Familien Wegweiser Das lippische Branchen­buch für Familien KREIS LIPPE FAMILIENWEGWEISER – DAS LIPPISCHE „BRANCHENBUCH“ FÜR FAMILIEN Liebe Familien, Sie halten den gesamtlippischen Familienwegweiser in den Händen. Was wollen wir mit ihm bezwecken? ■Wir möchten Ihnen die Suche nach Adressen und Ansprechpartnern erleichtern. ■Wir wollen Ihnen rund um das Thema Familie ein kleines Nachschlagewerk bieten. n Wir möchten – insbesondere jungen Familien – mit Rat und Unterstützung bei Fragen und Problemen zur Seite stehen, Angebote vorstellen und Hilfen anbieten. ■Wir hoffen, der Familienwegweiser gibt Ihnen wichtige, grundsätzliche und nützliche Informationen sowie einen Einstieg in die vielfältigen Angebote und Leistungen von Verbänden, Vereinen, Einrichtungen und Institutionen in Lippe. n Wir wünschen uns, Sie für Ihre Aufgaben in der Familie und bei der Erziehung Ihrer Kinder stark zu machen und Sie als beratender Partner auf diesem spannenden Weg zu begleiten. Ihr Landrat und Ihre Bürgermeister in Lippe Landrat Dr. Axel Lehmann Kreis Lippe Roland Thomas Stadt Bad Salzuflen Monika Rehmert Gemeinde Extertal Rainer Heller Stadt Detmold Heinz Reker Stadt Lügde Christian Liebrecht Stadt Lage Dr. Andreas J. Wulf Gemeinde Augustdorf Dr. Reiner Austermann Stadt Lemgo Jörg Bierwirth Stadt Schieder-Schwalenberg Dirk Becker Stadt Oerlinghausen Jürgen Schell Stadt Barntrup Stefan Rother Stadt Horn-Bad Meinberg Ulrich Knorr Gemeinde Schlangen Klaus Geise Stadt Blomberg Friedrich Ehlert Gemeinde Dörentrup Mario Hecker Gemeinde Kalletal Gerhard Schemmel Gemeinde Leopoldshöhe 1 FAMILIENWEGWEISER BRANCHENVERZEICHNIS Adoptionsdienst.............................................20 Ambulanter Betreuungsdienst............... 58, U3 Ambulanter Hospizdienst........................ 24, 58 Ambulanter Pflegedienst..............................U3 Ambulante psychiatrische Pflege..................58 Apotheken.......................................................56 Arbeitsvermittlung................................... 28, 42 Architekturbüro..............................................30 Ausbildungsvermittlung................................42 Bauprojekte.....................................................30 Begleitung für Familien mit schwerstkranken Kindern..............................24 Behindertenmedizin......................................14 Beratungsdienste............................................58 Beratungsstelle für Familien, Kinder und Jugendliche................................U2 Betreuung................................................... 3, U3 Betreutes Wohnen................................... 58, U2 Bildung............................................... 42, 74, U3 Café..................................................................14 Elektrotechnik..................................................5 2 Ergotherapie............................................... 8, 14 Essen auf Rädern...........................................U3 Familienangebote..........................................14 Familienförderung...........................................8 Finanzdienstleistungen.................................74 Freizeitangebote........................... 16, 49, 50, 58 Frühförderung..................................................8 Gastronomie...................................................14 Gebäudedienstleistungen................................5 Gemeindepsychiatrisches Zentrum............U4 Hausmeisterservice..........................................5 Heizung.............................................................5 Hilfe für erblindete und sehbehinderte Menschen..............................24 Immobilien.....................................................30 Implantologie.................................................13 Integrationsdienste........................................28 Jugendhilfe.................................................. 8, 58 Katastrophenschutz.......................................45 Kinderdorf......................................................U2 Kindertageseinrichtungen..................... 3, 8, 14 Kinder- und Jugendhospiz............................58 Klinik für Psychiatrie.....................................U4 Krankenhaus...................................... 10, 68, U4 Küchenstudio....................................................4 Kulturangebote...............................................50 Kurzzeitpflege................................................U3 Kurzzeitwohnen.............................................14 Medizinisches Zentrum.................................57 Mobilitätsberatung.........................................45 Musikfachgeschäft.........................................87 Musikzentrum................................................86 Nachhilfe.........................................................74 Notare........................................................ 62, 65 Palliativärztlicher Dienst...............................68 Palliativ-Beratungsdienst..............................24 Personalvermittlung.......................................28 Pflegeeinrichtungen.......................................20 Pflegekinderdienst.........................................20 Politische Parteien.................................... 76, 77 Rechtsanwälte............................... 62, 64, 65, 88 Rettungsdienst................................................45 KREIS LIPPE INHALTSVERZEICHNIS Sanitär.....................................................................................................5 Schuldnerberatung..............................................................................88 Senioreneinrichtungen........................................................................72 Seniorentagesstätte..............................................................................14 Seniorenwohnungen...........................................................................U3 Soziale Einrichtungen.................................................. 8, 14, 24, U2, U3 Sozialstation........................................................................................3, 8 Sportangebote......................................................................................51 Stationäres Hospiz..............................................................................U3 Stationäre Pflege..................................................................................U3 Tagespflege..........................................................................................U3 Tagesstätten..........................................................................................58 Theater..................................................................................................49 Tourismusbüro.....................................................................................16 Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche...................................24 Verhinderungspflege...........................................................................U3 Versicherungsmakler...........................................................................28 Wohnheime..........................................................................................58 Zahnärzte..............................................................................................13 Vorwort��������������������������������������������������������������������������������������1 Branchenverzeichnis��������������������������������������������������������������2 Impressum��������������������������������������������������������������������������������4 U = Umschlagseite Anhang Adressenverzeichnis��������������������������������������������� 69 01 02 03 04 05 06 07 08 01 Gesundheit von Anfang an�������������������������� 6 02 Wenn alles anders kommt ������������������������ 18 Frühe Hilfen und Beratung������������������������ 26 Familie und Beruf���������������������������������������� 40 03 Spaß und Erholung�������������������������������������� 48 Alles rund ums Geld������������������������������������ 52 Rechtliche Fragen���������������������������������������� 60 04 Internetadressen������������������������������������������ 66 05 06 07 08 3 FAMILIENWEGWEISER IMPRESSUM Impressum Konzeption/Realisation/Anzeigenteil: Herausgeber: Kreis Lippe mit den Städten und Gemeinden Redaktion: Kreis Lippe, Fachbereich Jugend, Familie und Gesundheit Justin Blum Felix-Fechenbach-Straße 5 32756 Detmold Tel.: 05231 624290 [email protected] Fotos: Kreis Lippe ccvision.de Der anCos Verlag bedankt sich bei den zuständigen Ansprechpartnern der Kreis­ ver­waltung für die gute Zu­sammenarbeit und bei den Inseren­ten für die freundliche Unterstützung zur Realisierung dieser Broschüre. 4 © 2017 anCos Verlag GmbH, 4. Auflage anCos Verlag GmbH Lange Straße 14 · 49565 Bramsche Tel.: 05461 88266-0 Fax: 05461 88266-11 [email protected] www.ancos-verlag.de Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Nachdruck oder Reproduktionen, auch auszugsweise, nicht gestattet. Bei der Erstellung der Broschüre wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden. Haftungsansprüche sind ausge­­schlossen. Änderungswünsche, Anregungen und Ergän­zungen für die nächste Auflage richten Sie bitte an die Kreisver­waltung oder den Verlag. In unserem Verlag erscheinen: Publikationen zur Bürgerinformation, Wirtschaftsförderung, Freizeitgestaltung, Einweihungs- und Jubiläumsbroschüren, Patientenbroschüren, Bauherrenweg­weiser, Seniorenratgeber sowie Hochzeits- und Familienbroschüren. KREIS LIPPE 5 FAMILIENWEGWEISER 01 01 GESUNDHEIT VON ANFANG AN Die Schwangerschaft bedeutet für die meisten Eltern eine Zeit der Erwartung und des Glücks. Mit ihr einher gehen viele Fragen zur Gesundheit des ungeborenen Kindes oder des Säuglings und natürlich möchten Sie Ihr Kind in seiner Entwicklung bestmöglich unterstützen. 6 Das folgende Kapitel informiert Sie daher ausführlich über alle wichtigen Vorsorgeuntersuchungen, über Hebammenhilfe, Kuren und Beratungsstellen für Eltern mit behinderten Kindern. KREIS LIPPE VORSORGE FÜR WERDENDE MÜTTER Das kleine Tagebuch: Der Mutterpass Gesunde neun Monate Zu Beginn Ihrer Schwangerschaft stellt Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Hebamme einen Mutterpass aus. Darin werden neben den Angaben zur Person die Blutgruppe, die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen und andere Untersuchungsergebnisse festgehalten. Schwangere sollten den Mutterpass immer bei sich tragen – besonders dann, wenn eine Risikoschwangerschaft besteht. Als werdende Mutter dürfen und sollten Sie alle vier Wochen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen, um sich vorsorglich untersuchen zu lassen: Sie werden beraten, auf bestimmte Krankheiten untersucht, Ihre Blutgruppe wird bestimmt und über Ultraschall die Entwicklung Ihres Kindes beobachtet. Die Vorsorgeuntersuchungen werden von Ärzten und Hebammen vorgenommen. Mit ihnen können Gefahren für die Gesundheit abgewendet, Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und entsprechende Behandlungen eingeleitet werden. Die Teilnahme an den Untersuchungen ist freiwillig, wird aber dringend empfohlen. Weisen die Untersuchungen auf ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit von Mutter und Kind hin, so kann eine Risikoschwangerschaft vorliegen. Damit alles gut geht, werden je nach Diagnose unterschiedliche Untersuchungen und Behandlungen notwendig, etwa eine Herztonaufzeichnung (CTG-Kardiotokographie) des Kindes. Die Häufigkeit der Vorsorgeuntersuchungen wird dann in der Regel erhöht. 01 Risikoschwangerschaft Drei von vier Schwangeren stuft die Medizin heute als Risikoschwangere ein. Diese Nachricht kann die betreffende Mutter zunächst erschrecken, bedeutet sie doch, dass es während der Schwangerschaft oder Geburt zu Komplikationen kommen kann. Allerdings: Die Liste der möglichen Risiken wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Bereits eine Frau über 35 Jahre gilt als Risikoschwangere. Fast alle Risiken können über ausführliche Gespräche, vorbeugende Maßnahmen und dichte Kontrollen frühzeitig erkannt, gemindert oder auch vermieden werden. Sie sind kein Grund zur steten Sorge – wohl aber für eine intensive Vorsorge. HEBAMMENHILFE Hilfe rund um Schwangerschaft und Geburt Schwangerschaft geht mit kleinen und großen Veränderungen einher, insbesondere, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten. Rat, Hilfe und Begleitung in dieser Phase bieten Hebammen an – auch ergänzend zur Betreuung durch die Ärztin oder den Arzt. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert. Die Kosten für die Schwangerenvorsorge durch Hebammen, für Geburtsvorbereitungskurse und – sofern die Kursleiterin zur Kassenabrechnung berechtigt ist – für die Rückbildungsgymnastik übernimmt Ihre Krankenkasse. 7 KREIS LIPPE Geburtsvorbereitungskurse Auch nach der Geburt für Sie da Um sich auf die Geburt bestmöglich vorzubereiten, können Sie entsprechende Kurse besuchen. Sie werden von Hebammen (www.hebammensuche.de), aber auch anderen Einrichtungen wie Elternschulen oder Familienbildungsstätten angeboten. Die Kurse richten sich an Schwangere und ihre Partner, aber auch an Alleinstehende. Erkundigen Sie sich über die Art der Kurse und die aktuellen Termine direkt bei der Einrichtung. Informationen für alleinstehende Schwangere erhalten Sie beim Verband alleinerziehender Mütter und Väter VAMV (www.vamv.de). Nach der Geburt haben Sie bis zum zehnten Tag einen Anspruch auf tägliche Wochenbettbetreuung durch eine freiberufliche Hebamme. Weitere Besuche sind bis zur 12. Lebenswoche beziehungsweise bis zum Ende der Stillzeit in Ausnahmefällen möglich. Zu den Aufgaben der Hebammen gehören die Kontrolle des Nabels, Untersuchung der Mutter einschließlich Überwachung und Unterstützung des Rückbildungsprozesses, Unterstützung beim Stillen und vieles mehr. Es ist empfehlenswert, möglichst frühzeitig mit einer Hebamme Kontakt aufzunehmen, um die Betreuung vor und gegebenenfalls bei und nach der Geburt sicherzustellen. Die Kontaktdaten von Hebammen finden Sie in den Gelben Seiten sowie auf den Internetseiten www.hebammensuche.de oder www.hebammen-nrw.de. Persönliche Beratung und Hilfe durch erfahrene Frauen Eine Hebamme darf – außer Ultraschalluntersuchungen – alle Vorsorgeuntersuchungen durchführen, die in den Mutterpass eingetragen werden: Hierzu gehören die Bestimmung von Größe und Lage des Kindes, Herztonüberwachung, Blutdruckmessung, Urin- und Blutuntersuchungen sowie vaginale Untersuchungen und Abstriche. Werden Auffälligkeiten festgestellt oder wird eine Ultraschalluntersuchung empfohlen, werden Sie an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt überwiesen. Familienhebammen Familienhebammen helfen Frauen und Familien, die die Schwangerschaft und/oder Geburt als sehr belastende Situa­ tion erleben. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: „Was ist gesund für unser Kind?“, „Wie bewältigen wir nun unseren Alltag?“, „Verstehen wir unser Kind überhaupt richtig?“ und viele mehr. Wenn dann das Gefühl entsteht, mehr Unterstützung als die Hilfe einer von der Krankenkasse finanzierten Hebamme zu benötigen, dann kann dies durch eine Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester geschehen. Sie kommt nach Hause – durchaus auch schon vor der Geburt und begleitet unterstützend durch die erste Zeit als neue Familie. Familienhebammen arbeiten mit anderen Berufsgruppen und Institutionen eng zusammen, selbstverständlich unterliegt sie der Schweigepflicht. Dieses Angebot zählt zu den Frühen Hilfen und ist kostenlos für jede Familie. 01 Beratung werdender Mütter In den Beratungsstellen im Kreis Lippe finden werdende Mütter und Familienverständnisvolle Gesprächspartnerinnen und -partner bei Problemen oder Konflikten während der Schwangerschaft. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet und Hilfen gesucht. Im Rahmen der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ kann schwangeren Frauen in Notlagen unbürokratisch geholfen werden, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Vor allem bei der Erstausstattung des Kindes, der Weiterführung des Haushalts, bei der Wohnung und Einrichtung sowie der Betreuung des Kindes kann geholfen werden. Zuschüsse aus der Bundesstiftung können nur bei einer persönlichen finanziellen Notlage gewährt werden und sind nur zulässig, wenn die notwendige Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht. Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche Lortzingstraße 6, 32756 Detmold % 05231 9928-0 [email protected] AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo % 05261 6607270 [email protected] 9 FAMILIENWEGWEISER 01 10 KREIS LIPPE pro familia Detmold, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung Lange Straße 79, 32756 Detmold % 05231 26841 Fax 05231 38086 [email protected] Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bielefeld Beratungsstelle Detmold Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 565328 Fax 05231 37234 [email protected] GEBURTSKLINIKEN Sicherer Start ins Leben Die Wahl der richtigen Geburtsklinik fällt nicht immer leicht. Neben persönlichen Gründen wie regionale Nähe, Atmosphäre, Größe der Abteilung oder Freundlichkeit des Personals sollten in die Überlegungen auch der Verlauf einer Schwangerschaft, voraussehbare Geburtskomplikationen oder zu erwartende Probleme beim Kind einfließen. Außerdem sind neben den klassischen meist auch andere Entbindungsformen möglich. Die Kliniken bieten hierzu häufig Informationsveranstaltungen und Führungen an. Familienklinik In der Familienklinik des Klinikums Lippe in Detmold versorgen Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal werdende Eltern vor, während und nach der Geburt optimal und individuell nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und Leitlinien. Auf hohem medizinischem Standard bietet die Familienklinik alle Voraussetzungen für eine sichere Geburt und die beste ­medizinische Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie Kindern und Jugendlichen. 01 Weitere Informationen finden Sie unter www.klinikum-lippe.de „Familienklinik“ und im Adressenteil. Informationsabend für werdende Eltern Im Kreis Lippe gibt es für werdende oder junge Eltern ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot. Fachleute der unterschiedlichen Bereiche informieren über Kindergeld, Elterngeld und Elternzeit, gesetzlichen Mutterschutz, Beratungsstellen, frühe Hilfen u.v.m. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, an der Kreißsaalführung der Familienklinik im Klinikum teilzunehmen – hierfür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Für eine gute Planung wird hierfür vorab um Anmeldung gebeten. Die Termine werden zeitnah über die Presse/Flyer veröffentlicht. Medicum Detmold Röntgenstraße 16 Konferenzbereich % 05231 72-3110 Wege für Eltern – Der Familieninformationsdienst für Eltern in Lippe Die Schwangerschaft und Geburt eines Kindes ist ein besonderes Ereignis für die Eltern. Vieles verändert sich, neue Herausforderungen entstehen und es ergeben sich viele Fragen. – Der Familieninformationsdienst für Eltern in Lippe (FID)berät Eltern beim Start ins Familienleben – persönlich und fachkundig. Der FID vermittelt Informationen und Angebote der Frühen Hilfen für alle Eltern ab der Schwangerschaft bis zum Ende des dritten Lebensjahres eines Kindes. Sprechstunden finden montags und donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr auf den Stationen der Familienklinik statt. Bitte sprechen Sie das Klinikpersonal an, wenn Sie ein Beratungsgespräch wünschen. 11 FAMILIENWEGWEISER Frühe Hilfen für Familien – Guter Start ins Leben Weitere Infos finden Sie im Adressteil. VORSORGE FÜR KINDER Für eine gesunde Entwicklung © Sandra Sanchez 01 Frühe Hilfen sind ein präventiv ausgerichtetes Angebot für werdende Eltern und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren. Mit den verschiedensten Angeboten aus den Frühen Hilfen, wie beispielsweise Unterstützung durch eine Familienhebamme/Familienkinderkrankenschwester oder Austausch und Informationen rund ums Kind in Eltern-KindCafés, werden Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und gefördert. Denn gerade in den ersten Lebensphasen eines Kindes entstehen auch für Eltern viele neue Lebenssituationen, Aufgaben oder aber auch Probleme. Mit den niederschwelligen und fördernden Angeboten der Frühen Hilfen sollen möglichst gute Voraussetzungen für einen gelingenden Start ins Leben geschaffen werden. Dieses „Gelbe Heft“ erhalten Sie entweder nach der Entbindung im Krankenhaus oder von Ihrem Kinderarzt beziehungsweise Ihrer Kinderärztin. Impfpass und „Gelbes Heft“ sollten Sie daher sorgfältig aufbewahren und dem Arzt oder der Ärztin bei jedem Besuch vorlegen. Zahnärztliche Früherkennung In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden die Weichen für die körperliche und geistige Entwicklung gestellt. Die Früherkennungsuntersuchungen bis zum sechsten Lebensjahr (U1– U9, gegebenenfalls auch U10, U11 je nach Krankenkasse) dienen deshalb dazu, Krankheiten und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und eine entsprechende Behandlung einzuleiten, beispielsweise bei angeborenen Fehlbildungen, Störungen des Stoffwechsels oder Blutkrankheiten. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder werden das Nervensystem, die Sinnesorgane sowie Skelett und Muskulatur untersucht. Auch etwaige Entwicklungs- und Verhaltensstörungen stehen im Fokus. Die Untersuchungen folgen der Entwicklung von Kindern und sollen deshalb in bestimmten Zeiträumen wahrgenommen werden. Die Untersuchungen werden durch die Krankenkassen übernommen und sind daher für Sie kostenlos. Die Ergebnisse der Früherkennungsuntersuchungen werden in einem Untersuchungsheft für Kinder festgehalten. 12 Die kostenlosen Früherkennungsuntersuchungen im ersten Lebensjahr umfassen auch die Zähne: Bei der Früherkennungsuntersuchung U3 berät man Sie im Hinblick auf die Mundgesundheit über eine gute Ernährung, bei der U5 über Mund­ hygiene und zahnschonende Ernährung sowie bei der U6 über die richtige Zahn­ pflege. Ab dem 30. Lebensmonat bis zum sechsten Lebensjahr können Sie Ihr Kind dreimal ­sowie vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr zweimal jährlich zur Verhütung von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen zahnärztlich untersuchen lassen. KREIS LIPPE Zu den Untersuchungen gehören unter anderem die Inspektion der Mundhöhle, Einschätzung des Kariesrisikos, Ernährungs- und Mundhygienestatus- und -beratung. Die Kosten für diese Individualprophylaxe werden von den Krankenkassen übernommen. In Schulen und Kindergärten werden gruppenprophylaktische Maßnahmen durch Prophylaxehelferinnen und/oder Zahnärzte/-ärztinnen durchgeführt. Die Teilnahme an diesen Prophylaxeprogrammen für alle Altersstufen wird Eltern dringend empfohlen: das Kariesrisiko wird dadurch nachhaltig vermindert. Zudem finden jährlich prophylaktische zahnärztliche Untersuchungen und Programme vom Gesundheitsamt in allen Schulen und Kindergärten des Kreises Lippe statt. 01 Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe Der Arbeitskreis Zahngesundheit in Lippe wurde 1984 gegründet. Ihm gehören die gesetzlichen Krankenkassen, die Zahnärztekammer Westfalen/Lippe, die Kassenärztliche Vereinigung sowie das Gesundheitsamt des Kreises Lippe an. Aufgabenschwerpunkt des Arbeitskreises ist die Gruppenprophylaxe bei Kindern bis 12 Jahre. Der Arbeitskreis ist Ansprechpartner für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Zahnärztinnen und Zahnärzte und deren Helferinnen und Helfer sowie für Eltern oder Elternräte. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Zähne der Kinder gesund zu halten, den Kindern die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen sowie teuren Zahnersatz und schmerzhafte Zahnbehandlungen zu vermeiden. Deshalb führt der Arbeitskreis Aktionen in Kindergärten und Schulen durch, verteilt Informationsmaterial oder verleiht entsprechende Medien wie beispielsweise Bücher, Spiele oder Zahnmodelle. Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe Heike Hagenhoff-Beuse Auf der Horst 25, 48147 Münster % 0251 507-145 Fax 0251 507-278 [email protected] 13 FAMILIENWEGWEISER UNTERSTÜTZUNG IM KRANKHEITSFALL Mutter-Kind-Kuren / 01 Müttergenesungskuren Generell gibt es gibt eine Vielzahl von Kurangeboten für Mütter und ihre Kinder. Kostenträger sind entweder die gesetzlichen Krankenkassen oder der Rentenversicherungsträger. Man unterscheidet zwischen ambulanten und stationären Kurmaßnahmen. Es gibt zum Beispiel Vorsorgekuren zur Vermeidung von Krankheiten und Reha-Kuren zur Heilung oder Besserung 14 KREIS LIPPE von Erkrankungen. Wenn Sie sich als Mutter vom Alltag überfordert fühlen, einfach müde, kraftlos und voller Sorgen sind, sollten Sie über eine Müttergenesungskur ohne Kinder oder alternativ über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken. Die Kosten übernehmen, bei entsprechender medizinischer Indikation, die gesetzlichen Krankenkassen. Erwachsene zahlen zehn Euro pro Kurtag dazu. Ebenfalls sind Vater-Kind-Kuren und in Einzelfällen Familienkuren möglich. Mit oder ohne Kind Träger: Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. ■Beratung/Beratungsvermittlung zum Thema Mutter-Kind-Kuren Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-84 Fax 05231 9929-80 [email protected] ■ Mutter-Kind-Kuren, Vater-Kind-Kuren, Müttergenesungskuren ■Familienerholung, Kinderfreizeit, betreute Seniorenreisen Wenn Sie sich für eine Müttergenesungskur entscheiden, werden Sie in einem Haus untergebracht, in dem nur Mütter anzutreffen sind. Im Falle einer Mutter-Kind-Kur kommt Ihr Kind, beziehungsweise kommen Ihre Kinder mit zur Kur. Je nach Indikation bekommen die Kinder eigene Anwendungen oder sie kommen als Begleitkinder mit. Haben die Kinder psychosoziale Probleme, eine verzögerte Entwicklung oder sonstige Erkrankungen, können Ihre Kinder als Kurkinder Anwendungen bekommen. Die Entscheidung darüber trifft die Krankenkasse nach Prüfung der ärztlichen Atteste. Ihr Kind wird tagsüber in altersgerechten Kindergruppen betreut. Eine Kur dauert im Regelfall drei Wochen, kann aber in medizinisch begründeten Ausnahmefällen auch verlängert werden. Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lippe e.V. Hornsche Straße 29+31, 32756 Detmold % 05231 921-420 Fax 05231 921-442 [email protected] ■Mutter-Kind-Kuren, Müttergenesungskuren, Betreute Seniorenreisen Wie und wann Sie eine Kur erhalten Familienpflege Die gesetzlichen Krankenkassen bewilligen eine Kur, wenn die medizinischen Voraussetzungen vorliegen. Mutter und Mutter-Kind-Kuren sind beispielsweise möglich bei Alltagsüberlastung, Erschöpfungszuständen, permanenter Müdigkeit oder Rücken- und Kopfschmerzen. Alle erforderlichen Unterlagen bekommen Sie bei den Beratungsstellen oder bei Ihrer Krankenkasse. Die St. Elisabeth Stiftung Detmold ist in der Kinder-, Jugend und Familienhilfe tätig. Hierzu gehört unter anderem auch die Familiäre Bereitschaftspflege, die in Not- oder Krisensituationen, wenn die ausreichende Betreuung und Versorgung der Kinder von der Familie selbst nicht mehr gewährleistet werden kann, tätig wird. Es werden Bereitschaftspflegestellen für Säuglinge und Kleinkinder, für Vorschulkinder im Alter von drei bis fünf Jahren und Kurzzeitpflegestellen ohne Altersbegrenzung angeboten. Kurhaus Schanzenberg der AWO Frau Schirmer Schanzenberg 23, 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 8951-0 Fax 05234 8951-23 [email protected] www.kurhaus-schanzenberg.de 01 Kurnacharbeit, Referat Jugend-, Frauen- und Bildungsarbeit der Lippischen Landeskirche Leopoldstraße 27, 32756 Detmold % 05231 976737 [email protected] Caritassozialstation St. Elisabeth gGmbH Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 740710 www.stiftung-sankt-elisabeth.de 15 FAMILIENWEGWEISER 02 02 WENN ALLES ANDERS KOMMT Im folgenden Kapitel möchten wir Sie darüber informieren, welche Hilfen Sie beispielsweise nach der Geburt eines ungewollten Kindes, bei der Geburt eines behinderten Kindes oder beim Thema Tod in Anspruch nehmen können. Außerdem wird aufgezeigt, welche Rollen die Themen Adoption und Pflegefamilie für das Kindeswohl spielen können. © Sandra Sanchez 18 KREIS LIPPE Schwangerschaftsabbruch Frauen, die ungeplant schwanger werden und das Kind aus den verschiedensten Gründen nicht zur Welt bringen können oder wollen, müssen sich vor einem möglichen Schwangerschaftsabbruch bei einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle beraten lassen. Zur Erklärung: Nach der in Deutschland geltenden Beratungsregelung ist der Schwangerschaftsabbruch zwar grundsätzlich rechtswidrig, er bleibt aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei: Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt; er ist nicht strafbar, wenn nach der sogenannten Beratungsregelung vorgegangen wird: Hierfür ist dem Arzt von der Schwangeren, die den Eingriff verlangt, eine Beratungsbescheinigung nachzuweisen. Die Schwangerschaftskonfliktberatung hilft bei der Entscheidungsfindung und bietet betroffenen Frauen wertvolle Hilfe zur Konfliktlösung – wie auch immer die Entscheidung ausfällt. In jedem Fall muss die Entscheidung innerhalb von zwölf Wochen getroffen werden. Die Schwangerschaftsberatungsstellen der Lippischen Landeskirche, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und von profamilia bieten eine Schwangerschaftskonfliktberatung mit Ausstellung eines Beratungsscheines an; der Sozialdienst katholischer Frauen (skf) berät zwar, stellt aus religiösen Gründen aber keinen Beratungsschein aus. ■ www.lippische-landeskirche.de Link „Beratung & Seelsorge“ „Evangelisches Beratungszentrum“ ■ www.skf-zentrale.de ■ www.profamilia.de ■ www.awo-lippe.de Link „Beratungsstellen“ „Schwangerschaft/Familie“ ■ www.bmfsfj.de Babyklappe Lippe Sie hat dabei die Möglichkeit, zur späteren Identifizierung im Fall eines Sinneswandels, einen Fußabdruck des Kindes zu machen. Wenn die Tür der Babyklappe geschlossen wird, ertönt zeitverzögert im Krankenhaus ein Signal: Nach wenigen Minuten kümmert man sich um das Kind. Wenn es gesund ist, wird es in Zusammenarbeit mit der Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Lippe nach wenigen Tagen in eine Adoptionsfamilie und damit in gute Hände gegeben. 02 ■ www.lippische-landeskirche.de Link „Beratung & Seelsorge“ „Evangelisches Beratungszentrum“ ■ www.skf-zentrale.de ■ www.profamilia.de ■ www.awo-lippe.de Link „Beratungsstellen“ „Schwangerschaft/Familie“ ■ www.alraune-frauenberatung.de ■ www.fuerstin-pauline-stiftung.de/de/jugendhilfe Link „Mutter & Kind-Haus“ Vertrauliche Geburt Jede Frau, die ihre Schwangerschaft geheim halten möchte, kann den Weg der vertraulichen Geburt wählen und so medizinisch sicher entbinden. Die vertrauliche Geburt ist ein gesetzliches geregeltes Hilfsangebot innerhalb des Spektrums anonymer Hilfe-und Beratungsangebote. Es richtet sich speziell an Frauen, die nicht mehr weiter wissen, ihre Schwangerschaften verheimlichen und niemanden haben, der sie unterstützt. Nach dem Gesetz ist die vertrauliche Geburt eine Entbindung, bei der die Schwangere ihre Identität nicht offenlegt und stattdessen Angaben zur Erstellung eines Herkunftsnachweises macht. „Schwangere in Not“ % 0800 4040020 www.geburt-vertraulich.de Vielleicht musste eine Mutter ihre Schwangerschaft geheim halten und sie konnte die Unterstützung der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen nicht in Anspruch nehmen – aus welchen Gründen auch immer. Wenn die Mutter nicht mehr weiter weiß, kann sie als letzten Ausweg ihr Baby nach der Geburt in die Babyklappe der Familienklinik in Detmold legen. 19 KREIS LIPPE ADOPTION Chance für elternlose Kinder Manche Paare, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt, erwägen, ein Kind zu adoptieren. Meist haben sie sich bereits mit allen anderen Möglichkeiten der Elternschaft auseinandergesetzt. Für ihre Fragen, ihre Bewerbung und die Vermittlung eines Kindes ist die Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Lippe (für das gesamte Kreisgebiet) zuständig. Sie berät und unterstützt Ihre Ansprechpartner bei der Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Lippe Heidemarie Dörr-Kramer (Buchstaben A–N), % 05202 99366-23 [email protected] Christina Meuter (Buchstaben O–Z), % 05202 99366-19 [email protected] Hilfreiche Informationen finden Sie auch unter folgenden Internetadressen: ■ www.moses-online.de ■ www.adoption.de ■ Ehepaare und Alleinstehende, die ein Kind annehmen 02 ■ www.bundesjustizamt.de Link „Zivilrecht“ „Auslandsadoption“ möchten. ■ Ehepartner oder Ehepartnerinnen, die das leibliche Kind ih- rer Partnerin beziehungsweise ihres Partners adoptieren wollen. ■ Verwandte, die ein Kind aus der Verwandtschaft adoptieren möchten. ■ Schwangere und Eltern, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, ihr Kind in einer Adoptivfamilie aufwachsen zu lassen. ■ Adoptierte, die Informationen zu ihrer Adoption und ihrer Herkunftsfamilie einholen möchten. © Michelle Stoll – Fotografie Schwangere, die ihr Kind zur Adoption freigeben möchten, melden sich bei der Adoptionsvermittlung in der Regel während der Schwangerschaft beziehungsweise kurz nach der Geburt. Für diese Kinder suchen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geeignete Eltern. Sie informieren und beraten Bewerberpaare und prüfen in einem umfassenden Verfahren Motivation und Lebensumfeld. Alle Beratungsleistungen sind vertraulich, gebührenfrei und unverbindlich. Nach erfolgreicher Vermittlung begleitet die Adoptionsvermittlung Eltern und Kind in der so genannten Adoptionspflegezeit, um sicherzugehen, dass es allen gut geht. PFLEGEKINDER Leben in einer anderen Familie Lippe braucht Pflegefamilien und Menschen die bereit sind, Kindern, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer eigenen Familie leben können, ein neues Zuhause zu geben. Die Pflegekinderdienste der Jugendämter vermitteln Pflegekinder an Alleinstehende, Ehepaare und Lebenspartner. Vielleicht gehören Sie ja zu denjenigen, die ein Kind bei sich aufnehmen möchten? Dann wenden Sie sich bitte an den Pflegekinderdienst des Kreises Lippe (beziehungsweise das für Sie zuständige Stadtjugendamt in Bad Salzuflen, Detmold, Lage oder Lemgo). Die leiblichen Eltern bleiben wichtige Personen im Leben eines Pflegekindes. Eine gute Zusammenarbeit von Pflegeeltern und der Herkunftsfamilie dient in der Regel dem Wohl des Pflegekindes und ist ausdrücklich gewünscht. Bevor Sie sich für eine Bewerbung als Pflegemutter oder -vater entscheiden, sollten Sie prüfen, ob Sie in der Lage sind anzuerkennen, dass Ihr Pflegekind leibliche Eltern hat. Sie benötigen keine pädagogische oder psychologische Ausbildung, aber die Bereitschaft zur Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen Gefühlen, Werten und Normen als auch mit denen des jungen Menschen. Außerdem sollten Sie fachliche Begleitung annehmen können und an Fort- und Weiterbildung interessiert sein. Wollen Sie sich der Herausforderung stellen, ein Kind in Ihren Haushalt aufzunehmen, wird man Sie auf Ihre Aufgabe vorbereiten und Sie über 21 FAMILIENWEGWEISER 02 den gesamten Verlauf der Pflege begleiten und in schwierigen Situationen unterstützen. Bitte bedenken Sie auch: Nicht nur kleine Kinder brauchen ein Zuhause. Gerade die über Sechsjährigen sowie Jugendliche und Kinder mit Behinderung sind auf die Geborgenheit, Zuwendung und Anerkennung innerhalb einer Familie angewiesen. Auch diese Kinder vermittelt das zuständige Jugendamt. Der Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes Lippe bietet Pflegestellen für Kinder an, die langfristig in einer Pflegefamilie aufwachsen, aber auch Pflegestellen, die für einen vorübergehenden absehbaren Zeitraum Kinder aufnehmen. Weiter vermittelt der Pflegekinderdienst im Projekt „Gastfamilie“ junge Menschen ab zehn Jahren, Jugendliche oder ­junge Erwachsene. Das Projekt ist ein ergänzendes Jugendhilfeangebot für ältere Kinder und Jugendliche, die vor dem Absprung in die Erwachsenenwelt in den Gastfamilien unterstützt und begleitet werden. Bei Interesse wenden Sie sich an das für Sie zuständige Jugendamt. Die Adressen finden Sie im Adressteil. Kreis Lippe – Dauerpflege Katharina Arnold-Hermeier, % 05265 955928 Susanne Knitter, % 05235 5093119 Jessica Müller, % 05202 9936624 Familiäre Bereitschaftsbetreuung Jutta Zastrow, % 05202 9936622 Gastfamilie: Stefanie Burkamp, % 05202 9936631 FRÜHFÖRDERUNG Sie sind nicht allein! Lassen Sie sich zunächst sehr gut beraten! Vielleicht sind Sie beunruhigt über die Bewegungs-, Sprachoder Spielentwicklung Ihres Kindes oder verunsichert über sein Verhalten allgemein. In fast allen Kindertageseinrichtungen des Kreises Lippe wird jährlich eine orientierende Entwicklungsbegutachtung vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst (KJÄD) des Kreises Lippe angeboten. Eventuell wurde Ihr Kind 22 zu früh geboren oder es wurde eine Behinderung, eine Entwicklungsverzögerung oder eine Wahrnehmungsstörung von Ihrem Kinderarzt/KJÄD festgestellt. Dann können Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frühförderstelle wenden. Wir bieten Ihnen mit unseren Sozialpädagogen, Psychologen, Motologen, Heil-, Sprachheil- und Sonderpädagogen eine fachliche Beratung und Begleitung Ihres Kindes. Frühförderung: Für einen guten Start ins Leben Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für seine Entwicklung von besonderer Bedeutung. Es sammelt Erfahrungen mit sich und seiner Umwelt und entwickelt seine eigenen Interessen. Frühförderung ist ein Angebot für Familien mit Kindern, die eine auf eine Behinderung hindeutende Auffälligkeit zeigen. Dies können beispielsweise Defizite in der sozialen, motorischen oder sonstigen Entwicklung sein. Frühförderung versteht sich deshalb als Institution zur individuellen Förderung des Kindes mit dem Ziel des Erreichens eines Höchstmaßes an Autonomie, Kompetenz, aber auch gutem Selbstwertgefühl und Vertrauen – unter Einbeziehung der vorhandenen Behinderung. Frühförderung ist für alle Familien kostenlos, Kostenträger ist das Sozialamt der Wohnsitzgemeinde oder des Kreises Lippe. Krankenversicherte Kinder benötigen eine fachärztliche Bescheinigung des niedergelassenen Kinder- oder Hausarztes. Sie ist möglich ab der Geburt des Kindes bis zur Einschulung. Kreis Lippe Team 511.3 Eingliederungshilfe, Inklusion, Frühförderung Sabine Karafildali, % 05231/624130 [email protected] Grundlage der Frühförderung ist eine umfassende Diagnostik. Die Förderung des Kindes durch heilpädagogische Spielangebote geht vom individuellen Verhalten, dem Entwicklungsstand und der konkreten Lebenssituation des Kindes in der ­Familie aus. Frühförderung findet in der Regel einmal in der Woche in der Familie, in den Räumen der jeweiligen Einrichtung oder in der Kindertagesstätte statt. Darüber hinaus werden Eltern-Kind-Gruppen, Elterngesprächskreise oder Informationsabende zu bestimmten Themen angeboten. KREIS LIPPE Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kleinstkinder in Detmold e.V. Leopoldstraße 32, 32756 Detmold % 05231 32728 Fax 05231 38258 www.fruehfoerderung-lippe.de ■Frühförderung und Beratung, Psychologische Beratung, Psychologie In der U 3-Gruppe werden maximal zehn Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren betreut. In der ganzen Einrichtung werden Kinder von 0 bis 6 Jahren betreut. Alle Gruppen sind altersgemischt, so dass die Kinder sich aneinander orientieren und voneinander lernen können. Das Team setzt sich aus Pädagogen verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Anmeldung für ein kom­ mendes Kindergartenjahr sollte bis zum 30.11. eines Jahres erfolgen. Frühförderung der Lebenshilfe Lemgo e.V. Vogelsang 13, 32657 Lemgo % 05261 9480-31 www.lebenshilfe-lemgo.de Link „Netz der Hilfen“ „Frühförderung“ Villa Kunterbunt Kindertageseinrichtung des Kreises Lippe Stüher Straße 3, 32657 Lemgo Kirsten Fricke, % 05261 68460, Fax 05261 288755 [email protected] www.villa-kunterbunt-lemgo.de DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH Heike Böke, % 05261 2879112 [email protected] www.drk-jugendhilfe-lippe.de ■Heilpädagogische Frühförderung mit psychomotorischem Schwerpunkt Familienzentrum Kindergarten Valhausen für Kinder mit und ohne Behinderung Integrative Betreuung in lippischen Kindertagesstätten Die gemeinsame Betreuung von behinderten und nichtbehinderten Kindern ist in Kindertagesstätten möglich, allerdings nicht in allen. Bei bestehender Notwendigkeit wenden Sie sich bitte an die von Ihnen gewählte Kindertageseinrichtung. Betreuung in heilpädagogischen Kindertagesstätten. Sollte eine intensivere Förderung Ihres Kindes notwendig sein, besteht auch die Möglichkeit des Besuches einer heilpädagogischen Kindertageseinrichtung. Villa Kunterbunt – „Ein Haus für Alle“ Die Villa Kunterbunt ist die Kindertageseinrichtung des Kreises Lippe. Sie liegt im Lemgoer Ortsteil Leese. Die „Villa“ hat zwei Integrationsgruppen, eine heilpädagogische Gruppe und eine Gruppe für Kinder von 0 bis 3 Jahren, die von jeweils zwei bis drei Fachkräften sowie Praktikanten verschiedener Berufsgruppen betreut werden. In den Integrationsgruppen können 12 bzw. 13 Kinder ohne und bis zu vier Kinder mit Behinderung oder deren Bedrohung betreut werden. In der heilpädagogischen Gruppe können acht Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen oder deren Bedrohung betreut werden. 02 Ein besonderes Merkmal und pädagogischer Schwerpunkt unserer Einrichtung ist die integrative Betreuung, Förderung und Begleitung von Kindern mit und ohne Handicap. Im Jahr 2008 wurde die Einrichtung zum Familienzentrum NRW zertifiziert. Als Familienzentrum im Sozialraum 2 der Stadt Detmold ist die Einrichtung vorrangig Ansprechpartner für Familien aus Vahlhausen, Diestelbruch, Mosebeck, Nieder – und Oberschönhagen. Als Einrichtung mit zusätzlicher heilpädagogischer Ausrichtung ist sie darüber hinaus Ansprechpartner für Familien mit behinderten Kindern aus dem gesamten Kreis Lippe. Der Kindergarten hält Beratungsangebote vor oder unterstützen Familien auf der Suche nach Unterstützung und Begleitung in besonderen Situationen (Kooperation mit unterschiedlichsten Beratungsstellen, Vermittlung von Tagespflege oder Babysitter, u. a.). Außerdem finden zahleiche Informations- und Vortragsveranstaltungen zu pädagogischen, familienbezogenen Themen statt. Familienzentrum Kindergarten Valhausen Träger: Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Kreis Lippe e.V. Blomberger Straße 358, 32760 Detmold-Vahlhausen % 05231 9219-0, Fax 05231 9219-19 [email protected] www.kindergarten-vahlhausen.de 23 FAMILIENWEGWEISER 02 24 KREIS LIPPE HILFE IN DER SCHWERSTEN ZEIT Leben mit dem Tod Plötzlicher Säuglingstod Der Plötzliche Säuglingstod im ersten Lebensjahr ist zwar sehr selten (Risiko in Deutschland 0,04 Prozent), ist aber nach wie vor medizinisch nicht sicher erklärbar. Die ermutigende Botschaft lautet jedoch: Für die Gesundheit Ihres Kindes können Sie selbst viel tun! Fürsorge, Liebe und das nötige Wissen sind das Rüstzeug, mit dem Sie die Gesundheit Ihres Kindes vom ersten Tag an stärken können. chen die erkrankten Kinder, ihre Geschwister und Eltern regelmäßig in ihrem gewohnten Umfeld zu Hause. Ziel ist einerseits die Entlastung aber andererseits auch die Stärkung der Familie. Dabei orientieren sich die Begleiter an den Bedürfnissen aller Familienmitglieder. Die Familien erhalten beispielsweise Unterstützung bei der alltäglichen Bewältigung ihrer Situation, bei der Betreuung von Geschwisterkindern sowie Begleitung durch Gespräche und oft auch durch einfaches Dasein. Außerdem bietet der Hospizdienst Unterstützung und Hilfe bei der Trauerarbeit für Kinder an, deren Vater, Mutter, Schwester, Bruder oder Großeltern sterben oder gestorben sind. 02 Weitere Informationen finden Sie unter www.hospiz-lippe.de. ■ Betten Sie Ihr Baby im ersten Lebensjahr immer auf dem Rü- cken (wenn es wach ist, kann es selbstverständlich auf dem Bauch liegen). ■ Verwenden Sie eine neue, feste, luftdurchlässige Matratze. ■ Ziehen Sie Ihrem Kind beim Schlafen einen Schlafsack an. Schwere Kissen, Decken, Felle, Kissen, Nestchen etc. können zu warm sein oder können durch das Kind über den Kopf gezogen werden. ■ Halten Sie eine Schlafzimmertemperatur von 16–18 Grad ein. Ein Baby ist weniger kälteempfindlich als Sie denken. ■ Schlafen Sie – wenn möglich – nicht mit Ihrem Kind im gemeinsamen Bett, sondern legen Sie es in sein eigenes Gitterbettchen ohne erdrückende Stofftiere oder Spielsachen. ■ Rauchen Sie nicht. Vor allem nicht in Gegenwart Ihres Kindes bzw. in den Räumen, in denen es lebt. ■ Stillen Sie ihr Kind – wenn es Ihnen möglich ist – ein halbes Jahr lang ausschließlich und danach mit geeigneter Beikost bis ins zweite Lebensjahr oder solange Sie und Ihr Kind es wollen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Sie bei Beherzigung dieser Hinweise Ihr Kind wirkungsvoll schützen können. Ambulante Kinderhospizarbeit Im Vordergrund der ambulanten Kinderhospizarbeit stehen die Unterstützung, Interessenvertretung und Begleitung von schwerstkranken Kindern und ihren Familien in der letzten Lebensphase. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter besu- Stationäre Hospizdienste Im Stationären Hospiz der diakonis – Stiftung Diakonissenhaus werden todkranke, sterbende Menschen jeden Alters unabhängig von weltanschaulichen und religiösen Bindungen aufgenommen. Das Hospiz ist eine vollstationäre Einrichtung mit sieben Einzelzimmern. Hier wird in häuslicher Atmosphäre ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben bis zuletzt ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.diakonis.de. Leuchtturm – Wir begleiten trauernde Kinder und Jugendliche e.V. Wenn Kinder und Jugendliche Vater oder Mutter, ein Ge­ schwisterkind oder Großeltern durch Tod verlieren, ist das für sie schwer zu verstehen und auszuhalten. Ihr Grundvertrauen wird oft erschüttert. In dieser Situation ist es für die meisten Kinder und Jugendlichen hilfreich, wenn sie sich in einer Kinder- oder Jugendtrauergruppe mit Gleichaltrigen austauschen können, die Ähnliches wie sie erlebt haben. Mit den kreativen Angeboten in Trauergruppen ermöglicht ihnen der Verein, einen eigenen Ausdruck für Ihre Trauer zu finden. Martin-Luther-Straße 39a, 32756 Detmold % 05231 9435429 [email protected] 25 FAMILIENWEGWEISER 03 FRÜHE HILFEN UND BERATUNG 03 26 Kinder beanspruchen viel Aufmerksamkeit, sie stellen Ansprüche, permanent müssen Entscheidungen von mehr oder weniger großer Bedeutung getroffen werden. Hinzu kommen die Herausforderungen des Lebens: Beruf und Partnerschaft, Freundschaften und Freizeitge- staltung. Nicht alle Eltern sind diesen Herausforderungen zu jeder Zeit gleich gut gewachsen. Wenn Sie sich überfordert fühlen oder Ihr Kind Sie überfordert, scheuen Sie sich nicht, sich Hilfe zu holen. KREIS LIPPE Engagement für Familien in Lippe Im folgenden Absatz haben wir für Sie eine Auflistung der Besuchsdienste im Kreis Lippe zusammengestellt. So gibt es neben dem SPROSS-Projekt, ein Angebot des Kreises Lippe, auch eigene Dienste in Bad Salzuflen, Detmold, Lage, Leopoldshöhe und Lemgo. SPROSS Das Projekt SPROSS, eine Kooperation des Kreises Lippe mit dem Deutschen Roten Kreuz, ist ein freiwilliges Serviceangebot zur Förderung und Unterstützung von Familien. SPROSS ist ein besonderes Angebot in den Städten und Gemeinden Augustdorf, Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Extertal, Horn-Bad Meinberg, Kalletal, Lügde, Oerlinghausen, Schieder-Schwalenberg und Schlangen. Mit SPROSS sollen Familien mit Neugeborenen über die Angebote im Kreis Lippe informiert, Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie aufgezeigt und Ihnen wertvolle Tipps „rund ums Baby“ gegeben werden. Neben den Besuchen in den Familien gibt es in einigen Familienzentren auch SPROSS-Cafés, die Anschriften finden Sie im Anhang. Hier können sich Eltern in gemütlicher Runde treffen, sich austauschen und sich vom pädagogischen Personal Rat zu bestimmten Themen und Fragestellungen einholen. SPROSS bietet daneben in verschiedenen Städten und Gemeinden Babysitter-Kurse für Jugendliche ab 14 Jahren und Leihomas und -opas an. SPROSS-Projektbüro Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold Astrid Möller, Gudrun Neuhaus % 05231 62-7877 [email protected] Libelle – von Anfang an persönlich beraten! Libelle ist ein Informations- und Beratungsangebot für alle Eltern von Neugeborenen in Lemgo. Mit dem Tag der Geburt eines Kindes verändert sich das Leben. Deshalb bieten Sozialpädagoginnen den Familien an, sie zu Hause zu besuchen. Im persönlichen Gespräch werden Programme und Möglichkeiten zur Förderung von Babys und Kleinkindern, sowie Betreuungsangebote für Kinder in Lemgo vorgestellt. Darüber hinaus ist auch Zeit, über Erfahrungen in den ersten Lebenswochen zu sprechen, individuelle Fragen zu stellen oder sich über besondere Themen auszutauschen. Neben einem kleinen Willkommensgeschenk für das Baby bekommen Eltern Informationsmaterial und weitere Literatur überreicht. 03 Stadt Lemgo Marktplatz 4, 32657 Lemgo Katarina Bittles % 05261 213-416, [email protected] und Sonja Hommers % 05261 213-401, [email protected] FELIKS Bei FELIKS (Für Eltern in Lage, Information, Kommunikation, Service) handelt es sich um ein besonderes Angebot der Stadt Lage, um neugeborene Kinder zu begrüßen. Durch FELIKS unterstreicht die Stadt Lage ihr Engagement für Kinder und Familien und leistet einen weiteren Beitrag zur Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt. Die Stadt möchte mit FELIKS alle Eltern von Neugeborenen über Angebote für in der Stadt informieren und ihnen als Ansprechpartner zur Seite stehen. Anlässlich des persönlichen Gesprächstermins wird ein kleines Geschenk überreicht, das im Wesentlichen aus Informationen rund um die Entwicklung des Kindes besteht, aber auch eine kleine Überraschung enthält. Ferner stehen die Mitarbeiter der Fachgruppe Jugend den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Das Angebot ist kostenfrei und freiwillig. Stadt Lage Bergstraße 2, 32791 Lage Denise Schoder % 05232 601-538 27 FAMILIENWEGWEISER 03 28 KREIS LIPPE SimBa FAMILIENZENTREN SimBa ist der Familienbesuchsdienst der Stadt Detmold und bedeutet „Sicher mit Baby“, denn die Stadt Detmold möchte, dass sich auch Familien mit kleinen Kindern in Detmold sicher und wohl fühlen. Es handelt sich um eine besondere Serviceleistung, die allen Eltern von Neugeborenen angeboten wird. Der Besuchsdienst überbringt neben den Glückwünschen der Stadt und einem kleinen Geschenk, viele nützliche Informationsmaterialien über Angebote für Familien in Detmold. Erstmal zum Familienzentrum Im persönlichen Gespräch können Angebote zur Förderung von Säuglingen und Kleinkindern sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt und vermittelt werden. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu vereinfachen, wird auch über die Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Detmold aufgeklärt. Wie alle anderen Besuchsdienste ist SimBa freiwillig und kostenfrei. Die Stadt Detmold bietet, in Kooperation mit der St. ElisabethStiftung, das Elterncafe „Karo-Café“ für Schwangere und Eltern mit Kindern zwischen 0 und 2 Jahren an. Jeden Dienstag in der Zeit von 9.30 bis 11.00 Uhr im Gemeindehaus der Heilig-KreuzGemeinde am Schubertplatz 10, können sich Eltern treffen, in gemütlicher Runde frühstücken und sich austauschen. Stadt Detmold Wittekindstraße7, 32758 Detmold Ulrike Räker % 05231 977-927 [email protected] Wenn sich frisch gebackene Eltern in einer neuen, noch unbekannten Situation wiederfinden, wünschen sie sich oft eine Anlaufstelle, an die sie sich wenden können. Diese und viele weitere Aufgaben erfüllen die Familienzentren in Lippe. Sie sind Knotenpunkte in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt. Ziel ist die Zusammenführung der Themen Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgaben der Kindertageseinrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien. 03 Die Förderung von Kindern sowie die Unterstützung der Familien werden so Hand in Hand gestaltet. Die Umwandlung vieler Kindertagesstätten in Familienzentren trägt zu einer Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung bei. Zugleich wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die präventive Hilfe erleichtert. In Lippe gibt es aktuell rund 60 Familienzentren, die – teilweise im Verbund – flächendeckend über das Kreisgebiet verteilt sind. Eine Übersicht über die bestehenden Einrichtungen finden Sie unter www.familienzentren.nrw.de im Internet und im Adressteil. Besuchsdienst Bad Salzuflen Rudolph-Brandes-Allee 19, 32105 Bad Salzuflen Sylvia Wilmsmeier-Jonas % 05222/952453 [email protected] Besuchsdienst Leopoldshöhe Kirchweg 1, 33818 Leopoldshöhe Katrin Asman % 05208/991190 © Michelle Stoll – Fotografie Weitere Besuchsdienste 29 FAMILIENWEGWEISER 03 30 KREIS LIPPE SCHWANGERSCHAFTSBERATUNGSSTELLEN Für alle Fragen rund um die Liebe Auch bei Fragen zur schulischen oder beruflichen Ausbildung, bei der Wohnungssuche, in Erziehungsfragen oder bei Behördengängen werden die dortigen Mitarbeiter mit Rat und Tat begleitend und unterstützend tätig. Sie wollen sich über Verhütungsmittel und Familienplanung informieren? Sie sind schwanger und brauchen Rat? Oder benötigen Sie Hilfe, weil Sie nicht mehr weiter wissen und sich mit dem Gedanken beschäftigen, das Kind überhaupt zur Welt bringen zu wollen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an eine der zahlreichen Beratungsstellen für Frauen, Familien und Schwangere in Lippe. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Sie beraten Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, unabhängig von Nationalität, Konfession und Herkunft. Mehr Informationen erfahren Sie von den örtlichen Jugendämtern im Kreis Lippe. Adressen finden Sie im Adressenteil dieser Broschüre. Nach der Geburt Ihres ersten Kindes können Sie bis zum achten Lebensjahr so genannte Elternbriefe zu Rate ziehen. Die vierseitigen Briefe informieren Sie über typische Entwicklungen und Verhaltensweisen von Kindern in den verschiedenen Altersstufen. Bis zum ersten Lebensjahr beantworten sie monatlich lebenspraktische Fragen. Ab dem ersten Lebensjahr werden sie alle zwei Monate, später vierteljährlich herausgegeben. Türkischsprachigen Eltern werden türkisch-deutsche Elternbriefe angeboten, die sich an Themen des Erziehungsalltags in der Migration orientieren. Die Elternbriefe werden vom Arbeitskreis „Neue Erziehung e.V.“(ANE) herausgegeben und in Lippe meist kostenlos über die Jugendämter verteilt. Zu Sonderthemen wie „Hyperaktivität“, „Adoption“ oder „Pubertät“ können spezielle Elternbriefe beim ANE bestellt werden. Unterstützung für schwangere Frauen Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwangerschaftsberatungsstellen unterstützen Sie als werdende Mutter in allen Fragen und möglichen Nöten rund um die Schwangerschaft. Sie können einen Schwangerschaftstest durchführen lassen, sich über soziale Hilfen vor und nach der Geburt oder über den Nutzen und die Risiken vorgeburtlicher Untersuchungen informieren. In Krisen unterstützen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit individuellen Hilfeleistungen. Kontaktdaten finden Sie in der Adressenliste unter „Beratungsangebote“, „Erziehungs- und Lebensberatungen“, sonstige Beratungsdienste sowie Frauenberatung. Mutter & Kind Haus in Detmold: Ja zum Kind – und dann? Als neue Möglichkeit für junge Schwangere oder junge Mütter, die nicht mehr weiter wissen, bietet die Fürstin-Pauline-Stiftung das Mutter & Kind Haus in Detmold an. Hier wird den Frauen geholfen, mit schwierigen Situationen umzugehen und sich mit ihrem Kind eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. ELTERNBRIEFE Auch das Elternsein will gelernt sein 03 Information über Sonder-Elternbriefe Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Boppstraße 10, 10967 Berlin % 030 259006-35 [email protected] www.ane.de Elternbriefe der kath. Kirche www.Elternbriefe.de 31 FAMILIENWEGWEISER 03 Elternbegleiterinnen EXKURS: ADS / ADHS Oft ist es nicht ganz leicht für Eltern, das richtige Angebot oder die richtige Institution zu Fragen des Familienlebens, der Erziehung oder der Entwicklung ihrer Kinder zu finden. Hier unterstützen Elternbegleiterinnen ganz konkret und stehen kostenlos für individuelle Themen zur Verfügung. Für weitere Informationen und Vermittlungsanfragen wenden Sie bitte an Hyperaktiver Zappelphilipp Elternbegleitung Britta Grebe % 05231 624290, [email protected] Bildungs- und EntwicklungsBegleitung (BEB) Als Babys und Heranwachsende lernen Kinder von ihren Eltern – es werden wichtige Grundlagen für die spätere Sprachentwicklung, Kreativität oder Bindungsfähigkeit gelegt. Damit das in allen Familien gut gelingt, werden im Kreis Lippe bereits seit sieben Jahren sogenannte Bildungs- und Entwicklungsbegleiterinnen (BEB) qualifiziert und anschließend eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine individuelle Familienunterstützung bei der Erziehung für Mütter und Väter mit Kindern von 0 bis zum 7 Jahren. Angesprochen sind alle Eltern, die etwas für den Bindungsaufbau zu ihren Kindern tun möchte, wenn sie beispielsweise unsicher, belastet oder alleinerziehend sind. Das Angebot ist kostenlos und findet zu Hause statt. In zwölf Wochen wird den Eltern für eine Stunde in der Woche anhand von Spielen und Übungen wichtiges Handwerkszeug im Umgang mit den Kindern vermittelt. Interessierte Mutter oder Vater, die sich in ihrer Elternrolle eine Anregung und Unterstützung bei der Begleitung und Förderung ihres Kindes wünschen, können sich an ihre örtliche Kindertagesstätte, Grundschule, Hebamme oder Kinderarzt wenden. Kreis Lippe, Team 511.1 – Familienfreundlicher Kreis, ­Kinderschutz Projektleitung: Britta Grebe % 05231 624271, [email protected] Julia Prokofieva % 05231 7878, [email protected] 32 Um-sich-Schlagen, plötzliche Zornausbrüche, Quengeln, Schreien: Eltern hyperaktiver Kinder geraten häufig in einen Teufelskreis aus Erschöpfung, Überforderung, Versagensängsten und Schuldgefühlen. Ihr Kind hört nicht zu, kann sich nicht konzentrieren, wirft sich bei Widerspruch schreiend auf den Boden oder ist immer in Bewegung. Lassen Sie sich in solchen Fällen frühzeitig beraten! Nicht Sie und Ihr Kind sind „verkehrt“, Sie brauchen einfach nur professionelle Hilfe. Diagnose ADHS Wiederholt Ihr Kind immer wieder dieselben Verhaltensmuster, so leidet es möglicherweise am sogenannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in Kombination mit Hyperaktivität (ADS und ADHS). Dabei handelt es sich nach derzeitigem Stand der Wissenschaft um ein multifaktorielles Syndrom, das hauptsächlich neurobiologisch bedingt ist. Da sich der Betroffene nur schwer unter Kontrolle hat und schwer konzentrieren kann, zieht sein Verhalten gravierende psychosoziale Schwierigkeiten nach sich, die wiederum die ADSSymptome wie Ungeduld, Überforderung und Wut verstärken. Der Leidensdruck für den Betroffenen selbst, wie auch für die Eltern und Angehörigen ist immens, insbesondere, wenn das Syndrom unerkannt bleibt. Kein neues Phänomen Nach der übereinstimmenden Meinung vieler Neurologen und Psychologen sind heutzutage nicht mehr Kinder und Erwachsene von dem Syndrom betroffen als früher. Dennoch tritt ADHS aktuell verstärkt und offensichtlicher zu Tage. Ursachen hierfür sind zum einen die zunehmende Komplexität der Gesellschaft und die damit einhergehende Reizüberflutung durch das Überangebot an Informationen und Kommunikation via Fernsehen, Computer und Mobiltelefon. KREIS LIPPE Zum anderen haben sich die Anforderungen an den Einzelnen im privaten wie beruflichen Leben deutlich erhöht. Zugleich lösen sich traditionelle, Sicherheit gebende Strukturen wie Familie, Ehe, Beruf, Heimat oder Zuhause immer weiter auf. ADS-Betroffene stehen dadurch einer noch größeren Herausforderung gegenüber. Lassen Sie sich beraten Bevor sich Ihr Kind einer ärztlichen Behandlung unterzieht, sollten Sie eine Beratungsstelle im Jugendamt aufsuchen. Die Beraterinnen und Berater versuchen mit Ihnen gemeinsam zu klären, wie die problematischen Situationen entstanden sind und wie sie überwunden werden können. Auch sollten Sie die Schule über die Symptome Ihres Kindes informieren, damit es gesondert gefördert und betreut werden kann. Wenn der Verdacht sich erhärtet, dass die Probleme auch organisch-biologisch bedingt sein könnten, sollten Sie einen Facharzt für ADS/ ADHS aufsuchen und Ihr Kind gegebenenfalls medikamentös behandeln lassen. ist keine Lösung: Schreien, Klapse oder Ohrfeigen lösen das Problem nur scheinbar. Es gibt Wege, ohne Ohrfeigen und Schläge auszukommen. Dabei geht es nicht darum, Kindern immer nachzugeben – im Gegenteil, Kinder brauchen Orientierung. Doch diese Orientierung müssen Eltern vorleben – durch eine konsequente Erziehung, die für das Kind einsichtig und nachvollziehbar ist. Aber auch Eltern sind keine Übermenschen. Konflikte und Probleme gibt es in jeder Familie. Tatsächlich zeugt es aber von Verantwortungsbewusstsein, in einer solchen Situation um Rat und Hilfe zu fragen. Unterstützung und Hilfe erhalten Sie bei den folgenden Institutionen. Ihre Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Adressen und Telefonnummern finden Sie im Anhang. 03 ■ www.familienhandbuch.de Suchbegriff „Gewaltfreie Erziehung“ ■ www.bmj.bund.de Link „Service“ „Publikationen“ „Gewaltfreie Erziehung“ ■ www.familienhandbuch.de Suchbegriff „ADS“ oder „ADHS“ ■ www.adhs.de / www.adhs-deutschland.de EXKURS: GEWALTFREIE ERZIEHUNG Verletzte Kinder- und Elternseelen Als Mutter oder Vater wissen Sie: Kindererziehung ist oft nicht einfach. Manchmal gibt es Situationen, da bringen Kinder uns zur Verzweiflung. Zum Beispiel wenn Sie laut, aggressiv oder unkontrolliert sind. Oder wenn Sie etwas eindeutig Verbotenes tun, etwas kaputt machen, Kraftausdrücke verwenden oder sich prügeln. Gelegentlich erfüllen sie einfach unsere Erwartungen nicht, sind vielleicht unordentlich und nicht folgsam. Da ist es leicht, die Geduld zu verlieren, und der Schritt zu einer Ohrfeige ist dann nicht mehr weit. Eine Ohrfeige hat noch keinem Kind geschadet – so lautet eine weit verbreitete Meinung. Aber aus einer Ohrfeige werden schnell zwei, drei, viele. Gewalt ERZIEHUNGS- UND LEBENSBERATUNG Das Kind ist da … und alles ist anders Die Familien-, Ehe-, Kinder- und Jugendberatung des Kreises Lippe mit den Beratungsstellen in Lemgo, Detmold und Bad Salzuflen sowie den Außenstellen Oerlinghausen, Lage, Augustdorf und Extertal bietet umfassende Beratung bei Problemen in der Familie und der Ehe. Die Beratungsstelle berät Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Angebote reichen von der Familienberatung/-therapie, Erziehungsberatung, Trennungs- und Scheidungsberatung, Kindertherapie (einzeln und in Gruppen), Ehe- und Partnerschaftsberatung/therapie und mehr. Neben dem persönlichen Gespräch in den Beratungsstellen kann auch über die Online-Beratung Kontakt aufgenommen werden. Die Ambulante Familienhilfe des Kreises Lippe berät und unterstützt Familien bei Fragen der Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, leistet Hilfen in Kri- 33 FAMILIENWEGWEISER 03 sensituationen, im Zusammenleben mit Kindern, bei der hauswirtschaftlichen und finanziellen Planung sowie im Kontakt zu anderen Institutionen, beispielsweise der Schuldnerberatung. Die Familienhilfe versucht die Belastungen der Familie zu vermindern, stärkt die eigenen Fähigkeiten aller Familienmitglieder und findet im häuslichen Umfeld der Familie statt. Kontaktdaten der einzelnen Stellen finden Sie in der Adressenliste. Das Evangelische Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche bietet Familienberatung, Erziehungsberatung und Kinder- und Jugendberatung unabhängig von Religions- oder Kirchenzugehörigkeiten. Ein kompetentes Fachteam berät und unterstützt Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen und sucht gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen. Ältere Erwachsene finden Hilfen in der Ehe- und Lebensberatung. Link „Beratung & Seelsorge“ „Evangelisches Beratungszentrum“ ■ www.sos-kinderdorf.de Suchbegriff „Schieder“ ■ www.kinderheimgruenau.de ■ www.caritas-detmold.de Link „Beratungsangebot“ „Lebensberatung“ oder „Allgemeine Sozialberatung“ ■ www.awo-lippe.de Link „Angebote nach Themen“ „Beratungsstellen“ „Schwangerschaft/Familie“ ■ www.profamilia.de Im SOS-Beratungszentrum Schieder berät ein Team von Fachkräften bei persönlichen oder familiären Problemen, Krisen und Konflikten. Ziel ist es, den Ratsuchenden in vertrauensvoller Begegnung beim selbstständigen Lösen von Problemen zu unterstützen. Die SOS-Einrichtung bietet ein fachlich fundiertes Hilfsangebot für Menschen in belastenden Lebenssituationen. ■ www.kreis-lippe.de Link „Fachbereich Jugend, Familie und Gesundheit“ ■ www.beratung-lippe.de ■ www.lippische-landeskirche.de EVANGELISCHE FAMILIENBILDUNG Daneben bieten verschiedene Vereine und die großen Kirchen in Lippe Hilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen an. Auch das Kinderheim Grünau der Graf Recke Stiftung in Bad Salzuflen bietet mit seiner Ambulanz Beratung und Therapie für Eltern, Kinder, Paare oder Einzelpersonen in Not- und Konfliktsituationen. Die Caritas begleitet mit der Lebensberatung Menschen in Krisensituationen, bei Verlust eines geliebten Menschen, bei Krankheit, Trennung, Erziehungs- und anderen familiären Problemen. Die Allgemeine Sozialberatung konzentriert sich auf Hilfe bei finanziellen Problemen, beim Umgang mit Ämtern, Behörden, anderen Institutionen und Beratungsstellen sowie bei Fragen zur Sozialhilfe und der Suche nach Selbsthilfegruppen. Der Verein profamilia fokussiert sich mehr auf die Themen Sexualität und Familienplanung. Er bietet unter anderem Beratung bei Partner- und Sexualproblemen („Das Kind kommt – die Lust geht?“) und zur Familienplanung an. Eltern-Kind-Gruppen und Gesprächsangebote Die Evangelische Familienbildung bietet Kurse, Seminare und Veranstaltungen rund um das Thema Familie an. Die Kurse unterstützen Eltern bei Entwicklungs- und Erziehungsfragen, schaffen Kontakte zu anderen Familien und informieren über aktuelle, familienbezogene Themen. Neben zahlreichen Gruppen für Eltern mit Kindern in den ersten beiden Lebensjahren werden unterschiedliche Kurse im Bereich Erziehung angeboten. Die Kurse finden im gesamten Kreisgebiet statt. Ein weiterer Kursbereich greift familiäre Themen wie Tod, Trennung und Krankheit auf und gibt Unterstützung und Hilfestellung zur Bewältigung dieser Situationen. ■ www.lippische-landeskirche.de Link „Arbeitsfelder“ „Evangelisches Beratungszentrum“ 34 KREIS LIPPE FRAUENBERATUNG Hilfen speziell für Frauen Neben der Erziehungs- und Lebensberatung für Mütter und Väter und den Schwangerschaftsberatungsstellen gibt es Stellen, die sich ausschließlich der Beratung von Frauen verschrieben haben. Im Verein Alraune Frauenberatung in Detmold wird Hilfe in einer breiten Palette an Themen, die Schwierigkeiten mit der Erziehung, Konflikte in der Arbeit, psychische Probleme und Suchtprobleme umfasst, geleistet. Hauptarbeitsgebiete sind vor allem Partnerschaftskonflikte, Gewalt in der Beziehung sowie sexualisierte Gewalt. Alraune Frauenberatung e.V. Wall 5, 32756 Detmold % 05231 20177 Fax 05231 24279 [email protected] www.alraune-frauenberatung.de HÄUSLICHE GEWALT IST KEINE PRIVATANGELEGENHEIT Kooperationsgremium „Für Lippe gegen häusliche Gewalt“ Im Jahr 2002 wurde mit dem Gewaltschutzgesetz des Bundes eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um Frauen besser vor häuslicher Gewalt zu schützen und ihnen Wege aus der Gewaltspirale aufzuzeigen. In Lippe wurde das Kooperationsgremium „Für Lippe gegen häusliche Gewalt“ gegründet. In diesem Bündnis haben Fachleute aus den unterschiedlichsten Institutionen Handlungskonzepte erarbeitet und Maßnahmen abgestimmt, um Gewaltopfer besser zu unterstützen und Täter für ihr gewalttätiges Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Unter anderem wurde die Broschüre „Was tun bei häuslicher Gewalt?/Ratgeber für Betroffene“ herausgegeben, die inzwi- schen auch ins Türkische und Russische übersetzt vorliegt. Beteiligt an der Zusammenarbeit sind zum Beispiel die Polizei, das Frauenhaus, die Staatsanwaltschaft, die Jugendämter, die Frauenberatungsstelle Alraune, die Beratungsstelle des Kreises Lippe, weitere Beratungsstellen, die Ärztekammer und die Gleichstellungsstellen der Stadt Detmold und des Kreises ­Lippe. Gleichstellungsstelle des Kreises Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold Nicole Krüger und Andrea Neitzel % 05231 627630 oder 05231 627610 [email protected] [email protected] 03 FRAUENHAUS Ein Weg aus der Gewalt in die Sicherheit Wenn die Bedrohung akut wird oder wenn alle anderen Wege verbaut sind, kann das Frauenhaus Lippe zu einer Lösung beitragen. Jede Frau ab 18 Jahren, die von Misshandlung bedroht ist oder seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt ist, kann sich an das Frauenhaus wenden. Die Nationalität spielt keine Rolle. Natürlich kann die Frau ihre Kinder mit ins Frauenhaus bringen, wo grundsätzlich eine vorübergehende Wohnmöglichkeit besteht. Jede Frau kann solange bleiben, bis sie für sich und ihre Kinder eine alternative Lebens- und Wohnmöglichkeit findet oder sie sich entscheidet, es noch einmal mit ihrem Partner zu versuchen. Neben der Soforthilfe bietet das Frauenhaus den Betroffenen auch Einzelgespräche an. Einzelgespräche und/oder Gruppenarbeit können den Weg für einen angstfreien Neuanfang ebnen. Bei Wohnungssuche, Umzug, Jobsuche oder Behördengängen kann das Frauenhaus behilflich sein. 35 FAMILIENWEGWEISER Auf Wunsch werden die Frauen auch nach dem Aufenthalt im Frauenhaus von den Mitarbeiterinnen auf ihrem Weg weiter begleitet. Bei Bedrohung, bei Misshandlung, zur Beratung, oder zur Information, wenden Sie sich an folgenden Kontakt: 03 Frauenhaus Lippe Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lippe e.V. Postfach 1180, 32770 Lage % 05232 8508500 (Tag und Nacht) Fax 05232 8508502 [email protected] www.awo-lippe.de problematischen Lebenssituationen wie Suchtbewältigung, chronischen Erkrankungen oderaber auch zu allgemeinen Familienthemen, wie Partnerschaft, Trennung oder Gruppen für Alleinerziehende. Außerdem unterstützt die Selbsthilfe-Kontaktstelle die Gründung von neuen Gruppen und begleitet sie im Aufbau. Selbsthilfe-Kontaktstelle Bismarckstraße 8, 32756 Detmold % 05231 56126-0, Fax 05231 56126-9 [email protected] www.selbsthilfe-lippe.de KINDER- UND FAMILIENHILFE SELBSTHILFE Gemeinsam ist man stärker Selbsthilfegruppen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Pfeiler der menschlichen Krisenbewältigung entwickelt. Kaum ein Problem, zu dem es mittlerweile keine Selbsthilfegruppe gibt, in der man mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder die diese schon überwunden haben, gemeinsam an einer Lösung des Problems arbeiten kann. Mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Trägerschaft der PariSozial als Tochtergesellschaft des PARITÄTISCHEN NRW gibt es im Kreis Lippe eine zentrale Anlaufstelle, die Ratsuchenden den Kontaktaufbau zu einer der Selbsthilfegruppen erleichtert. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle informiert über alle relevanten Fragen zum Thema Selbsthilfe. Sie vermittelt in bestehende Gruppen, unterstützt und berät bei Neugründung und verwaltet die aktuellen Daten der bestehenden Selbsthilfegruppen im Kreis Lippe. Bei Bedarf verweist sie auch an andere Hilfs- und Beratungsangebote des Gesundheits- und Sozialbereichs. Auf ihrer Homepage bietet die Selbsthilfe-Kontaktstelle eine beeindruckende Zahl an Kontaktdaten zu Selbsthilfegruppen in Lippe zu den unterschiedlichsten Themen, z. B. zu Hilfen in 36 Kinder brauchen eine Lobby Der Kinderschutzbund arbeitet in den Schwerpunktthemen Kinderarmut, Kinderrechte und Gewalt gegen Kinder: Die Vorbeugung gegen Gewalt ist oberstes Ziel. Dazu werden Möglichkeiten eines gewaltfreien Miteinanders und Problemlösungskompetenz vermittelt und Probleme bearbeitet, bevor sie sich verfestigen. Bei Gewaltanwendung gegen Kinder wird zuallererst der Schutz des Kindes sichergestellt, die Eltern erhalten Hilfe in akuten Krisen und die Problematik wird geklärt. Mädchen und Jungen bekommen Unterstützung bei der Bearbeitung von Gewalterfahrungen. Außerdem werden geeignete therapeutische Angebote für Kinder und Eltern vermittelt und gemeinsam mit anderen Einrichtungen ein tragfähiges Unterstützungsnetz für Familien auf- und ausgebaut. Alle Angebote sind einfach erreichbar, auch über das Kinder- und Jugendtelefon oder das Elterntelefon. Die Beratung orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Hilfesuchenden. Entlastung in Krisen erfolgt sofort – auch in der Wohnung der Ratsuchenden. Alle Beratungsstellen arbeiten nach den Prinzipien Freiwilligkeit und Vertraulichkeit. Sie sind zum Helfen da, nicht zum Verurteilen und Strafen. Der Deutsche Kinderschutzbund ist in sechs lippischen Städten mit Beratungsstellen vertreten. Adressen finden Sie in der Adressenliste. KREIS LIPPE Nummer gegen Kummer: % 0800 1110550 (Elterntelefon) % 0800 1110333 (Kinder- und Jugendtelefon) www.dksb.de Kindern zur Seite – Ein Patenprojekt des Kreises Lippe Auch Eltern können krank sein oder krank werden und leider sind nicht alle Krankheiten schnell und sofort heilbar. Das gilt besonders für psychische Erkrankungen. In Deutschland wachsen rund 3 Millionen Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil auf. Meist gibt es für den erkrankten Elternteil gute Phasen aber auch immer wieder gesundheitliche Krisen, in denen die Versorgung und Aufmerksamkeit für das Kind schwer fällt. Der Kreis Lippe hat mit seinem Patenprojekt, welches durch die Landesinitiative „Starke Seelen“ gefördert wird, eine weitere Form der Unterstützung aufgebaut. Kinder psychisch kranker Eltern können durch eine Patenschaft unterstützt werden. Die ehrenamtlichen Paten sind eine weitere erwachsene Person für das Kind, die mit ihn regelmäßig etwas in der Freizeit unternimmt, dem Kind Zeit schenkt, Lebenserfahrung, Interessen und vielleicht ein Hobby weiter gibt sowie vertrauter Gesprächspartner ist. Diese Ergänzung zur eigenen Familie stärkt die Kinder und entlastet auch die Eltern. Wenn Sie glauben, eine Patenschaft wäre für ihr Kind sinnvoll oder aber Sie haben Interesse selbst Patin oder Pate zu werden, informiert Sie die zuständige Koordinatorin beim Kreis Lippe gern. Die Patenschaften werden aktuell in Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lügde und Schieder-Schwalenberg angeboten. Ansprechpartnerin: Miriam Schäfer Regionalbüro des Kreises Lippe in Blomberg Bahnhofstraße 35, 32825 Blomberg % 05231 62-2039 [email protected] Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung Die Stiftung Eben-Ezer in Lemgo bietet mit ihrer regionalen Beratungsstelle Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung oder deren Angehörigen und Betreuern eine individuelle Beratung und Information über ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfsangebote in der Region. Das Beratungsangebot gilt auch für die Klärung von Leistungsansprüchen und bei sozialrechtlichen Fragen. Stiftung Eben-Ezer Alter Rintelner Weg 35, 32657 Lemgo % 05261 215586 www.eben-ezer.de 03 Die Beratungsstelle „Information und Beratung für und durch Menschen mit Behinderung“ der Lebenshilfe Detmold e.V. bietet Menschen mit körperlichen, seelischen/psychischen und geistigen Behinderungen, Eltern und Angehörigen eine Anlaufstelle, in der sie Beratung und professionelle Unterstützung bei der Alltags- und Lebensgestaltung erhalten. Lebenshilfe Detmold e.V. Freiligrathstraße 22, 32756 Detmold % 05231 9207-0, Fax 05231 9207-70 [email protected], www.lebenshilfe-detmold.de MIGRANTENBERATUNG Vielfalt in Lippe Die Migrantenberatung hat das Ziel, zugewanderte Menschen bei der Erstorientierung und beim Prozess der Integration zu unterstützen. So werden Migranten unter anderem darüber informiert, welche finanziellen Hilfen ihnen zustehen, wie sie sich selbst helfen können und es werden Fragen zu Bildung, zu Behördengängen oder zur Rückkehr ins Heimatland beantwortet. Das Angebot reicht von Hilfen bei persönlichen Schwierigkeiten und materiellen Problemen bis hin zu geselligen und kulturellen Veranstaltungen. 37 FAMILIENWEGWEISER Kommunales Integrationszentrum Lippe (KI Lippe) Das Kommunale Integrationszentrums Lippe (KI Lippe) hat das Ziel, die Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Lippe zu fördern. Als Arbeitsgrundlage dient das Integrationskonzept für den Kreis Lippe, das im Dezember 2013 vom Kreistag beschlossen wurde. In diesem Konzept sind als Handlungsfelder der Integrationsarbeit in Lippe „Bildung und Erziehung“, „Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung“, „Freizeit, Kultur, bürgerschaftliches Engagement“, „Interkulturelle Öffnung“ und „Vernetzung“ definiert. 03 Das KI unterstützt und berät städtische Ämter und Dienststellen, Schulen, andere Bildungseinrichtungen, Kindertages­ einrichtungen, Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie ­weitere regionale Einrichtungen und Organisationen. Die Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Kommunalen Integrationszentren werden gemeinsam von Lehrkräften, sozialpädagogischen/sozialwissenschaftlichen Fachkräften und Verwaltungs­kräften wahrgenommen. In Lippe haben sich außerdem bereits viele Mitmachangebote für Migrantinnen und Migranten wie beispielsweise der „Runde Teppich“ oder das Projekt „Starke Väter“ etabliert. Kommunales Integrationszentrum Lippe (KI Lippe) Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231/62-3660 [email protected] www.willkommen-in-lippe.de Das Deutsche Rote Kreuz bietet mit seiner Migrationserstberatung Hilfe auf dem Weg zur Integration, und das für alle Migranten ab dem Alter von 27 Jahren in den ersten drei Jahren ihres Aufenthalts in Lippe. Die DRK-Integrationsagentur in Lemgo sorgt durch Nachhilfe für Kinder, Sprachkurse für Frauen und Informationsveranstaltungen für nachholende und weiterführende Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die länger als deri Jahre in Deutschland leben und einen gesicherten Aufenthaltsstatus haben. Auch das Diakonische Werk und die Caritas bieten Hilfe, Beratung und Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund an. Die Diakonie bietet mit ihrem Jugendmigrationsdienst Informationen und Hilfen für Spätaussiedler zwischen 12 und 27 Jahren, beispielsweise Hilfe bei Sprache, Schule, Berufsausbildung und Arbeitswelt. 38 Spezielle Flüchtlingsberatung für Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, deren Status als Asylanten nicht oder noch nicht anerkannt worden ist, bieten das Diakonische Werk, die Caritas und die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. Adressen dazu finden Sie im Adressteil. ■ www.kreis-lippe.de/Dienstleistungen/ Kommunales-Integrationszentrum ■ www.vielfalt-in-lippe.de ■ www.diakonie-lippe.de ■ www.caritas-detmold.de ■ www.drk-lippe.de ■ www.fluechtlingshilfe-lippe.de SUCHTBERATUNG Sucht hat immer eine Geschichte Es kann der Fall einer Abhängigkeit von Alkohol oder illegalen, so genannten harten Drogen eintreten. Neben den negativen Wirkungen auf die eigene Gesundheit hat eine Sucht meist auch finanzielle und vor allem familiäre Folgen. Besonders Eltern haben nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch und vor allem für ihre Kinder. Ganz besonders, wenn die Kinder selbst suchtgefährdet sind. Das Blaue Kreuz bietet spezialisierte Hilfe vor allem bei Alkoholabhängigkeit, der Verein Drogenberatung vorrangig bei illegalen Drogen. Das Blaue Kreuz unterhält Beratungsstellen in Detmold und Bad Salzuflen, die Drobs Drogenberatung befindet sich in Detmold. ■ www.blaukreuz-zentrum-lippe.de ■ www.drogenberatung-detmold.de Wenn die Psyche Hilfe sucht… Der Sozialpsychiatrische Dienst im Kreis Lippe bietet mit seinen Beratungsstellen allen Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich vertraulich und kostenfrei am jeweiligen Wohnort informieren und beraten zu lassen. Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung erwachsener Menschen und nach Bedarf deren soziales Umfeld, wie Angehörige, Freunde, Arbeitgeber bei KREIS LIPPE ■ Psychischen Krankheiten, Gerontopsychiatr. Erkrankungen ■ Psychischen Krisen ■ Alkohol-und Medikamentenabhängigkeit In den Fragen von Prävention und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankungen steht der Dienst allen interessierten Bürgern und Institutionen für Informationen zur Verfügung. Die aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter finden Sie unter www. kreis-lippe.de Suchbegriff „Sozialpsychiatrischer Dienst“ Zeugnistelefon Schulaufsicht Bezirksregierung Detmold % 05231 714848 Beratung bei Fragen und Problemen mit der schulischen Leistung 8.00 – 16.00 Uhr an den Tagen nach der Zeugnisvergabe Familien-, Ehe-, Kinder- & Jugendberatung Kreis Lippe www.beratung-lippe.de „Jugendliche“ oder „Eltern“ „Online-Beratung“ Das Internetportal „Psychiatrie-in-Lippe“ stellt kompakt und übersichtlich Beratungs-, Hilfs-, und Behandlungsangebote für psychisch Erkrankte und/oder suchtkranke Menschen in Lippe dar. www.psychiatrie-in-lippe.de Caritasverband www.beratung-caritas.de Schwangerschaftsberatung, Eltern- und Jugendberatung, Suchtberatung, Kurberatung für Mütter, Generationsübergreifende Freiwilligendienste TELEFON- UND ONLINE-BERATUNG Krisentelefon Lippe Verein Hilfe zum Weiterleben Detmold % 05231 33377 Hilfe durch die Leitung Den bisher vorgestellten Beratungsstellen war gemeinsam, dass Berater und Beratende sich persönlich gegenüber stehen. Manchen Menschen bevorzugen aufgrund verschiedenster Aspekte einen gewissen Abstand, sei es durch ausschließliche Übermittlung von Sprache oder sogar nur Text. Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche Anonyme Beratung über Webmail www.evangelische-beratung.info Regionale Schulpsychologische Beratung Lippe Telefonseelsorge der evangelischen und katholischen Kirche % 0800 1110111 oder 0800 1110222 www.telefonseelsorge.de Online-Beratung und Chat Die Regionale Schulpsychologische Beratung bietet für alle am Schulleben beteiligten Personen Beratung und Unterstützung an. Dazu gehören Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte. Die Angebote umfassen Einzelfallberatung, Diagnostik, Lehrkräfte-Fortbildung, kollegiale Beratung, Systemberatung, Prävention und schulpsychologische Krisenintervention. Für jede Stadt oder Gemeinde in Lippe gibt es eine zuständige schulpsychologische Fachkraft. Kinder- und Jugendtelefon Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V. % 0800 1110333, www.kijuserver.de Zentrale Lemgo Papenstraße 4, 32657 Lemgo % 05261/97720 Neben der klassischen Telefonseelsorge gibt es auch Beratungsangebote speziell für Kinder oder Eltern („Nummer gegen Kummer“, Zeugnistelefon, Beratung durch den Kreis Lippe). Die Caritas bietet des Weiteren Online-Beratung an und der Verein „Hilfe zum Weiterleben“ leistet Beistand in existenziellen Krisen. 03 www.schulpsychologie-lippe.de Elterntelefon Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V. % 0800 1110550 39 04 FAMILIE UND BERUF Besonders nach der Geburt des ersten Kindes stellen sich viele Fragen: Wer kümmert sich um mein Kind, wenn ich tagsüber arbeite? Wer von uns beiden bleibt zu Hause? Wie kann ich mich finanziell absichern, wenn ich nicht arbeite? Kann ich mir einen beruflichen Ausstieg überhaupt leisten? Und: Wer garantiert mir, dass ich nach der Erziehungspause wieder beruflich Fuß fassen kann? Das folgende Kapitel informiert Sie über Rechte und Ansprüche, die 40 Ihnen als werdende Eltern und Arbeitnehmer zustehen. Staat, Krankenkassen und Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Sie in Ihrer Familien- und Lebensplanung zu unterstützen. Wir möchten Sie ermutigen, sich das Abenteuer Kind und Beruf zuzutrauen. Unser differenziertes, auf die modernen Bedürfnisse von Müttern und Vätern zugeschnittenes Angebot an staatlichen Unterstützungsleistungen, soll Ihnen die Entscheidung erleichtern. KREIS LIPPE MUTTERSCHUTZ MUTTERSCHAFTSGELD Schutz für Schwangere Entlohnung während der Schutzfrist Der gesetzliche Mutterschutz hat die Aufgabe, arbeitende schwangere und stillende Frauen vor Gefahren, Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz sowie vor finanziellen Einbußen und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu schützen. Die Mutterschutzvorschriften regeln unter anderem … ■ wie der Arbeitsplatz beschaffen sein muss. ■ in welchen Bereichen werdende und stillende Mütter be- schäftigt sein dürfen. ■ die zulässige Arbeitszeit. ■ die Entlohnung bei Beschäftigungsverboten. ■ die Dauer der Schutzfristen vor und nach der Entbindung. ■ den Anspruch auf Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeber- zuschuss. ■ den Kündigungsschutz während der Schwangerschaft. Für die Einhaltung und Umsetzung dieser und weiterer Vorschriften ist der Arbeitgeber verantwortlich. Haben Sie Fragen rund um den Arbeitsschutz, so wenden Sie sich bitte an das Amt für Arbeitsschutz, das der Bezirksregierung Detmold angegliedert ist. Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz 56.4 – Fachaufgabe Mutterschutz Leopoldstraße 13 – 15, 32756 Detmold % 05231 71-5604 Fax 05231 71-821956 www.arbeitsschutz.nrw.de Während der Mutterschutzfristen – sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt – sind Frauen in der Regel durch das Mutterschaftsgeld und einen Zuschuss, den der Arbeitgeber zu tragen hat, finanziell abgesichert. Kein Mutterschaftsgeld erhalten Hausfrauen und Selbständige, die nicht mit Anspruch auf Krankengeld bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, sowie Beamtinnen, für die besondere beamtenrechtliche Regelungen gelten. Mutterschaftsgeld können Sie frühestens sieben Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin beantragen. Wenn Sie freiwilliges oder pflichtversichertes Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse. Sind Sie als Arbeitnehmerin privat krankenversichert oder in einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert, erhalten Sie das Mutterschaftsgeld durch das Bundesversicherungsamt. 04 Anträge auf Mutterschaftsgeld stellen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse oder, sofern Sie nicht oder privat krankenversichert sind, beim Bundesversicherungsamt – Mutterschaftsgeldstelle Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn % 0228 619-1888 www.bva.de Informationsbroschüre „Mutterschutzgesetz – Leitfaden zum Mutterschutz“ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 53107 Bonn [email protected] www.familien-wegweiser.de 41 KREIS LIPPE ELTERNZEIT Erleben Sie die ersten Schritte Ihres Kindes Bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Ihres Kindes, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Elternzeit. Einen Anteil von bis zu vierundzwanzig Monaten können Sie mit Zustimmung Ihres Arbeitgebers auf einen späteren Zeitraum übertragen, allerdings nur bis zur Vollendung des achten Lebensjahres Ihres Kindes. Elternzeit kann in jedem Arbeitsverhältnis genommen werden. Selbständige und Freiberufler haben keinen Anspruch auf Elternzeit. Wollen Sie die Elternzeit zu einem späteren Zeitpunkt nehmen, müssen Sie dies spätestens sieben Wochen (bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes) bzw. dreizehn Wochen (zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes) vorher beim Arbeitgeber formal schriftlich anmelden. ses Lippe. Dort erhalten Sie auch die Broschüre „Elterngeld und Elternzeit“ des BMFSFJ, die Sie umfassend über Ihren Anspruch informiert. Elterngeldstelle Kreis Lippe Fachbereich 5 – Jugend, Familie und Gesundheit Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 62-77500 [email protected] www.elterngeld.nrw.de Mo. – Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 – 17.00 Uhr Informationsbroschüre und Beratung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 53107 Bonn % 0180 5329329 Servicetelefon (Information und Beratung): 030 20179130 (Mo. – Do. 9.00 – 18.00 Uhr) [email protected] 04 Väter sind gefragt Gemeinsam, allein oder abwechselnd Überlegen Sie zuvor, ob Sie oder Ihr Partner sich Zeit für die Familie nehmen, ob ein Elternteil die Elternzeit ganz oder teilweise allein in Anspruch nimmt oder Sie die Elternzeit untereinander aufteilen und sich abwechseln möchten. Sie können die gesamte dreijährige Elternzeit pro Elternteil jedoch auch zeitgleich gemeinsam nutzen. Immer mehr Väter möchten aktiv an der Erziehung ihrer Kinder mitwirken. Gleichzeitig befürchten sie jedoch Nachteile im Beruf. Wenn auch Sie sich Gedanken machen, wie Sie beispielsweise mehr Zeit für Ihre Familie finden und trotzdem beruflich erfolgreich bleiben, dann können die nachfolgenden Adressen Elternzeitrechner Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familien, ­Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finden Sie unter www. familien-wegweiser.de weitere Informationen zur Elternzeit. Beratung und Antragstellung Wenn Sie noch Fragen zur Elternzeit und zur Antragstellung haben, so wenden Sie sich bitte an die Elterngeldstelle des Krei- 43 FAMILIENWEGWEISER hilfreich sein. Sie werden informiert, wie Sie etwa Ihre Arbeitszeit flexibler gestalten können oder wie Sie Ihren Vorgesetzten davon überzeugen, dass Sie gerne in Elternzeit gehen möchten. Das Internetportal www.vaeter-nrw.de ist eine Einstiegs-, Informations- und Vermittlungshilfe für Väter und Fachkräfte. Auf Grundlage der Themen: ■ Vom Mann zum Vater ■ Väter und Kinder ■ Väter und Partnerschaft ■ Väter in der Arbeitswelt und ■ Väter im Netzwerk 04 macht die Internetseite des Landes-Familienministeriums Vätern und werdenden Vätern Angebote, die helfen, Vaterschaft flexibel, individuell und verantwortlich ausfüllen. ■ www.vaeter.de ■ www.vaeter-nrw.de Zurück in den Beruf Wenn Sie sich entscheiden, nach der Elternzeit wieder zu arbeiten, können Sie sich bei der Agentur für Arbeit und der Regionalstelle FAIR über Fragen des beruflichen Comebacks informieren. Die Regionalstelle FAIR bietet Frauen neben einer Wiedereinstiegsberatung auch Informationen und Hilfen bei der Erstellung eines individuellen Konzeptes zur Existenzgründung und bei der Vernetzung mit anderen Gründerinnen. Allgemein empfiehlt es sich, dass Sie sich auch während der ­Elternzeit mit Ihrem Arbeitgeber austauschen, gegebenenfalls bei Urlaubsausfällen Ihrer Kollegen einspringen oder an Fortbildungsprogrammen teilnehmen. ■ www.fair-lippe.de FAIR – Frau und Arbeit in der Region Bad Meinberger Straße 1 (Gilde-Zentrum), 32760 Detmold % 05231 4585-600 www.fair-lippe.de 44 KINDERBETREUUNG Kindertagesein­richtungen, Familienzentren und Kindertagespflege In Lippe gibt es mit über 180 Einrichtungen – davon rund 60 Familienzentren – der unterschiedlichsten Träger ein breit gefächertes Kinderbetreuungsangebot. Aufgabe der Kindertageseinrichtungen ist es – neben der klassischen Kinderbetreuung – die Erziehung in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen. Um Kindern optimale Startchancen für die Schule zu ­geben, gehört es zu den Aufgaben von Erzieherinnen und ­Erziehern, die Kinder gezielt zu beobachten und ihrem Entwicklungsstand entsprechende Bildungsangebote bereitzustellen. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherzustellen, hat jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr in seiner Gemeinde einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Familienzentren bieten neben diesen Angeboten noch ­weitere Dienst- oder Beratungsleistungen an. Sie sind auch ein guter erster Ansprechpartner bei Fragen und Problemen: www.familienzentren.nrw.de. Eine Alternative zur KiTa bietet die Kindertagespflege, bei denen Tagespflegepersonen Ihre Kinder betreuen. Alle Adressen der lippischen Kindertageseinrichtungen erhalten Sie unter www.kinderbetreuung-owl.de oder auf den Internetseiten der jeweiligen Kommune. Elternbeiträge Die Elternbeiträge für die Betreuung Ihrer Kinder im Kreisgebiet sind in Satzungen unterschiedlich geregelt. Für die Städte Detmold, Lemgo, Bad Salzuflen und Lage können Sie Beiträge beim jeweiligen Jugendamt erfragen. Für die anderen zwölf Städte und Gemeinden gelten die Elternbeiträge des Kreises Lippe, die Sie mit einem Elternbeitragsrechner ermitteln können. Die Berechnung ist abhängig vom Einkommen der Eltern, KREIS LIPPE 04 45 FAMILIENWEGWEISER der Frage, ob man allein erziehend ist oder nicht, der Anzahl der noch im Haushalt lebenden Kinder und natürlich davon, welche Betreuungszeit gewünscht wird. Grundsätzlich gilt in Lippe: Das letzte Kindergartenjahr ist beitragsfrei. Und wer die Beiträge aufgrund des Einkommens nicht aufbringen kann, hat die Möglichkeit, eine Ermäßigung oder einen Erlass der Elternbeiträge bei seinem zuständigen Jugendamt zu beantragen. Mehr zum Thema gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-lippe.de Suchbegriff „Elternbeiträge“ 04 TAGESMÜTTER UND -VÄTER Kindertagespflege – familiennah und individuell Neben den Kindertageseinrichtungen bieten in Lippe auch zahlreiche Tagespflegepersonen individuelle Kinderbetreuung an. Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen ein gleichwertiges Angebot zur Betreuung, Bildung und Erziehung insbesondere für Kinder unter drei Jahren, aber auch für Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Kindertagespflege unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Vermittlung erfolgt durch das zuständige Jugendamt (Kontaktdaten siehe unten). Die Zeiten der Betreuung sind flexibel und können über KiTa- und OGS-Öffnungszeiten hinausgehen. Die Betreuung erfolgt in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson, kann aber auch im Haushalt der Eltern oder in anderen Räumlichkeiten stattfinden. Alle Tagespflegepersonen im Kreis Lippe sind nach festen Standards qualifiziert, besitzen eine Pflegeerlaubnis und werden durch das Jugendamt begleitet. Kindertagespflege ist u.a. förderfähig, wenn Erziehungsberechtigte erwerbstätig sind oder sich in Ausbildung befinden. Darüber hinaus hat ein Kind grundsätzlich ab dem ersten Geburtstag Anspruch auf frühkindliche Förderung 46 in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Die Tagespflegeperson wird durch das Jugendamt bezahlt. Der Kostenbeitrag der Eltern wird analog zu den KiTa-Beiträgen (siehe „Elternbeiträge“) berechnet. Förderung in Kindertagespflege ist beim jeweils zuständigen Jugendamt (Wohnort des Kindes) zu beantragen. Als Eltern sind Sie herzlich eingeladen, sich zu allen Fragen rund um die Kindertagespflege – auch Randzeitenbetreuung – bei der Fachberatung Ihres Jugendamtes informieren zu lassen. Wenn Sie Interesse haben selbst Tagesmutter oder -vater zu werden, wenden Sie sich bitte an die Fachberatung in Ihrem Jugendamt. Kontakt zu Tagespflegepersonen vermittelt: Fachbereich 5 – Jugend, Familie und Gesundheit Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold Bärbel Paetzold % 05231 62424 [email protected] und Sonja Siontas % 05231 624250 [email protected] ■ www.kinderbetreuung-owl.de ■ www.handbuch-kindertagespflege.de Au-pair Ein Aufenthalt als Au-pair ist eine Möglichkeit für junge Menschen mit kleinem Budget, in einem anderen Sprach- und Kulturraum zu leben, um die lokale Sprache und Kultur kennenzulernen. Für das einfache Erlernen der deutschen Sprache und Kennenlernen der Kultur leistet der Au-pair leichte Mitarbeit im Haushalt und leichte Betreuungsaufgaben für die Kinder. Für junge Eltern kann ein Au-pair also auch eine Entlastung bedeuten. ■ www.guetegemeinschaft-aupair.de KREIS LIPPE KINDERBETREUUNG FÜR STUDENTEN UND HOCHSCHULANGEHÖRIGE Hochschulkinder NRW Dieser Service des Netzwerks Frauenforschung NRW informiert über Kinderbetreuungsmöglichkeiten an verschiedenen Hochschulorten in NRW. Es werden eine Übersicht über die vorhandenen Einrichtungen mit Kurzbeschreibungen, Konditionen und Adressen sowie Informationen über politische Positionen, rechtliche Rahmenbedingungen und einschlägige Publikationen geboten. Außerdem sind Informationen über Selbsthilfeinitiativen und über die Träger der Einrichtungen hinterlegt. Vor Ort werden unter anderem sozialpädagogische Einzelfallhilfen, Kinderbetreuung für Zwei- bis Dreijährige, ein Ehrenamts-Vermittlungszentrum und vieles mehr geboten. Mehrgenerationenhaus in Lemgo: www.mgh.st-pauli-lemgo.de Mehrgenerationenhaus in Schieder-Schwalenberg: http://fv-kolibri.de/mehrgenerationenhaus 04 ■ www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de MEHRGENERATIONENHÄUSER Neue Großfamilien Was sich zunächst nach einem Wohnhaus für unterschiedliche Altersgruppen anhört, meint aber etwas anderes: Verschiedene Generationen sollen einen Raum haben, um sich zu begegnen und quasi als „Großfamilie“ zu leben. Also nicht ein extra Raum für Kinder, ein anderer für Jugendliche, einer für jüngere oder auch für ältere Erwachsene, sondern: Ein Treffpunkt für alle. In Lemgo, angegliedert an die Evangelische St.-Pauli-Gemeinde, sowie in Schieder-Schwalenberg, betrieben durch den Förderverein Kolibri sowie des Trägervereins für offene Kinderund Jugendarbeit Church, befinden sich zwei von etwa 500 Mehrgenerationenhäusern. 47 FAMILIENWEGWEISER 05 SPAß UND ERHOLUNG Wellness, neudeutsch für „Sich wohl fühlen“, ist nicht nur die Entspannung im WellnessTempel, sondern eben auch eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört aber nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern auch Sport, 05 48 Spiel und geistige Entfaltung. Diese mehr oder weniger kurzen Auszeiten sind nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern wichtig. Einige Beispiele dafür möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen. KREIS LIPPE SPORTVEREINE UND KREISSPORTBUND Wellness und Gesundheit durch Sport Sport kann zwei wesentliche Funktionen erfüllen: Sie können zum einen Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Kinder erhalten beziehungsweise verbessern. Zum anderen stellt körperliche Betätigung einen Ausgleich zum anstrengenden Alltag in der Familie dar. Da es meist einfacher ist, dieses Ziel in Gemeinschaft zu erreichen, sind die Sportvereine und der Kreissportbund (KSB) hier gute Ansprechpartner. 05 © Sandra Sanchez Auf der Internetseite des KSB finden Sie Kontaktdaten zu allen den Gemeinde- und Stadtsportverbänden angeschlossenen Sportvereinen. Unter dem Link „Sportkurse“ können Sie außerdem direkt Kurse (unter anderem Rückentraining oder Pilates, aber auch Segelflug-Schnupperkurse und Selbstverteidigung) des lippischen Bildungswerkes buchen. Unter dem Link „Kinder in Bewegung“ finden Sie außerdem nähere Informationen zur Landesinitiative „Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen“, deren Ziel es ist, Kinder mit leichten Auffälligkeiten oder Risikofaktoren in den Bereichen Bewegung, Koordination, Haltungsschwäche, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Funktion zu fördern. Kreissportbund Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 62-7902 Fax 05231 62-7900 www.ksb-lippe.de 49 FAMILIENWEGWEISER 05 50 KREIS LIPPE CVJM – CHRISTLICHER VEREIN JUNGER MENSCHEN MUSIKSCHULEN IM KREIS LIPPE Spiel, Sport und Spaß „with a message“ Gute Noten Der CVJM-Kreisverband bietet mit seinen Ortsvereinen ein umfangreiches Angebot in den Bereichen Musik, Sport, Hobby sowie Freizeiten. Und dies für die unterschiedlichsten Altersgruppen – in einigen Ortsvereinen schon für die ganz Kleinen zwischen einem und vier Jahren. Außerdem gibt es Jugendwochen, Begegnungswochenenden für Familien, Freizeitheime für Kinder-, Jugend- und Familiengruppen, Reiseangebote für Familien (bei Bedarf auch mit Beratung und finanzieller Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen) und vieles mehr. Für weitere Informationen nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten im Adressteil oder www.cvjm-lippe.de. LIPPISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN Bequem, preiswert und entspannt erleben Die TouristikLinie 792 der Kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG), auch bekannt als der Naturparkbus, fährt jeweils von Ostern bis Ende Oktober zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Lippe: Wandern Sie auf dem berühmten Hermannsweg durch den Teutoburger Wald, besuchen Sie den Vogelpark in Heiligenkirchen oder radeln Sie auf der neuen Römer-LippeRoute. Fahren Sie an Wochenende und Feiertagen im Stundentakt zu 14 beliebten Ausflugszielen – auch Fahrräder können mitgenommen werden. Angeboten werden preiswerte Tageskarten oder besondere Tickets für Familien oder Gruppen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter Private Musikschulen und -lehrer sowie öffentliche Musikschulen bieten unterschiedliche Angebote zur musikalischen Früherziehung an. Diese sind teilweise schon für Teilnehmer im Kindergartenalter („Musikgarten“) und sogar davor („Musiknest“ bzw. „-wiese“) ausgelegt. Dort soll den Kindern spielerisch eine musikalische Elementarbildung vermittelt werden. Dazu gehört, bewusst die eigene Stimme wahrzunehmen und einzusetzen, elementare musikalische Strukturen wie Rhythmus oder Melodie zu verstehen und umzusetzen. Welche Angebote die Musikschule in Ihrer Nähe genau anbietet, erfahren Sie unter den untenstehenden Links der entsprechenden Stadt oder Gemeinde oder im direkten Kontakt. Adressen und Telefonnummern finden Sie im Adressteil. 05 InfoThek – Mobilitätsberatung für Lippe www.infothek-lippe.de www.naturparkbus.de 51 06 ALLES RUND UMS GELD funktioniert, kostet allein das Milchpulver sehr viel Geld. Bis ein Kind dann auf eigenen Beinen steht, vergehen mindestens 16, meist 18 und mehr Jahre. © Sandra Sanchez Jedes Jahr entscheiden sich gut 3000 Mütter und Väter in Lippe für ein Baby. Aber Kinder kosten Geld: Ein Wickeltisch muss angeschafft werden, Fläschchen, Schlafsäcke, Strampelhosen und vieles mehr. Wenn das Stillen nicht 52 KREIS LIPPE KINDERGELD, KINDERFREIBETRAG, KINDERZUSCHLAG Der Staat unterstützt Sie! Kindergeld erhalten Sie sowohl für Ihre leiblichen Kinder als auch für Adoptiv-, Stief-, Enkel- oder Pflegekinder, wenn sie dauerhaft bei Ihnen wohnen. Die Höhe des Kindergeldes richtet sich nach der Zahl Ihrer Kinder. Diese Unterstützung erhalten Sie monatlich vom ersten Lebenstag Ihres Kindes bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres. ab 1.1.2017 1.1.2018 1./2. Kind 192 Euro 194 Euro 3. Kind 198 Euro 200 Euro ab 4. Kind 223 Euro 225 Euro Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus Danach besteht Anspruch auf Kindergeld unter bestimmten Voraussetzungen: ■ bis zum 25. Lebensjahr, wenn Ihr Kind noch zur Schule geht, studiert, eine Ausbildung oder ein soziales beziehungsweise ökologisches Jahr absolviert oder sich in einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet. ■ wenn Ihr Kind eine Ausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht fortsetzen kann. ■ wenn Ihr Kind keine Arbeit hat und bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist. ■ ohne zeitliche Begrenzung, wenn Ihr Kind körperlich, geistig oder seelisch behindert ist und nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten. Ihr Kind darf in dieser Zeit Einkünfte oder Bezüge haben. Kinder, die bereits eine Berufsausbildung, die zur Ausübung eines Berufes befähigt, oder ein Studium abgeschlossen haben (Erstausbildung/Erststudium), werden nur dann weiter beim Kindergeld berücksichtigt, wenn sie keine Erwerbstätigkeit ausüben. Hierbei sind geringfügige Beschäftigungen (bis 450 Euro monatlich), Tätigkeiten im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses und Tätigkeiten unter 20 Wochenstunden erlaubt. Kindergeld beantragen Sie schriftlich bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit. Als Angehörige des Öffentlichen Dienstes beantragen Sie es direkt bei Ihrem Arbeitgeber, der auch die Formulare für Sie bereithält. Familienkasse Detmold Braunenbrucher Weg 18, 32758 Detmold % 0800 4555530* (persönliche Anliegen), Mo. – Fr. 8.00 – 18.00 Uhr % 0800 4555533* (Auszahlungstermine), täglich 0.00 – 24.00 Uhr *Der Anruf ist für Sie kostenfrei Fax05231/9100-710 [email protected] Postanschrift: Familienkasse Nordrhein-Westfalen Ost 44117 Dortmund Kinderfreibeträge Bei der Besteuerung von Elterneinkommen wird ein Betrag in Höhe des Existenzminimums ihrer Kinder steuerfrei belassen. Dies wird durch das Kindergeld beziehungsweise den Kinderfreibetrag bewirkt: Bei der Veranlagung zur Einkommenssteuer prüft das Finanzamt automatisch, ob mit der Zahlung des Kindergeldes das Existenzminimum Ihres Kindes bereits steuerfrei gestellt ist. Dies ist letztendlich abhängig von der Höhe des individuellen Steuersatzes. Reicht das Kindergeld nicht zur verfassungsrechtlich gebotenen Steuerfreistellung aus (die ist regelmäßig bei hohem Einkommen der Fall), werden die Freibeträge für Kinder vom Einkommen abgezogen und das bereits ausgezahlte Kindergeld verrechnet. 06 Kinderzuschlag Eltern mit geringem Einkommen haben zusätzlich zum Kindergeld Anspruch auf einen Kinderzuschlag. Der Zuschlag wird maximal drei Jahre gezahlt. Er ist für Eltern gedacht, die zwar mit ihrem Einkommen ihren eigenen Lebensunterhalt, nicht aber den des Kindes finanzieren können und deshalb Arbeitslosengeld II (Hartz IV) in Anspruch nehmen müssten. Der Kin- 53 FAMILIENWEGWEISER derzuschlag soll verhindern, dass Familien von Hartz IV-Leistungen abhängig werden. Der Anspruch entfällt, sobald das Elterneinkommen den gesamten Familienbedarf deckt. Um einen Kinderzuschlag zu beantragen, wenden Sie sich – wie auch für das Kindergeld – an die Familienkasse der Agentur für Arbeit. Ob und wie viel Kinderzuschlag Ihnen zusteht, können Sie mit dem „Kinderzuschlagrechner“ auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums unter www.familien-wegweiser.de berechnen. Elterngeld Das Elterngeld soll Familien nach der Geburt des Kindes finanziell helfen, wenn Sie für diesen Zeitraum beruflich kürzer ­treten, um das Kind betreuen zu können. Zugleich soll es den Eltern einen Anreiz bieten, sich gemeinsam um die Kinder­ erziehung und -betreuung zu kümmern. Ab der Geburt eines Kindes können Eltern bis zu 14 Monate das Elterngeld (Basis­ elterngeld) erhalten.Beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil allein kann diese Leistung für mindestens zwei und maximal zwölf Monate beziehen. 06 Für zusätzliche zwei Monate wird das Elterngeld gezahlt, wenn bei einem Elternteil eine Einkommensminderung vorliegtoder teilweise wegfällt. Arbeiten Mutter oder Vater während des Elterngeldbezugs in Teilzeit, darf die Wochenarbeitszeit 30 Stunden nicht übersteigen. Dabei könnte die Wahl von EltergeldPlus anstelle des Basiselterngeldes sinnvoll sein. ALG II UND SOZIALGELD Niemand fällt durchs Netz Wenn Sie zwischen 15 und 65 Jahre alt, erwerbsfähig und hilfebedürftig sind, können Sie Leistungen nach dem neuen Sozialgesetzbuch II erhalten, besser bekannt als Hartz-IV-Gesetze. Das Arbeitslosengeld II sichert zum einen Ihren Lebensunterhalt und die Mietkosten, zum anderen gehören dazu Fördermöglichkeiten, die Ihnen helfen sollen, eine Arbeit zu finden, beziehungsweise Ihnen die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen in einem Betrieb oder Qualifizierungsmaßnahmen in Ihrem erlernten oder einem neuen Beruf zu ermöglichen. Erwerbsfähig sind Sie, wenn Sie mindestens drei Stunden täglich arbeiten können. Hilfebedürftig heißt, dass Ihr eigenes Einkommen und Vermögen für die Sicherung des Lebensunterhaltes nicht ausreicht. Wenn Sie mit anderen Familienmitgliedern oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft oder eingetragenen Partnerschaft leben, wird bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II auch das Einkommen und das Vermögen aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. In besonderen Fällen werden auch Mehrbedarfe bewilligt, zum Beispiel bei Alleinerziehenden. Leben in Ihrem Haushalt nicht erwerbsfähige Angehörige, so erhalten diese eine dem Arbeitslosengeld II vergleichbare Leistung, nämlich Sozialgeld. Besondere Leistungen für Kinder Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, können ebenfalls volle 14 Monate Elterngeld (Basiselterngeld) in Anspruch nehmen. Nähere Einzelheiten können Sie auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums unter www.familien-wegweiser.de oder unter www.elterngeld-plus.de erfahren. Zur Beratung, Information und Antragstellung wenden Sie sich bitte an die Elterngeldstelle im Detmolder Kreishaus. Die Kontaktdaten finden Sie im Adressteil. 54 Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern bekommen besondere Unterstützung, um am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können und ihre Bildungschancen zu verbessern. Das Jobcenter Lippe übernimmt im Rahmen des „Bildungs- und Teilhabepakets“ unter anderem die Kosten für Nachhilfe, Mitgliedschaften in Sportvereinen sowie für Ausflüge oder Mittagessen in der Kindertagesstätte und Schule. Wenn Sie sich ausführlich beraten lassen oder einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen wollen, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter Lippe. KREIS LIPPE Jobcenter Lippe Wittekindstraße 2, 32758 Detmold % 05231 4599-0, Fax 05231 4599-271 [email protected] www.jobcenter-lippe.de für minderjährige Kinder, gegebenenfalls gerichtliche Geltendmachung durch das Jugendamt als Beistand des jungen Volljährigen unter 21 Jahre oder des nicht verheirateten betreuenden Elternteils. ■ Rechtsanwälte: Beratung aller Unterhaltsberechtigten und Unterhaltspflichtigen gegen Gebühr. UNTERHALT Unterhaltsvorschuss Wenn die Partnerschaft zerbricht Nicht immer aber kommt ein Elternteil seiner Unterhaltsverpflichtung gegenüber seinem Kind nach, oder die Vaterschaft ist (noch nicht) geklärt. In diesen Fällen können Sie bei der Unterhaltsvorschusskasse der Jugendämter einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen. Den Antrag erhalten Sie vor Ort. Sie müssen Auskünfte über den anderen Elternteil geben und an der Feststellung der Vaterschaft mitwirken. Solange Sie der Staat finanziell unterstützt, sind Sie verpflichtet, jede Änderung Ihrer persönlichen Lebensverhältnisse offen zu legen. Sollten Sie beispielsweise heiraten oder mit dem anderen Elternteil zusammen ziehen, so teilen Sie das bitte dem Jugendamt mit. Die Informationspflicht gilt auch, wenn Ihnen der bislang unbekannte Aufenthalt des Vaters oder der Mutter bekannt wird. Die Adressen der für Sie zuständigen Jugendämter finden Sie im Adressenteil. Während einer bestehenden Ehe oder Lebensgemeinschaft, können sich die Eltern in der Regel in Fragen der finanziellen Gestaltung ihres Familienlebens einigen. Wenn sich die Eltern aber trennen, gehört zu den wichtigsten zu klärenden Punkten auf jeden Fall der Unterhalt. Hierbei geht es um den Unterhalt für Ihre gemeinsamen Kinder sowie den Unterhalt für die Mutter oder gegebenenfalls den Vater. Auch wenn Sie als Eltern nicht miteinander verheiratet waren, können Unterhaltsansprüche bestehen. Die Klärung der Unterhaltsansprüche ist meist so kompliziert, dass es sich in der Regel empfiehlt, hierzu rechtlichen Rat einzuholen. Es ist wichtig, dass Sie sich möglichst frühzeitig – vor oder sofort nach der Trennung – um eine Klärung der Unterhaltsansprüche kümmern, damit nicht Ansprüche für die Vergangenheit verloren gehen. 06 Höhe und Dauer des Unterhaltsvorschusses Unterhaltsanspruch des Kindes Jedes Kind hat Anspruch auf Unterhalt durch seine Eltern, bis es seine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Mütter und Väter können den Unterhalt entweder durch Pflege und Erziehung oder durch Barunterhalt leisten. Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, leistet seinen Unterhalt durch die Pflege und Erziehung des Kindes. Der andere Elternteil zahlt den Barunterhalt. Kindesunterhalt hat Vorrang vor allen anderen Unterhaltsansprüchen. Sie können sich bei folgenden Institutionen und Behörden beraten lassen: ■ Jugendamt: Kostenfreie Beratung und Unterstützung des sorgenden oder sorgeberechtigten Elternteils über Unterhalt Als staatliche Leistung richtet sich die Höhe des Unterhaltsvorschusses nach festgelegten Regelbeträgen und dem Alter Ihres Kindes. Der Vorschuss soll unterhaltspflichtige Elternteile nicht von ihrer Zahlungspflicht entlasten, sondern lediglich alleinerziehenden Müttern und Vätern helfen, solange das andere Elternteil nicht zahlt. Rückforderung des Unterhalts vom Unterhaltspflichtigen Solange das Jugendamt für den Unterhalt Ihres Kindes aufkommt, ist es berechtigt, den Unterhaltsschuldner zur Zahlung und Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufzufordern. Kann ihm ein verantwortungsloses oder leichtfertiges Verhalten zur Last gelegt werden, etwa durch 55 FAMILIENWEGWEISER 06 58 KREIS LIPPE Untätigkeit, Ablehnung einer angebotenen Arbeitsstelle, Kündigung des Arbeitsplatzes oder einen Berufswechsel, so wird die Höhe des Unterhaltsanspruchs unter Umständen mit Hilfe eines fiktiv geschätzten Einkommens errechnet und eingeklagt. Für alle Fragen rund um den Unterhalt stehen das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Bad Salzuflen, Detmold, Lage und Lemgo zur Verfügung. Kontaktdaten finden Sie im Adressteil. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Der Unterhaltsvorschuss – Eine Hilfe für Alleinerziehende“ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Broschürenstelle, 11018 Berlin % 030 20179130 www.familien-wegweiser.de VERBRAUCHERBERATUNG Unabhängige Beratung ein Qualifizierungsprojekt für Frauen dar, die nach längerer Arbeitslosigkeit oder Familienpause wieder arbeiten möchten und dabei Anleitung und Unterstützung benötigen. Sowohl durch seine Kleiderspende als auch durch den Kleiderkauf kann man mithelfen, dieses Projekt aufrecht zu erhalten. Auch in den Kleiderstuben des Deutschen Roten Kreuzes in Detmold, Lage, Dörentrup, Augustdorf und Leopoldshöhe sowie der AWO Kleiderstube in Barntrup wird gebrauchte Kleidung zu kleinen Preisen angeboten. Einige Kirchengemeinden verfügen ebenfalls über solche Kleiderstuben. ■ www.awo-lippe.de ■ www.drk-lippe.de DIE TAFELN Brücke zwischen Überfluss und Mangel Verbraucherzentralen informieren über die Rechte der Verbraucher, geben Tipps zu verbraucherbewusstem Marktverhalten und beraten über Kredite, Waren, Dienstleistungen und Reklamationen. Das Beratungsspektrum reicht beispielsweise von allgemeiner Verbraucherberatung über Beratung zu Bauen und Wohnen, Umwelt und Energie, Reise und Verkehr bis hin zu Finanzdienstleistungen und Rechtsberatung. Weitere Beratung gibt es im Internet unter www.vz-nrw.de oder bei der Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Detmold. Adresse und Öffnungszeiten finden Sie im Adressteil. Das Ziel der Tafeln ist es, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen diesen Menschen so dabei,eine schwierige Zeit zu überbrücken. AWO BOUTIQUE „GUTES VON HAND ZU HAND“ Die Ausgabestelle in Leopoldshöhe versorgt auch bedürftige Menschen in Oerlinghausen. Eine ähnliche Einrichtung ist der Trägerverein „Der Tisch in Schieder-Schwalenberg“. Eine weitere Lebensmittelausgabestelle bietet das Deutsche Rote Kreuz und die Ev.-ref. Kirchengemeinde in Augustdorf mit der „Initiative Henkelmann“. Weitere Ausgabestellen erfragen Sie bitte bei Ihrer Stadt oder (Kirchen-)Gemeinde. Preiswert und schick In den AWO Boutiquen in Bad Salzuflen, Horn, Lage und Schieder wird gute gebrauchte Kleidung zu kleinen Preisen angeboten. Kleidung (aber auch Heim-Textilien wie Handtücher und andere Produkte) wird gespendet, sortiert, gereinigt, gebügelt und anschließend zum Verkauf angeboten. Die Läden stellen 06 Unter dem Signet „Die Tafeln“ gibt es in Detmold, Lemgo, Bad Salzuflen, Leopoldshöhe, Barntrup, Dörentrup, Blomberg, ­K alletal und Extertal Ausgabestellen zweier Vereine und ­Kirchengemeinden, die sich der Idee verschrieben haben, ­Lebensmittel dorthin zu bringen, „wo sie hingehören“. ■ www.tafel.de ■ www.initiative-henkelmann.de 59 07 RECHTLICHE FRAGEN Die meisten Partner, Ehepartner und späteren Eltern starten ihr gemeinsames Leben voller Zuversicht: Wahrscheinlich kann sich keiner von beiden zum Zeitpunkt der Eheschließung, des Zusammenziehens oder der Geburt des ersten Kindes vorstellen, dass Partnerschaft, Ehe und Familienleben einmal zerbrechen könnten. Das folgende Kapitel möchte Sie über rechtliche Fragen informieren, die sich insbesondere 60 bei einer Trennung oder Scheidung mit Kindern ergeben. Sie finden beispielsweise Artikel zum Sorgerecht und zur Vaterschaft. Wir möchten Sie ermutigen, jede Art der Hilfe in Anspruch zu nehmen, die Ihnen zusteht, damit Sie sich möglichst einvernehmlich voneinander trennen und Ihre Kinder den Verlust so gut wie möglich verkraften. Darüber hinaus finden Sie auch Rat und Informationen in existenziellen Notlagen wie Verschuldung, Krankheit oder drohender Wohnungsverlust. KREIS LIPPE KOSTENLOSE RECHTSBERATUNG Unverheiratete Eltern Wenn die Liebe gegangen ist Sind Mutter und Vater bei der Geburt ihres Kindes nicht miteinander verheiratet, so muss die Vaterschaft immer gesondert geklärt werden, auch wenn die Eltern zusammenleben und wissen, wer der Vater ist. Formlose schriftliche Erklärungen reichen nicht aus. Wenn Sie ein gemeinsames Kind erwarten, haben Sie folgende Möglichkeiten: Wir wollen nicht hoffen, dass Ihnen das passiert, aber die Statistik belegt eine Scheidungsquote von mehr als einem Drittel. Im Falle der Trennung oder Scheidung ist es wichtig, schnelle und nützliche Informationen und Hilfen zu bekommen, damit die Beziehung rechtlich sauber und für beide Partner (und natürlich auch die Kinder) auf möglichst wenig belastende Weise beendet werden kann. Die Evangelische Familienbildungsstätte bietet beispielsweise kostenlose Rechtsberatung bei Trennung und Scheidung an. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Evangelische Familienbildung Leopoldstraße 27, 32756 Detmold % 05231 976-670 täglich von 9.00 – 12.00 Uhr ■ Als Vater ihre Vaterschaft bereits vor der Geburt anerkennen – Sie können aber auch die Geburt abwarten. Ihre Vaterschaftsanerkennung und die erforderliche Zustimmung der Mutter müssen öffentlich beurkundet werden (zum Beispiel beim Standesamt, Jugendamt oder beim Notar). ■ Wenn Sie als Eltern unsicher über die Vaterschaft sind, können Sie – einvernehmlich – auch als Privatpersonen ein Abstammungsgutachten einholen. ■ Im Streitfall können Sie die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen. Das Familiengericht entscheidet über eine entsprechende Klage nach Einholen eines Sachverständigengutachtens. VATERSCHAFT Anfechtung der Vaterschaft Klärung der Vaterschaft – wichtig für Ihr Kind Manchmal ist der Mann, der rechtlich Vater eines Kindes ist, nicht auch gleichzeitig der biologische Vater. In diesem Fall besteht grundsätzlich ein befristetes Anfechtungsrecht, insbesondere für diesen Mann, die Mutter und das Kind. Die Zweijahresfrist beginnt, sobald der Berechtigte von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen. Auf der Grundlage heimlich eingeholter Vaterschaftstests kann eine Vaterschaft nicht angefochten werden. In einer besonderen Situation kann gegebenenfalls von einer Vaterschaftsanfechtung abgesehen werden: Wenn ein Kind nach Abhängigkeit eines Scheidungsantrages geboren wird, der wirkliche Vater seine Vaterschaft anerkennt, die Mutter sowie der – gegebenenfalls bisherige – Ehemann zustimmen. Für Ihr Kind ist es von großer Bedeutung zu wissen, wer seine Eltern sind. Hiervon sind für das Kind wichtige Rechtswirkungen abhängig, beispielsweise zur elterlichen Sorge und zum Umgang sowie Unterhalts-, Erb-, Renten- oder Krankenversicherungsansprüche. Manche Männer haben Zweifel an ihrer Vaterschaft und fürchten die damit verbundene Verantwortung einschließlich der finanziellen Folgen. 07 Verheiratete Eltern Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt ihres Kindes miteinander verheiratet, so bedarf diese Vaterschaft keiner besonderen Feststellung. Sollte der Ehemann nicht der Vater sein, so kann die Vaterschaft gegebenenfalls angefochten werden. 61 FAMILIENWEGWEISER 07 62 KREIS LIPPE Rechte und Pflichten von Kindern und Eltern Wenn sich Eltern trennen, müssen viele Fragen geklärt werden: Wer muss Unterhalt zahlen? Wie oft darf ich mein Kind noch sehen? Zunächst: Verheiratete Eltern tragen die Verantwortung für Ihr Kind gemeinsam. Gleiches gilt für unverheiratete Eltern, die übereinstimmende Sorgeerklärungen abgegeben haben, die Sie kostenlos beim Jugendamt oder kostenpflichtig beim Notar beurkunden lassen müssen. Die Sorgeerklärung kann bereits vor der Geburt des Kindes abgegeben werden, wenn die Vaterschaft festgestellt ist. Bei Meinungsverschiedenheiten müssen sich die Eltern einigen oder das Familiengericht anrufen, das umstrittene Entscheidungen einem einzelnen Elternteil übertragen kann. Die Eltern behalten die gemeinsame Sorge auch dann, wenn sie sich dauerhaft trennen oder scheiden lassen. Nur auf Antrag kann die Erziehungsverantwortung einem einzigen Elternteil gerichtlich übertragen werden. Voraussetzung ist das Einvernehmen der Eltern oder dass dies dem Wohle des Kindes am besten entspricht. Das alleinige Sorgerecht hat die Mutter, wenn die Eltern bei der Geburt nicht miteinander verheiratet waren und keine Sorgeerklärungen abgegeben haben. Wenn sie jedoch zu einem späteren Zeitpunkt heiraten, steht ihnen von diesem Zeitpunkt an die elterliche Sorge gemeinsam zu. Wenn das Kind bei seiner Mutter oder seinem Vater lebt Grundsätzlich entscheidet bei gemeinsamer elterlicher Sorge der Elternteil, bei dem das Kind lebt, über alltägliche Belange. Entscheidungen von erheblicher Bedeutung – etwa ein Schulwechsel oder ein ärztlicher Eingriff – bedürfen der Zustimmung des getrennt lebenden Vaters beziehungsweise der Mutter. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit Mutter und Vater: Falls es hierüber zu Streitigkeiten kommt, vermittelt auf Wunsch das Jugendamt. Auf Antrag kann auch das Familiengericht entscheiden. Das Umgangsrecht kann nur unter besonderen Umständen eingeschränkt oder gar ausgeschlossen werden. In geeigneten Fällen ordnet das Gericht das Beisein eines Dritten an (betreuter Umgang). Der Rechtsbegriff „Umgang“ umfasst dabei nicht nur Besuche, sondern jede Form der Kontaktaufnahme, seien es Telefonate, Briefe, SMS oder E-Mails. Auch Großeltern und Geschwister sowie andere enge Bezugspersonen, die für das Kind tatsächliche Verantwortung tragen oder getragen haben, besitzen ein Recht auf Umgang, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient. Wenn ein Elternteil stirbt Grundsätzlich nimmt der überlebende Elternteil die Erziehungsverantwortung für seine Kinder wahr, sofern beide die elterliche Sorge gemeinsam hatten. Wenn ein Familiengericht zuvor die Kinder dem verstorbenen Elternteil zugesprochen hatte, so hat es nach dessen Tod die Erziehungsverantwortung dem überlebenden Elternteil zu übertragen, wenn dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Nach dem Tod der Mutter eines nichtehelichen Kindes, die allein sorgeberechtigt war, hat das Familiengericht die elterliche Sorge dem Vater zu übertragen, wenn dies dem Wohl des Kindes dient. Sterben beide Eltern, so wird für das Kind ein Vormund bestellt. Stiefkinder, Kinder in Pflege Stiefeltern sowie schwule und lesbische Lebenspartner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft haben das „kleine Sorgerecht“, sofern ihr Lebenspartner als Mutter oder Vater das alleinige Sorgerecht innehat. In Angelegenheiten des täglichen Lebens können sie im Einvernehmen mit dem sorgeberechtigten Elternteil entscheiden. Auch Pflegeeltern entscheiden in täglichen Fragen für ihr Kind. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.ratgeberrecht.de, Stichwort: Fragen und Antworten zur Familie und hier wiederum zum Sorge- und Umgangsrecht. Der Allgemeine Sozialdienst des Jugendamtes berät Sie außerdem zur elterlichen Sorge. 07 © Sandra Sanchez SORGE- UND UMGANGSRECHT 63 FAMILIENWEGWEISER SCHULDNERBERATUNG Handeln, bevor der Gerichtsvollzieher kommt Viele Haushalte in Deutschland sind verschuldet: Arbeitslosigkeit, ein zu hoher Lebensstandard oder die Trennung vom Partner können die Ursachen dafür sein. Reicht das Einkommen nicht aus, um etwa laufende Mietkosten, Raten oder Kredite abzuzahlen, fallen viele Menschen in eine Schuldenfalle, aus der sie oft alleine nicht mehr herausfinden. 07 64 Die Entschuldung ist ein Prozess, der Disziplin, Entschlossenheit und Kraft erfordert. Ohne die aktive Mitarbeit des Schuldners kann nichts erreicht werden. Kontaktdaten zu Schuldnerberatungsstellen der AWO, der ­Caritas und der PariSozial als Tochtergesellschaft des PARITÄTISCHEN NRW finden Sie im Adressteil. ■ www.awo-lippe.de ■ www.caritas-detmold.de ■ www.parisozial-lippe-guetersloh.de „Schuldnerberatung“ Schuldner- und Insolvenzberatungen helfen! HILFEN IM KRANKHEITSFALL Um zu vermeiden, dass sich die Schuldenspirale immer schneller dreht, bieten Schuldnerberatungsstellen in unterschiedlicher Trägerschaft Hilfe für überschuldete Menschen an. Die Beratung setzt die Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen voraus. Nur so kann die Verschuldung gestoppt und überwunden werden. Wenn Sie krank oder pflegebedürftig werden Im Verlauf der Beratung werden Ihre wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse geklärt und gegebenenfalls existenz­ sichernde Maßnahmen eingeleitet, beispielsweise Pfändungsschutzmaßnahmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüfen die Forderungen der Gläubiger und nehmen Verhandlungen auf, um eine außergerichtliche Einigung oder eine Restschuldbefreiung zu erreichen. Im Krankheitsfall ist grundsätzlich zunächst Ihre Krankenkasse für Sie zuständig: Sie übernimmt nicht nur die klassischen Kosten für Arztbesuch und Krankenhausaufenthalt, sondern auch die Finanzierung einer Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes. Das ist insbesondere für Alleinerziehende wichtig, die sich kurzzeitig im Krankenhaus behandeln lassen müssen. Als Schwangere und junge Mutter stehen Ihnen darüber hinaus neben der ärztlichen Behandlung und Betreuung auch die Hilfe einer Hebamme, die Versorgung mit Arznei-, Verband- und Heilmitteln und die Pflege in einer Einrichtung oder zu Hause zu. KREIS LIPPE Arbeitslos und nicht krankenversichert Wer kümmert sich um die Kinder? Wenn Sie arbeitslos sind und Hartz-IV-Leistungen erhalten, sind Sie über das Jobcenter Lippe krankenversichert. Wenden Sie sich daher im Krankheitsfall zunächst an Ihr zuständiges Jobcenter. Wenn Sie nicht erwerbsfähig und in keiner gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert sind, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Sozialamt. Dieses kann Ihnen Auskunft über die in Ihrem speziellen Fall zuständige Behörde geben. Auch als Sozialhilfeempfänger ohne Krankenversicherung haben Sie Anspruch auf alle Leistungen, die gesetzlich Krankenversicherte erhalten. Die Kosten hierfür übernimmt in diesem Fall das Sozialamt. Wenn Sie alleinerziehend sind oder Ihr Partner die Betreuung der Kinder nicht übernehmen kann und auch die Leistungen der Krankenkasse für eine Haushaltshilfe oder die Betreuungszeiten der Schule und KiTa nicht ausreichen, organisiert und finanziert das Jugendamt während Ihrer Abwesenheit die Betreuung Ihrer Kinder unter 14 Jahren. Gleiches gilt auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit: Als gesetzlich Versicherte erhalten Sie alle notwendigen Hilfen – die Pflege zu Hause, in einer Tagespflegestätte oder einem Pflegeheim – von ihrer zuständigen Pflegekasse. Sozialhilfeempfänger sind wiederum über die Grundsicherungs- und Sozialdienststellen versichert. Diese sind auch dann Ihr Ansprechpartner, wenn die finanziellen Leistungen Ihrer Pflegekasse nicht ausreichen. Wenn möglich, sollen Nachbarn oder Bekannte der Familie sich um die Kinder kümmern und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Wenden Sie sich bei Bedarf an den Allgemeinen Sozialdienst Ihres Jugendamtes, der prüft, ob Sie Anspruch auf diese Leistung haben. Falls Sie selbst niemanden aus Ihrem Bekanntenkreis benennen können, der die Betreuung und Versorgung ihrer Kinder übernehmen kann, wird man Ihnen bei der Suche behilflich sein und gegebenenfalls einen professionellen Betreuungsdienst beauftragen. 07 65 08 INTERNETADRESSEN Hier finden Sie eine Sammlung von informierenden, beratenden und weiterhelfenden Adressen, die über die in diesem Wegweiser zuvor vorgestellten Kontakte hinausgehen. 66 Sie können unter Umständen auch kommerzieller Natur sein. Für die Inhalte übernimmt der Kreis Lippe daher keine Verantwortung. KREIS LIPPE Informationen für Eltern: Stillberatungen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen: www.afs-stillen.de Stillberatung La Leche Liga: www.lalecheliga.de Staatsinstitut für Frühpädagogik: www.familienhandbuch.de Zeitschrift „Eltern“: www.eltern.de Kinderbetreuung: Verlag Family Media Freiburg: www.familie.de Hessisches Sozialministerium: www.familienatlas.de Bayerisches Landesjugendamt: www.elternimnetz.de Bundesverband Mütterzentren: www.muetterzentren-bv.de Kinderbetreuungsdatenbank für OWL: www.kinderbetreuung-owl.de Kindertagesstätten-Finder NRW: www.kita-finder.nrw.de Väter e.V.: www.vaeter.de Handbuch der Kindertagespflege (BMFSFJ): www.handbuch-kindertagespflege.de Verband alleinerziehender Mütter und Väter: www.vamv-bundesverband.de Fachzeitschrift Kindergarten heute: www.kindergarten-heute.de Verband berufstätiger Mütter: www.berufstaetige-muetter.de Deutsche Liga für das Kind / Lions-Club: www.kindergartenplus.de Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung: www.dajeb.de Knappschaft Bahn See: www.minijob-zentrale.de Bundesverband für Kindertagespflege: www.tagesmuetter-bundesverband.de Gütegemeinschaft Au pair: www.guetegemeinschaft-aupair.de Gesundheit von Mutter und Kind: Für Kinder: Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Familienbildung und Frauengesundheit: www.gfg-bv.de Zeitschrift GEOlino: www.geolino.de Schreiambulanz Hamburg: www.schreiambulanz.de WDR-Kinderradio: www.lilipuz.de Schreiambulanz Bonn / Rhein-Sieg: www.schreiambulanz.org Online-Zeitung: www.sowieso.de Hebammenverband: www.hebammenverband.de E-Mail-Beratung: www.von-mir-aus.de Kur + Reha gGmbH: www.kur.org Das Themenportal zur frühkindlichen Bildung: www.wissen-und-wachsen.de Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de Kindernetzwerk für Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten und Behinderungen: www.kindernetzwerk.de 08 Landesanstalt für Medien NRW: www.internet-abc.de Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen: www.gestose-frauen.de Prager-Eltern-Kind-Programm PEKiP: www.pekip.de Forschungsinstitut für Kinderernährung: www.fke-do.de Private Webseite zum Thema ADS/ADHS: www.adhs.de Selbsthilfeverein zum Thema ADS/ADHS: www.adhs-deutschland.de 67 FAMILIENWEGWEISER 68 KREIS LIPPE ANHANG Ansprechpartner in den Jugendämtern der Städte und des Kreises Jugendamt des Kreises Lippe – Regionalbüro I Standort Oerlinghausen Rathausplatz 5, 33813 Oerlinghausen % 05202 9936611 Birgit Piltman [email protected] www.kreis-lippe.de Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftliche Pflegehilfe, Sozialpsychiatrischer Dienst, Pflegekinderdienst, Gastfamilie, Adoptions­ vermittlungsstelle, Beratung, Beistandschaften und Unterhaltsvorschuss für die Städte und Gemeinden Augustdorf, Leopoldshöhe, Oerlinghausen, Schlangen Jugendamt des Kreises Lippe – Regionalbüro II Standort Blomberg Bahnhofstraße 35, 32825 Blomberg % 05231 622050 Armin Hüffer [email protected] www.kreis-lippe.de Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftliche Jugendhilfe, Sozialpsychiatrischer Dienst, Pflegekinderdienst, Adoptionsvermittungs­ stelle, Beratung, Beistandschaften und Unter­ haltsvorschuss für die Städte und Gemeinden Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lügde, Schieder-Schwalenberg Jugendamt des Kreises Lippe – Regionalbüro III Standort Dörentrup Poststraße 11, 32694 Dörentrup % 05265 9559-0, Fax 05265 9559-20 Karin Smith [email protected] www.kreis-lippe.de Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftl. Jugend­ hilfe, Sozialpsychiatr. Dienst, Pflegekinder­ dienst, Adoptionsvermittlungsstelle, Beratung, Beistandschaften und Unterhaltsvorschuss für die Städte und Gemeinden Barntrup, Extertal, Dörentrup, Kalletal Stadtjugendamt Lemgo Marktplatz 4, 32657 Lemgo % 05261 213-0, Fax 05261 213-5454 [email protected], www.lemgo.de Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege­ vermittlung, Beratung, Beistandschften und Unterhaltsvorschuss, Erziehungshilfen, Jugendarbeit, Jugendschutz u.a. Stadtjugendamt Bad Salzuflen Rudolf-Brandes-Allee 19 32105 Bad Salzuflen % 05222 952-0 [email protected] www.bad-salzuflen.de Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege, Beratung, Beistandschaften und Unterhalts­ vorschuss, Erziehungshilfen, Jugendarbeit, Jugendschutz u.a. Giftnotruf – Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen NRW 53113 Bonn % 0228 19240 www.giftnotruf.de, www.gizbonn.de Stadtjugendamt Detmold Wittekindstraße 7, 32754 Detmold % 05231 977-0 [email protected] www.detmold.de Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege, Frühe Hilfen Klinikum Lippe-Detmold Familienklinik Röntgenstraße 18, 32756 Detmold Frauenklinik: Chefarzt PD Dr. Andreas Luttkus % 05231 72-3141 Kinder- und Jugendmedizin: Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Thomas Brune % 05231 72-3171 Notrufnummer: % 05231 72-4500 www.klinikum-lippe.de Geburtsvorbereitung , Geburtshilfe, Früh- und Neugeborenenversorgung, Diagnostik und Behandlung aller Erkrankungen im Kindesund Jugendalter Stadtjugendamt Lage Bergstraße 2, 32791 Lage % 05232 601-0 www.lage.de Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege­ vermittlung, Beratung, Beistandschaften und Unterhaltsvorschuss, Erziehungshilfen, Jugendarbeit, Jugendschutz u.a. Gesundheit von Anfang an Notrufnummern Notruf / Feuerwehr % 112 Krankenhäuser 69 FAMILIENWEGWEISER FELIKS Besuchsdienst Bergstraße 2, 32791 Lage % 05232 601552 [email protected] Familienbesuchsdienst „Simba“ Wittekindstraße 7, 32756 Detmold % 05231 977927 [email protected] Willkommensbesuche Rud.-Brandes-Allee 19, 32105 Bad Salzuflen % 05222 952453 [email protected] Besuchsdienst Leopoldshöhe Kirchweg 1 Katrin Asman % 05208/991190 Klinikum Lippe-Lemgo Rintelner Straße 85, 32657 Lemgo % 05261 26-0 www.klinikum-lippe.de Frauenklinik und Brustzentrum Gesundheitszentrum Bad Salzuflen – Notfallambulanz Heldmanstraße 45, 32108 Bad Salzuflen % 05222 982-1100, Fax 05222 982-1111 www.klinikum-lippe.de Regionale Notfallversorgung, Sprech­stunden für Arbeits- und Schulunfälle, Fuß- und Sprunggelenkerkrankungen, Kooperation mit DRK-Blutspendedienst, Orthopädische Praxis Besuchsdienste SPROSS Besuchsdienst Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 627877 [email protected] Libelle Besuchsdienst Marktplatz 4, 32657 Lemgo Katarina Bittles % 05261 213-416, [email protected] und Sonja Hommers % 05261 213-401, [email protected] 70 Suchtberatung Blaukreuz-Zentrum Lippe Beratungsstelle Bad Salzuflen Hermann-Löhns-Straße 9a 32105 Bad Salzuflen % 05222 6914, Fax 05222 17532 [email protected] www.blaukreuz-zentrum-lippe.de Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medi­ kamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen, am­ bulant betreutes Wohnen, Fortbildungen und Schulungen von Eltern, Erzieher, Lehrer, Entwicklung von Präventionsprogrammen Beratungsstelle Detmold Marktplatz 2, 32756 Detmold % 05231 961-691, Fax ,05231 961693 [email protected] www.blaukreuz-zentrum-lippe.de Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medi­ kamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen, am­ bulant betreutes Wohnen, Fortbildungen und Schulungen von Eltern, Erzieher, Lehrer, ­Entwicklung von Präventionsprogrammen Nebenstelle Lage In der Tagesklinik Lage Hindenburgstraße 1, 32791 Lage % 0177/4092710 oder 05231/961691 [email protected] www.blaukreuz-zentrum-lippe.de Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medikamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen Nebenstelle Lemgo Gemeindezentrum St. Johann Hinter dem Kloster 1, 32657 Lemgo % 01577 8909340, [email protected] www.blaukreuz-zentrum-lippe.de Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medikamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen Drogenberatung e.V. Beratungsstelle Lippe Sofienstraße 65, 32756 Detmold % 05231 21035 , Fax 05231 22813 [email protected] www.drogenberatung-detmold.de Beratung und psychosoziale Betreuung für Interessenten oder Drogenabhängigen; Entgif­ tung und Entzugsbehandlung; Therapie und Entwöhnung; Angehörigengruppen; Suchtprä­ vention. Offene Sprechstunde: Mo. 16.00 – 19.00 Uhr, Di. 13.00 – 16.00 Uhr, Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, weitere Termine nach Vereinbarung Suchtberatung im Sozialpsychiatrischen DienstPoststraße 11, 32694 Dörentrup % 05265 9559 15, Fax 05265 955920 [email protected] Der Sozialpsychiatrische Dienst berät und begleitet Menschen in Lippe, die an einer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängig­ keit erkrankt sind und ist zuständig für das gesamte Kreisgebiet. Beratung im Rahmen von Sprechstunden und im Bedarfsfall aufsu­ chend, Angebote der Vermittlung in Selbsthil­ fe, Gruppenarbeit, Therapievermittlung und Nachsorge, fachärztliche Diagnostik Die aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter finden Sie unter www.kreis-lippe.de Suchbegriff „Sozialpsychiatrischer Dienst“ KREIS LIPPE Wenn alles anders kommt Frühförderung bei Behinderung Fachstelle Eingliederungshilfe, Inklusion für Kinder und Jugendliche des Kreises Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold Eingliederungshilfe, Frühförderung Frau Glathe % 05231 624150 % 05231 630113502 [email protected] Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kleinstkinder in Detmold e.V. Leopoldstraße 32, 32756 Detmold % 05231 32728, Fax 05231 38258 [email protected] www.fruehfoerderung-lippe.de Frühförderung von entwicklungsverzögerten und behinderten Kindern sowie Beratung der Familien Frühförderung der Lebenshilfe Lemgo e.V. Vogelsang 13, 32657 Lemgo % 05261 9480-30, Fax 05261 948080 info@ lebenshilfe-lemgo.de www.lebenshilfe-lemgo.de „Link Netz der Hilfen“ „Frühförderung“ der Eltern Frühförderung von entwicklungsverzögerten Kindern und Beratung, Termine nach Vereinbarung, Kinder- und Familienhilfe DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH Pagenhelle 15 + 17, 32657 Lemgo % 05261 2879112, 0176 84718412 [email protected] www.drk-jugendhilfe-lippe.de Heilpädagogische Frühförderung mit psychosomatischem Schwerpunkt Frühförderung DRK Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH Pagenhelle 15+17, 32657 Lemgo Stationäres Hospiz Diakonis – Stiftung Diakonissenhaus Sofienstraße 51, 32756 Detmold % 05231 7620 www.diakonis.de Beratungsangebote Erziehungs- und Lebensberatung Hospizdienst Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. Beratungsstelle Detmold Leopoldstraße 16, 32756 Detmold % 05231 962800, Fax 05231 962801 [email protected] www.hospiz-lippe.de Mo., Di., Do. + Fr. 8.00 – 12.00 Uhr Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. Beratungsstelle Lemgo Kramerstraße 10, 32657 Lemgo % 05261 777383, Fax 05261 668477 [email protected] www.hospiz-lippe.de Mo., Mi. und Fr. 8.00 – 12.00 Uhr © Sandra Sanchez Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. Beratungsstelle Bad Salzuflen Lange Straße 9, 32105 Bad Salzuflen % 05222 3639310, Fax 05222 3639315 [email protected] www.hospiz-lippe.de Do. 16.00 – 18.00 Uhr Familien-, Ehe-, Kinder- und Jugendberatung Kreis Lippe ■Lemgo: Papenstraße 4, 32657 Lemgo % 05261 977-20, Fax 05261 9772-222 ■Detmold: Hofstraße 3, 32756 Detmold [email protected] www.beratung-lippe.de ■ Bad Salzuflen: Schülerstraße 11, 32108 Bad Salzuflen ■Oerlinghausen: Rathausplatz 5, 33813 Oerlinghausen ■ Lage: 32791 Lage Familienberatung/-therapie, Erziehungs­ beratung, Beratung für Eineltern- und zusammengesetzte Familien, Trennungsund Scheidungsberatung, Kindertherapie einzeln und in Gruppen, Ehe- und Partnerschaftsberatung/-therapie, Online­ beratung, Termine nach Vereinbarung 71 FAMILIENWEGWEISER 72 © Sandra Sanchez KREIS LIPPE Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche Lortzingstraße 6, 32756 Detmold % 05231 9928-0, Fax 05231 9928-40 [email protected] Online-Anfrage: www.evangelischeberatung.info/ebz-lippe www.lippische-landeskirche.de Beratung bei gemeins. Sorgerecht, Ehe-/Paarberatung, Familienberatung und -mediation, frühe Erziehungsberatung, Gruppentherapie, Kinder- und Jugendbera­ tung, Psychotherapie, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Seel­sorge, Lebens- und Trennungsberatung Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche Obere Straße 49, 32683 Barntrup % 05231 9928-0, Fax 05231 9928-40 [email protected] www.lippische-landeskirche.de Ehe-, Paar und Lebensberatungsstelle; Erziehungs- und Familienberatungsstelle SOS – Beratungszentrum Schieder Schillerstraße 1 32816 Schieder-Schwalenberg % 05282 9811-0, Fax 05282 9811-11 [email protected] www.sos-bz-schieder.de Beratung für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erwachsene in allen Lebenslagen Ev. Familienbildung im Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche Leopoldstraße 27, 32756 Detmold % 05231 976-670, Fax 05231 976-850 Unterstützung bei Entwicklungs- und Erziehungsfragen, Eltern-Kind-Gruppen, Kurse im Bereich Erziehung und Verantwor­ tung; Partnerschaft und Krise; Psychosoziale Krebsberatung; Sonstiges Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. – Lebensberatung Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-82, Fax 05231 9929-80 Elisabeth Montag [email protected] www.caritas-detmold.de Begleitung in Krisensituationen, bei Verlust eines geliebten Menschen, bei Krankheit, Trennung, Erziehungs- und anderen familiären Problemen, Paarberatung Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. – Allg. Sozialberatung, Migrationsberatung Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-83 Britta Langner [email protected] www.caritas-detmold.de Hilfe bei: finanziellen Problemen, Umgang mit Ämtern und Behörden, Fragen zur Sozialhilfe, Suche nach Selbsthilfegruppen, Kontaktaufnahme zu anderen Institutionen und Beratungsstellen, Sonstiges Heilpädagogische Ambulanz Mittelstraße 45, 32108 Bad Salzuflen % 05222 9471-0 Beratung und Therapie für Eltern, Kinder, Paare Schulpsychologische Dienste Regionale Schulpsychologische Beratung Lippe für alle Städte und Gemeinden in Lippe Papenstraße 4, 32657 Lemgo Zentrale Vermittlung: % 05261 9772-0 www.schulpsychologie-lippe.de Beratung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitun­ gen und pädagogische Fachkräfte Frauenberatung Frauenberatung Alraune e.V. Wall 5, 32756 Detmold % 05231 20177, Fax 05231 24279 [email protected] www.alraune-frauenberatung.de Allg. Beratungsthemen; Sexualisierte Partner­ schaftskonflikte; Psych. Gewalt; Gewalt in Beziehungen und sexueller Kindesmissbrauch; Trennung/Partnerschaftskonflikte; Psych. Probleme; Ess-Störungen/Sucht; Coming-Out als Lesbe; Migration; Schwierigkeiten mit Erziehung; Konflikte in der Arbeit; Lisa-Café 73 FAMILIENWEGWEISER „Familienwegweiser“ online Entdecken Sie den Familienwegweiser des Kreises Lippe auch online unter kreis-lippe-familien.ancos-verlag.de als multimediales Blättererlebnis zur umweltfreundlichen Auflagenoptimierung. 74 KREIS LIPPE Frauenhaus Lippe – AWO Kreisverband Lippe e.V. Postfach 1180, 32770 Lage % 05232 8508500 (Tag und Nacht) Fax 05232 8508502 [email protected] Frauenhaus für bedrohte und misshandelte Frauen jeder Nationalität mit ihren Kindern; Schutz, Beratung, praktische Hilfe, 24-Stunden-Notruf, Aufnahme bei Tag und Nacht, Vor- und Nachsorge Pro Familia e.V. Lange Straße 79, 32756 Detmold % 05231 26841, Fax 05231 38086 [email protected] www.profamilia.de/detmold Beratung rund um Geburt, Schwangerschaft und Elternschaft: Familienplanung, Beratung, Online-Beratung, Schwangerenberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Partnerund Sexualberatung, Sexualpädagogik, Sozial- und Familienrecht, Verhütung AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaftsprobleme und Familienplanung im Kreis Lippe Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo % 05261 660 727 0, Fax 05261 660 727 9 [email protected] www.awo-lippe.de Informationen und Vermittlung finanzieller Hilfen während der Schwangerschaft, Beglei­ tung und Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt, Bera­ tung bei ungewollter Schwangerschaft, Ge­ spräche nach einem Schwangerschaftsabbruch oder nach einer Fehl- oder Totgeburt, Gesprä­ che bei allg. Beziehungsproblemen im Rahmen der Schwangerschaft, Sexualpädagogische Angebote für Jugendliche, Psychosoziale Bera­ tung bei unerfülltem Kinderwunsch, Vergabe von Mitteln für eine Erstausstattung Sozialdienst kath. Frauen – Katholische Schwangerschaftsberatungsstelle Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 565330, Fax 05231 37234 [email protected], Frau Jonat www.skf-zentrale.de Finanzielle Hilfen, Spenden, Sachleistungen, psychosoziale Beratung im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Begleitung nach der Geburt, Fragen/Beratung zur Schwangerschaft, Elternschaft, Wohnungssuche, Arbeitslosigkeit, Sozialberatung unter Einbeziehung des per­ sönlichen Umfeldes auch mit Hausbesuchen Familienpflegestation der St. Elisabeth gGmbH (Caritas) Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 99299 [email protected] Unterstützung bei: Krankenhaus- oder Kuraufenthalt der Mutter, Pflege der erkrankten Mutter zu Hause, Entbindung und Risikoschwangerschaft, vorübergehende körperliche oder seelische Überforderung der Mutter, besondere Problemsituation, Weiterführung des Haushaltes und Pflege älterer Menschen Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche siehe unter Erziehungs- und Lebensberatungen Lortzingstraße 6, 32756 Detmold % 05231 9928-0 [email protected] Schwangerenberatung/Hilfe bei der Antrags­ stellung, Bundesstiftung „Mutter und Kind“, Schwangerschaftskonfliktberatung FAIR – Frau und Arbeit in der Region Bad Meinberger Straße 1, 32760 Detmold (Gilde-Zentrum) % 05231 4585600/-601, Fax 05231 954-216 Silke Quentmeier und Gudrun Niemz-Molck [email protected] (Schwerpunkt Existenzgründung) [email protected] (Schwerpunkt Wiedereinstieg und Weiterbildung) www.fair-lippe.de Beratung für Frauen: Wiedereinstieg, Existenz­ gründung, Weiterbildung, Bildungsscheck­ beratung, Termine nach Absprache Amt für Arbeitsschutz Detmold – Fachaufgabe Mutterschutz Leopoldstraße 13–15, 32756 Detmold % 05231 71-5604, Fax 05231 71-821956 www.arbeitsschutz.nrw.de Pflegeberatung von diakonis Sofienstraße 51, 32756 Detmold % 05231 762 -110 Fragen und Hilfen für pflegende Angehörige, Ambulante Dienste, Essen auf Rädern, Tagespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege pro familia Detmold, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung Lange Straße 79, 32756 Detmold, Nordrhein-Westfalen % 05231 26841, Fax 05231 38086 [email protected] Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bielefeld – Beratungsstelle Detmold – Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 565328, Fax 05231 37234 [email protected] 75 FAMILIENWEGWEISER Selbsthilfe Kinder- und Familienhilfe Selbsthilfe-Kontaktstelle Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Bismarckstraße 8, 32756 Detmold % 05231 56126-0, Fax 05231 56126-9 [email protected] www.selbsthilfe-lippe.de Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Unter­stützung bei Gruppengründungen sowie Vermittlung von professionellen Hilfsangeboten Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Bad Salzuflen e.V. Am Kirchplatz 1c, 32108 Bad Salzuflen % 05222 83669 [email protected] www.dksb.de Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung, -erziehung und -bildung: Hausaufgabenhilfe an den Grundschulen, Jugendgruppen 4x wöchentlich, Spiel- und Lerngruppen für Kleinstkinder, Rechtsberatung in der KiTa Waldstraße Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Detmold e.V. Villa am Hügel Humboldtstraße 16, 32756 Detmold % 05231 69298, Fax 05231 66703 [email protected] www.dksb-detmold.de, www.dksb.de Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung, -erziehung und -bildung Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Horn-Bad Meinberg e.V. Leopoldstaler Straße 15 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 4807 www.dksb.de Betreuung von Kindern im Grundschul­alter, Offene Kinderbetreuung Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Lemgo e.V. Regenstorstraße 8, 32657 Lemgo % 05261 13556 [email protected] www.kinderschutzbund-lemgo.de Kinder- und Familienhilfe: Spielgruppen, Elternkurse 76 KREIS LIPPE Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Blomberg e.V. Grunewalder Straße 12, 32825 Blomberg % 05235 1450, Fax 05235 994437 [email protected] www.dksb.de Kinder- und Familienhilfe, Tagesmütter­ betreuung, Elternkurse, Mediation Deutscher Kinderschutzbund – Ortsverband Lage e.V. Plantanenweg 2, 32791 Lage % 05232 68610 [email protected] www.kinderschutzbund-lage.de Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung, -erziehung und -bildung, Unterstützung und Begleitung bei/zum Jugendamt, Behörden, Ärzten, Therapeuten, Gericht usw. sowie spezi­ elle Förderangebote in den Bereichen Sprache und Mathematik für Kinder im Vorschulalter Migrantenberatung Diakonisches Werk der Lipp. Landeskirche – Jugendmigrationsdienst Leopoldstraße 27, 32756 Detmold % 05231 976-625, Joachim Köhne Fax 05231 976-690 www.diakonie-lippe.de Informationen und Hilfen für Spätaussiedler zwischen 12 und 27 Jahren, z.B. Hilfe bei Sprache, Umwelt, Schule, Berufsausbilldung und Arbeitswelt Diakonisches Werk der Lipp. Landeskirche Leopoldstraße 27, 32756 Detmold % 05231 976-624, Heide Breuning Fax 05231 976-8102 Informationen und Hilfen, z.B. Alltags­orien­tier­ung, Weiterwanderung, Rückkehr, Umgang Kommunales Integrationszentrum Lippe (KI Lippe) Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 62-3660 kommunales-integrationszentrum@ ­kreis-lippe.de www.willkommen-in-lippe.de Fachdienst für Migration und Integration Stadtteiltreff Biesterberg Max-Born-Straße 9, 32657 Lemgo % 05261 970536 Ansprechpartner: Hamza Turan [email protected] Öffnungszeiten: Freitags 8.30 – 13.00 Uhr Weitere mobile Beratungsangebote in: – Augustdorf – Bad Meinberg – Barntrup – Blomberg – Dörentrup – Leopoldshöhe – Lügde Bitte über die Geschäftsstelle informieren. Flüchtlingsberatung www.diakonie-lipp.e.de mit Ämtern und Behörden Flüchtlingshilfe Lippe e.V. – Beratungsstelle Detmold Lemgoer Straße 2, 32756 Detmold % 0700 22997711 oder % 05231 4589151, Frank Gockel [email protected] www.fluechtlingshilfe-lippe.de Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge und MigrantInnen Flüchtlingshilfe Lippe e.V. – Beratungsstelle Lage Sedanplatz 20, 32791 Lage % 0700 22997711 oder 05232 61203 www.fluechtlingshilfe.de Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge und MigrantInnen. Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. – Migrationsberatung Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-8327, Fax 05231 9929-80 www.caritas-detmold.de Beratung und Unterstützung für alle Menschen mit Migrationshintergrund DRK Kreisverband Lippe e.V. – Integrationsagentur/Migrationsberatung Hornsche Straße 29 + 31, 32756 Detmold % 05231 9214-43, Fax 05231 9214-42 www.drk-lippe.de Migrationsberatung, Hilfe auf dem Weg zur Integration 77 FAMILIENWEGWEISER Ausländerbehörde Kreis Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 62-300 Beratung zu den Themen Ausländerrecht/ Einbürgerungen; Ansprechpartner „Integration" Mutter-Kind-Kuren / Beratung werdender Mütter u. Ä. Ev. Beratungszentrum der Lipp. Landeskirche Lortzingstraße 6, 32756 Detmold % 05231 9928-0 Beratung werdender Mütter z.B. in Bezug auf wirtschaftliche Hilfen z.B. Erstaus­stattung Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. – Kurvermittlung und -beratung Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-84, Fax 05231 9929-80 www.caritas-detmold.de Mutter-Kind-Kuren, Vater-Kind-Kuren, Müttergenesungskuren, Familienerholung, Kinderfreizeit, betreute Seniorenreisen Caritassozialstation St. Elisabeth gGmbH Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 565290, Fax 05231 6166050 Familienpflege (bei Erkrankung des Erziehungsberechtigten direkt über Kranken­ kasse und Verordnung vom Arzt), Hauswirt­ schaftliche Unterstützung, HaushaltsOrganisations-Training (HOT), Anleitung und Unterstützung bei Säuglings-/Kinderpflege Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lippe e.V. Hornsche Straße 29 + 31, 32756 Detmold % 05231 921-420, Fax 05231 921-442 www.drk-lippe.de Mutter-Kind-Kuren, Müttergenesungs­kuren, Betreute Seniorenreisen, Suchdienst­ angelegenheiten 78 Telefonische bzw. Online-Beratung Familie und Beruf Krisentelefon Lippe – Verein Hilfe zum Weiterleben Detmold % 05231 33377 Mehrgenerationenhaus Lemgo – Ev. reformierte Kirchengemeinde St. Pauli Echternstraße 12, 32657 Lemgo % 05261 9204608, Fax 05261 9349611 Dagmar Begemann [email protected] www.mgh.st-pauli-lemgo.de Angebote zur Verbindung versch. Generatio­ nen: Kinderbetreuung (auch U3); Babysitterund Ehrenamtsvermittlung: Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen; Krabbel­ gruppe; Familienfreizeiten; Kindergottes­ dienste; Beratungsstelle des Weißen Kreuzes; Begegnungscafé für alle Generationen; Kinder- und Jugendgruppen. Café: Mo., Mi., Fr. 15.00 – 18.00 Uhr, Do. 17.00 – 19.00 Uhr Telefonseelsorge – evangelische und katholische Kirche % 0800 1110111 % 0800 1110222 www.telefonseelsorge.de Online-Beratung und Chat Kinder- und Jugendtelefon – Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V. % 0800 1110333 www.kijuserver.de Elterntelefon – Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V. % 0800 1110550 Zeugnistelefon – Schulaufsicht Bezirksregierung Detmold % 05231 714848 Beratung bei Fragen und Problemen mit der schulischen Leistung 8.00 – 16.00 Uhr an den Tagen nach der Zeugnisvergabe Caritasverband www.beratung-caritas.de Schwangerschafts-, Eltern-, Jugend-, Suchtsowie Kurberatung für Mütter, Generations­ übergreifende Freiwilligendienste Familien-, Ehe-, Kinder- und Jugendberatung Kreis Lippe www.beratung-lippe.de „Jugendliche“ oder „Eltern“ „Online-Beratung“ Baby-Cafés Baby-Café FIM Elkenbrede Familienzentrum Elkenbrede Elkenbreder Weg 12, 32105 Bad Salzuflen % 05222-59354 Baby-Café Krümelcrönchen Familienzentrum Schötmar von-Stietencron-Straße 22 32108 Bad Salzuflen % 05222-81006 Baby-Café Krabbelkiste Familienzentrum KiTa Abenteuerland Grützeweg 23, 32107 Bad Salzuflen % 05222 21298 SPROSS-Cafés SPROSS Elterncafé DRK Kindertagesstätte Haustenbecker Straße 34, 32832 Augustdorf % 0170 2843439 SPROSS-Café KREIS LIPPE SPROSS Elterncafé im DRK Familienzentrum Barntrup Holstenkamp 3, 32683 Barntrup % 05263 8349 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé in der ev. KiTa „Himmelszelt“ der Stiftung Eben-Ezer Am Sportplatz, 32694 Dörentrup-Humfeld % 05265 345 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé Familienzentrum Zauberblume Neue Torstraße 114a, 32825 Blomberg % 05235 99189 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé im Familienzentrum Kindergarten Almena Siekbachweg 8, 32699 Extertal % 05262 3115 SPROSS-Café Kindertagesstätte Zauberblume SPROSS Elterncafé in der KiTa Brüntrup Wehrener Straße 25, 32825 Blomberg % 05236 232 SPROSS-Café SPROSS-Elterncafé im Familienzentrum DRK KiTa Extertal Buchfinkenweg 1, 32699 Extertal % 05262 56800 [email protected] www.drk-lippe.de SPROSS-Café SPROSS Elterncafé in der KiTa Steinkuhle Eichenweg 8, 32825 Blomberg % 05235 7022 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé in der KiTa Großenmarpe Selbecker Straße 8, 32825 Blomberg % 05236 888846 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé in der KiTa Brüntrup Wehrener Straße 25, 32825 Blomberg % 05236 232 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé in der Johanniter KiTa „Burg Sonnenschein“ Birkenweg 10, 32825 Blomberg-Reelkirchen % 05235 97802 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé im Familienzentrum Abakus Pferdekamp 6, 32694 Dörentrup % 05265 8946 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé im ev.-ref. Kindergarten „Vogelnest“ Finkenweg 6, 32694 Dörentrup-Hillentrup % 05265 8117 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé KiTa Moorstrolche Gebrüder-Künnemeyer-Straße 8 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 69372 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé Kindergarten Pusteblume Golfweg 7, 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 5268 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé im Familienzentrum Städt. KiTa Schubertstraße 10 32816 Schieder-Schwalenberg % 05282 6342 SPROSS-Café SPROSS Elterncafé im Jugendhaus Kirchplatz 4, 33189 Schlangen % 05252 7032, % 05252 8992 SPROSS-Café Familienzentren Augustdorf Familienzentrum-Verbund ■ Ev. KiTa Arche Schlingweg 20, 32832 Augustdorf %05237 295 [email protected] ■ Ev. KiTa Jona Schlingweg 15, 32832 Augustdorf %05237 5870 [email protected] ■ Ev. KiTa Regenbogen Haustenbecker Straße 2a 32832 Augustdorf %05237 7074 [email protected] Integrative Pädagogik, Sprach- und Bewegungsförderung, Eltern/Kind Angebote Familienzentrum AWO-KiTa Bienenkorb Mergelweg 18, 32832 Augustdorf % 05237 7528 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Sprach-, Bewegungs­ förderung, Kunst und Musik Bad Salzuflen AWO KiTa Lockhausen Schötmarsche Straße 2a, 32107 Bad Salzuflen % 05222 70050 [email protected] AWO KiTa Heidestraße Heidestraße 33, 32105 Bad Salzuflen % 05222 638854 [email protected] AWO KiTa Löwenzahn Alt-Sylbacher-Weg 9a, 32107 Bad Salzuflen % 05222 921326 [email protected] 79 FAMILIENWEGWEISER AWO KiTa Wüsten Gebr.-Grimm-Straße 1, 32108 Bad Salzuflen % 05222 12508 [email protected] Familienzentrum AWO KiTa Waldstraße Waldstraße 26 a, 32105 Bad Salzuflen % 05222 13142 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum AWO-KiTa Klabauterkiste Auf dem Rhön 11, 32108 Bad Salzuflen % 05222 923238 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprach- und Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum-Verbund ■ Ev. Kindergarten Am Weidenbusch 9, 32105 Bad Salzuflen %05222 4989 [email protected] ■ Ev. Kindergarten Elkenbreder Weg 12, 32105 Bad Salzuflen %05222 59354 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprach- und Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum-Verbund ■ Ev. Kindergarten Retzen Rhienbachstraße 20, 32108 Bad Salzuflen %05222 2643 [email protected] ■ Ev. Kindergarten Von-Stietencron-Straße 22 32108 Bad Salzuflen %05222 81006 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, ­ Sprach- und Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum Montessori Kindergarten Montessoriweg 2, 32108 Bad Salzuflen % 05222 82460 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum AWO-KiTa Wülferlieth Boschstraße 5, 32107 Bad Salzuflen % 05222 70406 [email protected] Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung Familienzentrum KiTa Zauberblume Neue Torstraße 114 a, 32825 Blomberg % 05235 99189 [email protected] Pilot-Familienzentrum, Elternbildung, -arbeit, Familieberatung, Sprachförderung, Koopera­ tionen, umweltorientierte Projektarbeit Familienzentrum-Verbund ■ AWO KiTa Rasselbande Berliner Straße 15, 32825 Blomberg %05235 97223 [email protected] ■ AWO KiTa Renntwete Renntwete 11, 32825 Blomberg %05235 2052 [email protected] ■ AWO KiTa Zwergenland Holstenhöfener Straße 4, 32825 Blomberg %05235 99184 [email protected] Elternbildung, Sprach- und Bewegungsförde­ rung, Krabbelgruppe Eltern/Kind-Angebote Detmold PariSozial Familienzentrum KiTa Holzhausen Abenteuerland Grützeweg 23, 32107 Bad Salzuflen % 05222 21298 Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung AWO KiTa Heidenoldendorf Niedernfeldweg 6, 32758 Detmold % 05231 68454 [email protected] Barntrup Familienzentrum AWO KiTa Am Berg Willi-Schramm-Straße 2, 32756 Detmold % 05231 680273, Fax 05231 615253 [email protected] www.awo-owl.de Integrative und interkulturelle Pädagogik, Sprach- und Musikförderung, Gesundheitsund Bewegungsförderung, Eltern/KindAngebote, Elternberatung und -bildung Familienzentrum DRK Holstenkamp 3, 32683 Barntrup % 05263 8349 Fax 05263 954482 [email protected] Elternkurse, Sprach- und Bewegungsförderung, familienunterstützende Dienste, Spielkreise 80 Blomberg AWO KiTa Lummerland Elisabethstraße 45–47, 32756 Detmold % 05231 22980 [email protected] KREIS LIPPE Familienzentrum Kiga Vahlhausen für Kinder mit und ohne Behinderung Blomberger Straße 358, 32760 Detmold % 05231 9219-0, Fax 05231 9219-19 [email protected] www.kindergarten-vahlhausen.de Kinderbetreuung von 2–6 Jahre; Eltern/KindGruppe; Beratung Kindertagespflege Städ. Familienzentrum KiTa Rolli-Raupe Georg-Weerth-Straße 4 a, 32756 Detmold % 05231 37494, Fax 05231 307770 [email protected] www.rolli-raupe.de Koordination und Kooperation mit Netzwerkpartnern/niederschwellige Familienangebote im Sozialraum, Sprach und Bewegungs­ förderung Städt. Familienzentrum KiTa Jerxen-Orbke Nordstraße 1, 32756 Detmold % 05231 6 6697 kita@[email protected] Kooperation und Koordination mit Netzwerkpartnern, Beratung und Bildung, Eltern/Kind-Angebote, Musikförderung Ev.-luth. Familienzentrum KiTa Senfkorn Emil-Peters-Straße 11, 32756 Detmold % 05231 25819 [email protected] Kooperation, Koordination mit Netzwerkpart­ nern, Eltern/Kind-Angebote, Beratung und Bildung, Gesundheits und Bewegungsförderung Ev. KiTa Heiligenkirchen Familienzentrum Steinweg 5, 32760 Detmold % 05231 47548, Fax 05231 9489984 [email protected] www.kitaheiligenkirchen.de Bildung; Beratung; Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote Familienzentrum-Verbund ■ AWO KiTa Abraxas Karl-Wehrhan-Straße 140, 32760 Detmold % 05231 67932 ■ KiTa der Margarethe-Wehling-Stiftung Niedernfeldweg 9, 32758 Detmold % 05231 18666 [email protected] Kinderbetreuung, Bildung; Beratung; Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote Dörentrup AWO KiTa Herberhausen Schlingbusch 34 % 05231 390488 Kinderbetreuung, Bildung; Beratung; Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote Extertal Familienzentrum-Verbund ■ KiTa Arche Noah Albert-Schweitzer-Straße 76 32758 Detmold % 05232 6989586 eben-ezer.de ■ KiTa Sonnenschein Lichtenbergstraße 7, 32760 Detmold % 05232 9638038 [email protected] ■ KiTa Regenbogen Albert-Schweitzer-Straße 82 32758 Detmold % 05232 6989583 [email protected] Kinderbetreuung, Bildung, Beratung, Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote Familienzentrum-Verbund ■ KiTa Morgenstern In der Fried 8a, 32760 Detmold % 05231 59323 ■ KiTa Schatztruhe Talstraße 4, 32760 Detmold % 05231 5409 [email protected] Kinderbetreuung, Bildung, Beratung, Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote Familienzentrum Abakus Pferdekamp 6, 32694 Dörentrup % 05265 8946, Fax 05265 945933 Integrative Erziehung, Kunst, Kultur und Musik als Schwerpunkt; Erziehung, Bildung und Beratung von Kindern 1–6 Jahre Familienzentrum DRK KiTa Extertal Buchfinkenweg 1, 32699 Extertal % 05262 56800, Fax 05262 99475 [email protected] www.drk-lippe.de Intergrative Betreuung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, Elternkurse und Gruppen, SPROSS Café Familienzentrum-Verbund ■ KiTa Almena Siekbachweg 9, 32699 Extertal % 05262 3115 ■ Ev. KiTa Arche Silixen Hinter den Weiden 7, 32699 Extertal % 05751 41371 Intergrative Betreuung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, Elternkurse und Gruppe Familienzentrum-Verbund ■ Familienzentrum-Verbund CJD KiTa Hans-Lenze-Stiftung Rintelnsche Trift 16, 32699 Extertal % 05262 2811 [email protected] Intergrative Betreuuung, Betriebskita ■ Ev. KiTa Friedrich-Linnemann Stiftung Schulstraße 14, 32699 Extertal % 05262 3255 Integrative Betreuung, Schwerpunkt sprachliche Förderung 81 FAMILIENWEGWEISER Familienzentrum AWO KiTa Moorstrolche Gebr.-Künnemeyer-Straße 8 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 69372 [email protected] Elternbildung, Sprach- und Bewegungs­ förderung, Tagesmüttervermittlung Familienzentrum AWO KiTa Die kleinen Strolche Molkenberg 4 b 32805 Horn-Bad Meinberg % 05233 3238 [email protected] Elternbildung, U3-Betreuung, Sprach- und Bewegungsförderung, Tagesmüttervermittlung, Natur und Umwelt Familienzentrum KiTa Pusteblume e.V. Golfweg 7, 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 5268 Elternbildung, U3-Betreuung, Sprach- und Bewegungsförderung, Tagesmüttervermittlung Kalletal Familienzentrum Kalldorf Brunnenstraße 1, 32689 Kalletal % 05733 5411 [email protected] Familienzentrum AWO Kindertagesstätte Hohenhausen Lohbrede 30, 32689 Kalletal % 05264 5884 [email protected] Partnerschaftl. Zusammenarbeit mit Eltern, Sprach-Aufmerksamkeits- und Gedächtnis­ training 82 Familienzentrum AWO KiTa Bullerbü Römerweg 6, 32689 Kalletal % 05264 69102, Fax 05264 654672 [email protected] Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern, Sprach- Aufmerksamkeits- und Gedächtnistraining Familienzentrum DRK KiTa Langenholzhausen An der Heide 4, 32689 Kalletal % 05264 5876 Fax 05264 655602 [email protected] www.drk-lippe.de Integrative Einrichtung, Integrationsbeglei­ tung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, Familienunterstützende Kurse und Gruppen, Elternbildung Lage Städt. Verbund Familienzentrum Ehrentrup Fasanenstraße 14, 32791 Lage % 05232 4586 [email protected] www.lage.de Im städt. Familienzentrum Ehrentrup stehen insgesamt 120 Plätze für Kinder zur Ver­ fügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Städt. Verbund Familienzentrum Lage Am Jahnplatz 10, 32791 Lage % 05232 2272 [email protected] www.lage.de Im städt. Familienzentrum Jahnplatz stehen insgesamt 70 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, Sprachförderung, integrative Erziehung Städt. Verbund Familienzentrum Hörste Hörster Bruch 16, 32791 Lage % 05232 8477 [email protected] www.lage.de Im städt. Kindergarten Hörste stehen insge­ samt 65 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Städt. Verbund Familienzentrum Waddenhausen Dürerstraße 55, 32791 Lage % 05232 61954 [email protected] www.lage.de Im städt. Kindergarten Waddenhausen stehen insgesamt 80 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Städt. Verbund Familienzentrum Müssen Feuerbachstraße 14, 32791 Lage % 05232 71916 [email protected] www.lage.de Im städt. Kindergarten Müssen stehen ins­ gesamt 75 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung © Michelle Stoll – Fotografie Horn-Bad Meinberg KREIS LIPPE Städt. Verbund Familienzentrum Pottenhausen Krentruper Straße 15a, 32791 Lage % 05232 2948 [email protected] www.lage.de Im städt. Kindergarten Pottenhausen stehen insgesamt 45 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, Sprachförderung Städt. Verbund Familienzentrum Billinghausen Sängerstraße 16, 32791 Lage % 05232 970880 [email protected] www.lage.de Im städt. Kindergarten Waddenhausen stehen insgesamt 70 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, Sprachförderung, integrative Erziehung AWO Familienzentrum „Butzeburg“ Friedrich-Petri-Straße 61, 32791 Lage % 05232 18614 [email protected] www.awo-owl.de Im AWO Familienzentrum stehen insgesamt 90 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung AWO Familienzentrum „Zauberland“ Lindenstraße 16, 32791 Lage % 05232/3728 [email protected] www.awo-owl.de Im AWO Kindergarten stehen insgesamt 40 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Kindertagesstätte des DKSB Sandkamp Stifterstraße 42, 32791 Lage % 05232 67868 [email protected] Im Kindergarten des DKSB stehen insgesamt 85 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, Sprachförderung Elterninitiative „Villa Kunterbunt“ Technikumstraße 5, 32791 Lage % 05232/68215 [email protected] In der Kindergruppe Villa Kunterbunt stehen insgesamt 15 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Villa Kunterbunt bietet nur Betreuung für 45 Std. an und nimmt ausschließlich Kinder unter 3 Jahren auf. Elterninitiative, eingruppige Einrichtung Ev.-ref. Kindergarten Maßbruch Freiligrathstraße 56, 32791 Lage % 05232 2767 [email protected] Im ev.-ref. Kindergarten Maßbruch stehen insgesamt 130 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Ev.-ref. Familienzentrum Heiden Rotenbergweg 4, 32791 Lage % 05232 6998451 [email protected] www.kirche-heiden.de Im ev.-ref. Kindergarten Heiden stehen insgesamt 80 Plätze für Kinder zur Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Ev.-ref. Familienzentrum Kachtenhausen Zum Twilen 17, 32791 Lage % 05232 79226 [email protected] www.johanneskirche-kachtenhausen.de Im ev.-ref. Kindergarten Kachtenhausen ste­ hen insgesamt 90 Plätze für Kinder zur Verfü­ gung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung, Sprachförderung Lemgo AWO KiTa Lemgo Wahmbecker Pfad 51, 32657 Lemgo % 05261 72797 [email protected] Familienzentrum Städt. Kiga Dewitzstraße 18 d, 32657 Lemgo % 05261 10751 www.dewitzstrasse-kindergaerten-lemgo.de Sprach- und Bewegungsförderung, Elternbildung, Spielgruppen, Elba Familienzentrum Ev. Bodelschwingh-Kiga Bodelschwinghstraße 17, 32657 Lemgo % 05261 71640, Fax 05261 777225 [email protected] www. familienzentrum-bodelschwingh.de Betreuung von Kindern, Säuglinge, Erwachse­ ne und Senioren im Familienzentrum; Tagesmüttervermittlung; Erziehungs- und Senioren­beratung; Elternbildungskurse; Spielgruppen; Migrationsberatung und Deutschkurse; ­Zöliakieberatung Familienzentrum Kindergarten Wilde Wiese Biesterbergweg 34, 32657 Lemgo % 05261 777691 wilde.wiese@ kindergaerten-lemgo.de Elternbildung, Sprach- und Bewegungs­ förderung, Eltern/Kind-Angebote Familienzentrum-Verbund ■ Montessori Kinderhaus Büchnerstraße 23 a, 32657 Lemgo % 05261 187378 [email protected] 83 FAMILIENWEGWEISER ■ Montessori KiTa Eben-Ezer Stiftstraße 38, 32657 Lemgo % 05261 6677903 [email protected] Integrative Pädagogik, Elternbildung, Sprach- und Bewegungsförderung Familienzentrum-Verbund ■ Ev. KiTa St. Johann Hinter dem Kloster 3, 32657 Lemgo % 05261 3793 ■ Ev. KiTa Rampendal Rampendal 7, 32657 Lemgo, % 05261 4564 Intergrative Betreuung, Elternbildung, Tagesmüttervermittlung, Ernährungs­ beratung, Eltern-/Kind-Kurse Städtisches Familienzentrum und Kindergarten Brake Güldene Mine 2, 32657 Lemgo, % 05261 88211 [email protected] Leopoldshöhe AWO-KiTa Am Eselsbach Am Sportplatz, 33818 Leopoldshöhe-Asemissen % 05202 700783 [email protected] AWO-KiTa Am Kreisel Schötmarsche Straße 50, 33818 Leopoldshöhe % 05208-9147921 [email protected] Familienzentrum-Verbund Süd ■ KiTa Spatzennest Starenweg 26, 33818 Leopoldshöhe % 05202 80934 [email protected] ■ Ev.ref. KiTa Asemissen/Bechterdissen Tilsiter Straße 2–4, 33818 Leopoldshöhe % 05202 81037 [email protected] ■ KiTa Greste Dorfstraße 65a, 33818 Leopoldshöhe % 05202 3534 [email protected] 84 ■ DRK KiTa Wirbelwind Asemissen Grünstraße 16, 33818 Leopoldshöhe % 05202 88848 [email protected] ■ AWO KiTa Abenteuerland Bobes Feld 4, 33818 Leopoldshöhe % 05202-80866 [email protected] www.familienzentrum-leo.de Betreuung von Kindern (auch U3), Spielkreis, Elternkurse, Sprach- und Bewegungsförderung Familienzentrum-Verbund Nord ■ FamilienserviceBüro LEOS Schulstraße 33, % 05208 9911-96 /-94 /-93 Wolfgang Strauß ■ KiTa Kleine Strolche Am Spielplatz 2, % 05208 958265 [email protected] ■ AWO KiTa Schulstraße 4, % 05208 6493 [email protected] ■ KiTa Regenbogenkinderland Auf der Helle 4 a, 33818 Leopoldshöhe % 05208 958257 regenbogenkinderland@ kitas-leopoldshoehe.de www.familienzentrum-leo.de Elternbildung, Elterncafé, Sprachförderung, Beratung, Kinder- und Jugendarbeit, Spiel- und Krabbelgruppe, Babysitterbörse, Elternbistro Leos – Haus für offene Kinder- und Jugendarbeit Schulstraße 33, 33818 Leopoldshöhe % 05208 991190 [email protected] www.familienzentrum-leo.de Kinder, Jugend, Bildung, Sport und Kultur GreAse – Kinder- und Jugendtreff Grester Straße 169, 33818 Leopoldshöe % 05208 995939 [email protected] Kinder, Jugend, Bildung, Sport und Kultur Lügde Familienzentrum-Verbund „Alles unter einem Dach“ ■ Kindergarten Pusteblume Waldstraße 1 a, 32676 Lügde, % 05281 7546 familienzentrum-kita-pusteblume@ luegde.de ■ Kindergarten St. Marien Mittlere Straße 2, 32676 Lügde % 05281 968865 [email protected] ■ AWO Kindergarten Tausendfüßler Am Sonnenhof 10, 32676 Lügde % 05281 979169 [email protected] www.luegde.de Elternarbeit, -bildung, Sprach- und Bewegungsförderung, Projektarbeit Oerlinghausen AWO KiTa Helpup Osterheide 22, 33813 Oerlinghausen % 05202 159962 [email protected] Familienzentrum Ev. KiTa Helpup Auf der Brede 12, 33813 Oerlinghausen % 05202 6841 [email protected] Integrative Pädagogik, Sprach- und Bewegungförderung, Elternbildung, Familien­beratung, Projektarbeit Natur Familienzentrum AWO KiTa Lipperreihe Pollmannsweg 37, 33813 Oerlinghausen % 05202 7558 [email protected] Sprachförderung, Elterncafé, Bewegung und Ernährung, Eltern/Kind Angebote Ev. Familienzentrum-Verbund Lippe West ■ KiTa Regenbogen Sennestraße 29, 33813 Oerlinghausen % 05202 979796 KREIS LIPPE ■ KiTa Krümmelkiste Marktstraße 35, 33813 Oerlinghausen % 05202 1500620 ■ KiTa Löwenzahn Auf dem Röden 18, 33813 Oerlinghausen % 05202 5203 Integration, Sprache und Bewegung nur U3-Betreuung U3-Betreuung, Integration, Sprache und Bewegung ■ Ev. ref. KiTa Gartenstraße 12, 33189 Schlangen % 05252 8992 [email protected] www.familienzentrum-schlangen.de Kinderbetreuung; Elterncafé, Elternbildung, Sprach- und Bewegungsförderung; Eltern-Kind-Gruppe; Projekt mit Senioren Schieder-Schwalenberg Spaß und Erholung AWO KiTa Drachennest Tulpenstraße 16, 32816 Schieder-Schwalenberg, % 05233 193795 [email protected] Sport und Freizeit Familienzentrum-Verbund ■ Städt. KiTa Rappelkiste Schubertstraße 10 32816 Schieder-Schwalenberg, % 05282 6342 [email protected] ■ Kath. KiGa St. Joseph Domäne 9, 32816 Schieder-Schwalenberg % 05282 8246 [email protected] Kinderbetreuung (1–6 J.); Eltern-Baby-Treff; Tagesmüttervermittlung; Erziehungsberatung; Sprach- und Bewegungsförderung, Elterncafé, Elternbildung Schlangen Familienzentrum-Verbund ■ KiTa Alte Rothe Alte Rothe Straße 19, 33189 Schlangen % 05252 7033 kita.alterothe@ gemeinde-schlangen.de ■ Ev. ref. KiTa Sternschnuppe Zur Kammersenne 17, 33189 Schlangen % 05252 7032 [email protected] www.sternschnuppe-schlangen.de Kreissportbund Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold % 05231 62-7902 www.ksb-lippe.de CVJM-Kreisverband Lippe Lortzingstraße 4, 32756 Detmold % 05231 9206-59, Fax 05231 9206-50 [email protected] www.cvjm-lippe.de Musikschulen Bad Salzuflen Musikschule Bad Salzuflen Schloßstraße 2, 32108 Bad Salzuflen % 05222 952940 Fax 05222 952938 [email protected] www.musikschule-bad-salzuflen.de Barntrup Musikschule der Stadt Barntrup Mittelstraße 38, 32683 Barntrup % 05263 409141 Fax 05263 409248 [email protected] www.barntrup.de Blomberg siehe Johannes-Brahms-Schule Detmold Detmold Johannes-Brahms-Musikschule Musikschule für Detmold – Blomberg – Horn-Bad Meinberg Woldemarstraße 23, 32756 Detmold % 05231 926900 Fax 05231 926901 [email protected] www.johannes-brahms-musikschule.de Dörentrup siehe Musikschule Barntrup Extertal Musikschule Extertal Mittelstraße 33, 32699 Extertal % 05262 402, Fax 05262 402 [email protected] www.extertal.de Horn-Bad Meinberg Musikschule – Geschäftsstelle Horn Marktplatz 4, 32805 Horn-Bad Meinberg % 05234 201-289, Fax 05234 201-222 Kalletal Musikschule Kalletal – Corves Mühle Küsterweg 2, 32689 Kalletal % 05264 644-130 [email protected] www.kalletal.de Lage Musikschule Lage Lange Straße 124, 32791 Lage % 05232 17666, Fax 05232 929057 [email protected] www.musikschule-lage.de Lemgo Musikschule der Alten Hansestadt Lemgo Slavertorwall 5, 32657 Lemgo % 05261 213-364, 05261 213-351 Fax 05261/213-5364 [email protected] www.musikschule-lemgo.de Leopoldshöhe siehe Musikschule Oerlinghausen 85 FAMILIENWEGWEISER Lügde Musikschule Lügde e.V. Waldstraße 1, 32676 Lügde % 05281 9899407 [email protected] www.musikschule-luegde.de Oerlinghausen Oerly Musikschule Holter Straße 59 33813 Oerlinghausen % 05202/3794 www.oerlymusic.de Schieder-Schwalenberg Musikschule Schieder-Schwalenberg Luisenstraße 12, 32816 SchiederSchwalenberg, % 05282 6635 www.schieder-schwalenberg.de 86 Alles rund ums Geld Second-Hand-Waren Caritas Kleiderkammer ­„Zipfelmütze“ Palaisstraße 27a, % 05231 99299 Gebrauchte und neuwertige ­Kleidung für Babys, Kinder und Jugendliche; Mo., Mi. 10.00 – 13.00; Do. 16.00–18.00 Uhr AWO-Boutique Bad Salzuflen Neue Straße 8, 32108 Bad Salzuflen % 05222 82622 Verkauf von gepflegter Kleidung aus zweiter Hand; Mo., Mi., Fr. 9.30 – 17.00, Di. und Do. 9.30 – 14.30 Uhr AWO-Boutique Lage Paulinenstraße 19, 32791 Lage % 05232 696950-0 Mo., Mi., Fr. 9.30 – 17.00, Di. und Do. 9.30 – 14.30 Uhr [email protected] AWO Kleiderstube Barntrup Mittelstraße 12a, 32683 Barntrup % 05263 1888 Mo. 9.30 – 12.30 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr AWO-Boutique Schieder Schwalenberger Straße 29 32816 Schieder-Schwalenberg % 05282 1099 Mo., Mi., Fr. 9.30 – 18.00, Do. 12.00 – 18.00 Uhr Lebensmittel AWO-Boutique Horn Mittelstraße 46, 32805 HornBad Meinberg, % 05234 919400 Mo., Mi., Fr. 8.30 – 17.30 Uhr, Mo., Mi., Fr. 8.30 – 17.30, Di. 13.30 – 18.00 Uhr LeAuLa – Lebensmittelausgabe Lage e.V. Bürgerhaus Lage % 05232 850061, Herr Lüttmann Lebensmittelausgabe an bedürf­ tige Personen, Sa. ab 12.00 Uhr im Bürgerhaus Lage KREIS LIPPE Initiative „Henkelmann“ Pivitsheider Straße 57, Haus Funkenflug, % 05237 452 [email protected] Lebensmittelausgabe an bedürftige Personen Mo. 15.00 – 16.00 Uhr Sozialer Mittagstisch Lemgo e.V. – Für Menschen in schwierigen Lebenssituationen Wiesenstraße 6 in 32657 Lemgo Gemeindezentrum der kath. Kirche % 0174 4592712 (Mo. – Do. 9.00 – 12.00 Uhr) [email protected] Eine kostenlose warme Mahlzeit für Erwachsene und Kinder in Begleitung aus Lemgo. Die Essens­ ausgabe erfolgt donnerstags in der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr. An Feiertagen findet keine Essens­ ausgabe statt. Die Tafeln Detmolder Tafel e.V. c/o Herberge zur Heimat Wittekindstr. 25, 32756 Detmold % 05261 870322, Fax 870323 [email protected] www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­ tige Personen nach telefonischer Vereinbarung Bad Salzufler Tafel e.V. Oerlinghauser Straße 26 32108 Bad Salzuflen % 05222 850450, Fax 850450 [email protected], www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­ tige Personen (auch Schulranzen und Babynahrung), Ausgabe: Mo. und Do. 14.00 – 16.00 Uhr Bad Salzufler Tafel e.V. – Ausgabestelle Leopoldshöhe-Asemissen Asemisser Allee 3a 33818 Leopoldshöhe % 05222 850450 www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürftige Personen, Ausgabe: Di. und Fr. 14.00 – 16.00 Uhr Ostlippische Tafel – Ev. ref. Kirchengemeinde Barntrup Obere Straße 49, 32683 Barntrup % 05263 4666, Fax 05263 4804 [email protected] www.barntrupkg.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürftige Personen Ostlippische Tafel – Ausgabestelle Barntrup Amselweg 1, 32683 Barntrup % 05263 2695 [email protected] www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürftige Personen Mo. 17.00 – 18.30 Uhr Ostlippische Tafel – Ausgabestelle Dörentrup Am Rathaus 2, 32694 Dörentrup % 05263 4666 [email protected] www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürftige Personen Di. 17.00 – 18.00 Uhr Ostlippische Tafel – Ausgabestelle Blomberg Hausmannstraße 18 32825 Blomberg, % 05235 5099662 Pfr. Hermann Donay [email protected] www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürftige Personen. Mi. 15.30 – 17.00 Uhr 87 FAMILIENWEGWEISER 01 Ostlippische Tafel – Ausgabestelle Extertal Mittelstraße 44, 32699 Extertal % 05263 4666, Pfr. Gerald Busse [email protected] www.tafel.de Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­ tige Personen, Mi. ab 16.15 Uhr [email protected] www.awo-lippe.de Beratung und Information zur Entschuldung, Kommunikation mit Gläubigern; Mo. 9.30 – 11.00 Uhr und 16.00 – 17.30 Uhr, Mi. 9.30–11.00 Uhr, Fr. 14.00 – 15.30 Uhr Der Tisch in Schieder-Schwalenberg – Lebensmittelausgabe an bedürftige Personen Schwalenberger Straße 23 32816 Schieder-Schwalenberg % 05284 411 Vorsitzender Bernd Munko [email protected] www.der-tisch.info www.der-tisch.de AWO – Schuldner- und ­Insolvenzberatung Außenstelle Blomberg Brinkstraße 22, 32825 Blomberg % 05261 660727-0, Fax -9 [email protected] www.awo-lippe.de Beratung überschuldeter bzw. von Überschuldung bedrohter Personen. Termine nach Verein­ barung, Di. 14.00 – 15.30 Uhr Schuldner- sowie sonstige Finanz- und Verbraucherberatung AWO – Schuldner- und ­Insolvenzberatung Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo % 05261 660727-0, Fax -9 AWO – Schuldner- und Insolvenz­beratung Außenstelle Bad Salzuflen Hoffmannstraße 6 32105 Bad Salzuflen [email protected] www.awo-lippe.de % 05261 660727-0, Fax -9 Fr. 8.00 – 15.30 Uhr Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. – Schuldnerberatung Palaisstraße 27, 32756 Detmold % 05231 9929-9, Fax -80 Schuldnerberatung als eigenstän­ diger (spez.) Fachdienst PARITÄTISCHER NRW – Schuldner- und Insolvenzberatung Bismarckstraße 8, 32756 Detmold % 05231 31348, Fax 05231 991515 [email protected] www.parisozial-lippe-guetersloh.de Schuldner- und Insolvenzberatung Verbraucherzentrale Detmold Lemgoer Straße 5, 32756 Detmold % 05231 23515, Fax 05231 20765 [email protected] www.vz-nrw.de Beratung und Kurse: Altersvor­ sorge, Bau­finanzierung, Energie, Ernährung, Geld und Kredit, Medien/Telekommunikation, Mietrecht, Rechtsberatung, Versicherungen Elterngeldstelle des Kreises Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5 32756 Detmold % 05231 62-77500 [email protected] www.elterngeld-plus.de Gewährung von Elterngeld und Informationen zu Elterngeld/ Elternzeit Familienkasse Detmold Braunenbrucher Weg 18 32758 Detmold % 0800 4555533*, % 05231 9100-710 familienkasse-detmold@ arbeitsagentur.de www.familienkasse.de *Zahlungstermine Gewährung von Kindergeld 88 Jobcenter Lippe Wittekindstraße 2 32758 Detmold % 05231 4599-0, Fax -271 [email protected] www.jobcenter-lippe.de Zahlung von Arbeitslosengeld II und von Unter­stützung bei zu geringem Verdienst; Förderung von berufl. Qualifikation. Das Job­center ist in jeder Kommune Lippes vertreten. Lokale Bündnisse für Familien Bündnis für Familie Bad Salzuflen – Für eine ­familienfreundliche Stadt Rudolph-Brandes-Allee 19 32105 Bad Salzuflen % 05222 9520, Fax 05222 952125 Annette Kindler-Lurz Edmund Welslau familienfreundlichestadt@ bad-salzuflen.de www.bad-salzuflen.de Beratungsangebote, Programme und Fortbildungen Bündnis für Familie Kreis Lippe Familienfreundlicher Kreis Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5 32756 Detmold % 05231 62423, Ute Küstermann [email protected] Beratungsangebote, Projekte und Programme gpz Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Gemeindepsychiatrisches Zentrum Detmold Das Gemeindepsychiatrische Zentrum (gpz) GmbH in Detmold steht im Dienste der Hilfe und Behandlung bei psychischen Krankheiten und Krisen mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens im familiären, sozialen und beruflichem Bereich. Hierfür führt die Klinik 82 stationäre Betten sowie 65 teilstationäre Behandlungsplätze an den Standorten Detmold, Horn-Bad Meinberg und Lage. Ein ambulantes Behandlungsangebot besteht über unsere Institutsambulanz. Neben der allgemeinpsychiatrischen Notfall- und Regelbehandlung stehen spezialisierte voll- und teilstationäre sowie ambulante Behandlungsangebote für junge Erwachsene und ältere Menschen sowie für psychosomatisch erkrankte und suchtkranke Personen zur Verfügung. Entwicklungsschwerpunkte der Klinik liegen auf dem Ausbau altersgerechter psychiatrischer Versorgung, dem Auf- und Ausbau von nicht-stationären, integrierten Versorgungsangeboten sowie der Netzwerkversorgung komplex somatisch-psychisch Erkrankter. Für Notfälle stehen wir Ihnen an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung. Für eine geplante (elektive) Behandlung und/oder eine psychiatrische Untersuchung und ggf. Behandlungsplanung zu einem vereinbarten Zeitpunkt wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat oder vereinbaren einen Termin in unserer Institutsambulanz. gpz GmbH Schlabrendorffweg 2 – 6 32756 Detmold Tel.: 05231 45850-0 Fax: 05231 45850-805 [email protected] www.gpz-lippe.de