- Alfa Romeo Press

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Alfa Giulietta
Kurzbeschreibung des Modells
Neue Plattform optimiert Strassenlage und Handling bei einem Maximum an Komfort und
Sicherheit
Sportlichkeit und Komfort im italienischen Stil
Fortschrittliche Innenraumgestaltung für ein Maximum an Komfort an Bord
Innovative Motoren für maximales Fahrvergnügen bei minimalen Emissionen
In puncto Sicherheit und Fahrdynamik führend im Segment
Vielfältige Versionen
Technische Daten
Contact: Bertschinger Virginia
Public Relations Alfa Romeo
E-mail: [email protected] / Website: www.alfaromeopress.ch
Fiat Group Automobiles Switzerland SA, Zürcherstrasse 111,
CH-8952 Schlieren
Tel. +41 (0)44 556 22 02/ Fax +41 (0)44 556 22 00
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Kurzbeschreibung des Modells
Nach seiner Weltpremiere auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon wird der neue Alfa Giulietta in der
ersten Juni-Hälfte in der Schweiz angeboten. Damit ist die Mailänder Avantgarde-Marke wieder in einem der
wichtigsten Segmente Europas vertreten.
Zum 100. Jubiläum der Marke 2010 kehrt mit der Giulietta eine der berühmtesten Modellbezeichnungen von
Alfa Romeo zurück. In den fünfziger Jahren begeisterte die Giulietta Generationen von Autofahrern, und zum
ersten Mal konnten viele ihren Traum verwirklichen, einen Alfa Romeo zu besitzen. Erstmals waren technische
Finesse, Wirtschaftlichkeit und Komfort in einem Fahrzeug vereint.
Das Centro Stile Alfa Romeo bringt nun die neue Giulietta auf den Markt: ein sportliches Fahrzeug mit fünf
Türen und Fliessheck, eindeutiger Alfa Romeo Linienführung und extremer Agilität auf anspruchsvollen
Strecken, bei dem aber auch die Geräumigkeit und der Komfort für den Alltagseinsatz nicht zu kurz kommen.
Ein Verdienst der neuen Compact-Plattform für das C-Segment. Neueste technische Lösungen bei den
Radaufhängungen und der „Dual Pinion“-Aktivlenkung, edle Materialien im Innenraum und modernste
Produktionstechniken heben die neue Giulietta in puncto Komfort, dynamischer Fahrleistungen und aktiver wie
passiver Sicherheit auf ein neues Niveau.
Neue Plattform optimiert Strassenlage und Handling bei einem Maximum an Komfort und Sicherheit
Die Giulietta präsentiert beim Debüt die rundum erneuerte, „Compact“ genannte C-Segment-Architektur, die
selbst die anspruchsvollsten Kunden in puncto Strassenlage, Agilität und Sicherheit überzeugen wird. Das
Fahrzeug ermöglicht nicht nur eine aussergewöhnlich dynamische Performance, sondern auch hohen Komfort;
dies ist den raffinierten technischen Lösungen für die Radaufhängungen, dem Lenksystem der neuesten
Generation, der steifen und leichten Struktur, u. a. aus Aluminium und hochfesten Stählen und den
zukunftsweisenden Produktionstechnologien zu verdanken.
Durch die neue Bodengruppe erfüllt die Giulietta die hohen Anforderungen der Kunden in diesem Segment:
Komfort, Funktionalität und Platz im Innen- und Kofferraum verbunden mit den dynamischen Eigenschaften
eines jeden Alfa Romeo. Darüber hinaus können das Fahrvergnügen und der Komfort über den Alfa Romeo
D.N.A.-Wählschalter (für die Modi „Dynamic“, „Normal“ und „All Weather“) individuell an die Bedürfnisse der
einzelnen Kunden angepasst werden. Dieses System ermöglicht die Personalisierung des Fahrzeugverhaltens
auf Grundlage unterschiedlicher Fahrstile oder verschiedener Strassenbedingungen. Die neue Architektur des
Alfa Giulietta ist darauf ausgelegt, die verschiedenen Systeme des Fahrzeugs bestens zu integrieren und zu
nutzen sowie die drei Setup-Funktionen („Dynamic“, „Normal“ und „All Weather“), die über die D.N.A.-Regelung
angewählt werden, zu optimieren. Der serienmässig in der gesamten Baureihe des neuen Modells installierte
Wählschalter erlaubt die Änderung der Betriebsparameter des Motors, des Getriebes, des Lenksystems, des
elektronischen Differenzials Q2 sowie des Ansprechverhaltens des dynamischen Stabilitätskontrollsystems
(VDC).
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Sportlichkeit und Komfort im italienischen Stil
Durch die Verbindung von Sportlichkeit und Eleganz definiert der Alfa Giulietta die technologischen Standards
und die emotionsbezogenen Werte der Marke neu.
Die Front entwickelt sich ausgehend vom „Scudetto“ mit einer neuen Interpretation des klassischen Logos, das
im vorderen Stossfänger zwischen den Luftansaugöffnungen eingebettet ist. Von dort aus entfaltet sich die
gesamte Linienführung des Fahrzeugs, das eine energische Persönlichkeit mit einer ausgesuchten Eleganz der
Formen in sich vereint. Für die vorderen Scheinwerfer kommt die LED-Technologie mit Tagfahrlicht (DRL) zur
Anwendung, um die aktive Sicherheit im Strassenverkehr zu verbessern.
Das Profil des Alfa Giulietta besticht durch die persönliche Note und unterstreicht das agile und solide
Erscheinungsbild des Fahrzeugs. Dies ist in erster Linie der Fensterlinie aber auch den versteckten hinteren
Türgriffen zu verdanken: Die Linienführung erinnert an ein Coupé und betont die Dynamik und den Fluss der
Formen. Das Profil akzentuiert den dynamischen Charakter der Limousine, während die gestreckten, am Heck
auslaufenden Linien die Keilform der Karosserie herausstellen.
Das Heck ist, wie die Frontseite und die Seitenpartien, stilistisch stark aufgewertet, um den Eindruck eines
kraftvollen und fest auf der Strasse stehenden Fahrzeugs zu verstärken. So wie die vorderen Scheinwerfer
basieren auch die innovativen Rücklichter auf der LED-Technologie, um nicht nur das ästhetische
Erscheinungsbild, sondern auch die Sicherheit zu verbessern.
Die Abmessungen des neuen Modells ergeben einen kompakten, dynamischen Eindruck bei gleichzeitig
geräumigem Fahrgastraum und grosszügigen Kofferraum-Dimensionen (350 Liter): Länge 4,35 m, Höhe 1,46
m, Breite 1,80 m, Radstand 2,63 m.
Fortschrittliche Innenraumgestaltung für ein Maximum an Komfort an Bord
Die Sorgfalt im Detail und die erstklassige Qualität der im Fahrgastraum verwendeten Materialien verkörpern
heute so wie damals den typischen Design-Stil „Made in Italy“. Das dominierende Innenraum-Konzept heisst
Leichtigkeit. Die Linien sind gestreckt, und das Armaturenbrett weist eine horizontal ausgerichtete Gestaltung
auf. Die Sitze sind bequem und garantieren auch auf längeren Fahrten maximalen Komfort.
Dank der fortschrittlichen Ergonomie befinden sich alle Bedienelemente am idealen Platz: Die wichtigsten sind
im mittleren Bereich des Armaturenbretts angeordnet und nehmen das aufregende Design des 8C
Competizione auf.
Das Navigationssystem mit versenkbarem Bildschirm zeigt wahlweise die eingegebene Strecke oder bestimmte
Betriebsparameter an, die über das Alfa Romeo D.N.A.-System eingestellt wurden. Eingabe und Ablesen
erfolgen, ohne dass der Fahrer dabei den Blick von der Strasse abwenden muss.
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Im gesamten Innenraum befinden sich praktische Ablagefächer: vor dem Schalthebel, in der Mittelkonsole und
in den Türverkleidungen. Verschliessbare Fächer befinden sich je nach Ausstattung im oberen Bereich des
Armaturenbretts, unterhalb des Armaturenbretts vor dem Beifahrer (Kühlung mit Zwei-Zonen-Klimaanlage)
sowie in den vorderen und hinteren Armlehnen.
Innovative Motoren für maximales Fahrvergnügen bei minimalen Emissionen
Der Alfa Giulietta bietet über die gesamte Baureihe Performance und Technologie für höchste Ansprüche. Die
Motorenpalette
setzt
neue
Massstäbe
in
puncto
Technologieeinsatz,
Leistungsausbeute
und
Umweltverträglichkeit. Zum Verkaufsstart stehen vier Triebwerke bereit, die alle die Euro-5-Emissionsnorm
erfüllen und serienmässig mit dem Start&Stop-System (Ausnahme 1750 TBi) ausgestattet sind, das Verbrauch
und Emissionen nochmals verringert. Zur Wahl stehen zwei 1.4er Turbo-Benziner (1.4 TB mit 120 PS) und 1.4
TB MultiAir mit 170 PS) sowie ein Diesel (2.0 JTDM mit 170 PS), mit MultiJet-Einspritzung der zweiten
Generation. Schliesslich wird die Baureihe durch den brillanten 1750 TBi mit 235 PS), Direkteinspritzung und
Scavenging – das eine Maximierung des Drehmoments bei niedrigen Drehzahlen und damit rasche
Ansprechzeiten des Motors ermöglicht – in Verbindung mit der exklusiven Ausstattung Quadrifoglio Verde
erweitert.
Insbesondere das neue, mit dem 1750 TBi mit 235 PS ausgestattete Modell bringt perfekt die Art und Weise auf
den Punkt, wie Alfa Romeo das Spitzenangebot in diesem Segment interpretiert. Nicht nur ein einfaches
Transportmittel, sondern ein Fahrzeug, das in der Lage ist, dem Kunden wahre Emotionen zu schenken: mit
kraftvollem Durchzug schon bei niedrigen Drehzahlen, mit spontaner Gasannahme, die auch eine schaltarme
Fahrweise ermöglicht, und mit einem sonoren, aber niemals unangenehmen Motorensound. Der Turbobenziner
wartet mit einer Reihe fortschrittlicher Lösungen auf – neben der Benzin-Direkteinspritzung ist dies die
zweifache
Nockenwellenverstellung
oder
auch
das
revolutionäre,
als
Scavenging
bezeichnete
Steuerungssystem, das das sogenannte Turboloch eliminiert. Somit entsteht ein Triebwerk mit der Kultur und
Kraft eines 3-Liter-Motors, während der Verbrauch auf dem moderaten Niveau eines kompakten Vierzylinders
bleibt. Hervorzuheben ist, dass die spezifische Leistung von 134 PS pro Liter die weltweit höchste Literleistung
eines Vierzylinders in dieser Fahrzeugklasse darstellt – und die höchste eines Alfa Romeo Motors. Auch das
spezifische Drehmoment ist mit 194 Nm/Liter das höchste dieser Klasse. Zugleich markiert das bereits ab 1900
Umdrehungen zur Verfügung stehende maximale Drehmoment von 340 Nm im „Dynamic“-Modus eine weitere
Bestmarke.
Im vielfältigen Motorenangebot findet jeder Kunde das passende Aggregat. Der 1.4 TB mit 120 PS ist das
ideale Triebwerk für all jene, die ein Fahrzeug suchen, das perfekt im Stadtverkehr zurecht kommt und dabei
die Betriebskosten gering hält. Der Turbomotor garantiert auch bei niedrigen Drehzahlen ein rasches
Ansprechen. Das maximale Drehmoment wird schon bei 1750 Umdrehungen erreicht, und das Start&Stop-
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System ermöglicht gerade im innerstädtischen Gebrauch eine spürbare Reduzierung des Verbrauchs und der
Schadstoffemissionen, ohne zu Lasten des Komforts zu gehen.
Der 1.4 TB MultiAir mit 170 PS ist ein Technologieergebnis, das hohe Performance mit niedrigem Verbrauch
und geringeren Schadstoffemissionen vereint. Es handelt sich um einen brillanten und elastischen Motor mit gut
250 Nm maximalem Drehmoment (im „Dynamic“-Modus). Dank Start&Stop-System und anderer Technologien
erzielt er einen Verbrauch und Schadstoffemissionen, die eher auf dem Niveau eines Diesel als eines
Benziners liegen (4,6 l/100 km ausserorts, 134 g/km CO2). Die Verbindung zwischen diesem Motor und der
neuen Plattform platzieren die Giulietta an der Spitze ihres Segments, sowohl in Sachen Dynamik als auch
beim Komfort und der Alltagstauglichkeit.
Wer vermehrt auf der Autobahn unterwegs ist oder schlicht Spass an Leistung hat, wird sich für den 2.0 JTDM
mit 170 PS entscheiden. Bei diesem Triebwerk handelt es sich um ein Technologieergebnis, das die MultiJetEinspritzung der zweiten Generation mit dem Start&Stop-System kombiniert. Das Resultat ist ein Fahrzeug mit
Spitzenleistungen, grossartiger Elastizität (mit dem D.N.A.-Wählschalter auf „Dynamic“ beträgt das verfügbare
Drehmoment bei 1750 U/min 350 Nm), geringem Verbrauch und niedrigen Emissionen (124 g/km CO 2Ausstoss und 4,1 l/100 km im ausserstädtischen Verkehr).
Alle Triebwerke werden mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe der neuesten Generation angeboten. Es gehört zur
Gruppe der Dreiwellengetriebe und kann daher auch sehr hohe Drehmomente übertragen. Im nächsten Jahr
sind der 1.4 MultiAir und 2.0 JTDM mit 170 PS auch mit einem innovativen Automatikgetriebe mit
Doppelkupplung lieferbar.
Sicherheitsausstattung und Dynamik setzen neue Bestwerte im Segment
Das Sicherheitskonzept des Alfa Giulietta ist darauf ausgelegt, das zukünftig höchste Rating im EuroNCAPCrashtest zu erhalten, also einen umfassenden Schutz für Fahrer, Fahrgäste und Fussgänger anzubieten.
Darüber hinaus wurden die Radaufhängungen, die Lenkung und die Bremsanlage so konzipiert, dass das
Fahrzeug auch bei extremen Fahrmanövern stets gut kontrollierbar bleibt.
All dies wird durch das „Gehirn“ des Fahrzeugs gesteuert, das Alfa Romeo D.N.A.-System. Es überwacht
modernste elektronische Systeme zur Kontrolle und Steuerung der Dynamik: VDC (Vehicle Dynamic Control),
„Dual Pinion“-Aktivlenkung, elektronisches Differenzial Q2 und Ansprechverhalten und Drehmoment des
Motors. All diese Systeme fördern die aktive Sicherheit ebenso wie die Fahrdynamik, die die man von einem
echten Alfa Romeo erwartet.
Die neue Compact-Plattform ist dank der fortschrittlichen, für die Radaufhängungen gewählten Lösungen und
der verwendeten Materialien (z. B. hochfeste Stähle, Aluminium, Magnesium, Xenoy) in der Lage, die
Anforderungen der anspruchsvollsten Kunden hinsichtlich des Fahrkomforts und des Geräuschpegels beim
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Fahrbetrieb zu erfüllen. Damit steht die Giulietta an der Spitze ihrer Klasse, sowohl was die dynamischen
Eigenschaften, als auch die Alltagstauglichkeit betrifft.
Vielfältiges Angebot
Für die unterschiedlichen Kundenkategorien des C-Segments wird der Alfa Giulietta in drei Ausstattungen
(Progression, Distinctive und Quadrifoglio Verde) angeboten. Die Distinctive-Versionen können durch zwei
Pakete zur individuellen Gestaltung des Fahrzeugs (Sport Package und Premium Package) ergänzt werden.
Alle aktiven und passiven Sicherheitsmerkmale sind über die gesamte Palette hinweg serienmässig. Die
Progression-Ausstattung umfasst ab Werk das Alfa Romeo D.N.A.-System (mit elektronischem Differenzial Q2
und DST), VDC (einschliesslich ASR und Hill Holder), sechs Airbags, doppelte Gurtstraffer vorn und Rücksitze
mit Anti-Whiplash-System. Die Serienausstattung wird durch die manuelle Klimaanlage, 16-Zoll-Felgen,
elektrische Fensterheber vorn, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Armlehne hinten mit Skidurchreiche,
Bordcomputer und Stereoanlage mit Radio Dual Tuner, sechs Lautsprechern und MP3-fähigem CD-Player
vervollständigt. Die Distinctive-Ausstattung umfasst darüber hinaus elektrische Fensterheber hinten, 16-ZollLeichtmetallfelgen, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lederlenkrad mit Lenkradtasten
zur
Radiobedienung,
Ablagefach in der vorderen Armlehne, Beifahrersitz höhenverstellbar, Fahrgeschwindigkeitsregelung,
konfigurierbare Instrumententafel, Sitze mit „Competizione“-Bezug sowie elegante Chromeinfassungen
(Chrome Line) der Seitenfenster. Das Armaturenbrett bei der Distinctive-Ausstattung zeichnet sich ferner durch
ein elegantes Finish in Magnesium-Grau oder wahlweise Ghiaccio-Weiss bzw. Rosso Alfa oder in dunklem
gebürsteten Aluminium (mit dem Sport Package) aus.
Kunden können ihre Giulietta durch zwei spezielle Pakete (Sport und Premium) personalisieren. Das erste
Paket unterstreicht die sportliche Seele des Fahrzeugs: 17- oder 18-Zoll-Felgen optimieren das sehr agile
Handling nochmals, dazu kommen Schweller, Sportpedale, Sport-Lederlenkrad mit Mikrofibereinlagen oben
und roten Nähten, Sportsitze mit Leder- und Mikrofaserbezug, ein Armaturenbretteinsatz aus dunklem
gebürsteten Aluminium, dunkle Einfassungen der Scheinwerfer, Dachsäulen und -himmel in Schwarz sowie
rotlackierte Bremsättel.
Für Kunden, die eine sehr technische und noch komplettere Bordausstattung wünschen, gibt es das Premium
Pack, das Bi-Xenon-Scheinwerfer mit AFS-Funktion und Scheinwerferwaschanlage, Parksensoren hinten,
Regensensor,
Dämmerungssensor,
Fensterbeschlagsensor,
Luftqualitätssensor,
Rückspiegel
mit
automatischer Abblendfunktion, athermische Windschutzscheibe mit Infrarotschutz und dunkler Eintönung oben
und elektrisch einklappbare Aussenspiegel umfasst.
Für die Individualisierung ihrer Giulietta können Kunden aus der Zubehörliste unter anderem das grosse
Panoramaschiebedach, das Navigationssystem mit Pop-Up-Display und die HiFi-Anlage von Bose® ordern. Als
weiteres Zubehör ist das System Blue&Me®-TomTom verfügbar, das die Funktionen des Blue&Me® durch die
Navigationsfunktionen des mobilen TomTom-Navigationssystems ergänzt, welches sich dank der Bluetooth®Schnittstelle perfekt in die Systeme des Fahrzeugs integriert. Hervorzuheben ist, dass das mobile
Navigationssystem TomTom in eine vorbereitete Halterung ins Armaturenbrett eingesetzt wird, die es auch bei
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einem Aufprall sicher festhält. Es integriert sich perfekt in die anderen Systeme des Fahrzeugs und erfüllt
ergonomisch alle Anforderungen.
Eine besondere Ausstattung ist der Giulietta mit dem 235 PS starken 1750 TBi vorbehalten. Es handelt sich um
Quadrifoglio Verde, das legendäre Logo aller Sport- und Rennwagen von Alfa Romeo. Die nur für diesen
Antrieb verfügbare Ausstattung zeichnet sich durch ein tiefergelegtes Sportfahrwerk (15 mm vorn, 10 mm
hinten), 17-Zoll-Felgen (optional 18 Zoll), eine verstärkte Bremsanlage, Alfa-Rot lackierte Bremssättel und
sportliche Innenverkleidungen – einschliesslich Sportsitze mit Leder- und Mikrofaserbezug – aus. Maximales
Fahrvergnügen geht in dieser Version einher mit einem Kraftstoffverbrauch, der für einen Motor dieser
Leistungskategorie überraschend gering ausfällt. Quadrifoglio Verde wird auf moderne Weise neu interpretiert,
indem maximales Fahrvergnügen und stärkeres Umweltbewusstsein kombiniert werden.
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Neue Plattform optimiert Strassenlage und Handling bei einem Maximum an Komfort und
Sicherheit
Der neue Alfa Giulietta debütiert mit der völlig neu konstruierten Compact-Architektur, die selbst die
anspruchsvollsten Kunden in puncto Strassenlage, Handling, Komfort und Sicherheit überzeugen wird.
Fahrvergnügen und Komfort können zudem den unterschiedlichen Anforderungen jedes Kunden entsprechend
angepasst werden; dafür sorgt der Alfa Romeo D.N.A.-Wählschalter, über den das Verhalten des Fahrzeugs
über drei verschiedene Modi („Dynamic“, „Normal“ und „All Weather“) personalisiert werden kann.
Die neue C-Segment-Plattform setzt die Vereinheitlichung der Bodengruppen innerhalb der Fiat Gruppe fort.
Zuvor erschienen bereits die Architekturen „Mini“ für das A-Segment und „Small“ für die Segmente B und L0.
Die Compact-Plattform übertrifft ihre Vorgänger, was die die verwendeten Materialien und die erreichten
Leistungsniveaus betrifft. Bereits in den ersten Projektphasen lautete das Ziel, eine neue Architektur
auszuarbeiten, die zukünftige Fahrzeuge der Fiat Gruppe des C-Segments hinsichtlich Handling, Lenkgefühl,
Leistungsgewicht, Fahrkomfort, NVH (Noise, Vibration, Harshness), aktiver und passiver Sicherheit und
Klimakomfort an die Spitze ihrer Klasse platzieren wird.
Der neue Alfa Giulietta ist somit ein vollständig neu konzipiertes Fahrzeug, das nicht nur sein agiles Handling,
sondern auch Geräumigkeit und Komfort in die Waagschale wirft. Und dank der speziellen Abstimmungen der
Radaufhängungen mit dem Sport Pack wird der sportliche Charakter der neuen Giulietta um eine weitere Note
bereichert.
Innovative Materialien und zukunftsweisende Lösungen
Besonders die Bodengruppe repräsentiert einen Generationswechsel hinsichtlich der eingesetzten Materialien.
Die gesamte Struktur ist nun sehr viel widerstands- und leistungsfähiger, ohne ein höheres Gewicht gegenüber
den Vorgängerversionen aufzuweisen. Dies ist in erster Linie dem zunehmenden Einsatz von hoch- und
ultrahochfesten Materialien zu verdanken, die mittlerweile mehr als 90 Prozent der Gesamtmasse des Systems
ausmachen: Einige Strukturteile, deren Aufgabe es ist, hohe Beständigkeit und gutes Absorptionsvermögen mit
geringen Verformungen bei einem Aufprall zu garantieren, sind aus warmgepresstem gehärteten Stahl gefertigt.
Für zahlreiche mit der eigentlichen Karosseriestruktur verschraubte Elemente kamen darüber hinaus moderne
Leichtbau-Materialien zum Einsatz. So wird der vordere Querträger, der die Vorderradaufhängungen mit dem
dritten Lastpfad verbindet, aus einem gepressten Aluminium gefertigt. Für die Struktur des hinteren
Stossfängers und die energieabsorbierenden Teile des dritten Crashpfades kommt Xenoy zum Einsatz – ein
thermoplastischer Kunststoff, der im Verhältnis zu seinem geringen spezifischen Gewicht grosse Mengen an
kinetischer Energie aufnehmen kann. Die Komponenten des dritten Lastpfades absorbieren die Aufprallenergie
bei geringeren Geschwindigkeiten und unterstützen auf diese Weise die Stossfänger bei ihrer Aufgabe,
Zusammenstösse mit Fussgängern möglichst folgenlos zu gestalten. Verglichen mit herkömmlichen
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Stahlstrukturen zeichnen bereits diese Massnahmen für eine Gewichtsersparnis von 8,5 Kilogramm vorn und 4
Kilogramm im Heckbereich verantwortlich – und dies ohne jede Einbusse in puncto passiver Sicherheit.
Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft der neuen Plattform ist ihre Modularität, durch die sie sich sogar für
Modellfamilien mit unterschiedlichen Radständen eignet. Hintergrund dieser Vielseitigkeit: Die eigentliche
Bodengruppe kann in der Mitte und zu den Seiten hin durch mehrere Teile ergänzt werden, ohne dass
hierdurch die widerstandsfähigen Chassis-Strukturen an Front und Heck beeinträchtigt werden. Vorteil: Auf
diese Weise lässt sich die Plattform mit minimalem Aufwand für andere Fahrzeuge anpassen, ohne
grundlegende Modifikationen zu erfordern. Auch alle weiteren Systeme und Komponenten der Bodengruppe
des Vorgängermodells wurden intensiv auf mögliche Verbesserungen und Gewichtseinsparungen untersucht.
So bringen zum Beispiel die Rücksitzbefestigungen und auch der Querträger zwischen den A-Säulen – der aus
einer Magnesium-Legierung gefertigt wird – 35 Prozent weniger auf die Waage.
„Best-in-Class“-Leistungen bei Komfort, Handling und Sicherheit
Der neue Alfa Giulietta sticht insbesondere durch die Synthese aus agilem Handling und hohem Fahrkomfort
aus der Masse der Kompakten hervor. Verantwortlich hierfür zeichnen die grundlegend überarbeitete
Vorderachse und das neue Layout der hinteren Radaufhängungen. So wurde die vordere McPhersonKonstruktion mit Blick auf maximale Abstützung gegen Seitenkräfte optimiert. Gleichzeitig sank ihr Gewicht
gegenüber den zuvor eingesetzten Gussstahl-Komponenten dank der Verwendung von Aluminium um 4
Kilogramm. Eine völlige Neuentwicklung stellt die hintere Mehrlenker-Hinterachse dar, die den neuesten Stand
der Technik repräsentiert. Ihre flache und raumsparende Bauweise schafft zusätzliches Gepäckvolumen und
realisiert dank besonders leichter Aluminium-Querlenker auch noch einen Gewichtsvorteil von 10 Kilogramm im
Vergleich zu konventionellen Mehrlenker-Konstruktionen.
Darüber hinaus sorgt die neue elektrische Dualdrive-Servolenkung (Aktivlenkung „Dual Pinion“), die mit den
anderen aktiven Fahrzeugsystemen vernetzt ist, mit ihrer klaren Ansprache für ein vertrauenerweckendes
Lenkgefühl. Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, sind bei dieser Lösung zwei Ritzel direkt an der
Zahnstange des Lenkgehäuses aufgezogen. Das erste Ritzel ist direkt mit der Lenksäule verbunden und
garantiert ein direktes und präzises Feedback von der Strasse, d.h. ohne „Filter“ zwischen Lenkgehäuse und
Händen des Fahrers, sodass ein natürliches Fahrgefühl vermittelt wird. Das zweite, auch direkt an der
Zahnstange aufgezogene Ritzel, ist mit dem elektrischen Steller verbunden, der sich im Motorraum befindet,
wodurch das Verletzungsrisiko für die Fahrgäste bei einem Unfall stark vermindert ist.
Die neue Klimaregelung passt die Bedingungen im Innenraum nochmals exakter den jeweiligen Bedürfnissen
an – zugleich verringert sich der Kraftstoff-Mehrverbrauch während des Betriebs um 30 Prozent. Auch
Geräusche und Vibrationen werden durch die neue Plattform auf ein für diese Klasse aussergewöhnlich
niedriges Mass reduziert. Bei der Konstruktion der neuen Plattform – und mithin des neuen Alfa Giulietta –
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genoss das passive Sicherheitskonzept höchste Aufmerksamkeit. Mit dem Ziel, im anspruchsvollen EuroNCAPTestverfahren ausschliesslich Bestnoten zu erzielen, investierten die Entwickler der Compact-Architektur mehr
als 15000 Stunden in computergestützte Modellrechnungen, führten 80 Crashtests, 150 Tests auf CrashSchlitten sowie mehr als 100 Versuche mit verschiedenen Komponenten und Subsystemen durch. Erfolgreich:
Der neue dritte Lastpfad steigert das Energieabsorptions-Potenzial der Fahrzeugfront, senkt bei einem Aufprall
die Massenkräfte und verringert die Gefahr des Eindringens von Teilen in die Fahrgastzelle. Fahrer und
Mitfahrer des neuen Alfa Giulietta – und aller kommenden Modelle auf der Compact-Plattform – geniessen im
Fall des Falles umfassenden Schutz. So bilden sechs Airbags, die schon in der Basisversion zur
Serienausstattung zählen, gemeinsam mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten auf allen Plätzen sowie doppelten
Gurtspannern
und
Gurtkraftbegrenzern
vorn
ein
wirkungsvolles
Rückhaltesystem.
Kopfstützen
mit
Schleudertrauma-Schutz Anti-Whiplash-System der zweiten Generation und ISOFIX-Kindersitzbefestigungen
tragen ebenso zur Insassensicherheit bei wie die bei einem Aufprall zurückweichende Pedalerie und die
Teleskop-Sicherheitslenksäule.
Das aktive Sicherheitskonzept der neuen Compact-Plattform basiert auf einer vollständigen Integration aller
elektronischen Systeme. Diese Auslegung ermöglicht zum einen die individuelle Wahl der idealen
Fahrwerksabstimmung über die Fahrdynamikregelung Alfa Romeo D.N.A. Wie bereits im kleineren Alfa MiTo
stehen dabei die drei Setup-Funktionen „Dynamic“, „Normal“ und „All Weather“ zur Verfügung. Die in allen
Giulietta-Versionen serienmässige Alfa Romeo D.N.A. regelt das Fahrverhalten, indem es bestimmte
Betriebsparameter
des
Motors,
des
Lenksystems,
des
elektronischen
Differenzials
Q2
und
das
Ansprechverhalten des dynamischen Stabilitätskontrollsystems (VDC) variiert. Im „Dynamic“-Modus wird
zusätzlich das neue sogenannte Pre-Fill aktiviert. Diese Funktion nutzt das VDC-System, um möglichst schnelle
Bremsansprache und damit extrem kurze Bremswege zu realisieren. Einen spürbaren Zugewinn an
Fahrdynamik und Sicherheit ermöglicht auch der Lenkassistent „Dynamic Steering Torque“ (DST): In kritischen
Fahrsituationen unterstützt DST den Fahrer mit einem leichten Lenkradimpuls und hilft so, das Fahrzeug wieder
auf Kurs zu bringen. Erst wenn dies nicht gelingt, greift die Elektronik in Form des VDC massiv ein und
entschärft die Situation.
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Sportlichkeit und Komfort im italienischen Stil
Der Alfa Giulietta ist das Ergebnis der neuen stilistischen und technologischen Ausrichtung von Alfa Romeo, die
mit dem Supersportwagen 8C Competizione ihren Anfang genommen hat und durch die Rückkehr zu den
klassischen italienischen Modellbezeichnungen gekennzeichnet ist. Dies trägt der glorreichen Vergangenheit
der Marke Rechnung und projiziert zugleich die typischen Werte Technologie und Emotion in die Zukunft.
Das neue, Sportlichkeit und Eleganz verbindende Fahrzeug ist durch eine besondere äussere Linienführung
gekennzeichnet, die die kompakten Abmessungen – Länge 4,35 m, Höhe 1,46 m, Breite 1,80 m, Radstand 2,63
m – unterstreicht, während das optimale Platzangebot im Innenraum und der grosse Kofferraum (350 Liter)
eher den Eindruck der gehobenen Mittelklasse vermitteln. Der dynamische Schnitt der Giulietta wird zudem
durch folgende Faktoren verstärkt: eine beeindruckende Frontpartie mit der typischen Bulligkeit eines Alfa
Romeo, eine muskulöse Seitenansicht und ein ausgesprochen sportliches Heck dank Spoiler und akzentuierter
Neigung der Heckscheibe.
Stilvolles Äusseres: Verbindung zwischen Sportlichkeit und Eleganz
Die Frontpartie entwickelt sich ausgehend vom „Scudetto“ mit einer neuen Interpretation des klassischen
Wappens, das im vorderen Stossfänger zwischen den Luftansaugöffnungen eingebettet ist. Von dort aus
entfaltet sich die gesamte Linienführung des Fahrzeugs, das eine energische Persönlichkeit mit einer
ausgesuchten Eleganz in sich vereint. Die speziell behandelte Motorhauben-Oberfläche und die senkrechten
Frontscheinwerfer sorgen für einen weiteren faszinierenden Touch. Darüber hinaus zeichnet sich das
Aussendesign des Fahrzeugs durch exklusive Details aus, die die Sportlichkeit und Eleganz der Formen
verstärken, wie etwa die Glanzbehandlung des V-förmigen Logos, die der gesamten Frontpartie eine wertige
und zugleich agile Wirkung verleiht.
Auch das Profil des Alfa Giulietta besticht durch die persönliche Note und unterstreicht das agile und solide
Erscheinungsbild des Fahrzeugs. Dies ist vor allem der Fensterlinie aber auch den versteckten hinteren
Türgriffen und den hellen Streifen auf Höhe der Radkästen und des Längsträgers zu verdanken, die an ein
Coupé erinnern und die Dynamik der Formen hervorheben. Die Versionen Distinctive und Quadrifoglio Verde
sind mit seitlicher Fensterzierleiste aus glänzendem Chrom (Chrome Line) versehen, wodurch auf raffinierte Art
und Weise der Schnitt der seitlichen Verglasung hervorgehoben wird. Die Linienführung der Seitenpartie
akzentuiert den dynamischen Charakter der Limousine, während die gestreckten, am Heck auslaufenden Linien
die Keilform der Karosserie herausstellen.
Auch das Heck ist stilistisch ganz darauf ausgerichtet, den Eindruck eines kraftvollen und sicher auf dem
Asphalt stehenden Fahrzeugs zu vermitteln. Der Stossfänger enthält geschickt platzierte Aussparungen für das
Kennzeichen und –– je nach gewählter Motorisierung – für die integrierten Auspuff-Endstücke.
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Besondere Erwähnung verdienen die Scheinwerfergruppen des Alfa Giulietta, die als „wahre Juwele“ der
Technologie und des Designs angesehen werden können. Sowohl für die vorderen Scheinwerfer als auch für
die Rücklichter kommt die LED-Technologie zur Anwendung, die gegenüber traditionellen Lampen mehr
Helligkeit, höhere Zuverlässigkeit, weniger Verbrauch (und damit auch weniger Emissionen), längere
Lebensdauer und weitaus kürzere Einschaltzeiten (beispielsweise beim Bremsen) bietet. Somit dient die LEDTechnologie nicht nur der ästhetischen Aufwertung, sondern auch der Sicherheit, der Zuverlässigkeit und der
Reduzierung der Betriebskosten.
Die Scheinwerfer sind mit der Funktion Tagfahrlicht (Daytime Running Light, DLR) ausgestattet, die beim
Anlassen des Fahrzeugmotors automatisch die dafür vorgesehenen LEDs einschaltet. Sie sind darauf
ausgelegt, maximale Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei Tageslicht zu gewährleisten. Gleichzeitig verbrauchen sie
wenig Energie und weisen eine sehr lange Lebensdauer auf. Die DLR-Funktion erfüllt bereits die Vorgaben
einer europäischen Norm, die erst 2012 in Kraft tritt.
Die vorderen Scheinwerfer sind in zwei Versionen verfügbar: serienmässig mit Halogenlampen, optional mit BiXenon-Lampen mit AFS-System für eine bessere Qualität des ausgegebenen Lichts (sowohl Fern- als auch
Abblendlicht), die eine ausgezeichnete Lichtausbeute unter allen Wetterbedingungen und eine längere
Lebensdauer bieten (im Vergleich zu normalen Scheinwerfern mit Halogenlampen sind sie dreimal so hell und
langlebig). Demgegenüber garantiert das AFS-System beste Sichtverhältnisse und Sicherheit auch bei Kurvenund Haarnadelkurvenfahrten, da die Scheinwerfer bis maximal 15 Grad in die Lenkrichtung des Fahrzeugs
geschwenkt werden.
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Fortschrittliche Innenraumgestaltung für maximalen Komfort an Bord
Konzept und Design der Innenräume setzen auf Geräumigkeit, Wohlbefinden und hohen Komfort, sodass jede
Fahrt mit dem Alfa Giulietta zu einem entspannten Vergnügen wird. Darüber hinaus ist der Fahrgastraum
äusserst praktisch eingerichtet, die ausgewählten Materialien gewährleisten maximale Qualität und
Lebensdauer und stellen zugleich eine zeitgemässe Interpretation des klassischen „Made in Italy“-Designs dar.
Das dominierende Konzept des neuen Fahrzeugs ist Leichtigkeit – wie die gestreckten Linien und das
horizontal ausgerichtete Armaturenbrett zeigen, die dem Gesamtbild des Innenraums grosse Dynamik
verleihen. Dank der fortschrittlichen Ergonomie findet jedes Bedienelement seinen idealen Platz: Die
wichtigsten sind im mittleren Bereich des Armaturenbretts angeordnet und nehmen das bekannte Design des
8C Competizione wieder auf. Gleichzeitig ermöglichen sie eine einfache, intuitive Bedienung.
Das im oberen Bereich des Armaturenbretts positionierte Navigationsgerät mit versenkbarem Bildschirm zeigt
wahlweise die eingegebene Strecke oder bestimmte Betriebsparameter an, die über das Alfa Romeo D.N.A.System eingestellt wurden. Eingabe und Ablesen erfolgen, ohne dass der Fahrer dabei den Blick von der
Strasse abwenden muss.
Vervollständigt wird das Interieur durch die bequemen Sportsitze, die maximalen Komfort und Seitenhalt
vereinen. Praktische Ablagefächer befinden sich in den verschiedenen Bereichen des Fahrgastraums: vor der
Gangschaltung, in der Mittelkonsole und in den Türverkleidungen. Verschliessbare Fächer sind hingegen je
nach Ausstattung im oberen Bereich des Armaturenbretts, unterhalb des Armaturenbretts gegenüber dem
Beifahrer (Kühlung mit Zwei-Zonen-Klimaanlage) und in den vorderen und hinteren Armlehnen platziert.
In
der
Ausstattungsversion
Progression
verleihen
Farben
und
Stoffbezüge
dem
Innenraum
ein
aussergewöhnliches Ambiente. Der untere Teil des Fahrgastraums ist in technisch wirkendem Schwarz
gehalten, die Dachverkleidung, Säulen und Träger sowie die Einsätze des Armaturenbretts und des Lenkrads in
Metallic-Grau. Die Sitzbezüge fallen durch den technisch-sportlichen Charakter und ihre Prägung im
dreidimensionalen Wabenmuster auf. Am lederbezogenen Lenkrad befinden sich Blenden in Mattschwarz.
Bei der Ausstattung Distinctive zeichnet sich der Innenraum durch die Kombination zwischen Schwarz und
Metallic-Grau des Armaturen-Einsatzes aus (auch in den Karosseriefarben Ghiaccio-Weiss und Rosso Alfa
oder in dunklem gebürsteten Aluminium verfügbar). Im Vergleich zur Ausstattung Progression sind die Sitze mit
einem strukturierten Stoff bezogen, der eine horizontal ausgerichtete Prägung in zwei Farbvarianten (Schwarz
und Metallic-Grau) aufweist. Am lederbezogenen Lenkrad befinden sich Blenden in Mattschwarz, während die
Einsätze der Türen und die Einfassung an der Gangschaltung in glänzendem Schwarz gehalten sind.
Für die in den Farben Schwarz, Rot, Leder und Grau verfügbare Lederausstattung stehen zwei verschiedene
Versionen zur Wahl: gelochtes Leder mit zentralen Röhrenprofil-Nähten oder geflochtenes Leder wie beim 8C
Competizione.
13
Innovative Motoren für maximales Fahrvergnügen bei minimalen Emissionen
Herz und Seele – und zugleich die Stärke – eines jeden Alfa Romeo ist und bleibt der Motor. Der Alfa Giulietta
macht hierbei keine Ausnahme: Neben einer individuellen Linienführung bietet das neue Modell ein breites
Angebot
an
exzellenten
Triebwerken
mit
zukunftsweisender
Technik,
hohen
Leistungen
und
umweltschonenden Emissionswerten. Auch der Klang dieser Motoren wurde gezielt optimiert, um maximalen
akustischen Genuss im Fahrgastraum zu ermöglichen.
Zum Verkaufsstart stehen vier Triebwerke bereit, die durchgehend die Euro-5-Emissionsnorm erfüllen und
serienmässig mit dem Start&Stop-System (Ausnahme: 1750 TBi) ausgestattet sind, das Verbrauch und
Emissionen nochmals verringert. Zur Wahl stehen zwei Benziner (1.4 TB mit 120 PS) und (1.4 TB MultiAir mit
170 PS) sowie ein Diesel (2.0 JTDM mit 170 PS)), mit MultiJet-Einspritzung der zweiten Generation).
Neben diesen Triebwerken wird der brillante 1750 TBi mit 235 PS angeboten, der exklusiv in Verbindung mit
der Ausstattung Quadrifoglio Verde verfügbar ist.
Alle Motoren sind mit einem mechanischen 6-Gang-Getriebe der neuesten Generation kombiniert, das zur
neuen Familie der Dreiwellengetriebe gehört, die deutlich kompakter bauen als Getriebe mit zwei Wellen.
Dieser Getriebetyp kann zudem höhere maximale Drehmomentwerte (bis zu 350 Nm) übertragen. Die
Getriebeübersetzung
ermöglicht
speziell
bei
Autobahnfahrten
niedrigere
Drehzahlen
als
bei
den
Vorgängermodellen. Dies senkt den realen Kraftstoffverbrauch und erhöht den Geräuschkomfort im
Fahrgastraum.
2011 wird für einige Motoren auch das innovative Automatikgetriebe mit Doppelkupplung Alfa TCT angeboten.
Das System besteht konzeptionell aus zwei parallelen Getrieben, jedes mit eigener Kupplung, die das Wählen
und Einlegen des nächsten Ganges gestatten, während der vorherige noch eingelegt ist. Der Gangwechsel
erfolgt abwechselnd über die zwei verknüpften Kupplungen – und damit ohne Zugkraftunterbrechung. In
Sachen Fahrspass und Komfort übertrifft das Getriebe mit Doppelkupplungs-Technologie Alfa TCT
konventionelle Automatikgetriebe deutlich, der hohe Wirkungsgrad und der geringe Kraftstoffverbrauch
entsprechen dagegen einer herkömmlichen Handschaltung.
1.4 TB mit 120 PS
Der 1,4-Liter-Turbo ist der Einstiegs-Benziner. Er zeichnet sich durch rasches Ansprechverhalten beim
Beschleunigen sowie durch Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Er ist das ideale Triebwerk für all jene, die ein
Fahrzeug suchen, das perfekt in Innenstädte passt und die Betriebskosten gering hält. Durch die serienmässige
Ausstattung mit dem System Start&Stop ist es im Stadtverkehr möglich, Verbrauch und Emissionen spürbar zu
verringern.
14
Der 1.4 16V Motor stellt eine Höchstleistung von 120 PS bei 5.000 U/min zur Verfügung und bietet bereits bei
1750 U/min sein maximales Drehmoment von 206 Nm. Diese Leistungscharakteristik steht für grosse Elastizität
bei schaltarmer Fahrweise. Ein Tritt aufs Gaspedal genügt, schon stellt sich der kraftvolle Durchzug ein. Hierzu
trägt auch das schnellere Ansprechen des Turboladers bei, der seinen Schub ohne das früher typische
Turboloch bereitstellt.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden
ermöglicht der neue 120-PS-Benziner Fahrleistungen an der Spitze des Kompakt-Segments. Diese Leistung
verknüpft er mit einem Kraftstoffverbrauch von nur 6,4 Liter/100 km im kombiniertem Fahrbetrieb sowie einem
niedrigen CO2-Ausstoss von 149 g/km. Hinzu kommt die vorbildliche Zuverlässigkeit dieses Triebwerks, die
durch hunderttausende Testkilometer der Prototypen während der Entwicklungsphase und tausende Stunden
auf den statischen und dynamischen Prüfständen garantiert wird. Die Wartungsintervalle betragen 30000 km.
Das
computergestützte
Motorsteuersystem
verwaltet
alle
Funktion
mit
ausgeklügelten
Berechnungsalgorithmen. Mit dem elektronischen Gaspedal „Drive-By-Wire“, d. h. ohne mechanische
Verbindung
zwischen
Gaspedal
und
Drosselklappen,
erhält
der
Fahrer
jeweils
das
gewünschte
Ansprechverhalten des Motors – von ruhig bis sportlich – stets mit der maximalen energetischen Effizienz.
Allein in die Programmierung der Motorsteuerung flossen rund 120000 Arbeitsstunden. Modernste
computergestützte Simulations-Tools ermöglichten die Berechnung auch der komplexesten Belastungen des
Turboladers. Alle Komponenten sind darauf ausgelegt, die hohe spezifische Leistung dieses modernen
Turbomotors mit hoher Zuverlässigkeit und spontaner Gasannahme zu verknüpfen. Spezielle Aufmerksamkeit
galt der Hydrodynamik und der Verbrennung, um Energieverluste auf ein Minimum zu beschränken, somit den
Wirkungsgrad zu steigern und hohe Leistungen bei niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten zu erreichen.
1.4 TB MultiAir mit 170 PS
Der leistungsstarke 1.4 TB (für Turbo-Benziner) MultiAir mit 170 PS ist ein Technologie-Feuerwerk, das hohe
Performance mit niedrigem Verbrauch und geringeren Schadstoffemissionen in Einklang bringt. Hinzu kommt,
dass die Verbindung zwischen diesem brillanten und elastischen Triebwerk (250 Nm maximales Drehmoment
bei Positionierung des D.N.A-Wählschalters auf „Dynamic“) und der neuen Compact-Architektur der Giulietta
hinsichtlich der dynamischen Fahrleistungen, des Komforts und der Alltagstauglichkeit an die Spitze seines
Segments hebt.
Der 1.4 TB MultiAir mit 170 PS besticht nicht nur durch die aussergewöhnlich hohe spezifische Leistung (124
PS pro Liter Hubraum), sondern auch durch rekordverdächtig niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte (134
g/km CO2). Diese Werte bestätigen nachdrücklich die Wirksamkeit der „Downsizing“-Philosophie. Das Prinzip:
Motoren mit kleineren Hubräumen sind prinzipiell sparsamer, werden aber zugleich durch Turboaufladung auf
das Leistungsniveau grossvolumiger Triebwerke gebracht. Mit 134 g/km CO2 und 4,6 l/100 km (ausserorts) in
15
Verbindung mit nahezu konkurrenzlosen Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit 218 km/h, Beschleunigung
von 0 auf 100 km/h in nur 7,8 Sekunden) ist der neue Alfa Giulietta 1.4 TB MultiAir ein Musterbeispiel für dieses
Erfolgsrezept.
Das Geheimnis dieser Performances ist die revolutionäre MultiAir-Technologie, die erstmals bei Alfa Romeo
Modellen angewandt und konzernintern entwickelt wurde (Entwicklung und Patent von FPT – Fiat Powertrain
Technologies). Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Generationswechsel, wie er beispielsweise im Jahr
1997 bei der Einführung der Common-Rail-Dieseltechnologie zu verzeichnen war, die weltweit erstmals im Alfa
Romeo 156 eingesetzt wurde. Nach dem Debüt im Modell MiTo kommt jetzt die Giulietta in den Genuss des
Technologiesprungs: Das MultiAir-System ersetzt die sonst übliche Einlass-Nockenwelle durch ein komplexes
und robustes Hightech-System. Dieser Quantensprung in Sachen Antriebstechnik passt den Hub und die
Öffnungszeit der Einlassventile individuell für jeden einzelnen Zylinder dem tatsächlichen Luftverbrauch des
Motors an. Unter anderem werden dadurch die so genannten Pumpverluste verringert.
Die revolutionäre MultiAir-Technologie eröffnet ganz neue Horizonte: Im Vergleich zu herkömmlichen
Benzinmotoren mit gleichem Hubraum erzielen die MultiAir-Modelle eine Zunahme der Leistung um bis zu 10
Prozent und des Drehmoments um bis zu 15 Prozent sowie eine wesentliche Reduzierung des
Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen um jeweils bis zu 10 Prozent. Im Rahmen des DownsizingKonzepts erweist sich MultiAir als eine sehr vielseitige Technologie, die problemlos in allen anderen
Benzinmotoren angewendet werden kann und in Zukunft auch für Dieselmotoren zur Verfügung stehen wird.
Im Alfa Giulietta sind die MultiAir-Triebwerke dafür ausgelegt, die Set-up-Möglichkeiten des Fahrzeugs über
den Alfa Romeo D.N.A.-Wählschalter auf die Wünsche des Fahrers sowie verschiedene Strassenbedingungen
anzupassen. Dies erfolgt durch Modifizierung der Drehmoment-Kennlinie, der Empfindlichkeit gegenüber der
Betätigung des Gaspedals oder auch durch die Steuerung des Overboosts.
1750 TBi mit 235 PS
Der exklusiv für die Ausstattung Quadrifoglio Verde vorgesehene 1750 TBi mit 235 PS steht symbolisch für den
Weg von Alfa Romeo, herausragende Fahrleistungen mit spürbarer Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und
der Schadstoffemissionen zu verbinden. Der leistungsstarke 1750 Turbo-Benziner verfügt über eine Reihe
fortschrittlicher technischer Lösungen, wie Benzin-Direkteinspritzung, zwei unabhängige Systeme zur
Verstellung der Ventilsteuerzeiten, Turbolader und das revolutionäre, als Scavenging bezeichnete
Steuerungssystem, das das sogenannte Turboloch eliminiert. Das Ergebnis ist ein Triebwerk, mit
vergleichbaren oder stärkeren Leistungen als ein Dreiliter-Motor (Höchstgeschwindigkeit 242 km/h,
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,8 Sekunden), während der Verbrauch auf dem moderaten Niveau
eines Vierzylinders bleibt (7,6 l/100 km im kombiniertem Fahrbetrieb).
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Hervorzuheben ist, dass die spezifische Leistung von 134 PS pro Liter die weltweit höchste Literleistung eines
Vierzylinders in dieser Fahrzeugklasse darstellt – und die höchste eines Alfa Romeo Motors. Auch das
spezifische Drehmoment ist mit 194 Nm/Liter das höchste dieser Klasse. Zugleich markiert das bereits ab 1900
Umdrehungen zur Verfügung stehende maximale Drehmoment von 340 Nm im „Dynamic“-Modus eine weitere
Bestmarke.
Der leistungsstarke 1750 TBi bringt somit perfekt die Art und Weise auf den Punkt, wie Alfa Romeo die Spitze
in diesem Segment interpretiert. Nicht nur ein einfaches Transportmittel, sondern ein Fahrzeug, das in der Lage
ist, dem Kunden wahre Emotionen zu schenken: mit kraftvollem Anzug dank bulligem Drehmoment auch bei
niedrigen Drehzahlen und mit einem gefälligen, aber niemals störenden Motorsound.
Die Neuheiten, die beim 1750 Turbo Benziner mit 235 PS eingeführt werden, im Einzelnen:
Scavenging-Technologie
Die aussergewöhnlichen Leistungen des Triebwerks sind das Ergebnis der Anwendung der ScavengingTechnologie, die das Drehmoment bei sehr niedrigen Drehzahlen optimiert und somit eine extrem schnelle
Reaktion des Motors auf die Gaspedalbefehle gewährleistet. Das für aufgeladene Motoren ehemals typische
Turboloch gehört endgültig der Vergangenheit an.
Für die Scavenging-Technologie müssen die Motorparameter wie Dosierung, Steuerzeiten, Zündverstellung
und Einspritzung ständig erfasst und optimiert werden. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass
Überschneidungswinkel und -zeiten der Ventile sehr genau bestimmt werden können, damit die Luft direkt aus
dem Einlass- in den Auslasskrümmer strömen kann, um den Turbolader in sehr kurzer Zeit zu betätigen. Dies
ermöglicht eine optimale Nutzung des Ladedrucks im Vergleich zu herkömmlichen Benzinmotoren mit
Turbolader. Das System wird von einer fortschrittlichen Motorelektronik gesteuert, die alle Parameter mit Hilfe
einer hochmodernen Software verwaltet. Auf diese weise steigt das maximale Drehmoment bei 1500 U/min im
Vergleich zu einem herkömmlichen Turbomotor um 70 Prozent an, die Reaktionszeiten werden um mehr als die
Hälfte verkürzt und liegen damit in der Grössenordnung eines Saugmotors.
Direkteinspritzung
Mit der Direkteinspritzung wird die Temperatur in der Brennkammer durch Verdampfen des Benzins verringert,
wodurch die Klopfanfälligkeit merklich gesenkt wird. Dies ermöglicht eine optimale Leistungsausbeute bei leicht
erhöhtem Kompressionsverhältnis von 9,5 und gewährleistet einen reduzierten Verbrauch im Teillastbetrieb.
Die Direkteinspritzung ist für die Reduzierung der Emissionen mit einem modernen Doppeleinspritzsystem
besonders wichtig. Ausserdem kann aufgrund der direkten Kraftstoff-Einspritzsteuerung vermieden werden,
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dass während des Scavengings ein Teil des Benzins direkt in den Auspuff gelangt, was sich schädlich auf die
Funktionstüchtigkeit des Katalysators auswirken würde. Schliesslich verfügt das Einspritzsystem der zweiten
Generation über eine neue Hochdruckpumpe, die einen Benzindruck von 150 Bar aufbaut sowie innovative
Einspritzdüsen mit sieben Öffnungen, die eine optimale Zerstäubung unter allen Betriebsbedingungen des
Motors gewährleisten.
Zweifache Steuerzeiten-Verstellung
Die beiden stufenlos einstellbaren Ventilsteuerzeiten-Regler, die auf den Ein- und Auslassnockenwellen
montiert sind, ermöglichen eine Optimierung der Steuerzeiten bei jeder Betriebsart und Motorlast, wodurch
Verbrauch und Emissionen stark reduziert werden. Ausserdem kann durch Kombination der beiden
Phasenregler mit dem Turbolader das Scavenging-System gesteuert werden, indem die optimale
Überschneidung der Ventilöffnungszeiten festgelegt wird. Nach einer plötzlichen Drehmomentanforderung von
Seiten des Fahrers ist es so möglich, die Reaktionszeit des Motors schon bei sehr niedrigen Drehzahlen zu
beschleunigen.
Abgasturbolader
Der Motor verfügt über einen Turbolader neuester Generation, der mit einem innovativen Auspuffkrümmer Typ
„Pulse Converter“ gekoppelt ist. Dieser optimiert die Nutzung der Druckwellen im Auslasstrakt, um so das
Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen zu erhöhen. Sowohl der Krümmer als auch die Turbine sind aus
Mikrogussstahl gefertigt, um auch sehr hohen Betriebstemperaturen von bis zu 1020°C standzuhalten. Diese
Temperaturen sind für eine Herabsetzung der Verbrauchswerte während der Fahrten auf Autobahnen mit
mittleren bis hohen Geschwindigkeiten sehr wichtig.
Thermofluid-Dynamik
Konstruktion und Entwicklung der Ansaugkanäle erfolgten unter Anwendung ein- und dreidimensionaler
Berechnungstechnologien. Auf diese Weise eine intensive Verwirbelung des Gemischs und damit ein hoher
Wirkungsgrad der Verbrennung erreicht. Dadurch sind sowohl eine optimale Mischung zwischen Luft und
Benzin als auch rasche Verbrennungen mit geringer zyklischer Streuung bereits bei niedrigen Drehzahlen
möglich. Auch die Brennkammer wurde optimiert, indem breite „Quetschzonen“ eingebaut das Verhältnis
zwischen Oberfläche und Volumen zugunsten des Wirkungsgrades minimierte wurde. Die Auslasskanäle sind
während des Betriebs auf den Auslasskrümmer abgestimmt und so entworfen, dass die „Pulse-Converter“Wirkung so stark wie möglich gesteigert wird.
18
Geringe innere Reibung
Reibungsverluste innerhalb des Triebwerks wurden auf ein Minimum beschränkt. Die mit Kolbenringen mit
verringerter Tangentialbelastung versehenen Kolben wurden aus fortschrittlichen Materialien hergestellt, die
besonders verschleissfest sind. Der neu entwickelte Zylinderkopf mit Rollenkipphebeln vermindert die durch
Schleifkontakte erzeugten Verluste im Vergleich zu Kipphebeln in den Zylinderköpfen mit herkömmlichen
Hydraulikstösseln der Twin Spark-Motoren um 65 Prozent bei 2000 U/min. Durch die mechanische Optimierung
mit sehr langer Pleuelstange in Verbindung mit einem mässig kurzen Hub wurden die für Vierzylinder-Motoren
typischen Schwingungen während des Betriebs bei hohen Drehzahlen auf ein Minimum reduziert. Dies
ermöglicht den Verzicht auf den Einsatz von gegenläufigen Ausgleichswellen und verbessert die
Verbrauchswerte des Motors noch weiter.
Leistungsausbeute
Die Scavenging-Strategie hat in Verbindung mit dem innovativen Steuerungssystem die spezifische
Leistungsausbeute deutlich erhöht. Das spezifische Drehmoment von 194 Nm pro Liter Hubraum gehört zu den
höchsten Werten aller aktuellen Benzintriebwerke. Auch das maximale Drehmoment von 340 Nm – das bereits
bei 1900 Umdrehungen erreicht wird – stellt einen exzellenten Wert dar. Diese Kraft garantiert beste
Performance sowohl bei Beschleunigung als auch im Durchzug. Sie ermöglicht spontane Gasannahme auch
bei schaltarmer Fahrweise. Schliesslich wird auch die hohe spezifische Leistung von 134 PS pro Liter Hubraum
bei einer relativ niedrigen Drehzahl von 5500 U/min erreicht.
Emissionen
Dank der doppelten Einspritzung und dem „High Pressure Start“ erreicht der Wert der Schadstoffemissionen die
Euro-5-Grenze mit einem relativ kleinen Katalysator, was sich äusserst positiv auf die Leistungen auswirkt.
Turbodiesel der neuesten Generation
Schon mit der Einführung des ersten serienmässigen Common-Rail-Diesel 1997 im Alfa Romeo 156 nahm Alfa
Romeo eine technologischen Vorreiterrolle bei der Dieseltechnologie ein. Das JTDM-Triebwerk der neuen
Giulietta –der 2.0 mit 170 PS – versehen mit der neuen Generation der MultiJet-Common-Rail-Einspritzung wird
diesem Anspruch gerecht. Das System stellt die technologisch am weitesten entwickelten Lösung für die
Kontrolle hoher Einspritzdrücke dar (ca. 1600 Bar), die unabhängig von der Motordrehzahl und der
eingespritzten Kraftstoffmenge erfolgt. Die Motorsteuerung ist in der Lage, die Einspritzung kleiner
Kraftstoffmengen auf die Haupteinspritzung abzustimmen und garantiert so einen besonders „weichen“ Betrieb
des Motors in allen Situationen.
19
2.0 JTDM mit 170 PS
Wer vermehrt auf der Autobahn unterwegs ist oder schlicht Spass an Leistung hat, wird sich für den 2.0 JTDM
mit 170 PS entscheiden. Auch bei diesem Triebwerk handelt es sich um ein Technologieergebnis, das die
MultiJet-Einspritzung der zweiten Generation mit dem Start&Stop-System kombiniert. Auch diese Version
erzielt dank der neuen Compact-Architektur eine begeisternde Kombination von Fahrdynamik, Komfort und
Praktikabilität.
Der mit einem neuen Turbolader mit variabler Geometrie ausgestattete Motor bietet im Marktvergleich nahezu
konkurrenzlose Werte hinsichtlich der Leistungen (Höchstgeschwindigkeit 218 km/h und Beschleunigung von 0
auf 100 km/h in nur 8 Sekunden), der Elastizität (mit dem D.N.A.-Wählschalter auf „Dynamic“ liegt das
verfügbare Drehmoment bei 1750 U/min bei rund 350 Nm) und des Verbrauchs sowie der Emissionen, die zu
den geringsten bei Fahrzeugen mit diesen Fahrleistungen zählen (4,1 l/100 km und 124 g/km CO2).
Die Einhaltung der Euro-5-Emissionsgrenzwerte wird durch den motornahen Dieselpartikelfilter CCDPF und der
Abgasrückführung gesichert. Sämtliche Unterkomponenten sind in einem einzigen Element kleiner
Abmessungen zusammengefasst (AGR-Modul).
Dank der hohen Zuverlässigkeit und des aussergewöhnlichen Wirkungsgrads dieses Motors war es möglich,
die Intervalle für die programmierte Wartung auf 35000 km festzusetzen, wodurch auch für dieses Triebwerk die
Instandhaltungskosten erfreulich gering ausfallen.
Start&Stop-System sowie Schaltempfehlungsanzeige GSI: Fahrvergnügen und Umweltschutz
Sämtliche Motoren der Giulietta – bis auf den 1750 TBi – sind serienmässig mit dem Start&Stop-System
ausgerüstet. Beim Anhalten, etwa vor roten Ampeln, schaltet es automatisch den Motor ab, sobald der Leerlauf
eingelegt wird – und startet ihn selbsttätig wieder bei Treten der Kupplung oder Lösen der Bremse. Die
Betriebsfunktionen des Fahrzeugs stehen beim Halt im Leerlauf weiter zur Verfügung. Insbesondere im
innerstädtischen Verkehr mit seinen zahlreichen Staus und Stopps prüfen die Steuerlogiken, ob die
automatische Abschaltung des Motors durch das System erfolgen soll. Möglich ist eine Reduzierung des
Kraftstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen bis zu 10 Prozent im Stadtverkehr und bis zu 3,5 Prozent
im NEDC-Zulassungszyklus.
Sobald das Bremspedal losgelassen oder der Gang eingelegt wird, sorgt das System für den rechtzeitigen
Neustart des Motors. Wird beim Wiederanfahren an der Ampel der Motor abgewürgt, springt dieser sofort
wieder an, sobald das Kupplungspedal betätigt wird.
Überdies kommt das Start&Stop-System dem Komfort im Fahrgastraum zugute, da Vibrationen und Geräusche
bei abgestelltem Motor ausbleiben. Der Fahrer wird über eine Anzeige im Armaturenbrett über die Aktivität des
20
Systems informiert und kann dieses gegebenenfalls über einen Schalter in der Nähe des Lenkrads
deaktivieren.
In Verbindung mit dem Start&Stop-System gibt die Schaltempfehlungsanzeige Gear Shift Indicator (GSI) dem
Fahrer diskret den richtigen Schaltzeitpunkt vor. Hierdurch lässt sich die Kraftstoff-Effizienz des Triebswerks
weiter verbessern. Anhand einer entsprechenden Anzeige auf dem Armaturenbrett schlägt GSI beispielsweise
vor, einen höheren Gang einzulegen – sodass die Verbrennung mit magerem Gemisch, sprich: weniger Benzin
erfolgt. Im anderen Fall empfiehlt GSI zurückzuschalten, um das verfügbare Drehmoment bestens
auszunutzen.
Das System ist immer aktiv, wenn der Wählschalter Alfa Romeo D.N.A. auf „Normal“ oder „All Weather“
positioniert ist, um einen flüssigen und komfortablen, aber auch sparsamen Fahrbetrieb mit deutlich weniger
Schadstoffemissionen zu gewährleisten.
Getriebe Alfa TCT mit Doppelkupplung
Ab 2011 wird für den 1.4 MultiAir und den 2.0 JTDM das innovative Getriebe Alfa TCT (für Twin Clutch
Transmission) verfügbar sein, ein 6-Gang-Automatikgetriebe mit Doppeltrockenkupplung der neuesten
Generation.
Das neue, konzernintern von FPT (Fiat Powertrain Technologies) entwickelte Alfa TCT besteht konzeptionell
aus zwei parallelen Getrieben, jedes mit eigener Kupplung, die das Wählen und Einlegen des nächsten Ganges
gestatten, während der vorherige noch eingelegt ist. Der Gangwechsel erfolgt durch den stufenweise
ausgeführten Wechsel zwischen den zwei verknüpften Kupplungen. Dadurch ist ein nahtloser Kraftschluss
gewährleistet. Das Alfa TCT bietet gegenüber konventionellen Automatikgetrieben mit Drehmomentwandler
einen besseren Fahrkomfort und höhere Effizienz. Im Vergleich zu elektrisch angesteuerten, mechanischen
Getrieben ergibt sich ein sportlicheres Feeling – spürbar durch die höhere Schaltgeschwindigkeit, die
Möglichkeit der Auswahl zwischen manuellem oder automatischem Modus oder den Schaltvorgängen ohne
Zugkraftunterbrechung.
Der hohe Wirkungsgrad und die einzigartige Kombination mit dem Start&Stop-System erlauben eine
bemerkenswerte Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen – bis zu 10 Prozent im
Vergleich zu einem traditionellen Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler.
Das entscheidende Merkmal der Funktionsweise des Alfa TCT-Getriebes ist dessen vollständige Integration in
die Fahrzeugsysteme. Das optimierte Verhalten beim Fahrbetrieb – unter jeder Fahrbedingung und ungeachtet
des Fahrstils des jeweiligen Fahrers – wird durch die entsprechende Interaktion mit der Bremsanlage, der
Motorsteuerung, dem Alfa Romeo D.N.A.-Wählschalter, dem Start&Stop-System, der Lenkung und der
Stabilitätskontrolle des Fahrzeugs gewährleistet. Dank der Geschwindigkeit bei der Verarbeitung der Parameter
21
ist das Getriebe beispielsweise in der Lage, die Schaltgeschwindigkeit zu ändern, die Rücknahme des
Drehmoments zu steuern – wie dies mitunter auf Strassen mit geringer Bodenhaftung erforderlich ist –, auf
vollständig automatischen oder manuell sequenziellen Betrieb zu schalten und ein geeignetes Profil
anzunehmen, um Kraftstoff zu sparen.
Die Besonderheit des neuen Alfa TCT ist die Doppeltrockenkupplung „Dry Dual Clutch“, die neben hoher
Kraftstoff-Effizienz auch zur äusserst kompakten Struktur der Getriebebaugruppe beiträgt und somit das auf der
Vorderachse liegende Gewicht reduziert. Dank dieser Eigenschaften ist der Einsatz auch in Kompaktwagen
möglich.
Vergleicht man Trockenkupplungen („Dry“) mit Ölbadkupplungen („Wet“), ist festzuhalten, dass die
Trockenkupplungen nur während der Phase des Durchrutschens beim Gangwechsel und Beschleunigen
Energieverluste aufweisen, während bei „Wet“-Kupplungen aufgrund der ständigen Drehung im Ölbad Verluste
durch viskose Reibung auftreten – analog zu konventionellen Automatikgetrieben. Zudem benötigen sie eine
Zwangskühlung mit Öl, was einen zusätzlichen Energieaufwand für den Antrieb der entsprechenden Ölpumpe
mit sich bringt – dies entfällt bei Trockenkupplungen. Des Weiteren erfordert ein „Wet“-Automatikgetriebe ca.
4,8 Liter Getriebeöl mehr als ein „Dry“-Getriebe, um die Kühlung der Kupplungen sicherzustellen. Auf diese
Weise erhöht sich das Gewicht und steigen die Schüttelverluste. Das Zusammenwirken all dieser Umstände
führt dazu, dass ein „Dry“-Getriebe in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch etwa 6 Prozent effizienter ist als das
entsprechende „Wet“-Getriebe. Nicht zuletzt zählen zu den Vorteilen der „Dry“-Kupplung auch die insgesamt
geringeren Betriebs- und Wartungskosten während der Lebensdauer, was der einfacheren Bauweise zu
verdanken ist.
Die Schaltung des Alfa TCT-Getriebes erfolgt über einen Hebel, der sich präzise und ergonomisch betätigen
lässt und mit Schaltwippen hinter dem Lenkrad kombiniert werden kann. Für das Alfa TCT-Getriebe wurden 23
Patente in den Bereichen Getriebesteuerung, Getriebemechanik und Getriebeschalter eingereicht und bereits
erteilt.
22
In puncto Sicherheit und Fahrdynamik führend im Segment
Die Entwicklung der Alfa Giulietta erfolgte mit dem Ziel, höchste Punktzahlen bei den Tests der passiven und
aktiven Sicherheit zu erreichen. Mit einem Wort: Rundumschutz, der diese Limousine zu einer der sichersten
auf dem Markt macht. Hinzu kommt, dass die neue Compact-Architektur dem Fahrzeug ein Maximum an
Fahrstabilität verleiht.
Die
Alfa Giulietta bietet serienmässig für die gesamte Baureihe die modernsten elektronischen
Fahrerassistenzsysteme (von den Bremsen bis zum Antrieb), um die Kontrolle über die normalen dynamischen
Grenzen hinaus zu erweitern, auf die der Fahrer keinen Einfluss hat. Das Eingreifen dieser Systeme wurde
anhand von Simulationen und Fahrtests ausgewertet, um auch dem Fahrvergnügen den gebührenden Platz
einzuräumen. Im Einzelnen nun alle Systeme und Vorrichtungen, die im neuen Fahrzeug zur Anwendung
kommen.
Bremsanlage
Die äusserst effiziente hydraulische Bremsanlage mit Bremskraftverstärker der Alfa Giulietta besteht aus zwei
diagonal angeordneten Kreisen, die nicht nur eine prompte und progressive Bremswirkung, sondern auch
kürzere Bremswege gewährleisten. Selbstverständlich weist die Anlage je nach Motorversion (abhängig von
Gewicht und Leistung) Unterschiede auf: Die Fahrzeuge mit dem 1.4 Turbo-Benziner mit 120 PS sind an den
Vorderrädern mit innenbelüfteten Bremsscheiben von 281 mm Durchmesser und schwimmend gelagerten
Bremssätteln aus Guss mit 57 mm starken Kolben ausgestattet. Demgegenüber sind an den Vorderrädern der
mit dem 1.4 Turbo-Benziner Multiair mit 170 PS bzw. dem 2.0 JTDM 170 PS ausgerüsteten Alfa Giulietta
Modelle innenbelüftete Bremsscheiben von 305 mm Durchmesser und schwimmend gelagerte Bremssättel aus
Guss mit Kolben von 57 mm Durchmesser montiert. Die Hinterräder bei den Modellen der vier zuvor genannten
Triebwerke sind mit Bremsscheiben (Durchmesser 264 mm) sowie Bremssätteln aus Guss und Kolben mit 36
mm Durchmesser versehen. Die Giulietta Version mit dem leistungsstarken 1750 Turbo-Benziner mit 235 PS
besitzt an den Vorderrädern innenbelüftete 330 mm-Bremsscheiben und feststehende Brembo-Bremssättel aus
Aluminium mit Kolben von 40 mm Durchmesser; an den Hinterrädern befinden sich Scheiben mit 278 mm
Durchmesser und Bremssättel aus Guss mit Kolben von 38 mm Durchmesser.
ABS mit EBD
Zusätzlich zur ausgezeichneten Bremsanlage ist der Alfa Giulietta mit einem ABS ausgerüstet, das zu den
fortschrittlichsten
verfügbaren
Antiblockiersystemen
zählt.
Es
nutzt
vier
Aktivsensoren
und
eine
Hydrauliksteuerung mit zwölf Magnetventilen. Im ABS ist der elektronische Bremskraftregler EBD (Electronic
Brake Force Distribution) integriert. Letzterer sorgt für eine entsprechende Bremskraftverteilung auf die vier
Räder, um ein Blockieren zu verhindern und somit die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug unter jeder
Fahrbedingung zu gewährleisten. Darüber hinaus passt das System die eigene Funktionsweise den GripVerhältnissen und der Wirksamkeit der Bremsbeläge an, um deren Überhitzung zu vermeiden.
23
VDC (Vehicle Dynamic Control)
VDC ist das Stabilitätsprogramm ESP (Electronic Stability Program) von Alfa Romeo – ein System, das bei
Situationen im Grenzbereich eingreift, wenn Gefahr für die Stabilität des Fahrzeugs besteht, und dem Fahrer
somit hilft, das Automobil unter Kontrolle zu halten. Das System ist betont sportlich ausgelegt, um den
typischen dynamischen Charakter eines Alfa Romeo zu unterstützen. Es überlässt dem Fahrer sehr lange die
komplette Kontrolle und greift erst ein, wenn sich eine wirklich kritische Situation abzeichnet. Die VDCRegelung ist immer aktiv.
Bei schlechten Strassenverhältnissen und plötzlichem Herunterschalten greift das MSR-System (Motor
Schleppmoment Regelung) ein, das den Motorbremseffekt mindert und so ein Rutschen infolge eines
blockierten Rades vermeidet. Um dies zu erreichen, überwacht die VDC-Regelung kontinuierlich die Haftung
der Reifen, sowohl längs als auch quer. Bei einem Ausbrechen des Fahrzeugs wird sie sofort wirksam, um
Richtung und Fahrlage korrekt wiederherzustellen. Über entsprechende Sensoren erfasst sie die Drehung der
Karosserie um die eigene Hochachse (Giergeschwindigkeit), die Seitenbeschleunigung des Fahrzeugs und den
vom Fahrer eingeschlagenen Lenkradwinkel (der die gewählte Fahrtrichtung angibt). Anschliessend vergleicht
sie diese Daten mit den durch eine elektronische Steuereinheit verarbeiteten Parametern und stellt – anhand
eines komplexen mathematischen Modells – fest, ob das Fahrzeug beim Einfahren in die Kurve die Grenzen
der Bodenhaftung überschreitet bzw. vorne oder hinten auszubrechen droht (untersteuert oder übersteuert).
Um es wieder auf die richtige Bahn zu bringen, bewirkt sie ein Giermoment, das den die Instabilität
verursachenden Kräften entgegenwirkt, bremst das jeweils erforderliche Räderpaar ab (kurveninneres oder
kurvenäusseres Räderpaar) und reduziert die Leistung des Motors (durch Einwirkung auf das Drosselventil).
Gerade dies ist die Besonderheit der von den Alfa Romeo Technikern entwickelten Vorrichtung. Die Eingriffe an
den Bremsen erfolgen so kontrolliert, dass diese möglichst weich abbremsen (und somit nicht die Lenkung
beeinträchtigen), während sich die Reduzierung der Motorleistung in Grenzen hält, um stets sportliche
Leistungen und ungetrübtes Fahrvergnügen zu garantieren.
ASR (Antischlupfregelung)
Ein integraler Bestandteil der VDC-Regelung ist die Antischlupfregelung ASR (Anti Slip Regulation), die mit
Hilfe der Bremsen und der Motorsteuerung geschwindigkeitsunabhängig die Traktion optimiert. Auf Grundlage
der von den ABS-Sensoren erfassten Drehgeschwindigkeit der Räder berechnet die Regelung den jeweils
vorliegenden Schlupf und aktiviert bei Bedarf zwei verschiedene Steuersysteme, um die optimale Bodenhaftung
wiederherzustellen. Bewirkt eine übermässige Leistungsanforderung ein Durchdrehen beider Antriebsräder
(beispielsweise bei Aquaplaning oder beim Beschleunigen auf körnigem, verschneitem oder vereistem
Untergrund),
reduziert
sie
das
Drehmoment
des
Motors
durch
Verkleinerung
des
Drosselventil-
Öffnungswinkels, was einer Abnahme der Luftfördermenge bewirkt. Dreht dagegen nur ein Rad durch (z. B. das
24
kurveninnere Rad infolge einer Beschleunigung oder dynamischer Änderungen der Last), wird dieses
automatisch abgebremst, ohne dass der Fahrer das Bremspedal betätigt. Man erhält somit eine Wirkung, die
mit der eines selbstsperrenden Differenzials vergleichbar ist. Dadurch wird es dem Alfa Giulietta ermöglicht, auf
Fahruntergründen mit geringer Bodenhaftung problemlos voranzukommen.
CBC (Cornering Brake Control)
Das System CBC (Cornering Brake Control) tritt in Aktion bei starker Verzögerung in einer Kurve. In diesem Fall
wird für jedes Rad der Bremsdruck individuell adaptiert, um die Stabilität des Fahrzeugs zu halten und somit
Unter- oder Übersteuertendenzen zu minimieren.
DST (Dynamic Steering Torque)
Durch die Kombination mit dem DST (Dynamic Steering Torque) greift die VDC-Regelung des Alfa Giulietta
stets „auf diskrete Art und Weise“ ein. Das DST ist die „aktive elektronische Lenkung“, die erforderliche
Korrekturen automatisch ausführt und auch eventuell auftretendes Übersteuern auf Fahruntergründen mit
geringer Bodenhaftung kontrolliert. DST verbessert somit sowohl die Fahrsicherheit als auch die
Handlingeigenschaften. Unter jeder Fahrbedingung suggeriert die elektronische Lenkung dem Fahrer die
auszuführenden korrekten Fahrmanöver, gewährleistet somit optimale Bodenhaftung und vermittelt das Gefühl
umfassender Sicherheit. Ein Verdienst der kontinuierlichen Interaktion zwischen der elektrischen Servolenkung
(die ein Moment auf das Lenkrad überträgt) und der elektronischen Fahrdynamikregelung (VDC). DST führt
automatische Korrekturen aus, hilft dem Fahrer, die Kontrolle über das Fahrzeug zu halten, und macht den
Eingriff der VDC-Regelung „diskreter“.
Das DST-System erweist sich beim Übersteuern als besonders nützlich, da es mit fein dosierten Eingriffen hilft,
unter allen Bedingungen die Kontrolle des Fahrzeugs zu behalten. Darüber hinaus greift die Funktion MCF (M μSplit
Control
Function)
in
den
Fällen
ein,
in
denen
der
Fahrbahnuntergrund
unterschiedliche
Haftungsbedingungen aufweist (beispielsweise im Winter, wenn sich zwei Räder auf Eis, die anderen zwei
dagegen auf dem Asphalt befinden). In diesen besonderen Fällen lenkt das DST-System automatisch gegen,
um das Fahrzeug zu kontrollieren und ein Schleudern mit vollständiger Drehung zu vermeiden, während
gleichzeitig das Anhalten mit dem geringstmöglichen Bremsweg gewährleistet wird (der Bremsweg fällt um
zehn Prozent kürzer aus). Bei sportlicher Fahrweise greift das System ein, sollte eine stärkere
Querbeschleunigung (ab 0,6 g) zu verzeichnen sein, und bewirkt eine Zunahme des Widerstandsmoments am
Lenkrad. Auf diese Weise wird die Fahrzeugbeherrschung bei Kurvenfahrten, insbesondere bei hohen
Geschwindigkeiten, entscheidend verbessert.
25
HBA und Hill-Holder
Die Angebotsfülle des Alfa Giulietta wird durch das HBA, das elektronisch gesteuerte, hydraulische
Bremsassistenzsystem, vervollständigt, welches bei Notbremsungen den Druck im Bremskreis automatisch
erhöht. Gleiches gilt für den Hill-Holder, der den Fahrer beim Anfahren am Berg unterstützt, indem für wenige
Augenblicke die Bremswirkung beim Loslassen des Bremspedals beibehalten und somit ein Rückwärtsrollen
des Fahrzeugs vermieden wird.
Electronic Q2
Im neuen Alfa Giulietta kommt das neuentwickelte System Electronic Q2 zum Einsatz, das die Übertragung des
Motordrehmoments auf die Räder verbessert und vor allen Dingen ein optimales Kurvenverhalten garantiert,
wobei dies der Sicherheit und dem Fahrvergnügen bei sportlichen Fahrweise oder bei geringem Grip-Niveau
zugutekommt. Das System Electronic Q2 bedient sich der Bremsanlage, die über die entsprechende Steuerung
der VDC-Elektronik ein Verhalten bestimmt, das dem eines Differenzials mit begrenztem Schlupf nahekommt
(dies bedeutet, dass das System Electronic Q2 elektronisch die Wirkung eines selbstsperrenden Differenzial
„simuliert“). Beim Beschleunigen in der Kurve wirkt die vordere Bremsanlage vor allem auf das vordere
kurveninnere Rad, erhöht somit den Antrieb des kurvenäusseren Rads (das dadurch mehr belastet wird) und
verteilt so das Drehmoment unter den beiden Antriebsrädern dynamisch und kontinuierlich je nach
Fahrbedingungen und Strassenbelag.
Alfa Romeo D.N.A. und die neue Funktion „Bremsenvorspannung“
Das neue Modell ist mit dem System Alfa Romeo D.N.A. ausgestattet, eine innovative Vorrichtung, die die
wichtigsten
Fahrparameter
mitbestimmt
(Ansprechverhalten
des
Motors,
Stabilitätskontrolle
und
Lenkassistenz). Das in seiner Funktion bisher Rennwagen und Supersportwagen vorbehaltene System
beeinflusst den Betrieb des Motors, der Bremsen, der Lenkung, der Radaufhängungen, des Getriebes und
ermöglicht drei unterschiedliche Betriebsarten des Fahrzeugs zur Gewährleistung eines situationsgerechten
oder vom Fahrer gewünschten Fahrstils: sportlich („Dynamic“), normal („Normal“), sicher auch bei geringer
Bodenhaftung („All Weather“).
Der Wählschalter befindet sich in ergonomisch günstiger Position – vor dem Gangschalthebel am
Getriebetunnel – und ermöglicht die Auswahl einer der drei Betriebsarten durch einfache Betätigung des Hebels
(die Wahl wird sowohl durch das Aufleuchten einer LED als auch durch eine Nachricht auf der
Instrumententafel angezeigt). Wer einen entspannten und vollkommen sicheren Fahrstil bevorzugt, kann die
Betriebsart „Normal“ wählen, in der die einzelnen Komponenten, die vom D.N.A-System mitbestimmt werden,
normal konfiguriert sind: Motor brillant, Vehicle Dynamic Control sehr diskret und DST (Dynamic Steering
Torque) entsprechend ausgelegt, um ein Übersteuern zu vermeiden.
26
Wird dagegen ein sportlicherer Fahrstil des Alfa Giulietta gewünscht, ist es ausreichend, den Hebel in die
Stellung „Dynamic“ zu positionieren: Auf diese Weise bietet Alfa Romeo D.N.A. ein einzigartiges Fahrerlebnis
dank der Tatsache, dass die Systeme VDC und ASR weniger zum Tragen kommen (d. h. die Dynamik des
Fahrzeugs ist weniger an die elektronische Steuerung gebunden) und gleichzeitig das System Electronic Q2
aktiviert ist. In der Betriebsart „Dynamic“ wirkt Alfa Romeo D.N.A. ebenfalls auf die Lenkung und den Motor,
sodass der sportliche Fahrstil voll ausgekostet werden kann. Die Servolenkung arbeitet direkter, das sportliche
Fahrgefühl wird dadurch verstärkt und somit eine perfekte Kontrolle durch den Fahrer gewährleistet.
Beim Giulietta wird zudem die „Bremsenvorspannung“ eingeführt, eine neue Funktion (in der Betriebsart
„Dynamic“ der D.N.A.-Regelung aktiv), die ein unmittelbares Ansprechen beim Bremsen mit Einbeziehung der
VDC-Regelung gewährleistet. Aus der Geschwindigkeit der Rücknahme des Gaspedals schliesst die Steuerung
auf die Absicht des Fahrers, das Fahrzeug abzubremsen. Die VDC-Regelung erhöht daraufhin den Druck
innerhalb der Bremsanlage um einige bar, ist so auf das bevorstehende Bremsmanöver „vorbereitet“ und
verkürzt dadurch die Bremszeiten.
Die dritte und letzte Betriebsart dient zur Akzentuierung der Wirkung der Antriebssteuerung, zur Erhöhung der
Empfindlichkeit am Mμ-Split (eine Funktion des DST, die „aktive elektronische Lenkung“) und spricht in den
Fällen an, in denen der Fahrbahnuntergrund unterschiedliche Haftungsbedingungen aufweist (beispielsweise
im Winter, wenn sich zwei Räder auf Eis, die anderen zwei dagegen auf dem Asphalt befinden). Durch die
Auswahl von „All Weather“ über den Wählschalter verbessert das D.N.A.-System die Kontrolle über das
Fahrzeug auch auf Strassen mit geringer Bodenhaftung (z.B. regennass oder schneebedeckt), indem es auf die
Steuerung der Fahrzeugdynamik wirkt und hierbei die Schwelle für den Eingriff der VDC-Regelung herabsetzt.
27
Vielfältige Versionen erhältlich
Für einen dynamischen Kunden bestimmt, der jedoch keine Kompromisse eingeht, wenn man über Fahrkomfort
und Sicherheit spricht, wird der Alfa Giulietta in drei Ausstattungen angeboten (Progression, Distinctive und
Quadrifoglio Verde), zu denen dann noch die kundenspezifischen Fahrzeug-Packs hinzukommen (Sport
Package und Premium Package).
Alle mit der aktiven und passiven Sicherheit verbundenen Vorrichtungen sind bei der gesamten Palette
serienmässig. Die Progression-Ausstattung beinhaltet serienmässig das D.N.A.-System (mit elektronischem
Differenzial Q2 und DST), den VDC (einschliesslich ASR und Hill Holder), 6 Airbags, vordere Gute mit
doppeltem Gurtstraffer und Rücksitze mit Anti-Whiplash-System. Die Serienausstattung wird durch manuelle
Klimaanlage, 16-Zoll-Felgen, elektrische Fensterheber vorn Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Armlehne hinten
mit Skidurchreiche, Trip Computer und Stereoanlage mit Radio Dual Tuner, sechs Lautsprechern und MP3fähigem CD-Player vervollständigt vervollständigt.
Die zweite Stufe (Distinctive) bereichert die bereits üppige Ausstattung der ersten Version mit: Zwei-ZonenKlimaautomatik, Lederlenkrad mit Lenkradtasten zur Radiobedienung, vordere Armlehne mit Ablagefach,
Tempomat, elektrische Fensterheber hinten, konfigurierbare Instrumententafel, Sitze mit „Competizione“-Bezug,
Beifahrersitz höhenverstellbar und verchromte Einfassungen der Seitenfenster (Chrome Line). Das
Armaturenbrett in der Distinctive-Ausstattung zeichnet sich ferner durch den eleganten Einsatz in MagnesiumGrau, Ghiaccio-Weiss, Rosso Alfa oder gebürstetem Aluminium (mit dem Sport Package) aus.
Wie beim MiTo kann der Kunde schliesslich seine eigene Giulietta mit zwei speziellen Packs (Sport und
Premium) personalisieren. Das erste Pack unterstreicht den sportlichen Charakter des Fahrzeugs durch eine
spezielle Fahwerksabstimmung, die das bereits herausragende Handling des Fahrzeugs weiter verbessert,
sowie durch 17- oder 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Seitenschweller, Sportpedale, sportlich gepolsterte Sitze mit
Leder- und Mikrofaserbezug, einen Armaturenbretteinsatz aus gebürstetem Aluminium, dunkle Einfassungen
der Scheinwerfer und rotlackiert Bremsanlage.
Für Kunden, die eine hoch technische und noch komplettere Bordausstattung wünschen, gibt es das Premium
Pack, das Bi-Xenon-Scheinwerfer mit AFS-Funktion und Scheinwerferwaschanlage, , Einparksensoren hinten,
elektrisch
einklappbare
Aussenspiegel,
Regensensor,
Dämmerungssensor,
Fensterbeschlagsensor,
Luftqualitätssensor, Rückspiegel mit automatischer Abblendfunktion und athermische Windschutzscheibe mit
Infrarotschutz und dunkler Eintönung oben umfasst.
Für die Baureihe stehen zwei verschiedene Sitzbezüge, Ledersitze in vier Farben, acht Leichtmetallfelgentypen
(von 16 bis 18 Zoll) und neun Karosserielackierungen zur Wahl, die jede Facette des sportlichen und eleganten
Innenlebens der Alfa Giulietta widerspiegeln: vier Metallic-Lackierungen (Argento Alfa, Magnesium-Grau,
Anthrazit-Grau und Tief-Blau), drei Pastellfarben-Lackierungen (Rosso Alfa, Ghiaccio-Weiss und Schwarz),
eine mit speziellen Effekten glänzende Lackierung (Etna-Schwarz) und eine dreischichtige Sonderlackierung
(Rosso Competizione).
28
Für die Personalisierung des eigenen Giulietta können die Kunden auf die Liste der verfügbaren
Sonderausstattungen zurückgreifen, auf der das grossflächige Panorama-Schiebedach, das KartenNavigationssystem mit Pop-Up-Display und Europakarten auf SD-Karte und TMC Pro (Service für Italien,
Frankreich, Deutschland, GB und Spanien verfügbar) und die Hi-Fi-Anlage von Bose® besonders
hervorstechen. Des Weiteren steht Blue&Me®-TomTom zur Verfügung, das die Funktionen des Blue&Me®
(Freisprechanlage mit Bluetooth®-Schnittstelle und fortschrittliche Stimmenerkennung, USB-Anschluss, MP3Player und SMS-Interpreter) um die Funktionen des mobilen TomTom-Navigationssystem ergänzt, welches
sich dank der Bluetooth®-Schnittstelle perfekt in die Onboard-Systeme integriert. Hervorzuheben ist, dass das
mobile Navigationssystem mit einer entsprechenden Schnittstelle ins Armaturenbrett eingesetzt wird, die so
entwickelt wurde, dass sie sich perfekt in die Ergonomie des Fahrgastraums integriert, um somit im Falle eines
Unfalls maximale Sicherheit zu gewährleisten.
Schliesslich wird die Giulietta 1750 TBi Quadrifoglio Verde mit 235 PS durch ein legendäres Symbol
gekennzeichnet, das auf allen Rennstrecken dieser Welt zu Hause ist. Exklusiv mit dem leistungsstärksten
Motor dieser Baureihe zeichnet sich diese Version durch eine rassige Strassenlage aus, die zusammen mit den
17-Zoll-Felgen (optional auch 18 Zoll) einen Fahrgenuss der Extraklasse an der Spitze dieses Segments
sichert, und zwar mit für diese Leistungsklasse geringem Verbrauch und niedrigem Schadstoffausstoss. Der
Quadrifoglio Verde interpretiert damit auf moderne Weise eine bewusste und umweltgerechte Sportlichkeit neu,
durch die Kombination von maximalem Fahrvergnügen und stärkerem Umweltbewusstsein.
29
Technische Daten
1.4 TB
1.4 TB
1750 TBi
2.0 JTDM
88 kW/120 PS
125 kW/170 PS
173 kW/235 PS
125 kW/170 PS
Start&Stop
Start&Stop
Anzahl Sitzplätze
5
5
5
5
Anzahl Türen
5
5
5
5
Länge / Breite in mm
4351/1798
4351/1798
4351/1798
4351/1798
Höhe in mm
1465
1465
1465
1465
Radstand in mm
2634
2634
2634
2634
Spurweite vorn/hinten in mm
1554/1554
1554/1554
1554/1554
1554/1554
Kofferraumvolumen in Litern
350
350
350
350
Zylinder
4
4
4
4
Bohrung x Hub in mm
72x84
72x84
83x80,5
83x90,4
Hubraum in cm3
1368
1368
1742
1956
Verdichtungsverhältnis
9,8:1
9,8:1
9,25:1
16,5:1
88/120 bei 5000
125/170 bei 5500
173/235 bei 5500
125/170 bei 4000
U/min
U/min
U/min
U/min
230 (23,4) bei 2250
300 (30,5) bei 4500
320 (32,5) bei 1500
U/min
U/min
U/min
250 (25,4) bei 2500
340 (34,6) bei 1900
350 (35,6) bei 1750
U/min
U/min
U/min
Start&Stop
ABMESSUNGEN
MOTOR
Max. Leistung in kW/PS
bei U/min
Max.
Drehmoment
in
Nm
(kpm) (NORMAL)
Max.
Drehmoment
206 (21) bei 1750
in
Nm
U/min
(kpm) (DYNAMIC)
Nockenwellenantrieb
Zahnriemen, Ventilsteuerung über
Hydrostössel mit
festen Steuerzeiten
Zahnriemen, Ventilsteuerung über
Hydrostössel mit
festen
Steuerzeiten,
Multiair-System auf
Einlassseite
30
Zahnriemen,
Zahnriemen,
Ventilsteuerung über
Ventilsteuerung über
Hydrostössel, doppelte
Hydrostössel
Phasenverstellung
Multipoint-
Einspritzanlage
Multipoint-
Einspritzung,
Benzin-
Einspritzung,
System zur direkten Direkteinspritzung,
Abgasaufladung
Steuerung der
Abgasaufladung mit
durch Turbolader mit
Multiair-Ventile,
Scavenging-System,
Ladeluftkühler
Abgasaufladung,
Ladeluftkühler
Ladeluftkühler
Start&Stop-System
automatisches
MultiJet 2:
Direkteinspritzung
mit 1.600 bar,
Turbolader mit
variabler Geometrie
und Ladeluftkühler
für
Ausschalten
und Anlassen des Motors bei
kurzzeitigem
Halt
Stadtverkehr
-
im Serienmässig
Serienmässig
Nicht verfügbar
Serienmässig
63 Ah/450
63 Ah/450
60 Ah/540
72 Ah/600
Antriebsart
Frontantrieb
Frontantrieb
Frontantrieb
Frontantrieb
Schaltung
6-Gang manuell
6-Gang manuell
6-Gang manuell
6-Gang manuell
Übersetzung 1. Gang
1:3,9000
1:3,9000
1:3,9000
1:3,900
Übersetzung 2. Gang
1:2,118
1:2,118
1:2,118
1:2,118
Übersetzung 3. Gang
1:1,484
1:1,484
1:1,484
1:1,361
Übersetzung 4. Gang
1:1,116
1:1,116
1:1,116
1:0,978
Übersetzung 5. Gang
1:0,897
1:0,897
1:0,897
1:0,756
Übersetzung 6. Gang
1:0,767
1:0,767
1:0,767
1:0,622
Übersetzung Rückwärtsgang
1:4,000
1:4,000
1:4,000
1:4,000
Achsübersetzung
1:4,118
1:3,833
1:3,579
1:3,421
zur
Reduzierung von Verbrauch
und CO2-Emissionen
ELEKTRISCHE SYSTEME
Batterie-Kapazität
in
Ah
Lichtmaschine – Strom in A
/
ANTRIEB
31
BEREIFUNG
Reifen
205/55 R16 91V
205/55 R16 91V
225/45 R17 91W
205/55 R16 91V
Felgen
7J x 16
7J x 16
7,5J x 17
7J x 16
Dual Pinion
Dual Pinion
Dual Pinion
Dual Pinion
10,9
10,9
10,9
10,9
LENKUNG
Lenkgehäuse
Wendekreis
zwischen
Bordsteinen in m
RADAUFHÄNGUNG
Vorne –
Hinten –
weiterentwickelte McPherson-Aufhängung mit Aluminium-Säule und auf Pleuel
montiertem Hohlstabilisator
Multilink-Achse mit Hilfsrahmen, Aluminiumlenkern und Stabilisator
BREMSEN
Durchmesser vorn in mm
281
305
330
305
Durchmesser hinten in mm
264
264
278
264
Tankinhalt in l
60
60
60
60
Leergewicht (mit Fahrer) in kg
1355
1365
1395
1395
500
500
500
500
1300
1300
1300
1300
1785
1795
1825
1825
218
242
218
TANK – GEWICHT
Max. Anhängelast ungebremst
in kg
Max. Anhängelast gebremst in
kg
Zulässige Gesamtgewicht
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit in km/h 195
32
Beschleunigung (0-100 km/h)
9,4
7,8
6,8
8
8,4
7,8
10,8
5,8
5,3
4,6
5,8
4,1
6,4
5,8
7,6
4,7
CO2 (kombiniert) in g/km
149
134
177
124
Wartungsintervalle in km
30.000
30.000
35.000
35.000
Energieeffizienzkategorie
B
A
D
A
Abgasnorm
Euro 5
Euro 5
Euro 5
Euro 5
8,2
7,3
6,9
8
11,0
9,3
8,3
10,0
in s
VERBRAUCH / EMISSIONEN
nach Richtlinie 1999/100/EG
Verbrauch (innerorts) in l/100
km
Verbrauch (ausserorts) in l/100
km
Verbrauch (kombiniert) in l/100
km
Beschleunigung
im
fünften
Gang (60-100 km/h) in s
Beschleunigung im höchsten
Gang (80-120 km/h) in s
Strömungswiderstandskoeffizient (CW )
0,31
Contact: Bertschinger Virginia
Public Relations Alfa Romeo
E-mail: [email protected] / Website: www.alfaromeopress.ch
Fiat Group Automobiles Switzerland SA, Zürcherstrasse 111,
CH-8952 Schlieren
Tel. +41 (0)44 556 22 02/ Fax +41 (0)44 556 22 00
33
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