Windows XP und .NET - PC

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Windows XP und .NET: Eine Übersicht
(Engl. Originaltitel: Windows XP and .NET: An Overview)
Von John Kaiser
Microsoft Corporation
Veröffentlicht: Juli 2001
Zusammenfassung
Dieses Whitepaper gibt eine Übersicht über das Windows® XP-Betriebssystem im Zusammenhang mit der
Microsoft® .NET-Plattform. Es erläutert XML-fähige Webdienste, die bereits in Windows XP enthalten sind,
und potenzielle Webdienste, die u. U. in Zukunft verfügbar sein werden.
Danksagungen
John Kaiser, Technical Editor, Microsoft Corporation.
Joel Grossman, Product Manager, Microsoft Corporation.
Einführung
Die Markteinführung von Windows® XP fällt in eine Zeit des Übergangs und der zunehmenden Entwicklung
des Internets.
Das Web umfasst mittlerweile viele Millionen Sites zu allen erdenklichen Themen. Obwohl mehr Informationen
zur Verfügung stehen als jemals zuvor, waren die Möglichkeiten zum Verwalten und Anpassen dieser
Informationen – zumindest bislang – eingeschränkt.
Ziel der Microsoft® .NET-Initiative ist es, dies zu ändern, indem ein Framework aus XML-basierten
Webdiensten bereitgestellt wird, die über offene Internetprotokolle wie TCP/IP und HTTP zusammenarbeiten.
Grundlage der .NET-Plattform für Wissensarbeiter, Geschäftsbenutzer und Verbraucher ist das neue
Clientbetriebssystem Windows XP.
Die Folgeversion von Windows 2000 Professional und Windows Millennium wurde als zentrale
Informationsstelle für Dienste entwickelt und fungiert als das intelligenteste Gerät in einer wachsenden
Konstellation von Pocket PCs, Mobiltelefonen, Tablett-PCs, digitalen Kameras und anderen Geräten.
Entstehung der .NET-Plattform
Am Anfang war die Computerarbeit auf die vier Wände eines Unternehmens beschränkt. IT hat sich vom
eigenständigen PC zum LAN (Local Area Network) und dem Internet weiterentwickelt.
Heutzutage sind Mitarbeiter über die ganze Welt verteilt. Für die Kommunikation mit Partnern, Lieferanten und
Kunden verwenden sie das Internet als Verbindungsmedium.
Die Herausforderung: Kommunikation zwischen Anwendungen
Für den Erfolg des Internets war ein umfassender Satz einfacher Verbindungsstandards entscheidend. Standards
wie TCP/IP waren weitgehend akzeptiert, einsatzbereit und dezentralisiert. Aber obwohl das Web die
Kommunikation zwischen Benutzern und Anwendungen revolutioniert hat, hatte es auf die Kommunikation
zwischen Anwendungen kaum Auswirkungen. Die .NET-Initiative möchte dies ändern.
Die Lösung: XML-Webdienste
XML-Webdienste ermöglichen die Kommunikation zwischen Anwendungen und den Austausch von Daten über
das Internet, unabhängig vom Betriebssystem oder der Programmiersprache. Diese einfache Prämisse bildet die
Grundlage der .NET-Plattform und legt die Rolle fest, die Windows XP für Ihre Daten und Informationen spielt.
Das .NET Framework
Der programmatische Backbone dieser neuen Plattform wird als .NET Framework bezeichnet. Es ist das
Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die darauf abzielte, den Prozess der Erstellung,
Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen zu vereinfachen. Bei der Entwicklung des Frameworks
wurden u. a. die folgenden Trends berücksichtigt:
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Dezentralisierte Computerumgebung. Notwendigkeit einer vereinfachten Anwendungsentwicklung
durch eine Remotearchitektur, die auf Standards wie HTTP, XML und SOAP basiert.
Komponenten. Notwendigkeit einer vereinfachten Integration von Komponenten, so dass diese in
gemischten Umgebungen, die Interoperabilität erfordern, leichter bereitgestellt werden können.
Wachstumsfaktoren. Die Entwicklung von komplexen Webanwendungen macht Webdienste
erforderlich, die Verfügbarkeit, Verwaltbarkeit, Skalierbarkeit und Interoperabilität unterstützen.
Unternehmensdienste. Notwendigkeit der Entwicklung skalierbarer Unternehmensanwendungen, ohne
zusätzlichen Code für Sicherheit, verwaltete Transaktionen oder das Pooling schreiben zu müssen.
Komponenten der .NET-Plattform
Windows XP ist ein zentrales Element der .NET-Plattform, das mit den in Abbildung 1 dargestellten
Clientgeräten verknüpft ist.
Abbildung 1: Windows XP und die .NET-Plattform
.NET® Experiences
.NET Experiences (.NET-Erfahrungen) stellen eine persönlichere, integriertere Computererfahrung dar.
Aufgrund der verbundenen XML-Webdienste stehen bei .NET Experiences die Benutzer im Mittelpunkt. Ihre
Daten und Einstellungen werden mit einer Reihe von Diensten zu einer personalisierten Erfahrung integriert und
über ein intelligentes Gerät übermittelt.
Microsoft bietet Benutzererfahrungen für Wissensarbeiter, Verbraucher, Groß- und Kleinunternehmer sowie
Entwickler. Einige Produkte, die zu .NET Experiences werden sollen, sind zukünftige Versionen von Microsoft
Office, MSN®-Internetzugriff, das bCentral™-Portal für Kleinunternehmen und Visual Studio® .NET. Diese
.NET Experiences kombinieren XML-Webdienste und Clientsoftware, um spezielle Benutzeranforderungen zu
erfüllen, und werden auf integrierte Weise präsentiert.
Clients
Leistungsfähige Clientsoftware, wie .NET Compact Framework, Windows CE und Windows XP, ermöglicht
den Einsatz zahlreicher intelligenter Geräte, z. B. PCs, Laptops, Arbeitsstationen, Telefone, Handheld PCs,
Tablett-PCs, Spielkonsolen und anderer Geräte, in der .NET-Umgebung. Die Verwendung dieser Software
macht die Nutzung des Internets zu einer interessanten und umfassenden Erfahrung, während Sie mehr Kontrolle
über die Informationen ausüben können.
Dienste
Zusätzlich zu der Erstellung von XML-Webdiensten durch Entwickler erstellt Microsoft einen Kernsatz von
Bausteinen, die Routineaufgaben durchführen und den Entwicklern als Backbone dienen, auf den sie bauen
können.
Der bereits entwickelte Satz von XML-Webdiensten, der den Codenamen "HailStorm" getragen hat und jetzt
".NET My Services" heißt, enthält benutzerzentrierte Dienste, die auf Personen und nicht auf bestimmte Geräte,
Netzwerke oder Anwendungen ausgerichtet sind. ".NET My Services" basiert auf dem
Benutzerauthentifizierungssystem Microsoft Passport. Mit ".NET My Services" werden relevante Informationen
auf der Grundlage der vom Benutzer angegebenen Vorlieben an die vom Benutzer verwendeten Geräte
übermittelt, wenn dieser sie benötigt.
Server
Die Microsoft .NET-Serverinfrastruktur zur Bereitstellung, Verwaltung und Orchestrierung von XMLWebdiensten enthält die .NET Enterprise Server, einschließlich der Windows 2000 Server-Familie. Diese
wurden im Hinblick auf unternehmenswichtige Leistungen entworfen. Sie ermöglichen Unternehmen die
Integration von Systemen, Anwendungen und Partnern über XML-Webdienste sowie die Flexibilität zur
Anpassung an veränderliche Geschäftsanforderungen. .NET Enterprise Server umfasst:
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Application Center 2000 zur Bereitstellung und Verwaltung hochverfügbarer und skalierbarer
Webanwendungen.
BizTalk Server 2000 für die Erstellung XML-basierter, anwendungs- und organisationsübergreifender
Geschäftsprozesse.
Commerce Server 2000 für die schnelle Erstellung skalierbarer E-Commerce-Lösungen.
Content Management Server 2001 zur Verwaltung von Inhalten für dynamische E-Business-Websites.
Exchange Server 2000 zur Aktivierung von Messaging und Zusammenarbeit – immer und überall.
Host Integration Server 2000 zur Integration von Daten und Anwendungen aus Legacysystemen.
Internet Security and Acceleration Server 2000 für sichere und schnelle Internetverbindungen.
Mobile Information 2001 Server zur Aktivierung von Anwendungsunterstützung durch mobile Geräte
wie Mobiltelefone.
SharePoint Portal Server 2001 für die Suche nach sowie die Freigabe und Veröffentlichung von
Geschäftsinformationen.
SQL Server 2000 zum Speichern, Abrufen und Analysieren von strukturierten XML-Daten.
Tools
Mit den .NET-Entwicklungstools können Sie schnell und einfach Erfahrungen und XML-Webdienste erstellen.
Visual Studio .NET und das .NET Framework stellen Tools bereit, mit denen Entwickler Anwendungen erstellen
können, die XML-Webdienste sowohl zur Verfügung stellen als auch nutzen. Sie bieten außerdem Unterstützung
für mehrere Programmiersprachen und Geräte.
Windows XP und .NET heute
Windows XP verfügt über systemeigene Unterstützung für XML und SOAP. Auf diese Weise können Sie einen
neuen Satz von Diensten auf Ihrem PC einsetzen und die Vorteile des .NET Frameworks und von
Windows .NET Server – der Folgeversion von Windows 2000 Server – nutzen.
Windows XP enthält eine Reihe von Funktionen, die durch XML-basierte Webdienste aktiviert werden:
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Remoteunterstützung
Windows Messenger
Assistent für die Onlinebestellung von Abzügen
Webpublishing-Assistent
Authentifizierung mit Passport
Remoteunterstützung
Die Remoteunterstützung verwendet Terminaldienstetechnologie, um Ihnen über eine Terminaldienstesitzung
Hilfe zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie eine Hilfeanforderung initiieren, sendet die Remoteunterstützung ein
XML-basiertes, verschlüsseltes Ticket an den Helfer, der aufgefordert wird, die Einladung anzunehmen (siehe
Abbildung 2). Der Helfer kann eine Remoteverbindung zu dem betreffenden PC herstellen und den Bildschirm
anzeigen, um das Problem zu beheben.
Abbildung 2: Verwenden der Remoteunterstützung in Windows XP
Weitere Informationen zur Remoteunterstützung finden Sie in dem Artikel "Get Help When You Need" unter
http://www.microsoft.com/windowsxp/experiences/howto/remoteassist.asp (englischsprachig).
Windows Messenger
Mit dem in Windows XP enthaltenen Instant Messaging-Client können Informationen zu Geschäftskontakten
abgerufen werden. Dies erleichtert Benutzern die Durchführung einer Reihe von Aufgaben – angefangen beim
Überwachen von Onlineauktionen bis hin zum Zugriff auf Konteninformationen für die Bezahlung von
Rechnungen. Darüber hinaus kann eine Anforderung für Remoteunterstützung gestartet werden, wie in
Abbildung 3 dargestellt.
Abbildung 3: Starten der Remoteunterstützung aus Windows Messenger
Weitere Informationen zu Windows Messenger finden Sie in dem Artikel "Experience Real Time
Communication" unter http://www.microsoft.com/windowsxp/pro/guide/communication.asp (englischsprachig).
Assistent für die Onlinebestellung von Abzügen
Wie in Abbildung 4 dargestellt, können Benutzer Abzüge von Bildern in jedem beliebigen Bildordner, z. B.
Eigene Bilder, bestellen. Mit XML werden die Dienste für den dynamischen Download sowie die im
Assistentenprozess enthaltenen Daten beschrieben. Drittanbieter können Fotodruckdienste bereitstellen und
Daten mithilfe von XML über das Netz austauschen.
Abbildung 4: Abzüge direkt vom Desktop aus bestellen
Webpublishing-Assistent
Wie in Abbildung 5 dargestellt, können Benutzer den im linken Frame der meisten Windows XP-Ordner
verfügbaren Assistenten verwenden, um Dateien im Web zu veröffentlichen. Wie beim Assistenten für die
Onlinebestellung von Abzügen wird auch hier XML verwendet, um die Dienste zum Downloaden sowie die
Daten im Assistenten selbst zu beschreiben.
Abbildung 5: Dateien direkt vom Desktop aus veröffentlichen
Weitere Informationen zur Verwendung von XML im Assistenten für die Onlinebestellung von Abzügen und im
Webpublishing-Assistenten finden Sie in dem Artikel "Building a Site for Web Publishing and Print Ordering"
unter http://www.microsoft.com/hwdev/imaging/webwizard.htm (englischsprachig).
Authentifizierung mit Passport
Windows XP erleichtert die Verwendung des .NET Passport-Authentifizierungsdienstes, da es Ihnen die
Anmeldung an zahlreichen E-Commerce-Websites ermöglicht, ohne dass Sie sich zusätzliche Benutzernamen
und Kennwörter merken müssen. Auf diese Weise können andere Dienste, z. B. das Webpublishing und die
Onlinebestellung von Abzügen, optimiert werden. Sie können auf Passport über den .NET-Passport-Assistenten
zugreifen, wie in Abbildung 6 dargestellt.
Abbildung 6: Hinzufügen eines Passports zu Ihrem Benutzerkonto
Passport speichert Ihre Anmeldeinformationen auf einem Server. Warum handelt es sich hierbei um einen
Webdienst? Wenn Sie eine Website besuchen, die den Passport-Authentifizierungsdienst abonniert hat, werden
Ihre Anmeldeinformationen für diese Site automatisch eingegeben. Der Dienst bietet außerdem Vorteile für die
Siteoperatoren, da diese keine eigenen Anmeldeprozesse implementieren müssen.
Persönliche Informationen werden durch leistungsfähige Verschlüsselungstechnologien und strenge
Datenschutzrichtlinien geschützt. Sie haben die Kontrolle über die Dienste, die Zugriff auf Ihre persönlichen
Informationen haben, einschließlich E-Mail und Postanschrift. Passport gewährleistet auch auf öffentlichen oder
gemeinsam genutzten Computern Sicherheit.
Der PC als intelligenter Client
Mit Windows XP können Aufgaben, die bislang mehrere Schritte sowie Kenntnisse über Computerprozesse
erforderten, automatisch durchgeführt werden. Auf diese Weise werden viele EDV-Aufgaben vereinfacht, und
mehr Benutzer sind in der Lage, Computer effektiv zu verwenden.
Die meisten Menschen machen tagtäglich Erfahrungen mit dieser Art von Funktionalität in anderen Bereichen
des Lebens, z. B. an der Kasse im Supermarkt. Die Waren müssen nur gescannt werden, und das System erkennt
automatisch Warenart und -preis. Manchmal funktioniert der Scanner jedoch nicht, und der Artikel muss
manuell eingegeben werden, was dazu führt, das die Schlange an der Kasse immer länger wird. In gewisser
Weise lässt sich ein Computer mit einer blockierten Supermarktkasse vergleichen: Kompliziertere Aufgaben
erfordern spezielle Kenntnisse und mehr Zeit für die Durchführung. Sie müssen intelligent sein, da Ihr Computer
es nicht ist.
Windows XP kehrt die Verhältnisse um und verwandelt den "dummen" Computer in eine intelligente Maschine.
In Windows XP werden bestimmte häufig ausgeführte Aufgaben automatisiert. Windows XP erkennt
beispielsweise, wenn Sie eine digitale Kamera an den Computer anschließen, und stellt Optionen für Aufgaben
zur Verfügung, die mit dem Gerät im Zusammenhang stehen, z. B. Download, E-Mail oder Veröffentlichung
von Bildern im Web.
Windows XP ermöglicht es, dass Ihr Computer als zentrale Informationsstelle für die zunehmend miteinander
vernetzten PCs und Geräte dienen kann, so dass Sie die Kontrolle über Aufgaben, Informationen und
Dienstleistungen besitzen.
Der Nutzen des intelligenten Clients
Der PC bildet den Mittelpunkt einer wachsenden Konstellation von Geräten, deren Erfolg von der Konnektivität
mit dem PC abhängt. Taschen PCs oder Pocket PCs sind erfolgreich, da sie mit wichtigen Informationen auf
Ihrem PC intelligent synchronisiert werden können. Wäre Ihr Taschen PC oder Pocket PC eine einsame
Dateninsel, so wäre sein Nutzen begrenzt. Ebenso hat sich das RIM Blackberry-Gerät durchgesetzt, da es Ihre EMail auf intelligente Weise abruft.
Ein Beispiel für ein "nicht intelligentes" Gerät ist dagegen der Netzwerkcomputer. Dieses Gerät hatte kaum
Erfolg, da das Terminal nicht intelligent ist und über keine eigene Verarbeitungsleistung verfügt. Sie können
versuchen, seine Schwächen auszugleichen, aber Sie können aus einem nicht-intelligenten Terminal kein
intelligentes Terminal bilden.
Windows XP und .NET in der Zukunft
Mit Windows XP können Sie die Vorteile des neuen Anwendungsmodells nutzen, das auf Interoperabilität über
das Internet basiert. Ein zentrales Ziel der .NET-Plattform ist es, die Interoperabilität von Anwendungen über
schlichte, einfache und offene Protokolle wie SOAP zu ermöglichen, die auf vorhandenen TCP/IP- und HTTPProtokollen aufbauen.
Von Entwicklern wurde die .NET-Plattform begeistert aufgenommen, da sie eine neue Infrastruktur bietet, die
die Anwendungsentwicklung erleichtert. Darüber hinaus stellt sie Tools zur Verfügung, um Anwendungen
zuverlässiger und sicherer zu machen und die Bereitstellung zu vereinfachen.
Szenarien für XML-Webdienste
End-, IT-, Geschäfts- und anderen Benutzern erschließen die XML-Webdienste neue Möglichkeiten der
Verwendung ihrer PCs. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Dienstleistungen, die in näherer
Zukunft verfügbar sein werden:
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Drucken über Ihr örtliches Kopiercenter. Mithilfe von XML-Webdiensten können StandardTextverarbeitungsprogramme eine Verbindung zu einem Kopiercenter herstellen, so dass Benutzer ein
bestimmtes Dokument drucken, dafür bezahlen und es an die entsprechende Stelle senden können – und
das alles von zu Hause oder vom Büro aus. Da der Dienst unter Verwendung von XML und SOAP
bereitgestellt und ausgeführt wird, kann eine Kopiercenterkette den Dienst für zahlreiche Geräte und
Programme bereitstellen.
Ausweiten PC-basierter Informationen auf einen Webdienst. Auf Informationen, die sich
gegenwärtig auf Ihrem PC befinden, kann über einen XML-Webdienst zugegriffen werden.
Beispielsweise kann ein Favoritendienst dafür sorgen, dass Sie im Browser stets Zugriff auf Ihre
Favoriten haben, unabhängig davon, an welchem Computer Sie sich anmelden. Sie können sich einen
Prototyp dieses Dienstes, der vom Microsoft MSDN®-Team für Architekturbeispiele des fiktionalen
Unternehmens Cold Rooster Consulting (englischsprachig) entwickelt wurde, ansehen.
Vereinfachen von E-Commerce. Komplizierte B2B-Transaktionen (Business-to-Business) können
über eine standardisierte Benutzeroberfläche auf Ihrem Desktop durchgeführt werden. Beispielsweise
können Sie einen XML-Webdienst verwenden, um die Kosten für Bürobedarf zu optimieren. Der
Dienst kann so konfiguriert werden, dass Sie den besten Preis für Büroklammern von einem Lieferanten
und den besten Preis für Bleistifte von einem anderen Lieferanten erhalten. Der Dienst wird im
Hintergrund ausgeführt und ermittelt die besten Preise, gibt Bestellungen auf und führt andere
Verarbeitungsaufgaben aus.
Beziehen kostenloser benutzerdefinierter Informationen. Einige XML-Webdienste werden
kostenlos über das Internet erhältlich sein. Anstatt beispielsweise Windows XP zum Lesen von
Informationen in Websites zu verwenden, können Sie einen Webdienst verwenden, der mithilfe
benutzerdefinierter Anwendungen hochspezialisierte Abfragen durchführt.
Beziehen benutzerdefinierter Informationen am Arbeitsplatz. In vielen Organisationen werden
durch interne Kommunikationen große Informationsmengen erzeugt, die ohne Anpassung an
Mitarbeiter weitergegeben werden. Möglicherweise erhalten Sie zahlreiche Informationen, die nicht auf
Ihre Arbeit abgestimmt sind. Wenn Sie beispielsweise in der Marketingabteilung einer Buchhandlung
arbeiten, sehen Sie Verkaufsinformationen wahrscheinlich aus einer anderen Perspektive als die
Verkäufer im Laden. Ein XML-Webdienst kann dieselben Informationen liefern, jedoch angepasst an
die entsprechende Benutzeroberfläche und die relevanten Kategorien. Das Duplizieren der
Informationen und deren Anpassung an unterschiedliche Zielgruppen nimmt keine zusätzliche Zeit in
Anspruch, da der XML-Webdienst diese Aufgabe automatisch durchführt.
Interoperabilität
Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von XML-Webdiensten im Unternehmen ist die Tatsache, dass sie
auf offenen, einfachen Protokollen basieren. Dies ermöglicht ein hohes Maß an Interoperabilität zwischen
verschiedenen Betriebssystemen und Plattformen, wodurch Flexibilität – heute und in Zukunft – gewährleistet
ist. Es ist z. B. möglich, dass die Abteilung für Human Relations eine Plattform verwendet und die Abteilung für
Lohnnebenleistungen eine andere. Über einen XML-Webdienst können solche Informationen ausgetauscht und
unabhängig von der Plattform verarbeitet werden.
".NET My Services"
".NET My Services" bezeichnet einen von Microsoft bereitgestellten Kernsatz mit XML-Webdiensten, mit dem
Sie verschiedene Arten von persönlichen Informationen verwalten können. ".NET .My Services"-Dienste sind
auf den Benutzer ausgerichtet und nicht auf bestimmte Geräte, Anwendungen, Dienste oder Netzwerke. Mit
".NET My Services" können Sie jederzeit und von jedem beliebigen Gerät aus auf Informationen zugreifen, die
sich derzeit nur auf Ihrem PC befinden, wodurch Sie mehr Kontrolle über Ihre Daten erhalten. Darüber hinaus
schützt ".NET Mm Services" persönliche Informationen, da Sie den Zugriff auf diese kontrollieren können.
Weitere Information zu ".NET My Services" (früherer Codename "Hailstorm") finden Sie in dem Artikel
"Entwickeln einer benutzerorientierten Praxis: Einführung in Microsoft "HailStorm" unter
http://www.microsoft.com/GERMANY/ms/msdnbiblio/artikel/hailstorm.htm oder unter
http://www.microsoft.com/myservices/services/userexperiences.asp (englischsprachig).
Zusammenfassung
Windows XP steht im Mittelpunkt der neuen .NET-Plattform, die es PCs ermöglicht, XML-basierte Webdienste
zu nutzen und zu verarbeiten. In diesem Whitepaper wurde dargestellt, welche Rolle Windows XP im
Zusammenhang mit der .NET-Plattform spielt.
Windows XP kann auf PCs, Laptops, Arbeitsstationen und Tablett-PCs ausgeführt werden. Neben Windows XP
bietet Microsoft weitere Software für .NET-Clients an, z. B.: Windows CE, Windows Embedded und
Windows .NET Server. Diese Software kann auf PCs, Laptops, Arbeitsstationen, Smart Phones, Handheld PCs,
Tablett-PCs und Xbox™-Videospielkonsolen ausgeführt werden.
Verwandte Links
Einführende Artikel zu .NET:



"Introducing Microsoft .NET" unter http://www.microsoft.com/net/whatis.asp (englischsprachig)
"Entwickeln einer benutzerorientierten Praxis: Einführung in Microsoft HailStorm" unter
http://www.microsoft.com/GERMANY/ms/msdnbiblio/artikel/hailstorm.htm
bzw. http://www.microsoft.com/myservices/services/userexperiences.asp (englischsprachig)
"Next Generation Business Integration: The Advantages of Microsoft .NET" unter
http://www.microsoft.com/business/articles/net/netadvwp.asp (englischsprachig)
Microsoft-Portalsites zu .NET:



.NET Developer Center von MSDN unter
http://www.microsoft.com/germany/ms/msdnbiblio/artikel/startdnet.htm
bzw. http://www.msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/nhp/Default.asp?contentid=28000519
(englischsprachig)
TechNet unter http://www.microsoft.com/germany/technet/
bzw. im .NET Resource Center von TechNet unter
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/itsolutions/net/default.asp
(englischsprachig).
Microsoft .NET-Homepage unter http://www.microsoft.com/germany/themen/net/default.htm
bzw. http://www.microsoft.com/net/ (englischsprachig)
Beispiele für Webdienste:

Favoritenwebdienst des fiktionalen Unternehmens von MSDN, Cold Rooster Consulting, unter
http://www.coldrooster.com (englischsprachig).
Weitere Informationen zu Windows XP erhalten Sie auf der Microsoft-Website unter
http://www.microsoft.com/germany/ms/windowsxp/
bzw. http://www.microsoft.com/windowsxp (englischsprachig).
Dies ist ein vorläufiges Dokument, das vor der kommerziellen Einführung der hier beschriebenen Software
erheblichen Änderungen unterworfen sein kann. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen die
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