Sieg fur die - Fondation Franz Weber

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willkommen)
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Sommerolympiade 1996 rüstet.
des
Wir müssen und können die diabolischen Pläne
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Bundesstaats Georgia durchkreuzen. Dafür
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Franz Weber; Posdach, CH-1820 Montreux.
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Geld wird es uns gelingen, ihn
den Krallen des korrupten
Wir wissen jedoch, dass diese perfide Massnahme
er
und allein auf Carzell Moore zugeschnitten ist, dass
durch das
auf diese Weise mundtot gemachte
Korrespondenzverbot von seinen europaischen Freunso
den abgesehnitten werden solle bis er schliesslich,
hoßt man, in Vergessenheit gerat.
Mr wissen weiter; dass der Staat Georgia fest
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Ganz einfach Geld ür
Hauptaufgabe es sein muss, sich
während der nächsten vier
Moores
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für
Monate
Rehabilitierung einzusetzen. Mit
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Verteidigung von Carzell Moore.
Geld für seine Anwälte, deren
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Geld.
des
Unsere euroPäische KamPa8ne hat das Ima8e
amerikanischen Staates Georgia angekratzt. Deshalb
versucht jetzt der dortige Justizapparat, Carzell Moore,
Reklame,
schlechten
dieser
Verursacher
den
Staat
auszuschalten. Als erster Schritt ist im ganzen
dem
mit
worden,
verboten
a l l e n Gefängnisinsassen
der
Ausland zu korrespondieren. Damit soll gegenüber
dass es
Oeßentlichkeit der Eindruck erweckt werden,
ohne
sich um eine ganz normale "Neuregelung" handle,
jeden Zusammenhang mit dem Fall Carzell Moore.
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9. Konferenz der CITES-Mitgliederstaaten in Florida
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Artenschutzabkommens auf Anhang II hingearbeitet.
Anhang I verbietet jede Art von Jagd und beinhaltet ein
absolutes Handelsverbot für Elfenbein und andere Elefantenprodukte. Unter Anhang Il sind Jagd und Handel
möglich, wenn auch "sehr beschränkt und streng kontrolliert". Als internationale, offiziell zu den Verhand-
7. bis l8.‘ November tagte in Fort
Lauderdale in
Florida, USA, zum neunten Mal seit ihrem Bestehen die
Konferenz der CITES—Mitgliederstaaten. Ein Hauptthe—
ma der Debatten bildete auch diesmal wieder, wie schon
Lausanne und l99l in Kyoto, Japan, der afrikanische Elefant. Handels- und Wirtschaftskreise sowohl
in den weissen Industrieländern als auch in Afrika selbst
- oder sagen wir es ganz kurz und offen - der internationale Elfenbeinhandel, haben nie aufgehört, auf das bestehende Moratorium der Elefantenjagd Druck auszuü—
ben. Unermüdlich wurde von diesen Kreisen seit 1989
auf eine Rückstufung des Elefanten von Anhang I des
l989
in
lungen der CITES zugelassene NGO (nicht regierungsabhängige Schutzorganisation) war es die Aufgabe der
Fondation Franz Weber, auch dieser 9. Konferenz der
Parties beizuwohnen und mit allen ihr zur Verfügung
stehenden Mitteln die über den Elefanten schwebende
Gefahr einmal mehr abzuwenden.
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bedeutet "Convention on- International Trade in Endangered Species
of wild Fauna and Flora" (Abkommen
über den internationalen Handel mit
gefährdeten Tier- und Pflanzenarten).
Das Abkommen wurde am 3. März 1973
an einer Versammlung 80 bevollmächWashington D.C. getrat am I. Juli 1975 nach
Ratifizierung durch 10 der ursprünglichen 21 Vertragspartner in Kraft. Heute
Zählt die CITES 126 Mitglicderstaatcu,
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Länder
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Das Grundprinzip des Abkommens
besteht im totalen Jagd- und Handelsverbot für Arten in Anhang I (obwohl
auch hier Ausnahmefälle denkbar sind);
der Handel mit Tier- und Pflanzenarten
Bewilliin Anhang II ist einem strengen
gungsverfahren auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen unterworfen, und mit Arten in Anhang III darf nur
nach den im Rahmen des Abkommens
aufgestellten Regeln gehandelt werden.
zenwelt ohne die CITES, trotz allen ihren Mängeln. Mit der CITES setzen die
handeltreibenden Länder ihrem eigenen
Streben nach Ausbeutung und Profit jene Schranken, die den Fortbestand der
Arten auch in eine weite Zukunft hinein
sicherstellen sollen.
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Entséheldende R°“e der
Hohe
Ideale contra Realität
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Es ware Wohl gar nicht abwcglg, die
CITES mit einer Staatsverfassung zu
tronssreht attsdrucklrch
verglerehen, der prinzipiell hohe Ideale
und ethische Werte zugrunde hegen (wie
dies bei allen Staatsverfassungen der
Fall ist) - Ideale und Werte, die der Rea-
satrons),
lität
und der menschlichen Unzuläng-
nur in angeschlagenem,
verwischten Zustand und nur in sehr einlichkeit leider
geschränrem umang Sa„ah...re„.
Trotzdem wäre ein Leben und Ueberleben der Völker ohne ihre Staatsverfas—
sllllg ¤¤d<·=¤kb=¤-
Ebenso undenkbar wäre in der heutigen Realität ein Leben und Ueberleben
der noch bestehenden Tier- und Pflan-
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NGO5
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Anwesenheit
(non govemmentalorganr-
also regrerungsunabliangrger
Natur- und Trerschutzorganisationen als
"Beohaehter" an den Beratungen der
Mitgliederstaaten vor. Allerdings müsgen NGOs, um zu den Meetings zugelassen zu werden, über dit! technischen
Qualifikationen in Schutz, Erhaltung
nor.,
Management von
an
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verfügen und in dem Land„ WO Sie ihren
Sitz haben, staatlich anerkannt sein,
Ihre Beobaehterrolle erschöpft sich
jedoch nicht im blossen Dabeisitzen und
Zuhören. Denn obwohl sie keinerlei
Stimmrecht besitzen, haben die Vertreter
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Mitgliederstaaten
die teuersten der ganzen Welt, unbedingt
gesehen haben, so wird den Teilnehmern
aus
allen
Kontinenten nahegelegt.
"Don’t dress up,
dress d olw n herewith
us!” tKle1den Sie sich nicht steif und
förmlich hierbei uns, sondern leicht und
ferienhaft!) Und vergessen Sie nicht das
Vergnügen des Shopping in ihren freien
Stunden!", ruft in ihrem Willkommens—
das
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Recht, in den Diskussionen der ofliziellen "M€€[lHgS·, (Sitzungen) das Wort zu
ergreifen und, ihre Anliegen, Ihr Wissen
und ihre Meinung geltend zumachen.
Dazu kommen die Kontakte, die ausserhalb der Meetings, in den Hallen und
Korridoren des-Konferenzzentrums, in
der Schöpfung und von Enthusiasmus
für die CITES und ihre Taten geprägt.
Aber dass Tiger und Nashorn kurz vor
dem AUSS‘€rb€n Stehen und ihm Rettung
Schon
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Gespräche, je nachdem vorsichtig und
tastend oder zwangslos und offen, aber
immer aufschlussreich — und die sehr viel
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zum
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USA wären
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Gastgeber der CITES-Konferenz
I994 die ca. 3000 offiziellen Teilnehmer
nicht mit der typisch amerikanisch effizienten, hektisch—fröhl1chen, auf Schau
ausgericheten Grosszügigkeit empfan—
gen und begrüsst hätten.
sie als
Zusammen mit den beiden mmnep
schweren Arbeitsfolianten in der von
ihm gewählten Konferenzsprache erhält
jeder Delegierte und Beobachter bei der
negneansn nnen eine bunte weneeekumentation über Fort Lauderdale, das
wnnenknnisene Venedig”. Man müsse
die romantischen wasserwege, die ele—
ganten Strände, die Prunkvillen, die UOpischen Gärten und die Luxusjachten —
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vemenmen. Und überhaupt sind me
Eröffnungsanspmehen von Verantwortungsbewusstsein gegenüber den kommenden Generationen und gegenüber
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Qrncut von der AUSr()ttul]g bedroht Sieht,
Fast könnte man vergessen, dass der
Anlass zu diesem Kongress kein fröhli—
cher sondern ein ernster und schwerw1e—
gender ist — doch andere Redner stellen
die Weichen wieder richtig. Es gehe hier
um schwerwiegende, zukunftsweisende
Dinge, ja um den Fortbestand des universalen Erbes überhaupt, betont Mr. M.
Hosking, Vorsitzender des Standing
Committee (Ständiges Komitee), und
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Auftakt auf echt
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lung zu, nachdem ClTES—GeneralSekretär lzgrev Topkov
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renz der Parties als eröffnet erklärt hut.
Und von allen Lautsprechern tönt es
herab: "Don’t dress up! Dress down!”
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mit den Delegierten wie zwischen Ver-
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Vorerstjedoch gilt es, im ungeheuren Gedrange, das durch dre
Aufhebung der Vormittagssitzung um ll.30 Uhr entsteht,-unsere Freunde, die beiden Abgeordneten des Togo zu finden.
Auf ihre Solidarität mit uns und
der Sache der Elefanten, und auf
ihren Einfluss auf die übrigen
mittelund westafrikanischen
Delegierten können wir, so hoffen
wir jedenfalls, unbedingt zählen.
Wir haben uns zum letzten Mal in
Lomé gesehen, im Januar dieses
Jahres, und es ist ein schwer zu
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Weise wissen es alle Elefanten, dass der
Krieg gegen sie zu Ende ist, dass ihre
Jungen eine Zukunft haben. Sie täu-
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der
gßgßn dlC. Elf€nb€lÜhändlÜr, und
die Elefanten sind verloren. Aber es
wird schon gelingen!" Er stösst zwei geballte Fäuste in die Luft und lacht, auch
er ein Optimist. "ln ganz Afrika haben
wir jetzt einen Baby-Boom. Elefantenbaby—Boom! Seit l989 in Lausanne das
Moratorium beschlossen wurde, komüberall in Afrika.
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wirkliche Freude, dass wir uns jetzt hier
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die Rettung der afrikanischen Tierwelt.
wandeln, sowie kopfschüttelnde Gruppen beisammenstehen, die in halblaut
geführten Gesprächen das Schlimmste
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··prOnt für die Elefanten” nalte_ Aber er
der Elefantenfrage völlig isoliert, die
übrige E.U. stehe, angeführt von Deutschland und der Schweiz, geschlossen
hinter dem südafrikanischen "Prcpcsal”
(Antrag)- Andere Wollen gehört haben,
dass seg?-r die USA den Antrag unterstützen. Der Druck der am Elfenbein-
will sich nicht weiter darüber auslassen,
handel interessierten Wirtsehaftskreise
set einfach Zu gross-
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er
müsse zu einem regionalen Meeting,
Schluss?
Es ist unglaublich. Hier drin sind die
afrikanischen Delegierten - auch ein Dewird in die-
lcgicrtcr von
in Florida,
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Ganz bestimmt ist in den vorbereitenden regionalen Meetings der afrikani:'
schen Delegierten Naheres zu vernehmen. Fahren wir also die Rolltreppe
hoch in den dritten Stock. Dort sind die
Flügeltüren zum Konferenzraum B 3
wo sich noch vieles entscheiden werde.
sem Augenblick über dee
Stflncksahder
Elefanten beraten, und Wlr konnen nlCht
dabei Setn, nlehts sagen, kelnen Emtlnss
nehrnent Aber das lst deeh nicht nnrmal,
das rst dneh gar nteht stetthaft ' Ja V}/ns
tnn ll/lr denn elgentheh hieß Wozu Srnd
An eilen Ecken und
Vtftr nberhenpt dn?
Saulen stehen die zur Untatlgkelgi
teltten
Gruppen deV_NG0S legt d‘§k“t1e‘
ka eetnnkend
rend, oder patroullieren
den geschlossenen Türen cmla“g· Wes
ist passiert? Ist alsq d0¢h alles abgekartet? Warum protestieren WH nwht?
Vgpgtggktes Tauziehen
Aber es iSt nichts zu machen Die pat-_
nes sind souverän in ihren Beschlüssen,
Und eine NGO-Allergie verschiedener
Mitgliederstaaten ist unzweifelhaft vor-
B¤bY·B00m
Schweiz und E-U- zesen die
Elefanten
ist ein wahrer Aufdenn man sieht in den weiten
Hallen und Korridoren zahlreiche Ge-
Sein Optimismus
steller,
“Und
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es
n s s einfach verhinden
werden!" Das sagt immer wieder unser
langjähriger Freund Dr, Bill Clark, der
unermüdliche Konferenzlöwe und geschickte Anwalt für die Sache der Tiere.
handen. "Gewisse
NGOS
missbrauchen
und das erfüllt uns mn
Besorgnis", stand heute morgen in einer
von zehn Delegationen unterstützten
ihre Privilegien,
Resolution Venezuelas. "Diese N(}()S
haben unter der Behauptung, technisch
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N° 31,Jan./Feb./März
7
1995
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und professionell
zu sein,
qualifiziert
doch jeder normale Mensch
Falschinformationen und irreführende
Dokumente in den Plenar- und Komiteesitzungen der Konferenz verbreitet. Wir
können konkrete Beispiele anführen und
sind im Besitz der entsprechenden Beweise.” Die Resolution wurde zu Proto-
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nische Delegation. Das sei eine Sache,
mit dcr sich die internationalen Fische-
rei-Konventionen befassen sollten.
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bösen, schrecklichen Haifischen an den
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Länder dürfen wir unserseits mit einem
der Anglophonen rechnen.
Viele kleine Länder darunter, aber es
sind alles Stimmen! Die grosse Gefahr
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kommt von der Europäischen Union, die
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eingeladen, die den totalen Schutz der
Elefanten unterstützen. Es wird sich zeigen,
wer alles kommt.
Ein Opfer menschlicher Gier: der bengalische Tiger, retturigslos verloren
sere schwarzen Freunde in der Eingangshalle, und ich kann meine Liste
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Delegierten
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“Afrikanlschen Brüdern"
Punkt zwölf Uhr versammeln sich un-
erstellen. Sie ist beeindruckend.
sind unser Res-
er
Zum Lunch mit den
afrrkanrschen
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sage ihm, dass ich ihm eine genaue Liste der Frankophonen an der Nachmittagssitzung liefern könne. Die Fondation Franz Weber hat nämlich an die-
französisch
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der USA. Die Haifisch—Arbertsgruppe
wurde auf die Beine gestellt, präsidiert
Aufbau
doch ei-
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ne stumpfsinnige, veraltete AuffassungEine grosse, bekannte. Tierart ist in Gefahr, Lebewesen sind in Not- da nimmt
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etwas allzu nachdrücklich - es werde
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Aber eS kann
niemanden er-
Konferenzräume geschlossen. lm zweiten
Stock brütet eine Arbeitsgruppe über einer möglichen Aufnahme der Haie in
den Artenschutz. Diese Haifisch-Arbeitsgruppe wurde auf Initiative der
USA ins Leben gerufen. Dort ist man als
Beobachter willkommen. Viele Hai-
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gegeben, das Problem aber dann
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sofort Partei!
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während
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Kongo,
(Zentralafrikanische Republik),
Bourkina Faso, Senegal und Tschad sind
zur Stelle, Zaire, Kamerun, EquatorialGuinea, Mali, Niger, Gabon, Burundi,
Ruanda und
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Benin und Togo.
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N° 31 Jan./Feb./März 1995
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Die Intervention von Herm Dollinger
ruft ein Raunen und Murmeln im Audi-
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die gerade den rbestmöglichen
Schutz der noch exisitierenden Arten
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Schweiz sich immer wieder durch ihre
Opposition gegen die Aufnahme einer
Tierart in Anhang I hervortut. Keine
sehr rühmliche oder auch nur verständliche Haltung innerhalb einer Konvenerfülle.
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genstimmen erheben sich zu g unsten des
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Sichtlich verärgert, mit giftiger Stim-
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me protestiert Dr. D0iiing€V- Diese Wahl
gülhöchstwahrscheinlich gar nicht
sei
Auch das englisch sprechenden Ghana
ist
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da. Kein einziger verkappter Verrater
ist darunter, der eich eine Gratinmahlzeit
erschleichen mochte, das sind alles
unerschütterliche Verbündete der Ele-
langem und
spätestens seit dem Treffen vom l3. und
fanten.
Smdres schon
seit
l0’000 Volt geladene elektrische Zäune,
die den ganzen Osten Süd-Afrikas zn einem Gefängnis machen, Nehmt diese
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.
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Zäune weg, und
die Elefanten
wandern
wieder bis
nach Zentralafrika hinauf!
Füllen endlich wieder die Millionen
Quadratkilometer elefantenleerer Le-
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nicln aufäiinla-
I4. Sepitemäer
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und Wandelgängen werden wertvolle Kontakte geknüpft
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"Und der Sud@}n!"ere1ferts1ch Kenm.
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inonzähion nicht ausgeschaltet gewesen
und er, Dollinger, habe daher Schon vor
ooni Zweiten Wahlgang gewusst, dass cr
nicht gowinnon könne- Dion Vcrstossc
gegen das piooodoro
Niemand, und am nncrwcnignrcn das
Bnrnnnr vermag Seinen Gcdnnkcngän_
gen zu folgen. Es bleibt bei der getroffenen Wahl, und der Panda geniesst fortan
m ämcfngaéhcihalälllacfu R¤§<>1¤t;¤;¤
äh Sag
H 61 6 um? S u ung ca a h'
"Der Sudan hat ia überhaupt keine Elefanten! Also woher dann die ‘Elefanten-
Veilsehutz.
kanlsähen/lälcäantcn
Anhängklä
Spraq ca- uc
080 in(mmc an ch '
nanziellen Unterstützung der Fondation
pronninej, nasrieisen, die Häute, die
Haare, die sie jetzt verschachem wolionjw
Wieder und wieder erheben sich din
Wirbelsturm Hgordanv
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Arn Snnnrng* 13 NOYem bea hm
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wg-
Franz Weber an dieser entscheidenden
dem
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Gläser mit Bier und Cola unter
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vanßvchte
zum Lunch ms
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uhu auch Vw} billiger als in der Von
Chromstahlbemen blitzenden Kantine
Strasse.
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des K0l1gI‘€SSg€b3l1d6S, WO man SlCl'l ZUdem noch Seiner bedienen rnnSS_
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"Longue vie aux elephantsl
Wie können sich nnen diese Afrikaner,
die Zinn Teil unter grossen nnannenen
Kriegsrufz
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uber das einfache aber gute und rerchi·
iche Essen u nd Trinken hier freuen dgS
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ihnen erlaubt, ein paar drrngend benorigDOner ZU Sparm, Vic] zu SchnGn Ist
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E¤¤S¢kr¢•S* V¤¤ 1°’0¤¤ V¤l*
Während wir auf
die bestellte
Mahl-
paar Tatsachen, die nur wenigen Weissen in ihrem
vollen Ausmass bekannt sind. "Südzeit warten, erfahre ich .ein
Afrika prahlt mit ‘seinen’ sogenannten
Elefantenpopulationen",empörtsich Dr.
Bumse, der Delegierte von Ghana, sekundiert von Togo, Benin, und Bourkina
Faso. "Aber das sind ja gar keine nationalen Populationen, es sind wandemde
Herden, die naturgemäss über Tausende
von Kilometem migrieren. Was
sie
daran hindert, sind allein die Zäune, mit
.
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P dj\g°‘^";‘“tN$‘?ig"i“ §¢hW¢¤Z
al;
m_ mrag af *6 er an E, den Panda <A¤l¤r¤S fulgaas) v¤n_Anhang ll in
firnhang
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gohzälstuäflili Sipsst begrre1rh1—
@c arwalaa al €¤ 61 HC mern an
Sohdarcs Im¢T¢SS€- Dlß V@I°bf@{tU¤gSl䤷
der Nepal und I¤d1¢H_l1¤t€fSt¤tZ¢¤ den
Antrag; D¢1’_Pßnd& SG1 schwer bßdmht
und konnte ltmöfhßlb der nächsten 20
Jahre aus Nepal V¢FS<>hW¤¤d€¤·
Der Schweizer Delegierte Dr. Dollinger bezweifelt, dass der Panda durch den
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der F0ndat10n Franz Weber. Es E ilt, die
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weilenden Abgeordneten dem Einfluss
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der auf der Lauer liegenden Vertreter
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von Handel und Wirtschaft zu entzie.
hen ‘ B cl ..Chernen Crab„ ’ einer rilm.
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schen Hafenkneipe, bemhmt fur ihre
traumhafte Lage und ihre ausgezeichneten Meeresspezialitäten, haben wir ei.
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nen langen Tisch reserviert: Und tatsäennen ist nie Lage einmalig, aber die
Afrikaner sind, wie ich ft‘:St€llen muss,
auf Meeresspeziaiitaten mcht gerade erpieht, gottseidank kann man auf Poulet
ausweichen, das erinnert an nuhause,
und sie gestehen mir, dass lite die Heimreise kaum noch erwarten önnen, nein,
dieses
Amerika
sei niChtS für Sie,
da
ie-
ben sie sich das einfachß L€b€n in Afrika, das natürliche, von den Frauen gekochte Essen, die AbS@nZ ven Hetze, das
Gelächter
stundenlange
unter Freunden, die fflédllch dahinnies-
sende
Zeit.
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Franz Weber
Und genau so ein sorgloses Schwatzen und Lachen, eine so friedlich und
ter der
schen, Regierungsdelegierte und VertreNGOs, unter einem vielfarbigen
getöteten Elefanten, und was mit dem
Elfenbein dieser toten Elefanten dann
fröhlich dahinfiiessende Zeit
Himmel von 126 Länderfahnen versam-
geschehen
dieser
ist
Sonntagnachmittag für uns weisse und
sehwarze Brüder der Elefanten; Bisleine
WlHdbO€ II] $116 TlS(ihtucher fahrt, Kleider und Servietten fliegenlund das Personal herbeistürzt und in
jghß, gqwöltlgß
pamscher Eile alles zusammenrafft.
Denn 1m nachsten Augenblick bricht e1ne Sintflut vom Himmel und verwandelt
ickundcn d§nbQw‘il’
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melt sind.
Der Vorsitzende fordert die beiden
Staaten auf, ihre Anträge einzuführen
nnd Zn begründen.
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sollte. Ueberhaupt sind die
Interventionen der indischen Delegation
immer treffend und zeugen tion hohem
V€I'21Il[WOf[UHgSb€WUS§lSClH fUl‘Idl€ Unl-
und Tierwelt, nicht nur
verselle Natur
Die Delegation von Süd_Afnka hebt
h ervor, dass der Antrag eine Wiederauf-
für die eigene.
nahme des Eifcnbeinhandcis ansdrüék_
T°S° m'1 dam Binner V°"au$
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lich nicht vorsehe und gibt sogar ihrer Be-
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reitschaft Ausdruck, eine entsprechende
Anmerkung Zn
akzeptieren, dass die
Handelserlaubnis unter Anhang II aus•6K
Elefantenfront
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änien statt eiäiiaen endlich aufs ofänc Meer ninansznfanien wie ee jedermami enenn, und wie C; tägnen im Radie und Fernsehen vorausgesagt ward.
Vier Tage und Nächte lang toben die
wütenden Elemente, brechen die Regen-
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nä §I;ciä°%h_
ne eine Sekunde Ünterbruch ist inan
ohncnzcncisscndcn Toscn und
dem
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Röhren und dem rünaindam Krachcn
Ausw nn KOngrcSSZen_
mim. n„„° n„d dieentfesselten Bienen
ausgesetzt
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höchstens von Zeit zu Zeit als sanftes
Rauschen in den Kopfhörem zu vemehmm. Der Vorsitzende
sich
an
wegen
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dieser leichten Inkonvenienz bei
den Konferenzteilnehmem. Man solle
siclguntär Jaiketréel Sorgen machen. Das
Ge au C Scl Sta 1
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Am Dienstag, dem 15. November, als
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13 istdarnnter,
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$¤=)V@ri¤¤¤gt¢¤ Pstaaäen haben dag
Ürt ,tön cs VÜm räsl Öntentlsc ,Un
CSlä¤ftSl¤h<=r¤i¤ht¤¤r¤¤Svon derF<>¤—
dation Franz Weber kalt den Rücken hinumer, als der ¤s—o¤leggene ietzgzu ei-
¤<=r
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doch", so fährt das Vibrato fort, "angasichtsrdes Widerstandes der ührigen Verbrennngslander gegen den Sndafnkam- w¤rd¤¤
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Mit höchster Spannung wird jetzt die
Abstimmung °“”"“°‘· doch Plötzlich
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Präsidententisch: "Point of
(Verfahrensfrage) "Süd-Afrika,
das die Besorgnisse seiner Bmderstaa-
“m
“?“
’“gc?°äälgäS'
·
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sich draussen unter
4
dem ungeheuren
Ansturm dCi‘ WiI'ldbÖCI'l Lllld QUCT d3h€I°*
fegenden Regenmassen die langen Palmen fast Hach auf die Erde legen, ist es
endlich Soweit
Loxodonia africana (dei afrikanische
Elefant) Rückstufung der Populationen
von Süd’_Afrika und Sudan von Anhang
I in
Anhang
dum
II,
steht als erstes Traktan-
auf der Tagesordnung. Prickelnde
Spannung herrscht in dem riesigen Plenarium,
wo jetzt fast zweitausend Men-
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Schäfggßd der Hoßtchkw S·=¤¤·=·· Antrag
“E|gf;ntgnpg-gduktg" bedeuten
{gig Elgfgntgn
im Rauschen des nngehcnmn Anfnn
mmc
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Es istgenau 10.45 Uhr. Endloser Applaus bricht los.
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ä;n;n“n‘§§ti°;cn;r::I]
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Haaren genen Sana
mens, das_dieser Erklärung folgt, lässt
sich jetzt einmal mehr Dr. Dollinger vernehmen. Er fordert, dass der wissenschaftliche Ausschuss
(nämlich er
selbst) angehört werde, und berichtet
ausführlich über seine wertvollen KqnSultationen mit SÜd—AfI‘lk3, 3118 welchen
dessen
ehrliche
Absicht,
"nur"
mit
"K¤mm¤dität¢¤" handeln zu wollen,
klar hgrvgrggganggn 33i_ Ein besch;-änk-
ter
Handel mit diesen Produkten sei zu
er den Schutz der SP¢·
bcglüssm weil
cies
nnnnzieren hclfC_ genntz koste
G¢ld·
Darauf stellt Indien die Frage, woher
denn "elephant commodities" stammen
könnten, wenn nicht von toten, d.h.
Unter allgemeiner Begeisterung folgt
der Sudan dem Beispiel Süd-Afrikas
und zieht seinen Antrag ebenfalls
zurück.
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aindlzinsäftgi
nationaicn Artcnsch u tZa
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klare
Niederlage der
Elfen-
belllhändlßf und Elefantenschlächter,
die sich V¢Yg¢b¢¤S diß Häüdß g¢Fl¢b¢¤
“"d ms Fä“S‘°h°“ g°‘“°h‘_ hab¢¤» ““d
deren Pelle soeben, hoffentlich auf Nim“?°'w‘°d°‘S°h°“· da"°“8¢S°hW°“““°“
sind
Die Elefanten sind einmal mehr
wenn auch auf Zeit - gerettet.
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N° 31 Jan./Feb./März 1995
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Franz Weber
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von Judith Weber
Zehntausende, ja Hunderttausende unserer Leser nehmen seit Mai 1994 Anteil am Schicksal des Schwarz-
Amerikaners Carzell Moore, der
über 18 Jahren
seit
im Todeskorridor, des Staatsgefängnisses von Jackson
im Staate Georgia, USA, gegen sein Todesurteil, um
die Anerkennung seiner Unschuld und um seine Freiheit kämpft.
Zahllose Leser standen seit
Journals Nr. 29 mit
ihm
dem
Erscheinen unseres
in schriftlicher
Warum
Verbindung,
pflegten durch einen regen, von gegenseitigerLiebe
und Achtung geprägten Briefwechsel Zwiesprache
mit Carzell, schenkten ihm Mut, Hoffnung, Lebensfreude und
Zuwendung und
nes Tor zur Welt, zur Freiheit, zur Zukunft. Allen diesen Menschen ist der Gefangene in Jackson zu einem
wirklichen Freund geworden, und sie alle stellen sich
heute ungläubig, verständnislos und schwer besorgt
die Frage:
schreibt Carzell
h "I
nicht
m
Er, der jeden Brief bisher mit schöner
Regelmässigkeit prompt, ja meist postwendend beantwortet hatte, schwieg auf
einmal. Die wohlbekannten, langformatigen Umschläge mit der vertrauten
Handschrift und den amerikanischen
Briefmarken fehlten plötzlich in unserer
Post.
.
Ueber Carzell Meere hängt die T0·
Wenn €T nicht mehr SChF€ibt»
tauchen beklemmende Fragen auf- Was
mag ihn am Schreiben hindern? Ist er
desstrafe.
krank? Unter Scharfal-rest? Oder
Am
Nachmittag des 14. November —
wir nehmen zu dieser Zeit in Fort Lauderdale an der CITES-Konferenz teil
(siehe Seiten 3 bis 9 dieser Ausgabe)
und stehen mit Moores Anwältin Althea
Buafo in ständiger telefonischer Verbindung - rufen wir Frau Buafo in ihrem
Büro an.
Wir möchten wissen, wie
geht,
wie es
um
es Cäfleil
seine moralische Verer vorbereitet
rassnng steht, ob
vemientiieh ist. Seine
l’llCh[ lf)CSOIld€I°S, t€iit
und zu-
Stimmung
uns
sei
Anwältin
mit, er sei frustriert. tind enttäuscht,
denn die Audienz sei 1m letzten Mo.
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V°äd$°ht'g|$ iécrtngunsen
un
ersc IB ungen
Im unserer
Franz Weber
letzten
Ausgabe (Joumal
ment, d.h. jetzt, vor knapp zwei Stun—
den, abgesagt und auf unbestimmte zeit
vertagt wordemdda Richter Newton sich
wegen eines an eren Mordfalls morgen
nicht nach Forsyth begeben könne
‘
endgültig der 15.
November festgesetzt.
Moore
'
der einmal bis ins letzte Detail auf das
Hearing vorbereitet haben und innerlich
darauf programmiert waren, ist dies ein
Schlag. “Emer unter unzähligen", wie
mir Frau Buafo am Telefon sagt. “Seit
18 Jahren geht das jetzt so. Der Richter
hat absolute Entscheidungsgewalt. Er
kann ein Hearing eine Stunde vor Begmn noch absagen, ohne Rücksicht auf
eigens aufgebotene und angereiste Zeugen, Experten etc." Doch Sie ist nicht
der Ansient, dass diese Entwicklung iigendwie mit unserer Kampagne für
C3l°ZCll
Moore
Zusammenhang
ste-
hen könnte. Es handle sich um eine
ganz normale Praktik. gegen die man
als
Anwalt machtlos sei.
·
Irgendwann
.
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Die nachsten HearmgS Wurden nun
°
Nr. 30) berichteten wir,
dass die vorbereitenden Audienzen im
Fall Carzell Moore, die am 26. und 27.
September in Forsyth im Staate Georgia
begonnen hatten, von Richter JOSeph
Newton unerwartet auf den Monat November vertagt wurden. Mitte Oktober
wurde als nächster Gerichtstag dann
bildeten für ihn ein offe-
-
Ka"] zusammenhang
dém
Fall
-
mn
MOOYB?
Nicht nur für Carzell Moore sondern
auch für seine Verteidiger, die sich wie-
wahrscheinlich im Januar stattfinden,
auf keinen Fall vcrher„ antwortet sie auf
meine diesbezügäche Frage,
selbstutnd
verständlich wer e Sie. uns so ort informieren, gebald sie fiäfnböf Näheres Wisse. Und den eigentlichen neuen Urteilsprozess sieht sie nach wie vor irgend-
wann im Laufe des Jahres
nicht vor April oder Mai.
1995, jedoch
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N° 31 Jan./Feb./März 1995
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Dramatische
Einschränkung
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Am 5. Dezember erranren wir tieren
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Carzell.
Moore von
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einer plötzlichen,
dramatischen Aenderung in der Politik,
die das "Privileg des Korrespondierens im Staatsgefangis von Jackson re-
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Personen ausserhalb der Versagt,
einigten Staaten zu korrespondieren.
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Die Protestwelle gegen diese "dum-
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(er drückt sich sehr vorsichtig aus)
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neue Massnahme sei ungeheuer, und er
selbst habe bereits schriftlich deren Wi-
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derrufung verlangt.
Das journalistische Ohr
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uns wird
augenblicklich hellhörig. Das ist keine
kleine Sache. Das kann politische Hintergründe haben, die mit dem Fall Carzell Moore in direkten Zusammenhang
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stehen.
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könnte jemand von uns
noch diese Woche nach Atlanta fliegen.
Unverzüglich rufen wir Frau Buafo an,
die Carzell als Schwarz-Amerikanerin
am nächsten steht.
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Geplatzte Blitzkonferenz
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Sie ist mit uns absolut einer Meinung,
dass wir so rasch wie möglich untereinander und mit Carzell Moore selbst zusammentreffen sollten, um die ganze Situation zu besprechen, Sämtliche vorliegenden Informationen auszutauschen
und eventuell sogar "ein paar Schritte
weiter zu gehen", auch wenn wir im Augenblick noch nicht erkennen können,
welcher Art dieSe Schritte Sein könnten,
aber das ist es ja gerade, was wir anlässlich unseres Treffens zusammen erarbeiten werden-
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Sie wird mitcaizell am Telefon Sme_
el-len_ das Meeting vorbereiten, und ich
Soll Sie am 7_ Dezember wieder anrufen,
damit wir die Einzelheiten des Treffens
festlegen
können
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Zur Veieinbaiien Stunde am Mittdem 7_ Dezember, telefeniereien
mit Althea Bnafe _ und nnn klingt alles
ganz andere
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Sie hat unterdessen in Erfahrung gebracht, dass die veränderte Politik im
Korrespondenzwesen keineswegs nur
das Staatsgefängnis von Jackson be-
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Carzell Moore lässt sich nich! zum Schweigen bringen. Hier in der Rechtsbibliorhek von Jackson
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acndem im ganzen
Staai Georgia
erngefuhrt wurde, weil das Privileg des
trifft,
Korrespondierens von allzuvielen Gefnngenen mißbraucht worden sei. Dass
dies absolut nichts mit Carzell Moore
zu tunihabe. Dass Garzell celbst durchaus keine Notwendigkeit eines Treffens
sehe, da die Massnahme ohne jeden
Zweifel noch vor Jahreswende wieder
aufgehoben werde. Und sollte dies allen
Erwartungen entgegen nicht der Fall
sein, so werde sie, Frau Buafo, eine entsprechende Motion einreichen, aber
auch sie sei unter den vorliegenden Umständen der Ansicht, dass sich ein so
grosser Aufwand zum jetzigen Zeitpunkt nicht lohne.
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Unhellschwangel-es
D°kument
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So präsentiert sich dre Situation am
Abend des 7. Dezember. Und es ist auch
fiir uns eine Erleichterung, nun doch
nicht Hals über Kopf nach Atlanta fliegen zu müssen und einen Haufen wichtige Arbeit in Montreux deswegen liegen zu lassen. Die Leute an Ort und
Stelle, Carzell und seine Verteidiger, so
müssen wir uns zudem sagen, kennen
die Verhältnisse und Praktiken in ihrem
Milieu ja ohnehin am besten, und wir
können uns ihnen nicht aufdrängen mit
unseren eigenen, vielleicht völlig abwegigen Vorstellungen.
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Carzell Moores, datiert
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unuberwmdhche Schranke aufgerichtet
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nnfznbielen gedenken-
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Europa lebenden Zeugen
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Wenn Sie auch später diese neue
dahingehend abänderten,
Politik
dass wir als UDS-Insassen Briefpost,
Pakete, Geld und andere Mitteilungg}; auch vg}; ausserhalb der Vérgfn-
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auch an unsere Verteidiger im Ausland wieder schreiben können, so
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bleibt trotzdem die Tatsache beste-
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hen, dass die Massnahme illegal ist,
denn Sie hindem mich nach wie vor
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meinen Zeugen und
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obwohl kem Urted,.gegen,_ntiah-vorzu gestatten, während
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Diese neue Politik _ist sowohl nach
der amerikanischen Verfassung als-
ausserhalb der Vereinigten Staaten, die
nicht durch Geburt, Heirat oder gesetzliche Adoption verwandt sind, verboten
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ben wia, denn sie verletzt ua. auch
m8m R8Ch¢ auf ßmén fulren Prozess
nach A’n€”d'nen‘ 14 (Ergänzung 14)
der ¤m@r·k¤~·—~‘¤h@¤ V€’7€n“nng·
.
korrespondieren können, dass jedoch
jegliche Korrespondenz mit Individuen
und zwar mit wem und wohin ich
es wünsche, widerrufen und aufgeho-
mgmempau zu k0,.,.esp0„diem„_
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Zukunft verboten, mit meinen zahlrei·
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Standard-Verfahrenspolitik
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0001 wurde
lungschefs des Zentralbüros modüziert.
Sie enthält jetzt die Bestimmung, dass
die Insassen wohl weiterhin mit Perso-
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auch ausserhalb der
Freiheit,
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im betrejfenden Dokument ist beigeheftet. Wie dort zu lesen ist, trat die abgeanderte Politik am l. November 1994 in
Kraft. Sie ist ab sofort strikte zu befol-
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gen, dass diese Einschränkung mei-
Carzell
Sehr seehrter MnTn°'n“·'
Verfahrenspolitik
ist,
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Eine Kopie der betrejfenden
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im Zusammenhängen der Z€u_
wir zu meiner Verteidigung
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Gwlgln 30233
Betrifft:
Dezember 1994.
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N° 31 Jan./Feb./März 1995
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zugegangen. Sie
lautet:
"Nur damit Sie wissen, was mit mir
los ist-hier ist eine Kopie meines Briefes an den Gefängnisdirekton den ich
ihm schrieb, um ihn von seiner dummen
neuen Politik abzubringen, die uns nicht
erlaubt, mit dem Ausland zu korrespondieren. Die neue Politik ist jetzt revidiert worden, aber es wird eine Woche
oder länger dauern, bevor die Order offiziell wird. Bis es soweit ist, können wir
nach wie vor nicht ins Ausland schreiben, ausser an unsere Verteidiger"
_
Glaubt man aus dieser Nachricht
schliessen zu dürfen, dass die Aufhe-
bung des Korrespondenzverbotes
tat-
sächlich bevorsteht, so lässt eine Mittei—
lung vom 15. Dezember, die über Um-
wege bei uns
kommen.
eintrifft,
neue Zeifel auf-
Das Problem muss unbedrngt angegangen werden, und es rst nicht so wichtig,
wer es tut, Hauptsache, es wird gcmacht!"
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Die kurze Mitteilung
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1st
nicht ganz
durchsichtrg. Liegt es Carzell einfach
"Mit Ihrer Erlaubnis und Ihrer Ermutigung", äussert sich Carzell, "möchte
ich in der nächsten
Nummer Ihrer Zer-
Lesem die Sache mit dem
Korrespondenzproblem hier erklären.
tung Ihren
daran, seinen Leserfreunden die Gründe
SCIHCS Stlllschwelgens persönlich zu 6;klären -·oder ist dies seine indirekte Bitte um eine Hrlfe von aussen, die er vorher für unnötig hrelt?
Franz W€b€I‘
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Qülgzäéxoziglagäél ä‘;:;Zu’:;;:r|
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Bundesrat und dem Parlament gefolgt
und hat dem Verbotjedes rassistischen
Verhaltens zugestimmt. Die Schweiz
ist auch bereit, das internationale Uebereinkommen zur Beseitigung jeder
Tode verurteilt worden ist und heute
im Gefängnis des Bundesstaates Georgia (USA) auf seine Hinrichtung
wartet, hat in weiten Teilen der Bevölkerung unseres Landes grosse Besorg"
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des pmzesses zu verlangen.
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DerBundesrat hat seinerseits in der
Vengnngennen schen Ößers gegen nn'
Un-···a_
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er ae es afro-amerikanischen
US-Bürgers Carzell Moore, der von 17
Jahren ohne stichhaltige Beweise zum
In dere Schweizer Oeffentlichkeit
herrscht die Ueberzeugung vor dass
hauptsächlich rassistische Motive zur
Verurteilung Moores geführt haben.
Das Schweizer Volk ist in der Volksab-
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gerechte Urteile ausländischer Ge_
richte protestiert. Im vorliegenden Fall
gilt es zu verhindern, dass das Todes-
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Bggrllggfélng
13
N° 31 Jan./Feb./März 1995
.
.
gegen einen Mann vollstreckt
wird,.das Gerichtsbehörden eines Südstaates der USA, in dem rassistische
Ausschreitungen an der Tagesordnung
sind, trotz mangelnder Beweise ausgesprochen haben."
urteil
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stimmung vom September 1994 dem
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Die seltsame Wahrheit des Bundesrates
Die
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Stellungnahme des Bundesrates auf das
haargenau
spiegelt
wahrheitswidrige,
die
ia
Postulat lässt unzweifelhaft darauf schliessen,
Iügenhafta, vardrahande und rassistisch geprägte
bei den zuständigen Funktionären und
dass
Behörden des Bundesstaates Georgia Erkundigungen eingezogen wurden, bevor man zu einer Antwort ausholte. Denn diese inakzeptable Antwort
Argumentation wieder, auf deren Fundament der
Südstaat Georgia ein zweites Mal das Todesurteil
Carzell
Moore und Roosevelt Green
wurden im Jahre 1 9716 ;um Tcildedvergn
ig eteilt. Sie wurden bei e ür sc u
funden, anfangs der 70er Jahre mit Waffengewalt eine ·College-Studentin entführt, vergewaltigt undermordert zu haben, Dasdzpfer war tznedjunge, weizse
ie zwei sc u ig gesproc eFrau, un
nen
sind
Täter
afro-amerikanischer
Herkunft. Auch wenn sich der Bundesrat
- wie zahlreiche nicht-gouvernementale
Organisatioréenle insbesondere) Amnesty
esorgt zeigtii er gewis-
Internationa
sg Vorwürfe, dass in d8ndUS/§ldl8 Rasse
bei der Verurteilung bm Vo Sl‘r8CkLlng
der Todesstrafe eine Rolle SPl8l8rl S0ll8,
.
.
.
Hinrichtung ihres Mandanten (in Georgia durch den elektrischen Stuhl) hinauszuschieben. Zur Zeit steht nicht nur
nicht fest, wann die Hinrichtung erßrlgen wird, sondern auch ob sie überhaupt
erfolgen wird, denn infolge der inzwi—
schen geänderten Gesetze muss der Prozess teilweise neu aufgerollt werden. Im
neuen Verfahren steht der im Jahre 1976
ausgesprochene Schuldspruch nicht
mehr zur Diskussion, jedoch das Strafrnass. Es wird noch einmal geprüft, ob
Carzell Moore zum Tode oder zu lebenslärlgliCher
Zuchthausstrafe
.
.
wird.
.
verurteilt
.
Der Entscheid wird nicht vor 1995
erwartet,
d8Sh¤ll7 für
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Selber
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wenn die lange Inhaßterungs-
dauer zu einem wesentlichen Teil auf die
Iliechtsmittel ZurüCkZufüh—
aber seine Schuld sowohl von den Geaufgrund
Zgngßnnnfsngen mg anal: um _h8"'
mac g" ”“‘ ge'
Vlnnmnedlzlnlscne
Wlesen werden konnm
Roosevelt Green wurde bereits vor einigen Jahren hingerichtet. Den Anwäl-
rie A 161). In diesem Zusammenhang ist
allerdings die Resolution 1984/50 vom
Mai 1984 (Garantien für den Schutz
von strafbaren Personen vor der Todesstrafe) zu erwähnen, in welcher der
Wirtschafts- und Sozialrat der UNO unterstreicht, dass "die Tirdesstrafe während eines Appellationsverfahrens und
allen anderen Rekursmitteln oder Revisionen im Hinblick auf eine Begnadigung oder einer Umwandlung der Strafg 'cht vollStmckt werden soll|
25.
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Todessimfe vnlkwx
/éllgémel-H ist
rechtlich nicht verboten. Die Todesstrafe bedeut
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Juli 1989, Se-
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konnen - auch keinen Akt der Pblter oder
eine grausame oder unmenschliche
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Moore gelang
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Ausschöpfung aller Rechtsmittel, die
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.
.
so bestehen keinerlei ArlZ8lCh8rl tlflfuti
dass carzell Moore und Roosevelt
Green während des Prozesses einer solchen Diskriminierung zum Opfer fielen
gegen dan unschuldigen Schwarzen Carzell Moore
zu erzwingen gedankt. Aber lesen Sie selbst.
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ist,
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e Carzell Moore, wie es
Strafe
7 des
Siflflß VO}1
Il’l[€I‘—
nationalen Paktes über bürgerliche und
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Länge des Verfahrens
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stellen. Carzell
Moore befindet sich seit über 17 Jahren
in Haft (über das sogenannte "Hrdeszellen-Syndrom", vgl. Europäischer Gerichtshoffür Menschenrechte, in Sachen
von 1984 gegen die Folter Beide Instrumente wurden von der Schweiz ratinziert, der Pakt auch von den USA. Das
zweite Protokoll zum Pakt zur Abschaffung der Todesstrafe wurde erst von 23
°
1
w 31
14
inn./ren./man 1995
«
Slaaten, inklusive Schweiz, ratüziert.
Dieses Protokoll ist für unser Land am
16. September I994 in Kraft getreten
(SR 0.103.22). Seither ist die Todesstrafe in der Schweiz endgültig abgeschafft
Bis herne hoben die Sehwei; und die
Vereinigten Staaten von Amerika in bezug auf die Ybdesstrafe völkerrechtlich
nur den Beitritt zum Pakt gemein, und
dies erst seit 1992. Dieses Instrument
untersagt nicht, wie oben erwähnt, die
Todesstrafe schlechthin, sondern stellt
sie unter gewisse, in Artikel
6 genannte
Bedin ungen. Die Todesstrafe da nur
für schwerste Verbrechen verhängltfwerden. Für strafbare Handlungen, die von
Jugendlichen unter 18 Jahren begangen
worden sind, darfsie nicht verhängt und
an schwangeren Frauen nicht vollstreckt
werden. Ueberdies darf gemäss Art. 2
und I4 des obgenannten Paktes sowie
gemäss Artikel 5 des internationalen
Uebereinkommens zur Beseitigung jeder
Form von Rassendiskriminierung (welcher die Schweiz in der Folge der Ab-
:t2li=a=¢ ¥e|e=¢
|l
u
.
stimmung vom 25. September 1994, wie
auch die USA, nächstens beitreten wird)
Jugendlichen unter
urteilten, inklusive
18 Jahren, angewendet werden darf
Trotzdem hat das Eidgenössische Departementfür auswärtige Angelegenheiten
dem
ment seine Besorgnis im Zusammenhang mit der Wrllstreckung der Todesstrafe in den USA, insbesondere bei Jugendlichen unter I6 Jahren, ausgedrückt (vgl. auch Antwort des Bundesrates zur einfachen Anfrage Renschler
vom 16. März 1987, Amt. Bull. N 87, Bd.
II, S.
mit
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2|
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Wohl wurden im Jenuar 1977 Moore
und Green beide des v1er Wochen vorher
gesehehonen Verbroehonsengeklagtund
rnhafnertt doch Corze11Moore,dor von
allem Anfang an seine Unschuld beten-
wurde im Juni 1977, nicht 1976,
a 1 1 e i n vor Gericht gestellt, schuldig
gesprochen und zum Tode verurteilt.
Grund: Roosevelt Green war am l4. Februar 1977 aus dem Gefängnis von
Monroe County entwichen und befand
erte,
srch auf der Flucht.
Der Bundesrat:
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sze wurden beide fur schuzetg ief„„
·
-
den, anfangs der 70er Jahre mit Waßengewalt eine College-Studentin entführt,
vergewaltigt und ermordet zu
Jo¤rn¤1Fr¤¤z Weber-_
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haben|
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Der Bundesrat
beantragt, das Postu-
abzulehnen."
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F8" c3I"Z¢“ Moore
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jetzt
hat
Parlament
bestimmen, welches Schicksal
zu
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dem
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dere der vergangenen 18 Jahre im
Oeffentlichkeitdurchgezogenen Prozess
Prozesses Yom Juni 1977, der zum Todesurteil fur Carzell fuhrte, einen ihrer
zum Tode verurteilt.
Oktober
erst
im
lgähmsevelt
wieder verhaftet und im Januar
1978 auf Gmnd eindeutiger Beweise
schuldig gggprgchgn und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung fand1985 Statt
res
Leben und
’
Moo-
einem in grösster Eile und unter dem
Druck einer nach Sühne schreienden
wurde
Journal Franz Weber:
!
Postulat beschert werden soll
1054).
e-
„Carz€h Moore und Roosevelt Green
Wurden im Jahre 1976 zum T0d€ verwu
Der Bundesrat kommt angesichts der
amerikanischen Staatsdeparte-
I
Der Bundesrat:
Weber
Tatsache, dass das Gerichtsverfahren im
abgedie Todesstrafe nicht diskriminierend Fall Carzell Moore noch nicht
angewandt werden, a'a vor dem Gesetz schlossen ist und keine Anzeichen einer
Massnahme aufalle gleich sind und ohne Unterschied, diskriminierunden
Herafro-amerikanischen
der
grund
das
die
Rasse,
in
bezug auf
namentlich
Schluss,
zum
bestehen,
Täters
Gedes
kunft
durch
das
Recht aufgleichen Schutz
in
setz geniessen. Mit der Ratüizierung des dass eine diplomatische Demarche
ist.
angebracht
nicht
Fall
diesem
Paktes am 8. Juni 1992, haben die USA
im übrigen in bezug auf die Ntdesstrafe
einen Wrrbehalt erklärt, wonach nach
geltendem Recht oder künftig in Kraft
tretendem Recht die Todesstrafe bei Ver- Erklärung des Bllndéäfü-
I
I
"
Journale Franz
·
erreichte anlässlich des
·
Hohcpunktä
l
r
Im
Urteil des Appellationhofes des
11. Distrikts, der
1987 die Aufhebung
_
des Tedesur-teils und Rückwcisung des
Falles an die untere Instanz besonioss,
runne Bezirksrichter Johnson wonnon
aus: "Es musste notgedrungen die Vor"Das Opfer war eine junge, weisse urteile und Gefühle der Jury aufpelg
Frau, und die ewei schuldig g·esproche— sehen, uhmlhelhar Ver dem gchhrssplä_
nen Täter smd afre-amerikanischer doycr mit dem Vater (des Qpfersl die
Herkunft. Alrölt Wefm Slßh der Burtdevclt Rgd_) und dgsggn Zeugnis über das uutu- wie zehlrezche nicht-gouvernemenzale
dehge Leben seiner weissen Tochtcr
Orgamsettonen, insbesondere Amnesty konfrontiert zu Werden, gin weisses Le_
Internattrmal - besergt zeigt über gewis- bgn, vergewaltigt und unbarmherzjg
se y0"W'”fe· dnfs ln den USA die Rasse ausgelöscht von diesem schwarzen Au-
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Der Buhdgsml.
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so bestehen keinerlei Anzeähen dafür,
dass Carzell Moore und Roosevelt
Green während des Prozesses einer solchen Diskriminierung zum Opfer fielen
uhd deshalb für schuldig gesprochen
"
Das Verbrechen wurde nicht eanfangs wurdgru
der 70er Jahre" sondem am 12. DezemJmlmal Franz Weber:
ber 1976 begangen. Vier Wochen später,
Die Rassendiskriminierung läuft wie
am 10. Januar 1977, wurde Carzell
roter Faden durch das gesamte Pozeein
nach
Moore verhaftet und am 10. Juni,
_
„
_
Aus Benenten Von Augenzeugen geht
hefV¤f, dass der Tag def Hlnrlehtung des
ebenfalls Sehwßllen Rosevelt Greens im
Jnnre 1985 ln deV'R°g‘°n als Festtag ge-
l
V
Q
E
wurde, dass Fenster bekränzt und
Schaufenster mit ttiümphierenden S10gans besprüht und speziell geschmückt
waren und der Kuklux-Klan eine Freu-
ferert
dendemonstration vor
dem
l
Gefängnis
s
organisierte.
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Ä
JOIIYIIHI FI‘8I‘IZ
W€b€I‘
Der Bundesrat:
Der Bundesrat:
"Es scheint, dass Carzell Moore immer seine Unschuld beteuert hat, dass
aber same Schuld sowohl von den G6schworenen aufgrund verschiedener
Zwgmaussa.5en wie auch durch g€_
richzsmedzzzmsche Gutachten naehge"
wiesen werden konnte.
"Im neuen Verfahren steht der im
Jahre 1976 ausgesprochene Schuld-
.
von dreizehn Männern
._
._
spruch nicht mehr zur Dmkusszon, je„
doch das Strajmass.
.
V
.
_
.
.
.
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Journal Franz Weber:
.
_
-
das Todesurteil
son gcgel} Moore Wurde mght l 976 s
dem am l0.Jun1 1977 gefallt.
Es
rat
ist
Franz Weber:
beschämend, dass der Bundes-
D" B“”d“’“·
t_
eine derart tendenziöse, paneiisehe,
auf NICHTS beruhende Aussage machen und darauf beruhend einen derart
schwerwiegenden Entscheid treffen
kann wie die Ablehnung eines Postulats,
das sich für das Leben eines Menschen
einsetzt? Die Schuld von Carzell Moore
ist nie bewiesen worden. Es gibt keine
Augenzeugen und keinerlei andere direkte Zeugen, nur Behauptungen notorisch unseriöser
und
straffälliger Dritt-
personen. Die sogenannten "Gerichtsmedizinischen Gutachten" bestehen in
allgemeinen Aeusserungen von Laborüber mögiichc zuammwhänge zwischen möglichem Beweismaterial
und der Tat. Die Verurteilung von Moore zeichnet sich eben gerade dadurch
ihm seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte, sondern dass sie
aus, dass
ein reiner Willkürakt war, der Willkür-
akt einer vom Staate Georäa soägfälgig
allsgcwahllqm ßystcmausc .“n ra
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g
d
Z·rkSg¢r¤¤h*”¤“ 1987Nas
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C am:H
OO_
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’
Bezirksrichter Johnson fasste es fol-
gendermassen zusammen: "Die Sache
x
(des Staates, die Red.) gegen
Moore
war, milde ausgedrückt, schwach. Es
gab keine direkten Anhaltspunkte, die
‘
ihn mit dem Verbrechen ln Verbindung
dass er
brachten, und er machte geltend,
·
zur Zeit des Mordes besumungs1os zu
Hause auf dem Sofa lag. Niemand k0nn—
te anlasshch des Prozesses mit einem
.
..
Augenzeugenbericht irgendeiner lilpisode des Verbrechens aufwäffßuc DIG Sache der Anklage basierte €lHZlg auf Gl..
nem zweiteilrgen FUI}damcm: Die AuS_
.
Sage Pagbys (selbst em m€hI‘m8lS straf~t
falhger, Schwarzer, zu jener ZC1 wcgcn
,
-
.
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.
.
.
-
eines Waffendrebstallls im Cl6f”HHgH1S„
die Red,) betreffend dle angeblichen G6Ständnigge
Moores
ihrn gegenüber;
und
die Aussagen "°’S°h‘°d°‘l°' Expertenzeugen über Spurenmaterlal, gefunden
am Taten des 'Verbrechens und einen
Monat nach dem Verbrechen in Moores
Haus. Die
Jury verurteilte
_Moore auf
Grund dieser beiden Elemente."
‘
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.
seine Untersuchungen zum Schluss,
‘
dass diese
Art der Hinrichtung intensiv
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schmerzhaft sei, denn der Verurteilte
bleibe längere Zeit bei Bewusstsein. Der
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"Allgem6inistdie Todesstrafe völkerrechtlich nicht verboten. Die Todesstrafe bedeuretzudem-.s¢gfern die Vollstrec-
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studierte, die in
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Der Schuldspruch
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15
N° 31 Jan./Feb./März 1995
kungshedingimgen nicht als grausam
oder unmenschlich bezeichnet werden
können - auch keinen Akt der Folter
oder eine grausame oder unmenschliche
Strafe im Sinne von Artikel 7 des Internationalen Paktes über bürgerliche und
politische Rechte und von Artikel I des
Uebereinkommens von /984 gegen die
Folzer."
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Kein Akt der Folter? Keine grausame
oder unmenschliche Strafe? Keine als
grausam oder unmenschlich zu bezeichnende Vollstreckungsbedingungen? Es
ist unsere Pflicht, den unwissenden oder
nicht wissen wollenden Bundesrat aufzuklären:
Seit der ersten Hinrichtung durch den
eiekinscnen stem, voniseecki an wma-
am Kemmler
1890 im Staate New York,
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Journal Franz Weber:
geben die verschiedensten Au enzeugen immer wieder gleichlautergde Berichte über den Ablauf dieser Hinrich-
dass der Bundesrat eine derart schwer-
tungen.
wiegende und krass gegen die Men-
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und di H;?S;}:¥1;:1:?c}§génach ::1;:;;
wie Stahlseilc Die Glieder des Gefäß
man Fm ergehen’ und das Gesicht
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Die
Wucht des elektrischen Stroms ist derart
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und GerTger| OftgehtderVerurte1lte1n
Flammen auf Man hört ein bmtzelm
des Gcräusc
vvre von gebratenem
Speck, und der widerhch-sussliche GeStmk von verbranmcm Fleisch erfüllt
den Raum Bei der Auto Sie nach der
Himichtun ist die Leber EO heiss dass
sie nicht von Hand berührt werden lcann
Der ganze Körper ist meistens Schwc;
verbmnnv,
.
.
.
.
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Dr. Harold H1llmann
sität Surrey,
von der Univer-
England, der die Autopsie
Es muss uns bedenklich stimmen,
schenrechte verstossende Angelegenheit
derart lakonisch und leichtfertig mit einem einzigen Satz abtut. Immerhin geht
es um das Leben eines Menschen - eines
offensichtlich unschuldigen Menschen,
für dessen Schicksal sich heute Zehntausende interessieren und einsetzen - und
.
für
.
.
.
den sich morgen Hunderttausende
werden.
„
.
.
interessieren und einsetzen
In unverantwortlicher Weise spricht
der Bundesrat von der "afro—amerikani„
„
schen Herkunft des Taters Er mach t
sich damit krassester Verletzung der
Sorgfl
atte er srch
a tspH.ICh t schu ld.ig. H..
die Muhe genommen, den Sachverhalt
auch nur einigermassen zu studieren, so
hätte er sich niemals an die Adresse des
Parlaments eme derart wahrhcitswidrige
Darstellung der Person Carzell Moores
erlaubt. Er hat sich damit eine Verantwortung aufgeladen, die einer Non-assistance ä personne en danger (unterlassene Hilfeleistung) gleichkommt.
.
.
.
..
16
N° 31 Jan./Feb./März 1995
]0\II'II3I
F|‘8l‘lZ
wébéf
l
Berichtigung der bundesratlrchen « Wahrheit » durch
Rechtsanwalt Rudolf Schaller
,
7
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Der Bundesrat führt aus, Carzell
Moore und Roosevelt Green seien im Jahre
1976 zum Tode verurteilt worden. Da-nach
aufgrund verschiedener Zeugenaussagen
wie auch durch gerichtsmedizinische Gutachten nachgewiesen werden konnte. Der
sei Roosevelt
Schein trügt.
1.
Green hingerichtet worden,
während es die Rechtsanwälte von Carzell
Moore vemtanden
B@SChW@Vd@lt
hätten, mit zahlreichen
die
Hiltflßhllmg
hinauszuzögern.
• Diese Darstellung des
und erweckt im Leser den
Moore und
Roosevelt Green seien als Mittäter an der
falschen Eindruck, Carzell
gleichen
Gerichtsverhandlung verurteilt
worden. Indem der Bundesrat hinzufügt,
die Straftat sei anfangs der 70er Jahre begangen worden, vermittelt er den im vorliegenden Fall sehr bedeutenden falschen
Eindruck. die Verurteilung Set nach men1“Cl°€l] .lHl]l‘€I'l S[I‘2lfl.ll'lt€l°SUCl"lUHg€I°f‘0lgt.
• Die Straftat wurde am ll. Dezember
1976 verübt. Roosevelt Green war kurz
zuvor aus dem Gefängnis von Alabama
ausgebrochen. Am 10. Januar 1977 wurde
Carzell Moore zuhause verhaftet, weil der
vorher festgenommene Roosevelt Green
versucht hatte, ihn vom Gefängnis aus telephonisch zu erreichen.
vom
Am
15.
Tage vor der Anklageerhebung
Februar 1977 gelang Roosevelt
Green die Flucht aus dem Gefängnis, er
wurde erst nach acht Monaten wieder gefasst, im Januar 1978 verurteilt und 1985
hingerichtet.
~
• Carzell Moore blieb also der einzige
Angeklagte in den Händen der
Justiz.
Schon im Monat Juni 1977, kaum sechs
Monate nach der Straftat, fiel der Schuldspruch und das Todesurteil gegen Carzell
Moore. Das Geschworenengericht stand
unter grösstem Druck der Oeffentlichkeit,
welche in den Medien Sühne für das
schwere Verbrechen an einer jungen weissen Amerikanerin verlangte. lm Urteil des
Appellationshofs vom 21. Januar 1987
wird die ‘/Om Staatsanwalt g¢S¢ltlln¢
Emctlchclltätbcah$talldct· Dieser nette die
Geschworenen
aufgefordert, die
Todes-
Strafe auszusprcchclh um die Strassen
sicher Zn maehen und hlgtß hinzu: ---”W¢nn
lhf die T¤<l¢SSn¤f¢ nlcht nnSSPl°¢¢htt Sc glht
@8 keine Absehreekung und Ihr könnt
gleleh die Zeugen töten, _¤nd lhf ketnntt
davdn
cs Wlnl Euch tuents
anderes _pess¤eren„ als dass lht lc‘
benslänglteh h¢l<0nlnlt• nndlhf könnt übcn
haupt glclch elle töten (“Ycn lnnY lust ldll
flanllli _<l¢n¤
Ych can Just Sct hl'
Wlthlthccahsc thcl°c’S netlung else getnste
hnPP¢n te _Yc“ hut Yon set it hfc Scntcncc
end yeutntght es welliust kill them tul”>th? ‘fVltncSScS» that
2.
fest,
Ebenso tendenziös führt der Bundes-
rat weiter aus, es scheine, dass die Schuld
dass der einzige Bein4_ januar ig77
wegen Diebstahl
1
l
l
PASBY am
Zeiie ven Carzell
Sachverhaltsist
krass falsch
•
• Es steht
Stungszeuge
sondern sie zur Fällung der Todesstrafe zu
animieren, weil gerade diese Person das
Opfer war. Richter Johnson: "Das Ergebnis war nicht auf "reason” (Verstand),
sondem auf "emotion" gestützt".
Dass
rassistische Vemiteiie
mit
im
i
inhaftiert
und
die
Spiel waren, beschrieb Richter Johnson
Meere gebracht wttrde_
im erwähnten Urteil des Appellationshofs
mit folgenden Worten: "Anderseits konnte
in
Pasby behauptete vor Gericht, Carzell
Moore hätte ihm gegenüber Aussagen
über die Straftat gemacht. Carzell Moore
behauptet, dass Pasby von der Polizei zu
dieser Aussage veranlasst worden war,
und dass in der folge dann auch das gegen
Pasby gerichtete Strafverfahren einen für
klagten, nichts anderes bewirken, als die
Vorurteile und Emotionen der Geschwo-
ihn (Pasby) günstigeren Verlauf nahm.
renen anzuheizen."
i
g
die Zeugenaussage des Vaters über das tugendhafte Leben seiner weissen Tochter,
vergewaltigt und erbarmungslos ausge-
von
löscht
diesem
l
schwarzen. Ange-
r
‘
.
i
• ven einem gerichtsmedizinischen
Gutachten kann keine Rede sein. es gab
Auch
hatte der Staatsanwalt veranlasst,
i
dass Frauen und junge Leute nicht im
Vgn Geschworenengericht SEISSCH.
Angestellten des Polizeilabors, welche
4. Falsch ist auch die Aussage des
aber ausser Hypothesen nichts Konkretes' Bundesrats, wonach der Prozess
inßrlge
aussagten. Der als Experte befragte von inzwischen geänderten
Gesetzen neu
Mikroanalist sagte in Bezug auf die aufgerollt werden müsse.
Herkunft eines negroiden Haares, dass es
• Das derzeitige Verfahren
muss
vom Angeklagten stammen könnte, dass deshalb durchgeführt werden,
weil der
dies aber nicht nachzuweisen sei. Solche Staatsanwalt
1977 den Gggchwgygnen
Vermutungen seien bestenfalls in 51
der nicht mitgeteilt hatte, dass sie statt
Fälle Vlchtlg
und lh 49
%
% der Fälle falsch-
• Der Antrag Carzell Moores
auf ein
Gegengutachten wurde aus finanziellen
Gründen abgelehnt. Dies aufgrund einer
US-Rechtssprechung, wonach das Prinzip
des fairen Prozesses nicht bedeutet, dass
ein unbetnttteltet Angeklegter Anspruch
auf all Jchc Vcttcltllgtlngslnlttcl hat,
Wclchc clh Wchlhabcndcl Angcklngtcl
kaufen l<ann·
3.
Der Bundesrat will keinerlei
Anzeichen dafür sehen, dass beim Prozess
gegen Carzell Moore rassistische Motive
eine Rolle spielten. Die Akten reden eine
andere Sprache.
• Im Urteil des Appellatignghgfg
l
i
l
5
der
Todesstrafe eine lebenslängliche Zuchthausstrafe aussprechen konnten.
i
5.
Es
erstaunt, dass der Bundesrat sich
1
mit einer derart·oberj'lächlichen und in
vielen Punkten krass falschen Sachverhaltsdarstellung begnügt.
• Dies ist umso bedenklicher,
als
t
die
Fondation Franz Weber im Joumal Franz
Weber ausführlich über den Prozess
Carzell Moore berichtet und an der
Pressekonferenz vom 21. Juni 1994 in
Genf der Oeffentlichkeit eine umfang-
1
reiche Dokumentation inklusive das vollständige Urteil des Appellationshofs vom
21. Januar 1987 zugänglich gemacht hat.
vom
Die Stellungnahme des Bundesrates
aber auch tendenziös in dem Sinne, als
die falschen Behauptungen dazu führen,
im Geschworenenprozess vom Juni 1977 dass dem Leser der Stellungnahme
gegen Carzell Meere geförderte eme- Zweüel über die Unschuldsbeteuerung
tionsgeladene Klima. Der Staatsanwalt von Carzell Moore aufkommen.
liess den Vater der ermordeten College• Denn das Postulat Jean
Ziegler
Studentin ganz am Ende des Prozesses als fordert ja den Bundesrat
die
auf,
Zeugen auftreten und stellte ihm Fragen, Freilassung von Carzell Moore
zu
welche nur darauf hinausliefen, Carzell verlangen. Carzell Moore wurde
zu Tode
Moore zu emiedrigen. Danach forderte verurteilt, obwohl ihm nicht in einem
der Staatsanwalt die Geschworenen auf, fairen Prozess eine
Beteiligung an der
den Wert des Lebens von Carzell Moore Straftat nachgewiesen wurde.
Nachdem
für die Gesellschaft mit demjenigen des
sich ein grosser Teil der Schweizer
Lebens der ermordeten College-Studentin Bevölkerung Carzell Moore angenommen
zu vergleichen. Wie es Richterin Kravitch hat, dürfte vom Bundesrat erwartet
in ihrer Stellungnahme sehr richtig
werden, dass er den Sachverhalt emsthaft
ensrnrnte, wollte der Staatsanwalt damit abklärt
und den us-Behörden die
nicht erreichen, die Geschworenen davon
Beunruhigung des Schweizervolkes über
zu überzeugen, wer der Straftäter war, diesen Justizskandal mitteilt.
2i_ fannar 1987 beschreibt Bezirksrichter
Johnson ausführlich das vom Staatsanwalt
i
i
6.
Ä
ist
.
;
.
j
Q
1
.
J
—
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Ffanl Weber
«l¤lI|'|'I¤l
No 31 lan./Feb./März 1995
17
Klage der F ondation Franz Weber
bei der U NO
e
AN DIE
MENSCHENRECHTSKOMMISSIQ
N DER UNO
Palais des Nations
1202 GENF
Geschworenen nicht nur
aufforderte,
den Schuldigen zu ermitteln, sondern sie
wegen der. Person des Schuldigen-dazu
drangte, die Todesstrafe zu verhangen
(The prosecutor sought not merely to let
.
.
the jury know who the victim was, but
rather to urge the jury to return a
because of
Montreux, den 2l. Januar 995
segnflncle/aogdeath
l
Schr geehrter nen Direktor
wir- haben die Patent, sie über eine
schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte durch den amerikanischen
Bundesstadt Georgia in Kenntnis zu
setzen.
who
the
Während des Gerichtsverfahrens im
Juni 1977 befand sich iedagnen Carzell
Moore als Verdächtiger in der Gewalt
der Justiz. Roosevelt Green war es
gelungen, vor dem Prozess aus dem
Gefängnis nuäzobrcohen (er wurde
erst
Dos Qnfer ist
Carzell
Eääassogglg
Meere
|-2-44
Herr
LSACHLAGE
ll Am lo- Januar
1977 wurde der
niseher
Bürger, eine 19 Jahre alte
Studentin weisser Hautfarbe in Cochran
vergewaltigt une. ermerelet zu haben
Das Vernrechendist am
1976 rem rwer en Sem
2.
Dezember
Im Juni 1977 wurde cazeii Moore
Jahre ner S-ch
h
o
S
.
dass
Der Staatsanwalt forderte
unsere
die
Strassen
entspringt
"’hDk:D
die
·
,
jahr 1987 hob der ii_ Cirelrir
Cgurt oflprnneals das Todesurteil auf
und verwies die Sache an das District-
Gonont
¢€§l°l;ll;g
ma ”
den prozess wieder
(„rOr former hcallllg com
zur-üok, nrn
allfzllrollcll
RECHTSLAGE
o_ Das Korrcspondenzvcrbot mir alle
serneib der Vereinigten Sraarerl Wohll
herren personen sreiir eine älleocler
schwerwiegende Verletzung der Persönlichkeitsrechte
Carzell
Moores
dar.
the guilt phase er the Origina}
Zudem
Stliää
Staatsanwaltschaft
Ohne
regeälrerozesg Veäärnehreé hrfsderen
semesc
ic en on
emit er ranzWeber-Stiftung und ihren solidarischen
M·*sl·<·=dem Grund zur Heffnvns-
7.Dass Carzell Moore seit über 18
Jahren ohne definitivels Urteil festgehalten wird, ist unzulassig und unmenschheh; ErS¤hwere¤1$lk¤mm¢h¤¤;¤• dass er
eigens fur Todeskandidaten angelegten Srrafvollzugsanstalt gefangengehalten wird.
in einer
.
g_
Gegenwärtig
läuft ein Verfahren
zur
Frage, ob das Todesurteil in eine iebens_
längliche Freiheitsstrafe umgewandelt
w
·
·
R
_
Zngehörégleär
Carzell Moore anf äusserst schwerwregende Welse dlskrlmlmerr werden-
werden een.
um
werden. Die Staatsanwaltschaft hatte ein
d an
{Ons eladcncs Klima e_
emlor
elr
ee effeg' eee dg
le Geschworenen aäS_
eererem e waren; ml.t der eebOlenen
Unbefangenheit uber die Schuld oder
Unschuld Von Carzell Moore Zn
d
M
gerec
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Das Gerichtsverfahren V0m Juni
1977 kann nicht als fair bezeichnet
sicherer zu machen”.
zen
wandtes1chCal'Zell'MOOt'eHI‘l
Stiftung FI°3IlZ WCDCI, Um lm
3.
Todesstrafe,
rr-
-
zum Tede Vemrter r'
"um
C
Im
äräclrt
befinden.
Während der 18 zurückliegenden
Reihe von éernfoerlrgsbeholgiräi gegvärllzii
und versucht, sie von seiner Unschuld zu
überzeugen
Arm_Amcllkallcl Carzell Moore in
Cochran (Monroe Cgunty) verhaftet. Er
Stand im Verdacht, Zusammen mit R0O_
Scvcll Green, ebenfalls alm_amcrlka_
G
legal adoption.
Eiälrtheigülgreedesitrzgeränli
JACKSON GEORGIA 30233 U‘S‘A‘
d
l
hingerichtet).
4.
2.
Personen ausserhalb der Vereinigten
Staaaten, zu denen kein Verhältnis
aufgrund von.Geburt, Ehe oder gesetzhcher Adoption lbestehrz §Iorrespon—
dance is proiie
hbt d wi th iniviuas
d d
outside of the continental United States
who are not related by birth, mariage, or
die
em wur
Haltung
Schwgrgngn Vgrzgnt
e
urc
d€I'
.
ie
Ge-
Anerkennung seiner Unschuld
UHtefStützung zu erhalten.
.
.
Zahlrerehe besorgte Mensehen herren
seitdem Carzel Moore geschneben und
.
ihm
ihre moralische
zugesichert,
o
Am
ge en, son
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30.
Unterstützung
NOVember 1994 wurden
Insassen des
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Georgia Dlagllosrle
Classification Center von der Gefan —
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nisleitung unterrichtet, dass das Rege
Deher muss CarZell Meere ÖZS Recht
auf einen neuen Prozess erhalten, damit
er seine Unschuld beweisen kann.
Ansesiehts der Vorgehenden Daß
legungen ersuchen wir die Menschenrechtskommission der UNO, sich mit
dem Fall Carzell Moore zu befassen und
einen einschlägigen Bericht auszuarbeiten.
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lement über den Briefverkehr rück-
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Mir Vofzügllchef Hüehäehtüng
EONDATION FRANZ WEBER
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schriften verbieten nun Briefwechsel mit
Franz Weber, Präsident
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1.8
No 31 ian./rch./März 1995
Joumal Franz Weber
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«Jedc Korrespondenz mit Individuen ausserhalb der
kontincntalcn Vereinigten Staaten, die nicht durch Geburt,
Heirat oder gesetzliche Adoption verwandt sind, ist ab soßirt
A.G. Thomas, Gcfängnisdircktor
untersagt. »
zum
Wir lassen uns nicht
Schweigen bringen
von Carzell Moore
Zum
Erstaunen und zur Bestürzung
aller G-Block (Todeskorridor) -Insassen, und ohne Zweifel aller Gefangenen
im Staate Georgia überhaupt, ist kürzlich ein neues, unmenschliches Memorandum zur Standard Verfahrenspolitik
im Korrespondenzwesen der Insassen
erschienen: SOPIIB04-00l. Die Quin—
tessenz des oben zitierten Abschnitts aus
so1>11ß04-001 besteht ausdrücklich
darin, dass _ während Korrespondenz
mit Personen innerhalb der Vereinigten
Mark der amerikanischen
l°lHbCl”l,
g€StH[[€t€l”l
(l€I”l
den Gefangenen
und insbesondere den unter Todesstrafe
Verbindung
jegliche
stehenden
zur
Art
fundamental-humaner
Aussenwelt zu verunmöglichen trachtet.
Ebenso bezeichnend ist die Tatsache,
dass der empörende Wechsel in der
Verfahrenspolitik dem kürzlichen Auf-
rm
übclzunchrncnr wenn sie in an·l€I~ika_
nischen Gefangenen ebenfalls Menschen sehen. Ein solches Denken passt
nicht hierher, denn es verträgt sich nicht
"s stemit dem üblichen Konze t der
zu
matigchgn
emerr
dee
Merhmrheh
eeh typreeheh
kanischen Zuchthaussystems gehört.
Angesichts der unzähligen nnen
seeischen Proteste gegen die krassen
Menschcnrcchtsverletzungen,denenamerikanische Gefangene ständig ausgesetzt
sind, ist die neueste Einschränkung des
Korrespondenzprivilegs leicht zu erklären. Gefangnisbeamte sind systematisch bestrebt, jedes auch noch so
zarte Ge-spinst von Freundschaft und
Unterstützung, das ein Gefangener sich
Uebersee aufbauen
könnte, zu zerstören und auszumerzen.
Es ist ein tiefsitzender Hass, der bis ins
womög-
lich
in
Für mich persönlich ist die Situation
besonders beunruhigend, denn ich sehe
mich unvermittelt vor der Unmöglichkeit, mit Menschen in Europa zu korrespondieren, die wir in meinem bevorstehenden Prozess als Zeugen aufbieten
wollen.
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Mah her nns ‘nror'n‘err~ dan wh Wer'
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r°rn‘“ W‘*?_8FW°n“r
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erhalten durfen, obwohl wir selber mcht
mehr hheh Uehemee eehrerheh konnen-
Aber Wer _kehh roreueeegem nb Hhd
wenn nns euch (hehe Meghtghheh rm
Rahmen emer nenen P<>l*¤l< genom‘
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Wir wurden weiter dahingehend informiert, dass die neue Bestimmung im
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Hinblick auf eine Widerrufung geprüft
Werde, sodass wir unsere Ugbgrsggkorrespondenz wieder aufnehmen kannton_ Doch zur Zeit dieses Beitrags ist
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GC-
fnnscncn nicht cininnl die cininche
menschlrch-hölliche Geste, unseren Korrcspcndcnteni Freunden und Vcrnnnten
rn Europa einen erklärenden Brief zu
schreiben, um ihnen begreiilich zu
machen, warum sie in Zukunft nicht
rnehr von uns horen werden.
Aber es gehört zur allgemeinen Ern_
stellung amerikanischer Gefängnisbehörden, cs den Menschen in Uebersee
-
reicht, ein Hass, der
Staaten erlaubt bleibt - jeglicher Briefverkehr mit Individuen ausserhalb der
kontinentalen USA, die nicht im Sinne
der neuen Order mit dem Gefangenen
Vernfnndr srnrr ho sororr Yerooren rsr·r
Die Gefangnisbeamten, die diese
Aenderung in der VerfahrenSp0l1t1k”
3USg€l)I°Ü[€[
Gesellschaft
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noch keine dementsprechende Order
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erschienen
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sein: Die veränderte Korrespondenz-
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dass Dn einen nmorikän
nischen Gefangenen nicht wie einen
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Menschen b€hEl[]d€l[] sollst,
schwung der Popularität der Republikaner und ihrer politischen Vorherrsrellaft
in_Amerlilllzi aufdeln
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Fersen follgi.
gese en ät
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Zeh ihren Ruf der hemd'
Seligkeit allen Armen gegenüber: Kineern· rrehen hne Männern Ver ehem
Sehr langer
Schwarzer Hautfarbe, aus denen die
Hälfte der gesamten amerikanischen
GefängiSbeVÖlkeIung besteht.
Für unzählige Gefangene, und insbesondere für diejenigen unter ihnen,
die keine wirklichen Familie oder sonst
Nahestehende in Amerika besitzen, lässt
die neueste Beschränkung des I§on‘es·
pondcnzprivilegs ihre ganze emotionale
Welt zusammenstürzen, und dies mit
einer brutalen
Plötzlichkeit.
und demoralisierenden
falls
Du
es d0Ch tust, dann sagen wir Stop! und
klemmen die Verbindung ganz einfach
ab.
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nehmen Ihre Verbindun met
nnen V0rdernnnd lndänkl
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inn§nsav1eren‘
Ihre Freunde
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rerveuiereu oornir dir in einer ernein_
Sarnen Ansrrenoune die nnrnenäenliene
Order SOPIIB04_00l noe der Well
seusrren können die keinen anderen
Zweck verfolgt nie die rä irene Misere
uno das Gernnlerrnn mag der Geran_
oensennrr nnen gröeeer Zn nlnenen
‘
Wir
lassen uns nicht
bringen!
zum Schweigen
C.M
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N° 31 Jan./Feb./März
1995
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mich persönlich
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diesem
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Damit erhalte ich das Journal Franz Weber gratis.
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JOURNAL FRANZ WEBER, Abonnements, Case
postale,
1820 Montreux
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NO 31 Jan./Feb./März 1995
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Die Sklaven händler s'nd
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von Alika Lindbergh
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Elf Gesetze und fünf völkerrechtliche
Verträge, daneben eine Fülle von Rege-
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Pharmazeuten, Militärs, Snobs und Sa-
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mit Tieren nach wie vor, und die berüchtigten Umschlagplätze des einträglichen
Schwarzhandels sind jedermann ein Beverheissen
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Babies werden am Bangkoker Flughafen beschlagnahmt. Sie sind zuerst mit
Betäubungsmitteln ruhiggestellt, dann
in mit “Vögel” beschriftete Kisten eingepfercht und von der Thai Airways von
Singapur nach Bangkok verfrachtet
Kurt SchaFvwdien. DeÄTierverkäufer
er im
uftra eines Händlers aus
er,
Miami, Mattew Bglock, seinen unlauMachenschaften Hältlhgehl, hatte die
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Franz Weber
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Dazu gehörten zwei
Siamang-Gibbons, die im Belgrader
Zoo (als "Dankeschön" für die Versendung der kleinen Orang-Utans nach
Moskau) erwartet wurden. Vier Affenbabies starben sofort an den Eolgen der
unzumutbaren Behandlung.
Block wird jedoch einzig der Geldwert
eines Orang-Utans berücksichtigt. Je
nach gutem Glauben der Richter (einige
wandelten das Verbrechen des Handels
Fracht begleitet.
auf
beruhte
nicht
dem
Verbrechen gegen die Achtung vor dem
Leben und dem Schutz der Arten,
sondern auf dem Geldwert der Tiere:
30’000 Dollar Strafe wurden verhängt
(der Preis eines einzigen—Orang—Utans.
ein
Bagatellsümmchen für
Herrn
Block), verbunden mit l3 Monate Haft sprach,
mit bedrohten Arten in ein einfaches
Delikt um mit der Bedründung, dass die
schwerwiegende Beschuldigung “dem
öffentlichen Interesse zuwiderläuft”...)
liegt dieser Preis zwischen l0’0O0 und
Ein 0|_ang_
der
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äusserst
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nur eine Verletzung völkerrechtlicher
Regeln. sdndntn tnn ntt=nS¢lt}=n¤nW}ll·
dtges Verbrechen darstellt. Die einzige
angemessene Strafe für Tierhändler
wäre Gefängnis auf Lebenszeit - in den
kleinen Käligen, welche sie ihren
Opfern Vülbühdltcll
In
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Das
Verbre-
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hat,
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Tiere
Natürlich!
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schmerzhafter Wut,
dass der Schwalb
handel, der Tieren
— Zitat von
Anwalt und Richter"gewaltlos war und
brechen
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Prozessen gegen amerikanische
Schmuggler wie zum Beispiel Mattew
30»000 Dorian Auf dem Schwarzmarkt
50*000 Dollar oder rnenr.
beträgt er gar
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Urteil gibt
Em pörung
Das
Anlass zu
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Urteil, das Richter Kehoe gegen
schwerreichen
den
Mattew Block aus-
chen führte ja nur
zum Tod von vier
Orang—Utan-Babies,
zu entsetzlichem Leiden für die sechs
Tiefe
davon
(drei
wurden in ungelüfteten Kisten mit dem Kopf nach unten}
“““Sl’°“?F") ““d Z“" E‘°“‘°“‘““g dnt
sechs Mutter auf der Jagd - von mindestens zehn wunderbaren und äusserst
seltenen Tieren.
Der pan der "S€chS aus Bangkokn
welcher den effizienten LRRL. und seine
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energische Präsidentin Dr. Shirley McGreal
auf den Plan gerufen hatte, gehört zu einer
22
Journal Franz
Na 31 Jan./Feb./März 1995
langen Reihe von Skandalen. Der
Tierhandel befindet sich fest in den
Händen einer internationalen Mafia, die
von der allgemeinen Gleichgültigkeit
gen und getötet werden, sich mit keinem
Sterbenswörtchen äussert. Verweilen wir
aber nun nicht bei der für die Kirche in
gegenüber ihren Verbrechen profitiert.
Die Zustände erinnem an die Untaten
ehemaliger Sklavenhändler — mit dem
kleinen Unterschied, dass heute Tiere
stischen
leiden.
Das olhlsoho prohlom
lässt sloh
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auf don punkt hrlhgoh: Je
hnohdom, oh Slo olh Mensch oder olh
folgt
Tier
Sind,
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Ihnen Gerechtigkeit
gowähn oder aber verwehrt.
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zur Znn den Sklnvnnnnndnln ninnnn
Hännlnn nnd knndnn dnvnn nnn‘.* dnnn
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schwarze Sklaven wie Tiere seien. In
einer vom Menschen beherrschten Welt
öffnete dieser Vorwand sämtlichen
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Sachen
glich daran, dass biologische Schrek-
kenswaffen offiziell in Armeelabors
vorbereitet werden. Kann dann die plötzliche Verbreitung von AIDS auf dem
charakteri-
bereits
Tierschutz
schwarzen Kontinent Zufall sein? Es wäre ja nicht das erste Mal, dass arme Länder als Versuchskaninchen für mehr
oder weniger undurchsichtige, militärische oder paramilitärische Versuche
Was würde jedoch
geschehen, wenn dem braven Bürger beHaltung!
kannt würde, dass an den unschuldigen,
aus ihrer friedvollen Welt herausgerissenen Kreaturen die Auswirkungen neuer
diabolischer Waffen getestet werden"?
herhalten müssen.
Der geneigte Leser
und M1Wllderer, Tierhändler, Forscher
htars galten dann als wiedererstandene
rung, welche Dr. McArth.ur1m Jahr l969
im Namen des amerikanischen Verteidigungsmtnisteriums vor dem Finanzausschuss des Reprasentantenhauses abgab:
“
...ZW€l€I'i€l habe ich zu biologischen
eigenes Wohlergehen kummert, wird das
AIDS-Argument krttiklos hingenommen.
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Greueln Tür und Tor. Offensichtlich hat
sich die Lage seit damals nicht erheblich
geändert.
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men sind, wojeders1ch·led1gl1ch um sem
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eigenen Gedanken machen
Nazis. In unserer Gesellschaft, welcher
Ehre und Zrvllcourage abhandengekom-
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Die sechs kleinen Orang-Utans waren
für ein Labor in Moskau bestimmt
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gewesen. Weitere Ermittlungen führten
den I.P.P.L. zur Annahme, dass es sich
um Forschungsstellen der Armee
handelte, welche - wie dies auch
andemorts geschieht - im Hinblick auf
biologische
Kriege neue
künftige
Waffen
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Mßllsßhcllaftéll b¢lltltZ¢ll- Pfl g°blt}uuht·
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dem "Modell” Orang-Utan und dem
Menschen höchst unwahrscheinlich.
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wandte,
erscheint diese Aussage angesichts der
beträchtlichen Unterschiede zwischen
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AIDS-Forschung
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eingesetzt werden sollen. Laut Ansicht
des russischen Biologen Dr.Lapin, an
welchen
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Anwendung einer
die im übrigen in
erprobten Taktik,
Gerichtssälen auf grosses Verständnis
stösst, behaupten nun die Händler, dass
die 'Tiere
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ßgp sggpgktg Ursprung
das AID 'virus
Snbstanzen anaurnerken. Das eine
ist
gärxgägälkc1l)?én€;4§;£E?;?l§§f0l·;g
Sclltc man nicht auch von der
Herkunft des "Uebels, das Schrecken
vcrbtcitct". Sprechen, wenn schon vcn
entwickelt sich mit rasanter Geschwin-
Mil gtltcm
Grund wird der Ursprung der AIDSErkrankung oft schamvoll verschleiert.
der Natur nicht vorhandener biologischer Wirkstoff synthetisch hergestellt
werden kalllj_ Geggn diesen Stoff glblen
Glaubhafte TheO1’lCn l3SSen lmmql d¢ttt'
keinen natürlich erworbenen In‘1IT1Uni{äIS-
Hßllmlllßlll dlt?
Rcdc
ist?
digkeit, und namhafte Biologen gehen
davon aus, dass ins bis 10 Jahren ein in
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Verwendung von Kondoms anprangert,
zu don Schmcrzhaftcn Vorsoohoh jo_
doch, hol dohoh ohm. dem Doolohohlol
der AlDS_Bokämpfuhg dlo ah ohsoroh
yorgohoh Schuldlosen Prlmatoh goloh_
tm Labor erzeugt Wurden und u°“P‘°'
logen anf seltsam suspekte.We1se
schlüpft ist:. Lassen wir luer den
ent-
My-
thos deslverruckten·W1ssenschaftlerS ans
dem Spiel, und erinnern wir uns ledi—
_
_
_
Alle bislang bekannten biologischen
Wirkstoffe entsprechen natürlich auftretenden Krankheiten und sind daher den
Biologen der ganzen Welt bekannt.
Journal Franz
Weber
N¤ 31 Jan./Feb./März 1995
weshalb
Gesellschaft, die sich die Demokratie
zwar aufdie Fahnen geschrieben hat?
Qualihzierren Wissenschaftlern sind sie
zu defenswen oder offensnven For-
Pggudg-
$ChUl']gSZWCCk€Il l€iCht
Wahmcheinlich kann in den kommenden 5 big I 0 jahren ein neuer infcktiöscr
Organisgmm hergestellt werden der sich
in Wesentlichen Aspekten V0]; Sämtlp
chen bekannten Kmnkheitscncgcm untemchcidctl Sem wichtigstes Merkmal:
Qdgy
Wigsgngghafllgy
gchtg
deutlicher hat sich erwiesen,
kein Pnmat — abgesehen vom
Immer
dass
ubrngcn
Menschen
Gegentcxl,
lm-
erstrebtz
—
selbst
AIDS-
gis ideales
Forschungsrnodell dncnen kann. In der
ernsthafte Bnologen zeigen such, ausserst
besorgt uher das drastische Schwxnden der
und
auch
New SClF·IHl.ISl€—A}1Sg2lb€ F/Oli!] 8.
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sowie
Äamptegi
Aétenvtlältal}
Affen
$°||·|ggn
glücklich sein?
dürfen nicht über den Gesetzen stehen;
echre Gelehrte haben solche Pnv1leg1en nn
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23
August
der Jum-
ÄLÄÄÜ“bé°ÄÄÜÄ„mn°Ä‘„;Ch§i„§iÄma¤S
Menschenahenn Biologen wrsscn, wue
wnchtugjede Art 1st. Leider abernät ihre Zahl
lagxgzleusälguö
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heiten gichcm
‘
vcrschwmdend
gegcnuher
klein
dass selbst der Ringelschwendmakak,
welcher aus unerhndhchen Grunden von
den Medien als ldealmodell gepruesen
den
wird, sich nicht zur AIDS-Forschung
cngnctr Dessenungeachtet haben due
Vereinigten S[2llilCH ·UI]d eine Reihe
Bcstechlichen; Die Bestechlichkcit, die das
Frage kum hn Rahmen dcr
Nationalen Akademie dcr WiSSCnSChaf_
um Sowie des Naüonulcn pop
Schungmucs zur Sprache. Einige VGP
Suchc Zielen damufabßus pm_
gramm zu starten. Es handelt ;_;;_i_
um eine schr
Sich jedoch
strittige Angelegenheit; etliche
lehnen derartige Forschungen
ab, weil sie befürchten, dass
Cine weitere Methode zur MusScnvernichtung grosser Popu-
Die
Unrcchtscmphnden des modcmcn Menschen uugblendct, yvxrd uns 'allen num
Verhz1ngms,dennm1tVemuntt1st1hrnicht
be1zuk0mmen...
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Vorgebracht haben. Anstatt nun
aber die unmoralischen und
lebensgefährlichen Experimentc zu ächten, werden mit dem
die
Uebel
hausgemachten
Versuche an Primaten gerechtfertigt. Absurdität und Scheinhciligkeit dieser Haltung müss—
ten jenen, die ein Fünkchen
Menschenverstand
gesunden
besitzen, insAugespringen. Wo
über gibt es sie noch in unserer
Wahnwitzigen Epoche? Und
Handlungsmög—
Welche
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in Brasilien
Tote Brüllaffert - der eine bereits enthäutet auf einem Markt
Weshalb? Weshalb soll man sie der Natur
mit Gewalt entreissen, sie einsperren und
ihnen
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zufügen,
schreckliches Leiden
sie sich "nicht eignen”?
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Lehrstuhl aus
wird Tierschmuggel betrieben. Dieser
abscheuliche Handel ist (laut Aussagen
des geständigen Wilderers Jean—Yves
landungen von den Galeeren geliohen
und hatten sich in der Folge auf den
paradiesischen Inseln vermehrt. Heute
Domalinimindestens ebenso einträglich,
wenn nicht noch lukrativer als Vder
Drogenhandel. Nicht zu vemachlässigen
ist, dass er erheblich geringere Gefahren
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werden sie von einer Tierverkäufer—Malia
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nicht vorrangig darum, Dr.
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Kent zu nehmen- Wenniedeeh die MenSehen Grausamkeit Se ieiehtfettig entSchulqigcm muss man dam nicht jenen
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feilgebeterr Von solchen Schauplätzen
des senreekens aus (welche an einem
künftigen Artikel benandeir werden
Sollen)
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Holland
dem
mogen.
so fort.
etrnes QeuEger
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;nan1pul1caVte’ Affen,
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ausgesetzt wurden? Denn SchlieSS—
nicht jeder Schwarze Zu
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Unterhaltungsindustrie, und so weiter und
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Auf Barbados dem
Die sechs kleinen, misshandelten Tiere
von Bangkok besitzen exemplarischen
mich
Charakter; deswegen habe ich
übergewidmet.
eingehend
ihnen
all jedoch, wo Primaten gefangen werden,
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karibischen InS€l_
decken sich im verborgenen
agierende intemationale Schwarzhändler
ein.
Grünaffen
afrikanischen
mit
Vorfahren dieser Tiere waren zur Zeit des
Sklavenhandels während der Zwischenparadies,
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den bakteriologischen Labors des Landes.
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Europa),
(Umschlagplatz
(Umschlagplatz Vereinigte Staaten), die
arabischen Emirate sowie sämtiche
die
Zoos,
Welt,
der
Labors
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Th€0Ij\€ii_ Glfiübüi
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Märkten
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dung zur Ausbesscmng der Käfige von
Lßberetter
dem unsere Resourcen, umV Affen glucklich zu machen! Ich mag keine Affen!..."
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finsteren
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in
wrnznge,
Lagerhallen aufeinandergestapelte Käfige
gesperrt und schrecklichen Schmerzen
gejagt,
HBUIC
werden
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Israel
Tausende
Primaten illegal als Haustiere oder als
"Werbeträger” fürF
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Dieser Missstand
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André Yenache, Veterinär und israelischer
Verterter im I.P.RL., beklagt. Neben der
schlechten verkündigte er jedoch auch
eine gute Nachricht: Die Knesset hatte ein
verabschieHelles
Tierschutzgesetz
det,
wonach die Höchststrafe bei
Grausamkeit gegen Tiere von 30 Tagen
wurde?
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den Beitritt zur
internationalen
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Konvention über
In Saudiarabien, das
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Eine Ladung von über /00 Makaken im Miami-Airport. Sie si|d alle tot!
Handel
mit
abgelehnt
Arten stets
geben sich etliche
Sammelleidenschaft
der
bedrohten
hat,
Bewohner
mit der typischen
Neureicher für das Uner-
seltener Tiere hin
Vorliebe
schwingliche.
In
-
Tierläden
werden
afrikanische Schimpansenbabies, die per
Tansania eingeschnälggelt
einen
Wurden, verkauft. Preis der
_Waisen; circa 1o0’000 Dollar pro Stuck.
Daneben werden auch Affen, Leoparden,
Privatjet aus
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L“¥“¤S;_ Sclitm
Sßldcnaffchcn und weitere Tl€l°€ VCT GU
Viüldkatzenpelz kaufen, leben normaler-
weise in Saudiarabien oder den ara—
bischen Emiraten. Kaufmotiv dürfte wohl
kaum die Kälte sein, sondem deher der
zur Scheu zu
Slch Sewebi Vcrbotcnci alslmc
(ungeheuer Tcurcs also) lclslcll I
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Die Laboratorien Charles River, Teil
Lomb, halten auf
der Gruppe Bausch
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der Insel Key Lois südlich von Florida
Menschenaffen, die für die Labors beStimmt sind, gefangen. Tiere und BeSchäftigte wurden unlängst an eine "new
entity"
(übersetzung:
neuer
Ort...)
Knotenpunkt der Schmugglerbanden, die
aus bedrohten Tierarten Profite schlagen:
Da Frachtgut nicht kontrolliert wird, ist
Miami de facto ein Freihafen. lm Jahr
1993 stellte der LPPL fest, dass die
Inspektion der in Miami eintreffenden
Primaten ...stolze 0 Prozent erfasste!
werten
älaätext soll mit deinnAffe§ (und
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assen
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nehmen andere
Selbstverständlich
Flughäfen ihm Kommupmcht emster _
doch, mag man sich fragen, zu weI chem
ZWecko Die Kette rst nur so stark wie
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klingelt) dem DurchWeisgemacht
SchnlttSburger
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Frel,hafen M,laml
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Im-
der besorgniserregenden Situation der Primaten auf
den abscheulichen Märkten Asiens
erscheint der europäische und amerikanische Handel auf den ersten Blick
Vergleich
mit
erträglicher. Durch noch schlimmeres
Unrecht wird Unrecht jedoch nicht
Anrerika
'wiedergutgemacht. Gerade
spielt sich gem als Moralapostel auf...
Miami
Flughafen
der
Dabei ist
-
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Die letzten Frauen, die noch Mantel 3118
Wunsch
Dort werden die bedauems—
Offentlichkeit
Affen
der
vorgeführt; die __Gewinne dienen der
"Erziehung der Offentlichkeit bezüglich
des Wertes und des Einsatzes von
Primaten und anderer Tiere in der
F0rschung”.
Im
bi0mcdiZiniSchen
verlegt.
ihr sctrwacnsres Glied, und Sobald ern
Flughafen als leicht zugänglich und kaum
kontrolliert gilt, werden Schmuggler aus
aller Welt zuhauf dorthin strömen. Nicht
von ungefähr leben sämtliche amerikanischen Tierverkauf-Bonzen in Miami.
1992 waren in den Vereinigten Staaten
72’0()0 Transporte wildlebender Arten für
einen angegebenen Wert von nahezu einer
Milliarde Dollar eingetroffen. Lediglich
20% der Frachten wurden mehr oder
wemger gründlich kontrolliert. Dre Zahlen
lassen klar ersehen, dass die Vereinigten
Staaten in der Ausbeutung wildlebender
Tiere weltweit an der Spitze stehen - und
dass sie nun emstlich vor der eigenen
Tür kehren sollten.
V
26
No 31 Jan./Feb./März
312 Schhnggn
1995
gta;-ben
einen qualvouen Tad
bcsondgs
VraSagc„da Detail
Ein
makabrcs
Laboraffen. Welches
steht ihnen bevor?
Schicksal
aber
nacht in den Strassen Taipehs in Taiwan
betrunken
und elcnd aufgefunden
N
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Eines
aber
birth bis1aiiguner—
Dr()g€nhändlcr Wissen, wie
Obcrnächlich Tiempcditioncn k0mm|_
ihrer
Weber
Journal Franz
Werden, benutzen Sie die Körper
Opfer zum Drogentranspoit in die
\/gyginigtgn Staatgn (und Sjchgrljch ging
DW Svhönß Sclwln lrügt ¢*U<¢h bei dei
stetig ZLlnChmClld€n Zilhl
es den jungen. dreijährigen
Orang—Utan, dcr
VOH
im Showbusiness eingesetzt werden:
Leben ist eine einzige Qual.
Regen-
in einer kalten
(lCm Menschen
Init
Hundcnc Solche]- Belsplclc b€kannl'
wcitgyg Rgjhg von
Kürzlich hat
gräSs_
liches Ereignis in der amerikanischen
Presse Schlagzeilen gemacht: 3l2 Boa
costrictor—Schlangen wurden bei der
Oeffnung der Kisten tot aufgefunden. ln
das Mastdarmende der Tiere waren
Bmlgnls
die (sehr
nlcht'Vcrhlndcrn’ dass der Getangcnq
zu seinem kümmerlichen Ende em tristes
Dasein lristct. Aus meiner langen FreundSchaft mit Affen fmil mir pcmmllch
Da gab
Ländemy
ein bcmndcm
Auch
sei klargestellt:
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Kokainpakete hineingestopft worden.
Um die Reptilien daran zu hindern, die
Säcke auszustossen, wurde die Darmöffnung zugenäht.
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Erosion des Tierschutzes
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Hinter den aufgeführten Beispielen
steht eine Vielzahl ähnlich trauriger
Begebenheiten. Mit dem Fall der
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Handelsschranken wird der Schutz
wildlebender Arten untergraben; daher
muss heute besonders energisch Alarm
geschlagen werden.
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Nordamerikanischen Freihandelsvertrags und die
Aufhebung des amerikanischen H2m_
delsembargos gegenüber Vietnam.
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Vietnam sichert sich die
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und Geschlechtsteile von Tigem feilgeboten. Hören und Sehen vergehen
jedoch, wenn man ähnliche Artikel auch
in den Strassen Chinatowns in San
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rechtmässigen
Besitzer
Bleiben wir beim Beispiel
der Menschenaffen:
Kaufen Sie nie einen Affen oder ein
anderes wildlebendes Tier.
Sie Produkte- fin die nni
Neugeborene, unter- und fehlernährte,
kurzem ank den
thailändischen Stränden von Photografcn
Gibbvns w¤rd¢¤
bis Ver
zur Belustigung ausländischer Touristen,
die sich mit, den Tieren ablichten liessen,
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anpreisen.
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Uiiin Veimenii zum Einsam Ain Kind'
Snbstitut veranlasst er den Zuschauer mit
seiner Sanftheit undisemem rührenden
Geinnnen nder ein
einen
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"Mnnkey Trouble" ein besonders lUStig6I°
und belavbßmdef Kapuzmßraffe aufDurch S0lCh¢ B¢iSPi¢l¢ wird d¢*° Snaibam
mn den newösen nnd
Handel
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Nevada zu einem
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Produkte die dem ebechcuiichcn Tier-
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Volker anSgcr0;rcrw€rrlco_
wennssenraererestnaeiten,nmsaemnter
Diese düstere Wahrheit verbir
handel cmstemmcm kamen Fünfei mehr
unter den paillettenglitzemden Koäümen
aus-
und anderen Tiervnn
in Ziiknsknnneln
wenn
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Sklavenhandel ein Schauder überläuft
dann bekämpfen auch Sie die Machen:
schaften der Tier uäler mit de b ‘ten
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und einzig wirksaiinen Methodei elfen
Sie mit ihre Geld uelle zu ka en
Keinen l-Ieller mehrqfür Sklavenhiiilterb
Das ist ihre Hölle auf Erden
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Besuchen Sie nie Darbietungen dres—
sierter Tiere, selbst wenn Sie wie ich
Tiere bewundem.
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Wehr: Sie stehen so nicht einem AIDSHeilmittel im Wege, sondern verhindern
im Gegenteil, dass andere “AIDSViren", sprich weitere schreckliche
Verniehtungsnqnter erzeugt werden
nelncmn-en die
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tock wild auf sie ein, schuttelte und
prügelte sie, während seine Helfer die
Kontrolle zu
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Zwecken eiegeneniei werden-
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Kaufen Sie keine Wnnsenknrtem auf
denen Tiere lächerlich gemacht werden.
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nicht mltschuldlg am
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oder Dresseuren zu verkaufen werden
umgebracht,
Sennnnnneen die den Zuschauer rnh_
ren und belneneen Sollen, die ein-
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scnisnnytnmus genen. ein
weibliches
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mit
Affenbaby heulte so lange, bis man ihr
starken Kaffee verabreichte. Die Folgen
solcher Misshandlungen bleiben nicht
aus: Die antälligen Babies sterben und
werden unverzüglich durch neue, der
Natur geraubte Waisen ersetzt.
"Aber all das geschieht doch in
Ländern, wo Geld nie stinkt", werden Sie
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31 Jan./Feb./März 1995
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Journal Franz
Weber
Trotz europaweiter Proteste:
Die Transporte des Schreckens gehen weiter!
.|mmer noch werden Jahr für Jahr 252 Millionen Schlachttiere unter den
infamsten Bedingungen durch ganz Europa und weit über dessen Grenzen
hinaus geschleust. Einzig und allein aus Gründen der Rentabilität.
Es ist billiger, die Tiere lebend zu transportieren, als sie im nachstgelegen
Schlachthaus zu töten und das Fleisch in Kühlwagen zu befördern.
Handlerprofit, Subventionen und Versicherungsgewinn allein bestimmen die Lange
der Reise. Für Geld ist kein Weg zu lang, kein Transportzu grauenvoll.
Das schmutzige, fluchbeladene l\/lilliardengeschaft der Lebendtransporte
Schande der Europäischen Union!
ist
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Wie lange
lasst sich die europaische
Offentlichkeit diesen Skandal noch gefallen?
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Zweiter Prozess gegen die unmenschlichen
Schlachttiertransporte und gegen die Hauptverantwortlichen und Drahtzieher dieses schmutzigen, fluchbeladenen Milliardengeschäfts.
Immer wieder und noch und noch müssen
wir
gegen diese Transporte aufstehen!
Bis sie aufhören.
.
Einmal mehr zitieren wir die Hauptverantwortlichen, diesmal mit neuem
Belastungsmaterlal, nach Genf vor den Internationalen Gerichtshof für
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Tierrechte.
Wir müssen die Schreckenstransporte endlich aus der Welt schaffen.
Notieren Sie sich das Datum. Bekunden Sie den Schlachttieren Ihre Solidarität.
Kommen
Sie
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Der Prozess vor
beginnt
dem
um 9.30
Montag, 6.
6.
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März nach Genf!
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Internationalen Gerichtshof für Tierrechte
Uhr im Kongresssaal
IV
1995
Centre International de Conferences de Geneve
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17, rue de Varembé
Genf
Der Prozess
ist öffentlich. Eintritt frei.
Slmultanübertragung deutsch, französisch, englisch
unter Hundentdllßélldéll d8|'
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Schreckens|transpcrte
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Die wirksamste Art, den australischen in Verbindung mit ihm und lassen es wilden Pferden im Rahmen unserer Aktion normale Umstände vorausgesetzt - nie im
zu helfen, ist die Patenschaft. Sie werden Stich. Sie sichern ihm mit Ihrem
dadurch zum dauernden Beistand "Ihres” regelmässig erneuerten Beitrag eine
Pferdes, verfolgen sein Schucksal, bleiben bleibende Heimat.
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Die «BRUMBY»-Patenschaft
wildlebendes
das keiner
besonderen Rasse angehört und einfach
mit Hunderten anderen Pferden lin
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Pferd,
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Kinder und Jugendliche bis zu 16
Ihrcq _,Patcnkmdcg,, erhalten
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sowie regelmassige_ Nachrtchten vom
Leben und von den Geschehnissen in
unserem Pferdeparadies. Die «Brumby
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Verhältnissen
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Dennoch will sich der
Tourismus, der bis 1991 die
wichtigste Einnahmequelle
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prächtigen Hotels in Lomé
stehen nach wie vor leer.
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den Segen Gottes. "A1les
ist eine Frage der Zeit, des
Glaubens
und
des
Vertrauens," sagen die Spezialisten vor den leeren
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Ein Herz und eine Seele: Franz Weber im Gespräch
mit dem mgolesischen PremierministerEdem Kodjo
Inmitten der grossen,
unversehnen Natur
Auch wir in Fazao lächeln Wirlächcln
ans Lächeln der nnncn Ennnnn. Und
hoffen in dieser Stille und im stillen, dass
,d1e Europaer das Tor zum
Togo wieder
aufstossen und
adyiiiscbes
und
Scharen in unser
komfortables Hotel
in
inmitten der grandiosen, unversehrten
Natur am
Rande unseres riesigen
Reservats (das so gross wie der Kanton
Tessin ist) zurückfinden. Doch solange
die Hoteliers in Lomé in leere Hallen
starren
lauter
und sich die Zimmermädchen vor
Nichtstun
die
Fingemägel
Stiftung Franz Weber ist der integrale,
durch 60 von ihr entlöhnte Wildhüter(!)
angestrebte Schutz des Reservats mit
seinen Elefanten, Antilopen, Büffeln,
Raubkatzen und Krokodilen - und nicht
dh B°‘“°b °‘“°S d°hZ"“‘°“ H°‘°‘S‘
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werden wir unsem Park
für Jahrzehnhinaus erfolgreich schützen können.
Dazu braucht es eben die tätige Mithilfe der einheimischen Bevölkerung.
te
Natrur- und 'lierschutz einen
Mgnschenschutz
Die zwei grossen ziele der
Fondaüan Franz weber
I
_
_.Aber die Zeiten werden sich bald zum
Guten wenden. Das sagt uns nicht nur der
Stemenhimmel mit seinen astrologischen
Komponenten, sondem auch der einfache
Menschenverstand.
Am
1.
November
1995 werden wir auf Biegen und Brechen
und mit Erfolg, das kann ich heute schon
Genau das sagte ich in Lomé am
Fcmsch°¥‘· Radio undi dcl} Z<=¤*¤¤s¢¤
dll
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nach mgmel blllllllc
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abbeissen, ist es unnütz, unser Hotel in garantieren,
das Hotel wieder aufmachen Ma u
Äclsc Utz hhzohhohhhhr mh
Fazao, wie uns die dortige Bevölkerung und durch
sch
weltweite Reklame mithelfen,
clziscdhtz Ycrhhhdoh lsh Dass
in
Tag für Tag bestünnt, wieder aufzu- den togolesischen
N
uh
ur
¤<·=_T¤¤tw¢lt Togo? mh m
Tourismusaufgoldene Za
machen und unser Dschungelrestaurant Beine zu bringen.
mh der Bovolkomhg
hsfmmoharhoh
Damit erreichen wir
mitten im riesigen Park mit Küchen- und zwei Ziele:
wir helfen dem ganzen Land Wh Sam Sßächulzl wordoh kamm Dass
Servicepersonal zu bestücken. Die Aus- und wir helfen
den Tieren. Denn das ist Wh hamomhoh mosos Ziel hhomwogl
gaben würden angesichts der landes- ja gerade unser
Trumpf: wenn wir be- ahshohoh m“SSoh· Was Wll auch mh·
weiten Flaute die Einnahmen um ein weisen, dass Naturund Tierschutz im
Vielfaches übersteigen! Die Aufgabe der Interesse
der gesamten Bevölkerung ist,
Franz Weber
Y
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„l0’lII‘naIä’
Franz Weber
31 ran./Feb./März 1995
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fur
Begriff
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wirksamen Tierschutz
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weiterhin ihre grossen
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Aufgaben im Dienste von
Natur und Tierwelt erfüllen
zu können, wird die Stiftung
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dem Tode
-
Franz Weber immer auf die
Grosszügigkeit hilfsbereiter
Menschen zählen müssen.
Als politisch unabhängige,
weder
von
Wirtschaftskreisen noch durch staat-
Zuwendungen
Hiermit vermache ich der
Fondation Franz Weben CH1820 Montreux, den Betrag
von Fr.
Um sicherzugehen, dass das
eigenhändige Testament nach
„
‘
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Allgemeinheit.
liche
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Unsere Arbeit Ist eine Arbeit
Im
Dienste
der
Um
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vermachtnls
zugunsten
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unter-
der Tlere
auf Spenden, Schenkungen,
Legate etc. angewiesen.
es
Wenn
Wille
Die finanziellen Lasten, die
die Stiftung tragen muss,
irdische Leben hinaus noch
den Tieren zu helfen, so
bitten wir Sie, in Ihren letzten
werden
nicht
leichter
Sondern immer schwerer entsprechend dem unauf—
heltsam wachsenden Druck
auf Tierwelt, Umwelt und
Natur.
Steuerbefreiung
Die
ais
ist,
Wunsch und
Weber
Verfügungen der Fondation
Franz Weber zu gedenken,
Der Satz in Ihrem eigenhändigeh
Testament:
“Hiermit vermache ich der
Fondation Franz Weben CH1820 Montreux den Betrag
"
von Fn
kann für
unzahlige Tiere die Rettung
bedeuterm
Bm° b°°°ht°“ Sb
Damit ein eeieher Wiiie agch
wirklich erfüllt Wire, sind ein
paar
Fgrmvereehiirten
wahren:
zu
postscheckkonto 186117-3
für grüne Ernzahrungsscheine.
Postscheckkcntc 29774
für blaue Einzahlungsseheine
’
nicht
Uninédingt
ändern
Sondern kann einen zusaté
vnn Hand Schreiben.
„ZUSatZ zu m heiln T t
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Unterschrift
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Vlele Tierfreunde slnd sicher
froh zu wlssen, dass durch ein
Vermächtnis an die steuerbefreite
Fondation
Franz
Weber die oft sehr hohen
i
Erbschaftssteuern wegfallen.
elgenhändlge
D'? muss
estame
eigenhändig
vom Testamentgeber geschrieben sein. Dazu gehört auch
die
eigenhandige Nennung
1.
FONDATION FRANZ WEBER
CH-1820 Montreux
·
be")-
lnstitution
Snnndsnknntanr
Ver-
ärstgitwngits
(a ii es eigen
gemeimutzige
von der Erbschafts—
und Schenkungs-steuer sowie
von den direkten Staats- und
Gemerndesteuern befreit. Zuwendungen können in den melsten Schweizer Kantonen von
den Steuern abgezogen werden.
zum
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auch über das
..
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ist
Ihr
nicht
·
schwinden kommt, ist zu
empfehlen, das Testament
einer Vertrauensperson zur
Aufbewahrung zu übergeben.
2. Wer das Testament belm
Notar anfertlgt, kann diesen
beauftragen, das Vermächtnis zugunsten der Fondation
Franz Weber ins Testament
aufzunehmen.
—·
Ä
stützte Organisation ist sie
Fondation Franz
33
des OrteSU und Cäee Datums
MSC fmS¤W·<=‘ de
In ein solches Testament ist
"Vefmachtnis.
einzufügen:
AUSk¤¤ft
¤
FON¤AT|0N FRANZ WEBER
case postale
CH - 1820 Montreux 1
Telefon: 021 964.42.84
‘
964-er-=-rr
FAX
964·24·24
021 964.57.36
·
34
N° 31 Jan./Feb./März 1995
IOIITIIHI
Bilanz der Fondation Franz Weber, 31.12.1993
Bilanz der Stiftung Giessbach dem
Aktiven
Kllasse, Post, Bank
Obllgatfonen
532730.94
Aktlen Parkhotel Glesabach AG
189661.10
Aktiven
‘
Kassa, Postcheck
2200.-
Dhrerse Debltoran, transltorlscheAktlven
Bureauhaus
Ausstattung
Computer Software
Computer tlardwara
Investltlon Australien
Aktlen Parkhotal Glassbach AG
Total
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Bank
1688.05
83989.20
Anl•llr• Parkhotel Glesabaclr A6
19500.-
9000000.-
Darlehen Fondatlon Franz Weber
Darlehen llahratla Noatra
Dlvarse lfredltoran ldavon Franz Weber)
llypothelr Bürohaus
Rückstellung fllr dlvarsa Kosten
_
lu bazahlonde lloatan
"'
20810819.69
Fadanbons
1945445.84
lastwagan/Maschlnan "AustraIl•n"
|
758 938.10
1 830 134.-
.
9000.9300.16200.53000.-
Elnrlchtungon
104.30
Ranovaflon Glassbachbahn
7083.70
128051.07
1457841.71
Dalrltor Sallebury llouaa Pty
18000000.-
Bank lllanachnurrgssteuarni
62403.-
104984.85
Dtvane Kradttoran
310000.10300.-
0.6. Parkhotel tllasslrach A6
205484.75
143841.65
2708.55
1078554.05
ltypothakan
67882.90
5625000.3005000.-
Ilvaraa Darlahan
TranaltorlschePasalvan
Vermögen
am 1. lanuar 1993
+ Elnnahmenllbsrschuas1993
3781877.37
422843.19
Passlven
221643.29
Lleganschaft Ilotel Classbach
205484.75
Waranlager
Schweizervolk, 31.12.1993
Passlven
180000.-
Team F. Weher rz/c
StiftungGlassbach dam Schwalzervolk
Franz wébéf
4204720.58
4697888.11
322535.20
Vannllgan
Ühartrag vorn llorlahr
‘
‘
1858949.84
292709.40
'
Auagabantlbarachuss
1364240.24
4697888.11
2081081939
2081081889
Erfolgsrechnung der Fondatlon Franz Weber 1993
'
Dlrakta lfarnpagnan-Kosten
Aufwand
Ertrq
Frankaturarr fltr Aktionen,
Moblllsatlon, loumal Franz Weber,
urumn
einem
irr•«r•, zufantan., alluamolna Data
der FFW, etc.)
Erfolgsrechnung der Stiftung Glessbach dem
Schwelzervollr 1993
1538186.66
ueber, Kgjn
Aufwand
Gehälter, Sozlalluretan,
unrrnua-sun, rnururrpenmr
Alk. Aufwand ltlelzung, Elaktrlzltlt,
szzasms
Kosten Uagansclraft, ah:.
57402.05
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Verslclrerurrgan
Zaltungarr, Dolrrnnantatlon,Fllrna
109129.20
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Dlversa Ertrlga lßlassbaclrnrarkan etc.)
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Bonus Ilotol Glaasbaelr
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Franz Weber
No 31 Jan./Feb./März 1995
35
—
Seit 1 8 Jahren unschuldig in der Todeszelle
V0l‘
Im
Juni
1977
d Em 6 E kt I"ISCh GI1 St ll hl'
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..
schwarze Amerikaner Carzell Moore im Staate Georgia,
USA, das Todesurteil für ein Verbrechen, das von einem anderen begangen wurde.
erhielt der
l Er wurde einzig deshalb verurteilt, weil der ebenfalls angeklagte
wirkliche Täter Roosevelt Green, mit dem Carzell
Moore bekannt war, vor der Gerichtsverhandlung fliehen konnte.
• Der Prozess gegen Carzell Moore im Staate Georgia/USA war von Rassismus
und Emotionalität
Augenzeugen noch
stichhaltige
geprägt. Es gab weder *
Beweise für eine Mitwirkung von Carzell Moore bei dem
Verbrechen. Statt dessen war
die Entrüstung der Oeffentlichkeit über das Verbrechen
an einer weissen College-Studentin derart gross, dass so oder
so eine Todesstrafe gefordert wurde - in Abwesenheit des Täters Roosevelt
Green gegen den einzigen damals greifbaren
schwarzen Angeklagten Carzell Moore.
I Carzell Moore, der von allem Anfang an unermüdlich seine Unschuld
an dem Verbrechen beteuerte, konnte wenigstens
erreichen, dass von den höheren Gerichtsinstanzen ein neuer Prozess über das
Strafmass angeordnet wurde.
Doch
obwohl Roosevelt Green im Oktober I977 wieder verhaftet, im Januar l978 zum Tode
verurteilt und l985 hingerichtet .
wurde, bleibt Carzell Moore weiterhin des Mordes an der I9-jährigen Weissen
Studentin beschuldigt und wird
nunmehr seit l8 Jahren in der Todeszelle festgehalten.
l
O
Gipfel der moralischen Grausamkeit gegen den Gefangenen: Gemäss einer
am l. November I994 inkraftgetretenen
Regelung darf Carzell Moore nicht mehr mit Personen ausserhalb der Vereinigten
Staaten korrespondieren und ist
somit von jedem Kontakt mit seinen unzähligen Freunden in der Schweiz und
im übrigen Europa abrupt und hoffnungslos abgeschnitten.
-
WENN AUCH SIE sich gegen diesen empörenden Verstoss gegen die fundamentalen
Menschenrechte zur Wehr setzen wollen,
WENN AUCH SIE zur Rettung und
Rehabilitierung, oder mindestens zur Linderung
von Carzell Moore beitragen möchten,
des Loses
S0 UNTERSCHREIBEN SIE bitte heute noch diese vom Journal Franz Weber lancrerte Petition
.
-
.
.
*
an die Eidgenössischen Räte. Schicken Sie den ganz oder teilweise ausgefüllten
Bogen an das
Journal Franz Wébßl', "CarzeII Meere", 1820 Montreux.
‘
PE TITI ON
an den Nationalrat und den Ständerat der Schweizerischen
Eidgenossenschaft
In Anwendung des Artikels 57 der schweizerischen 'Bundesverfassung
gelangen die Unterzeichneten an die
Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit dem Ersuchen, die
menschenrechtswidrige Lage des seit 1977 inhaftierten,
zu Tode verurteilten Afro—Amerikaners CARZELL
zu prüfen und zu verurteilen.
Die Behandlung von Carzell Moore durch die amerikanische Justiz verstösst krass gegen
die weltweit proklamierten
Grundrechte jedes Menschen.
Wir ersuchen unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier dringend, die sofortige
Aufhebung der grausamen
Beschränkung des Korrespondenzprivilegs für Carzell Moore
dessen Befreiung
•
MOORE
sowie
NAME, VORNAME
ADRESSE
Jede Person darf sich eintragen, gleich welchen Alters oder welcher Nationalität.
zu fordem.
UNTEFISCHRIFT
_
36
N°31 Jan./Feb./März 1995
JÖUITIII, FI"8I1Z
w€b€I"
Keine Wasserfl gzeug
auf
dém
GBIIIETSEB „
Das Vorgehen von Adolf Ogi. muss jedem normal
empfindenden Bürger den Atem verschlagen. lm Schnellver-
sorgniserregenden Akten an unser höchstes Gericht zu gelangen, hat Herr Ogi die ganze Angelegenheit eben husch husch
fahren hat der Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und
noch im alten Jahr (23. Dezember) unter Dach gebracht. Ganz
Energiewirtschafsdepartements den Wasserflugzeugen auf
offensichtlich fürchtet er sich vor
dem
Genfersee grünes Licht gegeben
-
dem Bundesgericht, was
man von seiner Warte auch verstehen kann. Denn das Dossier
ohne das Recht auf
Anhörung der gesamtschweizerischen Organisation Helvetia
Nostra zu respektieren, die nach
dem
ist
Bewilligungsverfahren
war noch der Bundesrat die
instanz.
Nach dem
gericht.
Um
l.
in rechtlicher als in umweltpolitischer Hinsicht
äusserst umstritten. Der Bundesrat als letzte Rekursinstanz ist
noch Schlussfolgerungen anzubringen hatte. Grund der Eile:
Vor dem l. Januar l995, dem Tag des Inkrafttretens des Zivilluftfahrtgesetzes,
sowohl
für
Ogi die einzige Lösung aus der Sackgasse, weiss er doch
aus Erfahrung, dass er
vom Gesamtbundesrat nichts
fürchten hat, dass das Kollegialitätsprinzip voll spielen wird.
Januar ging dieses Privileg ans Bundes-
So wird er die unvermeidliche Intervention von Helvetia No-
Helvetia Nostra daran zu hindern, mit den be-
stra als Richter in eigener
Auszuge BUS
fünf Wochen vor dem omlnösen
Schon seit einiger Zeit hatte Franz
Weber den‘Wind gespürt, der aus Bem
weht. Deshalb hatte er unter
Mitwirkung von Rechtsanwalt Rudolf
"Ja" von
meinen
Sache bodigen können.
seine
·
Bundesrat
hypothetischen
Ohren
das
wie
Echo jenes
Walliser Geschaftemachers, der vor 18
Jahren die Vorzüge des Höhenflugplatzes
mitden genau gleichen Worten anpries..."
céciflgrsgéi Zggleygélraizméwiijgylzs
das Bamlasaml für Zlvlllaßfalm diese
Aasslchlaa als verlockend alagaslaß
aaa als varraaglges
"Nach gründlicher Prüfung der Pläne
erh-änkenlll
des Lausanner Promoters habe ich mir
Franz Weber haut auf die Pa“k¢¢
sagen
müssen:
Solange
derartige
Projekte von unseren Kantons- und
"Den Höhenflugplatz von Verbier
Bundesbehörden ernst genommen wer- haben wir begraben können. Die
den, muss ich an der Front
”””—”i“iJ
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~
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der
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I
V
Genfersee gleicht
verbliebenen
Höhen./ingplatzes von Verbier wie ein Ei
dem andern. Die Ausserungen
des Lausanner Promotem, der
um jeden Preis gestresste
Geschäftsleute von Montreux
nicht aufeine Diskussion über
Details des Projekts
die
—"
W,
i
auf dem
jenem des
Genfersee - zu rechtfertigen.
Ich möchte mich deshalb gar
7
-
Geschafien zurücktreten.
W¢l~VS@'7°l“8Z€“8@
-
Verbrechen und darum handelt es sichja
bei der Gefährdung der Wasservögel im
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kann ich vor zwanzig Jahren
kaum von den laufenden
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einlass§n,lls‘ondern linich einzi
un a ein au ie‘Kem-
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OWIUIOSC
Nun lässt sich ja im Leben alles, auch
das Unentschuldbare, rechyfertigen. Es
gibt
immer tausend Gründe, ein
D-
bleiben. Vide die Dinge stehen,
Projekt
sereräre es im
|guiägjrte|l
B€fül°Chtl.lIlgCl’l dargelegt;
Der
6e„—rayts1e„te
nach Cointrin zu verfrachten, scheut
sich di. r..„.„„„.. r„„„„„„ „t„„„
1„tere„e „„„,»„„ee„,
Seine
zu be-
Rekurs-
letzte
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“
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fräge konzentneén: Branchen wir Wasserflugzeuge,
braucht die Tierwelt des
Genfersees Wasserflugzeuge?
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Das Beispiel vum
Badansaa
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und Lausanne-Ouchy nach
GenfCointrin
befördern,
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über den
Alpen spazierenfliegen oder
blasierte Touristen
Menschen in Seener
eilen
Vnöcnter
Zuhibce
klingen
in
Darauf gibt es nur eine
‘
Antwort: Das Projekt hat
keinerlei Berechtigung.
Die
Tatsache, dass es von den
Der Promoter des wahnwitzigen
Projekts von Wasserflugzeugen auf dem
Genfersee hat seine Rechnung ohne die Waadtländer Stimmbürger gemacht
Kantons' und B“”d€sb€'
hörden nicht nur b€t'üCk·
r
Franz Weber
r
l
war
tan./Februar: 1996
37°
‘
Kampf gegen Wasserflugzeuge
‘
Franz Weber fährt fort:
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—
"Ich fühle mich
Vergaageahelr
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Franz Weber wrll Wasserflugzeuge auf dem Genfersee
verhrndem
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Uamelmhulw, Franz
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Genfersee bei Ouchy und
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Helvetia Nostra
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Vor-
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uge 8
mi zmiiurirarm (sur.)
me 1902 Igekursc von Nm-
Nach dem
"Ja" von Adoß Ogi:
|_|_
sogar abgesegnet
worden ist, halte ich für skandalös. Man
könnte schliesslich ja auch über
‘berechtigten oder nicht berechtigten’
Rassenhass diskutieren. Der Rassenhass
A
I
,
hat keine Daseinsberechtigung, Punkt,
Schluss, wie auch die Wasserflughafen
von
Montreux und Lausanne keine
haben!
Daseiusbereehrigung
Diese
Tatsache müssen wir Ogi, der in Kürze
die Entscheidungfällen will, in dengKo}pf
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Recht unterliegen, direkt an Bern zu
wenden. Im Dezember 1981 wurde die.
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mwuduundäligglm|s|
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Initiative angenommen. Dank diesem
neuen verfassungsmässigen Recht haben
wir das Projekt des Autobahnzubringers
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Umwelt, wire und
Perraudettaz vereiteln können - durch
Lancierung einer Standesimnitiative.
seinen
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1982
nahm
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Wdddlldnder Valle die Sldndeslnllldllve
dn nndferderre Sdmll das pure Gegenteil
seiner Behörden- ndmllen die Slrelehllng
der Bretelle de ld Perrältelettüz aus dem
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eidgenössischen Kammern 8ln8en in der
Felge dufdds Begehren des Wdüdlldndets
Sonverdns ein und Striöheh zur grossen
Freude aller Lausanner das damals 200
Mllllonen senwere Z€l°slöV“n8sPmJ€kl·
zurAnlage oder lerlegung von Flugplätzen
abzulehnen, die nicht von allen Gemeinden
auf deren Gebiet
sie
errichtet
werden
sollen, gutgeheissen wurden]
Wenn
2000
nun Adobc Ogi sich vers ei en
sollte, den Genfersee-Wasserflughafen
zuzustimmen. werden wir des Glelehe
tun wie anfangs der Achtzigerjahre. Mit
einer Standesintttattve warden wir das;
Lande- und Startverbotfur Wasserflug-
Diese lerfassungsänderung geht auf die
Volksdlasllnunllng
8·
Dezember 1974
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erwähnte "Gutheissung" durch
aurück.
dre betroffenen
Gernemden"
heisst nichts
anderes, als dass die Beriolkerung dieser
betroffenen Gemeinden
Zum Brems
befragt
werden m¤SS•
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Jede- andere
Auslegung mlssaculeldau Volkswluaüi Wie
8· Dezember 1974 zum
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Dabei waren sie mit 200 Flügen pro
Jahr zehnmal bescheidener als das
Genferseeprojekt
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Recht. die
Waadtländer
Regierung ihr Einverständnis gegeben
hat? In der Berujungsschrzfi‘ von Helvetia
-·Wurrl€ die Bgvöjkemng von Monwux
und Laasamw komujlie,-lp Swing Franz
die Frage und
musste
Weber vor der Presse
nmnrseehrsenweltselnllerken
sie vemaaai. Also va-tanga er, aus die
Blatt vor den Mund.
versäsmre Abstimmung letzt durchgeführt
Now
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vornehmlich
einem
auf
positiven
Vorbescheid der Regierung des Kantons
Waadt. Dieser Vorbescheid ist jedoch
nichtig und von keinerlei Auswirkung, weil
er Artikel 27bis der waadtländischen
Verfassung
eindeutig
‘Der
verletzt:
Staatsrat des Kantons Waadt hat
Projekte
alhlallerll
Gründe
der
Abfahr der Bawllllgahgsahlräge für
Wassarrlagzaage auf dem Bodensee
durch Badgrrwürlehhergl am Kanton
Thurgau und Vorarlberg im Jahre 1993
eingehend zu studieren. Schaut nur; wie
prompt die deutschen, schweizerischen
und österreichischen Behörden die
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die
unmissverständlichen
Projekte
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Bau des Autobahnzubringes von
dem Waadtländer
Souverän das Recht der Standesinitiative
einzuräumen, sprich das Recht, über die
Köpfe
der
Regierung
und der
Kantonsabgeordneten hinweg sich in
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weismachen
mit der Rrrderung,
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lancierte ich eine Verjizssusngsinitiative
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die
Perraudettaz (der die weltberühmten
Parkanlagen von Lausanne-Ouchy tota]
zerstört hätte.!), obwohl diese Forderung
einzig von Staatsrat und den betreffenden Gemeindebehörden ausging! Ich
habe in der Irblge den Beweis erbringen
können, dass das Waadtländer Wrlk
gegen den Zubringer war Zuerst
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Kantons Waadt verlangen.
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innerhalb von drei Monaten. Kommt
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werden. Zwei/éllos werden wir in Bem
auch Abgeordnete dazu anspomen
durch eine Motion den
können,
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für Wassediugzeuge vom Verdikt des
abhängig
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bittere Pille etwas zu versüssen, hat sich
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des Bundesamtes für Zivilluftfahrt mit
iein paar geringfügigen, ja lächerlichen
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absurden Begrundung abgelehnt, es sei
la nur schweizerrsches Gebiet betroffen,
Jeder See, wie die Deutschen, Oesterreicher und Schweizer am Beispiel
Bodeneee veranschaulicht haben, bildet
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Oktober und die zur Verfügung stehenden 140 Betten
in Betracht, so liegt dieser Erfolg weit über dem
Schweizerischen Durchgehnitp Auch die 1994.
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Programm der kulturellen und gesellschaftlichenAnlässe
Zimmerbelegung von 74 % zählt in
Anbetracht des leider immer noch zu verzeichnenden
Abwärtstrends im schweizerischen Hotelgewerbe zu
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Dienstag 1. August
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Kundschaft stets Rechnung tragende Hotelfuhrung,
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Franken, 1987 mit 73 Ztmmem 2'598'l19 Franken,
1988 3'03l'630 Franken, 1989 4'26l'83S Franken,
1990 4'540'800 Franken, 1991 4'653'721 Franken,
1992 4'868'445 Franken, 1993 s·2s6·ss1 Franken,
1994 5826 433 Franken) ist nicht nur. auf eine
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Oder verschenken Sie Giessbach-Aktien!
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