IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Version 6.4
Data Protection for Microsoft SQL
Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4614-01
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Version 6.4
Data Protection for Microsoft SQL
Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4614-01
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter
„Bemerkungen” auf Seite 313 gelesen werden.
Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 6.4 von IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server (Produktnummer 5608-E04) und auf alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, sofern in
neuen Ausgaben oder Technical Newsletters nicht anders angegeben. Diese Ausgabe ersetzt GC12-4614-00.
Änderungen, die seit der vorherigen Ausgabe vorgenommen wurden, sind durch einen vertikalen Balken (|) am
linken Rand gekennzeichnet. Verwenden Sie die entsprechende Ausgabe für Ihre Produktstufe.
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM TSM for Mail: DP for SQL Server Installation and User's Guide, Version 6.4,
IBM Form GC27-4010-01,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 1993, 2012
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz
nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
TSC Germany
Kst. 2877
Dezember 2012
Inhaltsverzeichnis
Tabellen . . . . . . . . . . . . . . vii
Empfohlene Tivoli Storage Manager-Richtlinieneinstellungen . . . . . . . . . . . . . . .
Domäne . . . . . . . . . . . . . .
Richtliniengruppen . . . . . . . . . . .
Verwaltungsklasse . . . . . . . . . . .
Kopiengruppe . . . . . . . . . . . .
Speicherpool . . . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL-Knotenname: empfohlene
Einstellungen . . . . . . . . . . . . . .
Proxyknotendefinitionen (VSS-Sicherungen) . . .
Erforderliche Knotennamen für VSS-Basisoperationen. . . . . . . . . . . . . . . .
Erforderliche Knotennamen für ausgelagerte VSSBasissicherungen . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL-Optionen angeben . . . .
Data Protection for SQL-Vorgaben angeben . . . .
Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen
und traditionelle Operationen) . . . . . . . .
Zu dieser Veröffentlichung . . . . . . ix
Zielgruppe . . . . . . . . . . . . . . . ix
Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . x
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen . . . x
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . . xii
In diesem Handbuch verwendete Konventionen
xiii
Syntaxdiagramme lesen . . . . . . . . . . xiii
|
Neuerungen für Version 6.4 . . . . . xvii
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL . . . . . . . . . . . . . 1
|
|
|
|
Übersicht über die Sicherung . . . . . . . . . 1
Traditionelle Sicherung: Übersicht . . . . . . 1
VSS-Sicherung . . . . . . . . . . . . . 2
Zurückschreibungsmethoden . . . . . . . . . 8
Traditionelle Zurückschreibung: Übersicht . . . 8
VSS-Zurückschreibung . . . . . . . . . . 8
VSS-Schnellzurückschreibung . . . . . . . . 9
VSS-Sofortzurückschreibung . . . . . . . . 9
FlashCopy-Unterstützung für SAN Volume Controller und Storwize V7000 . . . . . . . . 11
Schutz für Microsoft SQL Server 2012 . . . . . 19
AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen . . . . . . 20
Implementierung von Data Protection for SQL
unter Windows Server Core . . . . . . . . 21
|
|
|
|
|
23
26
26
30
32
33
|
|
|
|
|
|
34
35
35
36
37
42
43
44
45
46
50
50
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen . . 55
Kapitel 2. Planung für Data Protection
for Microsoft SQL Server-Operationen . 23
Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data
Protection for SQL beeinflussen. . . . . . . .
Sicherheitsanforderungen . . . . . . . . . .
Sicherungsstrategien . . . . . . . . . . .
VSS-Sicherungen und traditionelle Sicherungen
zusammen verwenden. . . . . . . . . .
Verwendung von VSS-Operationen in einer SQL
Server-Failoverclusterumgebung . . . . . .
Hinweise zur Verwendung von Data Protection
for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung . . . . . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung verwenden . . . . . .
Data Protection for SQL in einer Veritas Cluster
Server-Umgebung verwenden . . . . . . .
Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher im
Vergleich zur Sicherung auf lokalen Spiegeldatenträgern . . . . . . . . . . . . . . . . .
VSS-Operationen in DS,- SAN Volume Controllerund Storwize V7000-Umgebungen . . . . . .
VSS-Operationen in IBM N Series- und NetAppUmgebungen . . . . . . . . . . . . .
39
39
39
39
41
42
|
Schnellinstallation und -konfiguration . . . . .
Installationsvoraussetzungen . . . . . . . .
Hardwaremindestvoraussetzungen . . . . .
Software- und Betriebssystemmindestvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL auf einem lokalen System
installieren. . . . . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL unter Windows Server Core
installieren. . . . . . . . . . . . . . .
Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren. . .
Data Protection for SQL in einer Clusterumgebung
installieren. . . . . . . . . . . . . . .
Sprachenpakete installieren und aktivieren . . . .
Zusätzliche Sprachenpakete installieren . . . .
Sprachenpaket aktivieren . . . . . . . . .
Unbeaufsichtigte Installation von Data Protection for
SQL . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tivoli Storage Manager-Client unbeaufsichtigt installieren . . . . . . . . . . . . . .
Unbeaufsichtigte Installation mit dem Installationsprogramm ausführen . . . . . . . . .
Unbeaufsichtigte Installation mit MSI (msiexec.exe) ausführen . . . . . . . . . . . . .
Installationsfehler: Installationsprotokoll erfassen
Paket auf einer DVD oder auf einem Dateiserver
erstellen . . . . . . . . . . . . . .
Unbeaufsichtigte Installation auf anderen Maschinen ausführen . . . . . . . . . . . .
Installationsfehlernachrichten . . . . . . .
Upgrade durchführen . . . . . . . . . . .
55
58
59
59
59
61
62
62
62
62
63
64
66
67
70
72
73
73
74
74
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft
SQL Server konfigurieren. . . . . . . 75
Data Protection for SQL konfigurieren
.
.
.
.
. 75
iii
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL manuell konfigurieren . .
1. Auszuführende Tasks für den Computer, auf
dem SQL Server ausgeführt wird . . . . . .
2. Auszuführende Tasks für den Tivoli Storage
Manager-Server . . . . . . . . . . . .
3. Auszuführende Tasks für die Maschine, auf
der ausgelagerte Sicherungen ausgeführt werden .
4. Tasks zum Überprüfen Ihrer Konfiguration . .
SQL-Standarddatenbanken auf AlwaysOn-Knoten
überführen . . . . . . . . . . . . . .
Position für geplante Sicherungen auf Verfügbarkeitsreplikaten konfigurieren . . . . . . . .
Data Protection for SQL unter Windows Server Core
konfigurieren . . . . . . . . . . . . . .
Knoten auf dem Tivoli Storage Manager-Server
erstellen . . . . . . . . . . . . . .
Proxyknoten für ausgelagerte VSS-Sicherungen in
der Windows Server Core-Umgebung definieren .
Client in der Windows Server Core-Umgebung
konfigurieren . . . . . . . . . . . . .
Data Protection for SQL für Windows Server
Core konfigurieren . . . . . . . . . . .
78
78
80
81
81
83
84
85
87
88
90
Benutzervorgaben definieren . . . . . . . . 93
Data Protection-Eigenschaften . . . . . . . 93
Richtlinie verwalten . . . . . . . . . . . 104
Richtlinienbindungsanweisungen . . . . . . 105
Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . 105
Sicherungen an eine Richtlinie binden . . . . 106
Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen
107
Fenster 'Task-Manager' verwenden . . . . . . 107
VSS-Momentaufnahmen für ferne Server bereitstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
SQL-Datenbanken und -Dateien sichern . . . . 110
Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . 110
Sicherungstypen . . . . . . . . . . . 110
SQL-Datenbanken mithilfe von VSS sichern . . 112
SQL-Datenbanken mithilfe der traditionellen
Methode sichern . . . . . . . . . . . 114
SQL-Gruppen oder -Dateien mithilfe der traditionellen Methode sichern. . . . . . . . . 116
SQL-Datenbanken und -Dateien zurückschreiben
118
Hinweise zu VSS-Zurückschreibungen . . . . 118
SQL Server-Daten zurückschreiben . . . . . 118
SQL-Dateigruppen und -Dateien aus traditionellen Sicherungen zurückschreiben . . . . . . 121
SQL-Datenbank auf eine alternative Maschine
zurückschreiben . . . . . . . . . . . 123
Masterdatenbank zurückschreiben . . . . . 125
Zurückschreibungsoptionen . . . . . . . 126
SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle
Operationen) . . . . . . . . . . . . . 129
Baumstruktur und Liste für die Inaktivierung
130
SQL Server-Sicherungen löschen . . . . . . . 130
Tivoli Storage Manager-Scheduler verwenden . . 130
Beispielprozedur für den Scheduler in einer Microsoft-Failoverclusterumgebung unter Windows
2008 . . . . . . . . . . . . . . . 131
iv
135
137
138
138
139
139
139
140
140
141
86
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten
schützen . . . . . . . . . . . . . . 93
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Schedulerrichtlinien . . . . . . . . . .
Benutzermodus definieren . . . . . . . . .
Tasks automatisieren . . . . . . . . . . .
Weitere Automatisierungsmethoden . . . . .
Berichte anzeigen . . . . . . . . . . . .
SQL Server-Daten in der Windows Server CoreUmgebung schützen . . . . . . . . . . .
SQL Server-Datenbanken unter Windows Server
Core sichern . . . . . . . . . . . . .
SQL-Datenbanken unter Windows Server Core
zurückschreiben . . . . . . . . . . .
Konfigurationswerte von Data Protection for
SQL unter Windows Server Core ändern . . .
Hilfe zu Data Protection for SQL-Befehlen unter
Windows Server Core aufrufen . . . . . .
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data
Protection for SQL mit Unterstützung
von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen . . . . . . . . . . . 143
Unterstützung bei der Fehlerbestimmung . . . .
Fehler während der Data Protection for SQL-Verarbeitung beheben . . . . . . . . . . . .
Feststellen, ob es sich bei dem Fehler um einen Tivoli Storage Manager- oder SQL-Fehler handelt . .
Bestimmen, ob das Problem im Zusammenhang
mit Data Protection for SQL steht oder es sich um
ein allgemeines VSS-Problem handelt . . . . .
Traceerstellung für den Data Protection-Client bei
Verwendung der SQL-VSS-Technologie . . . . .
Informationen zu SQL mit VSS vor der Kontaktaufnahme mit IBM zusammenstellen . . . . . .
Dateien vor der Kontaktaufnahme mit IBM aus
SQL mit VSS zusammenstellen . . . . . . .
Fehlerbehebung für Data Protection for SQL-VSS
und SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder
DS8000 . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsfehler: Installationsprotokolldatei erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unterstützungsdateien als E-Mail senden . . . .
IBM Onlineunterstützung . . . . . . . . .
Systeminformationen anzeigen . . . . . . .
Trace- und Protokolldateien anzeigen . . . . .
143
144
144
145
149
150
151
152
153
154
154
155
156
Kapitel 7. Leistung . . . . . . . . . 159
Kapitel 8. Referenz für Data Protection
for Microsoft SQL Server . . . . . . 161
Befehlsübersicht . . . . . . . . . . .
Kenndaten von Befehlszeilenparametern . .
Befehl backup . . . . . . . . . . . .
Befehl backup - Syntax . . . . . . . .
Befehl backup - Positionsgebundene Parameter
Befehl Backup - Optionale Parameter . . .
Beispiele für traditionelle Sicherungen . . .
Beispiele für VSS-Sicherungen . . . . . .
Befehl query. . . . . . . . . . . . .
Befehl query - Syntax. . . . . . . . .
Befehl query - Positionsgebundene Parameter
.
.
.
.
.
.
.
.
.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
161
163
165
166
168
172
181
183
184
185
187
|
|
|
|
|
|
Befehl query - Optionale Parameter . . . . .
Befehl query - Ausgabebeispiele . . . . . .
Befehl query managedcapacity . . . . . . .
Befehl restore . . . . . . . . . . . . .
Hinweise zur VSS-Zurückschreibung über die
Befehlszeile . . . . . . . . . . . . .
Befehl restore - Syntax . . . . . . . . .
Befehl restore - Positionsgebundene Parameter
Befehl restore - Optionale Parameter. . . . .
Ausgabebeispiele für traditionelle Zurückschreibungen . . . . . . . . . . . . . .
Ausgabebeispiele für VSS-Zurückschreibungen
Befehl restorefiles . . . . . . . . . . .
Befehl restorefiles - Syntax . . . . . . . .
Befehl restorefiles - Positionsgebundene Parameter . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl restorefiles - Optionale Parameter . . .
Befehl restorefiles - Beispiele . . . . . . .
Befehl mount backup . . . . . . . . . . .
Befehl mount backup - Syntax . . . . . . .
Befehl unmount backup - Positionsgebundene
Parameter . . . . . . . . . . . . .
Befehl mount backup - Optionale Parameter . .
Befehl unmount backup . . . . . . . . . .
Befehl unmount backup - Syntax . . . . . .
Befehl unmount backup - Positionsgebundene
Parameter . . . . . . . . . . . . .
Befehl unmount backup - Optionale Parameter
Befehl delete backup . . . . . . . . . . .
Befehl delete backup - Syntax . . . . . . .
Befehl delete backup - Positionsgebundene Parameter . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl delete backup - Optionale Parameter . .
Befehl delete backup - Ausgabebeispiel . . . .
Befehl inactivate (nur traditionelle Operationen)
Befehl inactivate - Syntax . . . . . . . .
Befehl inactivate - Positionsgebundene Parameter . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl inactivate - Optionale Parameter. . . .
Befehl inactivate - Ausgabebeispiele . . . . .
Befehl help . . . . . . . . . . . . . .
Befehl help - Syntax . . . . . . . . . .
Befehl help - Positionsgebundene Parameter . .
Befehl help - Ausgabebeispiele . . . . . .
Befehl set. . . . . . . . . . . . . . .
Befehl set - Syntax. . . . . . . . . . .
Befehl set - Positionsgebundene Parameter . .
Befehl set - Optionale Parameter . . . . . .
Befehl set - Ausgabebeispiele . . . . . . .
Befehl changetsmpassword . . . . . . . . .
Befehl changetsmpassword - Syntax . . . . .
190
196
207
208
210
210
214
215
232
239
242
243
244
244
248
248
248
249
249
253
253
254
254
257
257
257
258
261
261
262
263
264
268
272
272
273
273
276
277
278
284
285
285
286
Befehl changetsmpassword - Optionale Parameter . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl changetsmpassword - Optionale Parameter . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl changetsmpassword - Ausgabebeispiel
Befehl query policy . . . . . . . . . . .
Beispiele für die Tivoli Storage Manager-Richtlinienbindung mit Anweisungen include/exclude und
VSSPOLICY . . . . . . . . . . . . . .
Überführung der SQL Server-Sicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager nach Tivoli Storage Manager . . . . . . . . . . . . .
Verwendung des Assistenten von Tivoli Storage
Manager-Server . . . . . . . . . . .
Folgende Tasks auf dem Tivoli Storage Manager-Server ausführen . . . . . . . . . .
Folgende Tasks auf der Workstation ausführen,
auf der SQL Server ausgeführt wird . . . . .
Anhang A. Häufig gestellte Fragen
286
287
289
289
290
293
294
294
294
299
Anhang B. Unterstützungsinformationen. . . . . . . . . . . . . . . . 305
Technische Schulung . . . . . . . . . . .
Wissensbasen durchsuchen . . . . . . . . .
Internet durchsuchen . . . . . . . . . .
IBM Support Assistant verwenden . . . . .
Produktkorrekturen suchen. . . . . . . .
Benachrichtigungen über Produktkorrekturen
empfangen . . . . . . . . . . . . .
IBM Software Support benachrichtigen . . . . .
Subskriptions- und Unterstützungsvertrag
(Subscription and Support) vereinbaren . . .
Geschäftsbeeinflussung bestimmen . . . . .
Problem beschreiben und Hintergrundinformationen zusammenstellen . . . . . . . . .
Problem an IBM Software Support übergeben
305
305
306
306
307
307
307
308
308
309
309
Anhang C. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für Data Protection for SQL. . . . . . . . . . . 311
Bemerkungen . . . . . . . . . . . 313
Marken .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 315
Glossar . . . . . . . . . . . . . . 317
Index . . . . . . . . . . . . . . . 341
Inhaltsverzeichnis
v
vi
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabellen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Veröffentlichungen für den Server . . . . . x
Veröffentlichungen für den Speicheragenten
xi
Veröffentlichungen für den Client für Sichern/
Archivieren. . . . . . . . . . . . . xi
Veröffentlichungen für Data Protection . . . xi
Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und
Leistungsoptimierung . . . . . . . . . xii
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . xii
Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen
von Momentaufnahmen bei platzsparenden
SAN Volume Controller- und Storwize V7000Zieldatenträgern . . . . . . . . . . . 17
Merkmale der Sicherungsstrategie . . . . . 31
Erforderliche Knotennamen für VSS-Basisoperationen . . . . . . . . . . . . . . 44
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
Erforderliche Knotennamen für ausgelagerte
VSS-Basissicherungen . . . . . . . . . 45
Optionen für unbeaufsichtigte Installation
64
Komponenten für unbeaufsichtigte Installation
(nur Basisclient) . . . . . . . . . . . 66
Komponenten für unbeaufsichtigte Installation
(nur Sprachpakete) . . . . . . . . . . 66
Umsetzungen für unbeaufsichtigte Installation 66
Befehle für die Erstellung eines Pakets für die
unbeaufsichtigte Installation . . . . . . . 73
Verfügbare Eigenschaftenseiten für SQL ServerWorkloads . . . . . . . . . . . . . 94
Diagnosemodi und ihre Verwendung . . . . 96
Data Protection for SQL-Befehle . . . . . 162
Optionale Data Protection for SQL-Parameter 164
vii
viii
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Zu dieser Veröffentlichung
Thema dieser Veröffentlichung ist die Komponente Data Protection for Microsoft
SQL Server des Produkts IBM® Tivoli Storage Manager for Databases.
Data Protection for Microsoft SQL Server ist auch als Data Protection for SQL bekannt. In diesem Handbuch wird die Installation, Konfiguration und Verwaltung
der Data Protection for SQL-Komponente beschrieben.
Mit der Data Protection for SQL-Software können Sie Onlinesicherungen von Microsoft SQL Server-Datenbanken in Tivoli Storage Manager-Speicher ausführen.
Tivoli Storage Manager ist ein Client/Server-Lizenzprogramm, das Speicherverwaltungsservices in einer Computerumgebung mit mehreren Plattformen zur Verfügung stellt.
Zielgruppe
Diese Veröffentlichung richtet sich an Systembenutzer, Tivoli Storage Manager-Administratoren und Systemadministratoren.
Im vorliegenden Handbuch wird davon ausgegangen, dass Sie mit den folgenden
Anwendungen vertraut sind:
v Microsoft SQL Server
v Tivoli Storage Manager-Server
v Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren
v Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle
Außerdem wird davon ausgegangen, dass Sie mit einem der folgenden Betriebssysteme vertraut sind:
v Windows Server 2008
v Windows Server 2008 R2
v Windows Server 2012
Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass Sie mit folgendem, für die Datenbank
verwendeten IBM Speichersystem vertraut sind:
v IBM System Storage Plattenspeichermodelle DS3000, DS4000, DS5000
v IBM System Storage SAN Volume Controller (SVC)
v IBM Storwize V7000 Plattensystem
v IBM XIV Storage System Model 2810 (Gen2)
v IBM System Storage DS8000™ (DS8100, DS8300 oder DS8700)
v Alle Speichereinheiten, die die VSS-Providerschnittstelle implementieren, wie im
Übersichtsabschnitt zum VSS-Systemprovider in diesem Dokument beschrieben.
ix
Veröffentlichungen
Veröffentlichungen für die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie sind online
verfügbar. Die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie umfasst IBM Tivoli Storage
FlashCopy Manager, IBM Tivoli Storage Manager for Space Management, IBM Tivoli Storage Manager for Databases und verschiedene andere Speicherverwaltungsprodukte von IBM Tivoli.
Rufen Sie das Tivoli Storage Manager Information Center unter http://
pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r4 auf, um alle Veröffentlichungen zu
durchsuchen.
Sie können PDF-Versionen der Veröffentlichungen aus dem Tivoli Storage Manager
Information Center oder aus dem IBM Publications Center unter http://
www.ibm.com/shop/publications/order/ herunterladen.
Auf der Website "Tivoli Documentation Central" finden Sie Information Center, die
die offizielle Produktdokumentation für aktuelle und vorherige Versionen von Tivoli-Produkten und auch für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthalten.
Sie finden Tivoli Documentation Central unter https://www.ibm.com/
developerworks/wikis/display/tivolidoccentral/Home.
Über die Website des IBM Publications Center unter http://www.ibm.com/shop/
publications/order/ können Sie auch Referenzliteratur bestellen. Auf der Website
befinden sich Informationen zur Bestellung von Veröffentlichungen außerhalb der
Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten können Sie Veröffentlichungen telefonisch unter der Nummer 1-800-879-2755 bestellen.
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen
In den folgenden Tabellen sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli
Storage Manager-Bibliothek enthalten sind.
Tabelle 1. Veröffentlichungen für den Server
x
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Installation Guide
GC23-9781
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Administrator's Guide
SC23-9769
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Administrator's Reference
SC23-9775
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Installation Guide
GC23-9782
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Administrator's Guide
SC23-9770
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Administrator's Reference
SC23-9776
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Installationshandbuch
GC12-4246
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Administratorhandbuch
SC12-4249
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Administrator's Reference
SC23-9777
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Installation Guide
GC23-9784
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Administrator's Guide
SC23-9772
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Administrator's Reference
SC23-9778
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Installationshandbuch
GC12-4247
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administratorhandbuch
SC12-4250
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administrator's Reference
SC23-9779
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 1. Veröffentlichungen für den Server (Forts.)
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for z/OS Media Installation and User's
Guide
SC27-4018
IBM Tivoli Storage Manager Upgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
GC12-4565
IBM Tivoli Storage Manager Integration für Tivoli Storage Manager
FastBack
SC12-4420
Tabelle 2. Veröffentlichungen für den Speicheragenten
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for AIX Storage Agent User's
Guide
SC23-9797
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for HP-UX Storage Agent User's
Guide
SC23-9798
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Linux Storage Agent User's
Guide
SC23-9799
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Oracle Solaris Storage Agent
User's Guide
SC23-9800
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Windows Storage Agent User's
Guide
SC23-9553
Tabelle 3. Veröffentlichungen für den Client für Sichern/Archivieren
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for UNIX and Linux: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4242
IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4243
IBM Tivoli Storage Manager Verwendung der
Anwendungsprogrammierschnittstelle
SC12-4418
IBM Tivoli Storage Manager for Space Management for UNIX and Linux: SC12-4244
Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager HSM for Windows Administratorhandbuch
SC12-4245
Tabelle 4. Veröffentlichungen für Data Protection
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4614
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4560
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4562
Windows Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4613
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4584
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
for Windows Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4585
Zu dieser Veröffentlichung
xi
Tabelle 4. Veröffentlichungen für Data Protection (Forts.)
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für DB2
SC12-3127
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für Oracle
SC12-3126
IBM Tivoli Storage Manager for Virtual Environments Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4515
Tabelle 5. Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Leistungsoptimierung
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage Manager Fehlerbestimmung
GC12-4773
IBM Tivoli Storage Manager Performance Tuning Guide
GC23-9788
IBM Tivoli Storage Manager Clientnachrichten und API-Rückkehrcodes
SC12-4421
IBM Tivoli Storage Manager Servernachrichten und Fehlercodes
SC12-4419
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Nachrichten
GC12-4615
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Nachrichten
GC12-4616
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle
Nachrichten
SC12-4554
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
Nachrichten
SC12-4555
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Nachrichten
SC12-4556
Anmerkung: Für IBM System Storage Archive Manager wird kein neues Produkt
freigegeben. Informationen zu IBM System Storage Archive Manager finden Sie im
Tivoli Storage Manager V6.3 Information Center (http://pic.dhe.ibm.com/
infocenter/tsminfo/v6r3/topic/com.ibm.itsm.nav.doc/
c_complydataretention_ovr.html).
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen
In der folgenden Tabelle sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Bibliothek enthalten sind.
Tabelle 6. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen
xii
Titel der Veröffentlichung
Formnummer
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for UNIX and Linux
Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4610
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4609
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for VMware Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4612
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Nachrichten
GC12-4611
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
In diesem Handbuch verwendete Konventionen
In diesem Handbuch werden für bestimmte Begriffe und Aktionen, betriebssystembedingte Befehle und Pfade verschiedene Konventionen verwendet.
In diesem Handbuch werden folgende Schriftbildkonventionen verwendet:
fett
v Befehle, Schlüsselwörter, Berechtigungsrollen und andere erforderliche
Informationen.
v Beispiel: Melden Sie sich als Root beim Server an.
kursiv
v Werte oder Variablen, die angegeben werden müssen.
v Hervorgehobene Wörter und Ausdrücke.
v Beispiel: Der Knotenname des Produktionsknotens und der des Ausweichknotens dürfen nicht identisch sein.
fett und kursiv
v Optionen und Parameter.
v
Beispiel: Geben Sie den Wert für die Option compression an.
Monospaceschrift
v Verzeichnisse, Parameter, URLs und Ausgabebeispiele.
v Beispiel: Das Produkt wird im Verzeichnis C:\Programme\tivoli\tsm\
client\ba installiert.
GROSSBUCHSTABEN
v Umgebungsvariablen, die sich auf Tivoli Storage Manager, Betriebssysteme oder SQL Server beziehen.
v Beispiel: Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsvariable DSM_DIR korrekt gesetzt wird.
Syntaxdiagramme lesen
Dieser Abschnitt beschreibt, wie die in diesem Handbuch verwendeten Syntaxdiagramme gelesen werden. Folgen Sie beim Lesen eines Syntaxdiagramms der Linie.
Lesen Sie von links nach rechts und von oben nach unten.
v Das Symbol ─── zeigt den Anfang eines Syntaxdiagramms an.
v Das Symbol ─── am Ende einer Zeile zeigt an, dass das Syntaxdiagramm in der
nächsten Zeile fortgesetzt wird.
v Das Symbol ─── am Anfang einer Zeile zeigt an, dass das Syntaxdiagramm aus
der vorherigen Zeile fortgesetzt wird.
v Das Symbol ─── zeigt das Ende eines Syntaxdiagramms an.
Syntaxelemente, wie z. B. ein Schlüsselwort oder eine Variable, können sich an folgenden Positionen befinden:
v Auf der Linie (erforderliches Element)
v Oberhalb der Linie (Standardwert)
v Unterhalb der Linie (optionales Element)
Zu dieser Veröffentlichung
xiii
Beschreibung der Syntaxdiagramme
Beispiel
Abkürzungen:
Großbuchstaben kennzeichnen die kürzeste
zulässige Abkürzung. Wird ein Element vollständig in Großbuchstaben dargestellt, kann
es nicht abgekürzt werden.
KEYWOrd
Sie können das Element in einer beliebigen
Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben
eingeben.
In diesem Beispiel können Sie KEYWO,
KEYWORD oder KEYWOrd eingeben.
Symbole:
Geben Sie diese Symbole exakt so ein, wie
sie im Syntaxdiagramm dargestellt werden.
*
Stern
{}
Geschweifte Klammern
:
Doppelpunkt
,
Komma
=
Gleichheitszeichen
-
Silbentrennungsstrich
()
Runde Klammern
.
Punkt
Leerzeichen
Variablen:
Kursiv dargestellte Elemente in Groß-/
Kleinschreibung (Variablenname) kennzeichnen Variablen.
KEYWOrd
Variablenname
wiederholen
In diesem Beispiel können Sie einen
Variablennamen angeben, wenn Sie den Befehl
KEYWORD eingeben.
Wiederholung:
Ein nach links zurückweisender Pfeil bedeutet, dass Sie das Element wiederholen können.
Ein Zeichen oder Leerzeichen innerhalb des
Pfeils bedeutet, dass Sie die wiederholten
Elemente durch dieses Zeichen oder ein
Leerzeichen voneinander trennen müssen.
Eine Fußnote neben dem Pfeil gibt an, wie
oft Sie das Element wiederholen können.
xiv
,
wiederholen
wiederholen
(1)
Anmerkungen:
1
Geben Sie wiederholen maximal 5 Mal
an.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Beschreibung der Syntaxdiagramme
Beispiel
Erforderliche Auswahl:
Sind zwei oder mehr Elemente übereinander
angeordnet und befindet sich eines von ihnen auf der Linie, müssen Sie eines der Elemente angeben.
A
B
C
In diesem Beispiel müssen Sie A, B oder C
auswählen.
Optionale Auswahl:
Steht ein Element unterhalb der Linie, ist es
optional. Im ersten Beispiel können Sie A
oder gar nichts auswählen.
A
A
B
C
Sind zwei oder mehr Elemente unterhalb der
Linie übereinander angeordnet, sind alle optional. Im zweiten Beispiel können Sie A, B,
C oder gar nichts auswählen.
Standardwerte:
Standardwerte stehen oberhalb der Linie. Der Standardwert wird ausgewählt, sofern Sie
ihn nicht überschreiben. Sie können den
Standardwert überschreiben, indem Sie eine
unterhalb der Linie aufgeführte Option angeben.
A
B
C
In diesem Beispiel ist A der Standardwert.
Sie können A durch Auswahl von B oder C
überschreiben. Sie können den Standardwert
auch explizit angeben.
Wiederholbare Auswahl:
Mehrere übereinander angeordnete Elemente
gefolgt von einem nach links zurückweisenden Pfeil bedeuten, dass Sie mehrere Elemente auswählen können oder in einigen Fällen
ein einzelnes Element wiederholen können.
A
B
C
Fragmentname
In diesem Beispiel können Sie eine beliebige
Kombination aus A, B oder C auswählen.
Syntaxfragmente:
Einige Diagramme müssen wegen ihrer Länge als Syntaxfragmente dargestellt werden.
Der Fragmentname wird in dem Diagramm
zwischen vertikalen Balken angezeigt. Das
vollständige Fragment wird zwischen vertikalen Balken in dem Diagramm unter einer
Überschrift mit demselben Fragmentnamen
angezeigt.
Fragmentname:
A
B
C
Zu dieser Veröffentlichung
xv
xvi
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
Neuerungen für Version 6.4
|
Data Protection for SQL Version 6.4 enthält die hier beschriebene Funktion.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
„Schutz für Microsoft SQL Server 2012” auf Seite 19
Sie können Data Protection for SQL verwenden, um Microsoft SQL Server
2012-Daten zu sichern und zurückzuschreiben. Bei dieser Aktualisierung
können Sie die folgenden Tasks ausführen:
v Sicherung und Zurückschreibung von AlwaysOn-Verfügbarkeitsdatenbanken zur Ermöglichung von Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung im Katastrophenfall auf der Ebene der SQL Server-Datenbank, inklusive:
– Anzeige von Datenbanken einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe mit
Informationen zur Verfügbarkeitsgruppe in der grafischen Benutzerschnittstelle und der Befehlszeilenschnittstelle.
– Sicherung und Zurückschreibung jeder beliebigen SQL Server-Datenbank in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe.
– Verwaltung und Verfall einer Verfügbarkeitsdatenbanksicherung aus
verschiedenen Replikaten in einem gemeinsamen Tivoli Storage Manager-Dateispeicherbereich zur Gewährleistung einer einzigen Kette
von Sicherungen (gilt bei Verwendung eines Tivoli Storage ManagerServers).
– Konfiguration des Replikats, das eine Verfügbarkeitsdatenbank während einer geplanten Sicherung sichert.
– Erstellung von Kopiegesamtsicherungen auf primären und sekundären Datenbankreplikaten.
v Sicherung und Zurückschreibung von beliebigen SQL Server-Datenbanken unter Verwendung eines Knotens in einer AlwaysOn-Failoverclusterinstanz zur Ermöglichung von Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung im Katastrophenfall auf der Ebene der SQL Server-Instanz.
|
|
|
|
|
|
xvii
xviii
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
Dieser Abschnitt enthält Produktübersichtsinformationen zu neuen Funktionen,
Sicherungsmethoden, Sicherungstypen, Zurückschreibungsmethoden, Zurückschreibungstypen, zur Leistung, zur Sicherheit und zur verfügbaren Dokumentation für
Data Protection for SQL.
Übersicht über die Sicherung
Data Protection for SQL stellt mehrere Methoden zum Sichern von SQL Server-Daten bereit.
Traditionelle Sicherung: Übersicht
Bei einer traditionellen Sicherung wird eine Kopie der gesamten SQL-Datenbank
oder von Teilen der SQL-Datenbank oder von allen oder einem Teil der Protokolle
auf Tivoli Storage Manager-Speichermedien erstellt.
Data Protection for SQL stellt Auswahlmechanismen und die Logik bereit, die zum
Sichern und Zurückschreiben von SQL-Daten erforderlich sind. Wenn Sie eine traditionelle Sicherungsoperation initialisieren, führt Data Protection for SQL die folgenden Aktionen aus:
1. Sitzung mit einem Tivoli Storage Manager-Server unter Verwendung der Tivoli
Storage Manager-API und der in einer Clientoptionsdatei enthaltenen Informationen starten.
2. Sitzung mit SQL Server unter Verwendung der SQL-SMO-Schnittstelle starten.
3. SQL Server mit Hilfe der SQL VDI-Schnittstelle anweisen, mit der Sicherung
der ausgewählten Datenbankobjekte zu beginnen.
4. Daten von SQL Server empfangen und an den Tivoli Storage Manager-Server
senden.
5. SQL Server darüber informieren, dass die Sicherung beendet ist.
6. Tivoli Storage Manager-Serverund SQL Server-Sitzungen beenden.
Anmerkung:
v Abhängig von den bereitgestellten Anweisungen kann die Data Protection for
SQL-Software entweder eine Komprimierung der SQL-Daten vornehmen oder
den SQL Server anweisen, die SQL-Daten zu komprimieren, bevor sie an den Tivoli Storage Manager-Server gesendet werden.
v Wenn eine Sicherung ausgeführt wird, bewahrt Tivoli Storage Manager-Server
Informationen über SQL Server und die Datenbank auf. Diese Informationen stehen nach Beendigung der Sicherung für Abfrage- und Zurückschreibungsoperationen zur Verfügung. Die Informationen zu Name und Größe von Datenbankdateigruppen und -dateien werden als Teilobjekt zusammen mit den
Datenbankdaten gespeichert. Dieses Teilobjekt wird als Metadaten bezeichnet.
1
VSS-Sicherung
Eine VSS-Sicherung verwendet die Technologie von Microsoft Volume Shadow
Copy Service, um eine Onlinemomentaufnahme (zeitpunktgesteuerte konsistente
Kopie) von SQL-Daten zu erstellen.
Eine VSS-Sicherung bedeutet, dass sich SQL Server für längere Zeit nicht im 'Sicherungsmodus' befindet. Die Zeitdauer zum Ausführen der Momentaufnahme wird
normalerweise in Sekunden und nicht in Stunden gemessen. Darüber hinaus ermöglicht die VSS-Sicherung eine Momentaufnahme einer großen Menge von Daten, da sich die Erstellung der Momentaufnahme auf Datenträgerebene abspielt.
VSS-Sicherungen können im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher oder auf lokalen VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert werden. Beide dieser Speicherziele erfordern, dass ausreichend Speicherplatz für die Momentaufnahme zur Verfügung
steht. Auf VSS-Sicherungen, die lokal auf VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert
sind, kann das SQL-System direkt zugreifen (sofern für die Momentaufnahme ausreichend Speicherbereich verfügbar ist).
Diese Typen von VSS-Sicherungen des Typs LOCAL sind aus einer Reihe von
Gründen schneller: Der erste Grund ist das Verfahren, mit dem die Momentaufnahmen verwaltet werden. Der zweite Grund besteht darin, dass die Daten nicht im
Tivoli Storage Manager-Serverspeicher abgelegt werden. Auch die Zurückschreibung dieser Sicherungen ist schneller, weil die SQL-Daten über das Netz aus dem
Tivoli Storage Manager-Serverspeicher übertragen werden.
Für lokale VSS-Sicherungen müssen Sie über eine lizenzierte Version von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager oder IBM Tivoli Storage Manager for Copy Services auf Ihrem System verfügen.
Beim Ausführen von VSS-Sicherungen und beim Übertragen von Daten in den
Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers ist dennoch temporär ausreichend
Speicherplatz auf lokalen Momentaufnahmedatenträgern erforderlich, um die Momentaufnahme aufzunehmen. Bei SQL-Daten, die in Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gesichert werden, werden die SQL-Daten auf dem Momentaufnahmedatenträger an den Tivoli Storage Manager-Server gesendet. Nachdem die
Datenübertragung an den Server abgeschlossen ist, wird der Momentaufnahmedatenträger für die Wiederverwendung verfügbar gemacht. Speichern Sie VSS-Sicherungen lokal, und wird die maximale Anzahl lokaler Sicherungsversionen, die beibehalten werden soll (wie durch die Tivoli Storage Manager-Richtlinie angegeben)
erreicht, verfällt die älteste Sicherungsversion, um die Momentaufnahme für die Sicherung im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher zu erstellen.
Bei SQL-Daten, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gesichert werden, ist die Momentaufnahmesicherung auf dem Spiegelkopiedatenträger gespeichert. Bei SQLDaten, die an beiden Zielen gesichert werden, wird eine lokale Momentaufnahmesicherung ausgeführt, und die SQL-Daten auf dem lokalen
Momentaufnahmedatenträger werden an den Tivoli Storage Manager-Server gesendet. Der lokale Momentaufnahmedatenträger wird als lokale Sicherung beibehalten.
Der Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren dient als VSS-Anforderer, der mit VSS kommuniziert, um auf die SQL-Daten zuzugreifen, damit Spiegelkopien von SQL-Datenbanken erstellt werden können. Data Protection for SQL
dient als Front-End für VSS-Sicherungsoperationen.Wegen der Rolle, die der Client
für Sichern/Archivieren als VSS-Anforderer ausführt, erfordern Funktionen wie
beispielsweise LAN-unabhängige Sicherung, clientseitige Deduplizierung, Daten-
2
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
bankverschlüsselung und Datenkomprimierung, dass Optionen für VSS-Operationen bezüglich dieser Funktionen in der Optionsdatei des Clients für Sichern/
Archivieren angegeben werden. Mit IBM Tivoli Storage Manager for Copy Services
Microsoft SQL VSS Integration Module können Sie persistente Momentaufnahmen
verwalten uder ausgelagerte VSS-Sicherungen ausführen.
Übersicht über VSS-Dienst
Der VSS-Dienst verwaltet und steuert drei VSS-Softwareanwendungen, die im Rahmen von VSS-Operationen verwendet werden.
Die folgenden VSS-Softwareanwendungen werden vom VSS-Service verwaltet und
gesteuert:
VSS-Writer
Der VSS-Writer für Microsoft SQL Server ist SqlServerWriter. SqlServerWriter wird durch den Dienst 'SQL Server VSS Writer' bereitgestellt.
VSS-Anforderer
Diese Anwendung leitet eine Momentaufnahmenoperation ein. Die Anwendung sendet einen Befehl an den VSS-Dienst, um für einen angegebenen
Datenträger eine Spiegelkopie zu erstellen. Der VSS-Anforderer ist der Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren.
VSS-Provider
Diese Anwendung erzeugt die Spiegelkopie und verwaltet darüber hinaus
die Datenträger, auf denen sich die SQL-Daten befinden. Als Provider
kommt ein Systemprovider (wie der zum Microsoft Windows-Betriebssystem gehörende), ein Software-Provider oder ein Hardware-Provider (wie
der in einem Speichersystem enthaltene) infrage.
VSS-Hardwareprovider müssen installiert und konfiguriert werden. Dies
schließt auch die Installation aller erforderlichen Fixpacks ein. Anweisungen können Sie der Dokumentation des VSS-Hardwareproviders entnehmen.Weitere Informationen zur VSS-Technologie enthält das technische Referenzdokument How Volume Shadow Copy Service Works von Microsoft.
VSS-Systemprovider: Übersicht
Ein VSS-Systemprovider unterstützt Sie beim Erstellen und Verwalten von Kopien
auf lokalen Spiegeldatenträgern.
Der Begriff 'VSS-Systemprovider' bezieht sich auf den VSS-Standardprovider, der
bei Windows Server verfügbar ist. Wenn Sie den Windows-VSS-Systemprovider
verwenden, ist eigentlich keine Konfiguration erforderlich. Sie können jedoch mit
den VSSADMIN-Befehlen einige Konfigurationsänderungen vornehmen. Ausführliche Informationen zu den VSSADMIN-Befehlen können Sie der Microsoft-Dokumentation entnehmen.
VSS-Software-Provider oder -Hardware-Provider: Übersicht
Ein Software- oder Hardware-Provider fungiert während der VSS-Verarbeitung auf
der Software- oder Hardwareebene als Schnittstelle.
Wenn Sie einen Software- oder Hardware-Provider verwenden, sollten Sie beim
Planen von VSS-Sicherungen folgende Voraussetzungen beachten:
v Stellen Sie Datenbankdateien für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als
Einheit gesichert und zurückgeschrieben werden sollen, auf einen separaten und
dedizierten logischen Datenträger.
v Stellen Sie Protokolle für jede Datenbank auf einen separaten logischen Datenträger.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
3
v Stellen Sie keine Daten, die nicht zu SQL gehören, auf Speicherdatenträger, die
für SQL-Daten bestimmt sind.
v Wenn Sie Hardware-Provider für Momentaufnahmen verwenden, sollten Sie die
LUNs von Speichergruppen nicht gleichzeitig für andere Datenbanken oder Anwendungen nutzen.
v Lesen Sie unbedingt die speziellen Installations- und Konfigurationsanweisungen in der Dokumentation, die Sie vom Hersteller Ihres VSS-Providers erhalten
haben, und befolgen Sie diese.
v Wenn Sie XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV-Provider für den Microsoft Windows Volumeschattenkopie-Dienst (xProv) Version 2.3.0 oder höher installieren
und konfigurieren.
v Wird ein Hardware-Provider verwendet, konfigurieren Sie die Platten, auf denen
SQL-Daten und -Protokolldateien gespeichert sind, als Basisdatenträger konfigurieren.
Kenndaten der VSS-Sicherung
Einige Kenndaten von VSS-Sicherungen weichen von den Kenndaten traditioneller
Sicherungen ab. Beispiele für diese Unterschiede sind die Sicherungskenndaten für
unterstützte Typen, die Unterteilung und die Optionen für die Sicherungsspeicherposition.
Die folgenden Merkmale gelten für VSS-Sicherungen:
v Gesamtsicherungen werden unterstützt. Kopiegesamtsicherungen werden bei
VSS-Sicherungen und traditionellen Sicherung unterstützt. Protokoll-, Differenz-,
Datei-, Gruppen- und Setsicherungen werden nicht unterstützt. Traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen können angewendet
werden, nachdem eine VSS-Sicherung zurückgeschrieben wurde.
v Die Sicherungsunterteilung erfolgt nur auf der Datenbankebene.
v Sicherungen werden durch Richtlinien von Tivoli Storage Manager-Server verwaltet.
v Sicherungen können auf lokalen Spiegeldatenträgern und/oder im Tivoli Storage
Manager-Serverspeicher gespeichert werden.
v Für jede Speicherposition, jede Sicherungsmethode und jeden Sicherungstyp
(FULL oder COPY) können unterschiedliche Richtlinieneinstellungen definiert
werden.
v Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher können auf eine alternative Maschine ausgelagert werden, um die Ressourcen der Produktionsserver zu
entlasten.
v Sicherungen können in einer Microsoft Windows-Failoverclusterumgebung oder
Veritas Cluster Server-Umgebung ausgeführt werden.
Planungsanforderungen für eine VSS-Sicherung
Planen Sie eine Strategie mit VSS-Sicherungen, um die Leistung Ihrer Sicherungsoperationen zu optimieren und mögliche Probleme zu vermeiden.
Beachten Sie beim Planen von VSS-Sicherungen folgende Voraussetzungen:
v Werden VSS-Operationen ausgeführt, müssen Sie sicherstellen, dass mindestens
200 MB freier Plattenspeicherplatz auf Ihrem Windows-Systemlaufwerk verfügbar sind. Dieser Speicherplatz wird zum Speichern der Metadatendateien für
Data Protection for SQL verwendet.
v Setzen Sie in Ihrer Strategie weiter auf das Planen und Ausführen traditioneller
Sicherungen.
4
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Stellen Sie sicher, dass Sie über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan verfügen, der Ihre Service-Level-Ziele erfüllt.
v Verwenden Sie Basisplatten.
v Wenn Sie planen, einige VSS-Momentaufnahmesicherungen nur auf lokalen Spiegeldatenträgern aufzubewahren, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die für den
VSS-Provider spezifischen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen berücksichtigen, wenn Sie Ihre Strategie aufbauen. Wenn Ihr VSS-Hardware-Provider beispielsweise eine Gesamtkopiemomentaufnahme im Gegensatz zu einem
COW-Momentaufnahmemechanismus (COW - Copy-On-Write = Erstellen einer
Kopie beim Schreiben) unterstützt, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass
Implementierungen vom Typ Gesamtkopie einen größeren Speicherbedarf aufweisen, aber dafür weniger riskant sind, da sie beim Zurückschreiben der Daten
nicht vom Originaldatenträger abhängig sind. COW-Implementierungen erfordern viel weniger Plattenspeicher, sind aber vollständig vom Originaldatenträger
abhängig, um eine Zurückschreibung auszuführen. Da diese Implementierungen
gänzlich vom VSS-Provider und nicht von Data Protection for SQL gesteuert
werden, müssen Sie sicherstellen, dass Sie Ihre VSS-Providerdokumentation zu
Rate ziehen, um Ihre VSS-Implementierung vollständig verstehen zu können.
v Falls Sie parallele VSS-Sicherungen ausführen, starten Sie die Sicherungen mindestens um zehn Minuten versetzt. Dies gewährleistet, dass sich die Momentaufnahmeoperationen nicht überschneiden. Werden die Momentaufnahmen nicht
zeitlich versetzt, können Fehler auftreten. Konfigurieren Sie außerdem die parallelen Instanzsicherungen so, dass keine Momentaufnahmen auf denselben Datenträgern erstellt werden. Stellen Sie sicher, dass parallele Sicherungen keine
Momentaufnahme derselben LUN erstellen.
v Stellen Sie nicht mehrere Datenträger auf dieselbe LUN. Microsoft empfiehlt die
Konfiguration eines einzelnen Datenträgers, einer einzelnen Partition und einer
einzelnen LUN im Verhältnis 1 zu 1 zu 1.
v Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie Data
Protection for SQL verwenden. Das Festlegen von ASNODENAME kann dazu führen,
dass VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen fehlschlagen.
Voraussetzungen für IBM System Storage
Für IBM System Storage sind bestimmte Datenbank-, Protokoll-, Datei- und LUNEinstellungen erforderlich.
Die DS8000-, SAN Volume Controller-, Storwize V7000- und XIV-Speichersubsysteme erfordern die folgenden Einstellungen, wenn die Ausführung von VSS-Sicherungen geplant ist:
v Stellen Sie Datenbankdateien für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als
Einheit gesichert und zurückgeschrieben werden sollen, auf einen separaten und
dedizierten logischen Datenträger.
v Stellen Sie Protokolle für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als Einheit
gesichert und zurückgeschrieben wird, auf einen separaten logischen Datenträger.
v Stellen Sie Daten, die keine SQL-Daten sind, nicht auf Speicherdatenträger, die
SQL zugeordnet sind.
v Stellen Sie bei Verwendung von Hardwaremomentaufnahmeprovidern sicher,
dass die Datenbank-LUNs nur einer einzigen Datenbank oder Anwendung zugeordnet sind.
v Wenn Sie eine lokale Momentaufnahme löschen, die auf einem platzsparenden
SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Datenträger mit mehreren abhängigen Zielen gespeichert ist, müssen Sie die Ziele in derselben Reihenfolge löschen, in der sie erstellt wurden. Das heißt, dass Sie zuerst das älteste Ziel, geKapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
5
folgt vom zweitältesten Ziel usw. löschen müssen. Werden die Ziele nicht in
dieser Reihenfolge gelöscht, können andere Momentaufnahmen derselben Quelle
entfernt werden.
v (Nur SAN Volume Controller und Storwize V7000) Wenn Sie FlashCopy-Zuordnungen für mehrere Ziele verwenden, kann eine Zuordnung im Kopierstatus
verbleiben, nachdem alle Quellendaten an das Ziel kopiert wurden. Diese Situation kann auftreten, wenn Zuordnungen, die zu einem früheren Zeitpunkt gestartet wurden und dieselbe Quellenplatte verwenden, noch nicht vollständig
kopiert wurden. Aus diesem Grund sollten Sicherungen mit dem Sicherungsziel
LOCAL für SAN Volume Controller- und Storwize V7000-Speichersubsysteme in
Intervallen eingeleitet werden, die länger sind als die für die Ausführung des
Hintergrundkopierprozesses erforderliche Zeit.
Ausgelagerte VSS-Sicherungen
Bei einer ausgelagerten Sicherung wird eine andere Maschine für das Versetzen der
Daten in den Tivoli Storage Manager-Server verwendet.
Bei dieser Sicherung wird die Sicherungslast von der Produktionsmaschine auf
eine andere Maschine verlagert. Eine ausgelagerte VSS-Sicherung erfordert, dass
ein VSS-Hardware-Provider, der transportable Spiegelkopiedatenträger unterstützt,
auf der Produktionsmaschine und den Sekundärmaschinen installiert ist.
Ausgelagerte VSS-Sicherungen erfordern eine Tivoli Storage FlashCopy ManagerLizenz. Tivoli Storage FlashCopy Manager ist ein Programm, das separat erworben
werden kann.
Sicherungstypen
Data Protection for SQL stellt eine Vielzahl von Sicherungstypen zur Verfügung,
die Flexibilität im Hinblick auf Ihre Umgebung und Ihren Kapazitätsbedarf bieten.
Data Protection for SQL-Sicherungen haben folgende Kenndaten:
Datenbankgesamtsicherung (traditionelle Operationen und VSS-Operationen)
Data Protection for SQL sichert eine vollständige SQL Server-Datenbank
und den Teil des Transaktionsprotokolls, der erforderlich ist, um einen
konsistenten Datenbankstatus zu erhalten. Sowohl bei Gesamtsicherungen
als auch bei Differenzsicherungen enthält die Kopie genügend Informationen aus den zugehörigen Transaktionsprotokollen, um die Sicherung in
sich konsistent zu halten. Der Protokollteil, der in die Sicherung aufgenommen wird, enthält nur die Transaktionen vom Beginn der Sicherung bis
zur Beendigung der Sicherung.
Anmerkung: Traditionelle Sicherungen sind ein Bytestrom, den Data Protection for SQL auf dem Tivoli Storage Manager-Server speichert. VSS-Sicherungen unterscheiden sich insofern, dass sie auf Datenträger- und Dateiebene erfolgen. Wenn eine SQL Server-Datenbank nicht vollständig
zugeordnet ist, überträgt eine traditionelle Sicherung möglicherweise bei
einer Tivoli Storage Manager-Sicherung weniger Daten als bei einer VSSSicherung, da eine VSS-Sicherung die gesamte Datei unabhängig von ihrer
Zuordnung überträgt.
Kopiegesamtsicherung (traditionelle Operationen und VSS-Operationen)
Eine Kopiegesamtsicherung ist ein Typ von Sicherung, der von der Reihenfolge herkömmlicher SQL Server-Sicherungen unabhängig ist. Die Reihenfolge einer Differenzsicherung wird durch eine Kopiegesamtsicherung nicht
gestört. Die Differenzsicherung ist nicht der Kopiegesamtsicherung, sondern der zuletzt abgeschlossenen Gesamtsicherung zugeordnet. Dieser Typ
|
|
|
|
|
|
6
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
von Sicherung kann für Sicherungen für besondere Zwecke verwendet
werden, die sich nicht auf vorhandene Sicherungs- und Zurückschreibungsprozeduren auswirken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherungen kann dieser Typ von Sicherung außerdem für die längerfristige Aufbewahrung verwendet werden. Ein Beispiel für Sicherungen für besondere
Zwecke ist die Sicherung eines Protokolls vor der Zurückschreibung einer
Onlinedatei. In diesem Szenario wird die Kopiegesamtsicherung ein einziges Mal verwendet. Nachdem die Sicherung verwendet wurde, wird sie
gelöscht.
Differenzsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur die Datenseiten in einer SQL ServerDatenbankinstanz, die nach der letzten Gesamtsicherung geändert wurden,
sowie einen Teil des Transaktionsprotokolls.
|
|
|
|
|
|
Die Differenzsicherung ist der zuletzt ausgeführten Gesamtsicherung zugeordnet. Die letzte Gesamtsicherung kann durch Data Protection for SQL
oder ein anderes Tool bzw. Produkt ausgeführt worden sein. Falls Sie beispielsweise eine Gesamtsicherung mit SQL Server als Plattensicherung und
eine Differenzsicherung mit Data Protection for SQL ausführen, ist die Differenzsicherung der SQL Server-Plattensicherung zugeordnet.
|
|
(Nur Microsoft SQL Server 2012) Differenzsicherungen werden für Datenbanken auf dem sekundären Replikat nicht unterstützt.
Protokollsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt eines Transaktionsprotokolls
der SQL Server-Datenbank seit der letzten erfolgreichen Protokollsicherung. Führen Sie vor der ersten Protokollsicherung entweder eine Gesamtsicherung oder einen funktional entsprechenden Typ von Sicherung durch.
Protokollsicherungen werden in der Regel nach Gesamtsicherungen ausgeführt. Der Teil des Protokolls, der in eine Gesamt- oder Differenzsicherung
aufgenommen wird, ist nicht mit einer Protokollsicherung gleichzusetzen.
Bei Gesamt- und Differenzsicherungen wird das Protokoll außerdem nicht
abgeschnitten, wie dies bei einer Protokollsicherung der Fall ist. Die auf
eine Gesamt- oder Differenzsicherung folgende Protokollsicherung enthält
jedoch dieselben Transaktionen wie eine Gesamt- bzw. Differenzsicherung.
Protokollsicherungen sind nicht kumulativ wie dies bei Differenzsicherungen der Fall ist; sie müssen auf eine Basissicherung angewendet werden
und zwar in der korrekten Reihenfolge.
Anmerkung: Eine Protokollsicherung bei SQL Server entspricht nicht einer
Teilsicherung bei Tivoli Storage Manager.
Dateisicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt einer angegebenen logischen
SQL Server-Datei. Dieser Sicherungstyp kann die Zeitplanung für die Sicherung von großen Datenbanken erleichtern. Sie können die Sicherung
verschiedener Sets von Dateien zu unterschiedlichen Zeiten planen. Auf
eine Datei-, Gruppen- oder Setsicherung muss eine Protokollsicherung folgen; eine Gesamtsicherung ist jedoch nicht erforderlich.
Gruppensicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt einer angegebenen logischen
SQL Server-Dateigruppe. Diese Sicherung ermöglicht es Ihnen, die Datenbanktabellen und -indizes innerhalb einer bestimmten Dateigruppe als Set
zu sichern.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
7
Die 'Gruppe' wird im Rahmen der Konfiguration in SQL Server angegeben,
wenn Sie die Datenbankdateien definieren. Falls keine Gruppe angegeben
ist und alle Datenbankdateien zur 'primären' Gruppe gehören, ist es nicht
möglich, unter Verwendung der Gruppe lediglich einen Teil der Datenbank
zu sichern oder zurückzuschreiben.
|
|
|
|
|
Setsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert den Inhalt von angegebenen SQL ServerDateigruppen und -Dateien als Einheit.
Zurückschreibungsmethoden
Data Protection for SQL stellt mehrere Methoden zum Zurückschreiben von SQL
Server-Daten bereit.
Traditionelle Zurückschreibung: Übersicht
Eine traditionelle Zurückschreibung erhält Sicherungskopien von SQL-Datenbanken aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher und schreibt sie an ihre ursprüngliche Position zurück.
Analog zur traditionellen Sicherung wird hier eine angepasste API für die Zurückschreibung verwendet, die mit SQL Server zusammenarbeitet.
Eine vollständige Zurückschreibung einer Datenbank beinhaltet das Zurückschreiben einer Gesamtsicherung oder einer Sicherung, die äquivalent zu einer Gesamtsicherung ist (mit Gruppen-, Datei oder Setsicherungen), und das Zurückschreiben
aller Transaktionsprotokolle seit der letzten Gesamtsicherung. Bei einer traditionellen Zurückschreibung führt Data Protection for SQL folgende Schritte aus:
1. Sitzung mit einem Tivoli Storage Manager-Server unter Verwendung der Tivoli
Storage Manager-API und der in einer Clientoptionsdatei enthaltenen Informationen starten.
2. Sitzung mit SQL Server unter Verwendung der SQL-SMO-Schnittstelle starten.
3. Tivoli Storage Manager-Server nach einer Liste der Datenbanksicherungen abfragen.
4. SQL Server mit Hilfe der SQL VDI-Schnittstelle anweisen, mit dem Zurückschreiben der ausgewählten Datenbankobjekte zu beginnen.
5. Daten vom Tivoli Storage Manager-Server empfangen und an den SQL Server
weiterleiten.
6. Tivoli Storage Manager- und SQL Server-Sitzungen beenden.
VSS-Zurückschreibung
Eine VSS-Zurückschreibung schreibt VSS-Sicherungen (SQL-Datenbankdateien und
-Protokolldateien), die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert sind,
an ihre ursprüngliche Position zurück.
Die folgenden Merkmale gelten für VSS-Zurückschreibungen:
v Sie können SQL Server-VSS-Sicherungen nur in dieselbe SQL Server-Instanz zurückzuschreiben.
v Gesamtsicherungen und Kopiegesamtsicherungen können zurückgeschrieben
werden. Differenzsicherungen, Sicherungen einzelner Dateigruppen, Sicherungen
einzelner Dateien und Setsicherungen werden von VSS nicht unterstützt und
können daher nicht zurückgeschrieben werden. Traditionelle Differenzsicherun-
8
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
gen und traditionelle Protokollsicherungen können jedoch angewendet werden,
nachdem eine VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben wurde.
v Die Unterteilung der VSS-Zurückschreibung erfolgt auf der Datenbankebene.
v Das Zurückschreiben einer oder mehrerer Datenbanken aus einer VSS-Momentaufnahmesicherung, die sich in Tivoli Storage Manager-Serverspeicher befindet,
wird unterstützt.
v Zurückschreibungen können in einer Microsoft Windows-Failoverclusterumgebung oder Veritas Cluster Server-Umgebung (VCS-Umgebung) ausgeführt werden.
v Das Zurückschreiben einer VSS-Sicherung (direkt aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher) an eine alternative Position mit der Option /relocatedir wird
unterstützt.
VSS-Schnellzurückschreibung
Eine VSS-Schnellzurückschreibung schreibt Daten aus einer lokalen Momentaufnahme zurück. Die Momentaufnahme ist die VSS-Sicherung, die sich auf einem lokalen Spiegeldatenträger befindet. Die Zurückschreibungsoperation ruft die Daten
mittels einer Methode für eine Kopie auf Dateiebene ab.
Die folgenden Merkmale gelten für VSS-Schnellzurückschreibungen:
v Gesamtsicherungen und Kopiegesamtsicherungen können zurückgeschrieben
werden. Differenzsicherungen, Sicherungen einzelner Dateigruppen, Sicherungen
einzelner Dateien und Setsicherungen werden von VSS nicht unterstützt und
können daher nicht zurückgeschrieben werden. Traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen können jedoch angewendet werden,
nachdem eine VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben wurde.
v Sie können SQL Server-VSS-Sicherungen nur in dieselbe SQL Server-Instanz zurückzuschreiben.
v VSS-Sicherungen können mithilfe der Option /relocatedir an eine alternative
Position zurückgeschrieben werden.
v Die Zurückschreibungsunterteilung erfolgt auf der Datenbankebene.
v Zurückschreibungen können in einer Microsoft Windows-Failoverclusterumgebung oder Veritas Cluster Server-Umgebung ausgeführt werden.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine VSS-Sofortzurückschreibung schreibt Daten aus einer lokalen Momentaufnahme zurück. Die Momentaufnahme ist die VSS-Sicherung, die sich auf einem lokalen Spiegeldatenträger befindet. Die Zurückschreibungsoperation ruft die Daten
mittels einer hardwaregestützten Zurückschreibungsmethode (z. B. einer FlashCopy-Operation) ab.
Eine VSS-Sofortzurückschreibung ist nur möglich, wenn alle Daten aus der für die
Zurückschreibung angegebenen Speichergruppe oder Datenbank in Speichersubsystemen gespeichert sind, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt
werden. Ist ein Teil der zurückzuschreibenden Daten (einschließlich der Protokolldateien und der Volltextindexdateien) auf einer lokalen Platte gespeichert, wird
eine VSS-Schnellzurückschreibung ausgeführt.
Bei der Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen wird empfohlen, alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben
werden) zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Diese
Prüfung ist für XIV, SAN Volume Controller oder Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
9
Obwohl die VSS-Sofortzurückschreibung die Standardzurückschreibungsmethode
ist, wenn alle für die Zurückschreibung angegebenen Daten auf Speichersubsystemen gespeichert sind, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden,
kann eine Übernahme (Failover) durch die VSS-Schnellzurückschreibung erfolgen,
wenn ein Fehler im VSS-Sofortzurückschreibungsprozess so zeitig erkannt wird,
dass die Übernahme ausgelöst werden kann. In einer solchen Situation wird ein
Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert. Dies ist die Datei dsmerror.log, die
von DSMAGENT verwendet wird. Eine Übernahme durch die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch unter Umständen nicht immer möglich. Tritt ein Fehler beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt im Zurückschreibungsprozess auf, schlägt
die VSS-Sofortzurückschreibungsverarbeitung ohne Übernahme durch die VSSSchnellzurückschreibung fehl. Ein Fehler kann eine anstehende Hintergrundkopie
auf dem Speichersubsystem, das Fehlschlagen des Starts der FlashCopy-Operation
auf dem System des Momentaufnahmeproviders oder ein anderer Hardwarefehler
sein.
Sie können SQL Server-VSS-Sicherungen nur in dieselbe SQL Server-Instanz zurückzuschreiben. Gesamtsicherungen und Kopiegesamtsicherungen können zurückgeschrieben werden. Traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen können angewendet werden, nachdem eine VSS-Gesamtsicherung
oder -Kopiegesamtsicherung zurückgeschrieben wurde.
Berücksichtigen Sie bei der Planung von VSS-Sofortzurückschreibungen die folgenden Hinweise:
v (DS8000,SAN Volume Controller, Storwize V7000) Die Software IBM System Storage Support for Microsoft Volume Shadow Copy Service ist erforderlich. Für
XIV gibt es eine separate VSS-Provider-Software.
v Sicherungen müssen auf demselben DS8000-, SAN Volume Controller-, XIV- oder
Storwize V7000-Speichersubsystem gespeichert sein, in das sie zurückgeschrieben werden.
v Verwenden Sie nicht Version 2.2.2 von IBM XIV-Provider für den Microsoft Windows Volumeschattenkopie-Dienst mit Tivoli Storage Manager. Bei dieser Version gibt es Probleme, die die ordnungsgemäße Funktionsweise der VSS-Sofortzurückschreibung (Instant Restore) verhindern.
Wenn Sie die Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen planen, müssen Sie
berücksichtigen, dass XIV, IBM System Storage, SAN Volume Controller, Storwize
V7000 und DS8000 die einzigen Speichersubsysteme sind, die VSS-Sofortzurückschreibungen unterstützen, und dass sie einen VSS-Provider erfordern. Deshalb
müssen Sie die folgenden Komponenten als Hardware-Provider installieren und
konfigurieren, um VSS-Sofortzurückschreibungen ausführen zu können:
v Bei XIV: Verwenden Sie die VSS-Providerversion, die für das XIV-Speichersubsystem benötigt und unterstützt wird.
v Bei SAN Volume Controller, Storwize V7000 und DS8000: Verwenden Sie IBM
System Storage-Unterstützung für Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow
Copy Services. Die VSS-Providerunterstützung und -dokumentation für IBM
System Storage-Plattenspeichersubsysteme ist online verfügbar.
10
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy-Unterstützung für SAN Volume Controller und Storwize V7000
Bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 besteht die Möglichkeit der
schlanken Speicherzuweisung bzw. die Möglichkeit, einen geringeren physischen
Speicher als die deklarierte Größe eines logischen Speicherdatenträgers zuzuordnen. Ein Datenträger mit schlanker Speicherzuweisung wird als platzsparender Datenträger bezeichnet.
SAN Volume Controller und Storwize V7000 stellen eine FlashCopy-Zurückschreibung von platzsparenden Zieldatenträgern und von vollständig zugeordneten Zieldatenträgern bereit, für die die Erstellung der Hintergrundkopie der VSS-Sicherung
noch nicht abgeschlossen ist. Es ist möglich, mehrere FlashCopy-Images eines
Quellendatenträgers als Sicherungsgenerationen zu erheblich reduzierten Speicherkosten aufzubewahren. Dies liegt daran, dass nicht die vollständige Größe des
Quellendatenträgers für jede Sicherungsgeneration zugeordnet werden muss.
Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit erhalten, eine Sofortzurückschreibung (Instant
Restore) mit FlashCopy von den platzsparenden Zieldatenträgern auszuführen.
SAN Volume Controller und Storwize V7000 minimiert den Aufwand für die Verwaltung mehrerer Momentaufnahmen desselben Quellendatenträgers durch eine
Staffelung der Zieldatenträger. In dieser Staffelung ist jedes Ziel von Änderungen
abhängig, die in Zieldatenträgern nachfolgender Momentaufnahmen aufgezeichnet
werden. Beispiel: Es werden vier VSS-Momentaufnahmen eines Quellendatenträgers erstellt. Q ist die Quelle; Z1 bis Z4 sind die Ziele. Z1 steht in der Chronologie
an erster Stelle und Z4 an letzter Stelle. Die nachstehende Reihenfolge findet statt:
Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1
Bei diesem Typ der kaskadierenden Anordnung ist ein Prozess zum Erstellen einer
Kopie beim Schreiben nur zwischen dem Quellendatenträger und dem letzten FlashCopy-Ziel erforderlich. Alle Blöcke, die auf dem Quellendatenträger nicht geändert werden, werden nicht kopiert. Bei Verwendung der kaskadierenden Anordnung, in der mehrere platzsparende Zieldatenträger dieselbe FlashCopy-Quelle
haben, müssen jedoch einige spezielle Hinweise beachtet werden, wenn Sie die
Zieldatenträger als Sicherungsversionen verwenden, die von Data Protection for
SQL verwaltet werden.
Die folgenden Abschnitte enthalten Anleitungen und Empfehlungen für die effektive Verwendung von Data Protection for SQL mit SAN Volume Controller und Storwize V7000.
Verwendung von Data Protection for SQL mit SAN Volume Controller und Storwize V7000
Die Nutzung der FlashCopy-Funktionalität von SAN Volume Controller und Storwize V7000 durch Data Protection for SQL unter Windows ist vom VSS-HardwareProvider (Volume Shadow Copy Service) für SAN Volume Controller und Storwize
V7000 abhängig. Die Konfiguration des VSS-Providers für SAN Volume Controller
und Storwize V7000 bestimmt den FlashCopy-Typ, der erstellt wird, wenn eine
VSS-Momentaufnahme angefordert wird, und das daraus resultierende Verhalten,
wenn Sie VSS-Momentaufnahmen verwenden.
Der VSS-Provider, der SAN Volume Controller und Storwize V7000 unterstützt,
weist folgende Merkmale auf:
v Ist der VSS-Provider für die Verwendung der inkrementellen FlashCopy konfiguriert, ist nur eine Sicherungsversion zulässig, da jede VSS-Momentaufnahme-
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
11
anforderung für einen bestimmten Quellendatenträger eine inkrementelle Aktualisierung desselben Zieldatenträgers zur Folge hat.
In diesem Fall wird durch Löschen der VSS-Momentaufnahme die Momentaufnahme aus dem VSS-Bestand entfernt, aber die FlashCopy-Beziehung bleibt auf
SAN Volume Controller und Storwize V7000 bestehen, so dass eine nachfolgende VSS-Momentaufnahme desselben Quellendatenträgers zu einer inkrementellen Aktualisierung des Zieldatenträgers führt.
v Ist der VSS-Provider für die Verwendung platzsparender Zieldatenträger konfiguriert - insbesondere, wenn die Hintergrundkopierrate auf null gesetzt ist - gilt
Folgendes:
– Das Löschen einer VSS-Momentaufnahme, die durch einen Zieldatenträger in
einer kaskadierenden Anordnung dargestellt wird, hat zur Folge, dass alle
Zieldatenträger, die von dem gelöschten Datenträger abhängig sind (d. h., die
Zieldatenträger, die früher erstellt wurden), ebenfalls gelöscht werden. Wird
beispielsweise eine Momentaufnahme, die durch den Zieldatenträger Z2 in
der kaskadierenden Anordnung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 dargestellt wird,
gelöscht, werden Z2 und Z1 gelöscht. Die kaskadierende Anordnung Q -> Z4
-> Z3 bleibt nach dem Löschvorgang erhalten.
Wichtig: Wenn Sie Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN
Volume Controller und Storwize V7000 manuell löschen und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, werden die betreffende Sicherung und alle
älteren Sicherungen, die dieselben Datenträger enthalten, gelöscht. Der Löschvorgang kann möglicherweise erst bei der nächsten Momentaufnahmeoperation erfolgen.
– Eine FlashCopy-Zurückschreibung des Quellendatenträgers von einem Zieldatenträger in einer kaskadierenden Anordnung mehrerer Zieldatenträger ist für
den Zieldatenträger, der zurückgeschrieben wird, und für alle neueren Ziele
in der kaskadierenden Anordnung zerstörerisch. Wird beispielsweise eine Momentaufnahme, die durch den Zieldatenträger Z3 in der kaskadierenden Anordnung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 dargestellt wird, zurückgeschrieben, werden Z4 und Z3 gelöscht. Die kaskadierende Anordnung Q -> Z2 -> Z1 bleibt
nach der Zurückschreibung erhalten.
Eine Ausnahme zu diesem Verhaltensmuster besteht darin, dass eine FlashCopy-Zurückschreibung von einem platzsparenden Zieldatenträger, der das einzige Ziel in der kaskadierenden Anordnung ist, nicht zerstörerisch ist.
– Wenn ein platzsparender Zieldatenträger keinen Speicherbereich mehr hat,
um die Daten von geänderten Blöcken auf dem Quellendatenträger zu speichern, werden dieser Zieldatenträger und alle Zieldatenträger, die von diesem
Zieldatenträger abhängig sind, in den Offlinestatus gesetzt und diese Sicherungsversionen unbrauchbar gemacht.
Anmerkung: Eine platzsparende Sicherungsversion wird durch eine FlashCopy für
einen platzsparenden Zieldatenträger definiert, der die Hintergrundkopierrate null
hat. Bei Verwendung von platzsparenden Zieldatenträgern mit aktivierter Option
autoexpand und einer Hintergrundkopierrate größer als null werden keine platzsparenden Sicherungsversionen erstellt. Dies liegt daran, dass die Zieldatenträger
bis zur zugeordneten Größe der Quellendatenträger anwachsen, wenn die Hintergrundkopie beendet wird.
Unter Berücksichtigung dieser Merkmale gelten die folgenden Voraussetzungen
und Empfehlungen für die Data Protection for SQL-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize V7000:
v Die gleichzeitige Verwendung von platzsparenden und vollständig zugeordneten
Zieldatenträgern wird nicht unterstützt. Sie müssen entweder platzsparende
12
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
oder vollständig zugeordnete Datenträger für FlashCopy-Ziele verwenden und
den Parameter für die Hintergrundkopierrate des VSS-Providers entsprechend
definieren.
Beim Übergang von vollständig zugeordneten Zielen zu platzsparenden Zielen
werden vollständig zugeordnete Ziele als platzsparende Ziele behandelt, wenn
die Hintergrundkopierrate auf null gesetzt ist.
v Um zu bestimmen, wie viel Speicherplatz für jede Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL erforderlich ist, haben die Sicherungs-LUNs denselben Speicherplatzbedarf wie die ursprünglichen LUNs. Beispiel: Wenn Sie über eine 100
GB-Datenbank verfügen, die auf einer 200 GB-LUN gespeichert ist, benötigen Sie
für jede Sicherungsversion eine 200 GB-LUN. Beachten Sie bei der Verwendung
von platzsparenden Sicherungsversionen den folgenden Punkt in dieser Liste.
v Gehen Sie wie folgt vor, wenn platzsparende Sicherungsversionen verwendet
werden:
– Mischen Sie nicht persistente und nicht persistente VSS-Momentaufnahmen.
Die Verwendung einer nicht persistenten VSS-Momentaufnahme im Anschluss
an eine oder mehrere persistente Momentaufnahmen hat zur Folge, dass die
älteren persistenten Momentaufnahmen gelöscht werden, wenn die nicht persistente Momentaufnahme gelöscht wird.
Eine VSS-Sicherung, für die backupdestination auf TSM gesetzt ist, erstellt
eine nicht persistente VSS-Momentaufnahme. Lassen Sie daher nicht eine Serie von Sicherungen mit dem Ziel 'Local' folgen, wenn backupdestination auf
TSM gesetzt ist. Setzen Sie stattdessen backupdestination auf both, um Daten
an Tivoli Storage Manager zu senden, während gleichzeitig lokale Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahrt werden. Die Einstellungen
backupdestination=LOCAL und backupdestination=TSM schließen sich gegenseitig aus. Verwenden Sie nicht beide Einstellungen in einer Sicherungsstrategie.
– Aktivieren Sie die Option autoexpand für die platzsparenden Zieldatenträger,
um Bedingungen 'Zu wenig Speicherbereich' zu vermeiden.
– Ordnen Sie den platzsparenden Zieldatenträgern so viel Speicherbereich zu,
dass sie 120 % der Daten speichern können, die sich voraussichtlich zwischen
Momentaufnahmen auf dem Quellendatenträger ändern werden. Wenn sich
beispielsweise eine Datenbank pro Tag zu 20 % ändert, VSS-Sicherungen alle
sechs Stunden ausgeführt werden und eine gleichmäßige Änderungsrate während des Tages angenommen wird, beträgt die erwartete Änderungsrate zwischen Momentaufnahmen 5 % des Quellendatenträgers (20/4). Daher sollte
der Speicherbereich, der den platzsparenden Zieldatenträgern zugeordnet
wird, 1,2 x 5 % = 6 % der Größe des Quellendatenträgers betragen. Ist die
Änderungsrate während des Tages nicht konstant, ordnen Sie den Zieldatenträgern ausreichend Speicherbereich zu, um der höchsten erwarteten Änderungsrate für den Zeitraum zwischen Momentaufnahmen Rechnung zu tragen.
– Löschen Sie Momentaufnahmen nicht manuell. Ermöglichen Sie es Data Protection for SQL, Sicherungsversionen auf der Basis der definierten Richtlinie
zu löschen, um sicherzustellen, dass das Löschen in der korrekten Reihenfolge
erfolgt. Damit wird vermieden, dass mehr Sicherungsversionen als erwartet
gelöscht werden.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
13
SAN Volume Controller- und Storwize V7000-Konfigurationen
In dieser Tabelle sind die empfohlenen Konfigurationen für typische Anwendungsfallszenarios und Zielsetzungen für die Sicherungs- und Zurückschreibungslösung
aufgeführt.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern. 14 Versionen der Momentaufnahmesicherungen aufbewahren. Den Mindestspeicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Eine vollständige
physische Kopie ist nicht erforderlich. Zwei VSS-Sicherungen pro Tag ausführen.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger 14 platzsparende
Zieldatenträger erstellen. Option 'autoexpand' für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren. Platzsparende Zieldatenträger dem
freien VSS-Pool hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
Hintergrundkopierrate auf 0 setzen.
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie so setzen, dass 14 Versionen der Sicherungen mit dem
Sicherungsziel LOCAL aufbewahrt werden. Momentaufnahmesicherungen wie benötigt mit Sicherungsziel = local terminieren.
Nachdem 14 VSS-Sicherungen abgeschlossen wurden, führt die 15. VSSSicherung dazu, dass die älteste Sicherung gelöscht und das betreffende
Zielset wiederverwendet wird.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern. Eine einzelne Momentaufnahmesicherungsversion aufbewahren. Den Mindestspeicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Eine vollständige
physische Kopie ist nicht erforderlich. Eine einzige VSS-Sicherung pro Tag ausführen und die Sicherung auch an Tivoli Storage Manager senden.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger zwei platzsparende
Zieldatenträger erstellen. Option 'autoexpand' für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren. Platzsparende Zieldatenträger dem
freien VSS-Pool hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
Hintergrundkopierrate auf 0 setzen.
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie so setzen, dass zwei lokale Sicherungsversionen aufbewahrt werden. Momentaufnahmesicherungen wie benötigt mit Sicherungsziel = both terminieren.
Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen so setzen, dass N+1 Sicherungsversionen aufbewahrt werden, damit N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung zur Verfügung stehen. Andernfalls ist
unter Umständen keine Version von Sicherungen mit dem Sicherungsziel
LOCAL verfügbar, falls eine VSS-Sicherung fehlschlägt, nachdem die vorherige Sicherung gelöscht wurde.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern. Eine einzelne Momentaufnahmesicherungsversion aufbewahren. Eine vollständige physische Kopie ist erforderlich. Systemaufwand für die Erstellung von Hintergrundkopien minimieren. Eine einzige VSS-Sicherung pro Tag ausführen und
14
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
die Sicherung an Tivoli Storage Manager senden.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger einen platzsparenden
Zieldatenträger erstellen. Standardzieldatenträger dem freien VSSPool hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
Standardwert für Hintergrundkopierrate verwenden (50). Für die
Verwendung der inkrementellen FlashCopy verwenden.
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie so setzen, dass eine einzige Version der Sicherung mit
dem Sicherungsziel LOCAL aufbewahrt wird. Momentaufnahmesicherungen wie benötigt mit Sicherungsziel = both terminieren.
Bei Verwendung der inkrementellen FlashCopy löscht der VSS-Provider die
einzelne Momentaufnahmezielgruppe nicht, selbst wenn FlashCopy Manager die vorherige VSS-Momentaufnahme löscht, bevor eine neue erstellt
wird.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern. Zwei
Versionen der Momentaufnahmesicherungen aufbewahren. Für Versionen von
Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL sind vollständige physische Kopien erforderlich. VSS-Sicherungen alle 12 Stunden ausführen, wobei eine Sicherung täglich an Tivoli Storage Manager gesendet wird.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger drei Standardzieldatenträger erstellen. Standardzieldatenträger dem freien VSS-Pool
hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
- Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie so setzen, dass drei lokale Sicherungsversionen aufbewahrt werden. VSS-Sicherungen wie folgt terminieren: Sicherungsziel = local um 11:00 Uhr, Sicherungsziel = both um 23:00 Uhr.
Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen so setzen, dass N+1 Sicherungsversionen aufbewahrt werden, damit N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung zur Verfügung stehen.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern. Vier Versionen der Momentaufnahmesicherungen aufbewahren. Den Mindestspeicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Eine vollständige
physische Kopie ist nicht erforderlich. VSS-Sicherungen alle sechs Stunden ausführen, wobei eine Sicherung täglich an Tivoli Storage Manager gesendet wird.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger fünf platzsparende
Zieldatenträger erstellen. Option 'autoexpand' für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren. Platzsparende Zieldatenträger dem
freien VSS-Pool hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
- Hintergrundkopierrate = 0 definieren
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen so setzen, dass
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
15
fünf lokale Sicherungsversionen aufbewahrt werden. VSS-Sicherungen wie folgt terminieren: Sicherungsziel = local um 06:00 Uhr,
12:00 Uhr und 18:00 Uhr, Sicherungsziel = both um 00:00 Uhr.
- Richtlinie so setzen, dass N+1 Sicherungsversionen aufbewahrt werden,
damit N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung zur Verfügung stehen
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf platzsparenden Datenträgern.
Zwei Versionen der Momentaufnahmesicherungen aufbewahren. Für Versionen
von Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL ist eine vollständige physische
Kopie erforderlich. VSS-Sicherungen alle sechs Stunden ausführen, wobei eine
Sicherung täglich an Tivoli Storage Manager gesendet wird.
SVC- und Storwize V7000-Einstellungen
Für jeden zu schützenden Quellendatenträger drei platzsparende
Zieldatenträger erstellen. Denselben Prozentsatz an Realspeicher
wie für die Quellendatenträger zuordnen. Platzsparende Zieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen.
VSS-Provider-Einstellungen
Standardwert für Hintergrundkopierrate verwenden (50).
Data Protection for SQL-Einstellungen
Richtlinie so setzen, dass drei lokale Sicherungsversionen aufbewahrt werden. VSS-Sicherungen wie folgt terminieren: Sicherungsziel = local um 06:00 Uhr, 12:00 Uhr und 18:00 Uhr, Sicherungsziel
= both um 00:00 Uhr.
Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen so setzen, dass N+1 Sicherungsversionen aufbewahrt werden, damit N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung zur Verfügung stehen. Erlaubt schlanke
Speicherzuweisung für Quellen- und Zieldatenträger und lässt sie gemeinsam größer werden.
Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden
Bei der Verwendung von platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 sind bestimmte Richtlinien zu beachten.
In Data Protection for SQL unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen,
wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN
Volume Controller und Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation greift
die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu, die
abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger,
die die Abhängigkeit erstellen, sind typischerweise Sicherungen, die nach der Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibungsoperation
erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die
gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher gelöscht. Diese zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Data Protection for SQL mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern
von SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwaltet.
Sind mehrere Sicherungsversionen vorhanden, werden alle Momentaufnahmen, die
neuer als die Momentaufnahme sind, die zurückgeschrieben wird, während der
VSS-Sofortzurückschreibungsoperation gelöscht. Die Momentaufnahme, die zu-
16
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
rückgeschrieben wird, wird ebenfalls gelöscht. Wenn nur eine einzige Momentaufnahmesicherungsversion vorhanden ist, wird die Momentaufnahme, die zurückgeschrieben wird, nicht gelöscht.
Wichtig: Wenn Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume
Controller und Storwize V7000 manuell gelöscht werden und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, löschen Sie die Sicherungen in derselben Reihenfolge, in
der sie erstellt wurden. Andernfalls bleiben die FlashCopy-Zuordnungen aufgrund
kaskadierender Abhängigkeiten weiterhin bestehen. Dies ist eine bekannte Einschränkung.
Tabelle 7. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen bei
platzsparenden SAN Volume Controller- und Storwize V7000-Zieldatenträgern
Momentaufnahmen auf
platzsparenden Datenträgern
Zurückzuschreibende Momentaufnahme
Gelöschte Momentaufnahme
m1, m2, m3, m4
m1
m1, m2, m3, m4
m1, m2, m3, m4
m4
m4
m1, m2, m3, m4
m2
m2, m3, m4
m1
m1
Nein
Anmerkung: Die Reihenfolge bei der Erstellung der Sicherungen in der Tabelle
lautet m1, m2, m3, m4.
Momentaufnahmeerstellung überprüfen
Prüfen Sie mithilfe des IBM VSS-Provider-Befehls ibmvcfg, ob Momentaufnahmesicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und
Storwize V7000 erstellt wurden:
1. Geben Sie bei einer Windows-Eingabeaufforderung den Befehl ibmvcfg list
infc -l ein, um die FlashCopy-Zuordnungsattribute anzuzeigen. In der Spalte
Tgt Type (Zieltyp) werden die FlashCopy-Zuordnungen für die Datenträger angezeigt, die dem aktuellen Host zugeordnet sind. Beispiel:
Tgt Type
Space Efficient
Space Efficient
Space Efficient
Space Efficient
Standard
(platzsparend)
(platzsparend)
(platzsparend)
(platzsparend)
2. Stellen Sie sicher, dass der IBM VSS-Providertyp SVC Pegasus lautet. Beispiel:
Physical host.
Provider Type is SVC Pegasus.
Überlegungen zur Migration
Die Migration von älteren Versionen von Data Protection for SQL wird unterstützt.
Nach der Durchführung des Upgrades und der Konfiguration von Data Protection
for SQL Version 6.4 müssen Sie die VSS-Zurückschreibung zum Migrieren von lokalen VSS-Sicherungen verwenden, die ursprünglich mit Data Protection for SQL
Version 6.3 erstellt wurden.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
17
Richtlinien für Umgebungen mit SAN Volume Controller und Storwize
V7000
Lesen Sie die folgenden Richtlinien, bevor Sie versuchen, Sicherungsoperationen
auszuführen:
v Legen Sie fest, ob platzsparende oder vollständig zugeordnete Sicherungsziele
verwendet werden sollen, bevor Sie eine Sicherungsoperation ausgeben. Stellen
Sie eine ausreichende Zahl von Zieldatenträgern in der SAN Volume ControllerDatenträgergruppe VSS_FREE für die erforderliche Anzahl von Sicherungsversionen bereit. Bei Verwendung vollständig zugeordneter Zieldatenträger muss die
Kapazität der Zieldatenträger mit der Größe der Quellendatenträger übereinstimmen.
v Werden platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele verwendet,
setzen Sie den Hintergrundkopierwert des IBM VSS-Providers auf null, indem
Sie den Befehl ibmvcfg set backgroundCopy 0 ausgeben. Starten Sie den IBM
VSS-Systemservice nach Ausgabe des Befehls erneut, damit die Änderungen
wirksam werden. Weitere Details zur Konfiguration des IBM VSS-Hardware-Providers für platzsparende Zieldatenträger finden Sie in den entsprechenden Abschnitten mit den Erläuterungen zu VSS in der Dokumentation zu SAN Volume
Controller oder Storwize V7000.
v Mischen Sie bei denselben Quellendatenträgern nicht die FlashCopy-Beziehungen COPY und NOCOPY.
v Verwenden Sie im VSS_FREE-Pool nicht gleichzeitig vollständig zugeordnete
und platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele.
v Wenn sich die geschützten Daten auf SAN Volume Controller- oder Storwize
V7000-Datenträgern befinden und die virtuellen Platten (VDisks) im freien VSSPool (VSS_FREE) platzsparende VDisks sind, ist die VSS-Sofortzurückschreibung
aus mehreren Sicherungen möglich. Die VSS-Sofortzurückschreibungsoperation
in dieser Umgebung ist jedoch zerstörerisch.
v Der Windows-Host muss an einen SAN Volume Controller- oder Storwize
V7000-Cluster angehängt sein. Die Datenträger, die dem Windows-Host zugeordnet sind, müssen Teil des SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Clusters
sein, der an SAN Volume Controller angehängt ist.
v Stellen Sie sicher, dass der IBM VSS-Hardware-Provider installiert ist. Dieser
Provider muss so konfiguriert sein, dass mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000
gespeichert werden können.
v Mehrere Momentaufnahmen auf platzsparenden virtuellen SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Platten werden in SCC-Umgebungen (Einzelkopieclusterumgebungen) nicht unterstützt. Diese SCC-Umgebungen schließen Microsoft
Windows-Failoverclusterumgebungen und VCS-Umgebungen (VCS = Veritas
Cluster Server) ein. Mehrere Momentaufnahmen werden nicht unterstützt, da
VSS-Momentaufnahmen nicht automatisch als clustersensitiv betrachtet werden.
Diese Richtlinien gelten insbesondere für FlashCopy-Sicherungen des Typs NOCOPY bei SAN Volume Controller oder Storwize V7000:
v FlashCopy-Sicherungen des Typs NOCOPY können zwar über Fernzugriff bereitgestellt werden, aber Sie müssen einen SAN Volume Controller- oder Storwize
7000-Speicher verwenden, um eine FlashCopy-Sicherung des Typs NOCOPY zurückzuschreiben.
v Sie können eine FlashCopy-Sicherung des Typs NOCOPY auf einem platzsparenden Ziel erstellen. Es wird jedoch kein Schutz vor physischen Fehlern des Quellendatenträgers bereitgestellt.
18
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Lesen Sie in jedem Fall die Dokumentation zu Ihrem IBM VSS-Hardware-Provider,
die wichtige Informationen zu den folgenden beiden Themen enthält:
v Voraussetzungen für den IBM VSS-Hardware-Provider (z. B. Microsoft-VSS-Hotfixes).
v Konfigurationsanweisungen zum Erstellen von FlashCopy-Zuordnungen für
NOCOPY-Sicherungen bei SAN Volume Controller oder Storwize V7000
Tipp: Platzsparende Zieldatenträger werden in den Offlinestatus versetzt, wenn
ihr Kapazitätsgrenzwert überschritten wird. Als Folge davon gehen die aktuelle Sicherung und alle älteren Sicherungen (die noch nicht den Status FULL_COPY erreicht haben) verloren. Um dies zu verhindern, verwenden Sie beim Erstellen
platzsparender Ziele die Option AUTOEXPAND. Mit dieser Option wird weiterer
physischer Speicherbereich zugeordnet, um zu verhindern, dass platzsparende
Zieldatenträger in den Offlinestatus versetzt werden.
Einschränkung: Wenn VSS-Sofortzurückschreibungen mit mehreren Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwendet werden, verwenden Sie Gesamtsicherungen oder Kopiesicherungen, wenn für den Bestimmungsort der Sicherung LOCAL (lokal) angegeben
ist. Eine Sicherung des Typs LOCAL (einschließlich aller Sicherungen des Typs LOCAL, die nach der Sicherung erstellt wurden, die zurückgeschrieben wird) wird
von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 aufgrund des zerstörerischen
Verhaltens beim Zurückschreiben gelöscht.
Hintergrundkopiergeschwindigkeit mit SAN Volume Controller
und Storwize V7000 festlegen
Im Hinblick auf die Hintergrundkopiergeschwindigkeit sind bestimmte Leitlinien
zu berücksichtigen.
Die standardmäßige Hintergrundkopierrate ist 50. Mit diesem Wert werden zwar
die Auswirkungen auf die Antwortzeit bei Ein-/Ausgaben des Hostsystems minimiert, aber möglicherweise werden Hintergrundkopien nicht so schnell wie gewünscht erstellt. Wird die vom VSS-Provider verwendete Hintergrundkopierrate
auf einen Wert größer als 50 erhöht, werden die Hintergrundkopien schneller erstellt. Setzen Sie die Hintergrundkopierrate nicht auf einen Wert größer als 85, da
dies die Antwortzeiten bei Ein-/Ausgaben von Hostsystemen erheblich verlängern
kann.
|
|
|
|
|
|
|
Schutz für Microsoft SQL Server 2012
Sie können Data Protection for SQL verwenden, um Microsoft SQL Server 2012Daten zu schützen. Mit den unterstützten Funktionen von SQL Server 2012 können
Sie beispielsweise zum Zweck der Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung nach
einem Katastrophenfall AlwaysOn-Verfügbarkeitsdatenbanken sichern und zurückschreiben sowie Data Protection for SQL in einer Umgebung mit Windows Server
Core implementieren.
|
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
19
AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen
|
|
|
|
|
|
|
Microsoft SQL Server 2012 verwendet AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen, um Funktionalität für die Hochverfügbarkeit und die Wiederherstellung im Katastrophenfall
zur Verfügung zu stellen. Data Protection for SQL schützt Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe und AlwaysOn-Failoverclusterinstanzen, um die Hochverfügbarkeit und die Wiederherstellung im Katastrophenfall auf
der Ebene der SQL Server-Datenbank und der SQL Server-Instanz zu ermöglichen.
|
|
|
|
|
Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken
|
|
|
|
|
Eine AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe kann eine Gruppe von Primärdatenbanken
sowie eine bis vier Kopien der Gruppe der Primärdatenbanken enthalten. Letztere
werden als 'Sekundärdatenbanken' bezeichnet. Datenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe werden als 'Verfügbarkeitsdatenbanken' bezeichnet und bei einer Übernahme (Failover) als Gruppe behandelt.
|
|
|
|
Für eine AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe sind SQL Server-Instanzen auf WindowsFailoverclusterknoten erforderlich. Für eine Verfügbarkeitsgruppe kann es mehrere
Replikate geben. Beispielsweise kann die Verfügbarkeitsgruppe 1 die Replikate knoten1, knoten2 und knoten3 haben.
|
|
|
|
|
Ein Clusterknoten kann ein Verfügbarkeitsreplikat für eine oder mehrere Verfügbarkeitsgruppen sein. Beispielsweise kann knoten1 ein Replikat für die Verfügbarkeitsgruppe 1 und eine weitere Verfügbarkeitsgruppe sein. Für das sekundäre Replikat kann die Option schreibgeschützt auf Verfügbarkeitsgruppenebene festgelegt
werden.
|
|
|
|
|
|
Der AlwaysOn-Knoten wird verwendet, um die Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken zu verwalten. Beim Arbeiten in einer Tivoli Storage Manager-Umgebung
sollte der AlwaysOn-Knoten in einem Windows-Failovercluster einheitlich sein.
Eine solche Verwendung ermöglicht die Verwaltung von Sicherungen einer Verfügbarkeitsdatenbank an einer einzigen Position, in deren Zusammenhang es unerheblich ist, welches Replikat zum Ausführen der Sicherung verwendet wird.
|
|
|
Die folgenden Typen von VSS-Sicherungsoperationen werden unterstützt:
|
|
|
|
Die folgenden Typen von traditionellen Sicherungsoperationen werden unterstützt:
Die Sicherung und Zurückschreibung durch Data Protection for SQL erfolgt immer
in Form eines separaten Objekts für jede Verfügbarkeitsdatenbank. In diesem Zusammenhang ist es ohne Bedeutung, welches Verfügbarkeitsreplikat für Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen verwendet wird.
v VSS-Gesamtsicherungen des primären Verfügbarkeitsreplikats
v VSS-Kopiegesamtsicherungen der Verfügbarkeitsreplikate
|
|
|
v Auf dem primären Replikat werden traditionelle Gesamtsicherungen, Differenzsicherungen, Dateisicherungen, Setsicherungen, Gruppensicherungen und Protokollsicherungen unterstützt.
v Auf dem sekundären Replikat werden traditionelle Gesamtsicherungen, Dateisicherungen, Setsicherungen, Gruppensicherungen und Protokollsicherungen unterstützt.
|
|
|
v Traditionelle und VSS-Kopiegesamtsicherungen, traditionelle Kopiedateisicherungen, Kopiesetsicherungen oder Kopiegruppensicherungen sowie traditionelle Kopiesicherungen und normale Protokollsicherungen werden unterstützt.
20
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
Bei allen Sicherungsoperationen für sekundäre Verfügbarkeitsreplikate müssen sich
die sekundären Replikate im Status einer laufenden oder abgeschlossenen Synchronisierung befinden.
|
|
|
Zur Unterstützung der Zeitplanung und des Lastausgleichs sind für Verfügbarkeitsgruppen außerdem Vorgabeeinstellungen für die geplante Sicherung verfügbar.
|
|
|
|
|
Zurückschreibungen von Verfügbarkeitsdatenbanken
|
|
Beim Zurückschreiben von Verfügbarkeitsdatenbanken gelten einige Einschränkungen:
|
|
|
Traditionelle Zurückschreibung
Die Zurückschreibung einer Verfügbarkeitsdatenbank kann in ein primäres
oder sekundäres Replikat erfolgen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abhängig davon, wie Verfügbarkeitsdatenbanken gesichert werden, sind traditionelle Zurückschreibungsoperationen und VSS-Zurückschreibungsoperationen verfügbar, um die Verfügbarkeitsdatenbanken in primäre oder sekundäre Verfügbarkeitsreplikate zurückzuschreiben.
Während des Zurückschreibungsprozesses wird die zurückgeschriebene
Datenbank aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt. Wenn eine Datenbank
aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt wird, wird sie zu einer lokalen Datenbank auf diesem Replikat. Die Datenbank wird als lokale Datenbank
zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung müssen Sie die
Datenbank manuell wieder zur Verfügbarkeitsgruppe hinzufügen. Prüfen
Sie jedoch vor dem Hinzufügen der Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe,
dass die Daten auf allen Replikaten transaktionskonsistent sind. Beispielsweise müssen die Datenbank und alle Protokolldateien zurückgeschrieben
werden, damit alle Dateien denselben Stand aufweisen. Nachdem Sie geprüft haben, dass die Daten transaktionskonsistent sind, kann die Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe hinzugefügt werden.
VSS-Zurückschreibung
Aufgrund einer Einschränkung bei SQL Server können Sie eine VSS-Sicherung nicht in eine alternative SQL Server-Instanz zurückschreiben. Daher
müssen VSS-Sicherungen in dieselbe SQL Server-Instanz zurückgeschrieben
werden, für die die Momentaufnahme erstellt wurde.
Implementierung von Data Protection for SQL unter Windows
Server Core
|
|
|
Falls Sie Datenbanken von Microsoft SQL Server 2012 oder höher schützen wollen,
können Sie Data Protection for SQL unter Windows Server 2008 R2 Server Core
SP1 installieren und verwenden.
|
|
|
|
Server Core ist eine minimale und wartungsarme Serverumgebung, in der Sie die
Mindestservices ausführen können, die für die Wartung von Windows Server 2008
benötigt werden. Sie können Data Protection for SQL in dieser minimalen Serverumgebung installieren und verwenden.
|
|
|
|
Aufgrund der Minimalumgebung ist für Data Protection for SQL unter Windows
Server Core nur die Befehlszeilenschnittstelle verfügbar. Falls Sie Windows Installer
(MSI) verwenden, um Data Protection for SQL zu installieren, wird außerdem nur
der nicht überwachte Modus unterstützt.
Kapitel 1. Übersicht über Data Protection for SQL
21
22
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
Dieser Abschnitt enthält Angaben über Richtlinien zu Sicherungsstrategien, Optionen, Vorgaben, Richtlinieneinstellungen und weitere Planungsinformationen, die
Sie bei der Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Sicherungs- und
Zurückschreibungsoperationen unterstützen.
Lesen Sie diese Informationen sorgfältig, bevor Sie Data Protection for Microsoft
SQL Server-Konfigurationstasks ausführen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Berücksichtigen Sie die Leistungsmerkmale Ihrer Produktionsumgebung und die
Sicherungsziele bei der Planung für SQL Server-Daten. Installieren und konfigurieren Sie Data Protection for Microsoft SQL Server, bevor Sie versuchen, eine Sicherungsoperation auszuführen.
Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data Protection for SQL
beeinflussen
Tivoli Storage Manager-Richtlinien legen fest, wie Data Protection for SQL-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Speicher und auf lokalen Spiegeldatenträgern
verwaltet werden, wenn die Umgebung für VSS-Operationen konfiguriert ist.
Der Tivoli Storage Manager-Server erkennt Data Protection for SQL als Knoten. Daten, die von diesem Data Protection for SQL-Knoten im Tivoli Storage ManagerSpeicher gesichert werden, werden anhand der Einstellungen, die für Tivoli
Storage Manager-Serverrichtlinieneinträge angegeben sind, gespeichert und verwaltet.
Die Tivoli Storage Manager-Richtlinie kann die VSS-Sicherungen verwalten, die in
Tivoli Storage Manager-Serverspeicherpools gestellt werden. Der Tivoli Storage
Manager-Server ist für die Ausführung von VSS-Sicherungen zuständig.
Falls Sie früher IBM Tivoli Storage Manager for Copy Services verwendet und ein
Upgrade auf Data Protection for SQL durchgeführt haben, können Sie mit der Lizenz für Tivoli Storage Manager for Copy Services VSS-Sicherungen auf lokalen
Spiegeldatenträgern speichern.
Die Anzahl der Versionen von Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL, die
vom Tivoli Storage Manager-Server verwaltet werden, wird durch den Wert bestimmt, der durch den Tivoli Storage Manager-Serverparameter verexists angegeben ist. Dieser Parameter ist in der Kopiengruppe der Verwaltungsklasse definiert,
zu der die Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL gehört. Bei Verwendung des
Systemproviders ist es nicht erforderlich, Zieldatenträgergruppen zuzuordnen.
Wenn Sie nicht den Systemprovider verwenden, sollte die Anzahl der für Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL zugeordneten Zieldatenträgergruppen mit
dem Parameter verexists übereinstimmen. Bitte beachten Sie, dass Zieldatenträgergruppen bei XIV nicht anwendbar sind.
Beispiel: Bei verexists=3 müssen mindestens drei Gruppen von Zieldatenträgern
für die Sicherung zugeordnet werden, damit die Sicherung erfolgreich abgeschlossen wird. Werden nur zwei Gruppen von Zieldatenträgern zugeordnet, schlagen
23
der dritte und jeder weitere Sicherungsversuch fehl. Sind mehr Gruppen von Zieldatenträgern vorhanden als die Anzahl, die im Parameter verexists angegeben ist,
werden diese Gruppen vom Tivoli Storage Manager-Server ignoriert. Es ist nicht
möglich, eine unbegrenzte Anzahl von lokalen Sicherungsversionen zu speichern.
Wenn Sie N lokale Sicherungsversionen speichern wollen, müssen Sie für den Parameter verexists die Einstellung N + 1 festlegen.
Bei Verwendung des Konfigurationsassistenten, der über die grafische Benutzeroberfläche bereitgestellt wird, wird der Parameter VSSPOLICY, der konfiguriert werden muss, in der Datei tdpsql.cfg angegeben.
|
|
|
Abhängig von den Richtlinienverwaltungseinstellungen können LUNs auch für
neue Sicherungen wiederverwendet werden. Wenn eine neue Sicherung angefordert wird und die maximale Anzahl der Versionen erreicht ist, löscht die Software
die älteste Momentaufnahme (Sicherung), damit die neue Momentaufnahme erstellt werden kann. Schlägt die neue Anforderung fehl, nachdem die älteste Momentaufnahme gelöscht wurde, steht eine Sicherungsversion weniger als erwartet
zur Verfügung.
Das Richtlinienmanagement der Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL ist
verantwortlich für das Abgleichen des lokalen Sicherungsrepositorys mit den auf
dem Tivoli Storage Manager-Server gespeicherten Informationen. Wenn beispielsweise Zieldatenträger-LUNs, die für eine Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL verwendet wurden, aus dem Speichersubsystem entfernt werden, müssen die
Informationen, die die Sicherung auf dem Tivoli Storage Manager-Server darstellen, abgeglichen werden. Wenn die Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinie bestimmt hat, dass eine Kopie der Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL nicht
mehr benötigt wird, muss der lokale Sicherungsmanager ebenso die Zieldatenträger-LUNs für das Speichersubsystem freigeben. Dies ist erforderlich, damit diese
LUNs für künftige Sicherungsoperationen verwendet werden können. Tivoli Storage Manager erkennt diese Situationen automatisch und führt den Abgleich
durch.
Speicherplatzvoraussetzungen für lokale Spiegeldatenträger
Tivoli Storage Manager erfordert, dass genügend Speicherplatz verfügbar ist, um
Spiegeldatenträger zu erstellen, die für die VSS-Sicherungsverarbeitung erforderlich sind. Selbst wenn der Tivoli Storage Manager-Server das Ziel der VSS-Sicherung ist, wird trotzdem Speicherplatz zum Erstellen eines Spiegeldatenträgers benötigt (wenn auch nur temporär).
Da der Wert des Parameters verexists, der für Ihre lokale Sicherungsrichtlinie angegeben ist, die Anzahl der Sicherungsversionen bestimmt, die auf den lokalen
Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden sollen, führt die Einstellung verexists=1
zum Löschen einer vorhandenen Sicherung auf den lokalen Spiegeldatenträgern
(während einer VSS-Sicherung in den Tivoli Storage Manager-Serverspeicher), damit genügend temporärer Speicherplatz für die neue Momentaufnahme erstellt
wird. Wenn Sie N Sicherungen auf den lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahren
und zusätzlich VSS-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher ausführen wollen, müssen Sie daher genügend Speicherplatz auf den lokalen Spiegeldatenträgern bereitstellen und verexists=N+1 angeben.
Falls Sie nur eine einzige Sicherung aufbewahren, wird dieselbe Platte wiederverwendet. Der Prozess entfernt zunächst die vorhandene Sicherung und versucht,
eine neue Sicherung zu erstellen. Schlägt die neue Sicherung fehl, sind keine Sicherungen mehr vorhanden.
|
|
|
|
24
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Bewahren Sie mehrere Sicherungen (Momentaufnahmen) auf, wird die älteste Sicherung entfernt, bevor eine neue Sicherung erstellt wird. Schlägt die neue Sicherung fehl, ist möglicherweise eine Sicherung weniger vorhanden, als in der Richtlinie angegeben ist. Beispiel: Falls Sie angeben, dass fünf Sicherungen aufbewahrt
werden sollen, die letzte Sicherung jedoch fehlschlägt, sind unter Umständen lediglich vier Sicherungsversionen vorhanden.
Stellen Sie sicher, dass Sie einen Wert für verexists angeben, der Ihre VSS-Sicherungsziele umfasst. Wenn Sie einen begrenzten Speicherplatz für VSS-Operationen
haben und durch die Einstellung verexists=1 eingeschränkt sind, können Sie einen
Vorteil aus der Option Sicherungsziel BOTH ziehen. Dabei wird die Sicherung auf
lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert und eine Kopie an den Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gesendet.
Es ist möglich, dass VSS-Sicherungen (die Data Protection for SQL auf lokalen
Spiegeldatenträgern erstellt und speichert) außerhalb der Kontrollmöglichkeiten
durch Tivoli Storage Manager geändert und gelöscht werden. Beispiel: Der Microsoft-Befehl VSSADMIN DELETE SHADOWS kann eine von Tivoli Storage Manager verwaltete VSS-Sicherung entfernen, ohne dass Tivoli Storage Manager dies
verhindern könnte. In einer solchen Situation erkennt Tivoli Storage Manager das
Entfernen der Sicherung und stimmt seinen Index verfügbarer Sicherungen mit
dem ab, was auf den lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert ist. Aufgrund dieser
potenziellen Möglichkeit des Löschens ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln,
mit der VSS-Sicherungsdaten, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind,
vor Beeinträchtigungen geschützt werden.
Richtlinienüberlegungen für VSS-Sicherungen
Beachten Sie, dass die folgenden Themen Auswirkungen auf Ihre Tivoli Storage
Manager-Richtlinie zum Verwalten von VSS-Sicherungen haben:
v Gesamtsicherungsstrategie.
v Zeitdauer, für die VSS-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher
gespeichert sein werden.
v Anzahl der VSS-Sicherungsversionen, die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert werden sollen.
v Typen von VSS-Sicherungen, die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert werden sollen.
v Anzahl der VSS-Sicherungsversionen, die auf dem lokalen Spiegeldatenträger
gespeichert werden sollen.
v Typen von VSS-Sicherungen, die auf dem lokalen Spiegeldatenträger gespeichert
werden sollen.
v Die Größe des verfügbaren Zieldatenträgerspeichers, der für VSS-Operationen
bereitgestellt wird.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
25
Sicherheitsanforderungen
Data Protection for SQL erfordert bestimmte Einstellungen, damit Operationen in
einer sicheren Umgebung ausgeführt werden.
Für die Installation ist Windows-Administratorberechtigung erforderlich. Data Protection for SQL muss beim Tivoli Storage Manager-Server registriert sein, und beim
Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server müssen der entsprechende Knotenname und das zugehörige Kennwort verwendet werden. Darüber
hinaus gelten die standardmäßigen Tivoli Storage Manager-Sicherheitsanforderungen für Data Protection for SQL.
Bei der Angabe von SQL Server-Anmeldedaten stehen drei Optionen zur Verfügung:
v Standardkonto sa und ein leeres Kennwort akzeptieren.
v SQL-Benutzer-ID-Sicherheit verwenden und SQL-Benutzername und -Kennwort
angeben. Bei der SQL-Benutzer-ID-Sicherheit stellt der SQL Server-Administrator
die Anmelde-ID und das Kennwort für den Zugriff auf den SQL Server zur Verfügung.
v Eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden und die Anmeldung durch Windows authentifizieren lassen.
Anmerkung: Der Name des SQL-Anmeldebenutzers bzw. der Name des Windows-Benutzers muss der vorgegebenen SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN hinzugefügt werden, bevor er von Data Protection for SQL verwendet werden
kann.
Sicherungsstrategien
Abhängig von Ihren spezifischen Anforderungen hinsichtlich des Datenaustauschs
im Netz, des Fensters zum Durchführen von Sicherungen und akzeptabler Zurückschreibungsdauer sind verschiedene Sicherungsstrategien verfügbar.
Strategien definiert nach Sicherungstyp
Nachfolgend sind einige der gängigen Strategien (auf der Basis des Sicherungstyps) beschrieben:
Nur Gesamtsicherung (traditionelle Operationen und VSS-Operationen)
Dieser Ansatz eignet sich am besten für SQL-Datenbanken, die relativ klein
sind, da bei dieser Methode stets die gesamte Datenbank gesichert wird.
Jede Gesamtsicherung dauert länger, aber der Zurückschreibungsprozess
ist äußerst effizient, da nur die neueste (bzw. eine andere geeignete) Gesamtsicherung zurückgeschrieben werden muss. Hierbei handelt es sich
um die geeignete Strategie für Systemdatenbanken wie beispielsweise Masterdatenbank, Modelldatenbank und Datenbank msdb, da diese in der Regel relativ klein sind.
Gesamtsicherung plus Protokollsicherung (traditionelle Operationen und VSSOperationen)
Die Strategie mit Gesamtsicherung plus Transaktionsprotokollsicherung
wird im Allgemeinen dann verwendet, wenn das normale Fenster zum
Durchführen von Sicherungen oder die Netzkapazität nicht jedes Mal eine
Gesamtsicherung zulässt. In diesen Fällen ermöglicht eine regelmäßig ausgeführte Gesamtsicherung, gefolgt von einer Reihe von Protokollsicherungen, das Fenster zum Durchführen von Sicherungen und den Datenaus-
26
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
tausch auf dem Netz zu minimieren. Sie können beispielsweise
Gesamtsicherungen am Wochenende und Protokollsicherungen während
der Woche ausführen. Die Gesamtsicherungen können in Zeiten mit geringer Systemauslastung durchgeführt werden, wenn ein größeres Fenster
zum Durchführen von Sicherungen und erhöhter Datenaustausch auf dem
Netz toleriert werden können. Der Zurückschreibungsprozess gestaltet sich
jedoch komplexer, da eine Gesamtsicherung und nachfolgende Protokollsicherungen zurückgeschrieben werden müssen. Es ist auch möglich, eine
Zurückschreibung nach Zeitpunkt auszuführen, um ein Transaktionsprotokoll für einen angegebenen Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) zurückzuschreiben.
Sie können traditionelle Protokollsicherungen anwenden, nachdem eine
VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben wurde. Dazu muss die Datenbank in einem Wiederherstellungsstatus verbleiben, indem /recovery=no in
der Befehlszeilenschnittstelle angegeben wird, oder indem sichergestellt
wird, dass die Option Wiederherstellung im GUI-Fenster 'Datenbanken zurückschreiben' oder 'Gruppen/Dateien zurückschreiben' nicht ausgewählt
ist, wenn die VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird.
Gesamtsicherung plus Differenzsicherung (traditionelle Sicherung und VSS-Sicherung)
Diese Strategie kann zwischen Gesamtsicherungen eingesetzt werden. Eine
Datenbankdifferenzsicherung kann sowohl Zeit als auch Speicherbereich
einsparen. Der Speicherbereich wird eingespart, weil nur diejenigen Teile
einer Datenbank gesichert werden, die seit der letzten Gesamtsicherung geändert wurden (die Sicherung ist kumulativ). Die Zeitersparnis ergibt sich
daraus, dass Sie nicht alle einzelnen Protokollsicherungen innerhalb dieses
Zeitraums auf die Operation anwenden müssen. Dies gilt genauso für Zurückschreibungsoperationen; es muss lediglich die letzte Differenzsicherung (die neueste Version) zurückgeschrieben werden.
Obwohl VSS nur Gesamtsicherungen unterstützt, können traditionelle Differenzsicherungen auf die VSS-Gesamtsicherung angewendet werden.
Dazu muss die Datenbank in einem Wiederherstellungsstatus verbleiben,
indem /recovery=no in der Befehlszeilenschnittstelle angegeben wird, oder
indem sichergestellt wird, dass die Wiederherstellungsoption nicht ausgewählt ist, wenn die VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird.
Gesamtsicherung plus Differenzsicherung plus Protokollsicherung (traditionelle
Operationen und VSS-Operationen)
Bei dieser Strategie kann die Zurückschreibung schneller erfolgen, da sich
die Anzahl der Transaktionen, die möglicherweise zurückgeschrieben und
angewendet werden müssen, verringert. Wenn beispielsweise wöchentlich
eine traditionelle Gesamtsicherung oder eine VSS-Gesamtsicherung, jede
Nacht eine Differenzsicherung und alle vier Stunden eine Protokollsicherung durchgeführt würde, müssten bei einer Zurückschreibung die Gesamtsicherung, eine Differenzsicherung und höchstens fünf Protokollsicherungen berücksichtigt werden. Ein Szenario mit einer Gesamt- plus
Protokollsicherung für denselben Zyklus könnte jedoch bedeuten, dass eine
Gesamtsicherung plus bis zu 41 Protokollsicherungen zurückgeschrieben
werden müssten (sechs Tage mal sechs Protokollsicherungen pro Tag, plus
bis zu fünf Sicherungen für den Tag, an dem die Gesamtsicherung ausgeführt wurde). Obwohl VSS nur Gesamtsicherungen unterstützt, können traditionelle Protokollsicherungen und traditionelle Differenzsicherungen auf
die VSS-Gesamtsicherung angewendet werden.
Datei- oder Gruppensicherungen (nur traditionelle Operationen)
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
27
Wenn auf SQL Server eine Gruppe erstellt wird, werden Datenbankdateien
anhand dieser Gruppe identifiziert. Welche Gruppe für eine Gruppensicherung verwendet wird, richtet sich nach der Gruppe, für die die Datenbankdateien definiert sind.
|
|
|
|
Wenn es wegen der Größe einer Datenbank oder aufgrund von Zeit- oder
Leistungsbeschränkungen nicht praktikabel ist, eine Gesamtsicherung auszuführen, kann eine Strategie mit Dateisicherung verfolgt werden. Stellen
Sie beim Ausführen von Zurückschreibungsoperationen für eine Datei oder
Dateigruppe eine separate Sicherung des Transaktionsprotokolls bereit.
Datei- bzw. Gruppenoptionen können in Fällen, bei denen bestimmte Tabellen oder Indizes öfter aktualisiert werden als andere und deshalb häufiger gesichert werden müssen, eine Zeitersparnis beim Sichern und Zurückschreiben bewirken. Wenn solche Daten in eigene Dateigruppen oder
Dateien gestellt werden, führt dies zur Zeitersparnis, da lediglich die betreffenden Dateigruppen bzw. Dateien gesichert werden müssen.
Weitere Einzelheiten in Bezug auf die SQL Server-Sicherungsstrategie und die zugehörige Planung können Sie in der Dokumentation zu Microsoft SQL Server nachlesen.
Strategien definiert nach anderen Faktoren
Nachfolgend sind einige der gängigen Strategien (auf der Basis verschiedener Faktoren) beschrieben:
Zeitersparnis:
v Wenn bei einem SQL Server-Datenträger ein Fehler auftritt, kann Zeit gespart werden, wenn nur die Dateien auf dem betreffenden Datenträger
zurückgeschrieben werden.
v Die Verwendung mehrerer Stripekonfigurationen kann sowohl die Sicherung als auch die Zurückschreibung beschleunigen. Wenn direkt auf einen sequenziellen Speicherdatenträger (z. B. einen Bandpool) gesichert
wird, sollten Sie ebenso viele Stripekonfigurationen verwenden wie
Bandlaufwerke vorhanden sind, die für die SQL-Sicherung zugeordnet
werden können; andernfalls werden die separaten Sitzungen in eine
Warteschlange gestellt und warten auf ein Band. Einheitenübergreifendes
Lesen und Schreiben von Daten ist nur bei traditionellen Operationen
verfügbar.
v Die Datenkomprimierung reduziert sowohl den Datenaustausch auf dem
Netz als auch den Speicherbedarf. Ob dabei der Gesamtzeitbedarf für
die Sicherung vergrößert oder reduziert wird, hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der verfügbaren Netzbandbreite und der Übertragungsgeschwindigkeit der Prozessoren, die die Komprimierung ausführen. Bei schnellen Netzen verbessert die Komprimierung die
Sicherungs- und Zurückschreibungszeiten.
Einheitenübergreifendes Lesen und Schreiben von Daten (nur traditionelle Operationen):
v Wenn Sie mit einheitenübergreifendem Lesen und Schreiben von Daten
arbeiten, sollten Sie auch die Dateispeicherbereichskollokation von Tivoli
Storage Manager-Server verwenden, um möglichst jede Stripekonfiguration auf einem anderen Speicherdatenträger zu halten. Dieser Parameter
kann mit dem Tivoli Storage Manager-Befehl update stgpool definiert
28
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
werden. Es wird empfohlen, nicht zuzulassen, dass Metadaten (die als
separater Dateispeicherbereich gezählt werden) auf Banddatenträgern
gespeichert werden.
v Die maximale Anzahl Datenstripekonfigurationen, die Sie verwenden
können, muss kleiner als die maximale Anzahl sein, die von SQL Server
unterstützt wird, und kleiner als der Wert für die Tivoli Storage Manager-Serveroption txngroupmax in der Datei dsmserv.opt.
Clustering:
Wenn Sie Microsoft Failover Clustering oder Veritas Cluster Server-Clustering für die Failoverunterstützung verwenden, müssen Sie Data Protection
for SQL auf jedem Clusterknoten installieren und identisch konfigurieren.
Damit die Failoverinstallation vollständig abgeschlossen wird, sind zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich. Sie müssen einen Cluster-SQL Server anhand seines virtuellen Servernamens angeben und diesen Namen bei
Data Protection for SQL verwenden, um auf den betreffenden SQL Server
zuzugreifen.
Option 'Protokoll am Prüfpunkt abschneiden':
Wenn Sie sich dafür entscheiden, bei SQL nur Gesamtsicherungen auszuführen, können Sie auch angeben, dass das Protokoll nach Prüfpunkten abgeschnitten werden soll. Dies verhindert, dass das Protokoll unbegrenzt anwächst.
Option 'Protokoll abschneiden':
Wenn Sie sich für eine Transaktionsprotokollsicherung entschieden haben,
können Sie angeben, dass das Protokoll nicht abgeschnitten werden soll.
Im Allgemeinen ist es nicht wünschenswert, das Protokoll beim Wiederherstellen einer beschädigten Datenbank abzuschneiden. Diese Option ermöglicht dem Server, das Transaktionsprotokoll zu sichern, ohne dabei die Daten in irgendeiner Weise zu verändern. Alle Transaktionsprotokolleinträge
werden vom Zeitpunkt der letzten Protokollsicherung bis zum Punkt der
Datenbankbeschädigung geschrieben.
Kollokation:
Wenn Sie die Strategie Gesamt- plus Protokollsicherung verfolgen, müssen Sie
entscheiden, ob die Tivoli Storage Manager-Speicherverwaltungsrichtlinien
geändert werden sollen, um sicherzustellen, dass alle Protokollsicherungen
zusammen auf dem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert werden (d.
h. durch Kollokation zusammengefasst werden). Dies verbessert die Zurückschreibungsleistung, da die Anzahl der Datenträgerladevorgänge, die
für das Zurückschreiben einer Serie von Sicherungen erforderlich sind, reduziert wird. Einzelheiten zur Kollokation können Sie bei Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator erfragen.
Mehrere SQL Server:
Wenn mehrere Instanzen von SQL Server aktiv sind, werden die zusätzlichen Instanzen anhand ihres Namens identifiziert. Sie müssen den betreffenden Namen bei Data Protection for SQL verwenden, um auf diese SQL
Server-Instanz zugreifen zu können.
Weitere Empfehlungen:
v VSS-Sicherungen können nicht auf einen alternativen SQL Server zurückgeschrieben werden. Dies ist eine Einschränkung von Microsoft SQL
Server.
v Der Parameter maxnummp muss in einem Tivoli Storage Manager-Befehl
register node oder update node verwendet werden, damit ein Knoten
mit Mehrfachsitzungen arbeiten kann, um Daten auf austauschbaren DaKapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
29
tenträgern zu speichern (dafür müssen dem betreffenden Knoten Mehrfachmountpunkte zugeordnet werden).
v Setsicherungen sind für ungewöhnliche Umstände bestimmt. Wenn Sie
planen, ein Set von Dateigruppen und Dateien regelmäßig zu sichern,
sollten Sie jedes Set separat sichern, um Versionsgrenzwerte innerhalb
der Verwaltungsklasse verwenden zu können.
v Die Datenbank tempdb kann nicht gesichert werden. Es handelt sich dabei um eine temporäre Datenbank, die bei jedem Start des SQL Servers
neu erstellt wird.
v SQL-Datenbanken mit der Option Protokoll am Prüfpunkt abschneiden
(Masterdatenbank oder Datenbank msdb) oder SQL-Datenbanken, die mit
dem einfachen Wiederherstellungsmodell arbeiten, verfügen über keine
Transaktionsprotokolle, die gesichert werden können.
v Unabhängig von der Häufigkeit der Datenbanksicherungen wird dringend empfohlen, immer vor dem Sichern der Datenbank dbcc checkdb
und dbcc checkcatalog auszuführen, um die logische und physische
Konsistenz der Datenbank zu überprüfen. Weitere Informationen zur
Verwendung der Prüffunktionen, die die SQL Server-Datenbank auf
Konsistenz hin prüfen, stehen in der Dokumentation zu SQL Server.
v Data Protection for SQL bietet Sicherungs- und Zurückschreibungsfunktionen für SQL-Datenbanken und die zugeordneten Transaktionsprotokolle. Data Protection for SQL stellt jedoch selbst keine vollständige Lösung für eine Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall für einen
SQL Server bereit. Zu einer SQL Server-Installation gehören noch viele
andere Dateien. Diese Dateien müssten bei einer Wiederherstellung nach
einem Katastrophenfall wiederhergestellt werden. Beispiele für diese Dateien wären ausführbare Dateien und Konfigurationsdateien. Ein umfassender Plan für eine Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall
steht bereit, wenn der normale Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren für Windows zusammen mit Data Protection for
SQL verwendet wird.
VSS-Sicherungen und traditionelle Sicherungen zusammen
verwenden
Wenn Sie VSS-Sicherungen und traditionelle Sicherungen zusammen verwenden,
können Sie eine hoch effiziente Sicherungslösung für Daten von Data Protection for
SQL implementieren.
Obwohl VSS nur Gesamtsicherungen unterstützt, können traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen angewendet werden, nachdem
eine VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben wurde.
Beachten Sie die folgenden bewährten Verfahren:
v Traditionelle Sicherungen und VSS-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher werden normalerweise von der Zeit und nicht von den Versionen
diktiert.
v Sicherungen auf den lokalen Spiegeldatenträgern werden auf Grund von Speicherplatzeinschränkungen und der Einrichtung des VSS-Speichers normalerweise
von den Versionen diktiert.
v Werden VSS-Operationen ausgeführt, müssen Sie mindestens 200 Megabyte freien Plattenspeicherplatz in Ihrem Windows-Systemordner zur Verfügung halten.
Sie können diese Position mit dem Parameter vssaltstagingdir festlegen.
|
|
|
30
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 8. Merkmale der Sicherungsstrategie. In der folgenden Tabelle sind
Sicherungsstrategien und die Merkmale der einzelnen Strategien aufgeführt.
Strategiemerkmale
Nur traditionelle Sicherung
Traditionelle Sicherung plus VSSSicherung
Verfügbare
Sicherungstypen
v FULL 1+ pro Woche
v Traditionell FULL 1+ pro Woche
v DIFF 1+ pro Tag
v VSS FULL 1+ pro Tag
v LOG 1+ pro Tag
v Traditionell DIFF 1+ pro Tag
v Traditionell LOG 1+ pro Tag
Verfügbare
Zurückschreibungstypen
Zurückschreibung auf den
Produktions-SQL Server oder
alternativen SQL Server.
VSS inklusive VSSZurückschreibung1
Traditionell:
Zurückschreibung auf den
Produktions-SQL Server oder
alternativen SQL Server
Zurückschreibungsattribute
v FULL, LOG, DIFF, GROUP,
FILE
VSS:
v FULL
v Zurückschreibungsunterteilung
auf Datenbankebene
Zurückschreibungsunterteilung
in Bezug auf Server, Datenv Wiederherstellung nach Zeitbank, Dateigruppe und einzelpunkt2
ne Dateiebene.
v Aktualisierende Wiederherstelv Wiederherstellung nach Zeitlung2
punkt
Traditionell:
v Aktualisierende Wiederherstellung
v FULL, LOG, DIFF, GROUP, FILE
v
v Zurückschreibung auf alternative Maschine
v Zurückschreibungsunterteilung in
Bezug auf Server, Datenbank, Dateigruppe und einzelne
Dateiebene.
v Wiederherstellung nach Zeitpunkt
v Aktualisierende Wiederherstellung
v Zurückschreibung auf alternative
Maschine
Anmerkung:
1. Dateien werden vom Tivoli Storage Manager-Server direkt auf die
Produktionsquellendatenträger kopiert.
2. Um diese Zurückschreibungsattribute zuzuordnen, muss es sich bei diesen Sicherungen
um traditionelle Protokollsicherungen oder traditionelle Differenzsicherungen handeln,
die auf eine VSS-Gesamtsicherung angewendet werden.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
31
Verwendung von VSS-Operationen in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung
Data Protection for SQL unterstützt VSS-Operationen in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung.
Sie müssen diese Voraussetzungen und Einschränkungen beachten, damit Data
Protection for SQL VSS-Operationen in einer SQL Server-Clusterumgebung erfolgreich ausführen kann.
SQL Server-Failoverclusteranforderungen für VSS
Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit VSS-Operationen erfolgreich in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung ausgeführt werden. Diese Voraussetzungen werden erfüllt, wenn Sie den Konfigurationsassistenten verwenden.
v Die Option vssaltstagingdir muss angegeben werden, wenn die folgenden Bedingungen auf Ihre Clusterumgebung zutreffen:
– Tivoli Storage Manager führt die VSS-Operationen aus.
– VSS-Sicherungen werden auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert.
– Stellen Sie sicher, dass mindestens 200 Megabyte freier Plattenspeicherplatz
auf dem Laufwerk verfügbar sind, das mit der Option vssaltstagingdir angegeben ist. Dieser Speicherplatz wird zum Speichern der Metadatendateien für
Data Protection for SQL verwendet.
Diese Option muss für alle potenziellen localdsmagentnode-Knoten, die den Tivoli Storage Manager Remote Client Agent Service (DSMAGENT) ausführen
könnten, in der Datei dsm.opt angegeben werden.
vssaltstagingdir d:\dir
d: gibt ein gemeinsam genutztes Laufwerk an, auf das von allen Knoten in dem
Cluster zugegriffen werden kann. Dabei kann es sich auch um eine Platte handeln, die auf den virtuellen SQL Server folgt. \dir gibt ein Verzeichnis auf dem
gemeinsam genutzten Laufwerk an. Diese Option muss für alle Knoten angegeben werden, die in dem Cluster verwendet werden. Beispiel:
vssaltstagingdir Q:\TSMVSS
v Geben Sie die folgenden Optionen in jeder der Dateien dsm.opt an, die für die
LOCALDSMAGENT- und REMOTEDSMAGENT-Maschinen verwendet werden:
CLUSTERNODE NO
CLUSTERDISKSONLY NO
v Wenn Sie den Wert für die Option vssaltstagingdir ändern möchten, müssen Sie
denselben Wert sowohl in der Datei dsm.opt für DSMAGENT als auch in der
Datei dsm.opt für Data Protection for SQL angeben.
|
|
|
SQL Server-Failoverclustereinschränkungen für VSS
Beachten Sie diese Einschränkungen, wenn Sie VSS-Operationen in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung ausführen:
v Alle Server in dem Cluster müssen dieselbe Version von Tivoli Storage Manager,
Windows und anderer anwendbarer Software haben.
v Der Tivoli Storage Manager-Clientakzeptordämon (CAD) muss in jedem Clusterknoten installiert sein, damit er Operationen im Falle einer Übernahme (Failover)
fortsetzen kann. Stellen Sie sicher, dass der CAD-Servicename in allen Clusterknoten übereinstimmt, so dass der CAD-Service durch einen generischen Clusterservice gestartet werden kann.
32
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Als lokaler DSMAgent-Clientknoten sollte ein anderer Knoten als der normale
Knoten für den Client für Sichern/Archivieren verwendet werden, da dieser
CAD-Service zu einer Nicht-Clusteroption gemacht werden muss.
|
|
|
|
|
v Bei Verwendung des fernen DSMAgent-Clientknoten ist es nicht erforderlich, für
jeden Server im Cluster einen separaten Knoten zu registrieren.
v Überprüfen Sie die Umgebung mit Hilfe der Microsoft-Befehle vssadmin und
diskshadow. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Befehle erhalten Sie
im Assistenten 'VSS-Diagnose'.
v Eine Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei sollte für jeden Knoten in dem
Cluster konfiguriert werden. Diese Dateien sind fast identisch, mit der Ausnahme, dass der Parameter localdsmagentnode auf den entsprechenden lokalen DSMAGENT in jedem Knoten verweist.
SQL Server-Failoverclustereinschränkungen für VSS für geplante
Operationen
Wenn Sie die Ausführung geplanter VSS-Operationen in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung planen, müssen Sie Folgendes berücksichtigen:
v Installieren Sie den Tivoli Storage Manager-Scheduler als Windows-Dienst auf allen Clusterknoten.
v Ist die Befehlsdatei auf einem lokalen Laufwerk gespeichert, müssen Sie sicherstellen, dass sie in allen Clusterknoten konsistent bleibt. Wahlweise können Sie
die Befehlsdatei auf einem gemeinsam genutzten Laufwerk erstellen. Stellen Sie
sicher, dass der Parameter objects (der im Befehl define schedule auf dem Tivoli Storage Manager-Server angegeben wird) auf diese Befehlsdatei verweist.
|
|
Hinweise zur Verwendung von Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung
|
|
Data Protection for SQL unterstützt die Ausführung von SQL Server 2012 in einer
Windows-Failoverclusterumgebung.
|
|
|
|
Berücksichtigen Sie die nachstehenden Informationen, bevor Sie Data Protection for
SQL zum Schutz von SQL Server 2012-Datenbanken in einer Windows-Failoverclusterumgebung einsetzen. Verweise auf SQL Server beziehen sich auf den Namen
des virtuellen SQL Servers in einer Windows-Failoverclusterumgebung.
|
|
|
|
|
|
|
Hinweise zur Clusterkonfiguration:
v Eine Windows-Failoverclusterumgebung wird für AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen benötigt.
v Eine SQL Server-Instanz muss auf einem Knoten in einer Windows-Failoverclusterumgebung installiert sein. Der Clusterknoten muss online sein.
v Jedes Verfügbarkeitsreplikat einer Verfügbarkeitsgruppe muss sich in derselben
Windows-Failoverclusterumgebung auf einem anderen Knoten befinden.
|
Hinweise zur Installation und Konfiguration:
v Installieren Sie Data Protection for SQL auf allen Knoten, von denen aus Sie Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen ausführen wollen.
v Installieren Sie bei Verwendung von Clustern mit gemeinsam genutzten Platten
Data Protection for SQL bei allen Knoten auf einer lokalen Platte des Knotens
und nicht auf einer gemeinsam genutzten Clusterplatte.
v Verwenden Sie den Konfigurationsassistenten, um einen AlwaysOn-Knoten beim
Tivoli Storage Manager-Server zu registrieren. Der AlwaysOn-Knoten verwaltet
|
|
|
|
|
|
|
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
33
die Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken. Dieser Knoten ist ein gemeinsam genutzter Knoten, der die Sicherung und Zurückschreibung von Verfügbarkeitsdatenbanken aus einem beliebigen Replikat ermöglicht.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
v Datenbanken, die nicht zu einer Verfügbarkeitsgruppe gehören, werden unter
dem Standardknotennamen von Data Protection for SQL gesichert. Zur Unterstützung der Datenbanksicherungen in den AlwaysOn-Knoten steht eine Option
zur Verfügung, mit der Sie alle Datenbanken in den AlwaysOn-Knoten sichern
können.
v Verwenden Sie identische Konfigurationen in der Data Protection for SQL-Optionsdatei, wenn Sie Data Protection for SQL auf jedem Knoten des Clusters konfigurieren.
v Wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Scheduler zum Automatisieren von Sicherungen verwenden, installieren Sie den Scheduler-Service auf jedem Knoten des
Clusters, um die Unterstützung der Übernahme (Failover) zu aktivieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hinweise zum Betrieb:
v Ungeachtet des Clusterknotens, in den die Sicherung erfolgte, behandelt der Tivoli Storage Manager-Server Sicherungen so, als ob sie von einem einzigen SQL
Server (dem virtuellen Server) stammen würden.
v Wenn Sie eine VSS-Gesamtsicherung auf einem sekundären Replikat ausführen,
wird die Momentaufnahme als Kopiesicherung erstellt.
v Traditionelle Gesamtsicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken auf sekundären
Replikaten werden als Kopiesicherungen ausgeführt. Die Option für Kopiesicherungen wird bei Protokollsicherungen nicht automatisch verwendet, weil auf sekundären Replikaten Protokollsicherungen unterstützt werden, die Protokolle
abschneiden.
v Aufgrund einer Einschränkung bei SQL Server können Sie eine VSS-Sicherung
nicht in eine alternative Instanz zurückschreiben. VSS-Sicherungen müssen in
dieselbe SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden, für die die Momentaufnahme erstellt wurde.
Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung verwenden
Data Protection for SQL unterstützt die Ausführung von SQL Server in einer Windows-Failoverclusterumgebung.
Die folgende Liste enthält Informationen, die berücksichtigt werden müssen, wenn
Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung ausgeführt
wird.
v Verweise auf SQL Server in diesem Abschnitt beziehen sich auf den Namen des
virtuellen SQL Servers in einer Windows-Failoverclusterumgebung.
v Sie müssen Data Protection for SQL auf allen Knoten des Clusters installieren.
Data Protection for SQL muss außerdem auf einer Platte installiert werden, die
von jedem Knoten als lokale Platte angesehen wird (nicht auf einer gemeinsamen Clusterplatte).
v Verwenden Sie identische Konfigurationen in der Data Protection for SQL-Optionsdatei, wenn Sie Data Protection for SQL auf jedem Knoten im Cluster konfigurieren.
v Wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Scheduler zum Automatisieren von Sicherungen verwenden, müssen Sie den Scheduler-Service auf jedem Knoten des
34
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Clusters installieren, um die Failoverunterstützung zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter „Tivoli Storage Manager-Scheduler verwenden” auf
Seite 130.
v Der Tivoli Storage Manager behandelt Sicherungen so, als kämen sie von einem
einzigen Server (dem virtuellen Server), unabhängig davon, auf welchem Knoten
im Cluster eine Sicherung ausgeführt wurde.
Data Protection for SQL in einer Veritas Cluster Server-Umgebung verwenden
Data Protection for SQL unterstützt die Ausführung von SQL Server in einer VCSUmgebung.
Die folgende Liste enthält Informationen, die berücksichtigt werden müssen, wenn
Data Protection for SQL in einer Veritas Cluster Server-Umgebung ausgeführt wird.
v Verweise auf SQL Server in diesem Abschnitt beziehen sich auf den Namen des
virtuellen SQL Servers in einer VCS-Umgebung.
v Sie müssen Data Protection for SQL auf allen Knoten des Clusters installieren.
Data Protection for SQL muss außerdem auf einer Platte installiert werden, die
von jedem Knoten als lokale Platte angesehen wird (nicht auf einer gemeinsamen Clusterplatte).
v Verwenden Sie identische Konfigurationen in der Data Protection for SQL-Optionsdatei, wenn Sie Data Protection for SQL auf jedem Knoten im Cluster konfigurieren.
v Wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Scheduler zum Automatisieren von Sicherungen verwenden, müssen Sie den Scheduler-Service auf jedem Knoten des
Clusters installieren, um die Failoverunterstützung zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter „Tivoli Storage Manager-Scheduler verwenden” auf
Seite 130.
v Der Tivoli Storage Manager behandelt Sicherungen so, als kämen sie von einem
einzigen Server (dem virtuellen Server), unabhängig davon, auf welchem Knoten
im Cluster eine Sicherung ausgeführt wurde.
Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher im Vergleich zur Sicherung auf lokalen Spiegeldatenträgern
Beim Erstellen von Richtlinien für Ihre Sicherungen müssen Sie die hier aufgeführten Unterschiede zwischen dem Sichern von Daten im Tivoli Storage ManagerSpeicher und auf VSS-Platten berücksichtigen.
Tivoli Storage Manager-Speicher
Bei einer Tivoli Storage Manager-Sicherungsoperation werden die gesicherten Daten im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert. Obwohl die Verarbeitung bei diesem Sicherungstyp normalerweise länger dauert als bei einer Sicherung
auf lokalen Spiegeldatenträgern, ist eine Tivoli Storage Manager-Sicherung erforderlich, wenn eine Langzeitspeicherung benötigt wird, wie z. B. beim Sichern von
SQL-Daten auf Band für Archivierungszwecke. Tivoli Storage Manager-Sicherungen sind auch für Situationen wie die Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall erforderlich, wenn die Platten, die für Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL verwendet werden, nicht verfügbar sind. Durch das Verwalten mehrerer
Sicherungskopien im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher steht eine zeitpunktgesteuerte Kopie zur Verfügung, falls die Sicherungen auf den lokalen Spiegeldatenträgern beschädigt oder gelöscht werden.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
35
Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher werden normalerweise von
der Zeit und nicht von den Versionen diktiert.
Lokale Spiegeldatenträger
Es muss genügend lokaler Speicherplatz auf den lokalen Spiegeldatenträgern verfügbar sein, damit eine VSS-Sicherungsstrategie erfolgreich ist. Stellen Sie sicher,
dass den Datenträgern ausreichend verfügbarer Speicherplatz zugeordnet ist, damit
Sie Ihre Data Protection for SQL-Sicherungsoperationen unterbringen können. Umgebungs- und Speicherressourcen haben ebenfalls Auswirkungen darauf, wieviele
Sicherungsversionen auf lokalen Spiegeldatenträgern (für VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung) und wieviele Sicherungsversionen auf dem
Tivoli Storage Manager-Server (VSS-Zurückschreibung und langfristige Speicherung) verwaltet werden. Erstellen Sie für Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern und für Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher unterschiedliche Gruppen von Richtlinien. Wenn Sie einen anderen VSS-Provider als den
Windows-VSS-Systemprovider verwenden, müssen Sie unbedingt die Dokumentation für diesen speziellen VSS-Provider lesen.
Sicherungen auf den lokalen Spiegeldatenträgern können sowohl nach Zeit als
auch nach Versionen verwaltet werden. Da lokale Momentaufnahmen häufiger erstellt werden und hinsichtlich der VSS-Speicherbereitstellung und des Speicherplatzes Einschränkungen bestehen, sollten Sie jedoch die Richtlinie für Sicherungen mit
dem Sicherungsziel LOCAL auf der Basis von Versionsgrenzwerten definieren.
|
|
|
|
|
VSS-Operationen in DS,- SAN Volume Controller- und Storwize
V7000-Umgebungen
Beachten Sie diese Speicherplatzrichtlinien, wenn Sie VSS-Operationen in DS-, SAN
Volume Controller- und Storwize V7000-Umgebungen ausführen.
Informationen zu Speicherplatzanforderungen für platzsparende Datenträger finden Sie in „Verwendung von Data Protection for SQL mit SAN Volume Controller
und Storwize V7000” auf Seite 11.
VSS-Einschränkungen für SAN Volume Controller und Storwize
V7000
Bei Ausführung einer Data Protection for SQL-VSS-Sicherung (nicht ausgelagert)
mit Sicherungsziel Tivoli Storage Manager-Server bleiben in einigen Fällen die
SAN Volume Controller- oder Storwize 7000-LUNs dem Windows-Host selbst nach
Abschluss der Sicherung zugeordnet. In diesem Fall befinden sich die SQL ServerDaten auf SAN Volumen Controller- oder Storwize 7000-Platten und der VSSHardwareprovider von IBM TotalStorage wird verwendet. Als Problemumgehung
können Sie ein anderes Sicherungsziel als den Tivoli Storage Manager-Server verwenden (BOTH oder LOCAL). Sie können außerdem die Zuordnung zwischen
dem Windows-Host und den Datenträgern manuell aufheben.
Wenn zwei aufeinander folgende Data Protection for SQL-VSS-Sicherungen ausgeführt werden und dabei die Datenträger umfangreich sind und/oder die Hintergrundkopiergeschwindigkeit auf einen niedrigen Wert gesetzt ist, kann es sein,
dass die zweite VSS-Sicherung blockiert. In diesem Fall befinden sich die SQL Server-Daten auf SAN Volumen Controller- oder Storwize 7000-Platten. Vor der Verarbeitung der zweiten Sicherung wird jedoch darauf gewartet, dass die SAN Volume
Controller- oder Storwize V7000-Hintergrundkopie der ersten Sicherung vollständig ausgeführt wurde. SAN Volume Controller oder Storwize V7000 lässt nicht zu,
dass zwei Hintergrundkopien desselben Datenträgers gleichzeitig erstellt werden.
36
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Es erfolgt jedoch kein Hinweise darauf, dass die zweite Sicherung darauf wartet,
dass die erste Hintergrundkopie beendet wird.
Außerdem werden unter Umständen Zeitüberschreitungsfehler angezeigt, wenn
die vorherige SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Hintergrundkopie zu
lang dauert. Zur Vermeidung dieses Problems sollten Sie VSS-Sicherungen mit genügend zeitlichem Abstand terminieren, um dieser Situation Rechnung zu tragen.
Sie können auch die Kopierrate bei der Erstellung der SAN Volume Controlleroder Storwize V7000-Hintergrundkopie erhöhen.
Zugehörige Konzepte:
„Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000
verwenden” auf Seite 16
VSS-Operationen in IBM N Series- und NetApp-Umgebungen
Beachten Sie diese Speicherplatzrichtlinien, wenn Sie VSS-Operationen in IBM N
Series- und NetApp-Umgebungen ausführen.
Beachten Sie, dass in Umgebungen, die IBM N Series- und NetApp-Systeme enthalten, Momentaufnahmen, die mit dem IBM N Series- und NetApp-Momentaufnahmeprovider erstellt wurden, auf demselben Datenträger gespeichert werden,
auf dem die LUN vorhanden ist. Der durch eine Sicherung mit dem Sicherungsziel
LOCAL verbrauchte Plattenspeicherplatz besteht nur aus den Blöcken, die sich geändert haben, seit die letzte Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL erstellt wurde. Die folgende Formel kann Ihnen bei der Bestimmung des Platzbedarfs der einzelnen Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL helfen:
Geändertes Datenvolumen pro Stunde * Anzahl Stunden bis Verfall einer Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL
Zusätzlich reserviert der Dateiaufbau für Überallschreiben (Write Anywhere File
Layout - WAFL) Blöcke, die zweimal so groß sind wie die angegebene Größe der
zu verwendenden LUN. Diese Reservierung des Speicherplatzes stellt sicher, dass
auf virtuelle Platten geschrieben werden kann. Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie die Größe dieser Datenträger zu berechnen ist:
SQL Database size: 100GB
Number of local backups to be kept: 3
Snapshot for TSM backup: 1
duration for TSM backup: 2hr
Backup frequency:
3hrs
The duration before a local backup is expired: 9 hrs
Amount of data changed/added/deleted per hr: 50MB
Space required for each local backup:
50*9= 450 MB
Space required for 3 local backups + 1 TSM backup: 450*3 + 50*2 = 1450 MB
The volume size required for the database: 100*2 (space reservation) + 1.5 = 201.5 GB
VSS-Einschränkungen für NetApp FAS Series oder IBM N Series
Für NetApp FAS Series und IBM N Series gelten bestimmte Einschränkungen.
Aufgrund der Einschränkungen bei SnapDrive 4.2 und allen unterstützten früheren
Versionen bzw. beim VSS-Provider für NetApp FAS Series und IBM N Series, müssen VSS-basierte Operationen, bei denen Data Protection for SQL verwendet und
das Sicherungsziel auf LOCAL gesetzt wird, auf bestimmte Weise ausgeführt werden. Werden die folgenden Konfigurations- und Betriebsempfehlungen nicht eingehalten, kann dies zu schwer wiegenden Fehlern führen, beispielsweise zum vorzeitigen Löschen von Momentaufnahmen, die VSS-Sicherungen mit dem
Sicherungsziel LOCAL repräsentieren, zu Sicherungsfehlern und zu Speicherknappheit auf den Produktionsdatenträgern. Wenn den Einschränkungen im SnapDrive mit entsprechenden Lösungen von NetApp begegnet wird, können die Data
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
37
Protection for SQL-VSS-Operationen in vollem Umfang genutzt werden. Dies trifft
jedoch nicht zu, wenn flexible Datenträger (FlexVols) verwendet werden.
SQL Server-Speicherkonfiguration für NetApp FAS Series- oder IBM N
Series-VSS-Operationen
Wenn Sie vorhaben, VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel LOCAL auszuführen,
müssen Sie die Konfiguration prüfen, um sicherzustellen, dass die folgenden Anforderungen erfüllt sind:
v Die von einer Datenbank verwendeten LUNs der NAS-Dateiserver müssen für
die Datenbank vollständig dediziert sein. SQL Server-Datenbanken können
LUNs nicht gemeinsam nutzen.
v Eine von den SQL Server-Datenbanken verwendete NAS-Dateiserver-LUN muss
die einzige LUN auf dem Dateiserverdatenträger sein. Verwendet SQL beispielsweise vier LUNs, müssen vier entsprechende Dateiserverdatenträger vorhanden
sein, wobei jeder Datenträger eine einzige LUN enthält.
Richtlinien für VSS-Sicherungsoperationen für NetApp FAS Series oder
IBM N Series
Wenn Sie vorhaben, VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel LOCAL auszuführen,
müssen diese Sicherungen den folgenden Richtlinien entsprechen:
v Lautet der Typ des NetApp-Datenträgers 'Traditionell', müssen VSS-Sicherungen
mit Sicherungsziel LOCAL an eine Verwaltungsklasse gebunden werden, für die
verExists=1 gesetzt ist. Diese Einstellung ist bei Verwendung von flexiblen Datenträgern nicht erforderlich.
v Bei der Ausführung von VSS-Sicherungen müssen Sie sicherstellen, dass die vorherige Sicherung vollständig abgeschlossen ist, bevor eine neue Sicherung gestartet wird. Jede Überlappung von Sicherungen kann zu unerwünschten Nebenwirkungen bei SQL Server, beim VSS-Service und beim NAS-Dateiserver führen.
Musterprozedur für eine VSS-Sicherung für NetApp FAS Series oder
IBM N Series
In der im folgenden Abschnitt enthaltenen Mustersicherungsprozedur wurden die
oben genannten Hinweise berücksichtigt. Sie könnte für die Ausführung von VSSSicherungen verwendet werden, bei denen sowohl das Sicherungsziel Tivoli Storage Manager als auch das Sicherungsziel LOCAL in optimaler Weise verwendet
wird. Beachten Sie, dass die folgenden Annahmen sich auf die vorliegende Mustersicherungsprozedur beziehen:
v Die oben aufgeführten Konfigurationsvoraussetzungen sind erfüllt.
v Die VSS-Sicherung mit Sicherungsziel Tivoli Storage Manager dauert 1 Stunde.
v Die VSS-Sicherung mit Sicherungsziel LOCAL dauert fünf Minuten.
Ihre Sicherungsprozedur könnte aus den folgenden Sicherungen bestehen:
v Tägliche VSS-Gesamtsicherungen mit Sicherungsziel LOCAL alle vier Stunden Mitternacht, 4 Uhr, 8 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr, 20 Uhr.
v Tägliche VSS-Gesamtsicherungen in den Tivoli Storage Manager-Speicher mit
Hilfe einer der beiden folgenden Methoden:
– Sicherungsziel BOTH für 0 Uhr angeben. Bitte beachten Sie, dass bei dieser
Spezifikation um 12 Uhr eine Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL erstellt wird. Daher ist um 0 Uhr keine separate Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL erforderlich.
38
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
– Ausgelagerte Gesamtsicherung um 1 Uhr. Bitte beachten Sie, dass zwischen 1
Uhr und 4 Uhr keine VSS-Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL für eine
Zurückschreibung verfügbar ist, wenn die nächste VSS-Sicherung-Sicherung
mit dem Sicherungsziel LOCAL stattfindet.
v Wöchentlich um 5 Uhr VSS-Gesamtsicherungen in Tivoli Storage Manager ausführen (ausgelagerte Sicherung).
v Wöchentlich oder bei Bedarf traditionelle Gesamtsicherungen ausführen.
Empfohlene Tivoli Storage Manager-Richtlinieneinstellungen
Stellen Sie sicher, dass die hier beschriebenen Richtlinieneinträge mit den empfohlenen Einstellungen definiert werden.
Ziehen Sie Ihren Tivoli Storage Manager-Administrator zu Rate, oder lesen Sie die
Veröffentlichungen IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administratorhandbuch
und IBM Tivoli Storage Manager for Windows Referenzhandbuch für Administratoren,
um vollständige Informationen zum Definieren oder Aktualisieren dieser Tivoli
Storage Manager-Richtlinieneinträge zu erhalten.
Domäne
Eine Richtliniendomäne enthält Richtliniengruppen, Verwaltungsklassen und Kopiengruppen.
Erstellen Sie eine Richtliniendomäne auf dem Tivoli Storage Manager-Server, die
exklusiv für Data Protection for SQL-Sicherungen verwendet werden soll.
Richtliniengruppen
Richtliniengruppen enthalten Verwaltungsklassen (die Kopiengruppen enthalten),
die die Regeln festlegen, nach denen Data Protection for SQL-Sicherungen ausgeführt und verwaltet werden.
Definieren Sie die Richtliniengruppe für die Domäne, zu der die Data Protection
for SQL-Sicherungen gehören. Beachten Sie, dass die Richtliniengruppe aktiviert
sein muss und nur eine Richtliniengruppe in der Richtliniendomäne aktiv sein
kann.
Verwaltungsklasse
Eine Verwaltungsklasse ist ein Richtlinienobjekt, das Benutzer an jede Datei binden
können, um anzugeben, wie die Datei verwaltet wird.
Definieren Sie eine Verwaltungsklasse für Sicherungen, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind, und eine Verwaltungsklasse für Sicherungen im Tivoli
Storage Manager-Serverspeicher. Unterschiedliche Verwaltungsklassen bieten die
Gelegenheit für angepasste Richtlinien für die einzelnen Speicherziele. Beispiel: Sie
können sechs Versionen lokaler VSS-Sicherungen einer vorgegebenen Datenbank
verwalten (VERExists=6), während nur zwei Versionen derselben Datenbank im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher verwaltet werden (VERExists=2). Zusätzlich
können Sie eine separate Verwaltungsklasse für Kopiensicherungstypen erstellen,
die im langfristigen Speicher verwendet werden sollen. Solche Richtlinien können
Speicherressourcen maximieren und bieten mehr Kontrolle über Ihre Speicherstrategie.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
39
Da die VSS-Sicherungsverarbeitung ausreichend Speicherplatz zum Erstellen der
Spiegeldatenträger erfordert, müssen Sie unbedingt verexists=N+1 angeben, um N
Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern aufzubewahren.
Beachten Sie, dass Sie drei aktive Sicherungen derselben Speichergruppe haben
können, weil traditionelle Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher,
VSS-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher und VSS-Sicherungen
auf lokalen Spiegeldatenträgern alle unterschiedliche Benennungen auf dem Tivoli
Storage Manager-Server haben und deshalb jeweils ihre eigene Verwaltungsklasse
haben können. Stellen Sie sicher, dass Ihre Sicherungsstrategie gut geplant und definiert ist, bevor Sie Verwaltungsklassen definieren.
Hinweise zu Metadaten (nur traditionelle Operationen)
Die Verwaltungsklassen für Data Protection for SQL-Metadaten sollten mit den entsprechenden Verwaltungsklassen für Datenbankdaten identisch sein, mit der Ausnahme, dass die Verwaltungsklassen für Metadaten keine Migration auf austauschbare Datenträger zulassen sollten. Befinden sich Data Protection for SQLMetadaten auf austauschbaren Datenträgern, sind für Abfragen unter Umständen
Datenträgermounts erforderlich, und für Sicherungen und Zurückschreibungen
werden möglicherweise weitere Datenträgermounts benötigt.
Für Datenobjekte und die zugehörigen Metaobjekte sollten dieselben Werte für Versionsanzahl und Aufbewahrungsdauer definiert werden. Da Metaobjekte jedoch
unter Umständen als Ergebnis einer Data Protection for SQL-Abfrage gespeichert
werden müssen, sollten Sie sich gegebenenfalls dafür entscheiden, Metaobjekte in
einem nur aus Plattenspeicher bestehenden Speicherpool zu speichern, damit zum
Auflösen der Abfrage kein Datenträgermount erforderlich ist. Dazu können Sie folgende Schritte ausführen:
1. Definieren Sie eine separate Verwaltungsklasse, bei der der Kopienzielort auf
einen Plattenpool zeigt, in dessen Hierarchie kein austauschbarer Datenträger
vorkommt.
2. Binden Sie alle Metaobjekte mit Hilfe einer Anweisung include in der Data Protection for SQL-Optionsdatei an diese Verwaltungsklasse.
Alternativ dazu können Sie dieselbe Verwaltungsklasse (und dieselben Speicherpools) sowohl für die Meta- als auch für die Datenobjekte auswählen, wenn die
Metaobjekte nur selten oder nur unmittelbar vor einer Zurückschreibung benötigt
werden, wenn sowieso ein Datenträgermount erforderlich wird. In vielen Fällen
können Sie Metaobjektinformationen auch aus SQL Server abrufen, wie in der zugehörigen Datenbank msdb aufgezeichnet. Weitere Informationen darüber, wie Sicherungsobjekte an bestimmte Verwaltungsklassen gebunden werden, stehen im
Abschnitt „Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen und traditionelle
Operationen)” auf Seite 50.
Zugehörige Konzepte:
„Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data Protection for SQL
beeinflussen” auf Seite 23
40
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kopiengruppe
Eine Kopiengruppe steuert, wie Sicherungsversionen generiert und lokalisiert werden und wie sie verfallen.
Definieren Sie die Kopiengruppe als Sicherungskopiengruppe und nicht als Archivierungskopiengruppe. Da Data Protection for SQL alle Objekte als Sicherungsobjekte in Tivoli Storage Manager in Sicherungsspeicherpools speichert, ist eine Archivierungskopiengruppe nicht erforderlich, obwohl sie vorhanden sein kann. Die
folgenden Sicherungskopiengruppenparameter haben einen erheblichen Einfluss
auf Ihre Sicherungsrichtlinie:
VERExists
Bestimmt die maximale Anzahl von SQL Server-Datenbanksicherungsversionen, die für Datenbanken aufbewahrt werden soll, die im Data Protection
for SQL-Clientsystem vorhanden sind.
VERDeleted
Gibt die maximale Anzahl SQL Server-Datenbanksicherungsversionen an,
die für Datenbanken aufbewahrt werden sollen, die nach der Sicherung
durch Tivoli Storage Manager vom Data Protection for SQL-Clientsystem
gelöscht wurden.
RETExtra
Gibt die Anzahl Tage an, die eine SQL Server-Datenbanksicherungsversion
aufbewahrt werden soll, nachdem diese Version inaktiv geworden ist.
RETOnly
Gibt die Anzahl Tage an, die die letzte SQL Server-Datenbanksicherungsversion einer Datenbank aufbewahrt werden soll, die vom Data Protection
for SQL-Clientsystem gelöscht wurde. Aufgrund der Versionsanzahl werden Teilsicherungen bei der Verfallsverarbeitung nicht berücksichtigt. Es ist
nie mehr als eine einzige Version eines Teilsicherungsobjekts vorhanden.
Dies liegt daran, dass Teilsicherungen immer eindeutig benannt sind. Wenn
eine neue Gesamtsicherung dieser SQL Server-Datenbank ausgeführt wird,
werden jedoch alle Objekte traditioneller Sicherungen für eine SQL ServerDatenbank inaktiviert. In diesem Szenario bleiben VSS-Sicherungsobjekte
aktiv. Der Aufbewahrungszeitraum, der im Parameter RETOnly definiert
ist, steuert den Verfall von Teilsicherungsobjekten.
Beachten Sie beim Festlegen des Werts für den Parameter RETOnly für
Teilsicherungen, dass der Wert mindestens so groß sein muss wie der Wert
für die Gesamtsicherungsobjekte, denen die Teilsicherungen zugeordnet
sind. Sie können dieselbe Verwaltungsklasse für Teilsicherungen und die
Gesamtsicherungsobjekte (die am längsten aufbewahrt werden) verwenden, um sicherzustellen, dass ein angemessener Wert verwendet wird.
Wenn eine neue traditionelle Gesamtsicherung dieser SQL Server-Datenbank ausgeführt wird, werden jedoch alle Objekte traditioneller Sicherungen für eine SQL Server-Datenbank inaktiviert. In diesem Szenario bleiben
VSS-Sicherungsobjekte aktiv.
MODE, SERialization, FREQuency
Da diese Parametereinstellungen bei Data Protection for SQL nicht anwendbar sind, können Sie die Standardwerte akzeptieren.
Erörtern Sie diese Parameter und Parametereinstellungen mit dem Administrator
des Tivoli Storage Manager-Servers, wenn Sie eine Sicherungsstrategie planen.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
41
Speicherpool
Ein Speicherpool ist eine benannte Gruppe von Speicherdatenträgern, die vom Tivoli Storage Manager-Server für die Datenspeicherung vorgesehen sind.
Für eine einzige Zurückschreibung sind unter Umständen mehrere Sicherungen erforderlich: eine Gesamtsicherung, eine Differenzsicherung und mehrere Teilsicherungen. Sind diese Sicherungen auf austauschbaren Datenträgern gespeichert, wird
empfohlen, Kollokation zu verwenden. Geben Sie Kollokation nach Dateispeicherbereich an (define stgpool COLlocate=FILespace), wenn Sie die parallele Zurückschreibung mehrerer Datenbanken planen. Dies empfiehlt sich, weil einzelne Datenstripekonfigurationen auf separaten austauschbaren Datenträgern verbleiben.
Wenn Sie einheitenübergreifendes Lesen und Schreiben von Daten verwenden, sollten Sie in sequenziellen Speicherpools Kollokation nach Dateispeicherbereich verwenden, um die Stripekonfigurationen auf separaten Speicherdatenträgern zu verwalten. Dies ist erforderlich, um den gleichzeitig ablaufenden, parallelen Zugriff
auf die Stripekonfigurationen zu ermöglichen. In dem Fall, dass mehrere Stripekonfigurationen für dasselbe Objekt auf demselben sequenziellen Datenträger gespeichert werden (weil beispielsweise nicht genügend leere Datenträger verfügbar
sind), können die Objekte mit dem Tivoli Storage Manager-Server move data in einen Plattenspeicherpool oder auf neue sequenzielle Datenträger, die dem Speicherpool hinzugefügt wurden, versetzt werden, damit gleichzeitig auf sie zugegriffen
werden kann.
Eine einzelne vollständige Zurückschreibung erfordert unter Umständen eine Datenbankgesamtsicherung, eine Differenzsicherung und mehrere Protokollsicherungen, oder eine oder mehrere Gruppen-, Datei- oder Setsicherungen und mehrere
Protokollsicherungen. Können diese Sicherungen auf austauschbaren Datenträgern
gespeichert werden, wird empfohlen, Kollokation zu verwenden.
Data Protection for SQL-Knotenname: empfohlene Einstellungen
Überprüfen Sie diese empfohlenen Einstellungen, wenn Sie Ihren Data Protection
for SQL-Knotennamen registrieren.
Die Maschine, auf der Data Protection for SQL installiert ist, muss beim Tivoli Storage Manager-Server mit einem Knotennamen registriert werden. Dieser Knotenname besitzt und verwaltet alle Data Protection for SQL-Daten, die auf dem Tivoli
Storage Manager-Server gesichert werden. Geben Sie diesen Knotennamen mit der
Option nodename in der Optionsdatei dsm.opt an, die sich (standardmäßig) im
Data Protection for SQL-Installationsverzeichnis befindet. Beachten Sie, dass Sie
unter Umständen Knotennamen für weitere Maschinen registrieren müssen, um
VSS-Operationen ausführen zu können.
Beachten Sie die folgenden Tivoli Storage Manager-Parameterbedingungen, wenn
Sie Ihren Data Protection for SQL-Knotennamen (Ihre Maschine) beim Tivoli Storage Manager-Server registrieren:
v BACKDELete Dieser Parameter gibt an, ob der Data Protection for SQL-Knoten
seine eigenen Sicherungsdateien vom Tivoli Storage Manager-Server löschen
kann. Dieser Parameter MUSS den Wert yes haben.
v MAXNUMMP Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl Mountpunkte an, die
ein Clientknoten während einer Sicherungsoperation auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwenden darf. Wenn Sie das einheitenübergreifende Lesen und
Schreiben von Daten nutzen wollen, bei dem Daten direkt an einen Bandpool
übertragen werden, muss für diesen Parameter eine größerer Wert als der Standardwert 1 festgelegt werden. Setzen Sie beispielsweise diesen Wert mindestens
42
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
auf die maximale Anzahl Stripekonfigurationen, die für die Sicherung oder Zurückschreibung verwendet werden soll, wenn austauschbare Datenträger, wie
beispielsweise Bänder, Verwendung finden oder wenn während der Sicherungsoder Zurückschreibungsoperation eine Migration erfolgt. Wenn die Möglichkeit
besteht, dass weitere Sicherungen und Zurückschreibungen gleichzeitig auftreten, muss der Wert für diesen Parameter groß genug gewählt werden, um alle
erforderlichen Mountpunkte zuordnen zu können. Verfügt der Speicherpool für
die Sicherung über aktive Daten oder Sicherungsspeicherpools, die gleichzeitig
geschrieben werden, muss dieser Parameter MAXNUMMP parameter diese
Mountpunkte ebenfalls enthalten.
v TXNGroupmax Dieser Parameter gibt die Anzahl Dateien an, die als eine Gruppe zwischen Data Protection for SQL und dem Tivoli Storage Manager-Server
zwischen COMMIT-Punkten für Transaktionen übertragen werden. Dieser Parameter muss einen Wert haben, der mindestens um 1 größer als die maximale
Anzahl von Stripekonfigurationen ist, die für Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperationen verwendet werden soll, und zwar unabhängig von den Datenträgern.
v COMPRESSIon (nur traditionelle Operationen) Dieser Parameter gibt an, ob
der Data Protection for SQL-Knoten Daten komprimiert, bevor sie im Rahmen
einer Sicherungsoperation an den Tivoli Storage Manager-Server gesendet werden. Geben Sie COMPression=Client an, damit der Data Protection for SQL-Knoten die Entscheidung treffen kann, ob die Komprimierung von Daten über den
Wert der Clientoption COMPRESSIon erfolgen soll, die in der Optionsdatei (dsm.opt) angegeben ist, die sich im Data Protection for SQL-Verzeichnis befindet.
Anmerkung: Wenn Sie Data Protection for SQL auf einem Microsoft-Failovercluster oder Veritas Cluster Server ausführen, darf der Knotenname nicht mit dem Namen des lokalen Computers identisch sein. Der Knotenname sollte vielmehr mit
dem Namen des virtuellen SQL Servers übereinstimmen.
Vollständige Informationen zu diesen Parametern enthält die Veröffentlichung IBM
Tivoli Storage Manager for Windows Referenzhandbuch für Administratoren.
Zugehörige Konzepte:
„Proxyknotendefinitionen (VSS-Sicherungen)”
Proxyknotendefinitionen (VSS-Sicherungen)
Da Data Protection for SQL-VSS-Sicherungsoperationen durch den Tivoli Storage
Manager-Client für Sichern/Archivieren implementiert werden, müssen Sie zusätzlich zur Verwendung eines Knotennamens für den Standort, an dem Data Protection for SQL installiert ist, Knotennamen speziell für VSS-Operationen verwenden.
Als Teil der Konfigurationsprozedur wird eine Proxybeziehung für diese verschiedenen Knotennamen definiert. Mit Hilfe dieser Proxybeziehung können Knotennamen Operationen im Namen eines anderen Knotens ausführen. Wenn Sie Knoten
beim Tivoli Storage Manager-Server speziell für VSS-Operationen registrieren, dürfen Sie nicht den Tivoli Storage Manager-Parameter USerid=NONE angeben. VSSOperationen schlagen fehl, wenn dieser Parameter angegeben wird.
Es gibt zwei Typen von Knotennamen, die in Proxyknotenbeziehungen definiert
sind:
v Zielknoten: Ein Knotenname, der Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen steuert und der auch Eigner der Daten auf dem Tivoli Storage Manager-Server ist. Dies ist der in der Data Protection for SQL-Datei dsm.opt angegebene
Knotenname.
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
43
v Agentenknoten: Ein Knotenname, der Operationen im Namen eines Zielknotens
ausführt. Dies ist der in der Datei dsm.opt des Clients für Sichern/Archivieren
angegebene Knotenname.
Diese Knoten werden mit dem Befehl grant proxy des Clients für Sichern/
Archivieren definiert. Beispiel:
GRANT PROXY TARGET=dpsql-knotenname AGENT=dsmagent-knotenname
Erforderliche Knotennamen für VSS-Basisoperationen
VSS-Operationen erfordern bestimmte Einstellungen für Knotennamen.
Zur Durchführung von VSS-Basisoperationen müssen Sie über einen Zielknoten
und einen Agentenknoten verfügen.
Tabelle 9. Erforderliche Knotennamen für VSS-Basisoperationen
Proxyknotentyp
Knotenname
Angabeort
Zielknoten
Der Name des Data Protection
for SQL-Knotens.
Verwenden Sie die Option nodename
in der Data Protection for SQLOptionsdatei (dsm.opt)
Agentenknoten
Der Name des lokalen
DSMAGENT-Knotens. Dieser
Name muss mit dem
Knotennamen des Clients für
Sichern/Archivieren übereinstimmen.
Verwenden Sie den Parameter
localdsmagentnode in der Data
Protection for SQLKonfigurationsdatei (tdpsql.cfg).
Zielknoten
Dies ist der Name des Knotens, auf dem Data Protection for SQL installiert
ist. Dieser Knotenname wird mit der Option nodename in der Datei dsm.opt
angegeben und als Data Protection for SQL-Knotenname bezeichnet.
Agentenknoten
Dies ist der Knotenname des Knotens, auf dem der Client für Sichern/
Archivieren und der VSS-Provider installiert sind. Dieser Knoten ist für die
Durchführung der VSS-Operationen verantwortlich, da Data Protection for
SQL keine direkten VSS-Operationen ausführt. Dieser Knotenname wird als
lokaler DSMAGENT-Knoten bezeichnet und mit dem Parameter
localdsmagentnode in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei
(standardmäßig tdpsql.cfg) angegeben. Sie können das Fenster Eigenschaften der MMC-GUI verwenden, indem Sie VSS-Sicherung auswählen.
Von hier aus können Sie den Namen des lokalen DSMAGENT-Knotens aktualisieren. Andernfalls verwenden Sie den Befehl tdpsqlc set, um diesen
Parameter anzugeben.
Anmerkung: Der Agentenknoten und der Zielknoten befinden sich für VSS-Basisoperationen auf derselben Maschine.
44
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Erforderliche Knotennamen für ausgelagerte VSS-Basissicherungen
Ausgelagerte VSS-Sicherungen erfordern bestimmte Einstellungen für Knotennamen.
Zur Durchführung von ausgelagerten VSS-Sicherungen müssen Sie über einen Zielknoten und zwei Agentenknoten verfügen:
Tabelle 10. Erforderliche Knotennamen für ausgelagerte VSS-Basissicherungen
Proxyknotentyp
Knotenname
Angabeort
Zielknoten
Data Protection for SQLKnotenname
Verwenden Sie die Option
nodename in der Data Protection for
SQL-Optionsdatei (dsm.opt)
Agentenknoten
Lokaler DSMAGENT-Knoten
Verwenden Sie den Parameter
localdsmagentnode in der Data
Protection for SQLKonfigurationsdatei (tdpsql.cfg).
Agentenknoten
Ferner DSMAGENT-Knoten
Verwenden Sie den Parameter
remotedsmagentnode in der Data
Protection for SQLKonfigurationsdatei (tdpsql.cfg).
Zielknoten
Dies ist der Name des Knotens, auf dem Data Protection for SQL installiert
ist. Dieser Knotenname (der mit der Option nodename in der Datei dsm.opt angegeben ist) wird als Data Protection for SQL-Knotenname bezeichnet.
Agentenknoten
Dies ist der Knotenname des Knotens, auf dem der Client für Sichern/
Archivieren und der VSS-Provider installiert sind. Dieser Knoten ist für die
Durchführung der VSS-Operationen verantwortlich, da Data Protection for
SQL selbst keine direkten VSS-Operationen ausführt. Dieser Knotenname
wird als lokaler DSMAGENT-Knoten bezeichnet und mit dem Parameter
localdsmagentnode in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei
(standardmäßig tdpsql.cfg) angegeben. Sie können das Fenster Eigenschaften der MMC-GUI verwenden, indem Sie VSS-Sicherung auswählen. Von
hier aus können Sie den Namen des lokalen DSMAGENT-Knotens aktualisieren. Andernfalls verwenden Sie den Befehl tdpsqlc set, um diesen Parameter anzugeben.
Agentenknoten
Dies ist der Knotenname einer separaten Maschine, auf der außerdem der
Client für Sichern/Archivieren und der VSS-Provider installiert sein müssen. Dieser Knoten ist für das Versetzen von VSS-Momentaufnahmedaten
von den lokalen Spiegeldatenträgern auf den Tivoli Storage ManagerServer verantwortlich. Dieser Knotenname wird als ferner DSMAGENTKnoten bezeichnet und mit dem Parameter remotedsmagentnode in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (standardmäßig tdpsql.cfg)
angegeben. Sie können das Fenster Eigenschaften der MMC-GUI verwenden, indem Sie VSS-Sicherung auswählen. Von hier aus können Sie den
Namen des fernen DSMAGENT-Knotens aktualisieren. Andernfalls verwenden Sie den Befehl tdpsqlc set, um diesen Parameter anzugeben.
Die Auswahl verfügbarer Maschinen hängt davon ab, ob die Maschinen
Zugriff auf die lokalen Spiegeldatenträger haben, die die VSS-MomentaufKapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
45
nahmesicherungen enthalten. Dieser Knotenname ist nur für VSS-Umgebungen gültig, die transportable Spiegelkopien unterstützen. Er wird nicht
unterstützt, wenn Sie den VSS-Standardsystemprovider verwenden. Details
können Sie in Ihrer VSS-Providerdokumentation nachschlagen.
Stellen Sie sicher, dass localdsmagentnode und remotedsmagentnode bei demselben
Tivoli Storage Manager-Server registriert sind, der in der Data Protection for SQLOptionsdatei (dsm.opt) und der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren
(ebenfalls dsm.opt) angegeben ist.
Data Protection for SQL-Optionen angeben
Sobald Data Protection for SQL für Tivoli Storage Manager registriert wurde, muss
eine Reihe von Data Protection for SQL-Parametern konfiguriert werden.
Der Tivoli Storage Manager-Administrator muss den Knotennamen, das Kennwort
und die Übertragungsmethode mit den geeigneten Parametern zum Herstellen der
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server für Sie bereitstellen. Diese Werte
sind zusammen mit anderen Parametern in einer Optionsdatei gespeichert, die sich
(standardmäßig) im Data Protection for SQL-Installationsverzeichnis befindet. Der
Standardname für die Optionsdatei ist dsm.opt. Bearbeiten Sie die Datei dsm.opt
mit einem Texteditor.
Stellen Sie sicher, dass die Data Protection for SQL-Optionsdatei (dsm.opt) und die
Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren (ebenfalls dsm.opt) denselben Tivoli Storage Manager-Server angeben.
Die Optionsdatei enthält die folgenden Parameter, die für die Erstkonfiguration erforderlich sind:
NODename
Der Tivoli Storage Manager-Knotenname ist der eindeutige Name, unter
dem Tivoli Storage Manager die Maschine erkennt, die Data Protection for
SQL ausführt.
COMMMethod
Diese Option gibt das Übertragungsprotokoll an, das zwischen dem Data
Protection for SQL-Knoten und dem Tivoli Storage Manager-Server verwendet werden soll. Data Protection for SQL unterstützt dieselbe Gruppe
von Übertragungsprotokollen, die von anderen Tivoli Storage ManagerClients auf Windows-Plattformen unterstützt wird. Abhängig von der Auswahl für commmethod müssen auch die Konnektivitätsparameter für diese
commmethod-Auswahl angegeben werden.
v Geben Sie für traditionelle Sicherungen und VSS-Sicherungen die Option
commmethod in der Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie für VSS-Sicherungen die Option commmethod in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als der lokale DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Option commmethod außerdem in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben, der als ferner DSMAGENT-Knoten verwendet wird.
Die folgenden zusätzlichen Optionen sind für die Erstkonfiguration nicht erforderlich. Sie werden standardmäßig nicht angegeben; die Standardeinstellungen können jedoch von Ihnen geändert werden:
46
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
PASSWORDAccess
Diese Option weist die Tivoli Storage Manager-API an, das aktuelle Kennwort (verschlüsselt) in der Windows-Registrierungsdatenbank zu speichern,
und generiert automatisch ein neues Kennwort, wenn das aktuelle Kennwort abläuft. Diese Methode der Kennwortverwaltung wird empfohlen,
wenn geplante unbeaufsichtigte Sicherungen ausgeführt werden, da so sichergestellt wird, dass eine Sicherung nie wegen eines abgelaufenen Kennworts fehlschlägt. Der Standardwert ist prompt.
Mit dem Dienstprogramm dsmcutil.exe können Sie das Kennwort, das in
der Registrierungsdatenbank gespeichert ist, verwalten. Dieses Dienstprogramm wird zusammen mit dem Paket des Tivoli Storage Manager-Clients
für Sichern/Archivieren ausgeliefert. Weitere Informationen zur Verwendung des Programms dsmcutil enthalten die Dateien dsmcutil.hlp und dsmcutil.txt, die mit dem Paket des Tivoli Storage Manager-Clients für
Sichern/Archivieren ausgeliefert werden.
DEDUPLication
Die clientseitige Datendeduplizierung wird von der Tivoli Storage Manager-API verwendet, um redundante Daten während der Sicherungs- und
Archivierungsverarbeitung zu entfernen, bevor die Daten zum Tivoli Storage Manager-Server übertragen werden. Geben Sie an, ob die Tivoli Storage Manager-API die Daten deduplizieren soll, bevor die Daten zum Tivoli Storage Manager-Server übertragen werden. Sie können Yes oder No
angeben. Der Standardwert ist No. Der Wert der Option deduplication für
Data Protection for SQL hat nur dann Gültigkeit, wenn der Tivoli Storage
Manager-Administrator die clientseitige Datendeduplizierung erlaubt.
Die Optionen deduplication und enablelanfree schließen sich gegenseitig
aus. Sie können nicht beide Optionen gleichzeitig angeben.
Sie können die clientseitige Datendeduplizierung aktivieren, indem Sie die
Angabe DEDUPLICATION YES der Datei dsm.opt hinzufügen und sicherstellen, dass die Voraussetzungen für die Deduplizierung erfüllt sind.
ENABLELANFree
Diese Option ermöglicht es, Data Protection for SQL in einer LAN-unabhängigen Umgebung auszuführen (sofern Sie entsprechend ausgerüstet
sind). Um eine LAN-unabhängige traditionelle Sicherung mit Data Protection for SQL auszuführen, muss ein Tivoli Storage Manager Storage Agent
(Speicheragent) auf derselben Maschine installiert sein und in der Data
Protection for SQL-Optionsdatei muss enablelanfree yes angegeben sein.
Für die Ausführung einer LAN-unabhängigen VSS-Sicherung mit Data Protection for SQL müssen Sie enablelanfree yes in der DSMAGENT-Optionsdatei (VSS-Anforderer) angeben. Die Veröffentlichung Managed System for
SAN Storage Agent User's Guide enthält ausführliche Informationen zu
LAN-unabhängigen Umgebungen.
ENABLECLIENTENCRYPTKEY
Diese Option verschlüsselt SQL-Datenbanken während der Sicherungs-und
Zurückschreibungsverarbeitung. Ein wahlfreier Chiffrierschlüssel wird pro
Sitzung generiert und mit dem Objekt in der Serverdatenbank auf dem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert. Der Schlüssel wird zwar von Tivoli Storage Manager verwaltet, es muss jedoch eine gültige Datenbank zur
Verfügung stehen, damit ein verschlüsseltes Objekt zurückgeschrieben werden kann. Geben Sie enableclientencryptkey yes in der Optionsdatei an.
Ordnen Sie zusätzlich den zu verwendenden Verschlüsselungstyp zu, indem Sie die Option encryptiontype in derselben Optionsdatei angeben. Sie
können DES56 (56-Bit) oder AES128 (128-Bit) angeben. Der Standardwert
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
47
ist AES128. In derselben Datei müssen Sie auch die Namen der Datenbanken angeben, die verschlüsselt werden sollen, indem Sie eine Anweisung
include mit der Option include.encrypt hinzufügen.
v Geben Sie für traditionelle Sicherungen diese Verschlüsselungsoptionen
in der Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie für VSS-Sicherungen die Verschlüsselungsoptionen in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als der lokale DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Verschlüsselungsoptionen
auch in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben,
der als der ferne DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Lesen Sie die Informationen zur Verschlüsselung in der Clientdokumentation, bevor Sie
versuchen, Ihre Datenbanken zu verschlüsseln.
Sie können Ihre SQL-Datenbanksicherungen beispielsweise verschlüsseln,
indem Sie die folgenden drei Optionen hinzufügen:
1. Fügen Sie die Option enableclientencryptkey yes hinzu.
2. Fügen Sie die Option encryptiontype mit dem zu verwendenden Verschlüsselungstyp hinzu.
3. (Nur traditionelle Sicherungen) Fügen Sie Ihre Anweisungen include
mit der Option include.encrypt hinzu. Um beispielsweise alle SQL-Daten zu verschlüsseln, geben Sie Folgendes an:
include.encrypt *\...\*
Um alle Objekte mit dem Datenbanknamen Db1, beginnend mit Db zu
verschlüsseln, geben Sie Folgendes an:
include.encrypt \...\Db*\...\*
Um alle Gesamt- oder Differenzsicherungsobjekte mit dem Datenbanknamen Db1 zu verschlüsseln, geben Sie Folgendes an:
include.encrypt \...\Db1\full*
include.encrypt \...\Db1\diff*
COMPRESSIon
Diese Option weist die Tivoli Storage Manager-API an, Daten zu komprimieren, bevor sie an den Tivoli Storage Manager-Server gesendet werden;
dies reduziert den Datenaustausch im Netz und den Speicherbedarf. Wenn
Sie die Komprimierung aktivieren, hat dies auf zweierlei Arten Auswirkungen auf die Leistung:
v Die CPU-Auslastung ist auf der Maschine, auf der Data Protection for
SQL ausgeführt wird, höher.
v Die Netzbandbreitenauslastung ist geringer, da weniger Byte gesendet
werden.
v Die Speicherbelegung auf dem Tivoli Storage Manager-Server wird reduziert.
Es empfiehlt sich, compression yes anzugeben, wenn eine der folgenden Bedingungen vorliegt:
v Beim Netzadapter liegt eine Datenüberlastung vor.
v Die Übertragung zwischen Data Protection for SQL und Tivoli Storage
Manager-Server erfolgt über eine Verbindung mit geringer Bandbreite.
v Der Datenaustausch im Netz ist hoch.
In folgenden Fällen kann es unter Umständen besser sein, compression no
anzugeben:
48
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Bei dem Computer, auf dem Data Protection for SQL ausgeführt wird,
liegt eine CPU-Überlastung vor; die zusätzliche CPU-Belastung kann
Auswirkungen auf andere Anwendungen, einschließlich SQL Server, haben. Sie können die CPU- und Netzressourcenauslastung mit Hilfe des
Leistungsüberwachungsprogramms (Performance Monitor) überwachen,
das Teil von Windows ist.
v Es liegen keine Einschränkungen hinsichtlich der Netzbandbreite vor; in
diesem Fall können Sie die optimale Leistung erzielen, indem Sie compression no beibehalten und die Datenkomprimierung über Hardware
auf dem Bandlaufwerk aktivieren, wodurch ebenfalls der Speicherbedarf
reduziert wird.
Der Tivoli Storage Manager-Administrator kann die Einstellung für die Option compression für den Data Protection for SQL-Knoten überschreiben,
wenn er den Knoten registriert oder aktualisiert, indem er auf der Tivoli
Storage Manager-Serverseite angibt, dass ein bestimmter Knoten:
v immer Komprimierung verwendet.
v nie Komprimierung verwendet.
v die Entscheidung dem Client überlässt (Standardwert).
Hinweise:
v Geben Sie für traditionelle Sicherungen die Option compression in der
Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie für VSS-Sicherunges die Option compression in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als der lokale DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Option compression auch
in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben, der als
der ferne DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Lesen Sie die in der Clientdokumentation verfügbaren Informationen zur Komprimierung, bevor Sie versuchen, Ihre Daten zu komprimieren.
Weitere Informationen finden Sie unter „Aktivierung der SQL
Server-Sicherungskomprimierung” auf Seite 54.
Anmerkung:
v Wenn Sie Data Protection for SQL in einer Microsoft Windows-Failoverclusterumgebung oder Veritas Cluster Server-Umgebung mit einer Einzelkopieclusterkonfiguration ausführen, müssen die Optionsdateien auf jedem Knoten des Clusters identisch sein.
v Sie können zusätzliche Data Protection for SQL-Optionsdateien erstellen, um auf
andere Tivoli Storage Manager-Server zu verweisen. Sie können für einen einzigen Tivoli Storage Manager-Server bei Bedarf außerdem mehrere Optionsdateien
erstellen, wobei jede unterschiedliche Parameter enthält.
Zugehörige Konzepte:
„Data Protection for SQL-Vorgaben angeben” auf Seite 50
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
49
Data Protection for SQL-Vorgaben angeben
Data Protection for SQL-Konfigurationsparameter werden in der Data Protection
for SQL-Konfigurationsdatei (standardmäßig tdpsql.cfg) definiert. Diese Konfigurationsparameter bestimmen Vorgaben wie die Position Ihrer Protokolldatei, die Anzeige von Datums- und Zeitmarken und die Anzahl der zu verwendenden Puffer.
Sie können die Werte für die Data Protection for SQL-Konfigurationsparameter
über die MMC-GUI oder die Befehlszeilenschnittstelle definieren:
v Setzen Sie in der grafischen Benutzerschnittstelle von Microsoft Management
Console (MMC) den Wert in den Eigenschaften.
v Verwenden Sie den Befehl tdpsqlc set in der Data Protection for SQL-Befehlszeilenschnittstelle. Siehe „Befehl set” auf Seite 276.
Binden Sie VSS-Sicherungen an die Tivoli Storage Manager-Richtlinie, indem Sie in
der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft Management Console
(MMC) die Optionen Eigenschaften > VSS-Richtlinienbindung auswählen und
dann entsprechende Werte in den Feldern eingeben.
Beachten Sie die folgenden Merkmale der Data Protection for SQL-Konfigurationsparameter:
v Der Wert eines Konfigurationsparameters, der in einem Befehlszeilenaufruf angegeben wird, überschreibt den Wert des Konfigurationsparameters, der in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegeben ist (ändert diesen Wert
jedoch nicht).
v Bei einem Befehlszeilenaufruf, der keinen Überschreibungswert für einen Parameter in der Konfigurationsdatei angibt, werden die Werte in der standardmäßigen Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (tdpsql.cfg) verwendet.
Der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 276 enthält Beschreibungen verfügbarer Konfigurationsparameter.
Definieren Sie die Richtlinie für VSS-Sicherungen, indem Sie die Anweisung VSSPOLICY in Ihrer Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angeben oder indem
Sie Eigenschaften > VSS-Richtlinienbindung in der MMC-GUI auswählen und
anschließend die Richtlinie konfigurieren. Beachten Sie, dass Sie diese Anweisung
manuell angeben müssen. Sie können sie nicht mit dem Befehl tdpsqlc set angeben. Der Abschnitt „Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen und traditionelle Operationen)” enthält ausführliche Informationen und Beispiele.
Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen und traditionelle
Operationen)
Bei Data Protection for SQL können Sie durch Definieren einer entsprechenden
Richtlinie die Tivoli Storage Manager-Funktion für automatischen Verfall und automatische Versionssteuerung nutzen. Die automatische Richtlinie für Sicherungsdaten wird in der Data Protection for SQL-Optionsdatei oder durch Angabe der
Richtlinie in der MMC-GUI (Dienstprogramme -> VSS-Richtlinienbindung) definiert. Wenn Sie die Optionsdatei bearbeiten, verwenden Sie die Anweisungen
include und exclude, um die Dateien zu definieren, die der automatischen Verarbeitung unterliegen, und Dateien unter Verwendung der Objektnamenskonventionen
bestimmte Verwaltungsklassen zuzuordnen.
50
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Automatischen Verfall für VSS definieren
Definieren Sie die Richtlinie für VSS-Sicherungen, indem Sie die Anweisung VSSPOLICY in Ihrer Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angeben oder indem
Sie die Richtlinie in der MMC-GUI (Eigenschaften > VSS-Richtlinienbindung) angeben. Beachten Sie, dass Sie sie nicht mit dem Befehl tdpsqlc set angeben können.
Anweisungen VSSPOLICY werden von unten nach oben verarbeitet, und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Um sicherzustellen, dass
spezifischere Angaben überhaupt verarbeitet werden, sollte die allgemeinere Angabe vor den spezifischeren Angaben stehen, damit sie im Anschluss an die spezifischeren Angaben verarbeitet wird. Andernfalls wird für die allgemeinere Angabe
eine Übereinstimmung erzielt, bevor die spezifischeren Angaben überhaupt verarbeitet werden.
Geben Sie folgende Informationen in der Anweisung VSSPOLICY an:
VSSPOLICY <Servername> <DB-Name> <Sicherungstyp> <Sicherungsziel> <Verwaltungsklasse>
Die Anweisung enthält die folgenden Werte:
Servername
Name des SQL-Servers oder Platzhalterzeichen (*)
DB-Name
Datenbankname oder Platzhalterzeichen (*)
|
|
|
|
|
Sicherungstyp
Sicherungstyp: FULL oder Platzhalterzeichen (*). Da VSS ausschließlich
Gesamtsicherungstypen unterstützt, wird bei Angabe eines Platzhalterzeichens für Sicherungstyp eine Sicherung des Typs FULL (Gesamtsicherung)
verwendet.
Sicherungsziel
Sicherungsziel: TSM oder LOCAL oder Platzhalterzeichen (*)
Verwaltungsklasse
Name der Verwaltungsklasse. Dieser definiert die Verwaltungsklasse für
die angegebene Klasse der Sicherung.
„Beispiele für die Tivoli Storage Manager-Richtlinienbindung mit Anweisungen
include/exclude und VSSPOLICY” auf Seite 290, enthält Beispiele der Anweisung
VSSPOLICY.
Automatischen Verfall für traditionelle Operationen definieren
Bei Data Protection for SQL können Sie durch Definieren einer entsprechenden
Richtlinie die Tivoli Storage Manager-Funktion für automatischen Verfall und automatische Versionssteuerung nutzen. Diese Richtlinie für Sicherungsdaten wird in
der Data Protection for SQL-Optionsdatei definiert. Über die Anweisungen include
und exclude in der Optionsdatei können Sie definieren, welche Dateien der automatischen Verarbeitung unterliegen, und Sie können Dateien unter Verwendung
der Objektnamenskonventionen bestimmte Verwaltungsklassen zuordnen.
Anmerkung: Es wird empfohlen, sicherzustellen, das Metadaten für die Abfrage
verfügbar sind, ohne dass ein Datenträgermount erforderlich ist. Die Metadaten
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
51
werden als Datenobjekt auf dem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert und
stehen für die Migration auf austauschbare Datenträger zur Verfügung, falls die
zugehörige Richtlinie dies erlaubt.
Ein Data Protection for SQL-Sicherungsobjektname besteht aus einer Reihe von
Qualifikationsmerkmalen, die durch \ voneinander getrennt sind.
Die allgemeine Einschluss-/Ausschlusssyntax für die Objektbenennung lautet wie
folgt:
include "Objektname" [Verwaltungsklasse]
exclude "Objektname"
Dabei gilt:
Objektname besteht aus:
SQL-Servername[\Instanzname]\Datentyp\...\Datenbankname[\Typinformationen]\Sicherungstyp*
Datentyp ist:
meta | data
Typinformationen:
NameDerLogischenDatei (für den Sicherungstyp file (Dateisicherung))
Gruppenname (für den Sicherungstyp group (Gruppensicherung))
... (für die Sicherungstypen log (Protokollsicherung) und set (Setsicherung))
nicht verwendet für die Sicherungstypen full (Gesamtsicherung) und diff
(Differenzsicherung)
Sicherungstyp ist:
full | diff | log | group | file | set
Hinweise:
v Das Platzhalterzeichen * entspricht null oder mehr Zeichen. Das Platzhalterzeichen ? entspricht einem einzigen beliebigen Zeichen.
v Das Platzhalterzeichen * innerhalb eines Qualifikationsmerkmals ersetzt null
oder mehr Zeichen nur innerhalb des betreffenden Qualifikationsmerkmals. Das
Qualifikationsmerkmal selbst muss im übereinstimmenden Objektnamen vorhanden sein.
v Für die Übereinstimmung mit null oder mehr Qualifikationsmerkmalen müssen
Sie Auslassungen verwenden: \...\
v Alle Spezifikationen müssen mit dem Platzhalterzeichen * enden. Dies ist erforderlich, da die Spezifikation sowohl mit Objektnamen als auch mit temporären
Namen übereinstimmen muss. Temporäre Namen werden verwendet, um das
Zurücksetzen einer Sicherungstransaktion zu ermöglichen, falls ein Fehler auftritt. Temporäre Namen sind Objektnamen, bei denen an das Qualifikationsmerkmal Sicherungstyp eine eindeutige Zeichenfolge angehängt wird.
v Ein Objektname sollte in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Wenn die
Objektspezifikation Leer- oder Sonderzeichen enthält, sind die Anführungszeichen erforderlich.
v Bei Anweisungen exclude sollte meta als Übereinstimmungsziel in der Spezifikation angegeben werden, entweder explizit oder durch Platzhalterzeichen bzw.
Auslassungen. Durch Ausschluss von meta wird das gesamte Objekt ausgeschlossen.
v Anweisungen include können entweder meta oder data separat oder explizit angeben oder aber beides (mit Hilfe von Platzhalterzeichen oder Auslassungen).
52
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Sie können sowohl Daten- als auch Metaobjekte in den Einschlusslisten in der
Optionsdatei angeben, um Verwaltungsklassen zuzuordnen. Wenn Sie jedoch
Anweisungen exclude verwenden, sollten Sie nur die Metaobjekte angeben. Wird
ein Datenobjekt nicht gesichert, wird das zugehörige Metaobjekt nicht erstellt.
v Die Protokoll- und Setobjektnamen sind immer eindeutig. Die Typinformationen
enthalten die Qualifikationsmerkmale, deren Werte für Eindeutigkeit sorgen. Da
sie zum Zeitpunkt der Sicherung generiert werden, sind sie nicht vorhersehbar
und Sie können sie nicht angeben.
v Einschluss-/Ausschlusslisten werden von unten nach oben verarbeitet, und die
Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Um sicherzustellen, dass speziellere Angaben überhaupt verarbeitet werden, sollten Sie die allgemeineren Angaben vor die spezielleren platzieren, damit sie nach den spezielleren Angaben verarbeitet werden. Andernfalls wird für die allgemeinere Angabe
eine Übereinstimmung erzielt, bevor die spezifischeren Angaben überhaupt verarbeitet werden.
– Wird eine Übereinstimmung gefunden, wird die Verarbeitung der Liste gestoppt und die übereinstimmende Anweisung geprüft. Handelt es sich um
eine Anweisung exclude, wird der übereinstimmende Objektname nicht gesichert. Handelt es sich um eine Anweisung include, wird der übereinstimmende Objektname gesichert. Enthält die Anweisung include den Namen einer
Verwaltungsklasse, wird die betreffende Verwaltungsklasse dem Objektnamen
für diese Sicherung und für alle Sicherungen desselben Namens auf dem aktuellen Knoten zugeordnet.
– Wird keine Übereinstimmung gefunden, wird das Objekt unter Verwendung
der Standardverwaltungsklasse für den aktuellen Knoten gesichert.
– Wenn eine Übereinstimmung für eine Verwaltungsklasse gefunden wird, die
angegebene Verwaltungsklasse für den aktuellen Knoten aber nicht gültig ist,
wird die Standardverwaltungsklasse für den aktuellen Knoten verwendet.
v Die Einschluss-/Ausschlussverarbeitung gibt keine Fehlernachrichten für ungültige Spezifikationen aus. Deshalb sollten Sie alle Einschluss-/Ausschlusslisten
sorgfältig testen. Bei Angabe eines ungültigen Verwaltungsklassennamens wird
eine Fehlernachricht in der Datei dsierror.log generiert.
v In Bezug auf die Groß-/Kleinschreibung wird von der Windows Tivoli Storage
Manager-API derzeit davon ausgegangen, dass die Spezifikationen für ein Windows-Dateisystem bestimmt sind, und die Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert.
Da Groß-/Kleinschreibung künftig jedoch unter Umständen berücksichtigt werden wird, sollten Sie stets die korrekte Schreibweise verwenden. Achten Sie besonders darauf,
– die korrekte Schreibweise für SQL-Namen zu verwenden (Server-, Datenbank-, Gruppen- oder Dateinamen), wie über die Befehle query sql bzw. query tsm angezeigt.
– Kleinschreibung für die Data Protection for SQL-Konstanten zu verwenden:
meta, data, full, diff, log, group, file und set.
Nachfolgend stehen Beispiele für einzelne Objektnamenspezifikationen (Objektname) wie sie in Anweisungen include/exclude erscheinen könnten:
SQL Server-Namen:
SQL2008, SQL2012
Instanznamen:
INST1, INST2
Datenbanknamen:
Db1, Db2, Db3
Kapitel 2. Planung für Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen
53
Gruppennamen:
g1, g2, g3
Namen logischer Dateien:
f1, f2, f3
Vollständige Beispiele für die Anweisungen include und exclude , bei denen die
oben gezeigte Syntax verwendet wird, finden Sie in „Beispiele für die Tivoli Storage Manager-Richtlinienbindung mit Anweisungen include/exclude und
VSSPOLICY” auf Seite 290.
Aktivierung der SQL Server-Sicherungskomprimierung
Unterstützung für die SQL Server-Sicherungskomprimierung steht bei Data Protection for SQL zur Verfügung. Sie können die MMC-GUI oder die Befehlszeile verwenden, um diese Funktion zu aktivieren.
v Geben Sie in der MMC-GUI die native SQL-Sicherungskomprimierung im Fenster mit den SQL-Eigenschaften an. Nachdem Sie diese Option definiert haben,
zeigt die Spalte SQL-Workload auf der Registerkarte Wiederherstellen den SQLKomprimierungsstatus für traditionelle Sicherungen an.
v Fügen Sie diese Anweisung über die Befehlszeile der SQL-Konfigurationsdatei
(tdpsql.cfg) hinzu. Bearbeiten Sie die Datei und geben Sie den Befehl wie folgt
ein:
SQLCOMPression Yes | No
Der Standardwert ist No.
Die SQL Server-Sicherungskomprimierung ist nur bei traditionellen Sicherungen
auf SQL Server verfügbar. Für SQL Server wird die Sicherungskomprimierung nur
in der Enterprise Edition unterstützt. Für SQL Server 2008 R2 wird die Sicherungskomprimierung in der Standard, Enterprise und Datacenter Edition unterstützt. Ab
SQL Server 2008 kann jede Edition eine komprimierte Sicherung zurückschreiben.
Die SQL Server-Sicherungskomprimierung ist im Allgemeinen schneller und effizienter als deren gemeinsame Verwendung mit der Tivoli Storage Manager-Komprimierung.
54
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade
durchführen
Prüfen Sie vor der Installation von Data Protection for SQL die entsprechenden Informationen zu den Voraussetzungen einschließlich der Hardware- und Softwarevoraussetzungen.
Schnellinstallation und -konfiguration
Sie können Data Protection for SQL zum Schutz Ihrer SQL Server-Daten ohne großen Aufwand installieren und konfigurieren.
Bevor Sie beginnen, müssen Sie überprüfen, ob die Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfüllt sind. Die Details über die Hardware- und Softwarevoraussetzungen können sich infolge von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen
der aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und sonstige Software ändern.
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release des Programms Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf
der Website TSM for Databases - All Requirement Documents unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie auf
dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen
für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
Führen Sie die folgenden Anweisungen aus, um Data Protection for SQL schnell zu
installieren, zu konfigurieren und anzupassen:
1. Installieren Sie Data Protection for SQL.
a. Melden Sie sich als Administrator an.
a. Legen Sie die Produkt-DVD mit Data Protection for SQL in Ihr DVD-Laufwerk ein. Wenn die automatische Ausführung aktiviert ist, startet der SetupAssistent automatisch, sobald die DVD geladen wurde. Andernfalls klicken
Sie auf Start > Ausführen und geben Sie bei der Eingabeaufforderung
x:\setupfcm.exe ein, wobei x: für Ihr DVD-Laufwerk steht. Klicken Sie auf
OK.
b. Befolgen Sie die angezeigten Installationsanweisungen.
c. Starten Sie nach entsprechender Aufforderung Ihr System erneut, bevor die
Installation abgeschlossen wird.
d. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation von Data Protection for
SQL abzuschließen.
e. Wenn Sie die Verwendung von VSS-Operationen planen, müssen Sie die
neueste Version des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren
installieren. Der Client für Sichern/Archivieren ist gleichzeitig auch der
VSS-Anforderer und ist separat erhältlich.
2. Data Protection for SQL konfigurieren.
a. Starten Sie die Verwaltungskonsole (MMC-GUI) durch Klicken auf Start >
Alle Programme > Tivoli Storage Manager > Data Protection for Microsoft
SQL Server > DP for SQL-Verwaltungskonsole. Wenn Sie Data Protection
55
for SQL zuvor nicht konfiguriert haben, wird der Tivoli Storage ManagerKonfigurationsassistent automatisch gestartet.
b. Wenn der Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent nicht automatisch
gestartet wird, klicken Sie auf Verwalten > Konfiguration > Assistenten in
der Baumstruktursicht, wählen Sie den Assistenten aus und klicken Sie auf
Starten im Aktionsfenster.
c. Füllen Sie die folgenden Seiten des Assistenten aus:
Data Protection-Auswahl
Wählen Sie SQL Server als zu schützende Anwendung aus.
Prüfung der Voraussetzungen
Klicken Sie auf die Links Fehlgeschlagen oder Warnungen, damit
Hilfe bei der Behebung potenzieller Probleme bereitgestellt wird.
TSM-Knotennamen
Geben Sie die Tivoli Storage Manager-Knotennamen an, die für die
zu schützenden Anwendungen verwendet werden sollen.
v Geben Sie im Feld VSS-Anforderer den Namen des Knotens ein,
der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die SQL-Daten
zuzugreifen.
Tipp: Bei diesem Knotennamen handelt es sich um den Knotennamen des Tivoli Storage Manager-Clients, der auch als DSMAGENT-Knotenname bezeichnet wird.
v Geben Sie im Feld Data Protection for SQL den Namen des Knotens ein, auf dem die Anwendung 'Data Protection for SQL' installiert ist. Dabei handelt es sich um den Namen für den Knoten,
der die Sicherungen von Data Protection for SQL speichert.
Einschränkung: Die folgenden Sonderzeichen, die im Namen der
SQL Server-Datenbank zulässig sind, werden unter Data Protection for SQL nicht unterstützt:
– Fragezeichen (?)
|
|
|
|
|
–
–
–
–
–
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mehrbytezeichen (,)
Mehrbytezeichen (∧)
Stern (*)
Umgekehrter Schrägstrich (\)
Doppelpunkt (:)
v Wenn Sie Data Protection for SQL in einer SQL Server 2012-Umgebung konfigurieren, geben Sie einen Knotennamen im Feld
AlwaysOn-Knoten ein. Dies ist der Knotenname, der zum Sichern der Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe verwendet wird.
TSM-Servereinstellungen
Geben Sie die Tivoli Storage Manager-Serveradresse an und wählen
Sie aus, ob der Assistent den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren soll. Alternativ können Sie die Befehle, die der Konfigurationsassistent zum Konfigurieren des Tivoli Storage Manager-Servers
verwendet, anzeigen und ändern oder die Befehle manuell ausführen.
Angepasste Konfiguration
Klicken Sie in den meisten Fällen auf Standard oder klicken Sie auf
Angepasst, um alle servicebezogenen Informationen einzugeben.
56
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
TSM-Konfiguration
Warten Sie, bis alle Komponenten bereitgestellt und konfiguriert
wurden. Klicken Sie auf Erneut ausführen, falls Probleme auftreten.
Klicken Sie auf den Link Fehlgeschlagen oder Warnungen, um weitere Informationen zu erhalten, falls die Probleme bestehen bleiben.
Abschluss
Diese Seite zeigt den Status der Konfiguration an. Wenn Sie Windows Server 2008 oder höher verwenden und Sie die Verwendung
von VSS-Operationen planen, wählen Sie das Kontrollkästchen VSSDiagnose aus, um die VSS-Prüfung zu starten.
Wichtig: Wenn Sie nicht ausgewählt haben, dass der Assistent den Tivoli
Storage Manager-Server konfigurieren soll, muss der Tivoli Storage Manager-Administrator den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren, bevor
die Prüfung durchgeführt werden kann. Wenn der Assistent den Tivoli Storage Manager-Server nicht konfiguriert, stellt er einen Link zu einem Makro
bereit, das für den Tivoli Storage Manager-Administrator als Konfigurationsbeispiel für das Konfigurieren des Tivoli Storage Manager-Servers bereitgestellt werden kann.
3. Überprüfen Sie die Konfiguration.
a. Wenn Sie VSS-Operationen unter Windows Server 2008 oder höher verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass VSS ordnungsgemäß arbeitet.
Wenn das Kontrollkästchen VSS-Diagnose am Ende des Konfigurationsassistenten ausgewählt wurde, wird der Assistent für die VSS-Diagnose angezeigt. Sie können diesen Assistenten auch starten, indem Sie auf Verwalten
> Diagnose klicken und anschließend im Aktionsfenster auf VSS-Diagnose
klicken.
Achtung: Sie dürfen diese Tests nicht ausführen, wenn Sie bereits platzsparende SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Momentaufnahmen
auf Ihrem Computer verwenden. Das Ausführen dieser Tests kann zur Folge haben, dass zuvor vorhandene Momentaufnahmen entfernt werden.
Füllen Sie die folgenden Seiten des Assistenten VSS-Diagnose aus:
Auswahl der Momentaufnahmedatenträger
Wählen Sie die zu testenden Datenträger aus und überprüfen Sie
die Informationen zum VSS-Provider und VSS-Writer.
VSS-Momentaufnahmetests
Überprüfen Sie die Einträge, die während der Erstellung der persistenten und nicht persistenten Momentaufnahmen im Ereignisprotokoll aufgezeichnet werden, und beheben Sie alle Fehler.
Abschluss
Überprüfen Sie den Teststatus und klicken Sie auf Fertig stellen.
b. Stellen Sie sicher, dass Data Protection for SQL ordnungsgemäß konfiguriert
wurde:
1) Klicken Sie auf die Registerkarte Automatisieren, um die integrierte Befehlszeilenschnittstelle zu öffnen.
2) Klicken Sie in der unteren Hälfte der Anzeige auf das Symbol zum Öffnen des Ordners und wählen Sie die Datei verify_sql.txt aus. Klicken
Sie anschließend auf Öffnen.
3) Die folgenden Befehle werden im Befehlszeilenfenster angezeigt:
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
57
query tdp
query tsm
query sql
Drücken Sie, während sich der Cursor im Befehlszeilenfenster befindet,
die Eingabetaste, um die Befehle für die Überprüfung Ihrer Konfiguration auszuführen. Die Konfiguration wird als korrekt angesehen, wenn
diese Befehle ohne Fehler oder Warnungen ausgeführt werden.
4) Nach Abschluss der Überprüfung können Sie Data Protection for SQL
für die Sicherung und Zurückschreibung von SQL-Serverdaten verwenden.
5) Sichern Sie eine Gruppe von Testdaten und schreiben Sie sie zurück.
4. Passen Sie Data Protection for SQL an.
Nachdem Data Protection for SQL konfiguriert und erfolgreich überprüft wurde, passen Sie Ihre Einstellungen an, indem Sie Ihre Richtlinieneinstellungen
und geplanten Operationen definieren, um sicherzustellen, dass Ihre Geschäftsanforderungen erfüllt werden.
Wenn Sie Data Protection for SQL in einer Failoverclusterumgebung mit WindowsFailoverclusterumgebung oder Veritas Cluster Server-Umgebung installieren, wiederholen Sie das Installationsverfahren auf den Knoten Ihres Clusters, die Sie
schützen wollen.
|
|
|
|
Detailinformationen zu den Installations- und Konfigurationsprozeduren sowie Angaben über eine manuelle Ausführung dieser Tasks finden Sie unter Kapitel 3,
„Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen”, auf Seite 55 und
Kapitel 4, „Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren”, auf Seite 75.
Zugehörige Konzepte:
„Richtlinie verwalten” auf Seite 104
Installationsvoraussetzungen
Stellen Sie vor der Installation der Software sicher, dass Ihr System die Mindestvoraussetzungen in Bezug auf die Hard- und Software und das Betriebssystem erfüllt.
Die Details über die Hardware- und Softwarevoraussetzungen können sich infolge
von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen der aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und sonstige Software ändern.
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release des Programms Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf
der Website TSM for Databases - All Requirement Documents unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie auf
dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen
für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
58
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Hardwaremindestvoraussetzungen
Stellen Sie vor der Installation der Software sicher, dass Ihr System die Hardwaremindestvoraussetzungen erfüllt.
Die folgende Hardware ist für die Installation von Data Protection for SQL erforderlich:
Hardware für eine x86-Plattform
Kompatible Hardware, die vom verwendeten Windows-Betriebssystem und
SQL Server unterstützt wird.
Hardware für eine x64-Plattform
Kompatible Hardware, die vom verwendeten Windows-Betriebssystem und
SQL Server unterstützt wird.
Die Details über die Hardware- und Softwarevoraussetzungen können sich infolge
von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen der aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und sonstige Software ändern.
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Software-Release beziehen. Die entsprechenden technischen Hinweise sind auf der folgenden
Website verfügbar: http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747
Folgen Sie auf dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
Software- und Betriebssystemmindestvoraussetzungen
Stellen Sie vor der Installation von Data Protection for SQL sicher, dass Ihr System
die Mindestvoraussetzungen bezüglich Software und Betriebssystem erfüllt.
Details der Software- und Betriebssystemvoraussetzungen für Data Protection for
SQL können sich im Lauf der Zeit ändern. Informationen zu aktuellen Softwarevoraussetzungen sind auf der Website TSM for Databases - All Requirements Documents
unter http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar.
Virtualisierungsumgebung
In diesem Abschnitt sind Quellen mit Informationen zu Virtualisierungsumgebungen angegeben, die zusammen mit Data Protection for SQL verwendet werden
können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website IBM Tivoli Storage Manager (TSM)
guest support for Virtual Machines and Virtualization unter http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21239546.
Data Protection for SQL auf einem lokalen System installieren
Der Setup-Assistent führt Sie durch die Installation von Data Protection for SQL.
Prüfen Sie vor der Installation und Konfiguration, dass die Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfüllt sind. Die Details über die Hardware- und Softwarevoraussetzungen können sich infolge von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen der aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und
sonstige Software ändern.
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
59
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Software-Release beziehen. Die entsprechenden technischen Hinweise sind auf der folgenden
Website verfügbar: http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747
Folgen Sie auf dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
Data Protection for SQL steht sowohl in lizenzierten Paketen als auch in Wartungspaketen zur Verfügung. Der Installationsprozess unterscheidet sich bei diesen beiden Pakettypen.
Lizenziertes Paket
Enthält eine Lizenzaktivierungsdatei, die nur über Ihren Softwareverteilungskanal verfügbar ist (beispielsweise Passport Advantage), und schließt
das im Rahmen der allgemeinen Verfügbarkeit bereitgestellte Release eines
Produkts oder einer Komponente ein.
Wartungsaktualisierung (Fixpack oder Paket mit vorläufigem Fix)
Ist über den Wartungsvertriebskanal verfügbar und kann in manchen Fällen zum Aktualisieren des Softwareverteilungskanals verwendet werden.
Wartungspakete enthalten keine Lizenzaktivierungsdateien und müssen
nach einem lizenzierten Paket installiert werden.
In der Datei README.FTP finden Sie Anweisungen zur Installation eines Fixpacks oder eines Pakets mit einem vorläufigen Fix. Die Datei README.FTP
steht in demselben Verzeichnis zur Verfügung, in das das Wartungspaket
heruntergeladen wird.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Data Protection for SQL von einer DVD
zu installieren:
1. Installieren Sie Data Protection for SQL mit dem Setup-Assistenten. Der Assistent installiert das Produkt zusammen mit allen Voraussetzungen, wie beispielsweise .NET Framework und Report Viewer.
a. Melden Sie sich als Administrator an.
b. Legen Sie die Produkt-DVD mit Data Protection for SQL in Ihr DVD-Laufwerk ein.
Wenn die automatische Ausführung aktiviert ist, startet der Installationsdialog automatisch, sobald die DVD geladen wurde. Andernfalls wählen Sie
Start > Ausführen aus, geben Sie bei der Eingabeaufforderung den Befehl
x:\setupfcm.exe an (dabei ist x: Ihr DVD-Laufwerk) und klicken Sie auf OK.
c. Befolgen Sie die angezeigten Installationsanweisungen.
Falls Sie Data Protection for SQL in einer SQL Server 2012-Umgebung konfigurieren, geben Sie im Feld AlwaysOn-Knoten auf der Seite TSM-Knotennamen des Konfigurationsassistenten einen Knotennamen ein. Dies ist der
Knotenname, der zum Sichern der Verfügbarkeitsdatenbanken verwendet
wird.
d. Starten Sie nach entsprechender Aufforderung Ihr System erneut, bevor die
Installation abgeschlossen wird.
e. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation von Data Protection for
SQL abzuschließen.
|
|
|
|
|
Anmerkung: Die MCC-GUI wird von Data Protection for Exchange, Data Protection for SQL und Tivoli Storage FlashCopy Manager gemeinsam genutzt.
Wenn eines dieser Produkte nicht an der Standardinstallationsposition instal-
60
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
liert ist, verwendet der Setup-Assistent standardmäßig das vorhandene Installationsverzeichnis. Verwenden Sie dasselbe Verzeichnis, wenn Sie eines dieser
Produkte auf demselben Computer installieren. Das Standardbasisverzeichnis
ist c:\programme\tivoli.
2. Wenn Sie Data Protection for SQL in einer Microsoft Windows-Failoverclusterumgebung oder Veritas Cluster Server-Umgebung installieren, wiederholen Sie
das Installationsverfahren auf allen Knoten Ihres Clusters.
3. Informationen zur Installation weiterer Sprachenpakete finden Sie in „Sprachenpakete installieren und aktivieren” auf Seite 62.
4. Wenn Sie vorhaben, lokale Momentaufnahmen zu sichern und zurückzuschreiben oder ausgelagerte VSS-Sicherungsoperationen auszuführen, müssen Sie diese Tasks wie in „Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren” auf Seite 62
beschrieben ausführen. Andernfalls lesen Sie die wichtigen Informationen zur
Konfiguration in „Data Protection for SQL konfigurieren” auf Seite 75.
|
Data Protection for SQL unter Windows Server Core installieren
|
|
|
Wenn Sie Daten von Microsoft SQL Server 2012 oder höheren Service-Packs in einer Windows Server Core-Umgebung schützen wollen, können Sie Data Protection
for SQL mit dem Setup-Assistenten installieren.
|
|
Bevor Sie beginnen, müssen Sie überprüfen, ob Ihre Umgebung die Hardware- und
Softwarevoraussetzungen erfüllt.
|
|
|
|
|
|
|
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release von
Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf der Website
TSM for Databases - All Requirements Documents unter http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie auf dieser Website
dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
|
|
|
|
|
|
Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen, um Data Protection for SQL unter
Windows Server Core von einer DVD zu installieren:
1. Melden Sie sich als Administrator an.
2. Installieren Sie Data Protection for SQL mithilfe des Setup-Assistenten.
a. Legen Sie die Produkt-DVD mit Data Protection for SQL in Ihr DVD-Laufwerk ein.
Wenn die automatische Ausführung aktiviert ist, startet der Installationsdialog automatisch, sobald die DVD geladen wurde. Andernfalls wählen Sie
Start > Ausführen aus, geben Sie bei der Eingabeaufforderung den Befehl
x:\setup.exe an (dabei ist x: Ihr DVD-Laufwerk) und klicken Sie auf OK.
b. Befolgen Sie die angezeigten Installationsanweisungen.
c. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation zu beenden. Starten Sie
nach entsprechender Aufforderung Ihr System erneut.
|
Jetzt können Sie Data Protection for SQL konfigurieren.
|
|
Sie können Data Protection for SQL unter Windows Server Core auch unbeaufsichtigt installieren.
|
|
|
|
|
|
|
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
61
Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager ist ein separat beziehbares Programm, das
anwendungsorientierte Sicherungen und Zurückschreibungen unter Verwendung
der erweiterten Momentaufnahmetechnologie von Speichersystemen bereitstellt.
Stellen Sie vor Beginn zunächst sicher, dass Data Protection for SQL installiert ist.
Informationen zur Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager finden Sie in
Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager.
Nach der Installation von Data Protection for SQL und Tivoli Storage FlashCopy
Manager sollten Sie die wichtigen Konfigurationsinformationen in „Data Protection
for SQL konfigurieren” auf Seite 75 lesen.
Data Protection for SQL in einer Clusterumgebung installieren
|
|
|
Sie können Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung installieren, um Daten von SQL Server 2008 und SQL Server 2012 in einem Cluster
zu schützen.
|
|
Zur Installation von Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung ist Folgendes erforderlich:
1. Installieren Sie Data Protection for SQL auf allen Knoten im Cluster, von denen
aus Sie Sicherungen und Zurückschreibungen ausführen wollen.
2. Installieren Sie bei Verwendung eines Clusters mit gemeinsam genutzten Platten Data Protection for SQL bei allen Knoten auf einer lokalen Platte des Knotens und nicht auf einer gemeinsam genutzten Clusterplatte.
3. Führen Sie die in „Data Protection for SQL auf einem lokalen System
installieren” auf Seite 59 beschriebenen Anweisungen für alle Knoten Ihres
Clusters aus.
|
|
|
Sprachenpakete installieren und aktivieren
Jedes Sprachenpaket enthält sprachspezifische Informationen für die MCC-GUI, die
Befehlszeilenausgabe und die Nachrichten. Der Installationsassistent erkennt die
Sprache Ihrer Region automatisch und lädt das Sprachenpaket für die betreffende
Sprache.
Zusätzliche Sprachenpakete installieren
Sollen die MMC-GUI, die Befehlszeilenausgabe und Nachrichten nicht in Englisch
angezeigt werden, müssen Sie das gewünschte Sprachenpaket installieren. Die
Sprachenpakete sind ausführbare Programmdateien, die sich im entsprechenden
Verzeichnis für die jeweilige Sprache auf der Produkt-DVD befinden.
Stellen Sie sicher, dass Data Protection for SQL erfolgreich installiert wurde, bevor
Sie versuchen, die Sprachenpakete zu installieren.
Das Programm setupfcm.exe startet automatisch das Installationsprogramm für
das MMC-Sprachenpaket, wenn die Installation auf einem Computer erfolgt, auf
dem eine andere unterstützte Sprache als Englisch installiert ist.
62
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Der Konfigurationsassistent stellt automatisch ein Sprachenpaket für alle von ihm
bereitgestellten Komponenten bereit. Nachfolgend wird beschrieben, wie ein Sprachenpaket manuell installiert wird.
1. Legen Sie die Produkt-DVD in das DVD-Laufwerk ein und wählen Sie Ausführen im Menü Start aus.
2. Führen Sie die folgenden Befehle aus:
Sprachenpakete für Data Protection for SQL-Verwaltungskonsole
x:\fcm\aaa\mmc\3200\bbb\setup.exe
Data Protection for SQL-Sprachenpakete
x:\fcm\aaa\languages\bbb\setup.exe
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk, aaa für x86 oder x64, und bbb ist der aus
drei Buchstaben bestehende Sprachencode, der der betreffenden Sprache zugeordnet ist.
3. Befolgen Sie die Installationsanweisungen in den Eingabeaufforderungsfenstern.
4. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation zu beenden.
Nachdem Sie das Sprachenpaket installiert haben, müssen Sie es aktivieren.
Sprachenpaket aktivieren
Nach der Installation des Sprachenpakets müssen Sie die Sprache aktivieren, indem Sie die Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (standardmäßig tdpsql.cfg) aktualisieren.
Aktivieren Sie die Sprache mit einer der folgenden Methoden:
v Verwenden Sie den Befehl set mit dem Parameter language, um die gewünschte
Sprache anzugeben. Beispiel:
tdpsqlc set lang=fra
Eine Liste der verfügbaren Sprachen und der dreistelligen Landescodes finden
Sie in der Beschreibung des Parameters language im Abschnitt „Befehl set - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 278.
v Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten, um die Sprache wie folgt zu definieren:
1. Wählen Sie die SQL Server-Instanz in der Baumstruktursicht aus.
2. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften.
3. Wählen Sie die Eigenschaftenseite Regionaleinstellungen aus.
4. Klicken Sie auf Regional- und Sprachenoptionen, um sicherzustellen, dass
die Systemeinstellungen mit der von Ihnen gewünschten Sprache übereinstimmen. Die MMC-GUI verwendet die Spracheinstellungen des Systems.
5. Wählen Sie die Sprache in der Liste der installierten Sprachenpakete aus. Die
Data Protection-Komponenten verwenden Spracheinstellungen aus einer
Konfigurationsdatei.
6. Die besten Ergebnisse und einen einwandfreien Betrieb erzielen Sie, wenn Sie
die Sprache auswählen, die mit den Systemeinstellungen übereinstimmt. Klicken Sie auf MMC-Sprache abgleichen, damit die Sprache automatisch der
Systemsprache entspricht.
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
63
Unbeaufsichtigte Installation von Data Protection for SQL
Eine unbeaufsichtigte Installation wird ohne jegliche Benutzerinteraktion automatisch ausgeführt. Administratoren können Data Protection for SQL mit Hilfe der
unbeaufsichtigten Installation installieren.
Eine unbeaufsichtigte Installation ist nützlich, wenn Data Protection for SQL auf einer Reihe verschiedener Computer mit identischer Hardware installiert werden
muss. Ein Unternehmen kann beispielsweise über 25 SQL-Server an 25 verschiedenen Standorten verfügen.
Um eine konsistente Konfiguration zu gewährleisten und um zu vermeiden, dass
25 Personen Data Protection for SQL-Parameter eingeben müssen, kann ein Administrator ein Paket für eine unbeaufsichtigte Installation erstellen und das Paket
den 25 Standorten zur Verfügung stellen. Das Installationspaket kann auf einer
DVD gespeichert und an jeden fernen Standort gesendet werden, oder das Paket
kann auf einen Dateiserver gestellt und von dort an die verschiedenen Standorte
verteilt werden.
Sie können eine unbeaufsichtigte Installation mit einer der folgenden Methoden
ausführen:
Installationsprogramm
Verwenden Sie den Befehl setup mit dem Befehlszeilenaufruf und mit speziellen Optionen für die unbeaufsichtigte Installation.
Microsoft Installer (MSI)
Verwenden Sie msiexec.exe, um das MSI-Paket zu installieren.
Folgende Optionen können für beide Methoden der unbeaufsichtigten Installation
verwendet werden:
Tabelle 11. Optionen für unbeaufsichtigte Installation
64
Option
Beschreibung
/i
Gibt an, dass das Programm das Produkt installieren
soll.
/l*v
Gibt ausführliche Protokollierung an.
/qn
Führt die Installation ohne die externe
Benutzerschnittstellenfolge aus.
/s
Gibt den Modus für unbeaufsichtigte Installation an.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 11. Optionen für unbeaufsichtigte Installation (Forts.)
Option
Beschreibung
/v
Gibt an, dass das Installationsprogramm die
Parameterzeichenfolge an den Aufruf übergeben soll,
der das ausführbare MSI-Programm (msiexec.exe) aufruft. Für die Option /v gelten folgende
Syntaxanforderungen:
v Vor allen Anführungszeichen (" ") zwischen vorhandenen Anführungszeichen muss ein Backslash
(\) gesetzt werden.
v Zwischen der Befehlszeilenoption /v und ihren Argumenten darf sich kein Leerzeichen befinden.
v Mehrere Parameter, die mit der Befehlszeilenoption
/v eingegeben werden, müssen durch ein
Leerzeichen getrennt werden.
v Sie können eine Protokolldatei durch Angabe des
Verzeichnisses und des Dateinamens am Ende des
Befehls erstellen. Wenn eine unbeaufsichtigte Installation ausgeführt wird, muss das Verzeichnis bereits
vorhanden sein.
/x
Gibt an, dass das Programm das Produkt
deinstallieren soll.
addlocal
Gibt zu installierende Komponenten an.
allusers
Gibt an, welche Benutzer das Installationspaket verwenden können.
installdir
Gibt das Verzeichnis an, in dem Data Protection for
SQL installiert werden soll.
reboot
Gibt an, ob der Benutzer nach der unbeaufsichtigten
Installation aufgefordert werden soll, einen Warmstart
des Systems auszuführen.
Force
Der Benutzer wird immer aufgefordert, nach
einer unbeaufsichtigten Installation einen
Warmstart auszuführen.
Suppress
Die Aufforderung zu einem Warmstart nach
der unbeaufsichtigten Installation wird unterdrückt.
ReallySuppress
Unterdrückt alle Warmstarts sowie alle Aufforderungen zum Warmstart nach einer
unbeaufsichtigten Installation.
rebootyesno
Gibt an, ob nach der unbeaufsichtigten Installation ein
Warmstart des Systems ausgeführt werden soll. Geben
Sie Yes an, um nach der unbeaufsichtigten Installation
einen Warmstart des Systems auszuführen. Geben Sie
No an, um nach der unbeaufsichtigten Installation keinen Warmstart des Systems auszuführen.
transform
Gibt die zu installierende Sprache an.
Anmerkung: Das Setzen der Option rebootyesno auf No gilt nur für die Installation der Data Protection for SQL-Software. Das Installationspaket enthält eine Reihe
von vorausgesetzten Komponenten, die von Data Protection for SQL installiert
werden, wenn sie nicht bereits als Voraussetzungen auf dem System installiert
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
65
wurden. Stellen Sie sicher, dass alle vorausgesetzten Komponenten installiert wurden, bevor die unbeaufsichtigte Installation gestartet wird, und setzen Sie anschließend die Option rebootyesno auf No, damit nach Abschluss der unbeaufsichtigten
Installation kein Systemwiederanlauf erforderlich wird.
In dieser Prozedur werden folgende Komponenten verwendet, bei denen die
Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss:
Tabelle 12. Komponenten für unbeaufsichtigte Installation (nur Basisclient)
Funktion
Beschreibung
Client
Data Protection for SQL-Code
Tabelle 13. Komponenten für unbeaufsichtigte Installation (nur Sprachpakete)
Funktion
Beschreibung
LanguageFiles
Sprachspezifische Dateien
Die folgenden Umsetzungen werden in dieser Prozedur verwendet.
Tabelle 14. Umsetzungen für unbeaufsichtigte Installation
Umsetzung
Sprache
1028.mst
CHT Chinesisch (traditionell)
1031.mst
DEU Deutsch
1033.mst
ENG Englisch
1034.mst
ESP Spanisch
1036.mst
FRA Französisch
1040.mst
ITA Italienisch
1041.mst
JPN Japanisch
1042.mst
KOR Koreanisch
1046.mst
PTB Portugiesisch
2052.mst
CHS Chinesisch (vereinfacht)
Tivoli Storage Manager-Client unbeaufsichtigt installieren
|
|
|
|
Bevor Sie Data Protection for SQL unter Windows Server Core installieren können,
müssen Sie zuerst den Tivoli Storage Manager-Client auf demselben Computer wie
Data Protection for SQL installieren.
|
|
|
|
Stellen Sie vor Beginn zunächst sicher, dass die neueste unterstützte Version des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren auf Ihrem Computer verfügbar ist. Für die Ausführung dieser Installation müssen Sie die Berechtigung eines
Administrators besitzen.
|
|
Verwenden Sie das Programm Windows Installer (msiexec.exe), um den Client zu
installieren.
|
|
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Tivoli Storage Manager-Client zu installieren:
66
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Führen Sie den Befehl für die unbeaufsichtigte Installation des Tivoli Storage Manager-Clients aus. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl in einer einzigen
Zeile in einem Fenster mit Eingabeaufforderung des Typs Als Administrator ausführen ein:
msiexec /i “G:\tsm_images\TSM_BA_Client\IBM Tivoli Storage
Manager Client.msi” RebootYesNo=“No” REBOOT=“ReallySuppress” ALLUSERS=1
INSTALLDIR=“c:\program files\tivoli\tsm” ADDLOCAL=“Client,AdministrativeCmd”
TRANSFORMS=“G:\tsm_images\TSM_BA_Client\1033.mst”
/qn /l*v “C:\downloads\logs\ba_logs.log”
Unbeaufsichtigte Installation mit dem Installationsprogramm
ausführen
|
|
|
|
Mit dem Installationsprogramm setup (setup.exe) können Sie Data Protection for
SQL unbeaufsichtigt installieren. Falls Sie Microsoft SQL Server 2012-Daten schützen wollen, können Sie das Installationsprogramm auch verwenden, um Data Protection for SQL unter Windows Server Core unbeaufsichtigt zu installieren.
|
|
|
|
Data Protection for SQL mit dem Installationsprogramm unbeaufsichtigt installieren
|
|
|
|
Sie müssen zwei Komponenten installieren: Data Protection for SQL Management
Console und Data Protection for SQL Server. Die Installationsprogramme für diese
Komponenten befinden sich auf den folgenden Installationsmedien (dabei steht x:
für Ihr DVD-Laufwerk):
|
|
Installationsprogramm für Data Protection for SQL Management Console
(64-Bit) x:\fcm\x64\mmc\3200\enu\setupfcm.exe
|
|
Installationsprogramm für Data Protection for SQL
(64-Bit) x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe
|
|
|
Die Data Protection for SQL-Verwaltungskonsole und Data Protection for SQL
müssen über ein Konto installiert werden, das Mitglied der Gruppe lokaler Administratoren für die Maschine ist, auf der SQL Server ausgeführt wird.
|
|
|
|
Führen Sie die folgenden Befehle aus, um beide Komponenten unbeaufsichtigt in
den Standardinstallationsverzeichnissen zu installieren.
x:\fcm\x64\mmc\3200\enu\setupfcm.exe /s /v/qn
x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s /v/qn
|
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk.
|
|
|
|
|
Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch installieren, müssen Sie die für Ihre
Sprache vorgesehene Komponente verwenden. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt 'Features für unbeaufsichtigte Installation (nur Sprachpakete)' bzw.
'Komponenten für unbeaufsichtigte Installation (nur Sprachpakete)' unter „Unbeaufsichtigte Installation von Data Protection for SQL” auf Seite 64.
|
|
|
|
|
|
Die folgenden Beispiele zeigen Befehle, mit denen das Zielverzeichnis, die Features, die Sprachumsetzung, die Bootunterdrückung und die Protokollierung angegeben werden. Geben Sie jeden Befehl in einer einzigen Zeile an.
Verwenden Sie das Installationsprogramm, um Data Protection for SQL unbeaufsichtigt zu installieren.
x:\fcm\x64\mmc\3200\enu\setupfcm.exe /s /v“INSTALLDIR=\“C:\Program Files\Tivoli\”
ADDLOCAL=\“Client\” TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v
\“C:\Temp\DpSqlMmcSetupLog.txt\””
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
67
|
|
|
x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s /v“INSTALLDIR=\“C:\Program Files\Tivoli\tsm\”
ADDLOCAL=\“Client\” TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v
\“C:\Temp\DpSqlSetupLog.txt\””
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anmerkung:
v Vor jedes Anführungszeichen, das sich innerhalb bestehender Anführungszeichen (") befindet, muss ein Backslash (\) gesetzt werden.
v Drücken Sie bei einem Befehl, der in einer einzigen Zeile eingegeben werden
muss, erst dann die Eingabetaste, wenn Sie alle Parameter eingegeben haben.
v Der folgende Text muss zwischen Anführungszeichen (") stehen:
– Ein Verzeichnispfad, der Leerzeichen enthält.
– Ein Argument, das mehrere Komponenten angibt. Sie müssen das vollständige Argument in Anführungszeichen einschließen und einen Backslash vor jedes darin eingeschlossene Anführungszeichen setzen.
v Alle in einer angepassten Installation aufgelisteten Komponenten müssen nach
der Option addlocal angegeben werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
v Das Setzen der Option rebootyesno auf No gilt nur für die Installation der Data
Protection for SQL-Software. Das Installationspaket enthält eine Reihe von vorausgesetzten Komponenten, die von Data Protection for SQL installiert werden,
wenn sie nicht bereits als Voraussetzungen auf dem System installiert wurden.
Stellen Sie sicher, dass alle vorausgesetzten Komponenten installiert wurden, bevor die unbeaufsichtigte Installation gestartet wird, und setzen Sie anschließend
die Option rebootyesno auf No, damit nach Abschluss der unbeaufsichtigten Installation kein Systemwiederanlauf erforderlich wird.
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL mit dem Installationsbefehl unter Windows Server Core unbeaufsichtigt installieren
|
|
|
Das Installationsprogramm von Data Protection for SQL befindet jeweils an der folgenden Position auf den Installationsmedien (x: steht hierbei für Ihr DVD-Laufwerk):
v (32-Bit) x:\fcm\x86\sql\6400\enu\setup.exe
Wenn Sie Microsoft SQL Server 2012-Daten unter Windows Server Core schützen
wollen, können Sie mit dem Installationsprogramm (setup.exe) Data Protection for
SQL unbeaufsichtigt installieren.
|
|
v (64-Bit) x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe
|
|
|
Data Protection for SQL muss über ein Konto installiert werden, das Mitglied der
Gruppe lokaler Administratoren für die Maschine ist, auf der SQL Server ausgeführt wird.
|
|
|
Führen Sie folgenden Befehl aus, um eine unbeaufsichtigte Installation von Data
Protection for SQL im Standardinstallationsverzeichnis auszuführen:
x:\fcm\aaa\sql\6400\enu\setup.exe /s /v/qn
|
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk und aaa für x64 oder x86.
|
|
|
Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch installieren, müssen Sie die für Ihre
Sprache vorgesehene Komponente verwenden. Weitere Informationen enthält der
Abschnitt „Unbeaufsichtigte Installation von Data Protection for SQL” auf Seite 64.
|
|
Das folgende Beispiel zeigt einen Befehl, der das Zielverzeichnis, die Features, die
Sprachumsetzung, die Bootunterdrückung und die Protokollierung angibt. Geben
68
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie den Befehl in einer einzigen Zeile in einem Fenster mit Eingabeaufforderung
des Typs Als Administrator ausführen ein.
|
|
|
|
|
|
|
Anmerkung:
v Vor jedes Anführungszeichen, das sich innerhalb bestehender Anführungszeichen (") befindet, muss ein Backslash (\) gesetzt werden.
v Drücken Sie bei einem Befehl, der in einer einzigen Zeile eingegeben werden
muss, erst dann die Eingabetaste, wenn Sie alle Parameter eingegeben haben.
v Der folgende Text muss zwischen Anführungszeichen (") stehen:
– Ein Verzeichnispfad, der Leerzeichen enthält.
– Ein Argument, das mehrere Komponenten angibt. Sie müssen das vollständige Argument in Anführungszeichen einschließen und einen Backslash vor jedes darin eingeschlossene Anführungszeichen setzen.
v Alle in einer angepassten Installation aufgelisteten Komponenten müssen nach
der Option addlocal angegeben werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s /v"INSTALLDIR=\"C:\Program Files\Tivoli\tsm\"
ADDLOCAL=\"Client\" TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v
\"C:\Temp\DpSqlSetupLog.txt\""
x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s /v"INSTALLDIR=\"C:\Program Files\Tivoli\tsm\"
ADDLOCAL=\"Client,License_Paid\" TRANSFORM=1033.mst /qn /l*v
\"C:\temp\logs\fcm.log\""
v Das Setzen der Option rebootyesno auf No gilt nur für die Installation der Software 'Data Protection for SQL'. Das Installationspaket enthält eine Reihe von vorausgesetzten Komponenten, die von Data Protection for SQL installiert werden,
wenn sie nicht bereits als Voraussetzungen auf dem System installiert wurden.
Stellen Sie sicher, dass alle vorausgesetzten Komponenten installiert wurden, bevor die unbeaufsichtigte Installation gestartet wird, und setzen Sie anschließend
die Option rebootyesno auf No, damit nach Abschluss der unbeaufsichtigten Installation kein Systemwiederanlauf erforderlich wird.
Tipp: Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release von Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf
der Website TSM for Databases - All Requirements Documents unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie
auf dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
|
Jetzt können Sie Data Protection for SQL konfigurieren.
|
|
|
Stapeldateien erstellen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Das folgende Beispielscript (c:\setup.bat) veranschaulicht eine unbeaufsichtigte
Installation:
Sie können eine Stapeldatei erstellen, um die unbeaufsichtigte Installation mit den
von Ihnen gewünschten Parametern zu starten.
@echo off
rem ===================================
rem Beispielscript für unbeaufsichtigte Installation
rem
call x:\fcm\x64\mmc\3200\enu\setupfcm.exe /s
/v"INSTALLDIR=\"C:\Programme\Tivoli\" ADDLOCAL=\"Client\" TRANSFORM=1033.mst
REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v \"C:\Temp\DpSqlMmcSetupLog.txt\""
rem
call x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s
/v"INSTALLDIR=\"C:\Programme\Tivoli\tsm\" ADDLOCAL=\"Client\"
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
69
|
|
|
|
|
|
TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v \"C:\Temp\DpSqlSetupLog.txt\""
rem ==================================== rem Code könnte nach Beendigung der
rem Installation hinzugefügt werden,
rem customize the dsm.opt files
rem anzupassen
rem ====================================
Unbeaufsichtigte Installation mit MSI (msiexec.exe) ausführen
|
|
|
|
|
|
Sie können das Programm Microsoft Installer (kurz MSI; die ausführbare Datei
heißt msiexec.exe) verwenden, um Data Protection for SQL unbeaufsichtigt zu installieren. Falls Sie Microsoft SQL Server 2012-Daten schützen wollen, können Sie
MSI auch verwenden, um Data Protection for SQL unter Windows Server Core unbeaufsichtigt zu installieren.
|
|
|
|
Data Protection for SQL mit MSI (msiexec.exe) unbeaufsichtigt
installieren
|
|
|
Data Protection for SQL muss über ein Konto installiert werden, das ein Mitglied
der Gruppe lokaler Administratoren für die Maschine ist, auf der SQL Server ausgeführt wird.
|
|
|
Wichtig: Anders als die Programme setup.exe und setupfcm.exe installiert das
Programm msiexec.exe keine vorausgesetzten Komponenten. Bei Verwendung von
msiexec.exe müssen Sie alle Voraussetzungen manuell installieren.
|
|
|
|
|
|
|
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release des Programms Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf
der Website TSM for Databases - All Requirements Documents unter http://
www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie auf
dieser Website dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen
für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die folgenden Beispiele zeigen die Verwendung von msiexec für die Installation
der Data Protection for SQL-Verwaltungskonsole und für die Installation von Data
Protection for SQL. Geben Sie jeden Befehl msiexec in eine einzelne Zeile ein.
|
|
|
|
Sprachenpakete können auf ähnliche Weise installiert werden. MSI-Dateien für die
Sprachenpakete befinden sich in den Sprachenordnern, die zu jeder Komponente
gehören. Verwenden Sie für die Sprachenpakete die Angabe
ADDLOCAL=“LanguageFiles” anstelle von ADDLOCAL=“Client”.
Verwenden Sie das Microsoft-Installationsprogramm msiexec.exe, um Data Protection for SQL unbeaufsichtigt zu installieren.
1. Data Protection for SQL-Verwaltungskonsole installieren:
msiexec /i“x:\fcm\aaa\mmc\3200\enu\IBM Tivoli Storage Manager for
Databases - MS SQL - Management Console.msi” RebootYesNo=“No”
Reboot=“Suppress” ALLUSERS=1 INSTALLDIR=“c:\program files\tivoli”
ADDLOCAL=“Client” TRANSFORM=1033.mst /qn /l*v “c:\temp\DpSqlMmcLog.txt”
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk und aaa für x86 oder x64.
2. Data Protection for SQL installieren:
msiexec /i“x:\fcm\aaa\sql\6400\enu\IBM Tivoli Storage Manager for
Databases - MS SQL.msi” RebootYesNo=“No” Reboot=“Suppress”
ALLUSERS=1 INSTALLDIR=“c:\program files\tivoli\tsm”
ADDLOCAL=“Client” TRANSFORM=1033.mst /qn /l*v “c:\temp\DpSqlLog.txt”
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk und aaa für x86 oder x64.
70
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
Wichtig:
v Folgende Elemente müssen zwischen Anführungszeichen stehen:
– Ein Verzeichnispfad, der Leerzeichen enthält.
– Ein Argument, das mehrere Komponenten angibt. Sie müssen das vollständige Argument in Anführungszeichen einschließen und einen Backslash vor jedes darin eingeschlossene Anführungszeichen setzen.
v Alle in einer angepassten Installation aufgelisteten Komponenten müssen nach
der Option addlocal angegeben werden.
|
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL mit MSI (msiexec.exe) unter Windows
Server Core unbeaufsichtigt installieren
Wenn Sie Microsoft SQL Server 2012-Daten unter Windows Server Core schützen
wollen, verwenden Sie das Programm Windows Installer (kurz MSI, die ausführbare Datei heißt msiexec.exe), um Data Protection for SQL unbeaufsichtigt zu installieren.
|
|
|
Data Protection for SQL muss über ein Konto installiert werden, das Mitglied der
Gruppe lokaler Administratoren für die Maschine ist, auf der SQL Server ausgeführt wird.
|
|
|
|
Wichtig: Anders als bei der Installation mit der Datei setup.exe werden bei Verwendung des Programms msiexec.exe keine vorausgesetzten Komponenten installiert. Bei Verwendung von msiexec.exe müssen Sie alle Voraussetzungen manuell
installieren.
|
|
|
|
|
|
|
Die jeweils aktuellen Voraussetzungen finden Sie in den technischen Hinweisen
mit den Hardware- und Softwarevoraussetzungen, die sich auf Ihr Release von
Data Protection for SQL beziehen. Diese technischen Hinweise sind auf der Website
TSM for Databases - All Requirements Documents unter http://www.ibm.com/
support/docview.wss?uid=swg21218747 verfügbar. Folgen Sie auf dieser Website
dem Link zu den technischen Hinweisen mit den Voraussetzungen für Ihr spezielles Release- oder Aktualisierungslevel.
|
|
|
|
|
|
|
|
Das folgende Beispiel zeigt die Verwendung des Befehls msiexec zur Installation
von Data Protection for SQL. Geben Sie den Befehl msiexec in einer einzigen Zeile
in einem Fenster mit Eingabeaufforderung des Typs Als Administrator ausführen
ein.
msiexec /i"x:\fcm\aaa\sql\6400\enu\IBM Tivoli Storage Manager for
Databases - MS SQL.msi" RebootYesNo="No" Reboot="Suppress"
ALLUSERS=1 INSTALLDIR="c:\programme\tivoli\tsm"
ADDLOCAL="Client" TRANSFORM=1033.mst /qn /l*v "c:\temp\DpSqlLog.txt"
|
Dabei steht x: für Ihr DVD-Laufwerk und aaa für x86 oder x64.
|
|
|
|
|
|
|
Sprachenpakete können auf ähnliche Weise installiert werden. Dateien .MSI für die
Sprachenpakete befinden sich in den Sprachenordnern, die zu jeder Komponente
gehören. Verwenden Sie für die Sprachenpakete die Angabe
ADDLOCAL="LanguageFiles" anstelle von ADDLOCAL="Client". Weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt 'Features für unbeaufsichtigte Installation (nur Sprachpakete)' bzw. 'Komponenten für unbeaufsichtigte Installation (nur Sprachpakete)' unter
„Unbeaufsichtigte Installation von Data Protection for SQL” auf Seite 64.
|
|
|
Wichtig:
v Folgende Elemente müssen zwischen Anführungszeichen (") stehen:
– Ein Verzeichnispfad, der Leerzeichen enthält.
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
71
– Ein Argument, das mehrere Komponenten angibt. Sie müssen das vollständige Argument in Anführungszeichen einschließen und einen Backslash vor jedes darin eingeschlossene Anführungszeichen setzen.
|
|
|
|
|
v Alle in einer angepassten Installation aufgelisteten Komponenten müssen nach
der Option addlocal angegeben werden.
|
Jetzt können Sie Data Protection for SQL konfigurieren.
Installationsfehler: Installationsprotokoll erfassen
Wenn eine unbeaufsichtigte Installation fehlschlägt, zeichnen Sie die Symptome
und Informationen zur Umgebung für die fehlerhafte Installation auf und stellen
Sie diese Informationen für die Kundenunterstützung bereit. Sie können eine ausführliche Protokolldatei der fehlgeschlagenen Installation erstellen, die die Analyse
Ihrer Situation erleichtert.
Die folgenden Informationen zur Umgebung können hilfreich sein:
v Version des Betriebssystems
v Service-Pack
v Hardwarebeschreibung
v Installationspaket (DVD oder elektronischer Download) und Version
v Alle Windows-Ereignisprotokolle, die für die fehlgeschlagene Installation relevant sind.
v Andere Windows-Dienste, die während der Installation aktiv waren (beispielsweise Antivirensoftware)
Prüfen Sie Folgendes, bevor Sie sich an den Kundendienst wenden:
v Sie sind an der Konsole des lokalen Systems angemeldet, nicht über einen Terminal-Server.
v Sie sind als lokaler Administrator und nicht als Domänenadministrator angemeldet. Domänenübergreifende Installationen werden nicht unterstützt.
Wenn Sie davon ausgehen, dass Alles seine Richtigkeit hat, erstellen Sie ein detailliertes Protokoll der fehlgeschlagenen Installation in einer Datei mit Namen setup.log. Stellen Sie zum Generieren einer Protokolldatei sicher, dass /l*v
\"Dateiname\" in der Befehlszeilenschnittstelle verwendet wird.
Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl aus (geben Sie hierbei den Befehl in
einer einzigen Zeile ein), um eine Protokolldatei mit Namen C:\Temp\
DpSqlSetupLog.txt zu generieren:
x:\fcm\x64\sql\6400\enu\setup.exe /s /v"INSTALLDIR=\"C:\Program
Files\Tivoli\tsm\" ADDLOCAL=\"Client\" TRANSFORM=1033.mst
REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v \"C:\Temp\DpSqlSetupLog.txt\""
72
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Paket auf einer DVD oder auf einem Dateiserver erstellen
Die Anweisungen in diesem Abschnitt erläutern, wie Sie ein Paket für die unbeaufsichtigte Installation auf einer DVD oder einem Dateiserver erstellen.
Der Administrator hat die Möglichkeit, das Paket auf verschiedene Weise zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören das Brennen einer DVD oder das Kopieren des
Pakets in ein gemeinsam genutztes (freigegebenes) Verzeichnis auf einem Dateiserver. Das Paket enthält normalerweise die Verteilungsdateien mit dem Data Protection for SQL-Code und eine Stapeldatei für die unbeaufsichtigte Installation.
Paket für unbeaufsichtigte Installation erstellen
Befolgen Sie die hier aufgeführten Anweisungen, um ein Paket für die unbeaufsichtigte Installation zu erstellen.
Bevor Sie beginnen, müssen Sie eine Position für das Paket auswählen. Wenn Sie
eine DVD brennen, stellt ein Zwischenspeicherungsverzeichnis eine bequeme Lösung dar. Wenn Sie das Paket auf einem Dateiserver einfügen, können Sie ein Zwischenspeicherungsverzeichnis verwenden, oder Sie können das Paket auf dem Dateiserver erstellen.
In dem folgenden Beispiel wird c:\tdpdpkg als Verzeichnis zur Zwischenspeicherung verwendet. Geben Sie die folgenden Befehle aus, um das Paket zu erstellen.
Tabelle 15. Befehle für die Erstellung eines Pakets für die unbeaufsichtigte Installation
Befehl
Beschreibung
mkdir c:\tdpdpkg
Zwischenspeicherungsverzeichnis für das Paket für
die unbeaufsichtigte Installation erstellen
cd /d c:\tdpdpkg
In das Zwischenspeicherungsverzeichnis wechseln
xcopy g:\*.* . /s
Die Verteilungsdateien von der DVD in das
Zwischenspeicherungsverzeichnis kopieren
copy c:\setup.bat
Die vorhandene Datei setup.bat durch die im vorherigen Schritt erstellte Datei ersetzen
Wenn Sie das Installationspaket erstellt haben, testen Sie die unbeaufsichtigte Installation. Nach Beendigung des Tests kann das Paket auf DVD gebrannt oder in einem gemeinsam genutzten Verzeichnis zur Verfügung gestellt werden.
Unbeaufsichtigte Installation auf anderen Maschinen ausführen
Sobald das Paket auf DVD oder in einem gemeinsam genutzten Verzeichnis zur
Verfügung steht, kann es auf einem anderen Computer wiedergegeben (ausgeführt)
werden.
Planen Sie für die nicht überwachte Installation genügend Zeit ein. Es gibt keine
visuellen Hinweise auf die Beendigung der Installation. Sie können jedoch der Stapeldatei visuelle Hinweise hinzufügen.
Gehen Sie bei einem auf DVD befindlichen Paket für die unbeaufsichtigte Installation wie folgt vor:
Wenn automatisches Starten aktiviert ist, beginnt die unbeaufsichtigte Installation, sobald die DVD in das Laufwerk eingelegt wird. Ist automati-
Kapitel 3. Data Protection for SQL installieren und Upgrade durchführen
73
sches Starten nicht aktiviert, kann die unbeaufsichtigte Installation gestartet
werden, indem die Datei setup.bat im Stammverzeichnis der DVD aufgerufen wird.
cd /d g:\
setup.bat
Gehen Sie bei einem Verteilerverzeichnis wie folgt vor:
Wurde das Paket in das gemeinsam genutzte Verzeichnis tdpdpkg auf
\\System1\d$ kopiert, kann ein anderer Computer den Befehl net use x:
\\System1\d$ ausführen, um das Laufwerk als Laufwerk x gemeinsam zu
nutzen. Sie können den folgenden Befehl ausgeben:
cd /d x:\tdpdpkg
setup.bat
In beiden Fällen wird die unbeaufsichtigte Installation gestartet.
Installationsfehlernachrichten
Das Programm setup.exe kann Fehlernachrichten generieren, wenn es nicht ordnungsgemäß starten kann.
Meistens stellen Administratoren diese Nachrichten bei Auftreten eines schwerwiegenden Fehlers fest. Benutzer sehen diese Nachrichten nur selten. Wenn Sie eine
Fehlernachricht erhalten, wird sie in einem Nachrichtenfenster angezeigt. Jeder
Fehlernachricht ist eine Nummer zugeordnet. Es handelt sich dabei um Systemfehlernachrichten, die in Ihrem Script nicht unterdrückt werden können.
|
Upgrade durchführen
|
|
Sie können für eine Vorgängerversion der Software ein Upgrade durchführen. Der
Prozess für das Software-Upgrade besteht aus drei Schritten.
|
|
|
|
Der erste Schritt besteht aus dem Download der Aktualisierungen. Nachdem Sie
den aktualisierten Code heruntergeladen haben, führen Sie setupfcm.exe aus, um
die Aktualisierungen zu installieren. Im letzten Schritt führen Sie den Konfigurationsassistenten aus.
|
|
|
|
Der Konfigurationsassistent führt Sie durch den Prozess, mit dem die übrigen Dateien bereitgestellt und installiert werden. Abhängig von den auf dem System gefundenen Softwarelizenzen kann der Konfigurationsprozess etwas variieren. Der
Assistent stellt Anweisungen bereit, die Sie durch den Prozess führen.
|
|
|
|
Starten Sie zum Aufrufen des Konfigurationsassistenten die Verwaltungskonsole.
Klicken Sie zum Starten der Verwaltungskonsole auf Start > Alle Programme >
Tivoli Storage Manager > Data Protection for Microsoft SQL Sever > DP for
SQL-Verwaltungskonsole.
|
|
|
Wenn der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet wird, klicken Sie in
der Baumstruktursicht auf IBM Tivoli Storage Manager und dann auf Konfiguration. Klicken Sie anschließend doppelt auf Assistenten.
74
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
Damit Ihre Anwendungen geschützt werden können, müssen Sie Data Protection
for SQL konfigurieren.
Data Protection for SQL muss auf Ihrem System installiert sein und ein Tivoli Storage Manager-Server muss in der Lage sein, mit Data Protection for SQL zu kommunizieren.
Data Protection for SQL konfigurieren
Konfigurationsvoraussetzungen für Data Protection for SQL, Tivoli Storage Manager und andere Anwendungen können abhängig von den Data Protection for SQLFunktionen, die Sie verwenden möchten, abweichen. Wenn Sie beispielsweise die
Verwendung von VSS-Operationen planen, muss auch der Tivoli Storage ManagerClient für Sichern/Archivieren (VSS-Anforderer) installiert und konfiguriert sein.
|
|
|
|
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Data Protection for SQL zu konfigurieren:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole durch Klicken auf Start > Alle Programme
> Tivoli Storage Manager > Data Protection for Microsoft SQL Server > DP
for SQL-Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Startseite auf Konfiguration. Alternativ können Sie auch in
der Baumstruktursicht zum Knoten Konfiguration navigieren. Klicken Sie anschließend doppelt auf Assistenten.
3. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf TSM-Konfiguration, um den
Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten zu öffnen.
4. Befolgen Sie die Anweisungen auf den Assistentenseiten und klicken Sie auf
Weiter, um die nächste Seite aufzurufen.
a. Wählen Sie auf der Seite Data Protection-Auswahl die Option SQL Server
aus. Um Informationen zum Computer, Betriebssystem, Prozessor und physischen Hauptspeicher anzuzeigen, klicken Sie auf Systeminformationen
anzeigen. Klicken Sie auf Weiter.
b. Überprüfen Sie die Ergebnisse für die Prüfung der Voraussetzungen und
stellen Sie sicher, dass Sie allen Fehlern und Warnungen nachgehen.
Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse für die jeweilige Voraussetzung anzuzeigen. Wenn Sie eine Anwendung konfigurieren, für die Sie nicht über die erforderliche Lizenz verfügen, schlägt die
Prüfung der Lizenzvoraussetzungen fehl. Sie müssen entweder zur Seite
Data Protection-Auswahl zurückkehren und die ausgewählte Anwendung
abwählen, um mit der Konfiguration fortzufahren, oder die erforderliche Lizenz anfordern.
c. Geben Sie auf der Seite TSM-Knotennamen die Namen der Tivoli Storage
Manager-Knoten an, die auf derselben Maschine vorhanden sind und die
für die zu schützenden Anwendungen verwendet werden sollen.
v Geben Sie im Feld VSS-Anforderer den Namen des Knotens an, der mit
dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die SQL-Daten zuzugreifen.
75
|
|
|
Tipp: Bei diesem Knotennamen handelt es sich um den Knotennamen
des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren, der auch als
DSMAGENT-Knotenname bezeichnet wird.
|
|
|
|
|
v Geben Sie im Feld Data Protection for SQL den Namen des Knotens ein,
auf dem die Data Protection-Anwendung installiert ist. Dies ist der Knotenname, der zum Speichern der Data Protection for SQL-Sicherungen
verwendet wird.
v Wenn Sie Data Protection for SQL für SQL Server 2012 konfigurieren, geben Sie einen Knotennamen im Feld AlwaysOn-Knoten ein. Dies ist der
Knotenname, der zum Sichern der Verfügbarkeitsdatenbanken in einer
AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe verwendet wird. Standardmäßig wird
der Name des Windows-Failoverclusters verwendet.
|
|
|
|
|
|
|
|
Tipp: Erstellen Sie einen Knotennamen, der Ihnen die Unterscheidung zwischen den Typen von Sicherungen, die ausgeführt werden, erleichtert. Wenn
beispielsweise der Hostname MALTA lautet, können Sie dem Knoten des
VSS-Anforderers den Namen MALTA zuordnen und einen Data ProtectionKnoten mit dem Namen MALTA_SQL erstellen. Bei einer SQL-Konfiguration
muss sich der AlwaysOn-Knotenname nicht auf den Knotennamen des VSSAnforderers oder den Data Protection for SQL-Knotennamen beziehen. Sie
können ihm beispielsweise den Namen TSM_ALWAYSON zuordnen.
d. Geben Sie Informationen für den Tivoli Storage Manager-Server ein, zu dem
die Verbindung hergestellt werden soll, und klicken Sie zum Fortfahren auf
Weiter.
v Geben Sie im Feld Tivoli Storage Manager-Serveradresse den TCP/IPDomänennamen oder eine numerische IP-Adresse für den Tivoli Storage
Manager-Server ein, auf dem die Sicherungen gespeichert werden sollen.
Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Server-Administrator.
v Geben Sie im Feld Tivoli Storage Manager-Server-Port die Portnummer
für den Tivoli Storage Manager-Server ein, auf dem die Sicherungen gespeichert werden sollen. Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator.
v Geben Sie an, ob der Assistent den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren soll, indem eine Konfigurationsmakrodatei generiert wird.
Wenn Sie auf Nein klicken, wird die Makrodatei auf der letzten Seite des
Assistenten zur Verfügung gestellt. Sie kann dann dem Tivoli Storage Manager-Administrator als Beispiel bereitgestellt werden, das eine Möglichkeit zeigt, wie der Tivoli Storage Manager-Server zum Schutz von Anwendungsdaten konfiguriert werden kann.
Wenn Sie auf Ja klicken, startet der Assistent das Makro während des
Schritts Konfiguration im Assistenten.
Wichtig: Überprüfen Sie die Makrodatei und aktualisieren Sie die Datei
bei Bedarf.
Nachdem Sie auf Ja geklickt haben, geben Sie die folgenden Informationen in die entsprechenden Felder ein:
– Den Namen des Tivoli Storage Manager-Administratorkontos
– Das Kennwort für den Tivoli Storage Manager-Administrator
– Klicken Sie auf Kommunikation testen, um Ihre Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server zu testen. Diese Schaltfläche ist erst verfügbar, nachdem der VSS-Anforderer installiert wurde.
76
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
– Klicken Sie auf Überprüfen/Bearbeiten, um die Tivoli Storage Manager-Makrodatei zu überprüfen oder zu aktualisieren. Alternativ können
Sie die Makrodatei prüfen und die Befehle direkt auf dem Tivoli Storage Manager-Server ausführen.
e. Wählen Sie die Konfigurationseinstellung Standard aus. Bei Auswahl der
Konfigurationseinstellung Standard wird neben den ausgewählten Anwendungen auch der VSS-Anforderer konfiguriert. Die Client- und Agentenservices werden ebenfalls registriert und konfiguriert. Zusätzlich wird ein Zeitplan für die Unterstützung der Funktion 'Verwaltete Langzeitkapazität'
definiert.
f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Konfigurationsprozesses. Klicken Sie auf
Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse für die jeweilige Konfiguration anzuzeigen.
5. Klicken Sie auf der Seite Abschluss auf Fertig stellen, um den Assistenten zu
beenden.
6. Optional: Vergewissern Sie sich bei einer VSS-Konfiguration, dass die Option
VSS-Diagnose nach Beendigung dieses Assistenten durchführen ausgewählt
ist. Ist diese Option ausgewählt, werden die VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem
System nach Beendigung des Assistenten durch einen Diagnoseprozess getestet.
Achtung: Wenn die Konfiguration für platzsparende Zieldatenträger für SVC
oder Storwize V7000 gilt, werden beim Testen von VSS-Momentaufnahmen zuvor für die im Testassistenten ausgewählten Datenträger erstellte Sicherungen
gelöscht.
Führen Sie nach dem Konfigurieren von Data Protection for SQL die folgenden
Schritte aus, um die Konfiguration zu prüfen:
1. Klicken Sie in der grafischen Benutzerschnittstelle von MMC (Microsoft Management Console) auf die Registerkarte Automatisieren, um auf die integrierte Befehlszeilenschnittstelle zuzugreifen.
2. Klicken Sie in der unteren Hälfte der Anzeige auf das Symbol zum Öffnen des
Ordners und wählen Sie die Datei verify_sql.txt aus.
3. Klicken Sie auf Öffnen. Die folgenden Befehle werden im Befehlszeilenfenster
angezeigt:
query tdp
query tsm
query sql
4. Drücken Sie die Eingabetaste, um die Befehle für die Überprüfung Ihrer Konfiguration auszuführen.
Zugehörige Tasks:
„Schnellinstallation und -konfiguration” auf Seite 55
„Data Protection for SQL manuell konfigurieren” auf Seite 78
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
77
Data Protection for SQL manuell konfigurieren
Führen Sie die hier beschriebenen Schritte aus, wenn Sie Data Protection for SQL
manuell konfigurieren müssen.
1. Auszuführende Tasks für den Computer, auf dem SQL Server ausgeführt wird
Optimale Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Data Protection for SQL mithilfe der
Konfigurationsassistenten konfigurieren, die eine schrittweise Anleitung zu den
Konfigurationsvoraussetzungen bieten. Wenn Sie die entsprechenden Schritte lieber
manuell ausführen möchten, befolgen Sie die hier aufgeführten Konfigurationsanweisungen.
|
|
|
|
|
Stellen Sie zunächst sicher, dass SQL Server aktiv ist.
|
|
Einschränkung: Die folgenden Sonderzeichen, die im Namen der SQL Server-Datenbank zulässig sind, werden unter Data Protection for SQL nicht unterstützt:
|
|
v Fragezeichen (?)
v Mehrbytezeichen (,)
|
|
|
|
v
v
v
v
Mehrbytezeichen (∧)
Stern (*)
Umgekehrter Schrägstrich (\)
Doppelpunkt (:)
Führen Sie die folgenden Schritte auf dem Computer aus, auf dem SQL Server installiert und aktiv ist:
1. Geben Sie den Data Protection for SQL-Knotennamen und die Übertragungsmethode in der Datei dsm.opt an, die sich (standardmäßig) im Data Protection
for SQL-Installationsverzeichnis befindet. Es sind auch noch weitere Optionen
verfügbar.
2. Geben Sie mithilfe des Befehls set Ihre Data Protection for SQL-Vorgaben
(Sprache, Datumsformat, Protokolldatei) in der Datei tdpsql.cfg an, die sich
im Data Protection for SQL-Installationsverzeichnis befindet.
|
|
|
|
|
|
3. Falls Sie Data Protection for SQL in einer SQL Server 2012-Umgebung konfigurieren, geben Sie den Tivoli Storage Manager-Knotennamen an, der zum Sichern der AlwaysOn-Verfügbarkeitsdatenbanken verwendet wird. Sie können
den AlwaysOn-Knotennamen mit der Option alwaysonnode in der Datei
tdpsql.cfg festlegen. Beispiel:
|
|
|
|
|
|
|
Alle Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe werden unter
diesem Knotennamen gesichert. Alle Standalone-Datenbanken werden unter
dem Data Protection for SQL-Standardknotennamen gesichert.
4. Bei SQL Server 2012: Sollen alle Datenbanken standardmäßig unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert werden, geben Sie die Option usealwaysonnode in
der Datei tdpsql.cfg an. Beispiel:
set alwaysonnode myAlwaysOnNode
usealwaysonnode yes
Diese Option ist hilfreich, wenn Sie Ihre Datenbanksicherungen vom Data Protection for SQL-Standardknoten auf einen AlwaysOn-Knoten übertragen wollen.
|
|
|
78
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
5. (Nur VSS) Geben Sie die Anweisung VSSPOLICY in Ihrer Data Protection for
SQL-Konfigurationsdatei an.
6. (Nur VSS) Konfigurieren Sie den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/
Archivieren, falls er noch nicht konfiguriert ist. Wenn der Client für Sichern/
Archivieren bereits konfiguriert ist, können Sie vorhandene Client-Services
verwenden. Der Setup-Assistent des Clients für Sichern/Archivieren kann Sie
durch den Konfigurationsprozess führen. Wählen Sie im Menü der grafischen
Benutzerschnittstelle (GUI) des Clients für Sichern/Archivieren Dienstprogramme > Setup-Assistent > TSM-Client für Sichern/Archivieren konfigurieren aus. Bitte beachten Sie, dass der Knotenname für diese Maschine als lokaler DSMAGENT-Knoten bezeichnet und mit dem Parameter localdsmagentnode in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (tdpsql.cfg)
angegeben wird.
Weitere Informationen finden Sie in der Veröffentlichung Tivoli Storage Manager for Windows Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch sowie unter 'Proxyknotendefinitionen'.
7. (Nur VSS) Installieren und konfigurieren Sie den Tivoli Storage Manager-Clientakzeptordämonservice (CAD), falls er noch nicht installiert und konfiguriert wurde. Wählen Sie im Menü der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI)
des Clients für Sichern/Archivieren Dienstprogramme > Setup-Assistent >
TSM-Web-Client konfigurieren aus. Stellen Sie sicher, dass der CAD-Service
aktiv ist, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
8. (Nur VSS) Installieren und konfigurieren Sie den fernen Tivoli Storage Manager-Clientagent-Service (DSMAGENT), falls er noch nicht installiert und konfiguriert wurde. Wählen Sie im Menü der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI)
des Clients für Sichern/Archivieren Dienstprogramme > Setup-Assistent >
TSM-Web-Client konfigurieren aus. Sie können den vorhandenen DSMAGENT verwenden, wenn bereits einer installiert und konfiguriert ist.
9. (Nur VSS) Wenn Sie lokale persistente VSS-Momentaufnahmen, die für VSSSicherungen mit Sicherungsziel LOCAL erstellt werden, und VSS-Sofortzurückschreibungen verwalten möchten und ausgelagerte Sicherungen durchführen wollen, müssen Sie IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren.
10. (Nur VSS) Installieren und konfigurieren Sie einen VSS-Provider. Suchen Sie in
der VSS-Providerdokumentation nach Informationen bezüglich der Konfiguration dieser Software. Es ist keine Installation oder Konfiguration erforderlich,
wenn Sie den standardmäßig vorgegebenen Windows-VSS-Systemprovider
verwenden.
11. (Nur VSS) Ändern Sie den SQL Server VSS Writer von 'Manual' (manuell) in
'Automatic' (automatisch) und starten Sie den Dienst.
12. (Nur VSS) Definieren Sie Speicherplatz zum Aufbewahren von VSS-Sicherungen, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert werden sollen. Stellen Sie
sicher, dass Sie ausreichend Speicherplatz definieren, um alle Kopien der VSSSicherungen aufzubewahren, die in Ihren Richtlinien angegeben sind. Die Bereitstellung von Speicherbereich für die Verwaltung von VSS-Momentaufnahmen hängt von dem von Ihnen verwendeten VSS-Provider ab. Weitere Details
finden Sie in der Dokumentation des VSS-Providers.
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
79
Zugehörige Konzepte:
„Data Protection for SQL-Optionen angeben” auf Seite 46
„Data Protection for SQL-Vorgaben angeben” auf Seite 50
„Proxyknotendefinitionen (VSS-Sicherungen)” auf Seite 43
„Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher im Vergleich zur Sicherung auf lokalen Spiegeldatenträgern” auf Seite 35
Zugehörige Verweise:
„Befehl set - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 278
2. Auszuführende Tasks für den Tivoli Storage Manager-Server
Stellen Sie sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Server verfügbar ist, bevor Sie
diese Task ausführen.
Führen Sie die folgenden Schritte auf dem Tivoli Storage Manager-Server aus:
1. Definieren Sie die Richtliniendomänen, Richtliniengruppen, Verwaltungsklassen, Kopiengruppen und Speicherpools, die zum Erfüllen Ihrer Anforderungen
in Bezug auf Data Protection for SQL-Sicherungen und -Zurückschreibungen
erforderlich sind. Um VSS-Operationen ausführen zu können, muss die Tivoli
Storage Manager-Serverauthentifizierung aktiviert sein.
2. Registrieren Sie Ihren Data Protection for SQL-Knotennamen und das zugehörige Kennwort mit dem Tivoli Storage Manager-Befehl register node. Beispielsweise ist dieser Knoten bei VSS-Operationen der Zielknoten. Wenn Sie Knoten
beim Tivoli Storage Manager-Server speziell für VSS-Operationen registrieren,
dürfen Sie nicht den Tivoli Storage Manager-Parameter USerid=NONE angeben. VSS-Operationen schlagen fehl, wenn dieser Parameter angegeben ist.
3. (Nur VSS) Registrieren Sie, sofern dies noch nicht geschehen ist, den Knotennamen Ihres Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren und das zugehörige Kennwort für die Maschine, auf der SQL Server installiert ist. Beispielsweise ist dieser Agentenknoten bei VSS-Operationen der lokale
DSMAGENT-Knoten.
4. (Nur VSS) Wenn Sie planen, ausgelagerte Sicherungen von einer bestimmten
Maschine aus auszuführen, registrieren Sie zunächst den Knotennamen des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren und das zugehörige
Kennwort für die Maschine. Beispielsweise ist der Agentenknoten der ferne DSMAGENT-Knoten. BAOFF wird hier (und in Schritt 5) verwendet, um zwischen
diesem fernen DSMAGENT-Knoten und dem lokalen DSMAGENT-Knoten
(Schritt 3) zu unterscheiden. Sie können BAOFF durch den Knotennamen Ihres
Clients für Sichern/Archivieren ersetzt und BAOFF aus dem Befehl grant
proxynode entfernen.
5. (Nur VSS) Definieren Sie die Proxy-Knotenbeziehung (für den Zielknoten und
die Agentenknoten) mit dem Tivoli Storage Manager-Befehl grant proxynode.
Beispiel:
grant proxynode target=AlwaysOn-Knotenname agent=SichArch-Knotenname
Anmerkung: Wenn während des Konfigurationsprozesses Warnungen angezeigt
werden, beheben Sie das in der Warnung angegebene Problem. Einige Warnungen
enthalten einen Link zu einem Makro, über das Sie Tivoli Storage Manager konfigurieren können; andere Warnungen verfügen über Links zu Websites, von denen
Sie die zur erfolgreichen Ausführung des Konfigurationsprozesses erforderlichen
Pakete herunterladen können.
80
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
3. Auszuführende Tasks für die Maschine, auf der ausgelagerte Sicherungen ausgeführt werden
Diese Task ist nur für VSS-Operationen vorgesehen.
Führen Sie die folgenden Schritte auf dem Computer aus, auf dem ausgelagerte Sicherungen ausgeführt werden:
1. Konfigurieren Sie den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren,
falls er noch nicht konfiguriert ist. Wenn der Client für Sichern/Archivieren bereits konfiguriert ist, können Sie vorhandene Client-Services verwenden. Wählen Sie im Menü der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) des Clients für
Sichern/Archivieren Dienstprogramme > Setup-Assistent > TSM-Client für
Sichern/Archivieren konfigurieren aus. Der Knotenname für diese Maschine
wird als ferner DSMAGENT-Knoten bezeichnet und mit dem Parameter remotedsmagentnode in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (tdpsql.cfg) auf der lokalen und nicht der Auslagerungsmaschine angegeben.
2. Installieren und konfigurieren Sie den Service Tivoli Storage Manager-Clientakzeptordämon (CAD) und den fernen Clientagent-Service (DSMAGENT), falls
diese nicht bereits installiert sind. Sie können einen vorhandenen Client-CADService verwenden, wenn bereits einer installiert und konfiguriert ist. Verwenden Sie den Setup-Assistenten des Clients für Sichern/Archivieren, der Sie
durch den CAD-Installationsprozess führt, indem Sie Dienstprogramme >
Setup-Assistent > TSM-Web-Client konfigurieren auswählen.
3. Installieren und konfigurieren Sie einen VSS-Provider, falls Sie nicht den standardmäßigen VSS-Systemprovider verwenden. Suchen Sie in der VSS-Providerdokumentation nach Informationen bezüglich der Konfiguration dieser Software.
4. Tasks zum Überprüfen Ihrer Konfiguration
Bevor Sie versuchen, eine Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation auszuführen, wird empfohlen zu überprüfen, ob Data Protection for SQL korrekt installiert
und konfiguriert ist.
Manuelle Überprüfung der Installation und Konfiguration von
Data Protection for SQL über die Befehlszeile
Sie können Abfragebefehle in der Befehlszeile ausgeben, um die Installation und
Konfiguration zu überprüfen.
1. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Tivoli Storage Manager > Data Protection for Microsoft SQL Server > SQL-Client - Befehlszeile.
2. Geben Sie die folgenden Befehle ein:
tdpsqlc query tdp
tdpsqlc query tsm
tdpsqlc query sql
Die Data Protection for SQL-Serverkonfiguration wurde überprüft, wenn diese Befehle ohne Fehler oder Warnungen ausgeführt werden.
Prüfen, ob ein SQL Server für die Ausführung von VSS-Operationen bereit ist
Führen Sie die folgenden Tests aus, um zu überprüfen, ob Ihr SQL Server für das
Ausführen von VSS-Operationen bereit ist. Die besten Ergebnisse erhalten Sie,
wenn Sie diese Tests vor der Installation von Tivoli Storage Manager ausführen.
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
81
Wenn diese Tests fehlerfrei ausgeführt werden, können Sie Tivoli Storage Manager
installieren. Für Windows 2008 und höher ist das Tool DiskShadow vorinstalliert.
Sie können die diskshadow-Befehle ausführen, aber Sie müssen das Tool diskshadow herunterladen, um sie ausführen zu können.
Verwendung des Befehls DISKSHADOW (Windows 2008 und höher)
Vor der Installation von Data Protection for Microsoft SQL Server wird
ausdrücklich empfohlen, zuerst die VSS-Kernfunktionalität zu testen. Die
VSS-Funktionalität kann mit dem Befehl DISKSHADOW, der in Windows
2008 Server integriert ist, geprüft werden. DISKSHADOW ist für Windows
Server 2008 und Windows Server 2008 R2 verfügbar. Die folgenden DISKSHADOW-Tests werden empfohlen, bevor Tivoli Storage Manager-Komponenten installiert werden.
1. Testen Sie das Erstellen und Löschen von nicht persistenten Spiegelkopien. Führen Sie den Befehl diskshadow in einem Befehlsfenster aus und
geben Sie die folgenden Befehle ein:
DISKSHADOW>begin backup
DISKSHADOW>add volume f: (Datenbankdatenträger)
DISKSHADOW>add volume g: (Protokolldatenträger)
DISKSHADOW>create
DISKSHADOW>end backup
DISKSHADOW>list shadows all (dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen)
DISKSHADOW>delete shadows all
Anmerkung: Die Datenträger f: und g: stellen die SQL-Datenbankund -Protokolldatenträger dar. Wiederholen Sie diese Befehlsfolge vier
Mal. Stellen Sie sicher, dass das Windows-Ereignisprotokoll keine Fehler enthält.
2. Testen Sie die Erstellung und das Löschen persistenter Spiegelkopien.
Führen Sie den Befehl diskshadow in einem Befehlsfenster aus und geben Sie die folgenden Befehle ein:
DISKSHADOW>set context persistent
DISKSHADOW>begin backup
DISKSHADOW>add volume f: (Datenbankdatenträger)
DISKSHADOW>add volume g: (Protokolldatenträger)
DISKSHADOW>create
DISKSHADOW>end backup
DISKSHADOW>list shadows all (dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen)
DISKSHADOW>delete shadows all
Anmerkung: Die Datenträger f: und g: stellen die SQL-Datenbankund -Protokolldatenträger dar. Wiederholen Sie diese Befehlsfolge vier
Mal. Stellen Sie sicher, dass das Windows-Ereignisprotokoll keine Fehler enthält.
3. Testen Sie das Erstellen und Löschen von nicht persistenten transportablen Spiegelkopien.
Führen Sie den Befehl diskshadow in einem Befehlsfenster aus und geben Sie die folgenden Befehle ein:
DISKSHADOW>set context persistent
DISKSHADOW>set option transportable
DISKSHADOW>begin backup
DISKSHADOW>add volume f: (Datenbankdatenträger)
DISKSHADOW>add volume g: (Protokolldatenträger)
DISKSHADOW>set metadata c:\metadata\sqlmeta.cab (geben Sie den Pfad an,
in dem die Metadaten gespeichert werden sollen)
DISKSHADOW> create
DISKSHADOW>end backup
82
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kopieren Sie manuell die Datei sqlmeta.cab vom Quellenserver auf den
Auslagerungsserver und führen Sie die folgenden Befehle aus:
DISKSHADOW>LOAD METADATA Pfad zu sqlmeta.cab
DISKSHADOW>IMPORT
DISKSHADOW>list shadows all (dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen)
DISKSHADOW>delete shadows all
Anmerkung: Die Datenträger f: und g: stellen die SQL-Datenbankund -Protokolldatenträger dar. Wiederholen Sie diese Folge vier Mal.
Stellen Sie sicher, dass das Windows-Ereignisprotokoll keine Fehler enthält.
Nachdem die Tests erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren.
Ursache allgemeiner Fehler, die von VSS-Operationen zurückgegeben werden, diagnostizieren
Beachten Sie, dass die beiden folgenden Fehler im Allgemeinen zurückgegeben
werden, wenn eine VSS-Operation ausgeführt wird. Die Informationen werden zur
Verfügung gestellt, um bei der Suche der Fehlerursache zu helfen.
ANS1017E (RC-50) Sitzung zurückgewiesen: TCP/IP-Verbindungsfehler
Dies wird angezeigt, wenn der CAD des Tivoli Storage Manager-Clients
für Sichern/Archivieren nicht aktiv oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert
ist.
ANS1532E (RC5722) Proxy zurückgewiesen: Diesem Knoten wurde keine Proxyberechtigung erteilt.
Dies wird angezeigt, wenn der Tivoli Storage Manager-Server nicht korrekt
für die Proxyknoten konfiguriert wurde.
|
SQL-Standarddatenbanken auf AlwaysOn-Knoten überführen
|
|
|
|
Durch Angabe des Parameters /USEALWAYSONnode im Befehl backup können Sie
SQL-Standarddatenbanken im Dateispeicherbereich für den AlwaysOn-Knoten sichern. Diese Überführung kann die Verwaltung aller Ihrer Datenbanksicherungen
unter einem einzigen Knotennamen vereinfachen.
|
|
Falls Sie SQL-Standarddatenbanken regulär im Dateispeicherbereich für den AlwaysOn-Knoten sichern wollen, können Sie den Befehl set verwenden.
|
|
|
|
Der AlwaysOn-Knotenname ist bei der Konfiguration von Data Protection for SQL
in einer SQL Server 2012-Umgebung erforderlich. Sie müssen den AlwaysOn-Knotennamen nicht bei jeder Sicherungs-, Abfrage- oder Zurückschreibungsoperation
für eine Verfügbarkeitsdatenbank angeben.
|
|
|
|
Der AlwaysOn-Knoten hat keinen Einfluss auf die Position, an der Standarddatenbanken gesichert werden. Die Standarddatenbanken werden weiterhin in dem Data
Protection for SQL-Knoten gesichert, sofern nicht die Option /USEALWAYSONnode angegeben ist.
|
|
|
Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl aus, um Ihre SQL-Standarddatenbanken im Dateispeicherbereich für den AlwaysOn-Knoten zu sichern:
TDPSQLC Backup *|datenbankname[,datenbankname,...] Full /USEALWAYSONnode
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
83
|
|
Sie können das Platzhalterzeichen (*) verwenden, um alle Datenbanken zu sichern,
oder eine durch Kommas getrennte Liste von Datenbanknamen angeben.
|
|
Beispiel:
|
|
TDPSQLC Backup standard_db01,standard_db02 Full /USEALWAYSONnode
|
Position für geplante Sicherungen auf Verfügbarkeitsreplikaten konfigurieren
|
|
Bei der Konfiguration können Sie ein Verfügbarkeitsreplikat auswählen, auf dem
eine Sicherung ausgeführt werden soll.
|
|
|
|
|
|
|
|
Wenn eine Verfügbarkeitsdatenbank über mehrere Verfügbarkeitsreplikate in einer
Verfügbarkeitsgruppe hinweg repliziert wird, benötigen Sie einen Mechanismus,
mit dem Sie ein einzelnes Replikat auswählen können, um auf ihm eine Sicherungsoperation auszuführen, statt alle Replikate zu sichern. Dieser Mechanismus
bietet auch die Möglichkeit, die Sicherung zum Lastausgleich von einem primären
Replikat auf ein sekundäres Replikat auszulagern. Bei einer Übernahme (Failover)
der Datenbanken müssen Sicherungen von anderen Replikaten fortgesetzt werden,
um die Hochverfügbarkeit zu gewährleisten.
|
|
|
Microsoft SQL Server 2012 bietet eine Reihe von Konfigurationsoptionen, mit denen diese Funktionen aktiviert werden. Diese Optionen können Sie in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) von Data Protection for SQL festlegen.
|
|
|
|
|
|
|
Gehen Sie folgendermaßen vor, um anzugeben, ob geplante Sicherungen auf Verfügbarkeitsgruppenebene auf dem primären oder dem sekundären Replikat ausgeführt werden:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Abschnitt des Fensters für die Verwaltung neben der SQL Server-Workload auf Daten schützen.
3. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie auf die Eigenschaftenseite AlwaysOn-Vorgaben.
|
|
|
5. Wählen Sie im Feld Verfügbarkeitsgruppe die AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe
aus, deren Sicherungsvorgaben Sie festlegen wollen.
6. Wählen Sie im Feld Bevorzugtes Replikat das bevorzugte Replikat für die Ausführung von geplanten Sicherungen aus.
|
|
|
|
|
|
v Wählen Sie Sekundäres Replikat bevorzugt verwenden aus, wenn geplante
Sicherungen auf einem sekundären Replikat, sofern verfügbar, ausgeführt
werden sollen. Andernfalls wird das primäre Replikat für die geplante Sicherung verwendet.
v Wählen Sie Nur sekundäres Replikat aus, wenn geplante Sicherungen nur
auf einem sekundären Replikat ausgeführt werden sollen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
v Wählen Sie Nur primäres Replikat aus, wenn geplante Sicherungen nur auf
dem primären Replikat ausgeführt werden sollen.
v Wählen Sie Beliebiges Replikat aus, wenn geplante Sicherungen auf einem
beliebigen Verfügbarkeitsreplikat ausgeführt werden sollen.
7. Geben Sie für jedes im Listenfenster 'Verfügbarkeitsreplikate' aufgeführte Verfügbarkeitsreplikat an, ob es sich bei dem Replikat um einen Kandidaten für
die Ausführung geplanter Sicherungen handelt, indem Sie die Sicherungspriorität für dieses Replikat angeben. Der Wert 1 gibt die niedrigste Priorität an und
der Wert 100 die höchste Priorität. Der Wert 0 gibt an, dass das Replikat von
geplanten Sicherungsoperationen ausgeschlossen ist.
84
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
8. Klicken Sie auf OK, um Ihre Konfiguration zu speichern und die Seite Data
Protection-Eigenschaften zu verlassen. Die Einstellungen werden in der Datei
tdpsql.cfg gespeichert und können auf anderen Replikaten in der Verfügbarkeitsgruppe repliziert werden.
|
|
|
|
Nachdem die Position für die Ausführung von geplanten Sicherungen konfiguriert
wurde, kann der Administrator den Befehl tdpsql backup zusammen mit dem Parameter /ALWAYSONPriority in einem Sicherungszeitplan angeben. Beispiel:
tdpsqlc backup TestDb1 full /ALWAYSONPriority
|
|
|
|
|
|
Wenn dieser Befehl für eine geplante Sicherung ausgeführt wird, ermittelt Data
Protection for SQL durch eine SQL Server-Abfrage das Verfügbarkeitsreplikat mit
der höchsten Priorität, das aktiv oder online ist (geordnet nach Präferenz). Falls
das Replikat die angegebenen Bedingungen erfüllt, wird es gesichert. Andernfalls
wird die Sicherungsoperation beendet und eine Nachricht zum Protokoll hinzugefügt, in der angegeben ist, warum das Replikat nicht gesichert wurde.
|
|
|
|
|
Ein Administrator kann einen allgemeinen Sicherungszeitplan erstellen, der für alle
Verfügbarkeitsreplikate ausgeführt wird. Wenn der Sicherungszeitplan startet, fragt
jeder Befehl tdpsqlc jedes Replikat ab, um zu ermitteln, ob die Sicherung ausgeführt werden soll. Die Sicherung wird nur von einer einzigen der geplanten Sicherungen ausgeführt.
|
|
Zugehörige Informationen:
AlwaysOn-Vorgaben
|
Data Protection for SQL unter Windows Server Core konfigurieren
|
|
|
Bevor Sie Data Protection for SQL zum Schutz Ihrer SQL Server 2012-Daten unter
Windows Server Core verwenden können, müssen Sie Erstkonfigurationstasks ausführen.
|
|
|
Stellen Sie vor Beginn sicher, dass Data Protection for SQL und der Tivoli Storage
Manager-Client für Sichern/Archivieren auf dem Computer installiert sind, auf
dem Microsoft SQL Server ausgeführt wird.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie müssen die folgenden Tasks ausführen:
1. Erstellen Sie auf dem Tivoli Storage Manager-Server einen Knoten für den Client für Sichern/Archivieren und Data Protection for SQL. Falls Sie Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe schützen wollen,
müssen Sie auch den AlwaysOn-Knoten auf dem Tivoli Storage Manager-Server
erstellen.
2. Wenn Sie ausgelagerte VSS-Sicherungen ausführen wollen, definieren Sie einen
fernen Knoten, um die ausgelagerte Sicherungsoperation auf einem fernen
Computer auszuführen.
3. Konfigurieren Sie die Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren (dsm.opt).
4. Konfigurieren Sie die Optionsdateien von Data Protection for SQL (dsm.opt und
tdpsql.cfg).
5. Falls Sie Tivoli Storage Manager-Richtliniengruppen verwenden, müssen Sie außerdem eine Verwaltungsklasse angeben, die für Ihre Data Protection for SQLSicherungen verwendet werden soll.
|
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
85
Knoten auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellen
|
|
|
|
Nachdem Sie den Tivoli Storage Manager-Client und Data Protection for SQL installiert haben, müssen Sie einen Namen sowie ein Kennwort für den Knoten definieren und den Knoten beim Tivoli Storage Manager-Server registrieren.
|
|
|
|
|
|
Beim Registrieren des Knotens erstellen Sie einen Dateispeicherbereich auf dem Tivoli Storage Manager-Server, in dem die Sicherungen Ihrer Daten aufbewahrt werden. Sie müssen einen Clientknoten und einen Data Protection for SQL-Knoten definieren. Falls Sie Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOnVerfügbarkeitsgruppe schützen wollen, müssen Sie auch den AlwaysOn-Knoten registrieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gehen Sie anhand der folgenden Prozeduren vor, wenn Sie den Tivoli Storage Manager-Verwaltungsbefehlszeilenclient installiert haben. Ist der Verwaltungsclient
nicht installiert, müssen die Knoten auf dem Tivoli Storage Manager-Server registriert werden.
1. Starten Sie eine Verwaltungsclientsitzung, indem Sie den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung ausgeben:
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmadmc
2. Geben Sie den folgenden Befehl aus, um einen Clientknoten zu registrieren:
reg node clientknotenname kennwort backdel=yes
Hierbei steht clientknotenname für den Knotennamen für den Client und kennwort für das Kennwort, das Sie für den Client verwenden wollen. Der Parameter backdel=yes gibt an, dass Sie Sicherungsobjekte in Ihrem Dateispeicherbereich auf dem Server löschen können.
Beispiel:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
reg node doomvm3 doomvm3passwd backdel=yes
3. Geben Sie den folgenden Befehl aus, um einen Data Protection for SQL-Knoten
zu registrieren:
reg node sql-knotenname kennwort backdel=yes
|
|
|
|
|
|
Hierbei steht sql-knotenname für den Knotennamen des Data Protection for SQLKnotens und kennwort für das Kennwort, das Sie für den SQL-Knoten verwenden wollen. Der Parameter backdel=yes gibt an, dass Sie Sicherungsobjekte in
Ihrem Dateispeicherbereich auf dem Server löschen können.
Beispiel:
|
|
|
|
|
|
Tipp: Damit der Knoten auf den ersten Blick als Knoten für Data Protection for
SQL erkennbar ist, fügen Sie die Zeichenfolge '_sql' am Ende des Knotennamens an.
4. Geben Sie den folgenden Befehl aus, um einen AlwaysOn-Knoten zu registrieren:
|
|
|
|
|
|
Hierbei steht alwayson-knotenname für den Namen des AlwaysOn-Knotens und
kennwort für das Kennwort, das Sie für den AlwaysOn-Knoten verwenden wollen. Der Parameter backdel=yes gibt an, dass Sie Sicherungsobjekte in Ihrem
Dateispeicherbereich auf dem Server löschen können.
reg node doomvm3_sql doomvm3sqlpasswd backdel=yes
reg node alwayson-knotenname kennwort backdel=yes
Beispiel:
reg node myalwaysonnode alwaysonpasswd backdel=yes
86
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
Um Tivoli Storage Manager-Server-Richtliniengruppen zu verwenden, muss Tivoli
Storage Manager die Richtliniendomänen, Richtliniengruppen, Verwaltungsklassen,
Kopiengruppen und Speicherpools definieren, die erforderlich sind, damit Ihre
Anforderungen für die Sicherung und Zurückschreibung mit Data Protection for
SQL erfüllt werden. Um VSS-Operationen ausführen zu können, muss die Tivoli
Storage Manager-Serverauthentifizierung aktiviert sein.
Proxyknoten für ausgelagerte VSS-Sicherungen in der Windows Server Core-Umgebung definieren
|
|
|
|
Wenn Sie VSS-Sicherungen nach Tivoli Storage FlashCopy Manager auslagern wollen, müssen Sie einen fernen Knoten für die Ausführung der ausgelagerten Sicherungen definieren. Dieser Schritt ist Teil der Konfigurationstasks für den Betrieb
von Data Protection for SQL unter Windows Server Core.
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL kann VSS-Sicherungen auslagern. Hierzu wird die Sicherung nicht mit dem lokalen Computer, sondern unter Verwendung eines fernen
Computers erstellt. Damit Sie eine Auslagerungssicherung unter Verwendung eines
fernen Knotens ausführen können, müssen Sie zuerst den fernen Knoten als Agenten des lokalen Data Protection for SQL-Knotens definieren.
|
|
|
Falls Sie Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe
schützen wollen, müssen Sie den fernen Knoten als Agenten des AlwaysOn-Knotens definieren.
|
|
Stellen Sie vor Beginn zunächst sicher, dass der Tivoli Storage Manager-Client auf
dem fernen Computer installiert und konfiguriert ist.
|
|
|
Um die Proxy-Knotenbeziehung zu definieren, kann der Tivoli Storage ManagerAdministrator den Befehl grant proxynode an der Verwaltungskonsole des Tivoli
Storage Manager-Servers ausgeben.
|
|
|
|
|
|
v Geben Sie für Data Protection for SQL -Standardknoten den folgenden Befehl
aus:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
grant proxynode target=lokaler_sql-knoten agent=ferner_knoten
Hierbei steht lokaler_sql-knoten für den Knotennamen des lokalen Data Protection
for SQL -Knotens und ferner_knoten für den fernen Tivoli Storage Manager-Clientknoten, der die fernen Sicherungen ausführt.
Beispiel:
grant proxynode target=doomvm3_sql agent=babar
v Geben Sie für AlwaysOn-Knoten den folgenden Befehl aus:
grant proxynode target=alwayson-knoten agent=ferner_knoten
Hierbei steht alwayson-knoten für den Namen des AlwaysOn-Knotens und ferner_knoten für den fernen Tivoli Storage Manager-Clientknoten, der die fernen Sicherungen ausführt.
Beispiel:
grant proxynode target=myalwaysonnode agent=babar
v Wenn Sie die Clientknoten anzeigen wollen, die berechtigt sind, als Proxy für
andere Clients zu agieren, führen Sie den folgenden Befehl an der Verwaltungskonsole des Servers aus:
query proxynode
|
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
87
Client in der Windows Server Core-Umgebung konfigurieren
|
|
|
|
|
Sie müssen den erstellten Tivoli Storage Manager-Clientknoten konfigurieren. Dieser Schritt ist Teil der Erstkonfigurationstasks, die Sie ausführen müssen, bevor Sie
Data Protection for SQL in der Windows Server Core-Umgebung verwenden können.
|
|
|
Sie müssen die Clientoptionsdatei (dsm.opt) konfigurieren, die Umgebungsvariablen festlegen sowie den Tivoli Storage Manager-Clientakzeptorservice und den fernen Clientagent-Service installieren und konfigurieren.
|
|
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Client zu konfigurieren:
1. Konfigurieren Sie die Clientoptionsdatei:
a. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis des Clients für Sichern/
Archivieren. Geben Sie beispielsweise den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung aus:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
cd C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient
b. Öffnen Sie die Datei dsm.opt in einem Texteditor und geben Sie die folgenden Anweisungen ein:
PASSWORDACCESS
COMMMethod
TCPPort
nodename
TCPSERVERADDRESS
GENERATE
TCPip
1500
clientknotenname
tsm-server
Die folgende Liste enthält kurze Erläuterungen der Clientoptionen in den
Anweisungen:
|
|
|
|
PASSWORDACCESS GENERATE
Weist den Client an, das Kennwort bei jeder Verwendung der Option /tsmpassword zu speichern, damit Sie es nicht mit jedem Befehl
eingeben müssen.
|
|
|
TCPPort 1500
Gibt an, dass der Client auf den Tivoli Storage Manager-Server am
TCP/IP-Port 1500 zugreift. 1500 ist die Standardportnummer.
|
|
|
nodename clientknotenname
Gibt den neu erstellten Knoten für den Client für Sichern/
Archivieren an.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
TCPSERVERADDRESS tsm-server
Gibt den Namen des Tivoli Storage Manager-Servers an. Sie können
die IP-Adresse des Servers oder den vollständig qualifizierten Domänennamen eingeben.
Beispiel:
NODename DOOMVM3
PASSWORDAccess generate
TCPServeraddress gijoe
TCPPort 1500
Weitere Informationen zu den Tivoli Storage Manager-Clientoptionen finden
Sie im Abschnitt über die Verarbeitungsoptionen.
2. Legen Sie die folgenden Umgebungsvariablen fest:
PATH Dieser Pfad ist der Standardsuchpfad, den das Betriebssystem bei der
Suche nach ausführbaren Dateien verwendet. Legen Sie für diese Umgebungsvariable den vollständig qualifizierten Pfad des Clientinstallationsverzeichnisses fest.
|
|
|
|
88
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
DSM_CONFIG
Legen Sie für diese Umgebungsvariable den vollständig qualifizierten
Pfad und den Dateinamen der Clientoptionsdatei fest.
|
|
|
DSM_DIR
Legen Sie für diese Umgebungsvariable das Verzeichnis fest, in dem
sich die Clientnachrichtendatei (dsc*.txt) befindet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
DSM_LOG
Legen Sie für diese Umgebungsvariable das Verzeichnis fest, in dem
sich die Protokolldateien befinden.
Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsvariablen die folgenden Richtlinien beachten:
v Schließen Sie das Verzeichnis, in dem sich die ausführbaren Dateien (z. B.
dsm.exe) befinden, in die aktuelle Umgebungsvariable PATH ein. Falls der
Client im Standardinstallationsverzeichnis auf dem Laufwerk C: installiert ist,
können Sie die Umgebungsvariable PATH in einem Fenster mit Eingabeaufforderung festlegen, indem Sie Folgendes eingeben:
SET PATH=%PATH%;C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient
v Geben Sie den vollständig qualifizierten Pfadnamen der Clientoptionsdatei
(dsm.opt) an, indem Sie die Umgebungsvariable DSM_CONFIG verwenden.
Beispiel:
SET DSM_CONFIG=C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsm.opt
v Definieren Sie die Umgebungsvariable DSM_DIR so, dass sie auf das Verzeichnis verweist, in dem sich die Nachrichtendatei des Tivoli Storage Manager-Clients (dsc*.txt) befindet. Beispiel:
SET DSM_DIR=C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient
3. Installieren und starten Sie den Clientakzeptorservice und den fernen Clientagent-Service von Tivoli Storage Manager.
a. Installieren Sie den Clientakzeptorservice, indem Sie den folgenden Befehl
in einem Fenster mit Eingabeaufforderung eingeben:
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmcutil install cad
/name:"servicename" /node:knotenname /password:kennwort
/autostart:yes
Hierbei steht knotenname für den Namen des Clientknotens, kennwort für das
Clientkennwort und servicename für den Namen, den Sie für den Clientakzeptorservice verwenden wollen. Der Standardname ist TSM-Clientakzeptor.
Beispiel:
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmcutil install cad /name:"TSM-CAD"
/node:DOOMVM3 /password:doomvm3passwd /autostart:yes
b. Installieren Sie den fernen Clientagent-Service, indem Sie den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung eingeben:
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmcutil install remoteagent
/name:"servicename" /node:knotenname /password:kennwort
/partnername:"partnerservicename"
Als Knotenname für den Clientakzeptor und den fernen Clientagenten von
Tivoli Storage Manager sollte der Knoten des Clients für Sichern/
Archivieren festgelegt werden. Der Standardservicename ist Ferner TSMClientagent. Der Wert für die Option /partnername muss mit dem von Ihnen erstellten Namen des Clientakzeptorservice übereinstimmen. Der Standardname ist TSM-Clientakzeptor.
Beispiel:
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
89
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmcutil install remoteagent
/name:"TSM-AGENT" /node:DOOMVM3 /password:doomvm3passwd
/partnername:"TSM-CAD"
c. Starten Sie den Clientakzeptorservice, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:
net start "servicename"
Hierbei steht servicename für den von Ihnen erstellten Namen des Clientakzeptorservice. Beispiel:
net start "TSM-CAD"
Starten Sie den fernen Clientagent-Service nicht manuell. Der ferne Clientagent-Service wird automatisch vom Clientakzeptorservice gestartet, sobald
er benötigt wird.
Data Protection for SQL für Windows Server Core konfigurieren
|
|
|
|
Sie müssen Data Protection for SQL konfigurieren, damit Sie Ihre Microsoft SQL
Server 2012-Daten in der Windows Server Core-Umgebung schützen können.
|
|
|
|
|
Sie müssen die Clientoptionsdatei (dsm.opt) und die Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (tdpsql.cfg) konfigurieren.
1. Bearbeiten Sie die Clientoptionsdatei (dsm.opt).
a. Öffnen Sie im Installationsverzeichnis von Data Protection for SQL die Clientoptionsdatei (dsm.opt) mit einem Texteditor.
b. Fügen Sie die folgenden Anweisungen zur Clientoptionsdatei hinzu:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
NODename
PASSWORDAccess
COMMMethod
TCPServeradress
TCPPort
TCPWindowsize
TCPBuffSize
sql-knotenname
Generate
TCPip
tsm-server
1500
63
32
Hierbei ist NODename der Data Protection for SQL-Knotenname und
TCPServeraddress der Name des Tivoli Storage Manager-Servers. Sie können
die IP-Adresse des Servers oder den vollständig qualifizierten Domänennamen eingeben.
Beispiel:
NODename DOOMVM3_SQL
PASSWORDAccess generate
TCPServeraddress gijoe
TCPPort 1500
Einschränkung: Die folgenden Sonderzeichen, die im Namen der SQL Server-Datenbank zulässig sind, werden unter Data Protection for SQL nicht
unterstützt:
v Fragezeichen (?)
v Mehrbytezeichen (,)
v Mehrbytezeichen (^)
v Stern (*)
v Umgekehrter Schrägstrich (\)
v Doppelpunkt (:)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Bearbeiten Sie die Datei tdpsql.cfg.
|
90
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
a. Öffnen Sie im Installationsverzeichnis von Data Protection for SQL die Konfigurationsdatei (tdpsql.cfg) mit einem Texteditor.
b. Fügen Sie die folgenden Anweisungen zur Datei tdpsql.cfg hinzu:
SQLSERVer
FROMSQLserver
SQLAUTHentication
MOUNTWaitfordata
BACKUPMethod
DIFFESTimate
BUFFers
BUFFERSIze
STRIPes
SQLBUFFers
SQLBUFFERSIze
LOGPrune
LANGuage
BACKUPDestination
LOCALDSMAgentnode
REMOTEDSMAgentnode
ALWAYSONNode
USEALWAYSONnode
LOGFile
sql-server
sql-server
INTegrated
Yes
[Legacy|VSS]
20
3
1024
1
0
1024
60
ENU
[LOCAL|TSM|BOTH]
lokaler_knoten
ferner_knoten
alwayson-knoten
[TRUE|FALSE]
tdpsql.log
Die folgende Liste enthält kurze Beschreibungen der wichtigen Optionen in
der Datei tdpsql.cfg:
|
|
|
SQLSERVer
Gibt den Namen von Microsoft SQL Server auf dem lokalen Computer an.
|
|
|
BACKUPMethod
Gibt an, ob eine traditionelle Sicherung oder eine VSS-Sicherung
ausgeführt werden soll.
|
|
|
|
|
BACKUPDestination
Gibt an, ob eine Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL und/
oder dem Sicherungsziel Tivoli Storage Manager ausgeführt werden
soll. Bei traditionellen Sicherungen wird nur Tivoli Storage Manager
verwendet.
|
|
|
|
LOCALDSMAgentnode
Gibt den Namen des lokalen Knotens für den Client an, der auf
dem lokalen Computer ausgeführt wird. Diese Option ist für ausgelagerte VSS-Sicherungen erforderlich.
|
|
|
REMOTEDSMAgentnode
Gibt den Knoten des fernen Clients an, der ausgelagerte VSS-Sicherungen auf einem fernen Computer ausführt.
|
|
|
|
ALWAYSONNode
Gibt den Namen des Tivoli Storage Manager-Knotens an, der zum
Sichern von Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe verwendet wird.
|
|
|
|
|
|
USEALWAYSONnode
Geben Sie TRUE an, um den AlwaysOn-Knoten als Standardknoten
für alle Sicherungsoperationen bei Standard- und Verfügbarkeitsdatenbanken festzulegen. Mithilfe dieser Option können Sie bei Datenbanksicherungen von einem Data Protection for SQL-Standardknoten auf einen AlwaysOn-Knoten umsteigen.
Kapitel 4. Data Protection for Microsoft SQL Server konfigurieren
91
Geben Sie FALSE an, damit Standarddatenbanken im Data Protection for SQL-Knoten gesichert werden. Verfügbarkeitsdatenbanken
werden immer im AlwaysOn-Knoten gesichert.
|
|
|
3. Optional: Verwenden Sie die Option VSSPOLICY, um eine Verwaltungsklasse für
VSS-Sicherungen anzugeben.
Sofern nichts anderes angegeben wird, verwendet Data Protection for SQL die
Standardverwaltungsklasse der Richtliniendomäne, zu der der Knotenname gehört. Um anzugeben, dass Data Protection for SQL eine andere Verwaltungsklasse verwendet, fügen Sie die Option VSSPOLICY zur Datei tdpsqlc.cfg hinzu.
Die Option hat das folgende Format:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
VSSPOLICY SQL-Servername “Datenbankname” Sicherungstyp Sicherungsziel Verwaltungsklasse
Beispiel:
VSSPOLICY doomvm3 * FULL LOCAL MGMT2
Diese Anweisung gibt an, dass Data Protection for SQL die Verwaltungsklasse
MGMT2 für Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL aller Datenbanken von
SQL Server namens doomvm3 verwendet.
92
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
Es werden Tasks zum Sichern und Zurückschreiben von SQL Server-Daten bereitgestellt.
Bevor Sie beginnen, muss Data Protection for Microsoft SQL Server auf Ihrem System installiert und konfiguriert worden sein. Außerdem muss ein SQL Server verfügbar sein.
Benutzervorgaben definieren
Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten im Fenster Data Protection-Eigenschaften,
um Data Protection for SQL-Konfigurationsvorgaben anzupassen.
Mithilfe der Eigenschaftenseiten werden Vorgaben angepasst, beispielsweise die
Aktivitätsprotokollierung, die Anzeige von Sprachen und Informationen und die
Leistungsoptimierung. Die Informationen auf der Eigenschaftenseite 'Allgemein'
werden zum Sichern von Daten benötigt. Die Eigenschaften werden jedoch festgelegt, wenn Sie den Konfigurationsassistenten abschließen.
Berücksichtigen Sie die Sicherungsstrategie, die Ressourcenanforderungen, die
Richtlinieneinstellungen und die Hardwareumgebung Ihres Systems, damit Sie diese Vorgaben entsprechend konfigurieren können.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Benutzervorgaben zu konfigurieren:
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole die SQL-Instanz
aus, für die Vorgaben bearbeitet werden sollen.
2. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften.
3. Bearbeiten Sie die Eigenschaftenseite und klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen.
Tipp: Sie können auch Eigenschaften für das Dashboard und die Verwaltungskonsole anzeigen oder bearbeiten. Um das Eigenschaftenfenster zu öffnen, klicken Sie
in der Baumstruktursicht auf Dashboard und klicken Sie im Fenster Aktionen auf
Eigenschaften.
Informationen zu den verfügbaren Eigenschaftenseiten finden Sie in „Data Protection-Eigenschaften”.
Data Protection-Eigenschaften
Mit den Eigenschaftenseiten können Sie Ihre Konfigurationsvorgaben anpassen.
Sie können Eigenschaftenseiten anzeigen oder bearbeiten, indem Sie eine SQL Server-Instanz unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole auswählen und im Fenster Aktionen auf
Eigenschaften klicken.
In der folgenden Tabelle sind die Seiten aufgeführt, die für die SQL Server-Instanz
verfügbar sind.
93
Tabelle 16. Verfügbare Eigenschaftenseiten für SQL Server-Workloads
Eigenschaften
Serverinformationen
Serverkennwort
Richtlinienverwaltung
VSS-Richtlinienbindung
Verwaltete Kapazität
Diagnose
SQL-Anmeldung
Allgemein
Protokollierung
Regional
VSS-Sicherung
Angepasste Einstellungen
Leistung
AlwaysOn-Knoten (nur SQL Server 2012)
AlwaysOn-Vorgaben (nur SQL Server 2012)
Serverinformationen
Auf dieser Eigenschaftenseite werden Informationen zu dem Server angezeigt, auf
den für Sicherungsservices zugegriffen wird.
Abhängig davon, ob Ihr Produkt für eine Standalone-Umgebung für Momentaufnahmen oder für eine Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert ist, werden
unterschiedliche Informationen angezeigt.
Anmerkung: Verweise auf die Standalone-Umgebung für Momentaufnahmen gelten speziell für Tivoli Storage FlashCopy Manager.
Knotenname
Gibt den Namen an, der zum Identifizieren des Clientknotens für Standalone-Sicherungsoperationen oder für Sicherungsoperationen auf dem Tivoli
Storage Manager-Server verwendet wird.
TSM-API-Version
Gibt die Version der Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) an.
Servername
Gibt für Sicherungen in Tivoli Storage Manager den Namen des Tivoli Storage Manager-Servers an, zu dem eine Verbindung besteht.
Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtueller Server angezeigt.
Hostname (Servernetz)
Gibt den Hostnamen des Netzes für den Tivoli Storage Manager-Server an.
Für eine Standalone-Konfiguration wird FLASHCOPYMANAGER angezeigt.
Servertyp
Gibt für Sicherungen in Tivoli Storage Manager den Typ des Betriebssystems des Tivoli Storage Manager-Servers an.
94
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtuelle Plattform angezeigt.
Serverversion
Gibt die Version des Tivoli Storage Manager-Servers an.
Komprimierungsmodus
Gibt an, ob während der Ausführung von Sicherungsoperationen auf dem
Tivoli Storage Manager-Server die Komprimierung verwendet wird. Gültige Werte sind Ja, Nein und Vom Client bestimmt.
Domänenname
Gibt die Richtliniendomäne an, zu der der Knoten gehört. Eine Richtliniendomäne enthält eine oder mehrere Richtliniengruppen.
Für SQL-Systeme werden der Domänenname, die Richtliniengruppe und
die Verwaltungsklasse für den Data Protection- oder AlwaysOn-Knoten
aufgelistet.
Aktive Richtliniengruppe
Gibt die Richtliniengruppe an, die für die Richtliniendomäne aktiv ist. Eine
Richtliniengruppe enthält eine oder mehrere Verwaltungsklassendefinitionen.
Standardverwaltungsklasse
Die Standardrichtlinie oder -verwaltungsklasse, die Attribute enthält, die
bestimmen, wie lange Sicherungsversionen gespeichert werden, wo Sicherungsversionen gespeichert werden und wie viele Sicherungsversionen aufbewahrt werden.
Serverkennwort
|
|
|
|
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um das Kennwort für den Data Protection-Knoten zu ändern, den Sie für den Zugriff auf den Tivoli Storage ManagerServer verwenden. Diese Eigenschaftenseite gilt nur für Tivoli Storage ManagerKonfigurationen.
Altes Kennwort
Geben Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort ein, das geändert werden
soll.
Neues Kennwort
Geben Sie ein neues Kennwort ein. Befolgen Sie die Kennwortrichtlinienregeln für den Tivoli Storage Manager-Server.
Neues Kennwort bestätigen
Geben Sie das neue Kennwort erneut ein. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern.
VSS-Richtlinienbindung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Speichermomentaufnahmen an Sicherungsrichtlinien oder Verwaltungsklassen zu binden. VSS-Richtlinien legen fest,
wie Sicherungen verwaltet und aufbewahrt werden.
VSS-Richtlinienanweisungen werden von unten nach oben verarbeitet, und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Um sicherzustellen, dass
spezifischere Anweisungen verarbeitet werden, geben Sie die allgemeineren Anweisungen vor den spezifischeren an.
Die Richtlinienanweisungen werden für vorhandene oder neue Sicherungen erst
wirksam, wenn die nächste Sicherung ausgegeben wird.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
95
Verwaltete Kapazität
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um die Kapazität des verwalteten Speichers zu verfolgen.
Die bereitgestellten Informationen sind bei der Planung der Speicherkapazität während Aktivitäten wie beispielsweise einer Lizenzverlängerung hilfreich.
Diagnose
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um den Typ der Traceverarbeitung auszuwählen, der auf verschiedenen Komponenten von Data Protection for Microsoft
SQL Server ausgeführt werden soll.
Wenn ein Problem auftritt, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose. Wählen Sie
den gewünschten Diagnosemodus aus, indem Sie auf Normal, Vollständig oder
Angepasst klicken. Klicken Sie dann auf Starten, um den Trace zu starten. Schließen Sie die Eigenschaftenseite. Reproduzieren Sie das Problem, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose und klicken Sie auf Beenden, um die Traceverarbeitung
zu stoppen und Daten zu sammeln.
Wenn Sie diese Seite im Eigenschaftenblatt Dashboard verwenden, können Sie die
Traceverarbeitung nur für die MMC-GUI ausführen.
Diagnosemodi
Der folgende Diagnosemodus ist auf der Eigenschaftenseite Diagnose in dem Eigenschaftenblatt Dashboard verfügbar.
MMC - Verwenden Sie diesen Modus, um die Traceverarbeitung nur für die
MMC-GUI festzulegen. In diesem Fall, kann nur eine MMC-Traceverarbeitung
ausgeführt werden.
Die folgenden Diagnosemodi sind auf der Eigenschaftenseite Diagnose in den
Workloadeigenschaftenblättern verfügbar. Der Typ von Traceverarbeitung, der für
jeden Modus aktiviert ist, ist in der Tabelle zusammen mit den spezifischen TraceFlags sowie einer Anleitung, wann der jeweilige Modus zu verwenden ist, aufgeführt.
Tabelle 17. Diagnosemodi und ihre Verwendung
Komponenten, für die ein
Trace durchführt wird, sowie verwendete Trace-Flags
Modus
Verwendung
Normal
MMC, DP (Service), API
(Service,api_detail)
Für traditionelle Operationen; hat kleine Ausgabegröße
zur Folge
Vollständig
MMC, DP (Service), API
(Service,api_detail), Agent
(Service)
Für VSS-Operationen; hat
große Ausgabegröße zur Folge
Angepasst
Beliebige Kombination
Wenn spezifische Flags erforderlich sind
Normal
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für traditionelle Operationen zu sammeln.
96
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Vollständig
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für VSSOperationen zu sammeln.
Angepasst
Klicken Sie auf diese Schaltfläche und dann auf das Häkchensymbol, um
die Trace- und Protokolldateien auszuwählen, die gesammelt werden sollen. Verwenden Sie diesen Modus nur, wenn bestimmte Trace-Flags erforderlich sind.
Snap-in-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung der Verwaltungskonsole zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um
die Tracedatei anzuzeigen.
Standard-Trace-Flags definieren
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die am häufigsten angeforderten Trace-Flags zu definieren.
Data Protection-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung für
Data Protection for Microsoft SQL Server-Operationen zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen.
Fügen Sie in dem Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese.
Traceverarbeitung für DSMAGENT aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung für den
Tivoli Storage Manager-Clientknoten zu aktivieren. Sie müssen den
Clientakzeptorservice erneut starten, bevor der Trace gestartet
wird. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen.
Fügen Sie in dem Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese.
API-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung für die
Tivoli Storage Manager-API zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie in dem Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese.
Ereignisprotokolleinträge
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um das Windows-Anwendungsereignisprotokoll für SQL Server-, Exchange Server- oder Dateisystemworkloads anzuzeigen. Für SQL-Workloads können Sie auch
auf SQL Server-Protokolldatei klicken, um das SQL Server-Protokoll anzuzeigen.
E-Mail
|
|
|
|
|
|
|
Wählen Sie Diagnosedateien aus und klicken Sie auf diese Schaltfläche, um
eine Diagnose-E-Mail mit den ausgewählten Dateien als Anlage an einen
IBM IBM Servicemitarbeiter zu senden. Sie müssen Ihre E-Mail-Informationen konfigurieren, bevor Sie die Daten an einen IBM Servicemitarbeiter
senden können. Wechseln Sie zum Konfigurieren Ihrer E-Mail-Informationen zur Anzeige Dashboard und klicken Sie auf Eigenschaften. Klicken
Sie anschließend auf E-Mail, um die Eigenschaftenseite 'E-Mail' zu öffnen.
Screenshot
Diese Schaltfläche wird aktiviert, wenn Sie auf Starten klicken. Klicken Sie
auf Screenshot, um das Diagnose-Screenshot-Tool zu öffnen. Bei diesem
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
97
Tool handelt es sich um ein nicht modales Dialogfenster, das so lange geöffnet bleibt, bis Sie es schließen oder auf Beenden oder Abbrechen klicken.
Klicken Sie dann auf Neuen Screenshot hinzufügen, um dem Ordner
FlashCopyManager\ProblemDetermination einen neuen Screenshot hinzuzufügen. Der Screenshot kann zusammen mit anderen Diagnosedaten ausgewählt werden.
Tracedetails für jede Komponente
Alle Tracedateien werden im Ordner flashcopymanager gespeichert, der standardmäßig C:\Programme\Tivoli\flashcopymanager ist. Wenn auf die Schaltfläche Beenden für die Diagnose geklickt wird, werden diese Dateien automatisch kopiert,
komprimiert und zusammen mit anderen Informationen im Ordner
C:\Programme\Tivoli\flashcopymanager\problemdetermination gespeichert.
MMC Optionen werden in der Datei mit den MMC-Benutzereinstellungen gespeichert. Die folgenden Dateien werden infolge der Diagnose erstellt:
TraceFm.trc
TraceUx.trc
Data Protection
Traceoptionen werden in der Datei mit den MMC-Benutzereinstellungen
und als Teil des Befehls an die Data Protection-Komponente übergeben.
Die folgende Datei wird generiert:
TraceFileSql.trc
Agent Traceoptionen werden in der Datei dsm.opt des VSS-Anforderers gespeichert. Die folgende Datei wird generiert:
TraceFileAgent.trc
API
Traceoptionen werden in der entsprechenden Datei dsm.opt von Data Protection gespeichert. Die folgende Datei wird generiert:
TraceFileSqlAPI.trc
SQL-Anmeldung
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server definieren.
Windows-Authentifizierung verwenden
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um eine vertrauenswürdige Verbindung
zu verwenden und Microsoft Windows die Authentifizierung der Anmeldung zu ermöglichen.
SQL Server-Authentifizierung verwenden
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die SQL-Benutzer-ID-Sicherheit zu
verwenden. Bei diesem Sicherheitstyp müssen Sie die Anmelde-ID und das
Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server eingeben.
Benutzername
Gibt die SQL-Benutzer-ID an.
Kennwort
Gibt das Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server an.
98
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Allgemein
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um allgemeine Vorgaben für die SQL Server-Workload anzugeben. Diese Eigenschaftenseite ist gültig, wenn das Produkt für
die Sicherung von Daten im Standalone-Speicher oder in Tivoli Storage Manager
konfiguriert ist.
SQL Server
Geben Sie den eindeutigen Namen an, der die SQL Server-Instanz identifiziert.
Ausgangsserver
Geben Sie die SQL Server-Sicherungen an, die für die Zurückschreibung
verwendet werden sollen. Standardmäßig wird in diesem Feld für SQL
Server derselbe Name angezeigt.
Beim Sichern oder Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten
Wählen Sie dieses Kästchen aus, wenn Data Protection for SQL bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen auf das Laden von Banddatenträgern warten soll. Diese Einstellung ist gültig, wenn der Tivoli Storage
Manager-Server für das Speichern der Sicherungsdaten auf Banddatenträgern konfiguriert ist. Wenn sich Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern befinden, kommt es bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen während des Ladens von Speicherdatenträgern zu Wartezeiten. In
diesem Fall gibt diese Einstellung an, ob Data Protection for Microsoft SQL
Server auf das Laden des Datenträgers wartet oder die aktuelle Operation
stoppt. Diese Option ist standardmäßig nicht ausgewählt.
VSS-Sicherung als Standardsicherungsmethode verwenden
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um VSS-Sicherungen als Standardsicherungsmethode zu definieren. Stellen Sie sicher, dass das Feld Name des lokalen DSMAGENT-Knotens auf der Eigenschaftenseite VSS-Sicherung
angegeben ist. Sicherungen können nur mithilfe von VSS zurückgeschrieben werden.
Sicherung mithilfe der SQL Server-Komprimierung komprimieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die SQL Server-Komprimierung während der Ausführung traditioneller Sicherungsoperationen zu aktivieren.
Dieses Kontrollkästchen ist nur verfügbar, wenn Microsoft SQL Server 2008
oder eine höhere Version ausgeführt wird.
|
|
|
|
|
|
|
Änderung für Differenzsicherung in % schätzen
Geben Sie den Wert für die geschätzte Änderung von Datenbankseiten für
Differenzsicherungen an. Anhand dieser Schätzung bestimmt Data Protection for Microsoft SQL Server, ob genügend Speicherbereich für die Sicherung verfügbar ist. Der Standardwert ist 20. Dieser Wert wird für alle Differenzsicherungen als Standardwert verwendet.
Dieses Feld gilt nur für traditionelle Data Protection for Microsoft SQL Server-Sicherungen.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
99
Protokollierung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben für das Aktivitätenprotokoll
anzugeben.
Protokolldateiname
Gibt den Namen der Datei an, in der Aktivitäten protokolliert werden.
Bereinigung aktivieren
Gibt an, dass ältere Einträge im Protokoll automatisch gelöscht werden sollen. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird täglich
ausgeführt.
Anzahl Tage zum Aufbewahren alter Einträge
Gibt die Anzahl Tage an, die alte Einträge im Protokoll aufbewahrt werden
sollen, bevor die Einträge gelöscht werden. Standardmäßig werden 60 Tage
mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gespeichert.
Jetzt bereinigen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ältere Einträge aus dem Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll zu löschen, wenn ein Befehl ausgeführt
wird.
|
|
|
Regional
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben definieren, die beeinflussen,
wie Sprachen und Informationen angezeigt und protokolliert werden.
Regional- und Sprachenoptionen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Vorgaben für Management Console
(MMC) zu definieren. MMC verwendet dieselben regionalen Einstellungen
wie das Windows-System.
Sprache
Wählen Sie die Sprache aus, die für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll.
|
|
|
|
|
Datumsformat
Wählen Sie ein Datumsformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können der Monat (mm), der Tag (tt), das Jahr (jjjj) sowie die Zeitangabe (a.m. oder p.m.) auf verschiedene Weise angeordnet
werden. Das Standarddatumsformat lautet mm/tt/jjjj.
|
|
|
|
|
Zeitformat
Wählen Sie ein Zeitformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können die Stunden (hh), Minuten (mm) und Sekunden (ss) auf
verschiedene Weise angeordnet werden. Das Standardzeitformat lautet
hh:mm:ss.
|
|
|
|
|
Zahlenformat
Wählen Sie ein Zahlenformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Dezimalzeichen, Kommas und Leerzeichen auf verschiedene Weise angeordnet werden. Das Standardzahlenformat lautet
xxx,xxx.dd.
MMC-Sprache abgleichen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die regionalen Einstellungen für
MMC so zu ändern, dass sie mit den Regional- und Sprachenoptionen des
Systems übereinstimmen. Wird auf diese Schaltfläche geklickt, werden
100
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
auch das Zahlenformat, das Datumsformat und das Zeitformat mit den
Standardformaten der ausgewählten Sprache abgeglichen.
VSS-Sicherung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben zu konfigurieren, die bei
VSS-Sicherungsoperationen verwendet werden.
Standardsicherungsziel
Wählen Sie die Standardspeicherposition für Ihre Sicherungen aus. Sie können aus folgenden Speicherpositionen auswählen:
TSM
Die Sicherung wird nur im Speicher des Tivoli Storage ManagerServers gespeichert. Bei SQL Server ist diese Auswahl der Standardwert.
Lokal Die Sicherung wird nur auf dem lokalen Datenträger gespeichert.
Beide Die Sicherung wird sowohl im Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers als auch auf einem lokalen Datenträger gespeichert.
Bei Tivoli Storage Manager-Konfigurationen werden die Sicherungen auf
einem lokalen Datenträger gespeichert, aber auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwaltet. Der Tivoli Storage Manager-Server verwaltet die Metadaten oder die Informationen zur Speicherposition der lokalen Momentaufnahme.
Name des lokalen DSMAGENT-Knotens
Geben Sie den Knotennamen für den DSMAGENT-Knoten des lokalen Clientsystems an, das die VSS-Sicherungen erstellt.
Name des fernen DSMAGENT-Knotens
Geben Sie den Knotennamen des Systems an, das bei ausgelagerten Sicherungen die VSS-Daten in den Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers
versetzt. Wenn Sie keine ausgelagerten Sicherungen verwenden, können Sie
dieses Feld leer lassen.
|
|
|
|
|
|
|
VSS-Momentaufnahmen nur wenn erforderlich importieren
Standardmäßig werden lokale persistente VSS-Momentaufnahmen automatisch in das Windows-System importiert, auf dem die Momentaufnahmen
erstellt werden. Wenn Sie VSS-Momentaufnahmen nur wenn erforderlich
importieren auswählen, werden die VSS-Momentaufnahmen nur dann importiert, wenn dies zur Ausführung von FlashCopy Manager-Operationen
erforderlich ist.
|
|
|
Um lokale persistente Momentaufnahmen automatisch in das WindowsSystem zu importieren, auf dem die Momentaufnahmen erstellt werden,
muss das Kontrollkästchen abgewählt werden.
|
|
|
|
Legen Sie diesen Parameter fest, falls Sie beabsichtigen, viele Sicherungsversionen (z. B. mehr als 100) aufzubewahren, oder falls die Anzahl der
LUNs, die Ihr Server verwenden kann, begrenzt ist (z. B. in Umgebungen
mit virtuellen Maschinen).
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
101
Angepasste Einstellungen
Wählen Sie das Kästchen aus, um Aktualisierungsoptionen anzeigen in der Symbolleiste der Sicht Wiederherstellen anzuzeigen.
In Umgebungen, in denen Tausende oder Millionen von Sicherungsobjekten auf
dem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert sind, ist es unter Umständen sinnvoll, den automatischen Aktualisierungsmodus zu inaktivieren. Sie können auf die
Schaltfläche Aktualisierungsoptionen klicken und die Symbolleiste verwenden,
um zwischen dem manuellen und dem automatischen Aktualisierungsmodus zu
wechseln.
Der automatische und der manuelle Aktualisierungsmodus unterscheiden sich wie
folgt:
v Im automatischen Aktualisierungsmodus wird eine Sicht automatisch aktualisiert, wenn sie zum ersten Mal ausgewählt wird. Befinden sich Tausende oder
Millionen von Objekten auf dem Server, kann die Aktualisierung lange dauern.
v Im manuellen Aktualisierungsmodus wird die Sicht nicht automatisch aktualisiert. Ein Namensfilter ist in der Symbolleiste der Aktualisierungsoptionen verfügbar, mit dem Sie die Anzahl der ausgewählten Objekte eingrenzen können.
Nach der Eingabe eines Namensmusters können Sie auf Aktualisieren klicken.
Indem Sie den manuellen Aktualisierungsmodus verwenden und Ihre Abfrage
mithilfe von Filtern einschränken, können Sie das Volumen an Informationen,
das vom Server zurückgegeben wird, reduzieren. Durch das Reduzieren des Volumens an Informationen, das vom Server zurückgegeben wird, kann die Abfrage- und Zurückschreibungsleistung verbessert werden.
Sie können auch zur Beeinflussing Ihre Filteraufwands ein Platzhalterzeichen (*)
im Namensmuster angeben.
Leistung
|
|
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie für traditionelle Sicherungen Vorgaben
definieren, die die Leistung betreffen.
|
|
|
|
|
DP-Puffer
Gibt eine Zahl zwischen 2 und 8 für die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer an, die Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange bei
der Übertragung von Daten an den Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Jeder Puffer hat die Größe, die durch die Option DP-Puffergröße angegeben wird. Diese Option gilt nur für traditionelle Sicherungen.
|
|
|
|
DP-Puffergröße
Gibt die Größe der Puffer an, die von Data Protection for SQL oder Data
Protection for Exchange für die Übertragung von Daten an den Tivoli Storage Manager-Server verwendet werden. Diese Option gilt nur für traditionelle Sicherungen. Geben Sie einen Wert zwischen 64 und 8192 an.
SQL-Puffer
Gibt die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer an, die Data Protection for
SQL bei der Übertragung von Daten zwischen SQL Server und Data Protection for SQL verwendet. Jeder Puffer hat die Größe, die in der Option
SQL-Puffergröße angegeben ist. Diese Option gilt nur für traditionelle Sicherungen. Geben Sie einen Wert zwischen 0 und 999 an.
SQL-Puffergröße
Gibt die Größe der Puffer an, die von Data Protection for SQL für die
Übertragung von Daten von SQL Server an Data Protection for SQL ver-
102
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
wendet werden. Diese Option gilt nur für traditionelle Sicherungen. Geben
Sie einen Wert zwischen 64 und 4096 an.
Stripes
Gibt die Anzahl Datenstripes an, die in einer traditionellen Sicherungsoder Zurückschreibungsoperation verwendet werden soll. Geben Sie einen
Wert zwischen 1 und 64 an. Der Standardwert ist 1. Diese Option gilt nur
für traditionelle Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen.
|
AlwaysOn-Knoten
|
|
Alle Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe werden unter diesem AlwaysOn-Knoten gesichert.
|
|
|
|
|
Wenn Sie Data Protection for SQL in einer SQL Server 2012-Umgebung konfigurieren, ist der AlwaysOn-Knotenname ein erforderlicher Parameter. Der AlwaysOnKnotenname kann jederzeit geändert werden. Verwenden Sie zum Ändern des Parameters den Konfigurationsassistenten. Zeigen Sie auf der Eigenschaftenseite für
den AlwaysOn-Knoten den definierten Parameter an.
|
|
|
|
|
|
|
AlwaysOn-Knotenname
Der AlwaysOn-Knotenname, der zum Sichern von Verfügbarkeitsdatenbanken verwendet wird, wird angezeigt. Die Datenbanken, die sich nicht in
einer Verfügbarkeitsgruppe befinden, werden unter dem Data Protection
for SQL-Standardknotennamen gesichert, es sei denn, Sie wählen das Kontrollkästchen AlwaysOn-Knotenname für alle Datenbanken verwenden
aus.
|
|
|
Sie können den Knotennamen über diese Eigenschaftenseite nicht ändern.
Verwenden Sie zum Ändern des Knotennamens den Konfigurationsassistenten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AlwaysOn-Knotenname für alle Datenbanken verwenden
Wählen Sie dieses Kontrollkästchen aus, um anzugeben, dass der AlwaysOn-Knoten der Standardknoten für die Sicherung aller Verfügbarkeitsund Standarddatenbanken ist. Mithilfe dieser Option können Sie Ihre Datenbanksicherungen vom Data Protection for SQL-Standardknoten auf einen AlwaysOn-Knoten überführen. Durch Auswählen dieses Kontrollkästchens können Sie alle Standard- und Verfügbarkeitsdatenbanken unter
einem einzigen Knoten sichern, um die Verwaltung Ihrer Datenbanksicherungen zu vereinfachen.
|
|
|
|
AlwaysOn-Vorgaben
|
|
|
Die Einstellungen sind für die Planung von Sicherungen von Verfügbarkeitsgruppen und Verfügbarkeitsreplikaten gedacht und nicht für interaktive Sicherungen
mithilfe der MMC-GUI.
|
Die folgenden Einstellungen sind auf dieser Eigenschaftenseite verfügbar:
|
|
|
Verfügbarkeitsgruppe
Wählen Sie die AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe aus, für die Vorgaben für
geplante Sicherungen definiert werden sollen.
|
|
Primäres Replikat
Zeigt das primäre Replikat für die ausgewählte Verfügbarkeitsgruppe an.
Konfigurieren Sie mithilfe dieser Eigenschaftenseite die Sicherungsvorgabeeinstellungen für geplante Sicherungen von Verfügbarkeitsgruppen und Verfügbarkeitsreplikaten in einer SQL Server 2012-Umgebung.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
103
|
|
|
|
|
|
Bevorzugtes Replikat
Sicherungsbefehle werden in allen Knoten in der Verfügbarkeitsgruppe geplant. Wenn die Zeitpläne ausgeführt werden, findet die Sicherung nur im
bevorzugten Replikat statt. Die anderen Replikate erhalten zur Ausführungszeit eine Warnung und die Sicherung wird übersprungen. Folgende
Auswahlmöglichkeiten sind verfügbar:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
v Wählen Sie Sekundäres Replikat bevorzugt verwenden aus, wenn geplante Sicherungen auf einem sekundären Replikat, sofern verfügbar,
ausgeführt werden sollen. Andernfalls wird das primäre Replikat für die
geplante Sicherung verwendet.
v Wählen Sie Nur sekundäres Replikat aus, wenn geplante Sicherungen
nur auf einem sekundären Replikat ausgeführt werden sollen.
v Wählen Sie Nur primäres Replikat aus, wenn geplante Sicherungen nur
auf dem primären Replikat ausgeführt werden sollen.
v Wählen Sie Beliebiges Replikat aus, wenn geplante Sicherungen auf einem beliebigen Verfügbarkeitsreplikat ausgeführt werden sollen.
|
|
|
|
|
|
|
Verfügbarkeitsreplikate
Geben Sie für jedes Verfügbarkeitsreplikat in diesem Listenfenster an, ob es
sich bei dem Replikat um einen Kandidaten für die Ausführung geplanter
Sicherungen handelt, indem Sie die Sicherungspriorität für dieses Replikat
angeben. Der Wert 1 gibt die niedrigste Priorität an und der Wert 100 die
höchste Priorität. Der Wert 0 gibt an, dass das Replikat von geplanten Sicherungsoperationen ausgeschlossen ist.
|
|
|
Verfügbarkeitsdatenbanken
Zeigt die Verfügbarkeitsdatenbanken an, die in einem Verfügbarkeitsreplikat vorhanden sind. Außerdem wird der Synchronisationsstatus angezeigt.
Richtlinie verwalten
Data Protection for SQL verwendet eine Richtlinie, um festzulegen, wie Sicherungen aufbewahrt werden.
Obwohl die Tivoli Storage Manager-Richtlinie festlegt, wie Data Protection for
SQL-Sicherungen im Tivoli Storage Manager-Speicher verwaltet werden, unterliegt
die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern versions- und
zeitbasierten Richtlinien. Stellen Sie sicher, dass für eine VSS-Sicherung ausreichend
lokaler Speicherbereich auf lokalen Spiegeldatenträgern verfügbar ist. Stellen Sie sicher, dass den Datenträgern ausreichend Speicherbereich zugeordnet ist, um Ihre
Sicherungsoperationen aufnehmen zu können. Auf dem Spiegelkopiedatenträger,
der das Speicherziel einer Momentaufnahme ist, muss ausreichend Speicherbereich
für die Momentaufnahme verfügbar sein. Umgebungs- und Speicherressourcen bestimmen außerdem, wie viele Sicherungsversionen auf lokalen Spiegeldatenträgern
aufbewahrt werden können. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von
dem verwendeten VSS-Provider abhängig.
Weitere Informationen zu Tivoli Storage Manager-Richtlinien finden Sie in „Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data Protection for SQL beeinflussen” auf
Seite 23.
104
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Richtlinienbindungsanweisungen
Richtlinienbindungsanweisungen ordnen SQL-Sicherungen einer Verwaltungsrichtlinie zu.
Geben Sie Richtlinienbindungsanweisungen an, um Momentaufnahmen an eine
Richtlinie zu binden. Sie können Richtlinienbindungsanweisungen mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) angeben oder indem Sie der Konfigurationsdatei Bindungsanweisungen manuell hinzufügen. Eine Standardrichtlinie bindet alle
Sicherungen, die nicht explizit an eine namentlich genannte Richtlinie gebunden
sind. Die Richtlinienbindung ist in Umgebungen mit einem oder ohne einen Tivoli
Storage Manager-Server verfügbar.
Eine Richtlinienanweisung ist in der zugehörigen Konfigurationsdatei definiert.
Beispiel:
VSSPOLICY
VSSPOLICY
VSSPOLICY
<Servername>
*
SERVER_3
<Objektname>
acctdb1
hrdb
<Sicherungs-typ>
FULL
INCR
<Verwaltungs<Sicherungs-ziel> klasse>
LOCAL
MC_1
LOCAL
MC_6
Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien
Sicherungen verfallen auf der Basis von Data Protection for SQL-Richtlinien.
Verfall bezeichnet den Prozess, durch den SQL Server-Sicherungsobjekte zum Löschen gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum überschritten oder die maximale Anzahl Sicherungsversionen, die aufbewahrt werden soll, erreicht wurde.
Der Wert dieser Daten ist von den Geschäftsanforderungen abhängig, die durch die
Zielsetzung für Wiederherstellungspunkt (RPO = Recovery Point Objective) und
die Zielsetzung für Wiederherstellungszeit (RTO = Recovery Time Objective) Ihres
Unternehmens angegeben werden. Beispielsweise haben rechtliche, operative und
anwendungsbezogene Anforderungen Auswirkungen darauf, wie Daten geschützt
werden müssen, um diese Anforderungen in Bezug auf die Zielsetzung für Wiederherstellungspunkt und Wiederherstellungszeit zu erfüllen. Mithilfe von Data Protection for SQL können Sie die Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmesicherungen und den Aufbewahrungszeitraum angeben.
Sicherungen können während der ersten Abfrage-, Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation einer Data Protection for SQL-Sitzung verfallen. Sicherungen können auch während jeder anderen Sicherungsoperation verfallen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bei AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen unter SQL Server 2012 können kann eine Sicherung mit dem Sicherungsziel LOCAL nur von der Maschine als verfallen definiert werden, auf der die Sicherung erstellt wurde. Wenn eine neue Sicherung auf
einer anderen Maschine erstellt wird und dabei die Anzahl aufzubewahrender Sicherungen überschritten wird, verfällt die älteste Sicherung auf dem Tivoli Storage
Manager-Server und kann nicht mehr zurückgeschrieben werden. Der physische
Speicher für diese Sicherungsversion wird jedoch erst freigegeben, wenn die ursprüngliche Maschine das nächste Mal eine Sicherungs-, Abfrage- oder Löschoperation ausführt.
Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen erreicht wird,
verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor Informationen zu ei-
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
105
ner Sicherung erstellt, zurückgeschrieben oder angezeigt werden. Die maximale
Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen wird in der Data Protection for
SQL-Richtlinie angegeben.
Wenn die maximale Anzahl Tage für die Aufbewahrung einer Sicherung erreicht
wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, die älter als die angegebene Anzahl Tage sind, bevor Informationen zu einer Sicherung erstellt, zurückgeschrieben
oder angezeigt werden. Die maximale Anzahl Tage für die Aufbewahrung einer Sicherung wird in der Data Protection for SQL-Richtlinie angegeben.
Sicherungen an eine Richtlinie binden
Eine Sicherungsrichtlinie legt fest, wie Sicherungsversionen aufbewahrt werden. Sie
können Bindungsanweisungen hinzufügen, vorhandene Bindungsanweisungen aktualisieren oder löschen sowie die Verarbeitungsreihenfolge für vorhandene Bindungsanweisungen ändern.
1. Wählen Sie in der Verwaltungskonsole die SQL Server-Instanz in der Baumstruktursicht aus.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen im Fenster Aktion auf Eigenschaften.
3. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten VSS-Richtlinienbindung aus.
4. Fügen Sie Bindungsanweisungen hinzu, aktualisieren oder löschen Sie vorhandene Bindungsanweisungen oder ändern Sie die Verarbeitungsreihenfolge für
vorhandene Bindungsanweisungen.
Tipp:
Sie können ein Platzhalterzeichen (*) verwenden, das allen Zeichen entspricht.
Geben Sie beispielsweise im Feld Server ein Platzhalterzeichen (*) an, um die
Richtlinie an alle SQL Server zu binden.
5. Optional: Mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten können Sie die
Verarbeitungsreihenfolge modifizieren. Richtlinien werden von unten nach oben
verarbeitet und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Die allgemeinere Spezifikation sollte vor den spezifischeren Spezifikationen aufgelistet sein, um sicherzustellen, dass die spezifischeren Anweisungen
überhaupt verarbeitet werden. Die allgemeineren Spezifikationen werden dann
im Anschluss an die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet. Bei umgekehrter
Auflistung wird in der allgemeineren Spezifikation eine Übereinstimmung mit
dem Ziel gefunden, bevor die spezifischeren Spezifikationen angezeigt werden.
6. Speichern Sie alle neuen oder geänderten Bindungsanweisungen.
7. Optional: Überprüfen Sie neue oder aktualisierte Richtlinien und Bindungen.
a. Führen Sie eine oder mehrere Testsicherungen aus.
b. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Verwaltungsklassen, die an Ihre Testsicherungen gebunden sind.
106
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen
Sie können die Kapazität von Ressourcen des verwalteten Speichers während der
Lizenzverlängerung verfolgen.
In der Regel unterscheidet sich die Kapazität für Serverdaten von der Kapazität
des Datenträgers, auf dem sich diese Daten befinden. Eine Gruppe von Datenbanken könnte beispielsweise eine Kapazität von 1 GB erfordern und auf einem Datenträger mit 10 GB gespeichert sein. Wenn eine Momentaufnahme des Datenträgers erstellt wird, liegt die gemessene verwaltete Kapazität von Data Protection for
SQL bei 10 GB.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Kapazität des verwalteten Speichers zu bestimmen:
1. Wählen Sie in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) eine SQL-Instanz aus.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen im Fenster Aktion auf Eigenschaften.
3. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten Verwaltete Kapazität aus. Die verwaltete Kapazität wird berechnet und angezeigt.
4. Zeigen Sie eine Liste der Datenträger (die Sicherungen enthalten) und die jeweilige verwaltete Kapazität an, indem Sie auf Details anzeigen klicken.
5. Schließen Sie dieses Fenster.
Fenster 'Task-Manager' verwenden
Der Task-Manager stellt eine zentrale Anzeige in der MMC-GUI bereit, über die
Sicherungs-, Zurückschreibungs- und Automatisierungstasks angezeigt, gestoppt,
entfernt oder verwaltet werden können.
Verwenden Sie zur Ausführung von Sicherungs-, Zurückschreibungs- oder Automatisierungstasks das Fenster 'Task-Manager'.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Einführungsseite der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI)
der Microsoft Management Console (MMC) für Ihre Daten auf die entsprechende Task, Daten schützen oder Daten wiederherstellen.
3. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Aktivität anzeigen. Die Anzeige 'Task-Manager' wird unterhalb des Fensters 'Ergebnisse' geöffnet.
4. Wählen Sie eine Sicht für die aktuelle Task aus:
v Taskliste (Standardwert): Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die folgenden
Informationen zu Ihren Operationen anzuzeigen:
Name
Status
Ergebnis
Fortschritt
Startzeit
Dauer
Nachrichten
Führen Sie mithilfe der Sicht Taskliste die folgenden Tasks aus:
– Klicken Sie auf Nach oben und Nach unten, um die Verarbeitungsreihenfolge für nicht abgeschlossene Operationen zu ändern. Bewegen Sie den
Cursor über die ausgewählte Operation, um die Befehlszeileneingabe anzuzeigen.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
107
– Klicken Sie auf Stoppen, um eine Operation, deren Verarbeitung noch aktiv ist, zu beenden. Wenn eine Operation nicht gestoppt werden kann, ist
diese Schaltfläche nicht verfügbar.
– Klicken Sie auf Entfernen, um eine abgeschlossene oder geplante Operation zu entfernen.
– Kopieren Sie die ausgewählte Operation, indem Sie entweder auf das
Symbol zum Kopieren klicken oder mit der rechten Maustaste auf eine
Task klicken und Kopieren auswählen. Anschließend können Sie diesen
Befehl auf der Registerkarte Automatisieren oder an einer Eingabeaufforderung ausführen.
– Klicken Sie auf das Kalendersymbol, um einen Zeitplan mithilfe des Schedulerassistenten zu konfigurieren.
– Klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um die Statistik oder ein Leistungsdiagramm für die ausgewählte Operation anzuzeigen.
v Taskdetails: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die Informationen zu Operationen (die in der Taskliste verfügbar sind) im Detailformat anzuzeigen. Klicken Sie auf Modus: Navigieren und verwenden Sie die Pfeile, um Details
zu jeder Operation anzuzeigen. Übersichtsdaten und Fehlerinformationen
sind ebenfalls verfügbar (sofern zutreffend).
|
|
|
|
|
|
VSS-Momentaufnahmen für ferne Server bereitstellen
|
|
Sie können VSS-Momentaufnahmen für Server bereitstellen, auf die andere Benutzer zugreifen können.
|
|
|
|
Die Informationen in diesem Abschnitt gelten speziell für Tivoli Storage FlashCopy
Manager. Sie werden bereitgestellt, damit Benutzer von Data Protection for SQL
und Tivoli Storage FlashCopy Manager alle Informationen besitzen, die sie zum
Bereitstellen von VSS-Momentaufnahmen für ferne Server benötigen.
|
|
|
|
|
|
Für die ferne Bereitstellung einer Sicherung ist ein Hardware-Provider erforderlich,
der transportable Momentaufnahmen unterstützt. Zusätzlich müssen die Konfigurationsoption VSS-Momentaufnahmen nur wenn erforderlich importieren und
die Windows-Funktion 'PowerShell-Remoting' aktiviert sein. Informationen zum
Aktivieren der Windows-Funktion 'PowerShell-Remoting' können Sie der Microsoft-Dokumentation für diesen Service (Dienst) entnehmen.
|
|
|
|
|
|
|
|
Mithilfe der Befehlszeilenschnittstelle können die folgenden Tasks ausgeführt werden. Bei diesen Tasks wird vorausgesetzt, dass mindestens drei Server in der Umgebung vorhanden sind: Server A, Server B und Server C. Die auf Server A erstellte
Sicherung wird für Server B über Fernzugriff bereitgestellt.
v Führen Sie auf Server A eine Abfrage für eine lokale Sicherung aus. Die Abfrage
zeigt, dass die Sicherung auf Server B bereitgestellt wird.
v Führen Sie auf Server C eine Abfrage für eine ferne Sicherung für Server A aus.
Die Abfrage zeigt, dass die Sicherung auf Server B bereitgestellt wird.
|
|
|
Weitere Informationen zu den Befehlen der Befehlszeilenschnittstelle, die zur Ausführung dieser Tasks verwendet werden können, enthalten die folgenden Abschnitte:
|
|
|
TDPEXCC
v „Befehl mount backup - Syntax” auf Seite 248
v „Befehl unmount backup - Syntax” auf Seite 253
108
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
Wenn Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um VSS-Momentaufnahmen für
ferne Server bereitzustellen, müssen Sie einige Punkte bedenken:
v Es ist keine Schnellzurückschreibung der Gesamtsicherung auf dem Server möglich, auf dem die Sicherung erstellt wird.
v Auf alle lokalen und fernen Bereitstellungen besteht Lesezugriff.
v Nach der lokalen oder fernen Bereitstellung einer Sicherung kann die Sicherung
nicht an einer anderen Position über Fernzugriff bereitgestellt werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Wenn eine Sicherung über Fernzugriff bereitgestellt wird und die Sicherung gelöscht wird, variiert der Status des Mountpunkts. Der Status des Mountpunkts ist
davon abhängig, welcher VSS-Hardwareprovider und welche Speichereinheit verwendet wird. Wenn eine Sicherung über Fernzugriff bereitgestellt wird, kann die
Sicherung gelöscht werden. Wenn eine lokale persistente VSS-Momentaufnahme erstellt wird, wird eine Beziehung zwischen dem Quellen- und dem Zieldatenträger
erstellt. Die lokale persistente VSS-Momentaufnahme wird normalerweise auf der
Speichereinheit erstellt. Wenn in diesem Szenario eine ferne Bereitstellungsoperation stattfindet, wird der Zieldatenträger importiert und für den Server bereitgestellt,
der die Anforderung für die ferne Operation gesendet hat.
|
|
|
|
|
|
|
|
Während des Löschens einer Sicherung werden die Momentaufnahmen und die
Beziehung zwischen dem Quellen- und dem Zieldatenträger auf der Speichereinheit ebenfalls gelöscht. Der Zieldatenträger, der importiert und bereitgestellt wurde, ist jedoch möglicherweise weiterhin vorhanden. Darüber hinaus ist der Zieldatenträger möglicherweise nicht für den Server verfügbar, auf dem die ferne
Bereitstellung stattfand. Welche Operationen für den Zieldatenträger ausgeführt
werden, ist vom VSS-Hardwareprovider und von der Speichereinheitenimplementierung abhängig.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Es gibt zwei gängige Szenarios für das Löschen von Sicherungen, die bei der Verwendung einer fernen Bereitstellung berücksichtigt werden müssen:
v Manuelles Löschen einer über Fernzugriff bereitgestellten Sicherung: Mit der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Software kann jede Sicherung über die Befehlszeilenschnittstelle oder Microsoft Management Console gelöscht werden.
v Verfallsprozess: Wenn entweder die maximale Anzahl von Sicherungsversionen
oder die maximale Anzahl Tage für die Aufbewahrung einer Sicherung (angegeben durch die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht wird, gilt
die zugeordnete Sicherung als verfallen und wird gelöscht.
|
|
|
|
|
Wenn Sie einen Befehl mount oder query mit der Option /remotecomputer eingeben,
können Sie ein gegebenenfalls auftretendes Problem durch eine Aktivierung der
Traceverarbeitung über die Befehlszeilenschnittstelle beheben. Hängen Sie zum Aktivieren der Traceverarbeitung die Zeichenfolge /tracefile=Dateiname.trc
/traceflag=service an den Befehl an.
|
|
|
|
|
|
Nachdem die Traceverarbeitung aktiviert wurde, generiert die Befehlszeilenschnittstelle Traces für das lokale und das ferne System. Auf dem lokalen System können
Sie die angegebene Datei anzeigen. Außerdem wird auch auf dem lokalen und
dem fernen System eine Tracedatei erstellt. Diese Datei hat denselben Namen wie
die auf dem lokalen System gespeicherte Datei, an dessen Dateityperweiterung das
Suffix _remote angehängt wird.
|
|
Nach einer Aktivierung der Traceverarbeitung werden beispielsweise auf dem lokalen System die folgenden Dateien erstellt:
|
v Dateiname.trc
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
109
|
v Dateiname.trc_remote
|
|
Nach einer Aktivierung der Traceverarbeitung über die Befehlszeilenschnittstelle
wird auf dem fernen System die Datei Dateiname.trc_remote erstellt.
|
|
|
Aktivieren Sie neben der Tracedatei für die Befehlszeilenschnittstelle auch die Traceverarbeitung auf dem Agenten. Aktivieren Sie die Traceverarbeitung sowohl auf
dem lokalen als auch auf dem fernen System.
SQL-Datenbanken und -Dateien sichern
Sichern Sie SQL-Datenbanken und -Dateien mit Data Protection for SQL.
Sicherheit
Data Protection for SQL erfordert bestimmte Einstellungen für die Ausführung von
Operationen in einer sicheren Umgebung.
Für die Installation ist Windows-Administratorberechtigung erforderlich. Data Protection for SQL muss beim Tivoli Storage Manager-Server registriert sein, und beim
Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server müssen der entsprechende Knotenname und das zugehörige Kennwort verwendet werden. Darüber
hinaus gelten die standardmäßigen Tivoli Storage Manager-Sicherheitsanforderungen für Data Protection for SQL.
Bei der Angabe von SQL Server-Anmeldedaten stehen drei Optionen zur Verfügung:
v Standardkonto sa und ein leeres Kennwort akzeptieren.
v SQL-Benutzer-ID-Sicherheit verwenden und SQL-Benutzername und -Kennwort
angeben. Bei der SQL-Benutzer-ID-Sicherheit stellt der SQL Server-Administrator
die Anmelde-ID und das Kennwort für den Zugriff auf den SQL Server zur Verfügung.
v Eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden und die Anmeldung durch Windows authentifizieren lassen.
Anmerkung: Der Name des SQL-Anmeldebenutzers bzw. der Name des Windows-Benutzers muss der vorgegebenen SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN hinzugefügt werden, bevor er von Data Protection for SQL verwendet werden
kann.
Sicherungstypen
Data Protection for SQL stellt eine Vielzahl von Sicherungstypen zur Verfügung,
die Flexibilität im Hinblick auf Ihre Umgebung und Ihren Kapazitätsbedarf bieten.
Data Protection for SQL stellt sechs Sicherungstypen bereit:
Datenbankgesamtsicherung (traditionelle Operationen und VSSOperationen)
Data Protection for SQL sichert eine vollständige SQL Server-Datenbank und den
Teil des Transaktionsprotokolls, der erforderlich ist, um einen konsistenten Datenbankstatus zu erhalten. Sowohl bei Gesamtsicherungen als auch bei Differenzsicherungen (nur traditionell) enthält die Kopie genügend Informationen aus den zugehörigen Transaktionsprotokollen, um die Sicherung in sich konsistent zu halten.
Der Protokollteil, der in die Sicherung aufgenommen wird, enthält nur die Transaktionen vom Beginn der Sicherung bis zur Beendigung der Sicherung.
110
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anmerkung: Traditionelle Sicherungen sind ein Bytestrom, den Data Protection for
SQL auf dem Tivoli Storage Manager-Server speichert. VSS-Sicherungen unterscheiden sich insofern, dass sie auf Datenträger- und Dateiebene erfolgen. In einer Situation, in der eine SQL Server-Datenbank nicht vollständig zugeordnet ist, überträgt
eine traditionelle Sicherung möglicherweise bei einer Tivoli Storage Manager-Sicherung weniger Daten als bei einer VSS-Sicherung, da eine VSS-Sicherung die gesamte Datei unabhängig von ihrer Zuordnung überträgt.
|
|
Datenbankgesamtsicherung mit Kopiesicherung (Traditionell und
VSS)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Eine Kopiegesamtsicherung ist ein Typ von Sicherung, der von der Reihenfolge
SQL Server-Sicherungen unabhängig ist. Eine Kopiegesamtsicherung dient nicht als
Basis für eine Differenzsicherung. Die Reihenfolge einer Differenzsicherung wird
durch eine Kopiegesamtsicherung nicht gestört. Dies liegt daran, dass die Differenzsicherung nicht der Kopiegesamtsicherung, sondern der zuletzt ausgeführten
Gesamtsicherung zugeordnet ist. Dieser Typ von Sicherung kann für Sicherungen
für besondere Zwecke verwendet werden, die sich nicht auf vorhandene Sicherungs- und Zurückschreibungsprozeduren auswirken, und kann im Gegensatz zu
herkömmlichen Sicherungen für die längerfristige Aufbewahrung verwendet werden.
Differenzsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur die Datenseiten in einer SQL Server-Datenbankinstanz, die sich seit der letzten Gesamtsicherung geändert haben, sowie einen
Teil des Transaktionsprotokolls. Dies entspricht einer Teilsicherung im Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren.
|
|
|
|
|
|
Die Differenzsicherung ist der zuletzt ausgeführten Gesamtsicherung zugeordnet.
Dies gilt unabhängig davon, ob es sich bei dieser Sicherung um eine Data Protection for SQL-Gesamtsicherung oder um eine SQL Server-Plattensicherung handelte.
Falls Sie beispielsweise eine Gesamtsicherung mit SQL Server als Plattensicherung
und anschließend eine Differenzsicherung mit Data Protection for SQL ausführen,
ist die Differenzsicherung der SQL Server-Plattensicherung zugeordnet.
Protokollsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt eines Transaktionsprotokolls der
SQL Server-Datenbank seit der letzten erfolgreichen Protokollsicherung. Um die
Protokollsicherung erstmalig ausführen zu können, muss zuvor eine Gesamtsicherung oder vergleichbare Sicherung durchgeführt worden sein. Protokollsicherungen
werden in der Regel nach Gesamtsicherungen ausgeführt. Der Teil des Protokolls,
der in eine Gesamt- oder Differenzsicherung aufgenommen wird, ist nicht mit einer Protokollsicherung gleichzusetzen. Bei Gesamt- und Differenzsicherungen wird
das Protokoll außerdem nicht abgeschnitten, wie dies bei einer Protokollsicherung
der Fall ist. Die auf eine Gesamt- oder Differenzsicherung folgende Protokollsicherung enthält jedoch dieselben Transaktionen wie eine Gesamt- bzw. Differenzsicherung. Protokollsicherungen sind nicht kumulativ wie dies bei Differenzsicherungen
der Fall ist; sie müssen auf eine Basissicherung angewendet werden und zwar in
der korrekten Reihenfolge.
Anmerkung: Eine Protokollsicherung bei SQL Server entspricht nicht einer Teilsicherung bei Tivoli Storage Manager.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
111
Dateisicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt einer angegebenen logischen SQL
Server-Datei. Dies erleichtert die Zeitplanung für die Sicherung sehr großer Datenbanken, da Sie die Sicherung verschiedener Sets von Dateien zu unterschiedlichen
Zeiten planen können. Auf eine Datei-, Gruppen- oder Setsicherung muss eine Protokollsicherung folgen; eine Gesamtsicherung ist jedoch nicht erforderlich.
Gruppensicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert nur den Inhalt einer angegebenen logischen SQL
Server-Dateigruppe. Dies ermöglicht es Ihnen, lediglich die Datenbanktabellen und
-indizes innerhalb einer bestimmten Dateigruppe als Set zu sichern.
Die 'Gruppe' wird im Rahmen der Konfiguration in SQL Server angegeben, wenn
Sie die Datenbankdateien definieren. Falls keine Gruppe angegeben ist und alle
Datenbankdateien zur 'primären' Gruppe gehören, ist es nicht möglich, unter Verwendung der Gruppe lediglich einen Teil der Datenbank zu sichern oder zurückzuschreiben.
|
|
|
|
|
Setsicherung (nur traditionelle Operationen)
Data Protection for SQL sichert den Inhalt von angegebenen SQL Server-Dateigruppen und -Dateien als Einheit.
Beispiele
Der Abschnitt „Beispiele für traditionelle Sicherungen” auf Seite 181 enthält Beispiele für verschiedene Sicherungstypen bei Verwendung der Befehlszeilenschnittstelle. Planungsinformationen, die die Auswahl der besten Strategie im Hinblick
auf Ihre Sicherungsanforderungen betreffen, sind in „Sicherungsstrategien” auf Seite 26 verfügbar.
SQL-Datenbanken mithilfe von VSS sichern
Sie können SQL Server-Daten mithilfe des Microsoft Volumeschattenkopie-Dienstes
(VSS = Volume Shadow Copy Service) sichern.
|
|
Sie können auch Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe unter SQL Server 2012 sichern.
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich in „Sicherheit” auf Seite 110 die Einstellungen
anschauen, die in einer sicheren Umgebung zu verwenden sind.
|
|
|
|
|
Wenn lokale VSS-Sicherungen verwaltet oder ausgelagerte Sicherungen in den
Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers ausgeführt werden sollen, muss Tivoli
Storage FlashCopy Manager in Ihrer Umgebung konfiguriert sein. Tivoli Storage
FlashCopy Manager ist nicht erforderlich, wenn Sie VSS-Sicherungen auf dem Tivoli Storage Manager-Server ausführen.
|
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL verwendet einen einzigen AlwaysOn-Knoten zum Sichern
von Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe; dies ist
unabhängig davon, welches Verfügbarkeitsreplikat für die Sicherungsoperation verwendet wird. Stellen Sie sicher, dass Sie Data Protection for SQL für die Verwendung eines AlwaysOn-Knotens konfiguriert haben. Außerdem müssen Sie den AlwaysOn-Knoten im Feld AlwaysOn-Knoten der Seite TSM-Knotennamen beim
112
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
Konfigurationsassistenten von Tivoli Storage Manager angeben. Wenn Sie das Feld
AlwaysOn-Knotenname auf der Eigenschaftenseite AlwaysOn-Knoten für Ihre
SQL-Workload ändern, müssen Sie den Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten ausführen, um die Rekonfiguration des Namens abzuschließen. Falls Sie
den Knoten nicht mithilfe des Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten
beim Tivoli Storage Manager-Server registrieren wollen, können Sie den Tivoli Storage Manager-Befehl register node verwenden.
|
|
Gehen Sie wie folgt vor, um SQL-Standarddatenbanken oder Verfügbarkeitsdatenbanken mithilfe der VSS-Methode zu sichern:
1. Starten Sie die MMC-GUI.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Bei einer Konfiguration für die Verwendung mit einem Tivoli Storage ManagerServer müssen Sie darauf achten, einen Wert für Name des fernen DSMAGENT-Knotens anzugeben, falls Sie ausgelagerte Sicherungen verwenden
wollen. Bei einer ausgelagerten Sicherung wird eine andere Maschine (angegeben mit dem Parameter Name des fernen DSMAGENT-Knotens) verwendet,
um SQL-Daten in den Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers zu versetzen. Mit ausgelagerten Sicherungen können die Netz-, Ein-/Ausgabe- und Prozessorressourcen während der Sicherungsverarbeitung entlastet werden.
Um den Namen des fernen DSMAGENT-Knotens zu überprüfen oder anzugeben, wählen Sie die SQL Server-Instanz in der Baumstruktursicht aus und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften. Wählen Sie dann die Eigenschaftenseite VSS-Sicherung aus. Ist für Name des fernen DSMAGENTKnotens kein Wert angegeben, geben Sie einen Knotennamen ein.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Schützen für die SQL-Instanz den Typ der
SQL-Daten an, die gesichert werden sollen:
v Klicken Sie auf Sicht: Datenbanken, um eine Liste erkannter SQL-Datenbanken anzuzeigen, die für die Sicherung verfügbar sind.
v Für SQL Server 2012: Mit der Schaltfläche Standarddatenbanken bzw. Verfügbarkeitsdatenbanken wird zwischen der Sicht der Standarddatenbanken
und der Sicht der Verfügbarkeitsdatenbanken gewechselt. Die Bezeichnung
auf der Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht
angezeigt werden. Um eine Liste der Verfügbarkeitsdatenbanken anzuzeigen,
klicken Sie auf Standarddatenbanken. Es werden Informationen zu den Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe, einschließlich Replikatrolle, Synchronisationsstatus und Speicherbereichs- und Protokollbelegung, angezeigt.
Verwenden Sie die Registerkarte Schützen, um durch die zu sichernden Datenbanken zu blättern und diese auszuwählen.
Tipp: Optimieren Sie die Liste verfügbarer Datenbanken im Fenster 'Ergebnisse', indem Sie einen Suchbegriff im Feld Suchen eingeben.
4. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen.
v Wenn ausgelagerte Sicherungen verwendet werden sollen, wählen Sie Wahr
im Feld Auslagern aus. Dieses Feld gilt nur für VSS-Sicherungen.
5. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Sicherungsmethode und wählen Sie VSS
aus.
6. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Sicherungsziel und wählen Sie aus, wo
die Sicherung gespeichert werden soll:
Lokal Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die Datenbanksicherungen ausschließlich auf lokalen Spiegeldatenträgern zu speichern.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
113
TSM
Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die Datenbanksicherungen ausschließlich im Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers zu speichern. Diese Option gilt nicht für die Standalone-Konfiguration.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Beide Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die Datenbanksicherungen sowohl
im Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers als auch auf lokalen
Spiegeldatenträgern zu speichern. Die Option 'Beide' gilt nicht für die
Standalone-Konfiguration oder die TSM-Konfiguration, wenn keine -Lizenz gefunden wird.
7. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem Befehl gestartet, der für die Ausführung
der Task erforderlich ist.
8. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie im Fenster Aktionen auf Gesamtsicherung klicken. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Datenbank
klicken und die gewünschte Sicherungsaktion im Menü auswählen.
Wenn eine Kopiegesamtsicherung erstellt werden soll, klicken Sie im Fenster
Aktionen auf Kopiegesamtsicherung. Eine Kopiegesamtsicherung ist von der
Reihenfolge der SQL Server-Sicherungen unabhängig. Eine Kopiegesamtsicherung dient nicht als Basis für eine Differenzsicherung. Die Reihenfolge einer
Differenzsicherung wird durch eine Kopiegesamtsicherung nicht gestört. Dies
liegt daran, dass die Differenzsicherung nicht der Kopiegesamtsicherung, sondern der zuletzt ausgeführten Gesamtsicherung zugeordnet ist. Dieser Typ von
Sicherung kann für Sicherungen für besondere Zwecke verwendet werden, die
sich nicht auf Sicherungs- und Zurückschreibungsprozeduren auswirken, und
kann im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherungen für die längerfristige Aufbewahrung verwendet werden.
|
|
|
Sie können den Status der Sicherungsoperation anzeigen, indem Sie auf Taskliste
in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf Taskdetails,
um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
SQL-Datenbanken mithilfe der traditionellen Methode sichern
Sie können SQL-Datenbanken mithilfe der traditionellen Sicherungsmethode in der
MMC-GUI sichern.
|
|
Sie können die traditionelle Methode auch zum Sichern von Verfügbarkeitsdatenbanken in einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe in SQL Server 2012 verwenden.
Für Datenbanken sind verschiedene Typen von Sicherungen verfügbar:
Gesamt
Sichert die gesamte Datenbank sowie einen Teil des Transaktionsprotokolls.
Kopiegesamt
Ein Typ von Sicherung, der von der Reihenfolge herkömmlicher SQL Server-Sicherungen unabhängig ist. Transaktionsprotokolle werden bei dieser
Sicherung nicht abgeschnitten. Dieser Typ von Sicherung kann für Sicherungen für besondere Zwecke verwendet werden, die sich nicht auf die
Sicherungs- und Zurückschreibungsprozeduren auswirken, und kann im
Gegensatz zu herkömmlichen Sicherungen für die längerfristige Aufbewahrung verwendet werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
114
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Differenz
Sichert nur die Teile einer Datenbank, die sich seit der letzten Gesamtsicherung geändert haben, sowie einen Teil des Transaktionsprotokolls.
Protokoll
Sichert nur das Transaktionsprotokoll mit oder ohne Abschneiden des Protokolls.
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich in „Sicherheit” auf Seite 110 die Einstellungen
anschauen, die in einer sicheren Umgebung zu verwenden sind.
|
|
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL verwendet einen einzigen AlwaysOn-Knotennamen zum
Sichern von Verfügbarkeitsdatenbanken; dies ist unabhängig davon, welches Verfügbarkeitsreplikat für die Sicherungsoperation verwendet wird. Stellen Sie sicher,
dass Sie Data Protection for SQL für die Verwendung eines AlwaysOn-Knotennamens konfiguriert haben. Sie können den AlwaysOn-Knotennamen im Feld AlwaysOn-Knoten auf der Seite TSM-Knotennamen des Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten konfigurieren.
Führen Sie diese Schritte aus, um eine traditionelle Sicherung Ihrer SQL-Standarddatenbanken oder Verfügbarkeitsdatenbanken auszuführen:
1. Starten Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft Management
Console (MMC).
2. Wählen Sie die SQL Server-Instanz in der Baumstruktur aus.
|
|
|
|
|
|
|
|
3. Stellen Sie auf der Registerkarte Schützen für die SQL-Instanz sicher, dass die
Sicht Datenbanken ausgewählt ist.
4. Für SQL Server 2012: Mit der Schaltfläche Standarddatenbanken bzw. Verfügbarkeitsdatenbanken wird zwischen der Sicht der Standarddatenbanken und
der Sicht der Verfügbarkeitsdatenbanken gewechselt. Die Bezeichnung auf der
Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht angezeigt
werden. Um eine Liste der Verfügbarkeitsdatenbanken anzuzeigen, klicken Sie
auf Standarddatenbanken. Es werden Informationen zu den Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe, einschließlich Replikatrolle, Synchronisationsstatus und Speicherbereichs- und Protokollbelegung, angezeigt.
5. Wählen Sie eine oder mehrere Datenbanken für die Sicherung aus.
6. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen.
v Verwenden Sie die Option Stripes, um die Anzahl Datenstripes anzugeben,
die in einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden
sollen. Der Wert für die Variable Anzahl_Stripes kann zwischen 1 und 64 liegen. Der Standardwert ist 1.
v Verwenden Sie die Option DiffEstimate, um den Schätzwert anzugeben, in
welchem Umfang sich die Datenbank seit der letzten Datenbankgesamtsicherung geändert hat. Diese Schätzung ist erforderlich, da bei SQL Server der
Umfang einer Differenzsicherung nicht festgestellt werden kann und der Tivoli Storage Manager-Server eine präzise Größenschätzung benötigt, um
Speicherbereich effizient zuordnen und Objekte platzieren zu können. Der Tivoli Storage Manager-Server bestimmt anhand dieses Werts, ob im primären
Speicherpool ausreichend Speicherbereich vorhanden ist, um die Sicherung
aufnehmen zu können. Der Standardwert ist 20.
v Verwenden Sie die Option LogEstimate, um den Schätzwert anzugeben, in
welchem Umfang sich die SQL-Datenbank aufgrund nicht protokollierter
Operationen seit der letzten Protokollsicherung geändert hat. Der Standardwert ist 0.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
115
v Verwenden Sie die Option Truncate, um anzugeben, ob Einträge, die im
SQL-Datenbanktransaktionsprotokoll nicht mehr benötigt werden, nach dem
Sichern des Protokolls entfernt werden sollen. Im Allgemeinen ist es nicht
wünschenswert, das Protokoll beim Wiederherstellen einer beschädigten Datenbank abzuschneiden. Diese Option ermöglicht dem Server, das Transaktionsprotokoll zu sichern, ohne dabei die Daten in irgendeiner Weise zu verändern. Alle Transaktionsprotokolleinträge werden vom Zeitpunkt der letzten
Protokollsicherung bis zum Punkt der Datenbankbeschädigung geschrieben.
Wird das Transaktionsprotokoll nicht abgeschnitten, halten Sie sich die Möglichkeit offen, das Transaktionsprotokoll einer beschädigten, fehlerverdächtigen oder nicht wiederherstellbaren SQL Server-Datenbank zu sichern. Der
Standardwert ist Wahr.
7. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Sicherungsmethode und wählen Sie Traditionell aus. TSM ist das einzige verfügbare Sicherungsziel.
8. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
|
|
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem Befehl gestartet, der für die Ausführung
der Task erforderlich ist.
9. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie auf eine der folgenden Aktionen im
Fenster Aktionen klicken:
v
v
v
v
Gesamtsicherung
Kopiegesamtsicherung
Differenzsicherung in TSM
Protokollsicherung in TSM
Zur Auswahl einer Datenbank können Sie auch mit der rechten Maustaste klicken und anschließend die Sicherungsaktion im Kontextmenü auswählen.
Sie können den Status der Sicherungsoperation anzeigen, indem Sie auf Taskliste
in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf Taskdetails,
um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
|
|
|
SQL-Gruppen oder -Dateien mithilfe der traditionellen Methode
sichern
Sie können eine traditionelle Sicherung von SQL-Gruppen oder -Dateien mithilfe
der MMC-GUI ausführen.
|
|
Sie können die traditionelle Methode auch zum Sichern von Gruppen oder Dateien
in Verfügbarkeitsdatenbanken in der SQL Server 2012-Umgebung verwenden.
Die folgenden drei Typen von Sicherungen werden unterstützt:
Gruppe
Sichert den Inhalt der angegebenen Dateigruppe.
116
Datei
Sichert den Inhalt der angegebenen logischen Datei.
Set
Sichert den Inhalt der angegebenen Gruppen und Dateien.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Achtung: Sie müssen die Transaktionsprotokolle sichern, nachdem Sie eine Sicherungsoperation für Gruppen, Dateien oder Sets ausgeführt haben. Der Abschnitt
„Sicherungstypen” auf Seite 110 enthält eine Beschreibung einer Protokollsicherung.
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich in „Sicherheit” auf Seite 110 die Einstellungen
anschauen, die in einer sicheren Umgebung zu verwenden sind.
|
|
|
|
|
|
|
Data Protection for SQL verwendet einen einzigen AlwaysOn-Knotennamen zum
Sichern von Verfügbarkeitsdatenbanken; dies ist unabhängig davon, welches Verfügbarkeitsreplikat für die Sicherungsoperation verwendet wird. Stellen Sie sicher,
dass Sie Data Protection for SQL für die Verwendung eines AlwaysOn-Knotennamens konfiguriert haben. Sie können den AlwaysOn-Knotennamen im Feld AlwaysOn-Knoten auf der Seite TSM-Knotennamen des Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten konfigurieren.
Führen Sie diese Schritte aus, um eine traditionelle Sicherung von SQL-Gruppen
oder -Dateien in einer SQL-Standarddatenbank oder Verfügbarkeitsdatenbank auszuführen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Wählen Sie die SQL Server-Instanz in der Baumstruktur aus.
3. Stellen Sie auf der Registerkarte Schützen für die SQL-Instanz sicher, dass die
Sicht Dateien ausgewählt ist.
4. Für SQL Server 2012: Mit der Schaltfläche Standarddatenbanken bzw. Verfügbarkeitsdatenbanken wird zwischen der Sicht der Standarddatenbanken und
der Sicht der Verfügbarkeitsdatenbanken gewechselt. Die Bezeichnung auf der
Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht angezeigt
werden. Um eine Liste der Verfügbarkeitsdatenbanken anzuzeigen, klicken Sie
auf Standarddatenbanken. Es werden Informationen zu den Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe, einschließlich Replikatrolle, Synchronisationsstatus und Speicherbereichs- und Protokollbelegung, angezeigt.
5. Wählen Sie eine oder mehrere Gruppen oder Dateien für die Sicherung aus.
6. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen.
v Verwenden Sie die Option Stripes, um die Anzahl Datenstripes anzugeben,
die in einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden
sollen. Der Wert für die Variable Anzahl_Stripes kann zwischen 1 und 64 liegen. Der Standardwert ist 1.
7. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem Befehl gestartet, der für die Ausführung
der Task erforderlich ist.
8. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie auf eine der folgenden Aktionen klicken:
v Gruppensicherung in TSM
v Dateisicherung in TSM
v Setsicherung in TSM
|
|
Sie können den Status der Sicherungsoperation anzeigen, indem Sie auf Taskliste
in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf Taskdetails,
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
117
um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
|
SQL-Datenbanken und -Dateien zurückschreiben
Schreiben Sie SQL-Datenbanken und -Dateien mit Data Protection for SQL zurück.
Hinweise zu VSS-Zurückschreibungen
Beim Ausführen von VSS-Zurückschreibungen müssen Sie verschiedene Hinweise
beachten.
Falls nicht anders angegeben, bezieht sich der Begriff 'VSS-Zurückschreibungen'
auf alle Zurückschreibungstypen, die VSS verwenden (VSS-Zurückschreibung,
VSS-Schnellzurückschreibung, VSS-Sofortzurückschreibung).
v Wenn Sie eine VSS-Zurückschreibung der Masterdatenbank planen, lesen Sie die
Schritt-für-Schritt-Anleitungen in „Masterdatenbank zurückschreiben” auf Seite
125.
v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibungsoperation wird der gesamte Inhalt der
Quellendatenträger überschrieben. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger jedoch verhindern, indem Sie Sofortzurückschreibung Falsch in der
MMC-GUI angeben. Bei dieser Option wird die Kopie auf Datenträgerebene
übergangen und stattdessen die Kopie auf Dateiebene verwendet, um die Dateien aus einer VSS-Sicherung zurückzuschreiben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet. Der Quellendatenträger darf nur die SQL-Datenbank enthalten.
v Wenn Sie eine VSS-Zurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern ausführen, wird für die übertragenen Byte '0' angezeigt, da keine Daten ('0') vom Tivoli
Storage Manager-Server zurückgeschrieben werden.
v Wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung ausführen, müssen Sie sicherstellen,
dass alle vorherigen Hintergrundkopien, die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden, beendet sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung
eingeleitet wird. Diese Überprüfung ist jedoch für XIV, SAN Volume Controller
oder Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich.
v Aufgrund einer Einschränkung bei SQL Server können Sie eine VSS-Sicherung
nicht in eine alternative SQL Server-Instanz zurückschreiben. Daher müssen
VSS-Sicherungen in dieselbe SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden, für
die die Momentaufnahme erstellt wurde.
|
|
|
|
SQL Server-Daten zurückschreiben
Sie können SQL Server-Daten in dem Fall, dass Daten verloren gehen oder beschädigt werden, zurückschreiben.
|
|
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich in „Sicherheit” auf Seite 110 die Einstellungen
anschauen, die in einer sicheren Umgebung zu verwenden sind.
Sie können Datenbanken oder Teile von Datenbanken nur aus Gesamt-, Differenzund Protokollsicherungen zurückschreiben. VSS unterstützt nur Gesamtsicherungen. Traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen können angewendet werden, nachdem eine VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben
wurde.
v Stellen Sie sicher, dass Sie den Abschnitt „Hinweise zu VSS-Zurückschreibungen” gelesen haben, bevor Sie versuchen, eine VSS-Zurückschreibung eines beliebigen Typs auszuführen.
118
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Eine traditionelle Zurückschreibung oder VSS-Zurückschreibung der Masterdatenbank erfordert besondere Aufmerksamkeit. „Masterdatenbank
zurückschreiben” auf Seite 125 enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Achtung: Wenn Sie eine Datenbank zurückschreiben, werden vorhandene Daten
durch die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung
der Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung.
Sie können auch Verfügbarkeitsdatenbanken, die mit dem AlwaysOn-Knoten in einer SQL Server 2012-Umgebung gesichert wurden, zurückschreiben. Sicherungen
von Verfügbarkeitsdatenbanken können in jedes Verfügbarkeitsreplikat in einer
Verfügbarkeitsgruppe zurückgeschrieben werden.
|
|
Beachten Sie die folgenden Einschränkungen, die für die Zurückschreibung von
Verfügbarkeitsdatenbanken gelten:
|
|
|
Traditionelle Zurückschreibung
Die Zurückschreibung einer Verfügbarkeitsdatenbank kann in ein primäres
oder sekundäres Replikat erfolgen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Während des Zurückschreibungsprozesses wird die zurückgeschriebene
Datenbank aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt. Wenn eine Datenbank
aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt wird, wird sie zu einer lokalen Datenbank auf diesem Replikat. Die Datenbank wird als lokale Datenbank
zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung müssen Sie die
Datenbank manuell wieder zur Verfügbarkeitsgruppe hinzufügen. Prüfen
Sie jedoch vor dem Hinzufügen der Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe,
dass die Daten auf allen Replikaten transaktionskonsistent sind. Beispielsweise müssen die Datenbank und alle Protokolldateien zurückgeschrieben
werden, damit alle Dateien denselben Stand aufweisen. Nachdem Sie geprüft haben, dass die Daten transaktionskonsistent sind, kann die Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe hinzugefügt werden.
VSS-Zurückschreibung
Aufgrund einer Einschränkung bei SQL Server können Sie eine VSS-Sicherung nicht in eine alternative SQL Server-Instanz zurückschreiben. Daher
müssen VSS-Sicherungen in dieselbe SQL Server-Instanz zurückgeschrieben
werden, für die die Momentaufnahme erstellt wurde.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine SQL Server-Datenbank zurückzuschreiben:
|
|
|
|
|
|
|
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Wählen Sie eine SQL Server-Instanz in der Baumstruktur aus.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz den Typ
der SQL-Daten an, die zurückgeschrieben werden sollen:
v Wählen Sie Sicht: Datenbanken aus, um eine Liste der SQL-Datenbanksicherungen anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind.
v Wählen Sie Sicht: Dateien aus, um eine Liste der SQL-Datenbanksicherungsdateien anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind.
4. Für Verfügbarkeitsdatenbanken: Klicken Sie auf die Schaltfläche DP-Knotensicherungen, um alle AlwaysOn-Knotensicherungen anzuzeigen. Der Name der
Schaltfläche ändert sich in AlwaysOn-Knotensicherungen. Mit der Schaltfläche
DP-Knotensicherungen bzw. AlwaysOn-Knotensicherungen wird zwischen
der Sicht der Standarddatenbanken und der Sicht der Verfügbarkeitsdatenbanken gewechselt. Die Bezeichnung auf der Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht angezeigt werden.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
119
5. Verwenden Sie die Registerkarte Wiederherstellen, um durch die zurückzuschreibenden Datenbanken oder Dateien zu blättern und diese auszuwählen.
Die folgenden Funktionen sind verfügbar:
v Suche: Optimieren Sie die Liste verfügbarer Datenbanken oder Dateien im
Fenster 'Ergebnisse', indem Sie einen Suchbegriff im Feld Suchen eingeben.
v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Einträge im Fenster
'Ergebnisse' einzugrenzen.
a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen.
b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie
einen Eintrag zum Filtern aus.
Wenn Sie auf Alles auswählen klicken, werden alle Zeilen, die den Filterspezifikationen entsprechen, ausgewählt.
c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus.
d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an.
e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen.
f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Einträge in der Liste zu filtern.
v Sicherungen: Sie können auf Aktive Sicherungen klicken, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen, oder Sie können auf Alle Sicherungen klicken, um
sowohl aktive als auch inaktive Sicherungen anzuzeigen.
v Aktualisierung: Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Sicht mit Ihren Änderungen zu aktualisieren.
Wenn ein Filter angewendet wurde, werden die Objekte auf dem Server, die
dem Filter oder den Suchkriterien entsprechen, auf der Registerkarte Wiederherstellen aufgelistet. Im Statusbereich wird die Anzahl Einträge, die den
Kriterien entsprechen, durch n von x angezeigt angegeben; dabei gibt n die
Anzahl Objekte an, die den Filterkriterien entsprechen, und x die Anzahl Objekte, die vom Server abgerufen werden. Beispiel: '5 von 20 angezeigt'.
Wenn Sie Aktualisierungsoptionen angeben, um die Ergebnisse weiter einzugrenzen, und erneut auf Aktualisieren klicken, werden die Objekte auf dem
Server angezeigt, die den Filterkriterien und Aktualisierungsoptionen entsprechen. Jedes Mal, wenn Sie auf Aktualisieren klicken, wird eine weitere
Abfrage auf dem Tivoli Storage Manager-Server ausgeführt.
6. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen
anzeigen.
v Wählen Sie die Option Sofortzurückschreibung aus, um die Sofortzurückschreibung zu aktivieren oder zu inaktivieren. Inaktivieren Sie die Funktion
'Sofortzurückschreibung', wenn die Schnellzurückschreibung verwendet werden soll.
Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben.
v Der Abschnitt „Zurückschreibungsoptionen” auf Seite 126 enthält Beschreibungen der verfügbaren Zurückschreibungsoptionen.
v Weitere Informationen finden Sie in:
– „VSS-Sofortzurückschreibung” auf Seite 9
– „VSS-Schnellzurückschreibung” auf Seite 9
7. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
120
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem Befehl gestartet, der für die Ausführung
der Task erforderlich ist.
8. Klicken Sie im Fenster 'Aktionen' auf Zurückschreiben, um die Zurückschreibungsoperation zu starten.
|
|
|
Sie können den Status der Zurückschreibungsoperation anzeigen, indem Sie auf
Taskliste in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf
Taskdetails, um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
|
|
Anmerkung: Eine Zurückschreibungsoperation kann mit einer ähnlichen Nachricht
wie der folgenden fehlschlagen:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Failed - An exception occurred while executing a Transact-SQL statement
or batch.
The tail of the log for the database "<dbName>" has not been backed up.
Use BACKUP LOG WITH NORECOVERY to backup the log if it contains work you
do not want to lose.
Use the WITH REPLACE or WITH STOPAT clause of the RESTORE statement to
just overwrite the contents of the log.
RESTORE DATABASE is terminating abnormally.
Changed database context to ’master’. (HRESULT:0x80131501)
Führen Sie beim Auftreten dieser Situation eine Datenbankprotokollsicherung
durch. Schreiben Sie das Protokoll über die grafische Benutzerschnittstelle zurück.
Setzen Sie hierbei die Zurückschreibungsoption Wiederherstellung auf Falsch. Sie
können auch die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um das Protokoll mithilfe
des Parameters /recovery=no zurückzuschreiben. Weitere Informationen zu Protokollfragmentsicherungen enthält die Dokumentation von Microsoft SQL Server
2012.
SQL-Dateigruppen und -Dateien aus traditionellen Sicherungen zurückschreiben
Sie können eine traditionelle Sicherung von SQL-Dateigruppen und -Dateien mithilfe der MMC-GUI zurückschreiben. Sie können auch eine traditionelle Zurückschreibung für SQL-Dateigruppen und -Dateien einer Verfügbarkeitsdatenbank
ausführen, die mit dem AlwaysOn-Knoten in einer SQL Server 2012-Umgebung gesichert wurde. Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken können in jedes Verfügbarkeitsreplikat in einer Verfügbarkeitsgruppe zurückgeschrieben werden.
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich in „Sicherheit” auf Seite 110 die Einstellungen
anschauen, die in einer sicheren Umgebung zu verwenden sind.
Sie können Datenbanken oder Teile von Datenbanken aus traditionellen Gruppen-,
Datei-, Set-, Protokoll- und Gesamtsicherungen zurückschreiben.
Das Zurückschreiben von Teilen einer Datenbank aus einer traditionellen Gesamtsicherung wird auch als Teilzurückschreibung bezeichnet. Planen Sie, entweder eine
Protokollzurückschreibung nach Zeitpunkt oder eine Differenzzurückschreibung in
eine teilweise zurückgeschriebene Datenbank auszuführen, ziehen Sie die Ausführung einer dieser Tasks in Betracht:
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
121
v Verwenden Sie die Sicht Dateien auf der Registerkarte Wiederherstellen, um
das Gesamtsicherungsobjekt auszuwählen und zurückzuschreiben. Stellen Sie sicher, dass die Option Wiederherstellung ausführen auf Falsch gesetzt ist.
v Wenn Sie planen, eine Protokollzurückschreibung nach Zeitpunkt anzuwenden,
klicken Sie im Fenster Aktionen auf Zurückschreibung nach Zeitpunkt, um das
Protokoll zurückzuschreiben. Stellen Sie sicher, dass die Option Wiederherstellung ausführen auf Wahr gesetzt ist.
v Wenn Sie planen, eine Differenzzurückschreibung anzuwenden, klicken Sie im
Fenster Aktionen auf Zurückschreiben, um eine Differenzzurückschreibung auszuführen. Stellen Sie sicher, dass die Option Wiederherstellung ausführen auf
Wahr gesetzt ist.
|
|
|
|
|
|
|
|
Achtung: Wenn Sie die Dateien und Dateigruppen einer Datenbank zurückschreiben, werden vorhandene Daten durch die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung der Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung.
|
|
|
|
|
|
Stellen Sie bei AlwaysOn-Verfügbarkeitsdatenbanken sicher, dass Data Protection
for SQL für die Verwendung eines AlwaysOn-Knotennamens konfiguriert ist. Sie
können den AlwaysOn-Knotennamen im Feld AlwaysOn-Knoten auf der Seite
TSM-Knotennamen des Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten konfigurieren. Standardmäßig ist der AlwaysOn-Knotennamen auf den Clusterknotennamen für die SQL Server 2012-Verfügbarkeitsgruppe gesetzt.
|
|
Beachten Sie die folgenden Einschränkungen, die für die Zurückschreibung von
Verfügbarkeitsdatenbanken gelten:
|
|
|
Traditionelle Zurückschreibung
Die Zurückschreibung einer Verfügbarkeitsdatenbank kann in ein primäres
oder sekundäres Replikat erfolgen.
Während des Zurückschreibungsprozesses wird die zurückgeschriebene
Datenbank aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt. Wenn eine Datenbank
aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt wird, wird sie zu einer lokalen Datenbank auf diesem Replikat. Die Datenbank wird als lokale Datenbank
zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung müssen Sie die
Datenbank manuell wieder zur Verfügbarkeitsgruppe hinzufügen. Prüfen
Sie jedoch vor dem Hinzufügen der Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe,
dass die Daten auf allen Replikaten transaktionskonsistent sind. Beispielsweise müssen die Datenbank und alle Protokolldateien zurückgeschrieben
werden, damit alle Dateien denselben Stand aufweisen. Nachdem Sie geprüft haben, dass die Daten transaktionskonsistent sind, kann die Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe hinzugefügt werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Führen Sie diese Schritte aus, um SQL-Dateigruppen und -Dateien aus traditionellen Sicherungen zurückzuschreiben:
1. Starten Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft Management
Console (MMC).
2. Wählen Sie die SQL Server-Instanz in der Baumstruktur aus.
3. Klicken Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz auf
Sicht: Dateien.
4. Für Verfügbarkeitsdatenbanken: Klicken Sie auf die Schaltfläche DP-Knotensicherungen, um alle AlwaysOn-Knotensicherungen anzuzeigen. Der Name der
Schaltfläche ändert sich in AlwaysOn-Knotensicherungen. Mit der Schaltfläche
DP-Knotensicherungen bzw. AlwaysOn-Knotensicherungen wird zwischen
der Sicht der Standarddatenbanken und der Sicht der Verfügbarkeitsdatenban-
|
|
|
|
|
122
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
5.
6.
7.
ken gewechselt. Die Bezeichnung auf der Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht angezeigt werden.
Wählen Sie eine oder mehrere Gruppen, Dateien oder Sets für die Zurückschreibung aus.
Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen
anzeigen. Der Abschnitt „Zurückschreibungsoptionen” auf Seite 126 enthält Beschreibungen der Zurückschreibungsoptionen.
Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem Befehl gestartet, der für die Ausführung
der Task erforderlich ist.
Klicken Sie im Fenster 'Aktionen' auf Datei zurückschreiben oder Gruppe zurückschreiben, um die Zurückschreibung zu starten.
|
|
8.
|
|
|
Sie können den Status der Zurückschreibungsoperation anzeigen, indem Sie auf
Taskliste in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf
Taskdetails, um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
SQL-Datenbank auf eine alternative Maschine zurückschreiben
Sie können eine SQL-Datenbanksicherung mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft Management Console (MMC) auf eine alternative SQL
Server-Maschine oder in eine alternative SQL Server-Datenbank zurückschreiben.
Data Protection for SQL muss auf beiden Maschinen installiert sein. Im Gegensatz
zu traditionellen Sicherungen können VSS-Sicherungen nicht in einen SQL Server
mit einem anderen Namen zurückgeschrieben werden.
|
|
Sie können auch Verfügbarkeitsdatenbanken an eine alternative Position in einem
beliebigen Verfügbarkeitsreplikat in einer Verfügbarkeitsgruppe zurückschreiben.
Bei dieser Prozedur werden die folgenden Begriffe verwendet:
Quellenmaschine
Die Maschine, auf der die ursprüngliche Sicherung (die zurückgeschrieben
werden soll) erstellt wurde.
Zielmaschine
Die alternative Maschine, in die die Sicherung zurückgeschrieben werden
soll.
|
|
Beachten Sie die folgenden Einschränkungen, die für die Zurückschreibung von
Verfügbarkeitsdatenbanken gelten:
|
|
|
Traditionelle Zurückschreibung
Die Zurückschreibung einer Verfügbarkeitsdatenbank kann in ein primäres
oder sekundäres Replikat erfolgen.
|
|
|
|
|
|
Während des Zurückschreibungsprozesses wird die zurückgeschriebene
Datenbank aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt. Wenn eine Datenbank
aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt wird, wird sie zu einer lokalen Datenbank auf diesem Replikat. Die Datenbank wird als lokale Datenbank
zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung müssen Sie die
Datenbank manuell wieder zur Verfügbarkeitsgruppe hinzufügen. Prüfen
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
123
Sie jedoch vor dem Hinzufügen der Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe,
dass die Daten auf allen Replikaten transaktionskonsistent sind. Beispielsweise müssen die Datenbank und alle Protokolldateien zurückgeschrieben
werden, damit alle Dateien denselben Stand aufweisen. Nachdem Sie geprüft haben, dass die Daten transaktionskonsistent sind, kann die Datenbank zur Verfügbarkeitsgruppe hinzugefügt werden.
|
|
|
|
|
|
VSS-Zurückschreibung
Aufgrund einer Einschränkung bei SQL Server können Sie eine VSS-Sicherung nicht in eine alternative SQL Server-Instanz zurückschreiben. Daher
müssen VSS-Sicherungen in dieselbe SQL Server-Instanz zurückgeschrieben
werden, für die die Momentaufnahme erstellt wurde.
|
|
|
|
|
Gehen Sie wie folgt vor, um eine SQL-Datenbank an eine alternative Position zurückzuschreiben:
1. Kopieren Sie die Data Protection for SQL-Optionsdatei (dsm.opt) von der Quellenmaschine auf die Zielmaschine. Standardmäßig befindet sich die Datei
dsm.opt im Verzeichnis C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql. Wenn
passwordaccess generate in der Datei dsm.opt angegeben ist, müssen Sie das
Kennwort für diesen Knoten möglicherweise auf dem Tivoli Storage ManagerServer zurücksetzen.
2. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine
Datenbank zum Zurückschreiben aus. Klicken Sie wahlweise auf Alle Sicherungen, um alle aktiven und inaktiven Sicherungen anzuzeigen. Wenn eine Zurückschreibung an eine alternative Position erfolgt, können Sie jeweils nur eine
einzige Datenbank auswählen.
|
|
|
|
|
4. Für Verfügbarkeitsdatenbanken: Klicken Sie auf die Schaltfläche DP-Knotensicherungen, um alle AlwaysOn-Knotensicherungen anzuzeigen. Der Name der
Schaltfläche ändert sich in AlwaysOn-Knotensicherungen. Mit der Schaltfläche
DP-Knotensicherungen bzw. AlwaysOn-Knotensicherungen wird zwischen
der Sicht der Standarddatenbanken und der Sicht der Verfügbarkeitsdatenbanken gewechselt. Die Bezeichnung auf der Schaltfläche spiegelt den Typ der Datenbanken wider, die in der Sicht angezeigt werden.
5. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen.
a. Stellen Sie sicher, dass Beim Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten auf Wahr gesetzt ist.
|
|
|
|
|
|
|
b. Stellen Sie sicher, dass Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten auf
Wahr gesetzt ist.
c. Wenn die Datenbank, die zurückgeschrieben werden soll, eine vorhandene
Datenbank auf der Zielmaschine ersetzen soll, klicken Sie auf Ersetzen.
d. Verwenden Sie die Option Sofortzurückschreibung, um die Sofortzurückschreibung zu aktivieren oder zu inaktivieren. Klicken Sie auf Wahr, um die
Sofortzurückschreibung zu verwenden. Klicken Sie auf Falsch, um die Sofortzurückschreibung zu inaktivieren und die Schnellzurückschreibung zu
verwenden.
Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben.
Der Abschnitt „Zurückschreibungsoptionen” auf Seite 126 enthält Beschreibungen weiterer Zurückschreibungsoptionen.
6. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf An alternative Position zurückschreiben.
|
124
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
7. Nehmen Sie im Fenster Zurückschreibungseinstellungen für alternative Position die erforderlichen Eingaben vor.
v Klicken Sie im Bereich Zurückschreiben in des Fensters auf In neue Datenbank zurückschreiben und geben Sie den Namen der SQL-Zielserverinstanz
und den Namen der Zieldatenbank an, in die ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll. Die Zieldatenbank muss vorhanden sein. VSS-Sicherungen können nicht in einen SQL Server mit einem anderen Namen zurückgeschrieben werden.
Achtung: Jeder Verarbeitungstyp von Zurückschreiben in inaktiviert automatisch die VSS-Sofortzurückschreibung.
v Wenn neue Zielpositionen für die Zurückschreibung von SQL-Datenbanken,
Protokollen und FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008, SQL Server 2008
R2 oder höher) angegeben werden sollen, klicken Sie im Bereich Verlagern
des Fensters auf Alle Dateien in ein einziges Verzeichnis verlagern.
|
|
|
|
Wenn die Protokolldateien an eine andere Position zurückgeschrieben werden sollen als die Position, an die die SQL-Datenbank und andere zugehörige Dateien zurückgeschrieben werden, wählen Sie Protokolle verlagern in
aus und geben Sie einen neuen Pfad in das Texteingabefeld ein.
|
|
|
|
|
Wenn FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008, SQL Server 2008 R2 oder höher) an eine andere Position zurückgeschrieben werden sollen als die Position, an die die SQL-Datenbank und Protokolle zurückgeschrieben werden,
wählen Sie Andere Dateien verlagern in aus und geben Sie einen neuen
Pfad in das Texteingabefeld ein.
|
|
|
|
|
|
|
|
v Wenn eine oder mehrere einzelne SQL-Datenbanken, Protokolle oder FILESTREAM-Dateien zurückgeschrieben werden soll, klicken Sie auf Dateien
einzeln verlagern, wählen Sie einen oder mehrere Dateieinträge aus und klicken Sie auf Durchsuchen, um ein Fenster zur Auswahl des Ordners zu öffnen. Wählen Sie einen Ordner aus oder erstellen Sie einen neuen Ordner und
klicken Sie auf OK. Der Pfad der ausgewählten Dateien wird auf die Verwendung des Ordners festgelegt. Diese Option ist nur für traditionelle Sicherungen verfügbar.
|
|
|
|
Einschränkung: Sie können Datenbankdateien und Protokolle nicht mit einer
Teilzurückschreibungsoperation in der MMC-GUI verlagern. Um eine Teilzurückschreibung auszuführen, für die diese Parameter erforderlich sind, müssen
Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
8. Klicken Sie auf Zurückschreiben, um das Fenster Zurückschreibungseinstellungen für alternative Position zu schließen und die Zurückschreibung zu
starten.
|
|
|
Sie können den Status der Zurückschreibungsoperation anzeigen, indem Sie auf
Taskliste in der unteren Hälfte des Fensters 'Ergebnisse' klicken. Klicken Sie auf
Taskdetails, um detaillierte Statusinformationen anzuzeigen.
Masterdatenbank zurückschreiben
Eine beschädigte Masterdatenbank kann dazu führen, dass SQL Server nicht gestartet wird, sowie zu einer Reihe weiterer Fehlerbedingungen. Zum Zurückschreiben der Masterdatenbank ist eine spezielle Prozedur erforderlich. Beachten Sie,
dass das Konfigurationsprogramm für SQL Server während des Prozesses zur Wiederherstellung der Masterdatenbank die Datenbank msdb löscht und dann erneut
erstellt, sodass sie zusammen mit der Masterdatenbank zurückgeschrieben werden
muss.
Im Allgemeinen sind die folgenden Schritte erforderlich:
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
125
1. Führen Sie das Konfigurationsprogramm für SQL Server aus, um die Masterdatenbank wiederherzustellen. Sie müssen die Masterdatenbank wiederherstellen,
indem Sie denselben Zeichensatz und dieselbe Sortierreihenfolge verwenden
wie in der Masterdatenbanksicherung, die zurückgeschrieben wird.
2. Starten Sie SQL Server im Einzelbenutzermodus. Dies kann in einer Eingabeaufforderung erfolgen. Siehe auch Anmerkung 1 in „Benutzermodus
definieren” auf Seite 137.
3. Verwenden Sie Data Protection for SQL, um die Masterdatenbank zurückzuschreiben.
Anmerkung: Wenn die Masterdatenbank vollständig zurückgeschrieben ist, beendet sich SQL Server selbst. Als Ergebnis wird eine Fehlernachricht generiert,
die angibt, dass die Verbindung zu SQL Server unterbrochen wurde. Diese
Nachricht wird erwartungsgemäß ausgegeben.
4. Starten Sie SQL Server wieder normal (im Mehrbenutzermodus).
5. Wenden Sie manuell wieder alle Änderungen an, die an der Masterdatenbank
nach dem Datum der Datenbanksicherung, die Sie für die Zurückschreibungsoperation verwendeten, vorgenommen wurden.
6. Verwenden Sie Data Protection for SQL, um die Datenbank msdb zurückzuschreiben.
Es ist wichtig, eine aktuelle Sicherung Ihrer Masterdatenbank aufzubewahren, da
die Masterdatenbank den Systemkatalog enthält. Der Systemkatalog enthält wichtige Informationen zur Konfiguration von SQL Server. Stellen Sie sicher, dass Sie die
Masterdatenbank nach jeder Änderung sichern, bei der Systemtabellen aktualisiert
werden. Sichern Sie die Masterdatenbank beispielsweise nach Verwendung einer
der folgenden Anweisungen:
v
v
v
v
v
v
v
v
ALTER DATABASE
CREATE DATABASE
DISK INIT
DISK RESIZE
DISK MIRROR
DISK UNMIRROR
DISK REMIRROR
Verschiedene DBCC-Optionen wie SHRINKDB
v Im System gespeicherte Prozeduren wie z. B. sp_dropremotelogin, sp_addumpdevice, sp_dropdevice, sp_addlogin, sp_droplogin, sp_addserver, sp_dropserver,
sp_addremotelogin
Zurückschreibungsoptionen
Geben Sie die Optionen an, die beim Zurückschreiben von Daten über die Registerkarte Wiederherstellen in der MMC-GUI verwendet werden soll.
|
|
Klicken Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen, um die Standardzurückschreibungsoptionen zu ändern. Klicken Sie
auf Zurückschreibungsoptionen ausblenden, um die Optionen aus der Sicht zu
entfernen.
Automatische Auswahl
Setzen Sie diese Option auf Wahr, um die automatische Auswahl zu aktivieren. Wenn Sie bei der automatischen Auswahl die neueste Sicherung
126
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
zum Zurückschreiben auswählen, werden alle anderen erforderlichen Sicherungen bis zur vorherigen Gesamtsicherung automatisch für Sie ausgewählt.
Wenn für die Option Automatische Auswahl die Einstellung Wahr festgelegt ist, tritt das folgende Verhalten auf:
v Wenn Sie auf eine Differenzsicherung klicken, wird auch die zugehörige
Gesamtsicherung ausgewählt.
v Wenn Sie auf eine Protokollsicherung klicken, werden auch die zugehörige Gesamtsicherung und alle zugehörigen früheren Differenz- oder
Protokollsicherungen ausgewählt.
v Wenn Sie diese Option auswählen, werden automatisch auch alle Datenbanken und Speichergruppen ausgewählt, die zusammen an dem lokalen Ziel gesichert werden. Diese Option wird unterstützt, wenn die Sicherungsmethode VSS ist und für das Ziel LOCAL ausgewählt ist.
Stripes
Unter 'Leistung' ist die Anzahl Stripes aufgelistet. Hier können Sie die Anzahl Datenstripes angeben, die bei einer Zurückschreibung verwendet werden sollen. Es sind maximal 64 Datenstripes zulässig. Der Standardwert ist
1. Der von Ihnen eingegebene Wert muss mit dem Wert übereinstimmen,
der für SQL-Puffer angegeben ist. Diese Option ist für traditionelle Sicherungen immer aktiviert. Stripes sind für VSS-Sicherungen nicht verfügbar.
Nur Datenbankeigner
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Nur Datenbankeigner mit dem
Standardwert Falsch aufgeführt. Indem Sie diesen Wert in Wahr ändern,
können Sie angeben, dass eine Datenbank nur vom Datenbankeigner verwendet werden darf. Standardmäßig ist die Datenbank nicht zur ausschließlichen Verwendung durch den Datenbankeigner markiert. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
Ersetzen
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Ersetzen mit dem Standardwert
Falsch aufgeführt. Ändern Sie diesen Wert in Wahr, wenn eine Datenbank
während einer Zurückschreibung ersetzt werden soll. Standardmäßig werden Datenbanken nicht ersetzt. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Wiederherstellung
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' gibt Wiederherstellung ausführen an,
ob weitere Zurückschreibungen in eine SQL-Datenbank ausgeführt werden
sollen, die sich nicht auf einem Standby-SQL Server befindet.
v Wählen Sie Wahr aus, wenn eine Folge von Zurückschreibungsoperationen in eine SQL-Datenbank ausgeführt wird und es sich bei der aktuellen Zurückschreibung um die letzte Zurückschreibung in der Folge handelt oder wenn es sich um die einzige Zurückschreibungsoperation
handelt.
v Wählen Sie Falsch aus, wenn eine Folge von Zurückschreibungsoperationen in eine SQL-Datenbank ausgeführt wird und es sich bei der aktuellen Zurückschreibung nicht um die letzte Zurückschreibung in der Folge
handelt. Wählen Sie Falsch für alle Zurückschreibungsoperationen in der
Folge mit Ausnahme der letzten aus.
|
Der Standardwert ist Wahr.
|
|
Anmerkung: Eine Zurückschreibungsoperation kann mit einer ähnlichen
Nachricht wie der folgenden fehlschlagen:
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
127
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Failed - An exception occurred while executing a Transact-SQL statement
or batch.
The tail of the log for the database "<dbName>" has not been backed up.
Use BACKUP LOG WITH NORECOVERY to backup the log if it contains work you
do not want to lose.
Use the WITH REPLACE or WITH STOPAT clause of the RESTORE statement to
just overwrite the contents of the log.
RESTORE DATABASE is terminating abnormally.
Changed database context to ’master’. (HRESULT:0x80131501)
|
|
|
|
|
|
|
Führen Sie beim Auftreten dieser Situation eine Datenbankprotokollsicherung durch. Schreiben Sie das Protokoll über die grafische Benutzerschnittstelle zurück. Setzen Sie hierbei die Zurückschreibungsoption
Wiederherstellung auf Falsch. Sie können auch die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um das Protokoll mithilfe des Parameters /recovery=no
zurückzuschreiben. Weitere Informationen zu Protokollfragmentsicherungen enthält die Dokumentation von Microsoft SQL Server 2012.
|
|
|
|
|
|
Widerrufdateiname für Standby
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Widerrufdateiname für Standby
mit dem Standardwert Falsch aufgeführt. Geben Sie über diese Option den
Pfad für die Datei zum Widerrufen für eine traditionelle Zurückschreibung
in eine Standby-SQL-Datenbank an. Damit wird die Ziel-SQL-Datenbank in
den Standby-Modus versetzt.
|
|
|
|
|
Diese Option ist für Gesamt-, Differenz- und Protokollsicherungen für eine
Datenbank verfügbar. Wenn Sie diese Option für eine Datenbank angeben,
gilt sie für alle Sicherungsobjekte für diese Datenbank. Ebenso gilt: Wenn
diese Option für ein Sicherungsobjekt entfernt wird, wird sie für alle Sicherungsobjekte entfernt.
|
|
|
Von SQL Server
Unter 'Quellenserver' gibt Von SQL Server den Namen des SQL Servers
an, auf dem die Sicherung erstellt wurde.
|
|
|
|
|
|
|
|
Beim Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten
Unter 'Band' können Sie angeben, ob die Data Protection for SQL-Zurückschreibungsoperation warten soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server
austauschbare Datenträger, wie beispielsweise Bänder oder andere Medien
für sequenzielle Einheiten, geladen hat. Diese Informationen werden von
Tivoli Storage Manager abgerufen, wenn Sie auf die Registerkarte Wiederherstellen oder die Schaltfläche Aktualisieren klicken. Der Standardwert
ist Wahr.
|
|
|
|
|
|
Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten
Unter 'Band' ist Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten mit dem
Standardwert Wahr aufgeführt. Wenn Sie Dateiangaben von Tivoli Storage
Manager abfragen, können Sie angeben, ob Data Protection for SQL warten
soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server austauschbare Datenträger geladen hat. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
|
|
|
|
|
|
|
|
Sofortzurückschreibung
Unter 'VSS' ist Sofortzurückschreibung mit dem Standardwert Wahr aufgeführt. Sie können Sofortzurückschreibungen inaktivieren, indem Sie den
Wert auf Falsch setzen; damit wird die Kopie auf Datenträgerebene übergangen und stattdessen die Kopie auf Dateiebene verwendet, um die Dateien aus einer lokalen VSS-Sicherung zurückzuschreiben. Wenn diese Option auf Wahr gesetzt wird und sich die Sicherung auf Datenträgern
befindet, die an ein SAN angeschlossen sind, wird die Momentaufnahme-
128
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
zurückschreibung auf Datenträgerebene für lokale VSS-Sicherungen verwendet. Standardmäßig wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf
Datenträgerebene verwendet, sofern dies unterstützt wird. Diese Option
ist nur für VSS-Operationen verfügbar. Wenn eine VSS-Sofortzurückschreibung ausgeführt wird, müssen Sie sicherstellen, dass alle vorherigen Hintergrundkopien, die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden, beendet sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird.
|
|
Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben.
|
|
SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle Operationen)
|
|
Inaktivieren Sie mithilfe dieser Tasks eine vorhandene traditionelle Sicherung von
SQL-Datenbanken.
|
|
|
|
|
|
Verwenden Sie die Aktion Inaktivieren, um eine SQL-Datenbanksicherung auf
dem Tivoli Storage Manager-Server in einen inaktiven Status zu versetzen. Bei typischen Sicherungen ist dieser Befehl nicht erforderlich, da Tivoli Storage Manager
eine SQL-Datenbanksicherung im Rahmen der Tivoli Storage Manager-Richtlinienverwaltung inaktiviert. Daher werden Sicherungsobjekte in der Regel im Rahmen
der geplanten Sicherungsverarbeitung inaktiviert.
|
|
|
|
|
|
Das Inaktivieren der Sicherungen für eine Datenbank bewirkt, dass die vorhandenen Sicherungen auf dem Tivoli Storage Manager-Server die Einstellung für 'Versionen gelöschter Daten' (verdeleted) auf dem Server beachten. Die Einstellung
verdeleted gibt die Anzahl der inaktiven Versionen einer Sicherung an, falls keine
aktive Version vorhanden ist. Die Inaktivierungsfunktion wird normalerweise verwendet, wenn eine SQL-Datenbank aus SQL Server gelöscht wird.
In Fällen, in denen die automatische Verarbeitung nicht ausreicht, inaktiviert die
Inaktivierungsfunktion explizit ein oder mehrere aktive Sicherungsobjekte auf dem
Tivoli Storage Manager-Server. Wie beim Sichern und Zurückschreiben können Sie
mit Data Protection for SQL beliebige oder alle der folgenden sechs Sicherungsobjekttypen für traditionelle Sicherungen auswählen: Gesamt, Differenz, Protokoll,
Datei, Gruppe oder Set. Darüber hinaus ist es möglich, jedes beliebige Objekt bzw.
jeden beliebigen Objekttyp, das/der älter als eine angegebene Zahl von Tagen ist,
zu inaktivieren.
Verwenden Sie die Inaktivierungsfunktion, um eine traditionelle Sicherung einer
SQL-Datenbank auf dem Tivoli Storage Manager-Server zu inaktivieren.
|
|
|
|
|
Anmerkung: Bei der Sicherung der SQL-Datenbank, die inaktiviert werden soll,
muss es sich um eine traditionelle Sicherung handeln. VSS-Sicherungen können
mithilfe dieser Methode nicht inaktiviert werden. Stattdessen ist die Aktion Löschen im Fenster Aktionen verfügbar, wenn Sie eine VSS-Sicherung in der Sicht
Wiederherstellen auswählen.
|
|
Gehen Sie wie folgt vor, um Sicherungsobjekte zu inaktivieren:
1. Wählen Sie den SQL-Server unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht aus.
2. Öffnen Sie die Sicht Wiederherstellen, um den Status der Sicherung anzuzeigen. Sie wird als aktive Sicherung angezeigt.
3. Um diese Sicherung zu inaktivieren, wählen Sie die Datenbanksicherung aus
und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Inaktivieren.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
129
4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Alle Sicherungen, um die Datenbank anzuzeigen, die inaktiviert wurde. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Aktive Sicherungen, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen.
Baumstruktur und Liste für die Inaktivierung
Die Aktion 'Inaktivieren' ist im Fenster Aktionen bei der Anzeige auf der Registerkarte Wiederherstellen aufgelistet.
SQL Server-Sicherungen löschen
Führen Sie diese Schritte aus, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen, die mit
der VSS-Sicherungsmethode erstellt wurde.
Achtung: Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da
Sicherungen automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs standardmäßiger Löschvorgänge
mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Führen Sie diese Task mit Vorsicht und
nur als letzte Möglichkeit aus.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Fenster 'Verwaltung' auf Daten wiederherstellen > SQL.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine
oder mehrere Datenbanksicherungen zum Löschen aus.
4. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Sicherung löschen, um die ausgewählten
Datenbanksicherungen zu löschen.
Nach dem Abschluss einer Operation zum Löschen einer Sicherung wird der
Inhalt der Sicht aktualisiert und alle ausgewählten Objekte werden nicht mehr
angezeigt.
Tivoli Storage Manager-Scheduler verwenden
Das Beispiel in diesem Kapitel zeigt, wie der Tivoli Storage Manager-Scheduler zusammen mit Data Protection for SQL verwendet werden kann, um Onlinesicherungen von SQL Server-Datenbanken zu automatisieren. Dieses Szenario veranschaulicht, wie der Tivoli Storage Manager-Scheduler verwendet und eine
Gesamtsicherung Ihrer SQL-Datenbanken erstellt wird.
1. Stellen Sie sicher, dass die neueste Version von Tivoli Storage Manager-Client
für Sichern/Archivieren installiert ist.
2. Registrieren Sie Data Protection for SQL für einen Tivoli Storage Manager-Server und installieren Sie es auf dem SQL Server.
3. (Nur SQL 2012-AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen und Standalone-Datenbank)
Führen Sie die folgende Prozedur aus, um das Anmeldekonto zu ändern. Standardmäßig ist das Domänenkonto nicht definiert. Wenn Sie diese Prozedur
nicht ausführen, kann das Szenario nicht erfolgreich ausgeführt werden, da ein
Berechtigungsfehler auftritt.
a. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um Computer > Verwaltung >
Dienste auszuwählen.
b. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um TSM-TDPSQL-Scheduler-Dienst
> Eigenschaften auszuwählen.
c. Navigieren Sie zu der Registerkarte Anmeldung.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
130
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
d. Ändern Sie Lokales Systemkonto in Dieses Konto. Geben Sie die Informationen zum Domänenkonto ein.
e. Speichern Sie die Änderungen.
4. Auf dem Tivoli Storage Manager-Server:
a. Definieren Sie einen Zeitplan für die Ausführung einer Windows-Befehlsdatei. Dieser Zeitplan muss in der Richtliniendomäne definiert werden, für die
Data Protection for SQL registriert ist.
b. Ordnen Sie den Data Protection for SQL-Knoten dem definierten Zeitplan
zu.
5. Auf der Maschine, auf der SQL Server und Data Protection for SQL installiert
sind:
a. Installieren Sie den Scheduler-Client des Tivoli Storage Manager-Servers als
einen Windows-Dienst für Data Protection for SQL. Ist für den regulären Tivoli Storage Manager-Sicherungsclient ein Scheduler vorhanden, installieren
Sie einen weiteren Scheduler für Data Protection for SQL.
b. Definieren Sie eine Befehlsdatei, die die Data Protection for SQL-Befehle für
die gewünschte Sicherung enthält.
Anmerkung: Die Windows-Dokumentation enthält ausführliche Informationen zum Erstellen einer Windows-Befehlsdatei.
c. Bei Ausführung in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung:
1) Installieren Sie den Tivoli Storage Manager-Server-Scheduler-Client als
einen Windows-Dienst in beiden Clusterknoten.
2) Erstellen Sie eine Clusterressource, die den Tivoli Storage Manager-Scheduler darstellt. Stellen Sie sicher, dass die Clusterressource gestartet ist.
Dieser Service ist von der SQL Server-Clusterressource abhängig.
d. Starten Sie den in Schritt 2a installierten Scheduler.
Beispielprozedur für den Scheduler in einer Microsoft-Failoverclusterumgebung unter Windows 2008
Nehmen Sie beim Planen von Sicherungsoperationen in einer Windows 2008- oder
Windows 2008 R2-Clusterumgebung dieses Beispiel zu Hilfe.
In diesem Beispiel wird von folgender Umgebung ausgegangen:
v Data Protection for SQL ist bei einem Tivoli Storage Manager-Server registriert:
– Der Knotenname lautet mynode.
– Das Kennwort lautet mypassword.
– Die Richtliniendomäne ist mydomain.
v Folgendes Ereignis soll geplant werden:
– Eine tägliche traditionelle Gesamtsicherung aller SQL-Datenbanken.
– Die Sicherungen beginnen zwischen 21:00 Uhr und 21:15 Uhr.
Diese Methode ist flexibel, da Sie eine Befehlsdatei mit einer beliebigen, von Ihnen
gewählten Befehlsgruppe definieren können. Dies ermöglicht es Ihnen, denselben
Tivoli Storage Manager-Zeitplan für andere Data Protection for Microsoft SQL Server-Anwendungen auch unter Windows zu verwenden.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
131
Auszuführende Tasks für den Tivoli Storage Manager-Server
Sie müssen einen Zeitplan auf dem Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren,
um SQL Server-Daten in einer Windows 2008-Clusterumgebung sichern zu können.
Bevor Sie beginnen, müssen Sie einen Scheduler-Service auf der Maschine konfigurieren, auf der der Client für Sichern/Archivieren installiert ist.
1. Erstellen Sie eine Befehlsdatei mit dem Namen c:\sqlfull.cmd. Eine Beispielbefehlsdatei (sqlfull.smp) wird in dem Verzeichnis, in dem Data Protection for
SQL installiert ist, bereitgestellt. Diese Beispieldatei enthält Befehle, die zur
Ausführung einer geplanten Gesamtsicherung aller SQL Server-Datenbanken im
Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers erforderlich sind. Für alle Dateinamen und Befehle, die keine Systembefehle sind, müssen Sie in der Befehlsdatei
VOLLSTÄNDIGE PFADNAMEN angeben.
Anmerkung: Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie den Scheduler
für einen SQL Server konfigurieren, der in einer Clusterumgebung mit gemeinsam genutztem Speicher ausgeführt wird:
v Ihre Befehlsdatei muss sich in gemeinsam genutztem Speicher befinden, auf
den alle Knoten in dem Cluster zugreifen können. Der von Ihnen auf dem
Tivoli Storage Manager-Server definierte Zeitplan muss auf diese Befehlsdatei
Bezug nehmen. In Schritt 1 und Schritt 2 könnte die Befehlsdatei
c:\sqlfull.cmd den Namen x:\sqlfull.cmd haben; dabei ist x die Position
des gemeinsam genutzten Speichers.
v Die in Ihrer Befehlsdatei angegebenen Optionen tsmoptfile und logfile müssen die Position der Optionsdatei und der Protokolldatei im gemeinsam genutzten Speicher angeben.
2. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Zeitplan zu definieren. Sie können
diesen Befehl an der Serverkonsole oder über einen Verwaltungsclient eingeben.
Der Verwaltungsclient muss nicht auf demselben System ausgeführt werden
wie der Tivoli Storage Manager-Server.
def sched mydomain my_schedule desc="Tägliche
SQL-Gesamtsicherung" action=command object="x:\sqlfull.cmd" priority=2
starttime= 21:00 duration=15 duru=minutes period=1 perunits=day
dayofweek=any
Dabei ist x eine gemeinsam genutzte Platte für die Clusterumgebung.
In Tivoli Storage Manager wird die folgende Nachricht angezeigt:
ANR2500I Zeitplan MY_SCHEDULE in Richtliniendomäne MYDOMAIN definiert.
3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um Data Protection for SQL diesem Zeitplan zuzuordnen:
define association mydomain my_schedule mynode
In Tivoli Storage Manager wird die folgende Nachricht angezeigt:
ANR2510I Knoten MYNODE dem Zeitplan MY_SCHEDULE in
Richtliniendomäne MYDOMAIN zugeordnet.
Auf dem Tivoli Storage Manager-Server ist jetzt ein Zeitplan mit den folgenden Attributen definiert:
v Er führt eine Befehlsdatei mit dem Namen c:\sqlfull.cmd aus.
v Er startet um 21:00 Uhr.
v Er wird täglich ausgeführt und kann an einem beliebigen Wochentag gestartet
werden.
Mit den Tivoli Storage Manager-Server-Verwaltungsbefehlen query schedule und
query association können Sie prüfen, ob der Zeitplan und die Zuordnung korrekt
132
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
definiert wurden.
Auszuführende Tasks für SQL Server in einer Windows 2008Clusterumgebung
In diesem Beispiel wird gezeigt, wie eine Data Protection for SQL-Ressource beim
Konfigurieren des Tivoli Storage Manager-Schedulers für Data Protection for SQL
hinzugefügt wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um der Microsoft Failoverclusterverwaltung eine Ressource hinzuzufügen:
1. Führen Sie die Schritte in „Auszuführende Tasks für den Tivoli Storage
Manager-Server” auf Seite 132 aus.
2. Stellen Sie sicher, dass für den SQL Server die folgende Umgebung definiert ist,
oder passen Sie die Prozedur gemäß Ihrer Umgebung an:
v Der Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren ist auf dem SQL
Server in dem folgenden Verzeichnis installiert:
d:\Programme\Tivoli\TSM\baclient
v Data Protection for SQL ist auf dem SQL Server in dem folgenden Verzeichnis installiert:
d:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql
v Die Übertragungsoption in den Optionsdateien dsm.opt, die sich in diesen
Verzeichnissen befinden, verweisen auf den Tivoli Storage Manager-Server,
auf dem die SQL-Datenbanken gesichert werden sollen. Die für Data Protection for SQL definierte Optionsdatei wird vom Scheduler bei der Prüfung des
Knotens und des Kennworts verwendet. Die Optionsdatei wird außerdem
verwendet, wenn Zeitplaninformationen vom Tivoli Storage Manager-Server
abgefragt werden. Wenn die folgende Nachricht angezeigt wird:
Übertragungsfehler beim Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage
Manager-Server.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
– Die Übertragungsoptionen in der Datei dsm.opt verweisen auf den korrekten Tivoli Storage Manager-Server.
– Der Tivoli Storage Manager-Server ist aktiv.
3. Versetzen Sie den virtuellen SQL Server in den Sekundärknoten des Clusters,
um den Scheduler-Service zu erstellen.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Der Sekundärknoten des Clusters muss das Eigentumsrecht für den virtuellen SQL Server haben.
v Der Sekundärknoten des Clusters muss auf die zu einem früheren Zeitpunkt
erstellte Befehlsdatei zugreifen können, die sich im gemeinsam genutzten
Speicher befindet.
v Der Service, der mit dem Befehl dsmcutil inst erstellt wird, und der Cluster-Service müssen über dieselbe Anmeldeberechtigung verfügen.
4. Kopieren Sie die Optionsdatei (dsm.opt im Befehl dsmcutil inst in Schritt 5)
auf ein gemeinsam genutztes Laufwerk, das dem virtuellen Server zugeordnet
ist, wie z. B.:
/optfile:"x:\dsm.opt"
5. Führen Sie die folgenden Schritte (a-d) auf beiden Knoten von SQL Server aus:
a. Melden Sie sich unter Verwendung eines Windows-Kontos an, das über Verwaltungsberechtigung verfügt.
b. Öffnen Sie ein Windows-Eingabeaufforderungsfenster.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
133
c. Geben Sie in dem Fenster mit Eingabeaufforderung den folgenden Befehl
ein:
cd /d "d:\Programme\Tivoli\TSM\baclient"
Tipp: Schließen Sie Pfade, die Leerzeichen enthalten, in Anführungszeichen
ein.
Wenn auf Ihrem Computer bereits ein Tivoli Storage Manager-Scheduler für
die regulären Sicherungen des Windows-Systems installiert ist, müssen Sie
einen weiteren Scheduler mit einem eindeutigen Namen installieren, um die
für Data Protection for SQL definierten Zeitpläne auszuführen. Der Tivoli
Storage Manager-Scheduler muss einen anderen Knotennamen haben als der
reguläre Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren.
d. Geben Sie in einem Fenster mit Eingabeaufforderung in einer einzigen Zeile
den folgenden Befehl ein:
dsmcutil inst /name:"Data Protection for SQL-Scheduler" /node:mynode
/password:mypassword /autostart:no /clustername:myclustername
/clientdir:"d:\Programme\Tivoli\TSM\baclient"
/optfile:"d:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql\dsm.opt" /startnow:no
Für die Windows-ID, mit der der Scheduler-Service gestartet wird, müssen
möglicherweise die dsmcutil-Clientoptionen ntdomain, ntaccount und
ntpassword in diesem Befehl angegeben werden.
Anmerkung: Führen Sie diese Schritte aus, um nach der Installation eines
Service Korrekturen vorzunehmen:
1) Entfernen Sie den Service, indem Sie den Befehl dsmcutil remove eingeben, z. B.:
dsmcutil remove /name:"Data Protection for SQL-Scheduler"
2) Führen Sie alle Korrekturen durch.
3) Installieren Sie den Service mit dem Befehl dsmcutil inst erneut.
Nachdem Sie die Schritte a bis d auf beiden Knoten ausgeführt haben, ist
der Data Protection for SQL-Scheduler-Service zum Binden an eine Clustergruppe bereit.
Der Tivoli Storage Manager-Scheduler ist jetzt installiert, wurde aber noch
nicht gestartet.
6. Binden Sie den neu erstellten Scheduler-Service an eine Clustergruppe, die dem
Tivoli Storage Manager-Scheduler die korrekte Übernahme (Failover) zwischen
Knoten sowie die Verwaltung automatischer Kennwortänderungen ermöglicht.
Führen Sie in der Konsole der Microsoft Failoverclusterverwaltung, die Teil von
Windows 2008 ist, die folgenden Tasks aus:
a. Starten Sie die Konsole der Failoverclusterverwaltung, indem Sie auf Start >
Verwaltung > Failover-Clusterverwaltung klicken.
b. Erstellen Sie eine Ressource, die den Data Protection for SQL-Scheduler darstellt, indem Sie diese Schritte ausführen:
1) Erweitern Sie Ihren Cluster in der Navigationsstruktur und erweitern
Sie dann den Knoten Dienste und Anwendungen.
2) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre SQL Server-Clustergruppe und wählen Sie Ressource hinzufügen > Allgemeiner Dienst aus.
Das Fenster Assistent für neue Ressourcen wird geöffnet.
3) Wählen Sie den Dienst Data Protection for SQL aus der Liste der
Dienste aus und klicken Sie auf Weiter.
4) Ein Fenster Bestätigung wird geöffnet. Klicken Sie auf Weiter.
134
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
5) Ein Fenster Zusammenfassung wird geöffnet; in ihm ist angegeben, ob
die Ressource erfolgreich erstellt wurde. Klicken Sie auf Fertigstellen.
c. Ändern Sie die neue Ressource, indem Sie diese Schritte ausführen:
1) Erweitern Sie im Fenster Aktionen die Option Andere Ressourcen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ressource Data Protection
for SQL-Scheduler und wählen Sie Eigenschaften aus.
2) Klicken Sie auf die Registerkarte Registrierungsreplikation und dann
auf Hinzufügen. Das Fenster Registrierungsschlüssel wird geöffnet. Geben Sie den exakten Text für den Schlüssel ein, für den der Data Protection for SQL-Knotenname aufgeführt ist, und klicken Sie dann auf OK.
Das folgende Beispiel zeigt das Format für den Schlüssel:
SOFTWARE\IBM\ADSM\CurrentVersion\Nodes\<Knotenname>\<Name_des_TSM-Servers>
|
|
|
|
Ersetzen Sie <Knotenname> durch den Namen Ihres Data Protection for
SQL-Knotens und ersetzen Sie Name_des_TMS-Servers durch den tatsächlichen Namen des Tivoli Storage Manager-Servers. Beispiel:
SOFTWARE\IBM\ADSM\CurrentVersion\Nodes\MYNODE\TSMServerName\
3) Klicken Sie im Fenster Data Protection for SQL-Eigenschaften auf OK.
d. Öffnen Sie ein Windows-Eingabeaufforderungsfenster. Geben Sie in dem
Fenster mit Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um in das Data
Protection for SQL-Installationsverzeichnis zu wechseln:
cd /d d:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql
e. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
tdpsqlc query tsm /tsmpassword=mypassword
Mit diesem Befehl wird sichergestellt, dass das korrekte Kennwort in der
Registrierungsdatenbank gespeichert wird, und dem Scheduler wird das automatische Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server
ermöglicht.
f. Erweitern Sie im Fenster Aktionen die Option Andere Ressourcen, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf die Ressource Data Protection for SQLScheduler und wählen Sie Diese Ressource online schalten aus.
7. Versetzen Sie, nachdem die neue Ressource online geschaltet wurde, die Gruppe aus dem Sekundärknoten in den Primärknoten des Clusters. Überprüfen Sie,
ob der Data Protection for SQL-Scheduler-Service auf dem Primärknoten gestartet wird.
Ihr System ist jetzt für die Ausführung der geplanten traditionellen Gesamtsicherungen der SQL-Datenbanken bereit.
Schedulerrichtlinien
Orientieren Sie sich bei der Planung von geplanten Operationen an den hier aufgeführten Richtlinien.
Beachten Sie beim Definieren eines Tivoli Storage Manager-Zeitplans die folgenden
Richtlinien:
v Falls Sie den vom Tivoli Storage Manager-Server gesteuerten Planungsmodus
verwenden wollen, müssen Sie sicherstellen, dass in der Optionsdatei von Data
Protection for SQL die Optionen tcpclientaddress und tcpclientport angegeben
sind. Wenn Sie mehrere Scheduler-Services ausführen wollen, verwenden Sie
denselben Wert für tcpclientaddress. Sie müssen jedoch (neben den unterschiedlichen Knotennamen) auch unterschiedliche Werte für tcpclientport verwenden.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
135
Ein Beispiel für die Ausführung mehrerer Scheduler-Services ist die Zeitplanung
für Data Protection for SQL sowie die parallele Verwendung des regulären Windows-Sicherungsclients.
Die servergesteuerte Zeitplanung wird nur bei Verwendung der TCP/IP-Kommunikation unterstützt. Data Protection for SQL verwendet standardmäßig den
Planungsmodus mit Abfrage durch den Client.
v Falls Änderungen an der Optionsdatei von Data Protection for SQL vorgenommen werden, die sich auf den Scheduler auswirken, muss der Scheduler erneut
gestartet werden, damit die Änderungen berücksichtigt werden. Beispiele hierfür
sind die Adresse des Tivoli Storage Manager-Servers, der Planungsmodus oder
die TCP-Adresse bzw. der TCP-Port des Clients. Folgende Befehle können dazu
verwendet werden:
net stop "Data Protection for SQL Scheduler"
net start "Data Protection for SQL Scheduler"
Wichtig: Wenn Sie den Scheduler-Service in einer Clusterumgebung ausführen,
verwenden Sie Cluster Administrator, um den Scheduler-Service zu stoppen und
erneut zu starten. Verwenden Sie in diesem Fall nicht die Befehle net stop und
net start.
v Die Standardprotokolldatei des Tivoli Storage Manager-Schedulers (dsmsched.log) enthält Statusinformationen zum Tivoli Storage Manager-Scheduler. Im Beispiel befindet sich die Datei im folgenden Pfad:
d:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSql\dsmsched.log
Sie können diesen Dateinamen überschreiben, indem Sie die Option schedlogname in der Optionsdatei von Data Protection for SQL angeben.
v Data Protection for SQL erstellt eigene Protokolldateien mit Statistikdaten über
die gesicherten Datenbankobjekte, wenn der Parameter /logfile im Befehl tdpsqlc
angegeben ist. Die Protokolldatei in der Beispieldatei (sqlfull.smp) heißt sqlsch.log. Diese Datei ist nicht mit der Protokolldatei des Tivoli Storage ManagerSchedulers identisch. Außerdem darf es sich bei dieser Datei nicht um die Datei
handeln, in die die Ausgabe des Befehls tdpsqlc umgeleitet wird. Diese Datei
heißt im obigen Beispiel sqlfull.log.
Anmerkung: Die Ausgabe aus geplanten Befehlen wird an die Schedulerprotokolldatei (dsmsched.log) gesendet. Nach der Ausführung geplanter Arbeit sollten
Sie das Protokoll prüfen, um sicherzustellen, dass die Arbeit erfolgreich ausgeführt wurde.
Wird ein geplanter Befehl ausgeführt, könnte das Schedulerprotokoll beispielsweise folgenden Eintrag enthalten:
Geplantes Ereignis
Ereignisname erfolgreich ausgeführt
Dies gibt lediglich an, dass Tivoli Storage Manager den geplanten Befehl, der
dem Ereignis Ereignisname zugeordnet ist, erfolgreich abgesetzt hat. Es wird
nicht geprüft, ob der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen
ist. Sie sollten deshalb die erfolgreiche Ausführung bzw. das Fehlschlagen eines
Befehls prüfen, indem Sie den Rückkehrcode aus dem geplanten Befehl im Schedulerprotokoll auswerten. Dem Schedulerprotokolleintrag für den Rückkehrcode
des Befehls geht folgender Text voraus:
Befehl beendet. Rückkehrcode ist:
Falls geplante Sicherungen fehlschlagen, wird das Scheduler-Script mit demselben Fehlercode wie der fehlgeschlagene Sicherungsbefehl beendet. Ein Fehler-
|
|
136
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
code ungleich null bedeutet, dass die Sicherung fehlgeschlagen ist. Die Ergebnisse des allerletzten Befehls im Script werden an das geplante Ereignis
zurückgegeben.
v Das bevorzugte Verfahren beim Kennwortmanagement für Scheduleroperationen
ist die Angabe von passwordaccess generate in der Datei dsm.opt. Falls passwordaccess generate in der Datei dsm.opt nicht angegeben ist, muss das Tivoli
Storage Manager-Kennwort zusammen mit dem Befehl tdpsqlc angegeben werden. Verwenden Sie zum Angeben des Kennworts den Parameter /tsmpassword
in der Befehlsdatei, die vom Scheduler ausgeführt wird (sqlfull.cmd). Sie können
das Kennwort auch in der Befehlszeile von Data Protection for SQL angeben.
Beispiel:
tdpsqlc query tsm /tsmnode=mynode /tsmpassword=newpassword
|
|
|
|
v Alle Protokolldateien und umgeleiteten Ausgabedateien müssen sowohl für den
Data Protection for SQL-Befehl als auch für den Scheduler-Service, der die Sicherung startet, eindeutige Namen haben. Werden keine eindeutigen Namen verwendet, schlägt der Zeitplan mit dem Rückkehrcode RC=1 fehl.
Benutzermodus definieren
Während bestimmter Zurückschreibungsprozeduren muss unter Umständen der
Benutzermodus definiert werden. Beispiel:
v Sie müssen Serverkonfigurationsoptionen ändern.
v Eine beschädigte Masterdatenbank muss wiederhergestellt werden.
v Eine Systemdatenbank muss zurückgeschrieben werden.
|
|
|
|
|
|
|
Diese Tasks erfordern unter Umständen das Starten einer SQL Server-Instanz im
Einzelbenutzermodus. Wenn Sie SQL-Datenbanken, die zurückgeschrieben werden
sollen, in den Einzelbenutzermodus versetzen, können Sie verhindern, dass andere
Benutzer darauf zugreifen. Wenn Sie die Masterdatenbank zurückschreiben, müssen Sie den SQL Server in den Einzelbenutzermodus versetzen. Weitere Informationen bzw. Hilfe für SQL-Befehle finden Sie auf der Website Onlinedokumentation für
SQL Server.
ALTER DATABASE DBNAME SET SINGLE_USER WITH ROLLBACK AFTER
N SECONDS
Dieser TRANSACT-SQL-Befehl zwingt Benutzer, die Datenbank zu verlassen, und versetzt die Datenbank in den Einzelbenutzermodus.
ALTER DATABASE DBNAME SET MULTI_USER
Dieser TRANSACT-SQL-Befehl versetzt die Datenbank wieder in den
Mehrbenutzermodus.
Anmerkung:
1. Sie können einen SQL Server in den Einzelbenutzermodus versetzen, indem Sie
beim erneuten Starten des SQL Servers die Startoption –m SQL SERVER verwenden.
2. Mithilfe der gespeicherten SQL-Prozedur SP_WHO können Sie bestimmen, welche Benutzer gerade mit den Datenbanken arbeiten.
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
137
Tasks automatisieren
In der Sicht Automatisieren können Sie mit Befehlen arbeiten. Sie können einen
Befehl speichern und den Befehl zu einem geplanten Zeitpunkt ausführen.
Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie
eine Workload auswählen, mit der gearbeitet werden soll, und auf Automatisieren
klicken. Wenn Sie einen Befehl im unteren Fenster 'Details' eingeben, wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen.
1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol
Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte
Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei
auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken.
Die Befehle können mit oder ohne Angabe von tdpsqlc eingegeben werden.
Beispielsweise können Sie für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben:
q tsm
q sql
2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen,
um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern.
3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen,
um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im
Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen.
4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe
kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden.
Weitere Automatisierungsmethoden
Sie können Befehle über andere Sichten in der Verwaltungskonsole automatisieren.
Sie können Ihre Befehle über die Sichten Schützen, Wiederherstellen, Zeitplan
und Taskliste automatisieren.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie die SQL Server-Instanz in
der Baumstruktursicht aus.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte für die Task, die ausgeführt werden soll
(Schützen oder Wiederherstellen).
3. Automatisieren Sie den Befehl mithilfe einer der folgenden Methoden:
v Fenster 'Ergebnisse'
Wählen Sie die Speichergruppen oder Datenbanken für Ihre Task im Fenster
'Ergebnisse' aus und wählen Sie dann im Dropdown-Menü der Symbolleiste
Wie geplant ausführen aus. Klicken Sie auf die entsprechende Task im Fenster Aktion. Wenn der Planungsassistent startet, geben Sie die Informationen
für jede Bedienerführung ein, um eine geplante Task zu erstellen.
v Fenster 'Taskliste'
Wenn eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt.
Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der Symbolleiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Wenn der Planungsassistent
startet, geben Sie die Informationen für jede Bedienerführung ein, um eine
geplante Task zu erstellen.
138
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Task im Fenster 'Taskliste' klicken und auf Kopieren klicken. Klicken Sie dann auf die Registerkarte
Automatisieren und fügen Sie den Befehl dort ein.
|
|
|
Berichte anzeigen
Greifen Sie auf Berichte zu, die Auskunft über die jüngste Aktivität, die verwaltete
Langzeitkapazität und installierte Lizenzen und installierte Software geben.
Führen Sie diese Schritte aus, um Berichte anzuzeigen, zu speichern und zu drucken.
1. Wählen Sie Berichterstellung in der Baumstruktursicht unter Verwalten aus. Es
wird eine Liste verfügbarer Berichte angezeigt. Jeder Bericht verfügt über eine
Beschreibung, die angibt, welche Daten der Bericht enthält.
2. Wählen Sie einen Bericht aus der Liste aus. Der ausgewählte Bericht wird angezeigt.
3. Um den aktuellen Bericht zu drucken oder zu speichern, klicken Sie auf das
entsprechende Symbol oben im Bericht.
|
SQL Server-Daten in der Windows Server Core-Umgebung schützen
|
|
Aufgrund der Voraussetzungen für die Windows Server Core-Umgebung können
Sie Data Protection for SQL nur über die Befehlszeilenschnittstelle ausführen.
|
|
|
|
Mit den Befehlen backup und restore können Sie Ihre Datenbanken von Microsoft
SQL Server 2012 oder höher schützen. Der Befehl set ermöglicht es Ihnen, die
Konfiguration von Data Protection for SQL zu ändern, und mit dem Befehl help
können Sie kompakte Hilfetexte zu einem Befehl anzeigen.
|
SQL Server-Datenbanken unter Windows Server Core sichern
|
|
|
|
Die Codebeispiele in diesem Abschnitt veranschaulichen, wie Sie mit dem Befehl
backup in der Windows Server Core-Umgebung SQL Server-Datenbanken auf dem
Tivoli Storage Manager-Server sichern oder lokale VSS-Momentaufnahmen erstellen können.
|
|
|
|
Um eine SQL-Datenbank ganz oder teilweise unter Windows Server Core zu sichern, geben Sie den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung
aus:
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine traditionelle Gesamtsicherung der
SQL-Datenbanken DB_01 und DB_02 auszuführen:
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine traditionelle Gesamtsicherung aller
Datenbanken von SQL Server auszuführen:
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateigruppe DB_01_group1 zu sichern,
die zur Datenbank DB_01 gehört:
tdpsqlc backup datenbankname sicherungstyp [weitere_optionen]
tdpsqlc backup DB_01,DB_02 full /backupmethod=legacy
tdpsqlc backup * full /backupmethod=legacy
tdpsqlc backup DB_01 Group=DB_01_group1
|
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
139
SQL-Datenbanken unter Windows Server Core zurückschreiben
|
|
|
|
|
Die Codebeispiele in diesem Abschnitt veranschaulichen, wie Sie mit dem Befehl
restore in der Windows Server Core-Umgebung eine oder mehrere SQL-Datenbanken ganz oder teilweise zurückschreiben können.
|
|
|
|
Um eine SQL-Datenbank unter Windows Server Core ganz oder teilweise zurückzuschreiben, geben Sie den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung aus:
|
|
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine Datenbankgesamtzurückschreibung
der Datenbanken DB_01 und DB_02 auszuführen und die vorhandenen Datenbanken
durch die Datenbankobjekte zu ersetzen, die aus dem Tivoli Storage Manager-Server wiederhergestellt werden:
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Dateigruppe DB_01_group1 zurückzuschreiben, die zur Datenbank DB_01 gehört:
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um alle logischen Dateien in der Datenbank
DB_01 zurückzuschreiben:
tdpsqlc restore datenbankname sicherungstyp [weitere_optionen]
tdpsqlc restore DB_01,DB_02 Full /REPlace
tdpsqlc restore DB_01 group=DB_01_group1
tdpsqlc R DB_01 file=*
Konfigurationswerte von Data Protection for SQL unter Windows Server Core ändern
|
|
|
|
|
Mit dem Befehl set können Sie die Werte der konfigurierbaren Parameter und Optionen von Data Protection for SQL über die Eingabeaufforderung von Windows
Server Core ändern.
|
|
Die Werte, die Sie ändern, werden in der Konfigurationsdatei von Data Protection
for SQL gespeichert. Die Standardkonfigurationsdatei heißt tdpsql.cfg.
|
|
|
Geben Sie den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung aus, um
die Werte für konfigurierbare Parameter und Optionen zu ändern:
TDPSQLC Set parameter=wert [/CONFIGfile=dateiname]
|
|
|
|
|
Hierbei steht parameter für den Parameter bzw. die Option von Data Protection for
SQL, dessen/deren Wert Sie ändern wollen, und wert für den neuen Wert, den Sie
angeben wollen. /CONFIGfile ist der optionale Parameter für den Namen der Konfigurationsdatei. Falls Sie den Parameter /CONFIGfile nicht angeben, wird die Standardkonfigurationsdatei (tdpsql.cfg) verwendet.
|
|
Ausführliche Informationen zum Befehl set enthält der Abschnitt über den Befehl
set.
|
Beispiele:
|
|
Task
Anzahl der Datenpuffer in 2 ändern und geänderten Wert in der Datei
tdpsql.cfg speichern.
Befehl: tdpsqlc set buffers=2 /config=tdpsql.cfg
|
140
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
Task
Befehl: tdpsqlc set logfile=tdpsql.log
|
|
|
Namen der Aktivitätenprotokolldatei von Data Protection for SQL in
tdpsql.log ändern.
Hilfe zu Data Protection for SQL-Befehlen unter Windows Server Core aufrufen
|
|
Mit dem Befehl help können Sie die Syntax eines Data Protection for SQL-Befehls
an der Windows Server Core-Eingabeaufforderung anzeigen.
|
|
|
Um die Befehlssyntax von Data Protection for SQL-Befehlen anzuzeigen, geben Sie
den folgenden Befehl in einem Fenster mit Eingabeaufforderung aus:
|
Sie können entweder Help oder ? eingeben, um die Befehlszeilenhilfe aufzurufen.
|
|
Ausführliche Informationen zum Befehl help enthält der Abschnitt über den Befehl
help.
|
Beispiele:
|
Task
TDPSQLC Help|? [*|?|befehl]
Befehl: tdpsqlc help restore full
|
|
|
Befehlssyntax für eine Gesamtzurückschreibungsoperation anzeigen.
Task
Befehlssyntax für den Befehl backup anzeigen.
Befehl: tdpsqlc ? backup
Kapitel 5. Microsoft SQL Server-Daten schützen
141
142
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
Data Protection for SQL stellt über zwei unterschiedliche Methoden Unterstützung
für den Schutz von Microsoft SQL-Datenbanken bereit. Bei der gängigsten Methode erfolgt dies über die Microsoft Server Managed Objects-API (SMO-API). Data
Protection for SQL kann außerdem Microsoft Virtual Shadow Copy Service (VSS)
verwenden.
Unterstützung bei der Fehlerbestimmung
Wenn während eines Data Protection for SQL-Ereignisses eine Fehlerbedingung
auftritt, stehen Ihnen mehrere Quellen mit Informationen zur Verfügung, die bei
der Fehlerbestimmung helfen können:
v Data Protection for SQL protokolliert Informationen zu Sicherungs-, Zurückschreibungs- und Löschbefehlen an der Tivoli-Ereigniskonsole.
v Data Protection for SQL protokolliert Informationen standardmäßig in der Datei
tdpsql.log in dem Verzeichnis, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
Diese Datei gibt das Datum und die Uhrzeit einer Sicherung, die Sicherungsdaten und alle Fehlernachrichten bzw. Beendigungscodes an. Diese Datei ist sehr
wichtig und sollte täglich überwacht werden.
v Die Tivoli Storage Manager-API protokolliert API-Fehlerinformationen standardmäßig in der Datei dsierror.log in dem Verzeichnis, in dem Data Protection for
SQL installiert ist. Diese Datei enthält keine Sicherungsstatistik. Die Datei dsierror.log darf nicht als schreibgeschützt markiert werden.
v Der SQL Server protokolliert Informationen im SQL Server-Fehlerprotokoll. Fehlerprotokolldaten für SQL Server können mit Hilfe der SQL Server-Verwaltungstools angezeigt werden.
v Der Tivoli Storage Manager-Scheduler protokolliert Informationen sowohl in der
Datei dsmsched.log als auch in der Datei dsmerror.log. Standardmäßig befinden
sich diese Dateien in dem Verzeichnis, in dem der Tivoli Storage Manager-Client
für Sichern/Archivieren installiert ist.
Anmerkung: Die Ausgabe aus geplanten Befehlen wird an die Schedulerprotokolldatei (dsmsched.log) gesendet. Nach der Ausführung geplanter Arbeit
sollten Sie das Protokoll prüfen, um sicherzustellen, dass die Arbeit erfolgreich
ausgeführt wurde.
Wenn ein geplanter Befehl ausgeführt wird, kann das Schedulerprotokoll beispielsweise folgenden Eintrag enthalten:
Geplantes Ereignis
Ereignisname erfolgreich ausgeführt
Dies gibt lediglich an, dass Tivoli Storage Manager den geplanten Befehl, der
dem Ereignis Ereignisname zugeordnet ist, erfolgreich abgesetzt hat. Es wird
nicht geprüft, ob der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen
ist. Sie können die erfolgreiche Ausführung bzw. das Fehlschlagen eines Befehls
prüfen, indem Sie den Rückkehrcode aus dem geplanten Befehl im Schedulerprotokoll auswerten. Dem Schedulerprotokolleintrag für den Rückkehrcode des
Befehls geht folgender Text voraus:
Befehl beendet. Rückkehrcode ist: Rückkehrcodenummer
143
v Windows-Ereignisprotokoll.
v Informationen zu VSS-Operationen enthält die Datei dsmerror.log im Installationsverzeichnis des Clients für Sichern/Archivieren.
Fehler während der Data Protection for SQL-Verarbeitung beheben
Während der Data Protection for SQL-Verarbeitung mit Microsoft Volume Shadow
Copy Service (VSS) treten möglicherweise Probleme auf.
Führen Sie die folgenden Schritte als ersten Versuch aus, das Problem zu lösen:
1. Wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
2. Tritt der Fehler weiterhin auf, schließen Sie andere Anwendungen, insbesondere
Anwendungen, die mit SQL interagieren (z. B. Antivirenprogramme) und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation. Bleibt der Fehler bestehen, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
a. Fahren Sie den SQL-Server herunter.
b. Starten Sie den SQL-Server einschließlich des SQL Server-Service VSS Writer
erneut.
c. Führen Sie die fehlgeschlagene Operation aus.
3. Tritt der Fehler weiterhin auf:
a. Fahren Sie den Computer vollständig herunter.
b. Starten Sie den Computer erneut.
c. Führen Sie die fehlgeschlagene Operation aus.
4. Tritt der Fehler weiterhin auf, stellen Sie fest, ob er auch auf anderen SQL-Servern auftritt.
Feststellen, ob es sich bei dem Fehler um einen Tivoli Storage Manager- oder SQL-Fehler handelt
Dieser Abschnitt enthält Informationen, die Ihnen helfen sollen festzustellen, ob es
sich um einen Fehler bei Data Protection for SQL oder SQL Server handelt.
Bei traditionellen Operationen:
v Stellen Sie mit Hilfe des im Administratorprogramm von SQL Server bereitgestellten Sicherungs- oder Zurückschreibungsdienstprogramm fest, ob der Fehler
reproduziert werden kann.
v Wird die Fehlernachricht 'ACO5350E Es ist ein unbekannter SQL-API-Fehler
aufgetreten' angezeigt, ist in SQL Server eine unerwartete Situation eingetreten.
Möglicherweise benötigen Sie Unterstützung durch Microsoft, wenn der Fehler
weiterhin auftritt.
v Data Protection for SQL-Fehlernachrichten enthalten gelegentlich einen
HRESULT-Code. Anhand dieses Codes können Sie in der Microsoft-Dokumentation und in der Microsoft-Wissensbasis nach Informationen zur Problemlösung
suchen.
Versuchen Sie bei Windows Server 2008 und höher, den Fehler mit der MicrosoftAnwendung DISKSHADOW zu reproduzieren. Diese Anwendung wird mit Windows Server 2008 und höher ausgeliefert.
Bei VSS-Operationen: Versuchen Sie, das Problem mit der Microsoft-Anwendung
diskshadow zu reproduzieren. Diese Anwendung kann Sicherungen mit den Microsoft SQL-VSS-APIs ausführen. Kann der Fehler mit diskshadow reproduziert
144
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
werden, liegt die Fehlerursache höchstwahrscheinlich beim VSS-Provider oder in
SQL Server. Microsoft liefert diskshadow mit dem Volume Shadow Copy Services
(VSS) Software Development Kit (SDK) aus. IBM Service kann eine Kopie von
diskshadow zur Verfügung stellen, wenn Sie Probleme bei der Beschaffung oder
Erstellung dieser Anwendung haben.
Microsoft stellt eine spezielle Tracefunktion für die Behebung von VSS-Problemen
bereit. Ausführliche Informationen enthält die Microsoft-Dokumentation.
Bestimmen, ob das Problem im Zusammenhang mit Data Protection
for SQL steht oder es sich um ein allgemeines VSS-Problem handelt
Der Data Protection-Client interagiert eng mit dem Client für Sichern/Archivieren
(DSMAGENT), der alle VSS-Operationen ausführt (VSS - Volume Shadow Copy
Service). Bestimmen Sie zunächst, ob das Problem mit dem Microsoft-VSS-Service
oder mit IBM Tivoli Storage Manager zusammenhängt.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Fehlerquelle einzugrenzen:
1. Testen Sie die Konnektivität zwischen dem Data Protection-Client und dem Tivoli Storage Manager-DSMAGENT. Geben Sie den Befehl TDPSQLC QUERY SQL
auf dem Computer aus, auf dem der SQL-Server installiert ist, um die Richtigkeit Ihrer Installation und Konfiguration zu überprüfen. Dieser Befehl gibt Informationen zu folgenden Elementen zurück:
v SQL Server-Status
v Datenbanken
v VSS-Komponenten
Die folgende Ausgabe ist ein Beispiel für die Ausgabe, die vom Befehl TDPSQLC
QUERY SQL generiert wird:
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
145
C:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSql>tdpsqlc query sql
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012. All rights reserved.
ACO5057I The C:\Program Files\Tivoli\tsm\TDPSql\tdpsql.log log
file was pruned successfully.
Connecting to SQL Server, please wait...
SQL Server Information
---------------------SQL Server Name
................... JAZZVM2EXCH2007\JAZZVM2SQL2K8R2
SQL Server Version .................. 10.50.1617 (SQL Server 2008 R2)
Volume Shadow Copy Service (VSS) Information
-------------------------------------------Writer Name
Local DSMAgent Node
Remote DSMAgent Node
Writer Status
Selectable Components
:
:
:
:
:
SqlServerWriter
jazzvm2
Online
9
The operation completed successfully. (rc = 0)
C:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSql>
Wenn der Befehl TDPSQLC QUERY SQL nicht alle diese Informationen zurückgibt,
könnte möglicherweise ein Problem mit der Proxy-Konfiguration vorliegen.
Wenden Sie sich an den Tivoli Storage Manager-Serveradministrator, damit dieser die richtigen GRANT PROXY-Serverbefehle ausgibt, um die Proxy-Berechtigung
für Knoten zu aktivieren. Wenn alle zurückgegebenen Informationen richtig zu
sein scheinen, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
2. Verwenden Sie das Dienstprogramm vssadmin oder diskshadow, um die VSSOperation ohne die Intervention von Tivoli Storage Manager zu reproduzieren.
Wenn VSS-Operationen fehlschlagen, verwenden Sie diese Programme, um den
Fehler erneut zu erzeugen, um zu bestimmen, ob ein generelles VSS-Problem
oder ein Problem im Tivoli Storage Manager-Code vorliegt.
vssadmin
Ein Dienstprogramm, das mit Ihrem Betriebssystem vorinstalliert ist. Es
kann aktuelle Spiegelkopiesicherungen von Datenträgern und alle installierten Spiegelkopiewriter und -provider im Befehlsfenster anzeigen.
Die folgenden Befehle sind Beispiele für VSSADMIN-Befehle:
VSSADMIN LIST WRITERS
VSSADMIN LIST PROVIDERS
VSSADMIN LIST SHADOWS
Einschränkung: Mit dem Befehl VSSADMIN LIST SHADOWS werden für
Windows 2008 und höher keine Spielkopien von Datenträgern aufgelistet, die an ein SAN angeschlossen sind. Das Dienstprogramm vssadmin
verwendet den Microsoft Software Shadow Copy-Provider zum Auflisten der Spiegelkopien, die erstellt werden.
146
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
diskshadow
Testen Sie vor der Installation von Data Protection for SQL die VSSKernfunktionalität. Der folgende Test mit diskshadow kann ausgeführt
werden, bevor Tivoli Storage Manager-Komponenten installiert werden:
a. Testen Sie die Erstellung und das Löschen von nicht persistenten
Spiegelkopien durch Ausführen der folgenden DISKSHADOW-Befehle.
diskshadow>begin backup
diskshadow>add volume f: (Datenbankdatenträger)
diskshadow>add volume g: (Protokolldatenträger)
diskshadow>create
diskshadow>end backup
diskshadow>list shadows all
diskshadow>delete shadows all
Anmerkung: Die Datenträger f: und g: stellen die SQL-Datenbankund -Protokolldatenträger dar. Wiederholen Sie die DISKSHADOW-Befehle vier Mal und stellen Sie sicher, dass die Windows-Ereignisprotokolldatei keine Fehler enthält.
b. Testen Sie die Erstellung und das Löschen von persistenten Spiegelkopien durch Ausführen der folgenden DISKSHADOW-Befehle.
diskshadow>set context persistent
diskshadow>begin backup
diskshadow>add volume f: (Datenbankdatenträger)
diskshadow>add volume g: (Protokolldatenträger)
diskshadow>create
diskshadow>end backup
diskshadow>list shadows all (dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen)
diskshadow>delete shadows all
Anmerkung: Die Datenträger f: und g: stellen die SQL-Datenbankund -Protokolldatenträger dar. Wiederholen Sie die DISKSHADOW-Befehle vier Mal und stellen Sie sicher, dass die Windows-Ereignisprotokolldatei keine Fehler enthält.
Wenn alle Testbefehle erfolgreich ausgeführt wurden, können Sie die Tivoli Storage Manager-Komponenten installieren.
diskshadow
Ein Dienstprogramm, das im Software-Development-Kit (SDK) von Microsoft Volume Shadow Copy Services enthalten ist und verwendet
werden kann, um einen Großteil der Aufgaben in der VSS-Infrastruktur
auszuführen, beispielsweise das Erstellen, Abfragen und Löschen von
Spiegelkopien. Sie können mit diskshadow auch persistente und nicht
persistente Spiegelkopien sowie transportable Momentaufnahmen erstellen und einer Spiegelkopie einen Laufwerkbuchstaben oder einen
Mountpunkt zuordnen.
v Folgendes kann unter Verwendung des Dienstprogramms vssadmin oder
diskshadow bestimmt werden:
– VSS-Provider-Konfiguration und Setup überprüfen
– Mögliche VSS-Probleme vor Ausführung der Tivoli Storage Manager-VSSFunktionen ausschließen
– Das mögliche Vorliegen eines VSS-Konfigurationsproblems oder eines echten Hardwareproblems, wenn eine Operation mit diskshadow oder vssadmin nicht funktioniert
– Das mögliche Vorliegen eines Tivoli Storage Manager-Problems, wenn eine
Operation zwar mit diskshadow oder vssadmin funktioniert, aber nicht
mit Tivoli Storage Manager
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
147
v Führen Sie die folgenden Tests aus, um den ordnungsgemäßen Betrieb von
VSS sicherzustellen:
Testen Sie das Erstellen und Löschen nicht persistenter Spiegelkopien
a. Führen Sie „DISKSHADOW k: l:” aus; dabei stehen k: und l: für die SQL
Server-Datenbank und -Protokolldatenträger.
b. Wiederholen Sie den vorhergehenden Schritt vier Mal.
c. Prüfen Sie das Windows-Ereignisprotokoll, um sicherzustellen, dass keine
Probleme vorliegen.
Testen Sie das Erstellen und Löschen persistenter Spiegelkopien
a. Führen Sie „DISKSHADOW -p k: l:” aus; dabei stehen k: und l: für die SQL
Server-Datenbank und -Protokolldatenträger. Möglicherweise müssen Sie
den Befehl „DISKSHADOW -da” ausführen, um dies zu entfernen, falls zu
wenig Speicherbereich zur Verfügung steht.
b. Wiederholen Sie den vorherigen Schritt vier Mal.
c. Prüfen Sie das Windows-Ereignisprotokoll, um sicherzustellen, dass keine
Probleme vorliegen.
Testen Sie das Erstellen und Löschen nicht persistenter, transportabler
Spiegelkopien (nur in Umgebungen mit VSS-Hardware-Provider)
a. Führen Sie den Befehl „DISKSHADOW -p -t=export.xml k: l:” aus; dabei
stehen k: und l: für die SQL Server-Datenbank und -Protokolldatenträger.
b. Kopieren Sie die daraus resultierende Datei „export.xml” von Computer
1 auf Computer 2, bevor Sie den nächsten Schritt ausführen.
c. Führen Sie auf dem für ausgelagerte Operationen vorgesehenen Computer den Befehl „DISKSHADOW -i=export.xml” aus.
d. Prüfen Sie das Windows-Ereignisprotokoll, um sicherzustellen, dass keine
Probleme vorliegen.
Wenn beliebige dieser Tests wiederholt fehlschlagen, liegt ein Problem mit
der Hardwarekonfiguration oder ein echtes VSS-Problem vor. Lesen Sie in
der Dokumentation zur Hardware nach, ob es bekannte Probleme gibt, oder
durchsuchen Sie die Microsoft-Wissensdatenbank nach Informationen.
Wenn alle Tests erfolgreich sind, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
3. Erzeugen Sie Ihr spezielles Problem mit diskshadow erneut. Wenn Sie ein Problem nur durch eine Folge von Schritten (z. B. eine Sicherung schlägt nur fehl,
wenn Sie zwei aufeinanderfolgende Sicherungen mit dem Sicherungsziel LOCAL ausführen) erneut erzeugen können, sollten Sie dieselben Tests unter Verwendung von diskshadow ausführen.
v SQL-VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel LOCAL werden simuliert, indem
eine persistente Momentaufnahme mit diskshadow ausgeführt wird.
v SQL-VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel Tivoli Storage Manager werden simuliert, indem eine nicht persistente Momentaufnahme mit diskshadow ausgeführt wird.
v SQL-VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel LOCAL und Tivoli Storage Manager werden simuliert, indem eine persistente Momentaufnahme mit diskshadow ausgeführt wird.
v Ausgelagerte SQL-VSS-Sicherungen mit Sicherungsziel Tivoli Storage Manager werden simuliert, indem eine nicht persistente, transportable Momentaufnahme mit diskshadow ausgeführt wird.
Hinweise zu den speziellen Befehlen für die Ausführung von Sicherungen finden Sie in der Dokumentation für diskshadow.
148
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn Sie das Problem erneut erzeugen können, handelt es sich wahrscheinlich
um ein allgemeines VSS-Problem. Informationen hierzu finden Sie in der Microsoft-Wissensdatenbank. Wenn Ihre Operation erfolgreich mit diskshadow
ausgeführt wird, handelt es sich wahrscheinlich um ein Problem beim Tivoli
Storage Manager-/Data Protection for SQL-Client.
Traceerstellung für den Data Protection-Client bei Verwendung der
SQL-VSS-Technologie
Sie müssen Traces für Data Protection for SQL, die Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) und die DSMAGENT-Prozesse erstellen, um
eine ordnungsgemäße Diagnose für die VSS-Operation (VSS - Volume Shadow
Copy Service) sicherstellen zu können.
Bei den folgenden Traces handelt es sich um die unterschiedlichen Traces, die beim
Diagnostizieren von betriebsbezogenen Data Protection for SQL-VSS-Problemen zusammengestellt werden sollen:
Data Protection for SQL-Trace
Öffnen Sie Management Console (MMC) und rufen Sie die Eigenschaftenseite für die Diagnose auf, um die Tracefunktion zu aktivieren. Die Tracefunktion ist standardmäßig inaktiviert. Wählen Sie einen der folgenden Diagnosetypen aus:
v Für traditionelle Operationen: Normale MMC, DP (Service), API (Service,api_detail)
v Für VSS-Operationen und umfangreiche Ausgabedaten: Vollständige
MMC, DP (Service), API (Service,api_detail), Agent (Service)
v Für uneingeschränkten Zugriff auf alle Einstellungen: Angepasst
Trace für Tivoli Storage Manager-API
Aktivieren Sie die Tracefunktion durch Angabe der Schlüsselwörter „TRACEFILE” und „TRACEFLAGS” in der Data Protection for SQL-Datei DSM.OPT.
Der folgende Eintrag ist ein Beispiel für den Eintrag in der Data Protection
for SQL-Datei DSM.OPT:
TRACEFILE APITRACE.TXT
TRACEFLAG SERVICE
Trace für DSMAGENT
Aktivieren Sie die Tracefunktion durch Angabe der Schlüsselwörter „TRACEFILE” und „TRACEFLAGS” in der Datei DSMAGENT DSM.OPT. Der folgende
Eintrag ist ein Beispiel für den Eintrag in der Datei DSMAGENT DSM.OPT:
TRACEFILE AGTTRACE.TXT
TRACEFLAG ALL_VSS
Das Trace-Flag ist in diesem Beispiel ALL_VSS (abhängig von der jeweiligen Situation sind möglicherweise andere Trace-Flags erforderlich).
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
149
Informationen zu SQL mit VSS vor der Kontaktaufnahme mit IBM zusammenstellen
Der Data Protection-Client ist vom Betriebssystem und der SQL-Anwendung abhängig. Das Erfassen aller erforderlichen Informationen zur Umgebung kann bei
der Fehlerbestimmung signifikant weiterhelfen.
Über Management Console (MMC) können Sie Informationen sammeln und in einer ZIP-Datei komprimieren, die anschließend dem Support zur Verfügung gestellt
werden kann.
Weitere Informationen zum Sammeln von Diagnoseinformationen, die an IBM gesendet werden sollen, finden Sie in „Unterstützungsdateien als E-Mail senden” auf
Seite 154.
Stellen Sie so viele der folgenden Informationen wie möglich zusammen, bevor Sie
sich an den IBM Support wenden:
v Die genaue Version des Windows-Betriebssystems, einschließlich aller ServicePacks und Hotfixes, die angewendet wurden.
v Die genaue Version von SQL Server, einschließlich aller Service-Packs und Hotfixes, die angewendet wurden.
v Die genaue Version von Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSSSicherungen und -Zurückschreibungen (VSS - Virtual Shadow Copy Service).
v Die genaue Version der Tivoli Storage Manager-API.
v Die genaue Version des Tivoli Storage Manager-Servers.
v Die genaue Version des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren.
v Die genaue Version des Tivoli Storage Manager-Speicheragenten (bei einer LANunabhängigen Umgebung).
v Die Tivoli Storage Manager-Serverplattform und die Betriebssystemversion.
v Die Ausgabe des Tivoli Storage Manager-Serverbefehls QUERY SYSTEM.
v Die Ausgabe des Data Protection for SQL-Befehls TDPSQLC QUERY SQL.
v Der Einheitentyp (und Konnektivitätspfad) der SQL-Datenbanken und -Protokolle.
v (Nur SAN) Die spezifische Hardware, die verwendet wird. Beispiel: Hostbusadapter, Treiberversionen, Mikrocodeversionen und Hardwaredetails.
v Berechtigungen und Name der Benutzer-ID, mit der Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen ausgeführt werden.
v Der Name und die Version der Antivirensoftware.
v (Nur SAN) Die Version des VSS-Hardware-Providers.
v Die Protokolldateien des VSS-Hardware-Providers. Informationen zum Aktivieren der Tracefunktion und zum Erfassen der Traceprotokolldateien finden Sie in
der Dokumentation des jeweiligen VSS-Hardware-Providers.
v (Nur SAN) Die Version des IBM CIM-Agenten für DS8000, SAN Volume Controller oder Storwize V7000.
v Eine Liste der anderen Anwendungen, die auf dem System ausgeführt werden.
v Eine Liste der Schritte, die erforderlich sind, um das Problem erneut zu erzeugen (falls das Problem erneut erzeugt werden kann).
v Falls das Problem nicht erneut erzeugt werden kann, listen Sie die Schritte auf,
die das Problem verursacht haben.
150
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Wird Data Protection for SQL in einer Microsoft-Failoverclusterumgebung ausgeführt?
v Tritt das Problem auf anderen SQL-Servern auf?
Dateien vor der Kontaktaufnahme mit IBM aus SQL mit VSS zusammenstellen
Für die Data Protection for SQL Server-Diagnose können mehrere Protokolldateien
und andere Daten gesammelt werden.
Über Management Console (MMC) können Informationen gesammelt und in einer
Paketdatei gespeichert werden. Die Paketdatei können Sie an den IBM Software
Support senden.
Stellen Sie so viele der folgenden Dateien wie möglich zusammen, bevor Sie sich
an den IBM Support wenden:
v Inhalt des Verzeichnisses C:\adsm.sys\vss_staging und seiner Unterverzeichnisse. Oder stellen Sie bei Verwendung der Option VSSALTSTAGINGDIR die entsprechenden Verzeichnisse zusammen.
v Die Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei. Die Standardkonfigurationsdatei hat den Namen tdpsql.cfg.
v Die Data Protection for SQL-Optionsdatei für die Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API). Die Standardoptionsdatei hat den Namen dsm.opt.
v Export der Gruppe von Registrierungsschlüsseln für Tivoli Storage Manager
v Export der Gruppe von Registrierungsschlüsseln für SQL Server
v Tivoli Storage Manager Server-Aktivitätenprotokoll. Der Data Protection-Client
zeichnet Informationen im Serveraktivitätenprotokoll auf. Ein Tivoli Storage Manager-Administrator kann dieses Protokoll anzeigen, wenn Sie keine eigene Benutzer-ID und kein eigenes Kennwort für einen Tivoli Storage Manager-Administrator haben.
v Wenn der Data Protection-Client für die LAN-unabhängige Datenversetzung
konfiguriert ist, müssen Sie auch die Optionsdatei für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten bereitstellen. Der Standardname für diese Datei lautet
dsmsta.opt.
v Alle Screenshots bzw. jede Befehlszeilenausgabe der Fehler bzw. Probleme.
Protokolldateien können Folgendes angeben: Datum und Zeit einer Sicherung, welche Daten gesichert werden und alle Fehlernachrichten oder Beendigungscodes, die
bei der Fehlerbestimmung helfen könnten. Bei den folgenden Dateien handelt es
sich um die Tivoli Storage Manager-Protokolldateien, die zusammengestellt werden
sollen:
v Die Data Protection for SQL-Protokolldatei. Die Standardposition dieser Datei
lautet C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql\tdpsql.log
v Fehlerprotokolldatei der Tivoli Storage Manager-API. Die Standardposition dieser Datei lautet C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql\dsierror.log
v DSMAGENT-Fehlerprotokolldatei. Die Standardposition für diese Datei lautet
C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient\dsmerror.log.
v DSMAGENT-Absturzprotokolldatei, falls angefordert. Die Standardposition für
diese Datei lautet C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient\dsmcrash.log.
Die folgenden Protokolldateien des VSS-Providers können ebenfalls hilfreich sein
(falls anwendbar):
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
151
v Systemprovider (Windows-Ereignisprotokoll)
v IBM System Storage SAN Volume Controller, Storwize V7000 und DS8000 Programme\IBM\Hardware Provider for VSS\IBMVss.log.
v NetApp - Programme\SnapDrive\*.log
v XIV - komprimieren Sie alle Dateien im Verzeichnis C:\Windows\Temp\
xProvDotNet
Sie können die Data Protection for SQL-Konsole verwenden, um die Ereignisse
aufzulisten, die ihren Ursprung in Data Protection for SQL haben. Wählen Sie
Dashboard > Servername > Diagnose > Systeminformationen aus und klicken Sie
doppelt auf das Script dpevents.ps1 im Abschnitt PowerShell der Seite Systeminformationen.
Fehlerbehebung für Data Protection for SQL-VSS und SAN Volume
Controller, Storwize V7000 oder DS8000
Die hier aufgeführten Tipps zur Fehlerbehebung sollen die Fehlerbestimmung beschleunigen.
Wenn Probleme mit VSS und SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder DS8000
vorliegen, können Sie in folgenden Bereichen eine Fehlerbehebung durchführen:
v Probleme mit der CIMOM-Konnektivität (CIMOM - Common Information
Model Object Manager)
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Konnektivität zu CIMOM zu überprüfen:
1. Lesen Sie die Informationen in der Dokumentation zu SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder DS8000.
2. Führen Sie den Befehl IBMVCFG LIST aus. Die Standardposition ist
D:\Programme\IBM\Hardware Provider for VSS-VDS.
3. Geben Sie den Befehl IBMVCFG SHOWCFG aus, um die Konfigurationsdaten des
Providers anzuzeigen.
4. Prüfen Sie, ob CIMOM ordnungsgemäß konfiguriert wurde. Führen Sie
verifyconfig.bat -u username -p password auf der Hauptkonsole aus.
5. Prüfen Sie den Benutzernamen und das Kennwort. Falls ein Problem mit
dem Zertifikatsspeicher für vertrauenswürdige Zertifikate vorliegt, befolgen
Sie die Anweisungen in der Dokumentation, um einen neuen Zertifikatsspeicher zu generieren.
v Betriebsbezogene CIMOM-Probleme
Wenn Ihre Sicherung oder Zurückschreibung fehlschlägt, müssen Sie die Datei
IBMVSS.log prüfen. Wenn der Fehler durch einen CIMOM-Fehler verursacht
wird, zeigt das Protokoll Ausgabedaten ähnlich wie in der folgenden Ausgabe
an:
Wed Jan 11 17:34:34.793 - Calling AttachReplicas
Wed Jan 11 17:34:35.702 - AttachReplicas: 909ms
Wed Jan 11 17:34:35.702 - returnValue: 34561
Wed Jan 11 17:34:35.718 - AttachReplicas returned: 34561
java.util.MissingResourceException: Can’t find resource for
bundle java.util.PropertyResourceBundle, key 1793
at java.util.ResourceBundle.getObject(ResourceBundle.java:329)
at java.util.ResourceBundle.getString(ResourceBundle.java:289)
at com.ibm.cim.CIMException.<init>(CIMException.java:472)
at ESSService.executeFlashCopy(ESSService.java:3168)
Wed Jan 11 17:34:35.779 - IBMVSS: AbortSnapshots
152
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Der Rückgabewert 0 gibt eine erfolgreiche Ausführung an. Zur Bestimmung der
Ursache des Fehlschlagens prüfen Sie die von der Befehlszeilenschnittstelle (CLI)
oder der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) generierten Protokolldateien, abhängig davon, wie Sie die Operation ausführen. Diese enthalten möglicherweise
weitere Informationen zum Fehler.
v Probleme bei der Hostkonfiguration
Wenn der Fehler eine andere Ursache als ein CIMOM-Fehler zu haben scheint,
müssen Sie die Konfiguration überprüfen. Führen Sie die neuesten Unterstützungsebenen der Software für SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder
DS8000 aus. supportlevel
v Protokolle in dieser Umgebung sammeln
Wenn Sie diese Probleme nicht beheben können, müssen Sie die folgenden Informationen für den IBM Support bereitstellen:
– Die im Abschnitt mit den Tivoli Storage Manager-Diagnoseinformationen aufgeführten Informationen
– Typ des Hostbusadapters, Firmware und Treiberversionen
– SDD-Version
– Mikrocodeversion von SAN Volume Controller (falls zutreffend)
– Mikrocodeversion von DS8000 (falls zutreffend)
– Mikrocodeversion von Storwize V7000 (falls zutreffend)
– Version der SAN Volume Controller-Hauptkonsole (falls zutreffend)
– Für DS8000 die Version des CIM-Agenten (falls zutreffend)
–
–
–
–
IBMVSS.log
IBMVDS.log
Anwendungsereignisprotokoll
Systemereignisprotokoll
Wenn das Problem im Zusammenhang mit CIMOM zu stehen scheint, benötigen
Sie auch die CIMOM-Protokolle. Führen Sie die Datei CollectLogs.bat aus und
senden Sie die Datei, die erstellt wird (CollectedLogs.zip), an den IBM Support.
Die Standardposition für SAN Volume Controller oder Storwize V7000 ist C:\
Programme\IBM\svcconsole\support; die Standardposition für DS8000 ist C:\
Programme\IBM\cimagent.
Installationsfehler: Installationsprotokolldatei erstellen
Sammeln Sie für den Fall, dass eine unbeaufsichtigte Installation fehlschlägt, die
folgenden Informationen, um die Kundenunterstützung bei der Bewertung Ihrer
Situation zu unterstützen:
v Version des Betriebssystems
v Service-Pack
v Hardwarebeschreibung
v Installationspaket (DVD oder elektronischer Download) und Version
v Alle Windows-Ereignisprotokolle, die für die fehlgeschlagene Installation relevant sind
v Windows-Dienste, die während der fehlgeschlagenen Installation aktiv waren (z.
B. Antivirensoftware)
v Angabe, ob Sie an der lokalen Konsole angemeldet sind (nicht über einen Terminal-Server)
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
153
v Angabe, ob Sie als lokaler Administrator und nicht als Domänenadministrator
angemeldet sind (Tivoli unterstützt keine domänenübergreifenden Installationen)
Sie können eine ausführliche Protokolldatei (setup.log) der fehlgeschlagenen Installation erstellen. Führen Sie das Installationsprogramm (setup.exe) wie folgt aus:
setup /v"l*v setup.log"
Unterstützungsdateien als E-Mail senden
Senden von Diagnoseinformationen an die Mitarbeiter der IBM Unterstützungsfunktion
Mit der Funktion 'Unterstützungsdateien als E-Mail senden' werden alle gefundenen Konfigurations-, Options-, Systeminformations-, Trace- und Protokolldateien
gesammelt. Darüber hinaus werden Informationen zu Services, Betriebssystemen
und Anwendungsversionen gesammelt. Diese Dateien werden komprimiert und
dann an eine E-Mail angehängt.
Führen Sie diese Schritte aus, um Diagnoseinformationen an die Mitarbeiter der
IBM Unterstützungsfunktion zu senden:
1. Klicken Sie auf Start > Tivoli Storage FlashCopy Manager > Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' der Einführungsseite auf Diagnose. Klicken
Sie im Fenster 'Aktion' auf das Symbol Unterstützungsdateien als E-Mail senden.
3. Geben Sie in den verschiedenen Feldern die erforderlichen Informationen ein
und klicken Sie auf Fertig. Nachdem die Informationen an die zuständigen Mitarbeiter der Unterstützungsfunktion gesendet wurden, wird der Dialog geschlossen.
Kehren Sie zur Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole zurück und
starten Sie die Sicherungsoperationen.
IBM Onlineunterstützung
Für die Unterstützung sind mehrere Ressourcen vorhanden.
Die folgende Liste zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, über die Informationen
online gefunden werden können:
v Tivoli Storage Manager-Wiki unter http://www.ibm.com/developerworks/
mydeveloperworks/wikis/home/wiki/Tivoli Storage Manager.
v Service Management Connect-Site unter https://www.ibm.com/
developerworks/servicemanagement/sm/index.html.
v Tivoli Storage FlashCopy Manager-Produktunterstützung unter http://
www.ibm.com/software/tivoli/products/storage-flashcopy-mgr/. Geben Sie den
Suchbegriff ein, z. B. eine APAR-Nummer (APAR = Authorized Program Analysis Report), einen Release-Level oder ein Betriebssystem, um die Suchkriterien
für die benötigte Unterstützung einzuschränken.
154
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Systeminformationen anzeigen
Scripts anzeigen, die Informationen zu Systemkomponenten, z. B. zu WindowsDiensten für Data Protection for SQL, zu Einträgen im Windows-Ereignisprotokoll
und zum Volumeschattenkopie-Dienst (VSS = Volume Shadow Copy Service) bereitstellen.
Die Sicht Systeminformationen kann erweitert werden. Sie können den Vorteil dieser Flexibilität nutzen, um Anpassungsscripts hinzuzufügen und gemeinsam zu
nutzen.
Gehen Sie wie folgt vor, um mit Scripts zu arbeiten:
1. Öffnen Sie die Sicht Systeminformationen, indem Sie die folgenden Schritte
ausführen:
a. Klicken Sie auf der Startseite auf Diagnose.
b. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf Systeminformationen. Eine
Liste der Scripts wird im Fenster 'Ergebnisse' der Sicht Systeminformationen angezeigt. Die Typen der angezeigten Scripts sind PowerShell-Scripts,
Windows Management Instrumentation-Scripts und Tivoli Storage ManagerScripts.
2. Fügen Sie Ihre Scripts hinzu, aktualisieren oder löschen Sie Ihre Scripts.
v Um eigene Scripts hinzuzufügen, klicken Sie im Fenster Aktionen auf Neu.
Sie können Ihre Scripts auch direkt in den Ordner für Scripts im Installationsverzeichnis kopieren.
Anhand des Dateityps (der Dateierweiterung) wird festgestellt, wie das
Script ausgeführt werden muss. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Scripts die
folgenden erforderlichen Dateierweiterungen haben:
– PowerShell-Scripts: Dateiname.ps1
– Windows Management Instrumentation-Scripts (WMI-Scripts):
Dateiname.wmi
– Tivoli Storage Manager-Scripts: Dateiname.tsm
v Gehen Sie wie folgt vor, um ein vorhandenes Script anzuzeigen oder zu bearbeiten:
a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den
Namen eines Scripts aus, das angezeigt oder bearbeitet werden soll.
Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken
Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der
möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden.
b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Befehlseditor, um die Scriptdatei
zum Anzeigen oder Bearbeiten zu öffnen.
c. Zeigen Sie das Script an oder bearbeiten Sie das Script. Klicken Sie auf
OK, um Ihre Änderungen zu speichern, oder klicken Sie auf Abbrechen,
um den Befehlseditor für Systeminformationen zu verlassen, ohne dass
die Änderungen gespeichert werden.
v Gehen Sie wie folgt vor, um ein Script zu löschen:
a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den
Namen eines Scripts aus, das gelöscht werden soll.
Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken
Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der
möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden.
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
155
b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Löschen.
Trace- und Protokolldateien anzeigen
Dateien anzeigen, die während der Ausführung von Fehlerbehebungstasks verwendet werden.
Sie können Trace- und Protokolldateien auf der Eigenschaftenseite Diagnose für
eine Workload sammeln. Weitere Informationen zum Sammeln von Trace- und Protokolldateien enthält der Abschnitt Diagnose.
|
|
|
|
|
|
|
Wenn in der Verwaltungskonsole ein Problem erkannt wird, können Sie über die
Eigenschaftenseite Diagnose Tracedateien erstellen. Klicken Sie auf Eigenschaften
> Diagnose und klicken Sie dann auf Starten (die grüne Schaltfläche). Schließen
Sie dann die Eigenschaftenseite und reproduzieren Sie das Problem. Öffnen Sie anschließend die Eigenschaftenseite Diagnose und klicken Sie auf Stoppen (die rote
Schaltfläche). Die Protokolldateien werden in der Sicht Trace- und Protokolldateien angezeigt; Sie können doppelt auf eine Datei klicken, um diese anzuzeigen.
|
|
|
|
|
|
Die Informationen, die an den Servicemitarbeiter gesendet werden sollen, können
Sie am besten zusammenstellen, indem Sie auf die Schaltfläche Diagnose klicken.
Bei diesem Verfahren werden alle benötigten Informationen erfasst. Selbst dann,
wenn ein Problem nur bei einem Befehl für die Befehlszeilenschnittstelle auftritt,
können Sie Informationen immer auch über die Registerkarte Automatisieren zusammenstellen.
Data Protection for SQL verwendet mehrere Komponenten. Jede Komponente befindet sich in einem eigenen Verzeichnis, das auch die jeweiligen Fehlerbehebungsdateien enthält. Die Sicht Trace- und Protokolldateien ist die zentrale Position, an
der diese Dateien angezeigt werden können. Beispiele, die Standardprotokoll- und
-tracedateien einschließen, werden bereitgestellt:
v Beispiele für Standardprotokoll- und -tracedateien von Data Protection for SQL:
– Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql
– dsierror.log
– tdpsql.log
– TraceFileSql.trc
Anmerkung: Wenn die Datei tdpsql.log in einem anderen Pfad als dem Standardpfad c:\Programme\tivoli\TSM\TDPSql\tdpsql.log definiert ist, enthalten
die Berichte für geplante Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen keine
der folgenden Informationen:
– Taskabschluss
– Typ der Datenschutzaktivität
– Umfang der Datenschutzaktivität
In den Diagrammen und Berichten werden nur Informationen angezeigt, die in
der Standardprotokolldatei tdpsql.log vorhanden sind.
v Beispiele für Standardprotokoll- und -tracedateien für den VSS-Anforderer:
– Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient
– dsmerror.log
v Beispiele für Protokolldateien für IBM VSS-Provider für SAN Volume Controller,
Storwize V7000 und DS8000:
– IBMVDS.log
156
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
– IBMVss.log
Klicken Sie auf die Trace- oder Protokolldatei, die angezeigt werden soll. Der Inhalt
der Datei wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Verwenden Sie die Symbolleistensymbole, um eine Datei zu erstellen, zu speichern, zu bearbeiten oder als EMail zu senden.
Kapitel 6. Fehlerbehebung für Data Protection for SQL mit Unterstützung von VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen
157
158
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 7. Leistung
Data Protection for SQL stellt bestimmte Parameter bereit, die für eine optimale
Leistung angepasst werden können.
Die Leistung von Data Protection for SQL kann durch viele Faktoren beeinflusst
werden, beispielsweise durch die Hardwarekonfiguration, den Netztyp und die
Kapazität. Diese Faktoren werden nicht im Rahmen dieses Dokuments behandelt.
Einige Parameter, die für Data Protection for SQL von Bedeutung sind, können jedoch für eine optimale Leistung angepasst werden.
Anmerkung: Traditionelle Sicherungen sind ein Bytestrom, den Data Protection for
SQL auf dem Tivoli Storage Manager-Server speichert. VSS-Sicherungen unterscheiden sich insofern, dass sie auf Datenträger- und Dateiebene erfolgen. In einer Situation, in der eine SQL Server-Datenbank nicht vollständig zugeordnet ist, überträgt
eine traditionelle Sicherung möglicherweise bei einer Tivoli Storage Manager-Sicherung weniger Daten als bei einer VSS-Sicherung, da eine VSS-Sicherung die gesamte Datei unabhängig von ihrer Zuordnung überträgt.
Bei traditionellen und VSS-Sicherungen ist die Option RESOURCEUTILIZATION wichtig. Diese Option erhöht oder verringert die Fähigkeit des Clients, mehrere Sitzungen zu erstellen. Je höher der Wert, desto mehr Sitzungen können vom Client gestartet werden. Der Bereich für die Option liegt zwischen 1 und 10. Weitere
Informationen zur Option RESOURCEUTILIZATION enthält die Veröffentlichung IBM
Tivoli Storage Manager Performance Tuning Guide.
Puffern (nur traditionell)
Data Protection for SQL ist eine Multithread-Anwendung, die asynchrone Ausführungsthreads verwendet, um Daten zwischen SQL Servern und Tivoli Storage Manager-Servern zu übertragen. Dazu werden mehrere Datenpuffer verwendet, damit
ein Thread Daten von einer Seite empfangen kann, während ein anderer Thread
Daten an die andere Seite sendet. So kann beispielsweise ein Thread Daten aus
dem SQL Server lesen, während ein anderer Thread Daten zum Tivoli Storage Manager-Server sendet.
Die Anzahl der Puffer, die Data Protection for SQL diesen Threads zuordnet, wird
mit den Parametern /buffers und /sqlbuffers angegeben. Die Größe dieser Puffer
wird mit den Parametern /buffersize und /sqlbuffersize angegeben. Definiert werden diese Parameter auf der Seite Eigenschaften. Nachdem die Parameter auf der
Seite Eigenschaften festgelegt wurden, wird die Datei dsm.opt aktualisiert. Zum
Aktualisieren der Datei dsm.opt können Sie auch die Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
Einheitenübergreifendes Lesen und Schreiben von Daten (nur
traditionelle Operationen)
Um zusätzlich zum Multithreading den Durchsatz in einer Einzelsitzung weiter zu
optimieren, verwendet Data Protection for SQL separate Threads, um das einheitenübergreifende Lesen und Schreiben von SQL-Daten zu unterstützen, sodass
mehrere Parallelsitzungen verwendet werden können, um eine einzelne Datenbank
zu sichern und zurückzuschreiben. Dies stellt eine weitere Methode dar, um den
Datendurchsatz zu maximieren. Wenn eine Einzelsitzung die verfügbare Bandbreite
159
nicht vollständig nutzen kann, können mehrere Parallelsitzungen einen besseren
Datendurchsatz liefern, besonders dann, wenn sich die Datenbank über mehrere
physische Datenträger erstreckt.
Wenn Sie sowohl für den SQL Server als auch für den Tivoli Storage Manager-Server eine einzige Datenstripekonfiguration pro physischem Datenträger verwenden,
sollte sich gegenüber der Variante ohne Stripekonfigurationen eine Leistungsverbesserung ergeben. Die Verbesserung ermisst sich am Zeitbedarf, der für das Sichern oder Zurückschreiben einer bestimmten SQL-Datenbank erforderlich ist, und
zwar etwa proportional zur Anzahl der verwendeten Datenstripekonfigurationen,
unter Berücksichtigung der Einschränkungen hinsichtlich der verwendeten Einheiten, des verwendeten Netzes und des einheitenübergreifenden Lesens und Schreibens des unabhängigen Systemaufwands beim SQL Server, beim Tivoli Storage Manager-Server und bei Data Protection for SQL.
Sie können die Anzahl Stripekonfigurationen angeben, die mit dem Parameter
/STRIPes in der Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden sollen. Sie können die
zu verwendende Anzahl Stripekonfigurationen auch über die MMC-GUI angeben,
indem Sie die Anzahl im Feld Stripes im Fenster Sicherungsoptionen oder Zurückschreibungsoptionen ändern.
Anmerkung:
v Zusätzliches einheitenübergreifendes Lesen und Schreiben von Daten verbessert
nicht unbedingt die Leistung, sondern kann sie sogar negativ beeinflussen, wenn
Systemeinschränkungen vorliegen, weil beispielweise im Hinblick auf den realen
Speicher/Seitenwechselspeicher bzw. im Hinblick auf Prozessoren, Netzschnittstellenkarten, Netze, Einheitenlese- und -schreibvorgänge und RAID die Grenzen
der Auslastung erreicht oder überschritten sind.
v Wenn Sie das einheitenübergreifende Lesen und Schreiben von Daten in Verbindung mit SQL-Puffern verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die Anzahl der
SQL-Puffer größer oder gleich der Anzahl der Stripekonfigurationen ist.
v Die Standardwerte, die Data Protection for SQL für Puffer, Puffergröße und Stripekonfigurationen zuordnet, können in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei geändert werden. Die Konfigurationsdatei können Sie mit dem Befehl
set oder über die Eigenschaftenseite Leistung in der MMC-GUI ändern.
LAN-unabhängige Umgebung (traditionell und VSS)
Wenn Sie Data Protection for SQL in einer LAN-unabhängigen Umgebung ausführen (falls Sie entsprechend ausgerüstet sind), lassen sich Netzeinschränkungen vermeiden.
v Geben Sie für traditionelle Sicherungen enablelanfree yes in der Data Protection
for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie für VSS-Sicherungen enablelanfree yes nur in der Datei dsm.opt von
DSMAGENT (VSS-Requester) an.
Informationen zum Konfigurieren einer LAN-unabhängigen Umgebung enthält die
Tivoli-Veröffentlichung IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Windows Storage
Agent Benutzerhandbuch.
160
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
Es werden Referenzinformationen für Data Protection for Microsoft SQL Server bereitgestellt.
Befehlsübersicht
Der Name der Data Protection for SQL-Befehlszeilenschnittstelle lautet tdpsqlc.exe.
Diese ausführbare Datei befindet sich in dem Verzeichnis, in dem Data Protection
for SQL installiert ist.
Verwendung der Data Protection for SQL-Befehlszeilenschnittstelle über die GUI
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Data Protection for SQL-Befehlszeilenschnittstelle zu starten:
1. Starten Sie die MMC-GUI.
2. Erweitern Sie den Knoten Daten schützen und wiederherstellen.
3. Wählen Sie in der Baumstruktursicht den SQL Server-Knoten aus.
4. Wählen Sie die Registerkarte Automatisieren in der Mitte der Anzeige aus; im
unteren Teil des Taskfensters ist eine integrierte Befehlszeile für die Eingabe
von Befehlen verfügbar. Im oberen Abschnitt des Fensters wird die Befehlsausgabe angezeigt.
Kenndaten von Befehlszeilenparametern
Die Befehlszeilenparameter haben die folgenden Kenndaten:
v Positionsgebundene Parameter umfassen keinen führenden Schrägstrich (/) oder
Gedankenstrich (-).
v Optionale Parameter können hinter den erforderlichen Parametern in beliebiger
Reihenfolge erscheinen.
v Optionale Parameter beginnen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich
(-).
v Die Mindestabkürzungen für Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben angegeben.
v Einige Schlüsselwortparameter erfordern einen Wert.
v Bei den Schlüsselwortparametern, die einen Wert erfordern, wird der Wert durch
ein Gleichheitszeichen (=) vom Schlüsselwort getrennt.
v Erfordert ein Parameter hinter dem Gleichheitszeichen mehr als einen Wert, werden die Werte durch Kommas voneinander getrennt.
v Jeder Parameter wird mit Leerzeichen von den anderen Parametern getrennt.
v Umfasst der Wert eines Parameters Leerzeichen, muss der Wert in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Ein positionsgebundener Parameter kann nur einmal pro Befehlsaufruf vorkommen.
Data Protection for SQL verwendet die folgende Befehlszeilensyntax:
tdpsqlc <Befehl> <positionsgebundener Parameter> <0 oder mehr optionale Parameter>
161
Auf die ausführbare Datei tdpsqlc folgen Operationen hoher Ebene, die als Befehle
bezeichnet werden. Jeder Befehl akzeptiert verschiedene Befehlszeilenparameter.
Diese Parameter bestehen aus positionsgebundenen Parametern und optionalen Parametern. Positionsgebundene Parameter müssen anderen Optionen in der Befehlszeile
vorausgehen. Im folgenden Beispiel folgen auf den Sicherungsbefehl mit dem Datenbanknamen xyz (das zu sichernde Objekt) der positionsgebundene Parameter
full für den Sicherungstyp und schließlich der optionale Parameter /sqlbuffers.
tdpsqlc backup xyz full /sqlbuffers=2
Ausgabebeispiele der Data Protection for SQL-Befehle, die die verschiedenen positionsgebundenen und optionalen Parameter veranschaulichen, stehen im Abschnitt
'Ausgabebeispiele', der im Anschluss an die Syntax des jeweiligen Befehls folgt.
Anmerkung: Eine vollständige Liste der Data Protection for SQL-Befehle mit allen
zugehörigen Parametern können Sie anzeigen, indem Sie einfach tdpsqlc oder den
Befehl tdpsqlc help|? eingeben. Siehe Abschnitt „Befehl help” auf Seite 272.
Hilfe für die Befehlszeilenschnittstelle
Geben Sie den Befehl tdpsqlc ?, tdpsqlc help oder tdpsqlc ein, um die Hilfe für
die Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen.
Verfügbare Befehle
Tabelle 18. Data Protection for SQL-Befehle
162
Befehl
Beschreibung
Seite
backup
Sichert den gesamten Inhalt oder Teile
einer oder mehrerer SQL-Datenbanken
auf dem Tivoli Storage Manager-Server.
„Befehl backup” auf Seite 165
query
Zeigt Informationen zu Servern, Datenbanken, Sicherungsobjekten und
zur Data Protection for SQL-Konfiguration an.
„Befehl query” auf Seite
184
restore
Schreibt den gesamten Inhalt oder Teile einer oder mehrerer SQL-Datenbanken in SQL Server zurück.
„Befehl restore” auf Seite
208
restorefiles
Schreibt unstrukturierte Dateien (.mdf,
.ldf) aus einer VSS-Sicherung in ein
angegebenes Verzeichnis auf einem
festgelegten oder im Netz zugeordneten Laufwerk zurück.
„Befehl restorefiles”
auf Seite 242
delete
Löscht eine oder mehrere VSS-Sicherungen.
inactivate
Inaktiviert ein oder mehrere aktive
Sicherungsobjekte auf dem Tivoli Storage Manager-Server.
„Befehl inactivate (nur
traditionelle
Operationen)” auf Seite
261
Help
Zeigt die Syntax von Data Protection
for SQL-Befehlen an.
„Befehl help” auf Seite
272
set
Ändert die Werte von
Konfigurationsparametern.
„Befehl set” auf Seite 276
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 18. Data Protection for SQL-Befehle (Forts.)
Befehl
Beschreibung
changetsmpassword
Ändert das von Data Protection for
SQL verwendete Tivoli Storage Manager-Kennwort.
Seite
„Befehl
changetsmpassword” auf
Seite 285
Kenndaten von Befehlszeilenparametern
Es gibt verschiedene Merkmale, die bei der Data Protection for SQL-Befehlszeile
beachtet werden müssen:
v Vor einem positionsgebundenen Parameter darf kein Schrägstrich oder Bindestrich stehen.
v Optionale Parameter müssen mit einem Schrägstrich (/) oder Bindestrich (-) beginnen.
v Pro Befehlsaufruf dürfen mehrere optionale Parameter in beliebiger Reihenfolge
hinter den positionsgebundenen Parametern angegeben werden.
v Schlüsselwörter dürfen abgekürzt werden. Mindestabkürzungen werden in den
Syntaxdiagrammen in Großbuchstaben angegeben.
v Bei allen SQL-Namen für Datenbanken oder Teile von Datenbanken muss
Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
v Parameter müssen durch mindestens ein Leerzeichen voneinander getrennt werden.
v Manche Schlüsselwortparameter erfordern unter Umständen einen Wert; Werte
müssen durch ein Gleichheitszeichen von ihrem Schlüsselwort getrennt werden
(=).
v Wenn der Wert für einen Parameter Leer- oder Sonderzeichen enthält, muss der
Wert in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Die meisten positionsgebundenen und optionalen Parameter können pro Befehlsaufruf nur einmal verwendet werden. Lediglich folgende Ausnahmen lassen
eine Liste von Werten bzw. eine Parameterwiederholung zu:
– FIle=
– Group=
– Log=
– Set=
– /FIles=
– /GRoups=
– /RELocate=
– /RELOCATEDir=
– /TO=
Beispiel: /files=a,b oder /files=a /files=b
Anmerkung: Kommen optionale Parameter mehrfach vor, müssen sie nicht zusammenhängend angegeben werden. Beispiel: /files=a /groups=y /files=b
/groups=z
Wo sich Syntax wiederholt, müssen die Werte durch Komma voneinander getrennt
werden, wie nachfolgend gezeigt:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
163
,
TDPSQLC Backup
DB-Name
*
Verwenden Sie nach dem Befehl einen Stern (*), um alle Instanzen von Datenbankoder Dateinamen auf dem Server auszuwählen.
Hilfe beim Lesen von Syntaxdiagrammen bietet der Abschnitt „Syntaxdiagramme
lesen” auf Seite xiii.
Verfügbare Data Protection for SQL-Parameter nach Sicherungsmethode
Tabelle 19. Optionale Data Protection for SQL-Parameter
Traditionelle Operationen
VSS
/ACtive
Yes
Yes
/ADJUSTKBtsmestimate
Yes
No
/ADJUSTPERcenttsmestimate
Yes
No
/ALl
Yes
Yes
/BACKUPDESTination
Yes
Yes
/BACKUPMETHod
Yes
Yes
/BUFFers
Yes
No
/BUFFERSIze
Yes
No
/COMPATibilityinfo
Yes
Yes
/CONFIGfile
Yes
Yes
/DBOonly
Yes
No
/DIFFESTimate
Yes
No
/EXCLUDEDB
Yes
Yes
/FILEInfo
Yes
No
/FIles
Yes
No
/GRoups
Yes
No
/INSTANTRestore
No
Yes
/INTO
Yes
Yes
/LOGESTimate
Yes
No
/LOGFile
Yes
Yes
/LOGPrune
Yes
Yes
/MOUNTWait
Yes
No
/OBJect
Yes
Yes
/OFFLOAD
No
Yes
/OLDerthan
Yes
No
/PARTial
Yes
No
/Quiet
Yes
Yes
/RECOVery
Yes
Yes
/RELOCATEDir
Yes
Yes
Optionale Parameter
164
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 19. Optionale Data Protection for SQL-Parameter (Forts.)
Traditionelle Operationen
VSS
/RELocate /TO
Yes
No
/REPlace
Yes
No
/SQLAUTHentication
Yes
Yes
/SQLBUFFers
Yes
No
/SQLBUFFERSIze
Yes
No
/SQLPassword
Yes
Yes
/SQLSERVer
Yes
Yes
/SQLUSer
Yes
Yes
/STANDby
Yes
No
/STOPAT
Yes
No
/STOPATMark /AFTER
Yes
No
/STOPBEFOREMark /AFTER
Yes
No
/STRIPes
Yes
No
/TRUNCate
Yes
No
/TSMNODe
Yes
Yes
/TSMOPTFile
Yes
Yes
/TSMPassword
Yes
Yes
Optionale Parameter
Data Protection for SQL ermöglicht Ihnen die Ausführung von Onlinesicherungenund -zurückschreibungen von Microsoft SQL Server-Datenbanken auf bzw. aus
dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher unter Verwendung der Befehlszeilenschnittstelle oder der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI).
Befehl backup
Mit dem Befehl backup können Sie eine oder mehrere SQL-Datenbanken aus dem
SQL Server vollständig oder teilweise im Tivoli Storage Manager-Speicher auf dem
Tivoli Storage Manager-Server sichern.
Bei Eingabe des Sterns (*) werden alle Datenbanken gesichert. Sie können mehrere
Datenbanken gleichzeitig angeben, um eine ganze Reihe von Datenbank- und
Transaktionsprotokollsicherungen auszuführen.
Hinweise:
v Datenbanken des einfachen Wiederherstellungsmodells werden automatisch von
Protokollsicherungen ausgeschlossen.
v Die Masterdatenbank wird automatisch von Protokoll- und Differenzsicherungen
ausgeschlossen.
v Die Datenbank tempdb kann weder gesichert noch zurückgeschrieben werden,
da sie vom SQL Server bei jedem Start des Servers erstellt wird.
v Gesamt- und Differenzsicherungen enthalten zwar einen Teil des Transaktionsprotokolls, dieser Teil des Protokolls ist jedoch nur erforderlich, um bei einer
Zurückschreibung Konsistenz zu erreichen. Es handelt sich um keine Protokollsicherung und das Protokoll wird nicht abgeschnitten.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
165
v Die Benutzer-ID, die von Data Protection for SQL für die Anmeldung beim SQL
Server verwendet wird, muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
v Sie können die für die Datenbankkonsistenzprüfung zur Verfügung stehende
TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DATENBANKNAME') verwenden, um vor einer Sicherung die Integrität der SQL-Datenbanken zu prüfen.
Befehl backup - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme für den Befehl backup als Referenz, um verfügbare Optionen und Verkürzungsanforderungen anzuzeigen.
|
,
FULL
DB-Name
*
TDPSQLC Backup
COPYFull
,
logischerDateiname
*
Difffull
A
,
FIle=
Gruppenname
*
Group=
Log
Set
B
C
Optionale Parameter für backup:
/ADJUSTKBtsmestimate
|
=AnzKB
/ADJUSTPERcenttsmestimate
=AnzProzent
/ALWAYSONPriority
TSM
/BACKUPDESTination=
LEGACY
/BACKUPMETHod=
LOCAL
BOTH
VSS
=3 [oder Konfig.-Wert]
/BUFFers
=AnzPuffer
=1024 [oder Konfig.-Wert]
/BUFFERSIze
=PuffergrößeInKB
=tdpsql.cfg
,
/CONFIGfile
=KonfigDateiname
166
/EXCLUDEdb
=DB-Liste,...
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
=tdpsql.log [oder Konfig.-Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
=60 [oder Konfig.-Wert]
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
=Yes [oder Konfig.-Wert]
/OFFLOAD
/Quiet
/MOUNTWait
=No
=INTegrated [oder Konfig.-Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=0 [oder Konfig.-Wert]
/SQLBUFFers
=AnzSQL-Puffer
=1024 [oder Konfig.-Wert]
/SQLBUFFERSIze
=SQL-PuffergrößeInKB
=No
=" "
/SQLCOMPression
/SQLPassword
=Yes
=SQL-Kennwortname
=[Name des lokalen Computers oder Konfig.-Wert]
/SQLSERVer
=SQL-Protokoll:SQL-Servername
=sa
/SQLUSer
=SQL-Benutzername
=1 [oder Konfig.-Wert]
/STRIPes
=AnzStripekonfigurationen
=[dsm.opt-Wert]
/TSMNODe
=dsm.opt
/TSMOPTFile
=TSM-Knotenname
=dsmopt-Dateiname
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
167
|
=[dsm.opt-Wert]
/USEALWAYSONnode
/TSMPassword
=TSM-Kennwortname
A Optionen für Difffull:
=20 [oder Konfig.-Wert]
/DIFFESTimate
=AnzProzent
B Optionen für Log:
=Yes
/TRUNCate
=0
/LOGESTimate
=No
=AnzProzent
C Optionen für Set:
,
/FIles=
/GRoups=
logischerDateiname
*
,
Gruppenname
*
Befehl backup - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl backup und stehen vor den optionalen Parametern.
FIle=*|logischerDateiname,...
Eine Dateisicherung (Parameter file) enthält nur den Inhalt der von Ihnen
angegebenen logischen SQL Server-Datei. Sie können diese Option verwenden, wenn es wegen des verfügbaren Fensters für die Sicherung bzw. wegen des verfügbaren Speicherbereichs oder wegen Leistungsanforderungen
nicht praktikabel ist, eine vollständige SQL-Datenbank zu sichern. Die Variable logischerDateiname gibt die Namen der logischen Datenbankdateien
von SQL Server an, die gesichert oder zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise:
v Nach Dateisicherungen sollten Transaktionsprotokollsicherungen für alle
SQL-Datenbanken, die gesichert werden, ausgeführt werden.
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Ein neues Sicherungsobjekt inaktiviert jedes aktive Sicherungsobjekt, das
denselben Namen in derselben SQL-Datenbank hat.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen bei logischerDateiname,
um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur
168
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle logischen Dateien in der
SQL Server-Datenbank berücksichtigt.
Anmerkung: Da für jede gesicherte logische Datei ein separates Sicherungsobjekt auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt wird, hat die
Angabe des Platzhalterzeichens ohne jede weitere Angabe ein separates
Sicherungsobjekt für jede logische Datei in der SQL Server-Datenbank
zur Folge.
v Enthält der für logischerDateiname angegebene Name Leer- oder Sonderzeichen, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen logischerDateiname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
v Der Parameter /recovery kann bei Dateizurückschreibungsoperationen
(restore file) nicht angegeben werden.
v Bei einer SQL Server-Operation Create Index (Index erstellen) müssen
alle betroffenen Dateigruppen als Einheit gesichert werden. Eine Datei in
den betroffenen Dateigruppen kann erst gesichert werden, wenn die Sicherung der Einheit ausgeführt wurde. Eine SQL Server-Fehlernachricht
gibt an, welche Dateigruppen betroffen sind. Sie müssen eine Datenbankgesamtsicherung oder zumindest eine Setsicherung der betroffenen
Dateigruppen ausführen, bevor die Dateisicherung erfolgreich ausgeführt
werden kann.
FULL
Eine traditionelle Datenbankgesamtsicherung (Parameter full) umfasst den
gesamten Inhalt einer SQL Server-Datenbank plus den Teil des Datenbanktransaktionsprotokolls, der erforderlich ist, um bei einer Zurückschreibung Konsistenz zu erreichen. Eine VSS-Datenbankgesamtsicherung (Parameter full) umfasst den gesamten Inhalt einer SQL Server-Datenbank
(Datenbankdateien, Protokolldateien und Volltextindexdateien).
Für jede mit der traditionellen Sicherungsmethode gesicherte SQL-Datenbank wird ein separates Sicherungsobjekt auf dem Tivoli Storage ManagerServer erstellt. Ein neues Datenbankgesamtsicherungsobjekt inaktiviert alle
aktiven Objekte vorheriger traditioneller Sicherungen für dieselbe SQL-Datenbank. Diese Inaktivierung schließt alle aktiven Gesamtsicherungsobjekte
sowie alle aktiven Datei-, Gruppen-, Set-, Differenz- und Protokollsicherungsobjekte ein. Weitere Richtlinieninformationen, einschließlich Informationen zu VSS-Aspekten, enthalten die Abschnitte „Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data Protection for SQL beeinflussen” auf Seite 23,
„Verwaltungsklasse” auf Seite 39 und „Automatischen Verfall definieren
(VSS-Operationen und traditionelle Operationen)” auf Seite 50.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
COPYFull
Eine Kopiegesamtsicherung enthält eine reine Kopieversion einer Gesamtsicherung. Solche Sicherungen gelten als außerhalb der regulären Folge von
herkömmlichen SQL Server-Sicherungen liegend und wirken sich nicht auf
die Transaktionsprotokolle oder die beliebigen Folgen von Sicherungen wie
Differenzsicherungen oder Gesamtsicherungen aus. Verwenden Sie diese
Option, um zum Zweck einer längerfristigen Aufbewahrung regelmäßig
Kopiegesamtsicherungen zu erstellen, ohne die vorhandenen Sicherungszeitpläne oder Aufbewahrungsrichtlinien für die Wiederherstellung im Katastrophenfall zu beeinflussen.
Difffull
Eine Datenbankdifferenzsicherung (Parameter difffull) enthält nur die Teile
einer SQL Server-Datenbank, die sich seit der letzten Gesamtsicherung geändert haben, plus den Teil des SQL-Datenbanktransaktionsprotokolls, der
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
169
erforderlich ist, um bei einer Zurückschreibung Konsistenz zu erreichen.
Aus diesem Grund belegt eine Differenzsicherung in der Regel weniger
Speicherbereich als eine Gesamtsicherung. Verwenden Sie diese Option, damit nicht alle Protokollsicherungen, die nach der letzten Datenbankgesamtsicherung ausgeführt wurden, einzeln angewendet werden müssen.
Group=*|Gruppenname,...
Eine Gruppensicherung (Parameter group) enthält nur den Inhalt der von
Ihnen angegebenen SQL Server-Dateigruppe. Eine Gruppensicherung ist
sinnvoll, wenn einer Dateigruppe ausgewählte SQL-Datenbanktabellen
oder -indizes zugeordnet wurden und nur diese Tabellen bzw. Indizes gesichert werden müssen. Insbesondere gilt:
v Sie können Sicherungszeit sparen, wenn Sie andere Tabellen oder Indizes
in der SQL-Datenbank, die sich nicht so häufig ändern, nicht sichern.
v Sie können Zurückschreibungszeit sparen, wenn sich die Dateigruppe
beispielsweise auf einem anderen Datenträger befindet als die übrigen
Dateigruppen der SQL-Datenbank, und dieser betreffende Datenträger
zurückgeschrieben werden muss. In diesem Fall müssen Sie lediglich die
betreffende Dateigruppe für die betreffende SQL-Datenbank zurückschreiben.
Die Variable Gruppenname gibt die Namen der Dateigruppen in der SQL
Server-Datenbank an, die gesichert werden sollen.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Ein neues Gruppensicherungsobjekt inaktiviert jedes aktive Gruppensicherungsobjekt, das denselben Namen in derselben SQL-Datenbank hat.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen in der Variablen
Gruppenname, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen.
v Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Dateigruppen
in der SQL Server-Datenbank berücksichtigt.
Anmerkung: Da für jede gesicherte Gruppe ein separates Sicherungsobjekt auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt wird, hat die Angabe
des Platzhalterzeichens ohne jede weitere Angabe ein separates Sicherungsobjekt für jede Dateigruppe in der SQL Server-Datenbank zur Folge.
v Wenn die Variable Gruppenname Leer- oder Sonderzeichen enthält, muss
sie in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen Gruppenname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet
werden.
v Nach Gruppensicherungen sollten Transaktionsprotokollsicherungen für
alle SQL-Datenbanken, die gesichert werden, ausgeführt werden.
v Für folgende SQL-Datenbanken können keine Gruppensicherungen ausgeführt werden:
– Für Datenbanken mit dem SQL Server-Attribut TRUNCATE LOG ON
CHECKPOINT (Protokoll am Prüfpunkt abschneiden).
– Für Datenbanken, bei denen das Wiederherstellungsmodell SIMPLE
verwendet wird.
v Der Parameter /recovery kann bei Gruppenzurückschreibungsoperationen (restore group) nicht angegeben werden.
170
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Bei einer SQL Server-Operation Create Index (Index erstellen) müssen
alle betroffenen Dateigruppen als Einheit gesichert werden. Eine einzelne
Dateigruppe der betroffenen Dateigruppen kann nicht separat, sondern
nur im Rahmen der Sicherungen der ganzen Einheit gesichert werden.
Eine SQL Server-Fehlernachricht gibt an, welche Dateigruppen betroffen
sind. Sie müssen eine Datenbankgesamtsicherung oder zumindest eine
Setsicherung der betroffenen Dateigruppen ausführen, bevor die Gruppensicherung erfolgreich ausgeführt werden kann.
Log oder Log=*|Protokollobjektname,...
Eine Protokollsicherung (Parameter log) umfasst den Inhalt des Transaktionsprotokolls für eine aktive SQL Server-Datenbank seit der letzten erfolgreichen Protokollsicherung. Diese Option kann bei der Sicherung Zeit sparen, da weniger SQL-Datenbanksicherungen erforderlich sind. Bei
Sicherungsoperationen (backup) werden für log keine Werte angegeben.
Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im Protokollobjektnamen,
um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur
das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Protokollsicherungsobjekte
für die SQL-Datenbanken berücksichtigt.
Hinweise:
v Sie können die Größe des Transaktionsprotokolls steuern, indem Sie im
Zuge einer Protokollsicherung zulassen, dass der inaktive Teil des Transaktionsprotokolls abgeschnitten wird. Dies ist der Standardwert.
v Durch Verwendung des Parameters /truncate=no halten Sie sich die
Möglichkeit offen, das Transaktionsprotokoll einer beschädigten, fehlerverdächtigen oder nicht wiederhergestellten SQL Server-Datenbank sichern zu können.
v Für jedes gesicherte Protokoll wird ein separates Sicherungsobjekt mit einem eindeutigen Namen auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt.
Ein neues Protokollsicherungsobjekt inaktiviert nicht andere aktive Sicherungsobjekte (wie dies bei anderen Sicherungstypen, mit Ausnahme von
Setsicherungen, der Fall ist). Protokollsicherungsobjekte werden bei der
automatischen Verfallsverarbeitung des Tivoli Storage Manager-Servers
nicht berücksichtigt, es sei denn, Datenbankgesamtsicherungsobjekte inaktivieren alle aktiven Sicherungsobjekte für eine SQL-Datenbank. Werden Gesamtsicherungen der Datenbank nur selten oder überhaupt nicht
ausgeführt, können Sie Protokollsicherungsobjekte mit dem Befehl inactivate inaktivieren.
v Für folgende SQL-Datenbanken können keine Protokollsicherungen ausgeführt werden:
– Für Datenbanken mit dem SQL Server-Attribut TRUNCATE LOG ON
CHECKPOINT (Protokoll am Prüfpunkt abschneiden).
– Für Datenbanken, bei denen das Wiederherstellungsmodell SIMPLE
verwendet wird.
Set oder Set=*|Setobjektname,...
Eine Setsicherung (Parameter set) umfasst den Inhalt der SQL Server-Dateigruppen und -Dateien, die über die Parameter /files und /groups angegeben werden. Bei Sicherungsoperationen (backup) werden für set keine
Werte angegeben. Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im
Setobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Setsicherungsobjekte für die SQL-Datenbanken berücksichtigt.
Hinweise:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
171
v Verwenden Sie diese Option in nicht alltäglichen Situationen oder bei
speziellen, einmalig auszuführenden Sicherungen. Ein solcher Fall ist
beispielsweise gegeben, wenn SQL Server erfordert, dass bestimmte Dateigruppen als Einheit gesichert werden und eine Datenbankgesamtsicherung nicht praktikabel wäre. Siehe Beschreibung der Parameter file und
group im vorliegenden Abschnitt, insbesondere im Hinblick auf die
Operation Create Index (Index erstellen).
v Für jede gesicherte SQL-Datenbank wird ein separates Sicherungsobjekt
auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt. Alle im Zuge einer Setsicherung für dieselbe SQL Server-Datenbank gesicherten Dateien und Dateigruppen sind in einem einzigen Sicherungsobjekt enthalten. Dies unterscheidet die Setsicherung von Gruppen- und Dateisicherungen, bei
denen für jede Datei und Dateigruppe ein separates Sicherungsobjekt erstellt wird, selbst wenn sie Teil derselben SQL Server-Datenbank sind.
v Ein neues Setsicherungsobjekt inaktiviert nicht andere aktive Sicherungsobjekte (wie dies bei anderen Sicherungstypen, mit Ausnahme von
Protokollsicherungen, der Fall ist). Setsicherungsobjekte werden bei der
automatischen Verfallsverarbeitung des Tivoli Storage Manager-Servers
nicht berücksichtigt, es sei denn, Datenbankgesamtsicherungsobjekte inaktivieren alle aktiven Sicherungsobjekte für eine SQL-Datenbank. Werden Gesamtsicherungen der Datenbank nur selten oder überhaupt nicht
ausgeführt, können Sie Setsicherungsobjekte mit dem Befehl inactivate
inaktivieren.
v Nach Setsicherungen sollten Transaktionsprotokollsicherungen für alle
SQL-Datenbanken, die gesichert werden, ausgeführt werden.
v Für die Parameter file, group, log und set ist eine Liste mit Werten zulässig (wiederholbare Syntax), und die Parameter können mehrmals angegeben werden. Beispiel: file=a,b oder file=a file=b
v Kommen optionale Parameter mehrfach vor, müssen sie nicht zusammenhängend angegeben werden. Beispiel: file=a group=y file=b
group=z
Befehl Backup - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl backup und die positionsgebundenen
Parameter.
/ADJUSTKBtsmestimate=AnzKB
Der Parameter /adjustkbtsmestimate gibt die Anzahl Kilobyte an, die der
geschätzten von SQL Server generierten Größe der Sicherung hinzugefügt
werden soll. Die Variable AnzKB bezieht sich auf die Anzahl hinzuzufügender Kilobyte. Der Wert kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Der Standardwert ist 0. Es kann erforderlich sein, die Anzahl Kilobyte zu erhöhen,
wenn die Schätzung für die Sicherung (die von SQL Server generiert wird)
zu gering ist, da für den Plattenspeicherpool Cache aktiviert ist. Werden
beispielsweise während einer Data Protection for SQL-Sicherung auf dem
Produktionsserver Verwaltungsaktionen durchgeführt, kann sich die Größe
der Transaktionsprotokolle so stark erhöhen, dass sie die ursprüngliche
Schätzung für die Sicherung überschreitet, und das Fehlschlagen der Sicherung zur Folge haben kann. Verwenden Sie diesen Parameter, um die Anzahl Kilobyte in der Schätzung für die Sicherung anzupassen, um ein mögliches Fehlschlagen der Sicherung zu verhindern.
/ADJUSTPERcenttsmestimate=AnzProzent
Der Parameter /adjustpercenttsmestimate gibt den Prozentsatz an, der der
geschätzten Größe der Sicherung hinzugefügt werden soll. Die Variable
172
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
AnzProzent bezieht sich auf den hinzuzufügenden Prozentsatz. Der Wert
kann im Bereich von 0 bis 99 liegen. Der Standardwert ist 0. Es kann erforderlich sein, den Prozentsatz zu erhöhen, wenn die Schätzung für die Sicherung (die von SQL Server generiert wird) zu gering ist, da für den Plattenspeicherpool Cache aktiviert ist. Werden beispielsweise während einer
Data Protection for SQL-Sicherung auf dem Produktionsserver Verwaltungsaktionen durchgeführt, kann sich die Größe der Transaktionsprotokolle so stark erhöhen, dass sie die ursprüngliche Schätzung für die Sicherung
überschreitet, und das Fehlschlagen der Sicherung zur Folge haben kann.
Verwenden Sie diesen Parameter, um den Prozentsatz in der Schätzung für
die Sicherung anzupassen, um ein mögliches Fehlschlagen der Sicherung
zu verhindern.
|
|
|
|
|
|
/ALWAYSONPriority
Mit diesem Parameter geben Sie an, dass eine lokale Verfügbarkeitsdatenbank nur dann gesichert werden soll, wenn sie unter den Verfügbarkeitsreplikaten, die unter SQL Server 2012 einwandfrei funktionieren, die höchste
Sicherungspriorität besitzt. Sie können diesen Parameter in der Befehlszeilenschnittstelle oder im Rahmen einer geplanten Sicherung verwenden.
/BACKUPDESTination=TSM|LOCAL|BOTH
Verwenden Sie den Parameter /backupdestination, um den Standort anzugeben, an dem die Sicherung gespeichert wird.
Sie können Folgendes angeben:
TSM
Die Sicherung wird nur im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher
gespeichert. Dies ist die Standardeinstellung.
LOCAL
Die Sicherung wird nur auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert. Dies ist nur gültig, wenn für den Parameter /backupmethod
der Wert VSS angegeben ist.
BOTH Die Sicherung wird sowohl im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher als auch auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert. Dies ist
nur gültig, wenn für den Parameter /backupmethod der Wert VSS
angegeben ist.
/BACKUPMETHod=LEGACY|VSS
Verwenden Sie den Parameter /backupmethod, um die Art und Weise anzugeben, in der die Sicherung ausgeführt wird.
Sie können Folgendes angeben:
LEGACY
Die Sicherung wird mit der traditionellen API ausgeführt. Dies ist
die SQL-Streaming-API für Sicherungen und Zurückschreibungen,
die in den vorherigen Versionen von Data Protection for SQL verwendet wurde. Dies ist die Standardeinstellung.
VSS
Die Sicherung wird mit VSS ausgeführt.
/BUFFers=AnzPuffer
Der Parameter /buffers gibt die Anzahl der Datenpuffer an, die für jede
Stripekonfiguration verwendet wird, um Daten zwischen Data Protection
for SQL und der Tivoli Storage Manager-API zu übertragen. Die Variable
AnzPuffer bezieht sich auf die Anzahl der zu verwendenden Datenpuffer.
Der Wert kann im Bereich von 2 bis 8 liegen. Der Standardwert ist 3.
Hinweise:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
173
v Sie können den Durchsatz verbessern, indem Sie die Anzahl der Puffer
erhöhen; jedoch führt dies gleichzeitig zu erhöhtem Speicherbedarf. Jeder Puffer hat die im Parameter /buffersize angegebene Größe.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option buffers angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 3.
v Wird /buffers angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /buffers ohne AnzPuffer angegeben, wird der Standardwert 3 verwendet.
/BUFFERSIze=PuffergrößeInKB
Der Parameter /buffersize gibt die Größe jedes Data Protection for SQLPuffers an, der über den Parameter /buffers angegeben wird. Die Variable
PuffergrößeInKB gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert
kann im Bereich von 64 bis 8192 liegen. Standardwert ist 1024.
Hinweise:
v Zwar lässt sich mit steigender Anzahl von Puffern der Durchsatz unter
Umständen verbessern, aber gleichzeitig steigt auch der Speicherbedarf,
der durch diesen Parameter beeinflusst wird.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option buffers angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 1024.
v Wird /buffersize angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /buffersize ohne PuffergrößeInKB angegeben, wird der Standardwert 1024 verwendet.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält. Der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
276 enthält ausführliche Informationen zum Inhalt der Datei.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
/EXCLUDEdb=DB-Liste
Der Parameter /excludedb gibt den Namen der Datenbank an, die von der
Sicherungsoperation ausgeschlossen werden soll. Dieser Parameter ist für
alle Typen von VSS-Sicherungen und traditionellen Sicherungen verfügbar.
/LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter /logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls an, das
von Data Protection for SQL generiert wird. In diesem Aktivitätenprotokoll
werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und
174
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for
SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
v Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen;
wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for SQL
nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze
in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei
hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL
verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die
einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter /logprune bereinigt das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden.
Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird an jedem
Tag, an dem Data Protection for SQL ausgeführt wird, einmal ausgeführt;
diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren
oder eine Protokollbereinigung für eine einzelne Befehlsausführung explizit
anzufordern, selbst wenn die Protokolldatei für den betreffenden Tag bereits bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die
Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gesichert.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Mit dem
Wert 0 werden alle Einträge in der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Wird /logprune angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Data Protection for SQLProtokolldatei führen. Wenn Sie einen Befehl ausführen, durch den die
Protokolldatei gegebenenfalls bereinigt wird, und der Parameter timeformat oder dateformat geändert wurde, sollten Sie eine der folgenden Aktionen durchführen, um ein unerwünschtes Bereinigen der Protokolldatei
zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder
der Einstellung logfile an.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
175
/MOUNTWait=Yes|No
Ist der Tivoli Storage Manager-Server so konfiguriert, dass Sicherungsdaten
auf austauschbaren Datenträgern gespeichert werden, beispielsweise auf
Bändern oder optischen Medien, können Situationen auftreten, in denen
der Tivoli Storage Manager-Server Data Protection for SQL unter Umständen mitteilt, dass er auf das Laden eines erforderlichen Speicherdatenträgers wartet. Ist dies der Fall, können Sie über diese Option angeben, ob auf
das Laden des Datenträgers gewartet oder die aktuelle Operation gestoppt
werden soll. Sie können Folgendes angeben:
Yes
Es wird auf Bandladevorgänge gewartet (Standardwert).
No
Nicht auf Bandladevorgänge warten.
Hinweise:
v Wenn Sie bei traditionellen Operationen mit einheitenübergreifendem
Lesen und Schreiben von Daten arbeiten, kann Data Protection for SQL
nicht warten, bis die Anfangsdatenträger für alle Stripekonfigurationen
verfügbar sind, obwohl Data Protection for SQL mit der Verarbeitung jeder Stripekonfiguration beginnt, sobald der zugehörige Datenträger verfügbar wird. Aufgrund der Art und Weise, auf die SQL Server Daten auf
die Stripekonfigurationen verteilt, kann es vorkommen, dass, wenn für
eine beliebige Stripekonfiguration der zugehörige Datenträger nicht verfügbar ist, jede Stripekonfiguration warten muss, bis entweder der eigene Datenträger oder der einer anderen Stripekonfiguration verfügbar
wird. In diesem Fall kann es unter Umständen erforderlich werden, den
Data Protection for SQL-Befehl zu beenden, um einen lang andauernden
Wartestatus zu vermeiden. Dies kann nur erfolgen, indem das Data Protection for SQL-Programm beendet wird (das Fenster mit Eingabeaufforderung schließen oder Strg-c verwenden).
v Wenn die Verwaltungsklasse für Metaobjekte auch austauschbare Datenträger erfordert, wartet Data Protection for SQL auf den betreffenden Datenträger; da aber Metaobjekte erst nach der vollständigen Erstellung der
Datenobjekte erstellt werden, tritt der Wartestatus erst auf, nachdem alle
Daten übertragen wurden.
v Wird no angegeben und werden austauschbare Datenträger benötigt, beendet Data Protection for SQL den Befehl mit einer Fehlernachricht. Dies
gilt auch für den Fall, dass die Verwaltungsklasse für Metaobjekte austauschbare Datenträger erfordert. Da die Metaobjekte erst nach der vollständigen Erstellung der Datenobjekte erstellt werden, wird der Befehl
erst beendet, nachdem alle Datenbankdaten übertragen wurden.
v Wird /mountwait nicht angegeben, wird standardmäßig der über die
konfigurierbare Option 'mountwait' in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der Anfangswert ist yes.
Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
/OFFLOAD
Geben Sie diesen Parameter an, um die Sicherung von Dateien in Tivoli
Storage Manager anstatt auf der lokalen Maschine auf der Maschine auszuführen, die durch remotedsmagentnode angegeben ist. Dieser Parameter
ist NUR bei der Angabe von /backupmethod=VSS und
/backupdestination=TSM gültig. Beachten Sie, dass dieser Parameter einen
VSS-Provider erfordert, der transportable Spiegelkopien unterstützt. Er
wird beim standardmäßig verwendeten Windows-VSS-Systemprovider
nicht unterstützt.
176
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt den Berechtigungsmodus an, der bei der Anmeldung
beim SQL Server verwendet wird. Der Wert integrated gibt die WindowsAuthentifizierung an. Die Benutzer-ID, mit der Sie sich bei Windows anmelden, ist mit der ID identisch, die Sie für die Anmeldung beim SQL Server verwenden. Dies ist der Standardwert.
Über den Wert sqluserid können Sie angeben, dass die Berechtigung über
die SQL Server-Benutzer-ID erfolgen soll. Die über den Parameter
/sqluserid angegebene ID ist die ID, mit der Sie sich beim SQL Server anmelden. Jede SQL-Benutzer-ID muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
/SQLBUFFers=AnzSQL-Puffer
Der Parameter /sqlbuffers gibt die Gesamtanzahl Datenpuffer an, die SQL
Server verwendet, um Daten zwischen SQL Server und Data Protection for
SQL zu übertragen. Die Variable AnzSQL-Puffer bezieht sich auf die Anzahl
der zu verwendenden Datenpuffer. Der Wert kann im Bereich von 0 bis 999
liegen. Der Anfangswert ist 0. Wenn /sqlbuffers auf 0 gesetzt ist, legt SQL
fest, wie viele Puffer verwendet werden sollen.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL buffers' angegeben
wird. Dieser Anfangswert ist 0.
v Wird /sqlbuffers angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /sqlbuffers ohne AnzSQL-Puffer angegeben, wird der Standardwert
0 verwendet.
/SQLBUFFERSIze=SQL-PuffergrößeInKB
Der Parameter /sqlbuffersize gibt die Größe jedes Puffers an (über den Parameter /sqlbuffers angegeben), den SQL Server verwendet, um Daten zu
Data Protection for SQL zu übertragen. Die Variable SQL-PuffergrößeInKB
gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert kann im Bereich
von 64 bis 4096 liegen. Standardwert ist 1024.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL buffers' angegeben
wird. Der Anfangswert beträgt 1024.
v Wird /sqlbuffersize angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /sqlbuffersize ohne SQL-PuffergrößeInKB angegeben, wird der Standardwert 1024 verwendet.
/SQLCOMPresssion=No|Yes
Der Parameter SQLCOMPresssion gibt an, ob die SQL-Komprimierung
angewendet wird. Wird /sqlcompression nicht angegeben, wird der Standardwert 'Nein' verwendet. Dieser Parameter ist nur für Systeme gültig,
die SQL Server 2008 oder höher ausführen. Für SQL Server 2008 wird die
Sicherungskomprimierung nur in der Enterprise Edition unterstützt. Für
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
177
SQL Server 2008 R2 wird die Sicherungskomprimierung in der Standard,
Enterprise und Datacenter Edition unterstützt.
/SQLPassword=SQL-Kennwortname
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Data Protection
for SQL bei dem SQL Server anmeldet, aus dem Objekte gesichert bzw. auf
den Objekte zurückgeschrieben werden.
Hinweise:
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Wird /sqlpassword nicht angegeben, ist der Standardwert leer (' ').
v Wird /sqlpassword ohne SQL-Kennwortname angegeben ist der Standardwert ebenfalls leer (' ').
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter
/sqlauth=integrated verwendet wird.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL-Servername
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Data Protection for SQL anmeldet. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Übertragungsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwenden Sie das Shared-Memory-Protokoll.
v np: Verwenden Sie das Named-Pipes-Protokoll.
v tcp: Verwenden Sie das Transmission Control Protocol.
v via: Verwenden Sie das Virtual Interface Architecture-Protokoll.
Wird kein Protokoll angegeben, erfolgt die Protokollierung durch Data Protection for SQL in den SQL Server, der durch das erste Protokoll angegeben
wird, das verfügbar wird.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL server' angegeben
wird. Der Anfangswert ist dabei der Name des lokalen Computers.
v Wird /sqlserver ohne SQL-Servername angegeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet.
v Die folgenden zwei Verknüpfungen werden als Name des lokalen Computers akzeptiert: . (local) Es handelt sich dabei um einen Punkt oder
um das Wort local in Klammern.
v Gehört der SQL Server zu einem Failovercluster, muss die Option CLUSTERNODE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei auf den Wert
YES gesetzt sein.
v Der Name muss angegeben werden, wenn der SQL Server nicht die
Standardinstanz ist oder wenn er zu einem Failovercluster gehört.
v Das Format von SQL-Servername hängt vom Instanztyp und davon ab,
ob es sich um einen Cluster handelt oder nicht:
Instanz?
Cluster?
Name erforderlich?
Name_des_lokalen_Computers
Standard
no
no
Name_des_lokalen_Computers\Instanzname
benannt
no
yes
Format
178
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Instanz?
Cluster?
Name erforderlich?
Name_des_virtuellen_Servers
Standard
yes
yes
Name_des_virtuellen_Servers\Instanzname
benannt
yes
yes
Format
Name_des_lokalen_Computers
Der Netzsystemname des Computers, auf dem SQL Server und
Data Protection for SQL installiert sind. Der TCP/IP-Hostname ist
unter Umständen nicht immer identisch.
Instanzname
Der Name der benannten Instanz von SQL Server, der während der
Installation der Instanz angegeben wurde.
Name_des_virtuellen_Servers
Der Name des Cluster-SQL Servers, der während der Konfiguration des Clustering-Service angegeben wurde. Hierbei handelt es
sich nicht um den Cluster- bzw. Knotennamen.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, den Data Protection for SQL
für die Anmeldung beim SQL Server verwendet.
Hinweise:
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
v Wird /sqluser nicht angegeben, lautet der Standardwert sa.
v Wird /sqluser ohne SQL-Benutzername angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls sa.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter
/sqlauth=integrated verwendet wird.
/STRIPes=AnzStripekonfigurationen
Der Parameter /stripes gibt die Anzahl Datenstripekonfigurationen an, die
bei einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden
sollen. Die Variable AnzStripekonfigurationen kann im Bereich von 1 bis 64
liegen.
Hinweise:
v Wird /stripes nicht angegeben, wird standardmäßig der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der
Anfangswert ist 1.
|
|
v Wird /stripes ohne AnzStripekonfigurationen angegeben, wird der gespeicherte Wert verwendet.
v Es können maximal gleich viele Stripekonfigurationen wie bei der Erstellung der Sicherung verwendet werden. Sie können die Anzahl Datenstripekonfigurationen, die zum Erstellen eines Sicherungsobjekts verwendet
werden, mit dem folgenden Data Protection for SQL-Befehl bestimmen:
query tsm DB-Name Sicherungsobjekt
v Der Parameter MAXNUMMP muss in einem Tivoli Storage ManagerBefehl REGISTER NODE oder UPDATE NODE verwendet werden, daKapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
179
mit ein Knoten mit Mehrfachsitzungen arbeiten kann, um Daten auf austauschbaren Datenträgern zu speichern (dafür müssen dem betreffenden
Knoten Mehrfachmountpunkte zugeordnet werden). Der Wert für MAXNUMMP muss größer-gleich der gewünschten maximalen Anzahl von
Stripekonfigurationen sein.
v Wenn Sie mit einheitenübergreifendem Lesen und Schreiben von Daten
arbeiten, sollten Sie die Dateispeicherbereichskollokation des Tivoli Storage Manager-Servers verwenden, um möglichst jede Stripekonfiguration
auf einem anderen Speicherdatenträger zu halten.
v Die maximale Anzahl Datenstripekonfigurationen, die Sie verwenden
können, ist um eins kleiner als der Wert für die Tivoli Storage ManagerServeroption TXNGROUPMAX in der Datei dsmserv.opt.
|
|
|
|
|
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Der Parameter /tsmnode gibt den Tivoli Storage Manager-Knotennamen
an, den Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Damit wird angegeben, welcher Tivoli Storage
Manager-Client Services anfordert. Sie können den Knotennamen auch in
der Optionsdatei speichern. Der Befehlszeilenparameter setzt den Wert in
der Optionsdatei außer Kraft.
Hinweise:
v Sie können den Parameter /tsmnode nicht verwenden, wenn PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
angegeben ist. Sie müssen den Knotennamen in der Optionsdatei angeben. Andernfalls können Sie PASSWORDACCESS in PROMPT ändern,
um mit dem Parameter /tsmnode arbeiten zu können. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
v Wird /tsmnode nicht angegeben, wird standardmäßig der über die Option 'nodename' in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei angegebene
Wert verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in
der Optionsdatei nicht geändert.
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Tivoli Storage Manager-Optionsdatei an. Dies ist mit der Auswahl eines Tivoli Storage Manager-Servers aus der Serverliste in der GUI vergleichbar. Die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei enthält die Konfigurationswerte für die Tivoli Storage Manager-API. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager
for Windows: Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Geben Sie keinen Pfad an, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Wenn der dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls dsm.opt.
180
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
/TSMPassword=TSM-Kennwortname
Der Parameter /tsmpassword gibt das Tivoli Storage Manager-Kennwort
an, das Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Dieser Parameter und die Option PASSWORDACCESS in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei interagieren
wie folgt:
Kennwort bereits in
/tsmpassword
|
|
|
|
|
|
|
|
PASSWORDACCESS
in Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
Registrierungs-
Ergebnis
datenbank gespeichert?
angegeben
generate
yes
/tsmpassword wird ignoriert
angegeben
generate
no
/tsmpassword wird verwendet und gespeichert
angegeben
prompt
—
/tsmpassword wird verwendet
nicht angegeben
prompt
—
Benutzer wird zur
Eingabe aufgefordert
/USEALWAYSONnode
Mit diesem Parameter können Sie Standarddatenbanken bei SQL Server
2012 unter Verwendung des AlwaysOn-Knotens sichern. Wenn Sie diesen
Parameter definieren, können Sie alle Verfügbarkeitsdatenbanken und Standarddatenbanken unter einem einzigen Knoten sichern. Dies vereinfacht
die Verwaltung der Datenbanksicherungen. Verfügbarkeitsdatenbanken von
SQL Server 2012 werden standardmäßig unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert.
Beispiele für traditionelle Sicherungen
Die Beispiele in diesem Abschnitt veranschaulichen, wie der Befehl backup mit unterschiedlichen Parametern und Optionen eingegeben wird.
Traditionelle Sicherung 1: Gesamtsicherung
Die traditionelle Sicherung 1 führt eine traditionelle Gesamtsicherung von zwei
Datenbanken, model und msdb, in Tivoli Storage Manager-Serverspeicher aus. Der
Befehl enthält die zwei optionalen Parameter /sqlbuffers und /stripes.
Befehl:
tdpsqlc backup model,msdb full /sqlbuffers=2 /stripes=2
Traditionelle Sicherung 2: Gesamtsicherung
Die traditionelle Sicherung 2 führt eine traditionelle Gesamtsicherung der Datenbank test2 aus; aufgrund des Parameters /quiet wird keine Ausgabe bereitgestellt.
Außerdem wird der Windows-Standardauthentifizierungsmodus durch Angabe
von /sqlauthentication überschrieben.
Befehl:
tdpsqlc backup test2 full /quiet /sqlauth=sql
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
181
Traditionelle Sicherung 3: Differenzsicherung
Die traditionelle Sicherung 3 führt eine traditionelle Differenzsicherung der vorherigen Gesamtsicherung der Datenbank test2 aus. Der Befehl enthält eine Schätzung
hinsichtlich des Anteils an Änderungen bei test2.
Befehl:
tdpsqlc backup test2 difffull /diffest=10
Traditionelle Sicherung 4: Protokollsicherung
Die traditionelle Sicherung 4 führt eine traditionelle Protokollsicherung der vorherigen Gesamtsicherungen der Datenbanken test2 und model aus. Die Protokolle
werden nicht abgeschnitten, da der Standardwert entsprechend überschrieben
wird.
Befehl:
tdpsqlc backup test2,model log /truncate=no
Traditionelle Sicherung 5: Gruppensicherung
Die traditionelle Sicherung 5 führt eine traditionelle Sicherung aller Dateigruppen
aus, die zur Datenbank netapp_db2 gehören.
Befehl:
tdpsqlc backup netapp_db2 Group=*
Traditionelle Sicherung 6: Dateisicherung
Die traditionelle Sicherung 6 führt unter Verwendung des Platzhalterzeichens (*)
eine traditionelle Dateisicherung aller Dateien aus, die zu test2 gehören.
Befehl:
tdpsqlc backup test2 file=*
Traditionelle Sicherung 7: Setsicherung
Die traditionelle Sicherung 7 sichert im Rahmen einer traditioneller Setsicherung
eine einzelne Dateigruppe und zwei separate Dateien (die zu einem einzigen Sicherungsobjekt zusammengefasst wurden) aus der Datenbank test2. Die Parameter
/groups und /files geben an, aus welchen Elementen diese Setsicherung besteht.
Befehl:
tdpsqlc backup test2 set /groups=primary /files=test2_2data,
test2_3data
Traditionelle Sicherung 8: Differenzsicherung
Die traditionelle Sicherung 8 führt unter Verwendung des Platzhalterzeichens (*)
eine traditionelle Differenzsicherung aller verfügbaren Datenbanken aus. Mit Hilfe
des neuen Parameters /excludedb werden die Datenbanken master und msdb jedoch
von der Sicherung ausgeschlossen.
Befehl:
tdpsqlc backup * difffull /excludedb=master,msdb
182
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Traditionelle Sicherung 9: Gesamtsicherung
Die traditionelle Sicherung 9 führt unter Verwendung des Platzhalterzeichens (*)
eine traditionelle Gesamtsicherung aller verfügbaren Datenbanken aus. Mit Hilfe
des neuen Parameters /excludedb werden die Datenbanken master und msdb jedoch
von der Sicherung ausgeschlossen.
Befehl:
tdpsqlc backup * full /excludedb=master,msdb
Traditionelle Sicherung 10: Gesamtsicherung
Die traditionelle Sicherung 10 führt eine traditionelle Gesamtsicherung der Datenbank test1 aus. Mit Hilfe des neuen Parameters /adjustkbtsmestimate wird die Anzahl Kilobyte angepasst.
Befehl:
tdpsqlc backup test1 full /adjustkbtsmestimate=25
|
Traditionelle Sicherung 11: Kopiegesamtsicherung
|
|
|
Die traditionelle Sicherung 11 führt eine traditionelle Kopiegesamtsicherung der
Verfügbarkeitsdatenbank filestreamdb in einer SQL Server 2012-Umgebung mit AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe aus.
|
|
|
Befehl:
|
tdpsqlc backup filestreamdb CopyFull /backupdestination=TSM
/backupmethod=legacy
Beispiele für VSS-Sicherungen
Die Beispiele in diesem Abschnitt veranschaulichen, wie der Befehl backup mit unterschiedlichen Parametern und Optionen eingegeben wird.
VSS-Sicherung 1: Gesamtsicherung auf lokale Spiegeldatenträger
VSS-Sicherung 1 führt unter Verwendung der optionalen Parameter
/backupdestination und /backupmethod eine VSS-Gesamtsicherung der Datenbank
test1 auf lokale Spiegeldatenträger aus.
Befehl:
tdpsqlc backup DB1_XIVmini_G_BAS full /backupdestination=local
/backupmethod=vss
VSS-Sicherung 2: Gesamtsicherung auf lokale Spiegeldatenträger und in Tivoli Storage Manager-Server
VSS-Sicherung 2 führt unter Verwendung von /backupmethod eine VSS-Gesamtsicherung der Datenbank model auf lokale Spiegeldatenträger und in Tivoli Storage
Manager-Serverspeicher aus.
Befehl:
tdpsqlc backup model full /backupmethod=vss
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
183
VSS-Sicherung 3: Gesamtsicherung auf lokale Spiegeldatenträger
VSS-Sicherung 3 führt unter Verwendung des Platzhalterzeichens (*) eine VSS-Gesamtsicherung aller verfügbaren Datenbanken auf lokale Spiegeldatenträger aus.
Durch die Verwendung des Parameters /excludedb können Sie die Datenbanken
master und msdb von der Sicherung in diesem Beispiel ausschließen.
Befehl:
tdpsqlc backup * full /backupdestination=local /backupmethod=vss
/exclude=master,msdb
VSS-Sicherung 4: Gesamtsicherung auf lokale Spiegeldatenträger
VSS-Sicherung 4 führt eine VSS-Gesamtsicherung der Datenbank test1 aus.
Befehl:
tdpsqlc backup test1 full /backupdestination=local /backupmethod=vss
|
|
VSS-Sicherung 5: Gesamtsicherung auf lokale Spiegeldatenträger
|
|
VSS-Sicherung 5 führt eine VSS-Gesamtsicherung der SQL Server 2012-Verfügbarkeitsdatenbank hkaagdb auf lokale Spiegeldatenträger aus.
|
|
Befehl:
|
|
VSS-Sicherung 6: Kopiegesamtsicherung in Tivoli Storage Manager-Server
|
|
VSS-Sicherung 4 führt eine VSS-Kopiegesamtsicherung für die Gesamtsicherung
der Datenbank filestreamdb in den Tivoli Storage Manager-Server aus.
|
|
|
Befehl:
tdpsqlc backup hkaagdb full /backupdestination=local /backupmethod=vss
tdpsqlc backup filestreamdb CopyFull /backupdestination=TSM
/backupmethod=vss
|
Befehl query
Mit dem Befehl query können Sie Informationen zum SQL Server und seinen Datenbanken, zum Tivoli Storage Manager-Server und seinen Sicherungsobjekten und
zu Data Protection for SQL anzeigen.
Hinweise:
v Einige der Informationsanzeigen enthalten unter Umständen lange Textzeilen.
Sie können die Informationen, die vom Data Protection for SQL-Befehl query
ausgegeben werden, in eine Textdatei umleiten, indem Sie die Syntax für die
Windows-Befehlsausgabeumleitung (Eingabeaufforderung) verwenden:
TDPcommandstatement > [[Laufwerk:]Pfad\]Dateiname.ext
Dadurch wird die Datei erstellt oder ersetzt.
TDPcommandstatement >> [[Laufwerk:]Pfad\]Dateiname.ext
Dadurch werden die Informationen an die Datei angehängt.
Anschließend können Sie die Datei durchsuchen oder bearbeiten.
184
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Mit dem Windows-Filterbefehl more (Eingabeaufforderung) können Sie die ausgegebenen Informationen seitenweise nacheinander am Bildschirm anzeigen,
und zwar in Verbindung mit dem Windows-Befehlsverkettungszeichen:
TDP-Befehlsanweisung | more
Befehl query - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme des Befehls query als Referenz, um verfügbare Optionen und Voraussetzungen, die für das Abschneiden gelten, anzuzeigen.
Syntax
TDPSQLC Query
SQL
,
DB-Name
*
TDP
TSM
A
,
DB-Name
*
Das Syntaxdiagramm der Tivoli Storage Manager-Optionen, die dem Buchstaben A
entsprechen, folgt auf die optionalen Parameter weiter unten.
Optionale Parameter für query:
=3 [oder Konfig.-Wert]
/BUFFers
=AnzPuffer
=1024 [oder Konfig.-Wert]
/COMPATibilityinfo
/BUFFERSIze
=PuffergrößeInKB
=tdpsql.cfg
/FILEInfo=
/CONFIGfile
=KonfigDateiname
=SQL-Serverwert [oder Konfig.-Wert]
/FROMSQLSERVer=
=SQL-Servername
=tdpsql.log [oder Konfig.-Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
185
=60 [oder Konfig.-Wert]
,
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
|
/OBJect=
Objektname
*
=DP
/QUERYNode
=ALWAYSON
=BOTH
=INTegrated [oder Konfig.-Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=" "
/SQLPassword
=SQL-Kennwortname
=[Name des lokalen Computers oder Konfig.-Wert]
/SQLSERVer
=SQL-Protokoll:SQL-Servername
=sa
=[dsm.opt-Wert]
/SQLUSer
/TSMNODe
=SQL-Benutzername
=TSM-Knotenname
=dsm.opt
/TSMOPTFile
=dsmopt-Dateiname
=[dsm.opt-Wert]
/TSMPassword
=TSM-Kennwortname
A Optionen für query tsm:
186
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
*
Full
Difffull
/ACtive
,
/ALl
,
Log=
Protokollobjektname
*
,
Objektname
*
logischerDateiname
*
,
FIle=
Gruppenname
*
,
Group=
Set=
/OBJect=
Setobjektname
*
Types
/FILEInfo
=No
/MOUNTWait
=Yes
Befehl query - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl query und stehen
vor den optionalen Parametern.
Geben Sie bei einem Data Protection for SQL-Befehl query einen der folgenden Parameter an:
Query SQL *|DB-Name,...
Dieser Befehl zeigt Informationen zum aktuellen SQL Server an. Die Variable DB-Name gibt die Datenbanken auf dem aktuellen SQL Server an, zu
dem Informationen angezeigt werden sollen.
Wird ein SQL Server abgefragt, werden die folgenden Informationen eingeschlossen:
v Servername
v Datenbankname
v Zugeordneter DB-Datenraum
v Belegter DB-Datenraum
v Zugeordneter DB-Protokollspeicher
v Belegter DB-Protokollspeicher
v Datenbankoptionsgruppe (SELECT INTO / BULK COPY, TRUNCATE
LOG ON CHECKPOINT usw.)
Bei Angabe von /COMPATibilityinfo wird Folgendes angezeigt:
v Serverversion
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
187
v Server-Clustering-Status
v Datenbankkompatibilitätsstufe
query tdp
Zeigt den Namen und die Versionsnummer von Data Protection for SQL
sowie den Inhalt der aktuellen Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei
an.
Query TSM *|DB-Name,...
Zeigt die Versionsnummer der Tivoli Storage Manager-API und des Tivoli
Storage Manager-Servers an. Die Variable DB-Name steht für die angegebenen Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server, für die Sicherungsobjekte
auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten vorhanden
sind. Wenn angegebene Objekte nicht als Sicherungsobjekte in der SQL-Datenbank vorhanden sind, wird kein Name angezeigt. Verwenden Sie die
Option mit Platzhalterzeichen (DB-Name,...*), werden Informationen zu allen Sicherungsobjekten einer oder mehrerer SQL-Datenbanken angezeigt.
Wird ein beliebiges Sicherungsobjekt unter Angabe von TSM DB-Name abgefragt, werden die folgenden Informationen eingeschlossen:
v SQL Server-Name
v SQL-Datenbankname
v Sicherungsobjekttyp
v Status des Sicherungsobjekts (aktiv/inaktiv)
v Erstellungsdatum/-zeit des Data Protection for SQL-Sicherungsobjekts
v
v
v
v
Größe des Data Protection for SQL-Sicherungsobjekts
Objektname des Data Protection for SQL-Sicherungsobjekts
SQL-Komprimierung
Sicherungskomprimierung
v Verschlüsselungstyp der Sicherung
v Sicherungsdeduplizierung
v Sicherungsmethode
v
v
v
v
Sicherungsposition
Sicherung auf sekundärem Replikat
Anzahl Datenstripekonfigurationen im Sicherungsobjekt
Nur VSS: Ob die Sicherung die Sofortzurückschreibung unterstützt
Bei Angabe von /compatibilityinfo wird Folgendes angezeigt:
v SQL Server-Version
v SQL Server-Clustering-Status
v Data Protection for SQL-Version, mit der das Sicherungsobjekt erstellt
wurde
v SQL-Datenbankkompatibilitätsstufe
v Zugeordneter SQL-DB-Datenraumspeicher
v Belegter SQL-DB-Datenraumspeicher
v Zugeordneter SQL-DB-Protokollspeicher
v Belegter SQL-DB-Protokollspeicher
v SQL-Datenbankoptionen
Anmerkung:
188
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Mit Hilfe der optionalen Parameter /active und /all im Befehl query tsm
können Sie außerdem bestimmen, welche Sicherungsobjekte angezeigt
werden sollen.
v Sind keine Sicherungsobjekte für eine angegebene SQL-Datenbank vorhanden, werden keine Informationen angezeigt.
FIle=*|logischerDateiname,...
Zeigt Informationen zu Dateisicherungsobjekten einer oder mehrerer SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die sich
auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten befinden.
Gesamt
Zeigt Informationen zu Gesamtsicherungsobjekten einer oder mehrerer SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die sich
auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten befinden.
Difffull
Zeigt Informationen zu Differenzsicherungsobjekten einer oder
mehrerer SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die
sich auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten
befinden.
Group=*|Gruppenname,...
Zeigt Informationen zu Gruppensicherungsobjekten einer oder
mehrerer SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die
sich auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten
befinden.
Log=*|Protokollobjektname,...
Zeigt Informationen zu Protokollsicherungsobjekten einer oder
mehrerer SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die
sich auf dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten
befinden. Die Variable Protokollobjektname gibt an, zu welchen Protokollsicherungsobjekten Informationen angezeigt werden sollen.
Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im Protokollobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle
Protokollsicherungsobjekte für die SQL-Datenbanken berücksichtigt.
Set=*|Setobjektname,...
Zeigt Informationen zu Setsicherungsobjekten einer oder mehrerer
SQL-Datenbanken aus dem aktuellen SQL Server an, die sich auf
dem aktuellen Tivoli Storage Manager-Server und -Knoten befinden. Die Variable Setobjektname gibt an, zu welchen Setsicherungsobjekten Informationen angezeigt werden sollen. Verwenden Sie
den Stern (*) als Platzhalterzeichen im Setobjektnamen, um null oder
mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das
Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Setsicherungsobjekte für
die SQL-Datenbanken berücksichtigt.
Types Zeigt eine nach Sicherungstyp sortierte Zusammenfassung der Sicherungsobjekte einer oder mehrerer SQL-Datenbanken aus dem
aktuellen SQL Server an, die sich auf dem aktuellen Tivoli Storage
Manager-Server und -Knoten befinden. Es werden nur Sicherungstypen angezeigt, für die ein oder mehrere Sicherungsobjekte
vorhanden sind. Wird der optionale Parameter /all angegeben,
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
189
wird die Anzahl der inaktiven Sicherungsobjekte ebenfalls angezeigt. Sie können die optionalen Parameter /compatibility und
/fileinfo nicht zusammen mit dem Parameter types angeben.
Befehl query - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl query und die positionsgebundenen Parameter.
Nachfolgend steht eine ausführliche Beschreibung zu jedem optionalen Parameter:
/BUFFers=AnzPuffer
Der Parameter /buffers gibt die Anzahl Datenpuffer an, die für jede Datenstripekonfiguration verwendet wird, um Daten zwischen Data Protection
for SQL und der Tivoli Storage Manager-API zu übertragen. Die Variable
AnzPuffer bezieht sich auf die Anzahl der zu verwendenden Datenpuffer.
Der Wert kann im Bereich von 2 bis 8 liegen. Der Standardwert ist 3.
Hinweise:
v Sie können den Durchsatz verbessern, indem Sie die Anzahl der Puffer
erhöhen; jedoch führt dies gleichzeitig zu erhöhtem Speicherbedarf. Jeder Puffer hat die im Parameter /buffersize angegebene Größe.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'buffers' angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 3.
v Wird /buffers angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
/BUFFERSIze=PuffergrößeInKB
Der Parameter /buffersize gibt die Größe jedes Data Protection for SQLPuffers an, der über den Parameter /buffers angegeben wird. Die Variable
PuffergrößeInKB gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert
kann im Bereich von 64 bis 8192 liegen. Standardwert ist 1024.
Hinweise:
v Zwar lässt sich mit steigender Anzahl von Puffern der Durchsatz unter
Umständen verbessern, aber gleichzeitig steigt auch der Speicherbedarf,
der durch diesen Parameter beeinflusst wird.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'buffers' angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 1024.
v Wird /buffersize angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
/COMPATibilityinfo
Bei Abfrageoperationen (query) zeigt dieser Parameter Informationen zur
Kompatibilität eines Sicherungsobjekts mit einem SQL Server an. Bestimmte Konfigurationsoptionen von SQL Server müssen kompatibel sein, bevor
ein Sicherungsobjekt auf einen SQL Server zurückgeschrieben werden
kann. Bei Angabe dieses Parameters wird eine Liste mit SQL- und Data
Protection for SQL-Konfigurationsdaten angezeigt, anhand derer bestimmt
werden kann, ob ein Sicherungsobjekt für einen SQL Server geeignet ist,
bzw. die bei der Fehlerbestimmung hilfreich sein können.
190
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Hinweise:
v Bei einem Befehl query tsm kann dieser Parameter nicht zusammen mit
dem Parameter types angegeben werden.
v Kompatibel bedeutet im Allgemeinen identisch. Wenn Sie jedoch sowohl
für den SQL Server als auch für das Sicherungsobjekt eine binäre Sortierreihenfolge verwenden, können die Codepages unterschiedlich sein, obwohl die Interpretation der einzelnen Zeichenwerte möglicherweise dazu
führt, dass unterschiedliche Zeichen angezeigt bzw. gedruckt werden.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält. Der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
276 enthält ausführliche Informationen zum Inhalt der Datei.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
v Wird /configfile ohne KonfigDateiname angegeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/FROMSQLSERVer=SQL-Servername
Bei einer Zurückschreibung (restore) gibt der Parameter /fromsqlserver
den SQL Server an, aus dem Sicherungsobjekte gesichert wurden. Dieser
Parameter ist nur dann erforderlich, wenn der Name des SQL Servers, auf
den zurückgeschrieben werden soll (wird über den Parameter sqlserver
festgelegt), von dem Namen des SQL Servers, aus dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden, abweicht. Standardwert ist der für /sqlserver angegebene Wert oder der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei definierte Wert.
Hinweise:
v Unterscheiden sich die beiden SQL Server-Namen, müssen Sie diesen Parameter selbst dann verwenden, wenn es sich bei /fromsqlserver um
eine Standardinstanz außerhalb eines Clusters handelt.
v Nachdem Sie eine SQL-Datenbank in eine andere SQL Server-Instanz
zurückgeschrieben haben, stimmen die Anmeldedaten der SQL-Datenbank unter Umständen nicht mehr mit den Anmeldedaten für die andere
SQL Server-Instanz überein. Falls zutreffend, können Sie mit Hilfe der
gespeicherten SQL-Prozedur SP_CHANGE_USERS_LOGIN solche SQLAnmeldeabweichungen suchen und korrigieren.
/LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter /logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls an, das
von Data Protection for SQL generiert wird. In diesem Aktivitätenprotokoll
werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und
Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for
SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
191
Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen;
wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for SQL
nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze
in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei
hat den Namen tdpsql.log.
v
v Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL
verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die
einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter /logprune bereinigt das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden.
Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird an jedem
Tag, an dem Data Protection for SQL ausgeführt wird, einmal ausgeführt;
diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren
oder eine Protokollbereinigung für eine einzelne Befehlsausführung explizit
anzufordern, selbst wenn die Protokolldatei für den betreffenden Tag bereits bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die
Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gesichert.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Mit dem
Wert 0 werden alle Einträge in der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Bei Angabe von no wird die Protokolldatei beim vorliegenden Befehl
nicht bereinigt.
v Wird /logprune nicht angegeben, wird standardmäßig der über die konfigurierbare Option 'logprune' in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der Anfangswert ist 60.
v Wird /logprune angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Sie können /logprune ohne Angabe von Anzahl Tage oder no verwenden;
in diesem Fall wird der Standardwert 60 verwendet.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Data Protection for SQLProtokolldatei führen. Wenn Sie einen Befehl ausführen, durch den die
Protokolldatei gegebenenfalls bereinigt wird, und der Parameter timeformat oder dateformat geändert wurde, sollten Sie eine der folgenden Aktionen durchführen, um ein unerwünschtes Bereinigen der Protokolldatei
zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
192
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
– Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder
der Einstellung logfile an.
OBJect=*|Objektname,...
Für Zurückschreibungs- (restore) und Inaktivierungsoperationen (inactivate) gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und für den angegebenen Sicherungsobjekttyp (falls
angegeben) zurückgeschrieben bzw. inaktiviert werden sollen. Bei Abfrageoperationen (query) schließt /object bestimmte Objekte und Objekttypen in
die Anzeige ein. Die Variable Objektname gibt die Namen der Sicherungsobjekte an, die zurückgeschrieben oder inaktiviert werden sollen. Der Objektname dient zur eindeutigen Identifikation jedes Sicherungsobjekts und
wird von Data Protection for SQL erstellt. Mit dem Befehl query können
die Namen von Sicherungsobjekten angezeigt werden. Sie können den
Stern (*) als Platzhalterzeichen bei Objektname verwenden, um null oder
mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Sicherungsobjekte der angegebenen SQLDatenbanken und des angegebenen Sicherungsobjekttyps berücksichtigt.
|
|
|
|
|
|
/QUERYNode=DP|ALWAYSON
Geben Sie an, ob Standarddatenbanken von SQL Server 2012 abgefragt
werden sollen, die aus einem Data Protection for SQL-Standardknoten oder
dem AlwaysOn-Knoten gesichert wurden. Bei Verfügbarkeitsdatenbanken
wird dieser Parameter ignoriert, weil die Verfügbarkeitsdatenbanken immer unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert werden.
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt den Berechtigungsmodus an, der bei der Anmeldung
beim SQL Server verwendet wird. Der Wert integrated gibt die WindowsAuthentifizierung an. Die Benutzer-ID, mit der Sie sich bei Windows anmelden, ist mit der ID identisch, die Sie für die Anmeldung beim SQL Server verwenden. Dies ist der Standardwert. Über den Wert sqluserid
können Sie angeben, dass die Berechtigung über die SQL Server-BenutzerID erfolgen soll. Die über den Parameter /sqluserid angegebene ID ist die
ID, mit der Sie sich beim SQL Server anmelden. Jede SQL-Benutzer-ID
muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN
verfügen.
/SQLPassword=SQL-Kennwortname
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Data Protection
for SQL bei dem SQL Server anmeldet, aus dem Objekte gesichert bzw. auf
den Objekte zurückgeschrieben werden.
Hinweise:
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Wird /sqlpassword nicht angegeben, ist der Standardwert leer (' ').
v Wird /sqlpassword ohne SQL-Kennwortname angegeben ist der Standardwert ebenfalls leer (' ').
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter
/sqlauth=integrated verwendet wird.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL-Servername
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Data Protection for SQL anmeldet. Verwenden Sie /sqlserver für den Befehl query
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
193
sql, aber /fromsqlserver für den Befehl query tsm. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Übertragungsprotokoll an. Sie können eines
der folgenden Protokolle angeben:
v
v
v
v
lpc: Verwenden Sie das Shared-Memory-Protokoll.
np: Verwenden Sie das Named-Pipes-Protokoll.
tcp: Verwenden Sie das Transmission Control Protocol.
via: Verwenden Sie das Virtual Interface Architecture-Protokoll.
Wird kein Protokoll angegeben, erfolgt die Protokollierung durch Data Protection for SQL in den SQL Server, der durch das erste Protokoll angegeben
wird, das verfügbar wird.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL server' angegeben
wird. Der Anfangswert ist dabei der Name des lokalen Computers.
v Wird /sqlserver ohne SQL-Servername angegeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet.
v Die folgenden zwei Verknüpfungen werden als Name des lokalen Computers akzeptiert: . (local) Es handelt sich dabei um einen Punkt oder
um das Wort local in Klammern.
v Der Name muss angegeben werden, wenn der SQL Server nicht die
Standardinstanz ist oder wenn er zu einem Failovercluster gehört.
v Das Format von SQL-Servername hängt vom Instanztyp und davon ab,
ob es sich um einen Cluster handelt oder nicht:
Instanz?
Cluster?
Name erforderlich?
Name_des_lokalen_Computers
Standard
no
no
Name_des_lokalen_Computers\Instanzname
benannt
no
yes
Name_des_virtuellen_Servers
Standard
yes
yes
Name_des_virtuellen_Servers\Instanzname
benannt
yes
yes
Format
Name_des_lokalen_Computers
Der Netzsystemname des Computers, auf dem SQL Server und
Data Protection for SQL installiert sind. Der TCP/IP-Hostname ist
unter Umständen nicht immer identisch.
Instanzname
Der Name der benannten Instanz von SQL Server, der während der
Installation der Instanz angegeben wurde.
Name_des_virtuellen_Servers
Der Name des Cluster-SQL Servers, der während der Konfiguration des Clustering-Service angegeben wurde. Hierbei handelt es
sich nicht um den Cluster- bzw. Knotennamen.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, den Data Protection for SQL
für die Anmeldung beim SQL Server verwendet.
Hinweise:
194
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
v Wird /sqluser nicht angegeben, lautet der Standardwert sa.
v Wird /sqluser ohne SQL-Benutzername angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls sa.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter
/sqlauth=integrated verwendet wird.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Der Parameter /tsmnode gibt den Tivoli Storage Manager-Knotennamen
an, den Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Damit wird angegeben, welcher Tivoli Storage
Manager-Client Services anfordert. Sie können den Knotennamen auch in
der Optionsdatei speichern. Der Befehlszeilenparameter setzt den Wert in
der Optionsdatei außer Kraft.
Hinweise:
v Sie können den Parameter /tsmnode nicht verwenden, wenn PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
angegeben ist. Sie müssen den Knotennamen in der Optionsdatei angeben. Andernfalls können Sie PASSWORDACCESS in PROMPT ändern,
um mit dem Parameter /tsmnode arbeiten zu können. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
v Wird /tsmnode nicht angegeben, wird standardmäßig der über die Option 'nodename' in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei angegebene
Wert verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in
der Optionsdatei nicht geändert.
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Tivoli Storage Manager-Optionsdatei an. Dies ist mit der Auswahl eines Tivoli Storage Manager-Servers aus der Serverliste in der GUI vergleichbar. Die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei enthält die Konfigurationswerte für die Tivoli Storage Manager-API. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager
for Windows: Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Geben Sie keinen Pfad an, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Wenn der dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwortname
Der Parameter /tsmpassword gibt das Tivoli Storage Manager-Kennwort
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
195
an, mit dem sich Data Protection for SQL beim Tivoli Storage ManagerServer anmeldet. Dieser Parameter und die Option PASSWORDACCESS in
der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei interagieren wie folgt:
PASSWORDACCESS
in Tivoli
/tsmpassword
Kennwort bereits in
Registrierungs-
Storage
ManagerOptionsdatei
Ergebnis
datenbank gespeichert?
angegeben
generate
yes
/tsmpassword wird ignoriert
angegeben
generate
no
/tsmpassword wird verwendet und gespeichert
angegeben
prompt
—
/tsmpassword wird verwendet
nicht angegeben
prompt
—
Benutzer wird zur
Eingabe aufgefordert
Befehl query - Ausgabebeispiele
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls query angezeigt wird/werden.
Abfrage 1 - SQL Server
Abfrage 1 fragt den SQL Server STRINGVM1 ab. Beachten Sie, dass diese Abfrage
für VSS-Operationen gilt.
Befehl:
tdpsqlc query sql
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
SQL Server Information
---------------------SQL Server Name ........................ STRINGVM1\STRINGVM1
SQL Server Version ....................... 10.0.2573 (SQL Server 2008)
Volume Shadow Copy Service (VSS) Information
-------------------------------------------Writer Name
Local DSMAgent Node
Remote DSMAgent Node
Writer Status
Selectable Components
:
:
:
:
:
SqlServerWriter
STRINGVM1
Online
4
Completed
196
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Abfrage 2 - SQL-Datenbank
Abfrage 2 fragt die SQL Server-Datenbank DB1_XIVmini_G_BAS ab und schließt
Kompatibilitätsinformationen ein.
Befehl:
tdpsqlc query sql DB1_XIVmini_G_BAS /compat
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
SQL Server Information
---------------------SQL Server Name ........................ STRINGVM1\STRINGVM1
SQL Server Version ....................... 10.0.2573 (SQL Server 2008)
Cluster ............................. No
SQL Database Information
-----------------------SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
Database
Database
Database
Database
Database
Database
Database
Name ........................
Data Space Allocated ........
Data Space Used .............
Log Space Allocated .........
Log Space Used ..............
Compatibility level..........
Options .....................
DB1_XIVmini_G_BAS
3,145,728
1,376,256
2,097,152
393,216
100
Completed
Abfrage 3 - TDP (traditionelle Operationen)
Abfrage 4 fragt Data Protection for SQL nach Konfigurationsdateidaten ab. Beachten Sie, dass diese Konfiguration nur für traditionelle Operationen gilt, da BACKUPDESTination TSM, BACKUPMETHod LEGACY sowie LOCALDSMAgentnode
und REMOTEDSMAgentnode nicht definiert sind.
Befehl:
tdpsqlc query tdp
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
197
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Data Protection for SQL configuration settings
--------------------------------------------------BACKUPDESTination ......................... TSM
BACKUPMETHod .............................. LEGACY
BUFFers ................................... 3
BUFFERSIze ................................ 1024
DATEformat ................................ 1
DIFFESTimate .............................. 20
FROMSQLserver .............................
LANGuage .................................. ENU
LOCALDSMAgentnode .........................
LOGFile ................................... tdpsql.log
LOGPrune .................................. 60
MOUNTWaitfordata .......................... Ja
NUMBERformat .............................. 1
REMOTEDSMAgentnode ........................
SQLAUTHentication ......................... INTegrated
SQLBUFFers ................................ 0
SQLBUFFERSIze ............................. 1024
SQLCOMPression .............................No
SQLSERVer ................................. STRINGVM1
STRIPes ................................... 1
TIMEformat ................................ 1
Completed
Abfrage 4 – TDP (VSS)
Abfrage 4 fragt Data Protection for SQL nach Konfigurationsdateidaten ab. Beachten Sie, dass diese Konfiguration für VSS-Operationen gilt, da BACKUPDESTination LOCAL, BACKUPMETHod VSS sowie die Optionen LOCALDSMAgentnode
und REMOTEDSMAgentnode definiert sind.
Befehl:
tdpsqlc query tdp
Ausgabe:
198
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Data Protection for SQL configuration settings
--------------------------------------------------BACKUPDESTination ......................... LOCAL
BACKUPMETHod .............................. VSS
BUFFers ................................... 3
BUFFERSIze ................................ 1024
DATEformat ................................ 1
DIFFESTimate .............................. 20
FROMSQLserver .............................
LANGuage .................................. ENU
LOCALDSMAgentnode ......................... STRINGVM1
LOGFile ................................... tdpsql.log
LOGPrune .................................. 60
MOUNTWaitfordata .......................... Ja
NUMBERformat .............................. 1
REMOTEDSMAgentnode ........................
SQLAUTHentication ......................... INTegrated
SQLBUFFers ................................ 0
SQLBUFFERSIze ............................. 1024
SQLCOMPression .............................No
SQLSERVer ................................. STRINGVM1
STRIPes ................................... 1
TIMEformat ................................ 1
Completed
Abfrage 5 – Tivoli Storage Manager-Typen
Abfrage 5 fragt den Tivoli Storage Manager-Server nach den Sicherungsobjekttypen
aus allen Datenbanken ab, einschließlich der aktiven und inaktiven Objekte.
Befehl:
tdpsqlc query tsm * /all
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
199
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Querying TSM Server for Backups ....
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Srv
full
Inactive
09/23/2011 06:23:14
5.00 MB
No
None
No
No
20110923062314
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Srv
full
Active
09/23/2011 06:39:31
5.00 MB
No
None
No
No
20110923063931
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
200
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Loc
full
Inactive
09/23/2011 06:41:14
5.00 MB
No
None
No
Yes
20110923064114
DEFAULT
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Loc
full
Active
09/23/2011 06:45:57
5.00 MB
No
None
No
Yes
20110923064557
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:04
2.08 MB
No
No
None
No
20110923063104\00001AC4
1
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
model
VSS
Srv
full
Inactive
09/23/2011 06:23:14
3.75 MB
No
None
No
No
20110923062314
DEFAULT
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
201
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
model
VSS
Srv
full
Active
09/23/2011 06:43:11
3.75 MB
No
None
No
No
20110923064311
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
model
VSS
Loc
full
Active
09/23/2011 06:45:58
4.00 MB
No
None
No
No
20110923064558
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
model
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:05
2.08 MB
No
No
None
No
20110923063105\00001AC4
1
DEFAULT
Completed
Abfrage 6–Tivoli Storage Manager-Datenbank
Abfrage 6 fragt den Tivoli Storage Manager-Server nach Datenbank netapp_db2 ab
und zeigt standardmäßig alle zugehörigen aktiven Sicherungsobjekte an.
Befehl:
tdpsqlc query tsm model
Ausgabe:
202
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Querying TSM Server for Backups ....
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
model
VSS
Srv
full
Active
09/23/2011 06:43:11
3.75 MB
No
None
No
No
20110923064311
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
model
VSS
Loc
full
Active
09/23/2011 06:45:58
4.00 MB
No
None
No
No
20110923064558
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
model
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:05
2.08 MB
No
No
None
No
20110923063105\00001AC4
1
DEFAULT
Completed
Abfrage 7 – Tivoli Storage Manager-Datenbank
Abfrage 7 fragt den Tivoli Storage Manager-Server nach Informationen zu Sicherungsobjekten des Typs 'group' in Datenbank netapp_db2 ab.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
203
Befehl:
tdpsqlc query tsm netapp_db2 Group=*
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
SQL Group Logical Name ...................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
netapp_db2
Lgcy
Srv
Group
PRIMARY
Active
09/27/2011 08:23:58
2.08 MB
No
No
None
No
20110927082358\00001A4C
1
DEFAULT
Abfrage 8 –Tivoli Storage Manager-Datenbank
Abfrage 8 zeigt sowohl die aktiven als auch die inaktiven Gesamtsicherungsobjekte
der Datenbank Test1 an. Zusätzlich werden Dateiangaben angefordert.
Befehl:
tdpsqlc q tsm DB1_XIVmini_G_BAS full /fileinfo /all
Ausgabe:
204
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Querying TSM Server for Backups ....
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Srv
full
Inactive
09/23/2011 06:23:14
5.00 MB
No
None
No
No
20110923062314
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Srv
full
Active
09/23/2011 06:39:31
5.00 MB
No
None
No
No
20110923063931
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Loc
full
Inactive
09/23/2011 06:41:14
5.00 MB
No
None
No
Yes
20110923064114
DEFAULT
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
205
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
VSS
Loc
full
Active
09/23/2011 06:45:57
5.00 MB
No
None
No
Yes
20110923064557
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
SQL Server Version .......................
Cluster ..................................
DP Version ...............................
SQL Database Compatibility level..........
SQL Database Data Space Allocated ........
SQL Database Data Space Used .............
SQL Database Log Space Allocated .........
SQL Database Log Space Used ..............
SQL Database Options .....................
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:04
2.08 MB
No
No
None
No
20110923063104\00001AC4
1
DEFAULT
10.0.2573 (SQL Server 2008)
No
6.4.0.0
100
3,145,728
1,376,256
2,097,152
344.064
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
Group
Group
Group
File
File
File
File
Logical Name ...................
Space Allocated ................
Space Used .....................
Logical Name ...................
Physical Name ..................
Space Allocated ................
Space Used .....................
PRIMARY
3,145,728
1,376,256
DB1_XIVmini_G_BAS
G:\SQLSERVER\DB1_XIVmini_G_BAS\DB1_XIVmini_G_BAS.mdf
3,145,728
1,376,256
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
SQL
Group
Group
Group
File
File
File
Logical Name ...................
Space Allocated ................
Space Used .....................
Logical Name ...................
Physical Name ..................
Space Allocated ................
TRANSACTION LOG
2,097,152
344,064
DB1_XIVmini_G_BAS_log
G:\SQLSERVER\DB1_XIVmini_G_BAS\DB1_XIVmini_G_BAS_log.ldf
2,097,152
Completed
|
Abfrage 9 – Tivoli Storage Manager-Typen auf AlwaysOn-Knoten
|
|
|
Abfrage 9 fragt den Tivoli Storage Manager-Server nach den Sicherungsobjekttypen
aus allen Standarddatenbanken ab, die auf dem AlwaysOn-Knoten gesichert wurden, einschließlich der aktiven und inaktiven Objekte.
206
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
Befehl:
|
Ausgabe:
tdpsqlc query TSM * /all /querynode=alwayson
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
C:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSql>tdpsqlc query TSM * /all /querynode=alwayson
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012. All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’c64’...
Querying TSM Server for Backups ....
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup on Secondary Replica ..............
Mounted as ...............................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Backup Supports Instant Restore ..........
Database Object Name .....................
Assigned Management Class ................
hkgroup
hkaagdb
VSS
Loc
full
No
Active
06/11/2012 10:18:11
3.12 GB
No
None
No
Yes
20120611101811
DEFAULT
|
Befehl query managedcapacity
Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem
er das verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt.
Zweck
Der Befehl query managedcapacity zeigt kapazitätsbezogene Informationen zu den
Datenträgern an, die Teil des von Data Protection for SQL verwalteten lokalen Datenträgerbestands sind. Dieser Befehl ist für alle Windows-Betriebssysteme gültig,
die von Data Protection for SQL unterstützt werden.
TDPSQLC Query MANAGEDCAPacity
/DETAILED
=dsm.opt
/TSMOPTFile
=dsmopt-Dateiname
Parameter
/DETAILED
Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger zurück, von denen Momentaufnahmen erstellt werden. Wird diese Option nicht angegeben, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
207
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Data Protection for SQLOptionsdatei an.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Data Protection for SQLInstallationsverzeichnis verwendet.
v Wenn die Variable dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie die Variable in Anführungszeichen einschließen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert
ebenfalls dsm.opt.
Beispiel für SQL Server 2008
Die Gesamtsumme des verwalteten Nutzungsvolumens der SQL Server 2008-Daten
im lokalen Datenträgerbestand abfragen und eine detaillierte Liste der Datenträger
anzeigen, für die Momentaufnahmen erstellt werden:
tdpsqlc query managedcapacity /detailed
Total Managed Capacity : 63.99 GB (68,706,877,440 bytes)
Volume
: H:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: I:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: Q:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: N:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Befehl restore
Mit dem Befehl restore können Sie den gesamten Inhalt oder Teile einer oder mehrerer SQL-Datenbanken zurückschreiben.
Mit diesem Befehl können Sie den gesamten Inhalt oder Teile einer oder mehrerer
SQL-Datenbanken aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher in SQL Server zurückschreiben.
Hinweise:
v Stellen Sie sicher, dass Sie den Abschnitt „Hinweise zur VSS-Zurückschreibung
über die Befehlszeile” auf Seite 210 lesen, bevor Sie versuchen, eine VSS-Zurückschreibungsoperation eines beliebigen Typs auszuführen.
v Sie können keine SQL-Datenbanken zurückschreiben, die derzeit im Gebrauch
sind. Wenn Sie SQL-Datenbanken, die zurückgeschrieben werden sollen, in den
Einzelbenutzermodus versetzen, wird vermieden, dass andere Benutzer darauf
zugreifen. Wenn Sie die Masterdatenbank zurückschreiben, müssen Sie den SQL
Server unter Verwendung der Startoption -m SQL SERVER im Einzelbenutzermodus starten. Ausführliche Informationen zum Benutzermodus und zur Masterdatenbank stehen in „Benutzermodus definieren” auf Seite 137, und „Masterdatenbank zurückschreiben” auf Seite 125.
208
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anmerkung:
1. Beim Einzelbenutzer der SQL-Datenbanken bzw. des SQL Servers muss es
sich um dieselbe Benutzer-ID handeln, unter der sich Data Protection for
SQL für die Zurückschreibung beim SQL Server anmeldet.
2. SQL Enterprise Manager, SQL Server Application Client und andere SQL Server-Services können Benutzer von Datenbanken und des SQL Servers sein.
v Die Benutzer-ID, die von Data Protection for SQL für die Anmeldung beim SQL
Server verwendet wird, muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
v Sie können die für die Datenbankkonsistenzprüfung zur Verfügung stehende
TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DATENBANKNAME') verwenden, um die Integrität der zurückgeschriebenen SQL-Datenbanken zu prüfen.
Anmerkung: Während der Zurückschreibungsverarbeitung der SQL-Datenbank
bereitet der SQL Server die Datenbankdateien vor, nachdem zunächst ein Mindestvolumen an Metadaten zurückgeschrieben wurde. Bei großen SQL-Datenbanken
kann die Vorbereitung der Datenbankdateien zeitaufwendig sein. Um zu verhindern, dass eine Zurückschreibungsoperation vorzeitig endet, geben Sie einen Wert
von mindestens 10000 für die Option commtimeout an. Wird die Zurückschreibungsoperation in einer LAN-unabhängigen Umgebung ausgeführt, muss dieser
Wert für den Speicheragenten angegeben werden.
Wiederherstellung nach Datum und Uhrzeit (nur traditionell)
Die Parameter restoredate und restoretime ermöglichen die Zurückschreibung und
Wiederherstellung der angegebenen Datenbank bis zum angegebenen Datum und
zur angegebenen Uhrzeit. Diese Parameter automatisieren die Zurückschreibung
der entsprechenden Gesamtsicherung sowie der zugehörigen Differenzsicherungen
und Protokollsicherungen und stellen die Datenbank bis zum angegebenen Zeitpunkt wieder her. Das Verhalten bei Verwendung dieser Parameter ist wie folgt:
v Sind nur Gesamt- und Protokollsicherungen vorhanden, werden die folgenden
Aktionen ausgeführt:
– Die neueste Gesamtsicherung vor dem für restoredate angegebenen Datum
und der für restoretime angegebenen Uhrzeit wird zurückgeschrieben.
– Alle Protokolle bis zum ersten Protokoll, die nach dem für restoredate angegebenen Datum und der für restoretime angegebenen Uhrzeit gesichert wurden, werden zurückgeschrieben.
– Die Wiederherstellung bis zum angegebenen restoredate und zur angegebenen restoretime (mit stopat) wird ausgeführt.
v Sind nur Gesamtsicherungen oder nur Gesamtsicherungen plus Differenzsicherungen vorhanden, werden die folgenden Aktionen ausgeführt:
– Die neueste Gesamtsicherung vor dem für restoredate angegebenen Datum
und der für restoretime angegebenen Uhrzeit wird zurückgeschrieben.
– Die neueste Differenzsicherung (falls vorhanden) vor dem für restoredate angegebenen Datum und der für restoretime angegebenen Uhrzeit wird zurückgeschrieben.
v Sind Gesamtsicherungen plus Differenzsicherungen plus Protokollsicherungen
vorhanden, werden die folgenden Aktionen ausgeführt:
– Die neueste Gesamtsicherung vor dem für restoredate angegebenen Datum
und der für restoretime angegebenen Uhrzeit wird zurückgeschrieben.
– Die neueste Differenzsicherung vor dem für restoredate angegebenen Datum
und der für restoretime angegebenen Uhrzeit wird zurückgeschrieben.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
209
– Alle Protokollsicherungen nach der Differenzsicherung und bis zum ersten
Protokoll, das nach dem für restoredate angegebenen Datum und der für restoretime angegebenen Uhrzeit gesichert wurde, werden zurückgeschrieben.
– Die Wiederherstellung bis zum angegebenen restoredate und zur angegebenen restoretime (mit stopat) wird ausgeführt.
Hinweise zur VSS-Zurückschreibung über die Befehlszeile
Beachten Sie beim Ausführen von VSS-Zurückschreibungen die folgenden Hinweise. Falls nicht anders angegeben, bezieht sich der Begriff 'VSS-Zurückschreibungen'
auf alle Zurückschreibungstypen, die VSS verwenden (VSS-Zurückschreibung,
VSS-Schnellzurückschreibung, VSS-Sofortzurückschreibung):
v Planen Sie die Ausführung einer VSS-Zurückschreibung der Masterdatenbank,
lesen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitungen in „Masterdatenbank
zurückschreiben” auf Seite 125.
v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibung wird der gesamte Inhalt des Quellendatenträgers überschrieben. Durch Angabe von /instantrestore=no können Sie jedoch verhindern, dass die Quellendatenträger überschrieben werden. Bei dieser
Parametereinstellung wird nicht die Kopie auf Datenträgerebene, sondern die
Kopie auf Dateiebene verwendet, um die Dateien aus einer VSS-Sicherung zurückzuschreiben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet. Es wird empfohlen, dass der Quellendatenträger nur die SQL-Datenbank enthält.
v Beachten Sie, dass bei der Ausführung einer VSS-Zurückschreibung von lokalen
Spiegeldatenträgern der Wert '0' für übertragene Byte angezeigt wird. Die Ursache dafür ist, dass keine Daten ('0') vom Tivoli Storage Manager-Server zurückgeschrieben werden.
v Zum Ausführen einer VSS-Sofortzurückschreibung mit Versionen des IBM Tivoli
Storage Manager-Clients vor Version 6.1.0 muss das IBM Tivoli Storage Manager
for FlashCopy Manager Hardware Devices Snapshot Integration Module installiert sein.
v Bei der Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen müssen Sie sicherstellen,
dass alle vorherigen Hintergrundkopien, die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden, beendet sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung
eingeleitet wird.
Befehl restore - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme des Befehls restore als Referenz, um verfügbare Optionen und Voraussetzungen, die für das Abschneiden gelten, anzuzeigen.
Syntax
,
TDPSQLC Restore
210
DB-Name
*
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
FULL
,
logischerDateiname
*
FULL
B
DIFFerential
C
,
FIle=
A
Gruppenname
*
,
Group=
D
Log=
Protokollobjektname
*
,
Set=
Setobjektname
*
E
F
Die Syntaxdiagramme der einzelnen Optionen für den Sicherungsobjekttyp, die
den Buchstaben A, B, C, D, E, F entsprechen, folgen nach den optionalen Parametern weiter unten.
Eine Beschreibung der positionsgebundenen Parameter für restore steht im Abschnitt „Befehl restore - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 214.
Optionale Parameter für restore:
Sicherungsziel [oder Konfig.-Wert]
Sicherungsmethode [oder Konfig.-Wert]
/BACKUPDESTination=
=3 [oder Konfig.-Wert]
/BACKUPMETHod=
TSM
LOCAL
/BUFFers
LEGACY
VSS
=AnzPuffer
=1024 [oder Konfig.-Wert]
=tdpsql.cfg
/BUFFERSIze
/DBOonly
=SQL-Serverwert [oder Konfig.-Wert]
/CONFIGfile
/FROMSQLSERVer=
=PuffergrößeInKB
=KonfigDateiname
=SQL-Servername
Yes
No
/INSTANTRestore=
/INTO= DB-Name
=tdpsql.log [oder Konfig.-Wert]
=60 [oder Konfig.-Wert]
/LOGFile
/LOGPrune
=Protokolldateiname
=Anzahl Tage
=No
=Yes [oder Konfig.-Wert]
,
=DP
/MOUNTWait
/OBJect=
=No
,
/RELocate=
/Quiet
/QUERYNode
Objektname
*
=ALWAYSON
,
logischerDateiname
/TO= physischerDateiname
,
,
DB-Dateiverzeichnis
/RELOCATEDir= DB-Dateiverzeichnis [ Protokolldateiverzeichnis
DB-Dateiverzeichnis
anderesDateiverzeichnis
[
]
]
/RESTOREDAte
aktuelles Datum
=Datum
/RESTORETime
aktuelle Uhrzeit
=Uhrzeit
=INTegrated [oder Konfig.-Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=0 [oder Konfig.-Wert]
/SQLBUFFers
=1024 [oder Konfig.-Wert]
/SQLBUFFERSIze
=AnzSQL-Puffer
=" "
/SQLPassword
=SQL-PuffergrößeInKB
=SQL-Kennwortname
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
211
=[Name des lokalen Computers oder Konfig.-Wert]
/SQLSERVer
=sa
=1 [oder Konfig.-Wert]
/SQLUSer
=SQL-Protokoll:SQL-Servername
/STRIPes
=SQL-Benutzername
=AnzStripekonfigurationen
=[dsm.opt-Wert]
=dsm.opt
/TSMNODe
/TSMOPTFile
=TSM-Knotenname
=[dsm.opt-Wert]
/TSMPassword
=dsmopt-Dateiname
=TSM-Kennwortname
A Optionen für Restore File:
/REPlace
B Optionen für Restore Full:
B1
B2
B1 Optionen für Restore Full (1):
=Yes
/RECOVery
=No
/STANDby= Widerrufdateiname
/REPlace
B2 Optionen für Restore Full (2):
,
/FIles=
/GRoups=
logischerDateiname
*
,
Gruppenname
*
/PARTial
=Yes
/RECOVery
=No
/REPlace
C Optionen für Restore Diff:
212
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
=Yes
/RECOVery
=No
/STANDby= Widerrufdateiname
/REPlace
D Optionen für Restore Group:
,
/FIles=
logischerDateiname
*
/REPlace
E Optionen für Restore Log:
=Yes
/RECOVery
=No
/STANDby= Widerrufdateiname
/STOPAT= DatumZeit
/STOPATMark= Markierungsname
/AFTER=
DatumZeit
/STOPBEFOREMark= Markierungsname
/AFTER=
DatumZeit
F Optionen für Restore Set:
,
/FIles=
/GRoups=
logischerDateiname
*
,
Gruppenname
*
/REPlace
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
213
Befehl restore - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl restore und stehen vor den optionalen Parametern.
FIle=*|logischerDateiname,...
Eine Dateisicherung (Parameter file) enthält nur den Inhalt der von Ihnen
angegebenen logischen SQL Server-Datei. Sie können diese Option verwenden, wenn es wegen des verfügbaren Fensters für die Sicherung bzw. wegen des verfügbaren Speicherbereichs oder wegen Leistungsanforderungen
nicht praktikabel ist, eine vollständige SQL-Datenbank zu sichern. Diese
Option schreibt die Dateisicherungsobjekte für die von Ihnen angegebenen
SQL-Datenbanken zurück. Die Variable logischerDateiname gibt die Namen
der logischen Datenbankdateien von SQL Server an, die zurückgeschrieben
werden sollen.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen bei logischerDateiname,
um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur
das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle logischen Dateien in der
SQL Server-Datenbank berücksichtigt. Da für jede gesicherte logische
Datei ein separates Sicherungsobjekt auf dem Tivoli Storage ManagerServer erstellt wird, hat die Angabe des Platzhalterzeichens ohne jede
weitere Angabe ein separates Sicherungsobjekt für jede logische Datei in
der SQL Server-Datenbank zur Folge.
v Enthält der für logischerDateiname angegebene Name Leer- oder Sonderzeichen, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen logischerDateiname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
v Der Parameter /recovery kann bei Dateizurückschreibungsoperationen
(restore file) nicht angegeben werden.
FULL
Diese Option schreibt alle Datenbankgesamtsicherungsobjekte für die von
Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurück.
COPYFull
Diese Option schreibt eine Kopiegesamtsicherung zurück, die eine reine
Kopieversion einer Gesamtsicherung enthält. Solche Sicherungen gelten als
außerhalb der regulären Folge von Sicherungen liegend und wirken sich
nicht auf die Transaktionsprotokolle oder die beliebigen Folgen von Sicherungen wie Differenzsicherungen oder Gesamtsicherungen aus.
|
|
|
|
|
|
DIFFerential
Eine Datenbankdifferenzsicherung (Parameter differential) enthält nur diejenigen Teile einer SQL Server-Datenbank, die sich seit der letzten Gesamtsicherung geändert haben, plus den Teil des SQL-Datenbanktransaktionsprotokolls, der erforderlich ist, um bei einer Zurückschreibung Konsistenz
zu erreichen. Aus diesem Grund belegt eine Differenzsicherung in der Regel weniger Speicherbereich als eine Gesamtsicherung. Verwenden Sie diese Option, damit nicht alle Protokollsicherungen, die nach der letzten Datenbankgesamtsicherung ausgeführt wurden, einzeln angewendet werden
müssen. Bei einer Zurückschreibung spart diese Option Zeit, da das Zurückschreiben einer Reihe von Transaktionsprotokollsicherungen entfällt.
Group=*|Gruppenname,...
Diese Option schreibt alle Datenbankgruppensicherungsobjekte für die von
214
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurück. Die Variable Gruppenname
gibt die Namen der Dateigruppen in der SQL Server-Datenbank an, die
zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen in der Variablen
Gruppenname, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen.
v Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Dateigruppen
in der SQL Server-Datenbank berücksichtigt.
v Wenn die Variable Gruppenname Leer- oder Sonderzeichen enthält, muss
sie in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen Gruppenname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet
werden.
v Der Parameter /recovery kann bei Gruppenzurückschreibungsoperationen (restore group) nicht angegeben werden.
Log oder Log=*|Protokollobjektname,...
Diese Option schreibt alle Datenbankprotokollsicherungsobjekte für die
von Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurück. Für den Parameter log
kann ein Platzhalterzeichen oder der Wert Protokollobjektname angegeben
werden. Die Variable Protokollobjektname gibt die Protokollsicherungsobjekte
an, die zurückgeschrieben werden sollen. Verwenden Sie den Stern (*) als
Platzhalterzeichen im Protokollobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für
jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben,
werden alle Protokollsicherungsobjekte für die SQL-Datenbanken berücksichtigt. Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
Set oder Set=*|Setobjektname,...
Diese Option schreibt alle Datenbanksetsicherungsobjekte für die von Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurück. Für den Parameter set kann
ein Platzhalterzeichen oder der Wert Setobjektname angegeben werden. Die
Variable Setobjektname gibt die Setsicherungsobjekte an, die zurückgeschrieben werden sollen. Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im
Setobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Setsicherungsobjekte für die SQL-Datenbanken berücksichtigt.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Der Parameter /recovery kann bei Setzurückschreibungsoperationen (restore set) nicht angegeben werden.
Befehl restore - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl restore und die positionsgebundenen
Parameter.
Nachfolgend steht eine ausführliche Beschreibung zu jedem optionalen Parameter:
/BACKUPDESTination=TSM|LOCAL
Verwenden Sie den Parameter /backupdestination, um die Position anzugeben, von der die Sicherung zurückgeschrieben werden soll. Standardwert
ist (falls vorhanden) der Wert, der in der Data Protection for SQL-Vorga-
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
215
bendatei (tdpsql.cfg) angegeben ist. Ist kein Wert vorhanden, wird die Sicherung aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher zurückgeschrieben.
Sie können Folgendes angeben:
TSM
Die Sicherung wird aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher zurückgeschrieben. Dies ist der Standardwert, wenn in der
Data Protection for SQL-Vorgabendatei (tdpsql.cfg) kein Wert angegeben ist.
LOCAL
Die Sicherung wird von den lokalen Spiegeldatenträgern zurückgeschrieben.
/BACKUPMETHod=LEGACY|VSS
Verwenden Sie den Parameter /backupmethod, um die Art und Weise anzugeben, auf die die Zurückschreibung ausgeführt wird. Standardwert ist
(falls vorhanden) der Wert, der in der Data Protection for SQL-Vorgabendatei (tdpsql.cfg) angegeben ist. Ist kein Wert vorhanden, wird die Sicherung
mit der traditionellen API zurückgeschrieben.
Sie können Folgendes angeben:
LEGACY
Die Zurückschreibung wird mit der traditionellen API ausgeführt.
Dies ist der Standardwert, wenn in der Data Protection for SQLVorgabendatei (tdpsql.cfg) kein Wert angegeben ist.
VSS
Die Zurückschreibung wird mit VSS ausgeführt.
/BUFFers=AnzPuffer
Der Parameter /buffers gibt die Anzahl Datenpuffer an, die für jede Datenstripekonfiguration verwendet wird, um Daten zwischen Data Protection
for SQL und der Tivoli Storage Manager-API zu übertragen. Die Variable
AnzPuffer bezieht sich auf die Anzahl der zu verwendenden Datenpuffer.
Der Wert kann im Bereich von 2 bis 8 liegen. Der Standardwert ist 3.
Hinweise:
v Sie können den Durchsatz verbessern, indem Sie die Anzahl der Puffer
erhöhen; jedoch führt dies gleichzeitig zu erhöhtem Speicherbedarf. Jeder Puffer hat die im Parameter /buffersize angegebene Größe.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'buffers' angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 3.
v Wird /buffers angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /buffers ohne AnzPuffer angegeben, wird der Standardwert 3 verwendet.
/BUFFERSIze=PuffergrößeInKB
Der Parameter /buffersize gibt die Größe jedes Data Protection for SQLPuffers an, der über den Parameter /buffers angegeben wird. Die Variable
PuffergrößeInKB gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert
kann im Bereich von 64 bis 8192 liegen. Standardwert ist 1024.
Hinweise:
216
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Zwar lässt sich mit steigender Anzahl von Puffern der Durchsatz unter
Umständen verbessern, aber gleichzeitig steigt auch der Speicherbedarf,
der durch diesen Parameter beeinflusst wird.
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'buffers' angegeben wird.
Der Anfangswert beträgt 1024.
v Wird /buffersize angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /buffersize ohne PuffergrößeInKB angegeben, wird der Standardwert 1024 verwendet.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält. Der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
276 enthält ausführliche Informationen zum Inhalt der Datei.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
v Wird /configfile ohne KonfigDateiname angegeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/DBOonly
Durch Angabe des Parameters /dboonly wird verhindert, dass Endbenutzer auf eine zurückgeschriebene Datenbank zugreifen, bevor die Datenbank für den Zugriff bereit ist. Mit diesem Parameter wird sichergestellt,
dass die Datenbankoption RESTRICTED USER nach einer Zurückschreibungsoperation gesetzt wird.
/FROMSQLSERVer=SQL-Servername
Bei einer Zurückschreibung (restore) gibt der Parameter /fromsqlserver
den SQL Server an, aus dem Sicherungsobjekte gesichert wurden. Dieser
Parameter ist nur dann erforderlich, wenn der Name des SQL Servers, auf
den zurückgeschrieben werden soll (wird über den Parameter sqlserver
festgelegt), von dem Namen des SQL Servers, aus dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden, abweicht. Verwenden Sie /fromsqlserver für die Befehle query tsm und inactivate, aber /sqlserver für den Befehl query sql.
Standardwert ist der für /sqlserver angegebene Wert oder der in der Data
Protection for SQL-Konfigurationsdatei definierte Wert.
Hinweise:
v Unterscheiden sich die beiden SQL Server-Namen, müssen Sie diesen Parameter selbst dann verwenden, wenn es sich bei /fromsqlserver um
eine Standardinstanz außerhalb eines Clusters handelt.
v Nachdem Sie eine SQL-Datenbank in eine andere SQL Server-Instanz
zurückgeschrieben haben, stimmen die Anmeldedaten der SQL-Datenbank unter Umständen nicht mehr mit den Anmeldedaten für die andere
SQL Server-Instanz überein. Falls zutreffend, können Sie mit Hilfe der
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
217
gespeicherten SQL-Prozedur SP_CHANGE_USERS_LOGIN solche SQLAnmeldeabweichungen suchen und korrigieren.
/INSTANTRestore=Yes|No
Verwenden Sie den Parameter /instantrestore, um anzugeben, ob für die
Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die auf lokalen Spiegeldatenträgern
gespeichert ist, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf Dateiebene verwendet werden soll. Beachten Sie, dass ein SAN Volume Controller-, Storwize V7000-, DS8000- oder XIV-Speichersubsystem
erforderlich ist, um VSS-Sofortzurückschreibungen auszuführen.
Sie können Folgendes angeben:
Yes
Verwenden Sie für eine VSS-Sicherung, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert ist, eine Momentaufnahmezurückschreibung
auf Datenträgerebene, falls die Sicherung auf Datenträgern gespeichert ist, die dies unterstützen. Dies ist die Standardeinstellung.
No
Verwenden Sie eine Kopie auf Dateiebene, um die Dateien einer
VSS-Sicherung, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert ist,
zurückzuschreiben. Beachten Sie, dass das Umgehen der Kopie auf
Datenträgerebene bedeutet, dass SQL-Datenbankdateien, Protokolldateien und die Prüfpunktdatei die einzigen Daten sind, die auf
den Quellendatenträgern überschrieben werden.
Bei der Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen wird empfohlen,
alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden) zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Diese Überprüfung ist jedoch für XIV, SAN Volume
Controller oder Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht
erforderlich.
/INTO=DB-Name
Bei Zurückschreibungsoperationen (restore) gibt /into die SQL Server-Datenbank an, in die ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll.
Dieser Parameter ist nur dann erforderlich, wenn der Name der SQL Server-Datenbank, in die zurückgeschrieben werden soll, vom Datenbanknamen des Sicherungsobjekts abweicht.
Wichtig: Der Parameter /into ist nur verfügbar, wenn die zurückgeschriebene Datenbank mit dem Parameter /relocate /to oder /relocatedir verlagert wird.
Hinweise:
v Bei Angabe von /into dürfen weder in der Befehlsvariablen DB-Name
noch in der Variablen /into DB-Name Platzhalterzeichen (*) angegeben
werden.
v Für die Variablenliste /into DB-Name als auch für die Liste der DB-Namen im Befehl darf nur ein einziger Eintrag angegeben werden.
v Die SQL Server-Datenbank, in die ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll, muss vorhanden sein, damit die Zurückschreibung erfolgreich ist.
/LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter /logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls an, das
von Data Protection for SQL generiert wird. In diesem Aktivitätenprotokoll
werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und
Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
218
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for
SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
v Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen;
wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for SQL
nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze
in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei
hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL
verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die
einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter /logprune bereinigt das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden.
Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird an jedem
Tag, an dem Data Protection for SQL ausgeführt wird, einmal ausgeführt;
diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren
oder eine Protokollbereinigung für eine einzelne Befehlsausführung explizit
anzufordern, selbst wenn die Protokolldatei für den betreffenden Tag bereits bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die
Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gesichert.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Mit dem
Wert 0 werden alle Einträge in der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Bei Angabe von no wird die Protokolldatei beim vorliegenden Befehl
nicht bereinigt.
v Wird /logprune nicht angegeben, wird standardmäßig der über die konfigurierbare Option 'logprune' in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der Anfangswert ist 60.
v Wird /logprune angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Sie können /logprune ohne Angabe von Anzahl Tage oder no verwenden;
in diesem Fall wird der Standardwert 60 verwendet.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Protokolldatei von Data
Protection for Domino führen. Wenn Sie einen Befehl ausführen, durch
den die Protokolldatei gegebenenfalls bereinigt wird, und der Parameter
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
219
timeformat oder dateformat geändert wurde, sollten Sie eine der folgenden Aktionen durchführen, um ein unerwünschtes Bereinigen der Protokolldatei zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder
der Einstellung logfile an.
/MOUNTWait=Yes|No
Ist der Tivoli Storage Manager-Server so konfiguriert, dass Sicherungsdaten
auf austauschbaren Datenträgern gespeichert werden, beispielsweise auf
Bändern oder optischen Medien, können Situationen auftreten, in denen
der Tivoli Storage Manager-Server Data Protection for SQL unter Umständen mitteilt, dass er auf das Laden eines erforderlichen Speicherdatenträgers wartet. In diesem Fall können Sie über diese Option angeben, ob die
Data Protection for SQL-Befehle backup, restore und query tsm /fileinfo
auf das Laden des Datenträgers warten oder die aktuelle Operation abbrechen sollen.
Sie können Folgendes angeben:
Yes
Es soll auf Bandladevorgänge gewartet werden (Standardwert für
backup und restore).
No
Es soll nicht auf Bandladevorgänge gewartet werden (Standardwert
für query tsm /fileinfo).
Hinweise:
v Wenn Sie mit einheitenübergreifendem Lesen und Schreiben von Daten
arbeiten, kann Data Protection for SQL nicht warten, bis die Anfangsdatenträger für alle Stripekonfigurationen verfügbar sind, obwohl Data
Protection for SQL mit der Verarbeitung jeder Stripekonfiguration beginnt, sobald der zugehörige Datenträger verfügbar wird. Aufgrund der
Art und Weise, auf die SQL Server Daten auf die Stripekonfigurationen
verteilt, kann es vorkommen, dass, wenn für eine beliebige Stripekonfiguration der zugehörige Datenträger nicht verfügbar ist, jede Stripekonfiguration warten muss, bis entweder der eigene Datenträger oder der
einer anderen Stripekonfiguration verfügbar wird. In diesem Fall kann
es unter Umständen erforderlich werden, den Data Protection for SQLBefehl zu beenden, um einen lang andauernden Wartestatus zu vermeiden. Dies kann nur erfolgen, indem das Data Protection for SQL-Programm beendet wird (das Fenster mit Eingabeaufforderung schließen
oder Strg-c verwenden).
v Wenn beim Befehl backup die Verwaltungsklasse für Metaobjekte auch
austauschbare Datenträger erfordert, wartet Data Protection for SQL auf
den betreffenden Datenträger; da aber Metaobjekte erst nach der vollständigen Erstellung der Datenobjekte erstellt werden, tritt der Wartestatus erst auf, nachdem alle Daten übertragen wurden.
v Wird no angegeben und werden austauschbare Datenträger benötigt, beendet Data Protection for SQL den Befehl mit einer Fehlernachricht. Dies
gilt auch für den Fall, dass die Verwaltungsklasse für Metaobjekte austauschbare Datenträger erfordert. Beim Befehl backup wird der Befehl
erst beendet, nachdem alle Datenbankdaten übertragen wurden. Der
Grund liegt darin, dass die Metaobjekte erst erstellt werden, wenn die
Datenobjekte vollständig erstellt wurden.
v Wird /mountwait nicht mit backup oder restore angegeben, wird standardmäßig der über die konfigurierbare Option mountwait in der Data
Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der
220
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anfangswert ist yes. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert
in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird bei /mountwait weder yes noch no angegeben, wird der Standardwert yes verwendet.
v Wird /mountwait nicht mit einer Anforderung query tsm /fileinfo angegeben, wird der Standardwert no verwendet.
OBJect=*|Objektname,...
Für Zurückschreibungs- (restore) und Inaktivierungsoperationen (inactivate) gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und für den angegebenen Sicherungsobjekttyp (falls
angegeben) zurückgeschrieben bzw. inaktiviert werden sollen. Bei Abfrageoperationen (query) schließt /object bestimmte Objekte und Objekttypen in
die Anzeige ein. Die Variable Objektname gibt die Namen der Sicherungsobjekte an, die zurückgeschrieben oder inaktiviert werden sollen. Der Objektname dient zur eindeutigen Identifikation jedes Sicherungsobjekts und
wird von Data Protection for SQL erstellt. Mit dem Befehl query können
die Namen von Sicherungsobjekten angezeigt werden.
Hinweise:
v Wenn Sie keine Zurückschreibung angeben, wird nur das aktive Sicherungsobjekt in die Zurückschreibung aufgenommen.
v Sie können den Stern (*) als Platzhalterzeichen bei Objektname verwenden, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird
nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Sicherungsobjekte der
angegebenen SQL-Datenbanken und des angegebenen Sicherungsobjekttyps berücksichtigt.
/PARTial
Der Parameter /partial schreibt nur einen Teil einer SQL-Datenbank zurück. Teilzurückschreibungen können nur für Datenbankgesamtsicherungsobjekte ausgeführt werden. Der primäre Zweck einer Teilzurückschreibung
ist das Abrufen verloren gegangener oder beschädigter Daten. Eine Teilzurückschreibung erstellt eine Untermenge der SQL-Datenbank. Nach der
Teilzurückschreibung können Differenzdatenbankzurückschreibungen und
Transaktionsprotokollzurückschreibungen diese Untermenge der SQL-Datenbank an einen Punkt zurück führen, bei dem die erforderlichen Daten
vorhanden bzw. unbeschädigt sind. Die erforderlichen Daten können dann
aus der Untermenge der SQL-Datenbank in die Original-SQL-Datenbank
kopiert werden. Teilzurückschreibungen können außerdem immer dann
verwendet werden, wenn eine Untermenge einer SQL-Datenbank benötigt
wird, beispielsweise für Entwicklungs- oder Berichtszwecke.
Anmerkung: Eine Teilzurückschreibung schreibt immer das gesamte Sicherungsobjekt aus dem Tivoli Storage Manager-Server zurück, obwohl unter
Umständen nur ein Teil des zurückgeschriebenen Objekts für eine Wiederherstellung benötigt wird. Die angezeigte Statistik gibt nur das Datenvolumen an, das aus dem Tivoli Storage Manager-Server zurückgeschrieben
wurde; sie sagt nichts über das Datenvolumen aus, das von SQL Server für
die Datenbankwiederherstellung verwendet wurde.
Hinweise:
v Der Inhalt einer Teilzurückschreibung kann über die Parameter files und
groups angegeben werden.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
221
– Es können nur vollständige SQL-Gruppen zurückgeschrieben werden,
selbst wenn nicht alle SQL-Dateien in einer SQL-Gruppe mit der Option files angegeben wurden.
– Die Primärgruppe ist immer enthalten.
– SQL-Gruppen, die nicht zurückgeschrieben werden, werden als offline
markiert und sind nicht im Zugriff.
v Wird die Untermenge der SQL-Datenbank an eine Position zurückgeschrieben, von der aus sie gesichert wurde, müssen die Parameter
/relocate und /to verwendet werden.
v Die MMC-GUI unterstützt nicht die Parameter /relocate und /to. Wenn
Sie eine Teilzurückschreibung ausführen, bei der diese Parameter erforderlich sind, müssen Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
v Der Parameter /recovery kann zusammen mit /partial angegeben werden.
/QUERYNode=DP|ALWAYSON
Geben Sie an, ob Standarddatenbanken von SQL Server 2012 abgefragt
werden sollen, die aus einem Data Protection for SQL-Standardknoten oder
dem AlwaysOn-Knoten gesichert wurden. Bei Verfügbarkeitsdatenbanken
wird dieser Parameter ignoriert, weil die Verfügbarkeitsdatenbanken immer unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert werden.
|
|
|
|
|
|
/Quiet Der Parameter /quiet übergeht die Anzeige von Statusinformationen für
den Befehl. Die Informationen werden jedoch an das Data Protection for
SQL-Aktivitätenprotokoll angehängt.
/RECOVery=Yes|No
Bei Zurückschreibungsoperationen (restore) gibt /recovery an, ob zusätzliche Zurückschreibungen für eine SQL-Datenbank, die sich nicht auf einem
Standby-SQL Server befindet, erfolgen sollen. Eine zurückgeschriebene Datenbank kann erst verwendet werden, wenn der Parameter /recovery=yes
auf die Datenbank angewendet wurde. Sie können Folgendes angeben:
Yes (Standardwert)
Dieser Wert ist anzugeben, wenn eine Folge von Zurückschreibungen für eine SQL-Datenbank ausgeführt wird und die aktuelle
Zurückschreibung die letzte Zurückschreibung in dieser Folge ist;
oder wenn es sich bei der Zurückschreibung um die einzige Zurückschreibung für eine SQL-Datenbank handelt. Dadurch wird
dem SQL Server mitgeteilt, dass die Zurückschreibung vollständig
ist und unvollständige Transaktionen jetzt zurückgesetzt werden
können.
No
Dieser Wert ist anzugeben, wenn eine Folge von Zurückschreibungen für eine SQL-Datenbank ausgeführt wird und die aktuelle
Zurückschreibung nicht die letzte Zurückschreibung in dieser Folge ist. /recovery=no ist für alle Befehle restore mit Ausnahme des
letzten Befehls anzugeben.
Hinweise:
v Sobald der Parameter /recovery=yes angewendet wurde, können keine
weiteren Differenz- oder Protokollsicherungen in die Datenbank zurückgeschrieben werden.
v /recovery kann nicht bei Zurückschreibungsoperationen für Datei-,
Gruppen- oder Setsicherungsobjekte angegeben werden. Data Protection for SQL setzt derartige Zurückschreibungen zwangsweise auf
/recovery=no.
222
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Bei Gesamtzurückschreibungen (full), die /groups oder /files angeben,
können Sie /recovery nicht angeben, es sei denn, Sie geben auch /partial
an. Wird /partial nicht angegeben, setzt Data Protection for SQL derartige Zurückschreibungen zwangsweise auf /recovery=no.
v Wird diese Option nicht angegeben, werden unvollständige Transaktionen für die Datenbank automatisch zurückgesetzt.
v Wenn Sie yes angeben und mehrere Zurückschreibungsobjekte für dieselbe Datenbank zurückschreiben, wird nur beim letzten Zurückschreibungsobjekt für die Datenbank die Angabe recovery=yes verwendet; bei
allen anderen wird recovery=no angegeben. Dies ermöglicht Ihnen, eine
Liste mit Protokollen anzugeben, ohne das letzte Protokoll in einem separaten Befehl angeben zu müssen.
Nachfolgend steht ein Beispielszenario:
Zurückschreibungsfolge
Angabe
Gesamtzurückschreibung der Datenbank
no
Differenzzurückschreibung der Datenbank
no
Zurückschreibung des Sicherungsobjekts mit dem
Transaktionsprotokoll
no
Zurückschreibung des Sicherungsobjekts mit dem
Transaktionsprotokoll
yes
Anmerkung:
1. Data Protection for SQL sortiert die Zurückschreibungsobjekte nach Datenbankname und innerhalb des Datenbanknamens nach Zeitmarke,
und zwar von der ältesten zur neuesten. Bei einem Befehl query tsm
wird ebenfalls diese Reihenfolge angezeigt.
2. Schlägt ein Zurückschreibungsobjekt fehl, werden alle nachfolgenden
Zurückschreibungsobjekte für die betreffende Datenbank, die in einem
einzelnen Zurückschreibungsbefehl enthalten sind, übersprungen. Dies
gilt, gleichgültig welche Einstellungen für /recovery bzw. /standby gesetzt sind.
/RELocate=logischerDateiname,... /TO=physischerDateiname,...
Bei Zurückschreibungsoperationen (restore) geben die Parameter /relocate
und /to zusammen die neue Position einer SQL-Datenbankdatei an. Sie
müssen diese Parameter für jede SQL-Datenbankdatei angeben, die nicht in
ihr ursprüngliches Laufwerk und ihren ursprünglichen vollständigen Pfadund Dateinamen zurückgeschrieben wird. Die Variable logischerDateiname
gibt den Namen der logischen SQL-Datenbankdatei an, die verlagert werden soll. Die Variable physischerDateiname gibt den Namen der neuen physischen Windows-Datei an, in die die SQL-Datenbankdatei verlagert werden soll. Dieser Parameter ist nur beim Zurückschreiben von traditionellen
Sicherungen verfügbar.
Hinweise:
v Bei Angabe von /relocate kann nur ein einziger Datenbankname als Wert
für den Zurückschreibungsbefehl angegeben werden.
v Für /relocate und /to können jeweils mehrere Werte angegeben werden
und die beiden Parameter können mehrmals angegeben werden. Da
/relocate und /to ein Paar darstellen, muss für beide dieselbe Anzahl von
Werten angegeben werden, und die Werte müssen in der Reihenfolge
des Auftretens als Paar kombiniert werden. Beispiel:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
223
/relocate=a,b,c /to=a¹,b¹,c¹
ist gültig, folgende Kombination jedoch nicht
/relocate=a,b,c /to=b¹,a¹
v Die MMC-GUI unterstützt nicht die Parameter /relocate und /to. Wenn
Sie eine Teilzurückschreibung ausführen, bei der diese Parameter erforderlich sind, müssen Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
v Sie können den Befehl query mit dem Parameter /fileinfo verwenden,
um die logischen und physischen Dateinamen im Sicherungsobjekt zu
bestimmen.
v Enthält logischerDateiname oder physischerDateiname Leerzeichen, müssen
Sie den Namen in Anführungszeichen setzen.
v Für physischerDateiname muss der vollständige Laufwerk-, Pfad- und Dateiname der neuen Datei angegeben werden.
v Das Laufwerk und der Pfad der neuen physischen Datei müssen vorhanden sein; ist die Datei noch nicht vorhanden, wird sie von SQL Server
erstellt. Außerdem müssen Sie, falls die Datei vorhanden ist, unter Umständen den Parameter /replace verwenden.
v Weder in den Werten für /relocate noch für /to ist das Platzhalterzeichen
(*) zulässig.
/RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[ ,Protokolldateiverzeichnis [ ,anderesDateiverzeichnis] ] Der Parameter /relocatedir gibt die neuen Zielpositionen an, an die die gesicherten SQL-Datenbanken, Protokolle und Volltextindexdateien von SQL
Server zurückgeschrieben werden sollen. FILESTREAM-Dateien sind für
SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2 eingeschlossen. Dieser Parameter
ist nur beim Zurückschreiben von VSS-Sicherungen oder traditionellen Sicherungen verfügbar.
Die Variable DB-Dateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der SQL-Datenbank an, die verlagert werden soll. Beachten Sie, dass für den Fall, dass
die Variablen Protokolldateiverzeichnis und/oder anderesDateiverzeichnis nicht
angegeben werden, die Volltextindexdateien von SQL Server in das durch
DB-Dateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.
Die Variable Protokolldateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der SQLProtokolldateien an, die verlagert werden sollen. Beachten Sie, dass für den
Fall, dass die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben wird, die
SQL-Protokolldateien in das durch DB-Dateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.
Die Variable anderesDateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der SQL
Server-Volltextindexdateien und FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008
und SQL Server 2008 R2) an, die verlagert werden sollen. Beachten Sie,
dass für den Fall, dass die Variable anderesDateiverzeichnis nicht angegeben
wird, die SQL Server-Volltextindexdateien und FILESTREAM-Dateien (SQL
Server 2008 und SQL Server 2008 R2) in das durch DB-Dateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.
/REPlace
Für Zurückschreibungsoperationen (restore) gibt der Parameter /replace
an, dass vorhandene SQL-Dateien überschrieben werden sollen, falls diese
andernfalls nicht überschrieben würden. Sie müssen diesen Parameter unter Umständen in folgenden Situationen verwenden:
v Sie führen eine Gesamtzurückschreibung der Datenbank aus und eine
der folgenden Bedingungen trifft zu:
224
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
– Sie verwenden den Parameter /into und die als Ziel für /into angegebene Datenbank ist bereits auf dem SQL Server vorhanden.
– Die Datenbank ist bereits auf dem SQL Server vorhanden und eine
der folgenden Bedingungen trifft ebenfalls zu:
- Die Anzahl SQL-Dateien in der bestehenden Datenbank weicht von
der Anzahl SQL-Dateien im Datenbankgesamtsicherungsobjekt ab.
- Der Name einer oder mehrerer SQL-Dateien in der vorhandenen
Datenbank entspricht keinem SQL-Dateinamen Datenbankgesamtsicherungsobjekt.
v Sie führen eine Datei-, Gruppen- oder Setzurückschreibung aus und
eine oder mehrere der SQL-Dateien sind bereits vorhanden.
/RESTOREDAte=Datum
Der Parameter /restoredate gibt ein Datum an, bis zu dem die durch DBName angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Datumswert muss in dem Datumsformat angegeben werden, das in der Data Protection for SQL-Vorgabendatei definiert ist. Wird /restoredate nicht
angegeben, aber /restoretime angegeben, ist der Wert für /restoredate das
aktuelle Datum. Der Parameter /restoredate ist nur für traditionelle Zurückschreibungsoperationen verfügbar. Er kann nur angegeben werden,
wenn eine Datenbankgesamtsicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoretime kann nicht verwendet werden, um Datei-, Gruppenund Setsicherungen zurückzuschreiben.
/RESTORETime=Uhrzeit
Der Parameter /restoretime gibt die Uhrzeit an, bis zu der die durch DBName angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Zeitwert
muss in dem Zeitformat angegeben werden, das in der Data Protection for
SQL-Vorgabendatei definiert ist. Wird /restoretime nicht angegeben, aber
/restoredate angegeben, ist der Wert für /restoretime die aktuelle Uhrzeit.
Der Parameter /restoretime ist nur für traditionelle Zurückschreibungsoperationen verfügbar. Er kann nur angegeben werden, wenn eine Datenbankgesamtsicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoretime kann
nicht verwendet werden, um Datei-, Gruppen- und Setsicherungen zurückzuschreiben.
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt den Berechtigungsmodus an, der bei der Anmeldung
beim SQL Server verwendet wird. Der Wert integrated gibt die WindowsAuthentifizierung an. Die Benutzer-ID, mit der Sie sich bei Windows anmelden, ist mit der ID identisch, die Sie für die Anmeldung beim SQL Server verwenden. Dies ist der Standardwert. Über den Wert sqluserid
können Sie angeben, dass die Berechtigung über die SQL Server-BenutzerID erfolgen soll. Die über den Parameter /sqluserid angegebene ID ist die
ID, mit der Sie sich beim SQL Server anmelden. Jede SQL-Benutzer-ID
muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN
verfügen.
/SQLBUFFers=AnzSQL-Puffer
Der Parameter /sqlbuffers gibt die Gesamtanzahl Datenpuffer an, die SQL
Server verwendet, um Daten zwischen SQL Server und Data Protection for
SQL zu übertragen. Die Variable AnzSQL-Puffer bezieht sich auf die Anzahl
der zu verwendenden Datenpuffer. Der Wert kann im Bereich von 0 bis 999
liegen. Anfangswert ist 0. Wenn /sqlbuffers auf 0 gesetzt ist, legt SQL fest,
wie viele Puffer verwendet werden sollen.
Hinweise:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
225
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL buffers' angegeben
wird. Dieser Anfangswert ist 0.
v Wird /sqlbuffers angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /sqlbuffers ohne AnzSQL-Puffer angegeben, wird der Standardwert
0 verwendet.
/SQLBUFFERSIze=SQL-PuffergrößeInKB
Der Parameter /sqlbuffersize gibt die Größe jedes Puffers an (über den Parameter /sqlbuffers angegeben), den SQL Server verwendet, um Daten zu
Data Protection for SQL zu übertragen. Die Variable SQL-PuffergrößeInKB
gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert kann im Bereich
von 64 bis 4096 liegen. Standardwert ist 1024.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL buffers' angegeben
wird. Der Anfangswert beträgt 1024.
v Wird /sqlbuffersize angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts
verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der
Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Wird /sqlbuffersize ohne SQL-PuffergrößeInKB angegeben, wird der Standardwert 1024 verwendet.
/SQLPassword=SQL-Kennwortname
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Data Protection
for SQL bei dem SQL Server anmeldet, aus dem Objekte gesichert bzw. auf
den Objekte zurückgeschrieben werden.
Hinweise:
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Wird /sqlpassword nicht angegeben, ist der Standardwert leer (' ').
v Wird /sqlpassword ohne SQL-Kennwortname angegeben ist der Standardwert ebenfalls leer (' ').
Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter /sqlauth=integrated verwendet wird.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL-Servername
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Data Protection for SQL anmeldet. Bei Zurückschreibungsoperationen (restore) handelt es sich dabei um die SQL Server-Instanz, in die Sicherungsobjekte zurückgeschrieben werden. Wurden die Sicherungsobjekte jedoch von einer
anderen SQL Server-Instanz erstellt, müssen Sie den Parameter
/fromsqlserver verwenden. Verwenden Sie /sqlserver für die Befehle query
sql und backup, aber /fromsqlserver für die Befehle query tsm und inactivate. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Übertragungsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwenden Sie das Shared-Memory-Protokoll.
226
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v np: Verwenden Sie das Named-Pipes-Protokoll.
v tcp: Verwenden Sie das Transmission Control Protocol.
v via: Verwenden Sie das Virtual Interface Architecture-Protokoll.
Wird kein Protokoll angegeben, erfolgt die Protokollierung durch Data Protection for SQL in den SQL Server, der durch das erste Protokoll angegeben
wird, das verfügbar wird.
Hinweise:
v Standardwert ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei durch die konfigurierbare Option 'SQL server' angegeben
wird. Der Anfangswert ist dabei der Name des lokalen Computers.
v Wird /sqlserver ohne SQL-Servername angegeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet.
v Die folgenden zwei Verknüpfungen werden als Name des lokalen Computers akzeptiert: . (local) Es handelt sich dabei um einen Punkt oder
um das Wort local in Klammern.
v Der Name muss angegeben werden, wenn der SQL Server nicht die
Standardinstanz ist oder wenn er zu einem Failovercluster gehört.
v Das Format von SQL-Servername hängt vom Instanztyp und davon ab,
ob es sich um einen Cluster handelt oder nicht:
Instanz?
Cluster?
Name erforderlich?
Name_des_lokalen_Computers
Standard
no
no
Name_des_lokalen_Computers\Instanzname
benannt
no
yes
Name_des_virtuellen_Servers
Standard
yes
yes
Name_des_virtuellen_Servers\Instanzname
benannt
yes
yes
Format
Name_des_lokalen_Computers
Der Netzsystemname des Computers, auf dem SQL Server und
Data Protection for SQL installiert sind. Der TCP/IP-Hostname ist
unter Umständen nicht immer identisch.
Instanzname
Der Name der benannten Instanz von SQL Server, der während der
Installation der Instanz angegeben wurde.
Name_des_virtuellen_Servers
Der Name des Cluster-SQL Servers, der während der Konfiguration des Clustering-Service angegeben wurde. Hierbei handelt es
sich nicht um den Cluster- bzw. Knotennamen.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, den Data Protection for SQL
für die Anmeldung beim SQL Server verwendet.
Hinweise:
v Die Verwendung dieses Parameters bedeutet, dass mit der SQL ServerAuthentifizierung gearbeitet wird. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen beide für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
v Wird /sqluser nicht angegeben, lautet der Standardwert sa.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
227
v Wird /sqluser ohne SQL-Benutzername angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls sa.
Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn gleichzeitig der Parameter /sqlauth=integrated verwendet wird.
/STANDby=Widerrufdateiname
Gibt an, dass die Zurückschreibung auf einen Standby-SQL Server erfolgen
soll, und gibt den Namen einer Widerrufdatei an.
Hinweise:
v Für den Befehl restore kann nur ein einziger Datenbankname angegeben
werden.
v Ein Standby-SQL Server kann zwischen Zurückschreibungsoperationen
im Lesezugriff sein und weitere Zurückschreibungen für seine Datenbanken akzeptieren.
v Für eine Datenbank kann bei jeder Zurückschreibung dieselbe Datei zum
Widerrufen verwendet werden; eine einzelne Datei zum Widerrufen
kann jedoch nicht für mehrere Datenbanken verwendet werden.
v Die Variable Widerrufdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Wird jedoch kein vollständig qualifizierter Pfad angegeben,
wird die Datei zum Widerrufen in dem durch die Umgebungsvariable
%TEMP% festgelegten Verzeichnis erstellt.
v Wenn der Widerrufdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Ist die angegebene Datei zum Widerrufen nicht vorhanden, wird sie von
SQL Server erstellt. Ist die Datei vorhanden, wurde aber nicht für dieselbe SQL-Datenbank verwendet, überschreibt SQL Server die Datei.
v Wird weder /recovery noch /standby angegeben, lautet der Standardwert
/recovery=yes.
/STOPAT=DatumZeit
Bei Zurückschreibungsoperationen (restore) gibt /stopat den Zeitpunkt an,
für den eine SQL-Datenbank zurückgeschrieben wird. Nur Transaktionsprotokolle, die vor dem Zeitpunkt geschrieben wurden, werden auf die
SQL-Datenbank angewendet. Die Variable DatumZeit gibt das Datum und
die Zeit an, und zwar durch ein Leerzeichen getrennt. Sie können ein beliebiges, von SQL Server akzeptiertes Datums- und Zeitformat verwenden.
Hinweise:
v Dieser Parameter gilt nur für Transaktionsprotokollzurückschreibungen,
aber bei der Basiszurückschreibung, für die die Transaktionsprotokolle
gelten, muss es sich um eine Gesamtzurückschreibung der Datenbank
handeln. Sie können keine Zurückschreibungen des Typs file, group und
set für einen bestimmten Zeitpunkt zurückschreiben.
v Mit dem Parameter /stopat kann nicht gleichzeitig auch /recovery=no
oder /standby angegeben werden.
v Da DatumZeit ein Leerzeichen enthält, müssen Sie die Angabe in Anführungszeichen setzen.
v Wenn die Zurückschreibungsoperation mit dem Parameter /stopat keine
Transaktion im zurückgeschriebenen Transaktionsprotokoll findet, deren
Zeitmarke identisch mit dem angegebenen Zeitpunkt oder höher ist,
wird die SQL-Datenbank nicht wiederhergestellt, selbst wenn gleichzeitig /recovery=yes angegeben wird.
228
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
/STOPATMark=Markierungsname [/AFTER=DatumZeit]
Der Parameter /stopatmark gibt einen benannten Zeitpunkt an, für den
eine Datenbank zurückgeschrieben wird. Dieser Zeitpunkt kann nach einem über die Option /after angegebenen Zeitpunkt liegen. Nur Transaktionsprotokollsätze, die bis zu der benannten Transaktion geschrieben wurden (die benannte Transaktion ist eingeschlossen und kann bei oder nach
dem angegebenen Zeitpunkt liegen), werden auf die SQL-Datenbank angewendet. Die Variable Markierungsname gibt den Namen einer SQL-Transaktion an. Bei der SQL-Transaktion kann es sich um eine lokale Transaktion
oder eine verteilte Transaktion handeln. Handelt es sich um den Namen einer verteilten Transaktion, ist die benannte Markierung in dem Transaktionsprotokoll jeder SQL-Datenbank, die an der verteilten Transaktion beteiligt ist, vorhanden.
Anmerkung: Markierungsname ist der Transaktionsname, nicht die Beschreibung, die in einer SQL-Anweisung BEGIN TRANSACTION oder BEGIN DISTRIBUTED TRANSACTION auf das Schlüsselwort MARK folgt.
Die Variable DatumZeit gibt das Datum und die Zeit an, und zwar durch
ein Leerzeichen getrennt. Sie können ein beliebiges, von SQL Server akzeptiertes Datums- und Zeitformat verwenden. Hinweise:
v Dieser Parameter gilt nur für Transaktionsprotokollzurückschreibungen.
Bei der Basiszurückschreibung, für die die Transaktionsprotokolle gelten,
muss es sich um eine Gesamtzurückschreibung der Datenbank handeln.
Sie können keine Zurückschreibungen des Typs file, group und set bei
einer benannten Markierung zurückschreiben.
v Sie können dieselbe benannte Markierung für mehrere SQL-Transaktionen verwenden.
v Wird /after nicht angegeben, stoppt die Zurückschreibung bei der ersten
Markierung mit dem angegebenen Namen.
v Wird /after angegeben, stoppt die Zurückschreibung bei der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen nach dem angegebenen Datum
und der angegebenen Zeit.
v Wenn der Markierungsname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Sie können einen Data Protection for SQL-Befehl restore nicht zusammen mit /stopatmark verwenden und gleichzeitig /recovery=no oder
/standby angeben.
v Wenn die Zurückschreibungsoperation bei Verwendung von /stopatmark
keine Transaktion im zurückgeschriebenen Transaktionsprotokoll findet,
bei der sie stoppen könnte, wird die SQL-Datenbank nicht wiederhergestellt, selbst wenn gleichzeitig /recovery=yes angegeben wird.
/STOPBEFOREMark=Markierungsname [/AFTER=DatumZeit]
Dieser Parameter gibt einen benannten Zeitpunkt an, für den eine Datenbank zurückgeschrieben wird. Dieser Zeitpunkt kann nach einem über die
Option /after angegebenen Zeitpunkt liegen. Nur Transaktionsprotokollsätze, die vor der benannten Transaktion geschrieben wurden (die benannte
Transaktion ist nicht eingeschlossen und kann bei oder nach dem angegebenen Zeitpunkt liegen), werden auf die SQL-Datenbank angewendet. Die
Variable Markierungsname gibt den Namen einer SQL-Transaktion an. Bei
der SQL-Transaktion kann es sich um eine lokale Transaktion oder eine
verteilte Transaktion handeln. Handelt es sich um den Namen einer verteilten Transaktion, ist die benannte Markierung in dem Transaktionsprotokoll
jeder SQL-Datenbank, die an der verteilten Transaktion beteiligt ist, vorhanden.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
229
Anmerkung: Markierungsname ist der Transaktionsname, nicht die Beschreibung, die in einer SQL-Anweisung BEGIN TRANSACTION oder BEGIN DISTRIBUTED TRANSACTION auf das Schlüsselwort MARK folgt.
Die Variable DatumZeit gibt das Datum und die Zeit an, und zwar durch
ein Leerzeichen getrennt. Sie können ein beliebiges, von SQL Server akzeptiertes Datums- und Zeitformat verwenden. Hinweise:
v Dieser Parameter gilt nur für Transaktionsprotokollzurückschreibungen.
Bei der Basiszurückschreibung, für die die Transaktionsprotokolle gelten,
muss es sich um eine Gesamtzurückschreibung der Datenbank handeln.
Sie können keine Zurückschreibungen des Typs file, group und set bei
einer benannten Markierung zurückschreiben.
v Sie können dieselbe benannte Markierung für mehrere SQL-Transaktionen verwenden.
v Wird /after nicht angegeben, stoppt die Zurückschreibung vor der ersten
Markierung mit dem angegebenen Namen.
v Wird /after angegeben, stoppt die Zurückschreibung vor der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen oder nach dem angegebenen Datum und der angegebenen Zeit.
v Wenn der Markierungsname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Sie können einen Data Protection for SQL-Befehl restore nicht zusammen mit /stopbeforemark verwenden und gleichzeitig /recovery=no
oder /standby angeben.
v Wenn die Zurückschreibungsoperation bei Verwendung von
/stopbeforemark keine Transaktion im zurückgeschriebenen Transaktionsprotokoll findet, vor der sie stoppen könnte, wird die SQL-Datenbank nicht wiederhergestellt, selbst wenn gleichzeitig /recovery=yes angegeben wird.
/STRIPes=AnzStripekonfigurationen
Der Parameter /stripes gibt die Anzahl Datenstripekonfigurationen an, die
bei einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden
sollen. Die Variable AnzStripekonfigurationen kann im Bereich von 1 bis 64
liegen.
Hinweise:
v Wird /stripes nicht angegeben, wird standardmäßig der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der
Anfangswert ist 1. Für restore wird derselbe Wert verwendet wie für die
Sicherungsoperation.
v Wird /stripes ohne AnzStripekonfigurationen angegeben, wird der gespeicherte Wert verwendet.
v Es können maximal gleich viele Stripekonfigurationen wie bei der Erstellung der Sicherung verwendet werden. Sie können die Anzahl Datenstripekonfigurationen, die zum Erstellen eines Sicherungsobjekts verwendet
werden, mit dem folgenden Data Protection for SQL-Befehl bestimmen:
query tsm DB-Name Sicherungsobjekt
v Der Parameter MAXNUMMP muss in einem Tivoli Storage ManagerBefehl REGISTER NODE oder UPDATE NODE verwendet werden, damit ein Knoten mit Mehrfachsitzungen arbeiten kann, um Daten auf austauschbaren Datenträgern zu speichern (dafür müssen dem betreffenden
Knoten Mehrfachmountpunkte zugeordnet werden). Der Wert für MAXNUMMP muss kleiner oder gleich der gewünschten maximalen Anzahl
von Stripekonfigurationen sein.
230
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Wenn Sie mit einheitenübergreifendem Lesen und Schreiben von Daten
arbeiten, sollten Sie die Dateispeicherbereichskollokation des Tivoli Storage Manager-Servers verwenden, um möglichst jede Stripekonfiguration
auf einem anderen Speicherdatenträger zu halten.
v Die maximale Anzahl Datenstripekonfigurationen, die Sie verwenden
können, ist um eins kleiner als der Wert für die Tivoli Storage ManagerServeroption TXNGROUPMAX in der Datei dsmserv.opt. SQL Server
lässt maximal 64 Datenstripekonfigurationen zu.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Der Parameter /tsmnode gibt den Tivoli Storage Manager-Knotennamen
an, den Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Damit wird angegeben, welcher Tivoli Storage
Manager-Client Services anfordert. Sie können den Knotennamen auch in
der Optionsdatei speichern. Der Befehlszeilenparameter setzt den Wert in
der Optionsdatei außer Kraft.
Hinweise:
v Sie können den Parameter /tsmnode nicht verwenden, wenn PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
angegeben ist. Sie müssen den Knotennamen in der Optionsdatei angeben. Andernfalls können Sie PASSWORDACCESS in PROMPT ändern,
um mit dem Parameter /tsmnode arbeiten zu können. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
v Wird /tsmnode nicht angegeben, wird standardmäßig der über die Option 'nodename' in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei angegebene
Wert verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in
der Optionsdatei nicht geändert.
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Tivoli Storage Manager-Optionsdatei an. Dies ist mit der Auswahl eines Tivoli Storage Manager-Servers aus der Serverliste in der GUI vergleichbar. Die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei enthält die Konfigurationswerte für die Tivoli Storage Manager-API. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager
for Windows: Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Geben Sie keinen Pfad an, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Wenn der dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwortname
Der Parameter /tsmpassword gibt das Tivoli Storage Manager-Kennwort
an, mit dem sich Data Protection for SQL beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet. Dieser Parameter und die Option PASSWORDACCESS in
der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei interagieren wie folgt:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
231
PASSWORDACCESS
in Tivoli
/tsmpassword
Kennwort bereits in
Registrierungs-
Storage
ManagerOptionsdatei
Ergebnis
datenbank gespeichert?
angegeben
generate
yes
/tsmpassword wird ignoriert
angegeben
generate
no
/tsmpassword wird
verwendet und gespeichert
angegeben
prompt
—
/tsmpassword wird
verwendet
nicht angegeben
prompt
—
Benutzer wird zur
Eingabe aufgefordert
Ausgabebeispiele für traditionelle Zurückschreibungen
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls restore angezeigt wird/
werden.
Restore ReportServer Full
Mit diesem Befehl wird eine Gesamtsicherung von model auf einen Server zurückgeschrieben, der nicht mit dem Server identisch ist, von dem model gesichert
wurde.
Befehl:
tdpsqlc restore model full /fromsqlserver=STRINGVM1\STRINGVM1
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying TSM Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’model’...
Files Examined/Completed/Failed: [ 2 / 2 / 0 ]
Total Bytes: 3933070
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined
: 2
Files Completed
: 2
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 3933070
Total LanFree Bytes : 0
Completed
232
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Traditionelle Zurückschreibung 2 - Differenzzurückschreibung
Die traditionelle Zurückschreibung 2 schreibt ein Differenzsicherungsobjekt der Datenbank Test1 in die Datenbank Test2 zurück. Beachten Sie, dass die Datenbank
Test2 bereits vorhanden sein muss, damit die Zurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 diff /into=Test2
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups,
please wait...
Beginning difffull restore of backup object Test1, 1 of 1,
to database Test2
Full: 0
Read: 478720 Written: 478720 Rate: 40.62 Kb/Sec
Restore of Test1 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
1
1
1
0
40.61 Kb/Sec
478,720
0
11.51 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 3 - Gruppenzurückschreibung
Die traditionelle Zurückschreibung 3 schreibt ein Dateigruppensicherungsobjekt
mit dem Namen Group1 in die Datenbank Test1 zurück.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 group=Group1
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
233
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups,
please wait...
Restoring meta data ...
Beginning group restore of backup object Test1\Group1, 1 of 1,
to database Test1
Full: 0
Read: 86982144 Written: 86982144 Rate: 8,188.11 Kb/Sec
Restore of Test1\Group1 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
1
1
1
0
8,185.75 Kb/Sec
86,982,144
0
10.38 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 4 - Setzurückschreibung
Die traditionelle Zurückschreibung 4 schreibt alle aktiven Setsicherungsobjekte in
die Datenbank Test1 zurück.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 set=*
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups,
please wait...
Restoring meta data ...
Beginning set restore of backup object Test1\20100718141546\00000700,
1 of 1,to database Test1
Full: 0
Read: 88489472 Written: 88489472 Rate: 8,125.58 Kb/Sec
Restore of Test1\20100718141546\00000700 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
234
1
1
1
0
8,122.52 Kb/Sec
88,489,472
0
10.64 Secs
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Traditionelle Zurückschreibung 5 - Protokollzurückschreibung
(nach Zeitpunkt)
Die traditionelle Zurückschreibung 5 schreibt alle aktiven Protokollsicherungsobjekte der Datenbank Test1 zu einem angegebenen Zeitpunkt zurück. Drei von vier
Protokollsicherungen erfüllen die Kriterien für den angegebenen Zeitpunkt.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 log=* /stopat="07/01/2010 13:56:00"
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of
database backups, please wait...
Beginning log restore of backup object Test1\20100701135511\
00000700,
1 of 4,to database Test1
Full: 0
Read: 214528 Written: 214528 Rate: 59.75 Kb/Sec
Restore of Test1\20100701135511\00000700 completed successfully.
Beginning log restore of backup object Test1\20100701135605\
00000700,
2 of 4,to database Test1
Full: 0
Read: 147968 Written: 147968 Rate: 32.15 Kb/Sec
Restore of Test1\20100701135605\00000700 completed successfully.
Beginning log restore of backup object Test1\20100701135712\
00000700,
3 of 4,to database Test1
Full: 0
Read: 0 Written: 0 Rate: 0.00 Kb/Sec
Restore of Test1\20100701135712\00000700 completed successfully.
Skipping Test1\20100701135817\00000700
because of the preceding failure or point-in-time recovery.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
4
4
3
1
37.21 Kb/Sec
362,496
0
9.51 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 6 - Protokollzurückschreibung
(benannte Markierung)
Die traditionelle Zurückschreibung 6 schreibt alle aktiven Protokollsicherungsobjekte zu einem benannten Zeitpunkt in Datenbank Testmark zurück. Die erste Markierung mit dem Namen mark2 befindet sich im dritten Protokollsicherungsobjekt,
das auf die Zurückschreibung angewendet wird. Die Zurückschreibung wird gestoppt, sobald diese Markierung erreicht ist.
Befehl:
tdpsqlc restore Testmark log=* /stopatmark=mark2
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
235
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database
backups, please wait...
Beginning log restore of backup object Testmark\20100701102947\
0000065C, 1 of 4, to database Testmark
Full: 0
Read: 159232 Written: 159232 Rate: 61.68 Kb/Sec
Restore of Testmark\20100701102947\0000065C completed successfully.
Beginning log restore of backup object Testmark\20100701103127\
000001DC, 2 of 4, to database Testmark
Full: 0
Read: 159232 Written: 159232 Rate: 34.51 Kb/Sec
Restore of Testmark\20100701103127\000001DC completed successfully.
Beginning log restore of backup object Testmark\20100701103325\
00000680, 3 of 4, to database Testmark
Full: 0
Read: 0 Written: 0 Rate: 0.00 Kb/Sec
Restore of Testmark\20100701103325\00000680 completed successfully.
Skipping Testmark\20100701103556\00000694
because of the preceding failure or point-in-time recovery.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
4
4
3
4
38.60 Kb/Sec
318,464
0
8.06 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 7 - Protokollzurückschreibung
(inaktives Objekt)
Bei der traditionellen Zurückschreibung 7 werden zunächst sowohl die aktiven als
auch die inaktiven Protokollsicherungsobjekte für Datenbank Test1 abgefragt.
Befehl:
tdpsqlc q tsm netapp_db2 log=* /all
Ausgabe:
236
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
netapp_db2
Lgcy
Srv
Log
Active
09/27/2011 08:36:28
82.50 KB
No
No
None
No
20110927083628\00001A4C
1
DEFAULT
Die Zurückschreibungsoperation für die traditionelle Zurückschreibung 7 wendet
ein speziell benanntes inaktives Protokollsicherungsobjekt der Datenbank Test1 auf
die Zurückschreibung an. Da ein inaktives Protokollsicherungsobjekt angefordert
wird, muss im Zurückschreibungsbefehl der Parameter /object verwendet werden.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 log=* /object=20100622135511\00000700
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database
backups,please wait...
Beginning log restore of backup object Test1\20100622135511\
00000700,1 of 1,to database Test1
Full: 0
Read: 214528 Written: 214528 Rate: 29.47 Kb/Sec
Restore of Test1\20100622135511\00000700 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
1
1
1
0
29.46 Kb/Sec
214,528
0
7.11 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 8 - Gesamtsicherung (teilweise)
Bei der traditionellen Zurückschreibung 8 wird ein Teil eines Gesamtsicherungsobjekts (die Dateigruppe Group1) in die Datenbank Test1 zurückgeschrieben.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
237
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 full /partial /gr=Group1
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database
backups,please wait...
Restoring meta data ...
Beginning full restore of backup object Test1, 1 of 1,
to database Test1
Full: 0
Read: 89607680 Written: 89607680 Rate: 3,359.60 Kb/Sec
Restore of Test1 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
1
1
1
0
3,359.21 Kb/Sec
89,607,680
0
26.05 Secs
Traditionelle Zurückschreibung 9 - Gesamtsicherung (verlagern)
Bei der traditionellen Zurückschreibung 9 wird ein Gesamtsicherungsobjekt der
Datenbank Test1 zurückgeschrieben, wobei speziell die logische Datei File1Group1
an eine neue physische Position zurückgeschrieben (verlagert) wird.
Befehl:
tdpsqlc restore Test1 full /relocate=File1Group1
/to=e:\sqldata\File1Group1.NDF
Ausgabe:
238
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Starting Sql database restore...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database
backups,please wait...
Restoring meta data ...
Beginning full restore of backup object Test1, 1 of 1,
to database Test1
Full: 0
Read: 88100352 Written: 88100352 Rate: 3,930.18 Kb/Sec
Restore of Test1 completed successfully.
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for restore:
backups restored:
skipped:
Throughput rate:
Total bytes transferred:
LanFree bytes transferred:
Elapsed processing time:
1
1
1
0
3,929.64 Kb/Sec
88,100,352
0
21.89 Secs
Ausgabebeispiele für VSS-Zurückschreibungen
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls restore angezeigt wird/
werden.
VSS-Zurückschreibung aus Tivoli Storage Manager-Server
Datenbank msdb aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher unter Verwendung der optionalen Parameter /backupdestination und /backupmethod zurückschreiben.
Befehl:
tdpsqlc restore msdb full /backupdestination=tsm /backupmethod=vss
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
239
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying TSM Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’msdb’...
Files Examined/Completed/Failed: [ 2 / 2 / 0 ]
Total Bytes: 8062302
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined
: 2
Files Completed
: 2
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 8062302
Total LanFree Bytes : 0
Completed
VSS-Zurückschreibung aus lokalem Speicher
Datenbank DEMODB von lokalen Spiegeldatenträgern unter Verwendung der neuen optionalen Parameter /backupdestination und /backupmethod zurückschreiben.
Befehl:
tdpsqlc restore DEMODB full /backupdestination=local
/backupmethod=vss /instantrestore=no
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying TSM Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’DEMODB’...
Files Examined/Completed/Failed: [ 2 / 2 / 0 ] Total Bytes: 5243190
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined: 2
Files Completed: 2
Files Failed: 0
Total Bytes: 5243190
Total LanFree Bytes: 0
VSS-Sofortzurückschreibung aus lokalem Speicher
Datenbank testdb2 mit einer Sofortzurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern unter Verwendung des neuen Parameters /instantrestore zurückschreiben.
240
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl:
tdpsqlc restore testdb2 /backupmethod=vss
/backupdest=local /instantrestore=yes
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying TSM Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’DEMODB’...
Restoring ’DEMODB’ using volume-level-copy snapshot.
Starting snapshot restore process. This process may take several minutes.
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined : 0
Files Completed : 0
Files Failed : 0
Total Bytes : 0
Total LanFree Bytes : 0
VSS-Zurückschreibung mit Verzeichnisverlagerung
Datenbank svtdb unter Verwendung des neuen optionalen Parameters /relocatedir
aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher zurückschreiben und in das Verzeichnis m:\svtdb verlagern. Alle SQL-Protokolle und Volltextindexdateien, die der
Datenbank svtdb zugeordnet sind, werden ebenfalls zurückgeschrieben und verlagert.
Befehl:
tdpsqlc restore svtdb full /relocatedir=m:\svtdb /backupdestination=tsm
/backupmethod=vss
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
241
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011.
All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying TSM Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’svtdb’...
Preparing for restore of ’svtdb’ from TSM backup.
Files Examined/Completed/Failed: [ 5 / 5 / 0 ]
VSS Restore operation
Files Examined :
Files Completed :
Files Failed
:
Total Bytes
:
Total LanFree Bytes
Total Bytes: 418328259
completed with rc = 0
5
5
0
418328259
: 0
Um die Datenbank svtdb, die zugehörigen Protokolle und Volltextindexdateien an
ihre eigenen jeweiligen Positionen zurückzuschreiben und zu verlagern, muss der
folgende Befehl ausgegeben werden:
tdpsqlc restore svtdb full /relocatedir=m:\svtdb,e:\svtdb,f:\svtdb
/backupdestination=tsm /backupmethod=vss
Die Werte für /relocatedir in diesem Befehl sind wie folgt:
v m:\svtdb: Das Verzeichnis, in das nur die Datenbank svtdb verlagert wird.
v e:\svtdb: Das Verzeichnis, in das nur die Protokolle von svtdb verlagert werden.
v f:\svtdb: Das Verzeichnis, in das nur die Volltextindexdateien von svtdb verlagert
werden.
Befehl restorefiles
Verwenden Sie den Befehl restorefiles, um VSS-basierte Sicherungen zurückzuschreiben, die auf dem Tivoli Storage Manager-Server
(/BACKUPDESTINATION=TSM) oder lokal (/BACKUPDESTINATION=LOCAL)
gespeichert sind.
Berücksichtigen Sie vor Verwendung des Befehls restorefiles die folgenden Hinweise.
v Der Befehl restorefiles schreibt Dateien mit der Erweiterung .mdf und .ldf sowie andere unstrukturierte Dateien aus einer auf einem angegebenen Data Protection for SQL-Server befindlichen VSS-basierten Sicherung in ein angegebenes
Verzeichnis zurück.
v Ein Zielverzeichnis kann als Verzeichnis auf einem festgelegten Dateisystem
(beispielsweise C:\temp) oder in einem gemeinsam genutzten Netzbereich (beispielsweise \\server\dest), auf das bzw. den der ferne Agent des Tivoli Storage
Manager-Servers (VSS-Anforderer) zugreifen kann, angegeben werden.
v Der Befehl restorefiles schreibt die Daten nicht auf den SQL-Server zurück.
242
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Bei diesem Befehl ist es nicht erforderlich, dass der SQL-Server auf der Maschine
installiert ist, auf der der Befehl restorefiles ausgeführt wird. Dateien können
auf eine andere Maschine bzw. in ein anderes Verzeichnis auf derselben Maschine wie der SQL Server zurückgeschrieben werden.
v Eine Zurückschreibung wird vollständig ausgeführt, es sei denn, der Zieldatenträger enthält nicht genügend Speicherbereich, um die Zurückschreibungsdaten
aufnehmen zu können.
v VSS-basierte Sicherungen, die sich auf dem Tivoli Storage Manager-Server befinden (/BACKUPDESTINATION=TSM), können zurückgeschrieben werden, indem der Befehl restorefiles auf derselben Maschine, auf der die VSS-basierte
Sicherung ausgeführt wurde, oder auf einer Maschine, auf der der Data Protection for SQL-Client für VSS-Operationen installiert und konfiguriert ist, ausgeführt wird.
v An das im Befehl restorefiles angegebene Verzeichnis wird der VSS-Komponentenname angehängt, damit mehrere Datenbanken in dasselbe Zielverzeichnis
zurückgeschrieben werden können.
v VSS-basierte Sicherungen, die durch Verwendung einer persistenten Momentaufnahme auf der lokalen Maschine gespeichert werden
(/BACKUPDESTINATION=LOCAL), können nur zurückgeschrieben werden, indem der Befehl restorefiles auf derselben Maschine ausgeführt wird, die die
VSS-basierte Sicherung ausgeführt und Zugriff auf die persistente Momentaufnahme hat.
v Geben Sie Folgendes ein, um eine Gesamtzurückschreibung auszuführen:
tdpsqlc restorefiles DB1 FULL relocatedir=d:\temprestore
v Verwenden Sie den Parameter /RELOCATEDIR, um eine momentan vorhandene
Datenbank in ein anderes Verzeichnis zurückzuschreiben, selbst wenn Ihre Sicherung Dateien enthält, die sich in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden. Führen Sie den Befehl restorefiles unter Angabe eines einzelnen Zielverzeichnisses
aus. Geben Sie beispielsweise den Befehl restorefiles db1 full
/relocatedir=d:\temp aus, um die Dateien in das Verzeichnis d:\temp\db1\* zu
stellen.
v Wenn Sie in einer Umgebung ohne Cluster arbeiten, können Sie nur eine lokale
Momentaufnahme auf die Maschine zurückschreiben, die die Momentaufnahme
generiert hat.
v Wenn Sie in einer Clusterumgebung arbeiten, können Sie den Befehl
restorefiles auf einer beliebigen Maschine im Cluster ausführen.
Befehl restorefiles - Syntax
Verwenden Sie das Syntaxdiagramm für den Befehl restorefiles als Referenz für
verfügbare Optionen und Verkürzungsanforderungen.
,
TDPSQLC RESTOREFIles
DB-Name
*
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
243
FULL
,
logischerDateiname
*
FULL
B
DIFFerential
C
,
FIle=
Gruppenname
*
,
Group=
Log=
Protokollobjektname
*
,
Set=
Setobjektname
*
A
D
E
F
Die Syntaxdiagramme der einzelnen Optionen für den Sicherungsobjekttyp, die
den Buchstaben A, B, C, D, E, F entsprechen, folgen nach den optionalen Parametern für den Befehl restorefiles „Befehl restorefiles - Optionale Parameter”.
Befehl restorefiles - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter werden direkt nach dem Befehl restorefiles und vor
den optionalen Parametern angegeben.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben das zurückzuschreibende Objekt an:
tdpsqlc restorefiles
* |Komponentenname1, ..., KomponentennameNFULL
*
Sequenzielle Zurückschreibung aller unstrukturierten Dateien für
die Datenbank.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Typ der Sicherung an,
aus der die Dateien zurückgeschrieben werden:
FULL
Die Dateien aus einer Gesamtsicherung für VSS zurückschreiben.
Befehl restorefiles - Optionale Parameter
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den optionalen Parametern für den Data
Protection for SQL-Befehl restorefiles.
/BACKUPDESTINATION
VSS-Sicherungen, die sich auf dem Tivoli Storage Manager-Server befinden,
werden mit dem Befehl restorefiles unter Angabe von
/BACKUPDESTINATION=TSM zurückgeschrieben. VSS-Sicherungen, die
unter Verwendung einer persistenten Momentaufnahme auf einer lokalen
Maschine ausgeführt werden, werden mit dem Befehl restorefiles unter
Angabe von /BACKUPDESTINATION=LOCAL zurückgeschrieben. TSM
ist das Standardziel für den Befehl restorefiles.
244
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Verwenden Sie den Parameter /configfile, um den Namen der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei anzugeben, die die Werte für die Data
Protection for SQL-Konfigurationsoptionen enthält.
Die Variable KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Enthält die Variable KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Data
Protection for SQL-Installationsverzeichnis verwendet. Wird der Parameter
/configfile bzw. die Variable KonfigDateiname nicht angegeben, lautet der
Standardwert tdpsql.cfg.
Enthält die Variable KonfigDateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten
Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Programme\Datei.cfg"
/FROMSQLserver=SQL-Servername
Verwenden Sie den Parameter /fromsqlserver, um den Namen des SQL
Servers anzugeben, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Der Standardwert ist der lokale SQL Server-Name.
/LOGFile=Protokolldateiname
Verwenden Sie den Parameter /logfile, um den Namen der Aktivitätenprotokolldatei anzugeben, die von Data Protection for SQL generiert wird.
Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Ist die angegebene Protokolldatei vorhanden, werden
neue Protokolleinträge am Ende der Datei angefügt. Die Variable Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist jedoch
kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Data Protection for
SQL-Installationsverzeichnis geschrieben.
Enthält die Variable Protokolldateiname Leerzeichen, muss der gesamte Eintrag für den Parameter /logfile in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel:
/LOGFile="c:\Programme\mytdpsqlserver.log"
Wird der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardprotokolldatei tdpsqlserver.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden, die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien
führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu
inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll für eine einzelne
Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird einmal pro Tag ausgeführt. Die Variable
Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die Protokolleinträge aufbewahrt werKapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
245
den sollen. Standardmäßig werden 60 Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess aufbewahrt. Die Standardwerte können über die MMCGUI oder mit dem Befehl set geändert werden, damit die
Protokollbereinigung inaktiviert oder die Anzahl Tage, die Protokolleinträge aufbewahrt werden, erhöht oder verringert wird. Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, können Sie mit dem Parameter /logprune diese Standardwerte überschreiben. Ist der Wert für die Variable Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl im Bereich von 0 bis 9999, erfolgt selbst
dann eine Bereinigung, wenn für den Tag bereits eine Bereinigung ausgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wurde
der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert, sollten Sie
vor Ausgabe eines Data Protection for SQL-Befehls, der die Protokolldatei
unter Umständen bereinigen würde, eine der folgenden Aktionen ausführen, um zu verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/MOUNTWait=Yes|No
Verwenden Sie den Parameter /mountwait, um anzugeben, ob Data Protection for SQL auf das Laden austauschbarer Datenträger (wie beispielsweise
Bänder oder CDs) warten oder die aktuelle Operation stoppen soll. Dieser
Fall tritt ein, wenn der Tivoli Storage Manager-Server zum Speichern von
Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern konfiguriert ist und darauf wartet, dass ein erforderlicher Speicherdatenträger geladen wird.
Sie können Folgendes angeben:
Yes
Auf Bandladevorgänge warten. Dies ist die Standardeinstellung.
No
Nicht auf Bandladevorgänge warten.
/OBJect=Objektname
Verwenden Sie den Parameter /object, um den Namen der Sicherungsobjektdateien anzugeben, die zurückgeschrieben werden sollen. Der Objektname dient zur eindeutigen Identifikation jedes Sicherungsobjekts und
wird von Data Protection for SQL erstellt.
Verwenden Sie den Data Protection for SQL-Befehl query tsm *, um die
Namen der Sicherungsobjekte anzuzeigen.
/Quiet Dieser Parameter verhindert die Anzeige von Statusinformationen. Dies hat
keine Auswirkungen auf die Stufe der Informationen, die in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
/RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[,Protokolldateiverzeichnis [,anderesDateiverzeichnis] [ ,Dateistromdateien]]
Der Parameter /relocatedir gibt die Zielpositionen an, in die die unstrukturierten Dateien zurückgeschrieben werden sollen. Dies schließt Datenbanken, Protokolle und FILESTREAM-Dateien ein.
Die Variable DB-Dateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der SQL-Datenbank an, die verlagert werden soll. Beachten Sie, dass für den Fall, dass
die Variable Protokolldateiverzeichnis oder anderesDateiverzeichnis nicht angegeben werden, die Volltextindexdateien von SQL Server in das durch DBDateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.
246
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Die Variable Protokolldateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der SQLProtokolldateien an, die verlagert werden sollen. Beachten Sie, dass für den
Fall, dass die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben wird, die
SQL-Protokolldateien in das durch DB-Dateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.
Die Variable anderesDateiverzeichnis gibt die Verzeichnisposition der Volltextindexdateien von SQL Server an, die verlagert werden sollen. Beachten
Sie, dass für den Fall, dass die Variable anderesDateiverzeichnis nicht angegeben wird, die Volltextindexdateien von SQL Server in das durch DB-Dateiverzeichnis angegebene Verzeichnis zurückgeschrieben werden.Die Operation restorefiles erstellt ein Unterverzeichnis unter dem Stammverzeichnis,
das den Datenbanknamen enthält. Die zurückgeschriebenen Dateien werden in dieses Unterverzeichnis gestellt. Wird der Parameter /relocatedir
nicht angegeben, werden die Dateien in das Verzeichnis zurückgeschrieben,
in dem der Befehl restorefiles ausgegeben wird. Beispiel: Wenn Data Protection for SQL im Verzeichnis c:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSQLC installiert
ist und der folgende Befehl im Verzeichnis E:\Somedir ausgegeben wird:
e:\Somedir> c:\"Program Files"\Tivoli\TSM\TDPSQLC\tdpsqlc restorefiles
db1 full
Dann werden die Dateien in die Unterverzeichnisse an der Position
e:\Somedir zurückgeschrieben:
e:\Somedir\db1\db1.mdf
e:\Somedir\db1\db1.ldf
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Knotenname auf den Tivoli Storage
Manager-Knotennamen, den Data Protection for SQL für die Anmeldung
beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Dieser
Parameter ist nicht gültig, wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei
auf GENERATE gesetzt ist.
/TSMOPTFile=TSM-Optionsdatei
Mit der Variablen TSM-Optionsdatei können Sie die Data Protection for
SQL-Optionsdatei angeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Wird kein Pfad angegeben, wird das Verzeichnis, in dem Data Protection
for SQL installiert ist, durchsucht.
Enthält die Variable TSM-Optionsdatei Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Programme\Datei.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Kennwort auf das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Haben Sie PASSWORDACCESS
GENERATE in der Data Protection for SQL-Optionsdatei (dsm.opt) angegeben, müssen Sie das Kennwort an dieser Stelle nicht bereitstellen, da das in
der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um
das Kennwort jedoch in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
247
Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort eingeben, wenn Data Protection
for SQL zum ersten Mal eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Wenn Sie ein Kennwort mit diesem Parameter angeben, wenn PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Wert in der Befehlszeile
ignoriert, es sein denn, das Kennwort für diesen Knoten wurde noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und verwendet, wenn Sie diesen Befehl ausführen.
Ist PASSWORDACCESS PROMPT wirksam und wird in der Befehlszeile
kein Kennwortwert angegeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts
aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Data Protection for SQL für die
Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet, kann bis zu 63
Zeichen lang sein.
Befehl restorefiles - Beispiele
Dieses Ausgabebeispiel enthält Beispiele für die Ausgabe (Text, Nachrichten, Prozessstatus), die bei Verwendung des Befehls restorefiles angezeigt wird.
Der Befehl tdpsqlc restorefiles Finance FULL /backupdestination=local
/RELOCATEDir=e:\test/FROMSQLServer=sqlsrv12 schreibt VSS-Dateien aus einer
Sicherung des Typs FULL der Datenbank Finance aus dem SQL-Server sqlsrv12 in
das Verzeichnis e:\test zurück. Die zurückgeschriebenen Dateien sind:
e:\test\Finance\finance.mdf
e:\test\Finance\finance_log.ldf
|
Befehl mount backup
|
Windows
Mit dem Befehl mount backup können Sie Sicherungen bereitstellen.
|
Befehl mount backup - Syntax
|
|
Windows
|
|
Die Syntaxdiagramme zum Befehl mount backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
|
|
|
|
MOUNT BACKup
|
|
TDPSQLC
Komponentenname[(<Objekt-ID>)]=Stammverzeichnis für Mountpunkt
[,Komponentenname=Stammverzeichnis für Mountpunkt]
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
|
248
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
Aktueller_Server
tdpsql.log
/FROMSQLSERVer=
/LOGFile=
Servername
|
|
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
Letztes
/PITDate=
Datumswert
|
|
Letzte
=DP
/PITTime=
/QUERYNode
Zeitangabe
|
|
|
|
|
|
=ALWAYSON
=BOTH
/REMOTECOMPUTER= Systemname
/REMOTECOMPUTERUser= Benutzer
/REMOTECOMPUTERPassword= Kennwort
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMPassword= TSM-Kennwort
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
|
|
|
Befehl unmount backup - Positionsgebundene Parameter
Windows
|
|
Der positionsgebundene Parameter wird direkt nach dem Befehl unmount backup
und vor den optionalen Parametern angegeben.
|
Stammverzeichnis für Mountpunkt
|
|
Befehl mount backup - Optionale Parameter
Windows
|
|
Optionale Parameter folgen auf den Befehl mount backup und die positionsgebundenen Parameter.
|
|
|
|
|
/CONFIGfile=configfilename
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Konfigurationsdatei
angeben, die die für eine Operation mount backup zu verwendenden Werte
enthält.
|
|
|
|
|
Die Variable Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten
Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad,
wird das Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Installationsverzeichnis verwendet. Wird der Parameter /configfile bzw. die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
|
|
|
|
Enthält die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den
gesamten Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\tdpsql.cfg"
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
249
|
|
|
|
/FROMSQLSERVer=Servername
Verwenden Sie den Parameter /fromsqlserver, um den Namen des Servers
anzugeben, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der lokale Server.
|
|
|
|
|
/LOGFile=Protokolldateiname
Verwenden Sie den Parameter /logfile, um den Namen der Aktivitätenprotokolldatei anzugeben, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager generiert
wird. Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an.
|
|
|
|
|
|
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Ist die angegebene Protokolldatei vorhanden, werden
neue Protokolleinträge am Ende der Datei angefügt. Die Variable Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist jedoch
kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Installationsverzeichnis geschrieben.
|
|
|
|
Enthält die Variable Protokolldateiname Leerzeichen, muss der gesamte Eintrag für den Parameter /logfile in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\tdpsql.log"
|
|
Wird der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben.
|
|
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden, die Protokollierung
findet immer statt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu
inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll für eine einzelne
Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird einmal pro Tag ausgeführt. Die Variable
Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60 Tage mit Protokolleinträgen im
Bereinigungsprozess aufbewahrt. Die Standardwerte können über die GUI
oder mit dem Befehl update config geändert werden, damit die Protokollbereinigung inaktiviert oder die Anzahl Tage, die Protokolleinträge aufbewahrt werden, erhöht oder verringert wird. Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, können Sie mit dem Parameter /logprune diese Standardwerte
überschreiben. Ist der Wert für die Variable Anzahl Tage des Parameters
/logprune eine Zahl im Bereich von 0 bis 9999, erfolgt selbst dann eine Bereinigung, wenn für den Tag bereits eine Bereinigung ausgeführt wurde.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wurde
der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert, sollten Sie
vor Ausgabe eines Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Befehls, der
die Protokolldatei unter Umständen bereinigen würde, eine der folgenden
Aktionen ausführen, um zu verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt
wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
|
|
|
/PITDAte=Datum
Verwenden Sie den Parameter /pitdate zusammen mit dem Parameter
/pittime, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die zuletzt erstellte Ver-
250
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
sion der Sicherungen bereitgestellt werden soll. In diesem Fall werden Sicherungen verarbeitet, die an oder vor dem mit Datum und Uhrzeit angegebenen Zeitpunkt erstellt und vor diesem Zeitpunkt nicht gelöscht
wurden. Sicherungen, die nach dem Datum und der Uhrzeit erstellt wurden, werden ignoriert. Geben Sie das gewünschte Datum in der Variablen
Datum an. Verwenden Sie das Datumsformat, das Sie mit der Option DATEFORMAT in der Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Optionsdatei ausgewählt haben.
|
|
|
Wenn Sie weder für das Datum noch für die Uhrzeit einen Wert angeben,
wird kein Wert für Datum und Uhrzeit eingerichtet. Standardmäßig wird
die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
|
|
|
|
|
|
Falls Sie entweder für das Datum oder für die Uhrzeit einen Wert angeben,
wird die Sicherung aus der frühesten Sicherung bereitgestellt, die nach
dem angegebenen Bereitstellungszeitpunkt erstellt wurde. Wird keine Sicherung gefunden, die nach dem eingerichteten Zeitpunkt erstellt wurde,
wird standardmäßig die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anmerkungen:
v Falls Sie sowohl für das Datum als auch für die Uhrzeit einen Wert angeben, wird ein Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung eingerichtet.
v Geben Sie einen Wert für das Datum, jedoch keinen Wert für die Uhrzeit
an, wird für die Uhrzeit standardmäßig der Wert 23:59:59 verwendet.
Hierdurch wird das Datum mit dem angegebenen Wert eingerichtet.
v Geben Sie einen Wert für die Uhrzeit ohne einen Wert für das Datum an,
wird als Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Hierdurch wird der Zeitpunkt für die Bereitstellung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Uhrzeit eingerichtet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/PITTime=Zeit
Verwenden Sie den Parameter /pittime zusammen mit der Option
/pitdate, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die zuletzt erstellte Version der Sicherungen bereitgestellt werden soll. In diesem Fall werden
Dateien oder Images verarbeitet, die an oder vor dem mit Datum und Uhrzeit angegebenen Zeitpunkt erstellt und vor diesem Zeitpunkt nicht gelöscht wurden. Sicherungen, die nach dem Datum und der Uhrzeit erstellt
wurden, werden ignoriert. Falls Sie den Parameter /pitdate nicht angeben,
wird diese Option ignoriert. Geben Sie die gewünschte Uhrzeit in der Variablen Uhrzeit an. Verwenden Sie das Zeitformat, das Sie mit der Option
TIMEFORMAT in der Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Optionsdatei ausgewählt haben.
|
|
|
Wenn Sie weder für das Datum noch für die Uhrzeit einen Wert angeben,
wird kein Wert für Datum und Uhrzeit eingerichtet. Standardmäßig wird
die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
|
|
|
|
|
|
Falls Sie entweder für das Datum oder für die Uhrzeit einen Wert angeben,
wird die Sicherung aus der frühesten Sicherung bereitgestellt, die nach
dem angegebenen Bereitstellungszeitpunkt erstellt wurde. Wird keine Sicherung gefunden, die nach dem eingerichteten Zeitpunkt erstellt wurde,
wird standardmäßig die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
|
Anmerkungen:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
251
|
|
|
|
|
|
|
|
|
v Falls Sie sowohl für das Datum als auch für die Uhrzeit einen Wert angeben, wird ein Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung eingerichtet.
v Geben Sie einen Wert für das Datum, jedoch keinen Wert für die Uhrzeit
an, wird für die Uhrzeit standardmäßig der Wert 23:59:59 verwendet.
Hierdurch wird das Datum mit dem angegebenen Wert eingerichtet.
v Geben Sie einen Wert für die Uhrzeit ohne einen Wert für das Datum an,
wird als Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Hierdurch wird der Zeitpunkt für die Bereitstellung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Uhrzeit eingerichtet.
|
|
|
|
|
|
/QUERYNode=DP|ALWAYSON|BOTH
Geben Sie an, ob Standarddatenbanken von SQL Server 2012 abgefragt
werden sollen, die aus einem Data Protection for SQL-Standardknoten
und/oder dem AlwaysOn-Knoten gesichert wurden. Bei Verfügbarkeitsdatenbanken wird dieser Parameter ignoriert, weil die Verfügbarkeitsdatenbanken immer unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert werden.
|
|
|
/REMOTECOMPUTER=Systemname
Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen für das ferne System ein,
auf dem Sie die Daten bereitstellen wollen.
|
|
|
|
|
|
/REMOTECOMPUTERUser=Benutzer
Geben Sie den Benutzernamen für die Anmeldung bei dem Server ein, der
im Parameter REMOTECOMPUTER angegeben ist. Falls eine Domäne für die Anmeldung mit dem Domänenkonto erforderlich ist, geben Sie Domäne\
Benutzer ein. Zur Anmeldung beim lokalen Konto wird die Domäne nicht
benötigt. Es gibt keinen Standardwert.
|
|
|
/REMOTECOMPUTERPassword=Kennwort
Geben Sie das Kennwort für den Benutzernamen ein, der im Parameter
REMOTECOMPUTERUser angegeben ist. Es gibt keinen Standardwert.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Knotenname auf den Tivoli Storage
Manager-Knotennamen, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den
Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Dieser Parameter ist nicht gültig, wenn PASSWORDACCESS in der
Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist.
|
|
|
/TSMOPTFile=TSM-Optionsdatei
Mit der Variablen TSM-Optionsdatei können Sie die Tivoli Storage ManagerOptionsdatei angeben.
|
|
|
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Wird kein Pfad angegeben, wird das Verzeichnis, in dem Tivoli Storage
FlashCopy Manager installiert ist, durchsucht.
|
|
|
|
Enthält die Variable TSM-Optionsdatei Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
|
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMOPTFile="c:\Program Files\dsm.opt"
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Kennwort auf das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmel-
|
|
|
252
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
|
|
|
|
dung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Haben Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy ManagerOptionsdatei (dsm.opt) angegeben, müssen Sie das Kennwort an dieser
Stelle nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um das Kennwort jedoch in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort eingeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager zum ersten
Mal eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
|
|
|
|
|
|
Wenn Sie ein Kennwort mit diesem Parameter angeben, wenn PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Wert in der Befehlszeile
ignoriert, es sein denn, das Kennwort für diesen Knoten wurde noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und verwendet, wenn Sie diesen Befehl ausführen.
|
|
|
Ist PASSWORDACCESS PROMPT wirksam und wird in der Befehlszeile
kein Kennwortwert angegeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts
aufgefordert.
|
|
|
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet,
kann bis zu 63 Zeichen lang sein.
|
Befehl unmount backup
Windows
Mit dem Befehl unmount backup können Sie die Bereitstellung von Sicherungen aufheben, die zuvor bereitgestellt wurden und durch Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwaltet werden.
Befehl unmount backup - Syntax
Windows
Die Syntaxdiagramme zum Befehl unmount backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
|
TDPSQLC UNMOUNT BACKup
Stammverzeichnis für Mountpunkt
tdpsql.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
/LOGPrune=
tdpsql.log
60
Anzahl Tage
No
/LOGFile=
Protokolldateiname
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
253
|
=DP
/REMOTECOMPUTER=
Systemname
/QUERYNode
=ALWAYSON
=BOTH
/REMOTECOMPUTERUser= Benutzer
/REMOTECOMPUTERPassword=
Kennwort
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Befehl unmount backup - Positionsgebundene Parameter
Windows
Der positionsgebundene Parameter wird direkt nach dem Befehl unmount backup
und vor den optionalen Parametern angegeben.
Stammverzeichnis für Mountpunkt
Befehl unmount backup - Optionale Parameter
|
|
Windows
|
|
Optionale Parameter folgen auf den Befehl unmount backup und die positionsgebundenen Parameter.
|
|
|
|
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Konfigurationsdatei angeben, die die für eine Operation unmount
backup zu verwendenden Werte enthält.
|
|
|
|
|
Die Variable Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten
Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad,
wird das Installationsverzeichnis verwendet. Wird der Parameter
/configfile bzw. die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet
der Standardwert tdpsql.cfg.
|
|
|
|
Enthält die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den
gesamten Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\tdpsql.cfg"
254
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
|
/LOGFile=Protokolldateiname
Verwenden Sie den Parameter /logfile, um den Namen der Aktivitätenprotokolldatei anzugeben. Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der
Aktivitätenprotokolldatei an.
|
|
|
|
|
|
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Ist die angegebene Protokolldatei vorhanden, werden
neue Protokolleinträge am Ende der Datei angefügt. Die Variable Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist jedoch
kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis geschrieben.
|
|
|
|
Enthält die Variable Protokolldateiname Leerzeichen, muss der gesamte Eintrag für den Parameter /logfile in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\tdpsql.log"
|
|
Wird der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben.
|
|
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden, die Protokollierung
findet immer statt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu
inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll für eine einzelne
Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird einmal pro Tag ausgeführt. Die Variable
Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60 Tage mit Protokolleinträgen im
Bereinigungsprozess aufbewahrt. Die Standardwerte können über die GUI
oder mit dem Befehl update config geändert werden, damit die Protokollbereinigung inaktiviert oder die Anzahl Tage, die Protokolleinträge aufbewahrt werden, erhöht oder verringert wird. Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, können Sie mit dem Parameter /logprune diese Standardwerte
überschreiben. Ist der Wert für die Variable Anzahl Tage des Parameters
/logprune eine Zahl im Bereich von 0 bis 9999, erfolgt selbst dann eine Bereinigung, wenn für den Tag bereits eine Bereinigung ausgeführt wurde.
|
|
|
|
|
|
|
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wurde
der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert, sollten Sie
vor Ausgabe eines Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL-Befehls, der
die Protokolldatei unter Umständen bereinigen würde, eine der folgenden
Aktionen ausführen, um zu verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt
wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/QUERYNode=DP|ALWAYSON|BOTH
Geben Sie an, ob Standarddatenbanken von SQL Server 2012 abgefragt
werden sollen, die aus einem Data Protection for SQL-Standardknoten
und/oder dem AlwaysOn-Knoten gesichert wurden. Bei Verfügbarkeitsdatenbanken wird dieser Parameter ignoriert, weil die Verfügbarkeitsdatenbanken immer unter dem AlwaysOn-Knoten gesichert werden.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
255
|
|
|
/REMOTECOMPUTER=Systemname
Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen für das ferne System ein,
auf dem Sie die Bereitstellung der Daten aufheben wollen.
|
|
|
|
|
|
/REMOTECOMPUTERUser=Benutzer
Geben Sie den Benutzernamen für die Anmeldung bei dem Server ein, der
im Parameter REMOTECOMPUTER angegeben ist. Falls eine Domäne für die Anmeldung mit dem Domänenkonto erforderlich ist, geben Sie Domäne\
Benutzer ein. Zur Anmeldung beim lokalen Konto wird die Domäne nicht
benötigt. Es gibt keinen Standardwert.
|
|
|
/REMOTECOMPUTERPassword=Kennwort
Geben Sie das Kennwort für den Benutzernamen ein, der im Parameter
REMOTECOMPUTERUser angegeben ist. Es gibt keinen Standardwert.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Knotenname auf den Tivoli Storage
Manager-Knotennamen, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den
Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Dieser Parameter ist nicht gültig, wenn PASSWORDACCESS in der
Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist.
|
|
|
/TSMOPTFile=TSM-Optionsdatei
Mit der Variablen TSM-Optionsdatei können Sie die Tivoli Storage ManagerOptionsdatei angeben.
|
|
|
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Wird kein Pfad angegeben, wird das Verzeichnis, in dem Tivoli Storage
FlashCopy Manager installiert ist, durchsucht.
|
|
|
|
Enthält die Variable TSM-Optionsdatei Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
|
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMOPTFile="c:\Program Files\dsm.opt"
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Kennwort auf das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Haben Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy ManagerOptionsdatei (dsm.opt) angegeben, müssen Sie das Kennwort an dieser
Stelle nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um das Kennwort jedoch in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort eingeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager zum ersten
Mal eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
|
|
|
|
|
|
Wenn Sie ein Kennwort mit diesem Parameter angeben, wenn PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Wert in der Befehlszeile
ignoriert, es sein denn, das Kennwort für diesen Knoten wurde noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und verwendet, wenn Sie diesen Befehl ausführen.
256
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
|
|
|
Ist PASSWORDACCESS PROMPT wirksam und wird in der Befehlszeile
kein Kennwortwert angegeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts
aufgefordert.
|
|
|
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet,
kann bis zu 63 Zeichen lang sein.
Befehl delete backup
Verwenden Sie den Befehl delete backup, um eine VSS-Sicherung einer SQL Server-Datenbank zu löschen.
Sie müssen über lokale Registrierungsdatenbankberechtigungen (für alle Versionen
von SQL Server) verfügen, um eine Data Protection for SQL-Sicherung löschen zu
können.
Befehl delete backup - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme für den Befehl delete backup als Referenz,
um verfügbare Optionen und Verkürzungsanforderungen anzuzeigen.
,
TDPSQLC DELete BACKup
DB-Name
*
FULL
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=SQL-Serverwert [oder Konfig.-Wert]
/FROMSQLSERVer=
=SQL-Servername
/LOGPrune=
60
Anzahl Tage
No
/OBJect=
Objektname,...
/Quiet
Befehl delete backup - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl delete backup
und stehen vor den optionalen Parametern.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die zu löschende Sicherung
an:
* | DB-Name
*
Die aktiven Sicherungen aller Datenbanken löschen.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
257
DB-Name
Eine Sicherung der angegebenen Datenbank löschen. Die aktive Sicherung wird gelöscht, sofern Sie nicht eine andere Sicherung mit
dem optionalen Parameter /object angeben.
Mehrere Einträge werden jeweils durch ein Komma voneinander
getrennt. Werden die Namen durch ein Komma getrennt, müssen
Sie sicherstellen, dass zwischen dem Komma und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen steht. Enthält ein Datenbankname Kommas oder Leerzeichen, müssen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen setzen.
Der folgende positionsgebundene Parameter gibt den Typ der auszuführenden
Operation zum Löschen einer Sicherung an:
FULL
Gesamtsicherungen löschen.
Achtung: Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gewünschten Sicherungen
gelöscht werden.
Befehl delete backup - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl delete backup und die positionsgebundenen Parameter.
/BACKUPDESTination=TSM|LOCAL
Verwenden Sie den Parameter /backupdestination, um den Aufbewahrungsort anzugeben, aus dem die Sicherung gelöscht wird. Standardwert
(falls vorhanden) ist der Wert, der in der Data Protection for SQL-Vorgabendatei (tdpsql.cfg) angegeben ist. Ist kein Wert vorhanden, wird die Sicherung aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gelöscht.
Sie können Folgendes angeben:
TSM
Die Sicherung wird aus dem Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gelöscht. Dies ist der Standardwert, wenn in der Data Protection for SQL-Vorgabendatei (tdpsql.cfg) kein Wert angegeben ist.
LOCAL
Die Sicherung wird auf den lokalen Spiegeldatenträgern gelöscht.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen (KonfigDateiname)
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angeben, die die für eine
Operation delete backup zu verwendenden Werte enthält.
Die Variable KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Enthält die Variable KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Data
Protection for SQL-Installationsverzeichnis verwendet. Wird der Parameter
/configfile bzw. die Variable KonfigDateiname nicht angegeben, lautet der
Standardwert tdpsql.cfg.
Enthält die Variable KonfigDateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten
Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Programme\Datei.cfg"
Der Abschnitt „Befehl set - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 278
enthält Beschreibungen verfügbarer Konfigurationsparameter.
/FROMSQLSERVer=Servername
Verwenden Sie den Parameter /fromsqlserver, um den Namen des SQL
Servers anzugeben, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wur-
258
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
de. Dieser Parameter ist nur dann erforderlich, wenn der Name des SQL
Servers, auf dem der Löschvorgang ausgeführt werden soll (wird über den
Parameter /sqlserver festgelegt), von dem Namen des SQL Servers, auf
dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden, abweicht. Der Standardwert ist
der für /sqlserver angegebene Wert oder der in der Data Protection for
SQL-Konfigurationsdatei definierte Wert.
Hinweise:
v Unterscheiden sich die beiden SQL Server-Namen, müssen Sie diesen Parameter selbst dann verwenden, wenn es sich bei /fromsqlserver um
eine Standardinstanz außerhalb eines Clusters handelt.
/LOGFile=Protokolldateiname
Verwenden Sie den Parameter /logfile, um den Namen der Aktivitätenprotokolldatei anzugeben, die von Data Protection for SQL generiert wird.
Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Ist die angegebene Protokolldatei vorhanden, werden
neue Protokolleinträge am Ende der Datei angefügt. Die Variable Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist jedoch
kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Data Protection for
SQL-Installationsverzeichnis geschrieben.
Enthält die Variable Protokolldateiname Leerzeichen, muss der gesamte Eintrag für den Parameter /logfile in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel:
/LOGFile="c:\Programme\mytdpsql.log"
Wird der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden, die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien
führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu
inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll für eine einzelne
Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird einmal pro Tag ausgeführt. Die Variable
Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60 Tage mit Protokolleinträgen im
Bereinigungsprozess aufbewahrt. Die Standardwerte können über die
MMC-GUI oder mit dem Befehl set geändert werden, damit die Protokollbereinigung inaktiviert oder die Anzahl Tage, die Protokolleinträge aufbewahrt werden, erhöht oder verringert wird. Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, können Sie mit dem Parameter /logprune diese Standardwerte
überschreiben. Ist der Wert für die Variable Anzahl Tage des Parameters
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
259
/logprune eine Zahl im Bereich von 0 bis 9999, erfolgt selbst dann eine Bereinigung, wenn für den Tag bereits eine Bereinigung ausgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wurde
der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert, sollten Sie
vor Ausgabe eines Data Protection for SQL-Befehls, der die Protokolldatei
unter Umständen bereinigen würde, eine der folgenden Aktionen ausführen, um zu verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/OBJect=Objektname,...
Verwenden Sie den Parameter /object, um die Namen der Sicherungsobjekte anzugeben, die gelöscht werden sollen. Der Objektname dient zur eindeutigen Identifikation jedes Sicherungsobjekts und wird von Data Protection for SQL erstellt.
Verwenden Sie den Data Protection for SQL-Befehl query tsm * /all, um
die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzuzeigen. Dieser Parameter gibt an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen
SQL-Datenbanken und für den angegebenen Sicherungsobjekttyp gelöscht
werden sollen. Die Variable Objektname gibt die Namen der Sicherungsobjekte an, die gelöscht werden sollen. Der Objektname dient zur eindeutigen
Identifikation jedes Sicherungsobjekts und wird von Data Protection for
SQL erstellt.
/Quiet Dieser Parameter verhindert die Anzeige von Statusinformationen. Dies hat
keine Auswirkungen auf die Stufe der Informationen, die in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Knotenname auf den Tivoli Storage
Manager-Knotennamen, den Data Protection for SQL für die Anmeldung
beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Dieser
Parameter ist nicht gültig, wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei
auf GENERATE gesetzt ist.
/TSMOPTFile=TSM-Optionsdatei
Mit der Variablen TSM-Optionsdatei können Sie die Data Protection for
SQL-Optionsdatei angeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Wird kein Pfad angegeben, wird das Verzeichnis, in dem Data Protection
for SQL installiert ist, durchsucht.
Enthält die Variable TSM-Optionsdatei Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Programme\Datei.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verweisen Sie mit der Variablen TSM-Kennwort auf das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Ti-
260
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
voli Storage Manager-Server verwendet. Haben Sie PASSWORDACCESS
GENERATE in der Data Protection for SQL-Optionsdatei (dsm.opt) angegeben, müssen Sie das Kennwort an dieser Stelle nicht bereitstellen, da das in
der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um
das Kennwort jedoch in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen
Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort eingeben, wenn Data Protection
for SQL zum ersten Mal eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Wenn Sie ein Kennwort mit diesem Parameter angeben, wenn PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Wert in der Befehlszeile
ignoriert, es sein denn, das Kennwort für diesen Knoten wurde noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und verwendet, wenn Sie diesen Befehl ausführen.
Ist PASSWORDACCESS PROMPT wirksam und wird in der Befehlszeile
kein Kennwortwert angegeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts
aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, das Data Protection for SQL für die
Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet, kann bis zu 63
Zeichen lang sein.
Befehl delete backup - Ausgabebeispiel
Dieses Ausgabebeispiel dient als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls delete backup angezeigt wird/
werden.
In diesem Beispiel löscht der Befehl tdpsqlc delete backup xivdb1 full eine Gesamtsicherung der Datenbank xivdb1. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying for Backups ....
Backup(s) to be deleted:
<xivdb1 : VSS : full : 02/10/2011 10:03:29>
VSS Delete backup operation completed with rc = 0
Files Examined
: 1
Files Completed : 1
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 0
Befehl inactivate (nur traditionelle Operationen)
Mit dem Befehl inactivate können Sie ein oder mehrere aktive Objekte traditioneller Sicherungen auf dem Tivoli Storage Manager-Server inaktivieren.
Die meisten Sicherungsobjekte werden automatisch als Teil der normalen, geplanten Sicherungsverfahren inaktiviert. Für Fälle, bei denen diese Art der Verarbeitung
nicht ausreicht, können Sie den Befehl inactivate verwenden.
Der Tivoli Storage Manager-Server löscht keine aktiven Sicherungsobjekte aus dem
von Tivoli Storage Manager verwalteten Speicher; er löscht nur inaktive Sicherungsobjekte. Sobald ein Sicherungsobjekt inaktiv wird, legt die in der Verwaltungsklasse des Objekts definierte Verfallsverarbeitung fest, wann genau das Sicherungsobjekt gelöscht wird.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
261
Befehl inactivate - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme des Befehls inactivate als Referenz, um verfügbare Optionen und Voraussetzungen, die für das Abschneiden gelten, anzuzeigen.
Syntax
,
TDPSQLC INACTIVate
DB-Name
*
,
logischerDateiname
*
FIle=
FULL
DIFFerential
,
Gruppenname
*
,
Group=
Log=
Protokollobjektname
*
,
Set=
Setobjektname
*
*
Eine Beschreibung der positionsgebundenen Parameter für inactivate steht im Abschnitt „Befehl inactivate - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 263.
Optionale Parameter für inactivate:
=tdpsql.cfg
/CONFIGfile
=KonfigDateiname
=SQL-Serverwert [oder Konfig.-Wert]
/FROMSQLSERVer=
=SQL-Servername
=tdpsql.log [oder Konfig.-Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
262
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
=60 [oder Konfig.-Wert]
,
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
/OBJect=
Objektname
*
/OLDerthan= Alter in Tagen
/Quiet
=[dsm.opt-Wert]
/TSMNODe
=dsm.opt
/TSMOPTFile
=TSM-Knotenname
=dsmopt-Dateiname
=[dsm.opt-Wert]
/TSMPassword
=TSM-Kennwortname
Befehl inactivate - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl inactivate und
stehen vor den optionalen Parametern.
FIle=*|logischerDateiname,...
Diese Option inaktiviert nur die aktiven Dateisicherungsobjekte für die von
Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken. Die Variable logischerDateiname gibt
die Namen der logischen Datenbankdateien von SQL Server an, die inaktiviert werden sollen.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen bei logischerDateiname,
um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur
das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle logischen Dateien in der
SQL Server-Datenbank berücksichtigt.
v Enthält der für logischerDateiname angegebene Name Leer- oder Sonderzeichen, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen logischerDateiname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
FULL
Diese Option inaktiviert nur die aktiven Datenbankgesamtsicherungsobjekte für die von Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken. Für jede gesicherte
SQL-Datenbank wird ein separates Sicherungsobjekt auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt. Ein neues Datenbankgesamtsicherungsobjekt
inaktiviert alle vorherigen aktiven Sicherungsobjekte für dieselbe SQL-Datenbank. Diese Inaktivierung schließt alle aktiven Gesamtsicherungsobjekte
sowie alle aktiven Datei-, Gruppen-, Set-, Differenz- und Protokollsicherungsobjekte ein.
DIFFerential
Diese Option inaktiviert nur die aktiven Datenbankdifferenzsicherungsobjekte. Da jede SQL-Datenbanksicherung ein separates Sicherungsobjekt auf
dem Tivoli Storage Manager-Server erstellt, inaktiviert ein neues Datenbankdifferenzsicherungsobjekt alle aktiven Differenzsicherungsobjekte für
dieselbe SQL-Datenbank. Verwenden Sie diese Option, damit nicht alle
Protokollsicherungen, die nach der letzten Datenbankgesamtsicherung ausgeführt wurden, einzeln angewendet werden müssen.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
263
Group=*|Gruppenname,...
Diese Option inaktiviert nur das aktive Datenbankgruppensicherungsobjekt
für die von Ihnen angegebene SQL-Datenbank. Die Variable Gruppenname
gibt die Namen der Dateigruppen in der SQL Server-Datenbank an, die inaktiviert werden sollen.
Hinweise:
v Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
v Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen in der Variablen
Gruppenname, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen.
v Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Dateigruppen
in der SQL Server-Datenbank berücksichtigt.
v Wenn die Variable Gruppenname Leer- oder Sonderzeichen enthält, muss
sie in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Bei der Variablen Gruppenname muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet
werden.
Log oder Log=*|Protokollobjektname,...
Diese Option inaktiviert nur das aktive Datenbankprotokollsicherungsobjekt für die von Ihnen angegebene SQL-Datenbank. Für diesen Parameter kann ein Platzhalterzeichen oder der Wert Protokollobjektname angegeben
werden. Die Variable Protokollobjektname gibt die Protokollsicherungsobjekte
an, die inaktiviert werden sollen. Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im Protokollobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für jedes
Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Protokollsicherungsobjekte für die SQL-Datenbanken berücksichtigt. Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
Set oder Set=*|Setobjektname,...
Diese Option inaktiviert nur das aktive Datenbanksetsicherungsobjekt für
die von Ihnen angegebene SQL-Datenbank. Für diesen Parameter kann ein
Platzhalterzeichen oder der Wert Setobjektname angegeben werden. Die Variable Setobjektname gibt die Setsicherungsobjekte an, die inaktiviert werden
sollen. Verwenden Sie den Stern (*) als Platzhalterzeichen im Setobjektnamen, um null oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird
nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Setsicherungsobjekte für
die SQL-Datenbanken berücksichtigt. Sie können diesen Parameter mehrmals pro Befehlsaufruf angeben.
Befehl inactivate - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl inactivate und die positionsgebundenen Parameter.
Nachfolgend steht eine ausführliche Beschreibung zu jedem optionalen Parameter:
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält. Der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
276 enthält ausführliche Informationen zum Inhalt der Datei.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
264
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
v Wird /configfile ohne KonfigDateiname angegeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/FROMSQLSERVer=SQL-Servername
Der Parameter /fromsqlserver gibt den SQL Server an, aus dem Sicherungsobjekte gesichert wurden. Dieser Parameter ist nur dann erforderlich,
wenn der Name des SQL Servers, auf den zurückgeschrieben werden soll
(wird über den Parameter /sqlserver festgelegt), von dem Namen des SQL
Servers, aus dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden, abweicht. Standardwert ist der für /sqlserver angegebene Wert oder der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei definierte Wert. Unterscheiden sich die
beiden SQL Server-Namen, müssen Sie diesen Parameter selbst dann verwenden, wenn es sich bei /fromsqlserver um eine Standardinstanz außerhalb eines Clusters handelt.
/LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter /logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls an, das
von Data Protection for SQL generiert wird. In diesem Aktivitätenprotokoll
werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und
Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for
SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
v Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen;
wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for SQL
nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze
in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei
hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL
verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die
einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter /logprune bereinigt das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden.
Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird an jedem
Tag, an dem Data Protection for SQL ausgeführt wird, einmal ausgeführt;
diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren
oder eine Protokollbereinigung für eine einzelne Befehlsausführung explizit
anzufordern, selbst wenn die Protokolldatei für den betreffenden Tag bereits bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
265
Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gesichert.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Mit dem
Wert 0 werden alle Einträge in der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Bei Angabe von no wird die Protokolldatei beim vorliegenden Befehl
nicht bereinigt.
v Wird /logprune nicht angegeben, wird standardmäßig der über die konfigurierbare Option 'logprune' in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der Anfangswert ist 60.
v Wird /logprune angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Sie können /logprune ohne Angabe von Anzahl Tage oder no verwenden;
in diesem Fall wird der Standardwert 60 verwendet.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Protokolldatei von Data
Protection for Domino führen. Wenn Sie einen Befehl ausführen, durch
den die Protokolldatei gegebenenfalls bereinigt wird, und der Parameter
timeformat oder dateformat geändert wurde, sollten Sie eine der folgenden Aktionen durchführen, um ein unerwünschtes Bereinigen der Protokolldatei zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder
der Einstellung logfile an.
OBJect=*|Objektname,...
Dieser Parameter gibt an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und für den angegebenen Sicherungsobjekttyp (falls angegeben) inaktiviert werden sollen. Die Variable Objektname
gibt die Namen der Sicherungsobjekte an, die inaktiviert werden sollen.
Der Objektname dient zur eindeutigen Identifikation jedes Sicherungsobjekts und wird von Data Protection for SQL erstellt. Mit dem Befehl query
können die Namen von Sicherungsobjekten angezeigt werden. Sie können
den Stern (*) als Platzhalterzeichen bei Objektname verwenden, um null
oder mehr Zeichen für jedes Vorkommen zu ersetzen. Wird nur das Platzhalterzeichen angegeben, werden alle Sicherungsobjekte der angegebenen
SQL-Datenbanken und des angegebenen Sicherungsobjekttyps berücksichtigt.
/OLDerthan=Alter in Tagen
Dieser Parameter gibt an, wie alt ein Sicherungsobjekt sein muss, bevor der
Befehl das Sicherungsobjekt inaktivieren kann.
Hinweise:
v Die Variable Alter in Tagen kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen.
v Bei Angabe von 0 werden alle ausgewählten Sicherungsobjekte inaktiviert.
v Bei Angabe von 1 werden alle ausgewählten Sicherungsobjekte, die vor
dem aktuellen Datum erstellt wurden, inaktiviert. Jeder Teil eines Tages
zählt als ganzer Tag.
v Für /olderthan gibt es keinen Standardwert.
266
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
/Quiet Der Parameter /quiet übergeht die Anzeige von Statusinformationen für
den Befehl. Die Informationen werden jedoch an das Data Protection for
SQL-Aktivitätenprotokoll angehängt.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Der Parameter /tsmnode gibt den Tivoli Storage Manager-Knotennamen
an, den Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Damit wird angegeben, welcher Tivoli Storage
Manager-Client Services anfordert. Sie können den Knotennamen auch in
der Optionsdatei speichern. Der Befehlszeilenparameter setzt den Wert in
der Optionsdatei außer Kraft.
Hinweise:
v Sie können den Parameter /tsmnode nicht verwenden, wenn PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
angegeben ist. Sie müssen den Knotennamen in der Optionsdatei angeben. Andernfalls können Sie PASSWORDACCESS in PROMPT ändern,
um mit dem Parameter /tsmnode arbeiten zu können. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
v Wird /tsmnode nicht angegeben, wird standardmäßig der über die Option 'nodename' in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei angegebene
Wert verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in
der Optionsdatei nicht geändert.
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Tivoli Storage Manager-Optionsdatei an. Dies ist mit der Auswahl eines Tivoli Storage Manager-Servers aus der Serverliste in der GUI vergleichbar. Die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei enthält die Konfigurationswerte für die Tivoli Storage Manager-API. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager
for Windows: Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Geben Sie keinen Pfad an, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Wenn der dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwortname
Der Parameter /tsmpassword gibt das Tivoli Storage Manager-Kennwort
an, mit dem sich Data Protection for SQL beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet. Dieser Parameter und die Option PASSWORDACCESS in
der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei interagieren wie folgt:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
267
PASSWORDACCESS
in Tivoli
/tsmpassword
Kennwort bereits in
Registrierungs-
Storage
ManagerOptionsdatei
Ergebnis
datenbank gespeichert?
angegeben
generate
yes
/tsmpassword wird ignoriert
angegeben
generate
no
/tsmpassword wird
verwendet und gespeichert
angegeben
prompt
—
/tsmpassword wird
verwendet
nicht angegeben
prompt
—
Benutzer wird zur
Eingabe aufgefordert
Befehl inactivate - Ausgabebeispiele
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls inactivate angezeigt wird/
werden.
Bei der folgenden Operation werden Datenbanksicherungsobjekte explizit inaktiviert. Sobald ein Sicherungsobjekt inaktiviert wurde, verfällt es gemäß der Richtlinie für die Aufbewahrungsdauer automatisch. In diesem Fall wurden die Objekte
aus einem anderen SQL Server gesichert. Zunächst werden Statusinformationen abgefragt, beispielsweise ob die Objekte aktiv sind und wann sie erstellt wurden.
Befehl:
tdpsqlc query tsm DB1_XIVmini_G_BAS,model * /fromsqlserv=STRINGVM1\STRINGVM1
Ausgabe:
268
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2012.
All rights reserved.
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_SQL’...
Querying TSM Server for Backups ....
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:04
3.35 MB
No
No
None
No
20110923063104\00001AC4
1
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Lgcy
Srv
Full
Active
09/20/2011 05:35:14
3.35 MB
No
No
None
No
20110920053514\00001AC4
1
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Lgcy
Srv
Full
Active
09/19/2011 07:01:39
3.35 MB
No
No
None
No
20110919070139\00001AC4
1
DEFAULT
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
269
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
model
Lgcy
Srv
Full
Active
09/23/2011 06:31:05
2.08 MB
No
No
None
No
20110923063105\00001AC4
1
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
model
Lgcy
Srv
Full
Active
09/19/2011 11:26:15
2.08 MB
No
No
None
No
20110919112615\00001AC4
1
DEFAULT
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Method
........................
Backup Location ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
SQL Compressed ...........................
Backup Compressed ........................
Backup Encryption Type ...................
Backup Client-deduplicated ...............
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
Assigned Management Class ...............
STRINGVM1\STRINGVM1
model
Lgcy
Srv
Full
Active
09/17/2011 01:15:48
2.08 MB
No
No
None
No
20110917011548\00001AC4
1
DEFAULT
Completed
Danach entscheidet sich der Benutzer dafür, alle Datenbankobjekte aus
DB1_XIVmini_G_BAS, die älter als zwei Tage sind (älter als der 23. September), zu
inaktivieren; dies betrifft zwei Objekte.
Befehl:
tdpsqlc inactivate DB1_XIVmini_G_BAS * /fromsqlserv=STRINGVM1 /olderthan=2
Ausgabe:
270
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2012.
All rights reserved.
Starting Sql database backup inactivation...
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database
backups,please wait...
Inactivating full backup DB1_XIVmini_G_BAS
Inactivating log backup DB1_XIVmini_G_BAS\20110920053514\00001AC4
Inactivating full backup DB1_XIVmini_G_BAS
Inactivating log backup DB1_XIVmini_G_BAS\20110919070139\00001AC4
Total
Total
Total
Total
database
database
database
database
backups inspected:
backups requested for inactivation:
backups inactivated:
skipped:
Elapsed processing time:
2
2
2
0
2.18 Secs
Bei einer weiteren Tivoli Storage Manager-Abfrage wird der aktuelle Status dieser
Sicherungsobjekte mit dem Parameter /all abgefragt; die Abfrage zeigt, dass eine
Gesamt- und eine Protokollsicherung von test1 jetzt inaktiv sind.
Befehl:
tdpsqlc query tsm test1 /fromsqlserv=STRINGVM1 /all
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2012.
All rights reserved.
Backup Object Information
------------------------SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Log
Inactive
09/20/2011 05:35:14
3,349
20110920053514\00001AC4
1
SQL Server Name ........................
SQL Database Name ........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Size ..............................
Database Object Name .....................
Number of stripes in backup object .......
STRINGVM1
DB1_XIVmini_G_BAS
Full
Inactive
09/19/2011 07:01:39
3,349
20110920053514\00001AC4
1
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
271
Befehl help
Mit dem Befehl help können Sie die Syntax aller oder ausgewählter Data Protection for SQL-Befehle unter Verwendung einer Textnotation anzeigen.
Beim Befehl help gilt folgende Notation:
[a]
a ist optional; a kann keinmal oder einmal vorkommen
{a | b} entweder a oder b auswählen, aber nicht beides
{a } +
a muss mindestens einmal vorkommen
{a } *
a kann keinmal oder mehrmals vorkommen
(a)
Kommentare, die nicht Teil des Befehls sind
GROSSBUCHSTABEN
Mindestabkürzung (kann auch in Kleinbuchstaben eingegeben werden)
Anmerkung: Wird eine andere Sprache als Englisch verwendet, müssen Sie möglicherweise die Anzeigenbreite auf einen Wert größer als 80 Zeichen setzen, damit
die gesamte Hilfebeschreibung in einer einzigen Anzeige erscheint. Setzen Sie die
Anzeigenbreite beispielsweise auf 100 Zeichen.
Befehl help - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme des Befehls help als Referenz, um verfügbare
Optionen und Voraussetzungen, die für das Abschneiden gelten, anzuzeigen.
*
TDPSQLC
Help
?
BACKup
INACTIVate
*
RESTore
DIFF
FIle
FULL
Group
Log
Set
Help
Query
SQL
TDP
TDP
DIFF
FIle
FULL
Group
Log
Set
Types
*
SET
CHANGETDPPassword
272
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl help - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl help. Für diesen
Befehl sind keine optionalen Parameter vorhanden.
Mit dem Befehl help können Sie die Syntax aller oder ausgewählter Data Protection for SQL-Befehle unter Verwendung einer Textnotation anzeigen.
Beim Befehl help gilt folgende Notation:
[a]
a ist optional; a kann keinmal oder einmal vorkommen
{a | b} entweder a oder b auswählen, aber nicht beides
{a } +
a muss mindestens einmal vorkommen
{a } *
a kann keinmal oder mehrmals vorkommen
(a)
Kommentare, die nicht Teil des Befehls sind
GROSSBUCHSTABEN
Mindestabkürzung (kann auch in Kleinbuchstaben eingegeben werden)
Befehl help - Ausgabebeispiele
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls help angezeigt wird/werden.
Beispiel 1 für Befehl help: query tsm
Befehl:
tdpsqlc help query tsm *
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
TDPSQLC Query TSM *|dbname[,dbname,...] [*]
[/ACtive]
[/ALl]
[/BUFFers=numbuffers]
default:
[/BUFFERSIze=buffersizeinkb]
default:
[/COMPATibilityinfo]
[/CONFIGfile=configfilename]
default:
[/FROMSQLserver=sqlservername]
default:
[/LOGFile=logfilename]
default:
[/LOGPrune=numdays|No]
default:
[/OBJect=*|objectname[,objectname,...]]
[/TSMNODe=tsmnodename]
default:
[/TSMOPTFile=dsmoptfilename]
default:
[/TSMPassword=tsmpassword]
default:
3
(or cfg value)
1024 (or cfg value)
tdpsql.cfg
sqlserver value (or cfg value)
tdpsql.log (or cfg value)
60 (or cfg value)
dsm.opt value
dsm.opt
dsm.opt value
Beispiel 2 für Befehl help: restore full
Befehl:
tdpsqlc help rest full
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
273
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
TDPSQLC Restore *|dbname[,dbname,...] [Full]
[/BACKUPDESTination=TSM|LOCAL]
default: TSM
[/BACKUPMETHod=LEGACY|VSS]
default: LEGACY
[/BUFFers=numbuffers]
default: 3
(or cfg value)
[/BUFFERSIze=buffersizeinkb]
default: 1024 (or cfg value)
[/CONFIGfile=configfilename]
default: tdpsql.cfg
[/DBOonly]
[/FIles=*|logicalname[,logicalname,...] ]
[/FROMSQLserver=sqlservername]
default: sqlserver value (or cfg value)
[/GRoups=*|groupname[,groupname,...] ]
[/INSTANTRestore=Yes|No]
default: Yes
[/INTO=dbname]
[/LOGFile=logfilename]
default: tdpsql.log (or cfg value)
[/LOGPrune=numdays|No]
default: 60 (or cfg value)
[/MOUNTWait=Yes|No]
default: Yes (or cfg value)
[/OBJect=*|objectname[,objectname,...] ]
[/PARTial]
[/Quiet]
[/RECOVery=Yes|No]
default: Yes
[/RELocate=lname /TO=pname [/RELocate=lname /TO=pname ...] ]
[/RELOCATEDir=directory[,logfiledirectory[,otherfiledirectory]] ]
[/REPlace]
[/SQLAUTHentication=INTegrated|SQLuserid] default: INTegrated (or cfg value)
[/SQLBUFFers=numsqlbuffers]
default: 0
(or cfg value)
[/SQLBUFFERSIze=sqlbuffersizeinkb] default: 1024 (or cfg value)
[/SQLPassword=sqlpasswordname]
default: " "
[/SQLSERVer=[sqlprotocol:]sqlservername]
default: local computer name (or cfg value)
default sqlprotocol: "" (or cfg value)
[/SQLUSer=sqlusername]
default: sa
[/STANDby=undofilename]
[/STRIPes=numstripes]
default: 1 (or cfg value)
[/TSMNODe=tsmnodename]
default: dsm.opt value
[/TSMOPTFile=dsmoptfilename]
default: dsm.opt
[/TSMPassword=tsmpassword]
default: dsm.opt value
Beispiel 3 für Befehl help: restore log
Befehl:
tdpsqlc help rest log
Ausgabe:
274
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
TDPSQLC Restore *|dbname[,dbname,...] Log=*|logobjectname[,logobjectname,...]
[/BUFFers=numbuffers]
default: 3
(or cfg value)
[/BUFFERSIze=buffersizeinkb]
default: 1024 (or cfg value)
[/CONFIGfile=configfilename]
default: tdpsql.cfg
[/DBOonly]
[/FROMSQLserver=sqlservername]
default: sqlserver value (or cfg value)
[/INTO=dbname]
[/LOGFile=logfilename]
default: tdpsql.log (or cfg value)
[/LOGPrune=numdays|No]
default: 60 (or cfg value)
[/MOUNTWait=Yes|No]
default: Yes (or cfg value)
[/OBJect=*|objectname[,objectname,...] ]
[/Quiet]
[/RECOVery=Yes|No]
default: Yes
[/RELocate=lname /TO=pname [/RELocate=lname /TO=pname ...] ]
[/RELOCATEDir=directory[,logfiledirectory[,otherfiledirectory]] ]
[/SQLAUTHentication=INTegrated|SQLuserid] default: INTegrated (or cfg value)
[/SQLBUFFers=numsqlbuffers]
default: 0
(or cfg value)
[/SQLBUFFERSIze=sqlbuffersizeinkb] default: 1024 (or cfg value)
[/SQLPassword=sqlpasswordname]
default: " "
[/SQLSERVer=[sqlprotocol:]sqlservername]
default: local computer name (or cfg value)
default sqlprotocol: "" (or cfg value)
[/SQLUSer=sqlusername]
default: sa
[/STANDby=undofilename]
[/STOPAT=datetime]
[/STOPATMark=markname [/AFTER=datetime] ]
[/STOPBEFOREMark=markname [/AFTER=datetime] ]
[/STRIPes=numstripes]
default: 1 (or cfg value)
[/TSMNODe=tsmnodename]
default: dsm.opt value
[/TSMOPTFile=dsmoptfilename]
default: dsm.opt
[/TSMPassword=tsmpassword]
default: dsm.opt value
Beispiel 4 für Befehl help: set
Befehl:
tdpsqlc help set
Ausgabe:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
275
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
TDPSQLC Set PARMname=value
[/CONFIGfile=configfilename]
default: tdpsql.cfg
where PARMname and possible values are:
BACKUPDESTination=[TSM|LOCAL|BOTH]
BACKUPMETHod=[LEGACY|VSS]
BUFFers=numbuffers
(2..8)
BUFFERSIze=buffersize
(64..8192)
DATEformat=dateformatnum
1
MM/DD/YYYY
2
DD-MM-YYYY
3
YYYY-MM-DD
4
DD.MM.YYYY
5
YYYY.MM.DD
DIFFESTimate=numpercent
(1..99)
FROMSQLserver=sqlservername
LANGUAGE=3-letter country code
ENU
American English
PTB
Brazilian Portuguese
CHS
Chinese, Simplified
CHT
Chinese, Traditional
FRA
Standard French
DEU
Standard German
ITA
Standard Italian
JPN
Japanese
KOR
Korean
ESP
Standard Spanish
LOCALDSMAgentnode=nodename
LOGFile=logfilename
LOGPrune=[numdays|No]
(0..9999) | No
MOUNTWaitfordata=[Yes|No]
NUMBERformat=numberformatnum
1
n,nnn.dd
2
n,nnn,dd
3
n nnn,dd
4
n nnn.dd
5
n.nnn,dd
6
n’nnn,dd
REMOTEDSMAgentnode=nodename
SQLAUTHentication=[INTegrated|SQLuserid]
SQLBUFFers=numsqlbuffers
(0..999)
SQLBUFFERSIze=sqlbuffersize (64..4096)
SQLSERVer=[sqlprotocol:]sqlservername
STRIPes=numstripes
(1..64)
TIMEformat=timeformatnum
1
HH:MM:SS
2
HH,MM,SS
3
HH.MM.SS
4
HH:MM:SSA/P
Befehl set
Mit dem Befehl set können Sie die Werte für die konfigurierbaren Parameter und
Optionen von Data Protection for SQL ändern.
Die Werte werden in einer Konfigurationsdatei gesichert. Die Standarddatei ist
tdpsql.cfg. Konfigurationswerte können auch im Fenster Data Protection-Eigenschaften in der grafischen Benutzerschnittstelle festgelegt werden.
Anmerkung: Wird keine Konfigurationsdatei angegeben, werden die Werte in der
Datei tdpsql.cfg. Außerdem wird eine Standardkonfigurationsdatei erstellt, die
nur den Wert lastprunedate enthält. Wird eine ungültige oder nicht vorhandene
276
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Datei angegeben, werden die Standardwerte verwendet.
Befehl set - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme für den Befehl set als Referenz, um verfügbare Optionen und Verkürzungsanforderungen anzuzeigen.
|
TDPSQLC Set
ALWAYSONNode=
Knotenname
TSM
BACKUPDESTINATION=
LOCAL
BOTH
LEGACY
BACKUPMETHOD=
VSS
BUFFers= Pufferanzahl
BUFFERSIze= PuffergrößeInKB
DATEformat= Datumsformatnummer
DIFFESTimate= AnzProzent
FROMSQLserver= SQL-Servername
IMPORTVSSSNAPSHOTSONLYWhenneeded=[
LANGuage= Sprache
LOCALDSMAGENTNODE= Knotenname
LOGFile= Protokolldateiname
LOGPrune=
Anzahl Tage
No
NUMBERformat= Zahlenformatnummer
MOUNTWaitfordata=
Yes
No
REMOTEDSMAGENTNODE= Knotenname
SQLAUTHentication=
INTegrated
SQLuserid
SQLBUFFers= AnzSQL-Puffer
SQLBUFFERSIze= SQL-PuffergrößeInKB
=No
/SQLCOMPression
=Yes
No
Yes
SQLSERVer= SQL-Protokoll:SQL-Servername
STRIPes= AnzStripekonfigurationen
TIMEformat= Zeitformatnummer
Optionale Parameter für set:
=tdpsql.cfg
/CONFIGfile
=KonfigDateiname
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
277
Befehl set - Positionsgebundene Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl set und stehen
vor den optionalen Parametern.
Geben Sie im Befehl set einen der folgenden Parameter an, um Standardwerte in
der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei zu definieren.
/ALWAYSONNode=knotenname
Geben Sie den Tivoli Storage Manager-Knotennamen an, der zum Sichern
von AlwaysOn-Verfügbarkeitsdatenbanken in einer SQL Server 2012-Umgebung verwendet wird. Dieser Parameter ist bei der Konfiguration von Data
Protection for SQL in einer SQL Server 2012-Umgebung erforderlich. Alle
Verfügbarkeitsdatenbanken in einer Verfügbarkeitsgruppe werden unter
diesem Knotennamen gesichert. Hierbei ist es irrelevant, aus welchem Verfügbarkeitsreplikat sie stammen. Die Datenbanken, die nicht zu einer Verfügbarkeitsgruppe gehören, werden unter dem Standardknotennamen von
Data Protection for SQL gesichert, sofern der Parameter /USEALWAYSONnode
nicht angegeben wird.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
BACKUPDESTination=TSM|LOCAL|BOTH
Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter BACKUPDESTINATION, um die Speicherposition für Ihre Sicherung anzugeben. Sie können
Folgendes angeben:
TSM
Die Sicherung wird nur im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher
gespeichert. Dies ist die Standardeinstellung.
LOCAL
Die Sicherung wird nur auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert.
BOTH Die Sicherung wird sowohl im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher als auch auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert.
BACKUPMETHod=Legacy|VSS
Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter BACKUPMETHOD,
um die Methode für Ihre Sicherung anzugeben. Sie können Folgendes angeben:
LEGACY
Data Protection for SQL verwendet die traditionelle API, um die Sicherung auszuführen. Dies ist die Standardeinstellung.
VSS
Data Protection for SQL verwendet VSS, um die Sicherung auszuführen.
BUFFers=AnzPuffer
Der Parameter buffers gibt die Anzahl Datenpuffer an, die für jede Datenstripekonfiguration verwendet wird, um Daten zwischen Data Protection
for SQL und der Tivoli Storage Manager-API zu übertragen. Sie können
den Durchsatz verbessern, indem Sie die Anzahl der Puffer erhöhen; jedoch führt dies gleichzeitig zu erhöhtem Speicherbedarf. Jeder Puffer hat
die über den Parameter /buffersize angegebene Größe. Die Variable AnzPuffer bezieht sich auf die Anzahl der zu verwendenden Datenpuffer. Der
Wert kann im Bereich von 2 bis 8 liegen. Der Anfangswert ist 3.
BUFFERSIze=PuffergrößeInKB
Der Parameter buffersize gibt die Größe jedes Data Protection for SQLPuffers an, der über den Parameter buffers angegeben wird. Die Variable
278
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
PuffergrößeInKB gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte an. Der Wert
kann im Bereich von 64 bis 8192 liegen. Der Anfangswert ist 1024.
DATEformat=Datumsformatnummer
Der Parameter /dateformat wählt das Format aus, das bei der Anzeige von
Datumsangaben verwendet werden soll.
Für die Variable Datumsformatnummer kann ein Wert von 1 bis 7 angegeben
werden. Der Anfangswert ist 1. Die Werte stehen für folgende Formate:
1
MM/TT/JJJJ
2
TT-MM-JJJJ
3
JJJJ-MM-TT
4
TT.MM.JJJJ
5
JJJJ.MM.TT
6
JJJJ/MM/TT
7
TT/MM/JJJJ
Änderungen am Wert des Parameters dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Protokolldatei von Data Protection for SQL
(standardmäßig tdpsql.log) führen. Sie können den Verlust bestehender
Protokolldateidaten vermeiden, indem Sie eine der folgenden Aktionen
ausführen:
v Erstellen Sie, nachdem Sie den Wert des Parameters dateformat geändert
haben, eine Kopie der bestehenden Protokolldatei, bevor Sie Data Protection for SQL ausführen.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile an.
DIFFESTimate=AnzProzent
Bei Datenbankdifferenzsicherungen (differential), die mit Hilfe des SQLBefehls backup ausgeführt werden, gibt diffestimate einen Schätzwert an,
zu wie viel Prozent sich eine vollständige SQL-Datenbank seit der letzten
Datenbankgesamtsicherung geändert hat. Diese Schätzung ist erforderlich,
da bei SQL Server der Umfang einer Differenzsicherung nicht festgestellt
werden kann und der Tivoli Storage Manager-Server eine präzise Größenschätzung benötigt, um Speicherbereich effizient zuordnen und Objekte
platzieren zu können. Der Tivoli Storage Manager-Server bestimmt anhand
dieses Werts, ob genügend Speicherbereich im primären Speicherpool vorhanden ist, um die SQL-Datenbanksicherung aufnehmen zu können. Da
für jede angegebene SQL-Datenbank ein separates Sicherungsobjekt erstellt
wird, erfolgt diese Schätzung für jede angegebene SQL-Datenbank individuell. Die Variable AnzProzent kann im Bereich von 1 bis 99 liegen. Da bei
einer Differenzsicherung Datenbankseiten gesichert werden, bezieht sich
dieser Wert auf den Prozentsatz der Datenbankseiten, die sich seit der letzten Datenbankgesamtsicherung geändert haben. Der Anfangswert ist 20.
Hinweise:
v Liegt die Schätzung deutlich unter der Ist-Menge an Änderungen, ist der
Tivoli Storage Manager-Server unter Umständen gezwungen, die Sicherung abnormal zu beenden, da der Sicherungsumfang größer als der
Speicherbereich ist, den der Tivoli Storage Manager-Server für die Sicherung zugeordnet hat.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
279
v Liegt die Schätzung deutlich über der Ist-Menge an Änderungen, ist der
Server unter Umständen gezwungen, das Sicherungsobjekt höher in der
Speicherpoolhierarchie zu platzieren als nötig, möglicherweise sogar auf
austauschbare Datenträger.
FROMSQLSERVer=SQL-Servername
Der Parameter /fromsqlserver gibt den SQL Server an, aus dem Sicherungsobjekte gesichert wurden. Dieser Parameter ist nur dann erforderlich,
wenn der Name des SQL Servers, auf den zurückgeschrieben werden soll
(wird über den Parameter sqlserver festgelegt), von dem Namen des SQL
Servers, aus dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden, abweicht. Verwenden Sie fromsqlserver für die Befehle query tsm und inactivate, aber
sqlserver für den Befehl query sql. Standardwert ist der für sqlserver angegebene Wert oder der in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei
definierte Wert.
IMPORTVSSSNAPSHOTSONLYWhenneeded=Yes|No
Der Parameter ist standardmäßig auf No gesetzt. Diese Standardeinstellung
bedeutet, dass lokale persistente VSS-Momentaufnahmen automatisch in
das Windows-System importiert werden, auf dem die Momentaufnahmen
erstellt werden. Wenn die VSS-Momentaufnahmen nur wenn erforderlich
importiert werden, werden die Momentaufnahmen für FlashCopy Manager-Operationen auf einen Host importiert. Um lokale persistente Momentaufnahmen automatisch in das Windows-System zu importieren, auf dem
die Momentaufnahmen erstellt werden, geben Sie für den Parameter die
Einstellung Yes an.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
LANGuage=Sprache
Geben Sie den dreistelligen Code der Sprache an, die zum Anzeigen von
Nachrichten verwendet werden soll:
CHS
Vereinfachtes Chinesisch
CHT
Traditionelles Chinesisch
DEU
Deutsch (Standard)
ENU
Amerikanisches Englisch (Dies ist der Standardwert.)
ESP
Spanisch (Standard)
FRA
Französisch (Standard)
ITA
Italienisch (Standard)
JPN
Japanisch
KOR
Koreanisch
PTB
Portugiesisch (Brasilien)
LOCALDSMAgentnode=Knotenname
Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, die die VSSSicherungen ausführt. Dieser positionsgebundene Parameter muss
angegeben werden, damit VSS-Operationen ausgeführt werden.
LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls
an, das von Data Protection for SQL generiert wird. Im Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Dieses Protokoll
unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
280
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden
soll.
Hinweise:
v Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist
sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen; wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in
das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for
SQL nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden
Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die
Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log.
LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter logprune bereinigt das Data Protection for SQLAktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden sollen. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung
aktiviert und wird an jedem Tag, an dem Data Protection for SQL
ausgeführt wird, einmal ausgeführt; diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren. Die Variable Anzahl
Tage gibt an, wie viele Tage die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen.
Der Anfangswert ist 60. Mit dem Wert 0 werden alle Einträge in
der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Bei Angabe von no wird die Protokolldatei nicht bereinigt.
NUMBERformat=Zahlenformatnummer
Der Parameter numberformat gibt das Format an, in dem Zahlen
bei Data Protection for SQL angezeigt werden. Für die Variable
Zahlenformatnummer kann ein Wert von 1 bis 6 angegeben werden.
Der Anfangswert ist 1. Die Werte stehen für folgende Formate:
1
1,000.00
2
1,000,00
3
1 000,00
4
1 000.00
5
1.000,00
6
1'000,00
MOUNTWaitfordata=Yes|No
Ist der Tivoli Storage Manager-Server so konfiguriert, dass Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern gespeichert werden,
beispielsweise auf Bändern oder optischen Medien, können Situationen auftreten, in denen der Tivoli Storage Manager-Server Data
Protection for SQL unter Umständen mitteilt, dass er auf das
Laden eines erforderlichen Speicherdatenträgers wartet. In diesem
Fall können Sie über diese Option angeben, ob die Data Protection
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
281
for SQL-Befehle backup und restore auf das Laden des Datenträgers warten oder die aktuelle Operation abbrechen sollen. Der Anfangswert ist yes.
Hinweise:
v Wenn Sie mit einheitenübergreifendem Lesen und Schreiben von
Daten arbeiten, kann Data Protection for SQL nicht warten, bis
die Anfangsdatenträger für alle Stripekonfigurationen verfügbar
sind, obwohl Data Protection for SQL mit der Verarbeitung jeder
Stripekonfiguration beginnt, sobald der zugehörige Datenträger
verfügbar wird. Aufgrund der Art und Weise, auf die SQL Server Daten auf die Stripekonfigurationen verteilt, kann es vorkommen, dass, wenn für eine beliebige Stripekonfiguration der
zugehörige Datenträger nicht verfügbar ist, jede Stripekonfiguration warten muss, bis entweder der eigene Datenträger oder der
einer anderen Stripekonfiguration verfügbar wird. In diesem Fall
kann es unter Umständen erforderlich werden, den Data Protection for SQL-Befehl zu beenden, um einen lang andauernden
Wartestatus zu vermeiden. Dies kann nur erfolgen, indem das
Data Protection for SQL-Programm beendet wird (das Fenster
mit Eingabeaufforderung schließen oder Strg-c verwenden).
v Erfordert die Verwaltungsklasse für Metaobjekte ebenfalls einen
austauschbaren Datenträger, wartet Data Protection for SQL auf
den betreffenden Datenträger. Bei Sicherungsoperationen tritt der
Wartestatus auf, nachdem alle Daten übertragen wurden, da Metaobjekte erst nach vollständiger Verarbeitung der Datenobjekte
erstellt werden. Bei Zurückschreibungsoperationen tritt, wenn
die Metadaten benötigt werden, der Wartestatus auf, bevor die
Daten übertragen werden.
v Wird no angegeben und werden austauschbare Datenträger benötigt, beendet Data Protection for SQL den Befehl mit einer
Fehlernachricht. Dies gilt auch für den Fall, dass die Verwaltungsklasse für Metaobjekte austauschbare Datenträger erfordert;
bei Sicherungen wird der Befehl allerdings erst dann beendet,
wenn alle Daten übertragen wurden.
REMOTEDSMAgentnode=Knotenname
Geben Sie den Knotennamen der Maschine an, die bei ausgelagerten Sicherungen die VSS-Daten in den Tivoli Storage Manager-Serverspeicher versetzt.
SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt den Berechtigungsmodus an, der bei der Anmeldung beim SQL Server verwendet wird. Der Wert integrated
gibt die Windows NT- oder Windows 2000-Authentifizierung an.
Die Benutzer-ID, mit der Sie sich bei Windows anmelden, ist mit
der ID identisch, die Sie für die Anmeldung beim SQL Server verwenden. Dies ist der Standardwert. Über den Wert sqluserid können Sie angeben, dass die Berechtigung über die SQL Server-Benutzer-ID erfolgen soll. Die über den Parameter sqluserid angegebene
ID ist die ID, mit der Sie sich beim SQL Server anmelden. Diese
Benutzer-ID muss über die vorgegebene SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN verfügen.
SQLBUFFers=AnzSQL-Puffer
Der Parameter sqlbuffers gibt die Gesamtanzahl Datenpuffer an,
die SQL Server verwendet, um Daten zwischen SQL Server und
282
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Data Protection for SQL zu übertragen. Die Variable AnzSQL-Puffer
bezieht sich auf die Anzahl der zu verwendenden Datenpuffer. Der
Wert kann im Bereich von 0 bis 999 liegen. Standardwert ist 0.
Wenn sqlbuffers auf 0 gesetzt ist, legt SQL fest, wie viele Puffer
verwendet werden sollen. Die Variable AnzSQL-Puffer wird durch
Speichereinschränkungen begrenzt. Wenn Sie einen anderen Wert
als 0 angeben, muss die von Ihnen angegebene Anzahl größer oder
gleich der Anzahl der verwendeten Stripekonfigurationen sein. Es
können bis zu 64 Stripekonfigurationen verwendet werden. Wenn
Sie einen anderen Wert als 0 angeben und während einer Sicherung Fehler empfangen, sollten Sie den Wert 0 angeben und die Sicherung wiederholen.
SQLBUFFERSIze=SQL-PuffergrößeInKB
Der Parameter sqlbuffersize gibt die Größe jedes Puffers an (über
den Parameter sqlbuffers angegeben), den SQL Server verwendet,
um Daten zu Data Protection for SQL zu übertragen. Die Variable
SQL-PuffergrößeInKB gibt die Größe von Datenpuffern in Kilobyte
an. Der Wert kann im Bereich von 64 bis 4096 liegen. Der Anfangswert ist 1024.
/SQLCOMPression=Yes | No
Der Parameter /sqlcompression gibt an, ob die SQL-Komprimierung angewendet wird. Wird sqlcompression nicht angegeben,
wird der Standardwert No verwendet.
Sqlcompression ist nur für traditionelle Sicherungen in SQL Server
2008 (oder höher) verfügbar. Für SQL Server 2008 wird die Sicherungskomprimierung nur in der Enterprise Edition unterstützt. Für
SQL Server 2008 R2 wird die Sicherungskomprimierung in der
Standard, Enterprise und Datacenter Edition unterstützt. Ab SQL
Server 2008 kann jede Edition eine komprimierte Sicherung zurückschreiben.
Die SQL Server 2008-Sicherungskomprimierung ist im Allgemeinen
schneller und effizienter als deren gemeinsame Verwendung mit
der Tivoli Storage Manager-Komprimierung.
SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL-Servername
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich
Data Protection for SQL anmeldet. Dabei handelt es sich um den
SQL Server, auf den Sicherungsobjekte zurückgeschrieben werden.
Wurden die Sicherungsobjekte jedoch von einem anderen SQL Server erstellt, müssen Sie den Parameter /fromsqlserver verwenden.
Verwenden Sie sqlserver für den Befehl query sql, aber fromsqlserver für die Befehle query tsm und inactivate. Die Variable SQLProtokoll gibt das zu verwendende Übertragungsprotokoll an. Sie
können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwenden Sie das Shared-Memory-Protokoll.
v np: Verwenden Sie das Named-Pipes-Protokoll.
v tcp: Verwenden Sie das Transmission Control Protocol.
v via: Verwenden Sie das Virtual Interface Architecture-Protokoll.
Wird kein Protokoll angegeben, erfolgt die Protokollierung durch
Data Protection for SQL in den SQL Server, der durch das erste
Protokoll angegeben wird, das verfügbar wird.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
283
STRIPes=AnzStripekonfigurationen
Der Parameter stripes gibt die Anzahl Datenstripekonfigurationen
an, die bei einer Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden sollen. Die Variable AnzStripekonfigurationen kann
im Bereich von 1 bis 64 liegen. Der Anfangswert ist 1. Beachten Sie,
dass Stripekonfigurationen nicht für VSS-Operationen verfügbar
sind.
TIMEformat=Zeitformatnummer
Der Parameter timeformat gibt das Format an, in dem Zeitangaben
bei Data Protection for SQL angezeigt werden. Für die Variable
Zeitformatnummer kann ein Wert von 1 bis 4 angegeben werden.
Der Anfangswert ist 1. Die Werte stehen für folgende Formate:
1
23:00:00
2
23,00,00
3
23.00.00
4
11:00:00A/P
Änderungen am Wert des Parameters timeformat können zu einem
unerwünschten Bereinigen der Protokolldatei von Data Protection
for SQL (standardmäßig tdpsql.log) führen. Sie können den Verlust
bestehender Protokolldateidaten vermeiden, indem Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:
v Erstellen Sie, nachdem Sie den Wert des Parameters timeformat
geändert haben, eine Kopie der bestehenden Protokolldatei, bevor Sie Data Protection for SQL ausführen.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile
an.
Befehl set - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl set und die positionsgebundenen Parameter.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
v Wird /configfile ohne KonfigDateiname angegeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
284
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl set - Ausgabebeispiele
Diese Ausgabebeispiele dienen als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls set angezeigt wird/werden.
Beispiel 1
Im folgenden Beispiel wird der Server STRINGVM1 als Standard-SQL-Server in der
Konfigurationsdatei definiert.
Befehl:
tdpsqlc set sqlserver=STRINGVM1
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012. All rights reserved.
ACO5054I The configuration option was set successfully.
|
Beispiel 2
|
|
Im folgenden Beispiel wird c64 als AlwaysOn-Knotenname in der Konfigurationsdatei festgelegt.
|
|
Befehl:
|
Ausgabe:
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
tdpsqlc set alwaysonnode=c64
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 4, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2012. All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
ACO5054I The configuration option was set successfully.
Die folgende Anweisung wird zur Datei tdpsql.cfg hinzugefügt:
ALWAYSONNode
c64
|
Befehl changetsmpassword
Mit dem Befehl changetsmpassword können Sie das von Data Protection for SQL
verwendete Tivoli Storage Manager-Kennwort ändern.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
285
Befehl changetsmpassword - Syntax
Verwenden Sie die Syntaxdiagramme für den Befehl changetsmpassword als Referenz, um verfügbare Optionen und Verkürzungsanforderungen anzuzeigen.
TDPSQLC CHANGETSMPassword
altesKennwort neuesKennwort Prüfkennwort
Optionale Parameter:
=tdpsql.cfg
/CONFIGfile
=KonfigDateiname
=tdpsql.log [oder Konfig.-Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
=60 [oder Konfig.-Wert]
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
=[dsm.opt-Wert]
/TSMNODe
=dsm.opt
/TSMOPTFile
=TSM-Knotenname
=dsmopt-Dateiname
Befehl changetsmpassword - Optionale Parameter
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl changetsmpassword und stehen vor den optionalen Parametern.
Sie werden zur Eingabe folgender Parameter aufgefordert, wenn Sie die Parameter
nicht mit dem Befehl changetsmpassword angeben:
altesKennwort
Gibt das alte (aktuelle) Tivoli Storage Manager-Kennwort an, das geändert
werden soll.
neuesKennwort
Gibt das neue Tivoli Storage Manager-Kennwort an.
Bei einem Tivoli Storage Manager-Kennwort muss die Groß-/
Kleinschreibung nicht beachtet werden, und es kann aus 1 bis 63 Zeichen
bestehen. Zulässig sind folgende Zeichen:
v Die Buchstaben A bis Z
v Die Ziffern 0 bis 9
v Die Sonderzeichen Plus (+), Punkt (.), Unterstreichung (_), Silbentrennungsstrich (—) und Et-Zeichen (&)
Prüfkennwort
Gibt das neue Tivoli Storage Manager-Kennwort zur Bestätigung, dass das
neue Kennwort (neuesKennwort) korrekt ist, erneut an.
286
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl changetsmpassword - Optionale Parameter
Optionale Parameter folgen auf den Befehl changetsmpassword und die positionsgebundenen Parameter.
/CONFIGfile=KonfigDateiname
Der Parameter /configfile gibt den Namen der Data Protection for SQLKonfigurationsdatei an, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen
von Data Protection for SQL enthält. Der Abschnitt „Befehl set - Positionsgebundene Parameter” auf Seite 278 enthält ausführliche Informationen
zum Inhalt der Datei.
Hinweise:
v KonfigDateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad enthalten.
Enthält KonfigDateiname keinen Pfad, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Falls KonfigDateiname Leerzeichen enthält, muss der Name in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Wird /configfile nicht angegeben, lautet der Standardwert tdpsql.cfg.
v Wird /configfile ohne KonfigDateiname angegeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/LOGFile=Protokolldateiname
Der Parameter /logfile gibt den Namen des Aktivitätenprotokolls an, das
von Data Protection for SQL generiert wird. In diesem Aktivitätenprotokoll
werden signifikante Ereignisse, wie beispielsweise beendete Befehle und
Fehlernachrichten, aufgezeichnet. Das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable
Protokolldateiname gibt den Namen an, der für das von Data Protection for
SQL generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
v Ist die angegebene Datei nicht vorhanden, wird sie erstellt. Ist sie vorhanden, werden neue Protokolleinträge an die Datei angehängt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad einschließen;
wird jedoch kein Pfad angegeben, wird die Datei in das Verzeichnis geschrieben, in dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Sie können die Aktivitätsprotokollierung bei Data Protection for SQL
nicht ausschalten. Wird /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze
in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei
hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie gleichzeitig mehrere Instanzen von Data Protection for SQL
verwenden, um Operationen auszuführen, sollten Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei angeben.
Dadurch werden die Protokolldatensätze für jede Instanz in eine unterschiedliche Protokolldatei übertragen und gemischte Protokolldateisätze
vermieden. Wenn Sie keine unterschiedlichen Protokolldateien für die
einzelnen Instanzen angeben, kann dies zu nicht lesbaren Protokolldateien führen.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Der Parameter /logprune bereinigt das Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokoll und gibt an, wie viele Tage mit Einträgen gesichert werden.
Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird an jedem
Tag, an dem Data Protection for SQL ausgeführt wird, einmal ausgeführt;
diese Option ermöglicht es jedoch, die Protokollbereinigung zu inaktivieren
oder eine Protokollbereinigung für eine einzelne Befehlsausführung explizit
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
287
anzufordern, selbst wenn die Protokolldatei für den betreffenden Tag bereits bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage gibt an, wie viele Tage die
Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gesichert.
Hinweise:
v Der Wert für Anzahl Tage kann im Bereich von 0 bis 9999 liegen. Mit dem
Wert 0 werden alle Einträge in der Data Protection for SQL-Aktivitätenprotokolldatei mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge gelöscht.
v Bei Angabe von no wird die Protokolldatei beim vorliegenden Befehl
nicht bereinigt.
v Wird /logprune nicht angegeben, wird standardmäßig der über die konfigurierbare Option 'logprune' in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei angegebene Wert verwendet. Der Anfangswert ist 60.
v Wird /logprune angegeben, wird der zugehörige Wert anstelle des in der
Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei gespeicherten Werts verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Sie können /logprune ohne Angabe von Anzahl Tage oder no verwenden;
in diesem Fall wird der Standardwert 60 verwendet.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können zu einem unerwünschten Bereinigen der Protokolldatei von Data
Protection for Domino führen. Wenn Sie einen Befehl ausführen, durch
den die Protokolldatei gegebenenfalls bereinigt wird, und der Parameter
timeformat oder dateformat geändert wurde, sollten Sie eine der folgenden Aktionen durchführen, um ein unerwünschtes Bereinigen der Protokolldatei zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder
der Einstellung logfile an.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Der Parameter /tsmnode gibt den Tivoli Storage Manager-Knotennamen
an, den Data Protection for SQL für die Anmeldung beim Tivoli Storage
Manager-Server verwendet. Damit wird angegeben, welcher Tivoli Storage
Manager-Client Services anfordert. Sie können den Knotennamen auch in
der Optionsdatei speichern. Der Befehlszeilenparameter setzt den Wert in
der Optionsdatei außer Kraft.
Hinweise:
v Sie können den Parameter /tsmnode nicht verwenden, wenn PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei
angegeben ist. Sie müssen den Knotennamen in der Optionsdatei angeben. Andernfalls können Sie PASSWORDACCESS in PROMPT ändern,
um mit dem Parameter /tsmnode arbeiten zu können. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
v Wird /tsmnode nicht angegeben, wird standardmäßig der über die Option 'nodename' in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei angegebene
Wert verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in
der Optionsdatei nicht geändert.
/TSMOPTFile=dsmopt-Dateiname
Der Parameter /tsmoptfile gibt die zu verwendende Tivoli Storage Mana-
288
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
ger-Optionsdatei an. Dies ist mit der Auswahl eines Tivoli Storage Manager-Servers aus der Serverliste in der GUI vergleichbar. Die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei enthält die Konfigurationswerte für die Tivoli Storage Manager-API. Ausführliche Informationen zur Tivoli Storage Manager-Optionsdatei enthält das Referenzhandbuch IBM Tivoli Storage Manager
for Windows: Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch.
Hinweise:
v Die Variable dsmopt-Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
enthalten. Geben Sie keinen Pfad an, wird das Verzeichnis verwendet, in
dem Data Protection for SQL installiert ist.
v Wenn der dsmopt-Dateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Namen
in Anführungszeichen setzen.
v Wird /tsmoptfile nicht angegeben, lautet der Standardwert dsm.opt.
v Wird /tsmoptfile ohne dsmopt-Dateiname angegeben, lautet der Standardwert ebenfalls dsm.opt.
Befehl changetsmpassword - Ausgabebeispiel
Dieses Ausgabebeispiel dient als Beispiel für den Text, die Nachrichten und den
Prozessstatus, der/die bei Verwendung des Befehls changetsmpassword angezeigt
wird/werden.
Mit dem folgenden Befehl wird das Tivoli Storage Manager-Kennwort geändert.
Befehl:
tdpsqlc changetsmp sqlv2old sqlv2new sqlv2new
Ausgabe:
IBM Tivoli Storage Manager for Databases
Data Protection for Microsoft SQL Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
ACO0260I Password successfully changed.
Befehl query policy
Verwenden Sie den Befehl query policy, um lokale Richtlinieninformationen abzufragen.
query policy
Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet.
TDPSQLC Query POLicy *
Parameter: * (erforderlich) gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden
sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
289
Connecting to SQL Server, please wait...
Policy
Number of snapshots to keep
Days to keep a snapshot
--------
--------------------------
----------
SQLPOL
3
60
STANDARD
2
30
Beispiele für die Tivoli Storage Manager-Richtlinienbindung mit Anweisungen include/exclude und VSSPOLICY
Um die automatische Versionssteuerung und den automatischen Verfall zu nutzen,
können Sie für jeden Typ von Sicherungsdaten eine Richtlinie definieren. Die Methode zum Definieren der Richtlinie ist für traditionelle Sicherungen und VSS-Sicherungen unterschiedlich:
v Traditionelle Sicherungen: Verwenden Sie Anweisungen INCLUDE/EXCLUDE
in der Data Protection for SQL-Optionsdatei (standardmäßig dsm.opt).
v VSS-Sicherungen: Verwenden Sie die Anweisung VSSPOLICY in der Data Protection for SQL-Konfigurationsdatei (standardmäßig tdpsql.cfg).
Beispiele für VSS-Sicherungen
Bei VSS-Sicherungen wird die Anweisung VSSPOLICY in der Data Protection for
SQL-Konfigurationsdatei verwendet (die allgemeine Syntax ist im Abschnitt „Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen und traditionelle Operationen)” auf
Seite 50 beschrieben):
VSSPOLICY
VSSPOLICY
VSSPOLICY
VSSPOLICY
VSSPOLICY
VSSPOLICY
* * FULL TSM MC1
* * FULL LOCAL MC2
* largdb1 FULL TSM MC3
* largdb1 FULL LOCAL MC4
SERVER1 * FULL TSM MC5
SERVER1 * FULL LOCAL MC6
Beispiele für traditionelle Sicherungen
Bei traditionellen Sicherungen werden Anweisungen INCLUDE/EXCLUDE in der
Data Protection for SQL-Optionsdatei verwendet (die allgemeine Syntax ist im Abschnitt „Automatischen Verfall definieren (VSS-Operationen und traditionelle
Operationen)” auf Seite 50 beschrieben):
Übereinstimmungen für
Sicherungstypobjekte
Spezifikation
Alle Objekte
\...\*
Objekte aller Sicherungstypen (full, diff, log,
group, file, set)
\...\full*
\...\diff*
etc.
Alle Gruppen- oder Dateiobjektnamen (g1,
f1)
\...\g1\group*
\...\f1\file*
290
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Übereinstimmungen für
Sicherungstypobjekte
Spezifikation
Alle Gruppen- oder Dateiobjektnamen, die
mit g oder f beginnen
\...\g*\group*
\...\f*\file*
Identisch mit \...\group* bzw. \...\file*
\...\*\group*
\...\*\file*
Übereinstimmungen für
Sicherungstypobjekte mit
Datenbankangabe
Spezifikation
Alle Objekte mit Datenbankname Db1
\...\Db1\...\*
Alle Objekte mit Datenbankname Db1, mit
Db beginnend
\...\Db*\...\*
Mehrdeutig
\...\*\...\*
Alle Objekte des Typs full bzw. diff mit
Datenbankname Db1
\...\Db1\full*
Alle Objekte des Typs log, group, file oder
set mit Datenbankname Db1
\...\Db1\...\log*
\...\Db1\diff*
\...\Db1\...\group*
etc.
Alle Gruppen- oder Dateiobjektnamen (g1,
f1) mit Datenbankname Db1
\...\Db1\g1\group*
\...\Db1\f1\file*
Alle Gruppen- oder Dateiobjektnamen, die
mit g oder f beginnen und zur Datenbank
Db1 gehören
\...\Db1\g*\group*
Identisch mit \...\Db1\...\group* bzw. file*
\...\Db1\*\group*
\...\Db1\f*\file*
\...\Db1\*\file*
Identisch mit \...\Db1\full*
\...\Db1\...\full*
Identisch mit \...\full*
\...\*\full*
Identisch mit \...\group*
\...\*\*\group*
Identisch mit \...\g1\group*
\...\*\g1\group*
Mehrdeutig
\...\*\...\log*
````
Keine (Typinformationen fehlen)
\...\Db1\set*
Übereinstimmungen für Meta- und
Datenobjekte
Spezifikation
Alle Meta- oder Datenobjekte
\...\meta\...\*
\...\data\...\*
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
291
Übereinstimmungen für Meta- und
Datenobjekte
Spezifikation
Alle Meta- oder Datenobjekte des Typs full,
log oder group
\...\meta\...\full*
etc.
Alle Meta- oder Datengruppenobjektnamen
(g1)
\...\meta\...\g1\group*
etc.
Alle Meta- oder Datengruppenobjektnamen,
die mit g beginnen
\...\meta\...\g*\group*
etc.
Identisch mit \...\meta|data\...\group*
\...\meta\...\*\group*
etc.
Keine, da Qualifikationsmerkmale fehlen.
\...\meta\*\...\data\*
Übereinstimmungen für Meta- und
Datenobjekte mit Datenbankangabe
Spezifikation
Alle Meta- oder Datenobjekte mit
Datenbankname Db1
\...\meta\...\Db1\...\*
Alle Meta- oder Datenobjekte des Typs full
mit Datenbankname Db1
\...\meta\...\Db1\full*
\...\data\...\Db1\...\*
etc.
Alle Meta- oder Datenobjekte des Typs log
bzw. group mit Datenbankname Db1
\...\meta\...\Db1\...\log*
etc.
Alle Meta- oder Datengruppenobjektnamen
(g1) mit Datenbankname Db1
\...\meta\...\Db1\g1\group*
etc.
Alle Meta- oder Datenobjekte des Typs
group, deren Name mit g beginnt und die
zur Datenbank Db1 gehören
\...\meta\...\Db1\g*\group*
Identisch mit \...\meta|data\...\Db1\...\
group*
\...\meta\...\Db1\*\group*
etc.
etc.
Identisch mit \...\meta|data\...\full*
\...\meta\...\*\full*
etc.
Identisch mit \...\meta|data\...\group*
\...\meta\...\*\*\group*
etc.
Identisch mit \...\meta|data\...\g1\group*
\...\meta\...\*\g1\group*
etc.
Mehrdeutig
\...\meta\...\*\...\log*
\...\data\...\*\...\log*
Keine, da Qualifikationsmerkmale fehlen.
292
\...\meta\*\...\data\*
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Serverübereinstimmungen
Spezifikation
Alle Objekte aus allen Servern, die mit SQL
beginnen
SQL*\...\*
Alle Objekte aus allen Serverinstanzen mit
Host SQL2000
SQL2000\...\*
Alle Objekte aus Server SQL2000\INST1
SQL2000\INST1\...\*
Alle Objekte aus allen Servern, die mit
SQL2000\INST beginnen
SQL2000\INST*\...\*
Identisch mit SQL2000\...\*
SQL2000\*\...\*
Alle Meta- oder Datenobjekte aus Server
SQL2000\INST1
SQL2000\INST1\meta\...\*
Alle Meta- oder Datenobjekte aus allen benannten Serverinstanzen mit Host SQL2000
SQL2000\*\meta\...\*
SQL2000\INST1\data\...\*
etc.
Alle Meta- oder Datenobjekte aus allen
Serverinstanzen mit Host SQL2000
SQL2000\...\meta\...\*
etc.
Alle Objekte aus der Serverstandardinstanz
(wenn kein Instanzname mit ??ta übereinstimmt)
SQL2000\??ta\meta\...\*
SQL2000\??ta\data\...\*
Überführung der SQL Server-Sicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager nach Tivoli Storage Manager
Konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager so, dass Sie gleichzeitig sowohl auf einen lokalen Server als auch auf einen Tivoli Storage Manager-Server zugreifen können. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie sich für den Einsatz einer Tivoli
Storage Manager-Umgebung entscheiden und Sie weiterhin mit den lokal verwalteten Momentaufnahmen arbeiten möchten, bis diese durch eine Richtlinie für den
Verfall markiert werden.
Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager kann gearbeitet werden, wenn eine Verbindung zum lokalen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Server oder zu einem Tivoli
Storage Manager-Server besteht. Der Tivoli Storage Manager-Server kann sich an
beliebiger Stelle in Ihrem Netz befinden. Das Tivoli Storage FlashCopy Manager-Snap-in enthält zwei Konfigurationsassistenten. Diese ermöglichen Ihnen das
Einrichten einer lokalen Konfiguration und einer Tivoli Storage Manager-Konfiguration. Sie können von einem Servertyp zum anderen wechseln, indem Sie den entsprechenden Konfigurationsassistenten zu einem beliebigen Zeitpunkt ausführen.
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
293
Verwendung des Assistenten von Tivoli Storage Manager-Server
Sie können den Assistenten von Tivoli Storage Manager-Server verwenden, um
SQL Server-Sicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager nach Tivoli Storage
Manager zu überführen. Der Assistent führt Sie durch alle Schritte, die für die
Ausführung der Konfiguration erforderlich sind. Die unten aufgelisteten Schritte
müssen dann nicht manuell ausgeführt werden.
Folgende Tasks auf dem Tivoli Storage Manager-Server ausführen
Stimmen Sie sich mit Ihrem Tivoli Storage Manager-Server-Administrator ab, um
die folgenden Tasks auszuführen:
1. Erstellen Sie die Richtliniendefinitionen, die für jeden gewünschten Sicherungstyp verwendet werden sollen, oder wählen Sie diese aus. Sie können für
den Administrator die vorhandenen, lokal definierten Richtlinieneinstellungen
in Ihrer eigenständigen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung bereitstellen. Verwenden Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) oder die Befehlszeilenschnittstelle von Data Protection for SQL, um diese Informationen
abzurufen.
2. Registrieren Sie Ihren Data Protection for SQL-Knotennamen und das Kennwort
mit dem Tivoli Storage Manager-Befehl register node. Beispiel:
register node DP-Knotenname DP-Kennwort
3. Falls nicht bereits auf dem Tivoli Storage Manager-Server definiert, registrieren
Sie den Knotennamen und das Kennwort des Tivoli Storage Manager-Clients
für Sichern/Archivieren für die Workstation, auf der der SQL Server installiert
ist. Beispiel:
register node SichArch-Knotenname SichArch-Kennwort
4. Definieren Sie die Proxyknotenbeziehung für den Zielknoten und die Agentenknoten mit dem Tivoli Storage Manager-Befehl grant proxynode. Beispiel:
grant proxynode target=DP agent=SichArch-Knotenname
Folgende Tasks auf der Workstation ausführen, auf der SQL
Server ausgeführt wird
1. Erstellen Sie in dem Verzeichnis, in dem Data Protection for SQL installiert ist,
eine Kopie der Optionsdatei dsm.opt. Sobald Sie die Arbeit mit dem Tivoli
Storage Manager-Server aufnehmen, wird die Kopie für den Zugriff auf die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung verwendet. Eine
der Möglichkeiten für die Kopieerstellung besteht darin, die SQL-Eingabeaufforderung über das Tivoli Storage FlashCopy Manager-Snap-in zu starten. In
der Baumstruktursicht des Tivoli Storage FlashCopy Manager-Snap-ins wird
für jede SQL Server-Instanz auf dem Computer ein SQL Server-Knoten angezeigt.
a. Wählen Sie eine SQL Server-Instanz in der Baumstruktursicht aus. Die integrierte Befehlszeile und ein Aktionsfenster werden angezeigt.
b. Starten Sie die Data Protection for SQL-Befehlszeile im Aktionsfenster.
Wählen Sie Folgendes aus:
Befehlszeile starten
c. Geben Sie Folgendes ein, um eine Kopie der Optionsdatei zu erstellen:
copy dsm.opt dsm_local.opt
2. Erstellen Sie in demselben Verzeichnis eine Kopie der Data Protection for
SQL-Konfigurationsdatei. Beispiel:
294
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
copy tdpsql.cfg tdpsql_local.cfg
Behalten Sie den Inhalt der lokalen Konfigurationsdatei bei, wenn Folgendes
zutrifft:
v Sie haben während der Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager
Richtlinienbindungen angegeben.
v Sie werden die Richtlinienbindungen aktualisieren, um Änderungen in Ihren Richtlinienspezifikationen für die Verwendung Ihres Tivoli Storage Manager-Servers widerzuspiegeln.
3. Erstellen Sie im Installationsverzeichnis des Tivoli Storage Manager-Clients für
Sichern/Archivieren eine Kopie der Optionsdatei dsm.opt des VSS-Requesters.
Verwenden Sie den Windows-Befehl copy. Beispiel:
C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient>copy dsm.opt dsm_local.opt
4. Ändern Sie in allen Dateien mit dem Namen dsm.opt die Zeile TCPSERVERADDRESS. Ersetzen Sie FLASHCOPYMANAGER durch die IP-Adresse
des Tivoli Storage Manager-Servers. Beispiel:
TCPServeraddress 9.52.170.67
Verwenden Sie für diese Task einen Texteditor wie beispielsweise den Windows-Editor oder Wordpad.
5. Für den Zugriff auf die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung während der Übergangsphase öffnen Sie eine Windows-Eingabeaufforderung und wechseln Sie in das Installationsverzeichnis des Tivoli Storage
Manager-Clients für Sichern/Archivieren. Die Standardeinstellung ist:
C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient
Erstellen Sie einen alternativen Windows-Dienst für den Tivoli Storage Manager-Clientakzeptorservice, indem Sie den Befehl dsmcutil verwenden. Beispiel:
dsmcutil install cad /name:tsmcad4local
/node:eigener_SichArch-Knoten
/password:TSM-Serverkennwort
/optfile:”C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient\dsm_local.opt”
/httpport:1583
Weitere Informationen zur Verwendung des Befehls dsmcutil finden Sie in
den Erläuterungen zur Verwendung des Konfigurationsdienstprogramms für
Client-Services in der Veröffentlichung 'Tivoli Storage Manager for Windows:
Clients für Sichern/Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch'.
6. Erstellen Sie einen alternativen Windows-Dienst für den fernen Tivoli Storage
Manager-Agentenservice. Beispiel:
dsmcutil install cad /name:tsmcad4local
/node:eigener_SichArch-Knoten
/password:TSM-Serverkennwort
/optfile:”C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient\dsm_local.opt”
/httpport:1583
7. Bearbeiten Sie die Datei dsm_local.opt im Data Protection for SQL-Installationsverzeichnis. Fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
HTTPPORT 1583
8. Starten Sie den alternativen Tivoli Storage Manager-Clientakzeptorservice:
dsmcutil start /name:tsmcad4local
9. Stoppen Sie den ursprünglichen Tivoli Storage Manager-Clientakzeptorservice
und starten Sie ihn erneut, damit die neuen Werte in der Datei dsm.opt aktiviert werden. Dies kann über die grafische Benutzerschnittstelle für WindowsDienste oder mit dem Befehl dsmcutil erfolgen:
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
295
dsmcutil stop /name:”Ferner TSM-Clientagent”
dsmcutil stop /name:”TSM-Clientakzeptor”
dsmcutil start /name:”TSM-Clientakzeptor”
10. Sobald mit dem Erstellen von Sicherungen begonnen wird und diese in der
Tivoli Storage Manager-Serverumgebung verwaltet werden, müssen Sie die
verbleibenden Sicherungen, die in der eigenständigen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung erstellt wurden, nach und nach vom System entfernen. Dies können Sie auf zweierlei Art erreichen:
a. Definieren Sie in der eigenständigen Tivoli Storage FlashCopy ManagerUmgebung eine zeitbasierte Richtlinie, durch die alte Sicherungen automatisch verfallen und gelöscht werden. Wenn jede Sicherung beispielsweise
nach 30 Tagen verfallen soll, aktualisieren Sie die zeitbasierte Richtlinie
mithilfe des folgenden Befehls:
tdpsqlc update policy Richtlinie /daysretain=30
/tsmoptfile=dsm_local.opt
/configfile=tdpsql_local.cfg
Sie können diese Änderung auch über den Dialog 'VSS-Sicherungen binden' vornehmen, auf den Sie über das Menü 'Dienstprogramme' der grafischen Data Protection for SQL-Benutzerschnittstelle für Sichern/
Zurückschreiben zugreifen. Informationen zum Starten der grafischen Benutzerschnittstelle finden Sie weiter unten in dem Abschnitt, in dem der
Zugriff auf die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung beschrieben wird.
Der Prozess, mit dem Sicherungen als verfallen definiert werden, wenn ihr
Alter eine bestimmte Anzahl Tage überschritten hat (daysretain), hängt von
einer Basisfunktion ab, die in der eigenständigen Umgebung ausgeführt
wird. Die Funktion muss eine Operation beinhalten, die die Sicherungen
abfragt. Wenn Sie den Client der eigenständigen Umgebung nicht regelmäßig verwenden, können Sie mit einem Scheduler periodisch einen Befehl
wie beispielsweise den folgenden starten:
tdpsqlc query tsm * /all
/tsmoptfile=dsm_local.opt
/configfile=tdpsql_local.cfg
Wenn Ihre Sicherungen zum Beispiel wöchentlich erstellt werden, können
Sie den oben gezeigten Befehl query so terminieren, dass er einmal pro
Woche ausgeführt wird, um veraltete Sicherungen verfallen zu lassen.
Die letzte in der eigenständigen Umgebung erstellte Sicherung wird allerdings nicht automatisch vom Verfallsprozess für Sicherungen gelöscht.
Hierfür müssen Sie eine explizite Löschoperation verwenden, wie nachfolgend beschrieben.
b. Alternativ können Sie jede Sicherung explizit löschen, wenn Sie der Meinung sind, dass diese nicht mehr benötigt wird. Verwenden Sie den Data
Protection for SQL-Befehl delete backup oder die Option 'Sicherung löschen' im Fenster 'Zurückschreiben' der grafischen Benutzerschnittstelle
(durch Klick mit der rechten Maustaste auszuführende Menüoption).
11. Gehen Sie wie folgt vor, um auf die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy
Manager-Umgebung zuzugreifen:
a. Starten Sie die SQL-Client-Eingabeaufforderung.
b. Starten Sie die Standalone-Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
durch Anhängen der Option /tsmoptfile. Beispiel:
tdpsqlc query tsm * /all
/tsmoptfile=dsm_local.opt
/configfile=tdpsql_local.cfg
296
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
c. Starten Sie die grafische Benutzerschnittstelle (über die Eingabeaufforderung in der Befehlszeile), indem Sie den Befehl zum Aufrufen der grafischen Benutzerschnittstelle eingeben.
tdpsql /tsmoptfile=dsm_local.opt
/configfile=tdpsql_local.cfg
12. Starten Sie, falls erforderlich, die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung, um aus einer Sicherung zurückzuschreiben, die in dieser
Umgebung erstellt wurde.
13. Wenn die Überführung abgeschlossen ist und Sie nicht mehr auf die eigenständige Tivoli Storage FlashCopy Manager-Umgebung zugreifen müssen,
können Sie die alternativen Dienste entfernen. Verwenden Sie hierzu die grafische Benutzerschnittstelle für Windows-Dienste oder den Befehl dsmcutil:
dsmcutil remove /name:tsmagent4local
dsmcutil remove /name:tsmcad4local
Kapitel 8. Referenz für Data Protection for Microsoft SQL Server
297
298
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anhang A. Häufig gestellte Fragen
Dieser Abschnitt enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Data Protection
for SQL.
Wie kann ich meine Data Protection for SQL-Sicherungen komprimieren?
Sie können die folgenden Verfahren verwenden, um Ihre Data Protection
for SQL-Sicherungen zu komprimieren:
v Verwenden Sie die Option compression, um die Tivoli Storage ManagerAPI anzuweisen, die Daten zu komprimieren, bevor sie zum Tivoli Storage Manager-Server gesendet werden. Die Komprimierung führt zu einer Reduzierung des Datenverkehrs und Speicherbedarfs.
In welcher Optionsdatei Sie die Option compression angeben müssen,
richtet sich nach der von Ihnen verwendeten Sicherungsmethode:
– Geben Sie für traditionelle Sicherungen die Option compression in der
Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
– Geben Sie bei VSS-Sicherungen die Option compression in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als lokaler DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Komprimierungsoption
außerdem in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben, der als ferner DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Lesen Sie
die in der Clientdokumentation verfügbaren Informationen zur Komprimierung, bevor Sie versuchen, Ihre Daten zu komprimieren.
Weitere Informationen zur Option compression finden Sie in „Data Protection for SQL-Optionen angeben” auf Seite 46.
v Sie können die SQL-Sicherungskomprimierung über das Fenster SQLEigenschaften in der MMC-GUI angeben, oder Sie können die Option
sqlcompression in der Befehlszeile verwenden, um die native SQL-Sicherungskomprimierung für Data Protection for SQL-Sicherungen zu definieren. Weitere Informationen enthält der Abschnitt „Aktivierung der
SQL Server-Sicherungskomprimierung” auf Seite 54.
Die Sicherungskomprimierung ist nur bei traditionellen Sicherungen verfügbar. Außerdem wird die Sicherungskomprimierung nur in derEnterprise Edition unterstützt. Bei SQL Server 2008 R2 wird die Sicherungskomprimierung in der Standard, Enterprise und Datacenter Edition
unterstützt. Jede Edition kann eine komprimierte Sicherung zurückschreiben.
Wie kann ich meine Data Protection for SQL-Sicherungen verschlüsseln?
Verwenden Sie die Optionen enableclientencryptkey und encryptiontype,
um Microsoft SQL Server-Datenbanken während der Sicherungs- und Zurückschreibungsverarbeitung zu verschlüsseln.
In welcher Optionsdatei Sie diese Optionen angeben müssen, richtet sich
nach der von Ihnen verwendeten Sicherungsmethode:
v Geben Sie diese Optionen bei traditionellen Sicherungen in der Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie bei VSS-Sicherungen die Verschlüsselungsoptionen in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als lokaler DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Verschlüsselungsoptionen
299
außerdem in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben, der als ferner DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Lesen Sie die
Informationen zur Verschlüsselung in der Clientdokumentation, bevor
Sie versuchen, Ihre Datenbanken zu verschlüsseln.
Weitere Informationen zu den Optionen enableclientencryptkey und
encryptiontype finden Sie in „Data Protection for SQL-Optionen angeben”
auf Seite 46.
Wie kann ich meine Data Protection for SQL-Sicherungen deduplizieren?
Verwenden Sie die Option deduplication, um die clientseitige Datendeduplizierung zu aktivieren. Die clientseitige Datendeduplizierung wird von
der Tivoli Storage Manager-API verwendet, um redundante Daten während der Sicherungsverarbeitung zu entfernen, bevor die Daten zum Tivoli
Storage Manager-Server übertragen werden.
In welcher Optionsdatei Sie diese Optionen angeben müssen, richtet sich
nach der von Ihnen verwendeten Sicherungsmethode:
v Geben Sie bei traditionellen Sicherungen die Option deduplication in
der Data Protection for SQL-Optionsdatei an.
v Geben Sie bei VSS-Sicherungen die Option deduplication in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren an, der als lokaler DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Ist die Umgebung für ausgelagerte
VSS-Sicherungen konfiguriert, müssen Sie die Option deduplication außerdem in der Optionsdatei des Clients für Sichern/Archivieren angeben, der als ferner DSMAGENT-Knoten verwendet wird. Lesen Sie die
Informationen zur Deduplizierung in der Clientdokumentation, bevor
Sie versuchen, Ihre Datenbanken zu deduplizieren.
Weitere Informationen zur Option deduplication finden Sie in „Data Protection for SQL-Optionen angeben” auf Seite 46.
Kann ich eine einzelne Tabelle aus einer SQL Server-Sicherung zurückschreiben? Ja, aber nur bei traditionelle Sicherungen. Sie können keine einzelne Tabelle aus einer VSS-Sicherung zurückschreiben. Für die Zurückschreibung einer einzelnen Tabelle aus einer traditionellen SQL Server-Sicherung müssen
Sie die Tabellen, die eine individuelle Zurückschreibungsunterteilung erfordern, in ihre eigene Dateigruppe. Schreiben Sie dann mit Hilfe von Data
Protection for SQL eine einzelne Dateigruppe aus einer Gesamtsicherung
zurück.
Wie kann ich eine SQL-Datenbanksicherung auf eine alternative SQL ServerMaschine oder in eine alternative Datenbank zurückschreiben?
VSS-Sicherungen können nicht auf einen alternativen Server zurückgeschrieben werden. Diese Funktion wird von Microsoft nicht unterstützt.
Sollen traditionelle Sicherungen zurückgeschrieben werden, finden Sie Informationen zur Ausführung dieser Prozedur in „SQL-Datenbank auf eine
alternative Maschine zurückschreiben” auf Seite 123.
Kann ich VSS-Sicherungen an alternative Positionen zurückschreiben?
Ja, diese Funktion wird von Data Protection for SQL unterstützt.
v Verwenden Sie in der Befehlszeilenschnittstelle den Parameter
/relocatedir.
v Verwenden Sie in der GUI die Option Verlagern im Fenster 'Datenbanken zurückschreiben'.
Kann ich VSS-Sicherungen in alternative Datenbanken zurückschreiben?
Ja, diese Funktion wird von Data Protection for SQL unterstützt.
300
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
v Verwenden Sie in der Befehlszeilenschnittstelle den Parameter /into.
v Verwenden Sie in der GUI die Option Zurückschreiben in im Fenster
'Datenbanken zurückschreiben'.
Kann ich mit Data Protection for SQL SQL-Datenbanken und Protokolle sichern
und auch die Transaktionsprotokolldatei verkleinern?
Fügen Sie der Befehlsdatei, die für geplante Sicherungen verwendet wird,
einen Eintrag hinzu, über den eine T-SQL-Befehlsdatei aufgerufen wird, die
die Transaktionsprotokolldatei verkleinert. Beispielsweise ist in der folgenden Befehlsdatei, die für geplante Sicherungen verwendet wird,
tdpsqlc backup * full
tdpsqlc backup * log
osql -E -i shrinkjob.sql
die Datei shrinkjob.sql eine T-SQL-Befehlsdatei, die das Transaktionsprotokolldatei verkleinert.
Sollte ich zum Erstellen einer Archivierungssicherung einer SQL-Datenbank einen separaten Knotennamen erstellen?
Verwenden Sie zunächst denselben Knotenname wie den primären SQLKnoten, fügen Sie jedoch eine Erweiterung für den Archivierungsknoten
hinzu. Beispiel:
Primärer
Knoten: SQLSRV550_SQL
Archivierungsknoten: SQLSRV550_SQL_ARCH
Verwenden Sie dann eine separate Data Protection for SQL-Optionsdatei
(dsmarchive.opt), die den Archivierungsknoten mit den gewünschten Archivierungseinstellungen enthält. Die folgenden Abschnitte enthalten weitere Informationen zu Knoten und Optionen:
v „Data Protection for SQL-Knotenname: empfohlene Einstellungen” auf
Seite 42
v „Data Protection for SQL-Optionen angeben” auf Seite 46
Kann ich VSS-Operationen in einer SQL Server-Clusterumgebung ausführen?
Ja, Data Protection for SQL unterstützt VSS-Operationen in einer SQL Server-Clusterumgebung. Der Abschnitt „Verwendung von VSS-Operationen
in einer SQL Server-Failoverclusterumgebung” auf Seite 32 enthält ausführliche Informationen.
Wie kann ich ausgelagerte VSS-Sicherungen ausführen oder lokale Momentaufnahmen verwalten?
Installieren Sie Data Protection for SQL, um ausgelagerte VSS-Sicherungen
auszuführen oder um lokale Momentaufnahmen zu sichern und zurückzuschreiben. Weitere Informationen enthält der Abschnitt „Software- und
Betriebssystemmindestvoraussetzungen” auf Seite 59.
Wie kann ich VSS und traditionelle Sicherungen zusammen in einer einheitlichen Sicherungsstrategie verwenden?
Die Abschnitte „VSS-Sicherungen und traditionelle Sicherungen zusammen
verwenden” auf Seite 30 und „Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher im Vergleich zur Sicherung auf lokalen Spiegeldatenträgern” auf Seite
35 enthalten ausführliche Informationen.
Kann ich traditionelle Sicherungen und VSS-Sicherungen zusammen verwenden? Ja, Sie können traditionelle Differenzsicherungen und traditionelle Protokollsicherungen anwenden, nachdem eine VSS-Gesamtsicherung zurückgeschrieben wurde. Dazu muss die Datenbank in einem Wiederherstellungsstatus verbleiben, indem /recovery=no in der Befehlszeilenschnittstelle
Anhang A. Häufig gestellte Fragen
301
angegeben wird, oder indem sichergestellt wird, dass die Option Wiederherstellung im GUI-Fenster 'Datenbanken zurückschreiben' oder
'Gruppen/Dateien zurückschreiben' nicht ausgewählt ist, wenn die VSSSicherung zurückgeschrieben wird. VSS unterstützt nur Gesamtsicherungen. Protokollsicherungen, Differenzsicherungen, Sicherungen einzelner
Dateigruppen, Sicherungen einzelner Dateien und Setsicherungen werden
von VSS nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter „VSS-Sicherungen und traditionelle Sicherungen zusammen verwenden” auf Seite
30.
Wie kann ich beim Zurückschreiben sehr großer SQL-Datenbanken verhindern,
dass die Zurückschreibungsoperation aufgrund einer Zeitüberschreitung fehlschlägt?
SQL Server stellt neue physische Dateien, in die die Sicherungsdaten zurückgeschrieben werden, wieder her und formatiert diese. Da dieser Prozess bei großen Datenbanken länger als 1 Stunde dauern kann, kann für
die Tivoli Storage Manager-Sitzung eine Zeitlimitüberschreitung auftreten
und der Zurückschreibungsprozess demzufolge fehlschlagen. Um dies zu
verhindern, setzen Sie den Wert für die Tivoli Storage Manager-Option
COMMTIMEOUT auf 3600 (oder einen größeren Wert). Setzen Sie für Datenbanken, deren Größe 100 GB überschreitet, den Wert auf 10000 (oder einen größeren Wert). Erhöhen Sie für den Speicheragenten bei einer LANunabhängigen (LANFREE) Zurückschreibungsoperation sowohl den Wert
für die Option COMMTIMEOUT als auch für die Option IDLETIMEOUT.
Wie funktioniert die VSS-Sofortzurückschreibung?
Die VSS-Sofortzurückschreibung ist eine hardwareunterstützte Kopie auf
Datenträgerebene, wobei Zieldatenträger (die die Momentaufnahme enthalten) auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert werden. Ein
SAN Volume Controller-, Storwize V7000-, DS8000- oder XIV-Speichersubsystem ist erforderlich, um VSS-Sofortzurückschreibungen auszuführen.
Weitere Informationen finden Sie unter „VSS-Sofortzurückschreibung” auf
Seite 9.
Warum gibt es jetzt, da ich VSS-Operationen ausführe, so viele aktive Sicherungen? Tivoli Storage Manager-Richtlinien verwalten VSS-Sicherungen, die sich auf
lokalen Spiegeldatenträgern und im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher
befinden. Diese Funktion ermöglicht die Verwendung unterschiedlicher
Richtlinien, was zu einer Zunahme bei der Zahl aktiver Sicherungen führen kann. Weitere Informationen finden Sie unter „Wie Tivoli Storage Manager-Serverrichtlinien Data Protection for SQL beeinflussen” auf Seite 23
und „Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher im Vergleich zur Sicherung auf lokalen Spiegeldatenträgern” auf Seite 35.
Warum empfange ich einen TCP/IP-Zeitlimitfehler, wenn die interne WindowsVSS-Tracefunktion aktiviert ist?
Bei Data Protection for SQL-VSS-Operationen kann das Zeitlimit mit einem
TCP/IP-Fehler überschritten werden, wenn die interne Windows-VSS-Tracefunktion aktiviert ist, da zusätzliche Zeit zum Schreiben von Einträgen in
die Tracedatei erforderlich ist. Sie können diesen Fehler verhindern, indem
Sie die Werte für die Tivoli Storage Manager-Serveroptionen commtimeout
und idletimeout erhöhen oder den Umfang der internen Windows-VSSTraceverarbeitung reduzieren.
Mit welchen Einstellungen wird eine optimale Leistung erzielt?
Die Standardwerte der Parameter buffers (3) und buffersize (1024) haben
beim Test das beste Leistungsverhalten gezeigt. Umgebungsfaktoren wie
Netzgeschwindigkeit, Layout der physischen Datenbank, Maschinenres-
302
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
sourcen und SQL Server-Ressourcen haben jedoch ebenfalls Einfluss auf
die Data Protection for SQL-Leistung und müssen beim Festlegen der Einstellungen berücksichtigt werden. Beachten Sie, dass die Parameter buffers
und buffersize nur für traditionelle Sicherungen gelten. Weitere Informationen befinden sich in den folgenden Abschnitten:
v Kapitel 7, „Leistung”, auf Seite 159
v „Data Protection for SQL-Optionen angeben” auf Seite 46
v 'Parameter /buffers und /buffersize' (im Befehl backup) im Abschnitt „Befehl Backup - Optionale Parameter” auf Seite 172
v 'Parameter /buffers und /buffersize' (im Befehl restore) im Abschnitt „Befehl restore - Optionale Parameter” auf Seite 215
v 'Parameter /buffers und /buffersize' (im Befehl set) im Abschnitt „Befehl
set - Optionale Parameter” auf Seite 284
Wie plane ich Data Protection for SQL-Sicherungen?
Sie können Data Protection for SQL-Sicherungen mit dem Scheduler des Tivoli Storage Manager-Clients für Sichern/Archivieren oder mit dem Scheduler der MMC-GUI planen. Weitere Informationen befinden sich in den
folgenden Abschnitten:
v „Tivoli Storage Manager-Scheduler verwenden” auf Seite 130
v „Sicherungstypen” auf Seite 110
v „Sicherungsstrategien” auf Seite 26
v „Tasks automatisieren” auf Seite 138
Wie definiere ich Data Protection for SQL für die Ausführung in einem Cluster?
Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zur Verwendung von
Data Protection for SQL in einer Clusterumgebung:
v „Data Protection for SQL in einer Windows-Failoverclusterumgebung
verwenden” auf Seite 34
v „Data Protection for SQL in einer Veritas Cluster Server-Umgebung
verwenden” auf Seite 35
v „Hinweise zur Verwendung von Data Protection for SQL in einer
Windows-Failoverclusterumgebung” auf Seite 33
Wie kann ich überprüfen, ob meine Sicherung erfolgreich ausgeführt wurde?
In einer Nachricht wird angezeigt, dass die Sicherung erfolgreich beendet
wurde. Zusätzlich enthält der Task-Manager in der MMC-GUI zentrale Informationen zum Status Ihrer Tasks. Verarbeitungsinformationen stehen
auch in den folgenden Dateien zur Verfügung:
v Data Protection for SQL-Protokolldatei (Standardwert: tdpsql.log)
Diese Datei gibt das Datum und die Uhrzeit einer Sicherung, die Sicherungsdaten und alle Fehlernachrichten bzw. Beendigungscodes an.
v Aktivitätenprotokoll des Tivoli Storage Manager-Servers
Data Protection for SQL protokolliert Informationen zu Sicherungs- und
Zurückschreibungsbefehlen im Aktivitätenprotokoll des Tivoli Storage
Manager-Servers. Ein Tivoli Storage Manager-Administrator kann dieses
Protokoll anzeigen, wenn Sie keine eigene Benutzer-ID und kein eigenes
Kennwort für einen Tivoli Storage Manager-Administrator haben.
v Tivoli Storage Manager-API-Fehlerprotokolldatei (Standardname: dsierror.log)
Soll ich denselben Knotennamen verwenden, der von meinem Client für Sichern/
Archivieren verwendet wird?
Anhang A. Häufig gestellte Fragen
303
Traditionelle Sicherungen: Verwenden Sie unterschiedliche Knotennamen,
um Zeitplanung, Datentrennung und Richtlinienmanagementtasks zu vereinfachen.
VSS-Sicherungen: Sie müssen unterschiedliche Knotennamen verwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter „Data Protection for SQL-Optionen
angeben” auf Seite 46.
Wie konfiguriere ich die LAN-Unabhängigkeit, um Data Protection for SQL über
mein SAN zu sichern?
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt zur LAN-Unabhängigkeit in
Kapitel 7, „Leistung”, auf Seite 159.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.redbooks.ibm.com/
abstracts/sg246148.html.
304
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anhang B. Unterstützungsinformationen
Unterstützungsinformationen für IBM Produkte finden Sie in verschiedenen Quellen.
Im IBM Support Portal unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/ können
Sie die gewünschten Produkte auswählen und in einem breiten Spektrum relevanter Informationen suchen.
Technische Schulung
Informationen zur technischen Schulung von Tivoli werden online bereitgestellt.
Rufen Sie die folgenden Websites auf, um sich für Schulungen anzumelden, Fragen
zu stellen und mit anderen Benutzern zu interagieren, die IBM Speicherprodukte
verwenden.
Schulung und Zertifizierung für Tivoli-Software
Sie haben auf der folgenden Site die Auswahl zwischen traditioneller Schulung mit einem Kursleiter, autodidaktischen Webklassen, Vorbereitung für
die Tivoli-Zertifizierung und anderen Schulungsmöglichkeiten: http://
www.ibm.com/software/tivoli/education/.
Tivoli Support Technical Exchange
Fachleute stellen ihr Wissen zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen in
Webcasts unter http://www.ibm.com/software/sysmgmt/products/
support/supp_tech_exch.html.
Storage Management Community
Um mit anderen Benutzern zu interagieren, die IBM Speicherverwaltungsprodukte verwenden, besuchen Sie die folgende Website: http://
www.ibm.com/developerworks/servicemanagement/sm/index.html.
Global Tivoli User Community
Um Informationen mit anderen Tivoli-Benutzern auf der ganzen Welt auszutauschen, besuchen Sie die folgende Website: http://www.tivoli-ug.org/.
IBM Education Assistant
Für kurze Hinweise, die Ihnen helfen sollen, IBM Softwareprodukte effektiver zu verwenden, besuchen Sie die folgende Website: http://
publib.boulder.ibm.com/infocenter/ieduasst/tivv1r0/index.jsp.
Wissensbasen durchsuchen
Wenn bei der Verwendung eines der Produkte in der Tivoli Storage Manager-Produktfamilie ein Fehler auftritt, können Sie mehrere Wissensbasen durchsuchen.
Beginnen Sie damit, im Tivoli Storage Manager Information Center zu suchen (unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r4). Auf dieser Website können
Sie die aktuelle Tivoli Storage Manager-Dokumentation durchsuchen.
305
Internet durchsuchen
Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Frage im IBM Tivoli Storage Manager Information Center finden, durchsuchen Sie das Internet nach den Informationen, die zur
Behebung des Problems beitragen können.
Sollen mehrere Internetressourcen durchsucht werden, rufen Sie die Website für
den IBM Support unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/ auf. Sie können Informationen suchen, ohne sich anmelden zu müssen.
Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung und Ihren Erfordernissen bezüglich der Informationen anpassen wollen, melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und
dem entsprechenden Kennwort an. Wenn Sie noch keine IBM ID und kein Kennwort haben, klicken Sie auf Sign in am Seitenanfang und führen Sie die Anweisungen zur Registrierung aus.
Auf der Unterstützungswebsite können Sie verschiedene Ressourcen durchsuchen.
Hierzu gehören:
v Technische Hinweise von IBM
v IBM Downloads
v IBM Redbooks-Veröffentlichungen
v IBM Authorized Program Analysis Reports (APARs). Wählen Sie das Produkt
aus und klicken Sie auf Downloads, um die APAR-Liste zu durchsuchen.
Wenn Sie dennoch keine Lösung des Problems finden, können Sie Foren und
Newsgroups im Internet nach den neuesten Informationen durchsuchen, die Ihnen
möglicherweise bei der Lösung des Problems helfen können.
Eine unabhängige Benutzerdiskussionsliste, ADSM-L, wird vom Marist College bereitgestellt. Sie können eine Teilnehmerberechtigung mit einer E-Mail an
[email protected] beantragen. Der Nachrichtentext muss Folgendes enthalten:
SUBSCRIBE ADSM-L Ihr_Vorname Ihr_Nachname.
Um sich mit anderen Benutzern in den Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Benutzergruppen auszutauschen, rufen Sie Service Management Connect (http://www.ibm.com/developerworks/servicemanagement/sm/
index.html) auf. Hier finden Sie Links zu Produkt-Wikis und Benutzergruppen.
IBM Support Assistant verwenden
IBM Support Assistant ist ein Zusatzsoftwareprodukt, das Ihnen bei der Fehlerbestimmung helfen kann. Es ist für einige Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Produkte verfügbar.
Informationen zu den unterstützten Produkten befinden sich auf der DownloadWebseite für IBM Support Assistant unter http://www.ibm.com/software/
support/isa/download.html.
IBM Support Assistant unterstützt Sie beim Sammeln von Informationen zur Unterstützung, wenn ein PMR (Problem Management Record) geöffnet werden muss,
mit dessen Hilfe dann der Fehler verfolgt werden kann. Die produktspezifischen
Plug-in-Module stellen die folgenden Ressourcen zur Verfügung:
v Links für die Unterstützung
v Links zu Schulungsangeboten
v Funktionalität für die Übergabe von Fehlermanagementberichten
306
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Weitere Informationen zum IBM Support Assistant finden Sie unter http://
www.ibm.com/software/support/isa/.
Sie können auch die eigenständige IBM Support Assistant-Anwendung auf einer
beliebigen Workstation installieren. Sie können die Anwendung dann funktional erweitern, indem Sie produktspezifische Plug-in-Module für die von Ihnen verwendeten IBM Produkte installieren. Zusatzprodukte für bestimmte Produkte finden
Sie unter http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27012689.
Produktkorrekturen suchen
Auf der IBM Software Support-Website ist möglicherweise eine Produktkorrektur
zur Lösung eines Softwareproblems verfügbar.
Die verfügbaren Programmkorrekturen finden Sie auf der IBM Software SupportWebsite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/.
v Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Klicken Sie auf den Link für das Produkt oder für eine Komponente, für die
Sie eine Programmkorrektur suchen wollen.
2. Klicken Sie auf Downloads und dann auf Fixes by version.
v Wenn Sie die Site nicht gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben, klicken Sie auf Downloads und suchen Sie nach dem Produkt.
Benachrichtigungen über Produktkorrekturen empfangen
Sie können Benachrichtigungen über Programmkorrekturen (Fixes), Flashes, Upgrades und andere Neuigkeiten für IBM Produkte erhalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um sich für den Empfang von Benachrichtigungen über
IBM Produkte anzumelden:
1. Klicken Sie auf der Unterstützungsseite unter http://www.ibm.com/support/
entry/portal/ auf Sign in und melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und Ihrem
Kennwort an. Wenn Sie noch keine ID und kein Kennwort haben, klicken Sie
auf registrieren Sie sich jetzt und führen Sie den Registrierungsprozess aus.
2. Klicken Sie auf Manage all my subscriptions im Fenster 'Notifications'.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Subscribe und klicken Sie dann auf Tivoli.
4. Wählen Sie die Produkte aus, für die Sie Benachrichtigungen erhalten möchten,
und klicken Sie auf Continue.
5. Geben Sie die Vorgaben für die Benachrichtigung an und klicken Sie auf Submit.
IBM Software Support benachrichtigen
Sie können sich an IBM Software Support wenden, wenn Sie über einen aktiven
IBM Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support) und
über die Berechtigung zum Übergeben von Problemen an IBM verfügen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Hilfe von IBM Software Support anzufordern:
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
a. Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support).
b. Bestimmen Sie die Geschäftsbeeinflussung.
Anhang B. Unterstützungsinformationen
307
c. Beschreiben Sie das Problem und stellen Sie Hintergrundinformationen zusammen.
2. Befolgen Sie die Anweisungen in „Problem an IBM Software Support
übergeben” auf Seite 309.
Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support) vereinbaren
Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support). Der erforderliche Vertragstyp hängt vom Typ Ihres Produkts ab.
Registrieren Sie sich für IBM Softwareprodukte für dezentrale Plattformen in IBM
Passport Advantage mit einer der folgenden Methoden:
v Online: Rufen Sie die Passport Advantage-Website unter http://www.ibm.com/
software/lotus/passportadvantage/ auf, klicken Sie auf How to enroll und befolgen Sie die Anweisungen.
v Telefonisch: Bei kritischen Fehlern, Systemausfällen oder Fehlern mit der Bewertung 1 können Sie 1-800-IBMSERV (1-800-426-7378) in den Vereinigten Staaten
anrufen. Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie auf der Webseite für das
IBM Software Support Handbook unter http://www14.software.ibm.com/
webapp/set2/sas/f/handbook/home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Anmerkung: IBM Softwareprodukte für dezentrale Plattformen umfassen unter
anderem IBM Tivoli-, Lotus- und Rational-Produkte sowie IBM DB2- und IBM
WebSphere-Produkte, die unter Microsoft Windows oder auf Betriebssystemen wie
AIX oder Linux ausgeführt werden.
Geschäftsbeeinflussung bestimmen
Wenn Sie IBM einen Fehler melden, müssen Sie eine Bewertungsstufe angeben. Daher müssen Sie die Geschäftsbeeinflussung durch den Fehler, den Sie melden, kennen und festlegen.
308
Fehlerkategorie 1
Kritische Geschäftsbeeinflussung: Sie können das Programm
nicht verwenden, was einen kritischen Einfluss auf
Unternehmensaktivitäten hat. Dieser Zustand erfordert eine sofortige Lösung.
Fehlerkategorie 2
Deutliche Geschäftsbeeinflussung: Die Verwendbarkeit des Programms ist stark eingeschränkt.
Fehlerkategorie 3
Geringe Geschäftsbeeinflussung: Das Programm ist verwendbar,
wobei Funktionen mit geringerer Bedeutung (nicht kritisch für
Unternehmensaktivitäten) nicht verfügbar sind.
Fehlerkategorie 4
Minimale Geschäftsbeeinflussung: Der Fehler hat geringe Auswirkungen auf die Unternehmensaktivitäten oder eine angemessene Umgehung des Fehlers wurde implementiert.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Problem beschreiben und Hintergrundinformationen zusammenstellen
Die Beschreibung eines Fehlers für IBM sollte so genau wie möglich sein. Geben
Sie alle relevanten Hintergrundinformationen an, so dass die Experten des IBM
Software Support Ihnen effiziente Hilfeleistung bei der Problemlösung bieten können.
Halten Sie die Antworten auf folgende Fragen bereit, um Zeit zu sparen:
v Welche Softwareversionen wurden ausgeführt, als das Problem auftrat?
v Liegen Protokolle, Traces oder Nachrichten vor, die sich auf die Fehlersymptome
beziehen? IBM Software Support wird Sie vermutlich nach diesen Informationen
fragen.
v Kann der Fehler reproduziert werden? Ist dies der Fall: Welche Schritte führten
zu dem Fehler?
v Wurden Änderungen am System vorgenommen? Zum Beispiel Änderungen der
Hardware, des Betriebssystems, der Netzsoftware usw.
v Verwenden Sie eine Fehlerumgehung für dieses Problem? Ist dies der Fall, müssen Sie diese erläutern können, wenn Sie den Fehler melden.
Problem an IBM Software Support übergeben
Sie können das Problem online oder telefonisch an IBM Software Support übergeben.
Online
Rufen Sie die IBM Software Support-Website unter http://www.ibm.com/
support/entry/portal/Open_service_request/Software/
Software_support_(general) auf. Melden Sie sich bei IBM Service Requests
an und geben Sie Ihre Informationen in das Tool zur Problemmeldung ein.
Telefonisch
Bei kritischen Fehlern, Systemausfällen oder Fehlern mit der Bewertung 1
können Sie 1-800-IBMSERV (1-800-426-7378) in den Vereinigten Staaten anrufen. Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie auf der Webseite für das
IBM Software Support Handbook unter http://www14.software.ibm.com/
webapp/set2/sas/f/handbook/home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Anhang B. Unterstützungsinformationen
309
310
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Anhang C. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung
für Data Protection for SQL
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen einem Benutzer mit einer
Behinderung, wie z. B. eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder begrenztem Sehvermögen, IT-Produkte erfolgreich zu verwenden.
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung
Die folgende Liste enthält die wichtigsten Funktionen zur behindertengerechten
Bedienung in Data Protection for SQL:
v Ausschließliche Bedienung über die Tastatur
v Schnittstellen, die häufig von Sprachausgabeprogrammen verwendet werden
v Erfühlbare Tasten, die bei Berührung nicht sofort aktiviert werden
v Einheiten nach Industriestandard für Verbindungen und Anschlüsse
v Anschluss alternativer Ein- und Ausgabeeinheiten
Das Tivoli Information Center und die zugehörigen Veröffentlichungen unterstützen die behindertengerechte Bedienung. Die Funktionen zur behindertengerechten
Bedienung des Information Center sind unter Behindertengerechte Bedienung und
Direktaufruf über die Tastatur beschrieben.
Navigation über die Tastatur
Standardmäßige Tastenkombinationen und Direktaufruftasten werden vom Produkt verwendet und vom Betriebssystem dokumentiert. Die mit Ihrem Betriebssystem bereitgestellte Dokumentation enthält weitere Informationen.
Schnittstelleninformationen
Sie können die Informationen in den Produktfenstern mit den Funktionen, die von
den Betriebssystemen bereitgestellt werden, unter denen das Produkt ausgeführt
wird, vergrößert darstellen. Beispielsweise können Sie in einer Microsoft WindowsUmgebung die Bildschirmauflösung herabsetzen, um die Schriftgröße des Texts in
der Anzeige zu erhöhen. Die mit Ihrem Betriebssystem bereitgestellte Dokumentation enthält weitere Informationen.
IBM und behindertengerechte Bedienung
Weitere Informationen zum Engagement von IBM hinsichtlich einer behindertengerechten Bedienung finden Sie unter IBM Human Ability and Accessibility Center.
311
312
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Bemerkungen
Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die
auf dem deutschen Markt angeboten werden.
Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte,
Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme
oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder
Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme
oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen
Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden.
Für die in diesem Handbuch beschriebenen Erzeugnisse und Verfahren kann es
IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind
schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf
Englisch formuliert werden):
IBM Director of Licensing
IBM Europe, Middle East & Africa
Tour Descartes
2, avenue Gambetta
92066 Paris La Defense
France
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/
oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/
oder Programmen vornehmen.
Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich
als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts
dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.
Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen
mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig
voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des
vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten
Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse:
IBM Corporation
2Z4A/101
313
11400 Burnet Road
Austin, TX 78758
U.S.A.
Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten
Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig
sein.
Die Lieferung des in diesen Informationen beschriebenen Lizenzprogramms sowie
des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung.
Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer kontrollierten Umgebung. Die Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier erzielten Ergebnissen abweichen. Einige
Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Eine Gewährleistung, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden
einige Daten unter Umständen durch Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen. Benutzer dieses Dokuments sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen.
Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern
der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen
allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann
daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an
den jeweiligen Anbieter zu richten.
Diese Veröffentlichung dient nur zu Planungszwecken. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen können geändert werden, bevor die beschriebenen Produkte verfügbar sind.
Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen
Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren
und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle
diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig.
COPYRIGHTLIZENZ:
Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren,
ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der
Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für
die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht
unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit,
Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch
gewährleisten. Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis)
und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine
Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen.
314
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Kopien oder Teile der Beispielprogramme bzw. daraus abgeleiteter Code müssen
folgenden Copyrightvermerk beinhalten: © (Name Ihrer Firma) (Jahr). Teile des
vorliegenden Codes wurden aus Beispielprogrammen der IBM Corp. abgeleitet. ©
Copyright IBM Corp. _Jahr/Jahre angeben_.
Marken
IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der IBM
Corp in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt- und Servicenamen
können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der
IBM Marken finden Sie auf der Webseite "Copyright and trademark information"
unter http://www.ibm.com/legal/copytrade.shtml.
Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern.
Microsoft, Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.
UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen
Ländern.
Java™ und alle Java-basierten Marken und Logos sind Marken oder eingetragene
Marken von Oracle und/oder verbundenen Unternehmen.
Bemerkungen
315
316
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Glossar
Dieses Glossar enthält Begriffe und Definitionen für IBM Tivoli Storage Manager- und IBM Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Produkte.
Glossare für andere IBM Produkte finden Sie unter http://www.ibm.com/software/globalization/
terminology/.
Die folgenden Querverweise werden in diesem
Glossar verwendet:
v Mit Siehe wird von einem Begriff auf ein bevorzugtes Synonym oder von einem Akronym
oder einer Abkürzung auf die definierte vollständige Form verwiesen.
v Mit Siehe auch wird auf einen zugehörigen oder
gegensätzlichen Begriff verwiesen.
A
Abruf Archivierte Informationen aus dem Speicherpool auf die Workstation kopieren,
um sie zu verwenden. Die Abrufoperation
hat keine Auswirkungen auf die archivierte Version im Speicherpool.
Absoluter Modus
Bei der Speicherverwaltung ein Modus
der Sicherungskopiengruppe, der angibt,
dass eine Datei bei der Teilsicherung zu
berücksichtigen ist, auch wenn sich die
Datei seit der letzten Sicherung nicht geändert hat. Siehe auch Geänderter Modus.
Abstimmung
Der Prozess der Synchronisierung eines
Dateisystems mit dem Tivoli Storage Manager-Server. Dabei werden nicht mehr
erforderliche und veraltete Objekte auf
dem Tivoli Storage Manager-Server gelöscht.
ACL
Siehe Zugriffssteuerungsliste (ACL).
Adaptive Subdateisicherung
Ein Sicherungstyp, bei dem nur geänderte
Teile einer Datei an den Server gesendet
werden und nicht die gesamte Datei. Mit
der adaptiven Subdateisicherung wird der
Datenaustausch im Netz reduziert und
die Sicherungsgeschwindigkeit wird erhöht.
Administrator
Ein Benutzer, der auf dem Server als Administrator registriert ist und der Tasks
ausführen und Befehle verwenden kann,
denen die Berechtigungsklasse für Verwaltungsaufgaben zugeordnet ist.
Advanced Program-to-Program Communication
(APPC)
Eine Implementierung des SNA LU 6.2Protokolls, das miteinander verbundenen
Systemen die Kommunikation und die gemeinsame Verarbeitung von Programmen
ermöglicht.
Agentenknoten
Ein Clientknoten, dem Proxyberechtigung
erteilt wurde, um Operationen für einen
anderen Clientknoten auszuführen, der
der Zielknoten ist.
Aggregat
Ein Objekt, das in einem oder mehreren
Speicherpools gespeichert ist und das aus
einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die zusammengefasst sind. Siehe
auch Logische Datei und Physische Datei.
Aktive Maßnahmengruppe
Die aktivierte Maßnahmengruppe. Diese
Maßnahmengruppe enthält die Maßnahmenregeln, die alle der Maßnahmendomäne zugeordneten Clientknoten verwenden.
Siehe auch Maßnahmendomäne und Maßnahmengruppe.
Aktives Dateisystem
Ein Dateisystem, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Mit der Speicherverwaltung werden folgende Tasks
für ein aktives Dateisystem ausgeführt:
automatische Umlagerung, Abstimmung,
selektive Umlagerung und Rückruf. Gegensatz zu Inaktives Dateisystem.
Aktive Version
Die neueste Sicherungskopie einer gespeicherten Datei. Die aktive Version einer
Datei kann erst dann gelöscht werden,
wenn ein Sicherungsprozess erkennt, dass
der Benutzer die Datei entweder durch
eine neuere Version ersetzt oder vom Dateiserver bzw. von der Workstation gelöscht hat. Gegensatz zu Inaktive Version.
317
Aktivieren
Den Inhalt einer Maßnahmengruppe überprüfen und die Maßnahmengruppe dann
zur aktiven Maßnahmengruppe machen.
Aktivitätenprotokoll
Ein Protokoll, in dem die Nachrichten für
normale Aktivitäten aufgezeichnet werden, die der Server generiert. Diese Nachrichten enthalten Informationen zu Server- und Clientoperationen, wie die
Startzeit der Sitzungen oder E/A-Fehler
von Einheiten.
Anwendungsclient
Ein Programm, das auf einem System installiert ist, um eine Anwendung zu schützen. Der Tivoli Storage Manager-Server
stellt Sicherungsservices für einen Anwendungsclient zur Verfügung.
APPC Siehe Advanced Program-to-Program Communication.
Arbeitsdatenträger
Ein Datenträger mit Kennsatz, der keine
Daten oder keine gültigen Daten enthält,
der nicht definiert ist und der für die Verwendung zur Verfügung steht.
Archivierung
Programme, Daten oder Dateien auf andere Speichermedien kopieren, normalerweise für die Langzeitspeicherung oder zur
Absicherung. Gegensatz zu Abrufen.
Archivierungskopie
Eine Datei oder Dateigruppe, die im Serverspeicher archiviert wurde.
Archivierungskopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt mit Attributen, die
die Generierung, den Zielort und das Verfallsdatum von archivierten Dateien steuern.
Aufbewahrungsdauer
Die Zeit in Tagen, in denen inaktive gesicherte oder archivierte Dateien im Speicherpool aufbewahrt werden, bevor sie
gelöscht werden. Kopiengruppenattribute
und Standardaufbewahrungszeiträume
für die Domäne definieren die Aufbewahrungszeit.
Aufbewahrungszeitraum für Archivierung
Die Anzahl der Tage, die der Speichermanager eine archivierte Datei aufbewahrt,
wenn der Server die Datei nicht erneut an
318
eine entsprechende Verwaltungsklasse
binden kann. Siehe auch Binden.
Aufbewahrungszeitraum für Sicherung
Die Anzahl der Tage, die der Speichermanager eine Sicherungsversion aufbewahrt,
nachdem der Server die Datei nicht erneut an eine entsprechende Verwaltungsklasse binden kann.
Ausführungsmodus
Ein Modus, der das Verhalten in Bezug
auf die Speicherverwaltung für Befehle
steuert, die unter dem Befehl dsmmode ausgeführt werden.
Ausgelagerte VSS-Sicherung
Eine Sicherungsoperation, bei der ein (auf
einem anderen System installierter) Microsoft-VSS-Hardwarebereitsteller (VSS Volume Shadow Copy Service) verwendet
wird, um IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Daten auf den Tivoli
Storage Manager-Server zu versetzen. Bei
diesem Typ der Sicherungsoperation wird
die Arbeitslast der Sicherung vom Produktionssystem auf ein anderes System
verlagert.
Auslastungspartition (WPAR)
Eine Partition innerhalb einer einzelnen
Betriebssysteminstanz.
Ausschließen
Der Prozess der Angabe von Dateien in
einer Einschluss-/Ausschlussliste. Dieser
Prozess verhindert, dass Dateien gesichert
oder umgelagert werden, wenn ein Benutzer oder ein Zeitplan eine Teilsicherungsoperation oder selektive Sicherungsoperation startet. Eine Datei kann von der
Sicherung und der Speicherverwaltung,
nur von der Sicherung oder nur von der
Speicherverwaltung ausgeschlossen werden.
Ausschluss-/Einschlussliste
Siehe Einschluss-/Ausschlussliste.
Authentifizierung
Der Prozess zur Überprüfung des Kennworts eines Benutzers, der ausgeführt
wird, bevor der Benutzer Zugriff auf den
Tivoli Storage Manager-Server erhält. Die
Authentifizierung kann von einem Administrator mit Systemberechtigung aktiviert
oder inaktiviert werden.
Authentifizierungsregel
Eine Spezifikation, die ein anderer Benut-
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
zer verwenden kann, um Dateien aus
dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen.
erreicht, die für das Dateisystem definiert
wurde. Sind die obere Schwelle und die
untere Schwelle identisch, wird eine einzige Datei umgelagert.
AutoFS
Siehe Auto-Mount-Dateisystem.
Automatische Abstimmung
Der Prozess, mit dem Dateisysteme in regelmäßigen Intervallen abgestimmt werden. Die Intervalle werden von einem Benutzer mit Rootberechtigung definiert.
Siehe auch Abstimmung.
Automatische Erkennung
Eine Funktion, die die Seriennummer eines Laufwerks oder eines Kassettenarchivs in der Datenbank feststellt, auflistet
und aktualisiert, wenn der Pfad vom lokalen Server definiert ist.
Automatische Umlagerung
Der Prozess, mit dem Dateien automatisch von einem lokalen Dateisystem in
den Speicher versetzt werden. Dieser Prozess basiert auf Optionen und Einstellungen, die ein Root auf einer Workstation
auswählt. Siehe auch Schwellenumlagerung
und Bedarfsumlagerung.
Auto-Mount-Dateisystem (AutoFS)
Ein Dateisystem, das von einem Automount-Dämon verwaltet wird. Der Automount-Dämon überwacht einen bestimmten Verzeichnispfad und hängt das
Dateisystem automatisch an, um auf Daten zuzugreifen.
B
Bandarchiv
Eine Gruppe von Geräten und Funktionen, die die Bandumgebung einer Installation unterstützen. Das Bandarchiv kann
Racks für Bandkassetten, Mechanismen
für das automatische Einlegen von Bändern, eine Reihe von Bandlaufwerken und
eine Gruppe von zugehörigen Banddatenträgern umfassen, die in diese Laufwerke
eingelegt sind.
Bedarfsumlagerung
Der Prozess, mit dem in einem Dateisystem, für das die hierarchische Speicherverwaltung (Hierarchical Storage Management - HSM) aktiv ist, auf eine
Bedingung 'Zu wenig Speicherbereich' reagiert wird. Dateien werden in den Serverspeicher umgelagert, bis die Speicherbereichsbelegung die untere Schwelle
Bedienerberechtigungsklasse
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende
Tasks erteilt: Server inaktivieren oder
stoppen, Server aktivieren, Serverprozesse
abbrechen und austauschbare Datenträger
verwalten. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Benannte Pipe
Eine Art der Interprozesskommunikation,
bei der Nachrichtendatenströme zwischen
Peer-Prozessen, wie z. B. einem Client
und einem Server, fließen können.
Berechtigter Benutzer
Ein Benutzer mit Administratorberechtigung für den Tivoli Storage Manager-Client auf einer Workstation. Dieser Benutzer
ändert Kennwörter, führt offene Registrierungen durch und löscht Dateibereiche.
Berechtigung
Das Recht, auf Objekte, Ressourcen oder
Funktionen zuzugreifen. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse
Eine Berechtigungsstufe, die einem Administrator erteilt wird. Die Berechtigungsklasse bestimmt, welche Verwaltungstasks
vom Administrator ausgeführt werden
können. Siehe auch Knotenberechtigungsklasse, Bedienerberechtigungsklasse, Maßnahmenberechtigungsklasse, Speicherberechtigungsklasse und Systemberechtigungsklasse.
Berechtigungsregel
Eine Spezifikation, die es einem anderen
Benutzer ermöglicht, die Dateien eines Benutzers aus dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen.
Bereich
Der Abschnitt einer Datei, der während
des Deduplizierungsprozesses von Daten
erstellt wird. Bereiche werden mit anderen Dateibereichen verglichen, um Duplikate zu identifizieren.
Beschädigte Datei
Eine physische Datei, in der Tivoli Storage
Manager Lesefehler festgestellt hat.
Bindeeinheit
Eine Datenbank, die aus drei SystemdateiGlossar
319
en für einen NetWare-Server besteht. Die
Dateien enthalten Benutzer-IDs und Benutzereinschränkungen.
Binden
Allen Versionen einer Datei einen Verwaltungsklassennamen zuordnen. Siehe Erneut binden.
C
Cache Eine Duplikatkopie einer Datei auf ein
Speichermedium mit wahlfreiem Zugriff
stellen, wenn der Server eine Datei in einen anderen Speicherpool in der Hierarchie umlagert.
Cachedatei
Eine Momentaufnahme eines logischen
Datenträgers, die vom Logical Volume
Snapshot Agent erstellt wurde. Werden
Blöcke während der Imagesicherung geändert, werden sie unmittelbar vor der
Änderung gesichert und ihre logischen
Bereiche werden in den Cachedateien gesichert.
CAD
Siehe Clientakzeptor.
Client Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services von einem Server anfordert.
Clientakzeptor
Ein HTTP-Service, der Web-Browsern das
Applet für den Web-Client bereitstellt.
Auf Windows-Systemen wird der Clientakzeptor so installiert, dass er als Dienst
ausgeführt wird. Auf AIX-, UNIX- und
Linux-Systemen wird der Clientakzeptor
als Dämon ausgeführt und auch als Clientakzeptordämon (CAD) bezeichnet.
Clientakzeptordämon (CAD)
Siehe Clientakzeptor.
Clientbenutzeroptionsdatei
Eine Datei, die die Gruppe von Verarbeitungsoptionen enthält, die die Clients auf
dem System verwenden. Die Gruppe
kann Optionen umfassen, die den Server
angeben, den der Client kontaktiert, sowie
Optionen, die sich auf Sicherungsoperationen, Archivierungsoperationen, Operationen für hierarchische Speicherverwaltung und geplante Operationen
auswirken. Diese Datei wird auch als Datei dsm.opt bezeichnet. Für AIX-, UNIXoder Linux-Systeme: siehe auch Clientsystemoptionsdatei.
320
Clientdomäne
Die Gruppe von Laufwerken, Dateisystemen oder Datenträgern, die der Benutzer
für das Sichern oder Archivieren von Daten mit dem Client für Sichern/
Archivieren auswählt.
Client für hierarchische Speicherverwaltung
(HSM)
Ein Clientprogramm, das zusammen mit
dem Tivoli Storage Manager-Server hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) für ein
System bereitstellt. Siehe auch Hierarchische Speicherverwaltung und Speicherverwaltungsclient.
Client für Sichern/Archivieren
Ein Programm, das auf einer Workstation
oder einem Dateiserver ausgeführt wird
und Benutzern ein Mittel zum Sichern,
Archivieren, Zurückschreiben und Abrufen von Dateien bietet. Gegensatz zu Verwaltungsclient.
Clientknoten
Ein Dateiserver oder eine Workstation,
auf dem bzw. der das Clientprogramm
für Sichern/Archivieren installiert und
beim Server registriert wurde.
Clientknotensitzung
Eine Sitzung, in der ein Clientknoten mit
einem Server kommuniziert, um Sicherungs-, Zurückschreibungs-, Archivierungs-, Abruf-, Umlagerungs- oder Rückrufanforderungen auszuführen. Gegensatz
zu Verwaltungssitzung.
Clientoptionsdatei
Eine editierbare Datei, in der der Server
und die Übertragungsmethode angegeben
sind und die die Konfiguration für die Sicherung, Archivierung, hierarchische Speicherverwaltung und Zeitplanung bereitstellt.
Clientoptionsgruppe
Eine Gruppe von Optionen, die auf dem
Server definiert sind und auf Clientknoten
in Verbindung mit der Clientoptionsdatei
verwendet werden.
Client/Server
Bezieht sich auf das Interaktionsmodell
bei der verteilten Datenverarbeitung, bei
dem ein Programm auf einem Computer
eine Anforderung an ein Programm auf
einem anderen Computer sendet und auf
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
eine Antwort wartet. Das anfordernde
Programm wird als Client bezeichnet, das
antwortende Programm als Server.
Clientsystemoptionsdatei
Eine Datei, die auf Clients mit AIX-,
UNIX- oder Linux-Systemen verwendet
wird. Diese Datei enthält eine Gruppe
von Verarbeitungsoptionen, die die Server
angeben, die für Services kontaktiert werden sollen. Diese Datei gibt auch die
Übertragungsmethoden und Optionen für
Sicherung, Archivierung, hierarchische
Speicherverwaltung und Zeitplanung an.
Diese Datei wird auch als Datei dsm.sys
bezeichnet. Siehe auch Clientbenutzeroptionsdatei.
Clientzeitplan
Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung einer Clientoperation während
einer bestimmten Zeitspanne beschreibt.
Bei der Clientoperation kann es sich um
eine Sicherungs-, Archivierungs-, Zurückschreibungs- oder Abrufoperation, einen
Clientbetriebssystembefehl oder ein Makro handeln. Siehe auch Zeitplan für Verwaltungsbefehl.
Common Programming Interface for Communications (CPI-C)
Eine Schnittstelle auf Aufrufebene, die
eine konsistente Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für Anwendungen
zur Verfügung stellt, die Kommunikation
zwischen Programmen verwenden. CPI-C
verwendet die LU 6.2-Architektur, um
eine Reihe von programmübergreifenden
Services für folgende Aktionen zu erstellen: den Dialog starten und beenden, Daten senden und empfangen, Steuerinformationen austauschen und ein
Partnerprogramm über Fehler informieren.
CPI-C Siehe Common Programming Interface for
Communications.
die Daten in einer Datei verwalten und
pflegen kann. In einer HSM-Umgebung
verwendet eine DSMAPI Ereignisse, um
Datenverwaltungsanwendungen über
Operationen mit Dateien zu informieren.
Zudem speichert eine DSMAPI beliebige
Attributinformationen mit einer Datei; sie
unterstützt verwaltete Regionen in einer
Datei und verwendet DSMAPI-Zugriffsberechtigungen, um den Zugriff auf ein Dateiobjekt zu steuern.
Dateialter
Bei der Festlegung der Umlagerungspriorität die Anzahl Tage seit dem letzten Zugriff auf eine Datei.
Dateibereich
Ein logischer Speicherbereich im Serverspeicher, der eine Gruppe von Dateien
enthält, die von einem Clientknoten aus
einer einzelnen logischen Partition, einem
einzelnen Dateisystem oder einem einzelnen virtuellen Mountpunkt gesichert oder
archiviert wurden. Clientknoten können
ihre Dateibereiche im Serverspeicher zurückschreiben, abzurufen oder löschen. Im
Serverspeicher werden Dateien, die zu einem einzigen Dateibereich gehören, nicht
notwendigerweise zusammen gespeichert.
Dateibereichs-ID (FSID)
Eine eindeutige numerische Kennung, die
der Server einem Dateibereich zuordnet,
wenn er in einem Serverspeicher gespeichert wird.
Dateiindex
Die interne Struktur, die einzelne Dateien
auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen beschreibt. Ein Dateiindex enthält den Knoten, den Typ, den Eigner und die Position
einer Datei.
Dateiindexnummer
Eine Nummer, die eine bestimmte Dateiindexdatei im Dateisystem angibt.
Ein unbeaufsichtigtes Programm, das kontinuierliche oder regelmäßige Funktionen
wie Netzsteuerung ausführt.
Datei mit freien Bereichen
Eine Datei, die mit einer Länge erstellt
wird, die größer als die darin enthaltenen
Daten ist. Somit sind leere Speicherbereiche für die zukünftige Hinzufügung von
Daten vorhanden.
Data Storage-Management Application-Programming Interface (DSMAPI)
Eine Funktions- und Semantikgruppe, die
Ereignisse für Dateien überwachen und
Dateiserver
Ein dedizierter Computer mit seinen peripheren Speichereinheiten, die an ein lokales Netz angeschlossen sind. Der Compu-
D
Dämon
Glossar
321
ter speichert Programme und Dateien, die
von Benutzern in dem Netz gemeinsam
genutzt werden.
Dateistatus
Der Speicherverwaltungsmodus einer Datei, die in einem Dateisystem gespeichert
ist, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Eine Datei kann sich in einem
der drei folgenden Status befinden: resident, vorumgelagert oder umgelagert. Siehe auch Residente Datei, Vorumgelagerte
Datei und Umgelagerte Datei.
Dateisystemstatus
Der Speicherverwaltungsmodus eines
Dateisystems, das sich auf einer Workstation befindet, auf der der HSM-Client
(HSM = Hierarchical Storage Management
= Hierarchische Speicherverwaltung) installiert ist. Ein Dateisystem kann sich in
einem der folgenden Status befinden: nativ, aktiv, inaktiv oder global inaktiv.
Dateizugriffszeit
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
die Zeit, zu der der letzte Zugriff auf die
Datei erfolgte.
Datenbank für vorumgelagerte Dateien
Eine Datenbank, die Informationen über
alle in den Tivoli Storage Manager-Speicher vorumgelagerten Dateien enthält. Die
Datenbank ist in einem verdeckten Verzeichnis mit dem Namen .SpaceMan in jedem Dateisystem mit Speicherverwaltung
gespeichert.
Datenbankmomentaufnahme
Eine vollständige Sicherung der gesamten
Datenbank auf Medien, die an einen anderen Standort gebracht werden können.
Wenn eine Momentaufnahme der Datenbank erstellt wird, wird die momentane
Datenbanksicherungsserie nicht unterbrochen. Eine Datenbankmomentaufnahme
kann keine Datenbankteilsicherungen enthalten. Siehe auch Datenbanksicherungsserie. Gegensatz zu Gesamtsicherung.
Datenbanksicherungsserie
Eine Gesamtsicherung der Datenbank,
plus bis zu 32 Teilsicherungen, die seit
der Gesamtsicherung erstellt wurden. Jede
Gesamtsicherung, die ausgeführt wird,
startet eine neue Datenbanksicherungsserie. Eine Zahl identifiziert jede Sicherungsserie.
322
Datencenter
In einer virtualisierten Umgebung ein
Container, der Hosts, Cluster, Netze und
Datenspeicher enthält.
Datenmanagerserver
Ein Server, der Metadateninformationen
für den Clientdatenträgerbestand sammelt
und für den Speicheragenten Transaktionen über das LAN verwaltet. Der Datenmanagerserver informiert den Speicheragenten über die jeweiligen
Kassettenarchivattribute und die Kennung
des Zieldatenträgers.
Datenspeicher
In einer virtualisierten Umgebung die Position, an der Daten der virtuellen Maschine gespeichert werden.
Datenträger
Ein diskreter Speicherbereich auf Platte,
Band oder einem anderen Medium zur
Datenaufzeichnung, das eine Kennung
und eine Parameterliste unterstützt, z. B.
einen Datenträgerkennsatz oder Ein-/
Ausgabesteuerung. Siehe auch Arbeitsdatenträger und Speicherpooldatenträger.
Datenträger-History-Datei
Eine Datei, die Informationen zu Datenträgern enthält, die vom Server für Datenbanksicherungen und für den Export von
Administrator-, Knoten-, Maßnahmenoder Serverdaten verwendet wurde. Die
Datei umfasst außerdem Informationen zu
Datenträgern in Speicherpools mit sequenziellem Zugriff, die hinzugefügt, erneut verwendet oder gelöscht wurden.
Die Informationen sind eine Kopie der
Datenträgerinformationen in der Serverdatenbank.
Datenübertragungsgeschwindigkeit im Netz
Eine Geschwindigkeit, die durch Dividieren der Gesamtzahl der übertragenen
Byte durch die Datenübertragungszeit berechnet wird. Bei dieser Geschwindigkeit
kann es sich beispielsweise um die Zeit
handeln, die für die Übertragung von Daten über ein Netz erforderlich ist.
Deduplizierung
Siehe Deduplizierung von Daten.
Deduplizierung von Daten
Eine Methode zum Reduzieren des
Speicherbedarfs, indem redundante Daten
entfernt werden. Nur eine Instanz der Da-
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
ten wird auf Speicherdatenträgern aufbewahrt. Andere Instanzen derselben Daten
werden durch einen Zeiger auf die aufbewahrte Instanz ersetzt.
Desktop-Client
Die Gruppe der Clients für Sichern/
Archivieren, die die Clients unter den Betriebssystemen Microsoft Windows, Apple
und Novell NetWare umfasst.
Dialog
Eine Verbindung zwischen zwei Programmen über eine Sitzung, über die diese
während der Verarbeitung einer Transaktion kommunizieren können.
Disaster Recovery Manager (DRM)
Eine Funktion, die Benutzer bei der Vorbereitung und Verwendung einer Plandatei zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall für den Server unterstützt.
Domäne
Eine Gruppierung von Clientknoten mit
einer oder mehreren Maßnahmengruppen,
die für die Clientknoten Daten oder Speicherressourcen verwalten. Siehe Maßnahmendomäne oder Clientdomäne.
DRM
Siehe Disaster Recovery Manager.
DSMAPI
Siehe Data Storage-Management ApplicationProgramming Interface.
Durchnummerierung
Der Prozess, bei dem Dateien verarbeitet
werden, die während der Sicherungsoder Archivierungsverarbeitung geändert
wurden. Siehe Dynamisch (Durchnummerierung), Statisch (Durchnummerierung), Gemeinsam statisch (Durchnummerierung) und
Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung).
Durchsatz
Bei der Speicherverwaltung die Gesamtsumme der Byte im Verarbeitungsprozess
(mit Ausnahme des Systemaufwands), die
gesichert oder zurückgeschrieben werden,
dividiert durch die abgelaufene Zeit.
Dynamisch (Durchnummerierung)
Ein Typ der Kopiennummerierung, bei
der eine Datei oder ein Ordner beim ersten Versuch gesichert oder archiviert
wird, unabhängig davon, ob sie bzw. er
sich bei der Sicherung oder Archivierung
ändert.
E
EA
Siehe Erweitertes Attribut.
EB
Siehe Exabyte.
EFS
Siehe Verschlüsseltes Dateisystem.
EFS (Encrypted File System - Verschlüsseltes
Dateisystem)
Ein Dateisystem, das Verschlüsselung auf
Dateisystemebene verwendet.
Einheitenklasse
Eine benannte Reihe von Merkmalen, die
auf eine Gruppe von Speichereinheiten
angewendet wird. Jede Einheitenklasse
verfügt über einen eindeutigen Namen
und stellt den Einheitentyp Platte, Datei,
optische Platte oder Band dar.
Einheitenkonfigurationsdatei
(1) Für einen Server: Eine Datei, die Informationen zu definierten Einheitenklassen
und auf einigen Servern auch zu definierten Kassettenarchiven und Laufwerken
enthält. Die Informationen sind eine Kopie der Einheitenkonfigurationsdaten in
der Datenbank.
(2) Für einen Speicheragenten: Eine Datei,
die den Namen und das Kennwort des
Speicheragenten sowie Informationen zu
dem Server enthält, der die an ein SAN
angeschlossenen Kassettenarchive und
Laufwerke verwaltet, die der Speicheragent verwendet.
Einheitentreiber
Ein Programm, das eine Schnittstelle zwischen einer bestimmten Einheit und dem
Anwendungsprogramm bereitstellt, das
die Einheit verwendet.
Einheitentyp FILE
Ein Einheitentyp, bei dem Dateien mit sequenziellem Zugriff auf Plattenspeicher
als Datenträger verwendet werden.
Einheit zum Versetzen von Daten
Eine Einheit, die für den Server Daten
versetzt. Ein NAS-Dateiserver (NAS Network-Attached Storage) ist eine Einheit zum Versetzen von Daten.
Einschluss-/Ausschlussdatei
Eine Datei, die Anweisungen enthält, mit
denen die zu sichernden Dateien und die
zugeordneten Verwaltungsklassen bestimmt werden, die zum Sichern oder Ar-
Glossar
323
chivieren verwendet werden sollen. Siehe
auch Einschluss-/Ausschlussliste.
Einschluss-/Ausschlussliste
Eine Liste mit Optionen, die bestimmte
Dateien für die Sicherung einschließen
oder ausschließen. Eine Exclude-Option
gibt Dateien an, die nicht gesichert werden sollen. Eine Include-Option gibt Dateien an, die von den Ausschlussregeln
ausgeschlossen sind, oder ordnet einer
Datei oder einer Dateigruppe eine Verwaltungsklasse für Sicherungs- oder Archivierungsservices zu.
Empfänger
Ein Server-Repository, das ein Protokoll
der Server- und Clientnachrichten als Ereignisse enthält. Ein Empfänger kann beispielsweise ein Dateiexit, Benutzerexit
oder die Tivoli Storage Manager-Serverkonsole und das Aktivitätenprotokoll sein.
Siehe auch Ereignis.
Empfangsbestätigung
Das Senden von Empfangsbestätigungszeichen als positive Antwort auf eine Datenübertragung.
Ereignis
(1) Ein Verwaltungsbefehl oder eine Clientoperation, deren bzw. dessen Ausführung
mit Hilfe der Tivoli Storage Manager-Zeitplanung geplant ist.
(2) Eine Nachricht, die ein Tivoli Storage
Manager-Server oder -Client ausgibt.
Nachrichten können mit der Tivoli Storage Manager-Ereignisprotokollierung
aufgezeichnet werden.
Ereignissatz
Ein Datenbanksatz, der den tatsächlichen
Status und die Ergebnisse für Ereignisse
beschreibt.
Ereignisserver
Ein Server, an den andere Server Ereignisse zum Protokollieren senden können.
Der Ereignisserver leitet die Ereignisse an
alle Empfänger weiter, die für die Ereignisse des sendenden Servers aktiviert
sind.
Erneut binden
Allen gesicherten Versionen einer Datei
einen neuen Verwaltungsklassennamen
zuordnen. Beispielsweise wird eine Datei,
die über eine aktive Sicherungsversion
verfügt, erneut gebunden, wenn eine spä-
324
tere Version der Datei mit einer anderen
Verwaltungsklassenzuordnung gesichert
wird. Siehe auch Binden.
Erweitern
Den Teil des verfügbaren Speicherbereichs
vergrößern, der zum Speichern von Datenbank- oder Wiederherstellungsprotokolldaten verwendet wird.
Erweitertes Attribut (EA)
Namen oder Wertepaare, die Dateien oder
Verzeichnissen zugeordnet sind. Es gibt
drei Klassen von erweiterten Attributen:
Benutzerattribute, Systemattribute und
Vertrauensattribute.
Exabyte (EB)
Für den Hauptspeicher, den realen und
virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 1 152 921 504 606 846 976 Byte. Für die
Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 000 000 000 000 Byte.
Externes Kassettenarchiv
Ein von Tivoli Storage Manager bereitgestellter Kassettenarchivtyp, der die LANunabhängige Datenversetzung für StorageTek-Kassettenarchive erlaubt, die von
ACSLS (Automated Cartridge System Library Software) verwaltet werden. Zum
Aktivieren dieser Funktion muss der Tivoli Storage Manager-Kassettenarchivtyp
EXTERNAL lauten.
F
Fehlerprotokoll
Ein Datensatz oder eine Datei, der bzw.
die zum Aufzeichnen von Fehlerinformationen zu einem Produkt oder System
verwendet wird.
Fern
(1) Bezieht sich auf ein System, ein Programm oder eine Einheit, auf das bzw.
die über eine DFV-Leitung zugegriffen
wird.
(2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der
Begriff auf den Ursprung von umgelagerten Dateien, die versetzt werden.
Festschreibungspunkt
Ein Zeitpunkt, zu dem Daten als konsistent angesehen werden.
File System Migrator (FSM)
Eine Kernelerweiterung, die alle Dateisystemoperationen abfängt und die erforderliche Speicherverwaltungsunterstützung
bereitstellt. Ist keine Speicherverwaltungs-
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
unterstützung erforderlich, wird die Operation an das Betriebssystem weitergeleitet, das seine normalen Funktionen
ausführt. Der File System Migrator wird
über das Dateisystem angehängt, wenn
dem Dateisystem die Speicherverwaltung
hinzugefügt wird.
FSID
Siehe Dateibereichs-ID.
FSM
Siehe File System Migrator.
G
Geänderter Modus
Bei der Speicherverwaltung ein Modus
der Sicherungskopiengruppe, der angibt,
dass eine Datei bei der Teilsicherung nur
zu berücksichtigen ist, wenn sie sich seit
der letzten Sicherung geändert hat. Eine
Datei wird als geänderte Datei betrachtet,
wenn sich das Datum, die Größe, der Eigner oder die Berechtigung der Datei geändert hat. Siehe auch Absoluter Modus.
Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung)
Ein Wert für die Durchnummerierung,
der angibt, dass eine Datei nicht gesichert
oder archiviert werden darf, wenn sie
während der Operation gerade geändert
wird. Tivoli Storage Manager versucht
mehrmals, die Sicherungs- oder Archivierungsoperation zu wiederholen. Wenn die
Datei bei jedem Versuch gerade geändert
wird, sichert oder archiviert Tivoli Storage
Manager die Datei beim letzten Versuch.
Siehe auch Durchnummerierung. Gegensatz
zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam statisch (Durchnummerierung und
Statisch (Durchnummerierung).
Gemeinsam genutztes Kassettenarchiv
Eine Kassettenarchiveinheit, die von mehreren Speicherverwaltungsservern verwendet wird.
Gemeinsam statisch (Durchnummerierung)
Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei
während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden
darf. Tivoli Storage Manager versucht
mehrmals, die Operation zu wiederholen.
Ist die Datei bei jedem Versuch im Gebrauch, wird sie nicht gesichert oder archiviert. Siehe auch Durchnummerierung.
Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und Statisch (Durchnummerierung).
General Parallel File System
Ein leistungsfähiges Dateisystem für gemeinsam genutzte Platten, das den Knoten in einer Clusterumgebung Datenzugriff bereitstellen kann.
Gesamtsicherung
Der Prozess, bei dem die gesamte Serverdatenbank gesichert wird. Eine Gesamtsicherung beginnt eine neue Datenbanksicherungsserie. Siehe auch
Datenbanksicherungsserie und Teilsicherung.
Gegensatz zu Datenbankmomentaufnahme.
Gesamtübertragungsrate
Eine Leistungsstatistik, die die durchschnittliche Anzahl der Byte angibt, die
während der Verarbeitung einer bestimmten Operation pro Sekunde übertragen
wurden.
Geschätzte Kapazität
Der verfügbare Speicherbereich eines
Speicherpools in Megabyte.
Geschlossene Registrierung
Ein Registrierungsprozess, bei dem nur
ein Administrator Workstations als Clientknoten beim Server registrieren kann. Gegensatz zu Offene Registrierung.
Gigabyte (GB)
In Dezimalschreibweise 1 073 741 824
Byte in Bezug auf die Hauptspeicherkapazität. In allen anderen Fällen als 1 000 000
000 Byte definiert.
Global eindeutige ID (GUID)
Eine über einen Algorithmus ermittelte
Nummer, die eine Entität innerhalb eines
Systems eindeutig identifiziert.
Global inaktiver Status
Der Status aller Dateisysteme, denen die
Speicherverwaltung hinzugefügt wurde,
wenn die Speicherverwaltung für einen
Clientknoten global inaktiviert wird.
Wenn die Speicherverwaltung global inaktiviert ist, kann die hierarchische Speicherverwaltung (HSM) keine Umlagerung, keinen Rückruf und keine
Abstimmung ausführen. Ein Root kann jedoch die Speicherverwaltungseinstellungen aktualisieren und zusätzlichen Dateisystemen die Speicherverwaltung
hinzufügen. Benutzer können auf residente und vorumgelagerte Dateien zugreifen.
GPFS Siehe General Parallel File System.
Glossar
325
GPFS-Knotengruppe
Eine angehängte, definierte Gruppe von
GPFS-Dateisystemen.
Grenzwert für Ladeanforderung
Die maximale Anzahl Datenträger, auf die
von der gleichen Einheitenklasse gleichzeitig zugegriffen werden kann. Der
Grenzwert für Ladeanforderungen legt
die maximale Anzahl von Mountpunkten
fest. Siehe auch Mountpunkt.
Größe der Stubdatei
Die Größe einer Datei, durch die eine Originaldatei in einem lokalen Dateisystem
ersetzt wird, wenn sie in den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird.
Die für Stubdateien angegebene Größe
legt fest, wie viele Vorspanndaten in der
Stubdatei gespeichert werden können. Der
Standardwert für die Größe der Stubdatei
ist die für ein Dateisystem definierte
Blockgröße minus 1 Byte.
Gruppensicherung
Die Sicherung einer Gruppe, die eine Liste von Dateien aus einem oder mehreren
Dateibereichen enthält.
GUID Siehe Globally Unique Identifier.
H
Häufigkeit
Ein Kopiengruppenattribut, das das Mindestintervall zwischen Teilsicherungen in
Tagen angibt.
Hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management)
Eine Funktion, die Daten auf Platte, Band
oder beidem automatisch verteilt und verwaltet. Dabei werden die Einheiten dieses
Typs und potenzieller anderer Typen als
Ebenen in einer Speicherhierarchie betrachtet, die von schnellen, kostenintensiven Einheiten bis hin zu langsameren,
kostengünstigeren Einheiten und möglicherweise austauschbaren Einheiten
reicht. Diese Funktion soll die Zugriffszeit
auf Daten minimieren und die verfügbare
Datenträgerkapazität maximieren.
HSM
Siehe Hierarchische Speicherverwaltung.
HSM-Client
Siehe Client für hierarchische Speicherverwaltung.
I
326
ILM
Siehe Information Lifecycle Management.
Image Ein Dateisystem oder ein unformatierter
logischer Datenträger, der als ein einziges
Objekt gesichert wird.
Imagesicherung
Die Sicherung eines gesamten Dateisystems oder eines unformatierten logischen
Datenträgers als einzelnes Objekt.
Inaktives Dateisystem
Ein Dateisystem, für das die Speicherverwaltung inaktiviert wurde. Gegensatz zu
Aktives Dateisystem.
Inaktive Version
Eine Sicherungsversion einer Datei, bei
der es sich entweder nicht um die neueste
Sicherungsversion handelt oder bei der es
sich um eine Sicherungsversion einer Datei handelt, die nicht mehr im Clientsystem vorhanden ist. Inaktive Sicherungsversionen können entsprechend der
Verwaltungsklasse, die der Datei zugeordnet wurde, für die Verfallsverarbeitung
ausgewählt werden. Gegensatz zu Aktive
Version.
Information Lifecycle Management (ILM, Verwaltung von Daten über ihre gesamte Lebensdauer) Auf Maßnahmen basierende GPFS-Dateiverwaltung für Speicherpools und Dateigruppen.
IP-Adresse
Eine eindeutige Adresse für eine Einheit
oder eine logische Einheit in einem Netz,
die den IP-Standard (Internet Protocol)
verwendet.
J
Jobdatei
Eine generierte Datei, die Konfigurationsdaten für einen Umlagerungsjob enthält.
Die Datei weist das XML-Format auf und
sie kann in der grafischen Benutzerschnittstelle des HSM for Windows-Clients (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische
Speicherverwaltung) erstellt und editiert
werden.
Journaldämon
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
ein Programm, das die Änderungsaktivität für Dateien verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert sind.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Journalgestützte Sicherung
Eine Methode zum Sichern von WindowsClients und AIX-Clients, die den Mechanismus einer Datei für Änderungsbenachrichtigung nutzt. Dadurch wird die
Leistung bei der Teilsicherung erhöht, da
nicht das gesamte Dateisystem durchsucht
werden muss.
Journalservice
Unter Microsoft Windows ein Programm,
das die Änderungsaktivität für Dateien
verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert
sind.
K
Kassettenarchiv
(1) Ein Repository für beschriebene Speichermedien, die abgehängt werden können, wie Magnetplatten und Magnetbänder.
(2) Eine Sammlung aus einem oder mehreren Laufwerken und eventuell ferngesteuerten Einheiten (je nach dem Typ des
Kassettenarchivs), die für den Zugriff auf
Speicherdatenträger verwendet werden
kann.
Kassettenarchivclient
Ein Server, der Server-zu-Server-Übertragung verwendet, um auf ein Kassettenarchiv zuzugreifen, das von einem anderen
Speicherverwaltungsserver verwaltet
wird. Siehe auch Kassettenarchivmanager.
Kassettenarchivmanager
Ein Server, der Einheitenoperationen steuert, wenn mehrere Speicherverwaltungsserver eine Speichereinheit gemeinsam
nutzen. Siehe auch Kassettenarchivclient.
Kennwortgenerierung
Ein Prozess, der ein neues Kennwort erstellt und in einer verschlüsselten Kennwortdatei speichert, wenn das alte Kennwort abgelaufen ist. Die automatische
Generierung eines Kennworts verhindert
die Aufforderung zur Kennworteingabe.
Die Kennwortgenerierung kann in der
Optionsdatei definiert werden (Option
passwordaccess). Siehe auch Optionsdatei.
Kilobyte (KB)
Für den Hauptspeicher, den realen und
virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 10 oder 1 024 Byte. Für die
Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 Byte.
Knoten
Ein Dateiserver oder eine Workstation,
auf dem bzw. der das Clientprogramm
für Sichern/Archivieren installiert und
beim Server registriert wurde.
Knotenberechtigungsklasse
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für den
Fernzugriff auf Clients für Sichern/
Archivieren für einen bestimmten Clientknoten oder für alle Clients in einer Maßnahmendomäne erteilt. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Knotenname
Ein eindeutiger Name, mit dem eine
Workstation, ein Dateiserver oder ein PC
für den Server identifiziert wird.
Kollokation
Der Prozess, alle Daten, die zu einem einzelnen Clientdateibereich, einem einzelnen Clientknoten oder einer Gruppe von
Clientknoten gehören, auf einer minimalen Anzahl Datenträger mit sequenziellem
Zugriff innerhalb eines Speicherpools aufzubewahren. Die Kollokation kann die
Anzahl der Datenträger reduzieren, auf
die beim Zurückschreiben einer großen
Datenmenge zugegriffen werden muss.
Kollokationsgruppe
Eine benutzerdefinierte Gruppe von Clientknoten, deren Daten über den Kollokationsprozess auf einer minimalen Anzahl
von Datenträgern gespeichert werden.
Komprimierung
Eine Funktion, die sich wiederholende
Zeichen, Leerzeichen oder Zeichenfolgen
in den Daten, die verarbeitet werden, entfernt und durch Steuerzeichen ersetzt.
Durch Komprimierung wird der Speicherbereich reduziert, der für die Daten erforderlich ist.
Konfigurationsmanager
Ein Server, der an verwaltete Server Konfigurationsdaten wie Maßnahmen und
Zeitpläne entsprechend den Profilen der
Server verteilt. Konfigurationsdaten können Maßnahmen und Zeitpläne umfassen.
Siehe auch Verwalteter Server und Profil.
Kopie mit grober Übereinstimmung
Eine Sicherungsversion oder Archivierungskopie einer Datei, die möglicherweise nicht genau dem Originalinhalt der
Glossar
327
Datei entspricht, da die Datei während
der Sicherung oder Archivierung geändert
wurde. Siehe auch Sicherungsversion und
Archivierungskopie.
Kopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt, das Attribute enthält, die Folgendes steuern: wie Sicherungsversionen oder Archivierungskopien
generiert werden, an welcher Position Sicherungsversionen oder Archivierungskopien sich ursprünglich befinden und
wann Sicherungsversionen oder Archivierungskopien verfallen. Eine Kopiengruppe
gehört zu einer Verwaltungsklasse. Siehe
auch Archivierungskopiengruppe, Sicherungskopiengruppe, Sicherungsversion und Verwaltungsklasse.
Kopiensicherung
Eine vollständige Sicherung, bei der die
Transaktionsprotokolldateien nicht gelöscht werden, um Auswirkungen auf Sicherungsprozeduren mit Teilsicherungen
oder Differenzsicherungen zu vermeiden.
Kopienspeicherpool
Eine benannte Gruppe von Datenträgern,
die Kopien von Dateien enthalten, die
sich in primären Speicherpools befinden.
Kopienspeicherpools werden ausschließlich verwendet, um die Daten zu sichern,
die in primären Speicherpools gespeichert
sind. Ein Kopienspeicherpool kann kein
Zielort für eine Sicherungskopiengruppe,
eine Archivierungskopiengruppe oder
eine Verwaltungsklasse (für speicherverwaltete Dateien) sein. Siehe auch Primärer
Speicherpool und Zielort.
L
Ladedauer
Die maximale Anzahl Minuten, die ein
Server einen angehängten Datenträger mit
sequenziellem Zugriff, der nicht verwendet wird, aufbewahrt, bevor der Datenträger mit sequenziellem Zugriff abgehängt
wird.
LAN
Siehe Lokales Netz.
LAN-freie Datenübertragung
Siehe LAN-unabhängige Datenversetzung.
LAN-freie Datenversetzung
Die Versetzung von Clientdaten zwischen
einem Clientsystem und einer Speichereinheit in einem Speicherbereichsnetz
(Storage Area Network - SAN) unter Um-
328
gehung des lokalen Netzes. Dieser Prozess wird auch als LAN-unabhängige Datenübertragung bezeichnet.
Lesen ohne Rückruf (Rückrufmodus)
Ein Modus, der bewirkt, dass die hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) eine umgelagerte Datei aus dem Speicher liest, ohne
sie in das lokale Dateisystem zurückzuspeichern. Die letzten Informationen, die
aus der Datei gelesen werden, werden in
einem Puffer im Speicher in dem lokalen
Dateisystem gespeichert. Gegensatz zu
Normaler Rückrufmodus und Umlagerung
beim Schließen (Rückrufmodus).
LOFS Siehe Loopback Virtual File System.
Logische Belegung
Der Speicherbereich, der in einem Speicherpool durch logische Dateien belegt ist.
Dieser Speicherbereich umfasst nicht den
freien Speicherplatz, der entsteht, wenn
logische Dateien aus Aggregatdateien gelöscht werden. Daher kann die logische
Belegung geringer als die physische Belegung sein.
Logische Datei
Eine Datei, die entweder alleine oder als
Teil eines Aggregats in einem oder mehreren Serverspeicherpools gespeichert ist.
Siehe auch Aggregat und Physische Datei.
Logische Einheit (Logical Unit - LU)
Ein Zugriffspunkt, über den ein Benutzer
oder ein Anwendungsprogramm auf das
SNA-Netz (Systems Network Architecture
- Systemnetzwerkarchitektur) zugreift, um
mit einem anderen Benutzer oder Anwendungsprogramm zu kommunizieren.
Logischer Datenträger
Ein Teil eines physischen Datenträgers,
der ein Dateisystem enthält.
Lokal (1) Bezieht sich auf eine Einheit, eine Datei oder ein System, auf das von einem
Benutzersystem aus direkt, ohne DFV-Leitung, zugegriffen wird.
(2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der
Begriff auf das Ziel von umgelagerten Dateien, die versetzt werden.
Lokales Netz (LAN)
Ein Netz, das mehrere Einheiten in einem
begrenzten Gebiet (z. B. in einem einzigen
Gebäude oder in mehreren benachbarten
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Gebäuden) verbindet und das mit einem
größeren Netz verbunden werden kann.
Lokale Spiegeldatenträger
Daten, die auf Spiegeldatenträgern gespeichert werden, die zu einem Plattenspeichersubsystem gehören.
Loopback Virtual File System (LOFS)
Ein Dateisystem, das durch Anhängen eines Verzeichnisses über ein anderes lokales Verzeichnis erstellt wird; auch als
"Mount-Over-Mount" bezeichnet. Ein
LOFS kann auch mit Hilfe eines automatischen Mountprogramms generiert werden.
LU
Siehe Logische Einheit.
LUN
Siehe Nummer der logischen Einheit.
M
Mailboxzurückschreibung
Eine Funktion, die Microsoft Exchange
Server-Daten (aus IBM Data Protection for
Microsoft Exchange-Sicherungen) auf der
Mailboxebene oder auf der Mailboxelementebene zurückschreibt.
Makrodatei
Eine Datei, die einen oder mehrere Verwaltungsbefehle des Speichermanagers
enthält und die nur auf einem Verwaltungsclient mit dem Befehl MACRO ausgeführt werden kann. Gegensatz zu Tivoli
Storage Manager-Befehlsscript.
Maßnahmenberechtigungsklasse
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende
Tasks erteilt: Maßnahmenobjekte verwalten, Clientknoten registrieren und Clientoperationen für Clientknoten planen. Die
Berechtigung kann auf bestimmte Maßnahmendomänen beschränkt sein. Siehe
auch Berechtigungsklasse.
Maßnahmendomäne
Eine Gruppierung von Maßnahmenbenutzern mit einer oder mit mehreren Maßnahmengruppen, die Daten oder Speicherressourcen für die Benutzer verwalten.
Die Benutzer sind Clientknoten, die der
Maßnahmendomäne zugeordnet sind.
Maßnahmengruppe
Eine Gruppe von Regeln in einer Maßnahmendomäne. Die Regeln geben an,
wie Daten oder Speicherressourcen für
Clientknoten in der Maßnahmendomäne
automatisch verwaltet werden. Regeln
können in Verwaltungsklassen enthalten
sein. Siehe auch Aktive Maßnahmengruppe
und Verwaltungsklasse.
Maximale Übertragungseinheit
Die größte Dateneinheit, die auf einem
bestimmten physischen Medium in einem
einzigen Frame gesendet werden kann.
Beispielsweise beträgt die maximale Übertragungseinheit für Ethernet 1500 Byte.
MB
Siehe Megabyte.
Media-Server
In einer z/OS-Umgebung ein Programm,
das Zugriff auf z/OS-Platten- und -Bandeinheitenspeicher für Tivoli Storage Manager-Server bereitstellt, auf denen ein anderes Betriebssystem als z/OS ausgeführt
wird.
Megabyte (MB)
(1) In dieser Veröffentlichung 1 048 576
Byte (2 hoch 20).
(2) Für den Hauptspeicher, den realen
und virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 20 oder 1 048 576 Bit. Für
die Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 Bit.
Metadaten
Daten, die die Merkmale von Daten beschreiben; beschreibende Daten.
Modus
Ein Kopiengruppenattribut, das angibt, ob
eine Datei gesichert werden soll, die seit
der letzten Sicherung nicht mehr geändert
wurde. Siehe Geänderter Modus und Absoluter Modus.
Momentaufnahme
Ein Imagesicherungstyp, der aus einer
zeitpunktgesteuerten Sicht eines Datenträgers besteht.
Mountpunkt
Auf dem Tivoli Storage Manager-Server
ein logisches Laufwerk, über das auf Datenträger in einer Einheitenklasse für den
sequenziellen Zugriff zugegriffen wird.
Für Einheitentypen für austauschbare Datenträger wie ein Band ist der Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem
physischen Laufwerk zugeordnet ist. Für
den Einheitentyp FILE ist ein Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem
Ein-/Ausgabedatenstrom zugeordnet ist.
Glossar
329
Die Anzahl Mountpunkte für eine Einheitenklasse ist durch den Wert des Attributs
Mount-Limit für diese Einheitenklasse
definiert. Siehe auch Grenzwert für Ladeanforderung.
Siehe Maximale Übertragungseinheit.
MTU
N
Nachrichtendosierung
In SNA ein Verfahren, bei dem das empfangende System die Übertragungsgeschwindigkeit des sendenden Systems
steuert, um einen Datenüberlauf zu verhindern.
Nagle-Algorithmus
Ein Algorithmus, der Engpässe in TCP/
IP-Netzen reduziert, indem er kleinere Pakete zusammenfasst und gemeinsam sendet.
Siehe Network-Attached Storage.
NAS
NAS-Dateiserver (NAS = Network Attached Storage) Eine dedizierte Speichereinheit mit einem
Betriebssystem, das für Dateiserverfunktionen optimiert ist. Ein NAS-Dateiserver
kann sowohl die Merkmale eines Knotens
als auch die Merkmale einer Einheit zum
Versetzen von Daten aufweisen.
NAS-Knoten
Ein Clientknoten, der ein NAS-Dateiserver ist. Die Daten für den NAS-Knoten
werden von einem NAS-Dateiserver übertragen, der vom Protokoll NDMP (Network Data Management Protocol) gesteuert wird. Ein NAS-Knoten wird auch als
NAS-Dateiserverknoten bezeichnet.
Natives Dateisystem
Ein Dateisystem, das dem Dateiserver lokal und nicht für die Speicherverwaltung
hinzugefügt wird. Der HSM-Client (Hierarchical Storage Manager - hierarchische
Speicherverwaltung) stellt keine Speicherverwaltungsservices für das Dateisystem
bereit.
Natives Format
Ein Datenformat, das vom Tivoli Storage
Manager-Server direkt in einen Speicherpool geschrieben wird. Gegensatz zu
Nicht natives Datenformat.
NDMP
Siehe Network Data Management Protocol.
330
NetBIOS
Siehe Network Basic Input/Output System.
Network Basic Input/Output System (NetBIOS)
Eine Standardschnittstelle für Netze und
Personal Computer, die in lokalen Netzen
verwendet wird, um Funktionen für
Nachrichten, Druckserver und Dateiserver
bereitzustellen. Anwendungsprogramme,
die NetBIOS verwenden, müssen sich
nicht mit den Details von Protokollen für
die LAN-Datenübertragungssteuerung
(Data Link Control - DLC) beschäftigen.
Network Data Management Protocol (NDMP)
Ein Protokoll, mit dem eine Netzspeicherverwaltungsanwendung die Sicherung
und Wiederherstellung eines NDMP-kompatiblen Dateiservers steuern kann, ohne
dass eine spezielle Software auf diesem
Dateiserver installiert werden muss.
Nicht natives Datenformat
Ein in den Speicherpool geschriebenes
Datenformat, das sich von dem Format
unterscheidet, das der Server für Operationen verwendet.
Normaler Rückrufmodus
Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei zurück in ihr ursprüngliches
Dateisystem kopiert wird, wenn auf sie
zugegriffen wird.
Nummer der logischen Einheit (Logical Unit
Number - LUN)
Im SCSI-Standard (Small Computer System Interface) eine eindeutige Kennung,
die für die Unterscheidung von Einheiten
verwendet wird. Jede dieser Einheiten ist
eine logische Einheit (Logical Unit - LU).
O
Offene Registrierung
Ein Registrierungsprozess, bei dem Benutzer ihre Workstations als Clientknoten
beim Server registrieren können. Gegensatz zu Geschlossene Registrierung.
Offlinedatenträgersicherung
Eine Sicherung, bei der der Datenträger
gesperrt ist, so dass andere Systemanwendungen während der Sicherungsoperation
nicht auf ihn zugreifen können.
Onlinedatenträgersicherung
Eine Sicherung, bei der der Datenträger
während der Sicherungsoperation für andere Systemanwendungen verfügbar ist.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Optionsdatei
Eine Datei, die Verarbeitungsoptionen enthält. Auf Windows- und NetWare-Systemen heißt die Datei dsm.opt. Auf AIX-,
UNIX-, Linux- und Mac OS X-Systemen
heißt die Datei dsm.sys.
darzustellen. Das Platzhalterzeichen kann
durch ein beliebiges Zeichen oder eine
Gruppe von beliebigen Zeichen ersetzt
werden.
Plug-in
Eine eigenständige Softwarekomponente,
die die Funktion eines bestimmten Systems (durch Hinzufügen oder Ändern
von Funktionen) leicht modifiziert. Wenn
einem System ein Plug-in hinzugefügt
wird, bleiben die Basisfunktionen des ursprünglichen Systems unverändert.
P
Paket
Bei der Datenübertragung eine Folge von
Binärziffern einschließlich Daten und
Steuersignalen, die als Einheit übertragen
und weitergeleitet werden.
Partieller Dateirückruf (Rückrufmodus)
Ein Rückrufmodus, bei dem die Funktion
für hierarchische Speicherverwaltung
(HSM-Funktion) nur denjenigen Teil einer
umgelagerten Datei aus dem Speicher
liest, den die auf die Datei zugreifende
Anwendung anfordert.
Pfad
Ein Objekt, das eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einer Quelle und einem
Ziel definiert. Die Quelle greift unter Verwendung des Pfads auf das Ziel zu. Daten können von der Quelle zum Ziel und
zurück fließen. Ein Beispiel für eine Quelle ist eine Einheit zum Versetzen von Daten (wie ein NAS-Dateiserver) und ein
Beispiel für ein Ziel ist ein Bandlaufwerk.
Physische Belegung
Der Speicherbereich, der in einem Speicherpool durch physische Dateien belegt
ist. Dieser Speicherbereich umfasst den
freien Speicherplatz, der entsteht, wenn
logische Dateien aus Aggregaten gelöscht
werden. Siehe auch Physische Datei, Logische Datei und Logische Belegung.
Physische Datei
Eine Datei, die in einem oder mehreren
Speicherpools gespeichert ist und entweder aus einer einzigen logischen Datei
oder aus einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die in einem Aggregat zusammengefasst sind. Siehe auch Aggregat
und Logische Datei.
Planungsmodus
Der Typ der Planungsoperation für Server
und Clientknoten. Zwei Planungsmodi
werden unterstützt: Clientsendeaufruf
und Serversystemanfrage.
Platzhalterzeichen
Ein Sonderzeichen wie ein Stern (*) oder
ein Fragezeichen (?), das verwendet werden kann, um ein oder mehrere Zeichen
Pool für aktive Daten
Eine benannte Gruppe von Speicherpooldatenträgern, die nur aktive Versionen
von Clientsicherungsdaten enthält.
Präfix für Banddatenträger
Das übergeordnete Qualifikationsmerkmal
des Namens der Datei oder des Datensatzes im Standardbandkennsatz.
Primärer Speicherpool
Eine benannte Gruppe von Datenträgern,
die der Server verwendet, um Sicherungsversionen und Archivierungskopien von
Dateien sowie von Clientknoten umgelagerte Dateien zu speichern. Siehe auch
Zielort und Kopienspeicherpool.
Profil Eine benannte Gruppe aus Konfigurationsdaten, die von einem Konfigurationsmanager verteilt werden kann, wenn ein
verwalteter Server eine Subskription vornimmt. Die Konfigurationsdaten können
registrierte Administrator-IDs, Maßnahmen, Clientzeitpläne, Clientoptionsgruppen, Verwaltungszeitpläne, Befehlsprozeduren des Speichermanagers,
Serverdefinitionen und Servergruppendefinitionen umfassen. Siehe auch Konfigurationsmanager und Verwalteter Server.
Prozedur
Eine Serie von Befehlen, die in einer Datei
enthalten sind und die eine bestimmte
Funktion ausführen, wenn die Datei ausgeführt wird. Prozeduren werden bei ihrer Ausführung interpretiert. Gegensatz
zu Tivoli Storage Manager-Befehlsscript.
Prüfen
Die Maßnahmengruppe auf Bedingungen
hin prüfen, die unter Umständen Probleme verursachen könnten, wenn die betreffende Maßnahmengruppe zur aktiven
Maßnahmengruppe gemacht würde. Bei
Glossar
331
der Prüfung wird beispielsweise geprüft,
ob die Maßnahmengruppe eine Standardverwaltungsklasse enthält.
Prüfung
Die Suche nach logischen Inkonsistenzen
zwischen Informationen auf dem Server
und den tatsächlich auf dem System vorliegenden Gegebenheiten. Der Speichermanager kann Informationen zu Elementen wie Datenträgern, Kassettenarchiven
und Lizenzen prüfen. Wenn ein Speichermanager beispielsweise einen Datenträger
prüft, stellt der Server Inkonsistenzen
zwischen den in der Datenbank gespeicherten Informationen zu gesicherten oder
archivierten Dateien und den tatsächlichen Daten fest, die jeder Sicherungsversion oder Archivierungskopie im Serverspeicher zugeordnet sind.
Q
Quote (1) Für HSM auf AIX-, UNIX- oder LinuxSystemen der Grenzwert (in Megabyte)
für das Datenvolumen, das von einem
Dateisystem in den Serverspeicher umgelagert oder vorumgelagert werden kann.
(2) Für HSM auf Windows-Systemen ein
benutzerdefinierter Grenzwert für den
Speicherbereich, der von zurückgerufenen
Dateien belegt wird.
R
Registrieren
Einen Clientknoten oder eine Administrator-ID definieren, der bzw. die auf den
Server zugreifen kann.
Registry
Ein Repository, das Zugriffs- und Konfigurationsdaten für Benutzer, Systeme und
Software enthält.
Residente Datei
Auf einem Windows-System eine vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, bei der es sich auch um eine umgelagerte Datei handeln könnte, da eine
umgelagerte Kopie im Tivoli Storage Manager-Speicher vorhanden sein kann. Auf
einem UNIX- oder Linux-System eine
vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, die nicht umgelagert oder vorumgelagert wurde oder die aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher
zurückgerufen und geändert wurde. Ge-
332
gensatz zu Stubdatei und Vorumgelagerte
Datei. Siehe Umgelagerte Datei.
Ressourcennutzung in Sitzung
Die Wartezeit, die Prozessorzeit und der
Speicherbereich, die während einer Clientsitzung verwendet oder abgerufen werden.
Rollback durchführen
Änderungen entfernen, die seit dem letzten Festschreibungspunkt an Datenbankdateien vorgenommen wurden.
Root
Ein Systembenutzer, dessen Berechtigungen keinen Einschränkungen unterliegen.
Ein Root verfügt über besondere Rechte
und Berechtigungen, die für die Ausführung von Verwaltungstasks erforderlich
sind.
Rückruf
In Tivoli Storage Manager das Zurückkopieren einer umgelagerten Datei aus dem
Serverspeicher in das ursprüngliche
Dateisystem mit Hilfe des Speicherverwaltungsclients. Siehe auch Transparenter
Rückruf, Selektiver Rückruf und Rückrufmodus.
Rückrufmodus
Ein Modus, der einer umgelagerten Datei
mit dem Befehl dsmattr zugeordnet wird
und festlegt, wie die Datei bei einem
Rückruf verarbeitet wird. Er legt fest, ob
die Datei in dem lokalen Dateisystem gespeichert wird, beim Schließen zurück in
den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird oder aus dem Tivoli Storage
Manager gelesen wird, ohne sie in dem
lokalen Dateisystem zu speichern.
S
SAN
Siehe Speicherbereichsnetz.
Schwellenumlagerung
Der Prozess der Versetzung von Dateien
aus einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage Manager-Speicher, basierend
auf den Werten für die obere und untere
Schwelle, die für das Dateisystem definiert wurden. Gegensatz zu Bedarfsumlagerung, Selektive Umlagerung und Umlagerungsjob.
Secure Sockets Layer (SSL)
Ein Sicherheitsprotokoll, das Daten bei
der Übertragung schützt. Mit SSL können
Client/Server-Anwendungen miteinander
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Seite
kommunizieren, ohne dass die Daten ausspioniert oder manipuliert und Nachrichten gefälscht werden können.
Sicherung logischer Datenträger
Die Sicherung eines Dateisystems oder logischen Datenträgers als einzelnes Objekt.
Eine definierte Einheit des Speicherbereichs in einem Speichermedium oder innerhalb eines Datenbankdatenträgers.
Sicherung mit grober Übereinstimmung
Eine Sicherungsversion einer Datei, die
möglicherweise nicht genau dem Stand
der aktuellen Datei entspricht, da die Datei während der Sicherung geändert wurde.
Selektiver Rückruf
Der Prozess des Kopierens von Dateien,
die der Benutzer ausgewählt hat, aus dem
Tivoli Storage Manager-Speicher in ein lokales Dateisystem. Gegensatz zu Transparenter Rückruf.
Selektive Sicherung
Der Prozess der Sicherung bestimmter
Dateien oder Verzeichnisse in einer Clientdomäne. Gesichert werden dabei die
Dateien, die in der Einschluss-/
Ausschlussliste nicht ausgeschlossen sind.
Die Dateien müssen den Anforderungen
bezüglich der Durchnummerierung in der
Sicherungskopiengruppe der Verwaltungsklasse entsprechen, die jeder Datei
zugeordnet ist. Gegensatz zu Teilsicherung.
Selektive Umlagerung
Das Kopieren vom Benutzer ausgewählter
Dateien aus einem lokalen Dateisystem in
den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei die Dateien in dem lokalen Dateisystem durch Stubdateien ersetzt werden.
Gegensatz zu Schwellenumlagerung und
Bedarfsumlagerung.
Sicherungsgruppe
Eine übertragbare, konsolidierte Gruppe
von aktiven Versionen von Sicherungsdateien, die für einen Client für Sichern/
Archivieren generiert werden.
Sicherungsgruppensammlung
Eine Gruppe von Sicherungsgruppen, die
zu demselben Zeitpunkt generiert werden
und die über dieselben Sicherungsgruppennamen, Datenträgernamen, Beschreibungen und Einheitenklassen verfügen.
Der Server identifiziert jede Sicherungsgruppe in der Sammlung über seinen
Knotennamen, Sicherungsgruppennamen
und Dateityp.
Sicherungskopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt mit Attributen, die
die Generierung, den Zielort und den Verfallstermin von Sicherungsversionen von
Dateien steuern. Eine Sicherungskopiengruppe gehört zu einer Verwaltungsklasse.
Server Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services für andere Softwareprogramme oder Computer zur Verfügung stellt.
Sicherungsmodus für 'Zu wenig Speicherbereich' Ein Modus, der steuert, ob das Programm
Bedingungen 'Zu wenig Speicherbereich'
abfängt. Siehe auch Ausführungsmodus.
Serveroptionsdatei
Eine Datei mit Einstellungen, die verschiedene Serveroperationen steuern. Diese Einstellungen betreffen Aspekte wie
Datenübertragung, Einheiten und Leistung.
Sicherungsversion
Eine Datei oder ein Verzeichnis, die bzw.
das ein Clientknoten im Serverspeicher
gesichert hat. Es können mehrere Sicherungsversionen im Serverspeicher vorhanden sein, aber nur eine Sicherungsversion
ist die aktive Version. Siehe auch Aktive
Version und Inaktive Version.
Serverspeicher
Die primären Speicherpools, Kopienspeicherpools und Speicherpools für aktive
Daten, die der Server verwendet, um Benutzerdateien wie Sicherungsversionen,
Archivierungskopien und von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagerte
Dateien (speicherverwaltete Dateien) zu
speichern. Siehe auch Pool für aktive Daten,
Primärer Speicherpool, Kopienspeicherpool,
Speicherpooldatenträger und Datenträger.
Sitzung
Eine logische oder virtuelle Verbindung
zwischen zwei Stationen, Softwareprogrammen oder Einheiten in einem Netz,
über die die beiden Elemente miteinander
kommunizieren und Daten austauschen
können.
Speicheragent
Ein Programm, das die direkte Sicherung
Glossar
333
von Clientdaten in Speichereinheiten und
die direkte Wiederherstellung von Clientdaten aus Speichereinheiten ermöglicht,
die mit einem Speicherbereichsnetz (SAN
- Storage Area Network) verbunden sind.
Speicherpooldatenträger
Ein Datenträger, der einem Speicherpool
zugeordnet wurde. Siehe auch Datenträger, Pool für aktive Daten, Kopienspeicherpool
und Primärer Speicherpool.
Speicherberechtigungsklasse
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung erteilt, die
Zuordnung und Verwendung der Speicherressourcen für den Server zu steuern.
Siehe auch Berechtigungsklasse.
Speicherüberwachungsdämon
Ein Dämon, der die Speicherbereichsbelegung in allen Dateisystemen überprüft,
für die die Speicherverwaltung aktiv ist,
und der die Schwellenumlagerung automatisch startet, wenn die Speicherbereichsbelegung in einem Dateisystem die
obere Schwelle erreicht oder überschreitet.
Speicherbereichsnetz (SAN)
Ein dediziertes Speichernetz, das an eine
bestimmte Umgebung angepasst ist und
das Server, Systeme, Speicherprodukte,
Netzprodukte, Software und Services umfasst.
Speicherhierarchie
(1) Eine logische Reihenfolge von primären Speicherpools, die von einem Administrator definiert wurde. Die Reihenfolge
basiert normalerweise auf der Geschwindigkeit und der Kapazität der Einheiten,
die die Speicherpools verwenden. Die
Speicherhierarchie wird durch Angeben
des nächsten Speicherpools in einer Speicherpooldefinition definiert. Siehe auch
Speicherpool.
(2) Eine Anordnung von Speichereinheiten
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
und Kapazitäten. Die Ebenen in einer
Speicherhierarchie umfassen Folgendes:
Hauptspeicher wie Arbeitsspeicher und
DASD-Cache (Direct-Access Storage Device); primärer Speicher (DASD-Einheiten
mit Daten, auf die Benutzer zugreifen
können); Umlagerungsebene 1 (DASDEinheiten, die Daten in einem Platz sparenden Format enthalten); Umlagerungsstufe 2 (Bandkassetten, die Daten in
einem Platz sparenden Format enthalten).
Speicherpool
Eine benannte Gruppe von Speicherdatenträgern, die der Zielort für das Speichern
von Clientdaten sind. Ein Speicherpool
enthält Sicherungsversionen, Archivierungskopien und Dateien, die von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagert wurden. Ein primärer Speicherpool
wird in einem Kopienspeicherpool gesichert. Siehe auch Primärer Speicherpool,
Kopienspeicherpool und Pool für aktive Daten.
334
Speicherverwaltete Datei
Eine Datei, die der Speicherverwaltungsclient von einem Clientknoten umlagert.
Der Speicherverwaltungsclient ruft die
Datei bei Bedarf in den Clientknoten zurück.
Speicherverwaltung
Der Prozess der Umlagerung von Dateien
in den Serverspeicher, damit auf einem lokalen Dateisystem immer genügend freier
Speicherbereich für neue Daten verfügbar
ist. Synonym zu Hierarchische Speicherverwaltung.
Speicherverwaltungsclient
Ein Programm, das auf einem UNIX- oder
Linux-System ausgeführt wird, um den
freien Speicherbereich in dem lokalen
Dateisystem durch Umlagern von Dateien
in den Serverspeicher zu verwalten. Das
Programm kann die Dateien entweder automatisch oder selektiv zurückrufen. Wird
auch als Client für hierarchische Speicherverwaltung (HSM) bezeichnet.
Spezielle Datei
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
eine Datei, die Einheiten für das System
definiert, oder temporäre Dateien, die von
Prozessen erstellt werden. Man unterscheidet drei Grundtypen von speziellen
Dateien: First In/First Out (FIFO), Block
und Zeichen.
Spiegeln
Der Prozess des gleichzeitigen Schreibens
der gleichen Daten an mehrere Positionen.
Die Spiegelung von Daten bietet Schutz
vor Datenverlust im Wiederherstellungsprotokoll.
SSL
Siehe Secure Sockets Layer.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
tei in den Speicher umgelagert wird. Eine
Stubdatei enthält die Informationen, die
erforderlich sind, um eine umgelagerte
Datei aus dem Tivoli Storage ManagerSpeicher zurückzurufen. Sie enthält darüber hinaus weitere Informationen, die
möglicherweise verwendet werden können, anstatt die umgelagerte Datei zurückzurufen.
Stabilisierter Dateibereich
Ein Dateibereich, der auf dem Server, jedoch nicht auf dem Client vorhanden ist.
Standardverwaltungsklasse
Eine Verwaltungsklasse, die einer Maßnahmengruppe zugeordnet ist. Diese
Klasse wird zum Verwalten von gesicherten oder archivierten Dateien verwendet,
wenn eine Datei nicht explizit über die
Einschluss-/Ausschlussliste einer bestimmten Verwaltungsklasse zugeordnet
ist.
Startfenster
Eine Zeitspanne, während der ein Zeitplan eingeleitet werden muss.
Statisch (Durchnummerierung)
Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei
während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden
darf. Ist die Datei beim ersten Versuch im
Gebrauch, kann der Speichermanager die
Datei nicht sichern oder archivieren. Siehe
auch Durchnummerierung. Gegensatz zu
Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und
Gemeinsam statisch (Durchnummerierung).
Steuermodus für Datenzugriff
Ein Modus, der steuert, ob ein Befehl auf
eine umgelagerte Datei zugreifen kann, ob
er eine umgelagerte Datei als Datei mit
der Länge null betrachtet oder ob er einen
Ein-/Ausgabefehler empfängt, wenn er
versucht, auf eine umgelagerte Datei zuzugreifen. Siehe auch Ausführungsmodus.
Steuermodus für Zeitmarke
Ein Modus, der festlegt, ob Befehle die
Zugriffszeit für eine Datei beibehalten
oder auf die aktuelle Uhrzeit setzen.
Stub
Eine Verknüpfung im Windows-Dateisystem, die vom HSM-Client (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische Speicherverwaltung) für eine
umgelagerte Datei generiert wird. Diese
Verknüpfung ermöglicht den transparenten Benutzerzugriff. Ein Stub ist die Darstellung einer umgelagerten Datei als Datei mit freien Bereichen, der ein
Analysepunkt zugeordnet ist.
Stubdatei
Eine Datei, die die Originaldatei in einem
lokalen Dateisystem ersetzt, wenn die Da-
Stubdatei ohne Verbindung
Eine Datei, für die keine umgelagerte Datei auf dem Tivoli Storage Manager-Server
gefunden wird, von dem der Clientknoten
Speicherverwaltungsservices anfordert.
Eine Stubdatei kann beispielsweise zu einer Stubdatei ohne Verbindung werden,
wenn die Optionsdatei des Clientsystems
so geändert wird, dass ein anderer Server
kontaktiert wird als der Server, auf den
die Datei umgelagert wurde.
Subskription
In einer Tivoli-Umgebung der Prozess der
Identifizierung der Subskribenten, an die
die Profile verteilt werden. Für Tivoli Storage Manager ist eine Subskription der
Prozess, durch den ein verwalteter Server
die Konfigurationsdaten empfängt, die einem bestimmten Profil auf dem Konfigurationsmanager zugeordnet sind. Siehe
auch Verwalteter Server, Konfigurationsmanager und Profil.
Systemberechtigungsklasse
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für das Ausgeben aller Serverbefehle erteilt. Siehe
auch Berechtigungsklasse.
Systems Network Architecture (SNA)
Die Beschreibung der logischen Struktur,
der Formate, Protokolle und Verarbeitungsfolgen für die Übertragung von Informationen über Netze sowie für die
Steuerung der Konfiguration und des Betriebs von Netzen.
T
TCA
Siehe Trusted Communications Agent.
TCP/IP
Siehe Transmission Control Protocol/Internet
Protocol.
Teilsicherung
(1) Eine Kopie aller Datenbankdaten, die
sich seit der letzten erfolgreichen Gesamtsicherungsoperation geändert haben. Eine
Glossar
335
Teilsicherung wird auch als kumulatives
Sicherungsimage bezeichnet, da jede Teilsicherung auch den Inhalt der vorherigen
Teilsicherung umfasst.
(2) Der Prozess der Sicherung von Informationen in der Datenbank, die seit der
letzten Gesamtsicherung hinzugefügt oder
geändert wurden. Gegensatz zu Gesamtsicherung. Siehe auch Datenbanksicherungsserie.
(3) Bei Data Protection for Microsoft Exchange Server eine Sicherung, bei der die
Transaktionsprotokolle gesichert und anschließend gelöscht werden.
Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur
Eine Folge von Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehlen, die in der Datenbank des Tivoli Storage Manager-Servers
gespeichert sind. Die Prozedur kann von
jeder Serverschnittstelle aus ausgeführt
werden. Die Prozedur kann Ersetzungen
für Befehlsparameter und bedingte Logik
enthalten.
Tombstoneobjekt
Eine kleine Untergruppe von Attributen
eines gelöschten Objekts. Das Tombstoneobjekt wird für einen angegebenen Zeitraum aufbewahrt und am Ende des angegebenen Zeitraums permanent gelöscht.
Transmission Control Protocol/Internet Protocol
(TCP/IP)
Eine standardisierte, nicht proprietäre
Gruppe von Übertragungsprotokollen, die
zuverlässige End-to-End-Verbindungen
zwischen Anwendungen über miteinander verbundene Netze verschiedenen
Typs zur Verfügung stellt.
Transparenter Rückruf
Der Prozess, mit dem eine Datei automatisch auf eine Workstation oder einen Dateiserver zurückgerufen wird, wenn auf
die Datei zugegriffen wird. Siehe auch
Rückrufmodus. Gegensatz zu Selektiver
Rückruf.
Trusted Communications Agent (TCA)
Ein Programm, das das Anmeldekennwortprotokoll bearbeitet, wenn Clients die
Kennwortgenerierung verwenden.
U
Übertragungsmethode
Die Methode, mit der ein Client und Ser-
336
ver Daten austauschen. Siehe auch Transmission Control Protocol/Internet Protocol.
Übertragungsprotokoll
Eine Gruppe definierter Schnittstellen,
über die Computer miteinander kommunizieren können.
UCS-2 Ein Schema für Codeumsetzung in 2 Byte
(16 Bit), das auf der ISO/IEC-Spezifikation 10646-1 basiert. UCS-2 definiert drei
Implementierungsebenen: Ebene 1 - Kombination codierter Elemente ist nicht zulässig; Ebene 2 - Kombination codierter
Elemente ist nur für die Sprachen Thailändisch, Hindi, Hebräisch und Arabisch
zulässig; Ebene 3 - Jede Kombination codierter Elemente ist zulässig.
Umgelagerte Datei
Eine Datei, die von einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage ManagerSpeicher kopiert wurde. Für HSM-Clients
auf UNIX- oder Linux-Systemen wird die
Datei durch eine Stubdatei im lokalen
Dateisystem ersetzt. Unter Windows ist
die Erstellung einer Stubdatei optional.
Siehe auch Stubdatei und Residente Datei.
Für HSM-Clients auf UNIX- oder LinuxSystemen: Gegensatz zu Vorumgelagerte
Datei.
Umlagern
Daten von einer Speicherposition in eine
andere versetzen. In Tivoli Storage Manager-Produkten kann "umlagern" bedeuten,
dass Daten von einem Clientknoten in
den Serverspeicher versetzt werden oder
dass Daten von einem Speicherpool in
den nächsten in der Serverspeicherhierarchie definierten Speicherpool versetzt
werden. In beiden Fällen wird die Versetzung von Maßnahmen gesteuert, beispielsweise von definierten Schwellenwerten. Siehe auch Umlagerungsschwelle.
Umlagerung beim Schließen (Rückrufmodus)
Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei temporär in ihr ursprüngliches Dateisystem zurückgerufen wird.
Gegensatz zu Normaler Rückrufmodus und
Lesen ohne Rückruf.
Umlagerungsjob
Eine Spezifikation der umzulagernden
Dateien und der Aktionen, die nach der
Umlagerung mit den Originaldateien auszuführen sind. Siehe auch Jobdatei.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Umlagerungsschwelle
Ein hoher und ein niedriger Wert für die
Kapazität von Speicherpools oder Dateisystemen, ausgedrückt in Prozentsätzen.
Diese Werte legen fest, wann die Umlagerung gestartet und gestoppt wird.
UNC
Siehe Universal Naming Convention-Name.
Unformatierter logischer Datenträger
Ein Bereich eines physischen Datenträgers, der aus nicht zugeordneten Blöcken
besteht und nicht über eine JFS-Definition
(Journaled File System) verfügt. Nur
Ein-/Ausgabefunktionen der unteren Ebene haben Lese-/Schreibzugriff auf einen
logischen Datenträger.
Unicode
Ein Standard für die Zeichencodierung,
der den Austausch, die Verarbeitung und
die Anzeige von Texten in allen Sprachen
der Welt sowie von einigen klassischen
und historischen Texten ermöglicht. Der
Unicode-Standard verwendet einen 16-BitZeichensatz, der in ISO 10646 definiert ist.
verteilen kann. Siehe auch Konfigurationsmanager, Verwalteter Server, Profil und Subskription.
Unternehmensprotokollierung
Der Prozess des Sendens von Ereignissen
von einem Tivoli Storage Manager-Server
an einen angegebenen Ereignisserver. Der
Ereignisserver leitet die Ereignisse an angegebene Empfänger, z. B. an einen Benutzerexit, weiter. Siehe auch Ereignis.
Ursprüngliches Dateisystem
Das Dateisystem, aus dem eine Datei umgelagert wurde. Wird eine Datei mit dem
normalen Rückrufmodus oder mit dem
Rückrufmodus 'Umlagerung beim Schließen' zurückgerufen, wird sie immer in
das ursprüngliche Dateisystem zurückgerufen.
UTF-8 Siehe Unicode Transformation Format 8.
UUID Siehe Universally Unique Identifier.
V
Verfall
Der Prozess, durch den Dateien, Datensätze oder Objekte für die Löschung gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum
oder ihr Aufbewahrungszeitraum überschritten wurde.
Unicode-aktivierter Dateibereich
Unicode-Dateibereichsnamen bieten Unterstützung für mehrsprachige Workstations ohne Abhängigkeit von der aktuellen Ländereinstellung.
Unicode Transformation Format 8
Unicode Transformation Format (UTF),
ein 8-Bit-Codierungsformat, das sich für
die Verwendung mit vorhandenen ASCIIbasierten Systemen eignet. Der CCSIDWert für Daten im UTF-8-Format lautet
1208.
Universally Unique Identifier (UUID)
Die aus 128 Bit bestehende numerische
Kennung, mit der sichergestellt wird, dass
zwei Komponenten nicht über dieselbe
Kennung verfügen.
Universal Naming Convention-Name (UNC, allgemeine Namenskonvention)
Die Kombination aus Servername und
Netzname. Diese Namen geben zusammen die Ressource in der Domäne an.
Unternehmenskonfiguration
Eine Methode der Servereinrichtung, mit
der Administratoren die Konfiguration eines der Server mit Hilfe der Server-zuServer-Übertragung an die anderen Server
Verfallende Datei
Eine umgelagerte oder vorumgelagerte
Datei, die für den Verfall und die Entfernung aus dem Speicher markiert wurde.
Wird eine Stubdatei oder eine Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aus einem lokalen Dateisystem gelöscht oder
wird die Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aktualisiert, wird die entsprechende umgelagerte oder vorumgelagerte
Datei bei Ausführung der nächsten Abstimmung als verfallen markiert.
Version
Eine Sicherungskopie einer Datei, die im
Serverspeicher gespeichert ist. Die letzte
Sicherungskopie einer Datei ist die aktive
Version. Frühere Kopien derselben Datei
sind inaktive Versionen. Die Anzahl der
vom Server aufbewahrten Versionen wird
durch die Kopiengruppenattribute in der
Verwaltungsklasse bestimmt.
Verwalteter Server
Ein Tivoli Storage Manager-Server, der
über eine Subskription für ein oder mehGlossar
337
rere Profile Konfigurationsdaten von einem Konfigurationsmanager empfängt.
Konfigurationsdaten können Definitionen
von Objekten wie Maßnahmen und Zeitpläne umfassen. Siehe auch Konfigurationsmanager, Subskription und Profil.
Verwaltetes Objekt
In Tivoli Storage Manager eine Definition
in der Datenbank eines verwalteten Servers, die dem verwalteten Server von einem Konfigurationsmanager zugeteilt
wurde. Wenn ein verwalteter Server ein
Profil subskribiert, werden alle diesem
Profil zugeordneten Objekte zu verwalteten Objekten in der Datenbank des verwalteten Servers. Normalerweise kann ein
verwaltetes Objekt auf dem verwalteten
Server nicht lokal geändert werden. Objekte können Maßnahmen, Zeitpläne, Clientoptionsgruppen, Server-Scripts, Administratorregistrierungen,
Serverdefinitionen und Servergruppendefinitionen umfassen.
Verwaltungsberechtigungsklasse
Siehe Berechtigungsklasse.
Verwaltungsclient
Ein Programm, das auf einem Dateiserver,
einer Workstation oder einem Großrechner ausgeführt wird und von Administratoren für die Steuerung und Überwachung des Tivoli Storage Manager-Servers
verwendet wird. Gegensatz zu Client für
Sichern/Archivieren.
Verwaltungsklasse
Ein Maßnahmenobjekt, das Benutzer an
jede Datei binden können, um anzugeben,
wie der Server die Datei verwaltet. Die
Verwaltungsklasse kann eine Sicherungskopiengruppe, eine Archivierungskopiengruppe und Speicherverwaltungsattribute
enthalten. Siehe auch Kopiengruppe, Speicherverwaltungsclient, Binden und Erneut
binden.
einem NAS-Dateisystem (NAS = Network-Attached Storage) als Pfad zu diesem Verzeichnis.
Virtueller Datenträger
Eine Archivierungsdatei auf einem Zielserver, die einen Datenträger mit sequenziellem Zugriff für einen Quellenserver
repräsentiert.
Volume Shadow Copy Service
Eine Gruppe von Microsoft-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs - Application-Programming Interfaces), mit denen Sie Spiegelkopiesicherungen von
Datenträgern, exakte Kopien von Dateien
einschließlich aller offenen Dateien usw.
erstellen können.
Vorspanndaten
Datenbytes ab dem Anfang einer umgelagerten Datei, die in der Stubdatei für diese Datei im lokalen Dateisystem gespeichert werden. Der Umfang der
Vorspanndaten, die in einer Stubdatei gespeichert werden, ist von der angegebenen Stubgröße abhängig.
Vorumgelagerte Datei
Eine Datei, die in den Tivoli Storage Manager-Speicher kopiert, jedoch in dem lokalen Dateisystem nicht durch eine Stubdatei ersetzt wurde. Auf dem lokalen
Dateisystem und im Tivoli Storage Manager-Speicher sind identische Kopien der
Datei vorhanden. Vorumgelagerte Dateien
sind in UNIX- und Linux-Dateisystemen
vorhanden, denen die Speicherverwaltung
hinzugefügt wurde. Gegensatz zu Umgelagerte Datei und Residente Datei.
Vorumlagerung
Das Kopieren von Dateien, die für die
Umlagerung auswählbar sind, in den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei
jedoch die ursprünglichen Dateien in dem
lokalen Dateisystem intakt bleiben.
Verwaltungssitzung
Ein Zeitraum, während dessen eine Administrator-ID mit einem Server kommuniziert, um Verwaltungstasks auszuführen.
Gegensatz zu Clientknotensitzung.
Vorumlagerungsprozentsatz
Eine Speicherverwaltungseinstellung, die
festlegt, ob die nächsten auswählbaren
Kandidaten in einem Dateisystem nach
der Schwellen- oder Bedarfsumlagerung
vorumgelagert werden.
Verwendung von Platzhalterzeichen
Siehe Platzhalterzeichen.
VSS
Virtueller Dateibereich
Eine Darstellung eines Verzeichnisses in
VSS-Schnellzurückschreibung
Eine Operation, bei der Daten aus einer
lokalen Momentaufnahme zurückge-
338
Siehe Volume Shadow Copy Service.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
schrieben werden. Die Momentaufnahme
ist die VSS-Sicherung, die sich auf einem
lokalen Spiegeldatenträger befindet. Die
Zurückschreibungsoperation ruft die Daten mithilfe einer Kopiermethode auf Dateiebene ab.
VSS-Sicherung
Eine Sicherungsoperation, bei der die Microsoft-VSS-Technologie (Volume Shadow
Copy Service) verwendet wird. Bei der
Sicherungsoperation wird eine Onlinemomentaufnahme (eine konsistente zeitpunktgesteuerte Kopie) von Microsoft Exchange-Daten erstellt. Diese Kopie kann
auf lokalen Spiegeldatenträgern oder im
Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert werden.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine Operation, bei der Daten aus einer
lokalen Momentaufnahme zurückgeschrieben werden. Die Momentaufnahme
ist die VSS-Sicherung, die sich auf einem
lokalen Spiegeldatenträger befindet. Die
Zurückschreibungsoperation ruft die Daten mithilfe einer hardwareunterstützten
Zurückschreibungsmethode ab (z. B. eine
FlashCopy-Operation).
VSS-Zurückschreibung
Eine Funktion, die einen Microsoft-VSSSoftwarebereitsteller (VSS - Volume Shadow Copy Service) verwendet, um VSSSicherungen (IBM Data Protection for
Microsoft Exchange-Datenbankdateien
und -Protokolldateien), die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert
sind, an ihre ursprüngliche Position zurückzuschreiben.
W
Wiederherstellung
Der Prozess der Konsolidierung der verbleibenden Daten von vielen Datenträgern
mit sequenziellem Zugriff auf einer geringeren Anzahl neuer Datenträger mit sequenziellem Zugriff.
Wiederherstellungsplan
Eine Datei, die vom Disaster Recovery
Manager (DRM) erstellt wird. Sie enthält
Informationen zur Wiederherstellung von
Computersystemen für den Katastrophenfall sowie Scripts, mit denen einige Wiederherstellungstasks ausgeführt werden
können. Die Datei umfasst Informationen
zu der vom Server verwendeten Software
und Hardware sowie zu dem Standort
der Wiederherstellungsdatenträger.
Wiederherstellungsprotokoll
Ein Protokoll mit Aktualisierungen, die in
Kürze in die Datenbank geschrieben werden. Das Protokoll kann verwendet werden, um Daten nach System- und Datenträgerfehlern wiederherzustellen. Das
Wiederherstellungsprotokoll besteht aus
dem aktiven Protokoll (einschließlich der
Protokollspiegelung) und den Archivprotokollen.
Wiederherstellungsschwelle
Der Prozentsatz des Speicherbereichs,
über den ein Datenträger mit sequenziellem Zugriff verfügen muss, damit der Server den Datenträger wiederherstellen
kann. Speicherbereich kann wiederhergestellt werden, wenn Dateien verfallen
oder gelöscht werden.
Workstation
Eine Datenstation oder ein Personal Computer, an der bzw. dem ein Benutzer Anwendungen ausführen kann und die bzw.
der normalerweise mit einem Großrechner
oder einem Netz verbunden ist.
World Wide Name (WWN, weltweiter Name)
Eine nicht signierte 64-Bit-Namenskennung, die eindeutig ist.
Z
Zeilengruppe
Eine Gruppe von Zeilen in einer Datei,
die eine gemeinsame Funktion ausführen
oder einen Teil des Systems definieren.
Jede Zeilengruppe wird durch einen Namen identifiziert, der in der ersten Zeile
der Zeilengruppe steht. Je nach dem Typ
der Datei wird eine Zeilengruppe durch
das nächste Auftreten eines Zeilengruppennamens in der Datei oder durch eine
explizite Endemarkierung für die Zeilengruppe beendet. Eine Zeilengruppe kann
auch durch das Dateiende beendet werden.
Zeitlimitüberschreitung
Ein Zeitintervall, das einem Ereignis zugeordnet ist. Tritt das Ereignis innerhalb
dieses Zeitintervalls nicht auf oder wird
das Ereignis innerhalb dieses Zeitintervalls nicht beendet, wird die Operation
unterbrochen.
Glossar
339
Zeitplan
Ein Datenbanksatz, der Clientoperationen
oder Verwaltungsbefehle beschreibt, die
verarbeitet werden sollen. Siehe Zeitplan
für Verwaltungsbefehl und Clientzeitplan.
Zeitplan für Verwaltungsbefehle
Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung eines Verwaltungsbefehls während einer bestimmten Zeitspanne beschreibt. Siehe auch Clientzeitplan.
Zeitplanung über Clientsendeaufruf
Eine Betriebsart, bei der der Client den
Server nach Arbeit abfragt. Gegensatz zu
Zeitplanung über Serveranfrage.
Zeitplanung über Serversystemanfrage
Ein Client/Server-Kommunikationsverfahren, bei dem der Server den Clientknoten
kontaktiert, wenn Tasks ausgeführt werden müssen. Gegensatz zu Clientsendeaufruf.
Zeitspanne für Mount Wait
Die maximale Anzahl Minuten, die der
Server darauf wartet, dass eine Anforderung zum Anhängen eines Datenträgers
mit sequenziellem Zugriff ausgeführt
wird, bevor die Anforderung abgebrochen
wird.
Zentraler Scheduler
Eine Funktion, die es einem Administrator erlaubt, Clientoperationen und Verwaltungsbefehle zu planen. Die Operationen können so geplant werden, dass sie
in regelmäßigen Abständen oder an einem
bestimmten Datum ausgeführt werden.
Siehe Clientzeitplan und Zeitplan für Verwaltungsbefehl.
Ziel
Kopiengruppen- oder Verwaltungsklassenattribut, das den primären Speicherpool
angibt, in dem eine Clientdatei gesichert,
archiviert oder umgelagert wird.
Zielknoten
Ein Clientknoten, für den anderen Clientknoten (die Agentenknoten genannt werden) Proxyberechtigung erteilt wurde. Mit
der Proxyberechtigung können Agentenknoten Operationen wie Sicherung und
Zurückschreibung für den Zielknoten ausführen, der Eigner der Daten ist.
Zufallsverarbeitung
Der Prozess, bei dem Zeitplanstartzeiten
für unterschiedliche Clients innerhalb ei-
340
nes angegebenen Prozentsatzes des Startfensters des Zeitplans verteilt werden.
Zugriffsmodus
Ein Attribut eines Speicherpools oder eines Speicherdatenträgers, das angibt, ob
der Server in den Speicherpool oder Speicherdatenträger schreiben oder aus diesen
lesen kann. Der Zugriffsmodus kann
'read/write' (schreiben/lesen), 'read-only'
(schreibgeschützt) oder 'unavailable'
(nicht verfügbar) sein. Datenträger in primären Speicherpools können auch den
Zugriffsmodus 'destroyed' (zerstört) haben. Datenträger in Kopienspeicherpools
können auch den Zugriffsmodus 'offsite'
(ausgelagert) haben.
Zugriffssteuerungsliste (ACL)
In der Computersicherheit eine Liste, die
einem Objekt zugeordnet ist und die alle
Subjekte, die auf das Objekt zugreifen
können, und deren Zugriffsberechtigungen identifiziert. Beispielsweise ist eine
Zugriffssteuerungsliste einer Datei zugeordnet und sie gibt die Benutzer, die auf
die Datei zugreifen können, und deren
Zugriffsberechtigungen für diese Datei an.
Zuordnung
(1) Die definierte Beziehung zwischen einem Clientknoten und einem Clientzeitplan. Eine Zuordnung kennzeichnet den
Namen eines Zeitplans, den Namen der
Maßnahmendomäne, zu der der Zeitplan
gehört, sowie den Namen eines Clientknotens, der geplante Operationen ausführt.
(2) Auf einem Konfigurationsmanager die
definierte Beziehung zwischen einem Profil und einem Objekt wie einer Maßnahmendomäne. Profilzuordnungen definieren die Konfigurationsdaten, die einem
verwalteten Server zugeteilt werden,
wenn er das Profil subskribiert.
Zurückschreibung
Informationen vom Sicherungsstandort in
den aktiven Speicherstandort kopieren,
damit sie verwendet werden können. Ein
Beispiel ist das Kopieren von Informationen aus dem Serverspeicher auf eine Client-Workstation.
Zurückschreibung einer einzelnen Mailbox
Siehe Mailboxzurückschreibung.
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Index
Sonderzeichen
/alwaysonpriority, Parameter
und Befehl backup 173
/querynode, Parameter
und Befehl query 190
und Befehl restore 215
/usealwaysonnode, Parameter
und Befehl backup 181
A
Abfragen von Sicherungsobjekten 188
Abfrageoperationen
Beispielausgabe 196
Datenträgermount vermeiden 39
query sql 187
query tdp 188
query tsm 188
Abschneiden des Protokolls
Strategie 29
adjustkbtsmestimate, Parameter 172
adjustpercenttsmestimate, Parameter 172
Allgemeine Eigenschaften für SQL Server 99
AlwaysOn-Failover
konfigurieren 103
AlwaysOn-Knoten
Eigenschaften 103
Standarddatenbanken überführen
auf 83
AlwaysOn-Vorgaben 103
alwaysonnode, Parameter
und Befehl set 278
Ändern von Konfigurationswerten
unter Windows Server Core 140
Angepasste Einstellungen 102
Anmeldeeinstellungen
mit Hilfe der CLI 177, 193, 225, 282
Anzahl Puffer
für Data Protection for SQL 173, 190,
216, 278
für SQL Server 177, 225, 282
Verwendung mit Stripekonfigurationen 177, 225, 282
Anzeigen von Berichten 139
Anzeigen von Systeminformationen für
Data Protection for SQL 155
APAR 154
API, Tivoli Storage Manager 188
Auf Bandladevorgänge warten, Optionen,
GUI 128
Ausbildung
siehe technische Schulungen von Tivoli 305
Ausgelagerte Sicherung
Hardwarevoraussetzungen 59
Knotennamen 45
manuelle Konfigurationsprozedur 81
Ausgelagerte VSS-Sicherungen, Übersicht 6
Austauschbare Datenträger 29, 50
Empfehlungen 39
Automatische Auswahl, Option,
GUI 126
Automatischer Verfall, Richtlinie definieren für 50
B
backup, Befehl
optionale Parameter 172
positionsgebundene Parameter 168
und Parameter /alwaysonpriority 173
und Parameter /backupdestination 173
und Parameter /backupmethod 173
und Parameter /logfile 259
und Parameter /logprune 259
und Parameter /offload 176
und Parameter /quiet 260
und Parameter /usealwaysonnode 181
backupdestination, Parameter
und Befehl backup 173
und Befehl delete backup 258
und Befehl restore 215
und Befehl set 278
backupmethod, Parameter
und Befehl backup 173
und Befehl restore 216
und Befehl restorefiles 244
und Befehl set 278
Banddatenträger
Verwendung mit Stripekonfigurationen 28
Befehl
policy 289
Befehle
query managedcapacity 207
Befehle, Data Protection for SQL
tdpsqlc changetsmpassword 286
tdpsqlc help 273
tdpsqlc set 278
Befehlszeile, Hinweise
VSS-Zurückschreibung 210
Befehlszeilenparameter
/alwaysonnode
und Befehl set 278
/alwaysonpriority
und Befehl backup 173, 181
/backupdestination
und Befehl backup 173
und Befehl restore 215, 258
und Befehl restorefiles 244
und Befehl set 278
/backupmethod
und Befehl backup 173
und Befehl restore 216
und Befehl set 278
Befehlszeilenparameter (Forts.)
/configfile
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 249
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 254
/fromsqlserver
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
/instantrestore
und Befehl restore 218
/into
und Befehl restorefiles 246
/localdsmagentnode
und Befehl set 280
/logfile
und Befehl backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
/logprune
und Befehl backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
/mountwait
und Befehl restorefiles 246
/object
und Befehl delete backup 260
und Befehl restorefiles 246
/offload
und Befehl backup 176
/pitdate
und Befehl mount backup 250
/pittime
und Befehl mount backup 251
/querynode
und Befehl query 190
und Befehl restore 215
/quiet
und Befehl backup 260
und Befehl restorefiles 246
/remotedsmagentnode
und Befehl set 282
/tsmnode
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
/tsmoptfile
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
/tsmpassword
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
Kenndaten 163
341
Befehlszeilenparameter (Forts.)
lokal 244
tsm 244
VSS 244
Befehlszeilenschnittstelle
Übersicht 161
Beispiel
Befehl restorefiles 248
Tivoli Storage Manager-Scheduler in
einer Microsoft-Failoverclusterumgebung unter Windows 2008 131
Beispielausgabe
Befehl query 196
Befehl set 285
Berechtigungsmodus definieren
mit Hilfe der CLI 177, 178, 179, 193,
194, 226, 227
Berichte
anzeigen, drucken und speichern 139
Beschränken des Datenbankzugriffs 217
Beschreibung
set, Parameter 189
Binäre Sortierreihenfolge 191
Bücher
siehe Veröffentlichungen
buffers, Parameter 173, 190, 216, 278
buffersize, Parameter 174, 190, 216
C
changetsmpassword, Befehl
optionale Parameter 287
positionsgebundene Parameter 286
Cluster
VSS 32, 36, 37
Cluster-Server
Data Protection for SQL ausführen
auf 35
Clustering 33, 34, 35
Strategie 29
Clustering-Status
abfragen 187
Codepage-ID
abfragen 188
commethod, Option 46
compatibilityinfo
Data Protection for SQL abfragen 188
compatibilityinfo, Parameter 190
compression, Option 48
configfile, Parameter 174, 191, 217, 264,
284, 287
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 249
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 254
copyfull, Parameter
Beschreibung 169, 214
D
Data Protection
SQL mit Unterstützung für VSS-Sicherungen und -Zurückschreibungen 143, 144
342
Data Protection (Forts.)
Dateien vor der Kontaktaufnahme
mit IBM zusammenstellen 151
Fehlerbehebung 152
Informationen vor der Kontaktaufnahme mit IBM zusammenstellen 150
Problem bestimmen 145
Traceerstellung bei Verwendung
von VSS 149
Data Protection for SQL 35
Anzahl Puffer 173, 190, 216, 278
Befehle 161
Daten schützen 93
Funktionen
neu xvii
in Windows-Failovercluster ausführen 33
Installation
Hardwarevoraussetzungen 59
Softwarevoraussetzungen 59
Installation auf einem lokalen System 59
Installationspaket auf DVD erstellen 73
Installationspaket erstellen 73
Konfigurationsdatei abfragen 188
Konfigurationsdatei definieren
mit Hilfe der CLI 174, 191, 217,
264, 284, 287
Konfigurationsparameter 50, 51
konfigurieren 75
Optionen konfigurieren 46
Optionsdatei
clusternode 34
Richtlinie für automatischen Verfall 50
Planung 23
Puffergröße 174, 190, 216, 278
Referenz 161
registrieren 42
Richtlinieneinstellungen 23
Schnellinstallation 55
Schnellkonfiguration 55
Sicherungstypen 6, 110
Sprachenpakete installieren 62
unbeaufsichtigt unter Windows Server
Core installieren (mit MSI) 71
unbeaufsichtigt unter Windows Server
Core installieren (mit setup.exe) 68
unbeaufsichtigte Installation 64
unbeaufsichtigte Installation mit einer
Stapeldatei 69
unter Windows Server Core installieren 61
Version abfragen 188
Virtualisierungsumgebung 59
Data Protection for SQL, Trace- und Protokolldateien für
anzeigen 156
Data Protection for SQL-Scripts
anzeigen 155
bearbeiten 155
hinzufügen 155
Data Protection for SQL-Tasks
automatisieren 138
Data Protection for SQL-Tasks (Forts.)
Data Protection for SQLTasks 138
Data Protection for SQL unter Windows
Serer Core
Übersicht 21
Data Protection for SQL unter Windows
Server Core
Konfigurationstasks 85
Data Protection for SQL-VSS-Sicherung
Richtlinienbindung 106
dateformat, Parameter 279
Datei zum Widerrufen des Standby-Servers, Option, GUI 128
Dateien
Data Protection for SQL-Optionen 247, 260
dsm.opt 46
dsmcutil.exe 47
dsmcutil.hlp 47
dsmcutil.txt 47
sqlfull.cmd 132
sqlfull.log 136
sqlsched.log 136
tdpexc.cfg
und Befehl delete backup 258
tdpexc.log
und Befehl delete backup 259
tdpsql.cfg
definieren 50
Option vsspolicy 51
und Befehl mount backup 249
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 254
tdpsql.log 303
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
tdpsqlc.exe 161
Tivoli Storage FlashCopy ManagerOptionen 252, 256
Dateisicherung
Strategie 28
Übersicht 6, 112
Dateizurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
Daten- und Metaobjekte, Werte für 39
Datenbank
abfragen 188
in alternative Datenbank zurückschreiben 123
Masterdatenbank zurückschreiben 125
mithilfe der GUI zurückschreiben 118, 121
Optionsgruppe 188
Datenbankeigner, Option, GUI 127
Datenbankname
Befehl restorefiles
Befehlszeile 244
Datenkomprimierung
zeitsparende Strategie 28
Datenobjekte
bei der Objektbenennung 290
Datenstripekonfigurationen
abfragen 188
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Datenstripekonfigurationen (Forts.)
Data Protection for SQL-Leistung 159
Empfehlungen 28
mit Hilfe der CLI 179, 230, 284
puffern 173, 190, 216, 278
Verwendung mit /sqlbuffers 177,
179, 225, 230, 282
Datenträgerfehler 28
Datenträgerladevorgänge
bei Abfrage vermeiden 39
Hinweise zur Zurückschreibung 29
Datenträgermigration 50
Datenträgermount 50
dbcc, Prüfoptionen 30
dboonly, Parameter 217
Definieren des Benutzermodus 137
Definieren des Berechtigungsmodus
mit Hilfe der CLI 193, 225, 282
Definieren des Windows-Authentifizierungsmodus
mit Hilfe der CLI 177, 193, 225, 282
Definieren einer Verfallsrichtlinie 50
Definieren eines Proxy-Knotens für ausgelagerte VSS-Sicherungen
für Windows-Server-Konfiguration 87
Definitionen 317
delete backup, Befehl
optionale Parameter 258
Syntaxdiagramm 257
Übersicht 257
und Parameter /backupdestination 258
und Parameter /configfile 258
und Parameter /fromsqlserver 258
und Parameter /object 260
developerWorks-Wiki 154
Diagnoseeigenschaften 96
Dienstprogramme
dsmcutil 47
differential, Parameter
Beschreibung 169, 189, 214, 263
Differenzsicherung
Übersicht 6, 111
Differenzzurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
diffestimate, Parameter 279
Direktaufrufmenüs, GUI 130
Dokumentation
siehe Veröffentlichungen
Domäne 39
Drucken von Berichten 139
DS8000
Voraussetzungen 5
dsm.opt, Datei 46
compression 48
enableclientencryptkey 47
enablelanfree 47
encryptiontype 47
include.encrypt 47
mehrere erstellen 49
nodename 46
passwordaccess 47
Übertragungsprotokoll 46
dsmcutil.exe, Datei 47
dsmcutil.hlp, Datei 47
dsmcutil.txt, Datei 47
Durchsatzverbesserung
217
174, 190, 216,
E
Eigenschaften
allgemeine Eigenschaften für SQL Server 99
AlwaysOn-Knoten 103
AlwaysOn-Vorgaben 103
angepasste Einstellungen 102
Diagnose 96
Leistung 102
Protokollierung 100
regionale Einstellungen 100
SQL-Anmeldung 98
VSS-Sicherung 101
Eigenschaftenseiten für Data Protection
for SQL 93
Einfaches Wiederherstellungsmodell 30
Einheitenübergreifendes Lesen und
Schreiben von Daten
puffern 174, 190, 216
Einschränken des Zugriffs auf Datenbanken 217
Einzelbenutzermodus 137
enableclientencryptkey, Option 47
enablelanfree, Option 47
encryptiontype, Option 47
Erfassen eines Installationsprotokolls. 72
Erstellen eines Clientknotens
für Windows Server Core-Konfiguration 86
excludedb, Parameter 174
F
FAQ 299
Fehlerbestimmung
Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen 308
Problem an IBM Software Support
übergeben 309
Problem für IBM Software Support beschreiben 309
Fehlerprotokolldateien 143
Festlegen der Hintergrundkopiergeschwindigkeit mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 19
file, Parameter
Beschreibung 168, 189, 214, 263
fromsqlserver, Parameter 191, 217, 265,
280
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
full, Parameter
Beschreibung 169, 189, 214, 263
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für dieses Produkt 311
G
Geplante Sicherungen
AlwaysOn-Vorgaben
103
Gesamtsicherung
Strategie 26
Übersicht 6, 110
Gesamtzurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
Glossar 317
Grafische Benutzerschnittstelle (GUI)
Direktaufrufmenüs
für Inaktivierung 130
Registerkarte 'Datenbank zurückschreiben' 118
Registerkarte 'Datenbanken sichern' 112
Registerkarte 'Gruppen/Dateien sichern' 116
Registerkarte 'Gruppen/Dateien zurückschreiben' 121
SQL-Datenbanken inaktivieren 129
SQL-Datenbanken zurückschreiben 118, 121
Zurückschreibungsoptionen 126
group, Parameter
Beschreibung 170, 189, 214, 264
Gruppensicherung
Strategie 28
Übersicht 6, 112
Gruppenzurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
H
Handbücher
siehe Veröffentlichungen
Hardwarevoraussetzungen 59
Häufig gestellte Fragen 299
help, Befehl
Beschreibung 273
Hinweise
VSS-Zurückschreibung 118
I
IBM Publications Center x, xii
IBM Software Support
Fehler übergeben 309
Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen 308
Problem für IBM Software Support beschreiben 309
IBM Support Assistant 306
inactivate, Befehl
optionale Parameter 264
positionsgebundene Parameter 263
Inaktivierungsoperationen
mithilfe der GUI 129
include.encrypt, Option 47
include/exclude
Beispielanweisungen 290
Syntax 52
Index erstellen, Operation 169, 171
Indizes und Tabellen
sichern 28
Installation
Data Protection for SQL registrieren 42
Hardwarevoraussetzungen 59
Index
343
Installation (Forts.)
Optionen konfigurieren 46
Softwarevoraussetzungen 59
Voraussetzungen 58
Installation von Data Protection for SQL
auf mehreren Servern (unbeaufsichtigte Installation) 64
unbeaufsichtigt 64
unter Windows Server Core 61
Installieren
auf einem lokalen System 59
Data Protection for SQL-Sprachenpakete 62
Installationspaket auf DVD erstellen 73
Installationspaket erstellen 73
Schnellanweisungen 55
Tivoli Storage FlashCopy Manager 62
unbeaufsichtigte Installation mit einer
Stapeldatei 69
unbeaufsichtigte Installation mit
msiexec.exe 70
Installieren des Tivoli Storage ManagerClients unter Windows Server Core
auf mehreren Servern (unbeaufsichtigte Installation) 66
unbeaufsichtigt 66
instantrestore, Parameter
und Befehl restore 218
Integrierter Benutzer-ID-Modus 177,
193, 225, 282
Internet, zur Fehlerbehebung durchsuchen 306, 307
into, Parameter 218
und Befehl restorefiles 246
K
Kapazität
für verwalteten Speicher bestimmen 107
Kenndaten der VSS-Sicherung 4
Kennwort, Tivoli Storage Manager
ändern
mit Hilfe der CLI 286
Knotenname
ausgelagerte Sicherung 45
Data Protection for SQL
Empfehlungen 42
Proxyknoten 43
VSS 44
Kollokation, Verwendung
für Zurückschreibungsleistung 29
mit einheitenübergreifendem Lesen
und Schreiben von Daten 28
Kompatibilitätsstufe
abfragen 187
Komprimieren von Daten 28
Komprimierung
SQL Server 54
Konfiguration
manuelle Prozedur
ausgelagerte Sicherungen 81
SQL Server 78
Tivoli Storage Manager-Server 80
Überprüfung 81
344
Konfiguration (Forts.)
Optionen 46
SAN Volume Controller und Storwize
V7000 14
Konfigurationsdatei, Data Protection for
SQL
query tdp 188
Werte definieren, CLI 174, 191, 217,
264, 278, 284, 287
Konfigurationsdaten, Liste 190
Konfigurationstasks
Data Protection for SQL unter Windows Server Core 85
Konfigurationsvorgaben
Data Protection for SQL 93
Konfigurieren
AlwaysOn-Failovervorgaben 103
AlwaysOn-Priorität für geplante Sicherungen 103
binden
Richtlinie 105
Data Protection for SQL 75
Position für geplante Sicherungen 84
Richtlinie 105
Schnellanweisungen 55
Sicherungspriorität von Replikaten 84
Konfigurieren des AlwaysOn-Knotens 103
Konfigurieren des Clients für Sichern/
Archivieren
für Windows-Server-Konfiguration 88
Konfigurieren von Data Protection for
SQL
für Windows-Server-Konfiguration 90
Konsistenzprüfung 30
Kopiegesamtsicherung
Übersicht 111
Kopiengruppe 41
Kundenunterstützung
Kontakt 307
L
LAN-unabhängig
Data Protection for SQL-Leistung 160
Leistung, Eigenschaften 102
Leistung, Probleme 168, 214, 263
localdsmagentnode, Parameter
und Befehl set 280
log, Parameter
Beschreibung 171, 189, 215, 264
logfile, Parameter 174, 191, 218, 265,
280, 287
und Befehl delete backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
logprune, Parameter 175, 192, 219, 265,
281, 287
und Befehl delete backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
lokale Spiegeldatenträger
Speicherplatz 24
Löschen einer Sicherung
Speichergruppe
Befehlszeile 257
Löschen von SQL Server-VSS-Sicherungen 130
M
maxnummp, Parameter 29
Mehrbenutzermodus 137
Mehrere SQL Server
Strategie 29
Mehrfachmountpunkte 29
Meta- und Datenobjekte, Werte für 39
Metadaten, Richtlinie definieren für 290
Metaobjekte
bei der Objektbenennung 290
in Speicherpool speichern 39
mount backup, Befehl
Syntaxdiagramm 248
Übersicht 248
und Parameter /configfile 249
und Parameter /fromsqlserver 250
und Parameter /logfile 250
und Parameter /logprune 250
und Parameter /pitdate 250
und Parameter /pittime 251
und Parameter /tsmnode 252
und Parameter /tsmoptfile 252
und Parameter /tsmpassword 252
mountwait, Parameter 176, 220
und Befehl restorefiles 246
mountwaitfordata, Parameter 281
msiexec.exe
für unbeaufsichtigte Installation 70
N
Nachrichten
Prüfung 83
nodename, Option 46
numberformat, Parameter
281
O
object, Parameter 193, 221, 266
und Befehl delete backup 260
und Befehl restorefiles 246
offload, Parameter
und Befehl backup 176
olderthan, Parameter 266
Ausgabebeispiel 270
Optionale Parameter
Befehl backup 172
Befehl changetsmpassword 287
Befehl delete backup 258
Befehl inactivate 264
Befehl query 190
Befehl restore 215
Befehl set 284
Optionsdatei, Data Protection for SQL
Anweisungen include/exclude 290
Clustering 33, 34, 35
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
P
Parameter
/alwaysonnode
und Befehl set 278
/alwaysonpriority
und Befehl backup 173
/backupdestination
und Befehl backup 173
und Befehl delete backup 258
und Befehl restore 215
und Befehl restorefiles 244
und Befehl set 278
/backupmethod
und Befehl backup 173
und Befehl restore 216
und Befehl set 278
/configfile
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 249
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 254
/fromsqlserver
und Befehl delete backup 258
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
/instantrestore
und Befehl restore 218
/into
und Befehl restorefiles 246
/localdsmagentnode
und Befehl set 280
/logfile
und Befehl delete backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
/logprune
und Befehl delete backup 259
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
/mountwait
und Befehl restorefiles 246
/object
und Befehl delete backup 260
und Befehl restorefiles 246
/offload
und Befehl backup 176
/pitdate
und Befehl mount backup 250
/pittime
und Befehl mount backup 251
/querynode
und Befehl query 190
und Befehl restore 215
/quiet
und Befehl delete backup 260
und Befehl restorefiles 246
/remotedsmagentnode
und Befehl set 282
/tsmnode
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
/tsmoptfile
und Befehl mount backup 252
Parameter (Forts.)
/tsmoptfile (Forts.)
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
/tsmpassword
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
/usealwaysonnode
und Befehl backup 181
Parameter, beschriebene
/to 223
optionale
/adjustkbtsmestimate 172
/buffers 173, 190, 216
/buffersize 174, 190, 216
/compatibilityinfo 190
/configfile 174, 191, 217, 264, 284,
287
/dboonly 217
/excludedb 174
/fromsqlserver 191, 217, 265
/into 218
/logfile 174, 191, 218, 265, 287
/logprune 175, 192, 219, 265, 287
/mountwait 176, 220
/object 193, 221, 266
/olderthan 266
/partial 221
/quiet 222, 267
/recovery 222
/relocate 223
/relocatedir 224
/replace 224
/restoredate 225
/restoretime 225
/sqlauthentication 177, 193, 225
/sqlbuffers 177, 225
/sqlbuffersize 177, 226
/sqlpassword 178, 193, 226
/sqlserver 178, 193, 226
/sqluser 179, 194, 227
/standby 228
/stopat 228
/stopatmark 229
/stopbeforemark 229
/stripes 179, 230
/tsmnode 180, 195, 231, 267, 288
/tsmoptfile 180, 195, 231, 267, 288
/tsmpassword 181, 195, 231, 267
SQLCOMPresssion 177
positionsgebundene
copyfull 169, 214
differential 169, 214, 263
file 168, 214, 263
full 169, 214, 263
für Befehl changetsmpassword 286
für Befehl set 278
group 170, 214, 264
log 171, 215, 264
set 171, 215, 264
Sicherungsobjekttypen 189
partial, Parameter 221
Passport Advantage 308
passwordaccess, Option 47
pitdate, Parameter
und Befehl mount backup 250
pittime, Parameter
und Befehl mount backup 251
Plan zur Wiederherstellung nach einem
Katastrophenfall 30
Planen von Data Protection for SQL-Tasks
in einer Windows 2008-Clusterumgebung
auf dem Tivoli Storage Manager-Server 132
Planen von Tasks für Cluster unter Windows 2008 oder Windows 2008 R2
auf dem SQL Server 133
Planung
Data Protection for SQL 23
Planung von Sicherungen 33, 35
Planungsanforderungen für VSS-Sicherung 4
policy, Befehl
Übersicht 289
Positionsgebundene Parameter
Befehl backup 168
Befehl inactivate 263
Befehl query 187
Befehl restore 214
Problembestimmung 143, 190
Tivoli Storage Manager oder
SQL 144
Produktunterstützung 154
Programmkorrekturen abrufen 307
Protokoll am Prüfpunkt abschneiden, Option 30
Strategie 29
Protokollabschneidung, Strategie 29
Protokolldateien
für Fehlerbestimmung 143
Protokollierungseigenschaften 100
Protokollsicherung
Strategie 26, 30
Übersicht 6, 111
Protokollzurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
Proxyknoten 43
Puffergröße
für SQL Server 177, 226, 283
für TDP 174, 190, 216, 278
Puffern von Daten
Data Protection for SQL-Leistung 159
für Data Protection for SQL 173, 190,
216, 278
für SQL Server 177, 225, 226, 282
für TDP 174, 190, 216
Verwendung mit Stripekonfigurationen 177, 225, 282
Q
query, Befehl
optionale Parameter 190
positionsgebundene Parameter 187
und Parameter /querynode 190
query managedcapacity, Befehl
Übersicht 207
query tsm, Optionen 186, 189
Index
345
quiet, Parameter 222, 267
und Befehl delete backup 260
und Befehl restorefiles 246
R
recovery, Parameter 222
Referenz
Data Protection for SQL 161
Regional, Eigenschaften 100
register node, Befehl 29
Registrierung 42
relocate...to, Parameter 223
relocatedir, Parameter 224
remotedsmagentnode, Parameter
und Befehl set 282
replace, Parameter 224
restore, Befehl
optionale Parameter 215
positionsgebundene Parameter 214
und Parameter /backupdestination 215
und Parameter /backupmethod 216
und Parameter /instantrestore 218
und Parameter /querynode 215
und Parameter /tsmnode 260
und Parameter /tsmoptfile 260
und Parameter /tsmpassword 260
restoredate, Parameter 225
restorefiles, Befehl
Beispiel 248
und Parameter /backupmethod 244
und Parameter /configfile 245
und Parameter /fromsqlserver 245
und Parameter /into 246
und Parameter /logfile 245
und Parameter /logprune 245
und Parameter /mountwait 246
und Parameter /object 246
und Parameter /quiet 246
und Parameter /tsmnode 247
und Parameter /tsmoptfile 247
und Parameter /tsmpassword 247
restoretime, Parameter 225
Richtlinie 104
binden 105
Data Protection for SQL-VSS-Sicherungen binden 106
konfigurieren 105
Verfall von VSS-Sicherungen 105
Richtlinieneinstellungen
Data Protection for SQL und Tivoli
Storage Manager 23
Domäne 39
empfohlene 39
Kopiengruppe 41
Richtliniengruppe 39
Speicherpool 42
Verwaltungsklasse 39
Richtliniengruppe 39
346
S
SAN Volume Controller und Storwize
V7000
Data Protection for SQL verwenden 11
FlashCopy-Unterstützung 11
Hintergrundkopiergeschwindigkeit
festlegen 19
Konfigurationen 14
platzsparende Zieldatenträger verwenden 16
Scheduler
Richtlinien 135
Schriftbildkonventionen xiii
Schulung, Tivoli 305
Schützen von Daten
Data Protection for SQL 93
Schützen von SQL Server-Daten
unter Windows Server Core 139
Windows Sever Core
SQL Server-Daten schützen 139
Server, SQL
abfragen 187
Server, Tivoli Storage Manager
abfragen 188
mehrere verwenden 49
Service Management Console 154
set, Befehl
Beispielausgabe 285
optionale Parameter 284
positionsgebundene Parameter 278
und Parameter /alwaysonnode 278
und Parameter /backupdestination 278
und Parameter /backupmethod 278
und Parameter /localdsmagentnode 280
und Parameter /remotedsmagentnode 282
set, Parameter
Beschreibung 171, 215, 264
Setsicherung
Strategie 30
Übersicht 6, 112
setup.exe
für unbeaufsichtigte Installation 67
Setzurückschreibung
mithilfe der GUI 118, 121
Sichern von SQL-Datenbanken
mithilfe der traditionellen Methode 114
unter Windows Server Core 139
Sichern von SQL-Gruppen oder -Dateien
mithilfe der traditionellen Methode 116
Sichern von SQL-Verfügbarkeitsdatenbanken
mithilfe der traditionellen Methode 114
mithilfe der VSS-Methode 112
Sicherung
Tivoli Storage Manager-Scheduler in
einer Microsoft-Failoverclusterumgebung unter Windows 2008 131
traditionelle Operationen 1
Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken
Übersicht 20
Sicherungsobjekte
abfragen 188
Kompatibilität mit Server 190
Sicherungsobjekttypen 6, 110
beim Abfragen von Data Protection
for SQL 189
copyfull 169, 214
differential 169, 214, 263
file 168, 214, 263
full 169, 214, 263
group 170, 214, 264
log 171, 215, 264
set 171, 215, 264
Sicherungsoperationen
mithilfe der GUI
Registerkarte 'Datenbanken sichern' 112
Registerkarte 'Gruppen/Dateien sichern' 116
Sicherungsstrategie
Tivoli Storage Manager im Vergleich
zu lokalen Spiegeldatenträgern 35
VSS-Cluster 32, 36, 37
VSS und traditionelle Sicherung zusammen 30
Software Support
Kontakt 307
Softwarevoraussetzungen 59
Sortierreihenfolge-ID
abfragen 188
Speicher
Kapazität des verwalteten Speichers
bestimmen 107
Speicherbereichsersparnis
Strategie 27
Speichergruppe
Sicherung löschen
Befehlszeile 257
Speichern von Berichten 139
Speicherplatzersparnis, Tipps 168, 169,
214, 263
Speicherpool 42
für Metaobjekte 39
Speicherpool, nur aus Plattenspeicher bestehend
für Abfrageoperationen 39
Speicherverwaltung, Richtlinie 104
Sprachenpakete 62
SQL 2012 Server
in einer Clusterumgebung ausführen 33
SQL-Anmeldung, Eigenschaften 98
SQL-Gruppen oder -Dateien
mithilfe der traditionellen Methode sichern 116
SQL Server
Anzahl Puffer 177, 225, 282
Benutzer-ID 177, 193, 225, 282
in einer Clusterumgebung ausführen 35
Puffergröße 177, 226, 283
SQL Server 2000
abfragen 187
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
SQL Server 2000 (Forts.)
einfaches Wiederherstellungsmodell 30
Empfehlung für das Clustering 29
Strategie mit Differenzsicherung 27
SQL Server 2012-Funktionen
Übersicht 19
SQL Server 2012-Services 33
SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen
Übersicht 20
SQL Server-Komprimierung 54
SQL Server-VSS-Sicherung
löschen 130
SQL-Services 35
SQL-Verfügbarkeitsdatenbanken
mithilfe der traditionellen Methode sichern 114
mithilfe von VSS sichern 112
SQL-Dateigruppen und -Dateien zurückschreiben 121
zurückschreiben 118
sqlauthentication, Parameter 177, 193,
225, 282
sqlbuffers, Parameter 177, 225
sqlbuffersize, Parameter 177, 226, 283
sqlcompression, Parameter 283
SQLCOMPresssion, Parameter 177
sqlfull.cmd
Beispiel 132
sqlfull.log 136
sqlpassword, Parameter 178, 193, 226
sqlsched.log 136
sqlserver, Parameter 178, 193, 226, 283
sqluser, Parameter 179, 194, 227
sqluserid, Parameter 282
standby, Parameter 228
Status aktiv/inaktiv
bei Zurückschreibungsoperationen 221
von Gesamtsicherung beeinflusst 169, 263
stopat, Parameter 228
stopatmark, Parameter 229
stopbeforemark, Parameter 229
Storwize V7000
Voraussetzungen 5
Strategie mit Gesamt- plus Differenzplus Protokollsicherung 27
Strategie mit Gesamt- plus Protokollsicherung 26
Strategievergleich zwischen Differenzsicherung und Protokollsicherung 27
Stripekonfigurationen
Data Protection for SQL-Leistung 159
mit Hilfe der CLI 179, 230, 284
Verwendung mit /sqlbuffers 177,
179, 225, 230, 282
Verwendung mit Banddatenträgern 28
zeitsparende Strategie 28
Stripes, Option, GUI 127
stripes, Parameter 179, 230, 284
Subskriptionsvertrag 308
Syntaxdiagramme
Befehl delete backup 257
Syntaxdiagramme (Forts.)
Befehl mount backup 248
Befehl unmount backup 253
lesen xiii
sysadmin, vorgegebene Serverberechtigungsklasse 209, 282
T
Tabellen und Indizes
sichern 28
Task-Manager 107
tdpexc.cfg, Datei
und Befehl delete backup 258
tdpexc.log, Datei
und Befehl delete backup 259
tdpsql.cfg, Datei
Parameter
definieren 50
und Befehl mount backup 249
und Befehl restorefiles 245
tdpsql.cfg, Werte definieren
mit Hilfe der CLI 174, 191, 217, 264,
284, 287
tdpsql.cfg file
und Befehl unmount backup 254
tdpsql.log, Datei
und Befehl mount backup 250
und Befehl restorefiles 245
und Befehl unmount backup 255
tdsqlc.exe
Übersicht 161
tempdb 30
timeformat, Parameter 284
Tivoli, technische Schulung 305
Tivoli Storage FlashCopy Manager
Überführung der Sicherungen 293
Tivoli Storage Manager
Richtlinieneinstellungen 23
Tivoli Storage Manager-API 188
Tivoli Storage Manager-Client
unbeaufsichtigt unter Windows Server
Core installieren 66
Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren
Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall 30
Tivoli Storage Manager-Scheduler 33, 35
Tivoli Storage Manager-Scheduler in einer
Microsoft-Failoverclusterumgebung unter Windows 2008
Beispiel 131
Tivoli Storage Manager-Server
abfragen 188
Wert von txngroupmax für einheitenübergreifendes Lesen und Schreiben
von Daten 29
Traditionelle Sicherung
Hardwarevoraussetzungen 59
Übersicht 1
und VSS 30
Traditionelle Zurückschreibung
Hardwarevoraussetzungen 59
Übersicht 8
transact-SQL-Befehl 137
Transaktionsprotokoll
abfragen 188
tsmnode, Parameter 180, 195, 231, 267,
288
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
tsmoptfile, Parameter 180, 195, 231, 267,
288
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
tsmpassword, Parameter 181, 195, 231,
267
und Befehl mount backup 252
und Befehl restore 260
und Befehl restorefiles 247
und Befehl unmount backup 256
txngroupmax, Option 29
types, Parameter
Beschreibung 189
Syntax 186
U
Überführen von SQL-Standarddatenbanken auf AlwaysOn-Knoten 83
Übersicht
ausgelagerteVSS-Sicherungen 6
Data Protection for SQL unter Windows Serer Core 21
FlashCopy-Unterstützung für SAN
Volume Controller und Storwize
V7000 11
Kenndaten der VSS-Sicherung 4
Sicherungen von Verfügbarkeitsdatenbanken 20
SQL Server 2012-Funktionen 19
SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen 20
traditionelle Sicherung 1
VSS-Dienst 3
VSS-Schnellzurückschreibung 9
VSS-Sicherung 2
VSS-Sofortzurückschreibung 9
VSS-Software-Provider oder -Hardware-Provider 3
VSS-Zurückschreibung 8
Zurückschreibungen von Verfügbarkeitsdatenbanken 21
Übersicht über VSS-Systemprovider 3
Unbeaufsichtigte Installation
mit setup.exe 67
Unbeaufsichtigte Installation (MSI)
Data Protection for SQL unter Windows Server Core 71
Unbeaufsichtigte Installation (setup.exe)
Data Protection for SQL unter Windows Server Core 68
Unbeaufsichtigte Installation des Tivoli
Storage Manager-Clients unter Windows Server Core 66
Unbeaufsichtigte Installation von Data
Protection for SQL 64
Installation wiedergeben 73
Installationsfehlernachrichten 74
Protokoll erfassen 72
Index
347
Unicode-Informationen
abfragen 188
unmount backup, Befehl
Syntaxdiagramm 253
Übersicht 253
und Parameter /configfile 254
und Parameter /logfile 255
und Parameter /logprune 255
und Parameter /tsmnode 256
und Parameter /tsmoptfile 256
und Parameter /tsmpassword 256
Unterstützungsdateien
als E-Mail an IBM senden 154
Unterstützungsinformationen 305
Unterstützungsvertrag 308
update node, Befehl 29
V
VCS-Umgebung
Unterstützung 35
Verfall von VSS-Sicherungen
Richtlinie 105
Veröffentlichungen
bestellen x
durchsuchen x
herunterladen x
Tivoli Storage FlashCopy Manager xii
Tivoli Storage Manager x
Verschlüsselung 47
Verwalteter Speicher
Kapazität bestimmen 107
Verwaltungsklasse 39
Anweisungen include 290
Meta- und Datenobjekte 290
Objektbenennung 52
Verwenden
Syntaxdiagramme xiii
Verwenden der Befehlszeilenhilfe
unter Windows Server Core 141
Verwenden des Befehls backup
unter Windows Server Core 139
Verwenden des Befehls help
unter Windows Server Core 141
Verwenden des Befehls restore
unter Windows Server Core 140
Verwenden des Befehls set
unter Windows Server Core 140
Verwenden von Data Protection for SQL
mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 11
Verwenden von platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller
und Storwize V7000 16
Verwendete Konventionen xiii
Virtualisierungsumgebung von Data Protection for SQL 59
Von SQL Server, Option, GUI 128
Voraussetzungen 5
DS8000 5
SAN Volume Controller 5
Storwize V7000 5
XIV 5
Vorgaben bei AlwaysOn für geplante Sicherungen 103
348
VSS
Cluster 32, 36, 37
DS
Speicher 36
Knotennamen 44
N Series und NetApp
Speicher 37
Proxyknoten 43
SAN Volume Controller
Speicher 36
Storwize V7000
Speicher 36
und traditionelle Sicherungen 30
VSS-Anforderer 3
VSS-Dienst
Übersicht 3
VSS-Provider 3
VSS-Schnellzurückschreibung
Methode 9
VSS-Sicherung
Planungsanforderungen 4
Übersicht 2
VSS-Sicherung, Eigenschaften 101
VSS-Sofortzurückschreibung 9
Hardwarevoraussetzungen 59
VSS-Software-Provider oder -HardwareProvider
Übersicht 3
VSS-Systemprovider
Übersicht 3
VSS-Writer 3
VSS-Zurückschreibung
Hinweise 118
Hinweise zur Befehlszeile 210
vsspolicy, Option 51
W
Widerrufdateiname für Standby, Option,
GUI 127
Wiederherstellung, Option, GUI 127
Wiederherstellungsmodell
abfragen 188
Windows-Failoverclusterumgebung
konvertieren in 33
Unterstützung 33, 34
Windows Server Core
Befehl backup verwenden 139
Befehl help verwenden 141
Befehl restore verwenden 140
Befehl set verwenden 140
Befehlszeilenhilfe verwenden 141
Konfigurationswerte ändern 140
SQL-Datenbanken sichern 139
SQL-Datenbanken zurückschreiben 140
Windows Server Core-Konfiguration
Client für Sichern/Archivieren konfigurieren 88
Clientknoten erstellen 86
Data Protection for SQL konfigurieren 90
Proxyknoten für ausgelagerte Sicherungen definieren 87
Wissensbasen durchsuchen 305
X
XIV
Voraussetzungen
5
Z
Zeitersparnis
Strategie 27, 28
Zeitersparnis, Tipps 168, 169, 214, 263
Zugeordneter und belegter Speicherbereich
abfragen 188
Zurückschreiben
traditionelle Operationen 8
VSS 8
Zurückschreiben der Masterdatenbank 125
Zurückschreiben von SQL-Dateigruppen
und -Dateien
aus Verfügbarkeitsdatenbanken 121
Zurückschreiben von SQL-Datenbanken
unter Windows Server Core 140
Zurückschreiben von SQL-Verfügbarkeitsdatenbanken 118
Zurückschreibung nach Zeitpunkt, stoppen bei benannter Markierung
mit Hilfe der CLI 229
Zurückschreibungen von Verfügbarkeitsdatenbanken
Übersicht 21
Zurückschreibungsoperationen
auf einen anderen SQL Server 29
benannte Markierungen 229
für inaktive Objekte 221
in alternative Maschine 123
Kollokation zur Leistungsverbesserung 29
Masterdatenbank 125
mithilfe der GUI 118, 121
Option 'Automatische Auswahl' 126
Option 'Datei zum Widerrufen des
Standby-Servers' 128
Option 'Datenbankeigner' 127
Option 'Stripes' 127
Option 'Von SQL Server' 128
Option 'Widerrufdateiname für
Standby' 127
Option 'Wiederherstellung' 127
Optionen '...auf Bandladevorgänge
warten' 128
Sofortzurückschreibung 128
Steuerelemente der Registerkarte 118
Zurückschreibungsoptionen 126
nach Zeitpunkt 228, 229
zeitsparende Strategie 27, 28
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
Programmnummer: 5608-E04
GC12-4614-01