FamilienWegweiser

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Familien Wegweiser
Das lippische Branchen­buch
für Familien
KREIS LIPPE
FAMILIENWEGWEISER –
DAS LIPPISCHE „BRANCHENBUCH“ FÜR FAMILIEN
Liebe Familien,
Sie halten den gesamtlippischen Familienwegweiser in den
Händen. Was wollen wir mit ihm bezwecken?
■Wir möchten Ihnen die Suche nach Adressen und Ansprechpartnern erleichtern.
■Wir wollen Ihnen rund um das Thema Familie ein kleines
Nachschlagewerk bieten.
n Wir möchten – insbesondere jungen Familien – mit Rat und
Unterstützung bei Fragen und Problemen zur Seite stehen,
Angebote vorstellen und Hilfen anbieten.
■Wir hoffen, der Familienwegweiser gibt Ihnen wichtige,
grundsätzliche und nützliche Informationen sowie einen
Einstieg in die vielfältigen Angebote und Leistungen von
Verbänden, Vereinen, Einrichtungen und Institutionen in
Lippe.
n Wir wünschen uns, Sie für Ihre Aufgaben in der Familie und
bei der Erziehung Ihrer Kinder stark zu machen und Sie als
beratender Partner auf diesem spannenden Weg zu begleiten.
Ihr Landrat und Ihre Bürgermeister in Lippe
Landrat Dr. Axel Lehmann
Kreis Lippe
Roland Thomas
Stadt Bad Salzuflen
Monika Rehmert
Gemeinde Extertal
Rainer Heller
Stadt Detmold
Heinz Reker
Stadt Lügde
Christian Liebrecht
Stadt Lage
Dr. Andreas J. Wulf
Gemeinde Augustdorf
Dr. Reiner Austermann
Stadt Lemgo
Jörg Bierwirth
Stadt Schieder-Schwalenberg
Dirk Becker
Stadt Oerlinghausen
Jürgen Schell
Stadt Barntrup
Stefan Rother
Stadt Horn-Bad Meinberg
Ulrich Knorr
Gemeinde Schlangen
Klaus Geise
Stadt Blomberg
Friedrich Ehlert
Gemeinde Dörentrup
Mario Hecker
Gemeinde Kalletal
Gerhard Schemmel
Gemeinde Leopoldshöhe
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FAMILIENWEGWEISER
BRANCHENVERZEICHNIS
Adoptionsdienst.............................................20
Ambulanter Betreuungsdienst............... 58, U3
Ambulanter Hospizdienst........................ 24, 58
Ambulanter Pflegedienst..............................U3
Ambulante psychiatrische Pflege..................58
Apotheken.......................................................56
Arbeitsvermittlung................................... 28, 42
Architekturbüro..............................................30
Ausbildungsvermittlung................................42
Bauprojekte.....................................................30
Begleitung für Familien mit
schwerstkranken Kindern..............................24
Behindertenmedizin......................................14
Beratungsdienste............................................58
Beratungsstelle für Familien,
Kinder und Jugendliche................................U2
Betreuung................................................... 3, U3
Betreutes Wohnen................................... 58, U2
Bildung............................................... 42, 74, U3
Café..................................................................14
Elektrotechnik..................................................5
2
Ergotherapie............................................... 8, 14
Essen auf Rädern...........................................U3
Familienangebote..........................................14
Familienförderung...........................................8
Finanzdienstleistungen.................................74
Freizeitangebote........................... 16, 49, 50, 58
Frühförderung..................................................8
Gastronomie...................................................14
Gebäudedienstleistungen................................5
Gemeindepsychiatrisches Zentrum............U4
Hausmeisterservice..........................................5
Heizung.............................................................5
Hilfe für erblindete und
sehbehinderte Menschen..............................24
Immobilien.....................................................30
Implantologie.................................................13
Integrationsdienste........................................28
Jugendhilfe.................................................. 8, 58
Katastrophenschutz.......................................45
Kinderdorf......................................................U2
Kindertageseinrichtungen..................... 3, 8, 14
Kinder- und Jugendhospiz............................58
Klinik für Psychiatrie.....................................U4
Krankenhaus...................................... 10, 68, U4
Küchenstudio....................................................4
Kulturangebote...............................................50
Kurzzeitpflege................................................U3
Kurzzeitwohnen.............................................14
Medizinisches Zentrum.................................57
Mobilitätsberatung.........................................45
Musikfachgeschäft.........................................87
Musikzentrum................................................86
Nachhilfe.........................................................74
Notare........................................................ 62, 65
Palliativärztlicher Dienst...............................68
Palliativ-Beratungsdienst..............................24
Personalvermittlung.......................................28
Pflegeeinrichtungen.......................................20
Pflegekinderdienst.........................................20
Politische Parteien.................................... 76, 77
Rechtsanwälte............................... 62, 64, 65, 88
Rettungsdienst................................................45
KREIS LIPPE
INHALTSVERZEICHNIS
Sanitär.....................................................................................................5
Schuldnerberatung..............................................................................88
Senioreneinrichtungen........................................................................72
Seniorentagesstätte..............................................................................14
Seniorenwohnungen...........................................................................U3
Soziale Einrichtungen.................................................. 8, 14, 24, U2, U3
Sozialstation........................................................................................3, 8
Sportangebote......................................................................................51
Stationäres Hospiz..............................................................................U3
Stationäre Pflege..................................................................................U3
Tagespflege..........................................................................................U3
Tagesstätten..........................................................................................58
Theater..................................................................................................49
Tourismusbüro.....................................................................................16
Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche...................................24
Verhinderungspflege...........................................................................U3
Versicherungsmakler...........................................................................28
Wohnheime..........................................................................................58
Zahnärzte..............................................................................................13
Vorwort��������������������������������������������������������������������������������������1
Branchenverzeichnis��������������������������������������������������������������2
Impressum��������������������������������������������������������������������������������4
U = Umschlagseite
Anhang Adressenverzeichnis��������������������������������������������� 69
01
02
03
04
05
06
07
08
01
Gesundheit von Anfang an�������������������������� 6 02
Wenn alles anders kommt ������������������������ 18
Frühe Hilfen und Beratung������������������������ 26
Familie und Beruf���������������������������������������� 40 03
Spaß und Erholung�������������������������������������� 48
Alles rund ums Geld������������������������������������ 52
Rechtliche Fragen���������������������������������������� 60 04
Internetadressen������������������������������������������ 66
05
06
07
08
3
FAMILIENWEGWEISER
IMPRESSUM
Impressum
Konzeption/Realisation/Anzeigenteil:
Herausgeber:
Kreis Lippe mit den Städten
und Gemeinden
Redaktion:
Kreis Lippe, Fachbereich Jugend,
Familie und Gesundheit
Justin Blum
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold
Tel.: 05231 624290
[email protected]
Fotos: Kreis Lippe
ccvision.de
Der anCos Verlag bedankt sich bei den
zuständigen Ansprechpartnern der Kreis­
ver­waltung für die gute Zu­sammenarbeit
und bei den Inseren­ten für die freundliche
Unterstützung zur Realisierung dieser
Broschüre.
4
© 2017 anCos Verlag GmbH, 4. Auflage
anCos Verlag GmbH
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Tel.: 05461 88266-0
Fax: 05461 88266-11
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www.ancos-verlag.de
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
Nachdruck oder Reproduktionen, auch auszugsweise, nicht gestattet.
Bei der Erstellung der Broschüre wurde
sorgfältig recherchiert. Dennoch kann für die
Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben
keine Gewähr übernommen werden.
Haftungsansprüche sind ausge­­schlossen.
Änderungswünsche, Anregungen
und Ergän­zungen für die nächste
Auflage richten Sie bitte an die
Kreisver­waltung oder den Verlag.
In unserem Verlag erscheinen:
Publikationen zur Bürgerinformation,
Wirtschaftsförderung, Freizeitgestaltung,
Einweihungs- und Jubiläumsbroschüren,
Patientenbroschüren, Bauherrenweg­weiser,
Seniorenratgeber sowie Hochzeits- und
Familienbroschüren.
KREIS LIPPE
5
FAMILIENWEGWEISER
01
01
GESUNDHEIT VON ANFANG AN
Die Schwangerschaft bedeutet für die meisten
Eltern eine Zeit der Erwartung und des Glücks.
Mit ihr einher gehen viele Fragen zur Gesundheit des ungeborenen Kindes oder des Säuglings und natürlich möchten Sie Ihr Kind in
seiner Entwicklung bestmöglich unterstützen.
6
Das folgende Kapitel informiert Sie daher ausführlich über alle wichtigen Vorsorgeuntersuchungen, über Hebammenhilfe, Kuren und
Beratungsstellen für Eltern mit behinderten
Kindern.
KREIS LIPPE
VORSORGE FÜR WERDENDE MÜTTER
Das kleine Tagebuch: Der Mutterpass
Gesunde neun Monate
Zu Beginn Ihrer Schwangerschaft stellt Ihnen Ihr Arzt oder Ihre
Hebamme einen Mutterpass aus. Darin werden neben den Angaben zur Person die Blutgruppe, die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen und andere Untersuchungsergebnisse
festgehalten. Schwangere sollten den Mutterpass immer bei
sich tragen – besonders dann, wenn eine Risikoschwangerschaft besteht.
Als werdende Mutter dürfen und sollten Sie alle vier Wochen
Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen, um sich vorsorglich untersuchen zu lassen: Sie werden beraten, auf bestimmte Krankheiten untersucht, Ihre Blutgruppe wird bestimmt und über
Ultraschall die Entwicklung Ihres Kindes beobachtet. Die Vorsorgeuntersuchungen werden von Ärzten und Hebammen vorgenommen. Mit ihnen können Gefahren für die Gesundheit
abgewendet, Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und
entsprechende Behandlungen eingeleitet werden. Die Teilnahme an den Untersuchungen ist freiwillig, wird aber dringend
empfohlen.
Weisen die Untersuchungen auf ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit von Mutter und Kind hin, so kann eine Risikoschwangerschaft vorliegen.
Damit alles gut geht, werden je nach Diagnose unterschiedliche Untersuchungen und Behandlungen notwendig, etwa eine
Herztonaufzeichnung (CTG-Kardiotokographie) des Kindes.
Die Häufigkeit der Vorsorgeuntersuchungen wird dann in der
Regel erhöht.
01
Risikoschwangerschaft
Drei von vier Schwangeren stuft die Medizin heute als Risikoschwangere ein. Diese Nachricht kann die betreffende Mutter
zunächst erschrecken, bedeutet sie doch, dass es während der
Schwangerschaft oder Geburt zu Komplikationen kommen
kann. Allerdings: Die Liste der möglichen Risiken wurde in den
vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Bereits eine Frau
über 35 Jahre gilt als Risikoschwangere. Fast alle Risiken können über ausführliche Gespräche, vorbeugende Maßnahmen
und dichte Kontrollen frühzeitig erkannt, gemindert oder auch
vermieden werden. Sie sind kein Grund zur steten Sorge – wohl
aber für eine intensive Vorsorge.
HEBAMMENHILFE
Hilfe rund um Schwangerschaft
und Geburt
Schwangerschaft geht mit kleinen und großen Veränderungen
einher, insbesondere, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten. Rat,
Hilfe und Begleitung in dieser Phase bieten Hebammen an –
auch ergänzend zur Betreuung durch die Ärztin oder den Arzt.
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert.
Die Kosten für die Schwangerenvorsorge durch Hebammen,
für Geburtsvorbereitungskurse und – sofern die Kursleiterin
zur Kassenabrechnung berechtigt ist – für die Rückbildungsgymnastik übernimmt Ihre Krankenkasse.
7
KREIS LIPPE
Geburtsvorbereitungskurse
Auch nach der Geburt für Sie da
Um sich auf die Geburt bestmöglich vorzubereiten, können Sie
entsprechende Kurse besuchen. Sie werden von Hebammen
(www.hebammensuche.de), aber auch anderen Einrichtungen
wie Elternschulen oder Familienbildungsstätten angeboten.
Die Kurse richten sich an Schwangere und ihre Partner, aber
auch an Alleinstehende. Erkundigen Sie sich über die Art der
Kurse und die aktuellen Termine direkt bei der Einrichtung.
Informationen für alleinstehende Schwangere erhalten Sie
beim Verband alleinerziehender Mütter und Väter VAMV
(www.vamv.de).
Nach der Geburt haben Sie bis zum zehnten Tag einen
Anspruch auf tägliche Wochenbettbetreuung durch eine
freiberufliche Hebamme. Weitere Besuche sind bis zur 12. Lebenswoche beziehungsweise bis zum Ende der Stillzeit in Ausnahmefällen möglich. Zu den Aufgaben der Hebammen gehören die Kontrolle des Nabels, Untersuchung der Mutter
einschließlich Überwachung und Unterstützung des Rückbildungsprozesses, Unterstützung beim Stillen und vieles mehr.
Es ist empfehlenswert, möglichst frühzeitig mit einer Hebamme Kontakt aufzunehmen, um die Betreuung vor und gegebenenfalls bei und nach der Geburt sicherzustellen. Die Kontaktdaten von Hebammen finden Sie in den Gelben Seiten
sowie auf den Internetseiten www.hebammensuche.de oder
www.hebammen-nrw.de.
Persönliche Beratung und Hilfe durch erfahrene Frauen
Eine Hebamme darf – außer Ultraschalluntersuchungen – alle
Vorsorgeuntersuchungen durchführen, die in den Mutterpass
eingetragen werden: Hierzu gehören die Bestimmung von Größe und Lage des Kindes, Herztonüberwachung, Blutdruckmessung, Urin- und Blutuntersuchungen sowie vaginale Untersuchungen und Abstriche. Werden Auffälligkeiten festgestellt
oder wird eine Ultraschalluntersuchung empfohlen, werden
Sie an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt überwiesen.
Familienhebammen
Familienhebammen helfen Frauen und Familien, die die
Schwangerschaft und/oder Geburt als sehr belastende Situa­
tion erleben. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: „Was ist gesund für unser Kind?“, „Wie bewältigen wir nun unseren Alltag?“, „Verstehen wir unser Kind überhaupt richtig?“ und viele
mehr. Wenn dann das Gefühl entsteht, mehr Unterstützung als
die Hilfe einer von der Krankenkasse finanzierten Hebamme zu
benötigen, dann kann dies durch eine Familienhebamme oder
Familienkinderkrankenschwester geschehen. Sie kommt nach
Hause – durchaus auch schon vor der Geburt und begleitet unterstützend durch die erste Zeit als neue Familie. Familienhebammen arbeiten mit anderen Berufsgruppen und Institutionen
eng zusammen, selbstverständlich unterliegt sie der Schweigepflicht. Dieses Angebot zählt zu den Frühen Hilfen und ist kostenlos für jede Familie.
01
Beratung werdender Mütter
In den Beratungsstellen im Kreis Lippe finden werdende Mütter und Familienverständnisvolle Gesprächspartnerinnen und
-partner bei Problemen oder Konflikten während der Schwangerschaft. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet und Hilfen
gesucht. Im Rahmen der Bundesstiftung „Mutter und Kind“
kann schwangeren Frauen in Notlagen unbürokratisch geholfen werden, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu
erleichtern. Vor allem bei der Erstausstattung des Kindes, der
Weiterführung des Haushalts, bei der Wohnung und Einrichtung sowie der Betreuung des Kindes kann geholfen werden.
Zuschüsse aus der Bundesstiftung können nur bei einer persönlichen finanziellen Notlage gewährt werden und sind nur
zulässig, wenn die notwendige Hilfe auf andere Weise nicht
oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht.
Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche
Lortzingstraße 6, 32756 Detmold
% 05231 9928-0
[email protected]
AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung
Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo
% 05261 6607270
[email protected]
9
FAMILIENWEGWEISER
01
10
KREIS LIPPE
pro familia Detmold, Deutsche Gesellschaft für
Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung
Lange Straße 79, 32756 Detmold
% 05231 26841
Fax 05231 38086
[email protected]
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bielefeld
Beratungsstelle Detmold
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 565328
Fax 05231 37234
[email protected]
GEBURTSKLINIKEN
Sicherer Start ins Leben
Die Wahl der richtigen Geburtsklinik fällt nicht immer leicht.
Neben persönlichen Gründen wie regionale Nähe, Atmosphäre, Größe der Abteilung oder Freundlichkeit des Personals sollten in die Überlegungen auch der Verlauf einer Schwangerschaft, voraussehbare Geburtskomplikationen oder zu
erwartende Probleme beim Kind einfließen.
Außerdem sind neben den klassischen meist auch andere Entbindungsformen möglich. Die Kliniken bieten hierzu häufig
Informationsveranstaltungen und Führungen an.
Familienklinik
In der Familienklinik des Klinikums Lippe in Detmold versorgen Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal werdende
Eltern vor, während und nach der Geburt optimal und individuell nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und
Leitlinien.
Auf hohem medizinischem Standard bietet die Familienklinik
alle Voraussetzungen für eine sichere Geburt und die beste
­medizinische Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie
Kindern und Jugendlichen.
01
Weitere Informationen finden Sie unter www.klinikum-lippe.de
 „Familienklinik“ und im Adressenteil.
Informationsabend für werdende Eltern
Im Kreis Lippe gibt es für werdende oder junge Eltern ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot. Fachleute der
unterschiedlichen Bereiche informieren über Kindergeld, Elterngeld und Elternzeit, gesetzlichen Mutterschutz, Beratungsstellen, frühe Hilfen u.v.m. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie die
Möglichkeit, an der Kreißsaalführung der Familienklinik im
Klinikum teilzunehmen – hierfür ist eine vorherige Anmeldung
erforderlich. Für eine gute Planung wird hierfür vorab um Anmeldung gebeten. Die Termine werden zeitnah über die Presse/Flyer veröffentlicht.
Medicum Detmold
Röntgenstraße 16
Konferenzbereich
% 05231 72-3110
Wege für Eltern –
Der Familieninformationsdienst für Eltern in Lippe
Die Schwangerschaft und Geburt eines Kindes ist ein besonderes Ereignis für die Eltern. Vieles verändert sich, neue Herausforderungen entstehen und es ergeben sich viele Fragen. – Der
Familieninformationsdienst für Eltern in Lippe (FID)berät Eltern beim Start ins Familienleben – persönlich und fachkundig.
Der FID vermittelt Informationen und Angebote der Frühen
Hilfen für alle Eltern ab der Schwangerschaft bis zum Ende des
dritten Lebensjahres eines Kindes. Sprechstunden finden montags und donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr auf den
Stationen der Familienklinik statt. Bitte sprechen Sie das Klinikpersonal an, wenn Sie ein Beratungsgespräch wünschen.
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FAMILIENWEGWEISER
Frühe Hilfen für Familien – Guter Start ins Leben
Weitere Infos finden Sie im Adressteil.
VORSORGE FÜR KINDER
Für eine gesunde Entwicklung
© Sandra Sanchez
01
Frühe Hilfen sind ein präventiv ausgerichtetes Angebot für werdende Eltern und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von
0 bis 3 Jahren. Mit den verschiedensten Angeboten aus den
Frühen Hilfen, wie beispielsweise Unterstützung durch eine
Familienhebamme/Familienkinderkrankenschwester oder
Austausch und Informationen rund ums Kind in Eltern-KindCafés, werden Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt
und gefördert. Denn gerade in den ersten Lebensphasen eines
Kindes entstehen auch für Eltern viele neue Lebenssituationen,
Aufgaben oder aber auch Probleme. Mit den niederschwelligen
und fördernden Angeboten der Frühen Hilfen sollen möglichst
gute Voraussetzungen für einen gelingenden Start ins Leben
geschaffen werden.
Dieses „Gelbe Heft“ erhalten Sie entweder nach der Entbindung im Krankenhaus oder von Ihrem Kinderarzt beziehungsweise Ihrer Kinderärztin. Impfpass und „Gelbes Heft“ sollten
Sie daher sorgfältig aufbewahren und dem Arzt oder der Ärztin
bei jedem Besuch vorlegen.
Zahnärztliche Früherkennung
In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden die Weichen
für die körperliche und geistige Entwicklung gestellt. Die Früherkennungsuntersuchungen bis zum sechsten Lebensjahr (U1–
U9, gegebenenfalls auch U10, U11 je nach Krankenkasse)
dienen deshalb dazu, Krankheiten und Fehlentwicklungen
rechtzeitig zu erkennen und eine entsprechende Behandlung
einzuleiten, beispielsweise bei angeborenen Fehlbildungen,
Störungen des Stoffwechsels oder Blutkrankheiten.
Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder werden
das Nervensystem, die Sinnesorgane sowie Skelett und Muskulatur untersucht. Auch etwaige Entwicklungs- und Verhaltensstörungen stehen im Fokus.
Die Untersuchungen folgen der Entwicklung von Kindern und
sollen deshalb in bestimmten Zeiträumen wahrgenommen
werden. Die Untersuchungen werden durch die Krankenkassen übernommen und sind daher für Sie kostenlos. Die Ergebnisse der Früherkennungsuntersuchungen werden in einem
Untersuchungsheft für Kinder festgehalten.
12
Die kostenlosen Früherkennungsuntersuchungen im ersten
Lebensjahr umfassen auch die Zähne: Bei der Früherkennungsuntersuchung U3 berät man Sie im Hinblick auf die Mundgesundheit über eine gute Ernährung, bei der U5 über Mund­
hygiene und zahnschonende Ernährung
sowie bei der U6 über die richtige Zahn­
pflege. Ab dem 30. Lebensmonat bis zum
sechsten Lebensjahr können
Sie Ihr Kind dreimal
­sowie vom sechsten
bis zum 18. Lebensjahr zweimal jährlich zur Verhütung
von Zahn- und
Zahnfleischerkrankungen zahnärztlich untersuchen
lassen.
KREIS LIPPE
Zu den Untersuchungen gehören unter anderem die Inspektion der Mundhöhle, Einschätzung des Kariesrisikos, Ernährungs- und Mundhygienestatus- und -beratung. Die Kosten für
diese Individualprophylaxe werden von den Krankenkassen
übernommen. In Schulen und Kindergärten werden gruppenprophylaktische Maßnahmen durch Prophylaxehelferinnen
und/oder Zahnärzte/-ärztinnen durchgeführt. Die Teilnahme
an diesen Prophylaxeprogrammen für alle Altersstufen wird Eltern dringend empfohlen: das Kariesrisiko wird dadurch nachhaltig vermindert. Zudem finden jährlich prophylaktische
zahnärztliche Untersuchungen und Programme vom Gesundheitsamt in allen Schulen und Kindergärten des Kreises Lippe
statt.
01
Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe
Der Arbeitskreis Zahngesundheit in Lippe wurde 1984 gegründet. Ihm gehören die gesetzlichen Krankenkassen, die Zahnärztekammer Westfalen/Lippe, die Kassenärztliche Vereinigung
sowie das Gesundheitsamt des Kreises Lippe an. Aufgabenschwerpunkt des Arbeitskreises ist die Gruppenprophylaxe bei
Kindern bis 12 Jahre. Der Arbeitskreis ist Ansprechpartner für
Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Zahnärztinnen und Zahnärzte und deren Helferinnen und Helfer sowie
für Eltern oder Elternräte. Ziel des Zusammenschlusses ist es,
die Zähne der Kinder gesund zu halten, den Kindern die Angst
vor dem Zahnarzt zu nehmen sowie teuren Zahnersatz und
schmerzhafte Zahnbehandlungen zu vermeiden. Deshalb führt
der Arbeitskreis Aktionen in Kindergärten und Schulen durch,
verteilt Informationsmaterial oder verleiht entsprechende Medien wie beispielsweise Bücher, Spiele oder Zahnmodelle.
Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe
Heike Hagenhoff-Beuse
Auf der Horst 25, 48147 Münster
% 0251 507-145
Fax 0251 507-278
[email protected]
13
FAMILIENWEGWEISER
UNTERSTÜTZUNG IM KRANKHEITSFALL
Mutter-Kind-Kuren /
01 Müttergenesungskuren
Generell gibt es gibt eine Vielzahl von Kurangeboten für Mütter
und ihre Kinder. Kostenträger sind entweder die gesetzlichen
Krankenkassen oder der Rentenversicherungsträger. Man unterscheidet zwischen ambulanten und stationären Kurmaßnahmen. Es gibt zum Beispiel Vorsorgekuren zur Vermeidung
von Krankheiten und Reha-Kuren zur Heilung oder Besserung
14
KREIS LIPPE
von Erkrankungen. Wenn Sie sich als Mutter vom Alltag überfordert fühlen, einfach müde, kraftlos und voller Sorgen sind,
sollten Sie über eine Müttergenesungskur ohne Kinder oder alternativ über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken. Die Kosten
übernehmen, bei entsprechender medizinischer Indikation,
die gesetzlichen Krankenkassen. Erwachsene zahlen zehn Euro
pro Kurtag dazu. Ebenfalls sind Vater-Kind-Kuren und in Einzelfällen Familienkuren möglich.
Mit oder ohne Kind
Träger: Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V.
■Beratung/Beratungsvermittlung zum
Thema Mutter-Kind-Kuren
Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-84
Fax 05231 9929-80
[email protected]
■ Mutter-Kind-Kuren, Vater-Kind-Kuren, Müttergenesungskuren
■Familienerholung, Kinderfreizeit, betreute Seniorenreisen
Wenn Sie sich für eine Müttergenesungskur entscheiden, werden Sie in einem Haus untergebracht, in dem nur Mütter anzutreffen sind. Im Falle einer Mutter-Kind-Kur kommt Ihr Kind,
beziehungsweise kommen Ihre Kinder mit zur Kur. Je nach Indikation bekommen die Kinder eigene Anwendungen oder sie
kommen als Begleitkinder mit. Haben die Kinder psychosoziale
Probleme, eine verzögerte Entwicklung oder sonstige Erkrankungen, können Ihre Kinder als Kurkinder Anwendungen bekommen. Die Entscheidung darüber trifft die Krankenkasse
nach Prüfung der ärztlichen Atteste. Ihr Kind wird tagsüber in
altersgerechten Kindergruppen betreut. Eine Kur dauert im Regelfall drei Wochen, kann aber in medizinisch begründeten
Ausnahmefällen auch verlängert werden.
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lippe e.V.
Hornsche Straße 29+31, 32756 Detmold
% 05231 921-420
Fax 05231 921-442
[email protected]
■Mutter-Kind-Kuren, Müttergenesungskuren,
Betreute Seniorenreisen
Wie und wann Sie eine Kur erhalten
Familienpflege
Die gesetzlichen Krankenkassen bewilligen eine Kur, wenn die
medizinischen Voraussetzungen vorliegen. Mutter und Mutter-Kind-Kuren sind beispielsweise möglich bei Alltagsüberlastung, Erschöpfungszuständen, permanenter Müdigkeit oder
Rücken- und Kopfschmerzen. Alle erforderlichen Unterlagen
bekommen Sie bei den Beratungsstellen oder bei Ihrer Krankenkasse.
Die St. Elisabeth Stiftung Detmold ist in der Kinder-, Jugend
und Familienhilfe tätig. Hierzu gehört unter anderem auch die
Familiäre Bereitschaftspflege, die in Not- oder Krisensituationen, wenn die ausreichende Betreuung und Versorgung der
Kinder von der Familie selbst nicht mehr gewährleistet werden
kann, tätig wird. Es werden Bereitschaftspflegestellen für Säuglinge und Kleinkinder, für Vorschulkinder im Alter von drei bis
fünf Jahren und Kurzzeitpflegestellen ohne Altersbegrenzung
angeboten.
Kurhaus Schanzenberg der AWO
Frau Schirmer
Schanzenberg 23, 32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 8951-0
Fax 05234 8951-23
[email protected]
www.kurhaus-schanzenberg.de
01
Kurnacharbeit, Referat Jugend-, Frauen- und Bildungsarbeit
der Lippischen Landeskirche
Leopoldstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 976737
[email protected]
Caritassozialstation St. Elisabeth gGmbH
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 740710
www.stiftung-sankt-elisabeth.de
15
FAMILIENWEGWEISER
02
02
WENN ALLES ANDERS KOMMT
Im folgenden Kapitel möchten wir Sie darüber
informieren, welche Hilfen Sie beispielsweise
nach der Geburt eines ungewollten Kindes, bei
der Geburt eines behinderten Kindes oder
beim Thema Tod in Anspruch nehmen können. Außerdem wird aufgezeigt, welche Rollen
die Themen Adoption und Pflegefamilie für
das Kindeswohl spielen können.
© Sandra Sanchez
18
KREIS LIPPE
Schwangerschaftsabbruch
Frauen, die ungeplant schwanger werden und das Kind aus den
verschiedensten Gründen nicht zur Welt bringen können oder
wollen, müssen sich vor einem möglichen Schwangerschaftsabbruch bei einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle beraten lassen. Zur Erklärung: Nach der in Deutschland geltenden Beratungsregelung ist der Schwangerschaftsabbruch zwar
grundsätzlich rechtswidrig, er bleibt aber unter bestimmten
Voraussetzungen straffrei: Ein Schwangerschaftsabbruch ist
nicht rechtswidrig, wenn eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt; er ist nicht strafbar, wenn nach der sogenannten Beratungsregelung vorgegangen wird: Hierfür ist
dem Arzt von der Schwangeren, die den Eingriff verlangt, eine
Beratungsbescheinigung nachzuweisen. Die Schwangerschaftskonfliktberatung hilft bei der Entscheidungsfindung
und bietet betroffenen Frauen wertvolle Hilfe zur Konfliktlösung – wie auch immer die Entscheidung ausfällt. In jedem Fall
muss die Entscheidung innerhalb von zwölf Wochen getroffen
werden. Die Schwangerschaftsberatungsstellen der Lippischen
Landeskirche, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und von profamilia
bieten eine Schwangerschaftskonfliktberatung mit Ausstellung
eines Beratungsscheines an; der Sozialdienst katholischer
Frauen (skf) berät zwar, stellt aus religiösen Gründen aber keinen Beratungsschein aus.
■
www.lippische-landeskirche.de
Link „Beratung & Seelsorge“
 „Evangelisches Beratungszentrum“
■
www.skf-zentrale.de
■
www.profamilia.de
■
www.awo-lippe.de
Link „Beratungsstellen“  „Schwangerschaft/Familie“
■
www.bmfsfj.de
Babyklappe Lippe
Sie hat dabei die Möglichkeit, zur späteren Identifizierung im
Fall eines Sinneswandels, einen Fußabdruck des Kindes zu machen. Wenn die Tür der Babyklappe geschlossen wird, ertönt
zeitverzögert im Krankenhaus ein Signal: Nach wenigen Minuten kümmert man sich um das Kind. Wenn es gesund ist, wird
es in Zusammenarbeit mit der Adoptionsvermittlungsstelle des
Kreises Lippe nach wenigen Tagen in eine Adoptionsfamilie
und damit in gute Hände gegeben.
02
■
www.lippische-landeskirche.de
Link „Beratung & Seelsorge“ 
„Evangelisches Beratungszentrum“
■
www.skf-zentrale.de
■
www.profamilia.de
■
www.awo-lippe.de
Link „Beratungsstellen“  „Schwangerschaft/Familie“
■
www.alraune-frauenberatung.de
■
www.fuerstin-pauline-stiftung.de/de/jugendhilfe
Link „Mutter & Kind-Haus“
Vertrauliche Geburt
Jede Frau, die ihre Schwangerschaft geheim halten möchte,
kann den Weg der vertraulichen Geburt wählen und so medizinisch sicher entbinden. Die vertrauliche Geburt ist ein gesetzliches geregeltes Hilfsangebot innerhalb des Spektrums anonymer Hilfe-und Beratungsangebote. Es richtet sich speziell an
Frauen, die nicht mehr weiter wissen, ihre Schwangerschaften
verheimlichen und niemanden haben, der sie unterstützt.
Nach dem Gesetz ist die vertrauliche Geburt eine Entbindung,
bei der die Schwangere ihre Identität nicht offenlegt und stattdessen Angaben zur Erstellung eines Herkunftsnachweises
macht.
„Schwangere in Not“
% 0800 4040020
www.geburt-vertraulich.de
Vielleicht musste eine Mutter ihre Schwangerschaft geheim
halten und sie konnte die Unterstützung der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen nicht in Anspruch nehmen – aus welchen Gründen auch immer. Wenn die Mutter nicht mehr weiter
weiß, kann sie als letzten Ausweg ihr Baby nach der Geburt in
die Babyklappe der Familienklinik in Detmold legen.
19
KREIS LIPPE
ADOPTION
Chance für elternlose Kinder
Manche Paare, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt, erwägen,
ein Kind zu adoptieren. Meist haben sie sich bereits mit allen
anderen Möglichkeiten der Elternschaft auseinandergesetzt.
Für ihre Fragen, ihre Bewerbung und die Vermittlung eines
Kindes ist die Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Lippe
(für das gesamte Kreisgebiet) zuständig. Sie berät und unterstützt
Ihre Ansprechpartner bei der Adoptionsvermittlungsstelle
des Kreises Lippe
Heidemarie Dörr-Kramer (Buchstaben A–N), % 05202 99366-23
[email protected]
Christina Meuter (Buchstaben O–Z), % 05202 99366-19
[email protected]
Hilfreiche Informationen finden Sie auch unter folgenden
Internetadressen:
■
www.moses-online.de
■
www.adoption.de
■
Ehepaare und Alleinstehende, die ein Kind annehmen
02
■
www.bundesjustizamt.de
Link „Zivilrecht“ 
„Auslandsadoption“
möchten.
■
Ehepartner oder Ehepartnerinnen, die das leibliche Kind ih-
rer Partnerin beziehungsweise ihres Partners adoptieren
wollen.
■
Verwandte, die ein Kind aus der Verwandtschaft adoptieren
möchten.
■
Schwangere und Eltern, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, ihr Kind in einer Adoptivfamilie aufwachsen zu
lassen.
■
Adoptierte, die Informationen zu ihrer Adoption und ihrer
Herkunftsfamilie einholen möchten.
© Michelle Stoll – Fotografie
Schwangere, die ihr Kind zur Adoption freigeben möchten,
melden sich bei der Adoptionsvermittlung in der Regel während der Schwangerschaft beziehungsweise kurz nach der Geburt. Für diese Kinder suchen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geeignete Eltern. Sie
informieren und beraten Bewerberpaare und prüfen in
einem umfassenden Verfahren Motivation und Lebensumfeld. Alle Beratungsleistungen sind vertraulich,
gebührenfrei und unverbindlich. Nach erfolgreicher
Vermittlung begleitet die Adoptionsvermittlung Eltern
und Kind in der so genannten Adoptionspflegezeit, um
sicherzugehen, dass es allen
gut geht.
PFLEGEKINDER
Leben in einer anderen Familie
Lippe braucht Pflegefamilien und Menschen die bereit sind,
Kindern, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer eigenen Familie leben können, ein neues Zuhause zu geben.
Die Pflegekinderdienste der Jugendämter vermitteln Pflegekinder an Alleinstehende, Ehepaare und Lebenspartner. Vielleicht
gehören Sie ja zu denjenigen, die ein Kind bei sich aufnehmen
möchten? Dann wenden Sie sich bitte an den Pflegekinderdienst des Kreises Lippe (beziehungsweise das für Sie zuständige Stadtjugendamt in Bad Salzuflen, Detmold, Lage oder Lemgo). Die leiblichen Eltern bleiben wichtige Personen im Leben
eines Pflegekindes. Eine gute Zusammenarbeit von Pflegeeltern und der Herkunftsfamilie dient in der Regel dem Wohl des
Pflegekindes und ist ausdrücklich gewünscht. Bevor Sie sich für
eine Bewerbung als Pflegemutter oder -vater entscheiden, sollten Sie prüfen, ob Sie in der Lage sind anzuerkennen, dass Ihr
Pflegekind leibliche Eltern hat. Sie benötigen keine pädagogische oder psychologische Ausbildung, aber die Bereitschaft zur
Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen Gefühlen, Werten
und Normen als auch mit denen des jungen Menschen. Außerdem sollten Sie fachliche Begleitung annehmen können und an
Fort- und Weiterbildung interessiert sein. Wollen Sie sich der
Herausforderung stellen, ein Kind in Ihren Haushalt aufzunehmen, wird man Sie auf Ihre Aufgabe vorbereiten und Sie über
21
FAMILIENWEGWEISER
02
den gesamten Verlauf der Pflege begleiten und in schwierigen
Situationen unterstützen. Bitte bedenken Sie auch: Nicht nur
kleine Kinder brauchen ein Zuhause. Gerade die über Sechsjährigen sowie Jugendliche und Kinder mit Behinderung sind
auf die Geborgenheit, Zuwendung und Anerkennung innerhalb
einer Familie angewiesen. Auch diese Kinder vermittelt das zuständige Jugendamt. Der Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes Lippe bietet Pflegestellen für Kinder an, die langfristig in
einer Pflegefamilie aufwachsen, aber auch Pflegestellen, die für
einen vorübergehenden absehbaren Zeitraum Kinder aufnehmen. Weiter vermittelt der Pflegekinderdienst im Projekt „Gastfamilie“ junge Menschen ab zehn Jahren, Jugendliche oder
­junge Erwachsene. Das Projekt ist ein ergänzendes Jugendhilfeangebot für ältere Kinder und Jugendliche, die vor dem Absprung in die Erwachsenenwelt in den Gastfamilien unterstützt
und begleitet werden.
Bei Interesse wenden Sie sich an das für Sie zuständige Jugendamt. Die Adressen finden Sie im Adressteil.
Kreis Lippe – Dauerpflege
Katharina Arnold-Hermeier, % 05265 955928
Susanne Knitter, % 05235 5093119
Jessica Müller, % 05202 9936624
Familiäre Bereitschaftsbetreuung
Jutta Zastrow, % 05202 9936622
Gastfamilie: Stefanie Burkamp, % 05202 9936631
FRÜHFÖRDERUNG
Sie sind nicht allein!
Lassen Sie sich zunächst sehr gut beraten!
Vielleicht sind Sie beunruhigt über die Bewegungs-, Sprachoder Spielentwicklung Ihres Kindes oder verunsichert über sein
Verhalten allgemein. In fast allen Kindertageseinrichtungen
des Kreises Lippe wird jährlich eine orientierende Entwicklungsbegutachtung vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst
(KJÄD) des Kreises Lippe angeboten. Eventuell wurde Ihr Kind
22
zu früh geboren oder es wurde eine Behinderung, eine Entwicklungsverzögerung oder eine Wahrnehmungsstörung von
Ihrem Kinderarzt/KJÄD festgestellt. Dann können Sie sich an
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frühförderstelle
wenden. Wir bieten Ihnen mit unseren Sozialpädagogen, Psychologen, Motologen, Heil-, Sprachheil- und Sonderpädagogen eine fachliche Beratung und Begleitung Ihres Kindes.
Frühförderung: Für einen guten Start ins Leben
Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für seine Entwicklung
von besonderer Bedeutung. Es sammelt Erfahrungen mit sich
und seiner Umwelt und entwickelt seine eigenen Interessen.
Frühförderung ist ein Angebot für Familien mit Kindern, die eine auf eine Behinderung hindeutende Auffälligkeit zeigen. Dies
können beispielsweise Defizite in der sozialen, motorischen
oder sonstigen Entwicklung sein.
Frühförderung versteht sich deshalb als Institution zur individuellen Förderung des Kindes mit dem Ziel des Erreichens eines Höchstmaßes an Autonomie, Kompetenz, aber auch gutem
Selbstwertgefühl und Vertrauen – unter Einbeziehung der vorhandenen Behinderung.
Frühförderung ist für alle Familien kostenlos, Kostenträger ist
das Sozialamt der Wohnsitzgemeinde oder des Kreises Lippe.
Krankenversicherte Kinder benötigen eine fachärztliche Bescheinigung des niedergelassenen Kinder- oder Hausarztes. Sie
ist möglich ab der Geburt des Kindes bis zur Einschulung.
Kreis Lippe
Team 511.3 Eingliederungshilfe, Inklusion, Frühförderung
Sabine Karafildali, % 05231/624130
[email protected]
Grundlage der Frühförderung ist eine umfassende Diagnostik.
Die Förderung des Kindes durch heilpädagogische Spielangebote geht vom individuellen Verhalten, dem Entwicklungsstand und der konkreten Lebenssituation des Kindes in der
­Familie aus. Frühförderung findet in der Regel einmal in der
Woche in der Familie, in den Räumen der jeweiligen Einrichtung oder in der Kindertagesstätte statt. Darüber hinaus werden Eltern-Kind-Gruppen, Elterngesprächskreise oder Informationsabende zu bestimmten Themen angeboten.
KREIS LIPPE
Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter
Kleinstkinder in Detmold e.V.
Leopoldstraße 32, 32756 Detmold
% 05231 32728
Fax 05231 38258
www.fruehfoerderung-lippe.de
■Frühförderung und Beratung, Psychologische Beratung,
Psychologie
In der U 3-Gruppe werden maximal zehn Kinder im Alter von 0
bis 3 Jahren betreut. In der ganzen Einrichtung werden Kinder
von 0 bis 6 Jahren betreut. Alle Gruppen sind altersgemischt, so
dass die Kinder sich aneinander orientieren und voneinander
lernen können. Das Team setzt sich aus Pädagogen verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Anmeldung für ein kom­
mendes Kindergartenjahr sollte bis zum 30.11. eines Jahres erfolgen.
Frühförderung der Lebenshilfe Lemgo e.V.
Vogelsang 13, 32657 Lemgo
% 05261 9480-31
www.lebenshilfe-lemgo.de Link „Netz der Hilfen“  „Frühförderung“
Villa Kunterbunt
Kindertageseinrichtung des Kreises Lippe
Stüher Straße 3, 32657 Lemgo
Kirsten Fricke, % 05261 68460, Fax 05261 288755
[email protected]
www.villa-kunterbunt-lemgo.de
DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH
Heike Böke, % 05261 2879112
[email protected]
www.drk-jugendhilfe-lippe.de
■Heilpädagogische Frühförderung mit psychomotorischem
Schwerpunkt
Familienzentrum Kindergarten Valhausen für Kinder
mit und ohne Behinderung
Integrative Betreuung in lippischen Kindertagesstätten
Die gemeinsame Betreuung von behinderten und nichtbehinderten Kindern ist in Kindertagesstätten möglich, allerdings
nicht in allen. Bei bestehender Notwendigkeit wenden Sie sich
bitte an die von Ihnen gewählte Kindertageseinrichtung. Betreuung in heilpädagogischen Kindertagesstätten. Sollte eine
intensivere Förderung Ihres Kindes notwendig sein, besteht
auch die Möglichkeit des Besuches einer heilpädagogischen
Kindertageseinrichtung.
Villa Kunterbunt – „Ein Haus für Alle“
Die Villa Kunterbunt ist die Kindertageseinrichtung des Kreises
Lippe. Sie liegt im Lemgoer Ortsteil Leese. Die „Villa“ hat zwei
Integrationsgruppen, eine heilpädagogische Gruppe und eine
Gruppe für Kinder von 0 bis 3 Jahren, die von jeweils zwei bis
drei Fachkräften sowie Praktikanten verschiedener Berufsgruppen betreut werden. In den Integrationsgruppen können 12
bzw. 13 Kinder ohne und bis zu vier Kinder mit Behinderung
oder deren Bedrohung betreut werden. In der heilpädagogischen Gruppe können acht Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen oder deren Bedrohung betreut werden.
02
Ein besonderes Merkmal und pädagogischer Schwerpunkt unserer Einrichtung ist die integrative Betreuung, Förderung und
Begleitung von Kindern mit und ohne Handicap.
Im Jahr 2008 wurde die Einrichtung zum Familienzentrum
NRW zertifiziert. Als Familienzentrum im Sozialraum 2 der
Stadt Detmold ist die Einrichtung vorrangig Ansprechpartner
für Familien aus Vahlhausen, Diestelbruch, Mosebeck, Nieder
– und Oberschönhagen. Als Einrichtung mit zusätzlicher heilpädagogischer Ausrichtung ist sie darüber hinaus Ansprechpartner für Familien mit behinderten Kindern aus dem gesamten Kreis Lippe. Der Kindergarten hält Beratungsangebote vor
oder unterstützen Familien auf der Suche nach Unterstützung
und Begleitung in besonderen Situationen (Kooperation mit
unterschiedlichsten Beratungsstellen, Vermittlung von Tagespflege oder Babysitter, u. a.). Außerdem finden zahleiche Informations- und Vortragsveranstaltungen zu pädagogischen, familienbezogenen Themen statt.
Familienzentrum Kindergarten Valhausen
Träger: Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Kreis Lippe e.V.
Blomberger Straße 358, 32760 Detmold-Vahlhausen
% 05231 9219-0, Fax 05231 9219-19
[email protected]
www.kindergarten-vahlhausen.de
23
FAMILIENWEGWEISER
02
24
KREIS LIPPE
HILFE IN DER SCHWERSTEN ZEIT
Leben mit dem Tod
Plötzlicher Säuglingstod
Der Plötzliche Säuglingstod im ersten Lebensjahr ist zwar sehr
selten (Risiko in Deutschland 0,04 Prozent), ist aber nach wie
vor medizinisch nicht sicher erklärbar. Die ermutigende Botschaft lautet jedoch: Für die Gesundheit Ihres Kindes können
Sie selbst viel tun! Fürsorge, Liebe und das nötige Wissen sind
das Rüstzeug, mit dem Sie die Gesundheit Ihres Kindes vom
ersten Tag an stärken können.
chen die erkrankten Kinder, ihre Geschwister und Eltern regelmäßig in ihrem gewohnten Umfeld zu Hause. Ziel ist einerseits
die Entlastung aber andererseits auch die Stärkung der Familie.
Dabei orientieren sich die Begleiter an den Bedürfnissen aller
Familienmitglieder. Die Familien erhalten beispielsweise Unterstützung bei der alltäglichen Bewältigung ihrer Situation, bei
der Betreuung von Geschwisterkindern sowie Begleitung durch
Gespräche und oft auch durch einfaches Dasein. Außerdem
bietet der Hospizdienst Unterstützung und Hilfe bei der Trauerarbeit für Kinder an, deren Vater, Mutter, Schwester, Bruder
oder Großeltern sterben oder gestorben sind.
02
Weitere Informationen finden Sie unter www.hospiz-lippe.de.
■
Betten Sie Ihr Baby im ersten Lebensjahr immer auf dem Rü-
cken (wenn es wach ist, kann es selbstverständlich auf dem
Bauch liegen).
■
Verwenden Sie eine neue, feste, luftdurchlässige Matratze.
■
Ziehen Sie Ihrem Kind beim Schlafen einen Schlafsack an.
Schwere Kissen, Decken, Felle, Kissen, Nestchen etc. können
zu warm sein oder können durch das Kind über den Kopf
gezogen werden.
■
Halten Sie eine Schlafzimmertemperatur von 16–18 Grad
ein. Ein Baby ist weniger kälteempfindlich als Sie denken.
■
Schlafen Sie – wenn möglich – nicht mit Ihrem Kind im gemeinsamen Bett, sondern legen Sie es in sein eigenes Gitterbettchen ohne erdrückende Stofftiere oder Spielsachen.
■
Rauchen Sie nicht. Vor allem nicht in Gegenwart Ihres Kindes bzw. in den Räumen, in denen es lebt.
■
Stillen Sie ihr Kind – wenn es Ihnen möglich ist – ein halbes
Jahr lang ausschließlich und danach mit geeigneter Beikost
bis ins zweite Lebensjahr oder solange Sie und Ihr Kind es
wollen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Sie bei Beherzigung dieser Hinweise Ihr Kind wirkungsvoll schützen können.
Ambulante Kinderhospizarbeit
Im Vordergrund der ambulanten Kinderhospizarbeit stehen
die Unterstützung, Interessenvertretung und Begleitung von
schwerstkranken Kindern und ihren Familien in der letzten Lebensphase. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter besu-
Stationäre Hospizdienste
Im Stationären Hospiz der diakonis – Stiftung Diakonissenhaus
werden todkranke, sterbende Menschen jeden Alters unabhängig von weltanschaulichen und religiösen Bindungen aufgenommen. Das Hospiz ist eine vollstationäre Einrichtung mit
sieben Einzelzimmern. Hier wird in häuslicher Atmosphäre ein
selbstbestimmtes, würdevolles Leben bis zuletzt ermöglicht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.diakonis.de.
Leuchtturm – Wir begleiten trauernde Kinder und
Jugendliche e.V.
Wenn Kinder und Jugendliche Vater oder Mutter, ein Ge­
schwisterkind oder Großeltern durch Tod verlieren, ist das für
sie schwer zu verstehen und auszuhalten. Ihr Grundvertrauen
wird oft erschüttert. In dieser Situation ist es für die meisten
Kinder und Jugendlichen hilfreich, wenn sie sich in einer Kinder- oder Jugendtrauergruppe mit Gleichaltrigen austauschen
können, die Ähnliches wie sie erlebt haben. Mit den kreativen
Angeboten in Trauergruppen ermöglicht ihnen der Verein, einen eigenen Ausdruck für Ihre Trauer zu finden.
Martin-Luther-Straße 39a, 32756 Detmold
% 05231 9435429
[email protected]
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FAMILIENWEGWEISER
03
FRÜHE HILFEN UND BERATUNG
03
26
Kinder beanspruchen viel Aufmerksamkeit, sie
stellen Ansprüche, permanent müssen Entscheidungen von mehr oder weniger großer
Bedeutung getroffen werden. Hinzu kommen
die Herausforderungen des Lebens: Beruf und
Partnerschaft, Freundschaften und Freizeitge-
staltung. Nicht alle Eltern sind diesen Herausforderungen zu jeder Zeit gleich gut gewachsen. Wenn Sie sich überfordert fühlen oder Ihr
Kind Sie überfordert, scheuen Sie sich nicht,
sich Hilfe zu holen.
KREIS LIPPE
Engagement
für Familien in Lippe
Im folgenden Absatz haben wir für Sie eine Auflistung der Besuchsdienste im Kreis Lippe zusammengestellt. So gibt es neben dem SPROSS-Projekt, ein Angebot des Kreises Lippe, auch
eigene Dienste in Bad Salzuflen, Detmold, Lage, Leopoldshöhe
und Lemgo.
SPROSS
Das Projekt SPROSS, eine Kooperation des Kreises Lippe mit
dem Deutschen Roten Kreuz, ist ein freiwilliges Serviceangebot
zur Förderung und Unterstützung von Familien. SPROSS ist ein
besonderes Angebot in den Städten und Gemeinden Augustdorf, Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Extertal, Horn-Bad
Meinberg, Kalletal, Lügde, Oerlinghausen, Schieder-Schwalenberg und Schlangen.
Mit SPROSS sollen Familien mit Neugeborenen über die Angebote im Kreis Lippe informiert, Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie aufgezeigt und Ihnen wertvolle
Tipps „rund ums Baby“ gegeben werden.
Neben den Besuchen in den Familien gibt es in einigen Familienzentren auch SPROSS-Cafés, die Anschriften finden Sie im
Anhang. Hier können sich Eltern in gemütlicher Runde treffen,
sich austauschen und sich vom pädagogischen Personal Rat zu
bestimmten Themen und Fragestellungen einholen. SPROSS
bietet daneben in verschiedenen Städten und Gemeinden Babysitter-Kurse für Jugendliche ab 14 Jahren und Leihomas und
-opas an.
SPROSS-Projektbüro
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
Astrid Möller, Gudrun Neuhaus
% 05231 62-7877
[email protected]
Libelle – von Anfang an persönlich beraten!
Libelle ist ein Informations- und Beratungsangebot für alle Eltern von Neugeborenen in Lemgo. Mit dem Tag der Geburt eines Kindes verändert sich das Leben. Deshalb bieten Sozialpädagoginnen den Familien an, sie zu Hause zu besuchen. Im
persönlichen Gespräch werden Programme und Möglichkeiten
zur Förderung von Babys und Kleinkindern, sowie Betreuungsangebote für Kinder in Lemgo vorgestellt. Darüber hinaus ist
auch Zeit, über Erfahrungen in den ersten Lebenswochen zu
sprechen, individuelle Fragen zu stellen oder sich über besondere Themen auszutauschen. Neben einem kleinen Willkommensgeschenk für das Baby bekommen Eltern Informationsmaterial und weitere Literatur überreicht.
03
Stadt Lemgo
Marktplatz 4, 32657 Lemgo
Katarina Bittles
% 05261 213-416, [email protected]
und Sonja Hommers
% 05261 213-401, [email protected]
FELIKS
Bei FELIKS (Für Eltern in Lage, Information, Kommunikation,
Service) handelt es sich um ein besonderes Angebot der Stadt
Lage, um neugeborene Kinder zu begrüßen. Durch FELIKS unterstreicht die Stadt Lage ihr Engagement für Kinder und Familien und leistet einen weiteren Beitrag zur Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt. Die Stadt möchte mit FELIKS alle
Eltern von Neugeborenen über Angebote für in der Stadt informieren und ihnen als Ansprechpartner zur Seite stehen. Anlässlich des persönlichen Gesprächstermins wird ein kleines
Geschenk überreicht, das im Wesentlichen aus Informationen
rund um die Entwicklung des Kindes besteht, aber auch eine
kleine Überraschung enthält. Ferner stehen die Mitarbeiter der
Fachgruppe Jugend den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Das
Angebot ist kostenfrei und freiwillig.
Stadt Lage
Bergstraße 2, 32791 Lage
Denise Schoder
% 05232 601-538
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FAMILIENWEGWEISER
03
28
KREIS LIPPE
SimBa
FAMILIENZENTREN
SimBa ist der Familienbesuchsdienst der Stadt Detmold und
bedeutet „Sicher mit Baby“, denn die Stadt Detmold möchte,
dass sich auch Familien mit kleinen Kindern in Detmold sicher
und wohl fühlen. Es handelt sich um eine besondere Serviceleistung, die allen Eltern von Neugeborenen angeboten wird.
Der Besuchsdienst überbringt neben den Glückwünschen der
Stadt und einem kleinen Geschenk, viele nützliche Informationsmaterialien über Angebote für Familien in Detmold.
Erstmal zum Familienzentrum
Im persönlichen Gespräch können Angebote zur Förderung
von Säuglingen und Kleinkindern sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt und vermittelt werden. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu vereinfachen, wird auch über die
Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Detmold aufgeklärt. Wie
alle anderen Besuchsdienste ist SimBa freiwillig und kostenfrei.
Die Stadt Detmold bietet, in Kooperation mit der St. ElisabethStiftung, das Elterncafe „Karo-Café“ für Schwangere und Eltern
mit Kindern zwischen 0 und 2 Jahren an. Jeden Dienstag in der
Zeit von 9.30 bis 11.00 Uhr im Gemeindehaus der Heilig-KreuzGemeinde am Schubertplatz 10, können sich Eltern treffen, in
gemütlicher Runde frühstücken und sich austauschen.
Stadt Detmold
Wittekindstraße7, 32758 Detmold
Ulrike Räker
% 05231 977-927
[email protected]
Wenn sich frisch gebackene Eltern in einer neuen, noch unbekannten Situation wiederfinden, wünschen sie sich oft eine Anlaufstelle, an die sie sich wenden können. Diese und viele weitere Aufgaben erfüllen die Familienzentren in Lippe. Sie sind
Knotenpunkte in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt. Ziel ist die
Zusammenführung der Themen Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgaben der Kindertageseinrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien.
03
Die Förderung von Kindern sowie die Unterstützung der Familien werden so Hand in Hand gestaltet. Die Umwandlung vieler
Kindertagesstätten in Familienzentren trägt zu einer Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung bei. Zugleich
wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die präventive Hilfe erleichtert.
In Lippe gibt es aktuell rund 60 Familienzentren, die – teilweise
im Verbund – flächendeckend über das Kreisgebiet verteilt
sind.
Eine Übersicht über die bestehenden Einrichtungen finden Sie
unter www.familienzentren.nrw.de im Internet und im Adressteil.
Besuchsdienst Bad Salzuflen
Rudolph-Brandes-Allee 19, 32105 Bad Salzuflen
Sylvia Wilmsmeier-Jonas
% 05222/952453
[email protected]
Besuchsdienst Leopoldshöhe
Kirchweg 1, 33818 Leopoldshöhe
Katrin Asman
% 05208/991190
© Michelle Stoll – Fotografie
Weitere Besuchsdienste
29
FAMILIENWEGWEISER
03
30
KREIS LIPPE
SCHWANGERSCHAFTSBERATUNGSSTELLEN
Für alle Fragen rund um die Liebe
Auch bei Fragen zur schulischen oder beruflichen Ausbildung,
bei der Wohnungssuche, in Erziehungsfragen oder bei Behördengängen werden die dortigen Mitarbeiter mit Rat und Tat
begleitend und unterstützend tätig.
Sie wollen sich über Verhütungsmittel und Familienplanung
informieren? Sie sind schwanger und brauchen Rat? Oder benötigen Sie Hilfe, weil Sie nicht mehr weiter wissen und sich
mit dem Gedanken beschäftigen, das Kind überhaupt zur Welt
bringen zu wollen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an eine der zahlreichen Beratungsstellen für Frauen, Familien und
Schwangere in Lippe. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
unterliegen der Schweigepflicht. Sie beraten Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, unabhängig von Nationalität, Konfession und Herkunft.
Mehr Informationen erfahren Sie von den örtlichen Jugendämtern im Kreis Lippe.
Adressen finden Sie im Adressenteil dieser Broschüre.
Nach der Geburt Ihres ersten Kindes können Sie bis zum achten Lebensjahr so genannte Elternbriefe zu Rate ziehen. Die
vierseitigen Briefe informieren Sie über typische Entwicklungen und Verhaltensweisen von Kindern in den verschiedenen
Altersstufen. Bis zum ersten Lebensjahr beantworten sie monatlich lebenspraktische Fragen. Ab dem ersten Lebensjahr
werden sie alle zwei Monate, später vierteljährlich herausgegeben. Türkischsprachigen Eltern werden türkisch-deutsche Elternbriefe angeboten, die sich an Themen des Erziehungsalltags in der Migration orientieren. Die Elternbriefe werden
vom Arbeitskreis „Neue Erziehung e.V.“(ANE) herausgegeben
und in Lippe meist kostenlos über die Jugendämter verteilt. Zu
Sonderthemen wie „Hyperaktivität“, „Adoption“ oder „Pubertät“ können spezielle Elternbriefe beim ANE bestellt werden.
Unterstützung für schwangere Frauen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwangerschaftsberatungsstellen unterstützen Sie als werdende Mutter in allen
Fragen und möglichen Nöten rund um die Schwangerschaft.
Sie können einen Schwangerschaftstest durchführen lassen,
sich über soziale Hilfen vor und nach der Geburt oder über den
Nutzen und die Risiken vorgeburtlicher Untersuchungen informieren. In Krisen unterstützen Sie die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit individuellen Hilfeleistungen.
Kontaktdaten finden Sie in der Adressenliste unter „Beratungsangebote“, „Erziehungs- und Lebensberatungen“, sonstige Beratungsdienste sowie Frauenberatung.
Mutter & Kind Haus in Detmold:
Ja zum Kind – und dann?
Als neue Möglichkeit für junge Schwangere oder junge Mütter,
die nicht mehr weiter wissen, bietet die Fürstin-Pauline-Stiftung das Mutter & Kind Haus in Detmold an. Hier wird den
Frauen geholfen, mit schwierigen Situationen umzugehen und
sich mit ihrem Kind eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.
ELTERNBRIEFE
Auch das Elternsein
will gelernt sein
03
Information über Sonder-Elternbriefe
Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.
Boppstraße 10, 10967 Berlin
% 030 259006-35
[email protected]
www.ane.de
Elternbriefe der kath. Kirche
www.Elternbriefe.de
31
FAMILIENWEGWEISER
03
Elternbegleiterinnen
EXKURS: ADS / ADHS
Oft ist es nicht ganz leicht für Eltern, das richtige Angebot oder
die richtige Institution zu Fragen des Familienlebens, der Erziehung oder der Entwicklung ihrer Kinder zu finden. Hier unterstützen Elternbegleiterinnen ganz konkret und stehen kostenlos für individuelle Themen zur Verfügung. Für weitere
Informationen und Vermittlungsanfragen wenden Sie bitte an
Hyperaktiver Zappelphilipp
Elternbegleitung
Britta Grebe
% 05231 624290, [email protected]
Bildungs- und EntwicklungsBegleitung (BEB)
Als Babys und Heranwachsende lernen Kinder von ihren Eltern
– es werden wichtige Grundlagen für die spätere Sprachentwicklung, Kreativität oder Bindungsfähigkeit gelegt. Damit das
in allen Familien gut gelingt, werden im Kreis Lippe bereits seit
sieben Jahren sogenannte Bildungs- und Entwicklungsbegleiterinnen (BEB) qualifiziert und anschließend eingesetzt. Es
handelt sich dabei um eine individuelle Familienunterstützung
bei der Erziehung für Mütter und Väter mit Kindern von 0 bis
zum 7 Jahren.
Angesprochen sind alle Eltern, die etwas für den Bindungsaufbau zu ihren Kindern tun möchte, wenn sie beispielsweise unsicher, belastet oder alleinerziehend sind. Das Angebot ist kostenlos und findet zu Hause statt. In zwölf Wochen wird den
Eltern für eine Stunde in der Woche anhand von Spielen und
Übungen wichtiges Handwerkszeug im Umgang mit den Kindern vermittelt. Interessierte Mutter oder Vater, die sich in ihrer
Elternrolle eine Anregung und Unterstützung bei der Begleitung
und Förderung ihres Kindes wünschen, können sich an ihre örtliche Kindertagesstätte, Grundschule, Hebamme oder Kinderarzt wenden.
Kreis Lippe, Team 511.1 –
Familienfreundlicher Kreis, ­Kinderschutz
Projektleitung: Britta Grebe
% 05231 624271, [email protected]
Julia Prokofieva
% 05231 7878, [email protected]
32
Um-sich-Schlagen, plötzliche Zornausbrüche, Quengeln,
Schreien: Eltern hyperaktiver Kinder geraten häufig in einen
Teufelskreis aus Erschöpfung, Überforderung, Versagensängsten und Schuldgefühlen. Ihr Kind hört nicht zu, kann sich nicht
konzentrieren, wirft sich bei Widerspruch schreiend auf den
Boden oder ist immer in Bewegung. Lassen Sie sich in solchen
Fällen frühzeitig beraten! Nicht Sie und Ihr Kind sind „verkehrt“, Sie brauchen einfach nur professionelle Hilfe.
Diagnose ADHS
Wiederholt Ihr Kind immer wieder dieselben Verhaltensmuster, so leidet es möglicherweise am sogenannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in Kombination mit Hyperaktivität (ADS
und ADHS). Dabei handelt es sich nach derzeitigem Stand der
Wissenschaft um ein multifaktorielles Syndrom, das hauptsächlich neurobiologisch bedingt ist.
Da sich der Betroffene nur schwer unter Kontrolle hat und
schwer konzentrieren kann, zieht sein Verhalten gravierende
psychosoziale Schwierigkeiten nach sich, die wiederum die ADSSymptome wie Ungeduld, Überforderung und Wut verstärken.
Der Leidensdruck für den Betroffenen selbst, wie auch für die
Eltern und Angehörigen ist immens, insbesondere, wenn das
Syndrom unerkannt bleibt.
Kein neues Phänomen
Nach der übereinstimmenden Meinung vieler Neurologen und
Psychologen sind heutzutage nicht mehr Kinder und Erwachsene von dem Syndrom betroffen als früher. Dennoch tritt
ADHS aktuell verstärkt und offensichtlicher zu Tage. Ursachen
hierfür sind zum einen die zunehmende Komplexität der Gesellschaft und die damit einhergehende Reizüberflutung durch
das Überangebot an Informationen und Kommunikation via
Fernsehen, Computer und Mobiltelefon.
KREIS LIPPE
Zum anderen haben sich die Anforderungen an den Einzelnen im
privaten wie beruflichen Leben deutlich erhöht. Zugleich lösen
sich traditionelle, Sicherheit gebende Strukturen wie Familie, Ehe,
Beruf, Heimat oder Zuhause immer weiter auf. ADS-Betroffene
stehen dadurch einer noch größeren Herausforderung gegenüber.
Lassen Sie sich beraten
Bevor sich Ihr Kind einer ärztlichen Behandlung unterzieht,
sollten Sie eine Beratungsstelle im Jugendamt aufsuchen. Die
Beraterinnen und Berater versuchen mit Ihnen gemeinsam zu
klären, wie die problematischen Situationen entstanden sind
und wie sie überwunden werden können. Auch sollten Sie die
Schule über die Symptome Ihres Kindes informieren, damit es
gesondert gefördert und betreut werden kann. Wenn der Verdacht sich erhärtet, dass die Probleme auch organisch-biologisch bedingt sein könnten, sollten Sie einen Facharzt für ADS/
ADHS aufsuchen und Ihr Kind gegebenenfalls medikamentös
behandeln lassen.
ist keine Lösung: Schreien, Klapse oder Ohrfeigen lösen das
Problem nur scheinbar. Es gibt Wege, ohne Ohrfeigen und
Schläge auszukommen. Dabei geht es nicht darum, Kindern
immer nachzugeben – im Gegenteil, Kinder brauchen Orientierung. Doch diese Orientierung müssen Eltern vorleben – durch
eine konsequente Erziehung, die für das Kind einsichtig und
nachvollziehbar ist. Aber auch Eltern sind keine Übermenschen. Konflikte und Probleme gibt es in jeder Familie. Tatsächlich zeugt es aber von Verantwortungsbewusstsein, in einer solchen Situation um Rat und Hilfe zu fragen.
Unterstützung und Hilfe erhalten Sie bei den folgenden Institutionen. Ihre Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Adressen und Telefonnummern finden Sie im Anhang.
03
■ www.familienhandbuch.de
 Suchbegriff „Gewaltfreie Erziehung“
■ www.bmj.bund.de
Link „Service“  „Publikationen“  „Gewaltfreie Erziehung“
■ www.familienhandbuch.de
 Suchbegriff „ADS“ oder „ADHS“
■ www.adhs.de / www.adhs-deutschland.de
EXKURS: GEWALTFREIE ERZIEHUNG
Verletzte
Kinder- und Elternseelen
Als Mutter oder Vater wissen Sie: Kindererziehung ist oft nicht
einfach. Manchmal gibt es Situationen, da bringen Kinder uns
zur Verzweiflung. Zum Beispiel wenn Sie laut, aggressiv oder
unkontrolliert sind. Oder wenn Sie etwas eindeutig Verbotenes
tun, etwas kaputt machen, Kraftausdrücke verwenden oder
sich prügeln. Gelegentlich erfüllen sie einfach unsere Erwartungen nicht, sind vielleicht unordentlich und nicht folgsam.
Da ist es leicht, die Geduld zu verlieren, und der Schritt zu einer
Ohrfeige ist dann nicht mehr weit. Eine Ohrfeige hat noch keinem Kind geschadet – so lautet eine weit verbreitete Meinung.
Aber aus einer Ohrfeige werden schnell zwei, drei, viele. Gewalt
ERZIEHUNGS- UND LEBENSBERATUNG
Das Kind ist da …
und alles ist anders
Die Familien-, Ehe-, Kinder- und Jugendberatung des Kreises
Lippe mit den Beratungsstellen in Lemgo, Detmold und Bad
Salzuflen sowie den Außenstellen Oerlinghausen, Lage, Augustdorf und Extertal bietet umfassende Beratung bei Problemen in der Familie und der Ehe. Die Beratungsstelle berät Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Angebote
reichen von der Familienberatung/-therapie, Erziehungsberatung, Trennungs- und Scheidungsberatung, Kindertherapie
(einzeln und in Gruppen), Ehe- und Partnerschaftsberatung/therapie und mehr.
Neben dem persönlichen Gespräch in den Beratungsstellen
kann auch über die Online-Beratung Kontakt aufgenommen
werden. Die Ambulante Familienhilfe des Kreises Lippe berät
und unterstützt Familien bei Fragen der Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, leistet Hilfen in Kri-
33
FAMILIENWEGWEISER
03
sensituationen, im Zusammenleben mit Kindern, bei der hauswirtschaftlichen und finanziellen Planung sowie im Kontakt zu
anderen Institutionen, beispielsweise der Schuldnerberatung.
Die Familienhilfe versucht die Belastungen der Familie zu vermindern, stärkt die eigenen Fähigkeiten aller Familienmitglieder und findet im häuslichen Umfeld der Familie statt.
Kontaktdaten der einzelnen Stellen finden Sie in der Adressenliste.
Das Evangelische Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche bietet Familienberatung, Erziehungsberatung und Kinder- und Jugendberatung unabhängig von Religions- oder Kirchenzugehörigkeiten. Ein kompetentes Fachteam berät und
unterstützt Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen und sucht gemeinsam mit
den Betroffenen nach Lösungen. Ältere Erwachsene finden Hilfen in der Ehe- und Lebensberatung.
Link „Beratung & Seelsorge“ 
„Evangelisches Beratungszentrum“
■ www.sos-kinderdorf.de
Suchbegriff „Schieder“
■ www.kinderheimgruenau.de
■ www.caritas-detmold.de
Link „Beratungsangebot“ 
„Lebensberatung“ oder „Allgemeine Sozialberatung“
■ www.awo-lippe.de
Link „Angebote nach Themen“
 „Beratungsstellen“  „Schwangerschaft/Familie“
■ www.profamilia.de
Im SOS-Beratungszentrum Schieder berät ein Team von Fachkräften bei persönlichen oder familiären Problemen, Krisen und
Konflikten. Ziel ist es, den Ratsuchenden in vertrauensvoller Begegnung beim selbstständigen Lösen von Problemen zu unterstützen. Die SOS-Einrichtung bietet ein fachlich fundiertes Hilfsangebot für Menschen in belastenden Lebenssituationen.
■ www.kreis-lippe.de
Link  „Fachbereich Jugend, Familie und Gesundheit“
■ www.beratung-lippe.de
■ www.lippische-landeskirche.de
EVANGELISCHE FAMILIENBILDUNG
Daneben bieten verschiedene Vereine und die großen Kirchen
in Lippe Hilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen an.
Auch das Kinderheim Grünau der Graf Recke Stiftung in Bad
Salzuflen bietet mit seiner Ambulanz Beratung und Therapie
für Eltern, Kinder, Paare oder Einzelpersonen in Not- und Konfliktsituationen.
Die Caritas begleitet mit der Lebensberatung Menschen in Krisensituationen, bei Verlust eines geliebten Menschen, bei Krankheit, Trennung, Erziehungs- und anderen familiären Problemen.
Die Allgemeine Sozialberatung konzentriert sich auf Hilfe bei finanziellen Problemen, beim Umgang mit Ämtern, Behörden,
anderen Institutionen und Beratungsstellen sowie bei Fragen
zur Sozialhilfe und der Suche nach Selbsthilfegruppen.
Der Verein profamilia fokussiert sich mehr auf die Themen Sexualität und Familienplanung. Er bietet unter anderem Beratung bei Partner- und Sexualproblemen („Das Kind kommt –
die Lust geht?“) und zur Familienplanung an.
Eltern-Kind-Gruppen
und Gesprächsangebote
Die Evangelische Familienbildung bietet Kurse, Seminare und
Veranstaltungen rund um das Thema Familie an. Die Kurse unterstützen Eltern bei Entwicklungs- und Erziehungsfragen, schaffen Kontakte zu anderen Familien und informieren über aktuelle,
familienbezogene Themen. Neben zahlreichen Gruppen für Eltern mit Kindern in den ersten beiden Lebensjahren werden unterschiedliche Kurse im Bereich Erziehung angeboten.
Die Kurse finden im gesamten Kreisgebiet statt. Ein weiterer
Kursbereich greift familiäre Themen wie Tod, Trennung und
Krankheit auf und gibt Unterstützung und Hilfestellung zur Bewältigung dieser Situationen.
■ www.lippische-landeskirche.de
Link „Arbeitsfelder“  „Evangelisches Beratungszentrum“
34
KREIS LIPPE
FRAUENBERATUNG
Hilfen speziell für Frauen
Neben der Erziehungs- und Lebensberatung für Mütter und
Väter und den Schwangerschaftsberatungsstellen gibt es Stellen, die sich ausschließlich der Beratung von Frauen verschrieben haben. Im Verein Alraune Frauenberatung in Detmold
wird Hilfe in einer breiten Palette an Themen, die Schwierigkeiten mit der Erziehung, Konflikte in der Arbeit, psychische Probleme und Suchtprobleme umfasst, geleistet. Hauptarbeitsgebiete sind vor allem Partnerschaftskonflikte, Gewalt in der
Beziehung sowie sexualisierte Gewalt.
Alraune Frauenberatung e.V.
Wall 5, 32756 Detmold
% 05231 20177
Fax 05231 24279
[email protected]
www.alraune-frauenberatung.de
HÄUSLICHE GEWALT IST KEINE
PRIVATANGELEGENHEIT
Kooperationsgremium „Für
Lippe gegen häusliche Gewalt“
Im Jahr 2002 wurde mit dem Gewaltschutzgesetz des Bundes
eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um Frauen besser vor
häuslicher Gewalt zu schützen und ihnen Wege aus der Gewaltspirale aufzuzeigen. In Lippe wurde das Kooperationsgremium
„Für Lippe gegen häusliche Gewalt“ gegründet. In diesem
Bündnis haben Fachleute aus den unterschiedlichsten Institutionen Handlungskonzepte erarbeitet und Maßnahmen abgestimmt, um Gewaltopfer besser zu unterstützen und Täter für
ihr gewalttätiges Verhalten zur Verantwortung zu ziehen.
Unter anderem wurde die Broschüre „Was tun bei häuslicher
Gewalt?/Ratgeber für Betroffene“ herausgegeben, die inzwi-
schen auch ins Türkische und Russische übersetzt vorliegt. Beteiligt an der Zusammenarbeit sind zum Beispiel die Polizei, das
Frauenhaus, die Staatsanwaltschaft, die Jugendämter, die Frauenberatungsstelle Alraune, die Beratungsstelle des Kreises Lippe, weitere Beratungsstellen, die Ärztekammer und die Gleichstellungsstellen der Stadt Detmold und des Kreises ­Lippe.
Gleichstellungsstelle des Kreises Lippe
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
Nicole Krüger und Andrea Neitzel
% 05231 627630 oder 05231 627610
[email protected]
[email protected]
03
FRAUENHAUS
Ein Weg aus der Gewalt
in die Sicherheit
Wenn die Bedrohung akut wird oder wenn alle anderen Wege
verbaut sind, kann das Frauenhaus Lippe zu einer Lösung beitragen.
Jede Frau ab 18 Jahren, die von Misshandlung bedroht ist oder
seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt ist,
kann sich an das Frauenhaus wenden. Die Nationalität spielt
keine Rolle. Natürlich kann die Frau ihre Kinder mit ins Frauenhaus bringen, wo grundsätzlich eine vorübergehende Wohnmöglichkeit besteht.
Jede Frau kann solange bleiben, bis sie für sich und ihre Kinder
eine alternative Lebens- und Wohnmöglichkeit findet oder sie
sich entscheidet, es noch einmal mit ihrem Partner zu versuchen.
Neben der Soforthilfe bietet das Frauenhaus den Betroffenen
auch Einzelgespräche an. Einzelgespräche und/oder Gruppenarbeit können den Weg für einen angstfreien Neuanfang ebnen. Bei Wohnungssuche, Umzug, Jobsuche oder Behördengängen kann das Frauenhaus behilflich sein.
35
FAMILIENWEGWEISER
Auf Wunsch werden die Frauen auch nach dem Aufenthalt im
Frauenhaus von den Mitarbeiterinnen auf ihrem Weg weiter
begleitet.
Bei Bedrohung, bei Misshandlung, zur Beratung, oder zur
Information, wenden Sie sich an folgenden Kontakt:
03
Frauenhaus Lippe
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lippe e.V.
Postfach 1180, 32770 Lage
% 05232 8508500 (Tag und Nacht)
Fax 05232 8508502
[email protected]
www.awo-lippe.de
problematischen Lebenssituationen wie Suchtbewältigung,
chronischen Erkrankungen oderaber auch zu allgemeinen Familienthemen, wie Partnerschaft, Trennung oder Gruppen für
Alleinerziehende. Außerdem unterstützt die Selbsthilfe-Kontaktstelle die Gründung von neuen Gruppen und begleitet sie
im Aufbau.
Selbsthilfe-Kontaktstelle
Bismarckstraße 8, 32756 Detmold
% 05231 56126-0, Fax 05231 56126-9
[email protected]
www.selbsthilfe-lippe.de
KINDER- UND FAMILIENHILFE
SELBSTHILFE
Gemeinsam ist man stärker
Selbsthilfegruppen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu
einem wichtigen Pfeiler der menschlichen Krisenbewältigung
entwickelt. Kaum ein Problem, zu dem es mittlerweile keine
Selbsthilfegruppe gibt, in der man mit Menschen, die sich in
einer ähnlichen Situation befinden oder die diese schon überwunden haben, gemeinsam an einer Lösung des Problems arbeiten kann.
Mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Trägerschaft der PariSozial
als Tochtergesellschaft des PARITÄTISCHEN NRW gibt es im
Kreis Lippe eine zentrale Anlaufstelle, die Ratsuchenden den
Kontaktaufbau zu einer der Selbsthilfegruppen erleichtert. Die
Selbsthilfe-Kontaktstelle informiert über alle relevanten Fragen
zum Thema Selbsthilfe. Sie vermittelt in bestehende Gruppen,
unterstützt und berät bei Neugründung und verwaltet die aktuellen Daten der bestehenden Selbsthilfegruppen im Kreis Lippe. Bei Bedarf verweist sie auch an andere Hilfs- und Beratungsangebote des Gesundheits- und Sozialbereichs.
Auf ihrer Homepage bietet die Selbsthilfe-Kontaktstelle eine
beeindruckende Zahl an Kontaktdaten zu Selbsthilfegruppen
in Lippe zu den unterschiedlichsten Themen, z. B. zu Hilfen in
36
Kinder brauchen eine Lobby
Der Kinderschutzbund arbeitet in den Schwerpunktthemen
Kinderarmut, Kinderrechte und Gewalt gegen Kinder: Die Vorbeugung gegen Gewalt ist oberstes Ziel. Dazu werden Möglichkeiten eines gewaltfreien Miteinanders und Problemlösungskompetenz vermittelt und Probleme bearbeitet, bevor sie sich
verfestigen. Bei Gewaltanwendung gegen Kinder wird zuallererst der Schutz des Kindes sichergestellt, die Eltern erhalten
Hilfe in akuten Krisen und die Problematik wird geklärt. Mädchen und Jungen bekommen Unterstützung bei der Bearbeitung von Gewalterfahrungen.
Außerdem werden geeignete therapeutische Angebote für
Kinder und Eltern vermittelt und gemeinsam mit anderen Einrichtungen ein tragfähiges Unterstützungsnetz für Familien
auf- und ausgebaut. Alle Angebote sind einfach erreichbar,
auch über das Kinder- und Jugendtelefon oder das Elterntelefon. Die Beratung orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Hilfesuchenden. Entlastung in Krisen erfolgt sofort –
auch in der Wohnung der Ratsuchenden. Alle Beratungsstellen
arbeiten nach den Prinzipien Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.
Sie sind zum Helfen da, nicht zum Verurteilen und Strafen. Der
Deutsche Kinderschutzbund ist in sechs lippischen Städten mit
Beratungsstellen vertreten. Adressen finden Sie in der Adressenliste.
KREIS LIPPE
Nummer gegen Kummer:
% 0800 1110550 (Elterntelefon)
% 0800 1110333 (Kinder- und Jugendtelefon)
www.dksb.de
Kindern zur Seite – Ein Patenprojekt des Kreises Lippe
Auch Eltern können krank sein oder krank werden und leider
sind nicht alle Krankheiten schnell und sofort heilbar. Das gilt
besonders für psychische Erkrankungen. In Deutschland wachsen rund 3 Millionen Kinder mit einem psychisch erkrankten
Elternteil auf. Meist gibt es für den erkrankten Elternteil gute
Phasen aber auch immer wieder gesundheitliche Krisen, in denen die Versorgung und Aufmerksamkeit für das Kind schwer
fällt. Der Kreis Lippe hat mit seinem Patenprojekt, welches
durch die Landesinitiative „Starke Seelen“ gefördert wird, eine
weitere Form der Unterstützung aufgebaut. Kinder psychisch
kranker Eltern können durch eine Patenschaft unterstützt werden. Die ehrenamtlichen Paten sind eine weitere erwachsene
Person für das Kind, die mit ihn regelmäßig etwas in der Freizeit unternimmt, dem Kind Zeit schenkt, Lebenserfahrung, Interessen und vielleicht ein Hobby weiter gibt sowie vertrauter
Gesprächspartner ist. Diese Ergänzung zur eigenen Familie
stärkt die Kinder und entlastet auch die Eltern. Wenn Sie glauben, eine Patenschaft wäre für ihr Kind sinnvoll oder aber Sie
haben Interesse selbst Patin oder Pate zu werden, informiert
Sie die zuständige Koordinatorin beim Kreis Lippe gern.
Die Patenschaften werden aktuell in Blomberg, Horn-Bad
Meinberg, Lügde und Schieder-Schwalenberg angeboten.
Ansprechpartnerin: Miriam Schäfer
Regionalbüro des Kreises Lippe in Blomberg
Bahnhofstraße 35, 32825 Blomberg
% 05231 62-2039
[email protected]
Beratungsstellen für
Menschen mit Behinderung
Die Stiftung Eben-Ezer in Lemgo bietet mit ihrer regionalen Beratungsstelle Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung oder deren Angehörigen und Betreuern eine individuelle
Beratung und Information über ambulante, teilstationäre und
stationäre Hilfsangebote in der Region. Das Beratungsangebot
gilt auch für die Klärung von Leistungsansprüchen und bei sozialrechtlichen Fragen.
Stiftung Eben-Ezer
Alter Rintelner Weg 35, 32657 Lemgo
% 05261 215586
www.eben-ezer.de
03
Die Beratungsstelle „Information und Beratung für und durch
Menschen mit Behinderung“ der Lebenshilfe Detmold e.V. bietet Menschen mit körperlichen, seelischen/psychischen und
geistigen Behinderungen, Eltern und Angehörigen eine Anlaufstelle, in der sie Beratung und professionelle Unterstützung bei
der Alltags- und Lebensgestaltung erhalten.
Lebenshilfe Detmold e.V.
Freiligrathstraße 22, 32756 Detmold
% 05231 9207-0, Fax 05231 9207-70
[email protected], www.lebenshilfe-detmold.de
MIGRANTENBERATUNG
Vielfalt in Lippe
Die Migrantenberatung hat das Ziel, zugewanderte Menschen
bei der Erstorientierung und beim Prozess der Integration zu
unterstützen. So werden Migranten unter anderem darüber informiert, welche finanziellen Hilfen ihnen zustehen, wie sie sich
selbst helfen können und es werden Fragen zu Bildung, zu Behördengängen oder zur Rückkehr ins Heimatland beantwortet.
Das Angebot reicht von Hilfen bei persönlichen Schwierigkeiten und materiellen Problemen bis hin zu geselligen und kulturellen Veranstaltungen.
37
FAMILIENWEGWEISER
Kommunales Integrationszentrum Lippe (KI Lippe)
Das Kommunale Integrationszentrums Lippe (KI Lippe) hat das
Ziel, die Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Lippe zu fördern. Als Arbeitsgrundlage
dient das Integrationskonzept für den Kreis Lippe, das im Dezember 2013 vom Kreistag beschlossen wurde. In diesem Konzept sind als Handlungsfelder der Integrationsarbeit in Lippe
„Bildung und Erziehung“, „Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung“,
„Freizeit, Kultur, bürgerschaftliches Engagement“, „Interkulturelle Öffnung“ und „Vernetzung“ definiert.
03
Das KI unterstützt und berät städtische Ämter und Dienststellen, Schulen, andere Bildungseinrichtungen, Kindertages­
einrichtungen, Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie
­weitere regionale Einrichtungen und Organisationen. Die Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Kommunalen Integrationszentren werden gemeinsam von Lehrkräften, sozialpädagogischen/sozialwissenschaftlichen Fachkräften und
Verwaltungs­kräften wahrgenommen. In Lippe haben sich außerdem bereits viele Mitmachangebote für Migrantinnen und
Migranten wie beispielsweise der „Runde Teppich“ oder das
Projekt „Starke Väter“ etabliert.
Kommunales Integrationszentrum Lippe (KI Lippe)
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231/62-3660
[email protected]
www.willkommen-in-lippe.de
Das Deutsche Rote Kreuz bietet mit seiner Migrationserstberatung Hilfe auf dem Weg zur Integration, und das für alle Migranten ab dem Alter von 27 Jahren in den ersten drei Jahren ihres
Aufenthalts in Lippe. Die DRK-Integrationsagentur in Lemgo
sorgt durch Nachhilfe für Kinder, Sprachkurse für Frauen und
Informationsveranstaltungen für nachholende und weiterführende Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte,
die länger als deri Jahre in Deutschland leben und einen gesicherten Aufenthaltsstatus haben. Auch das Diakonische Werk
und die Caritas bieten Hilfe, Beratung und Unterstützung für
Menschen mit Migrationshintergrund an. Die Diakonie bietet
mit ihrem Jugendmigrationsdienst Informationen und Hilfen für
Spätaussiedler zwischen 12 und 27 Jahren, beispielsweise Hilfe
bei Sprache, Schule, Berufsausbildung und Arbeitswelt.
38
Spezielle Flüchtlingsberatung für Menschen ohne gesicherten
Aufenthaltsstatus, deren Status als Asylanten nicht oder noch
nicht anerkannt worden ist, bieten das Diakonische Werk, die
Caritas und die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. Adressen dazu finden Sie im Adressteil.
■ www.kreis-lippe.de/Dienstleistungen/
Kommunales-Integrationszentrum
■ www.vielfalt-in-lippe.de
■ www.diakonie-lippe.de
■ www.caritas-detmold.de
■ www.drk-lippe.de
■ www.fluechtlingshilfe-lippe.de
SUCHTBERATUNG
Sucht hat immer eine Geschichte
Es kann der Fall einer Abhängigkeit von Alkohol oder illegalen,
so genannten harten Drogen eintreten. Neben den negativen
Wirkungen auf die eigene Gesundheit hat eine Sucht meist
auch finanzielle und vor allem familiäre Folgen. Besonders Eltern haben nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern
auch und vor allem für ihre Kinder. Ganz besonders, wenn die
Kinder selbst suchtgefährdet sind. Das Blaue Kreuz bietet spezialisierte Hilfe vor allem bei Alkoholabhängigkeit, der Verein
Drogenberatung vorrangig bei illegalen Drogen. Das Blaue
Kreuz unterhält Beratungsstellen in Detmold und Bad Salzuflen, die Drobs Drogenberatung befindet sich in Detmold.
■ www.blaukreuz-zentrum-lippe.de
■ www.drogenberatung-detmold.de
Wenn die Psyche Hilfe sucht…
Der Sozialpsychiatrische Dienst im Kreis Lippe bietet mit seinen Beratungsstellen allen Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich vertraulich und kostenfrei am jeweiligen Wohnort
informieren und beraten zu lassen. Schwerpunkt der Arbeit ist
die Beratung erwachsener Menschen und nach Bedarf deren
soziales Umfeld, wie Angehörige, Freunde, Arbeitgeber bei
KREIS LIPPE
■
Psychischen Krankheiten, Gerontopsychiatr. Erkrankungen
■
Psychischen Krisen
■
Alkohol-und Medikamentenabhängigkeit
In den Fragen von Prävention und Behandlungsmöglichkeiten
dieser Erkrankungen steht der Dienst allen interessierten Bürgern und Institutionen für Informationen zur Verfügung. Die
aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter finden Sie unter www.
kreis-lippe.de  Suchbegriff „Sozialpsychiatrischer Dienst“
Zeugnistelefon
Schulaufsicht Bezirksregierung Detmold
% 05231 714848
Beratung bei Fragen und Problemen mit der schulischen Leistung
8.00 – 16.00 Uhr an den Tagen nach der Zeugnisvergabe
Familien-, Ehe-, Kinder- & Jugendberatung Kreis Lippe
www.beratung-lippe.de
 „Jugendliche“ oder „Eltern“  „Online-Beratung“
Das Internetportal „Psychiatrie-in-Lippe“ stellt kompakt und
übersichtlich Beratungs-, Hilfs-, und Behandlungsangebote für
psychisch Erkrankte und/oder suchtkranke Menschen in Lippe
dar.  www.psychiatrie-in-lippe.de
Caritasverband
www.beratung-caritas.de
Schwangerschaftsberatung, Eltern- und Jugendberatung, Suchtberatung, Kurberatung für Mütter, Generationsübergreifende
Freiwilligendienste
TELEFON- UND ONLINE-BERATUNG
Krisentelefon Lippe
Verein Hilfe zum Weiterleben Detmold
% 05231 33377
Hilfe durch die Leitung
Den bisher vorgestellten Beratungsstellen war gemeinsam, dass
Berater und Beratende sich persönlich gegenüber stehen. Manchen Menschen bevorzugen aufgrund verschiedenster Aspekte
einen gewissen Abstand, sei es durch ausschließliche Übermittlung von Sprache oder sogar nur Text.
Ev. Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche
Anonyme Beratung über Webmail
www.evangelische-beratung.info
Regionale Schulpsychologische Beratung Lippe
Telefonseelsorge der evangelischen und katholischen Kirche
% 0800 1110111 oder 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de  Online-Beratung und Chat
Die Regionale Schulpsychologische Beratung bietet für alle am
Schulleben beteiligten Personen Beratung und Unterstützung
an. Dazu gehören Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte. Die Angebote
umfassen Einzelfallberatung, Diagnostik, Lehrkräfte-Fortbildung, kollegiale Beratung, Systemberatung, Prävention und
schulpsychologische Krisenintervention. Für jede Stadt oder
Gemeinde in Lippe gibt es eine zuständige schulpsychologische Fachkraft.
Kinder- und Jugendtelefon
Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V.
% 0800 1110333, www.kijuserver.de
Zentrale Lemgo
Papenstraße 4, 32657 Lemgo
% 05261/97720
Neben der klassischen Telefonseelsorge gibt es auch Beratungsangebote speziell für Kinder oder Eltern („Nummer gegen Kummer“, Zeugnistelefon, Beratung durch den Kreis Lippe). Die Caritas bietet des Weiteren Online-Beratung an und der Verein
„Hilfe zum Weiterleben“ leistet Beistand in existenziellen Krisen.
03
www.schulpsychologie-lippe.de
Elterntelefon
Nummer gegen Kummer e.V. / Deutscher Kinderschutzbund e.V.
% 0800 1110550
39
04
FAMILIE UND BERUF
Besonders nach der Geburt des ersten Kindes
stellen sich viele Fragen: Wer kümmert sich
um mein Kind, wenn ich tagsüber arbeite? Wer
von uns beiden bleibt zu Hause? Wie kann ich
mich finanziell absichern, wenn ich nicht arbeite? Kann ich mir einen beruflichen Ausstieg
überhaupt leisten? Und: Wer garantiert mir,
dass ich nach der Erziehungspause wieder beruflich Fuß fassen kann? Das folgende Kapitel
informiert Sie über Rechte und Ansprüche, die
40
Ihnen als werdende Eltern und Arbeitnehmer
zustehen. Staat, Krankenkassen und Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Sie in Ihrer Familien- und Lebensplanung zu unterstützen.
Wir möchten Sie ermutigen, sich das Abenteuer Kind und Beruf zuzutrauen. Unser differenziertes, auf die modernen Bedürfnisse von
Müttern und Vätern zugeschnittenes Angebot
an staatlichen Unterstützungsleistungen, soll
Ihnen die Entscheidung erleichtern.
KREIS LIPPE
MUTTERSCHUTZ
MUTTERSCHAFTSGELD
Schutz für Schwangere
Entlohnung während
der Schutzfrist
Der gesetzliche Mutterschutz hat die Aufgabe, arbeitende
schwangere und stillende Frauen vor Gefahren, Überforderung
und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz sowie vor finanziellen Einbußen und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu
schützen.
Die Mutterschutzvorschriften regeln unter anderem …
■
wie der Arbeitsplatz beschaffen sein muss.
■
in welchen Bereichen werdende und stillende Mütter be-
schäftigt sein dürfen.
■
die zulässige Arbeitszeit.
■
die Entlohnung bei Beschäftigungsverboten.
■
die Dauer der Schutzfristen vor und nach der Entbindung.
■
den Anspruch auf Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeber-
zuschuss.
■
den Kündigungsschutz während der Schwangerschaft.
Für die Einhaltung und
Umsetzung dieser und
weiterer Vorschriften ist
der Arbeitgeber verantwortlich. Haben Sie Fragen rund um den Arbeitsschutz, so wenden Sie
sich bitte an das Amt für
Arbeitsschutz, das der
Bezirksregierung Detmold angegliedert ist.
Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz 56.4 –
Fachaufgabe Mutterschutz
Leopoldstraße 13 – 15, 32756 Detmold
% 05231 71-5604
Fax 05231 71-821956
www.arbeitsschutz.nrw.de
Während der Mutterschutzfristen – sechs Wochen vor und acht
Wochen nach der Geburt – sind Frauen in der Regel durch das
Mutterschaftsgeld und einen Zuschuss, den der Arbeitgeber zu
tragen hat, finanziell abgesichert. Kein Mutterschaftsgeld erhalten Hausfrauen und Selbständige, die nicht mit Anspruch
auf Krankengeld bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, sowie Beamtinnen, für die besondere beamtenrechtliche Regelungen gelten.
Mutterschaftsgeld können Sie frühestens sieben Wochen vor
dem mutmaßlichen Entbindungstermin beantragen. Wenn Sie
freiwilliges oder pflichtversichertes Mitglied einer gesetzlichen
Krankenversicherung sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse. Sind Sie als Arbeitnehmerin privat krankenversichert
oder in einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert, erhalten Sie das Mutterschaftsgeld durch das Bundesversicherungsamt.
04
Anträge auf Mutterschaftsgeld stellen Sie bei Ihrer gesetzlichen
Krankenkasse oder, sofern Sie nicht oder privat krankenversichert sind, beim
Bundesversicherungsamt – Mutterschaftsgeldstelle
Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn
% 0228 619-1888
www.bva.de
Informationsbroschüre
„Mutterschutzgesetz – Leitfaden zum Mutterschutz“
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53107 Bonn
[email protected]
www.familien-wegweiser.de
41
KREIS LIPPE
ELTERNZEIT
Erleben Sie die ersten Schritte
Ihres Kindes
Bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Ihres Kindes, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Elternzeit. Einen Anteil von bis zu vierundzwanzig Monaten können Sie mit Zustimmung Ihres Arbeitgebers auf einen späteren
Zeitraum übertragen, allerdings nur bis zur Vollendung des
achten Lebensjahres Ihres Kindes. Elternzeit kann in jedem Arbeitsverhältnis genommen werden. Selbständige und Freiberufler haben keinen Anspruch auf Elternzeit.
Wollen Sie die Elternzeit zu einem späteren Zeitpunkt nehmen,
müssen Sie dies spätestens sieben Wochen (bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes) bzw. dreizehn Wochen (zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes) vorher beim Arbeitgeber formal schriftlich
anmelden.
ses Lippe. Dort erhalten Sie auch die Broschüre „Elterngeld und
Elternzeit“ des BMFSFJ, die Sie umfassend über Ihren Anspruch
informiert.
Elterngeldstelle Kreis Lippe
Fachbereich 5 – Jugend, Familie und Gesundheit
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 62-77500
[email protected]
www.elterngeld.nrw.de
Mo. – Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 – 17.00 Uhr
Informationsbroschüre und Beratung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53107 Bonn
% 0180 5329329
Servicetelefon (Information und Beratung): 030 20179130
(Mo. – Do. 9.00 – 18.00 Uhr)
[email protected]
04
Väter sind gefragt
Gemeinsam, allein oder abwechselnd
Überlegen Sie zuvor, ob Sie oder Ihr Partner sich Zeit für die Familie nehmen, ob ein Elternteil die Elternzeit ganz oder teilweise
allein in Anspruch nimmt oder Sie die Elternzeit untereinander
aufteilen und sich abwechseln möchten. Sie können die gesamte
dreijährige Elternzeit pro Elternteil jedoch auch zeitgleich gemeinsam nutzen.
Immer mehr Väter möchten aktiv an der Erziehung ihrer Kinder mitwirken. Gleichzeitig befürchten sie jedoch Nachteile im
Beruf. Wenn auch Sie sich Gedanken machen, wie Sie beispielsweise mehr Zeit für Ihre Familie finden und trotzdem beruflich
erfolgreich bleiben, dann können die nachfolgenden Adressen
Elternzeitrechner
Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familien,
­Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finden Sie unter www.
familien-wegweiser.de weitere Informationen zur Elternzeit.
Beratung und Antragstellung
Wenn Sie noch Fragen zur Elternzeit und zur Antragstellung
haben, so wenden Sie sich bitte an die Elterngeldstelle des Krei-
43
FAMILIENWEGWEISER
hilfreich sein. Sie werden informiert, wie Sie etwa Ihre Arbeitszeit flexibler gestalten können oder wie Sie Ihren Vorgesetzten
davon überzeugen, dass Sie gerne in Elternzeit gehen möchten.
Das Internetportal www.vaeter-nrw.de ist eine Einstiegs-, Informations- und Vermittlungshilfe für Väter und Fachkräfte.
Auf Grundlage der Themen:
■
Vom Mann zum Vater
■
Väter und Kinder
■
Väter und Partnerschaft
■
Väter in der Arbeitswelt und
■
Väter im Netzwerk
04
macht die Internetseite des Landes-Familienministeriums Vätern und werdenden Vätern Angebote, die helfen, Vaterschaft
flexibel, individuell und verantwortlich ausfüllen.
■ www.vaeter.de
■ www.vaeter-nrw.de
Zurück in den Beruf
Wenn Sie sich entscheiden, nach der Elternzeit wieder zu arbeiten, können Sie sich bei der Agentur für Arbeit und der Regionalstelle FAIR über Fragen des beruflichen Comebacks informieren. Die Regionalstelle FAIR bietet Frauen neben einer
Wiedereinstiegsberatung auch Informationen und Hilfen bei
der Erstellung eines individuellen Konzeptes zur Existenzgründung und bei der Vernetzung mit anderen Gründerinnen.
Allgemein empfiehlt es sich, dass Sie sich auch während der
­Elternzeit mit Ihrem Arbeitgeber austauschen, gegebenenfalls
bei Urlaubsausfällen Ihrer Kollegen einspringen oder an Fortbildungsprogrammen teilnehmen.
■ www.fair-lippe.de
FAIR – Frau und Arbeit in der Region
Bad Meinberger Straße 1 (Gilde-Zentrum), 32760 Detmold
% 05231 4585-600
www.fair-lippe.de
44
KINDERBETREUUNG
Kindertagesein­richtungen,
Familienzentren
und Kindertagespflege
In Lippe gibt es mit über 180 Einrichtungen – davon rund 60
Familienzentren – der unterschiedlichsten Träger ein breit gefächertes Kinderbetreuungsangebot. Aufgabe der Kindertageseinrichtungen ist es – neben der klassischen Kinderbetreuung
– die Erziehung in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen. Um Kindern optimale Startchancen für die Schule zu
­geben, gehört es zu den Aufgaben von Erzieherinnen und
­Erziehern, die Kinder gezielt zu beobachten und ihrem Entwicklungsstand entsprechende Bildungsangebote bereitzustellen. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherzustellen, hat jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr in seiner
Gemeinde einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz.
Die Familienzentren bieten neben diesen Angeboten noch
­weitere Dienst- oder Beratungsleistungen an. Sie sind auch ein
guter erster Ansprechpartner bei Fragen und Problemen:
www.familienzentren.nrw.de.
Eine Alternative zur KiTa bietet die Kindertagespflege, bei denen Tagespflegepersonen Ihre Kinder betreuen.
Alle Adressen der lippischen Kindertageseinrichtungen erhalten Sie unter www.kinderbetreuung-owl.de oder auf den Internetseiten der jeweiligen Kommune.
Elternbeiträge
Die Elternbeiträge für die Betreuung Ihrer Kinder im Kreisgebiet sind in Satzungen unterschiedlich geregelt. Für die Städte
Detmold, Lemgo, Bad Salzuflen und Lage können Sie Beiträge
beim jeweiligen Jugendamt erfragen. Für die anderen zwölf
Städte und Gemeinden gelten die Elternbeiträge des Kreises
Lippe, die Sie mit einem Elternbeitragsrechner ermitteln können. Die Berechnung ist abhängig vom Einkommen der Eltern,
KREIS LIPPE
04
45
FAMILIENWEGWEISER
der Frage, ob man allein erziehend ist oder nicht, der Anzahl
der noch im Haushalt lebenden Kinder und natürlich davon,
welche Betreuungszeit gewünscht wird.
Grundsätzlich gilt in Lippe: Das letzte Kindergartenjahr ist beitragsfrei. Und wer die Beiträge aufgrund des Einkommens nicht
aufbringen kann, hat die Möglichkeit, eine Ermäßigung oder
einen Erlass der Elternbeiträge bei seinem zuständigen Jugendamt zu beantragen.
Mehr zum Thema gibt es auf der Internetseite des Kreises unter
www.kreis-lippe.de Suchbegriff „Elternbeiträge“
04
TAGESMÜTTER UND -VÄTER
Kindertagespflege –
familiennah und individuell
Neben den Kindertageseinrichtungen bieten in Lippe auch
zahlreiche Tagespflegepersonen individuelle Kinderbetreuung
an.
Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen
ein gleichwertiges Angebot zur Betreuung, Bildung und Erziehung insbesondere für Kinder unter drei Jahren, aber auch für
Kinder bis zum 14. Lebensjahr.
Kindertagespflege unterstützt die Vereinbarkeit von Familie
und Beruf. Die Vermittlung erfolgt durch das zuständige Jugendamt (Kontaktdaten siehe unten). Die Zeiten der Betreuung
sind flexibel und können über KiTa- und OGS-Öffnungszeiten
hinausgehen. Die Betreuung erfolgt in der Regel im Haushalt
der Tagespflegeperson, kann aber auch im Haushalt der Eltern
oder in anderen Räumlichkeiten stattfinden. Alle Tagespflegepersonen im Kreis Lippe sind nach festen Standards qualifiziert, besitzen eine Pflegeerlaubnis und werden durch das Jugendamt begleitet. Kindertagespflege ist u.a. förderfähig, wenn
Erziehungsberechtigte erwerbstätig sind oder sich in Ausbildung befinden. Darüber hinaus hat ein Kind grundsätzlich ab
dem ersten Geburtstag Anspruch auf frühkindliche Förderung
46
in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Die
Tagespflegeperson wird durch das Jugendamt bezahlt. Der
Kostenbeitrag der Eltern wird analog zu den KiTa-Beiträgen
(siehe „Elternbeiträge“) berechnet. Förderung in Kindertagespflege ist beim jeweils zuständigen Jugendamt (Wohnort des
Kindes) zu beantragen.
Als Eltern sind Sie herzlich eingeladen, sich zu allen Fragen
rund um die Kindertagespflege – auch Randzeitenbetreuung –
bei der Fachberatung Ihres Jugendamtes informieren zu lassen.
Wenn Sie Interesse haben selbst Tagesmutter oder -vater zu
werden, wenden Sie sich bitte an die Fachberatung in Ihrem
Jugendamt. Kontakt zu Tagespflegepersonen vermittelt:
Fachbereich 5 – Jugend, Familie und Gesundheit
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
Bärbel Paetzold
% 05231 62424
[email protected]
und
Sonja Siontas
% 05231 624250
[email protected]
■ www.kinderbetreuung-owl.de
■ www.handbuch-kindertagespflege.de
Au-pair
Ein Aufenthalt als Au-pair ist eine Möglichkeit für junge Menschen mit kleinem Budget, in einem anderen Sprach- und Kulturraum zu leben, um die lokale Sprache und Kultur kennenzulernen. Für das einfache Erlernen der deutschen Sprache und
Kennenlernen der Kultur leistet der Au-pair leichte Mitarbeit
im Haushalt und leichte Betreuungsaufgaben für die Kinder.
Für junge Eltern kann ein Au-pair also auch eine Entlastung bedeuten.
■ www.guetegemeinschaft-aupair.de
KREIS LIPPE
KINDERBETREUUNG FÜR STUDENTEN UND
HOCHSCHULANGEHÖRIGE
Hochschulkinder NRW
Dieser Service des Netzwerks Frauenforschung NRW informiert
über Kinderbetreuungsmöglichkeiten an verschiedenen Hochschulorten in NRW.
Es werden eine Übersicht über die vorhandenen Einrichtungen
mit Kurzbeschreibungen, Konditionen und Adressen sowie Informationen über politische Positionen, rechtliche Rahmenbedingungen und einschlägige Publikationen geboten. Außerdem
sind Informationen über Selbsthilfeinitiativen und über die
Träger der Einrichtungen hinterlegt.
Vor Ort werden unter anderem sozialpädagogische Einzelfallhilfen, Kinderbetreuung für Zwei- bis Dreijährige, ein Ehrenamts-Vermittlungszentrum und vieles mehr geboten.
Mehrgenerationenhaus in Lemgo:
www.mgh.st-pauli-lemgo.de
Mehrgenerationenhaus in
Schieder-Schwalenberg:
http://fv-kolibri.de/mehrgenerationenhaus
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■ www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de
MEHRGENERATIONENHÄUSER
Neue Großfamilien
Was sich zunächst nach einem Wohnhaus für unterschiedliche
Altersgruppen anhört, meint aber etwas anderes: Verschiedene
Generationen sollen einen Raum haben, um sich zu begegnen
und quasi als „Großfamilie“ zu leben.
Also nicht ein extra Raum für Kinder, ein anderer für Jugendliche, einer für jüngere oder auch für ältere Erwachsene, sondern: Ein Treffpunkt für alle.
In Lemgo, angegliedert an die Evangelische St.-Pauli-Gemeinde, sowie in Schieder-Schwalenberg, betrieben durch den Förderverein Kolibri sowie des Trägervereins für offene Kinderund Jugendarbeit Church, befinden sich zwei von etwa 500
Mehrgenerationenhäusern.
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FAMILIENWEGWEISER
05
SPAß UND ERHOLUNG
Wellness, neudeutsch für „Sich wohl fühlen“,
ist nicht nur die Entspannung im WellnessTempel, sondern eben auch eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört aber nicht nur eine
ausgewogene Ernährung, sondern auch Sport,
05
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Spiel und geistige Entfaltung. Diese mehr oder
weniger kurzen Auszeiten sind nicht nur für
Kinder, sondern auch für Eltern wichtig. Einige
Beispiele dafür möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
KREIS LIPPE
SPORTVEREINE UND KREISSPORTBUND
Wellness und Gesundheit
durch Sport
Sport kann zwei wesentliche Funktionen erfüllen: Sie können
zum einen Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Kinder erhalten beziehungsweise verbessern. Zum anderen stellt körperliche Betätigung einen Ausgleich zum anstrengenden Alltag in
der Familie dar.
Da es meist einfacher ist, dieses Ziel in Gemeinschaft zu erreichen, sind die Sportvereine und der Kreissportbund (KSB) hier
gute Ansprechpartner.
05
© Sandra Sanchez
Auf der Internetseite des KSB
finden Sie Kontaktdaten zu allen den Gemeinde- und Stadtsportverbänden angeschlossenen Sportvereinen. Unter
dem Link „Sportkurse“ können Sie außerdem direkt Kurse (unter anderem Rückentraining oder Pilates, aber
auch Segelflug-Schnupperkurse und Selbstverteidigung)
des lippischen Bildungswerkes buchen.
Unter dem Link „Kinder in
Bewegung“ finden Sie außerdem nähere Informationen
zur Landesinitiative „Kinder
mit mangelnden Bewegungserfahrungen“, deren Ziel es ist,
Kinder mit leichten Auffälligkeiten oder Risikofaktoren in den
Bereichen Bewegung, Koordination, Haltungsschwäche, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Funktion zu fördern.
Kreissportbund
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 62-7902
Fax 05231 62-7900
www.ksb-lippe.de
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FAMILIENWEGWEISER
05
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KREIS LIPPE
CVJM – CHRISTLICHER VEREIN JUNGER MENSCHEN
MUSIKSCHULEN IM KREIS LIPPE
Spiel, Sport und Spaß
„with a message“
Gute Noten
Der CVJM-Kreisverband bietet mit seinen Ortsvereinen ein
umfangreiches Angebot in den Bereichen Musik, Sport, Hobby
sowie Freizeiten. Und dies für die unterschiedlichsten Altersgruppen – in einigen Ortsvereinen schon für die ganz Kleinen
zwischen einem und vier Jahren. Außerdem gibt es Jugendwochen, Begegnungswochenenden für Familien, Freizeitheime
für Kinder-, Jugend- und Familiengruppen, Reiseangebote für
Familien (bei Bedarf auch mit Beratung und finanzieller Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen) und vieles
mehr. Für weitere Informationen nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten im Adressteil oder www.cvjm-lippe.de.
LIPPISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN
Bequem, preiswert und
entspannt erleben
Die TouristikLinie 792 der Kommunalen Verkehrsgesellschaft
Lippe (KVG), auch bekannt als der Naturparkbus, fährt jeweils
von Ostern bis Ende Oktober zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Lippe: Wandern Sie auf dem berühmten Hermannsweg durch den Teutoburger Wald, besuchen Sie den Vogelpark
in Heiligenkirchen oder radeln Sie auf der neuen Römer-LippeRoute. Fahren Sie an Wochenende und Feiertagen im Stundentakt zu 14 beliebten Ausflugszielen – auch Fahrräder können
mitgenommen werden. Angeboten werden preiswerte Tageskarten oder besondere Tickets für Familien oder Gruppen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
Private Musikschulen und -lehrer sowie öffentliche Musikschulen bieten unterschiedliche Angebote zur musikalischen
Früherziehung an. Diese sind teilweise schon für Teilnehmer
im Kindergartenalter („Musikgarten“) und sogar davor („Musiknest“ bzw. „-wiese“) ausgelegt. Dort soll den Kindern spielerisch eine musikalische Elementarbildung
vermittelt werden. Dazu gehört, bewusst
die eigene Stimme wahrzunehmen
und einzusetzen, elementare musikalische Strukturen wie Rhythmus
oder Melodie zu verstehen und
umzusetzen.
Welche Angebote die Musikschule in Ihrer Nähe genau
anbietet, erfahren Sie unter
den untenstehenden Links
der entsprechenden Stadt
oder Gemeinde oder im
direkten Kontakt. Adressen und Telefonnummern
finden Sie im Adressteil.
05
InfoThek – Mobilitätsberatung für Lippe
www.infothek-lippe.de
www.naturparkbus.de
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ALLES RUND UMS GELD
funktioniert, kostet allein das Milchpulver sehr
viel Geld. Bis ein Kind dann auf eigenen Beinen steht, vergehen mindestens 16, meist 18
und mehr Jahre.
© Sandra Sanchez
Jedes Jahr entscheiden sich gut 3000 Mütter
und Väter in Lippe für ein Baby. Aber Kinder
kosten Geld: Ein Wickeltisch muss angeschafft
werden, Fläschchen, Schlafsäcke, Strampelhosen und vieles mehr. Wenn das Stillen nicht
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KREIS LIPPE
KINDERGELD, KINDERFREIBETRAG,
KINDERZUSCHLAG
Der Staat unterstützt Sie!
Kindergeld erhalten Sie sowohl für Ihre leiblichen Kinder als
auch für Adoptiv-, Stief-, Enkel- oder Pflegekinder, wenn sie
dauerhaft bei Ihnen wohnen.
Die Höhe des Kindergeldes richtet sich nach der Zahl Ihrer Kinder. Diese Unterstützung erhalten Sie monatlich vom ersten Lebenstag Ihres Kindes bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres.
ab 1.1.2017
1.1.2018
1./2. Kind
192 Euro
194 Euro
3. Kind
198 Euro
200 Euro
ab 4. Kind
223 Euro
225 Euro
Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus
Danach besteht Anspruch auf Kindergeld unter bestimmten
Voraussetzungen:
■
bis zum 25. Lebensjahr, wenn Ihr Kind noch zur Schule geht,
studiert, eine Ausbildung oder ein soziales beziehungsweise
ökologisches Jahr absolviert oder sich in einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet.
■
wenn Ihr Kind eine Ausbildung mangels Ausbildungsplatz
nicht fortsetzen kann.
■
wenn Ihr Kind keine Arbeit hat und bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist.
■
ohne zeitliche Begrenzung, wenn Ihr Kind körperlich, geistig
oder seelisch behindert ist und nicht in der Lage ist, sich
selbst zu unterhalten.
Ihr Kind darf in dieser Zeit Einkünfte oder Bezüge haben. Kinder, die bereits eine Berufsausbildung, die zur Ausübung eines
Berufes befähigt, oder ein Studium abgeschlossen haben
(Erstausbildung/Erststudium), werden nur dann weiter beim
Kindergeld berücksichtigt, wenn sie keine Erwerbstätigkeit ausüben. Hierbei sind geringfügige Beschäftigungen (bis 450 Euro
monatlich), Tätigkeiten im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses und Tätigkeiten unter 20 Wochenstunden erlaubt.
Kindergeld beantragen Sie schriftlich bei der Familienkasse der
Agentur für Arbeit. Als Angehörige des Öffentlichen Dienstes
beantragen Sie es direkt bei Ihrem Arbeitgeber, der auch die
Formulare für Sie bereithält.
Familienkasse Detmold
Braunenbrucher Weg 18, 32758 Detmold
% 0800 4555530* (persönliche Anliegen),
Mo. – Fr. 8.00 – 18.00 Uhr
% 0800 4555533* (Auszahlungstermine),
täglich 0.00 – 24.00 Uhr
*Der Anruf ist für Sie kostenfrei
Fax05231/9100-710
[email protected]
Postanschrift:
Familienkasse Nordrhein-Westfalen Ost
44117 Dortmund
Kinderfreibeträge
Bei der Besteuerung von Elterneinkommen wird ein Betrag in
Höhe des Existenzminimums ihrer Kinder steuerfrei belassen.
Dies wird durch das Kindergeld beziehungsweise den Kinderfreibetrag bewirkt: Bei der Veranlagung zur Einkommenssteuer
prüft das Finanzamt automatisch, ob mit der Zahlung des Kindergeldes das Existenzminimum Ihres Kindes bereits steuerfrei
gestellt ist. Dies ist letztendlich abhängig von der Höhe des individuellen Steuersatzes. Reicht das Kindergeld nicht zur verfassungsrechtlich gebotenen Steuerfreistellung aus (die ist regelmäßig bei hohem Einkommen der Fall), werden die
Freibeträge für Kinder vom Einkommen abgezogen und das
bereits ausgezahlte Kindergeld verrechnet.
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Kinderzuschlag
Eltern mit geringem Einkommen haben zusätzlich zum Kindergeld Anspruch auf einen Kinderzuschlag. Der Zuschlag wird
maximal drei Jahre gezahlt. Er ist für Eltern gedacht, die zwar
mit ihrem Einkommen ihren eigenen Lebensunterhalt, nicht
aber den des Kindes finanzieren können und deshalb Arbeitslosengeld II (Hartz IV) in Anspruch nehmen müssten. Der Kin-
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FAMILIENWEGWEISER
derzuschlag soll verhindern, dass Familien von Hartz IV-Leistungen abhängig werden.
Der Anspruch entfällt, sobald das Elterneinkommen den gesamten Familienbedarf deckt. Um einen Kinderzuschlag zu beantragen, wenden Sie sich – wie auch für das Kindergeld – an
die Familienkasse der Agentur für Arbeit. Ob und wie viel Kinderzuschlag Ihnen zusteht, können Sie mit dem „Kinderzuschlagrechner“ auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums unter www.familien-wegweiser.de berechnen.
Elterngeld
Das Elterngeld soll Familien nach der Geburt des Kindes finanziell helfen, wenn Sie für diesen Zeitraum beruflich kürzer
­treten, um das Kind betreuen zu können. Zugleich soll es den
Eltern einen Anreiz bieten, sich gemeinsam um die Kinder­
erziehung und -betreuung zu kümmern. Ab der Geburt eines
Kindes können Eltern bis zu 14 Monate das Elterngeld (Basis­
elterngeld) erhalten.Beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil allein kann diese Leistung für
mindestens zwei und maximal zwölf Monate beziehen.
06
Für zusätzliche zwei Monate wird das Elterngeld gezahlt, wenn
bei einem Elternteil eine Einkommensminderung vorliegtoder
teilweise wegfällt. Arbeiten Mutter oder Vater während des Elterngeldbezugs in Teilzeit, darf die Wochenarbeitszeit 30 Stunden nicht übersteigen. Dabei könnte die Wahl von EltergeldPlus anstelle des Basiselterngeldes sinnvoll sein.
ALG II UND SOZIALGELD
Niemand fällt durchs Netz
Wenn Sie zwischen 15 und 65 Jahre alt, erwerbsfähig und hilfebedürftig sind, können Sie Leistungen nach dem neuen Sozialgesetzbuch II erhalten, besser bekannt als Hartz-IV-Gesetze.
Das Arbeitslosengeld II sichert zum einen Ihren Lebensunterhalt und die Mietkosten, zum anderen gehören dazu Fördermöglichkeiten, die Ihnen helfen sollen, eine Arbeit zu finden,
beziehungsweise Ihnen die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen in einem Betrieb oder Qualifizierungsmaßnahmen in Ihrem erlernten oder einem neuen Beruf zu ermöglichen.
Erwerbsfähig sind Sie, wenn Sie mindestens drei Stunden täglich arbeiten können. Hilfebedürftig heißt, dass Ihr eigenes Einkommen und Vermögen für die Sicherung des Lebensunterhaltes nicht ausreicht. Wenn Sie mit anderen Familienmitgliedern
oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft oder eingetragenen
Partnerschaft leben, wird bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II auch das Einkommen und das Vermögen aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt.
In besonderen Fällen werden auch Mehrbedarfe bewilligt, zum
Beispiel bei Alleinerziehenden. Leben in Ihrem Haushalt nicht
erwerbsfähige Angehörige, so erhalten diese eine dem Arbeitslosengeld II vergleichbare Leistung, nämlich Sozialgeld.
Besondere Leistungen für Kinder
Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, können ebenfalls volle
14 Monate Elterngeld (Basiselterngeld) in Anspruch nehmen.
Nähere Einzelheiten können Sie auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums unter www.familien-wegweiser.de
oder unter www.elterngeld-plus.de erfahren. Zur Beratung, Information und Antragstellung wenden Sie sich bitte an die Elterngeldstelle im Detmolder Kreishaus. Die Kontaktdaten finden Sie im Adressteil.
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Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern bekommen besondere Unterstützung, um am sozialen und gesellschaftlichen
Leben teilnehmen zu können und ihre Bildungschancen zu
verbessern. Das Jobcenter Lippe übernimmt im Rahmen des
„Bildungs- und Teilhabepakets“ unter anderem die Kosten für
Nachhilfe, Mitgliedschaften in Sportvereinen sowie für Ausflüge oder Mittagessen in der Kindertagesstätte und Schule. Wenn
Sie sich ausführlich beraten lassen oder einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen wollen, wenden Sie sich bitte an das
Jobcenter Lippe.
KREIS LIPPE
Jobcenter Lippe
Wittekindstraße 2, 32758 Detmold
% 05231 4599-0, Fax 05231 4599-271
[email protected]
www.jobcenter-lippe.de
für minderjährige Kinder, gegebenenfalls gerichtliche Geltendmachung durch das Jugendamt als Beistand des jungen
Volljährigen unter 21 Jahre oder des nicht verheirateten betreuenden Elternteils.
■
Rechtsanwälte: Beratung aller Unterhaltsberechtigten und
Unterhaltspflichtigen gegen Gebühr.
UNTERHALT
Unterhaltsvorschuss
Wenn die Partnerschaft zerbricht
Nicht immer aber kommt ein Elternteil seiner Unterhaltsverpflichtung gegenüber seinem Kind nach, oder die Vaterschaft
ist (noch nicht) geklärt. In diesen Fällen können Sie bei der Unterhaltsvorschusskasse der Jugendämter einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen. Den Antrag erhalten Sie vor Ort. Sie
müssen Auskünfte über den anderen Elternteil geben und an
der Feststellung der Vaterschaft mitwirken. Solange Sie der
Staat finanziell unterstützt, sind Sie verpflichtet, jede Änderung
Ihrer persönlichen Lebensverhältnisse offen zu legen. Sollten
Sie beispielsweise heiraten oder mit dem anderen Elternteil zusammen ziehen, so teilen Sie das bitte dem Jugendamt mit. Die
Informationspflicht gilt auch, wenn Ihnen der bislang unbekannte Aufenthalt des Vaters oder der Mutter bekannt wird. Die
Adressen der für Sie zuständigen Jugendämter finden Sie im
Adressenteil.
Während einer bestehenden Ehe oder Lebensgemeinschaft,
können sich die Eltern in der Regel in Fragen der finanziellen
Gestaltung ihres Familienlebens einigen. Wenn sich die Eltern
aber trennen, gehört zu den wichtigsten zu klärenden Punkten
auf jeden Fall der Unterhalt. Hierbei geht es um den Unterhalt
für Ihre gemeinsamen Kinder sowie den Unterhalt für die Mutter oder gegebenenfalls den Vater. Auch wenn Sie als Eltern
nicht miteinander verheiratet waren, können Unterhaltsansprüche bestehen. Die Klärung der Unterhaltsansprüche ist
meist so kompliziert, dass es sich in der Regel empfiehlt, hierzu
rechtlichen Rat einzuholen. Es ist wichtig, dass Sie sich möglichst frühzeitig – vor oder sofort nach der Trennung – um eine
Klärung der Unterhaltsansprüche kümmern, damit nicht Ansprüche für die Vergangenheit verloren gehen.
06
Höhe und Dauer des Unterhaltsvorschusses
Unterhaltsanspruch des Kindes
Jedes Kind hat Anspruch auf Unterhalt durch seine Eltern, bis es
seine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Mütter und Väter
können den Unterhalt entweder durch Pflege und Erziehung
oder durch Barunterhalt leisten. Der Elternteil, bei dem das Kind
lebt, leistet seinen Unterhalt durch die Pflege und Erziehung des
Kindes. Der andere Elternteil zahlt den Barunterhalt. Kindesunterhalt hat Vorrang vor allen anderen Unterhaltsansprüchen.
Sie können sich bei folgenden Institutionen und Behörden beraten lassen:
■
Jugendamt: Kostenfreie Beratung und Unterstützung des
sorgenden oder sorgeberechtigten Elternteils über Unterhalt
Als staatliche Leistung richtet sich die Höhe des Unterhaltsvorschusses nach festgelegten Regelbeträgen und dem Alter Ihres
Kindes. Der Vorschuss soll unterhaltspflichtige Elternteile nicht
von ihrer Zahlungspflicht entlasten, sondern lediglich alleinerziehenden Müttern und Vätern helfen, solange das andere Elternteil nicht zahlt.
Rückforderung des Unterhalts vom Unterhaltspflichtigen
Solange das Jugendamt für den Unterhalt Ihres Kindes aufkommt, ist es berechtigt, den Unterhaltsschuldner zur Zahlung
und Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufzufordern. Kann ihm ein verantwortungsloses
oder leichtfertiges Verhalten zur Last gelegt werden, etwa durch
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FAMILIENWEGWEISER
06
58
KREIS LIPPE
Untätigkeit, Ablehnung einer angebotenen Arbeitsstelle, Kündigung des Arbeitsplatzes oder einen Berufswechsel, so wird
die Höhe des Unterhaltsanspruchs unter Umständen mit Hilfe
eines fiktiv geschätzten Einkommens errechnet und eingeklagt.
Für alle Fragen rund um den Unterhalt stehen das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Bad Salzuflen, Detmold, Lage und Lemgo zur Verfügung. Kontaktdaten finden Sie
im Adressteil.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre
„Der Unterhaltsvorschuss – Eine Hilfe für Alleinerziehende“
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ), Broschürenstelle, 11018 Berlin
% 030 20179130
www.familien-wegweiser.de
VERBRAUCHERBERATUNG
Unabhängige Beratung
ein Qualifizierungsprojekt für Frauen dar, die nach längerer Arbeitslosigkeit oder Familienpause wieder arbeiten möchten
und dabei Anleitung und Unterstützung benötigen. Sowohl
durch seine Kleiderspende als auch durch den Kleiderkauf
kann man mithelfen, dieses Projekt aufrecht zu erhalten.
Auch in den Kleiderstuben des Deutschen Roten Kreuzes in
Detmold, Lage, Dörentrup, Augustdorf und Leopoldshöhe sowie der AWO Kleiderstube in Barntrup wird gebrauchte Kleidung zu kleinen Preisen angeboten. Einige Kirchengemeinden
verfügen ebenfalls über solche Kleiderstuben.
■ www.awo-lippe.de
■ www.drk-lippe.de
DIE TAFELN
Brücke zwischen Überfluss
und Mangel
Verbraucherzentralen informieren über die Rechte der Verbraucher, geben Tipps zu verbraucherbewusstem Marktverhalten und beraten über Kredite, Waren, Dienstleistungen und
Reklamationen. Das Beratungsspektrum reicht beispielsweise
von allgemeiner Verbraucherberatung über Beratung zu Bauen
und Wohnen, Umwelt und Energie, Reise und Verkehr bis hin
zu Finanzdienstleistungen und Rechtsberatung. Weitere Beratung gibt es im Internet unter www.vz-nrw.de oder bei der Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Detmold. Adresse und
Öffnungszeiten finden Sie im Adressteil.
Das Ziel der Tafeln ist es, dass alle qualitativ einwandfreien
Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen diesen Menschen so dabei,eine
schwierige Zeit zu überbrücken.
AWO BOUTIQUE „GUTES VON HAND ZU HAND“
Die Ausgabestelle in Leopoldshöhe versorgt auch bedürftige
Menschen in Oerlinghausen. Eine ähnliche Einrichtung ist der
Trägerverein „Der Tisch in Schieder-Schwalenberg“. Eine weitere Lebensmittelausgabestelle bietet das Deutsche Rote Kreuz
und die Ev.-ref. Kirchengemeinde in Augustdorf mit der „Initiative Henkelmann“. Weitere Ausgabestellen erfragen Sie bitte
bei Ihrer Stadt oder (Kirchen-)Gemeinde.
Preiswert und schick
In den AWO Boutiquen in Bad Salzuflen, Horn, Lage und Schieder wird gute gebrauchte Kleidung zu kleinen Preisen angeboten. Kleidung (aber auch Heim-Textilien wie Handtücher und
andere Produkte) wird gespendet, sortiert, gereinigt, gebügelt
und anschließend zum Verkauf angeboten. Die Läden stellen
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Unter dem Signet „Die Tafeln“ gibt es in Detmold, Lemgo, Bad
Salzuflen, Leopoldshöhe, Barntrup, Dörentrup, Blomberg,
­K alletal und Extertal Ausgabestellen zweier Vereine und
­Kirchengemeinden, die sich der Idee verschrieben haben,
­Lebensmittel dorthin zu bringen, „wo sie hingehören“.
■ www.tafel.de
■ www.initiative-henkelmann.de
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07
RECHTLICHE FRAGEN
Die meisten Partner, Ehepartner und späteren
Eltern starten ihr gemeinsames Leben voller
Zuversicht: Wahrscheinlich kann sich keiner
von beiden zum Zeitpunkt der Eheschließung,
des Zusammenziehens oder der Geburt des
ersten Kindes vorstellen, dass Partnerschaft,
Ehe und Familienleben einmal zerbrechen
könnten.
Das folgende Kapitel möchte Sie über rechtliche Fragen informieren, die sich insbesondere
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bei einer Trennung oder Scheidung mit Kindern ergeben. Sie finden beispielsweise Artikel
zum Sorgerecht und zur Vaterschaft. Wir
möchten Sie ermutigen, jede Art der Hilfe in
Anspruch zu nehmen, die Ihnen zusteht, damit Sie sich möglichst einvernehmlich voneinander trennen und Ihre Kinder den Verlust so
gut wie möglich verkraften. Darüber hinaus
finden Sie auch Rat und Informationen in existenziellen Notlagen wie Verschuldung, Krankheit oder drohender Wohnungsverlust.
KREIS LIPPE
KOSTENLOSE RECHTSBERATUNG
Unverheiratete Eltern
Wenn die Liebe gegangen ist
Sind Mutter und Vater bei der Geburt ihres Kindes nicht miteinander verheiratet, so muss die Vaterschaft immer gesondert
geklärt werden, auch wenn die Eltern zusammenleben und
wissen, wer der Vater ist. Formlose schriftliche Erklärungen reichen nicht aus. Wenn Sie ein gemeinsames Kind erwarten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Wir wollen nicht hoffen, dass Ihnen das passiert, aber die Statistik belegt eine Scheidungsquote von mehr als einem Drittel.
Im Falle der Trennung oder Scheidung ist es wichtig, schnelle
und nützliche Informationen und Hilfen zu bekommen, damit
die Beziehung rechtlich sauber und für beide Partner (und natürlich auch die Kinder) auf möglichst wenig belastende Weise
beendet werden kann. Die Evangelische Familienbildungsstätte bietet beispielsweise kostenlose Rechtsberatung bei Trennung und Scheidung an. Für weitere Informationen wenden
Sie sich bitte an die
Evangelische Familienbildung
Leopoldstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 976-670
täglich von 9.00 – 12.00 Uhr
■
Als Vater ihre Vaterschaft bereits vor der Geburt anerkennen
– Sie können aber auch die Geburt abwarten. Ihre Vaterschaftsanerkennung und die erforderliche Zustimmung der
Mutter müssen öffentlich beurkundet werden (zum Beispiel
beim Standesamt, Jugendamt oder beim Notar).
■
Wenn Sie als Eltern unsicher über die Vaterschaft sind, können Sie – einvernehmlich – auch als Privatpersonen ein Abstammungsgutachten einholen.
■
Im Streitfall können Sie die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen. Das Familiengericht entscheidet über eine entsprechende Klage nach Einholen eines Sachverständigengutachtens.
VATERSCHAFT
Anfechtung der Vaterschaft
Klärung der Vaterschaft –
wichtig für Ihr Kind
Manchmal ist der Mann, der rechtlich Vater eines Kindes ist,
nicht auch gleichzeitig der biologische Vater. In diesem Fall besteht grundsätzlich ein befristetes Anfechtungsrecht, insbesondere für diesen Mann, die Mutter und das Kind. Die Zweijahresfrist beginnt, sobald der Berechtigte von den Umständen
erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen. Auf der Grundlage
heimlich eingeholter Vaterschaftstests kann eine Vaterschaft
nicht angefochten werden. In einer besonderen Situation kann
gegebenenfalls von einer Vaterschaftsanfechtung abgesehen
werden: Wenn ein Kind nach Abhängigkeit eines Scheidungsantrages geboren wird, der wirkliche Vater seine Vaterschaft
anerkennt, die Mutter sowie der – gegebenenfalls bisherige –
Ehemann zustimmen.
Für Ihr Kind ist es von großer Bedeutung zu wissen, wer seine
Eltern sind. Hiervon sind für das Kind wichtige Rechtswirkungen abhängig, beispielsweise zur elterlichen Sorge und zum
Umgang sowie Unterhalts-, Erb-, Renten- oder Krankenversicherungsansprüche. Manche Männer haben Zweifel an ihrer
Vaterschaft und fürchten die damit verbundene Verantwortung
einschließlich der finanziellen Folgen.
07
Verheiratete Eltern
Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt ihres Kindes miteinander verheiratet, so bedarf diese Vaterschaft keiner besonderen Feststellung. Sollte der Ehemann nicht der Vater sein, so
kann die Vaterschaft gegebenenfalls angefochten werden.
61
FAMILIENWEGWEISER
07
62
KREIS LIPPE
Rechte und Pflichten
von Kindern und Eltern
Wenn sich Eltern trennen, müssen viele Fragen geklärt werden:
Wer muss Unterhalt zahlen? Wie oft darf ich mein Kind noch
sehen? Zunächst: Verheiratete Eltern tragen die Verantwortung
für Ihr Kind gemeinsam. Gleiches gilt für unverheiratete Eltern,
die übereinstimmende Sorgeerklärungen abgegeben haben,
die Sie kostenlos beim Jugendamt oder kostenpflichtig beim
Notar beurkunden lassen müssen. Die Sorgeerklärung kann bereits vor der Geburt des Kindes abgegeben werden, wenn die
Vaterschaft festgestellt ist. Bei Meinungsverschiedenheiten
müssen sich die Eltern einigen oder das Familiengericht anrufen, das umstrittene Entscheidungen einem einzelnen Elternteil übertragen kann. Die Eltern behalten die gemeinsame Sorge auch dann, wenn sie sich dauerhaft trennen oder scheiden
lassen. Nur auf Antrag kann die Erziehungsverantwortung einem einzigen Elternteil gerichtlich übertragen werden. Voraussetzung ist das Einvernehmen der Eltern oder dass dies dem
Wohle des Kindes am besten entspricht. Das alleinige Sorgerecht hat die Mutter, wenn die Eltern bei der Geburt nicht miteinander verheiratet waren und keine Sorgeerklärungen abgegeben haben. Wenn sie jedoch zu einem späteren Zeitpunkt
heiraten, steht ihnen von diesem Zeitpunkt an die elterliche
Sorge gemeinsam zu.
Wenn das Kind bei seiner Mutter oder seinem Vater lebt
Grundsätzlich entscheidet bei gemeinsamer elterlicher Sorge
der Elternteil, bei dem das Kind lebt, über alltägliche Belange.
Entscheidungen von erheblicher Bedeutung – etwa ein Schulwechsel oder ein ärztlicher Eingriff – bedürfen der Zustimmung
des getrennt lebenden Vaters beziehungsweise der Mutter. Das
Kind hat ein Recht auf Umgang mit Mutter und Vater: Falls es
hierüber zu Streitigkeiten kommt, vermittelt auf Wunsch das
Jugendamt. Auf Antrag kann auch das Familiengericht entscheiden. Das Umgangsrecht kann nur unter besonderen Umständen eingeschränkt oder gar ausgeschlossen werden. In geeigneten Fällen ordnet das Gericht das Beisein eines Dritten an
(betreuter Umgang).
Der Rechtsbegriff „Umgang“ umfasst dabei nicht nur Besuche,
sondern jede Form der Kontaktaufnahme, seien es Telefonate,
Briefe, SMS oder E-Mails. Auch Großeltern und Geschwister sowie andere enge Bezugspersonen, die für das Kind tatsächliche
Verantwortung tragen oder getragen haben, besitzen ein Recht
auf Umgang, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient.
Wenn ein Elternteil stirbt
Grundsätzlich nimmt der überlebende Elternteil die Erziehungsverantwortung für seine Kinder wahr, sofern beide die
elterliche Sorge gemeinsam hatten. Wenn ein Familiengericht
zuvor die Kinder dem verstorbenen Elternteil zugesprochen
hatte, so hat es nach dessen Tod die Erziehungsverantwortung
dem überlebenden Elternteil zu übertragen, wenn dies dem
Wohl des Kindes nicht widerspricht. Nach dem Tod der Mutter
eines nichtehelichen Kindes, die allein sorgeberechtigt war, hat
das Familiengericht die elterliche Sorge dem Vater zu übertragen, wenn dies dem Wohl des Kindes dient. Sterben beide Eltern, so wird für das Kind ein Vormund bestellt.
Stiefkinder, Kinder in Pflege
Stiefeltern sowie schwule und lesbische Lebenspartner in einer
eingetragenen Lebenspartnerschaft haben das „kleine Sorgerecht“, sofern ihr Lebenspartner als Mutter oder Vater das alleinige Sorgerecht innehat.
In Angelegenheiten des täglichen
Lebens können sie im Einvernehmen mit dem sorgeberechtigten
Elternteil entscheiden. Auch Pflegeeltern entscheiden in täglichen
Fragen für ihr Kind. Weitere Informationen finden Sie im Internet
unter www.ratgeberrecht.de,
Stichwort: Fragen und Antworten
zur Familie und hier wiederum
zum Sorge- und Umgangsrecht.
Der Allgemeine Sozialdienst des
Jugendamtes berät Sie außerdem
zur elterlichen Sorge.
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© Sandra Sanchez
SORGE- UND UMGANGSRECHT
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FAMILIENWEGWEISER
SCHULDNERBERATUNG
Handeln, bevor der
Gerichtsvollzieher kommt
Viele Haushalte in Deutschland sind verschuldet: Arbeitslosigkeit, ein zu hoher Lebensstandard oder die Trennung vom Partner können die Ursachen dafür sein. Reicht das Einkommen
nicht aus, um etwa laufende Mietkosten, Raten oder Kredite
abzuzahlen, fallen viele Menschen in eine Schuldenfalle, aus
der sie oft alleine nicht mehr herausfinden.
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Die Entschuldung ist ein Prozess, der Disziplin, Entschlossenheit und Kraft erfordert. Ohne die aktive Mitarbeit des Schuldners kann nichts erreicht werden.
Kontaktdaten zu Schuldnerberatungsstellen der AWO, der
­Caritas und der PariSozial als Tochtergesellschaft des PARITÄTISCHEN NRW finden Sie im Adressteil.
■ www.awo-lippe.de
■ www.caritas-detmold.de
■ www.parisozial-lippe-guetersloh.de  „Schuldnerberatung“
Schuldner- und Insolvenzberatungen helfen!
HILFEN IM KRANKHEITSFALL
Um zu vermeiden, dass sich die Schuldenspirale immer
schneller dreht, bieten Schuldnerberatungsstellen in unterschiedlicher Trägerschaft Hilfe für überschuldete Menschen
an. Die Beratung setzt die Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen voraus. Nur so kann
die Verschuldung gestoppt und überwunden werden.
Wenn Sie krank oder
pflegebedürftig werden
Im Verlauf der Beratung werden Ihre wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse geklärt und gegebenenfalls existenz­
sichernde Maßnahmen eingeleitet, beispielsweise Pfändungsschutzmaßnahmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
überprüfen die Forderungen der Gläubiger und nehmen Verhandlungen auf, um eine außergerichtliche Einigung oder eine
Restschuldbefreiung zu erreichen.
Im Krankheitsfall ist grundsätzlich zunächst Ihre Krankenkasse
für Sie zuständig: Sie übernimmt nicht nur die klassischen Kosten für Arztbesuch und Krankenhausaufenthalt, sondern auch
die Finanzierung einer Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes.
Das ist insbesondere für Alleinerziehende wichtig, die sich kurzzeitig im Krankenhaus behandeln lassen müssen. Als Schwangere und junge Mutter stehen Ihnen darüber hinaus neben der
ärztlichen Behandlung und Betreuung auch die Hilfe einer Hebamme, die Versorgung mit Arznei-, Verband- und Heilmitteln
und die Pflege in einer Einrichtung oder zu Hause zu.
KREIS LIPPE
Arbeitslos und nicht krankenversichert
Wer kümmert sich um die Kinder?
Wenn Sie arbeitslos sind und Hartz-IV-Leistungen erhalten,
sind Sie über das Jobcenter Lippe krankenversichert. Wenden
Sie sich daher im Krankheitsfall zunächst an Ihr zuständiges
Jobcenter. Wenn Sie nicht erwerbsfähig und in keiner gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert sind, wenden Sie
sich bitte an das für Sie zuständige Sozialamt. Dieses kann Ihnen Auskunft über die in Ihrem speziellen Fall zuständige Behörde geben. Auch als Sozialhilfeempfänger ohne Krankenversicherung haben Sie Anspruch auf alle Leistungen, die
gesetzlich Krankenversicherte erhalten. Die Kosten hierfür
übernimmt in diesem Fall das Sozialamt.
Wenn Sie alleinerziehend sind oder Ihr Partner die Betreuung
der Kinder nicht übernehmen kann und auch die Leistungen
der Krankenkasse für eine Haushaltshilfe oder die Betreuungszeiten der Schule und KiTa nicht ausreichen, organisiert und
finanziert das Jugendamt während Ihrer Abwesenheit die Betreuung Ihrer Kinder unter 14 Jahren.
Gleiches gilt auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit: Als gesetzlich Versicherte erhalten Sie alle notwendigen Hilfen – die Pflege zu Hause, in einer Tagespflegestätte oder einem Pflegeheim
– von ihrer zuständigen Pflegekasse. Sozialhilfeempfänger sind
wiederum über die Grundsicherungs- und Sozialdienststellen
versichert. Diese sind auch dann Ihr Ansprechpartner, wenn
die finanziellen Leistungen Ihrer Pflegekasse nicht ausreichen.
Wenn möglich, sollen Nachbarn oder Bekannte der Familie
sich um die Kinder kümmern und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Wenden Sie sich bei Bedarf an den Allgemeinen Sozialdienst Ihres Jugendamtes, der prüft, ob Sie Anspruch auf diese Leistung haben.
Falls Sie selbst niemanden aus Ihrem Bekanntenkreis benennen können, der die Betreuung und Versorgung ihrer Kinder
übernehmen kann, wird man Ihnen bei der Suche behilflich
sein und gegebenenfalls einen professionellen Betreuungsdienst beauftragen.
07
65
08
INTERNETADRESSEN
Hier finden Sie eine Sammlung von informierenden, beratenden und weiterhelfenden Adressen, die über die in diesem Wegweiser zuvor vorgestellten Kontakte hinausgehen.
66
Sie können unter Umständen auch kommerzieller Natur sein. Für die Inhalte übernimmt der
Kreis Lippe daher keine Verantwortung.
KREIS LIPPE
Informationen für Eltern:
Stillberatungen:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
www.bmfsfj.de
Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen: www.afs-stillen.de
Stillberatung La Leche Liga: www.lalecheliga.de
Staatsinstitut für Frühpädagogik: www.familienhandbuch.de
Zeitschrift „Eltern“: www.eltern.de
Kinderbetreuung:
Verlag Family Media Freiburg: www.familie.de
Hessisches Sozialministerium: www.familienatlas.de
Bayerisches Landesjugendamt: www.elternimnetz.de
Bundesverband Mütterzentren: www.muetterzentren-bv.de
Kinderbetreuungsdatenbank für OWL:
www.kinderbetreuung-owl.de
Kindertagesstätten-Finder NRW: www.kita-finder.nrw.de
Väter e.V.: www.vaeter.de
Handbuch der Kindertagespflege (BMFSFJ):
www.handbuch-kindertagespflege.de
Verband alleinerziehender Mütter und Väter:
www.vamv-bundesverband.de
Fachzeitschrift Kindergarten heute:
www.kindergarten-heute.de
Verband berufstätiger Mütter: www.berufstaetige-muetter.de
Deutsche Liga für das Kind / Lions-Club:
www.kindergartenplus.de
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung:
www.dajeb.de
Knappschaft Bahn See: www.minijob-zentrale.de
Bundesverband für Kindertagespflege:
www.tagesmuetter-bundesverband.de
Gütegemeinschaft Au pair: www.guetegemeinschaft-aupair.de
Gesundheit von Mutter und Kind:
Für Kinder:
Gesellschaft für Geburtsvorbereitung,
Familienbildung und Frauengesundheit: www.gfg-bv.de
Zeitschrift GEOlino: www.geolino.de
Schreiambulanz Hamburg: www.schreiambulanz.de
WDR-Kinderradio: www.lilipuz.de
Schreiambulanz Bonn / Rhein-Sieg: www.schreiambulanz.org
Online-Zeitung: www.sowieso.de
Hebammenverband: www.hebammenverband.de
E-Mail-Beratung: www.von-mir-aus.de
Kur + Reha gGmbH: www.kur.org
Das Themenportal zur frühkindlichen Bildung:
www.wissen-und-wachsen.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de
Kindernetzwerk für Kinder und Jugendliche mit chronischen
Krankheiten und Behinderungen: www.kindernetzwerk.de
08
Landesanstalt für Medien NRW: www.internet-abc.de
Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen: www.gestose-frauen.de
Prager-Eltern-Kind-Programm PEKiP: www.pekip.de
Forschungsinstitut für Kinderernährung: www.fke-do.de
Private Webseite zum Thema ADS/ADHS: www.adhs.de
Selbsthilfeverein zum Thema ADS/ADHS:
www.adhs-deutschland.de
67
FAMILIENWEGWEISER
68
KREIS LIPPE
ANHANG
Ansprechpartner in den
Jugendämtern der Städte und
des Kreises
Jugendamt des Kreises Lippe –
Regionalbüro I
Standort Oerlinghausen
Rathausplatz 5, 33813 Oerlinghausen
% 05202 9936611
Birgit Piltman
[email protected]
www.kreis-lippe.de
Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftliche
Pflegehilfe, Sozialpsychiatrischer Dienst,
Pflegekinderdienst, Gastfamilie, Adoptions­
vermittlungsstelle, Beratung, Beistandschaften
und Unterhaltsvorschuss für die Städte und
Gemeinden Augustdorf, Leopoldshöhe,
Oerlinghausen, Schlangen
Jugendamt des Kreises Lippe –
Regionalbüro II
Standort Blomberg
Bahnhofstraße 35, 32825 Blomberg
% 05231 622050
Armin Hüffer
[email protected]
www.kreis-lippe.de
Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftliche
Jugendhilfe, Sozialpsychiatrischer Dienst,
Pflegekinderdienst, Adoptionsvermittungs­
stelle, Beratung, Beistandschaften und Unter­
haltsvorschuss für die Städte und Gemeinden
Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lügde,
Schieder-Schwalenberg
Jugendamt des Kreises Lippe –
Regionalbüro III
Standort Dörentrup
Poststraße 11, 32694 Dörentrup
% 05265 9559-0, Fax 05265 9559-20
Karin Smith
[email protected]
www.kreis-lippe.de
Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftl. Jugend­
hilfe, Sozialpsychiatr. Dienst, Pflegekinder­
dienst, Adoptionsvermittlungsstelle, Beratung,
Beistandschaften und Unterhaltsvorschuss für
die Städte und Gemeinden Barntrup, Extertal,
Dörentrup, Kalletal
Stadtjugendamt Lemgo
Marktplatz 4, 32657 Lemgo
% 05261 213-0, Fax 05261 213-5454
[email protected], www.lemgo.de
Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege­
vermittlung, Beratung, Beistandschften und
Unterhaltsvorschuss, Erziehungshilfen,
Jugendarbeit, Jugendschutz u.a.
Stadtjugendamt Bad Salzuflen
Rudolf-Brandes-Allee 19
32105 Bad Salzuflen
% 05222 952-0
[email protected]
www.bad-salzuflen.de
Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege,
Beratung, Beistandschaften und Unterhalts­
vorschuss, Erziehungshilfen, Jugendarbeit,
Jugendschutz u.a.
Giftnotruf – Beratungsstelle
für Vergiftungserscheinungen NRW
53113 Bonn
% 0228 19240
www.giftnotruf.de, www.gizbonn.de
Stadtjugendamt Detmold
Wittekindstraße 7, 32754 Detmold
% 05231 977-0
[email protected]
www.detmold.de
Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege,
Frühe Hilfen
Klinikum Lippe-Detmold
Familienklinik
Röntgenstraße 18, 32756 Detmold
Frauenklinik:
Chefarzt PD Dr. Andreas Luttkus
% 05231 72-3141
Kinder- und Jugendmedizin:
Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Thomas Brune
% 05231 72-3171
Notrufnummer: % 05231 72-4500
www.klinikum-lippe.de
Geburtsvorbereitung , Geburtshilfe, Früh- und
Neugeborenenversorgung, Diagnostik und
Behandlung aller Erkrankungen im Kindesund Jugendalter
Stadtjugendamt Lage
Bergstraße 2, 32791 Lage
% 05232 601-0
www.lage.de
Allgemeiner Sozialdienst, Tagespflege­
vermittlung, Beratung, Beistandschaften und
Unterhaltsvorschuss, Erziehungshilfen,
Jugendarbeit, Jugendschutz u.a.
Gesundheit von Anfang an
Notrufnummern
Notruf / Feuerwehr
% 112
Krankenhäuser
69
FAMILIENWEGWEISER
FELIKS Besuchsdienst
Bergstraße 2, 32791 Lage
% 05232 601552
[email protected]
Familienbesuchsdienst „Simba“
Wittekindstraße 7, 32756 Detmold
% 05231 977927
[email protected]
Willkommensbesuche
Rud.-Brandes-Allee 19, 32105 Bad Salzuflen
% 05222 952453
[email protected]
Besuchsdienst Leopoldshöhe
Kirchweg 1
Katrin Asman
% 05208/991190
Klinikum Lippe-Lemgo
Rintelner Straße 85, 32657 Lemgo
% 05261 26-0
www.klinikum-lippe.de
Frauenklinik und Brustzentrum
Gesundheitszentrum Bad Salzuflen –
Notfallambulanz
Heldmanstraße 45, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 982-1100, Fax 05222 982-1111
www.klinikum-lippe.de
Regionale Notfallversorgung, Sprech­stunden
für Arbeits- und Schulunfälle, Fuß- und
Sprunggelenkerkrankungen, Kooperation mit
DRK-Blutspendedienst, Orthopädische Praxis
Besuchsdienste
SPROSS Besuchsdienst
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 627877
[email protected]
Libelle Besuchsdienst
Marktplatz 4, 32657 Lemgo
Katarina Bittles
% 05261 213-416, [email protected]
und Sonja Hommers
% 05261 213-401, [email protected]
70
Suchtberatung
Blaukreuz-Zentrum Lippe
Beratungsstelle Bad Salzuflen
Hermann-Löhns-Straße 9a
32105 Bad Salzuflen
% 05222 6914, Fax 05222 17532
[email protected]
www.blaukreuz-zentrum-lippe.de
Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medi­
kamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen, am­
bulant betreutes Wohnen, Fortbildungen und
Schulungen von Eltern, Erzieher, Lehrer,
Entwicklung von Präventionsprogrammen
Beratungsstelle Detmold
Marktplatz 2, 32756 Detmold
% 05231 961-691, Fax ,05231 961693
[email protected]
www.blaukreuz-zentrum-lippe.de
Beratung für Suchtkranke (Alkohol und Medi­
kamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen, am­
bulant betreutes Wohnen, Fortbildungen und
Schulungen von Eltern, Erzieher, Lehrer,
­Entwicklung von Präventionsprogrammen
Nebenstelle Lage
In der Tagesklinik Lage
Hindenburgstraße 1, 32791 Lage
% 0177/4092710 oder 05231/961691
[email protected]
www.blaukreuz-zentrum-lippe.de
Beratung für Suchtkranke (Alkohol und
Medikamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen
Nebenstelle Lemgo
Gemeindezentrum St. Johann
Hinter dem Kloster 1, 32657 Lemgo
% 01577 8909340, [email protected]
www.blaukreuz-zentrum-lippe.de
Beratung für Suchtkranke (Alkohol und
Medikamente), Vermittl. Selbsthilfegruppen
Drogenberatung e.V.
Beratungsstelle Lippe
Sofienstraße 65, 32756 Detmold
% 05231 21035 , Fax 05231 22813
[email protected]
www.drogenberatung-detmold.de
Beratung und psychosoziale Betreuung für
Interessenten oder Drogenabhängigen; Entgif­
tung und Entzugsbehandlung; Therapie und
Entwöhnung; Angehörigengruppen; Suchtprä­
vention.
Offene Sprechstunde: Mo. 16.00 – 19.00 Uhr,
Di. 13.00 – 16.00 Uhr, Fr. 9.00 – 12.00 Uhr,
weitere Termine nach Vereinbarung
Suchtberatung im Sozialpsychiatrischen
DienstPoststraße 11, 32694 Dörentrup
% 05265 9559 15, Fax 05265 955920
[email protected]
Der Sozialpsychiatrische Dienst berät und
begleitet Menschen in Lippe, die an einer
Alkohol- und/oder Medikamentenabhängig­
keit erkrankt sind und ist zuständig für das
gesamte Kreisgebiet. Beratung im Rahmen von
Sprechstunden und im Bedarfsfall aufsu­
chend, Angebote der Vermittlung in Selbsthil­
fe, Gruppenarbeit, Therapievermittlung und
Nachsorge, fachärztliche Diagnostik
Die aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter
finden Sie unter www.kreis-lippe.de  Suchbegriff „Sozialpsychiatrischer Dienst“
KREIS LIPPE
Wenn alles anders kommt
Frühförderung bei Behinderung
Fachstelle Eingliederungshilfe, Inklusion für
Kinder und Jugendliche des Kreises Lippe
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
Eingliederungshilfe, Frühförderung
Frau Glathe
% 05231 624150
% 05231 630113502
[email protected]
Frühförderung behinderter und
von Behinderung bedrohter
Kleinstkinder in Detmold e.V.
Leopoldstraße 32, 32756 Detmold
% 05231 32728, Fax 05231 38258
[email protected]
www.fruehfoerderung-lippe.de
Frühförderung von entwicklungsverzögerten
und behinderten Kindern sowie Beratung der
Familien
Frühförderung der Lebenshilfe Lemgo e.V.
Vogelsang 13, 32657 Lemgo
% 05261 9480-30, Fax 05261 948080
info@ lebenshilfe-lemgo.de
www.lebenshilfe-lemgo.de  „Link Netz der
Hilfen“  „Frühförderung“ der Eltern
Frühförderung von entwicklungsverzögerten
Kindern und Beratung, Termine nach
Vereinbarung, Kinder- und Familienhilfe
DRK-Jugendhilfe und
Familienförderung in Lippe gGmbH
Pagenhelle 15 + 17, 32657 Lemgo
% 05261 2879112, 0176 84718412
[email protected]
www.drk-jugendhilfe-lippe.de
Heilpädagogische Frühförderung mit
psychosomatischem Schwerpunkt
Frühförderung DRK Jugendhilfe und
Familienförderung in Lippe gGmbH
Pagenhelle 15+17, 32657 Lemgo
Stationäres Hospiz
Diakonis – Stiftung Diakonissenhaus
Sofienstraße 51, 32756 Detmold
% 05231 7620
www.diakonis.de
Beratungsangebote
Erziehungs- und Lebensberatung
Hospizdienst
Ambulanter Hospiz- und
Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.
Beratungsstelle Detmold
Leopoldstraße 16, 32756 Detmold
% 05231 962800, Fax 05231 962801
[email protected]
www.hospiz-lippe.de
Mo., Di., Do. + Fr. 8.00 – 12.00 Uhr
Ambulanter Hospiz- und
Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.
Beratungsstelle Lemgo
Kramerstraße 10, 32657 Lemgo
% 05261 777383, Fax 05261 668477
[email protected]
www.hospiz-lippe.de
Mo., Mi. und Fr. 8.00 – 12.00 Uhr
© Sandra Sanchez
Ambulanter Hospiz- und
Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.
Beratungsstelle Bad Salzuflen
Lange Straße 9, 32105 Bad Salzuflen
% 05222 3639310, Fax 05222 3639315
[email protected]
www.hospiz-lippe.de
Do. 16.00 – 18.00 Uhr
Familien-, Ehe-, Kinder- und
Jugendberatung Kreis Lippe
■Lemgo:
Papenstraße 4, 32657 Lemgo
% 05261 977-20, Fax 05261 9772-222
■Detmold:
Hofstraße 3, 32756 Detmold
[email protected]
www.beratung-lippe.de
■ Bad Salzuflen:
Schülerstraße 11, 32108 Bad Salzuflen
■Oerlinghausen:
Rathausplatz 5, 33813 Oerlinghausen
■ Lage: 32791 Lage
Familienberatung/-therapie, Erziehungs­
beratung, Beratung für Eineltern- und
zusammengesetzte Familien, Trennungsund Scheidungsberatung, Kindertherapie
einzeln und in Gruppen, Ehe- und
Partnerschaftsberatung/-therapie, Online­
beratung, Termine nach Vereinbarung
71
FAMILIENWEGWEISER
72
© Sandra Sanchez
KREIS LIPPE
Ev. Beratungszentrum
der Lippischen Landeskirche
Lortzingstraße 6, 32756 Detmold
% 05231 9928-0, Fax 05231 9928-40
[email protected]
Online-Anfrage: www.evangelischeberatung.info/ebz-lippe
www.lippische-landeskirche.de
Beratung bei gemeins. Sorgerecht,
Ehe-/Paarberatung, Familienberatung und
-mediation, frühe Erziehungsberatung,
Gruppentherapie, Kinder- und Jugendbera­
tung, Psychotherapie, Schwangeren- und
Schwangerschaftskonfliktberatung, Seel­sorge,
Lebens- und Trennungsberatung
Ev. Beratungszentrum der
Lippischen Landeskirche
Obere Straße 49, 32683 Barntrup
% 05231 9928-0, Fax 05231 9928-40
[email protected]
www.lippische-landeskirche.de
Ehe-, Paar und Lebensberatungsstelle;
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
SOS – Beratungszentrum Schieder
Schillerstraße 1
32816 Schieder-Schwalenberg
% 05282 9811-0, Fax 05282 9811-11
[email protected]
www.sos-bz-schieder.de
Beratung für Kinder, Jugendliche, Eltern und
Erwachsene in allen Lebenslagen
Ev. Familienbildung im Bildungsreferat
der Lippischen Landeskirche
Leopoldstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 976-670, Fax 05231 976-850
Unterstützung bei Entwicklungs- und
Erziehungsfragen, Eltern-Kind-Gruppen,
Kurse im Bereich Erziehung und Verantwor­
tung; Partnerschaft und Krise; Psychosoziale
Krebsberatung; Sonstiges
Caritasverband für den Kreis Lippe
und die Stadt Bad Pyrmont e.V. –
Lebensberatung
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-82, Fax 05231 9929-80
Elisabeth Montag
[email protected]
www.caritas-detmold.de
Begleitung in Krisensituationen, bei Verlust
eines geliebten Menschen, bei Krankheit,
Trennung, Erziehungs- und anderen
familiären Problemen, Paarberatung
Caritasverband für den Kreis Lippe
und die Stadt Bad Pyrmont e.V. –
Allg. Sozialberatung, Migrationsberatung
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-83
Britta Langner
[email protected]
www.caritas-detmold.de
Hilfe bei: finanziellen Problemen, Umgang
mit Ämtern und Behörden, Fragen zur
Sozialhilfe, Suche nach Selbsthilfegruppen,
Kontaktaufnahme zu anderen Institutionen
und Beratungsstellen, Sonstiges
Heilpädagogische Ambulanz
Mittelstraße 45, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 9471-0
Beratung und Therapie für Eltern,
Kinder, Paare
Schulpsychologische Dienste
Regionale Schulpsychologische
Beratung Lippe für alle Städte
und Gemeinden in Lippe
Papenstraße 4, 32657 Lemgo
Zentrale Vermittlung: % 05261 9772-0
www.schulpsychologie-lippe.de
Beratung und Unterstützung für Schülerinnen
und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitun­
gen und pädagogische Fachkräfte
Frauenberatung
Frauenberatung Alraune e.V.
Wall 5, 32756 Detmold
% 05231 20177, Fax 05231 24279
[email protected]
www.alraune-frauenberatung.de
Allg. Beratungsthemen; Sexualisierte Partner­
schaftskonflikte; Psych. Gewalt; Gewalt in
Beziehungen und sexueller Kindesmissbrauch;
Trennung/Partnerschaftskonflikte; Psych.
Probleme; Ess-Störungen/Sucht; Coming-Out
als Lesbe; Migration; Schwierigkeiten mit
Erziehung; Konflikte in der Arbeit; Lisa-Café
73
FAMILIENWEGWEISER
„Familienwegweiser“ online
Entdecken Sie den Familienwegweiser des Kreises Lippe
auch online unter
kreis-lippe-familien.ancos-verlag.de
als multimediales Blättererlebnis zur umweltfreundlichen Auflagenoptimierung.
74
KREIS LIPPE
Frauenhaus Lippe –
AWO Kreisverband Lippe e.V.
Postfach 1180, 32770 Lage
% 05232 8508500 (Tag und Nacht)
Fax 05232 8508502
[email protected]
Frauenhaus für bedrohte und misshandelte
Frauen jeder Nationalität mit ihren
Kindern; Schutz, Beratung, praktische Hilfe,
24-Stunden-Notruf, Aufnahme bei Tag und
Nacht, Vor- und Nachsorge
Pro Familia e.V.
Lange Straße 79, 32756 Detmold
% 05231 26841, Fax 05231 38086
[email protected]
www.profamilia.de/detmold
Beratung rund um Geburt, Schwangerschaft
und Elternschaft: Familienplanung, Beratung,
Online-Beratung, Schwangerenberatung,
Schwangerschaftskonfliktberatung, Partnerund Sexualberatung, Sexualpädagogik,
Sozial- und Familienrecht, Verhütung
AWO-Beratungsstelle für
Schwangerschaftsprobleme und
Familienplanung im Kreis Lippe
Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo
% 05261 660 727 0, Fax 05261 660 727 9
[email protected]
www.awo-lippe.de
Informationen und Vermittlung finanzieller
Hilfen während der Schwangerschaft, Beglei­
tung und Unterstützung während der
Schwangerschaft und nach der Geburt, Bera­
tung bei ungewollter Schwangerschaft, Ge­
spräche nach einem Schwangerschaftsabbruch
oder nach einer Fehl- oder Totgeburt, Gesprä­
che bei allg. Beziehungsproblemen im Rahmen
der Schwangerschaft, Sexualpädagogische
Angebote für Jugendliche, Psychosoziale Bera­
tung bei unerfülltem Kinderwunsch, Vergabe
von Mitteln für eine Erstausstattung
Sozialdienst kath. Frauen – Katholische
Schwangerschaftsberatungsstelle
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 565330, Fax 05231 37234
[email protected], Frau Jonat
www.skf-zentrale.de
Finanzielle Hilfen, Spenden, Sachleistungen,
psychosoziale Beratung im Zusammenhang
mit Schwangerschaft, Begleitung nach der
Geburt, Fragen/Beratung zur Schwangerschaft,
Elternschaft, Wohnungssuche, Arbeitslosigkeit,
Sozialberatung unter Einbeziehung des per­
sönlichen Umfeldes auch mit Hausbesuchen
Familienpflegestation der
St. Elisabeth gGmbH (Caritas)
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 99299
[email protected]
Unterstützung bei: Krankenhaus- oder
Kuraufenthalt der Mutter, Pflege der
erkrankten Mutter zu Hause, Entbindung
und Risikoschwangerschaft, vorübergehende
körperliche oder seelische Überforderung der
Mutter, besondere Problemsituation,
Weiterführung des Haushaltes und Pflege
älterer Menschen
Ev. Beratungszentrum
der Lippischen Landeskirche
siehe unter Erziehungs- und Lebensberatungen
Lortzingstraße 6, 32756 Detmold
% 05231 9928-0
[email protected]
Schwangerenberatung/Hilfe bei der Antrags­
stellung, Bundesstiftung „Mutter und Kind“,
Schwangerschaftskonfliktberatung
FAIR – Frau und Arbeit in der Region
Bad Meinberger Straße 1, 32760 Detmold
(Gilde-Zentrum)
% 05231 4585600/-601, Fax 05231 954-216
Silke Quentmeier und Gudrun Niemz-Molck
[email protected]
(Schwerpunkt Existenzgründung)
[email protected]
(Schwerpunkt Wiedereinstieg und
Weiterbildung)
www.fair-lippe.de
Beratung für Frauen: Wiedereinstieg, Existenz­
gründung, Weiterbildung, Bildungsscheck­
beratung, Termine nach Absprache
Amt für Arbeitsschutz
Detmold – Fachaufgabe Mutterschutz
Leopoldstraße 13–15, 32756 Detmold
% 05231 71-5604, Fax 05231 71-821956
www.arbeitsschutz.nrw.de
Pflegeberatung von diakonis
Sofienstraße 51, 32756 Detmold
% 05231 762 -110
Fragen und Hilfen für pflegende Angehörige,
Ambulante Dienste, Essen auf Rädern,
Tagespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege
pro familia Detmold,
Deutsche Gesellschaft für Familienplanung,
Sexualpädagogik und Sexualberatung
Lange Straße 79, 32756 Detmold,
Nordrhein-Westfalen
% 05231 26841, Fax 05231 38086
[email protected]
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Bielefeld
– Beratungsstelle Detmold –
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 565328, Fax 05231 37234
[email protected]
75
FAMILIENWEGWEISER
Selbsthilfe
Kinder- und Familienhilfe
Selbsthilfe-Kontaktstelle
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
Bismarckstraße 8, 32756 Detmold
% 05231 56126-0, Fax 05231 56126-9
[email protected]
www.selbsthilfe-lippe.de
Vermittlung von Selbsthilfegruppen,
Unter­stützung bei Gruppengründungen
sowie Vermittlung von professionellen
Hilfsangeboten
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Bad Salzuflen e.V.
Am Kirchplatz 1c, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 83669
[email protected]
www.dksb.de
Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung,
-erziehung und -bildung: Hausaufgabenhilfe
an den Grundschulen, Jugendgruppen
4x wöchentlich, Spiel- und Lerngruppen
für Kleinstkinder, Rechtsberatung in der
KiTa Waldstraße
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Detmold e.V.
Villa am Hügel
Humboldtstraße 16, 32756 Detmold
% 05231 69298, Fax 05231 66703
[email protected]
www.dksb-detmold.de, www.dksb.de
Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung,
-erziehung und -bildung
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Horn-Bad Meinberg e.V.
Leopoldstaler Straße 15
32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 4807
www.dksb.de
Betreuung von Kindern im Grundschul­alter,
Offene Kinderbetreuung
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Lemgo e.V.
Regenstorstraße 8, 32657 Lemgo
% 05261 13556
[email protected]
www.kinderschutzbund-lemgo.de
Kinder- und Familienhilfe: Spielgruppen,
Elternkurse
76
KREIS LIPPE
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Blomberg e.V.
Grunewalder Straße 12, 32825 Blomberg
% 05235 1450, Fax 05235 994437
[email protected]
www.dksb.de
Kinder- und Familienhilfe, Tagesmütter­
betreuung, Elternkurse, Mediation
Deutscher Kinderschutzbund –
Ortsverband Lage e.V.
Plantanenweg 2, 32791 Lage
% 05232 68610
[email protected]
www.kinderschutzbund-lage.de
Kinder- und Familienhilfe/Kinderbetreuung,
-erziehung und -bildung, Unterstützung und
Begleitung bei/zum Jugendamt, Behörden,
Ärzten, Therapeuten, Gericht usw. sowie spezi­
elle Förderangebote in den Bereichen Sprache
und Mathematik für Kinder im Vorschulalter
Migrantenberatung
Diakonisches Werk der Lipp.
Landeskirche – Jugendmigrationsdienst
Leopoldstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 976-625, Joachim Köhne
Fax 05231 976-690
www.diakonie-lippe.de
Informationen und Hilfen für Spätaussiedler
zwischen 12 und 27 Jahren, z.B. Hilfe bei
Sprache, Umwelt, Schule, Berufsausbilldung
und Arbeitswelt
Diakonisches Werk der Lipp. Landeskirche
Leopoldstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 976-624, Heide Breuning
Fax 05231 976-8102
Informationen und Hilfen, z.B.
Alltags­orien­tier­ung, Weiterwanderung,
Rückkehr, Umgang
Kommunales Integrationszentrum Lippe
(KI Lippe)
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 62-3660
kommunales-integrationszentrum@
­kreis-lippe.de
www.willkommen-in-lippe.de
Fachdienst für Migration und Integration
Stadtteiltreff Biesterberg
Max-Born-Straße 9, 32657 Lemgo
% 05261 970536
Ansprechpartner: Hamza Turan
[email protected]
Öffnungszeiten: Freitags 8.30 – 13.00 Uhr
Weitere mobile Beratungsangebote in:
– Augustdorf
– Bad Meinberg
– Barntrup
– Blomberg
– Dörentrup
– Leopoldshöhe
– Lügde
Bitte über die Geschäftsstelle informieren.
Flüchtlingsberatung
www.diakonie-lipp.e.de
mit Ämtern und Behörden
Flüchtlingshilfe Lippe e.V. –
Beratungsstelle Detmold
Lemgoer Straße 2, 32756 Detmold
% 0700 22997711 oder
% 05231 4589151, Frank Gockel
[email protected]
www.fluechtlingshilfe-lippe.de
Beratung und Unterstützung für
Flüchtlinge und MigrantInnen
Flüchtlingshilfe Lippe e.V. –
Beratungsstelle Lage
Sedanplatz 20, 32791 Lage
% 0700 22997711 oder 05232 61203
www.fluechtlingshilfe.de
Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge
und MigrantInnen.
Caritasverband für den Kreis Lippe
und die Stadt Bad Pyrmont e.V. –
Migrationsberatung
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-8327, Fax 05231 9929-80
www.caritas-detmold.de
Beratung und Unterstützung für alle
Menschen mit Migrationshintergrund
DRK Kreisverband Lippe e.V. –
Integrationsagentur/Migrationsberatung
Hornsche Straße 29 + 31, 32756 Detmold
% 05231 9214-43, Fax 05231 9214-42
www.drk-lippe.de
Migrationsberatung, Hilfe auf dem Weg zur
Integration
77
FAMILIENWEGWEISER
Ausländerbehörde Kreis Lippe
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 62-300
Beratung zu den Themen Ausländerrecht/
Einbürgerungen; Ansprechpartner
„Integration"
Mutter-Kind-Kuren /
Beratung werdender Mütter u. Ä.
Ev. Beratungszentrum
der Lipp. Landeskirche
Lortzingstraße 6, 32756 Detmold
% 05231 9928-0
Beratung werdender Mütter z.B. in Bezug auf
wirtschaftliche Hilfen z.B. Erstaus­stattung
Caritasverband für den Kreis Lippe
und die Stadt Bad Pyrmont e.V. –
Kurvermittlung und -beratung
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-84, Fax 05231 9929-80
www.caritas-detmold.de
Mutter-Kind-Kuren, Vater-Kind-Kuren,
Müttergenesungskuren, Familienerholung,
Kinderfreizeit, betreute Seniorenreisen
Caritassozialstation St. Elisabeth gGmbH
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 565290, Fax 05231 6166050
Familienpflege (bei Erkrankung des
Erziehungsberechtigten direkt über Kranken­
kasse und Verordnung vom Arzt), Hauswirt­
schaftliche Unterstützung, HaushaltsOrganisations-Training (HOT), Anleitung und
Unterstützung bei Säuglings-/Kinderpflege
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Lippe e.V.
Hornsche Straße 29 + 31, 32756 Detmold
% 05231 921-420, Fax 05231 921-442
www.drk-lippe.de
Mutter-Kind-Kuren, Müttergenesungs­kuren,
Betreute Seniorenreisen, Suchdienst­
angelegenheiten
78
Telefonische bzw. Online-Beratung
Familie und Beruf
Krisentelefon Lippe –
Verein Hilfe zum Weiterleben Detmold
% 05231 33377
Mehrgenerationenhaus Lemgo –
Ev. reformierte Kirchengemeinde St. Pauli
Echternstraße 12, 32657 Lemgo
% 05261 9204608, Fax 05261 9349611
Dagmar Begemann
[email protected]
www.mgh.st-pauli-lemgo.de
Angebote zur Verbindung versch. Generatio­
nen: Kinderbetreuung (auch U3); Babysitterund Ehrenamtsvermittlung: Vermittlung
haushaltsnaher Dienstleistungen; Krabbel­
gruppe; Familienfreizeiten; Kindergottes­
dienste; Beratungsstelle des Weißen Kreuzes;
Begegnungscafé für alle Generationen;
Kinder- und Jugendgruppen.
Café: Mo., Mi., Fr. 15.00 – 18.00 Uhr,
Do. 17.00 – 19.00 Uhr
Telefonseelsorge –
evangelische und katholische Kirche
% 0800 1110111
% 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
Online-Beratung und Chat
Kinder- und Jugendtelefon –
Nummer gegen Kummer e.V. /
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
% 0800 1110333
www.kijuserver.de
Elterntelefon – Nummer gegen Kummer e.V. /
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
% 0800 1110550
Zeugnistelefon – Schulaufsicht
Bezirksregierung Detmold
% 05231 714848
Beratung bei Fragen und Problemen mit der
schulischen Leistung 8.00 – 16.00 Uhr an den
Tagen nach der Zeugnisvergabe
Caritasverband
www.beratung-caritas.de
Schwangerschafts-, Eltern-, Jugend-, Suchtsowie Kurberatung für Mütter, Generations­
übergreifende Freiwilligendienste
Familien-, Ehe-, Kinder- und Jugendberatung
Kreis Lippe
www.beratung-lippe.de
 „Jugendliche“ oder „Eltern“
 „Online-Beratung“
Baby-Cafés
Baby-Café FIM Elkenbrede
Familienzentrum Elkenbrede
Elkenbreder Weg 12, 32105 Bad Salzuflen
% 05222-59354
Baby-Café Krümelcrönchen
Familienzentrum Schötmar
von-Stietencron-Straße 22
32108 Bad Salzuflen
% 05222-81006
Baby-Café Krabbelkiste
Familienzentrum KiTa Abenteuerland
Grützeweg 23, 32107 Bad Salzuflen
% 05222 21298
SPROSS-Cafés
SPROSS Elterncafé
DRK Kindertagesstätte
Haustenbecker Straße 34, 32832 Augustdorf
% 0170 2843439
SPROSS-Café
KREIS LIPPE
SPROSS Elterncafé im DRK
Familienzentrum Barntrup
Holstenkamp 3, 32683 Barntrup
% 05263 8349
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé in der ev. KiTa
„Himmelszelt“ der Stiftung Eben-Ezer
Am Sportplatz, 32694 Dörentrup-Humfeld
% 05265 345
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
Familienzentrum Zauberblume
Neue Torstraße 114a, 32825 Blomberg
% 05235 99189
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé im Familienzentrum
Kindergarten Almena
Siekbachweg 8, 32699 Extertal
% 05262 3115
SPROSS-Café
Kindertagesstätte Zauberblume
SPROSS Elterncafé in der KiTa Brüntrup
Wehrener Straße 25, 32825 Blomberg
% 05236 232
SPROSS-Café
SPROSS-Elterncafé im Familienzentrum
DRK KiTa Extertal
Buchfinkenweg 1, 32699 Extertal
% 05262 56800
[email protected]
www.drk-lippe.de
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé in der KiTa Steinkuhle
Eichenweg 8, 32825 Blomberg
% 05235 7022
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
in der KiTa Großenmarpe
Selbecker Straße 8, 32825 Blomberg
% 05236 888846
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé in der KiTa Brüntrup
Wehrener Straße 25, 32825 Blomberg
% 05236 232
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé in der
Johanniter KiTa „Burg Sonnenschein“
Birkenweg 10, 32825 Blomberg-Reelkirchen
% 05235 97802
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
im Familienzentrum Abakus
Pferdekamp 6, 32694 Dörentrup
% 05265 8946
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
im ev.-ref. Kindergarten „Vogelnest“
Finkenweg 6, 32694 Dörentrup-Hillentrup
% 05265 8117
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé KiTa Moorstrolche
Gebrüder-Künnemeyer-Straße 8
32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 69372
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
Kindergarten Pusteblume
Golfweg 7, 32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 5268
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé
im Familienzentrum Städt. KiTa
Schubertstraße 10
32816 Schieder-Schwalenberg
% 05282 6342
SPROSS-Café
SPROSS Elterncafé im Jugendhaus
Kirchplatz 4, 33189 Schlangen
% 05252 7032, % 05252 8992
SPROSS-Café
Familienzentren
Augustdorf
Familienzentrum-Verbund
■ Ev. KiTa Arche
Schlingweg 20, 32832 Augustdorf
%05237 295
[email protected]
■ Ev. KiTa Jona
Schlingweg 15, 32832 Augustdorf
%05237 5870
[email protected]
■ Ev. KiTa Regenbogen
Haustenbecker Straße 2a
32832 Augustdorf
%05237 7074
[email protected]
Integrative Pädagogik, Sprach- und
Bewegungsförderung, Eltern/Kind Angebote
Familienzentrum
AWO-KiTa Bienenkorb
Mergelweg 18, 32832 Augustdorf
% 05237 7528
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Sprach-, Bewegungs­
förderung, Kunst und Musik
Bad Salzuflen
AWO KiTa Lockhausen
Schötmarsche Straße 2a, 32107 Bad Salzuflen
% 05222 70050
[email protected]
AWO KiTa Heidestraße
Heidestraße 33, 32105 Bad Salzuflen
% 05222 638854
[email protected]
AWO KiTa Löwenzahn
Alt-Sylbacher-Weg 9a, 32107 Bad Salzuflen
% 05222 921326
[email protected]
79
FAMILIENWEGWEISER
AWO KiTa Wüsten
Gebr.-Grimm-Straße 1, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 12508
[email protected]
Familienzentrum AWO KiTa
Waldstraße
Waldstraße 26 a, 32105 Bad Salzuflen
% 05222 13142
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung
Familienzentrum
AWO-KiTa Klabauterkiste
Auf dem Rhön 11, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 923238
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-,
Sprach- und Bewegungsförderung,
Familienberatung
Familienzentrum-Verbund
■ Ev. Kindergarten
Am Weidenbusch 9, 32105 Bad Salzuflen
%05222 4989
[email protected]
■ Ev. Kindergarten
Elkenbreder Weg 12, 32105 Bad Salzuflen
%05222 59354
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-,
Sprach- und Bewegungsförderung,
Familienberatung
Familienzentrum-Verbund
■ Ev. Kindergarten Retzen
Rhienbachstraße 20, 32108 Bad Salzuflen
%05222 2643
[email protected]
■ Ev. Kindergarten
Von-Stietencron-Straße 22
32108 Bad Salzuflen
%05222 81006
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, ­
Sprach- und Bewegungsförderung,
Familienberatung
Familienzentrum
Montessori Kindergarten
Montessoriweg 2, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 82460
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung
Familienzentrum
AWO-KiTa Wülferlieth
Boschstraße 5, 32107 Bad Salzuflen
% 05222 70406
[email protected]
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung
Familienzentrum KiTa Zauberblume
Neue Torstraße 114 a, 32825 Blomberg
% 05235 99189
[email protected]
Pilot-Familienzentrum, Elternbildung, -arbeit,
Familieberatung, Sprachförderung, Koopera­
tionen, umweltorientierte Projektarbeit
Familienzentrum-Verbund
■ AWO KiTa Rasselbande
Berliner Straße 15, 32825 Blomberg
%05235 97223
[email protected]
■ AWO KiTa Renntwete
Renntwete 11, 32825 Blomberg
%05235 2052
[email protected]
■ AWO KiTa Zwergenland
Holstenhöfener Straße 4, 32825 Blomberg
%05235 99184
[email protected]
Elternbildung, Sprach- und Bewegungsförde­
rung, Krabbelgruppe Eltern/Kind-Angebote
Detmold
PariSozial Familienzentrum
KiTa Holzhausen Abenteuerland
Grützeweg 23, 32107 Bad Salzuflen
% 05222 21298
Elternbildung, -arbeit, Gesundheits-, Sprachund Bewegungsförderung, Familienberatung
AWO KiTa Heidenoldendorf
Niedernfeldweg 6, 32758 Detmold
% 05231 68454
[email protected]
Barntrup
Familienzentrum AWO KiTa Am Berg
Willi-Schramm-Straße 2, 32756 Detmold
% 05231 680273, Fax 05231 615253
[email protected]
www.awo-owl.de
Integrative und interkulturelle Pädagogik,
Sprach- und Musikförderung, Gesundheitsund Bewegungsförderung, Eltern/KindAngebote, Elternberatung und -bildung
Familienzentrum DRK
Holstenkamp 3, 32683 Barntrup
% 05263 8349
Fax 05263 954482
[email protected]
Elternkurse, Sprach- und Bewegungsförderung,
familienunterstützende Dienste, Spielkreise
80
Blomberg
AWO KiTa Lummerland
Elisabethstraße 45–47, 32756 Detmold
% 05231 22980
[email protected]
KREIS LIPPE
Familienzentrum Kiga Vahlhausen
für Kinder mit und ohne Behinderung
Blomberger Straße 358, 32760 Detmold
% 05231 9219-0, Fax 05231 9219-19
[email protected]
www.kindergarten-vahlhausen.de
Kinderbetreuung von 2–6 Jahre; Eltern/KindGruppe; Beratung Kindertagespflege
Städ. Familienzentrum
KiTa Rolli-Raupe
Georg-Weerth-Straße 4 a, 32756 Detmold
% 05231 37494, Fax 05231 307770
[email protected]
www.rolli-raupe.de
Koordination und Kooperation mit Netzwerkpartnern/niederschwellige Familienangebote
im Sozialraum, Sprach und Bewegungs­
förderung
Städt. Familienzentrum
KiTa Jerxen-Orbke
Nordstraße 1, 32756 Detmold
% 05231 6 6697
kita@[email protected]
Kooperation und Koordination mit
Netzwerkpartnern, Beratung und Bildung,
Eltern/Kind-Angebote, Musikförderung
Ev.-luth. Familienzentrum
KiTa Senfkorn
Emil-Peters-Straße 11, 32756 Detmold
% 05231 25819
[email protected]
Kooperation, Koordination mit Netzwerkpart­
nern, Eltern/Kind-Angebote, Beratung und
Bildung, Gesundheits und Bewegungsförderung
Ev. KiTa Heiligenkirchen
Familienzentrum
Steinweg 5, 32760 Detmold
% 05231 47548, Fax 05231 9489984
[email protected]
www.kitaheiligenkirchen.de
Bildung; Beratung; Elternbildung,
Eltern/Kind-Angebote
Familienzentrum-Verbund
■ AWO KiTa Abraxas
Karl-Wehrhan-Straße 140, 32760 Detmold
% 05231 67932
■ KiTa der Margarethe-Wehling-Stiftung
Niedernfeldweg 9, 32758 Detmold
% 05231 18666
[email protected]
Kinderbetreuung, Bildung; Beratung;
Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote
Dörentrup
AWO KiTa Herberhausen
Schlingbusch 34
% 05231 390488
Kinderbetreuung, Bildung; Beratung;
Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote
Extertal
Familienzentrum-Verbund
■ KiTa Arche Noah
Albert-Schweitzer-Straße 76
32758 Detmold
% 05232 6989586
eben-ezer.de
■ KiTa Sonnenschein
Lichtenbergstraße 7, 32760 Detmold
% 05232 9638038
[email protected]
■ KiTa Regenbogen
Albert-Schweitzer-Straße 82
32758 Detmold
% 05232 6989583
[email protected]
Kinderbetreuung, Bildung, Beratung,
Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote
Familienzentrum-Verbund
■ KiTa Morgenstern
In der Fried 8a, 32760 Detmold
% 05231 59323
■ KiTa Schatztruhe
Talstraße 4, 32760 Detmold
% 05231 5409
[email protected]
Kinderbetreuung, Bildung, Beratung,
Elternbildung, Eltern/Kind-Angebote
Familienzentrum Abakus
Pferdekamp 6, 32694 Dörentrup
% 05265 8946, Fax 05265 945933
Integrative Erziehung, Kunst, Kultur und
Musik als Schwerpunkt; Erziehung, Bildung
und Beratung von Kindern 1–6 Jahre
Familienzentrum
DRK KiTa Extertal
Buchfinkenweg 1, 32699 Extertal
% 05262 56800, Fax 05262 99475
[email protected]
www.drk-lippe.de
Intergrative Betreuung, Gesundheits- und
Bewegungsförderung, Elternkurse und
Gruppen, SPROSS Café
Familienzentrum-Verbund
■ KiTa Almena
Siekbachweg 9, 32699 Extertal
% 05262 3115
■ Ev. KiTa Arche Silixen
Hinter den Weiden 7, 32699 Extertal
% 05751 41371
Intergrative Betreuung, Gesundheits- und
Bewegungsförderung, Elternkurse und Gruppe
Familienzentrum-Verbund
■ Familienzentrum-Verbund
CJD KiTa Hans-Lenze-Stiftung
Rintelnsche Trift 16, 32699 Extertal
% 05262 2811
[email protected]
Intergrative Betreuuung, Betriebskita
■ Ev. KiTa Friedrich-Linnemann Stiftung
Schulstraße 14, 32699 Extertal
% 05262 3255
Integrative Betreuung, Schwerpunkt
sprachliche Förderung
81
FAMILIENWEGWEISER
Familienzentrum
AWO KiTa Moorstrolche
Gebr.-Künnemeyer-Straße 8
32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 69372
[email protected]
Elternbildung, Sprach- und Bewegungs­
förderung, Tagesmüttervermittlung
Familienzentrum AWO KiTa
Die kleinen Strolche
Molkenberg 4 b
32805 Horn-Bad Meinberg
% 05233 3238
[email protected]
Elternbildung, U3-Betreuung,
Sprach- und Bewegungsförderung,
Tagesmüttervermittlung, Natur und Umwelt
Familienzentrum
KiTa Pusteblume e.V.
Golfweg 7, 32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 5268
Elternbildung, U3-Betreuung,
Sprach- und Bewegungsförderung,
Tagesmüttervermittlung
Kalletal
Familienzentrum Kalldorf
Brunnenstraße 1, 32689 Kalletal
% 05733 5411
[email protected]
Familienzentrum AWO Kindertagesstätte
Hohenhausen
Lohbrede 30, 32689 Kalletal
% 05264 5884
[email protected]
Partnerschaftl. Zusammenarbeit mit Eltern,
Sprach-Aufmerksamkeits- und Gedächtnis­
training
82
Familienzentrum
AWO KiTa Bullerbü
Römerweg 6, 32689 Kalletal
% 05264 69102, Fax 05264 654672
[email protected]
Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit
Eltern, Sprach- Aufmerksamkeits- und
Gedächtnistraining
Familienzentrum DRK KiTa
Langenholzhausen
An der Heide 4, 32689 Kalletal
% 05264 5876
Fax 05264 655602
[email protected]
www.drk-lippe.de
Integrative Einrichtung, Integrationsbeglei­
tung, Gesundheits- und Bewegungsförderung,
Familienunterstützende Kurse und Gruppen,
Elternbildung
Lage
Städt. Verbund Familienzentrum Ehrentrup
Fasanenstraße 14, 32791 Lage
% 05232 4586
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Familienzentrum Ehrentrup stehen
insgesamt 120 Plätze für Kinder zur Ver­
fügung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std.
buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative
Erziehung, Sprachförderung
Städt. Verbund Familienzentrum Lage
Am Jahnplatz 10, 32791 Lage
% 05232 2272
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Familienzentrum Jahnplatz stehen
insgesamt 70 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, Sprachförderung,
integrative Erziehung
Städt. Verbund Familienzentrum Hörste
Hörster Bruch 16, 32791 Lage
% 05232 8477
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Kindergarten Hörste stehen insge­
samt 65 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
Städt. Verbund Familienzentrum
Waddenhausen
Dürerstraße 55, 32791 Lage
% 05232 61954
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Kindergarten Waddenhausen stehen
insgesamt 80 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
Städt. Verbund Familienzentrum Müssen
Feuerbachstraße 14, 32791 Lage
% 05232 71916
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Kindergarten Müssen stehen ins­
gesamt 75 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
© Michelle Stoll – Fotografie
Horn-Bad Meinberg
KREIS LIPPE
Städt. Verbund Familienzentrum
Pottenhausen
Krentruper Straße 15a, 32791 Lage
% 05232 2948
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Kindergarten Pottenhausen stehen
insgesamt 45 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, Sprachförderung
Städt. Verbund Familienzentrum
Billinghausen
Sängerstraße 16, 32791 Lage
% 05232 970880
[email protected]
www.lage.de
Im städt. Kindergarten Waddenhausen stehen
insgesamt 70 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, Sprachförderung,
integrative Erziehung
AWO Familienzentrum „Butzeburg“
Friedrich-Petri-Straße 61, 32791 Lage
% 05232 18614
[email protected]
www.awo-owl.de
Im AWO Familienzentrum stehen insgesamt
90 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
AWO Familienzentrum „Zauberland“
Lindenstraße 16, 32791 Lage
% 05232/3728
[email protected]
www.awo-owl.de
Im AWO Kindergarten stehen insgesamt
40 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
Kindertagesstätte des DKSB Sandkamp
Stifterstraße 42, 32791 Lage
% 05232 67868
[email protected]
Im Kindergarten des DKSB stehen insgesamt
85 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, Sprachförderung
Elterninitiative „Villa Kunterbunt“
Technikumstraße 5, 32791 Lage
% 05232/68215
[email protected]
In der Kindergruppe Villa Kunterbunt stehen
insgesamt 15 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Villa Kunterbunt bietet nur Betreuung für
45 Std. an und nimmt ausschließlich Kinder
unter 3 Jahren auf. Elterninitiative,
eingruppige Einrichtung
Ev.-ref. Kindergarten Maßbruch
Freiligrathstraße 56, 32791 Lage
% 05232 2767
[email protected]
Im ev.-ref. Kindergarten Maßbruch stehen
insgesamt 130 Plätze für Kinder zur
Verfügung. Die Zeiten sind von 25 Std. –
45 Std. buchbar. Ganztägige Betreuung,
integrative Erziehung, Sprachförderung
Ev.-ref. Familienzentrum Heiden
Rotenbergweg 4, 32791 Lage
% 05232 6998451
[email protected]
www.kirche-heiden.de
Im ev.-ref. Kindergarten Heiden stehen
insgesamt 80 Plätze für Kinder zur Verfügung.
Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std. buchbar.
Ganztägige Betreuung, integrative Erziehung,
Sprachförderung
Ev.-ref. Familienzentrum Kachtenhausen
Zum Twilen 17, 32791 Lage
% 05232 79226
[email protected]
www.johanneskirche-kachtenhausen.de
Im ev.-ref. Kindergarten Kachtenhausen ste­
hen insgesamt 90 Plätze für Kinder zur Verfü­
gung. Die Zeiten sind von 25 Std. – 45 Std.
buchbar. Ganztägige Betreuung, integrative
Erziehung, Sprachförderung
Lemgo
AWO KiTa Lemgo
Wahmbecker Pfad 51, 32657 Lemgo
% 05261 72797
[email protected]
Familienzentrum Städt. Kiga
Dewitzstraße 18 d, 32657 Lemgo
% 05261 10751
www.dewitzstrasse-kindergaerten-lemgo.de
Sprach- und Bewegungsförderung,
Elternbildung, Spielgruppen, Elba
Familienzentrum
Ev. Bodelschwingh-Kiga
Bodelschwinghstraße 17, 32657 Lemgo
% 05261 71640, Fax 05261 777225
[email protected]
www. familienzentrum-bodelschwingh.de
Betreuung von Kindern, Säuglinge, Erwachse­
ne und Senioren im Familienzentrum;
Tagesmüttervermittlung; Erziehungs- und
Senioren­beratung; Elternbildungskurse;
Spielgruppen; Migrationsberatung und
Deutschkurse; ­Zöliakieberatung
Familienzentrum
Kindergarten Wilde Wiese
Biesterbergweg 34, 32657 Lemgo
% 05261 777691
wilde.wiese@ kindergaerten-lemgo.de
Elternbildung, Sprach- und Bewegungs­
förderung, Eltern/Kind-Angebote
Familienzentrum-Verbund
■ Montessori Kinderhaus
Büchnerstraße 23 a, 32657 Lemgo
% 05261 187378
[email protected]
83
FAMILIENWEGWEISER
■ Montessori KiTa Eben-Ezer
Stiftstraße 38, 32657 Lemgo
% 05261 6677903
[email protected]
Integrative Pädagogik, Elternbildung,
Sprach- und Bewegungsförderung
Familienzentrum-Verbund
■ Ev. KiTa St. Johann
Hinter dem Kloster 3, 32657 Lemgo
% 05261 3793
■ Ev. KiTa Rampendal
Rampendal 7, 32657 Lemgo, % 05261 4564
Intergrative Betreuung, Elternbildung,
Tagesmüttervermittlung, Ernährungs­
beratung, Eltern-/Kind-Kurse
Städtisches Familienzentrum und
Kindergarten Brake
Güldene Mine 2, 32657 Lemgo, % 05261 88211
[email protected]
Leopoldshöhe
AWO-KiTa Am Eselsbach
Am Sportplatz, 33818 Leopoldshöhe-Asemissen
% 05202 700783
[email protected]
AWO-KiTa Am Kreisel
Schötmarsche Straße 50, 33818 Leopoldshöhe
% 05208-9147921
[email protected]
Familienzentrum-Verbund Süd
■ KiTa Spatzennest
Starenweg 26, 33818 Leopoldshöhe
% 05202 80934
[email protected]
■ Ev.ref. KiTa Asemissen/Bechterdissen
Tilsiter Straße 2–4, 33818 Leopoldshöhe
% 05202 81037
[email protected]
■ KiTa Greste
Dorfstraße 65a, 33818 Leopoldshöhe
% 05202 3534
[email protected]
84
■ DRK KiTa Wirbelwind Asemissen
Grünstraße 16, 33818 Leopoldshöhe
% 05202 88848
[email protected]
■ AWO KiTa Abenteuerland
Bobes Feld 4, 33818 Leopoldshöhe
% 05202-80866
[email protected]
www.familienzentrum-leo.de
Betreuung von Kindern (auch U3), Spielkreis,
Elternkurse, Sprach- und Bewegungsförderung
Familienzentrum-Verbund Nord
■ FamilienserviceBüro LEOS
Schulstraße 33, % 05208 9911-96 /-94 /-93
Wolfgang Strauß
■ KiTa Kleine Strolche
Am Spielplatz 2, % 05208 958265
[email protected]
■ AWO KiTa
Schulstraße 4, % 05208 6493
[email protected]
■ KiTa Regenbogenkinderland
Auf der Helle 4 a, 33818 Leopoldshöhe
% 05208 958257
regenbogenkinderland@
kitas-leopoldshoehe.de
www.familienzentrum-leo.de
Elternbildung, Elterncafé, Sprachförderung,
Beratung, Kinder- und Jugendarbeit,
Spiel- und Krabbelgruppe, Babysitterbörse,
Elternbistro
Leos –
Haus für offene Kinder- und Jugendarbeit
Schulstraße 33, 33818 Leopoldshöhe
% 05208 991190
[email protected]
www.familienzentrum-leo.de
Kinder, Jugend, Bildung, Sport und Kultur
GreAse – Kinder- und Jugendtreff
Grester Straße 169, 33818 Leopoldshöe
% 05208 995939
[email protected]
Kinder, Jugend, Bildung, Sport und Kultur
Lügde
Familienzentrum-Verbund
„Alles unter einem Dach“
■ Kindergarten Pusteblume
Waldstraße 1 a, 32676 Lügde, % 05281 7546
familienzentrum-kita-pusteblume@
luegde.de
■ Kindergarten St. Marien
Mittlere Straße 2, 32676 Lügde
% 05281 968865
[email protected]
■ AWO Kindergarten Tausendfüßler
Am Sonnenhof 10, 32676 Lügde
% 05281 979169
[email protected]
www.luegde.de
Elternarbeit, -bildung, Sprach- und
Bewegungsförderung, Projektarbeit
Oerlinghausen
AWO KiTa Helpup
Osterheide 22, 33813 Oerlinghausen
% 05202 159962
[email protected]
Familienzentrum Ev. KiTa Helpup
Auf der Brede 12, 33813 Oerlinghausen
% 05202 6841
[email protected]
Integrative Pädagogik, Sprach- und
Bewegungförderung, Elternbildung,
Familien­beratung, Projektarbeit Natur
Familienzentrum
AWO KiTa Lipperreihe
Pollmannsweg 37, 33813 Oerlinghausen
% 05202 7558
[email protected]
Sprachförderung, Elterncafé, Bewegung und
Ernährung, Eltern/Kind Angebote
Ev. Familienzentrum-Verbund Lippe West
■ KiTa Regenbogen
Sennestraße 29, 33813 Oerlinghausen
% 05202 979796
KREIS LIPPE
■ KiTa Krümmelkiste
Marktstraße 35, 33813 Oerlinghausen
% 05202 1500620
■ KiTa Löwenzahn
Auf dem Röden 18, 33813 Oerlinghausen
% 05202 5203
Integration, Sprache und Bewegung nur
U3-Betreuung U3-Betreuung, Integration,
Sprache und Bewegung
■ Ev. ref. KiTa
Gartenstraße 12, 33189 Schlangen
% 05252 8992
[email protected]
www.familienzentrum-schlangen.de
Kinderbetreuung; Elterncafé, Elternbildung,
Sprach- und Bewegungsförderung;
Eltern-Kind-Gruppe; Projekt mit Senioren
Schieder-Schwalenberg
Spaß und Erholung
AWO KiTa Drachennest
Tulpenstraße 16,
32816 Schieder-Schwalenberg, % 05233 193795
[email protected]
Sport und Freizeit
Familienzentrum-Verbund
■ Städt. KiTa Rappelkiste
Schubertstraße 10
32816 Schieder-Schwalenberg, % 05282 6342
[email protected]
■ Kath. KiGa St. Joseph
Domäne 9, 32816 Schieder-Schwalenberg
% 05282 8246
[email protected]
Kinderbetreuung (1–6 J.); Eltern-Baby-Treff;
Tagesmüttervermittlung; Erziehungsberatung;
Sprach- und Bewegungsförderung, Elterncafé,
Elternbildung
Schlangen
Familienzentrum-Verbund
■ KiTa Alte Rothe
Alte Rothe Straße 19, 33189 Schlangen
% 05252 7033
kita.alterothe@ gemeinde-schlangen.de
■ Ev. ref. KiTa Sternschnuppe
Zur Kammersenne 17, 33189 Schlangen
% 05252 7032
[email protected]
www.sternschnuppe-schlangen.de
Kreissportbund
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 62-7902
www.ksb-lippe.de
CVJM-Kreisverband Lippe
Lortzingstraße 4, 32756 Detmold
% 05231 9206-59, Fax 05231 9206-50
[email protected]
www.cvjm-lippe.de
Musikschulen
Bad Salzuflen
Musikschule Bad Salzuflen
Schloßstraße 2, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 952940
Fax 05222 952938
[email protected]
www.musikschule-bad-salzuflen.de
Barntrup
Musikschule der Stadt Barntrup
Mittelstraße 38, 32683 Barntrup
% 05263 409141
Fax 05263 409248
[email protected]
www.barntrup.de
Blomberg
siehe Johannes-Brahms-Schule Detmold
Detmold
Johannes-Brahms-Musikschule
Musikschule für Detmold – Blomberg –
Horn-Bad Meinberg
Woldemarstraße 23, 32756 Detmold
% 05231 926900
Fax 05231 926901
[email protected]
www.johannes-brahms-musikschule.de
Dörentrup
siehe Musikschule Barntrup
Extertal
Musikschule Extertal
Mittelstraße 33, 32699 Extertal
% 05262 402, Fax 05262 402
[email protected]
www.extertal.de
Horn-Bad Meinberg
Musikschule – Geschäftsstelle Horn
Marktplatz 4, 32805 Horn-Bad Meinberg
% 05234 201-289, Fax 05234 201-222
Kalletal
Musikschule Kalletal – Corves Mühle
Küsterweg 2, 32689 Kalletal
% 05264 644-130
[email protected]
www.kalletal.de
Lage
Musikschule Lage
Lange Straße 124, 32791 Lage
% 05232 17666, Fax 05232 929057
[email protected]
www.musikschule-lage.de
Lemgo
Musikschule der
Alten Hansestadt Lemgo
Slavertorwall 5, 32657 Lemgo
% 05261 213-364, 05261 213-351
Fax 05261/213-5364
[email protected]
www.musikschule-lemgo.de
Leopoldshöhe
siehe Musikschule Oerlinghausen
85
FAMILIENWEGWEISER
Lügde
Musikschule Lügde e.V.
Waldstraße 1, 32676 Lügde
% 05281 9899407
[email protected]
www.musikschule-luegde.de
Oerlinghausen
Oerly Musikschule
Holter Straße 59
33813 Oerlinghausen
% 05202/3794
www.oerlymusic.de
Schieder-Schwalenberg
Musikschule
Schieder-Schwalenberg
Luisenstraße 12, 32816 SchiederSchwalenberg, % 05282 6635
www.schieder-schwalenberg.de
86
Alles rund ums Geld
Second-Hand-Waren
Caritas Kleiderkammer
­„Zipfelmütze“
Palaisstraße 27a, % 05231 99299
Gebrauchte und neuwertige
­Kleidung für Babys, Kinder und
Jugendliche; Mo., Mi. 10.00 –
13.00; Do. 16.00–18.00 Uhr
AWO-Boutique Bad Salzuflen
Neue Straße 8, 32108 Bad Salzuflen
% 05222 82622
Verkauf von gepflegter Kleidung
aus zweiter Hand;
Mo., Mi., Fr. 9.30 – 17.00,
Di. und Do. 9.30 – 14.30 Uhr
AWO-Boutique Lage
Paulinenstraße 19, 32791 Lage
% 05232 696950-0
Mo., Mi., Fr. 9.30 – 17.00,
Di. und Do. 9.30 – 14.30 Uhr
[email protected]
AWO Kleiderstube Barntrup
Mittelstraße 12a, 32683 Barntrup
% 05263 1888
Mo. 9.30 – 12.30 Uhr und
15.00 – 17.00 Uhr
AWO-Boutique Schieder
Schwalenberger Straße 29
32816 Schieder-Schwalenberg
% 05282 1099
Mo., Mi., Fr. 9.30 – 18.00, Do.
12.00 – 18.00 Uhr
Lebensmittel
AWO-Boutique Horn
Mittelstraße 46, 32805 HornBad Meinberg, % 05234 919400
Mo., Mi., Fr. 8.30 – 17.30 Uhr,
Mo., Mi., Fr. 8.30 – 17.30,
Di. 13.30 – 18.00 Uhr
LeAuLa –
Lebensmittelausgabe Lage e.V.
Bürgerhaus Lage
% 05232 850061, Herr Lüttmann
Lebensmittelausgabe an bedürf­
tige Personen, Sa. ab 12.00 Uhr im
Bürgerhaus Lage
KREIS LIPPE
Initiative „Henkelmann“
Pivitsheider Straße 57,
Haus Funkenflug, % 05237 452
[email protected]
Lebensmittelausgabe an
bedürftige Personen
Mo. 15.00 – 16.00 Uhr
Sozialer Mittagstisch Lemgo e.V.
– Für Menschen in schwierigen
Lebenssituationen
Wiesenstraße 6 in 32657 Lemgo
Gemeindezentrum der
kath. Kirche
% 0174 4592712
(Mo. – Do. 9.00 – 12.00 Uhr)
[email protected]
Eine kostenlose warme Mahlzeit
für Erwachsene und Kinder in
Begleitung aus Lemgo. Die Essens­
ausgabe erfolgt donnerstags in der
Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr.
An Feiertagen findet keine Essens­
ausgabe statt.
Die Tafeln
Detmolder Tafel e.V.
c/o Herberge zur Heimat
Wittekindstr. 25, 32756 Detmold
% 05261 870322, Fax 870323
[email protected]
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­
tige Personen nach telefonischer
Vereinbarung
Bad Salzufler Tafel e.V.
Oerlinghauser Straße 26
32108 Bad Salzuflen
% 05222 850450, Fax 850450
[email protected], www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­
tige Personen (auch Schulranzen
und Babynahrung), Ausgabe:
Mo. und Do. 14.00 – 16.00 Uhr
Bad Salzufler Tafel e.V. – Ausgabestelle Leopoldshöhe-Asemissen
Asemisser Allee 3a
33818 Leopoldshöhe
% 05222 850450
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an
bedürftige Personen, Ausgabe:
Di. und Fr. 14.00 – 16.00 Uhr
Ostlippische Tafel – Ev. ref.
Kirchengemeinde Barntrup
Obere Straße 49, 32683 Barntrup
% 05263 4666, Fax 05263 4804
[email protected]
www.barntrupkg.de
Lebensmittel-Ausgabe an
bedürftige Personen
Ostlippische Tafel –
Ausgabestelle Barntrup
Amselweg 1, 32683 Barntrup
% 05263 2695
[email protected]
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an
bedürftige Personen
Mo. 17.00 – 18.30 Uhr
Ostlippische Tafel –
Ausgabestelle Dörentrup
Am Rathaus 2, 32694 Dörentrup
% 05263 4666
[email protected]
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an
bedürftige Personen
Di. 17.00 – 18.00 Uhr
Ostlippische Tafel –
Ausgabestelle Blomberg
Hausmannstraße 18
32825 Blomberg, % 05235 5099662
Pfr. Hermann Donay
[email protected]
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an
bedürftige Personen. Mi. 15.30
– 17.00 Uhr
87
FAMILIENWEGWEISER
01
Ostlippische Tafel –
Ausgabestelle Extertal
Mittelstraße 44, 32699 Extertal
% 05263 4666, Pfr. Gerald Busse
[email protected]
www.tafel.de
Lebensmittel-Ausgabe an bedürf­
tige Personen, Mi. ab 16.15 Uhr
[email protected]
www.awo-lippe.de
Beratung und Information zur
Entschuldung, Kommunikation
mit Gläubigern;
Mo. 9.30 – 11.00 Uhr und 16.00
– 17.30 Uhr, Mi. 9.30–11.00 Uhr,
Fr. 14.00 – 15.30 Uhr
Der Tisch in
Schieder-Schwalenberg –
Lebensmittelausgabe an
bedürftige Personen
Schwalenberger Straße 23
32816 Schieder-Schwalenberg
% 05284 411
Vorsitzender Bernd Munko
[email protected]
www.der-tisch.info
www.der-tisch.de
AWO – Schuldner- und
­Insolvenzberatung
Außenstelle Blomberg
Brinkstraße 22, 32825 Blomberg
% 05261 660727-0, Fax -9
[email protected]
www.awo-lippe.de
Beratung überschuldeter bzw.
von Überschuldung bedrohter
Personen. Termine nach Verein­
barung, Di. 14.00 – 15.30 Uhr
Schuldner- sowie
sonstige Finanz- und
Verbraucherberatung
AWO – Schuldner- und
­Insolvenzberatung
Engelbert-Kämpfer-Straße 4,
32657 Lemgo
% 05261 660727-0, Fax -9
AWO – Schuldner- und
Insolvenz­beratung
Außenstelle Bad Salzuflen
Hoffmannstraße 6
32105 Bad Salzuflen
[email protected]
www.awo-lippe.de
% 05261 660727-0, Fax -9
Fr. 8.00 – 15.30 Uhr
Caritasverband für den Kreis
Lippe und die Stadt Bad Pyrmont
e.V. – Schuldnerberatung
Palaisstraße 27, 32756 Detmold
% 05231 9929-9, Fax -80
Schuldnerberatung als eigenstän­
diger (spez.) Fachdienst
PARITÄTISCHER NRW –
Schuldner- und Insolvenzberatung
Bismarckstraße 8, 32756 Detmold
% 05231 31348, Fax 05231 991515
[email protected]
www.parisozial-lippe-guetersloh.de
Schuldner- und Insolvenzberatung
Verbraucherzentrale Detmold
Lemgoer Straße 5, 32756 Detmold
% 05231 23515, Fax 05231 20765
[email protected]
www.vz-nrw.de
Beratung und Kurse: Altersvor­
sorge, Bau­finanzierung, Energie,
Ernährung, Geld und Kredit,
Medien/Telekommunikation,
Mietrecht, Rechtsberatung,
Versicherungen
Elterngeldstelle des Kreises Lippe
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold
% 05231 62-77500
[email protected]
www.elterngeld-plus.de
Gewährung von Elterngeld und
Informationen zu Elterngeld/
Elternzeit
Familienkasse Detmold
Braunenbrucher Weg 18
32758 Detmold
% 0800 4555533*, % 05231 9100-710
familienkasse-detmold@
arbeitsagentur.de
www.familienkasse.de
*Zahlungstermine
Gewährung von Kindergeld
88
Jobcenter Lippe
Wittekindstraße 2
32758 Detmold
% 05231 4599-0, Fax -271
[email protected]
www.jobcenter-lippe.de
Zahlung von Arbeitslosengeld II
und von Unter­stützung bei zu
geringem Verdienst; Förderung
von berufl. Qualifikation. Das
Job­center ist in jeder Kommune
Lippes vertreten.
Lokale Bündnisse
für Familien
Bündnis für Familie
Bad Salzuflen – Für eine
­familienfreundliche Stadt
Rudolph-Brandes-Allee 19
32105 Bad Salzuflen
% 05222 9520, Fax 05222 952125
Annette Kindler-Lurz
Edmund Welslau
familienfreundlichestadt@
bad-salzuflen.de
www.bad-salzuflen.de
Beratungsangebote, Programme
und Fortbildungen
Bündnis für Familie Kreis Lippe
Familienfreundlicher
Kreis Lippe
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold
% 05231 62423, Ute Küstermann
[email protected]
Beratungsangebote, Projekte und
Programme
gpz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie
und Psychosomatik
Gemeindepsychiatrisches Zentrum Detmold
Das Gemeindepsychiatrische Zentrum (gpz) GmbH in Detmold steht im Dienste der
Hilfe und Behandlung bei psychischen Krankheiten und Krisen mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens im familiären, sozialen und beruflichem
Bereich.
Hierfür führt die Klinik 82 stationäre Betten sowie 65 teilstationäre Behandlungsplätze an den Standorten Detmold, Horn-Bad Meinberg und Lage. Ein ambulantes Behandlungsangebot besteht über unsere
Institutsambulanz. Neben der allgemeinpsychiatrischen Notfall- und Regelbehandlung stehen spezialisierte voll- und teilstationäre sowie ambulante Behandlungsangebote für junge Erwachsene und ältere
Menschen sowie für psychosomatisch erkrankte und suchtkranke Personen zur Verfügung.
Entwicklungsschwerpunkte der Klinik liegen auf dem Ausbau altersgerechter psychiatrischer Versorgung, dem Auf- und Ausbau von nicht-stationären, integrierten Versorgungsangeboten sowie der
Netzwerkversorgung komplex somatisch-psychisch Erkrankter.
Für Notfälle stehen wir Ihnen an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung. Für eine geplante
(elektive) Behandlung und/oder eine psychiatrische Untersuchung und ggf. Behandlungsplanung zu
einem vereinbarten Zeitpunkt wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat oder vereinbaren einen Termin
in unserer Institutsambulanz.
gpz GmbH
Schlabrendorffweg 2 – 6
32756 Detmold
Tel.: 05231 45850-0
Fax: 05231 45850-805
[email protected]
www.gpz-lippe.de
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