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2017/2018
Mag. Andreas Prieling | Presse
T +43 (0) 2742 90 80 80 811 | M +43 (0) 664 604 99 811
E [email protected] | www. festspielhaus.at
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DIE SAISON 2017/2018 IM FESTSPIELHAUS
Die laufende Saison endet mit den Weltpremieren von Israel Galván am 06. Mai
und Lemi Ponifasio am 20. Mai, sowie dem Saisonfinale mit der Compagnie
Marie Chouinard und dem Fest anlässlich 20 Jahre Festspielhaus am 09. Juni.
Yang Liping Contemporary
Dance: Under Siege (S. 47*)
Alonzo King LINES Ballet:
Biophony/Sand (S. 85*)
Das Festspielhaus St. Pölten präsentiert sich zu seinem 20. Geburtstag als
international viel beachtetes Tanzhaus und als Ort für Kreation und Koproduktion – auch in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern wie Sadler‘s Wells
in London oder Théâtre de la Ville in Paris. Brigitte Fürle legt in der Saison
2017/2018 besonderes Augenmerk auf außereuropäische Tanzproduktionen.
Thematisch steht Kuba an drei Abenden im Mittelpunkt – unter dem Motto
Viva Cuba wird eine authentische Begegnung mit der gleichermaßen faszinierenden wie vielfältigen Kultur der karibischen Insel garantiert. Wir freuen uns
darüber hinaus auf insgesamt zwei Premieren im deutschsprachigen Raum,
acht Österreich-Premieren und drei Koproduktionen. Dabei finden 50 Veranstaltungen im Großen Saal, fünf im Kleinen Saal sowie sechs Veranstaltungen
im OnStage-Setting auf der Bühne des Großen Saals statt. Zusätzlich werden
weitreichende Kulturvermittlungsangebote auch in der neuen Saison den
Bogen zwischen der Arbeit internationaler Künstlerinnen und Künstler und der
Einbeziehung lokaler Communities spannen. Brigitte Fürle ist es auch in ihrer
fünften Saison als Künstlerische Leiterin ein besonderes Anliegen, mit einem
reichhaltigen Workshop-Angebot sowohl der lokalen Bevölkerung, als auch
jungen professionellen Tanzschaffenden einen Zugang zu den Compagnien zu
ebnen. Silke Grabinger wird als Artist in Residence der Saison 2017/2018 Raum
für Kreativität und Entwicklung ihrer Arbeit zur Verfügung gestellt.
UNERHÖRTER START IN DIE NEUE SAISON
Die neue Saison startet mit einem Musiktheater-Highlight: Österreich-Premiere
für das bildgewaltige antike Travestie-Spektakel „Die schöne Helena“ (S. 19*)
der Komischen Oper Berlin am 23. und 24. September 2017. Das TonkünstlerOrchester Niederösterreich interpretiert die Musik von Jacques Offenbachs
spritziger Opéra bouffe live unter der Leitung von Stefan Soltesz. Mit großen
Stimmen, humorvollen Bildwelten und einer Spiellust, die ihresgleichen sucht,
zeigt Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky einen wunderbar ausgeloteten
Mix aus „irrwitzigem Slapstick-Spektakel“ und „präzise ausbalancierter Synthese von Musik, Gesang, Tanz und bildender Kunst“.
Komische Oper Berlin:
Die schöne Helena (S. 19*)
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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DAS FESTSPIELHAUS IM DIALOG MIT DER WELT
11 Tanz-Highlights aus 5 Kontinenten
Cloud Gate Dance Theatre
of Taiwan: Rice (S. 117*)
Acosta Danza:
Debut (S. 24*)
Lisa Simone:
My World (S. 108*)
Die Saison 2017/2018 wartet mit einer eindrucksvollen Fülle an Produktionen
aus aller Welt auf und beschert dem Publikum einen spektakulären Einblick in
das Schaffen von Tanzcompagnien aus fünf Erdteilen. Das Festspielhaus St.
Pölten legt in der neuen Saison einen besonderen Schwerpunkt auf außereuropäische Kreationen und präsentiert zwei renommierte Compagnien aus Fernost: Das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan sowie die chinesische Ausnahme-Choreografin Yang Liping rücken mit zwei bildgewaltigen Produktionen
Asien in den Mittelpunkt. Eine brandneue Kreation von Tanz-Superstar Akram
Khan entführt vom Reich der Mitte auf den indischen Subkontinent. Mit Dada
Masilo und ihrer Dance Factory Johannesburg ist eine wichtige Vertreterin der
zeitgenössischen südafrikanischen Tanzszene zu Gast im Festspielhaus. Der
afro-amerikanische Choreograf Alonzo King gastiert mit seinem LINES Ballet
erstmals in St. Pölten und zeigt in einem zweiteiligen Abend zeitgenössisches
Ballett vom Feinsten. Aus Amerika angereist, präsentiert Tap-Dance-Legende
und Oscar-Preisträger Savion Glover in Kooperation mit ImPulsTanz und zusammen mit dem Tonkünstler-Orchester sein Können. Der weltweit renommierte kubanische Tänzer Carlos Acosta bringt mit seiner neu gegründeten Compagnie Acosta Danza karibisches Lebensgefühl nach St. Pölten. Der Tanzabend
bildet gemeinsam mit zwei weiteren Konzertabenden unter dem Motto Viva
Cuba eine Themenreihe. Außerdem steht mit der Company Wayne McGregor,
der französischen Compagnie Käfig und dem Berliner Dance On Ensemble
die europäische Tanzszene an vier Abenden im Mittelpunkt. Die Linzer Choreografin und Tänzerin Silke Grabinger zeigt im Rahmen einer Arbeitsresidenz ihr
Stück „Disastrous“ (S. 124*) mit Jugendlichen aus St. Pölten und Umgebung.
Unter dem Motto „Kosmos Bernstein“ spielt das Tonkünstler-Orchester 12
symphonische Konzerte. Illustre Gästen wie Cornelius Obonya sind bei den Tonkünstler-Pugged-In Abenden zu Gast. Unter Brigitte Fürle hat auch der zeitgenössische Circus seinen festen Platz im Spielplan des Festspielhauses gefunden.
So präsentiert u. a. die kanadische Compagnie Cirque Éloize mit „iD“ (S. 51*) einen
ihrer größten Welterfolge. Außerdem ergänzen Kammermusik-Konzerte von
u.a. dem Diogenes Quartett sowie Stars aus Jazz und Weltmusik wie beispielsweise Soul-Stimme Lisa Simone (S. 108*), Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar (S. 33*),
das norwegische R‘n‘B-Wunder Bernhoft (S. 39*) oder die irische Rock‘n‘Rollerin
Wallis Bird (S. 101*) das Programm. Weltstar Erwin Schrott (S. 52*) bringt im Rahmen
von Viva Cuba die musikalische Vielfalt Lateinamerikas nach St. Pölten.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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VIVA CUBA
Die Saison 2016/2017 sorgte mit einem österreichweit einzigartigen FlamencoSchwerpunkt für Aufsehen – und auch 2017/2018 bleibt es feurig! Mit Viva Cuba
blickt das Festspielhaus in der kommenden Saison über den großen Teich und
präsentiert mit Carlos Acosta, Erwin Schrott und Juan de Marcos einen
Themenschwerpunkt mit absoluten Topstars.
Acosta Danza:
Debut (S. 24*)
Erwin Schrott & Friends:
Cuba Amiga (S. 52*)
Den Auftakt der Themenreihe macht niemand Geringerer als der weltweit renommierte kubanische Tänzer und Choreograf Carlos Acosta mit seiner brandneuen Compagnie Acosta Danza am 07. Oktober 2017. Nach 17 Jahren im Royal
Ballet kehrte Acosta 2016 in seine Heimat zurück, gründete mit Kubas besten
Tänzerinnen und Tänzern seine Compagnie und präsentiert nun, nur einen Monat nach der Weltpremiere im Londoner Sadler‘s Wells, die Kreation „Debut“
(S. 24*). Zu sehen sind Choreografien des Kubaners Alexis Fernández sowie jeweils
eine Kreation von Goyo Montero und Sidi Larbi Cherkaoui. Zudem darf das Publikum auf einen Gastauftritt von Carlos Acosta gespannt sein.
Hochkarätig besetzt vertreibt ein weiterer Weltstar eventuell aufkeimenden
Spätherbst-Blues mit karibischen und lateinamerikanischen Rhythmen: Erwin
Schrott & Friends gastieren am 25. November 2017 mit ihrem neuen Programm
„Cuba Amiga“ (S. 52*) im Festspielhaus. In der Weiterführung seines preisgekrönten „Rojotango“ lässt sich Erwin Schrott von Tangolegende Carlos Gardel
inspirieren und unternimmt eine Reise durch die Klangwelten Südamerikas. Von
Samba bis Salsa, von Bolero bis Tango – „Cuba Amiga“ ist eine Hommage an die
lateinamerikanische Musik.
Heiße Rhythmen gegen kalte Wintertage präsentiert die Schlüsselfigur der SonRenaissance Juan de Marcos mit seinen Afro-Cuban All Stars (S. 69*) am
21. Jänner 2018. In traditioneller kubanischer Bigband-Manier feiern Veteranen
des Buena Vista Social Club ein fulminantes Bühnen-Comeback. Seite an Seite
mit einer Gruppe handverlesener junger Musikerinnen und Musiker, die mit Leib
und Seele für die kubanische Musik brennen, elektrisieren die Altmeister das
Publikum und lassen den Geist der großen kubanischen Musiklegenden wieder
auferstehen. Juan de Marcos, Komponist, Produzent und Bandleader, trägt mit
seinem unermüdlichen Engagement entscheidend dazu bei, Kubas einmaliges
musikalisches Erbe für die Nachwelt zu bewahren.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
Juan de Marcos & the AfroCuban All Stars (S. 69*)
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TANZ & BALLETT
Yang Liping Contemporary
Dance: Under Siege (S. 47*)
Mit „Under Siege“ (S. 47*), einem Meisterwerk der chinesischen Star-Choreografin Yang Liping, holt das Festspielhaus am 12. November 2017 ein Stück
chinesischer Geschichte nach St. Pölten. Eingebettet in die bekannte Erzählung
„Farewell My Concubine“ erzählt „Under Siege“ von der Schlacht von Gaixia,
die 202 v.Chr. den Aufstieg der Han-Dynastie besiegelte. Zeitgenössischer Tanz,
Kung-Fu und Tai-Chi sowie Live-Musik beschwören magische Bühnenwelten,
die der 2001 mit dem Oscar für „Tiger and Dragon“ in der Kategorie „Beste
Ausstattung“ geehrte Visual Director Tim Yip mit Bildern von halluzinatorischer
Schönheit ausgestattet hat. Die Kreation feiert im Festspielhaus ihre Premiere
im deutschsprachigen Raum!
Fernöstlich präsentiert sich das Festspielhaus in weiterer Folge auch mit dem
Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan am 05. Mai 2018. Nach 12 Jahren und
zahlreichen internationalen Auszeichnungen kehrt die taiwanesische Erfolgscompagnie mit „Rice“ (S. 117*) nach St. Pölten zurück. Inspiriert von den alltäglichen Bewegungsmustern der Reisbauern performen die Tänzerinnen und
Tänzer zu traditionellen Hakka-Liedern sowie zu Werken von Camille SaintSaëns und Gustav Mahler.
Cloud Gate Dance Theatre
of Taiwan: Rice (S. 117*)
Wenn man als einer „der wenigen wahren Meister des zeitgenössischen
Balletts“ bezeichnet wird und das noch dazu von William Forsythe, gehört man
zu den ganz Großen. Alonzo King, der wohl bedeutendste afro-amerikanische
Choreograf und einer der größten Visionäre des modernen Balletts, gibt sich am
24. Februar 2018 mit „Biophony/Sand“ (S. 85*) die Ehre im Festspielhaus. Wie all
seinen Kreationen, liegen auch dieser neben einer innovativen, geometrischen
Formensprache außergewöhnliche Musikpartituren zugrunde. Festspielhausund Österreich-Premiere für das Alonzo King LINES Ballet.
Die Fusion aus indischem Kathak mit zeitgenössischem Tanz ergibt den weltbekannten Stilmix eines absoluten Tanzstars. Mit der Akram Khan Company führt
die Reise am 17. Mai 2018 auf den Subkontinent! Nach „DESH“ (2013) und
„TOROBAKA“ (2014) kehrt Khan mit dem Solostück „XENOS“ (S. 123*) (Festspielhaus-Koproduktion/Österreich-Premiere) nach St. Pölten zurück.
Alonzo King LINES Ballet:
Biophony/Sand (S. 85*)
Der britische Starchoreograf Wayne McGregor lässt für seine neue Kreation
sein vollständiges Erbgut von Genetikern analysieren. Die Entschlüsselung
seines Genoms wird in „Autobiography“ (S. 107*) (Festspielhaus-Koproduktion/
Österreich-Premiere) von zehn Tänzerinnen und Tänzern am 13. April 2018
verarbeitet. Der Hauschoreograf des Londoner Royal Ballet zeigt auch in seiner
neuesten Arbeit dynamisch-kraftvolles zeitgenössisches Ballett im Spannungsfeld zwischen Tanz, Film, Musik, Technologie und Wissenschaft.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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Die französische Compagnie Käfig unter Mourad Merzouki zeichnet für das
Saisonfinale am 08. Juni 2018 verantwortlich. In der Österreich-Premiere
„Pixel“ (S. 131*) interagieren Hip-Hopperinnen und Hip-Hopper, Circusartistinnen
und -artisten mit Videoprojektionen des Künstlerduos Adrien M / Claire B und
schaffen abstrakte grafische Universen sowie eindringliche Tanzmomente.
Das Berliner Dance On Ensemble legt den Fokus auf erfahrene Tänzerinnen
und Tänzer jenseits der 40. Gemeinsam mit dem libanesischen Künstler Rabih
Mroué kreiert die Compagnie mit der Kreation „Water between three hands“
(S. 73) berührende Momente. Österreich-Premiere am 27. Jänner 2018.
Compagnie Käfig:
Pixel (S. 131*)
Am 08. Dezember 2017 präsentiert das Festspielhaus eine Produktion, die quasi
als Synonym für ein ganzes Genre gilt: „Schwanensee“ (S. 59*). So ganz will die
Interpretation von Dada Masilo und ihrer Dance Factory Johannesburg jedoch
nicht ins Klischee passen – der Shootingstar der südafrikanischen Tanzszene
nähert sich mutig und ohne Berührungsängste den großen Stoffen. In zeitgenössischer Manier werden
Themen verhandelt, die nicht nur in Südafrika unter den Nägeln brennen:
Homophobie, Geschlechterrollen, Stigmatisierung und Ausgrenzung.
FESTSPIELHAUS & IMPULSTANZ PRESENT
Dada Masilo/Dance Factory
Johannesburg:
Schwanensee (S. 59*)
Nach dem erfolgreichen Auftakt zum Saisonfinale 2015/2016 mit „En avant,
marche!“ des belgischen Regisseurs Alain Platel, Theatermacher Frank Van
Laecke und Komponist Steven Prengels sowie dem bevorstehenden Saisonfinale 2016/2017 mit „Le Sacre du printemps | HENRI MICHAUX : MOUVEMENTS“ von Marie Chouinard, steuert die Kooperation mit ImPulsTanz einem
neuen Höhepunkt entgegen.
Brigitte Fürle und Karl Regensburger führen ihre enge Zusammenarbeit mit
niemand Geringerem als der Tap-Dance-Legende Savion Glover in die dritte
Runde. Der für seine Choreografie für den Animationsfilm „Happy Feet“ mit
einem Oscar ausgezeichnete US-amerikanische Startänzer gastiert am 26. April
2018 mit dem Abend „Savion Glover & Friends“ (S. 114*) im Festspielhaus. Glover
initiierte einst die explosive Liaison des Tap-Dance mit dem Funk und begeistert
gemäß seiner erfolgreichsten Show „Bring in ´da Noise, Bring in ´da Funk“ auch
in dieser Premiere im deutschsprachigen Raum mit seiner beeindruckenden
Bühnenpräsenz.
Unter der Leitung von Chefdirigent Yutaka Sado garantiert das TonkünstlerOrchester den perfekten Beat für einen mehrteiligen Tanzabend. Eine musikalisch-tänzerische Jamsession auf höchstem Niveau!
Savion Glover & Friends/
Tonkünstler (S. 114*)
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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ARTIST IN RESIDENCE
Das Festspielhaus ermöglicht im Rahmen von Arbeitsresidenzen internationalen und österreichischen Compagnien sowie Choreografinnen und Choreografen einzigartige Probenbedingungen, die in dieser Form weder Festivals noch
Repertoirehäuser bieten. Sidi Larbi Cherkaoui und Hofesh Shechter zeigten
bereits im Rahmen einer Arbeitsresidenz ihre Kreationen als Weltpremieren,
wie demnächst auch Israel Galván am 06. Mai 2017 mit „LA FIESTA / Das Fest“.
Silke Grabinger
In der Saison 2017/2018 wird die gebürtige Oberösterreicherin Silke
Grabinger gemeinsam mit ihrem Ensemble SILK FLUEGGE und Jugendlichen
aus St. Pölten und Umgebung über mehrere Wochen ihr Stück „Disastrous“
(S. 124*) erarbeiten und am 24. Mai im OnStage-Format zur Aufführung bringen.
Gesellschaftlicher Stillstand, Aufruhr, Chaos, Richtungswechsel – „Disastrous“
nimmt die Katastrophe als Ausgangspunkt einer imaginären Reise und entwirft
Bilder einer möglichen Zukunft. Für alle ab 10 Jahren!
Die Arbeitsresidenzen spannen zudem mit Masterclasses für Tanzstudierende,
Workshops für Festspielhaus-Communities, offenen Proben und Einführungen
stets auch einen Bogen zur Kulturvermittlung und dem Publikum.
Silke Grabinger
Silke Grabinger
Silke Grabingers künstlerischen Arbeiten sind in Ausstellungen international
vertreten und mit Preisen ausgezeichnet. Sie konnte als „b-girl SILK“ durch
internationale Wettbewerbe Erfolge erzielen. Grabinger performte in der Cirque
du Soleil / The Beatles Kollaboration „LOVE“ als Solotänzerin und Luftakrobatin.
Im Jahr 2008 kreierte sie ihr Solotanzstück „[SLIK]“, dieses wurde mit dem Tanztage 2009-Preis von Linz09 und Posthof ausgezeichnet und tourte in Europa
und Afrika. 2010 spielte sie in der Klangwolke in Linz, in der Inszenierung von
Lawine Torren, vor 70.000 Zuschauern die Hauptrolle. 2012 gründete sie parallel
zu SILK Cie. ihre zweite Tanzcompagnie SILK Fluegge mit den Fokus, Tanz und
Performanceproduktionen auch für junges Publikum zu kreieren. SILK Fluegge
wurde mit dem „STELLA 15“ Award, dem „Anerkennungspreis für Bühnenkunst
des Landes Oberösterreich“ und dem „Anerkennungspreis für interkulturelle
Kinder- und Jugendintegrationsarbeit“ ausgezeichnet.
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FESTSPIELHAUS-RESIDENZORCHESTER
„Kosmos Bernstein“ mit dem Tonkünstler-Orchester
Yutaka Sado
Lorenzo Viotti:
Mahler 4 (S.74*)
Nobuyuki Tsujii: Haydn,
Ravel, Dvořák (S. 128*)
Nach seinem Antritt als Chefdirigent in der Saison 2015/2016 geht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Yutaka Sado und dem Tonkünstler-Orchester
Niederösterreich nun in die mittlerweile dritte Spielzeit. Erstmals in seiner
110-jährigen Geschichte stellt das Orchester ein komplettes Jahresprogramm
unter ein saisonüberspannendes Hauptthema. Zu Ehren des 100. Geburtstags
von Leonard Bernstein steht die Saison 2017/2018 unter dem Leitstern dieses
großen Komponisten und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Im „Kosmos
Bernstein“ präsentieren die Tonkünstler und Yutaka Sado, der von 1988 bis
1990 in Wien als Bernsteins Assistent fungierte, die Musik dieser großen Künstlerpersönlichkeit und seiner Zeitgenossen ebenso wie die Meisterwerke jener
Komponisten, denen Bernstein zu Weltgeltung verhalf. Mit 12 Symphoniekonzerten, drei Plugged-In-Abenden, einem Familienkonzert mit der Gruppe
Federspiel sowie der Mitwirkung bei jeweils einer Tanz- und Musiktheaterproduktion stellt das Festspielhaus-Residenzorchester auch in der kommenden
Saison eindrucksvoll seine Vielseitigkeit unter Beweis. Yutaka Sado steht in der
kommenden Saison an insgesamt acht Abenden am Dirigenten-Pult im
Festspielhaus.
Den Auftakt der Tonkünstler-Saison am 09. Oktober 2017 begeht Yutaka Sado
mit Olivier Messiaens monumentalem Liebeslied „Turangalîla“ (S. 28*), dessen
Uraufführung der erst 31-jährige Leonard Bernstein im Jahr 1949 höchstpersönlich dirigierte.
Leonard Bernstein verhalf vielen großen Musikerpersönlichkeiten zu dem Weltruf, der ihnen gebührt. Gustav Mahler beispielsweise erfuhr erst durch
Bernsteins innige Verbundenheit zu seiner Musik internationale Anerkennung.
Grund genug, um Mahler mit drei Symphonien zu ehren: Am 23. Oktober 2017
dirigiert einer der gefragtesten Dirigenten der jungen Generation, der USAmerikaner Robert Trevino, die 7. Symphonie (S. 35*). Für die sogenannte Symphonie der Tausend (S. 64*), Mahlers monumentale „Achte“ am 18. Dezember
2017, konnte der ehemalige Tonkünstler-Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada
gewonnen werden. Shooting-Star Lorenzo Viotti dirigiert am 29. Jänner 2018
Mahlers 4. Symphonie (S. 74*). Am 09. April 2018 präsentiert Yutaka Sado Leonard Bernsteins groß angelegte 3. Symphonie „Kaddish“ (S. 105*). Das Werk setzt
sich tiefgreifend mit der jüdischen Tradition, mit Glaubenszweifeln, Tod, Verlust
und Hoffnung auseinander.
Mit Ravels Klavierkonzert in G-Dur (S. 128*) stellte sich Bernstein schon 1948
dem österreichischen Publikum vor. Als Solist für das Konzert zum TonkünstlerSaisonabschluss am 04. Juni 2018 konnte der blinde Star-Pianist Nobuyuki
Tsujii gewonnen werden.
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PLUGGED-IN MIT DEN TONKÜNSTLERN
Ein Crossover der ganz besonderen Art: Die drei Plugged-In-Abende mit dem
Tonkünstler-Orchester versprechen unkonventionelle musikalische Begegnungen mit Granden aus Volksmusik, Jazz und Soul.
BartolomeyBittmann &
ALMA/Tonkünstler (S. 40 *)
Zum Start der Plugged-In-Reihe am 29. Oktober 2017 trifft die symphonische
Klangkulisse des Residenzorchesters unter Ariel Zuckermann auf die gleichermaßen traditionsbewusste wie innovative österreichische Volksmusik von
BartolomeyBittmann & ALMA (S. 40*). Während die fünfköpfige Band ALMA
alten Traditionen neues Leben einhaucht und dabei volksmusikalische Bodenständigkeit lustvoll mit komplexen Arrangements verbindet, führen der Cellist
Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann an Geige und Mandola ihr in der
klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf neue Wege.
Mit Spannung zu erwarten ist das Aufeinandertreffen von Cornelius Obonya,
Georg Breinschmid (S. 95*) und dem Tonkünstler-Orchester unter der Leitung von
Lorenz C. Aichner am 15. März 2018. Der Burgschauspieler Obonya kreiert gemeinsam mit Breinschmid, einem ehemaligen Kontrabassisten der Tonkünstler,
ein bisher ungehörtes Programm.
Obonya/Breinschmid/
Tonkünstler (S. 95*)
Nach einem Plugged-In im Zeichen innovativer Volksmusik sowie einem weiteren Abend mit dem „Jedermann“-Mimen, dreht sich am 19. April 2018 alles um
den legendären Stil benannt nach der 1959 in Detroit gegründete Plattenfirma
„Motown“. Der Arrangeur Lutz Krajenski präsentiert einen Konzertabend ganz
im Sinne der „Motor Town“ und lässt mit Jazzsängerin Alana Alexander und Entertainer Elliott die großen Gefühle und Klangpanoramen des Rhythm’n’ Blues,
Rock, Pop und symphonischen Jazz wiederauferstehen. Am Pult der Tonkünstler
steht Chefdirigent Yutaka Sado.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
Alana Alexander/Elliott/
Tonkünstler (S. 111*)
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CIRQUE NOUVEAU
Zeitgenössischer Circus im Festspielhaus St. Pölten
Neben hochkarätigen Tanzproduktionen, klassischer Musik und Konzerten aus
den Bereichen Jazz, World & Beyond hat auch der zeitgenössische Circus einen
festen Platz im Programm des Festspielhauses. In der Saison 2017/2018 gelingt
mit der kanadischen Starcompagnie Cirque Éloize, dem renommierten Grazer
Festival La Strada sowie mit „Cirque“ des Wiener Kollektivs Mnozil Brass ein
wunderbarer Querschnitt durch die internationale und nationale Circusszene.
Cirque Éloize: iD (S. 51*)
La Strada: Seasons (S. 113*)
Österreich-Premiere für „iD“ (S. 51*) – mit ihrem bisher größten Erfolg verschlägt
es die Akrobatinnen und Akrobaten des weltberühmten kanadischen Cirque
Éloize am 17. und 18. November 2017 zurück an die Traisen. Eingebettet in ein
vibrierendes Großstadt-Szenario und inspiriert von der Handlung der West Side
Story, jagt in dieser spektakulären Show ein Höhepunkt den anderen. Vom
Akrobaten und Break Dancer über eine Schlangenfrau bis hin zum Biker oder
Stunt-Künstler – sie alle versprühen ihre schier unendliche Energie zu einem
elektrisierenden musikalischen Soundtrack, bis alles auf das aufregende Finale
vor einer überdimensionalen Trampolinwand zusteuert. Empfohlen für alle ab 8
Jahren.
Ebenfalls ab 8 Jahren angesetzt ist „Seasons“ (S. 113*) des renommierten Grazer
Festivals La Strada am 22. April 2018. Das musikalische Circus-Theaterstück mit
Live-Musik erweckt die Zeit des Barock zum Leben. Inspiriert von den Gemälden des flämischen Künstlers Pieter Bruegel bringt Regisseur Adrian
Schvarzstein Szenen des Alltags und der zwischenmenschlichen Beziehungen
betont feinfühlig und zugleich witzig-charmant auf die Bühne. Live-Musik,
leichtfüßige Akrobatinnen und Akrobaten und verträumte Bühnenbilder verbinden sich zu einem pulsierenden Gesamtkunstwerk und nehmen das Publikum
mit auf eine fantastische Reise durch die vier Jahreszeiten.
Ergänzt wird das Circus-Programm im Festspielhaus durch das Wiener Kollektiv
Mnozil Brass. Am 30. Mai kommt ihr neuester Streich „Cirque“ (S. 127*) zur Aufführung und verwandelt die Bühne in einen kleinen, feinen Flohcircus, in dem
Mnozil Brass dem Affencircus des Alltags mit Musik und Humor begegnet.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
Mnozil Brass: Cirque (S. 127*)
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JAZZ, WORLD & BEYOND
Die Reihe Jazz, World & Beyond bringt in der kommenden Spielzeit in bewährter Weise internationale Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Genres
ins Festspielhaus.
Tanita Tikaram:
Closer To The People (S. 23*)
Anoushka Shankar:
Land of Gold (S. 33*)
Den Startschuss der Reihe nimmt am 29. September 2017 eine Künstlerin vor,
die es wert ist, (wieder-)entdeckt zu werden. Mit „Twist In My Sobriety“ landete
Tanita Tikaram (S. 23*) 1988 unversehens einen weltweiten Nummer-eins-Hit.
In ihrem neuen Album „Closer To The People“ huldigt die Sängerin dem klassischen Country und dem Soul der Motown-Ära.
Anoushka Shankar (S. 33*), Tochter und Schülerin von Sitar-Legende Ravi Shankar, präsentiert am 22. Oktober 2017 u. a. gemeinsam mit dem österreichischen
Musiker Manu Delago ihr neues Album „Land of Gold“. Sechsmal für den Grammy nominiert und vielfach ausgezeichnet, ist Shankar tief in der klassischen
indischen Musik verwurzelt, die den Ausgangspunkt ihrer weltumspannenden
Reise im Zeichen von Hoffnung und Spiritualität bildet.
Eine Nominierung für einen Norweger in der wohl amerikanischsten Kategorie bei den Grammys?! Bernhoft (S. 39*) fand sich neben Sharon Jones und Toni
Braxton 2014 auf der Liste für die Trophäe in der Sparte R‘n‘B. Mit seinem tiefen,
warmen Soul und R‘n‘B, getragen von seiner samtigen Stimme und begleitet
von sparsamen Instrumentalarrangements, gibt sich Bernhoft im Rahmen des
OnStage-Formats am 27. Oktober 2017 die Ehre.
Eine Zeitreise durch die ersten 50 Jahre des Jazz unternehmen Andrej Hermlin
& his Swing Dance Orchestra (S. 56 *) am 01. Dezember 2017.
Am 01. Februar 2018 ist mit Myles Sanko (S. 77*) „eines der großen Talente des
europäischen Soul“ (Rolling Stone) OnStage zu erleben.
Mit Gisela João & Mísia (S. 81*) stehen am 16. Februar 2018 erstmals zwei große
Vertreterinnen des Fado an einem Abend auf der Festspielhaus-Bühne.
Die irische Rock‘n‘Rollerin Wallis Bird (S. 101 *) gastiert am 23. März 2018 OnStage.
Lisa Simone (S. 108*), Tochter von Nina Simone, fand erst mit 30 Jahren zum Gesang. Der Durchbruch gelang ihr mit ihrem Debutalbum „All is Well“.
Am 15. April 2018 haucht sie bei der Präsentation ihres neuen Albums „My
World“ im Festspielhaus den Soul ins Mikro.
Myles Sanko:
Just Being Me (S.77*)
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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KAMMERMUSIK & KLANGWELTEN
Nicolas Altstaedt (S. 78*)
Peter Simonischek/Brigitte
Karner (S. 103*)
In der beliebten Kammermusik-Reihe gastiert am 19. Oktober 2017 das international renommierte Diogenes Quartett (S. 31*). Die vier Streicherinnen und
Streicher sorgen vor allem mit ihrer Gesamteinspielung der Quartette Franz
Schuberts für Begeisterung.
Das Friedrich Lux Streichquartett Wien (S. 45*) führt durch einen zeitlosen Klassiker der Weltliteratur, vertont von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann:
„Die Leiden des jungen Werthers“ erklingen am 09. November 2017 im Kleinen
Saal. Ebenfalls rund um Beethoven dreht sich das Kammermusikkonzert am
14. Februar 2018: Nicolas Altstaedt und Alexander Lonquich (S. 78*) geben die
fünf Sonaten für Violoncello und Klavier zum Besten.
Der Briefwechsel des Ehepaares Tolstoi in der Dramatisierung von Andrea
Clemen wird von Peter Simonischek und Brigitte Karner (S. 103*) gelesen. Musikalisch untermalt wird der Abend von Ludwig van Beethovens
„Kreutzersonate“, in der Interpretation von Hemma und Freya Tuppy.
Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (S. 61*) erfreut sich auch 300 Jahre
nach dessen Uraufführung ungebrochener Beliebtheit. Am 10. Dezember 2017
erwecken der Chor Ad Libitum sowie Barucco und Heinz Ferlesch mit historischen Spielweisen und Instrumenten Bachs Oratorium zu neuem Leben.
Für die New York Times sind sie das „beste Klavierduo der Gegenwart“. Katia
& Marielle Labèque (S. 66*) beehren am 14. Jänner 2018 das Festspielhaus mit
Werken von Béla Bartók und Johannes Brahms.
Franz Schuberts „Winterreise“ (S. 93*) ertönt am 04. November 2017 vom renommierten Schubert-Interpreten Matthias Goerne. Am Klavier ist Alexander
Schmalcz zu erleben.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
Katia & Marielle Labèque
(S. 66*)
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KULTURVERMITTLUNG
Yes.We.Share (S. 120*)
Über alle Altersgrenzen und sozialen Hintergründe hinweg öffnet sich das
Festspielhaus St. Pölten mit seinem breitgefächerten künstlerischen Kulturvermittlungsprogramm für alle Menschen. Bei regelmäßigen Workshop-Terminen
können etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von vier Communities aktiv
werden: Im Atelier für Alle treffen leidenschaftliche Tänzerinnen und Tänzer
jeden Alters aufeinander, der Chor 50 plus vereint seit mehr als sechs Jahren
Stimmakrobatinnen und -akrobaten ab 50, im Weltchor wird die gesangliche
und menschliche Diversität zelebriert, und ihre Freude an der Bewegung teilen
Seniorinnen und Senioren beim Tanz 60 plus. Am 09. Mai 2018 präsentieren die
Festspielhaus-Communities ihre Arbeiten im Setting von „Yes.We.Share.“
(S. 120*).
In Rahmen des EU-Förderprogramms „Kreatives Europa“ wird das Projekt
„DANCE ON, PASS ON, DREAM ON“ präsentiert: Bei „InsTanzen plus“ am 24.
Jänner 2018 ist neben Mitgliedern der Festspielhaus-Community „Tanz 60 plus“
auch das Publikum Teil der Inszenierung (S. 70*). Am 27. Jänner 2018 zeigt das
Berliner Dance On Ensemble „Water between three hands“ (S. 73*).
Jugendklub (S. 36*)
Masterclass (S. 135*)
Das Jugendklub Festival (S. 36*) – ein Erfolgsformat, das kommenden Herbst in
seine neunte Runde gehen wird – findet vom 26. bis 29. Oktober 2017 statt.
Junge Kreative ab 15 Jahren machen gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen von zahlreichen Workshops, von Tanz und Musik bis Theater
und Street Art die ganze Stadt zur Bühne. Zusammen mit Artist in Residence
Silke Grabinger erarbeiten Jugendliche aus St. Pölten und Umgebung das Stück
„Disastrous“ (S. 124*) und bringen es am 24. Mai 2018 gemeinsam mit der
Compagnie SILK Fluegge auf die Bühne.
Moderierte Stammtische bieten nach mehreren Tanzabenden dem Publikum
die Möglichkeit, das Gesehene gemeinsam zu besprechen und Eindrücke zu
teilen. Unter Anleitung einer erfahrenen Journalistin können die FestspielhausReporterinnen und -Reporter einen kritischen Blick auf Tanzveranstaltungen
werfen. Jungen professionellen Tänzerinnen und Tänzern wird im Rahmen von
Masterclasses die Möglichkeit gegeben, mit internationalen Starcompagnien
auf den hauseigenen Probebühnen zu trainieren. Bei ausgewählten Veranstaltungen werden kostenlose Einführungen geboten, welche von aufschlussreichen Vorträgen und Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern über
bewegte Einführungen für Familien bis hin zu EinFÜHRUNGEN – im Sinne von
Backstage-Führungen durch das Haus vor den Konzerten der OnStage-Reihe –
reichen.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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KULTURVERMITTLUNG FÜR KINDER- & FAMILIEN
Ensemble Studio Dan (S. 89*)
Künstlerinnen und Künstler sowie Musikpädagoginnen und -pädagogen entführen in der Reihe erlebnis:musik in die Welt der Instrumente, Töne, Geräusche
und Tänze. Vorstellungen finden an ausgewählten Sonntagnachmittagen für
Familien sowie an den darauffolgenden Montagen für Schulklassen statt.
Die junge niederösterreichische Künstlerin und Musikschullehrerin Viola Farb
kreiert und komponiert mit „aKTION nILPFERD“ (S. 43*) eine Kinderoper. Gemeinsam mit Musikschullehrerinnen und -lehrern sowie zwei Tänzerinnen und
Tänzern entdecken Familien in „Tanz mit mir!“ (S. 104*) die faszinierende Welt des
Tanzes. Das Ensemble Studio Dan (S. 89*) lädt zur spielerischen Entdeckungsreise durch die experimentelle Musik des slowenisch-französischen Komponisten
Vinko Globokar.
Ein Konzerterlebnis für die ganze Familie verspricht die Zusammenarbeit des
Tonkünstler-Orchesters mit Federspiel (S. 92*). Am 02. März 2018 um 10.30 Uhr
und 18.00 Uhr lädt das Ensemble zum gemeinsamen Musizieren und Singen ein.
Aus dem Schweizer Kanton Schaffhausen bringt das Theater Sgaramusch am
23. März 2018 um 16.00 Uhr ihre Kreation „Dingdonggrüezi“ (S. 98*) im Rahmen
des Kinder- und Jugendbuchfestivals KiJuBu zur Aufführung. Schulvorstellungen finden von 20. bis 23. März 2018 jeweils um 09.00 Uhr statt.
Federspiel (S. 92*)
Seit 2012 wird der Bundeswettbewerb prima la musica (S. 121*) im Festspielhaus
ausgetragen. In der neuen Saison stellen die niederösterreichischen Preisträgerinnen und Preisträger ihr Können am 16. Mai 2018 im Kleinen Saal unter
Beweis.
* Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Saisonbroschüre 2017/2018.
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Eine Rekordsaison jagt die nächste!
Zwischenbericht der Saison 2016/2017 und Ausblick auf die Saison 2017/2018
Nach den bisher höchsten Kartenerlösen in der Saison 2015/2016 kündigt sich auch für die Saison
2016/2017 ein Rekordergebnis an. Der Zwischenstand im Vergleichszeitraum 01. September bis 31. März
kommt bereits annähernd an den der vorherigen Saison heran - durch die stark programmierten Monate
April, Mai und Juni können die Vorjahrswerte der Saison 2015/2016 übertroffen werden.
Mit zwei Premieren im deutschsprachigen Raum, acht Österreich-Premieren und drei Koproduktionen
stärkt das Festspielhaus auch in der Saison 2017/2018 seine Positionierung als eines der bedeutendsten österreichischen Häuser für zeitgenössischen Tanz. Mit regelmäßigen Workshops etabliert es sich weiterhin
als Kulturvermittlungshaus mit partizipatorischem Ansatz.
Premieren und Koproduktionen 2017/2018
2 Premieren im deutschsprachigen Raum
Yang Liping Contemporary Dance
„Under Siege“
Savion Glover & Friends/Tonkünstler
8 Österreich-Premieren
Komische Oper Berlin/Tonkünstler
„Die schöne Helena“
Acosta Danza
„Debut“
Cirque Éloize
„iD“
Dance On Ensemble
„Water between three hands“
Alonzo King LINES Ballet
„Biophony/Sand“
Company Wayne McGregor
„Autobiography“
Akram Khan Company
„XENOS“
Mourad Merzouki/Compagnie Käfig „Pixel“
3 Koproduktionen
Acosta Danza
Company Wayne McGregor
Akram Khan
Premiere am 12. November 2017
Premiere am 26. April 2018
Premiere am 23. September 2017
Premiere am 07. Oktober 2017
Premiere am 17. November 2017
Premiere am 27. Jänner 2018
Premiere am 24. Februar 2018
Premiere am 13. April 2018
Premiere am 17. Mai 2018
Premiere am 08. Juni 2018
„Debut“
„Autobiography“
„XENOS“
Vergleich der Saisonen 2015/2016, 2016/2017 und 2017/2018
Anzahl der Veranstaltungen**2015/2016
2016/2017
2017/2018
Anzahl der Eigenveranstaltungen
im Großen Saal
49
50
50
Anzahl der Eigenveranstaltungen
auf der Bühne (OnStage)
3
3
6
Anzahl der Eigenveranstaltungen
im Kleinen Saal und andere
6
5
5
Summe
585861
Verkaufte Abos
2.8493.139
**ohne Berücksichtigung der Kulturvermittlungsangebote
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Tendenzen der Besucherstatistiken* der laufenden Saison 2016/2017
Zwischenstand der Saison*/**2015/2016
2016/2017
GesamtbesucherInnenzahl bei
Eigenveranstaltungen
32.945
31.181
Auslastung bei Eigenveranstaltungen
88,2%
89,1%
Kartenerlöse
EUR 716.556,- EUR 708.317,Kulturvermittlungsangebote2015/2016
2016/2017
2017/2018
Anzahl der Vorstellungen
6
22
13
Anzahl der Workshops
(Kinderchor St. Pölten, Atelier
für Alle, Chor 50 plus, Tanz 60
plus, Performance Labor)
103
126
112
GesamtbesucherInnen und TeilnehmerInnen
6.440
7.200
*Vergleichszeitraum: 1. September bis 31. März der jeweiligen Saison
**ohne Berücksichtigung der Kulturvermittlungsangebote
Das Festspielhaus St. Pölten
Das Festspielhaus St. Pölten ist ein Ort der aktiven Begegnung in Tanz, Musik
und Architektur. Renommierten Künstlerinnen- und Künstlerpersönlichkeiten
wird eine Bühne in einer der markantesten Theaterbauten Österreichs geboten, die durch die zeitlos-elegante Formsprache des Architekten Klaus Kada
besticht. Internationale Größen des zeitgenössischen Tanzes, Stars aus Jazz
und Weltmusik und nicht zuletzt das Tonkünstler-Orchester als hauseigenes
Residenzorchester bieten ein bis weit über Landes- und Bundesgrenzen hinweg
beachtetes Programm. Darüber hinaus bereichern zeitgenössische Circuscompagnien, Kammermusikensembles, OnStage-Konzerte, sowie FamilienvorstelFestspielhaus St. Pölten
lungen den an Vielseitigkeit kaum zu überbietenden Spielplan. Über diese hochkarätige, international relevante und emotional berührende Programmierung
hinaus , bietet ein weitreichendes Kulturvermittlungsangebot dem Publikum
über jegliche Altersgruppen oder soziale Hintergründe hinweg die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden,
mitzuwirken und in einen unmittelbaren Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern zu treten. Diese
Grundhaltung spiegelt sich auch in der zeitgenössischen Architektur des Gebäudes wider: Mit den zahlreichen Blickfeldern nach außen und ins Innere öffnet sich das Festspielhaus St. Pölten in alle Richtungen.
Nicht nur im Hinblick auf Kunst und Kultur, sondern auch gegenüber all jenen Menschen, die es besuchen
und mitgestalten.
Seit der Saison 2013/2014 ist Brigitte Fürle Künstlerische Leiterin des Festspielhaus St. Pölten.
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BILDRECHTE
Fotos von S.01: Li Yi Jan, RJ Muna, Iko Freese I drama-berlin.de; S.02: Gia To, Manuel Vason, Alexander
Lacombe; S.03: Manuel Vason, Thommy Mardo, Sarkis Boyadjian; S.04: Ding Yi Jie, Liu Chen-hsiang, Chris
Hardy; S.05: Patrick Berger, John Hogg, Savion Glover Productions; S.06: Denis Koone Kuhnert, Severin
Koller; S.07: Peter Rigaud, Stephan Doleschal, Yuji Hori; S.08: Stephan Doleschal, Julia Wesely, Lena Semmelroggen; S.09: Patrick Lazic, Nikola Milatovic, Daniela Matejschek; S.10: Lezli and Rose, Jamie-James
Medina-DG, Gareth Millar; S.11: Marco Borggreve, Josef Gallauer, Umberto Nicoletti; S.12: Katja Borlein,
David Visnjic, Astrid Bauer; S. 13: Nikola Milatovic, Maria Frodl; S.15: Joanna Pianka
Wir danken unseren Partnern und Unterstützern:
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