Copyright 1 Copyright © 1995-2000 atrium software international gmbh. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Handbuch sowie die darin beschriebene Software wird entsprechend einer Lizenz ausgeliefert und darf nur gemäß den Bedingungen dieser Lizenzvereinbarung verwendet oder kopiert werden. Der Inhalt dieses Handbuchs dient ausschließlich der Informationsübermittlung. Am Inhalt dieses Handbuchs sind Änderungen vorbehalten. Das Handbuch darf nicht als eine Verpflichtung seitens atrium software international gmbh angesehen werden. atrium software international gmbh übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler oder Ungenauigkeiten, die in diesem Handbuch auftreten können. Im Rahmen der Lizenzvereinbarung, darf kein Teil dieses Handbuchs ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch atrium software international gmbh reproduziert, in einem Datenbanksystem gespeichert oder in anderer Form – sei es elektronisch, mechanisch, über eine Aufnahme oder anderweitig – übertragen werden. Microsoft, Windows, Windows NT, Windows 95, Windows 98, Windows 2000 sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. MERCUR Mailserver Version 3.3 2 Inhaltsverzeichnis COPYRIGHT ................................................................................................. 1 LIZENZVEREINBARUNG ........................................................................... 15 Allgemeine Lizenzbedingungen ................................................... 15 Lizenzbestimmungen ................................................................... 15 Weitere Beschränkungen ............................................................ 15 Beschränkte Garantie .................................................................. 16 Keine weitere Gewährleistung ..................................................... 16 Keine Haftung für Folgeschäden ................................................. 16 VORWORT .................................................................................................. 17 FUNKTIONSUMFANG ................................................................................ 18 Versenden und Empfangen von SMTP-Nachrichten ................... 18 Abfragen von Postfächern mittels POP3 ..................................... 18 Verwaltung beliebig vieler Domänen ........................................... 18 Verwaltung beliebig vieler Benutzer in lokalen und fernen Postfächern ................................................................................. 18 Verwaltung von Mailing-Listen ..................................................... 18 Automatisches Weiterleiten ausgehender Nachrichten ............... 19 Automatische Abfrage von fernen Mail-Servern .......................... 19 Detaillierte Protokollfunktionen .................................................... 19 Unterstützung von DFÜ-Netzwerk ............................................... 19 Konfiguration von entfernten Computern ..................................... 20 Befehlsausführung via E-Mail ...................................................... 20 Statische Routen ......................................................................... 20 Interne Windows NT Sicherheit ................................................... 20 IMAP4 Support ............................................................................ 20 ODBC Schnittstelle ...................................................................... 21 Benutzer-Manager ....................................................................... 21 HTTP Schnittstelle ....................................................................... 21 Zeitplanung .................................................................................. 22 Prioritäten .................................................................................... 22 Sicherheit..................................................................................... 22 Mailing-Listen Funktionen ............................................................ 22 POP3 Authentifizierung ............................................................... 23 SYSTEMVORAUSSETZUNGEN ................................................................ 24 INSTALLATION .......................................................................................... 25 Das MERCUR Installationsprogramm ......................................... 25 Manuelle Installation der System-Dienste unter Windows NT ..... 26 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 3 Der SMTP-Dienst ......................................................................... 26 Der POP3-Dienst ......................................................................... 26 Der IMAP4-Dienst ........................................................................ 26 Der Kontroll-Dienst ....................................................................... 27 Probleme bei der Installation ........................................................ 27 SYSTEM DIALOG ....................................................................................... 28 System .................................................................................................28 Verbinden/Trennen ...................................................................... 28 Server .................................................................................................. 29 Rechnername .............................................................................. 29 Domäne ....................................................................................... 29 Nameserver ................................................................................. 29 Adapter ................................................................................................ 30 Server-Status ....................................................................................... 30 Nicht Installiert ............................................................................. 30 Nicht gestartet .............................................................................. 30 Gestartet ...................................................................................... 30 Angehalten ................................................................................... 30 Hilfe .............................................................................................. 30 Support ........................................................................................ 31 OK ................................................................................................ 31 Abbruch........................................................................................ 31 Übernehmen ................................................................................ 31 ADMINISTRATOR DIALOG ........................................................................ 32 Administrator ........................................................................................ 32 Standardalias ............................................................................... 32 Postfach ....................................................................................... 32 Unbekannte Benutzer .......................................................................... 32 Alias in anderen lokalen Domänen suchen .................................. 33 Nicht annehmen ........................................................................... 33 Info an Administrator senden ....................................................... 33 Weiterleiten an ............................................................................. 33 Mitteilung an Absender senden .................................................... 33 Auto-Responder nicht ausführen für .................................................... 33 Domänen-Maske .......................................................................... 34 VERBINDUNG DIALOG .............................................................................. 35 Verbindung........................................................................................... 35 Netzwerk-Verbindung................................................................... 35 DFÜ-Verbindung .......................................................................... 35 Anmeldename .............................................................................. 36 Kennwort ...................................................................................... 36 MERCUR Mailserver Version 3.3 4 Inhaltsverzeichnis Verbindung trennen nach Leerlaufzeit von .................................. 36 Anschlüsse .......................................................................................... 36 POST-AUSTAUSCH DIALOG .................................................................... 37 Weiterleiten ......................................................................................... 37 DNS verwenden .......................................................................... 37 IP-Cache verwenden mit max......KB ........................................... 38 Cache leeren ............................................................................... 38 Falls keine MX-Einträge vorhanden sind ..................................... 38 Domäne als Hostname interpretieren .......................................... 38 Nach Unterdomänen suchen ....................................................... 38 Weiterleiten an Austausch-Server ............................................... 39 Erweitert ...................................................................................... 39 Postausgang aktualisieren .................................................................. 39 Priorität ........................................................................................ 39 Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten ............................ 40 Wochentage ........................................................................................ 40 Ausführung .......................................................................................... 40 Sofort, wenn die Nachricht eintrifft ............................................... 40 Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält ............. 40 Einmalig um ... ............................................................................. 41 Wiederholt alle... .......................................................................... 41 Optionen .............................................................................................. 41 Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer ............................... 41 ETRN-Anfrage senden für Nodename... ...................................... 41 an Austauschserver ..................................................................... 41 an Host ........................................................................................ 42 Ausführen .................................................................................... 42 Entfernen ..................................................................................... 42 Protokoll .............................................................................................. 42 ESMTP verwenden ...................................................................... 42 Maximale Nachrichtengröße ........................................................ 42 Nachrichten mit ESMTP übertragen ............................................ 42 Nachrichtengröße übertragen ...................................................... 42 OPTIONEN DIALOG ................................................................................... 43 Unzustellbare Post .............................................................................. 43 Info an Absender senden............................................................. 43 Nachricht zurück an den Absender .............................................. 43 Info an Administrator senden ....................................................... 43 Originalnachricht anhängen ......................................................... 44 Bei Zustellungsproblemen Info an Absender nach ...................... 44 Nachrichten als unzustellbar behandeln nach ............................. 44 Priorität ................................................................................................ 44 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 5 Schlüsselwort Hinzufügen/Entfernen ........................................... 46 Weitere Optionen ................................................................................. 46 'Reply-To:' erzeugen falls nicht vorhanden .................................. 46 Empfangsbestätigung bei Anforderung ........................................ 46 Info an Administrator wenn freier Festplattenspeicher kleiner als....MByte .................................................................................. 46 SICHERHEIT DIALOG ................................................................................ 47 Spamming-Schutz................................................................................ 47 Name des sendenden Computers überprüfen ............................. 47 Nicht annehmen, wenn für Absender-Domäne kein MX-Eintrag existiert......................................................................................... 48 Nicht weiterleiten, wenn Absender-Adresse nicht lokal ist ........... 48 Nicht weiterleiten, wenn Absender-Domäne nicht lokal ist ........... 48 Nicht annehmen, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer als ................................................................................................ 48 Info an Administrator, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer als... .................................................................................. 48 Maximale Wartezeiten ......................................................................... 49 ...bei Client-Verbindungen............................................................ 49 ...beim Befehlsaustausch ............................................................. 49 ...beim Verbindungsaufbau .......................................................... 49 ..bei Nameserver-Anfragen .......................................................... 49 Watchdog ............................................................................................. 50 Überprüfungs-Intervall.................................................................. 50 ÜBERWACHUNG DIALOG ......................................................................... 51 Firewall.................................................................................................51 SMTP, POP3, IMAP4, Konfiguration ............................................ 52 Firewall-Eintrag Hinzufügen/Bearbeiten ....................................... 52 Berechtigung ........................................................................................ 52 Absender-Adresse/-Domäne................................................................ 52 Für alle Adressen/Domänen ........................................................ 53 Nur für Domäne ........................................................................... 53 Nur für Adresse ..... ...................................................................... 53 Gültigkeits-Bereich ............................................................................... 53 Subnetz-Maske ............................................................................ 53 Dienste .................................................................................................54 Entfernen ..................................................................................... 54 Sicherheitskopien ................................................................................. 54 Optionen .............................................................................................. 54 Verschlüsselt speichern ............................................................... 54 Keine Telnet-Verbindungen ......................................................... 54 VRFY verweigern ......................................................................... 54 MERCUR Mailserver Version 3.3 6 Inhaltsverzeichnis ODBC DIALOG ........................................................................................... 55 Benutzerdaten speichern ..................................................................... 55 ...als Datei in Verzeichnis ............................................................ 55 ...in ODBC-Datenquelle ............................................................... 55 Ereignisprotokolle speichern ............................................................... 56 ...als Datei in Verzeichnis ............................................................ 56 in ODBC-Datenquelle .................................................................. 56 ODBC Fehler-Protokoll aktivieren ................................................ 56 PROTOKOLLE DIALOG ............................................................................. 58 Ereignis-Protokoll ................................................................................ 58 Protokollebene............................................................................. 58 Löschen wenn älter als ....Tage ................................................... 59 Anzeigen und Löschen ................................................................ 59 Verzeichnisse ...................................................................................... 59 Temporärdateien ......................................................................... 59 Mail-Verzeichnisse ...................................................................... 60 Konfiguration ............................................................................... 60 HTML-Dateien ............................................................................. 60 INFO DIALOG ............................................................................................. 61 Registrieren ................................................................................. 61 Support ........................................................................................ 61 OK ............................................................................................... 62 Abbruch ....................................................................................... 62 DER MERCUR BENUTZERMANAGER ..................................................... 63 Funktionsumfang ................................................................................. 63 Domänen ..................................................................................... 63 Benutzer ...................................................................................... 63 Mailing-Listen .............................................................................. 63 Auto-Responder .......................................................................... 63 Befehlsausführung....................................................................... 63 Externe Post-Konten ................................................................... 64 Statische Routen ......................................................................... 64 MERCUR BENUTZERMANAGER BEDIENUNG ....................................... 65 MERCUR BENUTZERMANAGER DOMÄNEN .......................................... 67 Domäne ............................................................................................... 67 Name ........................................................................................... 67 Beschreibung............................................................................... 67 Administrator ....................................................................................... 67 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 7 Postfach-Name ............................................................................ 68 Standard-Alias ............................................................................. 68 Weitere Aliase .............................................................................. 68 Listserver ............................................................................................. 68 Standard-Alias ............................................................................. 68 Weitere Aliase .............................................................................. 68 Unbekannte Benutzer .......................................................................... 69 Nicht annehmen ........................................................................... 69 Info an Administrator .................................................................... 69 Weiterleiten an: ............................................................................ 69 Mitteilung an Absender senden .................................................... 69 Windows NT Benutzer ......................................................................... 69 Windows NT Benutzermanager verwenden .................................70 Konto............................................................................................ 70 Domäne ....................................................................................... 70 MERCUR BENUTZERMANAGER BENUTZER KONTO ............................ 71 Benutzer............................................................................................... 71 Alias ............................................................................................. 71 Domäne ....................................................................................... 72 Name ........................................................................................... 72 POP3/IMAP4 Konto ..................................................................... 72 Kennwort ...................................................................................... 72 Weiterleiten an ..................................................................................... 72 Lokales Postfach .......................................................................... 72 Typ ............................................................................................... 72 Maximale Postfachgröße.....KBytes ............................................. 72 Entfernte Adresse ........................................................................ 73 Kopien .................................................................................................. 73 Kopie eingehender Post an .......................................................... 73 Kopie ausgehender Post an ......................................................... 73 Optionen .............................................................................................. 74 Erhaltene Post beantworten mit ................................................... 74 Absender zur Mailing-Liste hinzufügen ........................................ 74 Post löschen wenn älter als ....Tage ............................................ 74 Weiterleiten wenn älter als ....Tage an..... .................................... 74 Info an Administrator, wenn Post älter als .... Tage ...................... 74 Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen ............................ 75 Administrator-Rechte ................................................................... 75 ....alle Domänen ........................................................................... 75 ....nur diese Domäne .................................................................... 75 ....nur diesen Benutzer .................................................................75 Externe Post-Konten .................................................................... 75 MERCUR Mailserver Version 3.3 8 Inhaltsverzeichnis MERCUR BENUTZERMANAGER MAILING-LISTEN ................................ 76 Mailing-Liste ........................................................................................ 76 Alias ............................................................................................. 76 Domäne ....................................................................................... 76 Beschreibung............................................................................... 77 Eigentümer der Liste ........................................................................... 77 Alias ............................................................................................. 77 Domäne ....................................................................................... 77 Optionen .............................................................................................. 77 Kopie an Eigentümer ................................................................... 77 EXPN-Befehl verweigern ............................................................. 77 Maximale Nachrichtengröße....KByte .......................................... 77 Mit niedriger Priorität senden ....................................................... 78 Maximale Anzahl von Empfängern... ........................................... 78 'From:' enthält Eigentümer ........................................................... 78 Info an Eigentümer... ................................................................... 78 'To:'-Feld enthält .......................................................................... 78 'Reply-To:'-Feld enthält ................................................................ 78 Optionen .............................................................................................. 79 Dateien ................................................................................................ 79 Mitglieder ..................................................................................... 79 Datei-Index .................................................................................. 79 Kopf für alle Nachrichten ............................................................. 79 Fuß für alle Nachrichten .............................................................. 79 Info an neue Mitglieder ................................................................ 79 Ereignisse protokollieren ............................................................. 79 Berechtigungen ................................................................................... 80 Nachrichten an die Liste senden ................................................. 80 Neue Mitglieder hinzufügen ......................................................... 80 Mitglieder entfernen ..................................................................... 80 Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS .......................... 80 Datei-Index anzeigen mit INDEX ................................................. 80 Dateien empfangen mit GET ....................................................... 80 In Rahmen des LIST-Befehl anzeigen ......................................... 81 Mitglieder ............................................................................................. 81 Importieren .......................................................................................... 81 Datei-Index .......................................................................................... 81 Listserver Befehle ................................................................................ 81 JOIN oder SUBSCRIBE............................................................... 82 LEAVE oder UNSUBSCRIBE ...................................................... 82 LISTS........................................................................................... 82 WHICH ........................................................................................ 82 RECIPIENTS oder REVIEW ........................................................ 83 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 9 INDEX .......................................................................................... 83 GET.............................................................................................. 83 HELP............................................................................................ 83 MERCUR BENUTZERMANAGER AUTO-RESPONDER ........................... 84 Auto-Responder ................................................................................... 84 Bezeichnung ........................................................................................ 85 Name ........................................................................................... 85 Domäne ............................................................................................... 85 Global........................................................................................... 85 Bestimmte Domäne...................................................................... 85 Beantworten mit ................................................................................... 85 Textdatei ...................................................................................... 85 Text .............................................................................................. 85 Optionen .............................................................................................. 86 Ereignisse ............................................................................................ 86 Aufrufe protokollieren in Datei ...................................................... 86 Zeitraum ............................................................................................... 86 Auto-Responder nach Ablauf löschen .......................................... 86 Ausnahmen .......................................................................................... 86 MERCUR BENUTZERMANAGER BEFEHLSAUSFÜHRUNGEN .............. 87 Adresse ................................................................................................ 87 Alias ............................................................................................. 87 Domäne ....................................................................................... 88 Bezeichnung ................................................................................ 88 Ausführung........................................................................................... 88 Programm .................................................................................... 88 Argumente ................................................................................... 88 Nachrichten in lokalem Postfach speichern .................................89 Schlüsselwörter.................................................................................... 89 Ausführung unabhängig von Schlüsselwörtern ............................ 89 Ausführung abhängig von folgenden Definitionen im Text ........... 89 MERCUR BENUTZERMANAGER EXTERNE POST-KONTEN ................. 90 Konto ................................................................................................... 90 Entferntes Konto .................................................................................. 91 Beschreibung ............................................................................... 91 auf Server .................................................................................... 91 Domäne ............................................................................................... 91 Global........................................................................................... 91 Bestimmte Domäne...................................................................... 91 Anmeldung ........................................................................................... 91 Name des Benutzerkontos verwenden ........................................ 91 MERCUR Mailserver Version 3.3 10 Inhaltsverzeichnis Alias des Benutzerkontos verwenden .......................................... 91 Spezielle Anmeldung ................................................................... 92 Name ........................................................................................... 92 Kennwort ..................................................................................... 92 Zeitplanung .......................................................................................... 92 Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten ............................ 92 Wochentage ................................................................................ 92 Häufigkeit ............................................................................................ 93 Einmalig, bei Start ....................................................................... 93 Einmalig, um ... ............................................................................ 93 Wiederholt alle... .......................................................................... 93 Nachrichtengröße. ....................................................................... 93 Ausführen .................................................................................... 93 Verbindung .......................................................................................... 93 DFÜ-Verbindung verwenden ....................................................... 94 Optionen .............................................................................................. 94 Mail-Header nach Empfängern durchsuchen (Gemeinsames Konto) .......................................................................................... 94 Nachrichten am Server löschen................................................... 94 Nur ungelesene Nachrichten empfangen .................................... 94 Synchronisation mit dem Postausgang ....................................... 94 MERCUR BENUTZERMANAGER STATISCHE ROUTEN ........................ 95 Route ................................................................................................... 95 Beschreibung ...................................................................................... 95 Aktion .................................................................................................. 96 Filter .................................................................................................... 96 Standard-Filter verwenden .......................................................... 96 Filter Hinzufügen/Bearbeiten ....................................................... 97 Operator .............................................................................................. 97 Bedingungen ....................................................................................... 97 Header-Feld................................................................................. 97 Von Host ...................................................................................... 97 Nachrichtengröße ........................................................................ 97 Installierbaren Filter verwenden ................................................... 98 Host-Optionen ..................................................................................... 98 Verbindung .......................................................................................... 98 Warten bis der entfernte Computer die SMTP Verbindung öffnet 98 Warten bis der entfernte Computer eine ETRN-Anfrage sendet.. 99 DFÜ-Verbindung verwenden ....................................................... 99 Zeitplanung .......................................................................................... 99 Zeitplanungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten................................ 99 Wochentage ........................................................................................ 99 Häufigkeit .......................................................................................... 100 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 11 Sofort, wenn die Nachricht eintrifft .............................................100 Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält ...........100 Einmalig um ... ...........................................................................100 Wiederholt alle... ........................................................................100 MERCUR BENUTZERMANAGER IMPORT/EXPORT ..............................101 Importieren aus Verzeichnis/Exportieren in Verzeichnis ............101 Datentypen.................................................................................101 In Domäne/Von Domäne............................................................102 Start ...........................................................................................102 Schließen ...................................................................................102 MERCUR BENUTZERMANAGER DATENBANK-EINSTELLUNGEN .....103 Benutzer-Datenbank ..........................................................................103 Dateien aus dem folgenden Verzeichnis verwenden .................103 Folgende ODBC-Datenquelle verwenden ..................................103 Mercur Konfiguration ..........................................................................103 MERCUR REMOTE KONFIGURATION MIT BROWSER .........................104 Anmeldung .........................................................................................105 ....alle Domänen .........................................................................105 ....nur diese Domäne ..................................................................105 ....nur diesen Benutzer ...............................................................105 Dialoge ...............................................................................................105 MERCUR HILFSMITTEL MCRSEND ........................................................107 Mit Dialog ...........................................................................................107 Optionen ....................................................................................107 Weiterleiten an Austausch-Server ..............................................107 DNS-Lookup verwenden ............................................................107 Port ............................................................................................108 Protokollieren .............................................................................108 Sende Nachrichtentext MIME kodiert .........................................108 Von.............................................................................................108 An...............................................................................................108 Cc...............................................................................................108 Betreff ........................................................................................108 Text ............................................................................................108 Anlagen Hinzufügen/Löschen: ...................................................108 Hilfe ............................................................................................109 Auf Kommandozeilen-Ebene .............................................................109 MERCUR HILFSMITTEL MCRPASS ........................................................110 MERCUR Mailserver Version 3.3 12 Inhaltsverzeichnis Mit Dialog .......................................................................................... 110 Optionen .................................................................................... 110 Server ................................................................................................ 110 Anschluß ........................................................................................... 110 Benutzername ........................................................................... 110 Altes Kennwort .......................................................................... 111 Neues Kennwort ........................................................................ 111 Kennwort bestätigen .................................................................. 111 Ändern/Abbruch......................................................................... 111 Auf Kommandozeilen-Ebene ............................................................. 111 MERCUR HILFSMITTEL MCRUSER ....................................................... 113 MERCUR HILFSMITTEL HOLIDAY ......................................................... 125 Holiday per E-Mail aktivieren: .................................................... 125 Holiday per E-Mail deaktivieren: ................................................ 125 Holiday an der Eingabeaufforderung ......................................... 125 MERCUR HILFSMITTEL MCREORG ....................................................... 127 MERCUR HILFSMITTEL DNS-VIEW........................................................ 128 Das Programmfenster ....................................................................... 128 Kopieren .................................................................................... 128 Suche ........................................................................................ 128 Schließen................................................................................... 129 Abfrage ...................................................................................... 129 Nameserver ............................................................................... 129 Abfrage ...................................................................................... 129 Typ ............................................................................................ 130 Alle Datensätze ......................................................................... 130 Host Address (A) ....................................................................... 130 Name Server (ns) ...................................................................... 130 Mail Exchange (MX) .................................................................. 130 Ergebnisse................................................................................. 130 MERCUR - KONFIGURATIONSBEISPIELE ............................................ 131 DFÜ-VERBINDUNG UND SAMMELKONTO BEI EINEM INTERNETPROVIDER ................................................................................................ 132 Einstellungen für den Postausgang ........................................... 132 Einstellungen für den Posteingang ............................................ 133 DFÜ-VERBINDUNG UND MAIL-ZUSTELLUNG VIA SMTP .................... 134 MERCUR Mailserver Version 3.3 Inhaltsverzeichnis 13 Einstellungen für den Postausgang ...........................................134 Einstellungen für den Posteingang.............................................135 ROUTER- BZW. FESTVERBINDUNG ZUM INTERNET UND EIGENE MAIL-DOMÄNE .........................................................................................136 Einstellungen für den Postausgang ...........................................136 Einstellungen für den Posteingang.............................................137 ROUTER- BZW. FESTVERBINDUNG ZUM INTERNET UND DREI EIGENE MAIL-DOMÄNEN. .....................................................................................138 Einstellungen für den Postausgang am Hauptserver .................138 Einstellungen für den Posteingang am Hauptserver ..................139 Einstellungen für den Postausgang an den beiden untergeordneten Servern ...........................................................139 Einstellungen für den Posteingang an den beiden untergeordneten Servern ......................................................................................139 MERCUR FEHLERMELDUNGEN .............................................................140 SMTP-Dienst......................................................................................140 502 Not implemented .................................................................140 501 General failure on server .....................................................140 501 Syntax Error ........................................................................140 250 User unknown; will forward to <xxx> ...................................140 250 User not local; will forward to <xxx> ....................................140 550 Recipient not here ...............................................................140 550 Permission denied...............................................................140 550 That is a user name, not a mailing list .................................140 550 That is a mailing list, not a user name .................................141 Auto responder 'xxx' does not exist ............................................141 Cannot open responder file 'xxx' ................................................141 Cannot add mail address <xxx> to mailing list 'yyy'; Invalid address ...................................................................................................141 Cannot execute <xxx>; Invalid filename.....................................141 Cannot execute <xxx>; File not found ........................................141 Connection timed out .................................................................141 Cannot forward message; No destination address is given .......141 Cannot forward message; Invalid mail address <xxx> ...............141 The MX-Host does not respond .................................................141 There is no MX-Host available ...................................................141 Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> ...............................142 POP3-DIENST ...........................................................................................142 Connection timed out .................................................................142 MERCUR Mailserver Version 3.3 14 Inhaltsverzeichnis Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> ............................... 142 MERCUR Mailserver Version 3.3 Lizenzvereinbarung 15 Lizenzvereinbarung Die Software ist Eigentum von atrium software international gmbh und ist durch Urheberrechtsgesetze und anderen nationalen sowie internationalen Rechtsvorschriften gegen Kopieren geschützt. Sie dürfen entweder 1. eine einzige Kopie der Software ausschließlich für Sicherungs- oder Archivierungszwecke erstellen oder 2. die Software auf eine einzige Festplatte übertragen, sofern Sie das Original ausschließlich für Sicherungs- oder Archivierungszwecke aufbewahren. Sie dürfen weder das Benutzerhandbuch der Software noch anderes schriftliches Begleitmaterial zur Software kopieren. Allgemeine Lizenzbedingungen Durch Installation der Software erklären Sie sich an die Bestimmungen dieser Lizenzbedingungen gebunden. Lizenzbestimmungen Die Firma atrium software international gmbh (nachfolgend ATRIUM genannt), gibt Ihnen die Berechtigung, eine Kopie des Softwareproduktes MERCUR Mailserver Version 3.3 (nachfolgend SOFTWARE genannt), das mit dieser Lizenz erworben wurde, auf einem Computer unter der Voraussetzung zu benutzen, dass die SOFTWARE zu jeder Zeit auf nur einem einzigen Computer verwendet wird. Wenn Sie Mehrfachlizenzen für die SOFTWARE erworben haben, dürfen Sie nur höchstens so viele Kopien in Benutzung haben, wie Sie Lizenzen erworben haben. Die SOFTWARE ist auf einem Computer in Benutzung, wenn Sie in den Zwischenspeicher (RAM) geladen oder in einem Permanentspeicher (z.B. einer Festplatte) dieses Computers gespeichert ist. Weitere Beschränkungen Sie dürfen die SOFTWARE weder vermieten noch verleihen, aber Sie dürfen die Nutzungsrechte aus dieser Lizenzvereinbarung auf Dauer an einen Dritten übertragen, vorausgesetzt, dass Sie alle Kopien der SOFTWARE und das gesamte schriftliche Begleitmaterial übertragen und der Empfänger sich mit den Bestimmungen dieses Vertrages einverstanden erklärt. Zurückentwickeln (Reverse engineering), Dekompilieren und Entassemblieren der SOFTWARE sind nicht gestattet. Eine Übertragung muss die letzte aktualisierte Version (Update, Service Packs) und alle früheren Versionen umfassen und bedarf der schriftlichen Zustimmung durch ATRIUM. MERCUR Mailserver Version 3.3 16 Lizenzvereinbarung Beschränkte Garantie garantiert für einen Zeitraum von 60 Tagen ab Installationsdatum, dass die SOFTWARE im wesentlichen gemäss dem begleitenden Benutzerhandbuch arbeitet. Die Garantie ist bezüglich der SOFTWARE auf 3 Monate beschränkt. ATRIUM Keine weitere Gewährleistung ATRIUM schließt für sich jede weitere Gewährleistung bezüglich der SOFTWARE, des zugehörigen Handbuchs und aller schriftlichen Materialien aus. Der Umtausch oder die Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen. Keine Haftung für Folgeschäden ist nicht für irgendwelche Schäden (uneingeschränkt eingeschlossen sind Schäden aus entgangenem Gewinn, Betriebsunterbrechung, Verlust von geschäftlichen Informationen oder von Daten oder aus anderem finanziellen Verlust) ersatzpflichtig, die aufgrund der Benutzung dieses Produktes oder der Unfähigkeit, dieses Produkt zu verwenden, entstehen, selbst wenn ATRIUM von der Möglichkeit eines solchen Schadens unterrichtet worden ist. Auf jeden Fall ist die Haftung von ATRIUM auf den Betrag beschränkt, den Sie tatsächlich für das Produkt bezahlt haben. Dieser Ausschluß gilt nicht für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit auf Seiten von ATRIUM verursacht wurden. Ebenfalls bleiben Ansprüche, die auf unabdingbaren gesetzlichen Vorschriften zur Produkthaftung beruhen, unberührt. ATRIUM Copyright 2000 atrium software international gmbh. Alle Rechte vorbehalten. MERCUR Mailserver Version 3.3 Vorwort 17 Vorwort Die Möglichkeit, Nachrichten im eigenen Intranet sowie im weltweiten Internet zu versenden, ist nicht nur für große Unternehmen, sondern im zunehmenden Maße auch für den sogenannten "SmallBusiness-Bereich" ein wichtiger Aspekt bei der täglichen Arbeit. Einzelne E-Mail Accounts bei einem Internet Provider oder bei diversen kostenlosen Anbietern, bieten nur selten die gewünschte Effizienz und Flexibilität die Arbeitsabläufe rationeller zu gestalten. Aus diesem Grund wird der Einsatz eines eigenen Mailservers unabdingbar. »Mit der mehrfach ausgezeichneten Software MERCUR Mailserver für Windows 9x, Windows NT und Windows 2000, vorliegend in der Version 3.3, erwerben Sie einen Mailserver der Extraklasse, der in Punkto Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität sowie Stabilität seines gleichen sucht und im Vergleich mit diversen MitbewerberProdukten über ein exzellentes Preis- Leistungsverhältnis verfügt!« MERCUR kann als Gateway zur Weiterleitung von SMTP-Nachrichten, zur automatischen Abfrage von externen Postfächern oder als echter Mailserver eingesetzt werden. MERCUR entspricht zu 100% den derzeitigen Standards für SMTP (Simple Mail Transfer Protocol nach RFC821), POP3 (Post Office Protocol Version 3 nach RFC1939), IMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4rev1 nach RFC2060) sowie DNS (Domain Name System nach RFC882, -883) und ist kompatibel mit dem größten Teil der am Markt verfügbaren MailProgrammen. MERCUR Mailserver Version 3.3 18 Funktionsumfang Funktionsumfang Versenden und Empfangen von SMTP-Nachrichten Unter Verwendung eines handelsüblichen E-Mail Clients, z.B. Microsoft Outlook oder Outlook Express, Netscape Messenger etc., senden Sie Ihre Nachrichten an MERCUR. Ob sich die Zieladresse der Nachricht im eigenen Intranet oder im Internet befindet, spielt dabei keine Rolle. MERCUR ermittelt automatisch den Zielserver und leitet Ihre Nachricht dorthin weiter. Empfangene Nachrichten werden von MERCUR in die entsprechenden Benutzer-Postfächer abgelegt, auf Wunsch auch als Kopie für andere Benutzer. Abfragen von Postfächern mittels POP3 Das Abfragen von neuer Post, kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Neue Nachrichten bleiben solange im Postfach, bis diese vom Benutzer persönlich gelesen wurden. Verwaltung beliebig vieler Domänen Sie können Benutzer und Mailing-Listen von beliebig vielen Domänen verwalten. Die Zieladressen eingehender Nachrichten werden von MERCUR auf Zugehörigkeit überprüft und dementsprechend verteilt. Nachrichten, die für Postfächer in externen Domänen bestimmt sind, werden an den zuständigen Server weitergeleitet. Verwaltung beliebig vieler Benutzer in lokalen und fernen Postfächern MERCUR verwaltet für jeden Benutzer ein separates Postfach, in dem die eingegangenen Nachrichten bis zum Abrufen abgelegt werden. Es können mehreren Benutzern ein gemeinsames Postfach zugeordnet oder für einen Benutzer mehrere Postfachnamen vergeben werden. Verwaltung von Mailing-Listen Erstellen Sie sich eine Mailing-Liste, um Informationen automatisch an mehrere Zieladressen zu versenden. Es können einer Mailing-Liste beliebig viele Mitglieder zugeordnet werden. Sie brauchen Ihre Nachricht nur an die Adresse der Mailing-Liste senden und MERCUR übernimmt für Sie die weitere Verteilung an die Mitglieder dieser Liste. Systemfremde Benutzer können sich mit Hilfe der Kommandos join/subscribe einer Liste anschließen und mit leave/unsubscribe auch selbst wieder entfernen. MERCUR Mailserver Version 3.3 Funktionsumfang 19 Automatische Beantwortung eingehender Nachrichten Wenn Sie einem Postfach einen Autoresponder zuordnen, wird die eingehende Post automatisch mit einem von Ihnen definierten Standardprofil (Auto-Responder) beantwortet. Automatisches Weiterleiten ausgehender Nachrichten Ausgehende Post wird in einer Warteschlange gesammelt und in von Ihnen festgelegten, regelmäßigen Zeitabständen den jeweiligen Zieladressen zugestellt. MERCUR ermittelt automatisch den Zielserver für ausgehende Nachrichten und leitet diese anhand der definierten Parameter weiter. Automatische Abfrage von fernen Mail-Servern Falls Sie Ihre Nachrichten nicht automatisch von Ihrem Internet-Provider übermittelt bekommen, können Sie MERCUR damit beauftragen, die Post in bestimmten Zeitabständen für Sie abzurufen. Mit MERCUR können Sie externe Post-Konten auf verschiedenen Mail-Server verwalten. Solche externen Konten können jedem Benutzer separat zugewiesen oder benutzerunabhängig als gemeinsam benutztes Konto verwaltet werden. In diesem Fall wird MERCUR die wartenden Nachrichten abrufen und auf Ihrem System in die entsprechenden lokalen Postfächer der jeweiligen Benutzer verteilen. Detaillierte Protokollfunktionen MERCUR verfügt über umfangreiche Protokollfunktionen, die es ermöglichen sämtliche Vorgänge zu überwachen. Sie können selbst bestimmen welche Aktionen protokolliert werden. Das Protokoll kann Hinweise auf eventuelle Fehlerquellen wiedergeben oder etwa den gesamten Datentransfer dokumentieren. Unterstützung von DFÜ-Netzwerk Sollten Sie keine permanente Netzwerkverbindung, sondern einen sogenannten Dial-In-Zugang zu Ihrem Internet-Provider haben, der nur im Bedarfsfall aufgebaut wird, dann kann MERCUR so konfiguriert werden, dass die Verbindung, nach zeitlicher Vorgabe, automatisch aufgebaut und nach Beendigung der Aktivitäten wieder geschlossen wird. MERCUR Mailserver Version 3.3 20 Funktionsumfang Konfiguration von entfernten Computern Mit Hilfe eines speziellen Kontrolldienstes kann das MERCUR Konfigurationsprogramm auch von einem entfernten Computern ausgeführt werden. Sie können somit sämtliche Einstellungen sowie die Benutzerverwaltung von Ihrem Arbeitsplatz aus vornehmen. Hierfür steht Ihnen neben dem Konfigurationsprogramm und dem Benutzermanager auch eine HTML-Konfiguration zur Verfügung. Befehlsausführung via E-Mail Durch das Senden von Nachrichten an die E-Mail-Adresse einer definierten Befehlsausführung, können Sie Befehle auf Ihrem System ausführen. Im Rahmen der automatischen Befehlausführung (Executables) können Sie u.a. via E-Mail, Benutzer verwalten oder Kennwörter ändern. Statische Routen Mit Statischen Routen können eingehende Nachrichten für bestimmte Adressen an andere Mail-Server bzw. Domänen weitergeleitet werden. Dies ist speziell in größeren Netzwerkumgebungen, auf dem Mail-Benutzer von mehreren Mail-Servern verwaltet werden, eine sinnvolle Funktionalität. Die Verarbeitung von Statischen Routen ist eines der leistungsstärksten Funktionen von MERCUR. Statische Routen sind enorm wichtig um ein gezieltes Weiterleiten von Nachrichten zu ermöglichen. Es ist möglich, Mehrfach-Filter für jedes einzelne Header-Feld festzulegen und in die Auswertung zu integrieren. Über sogenannte virtuelle Postausgänge kann ein zeitgesteuertes Weiterleiten an andere Mail-Systeme problemlos realisiert werden. Interne Windows NT Sicherheit Die bereits im Windows NT Benutzermanager definierten Benutzerkonten können von MERCUR als Mail-Benutzer integriert werden. Damit ist es nicht mehr notwendig, die vorhandenen Benutzer nochmals zu definieren. Diese Funktion ist nur in der MERCUR Version mit unbegrenzter Benutzeranzahl für Windows NT und Windows 2000 verfügbar. IMAP4 Support IMAP4 (Internet Message Access Protokoll), ermöglicht eine vollständig Server basierte Postfach-Verwaltung. Dadurch ist es möglich Nachrichten von mehr als einem Computer zu bearbeiten. Das weit verbreitete Post Office Protokoll (POP) wurde nicht für diesen Zweck entwickelt. MERCUR Mailserver Version 3.3 Funktionsumfang 21 Es dient vor allem der Bearbeitung von einem Client-Computer aus, da sämtliche Nachrichten vollständig zu diesem übertragen und dann auf dem Server gelöscht werden. IMAP4 wird sich in naher Zukunft zum Standard für die Verwaltung von Postfächern entwickeln. ODBC Schnittstelle Mit MERCUR ist es möglich Benutzerdaten und Ereignisprotokolle in ODBCDatenquellen zu speichern. Dadurch wird der Zugriff auf bereits bestehende Datenbestände enorm erleichtert und ein sehr schneller Zugriff auf große Datenbestände gewährleistet. Die ODBC basierte Ereignis-Protokollierung bietet eine elegante Möglichkeit für die Erstellung von detaillierten Statistiken und benutzerabhängigen Auswertungen. Benutzer-Manager Der Benutzer-Manager von MERCUR wurde dem Stil des bekannten Windows Explorers angepaßt. Dadurch ist eine leicht überschaubare Administration von Benutzerdaten, Mailing-Listen, Auto-Respondern, Befehlsausführungen, Externen Post-Konten sowie Statischen Routen in einer Umgebung mit mehreren unterschiedlichen Domänen möglich. Der BenutzerManager verwaltet Benutzerdaten auf Dateiebene oder in ODBCDatenquellen, im lokalen System oder auf fernen Rechnern. Die Verwaltung von Administratoroptionen und unbekannten Benutzern ist nun auch für jede Domäne separat verfügbar. HTTP Schnittstelle Die HTTP kompatible Erweiterung des MERCUR Kontrolldienstes bietet eine sehr hilfreiche Methode für die Fernkonfiguration. Dieser Dienst ist erreichbar mit Hilfe eines Browsers wie z.B. Microsoft Internet Explorer oder Netscape Communicator bzw. Navigator. Die HTML-Version der Konfigurationsmasken ist voll kompatibel mit den mitgelieferten Konfigurationsprogrammen. MERCUR Mailserver Version 3.3 22 Funktionsumfang Zeitplanung MERCUR arbeitet mit einem Zeitplanungssystem für die Aktualisierung von eingehenden und ausgehenden Nachrichten. Der Nachrichtenversand kann termingerecht, unabhängig von Wochentag und Priorität, gestaltet werden. So könnte man, z.B. den Postausgang alle 30 Minuten durchführen, jedoch nur zwischen 8:00 und 18:00 Uhr, außerhalb dieses Zeitraumes alle 2 Stunden und am Wochenende nur um 12:00 mittags. Diese effiziente Erweiterung ist ebenfalls verfügbar für die Verwaltung von externen Post-Konten und der zeitgesteuerten Weiterleitung mit Hilfe von Statischen Routen. Prioritäten Die Zustellung von Nachrichten wird in MERCUR abhängig von niedriger, normaler und hoher Priorität durchgeführt. Benutzerdefinierte Header-Felder dienen dazu, die eingehenden Nachrichten nach Prioritäten zu unterteilen und in unterschiedlichen Prozessen weiter zu verarbeiten. Das ist sehr hilfreich wenn eine große Anzahl Nachrichten von einer Mailing-Liste ausgelöst und dadurch Verzögerungen für normale Nachrichten auftreten könnten. Sicherheit Ein eingebautes Firewall-System schützt Ihr lokales Netzwerk vor unerwünschten Eindringlingen. Sie können speziell definierten IP-Adressen oder Sub-Netzen den Zugriff erlauben bzw. verweigern. Absender von eingehenden Nachrichten können überprüft und ggfs. abgewiesen werden. Die Dateiverwaltung von MERCUR erlaubt eine verschlüsselte Ablage von eingehenden und ausgehenden Nachrichten. Mailing-Listen Funktionen Der Mailing-Listen Dienst von MERCUR enthält viele Optionen, um individuelle Einstellungen vorzunehmen. Header-Angaben, wie z.B.‘Reply-To’, ‘To:’ und ‘From:’ können frei definiert werden. Berechtigungen können für Eigentümer, Mitglieder und andere Benutzer getrennt eingestellt werden. Die Index-Verwaltung bietet die Möglichkeit, der Mailing-Liste auch Binär- und Textdateien als Anlagen beizulegen. MERCUR Mailserver Version 3.3 Funktionsumfang 23 POP3 Authentifizierung Wenn Ihr Provider eine Authentifizierung (POP3 vor SMTP) verlangt, so können Sie Ihre Benutzerdaten zur POP3-Authentifizierung eingeben und diese Funktion im Post-Austausch aktivieren. Damit wird bei einer Weiterleitung von Nachrichten an einen Austauschserver, diesem zur Authentifizierung, erst die POP3-Anmeldung übermittelt. Diese Option bezieht sich ausschließlich auf die Verwendung eines Austauschservers. Für weitere Informationen, senden Sie Ihre Nachricht an: [email protected]. atrium software international gmbh Holzhausenstraße 22 60322 Frankfurt am Main MERCUR Mailserver Version 3.3 24 Systemvoraussetzungen und Installation Systemvoraussetzungen Für den Einsatz von MERCUR unter Microsoft Windows NT und Windows 2000, benötigen Sie einen Computer mit folgender Ausstattung: Betriebssystem Microsoft Windows NT Server oder Workstation Version 4.0 für INTEL basierende Systeme oder höher. Betriebssystem Microsoft Windows 2000 Server oder Microsoft Windows 2000 Professional. Netzwerkumgebung mit TCP/IP-Protokoll Für den Einsatz von MERCUR unter Microsoft Windows 9x, benötigen Sie einen Computer mit folgender Ausstattung: Betriebssystem Microsoft Windows 95 oder Windows 98. Netzwerkumgebung mit TCP/IP-Protokoll MERCUR Mailserver Version 3.3 Systemvoraussetzungen und Installation 25 Installation Das MERCUR Installationsprogramm Legen Sie die MERCUR CD in Ihr CD-ROM Laufwerk. Das MERCUR Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Bei nicht automatischem Start, führen Sie das Programm AUTOSTART.EXE aus und folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Das Installationsprogramm unterstützt Sie bei der Installation der MERCUR Systemdienste auf Ihrem System. Sollten Sie bereits eine frühere MERCUR Version verwenden, so wird das Installationsprogramm die aktuellen Einstellungen automatisch übernehmen und die vorhandenen Benutzerdaten in das aktuelle MERCUR Format konvertieren. Die alten Dateien werden aus Sicherheitsgründen in einem Backup-Verzeichnis abgelegt. Wir empfehlen Ihnen aber trotzdem vor der Installation eine Sicherung der alten Konfigurationsdateien vorzunehmen. Hierzu genügt die Sicherung des Ordners CONFIG aus dem MERCUR Verzeichnis. Nachdem MERCUR vollständig auf Ihrem System installiert wurde, können Sie die Software auf Ihre persönlichen Anforderungen anpassen. Starten Sie hierzu das MERCUR Konfigurationsprogramm durch Doppelklick auf das Symbol in der Windows NT Systemsteuerung oder über den Eintrag im Startmenü. Für die Einrichtung der Benutzerdaten steht Ihnen der MERCUR Benutzermanager zur Verfügung. MERCUR Mailserver Version 3.3 26 Systemvoraussetzungen und Installation Manuelle Installation der System-Dienste unter Windows NT MERCUR besteht aus insgesamt vier verschiedenen Systemdiensten. Es handelt sich hierbei um den SMTP-, den POP3- und den IMAP4-Dienst, sowie um einen speziellen Konfigurationsdienst für die Administration von entfernten Computern. Die Dienste können folgendermaßen von der Eingabeaufforderung her im System angemeldet, angehalten, gestartet oder entfernt werden: Der SMTP-Dienst mcrsmtp -install Anmelden des SMTP-Dienstes im System mcrsmtp -autoinst Anmelden des SMTP-Dienstes im System. Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet. mcrsmtp -remove Entfernen des SMTP-Dienstes aus dem System mcrsmtp -start Starten des SMTP-Dienstes mcrsmtp -stop Anhalten des SMTP-Dienstes Der POP3-Dienst mcrpop3 -install Anmelden des POP3-Dienstes im System mcrpop3 -autoinst Anmelden des POP3-Dienstes im System. Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet. mcrpop3 -remove Entfernen des POP3-Dienstes aus dem System mcrpop3 -start Starten des POP3-Dienstes mcrpop3 -stop Anhalten des POP3-Dienstes Der IMAP4-Dienst mcrimap4 –install Anmelden des IMAP4-Dienstes im System mcrimap4 –autoinst Anmelden des IMAP4-Dienstes im System. Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet. mcrimap4 –remove Entfernen des IMAP4-Dienstes aus dem System MERCUR Mailserver Version 3.3 Systemvoraussetzungen und Installation 27 mcrimap4 –start Starten des IMAP4-Dienstes mcrimap4 –stop Anhalten des IMAP4-Dienstes Der Kontroll-Dienst mcrctrl –install Anmelden des Kontroll-Dienstes im System mcrctrl –autoinst Anmelden des Kontroll-Dienstes im System. Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet. mcrctrl –remove Entfernen des Kontroll-Dienstes aus dem System mcrctrl –start Starten des Kontroll-Dienstes mcrctrl –stop Anhalten des SMTP-Dienstes Probleme bei der Installation Falls Sie eine Testversion besitzen, sind die MERCUR Dienste 30 Tage ab dem Zeitpunkt der Installation voll funktionsfähig. Danach läßt sich die Software nicht mehr starten, sie kann jedoch durch Lizensierung wieder aktiviert werden. Innerhalb dieser 30 Tage steht Ihnen der volle Funktionsumfang mit unbegrenzten Benutzerkonten sowie unbegrenzten Domänen zur Verfügung. MERCUR Mailserver Version 3.3 28 System Dialog System Dialog System Verbinden/Trennen MERCUR kann von jedem Computer innerhalb eines Netzes konfiguriert werden. Dies kann der lokale Computer sein, d.h. der Rechner auf dem der MERCUR Konfigurations-Dienst ausgeführt wird, oder jede andere Workstation innerhalb einer TCP/IP Netzwerkumgebung. Bemerkung: Wenn Sie MERCUR von einem Client aus konfigurieren, benötigen Sie nur den MERCUR Konfigurations-Dialog und MERCUR Benutzermanager, die Sie mit dem MERCUR Setup-Programm installieren können. Betätigen Sie die Schaltfläche Verbinden, wenn Sie MERCUR auf einem entfernten Rechner konfigurieren möchten. Sie erhalten daraufhin einen Anmeldedialog, in dem Sie den Namen oder die IP-Adresse des entsprechenden Rechners, sowie Ihren Anmeldenamen und Kennwort eingeben müssen. Bemerkung: Bitte beachten Sie, dass nur Benutzer MERCUR konfigurieren können, bei denen der Schalter Administrator aktiviert ist (siehe Benutzermanager). Weiterhin müssen Sie den TCP/IP-Anschluß (Port) wählen, auf MERCUR Mailserver Version 3.3 System Dialog 29 dem der MERCUR Konfigurations-Dienst, auf dem entfernten Rechner ausgeführt wird. Durch Betätigung der Schaltfläche Trennen wird die Verbindung zum entfernten Computer wieder getrennt und Sie sind wieder mit Ihrem lokalen System verbunden. Server Rechnername Geben Sie hier den Namen ein, den der Mailserver zur eigenen Identifikation gegenüber anderen Servern im Internet verwenden soll, z.B. mail.domain.com. <-- 250 mail.domain.com Hello 128.0.0.1 Domäne Der Name der Internet Domäne, die primär auf diesem Server verwaltet werden soll. Der Domänenname wird zusammen mit weiteren lokalen Domänen (siehe Benutzermanager) zur Identifizierung des eigenen Zuständigkeitsbereiches verwendet. Bemerkung: Mit Domänenname ist nicht der Domänenname Ihrer Windows NT Domäne gemeint, sondern der Internet Domänenname. Nameserver Der Name des Servers, der für die DNS-Namensauswertung verwendet werden soll. Diese Angabe ist erforderlich, wenn DNS verwenden aktiviert ist (siehe Post-Austausch). Sie können hier auch mehrere Namen, durch Semikolon getrennt, angeben. Bemerkung: Wenn Sie keinen eigenen Nameserver betreiben und über eine DFÜ-Wählverbindung den Zugang ins Internet aufbauen, sollten Sie die Angabe des Nameservers freilassen und im Register Post-Austausch die Option DNS verwenden deaktivieren, weiterhin sollten Sie in das Feld PostAustauschserver, die TCP/IP Adresse des Servers eintragen, auf dem der Mailserver Ihres Providers läuft. MERCUR Mailserver Version 3.3 30 System Dialog Adapter Hier können Sie definieren, welche Adapter (IP-Adressen) von MERCUR verwendet werden sollen. Diese Option ist nur verfügbar, wenn für den Computer mehrere IP-Adressen definiert worden sind. Wenn die Option Alle verwenden ausgewählt ist, werden alle verfügbaren Adapter verwendet. Server-Status Im Feld Server-Status sehen Sie den aktuellen Status des jeweiligen Dienstes. Da es sich hierbei um vier verschiedene Dienste handelt, wird jeder Status separat aufgeführt. Folgende Statusarten sind möglich: Nicht Installiert Der Dienst wurde noch nicht installiert. Sie können den Dienst installieren indem Sie das MERCUR Installationsprogramm ausführen oder die jeweilige Anwendung an der Eingabeaufforderung mit dem entsprechenden Parameter aufrufen (siehe Installation). Die Schaltfläche Starten ist in diesem Fall nicht aktiv, da der Dienst noch nicht installiert wurde. Nicht gestartet Der Dienst ist bereits installiert, aber noch nicht gestartet. Betätigen Sie die Schaltfläche Starten, um den Dienst zu aktivieren. Gestartet Der Dienst ist gestartet. Wenn Sie den Dienst beenden möchten, klicken Sie auf Anhalten. Angehalten Der Dienst wurde angehalten. Sie können ihn wieder aktivieren, indem Sie auf Starten klicken. Hilfe Über diese Schaltfläche rufen Sie das Online-Hilfe-System auf. Es werden Ihnen Informationen zur Konfiguration, zur Bedienung und zu den MercurHilfsmitteln angeboten. Diese Funktion können Sie auch mit der Taste F1 aktivieren. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.) zur Verfügung. MERCUR Mailserver Version 3.3 System Dialog 31 Support Über diese Schaltfläche können Sie äußerst komfortabel eine E-MailNachricht an unsere Support-Abteilung senden. Sie können hier für die Fehleranalyse evtl. notwendige Protokoll- und Konfigurationsdateien als Anlagen beifügen. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung dieser Schaltfläche und bitten Sie die aus Ihrer Sicht erforderlichen Daten mit zu übertragen. Dies vereinfacht und beschleunigt Ihre Supportanfrage. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.) zur Verfügung. OK Übernimmt die Änderungen und schließt den Programm-Dialog. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.) zur Verfügung. Abbruch Schließt den Programm-Dialog ohne durchgeführte Änderungen zu übernehmen. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.) zur Verfügung. Übernehmen Haben Sie Änderungen vorgenommen, so werden diese durch die Betätigung der Schaltfläche Übernehmen an das Programm übergeben, ohne dass das Programmfenster geschlossen wird. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.)außer im Register Info zur Verfügung. MERCUR Mailserver Version 3.3 32 Administrator Dialog Administrator Dialog Geben Sie hier den Namen und das Postfach des Administrators an. Diese Angaben sind in MERCUR für jede Domäne separat einstellbar. Es handelt sich hier um die Standardeinstellungen. Diese werden in erster Linie für die automatische Generierung von domänenunabhängigen Administratornachrichten verwendet, z.B. für unzustellbare Post. Administrator Standardalias Der Alias des Administrators, der standardmäßig auf diesem System verwendet werden soll (z.B. postmaster). Postfach Das entsprechende Postfach, in das die Nachrichten für den Administrator abgelegt werden. Unbekannte Benutzer Hier können Sie definieren, wie eingehende Nachrichten an unbekannte Benutzer bearbeitet werden. Es besteht hier u.a. die Möglichkeit einen unbe- MERCUR Mailserver Version 3.3 Administrator Dialog 33 kannten Alias innerhalb von anderen lokalen Domänen zu suchen oder die Nachricht an eine dafür vorgesehene Adresse weiterzuleiten. Alias in anderen lokalen Domänen suchen Durch Aktivierung dieses Kontrollfeldes, ermittelt MERCUR die unbekannte Zieladresse in allen lokal definierten Domänen. Wenn z.B. eine Nachricht für die Adresse [email protected] eintrifft, die korrekte Adresse aber [email protected] heißt, dann würde mit dieser Suchfunktion die korrekte Adresse gefunden werden. Nicht annehmen Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eingehende Nachrichten an unbekannte Adressen grundsätzlich nicht annehmen möchten. Die Nachricht wird abgewiesen. Info an Administrator senden Wählen Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator zu senden, wenn eine Nachricht abgewiesen wurde. Weiterleiten an Mit dieser Option können Sie Nachrichten an unbekannte Benutzer an eine andere Adresse, z.B. an den Administrator, an eine andere Domäne oder an einen anderen Mailserver weiterleiten. Mit der Option <original domäne als mailserver> wird der Domänenname der ursprünglichen Adresse als Rechnername interpretiert. Mitteilung an Absender senden Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eine Mitteilung an den Absender senden möchten, dass die Zieladresse an eine andere Mail-Adresse/-Domäne oder einen anderen Mailserver weitergeleitet wurde. Auto-Responder nicht ausführen für Diese Option erlaubt Ihnen, bestimmte Mail-Adressen für die automatische Weiterverarbeitung in Mailing-Listen und Auto-Respondern auszuschließen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich bei der Adresse um eine Absenderadresse von automatisch erzeugten Nachrichten handelt. Es handelt sich hierbei um die Standard-Einstellungen. Diese Option ist für jeden AutoResponder separat einstellbar (siehe Benutzermanager). MERCUR Mailserver Version 3.3 34 Administrator Dialog Domänen-Maske Hier definieren Sie Adressmasken die ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen um einen neuen Eintrag in die Liste aufzunehmen. Mit Entfernen kann ein nicht mehr benötigter Eintrag aus der Liste entfernt werden. Sie können für die Eingabe Platzhalter verwenden. Beispiel: mailer-daemon* Alle Adressen, die mit der Zeichenfolge mailer-daemon beginnen werden ausgeschlossen (z.B. [email protected]). MERCUR Mailserver Version 3.3 Verbindung Dialog 35 Verbindung Dialog Mit MERCUR kann die Verbindung zum Internet auf zwei Arten erfolgen. Es kann die normale Netzwerkumgebung verwendet werden oder auch eine speziell dafür vorgesehene DFÜ-Verbindung (DFÜ-Netzwerk). Verbindung Netzwerk-Verbindung Wählen Sie diese Option, wenn die Verbindung zum Internet über Ihr Netzwerk erreichbar ist. Diese Option erfordert eine permanente oder eine automatisch aufbauende Verbindung (z.B. über einen Router). DFÜ-Verbindung Verwenden Sie diese Option, wenn Sie über keine automatische Verbindung verfügen. Aktivieren Sie in der Liste das entsprechende DFÜ-Profil, dass für den Verbindungsaufbau zu Ihrem Internet-Provider verwendet werden soll. MERCUR wird die Verbindung im Bedarfsfall automatisch aktivieren und nach Abschluß seiner Aktivitäten wieder schließen. Achtung: Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn auf Ihrem System die DFÜ-Netzwerk Umgebung (Remote-Access) installiert ist. Es muss außerdem eine voll funktionsfähige Verbindung für Ihren Zugang ins Internet ein- MERCUR Mailserver Version 3.3 36 Verbindung Dialog gerichtet sein. Weitere Hinweise zum Einrichten von DFÜ-Netzwerk Verbindungen finden Sie in Ihrer Windows NT, Windows 2000 bzw. Windows 9x Dokumentation. Anmeldename Tragen Sie hier den für die Netzwerkanmeldung erforderlichen Anmeldenamen ein. Kennwort Tragen Sie hier das für die Netzwerkanmeldung erforderliche Anmeldekennwort ein. Verbindung trennen nach Leerlaufzeit von Geben Sie hier den maximalen Leerlauf-Zeitraum an, nachdem die Netzwerkverbindung wieder geschlossen werden soll. Anschlüsse Hier können Sie die Anschluss-Nummern angeben, die von den MERCURDiensten für die Verarbeitung verwendet werden sollen. Die Anschlüsse für den internen und externen Betrieb können hier separat angegeben werden. Dies ist dann sehr nützlich, wenn ein Proxy Server zum Einsatz kommt. Im Normalfall ist keine Änderung der Standardwerte erforderlich, die Anschlüsse vor allem für SMTP (Port 25), POP3 (Port 110), IMAP4 (Port 143) und DNS (Port 53) sind klar definiert. Die Option maximale Anzahl von Threads bei externen SMTPVerbindungen, legt fest wie viele Verbindungen der SMTP-Dienst beim Weiterleiten zur gleichen Zeit verwenden soll. Achtung: Diese Einstellung ist mit Vorsicht zu behandeln. Eine Erhöhung dieses Wertes hat nicht unbedingt einen Geschwindigkeitsvorteil zur Folge. Bei weniger leistungsstarken Systemen kann dies zu enormen Leistungsverlusten führen. Erhöhen Sie diesen Wert nur dann, wenn Ihre Hardware viele gleichzeitige Prozesse ohne Probleme ausführen kann bzw. Ihre Internetverbindung die entsprechende Bandbreite zur Verfügung stellt. MERCUR Mailserver Version 3.3 Post-Austausch Dialog 37 Post-Austausch Dialog Im Rahmen des Post-Austausches definieren Sie, wie und in welcher Form ausgehende Nachrichten weitergeleitet werden. Weiterleiten Wenn keine der folgenden Optionen ausgewählt ist, können ausgehende Nachrichten nicht weitergeleitet werden. DNS verwenden Aktivieren Sie diese Option, wenn der MERCUR SMTP-Dienst die Adresse des Zielcomputers selbständig ermitteln soll. In diesem Fall ist die Angabe des Nameservers auf der ersten Seite des Konfigurationsdialoges (System) zwingend erforderlich. Für alle ausgehenden Nachrichten wird der für die Zieldomäne zuständige Mailserver mittels einer DNS-Abfrage (DomainName-System) beim Nameserver ermittelt. Ausgehende Nachrichten gelangen somit auf direktem Weg zu der entsprechenden Zieladresse. Falls diese Option nicht aktiviert ist, muss ein Austausch-Server angegeben werden, da ansonsten kann keine Weiterleitung von externen Nachrichten erfolgen kann. In diesem Fall benötigen Sie auch keine Angabe eines Nameservers. MERCUR Mailserver Version 3.3 38 Post-Austausch Dialog IP-Cache verwenden mit max......KB Die IP-Cache Funktion speichert die, über den Nameserver ermittelten, IPAdressen auf dem lokalen System. Häufig benötigte Adressen stehen somit ohne erneutes Abfragen zur Verfügung. Beim Einsatz von DFÜVerbindungen kann dadurch ein enormer Geschwindigkeitsvorteil erreicht werden, insbesondere wenn sich der Nameserver nicht auf dem lokalen System befindet und für DNS-Abfragen die Verbindung aufgebaut werden muss. Cache leeren Mit dieser Schaltfläche können Sie den Cachespeicher manuell leeren. Falls keine MX-Einträge vorhanden sind Bei der Abfrage nach DNS-Informationen kann es vorkommen, dass die für die Zustellung benötigten MX-Einträge nicht verfügbar sind. Sie können mit den folgenden Optionen festlegen, in welchem Rahmen zusätzliche DNSÜberprüfungen durchgeführt werden sollen. Domäne als Hostname interpretieren In vielen Fällen ist der Rechnername identisch mit dem Namen der Domäne. Für diesen Fall kann der Name der Domäne als Rechnername herangezogen werden. MERCUR wird versuchen, auf diese Weise die Nachricht zu übermitteln. Nach Unterdomänen suchen In größeren Unternehmen bzw. Netzen werden Mail-Domänen oftmals von übergeordneten Servern verwaltet und sind unter ihrem eigentlichen Namen unbekannt. Wählen Sie diese Option, um innerhalb des Domänennamens nach Unterdomänen zu suchen. Auf diese Weise können Mailserver für übergeordnete Domänen ermittelt werden. Beispiel: Wenn für die Domäne subdomain1.subdomain2.domain.com kein MX-Eintrag ermittelt wurde, dann werden die Domänen subdomain2.domain.com und domain.com nacheinander überprüft. MERCUR Mailserver Version 3.3 Post-Austausch Dialog 39 Weiterleiten an Austausch-Server Sie können hier den Namen eines Austausch-Servers hinterlegen, der prinzipiell für die Weiterleitung ausgehender Post zuständig ist. Diese Option ist von besonderem Interesse, wenn kein Nameserver vorhanden oder die Verteilung der Nachrichten von einer zentralen Stelle abgewickelt wird. Wenn zusätzlich die Option DNS verwenden aktiviert ist und die Post nicht an die mit DNS verwenden ermittelten Mailserver weitergeleitet werden kann, wird der Austausch-Server als weitere Alternative hinzugezogen. Sie können hier auch mehrere Namen angeben, getrennt durch Semikolons. Erweitert Wenn Ihr Provider eine Authentifizierung (POP3 vor SMTP) verlangt, so können Sie mit dieser Schaltfläche Ihre Benutzerdaten zur POP3Authentifizierung eingeben und diese Funktion aktivieren. Damit wird bei einer Weiterleitung von Nachrichten an einen Austauschserver erst die POP3Anmeldung zur Authentifizierung übermittelt. Diese Option bezieht sich ausschließlich auf die Verwendung eines Austauschservers. Als Port gilt der externe POP3 Port aus den Anschlussdefinitionen. Postausgang aktualisieren Definieren Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen ausgehende Nachrichten verschickt werden sollen. Durch die Zeitplanfunktion von MERCUR kann die Aktualisierung des Postausganges detailliert und für jede Prioritätsstufe separat eingestellt werden. Es ist somit problemlos möglich den Postausgang, z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00 alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am Tag zu aktualisieren. Priorität Sie können hier die Aktualisierungsaufträge den Nachrichten-Prioritäten Normal, Hoch und Niedrig zuweisen. MERCUR Mailserver Version 3.3 40 Post-Austausch Dialog Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten Wählen Sie diese Schaltfläche um einen neuen Aktualisierungsauftrag hinzuzufügen oder zu bearbeiten. Sie erhalten dann den folgenden Dialog. Wochentage Der Aktualisierungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt werden. Ausführung Sofort, wenn die Nachricht eintrifft Wählen Sie diese Option, um eintreffende Nachrichten sofort zu versenden. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese sofort aktiviert. Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält Mit dieser Option können Sie festlegen, dass der Postausgang aktualisiert werden soll, wenn eine bestimmte Anzahl von Nachrichten dort auf die Zustellung wartet. MERCUR Mailserver Version 3.3 Post-Austausch Dialog 41 Einmalig um ... Diese Option erlaubt es eine genaue Uhrzeit für die einmalige Aktualisierung zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt hier im 24-Stunden Format. Wiederholt alle... Hier können Sie den Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In einer weiteren Option können Sie festlegen, ob die Aktualisierung den ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen auch hier im 24-Stunden Format. Optionen Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer Wenn Sie diese Option auswählen wird die Verbindung nur dann aufgebaut, wenn im Postausgang auch Nachrichten zur Weiterleitung vorliegen. Achtung: Im Normalfall sollte diese Option IMMER aktiviert sein. Eine NichtAktivierung ist nur dann sinnvoll wenn Ihr Internet Provider auf einen Verbindungsaufbau von Ihrer Seite aus wartet, um Ihnen dann eingehende Nachrichten mittels SMTP zustellen zu können. ETRN-Anfrage senden für Nodename... Wenn diese Option ausgewählt werden soll, so muss in jedem Fall das ESMTP-Protokoll zur Verwendung aktiviert sein (siehe nächste Seite). Aktivieren Sie diese Option um mit Hilfe des ETRN-Befehls eine Warteschleife auf dem SMTP-Server Ihres Internet-Providers zu aktualisieren. Dieses Verfahren wird verwendet, um dem Mailserver auf der Gegenseite mitzuteilen, dass er alle neuen Nachrichten jetzt via SMTP übermitteln soll. Hierfür muss der Name der Warteschleife (Nodename) unbedingt angegeben werden. Achtung: Da der Nodename in Verbindung mit ETRN unverschlüsselt übermittelt wird, ist bei diesem Verfahren keine 100%-tige Sicherheit gegeben. an Austauschserver Sendet die ETRN-Anfrage an den im Post-Austausch angegebenen Austauschserver. MERCUR Mailserver Version 3.3 42 Post-Austausch Dialog an Host Sendet die ETRN-Anfrage an den von Ihnen hier angegebenen Host. Ausführen Mit Hilfe der Schalfläche Ausführen kann eine sofortige Aktualisierung des Postausganges erzwungen werden, d.h. der SMTP-Dienst wird alle im Postausgang befindlichen Nachrichten zustellen. Entfernen Ein markierter Aktualisierungsauftrag kann mit der Schaltfläche Entfernen aus der Auflistung entfernt werden. Protokoll Im Rahmen dieser Angaben definieren Sie welches Protokoll der SMTPDienst verwenden soll. Wird ESMTP verwenden aktiviert, so verwendet der SMTP-Dienst für ein- und ausgehende Nachrichten das ESMTP-Protokoll. Wenn Sie nur bei ausgehenden Nachrichten ESMTP einsetzen wollen, so aktivieren Sie die Option Nachrichten mit ESMTP übertragen. ESMTP verwenden Wählen Sie diese Option um als Protokoll für ein- und ausgehende Nachrichten ESMTP einzusetzen. Maximale Nachrichtengröße Hier geben Sie vor, bis zu welcher Maximalgröße ausgehende Nachrichten weitergeleitet werden. Nachrichten die diesen Wert überschreiten, werden abgewiesen und nicht weitergeleitet. Nachrichten mit ESMTP übertragen Wählen Sie diese Option, um NUR ausgehende Nachrichten per ESMTP zu übertragen. Mit der Aktivierung dieser Option haben Sie weiterhin die Möglichkeit zu entscheiden, ob die Nachrichtengröße mit übertragen werden soll. Nachrichtengröße übertragen Verwenden Sie diese Option, wenn Sie beim Versand von Nachrichten die Nachrichtengröße an den Empfänger-Mailserver mit übertragen möchten. MERCUR Mailserver Version 3.3 Optionen Dialog 43 Optionen Dialog Im Rahmen der Optionen können Sie unter anderem definieren, wie unzustellbare Post verarbeitet werden soll und Prioritäten-Schlüsselwörter festlegen. Unzustellbare Post Info an Absender senden Wählen Sie diese Option, wenn Mercur eine automatische Info an den Absender schicken soll, dass die Nachricht nicht zugestellt werden konnte. Nachricht zurück an den Absender Wählen Sie diese Option, wenn Sie unzustellbare Post nicht weiter verarbeiten möchten, sondern die Nachricht automatisch von Mercur an den Absender zurückgeschickt werden soll. Info an Administrator senden Aktivieren Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator zu senden, wenn eine Nachricht nicht zugestellt werden konnte. MERCUR Mailserver Version 3.3 44 Optionen Dialog Originalnachricht anhängen Mit dieser Option wird die Original-Nachricht als Anlage zum Administrator geschickt. Bei Zustellungsproblemen Info an Absender nach Sollte es zu Problemen bei der Zustellung kommen, können Sie hier den Zeitintervall definieren, nachdem der Absender eine Benachrichtigung erhält. Diese Information teilt dem Absender mit, dass eine Nachricht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes noch nicht erfolgreich zugestellt werden konnte, allerdings nicht dass die Nachricht unzustellbar ist. Nachrichten als unzustellbar behandeln nach Hier können Sie hinterlegen nach welchem Zeitraum Nachrichten als nicht zustellbar behandelt werden sollen. Priorität Hier definieren Sie die Schlüsselwörter Ihrer eingesetzten Mail-Clients, die zur Identifikation und Zuordnung zu den Prioritäten der Nachrichten verwendet werden, mit denen die Nachrichten versendet werden sollen. Sie können die Schlüsselwörter für niedrige und hohe Priorität festlegen. Je nach Auswahl der Priorität bekommen Sie die hinterlegten Schlüsselwörter angezeigt. Die vorhandenen Einträge sind Vorgaben von Mercur. Die Mail Clients setzen einen Header Eintrag der die Priorität der Mail festlegt. Diese Einträge sind bei jedem Mail-Client unterschiedlich. Senden Sie sich selbst eine Nachricht und schauen sich anschließend den Header der Nachricht an. Entnehmen Sie die jeweiligen X-Priority-Einträge und fügen Sie diese in der MERCUR Konfiguration in der Rubrik Optionen als Schlüsselwörter ein. MERCUR Mailserver Version 3.3 Optionen Dialog 45 Hier ist ein Beispiel Header von Outlook 2000: --------------------------------------------------------------------------Reply-To: <[email protected]> From: "test" <[email protected]> To: <[email protected]> Subject: Date: Tue, 8 Aug 2000 14:49:33 +0200 Message-ID: <[email protected]> MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: 7bit X-Priority: 1 (Highest) X-MSMail-Priority: High X-Mailer: Microsoft Outlook CWS, Build 9.0.2416 (9.0.2910.0) Importance: High X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V5.00.2314.1300 -------------------------------------------------------------------------------------------In diesem Header finden Sie zwei Einträge mit dem Wort ‘Priority’: X-Priority: 1 (Highest) X-MSMail-Priority: High Fügen Sie nur diese Einträge den Schlüsselwörtern unter der zugehörigen Priorität hinzu. MERCUR kann diese jetzt unterscheiden. MERCUR Mailserver Version 3.3 46 Optionen Dialog Schlüsselwort Hinzufügen/Entfernen Über diese Schaltflächen können Sie ein neues Schlüsselwort hinzufügen oder ein markiertes Schlüsselwort entfernen. Weitere Optionen 'Reply-To:' erzeugen falls nicht vorhanden Wenn diese Option aktiviert ist wird MERCUR das 'Reply-To:'-Feld im Header der Nachrichten überprüfen und hinzufügen, wenn es nicht vorhanden ist. Empfangsbestätigung bei Anforderung Aktivieren Sie diesen Schalter, wenn MERCUR das Header-Feld 'ReturnReceipt-To:' auswerten soll. Dieses Feld enthält eine Mail-Adresse, an die eine Empfangsbestätigung gesendet werden soll. Der MERCUR SMTPDienst generiert eine Bestätigung, wenn eine eingehende Nachricht eine derartige Anforderung enthält und die Nachricht an einen LOKALEN Benutzer ausgeliefert werden konnte. Info an Administrator wenn freier Festplattenspeicher kleiner als....MByte Hinterlegen Sie hier einen Wert in MByte, ab dem der Administrator eine Nachricht erhalten soll, wenn der freie Festplattenspeicher diesen Wert erreicht hat. Diese Option dient zur Überwachung des verfügbaren Festplattenspeichers, um dadurch ein Fehlverhalten der Software zu verhindern. MERCUR Mailserver Version 3.3 Sicherheit Dialog 47 Sicherheit Dialog Es kann vorkommen, dass sogenannte 'Spammer' den Mailserver von anderen für die Verteilung von Nachrichten an eine große Anzahl von Zieladressen verwenden. Eine eingehende Nachricht enthält in solchen Fällen eine hohe Anzahl von Zieladressen. Dies bedeutet, dass der Mailserver für jede dieser Adressen eine ausgehende Nachricht erzeugen muss. Um diesen Fall zu verhindern, können Sie hier wirkungsvolle Schutzmechanismen gegen diese „Spam-Attacken“ installieren und dadurch einen Missbrauch Ihres Mailservers vermeiden. Spamming-Schutz Name des sendenden Computers überprüfen Mit dieser Option werden die übermittelten Namen aller Computer die eine Verbindung zum Server aufnehmen überprüft. Dadurch kann fremden Systemen der Zugriff verweigert werden. Wenn Sie diese Option verwenden muss gewährleistet sein, dass für alle lokalen Arbeitstationen ein A-Eintrag in Ihrem zugeordneten Nameserver existiert. Andernfalls werden auch diese vom MERCUR abgewiesen. Ziel dieser Option ist, dass Computer die Ihrem zugeordneten Nameserver nicht bekannt sind, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird. MERCUR Mailserver Version 3.3 48 Sicherheit Dialog Nicht annehmen, wenn für Absender-Domäne kein MX-Eintrag existiert Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird MERCUR für jede Nachricht die Domäne des Absenders überprüfen. Falls in diesem Fall kein MX-Eintrag verfügbar ist, wird diese Nachricht zurückgewiesen. Ziel dieser Option ist, dass Absender-Domänen die keinen MX-Eintrag haben, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird. Nicht weiterleiten, wenn Absender-Adresse nicht lokal ist Diese Option verweigert das Weiterleiten von Nachrichten, deren Absenderadresse nicht auf einer lokalen Domäne verwaltet wird. Mit dieser Einstellung werden externe Nachrichten nur an lokale Benutzer zugestellt. Ziel dieser Option ist, dass Absender-Adressen die nicht lokal verwaltet werden, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird. Nicht weiterleiten, wenn Absender-Domäne nicht lokal ist Diese Option verweigert das Weiterleiten von Nachrichten, wenn die Domäne der Absender-Adresse nicht auf dem lokalen System verwaltet wird. Mit dieser Einstellung werden externe Nachrichten nur an Adressen in lokalen Domänen zugestellt. Ziel dieser Option ist, dass Absender-Domänen die nicht lokal verwaltet werden, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird. Nicht annehmen, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer als Es kommt häufig vor, dass sogenannte 'Spammer' den Mailserver von anderen, für die Verteilung von Nachrichten an eine große Anzahl von Zieladressen, verwenden. Eine eingehende Nachricht enthält in solchen Fällen hunderte von Zieladressen. Dies bedeutet, dass der Mailserver für jede dieser Adressen eine ausgehende Nachricht erzeugen muss. Um diesen Fall zu verhindern, können Sie hier eine maximale Anzahl von externen Zieladressen vergeben. Wird diese überschritten, wird die Nachricht abgewiesen. Info an Administrator, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer als... Mit dieser Option legen Sie fest, ab welcher Anzahl von externen Zieladressen eine Mitteilung an den Administrator erstellt wird. Diese Einstellung ermöglicht dem Administrator evtl. „Spam-Attacken“ rechtzeitig zu erkennen und weitere Schritte zu unternehmen. MERCUR Mailserver Version 3.3 Sicherheit Dialog 49 Maximale Wartezeiten Sämtliche Netzwerkaktivitäten in Verbindung mit den Arbeitsstationen und entfernten Servern unterliegen bestimmten Zeitrahmen. Eine Überschreitung dieser Zeiten bedeutet, dass eine Anforderung nicht ausgeführt werden konnte weil z.B. ein Fehler aufgetreten ist. Die Werte für die Zeitüberschreitungen können im folgenden frei gewählt werden. ...bei Client-Verbindungen Dieser Wert gibt die maximale Wartezeit bei Client-Verbindungen an. Wenn ein Benutzer eine Verbindung zum Server aufbaut und diese abgebrochen wird, dann wird nach diesem Zeitwert die Verbindung als ungültig erklärt. ...beim Befehlsaustausch Wenn eine Verbindung zu einem entfernten System hergestellt wurde und Befehle ausgetauscht werden, müssen diese innerhalb eines bestimmten Zeitraumes von der Gegenstelle bestätigt werden. Dieser Zeitraum ist erheblich kürzer als beim Verbindungsaufbau. ...beim Verbindungsaufbau Die benötigte Zeitspanne, die benötigt wird um eine Verbindung zu einem entfernten System aufzubauen, ist erheblich größer als bei bestehenden Verbindungen. Dieser Wert sollte deshalb groß genug sein, dass die Verbindung vollständig aufgebaut werden kann. Gerade bei langsamen Internetverbindungen (z.B. bei DFÜ-Netzwerk) können sehr schnell Zeitüberschreitungen auftreten. ..bei Nameserver-Anfragen Bei Nameserver-Anfragen werden keine Verbindungen über längere Zeiträume aufgebaut. Einzelne Abfrage-Pakete werden an den DNS-Server gesendet. Dieser Wert gibt an, wie lange gewartet werden soll bis der Nameserver antwortet. MERCUR Mailserver Version 3.3 50 Sicherheit Dialog Watchdog Der sogenannte Watchdog ist eine Funktion, der in bestimmten Zeitintervallen MERCUR-Dienste überprüft. Sollte aus irgendeinem Grund ein Dienst nicht mehr reagieren, weil dieser zu sehr beschäftigt oder gar abgestürzt ist, dann bekommt der Watchdog ein Signal und wird den jeweiligen Dienst zurücksetzen bzw. neu starten. Diese Funktion kann für den SMTP-, POP3und IMAP4-Dienst aktiviert werden. Überprüfungs-Intervall Hier definieren Sie den Minuten-Intervall, mit dem der Watchdog arbeiten soll. MERCUR Mailserver Version 3.3 Überwachung Dialog 51 Überwachung Dialog Auf dieser Karteikarte können Sie verschiedene Firewall-Einträge installieren und erweiterte Sicherheitsoptionen definieren. Mit den hier vorgenommenen Einstellungen können Sie sich optimal gegen einen Missbrauch Ihres Mailservers schützen. Firewall Im Rahmen der Firewall Angaben für SMTP, POP3, IMAP4 sowie der Konfiguration, können Sie einzelnen IP-Adressen, IP-Adressbereichen sowie ganzen Subnetmasken den Zugriff auf die Dienste erlauben oder verweigern. MERCUR Mailserver Version 3.3 52 Überwachung Dialog SMTP, POP3, IMAP4, Konfiguration Durch die Auswahl dieser Aktivierungspunkte, werden die jeweils zugehörigen Firewall-Einträge angezeigt. Ein Schlüssel vor der IP-Adresse zeigt an das der Zugriff erlaubt ist. Ein Schloss vor der IP-Adresse zeigt an das der Zugriff verweigert ist. Firewall-Eintrag Hinzufügen/Bearbeiten Betätigen Sie die Schaltfläche Hinzufügen um einen neuen Firewall-Eintrag zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen vorhandenen Eintrag zu ändern. Sie erhalten den folgenden Dialog: Berechtigung Im Rahmen der Berechtigung legen Sie fest, ob für die folgenden Einstellungen der Zugriff erlaubt oder verweigert wird. Absender-Adresse/-Domäne Hier legen Sie fest, für welche Mail-Adresse, für welche Domäne oder ob die zuvor eingestellte Berechtigung für alle Benutzer des Systems gilt. Bezieht sich die Berechtigung nur auf eine Mail-Adresse oder auf eine Domäne, so müssen Sie die Adresse/Domäne angeben. MERCUR Mailserver Version 3.3 Überwachung Dialog 53 Für alle Adressen/Domänen Die eingestellte Berechtigung gilt für alle Mail-Adressen und für alle Domänen des Systems. Nur für Domäne ....... Die eingestellte Berechtigung gilt nur für die genannte Domäne. Geben Sie in das Eingabefeld einen gültigen Domänennamen ein. Nur für Adresse ..... Die eingestellte Berechtigung gilt nur für die genannte Mail-Adresse. Geben Sie in das Eingabefeld eine gültige Mail-Adresse ein. Gültigkeits-Bereich Hier können Sie angeben für welche IP-Adresse bzw. für welchen Adressenbereich der Firewall-Eintrag gelten soll. Sie können hier einzelne Adressen oder bestimmte Adressbereiche festlegen, für die der Zugriff erlaubt bzw. verweigert werden soll. Subnetz-Maske Mit den Eingaben in der Subnetzmaske beschränken Sie den IPAdressenbereich, der in dem Eingabefeld IP-Adresse beginnt. MERCUR Mailserver Version 3.3 54 Überwachung Dialog Dienste Hier definieren Sie, für welche Dienste diese Firewall-Definition Gültigkeit haben. Entfernen Mit der Schaltfläche Entfernen können Sie einen markierten Firewall-Eintrag aus der Liste entfernen. Sicherheitskopien Mit diesen Einstellungen können Sie jeweils ein Verzeichnis auswählen, in dem Kopien aller eingehenden oder ausgehenden Nachrichten gespeichert werden sollen. Die Dateiablage in dem gewählten Verzeichnis wird automatisch durch hinzufügen entsprechender Unterverzeichnisse nach Domänen untergliedert. Achtung: Bei dieser Option ist zu beachten, dass die abgelegten Kopien nicht automatisch gelöscht werden. Optionen Mit diesen Optionen können Sie Telnet-Verbindungen verweigern, Nachrichten verschlüsselt speichern und den Verify-Befehl unterbinden. Verschlüsselt speichern Alle Nachrichten werden verschlüsselt gespeichert, so dass diese nicht mehr mit einem Editor gelesen werden können. Diese Nachrichten können dann nur noch mit dem verwendeten Mail-Client gelesen werden. Diese Option ist nur sinnvoll unter Windows 9x. Keine Telnet-Verbindungen Ist diese Funktion aktiviert, so werden Telnet-Verbindungen zu dem Mailserver unterbunden. VRFY verweigern Verweigert den SMTP-Befehl VRFY. Damit wird die Übergabe der E-MailAdresse eines Benutzers nicht durchgeführt. Somit wird ein Missbrauch durch die Verwendung einer durch VRFY erlangten E-Mail-Adresse unmöglich gemacht. MERCUR Mailserver Version 3.3 ODBC Dialog 55 ODBC Dialog Die Verwaltung von Benutzerdaten und Ereignisprotokollen in einer Datenbank bietet dem Administrator ein offenes System und die Möglichkeit gezielter Auswertungen von Nutzung und Kosten. Durch den Einsatz leistungsfähiger Datenbanksysteme ist zusätzlich ein schneller Zugriff auf eine große Anzahl von Benutzerdaten gewährleistet. Benutzerdaten speichern Hier geben Sie an, wie und wo MERCUR die Daten der Benutzer speichern soll. ...als Datei in Verzeichnis Wählen Sie diese Option wenn die Benutzerdaten in Form von Dateien in einem Verzeichnis auf der Festplatte gespeichert werden sollen. Geben Sie in das Eingabefeld einen gültigen Verzeichnispfad ein oder wählen Sie diesen per Mausklick aus der Verzeichnisliste. ...in ODBC-Datenquelle Hier hinterlegen Sie eine ODBC-Datenquelle, die MERCUR zum Speichern der Benutzerdaten verwendet. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu er- MERCUR Mailserver Version 3.3 56 ODBC Dialog halten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur der Datenquelle zu überprüfen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat angepasst bzw. entsprechend neu erzeugt. Außerdem können Sie hier den Anmeldenamen und das Kennwort angeben, welches MERCUR für die Datenbankanmeldung verwendet. Ereignisprotokolle speichern Hier geben Sie an, wie und wo die Protokollierung der Ereignisse stattfinden soll. ...als Datei in Verzeichnis Wenn Sie diese Option wählen, wird MERCUR sämtliche SMTP-, POP3und IMAP4-Ereignisse in Form von Textdateien in einem Verzeichnis auf der Festplatte speichern. Geben Sie in das Eingabefeld einen gültigen Verzeichnispfad ein oder wählen Sie diesen per Mausklick aus einer Verzeichnisliste. in ODBC-Datenquelle Geben Sie hier den Namen einer ODBC-Datenquelle an, die MERCUR für die Ereignisprotokollierung verwenden soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu erhalten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur der Datenquelle zu überprüfen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat angepasst bzw. entsprechend neu erstellt. Weiterhin ist hier die Angabe von Anmeldenamen und Kennwort, sowie eines Tabellennamens notwendig. MERCUR wird in dieser Tabelle alle Ereignisse aus SMTP, POP3 und IMAP4 speichern. Achtung: Bitte beachten Sie, dass hier ausschließlich System-Datenquellen verwendet werden können. Benutzerabhängige ODBC-Datenquellen sind für diese Funktion NICHT geeignet und stehen im Rahmend er Auswahlliste auch nicht zur Verfügung. ODBC Fehler-Protokoll aktivieren Wenn Sie diese Option aktivieren, wird in dem Log-Verzeichnis ein ODBC Fehler-Protokoll erstellt. Es wird eine Datei mit dem Namen MCRODBC.TXT angelegt. Diese Datei enthält ausschließlich ODBC-Fehler, d.h. erfolgreich MERCUR Mailserver Version 3.3 ODBC Dialog 57 ausgeführte ODBC-Befehle werden nicht protokolliert. Es handelt sich hierbei um eine einzelne Datei und nicht um täglich neu generierte Dateinamen. MERCUR Mailserver Version 3.3 58 Protokolle Dialog Protokolle Dialog Hier legen Sie fest, mit welcher Protokollebene die Ereignis-Protokolle geführt werden und wann eine Löschung vorgenommen werden kann. Im weiteren definieren Sie die Verzeichnisse, in dem die zugehörigen Dateien gespeichert werden. Ereignis-Protokoll Protokollebene Hier werden die Rahmenbedingungen für die Protokollebene festgelegt. Folgende Einstellungen sind vorgesehen: Kein Protokoll Es werden keine Aufzeichnungen vorgenommen. Nur Fehler Es werden nur eventuell auftretende Fehler protokolliert. Warnungen Es werden Fehler und Warnungen dokumentiert. Informationen MERCUR Mailserver Version 3.3 Protokolle Dialog 59 Es werden zusätzlich allgemeine Hinweise aufgezeichnet, wie z.B. An- und Abmelden von Benutzern, Weiterleiten von Nachrichten, Aktualisierung der Post. Detailliert Aufzeichnung sämtlicher SMTP, POP3, IMAP4 Befehlsfolgen ohne die eigentliche Nachricht. Diese Einstellung ist zu empfehlen, da Sie bei eventuellen Supportanfragen sehr aussagekräftig ist und eine detaillierte Analyse vereinfacht. Detailliert mit Daten Aufzeichnung sämtlicher SMTP, POP3, IMAP4 Befehlsfolgen inklusive des Nachrichtentextes. Löschen wenn älter als ....Tage Hier können Sie angeben, nach welchem Zeitraum ältere Protokolldateien gelöscht werden. Anzeigen und Löschen Sie haben hier die Möglichkeit das Protokoll für SMTP, POP3 und IMAP4 eines bestimmten Tages einzusehen. Wählen Sie zunächst das gewünschte Protokoll aus der Liste und klicken Sie danach auf die Schaltfläche Anzeigen. Wählen Sie Löschen, wenn Sie das Protokoll eines bestimmten Tages löschen möchten. Verzeichnisse Sie können hier festlegen, in welches Verzeichnis MERCUR die benötigten Dateien auf Ihrem System ablegt. Sie können den jeweiligen Verzeichnisnamen über die Tastatur eingeben oder durch Betätigen der entsprechenden Schaltfläche aus einer Liste wählen. Temporärdateien Geben Sie hier das Verzeichnis an, dass MERCUR für Temporärdateien verwenden soll. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen TempVerzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Temp) abgelegt. MERCUR Mailserver Version 3.3 60 Protokolle Dialog Mail-Verzeichnisse In diesem Verzeichnis wird MERCUR die Unterverzeichnisse zur Verwaltung der Benutzer-Postfächer und dem Postausgang verwalten. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen Mail-Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Mail) abgelegt. Konfiguration In diesem Verzeichnis wird MERCUR sämtliche Definitionen für Benutzer, Mailing-Listen, Auto-Responder, Befehlsausführungen, Statischen Routen und externen POP-Konten speichern. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen Config-Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Config) abgelegt. HTML-Dateien Dieses Verzeichnis enthält die für die Remote-Konfiguration mittels Browser benötigten HTML-Dateien. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen HTML-Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Html) abgelegt. Weitere Informationen bzgl. der HTML-Konfiguration erhalten Sie unter Konfiguration mit einem Browser. MERCUR Mailserver Version 3.3 Info Dialog 61 INFO Dialog Diese Seite enthält Informationen über die bei Ihnen installierte Version von MERCUR, sowie die Registrierung. Falls Sie eine Testversion besitzen, können Sie diese über die Schaltfläche Registrieren für den vollen Funktionsumfang lizensieren. Diese Registrierung ist auch noch nach Ablauf der Testphase von 30 Tagen möglich. Registrieren Um eine Testversion von MERCUR für den vollen Funktionsumfang zu lizensieren, müssen Sie Ihre Seriennummer hier eintragen. Betätigen Sie dafür die Schaltfläche Registrieren. Geben Sie im darauffolgenden Dialog Ihre Seriennummer ein und betätigen Sie die Eingabetaste. Ihre MERCUR-Version ist jetzt für die von Ihnen erworbene Benutzer Postfach Lizenz lizensiert. Falls diese Schaltfläche nicht vorhanden ist, handelt es sich hierbei um eine bereits lizensierte Version von MERCUR. Support Diese Option ermöglicht es, eine Nachricht mit detaillierten Informationen an den ATRIUM-Support zu senden. Diese Funktion generiert eine Nachricht, die die vom Support benötigten Informationen, z.B. Betriebssystem, MER- MERCUR Mailserver Version 3.3 62 Info Dialog CUR-Konfiguration, Protokolldateien, usw. enthält. Verwenden Sie diese Funktion für eine detaillierte Beschreibung Ihres Problems. OK Diese Schaltfläche übernimmt durchgeführte Änderungen und schließt dieses Konfigurationsprogramm. Abbruch Diese Schaltfläche schließt das Konfigurationsprogramm, ohne Änderungen durchzuführen. MERCUR Mailserver Version 3.3 Der MERCUR Benutzermanager 63 Der MERCUR Benutzermanager Funktionsumfang Der MERCUR Benutzermanager dient in erster Linie der Verwaltung von Benutzer-Datensätzen. Die Darstellung im Windows-Explorer-Stil bietet Übersicht und hohen Bedienungskomfort. Weiterhin stehen Funktionen für Import/Export und zur Einrichtung von Datenbanken zur Verfügung. Des weiteren können Sie als Administrator den Benutzermanager von jedem anderen Computer aus konfigurieren. Die unterschiedlichen Datensätze unterteilen sich grundlegend in die folgenden sieben Kategorien: Domänen Domänen werden im Rahmen der Benutzerverwaltung geführt. Dies bietet u.a. den Vorteil, dass diverse Grundeinstellungen (z.B. Administrator und Listserver) für jede Domäne separat eingestellt werden können. Benutzer In dieser Rubrik werden alle Benutzer-Konten aufgeführt. Dies sind lokale und externe Mail-Adressen, die auf diesem System verwaltet werden. Jedem Benutzer können hier persönliche Eigenschaften (z.B. Kontotyp, max. Postfachgröße, Kopien,..) zugewiesen werden. Mailing-Listen Hier werden alle Definitionen der domänenabhängigen Mailing-Listen aufgeführt. Durch Öffnen der Baumansicht eines Mailing-Listen-Eintrages werden zusätzlich noch die Mitglieder und der Datei-Index der Liste angezeigt. Durch den Datei-Index können in Mailing-Listen auch Dateien hinterlegt werden, die den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Auto-Responder Auto-Responder sind vordefinierte Antworten, die bei bestimmten Aktionen automatisch generiert und an Absender-Adressen gesendet werden. Befehlsausführung Unter Befehlsausführung, Executable, versteht man eine spezielle MailAdresse, durch die die Ausführung eines Programms veranlasst wird. Der MERCUR Mailserver Version 3.3 64 Der MERCUR Benutzermanager Name des Programms und die dazugehörigen Argumente können frei definiert werden. Externe Post-Konten Externe Post-Konten sind POP3- bzw. IMAP4-Konten auf fernen Mailservern. Solche Konten können automatisch überprüft und in die lokale Verwaltung mit einbezogen werden. Mit Hilfe eines exakten Zeitplanungssystems werden Nachrichten vom fernen Server abgerufen und auf Bedarf im lokalen Netz verteilt. Statische Routen Mit Hilfe von Statischen Routen können eingehende Nachrichten mit bestimmten Eigenschaften ohne weitere Verarbeitung direkt an andere Mailserver bzw. Domänen weitergeleitet werden. Zur Auswertung der Nachrichten-Header stehen spezielle Filterfunktionen zur Verfügung. Der Zeitpunkt der Weiterleitung kann hier genau definiert werden. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Bedienung 65 MERCUR Benutzermanager Bedienung Der Benutzermanager erscheint im Stil des bekannten Windows-Explorers. In einer Zwei-Fenster-Ansicht können Sie alle Datensätze auf einen Blick sehen und bearbeiten. Die Baumstruktur in der linken Bildhälfte zeigt die unterschiedlichen Kategorien mit den dazugehörigen Datensätzen an. Die Ansicht in der rechten Bildhälfte ist abhängig vom ausgewählten Eintrag in der Baumliste. Handelt es sich hierbei um einen Oberbegriff, dann sehen Sie im rechten Bild die darin enthaltenen Objekte. Ist aber ein Objekt selbst ausgewählt (z.B. Benutzer, Mailing-Liste,..), dann erscheint der Dialog mit sämtlichen dazugehörigen Objektdaten. Dadurch wird eine sehr einfache Bearbeitung der Datensätze möglich. Die übergeordneten Begriffe unterteilen sich in Domänen, Auto-Responder, Externe Post-Konten und Statische Routen. Die Domänen erscheinen je nach Einstellung mit zwei unterschiedlichen Symbolen. Domänen-Einträge die mit dem Schriftzug 'NT' gekennzeichnet sind, symbolisieren eine Domä- MERCUR Mailserver Version 3.3 66 MERCUR Benutzermanager Bedienung ne deren Mitglieder durch den Windows NT Benutzer-Manager verwaltet werden (siehe Domänen). Die Typen Auto-Responder und Externe Post-Konten liegen sowohl im Hauptbereich der Liste als auch als Unterpunkt von Domänen vor. Der Unterschied liegt hierbei nicht in der Funktionalität, sondern ausschließlich in der Verfügbarkeit. Befindet sich das Objekt im Hauptbereich der Liste, so ist es global für alle Domänen verfügbar. Definitionen unterhalb einer Domäne gelten nur für die Domäne selbst. Das Menü des Hauptfensters enthält sämtliche Funktionen, die für die Bearbeitung von Benutzer-Datensätzen notwendig sind. Einige davon sind als Schaltfläche in der Symbolleiste verfügbar. Durch einfachen Klick mit der rechten Maustaste erhalten Sie für jeden Listeneintrag ein entsprechendes Objektmenü. Dadurch wird das Arbeiten mit Objekten in vielen Fällen erheblich erleichtert. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Domänen 67 MERCUR Benutzermanager Domänen MERCUR kann verschiedene Systemeinstellungen für jede Domäne separat verwalten. Dazu gehören in erster Linie Angaben zum Administrator und zum Listserver, als auch zur Verwaltung von unbekannten Benutzern. Weiterhin können hier einer Domäne die Windows NT-Benutzer zugewiesen werden. Dies geschieht über die Einbindung des Windows NT Benutzermanager. Domäne Name Der Name der Mail-Domäne, wie er innerhalb der Mail-Adressen verwendet wird. Beschreibung Diese Angabe ist optional und wird ausschließlich zur internen Verwaltung benutzt. Administrator Sie definieren hier den Alias und das Postfach für den Administrator dieser Domäne. MERCUR Mailserver Version 3.3 68 MERCUR Benutzermanager Domänen Postfach-Name Das entsprechende Postfach, indem Nachrichten für den Administrator dieser Domäne abgelegt werden. Standard-Alias Der Aliasname des Administrators, der standardmäßig für diese Domäne verwendet werden soll (z.B. postmaster). Diese Angabe kommt vor allem bei der Generierung von Administrator-Nachrichten zur Verwendung. Weitere Aliase Die Einträge in der Liste stellen weitere Aliase für das Administrator-Konto zur Verfügung. Die hier aufgeführten Namen dienen ausschließlich zur Identifizierung bei eintreffenden Nachrichten. Sie können hier AdministratorAliase hinzufügen oder vorhandene entfernen. Enthält eine Nachricht an diese Domäne einen der hier aufgeführten Aliase, so geht diese Nachricht an das angegebene Postfach des Administrators. Listserver Sie definieren hier die Aliase für den Listserver dieser Domäne. Der Listserver wird für die Abarbeitung von Mailing-Listen eingesetzt. Um ListserverBefehle (z.B. subscribe, lists, oder get) an den Listserver zu senden, geben Sie hier bitte den/die Aliase der E-Mail-Adresse des Listservers an. Standard-Alias Der Aliasname der Listserver-Adresse, der auf diesem System verwendet werden soll (z.B. listserv). Weitere Aliase Die Namen in der Liste stellen weitere Aliase für die Listserver-Adresse zur Verfügung. Die hier aufgeführten Namen dienen ausschließlich zur Identifizierung bei eintreffenden Nachrichten. Sie können hier eigene ListserverAliase hinzufügen oder vorhandene entfernen. Enthält eine Nachricht an diese Domäne einen der hier aufgeführten Aliase, so geht diese Nachricht an den Listserver. Hinweis: Weitere Informationen zur Listserver-Funktion erhalten Sie im Kapitel Mailing-Listen. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Domänen 69 Unbekannte Benutzer Diese Einstellungen geben vor, wie mit empfangenen Nachrichten an Benutzer deren Mail-Adressen dem System nicht bekannt sind, verfahren werden soll. Nicht annehmen Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eingehende Nachrichten an unbekannte Adressen grundsätzlich nicht annehmen möchte. Die Nachrichten werden abgewiesen. Info an Administrator Wählen Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator der entsprechenden Domäne zu senden, wenn eine Nachricht abgewiesen wurde. Weiterleiten an: Mit dieser Option können Sie Nachrichten an unbekannte BenutzerAdressen trotzdem empfangen. Sie haben hier die Möglichkeit derartige Nachrichten an eine andere Adresse, Domäne oder an einen anderen Mailserver weiterzuleiten. Mit der Option <original domäne als mailserver> wird der Domänenname der ursprünglichen Adresse als Rechnername interpretiert und versucht die Nachricht an diesen weiterzuleiten. Mitteilung an Absender senden Aktivieren Sie diese Option, wenn Mercur automatisch eine Mitteilung an den Absender senden soll, dass die Nachricht an eine andere Mail-Adresse/Domäne oder einen anderen Mailserver weitergeleitet wurde. Windows NT Benutzer MERCUR kann die integrierte Sicherheit von Windows NT in die Verwaltung von Benutzern mit einbeziehen. So können die Mitglieder eines Windows NT Benutzerkontos als lokale Benutzer der jeweiligen Domäne mit hinzugezogen werden. Für Alias und Kennwort gelten in diesem Fall die Anmeldedaten aus dem Windows NT Benutzermanager. Diese Funktion ist nur in der MERCUR Version für Windows NT und Windows 2000 mit unbegrenzter Benutzer Postfach Lizenz verfügbar. MERCUR Mailserver Version 3.3 70 MERCUR Benutzermanager Domänen Windows NT Benutzermanager verwenden Aktivieren Sie diese Option, wenn der Windows NT Benutzermanager mit einbezogen werden soll. Die Windows NT-Benutzer werden im Benutzermanager unter den Benutzern nicht angezeigt, sind aber mit den angezeigten Benutzern gleichgestellt. Konto Wählen Sie hier das Windows NT Benutzerkonto aus, deren Mitglieder für die Verwendung von Mail innerhalb dieser Domäne berechtigt sind. Domäne Geben Sie hier den Namen des Windows NT Domänenkontrollers oder der Windows NT Domäne an, die für die Anmeldung der Mail-Benutzer verwendet werden soll. Falls in Ihrem lokalen Netzwerk nur ein Domänenkontroller existiert, reicht hier die Angabe eines einzelnen Punktes aus. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto 71 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto Benutzer sind reguläre E-Mail Adressen, die auf dem lokalen System ein Postfach besitzen oder mit einer entfernten E-Mail Adresse verknüpft sind. Im Benutzerdialog kann für jeden Datensatz ein persönliches Benutzerprofil definiert werden. Benutzer Hier nehmen Sie Einstellungen zu dem Benutzer, dem Postfach und eventuell anzulegenden Kopien vor. Alias Der offizielle Aliasname des Benutzers innerhalb der E-Mail Adresse: [email protected] MERCUR Mailserver Version 3.3 72 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto Domäne Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten adressiert werden: [email protected] Name Der volle Name des Benutzers. Diese Angabe dient nur als Kommentar und kann frei gewählt werden. POP3/IMAP4 Konto Der Name des Postkontos. Dieser Name wird in Verbindung mit dem Kennwort für die POP3- bzw. IMAP4 Anmeldung verwendet. In den meisten Fällen ist der Kontoname mit dem Alias identisch. Bei der Verwaltung von mehreren Domänen mit gleichen Aliasen kann es jedoch vorkommen, dass hier unterschiedliche Bezeichnungen gewählt werden müssen. Kennwort Das POP3- bzw. IMAP4 Kennwort des Benutzers, dass beim Abrufen der eingegangenen Nachrichten angegeben werden muss. Das Kennwort wird unsichtbar dargestellt und muss aus Sicherheitsgründen zweimal eingegeben werden. Weiterleiten an Lokales Postfach Die eingehenden Nachrichten werden in einem Postfach auf dem Server abgelegt. Das Postfach wird durch ein Unterverzeichnis innerhalb des PostVerzeichnisses repräsentiert. Ein Postfach kann von mehreren Benutzern gemeinsam verwendet werden. Typ MERCUR unterstützt zwei Arten von Postfächer - POP3 und IMAP4. Hier können Sie den Typ bestimmen, der für dieses Postfach verwendet werden soll. Maximale Postfachgröße.....KBytes Hier können Sie dem Postfach eine maximale Größe in KByte zuordnen. Dadurch wird die größtmögliche Datenmenge bestimmt, die ein Postfach be- MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto 73 inhalten darf. Ist diese erreicht, werden keine weiteren Nachrichten für dieses Postfach angenommen. Entfernte Adresse Falls der Benutzer kein Postfach auf dem lokalen System besitzt, kann hier eine entfernte E-Mail Adresse angegeben werden. Der Benutzer wird dann als entfernter Benutzer geführt. Eingehende Post wird trotzdem angenommen und an die angegebene Adresse weitergeleitet. Die Adresse muss dem Internet-Standard entsprechen (z.B. [email protected]). Kopien Kopie eingehender Post an Jede Nachricht die für diese Adresse bestimmt ist, wird als Kopie an die hier angegebene Mail-Adresse gesendet. Falls Sie hier mehrere Adressen angeben, müssen diese durch Semikolon getrennt werden. Kopie ausgehender Post an Alle verschickten Nachrichten dieser Adresse, können als Kopie an die hier angegebene Adresse gesendet werden. Auch hier sind mehrere Adressen möglich. MERCUR Mailserver Version 3.3 74 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto Optionen Hier legen Sie die Optionen für jeden Benutzer fest und können ihm ein externes Postkonto zuweisen. Erhaltene Post beantworten mit Hier können Sie einen Auto-Responder auswählen, der für die automatische Beantwortung aller Posteingänge unter dieser Adresse verwendet werden soll. Wenn eine Nachricht eintrifft, wird diese zuerst im dazugehörigen Postfach eingeordnet und dann umgehend mit dem angegebenen AutoResponder beantwortet. Wählen Sie im zugehörigen Listenfeld einen bereits eingerichteten Auto-Responder aus. Absender zur Mailing-Liste hinzufügen Die Absender aller eingehenden Nachrichten an diese Adresse können automatisch einer Mailing-Liste zugeordnet werden. Sie sehen alle E-Mail Adressen, die eine Nachricht an diese Adresse gesendet haben auf einen Blick und können somit mehreren Adressen gezielte Informationen zuführen. Wählen Sie im zugehörigen Listenfeld eine bereits eingerichtete MailingListe aus, zu dem die Absender-Adresse hinzugefügt werden soll. Post löschen wenn älter als ....Tage Sie können mit dieser Option eine maximale Verweildauer von Nachrichten angeben. Wenn ein Benutzer seine Nachrichten innerhalb dieses Zeitraumes nicht abholt, werden diese gelöscht. Weiterleiten wenn älter als ....Tage an..... Wie oben, können Sie auch hier eine maximale Verweildauer angeben. In diesem Fall werden diese Nachrichten allerdings nicht gelöscht, sondern an die von Ihnen angegebene Adresse weitergeleitet. Info an Administrator, wenn Post älter als .... Tage Durch diese Option erhält der Administrator eine Nachricht, wenn innerhalb des festgelegten Zeitraumes keine Nachrichten aus diesem Postfach abgerufen wurden. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto 75 Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen Mit dieser Option können Sie den Versand von Nachrichten für den aktuellen Benutzer auf das lokale System beschränken. Die Zieladressen sämtlicher gesendeten Nachrichten werden dann überprüft und wenn diese nicht auf dem lokalen System vorhanden sind, wird eine weitere Zustellung abgelehnt. Administrator-Rechte Mit diesem Schalter können Sie dem jeweiligen Benutzer die folgenden Administrator-Rechte zuweisen. ....alle Domänen Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Konfigurationsdienst und den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten EMail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. ....nur diese Domäne Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur die Konfiguration der Domäne ändern kann, der er angehört. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. ....nur diesen Benutzer Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur ausgewählte Einträge seiner eigenen Konfiguration ändern kann. Es handelt sich um die Einträge Name (sein voller Name), das Kennwort und die Angabe einer Weiterleitungsadresse. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. Externe Post-Konten Sie können hier ein oder mehrere externe Post-Konten (POP3 oder IMAP4) angeben, die für diesen Benutzer auf wartende Nachrichten überprüft werden sollen. Diese Konten müssen zuvor als externe Post-Konten definiert werden. Damit ist es auf einfache Weise möglich, Konten auf fernen MailSystemen in die lokale Konto-Verwaltung zu integrieren (siehe externe PostKonten). MERCUR Mailserver Version 3.3 76 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen Im Rahmen der Mailing-Listen sind Header-Felder und Zugriffsberechtigungen individuell einstellbar. Weiterhin steht Ihnen auch eine Index-Verwaltung zur Verfügung. Mailing-Liste Hier definieren Sie den Alias, den Eigentümer und einige Optionen für die Mailing-Liste. Alias Der offizielle Aliasname der Mailing-Liste innerhalb der E-Mail Adresse: [email protected]. Domäne Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten für die Mailing-Liste adressiert werden: [email protected]. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen 77 Beschreibung Eine Beschreibung für die Mailing-Liste. Diese Angabe dient nur als Kommentar und kann frei gewählt werden. Eigentümer der Liste Hier wird der Eigentümer der Mailing-Liste angegeben. Sämtliche Vorgänge innerhalb der Liste werden beim Eigentümer dokumentiert. Bei nicht öffentlichen Listen kann der Eigentümer entscheiden, wer Mitglied werden darf. Alias Der offizielle Aliasname des Eigentümers der Mailing-Liste. Domäne Die Domäne des Mailing-Listen Eigentümers. Optionen Sie können hier grundsätzliche Optionen für die Mailing-Liste definieren. Weitere Einstellungen zu den Dateien und den Berechtigungen können Sie in dem Register Optionen vornehmen. Kopie an Eigentümer Hier können Sie festlegen, dass alle Nachrichten an eine Liste auch an den Eigentümer gesendet werden. Auf diese Weise hat der Eigentümer immer einen Überblick über die Aktivitäten innerhalb der Liste ohne das er als Mitglied geführt wird. EXPN-Befehl verweigern Aktivieren Sie diese Option, wenn die Ausführung des EXPN-Befehls für diese Mailing-Liste unerwünscht ist. Der EXPN-Befehl dient zur Anzeige sämtlicher Listenmitglieder. Maximale Nachrichtengröße....KByte Nachrichten an die Mailing-Liste können in Ihrer Größe beschränkt werden. Dadurch wird vermieden, dass große Datenmengen an eine große Anzahl von Listen-Mitgliedern verteilt werden. Geben Sie hier die maximale Größe (in KByte) an, die eine Nachricht nicht überschreiten darf. MERCUR Mailserver Version 3.3 78 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen Mit niedriger Priorität senden Die Aktivierung einer Mailing-Liste verursacht häufig ein sehr hohes Nachrichtenaufkommen. Damit der normale Nachrichtenversand dadurch nicht verzögert wird, ist es sinnvoll der Mailing-Liste eine niedrige Priorität zuzuweisen. Reguläre Nachrichten werden in diesem Fall bevorzugt behandelt. Maximale Anzahl von Empfängern... Hier können Sie der Mailing-Liste eine maximale Anzahl von Mitgliedern zuweisen. Auch dies dient zur Verhinderung von übergroßen Datenmengen. 'From:' enthält Eigentümer Wenn diese Option aktiviert ist, wird MERCUR das 'From:'-Feld innerhalb des Nachrichten-Headers grundsätzlich durch die Adresse des Eigentümers ersetzen. Info an Eigentümer... Hier können Sie eine Kurzinfo aktivieren, die der Eigentümer der Liste erhält, wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt bzw. ein Mitglied die Liste verläßt. 'To:'-Feld enthält Je nach Einsatz der jeweiligen Mailing-Liste können die Felder des Nachrichten-Headers unterschiedliche Bedeutungen haben. In diesem Listenfeld können Sie wählen, welche Angabe das 'To:'-Feld aller Nachrichten dieser Liste enthalten soll. Eine Auflistung aller Empfänger ist nur dann zu empfehlen, wenn die Mailing-Liste nicht allzu viele Mitglieder enthält. 'Reply-To:'-Feld enthält Das 'Reply-To:'-Feld im Nachrichten-Header ist sehr wichtig für die Beantwortung von Nachrichten. Im Falle von Nachrichten, die durch eine MailingListe verteilt wurden, ist die Adressierung von Antwortnachrichten nicht immer klar definiert. Steht in diesem Feld die Adresse der Liste selbst, dann würde eine Beantwortung ebenfalls wieder an alle Mitglieder verteilt werden. Dies ist zwar sehr nützlich zum Aufbau von Diskussionsrunden, allerdings eher hinderlich bei der normalen Informationsverteilung. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen 79 Optionen Dateien Mitglieder Geben Sie hier den Namen der Datei an, in der die Mitglieder der MailingListe gespeichert werden sollen. Sie können auch eine bestehende Datei auswählen und in die Liste übernehmen. Datei-Index Hier können Sie den Namen der Datei angeben, in der die Datei-Anlagen der Mailing-Liste gespeichert werden sollen. Sie können auch eine bestehende Datei auswählen und in die Liste übernehmen. Durch Datei-Anlagen an der Mailing-Liste können Sie den Mitgliedern Dateien zur Verfügung stellen, die mit dem Listserver-Befehl GET (siehe Listserver-Befehle) abgerufen werden können. Kopf für alle Nachrichten Sie können allen von der Mailing-Liste generierten Nachrichten an die Mitglieder mit standardmäßigen Kopfinformationen ausstatten. Geben Sie hier den Namen einer Textdatei an, die am Anfang jeder Nachricht eingefügt werden soll. Fuß für alle Nachrichten Geben Sie hier den Namen einer Textdatei an, die am Ende jeder Nachricht angefügt werden soll. Info an neue Mitglieder Wählen Sie hier eine Textdatei aus, die als Begrüßung von neuen Mitgliedern verwendet werden soll. Diese Datei wird immer dann automatisch verschickt, wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt. Ereignisse protokollieren Sie haben hier die Möglichkeit eine Datei anzugeben, in der sämtliche Aktivitäten der Mailing-Liste unabhängig vom standardmäßigen SMTP-Protokoll aufgezeichnet werden sollen. MERCUR Mailserver Version 3.3 80 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen Berechtigungen MERCUR erlaubt eine exakte Einstellung sämtlicher Zugriffsberechtigungen für eine Liste. Diese unterteilen sich in die drei verschiedene Kategorien, Eigentümer, Mitglieder und Andere. Die allgemeine Bezeichnung Andere beschreibt prinzipiell alle Internet-Teilnehmer dieser Welt, die nicht Mitglied der Liste bzw. der Eigentümer sind. Nachrichten an die Liste senden Aktivieren Sie diese Option, wenn Benutzer der aktuell ausgewählten Kategorie Nachrichten an diese Listen senden dürfen. Neue Mitglieder hinzufügen Diese Option erlaubt Benutzern der ausgewählten Kategorie neue Mitglieder mit Hilfe von SUBSCRIBE/JOIN (siehe Listserver-Befehle) der Liste hinzuzufügen. Mitglieder entfernen Durch diese Option erteilen Sie Benutzern der ausgewählten Kategorie die Erlaubnis sich selbst oder andere Mitglieder wieder von der Liste zu entfernen. Dies erfolgt meist mit dem Befehl UNSUBSCRIBE LISTENNAME an den Listserver. (siehe Listserver-Befehle) Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS Mit REVIEW/RECIPIENTS (siehe Listserver-Befehle) können Sie eine Auflistung aller Mitglieder einer Liste abrufen. Wählen Sie hier, welche Benutzer eine Mitgliederliste anfordern dürfen. Datei-Index anzeigen mit INDEX Der Datei-Index stellt eine Liste aller verfügbaren Dateien zur Verfügung. Mit Hilfe des Listserver-Befehl INDEX (siehe Listserver-Befehle) kann dieser Datei-Index angefordert werden. Hier können Sie bestimmen, welche Benutzer diese Abfrage ausführen dürfen. Dateien empfangen mit GET Der Befehl GET dient zum Empfangen von Datei-Anlagen (siehe ListserverBefehle). Mit dieser Option können Sie der jeweiligen Benutzer-Kategorie die Erlaubnis zum Empfang von Dateien erteilen bzw. entziehen. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen 81 In Rahmen des LIST-Befehl anzeigen Durch den Befehl LIST wird eine Liste mit allen verfügbaren Mailing-Listen generiert (siehe Listserver-Befehle). Hier können Sie definieren, ob diese Mailing-Liste bei einer LIST-Abfrage mit aufgeführt werden soll. Mitglieder Sie sehen hier sämtliche Mitglieder einer Mailing-Liste auf einen Blick. Über die Schaltflächen Hinzufügen oder Entfernen können Sie Mitglieder hinzufügen bzw. wieder entfernen. Importieren Über diese Schaltfläche können Sie Mitglieder aus einer Textdatei importieren. Im folgenden Dialogfenster geben Sie den Dateinamen aus der die Mitglieder importiert werden sollen an. Zusätzlich müssen Sie noch die Reihenfolge angeben, aus der sich die Einträge zusammensetzen (z.B. Name, EMail-Adresse oder umgekehrt). Weiterhin müssen Sie das Trennzeichen angeben, dass den Namen von der E-Mail-Adresse trennt und das Begrenzungszeichen, dass die einzelnen Einträge voneinander trennt. Datei-Index Hier werden alle verfügbaren Datei-Anlagen dieser Liste angezeigt. Wählen Sie Hinzufügen, um eine neue Anlage hinzuzufügen. Sie erhalten einen Dialog, wo Sie die Bezeichnung, den Dateinamen und den Dateityp angeben können. Beim Dateityp handelt es sich zum einen um reine Textdateien (ASCII) und zum anderen um Binärdateien. Wenn Sie der Liste eine Binärdatei als Anlage beifügen, dann müssen Sie in jedem Fall die Option 'MIMEKodiert senden' auswählen. Anderenfalls ist eine Versendung mittels SMTP nicht möglich. Listserver Befehle Die Funktion des Listservers ist eine der wichtigsten Komponenten für das Arbeiten mit Mailing-Listen. Der Listserver ist für die Ausführung von Listserver-Befehlen zuständig. In MERCUR besitzt jede Domäne eine eigene Listserver-Adresse (z.B. [email protected]). Alle Nachrichten, die für diese Adresse eintreffen, werden mit einem speziellen Parser nach Befehlen durchsucht und dann ausgeführt, falls die entsprechende Berechtigung vorhanden ist. Auf diese Weise kann z.B. ein neues Mitglied durch eine einfa- MERCUR Mailserver Version 3.3 82 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen che Nachricht, die den Befehl SUBSCRIBE beinhaltet, einer Mailing-Liste beitreten. Die Listserver-Funktion von MERCUR stellt folgende Befehle zur Verfügung: JOIN oder SUBSCRIBE Die Kommandos join bzw. subscribe ermöglichen es Benutzern automatisch einer Mailing-Liste beizutreten. Die Befehle werden nur akzeptiert, wenn die Option ‘Neue Mitglieder hinzufügen‘ aktiviert ist. Ansonsten erhält der Eigentümer eine Nachricht mit der Anforderung. Syntax: join Listen-Name, [Mail-Adresse], [Name] oder subscribe Listen-Name, [Mail-Adresse],[Name] Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet. LEAVE oder UNSUBSCRIBE Mit leave bzw. unsubscribe können Mitglieder der Mailing-Liste sich von dieser abmelden. Syntax: leave Listen-Name, [Mail-Adresse] oder unsubscribe Listen-Name, [Mail-Adresse] Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet. LISTS Verwenden Sie diesen Befehl um eine Liste aller lokalen Mailing-Listen zu erhalten, die auf diesem Server verwaltet werden. Syntax: lists Dieser Befehl hat keine Argumente. WHICH Dieser Befehl zeigt Ihnen eine Auflistung aller lokalen Mailing-Listen, in denen Sie als Mitglied registriert sind. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen 83 Syntax: which [Mail-Adresse] Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet. RECIPIENTS oder REVIEW Die Befehle recipients und review erzeugen eine Liste aller Mitglieder der Mailing-Liste, wenn dies erlaubt ist. Syntax: recipients Listen-Name oder review Listen-Name INDEX Mit dem Befehl index erhalten Sie eine Auflistung aller verfügbaren DateiAnlagen der angegebenen Mailing-Liste. Syntax: index Listen-Name GET Der Befehl get ermöglicht den Empfang von Dateien via E-Mail. Sie müssen hier nur den Namen der Mailing-Liste und die gewünschte Datei angeben. Syntax: get Listen-Name Dateiname HELP Der HELP-Befehl liefert eine Beschreibung aller verfügbaren Befehle. Für diesen Befehl gibt es keine weiteren Parameter. MERCUR Mailserver Version 3.3 84 MERCUR Benutzermanager Auto-Responder MERCUR Benutzermanager Auto-Responder Auto-Responder dienen dazu, Antworten für bestimmte Aktionen automatisch zu generieren und abzusenden. Sie können hier definieren, welcher Standardtext bzw. welche Textdatei für die Beantwortung verwendet werden soll, wo die Aufrufe protokolliert werden und für welche Adressen keine automatische Beantwortung durchgeführt werden soll. Auto-Responder Sie können hier den Namen, die Domäne für die der Auto-Responder verfügbar ist und den Text bzw. die Textdatei definieren. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Auto-Responder 85 Bezeichnung Name Geben Sie hier den Namen des Auto-Responders an. Diese Angabe kann frei gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet wird. Domäne Global Die Domäne bestimmt den Gültigkeitsbereich des Auto-Responders. Wählen Sie Global, wenn der Auto-Responder für alle Benutzer auf dem lokalen System zur Verfügung stehen soll. Die Angabe einer Domäne hat für die Ausführung keine Bedeutung. Bestimmte Domäne Sie können den Auto-Responder einer bestimmten Domäne zuordnen. In diesem Fall ist der Gültigkeitsbereich des Auto-Responders ausschließlich auf diese Domäne beschränkt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn für unterschiedliche Domänen Auto-Responder mit gleichem Namen existieren. Beantworten mit Textdatei Wählen Sie hier die Textdatei aus, die den Nachrichtentext enthält. Sie können diesen Text durch einfachen Klick auf die Schaltfläche Bearbeiten, rechts vom Eingabefeld, öffnen und bearbeiten. Die Datei muss dem ASCIIStandard entsprechen. Falls der Text Sonderzeichen enthält, muss eine entsprechende MIME-Kodierung durchgeführt werden. Der Text kann außerdem Variablen (z.B. Subject aus Original-Nachricht) enthalten, die erst während der Ausführung vom System eingesetzt werden. Text Falls der Auto-Responder nur einen Kurztext verwenden soll (max. 260 Zeichen), können Sie diesen hier direkt eingeben. Eine Textdatei wird in diesem Fall nicht benötigt. Auch hier können Variablen eingesetzt werden, die Ihnen unter der Schaltfläche Felder zur Verfügung stehen. MERCUR Mailserver Version 3.3 86 MERCUR Benutzermanager Auto-Responder Optionen Hier legen Sie die Optionen für den Auto-Responder fest. Sie können bestimmen, ob die Aufrufe des Auto-Responders protokolliert werden sollen, und in welcher Textdatei dies geschehen soll. Im weiteren legen Sie den Zeitraum fest, für den der Auto-Responder bestehen soll. Bestimmen Sie auch die E-Mail-Adressen zu denen keine Auto-Responder-Nachrichten verschickt werden sollen. Ereignisse Aufrufe protokollieren in Datei Wenn diese Option aktiviert ist, werden sämtliche Aufrufe des AutoReponders in der angegebenen Datei protokolliert. Betätigen Sie die dafür vorgesehene Schaltfläche um eine existierende Datei auszuwählen. Zeitraum Hier kann ein Zeitraum definiert werden, für den der Auto-Responder gültig sein soll. Der Auto-Responder wird in diesem Fall nur dann ausgeführt, wenn sich der Ausführungszeitpunkt in diesem Bereich befindet. Auto-Responder nach Ablauf löschen Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Auto-Responder nach Ablauf des Gültigkeits-Zeitraumes automatisch gelöscht. Ausnahmen Hier definieren Sie Adressmasken, die für diesen Responder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Eintrag in die Liste aufzunehmen. Mit Entfernen kann ein nicht mehr benötigter Eintrag aus der Liste entfernt werden. Sie können für die Eingabe Platzhalterzeichen verwenden. Beispiel: mailer-daemon* Alle Adressen, die mit der Zeichenfolge mailer-daemon beginnen werden ausgeschlossen (z.B. [email protected]). MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen 87 MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen Befehlsausführungen werden verwendet um Befehle bzw. Programme auf dem lokalen System auszuführen. Mit Hilfe von Schlüsselwörtern kann eine gezielte Parameterübergabe an das entsprechende Programm erfolgen. Dadurch ist es möglich einfache Vorgänge, wie z.B. Ändern des Kennwortes, per E-Mail durchzuführen. Adresse Alias Der offizielle Aliasname der Befehlsausführung innerhalb der E-Mail Adresse: z.B. [email protected] MERCUR Mailserver Version 3.3 88 MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen Domäne Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten adressiert werden: z.B. [email protected] Bezeichnung Der Name der Befehlsausführung. Diese Eingabe dient nur als Kommentar und kann frei gewählt werden. Ausführung Programm Geben Sie hier das Programm an, das beim Aufruf dieses Profils ausgeführt werden soll. Es sind alle ausführbaren Dateien zulässig. Argumente Geben Sie hier die Argumente ein, die für die Ausführung des oben angegebenen Programms verwendet werden sollen. Sie können hier feste Werte einsetzen oder Variablen verwenden. Variablen beginnen und enden mit jeweils zwei Prozentzeichen (z.B. %%subject%%). Sie können eigene Variablen definieren, die dann innerhalb des Nachrichtentextes als Schlüsselwort gesucht werden. Folgende vordefinierte Variablen sind verfügbar: %%From:%% %%To:%% %%Subject:%% %%Date:%% %%Message-Id:%% %%Reply-To:%% %%MIME-Version:%% %%Content-Type:%% %%Content-Transfer-Encoding:%% %%X-Mailer:%% %%Messagefile-Name%% Werden mehrere Argumente eingegeben, so sind diese durch ein Leerzeichen zu trennen. Bei den oben genannten Variablen handelt es sich um Angaben aus den Nachrichten-Header. Die Variable %%Messagefile-Name%% spezifiziert die Datei, in der die gesamte Nachricht gespeichert ist. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen 89 Nachrichten in lokalem Postfach speichern Normalerweise werden Nachrichten an Befehlsausführungen nicht in lokale Postfächer abgelegt. Wählen Sie diese Option, um den Nachrichtentext trotzdem in einem Postfach zu speichern. Dies ist sinnvoll, wenn für die Programmausführung der Inhalt der jeweiligen Nachricht benötigt wird. Schlüsselwörter Ausführung unabhängig von Schlüsselwörtern Wenn Sie diese Option wählen, wird der Nachrichtentext nicht nach eventuellen Argumenten bzw. definierten Variablen durchsucht. Die Anwendung kann jetzt nur mit festen Argumenten oder vordefinierten Variablen ausgeführt werden. Ausführung abhängig von folgenden Definitionen im Text Mit dieser Option wird der Nachrichtentext nach selbst definierten Variablen durchsucht. Die Variablen müssen im gleichen Schema erscheinen, wie es im folgenden Textfeld definiert wurde. Beispiel: Name: %%username%% Altes Kennwort: %%oldpass%% Neues Kennwort: %%newpass%% Diese Definition kann für die Änderung von Kennwörtern via E-Mail verwendet werden. Die Eingaben müssen genau nach diesem Schema angegeben werden und die Variablen enthalten. MERCUR Mailserver Version 3.3 90 MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten MERCUR Benutzermanager Externe PostKonten Externe Post-Konten sind Benutzerkonten auf externen POP3- bzw. IMAP4 Servern. Sie können MERCUR damit beauftragen, in regelmäßigen Abständen auf dem entsprechenden Server nachzuprüfen, ob Post für einen bestimmten Benutzer eingetroffen ist. Weiterhin können gemeinsam benutzte Postfächer abgefragt und die erhaltenen Nachrichten in die verschiedenen Benutzer-Postfächer auf dem lokalen System verteilt werden. Konto Hier nehmen Sie Einstellungen zum Konto, zur Domäne und zur Anmeldung vor. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten 91 Entferntes Konto Beschreibung Geben Sie hier einen Namen für dieses Konto an. Diese Angabe kann frei gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet wird. auf Server Geben Sie hier den Namen oder die IP-Adresse des Mailservers an, auf dem das externe Post-Konto verwaltet wird. Domäne Global Die Domäne bestimmt den Gültigkeitsbereich des externen Post-Kontos. Wählen Sie Global, wenn das externe Post-Konto für alle Benutzer auf dem lokalen System zur Verfügung stehen soll. Die Angabe einer Domäne hat für die Ausführung keine Bedeutung. Bestimmte Domäne Sie können dem externen Post-Konto eine bestimmte Domäne zuordnen. In diesem Fall ist der Gültigkeitsbereich des jeweiligen externen Post-Kontos ausschließlich auf diese Domäne beschränkt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn für unterschiedliche Domänen externe Post-Konten mit gleichem Namen existieren. Anmeldung Name des Benutzerkontos verwenden Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei einer benutzerspezifischen POP3bzw. IMAP4-Abfrage der Anmeldename des lokalen Benutzer-Kontos verwendet. Diese Option ist nur verfügbar, wenn es sich NICHT um ein gemeinsam benutztes Konto handelt. Alias des Benutzerkontos verwenden Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei einer benutzerspezifischen POP3bzw. IMAP4-Abfrage der Alias des lokalen Benutzer-Kontos verwendet. Die- MERCUR Mailserver Version 3.3 92 MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten se Option ist nur verfügbar, wenn es sich NICHT um ein gemeinsam benutztes Konto handelt. Spezielle Anmeldung Diese spezielle Anmeldung ermöglicht den Zugriff auf ein gemeinsam benutztes POP3- bzw. IMAP4-Postkonto. Name Geben Sie hier den Namen an, der für die Anmeldung auf dem externen POP3- bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll. Kennwort Geben Sie hier das Kennwort an, das für die Anmeldung auf dem externen POP3- bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll. Zeitplanung Bestimmen Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen das externe PostKonto abgefragt werden soll. Durch die Zeitplanfunktion von MERCUR kann die Aktualisierung des externen Post-Kontos sehr detailliert eingestellt werden. Es ist somit problemlos möglich eine Aktualisierung z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00 alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am Tag durchzuführen. Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Aktualisierungsauftrag hinzuzufügen, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden Auftrag zu ändern Wochentage Der Aktualisierungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag niemals ausgeführt. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten 93 Häufigkeit Einmalig, bei Start Wählen Sie diese Option, um die Aktualisierung bei Programmstart des Mercur Mailservers durchzuführen. Diese Einstellung ist nur dann sinnvoll, wenn der Server jeden Tag neu hochgefahren wird. Falls Sie eine DFÜVerbindung verwenden wird diese sofort aktiviert. Einmalig, um ... Diese Option erlaubt es eine genaue Uhrzeit für die Abfrage des externen Post-Kontos zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt hier im 24Stunden Format. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden, wird diese zu diesem Zeitpunkt aktiviert. Wiederholt alle... Hier können Sie den Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In einer weiteren Option können Sie bestimmen, ob die Aktualisierung den ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen auch hier im 24-Stunden Format. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese zu diesen Zeitpunkten aktiviert. Nachrichtengröße. Diese Option dient zur Begrenzung der maximalen Nachrichtengröße, die bei dieser Aktualisierung berücksichtigt werden soll. Geben Sie hier einen Wert in KByte vor. Falls hier ein Maximalwert gewählt wurde, dann werden größere Nachrichten auf dem Server zurückgelassen. Ausführen Durch die Betätigung dieser Schaltfläche wird der markierte Zeitplanungsauftrag sofort ausgeführt. Bei der Verwendung einer DFÜ-Verbindung wird diese sofort aufgebaut. Verbindung Wenn Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden, müssen Sie hier unbedingt Einträge vornehmen. MERCUR Mailserver Version 3.3 94 MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten DFÜ-Verbindung verwenden Wählen Sie hier ein existierendes DFÜ-Profil aus, das für den Verbindungsaufbau zu dem externen POP3 bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll. Die Angaben für Anmeldename und Kennwort beziehen sich in diesem Fall auf die Netzwerkanmeldung. Optionen Mail-Header nach Empfängern durchsuchen (Gemeinsames Konto) Wenn diese Option aktiviert ist, wird das hier definierte POP3- bzw. IMAP4 Konto als gemeinsam benutztes Konto interpretiert. Für diese Option ist die Spezielle Anmeldung mit den Angaben von Anmeldenamen und Kennwort zwingend erforderlich. Die somit erhaltenen Nachrichten werden aufgrund von Angaben im Nachrichten-Header in die jeweiligen Postfächer auf dem lokalen System verteilt. Sie können hier die Header-Felder auswählen, die nach Empfänger-Adressen durchsucht werden sollen. Nachrichten am Server löschen Wählen Sie diese Option, wenn die Nachrichten nach erfolgreichem Empfang auf dem externen Server gelöscht werden sollen. Bei Verwendung von POP3 ist diese Option in den meisten Fällen aktiviert. Falls Sie diese Option nicht verwenden, dann sollten Sie in jedem Fall die Option Nur ungelesene Nachrichten empfangen aktivieren. Nur ungelesene Nachrichten empfangen Wählen Sie diese Option, um die Überprüfung der Nachrichten-ID einzuschalten. Dadurch wird der Empfang von doppelten Nachrichten verhindert. Diese Option ist nur dann sinnvoll, wenn Nachrichten am Server löschen NICHT eingeschaltet ist. Synchronisation mit dem Postausgang Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Abfrage für das externe Post-Konto immer dann ausgeführt, wenn auch der Postausgang aktualisiert wird. Dadurch kann erreicht werden, dass die unterschiedlichen Dienste die gleiche DFÜ-Verbindung verwenden. Diese Option ist bei Netzwerkverbindungen eher nicht zu empfehlen. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Statische Routen 95 MERCUR Benutzermanager Statische Routen Statische Routen werden verwendet um eingehende Nachrichten herauszufiltern und direkt an andere Mailserver bzw. Domänen zur Verarbeitung weiterzuleiten. Für die Definition der Filter-Eigenschaften stehen hier sämtliche Header-Felder, sowie der sendende Host, die Nachrichtengröße, die Absenderadresse und die Zieladresse zur Verfügung. Statische Routen werden grundsätzlich zuerst verarbeitet, d.h. nach erfolgreicher Auswertung durch eine statische Route ist eine Weiterverarbeitung auf dem lokalen System u.U. nicht mehr nötig. Route Beschreibung Geben Sie hier einen Namen für diese Route ein. Diese Angabe kann frei gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet wird. MERCUR Mailserver Version 3.3 96 MERCUR Benutzermanager Statische Routen Aktion Hier können Sie bestimmen welche Aktion bei Übereinstimmung aller Filterkriterien durchgeführt werden soll. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen Ihnen hierbei zur Verfügung: Weiterleiten an <mail-adresse> Sämtliche eingehenden Nachrichten werden an die angegebene MailAdresse weitergeleitet. Es ändert sich die gesamte Mail-Adresse. Weiterleiten an <mail-domäne> In diesem Fall werden eingehende Nachrichten an die angegebene Domäne weitergeleitet. Hier ändert sich nur der Domänenname, der Alias bleibt unverändert. Weiterleiten an <entfernten mailserver> Wählen Sie diese Option, um eingehende Nachrichten an einen anderen Mailserver weiterzuleiten. Die Originaladresse bleibt in diesem Fall komplett erhalten. Für den Zeitpunkt und die Verbindung der Weiterverarbeitung stehen unter der Rubrik Host-Optionen weitere Einstellungen zur Verfügung. Weiterleiten an <original domäne als mailserver> Diese Option funktioniert grundsätzlich wie oben beschrieben. Hier wird allerdings kein bestimmter Mailserver angegeben. Der Domänenname der Zieladresse wird hier als Name des Zielservers interpretiert. Löschen ! Wenn diese Option aktiviert ist, findet keine weitere Verarbeitung statt. Eingehende Nachrichten, die den angegebenen Filterkriterien entsprechen, werden gelöscht. Filter Sie geben hier die Filterkriterien vor die überprüft werden und bei deren zutreffen die Nachricht an die angegebene Adresse weitergeleitet wird. Sie können zwischen von Ihnen definierten Standard-Filtern und installierbaren Filtern wählen. Standard-Filter verwenden Hier wird festgelegt, nach welchen Kriterien eingehende Nachrichten überprüft werden. Die Route wird nur dann aktiv, wenn entsprechende Kriterien MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Statische Routen 97 erfüllt sind. Für die Definition der Filter-Eigenschaften stehen sämtliche Header-Felder, sowie der sendende Host, die Nachrichtengröße, die Absenderadresse und die Empfängeradresse zur Verfügung. Filter Hinzufügen/Bearbeiten Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Filter zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden Filter zu ändern. Operator Mit den beiden Schaltflächen UND sowie ODER werden in erster Linie zwei Filtereinträge miteinander verknüpft. Diese Schaltflächen können erst ab dem zweiten Filtereintrag aktiviert werden. Sie legen hiermit fest, wie die unterschiedlichen Filtereinträge zusammenwirken. Ist UND ausgewählt müssen die verknüpften Bedingungen erfüllt sein, damit die Route aktiv wird. Im Falle von ODER reicht eines der Kriterien aus. Bedingungen Header-Feld Zur Auswertung stehen sämtliche Felder des Mail-Headers, sowie die Absender- und Empfänger-Adresse zur Verfügung. Sie können hier festlegen, ob eines dieser Felder ganz, teilweise oder gar nicht mit den angebenen Werten übereinstimmen soll, damit die Bedingung erfüllt ist. Von Host Geben Sie hier den Namen oder die Adresse des Computers an, von dem die Nachricht zugestellt wird. Stimmt diese Adresse mit der Adresse des sendenden Computers überein, dann ist die Bedingung erfüllt. Nachrichtengröße Hier kann die Größe der eingehenden Nachricht zur Bedingung gemacht werden. Wenn die Nachrichtengröße im Rahmen des angegebenen Wertes liegt, ist die Bedingung erfüllt. Geben Sie ein Kriterium und einen Wert in KByte ein. MERCUR Mailserver Version 3.3 98 MERCUR Benutzermanager Statische Routen Installierbaren Filter verwenden MERCUR bietet Ihnen die Möglichkeit benutzerspezifische Filter einzubinden. Es handelt sich hierbei um Programmbibliotheken (DLL), die einen bestimmten Einsprungspunkt enthalten. MERCUR wird dann bei Bedarf die Weiterverarbeitung von Nachrichten an diese DLL übergeben. Es ist somit möglich eigene Funktionen in die Kette der standardmäßigen Nachrichtenverarbeitung zu integrieren. Die Realisierung von Gateways (z.B. Fax) ist damit auf relativ einfache Weise umsetzbar. Eine derartige DLL muss die folgende Einsprungprozedur enthalten: BOOL WINAPI MCRFilterProc(MCR_FILTER_DATA FAR *data) Die Definition der Struktur MCR_FILTER_DATA setzt sich folgendermaßen zusammen: typedef struct { char szOrigAddress[255]; // Absenderadresse char szRecipAddress[255]; // Empfängeradresse(n) char szFileName[260]; // Temporäre Datei, die die aktuelle Mail enthält HANDLEhTempFile; // Handle der bereits geöffneten Temporärdatei } MCR_FILTER_DATA; Die Funktion MCRFilterProc hat die Möglichkeit die Absender- und Empfängeradresse, sowie den Inhalt der Nachricht zu modifizieren. Der Rückgabewert ist vom Typ BOOL und hat folgende Bedeutung: FALSE Es ist keine Weiterverarbeitung von MERCUR mehr erforderlich. TRUE MERCUR muss die Weiterverarbeitung dieser Nachricht mit den Daten aus der MCR_FILTER_DATA Struktur fortsetzen. Host-Optionen Verbindung Warten bis der entfernte Computer die SMTP Verbindung öffnet Wenn diese Option ausgewählt ist, werden sämtliche Nachrichten, für die diese Route zuständig ist zwischengespeichert und genau dann weitergelei- MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Statische Routen 99 tet, wenn der Zielserver gerade eine Verbindung zum lokalen System aufbaut. Warten bis der entfernte Computer eine ETRN-Anfrage sendet Wenn diese Option ausgewählt werden soll, so muss in jedem Fall das ESMTP-Protokoll zur Verwendung aktiviert sein. Aktivieren Sie diese Option, wenn die Weiterleitung der zwischengespeicherten Nachrichten durch eine ETRN-Anfrage des Zielservers gestartet werden soll. Hierfür muss der Name der Warteschleife (Nodename) unbedingt angegeben werden. Achtung: Da der Nodename in Verbindung mit ETRN unverschlüsselt übermittelt wird, ist bei diesem Verfahren keine 100%-tige Sicherheit gegeben. DFÜ-Verbindung verwenden Wählen Sie hier das entsprechende DFÜ-Profil aus, das für den Verbindungsaufbau zu dem entfernten Server verwendet werden soll. Die Angaben für Anmeldename und Kennwort beziehen sich in diesem Fall auf die Netzwerkanmeldung. Zeitplanung Bestimmen Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen ausgehende Nachrichten für diese Route versendet werden sollen. Durch die Zeitplanfunktion in MERCUR kann die Weiterleitung detailliert eingestellt werden. Es ist somit problemlos möglich die Versendung z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00 alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am Tag ausführen zu lassen. Zeitplanungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Zeitplanungsauftrag zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden Zeitplanungsauftrag zu ändern. Wochentage Der Zeitplanungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag niemals ausgeführt. MERCUR Mailserver Version 3.3 100 MERCUR Benutzermanager Statische Routen Häufigkeit Sofort, wenn die Nachricht eintrifft Wählen Sie diese Option, um eintreffende Nachrichten sofort weiterzuleiten. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese sofort aktiviert. Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält Mit dieser Option können Sie festlegen, dass der Postausgang aktualisiert werden soll, wenn eine bestimmte Anzahl von Nachrichten auf die Zustellung wartet. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese aktiviert, wenn die Anzahl der Nachrichten überschritten ist. Einmalig um ... Diese Option erlaubt es, eine genaue Uhrzeit für die Aktualisierung zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt im 24-Stunden Format. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese aktiviert, wenn die Uhrzeit erreicht ist. Wiederholt alle... Hier können Sie das Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In einer weiteren Option können Sie definieren, ob die Aktualisierung den ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen im 24-Stunden Format. MERCUR Mailserver Version 3.3 101 MERCUR Benutzermanager Import/Export MERCUR Benutzermanager Import/Export Über den Befehl Import/Export im Menü Konten erhalten Sie die Möglichkeit, Benutzerdaten aus anderen MERCUR Datenbanken zu importieren bzw. in andere Datenbanken zu exportieren. Der Import bzw. Export von Daten ist hier ausschließlich in Verbindung mit MERCUR Datenbanken möglich. Für die Konvertierung von MERCUR 2.x Datenbanken steht Ihnen das Hilfsprogramm MCONVERT zur Verfügung. Importieren aus Verzeichnis/Exportieren in Verzeichnis Geben Sie hier den Namen des Verzeichnisses an, das die zu importierenden Daten enthält bzw. die zu exportierenden Daten enthalten soll. Ein Import ist nur dann möglich, wenn in diesem Verzeichnis gültige MERCUR Benutzerdateien vorhanden sind. Sie können Benutzerdaten auch als Textdatei speichern, wählen Sie hierzu die Option Als Textdatei. Wenn Sie Benutzerdaten als Text speichern wollen, um diese über die Mailing-Listen-Import-Funktion einer Mailing-Liste hinzuzufügen, so können Sie dies durch die Optionen Als Textdatei und Nur E-Mail und Name erreichen. Als Trennzeichen werden Semikolon und Zeilenvorschub verwendet. Datentypen Hier bestimmen Sie welche Arten von Benutzerdaten importiert bzw. exportiert werden. Es stehen Ihnen die Daten für Benutzer, Auto-Responder, Externe Post-Konten, Mailing-Listen, Befehlsausführungen und statische Routen zur Verfügung. MERCUR Mailserver Version 3.3 102 MERCUR Benutzermanager Import/Export In Domäne/Von Domäne Wählen Sie hier den Namen der Domäne, die die zu importierenden Daten aufnehmen soll bzw. die zu exportierenden Daten enthält. Sie können auch Daten in eine noch nicht vorhandene Domäne importieren. In diesem Fall aktivieren Sie das Kästchen Automatisch erzeugen, die Domäne wird dann automatisch erzeugt. Start Mit der Aktivierung dieser Schaltfläche wird die Import/Export-Funktion gestartet. Schließen Mit der Aktivierung dieser Schaltfläche wird das Import/Export-Fenster geschlossen, ohne das eine Import/Export-Funktion ausgeführt wird. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Benutzermanager Datenbank-Einstellungen 103 MERCUR Benutzermanager DatenbankEinstellungen MERCUR kann Benutzerdaten wahlweise in Dateien oder auch in ODBCDatenquellen speichern. Der Befehl Datenbank-Einstellungen im Menü Optionen dient zur Einstellung des entsprechenden Mediums. Außerdem stehen Ihnen Funktionen für die Einrichtung von ODBC-Datenquellen zur Verfügung. Benutzer-Datenbank Dateien aus dem folgenden Verzeichnis verwenden Wählen Sie diesen Punkt um MERCUR-Benutzerdaten im Dateiformat zu speichern. Sie können hier den Namen des Verzeichnisses angeben, das die Benutzerdaten enthält. Die entsprechenden Dateien werden von MERCUR automatisch erzeugt. Folgende ODBC-Datenquelle verwenden Geben Sie hier den Namen einer ODBC-Datenquelle an, die MERCUR zum Speichern der Benutzerdaten verwenden soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu erhalten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur der Datenquelle überprüfen zu lassen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat angepasst bzw. entsprechend neu erzeugt. Achtung: Bitte beachten Sie, dass hier ausschließlich System-Datenquellen verwendet werden können. Benutzerabhängige ODBC-Datenquellen sind für diese Funktion nicht geeignet und werden in der Auswahlliste auch nicht aufgeführt. Mercur Konfiguration Über den Befehl Mercur Konfiguration im Menü Optionen starten Sie aus dem Benutzermanager heraus den Mercur Konfigurationsdienst. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Remote Konfiguration mit Browser 104 MERCUR Remote Konfiguration mit Browser Der MERCUR Konfigurationsdienst enthält eine HTTP Schnittstelle. Dadurch ist es möglich die MERCUR Konfiguration und die Benutzermanagereinstellungen mit einem handelsüblichen Browser, wie z.B. MS Internet Explorer oder Netscape Communicator bzw. Navigator, zu bearbeiten. Sie können mit Ihrem Browser eine Verbindung zum MERCUR Konfigurationsdienst herstellen, indem Sie dort einfach den Namen bzw. die IP-Adresse Ihres Mail-Servers gefolgt von der Anschluss-Nummer des Konfigurationsdienstes (z.B. 32000) eingeben. Beispiel: http://domain.com:32000 http://IP-Adresse:32000 MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Remote Konfiguration mit Browser 105 Falls Ihr Konfigurationsdienst auf den standardmäßigen HTTP-Anschluß (80) eingestellt ist, muss der Anschluß nicht angegeben werden, da Ihr Browser diesen im Normalfall immer verwendet. Anmeldung Nach erfolgreicher Verbindung erhalten Sie einen Anmeldedialog. Dort müssen Sie Ihre komplette E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort eingeben, wie es im MERCUR Benutzermanager definiert ist. Bitte beachten Sie, dass sich auch hier nur Benutzer mit Administrator-Rechten anmelden können. Andernfalls wird die Anmeldung grundsätzlich abgelehnt. Die folgenden Administrator-Rechte können vergeben werden. ....alle Domänen Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Konfigurationsdienst und den Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten E-MailAdresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. ....nur diese Domäne Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur die Konfiguration der Domäne ändern kann, der er angehört. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. ....nur diesen Benutzer Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur ausgewählte Einträge seiner eigenen Konfiguration ändern kann. Es handelt sich um die Einträge Name (sein voller Name), das Kennwort und die Angabe einer Weiterleitungsadresse. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten EMail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen. Dialoge Die Dialoge für die HTTP-Konfiguration liegen im HTML-Format vor und entsprechen sinngemäß den Dialogen aus dem Konfigurationsprogramm und dem Benutzermanager. Da die Möglichkeiten der Dialogsteuerung mit HTML MERCUR Mailserver Version 3.3 106 MERCUR Remote Konfiguration mit Browser derzeit allerdings noch sehr beschränkt sind, haben die Dialoge in diesem Fall ein etwas anderes Erscheinungsbild. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 107 MERCUR Hilfsmittel MCRSEND MCRSEND.EXE ist ein einfaches Programm zum Versenden von Nachrichten. Es können Dateien mit angehängt werden. Dabei erfolgt die Codierung nach ISO-8859-1 BASE 64. Optional kann auch der Nachrichtentext nach diesem Verfahren kodiert verschickt werden. Die Ausführung von MCRSEND kann optional als Dialog oder unter Angabe von Parametern auf Kommandozeilen-Ebene erfolgen. Mit Dialog Starten Sie MCRSEND aus dem Mercur-Verzeichnis mit einem Doppelklick in Ihrem Explorer, oder rufen das Programm im entsprechenden Verzeichnis an der Eingabeaufforderung auf. Es erscheint ein Dialogfenster das im folgenden erklärt wird. Optionen Stellen Sie bitte zuerst diese Optionen ein, da sie wesentliche Angaben zum Verbindungsaufbau beinhalten. Weiterleiten an Austausch-Server Sie können hier den Namen eines Austausch-Servers hinterlegen, der prinzipiell für die Weiterleitung ausgehender Post zuständig ist. Diese Option ist von besonderem Interesse, wenn kein Nameserver vorhanden oder die Verteilung der Nachrichten von einer zentralen Stelle abgewickelt wird. Wenn zusätzlich die Option DNS-Lookup verwenden aktiviert ist und die Post nicht an die mit DNS-Lookup ermittelten Mailserver weitergeleitet werden kann, wird der Austausch-Server als weitere Alternative hinzugezogen. Sie können hier auch mehrere Namen angeben, getrennt durch Semikolons. DNS-Lookup verwenden Aktivieren Sie diese Option, wenn der MERCUR SMTP-Dienst die Adresse des Zielcomputers automatisch ermitteln soll. Für alle ausgehenden Nachrichten wird der für die Zieldomäne zuständige Mailserver mittels einer DNSAbfrage (Domain-Name-System) bei dem angegebenen Nameserver ermittelt. Ausgehende Nachrichten gelangen somit auf direktem Weg zu der entsprechenden Zieladresse. Falls diese Option nicht aktiviert ist, muss ein Austausch-Server angegeben werden. Ansonsten kann keine Weiterleitung von externen Nachrichten erfolgen. MERCUR Mailserver Version 3.3 108 MERCUR Hilfsmittel Port Der Port ist standardmäßig auf 25 eingestellt. Wenn sie nicht sicher sind, auf welchem Port sich der Postausgang befindet, können sie in der MERCUR Konfiguration auf der Seite Verbindung die Anschlüsse einsehen. Protokollieren Sie können hier das Versenden protokollieren lassen. Der Verbindungsaufbau sowie der Versand ausgehender Nachrichten wird in der Datei MCRSEND.LOG gespeichert. Sende Nachrichtentext MIME kodiert Sie können den Nachrichtentext von MCRSEND kodieren lassen. In diesem Fall kann die Nachricht nicht mehr mit einem Texteditor bearbeitet werden. Von Geben Sie hier die Absenderadresse an. An Geben Sie hier die Empfängeradresse an. Bei mehreren Empfängern trennen Sie die Adressen mit einem Leerzeichen. Cc Geben Sie hier zusätzliche Empfängeradressen an, die eine Kopie erhalten sollen. Bei mehreren Empfängern trennen Sie die Adressen mit einem Leerzeichen. Betreff Beschreiben Sie hier in Kurzform den Grund der Nachricht. Text Hier können Sie Ihren Nachrichtentext eintragen. Anlagen Hinzufügen/Löschen: Wenn Sie Dateien mit versenden möchten, können Sie mit Hinzufügen aus dem Auswahldialog die gewünschte Datei selektieren. Diese wird mit einem Symbol in der Liste angezeigt. Durch markieren des Symbols und anschließendem Löschen kann die Datei auch wieder entfernt werden. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 109 Hilfe Zeigt Ihnen ein Hilfefenster. Auf Kommandozeilen-Ebene Rufen Sie MCRSEND mit den folgenden möglichen Parametern an der Eingabeaufforderung auf. Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen. Folgende Parameter sind möglich: -h der Name oder die IP-Adresse des Austauschserver -n der Name oder die IP-Adresse des Nameservers -p der SMTP-Port (Standardmäßig auf 25 eingestellt) -f Ihre Absenderadresse -t Die Empfängeradressen getrennt durch“(Leerzeichen) -w Weitere Empfänger (Carbon copy) getrennt durch“(Leerzeichen) -s Betreff -a angehängte Dateien (getrennt durch Leerzeichen und Angabe des vollen Pfades) -l Legt eine Protokolldatei an (mcrsend.log) -m Sendet den Nachrichtentext MIME kodiert -? Zeigt Hilfeinformationen an MERCUR Mailserver Version 3.3 110 MERCUR Hilfsmittel MERCUR Hilfsmittel MCRPASS Mit MCRPASS, können Sie Benutzer-Passwörter ändern. Sie können von externer Seite, z.B. mit einer Email die Änderung durchführen lassen. Legen Sie hierzu eine Befehlsausführung (Executable) für das Programm an. Die Ausführung von MCRPASS kann aber auch optional mit Dialog oder unter Angabe von Parametern auf Kommandozeilen-Ebene erfolgen. Mit Dialog Starten Sie MCRPASS aus dem Mercur-Verzeichnis mit einem Doppelklick in Ihrem Explorer, oder rufen das Programm im entsprechenden Verzeichnis an der Eingabeaufforderung auf. Es erscheint ein Dialogfenster das im folgenden erklärt wird. Optionen Stellen Sie bitte zuerst diese Optionen ein, da sie wesentliche Angaben zum Verbindungsaufbau beinhalten. Server Sie müssen hier den Namen des Servers angeben, auf dem Mercur installiert ist. Anschluß Der Anschluß ist standardmäßig auf 106 eingestellt. Wenn sie nicht sicher sind auf welchem Port sich der Kennwort-Anschluß befindet, können Sie in der MERCUR Konfiguration auf der Seite Verbindung den Anschluß einsehen. Dieser Anschluß sollte mit diesem identisch sein. Benutzername Geben Sie hier den Benutzernamen an für den das Kennwort geändert werden soll. Es reicht hier die Angabe des Benutzernamens d.h. es muss nicht die komplette E-Mail-Adresse angegeben werden. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 111 Altes Kennwort Sie müssen hier das alte Kennwort des Benutzers eingeben um Zugriff auf diesen Datenbereich zu erlangen. Neues Kennwort Geben Sie nun das neue Kennwort ein. Kennwort bestätigen Um sicherzugehen ob das neue Kennwort korrekt eingegeben worden ist, können Sie es hier nochmals prüfen lassen. Ändern/Abbruch Sind Ihre Angaben korrekt eingegeben wird der Schalter Ändern aktiv. Betätigen Sie diesen Schalter, dann werden Ihre Angaben übernommen. Bei Abbruch wird das Programm ohne Änderungen beendet. Auf Kommandozeilen-Ebene Rufen Sie MCRPASS mit den folgenden möglichen Parametern an der Eingabeaufforderung auf. Folgende Parameter sind möglich: -h die IP-Adresse des Servers -p Anschluß (Dieser ist standardmäßig auf 106 eingestellt) -m unterdrückt die Fenstermeldungen, z.B. das Passwort wurde erfolgreich geändert. -? Zeigt Hilfeinformationen an. Die Parameter und die zugehörigen Argumente sind nicht zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen. Die beiden folgenden Varianten sollen dies verdeutlichen. Beispiel: MCRPASS -h 200.28.135.23 MCRPASS –h200.28.135.23 MERCUR Mailserver Version 3.3 112 MERCUR Hilfsmittel Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen, hier durch das Rautezeichen angedeutet. Beispiel: MCRPASS -h 200.28.135.23#–p 106 Nach den Parametern folgt dann die Angabe des Benutzernamens, des alten Kennwortes und des neuen Kennwortes. Die Kennwortbestätigung kann optional angegeben werden. Diese Angaben sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen. Die folgenden Beispiele zeigen zwei korrekte MCRPASS-Kommandozeilen. Zwingende Leerzeichen werden hier im Beispiel ebenfalls durch das Rautezeichen verdeutlicht MCRPASS –h 200.28.135.23#–p 106#demouser#Altes#Neues#[Neues] MCRPASS –m#–h200.28.135.23#–p106#demouser#Altes#Neues#[Neues] MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 113 MERCUR Hilfsmittel MCRUSER MCRUSER ist das Pendant zum Benutzermanager von MERCUR auf Kommandozeilen-Ebene. Sie können Datensätze Hinzufügen, Ändern, Anzeigen oder Löschen. Beispiel: MCRUSER <DOMAIN> <Kommando> <Parameter> Die erste Angabe hinter dem Programmaufruf definiert die Option innerhalb einer Domäne, die Sie ändern wollen. Danach erfolgt die Angabe des jeweiligen Kommandos und im Anschluß daran die Parameter. Die folgenden Domänen-Optionen stehen zur Verfügung. DOMAIN Domänen Einstellungen USER User Einstellungen LIST Mailing-Liste Einstellungen LISTMEM Mailing-Listen-Mitglieder Einstellungen LISTFILE Mailing-Listen Dateiindex AUTO Auto-Responder Einstellungen EXEC Befehlsausführung Einstellungen ACCOUNT Externes Post-Konto Einstellungen ROUTE Statische Routen Einstellungen Folgende Kommandos sind möglich: ADD Hinzufügen eines Datensatzes DELETE Löschen eines Datensatzes EDIT Ändern eines Datensatzes SHOW Anzeigen eines Datensatzes MERCUR Mailserver Version 3.3 114 MERCUR Hilfsmittel Die Parameter sind abhängig vom Typ und werden wie folgt beschrieben. Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen. -n Name der Domäne -h Beschreibung der Domäne -a Alias des Administrators -m Post-Konto des Administrators -s Alias des Listservers -g NT-Benutzergruppe -u Unbekannte Benutzer weiterleiten an (Mail-Adresse) -f (Flags) N NT-Benutzer verwenden U Info an Administrator F weiterleiten an Mail-Adresse H Unbekannte Benutzer Weiterleiten an Mail-Domäne -? Zeigt die Parameter für den Part DOMAIN an. <USER> <Kommando> <Parameter> -a Alias der Mail-Adresse -d Domäne der Mail-Adresse -p Kennwort der Mail-Adresse -n Name der Mail-Adresse -m Post-Konto Verzeichnis -b POP3/IMAP4 Post-Konto -c Entferntes Post-Konten -f (Flags) MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 115 E Entferntes POP- Konto verwenden P Weiterleiten an lokales Postfach A Administrator Rechte M Listen-Manager R Auto-Responder aktivieren L Absender zu Mailing-Liste hinzufügen I IMAP4 verwenden (Alternativ POP3) S Begrenzung für Postfach D Alte Nachrichten löschen F Alte Nachrichten weiterleiten U Administrator Rechte nur für diesen Benutzer O Administrator Rechte nur für diese Domäne C Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen N Info an Admin, wenn Post älter ist als .... Tage -i Kopie eingehender Nachrichten an (Adresse) -o Kopie ausgehender Nachrichten an (Adresse) -r Auto-Responder -l Listenname -e Nachrichten löschen die älter sind als (Zahl in Tagen) -w Nachrichten weiterleiten die älter sind als (Zahl in Tagen) -t Nachrichten weiterleiten die älter sind als (Adresse) -s Limit für Postfachgröße -z Info an Admin, wenn Post älter ist als .... Tage (Zahl in Tagen) -? Zeigt die Parameter für den Part USER MERCUR Mailserver Version 3.3 116 MERCUR Hilfsmittel <LIST> <Kommando> <Parameter> -a Alias der Mailing-Listen-Adresse -d Domäne der Mailing-Listen-Adresse -n Name der Mailing-Liste -b Mitglieder der Liste (bei mehreren getrennt durch Leerzeichen) -i Dateien der Liste (bei mehreren getrennt durch Leerzeichen) -e Eigentümer der Liste -o Domäne des Eigentümers -f (Flags) T ‚From‘ enthält Eigentümer P Mit niedriger Priorität senden C Kopie an Eigentümer X Maximale Nachrichtengröße M Maximale Anzahl von Empfänger N Mitglied in die Liste aufnehmen ‚To:‘ Feld enthält: Standard ist, die Adresse des jeweiligen Empfängers‘ ansonsten W Die Adresse des Eigentümers Y Die Adresse der Mailing-Liste ‚Reply-To:‘ Feld enthält: Standard ist ‚Die Adresse des Absenders‘ ansonsten A Die Adressen aller Empfänger S Die Adresse der Mailing-Liste J Info an Eigentümer wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 117 V Info an Eigentümer wenn ein Mitglied die Liste verläßt Für –p –m und –w gelten die folgenden Flags A Neue Mitglieder hinzufügen D Mitglieder entfernen S Nachrichten an die Liste senden R Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS L Im Rahmen des LISTS-Befehls anzeigen I Datei- Index anzeigen mit INDEX G Dateien empfangen mit GET Weiter geht’s mit -r Info (Datei) an neue Mitglieder -l Protokoll-Datei mit Pfad -h Kopf (Datei) für alle Nachrichten -t Fuß (Datei) für alle Nachrichten -s Maximale Nachrichtengröße -c Maximale Anzahl von Empfängern -? Zeigt die Parameter für den Part LIST <LISTMEM> <Kommando> <Parameter> -a Alias der Mailing-Listen-Adresse -d Domäne der Mailing-Listen-Adresse -p Mail-Adresse des Listen-Mitgliedes -f Name des Mitgliedes -? Zeigt die Parameter für den Part LISTMEM MERCUR Mailserver Version 3.3 118 MERCUR Hilfsmittel <LISTFILE> <Kommando> <Parameter> -a Alias der Mail-Adresse -d Domäne der Mail-Adresse -f Dateiname -p Pfad der Datei -t Beschreibung der Listen-Datei -m Beim versenden MIME kodieren -? Zeigt die Parameter für den Part LISTFILE <AUTO> <Kommando> <Parameter> -n Name des Auto-Responders -d Domäne des Auto-Responders -i Dateiname für den Nachrichtentext -m Nachrichtentext -f (Flags) L Protokollieren G Auto-Responder ist global N Nicht mit Datei antworten sondern Nachrichtentext verwenden -l Protokoll-Datei mit Pfad -k ‚Nicht ausführen wenn die Adresse den folgenden Kriterien entspricht‘: Ihre Vorgabe -? Zeigt die Parameter für den Part AUTO <EXEC> <Kommando> <Parameter> MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 119 -a Alias der Befehlsausführung -d Domäne der Befehlsausführung -n Beschreibung -i Pfad der ausführbaren Datei -g Argumente -k Schlüsselwörter -m Lokales Postfach -f (Flags) K Schlüsselwörter verwenden M Nachrichten in lokalem Postfach speichern -? Zeigt die Parameter für den Part EXEC <ACCOUNT> <Kommando> <Parameter> -n Name des externen Post-Kontos -d Domäne für den ACCOUNT -h Server auf dem sich das externe Post-Konto befindet -l Anmeldename -p Kennwort für die Anmeldung -e Name der DFÜ-Verbindung -r Anmeldename für die DFÜ-Verbindung -c Kennwort für die DFÜ-Verbindung -f (Flags) S Mailheader nach Empfängern durchsuchen (Gemeinsames Post- Konto) R DFÜ verwenden MERCUR Mailserver Version 3.3 120 MERCUR Hilfsmittel L Benutzeranmeldung verwenden G Globaler ACCOUNT I IMAP4 verwenden D Nachrichten am Server löschen U Nur ungelesene Nachrichten empfangen -w Wochentage, mit Komma getrennt (Mon, Die, ...) -o Einmalig um (00:00) Uhr, Standard ist ‚Einmalig beim Start‘ -i Intervall (xx) ‚M‘ = Minute, ‚H‘ = Stunde -b Zwischen (06:00..18:00) Zeiten getrennt mit zwei Punkten -t ‚Nur Nachrichten empfangen die kleiner sind als‘ -? Zeigt die Parameter für den Part ACCOUNT <ROUTE> <Kommando> <Parameter> -y (Flags) U Weiterleiten an Mail- Adresse H Weiterleiten an Mail-Server D Weiterleiten an Mail-Host -k Filter Der Filter muss bei mehreren Einträgen entsprechend oft ausgeführt werden. Der erste Eintrag muss mit ‚OR‘ beginnen. Nach dem ‚OR‘ (getrennt mit Leerzeichen) kommen die Textangaben aus A1 bis A3. Sollten Sie mehrere Filter anlegen wollen, geben Sie wieder als ersten Eintrag ‚OR‘ bzw. ‚AND‘ an, je nachdem wie die Filter zusammen verknüpft sein sollen. Die Felder A1 bis A3 werden immer für sich behandelt. D.h. Filter für A1-3, oder Filter für B oder Filter für C. -A1 MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 121 ‚Empfänger-Adresse‘ ‚Absender-Adresse‘ ‚To:‘ ‚Cc:‘ ‚From:‘ ‚Reply-To:‘ ‚Subject:‘ ‚Date:‘ ‚MIME-Version:‘ ‚Content-Type:‘ ‚Content-Transfer-Encoding:‘ ‚X-Mailer:‘ -A2 ‚ist‘ = ‚ist nicht‘ != ‚beginnt mit‘ = Text* ‚endet mit‘ = *Text ‚beginnt nicht mit‘ != Text* ‚endet nicht mit‘ != *Text ‚enthält‘ = *Text* ‚enthält nicht‘ != Text -A3 Der Text nach dem im Mailheader gesucht werden soll Beispiel: (-k Oder To-Feld ist [email protected]) MERCUR Mailserver Version 3.3 122 MERCUR Hilfsmittel Eintrag: -B -k OR To: = [email protected] Wenn die Nachricht vom Rechner (HOST) kommt Beispiel: (-k Oder wenn der Host ist 194.195.180.160) Eintrag: -k OR HOST = 194.195.180.160 MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel -C 123 Nachrichtengröße ‚SIZE‘ ‚kleiner als‘ < ‚größer als‘ > ‚ist gleich‘ = Angabe für die Größe Beispiel: (-k Oder Nachricht kleiner als ‚Angabe für die Größe‘) Eintrag: -k OR SIZE<2048 -n Name der Route -a Adresse an die weitergeleitet werden soll -l Dll- Datei für installierbaren Filter -e Name der DFÜ- Verbindung -r Loginname für DFÜ -c Kennwort für DFÜ -f (Flags) A Domäne als Host interpretieren F Installierbaren Filter verwenden M Nachricht löschen R DFÜ verwenden W Warten bis der entfernte Computer die Verbindung öffnet -w Wochentage, mit Komma getrennt (Mon, Die, ...) -m Sofort wenn Nachricht eintrifft -t Wenn im Ausgang mehr als (xx) Nachrichten sind -o Einmalig um (00:00) Uhr, Standard ist ‚12:00‘ Uhr MERCUR Mailserver Version 3.3 124 MERCUR Hilfsmittel -i Intervall (xx) ‚M‘ = Minute, ‚H‘ = Stunde -b Zwischen (06:00..18:00) Zeiten getrennt mit zwei Punkten. Bei keiner Angabe ‚Den ganzen Tag‘ -t ‚Nur Nachrichten empfangen die kleiner sind als‘ -? Zeigt die Parameter für den Part ACCOUNT MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 125 MERCUR Hilfsmittel Holiday Holiday ist ein Programm, dass einen Auto-Responder generiert. Wenn Sie zum Beispiel unterwegs sind und Benutzern die Ihnen eine E-Mail schicken automatisch antworten wollen, können Sie mit diesem Tool den Antworttext ändern oder auch entfernen. Dazu muss eine Befehlsausführung angelegt sein. Die Adresse kann z.B. [email protected] lauten. Wenn Sie durch eine E-Mail-Nachricht an diese Adresse diesen Autoresponder für Sie aktivieren, wird bei den für Ihre Adresse eingehenden Nachrichten, automatisch der von Ihnen bestimmte Text an die Absender-Adresse zurückgeschickt. Holiday per E-Mail aktivieren: 1. Legen Sie eine Befehlsausführung mit der Adresse z.B. [email protected] an. Schreiben Sie sich z.B. mit dem Notepad Ihren Antworttext und speichern Sie diesen ab. 2. Schicken Sie dann an die Adresse (z.B. [email protected]) eine Nachricht. Fügen Sie der Nachricht den Antworttext als Attachment an. Holiday per E-Mail deaktivieren: Schicken Sie eine Nachricht an die Adresse ([email protected]) ohne angehängte Datei. Holiday an der Eingabeaufforderung Im folgenden wird der Aufruf des Programms Holiday von der Eingabeaufforderung her beschrieben. Die Parameter sind durch Leerzeichen zu trennen. Holiday <Postfach> <Dateiname> (-b<jjmmtt>) (-e<jjmmtt>) (-d) [-n<Name>] (-?) <Postfach> Das Postfach für das der Auto-Responder ausgeführt werden soll (z.B. [email protected]). <Dateiname> Die Datei die den Auto-Responder-Text enthält. MERCUR Mailserver Version 3.3 126 MERCUR Hilfsmittel -b<jjmmtt> Das Startdatum ab dem der Auto-Responder ausgeführt werden soll (z.B. 001015 entspricht 15.10.00). -e<jjmmtt> Das Enddatum ab dem der Auto-Responder nicht mehr ausgeführt werden soll (z.B. 001030 entspricht 30.10.00). -d Aktiviert die automatische Löschung des Auto-Responder nach Ablauf des Enddatums. -n<Name> Name des Auto-Responders (Optional). -? Zeigt Ihnen Hilfeinformationen an. Deaktivieren Sie die Ausführung des Auto-Responders in dem Sie keine Datei angeben, oder die Datei, die Sie übergeben, keinen Text enthält. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 127 MERCUR Hilfsmittel MCREORG MCREORG baut die Datenbank von MERCUR neu auf. Es benötigt keine Verzeichnisangabe. Dabei können die Index-Dateien neu angelegt, einzelne Bereiche (Benutzer, Mailing-Listen etc.) gezielt angesprochen und als gelöscht gekennzeichnete Datensätze physikalisch aus der Datenbank entfernt werden. Rufen Sie das Programm an der Eingabeaufforderung wie folgt auf: Mcreorg <mode> [-r] [-d] [-c] Folgende Parameter sind möglich: Mode: U Baut die Benutzer neu auf. L Baut die Mailing-Listen neu auf. R Baut die Auto-Responder neu auf. X Baut die Befehlsausführungen neu auf. P Baut die externen Post-Konten neu auf. S Baut die statischen Routen neu auf. D Baut die Domänen neu auf. A Baut alle Datensätze neu auf. [-r] Baut die Index-Dateien neu auf. [-d] Gelöschte Domänen-Einträge entfernen. [-c] Doppelte Einträge entfernen. MERCUR Mailserver Version 3.3 128 MERCUR Hilfsmittel MERCUR Hilfsmittel DNS-View Beim Domain Name System (DNS) handelt es sich um eine hierarchische Einrichtung zur Namensgebung, bei der Hosts, die einen DNS-NameserverProzeß ausführen, Zuordnungspaare von Namen und Internet-Adressen verwalten. Das Domain Name System (DNS) bietet einen netzwerkweiten Verzeichnisdienst, der die Zuordnung von Host-Namen und InternetAdressen übernimmt. Wird zur Namenszuordnung DNS verwendet, so nimmt der Zuordnungsprozeß eines Anwender-Host Kontakt mit einem DNSNameserver auf, der sich irgendwo im Internet befindet, um Anfragen nach Namenszuordnungen an ihn zu richten. Der Nameserver verwendet eine Verzeichnisdatenbank, um Namen zuzuordnen und schickt die Ergebnisse an den Zuordnungsprozeß des lokalen Host zurück. DNSView ermöglicht Ihnen auf komfortable Weise Anfragen an DNSNameserver zu stellen. In erster Linie werden wohl Anfragen zu Zuordnungen von Host-Namen und IP-Adressen erfolgen. Mit DNSView ist es auch möglich Abfragen nach weiteren evtl. bereitgestellten Informationen durchzuführen. Das Programmfenster Das Programmfenster unterteilt sich in zwei Bereiche, dem Abfrage- und dem Ergebnisbereich. In dem oberen, dem Abfragebereich, geben Sie die Informationen zu der aktuellen Abfrage ein. Das Ergebnis wird Ihnen nach erfolgter Durchführung der Abfrage, in dem unteren, dem Ergebnisbereich, angezeigt. Unterhalb des Ergebnisbereiches befinden sich eine Statusanzeige und die folgenden Schaltflächen: Kopieren Durch Auswählen dieses Befehles werden die vorhandenen Ergebnisse in die Zwischenablage kopiert. Suche Mit diesem Befehl starten Sie die Abfrage mit den von Ihnen angegebenen Informationen. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Hilfsmittel 129 Schließen Schließt das Programmfenster und beendet das Programm. Abfrage In diesem Bereich geben Sie die Informationen, an Hand derer die Abfrage durchgeführt werden soll, vor. Es können von Ihnen die folgenden Informationen vorgegeben werden: Nameserver Geben Sie eine gültige IP-Adresse für den Nameserver an, der die Abfrage beantworten soll. Die IP-Adresse muss in dem gültigen Format „xxx.yyy.zzz.aaa“ eingegeben werden. An Stelle der IP-Adresse können Sie auch den gültigen Hostnamen des Nameservers eingeben. Abfrage Erwartet die Angabe des Hostnamen zu dem Informationen abgerufen werden sollen. Die Verwendung einer IP-Adresse ist hier nicht zulässig. MERCUR Mailserver Version 3.3 130 MERCUR Hilfsmittel Typ Wählen Sie hier die Informationen aus, die der Nameserver zu dem angegebenen Host bereit stellen soll. Es wird Ihnen eine Vielzahl von Informationstypen angeboten, hier werden jedoch nur die wichtigsten beschrieben. Alle Datensätze Es werden alle verfügbaren Datensätze abgefragt. Host Address (A) Es wird die Hostadresse des unter „Abfrage“ definierten Hosts abgerufen. Das ist die 32-Bit-IP-Host-Adresse. Name Server (ns) Es wird der zum angegebenen Host zugehörige Name server abgefragt. Das ist der Name des maßgeblichen Servers einer Domäne. Mail Exchange (MX) Es wird der zum angegebenen Host zugehörige MX-Record abgefragt. Das ist der Name eines Host, der in einer Domäne zum Austausch von Post dient. Ergebnisse Hier werden Ihnen die Ergebnisse einer Abfrage angezeigt. Die Spalten Domäne, Typ, Klasse, Time-To-Live, Datensatz und Priorität enthalten die empfangenen Ergebnisse. Durch einen Klick auf die Spaltenbezeichnung erfolgt eine Sortierung. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Konfigurations-Beispiele 131 MERCUR - Konfigurationsbeispiele MERCUR kann in den unterschiedlichsten Umgebungen eingesetzt werden. Je nach Anforderung, erstreckt sich das Einsatzgebiet von der einfachen passiven Postfachverwaltung mit externen Post-Konten bis hin zu verteilten Kommunikationssystemen. Abhängig von den jeweiligen Systemvoraussetzungen, sind entsprechende Einstellungen vorzunehmen, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden. Im folgenden werden mehrere typische Konfigurationsprofile aufgeführt. Diese stellen eine übersichtliche Orientierungshilfe dar, müssen aber im einzelnen auf die vorhandenen Gegebenheiten angepaßt werden. DFÜ-Verbindung und Sammelkonto bei einem Internet-Provider DFÜ-Verbindung und Mail-Zustellung via SMTP Router- bzw. Festverbindung zum Internet und eigene Mail-Domäne Router- bzw. Festverbindung zum Internet und drei eigene MailDomänen. MERCUR Mailserver Version 3.1 132 MERCUR Konfigurations-Beispiele DFÜ-Verbindung und Sammelkonto bei einem Internet-Provider Ein Unternehmen besitzt ein kleines TCP/IP-Netzwerk und einen DFÜZugang zum Internet. Die eingehenden Nachrichten für die eigene Domäne domain.com werden beim Internet-Provider in einem Sammelkonto abgelegt. Der Mailserver der Firma soll alle 3 Stunden die eingegangenen Nachrichten von diesem Postfach abholen und auf die entsprechenden Benutzer auf dem lokalen System verteilen. Nachts soll die Aktualisierung nur alle 6 Stunden und am Wochenende einmal am Tag stattfinden. Die ausgehenden Nachrichten sollen im Stundentakt versendet werden. Einstellungen für den Postausgang Für den Verbindungsaufbau zum Internet-Provider, muss zunächst ein DFÜNetzwerk-Profil (weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer Windows Dokumentation unter DFÜ-Netzwerk) definiert werden. Danach muss auf der Karteikarte Verbindung im MERCUR Konfigurationsprogramm das entsprechende Profil aktiviert werden. Die auf dem System vorhandenen DFÜ- MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Konfigurations-Beispiele 133 Profile werden in einer Liste zur Verfügung gestellt. Damit der Postausgang zum richtigen Zeitpunkt aktualisiert, d.h. ausgehende Nachrichten versendet werden, muss auf der Karteikarte Post-Austausch unter der Rubrik Postausgang aktualisieren noch das entsprechende Intervall von 60 Minuten eingestellt werden. Weiterhin muss im Feld Weiterleiten an Austauschserver der Name bzw. die IP-Adresse des Servers angegeben werden, an den die ausgehenden Nachrichten weitergeleitet werden sollen. In den meisten Fällen ist dies der Mailserver des Internet-Providers. Anmerkung: Da in diesem Beispiel eine DFÜ-Verbindung verwendet wird, ist es empfehlenswert auf der Karteikarte Post-Austausch die Option DNS verwenden nur dann zu aktivieren, wenn der Nameserver über das lokale Netzwerk erreichbar ist. Andernfalls müßte für jede Art von Namensauflösung das DFÜ-Profil aktiviert werden. Einstellungen für den Posteingang Wichtigste Voraussetzung für die DFÜ-Verbindung ist auch hier ein gültiges DFÜ-Netzwerk-Profil. Für das Abholen der Nachrichten muss ein entsprechendes externes Post-Konto im Benutzermanager angelegt werden. Im Konto-Dialog müssen der Mailserver des Internet-Providers und die dazugehörigen Anmeldedaten angegeben werden. Um den zeitlichen Ablauf zu gewährleisten, sind unter der Rubrik Zeitplanung auf der Karteikarte Optionen die folgenden Einträge vorzunehmen: Einmalig um 18:00 an Sam,Son Alle 6 Stunden zwischen 0:00 und 8:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre Alle 3 Stunden zwischen 8:00 und 18:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre Alle 6 Stunden zwischen 18:00 und 24:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre Weiterhin muss auch hier das DFÜ-Netzwerk-Profil angegeben werden, das für den Verbindungsaufbau zum Internet-Provider verwendet werden soll. Sämtliche vorhandenen DFÜ-Netzwerk-Profile stehen hier zur Auswahl bereit. Da es sich bei diesem Beispiel um ein Sammelkonto handelt, muss zusätzlich noch die Option Mail-Header nach Empfängern durchsuchen aktiviert sein, damit die Nachrichten den entsprechenden Benutzern zugestellt werden können. MERCUR Mailserver Version 3.3 134 MERCUR Konfigurations-Beispiele DFÜ-Verbindung und Mail-Zustellung via SMTP Ähnlich wie im ersten Beispiel beschrieben, handelt es sich auch hier um ein Unternehmen mit einer DFÜ-Verbindung zum Internet-Provider. Es existiert jedoch kein Sammelkonto beim Internet-Provider, da in diesem Fall eine Zustellung via SMTP erfolgt. Da die Firma mittels DFÜ-Netzwerk ans Internet angeschlossen ist, kann die Zustellung nur dann erfolgen, wenn der lokale Mailserver die Verbindung zum Internet-Provider aufbaut. Um eine ordnungsgemäße Zustellung zu gewährleisten, muss also in regelmäßigen Abständen ein Verbindungsaufbau stattfinden. Der Zeitrahmen dafür soll analog zum ersten Beispiel erfolgen. Einstellungen für den Postausgang Die Einstellungen werden analog zum ersten Beispiel vorgenommen. Zuerst muss auf der Karteikarte Verbindung im MERCUR Konfigurationsprogramm das entsprechende Profil aktiviert werden. Damit der Postausgang zum richtigen Zeitpunkt aktualisiert wird, muss auf der Karteikarte Post-Austausch unter der Rubrik Postausgang aktualisieren auch hier das entsprechende In- MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Konfigurations-Beispiele 135 tervall von 60 Minuten eingestellt werden. Auch hier muss im Feld Weiterleiten an Austauschserver der Austauschserver angegeben werden (z.B. der Mailserver des Internet-Providers), an den die ausgehenden Nachrichten weitergeleitet werden sollen. Einstellungen für den Posteingang Um eine zeitgesteuerte Nachrichtenübermittlung via SMTP zu realisieren muss in regelmäßigen Intervallen ein Verbindungsaufbau zum InternetProvider erfolgen und zwar unabhängig davon, ob sich ausgehende Nachrichten im Postausgang befinden. Analog der Zeitplan-Einstellungen für das externe Post-Konto im ersten Beispiel, müssen in diesem Fall die entsprechenden Einträge auf der Karteikarte Post-Austausch unter der Rubrik Postausgang aktualisieren vorgenommen werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass hier die Option Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer NICHT aktiviert ist. MERCUR Mailserver Version 3.3 136 MERCUR Konfigurations-Beispiele Router- bzw. Festverbindung zum Internet und eigene Mail-Domäne Eine Firma ist mit einem ISDN-Router an das Internet angeschlossen. Die eigene Mail-Domäne domain.com ist durch einen MX-Eintrag im Nameserver des Internet-Providers registriert und wird von einem eigenen Mailserver verwaltet. Die internen Benutzer der Firma können die eingegangenen Nachrichten dann direkt via POP3 vom lokalen Server abrufen. Benutzer die nicht der lokalen Domäne angehören sollen keine Möglichkeit haben, Nachrichten an externe Adressen zu versenden. Einstellungen für den Postausgang Da die Verbindung zum Internet-Provider über einen Router abgewickelt wird, müssen in diesem Fall keinerlei DFÜ-Einstellungen vorgenommen werden. Die Option Verbindung auf der Karteikarte Verbindung wird auf Netzwerk-Verbindung eingestellt. Unter der Rubrik Postausgang aktualisieren auf der Karteikarte Post-Austausch werden die folgenden Einträge hinzugefügt: MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Konfigurations-Beispiele Sofort, wenn die Nachricht eintrifft Alle 15 Minuten an allen Tagen 137 Zu versendende Nachrichten werden somit direkt weitergeleitet. Falls Zustellungsprobleme auftreten, wird durch das zusätzliche 15-Minuten-Intervall der Zeitpunkt der Wiederholungen festgelegt. Unter der Rubrik Weiterleiten muss noch mindestens eine der beiden Optionen DNS verwenden und Weiterleiten an Austauschserver aktiviert werden. Für den DNS-Betrieb ist zusätzlich noch die Angabe eines Nameservers auf der Karteikarte System erforderlich. Falls beide Optionen gewählt werden, dann wird der Austauschserver nur dann verwendet, wenn via DNS keine Zustell-Informationen verfügbar ist. Einstellungen für den Posteingang Für den Posteingang sind in diesem Fall keine besonderen Einstellungen vorzunehmen, da der SMTP-Dienst für externe Instanzen direkt erreichbar ist. Aus Sicherheitsgründen werden allerdings hier noch die Anti 'Spamming' Optionen auf der Karteikarte Sicherheit aktiviert. Dadurch wird gewährleistet, dass externe Benutzer bzw. Mailserver nur Nachrichten an lokale Benutzer senden und somit den lokalen Mailserver NICHT als Relay-Host verwenden können. MERCUR Mailserver Version 3.3 138 MERCUR Konfigurations-Beispiele Router- bzw. Festverbindung zum Internet und drei eigene Mail-Domänen. Die Firma aus dem dritten Beispiel besitzt nun die beiden zusätzlichen MailDomänen sub1.domain.com und sub2.domain.com. Diese sollen auf zwei zusätzlichen Mailservern, die über das lokale Netzwerk erreichbar sind, verwaltet werden. Der ursprüngliche Mailserver aus dem dritten Beispiel soll nach wie vor als Schnittstelle zum Internet dienen. Eingehende Nachrichten, die für die beiden Unterdomänen bestimmt sind, sollen an den entsprechenden Server weitergeleitet werden. Einstellungen für den Postausgang am Hauptserver Die Einstellungen bzgl. Verbindung und Post-Austausch sind in diesem Fall absolut identisch mit der Konfiguration im dritten Beispiel. Sämtliche ausgehenden Nachrichten werden über den Standardweg weitergeleitet. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Konfigurations-Beispiele 139 Einstellungen für den Posteingang am Hauptserver Auch der Posteingang arbeitet grundsätzlich wie bereits im dritten Beispiel beschrieben. Die eingehenden Nachrichten werden, auf dem SMTP-Weg direkt verarbeitet. Eine Ausnahme ist hier jedoch die Weiterverarbeitung der Unterdomänen sub1.domain.com und sub2.domain.com. Diese sollen von den beiden untergeordneten Mailservern verwaltet werden und müssen demnach auch dorthin weitergeleitet werden. Dies geschieht mit Hilfe von zwei Statischen Routen, die folgendermaßen definiert werden: Beschreibung Route zu mail.sub1.domain.com Aktion Weiterleiten an <entfernten Mailserver> mail.sub1.domain.com Standard-Filter Wenn die Empfänger-Adresse endet mit 'sub1.domain.com' Zeitplanung Sofort, wenn die Nachricht eintrifft. In diesem Fall werden alle eingehenden Nachrichten, die für die Unterdomäne sub1.domain.com bestimmt sind, direkt an den dafür zuständigen Mailserver mail.sub1.domain.com weitergeleitet. Die Einstellungen für die zweite Unterdomäne sub2.domain.com unterscheiden sich hier nur im Namen der Domäne. Einstellungen für den Postausgang an den beiden untergeordneten Servern Da die untergeordneten Mailserver ausschließlich für die Verwaltung der beiden Unterdomänen sub1.domain.com bzw. sub2.domain.com zuständig sind und keinen direkten Zugang zum Internet haben, werden ausgehende Nachrichten hier grundsätzlich an den Hauptserver weitergegeben. Der Hauptserver muss in diesem Fall auf der Post-Austausch-Seite als Austauschserver angegeben werden. Auf die DNS-Option muss verzichtet werden, da eine direkte Zustellung nur vom Hauptserver durchgeführt werden kann. Einstellungen für den Posteingang an den beiden untergeordneten Servern Für den Posteingang an den untergeordneten Mailservern sind keine speziellen Einstellungen erforderlich. Die Konfiguration ist entsprechend dem Beispiel 3 vorzunehmen. MERCUR Mailserver Version 3.3 140 MERCUR Fehlermeldungen MERCUR Fehlermeldungen SMTP-Dienst 501 invalid Command in this state Der gesendete SMTP-Befehl ist an dieser Stelle nicht zulässig. 502 Not implemented Der gesendete SMTP-Befehl wird nicht unterstützt. 501 General failure on server Ein allgemeiner Fehler ist aufgetreten. 552 Message size exceeds fixed maximium message size of <xxx> bytes Die Nachrichtengröße überschreitet den maximal zulässigen Wert von <xxx> bytes. 501 Syntax Error Ein SMTP-Befehl ist grammatikalisch nicht korrekt. 250 User unknown; will forward to <xxx> Der Benutzer ist auf diesem System unbekannt und wird weitergeleitet an <xxx>. 250 User not local; will forward to <xxx> Der Benutzer wird auf diesem System nicht verwaltet und wird weitergeleitet an <xxx>. 550 Recipient not here Der angegebene Benutzer existiert nicht. 550 Permission denied Der Zugriff wurde verweigert. In Verbindung mit Mailing-Listen kann diese Meldung auftreten, wenn die Option Nur Eigentümer kann Nachrichten an die Liste senden gesetzt ist. 550 That is a user name, not a mailing list Ein EXPN-Befehl wurde in Verbindung mit einer Benutzeradresse ausgeführt anstatt mit einer Mailing-Liste. MERCUR Mailserver Version 3.3 MERCUR Fehlermeldungen 141 550 That is a mailing list, not a user name Ein VRFY-Befehl wurde in Verbindung mit einer Mailing-Liste ausgeführt anstatt mit einer Benutzeradresse. Auto responder 'xxx' does not exist Der angeforderte Auto-Responder <xxx> ist nicht definiert. No responder created for <xxx>; Address does not match with responder mask Der angeforderte Auto-Responder kann nicht ausgeführt werden, da Zieladresse <xxx> nicht zulässig ist. Cannot open responder file 'xxx' Die für diesen Auto-Responder benötigte Datei <xxx> kann nicht geöffnet werden. Cannot add mail address <xxx> to mailing list 'yyy'; Invalid address Die Mailadresse <xxx> ist ungültig und kann nicht der Mailing-Liste <yyy> hinzugefügt werden. Cannot execute <xxx>; Invalid filename Die Anwendung <xxx> kann nicht ausgeführt werden, da der Dateiname ungültig ist. Cannot execute <xxx>; File not found Die Anwendung <xxx> kann nicht ausgeführt werden, da die Datei nicht vorhanden ist. Connection timed out Die Verbindung wurde abgebrochen, weil eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist. Cannot forward message; No destination address is given Die Nachricht kann nicht weitergeleitet werden, da keine Zieladresse angegeben wurde. Cannot forward message; Invalid mail address <xxx> Die Nachricht kann nicht weitergeleitet werden, da die Zieladresse <xxx> ungültig ist. The MX-Host does not respond Der Zielserver, der für die Weiterleitung einer Nachricht verwendet werden soll, antwortet nicht. There is no MX-Host available Es ist kein Zielserver verfügbar, da der Nameserver keine Informationen hat. MERCUR Mailserver Version 3.3 142 MERCUR Fehlermeldungen Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> Das DFÜ-Netzwerk Profil <xxx> (Remote Access) kann nicht geöffnet werden. <yyy> enthält die Meldung vom System. POP3-Dienst -ERR invalid Command in this state Der gesendete POP3-Befehl ist an dieser Stelle nicht zulässig. -ERR Unknown message Die angeforderte Nachricht ist nicht vorhanden -ERR General failure on server Ein allgemeiner Fehler ist aufgetreten. -ERR Cannot read directory Das Mail-Verzeichnis kann nicht gelesen werden. -ERR invalid Username Der angegebene Benutzername ist falsch. -ERR invalid Password Das angegebene Kennwort ist falsch. -ERR No privileges to logon Es ist keine Berechtigung vorhanden, um sich als Windows NT Benutzer anzumelden. -ERR Login failed (<xxx>) Die Anmeldung als Windows NT Benutzer ist mit Fehler <xxx> fehlgeschlagen. Connection timed out Die Verbindung wurde abgebrochen, weil eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist. Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> Das DFÜ-Netzwerk Profil <xxx> (Remote Access) kann nicht geöffnet werden. <yyy> enthält die Meldung vom System. MERCUR Mailserver Version 3.3