St. Josef Troisdorf - St. Josef

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St. Josef Troisdorf
Die Zeitung aus Ihrem Krankenhaus
Frühjahr 2014
Neue Brandmeldeanlage
GEBORGENHEIT
BEI DER GEBURT
RALF ROSENDAHL, FACHARZT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE, MIT MELANIE HAAS UND TÖCHTERCHEN HELENE.
In der Fachabteilung Geburtshilfe des St.
Josef-Hospitals können sich Ärzte sowie
werdende Mütter und Väter das noch ungeborene Baby in einer 4D-Darstellung in
einer bisher unerreichten Plastizität ansehen. Möglich macht das ein hochmodernes
Ultraschallgerät. Damit können sich die
werdenden Eltern in bewegten 3D-Bildern
daran entzücken, wie ihr Baby sich bewegt,
gähnt oder die Zunge herausstreckt. Die
unglaublich realistische Darstellung dient
allerdings nicht nur der Vorfreude. Sie verbessert die pränatale Diagnostik, wenn es
um die Frage geht, ob mit dem Baby alles in
bester Ordnung ist. „Wir wollen, dass sich
unsere Patientinnen bei uns gut aufgehoben
fühlen – dazu gehört zum einen eine moderne medizinische Ausstattung, zum anderen
aber vor allem auch menschliche Zuwendung
und ein Umfeld, in dem sich unsere Patientinnen vor, während und nach der Geburt
sicher und geborgen fühlen können“, betont
Oberarzt Ralf Rosendahl, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. Seite 3
PROSTATAKREBS – INFEKTIOLOGISCHE VISITE – WICHTIGER
WAS MAN DAGEGEN BAUSTEIN IM KAMPF GEGEN MRE
Die Infektiologin und Mikrobiologin Priv. Doz. rerseits ungezielten Antibiotikaeinsatz zu verTUN KANN
Seit drei Jahren ist das St. Josef-Hospital durch
die Deutsche Krebsgesellschaft als Prostatakarzinomzentrum zertifiziert. In einem umfassenden Audit hat das Troisdorfer GFO-Krankenhaus nachgewiesen, dass Patienten quer durch
die medizinischen Disziplinen auf höchstem
Niveau behandelt werden. „Das Prostatakarzinom ist beim Mann die häufigste Krebsart –
rund 60.000 Menschen sind in Deutschland
jährlich mit dieser Diagnose konfrontiert“,
erklärt Prof. Dr. med. Gerd Lümmen, Chefarzt
der Abteilung für Urologie, Kinderurologie und
Uro-Onkologie. Die Erkrankung ist auch deshalb so tückisch, weil sie anfangs symptomfrei
verläuft. Im fortgeschrittenen Stadium verbreitet sich der Krebs über die Blutbahn und
kann zum Beispiel im Beckenknochen Metastasen bilden. Moderne Behandlungsmethoden
im Frühstadium, aber auch bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf verbessern die Perspektiven für Patienten. Seite 2
Dr. med. Wiltrud Kalka-Moll ist ein bis zwei
Mal im Monat zur infektiologischen Visite im
St. Josef Hospital. Sie besucht dabei die Intensivstation und berät Ärzte bei schwierigen
Fragen zum Antibiotika-Einsatz. Diese infektiologischen Visiten sind eine außergewöhnliche Maßnahme unter den vielen Aktivitäten,
mit denen das St. Josef Hospital Infektionen
und auch die Ausbreitung multiresistenter Erreger (MRE) bekämpft. „Diese besondere Leistung für die Patienten in Troisdorf wird von
allen Ärzten hoch geschätzt und ist neben
der Krankenhaushygiene sehr wichtig für die
Qualität und Patientensicherheit“, so Dr. Edith
Fischnaller, Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin, die bei der GFO für die Hygiene
verantwortlich ist.
Ein wichtiges Ziel der infektiologischen Visite
ist es, Infektionskrankheiten durch Empfehlungen für einen gezielten Antibiotika-Einsatz
einerseits wirksam zu bekämpfen und ande-
hindern, um die Entwicklung von Resistenzen
einzudämmen.
Patientensicherheit ist im St. JosefHospital oberstes Gebot. Das gilt auch
für den Brandschutz. Deshalb hat das
Krankenhaus beim Brandschutz kräftig aufgerüstet und erfüllt damit freiwillig im gesamten Patientenbereich
die Sicherheitsstandards für Neubauten. „Insgesamt sind 480 Rauchmelder zusätzlich zu den bereits vorhandenen eingebaut worden. Die Zahl der
Rauchmelder im St. Josef-Hospital ist
damit auf 620 Rauchmelder gestiegen“, erklärt Hermann Schoof, Technischer Leiter und Brandschutzbeauftragter im Krankenhaus.
Die gesamte Anlage ist vernetzt, wenn
irgendwo im Krankenhaus Dampf oder
Rauch auftritt, läuft an der Pforte ein
akustischer Alarm auf, der zugleich
auch in der Leitstelle der Feuerwehr
in Troisdorf-Sieglar registriert wird.
Auf einem Display wird angezeigt, wo
genau die Meldung herkommt, sodass
die Feuerwehr bereits bei Eintreffen
sofort weiß, in welchen Raum sie eingreifen muss. Laufkarten für das gesamte Gebäude und alle Etagen liegen
in der Zentrale.
„Im St. Josef-Hospital hat Hygiene und die
Bekämpfung von Krankheitserregern höchste
Priorität beim Ärztlichen Direktor, PD Dr. Rolf
Joeres, und allen Chefärzten“, betont GFO-Hygiene-Expertin Dr. Fischnaller. Im St. Josef Hospital sind mit Heike Kaffer und Torsten Schwibbe zudem zwei Hygienefachkräfte im Einsatz.
Das St. Josef-Hospital ist jüngst gemeinsam mit
allen GFO-Kliniken durch das MRE-Netz RheinAhr mit einem Qualitätssiegel für vorbildliche
Hygiene ausgezeichnet worden (Foto).
QUALITÄTSSIEGEL FÜR VORBILDLICHE HYGIENE
HERMANN SCHOOF, TECHNISCHER LEITER
UND BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTER
Ja zur Menschenwürde.
Aus dem Hospital
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Ausgabe unserer Zeitung dokumentiert, wie das St. Josef-Hospital
Menschen durch alle Lebensphasen begleitet. Wir stellen unsere Geburtsthilfeabteilung vor. Ärztinnen und Hebammen, die hier tätig sind, bringen hier
auch die eigenen Babys zur Welt. Das
belegt die vertrauensvolle Atmosphäre,
aber auch die fachliche Kompetenz dieser Abteilung.
Tradition hat unser Haus in der Prostatakrebs-Behandlung. Vor drei Jahren
sind wir nach den strengen Kriterien
der Deutschen Krebsgesellschaft als
Prostatazentrum anerkannt worden.
Eingangs erwähnte Lebensphasen: Prostatakrebs trifft ältere Männer. Neue
Behandlungsmethoden verbessern die
Heilungschancen.
Wir tun viel für die Patienten- und
Besuchersicherheit. Gerade haben wir
eine Brandmeldeanlage nach Neubaustandard installiert. Und wir stellen
Ihnen unsere Notfalldefibrillatoren vor,
mit denen Ersthelfer bei einem Herzstillstand sofort die Wiederbelebung in
die Wege leiten können.
Ihr
Karl Geßmann, Verwaltungsdirektor
St. Josef-Hospital
OPERATION EINES PROSTATAKARZINOMS
PROF. DR. GERD LÜMMEN
DIE OFT UNTERSCHÄTZTE GEFAHR
Prostatakarzinome sind bei
Männern die häufigste Krebsart.
Sie verursachen erst im fortgeschrittenen Stadium Symptome. Dann wird nur ein interdisziplinäres Team erfahrener Mediziner dem Patienten wirksam helfen. Darauf kann er sich am
St. Josef-Hospital verlassen. Denn das Troisdorfer Krankenhaus ist seit 2011 nach den strengen Standards der Deutschen Krebsgesellschaft
als Prostatakrebszentrum zertifiziert.
Vorsorge ab 50 ist wichtig
Prof. Dr. med. Gerd Lümmen, Chefarzt der
Abteilung für Urologie, Kinderurologie und
Uro-Onkologie, rät dringend zur Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr. Denn Prostatakrebs trifft ältere Männer. Anhaltspunkt
für einen Tumor kann ein erhöhter PSA-Wert
sein. PSA – das Prostataspezifische Antigen –
produziert auch die gesunde Prostata. Der
PSA-Wert kann aber auch erhöht sein, weil die
Prostata sich gutartig vergrößert hat oder weil
sie entzündet ist. Die Diagnose setzt viel Erfahrung voraus.
Professor Lümmen: „Bei einem PSA-Wert unter 1
braucht die nächste Vorsorgeuntersuchung erst
in vier Jahren stattzufinden“. Doch was, wenn
Prostatakrebs festgestellt wird? Kann operiert
werden? Sind Bestrahlungen erforderlich? Oder
reicht eine aktive Beobachtung? Darüber diskutiert im St. Josef-Hospital ein Disziplinenübergreifendes Tumorboard. Vertreten sind chirurgisch tätige Urologen, Strahlentherapeuten,
Onkologen sowie Radiologen und Pathologen.
Je nach Lage nehmen auch niedergelassene
Urologen an diesem Gespräch teil, die den Patienten zuvor betreut haben. Auch außerhalb der
Tumorboards finden regelmäßig Abstimmungen
zwischen den Abteilungen statt. Professor Lümmen: „Im St. Josef-Hospital sind die Wege kurz.
Davon profitieren die Patienten.“
dabei mit einer Lupenbrille mit 3,5-facher Vergrößerung. Dadurch wird oft potenzerhaltend
operiert. Neue Perspektiven eröffnen sich auch
für Patienten im fortgeschrittenen Stadium:
„Alphastrahler können gezielt gegen Knochenmetastasen eingesetzt werden.“ Die Substanz Alpharadin wird gespritzt. Sie ist dem
Knochenmineral Calcium ähnlich, gelangt so
dorthin, wo Tumore aktiv sind und kann hier
präzise wirken.“ Diesem Ziel dient auch der
Einsatz von Goldmarkern: Das sind Teilchen
mit 0,7 mm Durchmesser, die in die Prostata
implantiert werden, um das Bestrahlungsziel
zu markieren. Professor Lümmen: „Mit den
Goldmarkern lässt sich die Prostata vor jeder
Bestrahlung computertomographisch genau lokalisieren und gezielt bestrahlen.“ In der Strah-
Bessere Perspektiven im Frühstadium
Können Patienten auf neue Behandlungsmethoden hoffen? Professor Lümmen: „Im Frühstadium erreichen wir deutliche Verbesserungen durch die Mikrochirurgie, die wir seit rund
drei Jahren anwenden.“ Der Operateur arbeitet
lentherapie „Bonn-Rhein-Sieg“ am Hospital
steht ein TrueBeam Linear-Beschleuniger, der
millimetergenau arbeitet. Professor Lümmen:
„So können wir Nebenwirkungen von Bestrahlungen deutlich verringern.“ Erfolge der modernen Prostatakrebs-Behandlung: Seit 1990 sank
die Sterblichkeit um etwa 20 Prozent.
Notfall-Defibrillatoren auf jeder Etage
Auf jeder Etage hängen grüne Kästen mit einem Schild „Notfall-Defibrillator“. Diese Geräte – automatisierte externe Defibrillatoren,
AED – können Leben retten, wenn es bei einem
Menschen zum gefürchteten Kammerflimmern
kommt.
NOTFALL-DEFIBRILLATOR
„Das kann jedem passieren, wenn er zum Beispiel einen Herzinfarkt bekommt. Wenn jetzt
nicht sofort Ersthilfe geleistet wird, treten
nicht wiedergutzumachende Schäden am Gehirn ein, das nicht mehr mit Sauerstoff versorgt
wird“, erklärt André Schmitz, Oberarzt in der
Abteilung für Anästhesie, Intensiv-, Palliativund Notfallmedizin sowie ärztlicher Leiter des
Notarztstandortes am St. Josef Hospital Troisdorf. Professionelle Rettungsteams kommen
oft zu spät, wenn nicht vorher bereits Ersthilfe
geleistet worden ist. Die Leitung des St. Josef
Hospitals hat deshalb in jeder Etage zentral in
der Nähe von Aufzügen und Treppenhaus Notfall-Defibrillatoren aufhängen lassen. Seit zwei
Jahren wird das gesamte medizinische Personal
durch versierte Rettungskräfte im Umgang mit
diesen Geräten trainiert.
Dr. Schmitz: „Im Notfall muss jeder Handgriff
sitzen.“ Im Einsatzfall führt eine Männerstimme durch alle Schritte. Notruf informieren,
Gerät aus der Hülle holen, Brust des Patienten
freilegen, Elektroden auf das Brustbein des
Patienten legen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Das Gerät führt automatisch ein
Kurz-EKG durch und gibt nur dann einen Elek-
troschock frei, wenn es dabei ein Kammerflimmern festgestellt hat. Die Männerstimme in den
Geräten im St. Josef Hospital informiert auch
darüber, ob die Herzdruckmassage tief genug
geht. „Fünf bis sechs Zentimeter tief sollte es
sein, damit sie wirksam ist“, sagt Rettungs-Experte André Schmitz. Frequenz: rund 100 Mal
in der Minute sollte gedrückt werden. Auch hier
gibt das Gerät Anweisungen. Zusätzlich sollte
der Patient beatmet werden. Im Gerät liegt eine
Maske mit einem Röhrchen, die ihm über das
Gesicht gelegt wird. Dort hinein geben Helfer die Atemspende. All das dient dazu, dem
Gehirn bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte ein Mindestmaß an Sauerstoff zu
geben.
Aus dem Hospital
OBERARZT RALF ROSENDAHL
WOHNLICH: AUFENTHALTSRAUM IM KREISSSAAL
FAMILIEN-ATMOSPHÄRE UND HIGHTECH-DIAGNOSE
Rund um die Uhr stehen pro Schicht zwei
Ärzte/-innen, zwei Hebammen und drei Pflegekräfte der geburtshilflichen Abteilung des
St. Josef Hospitals den werdenden Müttern
sowie Mutter und Baby und deren Familie zur
Seite. 800 Babys kommen hier im Jahr zur Welt.
Die Station verfügt über 20 Betten. „Wir sind
im Vergleich zu sehr großen Häusern eine familiär geprägte Abteilung mit guter personeller
und räumlicher Infrastruktur“, sagt Oberarzt
Ralf Rosendahl, Facharzt für Gynäkologie und
Geburtshilfe. Diese besondere Atmosphäre der
Geborgenheit spürt jeder, der die Räume in der
ersten Etage des St. Josef-Hospitals betritt. Die
drei Kreißsäle wirken durch Farbgebung und
Ausstattung fast wie Wohnzimmer.
um 22.50 Uhr ihre Tochter Helene zur Welt. 1,5
Stunden dauerte die Geburt, 3.950 Gramm wog
Helene in ihren ersten Stunden auf der Welt.
Mutter und Kind sind wohlauf. „Ich kenne die
Qualität, mit der hier gearbeitet wird. Und für
mich war klar, dass meine Geburt hier stattfindet“, betont die junge Mutter.
burt so leicht und angenehm wie möglich zu
gestalten. Die Angebote reichen von Entspannungsbädern über Akupunktur bis hin zur freien Wahl der Gebärposition: liegend, stehend,
auf einem Hocker oder im 4-Füßlerstand. Auch
die Wassergeburt ist möglich.
24 Stunden ärztliche Betreuung
Auf Wunsch können die Patientinnen bei der
Aufnahme zur Geburt Familienzimmer buchen.
Hier können sie die Tage rund um die Geburt
mit ihrem Partner und falls gewünscht auch
mit Geschwisterkindern gemeinsam erleben
und verbringen, ohne auf die medizinische Sicherheit des Krankenhauses zu verzichten. Vier
Familienzimmer stehen jederzeit bereit. Ober-
Verschiedene Wege geht man im St. Josef-Hospital, um den Geburtsschmerz zu lindern. Da
ist zum einen die Periduralanästhesie (K-PDA)
oder Walking-PDA, bei der eine Schmerzerleichterung solange aufrecht erhalten werden kann,
wie die Patientin dies wünscht, ohne dass ihre
Beweglichkeit eingeschränkt ist. In der Geburtshilfestation am St. Josef Hospital kommt
zudem seit einiger Zeit Lachgas (Livopan) zum
Einsatz. Es lindert auf sanfte Weise den Ge-
Vertrauen in die eigene Qualität
Das Familiäre dieser geburtshilflichen Abteilung zeigt sich auch daran, dass Mitarbeiterinnen ihre Babys vielfach im Kreis ihrer Kolleginnen und Kollegen gebären. Eine von ihnen ist
Melanie Haas, die hier als Hebamme arbeitet.
Die 34-Jährige brachte am 17. Januar nachts
arzt Ralf Rosendahl: „Fachärztliche Betreuung
ist bei uns rund um die Uhr vor Ort verfügbar,
und auch die Anästhesie- und OP-Abteilung
stehen mit einem großen Team jederzeit zur
Verfügung, falls zum Beispiel ein Kaiserschnitt
ansteht.“ Die Ärzte, Hebammen und Pflegenden im St. Josef-Hospital tun alles, um die Ge-
burtsschmerz. Der Mediziner Ralf Rosendahl:
„Die Gebärenden können über eine Atemmaske
selbst die Dosierung bestimmen und mitentscheiden, wie lange und stark die Schmerzlinderung sein soll. Die Anwendung des LachgasSauerstoff-Gemisches ist für Mutter und Kind
völlig unbedenklich.“
Technik State-of-the-Art
In der pränatalen Diagnostik verfügt die geburtshilfliche Station am St. Josef-Hospital
über eine gute technische Infrastruktur.
Es handelt sich dabei um Voluson E8-Ultraschallgerät von General Electric. Es ist
State-of-the-Art und so längst nicht in allen
Krankenhäusern vorhanden. Facharzt Ralf
Rosendahl: „Das Gerät produziert hochauflösende Bilder in einer vorher nicht dagewesenen zwei- und dreidimensionalen Qualität.“
Das freut werdende Eltern, die ihr Kind schon
vor der Geburt in einem Film mit unglaublich
realistischen Bildern sehen können. Das ist
aber auch ein Vorteil in der pränatalen Diagnostik. Die hohe Auflösung der Bilder erlaubt
präzise Diagnosen schon im ersten Schwangerschaftsdrittel, wenn das werdende Leben
noch sehr klein ist.
Wer sein Kind im St. Josef-Hospital zur Welt
bringt, der tut dies in einer familiären Atmosphäre und hat dabei alle Vorteile einer medizinischen Versorgung auf der Höhe der Zeit.
Erster GFO Intensivpflegetag – professioneller Austausch für Pflegende
Zum ersten GFO Intensivpflegetag trafen sich
am 17. Januar mehr als 250 Intensivpflegeexpertinnen und -experten in der Sportschule
Hennef. Die Troisdorfer GFO-Krankenhäuser
waren Ausrichter der Fachtagung. Organisator
war Mitja Miesen, stellvertretender Pflegedirektor am St. Johannes Krankenhaus in Sieglar.
Mit Michael Thelen, Leiter der Intensivstation
des St. Josef Hospital, hatte er den Impuls für
diese Veranstaltung gegeben.
REFERENT THELEN BEIM KONGRESS
Intensivtagebuch
Der Intensivpflegetag gliederte sich in die Vortragsblöcke Infektionsprävention, Professionelle Pflege, Kommunikation und Ethik. Unter den
Referenten war auch Peter Nydahl. Der Pflegeexperte ist Vorreiter des Intensivtagebuches,
das bei einem ruhiggestellten und beatmeten
Patienten von Pflegenden und Angehörigen geschrieben wird. Wenn der Patient erwacht, soll
dieses Tagebuch ihm helfen, die Zeit seiner Bewusstlosigkeit zu rekonstruieren.
Angehörigenfreundliche Intensivstation
„Uns ist Menschlichkeit in der Pflege sehr
wichtig“, sagt Stationsleiter Michael Thelen.
Im vierten Block „Ethik“ ging es auch um die
angehörigenfreundliche Intensivstation. „In
Troisdorf können Freunde und Familienmitglieder von Intensivpatienten ihre Angehörigen
nach Absprache auch außerhalb fester Besuchszeiten besuchen“, so Thelen. Mitja Miesen und
er möchten diese Tagung zu einer ständigen
Einrichtung machen.
Ja zur Menschenwürde.
Gesund werden, gesund bleiben
Weitere Termine
Vortrag
Bibelgruppen im St. Josef-Hospital
An alle, die die Arbeit an biblischen
Texten als bereichernd empfinden,
wenden sich die Bibelgruppen im
St. Josef-Hospital. Dozenten sind Wolfgang Heinemann von der GFO-Stabsstelle Christliche Identität/Ethik sowie
Jürgen Lennemann, Stabsstelle Christliche Identität/Spiritualität. Termine:
22. Mai und 14. August, jeweils 17 bis
19 Uhr. Ort: Konferenzraum B 300 im St.
Josef-Hospital Troisdorf. Anmeldung:
[email protected]
Max. Teilnehmerzahl: 16 Personen.
„Wirbelfrakturen bei Osteoporose
und bei Metastasen – neue Therapien
und Konzepte“
Mittwoch, 25. Juni 2014, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Mehrzweckraum
Referent: Dr. med. Günter Raderschadt,
Oberarzt der Orthopädischen Abteilung
Onkologisches Pflegeforum
An Fachpersonal aus Arztpraxen sowie Krankenhäusern richtet sich ein
Onkologisches Pflegeforum. Themen:
Bewältigung des Krankheitsverlaufes
von Krebspatienten, Versorgung onkologischer Wunden, Port-Systeme, Sport
und Bewegung für onkologische Patienten, Prophylaxe und Unterstützung bei
Chemotherapie, Schmerztherapie und
Therapiekonzepte für prostatektomierte Patienten. Dipl.-Kauff. Maria Misz,
Pflegedirektorin des St. Josef-Hospital,
moderiert. Termin: 10. Mai, 9 bis
15.30 Uhr. Ort: Mehrzweckraum des
St. Josef-Hospital.
Kontakt und Anmeldung:
Karl Eckhardt,
Tel.: 0 22 41/801-39123,
E-Mail: [email protected]
Impressum
Ausgabe Frühjahr 2014
Herausgeber:
St. Josef-Hospital,
Hospitalstraße 45, 53840 Troisdorf
E-Mail: [email protected]
www.josef-hospital.de
V. i. S. d. P.: Karl Geßmann
Konzept, Text, Realisation:
Patrick Schaab PR GmbH,
Luisenstraße 88, 53721 Siegburg
E-Mail: [email protected]
www.schaab-pr.de
Palliativmedizin personell verstärkt
Palliativmedizin stellt die Lebensqualität, die
Wünsche und das Befinden von Patienten in
den Vordergrund, deren Lebenserwartung aufgrund einer weit fortgeschrittenen Erkrankung
begrenzt ist. Das St. Josef-Hospital hat seinen
Palliativbereich nun noch einmal verstärkt.
Oberarzt Rainer Schlüter leitet die Station,
der auch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) angeschlossen ist. Er ist
Facharzt für Anästhesie mit einer palliativmedizinischen Zusatzausbildung. Bis vor kurzem
arbeitete er zusätzlich als Anästhesist bei Operationen. Nun ist er ganztags ausschließlich für
die Palliativstation und die spezielle ambulante
Palliativversorgung da. Er sagt: „Es war mein
eigener Wunsch, mich voll auf die Palliativmedizin zu konzentrieren.“
In der Palliativ-Station des St. Josef-Hospital
kümmert sich der Oberarzt gemeinsam mit einem
Assistenzarzt sowie einem Team von 16 Pflegekräften mit spezieller Palliativ-Care-Ausbildung
um schwerstkranke Patienten: „Wir nehmen diesen Menschen Schmerzen und belastende Sym-
ptome wie Luftnot und Angst. Unser Ziel ist,
dass sie schmerzfrei und kommunikationsfähig
sind. Wir sind auch über den Tod eines Patienten
hinaus Gesprächspartner für Angehörige, deren
Ängste und Nöte.“
Spezialisten aus unterschiedlichen Disziplinen –
Sozialarbeiter, Psychoonkologen und Physiotherapeuten – arbeiten daran mit, die noch vorhandenen Ressourcen der schwer kranken Patienten
soweit möglich zu mobilisieren, damit diesen ein
Optimum an Lebensqualität erhalten bleibt.
„Es ist uns wichtig, dass sich die Patienten
bei uns wohlfühlen“, so Schlüter. Dazu tragen auch ehrenamtliche Mitarbeiter bei. Sie
reden mit den Kranken, betreuen diese und
unterstützen bei der Essensgabe. Rund zwölf
freiwillige Mitarbeiter sind regelmäßig im Einsatz. Deutlich erkennbar ist das Bemühen, der
Station eine behagliche Atmosphäre zu geben.
So hat sie ein mit Polstermöbeln eingerichtetes Wohnzimmer, in das auch Patientenbetten
hineingerollt werden können.
St. Josef-Mitarbeiter spenden
Flut-Spende
Taifun-Spende
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Hospitals spendeten 839 Euro für die vom
Hochwasser schwer betroffene Troisdorfer
Partnerstadt Heidenau in Sachsen. Sie beteiligten sich damit an einer Spendenaktion der
Stadt Troisdorf, bei der mehr als 7000 Euro zusammenkamen. Die Belegschaft des St. JosefHospitals gehörte zu den großzügigsten Spendern. Initiatorin der hausinternen Sammlung
war Beate Otto, Abteilungsleiterin Pflege in
der Urologie am St. Josef Hospital.
5000 Euro spendete das St. Josef Hospital an
die Franziskanerinnen auf den Philippinen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichteten dafür auf ein Neujahrsgeschenk. Verwaltungsdirektor Karl Geßmann: „Das Elend nach
dem Taifun auf den Philippinen hat uns so
bewegt, dass wir uns spontan zu dieser Spendenaktion entschlossen haben.“ Die Spenden
helfen den Schwestern unter anderem, Hütten
wieder mit Dächern zu versehen und Lebensmittel zu verteilen.
Druck:
Eigendruck, erscheint viermal jährlich
in einer Auflage von 36.000 Exemplaren. Kontakt: [email protected],
Postanschrift siehe Herausgeber
Im Rahmen des Modellprojekts Familiale
Pflege werden weitere kostenfreie Kurse für pflegende Angehörige angeboten.
Dozentinnen sind Martina Klewitz und
Marion Knipp.
Die nächsten Kurstermine sind:
Freitag, 09./16./23. Mai 2014
Freitag, 12./19./26. September 2014
Die Kurse finden jeweils von 10 bis 13.30
Uhr statt, mit einer halbstündigen Pause.
Gesprächskreise
11. April – Umgang mit Sterben und Tod
6. Juni – Leistungen der Pflegekasse
Die Gesprächskreise finden jeweils von
10 bis 12 Uhr statt. Veranstaltungsort
ist jeweils das Wohnzimmer der Palliativstation.
Vorherige Anmeldung erbeten unter
Telefon: 0 22 41/801-400 (mit Anrufbeantworter), E-Mail: familialepflege@
josef-hospital.de
Das St. Josef-Hospital gratuliert
zum 25-jährigen Dienstjubiläum
01.01.2014 Thomas Klemmer
Sabine Thüringer
Andrea Wandt
24.01.2014
Ulrike Krome-Brass
01.05.2014
Roswitha Odenthal
10.05.2014
Sabine Schmitt
01.06.2014
Diana Kill
Das St. Josef-Hospital gratuliert
zum 40-jährigen Dienstjubiläum
16.07.2014
Fotos:
Patrick Schaab PR GmbH,
St. Josef-Hospital
Verantwortlich für die Zustellung:
RDW Rheinische Direkt-Werbung
GmbH & Co. KG,
August-Horch-Str. 10, 51149 Köln
Telefon: 0 22 03/188 30
Pflegekurse für Angehörige
Und läuft, und läuft, und läuft.
Krankenschwester Gabriele Grohmann (Foto)
tritt zurzeit beim Laufen kürzer, weil sie eine
Fortbildung zur „Fachkrankenschwester Intensivpflege“ absolviert. Gabriele Grohmann
läuft „nur“ noch etwa 50 Kilometer die Woche. Kürzertreten? Gabriele Grohmann läuft
Ultramarathon. 2010 gewann sie die Deutsche
Meisterschaft: 213,573 Kilometer in 24 Stunden. Zum Ultramarathon kam sie 2005. Im vergangenen Jahr war sie Fünfte im international
besetzten Berliner Mauerweglauf.
Luise Broich
Nur 2 Euro pro Tag –
die neue Internet-, Telefonund Fernseh-Flatrate
„Internet und virtuelle Kontaktpflege über
Soziale Medien sind heute ein fester Teil
unserer Kommunikation. Darauf haben wir
mit einer günstigen Flatrate in St. Josef
reagiert“, erklärt Verwaltungsdirektor Karl
Geßmann. Für nur 2 Euro am Tag steht im
St. Josef-Hospital nun der Zugang zum
Netz über WLAN offen. Dazu gibt es das
Fernsehen und Telefon in den Zimmern.
Das Radiohören ist und bleibt kostenfrei.
Ja zur Menschenwürde.
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