im Selbststudium Die Teilnehmer erlernen das Grundlagen-Wissen um ausgewählte UML-Diagramme sowie Datenflussdiagramme und Kontextdiagramme im Selbststudium über eine Online-Plattform. So können benötigte Kompetenzen von jedem Ort aus unter Berücksichtigung individueller Lerntypen erworben werden – dafür ist ca. 1 Tag einzuplanen. 2. Präsenztag Am Präsenz-Tag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, grundlegende Fragen zu diskutieren. Anschließend erstellen die Teilnehmer auf Basis unterschiedlicher Fallbeispiele Diagramme als mögliche Lösungen. In einer abschließenden Diskussionsrunde werden die erstellten Diagramme gemeinsam besprochen, so dass die Teilnehmer evtl. offene Fragen klären können. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich insbesondere an Teilnehmer, die in ihren Projekten mit Modellen in Berührung kommen (werden) und wissen möchten, wann und wie sie welche Modelle einsetzten können. Grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt, ideale Vorbereitung ist die Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“. AGENDA THEORETISCHER TEIL: >Allgemeine Einführung in das Thema >Modellverständnis – Warum sollen Modelle im Requirements Engineering eingesetzt werden und welche Vorteile bieten Modelle >Auswahl und Einsatz der geeigneten Modellierungsform • zum Inhalt 142 • >Die Schulung befasst sich insbesondere mit folgenden Diagrammformen: –Use Case Diagramm –Klassendiagramm –Kontextdiagramm –Datenflussdiagramm –Aktivitätsdiagramm Der Schwerpunkt bei den zuvor genannten Modellen liegt auf Notationselementen, die einen Mehrwert für das Requirements Engineering bieten. Elemente, die auf die technische Umsetzung abzielen, werden nicht betrachtet. PRAKTISCHER TEIL: >Erarbeiten des Grundlagenwissens mittels Flexible Learning >Analyse und Diskussion von Modellen >Erarbeiten und Analysieren mehrerer Fallstudien in Gruppenarbeiten VORBEREITUNG Das Grundlagenwissen muss zwingend im Selbststudium vorab online durchgearbeitet werden. Nach Bearbeitung aller Aufgaben wird ein abschließender Test durchgeführt, durch den der Teilnehmer sein erworbenes Wissen prüft. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 143 12.2.3 Professionelle Erstellung von Anforderungsspezifikationen DEVCON-RE2c-164 Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Softwareentwicklung sind klar strukturierte und verständliche Anforderungsdokumente. Sie sind Basis für die Architektur, die Implementierung und das Testen der Software. Für die Kunden schafft zudem eine klar strukturierte Spezifikation die Kommunikationsbasis. Daher muss beim Lesen erkennbar sein, welches Anforderungsartefakt beschrieben wird und wie es im Systemkontext mit den anderen Artefakten in Beziehung steht. Es müssen hierzu die wichtigen Informationen so formuliert werden, dass der Leser sie verstehen und leicht nachvollziehen kann. Ausgeschmückte Prosatexte mit komplexen Satzkonstruktionen sind dabei wenig zielführend. ZIELE Angelehnt an den IREB Standard lernen die Teilnehmer für Anforderungsspezifikationen die natürliche Sprache zielführend zu verwenden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der treffenden Formulierung der einzelnen Artefakte unter Beachtung verschiedener Schreibregeln zur Erstellung der Anforderungsdokumentation. An Beispielen aus der Praxis werden Formulierungen angewendet und in der Gruppe diskutiert. Templates ermöglichen es, Anforderungsdokumente einheitlich zu strukturieren. Zudem können für Anforderungsartefakte Attribute vordefiniert werden, die dann vom Requirements Engineer ausgefüllt werden. Durch Beispiele aus der Praxis wird gezeigt, wie Templates erstellt und im Projekt eingesetzt werden. Hierbei steht exemplarisch der Umgang mit Microsoft Word im Vordergrund. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. In Vorträgen und Piazza-Stationen wird theoretisches Wissen vermittelt, das in praktischen Übungen erprobt und vertieft wird. Zusätzlich bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, das erlernte Wissen in einer umfangreichen Gruppenübung anzuwenden. Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Interesse an der Erstellung professioneller Anforderungsdokumente in natürlicher Sprache. Sicheres und professionelles Erstellen unterschiedlicher Dokumentationen mit Microsoft Word wird vorausgesetzt, ebenso wie der Besuch der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“. AGENDA 1. Tag: Sprache und Templates im Requirements Engineering >Motivation für die Erstellung einer guten Anforderungsdokumentation >Schwerpunkt: Umgang mit Sprache >Schwerpunkt: Templates für Dokumente und Artefakte >Spezifikationsregeln und Best Practices >Analyse und Diskussion von Anforderungsdokumente aus der Praxis >Informationsaufnahme mittels strukturierter Templates vs. Aufschreiben der Informationen in Prosa 2. Tag: Umgang mit Word anhand praxisnaher Anforderungsdokumente >Vortrag und anschaulicher Beispiele zum professionellen Umgang mit Microsoft Word >Anlegen eigener Templates in Word >Gruppenarbeit: Erstellen professioneller Anforderungsdokumente in Word aus Stakeholder Interviews VORBEREITUNG Gute und / oder schlechte Beispiele können im Vorfeld eingereicht und dann im Rahmen des Workshops diskutiert werden. Es wird ein Notebook mit Microsoft Word ab Version 2010 benötigt; bitte kein Open Office. zum Inhalt 144 12.2.4 Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering DEVCON-RE2d-262 Wenn es um die Erhebung von Anforderungen geht, dann gehören Interviews zu den prominentesten und auf den ersten Blick am leichtesten zugänglichen Erhebungsinstrumenten. Konkrete Interviewsituationen sind allerdings komplex, zeitliche Restriktionen sowie begrenzte Ressourcen verlangen nach guter Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Interviews. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der qualitativen Datenerhebung kennen, ihnen wird theoretisches und praktisches Wissen für alle Phasen des Interviews, von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung, vermittelt. Praktische Übungen festigen das erlernte Wissen und geben den Teilnehmern die Möglichkeit zur Selbstreflexion. ZIELE Die Teilnehmer werden anschließend strukturierter und besser vorbereitet an Interviews herangehen. Durch das Erlernen einer der methodischen Herangehensweisen können die Teilnehmer Interviews professionell vorbereiten, effektiv durchführen und die gewonnenen Daten strukturiert auswerten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Den Teilnehmern wird in Vorträgen und Piazza-Stationen theoretisches Wissen vermittelt, welches in einer umfangreichen Gruppenübung angewendet wird. Zudem bietet die Schulung Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die in ihrem Arbeits- und Projektalltag Interviews einsetzen, um Anforderungen zu erheben oder (potentielle) Nutzer zu befragen. Bereits vorhandene Erfahrungen mit Interviews sind wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. AGENDA >Vermittlung theoretischen Wissens –Grundlagen qualitativer Datenerhebung –Interviewtypen und ihre Anwendungsgebiete >Interviewvorbereitung: –Erstellung von Leitfäden –Operationalisierung von Fragen >Interviewdurchführung: –Fragetechniken –Aufzeichnen und Aufschreiben >Interviewauswertung: –Auswertungsprotokolle –Gewichtung von Daten >Praktischer Teil: –Rollenspiele zu Interviewsituationen –Feedback durch die Teilnehmer VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 145 12.3 Schwerpunktthemen 12.3.1 Requirements Engineering in agilen Projekten DEVCON-RE3a-162 Agile Softwareentwicklungsprojekte gewinnen in der Praxis zunehmend an Bedeutung und stellen einen Gegenpol zu stark phasenorientierten Prozessmodellen dar. Auf die damit einhergehenden Veränderungen muss auch das Requirements Engineering reagieren: beispielsweise werden Anforderungen parallel zur voranschreitenden Entwicklung erhoben, modifiziert und ggf. auch wieder verworfen, die regelmäßige Kommunikation über Anforderungen gewinnt gegenüber der Dokumentation an Bedeutung und vollumfängliche Lastenhefte werden durch flexible Backlogs ersetzt. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Besonderheiten des Requirements Engineerings in der Praxis agiler Projekte aus Perspektive des Product Owners kennen und können geeignete Methoden zur Erhebung, Dokumentation und Verwaltung von Anforderungen einsetzen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Diskussionen, Gruppenarbeit, praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter mit Basiswissen im Requirements Engineering. Empfohlen wird die Teilnahme an der Schulung „Agile Development Basics“ oder einige Monate Projekterfahrung in agilen Projekten. AGENDA >Anforderungserhebung im agilen Kontext >Anforderungen in User Storys darstellen >Zuschnitt von Anforderungen für agile Projekte >Teamarbeit: Anforderungen gemeinsam weiterentwickeln und bewerten >Die Übersicht bewahren: Anforderungen im Product Backlog verwalten >Umgang mit Qualitätsanforderungen >Agil bleiben: Änderung von Anforderungen über die Projektlaufzeit VORBEREITUNG – zum Inhalt 146 12.3.2 Requirements Engineering und Change Management DEVCON-RE3b-229 Jede Veränderung tut weh! Change Management (Veränderungsmanagement) befasst sich mit den Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten rund um den Veränderungsprozess. Bei der Einführung neuer Systeme oder Prozesse können Reibungsverluste durch ein adäquates Change Management verhindert werden. Bereits bei der Ermittlung der Anforderungen befinden sich die Beteiligten in einem Veränderungsprozess. Dies zu erkennen und das daraus resultierende Verhalten der Beteiligten analysieren zu können, ermöglicht es, die eigene Vorgehensweise anzupassen und neben der Sachebene auch die Beziehungsebene zu berücksichtigen. Damit kann das Requirements Engineering reibungsfreier und ressourcensparender erfolgen. Es muss nicht immer gleich um weitreichende Veränderungen einer ganzen Organisation gehen. Oft sind es neue Prozesse, Systeme oder einfach nur eine neue Art Dinge zu erledigen, von denen Menschen überzeugt werden müssen. Nur wenn das gelingt, kann eine hohe Akzeptanz der Veränderungen erreicht werden, was im Zweifel über das Gelingen oder Scheitern von Projekten entscheiden kann. ZIELE Diese Schulung vermittelt die Grundlagen und Konzepte des Change Managements und deren Querbezüge zum Requirements Engineering. Die Teilnehmer haben die Chance, aktiv den Kurs mitzugestalten und erste Erfahrungen im Umgang mit Techniken und Hilfsmitteln zu erhalten. Change Management findet natürlich nicht nur im Requirements Engineering statt, diese Schulung fokussiert aber explizit den dafür relevanten Teil. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. In kompakten Vortragseinheiten wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt. Jede Theorieeinheit wird durch eine Praxiseinheit ergänzt, in der das Wissen anhand praktischer Übungen erprobt und vertieft wird. Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Allgemeine Einführung in das Thema >Verschiedene Phasen des Change Managements >Vergleich verschiedener Ansätze >Analyse der beteiligten Personen >Umgang mit Widerstand >Konfliktmanagement >Die Lösung ist Teil des Problems >Lessons learned >Spezifikation VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 12. Requirements Engineering 147 12.3.3 Requirements Engineering in Festpreisprojekten DEVCON-RE3c-166 Bei Festpreisprojekten mischen sich für Kunden oftmals große Chancen mit großen Risiken. Besondere Herausforderungen bei Festpreisprojekten bestehen in einer möglichst guten Vorausplanung und Schätzung des Aufwandes in der Angebotsphase und in einer effizienten Entwicklung in der Realisierung. Darüber hinaus ist es nicht außergewöhnlich, dass im Verlauf der Realisierung neue und bisher unbekannte Anforderungen auftreten. Deckt der Festpreis die zusätzlichen Anforderungen ab, müssen diese möglichst kosteneffizient realisiert werden. Ansonsten muss ein realistischer und für den Kunden konsensfähiger Preis für die Realisierung gefunden werden. ZIELE Methoden und Techniken des Requirements Engineerings können in allen Phasen von Festpreisprojekten einen zentralen Beitrag leisten. Hierzu verfolgt diese Schulung zwei Ziele: 1.Die Teilnehmer lernen die Herausforderungen der verschiedenen Phasen von Festpreisprojekten aus Sicht des Requirements Engineerings kennen und verstehen. 2.Die Teilnehmer lernen Methoden und Techniken des Requirements Engineerings kennen lernen, die in den verschiedenen Phasen von Festpreisprojekten gewinnbringend eingesetzt werden können. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Im Rahmen der Schulung durchleben die Teilnehmer die verschiedenen Phasen eines Festpreisprojekts von der initialen Idee über die Angebotserstellung und Entwicklung bis hin zur Auslieferung aus der Perspektive eines Requirements Engineers. Für jede Phase wird notwendiges theoretisches Wissen vermittelt (Vorträge, Piazza-Methode), das durch Praxiseinheiten ergänzt wird. Hier wird das Wissen anhand praktischer Übungen (Lernspiele, Einzel- und Gruppenübung) erprobt und vertieft. Die Schulung bietet zusätzlichen Raum, um auf individuelle Fragestellungen der Teilnehmer einzugehen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Grundlegendes Wissen über Requirements Engineering wird vorausgesetzt, ideale Vorbereitung ist die Teilnahme an der Schulung „Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard“. AGENDA >Festpreisprojekte aus Sicht eines Requirements Engineers >Analyse von Ausschreibungstexten >Entwicklung von Spezifikationen als Grundlage für Aufwandsschätzungen und Angebote >Projektbegleitende Entwicklung von detaillierten Spezifikationen >Herstellung von Nachvollziehbarkeit zwischen Ausschreibung, Angebot und Spezifikation VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 13 BERATUNGSKOMPETENZ 150 13. Beratungskompetenz 13.1 Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten ESS-BER-199 Im Tagesgeschäft unterstützen IT-Berater den Kunden: Sie helfen Probleme zu identifizieren, zu präzisieren und zu lösen. Es geht darum, Ziele klar herauszuarbeiten und umzusetzen. Typische Beratungsbereiche sind das Requirements Engineering, das Qualitätsmanagement, die strategische Ausrichtung und vieles mehr. Der kompetente IT-Berater kann auf unterschiedliche Anlässe reagieren und vielfältige Herausforderungen meistern. Ein Berater weiß, dass jede Beratungssituation anders ist. Beraten heißt, in das organisatorische Umfeld des Kunden einzugreifen. Dabei können unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen. Der erfolgreiche IT-Berater kann die Kundensituation analysieren, sie transparent machen und verschiedene Sichtweisen kombinieren. So werden Lösungsmöglichkeiten gefunden, vermittelt und umgesetzt. ZIELE Die Teilnehmer erfahren, wie sie ihre Beratungskompetenzen weiterentwickeln und stärken. Hierzu werden Methoden aus der Organisationsentwicklung mit Aufgabenstellungen aus konkreten IT-Projekten verbunden. Aktives Zuhören, Fragetechniken, Moderation, Visualisierung komplexer Zusammenhänge und Abläufe, Analyse des Kunden-/Beratersystems und Umgang mit schwierigen Situationen werden in den Kontext von Geschäftsprozessanalyse, Anforderungsdefinition, Projektmanagement etc. gestellt. Dabei wird die Aufmerksamkeit sowohl für das eigene Handeln als auch für das Handeln des Kunden gestärkt. Die Teilnehmer lernen, sich ihrer Rolle als Berater bewusst zu werden. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Es werden verschiedene Methoden zur Übermittlung der Inhalte genutzt: Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Arbeit an Fallbeispielen sowie Rollenspiele. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Beratungssystem (Kunde – Berater/Externer) >Beratungskonzepte (Kontakt, Präsenz, Widerstand) >Kundensystem analysieren und verstehen >Rollen, Wertvorstellungen, Haltung und Selbstverständnis des Beraters >Sichtweisen, objektive Wahrnehmung und subjektive Interpretation >Visualisierung und Interventionstechniken VORBEREITUNG Es ist hilfreich, Beispiele aus eigenen Beratungssituationen einzubringen. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 151 13.2 Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten DEVCON-PRO-253 Unabhängig von Branche, Kunde und eigener Rolle ist der Projektalltag in Kundenprojekten geprägt von immer ähnlichen Fragestellungen: >Wie manage ich mich selbst und behalte den Überblick in der Flut von Mails und Aufgaben? >Wie bereite ich Projekttermine vor und führe diese effizient zum Erfolg? >Wie schaffe ich es, komplexe Sachverhalte für Entscheidungsträger einfach und aussagekräftig darzustellen? >Wie finde ich heraus, wer auf Kundenseite Einfluss auf meine Arbeit hat und was leite ich daraus ab? >Wie vereinbare ich mit dem Kunden eindeutige und realistische Ziele? >Wie gehe ich mit Risiken und Problemen um? Das Seminar geht auf wesentliche Herausforderungen in Kundenprojekten ein und zeigt auf Basis von Methoden und Best Practice-Ansätzen konkrete Lösungswege auf. ZIELE Die Teilnehmer erhalten Best Practice-Beispiele aus der Praxis, einfach umsetzbare Tipps, konkrete Ideen und zahlreiche Tools für Ihre tägliche Arbeit in Kundenprojekten. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Reflexionen im Plenum. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die in Kundenprojekten tätig sind, ob Projektleiter, Consultant oder Software-Entwickler. AGENDA >Selbstmanagement: Aufgaben organisieren, klare Prioritäten setzen und den Posteingang effizient bearbeiten („Inbox Zero“) >Projekttermine: Meetings und Telefonkonferenzen planen, durchführen und nachbereiten >Entscheidungsvorlagen: Komplexe Sachverhalte nachvollziehbar machen und die wesentlichen Aspekte als Management Summary aussagekräftig aufbereiten, Handlungsoptionen identifizieren und deren Auswirkungen analysieren >Kundeninteressen managen: Stakeholder und ihre Interessen im Kundenprojekt identifizieren, Auswirkungen auf das Projekt abschätzen und wichtige Stakeholder gezielt einbinden >Erwartungsmanagement: Arbeitsergebnisse mit dem Kunden festlegen, regelmäßig aussagekräftige Fortschritte melden und Ergebnisse übersichtlich darstellen >Risikomanagement: Risiken und Probleme frühzeitig erkennen, kommunizieren und Maßnahmen ableiten VORBEREITUNG – zum Inhalt 152 13.3 advancement: adesso-Repräsentanten ESS-ARE-195 adesso ist in den letzten Jahren zu einem Unternehmen mit einer Vielzahl von Leistungsangeboten herangewachsen, die in unterschiedlichster Form präsentiert und vertrieben werden. Es ist eine besondere Herausforderung, im Vertrieb, in der Beratung und als Kompetenzteam im Umfeld der bestehenden und potentiellen Kunden, Partner und Mitarbeiter das Unternehmen optimal zu repräsentieren. Es gibt eine Anzahl von Mitarbeitern, die das in exponierter Weise jeden Tag tun. ZIELE Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer eine einheitliche Darstellung von adesso in der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen erlernen und vertiefen. Den Teilnehmern ist anschließend das gesamte Portfolio der adesso Group bekannt, um die Vertriebsarbeit zu optimieren und die Kundenentwicklung auf das gesamte Leistungsspektrum auszubauen. DAUER/METHODIK 2 aufeinander aufbauende Seminare mit je 2 Präsenztragen. Die Inhalte werden durch Vorträge, Beispiele und Gruppenübungen erlernt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Repräsentanten des Unternehmens, die die adesso-Botschaften vor externen Zielgruppen vertreten, insbesondere mit direkter oder indirekter vertrieblicher Wirkung. Neue Führungskräfte, Sales-Kollegen und Senior Business Developer werden in adtrain automatisch für dieses Seminar freigeschaltet. Andere Kollegen können von ihren Führungskräften nominiert werden. AGENDA >Seminar adesso Botschaften: –Was ist das genaue Leistungsportfolio der adesso Gesellschaften? –Welche Standardpräsentationen stehen zur Verfügung? Wem zeige ich was? In welcher Kombination? Wie erläutere ich die ausgewählten Präsentationsunterlagen? >Seminar adesso Vertrieb: –Derzeitiges und zukünftiges (bewährtes) vertriebliches Vorgehen in der adesso Group –Die adesso Group als Ganzes verkaufen VORBEREITUNG Die Teilnehmer erhalten im Vorfeld des Seminars entsprechende Materialien zur Vorbereitung. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 153 13.4 Sales für operative Mitarbeiter DEVCON-SAL-254 Häufig beschränkt sich die Projektarbeit auf die Aufträge, die der Kunde erteilt hat – in time, quality and budget. Doch operative Mitarbeiter arbeiten nah am Kunden – und erfahren ganz am Rande viel über Missstände und Problemstellungen, bei denen adesso zusätzlich Abhilfe leisten könnte. Diese Randinformationen bringen zwar oft Potential für eine Projektakquise mit sich, werden aber nicht weiter verfolgt. Durch eine bessere Kenntnis über die Grundelemente der vertrieblichen Tätigkeit, gepaart mit den bedeutendsten Grundlagen der kommunikativen Kompetenz, wird eine andere Perspektive eingenommen. Mit umfangreichen Übungen im Workshop wird der Teilnehmer befähigt, künftig vertrieblich relevante Situation besser erkennen und souveräner weiterverfolgen zu können. ZIELE Die Teilnehmer lernen, in ihrer Arbeit beim Kunden „vertriebliche Signale zu erkennen und aufzunehmen“ – das Seminar richtet sich damit gleichermaßen an Software-Entwickler und Consultants. Es werden emotionale und kommunikative Kompetenzen geschaffen, um Informationen mit Vertriebspotential des Kunden so zu lenken, dass Chancen für neue Projekte entstehen. Zudem sollen auch Meilensteingespräche, Projektmeetings usw. aktiver dazu genutzt werden, neue Themen anzusprechen und so das adesso Lösungsportfolio transparent darzustellen. So wird aktiv die Nachfrage des Kunden gefördert (upselling- und cross selling Potenziale erkennen und verwandeln). Kaltakquise ist nicht Ziel des Seminars. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an Fallbeispielen und Rollenspielen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Grundlagen des Lösungsvertriebs –Kaufprozesse des Kunden und Vertriebsprozesse –Wie die Schlüsselpersonen beim Kunden ticken und wie wir mit ihnen umgehen –Schlüssige Nutzenargumentation >Erhöhung persönlicher Wirkungsgrad –Grundlagen Kommunikation –sieben Schritte für mehr Charisma –Positive Sprache und Fragetechniken –Professionelle Formulierung von Statements –Vorbereiten von konkreten Kundensituationen (up- und cross selling) –Nachbereitung des Workshops/Vergabe von Hausaufgaben VORBEREITUNG Hilfreich ist es, Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen einzubringen. zum Inhalt 154 13.5 Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten ESS-WOR-198 In Kundenprojekten planen und moderieren Berater Workshops zu unterschiedlichsten Themen. Anforderungen werden geklärt und abgestimmt, Arbeitsprozesse analysiert und optimiert oder strategische Konzepte erarbeitet. Die Vorbereitung eines Workshops ist bestimmend für den Erfolg – sie benötigt eine hohe Aufmerksamkeit und dauert in der Regel etwa doppelt so lang wie der eigentliche Workshop. Der Moderator hat das formale Ziel klar vor Augen und behält die Teilnehmererwartungen und deren unterschiedliche Interessenslagen im Blick. In diesem Zusammenhang gilt es, mögliche Konfliktpotenziale zu berücksichtigen. Die Durchführung von Workshops wird im Wesentlichen durch aufeinander aufbauende Fragen und deren Bearbeitung sowie einer parallelen Visualisierung der Ergebnisse gesteuert. Aufgrund des dynamischen Anteils von Workshops erfordert die Umsetzung eine hohe Moderations- und Beratungskompetenz. ZIELE Die Teilnehmer lernen, Workshops zielgruppenorientiert zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. Sie erwerben die Fähigkeit, Teilnehmer einzubeziehen, zu fokussieren und konstruktive Lösungen zu fördern. Dabei wird der Umgang mit schwierigen Situationen geschult und das Bewusstsein über die Rolle und die Aufgaben eines Moderators – insbesondere im Vergleich zur Rolle des Beraters – gestärkt. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden vermittelt: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Diskussionen, Arbeit an Fallbeispielen, praktische Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die bei adesso oder beim Kunden Workshops durchführen und die Teilnehmer strukturiert zur Erarbeitung eines Ziels führen möchten. AGENDA >Anlässe und Phasen von Workshops >Prinzipien und Hintergründe der Moderations-Methode >Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis des Moderators >Vorbereitung und systematische Strukturierung von Workshops >Arbeitstechniken und Methoden der Moderation im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Phasen von Workshops >Erkennung von und Umgang mit schwierigen Gruppensituationen >Interventions- und Visualisierungstechniken >Nachbereitung von Workshops VORBEREITUNG Die Teilnehmer können gerne Beispiele aus eigenen Arbeitssituationen mitbringen. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 13. Beratungskompetenz 155 13.6 Einführung in die Managementund Organisationsberatung (MOB) DEVCON-MOB-239 Diese Schulung vermittelt systematisch die Grundlagen der Management- und Organisationsberatung (MOB) in Theorie und Praxis. Die Überarbeitung der strategischen digitalen Ausrichtung einer Krankenkasse dient als konkretes Fallbeispiel. Die Grundlagen umfassen u. a. die Elemente der Strategieentwicklung, der Organisationsentwicklung (Aufbau- und Ablauforganisation) und des Projektmanagements entsprechender MOB-Projekte, sowie einen Ausblick in das Thema des organisatorischen Change Managements (CM). Die Bearbeitung erfolgt mit Hilfe einer Toolbox zur MOB, ergänzt um die Sensibilisierung für persönliche Haltungen in diesem Beratungsumfeld (systemisch). ZIELE Die Teilnehmer können MOB-Fragestellungen erkennen, einordnen, die richtigen Fragen stellen und den Kunden weiterentwickeln. Darüber hinaus identifizieren sie in zukünftigen Projektsituationen den Bedarf für Management- und Organisationsberatungsthemen, können diesen qualifizieren und in diesen Situationen anhand der gelernten Methoden und Tools entsprechende Maßnahmen und deren Umsetzung ableiten. Die Teilnehmer kennen die MOB-Toolbox und können diese im täglichen Beratungsumfeld einsetzen. DAUER/METHODIK 2,5 Präsenztage, in denen die Teilnehmer in praktischen Übungen sowie der Arbeit an einer Fallstudie einen aktiven Part beitragen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit Interesse an Weiterbildung zum Thema Business Consulting. AGENDA >Vermittlung und ausprobieren grundlegender Ordnungsraster der Management und Organisationsberatung >Praktisches Erproben verschiedener MOB-Methoden und Tools anhand der Fallstudie, z. B. Umfeld- / Wettbewerberanalyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse und SWOT, Kreativtechniken, Kennzahlensystem >Viele Übungen zum praktischen Erproben der Moderation solcher Methoden >Einblick und Ausblick auf das organisatorische Change Management – Methoden, Tools und dazugehörige Übungen >Zusammenfassung der Seminartage VORBEREITUNG Gerne können die Teilnehmer eigene Fragestellungen und Beispiele zu diesem Themenkreis einbringen. Das Fallbeispiel der Krankenkasse wird vorab zur Verfügung gestellt – dafür ist kein Branchenwissen im Gesundheitswesen nötig. 13.7 Schulungsreihe Erwartungsmanagement DEVCON-EW-234-237 (siehe 15.2) zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 14 BRANCHEN 158 14. Branchen 14.1 Einführung in die Versicherungswirtschaft DEVCON-VER-144 Die Schulung veranschaulicht das Modell des Versicherungsmarktes (inkl. der Abgrenzung Sozialversicherung und Individualversicherung). Die Realität der Versicherungswirtschaft wird in Zahlen dargestellt und das Versicherungsprodukt und seine Besonderheiten sowie die wichtigsten Versicherungszweige thematisiert. Auch wird beleuchtet, wer die Marktteilnehmer sind und deren Interessenslagen am Markt veranschaulicht. Die Besprechung der aktuellen Entwicklungen und der Ausblick auf zukünftige Entwicklungen runden die Schulung ab. ZIELE Die Teilnehmer der Schulung erhalten einen Überblick über den Versicherungsmarkt und können dessen Prinzipien und Strukturen erklären. Sie lernen die agierenden Marktteilnehmer und die Hintergründe für deren wirtschaftliches Handeln kennen und sind über wichtige Entwicklungstrends auf dem Versicherungsmarkt informiert. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern mittels praxisnahem Vortrag sowie ggf. kurzen Übungen und intensiver Diskussion die Themen vermitteln werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter mit mehrjähriger Erfahrung als Berater sowie tiefergehenden Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement, Business Process Management und Requirements Engineering. AGENDA >Das Modell des Versicherungsmarktes, inkl. Abgrenzung Sozialversicherung und Individualversicherung >Die Realität der Versicherungswirtschaft in Zahlen >Das Versicherungsprodukt und seine Besonderheiten sowie die wichtigsten Versicherungszweige >Die Marktteilnehmer und ihre Interessenlagen am Markt –Versicherungsnehmer und deren Risiken –Versicherungsvermittler –Erstversicherungsunternehmen · Exkurs: Risiko und Risikopolitik im Versicherungsunternehmen · Steuerung von VU (Ziele, Strategien, wertorientierte Steuerung) · Gestaltung von VU (Rechtsformen, Konzentrationen und Konzernbildung) · Wertschöpfungskette und Prozesse im VU –Rückversicherungsunternehmen –Versichererverbände und -organisationen –Versicherungsaufsicht >Aktuelle Entwicklungen und Ausblick VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 159 14.2 Lebensversicherung DEVCON-LVE-145 Die Schulung vermittelt einen Überblick über die Produktlandschaft in der Lebensversicherung und der zugrundeliegenden gesetzlichen Bestimmungen. Insbesondere wird auch auf die Kalkulation von Versicherungsprodukten und innovative Produktkonzepte eingegangen. ZIELE Für den Einsatz in einem Lebensversicherungsprojekt ist es notwendig, die grundlegenden Produktideen dieser Sparte und die Besonderheiten in Prozessen und IT-Systemen, die sich daraus ergeben, zu kennen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Themen werden in einem Vortrag und praktischen Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Der Besuch der Schulung „Einführung in die Versicherungswirtschaft“ ist hilfreich, jedoch nicht verpflichtend. AGENDA >Einführung und Überblick –Der Versicherungsmarkt (Sparten, Rechtsformen) >Grundlagen der Produktkalkulation –Zinsrechnung –Ausscheidewahrscheinlichkeiten –Barwerte –Deckungskapital –Rückkaufswert –Überschüsse >Lebensversicherungsprodukte und Geschäftsvorfälle –Kapitalbildende Versicherungen –Rentenversicherung –Fondsgebundene Produkte –Exotischere Produkte Variable Annuities oder Enhances Annuities –Zusatzversicherungen >Umsetzung in PSLife >Risiko- und Leistungsprüfung >Gesetzliche Vorgaben –BaFin –Solvency II –VVG –AGG VORBEREITUNG – zum Inhalt 160 14.3 Die Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick DEVCON-GKV-146 Sozialversicherung als Element der sozialen Sicherung. Kerngeschäft GKV. Umfeld Gesundheitsmarkt. Politische Abhängigkeit und Tendenzen. BITMARCK und 21c. ZIELE Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern eine Einführung in die Aufgaben der fünf Säulen der Sozialversicherung sowie deren Anforderungen an IT-Unterstützung zu geben. Für die Schulung wird das fundierte Know-how, über das adesso in diesem Umfeld verfügt, aufbereitet und zusammengefasst. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem die Themen mittels Vortrag und Beispielen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über die Branche erfahren möchten. AGENDA Die Schulung umfasst einen Überblick über die fünf Säulen der Sozialversicherung in Deutschland. Neben der Entstehung der unterschiedlichen Zweige zeigt die Schulung auf, welche Ausprägungen und Player es im jeweiligen Zweig gibt, welche regulatorischen Möglichkeiten und Einschränkungen vorherrschen und wie sich die Finanzierung der Sozialversicherung darstellt. Darüber hinaus bildet die Schulung das IT-Umfeld der Sozialversicherung ab und zeigt auf, welche Aktivitäten adesso ggf. innerhalb des Zweiges bereits durchgeführt hat. Schwerpunktthema innerhalb der Schulung bildet die Säule Krankenversicherung, die einen wichtigen Markt für adesso darstellt. Hier erfolgt ein Blick auf das Kerngeschäft einer Krankenkasse und die Abgrenzung zur privaten Krankenversicherung sowie auf den Gesundheitsmarkt mit den wesentlichen Playern. Entwicklungen und Tendenzen im GKV-Umfeld werden skizziert und die Positionierung von adesso in diesem Markt beleuchtet (hier speziell die Strukturen der BITMARCK mit dem Bestandsführungssystem iskv_21c). Ein Ausflug in die Systemwelt der GKV (Bestandssysteme, Umsysteme, etc.) ist ebenfalls enthalten. Abschließend findet das politische Umfeld und aktuelle Tendenzen in der Gesundheitspolitik Betrachtung. Schlagwörter sind „Risikostrukturausgleich“, „Gesundheitsfonds“, „Fusionen“, „Wettbewerb“, etc.“ VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 161 14.4 Banken DEVCON-BNK-147 Die Schulung gibt einen grundlegenden Überblick über den Aufbau der Geschäftsbereiche einer klassischen größeren Bank mit nahezu all ihren Geschäftsfeldern. ZIELE Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern die wichtigsten Zusammenhänge und Begriffe des Bank­ geschäfts und deren technische Abbildung im nationalen, europäischen und internationalen Kontext zu vermitteln. Die in dieser Schulung erworbenen Kenntnisse sollen den Teilnehmern helfen, vielfältige Aufgaben aus dem Bereich E-Banking lösen zu können. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage theoretische Wissensvermittlung. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter aus den Bereichen Consulting und Software-Entwicklung, die im Projektkontext ein allgemeines Domänen-Wissen benötigen (nicht Spezialwissen). AGENDA >Historisches und Grundlagen –Vom Tauschhandel zum E-Banking; Beispielfrage: Was ist eine Bank? –Aufbau der Geschäftsbereiche einer klassischen größeren Bank mit nahezu all ihren Geschäftsfeldern (Kerngeschäfte der Banken) –Weitere typische notwendige Geschäftspartner der Banken (z. B. Korrespondenzbanken, Bargeldversorgung, Börsenanbindung, Abwickler, IT-Rechenzentren) –Zahlungsverkehrsnetzwerke, Beispielfrage: Wie funktioniert eine Überweisung? –Bedeutung von Karten (Visa, Chipkarten) >Bankenlandschaften –Regulatoren, gesetzliche Rahmenbedingungen und Aufsichtsbehörden (z. B. Bundesbank, KWG, Bafin, Sicherungsfonds) –Strukturierung des Markts in Deutschland (3-Säulen-Modell, was sind Verbandsorganisationen und was machen sie, Verlage, Gremien, Fondsgesellschaften wie Union Invest, Deka, DWS, bis hin zu Versicherungstöchtern) –IT-Dienstleister / Abwickler >Aktuelle Themen –SEPA Neuordnung des Zahlungsverkehrs >Ausblicke –Wie geht es weiter mit Risikomanagement? Was ist interessant? Warum hat Basel II die Finanzkrise nicht verhindert? Bekommen Unternehmen noch Kredite? –Umstellung auf Chipkarten, neuer Personalausweis –Bank der Zukunft (wie geht es weiter) VORBEREITUNG – zum Inhalt 162 14.5 Rückversicherung DEVCON-RVE-148 Rückversicherungen sind die „Versicherer der Versicherungen“. Sie bilden einen wesentlichen Teil des Kundenkreises von adesso. In der Schulung werden die Grundlagen der Rückversicherung, ihre Vertragsformen und die wesentlichen Anwendungsgebiete erläutert sowie ein Überblick über die adesso Projekte mit Rückversicherungsbezug gegeben. ZIELE Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über den Markt der Rückerversicherung und können Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen geben: >Welche Aufgaben hat eine Rückversicherung? >Welche Rückversicherungsunternehmen bestimmen den Markt? >Welche Marktteilnehmer gibt es noch? >Wie funktioniert eine Rückversicherung? >Welche Arten von Rückversicherungsverträgen gibt es und wann kommen sie zum Einsatz? >Was ist Underwriting und wie unterscheidet es sich bei Sach- und Personenrisiken? >Was ist Retrozession und welche Risiken sind damit verbunden? >Welches Know-how hat adesso im Bereich Rückversicherung? DAUER/METHODIK 1 Präsenztag mit theoretischer Wissensvermittlung. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über den Markt der Rückversicherung erfahren möchten. AGENDA >Nicht-proportionale und proportionale Rückversicherung >Einblick in die Rückversicherungsprojekte bei adesso >Underwriting von Sach- und Personenrisiken VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 163 14.6 Lotterien DEVCON-LOT-149 Die Schulung ist unterteilt in eine fachliche und eine technische Betrachtung des Lotteriewesens. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Betrachtung staatlicher Lotterien sowie Anbietern von Lotterieprodukten, deren Produktportfolio, Prozesse, Organisation, Lieferanten, Interessenverbände und IT-Systeme. Einleitend wird ein Gesamtüberblick zum deutschen, europäischen und weltweiten Lotteriemarkt gegeben. Ein kurzer Einblick in den privaten Glücksspielmarkt rundet den fachlichen Teil ab. Im technischen Teil werden die verwendeten Systeme und Technologien im Detail betrachtet und bis auf die Ebene der Komponenten definiert. Hierbei spielen insbesondere spezifische Anforderungen wie Datensicherheit, Hochtransaktionsverarbeitung, Revisionssicherheit und die Realisierung verschiedener Spielformen eine zentrale Rolle. ZIELE Die Schulung gibt ein grundlegendes Verständnis über die Besonderheiten der Lotteriebranche. Hauptthemen sind die zentralen Kernprozesse und die typische technische Lösungslandschaft staatlicher Lotterien bzw. Anbietern von Lotterieprodukten sowie eine Einordnung des Leistungsportfolios der adesso AG für diese Branche. DAUER/METHODIK 1-2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und praktische Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über das Lotteriewesen erfahren möchten. AGENDA >Fachlicher Teil: –Ziel staatlicher Lotterien (gesetzlicher Auftrag und rechtliche Rahmenbedingungen) –Spielangebot (z. B. Historie, Klassifikationen, Eigenschaften, konkrete Ausprägungen, Abwicklung) –Aufbauorganisation einer Lotterie (Lotterie von innen) –Kernprozesse und Systemnutzung –Lotterieanbieter (Welt, Europa, Deutschland) –Lösungsanbieter und deren Portfolio –Unterschiede staatlicher und privater Anbieter –Interessensgemeinschaften und Verbände (z. B. EL, WLA) –adesso Lösungsportfolio Service und Solutions (Hauptfokus Services) –adesso Service Projekte (z. B. IT-Strategie, Marktstrategie, Ausschreibungen, Systemeinführung, Qualitätssicherung) >Technischer Teil: –Technischer Rückblick auf Lotterie-Historie und -Technik –Überblick typischer Lotterie-Systemarchitektur –Anonyme vs. personifizierte Spielteilnahme –Detailbetrachtung Lotterie-Systemarchitektur • zum Inhalt 164 • >Kernsystem (Zentralsystem) –Randsysteme (z. B.VIS, CMS, ERP, Data-Warehouse) –externe Systeme (z. B. Newsletter, Mobilisierung, Quotensysteme) >Technische Abwicklung je Produkttyp und Kanal >Für Deutschland: Blockkommunikationssystem und Sportwettensysteme ODDSET >adesso Lotterie Solutions –in|FOCUS 360, in|FOCUS Bingo, in|FOCUS Instant –Gaming GUIs –SB Lösungen –Mobilisierung VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 165 14.7 Automotive: Entwicklungsund Produktionsprozesse DEVCON-AUT-240 Dieser für Deutschland sehr wichtige Industriezweig steht vor einem entscheidenden Wandel. Eine zunehmende Vielfalt an Modellpaletten, eine schnell wachsende Anzahl an Fahrzeugfunktionen, neue Technologien und innovative Mobilitätskonzepte erfordern ein deutliches Umdenken. Die Schulung gibt einen Überblick über die bestehende Herstellerlandschaft und spannende Einblicke in die Kernbereiche und -prozesse der Automobilhersteller. Beispielen aus der Praxis ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen und machen so auf interessante Weise die Abläufe u. a. der Fahrzeugentwicklung, des Vertriebs, der Produktion und des Aftersales sichtbar. Außerdem wird aufgezeigt, wie sich Fahrzeughersteller und Lieferanten den Herausforderung der Zukunft stellen, welche spannenden fachlichen und technischen Fragestellungen diese gerade beschäftigen und wie adesso sieunterstützen kann. ZIELE Die Schulung stellt die Line of Business Automotive und Transportation bei vor und macht die Teilnehmer mit den Prozessen und Themen der Automobilindustrie vertraut. Diese Grundlagenschulung erleichtert den Einstieg in die Branche, vermittelt notwendige Grundlagen für Teilnehmer in den Auto-Projekten und macht Lust auf tiefergehendes Fachwissen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem die die Inhalte durch spannende Vorträge mit vielen Beispielen vermittelt sowie interaktiv im Team erarbeitet werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die mehr über die Automobilindustrie erfahren möchten. AGENDA >Überblick über die Automobilindustrie im In- und Ausland >Bedeutung von Marken >Hintergründe zu Modul- und Baukastenstrategien >Einführung in die Kernprozesse der Branche an Hand von Beispielen: >Vertrieb >Fahrzeugentwicklung >Produktion >Logistik >Aftersales >Zusammenspiel mit den Lieferanten >Herausforderungen der Zukunft >Mobilitätskonzepte >Leistungsportfolio der adesso im Automobilbereich VORBEREITUNG Die Teilnehmer können gerne interessante Fragen zum Thema Automotive mitbringen. Zusätzlich wird für die Schulung ein Notebook zum Inhalt 166 14.8 Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt DEVCON-GRE-210 Diese Grundlagenschulung bietet einen ersten fundierten Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft. Hierbei werden insbesondere rechtliche Grundlagen vermittelt und ein Überblick über die Marktprozesse verschafft. ZIELE Neu- und Quereinsteiger erlernen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Marktakteure und die Marktprozesse kennen. DAUER/METHODIK Selbststudium, Konzeptionierung in 2017 ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die einen Überblick über die Branche erhalten möchten. AGENDA >Begriffsbestimmungen >Maßeinheiten in der Energiewirtschaft >Struktur der Energiewirtschaft >Unbundling und Liberalisierung >Rechtliche Rahmenbedingungen >Lieferentenwechsel GPKE / Geli VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 14. Branchen 167 14.9 IT-Management DEVCON-ITM-278 IT Lösungen erfordern heute eine ganzheitliche Sichtweise auf die Entwicklung einer Applikation über ihren Betrieb bis hin zu ihrer Ablösung. Eine frühe Berücksichtigung der Betriebserfordernisse ermöglicht Qualitätssteigerungen der hergestellten Produkte und generiert Mehrwert für den Kunden. Der IT Betrieb steuert den Applikationslebenszyklus, überführt Applikationen in Business- bzw. IT-Services und betreibt diese. DevOps rückt dabei immer mehr in den Vordergrund. Das Managen der Phasen „Plan – Build – Run“ steht im Zentrum des Seminars, besonders der Phasenübergang von Build zu Run, also von der Softwareentwicklung zum Servicebetrieb. Im Seminar werden den Teilnehmern Konzepte und Methoden des IT Managements sowie deren Zusammenwirken mit agilen SE-Methoden und DevOps nähergebracht. Bezüge zum ITIL Framework und den Dienstleistungen von ITMC ergänzen die Seminarinhalte. Die Teilnehmer erfahren interaktiv die Zusammenhänge und „Widersprüche“ zwischen Softwareentwicklung und IT Management und können die gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar in ihren Projektalltag einfließen lassen. ZIELE Die Teilnehmer erfahren, welche Konfliktpotenziale zwischen Softwareentwicklung und IT Betrieb bestehen und wie sie diese in ihren Projekten vermeiden können. Durch den erarbeiteten ganzheitlichen Blick auf den Anwendungslebenszyklus lernen die Teilnehmer, wie sie die Qualität ihrer eigenen Entwicklungsergebnisse steigern, erfolgreiche Betriebsübergaben erzielen und so den Kunden zufrieden stellen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Interaktive Gestaltung durch die Piazza-Methode, Diskussionen und kurze Vortragselemente. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Einführung und Ziel des Seminars >Erarbeitung der Charakteristika von IT Services und IT Service Management >SW Entwicklung und IT Management: Gemeinsamkeiten und Konflikte >Werkzeuge und Methoden des IT Managements (u. a. DevOps, Design for Operation, agile Ansätze, ITIL) >ITMC Leistungsportfolio für adesso VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 15 PROJEKT­ MANAGEMENT 15.1 Grundlagen und Zertifizierungen 170 15.2 Schulungsreihe Erwartungsmanagement 180 15.3 Angebotsmanagement 185 170 15. Projektmanagement 15.1. Grundlagen und Zertifizierungen 15.1.1 Projektmanagement Kernprozesse DEVCON-PM-174 Die Schulung thematisiert Projektmanagement allgemein anhand des PMBOK Guides des Project Management Institute (PMI) sowie die praktische Anwendung der Kernprozesse im Projektmanagement. ZIELE Die Ziele dieser Schulung ist die Beherrschung der Kernprozesse des Projektmanagements durch die Teilnehmer sowie Kenntnisse in der Durchführung von Planungs- und Steuerungsaufgaben. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. (Für eine spätere Anmeldung zur PMP-Prüfung werden 14 contact hours anerkannt). Die relevanten Inhalte werden durch einen Vortrag, Gruppenarbeit und Diskussionen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Project Management Framework –Projektphasen –Verhältnis zu Linie und anderen Projekten –Planen – Ausführen – Steuern >Planung und Steuerung –Ein Projekt aufsetzen –Die Projektbeauftragung –Pflichtenheft erstellen >Planung und Steuerung (Fortsetzung) –Projektstrukturplan erstellen –Ressourcen anlegen und verwalten –Aufwände schätzen –Termine planen –Kosten rechnen –Konflikte beseitigen –Berichtswesen –Projektplan pflegen –Soll-Ist-Vergleich –Projekt abschließen VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 171 15.1.2 Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM) DEVCON-PM-218 Von der Kalkulation bis zum Postmortem: Mit PITPM (pragmatisches IT-Projektmanagement) hat adesso eine pragmatische Methodik zur Durchführung von Softwareentwicklungsprojekten etabliert. In dieser Schulung wird die konsequente Anwendung der Methodik und ihrer Werkzeuge mit besonderem Blick auf die Durchführung von exponierten Projekten geschult. Die Prozesse lassen sich aber – angepasst und auf den spezifischen Bedarf zugeschnitten – auch in anderen Projekten und direkt beim Kunden einsetzen. ZIELE Die Teilnehmer lernen den kompletten Durchlauf eines Projekts – vom Angebot über die Kalkulation und die Durchführung bis zum Abschluss – mit Hilfe der adesso-Werkzeuge kennen. Sie werden damit in die Lage versetzt, ein Projekt eigenständig zu schätzen, aufzusetzen, zu planen, durchzuführen und abzuschließen. Wichtiger Hinweis: Der Besuch dieser Schulung ist Voraussetzung für die Leitung eines Festpreisprojektes bei adesso. Auch erfahrene Projektleiter, die erstmalig ein Festpreisprojekt bei adesso leiten wollen, müssen diese Schulung vorher besucht haben. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage, in denen die Teilnehmer neue Fähigkeiten mittels PITPM, basierend auf dem PMI PMBOK Guide sowie praktischer Anwendung, erlernen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, welche die Schulung „Projektmanagement Kernprozesse“ absolviert haben bzw. gleichwertige Kenntnisse vorweisen können. Zusätzlich sollten Kenntnisse in MS Project sowie Excel vorhanden sein. AGENDA >Allgemeine Themen: –Rollenverständnis des Projektleiters –Einbindung des Maîtres –Grundregeln der Zusammenarbeit >Vorbereitungs- und Kalkulationsphase: –Das Kalkulationssheet –Einzelschätzung, Gegenschätzung, endgültige Schätzung –Featurebasierte Schätzung vs. Themenbereiche –Schätzung von zusätzlichen Aufwänden wie Projektmanagement, Qualitätssicherung und Requirements Engineering –Grenzen des Schätzverfahrens –Inquisition • zum Inhalt 172 • >Planungsphase: –Projektkonfiguration –Projektmanagementplan –Projektauftrag –Risikoplanung –Iterationsplanung >Durchführungsphase: –Umfangskontrolle –Qualitätskontrolle –Softwareentwicklung –Risikomanagement –Reporting: Maître Jour fixe, Restaufwandschätzung, Projektplan >Einführungsphase: –Abnahme –Rollout >Abschlussphase: –Postmortem VORBEREITUNG Zur Vorbereitung soll die PITM-Festpreisfibel gelesen werden. Eine MS-Project-Installation ab 2010 oder neuer ist hilfereich, aber nicht verpflichtend. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 173 15.1.3 Projekt-Maître bei adesso DEVCON-PM-200 Jedes risikoexponierte Projekt wird bei adesso durch einen Maître betreut. Er wird vom LoB-Leiter eingesetzt und hat die Aufgabe, das Projekt zu unterstützen und im Sinne der LoB zu überwachen. Er unterstützt den Projektleiter bei Entscheidungen, bespricht mit ihm die Projektvorgänge im Detail, beruft das wöchentliche Jour Fix ein und ist gegenüber der LoB-Leitung für den Einsatz unserer ProjektmanagementWerkzeuge und letztlich für den erfolgreichen Abschluss des Projektes verantwortlich. ZIELE Die Teilnehmer erlernen, welche Aufgaben ein Maître bei adesso im Detail übernehmen muss, welche Werkzeuge dazu zur Verfügung stehen und wie sich diese Werkzeuge möglichst sinnvoll einsetzen lassen. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, die Werkzeuge anschließend eigenständig einsetzen zu können. DAUER/METHODIK ½ Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag, praktische Übungen und Fallstudien vermittelt. Der Lernfortschritt wird durch einen Abschlusstest überprüft. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an Führungskräfte mit Festpreisprojekterfahrung. Für alle neuen Führungskräfte ist diese Schulung verpflichtend. AGENDA >Earned Value im Schnelldurchgang >Was haben die Kalkulation, UBW und der Projektplan gemeinsam? >Der Statusbericht mit seinen Ampeln >Sanktionierungen >Projekt Assessments VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit WLAN für die GS Dortmund benötigt. Zusätzlich sollen die Teilnehmer die PITPM-Festpreisfibel verinnerlicht haben. zum Inhalt 174 15.1.4 PMP bei adesso DEVCON-PMP-176 In den vergangenen Jahren hat sich ein steigender personeller Bedarf für die Organisationsform „Projekt“ entwickelt, wodurch ein eigener Qualifikationsweg hervorgebracht wurde: der „Projektmanager“. Vor diesem Hintergrund gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Einrichtungen, Organisationen und Institutionen, die jeweils auf ihre eigene Art und Weise Projektmanagement lehren oder zertifizieren. Die weltweit größte und somit am weitesten verbreitete Projektmanagementorganisation ist das Project Management Institute (PMI). Es wurde 1969 in Atlanta (USA) mit dem Ziel gegründet, ein einheitliches Projektmanagementverfahren zu schaffen. Die stark amerikanisch geprägte Organisation hat über 700.000 Mitglieder in 185 Ländern. Die zwei wesentlichen Errungenschaften des PMI sind die Erstellung des Methodenwerkes „A Guide to the Project Management Body of Knowledge“ (kurz: PMBOK Guide) und das dazugehörige Zertifikat zum Project Management Professional (PMP). Auf Basis des PMBOK Guide erfolgt die Prüfung zum „Project Management Professional“ (PMP). Im Rahmen eines vierstündigen, computergestützten Multiple-Choice-Tests mit 200 Fragen werden die Inhalte des PMBOK Guides und der Exam Specification (vgl. [PMI 2005]) abgefragt. Wer den Test bestanden hat, darf anschließend drei Jahre den Titel PMP führen. ZIELE In dieser Schulung wird den Teilnehmern knapp vermittelt, wie das PMI funktioniert, was es mit dem PMP auf sich hat und wie man als adesso-Mitarbeiter das Zertifikat erwerben kann. DAUER/METHODIK ½ Präsenztag. Die Inhalte werden mit dem PMI PMBOK Guide vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulungen „Projektmanagement Kernprozesse“ sowie „pragmatisches IT-Projektmanagement“ sind Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung. AGENDA >PMBOK Guide >PMP und PMI >Prüfung und Kosten >Erhalt des Zertifikats >Wert bei adesso VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook mit WiFi in Dortmund benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 175 15.1.5 PMP Exam Preparation DEVCON-PMP-177 Die Schulung bereitet erfahrene Projektmanager auf die Zertifizierung PMP® (Project Management Professional) des PMI® (Project Mangement Institute) vor, welche die Anforderungen zur Zulassung zur Prüfung – siehe PMP-Handbook – erfüllen. ZIELE >Die Teilnehmer können 28 der geforderten 35 Contact Hours of Project Management Education mit Besprechung der 10 Wissensgebiete des Projektmanagement als Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung nachweisen. >Die Teilnehmer kennen die Methodik, Terminologie und Herangehensweise, die vom PMI und seinen über 450.000 Mitgliedern aus 200 Ländern vertreten wird, und können basierend darauf die Prüfung zum PMP® ablegen >Die Teilnehmer sind mit den prüfungsrelevanten Facetten des „Führens“ (Leading and Directing) vertraut, deren Kenntnisse unabdingbar für das Bestehen der Zertifizierungsprüfung sind. >Die Teilnehmer sind gut vorbereitet für vertiefende Vorbereitung in Eigenregie und sind mit allen erforderlichen organisatorischen Fragen für die Anmeldung und das Ablegen der Prüfung vertraut. DAUER/METHODIK 4 Tage Präsenzunterricht. Die Inhalte werden anhand eines Vortrags sowie durch Übungen vermittelt (Beispielfragen zur Vorbereitung auf die Multiple Choice- Zertifizierungsprüfung helfen den Teilnehmern, die Art der Prüfung zu verstehen und die Defizite im eigenen Wissen zu erkennen). ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung „Projektmanagement Kernprozesse“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung. AGENDA >Introduction >PMBoK Guide >Project Management Process Group „Initiating“ >Project Management Process Group „Planning „ >Project Management Process Group „Executing“ >Project Management Process Group „Monitoring and Controlling“ >Project Management Process Group „Closing „ >„Code of Ethics and Professionial Conduct“ VORBEREITUNG – zum Inhalt 176 15.1.6 Microsoft Project Grundlagen DEVCON-PM-178 Die Schulung vermittelt die Grundlagen der Nutzung von Microsoft Project auf Basis des PITPM Project Templates. ZIELE Die Teilnehmer erlangen ein vollständiges Verständnis für die Benutzung und Anwendung des PITPM MS Project Templates. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die Inhalte werden durch einen Vortrag und zahlreiche Übungen vermittelt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Funktion des Projektstrukturplans und des Projektplans >Die PITPM-Projektvorlage >Datenabgleich mit UBW >Ziele und Strategien der Strukturierung >Zeitliche und inhaltliche Struktur >Arbeit mit Projektkalendern >Umgang mit Pufferzeiten >Einbindung von Ressourcen >Ressourcenabhängige Terminplanung >Strategien des Ressourcenabgleichs >Projektplanaktualisierung / Planabweichungen >Meilensteinüberwachung und Stichtage >Earned-Value-Analyse in der PITPM-Vorlage >Budgetüberwachung VORBEREITUNG Es wird ein Notebook mit MS Project 2010 benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 177 15.1.7 Lean Project Management DEVCON-LPM-24 In der Schulung werden die Methoden von Lean Project Management im Kontext agiler Projekte vermittelt. Die Teilnehmer lernen die Theorie des Lean Development Flow kennen und wie dieser für Produkt- und Projektentwicklung angewendet wird. Lean Project Management unterscheidet sich vom klassischen Projektmanagement – die Schulung zeigt, an welchen Stellen umgedacht werden muss. Lean Methoden ermöglichen zudem Forecasts für Projekte über lange Zeiträume. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer, Projektsituationen im Sinne von Lean und Agile zu bewerten. Zusätzlich werden die ökonomischen Grundlagen und Methoden hinter Lean Project Management erläutert. ZIELE Ziel der Schulung ist ein grundlegendes Verständnis für die Methoden und Modelle im Lean Project Management. Die Teilnehmer kennen die Fachbegriffe, den theoretischen Hintergrund und können die Methoden in Projekten anwenden. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden mittels verschiedener Methoden erlernt: Vortrag, Diskussion, praktische Übungen und Fallbeispiele. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Für Projektleiter, Product Owner, Scrum Master. Grundkenntnisse im Projektmanagement und agilen Methoden sind von Vorteil. AGENDA >Einführung und Überblick >Theorie zu Flow und Queuing, Little’s Law >Kanban, Pull-Prinzip, Puffer und Work in Progress >Projekte als stabile komplexe Systeme betrachten und optimieren >Arbeiten mit Cumulative Flow Charts, Erstellen, Analysieren und Interpretieren >Priorisieren mit NPV und Cost of Delay, wirtschaftliche Betrachtungen in agilen Projekten >Forecasts, Planung, Controlling und Risikomanagement >Tools und Werkzeuge, statistische Methoden VORBEREITUNG – zum Inhalt 178 15.1.8 PRINCE2® Foundation DEVCON-PRI-263 PRINCE2® (PRojects IN Controlled Environments) ist ein prozessbasierter Ansatz für das Projekt­ management und stellt eine maßgeschneiderte und skalierbare Methode für das Management jeder Art von Projekten dar. Die Methode ist in Großbritannien der faktische Standard für Projektmanagement und wird auf der ganzen Welt angewendet. Am letzten Tag legen die Teilnehmer die Prüfung ab, um das PRINCE2® Foundation Certificate zu erwerben. ZIELE Teilnehmer werden die PRINCE2® Fachtermini beherrschen und die Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten verstehen und einschätzen können. Sie werden ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der PRINCE2® „best practices“ entwickeln und es im Projektkontext anwenden können. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage, die Prüfung ist inbegriffen. ZERTIFIZIERUNG Am letzten Tag legen die Teilnehmer die 60-minütige PRINCE2® Foundation Prüfung ab, um das PRINCE2® Foundation Zertifikat zu erwerben. Die Anmeldung erfolgt über adesso zentral. Bitte Personalausweis mitbringen! ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Teilnehmer weisen erste Erfahrungen im Projektmanagement vor. AGENDA Es wird ein Grundverständnis für die Terminologie, Themen, Prozesse und Techniken und deren Zusammenhänge vermittelt – als gezielte Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb des Zertifikats am letzten Schulungstag. >Die sieben PRINCE2® Prozesse >Die sieben PRINCE2® Themen >Die sieben PRINCE2® Prinzipien >Anpassungen an die Projektumgebung VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 179 15.1.9 PRINCE2® Practitioner DEVCON-PRI-264 PRINCE2® (PRojects IN Controlled Environments) ist ein prozessbasierter Ansatz für das Projektmanagement und stellt eine maßgeschneiderte und skalierbare Methode für das Management jeder Art von Projekten dar. Die Methode ist in Großbritannien der faktische Standard für Projektmanagement und wird auf der ganzen Welt angewendet. Am letzten Tag legen die Teilnehmer die Prüfung ab, um das PRINCE2®Practitioner Zertifikat zu erwerben. ZIELE Teilnehmer werden ein tiefes Verständnis der Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten nach PRINCE2® haben. Sie werden ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen, organisatorischen und qualitativen Auswirkungen der PRINCE2® „best practices“ entwickeln und im Projektkontext anwenden können. DAUER/METHODIK 3 Präsenztage, die Prüfung ist inbegriffen. ZERTIFIZIERUNG Am letzten Tag legen die Teilnehmer die 150-minütige PRINCE2® Practitioner Prüfung ab, um das PRINCE2® Practitioner Zertifikat zu erwerben. Die Anmeldung erfolgt über adesso zentral. Bitte Personalausweis mitbringen! ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Practitioner-Prüfung ist für Projektleiter oder Teilprojektleiter gedacht und setzt die bestandene Foundation-Prüfung voraus. Neben dem Verständnis für die Methodik von PRINCE2 ist hier auch die Fähigkeit gefordert, den theoretischen Ansatz von PRINCE2 auf ein tatsächliches Projekt hin zu maßzuschneidern bzw. die Sinnhaftigkeit von einzelnen Produkten, Themen und Prozessen im konkreten Fall zu beurteilen. AGENDA Die Teilnehmer lernen in drei Tagen die Anwendung der PRINCE2-Projektmanagement-Methode auf Practitioner-Level. VORBEREITUNG – zum Inhalt 180 15.2 Schulungsreihe Erwartungsmanagement 15.2.1 Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen DEVCON-EW-234 Kundenbedarf und deren Erwartungen sollen vollständig und für alle verständlich formuliert werden. Dazu sollen User Stories hilfreich sein. Aber wie inspiriere ich Beteiligte und zukünftig Betroffene, mir die ganze Geschichte, Emotionen und Hintergründe über die aktuelle Situation oder über die zukünftige Lösung zu erzählen? Denn die Resultate werden im Unternehmen unterschiedlich wahrgenommen. Nicht jedes faktische Resultat ist auch ein Erfolg! Dazu müssen Übersetzungsprobleme zwischen Denkwelten von Führungsebenen, Fachdisziplinen und technischen Dienstleistern ausgeräumt werden. Verständnisbildung ist nahezu immer interdisziplinär. Sie basiert auf Kommunikation und Erfahrungen mit der Lösung, erfordert gemeinsames Handeln und Verstehen über die Grenzen von Denkmodellen hinweg. Die Kernidee ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den beteiligten Projektpartnern im Sinne eines Kundenprofilings und des UserXperience Designs bei der Lösungsentwicklung. Kundenprofile ermöglichen es uns in den Schuhen des Benutzers durch den Berufsalltag zu laufen. Über Kunden- und Userstories wird definiert, in welchen Situationen der Kunde mit der Lösung in Berührung kommt. Erkenntnisleitende Fragetechniken, Visualisierung und eine technikneutrale Sprache mit dem Auftraggeber unterstützt eine gemeinsame inhaltliche Vorstellung um ein Bild über die Zukunft oder die aktuelle Situation zu entwickeln. ZIELE In diesem PRAXISLABOR erleben die Teilnehmer anhand von realen Kundensituationen aus ihrer Praxis die Wirksamkeit der Instrumente Kundenprofiling, Big Picture Design, Storytelling und Visualisierung. Es werden Fragetechniken vermittelt, die sich auf Denkmodelle der Bedarfsträger beziehen: Dabei wird die eigene Haltung überprüft: Kann ich mich auf andere Perspektiven einlassen? Lasse ich nicht-technische Varianten zu? Antworten und Geschichten beschreiben die Vollständigkeit der Erwartung in der Sprache des Kunden einerseits, bilden andererseits aber auch die inhaltliche Basis der Vorbereitung zur Umsetzung ab. Durch das Gestalten eines Kundenprofils (Persona) erleben die Teilnehmer selbst den Perspektivwechsel auf den Kunden. Die Analyse der Kundensituation mit den Instrumenten Customer Journey und Customer Experience Mapping ermöglichen die Erstellung eines Big Pictures, das die wesentlichen Aspekte des zukünftigen Zielbildes darstellt. Dazu lernen die Teilnehmer das Erstellen einer PresseInfo aus der Zukunft. Optional kann das Erlernen der grundsätzlichen Fingerfertigkeit zur manuellen Visualisierung wie Stift, Schrift und Farbe die Veranstaltung abrunden. Der Teilnehmer ist damit in der Lage, den Kunden in der Diskussion besser ins Bild zu setzen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Instrumente werden an Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer direkt ausprobiert. Impulsvortrag Instrumente, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Projektleiter oder Teammitglieder, die in komplexen Kundensituationen oder Problemlösungsprozessen in einer technikneutralen Sprache die Projektbeteiligten ins Bild setzen müssen. Methodische Grundlagen des Designprozesses und der redaktionellen Pressearbeit sind von Vorteil. AGENDA >Kundensituationen / Kundenprofiling / Customer Journey & Customer Experience Mapping >Big Picture Design und Zukunftsbild mit der PressInfo >Storytelling, Interviewtechniken, Visualisierung VORBEREITUNG Anwendungsfälle aus der Projektrealität des Teilnehmer, die im Bezug auf Erfüllung von Erwartungen erfolgskritisch sind (Situation, Beteiligte, persönliche Rolle und Barrieren). zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 181 15.2.2 Workshop – Kundenerwartungen führen und managen DEVCON-EW-235 Kunden und ihre Erwartungen zu verstehen ist oft eine Frage der Vermittlung. Wer sich seiner Rolle sicher ist und die gegenseitigen Erwartungen klar vereinbart hat, kann seine eigene Richtung abstecken. Unabhängig vertraglicher Vereinbarungen entscheidet der authentische Umgang mit der Situation über die richtige explizite und implizite Gestaltung des nächsten Schrittes. Wie man dabei beim Kunden ankommt entscheidet über das weitere Voranschreiten: Zur Kundenkommunikation ist eine Symbolik und Sprache notwendig, die ein klares und bildhaftes Verständnis des Inhaltes in der Art transportiert, sodass Übersetzungslücken geschlossen werden und Begeisterungsfähigkeit angesprochen wird. Steuerungsinstrumente der Kundenerwartungen in Abstimmung mit der Erfolgslogik eines Vorhabens und ihren Rahmenbedingungen sind die methodischen Grundlagen, um Wertschöpfung in den nächsten iterativen Vereinbarungsprozess zu überführen. ZIELE In diesem WORKSHOP wird der Teilnehmer sensibilisiert, die eigene Haltung zu überprüfen: Bin ich mir über meine Kommunikationsstile bewusst? Kann ich den Kunden beobachten und nehme wahr, was alles passiert? Entscheidend für die angstfreie Kommunikation mit dem Kunden ist die Aufarbeitung einer klaren Standortbestimmung aus persönlicher wie auch aus adesso-Sicht. Welche Rolle kann ich leicht einnehmen, welche spiele ich als Vertreter von adesso – wo sind meine Möglichkeiten und Grenzen als Dienstleister? Dazu fliesen Aspekte des Personal Profilings ein. Es wird der Zusammenhang inhaltlicher und erwartungsorientierter Aspekte in die Steuerung einer Iteration dargestellt. Insbesondere Aspekte des Stakeholdermanagements sowie die Statusberichterstattung abseits von Ampelreports. Darüber hinaus können Impulse zur Gestaltung von Kommunikationsformaten vermittelt werden, die eine technikneutrale Sprache beinhalten und Begeisterungsfähigkeit auslösen können. DAUER/METHODIK 1,5 Präsenztage. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Führungskräfte und Projektleiter, die in anspruchsvollen Kundensituationen Vereinbarungen neu aufsetzen oder Projekte, die bezüglich unterschiedlicher Erwartungen in Schieflage geraten sind, konstruktiv neu orchestrieren müssen. Hier gilt es ebenso die mit der Vereinbarung verbundenen Erwartungen über den Lebenszyklus kontrollieren zu müssen. AGENDA >Standpunktklärung konkret: Erfahrungsaustausch persönliche Projektsituationen und praktische Lösungsansätze >Impuls zur Steuerung von Erwartungen über den Projektzeitraum (insbesondere Tools: Statusbericht und Stakeholdermanagement) >Impuls zu Profiling und Verhaltensmuster von Projektbeteiligten >Bei Bedarf: Impuls Kommunikationsdesign zur Projektkommunikation über den Projektzeitraum VORBEREITUNG >Vorstellung einer aktuellen PresseInfo aus dem aktuellen Vorhaben des Teilnehmers >Anwendungsfälle aus der Projektrealität des Teilnehmer, die im Bezug auf Erfüllung von Erwartungen erfolgskritisch sind. zum Inhalt 182 15.2.3 Dialogforum Digitale Transformation: Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen DEVCON-EW-237 Die Digitalisierung verändert die Form der Zusammenarbeit in Organisationen von Grund auf. Es entstehen neue Möglichkeiten der Vernetzung mit Kollegen und Marktpartnern, neue Anforderungen zur Mitsprache und Beteiligung, Über Jahre hinweg erarbeitete Verhandlungspositionen, hierarchische Strukturen, Macht und Herrschaftswissen stehen unter diesen Rahmenbedingungen permanent auf dem Prüfstand – mit hohen Auswirkungen auf einen kulturellen Wandel. Tatsächlich ist ein Unternehmen oder ein Projektverbund vor allem ein lebendes Ecosystem, das Zusammenspiel von verschiedenen Menschen, die höchst individuell und zum Teil völlig irrational auf klar durchdachte Transformationsprozesse reagieren. Nicht selten sorgt sich der Einzelne um die eigene Beschäftigungsfähigkeit verbunden mit der Frage welche Fähigkeiten er anbieten muß, die im digitalen Zeitalter relevant sein werden? Aus Aufregung oder Furcht vor Repressalien werden Informationen zurückgehalten. In diesem Umfeld suchen Entscheider nach Orientierung zur Gestaltung der passenden Durchführungsstrategie unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der eigenen (Projekt)-Organisation. Bei der Planung der Transformation ist es notwendig frühzeitig die Auswirkungen, das Verständnis über die Zusammenhänge, Erwartungen und Motive der Entscheider und Betroffenen zu berücksichtigten. Die wirtschaftlichen Risiken von passivem, verstecktem Widerstand (bewusst oder unbewusst) können durch ein gezieltes Screening der Beteiligten vor dem Start oder während der Transformationsmaßnahmen deutlich eingeschränkt werden. Durch die Identifikation der Persönlichkeit mit seinen angeborenen und angelernten Verhaltensmustern in Komfortzone wie unter Stress, sowie der Einflüsse von Kulturen und Brands im Lebenslauf der Beteiligten können Fehleinschätzungen von Führungskräften oder Personaldienstleistern bei Personalauswahl oder -disposition vermieden werden. ZIELE In diesem DIALOGFORUM erlernen die Teilnehmer die Wirksamkeit von Persönlichkeitsmodellen und die entscheidenden Schlüsselparameter kennen, die mit der Komplexität und Instabilität von zwischenmenschlichen Beziehungen verbunden sind. Unterstützend werden aktuelle Erkenntnisse aus Neurobiologie sowie Modelle zur Einschätzung kultureller Anpassung aufgezeigt, die vor allem in Situationen unter Druck nicht unerheblichen Einfluß auf Verhalten und Einstellungen haben. Begleitend werden immer wieder im Kontext der Teilnehmer (agile Projektsituation, Interaction Room Design, Digitalisierung und Führung, Recruitierung, Teamsetup etc.) die Interaktion zwischen Teilnehmer und Beteiligten aus seinen Anwendungsfällen reflektiert, Fallanalysen diskutiert und erste Erfolgsfaktoren herausgearbeitet. DAUER/METHODIK 1,5 Präsenztage. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag zu ausgewählten Themen, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. • zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 183 • ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Führungskräfte, HR Mitarbeiter, Consultants oder Projektleiter, die in anspruchsvollen Führungssituationen mit Kunden und Geschäftspartnern, Mitarbeitern oder Kandidaten wirksam werden müssen: >Projekt in Schieflage oder Transformation >Konzeption und People Setup Interaction Room >Rekrutierung und Disposition Schlüsselpersonen >Einführung agile Zusammenarbeit >Setup Team und digitale Organisation >Ausrichtung oder Umsetzung Digitale Transformation oder Reorganisation AGENDA >Update Neurobiologie und interdisziplinäre Systeme – Das menschliche Gehirn und das Wirken in der Interaktion >Persönlichkeitsmodelle und Anpassung, Kultur und Brands – sich selbst und andere im Ecosystem verstehen lernen >Besondere Zeiten: der Mensch im digitalen Zeitalter – Vernetzung und Profile, Design Thinking und Interaction Room, Führung im Agilen und Komplexen VORBEREITUNG – zum Inhalt 184 15.2.4 Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten DEVCON-EW-236 Große Vorhaben zum Erfolg führen heißt, die Erwartungen der Anspruchsgruppen zu orchestrieren. Ist ein Schwanken spürbar, besteht die Kunst darin, das empfundene Problem verständlich zu machen und eine Lösung zu gestalten, die alle akzeptieren. Dafür notwendig sind Verständnis, Commitment und interdisziplinäres Wirken. Klassische Führungsmethoden der Wirtschaft bedienen dieses Verständnis nicht und lassen sich in der operativen Realität nicht zu einem Ganzen orchestrieren. Übersetzungslücken zwischen Führungsebenen und Fachdisziplinen sind an der Tagesordnung. Das Einlassen auf den Prozess und auf das System, in dem die Beteiligten wirken, die Gestaltung von selbstregulierenden Arbeitsformen, eleganten Ergebnistypen und verständlichen Kommunikationsformaten ist ein Teil der Erfolgslogik. Es gilt, eine neue Balance von Struktur und Beweglichkeit, von Detail und Unschärfe, zu finden. ZIELE In diesem DIALOGFORUM diskutieren die Teilnehmer die Wirksamkeit von Führungsinstrumenten und schildern ihre Erfahrungen vor allem im Umgang mit Ausnahmesituationen großer Vorhaben. Es werden Impulse gegeben, die Einfluss, Verständnis, Commitment und Erlebnis der Beteiligten steuerbar macht und zeigt, mit welchen Erfolgsfaktoren man Komplexität in instabilen und undurchsichtigen Situationen bewältigen kann. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer, Impulsvortrag zu ausgewählten Themen, Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Führungskräfte und Projektleiter, die in anspruchsvollen Kundensituationen, die von Stakeholdervielfalt und Instabilität geprägt sind, wirksam werden müssen. Führungserfahrung oder Erfahrungen in großen Vorhaben wird vorausgesetzt. Außerdem muss im Vorfeld die Schulung „Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen“ besucht worden sein. AGENDA >Vernetzung und Beziehungen führen –Herausstellend der Relevanz und Erfolgslogiken von Beziehungsführung durch Erfahrungen aus der Praxis >Systemverständnis, Resilienz und Kraftfeldanalysen –Erfolgsfaktoren adaptiver Projekte und Führungsansätze >Profiling und Resilienz –Einführung in Persönlichkeitsanalysen für die betriebliche Praxis adaptiver Vorhaben VORBEREITUNG Studium einer Fallstudie und Beantwortung der damit verbunden Fragen. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 185 15.3 Angebotsmanagement 15.3.1 Erstellung überzeugender Angebotstexte DEVCON-ANG-170 Die Teilnehmer lernen, wie sie Angebotstexte überzeugend schreiben und erarbeiten sich anwendbares Wissen zum Themenkomplex. Die Schulung basiert fachlich auf adesso-Best Practices sowie auf von der Association of Proposal Management Professionals (APMP) empfohlenen Inhalten. ZIELE Die Teilnehmer werden befähigt, überzeugendere und kundenorientierte Angebote zu schreiben und dadurch eine höhere Abschlussquote zu erzielen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Schulung berücksichtigt die natürlichen Aufmerksamkeitsphasen der Teilnehmer und beinhaltet eine Vielzahl praktischer und abwechslungsreicher Übungen zur Festigung des Gelernten. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle an der Angebotserstellung beteiligten Mitarbeiter. Insbesondere sind Fach- und Technologieexperten, die Angebotstexte formulieren, Vertriebsmitarbeiter und Angebotsmanager angesprochen. AGENDA Die Schulung ist inhaltlich auf genau die Einsatzfelder zugeschnitten, die den größten Mehrwert in adesso-Angeboten versprechen: >Vermittlung des adesso-Angebotsprozesses >Auswirkungen textueller Grob- und Feinstruktur auf die Außenwirkung eines Angebots >Sensibilisierung für typische Stil- und Satzbaufehler >Entwicklung, Strukturierung und praktische Anwendung von Key Messages >Kennenlernen von praxistauglichen Methoden zur Strukturierung von Angebotsdokumenten und -kapiteln >Bedeutung und richtige Verwendung des Management Summarys >Intelligenter Einsatz von Bildelementen >Kennenlernen der Vorlieben von Angebotsbewertern VORBEREITUNG – zum Inhalt 186 15.3.2 Effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren DEVCON-ANG-171 Die Schulung vermittelt wichtige Kenntnisse und Erfahrungen für die Erstellung erfolgreicher Angebote in (öffentlichen) Ausschreibungsverfahren. ZIELE Den Teilnehmern werden Grundlagen, Vorgehensweisen und Techniken zur effizienten Erstellung erfolgreicher Angebote in (öffentlichen) Ausschreibungsverfahren vermittelt. Sie werden darauf geschult, mit dem richtigen „Mindset“ an die Angebotserstellung heranzugehen, um ein optimales Verhältnis zwischen Punktausbeute und Aufwand zu erzielen. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag, in dem den Teilnehmern durch einen Vortrag und praktische Übungen die Themen vermittelt werden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Angesprochen sind Mitarbeiter, zu deren Aufgabebereich die Beteiligung an der Erstellung von Angeboten für öffentliche, oder im Rahmen von Ausschreibungen auch für privatrechtliche, Auftraggeber gehört. Die Schulung ist ebenfalls für Mitarbeiter geeignet, sich mit Ausschreibungsunterstützung befassen oder allgemein für öffentliche Auftraggeber tätig sind. AGENDA >Rechtliche Grundlagen >Das öffentliche Vergabeverfahren >Das Bewertungsverfahren >Mindsetting >adesso Angebotsprozess –Inhaltsstrukturierung und Techniken –Kommentiertes Inhaltsverzeichnis –Orga-Konzepte –Verwendung von Tabellen –CnP – aber richtig! >Tipps und Tricks >Preisoptimierung >Strukturierung des Inhalts >Profiloptimierung VORBEREITUNG Für die Schulung wird ein Notebook benötigt. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 187 15.3.3 Basiswissen IT-Vertragsrecht DEVCON-ANG-172 Im Angebotsprozess und bei der Realisierung von IT-Verträgen im Projektgeschäft sind vertragsrechtliche Grundkenntnisse für jeden verantwortlich Mitwirkenden unabdingbar, aber auch für jeden anderen Projektmitarbeiter sehr hilfreich. Diese Schulung gibt einen Überblick über die im praktischen Projektalltag wichtigsten vertragsrechtlichen Fragen und vertieft diese anhand praktischer Fallbeispiele. ZIELE Die Teilnehmer erlernen wesentliche Basiskenntnisse der Vertragsgestaltung für die tägliche Projektarbeit. So werden sie befähigt, Probleme bei der Vertragsgestaltung und -umsetzung frühzeitig zu erkennen und dementsprechend die Projektdurchführung effizienter zu gestalten. DAUER/METHODIK ½ Präsenztag. Die Inhalte werden den Teilnehmern mittels eines Vortrages und praktischen Beispielen näher gebracht. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. AGENDA >Abgrenzung Dienst- / Werkvertrag >Angebot / Vertrag (Zustandekommen, Inhalte) >Folgen der Verletzung der vertraglichen Leistungspflichten >Gewährleistungspflichten nach Dienst- / Werkvertrag (rechtliche und wirtschaftliche Risiken) >Haftung / Haftungserleichterungen >Mitwirkungspflichten, Obliegenheiten (Handhabung, Folgen bei Verletzung) >Dissens: unterschiedliche Auffassungen zum Vertragsinhalt, Vertragslücken etc. (Folgen, Vorgehensweise) >Überblick Nutzungsrechte, Lizenzen >Beteiligung von Legal, adesso-Prozess >Distribution; Besonderheiten und Risiken >Individuelle Fragen VORBEREITUNG – zum Inhalt 188 15.3.4 Angebotsmanager bei adesso DEVCON-ANG-173 Die Teilnehmer lernen, wie sie als Angebotsmanager ein Angebot entlang des adesso-Angebotsprozesses planen und steuern. Sie erarbeiten sich anwendbares Wissen zum Themenkomplex. Die Schulung basiert fachlich auf adesso-Best Practices sowie auf von der Association of Proposal Management Professionals (APMP) empfohlenen Inhalten. ZIELE Die Teilnehmer werden befähigt, Angebote professionell planen und steuern können. Mit dem neu erworbenen Wissen sorgen die Teilnehmer künftig als Angebotsmanager für Angebotsabgaben in Zeit und Qualität. DAUER/METHODIK 1 Tag Präsenzschulung mit Gruppenarbeit, Diskussionen und Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Für Mitarbeiter, die maßgeblich im Angebotsprozess involviert sind, grundlegendes Wissen erwerben und ausbauen wollen. Sie möchten erste Erfahrungen mit der Rolle des Angebotsmanagers machen. AGENDA >Der adesso-Angebotsprozess –Ablauf und Phasen –Rollen und ihre Aufgaben >Vor der Angebotserstellung –Bid- / No Bid-Entscheidung –Anfrage an Proposal Management >Die Angebotserstellung –Kick-off –Tools –Meilensteine und Quality Gates –Planung der Arbeitspakete und Zuständigkeiten VORBEREITUNG Die Teilnehmer dürften gerne eigene Erfahrungen und Beispiele aus Angebotsprozessen mitbringen. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 15. Projektmanagement 189 zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 16 KOMMUNIKATION UND PERSÖNLICHKEITS­ ENTWICKLUNG 192 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 16.1 Kommunikation und Gesprächsführung ESS-KOM-187 Gesprächsvorbereitung, Techniken für schwierige Gesprächssituationen, Kommunikation als Basis von Verständigung, Umgang mit herausfordernden Situationen, Körpersprache, Wahrnehmung als Schlüsselkompetenz, Tipps für erfolgreichen Small Talk ZIELE Die Teilnehmer lernen die Struktur und Wirkung von verbaler und non-verbaler Kommunikation kennen und werden für die Komplexität von Kommunikationsprozessen sensibilisiert. Sie lernen, Gespräche angemessen vorzubereiten, zu analysieren und wenden ihr Wissen in verschiedenen Gesprächssituationen an. Herausfordernde Situation wie alltägliche Verhandlungen, Konflikte oder Missverständnisse werden besprochen und eingeübt. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden durch verschiedene Methoden erlernt: Partner- und Gruppenarbeit, Diskussionen, Gesprächsübungen, persönliches Feedback. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern möchten. Hinweis: Wer einen tieferen Einblick in den Umgang mit unterschiedlichen und schwierigen Persönlichkeiten bekommen möchte, sollte zusätzlich das Seminar „Typisch Mensch!“ besuchen. AGENDA >Kommunikationsgrundsätze – welche gibt es und wie wendet man sie praktisch an? >Körpersprache zur Verständigung nutzen >Techniken für schwierige Gesprächssituationen >Gespräche gezielt vorbereiten und analysiere >Umgang mit herausfordernden Situationen >Die eigene Gesprächsführung optimieren >Tipps für den Small Talk VORBEREITUNG Die Teilnehmer gehen mit konkreten Erwartungen in die Schulung; sie kennen ihre persönlichen Fallstricke und wissen, wo sie sich verbessern möchten. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 193 16.2 Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden ESS-EVK-186 Vorstellung beim Kunden – welche Erwartungen werden seitens adesso und seitens des Kunden an den Mitarbeiter gestellt? Merkmale eines Kundengesprächs, optischer Eindruck, Körpersprache und Tipps zur Gesprächsführung im Erstkontakt mit dem Kunden. ZIELE Die Teilnehmer erkennen, wie sie sicher und souverän beim Erstkontakt mit einem Kunden auftreten können. Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Durchführung und Analyse von Gesprächen mit dem Kunden, d.h. jeder wird ein Gespräch führen und dazu ein ausführliches Feedback erhalten. Zuvor werden wichtige Aspekte zur Vorbereitung dieser Erstgespräche und zur passenden Kleidung gegeben. Kommunikative Do´s and Dont´s, das Verhindern typischer Fallen und Tipps aus Sicht eines VertriebsKollegen runden diesen Seminartag ab. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Es kommen folgende Methoden zum Einsatz: Gruppenarbeiten, Expertengespräche mit einem Vertriebskollegen, aktivierende Methoden und anregender Austausch, wenig Vortrag, und individuelles Feedback. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Das Seminar richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter, die bisher wenig Kundekontakt hatten und / oder wissen möchten, auf welche Aspekte adesso in diesen Gesprächen besonderen Wert legt. Hinweis: Besonderheiten wie schwierige Gesprächssituationen oder das Eingehen auf unterschiedliche Persönlichkeiten werden in den Schulungen „Kommunikation und Gesprächsführung“ bzw. „Typisch Mensch“ intensiv behandelt. AGENDA >Dresscode >Erwartungshaltungen im Erstgespräch >Gesprächsvorbereitung >Tipps zur Gesprächsführung und Körpersprache >Fallen und „Fettnäpfchen“ vermeiden >Kundengespräch inkl. Feedback VORBEREITUNG Die Teilnehmer erscheinen im Business-Outfit zur Schulung; so wie Sie sich beim Kunden vorstsellen würden. zum Inhalt 194 16.3 Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen (er)kennen, analysieren und für die professionelle Gesprächsführung nutzen ESS-KOM-188 Mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zurechtkommen – geht das? Das Verhalten von Menschen unterscheiden, einschätzen und analysieren, (er)kennen von Stärken, Engpässen, Befürchtungen und Werten von Menschen, Konflikte vermeiden mittels Menschenkenntnis, praktische Anwendung von Persönlichkeitsmodellen im beruflichen Alltag, die eigene Wahrnehmung als Basis von Verständigung schärfen. ZIELE „Jeder Jeck is anders“- jedoch ist es (nicht nur) im Projektalltag fundamental wichtig, mit unterschiedlichen Menschen zurecht zu kommen. Ob nun die ergebnisorientierte Bereichsleiterin beim Kunden die Besprechung zu stark vorantreibt oder der freundliche Consultant die Auseinandersetzung mit dem Teamkollegen scheut – mal kommen wir mit einer Situation gut zurecht, mal stellt sie sich als herausfordernd dar. Sich selbst und andere besser zu verstehen bildet deshalb den Schwerpunkt dieses Tages, in dem auf Basis von Persönlichkeitsmodellen Struktur in das Geflecht von menschlichen Verhaltensweisen und Vorlieben gebracht wird. Es wird erarbeitet, woran bestimmte Persönlichkeitsmerkmale erkennbar sind, wie man mit diesen umgeht und wie bestimmte Konstellation aufeinander wirken können. Dies ermöglicht ein flexibles, der Situation und dem Gesprächspartner angemessenes Verhalten und hilft dabei, die persönlichen Gesprächsziele besser zu erreichen. Ob im Erstkontakt mit dem Kunden, bei der Erwartungsklärung in Projekten, im täglichen Kontakt mit Kollegen, Führungskräften und Kunden oder im Privatleben – strukturierte Kenntnis um menschliche Verhaltensstile hilft, in kritische Situationen souverän zu handeln. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag. Die relevanten Inhalte werden durch Partner- und Gruppenarbeiten, Diskussionen und persönlichem Feedback erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Hinweis: Es wird empfohlen, diese Schulung mit einem Abstand von mindestens ½ – 1 Jahr zur Schulung „Zeitmanagement“ zu besuchen, da beide Seminare als Basis das gleiche Modell verwenden. Mit etwas Abstand ist dies eine willkommene Vertiefung. Die Schwerpunkte in den Seminaren sind jedoch vollkommen unterschiedlich. AGENDA >Grundlagen strukturierter Menschenkenntnis >Persönlichkeitstendenzen und Ihre Auswirkung auf die Kommunikation >Konfliktpotenzial erkennen und vermeiden >Schärfung der Wahrnehmung als Basis von Verständigung >Verbale und non-verbale Strategien im Umgang miteinander >Anpassungsfähigkeit als Schlüssel für Verständigung und Zielerreichung VORBEREITUNG Die Teilnehmer bringen klare Erwartungen mit in die Schulung. Was möchte ich lernen, welche Situationen sind für mich schwierig? zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 195 16.4 Zeitmanagement ESS-ZM-193 Zeit- und Selbstmanagement als individuelles Phänomen, Umgang mit Zeitdieben, Stressoren und Unterbrechungen. Typische Zeitmanagement-Tools und deren Umsetzung, individuelle Strategien und Tipps. ZIELE Die Teilnehmer analysieren ihren eigenen Verhaltensstil im Umgang mit der Zeit. Sie befassen sich mit ihren individuellen Zielen, lernen unterschiedliche Methoden kennen, erarbeiten Ideen und Lösungsansätze, um den eigenen Umgang mit der Zeit zu verändern und zu verbessern. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden durch Partner- und Gruppenarbeit, Diskussionen und Übungen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die ihr Zeitmanagement verbessern möchten. Hinweis: Es ist hilfreich, diese Schulung mit einem Abstand von mindestens ½ – 1 Jahr zur Schulung „Typisch Mensch!“ zu besuchen, da beide Seminare als Basis das gleiche Modell verwenden. Mit etwas Abstand ist dies eine willkommene Vertiefung. Die Schwerpunkte in den Seminaren sind jedoch vollkommen unterschiedlich. AGENDA >Analyse individueller Persönlichkeitsmerkmale bezüglich Zeitmanagement >Die inneren Antreiber kennen lernen >Die persönlichen Lebensbereiche beleuchten, „Ausmisten“ und Schwerpunkte setzen >Von der Vision zum Ziel zum Handeln >Analyse des persönlichen Arbeits- und Zeitmanagementstils >Grundregeln und Methoden einer erfolgreichen Zeitplanung >Methoden zur Priorisierung >Umgang mit Störungen und Zeitfressern >Die Kunst des Delegierens VORBEREITUNG Die Teilnehmer gehen mit klaren Erwartungen in die Schulung, kennen ihre kritischen Situationen und wissen, was sie verbessern möchten. zum Inhalt 196 16.5 Erfolgsfaktor Stimme ESS-SB-190 Stimmtraining für berufliche Gespräche und Vorträge. ZIELE Die Teilnehmer lernen ihr stimmliches Potenzial unter stimmgesunden Aspekten kennen. Die Stimme wird unempfindlicher gegenüber äußeren Störfaktoren wie Lautstärke, Stress und Belastung. Individuelle Entwicklungsschritte für die Stimme sollen in den Alltag übertragen werden. DAUER/METHODIK Innerhalb eines Präsenztages erlernen die Teilnehmer neue Fähigkeiten mittels eines kurzen Vortrags, Übungen mit der ganzen Gruppe (aktive Übungen und solche zur Selbstwahrnehmung), Partnerarbeit, Einzelarbeit und Demonstration durch die Trainerin oder durch Teilnehmer, Ziel- und Erfolgskontrolle durch Tonbandaufnahmen der Stimmen. Nach 4-6 Wochen findet ein telefonisches/persönliches Nachgespräch statt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre Stimme effektiv einsetzen möchten. AGENDA >Eutone Haltung und stimmunterstützende Atmung >Klangfülle durch Brust- und Kopfresonanz >Klare Aussprache >Hörwahrnehmung zur Selbstkontrolle >Verbessertes Körperbewusstsein für den Bereich Stimme und Sprechen >Pflege der Stimme >Betonung, Sprechtempo und sinnvolle Pausensetzung >Entwicklung konkreter Wege zum Transfer der Inhalte in den Alltag VORBEREITUNG Beantwortung eines kurzen Fragebogens per Mail. zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 197 16.6 Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede ESS-RHE-191 In der Schulung werden die Grundlagen der freien Rede vermittelt. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der freien Rede kennen. Der Schwerpunkt liegt zum einen darauf, unterschiedliche Redearten strukturiert vorzubereiten. Zum anderen soll in diversen Redeübungen Sicherheit für ein erfolgreiches Auftreten trainiert werden, um die persönlichen Redeziele zu erreichen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Einzelarbeit, Diskussionen, Redeübungen mit Videoaufzeichnung und Feedback. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihre rhetorischen Fähigkeiten ausbauen möchten. AGENDA >Wirkung von Sprache, Stimme und Körpersprache >Aufbau und Gliederung einer Rede >Das Redemanuskript >Redearten –Informationsrede –Überzeugungsrede –Umgang mit schwierigen Situationen in der Fragerunde VORBEREITUNG – zum Inhalt 198 16.7 Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz ESS-RHE-192 In der Schulung werden die Grundlagen der freien Rede mit Medieneinsatz vermittelt. ZIELE Die Teilnehmer kennen die Grundlagen der freien Rede und sind in der Lage, dies authentisch umzusetzen. Der Schwerpunkt dieses Trainings liegt darauf, das überzeugende Auftreten mittels Visualisierungen und Medieneinsatz zu unterstützen und zu verfeinern. Die Teilnehmer werden gebeten, entsprechende Präsentationen aus ihrem beruflichen Alltag mitzubringen. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Einzelarbeit, Diskussionen, Redeübungen mit Videoaufzeichnung und Feedback. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Die Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter. Die Schulung „Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede“ ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Schulung. AGENDA >Kurze Wiederholung / Auffrischung Rhetorik I >Zielorientierte Visualisierungen >Vor- und Nachteile unterschiedlicher Medien >Souveräner Einsatz und Umgang mit Medien >Erstellen / Überarbeiten einer Präsentation (Medien frei wählbar) >Bei Bedarf: Power-Point-Tipps VORBEREITUNG Es wird ein Notebook benötigt (wenn möglich mit eigenen Präsentationen). zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 199 16.8 Besprechungsmoderation ESS-MOD-189 Die Schulung vermittelt die Kenntnisse zur Moderation und zum Management von Besprechungen. ZIELE Die Teilnehmer lernen, Besprechungen ergebnis- und lösungsorientiert zu moderieren. Dabei liegt ein Schwerpunkt dieses Trainings darauf, die Kennzeichen einer moderierten Besprechung, ihren Ablauf und ihre Methoden kennen zu lernen und zu erproben. Des Weiteren wird die Rolle des Moderators und seiner Kompetenzen näher beleuchtet. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die Inhalte werden anhand verschiedener Methoden vermittelt: Partner- und Gruppenarbeit, Diskussionen, Moderations-Übungen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Diese Schulung richtet sich an alle interessierten Mitarbeiter, die Moderationsaufgaben übernehmen. Hinweis: Der Schwerpunkt liegt auf der Moderation von Besprechungen; wer eher Workshops aufsetzen möchte, sollte die Schulung „Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten“ besuchen. AGENDA >Grundlagen und Kennzeichen einer moderierten Besprechung >Aufgaben und Selbstverständnis des Moderators >Aufbau und Ablauf einer moderierten Besprechung >Moderationstechniken >Vor- und Nachbereitung einer moderierten Besprechung >Techniken der Gesprächsführung >Umgang mit schwierigen Situationen VORBEREITUNG Die Teilnehmer gehen mit klaren Erwartungen in die Schulung und wissen, was sie lernen möchten. zum Inhalt 200 16.9 Wege zur Stresskompetenz ESS-SMG-194 Dauerstress und seine Folgen sind heute auf Platz 1 der gesundheitsgefährdenden Risiken – es entsteht immer mehr der Eindruck von Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen Stress. Diese Annahme ist grundlegend falsch. Situationen richtig einschätzen, angemessenes Verhalten und zielführende Denkweisen lassen uns sowohl langfristig als auch in Sondersituationen den Stress beherrschen. Der Aufbau von Stresskompetenz ist der Schlüssel zu einem selbstgesteuerten, bewussten und erfüllten Leben. Jeder kann seinen individuellen Weg zur Stresskompetenz finden. ZIELE Die Teilnehmer lernen die Ursachen und die individuellen Auswirkungen von Stress kennen. Auf dieser Basis werden instrumentelle, mentale und regenerative Stresskompetenzen gemeinsam erarbeitet. Durch den Aufbau dieser drei Säulen werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, ihren individuellen Stress in einem ganzheitlichen Ansatz zu regulieren. In dem anschließenden persönlichen Telefonat hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die individuelle Situation zu besprechen und hierzu auf die Person zugeschnittene Empfehlungen zu erhalten. Das Seminar führt zu einer messbaren Steigerung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag zzgl. 30-minütigem, individuellem Telefonat in den Folgewochen. Der theoretische Hintergrund wird vermittelt. Zuzüglich werden praktische Übungen, Stresstests sowie Einzelgespräche durchgeführt. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Für alle Mitarbeiter die lernen möchten, effektiv mit Stress umzugehen. AGENDA >Theoretische Einführung in das Thema Stress >Körperliche Stressreaktionen und deren Folgen >Einordnung und Bewertung von Stresssituationen >Der Stress in meinem Kopf: Stressverschärfende Gedanken und Automatismen >Instrumentelles Stressmanagement: Herausforderungen aktiv begegnen, Aufbau von Kompetenz, Selbstbehauptung, Selbstmanagement, soziales Netzwerk, Life Balance >Mentales Stressmanagement: Förderliche Einstellungen und Bewertungen entwickeln, Aufbau von funktionalen Automatismen, Annehmen der Realität, Herausforderung statt Bedrohung, Selbstwirksamkeit, Erarbeitung von Entwicklungspotentialen >Regeneratives Stressmanagement: Entspannen und erholen, Sport, Meditation, Achtsamkeit, Genusstraining, Ernährung >Durchführung von drei Stressdiagnostik-Tests: Höhe des individuellen Stresslevels, welche Stressoren wirken auf mich, was sind meine persönlichen Stressverstärker? >An das Seminar anschließende Telefonat zur Vertiefung individueller Themen zur Erhöhung der Stresskompetenz VORBEREITUNG – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 201 16.10 Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar ESS-SIP-262 In dem Aufbauseminar werden die Inhalte des Seminars „Wege zur Stresskompetenz“ in Praxisfällen vertieft. Nach einer kurzen Wiederholung der Schwerpunkte – regenerative, instrumentelle und mentale Stresskompetenz – geht es in die Diskussion: Wie kann ich in konkreten Situationen kompetenter mit Stress umgehen, welche Denkweisen führen zu einem gesunden Stresslevel und wie kann ich effektiv regenerieren? ZIELE Die Grundlagen aus dem Seminar „Wege zur Stresskompetenz“ werden durch Fallbeispiele und Diskussionen vertieft. Nicht die Vermittlung von Inhalten, sondern die moderierte Auseinandersetzung der Gruppe mit dem Phänomen Stress steht im Vordergrund. DAUER/METHODIK 1 Präsenztag mit intensiven Diskussionen. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Vorausgesetzt wird der Besuch des Seminars „Wege zur Stresskompetenz“. AGENDA >Wiederholung der Inhalte regenerative, instrumentelle und mentale Stresskompetenz >Fallbeispiele aus dem Alltag >Diskussion von Techniken und Methoden der Stresskompetenz >Vertiefung individueller Interessen der Seminargruppe VORBEREITUNG – zum Inhalt 202 16.11 Train the Trainer ESS-TTT-196a Seminare statt Folienvortrag, lebendige und erwachsenengerechte Methodik und Didaktik, Seminaren professionell konzipieren, Erstellen von Seminarmaterial. ZIELE Die Teilnehmer sind nach diesem Seminar in der Lage, die eigenen Schulungen durch den aktiven Einbezug der Teilnehmer so zu gestalten, dass diese von einem nachhaltigen Lerneffekt profitieren. Gleichzeitig erkennen die Teilnehmer den Unterschied zwischen einem Vortrag und einem Seminar / Training und werden sich ihres persönlichen Nutzens, Schulungen aktivierend zu gestalten, bewusst. Sie wissen, wie man ein Seminar professionell konzipiert und welche Arten von Seminarmaterial wie sinnvoll eingesetzt werden können. DAUER/METHODIK 2 Präsenztage. Die relevanten Inhalte werden mittels Partner- und Gruppenarbeiten, Diskussionen sowie Übungen erarbeitet. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Alle adesso-Tutoren besuchen diese Schulung. Hinweis: Diese Schulung setzt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Wissen in Seminar- oder Workshopform. Für das Aufsetzen von Kundenworkshops ohne Wissensvermittlung wird die Schulung „Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten“ empfohlen. Wer Besprechungen leiten möchte und darin u. a. Methoden einsetzen will, sollte die Schulung „Besprechungsmoderation“ besuchen. AGENDA Wer heutzutage als Trainer, Key User oder Projektleiter anderen etwas vermitteln will, steht vor einer großen Aufgabe: Immer mehr gilt es, Schulungen so zu gestalten, dass die Teilnehmer motiviert, konzentriert und gut gelaunt sind und dabei tatsächlich etwas lernen. Es ist die Aufgabe des Trainers, seinen Teilnehmern Inhalte auf eine Weise zu vermitteln, dass diese nachhaltig „hängen bleiben“. Um dies zu erreichen, kann der Wechsel der Perspektive auf die Teilnehmerbedürfnisse und die Kenntnis darüber, wie das menschliche Lernen eigentlich vonstattengeht, Hilfe leisten. Diese Schulung vermittelt konzentriert wirkungsvolle Essentials aus den Ansätzen moderner Didaktik und den neuesten Erkenntnissen aus der Gehirnforschung zu den Themen Lernen und Lehren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem selber Tun und Umsetzen dessen, was nachher im eigenen Seminar stattfinden soll. Insofern erwarten die Teilnehmer zwei aktive Schulungstage: >Erweiterung eigener IT-Didaktik, lernzentrierte Seminarplanung und Durchführung –Anwenden von Aspekten der Lernpsychologie –Gehirngerechtes Lernen und Lehren –Der didaktische Lernkreislauf als roter Faden –Sinnesspezifische Vermittlung von Inhalten >Gehirn- und erwachsenengerechte Methodik und Didaktik –Erweiterung der sozialen und methodischen Kompetenz –Vertiefungen von Inhalten „einmal anders“ –Der Einsatz von Lernpostern im Schulungsablauf (Schrift, Symbole, Farbauswahl) >Erarbeitung von Trainingseinheiten nach didaktischen Kriterien –Vorbereiten von teilnehmerorientierter Technik-Schulungen –Kriterien der Übungsgestaltung –die schriftliche Planung eines effizienten Trainingskonzeptes VORBEREITUNG: – zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > 16. Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung 203 16.12 Business English ESS-ENG-197 Business English Kurse thematisieren und vermitteln verschiedene Situationen aus dem Arbeitsalltag und den Bereichen der internationalen Wirtschaft. Das Training findet als Präsenztraining in Kleingruppen einmal wöchentlich statt oder auch als E-Learning, wobei das Präsenztraining 1:1 in den virtuellen Klassenraum übertragen wird. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Verbesserung der englischen Kommunikation in beruflichen Situationen. Ziel des Business-English Kurses ist die Erreichung des nächsthöheren Sprachlevels gemäß des europäischen Referenzrahmens: A1 – Anfänger A2 – Grundlegende Kenntnisse B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung B2 – Selbständige Sprachverwendung C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse DAUER/METHODIK Nach individuelle Vereinbarung; üblicherweise Blöcke von 25 oder 50 Unterrichtsstunden. ZIELGRUPPE/VORKENNTNISSE Englischunterricht eignet sich für Mitarbeiter, die in Ihrem Berufsalltag Englisch sprechen müssen, aber dabei an die Grenzen ihrer Sprachkompetenz stoßen und dies verbessern möchten. AGENDA Nach einem Einstufungstest kann der Mitarbeiter an einer Kleingruppe von 2-6 Personen entweder im Präsenz- oder auch Onlinetraining teilnehmen. Zuvor kann ein kostenloser Probetermin vereinbart werden. In der Gruppe werden vielfältige, komplexe berufliche Situationen thematisiert und eingeübt mit dem Ziel, sich in diesen zukünftig sprachlich sicher und professionell zu bewegen. Business-EnglishKurse schließen mit einem Zertifikat über das erreichte Sprachlevel ab, welches gemäß des europäischen Referenzrahmens international anerkannt und vergleichbar ist. VORBEREITUNGEN Vor der ersten Unterrichtsstunde ist ein Online-Sprachtest zu absolvieren. zum Inhalt 204 Inhaltsverzeichnis alphabetisch A Advanced Application Security Advanced Softwaretesting – Testmanagement Advanced Spring Advanced SQL advancement: adesso-Repräsentanten Agile Development Basics Angebotsmanagement Angebotsmanager bei adesso Angular 2 AngularJS 1 Anwendungssicherheit Apache Camel Apache Spark Apache Wicket Arbeiten mit Legacy Code Architektur Architektur-Review und -Audits ASP.NET Core Ausbildung zum adesso Master of Project Management Ausbildung zum adesso Master of Software Architecture Automotive: Entwicklungs- und Produktionsprozesse 104 109 38 53 152 130 185 188 73 72 103 41 56 47 33 84 85 97 13 12 165 B Banken Basiswissen IT-Vertragsrecht Beratungskompetenz stärken – den Beratungsprozess proaktiv gestalten Besprechungsmoderation Branchen Buildmanagement Business English Business Intelligence Business Process Model and Notation 161 187 150 199 158 31 203 120 118 C CDI Certified adesso IT-Consultant Certified Professional for Requirements Engineering (mit vorbereitendem Crahskurs) Change Management zum Inhalt 40 14 139 146 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 205 Clean Code Continuous Delivery CSS3 80 65 75 D Das Tool „R“ Datenverarbeitende Technologien DB2 Delivery und Umgebungen Design-Thinking Dialogforum Digitale Transformation: Kulturelle Risiken durch Profiling früh einschätzen Dialog – Stakeholdermanagement in Großprojekten Die Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick Digitalization Strategy Development Docker Dokumentation von IT-Architekturen Drools 57 52 52 62 125 182 184 160 123 63 88 43 E Effiziente Angebotserstellung im Ausschreibungsverfahren Effiziente Entwicklung – Der Einstieg in Continuous Delivery Einführung in die Management- und Organisationsberatung (MOB) Einführung in die Programmiersprache Go Einführung in die Versicherungswirtschaft Einführung in Docker EJB 3.2 und CDI Energiewirtschaft – kompakt Enterprise Architecture für Projektleiter, Analysten und Architekten Enterprise Integration Patterns in Apache Camel Enterprise Java Erfolgsfaktor Stimme Erstellung überzeugender Angebotstexte Erwartungsmanagement 186 65 155 66 158 63 40 166 86 41 36 196 185 180 F Fortgeschrittene Grundlagen Requirements Engineering Frontend Führungskräfteweiterbildung bei adesso 140 46 15 G Go Grundlagen Business Intelligence Grundlagen des Software Tests 66 120 108 zum Inhalt 206 Grundlagen Drools Grundlagen Energiewirtschaft – kompakt Grundlagen Requirements Engineering nach IREB-Standard 43 166 138 H Hadoop-Technologien HTML5 und CSS3 58 75 I Integration im Microsoft-Umfeld Interaction Room 1: Foundation Level Interaction Room 2: Digitalization Strategy Development Interne Ausbildungsprogramme Interviews als Erhebungstechnik im Requirements Engineering IoT Plattformen – Frameworks, Architekturen, Standards, Protokolle, Stärken und Schwächen ISTQB Certified Tester – Foundation Level ITIL Foundation IT-Management IT-Vertragsrecht 98 122 123 12 144 59 112 119 167 187 J Java 8 Java Core Java-Core Best Practices Java Design Patterns Java EE Best Practices – Do’s and Don’ts JavaScript Intensiv: Sprache, Tools, Testing, Buildmanagement JavaScript mit jQuery Java Server Faces JPA Grundlagen 35 28 30 34 36 71 74 46 54 K Kennzahlen für Entwicklung, Testen und Wartung von Software Kommunikation und Gesprächsführung Kryptographie Kundenerwartungen führen und managen Kunde und Bedarf verstehen 110 192 102 181 180 L Lean Project Management Lebensversicherung Legacy Code LEGO® SERIOUS PLAY™ zum Inhalt 177 159 33 126 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 207 Lernpfad Beratungskompetenz Lernpfad für agile Software-Entwicklung Lernpfad für Datenbank-Entwicklung Lernpfad für Neueinsteiger in der Software-Entwicklung Lernpfad für Oberflächen-Entwicklung Lernpfad für Software-Entwickler in Migrationsprojekten Lernpfad Projektmanagement bei adesso Lernpfad Requirements Engineering Lernplattform Lynda.com Liferay Linux Grundlagen Lotterien Lynda.com 22 18 17 16 17 18 20 19 24 42 62 163 24 M Management- und Organisationsberatung (MOB) Maschinelles Lernen Methodik Microservices Microsoft Microsoft Project Grundlagen Modelle im Requirements Engineering Moderation Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY™ MongoDB 155 127 116 84 94 176 141 199 126 55 N Neue Features in Java 8 Node.JS 35 76 O OOA Grundlagen Oracle 116 52 P PITPM PMP bei adesso PMP Exam Preparation Pragmatisches IT-Projektmanagement (PITPM) Praktisches JavaScript mit jQuery Praxislabor – Kunde und Bedarf verstehen PRINCE2® Foundation PRINCE2® Practitioner 171 174 175 171 74 180 178 179 zum Inhalt 208 Produktionsreife Software entwickeln Produktiv durch den Projektalltag: Best Practices für effektives Handeln in Kundenprojekten Professionelle Erstellung von Anforderungsspezifikationen Professionelles Auftreten im Erstkontakt mit dem Kunden Profiling-Performanceoptimierung Programmierung Projekt-Maître bei adesso Projektmanagement Kernprozesse Prozesse und Frameworks für IT-Architekturen 90 151 143 193 32 80 173 170 89 Q Qualitätssicherung Java 29 R R – Das Tool „R“ ReactJS Release- und Konfigurationsmanagement Requirements Engineering Requirements Engineering in agilen Projekten Requirements Engineering in Festpreisprojekten Requirements Engineering und Change Management REST mit Spring MVC Rhetorik I – Grundlagen der freien Rede Rhetorik II – Visualisieren und Medieneinsatz Rückversicherung 57 70 124 138 145 147 146 48 197 198 162 S Sales für operative Mitarbeiter Schulungsprogramm Angular JS Schulungsreihe Erwartungsmanagement Scrum Master Scrum Product Owner Security Software-Architektur in agilen Projekten Software-Qualitätssicherung Java (Testen) Software-Testing und Qualitätssicherung Sozialversicherung in Deutschland – ein Überblick Spring Boot und Spring Cloud Einführung Spring – Framework Spring Integration Spring MVC SQL Server 2014/2016 I – Datenbankentwicklung SQL Server 2016 II – Architektur und Performance zum Inhalt 153 71 180 132 133 102 87 29 108 160 44 37 45 48 94 95 Schulungskatalog 2017 > Inhaltsverzeichnis alphabetisch 209 SQL und DB2 / Oracle Stakeholdermanagement in Großprojekten Stresskompetenz in der Praxis – Aufbauseminar SW-Entwicklungsumgebung 52 184 201 28 T Technologie Java Technologie Microsoft Testautomatisierung: Funktionale Tests aus Benutzersicht automatisieren Testen und Wartung von Software Testmanagement Tests aus Benutzersicht automatisieren TOGAF 9.1 Foundation (Level 1) Train the Trainer Typisch Mensch! Persönlichkeitstendenzen (er)kennen, analysieren und für die professionelle Gesprächsführung nutzen 28 94 111 110 109 111 91 202 194 U UML und OOA Grundlagen Usability und User Experience Design Basics User Experience Design Basics 116 121 121 V Versicherungswirtschaft 158 W Wartung von Software Web-Services Wege zur Stresskompetenz Windows Communication Foundation Workshop – Kundenerwartungen führen und managen Workshops lösungsorientiert und systematisch strukturiert gestalten 110 39 200 96 181 154 Z Zeitmanagement Zentralisiertes Logging Zertifizierungen bei adesso 195 64 23 zum Inhalt 210 Notizen zum Inhalt Schulungskatalog 2017 > Notizen 211 Notizen zum Inhalt adesso AG Stockholmer Allee 20 44269 Dortmund Germany Telefon +49 231 7000-7000 Telefax +49 231 7000-1000 [email protected] www.adesso.de http://blog.adesso.de