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1
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sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation.
MERCUR Mailserver Version 3.3
2
Inhaltsverzeichnis
COPYRIGHT ................................................................................................. 1
LIZENZVEREINBARUNG ........................................................................... 15
Allgemeine Lizenzbedingungen ................................................... 15
Lizenzbestimmungen ................................................................... 15
Weitere Beschränkungen ............................................................ 15
Beschränkte Garantie .................................................................. 16
Keine weitere Gewährleistung ..................................................... 16
Keine Haftung für Folgeschäden ................................................. 16
VORWORT .................................................................................................. 17
FUNKTIONSUMFANG ................................................................................ 18
Versenden und Empfangen von SMTP-Nachrichten ................... 18
Abfragen von Postfächern mittels POP3 ..................................... 18
Verwaltung beliebig vieler Domänen ........................................... 18
Verwaltung beliebig vieler Benutzer in lokalen und fernen
Postfächern ................................................................................. 18
Verwaltung von Mailing-Listen ..................................................... 18
Automatisches Weiterleiten ausgehender Nachrichten ............... 19
Automatische Abfrage von fernen Mail-Servern .......................... 19
Detaillierte Protokollfunktionen .................................................... 19
Unterstützung von DFÜ-Netzwerk ............................................... 19
Konfiguration von entfernten Computern ..................................... 20
Befehlsausführung via E-Mail ...................................................... 20
Statische Routen ......................................................................... 20
Interne Windows NT Sicherheit ................................................... 20
IMAP4 Support ............................................................................ 20
ODBC Schnittstelle ...................................................................... 21
Benutzer-Manager ....................................................................... 21
HTTP Schnittstelle ....................................................................... 21
Zeitplanung .................................................................................. 22
Prioritäten .................................................................................... 22
Sicherheit..................................................................................... 22
Mailing-Listen Funktionen ............................................................ 22
POP3 Authentifizierung ............................................................... 23
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN ................................................................ 24
INSTALLATION .......................................................................................... 25
Das MERCUR Installationsprogramm ......................................... 25
Manuelle Installation der System-Dienste unter Windows NT ..... 26
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
3
Der SMTP-Dienst ......................................................................... 26
Der POP3-Dienst ......................................................................... 26
Der IMAP4-Dienst ........................................................................ 26
Der Kontroll-Dienst ....................................................................... 27
Probleme bei der Installation ........................................................ 27
SYSTEM DIALOG ....................................................................................... 28
System .................................................................................................28
Verbinden/Trennen ...................................................................... 28
Server .................................................................................................. 29
Rechnername .............................................................................. 29
Domäne ....................................................................................... 29
Nameserver ................................................................................. 29
Adapter ................................................................................................ 30
Server-Status ....................................................................................... 30
Nicht Installiert ............................................................................. 30
Nicht gestartet .............................................................................. 30
Gestartet ...................................................................................... 30
Angehalten ................................................................................... 30
Hilfe .............................................................................................. 30
Support ........................................................................................ 31
OK ................................................................................................ 31
Abbruch........................................................................................ 31
Übernehmen ................................................................................ 31
ADMINISTRATOR DIALOG ........................................................................ 32
Administrator ........................................................................................ 32
Standardalias ............................................................................... 32
Postfach ....................................................................................... 32
Unbekannte Benutzer .......................................................................... 32
Alias in anderen lokalen Domänen suchen .................................. 33
Nicht annehmen ........................................................................... 33
Info an Administrator senden ....................................................... 33
Weiterleiten an ............................................................................. 33
Mitteilung an Absender senden .................................................... 33
Auto-Responder nicht ausführen für .................................................... 33
Domänen-Maske .......................................................................... 34
VERBINDUNG DIALOG .............................................................................. 35
Verbindung........................................................................................... 35
Netzwerk-Verbindung................................................................... 35
DFÜ-Verbindung .......................................................................... 35
Anmeldename .............................................................................. 36
Kennwort ...................................................................................... 36
MERCUR Mailserver Version 3.3
4
Inhaltsverzeichnis
Verbindung trennen nach Leerlaufzeit von .................................. 36
Anschlüsse .......................................................................................... 36
POST-AUSTAUSCH DIALOG .................................................................... 37
Weiterleiten ......................................................................................... 37
DNS verwenden .......................................................................... 37
IP-Cache verwenden mit max......KB ........................................... 38
Cache leeren ............................................................................... 38
Falls keine MX-Einträge vorhanden sind ..................................... 38
Domäne als Hostname interpretieren .......................................... 38
Nach Unterdomänen suchen ....................................................... 38
Weiterleiten an Austausch-Server ............................................... 39
Erweitert ...................................................................................... 39
Postausgang aktualisieren .................................................................. 39
Priorität ........................................................................................ 39
Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten ............................ 40
Wochentage ........................................................................................ 40
Ausführung .......................................................................................... 40
Sofort, wenn die Nachricht eintrifft ............................................... 40
Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält ............. 40
Einmalig um ... ............................................................................. 41
Wiederholt alle... .......................................................................... 41
Optionen .............................................................................................. 41
Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer ............................... 41
ETRN-Anfrage senden für Nodename... ...................................... 41
an Austauschserver ..................................................................... 41
an Host ........................................................................................ 42
Ausführen .................................................................................... 42
Entfernen ..................................................................................... 42
Protokoll .............................................................................................. 42
ESMTP verwenden ...................................................................... 42
Maximale Nachrichtengröße ........................................................ 42
Nachrichten mit ESMTP übertragen ............................................ 42
Nachrichtengröße übertragen ...................................................... 42
OPTIONEN DIALOG ................................................................................... 43
Unzustellbare Post .............................................................................. 43
Info an Absender senden............................................................. 43
Nachricht zurück an den Absender .............................................. 43
Info an Administrator senden ....................................................... 43
Originalnachricht anhängen ......................................................... 44
Bei Zustellungsproblemen Info an Absender nach ...................... 44
Nachrichten als unzustellbar behandeln nach ............................. 44
Priorität ................................................................................................ 44
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
5
Schlüsselwort Hinzufügen/Entfernen ........................................... 46
Weitere Optionen ................................................................................. 46
'Reply-To:' erzeugen falls nicht vorhanden .................................. 46
Empfangsbestätigung bei Anforderung ........................................ 46
Info an Administrator wenn freier Festplattenspeicher kleiner
als....MByte .................................................................................. 46
SICHERHEIT DIALOG ................................................................................ 47
Spamming-Schutz................................................................................ 47
Name des sendenden Computers überprüfen ............................. 47
Nicht annehmen, wenn für Absender-Domäne kein MX-Eintrag
existiert......................................................................................... 48
Nicht weiterleiten, wenn Absender-Adresse nicht lokal ist ........... 48
Nicht weiterleiten, wenn Absender-Domäne nicht lokal ist ........... 48
Nicht annehmen, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer
als ................................................................................................ 48
Info an Administrator, wenn Anzahl der externen Zieladressen
größer als... .................................................................................. 48
Maximale Wartezeiten ......................................................................... 49
...bei Client-Verbindungen............................................................ 49
...beim Befehlsaustausch ............................................................. 49
...beim Verbindungsaufbau .......................................................... 49
..bei Nameserver-Anfragen .......................................................... 49
Watchdog ............................................................................................. 50
Überprüfungs-Intervall.................................................................. 50
ÜBERWACHUNG DIALOG ......................................................................... 51
Firewall.................................................................................................51
SMTP, POP3, IMAP4, Konfiguration ............................................ 52
Firewall-Eintrag Hinzufügen/Bearbeiten ....................................... 52
Berechtigung ........................................................................................ 52
Absender-Adresse/-Domäne................................................................ 52
Für alle Adressen/Domänen ........................................................ 53
Nur für Domäne ........................................................................... 53
Nur für Adresse ..... ...................................................................... 53
Gültigkeits-Bereich ............................................................................... 53
Subnetz-Maske ............................................................................ 53
Dienste .................................................................................................54
Entfernen ..................................................................................... 54
Sicherheitskopien ................................................................................. 54
Optionen .............................................................................................. 54
Verschlüsselt speichern ............................................................... 54
Keine Telnet-Verbindungen ......................................................... 54
VRFY verweigern ......................................................................... 54
MERCUR Mailserver Version 3.3
6
Inhaltsverzeichnis
ODBC DIALOG ........................................................................................... 55
Benutzerdaten speichern ..................................................................... 55
...als Datei in Verzeichnis ............................................................ 55
...in ODBC-Datenquelle ............................................................... 55
Ereignisprotokolle speichern ............................................................... 56
...als Datei in Verzeichnis ............................................................ 56
in ODBC-Datenquelle .................................................................. 56
ODBC Fehler-Protokoll aktivieren ................................................ 56
PROTOKOLLE DIALOG ............................................................................. 58
Ereignis-Protokoll ................................................................................ 58
Protokollebene............................................................................. 58
Löschen wenn älter als ....Tage ................................................... 59
Anzeigen und Löschen ................................................................ 59
Verzeichnisse ...................................................................................... 59
Temporärdateien ......................................................................... 59
Mail-Verzeichnisse ...................................................................... 60
Konfiguration ............................................................................... 60
HTML-Dateien ............................................................................. 60
INFO DIALOG ............................................................................................. 61
Registrieren ................................................................................. 61
Support ........................................................................................ 61
OK ............................................................................................... 62
Abbruch ....................................................................................... 62
DER MERCUR BENUTZERMANAGER ..................................................... 63
Funktionsumfang ................................................................................. 63
Domänen ..................................................................................... 63
Benutzer ...................................................................................... 63
Mailing-Listen .............................................................................. 63
Auto-Responder .......................................................................... 63
Befehlsausführung....................................................................... 63
Externe Post-Konten ................................................................... 64
Statische Routen ......................................................................... 64
MERCUR BENUTZERMANAGER BEDIENUNG ....................................... 65
MERCUR BENUTZERMANAGER DOMÄNEN .......................................... 67
Domäne ............................................................................................... 67
Name ........................................................................................... 67
Beschreibung............................................................................... 67
Administrator ....................................................................................... 67
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
7
Postfach-Name ............................................................................ 68
Standard-Alias ............................................................................. 68
Weitere Aliase .............................................................................. 68
Listserver ............................................................................................. 68
Standard-Alias ............................................................................. 68
Weitere Aliase .............................................................................. 68
Unbekannte Benutzer .......................................................................... 69
Nicht annehmen ........................................................................... 69
Info an Administrator .................................................................... 69
Weiterleiten an: ............................................................................ 69
Mitteilung an Absender senden .................................................... 69
Windows NT Benutzer ......................................................................... 69
Windows NT Benutzermanager verwenden .................................70
Konto............................................................................................ 70
Domäne ....................................................................................... 70
MERCUR BENUTZERMANAGER BENUTZER KONTO ............................ 71
Benutzer............................................................................................... 71
Alias ............................................................................................. 71
Domäne ....................................................................................... 72
Name ........................................................................................... 72
POP3/IMAP4 Konto ..................................................................... 72
Kennwort ...................................................................................... 72
Weiterleiten an ..................................................................................... 72
Lokales Postfach .......................................................................... 72
Typ ............................................................................................... 72
Maximale Postfachgröße.....KBytes ............................................. 72
Entfernte Adresse ........................................................................ 73
Kopien .................................................................................................. 73
Kopie eingehender Post an .......................................................... 73
Kopie ausgehender Post an ......................................................... 73
Optionen .............................................................................................. 74
Erhaltene Post beantworten mit ................................................... 74
Absender zur Mailing-Liste hinzufügen ........................................ 74
Post löschen wenn älter als ....Tage ............................................ 74
Weiterleiten wenn älter als ....Tage an..... .................................... 74
Info an Administrator, wenn Post älter als .... Tage ...................... 74
Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen ............................ 75
Administrator-Rechte ................................................................... 75
....alle Domänen ........................................................................... 75
....nur diese Domäne .................................................................... 75
....nur diesen Benutzer .................................................................75
Externe Post-Konten .................................................................... 75
MERCUR Mailserver Version 3.3
8
Inhaltsverzeichnis
MERCUR BENUTZERMANAGER MAILING-LISTEN ................................ 76
Mailing-Liste ........................................................................................ 76
Alias ............................................................................................. 76
Domäne ....................................................................................... 76
Beschreibung............................................................................... 77
Eigentümer der Liste ........................................................................... 77
Alias ............................................................................................. 77
Domäne ....................................................................................... 77
Optionen .............................................................................................. 77
Kopie an Eigentümer ................................................................... 77
EXPN-Befehl verweigern ............................................................. 77
Maximale Nachrichtengröße....KByte .......................................... 77
Mit niedriger Priorität senden ....................................................... 78
Maximale Anzahl von Empfängern... ........................................... 78
'From:' enthält Eigentümer ........................................................... 78
Info an Eigentümer... ................................................................... 78
'To:'-Feld enthält .......................................................................... 78
'Reply-To:'-Feld enthält ................................................................ 78
Optionen .............................................................................................. 79
Dateien ................................................................................................ 79
Mitglieder ..................................................................................... 79
Datei-Index .................................................................................. 79
Kopf für alle Nachrichten ............................................................. 79
Fuß für alle Nachrichten .............................................................. 79
Info an neue Mitglieder ................................................................ 79
Ereignisse protokollieren ............................................................. 79
Berechtigungen ................................................................................... 80
Nachrichten an die Liste senden ................................................. 80
Neue Mitglieder hinzufügen ......................................................... 80
Mitglieder entfernen ..................................................................... 80
Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS .......................... 80
Datei-Index anzeigen mit INDEX ................................................. 80
Dateien empfangen mit GET ....................................................... 80
In Rahmen des LIST-Befehl anzeigen ......................................... 81
Mitglieder ............................................................................................. 81
Importieren .......................................................................................... 81
Datei-Index .......................................................................................... 81
Listserver Befehle ................................................................................ 81
JOIN oder SUBSCRIBE............................................................... 82
LEAVE oder UNSUBSCRIBE ...................................................... 82
LISTS........................................................................................... 82
WHICH ........................................................................................ 82
RECIPIENTS oder REVIEW ........................................................ 83
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
9
INDEX .......................................................................................... 83
GET.............................................................................................. 83
HELP............................................................................................ 83
MERCUR BENUTZERMANAGER AUTO-RESPONDER ........................... 84
Auto-Responder ................................................................................... 84
Bezeichnung ........................................................................................ 85
Name ........................................................................................... 85
Domäne ............................................................................................... 85
Global........................................................................................... 85
Bestimmte Domäne...................................................................... 85
Beantworten mit ................................................................................... 85
Textdatei ...................................................................................... 85
Text .............................................................................................. 85
Optionen .............................................................................................. 86
Ereignisse ............................................................................................ 86
Aufrufe protokollieren in Datei ...................................................... 86
Zeitraum ............................................................................................... 86
Auto-Responder nach Ablauf löschen .......................................... 86
Ausnahmen .......................................................................................... 86
MERCUR BENUTZERMANAGER BEFEHLSAUSFÜHRUNGEN .............. 87
Adresse ................................................................................................ 87
Alias ............................................................................................. 87
Domäne ....................................................................................... 88
Bezeichnung ................................................................................ 88
Ausführung........................................................................................... 88
Programm .................................................................................... 88
Argumente ................................................................................... 88
Nachrichten in lokalem Postfach speichern .................................89
Schlüsselwörter.................................................................................... 89
Ausführung unabhängig von Schlüsselwörtern ............................ 89
Ausführung abhängig von folgenden Definitionen im Text ........... 89
MERCUR BENUTZERMANAGER EXTERNE POST-KONTEN ................. 90
Konto ................................................................................................... 90
Entferntes Konto .................................................................................. 91
Beschreibung ............................................................................... 91
auf Server .................................................................................... 91
Domäne ............................................................................................... 91
Global........................................................................................... 91
Bestimmte Domäne...................................................................... 91
Anmeldung ........................................................................................... 91
Name des Benutzerkontos verwenden ........................................ 91
MERCUR Mailserver Version 3.3
10
Inhaltsverzeichnis
Alias des Benutzerkontos verwenden .......................................... 91
Spezielle Anmeldung ................................................................... 92
Name ........................................................................................... 92
Kennwort ..................................................................................... 92
Zeitplanung .......................................................................................... 92
Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten ............................ 92
Wochentage ................................................................................ 92
Häufigkeit ............................................................................................ 93
Einmalig, bei Start ....................................................................... 93
Einmalig, um ... ............................................................................ 93
Wiederholt alle... .......................................................................... 93
Nachrichtengröße. ....................................................................... 93
Ausführen .................................................................................... 93
Verbindung .......................................................................................... 93
DFÜ-Verbindung verwenden ....................................................... 94
Optionen .............................................................................................. 94
Mail-Header nach Empfängern durchsuchen (Gemeinsames
Konto) .......................................................................................... 94
Nachrichten am Server löschen................................................... 94
Nur ungelesene Nachrichten empfangen .................................... 94
Synchronisation mit dem Postausgang ....................................... 94
MERCUR BENUTZERMANAGER STATISCHE ROUTEN ........................ 95
Route ................................................................................................... 95
Beschreibung ...................................................................................... 95
Aktion .................................................................................................. 96
Filter .................................................................................................... 96
Standard-Filter verwenden .......................................................... 96
Filter Hinzufügen/Bearbeiten ....................................................... 97
Operator .............................................................................................. 97
Bedingungen ....................................................................................... 97
Header-Feld................................................................................. 97
Von Host ...................................................................................... 97
Nachrichtengröße ........................................................................ 97
Installierbaren Filter verwenden ................................................... 98
Host-Optionen ..................................................................................... 98
Verbindung .......................................................................................... 98
Warten bis der entfernte Computer die SMTP Verbindung öffnet 98
Warten bis der entfernte Computer eine ETRN-Anfrage sendet.. 99
DFÜ-Verbindung verwenden ....................................................... 99
Zeitplanung .......................................................................................... 99
Zeitplanungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten................................ 99
Wochentage ........................................................................................ 99
Häufigkeit .......................................................................................... 100
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
11
Sofort, wenn die Nachricht eintrifft .............................................100
Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält ...........100
Einmalig um ... ...........................................................................100
Wiederholt alle... ........................................................................100
MERCUR BENUTZERMANAGER IMPORT/EXPORT ..............................101
Importieren aus Verzeichnis/Exportieren in Verzeichnis ............101
Datentypen.................................................................................101
In Domäne/Von Domäne............................................................102
Start ...........................................................................................102
Schließen ...................................................................................102
MERCUR BENUTZERMANAGER DATENBANK-EINSTELLUNGEN .....103
Benutzer-Datenbank ..........................................................................103
Dateien aus dem folgenden Verzeichnis verwenden .................103
Folgende ODBC-Datenquelle verwenden ..................................103
Mercur Konfiguration ..........................................................................103
MERCUR REMOTE KONFIGURATION MIT BROWSER .........................104
Anmeldung .........................................................................................105
....alle Domänen .........................................................................105
....nur diese Domäne ..................................................................105
....nur diesen Benutzer ...............................................................105
Dialoge ...............................................................................................105
MERCUR HILFSMITTEL MCRSEND ........................................................107
Mit Dialog ...........................................................................................107
Optionen ....................................................................................107
Weiterleiten an Austausch-Server ..............................................107
DNS-Lookup verwenden ............................................................107
Port ............................................................................................108
Protokollieren .............................................................................108
Sende Nachrichtentext MIME kodiert .........................................108
Von.............................................................................................108
An...............................................................................................108
Cc...............................................................................................108
Betreff ........................................................................................108
Text ............................................................................................108
Anlagen Hinzufügen/Löschen: ...................................................108
Hilfe ............................................................................................109
Auf Kommandozeilen-Ebene .............................................................109
MERCUR HILFSMITTEL MCRPASS ........................................................110
MERCUR Mailserver Version 3.3
12
Inhaltsverzeichnis
Mit Dialog .......................................................................................... 110
Optionen .................................................................................... 110
Server ................................................................................................ 110
Anschluß ........................................................................................... 110
Benutzername ........................................................................... 110
Altes Kennwort .......................................................................... 111
Neues Kennwort ........................................................................ 111
Kennwort bestätigen .................................................................. 111
Ändern/Abbruch......................................................................... 111
Auf Kommandozeilen-Ebene ............................................................. 111
MERCUR HILFSMITTEL MCRUSER ....................................................... 113
MERCUR HILFSMITTEL HOLIDAY ......................................................... 125
Holiday per E-Mail aktivieren: .................................................... 125
Holiday per E-Mail deaktivieren: ................................................ 125
Holiday an der Eingabeaufforderung ......................................... 125
MERCUR HILFSMITTEL MCREORG ....................................................... 127
MERCUR HILFSMITTEL DNS-VIEW........................................................ 128
Das Programmfenster ....................................................................... 128
Kopieren .................................................................................... 128
Suche ........................................................................................ 128
Schließen................................................................................... 129
Abfrage ...................................................................................... 129
Nameserver ............................................................................... 129
Abfrage ...................................................................................... 129
Typ ............................................................................................ 130
Alle Datensätze ......................................................................... 130
Host Address (A) ....................................................................... 130
Name Server (ns) ...................................................................... 130
Mail Exchange (MX) .................................................................. 130
Ergebnisse................................................................................. 130
MERCUR - KONFIGURATIONSBEISPIELE ............................................ 131
DFÜ-VERBINDUNG UND SAMMELKONTO BEI EINEM INTERNETPROVIDER ................................................................................................ 132
Einstellungen für den Postausgang ........................................... 132
Einstellungen für den Posteingang ............................................ 133
DFÜ-VERBINDUNG UND MAIL-ZUSTELLUNG VIA SMTP .................... 134
MERCUR Mailserver Version 3.3
Inhaltsverzeichnis
13
Einstellungen für den Postausgang ...........................................134
Einstellungen für den Posteingang.............................................135
ROUTER- BZW. FESTVERBINDUNG ZUM INTERNET UND EIGENE
MAIL-DOMÄNE .........................................................................................136
Einstellungen für den Postausgang ...........................................136
Einstellungen für den Posteingang.............................................137
ROUTER- BZW. FESTVERBINDUNG ZUM INTERNET UND DREI EIGENE
MAIL-DOMÄNEN. .....................................................................................138
Einstellungen für den Postausgang am Hauptserver .................138
Einstellungen für den Posteingang am Hauptserver ..................139
Einstellungen für den Postausgang an den beiden
untergeordneten Servern ...........................................................139
Einstellungen für den Posteingang an den beiden untergeordneten
Servern ......................................................................................139
MERCUR FEHLERMELDUNGEN .............................................................140
SMTP-Dienst......................................................................................140
502 Not implemented .................................................................140
501 General failure on server .....................................................140
501 Syntax Error ........................................................................140
250 User unknown; will forward to <xxx> ...................................140
250 User not local; will forward to <xxx> ....................................140
550 Recipient not here ...............................................................140
550 Permission denied...............................................................140
550 That is a user name, not a mailing list .................................140
550 That is a mailing list, not a user name .................................141
Auto responder 'xxx' does not exist ............................................141
Cannot open responder file 'xxx' ................................................141
Cannot add mail address <xxx> to mailing list 'yyy'; Invalid address
...................................................................................................141
Cannot execute <xxx>; Invalid filename.....................................141
Cannot execute <xxx>; File not found ........................................141
Connection timed out .................................................................141
Cannot forward message; No destination address is given .......141
Cannot forward message; Invalid mail address <xxx> ...............141
The MX-Host does not respond .................................................141
There is no MX-Host available ...................................................141
Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> ...............................142
POP3-DIENST ...........................................................................................142
Connection timed out .................................................................142
MERCUR Mailserver Version 3.3
14
Inhaltsverzeichnis
Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy> ............................... 142
MERCUR Mailserver Version 3.3
Lizenzvereinbarung
15
Lizenzvereinbarung
Die Software ist Eigentum von atrium software international gmbh und ist
durch Urheberrechtsgesetze und anderen nationalen sowie internationalen
Rechtsvorschriften gegen Kopieren geschützt. Sie dürfen entweder
1.
eine einzige Kopie der Software ausschließlich für Sicherungs- oder Archivierungszwecke erstellen oder
2.
die Software auf eine einzige Festplatte übertragen, sofern Sie das Original ausschließlich für Sicherungs- oder Archivierungszwecke aufbewahren. Sie dürfen weder das Benutzerhandbuch der Software noch
anderes schriftliches Begleitmaterial zur Software kopieren.
Allgemeine Lizenzbedingungen
Durch Installation der Software erklären Sie sich an die Bestimmungen dieser Lizenzbedingungen gebunden.
Lizenzbestimmungen
Die Firma atrium software international gmbh (nachfolgend ATRIUM genannt),
gibt Ihnen die Berechtigung, eine Kopie des Softwareproduktes MERCUR
Mailserver Version 3.3 (nachfolgend SOFTWARE genannt), das mit dieser Lizenz erworben wurde, auf einem Computer unter der Voraussetzung zu benutzen, dass die SOFTWARE zu jeder Zeit auf nur einem einzigen Computer
verwendet wird. Wenn Sie Mehrfachlizenzen für die SOFTWARE erworben haben, dürfen Sie nur höchstens so viele Kopien in Benutzung haben, wie Sie
Lizenzen erworben haben. Die SOFTWARE ist auf einem Computer in Benutzung, wenn Sie in den Zwischenspeicher (RAM) geladen oder in einem
Permanentspeicher (z.B. einer Festplatte) dieses Computers gespeichert ist.
Weitere Beschränkungen
Sie dürfen die SOFTWARE weder vermieten noch verleihen, aber Sie dürfen
die Nutzungsrechte aus dieser Lizenzvereinbarung auf Dauer an einen Dritten übertragen, vorausgesetzt, dass Sie alle Kopien der SOFTWARE und das
gesamte schriftliche Begleitmaterial übertragen und der Empfänger sich mit
den Bestimmungen dieses Vertrages einverstanden erklärt. Zurückentwickeln (Reverse engineering), Dekompilieren und Entassemblieren der SOFTWARE sind nicht gestattet. Eine Übertragung muss die letzte aktualisierte
Version (Update, Service Packs) und alle früheren Versionen umfassen und
bedarf der schriftlichen Zustimmung durch ATRIUM.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Lizenzvereinbarung
Beschränkte Garantie
garantiert für einen Zeitraum von 60 Tagen ab Installationsdatum,
dass die SOFTWARE im wesentlichen gemäss dem begleitenden Benutzerhandbuch arbeitet. Die Garantie ist bezüglich der SOFTWARE auf 3 Monate
beschränkt.
ATRIUM
Keine weitere Gewährleistung
ATRIUM schließt für sich jede weitere Gewährleistung bezüglich der SOFTWARE, des zugehörigen Handbuchs und aller schriftlichen Materialien aus.
Der Umtausch oder die Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen.
Keine Haftung für Folgeschäden
ist nicht für irgendwelche Schäden (uneingeschränkt eingeschlossen
sind Schäden aus entgangenem Gewinn, Betriebsunterbrechung, Verlust
von geschäftlichen Informationen oder von Daten oder aus anderem finanziellen Verlust) ersatzpflichtig, die aufgrund der Benutzung dieses Produktes
oder der Unfähigkeit, dieses Produkt zu verwenden, entstehen, selbst wenn
ATRIUM von der Möglichkeit eines solchen Schadens unterrichtet worden ist.
Auf jeden Fall ist die Haftung von ATRIUM auf den Betrag beschränkt, den Sie
tatsächlich für das Produkt bezahlt haben. Dieser Ausschluß gilt nicht für
Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit auf Seiten von ATRIUM
verursacht wurden. Ebenfalls bleiben Ansprüche, die auf unabdingbaren gesetzlichen Vorschriften zur Produkthaftung beruhen, unberührt.
ATRIUM
Copyright  2000 atrium software international gmbh. Alle Rechte vorbehalten.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Vorwort
17
Vorwort
Die Möglichkeit, Nachrichten im eigenen Intranet sowie im weltweiten Internet zu versenden, ist nicht nur für große Unternehmen, sondern im zunehmenden Maße auch für den sogenannten "SmallBusiness-Bereich" ein wichtiger Aspekt bei der täglichen Arbeit.
Einzelne E-Mail Accounts bei einem Internet Provider oder bei diversen kostenlosen Anbietern, bieten nur selten die gewünschte Effizienz und Flexibilität die Arbeitsabläufe rationeller zu gestalten. Aus
diesem Grund wird der Einsatz eines eigenen Mailservers unabdingbar.
»Mit der mehrfach ausgezeichneten Software MERCUR Mailserver
für Windows 9x, Windows NT und Windows 2000, vorliegend in
der Version 3.3, erwerben Sie einen Mailserver der Extraklasse, der
in Punkto Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität sowie Stabilität seines gleichen sucht und im Vergleich mit diversen MitbewerberProdukten über ein exzellentes Preis- Leistungsverhältnis verfügt!«
MERCUR kann als Gateway zur Weiterleitung von SMTP-Nachrichten, zur
automatischen Abfrage von externen Postfächern oder als echter Mailserver
eingesetzt werden.
MERCUR entspricht zu 100% den derzeitigen Standards für SMTP (Simple
Mail Transfer Protocol nach RFC821), POP3 (Post Office Protocol Version 3
nach RFC1939), IMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4rev1
nach RFC2060) sowie DNS (Domain Name System nach RFC882, -883)
und ist kompatibel mit dem größten Teil der am Markt verfügbaren MailProgrammen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Funktionsumfang
Funktionsumfang
Versenden und Empfangen von SMTP-Nachrichten
Unter Verwendung eines handelsüblichen E-Mail Clients, z.B. Microsoft Outlook oder Outlook Express, Netscape Messenger etc., senden Sie Ihre
Nachrichten an MERCUR. Ob sich die Zieladresse der Nachricht im eigenen
Intranet oder im Internet befindet, spielt dabei keine Rolle. MERCUR ermittelt automatisch den Zielserver und leitet Ihre Nachricht dorthin weiter. Empfangene Nachrichten werden von MERCUR in die entsprechenden Benutzer-Postfächer abgelegt, auf Wunsch auch als Kopie für andere Benutzer.
Abfragen von Postfächern mittels POP3
Das Abfragen von neuer Post, kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Neue Nachrichten bleiben solange im Postfach, bis diese vom
Benutzer persönlich gelesen wurden.
Verwaltung beliebig vieler Domänen
Sie können Benutzer und Mailing-Listen von beliebig vielen Domänen verwalten. Die Zieladressen eingehender Nachrichten werden von MERCUR
auf Zugehörigkeit überprüft und dementsprechend verteilt. Nachrichten, die
für Postfächer in externen Domänen bestimmt sind, werden an den zuständigen Server weitergeleitet.
Verwaltung beliebig vieler Benutzer in lokalen und fernen Postfächern
MERCUR verwaltet für jeden Benutzer ein separates Postfach, in dem die
eingegangenen Nachrichten bis zum Abrufen abgelegt werden. Es können
mehreren Benutzern ein gemeinsames Postfach zugeordnet oder für einen
Benutzer mehrere Postfachnamen vergeben werden.
Verwaltung von Mailing-Listen
Erstellen Sie sich eine Mailing-Liste, um Informationen automatisch an mehrere Zieladressen zu versenden. Es können einer Mailing-Liste beliebig viele
Mitglieder zugeordnet werden. Sie brauchen Ihre Nachricht nur an die Adresse der Mailing-Liste senden und MERCUR übernimmt für Sie die weitere
Verteilung an die Mitglieder dieser Liste. Systemfremde Benutzer können
sich mit Hilfe der Kommandos join/subscribe einer Liste anschließen und
mit leave/unsubscribe auch selbst wieder entfernen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Funktionsumfang
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Automatische Beantwortung eingehender Nachrichten
Wenn Sie einem Postfach einen Autoresponder zuordnen, wird die eingehende Post automatisch mit einem von Ihnen definierten Standardprofil (Auto-Responder) beantwortet.
Automatisches Weiterleiten ausgehender Nachrichten
Ausgehende Post wird in einer Warteschlange gesammelt und in von Ihnen
festgelegten, regelmäßigen Zeitabständen den jeweiligen Zieladressen zugestellt. MERCUR ermittelt automatisch den Zielserver für ausgehende
Nachrichten und leitet diese anhand der definierten Parameter weiter.
Automatische Abfrage von fernen Mail-Servern
Falls Sie Ihre Nachrichten nicht automatisch von Ihrem Internet-Provider
übermittelt bekommen, können Sie MERCUR damit beauftragen, die Post in
bestimmten Zeitabständen für Sie abzurufen. Mit MERCUR können Sie externe Post-Konten auf verschiedenen Mail-Server verwalten. Solche externen Konten können jedem Benutzer separat zugewiesen oder benutzerunabhängig als gemeinsam benutztes Konto verwaltet werden. In diesem Fall
wird MERCUR die wartenden Nachrichten abrufen und auf Ihrem System in
die entsprechenden lokalen Postfächer der jeweiligen Benutzer verteilen.
Detaillierte Protokollfunktionen
MERCUR verfügt über umfangreiche Protokollfunktionen, die es ermöglichen sämtliche Vorgänge zu überwachen. Sie können selbst bestimmen
welche Aktionen protokolliert werden. Das Protokoll kann Hinweise auf eventuelle Fehlerquellen wiedergeben oder etwa den gesamten Datentransfer
dokumentieren.
Unterstützung von DFÜ-Netzwerk
Sollten Sie keine permanente Netzwerkverbindung, sondern einen sogenannten Dial-In-Zugang zu Ihrem Internet-Provider haben, der nur im Bedarfsfall aufgebaut wird, dann kann MERCUR so konfiguriert werden, dass
die Verbindung, nach zeitlicher Vorgabe, automatisch aufgebaut und nach
Beendigung der Aktivitäten wieder geschlossen wird.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Funktionsumfang
Konfiguration von entfernten Computern
Mit Hilfe eines speziellen Kontrolldienstes kann das MERCUR Konfigurationsprogramm auch von einem entfernten Computern ausgeführt werden.
Sie können somit sämtliche Einstellungen sowie die Benutzerverwaltung von
Ihrem Arbeitsplatz aus vornehmen. Hierfür steht Ihnen neben dem Konfigurationsprogramm und dem Benutzermanager auch eine HTML-Konfiguration
zur Verfügung.
Befehlsausführung via E-Mail
Durch das Senden von Nachrichten an die E-Mail-Adresse einer definierten
Befehlsausführung, können Sie Befehle auf Ihrem System ausführen. Im
Rahmen der automatischen Befehlausführung (Executables) können Sie u.a.
via E-Mail, Benutzer verwalten oder Kennwörter ändern.
Statische Routen
Mit Statischen Routen können eingehende Nachrichten für bestimmte Adressen an andere Mail-Server bzw. Domänen weitergeleitet werden. Dies ist
speziell in größeren Netzwerkumgebungen, auf dem Mail-Benutzer von
mehreren Mail-Servern verwaltet werden, eine sinnvolle Funktionalität.
Die Verarbeitung von Statischen Routen ist eines der leistungsstärksten
Funktionen von MERCUR. Statische Routen sind enorm wichtig um ein gezieltes Weiterleiten von Nachrichten zu ermöglichen. Es ist möglich, Mehrfach-Filter für jedes einzelne Header-Feld festzulegen und in die Auswertung
zu integrieren. Über sogenannte virtuelle Postausgänge kann ein zeitgesteuertes Weiterleiten an andere Mail-Systeme problemlos realisiert werden.
Interne Windows NT Sicherheit
Die bereits im Windows NT Benutzermanager definierten Benutzerkonten
können von MERCUR als Mail-Benutzer integriert werden. Damit ist es nicht
mehr notwendig, die vorhandenen Benutzer nochmals zu definieren. Diese
Funktion ist nur in der MERCUR Version mit unbegrenzter Benutzeranzahl für Windows NT und Windows 2000 verfügbar.
IMAP4 Support
IMAP4 (Internet Message Access Protokoll), ermöglicht eine vollständig Server basierte Postfach-Verwaltung. Dadurch ist es möglich Nachrichten von
mehr als einem Computer zu bearbeiten. Das weit verbreitete Post Office
Protokoll (POP) wurde nicht für diesen Zweck entwickelt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Funktionsumfang
21
Es dient vor allem der Bearbeitung von einem Client-Computer aus, da
sämtliche Nachrichten vollständig zu diesem übertragen und dann auf dem
Server gelöscht werden. IMAP4 wird sich in naher Zukunft zum Standard für
die Verwaltung von Postfächern entwickeln.
ODBC Schnittstelle
Mit MERCUR ist es möglich Benutzerdaten und Ereignisprotokolle in ODBCDatenquellen zu speichern. Dadurch wird der Zugriff auf bereits bestehende
Datenbestände enorm erleichtert und ein sehr schneller Zugriff auf große
Datenbestände gewährleistet. Die ODBC basierte Ereignis-Protokollierung
bietet eine elegante Möglichkeit für die Erstellung von detaillierten Statistiken
und benutzerabhängigen Auswertungen.
Benutzer-Manager
Der Benutzer-Manager von MERCUR wurde dem Stil des bekannten
Windows Explorers angepaßt. Dadurch ist eine leicht überschaubare Administration von Benutzerdaten, Mailing-Listen, Auto-Respondern, Befehlsausführungen, Externen Post-Konten sowie Statischen Routen in einer Umgebung mit mehreren unterschiedlichen Domänen möglich. Der BenutzerManager verwaltet Benutzerdaten auf Dateiebene oder in ODBCDatenquellen, im lokalen System oder auf fernen Rechnern. Die Verwaltung
von Administratoroptionen und unbekannten Benutzern ist nun auch für jede
Domäne separat verfügbar.
HTTP Schnittstelle
Die HTTP kompatible Erweiterung des MERCUR Kontrolldienstes bietet eine
sehr hilfreiche Methode für die Fernkonfiguration. Dieser Dienst ist erreichbar mit Hilfe eines Browsers wie z.B. Microsoft Internet Explorer oder Netscape Communicator bzw. Navigator. Die HTML-Version der Konfigurationsmasken ist voll kompatibel mit den mitgelieferten Konfigurationsprogrammen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
22
Funktionsumfang
Zeitplanung
MERCUR arbeitet mit einem Zeitplanungssystem für die Aktualisierung von
eingehenden und ausgehenden Nachrichten. Der Nachrichtenversand kann
termingerecht, unabhängig von Wochentag und Priorität, gestaltet werden.
So könnte man, z.B. den Postausgang alle 30 Minuten durchführen, jedoch
nur zwischen 8:00 und 18:00 Uhr, außerhalb dieses Zeitraumes alle 2 Stunden und am Wochenende nur um 12:00 mittags. Diese effiziente Erweiterung ist ebenfalls verfügbar für die Verwaltung von externen Post-Konten
und der zeitgesteuerten Weiterleitung mit Hilfe von Statischen Routen.
Prioritäten
Die Zustellung von Nachrichten wird in MERCUR abhängig von niedriger,
normaler und hoher Priorität durchgeführt. Benutzerdefinierte Header-Felder
dienen dazu, die eingehenden Nachrichten nach Prioritäten zu unterteilen
und in unterschiedlichen Prozessen weiter zu verarbeiten. Das ist sehr hilfreich wenn eine große Anzahl Nachrichten von einer Mailing-Liste ausgelöst
und dadurch Verzögerungen für normale Nachrichten auftreten könnten.
Sicherheit
Ein eingebautes Firewall-System schützt Ihr lokales Netzwerk vor unerwünschten Eindringlingen. Sie können speziell definierten IP-Adressen oder
Sub-Netzen den Zugriff erlauben bzw. verweigern. Absender von eingehenden Nachrichten können überprüft und ggfs. abgewiesen werden. Die Dateiverwaltung von MERCUR erlaubt eine verschlüsselte Ablage von eingehenden und ausgehenden Nachrichten.
Mailing-Listen Funktionen
Der Mailing-Listen Dienst von MERCUR enthält viele Optionen, um individuelle Einstellungen vorzunehmen. Header-Angaben, wie z.B.‘Reply-To’, ‘To:’
und ‘From:’ können frei definiert werden. Berechtigungen können für Eigentümer, Mitglieder und andere Benutzer getrennt eingestellt werden. Die Index-Verwaltung bietet die Möglichkeit, der Mailing-Liste auch Binär- und
Textdateien als Anlagen beizulegen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Funktionsumfang
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POP3 Authentifizierung
Wenn Ihr Provider eine Authentifizierung (POP3 vor SMTP) verlangt, so
können Sie Ihre Benutzerdaten zur POP3-Authentifizierung eingeben und
diese Funktion im Post-Austausch aktivieren. Damit wird bei einer Weiterleitung von Nachrichten an einen Austauschserver, diesem zur Authentifizierung, erst die POP3-Anmeldung übermittelt. Diese Option bezieht sich ausschließlich auf die Verwendung eines Austauschservers.
Für weitere Informationen, senden Sie Ihre Nachricht an:
[email protected].
atrium software international gmbh
Holzhausenstraße 22
60322 Frankfurt am Main
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Systemvoraussetzungen und Installation
Systemvoraussetzungen
Für den Einsatz von MERCUR unter Microsoft Windows NT und Windows
2000, benötigen Sie einen Computer mit folgender Ausstattung:

Betriebssystem Microsoft Windows NT Server oder Workstation Version
4.0 für INTEL basierende Systeme oder höher.

Betriebssystem Microsoft Windows 2000 Server oder Microsoft
Windows 2000 Professional.

Netzwerkumgebung mit TCP/IP-Protokoll
Für den Einsatz von MERCUR unter Microsoft Windows 9x, benötigen Sie
einen Computer mit folgender Ausstattung:

Betriebssystem Microsoft Windows 95 oder Windows 98.

Netzwerkumgebung mit TCP/IP-Protokoll
MERCUR Mailserver Version 3.3
Systemvoraussetzungen und Installation
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Installation
Das MERCUR Installationsprogramm
Legen Sie die MERCUR CD in Ihr CD-ROM Laufwerk. Das MERCUR Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Bei nicht automatischem Start,
führen Sie das Programm AUTOSTART.EXE aus und folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Das Installationsprogramm unterstützt Sie bei der Installation der MERCUR Systemdienste auf Ihrem System.
Sollten Sie bereits eine frühere MERCUR Version verwenden, so wird das
Installationsprogramm die aktuellen Einstellungen automatisch übernehmen
und die vorhandenen Benutzerdaten in das aktuelle MERCUR Format konvertieren. Die alten Dateien werden aus Sicherheitsgründen in einem Backup-Verzeichnis abgelegt. Wir empfehlen Ihnen aber trotzdem vor der Installation eine Sicherung der alten Konfigurationsdateien vorzunehmen.
Hierzu genügt die Sicherung des Ordners CONFIG aus dem MERCUR Verzeichnis.
Nachdem MERCUR vollständig auf Ihrem System installiert wurde, können
Sie die Software auf Ihre persönlichen Anforderungen anpassen. Starten Sie
hierzu das MERCUR Konfigurationsprogramm durch Doppelklick auf das
Symbol in der Windows NT Systemsteuerung oder über den Eintrag im
Startmenü. Für die Einrichtung der Benutzerdaten steht Ihnen der MERCUR
Benutzermanager zur Verfügung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Systemvoraussetzungen und Installation
Manuelle Installation der System-Dienste unter Windows NT
MERCUR besteht aus insgesamt vier verschiedenen Systemdiensten. Es
handelt sich hierbei um den SMTP-, den POP3- und den IMAP4-Dienst, sowie um einen speziellen Konfigurationsdienst für die Administration von entfernten Computern. Die Dienste können folgendermaßen von der Eingabeaufforderung her im System angemeldet, angehalten, gestartet oder entfernt werden:
Der SMTP-Dienst
mcrsmtp -install
Anmelden des SMTP-Dienstes im System
mcrsmtp -autoinst
Anmelden des SMTP-Dienstes im System.
Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet.
mcrsmtp -remove
Entfernen des SMTP-Dienstes aus dem System
mcrsmtp -start
Starten des SMTP-Dienstes
mcrsmtp -stop
Anhalten des SMTP-Dienstes
Der POP3-Dienst
mcrpop3 -install
Anmelden des POP3-Dienstes im System
mcrpop3 -autoinst
Anmelden des POP3-Dienstes im System.
Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet.
mcrpop3 -remove
Entfernen des POP3-Dienstes aus dem System
mcrpop3 -start
Starten des POP3-Dienstes
mcrpop3 -stop
Anhalten des POP3-Dienstes
Der IMAP4-Dienst
mcrimap4 –install
Anmelden des IMAP4-Dienstes im System
mcrimap4 –autoinst
Anmelden des IMAP4-Dienstes im System.
Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet.
mcrimap4 –remove
Entfernen des IMAP4-Dienstes aus dem System
MERCUR Mailserver Version 3.3
Systemvoraussetzungen und Installation
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mcrimap4 –start
Starten des IMAP4-Dienstes
mcrimap4 –stop
Anhalten des IMAP4-Dienstes
Der Kontroll-Dienst
mcrctrl –install
Anmelden des Kontroll-Dienstes im System
mcrctrl –autoinst
Anmelden des Kontroll-Dienstes im System.
Der Dienst wird dann bei Systemstart automatisch gestartet.
mcrctrl –remove
Entfernen des Kontroll-Dienstes aus dem
System
mcrctrl –start
Starten des Kontroll-Dienstes
mcrctrl –stop
Anhalten des SMTP-Dienstes
Probleme bei der Installation
Falls Sie eine Testversion besitzen, sind die MERCUR Dienste 30 Tage ab
dem Zeitpunkt der Installation voll funktionsfähig. Danach läßt sich die Software nicht mehr starten, sie kann jedoch durch Lizensierung wieder aktiviert
werden. Innerhalb dieser 30 Tage steht Ihnen der volle Funktionsumfang mit
unbegrenzten Benutzerkonten sowie unbegrenzten Domänen zur Verfügung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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System Dialog
System Dialog
System
Verbinden/Trennen
MERCUR kann von jedem Computer innerhalb eines Netzes konfiguriert
werden. Dies kann der lokale Computer sein, d.h. der Rechner auf dem der
MERCUR Konfigurations-Dienst ausgeführt wird, oder jede andere Workstation innerhalb einer TCP/IP Netzwerkumgebung.
Bemerkung: Wenn Sie MERCUR von einem Client aus konfigurieren, benötigen Sie nur den MERCUR Konfigurations-Dialog und MERCUR Benutzermanager, die Sie mit dem MERCUR Setup-Programm installieren können.
Betätigen Sie die Schaltfläche Verbinden, wenn Sie MERCUR auf einem
entfernten Rechner konfigurieren möchten. Sie erhalten daraufhin einen
Anmeldedialog, in dem Sie den Namen oder die IP-Adresse des entsprechenden Rechners, sowie Ihren Anmeldenamen und Kennwort eingeben
müssen.
Bemerkung: Bitte beachten Sie, dass nur Benutzer MERCUR konfigurieren
können, bei denen der Schalter Administrator aktiviert ist (siehe Benutzermanager). Weiterhin müssen Sie den TCP/IP-Anschluß (Port) wählen, auf
MERCUR Mailserver Version 3.3
System Dialog
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dem der MERCUR Konfigurations-Dienst, auf dem entfernten Rechner ausgeführt wird.
Durch Betätigung der Schaltfläche Trennen wird die Verbindung zum entfernten Computer wieder getrennt und Sie sind wieder mit Ihrem lokalen
System verbunden.
Server
Rechnername
Geben Sie hier den Namen ein, den der Mailserver zur eigenen Identifikation
gegenüber anderen Servern im Internet verwenden soll, z.B.
mail.domain.com.
<-- 250 mail.domain.com Hello 128.0.0.1
Domäne
Der Name der Internet Domäne, die primär auf diesem Server verwaltet
werden soll. Der Domänenname wird zusammen mit weiteren lokalen Domänen (siehe Benutzermanager) zur Identifizierung des eigenen Zuständigkeitsbereiches verwendet.
Bemerkung: Mit Domänenname ist nicht der Domänenname Ihrer Windows
NT Domäne gemeint, sondern der Internet Domänenname.
Nameserver
Der Name des Servers, der für die DNS-Namensauswertung verwendet
werden soll. Diese Angabe ist erforderlich, wenn DNS verwenden aktiviert
ist (siehe Post-Austausch). Sie können hier auch mehrere Namen, durch
Semikolon getrennt, angeben.
Bemerkung: Wenn Sie keinen eigenen Nameserver betreiben und über eine
DFÜ-Wählverbindung den Zugang ins Internet aufbauen, sollten Sie die Angabe des Nameservers freilassen und im Register Post-Austausch die Option DNS verwenden deaktivieren, weiterhin sollten Sie in das Feld PostAustauschserver, die TCP/IP Adresse des Servers eintragen, auf dem der
Mailserver Ihres Providers läuft.
MERCUR Mailserver Version 3.3
30
System Dialog
Adapter
Hier können Sie definieren, welche Adapter (IP-Adressen) von MERCUR
verwendet werden sollen. Diese Option ist nur verfügbar, wenn für den
Computer mehrere IP-Adressen definiert worden sind. Wenn die Option Alle
verwenden ausgewählt ist, werden alle verfügbaren Adapter verwendet.
Server-Status
Im Feld Server-Status sehen Sie den aktuellen Status des jeweiligen Dienstes. Da es sich hierbei um vier verschiedene Dienste handelt, wird jeder Status separat aufgeführt. Folgende Statusarten sind möglich:
Nicht Installiert
Der Dienst wurde noch nicht installiert. Sie können den Dienst installieren
indem Sie das MERCUR Installationsprogramm ausführen oder die jeweilige
Anwendung an der Eingabeaufforderung mit dem entsprechenden Parameter aufrufen (siehe Installation). Die Schaltfläche Starten ist in diesem Fall
nicht aktiv, da der Dienst noch nicht installiert wurde.
Nicht gestartet
Der Dienst ist bereits installiert, aber noch nicht gestartet. Betätigen Sie die
Schaltfläche Starten, um den Dienst zu aktivieren.
Gestartet
Der Dienst ist gestartet. Wenn Sie den Dienst beenden möchten, klicken Sie
auf Anhalten.
Angehalten
Der Dienst wurde angehalten. Sie können ihn wieder aktivieren, indem Sie
auf Starten klicken.
Hilfe
Über diese Schaltfläche rufen Sie das Online-Hilfe-System auf. Es werden
Ihnen Informationen zur Konfiguration, zur Bedienung und zu den MercurHilfsmitteln angeboten. Diese Funktion können Sie auch mit der Taste F1
aktivieren. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System,
Administrator etc.) zur Verfügung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
System Dialog
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Support
Über diese Schaltfläche können Sie äußerst komfortabel eine E-MailNachricht an unsere Support-Abteilung senden. Sie können hier für die Fehleranalyse evtl. notwendige Protokoll- und Konfigurationsdateien als Anlagen
beifügen. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung dieser Schaltfläche und bitten Sie die aus Ihrer Sicht erforderlichen Daten mit zu übertragen. Dies vereinfacht und beschleunigt Ihre Supportanfrage. Diese Schaltfläche steht
Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.) zur Verfügung.
OK
Übernimmt die Änderungen und schließt den Programm-Dialog. Diese
Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.)
zur Verfügung.
Abbruch
Schließt den Programm-Dialog ohne durchgeführte Änderungen zu übernehmen. Diese Schaltfläche steht Ihnen in allen Registern (z.B. System,
Administrator etc.) zur Verfügung.
Übernehmen
Haben Sie Änderungen vorgenommen, so werden diese durch die Betätigung der Schaltfläche Übernehmen an das Programm übergeben, ohne
dass das Programmfenster geschlossen wird. Diese Schaltfläche steht Ihnen
in allen Registern (z.B. System, Administrator etc.)außer im Register Info
zur Verfügung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Administrator Dialog
Administrator Dialog
Geben Sie hier den Namen und das Postfach des Administrators an. Diese
Angaben sind in MERCUR für jede Domäne separat einstellbar. Es handelt
sich hier um die Standardeinstellungen. Diese werden in erster Linie für die
automatische Generierung von domänenunabhängigen Administratornachrichten verwendet, z.B. für unzustellbare Post.
Administrator
Standardalias
Der Alias des Administrators, der standardmäßig auf diesem System verwendet werden soll (z.B. postmaster).
Postfach
Das entsprechende Postfach, in das die Nachrichten für den Administrator
abgelegt werden.
Unbekannte Benutzer
Hier können Sie definieren, wie eingehende Nachrichten an unbekannte Benutzer bearbeitet werden. Es besteht hier u.a. die Möglichkeit einen unbe-
MERCUR Mailserver Version 3.3
Administrator Dialog
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kannten Alias innerhalb von anderen lokalen Domänen zu suchen oder die
Nachricht an eine dafür vorgesehene Adresse weiterzuleiten.
Alias in anderen lokalen Domänen suchen
Durch Aktivierung dieses Kontrollfeldes, ermittelt MERCUR die unbekannte
Zieladresse in allen lokal definierten Domänen. Wenn z.B. eine Nachricht für
die Adresse [email protected] eintrifft, die korrekte Adresse aber
[email protected] heißt, dann würde mit dieser Suchfunktion die korrekte
Adresse gefunden werden.
Nicht annehmen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eingehende Nachrichten an unbekannte Adressen grundsätzlich nicht annehmen möchten. Die Nachricht wird
abgewiesen.
Info an Administrator senden
Wählen Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator zu senden, wenn eine Nachricht abgewiesen wurde.
Weiterleiten an
Mit dieser Option können Sie Nachrichten an unbekannte Benutzer an eine
andere Adresse, z.B. an den Administrator, an eine andere Domäne oder an
einen anderen Mailserver weiterleiten. Mit der Option <original domäne als
mailserver> wird der Domänenname der ursprünglichen Adresse als Rechnername interpretiert.
Mitteilung an Absender senden
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eine Mitteilung an den Absender senden möchten, dass die Zieladresse an eine andere Mail-Adresse/-Domäne
oder einen anderen Mailserver weitergeleitet wurde.
Auto-Responder nicht ausführen für
Diese Option erlaubt Ihnen, bestimmte Mail-Adressen für die automatische
Weiterverarbeitung in Mailing-Listen und Auto-Respondern auszuschließen.
Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich bei der Adresse um eine Absenderadresse von automatisch erzeugten Nachrichten handelt. Es handelt
sich hierbei um die Standard-Einstellungen. Diese Option ist für jeden AutoResponder separat einstellbar (siehe Benutzermanager).
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Administrator Dialog
Domänen-Maske
Hier definieren Sie Adressmasken die ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen um einen neuen Eintrag in die Liste aufzunehmen. Mit Entfernen kann ein nicht mehr benötigter Eintrag aus der Liste entfernt werden. Sie können für die Eingabe Platzhalter verwenden.
Beispiel: mailer-daemon*
Alle Adressen, die mit der Zeichenfolge mailer-daemon beginnen werden
ausgeschlossen (z.B. [email protected]).
MERCUR Mailserver Version 3.3
Verbindung Dialog
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Verbindung Dialog
Mit MERCUR kann die Verbindung zum Internet auf zwei Arten erfolgen. Es
kann die normale Netzwerkumgebung verwendet werden oder auch eine
speziell dafür vorgesehene DFÜ-Verbindung (DFÜ-Netzwerk).
Verbindung
Netzwerk-Verbindung
Wählen Sie diese Option, wenn die Verbindung zum Internet über Ihr Netzwerk erreichbar ist. Diese Option erfordert eine permanente oder eine automatisch aufbauende Verbindung (z.B. über einen Router).
DFÜ-Verbindung
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie über keine automatische Verbindung
verfügen. Aktivieren Sie in der Liste das entsprechende DFÜ-Profil, dass für
den Verbindungsaufbau zu Ihrem Internet-Provider verwendet werden soll.
MERCUR wird die Verbindung im Bedarfsfall automatisch aktivieren und
nach Abschluß seiner Aktivitäten wieder schließen.
Achtung: Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn auf Ihrem System die
DFÜ-Netzwerk Umgebung (Remote-Access) installiert ist. Es muss außerdem eine voll funktionsfähige Verbindung für Ihren Zugang ins Internet ein-
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Verbindung Dialog
gerichtet sein. Weitere Hinweise zum Einrichten von DFÜ-Netzwerk Verbindungen finden Sie in Ihrer Windows NT, Windows 2000 bzw. Windows 9x
Dokumentation.
Anmeldename
Tragen Sie hier den für die Netzwerkanmeldung erforderlichen Anmeldenamen ein.
Kennwort
Tragen Sie hier das für die Netzwerkanmeldung erforderliche Anmeldekennwort ein.
Verbindung trennen nach Leerlaufzeit von
Geben Sie hier den maximalen Leerlauf-Zeitraum an, nachdem die Netzwerkverbindung wieder geschlossen werden soll.
Anschlüsse
Hier können Sie die Anschluss-Nummern angeben, die von den MERCURDiensten für die Verarbeitung verwendet werden sollen. Die Anschlüsse für
den internen und externen Betrieb können hier separat angegeben werden.
Dies ist dann sehr nützlich, wenn ein Proxy Server zum Einsatz kommt. Im
Normalfall ist keine Änderung der Standardwerte erforderlich, die Anschlüsse vor allem für SMTP (Port 25), POP3 (Port 110), IMAP4 (Port 143) und
DNS (Port 53) sind klar definiert.
Die Option maximale Anzahl von Threads bei externen SMTPVerbindungen, legt fest wie viele Verbindungen der SMTP-Dienst beim Weiterleiten zur gleichen Zeit verwenden soll.
Achtung: Diese Einstellung ist mit Vorsicht zu behandeln. Eine Erhöhung
dieses Wertes hat nicht unbedingt einen Geschwindigkeitsvorteil zur Folge.
Bei weniger leistungsstarken Systemen kann dies zu enormen Leistungsverlusten führen. Erhöhen Sie diesen Wert nur dann, wenn Ihre Hardware viele
gleichzeitige Prozesse ohne Probleme ausführen kann bzw. Ihre Internetverbindung die entsprechende Bandbreite zur Verfügung stellt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Post-Austausch Dialog
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Post-Austausch Dialog
Im Rahmen des Post-Austausches definieren Sie, wie und in welcher Form
ausgehende Nachrichten weitergeleitet werden.
Weiterleiten
Wenn keine der folgenden Optionen ausgewählt ist, können ausgehende Nachrichten nicht weitergeleitet werden.
DNS verwenden
Aktivieren Sie diese Option, wenn der MERCUR SMTP-Dienst die Adresse
des Zielcomputers selbständig ermitteln soll. In diesem Fall ist die Angabe
des Nameservers auf der ersten Seite des Konfigurationsdialoges (System)
zwingend erforderlich. Für alle ausgehenden Nachrichten wird der für die
Zieldomäne zuständige Mailserver mittels einer DNS-Abfrage (DomainName-System) beim Nameserver ermittelt. Ausgehende Nachrichten gelangen somit auf direktem Weg zu der entsprechenden Zieladresse. Falls diese
Option nicht aktiviert ist, muss ein Austausch-Server angegeben werden, da
ansonsten kann keine Weiterleitung von externen Nachrichten erfolgen
kann. In diesem Fall benötigen Sie auch keine Angabe eines Nameservers.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Post-Austausch Dialog
IP-Cache verwenden mit max......KB
Die IP-Cache Funktion speichert die, über den Nameserver ermittelten, IPAdressen auf dem lokalen System. Häufig benötigte Adressen stehen somit
ohne erneutes Abfragen zur Verfügung. Beim Einsatz von DFÜVerbindungen kann dadurch ein enormer Geschwindigkeitsvorteil erreicht
werden, insbesondere wenn sich der Nameserver nicht auf dem lokalen System befindet und für DNS-Abfragen die Verbindung aufgebaut werden muss.
Cache leeren
Mit dieser Schaltfläche können Sie den Cachespeicher manuell leeren.
Falls keine MX-Einträge vorhanden sind
Bei der Abfrage nach DNS-Informationen kann es vorkommen, dass die für
die Zustellung benötigten MX-Einträge nicht verfügbar sind. Sie können mit
den folgenden Optionen festlegen, in welchem Rahmen zusätzliche DNSÜberprüfungen durchgeführt werden sollen.
Domäne als Hostname interpretieren
In vielen Fällen ist der Rechnername identisch mit dem Namen der Domäne.
Für diesen Fall kann der Name der Domäne als Rechnername herangezogen werden. MERCUR wird versuchen, auf diese Weise die Nachricht zu
übermitteln.
Nach Unterdomänen suchen
In größeren Unternehmen bzw. Netzen werden Mail-Domänen oftmals von
übergeordneten Servern verwaltet und sind unter ihrem eigentlichen Namen
unbekannt. Wählen Sie diese Option, um innerhalb des Domänennamens
nach Unterdomänen zu suchen. Auf diese Weise können Mailserver für
übergeordnete Domänen ermittelt werden.
Beispiel: Wenn für die Domäne subdomain1.subdomain2.domain.com kein
MX-Eintrag ermittelt wurde, dann werden die Domänen subdomain2.domain.com und domain.com nacheinander überprüft.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Post-Austausch Dialog
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Weiterleiten an Austausch-Server
Sie können hier den Namen eines Austausch-Servers hinterlegen, der prinzipiell für die Weiterleitung ausgehender Post zuständig ist. Diese Option ist
von besonderem Interesse, wenn kein Nameserver vorhanden oder die Verteilung der Nachrichten von einer zentralen Stelle abgewickelt wird. Wenn
zusätzlich die Option DNS verwenden aktiviert ist und die Post nicht an die
mit DNS verwenden ermittelten Mailserver weitergeleitet werden kann, wird
der Austausch-Server als weitere Alternative hinzugezogen. Sie können hier
auch mehrere Namen angeben, getrennt durch Semikolons.
Erweitert
Wenn Ihr Provider eine Authentifizierung (POP3 vor SMTP) verlangt, so
können Sie mit dieser Schaltfläche Ihre Benutzerdaten zur POP3Authentifizierung eingeben und diese Funktion aktivieren. Damit wird bei einer Weiterleitung von Nachrichten an einen Austauschserver erst die POP3Anmeldung zur Authentifizierung übermittelt. Diese Option bezieht sich ausschließlich auf die Verwendung eines Austauschservers. Als Port gilt der externe POP3 Port aus den Anschlussdefinitionen.
Postausgang aktualisieren
Definieren Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen ausgehende Nachrichten verschickt werden sollen. Durch die Zeitplanfunktion von MERCUR
kann die Aktualisierung des Postausganges detailliert und für jede Prioritätsstufe separat eingestellt werden. Es ist somit problemlos möglich den Postausgang, z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00 alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am Tag zu aktualisieren.
Priorität
Sie können hier die Aktualisierungsaufträge den Nachrichten-Prioritäten
Normal, Hoch und Niedrig zuweisen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Post-Austausch Dialog
Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten
Wählen Sie diese Schaltfläche um einen neuen Aktualisierungsauftrag hinzuzufügen oder zu bearbeiten. Sie erhalten dann den folgenden Dialog.
Wochentage
Der Aktualisierungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt werden.
Ausführung
Sofort, wenn die Nachricht eintrifft
Wählen Sie diese Option, um eintreffende Nachrichten sofort zu versenden.
Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese sofort aktiviert.
Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass der Postausgang aktualisiert
werden soll, wenn eine bestimmte Anzahl von Nachrichten dort auf die Zustellung wartet.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Post-Austausch Dialog
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Einmalig um ...
Diese Option erlaubt es eine genaue Uhrzeit für die einmalige Aktualisierung
zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt hier im 24-Stunden Format.
Wiederholt alle...
Hier können Sie den Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In
einer weiteren Option können Sie festlegen, ob die Aktualisierung den ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen auch hier im 24-Stunden Format.
Optionen
Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer
Wenn Sie diese Option auswählen wird die Verbindung nur dann aufgebaut,
wenn im Postausgang auch Nachrichten zur Weiterleitung vorliegen.
Achtung: Im Normalfall sollte diese Option IMMER aktiviert sein. Eine NichtAktivierung ist nur dann sinnvoll wenn Ihr Internet Provider auf einen Verbindungsaufbau von Ihrer Seite aus wartet, um Ihnen dann eingehende Nachrichten mittels SMTP zustellen zu können.
ETRN-Anfrage senden für Nodename...
Wenn diese Option ausgewählt werden soll, so muss in jedem Fall das
ESMTP-Protokoll zur Verwendung aktiviert sein (siehe nächste Seite). Aktivieren Sie diese Option um mit Hilfe des ETRN-Befehls eine Warteschleife
auf dem SMTP-Server Ihres Internet-Providers zu aktualisieren. Dieses Verfahren wird verwendet, um dem Mailserver auf der Gegenseite mitzuteilen,
dass er alle neuen Nachrichten jetzt via SMTP übermitteln soll. Hierfür muss
der Name der Warteschleife (Nodename) unbedingt angegeben werden.
Achtung: Da der Nodename in Verbindung mit ETRN unverschlüsselt
übermittelt wird, ist bei diesem Verfahren keine 100%-tige Sicherheit gegeben.
an Austauschserver
Sendet die ETRN-Anfrage an den im Post-Austausch angegebenen Austauschserver.
MERCUR Mailserver Version 3.3
42
Post-Austausch Dialog
an Host
Sendet die ETRN-Anfrage an den von Ihnen hier angegebenen Host.
Ausführen
Mit Hilfe der Schalfläche Ausführen kann eine sofortige Aktualisierung des
Postausganges erzwungen werden, d.h. der SMTP-Dienst wird alle im Postausgang befindlichen Nachrichten zustellen.
Entfernen
Ein markierter Aktualisierungsauftrag kann mit der Schaltfläche Entfernen
aus der Auflistung entfernt werden.
Protokoll
Im Rahmen dieser Angaben definieren Sie welches Protokoll der SMTPDienst verwenden soll. Wird ESMTP verwenden aktiviert, so verwendet der
SMTP-Dienst für ein- und ausgehende Nachrichten das ESMTP-Protokoll.
Wenn Sie nur bei ausgehenden Nachrichten ESMTP einsetzen wollen, so
aktivieren Sie die Option Nachrichten mit ESMTP übertragen.
ESMTP verwenden
Wählen Sie diese Option um als Protokoll für ein- und ausgehende Nachrichten ESMTP einzusetzen.
Maximale Nachrichtengröße
Hier geben Sie vor, bis zu welcher Maximalgröße ausgehende Nachrichten
weitergeleitet werden. Nachrichten die diesen Wert überschreiten, werden
abgewiesen und nicht weitergeleitet.
Nachrichten mit ESMTP übertragen
Wählen Sie diese Option, um NUR ausgehende Nachrichten per ESMTP zu
übertragen. Mit der Aktivierung dieser Option haben Sie weiterhin die Möglichkeit zu entscheiden, ob die Nachrichtengröße mit übertragen werden soll.
Nachrichtengröße übertragen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie beim Versand von Nachrichten die
Nachrichtengröße an den Empfänger-Mailserver mit übertragen möchten.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Optionen Dialog
43
Optionen Dialog
Im Rahmen der Optionen können Sie unter anderem definieren, wie unzustellbare Post verarbeitet werden soll und Prioritäten-Schlüsselwörter festlegen.
Unzustellbare Post
Info an Absender senden
Wählen Sie diese Option, wenn Mercur eine automatische Info an den Absender schicken soll, dass die Nachricht nicht zugestellt werden konnte.
Nachricht zurück an den Absender
Wählen Sie diese Option, wenn Sie unzustellbare Post nicht weiter verarbeiten möchten, sondern die Nachricht automatisch von Mercur an den Absender zurückgeschickt werden soll.
Info an Administrator senden
Aktivieren Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator zu senden, wenn eine Nachricht nicht zugestellt werden konnte.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Optionen Dialog
Originalnachricht anhängen
Mit dieser Option wird die Original-Nachricht als Anlage zum Administrator
geschickt.
Bei Zustellungsproblemen Info an Absender nach
Sollte es zu Problemen bei der Zustellung kommen, können Sie hier den
Zeitintervall definieren, nachdem der Absender eine Benachrichtigung erhält.
Diese Information teilt dem Absender mit, dass eine Nachricht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes noch nicht erfolgreich zugestellt werden konnte,
allerdings nicht dass die Nachricht unzustellbar ist.
Nachrichten als unzustellbar behandeln nach
Hier können Sie hinterlegen nach welchem Zeitraum Nachrichten als nicht
zustellbar behandelt werden sollen.
Priorität
Hier definieren Sie die Schlüsselwörter Ihrer eingesetzten Mail-Clients, die
zur Identifikation und Zuordnung zu den Prioritäten der Nachrichten verwendet werden, mit denen die Nachrichten versendet werden sollen. Sie können
die Schlüsselwörter für niedrige und hohe Priorität festlegen. Je nach Auswahl der Priorität bekommen Sie die hinterlegten Schlüsselwörter angezeigt.
Die vorhandenen Einträge sind Vorgaben von Mercur.
Die Mail Clients setzen einen Header Eintrag der die Priorität der Mail festlegt. Diese Einträge sind bei jedem Mail-Client unterschiedlich. Senden Sie
sich selbst eine Nachricht und schauen sich anschließend den Header der
Nachricht an. Entnehmen Sie die jeweiligen X-Priority-Einträge und fügen
Sie diese in der MERCUR Konfiguration in der Rubrik Optionen als Schlüsselwörter ein.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Optionen Dialog
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Hier ist ein Beispiel Header von Outlook 2000:
--------------------------------------------------------------------------Reply-To: <[email protected]>
From: "test" <[email protected]>
To: <[email protected]>
Subject:
Date: Tue, 8 Aug 2000 14:49:33 +0200
Message-ID: <[email protected]>
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;
charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: 7bit
X-Priority: 1 (Highest)
X-MSMail-Priority: High
X-Mailer: Microsoft Outlook CWS, Build 9.0.2416 (9.0.2910.0)
Importance: High
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V5.00.2314.1300
-------------------------------------------------------------------------------------------In diesem Header finden Sie zwei Einträge mit dem Wort ‘Priority’:
X-Priority: 1 (Highest)
X-MSMail-Priority: High
Fügen Sie nur diese Einträge den Schlüsselwörtern unter der zugehörigen
Priorität hinzu. MERCUR kann diese jetzt unterscheiden.
MERCUR Mailserver Version 3.3
46
Optionen Dialog
Schlüsselwort Hinzufügen/Entfernen
Über diese Schaltflächen können Sie ein neues Schlüsselwort hinzufügen
oder ein markiertes Schlüsselwort entfernen.
Weitere Optionen
'Reply-To:' erzeugen falls nicht vorhanden
Wenn diese Option aktiviert ist wird MERCUR das 'Reply-To:'-Feld im Header der Nachrichten überprüfen und hinzufügen, wenn es nicht vorhanden
ist.
Empfangsbestätigung bei Anforderung
Aktivieren Sie diesen Schalter, wenn MERCUR das Header-Feld 'ReturnReceipt-To:' auswerten soll. Dieses Feld enthält eine Mail-Adresse, an die
eine Empfangsbestätigung gesendet werden soll. Der MERCUR SMTPDienst generiert eine Bestätigung, wenn eine eingehende Nachricht eine
derartige Anforderung enthält und die Nachricht an einen LOKALEN Benutzer ausgeliefert werden konnte.
Info an Administrator wenn freier Festplattenspeicher kleiner
als....MByte
Hinterlegen Sie hier einen Wert in MByte, ab dem der Administrator eine
Nachricht erhalten soll, wenn der freie Festplattenspeicher diesen Wert erreicht hat. Diese Option dient zur Überwachung des verfügbaren Festplattenspeichers, um dadurch ein Fehlverhalten der Software zu verhindern.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Sicherheit Dialog
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Sicherheit Dialog
Es kann vorkommen, dass sogenannte 'Spammer' den Mailserver von anderen für die Verteilung von Nachrichten an eine große Anzahl von Zieladressen verwenden. Eine eingehende Nachricht enthält in solchen Fällen eine
hohe Anzahl von Zieladressen. Dies bedeutet, dass der Mailserver für jede
dieser Adressen eine ausgehende Nachricht erzeugen muss. Um diesen Fall
zu verhindern, können Sie hier wirkungsvolle Schutzmechanismen gegen
diese „Spam-Attacken“ installieren und dadurch einen Missbrauch Ihres
Mailservers vermeiden.
Spamming-Schutz
Name des sendenden Computers überprüfen
Mit dieser Option werden die übermittelten Namen aller Computer die eine
Verbindung zum Server aufnehmen überprüft. Dadurch kann fremden Systemen der Zugriff verweigert werden. Wenn Sie diese Option verwenden
muss gewährleistet sein, dass für alle lokalen Arbeitstationen ein A-Eintrag
in Ihrem zugeordneten Nameserver existiert. Andernfalls werden auch diese
vom MERCUR abgewiesen.
Ziel dieser Option ist, dass Computer die Ihrem zugeordneten Nameserver
nicht bekannt sind, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Sicherheit Dialog
Nicht annehmen, wenn für Absender-Domäne kein MX-Eintrag existiert
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird MERCUR für jede Nachricht die Domäne des Absenders überprüfen. Falls in diesem Fall kein MX-Eintrag verfügbar ist, wird diese Nachricht zurückgewiesen.
Ziel dieser Option ist, dass Absender-Domänen die keinen MX-Eintrag haben, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird.
Nicht weiterleiten, wenn Absender-Adresse nicht lokal ist
Diese Option verweigert das Weiterleiten von Nachrichten, deren Absenderadresse nicht auf einer lokalen Domäne verwaltet wird. Mit dieser Einstellung werden externe Nachrichten nur an lokale Benutzer zugestellt.
Ziel dieser Option ist, dass Absender-Adressen die nicht lokal verwaltet werden, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird.
Nicht weiterleiten, wenn Absender-Domäne nicht lokal ist
Diese Option verweigert das Weiterleiten von Nachrichten, wenn die Domäne der Absender-Adresse nicht auf dem lokalen System verwaltet wird. Mit
dieser Einstellung werden externe Nachrichten nur an Adressen in lokalen
Domänen zugestellt.
Ziel dieser Option ist, dass Absender-Domänen die nicht lokal verwaltet
werden, der Zugriff auf Ihren Mailserver verweigert wird.
Nicht annehmen, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer als
Es kommt häufig vor, dass sogenannte 'Spammer' den Mailserver von anderen, für die Verteilung von Nachrichten an eine große Anzahl von Zieladressen, verwenden. Eine eingehende Nachricht enthält in solchen Fällen hunderte von Zieladressen. Dies bedeutet, dass der Mailserver für jede dieser
Adressen eine ausgehende Nachricht erzeugen muss. Um diesen Fall zu
verhindern, können Sie hier eine maximale Anzahl von externen Zieladressen vergeben. Wird diese überschritten, wird die Nachricht abgewiesen.
Info an Administrator, wenn Anzahl der externen Zieladressen größer
als...
Mit dieser Option legen Sie fest, ab welcher Anzahl von externen Zieladressen eine Mitteilung an den Administrator erstellt wird. Diese Einstellung ermöglicht dem Administrator evtl. „Spam-Attacken“ rechtzeitig zu erkennen
und weitere Schritte zu unternehmen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Sicherheit Dialog
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Maximale Wartezeiten
Sämtliche Netzwerkaktivitäten in Verbindung mit den Arbeitsstationen und
entfernten Servern unterliegen bestimmten Zeitrahmen. Eine Überschreitung
dieser Zeiten bedeutet, dass eine Anforderung nicht ausgeführt werden
konnte weil z.B. ein Fehler aufgetreten ist. Die Werte für die Zeitüberschreitungen können im folgenden frei gewählt werden.
...bei Client-Verbindungen
Dieser Wert gibt die maximale Wartezeit bei Client-Verbindungen an. Wenn
ein Benutzer eine Verbindung zum Server aufbaut und diese abgebrochen
wird, dann wird nach diesem Zeitwert die Verbindung als ungültig erklärt.
...beim Befehlsaustausch
Wenn eine Verbindung zu einem entfernten System hergestellt wurde und
Befehle ausgetauscht werden, müssen diese innerhalb eines bestimmten
Zeitraumes von der Gegenstelle bestätigt werden. Dieser Zeitraum ist erheblich kürzer als beim Verbindungsaufbau.
...beim Verbindungsaufbau
Die benötigte Zeitspanne, die benötigt wird um eine Verbindung zu einem
entfernten System aufzubauen, ist erheblich größer als bei bestehenden
Verbindungen. Dieser Wert sollte deshalb groß genug sein, dass die Verbindung vollständig aufgebaut werden kann. Gerade bei langsamen Internetverbindungen (z.B. bei DFÜ-Netzwerk) können sehr schnell Zeitüberschreitungen auftreten.
..bei Nameserver-Anfragen
Bei Nameserver-Anfragen werden keine Verbindungen über längere Zeiträume aufgebaut. Einzelne Abfrage-Pakete werden an den DNS-Server gesendet. Dieser Wert gibt an, wie lange gewartet werden soll bis der Nameserver antwortet.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Sicherheit Dialog
Watchdog
Der sogenannte Watchdog ist eine Funktion, der in bestimmten Zeitintervallen MERCUR-Dienste überprüft. Sollte aus irgendeinem Grund ein Dienst
nicht mehr reagieren, weil dieser zu sehr beschäftigt oder gar abgestürzt ist,
dann bekommt der Watchdog ein Signal und wird den jeweiligen Dienst zurücksetzen bzw. neu starten. Diese Funktion kann für den SMTP-, POP3und IMAP4-Dienst aktiviert werden.
Überprüfungs-Intervall
Hier definieren Sie den Minuten-Intervall, mit dem der Watchdog arbeiten
soll.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Überwachung Dialog
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Überwachung Dialog
Auf dieser Karteikarte können Sie verschiedene Firewall-Einträge installieren
und erweiterte Sicherheitsoptionen definieren. Mit den hier vorgenommenen
Einstellungen können Sie sich optimal gegen einen Missbrauch Ihres
Mailservers schützen.
Firewall
Im Rahmen der Firewall Angaben für SMTP, POP3, IMAP4 sowie der Konfiguration, können Sie einzelnen IP-Adressen, IP-Adressbereichen sowie
ganzen Subnetmasken den Zugriff auf die Dienste erlauben oder verweigern.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Überwachung Dialog
SMTP, POP3, IMAP4, Konfiguration
Durch die Auswahl dieser Aktivierungspunkte, werden die jeweils zugehörigen Firewall-Einträge angezeigt. Ein Schlüssel vor der IP-Adresse zeigt an
das der Zugriff erlaubt ist. Ein Schloss vor der IP-Adresse zeigt an das der
Zugriff verweigert ist.
Firewall-Eintrag Hinzufügen/Bearbeiten
Betätigen Sie die Schaltfläche Hinzufügen um einen neuen Firewall-Eintrag
zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen vorhandenen Eintrag zu ändern. Sie erhalten den folgenden Dialog:
Berechtigung
Im Rahmen der Berechtigung legen Sie fest, ob für die folgenden Einstellungen der Zugriff erlaubt oder verweigert wird.
Absender-Adresse/-Domäne
Hier legen Sie fest, für welche Mail-Adresse, für welche Domäne oder ob die
zuvor eingestellte Berechtigung für alle Benutzer des Systems gilt. Bezieht
sich die Berechtigung nur auf eine Mail-Adresse oder auf eine Domäne, so
müssen Sie die Adresse/Domäne angeben.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Überwachung Dialog
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Für alle Adressen/Domänen
Die eingestellte Berechtigung gilt für alle Mail-Adressen und für alle Domänen des Systems.
Nur für Domäne .......
Die eingestellte Berechtigung gilt nur für die genannte Domäne. Geben Sie
in das Eingabefeld einen gültigen Domänennamen ein.
Nur für Adresse .....
Die eingestellte Berechtigung gilt nur für die genannte Mail-Adresse. Geben
Sie in das Eingabefeld eine gültige Mail-Adresse ein.
Gültigkeits-Bereich
Hier können Sie angeben für welche IP-Adresse bzw. für welchen Adressenbereich der Firewall-Eintrag gelten soll. Sie können hier einzelne Adressen oder bestimmte Adressbereiche festlegen, für die der Zugriff erlaubt
bzw. verweigert werden soll.
Subnetz-Maske
Mit den Eingaben in der Subnetzmaske beschränken Sie den IPAdressenbereich, der in dem Eingabefeld IP-Adresse beginnt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Überwachung Dialog
Dienste
Hier definieren Sie, für welche Dienste diese Firewall-Definition Gültigkeit
haben.
Entfernen
Mit der Schaltfläche Entfernen können Sie einen markierten Firewall-Eintrag
aus der Liste entfernen.
Sicherheitskopien
Mit diesen Einstellungen können Sie jeweils ein Verzeichnis auswählen, in
dem Kopien aller eingehenden oder ausgehenden Nachrichten gespeichert
werden sollen. Die Dateiablage in dem gewählten Verzeichnis wird automatisch durch hinzufügen entsprechender Unterverzeichnisse nach Domänen
untergliedert.
Achtung: Bei dieser Option ist zu beachten, dass die abgelegten Kopien
nicht automatisch gelöscht werden.
Optionen
Mit diesen Optionen können Sie Telnet-Verbindungen verweigern, Nachrichten verschlüsselt speichern und den Verify-Befehl unterbinden.
Verschlüsselt speichern
Alle Nachrichten werden verschlüsselt gespeichert, so dass diese nicht mehr
mit einem Editor gelesen werden können. Diese Nachrichten können dann
nur noch mit dem verwendeten Mail-Client gelesen werden. Diese Option
ist nur sinnvoll unter Windows 9x.
Keine Telnet-Verbindungen
Ist diese Funktion aktiviert, so werden Telnet-Verbindungen zu dem Mailserver unterbunden.
VRFY verweigern
Verweigert den SMTP-Befehl VRFY. Damit wird die Übergabe der E-MailAdresse eines Benutzers nicht durchgeführt. Somit wird ein Missbrauch
durch die Verwendung einer durch VRFY erlangten E-Mail-Adresse unmöglich gemacht.
MERCUR Mailserver Version 3.3
ODBC Dialog
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ODBC Dialog
Die Verwaltung von Benutzerdaten und Ereignisprotokollen in einer Datenbank bietet dem Administrator ein offenes System und die Möglichkeit gezielter Auswertungen von Nutzung und Kosten. Durch den Einsatz leistungsfähiger Datenbanksysteme ist zusätzlich ein schneller Zugriff auf eine große
Anzahl von Benutzerdaten gewährleistet.
Benutzerdaten speichern
Hier geben Sie an, wie und wo MERCUR die Daten der Benutzer speichern
soll.
...als Datei in Verzeichnis
Wählen Sie diese Option wenn die Benutzerdaten in Form von Dateien in einem Verzeichnis auf der Festplatte gespeichert werden sollen. Geben Sie in
das Eingabefeld einen gültigen Verzeichnispfad ein oder wählen Sie diesen
per Mausklick aus der Verzeichnisliste.
...in ODBC-Datenquelle
Hier hinterlegen Sie eine ODBC-Datenquelle, die MERCUR zum Speichern
der Benutzerdaten verwendet. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem
Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu er-
MERCUR Mailserver Version 3.3
56
ODBC Dialog
halten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur der Datenquelle
zu überprüfen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat angepasst bzw. entsprechend neu erzeugt.
Außerdem können Sie hier den Anmeldenamen und das Kennwort angeben,
welches MERCUR für die Datenbankanmeldung verwendet.
Ereignisprotokolle speichern
Hier geben Sie an, wie und wo die Protokollierung der Ereignisse stattfinden
soll.
...als Datei in Verzeichnis
Wenn Sie diese Option wählen, wird MERCUR sämtliche SMTP-, POP3und IMAP4-Ereignisse in Form von Textdateien in einem Verzeichnis auf der
Festplatte speichern. Geben Sie in das Eingabefeld einen gültigen Verzeichnispfad ein oder wählen Sie diesen per Mausklick aus einer Verzeichnisliste.
in ODBC-Datenquelle
Geben Sie hier den Namen einer ODBC-Datenquelle an, die MERCUR für
die Ereignisprotokollierung verwenden soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche
neben dem Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu erhalten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur der
Datenquelle zu überprüfen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat angepasst
bzw. entsprechend neu erstellt.
Weiterhin ist hier die Angabe von Anmeldenamen und Kennwort, sowie eines Tabellennamens notwendig. MERCUR wird in dieser Tabelle alle Ereignisse aus SMTP, POP3 und IMAP4 speichern.
Achtung: Bitte beachten Sie, dass hier ausschließlich System-Datenquellen
verwendet werden können. Benutzerabhängige ODBC-Datenquellen sind für
diese Funktion NICHT geeignet und stehen im Rahmend er Auswahlliste
auch nicht zur Verfügung.
ODBC Fehler-Protokoll aktivieren
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird in dem Log-Verzeichnis ein ODBC
Fehler-Protokoll erstellt. Es wird eine Datei mit dem Namen MCRODBC.TXT
angelegt. Diese Datei enthält ausschließlich ODBC-Fehler, d.h. erfolgreich
MERCUR Mailserver Version 3.3
ODBC Dialog
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ausgeführte ODBC-Befehle werden nicht protokolliert. Es handelt sich hierbei um eine einzelne Datei und nicht um täglich neu generierte Dateinamen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Protokolle Dialog
Protokolle Dialog
Hier legen Sie fest, mit welcher Protokollebene die Ereignis-Protokolle geführt werden und wann eine Löschung vorgenommen werden kann. Im weiteren definieren Sie die Verzeichnisse, in dem die zugehörigen Dateien gespeichert werden.
Ereignis-Protokoll
Protokollebene
Hier werden die Rahmenbedingungen für die Protokollebene festgelegt. Folgende Einstellungen sind vorgesehen:

Kein Protokoll
Es werden keine Aufzeichnungen vorgenommen.
 Nur Fehler
Es werden nur eventuell auftretende Fehler protokolliert.
 Warnungen
Es werden Fehler und Warnungen dokumentiert.

Informationen
MERCUR Mailserver Version 3.3
Protokolle Dialog
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Es werden zusätzlich allgemeine Hinweise aufgezeichnet, wie z.B. An- und
Abmelden von Benutzern, Weiterleiten von Nachrichten, Aktualisierung der
Post.

Detailliert
Aufzeichnung sämtlicher SMTP, POP3, IMAP4 Befehlsfolgen ohne die eigentliche Nachricht. Diese Einstellung ist zu empfehlen, da Sie bei eventuellen Supportanfragen sehr aussagekräftig ist und eine detaillierte Analyse
vereinfacht.
 Detailliert mit Daten
Aufzeichnung sämtlicher SMTP, POP3, IMAP4 Befehlsfolgen inklusive des
Nachrichtentextes.
Löschen wenn älter als ....Tage
Hier können Sie angeben, nach welchem Zeitraum ältere Protokolldateien
gelöscht werden.
Anzeigen und Löschen
Sie haben hier die Möglichkeit das Protokoll für SMTP, POP3 und IMAP4 eines bestimmten Tages einzusehen. Wählen Sie zunächst das gewünschte
Protokoll aus der Liste und klicken Sie danach auf die Schaltfläche Anzeigen.
Wählen Sie Löschen, wenn Sie das Protokoll eines bestimmten Tages löschen möchten.
Verzeichnisse
Sie können hier festlegen, in welches Verzeichnis MERCUR die benötigten
Dateien auf Ihrem System ablegt. Sie können den jeweiligen Verzeichnisnamen über die Tastatur eingeben oder durch Betätigen der entsprechenden Schaltfläche aus einer Liste wählen.
Temporärdateien
Geben Sie hier das Verzeichnis an, dass MERCUR für Temporärdateien
verwenden soll. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen TempVerzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Temp) abgelegt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
60
Protokolle Dialog
Mail-Verzeichnisse
In diesem Verzeichnis wird MERCUR die Unterverzeichnisse zur Verwaltung
der Benutzer-Postfächer und dem Postausgang verwalten. Standardmäßig
werden diese im MERCUR eigenen Mail-Verzeichnis (z.B.
C:\Programme\Mercur\Mail) abgelegt.
Konfiguration
In diesem Verzeichnis wird MERCUR sämtliche Definitionen für Benutzer,
Mailing-Listen, Auto-Responder, Befehlsausführungen, Statischen Routen
und externen POP-Konten speichern. Standardmäßig werden diese im
MERCUR eigenen Config-Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Config)
abgelegt.
HTML-Dateien
Dieses Verzeichnis enthält die für die Remote-Konfiguration mittels Browser
benötigten HTML-Dateien. Standardmäßig werden diese im MERCUR eigenen HTML-Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Mercur\Html) abgelegt. Weitere
Informationen bzgl. der HTML-Konfiguration erhalten Sie unter Konfiguration
mit einem Browser.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Info Dialog
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INFO Dialog
Diese Seite enthält Informationen über die bei Ihnen installierte Version von
MERCUR, sowie die Registrierung. Falls Sie eine Testversion besitzen,
können Sie diese über die Schaltfläche Registrieren für den vollen Funktionsumfang lizensieren. Diese Registrierung ist auch noch nach Ablauf der
Testphase von 30 Tagen möglich.
Registrieren
Um eine Testversion von MERCUR für den vollen Funktionsumfang zu lizensieren, müssen Sie Ihre Seriennummer hier eintragen. Betätigen Sie dafür die Schaltfläche Registrieren.
Geben Sie im darauffolgenden Dialog Ihre Seriennummer ein und betätigen
Sie die Eingabetaste. Ihre MERCUR-Version ist jetzt für die von Ihnen erworbene Benutzer Postfach Lizenz lizensiert.
Falls diese Schaltfläche nicht vorhanden ist, handelt es sich hierbei um eine
bereits lizensierte Version von MERCUR.
Support
Diese Option ermöglicht es, eine Nachricht mit detaillierten Informationen an
den ATRIUM-Support zu senden. Diese Funktion generiert eine Nachricht,
die die vom Support benötigten Informationen, z.B. Betriebssystem, MER-
MERCUR Mailserver Version 3.3
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Info Dialog
CUR-Konfiguration, Protokolldateien, usw. enthält. Verwenden Sie diese
Funktion für eine detaillierte Beschreibung Ihres Problems.
OK
Diese Schaltfläche übernimmt durchgeführte Änderungen und schließt dieses Konfigurationsprogramm.
Abbruch
Diese Schaltfläche schließt das Konfigurationsprogramm, ohne Änderungen
durchzuführen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
Der MERCUR Benutzermanager
63
Der MERCUR Benutzermanager
Funktionsumfang
Der MERCUR Benutzermanager dient in erster Linie der Verwaltung von
Benutzer-Datensätzen. Die Darstellung im Windows-Explorer-Stil bietet
Übersicht und hohen Bedienungskomfort. Weiterhin stehen Funktionen für
Import/Export und zur Einrichtung von Datenbanken zur Verfügung. Des weiteren können Sie als Administrator den Benutzermanager von jedem anderen Computer aus konfigurieren. Die unterschiedlichen Datensätze unterteilen sich grundlegend in die folgenden sieben Kategorien:
Domänen
Domänen werden im Rahmen der Benutzerverwaltung geführt. Dies bietet
u.a. den Vorteil, dass diverse Grundeinstellungen (z.B. Administrator und
Listserver) für jede Domäne separat eingestellt werden können.
Benutzer
In dieser Rubrik werden alle Benutzer-Konten aufgeführt. Dies sind lokale
und externe Mail-Adressen, die auf diesem System verwaltet werden. Jedem
Benutzer können hier persönliche Eigenschaften (z.B. Kontotyp, max. Postfachgröße, Kopien,..) zugewiesen werden.
Mailing-Listen
Hier werden alle Definitionen der domänenabhängigen Mailing-Listen aufgeführt. Durch Öffnen der Baumansicht eines Mailing-Listen-Eintrages werden
zusätzlich noch die Mitglieder und der Datei-Index der Liste angezeigt.
Durch den Datei-Index können in Mailing-Listen auch Dateien hinterlegt
werden, die den Mitgliedern zur Verfügung stehen.
Auto-Responder
Auto-Responder sind vordefinierte Antworten, die bei bestimmten Aktionen
automatisch generiert und an Absender-Adressen gesendet werden.
Befehlsausführung
Unter Befehlsausführung, Executable, versteht man eine spezielle MailAdresse, durch die die Ausführung eines Programms veranlasst wird. Der
MERCUR Mailserver Version 3.3
64
Der MERCUR Benutzermanager
Name des Programms und die dazugehörigen Argumente können frei definiert werden.
Externe Post-Konten
Externe Post-Konten sind POP3- bzw. IMAP4-Konten auf fernen Mailservern. Solche Konten können automatisch überprüft und in die lokale Verwaltung mit einbezogen werden. Mit Hilfe eines exakten Zeitplanungssystems
werden Nachrichten vom fernen Server abgerufen und auf Bedarf im lokalen
Netz verteilt.
Statische Routen
Mit Hilfe von Statischen Routen können eingehende Nachrichten mit bestimmten Eigenschaften ohne weitere Verarbeitung direkt an andere
Mailserver bzw. Domänen weitergeleitet werden. Zur Auswertung der Nachrichten-Header stehen spezielle Filterfunktionen zur Verfügung. Der Zeitpunkt der Weiterleitung kann hier genau definiert werden.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Bedienung
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MERCUR Benutzermanager Bedienung
Der Benutzermanager erscheint im Stil des bekannten Windows-Explorers.
In einer Zwei-Fenster-Ansicht können Sie alle Datensätze auf einen Blick
sehen und bearbeiten. Die Baumstruktur in der linken Bildhälfte zeigt die unterschiedlichen Kategorien mit den dazugehörigen Datensätzen an.
Die Ansicht in der rechten Bildhälfte ist abhängig vom ausgewählten Eintrag
in der Baumliste. Handelt es sich hierbei um einen Oberbegriff, dann sehen
Sie im rechten Bild die darin enthaltenen Objekte. Ist aber ein Objekt selbst
ausgewählt (z.B. Benutzer, Mailing-Liste,..), dann erscheint der Dialog mit
sämtlichen dazugehörigen Objektdaten. Dadurch wird eine sehr einfache
Bearbeitung der Datensätze möglich.
Die übergeordneten Begriffe unterteilen sich in Domänen, Auto-Responder,
Externe Post-Konten und Statische Routen. Die Domänen erscheinen je
nach Einstellung mit zwei unterschiedlichen Symbolen. Domänen-Einträge
die mit dem Schriftzug 'NT' gekennzeichnet sind, symbolisieren eine Domä-
MERCUR Mailserver Version 3.3
66
MERCUR Benutzermanager Bedienung
ne deren Mitglieder durch den Windows NT Benutzer-Manager verwaltet
werden (siehe Domänen).
Die Typen Auto-Responder und Externe Post-Konten liegen sowohl im
Hauptbereich der Liste als auch als Unterpunkt von Domänen vor. Der Unterschied liegt hierbei nicht in der Funktionalität, sondern ausschließlich in
der Verfügbarkeit. Befindet sich das Objekt im Hauptbereich der Liste, so ist
es global für alle Domänen verfügbar. Definitionen unterhalb einer Domäne
gelten nur für die Domäne selbst.
Das Menü des Hauptfensters enthält sämtliche Funktionen, die für die Bearbeitung von Benutzer-Datensätzen notwendig sind. Einige davon sind als
Schaltfläche in der Symbolleiste verfügbar. Durch einfachen Klick mit der
rechten Maustaste erhalten Sie für jeden Listeneintrag ein entsprechendes
Objektmenü. Dadurch wird das Arbeiten mit Objekten in vielen Fällen erheblich erleichtert.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Domänen
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MERCUR Benutzermanager Domänen
MERCUR kann verschiedene Systemeinstellungen für jede Domäne separat
verwalten. Dazu gehören in erster Linie Angaben zum Administrator und
zum Listserver, als auch zur Verwaltung von unbekannten Benutzern. Weiterhin können hier einer Domäne die Windows NT-Benutzer zugewiesen
werden. Dies geschieht über die Einbindung des Windows NT Benutzermanager.
Domäne
Name
Der Name der Mail-Domäne, wie er innerhalb der Mail-Adressen verwendet
wird.
Beschreibung
Diese Angabe ist optional und wird ausschließlich zur internen Verwaltung
benutzt.
Administrator
Sie definieren hier den Alias und das Postfach für den Administrator dieser
Domäne.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Domänen
Postfach-Name
Das entsprechende Postfach, indem Nachrichten für den Administrator dieser Domäne abgelegt werden.
Standard-Alias
Der Aliasname des Administrators, der standardmäßig für diese Domäne
verwendet werden soll (z.B. postmaster). Diese Angabe kommt vor allem bei
der Generierung von Administrator-Nachrichten zur Verwendung.
Weitere Aliase
Die Einträge in der Liste stellen weitere Aliase für das Administrator-Konto
zur Verfügung. Die hier aufgeführten Namen dienen ausschließlich zur Identifizierung bei eintreffenden Nachrichten. Sie können hier AdministratorAliase hinzufügen oder vorhandene entfernen. Enthält eine Nachricht an
diese Domäne einen der hier aufgeführten Aliase, so geht diese Nachricht
an das angegebene Postfach des Administrators.
Listserver
Sie definieren hier die Aliase für den Listserver dieser Domäne. Der Listserver wird für die Abarbeitung von Mailing-Listen eingesetzt. Um ListserverBefehle (z.B. subscribe, lists, oder get) an den Listserver zu senden, geben
Sie hier bitte den/die Aliase der E-Mail-Adresse des Listservers an.
Standard-Alias
Der Aliasname der Listserver-Adresse, der auf diesem System verwendet
werden soll (z.B. listserv).
Weitere Aliase
Die Namen in der Liste stellen weitere Aliase für die Listserver-Adresse zur
Verfügung. Die hier aufgeführten Namen dienen ausschließlich zur Identifizierung bei eintreffenden Nachrichten. Sie können hier eigene ListserverAliase hinzufügen oder vorhandene entfernen. Enthält eine Nachricht an
diese Domäne einen der hier aufgeführten Aliase, so geht diese Nachricht
an den Listserver.
Hinweis: Weitere Informationen zur Listserver-Funktion erhalten Sie im Kapitel Mailing-Listen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Domänen
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Unbekannte Benutzer
Diese Einstellungen geben vor, wie mit empfangenen Nachrichten an Benutzer deren Mail-Adressen dem System nicht bekannt sind, verfahren werden
soll.
Nicht annehmen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eingehende Nachrichten an unbekannte Adressen grundsätzlich nicht annehmen möchte. Die Nachrichten
werden abgewiesen.
Info an Administrator
Wählen Sie diese Option, um eine entsprechende Mitteilung an den Administrator der entsprechenden Domäne zu senden, wenn eine Nachricht abgewiesen wurde.
Weiterleiten an:
Mit dieser Option können Sie Nachrichten an unbekannte BenutzerAdressen trotzdem empfangen. Sie haben hier die Möglichkeit derartige
Nachrichten an eine andere Adresse, Domäne oder an einen anderen
Mailserver weiterzuleiten. Mit der Option <original domäne als mailserver>
wird der Domänenname der ursprünglichen Adresse als Rechnername interpretiert und versucht die Nachricht an diesen weiterzuleiten.
Mitteilung an Absender senden
Aktivieren Sie diese Option, wenn Mercur automatisch eine Mitteilung an
den Absender senden soll, dass die Nachricht an eine andere Mail-Adresse/Domäne oder einen anderen Mailserver weitergeleitet wurde.
Windows NT Benutzer
MERCUR kann die integrierte Sicherheit von Windows NT in die Verwaltung
von Benutzern mit einbeziehen. So können die Mitglieder eines Windows NT
Benutzerkontos als lokale Benutzer der jeweiligen Domäne mit hinzugezogen werden. Für Alias und Kennwort gelten in diesem Fall die Anmeldedaten
aus dem Windows NT Benutzermanager. Diese Funktion ist nur in der
MERCUR Version für Windows NT und Windows 2000 mit unbegrenzter
Benutzer Postfach Lizenz verfügbar.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Domänen
Windows NT Benutzermanager verwenden
Aktivieren Sie diese Option, wenn der Windows NT Benutzermanager mit
einbezogen werden soll. Die Windows NT-Benutzer werden im Benutzermanager unter den Benutzern nicht angezeigt, sind aber mit den
angezeigten Benutzern gleichgestellt.
Konto
Wählen Sie hier das Windows NT Benutzerkonto aus, deren Mitglieder für
die Verwendung von Mail innerhalb dieser Domäne berechtigt sind.
Domäne
Geben Sie hier den Namen des Windows NT Domänenkontrollers oder der
Windows NT Domäne an, die für die Anmeldung der Mail-Benutzer verwendet werden soll. Falls in Ihrem lokalen Netzwerk nur ein Domänenkontroller
existiert, reicht hier die Angabe eines einzelnen Punktes aus.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
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MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
Benutzer sind reguläre E-Mail Adressen, die auf dem lokalen System ein
Postfach besitzen oder mit einer entfernten E-Mail Adresse verknüpft sind.
Im Benutzerdialog kann für jeden Datensatz ein persönliches Benutzerprofil
definiert werden.
Benutzer
Hier nehmen Sie Einstellungen zu dem Benutzer, dem Postfach und eventuell anzulegenden Kopien vor.
Alias
Der offizielle Aliasname des Benutzers innerhalb der E-Mail Adresse: [email protected]
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
Domäne
Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten adressiert werden: [email protected]
Name
Der volle Name des Benutzers. Diese Angabe dient nur als Kommentar und
kann frei gewählt werden.
POP3/IMAP4 Konto
Der Name des Postkontos. Dieser Name wird in Verbindung mit dem Kennwort für die POP3- bzw. IMAP4 Anmeldung verwendet. In den meisten Fällen ist der Kontoname mit dem Alias identisch. Bei der Verwaltung von mehreren Domänen mit gleichen Aliasen kann es jedoch vorkommen, dass hier
unterschiedliche Bezeichnungen gewählt werden müssen.
Kennwort
Das POP3- bzw. IMAP4 Kennwort des Benutzers, dass beim Abrufen der
eingegangenen Nachrichten angegeben werden muss. Das Kennwort wird
unsichtbar dargestellt und muss aus Sicherheitsgründen zweimal eingegeben werden.
Weiterleiten an
Lokales Postfach
Die eingehenden Nachrichten werden in einem Postfach auf dem Server abgelegt. Das Postfach wird durch ein Unterverzeichnis innerhalb des PostVerzeichnisses repräsentiert. Ein Postfach kann von mehreren Benutzern
gemeinsam verwendet werden.
Typ
MERCUR unterstützt zwei Arten von Postfächer - POP3 und IMAP4. Hier
können Sie den Typ bestimmen, der für dieses Postfach verwendet werden
soll.
Maximale Postfachgröße.....KBytes
Hier können Sie dem Postfach eine maximale Größe in KByte zuordnen.
Dadurch wird die größtmögliche Datenmenge bestimmt, die ein Postfach be-
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
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inhalten darf. Ist diese erreicht, werden keine weiteren Nachrichten für dieses Postfach angenommen.
Entfernte Adresse
Falls der Benutzer kein Postfach auf dem lokalen System besitzt, kann hier
eine entfernte E-Mail Adresse angegeben werden. Der Benutzer wird dann
als entfernter Benutzer geführt. Eingehende Post wird trotzdem angenommen und an die angegebene Adresse weitergeleitet. Die Adresse muss dem
Internet-Standard entsprechen (z.B. [email protected]).
Kopien
Kopie eingehender Post an
Jede Nachricht die für diese Adresse bestimmt ist, wird als Kopie an die hier
angegebene Mail-Adresse gesendet. Falls Sie hier mehrere Adressen angeben, müssen diese durch Semikolon getrennt werden.
Kopie ausgehender Post an
Alle verschickten Nachrichten dieser Adresse, können als Kopie an die hier
angegebene Adresse gesendet werden. Auch hier sind mehrere Adressen
möglich.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
Optionen
Hier legen Sie die Optionen für jeden Benutzer fest und können ihm ein externes Postkonto zuweisen.
Erhaltene Post beantworten mit
Hier können Sie einen Auto-Responder auswählen, der für die automatische
Beantwortung aller Posteingänge unter dieser Adresse verwendet werden
soll. Wenn eine Nachricht eintrifft, wird diese zuerst im dazugehörigen Postfach eingeordnet und dann umgehend mit dem angegebenen AutoResponder beantwortet. Wählen Sie im zugehörigen Listenfeld einen bereits
eingerichteten Auto-Responder aus.
Absender zur Mailing-Liste hinzufügen
Die Absender aller eingehenden Nachrichten an diese Adresse können automatisch einer Mailing-Liste zugeordnet werden. Sie sehen alle E-Mail Adressen, die eine Nachricht an diese Adresse gesendet haben auf einen Blick
und können somit mehreren Adressen gezielte Informationen zuführen.
Wählen Sie im zugehörigen Listenfeld eine bereits eingerichtete MailingListe aus, zu dem die Absender-Adresse hinzugefügt werden soll.
Post löschen wenn älter als ....Tage
Sie können mit dieser Option eine maximale Verweildauer von Nachrichten
angeben. Wenn ein Benutzer seine Nachrichten innerhalb dieses Zeitraumes nicht abholt, werden diese gelöscht.
Weiterleiten wenn älter als ....Tage an.....
Wie oben, können Sie auch hier eine maximale Verweildauer angeben. In
diesem Fall werden diese Nachrichten allerdings nicht gelöscht, sondern an
die von Ihnen angegebene Adresse weitergeleitet.
Info an Administrator, wenn Post älter als .... Tage
Durch diese Option erhält der Administrator eine Nachricht, wenn innerhalb
des festgelegten Zeitraumes keine Nachrichten aus diesem Postfach abgerufen wurden.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Benutzer Konto
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Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen
Mit dieser Option können Sie den Versand von Nachrichten für den aktuellen
Benutzer auf das lokale System beschränken. Die Zieladressen sämtlicher
gesendeten Nachrichten werden dann überprüft und wenn diese nicht auf
dem lokalen System vorhanden sind, wird eine weitere Zustellung abgelehnt.
Administrator-Rechte
Mit diesem Schalter können Sie dem jeweiligen Benutzer die folgenden Administrator-Rechte zuweisen.
....alle Domänen
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Konfigurationsdienst und den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten EMail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen.
....nur diese Domäne
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur
die Konfiguration der Domäne ändern kann, der er angehört. Die Anmeldung
hierbei muss mit der kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem
Kennwort erfolgen.
....nur diesen Benutzer
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Benutzermanager von einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur
ausgewählte Einträge seiner eigenen Konfiguration ändern kann. Es handelt
sich um die Einträge Name (sein voller Name), das Kennwort und die Angabe einer Weiterleitungsadresse. Die Anmeldung hierbei muss mit der
kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen.
Externe Post-Konten
Sie können hier ein oder mehrere externe Post-Konten (POP3 oder IMAP4)
angeben, die für diesen Benutzer auf wartende Nachrichten überprüft werden sollen. Diese Konten müssen zuvor als externe Post-Konten definiert
werden. Damit ist es auf einfache Weise möglich, Konten auf fernen MailSystemen in die lokale Konto-Verwaltung zu integrieren (siehe externe PostKonten).
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
Im Rahmen der Mailing-Listen sind Header-Felder und Zugriffsberechtigungen individuell einstellbar. Weiterhin steht Ihnen auch eine Index-Verwaltung
zur Verfügung.
Mailing-Liste
Hier definieren Sie den Alias, den Eigentümer und einige Optionen für die
Mailing-Liste.
Alias
Der offizielle Aliasname der Mailing-Liste innerhalb der E-Mail Adresse: [email protected].
Domäne
Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten für die Mailing-Liste adressiert werden: [email protected].
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
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Beschreibung
Eine Beschreibung für die Mailing-Liste. Diese Angabe dient nur als Kommentar und kann frei gewählt werden.
Eigentümer der Liste
Hier wird der Eigentümer der Mailing-Liste angegeben. Sämtliche Vorgänge
innerhalb der Liste werden beim Eigentümer dokumentiert. Bei nicht öffentlichen Listen kann der Eigentümer entscheiden, wer Mitglied werden darf.
Alias
Der offizielle Aliasname des Eigentümers der Mailing-Liste.
Domäne
Die Domäne des Mailing-Listen Eigentümers.
Optionen
Sie können hier grundsätzliche Optionen für die Mailing-Liste definieren.
Weitere Einstellungen zu den Dateien und den Berechtigungen können Sie
in dem Register Optionen vornehmen.
Kopie an Eigentümer
Hier können Sie festlegen, dass alle Nachrichten an eine Liste auch an den
Eigentümer gesendet werden. Auf diese Weise hat der Eigentümer immer
einen Überblick über die Aktivitäten innerhalb der Liste ohne das er als Mitglied geführt wird.
EXPN-Befehl verweigern
Aktivieren Sie diese Option, wenn die Ausführung des EXPN-Befehls für
diese Mailing-Liste unerwünscht ist. Der EXPN-Befehl dient zur Anzeige
sämtlicher Listenmitglieder.
Maximale Nachrichtengröße....KByte
Nachrichten an die Mailing-Liste können in Ihrer Größe beschränkt werden.
Dadurch wird vermieden, dass große Datenmengen an eine große Anzahl
von Listen-Mitgliedern verteilt werden. Geben Sie hier die maximale Größe
(in KByte) an, die eine Nachricht nicht überschreiten darf.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
Mit niedriger Priorität senden
Die Aktivierung einer Mailing-Liste verursacht häufig ein sehr hohes Nachrichtenaufkommen. Damit der normale Nachrichtenversand dadurch nicht
verzögert wird, ist es sinnvoll der Mailing-Liste eine niedrige Priorität zuzuweisen. Reguläre Nachrichten werden in diesem Fall bevorzugt behandelt.
Maximale Anzahl von Empfängern...
Hier können Sie der Mailing-Liste eine maximale Anzahl von Mitgliedern zuweisen. Auch dies dient zur Verhinderung von übergroßen Datenmengen.
'From:' enthält Eigentümer
Wenn diese Option aktiviert ist, wird MERCUR das 'From:'-Feld innerhalb
des Nachrichten-Headers grundsätzlich durch die Adresse des Eigentümers
ersetzen.
Info an Eigentümer...
Hier können Sie eine Kurzinfo aktivieren, die der Eigentümer der Liste erhält,
wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt bzw. ein Mitglied die Liste verläßt.
'To:'-Feld enthält
Je nach Einsatz der jeweiligen Mailing-Liste können die Felder des Nachrichten-Headers unterschiedliche Bedeutungen haben. In diesem Listenfeld
können Sie wählen, welche Angabe das 'To:'-Feld aller Nachrichten dieser
Liste enthalten soll. Eine Auflistung aller Empfänger ist nur dann zu empfehlen, wenn die Mailing-Liste nicht allzu viele Mitglieder enthält.
'Reply-To:'-Feld enthält
Das 'Reply-To:'-Feld im Nachrichten-Header ist sehr wichtig für die Beantwortung von Nachrichten. Im Falle von Nachrichten, die durch eine MailingListe verteilt wurden, ist die Adressierung von Antwortnachrichten nicht immer klar definiert. Steht in diesem Feld die Adresse der Liste selbst, dann
würde eine Beantwortung ebenfalls wieder an alle Mitglieder verteilt werden.
Dies ist zwar sehr nützlich zum Aufbau von Diskussionsrunden, allerdings
eher hinderlich bei der normalen Informationsverteilung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
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Optionen
Dateien
Mitglieder
Geben Sie hier den Namen der Datei an, in der die Mitglieder der MailingListe gespeichert werden sollen. Sie können auch eine bestehende Datei
auswählen und in die Liste übernehmen.
Datei-Index
Hier können Sie den Namen der Datei angeben, in der die Datei-Anlagen
der Mailing-Liste gespeichert werden sollen. Sie können auch eine bestehende Datei auswählen und in die Liste übernehmen. Durch Datei-Anlagen
an der Mailing-Liste können Sie den Mitgliedern Dateien zur Verfügung stellen, die mit dem Listserver-Befehl GET (siehe Listserver-Befehle) abgerufen
werden können.
Kopf für alle Nachrichten
Sie können allen von der Mailing-Liste generierten Nachrichten an die Mitglieder mit standardmäßigen Kopfinformationen ausstatten. Geben Sie hier
den Namen einer Textdatei an, die am Anfang jeder Nachricht eingefügt
werden soll.
Fuß für alle Nachrichten
Geben Sie hier den Namen einer Textdatei an, die am Ende jeder Nachricht
angefügt werden soll.
Info an neue Mitglieder
Wählen Sie hier eine Textdatei aus, die als Begrüßung von neuen Mitgliedern verwendet werden soll. Diese Datei wird immer dann automatisch verschickt, wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt.
Ereignisse protokollieren
Sie haben hier die Möglichkeit eine Datei anzugeben, in der sämtliche Aktivitäten der Mailing-Liste unabhängig vom standardmäßigen SMTP-Protokoll
aufgezeichnet werden sollen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
Berechtigungen
MERCUR erlaubt eine exakte Einstellung sämtlicher Zugriffsberechtigungen
für eine Liste. Diese unterteilen sich in die drei verschiedene Kategorien, Eigentümer, Mitglieder und Andere. Die allgemeine Bezeichnung Andere beschreibt prinzipiell alle Internet-Teilnehmer dieser Welt, die nicht Mitglied der
Liste bzw. der Eigentümer sind.
Nachrichten an die Liste senden
Aktivieren Sie diese Option, wenn Benutzer der aktuell ausgewählten Kategorie Nachrichten an diese Listen senden dürfen.
Neue Mitglieder hinzufügen
Diese Option erlaubt Benutzern der ausgewählten Kategorie neue Mitglieder
mit Hilfe von SUBSCRIBE/JOIN (siehe Listserver-Befehle) der Liste hinzuzufügen.
Mitglieder entfernen
Durch diese Option erteilen Sie Benutzern der ausgewählten Kategorie die
Erlaubnis sich selbst oder andere Mitglieder wieder von der Liste zu entfernen. Dies erfolgt meist mit dem Befehl UNSUBSCRIBE LISTENNAME an
den Listserver. (siehe Listserver-Befehle)
Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS
Mit REVIEW/RECIPIENTS (siehe Listserver-Befehle) können Sie eine Auflistung aller Mitglieder einer Liste abrufen. Wählen Sie hier, welche Benutzer
eine Mitgliederliste anfordern dürfen.
Datei-Index anzeigen mit INDEX
Der Datei-Index stellt eine Liste aller verfügbaren Dateien zur Verfügung. Mit
Hilfe des Listserver-Befehl INDEX (siehe Listserver-Befehle) kann dieser Datei-Index angefordert werden. Hier können Sie bestimmen, welche Benutzer
diese Abfrage ausführen dürfen.
Dateien empfangen mit GET
Der Befehl GET dient zum Empfangen von Datei-Anlagen (siehe ListserverBefehle). Mit dieser Option können Sie der jeweiligen Benutzer-Kategorie die
Erlaubnis zum Empfang von Dateien erteilen bzw. entziehen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
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In Rahmen des LIST-Befehl anzeigen
Durch den Befehl LIST wird eine Liste mit allen verfügbaren Mailing-Listen
generiert (siehe Listserver-Befehle). Hier können Sie definieren, ob diese
Mailing-Liste bei einer LIST-Abfrage mit aufgeführt werden soll.
Mitglieder
Sie sehen hier sämtliche Mitglieder einer Mailing-Liste auf einen Blick. Über
die Schaltflächen Hinzufügen oder Entfernen können Sie Mitglieder hinzufügen bzw. wieder entfernen.
Importieren
Über diese Schaltfläche können Sie Mitglieder aus einer Textdatei importieren. Im folgenden Dialogfenster geben Sie den Dateinamen aus der die Mitglieder importiert werden sollen an. Zusätzlich müssen Sie noch die Reihenfolge angeben, aus der sich die Einträge zusammensetzen (z.B. Name, EMail-Adresse oder umgekehrt). Weiterhin müssen Sie das Trennzeichen angeben, dass den Namen von der E-Mail-Adresse trennt und das Begrenzungszeichen, dass die einzelnen Einträge voneinander trennt.
Datei-Index
Hier werden alle verfügbaren Datei-Anlagen dieser Liste angezeigt. Wählen
Sie Hinzufügen, um eine neue Anlage hinzuzufügen. Sie erhalten einen Dialog, wo Sie die Bezeichnung, den Dateinamen und den Dateityp angeben
können. Beim Dateityp handelt es sich zum einen um reine Textdateien
(ASCII) und zum anderen um Binärdateien. Wenn Sie der Liste eine Binärdatei als Anlage beifügen, dann müssen Sie in jedem Fall die Option 'MIMEKodiert senden' auswählen. Anderenfalls ist eine Versendung mittels SMTP
nicht möglich.
Listserver Befehle
Die Funktion des Listservers ist eine der wichtigsten Komponenten für das
Arbeiten mit Mailing-Listen. Der Listserver ist für die Ausführung von Listserver-Befehlen zuständig. In MERCUR besitzt jede Domäne eine eigene Listserver-Adresse (z.B. [email protected]). Alle Nachrichten, die für diese
Adresse eintreffen, werden mit einem speziellen Parser nach Befehlen
durchsucht und dann ausgeführt, falls die entsprechende Berechtigung vorhanden ist. Auf diese Weise kann z.B. ein neues Mitglied durch eine einfa-
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
che Nachricht, die den Befehl SUBSCRIBE beinhaltet, einer Mailing-Liste
beitreten. Die Listserver-Funktion von MERCUR stellt folgende Befehle zur
Verfügung:
JOIN oder SUBSCRIBE
Die Kommandos join bzw. subscribe ermöglichen es Benutzern automatisch
einer Mailing-Liste beizutreten. Die Befehle werden nur akzeptiert, wenn die
Option ‘Neue Mitglieder hinzufügen‘ aktiviert ist. Ansonsten erhält der Eigentümer eine Nachricht mit der Anforderung.
Syntax:
join Listen-Name, [Mail-Adresse], [Name]
oder
subscribe Listen-Name, [Mail-Adresse],[Name]
Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet.
LEAVE oder UNSUBSCRIBE
Mit leave bzw. unsubscribe können Mitglieder der Mailing-Liste sich von dieser abmelden.
Syntax:
leave Listen-Name, [Mail-Adresse]
oder
unsubscribe Listen-Name, [Mail-Adresse]
Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet.
LISTS
Verwenden Sie diesen Befehl um eine Liste aller lokalen Mailing-Listen zu
erhalten, die auf diesem Server verwaltet werden.
Syntax: lists
Dieser Befehl hat keine Argumente.
WHICH
Dieser Befehl zeigt Ihnen eine Auflistung aller lokalen Mailing-Listen, in denen Sie als Mitglied registriert sind.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Mailing-Listen
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Syntax: which [Mail-Adresse]
Die Angaben in Klammern sind nicht zwingend erforderlich. Falls keine MailAdresse angegeben ist, werden die bekannten Werte verwendet.
RECIPIENTS oder REVIEW
Die Befehle recipients und review erzeugen eine Liste aller Mitglieder der
Mailing-Liste, wenn dies erlaubt ist.
Syntax:
recipients Listen-Name
oder
review Listen-Name
INDEX
Mit dem Befehl index erhalten Sie eine Auflistung aller verfügbaren DateiAnlagen der angegebenen Mailing-Liste.
Syntax: index Listen-Name
GET
Der Befehl get ermöglicht den Empfang von Dateien via E-Mail. Sie müssen
hier nur den Namen der Mailing-Liste und die gewünschte Datei angeben.
Syntax: get Listen-Name Dateiname
HELP
Der HELP-Befehl liefert eine Beschreibung aller verfügbaren Befehle. Für
diesen Befehl gibt es keine weiteren Parameter.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Auto-Responder
MERCUR Benutzermanager Auto-Responder
Auto-Responder dienen dazu, Antworten für bestimmte Aktionen automatisch zu generieren und abzusenden. Sie können hier definieren, welcher
Standardtext bzw. welche Textdatei für die Beantwortung verwendet werden
soll, wo die Aufrufe protokolliert werden und für welche Adressen keine automatische Beantwortung durchgeführt werden soll.
Auto-Responder
Sie können hier den Namen, die Domäne für die der Auto-Responder verfügbar ist und den Text bzw. die Textdatei definieren.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Auto-Responder
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Bezeichnung
Name
Geben Sie hier den Namen des Auto-Responders an. Diese Angabe kann
frei gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet wird.
Domäne
Global
Die Domäne bestimmt den Gültigkeitsbereich des Auto-Responders. Wählen
Sie Global, wenn der Auto-Responder für alle Benutzer auf dem lokalen
System zur Verfügung stehen soll. Die Angabe einer Domäne hat für die
Ausführung keine Bedeutung.
Bestimmte Domäne
Sie können den Auto-Responder einer bestimmten Domäne zuordnen. In
diesem Fall ist der Gültigkeitsbereich des Auto-Responders ausschließlich
auf diese Domäne beschränkt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn für unterschiedliche Domänen Auto-Responder mit gleichem Namen existieren.
Beantworten mit
Textdatei
Wählen Sie hier die Textdatei aus, die den Nachrichtentext enthält. Sie können diesen Text durch einfachen Klick auf die Schaltfläche Bearbeiten,
rechts vom Eingabefeld, öffnen und bearbeiten. Die Datei muss dem ASCIIStandard entsprechen. Falls der Text Sonderzeichen enthält, muss eine entsprechende MIME-Kodierung durchgeführt werden. Der Text kann außerdem Variablen (z.B. Subject aus Original-Nachricht) enthalten, die erst während der Ausführung vom System eingesetzt werden.
Text
Falls der Auto-Responder nur einen Kurztext verwenden soll (max. 260 Zeichen), können Sie diesen hier direkt eingeben. Eine Textdatei wird in diesem
Fall nicht benötigt. Auch hier können Variablen eingesetzt werden, die Ihnen
unter der Schaltfläche Felder zur Verfügung stehen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Auto-Responder
Optionen
Hier legen Sie die Optionen für den Auto-Responder fest. Sie können bestimmen, ob die Aufrufe des Auto-Responders protokolliert werden sollen,
und in welcher Textdatei dies geschehen soll. Im weiteren legen Sie den
Zeitraum fest, für den der Auto-Responder bestehen soll. Bestimmen Sie
auch die E-Mail-Adressen zu denen keine Auto-Responder-Nachrichten verschickt werden sollen.
Ereignisse
Aufrufe protokollieren in Datei
Wenn diese Option aktiviert ist, werden sämtliche Aufrufe des AutoReponders in der angegebenen Datei protokolliert. Betätigen Sie die dafür
vorgesehene Schaltfläche um eine existierende Datei auszuwählen.
Zeitraum
Hier kann ein Zeitraum definiert werden, für den der Auto-Responder gültig
sein soll. Der Auto-Responder wird in diesem Fall nur dann ausgeführt,
wenn sich der Ausführungszeitpunkt in diesem Bereich befindet.
Auto-Responder nach Ablauf löschen
Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Auto-Responder nach Ablauf des
Gültigkeits-Zeitraumes automatisch gelöscht.
Ausnahmen
Hier definieren Sie Adressmasken, die für diesen Responder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Eintrag in die Liste aufzunehmen. Mit Entfernen kann ein nicht mehr benötigter Eintrag aus der Liste entfernt werden. Sie können für die Eingabe
Platzhalterzeichen verwenden.
Beispiel:
mailer-daemon*
Alle Adressen, die mit der Zeichenfolge mailer-daemon beginnen werden
ausgeschlossen (z.B. [email protected]).
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen
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MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen
Befehlsausführungen werden verwendet um Befehle bzw. Programme auf
dem lokalen System auszuführen. Mit Hilfe von Schlüsselwörtern kann eine
gezielte Parameterübergabe an das entsprechende Programm erfolgen.
Dadurch ist es möglich einfache Vorgänge, wie z.B. Ändern des Kennwortes, per E-Mail durchzuführen.
Adresse
Alias
Der offizielle Aliasname der Befehlsausführung innerhalb der E-Mail Adresse: z.B. [email protected]
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen
Domäne
Der Name der Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse, an die die Nachrichten adressiert werden: z.B. [email protected]
Bezeichnung
Der Name der Befehlsausführung. Diese Eingabe dient nur als Kommentar
und kann frei gewählt werden.
Ausführung
Programm
Geben Sie hier das Programm an, das beim Aufruf dieses Profils ausgeführt
werden soll. Es sind alle ausführbaren Dateien zulässig.
Argumente
Geben Sie hier die Argumente ein, die für die Ausführung des oben angegebenen Programms verwendet werden sollen. Sie können hier feste Werte
einsetzen oder Variablen verwenden. Variablen beginnen und enden mit jeweils zwei Prozentzeichen (z.B. %%subject%%). Sie können eigene Variablen definieren, die dann innerhalb des Nachrichtentextes als Schlüsselwort
gesucht werden. Folgende vordefinierte Variablen sind verfügbar:
%%From:%%
%%To:%%
%%Subject:%%
%%Date:%%
%%Message-Id:%%
%%Reply-To:%%
%%MIME-Version:%%
%%Content-Type:%%
%%Content-Transfer-Encoding:%%
%%X-Mailer:%%
%%Messagefile-Name%%
Werden mehrere Argumente eingegeben, so sind diese durch ein Leerzeichen zu trennen.
Bei den oben genannten Variablen handelt es sich um Angaben aus den
Nachrichten-Header. Die Variable %%Messagefile-Name%% spezifiziert die
Datei, in der die gesamte Nachricht gespeichert ist.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Befehlsausführungen
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Nachrichten in lokalem Postfach speichern
Normalerweise werden Nachrichten an Befehlsausführungen nicht in lokale
Postfächer abgelegt. Wählen Sie diese Option, um den Nachrichtentext
trotzdem in einem Postfach zu speichern. Dies ist sinnvoll, wenn für die Programmausführung der Inhalt der jeweiligen Nachricht benötigt wird.
Schlüsselwörter
Ausführung unabhängig von Schlüsselwörtern
Wenn Sie diese Option wählen, wird der Nachrichtentext nicht nach eventuellen Argumenten bzw. definierten Variablen durchsucht. Die Anwendung
kann jetzt nur mit festen Argumenten oder vordefinierten Variablen ausgeführt werden.
Ausführung abhängig von folgenden Definitionen im Text
Mit dieser Option wird der Nachrichtentext nach selbst definierten Variablen
durchsucht. Die Variablen müssen im gleichen Schema erscheinen, wie es
im folgenden Textfeld definiert wurde.
Beispiel:
Name: %%username%%
Altes Kennwort: %%oldpass%%
Neues Kennwort: %%newpass%%
Diese Definition kann für die Änderung von Kennwörtern via E-Mail verwendet werden. Die Eingaben müssen genau nach diesem Schema angegeben
werden und die Variablen enthalten.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten
MERCUR Benutzermanager Externe PostKonten
Externe Post-Konten sind Benutzerkonten auf externen POP3- bzw. IMAP4
Servern. Sie können MERCUR damit beauftragen, in regelmäßigen Abständen auf dem entsprechenden Server nachzuprüfen, ob Post für einen bestimmten Benutzer eingetroffen ist. Weiterhin können gemeinsam benutzte
Postfächer abgefragt und die erhaltenen Nachrichten in die verschiedenen
Benutzer-Postfächer auf dem lokalen System verteilt werden.
Konto
Hier nehmen Sie Einstellungen zum Konto, zur Domäne und zur Anmeldung
vor.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten
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Entferntes Konto
Beschreibung
Geben Sie hier einen Namen für dieses Konto an. Diese Angabe kann frei
gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet
wird.
auf Server
Geben Sie hier den Namen oder die IP-Adresse des Mailservers an, auf
dem das externe Post-Konto verwaltet wird.
Domäne
Global
Die Domäne bestimmt den Gültigkeitsbereich des externen Post-Kontos.
Wählen Sie Global, wenn das externe Post-Konto für alle Benutzer auf dem
lokalen System zur Verfügung stehen soll. Die Angabe einer Domäne hat für
die Ausführung keine Bedeutung.
Bestimmte Domäne
Sie können dem externen Post-Konto eine bestimmte Domäne zuordnen. In
diesem Fall ist der Gültigkeitsbereich des jeweiligen externen Post-Kontos
ausschließlich auf diese Domäne beschränkt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn für unterschiedliche Domänen externe Post-Konten mit gleichem
Namen existieren.
Anmeldung
Name des Benutzerkontos verwenden
Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei einer benutzerspezifischen POP3bzw. IMAP4-Abfrage der Anmeldename des lokalen Benutzer-Kontos verwendet. Diese Option ist nur verfügbar, wenn es sich NICHT um ein gemeinsam benutztes Konto handelt.
Alias des Benutzerkontos verwenden
Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei einer benutzerspezifischen POP3bzw. IMAP4-Abfrage der Alias des lokalen Benutzer-Kontos verwendet. Die-
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten
se Option ist nur verfügbar, wenn es sich NICHT um ein gemeinsam benutztes Konto handelt.
Spezielle Anmeldung
Diese spezielle Anmeldung ermöglicht den Zugriff auf ein gemeinsam benutztes POP3- bzw. IMAP4-Postkonto.
Name
Geben Sie hier den Namen an, der für die Anmeldung auf dem externen
POP3- bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll.
Kennwort
Geben Sie hier das Kennwort an, das für die Anmeldung auf dem externen
POP3- bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll.
Zeitplanung
Bestimmen Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen das externe PostKonto abgefragt werden soll. Durch die Zeitplanfunktion von MERCUR kann
die Aktualisierung des externen Post-Kontos sehr detailliert eingestellt werden. Es ist somit problemlos möglich eine Aktualisierung z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00 alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am Tag durchzuführen.
Aktualisierungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten
Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Aktualisierungsauftrag hinzuzufügen, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden Auftrag zu ändern
Wochentage
Der Aktualisierungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag niemals
ausgeführt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten
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Häufigkeit
Einmalig, bei Start
Wählen Sie diese Option, um die Aktualisierung bei Programmstart des Mercur Mailservers durchzuführen. Diese Einstellung ist nur dann sinnvoll, wenn
der Server jeden Tag neu hochgefahren wird. Falls Sie eine DFÜVerbindung verwenden wird diese sofort aktiviert.
Einmalig, um ...
Diese Option erlaubt es eine genaue Uhrzeit für die Abfrage des externen
Post-Kontos zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt hier im 24Stunden Format. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden, wird diese zu
diesem Zeitpunkt aktiviert.
Wiederholt alle...
Hier können Sie den Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In
einer weiteren Option können Sie bestimmen, ob die Aktualisierung den
ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen auch hier im 24-Stunden Format. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese zu diesen Zeitpunkten aktiviert.
Nachrichtengröße.
Diese Option dient zur Begrenzung der maximalen Nachrichtengröße, die
bei dieser Aktualisierung berücksichtigt werden soll. Geben Sie hier einen
Wert in KByte vor. Falls hier ein Maximalwert gewählt wurde, dann werden
größere Nachrichten auf dem Server zurückgelassen.
Ausführen
Durch die Betätigung dieser Schaltfläche wird der markierte Zeitplanungsauftrag sofort ausgeführt. Bei der Verwendung einer DFÜ-Verbindung wird
diese sofort aufgebaut.
Verbindung
Wenn Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden, müssen Sie hier unbedingt Einträge vornehmen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Externe Post-Konten
DFÜ-Verbindung verwenden
Wählen Sie hier ein existierendes DFÜ-Profil aus, das für den Verbindungsaufbau zu dem externen POP3 bzw. IMAP4 Server verwendet werden soll.
Die Angaben für Anmeldename und Kennwort beziehen sich in diesem Fall
auf die Netzwerkanmeldung.
Optionen
Mail-Header nach Empfängern durchsuchen (Gemeinsames Konto)
Wenn diese Option aktiviert ist, wird das hier definierte POP3- bzw. IMAP4
Konto als gemeinsam benutztes Konto interpretiert. Für diese Option ist die
Spezielle Anmeldung mit den Angaben von Anmeldenamen und Kennwort
zwingend erforderlich. Die somit erhaltenen Nachrichten werden aufgrund
von Angaben im Nachrichten-Header in die jeweiligen Postfächer auf dem
lokalen System verteilt. Sie können hier die Header-Felder auswählen, die
nach Empfänger-Adressen durchsucht werden sollen.
Nachrichten am Server löschen
Wählen Sie diese Option, wenn die Nachrichten nach erfolgreichem Empfang auf dem externen Server gelöscht werden sollen. Bei Verwendung von
POP3 ist diese Option in den meisten Fällen aktiviert. Falls Sie diese Option
nicht verwenden, dann sollten Sie in jedem Fall die Option Nur ungelesene
Nachrichten empfangen aktivieren.
Nur ungelesene Nachrichten empfangen
Wählen Sie diese Option, um die Überprüfung der Nachrichten-ID einzuschalten. Dadurch wird der Empfang von doppelten Nachrichten verhindert.
Diese Option ist nur dann sinnvoll, wenn Nachrichten am Server löschen
NICHT eingeschaltet ist.
Synchronisation mit dem Postausgang
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Abfrage für das externe Post-Konto
immer dann ausgeführt, wenn auch der Postausgang aktualisiert wird.
Dadurch kann erreicht werden, dass die unterschiedlichen Dienste die gleiche DFÜ-Verbindung verwenden. Diese Option ist bei Netzwerkverbindungen eher nicht zu empfehlen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Statische Routen
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MERCUR Benutzermanager Statische Routen
Statische Routen werden verwendet um eingehende Nachrichten herauszufiltern und direkt an andere Mailserver bzw. Domänen zur Verarbeitung weiterzuleiten. Für die Definition der Filter-Eigenschaften stehen hier sämtliche
Header-Felder, sowie der sendende Host, die Nachrichtengröße, die Absenderadresse und die Zieladresse zur Verfügung. Statische Routen werden
grundsätzlich zuerst verarbeitet, d.h. nach erfolgreicher Auswertung durch
eine statische Route ist eine Weiterverarbeitung auf dem lokalen System
u.U. nicht mehr nötig.
Route
Beschreibung
Geben Sie hier einen Namen für diese Route ein. Diese Angabe kann frei
gewählt werden, da der Name ausschließlich für die Zuordnung verwendet
wird.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Statische Routen
Aktion
Hier können Sie bestimmen welche Aktion bei Übereinstimmung aller Filterkriterien durchgeführt werden soll. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen
Ihnen hierbei zur Verfügung:
Weiterleiten an <mail-adresse>
Sämtliche eingehenden Nachrichten werden an die angegebene MailAdresse weitergeleitet. Es ändert sich die gesamte Mail-Adresse.
Weiterleiten an <mail-domäne>
In diesem Fall werden eingehende Nachrichten an die angegebene Domäne
weitergeleitet. Hier ändert sich nur der Domänenname, der Alias bleibt unverändert.
Weiterleiten an <entfernten mailserver>
Wählen Sie diese Option, um eingehende Nachrichten an einen anderen
Mailserver weiterzuleiten. Die Originaladresse bleibt in diesem Fall komplett
erhalten. Für den Zeitpunkt und die Verbindung der Weiterverarbeitung stehen unter der Rubrik Host-Optionen weitere Einstellungen zur Verfügung.
Weiterleiten an <original domäne als mailserver>
Diese Option funktioniert grundsätzlich wie oben beschrieben. Hier wird allerdings kein bestimmter Mailserver angegeben. Der Domänenname der
Zieladresse wird hier als Name des Zielservers interpretiert.
Löschen !
Wenn diese Option aktiviert ist, findet keine weitere Verarbeitung statt. Eingehende Nachrichten, die den angegebenen Filterkriterien entsprechen,
werden gelöscht.
Filter
Sie geben hier die Filterkriterien vor die überprüft werden und bei deren zutreffen die Nachricht an die angegebene Adresse weitergeleitet wird. Sie
können zwischen von Ihnen definierten Standard-Filtern und installierbaren
Filtern wählen.
Standard-Filter verwenden
Hier wird festgelegt, nach welchen Kriterien eingehende Nachrichten überprüft werden. Die Route wird nur dann aktiv, wenn entsprechende Kriterien
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Statische Routen
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erfüllt sind. Für die Definition der Filter-Eigenschaften stehen sämtliche Header-Felder, sowie der sendende Host, die Nachrichtengröße, die Absenderadresse und die Empfängeradresse zur Verfügung.
Filter Hinzufügen/Bearbeiten
Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Filter zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden Filter zu ändern.
Operator
Mit den beiden Schaltflächen UND sowie ODER werden in erster Linie zwei
Filtereinträge miteinander verknüpft. Diese Schaltflächen können erst ab
dem zweiten Filtereintrag aktiviert werden. Sie legen hiermit fest, wie die unterschiedlichen Filtereinträge zusammenwirken. Ist UND ausgewählt müssen
die verknüpften Bedingungen erfüllt sein, damit die Route aktiv wird. Im Falle
von ODER reicht eines der Kriterien aus.
Bedingungen
Header-Feld
Zur Auswertung stehen sämtliche Felder des Mail-Headers, sowie die Absender- und Empfänger-Adresse zur Verfügung. Sie können hier festlegen,
ob eines dieser Felder ganz, teilweise oder gar nicht mit den angebenen
Werten übereinstimmen soll, damit die Bedingung erfüllt ist.
Von Host
Geben Sie hier den Namen oder die Adresse des Computers an, von dem
die Nachricht zugestellt wird. Stimmt diese Adresse mit der Adresse des
sendenden Computers überein, dann ist die Bedingung erfüllt.
Nachrichtengröße
Hier kann die Größe der eingehenden Nachricht zur Bedingung gemacht
werden. Wenn die Nachrichtengröße im Rahmen des angegebenen Wertes
liegt, ist die Bedingung erfüllt. Geben Sie ein Kriterium und einen Wert in
KByte ein.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Statische Routen
Installierbaren Filter verwenden
MERCUR bietet Ihnen die Möglichkeit benutzerspezifische Filter einzubinden. Es handelt sich hierbei um Programmbibliotheken (DLL), die einen bestimmten Einsprungspunkt enthalten. MERCUR wird dann bei Bedarf die
Weiterverarbeitung von Nachrichten an diese DLL übergeben. Es ist somit
möglich eigene Funktionen in die Kette der standardmäßigen Nachrichtenverarbeitung zu integrieren. Die Realisierung von Gateways (z.B. Fax) ist
damit auf relativ einfache Weise umsetzbar.
Eine derartige DLL muss die folgende Einsprungprozedur enthalten:
BOOL WINAPI MCRFilterProc(MCR_FILTER_DATA FAR *data)
Die Definition der Struktur MCR_FILTER_DATA setzt sich folgendermaßen
zusammen:
typedef struct
{
char szOrigAddress[255]; // Absenderadresse
char szRecipAddress[255]; // Empfängeradresse(n)
char szFileName[260];
// Temporäre Datei, die die
aktuelle Mail enthält
HANDLEhTempFile;
// Handle der bereits
geöffneten Temporärdatei
} MCR_FILTER_DATA;
Die Funktion MCRFilterProc hat die Möglichkeit die Absender- und Empfängeradresse, sowie den Inhalt der Nachricht zu modifizieren. Der Rückgabewert ist vom Typ BOOL und hat folgende Bedeutung:
FALSE Es ist keine Weiterverarbeitung von MERCUR mehr erforderlich.
TRUE
MERCUR muss die Weiterverarbeitung dieser Nachricht mit den
Daten aus der MCR_FILTER_DATA Struktur fortsetzen.
Host-Optionen
Verbindung
Warten bis der entfernte Computer die SMTP Verbindung öffnet
Wenn diese Option ausgewählt ist, werden sämtliche Nachrichten, für die
diese Route zuständig ist zwischengespeichert und genau dann weitergelei-
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Statische Routen
99
tet, wenn der Zielserver gerade eine Verbindung zum lokalen System aufbaut.
Warten bis der entfernte Computer eine ETRN-Anfrage sendet
Wenn diese Option ausgewählt werden soll, so muss in jedem Fall das
ESMTP-Protokoll zur Verwendung aktiviert sein. Aktivieren Sie diese Option,
wenn die Weiterleitung der zwischengespeicherten Nachrichten durch eine
ETRN-Anfrage des Zielservers gestartet werden soll. Hierfür muss der Name
der Warteschleife (Nodename) unbedingt angegeben werden.
Achtung: Da der Nodename in Verbindung mit ETRN unverschlüsselt
übermittelt wird, ist bei diesem Verfahren keine 100%-tige Sicherheit gegeben.
DFÜ-Verbindung verwenden
Wählen Sie hier das entsprechende DFÜ-Profil aus, das für den Verbindungsaufbau zu dem entfernten Server verwendet werden soll. Die Angaben
für Anmeldename und Kennwort beziehen sich in diesem Fall auf die Netzwerkanmeldung.
Zeitplanung
Bestimmen Sie hier, wann und in welchen Zeitabständen ausgehende Nachrichten für diese Route versendet werden sollen. Durch die Zeitplanfunktion
in MERCUR kann die Weiterleitung detailliert eingestellt werden. Es ist somit
problemlos möglich die Versendung z.B. tagsüber zwischen 8:00 und 18:00
alle 15 Minuten, nachts alle 2 Stunden und am Wochenende nur zweimal am
Tag ausführen zu lassen.
Zeitplanungsauftrag Hinzufügen/Bearbeiten
Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um einen neuen Zeitplanungsauftrag zu generieren, oder die Schaltfläche Bearbeiten um einen bestehenden
Zeitplanungsauftrag zu ändern.
Wochentage
Der Zeitplanungsauftrag kann hier den entsprechenden Wochentagen zugeordnet werden. Wenn kein Tag ausgewählt ist, wird der Auftrag niemals
ausgeführt.
MERCUR Mailserver Version 3.3
100
MERCUR Benutzermanager Statische Routen
Häufigkeit
Sofort, wenn die Nachricht eintrifft
Wählen Sie diese Option, um eintreffende Nachrichten sofort weiterzuleiten.
Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese sofort aktiviert.
Wenn der Postausgang mehr als ... Nachrichten enthält
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass der Postausgang aktualisiert
werden soll, wenn eine bestimmte Anzahl von Nachrichten auf die Zustellung wartet. Falls Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese aktiviert,
wenn die Anzahl der Nachrichten überschritten ist.
Einmalig um ...
Diese Option erlaubt es, eine genaue Uhrzeit für die Aktualisierung zu bestimmen. Die Angabe der Uhrzeit erfolgt im 24-Stunden Format. Falls Sie
eine DFÜ-Verbindung verwenden wird diese aktiviert, wenn die Uhrzeit erreicht ist.
Wiederholt alle...
Hier können Sie das Zeitintervall festlegen, in dem die Aktualisierung wiederholt werden soll. Die Angabe kann in Minuten oder Stunden erfolgen. In
einer weiteren Option können Sie definieren, ob die Aktualisierung den ganzen Tag über erfolgen soll, oder nur innerhalb eines fest definierten Zeitraumes. Die Angaben für die Uhrzeit erfolgen im 24-Stunden Format.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Import/Export
MERCUR Benutzermanager Import/Export
Über den Befehl Import/Export im Menü Konten erhalten Sie die Möglichkeit, Benutzerdaten aus anderen MERCUR Datenbanken zu importieren
bzw. in andere Datenbanken zu exportieren. Der Import bzw. Export von Daten ist hier ausschließlich in Verbindung mit MERCUR Datenbanken möglich. Für die Konvertierung von MERCUR 2.x Datenbanken steht Ihnen
das Hilfsprogramm MCONVERT zur Verfügung.
Importieren aus Verzeichnis/Exportieren in Verzeichnis
Geben Sie hier den Namen des Verzeichnisses an, das die zu importierenden Daten enthält bzw. die zu exportierenden Daten enthalten soll. Ein Import ist nur dann möglich, wenn in diesem Verzeichnis gültige MERCUR Benutzerdateien vorhanden sind.
Sie können Benutzerdaten auch als Textdatei speichern, wählen Sie hierzu
die Option Als Textdatei.
Wenn Sie Benutzerdaten als Text speichern wollen, um diese über die Mailing-Listen-Import-Funktion einer Mailing-Liste hinzuzufügen, so können Sie
dies durch die Optionen Als Textdatei und Nur E-Mail und Name erreichen.
Als Trennzeichen werden Semikolon und Zeilenvorschub verwendet.
Datentypen
Hier bestimmen Sie welche Arten von Benutzerdaten importiert bzw. exportiert werden. Es stehen Ihnen die Daten für Benutzer, Auto-Responder, Externe Post-Konten, Mailing-Listen, Befehlsausführungen und statische Routen zur Verfügung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Benutzermanager Import/Export
In Domäne/Von Domäne
Wählen Sie hier den Namen der Domäne, die die zu importierenden Daten
aufnehmen soll bzw. die zu exportierenden Daten enthält. Sie können auch
Daten in eine noch nicht vorhandene Domäne importieren. In diesem Fall
aktivieren Sie das Kästchen Automatisch erzeugen, die Domäne wird dann
automatisch erzeugt.
Start
Mit der Aktivierung dieser Schaltfläche wird die Import/Export-Funktion gestartet.
Schließen
Mit der Aktivierung dieser Schaltfläche wird das Import/Export-Fenster geschlossen, ohne das eine Import/Export-Funktion ausgeführt wird.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Benutzermanager Datenbank-Einstellungen
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MERCUR Benutzermanager DatenbankEinstellungen
MERCUR kann Benutzerdaten wahlweise in Dateien oder auch in ODBCDatenquellen speichern. Der Befehl Datenbank-Einstellungen im Menü Optionen dient zur Einstellung des entsprechenden Mediums. Außerdem stehen Ihnen Funktionen für die Einrichtung von ODBC-Datenquellen zur Verfügung.
Benutzer-Datenbank
Dateien aus dem folgenden Verzeichnis verwenden
Wählen Sie diesen Punkt um MERCUR-Benutzerdaten im Dateiformat zu
speichern. Sie können hier den Namen des Verzeichnisses angeben, das
die Benutzerdaten enthält. Die entsprechenden Dateien werden von MERCUR automatisch erzeugt.
Folgende ODBC-Datenquelle verwenden
Geben Sie hier den Namen einer ODBC-Datenquelle an, die MERCUR zum
Speichern der Benutzerdaten verwenden soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld um eine Liste mit allen verfügbaren Systemdatenquellen zu erhalten. Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit die Struktur
der Datenquelle überprüfen zu lassen bzw. einzurichten. In diesem Fall werden die Tabellen innerhalb der Datenquelle an das MERCUR Datenformat
angepasst bzw. entsprechend neu erzeugt.
Achtung: Bitte beachten Sie, dass hier ausschließlich System-Datenquellen
verwendet werden können. Benutzerabhängige ODBC-Datenquellen sind für
diese Funktion nicht geeignet und werden in der Auswahlliste auch nicht
aufgeführt.
Mercur Konfiguration
Über den Befehl Mercur Konfiguration im Menü Optionen starten Sie aus
dem Benutzermanager heraus den Mercur Konfigurationsdienst.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Remote Konfiguration mit Browser
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MERCUR Remote Konfiguration mit Browser
Der MERCUR Konfigurationsdienst enthält eine HTTP Schnittstelle.
Dadurch ist es möglich die MERCUR Konfiguration und die Benutzermanagereinstellungen mit einem handelsüblichen Browser, wie z.B. MS Internet
Explorer oder Netscape Communicator bzw. Navigator, zu bearbeiten.
Sie können mit Ihrem Browser eine Verbindung zum MERCUR Konfigurationsdienst herstellen, indem Sie dort einfach den Namen bzw. die IP-Adresse
Ihres Mail-Servers gefolgt von der Anschluss-Nummer des Konfigurationsdienstes (z.B. 32000) eingeben.
Beispiel:
http://domain.com:32000
http://IP-Adresse:32000
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Remote Konfiguration mit Browser
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Falls Ihr Konfigurationsdienst auf den standardmäßigen HTTP-Anschluß (80)
eingestellt ist, muss der Anschluß nicht angegeben werden, da Ihr Browser
diesen im Normalfall immer verwendet.
Anmeldung
Nach erfolgreicher Verbindung erhalten Sie einen Anmeldedialog. Dort müssen Sie Ihre komplette E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort eingeben, wie es
im MERCUR Benutzermanager definiert ist. Bitte beachten Sie, dass sich
auch hier nur Benutzer mit Administrator-Rechten anmelden können.
Andernfalls wird die Anmeldung grundsätzlich abgelehnt.
Die folgenden Administrator-Rechte können vergeben werden.
....alle Domänen
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den MERCUR Konfigurationsdienst und den Benutzermanager von einem entfernten Computer aus
konfigurieren. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten E-MailAdresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen.
....nur diese Domäne
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den Benutzermanager von
einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur die Konfiguration
der Domäne ändern kann, der er angehört. Die Anmeldung hierbei muss mit
der kompletten E-Mail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen.
....nur diesen Benutzer
Ist dieser Schalter aktiviert, kann dieser Benutzer den Benutzermanager von
einem entfernten Computer aus konfigurieren, wobei er nur ausgewählte
Einträge seiner eigenen Konfiguration ändern kann. Es handelt sich um die
Einträge Name (sein voller Name), das Kennwort und die Angabe einer
Weiterleitungsadresse. Die Anmeldung hierbei muss mit der kompletten EMail-Adresse als Benutzer und dem Kennwort erfolgen.
Dialoge
Die Dialoge für die HTTP-Konfiguration liegen im HTML-Format vor und entsprechen sinngemäß den Dialogen aus dem Konfigurationsprogramm und
dem Benutzermanager. Da die Möglichkeiten der Dialogsteuerung mit HTML
MERCUR Mailserver Version 3.3
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MERCUR Remote Konfiguration mit Browser
derzeit allerdings noch sehr beschränkt sind, haben die Dialoge in diesem
Fall ein etwas anderes Erscheinungsbild.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
107
MERCUR Hilfsmittel MCRSEND
MCRSEND.EXE ist ein einfaches Programm zum Versenden von Nachrichten. Es können Dateien mit angehängt werden. Dabei erfolgt die Codierung
nach ISO-8859-1 BASE 64. Optional kann auch der Nachrichtentext nach
diesem Verfahren kodiert verschickt werden.
Die Ausführung von MCRSEND kann optional als Dialog oder unter Angabe
von Parametern auf Kommandozeilen-Ebene erfolgen.
Mit Dialog
Starten Sie MCRSEND aus dem Mercur-Verzeichnis mit einem Doppelklick
in Ihrem Explorer, oder rufen das Programm im entsprechenden Verzeichnis
an der Eingabeaufforderung auf. Es erscheint ein Dialogfenster das im folgenden erklärt wird.
Optionen
Stellen Sie bitte zuerst diese Optionen ein, da sie wesentliche Angaben zum
Verbindungsaufbau beinhalten.
Weiterleiten an Austausch-Server
Sie können hier den Namen eines Austausch-Servers hinterlegen, der prinzipiell für die Weiterleitung ausgehender Post zuständig ist. Diese Option ist
von besonderem Interesse, wenn kein Nameserver vorhanden oder die Verteilung der Nachrichten von einer zentralen Stelle abgewickelt wird. Wenn
zusätzlich die Option DNS-Lookup verwenden aktiviert ist und die Post nicht
an die mit DNS-Lookup ermittelten Mailserver weitergeleitet werden kann,
wird der Austausch-Server als weitere Alternative hinzugezogen. Sie können
hier auch mehrere Namen angeben, getrennt durch Semikolons.
DNS-Lookup verwenden
Aktivieren Sie diese Option, wenn der MERCUR SMTP-Dienst die Adresse
des Zielcomputers automatisch ermitteln soll. Für alle ausgehenden Nachrichten wird der für die Zieldomäne zuständige Mailserver mittels einer DNSAbfrage (Domain-Name-System) bei dem angegebenen Nameserver ermittelt. Ausgehende Nachrichten gelangen somit auf direktem Weg zu der entsprechenden Zieladresse. Falls diese Option nicht aktiviert ist, muss ein
Austausch-Server angegeben werden. Ansonsten kann keine Weiterleitung
von externen Nachrichten erfolgen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
108
MERCUR Hilfsmittel
Port
Der Port ist standardmäßig auf 25 eingestellt. Wenn sie nicht sicher sind, auf
welchem Port sich der Postausgang befindet, können sie in der MERCUR
Konfiguration auf der Seite Verbindung die Anschlüsse einsehen.
Protokollieren
Sie können hier das Versenden protokollieren lassen. Der Verbindungsaufbau sowie der Versand ausgehender Nachrichten wird in der Datei
MCRSEND.LOG gespeichert.
Sende Nachrichtentext MIME kodiert
Sie können den Nachrichtentext von MCRSEND kodieren lassen. In diesem
Fall kann die Nachricht nicht mehr mit einem Texteditor bearbeitet werden.
Von
Geben Sie hier die Absenderadresse an.
An
Geben Sie hier die Empfängeradresse an. Bei mehreren Empfängern trennen Sie die Adressen mit einem Leerzeichen.
Cc
Geben Sie hier zusätzliche Empfängeradressen an, die eine Kopie erhalten
sollen. Bei mehreren Empfängern trennen Sie die Adressen mit einem Leerzeichen.
Betreff
Beschreiben Sie hier in Kurzform den Grund der Nachricht.
Text
Hier können Sie Ihren Nachrichtentext eintragen.
Anlagen Hinzufügen/Löschen:
Wenn Sie Dateien mit versenden möchten, können Sie mit Hinzufügen aus
dem Auswahldialog die gewünschte Datei selektieren. Diese wird mit einem
Symbol in der Liste angezeigt. Durch markieren des Symbols und anschließendem Löschen kann die Datei auch wieder entfernt werden.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
109
Hilfe
Zeigt Ihnen ein Hilfefenster.
Auf Kommandozeilen-Ebene
Rufen Sie MCRSEND mit den folgenden möglichen Parametern an der Eingabeaufforderung auf. Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen.
Folgende Parameter sind möglich:
-h
der Name oder die IP-Adresse des Austauschserver
-n
der Name oder die IP-Adresse des Nameservers
-p
der SMTP-Port (Standardmäßig auf 25 eingestellt)
-f
Ihre Absenderadresse
-t
Die Empfängeradressen getrennt durch“(Leerzeichen)
-w
Weitere Empfänger (Carbon copy) getrennt durch“(Leerzeichen)
-s
Betreff
-a
angehängte Dateien (getrennt durch Leerzeichen und Angabe des
vollen Pfades)
-l
Legt eine Protokolldatei an (mcrsend.log)
-m
Sendet den Nachrichtentext MIME kodiert
-?
Zeigt Hilfeinformationen an
MERCUR Mailserver Version 3.3
110
MERCUR Hilfsmittel
MERCUR Hilfsmittel MCRPASS
Mit MCRPASS, können Sie Benutzer-Passwörter ändern. Sie können von
externer Seite, z.B. mit einer Email die Änderung durchführen lassen. Legen
Sie hierzu eine Befehlsausführung (Executable) für das Programm an.
Die Ausführung von MCRPASS kann aber auch optional mit Dialog oder unter Angabe von Parametern auf Kommandozeilen-Ebene erfolgen.
Mit Dialog
Starten Sie MCRPASS aus dem Mercur-Verzeichnis mit einem Doppelklick
in Ihrem Explorer, oder rufen das Programm im entsprechenden Verzeichnis
an der Eingabeaufforderung auf. Es erscheint ein Dialogfenster das im folgenden erklärt wird.
Optionen
Stellen Sie bitte zuerst diese Optionen ein, da sie wesentliche Angaben zum
Verbindungsaufbau beinhalten.
Server
Sie müssen hier den Namen des Servers angeben, auf dem Mercur installiert ist.
Anschluß
Der Anschluß ist standardmäßig auf 106 eingestellt. Wenn sie nicht sicher
sind auf welchem Port sich der Kennwort-Anschluß befindet, können Sie in
der MERCUR Konfiguration auf der Seite Verbindung den Anschluß einsehen. Dieser Anschluß sollte mit diesem identisch sein.
Benutzername
Geben Sie hier den Benutzernamen an für den das Kennwort geändert werden soll. Es reicht hier die Angabe des Benutzernamens d.h. es muss nicht
die komplette E-Mail-Adresse angegeben werden.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
111
Altes Kennwort
Sie müssen hier das alte Kennwort des Benutzers eingeben um Zugriff auf
diesen Datenbereich zu erlangen.
Neues Kennwort
Geben Sie nun das neue Kennwort ein.
Kennwort bestätigen
Um sicherzugehen ob das neue Kennwort korrekt eingegeben worden ist,
können Sie es hier nochmals prüfen lassen.
Ändern/Abbruch
Sind Ihre Angaben korrekt eingegeben wird der Schalter Ändern aktiv. Betätigen Sie diesen Schalter, dann werden Ihre Angaben übernommen. Bei Abbruch wird das Programm ohne Änderungen beendet.
Auf Kommandozeilen-Ebene
Rufen Sie MCRPASS mit den folgenden möglichen Parametern an der Eingabeaufforderung auf.
Folgende Parameter sind möglich:
-h
die IP-Adresse des Servers
-p
Anschluß (Dieser ist standardmäßig auf 106 eingestellt)
-m
unterdrückt die Fenstermeldungen, z.B. das Passwort wurde erfolgreich geändert.
-?
Zeigt Hilfeinformationen an.
Die Parameter und die zugehörigen Argumente sind nicht zwingend durch
ein Leerzeichen zu trennen. Die beiden folgenden Varianten sollen dies verdeutlichen.
Beispiel:
MCRPASS -h 200.28.135.23
MCRPASS –h200.28.135.23
MERCUR Mailserver Version 3.3
112
MERCUR Hilfsmittel
Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen, hier
durch das Rautezeichen angedeutet.
Beispiel:
MCRPASS -h 200.28.135.23#–p 106
Nach den Parametern folgt dann die Angabe des Benutzernamens, des alten Kennwortes und des neuen Kennwortes. Die Kennwortbestätigung kann
optional angegeben werden. Diese Angaben sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen.
Die folgenden Beispiele zeigen zwei korrekte MCRPASS-Kommandozeilen.
Zwingende Leerzeichen werden hier im Beispiel ebenfalls durch das Rautezeichen verdeutlicht
MCRPASS –h 200.28.135.23#–p 106#demouser#Altes#Neues#[Neues]
MCRPASS –m#–h200.28.135.23#–p106#demouser#Altes#Neues#[Neues]
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
113
MERCUR Hilfsmittel MCRUSER
MCRUSER ist das Pendant zum Benutzermanager von MERCUR auf Kommandozeilen-Ebene. Sie können Datensätze Hinzufügen, Ändern, Anzeigen
oder Löschen.
Beispiel:
MCRUSER <DOMAIN> <Kommando> <Parameter>
Die erste Angabe hinter dem Programmaufruf definiert die Option innerhalb
einer Domäne, die Sie ändern wollen. Danach erfolgt die Angabe des jeweiligen Kommandos und im Anschluß daran die Parameter.
Die folgenden Domänen-Optionen stehen zur Verfügung.
DOMAIN
Domänen Einstellungen
USER
User Einstellungen
LIST
Mailing-Liste Einstellungen
LISTMEM
Mailing-Listen-Mitglieder Einstellungen
LISTFILE
Mailing-Listen Dateiindex
AUTO
Auto-Responder Einstellungen
EXEC
Befehlsausführung Einstellungen
ACCOUNT
Externes Post-Konto Einstellungen
ROUTE
Statische Routen Einstellungen
Folgende Kommandos sind möglich:
ADD
Hinzufügen eines Datensatzes
DELETE
Löschen eines Datensatzes
EDIT
Ändern eines Datensatzes
SHOW
Anzeigen eines Datensatzes
MERCUR Mailserver Version 3.3
114
MERCUR Hilfsmittel
Die Parameter sind abhängig vom Typ und werden wie folgt beschrieben.
Die Parameter selbst sind zwingend durch ein Leerzeichen zu trennen.
-n
Name der Domäne
-h
Beschreibung der Domäne
-a
Alias des Administrators
-m
Post-Konto des Administrators
-s
Alias des Listservers
-g
NT-Benutzergruppe
-u
Unbekannte Benutzer weiterleiten an (Mail-Adresse)
-f
(Flags)
N NT-Benutzer verwenden
U Info an Administrator
F weiterleiten an Mail-Adresse
H Unbekannte Benutzer Weiterleiten an Mail-Domäne
-?
Zeigt die Parameter für den Part DOMAIN an.
<USER> <Kommando> <Parameter>
-a
Alias der Mail-Adresse
-d
Domäne der Mail-Adresse
-p
Kennwort der Mail-Adresse
-n
Name der Mail-Adresse
-m
Post-Konto Verzeichnis
-b
POP3/IMAP4 Post-Konto
-c
Entferntes Post-Konten
-f (Flags)
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
115
E Entferntes POP- Konto verwenden
P Weiterleiten an lokales Postfach
A Administrator Rechte
M Listen-Manager
R Auto-Responder aktivieren
L Absender zu Mailing-Liste hinzufügen
I
IMAP4 verwenden (Alternativ POP3)
S Begrenzung für Postfach
D Alte Nachrichten löschen
F Alte Nachrichten weiterleiten
U Administrator Rechte nur für diesen Benutzer
O Administrator Rechte nur für diese Domäne
C Nur Nachrichten an lokale Domänen zulassen
N Info an Admin, wenn Post älter ist als .... Tage
-i
Kopie eingehender Nachrichten an (Adresse)
-o
Kopie ausgehender Nachrichten an (Adresse)
-r
Auto-Responder
-l
Listenname
-e
Nachrichten löschen die älter sind als (Zahl in Tagen)
-w
Nachrichten weiterleiten die älter sind als (Zahl in Tagen)
-t
Nachrichten weiterleiten die älter sind als (Adresse)
-s
Limit für Postfachgröße
-z
Info an Admin, wenn Post älter ist als .... Tage (Zahl in Tagen)
-?
Zeigt die Parameter für den Part USER
MERCUR Mailserver Version 3.3
116
MERCUR Hilfsmittel
<LIST> <Kommando> <Parameter>
-a
Alias der Mailing-Listen-Adresse
-d
Domäne der Mailing-Listen-Adresse
-n
Name der Mailing-Liste
-b
Mitglieder der Liste (bei mehreren getrennt durch Leerzeichen)
-i
Dateien der Liste (bei mehreren getrennt durch Leerzeichen)
-e
Eigentümer der Liste
-o
Domäne des Eigentümers
-f (Flags)
T ‚From‘ enthält Eigentümer
P Mit niedriger Priorität senden
C Kopie an Eigentümer
X Maximale Nachrichtengröße
M Maximale Anzahl von Empfänger
N Mitglied in die Liste aufnehmen
‚To:‘ Feld enthält: Standard ist, die Adresse des jeweiligen Empfängers‘ ansonsten
W Die Adresse des Eigentümers
Y Die Adresse der Mailing-Liste
‚Reply-To:‘ Feld enthält: Standard ist ‚Die Adresse des Absenders‘ ansonsten
A Die Adressen aller Empfänger
S Die Adresse der Mailing-Liste
J
Info an Eigentümer wenn ein neues Mitglied der Liste beitritt
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
117
V Info an Eigentümer wenn ein Mitglied die Liste verläßt
Für –p –m und –w gelten die folgenden Flags
A Neue Mitglieder hinzufügen
D Mitglieder entfernen
S Nachrichten an die Liste senden
R Mitglieder anzeigen mit REVIEW/RECIPIENTS
L Im Rahmen des LISTS-Befehls anzeigen
I
Datei- Index anzeigen mit INDEX
G Dateien empfangen mit GET
Weiter geht’s mit
-r
Info (Datei) an neue Mitglieder
-l
Protokoll-Datei mit Pfad
-h
Kopf (Datei) für alle Nachrichten
-t
Fuß (Datei) für alle Nachrichten
-s
Maximale Nachrichtengröße
-c
Maximale Anzahl von Empfängern
-?
Zeigt die Parameter für den Part LIST
<LISTMEM> <Kommando> <Parameter>
-a Alias der Mailing-Listen-Adresse
-d Domäne der Mailing-Listen-Adresse
-p Mail-Adresse des Listen-Mitgliedes
-f Name des Mitgliedes
-? Zeigt die Parameter für den Part LISTMEM
MERCUR Mailserver Version 3.3
118
MERCUR Hilfsmittel
<LISTFILE> <Kommando> <Parameter>
-a Alias der Mail-Adresse
-d Domäne der Mail-Adresse
-f Dateiname
-p Pfad der Datei
-t Beschreibung der Listen-Datei
-m Beim versenden MIME kodieren
-? Zeigt die Parameter für den Part LISTFILE
<AUTO> <Kommando> <Parameter>
-n Name des Auto-Responders
-d Domäne des Auto-Responders
-i Dateiname für den Nachrichtentext
-m Nachrichtentext
-f (Flags)
L Protokollieren
G Auto-Responder ist global
N Nicht mit Datei antworten sondern Nachrichtentext verwenden
-l Protokoll-Datei mit Pfad
-k ‚Nicht ausführen wenn die Adresse den folgenden Kriterien entspricht‘: Ihre Vorgabe
-? Zeigt die Parameter für den Part AUTO
<EXEC> <Kommando> <Parameter>
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
119
-a Alias der Befehlsausführung
-d Domäne der Befehlsausführung
-n Beschreibung
-i Pfad der ausführbaren Datei
-g Argumente
-k Schlüsselwörter
-m Lokales Postfach
-f (Flags)
K Schlüsselwörter verwenden
M Nachrichten in lokalem Postfach speichern
-? Zeigt die Parameter für den Part EXEC
<ACCOUNT> <Kommando> <Parameter>
-n Name des externen Post-Kontos
-d Domäne für den ACCOUNT
-h Server auf dem sich das externe Post-Konto befindet
-l Anmeldename
-p Kennwort für die Anmeldung
-e Name der DFÜ-Verbindung
-r Anmeldename für die DFÜ-Verbindung
-c Kennwort für die DFÜ-Verbindung
-f (Flags)
S
Mailheader nach Empfängern durchsuchen
(Gemeinsames Post- Konto)
R
DFÜ verwenden
MERCUR Mailserver Version 3.3
120
MERCUR Hilfsmittel
L
Benutzeranmeldung verwenden
G
Globaler ACCOUNT
I
IMAP4 verwenden
D
Nachrichten am Server löschen
U
Nur ungelesene Nachrichten empfangen
-w Wochentage, mit Komma getrennt (Mon, Die, ...)
-o Einmalig um (00:00) Uhr, Standard ist ‚Einmalig beim Start‘
-i Intervall (xx) ‚M‘ = Minute, ‚H‘ = Stunde
-b Zwischen (06:00..18:00) Zeiten getrennt mit zwei Punkten
-t ‚Nur Nachrichten empfangen die kleiner sind als‘
-? Zeigt die Parameter für den Part ACCOUNT
<ROUTE> <Kommando> <Parameter>
-y (Flags)
U
Weiterleiten an Mail- Adresse
H
Weiterleiten an Mail-Server
D
Weiterleiten an Mail-Host
-k Filter
Der Filter muss bei mehreren Einträgen entsprechend oft ausgeführt werden. Der erste Eintrag muss mit ‚OR‘ beginnen. Nach dem
‚OR‘ (getrennt mit Leerzeichen) kommen die Textangaben aus A1
bis A3. Sollten Sie mehrere Filter anlegen wollen, geben Sie wieder
als ersten Eintrag ‚OR‘ bzw. ‚AND‘ an, je nachdem wie die Filter zusammen verknüpft sein sollen. Die Felder A1 bis A3 werden immer
für sich behandelt. D.h. Filter für A1-3, oder Filter für B oder Filter
für C.
-A1
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
121
‚Empfänger-Adresse‘
‚Absender-Adresse‘
‚To:‘
‚Cc:‘
‚From:‘
‚Reply-To:‘
‚Subject:‘
‚Date:‘
‚MIME-Version:‘
‚Content-Type:‘
‚Content-Transfer-Encoding:‘
‚X-Mailer:‘
-A2
‚ist‘ =
‚ist nicht‘ !=
‚beginnt mit‘ = Text*
‚endet mit‘ = *Text
‚beginnt nicht mit‘ != Text*
‚endet nicht mit‘ != *Text
‚enthält‘ = *Text*
‚enthält nicht‘ != Text
-A3
Der Text nach dem im Mailheader gesucht werden soll
Beispiel:
(-k Oder To-Feld ist [email protected])
MERCUR Mailserver Version 3.3
122
MERCUR Hilfsmittel
Eintrag:
-B
-k OR To: = [email protected]
Wenn die Nachricht vom Rechner (HOST) kommt
Beispiel:
(-k Oder wenn der Host ist 194.195.180.160)
Eintrag:
-k OR HOST = 194.195.180.160
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
-C
123
Nachrichtengröße ‚SIZE‘
‚kleiner als‘ <
‚größer als‘ >
‚ist gleich‘ =
Angabe für die Größe
Beispiel: (-k Oder Nachricht kleiner als ‚Angabe für die Größe‘)
Eintrag:
-k OR SIZE<2048
-n
Name der Route
-a
Adresse an die weitergeleitet werden soll
-l
Dll- Datei für installierbaren Filter
-e
Name der DFÜ- Verbindung
-r
Loginname für DFÜ
-c
Kennwort für DFÜ
-f (Flags)
A Domäne als Host interpretieren
F Installierbaren Filter verwenden
M Nachricht löschen
R DFÜ verwenden
W Warten bis der entfernte Computer die Verbindung öffnet
-w
Wochentage, mit Komma getrennt (Mon, Die, ...)
-m
Sofort wenn Nachricht eintrifft
-t
Wenn im Ausgang mehr als (xx) Nachrichten sind
-o
Einmalig um (00:00) Uhr, Standard ist ‚12:00‘ Uhr
MERCUR Mailserver Version 3.3
124
MERCUR Hilfsmittel
-i
Intervall (xx) ‚M‘ = Minute, ‚H‘ = Stunde
-b
Zwischen (06:00..18:00) Zeiten getrennt mit zwei Punkten.
Bei keiner Angabe ‚Den ganzen Tag‘
-t
‚Nur Nachrichten empfangen die kleiner sind als‘
-?
Zeigt die Parameter für den Part ACCOUNT
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
125
MERCUR Hilfsmittel Holiday
Holiday ist ein Programm, dass einen Auto-Responder generiert. Wenn Sie
zum Beispiel unterwegs sind und Benutzern die Ihnen eine E-Mail schicken
automatisch antworten wollen, können Sie mit diesem Tool den Antworttext
ändern oder auch entfernen. Dazu muss eine Befehlsausführung angelegt
sein. Die Adresse kann z.B. [email protected] lauten. Wenn Sie durch
eine E-Mail-Nachricht an diese Adresse diesen Autoresponder für Sie aktivieren, wird bei den für Ihre Adresse eingehenden Nachrichten, automatisch
der von Ihnen bestimmte Text an die Absender-Adresse zurückgeschickt.
Holiday per E-Mail aktivieren:
1.
Legen Sie eine Befehlsausführung mit der Adresse z.B. [email protected] an.
Schreiben Sie sich z.B. mit dem Notepad Ihren Antworttext und speichern
Sie diesen ab.
2.
Schicken Sie dann an die Adresse (z.B. [email protected]) eine
Nachricht. Fügen Sie der Nachricht den Antworttext als Attachment an.
Holiday per E-Mail deaktivieren:
Schicken Sie eine Nachricht an die Adresse ([email protected]) ohne
angehängte Datei.
Holiday an der Eingabeaufforderung
Im folgenden wird der Aufruf des Programms Holiday von der Eingabeaufforderung her beschrieben. Die Parameter sind durch Leerzeichen zu trennen.
Holiday <Postfach> <Dateiname> (-b<jjmmtt>) (-e<jjmmtt>) (-d)
[-n<Name>] (-?)
<Postfach>
Das Postfach für das der Auto-Responder ausgeführt werden soll (z.B. [email protected]).
<Dateiname>
Die Datei die den Auto-Responder-Text enthält.
MERCUR Mailserver Version 3.3
126
MERCUR Hilfsmittel
-b<jjmmtt>
Das Startdatum ab dem der Auto-Responder ausgeführt
werden soll (z.B. 001015 entspricht 15.10.00).
-e<jjmmtt>
Das Enddatum ab dem der Auto-Responder nicht mehr
ausgeführt werden soll (z.B. 001030 entspricht 30.10.00).
-d
Aktiviert die automatische Löschung des Auto-Responder
nach Ablauf des Enddatums.
-n<Name>
Name des Auto-Responders (Optional).
-?
Zeigt Ihnen Hilfeinformationen an.
Deaktivieren Sie die Ausführung des Auto-Responders in dem Sie keine
Datei angeben, oder die Datei, die Sie übergeben, keinen Text enthält.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
127
MERCUR Hilfsmittel MCREORG
MCREORG baut die Datenbank von MERCUR neu auf. Es benötigt keine
Verzeichnisangabe. Dabei können die Index-Dateien neu angelegt, einzelne
Bereiche (Benutzer, Mailing-Listen etc.) gezielt angesprochen und als gelöscht gekennzeichnete Datensätze physikalisch aus der Datenbank entfernt
werden.
Rufen Sie das Programm an der Eingabeaufforderung wie folgt auf:
Mcreorg <mode> [-r] [-d] [-c]
Folgende Parameter sind möglich:
Mode:
U
Baut die Benutzer neu auf.
L
Baut die Mailing-Listen neu auf.
R
Baut die Auto-Responder neu auf.
X
Baut die Befehlsausführungen neu auf.
P
Baut die externen Post-Konten neu auf.
S
Baut die statischen Routen neu auf.
D
Baut die Domänen neu auf.
A
Baut alle Datensätze neu auf.
[-r]
Baut die Index-Dateien neu auf.
[-d]
Gelöschte Domänen-Einträge entfernen.
[-c]
Doppelte Einträge entfernen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
128
MERCUR Hilfsmittel
MERCUR Hilfsmittel DNS-View
Beim Domain Name System (DNS) handelt es sich um eine hierarchische
Einrichtung zur Namensgebung, bei der Hosts, die einen DNS-NameserverProzeß ausführen, Zuordnungspaare von Namen und Internet-Adressen
verwalten. Das Domain Name System (DNS) bietet einen netzwerkweiten
Verzeichnisdienst, der die Zuordnung von Host-Namen und InternetAdressen übernimmt. Wird zur Namenszuordnung DNS verwendet, so
nimmt der Zuordnungsprozeß eines Anwender-Host Kontakt mit einem DNSNameserver auf, der sich irgendwo im Internet befindet, um Anfragen nach
Namenszuordnungen an ihn zu richten. Der Nameserver verwendet eine
Verzeichnisdatenbank, um Namen zuzuordnen und schickt die Ergebnisse
an den Zuordnungsprozeß des lokalen Host zurück.
DNSView ermöglicht Ihnen auf komfortable Weise Anfragen an DNSNameserver zu stellen. In erster Linie werden wohl Anfragen zu Zuordnungen von Host-Namen und IP-Adressen erfolgen. Mit DNSView ist es auch
möglich Abfragen nach weiteren evtl. bereitgestellten Informationen durchzuführen.
Das Programmfenster
Das Programmfenster unterteilt sich in zwei Bereiche, dem Abfrage- und
dem Ergebnisbereich. In dem oberen, dem Abfragebereich, geben Sie die
Informationen zu der aktuellen Abfrage ein. Das Ergebnis wird Ihnen nach
erfolgter Durchführung der Abfrage, in dem unteren, dem Ergebnisbereich,
angezeigt. Unterhalb des Ergebnisbereiches befinden sich eine Statusanzeige und die folgenden Schaltflächen:
Kopieren
Durch Auswählen dieses Befehles werden die vorhandenen Ergebnisse in
die Zwischenablage kopiert.
Suche
Mit diesem Befehl starten Sie die Abfrage mit den von Ihnen angegebenen
Informationen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Hilfsmittel
129
Schließen
Schließt das Programmfenster und beendet das Programm.
Abfrage
In diesem Bereich geben Sie die Informationen, an Hand derer die Abfrage
durchgeführt werden soll, vor. Es können von Ihnen die folgenden Informationen vorgegeben werden:
Nameserver
Geben Sie eine gültige IP-Adresse für den Nameserver an, der die Abfrage
beantworten soll. Die IP-Adresse muss in dem gültigen Format
„xxx.yyy.zzz.aaa“ eingegeben werden. An Stelle der IP-Adresse können Sie
auch den gültigen Hostnamen des Nameservers eingeben.
Abfrage
Erwartet die Angabe des Hostnamen zu dem Informationen abgerufen werden sollen. Die Verwendung einer IP-Adresse ist hier nicht zulässig.
MERCUR Mailserver Version 3.3
130
MERCUR Hilfsmittel
Typ
Wählen Sie hier die Informationen aus, die der Nameserver zu dem angegebenen Host bereit stellen soll. Es wird Ihnen eine Vielzahl von Informationstypen angeboten, hier werden jedoch nur die wichtigsten beschrieben.
Alle Datensätze
Es werden alle verfügbaren Datensätze abgefragt.
Host Address (A)
Es wird die Hostadresse des unter „Abfrage“ definierten Hosts abgerufen.
Das ist die 32-Bit-IP-Host-Adresse.
Name Server (ns)
Es wird der zum angegebenen Host zugehörige Name server abgefragt. Das
ist der Name des maßgeblichen Servers einer Domäne.
Mail Exchange (MX)
Es wird der zum angegebenen Host zugehörige MX-Record abgefragt. Das
ist der Name eines Host, der in einer Domäne zum Austausch von Post
dient.
Ergebnisse
Hier werden Ihnen die Ergebnisse einer Abfrage angezeigt. Die
Spalten Domäne, Typ, Klasse, Time-To-Live, Datensatz und Priorität enthalten die empfangenen Ergebnisse. Durch einen Klick auf
die Spaltenbezeichnung erfolgt eine Sortierung.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Konfigurations-Beispiele
131
MERCUR - Konfigurationsbeispiele
MERCUR kann in den unterschiedlichsten Umgebungen eingesetzt werden.
Je nach Anforderung, erstreckt sich das Einsatzgebiet von der einfachen
passiven Postfachverwaltung mit externen Post-Konten bis hin zu verteilten
Kommunikationssystemen. Abhängig von den jeweiligen Systemvoraussetzungen, sind entsprechende Einstellungen vorzunehmen, die sich zum Teil
erheblich voneinander unterscheiden.
Im folgenden werden mehrere typische Konfigurationsprofile aufgeführt. Diese stellen eine übersichtliche Orientierungshilfe dar, müssen aber im einzelnen auf die vorhandenen Gegebenheiten angepaßt werden.




DFÜ-Verbindung und Sammelkonto bei einem Internet-Provider
DFÜ-Verbindung und Mail-Zustellung via SMTP
Router- bzw. Festverbindung zum Internet und eigene Mail-Domäne
Router- bzw. Festverbindung zum Internet und drei eigene MailDomänen.
MERCUR Mailserver Version 3.1
132
MERCUR Konfigurations-Beispiele
DFÜ-Verbindung und Sammelkonto bei einem
Internet-Provider
Ein Unternehmen besitzt ein kleines TCP/IP-Netzwerk und einen DFÜZugang zum Internet. Die eingehenden Nachrichten für die eigene Domäne
domain.com werden beim Internet-Provider in einem Sammelkonto abgelegt. Der Mailserver der Firma soll alle 3 Stunden die eingegangenen Nachrichten von diesem Postfach abholen und auf die entsprechenden Benutzer
auf dem lokalen System verteilen. Nachts soll die Aktualisierung nur alle 6
Stunden und am Wochenende einmal am Tag stattfinden. Die ausgehenden
Nachrichten sollen im Stundentakt versendet werden.
Einstellungen für den Postausgang
Für den Verbindungsaufbau zum Internet-Provider, muss zunächst ein DFÜNetzwerk-Profil (weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer Windows Dokumentation unter DFÜ-Netzwerk) definiert werden. Danach muss auf der
Karteikarte Verbindung im MERCUR Konfigurationsprogramm das entsprechende Profil aktiviert werden. Die auf dem System vorhandenen DFÜ-
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Konfigurations-Beispiele
133
Profile werden in einer Liste zur Verfügung gestellt. Damit der Postausgang
zum richtigen Zeitpunkt aktualisiert, d.h. ausgehende Nachrichten versendet
werden, muss auf der Karteikarte Post-Austausch unter der Rubrik Postausgang aktualisieren noch das entsprechende Intervall von 60 Minuten eingestellt werden. Weiterhin muss im Feld Weiterleiten an Austauschserver der
Name bzw. die IP-Adresse des Servers angegeben werden, an den die ausgehenden Nachrichten weitergeleitet werden sollen. In den meisten Fällen
ist dies der Mailserver des Internet-Providers.
Anmerkung: Da in diesem Beispiel eine DFÜ-Verbindung verwendet wird,
ist es empfehlenswert auf der Karteikarte Post-Austausch die Option DNS
verwenden nur dann zu aktivieren, wenn der Nameserver über das lokale
Netzwerk erreichbar ist. Andernfalls müßte für jede Art von Namensauflösung das DFÜ-Profil aktiviert werden.
Einstellungen für den Posteingang
Wichtigste Voraussetzung für die DFÜ-Verbindung ist auch hier ein gültiges
DFÜ-Netzwerk-Profil. Für das Abholen der Nachrichten muss ein entsprechendes externes Post-Konto im Benutzermanager angelegt werden. Im
Konto-Dialog müssen der Mailserver des Internet-Providers und die dazugehörigen Anmeldedaten angegeben werden. Um den zeitlichen Ablauf zu gewährleisten, sind unter der Rubrik Zeitplanung auf der Karteikarte Optionen
die folgenden Einträge vorzunehmen:

Einmalig um 18:00 an Sam,Son

Alle 6 Stunden zwischen 0:00 und 8:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre

Alle 3 Stunden zwischen 8:00 und 18:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre

Alle 6 Stunden zwischen 18:00 und 24:00 an Mon,Die,Mit,Don,Fre
Weiterhin muss auch hier das DFÜ-Netzwerk-Profil angegeben werden, das
für den Verbindungsaufbau zum Internet-Provider verwendet werden soll.
Sämtliche vorhandenen DFÜ-Netzwerk-Profile stehen hier zur Auswahl bereit.
Da es sich bei diesem Beispiel um ein Sammelkonto handelt, muss zusätzlich noch die Option Mail-Header nach Empfängern durchsuchen aktiviert
sein, damit die Nachrichten den entsprechenden Benutzern zugestellt werden können.
MERCUR Mailserver Version 3.3
134
MERCUR Konfigurations-Beispiele
DFÜ-Verbindung und Mail-Zustellung via
SMTP
Ähnlich wie im ersten Beispiel beschrieben, handelt es sich auch hier um ein
Unternehmen mit einer DFÜ-Verbindung zum Internet-Provider. Es existiert
jedoch kein Sammelkonto beim Internet-Provider, da in diesem Fall eine Zustellung via SMTP erfolgt.
Da die Firma mittels DFÜ-Netzwerk ans Internet angeschlossen ist, kann die
Zustellung nur dann erfolgen, wenn der lokale Mailserver die Verbindung
zum Internet-Provider aufbaut. Um eine ordnungsgemäße Zustellung zu gewährleisten, muss also in regelmäßigen Abständen ein Verbindungsaufbau
stattfinden. Der Zeitrahmen dafür soll analog zum ersten Beispiel erfolgen.
Einstellungen für den Postausgang
Die Einstellungen werden analog zum ersten Beispiel vorgenommen. Zuerst
muss auf der Karteikarte Verbindung im MERCUR Konfigurationsprogramm
das entsprechende Profil aktiviert werden. Damit der Postausgang zum richtigen Zeitpunkt aktualisiert wird, muss auf der Karteikarte Post-Austausch
unter der Rubrik Postausgang aktualisieren auch hier das entsprechende In-
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Konfigurations-Beispiele
135
tervall von 60 Minuten eingestellt werden. Auch hier muss im Feld Weiterleiten an Austauschserver der Austauschserver angegeben werden (z.B. der
Mailserver des Internet-Providers), an den die ausgehenden Nachrichten
weitergeleitet werden sollen.
Einstellungen für den Posteingang
Um eine zeitgesteuerte Nachrichtenübermittlung via SMTP zu realisieren
muss in regelmäßigen Intervallen ein Verbindungsaufbau zum InternetProvider erfolgen und zwar unabhängig davon, ob sich ausgehende Nachrichten im Postausgang befinden. Analog der Zeitplan-Einstellungen für das
externe Post-Konto im ersten Beispiel, müssen in diesem Fall die entsprechenden Einträge auf der Karteikarte Post-Austausch unter der Rubrik Postausgang aktualisieren vorgenommen werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass hier die Option Nur verbinden wenn Postausgang nicht leer NICHT
aktiviert ist.
MERCUR Mailserver Version 3.3
136
MERCUR Konfigurations-Beispiele
Router- bzw. Festverbindung zum Internet
und eigene Mail-Domäne
Eine Firma ist mit einem ISDN-Router an das Internet angeschlossen. Die
eigene Mail-Domäne domain.com ist durch einen MX-Eintrag im Nameserver des Internet-Providers registriert und wird von einem eigenen
Mailserver verwaltet. Die internen Benutzer der Firma können die eingegangenen Nachrichten dann direkt via POP3 vom lokalen Server abrufen. Benutzer die nicht der lokalen Domäne angehören sollen keine Möglichkeit haben, Nachrichten an externe Adressen zu versenden.
Einstellungen für den Postausgang
Da die Verbindung zum Internet-Provider über einen Router abgewickelt
wird, müssen in diesem Fall keinerlei DFÜ-Einstellungen vorgenommen
werden. Die Option Verbindung auf der Karteikarte Verbindung wird auf
Netzwerk-Verbindung eingestellt. Unter der Rubrik Postausgang aktualisieren auf der Karteikarte Post-Austausch werden die folgenden Einträge hinzugefügt:
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Konfigurations-Beispiele

Sofort, wenn die Nachricht eintrifft

Alle 15 Minuten an allen Tagen
137
Zu versendende Nachrichten werden somit direkt weitergeleitet. Falls Zustellungsprobleme auftreten, wird durch das zusätzliche 15-Minuten-Intervall der
Zeitpunkt der Wiederholungen festgelegt. Unter der Rubrik Weiterleiten
muss noch mindestens eine der beiden Optionen DNS verwenden und Weiterleiten an Austauschserver aktiviert werden. Für den DNS-Betrieb ist zusätzlich noch die Angabe eines Nameservers auf der Karteikarte System erforderlich. Falls beide Optionen gewählt werden, dann wird der Austauschserver nur dann verwendet, wenn via DNS keine Zustell-Informationen verfügbar ist.
Einstellungen für den Posteingang
Für den Posteingang sind in diesem Fall keine besonderen Einstellungen
vorzunehmen, da der SMTP-Dienst für externe Instanzen direkt erreichbar
ist. Aus Sicherheitsgründen werden allerdings hier noch die Anti 'Spamming' Optionen auf der Karteikarte Sicherheit aktiviert. Dadurch wird gewährleistet, dass externe Benutzer bzw. Mailserver nur Nachrichten an lokale Benutzer senden und somit den lokalen Mailserver NICHT als Relay-Host
verwenden können.
MERCUR Mailserver Version 3.3
138
MERCUR Konfigurations-Beispiele
Router- bzw. Festverbindung zum Internet
und drei eigene Mail-Domänen.
Die Firma aus dem dritten Beispiel besitzt nun die beiden zusätzlichen MailDomänen sub1.domain.com und sub2.domain.com. Diese sollen auf zwei
zusätzlichen Mailservern, die über das lokale Netzwerk erreichbar sind, verwaltet werden. Der ursprüngliche Mailserver aus dem dritten Beispiel soll
nach wie vor als Schnittstelle zum Internet dienen. Eingehende Nachrichten,
die für die beiden Unterdomänen bestimmt sind, sollen an den entsprechenden Server weitergeleitet werden.
Einstellungen für den Postausgang am Hauptserver
Die Einstellungen bzgl. Verbindung und Post-Austausch sind in diesem Fall
absolut identisch mit der Konfiguration im dritten Beispiel. Sämtliche ausgehenden Nachrichten werden über den Standardweg weitergeleitet.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Konfigurations-Beispiele
139
Einstellungen für den Posteingang am Hauptserver
Auch der Posteingang arbeitet grundsätzlich wie bereits im dritten Beispiel
beschrieben. Die eingehenden Nachrichten werden, auf dem SMTP-Weg direkt verarbeitet. Eine Ausnahme ist hier jedoch die Weiterverarbeitung der
Unterdomänen sub1.domain.com und sub2.domain.com. Diese sollen von
den beiden untergeordneten Mailservern verwaltet werden und müssen
demnach auch dorthin weitergeleitet werden. Dies geschieht mit Hilfe von
zwei Statischen Routen, die folgendermaßen definiert werden:
Beschreibung
Route zu mail.sub1.domain.com
Aktion
Weiterleiten an <entfernten Mailserver>
mail.sub1.domain.com
Standard-Filter
Wenn die Empfänger-Adresse endet mit
'sub1.domain.com'
Zeitplanung
Sofort, wenn die Nachricht eintrifft.
In diesem Fall werden alle eingehenden Nachrichten, die für die Unterdomäne sub1.domain.com bestimmt sind, direkt an den dafür zuständigen
Mailserver mail.sub1.domain.com weitergeleitet. Die Einstellungen für die
zweite Unterdomäne sub2.domain.com unterscheiden sich hier nur im Namen der Domäne.
Einstellungen für den Postausgang an den beiden untergeordneten
Servern
Da die untergeordneten Mailserver ausschließlich für die Verwaltung der
beiden Unterdomänen sub1.domain.com bzw. sub2.domain.com zuständig sind und keinen direkten Zugang zum Internet haben, werden ausgehende Nachrichten hier grundsätzlich an den Hauptserver weitergegeben.
Der Hauptserver muss in diesem Fall auf der Post-Austausch-Seite als Austauschserver angegeben werden. Auf die DNS-Option muss verzichtet werden, da eine direkte Zustellung nur vom Hauptserver durchgeführt werden
kann.
Einstellungen für den Posteingang an den beiden untergeordneten
Servern
Für den Posteingang an den untergeordneten Mailservern sind keine speziellen Einstellungen erforderlich. Die Konfiguration ist entsprechend dem Beispiel 3 vorzunehmen.
MERCUR Mailserver Version 3.3
140
MERCUR Fehlermeldungen
MERCUR Fehlermeldungen
SMTP-Dienst
501 invalid Command in this state
Der gesendete SMTP-Befehl ist an dieser Stelle nicht zulässig.
502 Not implemented
Der gesendete SMTP-Befehl wird nicht unterstützt.
501 General failure on server
Ein allgemeiner Fehler ist aufgetreten.
552 Message size exceeds fixed maximium message size of <xxx>
bytes
Die Nachrichtengröße überschreitet den maximal zulässigen Wert von <xxx>
bytes.
501 Syntax Error
Ein SMTP-Befehl ist grammatikalisch nicht korrekt.
250 User unknown; will forward to <xxx>
Der Benutzer ist auf diesem System unbekannt und wird weitergeleitet an
<xxx>.
250 User not local; will forward to <xxx>
Der Benutzer wird auf diesem System nicht verwaltet und wird weitergeleitet
an <xxx>.
550 Recipient not here
Der angegebene Benutzer existiert nicht.
550 Permission denied
Der Zugriff wurde verweigert. In Verbindung mit Mailing-Listen kann diese
Meldung auftreten, wenn die Option Nur Eigentümer kann Nachrichten an
die Liste senden gesetzt ist.
550 That is a user name, not a mailing list
Ein EXPN-Befehl wurde in Verbindung mit einer Benutzeradresse ausgeführt
anstatt mit einer Mailing-Liste.
MERCUR Mailserver Version 3.3
MERCUR Fehlermeldungen
141
550 That is a mailing list, not a user name
Ein VRFY-Befehl wurde in Verbindung mit einer Mailing-Liste ausgeführt anstatt mit einer Benutzeradresse.
Auto responder 'xxx' does not exist
Der angeforderte Auto-Responder <xxx> ist nicht definiert.
No responder created for <xxx>; Address does not match with responder mask
Der angeforderte Auto-Responder kann nicht ausgeführt werden, da
Zieladresse <xxx> nicht zulässig ist.
Cannot open responder file 'xxx'
Die für diesen Auto-Responder benötigte Datei <xxx> kann nicht geöffnet
werden.
Cannot add mail address <xxx> to mailing list 'yyy'; Invalid address
Die Mailadresse <xxx> ist ungültig und kann nicht der Mailing-Liste <yyy>
hinzugefügt werden.
Cannot execute <xxx>; Invalid filename
Die Anwendung <xxx> kann nicht ausgeführt werden, da der Dateiname ungültig ist.
Cannot execute <xxx>; File not found
Die Anwendung <xxx> kann nicht ausgeführt werden, da die Datei nicht vorhanden ist.
Connection timed out
Die Verbindung wurde abgebrochen, weil eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist.
Cannot forward message; No destination address is given
Die Nachricht kann nicht weitergeleitet werden, da keine Zieladresse angegeben wurde.
Cannot forward message; Invalid mail address <xxx>
Die Nachricht kann nicht weitergeleitet werden, da die Zieladresse <xxx>
ungültig ist.
The MX-Host does not respond
Der Zielserver, der für die Weiterleitung einer Nachricht verwendet werden
soll, antwortet nicht.
There is no MX-Host available
Es ist kein Zielserver verfügbar, da der Nameserver keine Informationen hat.
MERCUR Mailserver Version 3.3
142
MERCUR Fehlermeldungen
Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy>
Das DFÜ-Netzwerk Profil <xxx> (Remote Access) kann nicht geöffnet werden. <yyy> enthält die Meldung vom System.
POP3-Dienst
-ERR invalid Command in this state
Der gesendete POP3-Befehl ist an dieser Stelle nicht zulässig.
-ERR Unknown message
Die angeforderte Nachricht ist nicht vorhanden
-ERR General failure on server
Ein allgemeiner Fehler ist aufgetreten.
-ERR Cannot read directory
Das Mail-Verzeichnis kann nicht gelesen werden.
-ERR invalid Username
Der angegebene Benutzername ist falsch.
-ERR invalid Password
Das angegebene Kennwort ist falsch.
-ERR No privileges to logon
Es ist keine Berechtigung vorhanden, um sich als Windows NT Benutzer anzumelden.
-ERR Login failed (<xxx>)
Die Anmeldung als Windows NT Benutzer ist mit Fehler <xxx> fehlgeschlagen.
Connection timed out
Die Verbindung wurde abgebrochen, weil eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist.
Could not open dial-up profile <xxx>;<yyy>
Das DFÜ-Netzwerk Profil <xxx> (Remote Access) kann nicht geöffnet werden. <yyy> enthält die Meldung vom System.
MERCUR Mailserver Version 3.3
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