Xylit - Sandra und Werner Lau

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Mit Xylit Süßes ohne Angst vor Karies naschen http://www.xylit.net/
Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeraustauschstoff, der süß wie
Zucker schmeckt, aber keinen so negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel wie raffinierter
Haushaltszucker hat. Zuckeraustauschstoffe sind nicht mit Süßstoffen gleichzusetzen, denn
Süßstoffe werden künstlich hergestellt und sollen sich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Der Zuckeraustauschstoff Xylitol verfügt nicht nur über ein ähnliches Aussehen wie
normaler Zucker, sondern auch über eine ebensolche Süßkraft. Allerdings hat er deutlich
weniger Kalorien als Haushaltszucker. Gewonnen wird Xylit in der Regel aus Pflanzen. Die
Substanz kommt nämlich als natürlicher Zuckeralkohol in vielen Obstsorten wie Beeren oder
Pflaumen und auch in Gemüse, zum Beispiel in Blumenkohl oder Mais, vor. Wichtig ist, dass
Xylit aber gleichfalls als Bestandteil in der Holzrinde von Bäumen wie der Birke zu finden
ist. Darauf ist auch der Name Birkenzucker zurückzuführen. Birkenzucker, der aus
Holzabfällen gewonnen wird, ist empfehlenswert. Sehr oft wird Xylit heutzutage aber aus
Mais hergestellt. Die Qualität von Xylit aus Mais ist abhängig davon, auf welche Weise der
Mais angebaut wird. Denn gerade beim Maisanbau kommen verstärkt Gentechnik,
Kunstdünger oder Pestizide zum Einsatz.
Auch im menschlichen Körper kommt Xylit auf natürliche Weise vor. Der Stoff entsteht beim
Abbau von Kohlehydraten in der Leber. Bereits vor mehr als einhundert Jahren wurde Xylitol
entdeckt. Bedeutung erlangte die Substanz aber erst viel später. In Finnland wurde während
des zweiten Weltkrieges die Eigenschaft von Xylit als Zuckerersatz erkannt. Finnische
Forscher stellten zu dieser Zeit diesen Stoff erstmals aus der Rinde von Birken her.
Inzwischen produzieren viele Länder Xylit und auch hierzulande wird der
Zuckeraustauschstoff aufgrund seiner besonderen Eigenschaften immer populärer.
Interessant ist vor allem die Wirkung von Xylitol auf die Zähne. Seriöse wissenschaftliche
Studien testieren Xylit großes Potenzial bei der Vorbeugung von Zahnbelag, Zahnstein und
Karies. Weltweite Bekanntheit erlangte Birkenzucker durch die so genannte TurkuZuckerstudie, die von finnischen Forschern in den siebziger Jahren durchgeführt wurde. Die
über mehrere Jahre angelegte Studie zeigte erstaunliche Ergebnisse. Probanden, die Xylitol
anstelle von Zucker verwendet hatten, bekamen im Vergleich zu den anderen
Studienteilnehmern keine Karies. Zu erklären ist dieser Umstand dadurch, dass Karies
auslösende Bakterien im Mund Xylit nicht verstoffwechseln können und absterben. Durch
Anregung der Speichelproduktion sorgt Xylit darüber hinaus dafür, dass im Mund die Bildung
von Eiweißen und Kalzium gefördert wird, was wiederum dazu führt, dass es zu einer
Remineralisierung des Zahnschmelzes kommt. Schon sehr geringe Mengen Xylit am Tag
reichen aus für einen effektiven Kariesschutz.
Raffinierter Industriezucker ist der Zahnkiller Nummer ein. Denn Karies verursachende
Bakterien ernähren sich ausschließlich von Zucker. Wenn kein Zucker konsumiert wird,
können sich auch keine Plaque bildenden und Karies auslösenden Bakterien auf der
Zahnoberfläche ansiedeln und vermehren. Deswegen sollte man im Interesse der
Zahngesundheit auf Haushaltszucker verzichten und stattdessen Xylitol verwenden. So schafft
man gute Voraussetzungen für gesunde Zähne. Mit dem Zuckeraustauschstoff können die
Zähne ganz normal geputzt werden. Jeder kann aber auch auf einfache Weise selbst XylitMundwasser herstellen und damit Zähne und Mundraum spülen.
Einsatzgebiete für Xylit ergeben sich neben der Zahnpflege vor allem bei der Zubereitung von
Speisen und Getränken. Man kann den Birkenzucker anstelle von Haushaltszucker zum
Kuchenbacken, zum Kochen, für die Herstellung von Desserts, Shakes und anderen Drinks
verwenden. Natürlich eignet sich Xylit auch zum Süßen von Heißgetränken wie Kaffee, Tee
oder Kakao.
Alle Vorteile auf einen Blick:
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hemmt das Wachstum von Bakterien im Mundraum
durch wiss. Studien nachgewiesen: wirkt kalziumstabilisierend & mineralisierend
zahnfreundliche Eigenschaften durch verminderte Entstehung von zahnschädlichen
Säuren
hervorragend geeignet für eine ausgewogene Ernährung
geeignet zum Süßen von Kalt- und Heißgetränken, Obst, Müsli oder zum Backen
vergleichbare Süßkraft wie Zucker
40% weniger Kalorien als Zucker
geeignet für Diabetiker (im Rahmen eines überwachten Diätplans)
natürliches Produkt, absolut glutenfrei
frei von Gentechnik
bildet die Grundlage für die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren im Darm =
Unterstützung & Ernährung der Darmschleimhautzellen (im Rahmen eines
überwachten Diätplans)
belegende Studien
Turku-Studien (1972,1975), Belize-Studie (1990) etc.
Lit.-Quelle: "Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe" v. Prof. K. K. Mäkinen, ISBNNr. 3-935802-09-9)
Verbraucherhinweise
Xylit ist kein Fremdstoff für den Körper. Der menschliche Stoffwechsel produziert kleine
Mengen Xylitol (bis 15g am Tag) und fördert somit seine hohe Akzeptanz.
Xylit-Pulver hat im Gegensatz zu Stevia keinen Eigengeschmack und eignet sich somit ideal
zum Süßen von Tee und Kaffee oder auch zur Herstellung von Süßspeisen und Süßwaren.
Bitte beachten Sie jedoch: Hefekuchen mit Backhefe gelingt nicht mit Xylit, denn es hemmt
das Wachstum von Hefepilzen (Candida albicans). Der Teig geht also weniger gut.
Xylit ist ein isolierter Fünffachzucker (C5H12O5), der in mehreren Schritten aus
pflanzlichem Ausgangsmaterial gewonnen und dabei mehrfach gereinigt wird.
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