| Pressemitteilung | Archiv | Presseinformation vom 25.07.2006 Harzwasserwerke für den trockenen Sommer gut gerüstet Trotz der lang anhaltenden Trockenheit und Hitze bleibt die Wasserversorgung gesichert. Die Westharztalsperren sind mit 132 Mio. m³ zu 72 % (das langjährige Mittel liegt bei 74 %), gut gefüllt, betont Dipl.-Ing. Henry Bodnar von der Harzwasserwerke GmbH. In den durch die Harzwasserwerke GmbH als Vorlieferant versorgten Gebieten gebe es überall genügend und ausreichend Wasser, rund um die Uhr, in hervorragender Qualität. "Wir haben genügend Reserven, Verbrauchsspitzen sind mit einkalkuliert. Auch wenn es jetzt noch wochenlang trocken bliebe, muss sich niemand Sorgen um sein Trinkwasser machen", so Bodnar weiter. Mit einer Trinkwasserabgabe von derzeit 290.000 m³ pro Tag liegen wir rund 75.000 m³ über der durchschnittlichen täglichen Abgabemenge. Die Talsperren im Westharz haben ein Fassungsvermögen von 182 Mio. m³. Mit einer Trinkwasserliefermenge von 80 Mio. m³ pro Jahr, gehört die Harzwasserwerke GmbH zu den 10 großen Wasserversorgern in Deutschland. Aber auch eine Liefermenge von rund 95 Mio. m³ pro Jahr des herrlich weichen Harzwassers wäre problemlos möglich. Die sichere Versorgung mit Trinkwasser ist damit auch für kommende Generationen gesichert. Gründe da-für seien vor allem ein nachhaltiger Gewässerschutz, ein vernünftiger Umgang beim Wassergebrauch und eine vorausschauende Investitionspolitik der Wasserversorger. Deutschland habe gemeinsam mit Belgien den niedrigsten Haushaltswassergebrauch in Europa. Der deutsche Pro-Kopf-Bedarf sei mit 128 Litern pro Tag nur rund halb so groß wie beispielsweise in Italien. Falscher Wassergeiz ist deshalb auch in den Sommermonaten nicht angebracht. Im Gegenteil: Übertriebe-nes Wassersparen ist auch aus gesundheitlicher Sicht nicht zu empfehlen und kann zur Kostenfalle werden. "Bei heißeren Temperaturen ist regelmäßiges Trinken wichtig, Experten raten zu rund 2,5 Liter Trinkwas-ser pro Tag. Aufgrund unserer reichlichen Wasserreserven muss niemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er sich mehrmals am Tag duscht. So paradox es klingen mag: Wer zu viel Wasser spart, spart nicht an den Kosten", sagte Bodnar. Massives Wassersparen könne Probleme in den Netzen auslösen, die durch kos-tenintensive Gegenmaßnahmen beseitigt werden müssten. Das Wassersparen dürfe man deshalb nicht unnö-tig übertreiben. Ein vernünftiger Umgang mit der Ressource Wasser ist daher sinnvoll. Aber auch hier kommt es auf die richtige Balance zwischen Ökologie und Wirtschaftlichkeit an. Harzwasserwerke GmbH Nikolaistraße 8 D-31137 Hildesheim Telefon 0 51 21 – 404 - 0 Telefax 0 51 21 – 404 - 113 Gesprächspartner: Herr Henry Bodnar Durchwahl: 113 Datum: 25.07.2006 | Pressemitteilung | Archiv |