Zusammenfassung Schmidt

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GENE UND TRANSKRIPTION
Genstruktur (schematisch)
Gendefinition
Gen ist DNA-Abschnitt, von dem eine biologische aktive RNA transkribiert werden kann.
zu Genen gehören neben transkribierten Bereich auch für Transkription notwenidige
Bereiche:
Promotor
Initiatorregion
Weitere „cis-regulatorische“ Elemente
„cis-regulatorische“ Elemente
„trans-regulatorische“ Elemente
auf gleichem DNA-Strang
auf unterschiedlichen DNA-Strängen
Pseudogene:
zeigen Sequenzen, die denen echter (funktioneller) Gene sehr ähnlich sind, aber ihnen
fehlen Bereiche, die für die Genexpression benötigt werden (bspw. ein Promotor)
Gen ist demnach durch seine RNA definiert
Gene für mRNAs und damit für Polypeptide [1-3%]
Gene für tRNAs
Gene für rRNAs [~90%]
Gene für snRNAs usw.
Gene haben festgelegte Orientierung immer von 5´-3´
Template strand wird abgelesen
abgebildet wird der Nicht-Template-Strang ( entspricht dann der „sense“-RNA)
Chemische Unterschiede zwischen RNA und DNA
Ribose in RNA
↓
kann 2 Phosphordiesterbindungen ausbilden
Desoxyribose in DNA
↓
in 2-Stellung OH-Gruppe nötig
Splicing durchführen zu können
um
in RNA: Uracil statt Thymin (5-Methyl-Uracil)
Ausnahme: in tRNA kommt regelmäßig Thymin vor
RNA ist in der Regel einzelsträngig, bildet aber fast immer durch Rückfaltung partiell
Doppelhelices aus ( dient der Stabilisierung und schützt vor Abbau durch Enzyme)
mRNA
rRNA
tRNA
snRNA
snoRNA
Matrize für Proteinbiosynthese
struktureller und funktioneller Bestandteil der Ribosomen
Adaptormolekül zwischen mRNA und Aminosäuren
(small nuclear RNA) heterogene Klasse von kleinen RNA-Molekülen, die in
Assoziation mit Proteinen insbesondere an der Prozessierung der mRNA
beteilgt sind
(small nucleolar RNA) kleine RNA-Moleküle, die an der Prozessierung der
rRNA im Nucleolus beteiligt sind
antisense RNA:
Transkripte, die komplementär zu mRNAs sind, können Translation
verhindern und sind somit an Genregulation beteiligt.
RNA fungiert nicht nur als Matrize für Proteinsynthese, sie kann sich ähnlich wie Proteine
auch selbst zu komplexen Strukturen falten, die enzymatische oder strukturelle Aufgaben
übernehmen ( Riboenzyme) Spicing-Reaktion
(auch rRNA offenbar bei Biosynthese von Proteinen entscheidende katalytische Aufgaben)
Biosynthese der RNA erfolgt von 5´-3´, der Template-Strang hat Orientierung 3´-5´. Für
Synthese von RNA werden (Ribo-)Nucleosid-5´triphosphate benötigt.
ATP + GTP → Dinucleotid + Energie (PP)
[ohne Triphosphate keine DNA]
Für Bildung der Phosphordiesterbindung wird Energie benötigt, die durch die Abspaltung von
Pyrophosphat aus Nukleosidtriphosphat gewonnen wird.
Die RNA-Synthese ist Template-gesteuert! Template-DNA-Strang wird abgelesen von 3´-5´,
Template-Strang entspricht „antisense“-Strang Kettenverlängerung RNA 5´-3´-Richtung
RNA-Polymerasen
Während bei Prokaryoten eine einzige RNA-Pol alle Gene transkribiert, kommen bei
Eukaryoten 3 verschiedene RNA-Pols vor, welche für verschiedene Klassen von RNATranskripten spezialisiert sind.
RNA-Pol I
Synthese der großen und im Nucleolus lokalsiert, keine
kleinen UE der rRNA
Hemmung durch α-Amanitin
RNA-Pol II
Synthese der mRNA sowie α-Amanitin sensitiv
snoRNA und einiger snRNAs
RNA-Pol III
Synthese der tRNA, 5S- wird durch α-Amanitin nur
rRNA und vieler snRNAs
schwach gehemmt
RNA-Pol I ist α-Amanitin (Gift aus grünem Knollenblätterpilz) resistent
α-Amanitin hemmt RNA-Pol II bei geringen Konzentrationen bereits vollständig
RNA-Pol III wird nur durch hohe Konzentrationen gehemmt
tödliche Dosis 0,1 mg/kg Körpergewicht
Actinomycin D hemmt besonders stark RNA-Pol I, da Actinomycin D bevorzugt an GCBasenpaare einlagert und rRNA-Gene sehr GC-reich sind.
RNA-Polymerasen weist keinen effizienten Proofreading-Mechanismus auf, wie DNAPolymerase. Hohe Kopiergenauigkeit, für DNA-Replikation nötig, ist für relativ kurzlebigen
RNA-Transkripte nicht erforderlich, da Fehler nicht an nächste Generation weitergegeben
werden.
RNA-Polymerase-Holoenzym aus E.coli hat Molmasse von ca. 480 kDa und lässt sich
funktionell in ein Core-Enzym (α2ββ´) und den Sigmafaktor (σ) untergliedern. Sigamfaktor ist
entscheidend für Initiation der Transkription, d.h. dieses Polypeptid bstimmt die hohe Affinität
zu den DNA-Sequenzen an der Initiationsstelle von Transkriptionseinheiten. Nach Initiation
der RNA-Synthese dissoziiert der σ-Faktor, verbleibendes Core-Enzym enthält katalytisches
Zentrum für Polymerisationsreaktion. Knüpfung der Phosphordiesterbindung findet an der βUE statt.
Eukaryotische RNA-Polymerasen sind große Proteinkomplexe mit Molmasse von mehr als
500 kDa. Jede der 3 Polymerasen besteht aus zwei sehr großen UE von ca. 160-220 und
128-150 kDa, die Ähnlichkeit zur β´-UE bzw zur β-UE des E.coli-Enzyms aufweisen. Im
Gegensatz zur E.coli-RNA-Polymerase zeigen, eukaryotischen Polymerasen keine Aktivität,
wenn sie isoliert sind, sind nur aktiv, wenn sie mit einem Komplex genereller TFs verbunden
werden.
Eigenschaften der 3 verschiedenen DNA-abhängigen RNA-Pol in Eukaryoten
Eigenschaft
Pol I
Pol II
Pol III
Sensitivität gegen αAmanitin
-
hoch (10-9 M)
niedrig (10-4 M)
transkribierte Gene
Gene großer RNAs
(rRNA)
proteincodierend
Gene kleiner RNAs
(tRNA, 5S-rRNA)
Anzahl UE
mindestens 3
mindestens 12
mindestens 14
zugehörige generelle
TFs
TF I, TAF I, TBP
TF II, TAF II, TBP,
SRB
TF III, TAF III, TBP
ATP-Hydrolyse bei
transkriptioneller
Initiation
-
+
-
RNA-Polymerasen benötigen für die geregelte und exakt positionierte Initiation der
Transkription zusätzlich andere Proteine Transkriptionsfaktoren (TF)
Unter den Transkriptionsfaktoren unterscheidet man die generellen Transkriptionsfaktoren
(GTF) von den regulatorischen Transkriptionsfaktoren (RTF). Des weiteren gibt es basale
TFs (immer vorhanden und für jede Transkription notwendig) und spezifische TFs (gewebs/zellspezifisch; hormoninduziert; entwicklungsspezifisch). Jede Genklasse hat eigene TFs.
Gesamten Proteinkomplex aus den verschiedenen RNA-Pol-UE und GTF:
RNA-Polymerase-Holoenzym
Basale Transkriptionsmaschinerie der durch RNA-Pol II transkribierten Gene ist Gebilde
vieler Proteinkomponenten Präinitiationskomplex der Transkription und enthält die als
GTFs bezeichneten Einzelkomponenten:
TF II A
TF II B
TF II D
TBP (TATA-Box binding protein)
TAF (TBP assoziierter Faktor)
TF II E
TF II F
TF II H
TF II J
SRB
Gruppe von ca. 9 Proteinen, die direkt mit CTD (carboxyterminale Domäne) der
größten UE der RNA-Pol II interagiert
Mit spezifischer Positionierung auf der DANN definiert der Präinitiationskomplex die Lage
des Promotors und die exakte Initiationsstelle der Transkription, d.h. die Position +1 der
RNA-Synthese.
besondere Rolle von TF II D
TF II D enthält als UE das TBP (TATA-box binding protein). Das TBP erkennt TATA-Box und
bindet als 1. Protein an den Gen-Promotor. Erst dann folgt Bindung anderer TFs und
schließlich zuletzt die der RNA-Pol II in Verbindung mit TF II F.
TBP (TATA-Box binding protein)
TBP bindet im Gegensatz zu meisten DNA-bindenden Proteinen in der „kleinen“
Furche der DNA
krümmt DNA durch Bindung und verursacht so scharfen Knick
vermittelt Bindung weiterer TFs an Promotor
ist auch bei Genen ohne TATA-Box am Präinitiationskomplex beteiligt und zwar auch
bei Pol I- und Pol III-Genen
andere Transkriptionsfaktoren
TF II A
Interaktion mit TF II D, ist in der Lage, sowohl basale Transkription eines
Promotors
zu
stimulieren
als
auch
die
durch
regulatorische
Transkriptionsfaktoren stimulierte Transkription
offensichtlich Brückenprotein Kontakt zwischen TBP-Komponente des TF II
D und RNA-Pol II herstellt
Erhöhung der Elongationsrate
verhilft der Rekrutierung des TF II H in Präinitiationskomplexes
besitzt enzymatische Aktivität: ATPase, Helikase und Proteinkinase
Reparatur von DNA-Schäden
TF II B
TF II F
TF II E
TF II H
Präinitiation bei Pol I-Genen
UBF
UCE
TBP
SL-1
Core
Upstream binding factor
Upstream control element
TATA-Box binding protein
Selectivity factor 1
core promotor
Präinitiation bei Pol II-Genen
Zusammenfassung: Präinitiationskomplexe der verschiedenen Genklassen
DNA-bindende Proteine
wichtigsten „Interpreter“ des genetischen DNA-Kommando-Codes
Vermittler zwischen ankommenden Signalen und Umsetzung durch Gene
„transaktive“ Steuerungselemente von Genen oder ganzen Gengruppen
globale oder lokale Modifikatoren der Chromatinstruktur und damit der Genaktivität
wichtigsten DNA-bindenden Proteine
Helix-loop-Helix
Dimer
besteht aus 2 α-Helix-Regionen, die über einen kurzen Proteinbereich miteinander
verbunden sind, der beide Helices gegeneinander dreht
eine der α-Helix-Regionen jedes Dimers kann in den ‚major groove’ der DNA
eingreifen, während der zweite α-Helix-Bereich mit dem des anderen Dimers in
Kontakt steht
Zinkfinger
Je ein Paar von Cysteinen und Histidinen bindet an ein Zinkion
zusätzlich erfolgt eine Faltung des Polypeptids in 9 fingerartige Domänen
diese greifen in den ‚major groove’ (große Grube) der DNA ein und bilden mit ihr
einen stabilen Komplex
daraufhin können TFs anlagern
Leucin Zipper
kann nur als Dimer an die DNA binden
ein Teil (ca. 30 [basische] AS) binden sich an die saure DNA
ein anderer weist alle 7 AS ein Leucin auf, so dass sich beide Helices wie ein
Reißverschluss schraubenförmig um einander winden
die Aminosäuren der DNA-binde-Proteine interagieren über die große
Grube direkt mit den Basen der DNA über H-Brückenbindungen!!!
Chromatin und Genaktivität
Euchromatin ist aufgelockert und kann transkribiert werden (ist also aktiv), während
Heterochromatin so kompakt ist, dass es nicht transkribiert werden kann (es ist
inaktiv). Acetylierung ‚öffnet’ das Chromatin!
TRANSKRIPTION UND GENREGULATION BEI PROKARYOTEN
Typische Prokaryotengene
Shine-Dalgaro-Sequenz:
AGGAGGU-Sequenz auf der mRNA der Prokaryoten und stellt eine
Ribosomenbindungsstelle für die kleine 30S-Untereinheit dar; bindet an einen
Bereich nahe des 3’-Endes der 16S-rRNA und initiiert so die Translation; die zur S.D.-Sequenz komplementäre Sequenz auf der 16S-rRNA enthält stets die Nukleotide
CCUCC!
polycistronische mRNA:
RNA, die die Information für alle drei Proteine enthält, da die Gene des Operons in
ein einziges mRNA-Molekül transkribiert werden
Transkriptionsaktivität vieler prokaryotischer Gene wird differentiell reguliert bessere
Anpassung der Organismen an unterschiedliche Umweltbedingungen oder speziellen
Leistungen der Zellen für besondere Zwecke wie z.B. Konjugation, Reparatur von DNASchäden oder Integration von Bakteriophagen oder anderen Episomen (= Plasmide).
Transkription der Prokaryotengene erfolgt in 3 Stufen
Initiation
Elongation
Termination
Transkription
CTP, UTP, ATP und GTP stellen 4 Ribonucleotidtriphosphate dar. Basensequenz einer
transkribierten RNA ist stets zu einem der beiden Stränge der DNA-Doppelhelix, dem
Matrizenstrang oder kodogenen Strang (template strand) komplementär.
RNA selbe Sequenz wie nicht-kodogener Strang (nottemplate strand)
Von DNA-Doppelhelix kann mal der eine, mal der andere Strang als Vorlage für
Transkription verwendet werden.
Transkription wird von DNA-abhängiger RNA-Pol katalysiert. Bei Prokaryoten werden alle
Genklassen ausschließlich nur von 1 RNA-Pol transkribiert. Für Initiation ist neben der
„Core“-RNA-Pol der „Sigma“-Faktor notwendig. Sigma-Faktor löst sich nach Synthese von
ca. 10 Basen von RNA-Pol ab
Erkennungs- und Startpunkt jeder RNA-Pol bildet Promotor, Sequenz von 20-200 bp. Der
Promotor liegt entweder vor der zu transkribierten Region (E.coli RNA-Pol, Eukaryoten RNAPol I und RNA-Pol II) oder innerhalb des transkribierten Abschnitts (RNA-Pol III).
In Promotoren prokayotischer Gene sind vor allem 2 Regionen besonders stark konserviert.
Eine Region liegt etwa 35 bp oberhalb (in 5´-Richtung oder stromaufwärts, upstream) des
Transkriptionsstart, da nach Übereinkunft die erste transkribierte Bse mit +1 nummeriert wird
(es gibt keine Base 0 !), bezeichnet man diese Region als die -35-Region (TTGAC-Box). 2.
konservierte Region, die -10-Region oder Pribnow-Box liegt 10 bp vor Transkriptionsstart.
Initiation (Einleitung):
Vor Beginn der Transkription prokaryotischer Gene, bewegt sich RNA-Pol entlang DNA „auf
Suche“ nach Promotor. Wenn -35-Region und -10-Region erreicht hat, erfolgt Bindung an
DNA. Anschließend wird DNA-Doppelhelix an -10-Region lokal entwunden, sodass kleines
Stück (~20 bp) Einzelstrang freigelegt wird kann nun transkribiert werden. Der σ-Faktor
wird nun nicht mehr gebraucht und dissoziert vom Holoenzym ab. Im Gegensatz zur DNAPol kann RNA-Pol die Synthese ohne einen Primer initiieren.
Elongation (Verlängerung):
Zur Elongation der RNA werden Ribonucleotide durch Ausbildung einer
Phosphordiesterbindung zwischen dem 3´-OH-Ende der wachsenden RNA und dem 5´Phosphat eines neuen Ribonucleotidtriphosphats unter Abspaltung eines Diphosphats und
Wasser angefügt. Synthese der RNA erfolgt stets von 5´ 3, sodass jedes 5´-Ende einer
RNA ein Triphosphat trägt. Reihenfolge der Nucleotide in wachsender RNA ist durch
Basensequenz des kodogenen DNA-Stranges festgelegt.
Termination (Abbruch):
Bei Prokaryoten gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten zum Abbruch der Transkription.
Häufigste ist:
direkte Termination, kontrolliert durch charakteristischen, etwa 40 bp langen
Terminationsabschnitt (Terminator). Besteht aus GC-reicher Region, gefolgt von
mehreren A-Nucleotiden. Wenn Abschnitt transkribiert wird, können sich zwischen
G´s und C´s der RNA intramolekulare WSBB ausbilden kurzer Bereich
doppelsträngiger RNA, die sog. Haarnadelschleife (hairpin-loop). An diese schließen
sich mehrere U´s an, die komplementär zu den A´s des DNA-Strangs sind. Diese
Struktur dient als Signal zur Freisetzung der RNA-Pol von DANN und somit zum
Abbruch der Transkription .
indirekt Termination bei Prokaryoten erfolgt mit Hilfe des Rho-Proteins bindet an
eine Terminatorsequenz in RNA, welche von der oben genannten verschieden ist und
auch kein poly(U) aufweist. Durch Bindung von Rho an RNA-Abschnitt erfolgt
Loslösung der RNA-Pol und somit Beendigung der Transkrption.
Ganz typisch für regulatorische Gene bei Prokaryoten sind OPERONS
Nach Operon-Operator-Hypothese von Jacob und Monod (NP 1965) sind Operons
zusammengefasste, gemeinsam regulierte und gemeinsam an einem
Stoffwechselprozess beteiligt sind und die damit zum gleichen Zeitpunkt in der Zelle
benötigt werden
Verschiedene Regulationsmodelle
negative Rückkopplung der Transkription
negative, aber induzierbare Regulation der Transkription
repremierbare Regulation der Transkription
Ein Operon prokaryotischer Gene enthält neben der proteinkodierenden Sequenz auch eine
regulatorische Region (Operator), über die eine positive oder negative Regulation durch
Bindung eines Repressors erfolgen kann.
konstitutive Gene (Haushaltsgene) werden ständig, also unabhängig vom Milieu transkribiert,
dagegen werden induzierbare Gene nur bei Bedarf, etwa in Gegenwart eines abzubauenden
Substrats.
Lac-Operon
wichtigste Funktion:
(Neubildung eines Proteins oder Enzyms als Antwort auf äußeres Signal bezeichnet man als
Induktion, das Agens, das die Reaktion ausgelöst, als Induktor)
Nach Zugabe von Induktors (Lactose) produziert Zelle etwa 1000-mal so viel βGalactosidase wie in Abwesenheit des Induktors (~3min). In meisten Experimenten
verwendet man β-Galactosid-Isopropyl-β-D-Thyiogalaktosid (IPTG) kann nicht von βGalactosidase gespalten werden
Gleichzeitig werden neben β-Galactosidase noch 2 weitere Enzyme gebildet:
Galaktosidpermease erleichtert Aufnahme von Galaktosiden aus Umgebung
Transacetylase
Funktion ?
Enzyme werden von Genen Z, Y und A kodiert (liegen alle nebeneinander auf DNA)
polycistronische mRNA
1. Repressor
2. Sigma-Faktor
3. RNA-Pol
4. RNA-Pol nach der Transkription
5. polycistronische mRNA
6. Transacetylase
7. Permease
8. β-Galactosidase
9. Ribosomen
10. Induktor
I: Repressor-Gen
P: Promotor
O: Operator
Z: β-Galactosidase-Gen
Y: Permease-Gen
A: Transacetylase-Gen
Negative Regulation des lac-Operons
Modell geht davon aus, dass Operon aus der Regulationssequenz dem Operator O und den
enzymatischen Genen Z, Y und A besteht. Weiteres Gen I kodiert Protein Repressor, der
an Operator bindet und Transkription von Z, Y und A verhindert. Nach Zugabe des Induktors
(Lactose bzw. Allolactose) bindet dieser an Repressor, wodurch dieser vom Operator
entfernt wird Promotor zugänglich für RNA-Pol
Man sagt lac-Operon unterliegt negativer Kontrolle, da unter normalen, nicht-induzierten
Bedingung der Repressor die Transkription blockiert Transkription erfordert Inaktivierung
des Repressors.
3 Gene Z, Y und A liegen hintereinander und ihre gemeinsame Transkription in eine
polycistronische mRNA garantiert, dass ihre Genprodukte zur gleichen Zeit und in gleichen
Mengen zur Verfügung stehen. Unter normalen Bedingungen wird Synthese
polycistronischer mRNA durch Aktivität des Repressors verhindert, der an Operator in
unmittelbarer Nähe des Transkriptionsstarts bindet Repressor ist Genprodukt von Gen I.
Repressor hat nicht nur Eigenschaft an Operator binden zu können, sondern ist auch
befähigt, an Induktor zu binden. Bindet Induktor an Repressor so löst sich dieser von
Operator, wodurch Promotor zugänglich für RNA-Pol wird Transkription erfolgt.
Positive Regulation des lac-Operons
Induktion der Transkription der Gene des lac-Operons ist Beispiel für negative Kontrolle, da
Repressor inaktiviert werden muss um Transkription zu straten. Signal (Induktor) inaktiviert
Repressor. Andere Gene bzw. Operons unterliegen positiver Kontrolle. Hierbei führt Signal
zur Aktivierung eines Faktors (Aktivator), der Transkription ermöglicht. In Abwesenheit des
Induktors ist Faktor inaktiv.
Wird Zelle sowohl Lactose als auch Glucose angeboten, so wird, obwohl Induktor (Lactose)
vorhanden ist, nur sehr wenig RNA von lac-Operon transkribiert. Erst unter
Hungerbedingungen Abnahme des Glucosespielgels, wird Induktor Lactose wirksam wird durch cAMP reguliert.
cAMP wird bei niedrigen Glucosekonzentrationen synthetisiert. Bei Bakterien stellt Erhöhung
der cAMP-Konzentration ein „Warnsignal“ dar, um niedrige Glucosekonzentration zu melden.
Folge ist Aktivierung der β-Galactosidase, aber auch von Enzymen, die für Abbau anderer
Zucker nötig sind.
cAMP bindet an Protein CAP (katabolisches Aktivatorprotein). cAMP-CAP-Komplex bindet
an spezifische Sequenz in lac-Kontrollregion, erst wenn dieser Komplex gebunden hat, kann
RNA-Pol effektiv an Promotor binden. Gleichzeitig Bindung von cAMP-CAP und RNA-Pol
führt zu Interaktion zwischen beiden Proteinen wodurch ihre jeweilige Bindng an DNA erhöht
und somit Transkription aktiviert wird.
cAMP-CAP aktiviert Transkription (positive Regulation)
lac-Repressor verhindert Transkription (negative Regulation)
Mutationen im lac-Operon
Mutationen wurden charakterisiert Oc genannt, die dazu führen, dass Zellen βGalactosidase auch ohne Zugabe des Induktors in erhöhter Menge produziert. Wildtypzellen
(O+) können nur in Anwesenheit des Induktors β-Galactosidase synthetisieren, während OcZellen dies gleichermaßen in An- und Abwesenheit des Induktors tun.
in Oc-Mutanten werden alle Gene des lac-Operons synthetisiert
In Zellen von Genotyp O+/Oc (ein Operon liegt auf einem F-Plasmid in der Zelle) ist
Enzymproduktion weiterhin konstitutiv (grundlegend) Oc ist dominant über O+
Kombiniert man Operon mit intaktem Operator und defektem Z-Gen (O+ Z- Y+) mit 2. Operon
auf F-Plasmid mit konstitutiven Operator und intaktem Z-Gen (F´Oc Z+ Y-) so wird βGalactosidase konstitutiv expremiert, während Permease nur nach Induktion gebildet wird.
Operator kontrolliert nur proteinkodierenden Gene mit denen er auch strukturell
verbunden ist
Oc-Mutationen sind in cis wirksam, da sie nur Expression von denjenigen beeinflussen,
die auf demselben DNA-Molekül liegen wie Operator selbst.
Mutation I kontrolliert Induzierbarkeit der 3 Gene
verhält sich beim Vorliegen von 2 verschiedenen Allelen völlig anders als Oc-Mutation
So sind etwa I+/ I--Zellen wieder induzierbar, d.h. I+ dominant über I-. Ferner zeigt I+
„Fernwirkung“, indem es auch Gene kontrolliert, mit denen es nicht strukturell verbunden ist
es wirkt trans
Weitere Mutation im I-Gen: Is
führt zum Verlust der Induzierbarkeit
Auch bei Anwesenheit des Induktors werden Z, Y und A nicht abgelesen, selbst dann nicht
wenn Wildtyp-Kopie I+ vorliegt Is ist dominat über I+
In Bakterien mit mutanten Is-Gen ist Bindung des Induktors an Repressor nicht mehr möglich:
3 Gene werden nicht abgelesen selbst bei Anwesenheit des Induktors. Auf diese Weise
mutierter Repressor kann, nachdem er einmal an Operator-DNA gebunden hat nicht mehr
abgelöst werden, selbst Wildtyp-Repressor kann nichts ausrichten, da alle
Operatorsequenzen blockiert sind.
Tryptophan-Operon
Trp-Operon ist Beispiel für reprimierbares System
kodiert Enzyme für Synthese von Aminosäure Tryptophan
5 Gene trpE, trpD, trpC, trpB und trpA werden bei hohen intrazellulären trp-Konzentration
abgeschaltet.
Anders als lac-Repressor, der nur dann an Operator bindet, wenn er nicht an Lactose
gebunden ist, bindet trp-Repressor nur dann, wenn er mit Tryptophan assoziiert ist. Neben
der Regulation durch trp-Reprssor gibt es am trp-Operon noch weitere Regulationsmöglichkeit Attenuation (Abschwächung)
Attenuation kontrolliert Fortsetzung der Transkription: Im trp-Operon liegt zwischen Promotor
und 1. Codon von trpE Sequenz von etwa 160 bp Leader-Sequenz
Bei geringen Tryptophankonzentrationen wird etwa 7 kb großes durchgehendes Transskript,
beginnend mit Leader-Sequenz und gefolgt von polycistronische RNA der trp-Gene
hergestellt. Ist Konzenztration von trp hoch, so reduziert sich Menge von Transkripten auf
etwa 10%, da trp-Repressor aktiv ist. Diese 10% stellen jedoch nur kurze Transkripte aus
ersten 141 Nucleotiden der Leader-Sequenz dar Anwesenheit von trp führt zu einer
vorzeitigen Termination.
Deletion der ersten 30 Nucleotide aus Leader-Sequenz führt zum Verlust der Regulation:
Selbst in Gegenwart von trp werden große Mengen des langen Transkripts gebildet. 30 bp
langer Abschnitt = Attenuator, da seine Anwesenheit zur Verminderung der Menge des
kompletten Transkripts führt, stellt also eine interne Terminationsstelle im Anfangsbereich
des Transkripts dar.
Unter Attenuation versteht man Regulation der Genexpression durch vorzeitigen Abbruch
der Transkription, weshalb durch sie Feinregulation der Transkription erfolgen kann.
Translation der Leader-RNA beginnt am 5´-Ende kurz nach Beginn der Transkription, die
währenddessen fortgesetzt wird. Bei hohen trp-Konzentrationen führt Ausbildung einer
Haarnadelschleife zwischen Region 3 und 4 und Serie von Uridinresten zur Rhounabhängigen Termination der Transkription. Bei niedrigen trp-Konzentrationen und damit
verbundenen Mangel an beladener tRNATrp ist Translation verzögert und es kommt zur
Ausbildung einer Haarnadelstruktur zwischen Region 2 und 3, weshalb für Termination
nötige Haarnadelschleife zwischen Region 3 und 4 nicht gebildet wird. Transkription wird in
kodierende Region fortgesetzt, die polycistronische mRNA des trp-Operons wird
transkribiert. Wird leader-Peptid nicht translatiert, bildet sich Haarnadelschleife zwischen
Region 1 und 2, sobald entsprechende Abschnitte transkribiert worden sind. Ausbildung
dieser Struktur verhindert Bildung der Haarnadelschleife zwischen Region 2 und 3, dies
ermöglicht Faltung der Haarnadelschleife zwischen Region 3 und 4, was wiederum zur
Termination der Transkription führt.
TRANSKRIPTION UND GENREGULATION BEI EUKARYOTEN
Prokaryoten
keine Introns (i. d. Regel)
Gene in Operons
mRNA polycistronisch
nur eine RNA-Pol
Shine-Dalgarno-Sequenz
keine Polyadenylierung
Transkription + Translation simultan
kein Chromatin
Promotor Pribnow-Box
erste Aminosäure in einem Polypeptid:
n-Formyl-Methionin
Ribosomale UE: 30S und 50S (insg. 70S)
Eukaryoten
Exon-Intron-Struktur (i. d. Regel)
keine Operons
mRNA monocistronisch
3 RNA-Pol
Capping
Polyadenylierung (i. d. Regel)
Transkription + Translation zeitlich und
räumlich getrennt
Gene in Chromatin
Promotor verschiedene für I, II, III-Gene
I: spezies-spezifischer Promotor
II: oft TATA-Box
III: interner Promotor mit A- und B-Box
erste Aminosäure in einem Polypeptid:
Methionin
Ribosomale UE: 40S und 60S (insg. 80S)
Genstruktur der Eukaryoten
1. RNA-Pol I: Gene für 18S-, 5,8S-, 28S-rRNA [über ~95% in Zelle]
2. RNA-Pol II: Gene für alle mRNAs
3. RNA-Pol III: Gene für tRNAs, 5S-rRNA, einige snRNAs
(4. RNA-Pol VI: (bei Pflanzen) Funktion ?)
RNA-Polymerase I Gene
Promotor 5´stromaufwärts
Primärskript enthält 18S, 5,8S und 28S-rRNA, sowie „spacer“-RNA
Gene immer repetitiv vorhanden
Gene in Gruppen („cluster) tandemartig angeordnet (i.d.R. „head-to-tail“)
Nur bei manchen Organismen : „Amplifikation“
selektive Vervielfachung von Genen, für die temporär ein erhöhter Bedarf besteht
rDNA-Amplifikation durch „rolling circle“-Replikation
rDNA-Gene tandemartig im Chromosom angeordnet, einzige rRNA-Einheit wird
herausgetrennt und diese erzeugt ringförmige extrachromosomale, replikationskompetente
Struktur rolling circle
Synthese während Oogenese ist für Bildung großer Mengen Ribosomen nötig, die in
Eizelle gespeichert werden.
RNA-Pol II Gene
5´stromaufwärts Promotor (oft TATA-Box bei -25)
Intron-Exon-Struktur
Primärskript (hnRNA) enthält 5´UTR (untranslatierte Region), alle Exons und Introns
und 3´UTR
Transkriptionsstart +1 = Cap-Site
an Intron/Exongrenzen „consensus splice sites (Exon/GT…Intron…AG/Exon)
Polyadenylierungssignal
Termination oft ungenau definiert
Regulation durch Enhancer
gehören nicht zum Core-Promotor, sind nicht im Promotor-Bereich
RNA-Pol II Promotorelemente
Aufbau des Promotors eukaryotischer Gene ist wenig stark konserviert. Startnucleotid vieler
Pol-II-Promotoren (+1) ist sehr häufug ein A und liegt meistens in Region, in der gehäuft
Pyrimidine vorkommen Initiator (-3 bis +5)
Vergleichbar zu Promotoren von Prokaryoten findet man in allermeisten Pol-II-Promotoren
AT-reiche Region TATA-Box (-25), jedoch sind noch weitere Elemente wichtig
promotorproximale Elemente Bsp. bei -70 ist Sequenz vorhanden CCAAT und wird daher
CAAT-Box genannt Pol-Bindung via CBP (TF)
Zusätzlich meist noch GC-reiche Region (-1 bis -167) stromaufwärts definiert RNA-Pol
Bindungsstelle
Bei vielen Pol-II-Promotoren findet man eine Pribnow-Box ähnliche A=T-reiche Region TATA-Box. Dazu kommt noch weniger gut definierte Initiationsregion kurz vor
Transkriptionsstart (INR) sowie oft ein Down-stream-Promotor-Element (DPE). Diese 3
Bereiche nicht immer vorhanden, wenn z.B. TATA-Box fehlt ist oft Initiationsregion stärker
ausgeprägt. Mit eukaryotischen Promotoren ist i.d.R. auch weiter stromaufwärts liegende
aktive Sequenz verbunden upstream-activating-sequenz (UAS) oder Enhancer genannt.
Enhancer
Regulatorische cis-Elemente, die in größeren Distanzen von basalen Promotoren entfernt
positioniert sind, werden als distale Regulationselemente oder auch als Enhancer
bezeichnet. Man findet Enhancer teilweise viele tausend bp vom Promotor entfernt (sowohl
up- als auch downstream), wobei sogar relative Orientierung zum Promotor unwesentlich ist.
Nicht selten findet man Enhancer auch in Introns eines Genes. An distalen
Regulationselementen binden ebenfalls spezifische regulatorische TFs.
↔ Silencer
Wirkungsweise wie negativer Enhancer setzt Genaktivität herab
Im Gegensatz zu Enhancer/Silencer müssen Promotor dagegen immer in 5´-3´-Richtung
liegen um ihre Aktivität richtig auszuführen
Prinzip molekularen Mechanismus d Regulation RNA-Synthese durch Steroidhormone
Steroidhormonkomplex Oligomer, das sequenzspezifisch an ein DNA-Element bindet
Steroidhormone passieren die Cytoplasmamembran & binden an einen Rezeptor im
Zellinneren. Der Hormon-Rezeptor-Komplex bewirkt die Transkription einer Reihe
von Genen, indem er sich an Enhancer-Elemente bindet.
Hormonrezeptoren weisen i.d. Regel drei unterschiedliche Domänen auf:
DNA-Binde-Domäne
Liganden-Binde-Domäne
Transaktivierende Domäne
Chromatin und Genaktivität
Da für Transkription RNA-Pol Zugang zur DNA haben muss, diese aber mit diversen
Proteinen verpackt ist kommt Struktur und Zusammensetzung des Chromatins wichtige
Kontrollfunktion zu. In Mitose ist gesamtes Chromatin stark kondensiert, weshalb in dieser
Zeit DNA nicht abgelesen werden kann somit ist Transkription auf Interphase beschränkt
in der das Chromatin stark entspiralisiert ist.
meisten aktiven Gene liegen im Euchromatin vor
Im Euchromatin ist DNA aufgelockert, sodass DNA für Protein der Transkription zugänglich
ist. Im Heterochromatin hingegen ist DNA unzugänglich für RNA-Pol keine Ablesung.
Jedoch nicht alle im Euchromatin gelegenen Gene werden transkribiert. Unterscheidung
zwischen aktivem und nicht-aktivem Euchromatin
Zustand des aktivem bzw. inaktivem Euchromatins sehr stabil und kann auf Tochterzelle
übertragen werden (gleiches Muster)
Zusammensetzung der Chromatinproteine oder ihre chemische Modifikation können
Übergang
vom
„offenen“
transkribtionsaktivem
Chromatin
in
kondensiertes,
transkriptionsinaktives Chromatin bewirken.
Acetylierung oder Methylierung an aminoterminalen Bereichen der Histone, die reich an
Lysin-Resten sind, erschweren Abbaufähigkeit katalysiert durch Histon-Acetyltransferase
Dadurch werden positive Ladungen der Histone neutralisiert, was in weniger starken
Bindung an negativ geladene Phosphatreste der DNA resultiert, auch Phosphorylierung von
Serin oder Threonin kann zur Änderung der Chromatinstruktur führen.
Schließlich tragen auch Veränderungen der DNA selbst zur Regulation der Transkription bei,
wobei vor allem Methylierung von Cytosin von Bedeutung ist. Methylierung findet nur in GCDinucleotiden statt und führt zur Änderung der Zusammensetzung der an DNA gebundenen
Proteine. Etwa 70% aller GC-Dinucleotide der menschlichen DNA sind methyliert.
Polymerase III Gene
tRNAs, 5S-rRNA, snRNAs
wesentlichen Elemente der Pol III-Promtoren liegen stromabwärts
Transkritionsstarts werden also mittranskribiert interne Promotoren
bei tRNAs gibt es eine A- und B-Box, die durch spezielle TFs erkannt werden
des
hnRNA reift im Zellkern zur mRNA
Reifung oder Prozessierung eukaryotischer Primärskripte zur fertigen, translatierbaren
mRNA schließt folgende Schritte ein:
Hinzufügen einer Kappe am 5´-Ende (capping)
Polyadenylierung am 3´-Ende
Entfenung der Introns Splicing
Capping
Sobald ersten 25 Nucleotide der mRNA transkribiert sind, wird 5´-Ende (meist A oder G)
modifiziert. Es wird ein modifiziertes Guanosin, das 7-Methylguanosin hinzugefügt katalysiert durch Enzym Guanyltransferase. Dabei wird zunächst einer der 3 Phosphatreste
am 5´-Ende der RNA entfernt, anschließend wird 7-Methylguanosin über 5´-5´-Verknüpfung
(entgegensetzte Orientierung angefügt Abspaltung von Diphosphat
modifiziertes 5´-Ende der mRNA wird als m7Gppp-Kappe bezeichnet. In vielen Fällen wird
auch erstes und zweites Nucleotid der RNA durch Methylierung am C2´-Atom der Ribose
modifiziert
Funktion der Cap-Struktur:
erhöht Stabilität der mRNA
induziert Splicing
fördert Export aus Nucleus
vermittelt Bindung der Ribosomen an mRNA und macht Translation möglich
Prokaryoten haben kein Capping!!!
3´-Polyadenylierung
Fast alle eukaryotischen mRNA-Moleküle (Ausnahme: meisten Histon-mRNAs)
polyadenyliert. Die ca. 100-200 Nucleotide lange Polyadenylsäure am 3´-Ende der
eukaryotischen mRNA-Moleküle ist nicht in DNA codiert.
Polyadenylierung eines Primärskripts erfolgt in 2 Schritten:
es kommt zur Erkennung einer konservierten Sequenz der mRNA (AAUAAA) durch
mehrere Proteine darunter auch RNA-spaltende Enzyme (Endonucleasen). Diese
schneiden Primärskript 10-35 Nucleotide stromabwärts (in 3´-Richtung) dieser
Sequenz
an so gebildeten 3´-Enden (=poly(A)-Stelle) katalysiert Poly(A)-Polymerase mit Hilfe
weiterer Faktoren die Polymerisation der A´s wobei keine DNA als Matrize benötigt
wird
In einem Primärskript kann es mehrere poly(A)-Stellen geben, sodass verschiedene
Transkripte unterschiedlicher Länge gebildet werden können. Der poly(A)-Schwanz, der
sowohl im Kern als auch im Cytoplasma mit dem poly(A)-bindenden Protein (PABP)
assoziiert ist, übt entscheidenden Einfluss auf Stabilität der mRNA und Regulation der
Translation aus.
Splicing
Eukaryotengene = Mosaikgene, die Intron-Exon-Struktur aufweisen
Beim Spleißen werden Intronbereiche aus Primärskript herausgeschnitten und Exons
miteinander verbunden
nur Exonsequenzen finden sich in reifer mRNA
Spleißen kann auf 2 verschiedene Weisen erfolgen:
autokatalytisches Spleißen („Selbst-Spleißen“)
Das Primärskript erlangt durch seine Faltung enzymatische Aktivität Riboenzyme
Diese Aktivität erlaubt es der RNA ihre eigenen Introns zu entfernen
in meisten Fällen jedoch erfolgt Spleißen in nucleären RNA-Protein-Partikeln
Spleißosomen
Diese Ribonucleoproteine erkennen Consensus-Sequenz der Intron-ExonÜbergange, spalten hier Phosphordiesterbindungen und verknüpfen Exonenden
miteinander.Consensus-Sequenz m 5´-Ende der Introns lautet AGGURAGU, wobei R
für G oder A steht. Nahezu invariant sind dabei ersten beiden Basen des Introns GU,
gleiche gilt für letzten beiden Basen des Introns, die nahezu immer AG sind.
1. Schritt Spleißvorgang:
Phosphordiesterbindung an Exon-Intron-Grenze gespalten. 2´-OH-Gruppe eines
Adenylatrestes greift aus Inneren des Introns 5´-terminalen Phosphatrest des Intronanfangs
nucleophil an. 2´-5´-Phosphordiesterbindung wird geknüpft. Durch diesen nun mit 3
Nucleotiden verknüpften Adenylatrest entsteht Schlaufe Lassostruktur (lariat)
2. Schritt Spleißvorgang:
Freigesetzte 3´-OH-Ende des 5´-Exon greift nun seinerseits Phosphordiesterbindung
zwischen 3´-Ende des Introns und stromabwärts liegenden Exon an.
Intron wird in Lassoform freigesetzt und beide Exons miteinander verknüpft.
Spleißosom
großer Ribonucleotideproteinkomplex bestehend aus 50 Proteine und 5 kleine Kern-RNAs
(snRNA) U1 U2 U3 U4 U5 U6
Komplexe zwischen snRNAs und dazugehörigen Proteinen bezeichnet man auch als
snRNPs („snurps“).
U1-snRNP enthält eine der 5´-Spleißstelle komplementäre Sequenz
U2-snRNP sind zur Verzweigungstelle und Polypyrimidinbereich am 3´-Ende des
Introns komplementäre Sequenzen vorhanden
3´-Spleißstelle selbst wird von U5-snRNP erkannt
U4-snRNP und U6-snRNP spielen Rolle bei Zusammensetzung aus Spleißosom
U6 ersetzt zudem während des Spleißvorgangs U1 an 5´-Spleißstelle
Obwohl Spleißreaktion selbst keine Energie aus ATP-Hydrolyse benötigt, wird ATP dennoch
benutzt um Spleißkomplex aufzubauen
katalytische Reaktionen des Spleißosoms werden größtenteils durch RNA-Anteile direkt
bewirkt
alternatives Spleißen
Durch Kombination unterschiedlicher Exons können aus Primärskript verschiedene mRNAs
gebildet werden
differentielles oder alternatives Spleißen
ein Gen kann für mehrere mRNAs und somit ggf. auch für mehrere Proteine kodieren.
Differentielles Spleißen ist Möglichkeit der Regulation der Genexpression und spielt bei
verschiedenen Entwicklungsprozessen wichtige Rolle
Bsp. Geschlechtsdetermination bei Drosophila
Je nach Splicemechanismus werden 4 verschied. Gruppen von Introns unterschieden:
tRNA Introns
autokatalytische Introns Gruppe I
externes GMP bindet sich an das 5’-Ende des Introns, freies 3’-OH-Ende von Exon 1
bindet sich an das 5’-PO4-Ende von Exon 2, während sich das Intron unter Bildung
einer Schleife (Lariat) selbst herauslöst, hierbei muss keine Energie aufgewendet
werden, da die Phosphordiesterbindung, zwischen dem Intron und den beiden Exons
auf die beiden Exons übertragen wird
autokatalytische Introns Gruppe II
ähnlich wie bei Gruppe I, nur das hier statt des externen GMPs die ans Ende von
Exon 2 eingebaute Base Adenosin mit ihrer 2’-OH-Gruppe mit der ersten 5’-PO4Gruppe des 1. Nukleotids des Introns reagiert, auch hier bildet sich ein Lariat
hn/mRNA Introns
nicht autokatalytisch!!!
i.d. Regel bei Eukaryoten
meist unter Beteiligung von Enzymen, die die autokatalytische Funktion der RNA
ersetzen, es werden Spliceosome gebildet, die das Intron an bestimmten Sequenzen
(‚Consensuns Splice Site’) herausschneiden
GENTECHNOLOGIE
Warum ist Gentechnologie möglich?
alle Organismen speichern Erbinformation in DNA
genetischer Code ist fast bei allen Organismen identisch
genetische Eigenschaften lassen sich mit reiner DNA zwischen verschiedenen
Organismen übertragen
Voraussetzung für Gentechnologie
Spender-DNA (z.B. ein Gen)
Vektor-DNA
Restriktionsenzyme
DNA-Ligase
DNA-Transfermethode
Wirtsorganismus
Basenpaarspezifische Endonucleasen: Restriktionsenzyme
Endonucleasen, die DNA sequenzspezifisch schneiden Restriktionsendonucleasen
Restriktionsenzyme erkennen und hydrolisieren fremde DNA an einer Tetra-bis
Oktanucleotidfolge, die in Bakterien-DNA durch Methylierung von Einzelbasen modifiziert
sein kann. Methylierung der Adenine und Cytosine (m6A bzw. m5C) verleiht Bakterien-DNA
spezifisches Erkennungsmuster, das unter anderem Schutz gegen eigene
Restriktionsenzyme dient
Typ1-Restriktionsenzyme erkennen definierte Sequenzen, aber schneiden DNA an
entfernt gelegenen zufälligen Stellen. (Methyltransferaseaktivität gekoppelt & benötigt
ATP)
Typ2-Restriktionsenzyme spalten an der Erkennunsstelle oder in enger
Nachbarschaft (Methyltransferaseaktivität nicht gekoppelt & kein ATP)
Typ3-Restriktionsenzyme spalten DNA in Abstand von 20-25 bp von
Erkennungsstelle (Methyltransferaseaktivität gekoppelt & brauchen ATP als Cofaktor)
Restriktionsenzyme vom Typ2 (wichtigster Typ für Gentechnologie) erkennen und schneiden
DNA an palindromischen Sequenzen z.B. 5´-GGAATTCC-3´.
Restriktionsenzyme können glatte oder überhängende Enden produzieren:
Alu 1, Eco R5
Eco R1, Bam H1, Hind 3
Hha 1, Pst 1
Nomenklatur Restriktionsenzyme
Eco R1
E:
Gattunsname:
Escherichia
co:
Artname:
coli
R:
Stamm/Serotyp:
Stamm R
1:
Reihenfolge der Entdeckung: 1. Enzym
DNA-Ligase
DNA-Ligasen schließen Phosphordiesterbindungen zwischen 5´-Phosphatgruppe an einem
DNA-Ende und 3´-OH-Gruppe an anderem DNA-Ende. Bakterien besitzen eine, Eukaryoten
mehrere verschiedene DNA-Ligasen. Unterschied:
Bakterienenzym braucht NAD,
Eukaryotenenzym braucht ATP als Cofaktor
In beiden Fällen verläuft jedoch Reaktion über ähnliche Einzelschritte
Bildung Enzym-Nucleotid-Intermediats durch Transfer des AMP-Anteils von NAD
oder ATP auf Aminogruppe einer Lysinkette des Enzyms
Übertragung des AMP-Restes auf 5´-Phosphat-Ende der DNA
Bildung der Phosphordiesterbindung über Angriff der 3´-OH-Gruppe auf aktivierte 5´Phosphat mit Freisetzung des AMP-Restes und des Enzyms.
Vektor-DNA
Trägermoleküle (wie Plasmide), die es erlauben, ein kleines Stück einer beliebigen
DNA-Sequenz in eine Bakterienzelle einzuführen und dort zu vermehren
sorgt für Replikation in der Wirtszelle
stellt selektierbare Markergene bereit
hat Vielzweck-Klonierungsstelle
besitzt einen Replikationsorigin
trägt Signalsequenzen für Genexpression
verschiedenste Modifikationen für spezielle Anwendungen (z.B. Shuttle zwischen
Pro- und Eukaryoten; Elemente für künstliche Chromosomen)
für die Expression fremder Gene gibt es spezielle Expressionsvektoren
Plasmide:
Ringförmige, sich autonom replizierende DNAs, können in vielen Kopien/Zellen vorliegen
Bakteriophagen:
Viren, die Bakterien infizieren. Bei Verwendung von Phagen als Klonierungsvektoren werden
einzige Bereiche der Phagen-DNA durch Fremd-DNA ersetzt. Bereiche, die für Vermehrung
der Phagen nötig sind, bleiben erhalten.
Cosmide:
Sind Hybridmoleküle zwischen Plasmiden und Bakteriophagen, wobei sie von Plasmiden
Replikationsstart und Resistenzgen, von Bakteriophagen sog. Cos-Stellen, die kohäsiven
Enden, enthalten. DNA ist ringförmig und vermehrt sich wie Plasmid-DNA autonom in
Bakterien, wobei sie in mehreren Kopien/Zelle vorliegen. Bei Klonierung Cosmid-DNA in vitro
in Phagenköpfe verpackt, und in dieser Form kann sie durch Infektion in Baktierien gebracht
werden. Allerdings fehlen der Cosmid-DNA Sequenzen zur Synthese neuer Phagenpartikel,
so dass sie sich nur wie Plasmid-DNA in Bakterienzelle vermehren kann.
YACs (künstliche Hefechromosomen):
Es handelt sich um Vektoren, die Teile eines Hefechromosoms besitzen und zwar
Replikationsstart, Zentromer und Telomer, zusätzlich enthalten sie Selektionsmarker.
Kommen wie alle natürlichen Chromosomen in zwei Kopien/Zelle vor. Bei Teilung der
Hefezellen verhalten sie sich wie jedes andere Chromosom und ihre „Chromatiden“ werden
gleichmäßig auf beide Tochterzellen verteilt.
BACs (künstliche Bakterienchromosomen):
Hierbei handelt es sich um F-Plasmide, die so verändert wurden, dass in ihnen große DNAFragmente aufgenommen werden können.
PACs (Phage P1-based artificial chromosomes):
Sind Derivate des Phagen P1 zur genetischen Transduktion fähig. PAC-DNA liegt als
Plasmid in Zelle vor und repliziert sich autonom.
Vektor
Wirtszelle
Plasmid
Bakteriophagen λ
Cosmid
YAC
BAC
PAC
Bakterien
Bakterien
Bakterien
Hefe
Bakterien
Bakterien
Größe des klonierten DNAFragments
bis ca. 15 kb
10 – 15 kb
ca. 45 kb
bis ca. 1000 kb
bis ca. 300 kb
bis ca. 300 kb
typischer Plasmidvektor weist folgende Eigenschaften auf:
Replikon
Wichtigste Eigenschaft, die Plasmid aufweist ist eigener Replikationsursprung,
hierdurch ist Plasmid befähigt, in der Bakterienzelle unabhängig vom
Bakterienchromosom zu replizieren. Fremd-DNA die in Plasmidmolekül integriet ist,
wird mitrepliziert und auf diese Art und Weise vermehrt und auf Tochterzellen
weitergegeben.
Markergene (Selektion, Doppelselektion)
Ein typischer Plasmidvektor enthält ein oder mehrere Markergene, anhand derer man
erkennen kann, ob Bakterienzelle das Plasmid enthält oder nicht (Selektion). Manche
Plasmidvektoren weisen jedoch nicht nur ein einziges Markergen aus, das reine
Anwesenheit des Plasmids in Bakterienzelle verdeutlicht, sondern ermöglichen sog.
Doppelselektion, durch die Untersuchung von rekombinanten und nicht
rekombinanten Plasmiden ermöglicht wird. Markergen, das in sehr vielen Vektoren für
Doppelselektion vorhanden ist, ist lacZ´-Gen.
MCS („multiple cloning site“)
Viele moderne Klonierungsvektoren bieten Möglichkeit, DNA-Molekül mit den
unterschiedlichen Enden zu klonieren. Hierfür findet sich an bestimmten Stelle des
Plasmids eine „multiple cloning site“ (MCS) oder multiple Klonierungsstelle, an der
viele unterschiedliche Restriktionsenzyme schneiden.
Signalsequenzen
Soll Klonierungsexperiment nicht nur der Vermehrung der klonierten DNA dienen,
sondern darüber hinaus das von Fremd-DNA kodierte Genprodukt isoliert werden, so
müssen alle für Expression notwendigen Siganlsequenzen von der Vektor-DNA
bereitgestellt werden. (Promotor/Operator, Ribosomenbindungsstelle,Terminator)
Versuche mit pUC-Plasmiden (Praktikum)
Die Vektoren pUC 18/19 (geringe Größe von 2,7 kb) erfüllen alle Anforderungen, die
typische, moderne Plasmidvektoren benötigen: Sie besitzen den oriV (Ring-zu-RingReplikation) und zusätzlich ein Markergen (ampR-Gen), was für das Enzym β-Lactamase
kodiert, das Ampicillin-Resistenz vermittelt. Des weiteren besitzen sie eine zur Aufnahme
von Fremd-DNA besonders eingefügten DNA-Abschnitt mit vielen Restriktionsschnittstellen
(MCS). Diese MCS-Sequenz liegt innerhalb eines 5´-Abschnitts des lacZ-Gens. Dieser
Abschnitt kodiert aminoterminalen Teil der β-Galactosidase. Um Selektionssymstem gut
ausnutzen zu können, müssen passende Bakterienstämme verwendet werden, die auf ihrem
Genom den 3´-Abschnitt des lacZ-Gens besitzen und deswegen des carboxyterminalen Teil
der β-Galactosidase kodieren.
Bakterien mit pUC 18/19 sind ampicillinresistent und besitzen überdies funktionsfähige βGalactosidase, die sich aus dem plasmidkodierten Anteil und genomkodierten Anteil
zusammensetzt. Diese Bakterien bilden in Gegenwart des Farbstoffes X-Gal blaue Kolonien.
Einbau der Fremd-DNA in MCS zerstört Leseraster des lacZ-Gens. Betreffenden
Bakterienkolonien bleiben in Gegenwart von X-Gal farblos.
Kolonien auf Ampicillin-Agar mit X-Gal blau, wenn sie pUC 18/19 enthalten
Kolonien auf Ampicillin-Agar mit X-Gal weiß, wenn sie pUC 18/19 und Fremd-DNA haben
Wichtiges Kriterium, das guten Plasmidvektor auszeichnet ist geringes Molekuargewicht, da
kleine Moleküle durch Transformation wesentlich besser von Bakterienzellen aufgenommen
werden als große. Aus diesem Grund ist nicht das komplette lacZ-Gen in Vektoren pUC
18/19 vorhanden, sondern nur bestimmter Teil lacZ´-Fragment (ersten 59 AS)
Genom der E.coli-Zellen, die an Klonierungsexperiment mit Vektoren pUC 18/19 eingesetzt
werden, tragen Deletion ∆M15. Dieser deletierte Bereich kodiert für AS 11 bis 41 der βGalactosidase. Auf Polypeptidebene lagern sich vom Bakteriengenom und Plasmid kodierten
Fragmente der β-Galactosidase zusammen und bilden funktionsfähiges Enzym.
α-Komplementation
Gentechnologie an höheren Organismen:
komplizierter wegen Vielzelligkeit
muss im einzelligen Stadium (Zygote!!!) angewendet werden, da sich die genetische
Veränderung sonst nicht auf alle Zellen verteilen würde...
transgen Bezeichnung für einen Organismus, der ein künstlich eingeführtes (fremdes) Gen in
allen Zellen seines Körpers trägt und dadurch neue Eigenschaften erhält. Das Gen wird in
die Keimzellen oder die befruchtete Eizelle eingeführt und dann durch Zellteilung an
sämtliche Körperzellen weitergegeben, so dass aus der Eizelle ein transgenes Tier
heranwächst.
Pflanzengentechnologie:
Pflanzen haben keine Keimbahn, deswegen kann man direkt Soma-Zellen
entnehmen, diese verändern und neue Pflanzen daraus züchten
Ti-Plasmid eine ringförmige DNA, die in dem Bodenbakterium Agrobacterium
tumefaciens vorkommt, das vor allem Pflanzen infiziert. Das Plasmid enthält mehrere
Gene, von denen ein Abschnitt, der als T-DNA bezeichnet wird, sich in die
chromosomale DNA der Pflanzenzelle einbaut. Die Eigenschaften des Plasmids und
der T-DNA ermöglichen es Gentechnikern, diese DNA zu verwenden, um fremde
Gene in Zellen zu schleusen
Ti-Plasmid kann leicht in Pflanzen gelangen, sich in das Pflanzengenom integrieren
und sich leicht selbst replizieren
(Genkanone: wird bei den Pflanzen angewendet, die nicht mit dem Ti Plasmid von A.
tumefaciens infiziert werden können)
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