beraten unterstützen fördern Das Programm

Werbung
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Impressum
Das Programm
Juli bis Dezember2017
Herausgeber: Klinikum Oldenburg AöR
www.klinikum-oldenburg.de und
www.gesundheitshaus-oldenburg.de
Gestaltung: ideendirektoren
Design und Kommunikation, Oldenburg
www.ideendirektoren.de
beraten
unterstützen
fördern
Lektorat: U. Pieper-M., www.textlandschaften.de
Druck: flyerheaven GmbH & Co. KG,
Oldenburg, www.flyerheaven.de
Fotos: Titel > Julia Hoyndorff
Innenseiten > www.istockphoto.com,
S. 4, 11, 34, 54, 57, 83 > Marcus Meyer
S. 20 > Michael Hagedorn
S. 25, 26 > Lukas Lehmann
S. 35 > Birgitt Moed
S. 42 > ideendirektoren
S. 80 > Norbert Egdorf
Auflage: 30.000 Stück
Ansprechpartnerin
Gesundheitshaus
Klinikum Oldenburg AöR
Rahel-Straus-Straße 10
26133 Oldenburg
Verteilung: Die Broschüre liegt in zahlreichen
öffentlichen Einrichtungen aus. Auf Anfrage senden wir Ihnen aber auch gerne ein Exemplar zu.
Fon 0441 403-2366, -3336, -2230
Fax 0441 403-3360
Koordination: Rita Wick, Leitung Fortbildungsreferat und Gesundheitshaus am Klinikum
Oldenburg, sowie als Mitarbeiterinnen Petra
Eilers und Waltraud Reil.
www.gesundheitshaus-oldenburg.de
Die nächste Ausgabe erscheint im Januar 2018.
Rita Wick
Leiterin Fortbildungsreferat
Klinikum Oldenburg AöR
Rahel-Straus-Straße 10
26133 Oldenburg
[email protected]
Fon 0441 403-2366, -3336, -2230, -2274
Fax 0441 403-3360
Zur schnellen
Orientierung:
So finden
Sie uns:
Aktionstage
S. 10 – 15
Medizinische Fachvorträge
S. 16 – 27
Frauen & Gesundheit
S. 28 – 31
Männer & Gesundheit
S. 32 – 33
Kinder & Gesundheit
S. 34 – 37
Senioren & Gesundheit
S. 38 – 43
Diabetes
S. 44 – 49
Ernährung & Diät
S. 50 – 51
Alternative Heilverfahren
S. 52 – 53
Fitness & Gesundheitsvorsorge
S. 54 – 63
Schwangerschaft, Geburt & Baby
S. 64 – 77
Seelsorge
S. 78 – 81
Führungen
S. 82 – 83
Selbsthilfegruppen
S. 84 – 106
Anfahrt
Dreieck OL-West
Kreuz OL-Ost
OL-Kreyenbrück
Per VWG-Bus:
Linie 311 und 321
Haltestelle Klinikum
1 Reha-Zentrum
2 Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP)
3 Gesundheitshaus
4 Haupteingang
5 Kinderklinik
6 MAZ
Vorwort
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
vor Ihnen liegt unser neues Programmheft. Bevor Sie ins Heft
eintauchen und unsere neuen Angebote für die zweite Jahreshälfte 2017 erkunden, lassen Sie mich kurz ein paar Worte
zum Anliegen unserer medizinischen Fachvorträge, Aktionstage
und Kurse verlieren: Wir im Klinikum Oldenburg möchten Ihre
Gesundheitskompetenz stärken!
Gründe, die Selbstinformation zu fördern, gibt es genug. Patienten wünschen sich seit Jahren, an Behandlungsentscheidungen
beteiligt zu werden. Es ist erwiesen, dass die Compliance – die
Therapietreue – der Patienten steigt, wenn sie medizinisches
Wissen haben und die Notwendigkeit der Behandlung verstehen. Studien zeigen die negativen Auswirkungen auf, wenn der
Patient eine weniger ausgeprägte Gesundheitskompetenz hat –
sie bewirkt unter anderem eine geringere Inanspruchnahme von
präventiven Angeboten des Gesundheitssystems, ein schlechteres
Einnahmeverhalten bei Medikamenten und sogar mehr Krankenhausaufenthalte.
Und wie kommen Sie am besten zu Ihren Informationen? Diese
Frage ist auch längstens beantwortet: der Mediziner selbst spielt
dabei eine wichtige Rolle – und zwar nicht „Dr. Google“, sondern
ein Arzt von Angesicht zu Angesicht.
Dem Wunsch nach Selbstinformation sowie medizinischer
Expertise kommt das Klinikum Oldenburg mit seinen Gesundheitshaus-Angeboten nach. Schwerpunkte von Juli bis Dezember
sind Krankheitsbilder wie Darmkrebs, Herzerkrankungen und die
Behandlungsmethoden im neuen Hybrid-OP.
Ihre
Rita Wick
Leiterin Gesundheitshaus
3
4
Was ist das Gesundheitshaus?
5
Aktiv für mehr Gesundheit
Ergänzend zu den fortlaufenden Angeboten gibt es die Reihe
„Medizinische Fachvorträge“. Hier informieren Mediziner in
verständlicher Sprache über bekannte Krankheiten, beleuch­
ten Zusammenhänge und stellen Diagnostik- und Behand­
lungsmöglichkeiten vor. Im Anschluss an die Vorträge haben
die Zuhörer stets ausreichend Zeit, Fragen an die Referenten
zu richten und sich beraten zu lassen.
Seit 2001 gibt es das Gesundheitshaus am Klinikum
Oldenburg. Unter dem Dach dieser in der Region einmaligen
Einrichtung finden interessierte Bürger aller Altersgruppen
zahlreiche Veranstaltungen zum Gesundbleiben und Gesund­
werden. Die meisten davon sind kostenfrei.
Das halbjährlich wechselnde Programm hält jedes Mal rund
80 verschiedene Angebote – Kurse, Schulungen, Sprechstun­
den, Vorträge und Aktionstage – bereit. Mediziner und Pflege­
kräfte aus dem Klinikum Oldenburg sowie externe Referenten
führen durch die Veranstaltungen, die immer wieder um
aktuelle Themen ergänzt werden.
Die Kurse aus den Bereichen Prävention, Rehabilitation,
Fitness, Wellness und Ernährung richten sich an alle, die
ihre Gesundheit erhalten wollen, als auch an diejenigen,
die ihren Lebensstil verändern möchten, um bereits einge­
tretene Krankheiten im Verlauf günstig zu beeinflussen.
An speziellen Aktionstagen wird darüber hinaus auf inter­
essante Gesundheits-Themen sowie auf das Geschehen im
Klinikum Oldenburg aufmerksam gemacht. Mit einem bunten
Programm stellen sich dann einzelne Einrichtungen innerhalb
des Klinikums der Öffentlichkeit vor oder Experten informie­
ren einen ganzen Tag lang über ausgewählte Krankheitsbilder.
Das Programm des Gesundheitshauses erscheint zweimal im
Jahr und ist in vielen Krankenhäusern der Region, in Arzt­
praxen und Apotheken erhältlich. Zudem findet es sich im
Internet unter www.gesundheitshaus-oldenburg.de.
6
Inhalt
Zum Umgang
mit diesem Heft
Die verschiedenen Angebote sind thematisch zu Kapiteln
zusammengefasst. Zur besseren Übersichtlichkeit hat jedes
Kapitel sowohl im Inhaltsverzeichnis als auch an den Seiten­
rändern im Register seine eigene Farbe.
Den Angeboten sind immer Ansprechpartner zugeordnet. An
diese können Sie sich persönlich wenden oder sich, falls erfor­
derlich, direkt anmelden. Bei vielen Kursen ist eine vorherige
Anmeldung nicht nötig.
Die mit diesem Zeichen markierten Veranstaltungen finden
an den angegebenen Terminen zusätzlich in Gebärden­
sprache statt.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir in
dieser Broschüre in der Regel auf die zusätzliche Formulie­
rung der weiblichen Schreibweise. Wir weisen ausdrück­
lich darauf hin, dass die Verwendung der männlichen
Form geschlechtsunabhängig zu verstehen ist.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Aktionstage
Sommerfest in der Kinderklinik
Mit vereinten Kräften gegen den Darmkrebs Das schwache Herz
10
12
14
Medizinische Fachvorträge
Was ist Osteopathie?
Vorhofflimmern
Lachfalten zu verschenken Inkontinenz bei Frauen
Hybrid-OP
Was ist Palliativmedizin?
17
19
21
23
25
27
Frauen & Gesundheit
Leben mit der Diagnose
Look good feel better
Teestunde 28
30
31
Männer & Gesundheit
Vater werden ist nicht schwer … 33
Kinder & Gesundheit
Frühstart ins Leben
Bewegung von Anfang an
Kleine Retter – große Hilfe
Kinder und Jugendliche mit Diabetes
34
35
36
37
7
8
Inhalt
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Senioren & Gesundheit
Nah am Menschen mit Demenz
Sturzprophylaxe-Kurs
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Die Notfallmappe
38
39
40
41
43
Diabetes
Diabetes mellitus
Diabetestherapie
Diabetologische Fußambulanz
45
46
49
Ernährung & Diät
Gesund essen und trinken
Ernährung nach Maß
50
51
Alternative Heilverfahren
Stress im Alltag – Wie gehe ich damit um? Osteopathie – Was ist das?
52
53
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Physiotherapie
Kontinenztraining Funktionstraining im Wasser
Urlaub im Alltag
Tinnitus-Treff
Hörtherapie bei Tinnitus
Qigong mit Musik
Halten und Loslassen! Bewusstheit durch Bewegung
54
56
57
58
59
60
61
62
63
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Infoabend für werdende Eltern
Geburtsvorbereitung für Paare
Geburt vorbereiten mit PEP®
Rückbildungsgymnastik mit Kind und Baby-ABC
Rückbildungsgymnastik
Offene Stillgruppe Telefonische Stillberatung Still-Infoabend
Babymassage und Baby-ABC
Babylesestunde Hilfe bei tränenreicher Babyzeit
Leere Wiege
Wochenbett-Betreuung
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
Seelsorge
Begegnungen
Zeit zum Reden und Zuhören
Gottesdienst für kleine und große Kinder Ein Licht für Dich
78
79
80
81
Führungen
Einblicke und Augenblicke 83
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Was ist die BeKoS?
Neugründungen von Selbsthilfegruppen
Suche von neuen Gruppenmitgliedern
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
Termine und Veranstaltungen
Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Treffen der Anonymen Alkoholiker
85
86
90
92
102
104
106
9
10
Aktionstage
Aktionstage
Sommerfest in der Kinderklinik
Spiel und Spaß im Grünen
Mittwoch, 19. Juli 2017 | 15:00 – 17:30 Uhr
Mitten in den Sommerferien lädt das Kinderkrankenhaus alle
Daheimgebliebenen – und natürlich auch die ersten Urlaubs­
rückkehrer – zum jährlichen Sommerfest ein. Frei nach dem
Motto „Happy Hour im Klinikpark“ wird der Park im Klinikum
Oldenburg einen ganzen Nachmittag lang in eine bunte Spiel­
wiese verwandelt.
Hier kann jeder nach Herzenslust basteln, malen, spielen und
Pause machen bei Eis, Keksen, Kuchen und Getränken. Dieses
Jahr ist auch wieder die Popcornmaschine dabei, die kräftig
Popcorn ausspucken wird.
Aber das ist noch längst nicht alles: Kleine und große Lese­
ratten kommen beim Bücherflohmarkt auf ihre Kosten, die
Klinikclowns besuchen die bettlägerigen Kinder und das
Ronald-McDonald-Haus lädt zu Geschicklichkeitsspielen ein.
Nachmittäglicher Höhepunkt ist der Besuch von Kasper mit sei­
nen Theaterkumpels. Wir freuen uns auf ein lustig buntes Fest!
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Garten der
Kinderklinik, Eingang „An den
Voßbergen“;
auch zugänglich über die Univer­
sitätsklinik für Gynäkologie und
Geburtshilfe sowie die Klinik für
Chirurgie
Leitung:
Anke Berghoff, Pflegedienstleitung
der Kinderklinik und Team, Klini­
kum Oldenburg
Hinweis:
Das Sommerfest findet bei jedem
Wetter statt.
Eintritt frei
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Aktionstage
Aktionstage
Mit vereinten Kräften
gegen den Darmkrebs
Aktionstag im Darmkrebszentrum Oldenburg
Sonntag, 3. September 2017 | 14:00 – 17:00 Uhr
Jährlich erkranken in Deutschland über 60.000 Menschen an
Darmkrebs – eine Diagnose, die großen Schrecken verursacht.
Doch: Wir im Klinikum Oldenburg wissen, dass Darmkrebs­
erkrankungen häufig heilbar sind. Wichtige Voraussetzung
hierfür ist die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit – ange­
fangen von den akribischen Früherkennungsuntersuchungen
bis hin zu den neuesten Behandlungsverfahren. Gemeinsam
erstellte Konzepte für die Nachbehandlung sowie die Orga­
nisation der medizinischen und pflegerischen Betreuung im
ambulanten Bereich spielen für uns eine wichtige Rolle.
In unserem Darmkrebszentrum, seit 2014 nach den Leitlini­
en der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert, treffen
Erfahrung, Wissen und aktuelle medizinische Versorgungskon­
zepte zusammen. Hier arbeiten Gastroenterologen, Chirurgen,
Radiologen, Onkologen und Strahlentherapeuten für bestmög­
liche Heilungschancen Hand in Hand. Auch Stomatherapeu­
ten, Ernährungsberater und Pflegende sind wertvolle Experten
auf dem Weg zur Gesundung und Sicherstellung einer hohen
Lebensqualität für unsere Patienten.
Referenten:
Ärzte aus dem Darmkrebszentrum
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Foyer und
Gesundheitshaus, Rahel-StrausStr. 10
Hinweis:
Das detaillierte Programm wird
Mitte August veröffentlicht.
Veranstalter:
Universitätsklinik für Allgemeinchi­
rurgie in Zusammenarbeit mit den
Partnern des Darmkrebszentrums,
Klinikum OIdenburg
Anmeldung:
nicht erforderlich
Eintritt frei
Die Diagnose Darmkrebs führt zu vielen Fragen. Daher
möchten wir Sie zu unserem Aktionstag einladen und Sie,
anhand von Vorträgen, Gesprächsforen, geführten Rundgän­
gen und Informationsständen, über folgende Dinge schlau(er)
machen: Was zeichnet eine moderne Darmkrebsdiagnostik
aus? Welche Therapiemöglichkeiten finden Anwendung?
Wie gestaltet sich die Nachsorge? Aber auch: Wie krempelt
die Erkrankung mein Leben um? Welche Hilfsmöglichkeiten
gibt es? Wir heißen Sie zu diesem informativen Nachmittag
herzlich willkommen.
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Aktionstage
Aktionstage
Das schwache Herz
Ursachen – Diagnostik – Therapie
Donnerstag, 2. November 2017 | 17:00 – 19:30 Uhr
In den letzten Jahren konnten wichtige Fortschritte in der
Herz-Kreislauf-Forschung erzielt werden. Dennoch sind HerzKreislauf-Erkrankungen in Deutschland immer noch Todes­
ursache Nummer eins. Vor diesem Hintergrund findet jedes
Jahr im November mit den „Herzwochen“ eine bundesweite
Aufklärungskampagne statt.
Die diesjährigen Herzwochen stehen unter dem Motto
„Das schwache Herz“. Denn: Aufgrund des zunehmenden
Durchschnittsalters der Bevölkerung erkranken immer mehr
Menschen an einer Herzschwäche, vom Mediziner auch
Herzinsuffizienz genannt.
Viele, meist ältere Patienten nehmen die Herzschwäche und
die damit verbundenen Beschwerden oft als altersbedingt
hin. Dabei kann man wirkungsvoll und vielfach mit einfa­
chen Mitteln gegen sie angehen. Je früher eine Herzschwäche
erkannt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu
bekämpfen.
Im Rahmen der Herzwochen möchte das Klinikum Oldenburg
in diesem Jahr alle Besucher des Aktionstages darüber infor­
mieren, wie sich die Symptome der Herzinsuffizienz äußern,
mit welchen Methoden die Diagnose der Herzschwäche
gestellt wird und wie sie sich behandeln lässt.
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
nicht erforderlich
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg, Herz-Kreis­
lauf-Zentrum, Universitätsklinik
für Kardiologie; in Zusammenar­
beit mit der Deutschen Herzstif­
tung e.V. Oldenburg
Hinweis:
Das detaillierte Programm wird
Ende September auf www.klinikumoldenburg.de veröffentlicht.
Eintritt frei
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Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
Was ist Osteopathie?
Möglichkeiten und Grenzen
dieser Therapieform
Montag, 24. Juli 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr
Die Osteopathie ist eine Heilkunde, die die Schulmedizin
sehr sinnvoll ergänzen kann. Immer mehr Fachärzte arbeiten
mit Osteopathen zusammen, so auch im Klinikum Olden­
burg. Interessierte Gäste erhalten an diesem Vortragsabend
einen allgemeinen Überblick über Anwendungsbereiche,
Behandlungsmethoden und Forschungshintergründe von
Ostheopathie.
Osteopathie stellt den Zusammenhang zwischen der
Erkrankung eines Menschen und einer Beeinträchtigung
der Beweglichkeit und Struktur des Skeletts, der Gelenke,
Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien her. Die ganzheitliche
Methode, die nur mit den Händen ausgeführt wird, hilft
unter anderem bei Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden,
Rückenschmerzen, kommt aber auch nach akuten Verletzun­
gen zur Wiederherstellung der physiologischen Funktionen
erfolgreich zum Einsatz.
Ausgehend von der Annahme, dass der Körper selbst in der
Lage ist, sich selbst zu regulieren bzw. zu heilen, untersucht
der Osteopath das Gewebe des gesamten Körpers, um etwa­
ige Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und dann zu
behandeln. Voraussetzung für die ostheopathische Behand­
lung ist, dass alle Strukturen im Körper des Patienten gut
beweglich und somit auch gut versorgt sind.
Referent:
Jan Bönecke, HP, Osteopath
und Physiotherapeut,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Gesundheits­
haus, Rahel-Straus-Str. 10
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg,
Abteilung für Physiotherapie
Eintritt frei
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Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
Vorhofflimmern
Was man tun „sollte“ und was man tun „kann“
Dienstag, 12. September 2017 | 19:30 – 21:00 Uhr
Worin liegen die Risiken des Vorhofflimmerns und was hat
es mit dem Schlaganfallrisiko auf sich? Welche Patienten be­
nötigen eine Beseitigung des Vorhofflimmerns durch Medika­
mente und was gibt es noch, wenn Medikamente nicht helfen
oder nicht vertragen werden? Welcher Patient benötigt richtige
Blutverdünner? All diese Fragen beantworten Ihnen unsere
Experten an diesem Abend und Sie erfahren dazu neueste
wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Medizin.
Privatdozent Dr. med. Hanno Oswald, seit Ende Februar
2017 neuer Leiter der Rhythmologie am Klinikum Oldenburg,
spricht im ersten Vortragsteil über die Möglichkeiten der
Vorhofflimmerbehandlung. Dabei soll die Frage „Tabletten,
Katheter oder nichts von beiden?“ die unterschiedlichen
Therapieoptionen aufzeigen und gleichzeitig auf die manch­
mal etwas knifflige Therapie-Findung für jeden einzelnen
Patienten hinweisen. Dr. med. Alexander Weber, Oberarzt der
Klinik für Kardiologie und ebenfalls Spezialist auf diesem Ge­
biet der Rhythmologie, wird im nachfolgenden Vortrag auf die
Risikoabschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos und
die Notwendigkeit einer Schlaganfallprophylaxe, z.B. durch
sogenannte „Blutverdünner“ eingehen.
Das anschließende interaktive Patientenforum bietet Raum
und Zeit für die Diskussion mit Ihnen – nutzen Sie diese
Gelegenheit.
Referenten:
PD Dr. med. Hanno Oswald,
Leiter Rhythmologie, Klinik für
Kardiologie, Klinikum Oldenburg;
Dr. med. Alexander Weber,
Oberarzt, Klinik für Kardiologie,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „ An den
Voßbergen“ (Kinderklinik)
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg,
Klinik für Kardiologie
Eintritt frei
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20
Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
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Lachfalten zu verschenken
Über Humor im Umgang mit Demenzkranken
Mittwoch, 20. September 2017 | 19:30 – 21:00 Uhr
Humor tut gut und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass
Lachen positive Auswirkungen auf die Psyche und den Körper
hat. Ist bei Demenz nun Schluss mit lustig? Nein, denn:
Lachen und liebevolle Begegnungen sind ein Grundbedürfnis
aller Menschen – egal, ob mit oder ohne Demenz. Humor
kann helfen, schwierige Situationen durch einen Perspek­
tivwechsel aufzulösen, er wirkt sich positiv auf die eigene
Gesundheit aus und stärkt somit auch die Resilienz.
Menschen mit Demenz sind sehr authentisch und emotional,
ihre Gefühle drücken sie oftmals sehr offen und direkt aus.
Dies kann für Angehörige und Pflegende bisweilen sehr be­
reichernd sein, dann wiederum Zugehörige vor große Heraus­
forderungen stellen. Besonders herausforderndes Verhalten
wie Wut und Aggressionen können Hilflosigkeit auslösen und
die Menschen im Umfeld an die eigenen Belastungsgrenzen
bringen.
Susanne Bötel arbeitet als Clownin und Kunstbegleiterin mit
Menschen mit Demenz. In Ihrem Vortrag vermittelt sie praxis­
nah den Einblick in Ihre Arbeit, ermuntert zum Einstieg in die
Fantasiewelt der Menschen mit Demenz und zeigt die Chan­
cen der nonverbalen Kommunikation und Körpersprache auf.
Ein Höhepunkt dieses Abends wird die Verwandlung in ihre
Clownsfigur Rosalore auf der Bühne sein, bei dem sie jede
Menge Lachfalten verschenken wird.
Referentin:
Susanne Bötel, Clownin Rosalore
und Kunstbegleiterin für Menschen
mit Demenz, Preisträgerin RudiAssauer-Preis 2016 für das Projekt
„Humortraining für Angehörige von
Menschen mit Demenz“, Hamburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „ An den
Voßbergen“ (Kinderklinik)
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg in Kooperation
mit dem DemenzNetz Oldenburg
Anmeldung:
keine
Eintritt frei
DemenzNetz
Oldenburg
22
Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
Inkontinenz bei Frauen
Kein unabänderliches Schicksal!
Dienstag, 17. Oktober 2017 | 18:00 – 19:30 Uhr
Patientinnen mit einer Beckenbodenschwäche – und hier
besonders die Frauen mit Inkontinenz – haben einen hohen
Leidensdruck. Es fällt ihnen oftmals schwer, ihre Scham
zu überwinden, hierüber zu sprechen und sich in ärztliche
Obhut zu begeben. Aber nicht nur das: Die körperlichen
Einschränkungen können die Teilnahme am gesellschaftli­
chen Leben beeinträchtigen und schlimmstenfalls zu einem
völligen sozialen Rückzug führen.
Was viele nicht wissen: Es gibt wirksame Behandlungsmög­
lichkeiten! Durch die Entwicklung neuer medikamentöser
und operativer Therapiekonzepte konnte in den letzten Jah­
ren die Behandlung dieser Patientinnen signifikant verbessert
werden.
Mit ihrem Vortrag „Inkontinenz und Beckenbodenschwäche
bei Frauen“ gibt Ihnen die Gynäkologin Frau Dr. Banz-Jansen
einen Überblick zu aktuellen Therapiemöglichkeiten und
stellt Ihnen die Neuerungen praxisnah vor. Im Anschluss
hieran haben Sie die Gelegenheit, Fragen an die Referentin
zu stellen. Sie sind herzlich eingeladen, auch Ihren Partner
mitzubringen.
Referentin:
Priv.-Doz. Dr. Constanze BanzJansen, Universitätsklink für
Gynäkologie und Geburtshilfe,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, HerzoginAmeli-Saal, Eingang „An den
Voßbergen“ (Kinderklinik)
Veranstalter:
Universitätsklinik für Gynäkolo­
gie und Geburtshilfe, Klinikum
Oldenburg
Anmeldung:
keine
Eintritt frei
23
24
Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
Hybrid-OP
OP der Zukunft schon heute im
Klinikum Oldenburg
Donnerstag, 26. Oktober 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr
Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen können am Kli­
nikum Oldenburg jetzt im neuen Hybrid-Operationssaal noch
schonender und wirkungsvoller operiert werden. Anders als
bei der üblichen Trennung zwischen OP-Saal und AngiografieRaum wird im Hybrid-OP die Gefäßdiagnostik in höchster
Qualität simultan zum Eingriff durchgeführt.
Der entscheidende technische Unterschied zwischen HybridOP und „normalem“ OP ist – neben einem speziellen,
besonders flexiblen Tischsystem – die in das Raumkonzept
integrierte Hochleistungs-Angiografie-Anlage. Sie erlaubt eine
detaillierte, dreidimensionale Darstellung des Herzens und
der Gefäße, welche für die schonenderen minimal-invasiven
Eingriffe am Herz-Kreislauf-System zwingend notwendig ist.
Der neue Hybrid-OP kombiniert somit die klassische OP-Ein­
richtung mit einer topmodernen diagnostischen Bildgebung.
Ein weiterer Vorteil: Das Angiografie-System erlaubt eine un­
mittelbare postoperative Kontrolle – hilfreich beim Vermeiden
von Folgeoperationen oder späteren Komplikationen.
Gefäßchirurgen, Herzchirurgen, Radiologen und Kardiologen
sind die „Hauptnutzer“ der neuen Einrichtung. Sie stellen
diese Neuheit gemeinsam mit dem OP-Manager an diesem
Vortragsabend für Patienten und Interessierte vor.
Referenten:
Dr. med. Stefan Orlowski,
OP-Manager; Herzchirurg Prof. Dr.
Jürgen Ennker; Radiologe
Prof. Dr. Ajay Chavan; Kardiologe
Prof. Dr. med. Albrecht Elsässer;
alle Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Herzogin Ameli Saal,
Eingang „An den Voßbergen“
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg
Eintritt frei
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26
Medizinische Fachvorträge
Medizinische Fachvorträge
27
Was ist Palliativmedizin?
Vortrag mit Führung durch die Palliativstation
am Klinikum Oldenburg
Donnerstag, 23. November 2017 I 19:30 bis 21:00 Uhr
Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben
als einen natürlichen Prozess, den es weder zu verlängern,
noch zu beschleunigen gilt.
In der neuen Klinik für Palliativmedizin werden Menschen
behandelt, die an einer unheilbaren fortgeschrittenen Erkran­
kung leiden und aufgrund ihrer Beschwerden die Begleitung
durch ein spezialisiertes multiprofessionelles Team benöti­
gen. Ziel der Behandlung ist es, der verbleibenden Lebenszeit
eine möglichst hohe Lebensqualität zu geben. Das Lindern
von körperlichen und seelischen Beschwerden ist dabei un­
sere Hauptaufgabe. Die individuellen Bedürfnisse, Wünsche
und Vorstellungen unserer Patienten und ihrer Angehörigen
stehen im Mittelpunkt unseres Handelns
Frau Dr. Schumann-Binarsch wird Sie in die Grundlagen der
Palliativmedizin einführen und Ihnen einen Einblick in den
Stationsalltag geben. Ergänzend hierzu wird Frau Kempen
über die Möglichkeiten der Schmerztherapie im Bereich der
Palliativmedizin informieren.
Im Anschluss an die beiden Vorträge haben Sie die Gelegen­
heit im Rahmen einer Führung, die neue Palliativstation im
Klinikum kennenzulernen.
Referentinnen:
Dr. med. Silke SchumannBinarsch, Komm. Klinikdirektorin,
Klinik für Palliativmedizin, Fach­
ärztin für Innere Medizin, Schwer­
punkt Hämatologie, Internistische
Onkologie u. Palliativmedizin;
Birgit Kempen, Oberärztin,
ärztliche Leitung Palliativdienst,
Fachärztin für Anästhesie,
spezielle Schmerztherapie und
Palliativmedizin
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Gesundheits­
haus und Palliativstation
Veranstalter:
Klinikum Oldenburg,
Klinik für Palliativmedizin
Eintritt frei
28
Frauen & Gesundheit
Frauen & Gesundheit
Leben mit der Diagnose
Besuchsdienst der Frauenselbsthilfe
nach Krebs e. V.
Das Besondere an diesem Beratungsangebot liegt in der
Verknüpfung aus Information und sozialer Unterstützung:
Auffangen
Der Besuchsdienst fängt Neuerkrankte nach dem Schock der
Diagnose „Krebs“ auf und steht den Betroffenen, sofern es
gewünscht wird, mit Rat und Hilfe zur Seite.
Informieren
Die Frauen der Selbsthilfegruppe informieren über Hilfen zur
Bewältigung der Krankheit. Sie lassen dabei ihre eigenen,
persönlichen Erfahrungen einfließen.
Begleiten
Das Team vom Besuchsdienst begleitet an Krebs erkrankte
Menschen. Es hat stets ein offenes Ohr für die Sorgen und
Nöte der Erkrankten.
Die Diagnose Krebs ist für betroffene Frauen oft ein großer
Schock, der bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflo­
sigkeit auslöst. Dass sie in diesem Moment mit der Krankheit
und ihren Folgen nicht alleingelassen werden, dafür sorgt
die Oldenburger Gruppe der „Frauenselbsthilfe nach Krebs
e. V.“ (FSH) mit ihrem Besuchsdienst auf der gynäkologischen
Station des Klinikums Oldenburg.
Der ehrenamtliche Besuchsdienst fängt Neuerkrankte nach
der erschütternden Diagnose auf und steht den Betroffenen
mit Rat und Hilfe zur Seite. Die Frauen der Selbsthilfegruppe
haben selbst das Schicksal durchlebt und begegnen den
Betroffenen daher mit viel Verständnis und Einfühlungsver­
mögen. Ihre persönlichen Erfahrungen sowie Informationen
über Unterstützungsmöglichkeiten helfen bei der Bewälti­
gung der Krankheit und zeigen, dass die Krankheit überlebt
werden und das Leben sinnvoll und erfüllt weitergehen
kann. Selbstverständlich werden alle Gespräche vertraulich
behandelt.
Beispiel geben
Die Ehrenamtlichen sind ein Beispiel dafür, dass die Krank­
heit überlebt werden und das Leben sinnerfüllt weitergehen
kann.
Jeden zweiten Mittwoch im Monat trifft sich die Gruppe
um 18 Uhr im Gemeindezentrum Nikolai,
Hundsmühler Straße 111,
26131 Oldenburg-Eversten,
zu informativen Fachvorträgen oder zum Gespräch.
Termin:
Kontakt über das Pflegepersonal
oder die Leitung der gynäkolo­
gischen Stationen im Klinikum
Oldenburg
Leitung:
Regine Goldenstein-Nolte
0441 39021836
Petra Willer
0441 508591
Kosten:
keine
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30
Frauen & Gesundheit
Frauen & Gesundheit
Look good feel better
Teestunde
Kosmetikseminar für Krebs-Patientinnen
für krebsbetroffene Frauen
31
Eine Krebs-Erkrankung hinterlässt oftmals schwerwiegen­
de Spuren – neben den seelischen oft auch äußerliche wie
Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen sowie
Hautirritationen. So entwickelt sich der Kampf ums Überleben
auch zum täglichen Kampf mit dem Spiegelbild. Viele Patien­
tinnen fühlen sich von der Krankheit gezeichnet, verlieren an
Selbstwertgefühl und Lebensfreude.
Die DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH hat es sich
mit dem Patientenprogramm „look good feel better“ zur
Aufgabe gemacht, Krebspatientinnen Hilfe zur Selbsthilfe im
Umgang mit den äußeren Veränderungen anzubieten. Denn
wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Kosmetik ist viel
mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe
zugleich sein.
Im kostenfreien Kosmetikseminar ermutigen wir Frauen und
Mädchen, die sich im Klinikum Oldenburg in einer Krebs-The­
rapie befinden, in den Spiegel zu schauen und ganz gekonnt
wieder Farbe ins Leben zu bringen. Sie erhalten professionel­
le Tipps zur Gesichtspflege, zum Schminken und auch zum
Thema Kopfbedeckung.
Termine:
Montag, 31.07.2017
Mittwoch, 02.08.2017
14:00 – 16:00 Uhr
Leitung:
Jozien Bahlmann, Fachpflegerin
für Onkologie, Onkologische
Tagesklinik Klinikum Oldenburg in
Kooperation mit der DKMS LIFE
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Hanse Institut, Seminarraum I,
Brandenburger Straße 21
Kosten:
keine
Das psychosoziale Team der Universitätsklinik für Gynäkolo­
gie und Geburtshilfe lädt alle brustkrebsbetroffenen Frauen
und Frauen mit gynäkologischen Tumoren herzlich zu einem
Informations- und Gedankenaustausch in gemütlicher Atmo­
sphäre ein. Hier erfahren die betroffenen Frauen: Wir sind
nicht alleine und werden in unserer persönlichen Situation
so gut wie möglich unterstützt.
Breast Nurses, Sozialarbeiterinnen, eine Psychologin und
Vertreterinnen der Frauenselbsthilfe nach Krebs sowie Ärzte
der Frauenklinik sind während der „Teestunde“ anwesend
und beantworten gerne Ihre Fragen.
Termin:
Freitag, 22.09.2017,
15:00 – 17:00 Uhr
Leitung:
Team des Psychosozialen Dienstes
Anmeldung:
Um eine vorherige Anmeldung
wird gebeten:
Fon 0441 403-2230/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Kinderklinik,
Eingang „An den Voßbergen“,
Herzogin-Ameli-Saal
Kosten:
keine
32
Männer & Gesundheit
Männer & Gesundheit
33
Vater werden ist nicht schwer …
Geburtsvorbereitung für werdende Väter
Gewiss, Frauen machen den Hauptjob, wenn ein Kind auf
die Welt kommt. Aber auch für Männer ist das Vater-Werden
eine echte Herausforderung. Denn auch sie erleben durch die
Geburt ihres Kindes eine schöne und gleichzeitig tiefgreifende
Veränderung in ihrem Leben. Da lohnt es sich, gut vorbereitet
zu sein.
Dazu bietet dieser Kurs, der sich ausschließlich an werdende
Väter richtet, Gelegenheit. Ohne Scheu vor Wissenslücken
erhalten Sie in reiner Männerrunde Impulse und Informatio­
nen zu den Themen Schwangerschaft und Geburt, Wochen­
bett und Stillzeit sowie über den richtigen Umgang mit Ihrem
Baby. Außerdem erfahren Sie, wie sich der Übergang vom
Paar zur Familie sanft gestalten lässt.
Die neue Rolle aktiv annehmen und die nötige Gelassenheit
für den neuen Lebensabschnitt aufbringen – der „Vater-Kurs“
macht‘s möglich!
Termin:
auf Anfrage
samstags 10:00 – 12:00 Uhr
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg
Anmeldung:
Chr. Lambert, Fon 0441 9608030
Kosten:
30,00 € (keine Übernahme durch
die Krankenkassen)
34
Kinder & Gesundheit
Kinder & Gesundheit
Frühstart ins Leben
Bewegung von Anfang an
Gruppe für Eltern von Frühgeborenen
Mit allen Sinnen die Welt entdecken
Eltern von früh geborenen Kindern sind in einer besonderen
Lebenssituation, die mit vielen Hoffnungen und Ängsten ver­
bunden ist. In dieser Zeit ist nicht nur die beste medizinische
Versorgung des Babys wichtig. Auch die Eltern benötigen
Unterstützung, um diese Lebensphase zu meistern.
Früh- und Neugeborene haben ein großes Bedürfnis, sich
selbst zu bewegen, bewegt und berührt zu werden. Sie
möchten mit all ihren Sinnen die Welt entdecken und im
wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“.
Mit unserer Frühchengruppe möchten wir Ihnen die Mög­
lichkeit geben, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen
Eltern auszutauschen und Ihnen weiterhin nützliche Informa­
tionen zu verschiedenen Aspekten von Frühgeborenen geben.
Kinderkrankenschwestern und Kinderärztinnen sowie die
Physiotherapeutin und Sozialarbeiterin des Kinderkrankenhau­
ses berichten hierzu Wissenswertes. Die Gruppe wird von der
Psychologin Dr. Oda von Rahden begleitet.
Termine:
montags, 16:30 – 17:30 Uhr
Leitung:
Dr. Oda von Rahden,
Dipl.-Psychologin,
Zentrum für Kinder- und
Jugendmedizin,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Fon 0441 403-11616,
E-Mail: vonrahden.oda@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Ronald-McDonald-Haus
Breewaterweg 5, Oldenburg,
Speiseraum
Kosten:
keine
Lernen Sie das vielfältige Bewegungsverhalten Ihres Kindes
kennen und verstehen! Im Rahmen individuell vereinbarter
Einzeltreffen schauen wir uns Ihr Baby an und probieren
spielerisch ganz in Ruhe aus, wie wir es altersentsprechend
fördern und fordern können.
Termine:
auf Anfrage
Leitung:
Birgitt Moed, Leitung
Physiotherapie Kinderklinik,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Fon 0441 403-2063 (ggf. AB)
E-Mail: moed.birgitt@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Physiotherapie
Kinderklinik, Raum U625,
Eingang „An den Voßbergen“
Kosten:
25,00 € pro halbe Stunde
(Eltern-Kind-Coaching)
35
36
Kinder & Gesundheit
Kinder & Gesundheit
Kleine Retter – große Hilfe
Erste-Hilfe-Kurs für Kinder von 6 bis 9 Jahren
Kinder und Jugendliche
mit Diabetes
Schulung und Beratung für die Youngsters
Keiner ist zu klein, um ein großer Helfer zu sein! Kinder im
Grundschulalter wollen und können im Notfall Erste Hilfe
leisten. Damit’s auch reibungslos und sicher klappt, ist
zusätzlich zur Hilfsbereitschaft praktisches Wissen darüber
erforderlich, wie Erste Hilfe richtig geleistet wird.
Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum
Oldenburg werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes mel­
litus stationär oder ambulant betreut. Auf ihre Altersgruppe
zugeschnitten erhalten sie – ebenfalls stationär oder ambulant
– Schulungen zu folgenden Inhalten:
Auf spielerische Art und Weise werden die Kids an diesem
Vormittag an Notfallsituationen herangeführt und lernen,
wann und wie sie Hilfe holen können. Die Kinder üben
allerhand: Schürfwunden und Schnittverletzungen verbinden,
Verstauchungen kühlen, tröstende Worte finden. Spätestens
jetzt wird die Scheu vor Erster Hilfe abgelegt und die Erfah­
rung gewonnen: Helfen kann echt Spaß machen!
• Was ist Diabetes?
• Blutzuckerselbstkontrolle
• Wirkung von Insulin
• Über- und Unterzuckerung
• Ernährung bei Diabetes mellitus
• Diabetes und Sport
• Alltagsprobleme
Die Youngsters werden außerdem für Gefahrenquellen sen­
sibilisiert und lernen somit ganz nebenbei, sich und andere
vor Unfällen zu schützen. Wer schon früh an die Erste Hilfe
herangeführt wird, hat auch später im Erwachsenenalter
keine Hemmungen zu helfen.
In den Herbstferien findet ein mehrtägiger Kinderkurs im
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin statt.
Darüber hinaus gibt es Kurse eigens für Schulanfänger mit
Diabetes, ihre Eltern, Lehrer und weitere Bezugspersonen.
Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemessung (FGM/
CGM) sind Themen weiterer Schulungsangebote. Hier wird
besprochen, wie diese Verfahren funktionieren und in welchen
Fällen sie empfohlen werden.
Termin:
Donnerstag, 12.10.2017
10:00 – 12:00 Uhr
Leitung:
Roland Mersch, Bildungsreferent
und Rettungsassistent,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Gesundheits­
haus, Rahel-Straus-Str. 10
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Kosten:
5,00 €
Hinweis:
Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen
Termine Diabetes-Ambulanz:
dienstags und donnerstags nach
Terminvereinbarung
Team:
Silke Müller, Fachärztin für Kinderund Jugendmedizin; Maria Kaspar,
Psychologin; Annette Varnhorn,
Diabetesberaterin DDG, Dipl.
Ökotrophologin (FH); Melanie
Weddehage, Diabetesberaterin
DDG, Kinderkrankenschwester;
Agnes Voges, Diätassistentin
Anmeldung:
Fon 0441 403-2482
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Zentrum
für Kinder- und Jugendmedizin,
Diabetesberatung
Kosten:
keine (Überweisung vom
Kinderarzt ist erforderlich)
37
38
Senioren & Gesundheit
Senioren & Gesundheit
Nah am Menschen mit Demenz
Sturzprophylaxe-Kurs
Informationsreihe für Helfer und Angehörige
So lassen sich Stürze vermeiden
Der demografische Wandel ist in vollem Gange und die Zahl
der Menschen, die im Älterwerden eine dementielle Verän­
derung entwickelt, wird größer. Die Herausforderung, diese
Menschen so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben
teilhaben zu lassen, steigt und ist zugleich eine Aufforderung
an uns alle.
Sind Sie schon einmal gestürzt? Haben Sie Angst zu stürzen
oder fühlen Sie sich manchmal unsicher beim Gehen? Mit die­
sem Kurs zur Sturzprophylaxe können Sie etwas dagegen tun!
Aber die Unsicherheit ist groß: Was passiert im Kopf eines
Menschen, der eine Demenz entwickelt? Wie gehe ich mit
einer Person um, die sich dementiell verändert? Wie reagie­
re ich auf herausforderndes Verhalten? Wie behalte ich die
Nerven? Wo erhalte ich Unterstützung? Wie knüpfe ich ein
Netzwerk, das Betroffene und Angehörige trägt?
Mit diesen Fragen, aber auch mit Aspekten rund um die
Themen Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung sowie Pati­
entenverfügung beschäftigen wir uns in diesem Kurs, der sich
an Angehörige, Nachbarn, Freunde und Bekannte richtet.
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In der Kleingruppe kräftigen Sie Ihre Muskulatur und trainie­
ren Ihr Gleichgewicht, um sicher den Alltag zu meistern und
Ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Angeleitet werden Sie von
Physiotherapeutinnen aus der Universitätsklinik für Geriatrie.
In den zehn Kursstunden erlernen Sie alltagsorientierte Übun­
gen, die Sie zu Hause selbstständig weiterführen. Zusätzlich
erhalten Sie ein umfassendes Übungshandbuch.
Die Übungen basieren auf dem OTAGO-Übungsprogramm
und richten sich hauptsächlich an Senioren. Der Erfolg des
in Neuseeland entwickelten Programms ist wissenschaftlich
nachgewiesen: bei regelmäßigem Training lassen sich bis zu
30 Prozent der Stürze verhindern. Selbstverständlich können
Interessierte mit vorhandener Gehhilfe teilnehmen.
Der Kurs entspricht den Vorgaben des § 45 b, SGB XI.
Er wird in Kooperation mit Evasenio e. V. – Evangelische
Seniorenhilfe Eversten/Bloherfelde – durchgeführt.
Termine:
Mittwoch, 16.08.2017,
17:30 – 21:30 Uhr
Freitag, 18.08.2017,
17:30 – 21:30 Uhr
Samstag, 19.08.2017,
09:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch, 23.08.2017,
17:30 – 21:30 Uhr
(insgesamt 20 Std.)
Kosten:
20,00 €
Leitung:
Birgitt Wilken-Spille, Dipl.-Päd.,
Systemische Beraterin (DGSF)
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, MAZ,
Raum 2.08, Brandenburger Str. 19
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Hinweis:
Max. Teilnehmerzahl: 18 Personen
Termine:
donnerstags,
05.10. – 07.12.2017
15:30 – 16:30 Uhr
(insgesamt 10-mal)
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Leitung:
Stephanie Schlaak & Elke Beim­
forde, Physiotherapeutinnen,
Universitätsklinik für Geriatrie,
Klinikum Oldenburg
Kosten:
100,00 € für 10 Stunden
(Kostenübernahme durch einige
Krankenkassen)
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10
Hinweis:
Die Teilnehmer sollten selbstständig
aus einem Stuhl aufstehen können
und geschlossene Schuhe tragen.
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Senioren & Gesundheit
Senioren & Gesundheit
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
So helfen Sie richtig
Wann ist es ernst und wie kann ich helfen?
Notfälle passieren plötzlich und treffen alle Beteiligten
unvorbereitet. Meist sind es die direkten Angehörigen, die in
solchen Situationen zum lebensrettenden Ersthelfer werden
müssen, denn nicht selten entscheiden wenige Minuten über
den Ausgang eines Notfalls. Den Notfall zu erkennen und in
dem kritischen Moment entscheidend handeln zu können, ist
die Grundidee eines jeden Erste-Hilfe-Kurses.
Immer wieder kann es im täglichen Leben zu Notfallsitua­
tionen kommen, in denen jemand Erste Hilfe benötigt. Bis
der Notarzt kommt, verstreichen wichtige Minuten. Da kann
es lebensrettend sein, an Ort und Stelle bereits Erste Hilfe
leisten zu können. Doch was, wenn die potenziellen Helfer
selber Angst haben und unsicher sind? Auch Senioren sind
hiervon betroffen. Um ihnen Angst und Unsicherheit in Not­
fallsituationen zu nehmen, ist dieser praxisorientierte Kurs
speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.
Dieses Seminar konzentriert sich auf akute Notfallsituationen
im Alter und die Angehörigen als mögliche Lebensretter.
Um ihnen Angst und Unsicherheit in Notfallsituationen zu
nehmen, ist dieser praxisorientierte Kurs speziell auf Ihre
Bedürfnisse ausgerichtet.
Sie lernen, woran Sie lebensbedrohliche Zustände erkennen,
welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen Sie ergreifen
müssen und wie Sie eine leblose Person wiederbeleben
können. Darüber hinaus erfahren Sie alles Wesentliche über
Erste Hilfe bei Zuckerschock, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Auf weitere Themenwünsche wird ausführlich eingegangen.
Termin:
Freitag, 27.10.2017,
10:00 – 14:00 Uhr
Leitung:
Roland Mersch, Bildungsreferent
und Rettungsassistent,
Klinikum Oldenburg
Kosten:
15,00 €
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10
Hinweis:
Die Anzahl der Teilnehmer ist
auf 20 Personen begrenzt.
41
Woran erkenne ich lebensbedrohliche Zustände? Welche
lebensrettenden Sofortmaßnahmen muss ich ergreifen? Wie
kann ich eine Person wiederbeleben? Ein Erste-Hilfe-Ausbil­
der zeigt, wie richtiges Handeln im Notfall aussieht. Darüber
hinaus erfahren die Teilnehmer alles Wesentliche über Erste
Hilfe bei Zuckerschock, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auf
offen bleibende Fragen wird ausführlich eingegangen.
Termin:
Freitag, 10.11.2017,
10:00 – 14:00 Uhr
Leitung:
Roland Mersch, Bildungsreferent
und Rettungsassistent, Klinikum
Oldenburg
Anmeldung:
inForum im Kulturzentrum PFL,
Peterstr. 3, Fon 0441 235-2781
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Vortragsraum Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10
Hinweis:
Dieser Kurs findet in Zusammenar­
beit mit dem inForum statt.
42
Senioren & Gesundheit
Senioren & Gesundheit
43
Die Notfallmappe
Alles Wichtige auf einen Blick
Jeder von uns kann in eine Notfallsituation geraten und urplötz­
lich Hilfe bedürfen. Dann zählt jede Sekunde! Doch wie hat
diese Hilfe auszusehen? Leidet der Verletzte an einer Krankheit,
hat er Allergien oder nimmt er Medikamente?
Die Notfallmappe des Vereins Versorgungsnetz Gesundheit e. V.
hilft Ersthelfern und Notärzten, den Patienten ohne große
zeitliche Verzögerungen zu behandeln. In ihr befinden sich alle
wichtigen Daten und Verfügungen, die der Besitzer der Mappe
auf entsprechenden Vordrucken eingetragen hat.
So kann sich der Behandler einen schnellen Überblick über
die gesundheitliche Situation des Betroffenen machen und sein
Vorgehen darauf abstimmen.
Bezugsquellen:
Oldenburger Stadtkrankenhäuser,
Reha-Zentrum, ambulante Pflege­
dienste, Verein Versorgungsnetz
Gesundheit e. V. sowie weitere Ein­
richtungen des Gesundheitswesens
Verlag Isensee:
Haarenstr. 20/Burgstr. 17
Oldenburg
Über den Buchhandel:
ISBN 978-3-89995-795-2
Herausgeber:
Versorgungsnetz Gesundheit e. V.
Rahel-Straus-Str. 10, Oldenburg
Informationen:
Ramira Wolf, Fon 04482 980-8708
E-Mail: [email protected]
www.versorgungsnetz-gesundheit.de
Kosten:
10,00 €
Versorgungsnetz Gesundheit e. V.
Qualität durch Vernetzung
44
Diabetes
Diabetes
Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist die häufigste chronisch verlaufende
Erkrankung in Deutschland, die etwa jeden 10. Bürger be­
trifft. Weltweit gibt es mehr als 415 Millionen Betroffene, mit
steigender Tendenz.
Diese Stoffwechselerkrankung ist gekennzeichnet durch
eine gestörte oder fehlende Insulinproduktion, die zu einem
erhöhten Blutzuckerspiegel führt.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Formen von Dia­
betes mellitus, den deutlich selteneren Typ 1 und den viel
häufigeren Typ 2, der in etwa 95 von 100 Fällen vorliegt.
Typische Symptome des Diabetes sind:
• Vermehrter Durst
• Vermehrtes Wasserlassen
• Müdigkeit
• Abgeschlagenheit
• Trockene Haut
Diese Beschwerden sind beim Typ-2-Diabetes oftmals über
viele Jahre hinweg nur sehr gering ausgeprägt, weshalb die
Erkrankung häufig spät festgestellt wird.
Beide Diabetesformen kommen heute in allen Altersklassen
vor.
p Kurse für Kinder und Jugendliche mit Diabetes finden
Sie in der Rubrik Kinder & Gesundheit.
45
46
Diabetes
Diabetestherapie
Beratung, Behandlung und Schulung
Diabetes
Unsere Leistungen können wir Ihnen während eines stationä­
ren Aufenthalts anbieten. Für eine geplante Ein- oder Umstel­
lung Ihrer Diabetestherapie benötigen wir eine Einweisung
Ihres Haus- oder Facharztes.
Während des stationären Aufenthaltes informieren wir Sie in
Einzelgesprächen oder kleinen Gruppen über folgende Themen:
· Was ist Diabetes?
· Selbstkontrolle
· Behandlungsmöglichkeiten
· Diabetes im Alltag
· Präventionsmöglichkeiten
Die Diabetologie im Klinikum Oldenburg ist eine nach der
Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifizierte stationäre
Behandlungseinrichtung. Wir behandeln alle Formen des
Diabetes mellitus nach den offiziellen Leitlinien der DDG.
Dazu gehören:
· Menschen mit Typ 1, Typ 2 und Typ 3
· Schwangere Diabetikerinnen
· Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)
· sowie Begleit- und Folgeerkrankungen
Unser Diabetes-Team besteht aus erfahrenen Diabetologen
DDG/NÄK, Diabetesberaterinnen DDG und Diätassistentin­
nen. Wir stehen Ihnen mit modernen Therapien und indivi­
duell auf Sie abgestimmten Schulungen zur Seite.
Termin:
Aufnahmetermine
(bei vorliegender Einweisung)
über Sekretariat
Prof. Dr. med.Seifert
Fr. Klähn
Fon 0441 403-2581
Leitung:
Monika Richter,
Diabetesberaterin DDG;
Daniela Zemke,
Diabetesassistentin DDG;
Klinikum Oldenburg
Fon 0441 403-2693
47
48
Diabetes
Diabetes
Diabetologische Fußambulanz
Füße im Blick behalten
Füße von Diabetikern brauchen besonders viel Aufmerksam­
keit. Bei Menschen mit langjährigem Diabetes mellitus kommt
es oft zu Schädigungen an den Nerven, die einen Verlust der
Schmerzwahrnehmung und somit des unwillkürlichen Schut­
zes der Füße bedeuten. Kleine Verletzungen werden dann
unbemerkt rasch größer. Kommt ergänzend eine Durchblu­
tungsstörung hinzu, können diese Verletzungen nicht mehr gut
heilen. Eine Infektion kann schließlich zu einer unmittelbaren
Gefährdung der Extremität führen. Eine bewusste selbststän­
dige Kontrolle, gute Pflege und regelmäßige ärztliche Untersu­
chungen sind ein absolutes Muss für jeden Diabetiker.
In unserer diabetologischen Fußambulanz werden von
einem interdisziplinären Team
•R
isikofüße mit Schmerzverlust und Durchblutungsstörung
frühzeitig erkannt,
•b
ereits vorhandene Wunden qualifiziert versorgt
und behandelt,
•D
urchblutungsmessungen der Beine vorgenommen,
•d
ie Anfertigung spezieller Einlagen veranlasst
• s owie Tipps zur Selbstkontrolle und Selbstpflege gegeben.
Termine:
montags und mittwochs
nach Terminabsprache
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Rahel-Straus-Str. 10
Leitung:
Dr. med. Dietfried Scholz, Ober­
arzt, Diabetologe DDG und NÄK;
Daniela Zemke, Diabetes­
assistentin, Wundexpertin ICW;
alle Klinikum Oldenburg
Kosten:
Die Überweisung durch einen
niedergelassenen Diabetologen
ist erforderlich.
Anmeldung:
Fon 0441 403-2693/-77294
49
50
Ernährung & Diät
Ernährung & Diät
Gesund essen und trinken
Ernährung nach Maß
Diät- und Ernährungsberatung
Spezielle Ernährungstherapie
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“,
behauptet ein altes Sprichwort. Auch heute wissen wir:
Wer sich gesund ernährt, steigert sein körperliches und
geistiges Wohlbefinden – und bei zahlreichen Erkrankungen
nimmt die Ernährungstherapie als Begleitung zu medizini­
schen Maßnahmen unbestritten einen immer größer werden­
den Stellenwert ein.
Leiden Sie schon länger an unklaren Bauchschmerzen, Blä­
hungen oder Durchfällen? Hat Ihr Facharzt eine Fruktose- oder
Laktoseintoleranz (Frucht- oder Milchzucker-Unverträglichkeit)
oder eine Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) festgestellt? Wir
zeigen Ihnen, wie eine spezielle Ernährungstherapie aussieht.
Unsere fachlich qualifizierte Ernährungs- und Diätberatung
setzt vor allem auf die individuelle Betreuung: In Einzel­
gesprächen beantworten wir Ihre persönlichen Fragen zu
ernährungsrelevanten Themen, informieren Sie über ver­
schiedene Kostformen und geben Ihnen hilfreiche Anregun­
gen für die praktische Umsetzung ärztlich verordneter Diäten.
Termine:
Ein Angebot während des
stationären Aufenthaltes nach
ärztlicher Versorgung.
Leitung:
Frauke Rykena, Diätassistentin;
Sandra Schröder, Diätassistentin;
beide Klinikum Oldenburg
51
Auch für andere Erkrankungen gilt: Ernährung ist Therapie.
Eine maßgeschneiderte Ernährung kann Wohlbefinden und
Gesundheit stärken. Der Genuss muss und sollte dabei aber
nicht zu kurz kommen, schließlich isst die Psyche mit – auch
vor diesem Hintergrund sind Sie in unserer Spezialsprechstun­
de genau richtig. Natürlich stehen wir Ihnen auch dann zur
Seite, wenn Sie Ihr Übergewicht abbauen möchten und Unter­
stützung bei der Umstellung Ihrer Essgewohnheiten benötigen.
Termine:
Einzelgespräche auf Anfrage
Leitung:
Dr. Elke Strangmann und Team,
Reha-Zentrum Oldenburg
Anmeldung:
Dr. E. Strangmann, Fon 0441
405-2415, (08:30 – 09:00 Uhr)
E-Mail: ernaehrungsberatung@
reha-ol.de
Veranstaltungsort:
Reha-Zentrum Oldenburg
Brandenburger Str. 31, Oldenburg
Kosten:
auf Anfrage (Erstattung durch
Krankenversicherung möglich)
52
Alternative Heilverfahren
Alternative Heilverfahren
Stress im Alltag –
Wie gehe ich damit um?
Osteopathie –
Was ist das?
Potentiale nutzen und entfalten
Unser Alltag ist geprägt von Glücksmomenten wie Erfolg,
Freude und Genuss auf der einen Seite, Phasen mit Stress
und Kummer auf der anderen Seite. Das ist normal und
gehört zum Leben einfach dazu. Durch Wissenserwerb über
unsere Selbststeuerungszentrale, das Gehirn, können wir
erkennen, was wir für ungenutzte Potentiale haben und wie
sich diese – gerade auch in uns unliebsamen Situationen –
besonders nachhaltig nutzen lassen.
Osteopathie stellt den Zusammenhang zwischen der Erkran­
kung eines Menschen und einer Beeinträchtigung der Be­
weglichkeit und Struktur des Skeletts, der Gelenke, Muskeln,
Sehnen, Bänder und Faszien her. Sie hilft unter anderem bei
Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen,
aber auch nach akuten Verletzungen zur Wiederherstellung
der physiologischen Funktionen.
In diesem Workshop ist Zeit für uns sowie das Erklären
und Verstehen von menschlichem Fühlen und Handeln. Sie
lernen eine Vielzahl von praktischen Übungen kennen und
entscheiden für sich selber, welche Ihnen in Ihrem Alltag am
besten helfen.
Im Rahmen des Informationsabends stellt Herr Bönecke Ih­
nen die Osteopathie genauer vor und beantwortet gerne Ihre
Fragen. Das Klinikum Oldenburg bietet Ihnen auch die Mög­
lichkeit einer osteopathischen Behandlung an. Herr Bönecke
steht Ihnen dazu zu bestimmten Sprechzeiten zur Verfügung
(Termine unter Tel. 0441 403-2630 bzw. -2631).
Termin:
Freitag, 24.11.2017
17:00 – 19:00 Uhr
Termine:
09.08.2017, 19:30 – 21:00 Uhr
25.10.2017, 19:30 – 21:00 Uhr
Leitung:
Christine Dahms, Ergotherapeutin
und Therapeutin nach BPT, Oldenburg
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10
Kosten:
25,00 € (mit Anmeldung
und Vorkasse)
Hinweis:
Bitte kommen Sie in bequemer
Kleidung und bringen eine
Wolldecke mit.
Leitung:
Jan Bönecke, HP, BSc Osteopathie,
BAO, Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
nicht erforderlich
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10
Kosten:
keine
Hinweis:
Die Teilnahme am Infoabend
ersetzt keine ausführliche
Anamnese.
53
54
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Physiotherapie
Rehabilitation und Vorsorge
Fitness & Gesundheitsvorsorge
55
Leistungen der Physikalischen Therapie
(in alphabetischer Reihenfolge):
Physiotherapie:
• Atemtherapie, reflektorische Atemtherapie
• Bewegungsbad
• Bobath- und Brüggertherapie
• Dorn-Breuß-Behandlung
• Entspannungstherapie
• Kinesiotape
• Manuelle Therapie, Mulligan
• PNF (isometrisches Dehnen)
• Rückenschule
• Schlingentisch
Fester Kooperationspartner des Gesundheitshauses ist das
Institut für Physiotherapie am Klinikum Oldenburg, dessen
Angebote Sie auf Verschreibung Ihres Haus- oder Facharztes
sowie als Selbstzahler in Anspruch nehmen können.
Massagen:
• Akupunkturmassage nach Penzel
• Bindegewebsmassage
• Elektrotherapie, Ultraschall
• Klassische Massage
• Lymphdrainage (auch bei Migräne)
• Marnitztherapie
• Wärme- und Kälteanwendungen
Zu den Leistungen der Physiotherapie gehören Krankengym­
nastik, Massagen und andere therapeutische Anwendungen.
Sie dienen der Gesundheitsvorsorge, der Rehabilitation nach
Erkrankungen oder Operationen sowie der allgemeinen
Steigerung des Wohlbefindens. Ein erfahrenes Team aus Phy­
siotherapeuten, medizinischen Bademeistern und Masseuren
mit einem breiten Spektrum an Qualifikationen kümmert sich
um Ihre Belange.
Sie haben die Möglichkeit, an der Rezeption Geschenkgut­
scheine zu erwerben.
Leitung:
Physiotherapie-Team,
Klinikum Oldenburg
Info, Beratung und
Terminabsprache:
Physikalische Therapie
Fon 0441 403-2630
Sprechzeiten:
Mo./Di./Do.: 07:30 – 16:00 Uhr
Mi.: 07:30 – 15:30 Uhr
Fr.: 07:30 – 13:00 Uhr
Hinweis:
Alle Patienten, die unser Angebot
nutzen, können die Parkgebühren
an der Krankenhauspforte geltend
machen.
56
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Kontinenztraining
Funktionstraining im Wasser
für Frauen und Männer
Langzeittherapie bei Gelenkbeschwerden
Je nach Ursache einer Inkontinenz kann die moderne Physio­
therapie mit einem gezielten Beckenbodentraining zu einer
deutlichen Besserung der Beschwerden beitragen. Für eine
bestmögliche Therapie arbeitet das Institut für Physiothera­
pie eng mit dem Kontinenzzentrum am Klinikum Oldenburg
zusammen.
In Zusammenarbeit mit dem Verein für Rehabilitationssport
und Funktionstraining „Medico-Training“ bietet das Institut für
Physiotherapie am Klinikum Oldenburg Ihnen Warmwasser­
gymnastik als Langzeitanwendung (Dauer: sechs Monate) an.
Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann mit
einer Heilmittelverordnung des weiterbehandelnden Hausoder Facharztes die Behandlung ambulant fortgeführt werden.
Selbstverständlich ist die ambulante Behandlung der Inkon­
tinenz auch ohne vorherigen stationären Aufenthalt mit einer
ärztlichen Verordnung in unserer Ambulanz möglich.
Termine:
auf Anfrage
Leitung:
Yvonne Renken, Physiotherapeutin,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Institut für Physiotherapie,
Nicole Lafos,
Fon 0441 403-2630
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Institut für Physiotherapie
Kosten:
Selbstbeteiligung im Rahmen der
Heilmittelverordnung
Die wohltuende Wirkung des warmen Wassers in Verbindung
mit funktionellen Bewegungen lindert Beschwerden im Bereich
der Wirbelsäule und bei arthrotisch veränderten Gelenken.
Je nach Empfehlung Ihres Hausarztes können Sie ein- bis
zweimal wöchentlich an der Gymnastik im warmen Wasser
teilnehmen.
Termine:
auf Anfrage
Leitung:
Physiotherapie-Team,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Institut für Physiotherapie,
Nicole Lafos,
Fon 0441 403-2630
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Institut für Physiotherapie,
Bewegungsbad
Kosten:
54,00 € für 6 Monate
Hinweis:
Antrag auf Funktionstraining
ist erforderlich
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58
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Urlaub im Alltag
Tinnitus-Treff
Zur Ruhe kommen mit Yoga
Regelmäßige Gruppentreffen
für Menschen mit Tinnitus
„Tja, damit müssen Sie wohl leben!“ – Dieser Satz kommt Tin­
nitusbetroffenen häufig zu Ohren. Doch wie ist ein positives
Lebensgefühl trotz des störenden Dauergeräusches möglich?
Gibt es Strategien, die beim Umgang mit dem Tinnitus helfen?
Was sagen Ärzte und Therapeuten dazu?
Rauben Ihnen Arbeitsanforderungen und Alltag Kraft und Ener­
gie? Haben Sie das Gefühl, immer unter Spannung zu stehen
und nicht loslassen können? Yoga kann ein Weg sein, wieder
„aufzutanken“ und sich Inseln der Ruhe im Alltag zu schaffen.
Gezielte Körper- und Atemübungen beeinflussen positiv die
Körperwahrnehmung und Konzentration, reduzieren stressbe­
dingte Belastungen, stärken die Muskulatur und verbessern
die Körperhaltung und Flexibilität. So können Sie aktiv und
ganz ohne Leistungsdruck für Ihr Wohlbefinden und für mehr
Lebensqualität sorgen.
Termine:
di., 01.08., 08.08., 15.08.,
22.08., 29.08., 05.09., 12.09.,
19.09., 26.09.2017 (9 Termine)
17.10., 24.10., 07.11., 14.11.,
21.11., 28.11., 05.12., 12.12.,
19.12.2017 (9 Termine)
16:00 – 17:30 Uhr
Leitung:
Dörte Wehlmann, Yogalehrerin
(BYV) und Entspannungskurs­leiterin
(BYVG)
do., 03.08., 10.08., 17.08.,
24.08., 31.08., 07.09., 14.09.,
21.09., 28.09.2017 (9 x)
19.10., 26.10., 02.11., 09.11.,
16.11., 23.11., 30.11., 07.12.,
14.12.2017 (9 Termine)
16:00 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort:
di.: Gesundheitshaus
do.: Med. Ausbildungszentrum
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
[email protected]
Kosten:
70,00 € (für 9 Termine)
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Raum für diese Fragen bietet unser Tinnitus-Treff am Klini­
kum Oldenburg. Dort lernen Sie unter fachlicher Anleitung
hörtherapeutische Übungen zum entspannteren Umgang
mit dem Tinnitus kennen. Gleichzeitig dienen die Treffen als
„Austauschplattform“: Viele Patienten haben eigene Bewälti­
gungsstrategien entwickelt und geben ihre Erfahrungen gerne
weiter. Außerdem werden regelmäßig Experten eingeladen,
die aus ihren jeweiligen Fachrichtungen Informationen und
Techniken vorstellen.
Lassen Sie uns gemeinsam dem Phänomen Tinnitus auf die
Spur kommen, das immer wieder durch falsche Informatio­
nen, Resignation und Angst genährt wird.
Termine:
dienstags,
22.08., 26.09., 24.10., 28.11.
und 12.12.2017
18:30 – 19:30 Uhr
Anmeldung:
Fon 0441 403-2274/-3336
E-Mail: [email protected], reil.waltraud@
klinikum-oldenburg.de
Leitung:
Stephanie Bretschneider,
Dipl.-Päd., Hörtherapeutin;
Prof. Dr. med. Florian Hoppe,
Klinikdirektor Klinik für HNO,
Klinikum Oldenburg
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel-Straus-Str. 10,
Kosten:
5,00 €
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Fitness & Gesundheitsvorsorge
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Hörtherapie bei Tinnitus
Qigong mit Musik
„Nicht sehen trennt von Dingen, nicht hören von
den Menschen“ (Kant)
Jahrtausendealtes Wissen aus China
Chronischer Tinnitus lässt sich nicht einfach abschalten. In der
Hörtherapie werden Verfahren angewendet, um die Beschwer­
den zu bewältigen und veränderbare Anteile des Leidens
unter Tinnitus zu bearbeiten. Inhalte sind die Aufklärung über
mögliche Ursachen und Erläuterung der Funktion des Ohres.
Neben Entspannungsverfahren und Identifizierung individuel­
ler Stresssituationen, die sich auf den Tinnitus auswirken, wird
mit gezielten Übungen das Ausfiltern unerwünschter und lästi­
ger Geräusche trainiert. Ziel der Therapie ist es, zur gewohnten
Lebensqualität zurückzufinden. Vor der Aufnahme in den Kurs
findet ein halbstündiges Diagnosegespräch statt.
Qigong ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
In diesem Kurs wird eine kleine Choreographie von langsamen
Bewegungen vermittelt, die zur Gesunderhaltung von Körper
und Geist dienen.
Termine:
donnerstags,
07.09. – 26.10.2017
(Pause in den Herbstferien),
18:00 – 19:15 Uhr
Termine:
dienstags, ab 05.09.2017
(10 Termine)
(nicht in den Ferien)
17:30 Uhr
Leitung:
Dipl.-Päd. Stephanie Bretschneider,
Hörtherapeutin
(Psychotherapie HPG)
Anmeldung:
Stephanie Bretschneider
Fon 0441 408-6679
E-Mail: [email protected]
Veranstaltungsort:
Institut für creative Arbeits- und
Lebensgestaltung, Kreyenstr. 87,
26127 Oldenburg
Kosten:
bitte telefonisch erfragen
Die Bewegungsabfolgen werden im Stand oder auf dem
Hocker durchgeführt. Es braucht keine besonderen Vorausset­
zungen, um Qigong zu erlernen. Jede(r) ist herzlich eingeladen,
Qigong kennenzulernen.
Leitung:
Birgitt Moed, Physiotherapeutin
und QiGong-Trainerin
Anmeldung:
Fortbildungsreferat
E-Mail: eilers.petra@
klinikum-oldenburg.de
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Apartmenthaus,
Klingenbergstr. 69
Kosten:
70,00 € für 10 Termine
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl liegt bei
max. 10 Personen.
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Fitness & Gesundheitsvorsorge
Fitness & Gesundheitsvorsorge
Halten und Loslassen!
Bewusstheit durch Bewegung
Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Nach Moshé Feldenkrais
Wer gestresst und nervös ist, sich schlecht entspannen kann
und Schlafprobleme hat, für den kann die Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson eine wertvolle Hilfe
sein. Diese Entspannungstechnik beruht auf dem Prinzip der
gezielten muskulären An- und Entspannung verschiedener
Körperteile und -regionen.
Sie möchten unnötige Muskelspannungen lösen oder Rückenund Gelenkbeschwerden dauerhaft verbessern? Sie wollen
mehr Leichtigkeit und Geschmeidigkeit in Ihre alltäglichen
Bewegungen bringen? Dann könnten die von Moshé Felden­
krais (1904 – 1998) entwickelten Bewegungslektionen das
Richtige für Sie sein!
In acht Kurseinheiten werden Hintergrundinformationen zur
Wirkungsweise gegeben und die Techniken der progressiven
Muskelentspannung eingeübt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können danach diese Entspannungsmethode ihren eigenen
Bedürfnissen entsprechend zu Hause anwenden. Sie lernen,
ihre körperliche Befindlichkeit deutlicher wahrzunehmen und
mithilfe der im Kurs erlernten Übungen positiv zu beeinflussen.
Die Teilnahme am Kurs erfordert keine Vorkenntnisse.
Mit Hilfe sanfter, verbal angeleiteter Bewegungen üben Sie,
Ihre eigenen Bewegungsabläufe sensibler und bewusster
wahrzunehmen. Im Kursverlauf lernen Sie, Ihre über die Jahre
erworbenen Bewegungsmuster für sich gezielt zu verändern.
Diese Variationen beliefern das Gehirn mit frischen sensori­
schen Informationen, die es braucht, um neue Verbindungen
zu knüpfen – und „eingefahrene“ Abläufe neu zu gestalten.
Termine:
Dienstags, 19.09. – 28.11.2017
(außer 03.10., 10.10. und
31.10. ) (8 x), 19:30 – 20:45 Uhr
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, MAZ,
Brandenburger Str. 19, 2. Stock
(Mattenraum)
Termine:
Dienstags, 17.10./24.10./07.11./
14.11./21.11./05.12./12.12./
19.12.2017
18:00 – 19:15 Uhr
Leitung:
Antje Klinger, Dipl.-Psychologin,
Klinikum Oldenburg
Kosten:
65,00 € (Bitte fragen Sie Ihre
Krankenkasse nach Kosten­
beteiligung bzw. -erstattung.)
Anmeldung:
Antje Klinger
Fon 0441 3611 2808
E-Mail: antje.klinger@
uni-oldenburg.de
Hinweis:
Bitte bequeme Kleidung, dicke
Socken, Decke und evtl. ein Kissen
mitbringen.
Max. Teilnehmerzahl: 10 Personen
Leitung:
Ruth Baykal, Physiotherapeutin,
Feldenkrais-Lehrerin, KinästhetikTrainerin, Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
E-Mail: [email protected]
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Veranstaltungsort:
Physiotherapieabteilung der
Kinderklinik, Untergeschoss,
Raum U.625
Kosten:
75,00 €
Hinweis:
Der Unterricht erfolgt in Klein­
gruppen (max. 6 Personen), daher
ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
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Schwangerschaft, Geburt & Baby
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Infoabend für
werdende Eltern
Schwangerschaft, Geburt und Baby – hier türmen sich, natür­
lich besonders für „Erstlings-Eltern“, viele gespannte Fragen
auf. Mit unserem umfangreichen Kursangebot, das wir Ihnen
auf den nächsten Seiten vorstellen, möchten wir Sie so gut
wie möglich auf das zentrale Ereignis Geburt und die ersten
Wochen mit Ihrem Baby einstimmen und vorbereiten. So
können Sie, gut informiert, die spannendsten neun Monate
Ihres Lebens in vollen Zügen genießen und der Geburt Ihres
Kindes freudig entgegenblicken.
Unabhängig von der Teilnahme an unseren Kursen haben
Sie die Gelegenheit, die Oldenburger Frauenklinik näher
kennenzulernen. Im Verlauf eines kostenlosen Infoabends
stellt das Team der Oldenburger Frauenklinik sich und seine
Räumlichkeiten inklusive Kreißsaal vor und beantwortet
gerne Ihre Fragen.
Termine:
donnerstags,
13.07., 27.07., 10.08., 24.08.,
07.09., 21.09., 05.10., 19.10.,
02.11., 16.11., 30.11., 14.12.,
21.12.2017
20:00 – 21:00 Uhr
Referenten/Leitung:
Oberärzte und Hebammen der
Universitätsklinik für Gynäkologie
und Geburtshilfe
Anmeldung:
nicht erforderlich
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Kinderklinik
Herzogin-Ameli-Saal,
Eingang „An den Voßbergen“
Kosten:
keine
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Schwangerschaft, Geburt & Baby
Geburtsvorbereitung
für Paare
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Geburt vorbereiten mit PEP®
(nach Dr. Michael Bohne)
„PEP“ steht für „Prozess- und Embodimentfokussierte Psycho­
logie“ nach Dr. Michale Bohne. Mit PEP® lassen sich Kör­
perwahrnehmungen leicht, schnell und trotzdem anhaltend
positiv verändern.
Dieser Paarkurs stimmt Sie als werdende Eltern auf die
Geburt Ihres Kindes ein. Sie beide bekommen wertvolle
Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und
Stillzeit und besichtigen den Kreißsaal und die Mutter-KindStation.
Darüber hinaus lernen Sie Atem- und Entspannungstechni­
ken kennen und üben mit Ihrem Partner Massagegriffe, die
bei der Geburt hilfreich sein können.
Termine:
mittwochs,
09.08. – 20.09.2017 (7 Abende)
18.10. – 29.11.2017 (7 Abende)
19:00 – 21:00 Uhr
Leitung:
Anette Sydow,
Hebamme, Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Anette Sydow,
Fon 0441 2171733
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Gymnastik­
raum der Hebammenschule
Kosten:
Abrechnung mit den gesetzl. Kran­
kenkassen, privat nach HebGO
Durch Klopfen auf bestimmte Körperpunkte regulieren und
reduzieren Sie aktuell belastende Gefühle und Gemütszustän­
de. Dazu klopfen Sie selbstständig mit Ihren Fingerkuppen
bestimmte Punkte an Ihrer Hand, im Gesicht und an Ihrem
Oberkörper. Gerade bei Angst vor der Geburt und vor den
Schmerzen lässt sich diese leicht erlernbare Methode gut
anwenden.
Außerdem können Sie sich in diesem Kurs auf die Geburt
Ihres Kindes vorbereiten. Kurz und bündig erfahren Sie alles
Wissenswerte rund um den Ablauf einer Geburt, die richtige
Atmung, die Handhabung von Wehen, Schmerzen, den Um­
gang mit dem Neugeborenen und das Wochenbett.
Termine:
samstags,
03.09., 09.09. und 16.09.2017
28.10., 04.11. und 11.11.2017
02.12., 09.12. und 16.12.2017
10:00 – 14:30 Uhr (3-mal)
Leitung:
Christine Lambert,
Hebamme, Klinikum Oldenburg
Anmeldung/Info:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b,
26125 Oldenburg
Kosten:
bitte telefonisch erfragen
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Schwangerschaft, Geburt & Baby
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Rückbildungsgymnastik
mit Kind und Baby-ABC
Rückbildungsgymnastik
Dieser Kurs verknüpft Rückbildungsgymnastik für die körper­
liche Neufindung mit liebevoller Zuwendung zum Baby. Mit
dem Schwerpunkt Beckenboden führen Sie gezielte Gymnas­
tikübungen durch, um nach Schwangerschaft und Geburt be­
stimmte Muskeln zu trainieren, Verspannungen zu lösen und
das Körpergefühl zu verbessern. Bei verschiedenen Übungen
lassen sich die Babys miteinbeziehen.
Diese Rückbildungskurse beinhalten gezielte Gymnastikübun­
gen, mit denen Sie nach der Schwangerschaft und Geburt
bestimmte Muskeln trainieren, Verspannungen lösen und das
Körpergefühl verbessern können. Beckenbodenübungen sind
hierbei von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus bringen
Sie wieder neuen Schwung in Ihre Bauchmuskeln, Po und
Beine, Taille und Hüfte, Arme und Schultern. Entspannungs­
übungen erlernen Sie ebenfalls.
Zum anderen lernen Sie Ihr Baby besser kennen. Mit „Bauch­
massage“, „sanften Übungen“ sowie „Finger- und Strampel­
spielen“ und dem „Baby-ABC“ bekommen Sie ein Handwerks­
zeug fürs liebevolle Zwiegespräch. Der Kurs, mit dem sechs bis
acht Wochen nach der Entbindung begonnen werden sollte,
lässt außerdem Zeit für Gespräche und Austausch.
Termine:
mittwochs,
09.08. – 20.09.2017
25.10. – 06.12.2017
10:00 – 11:30 /12:00 Uhr
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg
Kosten:
bei regelmäß. Teilnahme
Kostenübernahme durch gesetzl.
Krankenkasse, privat nach HebGO,
+ 40,00 € Eigenanteil für das
„Handwerkszeug“
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Schritt für Schritt in die Form zurück
Der ideale Zeitraum für die Teilnahme an einem Rückbil­
dungskurs liegt zwischen sechs Wochen bis spätestens vier
Monate nach der Entbindung.
Termine:
mittwochs,
09.08. – 27.09.2017 (8 Abende)
18.10. – 06.12.2017 (8 Abende)
17:15 – 18:30 Uhr
Leitung:
Anette Sydow, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Anette Sydow,
Fon 0441 2171733
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, Gymnastik­
raum der Hebammenschule
Kosten:
Abrechnung über die gesetzliche
Krankenkasse, privat nach HebGO
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Schwangerschaft, Geburt & Baby
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Offene Stillgruppe
Telefonische Stillberatung
Rund um den Säugling
Oftmals genügt schon ein Anruf!
Herzlich willkommen in der offenen Stillgruppe am Klinikum
Oldenburg. Stillende und nicht stillende Frauen sowie interes­
sierte werdende Mütter treffen sich hier zum Erfahrungsaus­
tausch mit anderen Müttern und erhalten nützliche Informati­
onen über die neue Lebenssituation. In lockerer Atmosphäre
gehen wir vielen Themen nach – zum Beispiel:
• Stillen und Abstillen
• Bindungsförderung bei Flaschenernährung
• Zufüttern mit Beikost
• Waschen/Baden
• Schlafen/Wachen
Die Stillgruppe wird von Still- und Laktationsberaterinnen
(IBCLC) der Oldenburger Frauenklinik geleitet und organisiert.
IBCLC steht für International Board Certified Lactation Con­
sultant und ist ein geschützter Titel für examinierte Still- und
Laktationsberaterinnen.
Termine:
montags, 10:30 – 12:00 Uhr
Leitung:
Sandra Meyer (Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerin, IBCLC)
Anmeldung:
Sandra Meyer,
Fon 0441 403-70707
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg
Buffetraum der Station 143,
Rahel-Straus-Str. 10
Kosten:
keine
Stillen möchte heutzutage fast jede Mutter – doch manchmal
klappt es nicht so gut! Sei es, dass das Baby nicht richtig an
der Brust saugt, nach dem Trinken spuckt oder die Brustwar­
ze wund ist. Die meisten Schwierigkeiten aber lassen sich
lösen, oft genügt schon ein Telefonanruf! Schließlich kann
nicht jede Mutter in dieser Situation das Haus verlassen, um
sich Hilfe zu holen.
Unsere Still- und Laktationsberaterinnen stehen Ihnen gerne
telefonisch zur Verfügung. Sie beantworten Ihre Fragen rund
um das Stillen, beraten und bieten gezielte Informationen
an. Scheuen Sie sich nicht: Durch die telefonische Beratung
bei Stillschwierigkeiten hat schon so manch eine Mutter ihre
Unsicherheit überwunden.
Termine:
Mo./Di./Do./Fr. 08:00 – 12:00 Uhr
Fon 0441 403-70707
Leitung:
Sandra Meyer, Gesundheitsund Kinderkrankenpflegerin,
Still- und Laktationsberaterin
IBCLC
Kosten:
keine
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72
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Still-Infoabend
Schwangerschaft, Geburt & Baby
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Babymassage und Baby-ABC
Für eine harmonische Stillzeit
Der gute Start mit Ihrem Baby zu Hause wird wesentlich
beeinflusst von der Qualität der Stillbeziehung. Je besser Sie
über das Stillen Bescheid wissen, desto harmonischer wird
Ihre Stillzeit.
Eine verständnisvolle Unterstützung von der Familie während
der Stillzeit ist von unschätzbarem Wert. Deshalb sind auch
zukünftige Väter und Großeltern auf diesem Infoabend gern
gesehen. Wir gehen folgenden Themen nach:
· Vorbereitung auf das Stillen in der Schwangerschaft
· Bonding
· Wie organisiere ich die Zeit des Wochenbetts?
· Wie häufig wird gestillt und wie lange dauert eine
Stillmahlzeit?
· Trinkt mein Baby genug?
· Wie weiß ich, dass ich genug Milch habe?
· Welche Bedürfnisse hat mein Baby?
· Was darf ich in der Stillzeit essen?
Termine:
25.08., 22.09., 27.10.,
24.11.2017, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg, MAZ,
Brandenburger Str. 19, 2. OG
Leitung:
Sandra Meyer, Gesundheitsund Kinderkrankenpflegerin,
Still- und Laktationsberaterin
Kosten:
25 € pro Person/Paare 35 €
Anmeldung:
Sandra Meyer,
Fon 04403 818729
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl liegt bei
max. 12 Personen.
Die Babymassage ist eine sehr wirkungsvolle Methode,
Kinder von Anfang an in ihrer Entwicklung zu fördern und
die Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind zu festigen.
Die liebevolle Berührung stärkt das Baby auf allen Ebenen,
vielfach schläft es nach der Massage besser und verspürt
weniger Blähungen. Eltern fühlen ebenfalls eine wohltuende
Entspannung.
In diesem Kurs wird die Massage nach Vimala SchneiderMcClure erlernt. Sie kombiniert die indische Methode mit
Einflüssen der schwedischen Massage und mit Elementen
des Yoga. Vermittelt werden auch das „Baby-ABC“ sowie viele
Tipps rund um das Mutter-Sein.
Termine:
freitags,
04.08. – 29.09.2017 (nicht am
11.08. und 22.09.2017)
20.10. – 08.12.2017 (nicht am
17.11.2017)
10:00 – 11:30 Uhr
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg
Kosten:
95,00 €
(keine Übernahme durch die
Krankenkasse)
74
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Babylesestunde
Hilfe bei tränenreicher Babyzeit
Wie sich kleine Kinder mitteilen
Krisenbegleitung
Ein Baby zu bekommen ist ein freudiges Ereignis. In dieser
Zeit, in der so viel Neues auf einen einströmt, kann es zu
Unsicherheiten, Verwirrungen oder gar Ängsten kommen.
Fragen wie „Woran erkenne ich, was mein Baby braucht?“
oder „Woher weiß ich, was sein Bedürfnis ist?“ tauchen auf.
Warum weint mein Baby? Im Rahmen von individuell verein­
barten Einzeltreffen erfahren Eltern und Babys mit besonde­
ren Bedürfnissen Halt und emotionelle Hilfe. In behutsamen
Schritten lernen die Eltern, neue Erfahrungen mit sich und
dem Baby zuzulassen. Gemeinsam lernen Sie, was das Kind
Ihnen sagen will.
Zum Glück werden Babys mit der Fähigkeit geboren mitzu­
teilen, was sie brauchen und was nicht. Wir Erwachsene
sind in der Lage, die Signale der Neugeborenen zu verstehen!
Gemeinsam wollen wir „lesen“, was das Kind uns sagen will.
Termine:
auf Anfrage
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Anmeldung:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b,
26125 Oldenburg
Kosten:
bitte telefonisch erfragen
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Die Termine sind geeignet für:
• Unruhige, verspannte und häufig weinende Babys
• Babys mit Schlaf- und Stillproblemen
• Völlig verzweifelte und hilflose Eltern
• chronisch erschöpfte, übermüdete und überforderte Eltern
Termine:
auf Anfrage
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Kosten:
bitte telefonisch erfragen
Anmeldung:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
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Schwangerschaft, Geburt & Baby
Leere Wiege
Schwangerschaft, Geburt & Baby
Wochenbett-Betreuung
Rückbildung und Neufindung
Verwaiste Mütter, die nach der 20. Schwangerschaftswoche
entbunden haben, können hier turnen, ihren Beckenboden
stärken und in verständnisvoller Runde über ihr Schicksal
sprechen.
• Was ist passiert?
• Wie unterschiedlich erlebt jede den Trauerprozess?
• Was war hilfreich in den ersten Wochen?
• Wie trauern die Partner?
• Wie geht es möglichen Geschwisterkindern?
• Wie geht es den Großeltern?
Die Betreuung durch eine Hebamme endet nicht mit der
Geburt des Kindes. Auch nach der Geburt ist sie Hebamme
mindestens acht Wochen lang für Mutter und Neugeborenes
da. Bis zum zehnten Tag nach der Geburt macht sie in der
Regel täglich Hausbesuche, dann nach Absprache.
Die Hebamme achtet während des Wochenbetts auf den
allgemeinen Gesundheitszustand der Mutter, die Rückbildung
der Gebärmutter, den Wochenfluss sowie die Wundheilung
von Riss- oder Operationswunden. Auch bei Fragen rund um
das Stillen ist sie die richtige Ansprechpartnerin.
Die Treffen sind so aufgebaut, dass wir zunächst Gymnastik
machen und uns anschließend austauschen. Gemeinsam
betrachten wir Fotos und Erinnerungen, malen Bilder oder
hören Geschichten. All dies gibt der Trauer Trost und hilft
dabei, mit der Situation zurechtzukommen.
Zur Wochenbett-Betreuung gehören auch die Anleitung zur
Säuglingspflege sowie die Beratung zum Umgang mit dem
Baby. Die Hebamme übernimmt die Versorgung des Nabels,
beobachtet den Gesundheitszustand des Kindes, seine allge­
meine Entwicklung, sein Trinkverhalten, seine Ausscheidun­
gen sowie sein Gewicht.
Termine:
auf Anfrage
Veranstaltungsort:
Ofenerdieker Str. 48b, Oldenburg
Eine Wochenbett-Betreuung ist nach frühzeitiger Absprache mit
folgenden Hebammen des Klinikums Oldenburg möglich:
Leitung:
Christine Lambert, Hebamme,
Klinikum Oldenburg
Kosten:
bitte telefonisch erfragen
Karoline Agethen
Ruth Cobold
Annika Härtel
Christine Lambert
Silke Neidig
Heike Rogahn
Kerry Scheffel
Birte Sieve
Anette Sydow
Dörthe Warrings
Sabine Wilke-Schlafke
Anmeldung:
Christine Lambert,
Fon 0441 9608030
Fon 0441 67660
Fon 04407 20686
Fon 0441 36141148
Fon 0441 9608030
Fon 04482 980053
Fon 0441 4853279
Fon 0441 36189857
Fon 0441 6001776
Fon 0441 2171733
Fon 0441 884499
Fon 0441 593858
77
78
Seelsorge
Seelsorge
Begegnungen
Zeit zum Reden und Zuhören
Katholische Seelsorge
Evangelische Seelsorge
Die Zeit im Krankenhaus ist …
Krankheit unterbricht den Alltag. Sie berührt nicht nur den
Leib, sondern auch die Seele. Im und am Krankenbett sind
Nachrichten und Eindrücke zu verarbeiten, die verunsichern
und ängstigen können. Gespräche mit uns bieten Raum für
das, was Sie bewegt. Gemeinsam können wir Wege der
Entlastung suchen.
… zuweilen eine Zeit des Glücks, der Zuversicht und der Er­
wartung – vor allem dann, wenn ein Kind geboren wird oder
die baldige und vollständige Wiederherstellung der Gesund­
heit naht.
… vielleicht eher eine Zeit der Sorgen um die eigene Ge­
sundheit, um die berufliche Zukunft, um die verbleibenden
Lebensmöglichkeiten, um das Wohlergehen des Partners, der
Kinder und der Angehö-rigen.
… oder auch eine Zeit der Frage nach dem Warum des Ge­
schehens, nach der Kraft zum Durchstehen, nach Menschen,
die den weiteren Weg mitgehen.
Wir Seelsorgerinnen möchten Sie und Ihre Angehörigen
während Ihres Aufenthaltes im Klinikum Oldenburg begleiten.
Gerne stehen wir Ihnen für Begegnungen, Gespräche und
gottesdienstliche Feiern zur Verfügung.
Seelsorge vertraut der Zusage, dass Gott mit uns geht. Sie
schöpft Zuversicht aus der Verheißung eines Neuanfangs –
in diesem Leben und an dessen Grenze. Dabei kann eine
Begleitung mit Gebet und Segen, mit einer Taufe, einer
Abendmahlsfeier oder der Aussegnung eines Verstorbenen
Patienten und Angehörige unterstützen.
Gottesdienste feiern wir im Wechsel mit der katholischen
Seelsorge in der Regel jeden Sonntag um 10 Uhr in der
Kapelle. Jeden Dienstag um 12 Uhr laden wir ein zur Lich­
terzeit – eine Gelegenheit, eine Viertelstunde mitten am Tag
innezuhalten und dann gestärkt weiter zu gehen.
Über Gottesdienste und weitere Angebote informieren die
Auslagen vor der Kapelle und die Plakate auf den Stationen.
Über Gottesdienste und weitere Angebote informieren die
Auslagen vor der Kapelle sowie die Plakate der Seelsorge auf
den Stationen.
Termine:
auf Anfrage
Anmeldung:
Fon 0441 403-2146
Termine:
auf Anfrage
Anmeldung:
Fon 0441 403-2743
Leitung:
Michaela Voorwold, Pastoral­
referentin, Seelsorgerin für das
Klinikum Oldenburg und das
Reha-Zentrum;
Claudia Heuer, Pastoralreferentin,
Seelsorgerin für die Kinderklinik
Kosten:
keine
Leitung:
Pastorin Beate Bühler-Egdorf,
Pastorin Evelyn Freitag,
Pastorin Imke Hinrichs;
alle Klinikum Oldenburg
Kosten:
keine
79
80
Seelsorge
Seelsorge
Gottesdienst für kleine
und große Kinder
Ein Licht für Dich
Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder
… in der Kinderklinik
Eine Lichterkette geht jedes Jahr am zweiten Sonntag im
Dezember um die Welt. An diesem Tag erinnern wir uns im
Gottesdienst an verstorbene Kinder. Für sie wird eine Kerze
angezündet. So wird eine Idee aus den USA von trauernden
Familien zur weltweit verbindenden Tradition.
Jeden Sonntag um 9 Uhr feiern wir Kindergottesdienst im
Spielzimmer der Station 361. Da für Kinder ein Aufenthalt
im Krankenhaus mit vielen Fragen und neuen Erfahrungen
verbunden ist, gehen wir hier auf die besondere Situation
der kleinen Patientinnen und Patienten ein. Sie können ihre
Erlebnisse und Gefühle aus dem Krankenhaus – etwa Angst,
Leid oder auch Freude und Erleichterung – in den Gottes­
dienst kreativ miteinbringen.
Alle, die um ein Kind trauern, und alle, die sie in der Trauer
begleiten, möchten wir hierzu herzlich einladen. Der Gottes­
dienst wird gemeinsam von der Seelsorge im Kinderkrankenhaus und dem Ronald-McDonald-Haus gestaltet. In der
turbulent-besinnlichen Adventszeit wird Raum geschaffen für
Stille, Segen, Gebet und Gespräche.
Der Gottesdienst findet am 10. Dezember 2017 um 17 Uhr
in der Nikolaikirche in Oldenburg, Hundsmühler Straße 111,
statt. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit zum Austausch
und Beisammensein mit einem kleinen Abendbrot.
Es freuen sich auf Ihr Kommen:
Natürlich hören wir Geschichten, singen, spielen, beten und
basteln dort. Eltern, Geschwister und andere Gäste sind
immer herzlich willkommen. Die Konfession spielt für uns
keine Rolle.
Pastorin Beate Bühler-Egdorf
Seelsorge Klinikum Oldenburg
Iris Neumann-Holbeck
Leitung Ronald-McDonald-Haus Oldenburg
Termine:
jeden Sonntag um 09:00 Uhr
Leitung:
Pastorin Beate Bühler-Egdorf
und Team, Klinikum Oldenburg
Kosten:
keine
Termine:
Sonntag, 10. Dezember 2017,
17:00 Uhr
Leitung:
Pastorin Beate Bühler-Egdorf,
Seelsorge Klinikum Oldenburg;
Iris Neumann-Holbeck,
Leitung Ronald-McDonald-Haus
Oldenburg
Anmeldung:
nicht erforderlich
Veranstaltungsort:
Nikolaikirche Oldenburg,
Hundsmühler Str. 111,
26133 Oldenburg
Kosten:
keine
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Führungen
Führungen
Einblicke und Augenblicke
Führungen durch das Klinikum Oldenburg
Im Klinikum Oldenburg finden sich 24 verschiedene Fach­
richtungen, von denen sich viele zu Zentren zusammen­
geschlossen haben, um die bestmögliche Behandlung der
Patienten sicherzustellen. Mit 832 Betten ist das Klinikum das
größte Akutkrankenhaus in der Weser-Ems-Region sowie Teil
der European Medical School Oldenburg-Groningen. Jährlich
werden hier in Oldenburgs Stadtteil Kreyenbrück weit über
130 000 Patienten stationär und ambulant behandelt.
Wer einmal hinter die Fassaden des Klinikums Oldenburg mit
seinen über 2700 Mitarbeitern blicken möchte, ist herzlich zu
einer Führung eingeladen. Art und Inhalt jedes Rundgangs rich­
ten sich nach den Interessen und Bedürfnissen der Besucher.
Kindergartengruppen und Schulklassen etwa erhalten eine Füh­
rung durch die Kinderklinik, deren Betrieb und Arbeitsweise ih­
nen kindgerecht erklärt wird. Erwachsene bekommen Einblicke
in die verschiedenen Klinikbereiche, können aber auch eigene
Schwerpunkte wählen – zum Beispiel mit Führungen durch das
Reha-Zentrum Oldenburg, das Integrierte Herzzentrum Olden­
burg oder durch das Oldenburger Nierensteinzentrum.
Termine:
auf Anfrage
Leitung Führungen allgemein:
Rita Wick, Leiterin Fortbildungs­
referat und Gesundheitshaus;
Johanna Hagen,
Fon 0441 403-2366,
E-Mail: wick.rita@
klinikum-oldenburg.de
Leitung Führungen Kinder:
Anke Berghoff, Pflegedienstleitung
Fon 0441 403-2080,
E-Mail: berghoff.anke@
klinikum-oldenburg.de
(Mindestalter 4 Jahre)
Kosten:
keine
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Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Was ist die BeKoS?
Die BeKoS ist eine Beratungsstelle für alle, die
· Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen
· eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten
· Unterstützung für die eigene Selbsthilfegruppe suchen
Selbsthilfegruppen sind für alle eine wichtige
Unterstützung bei
· Krankheiten
· psychosozialen Problemen
· Behinderungen
· schwierigen Lebenssituationen
von denen Sie selbst oder als Angehörige betroffen sind.
Unterstützungsangebote der BeKoS
· Information und Beratung über Möglichkeiten der Selbst–
und Fremdhilfe
· Vermittlung an eine geeignete bestehende Selbsthilfegruppe
· Unterstützung bei Gruppengründungen
· Beratung zur finanziellen Unterstützung
· Beratung bei gruppeninternen Problemen
· Veranstaltung von Fortbildungen, Seminaren usw.
· Öffentlichkeitsarbeit
Kontaktdaten:
BeKoS
Beratungs– und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
Tel. 0441 884848, Fax 0441 883444
E–Mail: info@bekos–oldenburg, www.bekos–oldenburg.de
Sprechzeiten:
Di.–Fr. 09:00 – 12:00 Uhr
Mo. u. Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Mo. 16:00 – 18:00 Uhr Gebärdensprechstunde;
Skype–Name: bekos.oldenburg
Spendenkonto:
LzO, IBAN: DE96 2805 0100 0014 4049 58, BIC: SLZODE22
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Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Neugründungen
von Selbsthilfegruppen
Hier finden Sie aktuelle Hinweise auf die Gründung von neu­
en Selbsthilfegruppen.
Sollten Sie zu einer der folgenden Gruppen mehr Informatio­
nen wünschen, wenden Sie sich bitte an die BeKoS:
Tel.: 0441 884848; info@bekos–oldenburg.de
Gern nehmen wir auch weitere Ankündigungen entgegen.
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Gruppe für junge und jung gebliebene Leute
und für die Seele
Denn es geht allen Menschen mal gut, mal weniger gut,
egal, ob „Psychiatrie-Erfahrene“, (angehende) „Profis“ oder
„Angehörige“. Und davon sind wir meistens eh mehreres auf
einmal. Deshalb ist dies eine Gruppe für alle, die sich auf
die eine oder andere Art mit verschiedensten seelischen und
geistigen Zuständen und den Umgang damit beschäftigen.
Wir wollen ganz neue Wege gehen, uns gegenseitig zu un­
terstützen und füreinander da zu sein. Wir können so vieles
voneinander lernen,
· z. B. was wirklich hilfreiche und gewollte Unterstützung ist,
· oder auch wie wir Stück für Stück zu Zufriedenheit finden
· und wie wir gemeinsam Krisen vorbeugen oder uns auch
gegenseitig begleiten können in schweren Zeiten.
Mehr Infos findest du auch unter:
www.madsandallies.wordpress.com
„Essstörungen“
Diese Selbsthilfegruppe ist geeignet für Menschen,
· die bereit sind, sich mit ihrer Erkrankung und ihren Folgen
auseinanderzusetzen
· die bereits Therapieerfahrung gesammelt haben
· die den Willen haben, Eigenverantwortung zu übernehmen
und damit ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen
· die ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge mit anderen
Betroffenen teilen wollen und somit Unterstützung leisten
und finden
· die eine Selbsthilfegruppe als eine Ergänzung zu professio­
nellen Hilfsangeboten verstehen
Alle, die sich angesprochen fühlen und am Aufbau der Selbst­
hilfegruppe mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen.
Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 20 Jahre.
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Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Angst
Angst ist etwas alltägliches, aber wenn die Angst beginnt,
das Leben zu kontrollieren ist es an der Zeit, etwas dagegen
zu tun.
Die Gruppe soll dazu da sein, nicht mehr alleine mit seinen
Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutau­
schen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und
zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensum­
stände zu verbessern.
Ziel ist es, die Gruppe gemeinsam zu organisieren und voran
zu bringen, alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gleich­
berechtigt.
Die Gruppe ist für Menschen
· mit generalisierter Angststörung
· mit Angst und depressiven Störungen
· mit konkreten oder diffusen Ängsten
Zwänge
Immer wieder Hände waschen. Zehnmal nachsehen, ob die
Tür verschlossen ist. Immer wieder das Haus putzen, mög­
lichst mit immer gleichen Abläufen.
Immer der innere Zwang, bestimmte Handlungen auszu­
führen, auch leidende wiederkehrende Gedanken sich zu
beschmutzen, zu erkranken …
Fühlen Sie sich davon eingeengt, missverstanden, alleingelas­
sen? Leiden Sie unter diesem Druck?
Der Übergang vom „Normalen“ zum Leiden an Zwängen ist
fließend.
Ein Austausch mit Menschen mit gleichen oder ähnlichen
Leidenserfahrungen kann ein erster Schritt in Richtung Ver­
änderung sein. Dabei geht es um den freien Erfahrungs- und
Gedankenaustausch, z.B. über
· die Gründe und Ursprünge von Zwängen
· den individuellen Umgang mit Zwängen
Bei Interesse an einem regelmäßigem Austausch und die
Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wenden Sie sich gerne
an die BeKoS.
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Depressionen
In der Selbsthilfegruppe finde ich Menschen in der gleichen/
ähnlichen Lage. Im offenen Gespräch werden Erfahrungen
ausgetauscht. Ich erlebe, dass ich mit meiner Situation
nicht allein dastehe. Meine Erfahrungen können für andere
hilfreich sein und ich profitiere von den Erfahrungen anderer.
Die Selbsthilfegruppe wird nicht von Fachleuten geleitet, ist
also keine Therapiegruppe. Jedes Gruppenmitglied ist gleich­
berechtigt und trägt zum Gelingen der Gruppe bei.
Es sind regelmäßige Treffen geplant, bei denen in einer An­
fangsrunde aktuelle Probleme angesprochen werden können,
über die sich danach ausgetauscht wird, Die Gruppe ist
offenen für Betroffene im Alter zwischen 18 und 35 Jahren.
In der Selbsthilfegruppe soll
· eine Möglichkeit für Betroffene geschaffen werden, mitein­
ander in Kontakt zu kommen
· über krankheitsbedingte Probleme im Alltag gesprochen
werden
· ein besserer Umgang mit der Erkrankung gefunden werden
· sich über Therapiemöglichkeiten ausgetauscht wrden
· und vieles mehr ...
Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige
Und plötzlich kreisen deine Gedanken nur noch darum, dir
schnell und zuverlässig sexuelle Befriedigung zu verschaffen.
Du musst diesem inneren Druck nachgeben, fühlst dich
dabei aber schlecht bzw. schämst dich.
· Das Ausleben deiner Sucht beginnt meist im Internet?
· Deine Sexsucht behindert dich dabei, eine stabile Be­
ziehung zu einem festen Partner*in aufzubauen bzw. zu
führen?
· Du willst dein Verhalten ändern, und suchst einen Weg aus
deiner Sexsucht?
In dieser Selbsthilfegruppe soll ein Umgang damit gefunden
werden, um sich vom Suchtverhalten dauerhaft zu lösen.
Willkommen sind Betroffene mit einer gesicherten Diagnose.
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90
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
Suche von neuen
Gruppenmitgliedern
Hier veröffentlichen wir Mitteilungen von bestehenden Selbst­
hilfegruppen, die neue Gruppenmitglieder suchen.
Wenn Sie Interesse an einer der Gruppen haben, nehmen Sie
bitte Kontakt mit der BeKoS auf oder besuchen Sie uns im
Selbsthilfezentrum.
Gern nehmen wir auch weitere Suchanfragen oder Ankündi­
gungen entgegen.
Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg
reallife_2.0 - Selbsthilfegruppe für Online-Spielund Mediensucht
Hallo und willkommen bei der Selbsthilfegruppe für OnlineSpieler und Mediennutzer, die ihr Leben aus den Augen
verloren haben.
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die den Schwerpunkt
ihres Lebens von der virtuellen Welt zurück in die reale Welt
verlegen oder bereits verlegt haben.
Wir streben im reallife_2.0 nach Herausforderungen, Erfolg,
Kontakten und neuen Denkanstößen.
Dabei sammeln wir Erfahrungen durch Kommunikation,
Erlebnisse und Taten.
Das Alter spielt bei uns eine Nebenrolle. Solltest du dich mit
unserer Gruppe identifizieren können, bist du willkommen.
Huntington Krankheit
Betroffen? – Was nun?
Sie sind nicht allein!
·N
utzen Sie die Chance und tauschen Sie sich mit anderen aus!
· Finanzielle Unterstützung, Pflege, Therapien,
Seelsorge, Forschung …
· Hoffen, verzweifeln, trösten, lachen, …
Das gibt es hier, Sie müssen nur einmal über Ihren Schatten
springen: Selbsthilfegruppe Huntington Oldenburg!
Die Gruppe richtet sich an Erkrankte, Risikoträger, Familien
und Freunde.
Männerselbsthilfegruppe
In Oldenburg trifft sich eine Selbsthilfegruppe für Männer, die
sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinan­
dersetzen wollen.
Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität,
Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht
und weitere.
Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch
nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen.
Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters,
gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung – ist aber keine
Voraussetzung.
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BeKoS Selbsthilfegruppen
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>A
Allein in Oldenburg gibt es ca. 200 Selbsthilfegruppen zu den
verschiedensten Themen. Kontakt zu den unten aufgeführ­
ten Gruppen kann über die BeKoS hergestellt werden. Bei
konkreten Nachfragen zu speziellen Gruppen geben wir gerne
Auskunft.
A
·· AA – Anonyme Alkoholiker
·· ABC – Analphabeten
·· Abhängigkeitserkrankte – russischsprachig
·· Adipositas
·· Adoptiv- und Pflegefamilien
·· ADS-Hilfe Pontixx, Elterngruppe
·· Akne inversa
·· Ängste, soziale
·· Angst
·· AL – Anon, Angehörige von Alkoholikern
·· Alkohol – Frauen mit Zuversicht
·· Alkoholerkrankte und Angehörige
·· Alleingeborene Zwillinge
·· Alzheimer- und Demenzkranke, Angehörige
·· AMD – altersbedingte Makuladegeneration
·· Angehörige von Menschen mit Depressionen
·· Angehörige von Menschen mit Borderline
·· Anonyme Spieler
·· Aphasiker + Angehörige (Olaph)
·· Asperger Syndrom, Elterngruppe
·· Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS), Elterngruppe
·· Autismus, frühkindlicher, Elterngruppe
·· Autoimmunerkrankungen
Für die Bereiche Suchtselbsthilfegruppen und Elternselbsthilfe­
gruppen hat die BeKoS eine gesonderte Übersicht erstellt.
Diese Listen können auf Wunsch angefordert oder als Down­
load auf www.bekos–oldenburg.de (Service-Gruppenüber­
sicht) heruntergeladen werden.
Sollten Sie hier keine für Sie geeignete Selbsthilfegruppe
finden, können wir Sie beim Aufbau einer solchen Gruppe
unterstützen.
Weitere Selbsthilfegruppen in Niedersachsen können Sie per
E–Mail über das Selbsthilfe–Büro Niedersachsen anfordern:
[email protected]
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94
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>B–D
B
·· Bauchspeicheldrüsenerkrankte und
Pankreatektomierte, Arbeitskreis
·· Bechterew, Morbus
·· Behinderungen, junge Menschen mit erworbenen;
„Enjoy Your Life“
·· Bipolare Störungen
·· Blaues Kreuz, SHG für Suchtkranke
·· Blindenverein
·· Borderline
·· Borderline – Angehörige
·· Borreliose
·· Brustkrebs, Männer mit
C
·· Chronische Schmerzen
·· Clusterkopfschmerz 2
·· CoDA – Anonyme Co-Abhängige
·· Colitis Ulcerosa / Morbus Crohn
·· COPD (Lungenerkrankung)
·· Crest-Syndrom
·· CRPS – Morbus Sudeck
·· Cystische Fibrose, Elterngruppe
D
·· Defibrillator, Herzkranke
·· Deletionssyndrom 22q11 – kiDS-22q11 e. V.
·· Demenz- und Alzheimererkrankte, Angehörige
·· Demenz, Gruppe für Menschen mit beginnender Demenz
·· Depression
·· Depressionen – Männer
·· Depressionen, Angehörige von Menschen mit
·· Diabetisches Kind, Elterngruppe
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>D–F
·· Dialysepatienten und Nierentransplantierte
·· Down-Syndrom, Elterngruppe
·· Dupuytrensche Kontraktur
·· Dystonie
E
·· Eltern für Impfaufklärung
·· Eltern hörgeschädigter Kinder
·· Elterninitiative sehgeschädigter Kinder
·· Elternkreis drogenabhängiger und -gefährdeter
Menschen jeden Alters
·· Eltern von Kindern mit frühkindlichem Autismus –
Kanner-Syndrom
·· Enjoy Your Life – junge Menschen mit Handicap
·· Erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung
·· Essstörungen
F
·· Fare – Familien retten
·· Fetales Alkoholsyndrom, Elterngruppe
·· Frauen – Freizeitgruppe
·· Frauenclub – russischsprachige Frauengruppe
·· Frauengruppe ‚Nichts geht mehr wie früher‘
·· Frauen in der Mitte – ohne Abhängigkeit leben
·· Frauen mit Zuversicht – Alkohol
·· Frauenring, Deutscher
·· Frauen um 50
·· Frauenselbsthilfe nach Krebs
·· Fraureif – Frauen im inneren und äußeren Wandel
·· Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe
·· Frühkindlicher Autismus, Elterngruppe
95
96
BeKoS Selbsthilfegruppen
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>G–I
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>J–L
G
·· Gehörlose
·· Geschwister, erwachsene von Menschen mit Behinderung
·· Glaukom-Kinder, Elterninitiative
·· Glasaugen, Elterngruppe
·· Guillain-Barré-Syndrom
·· Guttempler, SHG für Suchtkranke
J
·· jung & verwitwet
·· JuPa – Junge Parkinsonerkrankte
H
·· Herzkind e. V., Elterngruppe
·· Herzkranke mit Defibrillator/Herzunterstützungssysteme
·· Herzkranke, Gesprächskreis
·· Hirn-Aneurysma
·· Histiozytose, Essen (Oldbg)
·· HIV-Positivengruppe ‚Pluspunkt‘
·· Hochbegabte Kinder und Jugendliche, Elterngruppe, iikuh
·· Hochsensible Menschen (HSP)
·· Hörgeschädigte
·· Hörgeschädigte Kinder, Elterngruppe
·· Hörgeschädigte, russischsprachige
·· HUK – Homosexuelle und Kirche
·· Huntington – Krankheit
·· Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen
I
·· Ichthyose
·· ILCO – Künstlicher Darm- und Blasenausgang
·· Intersexuelle Menschen e. V., Elterngruppe
·· Intersexualität und Transidentität, Beratungsund Informationsstelle
K
·· Kanner-Syndrom, Elterngruppe
·· Kehlkopflose, Verband
·· KiDS – 22q11 e. V. – Deletionssyndrom 22q11
·· Kinderlose, Gesprächsgruppe für
·· Klarsicht, SHG für Suchtkranke
·· Krebs, Frauenselbsthilfe (nicht nur für Frauen)
·· Krebskranke Kinder, Elterninitiative
·· Krebskranke Männer
·· Kreuzbund, SHG für Suchtkranke
L
·· Lebertransplantierte
·· Legasthenie
·· Lesben und Schwule, Jugendgruppe
·· Lesbische Mütter und ihre Kinder
·· Leukämie, Lymphom, Plasmozytom
·· LIBERO, Eltern von Kindern mit Krankheiten
des Nervensystems
·· Lichen Ruber
·· Lipödem
·· Lippen/Gaumen-Fehlbildungen, Elterngruppe
·· Lungenkrebs
·· Lupus Erythematodes
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98
BeKoS Selbsthilfegruppen
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>M–O
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>P–R
M
·· Makuladegeneration, altersbedingte (AMD)
·· Männer mit Depression
·· Männerselbsthilfegruppe
·· Männer mit Gewalterfahrung in der Kindheit
·· Mediensucht, reallife_2.0
·· Spina bifida, Hydrozephalus Elterngruppe
·· Messies
·· Missbrauch, sexueller an Frauen
·· Mitralklappenprolaps-Syndrom
·· Morbus Bechterew
·· Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa
·· Morbus Sudeck – CRPS
·· Mütter sexuell missbrauchter Kinder
·· Mukoviszidose, Elterngruppe
·· Multiple Sklerose
·· Multiple Sklerose, Angehörige
·· Muskelerkrankte, Deutsche Gesellschaft
P
·· Paar im Zwiegespräch – Selbsthilfekonzept gegen das
Schweigen in Paarbeziehungen
·· Pankreatektomierte und Bauchspeicheldrüsenerkrankte,
Arbeitskreis
·· Parkinson, Deutsche Vereinigung
·· Parkinson, Junge Parkinsonerkrankte
·· Pflege– und Adoptivfamilien
·· Pflegende Angehörige
·· Plasmozytom, Leukämie, Lymphom
·· Polyarthritis, chronische
·· Polio/Polio Spätfolgen
·· Pontixx, ADS-Hilfe, Elterngruppe
·· Prostatakrebs
·· Psychoseerkrankte, Angehörige
N
·· NA – Narcotics anonymous, alle stoffgebundene Süchte
·· Nebennieren- und Hypophysenerkrankungen
·· Netzhauterkrankungen, degenerative
··
O
·· Onlinespielsucht, reallife_2.0
·· OPAL = OPEN ALCOHOLICS
·· Osteoporose
R
·· RA – rheumatoide Arthritis
·· Restless Legs Syndrom
·· Rheuma-Liga
·· Rollstuhlsportclub
·· Rückengeschädigte, Freundeskreis
·· russischsprachige Frauengruppe – Frauenclub
·· russischsprachige Hörgeschädigte
99
100 BeKoS
Selbsthilfegruppen
BeKoS Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>S–U
Selbsthilfegruppen in Oldenburg
>U–Z
S
·· S-Anon, Angehörige von Sex-Süchtigen
·· Sarkoidose
·· Schädel-Hirn-Verletzte, Angehörige
·· Schilddrüsenkrebs
·· Schlafapnoe
·· Schlaganfall
·· Schmerzen, chronische
·· SeGOLD – Selbstbestimmt leben – Gemeinschaft Oldenburg
·· Sehgeschädigte Kinder, Elterninitiative
·· Sexsüchtige
·· Sexueller Missbrauch, Frauengruppe
·· Sharp – Syndrom
·· Sklerodermie
·· soziale Ängste
·· Spielsucht
·· Spina bifida, Hydrozephalus Elterngruppe
·· Stottern
U
·· UBS - unabhängige Beschwerdestelle für
Psychiatrie in Oldenburg & umzu e. V.
·· Umwelterkrankte
T
·· Tanzgruppe für Rollstuhlfahrende und Fußgehende
·· Transidentität und Intersexualität,
Beratungs- und Informationsstelle
·· Transsexuelle
·· Transvestiten
·· Trauer
·· Trauma
·· Trennung vom Partner/Partnerin
V
·· Verlassene Mütter
·· Verwitwet – jung & verwitwet
·· Vitiligo – Weißfleckenkrankheit
·· Völklinger Kreis
W
·· Wechseljahre
X
·· XY-Frauen Selbsthilfe
Z
·· Zöliakie, Eltern und erwachsene Betroffene
·· Zwiegespräch – Selbsthilfekonzept gegen
das Schweigen in Paarbeziehungen
·· Zystische Fibrose, Elterngruppe
101
102
BeKoS Selbsthilfegruppen
Termine und Veranstaltungen
von Selbsthilfegruppen, der BeKoS
und anderen Einrichtungen
BeKoS Selbsthilfegruppen 103
18. Oktober 2017 | 19:00 – 21:00 Uhr
„Was bedeutet „Persönliche Assistenz““?
Informationsveranstaltung
Referentinnen: Eka Oehne; SeGOld e. V. und
Wiebke Hendeß, SeGOld e. V.
Ort: VHS Oldenburg, Karlstraße 25,
26123 Oldenburg
Veranstalter: SeGOld e. V. und VHS Oldenburg
Kosten:
Die Veranstaltung ist kostenlos.
19. Oktober 2017 | 19.30 Uhr
Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen
Aktuelle Termine, Themen und Veranstaltungen
17. August 2017 | 19:30 Uhr
Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen
18. August 2017 | 18:00 – 21:00 Uhr +
19. August 2017 | 10:00 – 16:00 Uhr
Methodenseminar „Paar im Zwiegespräch“
Referenten: Marita Weerts-Eden, Henning Eden
Ort: Oldenburg, Kanalstraße 15
Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Paar im Zwiegespräch“
Kosten: 75,-€ pro Person für das Wochenende
21. September 2017 | 19:30 Uhr
Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen
10. November 2017 | 18:00 – 21:00 Uhr +
11. November 2017 | 10:00 – 16:00 Uhr
Methodenseminar „Paar im Zwiegespräch“
Referenten: Marita Weerts-Eden, Henning Eden
Ort: Oldenburg, Kanalstraße 15
Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Paar im Zwiegespräch“
Kosten: 75,-€ pro Person für das Wochenende
16. November 2017 | 19.30 Uhr
Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen –
Fördermöglichkeiten für Selbsthilfegruppen 2017/2018
104
105
Elterninitiative krebskranker
Kinder Oldenburg e. V.
Familien eine Perspektive geben
Die umfangreiche Arbeit der Elterninitiative wird allein
durch Spenden, Zuwendungen und Mitgliedsbeiträge
gewährleistet.
Spendenkonto:
Landessparkasse zu Oldenburg
IBAN DE28 2805 0100 00004388 61
BIC SLZODE22XXX
Folgende Leistungen werden von der Elterninitiative
finanziert:
… psychosoziale Betreuung sowie zusätzliche Pflegestellen auf der kinderonkologischen Station Oldenburg
Therapeuten und Fachberater begleiten die Kinder und
Eltern während der stationären Phase. Zusätzliche Schwes­
ternstellen führen zu einer spürbaren Verbesserung der
Betreuungs- und Pflegesituation.
Die Krebserkrankung eines Kindes zu bewältigen, erfordert
mehr als chemotherapeutische Medikamente und hochmo­
derne Medizintechnik. Die Erkrankung beeinträchtigt das see­
lische und körperliche Gleichgewicht des betroffenen Kindes,
seiner Eltern und Geschwister. Von allen wird Geduld und
Kraft für die lange Zeit der Therapie und die damit einherge­
hende Umstrukturierung des Alltags verlangt.
Die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. unter­
stützt betroffene Familien seit nunmehr 15 Jahren. Sie bietet
eine Vielzahl von Angeboten, die den Familien sowohl in der
stationären als auch ambulanten Phase und in der Zeit nach
der Erkrankung helfen, mit der neuen Situation umzugehen.
Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V.
Dr.-Schüßler-Straße 16
26133 Oldenburg
Telefon: 0441 9985877
Telefax: 0441 9985879
E-Mail:[email protected]
Internet:www.eltern-kinderkrebs-ol.de
1. Vorsitzender: Thomas Haaker
Geschäftsführung: Dr. Pia Winter
Elterninitiative
krebskranker Kinder
Oldenburg e.V.
… psychotherapeutische Betreuung in der ambulanten
Phase und im Anschluss an die Akuttherapie
Ein ausgebildetes Team besucht die Familien in regelmä­
ßigen Abständen zu Hause. Dies trägt zur Krankheitsakzep­
tanz und -bewältigung bei und unterstützt den Heilungs­
prozess.
… physio- und sporttherapeutische Bewegungsangebote
während und nach der Krebstherapie
Die Krebstherapie schränkt die Bewegungsmöglichkeiten
eines Kindes deutlich ein. Angepasste Angebote fördern
die Aktivität und stärken das Körper- und Selbstbewusst­
sein.
… Angebote für Geschwisterkinder
Regelmäßige Geschwistertreffs und –seminare unterstützen
die Geschwister in dieser belastenden Zeit altersangemes­
sen und individuell.
Außerdem gibt der Oldenburger Verein Hilfe zur
Selbsthilfe: Um den Kontakt und den Austausch der Eltern
untereinander zu fördern, werden regelmäßige Treffen und
Veranstaltungen organisiert.
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Treffen der Anonymen Alkoholiker
Für Betroffene, Angehörige und Interessierte
Aus der Präambel der AA:
„Anonyme Alkoholiker sind eine Gemeinschaft von Män­
nern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und
Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und
anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen. Die
einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch,
mit dem Trinken aufzuhören. Die Gemeinschaft kennt keine
Mitgliedsbeiträge oder Gebühren, sie erhält sich durch eigene
Spenden. Die Gemeinschaft AA ist mit keiner Sekte, Kon­
fession, Partei, Organisation oder Institution verbunden; sie
will sich weder an öffentlichen Debatten beteiligen noch zu
irgendwelchen Streitfragen Stellung nehmen. Unser Haupt–
zweck ist, nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur
Nüchternheit zu verhelfen.“
(Quelle: www.anonyme–alkoholiker.de)
Termine:
montags, 19:00 – 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Klinikum Oldenburg,
Gesundheitshaus,
Rahel–Straus–Str. 10
Info/Kontakt:
Fon 0441 19295
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