Frohe Ostern - Wohnungsgenossenschaft Hennigsdorf

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Mitgliederzeitung
Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG
21. Jahrgang, 1. Ausgabe, März 2015
Frohe Ostern
Allen unseren Mitgliedern,
Mietern, ihren Familien
und Freunden wünschen
wir ein frohes Osterfest
und einen heiteren Start
in den Frühling.
Der Vorstand sowie die
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der WGH
2
Titelthema
INHALT
Bis zur Wende
durchgekurbelt
Aktuelles
WGH lässt den Sommer
aufblühen – 2
Hartmut Schenk: 30 Jahre WGH – 3
Mieterfest am 29. Mai – 7
Blumenaktion und
Balkonwettbewerb – 9
Grußkartenverlag Eulzer – 10
Tanzen als Lebenselexier – 16
Wohngebiete
Die Innenstadt: Das PostWohngebiet – 6
Neue Balkone in der Bergstraße – 4
Hofgestaltung an der Kleiststraße – 5
Hauswart Herrendörfer im Porträt – 7
Service
Urlaub bei anderen Genossenschaften – 9
Kinderseite Osterbräuche – 11
Kundenkarte: Neue Partner – 12
Sperrmüllentsorgung – 12
Mit dem Fahrrad in den Frühling – 13
Wieder Ärger bei Astrid & Dieter – 13
Veranstaltungen, Geburtstage,
Ausflugstipps – 14/15
IMPRESSUM
Herausgeber
Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG,
Parkstraße 60, 16761 Hennigsdorf,
Tel. 03302 8091-0, Fax 03302 8091-20,
www.wg-hennigsdorf.de, [email protected],
Vorstand: Vors. Hartmut Schenk, Stefanie Haase
Redaktion
Anke Ziebell, Martin Woldt
Bilder
Tina Merkau, Seite 9 oben: iStock, Seite 9 unten:
www.urlaub-spezial-deutschland.de, Seite 11
oben: iStock, Seite 11 unten: Rätsel-Krüger
30 Jahre, 25 Jahre als Vorstand und
20 davon als Vorstandsvorsitzender,
ist Hartmut Schenk in diesem Jahr
Mitarbeiter der WGH. Jahre, in denen
er die Genossenschaft maßgeblich
formte. Der WGH-Report gratuliert
und blickt gemeinsam zurück.
Dieser Frühling erfüllt Wünsche
Die Musikschule hat bereits die ersten auf der Hoffnung, die Eduard Möhrike
Frühlingskonzerte gegeben, im Stadt- einst im Gedicht ausdrückte. Die WGH
bad konnte man sich „frühlingsfit“ indes wartet lieber noch ein bisschen,
im Wasser trimmen. Und die Schach- ehe sie dann im hoffentlich wohltemMädels von der Diesterweg-Ober- perierten Mai wieder ihre diesjährige
schule haben schon im frühen März Blumenaktion für die Mitglieder starbewiesen, dass sie
tet. Viel frisches
ausgeschlafener als
Grün und bunte
„Frühling läßt sein blaues Band
andere BrandenburFarben sollen die
wieder flattern durch die Lüfte
ger sind. Sie fahren
Balkone
schmüsüße, wohlbekannte Düfte
zu den Deutschen
cken. Ganz neu
Schul-Schach-Meiswird dieses Gefühl
streifen ahnungsvoll das Land
terschaften
nach
für die Bewohner
Veilchen träumen schon,
Karlsruhe.
in der Bergstraße
wollen balde kommen.“
Kein Zweifel, an
11 - 20 werden. Sie
EDUARD MÖHRIKE
den Winter glaubt
bekommen in den
in Hennigsdorf keinächsten Wochen
ner mehr. Auch in den Wohngebieten überhaupt erstmals Balkone durch die
wird längst das nutzlos gewordene Genossenschaft an ihre Wohnzimmer
Streugut von den Wegen gekratzt. gebaut. Ein lang gehegter Wunsch
Nur manchmal spukt uns noch die wird wahr: Eine Kaffeetafel von Blüten
Zeile aus Goethes Osterspaziergang umrankt unter einem blauen Himmel,
im Kopf herum, dass der ohnmächtige das sind Aussichten, vor deren HinterWinter aus rauen Bergen noch Schau- grund wir diesem Winter gerne verzeier körnigen Eises über die grünende hen, dass er, bei dem bisschen Schnee,
Flur schicken könnte. Aber die kleinen seinen Namen ohnehin nicht verdient
Zweifel sind nur schwache Schatten hatte.
GmbH, Seite 13 oben: BionX, Seite 13 Illustration:
Dorothee Mahnkopf
Grafikdesign
Lübbe Liceni Claassen Ecker, llce-design.com
Willkommensgruß
Druck
A3 Offset Druckerei, Hermann-Schumann-Str. 3,
16761 Hennigsdorf
Wenn Sie den WGH-Report durchblättern, werden Sie von vielen Babygesichtern angelacht. Die Mädchen und
Jungen gehören gewissermaßen zum
Nachwuchs der WGH. Alle 36 sind im
vergangenen Jahr, dem 60. Jubiläumsjahr der Genossenschaft, auf die Welt
gekommen und wurden von ihren
Eltern bei der Genossenschaft für die
Willkommensaktion angemeldet. Als
Willkommensgruß und Geburtstagsgeschenk gleichermaßen hatte die
Genossenschaft alle Familien mit ihrem Nachwuchs Ende Januar zu einem
Fotoshooting eingeladen. Obendrauf
gab es dann noch einen Gutschein für
den dm-Drogeriemarkt im Wert von
60 Euro.
Wenn Sie die Genossenschaft von
heute mit der vor 30 Jahren, als Sie
angefangen haben, vergleichen, wie
fällt das aus?
Eigentlich kann man das kaum vergleichen. Mitte der 80er haben wir
nur den Mietvertrag und die Aufnahme in die Genossenschaft mit den
Betreffenden geregelt. Wo, wie viel,
was gebaut wurde, darauf hatte die
WGH keinen Einfluss, das bestimmte
der Rat des Bezirkes Potsdam. Wer
in die Wohnungen einzog, das bestimmten die Wohnungskommissionen im LEW und im Stahlwerk. Wir
waren eine Art besserer Hausverwalter, kein eigenständiges Immobilienunternehmen wie heute.
Wie waren denn damals die Arbeitsbedingungen?
Wir saßen am Paul-Schreier-Platz 8
mit acht Verwaltungsmitarbeitern in
zwei Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen. Alles viel zu klein. Manche Mietergespräche mussten in der Küche
stattfinden. Auf dem Gelände hier
an der Parkstraße stand der Reparaturstützpunkt, eine Steinbaracke für
Reparaturannahme und 16 Handwerker. Verbunden waren beide Orte bis
zur Wende mit zwei schwarzen Kurbeltelefonen. Sehr bescheidene Möglichkeiten.
Was war 1985, als Sie als technischer
Leiter anfingen, Ihre erste Aufgabe?
Ich musste mich um die Übernahme
unseres letzten, damals gebauten
Hauses in der Tucholskystraße 3 d bis
3 g kümmern. Es wies, wie zum Ende
der DDR sich zunehmend verschlimmernd, zahllose Baumängel auf. Das
Dach war nicht dicht. Es zog durch
die Fenster. Es gab noch Ofenheizung, obwohl 40 Meter entfernt die
Fernwärmeleitung endete. Aber man
Immer mittendrin: Hartmut Schenk
war nicht in der Lage, unsere Häuser
anzuschließen.
Wie sind Sie mit solchen Situationen
umgegangen?
Das zu akzeptieren fiel mir schwer.
Es fehlte an fast allem. Nach den uns
staatlicherseits zugeteilten Kapazitäten
hätten wir pro Jahr ein Dach reparieren
können. So wären wir in 128 Jahren
mit unseren Häusern einmal durch gewesen. Wir waren froh, dass wir vorbei
an den starren Strukturen und mit viel
Eigeninitiative immerhin sechs Dächer
pro Jahr schaffen konnten.
Was hat sich durch die Wende, in
deren Zuge Sie schließlich 1991 zum
Vorstand bestellt wurden, für Sie geändert?
Das war keine Funktion, die ich unbedingt angestrebt habe. Aber in der so
unsicheren Situation infolge der Wiedervereinigung war mir schnell klar,
dass wir handeln mussten, wenn wir
die Genossenschaft erhalten wollten.
Ich habe gespürt, dass viele unserer
Mitglieder besonderes Vertrauen in
mich setzten. Denn es gab durchaus
auch politische Diskussionen, die Genossenschaften im Osten zu zerschlagen. Die neuen Anforderungen zu
erfüllen, bedeutete Jahre ohne einen
Tag Urlaub.
Woran erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang?
Nächtelang haben wir beispielsweise
1990 zusammengesessen, um eine
vollständige der Form entsprechende
Mitgliederliste aller Genossenschafter
zusammenzustellen, die ich am letz-
ten Tag der DDR – am 2.10.1990 –
beim Genossenschaftsgericht in Potsdam abgegeben habe. Sie war die
Voraussetzung für die obligatorische
Umgründung, die wir dann ja auch
als eine der ersten Genossenschaften
in Brandenburg bewältigt haben.
Sie sollen sich damals sogar mit dem
Ministerpräsidenten Stolpe angelegt
haben?
Nicht direkt mit ihm, sondern mit seinem Bauminister. Der ereiferte sich
1991 etwas scheinheilig darüber, dass
die Wohnungsunternehmen die damals
reichlich vorhandenen Fördermittel
nicht abriefen. Dabei wusste er genau,
dass uns die Investitionsbank mangels
Sicherheiten die Förderung verwehrte. Unsere Genossenschaft hatte - wie
alle anderen - keine Beleihungsgrundstücke. In den Grundbüchern stand
„Eigentum des Volkes“. Darüber habe
ich mich, durchaus deutlich, bei Stolpe beschwert. Wenig später übernahm
das Land für die Wohnungsunternehmen die Bürgschaften, sodass wir - wie
auch andere - an die Fördermittel kamen und mit der Modernisierung von
1 100 Wohnungen beginnen konnten.
Was war Ihre schwierigste Entscheidung?
Das war 1995, die nächste Modernisierungsphase. Es ging um die
stolze Kreditsumme von 200 Millionen DM, die wir von der Deutschen
Bank haben wollten. Und ich musste drei Vorstände aus Frankfurt am
Main während einer Busfahrt durch
Fortsetzung auf Seite 4
4
Genossenschaft
Fortsetzung von Seite 3
Hennigsdorf überzeugen, uns die
Summe zu bewilligen. Damit wollten wir unter anderem dringend die
1 400 Wohnungen in HennigsdorfNord sanieren, wo wir pausenlos mit
Rohrbrüchen kämpften. Das mit dem
Kredit und damit die Sanierung aller
weiteren Wohngebiete hätte nicht
geklappt, wie mir später erzählt wurde, hätte ich die Herren einen Monat
früher empfangen müssen. Da saßen
Genossenschaft
wir noch in unserem Container, in
den wir mit der Geschäftsstelle 1993
umgezogen waren. Im Juni 1995
aber, kurz bevor die Banker anreisten, war gerade unsere moderne
Geschäftsstelle hier in der Parkstraße
bezugsfertig geworden.
Halten Sie, das Wohnen in Form einer
Genossenschaft zu organisieren, für
ein zukunftsfähiges Modell?
Das beste Modell. Wir müssen nicht
nach Profit entscheiden oder mit un-
Ein offenes Zimmer mehr
In der Bergstraße baut die Genossenschaft 54 Balkone an
Bei den Mietern, die in der Bergstraße
11 -13, 14 - 16 und 18 - 20 zu Hause
sind, wird in diesem Frühjahr angebaut.Jede Wohnung bekommt einen
Balkon – das bedeutet ein Zimmer
mehr, allerdings unter freiem Himmel.
Insgesamt 54 Balkone wird die Genossenschaft an den drei Blöcken entlang der Bergstraße anbauen. „Gewissermaßen reagieren wir damit auf
einen Wunsch der Mieter“, erläutert
Kerstin Neumann, Technische Leiterin
und Prokuristin der WGH. „Bereits
2012 hatten einige Bewohner der
Bergstraße 18 - 20 ihre Wünsche an
uns herangetragen. Daraufhin wurde eine Umfrage unter allen Mietern
der drei Häuser durchgeführt, wie sie
zum Balkonanbau stehen. Der Großteil stimmte für den nachträglichen
Anbau.“ Und damit begannen die
Planungen. Die Balkone – drei sind es
in jeder Etage - werden grundsätzlich
an den Wohnzimmern angebaut. Das
Ähnlichen Balkonkomfort wie in der Marwitzer Straße wird es bald auch in der
Bergstraße geben
seren Mitteln Löcher im Staatssäckel
stopfen. Wir entscheiden im Rahmen
unserer Möglichkeiten selbst, wie wir
wohnen, was wir uns leisten wollen.
An irgendeinem zurückliegenden Jahresende war ich gerade beim Weihnachtsbaum aussuchen, als eine Frau
neben mir vom Fahrrad abstieg und
spontan sagte: Herr Schenk, wir wohnen gern bei der WGH. Dann fuhr sie
weiter. Ich stand da, so unvermittelt
tief berührt, und hatte das Gefühl, an
der richtigen Stelle zu sein.
bedeutet, dass die Balkone sowohl an
der Ost-, an der Süd- als auch an der
Westfassade der Häuser montiert werden. Ähnlich wie schon an der Marwitzer und der Nauener Straße hat
sich die WGH für eine pulverbeschichtete Alu-Balkonkonstruktion mit einer
Balkonplatte aus Stahlbeton entschieden. Mit den Maßen von 2 x 3,50 m
bieten die neuen Balkone reichlich
Platz. Sogar zwei Liegen lassen sich
hier ohne Probleme aufstellen. In den
nächsten Tagen, ab dem 13. April
rücken die Bauarbeiter an. Zunächst
werden die Heizkörper im Wohnzimmer demontiert und neue an anderer
Stelle angebaut. Dann wird die Wand
ausgeschnitten und die Balkontür eingesetzt. „Nach den Putz- und Malerarbeiten sind die Arbeiten unmittelbar in
der Wohnung schon abgeschlossen“,
sagt Kerstin Neumann. Nachdem die
Häuser eingerüstet sind, werden die
Konsolen für die Balkone montiert, die
Stahlwinkel angebracht. Bevor die Fassade komplett gestrichen wird, fallen
noch Putzarbeiten an. Erst wenn die
Rüstung wieder abgebaut ist, können
die Balkone montiert werden. Spätestens im Juni kann dann jeder Bewohner auf seinem Balkon Kaffee trinken – entweder in der Morgen- oder
Abendsonne. Mehr als 558.000 Euro
investiert die WGH in den Balkonanbau. Ein Teil der Kosten wird auf die
Miete umgelegt. Von den 98 Euro, die
pro Balkon anfallen, müssen die Mitglieder der Genossenschaft lediglich
50 Euro tragen, den Rest übernimmt
die WGH.
Inzwischen sind 87 Prozent der Wohnungen der WGH mit einem Balkon
ausgestattet.
Ein Platz für kleine Havelfischer
Der Innenhof zwischen Fontanestraße und Kleiststraße wird neu gestaltet – mit einem Themenspielplatz,
35 Parkplätzen, einer Anliegerstraße und viel Grün
In dem großen Innenhof, der von der
Fontanestraße und der Kleiststraße
eingeschlossen wird, tut sich etwas.
Seit Anfang März bestimmen Bauleute das Bild. Denn der weitläufige Hof
wird gegenwärtig von der WGH komplett umgestaltet. „In der Anlage, die
Ende der 60er Jahre entstanden ist,
haben wir umfangreiche Arbeiten
vorgesehen – angefangen von der
Erneuerung der Gehwege, über den
Bau eines neuen Spielplatzes, der Errichtung neuer Parkplätze bis hin zur
Gestaltung der Grünanlagen“, fasst
Kerstin Neumann, Technische Leiterin
der WGH, die wichtigsten Punkte zusammen. Mehr als 660.000 Euro investiert die Genossenschaft an dieser
Stelle. „Damit schließen wir in diesem
Jahr die Wohnumfeldgestaltung im
Paul-Schreier-Wohngbebiet, die wir in
drei Bauabschnitte gegliedert hatten,
nach sechs Jahren ab“, sagt Kerstin
Neumann. Im Vorfeld der Arbeiten
hatte die Genossenschaft mit den
Mitgliedern der umliegenden Häuser Begehungen vorgenommen und
Anregungen aufgenommen. In den
nächsten Wochen und Monaten wird
auf dem Hof wohl kaum ein Stein
auf dem anderen bleiben. Als Erstes
werden die Gehwege vor den Hauseingängen in der Fontanestraße 119 133 sowie in der Kleiststraße 1 - 4
und 5 - 8 erneuert. Die Anliegerstraße, die bisher Eigentum der Stadt war
und von der WGH übernommen wurde, wird erneuert. Auch der Spielplatz
wird im Sommer nicht mehr wieder
zu erkennen sein. Künftig können
sich hier kleine Havelfischer - so das
Thema des Spielplatzes – tummeln.
Mit Wasserschlange, Schiffsschaukel,
Fischernetz und Wackelfrosch können sich die Mädchen und Jungen
im Spiel verlieren. Wie schon in den
anderen beiden Bauabschnitten im
Paul-Schreier-Wohngebiet entstehen
ebenso an dieser Adresse Parkplätze
– 35 sind es an der Zahl. Davon sind
sechs behindertengerecht. Schon jetzt
sind so gut wie alle Parkplätze vergeben. An der Fontanestraße 119 - 125
werden 12 Stellplätze geschaffen, die
alle beleuchtet sind. Die Zufahrtsstraße zu den Parkplätzen kann auch als
Feuerwehrzufahrt genutzt werden.
Im Bereich der Anliegerstraße (Kleiststraße) sind 23 Parkplätze sowie vier
Haltebuchten zum Kurzparken und
zum Ein- und Ausladen geplant. An
der Fontanestraße 127 - 133, Kleiststraße 1- 4 und 5 - 8 werden lediglich die Zuwegungen erneuert und
ein hindernisfreier Streifen als Feuerwehrzufahrt hergestellt. Erst wenn
diese Arbeiten abgeschlossen sind,
beginnen die Landschaftsgärtner mit
der Grüngestaltung. Im Herbst werden neue Bäume, Büsche und Sträucher gepflanzt. Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
An der Fontanestraße 119 -133 und
Kleiststraße 1- 4 werden gegenwärtig
die Wege erneuert
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Nebenan
Nebenan
Hennigsdorfer
Innenstadt
Bitte im Kalender vormerken!
Zentrumslage und Bahnhofsnähe
prägen die Attraktivität des
Post-Wohngebietes
Es ist mittlerweile eine gute Tradition
– einmal im Jahr lädt die Wohnungsgenossenschaft ihre Mitglieder zum
Mieterfest ein. In diesem Jahr soll
am 29. Mai auf dem Parkplatz an der
Schönwalder Straße 8 a ausgiebig
gefeiert werden, auch wenn das Fest
in diesem Jahr eine Nummer kleiner
ausfällt, als zum 60. Jubiläum 2014.
„Nichtsdestotrotz bietet das Mieterfest eine gute Gelegenheit, mit den
Nachbarn ins Gespräch zu kommen.
Mitarbeiter und Mitglieder können
sich persönlich kennenlernen. Und
nicht zu vergessen, man kann Musik,
Tanz und Kulinarisches genießen“,
sagt die Leiterin der Wohnungsverwaltung Kerstin Sasse, die für die
Organisation verantwortlich ist.
Das Programm verspricht Abwechslung, über fünf Stunden Unterhaltung nonstop. Von 14:30 Uhr bis
20:00 Uhr wird eine unterhaltsame
Mischung aus stimmungsvoller Musik, schnellen Tänzen und einer tierischen Show geboten. Auch die Klei-
Das Post-Wohngebiet bildet heute
den wesentlichen Teil der Hennigsdorfer Innenstadt. Seinen Namen trägt
es, weil die ehemalige Post von Hennigsdorf zur Zeit der Bebauung in den
1960er Jahren das dominanteste Gebäude in der von landwirtschaftlichen
Flächen geprägten Umgebung darstellte. 19 Häuser der WGH entstanden hier in den Jahren von 1963 bis
1965. Darin zogen vorwiegend Mitarbeiter des LEW ein. Der kurze Weg
bis zu ihrem Arbeitsplatz war einer
der bevorzugten Gründe. Nicht wenige sind noch bis heute hier zu Hause.
704 Wohnungen sowie 60 weitere altersgerechte Wohneinheiten in einem
2004 errichteten Gebäude an der
Stauffenbergstraße gehören heute der
Genossenschaft. 360 weitere Wohnungen in drei Hochhäusern verwaltet
die städtische Wohnungsgesellschaft.
Nach wie vor leben die Bewohner
sehr gern im Post-Wohngebiet. „Es
war von Anfang an fernbeheizt, dazu
kommt die zentrale Lage nahe am
Bahnhof und die kurzen Wege zum
Einkaufen“, fasst Vorstandsvorsitzender Hartmut Schenk die Vorteile des
Standortes zusammen. Von 1992 bis
1994 wurden die Gebäude der WGH
gründlich saniert und weisen heute
moderne Standards aus. Seit 1998 ist
Am 29. Mai lädt die WGH zum Mieterfest an der Schönwalder Straße ein
Themenspezifischer Spielplatz nahe der Friedrich-Engels-Straße
auch der Bahnhof wieder an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen. Knapp
30 Minuten reist man bis Berlin-Friedrichstraße. Und auch das hat die Attraktivität des Post-Wohngebebietes
noch gesteigert.
Mit dem Postplatz und insbesondere dem Havelplatz besitzt das PostWohngebiet zwei zentrale Orte, an
denen sich die Hennigsdorfer häufiger
begegnen. Zweimal in der Woche findet auf dem Havelplatz der Wochenmarkt statt, auf dem gerne frische
Waren am Stand gekauft werden. Am
Platz befindet sich auch das „Ziel“, das
als das Einkaufszentrum der Stadt gilt.
Wenngleich es immer mal wieder seine Angebote wechselt, ein Kino und
eine Bowlingbahn sich nicht halten
konnten. Aktuell gibt es Pläne, dass
nach einem Umbau des Gebäudes ein
5 000 Quadratmeter großer Kaufland-
Von den Wohnhäusern der WGH bis zum Bahnhof sind es nur wenige Minuten
Supermarkt im Herbst 2015 seine Pforten öffnet. Dass dafür der vorhandene
Netto-Einkaufsmarkt schließt, wollte
das Ziel-Centermanagement nicht bestätigen. Neben dem „Ziel“ machen
auch die Läden in der Havelpassage
und in der Storchengalerie die Anziehungskraft des Wohngebietes aus.
Beliebt bei den Jüngsten im Wohngebiet ist der Spielplatz „Zur Post“
mit in gelb gehaltenen Spielgeräten
zwischen Friedrich-Engels- und Rathenaustraße. Während die WGH ihre
Arbeiten im Wohnumfeld in den vergangenen Jahren bereits abgeschlossen hat, will die Stadt in naher Zukunft, die Rede ist derzeit von 2016,
den zentralen Postplatz umgestalten.
Unter anderem soll das Kopfsteinpflaster gegen Schrittplatten ausgetauscht werden.
neren kommen auf ihre Kosten. Sie
können sich auf der Hüpfburg austoben, beim Basteln und Malen beweisen, sich beim Kinderschminken in
eine Tänzerin „oder“ Schmetterling
verwandeln lassen oder aber sich als
Feuerwehrmann an der Spritze ausprobieren.
Den musikalischen Auftakt macht die
„Blue Baba Swing Big Band“. Clown
Pepiline und Zirkusdirektor Krause
von den „Samels“ sorgen auf der
Mit dem Dienstfahrrad unter Nachbarn
Fränk Herrendörfer ist erster Ansprechpartner im Post-Wohngebiet
Fränk Herrendörfer macht jeden Tag
seine Runde im Post-Wohngebiet.
Mit seiner blauen Latzhose und dem
orangefarbenen Sweatshirt, seiner
WGH-Dienstkleidung, ist er gut zu
erkennen. Mit dem Dienstfahrrad
fährt der Hauswart die wichtigsten
Stationen zwischen Forst-, Feld- und
Jägerstraße bis hin zur Kirch- und
Bergstraße sowie Nauener Straße
ab. An die 20 Minuten ist er ohne
Weiteres unterwegs – 3,5 km lang
ist die Tour, die er durchaus mehrmals am Tag absolviert. Insgesamt
1 022 Wohnungen, darunter auch
das „Altersgerechte Wohnen“ in der
Stauffenbergstraße, werden von ihm
betreut.
„Ich werfe einen Blick auf die Grünanlagen. Einmal in der Woche werden die Spielplätze überprüft, ob alle
Spielgeräte in Ordnung sind und kein
Abfall herumliegt. In den Häusern
müssen die Heizstationen regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem
kümmere ich mich um Kleinreparaturen – mal müssen ein Schloss
ausgewechselt, ein verstopfter Traps
gereinigt oder die Mischbatterie
ausgetauscht werden“, zählt der
53-Jährige auf. Unterstützt wird er
dabei von fünf Hausbesorgern, mit
denen Fränk Herrendörfer zusammenarbeitet.
Seit fast 18 Jahren ist der gelernte
Instandhaltungsmechaniker für seinen Kiez zuständig. Der Hauswart ist
zudem im Post-Wohngebiet zu Hause. Das ist ein zusätzlicher Grund,
warum ihm viele Mieter vertraut
sind, die meisten kennt er mit Namen. Und dem einen oder anderen
begegnet er schon mal beim Einkaufen in der Passage.
Bühne für ausgelassenes Vergnügen.
Und bei der Irish Dance Show dürfte
es schwerfallen, still zu sitzen. Mit
„Music and Voice“ tritt am Abend
eine der beliebtesten Partybands
der Stadt auf. Natürlich darf getanzt
werden. Auch für das leibliche Wohl
wird gesorgt – mit Kuchenbuffet,
Gegrilltem und verschiedenen Getränken, alles zu moderaten Preisen.
Unbedingt den 29. Mai im Kalender
vormerken!
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Nebenan
Hennis Abenteuer
Henrik Hennig, das Stadtmaskottchen von Hennigsdorf, wird
zum Bücherhelden. Der kuschlige
Plüschpinguin mit dem roten
Schnabel ist die Hauptfigur eines
abenteuerlichen Kinderbuches, das
zu Ostern erscheint. Erzählt wird,
wie Henni eigentlich nach Hennigsdorf kam und welche Abenteuer
er zu meistern hat. Ausgedacht
und aufgeschrieben haben sich die
Geschichte um Henni, Isabelle, den
Riesen Pankratz und den Piratenkapitän Mermoth mit seiner Faulzahnbande Kinder aus der Hennigsdorfer Kita Weltentdecker und „die
Kulturingenieure“ aus Berlin. Die
Illustrationen stammen von den
„Superpixeln“ aus Leipzig.
„Henrik Hennig und der Schnauzbart des Riesen Pankratz“ ist ein
reich illustriertes Kinderbuch - ideal
zum Vorlesen, aber auch für kleine
Leseanfänger geeignet. Das Buch
ist in der Stadtinformation und im
örtlichen Buchhandel zu haben.
Bestellungen sind auch über das
Internet möglich.
www.henni-das-buch.de
Osterfeuer
Zum Osterfeuer lädt die Freiwillige
Feuerwehr Hennigsdorf am Ostersamstag, 4. April, auf den Festplatz
Nord ein. Ab 16 Uhr soll das Feuer
lodern und prasseln. Das Osterfeuer ist ein alter Brauch, der erstmals
im 16. Jahrhundert belegt wurde.
Er soll aber bis auf die Bronze- und
Eisenzeit zurückgehen.
Das Osterfeuer, das heute mit dem
christlichen Osterfest in Zusammenhang gebracht wird, dient
eigentlich dazu, den Winter zu
vertreiben. Im Altertum sprach
man den Flammen auch weitere
Wirkungen zu. Sie galten als reinigend und sollten die Fruchtbarkeit
der Erde sichern. Zu diesem Zweck
verteilte man nach dem Osterfeuer auch die Asche auf den Feldern.
Nach wie vor ist es eine gute Gelegenheit, den Winter zu verabschieden, mindestens aber auch für ein
geselliges Beisammensein.
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Lorum ipsum
Schwebende Tische und
magische Ringe
Bei der Zaubershow der WGH versammelten sich große und kleine
Hexenmeister aus Hennigsdorf
Bei der Zaubershow der WGH war volle Konzentration gefragt
Eine wahrhaft magische Atmosphäre herrschte am 19. Februar im Klubraum in der Schönwalder Straße.
Dort, wo sonst getanzt, Skat gespielt oder gefeiert wird, hatten sich
an dem kalten Februartag kleine und
große Hexenmeister versammelt.
Denn die WGH hatte ihre Jüngsten
zu einer Zaubershow eingeladen.
Und sie kamen, viele von ihnen gut
vorbereitet. Der Saal war mit mehr
als 100 Gästen gut gefüllt. Einige
Mädchen und Jungen hatten als Verstärkung nicht nur ihre Eltern mitgebracht, sondern auch ihren eigenen
Zauberstab dabei.
Zauberin Christella zog die Kinder
fast eine Stunde lang in ihren Bann.
Auf magische Weise brachte sie Tische zum Schweben, löste und verband magische Ringe mit nur einem
Zauberspruch, ließ einen der sieben
Zwerge auf wundersame Weise
verschwinden, kippte volle Wassergläser in eine Zeitung, aus der kein
Tropfen Wasser auslief. Die Zauberlehrlinge waren ganz bei der Sache
– mit großen Augen und offenem
Mund wurde jeder Handgriff der
Zauberin genau verfolgt. Der eine
oder andere kleine Hexenmeister
hätte wohl am liebsten mitgemacht.
Ab und zu gab es dazu sogar Gelegenheit. Zauberin Christella holte
sich immer wieder Unterstützung
aus dem Publikum – lautstark war
dann Bibi Blocksbergs Zauberspruch
„Hex, Hex“ aus den Reihen zu vernehmen. Und der eine oder andere
Assistent durfte sogar auf der Bühne
seine magischen Kräfte beweisen.
Ein Gutschein von der WGH für den Start ins Leben
Neuankömmlinge unter den Dächern der WGH
Zauberin Christella
Das Jahr 2014 war ein freudiges Jahr
in Hennigsdorf. Zum fünften Mal infolge legte die Zahl der Neugeborenen kräftig zu. Auch in zahlreichen
Familien der Genossenschaft klapperte der Storch auf dem Dach. Und
weil das weder zu übersehen noch zu
überhören war, hatten die Mitarbeiter der WGH die Idee zu einem besonderen Willkommensgruß. Im 60.
Jahr des Gründungsjubiläums sollten
alle Neuankömmlinge eine kleine
Unterstützung erhalten, die die von
zahlreichen Sonderausgaben beanspruchte Haushaltskasse der Baby-
Eltern ein bisschen entlastet. Dafür
startete der WGH-Report einen Aufruf und bat alle Mitglieder, die sich
2014 über Familienzuwachs freuen
durften, sich in der Geschäftsstelle
der WGH zu melden.
Wie Herr Kaufmann (oben im Bild
mit Söhnchen Fero) meldeten sich
weitere 35 stolze Familien, stellten
ihren Nachwuchs vor und wurden
mit einem Foto begrüßt. Die Glückwünsche der WGH überbrachte
der Vorstandsvorsitzende Hartmut
Schenk und hatte bei der Gelegenheit auch je einen Gutschein im Wert
von 60 Euro zum Einkauf bei einem
stadtbekannten Drogeriemarkt dabei. Darüber hinaus wünschte Hartmut Schenk jedem Neuankömmling im Namen aller Mitarbeiter viel
Glück und Gesundheit auf dem begonnenen Lebensweg. Den würde
die Genossenschaft, mit dem Einverständnis der Eltern, in den nächsten
Jahren gern immer mal wieder ein
Stück begleiten, sind doch die Kleinen von heute zugleich die Genossenschafter von morgen.
Emre Can Akyel, 08.05.2014
Henri Bärmann, 16.07.2014
Louis Dühn, 13.02.2014
Max Hanneke, 03.07.2014
Till Hildebrandt, 04.02.2014
Fero Kaufmann, 09.01.2014
Fiene Buchholz, 17.06.2014
Erik Lukas Buggenhagen, 28.06.2014
Mio Finn Diedrich, 16.01.2014
Elias Mika Köhn, 09.01.2014
Elena Sherly Krämer, 10.02.2014
Jakob Kunze, 17.05.2014
Marlene Metorn, 01.09.2014
Josefine Fröhlich, 07.09.2014
Arianna Ogada Wanjiku, 24.08.2014
Emilie Marleene Kuppe, 25.10.2014
Amelie Loske, 17.04.2014
Sophie-Luise Manthey, 01.09.2014
Melanie Christine Goj, 23.09.2014
Alexander Oskar Grapentin, 17.09.2014
Tim Großmann, 26.03.2014
Fynn-Liam Meier, 28.06.2014
Anton Meschke, 29.11.2014
Emma Mielke, 04.06.2014
Nebenan
Wenn die WGH Blüten treibt
Am 19. Mai gibt es wieder kostenfreie Balkonpflanzen für Mitglieder
Levia Milkert, 24.09.2014
Paul Mummert, 22.01.2014
Louis Levin Nikov, 04.07.2014
Tom Salinger, 11.11.2014
Hanna Schlichting, 28.08.2014
Elli Ilona Schönberg, 01.06.2014
Am 19. Mai in der Zeit von 15 bis 18
Uhr wird die WGH auch in diesem
Jahr wieder kostenfrei Balkonpflanzen
an ihre Mitglieder übergeben. Wie
im vergangenen Jahr wird die Aktion
auf dem Hof der Geschäftsstelle in
der Parkstraße 60 stattfinden. 2014
hatten sich 400 Mitglieder Pflanzen
abgeholt und insgesamt 1 200 Pflanzen Richtung heimischen Balkon nach
Hause getragen. „Wir geben auch
dieses Jahr pro Haushalt drei hochwertige Pflanzen in Gärtnereiqualität ab“,
sagt Kerstin Sasse, Leiterin der Wohnungsverwaltung. Sollte jemand die
Pflanzen für den Nachbarn am Ausgabetag mitnehmen wollen, benötigen
er oder sie dafür eine entsprechende
Vollmacht, erklärt sie. Voraussetzung
zur Teilnahme an der Aktion sei eine
telefonische Voranmeldung bis zum
5. Mai 2015 bei unseren Kolleginnen
Frau Frank 8091-31 und Frau Stelter
8091-38. Die kostenfreie Abgabe der
Balkonpflanzen sei zugleich der erste
Impuls für den diesjährigen Balkonwettbewerb, der erneut im Juli stattfinden wird. Bis zum 17. Juli werden
die Vertreter des Wohngebietes ihre
Vorschläge der schönsten Balkone in
der Geschäftsstelle einreichen. „Dann
sehen sich unsere Mitarbeiter die Vorschläge vor Ort noch einmal an und
benennen anschließend gemeinsam
mit dem Vorstand die drei Preisträger“, erklärt Kerstin Sasse den Ablauf.
Alle Preisträger erhalten Gutscheine
im Wert von 50, 40 oder 30 Euro.
2014 gab es je zwei erste, zweite und
dritte Plätze.
Ostseeluft und Wanderfreuden
48 Wohnungsunternehmen bieten ihren Mitgliedern und Mietern deutschlandweit in einem Verbund komfortable
Ferienwohnungen an
Matilda Marie Schulze, 14.10.2014
Emil Walm, 17.03.2014
Jonas-Akin Dündar, 19.06.2014
Dean-Taylor Wersch, 06.03.2014
Enie van Oel, 01.03.2014
Lars Roland Wosnitza, 04.10.2014
Haben Sie Ihren Urlaub für dieses Jahr
schon verplant? Falls nicht, lohnt es sich
auf jeden Fall, einen Blick in den Katalog „Urlaub-Spezial“ zu werfen, der in
der Geschäftsstelle der WGH zu haben
ist. Auf 52 Seiten sind nicht allein interessante Reisziele in ganz Deutschland versammelt, als Genossenschaftsmitglied können Sie hier außerdem
kräftig sparen, wenn Sie eine der genossenschaftlichen Ferienwohnungen
buchen. Zum Hintergrund: 48 Wohnungsunternehmen aus ganz Deutschland, eines davon ist unsere WGH, haben sich zusammengeschlossen und
bieten ihren Mitgliedern und Mietern
Gästewohnungen preiswert an. Die
Auswahl kann sich sehen lassen – 48
Städte, große aktionsreiche und kleine
beschauliche Orte in zwölf Bundesländern kommen als Reiseziel infrage. In
Wismar etwa kann man nicht nur Ostseeluft schnuppern, sondern gleichzeitig durch die historische Altstadt spazieren, die seit 2002 zum Weltkulturerbe
der UNESCO gehört, und dabei einen
Ausflug in die mittelalterliche Hansezeit unternehmen. In Pirna wiederum
macht man mitten im Nationalpark
Sächsische Schweiz Urlaub. Ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte
Wanderungen, gemütliche Touren entlang des Elbe-Radweges oder eine Tour
mit dem Raddampfer nach Dresden.
Saarbrücken lockt mit seiner direkten
Nachbarschaft zu Frankreich. Die Kleine unter den Großstädten blickt auf
eine 1 000-jährige Geschichte zurück.
Für ehemalige Stahlwerker dürfte die
Völklinger Hütte, ein gigantisches Industriedenkmal, besonders interessant
sein. Die neue Auflage des Katalogs
„Urlaub-Spezial“ erscheint im Juni und
liegt in der Geschäftsstelle aus. Unter
www.urlaub-spezial-deutschland.de
kann jeder online buchen.
Der WGH-Report freut sich über
Reiseberichte, wenn ein Hennigsdorfer
zu Gast bei einer anderen Genossenschaft war.
Schwerin hat neben seinem Schloss auch viel Wasser zu bieten
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Nebenan
Kinderseite
Zwischen Glückwunsch und Beileid
Legen Hasen
wirklich Eier?
22 Millionen Grußkarten produziert der Hennigsdorfer Eulzer Verlag in jedem Jahr
Ostern ist schon lange vorbei, auch
Weihnachten fast schon um die
Ecke. Reinhard Nowozin blickt auf
die auf Ausstellungskartons gespickten Glückwunschkartenmotive der
Saison 2015 wie auf eine längst erledigte Arbeit. Mag auch sein, dass
dem Inhaber und Geschäftsführer des
Eulzer Glückwunschkartenverlages
bei rund 4 000 unterschiedlichen
Motiven wenig Zeit für Einzelheiten
bleibt. Rund 22 Millionen Glückwunschkarten werden von den rund
100 Mitarbeitern jedes Jahr produziert und vertrieben. Die Gegenwart
war für ihn gestern. Denn 3 200
Motive des Sortiments werden jedes Jahr ausgetauscht. „Der Kunde
will immer wieder überrascht werden“, beschreibt er die Eigenheiten
des Geschäfts. Das immerhin überrascht zunächst auch uns. Stellt sich
doch im digitalen Zeitalter die Frage:
Wer schreibt überhaupt noch Glückwunschkarten? Doch, sagt Reinhard
Nowozin, zu Geburtstagen, Traueranlässen, zur Geburt, Ostern oder
Weihnachten soll es immer noch ein
bisschen persönlicher zugehen. Weihnachten sei aber der vor allen anderen dominierende saisonale Anlass,
der die Absender zu Stift und Papier
greifen lässt. Alle anderen Feiertage
stünden dahinter deutlich zurück.
Pfingsten etwa sei nur wenigen ein
Grund für einen Kartengruß; genauso
wenig wie man bei solchen Anlässen
wie einer Scheidung schreibt. Gleichwohl hat Eulzer geeignete Motive im
Programm, die den heiklen Spagat
zwischen Glückwunsch und Beileid
wagen.
Aber etwa die Hälfte aller Motive
wird von Geburtstagen bestimmt.
Reinhard Nowozin, Geschäftsführer des Eulzer Glückwunschkartenverlages
Vier von sechs Glückwunschkarten
werden von Frauen gekauft und verschickt und die Adressaten sind meist
vorgerückten Alters. Auch wenn der
Kartenabsatz seit Jahren schwächelt,
glaubt Reinhard Nowozin, dass das
Besondere der Glückwunschkarte ihr
auch in der digitalen Welt das Überleben sichert. „Die selbst ausgesuchte
und geschriebene Karte ist eine besonders zugewandte Form der Wertschätzung“, so Nowozin. Wenngleich
Deutschland nur ein mittelmäßiger
Markt sei. In England oder den USA
würden siebenmal so viele Grüße auf
Papier wie hierzulande verschickt, im
Durchschnitt 50 pro Jahr.
1997 war der in den dreißiger Jahren
von Kurt Eulzer in Berlin gegründete
Verlag nach Hennigsdorf in das Gewerbegebiet Nord umgezogen. Das
hing mit den Förderbedingungen in
Brandenburg und den guten Voraussetzungen, sich hier zu vergrößern,
zusammen, erklärt Reinhard Nowozin. Zwei durch einen Sozialtrakt
verbundene moderne Produktionsgebäude prägen heute das Firmenantlitz
an der Herrmann-Schumann-Straße.
Demnächst soll ein weiteres hinzukommen. „Ein großer Teil unserer
Mitarbeiter kommt aus Hennigsdorf
und der Region“, sagt der Geschäftsführer. Ebenso die über 40 Helfer, die
den Verlag in Heimarbeit bei der Herstellung manuell aufwendiger Grußkarten unterstützen. Dass Eulzer in
Ostdeutschland der größte Grußkartenanbieter ist, hat allerdings wenig
mit dem Standort zu tun. Das liege
daran, so Nowozin, dass man Anfang der 90er Jahre viele Mitarbeiter
aus einem DDR-Grußkartenbetrieb
in Nordhausen übernommen habe.
Insgesamt 7 000 kleine und mittelständische Kunden werden heute
von Eulzer vorwiegend im deutschsprachigen Raum beliefert. In Hennigsdorf kann man Karten von Eulzer
beispielsweise im Zeitschriftenladen
im Einkaufszentrum Ziel erwerben.
4 000 unterschiedliche Motive hat der
Verlag im Programm
Zwillinge
Nur zwei Hasen sind genau gleich. Weißt du, welche es sind?
Ostern und der Osterhase gehören
irgendwie zusammen. Aber warum?
Warum bringt gerade Meister Langohr die Ostereier? Die kleinen runden grünen Dinger, die ein Feldhase
tatsächlich ins Gras legt, möchte
doch eigentlich niemand geschenkt
bekommen.
Der Hase ist, genau wie das Ei, ein
Symbol für das immer wiederkehrende Leben. Denn eine Häsin kann
bis zu 20 Junge im Jahr auf die Welt
bringen. Gleichzeitig ist Ostern das
Fest des Frühlings, und die Märzsonne lockt die scheuen Tiere aus
ihrem Bau.
Also dichteten Erwachsene dem
Hasen an, dass er die Eier bringen
würde. Die Hennen, das wusste jedes
Kind, waren nicht in der Lage, bunte
Eier zu legen und obendrein viel
zu dusslig, um sie zu verstecken.
Hühner gehörten ja zu jedem Haus.
Dadurch kannten die Kinder diese
Tiere ganz genau. Bunte Eier von den
Hühnern? So ein Märchen hätten sie
den Erwachsenen niemals geglaubt.
Zwar sind auch die Kaninchen, die
Verwandten der Hasen, Haustiere,
aber es gab viele, die draußen wild
auf den Feldern und Wiesen lebten und die man nie so richtig zu
Gesicht bekam. Daher übertrug man
den Hasen das Geheimnis von den
bunten Eiern.
Der Osterhasenbrauch entstand vor
mehr als 300 Jahren in der Pfalz,
dem Elsass und am Oberrhein. Die
Osterhasengeschichte wurde zum ersten Mal 1678 von Georg Franck von
Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg, überliefert. Doch
erst zweihundert Jahre später setzte
sich die Legende vom Osterhasen in
Deutschland durch. Die Stadtkinder
waren leichter zu überzeugen. Bei den
Kindern auf dem Land, die ja die
kleinen grünen Dinger, die die Hasen
wirklich legen, besser kannten, hat es
etwas gedauert.
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Service
Service
Weitere Partner für die Kundenkarte
Zwei Räder und ein Frühlings-Check
Becker-Strelitz-Reisen gewährt drei Prozent Rabatt bei Mehrtagesfahrten
Seit 2006 sichert die Kundenkarte
der WGH den Mitgliedern attraktive
Vorzugskonditionen bei einer Reihe
von Partnerunternehmen der Genossenschaft. Mit der Dezemberausgabe
des WGH-Reports war die aktuelle
WGH-Kundenkarte beiliegend allen
Mitgliedern übergeben worden. Wer
das unterschriebene Dokument vorzeigt, kann mit vergünstigten Konditionen, in der Regel mit Rabatten
zwischen drei und 20 Prozent, rechnen. Mittlerweile beteiligen sich 23
Geschäfte und Firmen an der Idee.
Moderner Reisebus der Firma Becker-Strelitz-Reisen
Nachträglich hinzu kommt nun auch
die Firma Fisch-Eck Hennigsdorf in
der Hauptstraße 16 - 17, die ab einem Einkaufswert von zehn Euro einen Sofortrabatt in Höhe von fünf
Prozent gewährt. Neu mit dabei ist
nun auch Havelland-Optik in der
Neuendorfstraße 6, wo Inhaber der
Kundenkarte bei der Neuanfertigung
einer individuellen Brille mit Sehstärke einen Rabatt von 6 Prozent erhalten. Vier Prozent sind es bei Sonnenbrillen, Wettergeräten, Feldstechern,
Lupen und Lesegläsern. Eine Ausnahme bilden Sonderangebote und
Aktionen. Aus dem Programm verabschiedet haben wir das Busunternehmen Bertsch-Reisen aus Falkensee.
An dessen Stelle konnte die WGH
den schon bekannten Partner BeckerStrelitz-Reisen gewinnen, der seinen
Hauptsitz in Neustrelitz hat und eine
Zweigniederlassung hier in Hennigsdorf unterhält. Die Firma unterstützt
das Reiseprogramm der WGH seit
Wohin mit dem alten Sofa?
Sperrmüll wird kostenlos von der AWU abgeholt
Sperrmüll ist immer wieder ein Thema, das nicht nur bei vielen Mitgliedern, sondern auch bei den Hauswarten der WGH für Ärger sorgt,
vor allem dann, wenn sich Sperrmüll-
berge am Straßenrand türmen. Wer
seinen ausgedienten Sessel, alten
Teppich oder defekten Fernseher loswerden will, kann den Sperrmüll einmal im Jahr kostenlos von der AWU
knapp einem Jahr und bietet künftig
einen dreiprozentigen Rabatt auf alle
Mehrtagesfahrten an. Becker-StrelitzReisen organisiert Bus-, Flug- oder
Schiffsreisen zu vielen europäischen
Zielen. „Bei unseren Mehrtagesfahrten ist der Haustürservice inklusive
und wird von allen Reisenden sehr
geschätzt“, sagt Mitarbeiter Manfred
Gehrmann. Das Reiseunternehmen
begeht in diesem Jahr sein 25-jähriges Firmenjubiläum.
abholen lassen. Der Sperrmüllantrag
sollte rechtzeitig, etwa drei Wochen
vor dem gewünschten Termin, an die
AWU geschickt werden – entweder
per Post oder E-Mail sperrmuell@
awu-oberhavel.de. Oder man kann
unter www.awu.oberhavel.de im
Menü unter „Haushalte“ ein Onlineformular ausfüllen. Die Sperrmüllkarten bekommt jeder auch bei seinem
Hauswart, in der Geschäftsstelle der
WGH oder direkt bei der AWU. Steht
der Entsorgungstermin fest, müssen
die Möbel bis 6 Uhr morgens an den
Straßenrand gestellt werden. Allerdings nur die angemeldeten Gegenstände nimmt die AWU mit – Bauschutt, Autoreifen und Farbreste sind
Sondermüll und gehören nicht dazu.
Im ungünstigsten Fall bleibt dieser
am Straßenrand liegen und die Genossenschaft muss sich um die Entsorgung kümmern.
Wie das Auto hat auch das Fahrrad zu
Beginn des Frühlings seine Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen. Am
besten entfernt man zunächst all den
Winterschmutz von Felgen, Speichen
und Schutzblechen. Vom Einsatz von
Hochdruckreinigern besser absehen,
da Feuchtigkeit in die Lager drücken
könnte. Ein Putzlappen reicht völlig
aus, um beispielsweise auch die Kette zu reinigen, die danach mit etwas
Fett oder Sprühöl behandelt werden
sollte. Sie ist dann nicht nur vor neuem Schmutz geschützt, sondern läuft
auch wieder mit geringerer Reibung,
also weniger Kraftaufwand beim Treten. Ein Tropfen Öl macht auch die
Bowdenzüge der Schaltung und der
Vorder- und Hinterbremse wieder
leichtgängiger. Lassen sich die Bremsgriffe allzuleicht und weit heranziehen, kann man die Spannung an den
Stellrädern der Griffe etwas nachregulieren. Bei einer etwas hakelig ge-
wordenen Schaltung sollte man sich
ein bisschen auskennen. Denn abhängig von Typ und Modell kommt es
mitunter auf bestimmte Schrittfolgen
an, die man vorher nachlesen sollte
oder besser Spezialisten überlässt.
Auch die Schrauben aller tragenden
Bauteile sollte man auf ihren festen
Sitz überprüfen. War das Rad länger
unbenutzt, haben die Reifen meistens etwas Luft verloren. Die gilt es
wieder aufzupumpen. Mit der Hand
über die Speichen zu streichen, reicht
oft schon aus, um herauszufinden, ob
sich einzelne gelockert haben. Die gilt
es, mit etwas Sachkenntnis vorsichtig
nachzuspannen. Bei einer größeren
Anzahl gelockerter Speichen sollte
man einen Werkstattbesuch einplanen. Vor einer kleinen Probefahrt
wäre nun die Sattelhöhe zu überprüfen. Richtig eingestellt ist er etwa auf
Hüfthöhe. Während der Proberunde
sollte man die Bremsen testen. Die
Astrids
Dieter
Als Astrid aus dem Fenster blickt, traut
sie ihren Augen nicht. Wie zwei Kleinganoven im Schutze der Dämmerung
schleichend, schleppen ihr Dieter und
Hartmann aus dem Vierten ihren alten Fernseher aus dem Keller durch
die Gegend. Dann setzen sie ihn mir
nichts, dir nichts am Bürgersteig ab
und huschen, haste nicht gesehen,
im Schatten der Bäume davon. „Ooooch!“, fängt Astrid an, innerlich zu
kochen. Der soll mir mal nach oben
kommen. Als Dieter zur Tür hereintritt, fällt sie ihn ohne Vorwarnung
an: „Sach mal, ihr habt sie doch wohl
nicht mehr alle. Was soll die Schwei-
nerei da draußen?“ Dieter nach Luft
schnappend, verlegen, dann die Brille
zurechtruckelnd auftrumpfend: „Das
… ist … ein Experiiimehent!!!!“ Ein
Experiment? Das sei grober Unfug,
verwahrt sich Astrid gegen so eine
dämliche Ausrede. Nein, beschwört
sie Dieter. Sie wollten so eine Theorie
aus Amerika überprüfen. Hartmann
hätte neulich im Fernsehen gesehen,
wie einer dort in der Stadt ein altes
Auto mit offener Motorhaube, offenem Fenster und abgeschraubtem
Nummernschild abgestellt habe, um
zu gucken was passiert. Nach drei
Tagen wäre alles Brauchbare abmon-
Bremsklötze müssen ohne zu schleifen eng an den Felgen anliegen und
fest greifen. Verschlissene Bremsklötze sollten ausgetauscht werden.
Bewegliche Teile verdienen einen Tropfen Öl
tiert und die Kiste zugemüllt gewesen. Da wollten sie mal sehen, ob
das hier auch geschieht. „Was glaubt
denn ihr, dass euch einer da ein paar
Rosen reinpflanzt?!“ Astrid schüttelt
den Kopf und fragt sich wiedermal,
wen sie da geheiratet hat. Das Ding
kommt gleich morgen wieder weg,
bestimmt sie. Wir wären hier nicht
bei den Amis. Hier könne man solch
altes Zeug sogar kostenlos abholen
lassen. Als Dieter morgens die Mütze
vom Haken nimmt, um noch immer
etwas mürrisch den Anordnungen
zu folgen, klingelt es an der Tür. Der
Hauswart von der WGH grüßt und
blickt fragend, ob er vielleicht wüsste, was ... „Ick weeß schon“, winkt
Dieter ab. Er habe es seit ein paar
Tagen im Kreuz und da habe er den
Hartmann gestern Abend gebeten,
mit ihm den alten Fernseher schon
mal an die Straße zu tragen. „Den
wollt ick nu gerade wegfahren.“
Ach so, meint der Hauswart, er habe
schon gedacht ... Nee, nee meint Dieter beschwichtigend, während Astrid
mit den Augen rollend die Tür hinter
den beiden schließt.
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Service
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Auf Tour mit der WGH
wir gratulieren herzlich
zum geburtstag
Bustouren 2015
Geburtstage vom 01. Januar bis 31. März 2015
75 Jahre
80 Jahre
85 Jahre
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02.02.
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Elfrun Keimling
Ursula Henning
Karin Gießler
Erhard Schlötcke
Brigitte Paape
Günther Rolf
Monika Barwanietz
Alfred Wesserle
Herbert Urbasch
Siegmar Hirche
Heide Eichner
Wolfgang Reichelt
Edith Birkner
Rolf Else
Irene Nelde
Bernd Sandkühler
Jürgen Miers
Jürgen Dutschke
Rosemarie Dietrich
Ilse Mehl
Georg Tschentscher
Renate Schneider
Margrit Kemling
Beate Stanossek
Sigrid Baude
Monika Ultsch
Edith Hoffmann
Waltraud Sparwaßer
Adolf Preuß
Rolf Anter
Peter Fleischer
Inge Lorenz
Ellen Weidlich
Gertrud Weigelt
Hildegard Kuhnt
Eckart Schmolt
Helga Ruhland
Gerhard Bednarz
Elima Hummitzsch
Gisela Linke
Klaus Sommer
Doris Freese
Ingrid Wolff
Peter Böttger
Dieter Heinrich
Monika Kähne-Schulz
Anneliese Schenk
Eberhard Schön
Brigitte Zimmerling
Wolfgang Zick
Werner Humboldt
Margarete Adamski
Konrad Schröder
Irmgard Dittwald
Dr.Dieter Oheim
Walter Krahn
Joachim Mettner
Edith Rosenbaum
Günter Mielke
Winfried Reifke
Gisela Köhler
Günter Neie
Harald Schult
Horst Bohnenstädt
Wolfgang Dostatni
Edeltraud Utech
Ursel Götze
Erika Pillau
Anneliese Pilz
Anton Lehrach
Reinhard Feige
Erika Luise Stombierek
Brigitte Werder
Eveline Hofmann
Gerhard Schumacher
Gerhard Güttler
Walter Petereit
Rita Rietzke
Renate Matschkowski
Horst Hartmann
Hildegard Lipka
Gerhard Stephan
Kurt Krüger
Erwin Schewe
Annemarie Bänsch
Elvira Wimmer
Irmgard Biskup
Ursula Ziervogel
90 Jahre und älter
02.01.
05.01.
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12.01.
16.01.
22.02.
25.02.
14.03.
Gerhard Götschel
Herta Lippke
Sigismund Wendland
Richard Gürnth
Irmgard Gust
Paul Schönemann
Frieda Danielowski
Adelheid Fimmel
Hansestadt Lübeck
Im Mai geht es mit dem Bus in die
über 1 000-jährige Hansestadt
Lübeck, deren Altstadt zum
UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Programm:
7:00 Uhr Abfahrt ab Hennigsdorf,
11:00 Uhr Führung durch die historische Altstadt, 12:30 Uhr Mittagessen
im Bus - Bockwurst mit Brot, 13:30
Uhr Schifffahrt um Lübecks Altstadtinsel, 15:00 Uhr Kaffeegedeck
bei Niederegger mit Marzipan- oder
Nusstorte, 16:30 Uhr Rückfahrt
Termine: 6./7./21. Mai 2015
Preis: 45 Euro pro Person
„Bundesgartenschau 2015 Havelregion“
Die Bundesgartenschau 2015 präsentiert sich an fünf verschiedenen
Standorten entlang der Havel. Die
Bustour im Juni führt nach Havelberg
und Rathenow. In der Havelberger
Kirche St. Laurentius etwa sind opulente Blumenschauen zu bewundern.
Der Optikpark Rathenow, die zweite
Station, fasziniert mit farbenprächtigem Wechselflor und der auf Stegen
begehbaren Seerosenarena.
Programm:
8:30 Uhr Abfahrt in Hennigsdorf,
10:15 Uhr Ankunft in Havelberg,
Aufenthalt BUGA-Gelände, 13:00
Uhr Weiterfahrt nach Rathenow,
14:00 Uhr Ankunft in Rathenow und
Aufenthalt, 17:00 Uhr Rückfahrt
Termin: 10. Juni 2015
Preis: 34 Euro pro Person
Thomaner Chor Halle
Der Kinderchor des berühmten
Leipziger Thomanerchores tritt am
29. November in Halle auf.
Programm:
vormittags Abfahrt in Hennigsdorf,
gegen Mittag Besuch eines Weihnachtsmarktes, nachmittags Konzert
mit dem Kinderchor des Thomanerchores, 17:00 Uhr Rückfahrt.
Termin: 29. November 2015
Preis: 42 Euro pro Person
Für die Fahrten melden Sie sich bitte
bis 20. April bei Frau Krüger, Telefon:
8091-30, an.
Was ist los bei der WGH
Veranstaltungen von April bis Juni
23. April
Skat- und Romméturnier *
10:00 -12:00 Uhr
Klubraum Schönwalder Straße 8 a
Unkostenbeitrag: 4 Euro
Wir wünschen
viel Gesundheit, Glück und Freude
für Ihr weiteres Leben.
19. Mai
Pflanzen für unsere Mitglieder und
Mieter, Lesen Sie mehr auf Seite 9
29. Mai
Mieterfest von 14:30 Uhr bis 20:00
Sport und
Gesundheit
Seniorentanzen
Ort: Klubraum Schönwalder Straße 8 a
Tanzkurse 1 und 2 unter der Leitung von
Frau Dr. Schmohl:
Dienstag, den 07./14./21./28. April
Dienstag, den 05./12./19./26. Mai
Dienstag, den 02./09./16./23./30. Juni
Kurs 1: 15:00 – 16:00 Uhr
Kurs 2: 16:15 – 17:15 Uhr
Gedächtnistraining
Ort: Bürocontainer Tucholskystraße 5 a
Gedächtnistraining Kurs 1 und 2 unter
der Leitung von Frau Gehde:
Montag, den 12./20./27. April
Montag, den 04./11/18. Mai
Montag, den 01./08./15./22./29. Juni
Kurs 1: 12:45 – 13:45 Uhr
Kurs 2: 14:00 – 15:30 Uhr
Seniorensportgruppen
Ort: Bürocontainer Tucholskystraße 5 a
Sportkurse 1, 2 und 6 unter der Leitung
von Frau Gerent
Mittwoch, den 01./08./15./29. April
Mittwoch, den 06./13./20./27. Mai
Mittwoch, den 03./10./17./24. Juni
Kurs 1: 10:00 Uhr
Kurs 2: 09:00 Uhr
Kurs 6: 08:00 Uhr
Sportkurse 3, 4 und 5 unter der Leitung
von Herrn Schimroszik
Dienstag, den 07./14./21./28. April
Dienstag, den 05./12./19./26. Mai
Dienstag, den 02./09./16./23./30. Juni
Kurs 3: 10:00 Uhr
Kurs 4: 11:00 Uhr
Kurs 5: 08:45 Uhr
Anmeldungen und Informationen bei
Frau Janke, Telefon: 8091-33
Uhr auf dem Parkplatz Schönwalder
Straße, lesen Sie mehr auf Seite 7
11. Juni
Radtour in den Spandauer Forst *
Beginn: 9:00 Uhr, Dauer: 6 Stunden
Treffpunkt: Friedhofsgärtnerei
Leitung: Herr Ost
* Für diese Veranstaltungen bitte 14
Tage vorher bei Frau Janke Telefon:
8091-33 anmelden
Damen im linken Herrenkreis
Einmal in der Woche treffen sich die Seniorentanzgruppen der
Genossenschaft
Dienstagnachmittags trainieren die
beiden Seniorentanzgruppen der
WGH im Klubraum in der Schönwalder Straße. Ein fester Termin für die
mehr als 30 tanzbegeisterten Frauen.
„Der Dienstag ist bei mir reserviert“,
sagt Ingrid Bertram. Vormittags wird
im Klubhaus der Stadt trainiert und
nachmittags werden im Klubraum
der WGH neue Tanzschritte einstudiert. Sie ist nicht die Einzige in der
Runde, die gleich zweimal an einem
Tag verschiedene Schrittkombinationen übt. Sie ist eine der ältesten
Teilnehmerinnnen, doch sieht man
der Frau mit den weißen Haaren ihre
fast 80 Jahre nicht an. Das könnte
an der regelmäßigen Bewegung
liegen. „Beim Tanzen tut mir nichts
weh“, kann Ingrid Bertram nur zustimmen. Edith Lischewski würde
sogar noch einen Schritt weitergehen. „Für mich ist Tanzen ein Lebenselixier“, sagt die 82-Jährige, die
schon von Anfang an dabei ist. Der
Kurs, den die Genossenschaft seit
nunmehr sieben Jahren für ihre Mitglieder organisiert, hat es durchaus
in sich. Kondition, Koordination und
Konzentration sind gleichermaßen
gefragt. Für den Beobachter sind die
durchaus schwierigen Schrittkombinationen nicht auf den ersten Blick
zu erfassen. Begriffe wie Dosado,
Twinkle, Hitch oder linker Herrenkreis schwirren durch den Raum.
Für die geübten Tänzerinnen scheint
das alles kein Problem zu sein. Die
„Profis“ beherrschen ihre Figuren
perfekt. Nur die beiden Neuen müssen immer wieder innehalten und
überlegen, mithilfe ihrer Partnerinnen werden sie auf Kurs gebracht.
Ihren ersten Muskelkater haben sie
schon hinter sich. Nach den wenigen
Minuten kommen einige der Frauen
bereits ins Schwitzen und die eine
oder andere ist etwas aus der Puste geraten. Ein kurzes Durchatmen
ist erlaubt, ehe Leiterin Dr. Monika
Schmohl den nächsten Tanz ankündigt. Seit drei Jahren bringt die
ehemalige Ärztin „ihren“ Frauen,
die sie alle beim Vornamen kennt,
verschiedenste Tänze bei. „Natürlich
ist unser Programm anspruchsvoll,
doch in erster Linie geht es mir um
den Spaß, sich einmal in der Woche
mit Gleichgesinnten zu treffen, zu
bewegen, etwas für sich zu tun“,
erklärt sie entschieden. Insgesamt
sechs Tanzgruppen werden in ganz
Brandenburg von ihr betreut. Dafür
hat sich die Medizinerin zwei Jahre
lang zur Tanzlehrerin für Senioren
ausbilden lassen. Doch auf Perfektion kommt es nicht an. Im Gegenteil: „Wir können über unsere Feh-
ler lachen“, sagt Gisela Schulz. Seit
2011 ist die 76-Jährige mit dabei.
„Nach den ersten Malen bin ich oft
mit einem dicken Kopf nach Hause
gegangen. Wir mussten uns etliche Schrittkombinationen merken.
Das strengt an“, weiß sie noch genau. „Und manchmal haben wir die
Tänze, die verschiedenen Figuren,
zusammen in der Passage geübt.“
Inzwischen zeigt sie ihrer Enkelin die
Schritte für den Grand Square oder
den schwierigen Hitch.
Beim Tanzfest am 13. Mai im Klubhaus Hennigsdorf, zu dem Seniorentanzgruppen aus der Umgebung
anreisen, dürften die Schrittkombinationen sitzen.
Dr. Monika Schmohl leitet den Tanzkurs
Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf eG
Der Spaß kommt in der Seniorentanzgruppe der WGH nicht zu kurz
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