17 Impressum Das Programm Juli bis Dezember2017 Herausgeber: Klinikum Oldenburg AöR www.klinikum-oldenburg.de und www.gesundheitshaus-oldenburg.de Gestaltung: ideendirektoren Design und Kommunikation, Oldenburg www.ideendirektoren.de beraten unterstützen fördern Lektorat: U. Pieper-M., www.textlandschaften.de Druck: flyerheaven GmbH & Co. KG, Oldenburg, www.flyerheaven.de Fotos: Titel > Julia Hoyndorff Innenseiten > www.istockphoto.com, S. 4, 11, 34, 54, 57, 83 > Marcus Meyer S. 20 > Michael Hagedorn S. 25, 26 > Lukas Lehmann S. 35 > Birgitt Moed S. 42 > ideendirektoren S. 80 > Norbert Egdorf Auflage: 30.000 Stück Ansprechpartnerin Gesundheitshaus Klinikum Oldenburg AöR Rahel-Straus-Straße 10 26133 Oldenburg Verteilung: Die Broschüre liegt in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen aus. Auf Anfrage senden wir Ihnen aber auch gerne ein Exemplar zu. Fon 0441 403-2366, -3336, -2230 Fax 0441 403-3360 Koordination: Rita Wick, Leitung Fortbildungsreferat und Gesundheitshaus am Klinikum Oldenburg, sowie als Mitarbeiterinnen Petra Eilers und Waltraud Reil. www.gesundheitshaus-oldenburg.de Die nächste Ausgabe erscheint im Januar 2018. Rita Wick Leiterin Fortbildungsreferat Klinikum Oldenburg AöR Rahel-Straus-Straße 10 26133 Oldenburg [email protected] Fon 0441 403-2366, -3336, -2230, -2274 Fax 0441 403-3360 Zur schnellen Orientierung: So finden Sie uns: Aktionstage S. 10 – 15 Medizinische Fachvorträge S. 16 – 27 Frauen & Gesundheit S. 28 – 31 Männer & Gesundheit S. 32 – 33 Kinder & Gesundheit S. 34 – 37 Senioren & Gesundheit S. 38 – 43 Diabetes S. 44 – 49 Ernährung & Diät S. 50 – 51 Alternative Heilverfahren S. 52 – 53 Fitness & Gesundheitsvorsorge S. 54 – 63 Schwangerschaft, Geburt & Baby S. 64 – 77 Seelsorge S. 78 – 81 Führungen S. 82 – 83 Selbsthilfegruppen S. 84 – 106 Anfahrt Dreieck OL-West Kreuz OL-Ost OL-Kreyenbrück Per VWG-Bus: Linie 311 und 321 Haltestelle Klinikum 1 Reha-Zentrum 2 Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) 3 Gesundheitshaus 4 Haupteingang 5 Kinderklinik 6 MAZ Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, vor Ihnen liegt unser neues Programmheft. Bevor Sie ins Heft eintauchen und unsere neuen Angebote für die zweite Jahreshälfte 2017 erkunden, lassen Sie mich kurz ein paar Worte zum Anliegen unserer medizinischen Fachvorträge, Aktionstage und Kurse verlieren: Wir im Klinikum Oldenburg möchten Ihre Gesundheitskompetenz stärken! Gründe, die Selbstinformation zu fördern, gibt es genug. Patienten wünschen sich seit Jahren, an Behandlungsentscheidungen beteiligt zu werden. Es ist erwiesen, dass die Compliance – die Therapietreue – der Patienten steigt, wenn sie medizinisches Wissen haben und die Notwendigkeit der Behandlung verstehen. Studien zeigen die negativen Auswirkungen auf, wenn der Patient eine weniger ausgeprägte Gesundheitskompetenz hat – sie bewirkt unter anderem eine geringere Inanspruchnahme von präventiven Angeboten des Gesundheitssystems, ein schlechteres Einnahmeverhalten bei Medikamenten und sogar mehr Krankenhausaufenthalte. Und wie kommen Sie am besten zu Ihren Informationen? Diese Frage ist auch längstens beantwortet: der Mediziner selbst spielt dabei eine wichtige Rolle – und zwar nicht „Dr. Google“, sondern ein Arzt von Angesicht zu Angesicht. Dem Wunsch nach Selbstinformation sowie medizinischer Expertise kommt das Klinikum Oldenburg mit seinen Gesundheitshaus-Angeboten nach. Schwerpunkte von Juli bis Dezember sind Krankheitsbilder wie Darmkrebs, Herzerkrankungen und die Behandlungsmethoden im neuen Hybrid-OP. Ihre Rita Wick Leiterin Gesundheitshaus 3 4 Was ist das Gesundheitshaus? 5 Aktiv für mehr Gesundheit Ergänzend zu den fortlaufenden Angeboten gibt es die Reihe „Medizinische Fachvorträge“. Hier informieren Mediziner in verständlicher Sprache über bekannte Krankheiten, beleuch­ ten Zusammenhänge und stellen Diagnostik- und Behand­ lungsmöglichkeiten vor. Im Anschluss an die Vorträge haben die Zuhörer stets ausreichend Zeit, Fragen an die Referenten zu richten und sich beraten zu lassen. Seit 2001 gibt es das Gesundheitshaus am Klinikum Oldenburg. Unter dem Dach dieser in der Region einmaligen Einrichtung finden interessierte Bürger aller Altersgruppen zahlreiche Veranstaltungen zum Gesundbleiben und Gesund­ werden. Die meisten davon sind kostenfrei. Das halbjährlich wechselnde Programm hält jedes Mal rund 80 verschiedene Angebote – Kurse, Schulungen, Sprechstun­ den, Vorträge und Aktionstage – bereit. Mediziner und Pflege­ kräfte aus dem Klinikum Oldenburg sowie externe Referenten führen durch die Veranstaltungen, die immer wieder um aktuelle Themen ergänzt werden. Die Kurse aus den Bereichen Prävention, Rehabilitation, Fitness, Wellness und Ernährung richten sich an alle, die ihre Gesundheit erhalten wollen, als auch an diejenigen, die ihren Lebensstil verändern möchten, um bereits einge­ tretene Krankheiten im Verlauf günstig zu beeinflussen. An speziellen Aktionstagen wird darüber hinaus auf inter­ essante Gesundheits-Themen sowie auf das Geschehen im Klinikum Oldenburg aufmerksam gemacht. Mit einem bunten Programm stellen sich dann einzelne Einrichtungen innerhalb des Klinikums der Öffentlichkeit vor oder Experten informie­ ren einen ganzen Tag lang über ausgewählte Krankheitsbilder. Das Programm des Gesundheitshauses erscheint zweimal im Jahr und ist in vielen Krankenhäusern der Region, in Arzt­ praxen und Apotheken erhältlich. Zudem findet es sich im Internet unter www.gesundheitshaus-oldenburg.de. 6 Inhalt Zum Umgang mit diesem Heft Die verschiedenen Angebote sind thematisch zu Kapiteln zusammengefasst. Zur besseren Übersichtlichkeit hat jedes Kapitel sowohl im Inhaltsverzeichnis als auch an den Seiten­ rändern im Register seine eigene Farbe. Den Angeboten sind immer Ansprechpartner zugeordnet. An diese können Sie sich persönlich wenden oder sich, falls erfor­ derlich, direkt anmelden. Bei vielen Kursen ist eine vorherige Anmeldung nicht nötig. Die mit diesem Zeichen markierten Veranstaltungen finden an den angegebenen Terminen zusätzlich in Gebärden­ sprache statt. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir in dieser Broschüre in der Regel auf die zusätzliche Formulie­ rung der weiblichen Schreibweise. Wir weisen ausdrück­ lich darauf hin, dass die Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig zu verstehen ist. Inhalt Inhaltsverzeichnis Aktionstage Sommerfest in der Kinderklinik Mit vereinten Kräften gegen den Darmkrebs Das schwache Herz 10 12 14 Medizinische Fachvorträge Was ist Osteopathie? Vorhofflimmern Lachfalten zu verschenken Inkontinenz bei Frauen Hybrid-OP Was ist Palliativmedizin? 17 19 21 23 25 27 Frauen & Gesundheit Leben mit der Diagnose Look good feel better Teestunde 28 30 31 Männer & Gesundheit Vater werden ist nicht schwer … 33 Kinder & Gesundheit Frühstart ins Leben Bewegung von Anfang an Kleine Retter – große Hilfe Kinder und Jugendliche mit Diabetes 34 35 36 37 7 8 Inhalt Inhalt Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Senioren & Gesundheit Nah am Menschen mit Demenz Sturzprophylaxe-Kurs Erste-Hilfe-Kurs für Senioren Erste-Hilfe-Kurs für Senioren Die Notfallmappe 38 39 40 41 43 Diabetes Diabetes mellitus Diabetestherapie Diabetologische Fußambulanz 45 46 49 Ernährung & Diät Gesund essen und trinken Ernährung nach Maß 50 51 Alternative Heilverfahren Stress im Alltag – Wie gehe ich damit um? Osteopathie – Was ist das? 52 53 Fitness & Gesundheitsvorsorge Physiotherapie Kontinenztraining Funktionstraining im Wasser Urlaub im Alltag Tinnitus-Treff Hörtherapie bei Tinnitus Qigong mit Musik Halten und Loslassen! Bewusstheit durch Bewegung 54 56 57 58 59 60 61 62 63 Schwangerschaft, Geburt & Baby Infoabend für werdende Eltern Geburtsvorbereitung für Paare Geburt vorbereiten mit PEP® Rückbildungsgymnastik mit Kind und Baby-ABC Rückbildungsgymnastik Offene Stillgruppe Telefonische Stillberatung Still-Infoabend Babymassage und Baby-ABC Babylesestunde Hilfe bei tränenreicher Babyzeit Leere Wiege Wochenbett-Betreuung 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 Seelsorge Begegnungen Zeit zum Reden und Zuhören Gottesdienst für kleine und große Kinder Ein Licht für Dich 78 79 80 81 Führungen Einblicke und Augenblicke 83 Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Was ist die BeKoS? Neugründungen von Selbsthilfegruppen Suche von neuen Gruppenmitgliedern Selbsthilfegruppen in Oldenburg Termine und Veranstaltungen Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Treffen der Anonymen Alkoholiker 85 86 90 92 102 104 106 9 10 Aktionstage Aktionstage Sommerfest in der Kinderklinik Spiel und Spaß im Grünen Mittwoch, 19. Juli 2017 | 15:00 – 17:30 Uhr Mitten in den Sommerferien lädt das Kinderkrankenhaus alle Daheimgebliebenen – und natürlich auch die ersten Urlaubs­ rückkehrer – zum jährlichen Sommerfest ein. Frei nach dem Motto „Happy Hour im Klinikpark“ wird der Park im Klinikum Oldenburg einen ganzen Nachmittag lang in eine bunte Spiel­ wiese verwandelt. Hier kann jeder nach Herzenslust basteln, malen, spielen und Pause machen bei Eis, Keksen, Kuchen und Getränken. Dieses Jahr ist auch wieder die Popcornmaschine dabei, die kräftig Popcorn ausspucken wird. Aber das ist noch längst nicht alles: Kleine und große Lese­ ratten kommen beim Bücherflohmarkt auf ihre Kosten, die Klinikclowns besuchen die bettlägerigen Kinder und das Ronald-McDonald-Haus lädt zu Geschicklichkeitsspielen ein. Nachmittäglicher Höhepunkt ist der Besuch von Kasper mit sei­ nen Theaterkumpels. Wir freuen uns auf ein lustig buntes Fest! Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Garten der Kinderklinik, Eingang „An den Voßbergen“; auch zugänglich über die Univer­ sitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Klinik für Chirurgie Leitung: Anke Berghoff, Pflegedienstleitung der Kinderklinik und Team, Klini­ kum Oldenburg Hinweis: Das Sommerfest findet bei jedem Wetter statt. Eintritt frei 11 12 Aktionstage Aktionstage Mit vereinten Kräften gegen den Darmkrebs Aktionstag im Darmkrebszentrum Oldenburg Sonntag, 3. September 2017 | 14:00 – 17:00 Uhr Jährlich erkranken in Deutschland über 60.000 Menschen an Darmkrebs – eine Diagnose, die großen Schrecken verursacht. Doch: Wir im Klinikum Oldenburg wissen, dass Darmkrebs­ erkrankungen häufig heilbar sind. Wichtige Voraussetzung hierfür ist die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit – ange­ fangen von den akribischen Früherkennungsuntersuchungen bis hin zu den neuesten Behandlungsverfahren. Gemeinsam erstellte Konzepte für die Nachbehandlung sowie die Orga­ nisation der medizinischen und pflegerischen Betreuung im ambulanten Bereich spielen für uns eine wichtige Rolle. In unserem Darmkrebszentrum, seit 2014 nach den Leitlini­ en der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert, treffen Erfahrung, Wissen und aktuelle medizinische Versorgungskon­ zepte zusammen. Hier arbeiten Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen, Onkologen und Strahlentherapeuten für bestmög­ liche Heilungschancen Hand in Hand. Auch Stomatherapeu­ ten, Ernährungsberater und Pflegende sind wertvolle Experten auf dem Weg zur Gesundung und Sicherstellung einer hohen Lebensqualität für unsere Patienten. Referenten: Ärzte aus dem Darmkrebszentrum Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Foyer und Gesundheitshaus, Rahel-StrausStr. 10 Hinweis: Das detaillierte Programm wird Mitte August veröffentlicht. Veranstalter: Universitätsklinik für Allgemeinchi­ rurgie in Zusammenarbeit mit den Partnern des Darmkrebszentrums, Klinikum OIdenburg Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt frei Die Diagnose Darmkrebs führt zu vielen Fragen. Daher möchten wir Sie zu unserem Aktionstag einladen und Sie, anhand von Vorträgen, Gesprächsforen, geführten Rundgän­ gen und Informationsständen, über folgende Dinge schlau(er) machen: Was zeichnet eine moderne Darmkrebsdiagnostik aus? Welche Therapiemöglichkeiten finden Anwendung? Wie gestaltet sich die Nachsorge? Aber auch: Wie krempelt die Erkrankung mein Leben um? Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es? Wir heißen Sie zu diesem informativen Nachmittag herzlich willkommen. 13 14 Aktionstage Aktionstage Das schwache Herz Ursachen – Diagnostik – Therapie Donnerstag, 2. November 2017 | 17:00 – 19:30 Uhr In den letzten Jahren konnten wichtige Fortschritte in der Herz-Kreislauf-Forschung erzielt werden. Dennoch sind HerzKreislauf-Erkrankungen in Deutschland immer noch Todes­ ursache Nummer eins. Vor diesem Hintergrund findet jedes Jahr im November mit den „Herzwochen“ eine bundesweite Aufklärungskampagne statt. Die diesjährigen Herzwochen stehen unter dem Motto „Das schwache Herz“. Denn: Aufgrund des zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung erkranken immer mehr Menschen an einer Herzschwäche, vom Mediziner auch Herzinsuffizienz genannt. Viele, meist ältere Patienten nehmen die Herzschwäche und die damit verbundenen Beschwerden oft als altersbedingt hin. Dabei kann man wirkungsvoll und vielfach mit einfa­ chen Mitteln gegen sie angehen. Je früher eine Herzschwäche erkannt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen. Im Rahmen der Herzwochen möchte das Klinikum Oldenburg in diesem Jahr alle Besucher des Aktionstages darüber infor­ mieren, wie sich die Symptome der Herzinsuffizienz äußern, mit welchen Methoden die Diagnose der Herzschwäche gestellt wird und wie sie sich behandeln lässt. Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg Anmeldung: nicht erforderlich Veranstalter: Klinikum Oldenburg, Herz-Kreis­ lauf-Zentrum, Universitätsklinik für Kardiologie; in Zusammenar­ beit mit der Deutschen Herzstif­ tung e.V. Oldenburg Hinweis: Das detaillierte Programm wird Ende September auf www.klinikumoldenburg.de veröffentlicht. Eintritt frei 15 16 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge Was ist Osteopathie? Möglichkeiten und Grenzen dieser Therapieform Montag, 24. Juli 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr Die Osteopathie ist eine Heilkunde, die die Schulmedizin sehr sinnvoll ergänzen kann. Immer mehr Fachärzte arbeiten mit Osteopathen zusammen, so auch im Klinikum Olden­ burg. Interessierte Gäste erhalten an diesem Vortragsabend einen allgemeinen Überblick über Anwendungsbereiche, Behandlungsmethoden und Forschungshintergründe von Ostheopathie. Osteopathie stellt den Zusammenhang zwischen der Erkrankung eines Menschen und einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit und Struktur des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien her. Die ganzheitliche Methode, die nur mit den Händen ausgeführt wird, hilft unter anderem bei Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen, kommt aber auch nach akuten Verletzun­ gen zur Wiederherstellung der physiologischen Funktionen erfolgreich zum Einsatz. Ausgehend von der Annahme, dass der Körper selbst in der Lage ist, sich selbst zu regulieren bzw. zu heilen, untersucht der Osteopath das Gewebe des gesamten Körpers, um etwa­ ige Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und dann zu behandeln. Voraussetzung für die ostheopathische Behand­ lung ist, dass alle Strukturen im Körper des Patienten gut beweglich und somit auch gut versorgt sind. Referent: Jan Bönecke, HP, Osteopath und Physiotherapeut, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheits­ haus, Rahel-Straus-Str. 10 Veranstalter: Klinikum Oldenburg, Abteilung für Physiotherapie Eintritt frei 17 18 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge Vorhofflimmern Was man tun „sollte“ und was man tun „kann“ Dienstag, 12. September 2017 | 19:30 – 21:00 Uhr Worin liegen die Risiken des Vorhofflimmerns und was hat es mit dem Schlaganfallrisiko auf sich? Welche Patienten be­ nötigen eine Beseitigung des Vorhofflimmerns durch Medika­ mente und was gibt es noch, wenn Medikamente nicht helfen oder nicht vertragen werden? Welcher Patient benötigt richtige Blutverdünner? All diese Fragen beantworten Ihnen unsere Experten an diesem Abend und Sie erfahren dazu neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Medizin. Privatdozent Dr. med. Hanno Oswald, seit Ende Februar 2017 neuer Leiter der Rhythmologie am Klinikum Oldenburg, spricht im ersten Vortragsteil über die Möglichkeiten der Vorhofflimmerbehandlung. Dabei soll die Frage „Tabletten, Katheter oder nichts von beiden?“ die unterschiedlichen Therapieoptionen aufzeigen und gleichzeitig auf die manch­ mal etwas knifflige Therapie-Findung für jeden einzelnen Patienten hinweisen. Dr. med. Alexander Weber, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und ebenfalls Spezialist auf diesem Ge­ biet der Rhythmologie, wird im nachfolgenden Vortrag auf die Risikoabschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos und die Notwendigkeit einer Schlaganfallprophylaxe, z.B. durch sogenannte „Blutverdünner“ eingehen. Das anschließende interaktive Patientenforum bietet Raum und Zeit für die Diskussion mit Ihnen – nutzen Sie diese Gelegenheit. Referenten: PD Dr. med. Hanno Oswald, Leiter Rhythmologie, Klinik für Kardiologie, Klinikum Oldenburg; Dr. med. Alexander Weber, Oberarzt, Klinik für Kardiologie, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „ An den Voßbergen“ (Kinderklinik) Veranstalter: Klinikum Oldenburg, Klinik für Kardiologie Eintritt frei 19 20 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge 21 Lachfalten zu verschenken Über Humor im Umgang mit Demenzkranken Mittwoch, 20. September 2017 | 19:30 – 21:00 Uhr Humor tut gut und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Lachen positive Auswirkungen auf die Psyche und den Körper hat. Ist bei Demenz nun Schluss mit lustig? Nein, denn: Lachen und liebevolle Begegnungen sind ein Grundbedürfnis aller Menschen – egal, ob mit oder ohne Demenz. Humor kann helfen, schwierige Situationen durch einen Perspek­ tivwechsel aufzulösen, er wirkt sich positiv auf die eigene Gesundheit aus und stärkt somit auch die Resilienz. Menschen mit Demenz sind sehr authentisch und emotional, ihre Gefühle drücken sie oftmals sehr offen und direkt aus. Dies kann für Angehörige und Pflegende bisweilen sehr be­ reichernd sein, dann wiederum Zugehörige vor große Heraus­ forderungen stellen. Besonders herausforderndes Verhalten wie Wut und Aggressionen können Hilflosigkeit auslösen und die Menschen im Umfeld an die eigenen Belastungsgrenzen bringen. Susanne Bötel arbeitet als Clownin und Kunstbegleiterin mit Menschen mit Demenz. In Ihrem Vortrag vermittelt sie praxis­ nah den Einblick in Ihre Arbeit, ermuntert zum Einstieg in die Fantasiewelt der Menschen mit Demenz und zeigt die Chan­ cen der nonverbalen Kommunikation und Körpersprache auf. Ein Höhepunkt dieses Abends wird die Verwandlung in ihre Clownsfigur Rosalore auf der Bühne sein, bei dem sie jede Menge Lachfalten verschenken wird. Referentin: Susanne Bötel, Clownin Rosalore und Kunstbegleiterin für Menschen mit Demenz, Preisträgerin RudiAssauer-Preis 2016 für das Projekt „Humortraining für Angehörige von Menschen mit Demenz“, Hamburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „ An den Voßbergen“ (Kinderklinik) Veranstalter: Klinikum Oldenburg in Kooperation mit dem DemenzNetz Oldenburg Anmeldung: keine Eintritt frei DemenzNetz Oldenburg 22 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge Inkontinenz bei Frauen Kein unabänderliches Schicksal! Dienstag, 17. Oktober 2017 | 18:00 – 19:30 Uhr Patientinnen mit einer Beckenbodenschwäche – und hier besonders die Frauen mit Inkontinenz – haben einen hohen Leidensdruck. Es fällt ihnen oftmals schwer, ihre Scham zu überwinden, hierüber zu sprechen und sich in ärztliche Obhut zu begeben. Aber nicht nur das: Die körperlichen Einschränkungen können die Teilnahme am gesellschaftli­ chen Leben beeinträchtigen und schlimmstenfalls zu einem völligen sozialen Rückzug führen. Was viele nicht wissen: Es gibt wirksame Behandlungsmög­ lichkeiten! Durch die Entwicklung neuer medikamentöser und operativer Therapiekonzepte konnte in den letzten Jah­ ren die Behandlung dieser Patientinnen signifikant verbessert werden. Mit ihrem Vortrag „Inkontinenz und Beckenbodenschwäche bei Frauen“ gibt Ihnen die Gynäkologin Frau Dr. Banz-Jansen einen Überblick zu aktuellen Therapiemöglichkeiten und stellt Ihnen die Neuerungen praxisnah vor. Im Anschluss hieran haben Sie die Gelegenheit, Fragen an die Referentin zu stellen. Sie sind herzlich eingeladen, auch Ihren Partner mitzubringen. Referentin: Priv.-Doz. Dr. Constanze BanzJansen, Universitätsklink für Gynäkologie und Geburtshilfe, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „An den Voßbergen“ (Kinderklinik) Veranstalter: Universitätsklinik für Gynäkolo­ gie und Geburtshilfe, Klinikum Oldenburg Anmeldung: keine Eintritt frei 23 24 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge Hybrid-OP OP der Zukunft schon heute im Klinikum Oldenburg Donnerstag, 26. Oktober 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen können am Kli­ nikum Oldenburg jetzt im neuen Hybrid-Operationssaal noch schonender und wirkungsvoller operiert werden. Anders als bei der üblichen Trennung zwischen OP-Saal und AngiografieRaum wird im Hybrid-OP die Gefäßdiagnostik in höchster Qualität simultan zum Eingriff durchgeführt. Der entscheidende technische Unterschied zwischen HybridOP und „normalem“ OP ist – neben einem speziellen, besonders flexiblen Tischsystem – die in das Raumkonzept integrierte Hochleistungs-Angiografie-Anlage. Sie erlaubt eine detaillierte, dreidimensionale Darstellung des Herzens und der Gefäße, welche für die schonenderen minimal-invasiven Eingriffe am Herz-Kreislauf-System zwingend notwendig ist. Der neue Hybrid-OP kombiniert somit die klassische OP-Ein­ richtung mit einer topmodernen diagnostischen Bildgebung. Ein weiterer Vorteil: Das Angiografie-System erlaubt eine un­ mittelbare postoperative Kontrolle – hilfreich beim Vermeiden von Folgeoperationen oder späteren Komplikationen. Gefäßchirurgen, Herzchirurgen, Radiologen und Kardiologen sind die „Hauptnutzer“ der neuen Einrichtung. Sie stellen diese Neuheit gemeinsam mit dem OP-Manager an diesem Vortragsabend für Patienten und Interessierte vor. Referenten: Dr. med. Stefan Orlowski, OP-Manager; Herzchirurg Prof. Dr. Jürgen Ennker; Radiologe Prof. Dr. Ajay Chavan; Kardiologe Prof. Dr. med. Albrecht Elsässer; alle Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Herzogin Ameli Saal, Eingang „An den Voßbergen“ Veranstalter: Klinikum Oldenburg Eintritt frei 25 26 Medizinische Fachvorträge Medizinische Fachvorträge 27 Was ist Palliativmedizin? Vortrag mit Führung durch die Palliativstation am Klinikum Oldenburg Donnerstag, 23. November 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess, den es weder zu verlängern, noch zu beschleunigen gilt. In der neuen Klinik für Palliativmedizin werden Menschen behandelt, die an einer unheilbaren fortgeschrittenen Erkran­ kung leiden und aufgrund ihrer Beschwerden die Begleitung durch ein spezialisiertes multiprofessionelles Team benöti­ gen. Ziel der Behandlung ist es, der verbleibenden Lebenszeit eine möglichst hohe Lebensqualität zu geben. Das Lindern von körperlichen und seelischen Beschwerden ist dabei un­ sere Hauptaufgabe. Die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen unserer Patienten und ihrer Angehörigen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns Frau Dr. Schumann-Binarsch wird Sie in die Grundlagen der Palliativmedizin einführen und Ihnen einen Einblick in den Stationsalltag geben. Ergänzend hierzu wird Frau Kempen über die Möglichkeiten der Schmerztherapie im Bereich der Palliativmedizin informieren. Im Anschluss an die beiden Vorträge haben Sie die Gelegen­ heit im Rahmen einer Führung, die neue Palliativstation im Klinikum kennenzulernen. Referentinnen: Dr. med. Silke SchumannBinarsch, Komm. Klinikdirektorin, Klinik für Palliativmedizin, Fach­ ärztin für Innere Medizin, Schwer­ punkt Hämatologie, Internistische Onkologie u. Palliativmedizin; Birgit Kempen, Oberärztin, ärztliche Leitung Palliativdienst, Fachärztin für Anästhesie, spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheits­ haus und Palliativstation Veranstalter: Klinikum Oldenburg, Klinik für Palliativmedizin Eintritt frei 28 Frauen & Gesundheit Frauen & Gesundheit Leben mit der Diagnose Besuchsdienst der Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V. Das Besondere an diesem Beratungsangebot liegt in der Verknüpfung aus Information und sozialer Unterstützung: Auffangen Der Besuchsdienst fängt Neuerkrankte nach dem Schock der Diagnose „Krebs“ auf und steht den Betroffenen, sofern es gewünscht wird, mit Rat und Hilfe zur Seite. Informieren Die Frauen der Selbsthilfegruppe informieren über Hilfen zur Bewältigung der Krankheit. Sie lassen dabei ihre eigenen, persönlichen Erfahrungen einfließen. Begleiten Das Team vom Besuchsdienst begleitet an Krebs erkrankte Menschen. Es hat stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Erkrankten. Die Diagnose Krebs ist für betroffene Frauen oft ein großer Schock, der bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflo­ sigkeit auslöst. Dass sie in diesem Moment mit der Krankheit und ihren Folgen nicht alleingelassen werden, dafür sorgt die Oldenburger Gruppe der „Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.“ (FSH) mit ihrem Besuchsdienst auf der gynäkologischen Station des Klinikums Oldenburg. Der ehrenamtliche Besuchsdienst fängt Neuerkrankte nach der erschütternden Diagnose auf und steht den Betroffenen mit Rat und Hilfe zur Seite. Die Frauen der Selbsthilfegruppe haben selbst das Schicksal durchlebt und begegnen den Betroffenen daher mit viel Verständnis und Einfühlungsver­ mögen. Ihre persönlichen Erfahrungen sowie Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten helfen bei der Bewälti­ gung der Krankheit und zeigen, dass die Krankheit überlebt werden und das Leben sinnvoll und erfüllt weitergehen kann. Selbstverständlich werden alle Gespräche vertraulich behandelt. Beispiel geben Die Ehrenamtlichen sind ein Beispiel dafür, dass die Krank­ heit überlebt werden und das Leben sinnerfüllt weitergehen kann. Jeden zweiten Mittwoch im Monat trifft sich die Gruppe um 18 Uhr im Gemeindezentrum Nikolai, Hundsmühler Straße 111, 26131 Oldenburg-Eversten, zu informativen Fachvorträgen oder zum Gespräch. Termin: Kontakt über das Pflegepersonal oder die Leitung der gynäkolo­ gischen Stationen im Klinikum Oldenburg Leitung: Regine Goldenstein-Nolte 0441 39021836 Petra Willer 0441 508591 Kosten: keine 29 30 Frauen & Gesundheit Frauen & Gesundheit Look good feel better Teestunde Kosmetikseminar für Krebs-Patientinnen für krebsbetroffene Frauen 31 Eine Krebs-Erkrankung hinterlässt oftmals schwerwiegen­ de Spuren – neben den seelischen oft auch äußerliche wie Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen sowie Hautirritationen. So entwickelt sich der Kampf ums Überleben auch zum täglichen Kampf mit dem Spiegelbild. Viele Patien­ tinnen fühlen sich von der Krankheit gezeichnet, verlieren an Selbstwertgefühl und Lebensfreude. Die DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH hat es sich mit dem Patientenprogramm „look good feel better“ zur Aufgabe gemacht, Krebspatientinnen Hilfe zur Selbsthilfe im Umgang mit den äußeren Veränderungen anzubieten. Denn wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Kosmetik ist viel mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe zugleich sein. Im kostenfreien Kosmetikseminar ermutigen wir Frauen und Mädchen, die sich im Klinikum Oldenburg in einer Krebs-The­ rapie befinden, in den Spiegel zu schauen und ganz gekonnt wieder Farbe ins Leben zu bringen. Sie erhalten professionel­ le Tipps zur Gesichtspflege, zum Schminken und auch zum Thema Kopfbedeckung. Termine: Montag, 31.07.2017 Mittwoch, 02.08.2017 14:00 – 16:00 Uhr Leitung: Jozien Bahlmann, Fachpflegerin für Onkologie, Onkologische Tagesklinik Klinikum Oldenburg in Kooperation mit der DKMS LIFE Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Hanse Institut, Seminarraum I, Brandenburger Straße 21 Kosten: keine Das psychosoziale Team der Universitätsklinik für Gynäkolo­ gie und Geburtshilfe lädt alle brustkrebsbetroffenen Frauen und Frauen mit gynäkologischen Tumoren herzlich zu einem Informations- und Gedankenaustausch in gemütlicher Atmo­ sphäre ein. Hier erfahren die betroffenen Frauen: Wir sind nicht alleine und werden in unserer persönlichen Situation so gut wie möglich unterstützt. Breast Nurses, Sozialarbeiterinnen, eine Psychologin und Vertreterinnen der Frauenselbsthilfe nach Krebs sowie Ärzte der Frauenklinik sind während der „Teestunde“ anwesend und beantworten gerne Ihre Fragen. Termin: Freitag, 22.09.2017, 15:00 – 17:00 Uhr Leitung: Team des Psychosozialen Dienstes Anmeldung: Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten: Fon 0441 403-2230/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Kinderklinik, Eingang „An den Voßbergen“, Herzogin-Ameli-Saal Kosten: keine 32 Männer & Gesundheit Männer & Gesundheit 33 Vater werden ist nicht schwer … Geburtsvorbereitung für werdende Väter Gewiss, Frauen machen den Hauptjob, wenn ein Kind auf die Welt kommt. Aber auch für Männer ist das Vater-Werden eine echte Herausforderung. Denn auch sie erleben durch die Geburt ihres Kindes eine schöne und gleichzeitig tiefgreifende Veränderung in ihrem Leben. Da lohnt es sich, gut vorbereitet zu sein. Dazu bietet dieser Kurs, der sich ausschließlich an werdende Väter richtet, Gelegenheit. Ohne Scheu vor Wissenslücken erhalten Sie in reiner Männerrunde Impulse und Informatio­ nen zu den Themen Schwangerschaft und Geburt, Wochen­ bett und Stillzeit sowie über den richtigen Umgang mit Ihrem Baby. Außerdem erfahren Sie, wie sich der Übergang vom Paar zur Familie sanft gestalten lässt. Die neue Rolle aktiv annehmen und die nötige Gelassenheit für den neuen Lebensabschnitt aufbringen – der „Vater-Kurs“ macht‘s möglich! Termin: auf Anfrage samstags 10:00 – 12:00 Uhr Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg Anmeldung: Chr. Lambert, Fon 0441 9608030 Kosten: 30,00 € (keine Übernahme durch die Krankenkassen) 34 Kinder & Gesundheit Kinder & Gesundheit Frühstart ins Leben Bewegung von Anfang an Gruppe für Eltern von Frühgeborenen Mit allen Sinnen die Welt entdecken Eltern von früh geborenen Kindern sind in einer besonderen Lebenssituation, die mit vielen Hoffnungen und Ängsten ver­ bunden ist. In dieser Zeit ist nicht nur die beste medizinische Versorgung des Babys wichtig. Auch die Eltern benötigen Unterstützung, um diese Lebensphase zu meistern. Früh- und Neugeborene haben ein großes Bedürfnis, sich selbst zu bewegen, bewegt und berührt zu werden. Sie möchten mit all ihren Sinnen die Welt entdecken und im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“. Mit unserer Frühchengruppe möchten wir Ihnen die Mög­ lichkeit geben, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen Eltern auszutauschen und Ihnen weiterhin nützliche Informa­ tionen zu verschiedenen Aspekten von Frühgeborenen geben. Kinderkrankenschwestern und Kinderärztinnen sowie die Physiotherapeutin und Sozialarbeiterin des Kinderkrankenhau­ ses berichten hierzu Wissenswertes. Die Gruppe wird von der Psychologin Dr. Oda von Rahden begleitet. Termine: montags, 16:30 – 17:30 Uhr Leitung: Dr. Oda von Rahden, Dipl.-Psychologin, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Fon 0441 403-11616, E-Mail: vonrahden.oda@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Ronald-McDonald-Haus Breewaterweg 5, Oldenburg, Speiseraum Kosten: keine Lernen Sie das vielfältige Bewegungsverhalten Ihres Kindes kennen und verstehen! Im Rahmen individuell vereinbarter Einzeltreffen schauen wir uns Ihr Baby an und probieren spielerisch ganz in Ruhe aus, wie wir es altersentsprechend fördern und fordern können. Termine: auf Anfrage Leitung: Birgitt Moed, Leitung Physiotherapie Kinderklinik, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Fon 0441 403-2063 (ggf. AB) E-Mail: moed.birgitt@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Physiotherapie Kinderklinik, Raum U625, Eingang „An den Voßbergen“ Kosten: 25,00 € pro halbe Stunde (Eltern-Kind-Coaching) 35 36 Kinder & Gesundheit Kinder & Gesundheit Kleine Retter – große Hilfe Erste-Hilfe-Kurs für Kinder von 6 bis 9 Jahren Kinder und Jugendliche mit Diabetes Schulung und Beratung für die Youngsters Keiner ist zu klein, um ein großer Helfer zu sein! Kinder im Grundschulalter wollen und können im Notfall Erste Hilfe leisten. Damit’s auch reibungslos und sicher klappt, ist zusätzlich zur Hilfsbereitschaft praktisches Wissen darüber erforderlich, wie Erste Hilfe richtig geleistet wird. Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Oldenburg werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes mel­ litus stationär oder ambulant betreut. Auf ihre Altersgruppe zugeschnitten erhalten sie – ebenfalls stationär oder ambulant – Schulungen zu folgenden Inhalten: Auf spielerische Art und Weise werden die Kids an diesem Vormittag an Notfallsituationen herangeführt und lernen, wann und wie sie Hilfe holen können. Die Kinder üben allerhand: Schürfwunden und Schnittverletzungen verbinden, Verstauchungen kühlen, tröstende Worte finden. Spätestens jetzt wird die Scheu vor Erster Hilfe abgelegt und die Erfah­ rung gewonnen: Helfen kann echt Spaß machen! • Was ist Diabetes? • Blutzuckerselbstkontrolle • Wirkung von Insulin • Über- und Unterzuckerung • Ernährung bei Diabetes mellitus • Diabetes und Sport • Alltagsprobleme Die Youngsters werden außerdem für Gefahrenquellen sen­ sibilisiert und lernen somit ganz nebenbei, sich und andere vor Unfällen zu schützen. Wer schon früh an die Erste Hilfe herangeführt wird, hat auch später im Erwachsenenalter keine Hemmungen zu helfen. In den Herbstferien findet ein mehrtägiger Kinderkurs im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin statt. Darüber hinaus gibt es Kurse eigens für Schulanfänger mit Diabetes, ihre Eltern, Lehrer und weitere Bezugspersonen. Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemessung (FGM/ CGM) sind Themen weiterer Schulungsangebote. Hier wird besprochen, wie diese Verfahren funktionieren und in welchen Fällen sie empfohlen werden. Termin: Donnerstag, 12.10.2017 10:00 – 12:00 Uhr Leitung: Roland Mersch, Bildungsreferent und Rettungsassistent, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheits­ haus, Rahel-Straus-Str. 10 Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Kosten: 5,00 € Hinweis: Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen Termine Diabetes-Ambulanz: dienstags und donnerstags nach Terminvereinbarung Team: Silke Müller, Fachärztin für Kinderund Jugendmedizin; Maria Kaspar, Psychologin; Annette Varnhorn, Diabetesberaterin DDG, Dipl. Ökotrophologin (FH); Melanie Weddehage, Diabetesberaterin DDG, Kinderkrankenschwester; Agnes Voges, Diätassistentin Anmeldung: Fon 0441 403-2482 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Diabetesberatung Kosten: keine (Überweisung vom Kinderarzt ist erforderlich) 37 38 Senioren & Gesundheit Senioren & Gesundheit Nah am Menschen mit Demenz Sturzprophylaxe-Kurs Informationsreihe für Helfer und Angehörige So lassen sich Stürze vermeiden Der demografische Wandel ist in vollem Gange und die Zahl der Menschen, die im Älterwerden eine dementielle Verän­ derung entwickelt, wird größer. Die Herausforderung, diese Menschen so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, steigt und ist zugleich eine Aufforderung an uns alle. Sind Sie schon einmal gestürzt? Haben Sie Angst zu stürzen oder fühlen Sie sich manchmal unsicher beim Gehen? Mit die­ sem Kurs zur Sturzprophylaxe können Sie etwas dagegen tun! Aber die Unsicherheit ist groß: Was passiert im Kopf eines Menschen, der eine Demenz entwickelt? Wie gehe ich mit einer Person um, die sich dementiell verändert? Wie reagie­ re ich auf herausforderndes Verhalten? Wie behalte ich die Nerven? Wo erhalte ich Unterstützung? Wie knüpfe ich ein Netzwerk, das Betroffene und Angehörige trägt? Mit diesen Fragen, aber auch mit Aspekten rund um die Themen Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung sowie Pati­ entenverfügung beschäftigen wir uns in diesem Kurs, der sich an Angehörige, Nachbarn, Freunde und Bekannte richtet. 39 In der Kleingruppe kräftigen Sie Ihre Muskulatur und trainie­ ren Ihr Gleichgewicht, um sicher den Alltag zu meistern und Ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Angeleitet werden Sie von Physiotherapeutinnen aus der Universitätsklinik für Geriatrie. In den zehn Kursstunden erlernen Sie alltagsorientierte Übun­ gen, die Sie zu Hause selbstständig weiterführen. Zusätzlich erhalten Sie ein umfassendes Übungshandbuch. Die Übungen basieren auf dem OTAGO-Übungsprogramm und richten sich hauptsächlich an Senioren. Der Erfolg des in Neuseeland entwickelten Programms ist wissenschaftlich nachgewiesen: bei regelmäßigem Training lassen sich bis zu 30 Prozent der Stürze verhindern. Selbstverständlich können Interessierte mit vorhandener Gehhilfe teilnehmen. Der Kurs entspricht den Vorgaben des § 45 b, SGB XI. Er wird in Kooperation mit Evasenio e. V. – Evangelische Seniorenhilfe Eversten/Bloherfelde – durchgeführt. Termine: Mittwoch, 16.08.2017, 17:30 – 21:30 Uhr Freitag, 18.08.2017, 17:30 – 21:30 Uhr Samstag, 19.08.2017, 09:00 – 18:00 Uhr Mittwoch, 23.08.2017, 17:30 – 21:30 Uhr (insgesamt 20 Std.) Kosten: 20,00 € Leitung: Birgitt Wilken-Spille, Dipl.-Päd., Systemische Beraterin (DGSF) Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, MAZ, Raum 2.08, Brandenburger Str. 19 Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Hinweis: Max. Teilnehmerzahl: 18 Personen Termine: donnerstags, 05.10. – 07.12.2017 15:30 – 16:30 Uhr (insgesamt 10-mal) Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Leitung: Stephanie Schlaak & Elke Beim­ forde, Physiotherapeutinnen, Universitätsklinik für Geriatrie, Klinikum Oldenburg Kosten: 100,00 € für 10 Stunden (Kostenübernahme durch einige Krankenkassen) Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10 Hinweis: Die Teilnehmer sollten selbstständig aus einem Stuhl aufstehen können und geschlossene Schuhe tragen. 40 Senioren & Gesundheit Senioren & Gesundheit Erste-Hilfe-Kurs für Senioren Erste-Hilfe-Kurs für Senioren So helfen Sie richtig Wann ist es ernst und wie kann ich helfen? Notfälle passieren plötzlich und treffen alle Beteiligten unvorbereitet. Meist sind es die direkten Angehörigen, die in solchen Situationen zum lebensrettenden Ersthelfer werden müssen, denn nicht selten entscheiden wenige Minuten über den Ausgang eines Notfalls. Den Notfall zu erkennen und in dem kritischen Moment entscheidend handeln zu können, ist die Grundidee eines jeden Erste-Hilfe-Kurses. Immer wieder kann es im täglichen Leben zu Notfallsitua­ tionen kommen, in denen jemand Erste Hilfe benötigt. Bis der Notarzt kommt, verstreichen wichtige Minuten. Da kann es lebensrettend sein, an Ort und Stelle bereits Erste Hilfe leisten zu können. Doch was, wenn die potenziellen Helfer selber Angst haben und unsicher sind? Auch Senioren sind hiervon betroffen. Um ihnen Angst und Unsicherheit in Not­ fallsituationen zu nehmen, ist dieser praxisorientierte Kurs speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Dieses Seminar konzentriert sich auf akute Notfallsituationen im Alter und die Angehörigen als mögliche Lebensretter. Um ihnen Angst und Unsicherheit in Notfallsituationen zu nehmen, ist dieser praxisorientierte Kurs speziell auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Sie lernen, woran Sie lebensbedrohliche Zustände erkennen, welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen Sie ergreifen müssen und wie Sie eine leblose Person wiederbeleben können. Darüber hinaus erfahren Sie alles Wesentliche über Erste Hilfe bei Zuckerschock, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auf weitere Themenwünsche wird ausführlich eingegangen. Termin: Freitag, 27.10.2017, 10:00 – 14:00 Uhr Leitung: Roland Mersch, Bildungsreferent und Rettungsassistent, Klinikum Oldenburg Kosten: 15,00 € Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10 Hinweis: Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt. 41 Woran erkenne ich lebensbedrohliche Zustände? Welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen muss ich ergreifen? Wie kann ich eine Person wiederbeleben? Ein Erste-Hilfe-Ausbil­ der zeigt, wie richtiges Handeln im Notfall aussieht. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer alles Wesentliche über Erste Hilfe bei Zuckerschock, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auf offen bleibende Fragen wird ausführlich eingegangen. Termin: Freitag, 10.11.2017, 10:00 – 14:00 Uhr Leitung: Roland Mersch, Bildungsreferent und Rettungsassistent, Klinikum Oldenburg Anmeldung: inForum im Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3, Fon 0441 235-2781 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Vortragsraum Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10 Hinweis: Dieser Kurs findet in Zusammenar­ beit mit dem inForum statt. 42 Senioren & Gesundheit Senioren & Gesundheit 43 Die Notfallmappe Alles Wichtige auf einen Blick Jeder von uns kann in eine Notfallsituation geraten und urplötz­ lich Hilfe bedürfen. Dann zählt jede Sekunde! Doch wie hat diese Hilfe auszusehen? Leidet der Verletzte an einer Krankheit, hat er Allergien oder nimmt er Medikamente? Die Notfallmappe des Vereins Versorgungsnetz Gesundheit e. V. hilft Ersthelfern und Notärzten, den Patienten ohne große zeitliche Verzögerungen zu behandeln. In ihr befinden sich alle wichtigen Daten und Verfügungen, die der Besitzer der Mappe auf entsprechenden Vordrucken eingetragen hat. So kann sich der Behandler einen schnellen Überblick über die gesundheitliche Situation des Betroffenen machen und sein Vorgehen darauf abstimmen. Bezugsquellen: Oldenburger Stadtkrankenhäuser, Reha-Zentrum, ambulante Pflege­ dienste, Verein Versorgungsnetz Gesundheit e. V. sowie weitere Ein­ richtungen des Gesundheitswesens Verlag Isensee: Haarenstr. 20/Burgstr. 17 Oldenburg Über den Buchhandel: ISBN 978-3-89995-795-2 Herausgeber: Versorgungsnetz Gesundheit e. V. Rahel-Straus-Str. 10, Oldenburg Informationen: Ramira Wolf, Fon 04482 980-8708 E-Mail: [email protected] www.versorgungsnetz-gesundheit.de Kosten: 10,00 € Versorgungsnetz Gesundheit e. V. Qualität durch Vernetzung 44 Diabetes Diabetes Diabetes mellitus Diabetes mellitus ist die häufigste chronisch verlaufende Erkrankung in Deutschland, die etwa jeden 10. Bürger be­ trifft. Weltweit gibt es mehr als 415 Millionen Betroffene, mit steigender Tendenz. Diese Stoffwechselerkrankung ist gekennzeichnet durch eine gestörte oder fehlende Insulinproduktion, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Formen von Dia­ betes mellitus, den deutlich selteneren Typ 1 und den viel häufigeren Typ 2, der in etwa 95 von 100 Fällen vorliegt. Typische Symptome des Diabetes sind: • Vermehrter Durst • Vermehrtes Wasserlassen • Müdigkeit • Abgeschlagenheit • Trockene Haut Diese Beschwerden sind beim Typ-2-Diabetes oftmals über viele Jahre hinweg nur sehr gering ausgeprägt, weshalb die Erkrankung häufig spät festgestellt wird. Beide Diabetesformen kommen heute in allen Altersklassen vor. p Kurse für Kinder und Jugendliche mit Diabetes finden Sie in der Rubrik Kinder & Gesundheit. 45 46 Diabetes Diabetestherapie Beratung, Behandlung und Schulung Diabetes Unsere Leistungen können wir Ihnen während eines stationä­ ren Aufenthalts anbieten. Für eine geplante Ein- oder Umstel­ lung Ihrer Diabetestherapie benötigen wir eine Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes. Während des stationären Aufenthaltes informieren wir Sie in Einzelgesprächen oder kleinen Gruppen über folgende Themen: · Was ist Diabetes? · Selbstkontrolle · Behandlungsmöglichkeiten · Diabetes im Alltag · Präventionsmöglichkeiten Die Diabetologie im Klinikum Oldenburg ist eine nach der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifizierte stationäre Behandlungseinrichtung. Wir behandeln alle Formen des Diabetes mellitus nach den offiziellen Leitlinien der DDG. Dazu gehören: · Menschen mit Typ 1, Typ 2 und Typ 3 · Schwangere Diabetikerinnen · Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) · sowie Begleit- und Folgeerkrankungen Unser Diabetes-Team besteht aus erfahrenen Diabetologen DDG/NÄK, Diabetesberaterinnen DDG und Diätassistentin­ nen. Wir stehen Ihnen mit modernen Therapien und indivi­ duell auf Sie abgestimmten Schulungen zur Seite. Termin: Aufnahmetermine (bei vorliegender Einweisung) über Sekretariat Prof. Dr. med.Seifert Fr. Klähn Fon 0441 403-2581 Leitung: Monika Richter, Diabetesberaterin DDG; Daniela Zemke, Diabetesassistentin DDG; Klinikum Oldenburg Fon 0441 403-2693 47 48 Diabetes Diabetes Diabetologische Fußambulanz Füße im Blick behalten Füße von Diabetikern brauchen besonders viel Aufmerksam­ keit. Bei Menschen mit langjährigem Diabetes mellitus kommt es oft zu Schädigungen an den Nerven, die einen Verlust der Schmerzwahrnehmung und somit des unwillkürlichen Schut­ zes der Füße bedeuten. Kleine Verletzungen werden dann unbemerkt rasch größer. Kommt ergänzend eine Durchblu­ tungsstörung hinzu, können diese Verletzungen nicht mehr gut heilen. Eine Infektion kann schließlich zu einer unmittelbaren Gefährdung der Extremität führen. Eine bewusste selbststän­ dige Kontrolle, gute Pflege und regelmäßige ärztliche Untersu­ chungen sind ein absolutes Muss für jeden Diabetiker. In unserer diabetologischen Fußambulanz werden von einem interdisziplinären Team •R isikofüße mit Schmerzverlust und Durchblutungsstörung frühzeitig erkannt, •b ereits vorhandene Wunden qualifiziert versorgt und behandelt, •D urchblutungsmessungen der Beine vorgenommen, •d ie Anfertigung spezieller Einlagen veranlasst • s owie Tipps zur Selbstkontrolle und Selbstpflege gegeben. Termine: montags und mittwochs nach Terminabsprache Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Rahel-Straus-Str. 10 Leitung: Dr. med. Dietfried Scholz, Ober­ arzt, Diabetologe DDG und NÄK; Daniela Zemke, Diabetes­ assistentin, Wundexpertin ICW; alle Klinikum Oldenburg Kosten: Die Überweisung durch einen niedergelassenen Diabetologen ist erforderlich. Anmeldung: Fon 0441 403-2693/-77294 49 50 Ernährung & Diät Ernährung & Diät Gesund essen und trinken Ernährung nach Maß Diät- und Ernährungsberatung Spezielle Ernährungstherapie „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, behauptet ein altes Sprichwort. Auch heute wissen wir: Wer sich gesund ernährt, steigert sein körperliches und geistiges Wohlbefinden – und bei zahlreichen Erkrankungen nimmt die Ernährungstherapie als Begleitung zu medizini­ schen Maßnahmen unbestritten einen immer größer werden­ den Stellenwert ein. Leiden Sie schon länger an unklaren Bauchschmerzen, Blä­ hungen oder Durchfällen? Hat Ihr Facharzt eine Fruktose- oder Laktoseintoleranz (Frucht- oder Milchzucker-Unverträglichkeit) oder eine Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) festgestellt? Wir zeigen Ihnen, wie eine spezielle Ernährungstherapie aussieht. Unsere fachlich qualifizierte Ernährungs- und Diätberatung setzt vor allem auf die individuelle Betreuung: In Einzel­ gesprächen beantworten wir Ihre persönlichen Fragen zu ernährungsrelevanten Themen, informieren Sie über ver­ schiedene Kostformen und geben Ihnen hilfreiche Anregun­ gen für die praktische Umsetzung ärztlich verordneter Diäten. Termine: Ein Angebot während des stationären Aufenthaltes nach ärztlicher Versorgung. Leitung: Frauke Rykena, Diätassistentin; Sandra Schröder, Diätassistentin; beide Klinikum Oldenburg 51 Auch für andere Erkrankungen gilt: Ernährung ist Therapie. Eine maßgeschneiderte Ernährung kann Wohlbefinden und Gesundheit stärken. Der Genuss muss und sollte dabei aber nicht zu kurz kommen, schließlich isst die Psyche mit – auch vor diesem Hintergrund sind Sie in unserer Spezialsprechstun­ de genau richtig. Natürlich stehen wir Ihnen auch dann zur Seite, wenn Sie Ihr Übergewicht abbauen möchten und Unter­ stützung bei der Umstellung Ihrer Essgewohnheiten benötigen. Termine: Einzelgespräche auf Anfrage Leitung: Dr. Elke Strangmann und Team, Reha-Zentrum Oldenburg Anmeldung: Dr. E. Strangmann, Fon 0441 405-2415, (08:30 – 09:00 Uhr) E-Mail: ernaehrungsberatung@ reha-ol.de Veranstaltungsort: Reha-Zentrum Oldenburg Brandenburger Str. 31, Oldenburg Kosten: auf Anfrage (Erstattung durch Krankenversicherung möglich) 52 Alternative Heilverfahren Alternative Heilverfahren Stress im Alltag – Wie gehe ich damit um? Osteopathie – Was ist das? Potentiale nutzen und entfalten Unser Alltag ist geprägt von Glücksmomenten wie Erfolg, Freude und Genuss auf der einen Seite, Phasen mit Stress und Kummer auf der anderen Seite. Das ist normal und gehört zum Leben einfach dazu. Durch Wissenserwerb über unsere Selbststeuerungszentrale, das Gehirn, können wir erkennen, was wir für ungenutzte Potentiale haben und wie sich diese – gerade auch in uns unliebsamen Situationen – besonders nachhaltig nutzen lassen. Osteopathie stellt den Zusammenhang zwischen der Erkran­ kung eines Menschen und einer Beeinträchtigung der Be­ weglichkeit und Struktur des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien her. Sie hilft unter anderem bei Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen, aber auch nach akuten Verletzungen zur Wiederherstellung der physiologischen Funktionen. In diesem Workshop ist Zeit für uns sowie das Erklären und Verstehen von menschlichem Fühlen und Handeln. Sie lernen eine Vielzahl von praktischen Übungen kennen und entscheiden für sich selber, welche Ihnen in Ihrem Alltag am besten helfen. Im Rahmen des Informationsabends stellt Herr Bönecke Ih­ nen die Osteopathie genauer vor und beantwortet gerne Ihre Fragen. Das Klinikum Oldenburg bietet Ihnen auch die Mög­ lichkeit einer osteopathischen Behandlung an. Herr Bönecke steht Ihnen dazu zu bestimmten Sprechzeiten zur Verfügung (Termine unter Tel. 0441 403-2630 bzw. -2631). Termin: Freitag, 24.11.2017 17:00 – 19:00 Uhr Termine: 09.08.2017, 19:30 – 21:00 Uhr 25.10.2017, 19:30 – 21:00 Uhr Leitung: Christine Dahms, Ergotherapeutin und Therapeutin nach BPT, Oldenburg Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10 Kosten: 25,00 € (mit Anmeldung und Vorkasse) Hinweis: Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung und bringen eine Wolldecke mit. Leitung: Jan Bönecke, HP, BSc Osteopathie, BAO, Klinikum Oldenburg Anmeldung: nicht erforderlich Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10 Kosten: keine Hinweis: Die Teilnahme am Infoabend ersetzt keine ausführliche Anamnese. 53 54 Fitness & Gesundheitsvorsorge Physiotherapie Rehabilitation und Vorsorge Fitness & Gesundheitsvorsorge 55 Leistungen der Physikalischen Therapie (in alphabetischer Reihenfolge): Physiotherapie: • Atemtherapie, reflektorische Atemtherapie • Bewegungsbad • Bobath- und Brüggertherapie • Dorn-Breuß-Behandlung • Entspannungstherapie • Kinesiotape • Manuelle Therapie, Mulligan • PNF (isometrisches Dehnen) • Rückenschule • Schlingentisch Fester Kooperationspartner des Gesundheitshauses ist das Institut für Physiotherapie am Klinikum Oldenburg, dessen Angebote Sie auf Verschreibung Ihres Haus- oder Facharztes sowie als Selbstzahler in Anspruch nehmen können. Massagen: • Akupunkturmassage nach Penzel • Bindegewebsmassage • Elektrotherapie, Ultraschall • Klassische Massage • Lymphdrainage (auch bei Migräne) • Marnitztherapie • Wärme- und Kälteanwendungen Zu den Leistungen der Physiotherapie gehören Krankengym­ nastik, Massagen und andere therapeutische Anwendungen. Sie dienen der Gesundheitsvorsorge, der Rehabilitation nach Erkrankungen oder Operationen sowie der allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens. Ein erfahrenes Team aus Phy­ siotherapeuten, medizinischen Bademeistern und Masseuren mit einem breiten Spektrum an Qualifikationen kümmert sich um Ihre Belange. Sie haben die Möglichkeit, an der Rezeption Geschenkgut­ scheine zu erwerben. Leitung: Physiotherapie-Team, Klinikum Oldenburg Info, Beratung und Terminabsprache: Physikalische Therapie Fon 0441 403-2630 Sprechzeiten: Mo./Di./Do.: 07:30 – 16:00 Uhr Mi.: 07:30 – 15:30 Uhr Fr.: 07:30 – 13:00 Uhr Hinweis: Alle Patienten, die unser Angebot nutzen, können die Parkgebühren an der Krankenhauspforte geltend machen. 56 Fitness & Gesundheitsvorsorge Fitness & Gesundheitsvorsorge Kontinenztraining Funktionstraining im Wasser für Frauen und Männer Langzeittherapie bei Gelenkbeschwerden Je nach Ursache einer Inkontinenz kann die moderne Physio­ therapie mit einem gezielten Beckenbodentraining zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden beitragen. Für eine bestmögliche Therapie arbeitet das Institut für Physiothera­ pie eng mit dem Kontinenzzentrum am Klinikum Oldenburg zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Rehabilitationssport und Funktionstraining „Medico-Training“ bietet das Institut für Physiotherapie am Klinikum Oldenburg Ihnen Warmwasser­ gymnastik als Langzeitanwendung (Dauer: sechs Monate) an. Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann mit einer Heilmittelverordnung des weiterbehandelnden Hausoder Facharztes die Behandlung ambulant fortgeführt werden. Selbstverständlich ist die ambulante Behandlung der Inkon­ tinenz auch ohne vorherigen stationären Aufenthalt mit einer ärztlichen Verordnung in unserer Ambulanz möglich. Termine: auf Anfrage Leitung: Yvonne Renken, Physiotherapeutin, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Institut für Physiotherapie, Nicole Lafos, Fon 0441 403-2630 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Institut für Physiotherapie Kosten: Selbstbeteiligung im Rahmen der Heilmittelverordnung Die wohltuende Wirkung des warmen Wassers in Verbindung mit funktionellen Bewegungen lindert Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und bei arthrotisch veränderten Gelenken. Je nach Empfehlung Ihres Hausarztes können Sie ein- bis zweimal wöchentlich an der Gymnastik im warmen Wasser teilnehmen. Termine: auf Anfrage Leitung: Physiotherapie-Team, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Institut für Physiotherapie, Nicole Lafos, Fon 0441 403-2630 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Institut für Physiotherapie, Bewegungsbad Kosten: 54,00 € für 6 Monate Hinweis: Antrag auf Funktionstraining ist erforderlich 57 58 Fitness & Gesundheitsvorsorge Fitness & Gesundheitsvorsorge Urlaub im Alltag Tinnitus-Treff Zur Ruhe kommen mit Yoga Regelmäßige Gruppentreffen für Menschen mit Tinnitus „Tja, damit müssen Sie wohl leben!“ – Dieser Satz kommt Tin­ nitusbetroffenen häufig zu Ohren. Doch wie ist ein positives Lebensgefühl trotz des störenden Dauergeräusches möglich? Gibt es Strategien, die beim Umgang mit dem Tinnitus helfen? Was sagen Ärzte und Therapeuten dazu? Rauben Ihnen Arbeitsanforderungen und Alltag Kraft und Ener­ gie? Haben Sie das Gefühl, immer unter Spannung zu stehen und nicht loslassen können? Yoga kann ein Weg sein, wieder „aufzutanken“ und sich Inseln der Ruhe im Alltag zu schaffen. Gezielte Körper- und Atemübungen beeinflussen positiv die Körperwahrnehmung und Konzentration, reduzieren stressbe­ dingte Belastungen, stärken die Muskulatur und verbessern die Körperhaltung und Flexibilität. So können Sie aktiv und ganz ohne Leistungsdruck für Ihr Wohlbefinden und für mehr Lebensqualität sorgen. Termine: di., 01.08., 08.08., 15.08., 22.08., 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09.2017 (9 Termine) 17.10., 24.10., 07.11., 14.11., 21.11., 28.11., 05.12., 12.12., 19.12.2017 (9 Termine) 16:00 – 17:30 Uhr Leitung: Dörte Wehlmann, Yogalehrerin (BYV) und Entspannungskurs­leiterin (BYVG) do., 03.08., 10.08., 17.08., 24.08., 31.08., 07.09., 14.09., 21.09., 28.09.2017 (9 x) 19.10., 26.10., 02.11., 09.11., 16.11., 23.11., 30.11., 07.12., 14.12.2017 (9 Termine) 16:00 – 17:30 Uhr Veranstaltungsort: di.: Gesundheitshaus do.: Med. Ausbildungszentrum Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 [email protected] Kosten: 70,00 € (für 9 Termine) Begrenzte Teilnehmerzahl! Raum für diese Fragen bietet unser Tinnitus-Treff am Klini­ kum Oldenburg. Dort lernen Sie unter fachlicher Anleitung hörtherapeutische Übungen zum entspannteren Umgang mit dem Tinnitus kennen. Gleichzeitig dienen die Treffen als „Austauschplattform“: Viele Patienten haben eigene Bewälti­ gungsstrategien entwickelt und geben ihre Erfahrungen gerne weiter. Außerdem werden regelmäßig Experten eingeladen, die aus ihren jeweiligen Fachrichtungen Informationen und Techniken vorstellen. Lassen Sie uns gemeinsam dem Phänomen Tinnitus auf die Spur kommen, das immer wieder durch falsche Informatio­ nen, Resignation und Angst genährt wird. Termine: dienstags, 22.08., 26.09., 24.10., 28.11. und 12.12.2017 18:30 – 19:30 Uhr Anmeldung: Fon 0441 403-2274/-3336 E-Mail: [email protected], reil.waltraud@ klinikum-oldenburg.de Leitung: Stephanie Bretschneider, Dipl.-Päd., Hörtherapeutin; Prof. Dr. med. Florian Hoppe, Klinikdirektor Klinik für HNO, Klinikum Oldenburg Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel-Straus-Str. 10, Kosten: 5,00 € 59 60 Fitness & Gesundheitsvorsorge Fitness & Gesundheitsvorsorge Hörtherapie bei Tinnitus Qigong mit Musik „Nicht sehen trennt von Dingen, nicht hören von den Menschen“ (Kant) Jahrtausendealtes Wissen aus China Chronischer Tinnitus lässt sich nicht einfach abschalten. In der Hörtherapie werden Verfahren angewendet, um die Beschwer­ den zu bewältigen und veränderbare Anteile des Leidens unter Tinnitus zu bearbeiten. Inhalte sind die Aufklärung über mögliche Ursachen und Erläuterung der Funktion des Ohres. Neben Entspannungsverfahren und Identifizierung individuel­ ler Stresssituationen, die sich auf den Tinnitus auswirken, wird mit gezielten Übungen das Ausfiltern unerwünschter und lästi­ ger Geräusche trainiert. Ziel der Therapie ist es, zur gewohnten Lebensqualität zurückzufinden. Vor der Aufnahme in den Kurs findet ein halbstündiges Diagnosegespräch statt. Qigong ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In diesem Kurs wird eine kleine Choreographie von langsamen Bewegungen vermittelt, die zur Gesunderhaltung von Körper und Geist dienen. Termine: donnerstags, 07.09. – 26.10.2017 (Pause in den Herbstferien), 18:00 – 19:15 Uhr Termine: dienstags, ab 05.09.2017 (10 Termine) (nicht in den Ferien) 17:30 Uhr Leitung: Dipl.-Päd. Stephanie Bretschneider, Hörtherapeutin (Psychotherapie HPG) Anmeldung: Stephanie Bretschneider Fon 0441 408-6679 E-Mail: [email protected] Veranstaltungsort: Institut für creative Arbeits- und Lebensgestaltung, Kreyenstr. 87, 26127 Oldenburg Kosten: bitte telefonisch erfragen Die Bewegungsabfolgen werden im Stand oder auf dem Hocker durchgeführt. Es braucht keine besonderen Vorausset­ zungen, um Qigong zu erlernen. Jede(r) ist herzlich eingeladen, Qigong kennenzulernen. Leitung: Birgitt Moed, Physiotherapeutin und QiGong-Trainerin Anmeldung: Fortbildungsreferat E-Mail: eilers.petra@ klinikum-oldenburg.de Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Apartmenthaus, Klingenbergstr. 69 Kosten: 70,00 € für 10 Termine Hinweis: Die Teilnehmerzahl liegt bei max. 10 Personen. 61 62 Fitness & Gesundheitsvorsorge Fitness & Gesundheitsvorsorge Halten und Loslassen! Bewusstheit durch Bewegung Progressive Muskelentspannung nach Jacobson Nach Moshé Feldenkrais Wer gestresst und nervös ist, sich schlecht entspannen kann und Schlafprobleme hat, für den kann die Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson eine wertvolle Hilfe sein. Diese Entspannungstechnik beruht auf dem Prinzip der gezielten muskulären An- und Entspannung verschiedener Körperteile und -regionen. Sie möchten unnötige Muskelspannungen lösen oder Rückenund Gelenkbeschwerden dauerhaft verbessern? Sie wollen mehr Leichtigkeit und Geschmeidigkeit in Ihre alltäglichen Bewegungen bringen? Dann könnten die von Moshé Felden­ krais (1904 – 1998) entwickelten Bewegungslektionen das Richtige für Sie sein! In acht Kurseinheiten werden Hintergrundinformationen zur Wirkungsweise gegeben und die Techniken der progressiven Muskelentspannung eingeübt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können danach diese Entspannungsmethode ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend zu Hause anwenden. Sie lernen, ihre körperliche Befindlichkeit deutlicher wahrzunehmen und mithilfe der im Kurs erlernten Übungen positiv zu beeinflussen. Die Teilnahme am Kurs erfordert keine Vorkenntnisse. Mit Hilfe sanfter, verbal angeleiteter Bewegungen üben Sie, Ihre eigenen Bewegungsabläufe sensibler und bewusster wahrzunehmen. Im Kursverlauf lernen Sie, Ihre über die Jahre erworbenen Bewegungsmuster für sich gezielt zu verändern. Diese Variationen beliefern das Gehirn mit frischen sensori­ schen Informationen, die es braucht, um neue Verbindungen zu knüpfen – und „eingefahrene“ Abläufe neu zu gestalten. Termine: Dienstags, 19.09. – 28.11.2017 (außer 03.10., 10.10. und 31.10. ) (8 x), 19:30 – 20:45 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, MAZ, Brandenburger Str. 19, 2. Stock (Mattenraum) Termine: Dienstags, 17.10./24.10./07.11./ 14.11./21.11./05.12./12.12./ 19.12.2017 18:00 – 19:15 Uhr Leitung: Antje Klinger, Dipl.-Psychologin, Klinikum Oldenburg Kosten: 65,00 € (Bitte fragen Sie Ihre Krankenkasse nach Kosten­ beteiligung bzw. -erstattung.) Anmeldung: Antje Klinger Fon 0441 3611 2808 E-Mail: antje.klinger@ uni-oldenburg.de Hinweis: Bitte bequeme Kleidung, dicke Socken, Decke und evtl. ein Kissen mitbringen. Max. Teilnehmerzahl: 10 Personen Leitung: Ruth Baykal, Physiotherapeutin, Feldenkrais-Lehrerin, KinästhetikTrainerin, Klinikum Oldenburg Anmeldung: E-Mail: [email protected] 63 Veranstaltungsort: Physiotherapieabteilung der Kinderklinik, Untergeschoss, Raum U.625 Kosten: 75,00 € Hinweis: Der Unterricht erfolgt in Klein­ gruppen (max. 6 Personen), daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. 64 Schwangerschaft, Geburt & Baby Schwangerschaft, Geburt & Baby Infoabend für werdende Eltern Schwangerschaft, Geburt und Baby – hier türmen sich, natür­ lich besonders für „Erstlings-Eltern“, viele gespannte Fragen auf. Mit unserem umfangreichen Kursangebot, das wir Ihnen auf den nächsten Seiten vorstellen, möchten wir Sie so gut wie möglich auf das zentrale Ereignis Geburt und die ersten Wochen mit Ihrem Baby einstimmen und vorbereiten. So können Sie, gut informiert, die spannendsten neun Monate Ihres Lebens in vollen Zügen genießen und der Geburt Ihres Kindes freudig entgegenblicken. Unabhängig von der Teilnahme an unseren Kursen haben Sie die Gelegenheit, die Oldenburger Frauenklinik näher kennenzulernen. Im Verlauf eines kostenlosen Infoabends stellt das Team der Oldenburger Frauenklinik sich und seine Räumlichkeiten inklusive Kreißsaal vor und beantwortet gerne Ihre Fragen. Termine: donnerstags, 13.07., 27.07., 10.08., 24.08., 07.09., 21.09., 05.10., 19.10., 02.11., 16.11., 30.11., 14.12., 21.12.2017 20:00 – 21:00 Uhr Referenten/Leitung: Oberärzte und Hebammen der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Anmeldung: nicht erforderlich Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Kinderklinik Herzogin-Ameli-Saal, Eingang „An den Voßbergen“ Kosten: keine 65 66 Schwangerschaft, Geburt & Baby Geburtsvorbereitung für Paare Schwangerschaft, Geburt & Baby Geburt vorbereiten mit PEP® (nach Dr. Michael Bohne) „PEP“ steht für „Prozess- und Embodimentfokussierte Psycho­ logie“ nach Dr. Michale Bohne. Mit PEP® lassen sich Kör­ perwahrnehmungen leicht, schnell und trotzdem anhaltend positiv verändern. Dieser Paarkurs stimmt Sie als werdende Eltern auf die Geburt Ihres Kindes ein. Sie beide bekommen wertvolle Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit und besichtigen den Kreißsaal und die Mutter-KindStation. Darüber hinaus lernen Sie Atem- und Entspannungstechni­ ken kennen und üben mit Ihrem Partner Massagegriffe, die bei der Geburt hilfreich sein können. Termine: mittwochs, 09.08. – 20.09.2017 (7 Abende) 18.10. – 29.11.2017 (7 Abende) 19:00 – 21:00 Uhr Leitung: Anette Sydow, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Anette Sydow, Fon 0441 2171733 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gymnastik­ raum der Hebammenschule Kosten: Abrechnung mit den gesetzl. Kran­ kenkassen, privat nach HebGO Durch Klopfen auf bestimmte Körperpunkte regulieren und reduzieren Sie aktuell belastende Gefühle und Gemütszustän­ de. Dazu klopfen Sie selbstständig mit Ihren Fingerkuppen bestimmte Punkte an Ihrer Hand, im Gesicht und an Ihrem Oberkörper. Gerade bei Angst vor der Geburt und vor den Schmerzen lässt sich diese leicht erlernbare Methode gut anwenden. Außerdem können Sie sich in diesem Kurs auf die Geburt Ihres Kindes vorbereiten. Kurz und bündig erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Ablauf einer Geburt, die richtige Atmung, die Handhabung von Wehen, Schmerzen, den Um­ gang mit dem Neugeborenen und das Wochenbett. Termine: samstags, 03.09., 09.09. und 16.09.2017 28.10., 04.11. und 11.11.2017 02.12., 09.12. und 16.12.2017 10:00 – 14:30 Uhr (3-mal) Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung/Info: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, 26125 Oldenburg Kosten: bitte telefonisch erfragen 67 68 Schwangerschaft, Geburt & Baby Schwangerschaft, Geburt & Baby Rückbildungsgymnastik mit Kind und Baby-ABC Rückbildungsgymnastik Dieser Kurs verknüpft Rückbildungsgymnastik für die körper­ liche Neufindung mit liebevoller Zuwendung zum Baby. Mit dem Schwerpunkt Beckenboden führen Sie gezielte Gymnas­ tikübungen durch, um nach Schwangerschaft und Geburt be­ stimmte Muskeln zu trainieren, Verspannungen zu lösen und das Körpergefühl zu verbessern. Bei verschiedenen Übungen lassen sich die Babys miteinbeziehen. Diese Rückbildungskurse beinhalten gezielte Gymnastikübun­ gen, mit denen Sie nach der Schwangerschaft und Geburt bestimmte Muskeln trainieren, Verspannungen lösen und das Körpergefühl verbessern können. Beckenbodenübungen sind hierbei von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus bringen Sie wieder neuen Schwung in Ihre Bauchmuskeln, Po und Beine, Taille und Hüfte, Arme und Schultern. Entspannungs­ übungen erlernen Sie ebenfalls. Zum anderen lernen Sie Ihr Baby besser kennen. Mit „Bauch­ massage“, „sanften Übungen“ sowie „Finger- und Strampel­ spielen“ und dem „Baby-ABC“ bekommen Sie ein Handwerks­ zeug fürs liebevolle Zwiegespräch. Der Kurs, mit dem sechs bis acht Wochen nach der Entbindung begonnen werden sollte, lässt außerdem Zeit für Gespräche und Austausch. Termine: mittwochs, 09.08. – 20.09.2017 25.10. – 06.12.2017 10:00 – 11:30 /12:00 Uhr Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg Kosten: bei regelmäß. Teilnahme Kostenübernahme durch gesetzl. Krankenkasse, privat nach HebGO, + 40,00 € Eigenanteil für das „Handwerkszeug“ 69 Schritt für Schritt in die Form zurück Der ideale Zeitraum für die Teilnahme an einem Rückbil­ dungskurs liegt zwischen sechs Wochen bis spätestens vier Monate nach der Entbindung. Termine: mittwochs, 09.08. – 27.09.2017 (8 Abende) 18.10. – 06.12.2017 (8 Abende) 17:15 – 18:30 Uhr Leitung: Anette Sydow, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Anette Sydow, Fon 0441 2171733 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gymnastik­ raum der Hebammenschule Kosten: Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse, privat nach HebGO 70 Schwangerschaft, Geburt & Baby Schwangerschaft, Geburt & Baby Offene Stillgruppe Telefonische Stillberatung Rund um den Säugling Oftmals genügt schon ein Anruf! Herzlich willkommen in der offenen Stillgruppe am Klinikum Oldenburg. Stillende und nicht stillende Frauen sowie interes­ sierte werdende Mütter treffen sich hier zum Erfahrungsaus­ tausch mit anderen Müttern und erhalten nützliche Informati­ onen über die neue Lebenssituation. In lockerer Atmosphäre gehen wir vielen Themen nach – zum Beispiel: • Stillen und Abstillen • Bindungsförderung bei Flaschenernährung • Zufüttern mit Beikost • Waschen/Baden • Schlafen/Wachen Die Stillgruppe wird von Still- und Laktationsberaterinnen (IBCLC) der Oldenburger Frauenklinik geleitet und organisiert. IBCLC steht für International Board Certified Lactation Con­ sultant und ist ein geschützter Titel für examinierte Still- und Laktationsberaterinnen. Termine: montags, 10:30 – 12:00 Uhr Leitung: Sandra Meyer (Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, IBCLC) Anmeldung: Sandra Meyer, Fon 0441 403-70707 Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg Buffetraum der Station 143, Rahel-Straus-Str. 10 Kosten: keine Stillen möchte heutzutage fast jede Mutter – doch manchmal klappt es nicht so gut! Sei es, dass das Baby nicht richtig an der Brust saugt, nach dem Trinken spuckt oder die Brustwar­ ze wund ist. Die meisten Schwierigkeiten aber lassen sich lösen, oft genügt schon ein Telefonanruf! Schließlich kann nicht jede Mutter in dieser Situation das Haus verlassen, um sich Hilfe zu holen. Unsere Still- und Laktationsberaterinnen stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Sie beantworten Ihre Fragen rund um das Stillen, beraten und bieten gezielte Informationen an. Scheuen Sie sich nicht: Durch die telefonische Beratung bei Stillschwierigkeiten hat schon so manch eine Mutter ihre Unsicherheit überwunden. Termine: Mo./Di./Do./Fr. 08:00 – 12:00 Uhr Fon 0441 403-70707 Leitung: Sandra Meyer, Gesundheitsund Kinderkrankenpflegerin, Still- und Laktationsberaterin IBCLC Kosten: keine 71 72 Schwangerschaft, Geburt & Baby Still-Infoabend Schwangerschaft, Geburt & Baby 73 Babymassage und Baby-ABC Für eine harmonische Stillzeit Der gute Start mit Ihrem Baby zu Hause wird wesentlich beeinflusst von der Qualität der Stillbeziehung. Je besser Sie über das Stillen Bescheid wissen, desto harmonischer wird Ihre Stillzeit. Eine verständnisvolle Unterstützung von der Familie während der Stillzeit ist von unschätzbarem Wert. Deshalb sind auch zukünftige Väter und Großeltern auf diesem Infoabend gern gesehen. Wir gehen folgenden Themen nach: · Vorbereitung auf das Stillen in der Schwangerschaft · Bonding · Wie organisiere ich die Zeit des Wochenbetts? · Wie häufig wird gestillt und wie lange dauert eine Stillmahlzeit? · Trinkt mein Baby genug? · Wie weiß ich, dass ich genug Milch habe? · Welche Bedürfnisse hat mein Baby? · Was darf ich in der Stillzeit essen? Termine: 25.08., 22.09., 27.10., 24.11.2017, 19:00 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, MAZ, Brandenburger Str. 19, 2. OG Leitung: Sandra Meyer, Gesundheitsund Kinderkrankenpflegerin, Still- und Laktationsberaterin Kosten: 25 € pro Person/Paare 35 € Anmeldung: Sandra Meyer, Fon 04403 818729 Hinweis: Die Teilnehmerzahl liegt bei max. 12 Personen. Die Babymassage ist eine sehr wirkungsvolle Methode, Kinder von Anfang an in ihrer Entwicklung zu fördern und die Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind zu festigen. Die liebevolle Berührung stärkt das Baby auf allen Ebenen, vielfach schläft es nach der Massage besser und verspürt weniger Blähungen. Eltern fühlen ebenfalls eine wohltuende Entspannung. In diesem Kurs wird die Massage nach Vimala SchneiderMcClure erlernt. Sie kombiniert die indische Methode mit Einflüssen der schwedischen Massage und mit Elementen des Yoga. Vermittelt werden auch das „Baby-ABC“ sowie viele Tipps rund um das Mutter-Sein. Termine: freitags, 04.08. – 29.09.2017 (nicht am 11.08. und 22.09.2017) 20.10. – 08.12.2017 (nicht am 17.11.2017) 10:00 – 11:30 Uhr Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg Kosten: 95,00 € (keine Übernahme durch die Krankenkasse) 74 Schwangerschaft, Geburt & Baby Schwangerschaft, Geburt & Baby Babylesestunde Hilfe bei tränenreicher Babyzeit Wie sich kleine Kinder mitteilen Krisenbegleitung Ein Baby zu bekommen ist ein freudiges Ereignis. In dieser Zeit, in der so viel Neues auf einen einströmt, kann es zu Unsicherheiten, Verwirrungen oder gar Ängsten kommen. Fragen wie „Woran erkenne ich, was mein Baby braucht?“ oder „Woher weiß ich, was sein Bedürfnis ist?“ tauchen auf. Warum weint mein Baby? Im Rahmen von individuell verein­ barten Einzeltreffen erfahren Eltern und Babys mit besonde­ ren Bedürfnissen Halt und emotionelle Hilfe. In behutsamen Schritten lernen die Eltern, neue Erfahrungen mit sich und dem Baby zuzulassen. Gemeinsam lernen Sie, was das Kind Ihnen sagen will. Zum Glück werden Babys mit der Fähigkeit geboren mitzu­ teilen, was sie brauchen und was nicht. Wir Erwachsene sind in der Lage, die Signale der Neugeborenen zu verstehen! Gemeinsam wollen wir „lesen“, was das Kind uns sagen will. Termine: auf Anfrage Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Anmeldung: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, 26125 Oldenburg Kosten: bitte telefonisch erfragen 75 Die Termine sind geeignet für: • Unruhige, verspannte und häufig weinende Babys • Babys mit Schlaf- und Stillproblemen • Völlig verzweifelte und hilflose Eltern • chronisch erschöpfte, übermüdete und überforderte Eltern Termine: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Kosten: bitte telefonisch erfragen Anmeldung: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 76 Schwangerschaft, Geburt & Baby Leere Wiege Schwangerschaft, Geburt & Baby Wochenbett-Betreuung Rückbildung und Neufindung Verwaiste Mütter, die nach der 20. Schwangerschaftswoche entbunden haben, können hier turnen, ihren Beckenboden stärken und in verständnisvoller Runde über ihr Schicksal sprechen. • Was ist passiert? • Wie unterschiedlich erlebt jede den Trauerprozess? • Was war hilfreich in den ersten Wochen? • Wie trauern die Partner? • Wie geht es möglichen Geschwisterkindern? • Wie geht es den Großeltern? Die Betreuung durch eine Hebamme endet nicht mit der Geburt des Kindes. Auch nach der Geburt ist sie Hebamme mindestens acht Wochen lang für Mutter und Neugeborenes da. Bis zum zehnten Tag nach der Geburt macht sie in der Regel täglich Hausbesuche, dann nach Absprache. Die Hebamme achtet während des Wochenbetts auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Mutter, die Rückbildung der Gebärmutter, den Wochenfluss sowie die Wundheilung von Riss- oder Operationswunden. Auch bei Fragen rund um das Stillen ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Die Treffen sind so aufgebaut, dass wir zunächst Gymnastik machen und uns anschließend austauschen. Gemeinsam betrachten wir Fotos und Erinnerungen, malen Bilder oder hören Geschichten. All dies gibt der Trauer Trost und hilft dabei, mit der Situation zurechtzukommen. Zur Wochenbett-Betreuung gehören auch die Anleitung zur Säuglingspflege sowie die Beratung zum Umgang mit dem Baby. Die Hebamme übernimmt die Versorgung des Nabels, beobachtet den Gesundheitszustand des Kindes, seine allge­ meine Entwicklung, sein Trinkverhalten, seine Ausscheidun­ gen sowie sein Gewicht. Termine: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg Eine Wochenbett-Betreuung ist nach frühzeitiger Absprache mit folgenden Hebammen des Klinikums Oldenburg möglich: Leitung: Christine Lambert, Hebamme, Klinikum Oldenburg Kosten: bitte telefonisch erfragen Karoline Agethen Ruth Cobold Annika Härtel Christine Lambert Silke Neidig Heike Rogahn Kerry Scheffel Birte Sieve Anette Sydow Dörthe Warrings Sabine Wilke-Schlafke Anmeldung: Christine Lambert, Fon 0441 9608030 Fon 0441 67660 Fon 04407 20686 Fon 0441 36141148 Fon 0441 9608030 Fon 04482 980053 Fon 0441 4853279 Fon 0441 36189857 Fon 0441 6001776 Fon 0441 2171733 Fon 0441 884499 Fon 0441 593858 77 78 Seelsorge Seelsorge Begegnungen Zeit zum Reden und Zuhören Katholische Seelsorge Evangelische Seelsorge Die Zeit im Krankenhaus ist … Krankheit unterbricht den Alltag. Sie berührt nicht nur den Leib, sondern auch die Seele. Im und am Krankenbett sind Nachrichten und Eindrücke zu verarbeiten, die verunsichern und ängstigen können. Gespräche mit uns bieten Raum für das, was Sie bewegt. Gemeinsam können wir Wege der Entlastung suchen. … zuweilen eine Zeit des Glücks, der Zuversicht und der Er­ wartung – vor allem dann, wenn ein Kind geboren wird oder die baldige und vollständige Wiederherstellung der Gesund­ heit naht. … vielleicht eher eine Zeit der Sorgen um die eigene Ge­ sundheit, um die berufliche Zukunft, um die verbleibenden Lebensmöglichkeiten, um das Wohlergehen des Partners, der Kinder und der Angehö-rigen. … oder auch eine Zeit der Frage nach dem Warum des Ge­ schehens, nach der Kraft zum Durchstehen, nach Menschen, die den weiteren Weg mitgehen. Wir Seelsorgerinnen möchten Sie und Ihre Angehörigen während Ihres Aufenthaltes im Klinikum Oldenburg begleiten. Gerne stehen wir Ihnen für Begegnungen, Gespräche und gottesdienstliche Feiern zur Verfügung. Seelsorge vertraut der Zusage, dass Gott mit uns geht. Sie schöpft Zuversicht aus der Verheißung eines Neuanfangs – in diesem Leben und an dessen Grenze. Dabei kann eine Begleitung mit Gebet und Segen, mit einer Taufe, einer Abendmahlsfeier oder der Aussegnung eines Verstorbenen Patienten und Angehörige unterstützen. Gottesdienste feiern wir im Wechsel mit der katholischen Seelsorge in der Regel jeden Sonntag um 10 Uhr in der Kapelle. Jeden Dienstag um 12 Uhr laden wir ein zur Lich­ terzeit – eine Gelegenheit, eine Viertelstunde mitten am Tag innezuhalten und dann gestärkt weiter zu gehen. Über Gottesdienste und weitere Angebote informieren die Auslagen vor der Kapelle und die Plakate auf den Stationen. Über Gottesdienste und weitere Angebote informieren die Auslagen vor der Kapelle sowie die Plakate der Seelsorge auf den Stationen. Termine: auf Anfrage Anmeldung: Fon 0441 403-2146 Termine: auf Anfrage Anmeldung: Fon 0441 403-2743 Leitung: Michaela Voorwold, Pastoral­ referentin, Seelsorgerin für das Klinikum Oldenburg und das Reha-Zentrum; Claudia Heuer, Pastoralreferentin, Seelsorgerin für die Kinderklinik Kosten: keine Leitung: Pastorin Beate Bühler-Egdorf, Pastorin Evelyn Freitag, Pastorin Imke Hinrichs; alle Klinikum Oldenburg Kosten: keine 79 80 Seelsorge Seelsorge Gottesdienst für kleine und große Kinder Ein Licht für Dich Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder … in der Kinderklinik Eine Lichterkette geht jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember um die Welt. An diesem Tag erinnern wir uns im Gottesdienst an verstorbene Kinder. Für sie wird eine Kerze angezündet. So wird eine Idee aus den USA von trauernden Familien zur weltweit verbindenden Tradition. Jeden Sonntag um 9 Uhr feiern wir Kindergottesdienst im Spielzimmer der Station 361. Da für Kinder ein Aufenthalt im Krankenhaus mit vielen Fragen und neuen Erfahrungen verbunden ist, gehen wir hier auf die besondere Situation der kleinen Patientinnen und Patienten ein. Sie können ihre Erlebnisse und Gefühle aus dem Krankenhaus – etwa Angst, Leid oder auch Freude und Erleichterung – in den Gottes­ dienst kreativ miteinbringen. Alle, die um ein Kind trauern, und alle, die sie in der Trauer begleiten, möchten wir hierzu herzlich einladen. Der Gottes­ dienst wird gemeinsam von der Seelsorge im Kinderkrankenhaus und dem Ronald-McDonald-Haus gestaltet. In der turbulent-besinnlichen Adventszeit wird Raum geschaffen für Stille, Segen, Gebet und Gespräche. Der Gottesdienst findet am 10. Dezember 2017 um 17 Uhr in der Nikolaikirche in Oldenburg, Hundsmühler Straße 111, statt. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit zum Austausch und Beisammensein mit einem kleinen Abendbrot. Es freuen sich auf Ihr Kommen: Natürlich hören wir Geschichten, singen, spielen, beten und basteln dort. Eltern, Geschwister und andere Gäste sind immer herzlich willkommen. Die Konfession spielt für uns keine Rolle. Pastorin Beate Bühler-Egdorf Seelsorge Klinikum Oldenburg Iris Neumann-Holbeck Leitung Ronald-McDonald-Haus Oldenburg Termine: jeden Sonntag um 09:00 Uhr Leitung: Pastorin Beate Bühler-Egdorf und Team, Klinikum Oldenburg Kosten: keine Termine: Sonntag, 10. Dezember 2017, 17:00 Uhr Leitung: Pastorin Beate Bühler-Egdorf, Seelsorge Klinikum Oldenburg; Iris Neumann-Holbeck, Leitung Ronald-McDonald-Haus Oldenburg Anmeldung: nicht erforderlich Veranstaltungsort: Nikolaikirche Oldenburg, Hundsmühler Str. 111, 26133 Oldenburg Kosten: keine 81 82 Führungen Führungen Einblicke und Augenblicke Führungen durch das Klinikum Oldenburg Im Klinikum Oldenburg finden sich 24 verschiedene Fach­ richtungen, von denen sich viele zu Zentren zusammen­ geschlossen haben, um die bestmögliche Behandlung der Patienten sicherzustellen. Mit 832 Betten ist das Klinikum das größte Akutkrankenhaus in der Weser-Ems-Region sowie Teil der European Medical School Oldenburg-Groningen. Jährlich werden hier in Oldenburgs Stadtteil Kreyenbrück weit über 130 000 Patienten stationär und ambulant behandelt. Wer einmal hinter die Fassaden des Klinikums Oldenburg mit seinen über 2700 Mitarbeitern blicken möchte, ist herzlich zu einer Führung eingeladen. Art und Inhalt jedes Rundgangs rich­ ten sich nach den Interessen und Bedürfnissen der Besucher. Kindergartengruppen und Schulklassen etwa erhalten eine Füh­ rung durch die Kinderklinik, deren Betrieb und Arbeitsweise ih­ nen kindgerecht erklärt wird. Erwachsene bekommen Einblicke in die verschiedenen Klinikbereiche, können aber auch eigene Schwerpunkte wählen – zum Beispiel mit Führungen durch das Reha-Zentrum Oldenburg, das Integrierte Herzzentrum Olden­ burg oder durch das Oldenburger Nierensteinzentrum. Termine: auf Anfrage Leitung Führungen allgemein: Rita Wick, Leiterin Fortbildungs­ referat und Gesundheitshaus; Johanna Hagen, Fon 0441 403-2366, E-Mail: wick.rita@ klinikum-oldenburg.de Leitung Führungen Kinder: Anke Berghoff, Pflegedienstleitung Fon 0441 403-2080, E-Mail: berghoff.anke@ klinikum-oldenburg.de (Mindestalter 4 Jahre) Kosten: keine 83 84 Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Was ist die BeKoS? Die BeKoS ist eine Beratungsstelle für alle, die · Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen · eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten · Unterstützung für die eigene Selbsthilfegruppe suchen Selbsthilfegruppen sind für alle eine wichtige Unterstützung bei · Krankheiten · psychosozialen Problemen · Behinderungen · schwierigen Lebenssituationen von denen Sie selbst oder als Angehörige betroffen sind. Unterstützungsangebote der BeKoS · Information und Beratung über Möglichkeiten der Selbst– und Fremdhilfe · Vermittlung an eine geeignete bestehende Selbsthilfegruppe · Unterstützung bei Gruppengründungen · Beratung zur finanziellen Unterstützung · Beratung bei gruppeninternen Problemen · Veranstaltung von Fortbildungen, Seminaren usw. · Öffentlichkeitsarbeit Kontaktdaten: BeKoS Beratungs– und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V. Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg Tel. 0441 884848, Fax 0441 883444 E–Mail: info@bekos–oldenburg, www.bekos–oldenburg.de Sprechzeiten: Di.–Fr. 09:00 – 12:00 Uhr Mo. u. Mi. 15:00 – 19:00 Uhr Mo. 16:00 – 18:00 Uhr Gebärdensprechstunde; Skype–Name: bekos.oldenburg Spendenkonto: LzO, IBAN: DE96 2805 0100 0014 4049 58, BIC: SLZODE22 85 86 Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Neugründungen von Selbsthilfegruppen Hier finden Sie aktuelle Hinweise auf die Gründung von neu­ en Selbsthilfegruppen. Sollten Sie zu einer der folgenden Gruppen mehr Informatio­ nen wünschen, wenden Sie sich bitte an die BeKoS: Tel.: 0441 884848; info@bekos–oldenburg.de Gern nehmen wir auch weitere Ankündigungen entgegen. Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Gruppe für junge und jung gebliebene Leute und für die Seele Denn es geht allen Menschen mal gut, mal weniger gut, egal, ob „Psychiatrie-Erfahrene“, (angehende) „Profis“ oder „Angehörige“. Und davon sind wir meistens eh mehreres auf einmal. Deshalb ist dies eine Gruppe für alle, die sich auf die eine oder andere Art mit verschiedensten seelischen und geistigen Zuständen und den Umgang damit beschäftigen. Wir wollen ganz neue Wege gehen, uns gegenseitig zu un­ terstützen und füreinander da zu sein. Wir können so vieles voneinander lernen, · z. B. was wirklich hilfreiche und gewollte Unterstützung ist, · oder auch wie wir Stück für Stück zu Zufriedenheit finden · und wie wir gemeinsam Krisen vorbeugen oder uns auch gegenseitig begleiten können in schweren Zeiten. Mehr Infos findest du auch unter: www.madsandallies.wordpress.com „Essstörungen“ Diese Selbsthilfegruppe ist geeignet für Menschen, · die bereit sind, sich mit ihrer Erkrankung und ihren Folgen auseinanderzusetzen · die bereits Therapieerfahrung gesammelt haben · die den Willen haben, Eigenverantwortung zu übernehmen und damit ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen · die ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge mit anderen Betroffenen teilen wollen und somit Unterstützung leisten und finden · die eine Selbsthilfegruppe als eine Ergänzung zu professio­ nellen Hilfsangeboten verstehen Alle, die sich angesprochen fühlen und am Aufbau der Selbst­ hilfegruppe mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen. Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 20 Jahre. 87 88 Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Angst Angst ist etwas alltägliches, aber wenn die Angst beginnt, das Leben zu kontrollieren ist es an der Zeit, etwas dagegen zu tun. Die Gruppe soll dazu da sein, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutau­ schen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensum­ stände zu verbessern. Ziel ist es, die Gruppe gemeinsam zu organisieren und voran zu bringen, alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gleich­ berechtigt. Die Gruppe ist für Menschen · mit generalisierter Angststörung · mit Angst und depressiven Störungen · mit konkreten oder diffusen Ängsten Zwänge Immer wieder Hände waschen. Zehnmal nachsehen, ob die Tür verschlossen ist. Immer wieder das Haus putzen, mög­ lichst mit immer gleichen Abläufen. Immer der innere Zwang, bestimmte Handlungen auszu­ führen, auch leidende wiederkehrende Gedanken sich zu beschmutzen, zu erkranken … Fühlen Sie sich davon eingeengt, missverstanden, alleingelas­ sen? Leiden Sie unter diesem Druck? Der Übergang vom „Normalen“ zum Leiden an Zwängen ist fließend. Ein Austausch mit Menschen mit gleichen oder ähnlichen Leidenserfahrungen kann ein erster Schritt in Richtung Ver­ änderung sein. Dabei geht es um den freien Erfahrungs- und Gedankenaustausch, z.B. über · die Gründe und Ursprünge von Zwängen · den individuellen Umgang mit Zwängen Bei Interesse an einem regelmäßigem Austausch und die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wenden Sie sich gerne an die BeKoS. Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Depressionen In der Selbsthilfegruppe finde ich Menschen in der gleichen/ ähnlichen Lage. Im offenen Gespräch werden Erfahrungen ausgetauscht. Ich erlebe, dass ich mit meiner Situation nicht allein dastehe. Meine Erfahrungen können für andere hilfreich sein und ich profitiere von den Erfahrungen anderer. Die Selbsthilfegruppe wird nicht von Fachleuten geleitet, ist also keine Therapiegruppe. Jedes Gruppenmitglied ist gleich­ berechtigt und trägt zum Gelingen der Gruppe bei. Es sind regelmäßige Treffen geplant, bei denen in einer An­ fangsrunde aktuelle Probleme angesprochen werden können, über die sich danach ausgetauscht wird, Die Gruppe ist offenen für Betroffene im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. In der Selbsthilfegruppe soll · eine Möglichkeit für Betroffene geschaffen werden, mitein­ ander in Kontakt zu kommen · über krankheitsbedingte Probleme im Alltag gesprochen werden · ein besserer Umgang mit der Erkrankung gefunden werden · sich über Therapiemöglichkeiten ausgetauscht wrden · und vieles mehr ... Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige Und plötzlich kreisen deine Gedanken nur noch darum, dir schnell und zuverlässig sexuelle Befriedigung zu verschaffen. Du musst diesem inneren Druck nachgeben, fühlst dich dabei aber schlecht bzw. schämst dich. · Das Ausleben deiner Sucht beginnt meist im Internet? · Deine Sexsucht behindert dich dabei, eine stabile Be­ ziehung zu einem festen Partner*in aufzubauen bzw. zu führen? · Du willst dein Verhalten ändern, und suchst einen Weg aus deiner Sexsucht? In dieser Selbsthilfegruppe soll ein Umgang damit gefunden werden, um sich vom Suchtverhalten dauerhaft zu lösen. Willkommen sind Betroffene mit einer gesicherten Diagnose. 89 90 Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg Suche von neuen Gruppenmitgliedern Hier veröffentlichen wir Mitteilungen von bestehenden Selbst­ hilfegruppen, die neue Gruppenmitglieder suchen. Wenn Sie Interesse an einer der Gruppen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit der BeKoS auf oder besuchen Sie uns im Selbsthilfezentrum. Gern nehmen wir auch weitere Suchanfragen oder Ankündi­ gungen entgegen. Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg reallife_2.0 - Selbsthilfegruppe für Online-Spielund Mediensucht Hallo und willkommen bei der Selbsthilfegruppe für OnlineSpieler und Mediennutzer, die ihr Leben aus den Augen verloren haben. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die den Schwerpunkt ihres Lebens von der virtuellen Welt zurück in die reale Welt verlegen oder bereits verlegt haben. Wir streben im reallife_2.0 nach Herausforderungen, Erfolg, Kontakten und neuen Denkanstößen. Dabei sammeln wir Erfahrungen durch Kommunikation, Erlebnisse und Taten. Das Alter spielt bei uns eine Nebenrolle. Solltest du dich mit unserer Gruppe identifizieren können, bist du willkommen. Huntington Krankheit Betroffen? – Was nun? Sie sind nicht allein! ·N utzen Sie die Chance und tauschen Sie sich mit anderen aus! · Finanzielle Unterstützung, Pflege, Therapien, Seelsorge, Forschung … · Hoffen, verzweifeln, trösten, lachen, … Das gibt es hier, Sie müssen nur einmal über Ihren Schatten springen: Selbsthilfegruppe Huntington Oldenburg! Die Gruppe richtet sich an Erkrankte, Risikoträger, Familien und Freunde. Männerselbsthilfegruppe In Oldenburg trifft sich eine Selbsthilfegruppe für Männer, die sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinan­ dersetzen wollen. Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität, Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht und weitere. Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen. Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters, gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung – ist aber keine Voraussetzung. 91 92 BeKoS Selbsthilfegruppen BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg Selbsthilfegruppen in Oldenburg >A Allein in Oldenburg gibt es ca. 200 Selbsthilfegruppen zu den verschiedensten Themen. Kontakt zu den unten aufgeführ­ ten Gruppen kann über die BeKoS hergestellt werden. Bei konkreten Nachfragen zu speziellen Gruppen geben wir gerne Auskunft. A ·· AA – Anonyme Alkoholiker ·· ABC – Analphabeten ·· Abhängigkeitserkrankte – russischsprachig ·· Adipositas ·· Adoptiv- und Pflegefamilien ·· ADS-Hilfe Pontixx, Elterngruppe ·· Akne inversa ·· Ängste, soziale ·· Angst ·· AL – Anon, Angehörige von Alkoholikern ·· Alkohol – Frauen mit Zuversicht ·· Alkoholerkrankte und Angehörige ·· Alleingeborene Zwillinge ·· Alzheimer- und Demenzkranke, Angehörige ·· AMD – altersbedingte Makuladegeneration ·· Angehörige von Menschen mit Depressionen ·· Angehörige von Menschen mit Borderline ·· Anonyme Spieler ·· Aphasiker + Angehörige (Olaph) ·· Asperger Syndrom, Elterngruppe ·· Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS), Elterngruppe ·· Autismus, frühkindlicher, Elterngruppe ·· Autoimmunerkrankungen Für die Bereiche Suchtselbsthilfegruppen und Elternselbsthilfe­ gruppen hat die BeKoS eine gesonderte Übersicht erstellt. Diese Listen können auf Wunsch angefordert oder als Down­ load auf www.bekos–oldenburg.de (Service-Gruppenüber­ sicht) heruntergeladen werden. Sollten Sie hier keine für Sie geeignete Selbsthilfegruppe finden, können wir Sie beim Aufbau einer solchen Gruppe unterstützen. Weitere Selbsthilfegruppen in Niedersachsen können Sie per E–Mail über das Selbsthilfe–Büro Niedersachsen anfordern: [email protected] 93 94 BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg >B–D B ·· Bauchspeicheldrüsenerkrankte und Pankreatektomierte, Arbeitskreis ·· Bechterew, Morbus ·· Behinderungen, junge Menschen mit erworbenen; „Enjoy Your Life“ ·· Bipolare Störungen ·· Blaues Kreuz, SHG für Suchtkranke ·· Blindenverein ·· Borderline ·· Borderline – Angehörige ·· Borreliose ·· Brustkrebs, Männer mit C ·· Chronische Schmerzen ·· Clusterkopfschmerz 2 ·· CoDA – Anonyme Co-Abhängige ·· Colitis Ulcerosa / Morbus Crohn ·· COPD (Lungenerkrankung) ·· Crest-Syndrom ·· CRPS – Morbus Sudeck ·· Cystische Fibrose, Elterngruppe D ·· Defibrillator, Herzkranke ·· Deletionssyndrom 22q11 – kiDS-22q11 e. V. ·· Demenz- und Alzheimererkrankte, Angehörige ·· Demenz, Gruppe für Menschen mit beginnender Demenz ·· Depression ·· Depressionen – Männer ·· Depressionen, Angehörige von Menschen mit ·· Diabetisches Kind, Elterngruppe BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg >D–F ·· Dialysepatienten und Nierentransplantierte ·· Down-Syndrom, Elterngruppe ·· Dupuytrensche Kontraktur ·· Dystonie E ·· Eltern für Impfaufklärung ·· Eltern hörgeschädigter Kinder ·· Elterninitiative sehgeschädigter Kinder ·· Elternkreis drogenabhängiger und -gefährdeter Menschen jeden Alters ·· Eltern von Kindern mit frühkindlichem Autismus – Kanner-Syndrom ·· Enjoy Your Life – junge Menschen mit Handicap ·· Erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung ·· Essstörungen F ·· Fare – Familien retten ·· Fetales Alkoholsyndrom, Elterngruppe ·· Frauen – Freizeitgruppe ·· Frauenclub – russischsprachige Frauengruppe ·· Frauengruppe ‚Nichts geht mehr wie früher‘ ·· Frauen in der Mitte – ohne Abhängigkeit leben ·· Frauen mit Zuversicht – Alkohol ·· Frauenring, Deutscher ·· Frauen um 50 ·· Frauenselbsthilfe nach Krebs ·· Fraureif – Frauen im inneren und äußeren Wandel ·· Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe ·· Frühkindlicher Autismus, Elterngruppe 95 96 BeKoS Selbsthilfegruppen BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg >G–I Selbsthilfegruppen in Oldenburg >J–L G ·· Gehörlose ·· Geschwister, erwachsene von Menschen mit Behinderung ·· Glaukom-Kinder, Elterninitiative ·· Glasaugen, Elterngruppe ·· Guillain-Barré-Syndrom ·· Guttempler, SHG für Suchtkranke J ·· jung & verwitwet ·· JuPa – Junge Parkinsonerkrankte H ·· Herzkind e. V., Elterngruppe ·· Herzkranke mit Defibrillator/Herzunterstützungssysteme ·· Herzkranke, Gesprächskreis ·· Hirn-Aneurysma ·· Histiozytose, Essen (Oldbg) ·· HIV-Positivengruppe ‚Pluspunkt‘ ·· Hochbegabte Kinder und Jugendliche, Elterngruppe, iikuh ·· Hochsensible Menschen (HSP) ·· Hörgeschädigte ·· Hörgeschädigte Kinder, Elterngruppe ·· Hörgeschädigte, russischsprachige ·· HUK – Homosexuelle und Kirche ·· Huntington – Krankheit ·· Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen I ·· Ichthyose ·· ILCO – Künstlicher Darm- und Blasenausgang ·· Intersexuelle Menschen e. V., Elterngruppe ·· Intersexualität und Transidentität, Beratungsund Informationsstelle K ·· Kanner-Syndrom, Elterngruppe ·· Kehlkopflose, Verband ·· KiDS – 22q11 e. V. – Deletionssyndrom 22q11 ·· Kinderlose, Gesprächsgruppe für ·· Klarsicht, SHG für Suchtkranke ·· Krebs, Frauenselbsthilfe (nicht nur für Frauen) ·· Krebskranke Kinder, Elterninitiative ·· Krebskranke Männer ·· Kreuzbund, SHG für Suchtkranke L ·· Lebertransplantierte ·· Legasthenie ·· Lesben und Schwule, Jugendgruppe ·· Lesbische Mütter und ihre Kinder ·· Leukämie, Lymphom, Plasmozytom ·· LIBERO, Eltern von Kindern mit Krankheiten des Nervensystems ·· Lichen Ruber ·· Lipödem ·· Lippen/Gaumen-Fehlbildungen, Elterngruppe ·· Lungenkrebs ·· Lupus Erythematodes 97 98 BeKoS Selbsthilfegruppen BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg >M–O Selbsthilfegruppen in Oldenburg >P–R M ·· Makuladegeneration, altersbedingte (AMD) ·· Männer mit Depression ·· Männerselbsthilfegruppe ·· Männer mit Gewalterfahrung in der Kindheit ·· Mediensucht, reallife_2.0 ·· Spina bifida, Hydrozephalus Elterngruppe ·· Messies ·· Missbrauch, sexueller an Frauen ·· Mitralklappenprolaps-Syndrom ·· Morbus Bechterew ·· Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa ·· Morbus Sudeck – CRPS ·· Mütter sexuell missbrauchter Kinder ·· Mukoviszidose, Elterngruppe ·· Multiple Sklerose ·· Multiple Sklerose, Angehörige ·· Muskelerkrankte, Deutsche Gesellschaft P ·· Paar im Zwiegespräch – Selbsthilfekonzept gegen das Schweigen in Paarbeziehungen ·· Pankreatektomierte und Bauchspeicheldrüsenerkrankte, Arbeitskreis ·· Parkinson, Deutsche Vereinigung ·· Parkinson, Junge Parkinsonerkrankte ·· Pflege– und Adoptivfamilien ·· Pflegende Angehörige ·· Plasmozytom, Leukämie, Lymphom ·· Polyarthritis, chronische ·· Polio/Polio Spätfolgen ·· Pontixx, ADS-Hilfe, Elterngruppe ·· Prostatakrebs ·· Psychoseerkrankte, Angehörige N ·· NA – Narcotics anonymous, alle stoffgebundene Süchte ·· Nebennieren- und Hypophysenerkrankungen ·· Netzhauterkrankungen, degenerative ·· O ·· Onlinespielsucht, reallife_2.0 ·· OPAL = OPEN ALCOHOLICS ·· Osteoporose R ·· RA – rheumatoide Arthritis ·· Restless Legs Syndrom ·· Rheuma-Liga ·· Rollstuhlsportclub ·· Rückengeschädigte, Freundeskreis ·· russischsprachige Frauengruppe – Frauenclub ·· russischsprachige Hörgeschädigte 99 100 BeKoS Selbsthilfegruppen BeKoS Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppen in Oldenburg >S–U Selbsthilfegruppen in Oldenburg >U–Z S ·· S-Anon, Angehörige von Sex-Süchtigen ·· Sarkoidose ·· Schädel-Hirn-Verletzte, Angehörige ·· Schilddrüsenkrebs ·· Schlafapnoe ·· Schlaganfall ·· Schmerzen, chronische ·· SeGOLD – Selbstbestimmt leben – Gemeinschaft Oldenburg ·· Sehgeschädigte Kinder, Elterninitiative ·· Sexsüchtige ·· Sexueller Missbrauch, Frauengruppe ·· Sharp – Syndrom ·· Sklerodermie ·· soziale Ängste ·· Spielsucht ·· Spina bifida, Hydrozephalus Elterngruppe ·· Stottern U ·· UBS - unabhängige Beschwerdestelle für Psychiatrie in Oldenburg & umzu e. V. ·· Umwelterkrankte T ·· Tanzgruppe für Rollstuhlfahrende und Fußgehende ·· Transidentität und Intersexualität, Beratungs- und Informationsstelle ·· Transsexuelle ·· Transvestiten ·· Trauer ·· Trauma ·· Trennung vom Partner/Partnerin V ·· Verlassene Mütter ·· Verwitwet – jung & verwitwet ·· Vitiligo – Weißfleckenkrankheit ·· Völklinger Kreis W ·· Wechseljahre X ·· XY-Frauen Selbsthilfe Z ·· Zöliakie, Eltern und erwachsene Betroffene ·· Zwiegespräch – Selbsthilfekonzept gegen das Schweigen in Paarbeziehungen ·· Zystische Fibrose, Elterngruppe 101 102 BeKoS Selbsthilfegruppen Termine und Veranstaltungen von Selbsthilfegruppen, der BeKoS und anderen Einrichtungen BeKoS Selbsthilfegruppen 103 18. Oktober 2017 | 19:00 – 21:00 Uhr „Was bedeutet „Persönliche Assistenz““? Informationsveranstaltung Referentinnen: Eka Oehne; SeGOld e. V. und Wiebke Hendeß, SeGOld e. V. Ort: VHS Oldenburg, Karlstraße 25, 26123 Oldenburg Veranstalter: SeGOld e. V. und VHS Oldenburg Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos. 19. Oktober 2017 | 19.30 Uhr Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen Aktuelle Termine, Themen und Veranstaltungen 17. August 2017 | 19:30 Uhr Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen 18. August 2017 | 18:00 – 21:00 Uhr + 19. August 2017 | 10:00 – 16:00 Uhr Methodenseminar „Paar im Zwiegespräch“ Referenten: Marita Weerts-Eden, Henning Eden Ort: Oldenburg, Kanalstraße 15 Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Paar im Zwiegespräch“ Kosten: 75,-€ pro Person für das Wochenende 21. September 2017 | 19:30 Uhr Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen 10. November 2017 | 18:00 – 21:00 Uhr + 11. November 2017 | 10:00 – 16:00 Uhr Methodenseminar „Paar im Zwiegespräch“ Referenten: Marita Weerts-Eden, Henning Eden Ort: Oldenburg, Kanalstraße 15 Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Paar im Zwiegespräch“ Kosten: 75,-€ pro Person für das Wochenende 16. November 2017 | 19.30 Uhr Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen – Fördermöglichkeiten für Selbsthilfegruppen 2017/2018 104 105 Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Familien eine Perspektive geben Die umfangreiche Arbeit der Elterninitiative wird allein durch Spenden, Zuwendungen und Mitgliedsbeiträge gewährleistet. Spendenkonto: Landessparkasse zu Oldenburg IBAN DE28 2805 0100 00004388 61 BIC SLZODE22XXX Folgende Leistungen werden von der Elterninitiative finanziert: … psychosoziale Betreuung sowie zusätzliche Pflegestellen auf der kinderonkologischen Station Oldenburg Therapeuten und Fachberater begleiten die Kinder und Eltern während der stationären Phase. Zusätzliche Schwes­ ternstellen führen zu einer spürbaren Verbesserung der Betreuungs- und Pflegesituation. Die Krebserkrankung eines Kindes zu bewältigen, erfordert mehr als chemotherapeutische Medikamente und hochmo­ derne Medizintechnik. Die Erkrankung beeinträchtigt das see­ lische und körperliche Gleichgewicht des betroffenen Kindes, seiner Eltern und Geschwister. Von allen wird Geduld und Kraft für die lange Zeit der Therapie und die damit einherge­ hende Umstrukturierung des Alltags verlangt. Die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. unter­ stützt betroffene Familien seit nunmehr 15 Jahren. Sie bietet eine Vielzahl von Angeboten, die den Familien sowohl in der stationären als auch ambulanten Phase und in der Zeit nach der Erkrankung helfen, mit der neuen Situation umzugehen. Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Dr.-Schüßler-Straße 16 26133 Oldenburg Telefon: 0441 9985877 Telefax: 0441 9985879 E-Mail:[email protected] Internet:www.eltern-kinderkrebs-ol.de 1. Vorsitzender: Thomas Haaker Geschäftsführung: Dr. Pia Winter Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. … psychotherapeutische Betreuung in der ambulanten Phase und im Anschluss an die Akuttherapie Ein ausgebildetes Team besucht die Familien in regelmä­ ßigen Abständen zu Hause. Dies trägt zur Krankheitsakzep­ tanz und -bewältigung bei und unterstützt den Heilungs­ prozess. … physio- und sporttherapeutische Bewegungsangebote während und nach der Krebstherapie Die Krebstherapie schränkt die Bewegungsmöglichkeiten eines Kindes deutlich ein. Angepasste Angebote fördern die Aktivität und stärken das Körper- und Selbstbewusst­ sein. … Angebote für Geschwisterkinder Regelmäßige Geschwistertreffs und –seminare unterstützen die Geschwister in dieser belastenden Zeit altersangemes­ sen und individuell. Außerdem gibt der Oldenburger Verein Hilfe zur Selbsthilfe: Um den Kontakt und den Austausch der Eltern untereinander zu fördern, werden regelmäßige Treffen und Veranstaltungen organisiert. 106 Treffen der Anonymen Alkoholiker Für Betroffene, Angehörige und Interessierte Aus der Präambel der AA: „Anonyme Alkoholiker sind eine Gemeinschaft von Män­ nern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören. Die Gemeinschaft kennt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren, sie erhält sich durch eigene Spenden. Die Gemeinschaft AA ist mit keiner Sekte, Kon­ fession, Partei, Organisation oder Institution verbunden; sie will sich weder an öffentlichen Debatten beteiligen noch zu irgendwelchen Streitfragen Stellung nehmen. Unser Haupt– zweck ist, nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur Nüchternheit zu verhelfen.“ (Quelle: www.anonyme–alkoholiker.de) Termine: montags, 19:00 – 20:00 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Oldenburg, Gesundheitshaus, Rahel–Straus–Str. 10 Info/Kontakt: Fon 0441 19295