Zürich Gruppe Deutschland

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Zurich-ExpertenThema
Honorarberatung gefährdet ausreichende
Risiko- und Altersvorsorge in Deutschland
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Politiker und Verbraucherschützer machen sich für eine
Umstellung von der Provisions- auf die Honorarberatung
stark. Klassische Provisionsmodelle werden in Frage
gestellt, weil man sich von Honorarmodellen eine bessere
Beratung der Kunden verspricht. Ein Vergleich der
scheinbar gegensätzlichen Varianten in der
Versicherungsbranche kommt jedoch zu einem
überraschenden Ergebnis. „Eine aktuelle Studie des IMWF
zeigt klar, dass sich die unterschiedlichen
Vergütungsmodelle selber auf die Absicherungsqualität
der Bundesbürger kaum auswirken. So liegt
beispielsweise die Sach- und Vermögensabsicherung
beider Vergütungsmodelle vergleichbar bei einer Quote
oberhalb von 70 Prozent. Sorgen macht dagegen ein ganz
anderer Befund: Die Menschen, die sich überhaupt nicht
beraten lassen, offenbaren in allen Bereichen der Risikound Altersabsicherung große Lücken. Das ist das
eigentliche Problem für die Betroffenen und schließlich
auch für die Politik und die Gesellschaft“, so Prof. Dr.
Hans-Wilhelm-Zeidler, Vorstandsmitglied der Zurich
Gruppe Deutschland. So liegt beispielsweise die Sach- und
Vermögensabsicherung beider Vergütungsmodelle
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vergleichbar bei einer Quote oberhalb von 70 Prozent.
Sorgen macht dagegen ein ganz anderer Befund: Die
Menschen, die sich überhaupt nicht beraten lassen,
offenbaren in allen Bereichen der Risiko- und
Altersabsicherung große Lücken.
Für eine Nebeneinander der Vergütungsmodelle
„Indem wir gemeinsam mit vier anderen großen
Versicherern die IMWF-Studie in Auftrag gegeben haben,
geht es uns darum die emotional aufgeladene Diskussion
mit Fakten zu bereichern. Einige politische Forderungen
und manche pointierten Gefühlsäußerungen von
Verbraucherschützern gehen an der Realität und den
Bedürfnissen der Verbraucher deutlich vorbei. Das hat die
Studie gezeigt“, so Zeidler. „Mit den Studienergebnissen
möchten wir den politischen Entscheidungsprozess um
weitere sachliche Argumente bereichern. Es geht auch
nicht darum, das eine gegen das andere Vergütungsmodell
auszuspielen, zumal die Studie hier auch keine eklatanten
Unterschiede aufzeigt. Wir stehen ganz klar für ein
Nebeneinander von Provision- und Honorarberatung. So
bietet Zurich traditionell die beste Lösung für das an, was
Kunden und Markt wünschen. Selbstverständlich gibt es
eine klar umgrenzte Gruppe von Kunden die eine Beratung
gegen entsprechendes Honorar begrüßen und für die diese
auch Sinn macht. Entsprechend denken wir seit geraumer
Zeit auch sehr konkret über die parallele Einführung von
Nettotarifen für die Honorarberatung an.“
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Keine Qualitätsunterschiede in der Beratung messbar
„Die Kernaufgabe auch der politischen
Entscheidungsträger muss sein, dass wir den
Verbrauchern verschiedene Wege geebnet müssen, damit
sie das Beratungsangebot für sich wahrnehmen. Dass
jeder Dritte gar keine Beratung genutzt hat ist ja das
eigentliche Problem“, mahnt Zeidler. „Dennoch orakelt
man in der öffentlich geführten Diskussion über
vermeintliche Unterschiede in der Beratungsqualitäten
zwischen Provisions- und Honorarberatung. Das sind
Schattenkämpfe die jeder Vernunft und Logik entbehren.“
Mehrwert von Beratung muss erkannt werden
„Vor allem müssen die Bürger den Mehrwert einer
Beratung für sich erkennen. Da aber derzeit rund 85
Prozent der befragten Deutschen nicht bereit sind, für
eine Beratungsleistung ein Honorar zu bezahlen, ist das
für eine reine Honorarberatung keine akzeptable
Ausgangssituation. Die Entrichtung eines Honorar in Höhe
von mehreren hundert Euro, welches unabhängig davon
fällig wird, ob der Kunde am Ende ein Konzept in
Anspruch nimmt oder nicht, stellt für viele Kunden eine
hohe Barriere dar. Sollten die Honorarmodelle weiter
forciert werden, dürften damit immer weniger Bürger
bereit sein, sich über ihre Risiko- und Vorsorgelücken
beraten zu lassen. Und wenn man die aktuelle öffentliche
Diskussion betrachtet, in der wider besseren Wissens
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behauptet wird, die Provisionsberatung wäre qualitativ
nicht so gut wie die Honorarberatung, was soll der
Verbraucher da für sich mitnehmen? Ist es da ein Wunder,
dass die Studienergebnisse des IMWF gezeigt haben, dass
es in der Gesamtbevölkerung hohe Widerstände gibt, eine
Beratung zum Thema Alters- oder Risikovorsorge
aufwandsgemäß zu honorieren? Die Diskussion darf nicht
verunsichern. Wir müssen gemeinsam mit der Politik
einen Rahmen schaffen, der Verbraucher ermutigt sich
zum Thema Risiko- und Vorsorge beraten zu lassen.
Unabhängig vom Vergütungsmodell.“
Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de
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