DECT R4 - Avaya Support

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IP Office Version 8.0
Installation von IP Office DECT R4
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
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[email protected]
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Inhaltsverzeichnis
3.6.1
3.6.2
3.6.3
3.6.4
3.6.5
3.6.6
3.6.7
3.6.8
Inhaltsverzeichnis
1. DECT R4
1.1 Änderungen.....................................................................
in der IP Office-Version 8.0
8
1.2 Basisstationen
..................................................................... 9
1.3 Antennen ..................................................................... 12
1.4 IP-DECT-Gateway
..................................................................... 13
1.5 Telefone ..................................................................... 14
1.5.1 3720
...................................................... 14
1.5.2 3725
...................................................... 15
1.5.3 3740
...................................................... 16
1.5.4 3749
...................................................... 17
1.6 Ladegeräte..................................................................... 18
1.7 AIWS
..................................................................... 19
1.7.1 AIWS2
...................................................... 20
1.7.2 AIWS1
...................................................... 21
2. Standortanalyse und Planung
2.1
2.2
2.3
2.4
Zu berücksichtigende
.....................................................................
Faktoren
Übergabe .....................................................................
Synchronisation
.....................................................................
der Basisstation
Durchführung
.....................................................................
einer Analyse
25
26
27
28
3. Installation mit „Bereitstellung“
3.1 DECT Software
.....................................................................
3.2 IP Office-Konfiguration
.....................................................................
3.2.1 Sicherheitseinstellungen
......................................................
3.2.2 Einrichten der ......................................................
IP DECT Leitung
3.2.3 Hinzufügen von
......................................................
Lizenzen
3.2.4 Manuelle Einrichtung
......................................................
von Nebenstellen
3.2.5 Konfigurieren ......................................................
einer Ausgangsnummer
3.2.6 Aktivieren von HTTPS und
Sicherheitszertifikaten
......................................................
in IP Office Manager
3.3 Einrichtung.....................................................................
der Master Basisstation
3.3.1 Standardeinstellung
......................................................
der Basisstation
3.3.2 Ermittlung der......................................................
IP-Adresse der Basisstation
3.3.3 Zugriff auf die ......................................................
Konfiguration der Basisstation
3.3.4 Einrichten der ......................................................
IP-Adresse der Basisstation
3.3.5 Software der Basisstation
......................................................
aktualisieren
3.3.6 Administrationsmodus
......................................................
auswählen
3.3.7 Master-Modus......................................................
wählen
3.3.8 DECT Passwort
......................................................
einrichten
3.3.9 Geräte annehmen
......................................................
3.3.10 Zeitzone einstellen
......................................................
3.3.11 Bereitstellung......................................................
aktivieren
3.3.12 Aktivieren von HTTPS und
Sicherheitszertifikaten
......................................................
auf der Webschnittstelle
3.3.13 Integration des
......................................................
Telefonbuchs
3.4 Einrichtung.....................................................................
der IP-Slave-Basisstation
3.4.1 Standardeinstellung
......................................................
der Basisstation
3.4.2 Ermittlung der......................................................
IP-Adresse der Basisstation
3.4.3 Zugriff auf die ......................................................
Konfiguration der Basisstation
3.4.4 Einrichten der ......................................................
IP-Adresse der Basisstation
3.4.5 Software der Basisstation
......................................................
aktualisieren
3.4.6 Registrierung ......................................................
der Slave-Basisstation
3.5 Anbringen .....................................................................
der Basisstation
3.6 Anmeldung.....................................................................
eines Telefons
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
34
36
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50
51
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
63
64
65
66
69
70
72
Parameter Definitionsdateien
......................................................
laden
Anmeldung ermöglichen
......................................................
Manuelle Einrichtung
......................................................
von Nebenstellen
Anmeldung eines
......................................................
Telefons
Telefon-Erweiterung
......................................................
Anmeldung deaktivieren
......................................................
Angemeldete Benutzer
......................................................
anzeigen
Telefone abmelden
......................................................
73
75
76
77
80
84
85
86
4. IP-DECT-Gateway-Installation
4.1 Stromverbrauch
.....................................................................
der digitalen Basisstation
89
4.2 Installation.....................................................................
der digitalen Basisstationen
90
5. IP Office-Benutzerfunktionen
5.1
5.2
5.3
5.4
Statusanzeigen
.....................................................................
Anrufdienste
.....................................................................
Optionen während
.....................................................................
eines Gesprächs
Anklopfen (Call
.....................................................................
Waiting) Optionen
94
95
97
98
6. Geräte Management
6.1 AIWS Geräte
.....................................................................
Manager starten
6.2 Parameter.....................................................................
Definitionsdateien laden
6.3 Hochladen von Telefonvorlagen in den Geräte
Manager
.....................................................................
6.4 Vorlagen .....................................................................
auf Telefonen anwenden
6.5 Vorlagen .....................................................................
bearbeiten
6.6 Telefonsoftware
.....................................................................
aktualisieren
6.6.1 Installieren des
......................................................
Windows-Geräte-Managers
6.6.2 Windows-Geräte-Manager
......................................................
starten
101
101
104
106
108
110
112
114
7. AIWS-Installation
7.1 AIWS2-Installation
.....................................................................
7.1.1 AIWS2
......................................................
7.1.2 Navigieren Sie
......................................................
zum AIWS2
7.1.3 Setup-Assistenten
......................................................
ausführen
7.1.4 Verbindung Basisstation/AIWS
......................................................
aktivieren
7.1.5 AIWS Firmware
......................................................
aktualisieren
7.1.6 AIWS2-Statuslampen
......................................................
7.2 AIWS1-Installation
.....................................................................
7.2.1 AIWS Abdeckung
......................................................
entfernen
7.2.2 Den RTC Akku
......................................................
anschließen
7.2.3 Kabelverbindungen
......................................................
7.2.4 AIWS durchblättern
......................................................
7.2.5 Setup-Assistenten
......................................................
ausführen
7.2.6 Verbindung Basisstation/AIWS
......................................................
aktivieren
7.2.7 AIWS Firmware
......................................................
aktualisieren
7.2.8 AIWS ausschalten
......................................................
7.2.9 Wandbefestigung
......................................................
der AIWS Einheit
7.2.10 Anbringen der
......................................................
AIWS Abdeckung
7.2.11 AIWS Statuslampe
......................................................
7.2.12 Bildinstallationsmodus
......................................................
118
118
119
120
125
127
132
132
134
135
135
136
137
142
144
149
149
150
150
151
8. Sonstiges
8.1 Virtuelles .....................................................................
lokales Netzwerk (VLAN)
8.1.1 VLAN konfigurieren
......................................................
8.1.2 LAN-Statistik......................................................
anzeigen
8.1.3 LAN-Port (nur
......................................................
IPBL) deaktivieren
8.2 Neu starten/Reset-Schalter
.....................................................................
154
154
155
155
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8.3
8.4
8.5
8.6
Statuslampen
.....................................................................
an der Basisstation
IP-DECT-Gateway-Statuslampen
.....................................................................
AIWS2-Statuslampen
.....................................................................
AIWS1-Statuslampe
.....................................................................
156
158
159
160
9. Installation ohne „Bereitstellung“
9.1 DECT Software
.....................................................................
9.2 Hinzufügen
.....................................................................
von Lizenzen
9.2.1 Überprüfen der
......................................................
Lizenznummer
9.2.2 Hinzufügen von
......................................................
Lizenzen
9.2.3 Reservieren ......................................................
von Lizenzen
9.3 Einrichten.....................................................................
der IP DECT Leitung
9.4 Einrichten.....................................................................
der Master Basisstation
9.4.1 Standardeinstellung
......................................................
der Basisstation
9.4.2 Zugriff auf die
......................................................
Konfiguration der Basisstation
9.4.3 Aktualisierung
......................................................
der Firmware der Basisstation
9.4.4 Einrichten der
......................................................
IP-Adresse der Basisstation
9.4.5 Einrichten der
......................................................
Referenzzeitquelle
9.4.6 QoS/ToS Einstellungen
......................................................
9.4.7 Statusprotokoll
......................................................
aktivieren
9.4.8 Einrichten der
......................................................
Basisstation als Master
9.4.9 Aktivierung der
......................................................
zusätzlichen Dienste
9.4.10 Einstellung ......................................................
des PBX-Switch-Modus
9.4.11 IP Amtsleitungskonfiguration
......................................................
9.4.12 Eingabe der......................................................
Funkeinstellungen
9.4.13 Eingabe der......................................................
PARI
9.4.14 Eingabe der......................................................
SARI/PARK
9.4.15 Konfigurieren
......................................................
von Air Sync
9.4.16 Integration des
......................................................
IP Office Verzeichnisses
9.4.17 Reset der Basisstation
......................................................
9.4.18 Basisstation......................................................
prüfen
9.5 Konfiguration
.....................................................................
der IP-Slave-Basisstation
9.5.1 Standardeinstellung
......................................................
der Basisstation
9.5.2 Zugriff auf die
......................................................
Konfiguration der Basisstation
9.5.3 Aktualisierung
......................................................
der Firmware der Basisstation
9.5.4 Einrichten der
......................................................
IP-Adresse der Basisstation
9.5.5 Basisstation ......................................................
in den Slave-Modus schalten
9.5.6 Reset der Basisstation
......................................................
9.5.7 Basisstationen
......................................................
prüfen
9.6 Anbringen.....................................................................
der Basisstation
9.7 Anmeldung
.....................................................................
eines Telefons
9.7.1 Anmeldung erlauben
......................................................
9.7.2 Benutzereinträge
......................................................
erzeugen
9.7.3 Anmeldung eines
......................................................
Telefons
9.7.4 Durchführung......................................................
des anonymen Logins
9.7.5 Anmeldung deaktivieren
......................................................
166
167
167
167
168
169
171
173
174
175
178
179
180
180
181
183
183
184
185
186
186
187
189
190
190
192
194
195
196
199
200
201
202
203
205
206
208
210
212
213
10. Glossar
Index
...............................................................................217
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
Seite 4
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Kapitel 1.
DECT R4
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
Seite 5
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
DECT R4:
1. DECT R4
Das Avaya DECT R4 ist ein DECT System, bei dem mehrere Basisstationen über ein IP LAN miteinander verbunden sind.
Unter IP Office wird DECT R4 mit IP Office-Version 5 unterstützt. Dieses Installationshandbuch enthält Informationen zur
Installation von DECT R4-Systemen mit Firmware für die IP Office-Version 8.0.
In diesem Handbuch werden die grundlegenden Installationsvorgänge für DECT R4 mit einem IP Office-System erläutert.
Informationen zu erweiterten Optionen und komplexen Installationsvorgängen finden Sie im vollständigen Avaya DECT R4
Handbuch.
· IP DECT Basisstation (IPBS) 9
Es werden bis zu 32 Basisstationen (1 Master + 31 Slaves) unterstützt. Während der Installation wird eine Station
als Master-Basisstation konfiguriert. Die anderen Basisstationen synchronisieren sich mit dieser Station als SlaveBasisstationen. Jede Basisstation kann in ihrem Abdeckungsreich bis zu 8 Telefongespräche zur gleichen Zeit
verwalten.
· Compact-Basisstationen können anstelle von Standard-Basisstationen verwendet werden. Diese Art
Basisstation unterstützt nur jeweils 4 Anrufe zur gleichen Zeit. Es können einem System bis zu 5 KompaktBasisstation Einheiten hinzugefügt werden. Bei einer Verwendung als Master-Basisstation, ist das gesamte
System auf 5 Basisstationen beschränkt.
· Telefone 14
Es werden bis zu 120 DECT Telefone unterstützt. Aus der Avaya 3700 Serie werden die Modelle 3720, 3725,
3740 und 3749 unterstützt. Andere DECT Telefone, wie das 3701 und das 3711, werden zwar unterstützt, aber
nur die einfache Telefonfunktion, und nur unter Verwendung der DECT GAP und DECT CAP Standards.
· Ladegeräte 18
Für die Telefone der Baureihe 3700 sind mehrere verschiedene Arten von Ladegeräten erhältlich. Bitte beachten
Sie, dass Ladegeräte für 3720/3725 Telefone nicht mit 3740/3749 Telefonen verwendet werden können und
umgekehrt. Einige Ladegeräte haben erweiterte Funktionen, sodass auf das mit dem Ladegerät verbundene
Telefon über die Geräte-Manager-Anwendung zugegriffen werden kann (Browser-Zugang über die AIWS Einheit
und LAN-Port oder WinPDM Anwendung des Ladegerätes über den USB-Port).
· IP Office
DECT R4 wird von IP Office-Systemen unterstützt, die unter der IP Office 5.0+ Software laufen. Diese Anleitung
gilt für Systeme, die unter der IP Office-Version 8.0 im IP Office Standard-Modus laufen.
· Lizenzen
Alle Telefone, die über DECT R4 Systeme angemeldet werden, benötigen eine Avaya IP Endpunktlizenz in der
IP Office Konfiguration.
· Konfigurationstools
Die Tools und Anwendungen für DECT R4 sind als Teil der IP Office Manager Anwendungsinstallation enthalten.
Hierzu gehört auch die entsprechende Firmware für den Betrieb mit dem IP Office System.
· Avaya Wireless Server für Gebäude (In-Building Wireless Server) (AIWS) 19
Diese Einheit ermöglicht das Senden und Empfangen von SMS Nachrichten. Sie ermöglicht außerdem drahtlose
Software-Upgrades und die Konfiguration von Telefonen (ohne AIWS können Telefone nur mit einem erweiterten
Ladegerät aktualisiert und konfiguriert werden). Bei Verwendung der IP Office Version 5 ermöglicht diese Einheit
die Integration des Verzeichnisses in IP Office und dem DECT R4 System. Bei Verwendung der IP Office Version 6
kann die Verzeichnisintegration durch die Master-Basisstation erfolgen, allerdings ohne SMS Unterstützung. Falls
sowohl SMS, als auch die Verzeichnisintegration erforderlich sind, muss eine AIWS Einheit eingesetzt werden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
1.1 Änderungen in der IP Office-Version 8.0
Folgende große Änderungen wurden in der IP Office-Version 8.0 vorgenommen, damit sie DECT R4 unterstützt:
· IP-DECT-Gateway
Dieses Gerät ermöglicht die Nutzung von 4-drahtigen Telefonkabeln bei Basisstationen, um eine Verbindung zum
DECT R4-System zu schaffen. Jedes IP-DECT-Gateway kann bis zu 16 digitale Basisstationen unterstützen und
diese mit Strom versorgen. Das IP-DECT-Gateway wird über LAN mit IP Office verbunden.
· Bis zu 2 IP-DECT-Gateway-Einheiten können verwendet werden, bis zu 32 Basisstationen werden unterstützt.
· IP- und digitale Basisstationen können im selben System verwendet werden.
· Ein IP-DECT-Gateway kann für das gesamte System als Masterbasisstation konfiguriert werden.
· Digitale Basisstationen
Die digitalen Versionen der BS330- und BS340-Basisstationen können mit dem IP-DECT-Gateway verwendet
werden. Sie ähneln physikalisch und in der Funktion den IP-Versionen, können aber über ein herkömmliches 4drahtiges Telefonkabel verbunden werden. Es sind keine digitalen Versionen der Kompakt-Basisstation verfügbar.
· AIWS2
Die AIWS-Einheit wurde durch die AIWS2-Einheit ersetzt. Die AIWS2-Einheit ist leichter zu installieren und
unterstützt zusätzliche Funktionen für das DECT-System.
· Customer Call Reporter Agenten-Unterstützung
Die Customer Call Reporter-Anwendung unterstützt nun auch Agenten, die die Telefone der Avaya-Reihe 3700 auf
einem DECT R4-System verwenden. Diese Unterstützung erfolgt nur für DECT-Systeme, die eine IP OfficeInstallation mit Bereitstellung verwenden, da diese dem Telefonbenutzer Anmeldeoptionen 95 bietet.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
DECT R4: Änderungen in der IP Office-Version 8.0
1.2 Basisstationen
DECT R4 unterstützt verschiedene Versionen von Basisstationen. Sie unterscheiden sich in der Antennenverbindung, der
Anzahl der unterstützten gleichzeitigen Anrufe und in der Verbindungsart zum DECT-System. Normalerweise wird eine der
Basisstationen während der Installation als Masterbasisstation für das gesamte DECT R4-System konfiguriert. Alle
anderen Basisstationen werden als Slave-Basisstationen konfiguriert.
Die Verfügbarkeit bestimmter Basisstationen hängt vom Land ab, in dem sie betrieben werden sollen.
Basisstationstypen
Die folgenden Basisstationstypen sind für die Verwendung eines DECT R4-Systems verfügbar. Sie sind als IP- oder
Digitalversion erhältlich. Zu jeder Basisstation gehört eine abnehmbare Wandhalterung zur Befestigung an einer Wand
oder für eine Ständerbefestigung. Mithilfe dieser Wandhalterung kann die Basisstation für Wartungen vom
Befestigungsort entfernt werden. Alle Basisstationsarten sind mit der gleichen Halterung ausgestattet, so dass die
Basisstationen auch ganz einfach untereinander ausgetauscht werden können.
· Basisstationen mit internen Antennen
Die zwei internen Antennen dieser Basisstationen können nicht nachjustiert werden. Die Antennen erzeugen eine
Richtcharakteristik der Funkabdeckung. Auf diesen Basisstationen können gleichzeitig bis zu acht Anrufe geführt
werden. Dieser Basisstationstyp ist für IP-Basisstationen (IPBS1 und IPBS2) und Digitalbasisstationen erhältlich.
IPBS1
IPBS2
· Kompakt-Basisstation
Diese IPBS1 IP-Basisstation ist äußerlich ganz ähnlich aufgebaut wie andere Basisstationen mit interner
Antenne, unterstützt aber nur vier gleichzeitige Gespräche. Es können einem System bis zu fünf KompaktBasisstation Einheiten hinzugefügt werden. Bei einer Verwendung als Master-Basisstation, ist das gesamte
System auf fünf Basisstationen beschränkt. Kompakt-Basisstation werden nur unterstützt, wenn alle anderen
Basisstationen unter der Firmware Version 3.3.11 oder später laufen.
· Basisstationen mit externen Antennen
Diese Basisstationen verfügen über zwei externe Antennen. Diese Antennen erzeugen ein gleichmäßiges
Funksendebereichmuster. Auf diesen Basisstationen können gleichzeitig bis zu acht Anrufe geführt werden. Die
Antennen können vom Gerät getrennt und durch verschiedene andere Arten von Antennen 12 ersetzt werden,
sofern andere Funksendebereichmuster und Reichweiten benötigt werden. Diese Art von Basisstation wird in
Nordamerika nicht unterstützt.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
IPBS1
IPBS1 IPBasisstationen
Kompakte IPBS1 IPBasisstation
IPBS2 IPBasisstationen
Digitale Basisstation
Mit internen
Antennen
Ja
Ja
Ja
Ja
" und kompakt
Ja
–
–
–
Mit externen
Antennen
Ja
–
–
Ja
IP-Basisstationen
IP-Basisstationen sind mit einer Befestigungshalterung und einem 1,2 Meter langen LAN-Kabel ausgestattet. Die
Stromversorgung der Basisstation erfolgt mithilfe von IEEE 802.3af Power over Ethernet (PoE 7W Klasse 2). Alternativ
hierzu benötigt die Basisstation eine Stromnetzsteckdose innerhalb von 8 Metern Kabelreichweite und ein Netzgerät.
Die Originalversionen der Reihe IPBS1 dieser Basisstationen wurden durch die Versionen der Reihe IPBS2 ersetzt. Diese
beiden Typen unterscheiden sich nicht in der Funktion und können auch zusammen auf derselben Installation verwendet
werden.
Digitale Basisstationen
Mithilfe von IP-DECT-Gateway 13 können digitale Basisstationen an das DECT-System angeschlossen werden. Diese
Basisstationen ähneln physikalisch den IPBS1-Basisstationen und verfügen über die gleichen Gehäuse und
Befestigungshalterungen, werden allerdings mit einem herkömmlichen 4-drahtigen Telefonkabel an das IP-DECT-Gateway
angeschlossen.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
DECT R4: Basisstationen
Digitale Basisstationen können entweder direkt über das IP-DECT-Gateway oder mithilfe eines separaten Netzadapters für
jede einzelne Basisstation mit Strom versorgt werden. Die Anzahl der Basisstationen, die über das IP-DECT-Gateway mit
Strom versorgt werden können, hängt von der Kabellänge zu jeder einzelnen Basisstation und vom verwendeten Kabeltyp
ab. Die Kabel zwischen dem IP-DECT-Gateway und jeder digitalen Basisstation sollten maximal 1.500 Meter lang sein.
Digitale Basisstationen sind in Versionen mit internen und externen Antennen verfügbar. Es gibt keine digitale Version der
Kompakt-Basisstation-Basisstation.
· Digitale Basisstation mit internen Antennen für die Europäische Union, die Schweiz, Island, Liechtenstein,
Norwegen und Russland.
· Digitale Basisstation mit externen Antennen für die Europäische Union, die Schweiz, Island, Norwegen und
Russland.
· Digitale Basisstation mit internen Antennen für die USA und Kanada.
Einzelheiten zur Basisstation
Funktion
DECT Frequenzen
Physische
Stromversorgung
(IP-Basisstationen)
Netzwerk
(IP-Basisstationen)
Funksignal
Details
Brasilien
1910-1920 MHz Frequenzen.
Lateinamerika
1910-1930 MHz Frequenzen.
Nordamerika
1920-1930 MHz Frequenzen.
Rest der Welt
1880-1900 MHz Frequenzen.
Abmessungen
(Höhe × Breite × Tiefe)
165 × 200 × 56 mm (einschl. Befestigungsklammer).
Hinzu kommen 95mm Höhe für externe Antennen.
Gewicht
450g
Material
ABS Kunstpressstoff
Farbe
Beige
Externe Anschlüsse
2 × RJ45, 1 x RJ12
Eingangsleistung
Stromversorgung über Ethernet IEEE 802.3af oder lokale
Stromquelle
Betriebsspannung
21 bis 56 V Gleichstrom
Stromverbrauch
Normal 4W, maximal 5W.
Stromversorgung über Ethernet
PoE Klasse 2 (7W).
Ethernet:
10/100baseT
Voice over IP
H.323 XMobile inkl. QSig/DSS1.
Sprachverschlüsselung
G.711 A-LAw / Mu-Law (64kbps)
G.723.1 (5.3 kbps)
G.729A und AB (16 kbps)
HF Ausgangsleistung EU
Zwischen 23 dBm und 28 dBm (mit interner Antenne)
Zwischen 20 dBm und 25 dBm (mit externer Antenne)
HF Ausgangsleistung US
Zwischen 17 dBm und 21,6 dBm (mit interner Antenne)
Umgebungsbeding Betriebstemperatur
ungen
Lagertemperatur
-10°C bis +55°C
-40°C bis +70°C
Relative Luftfeuchtigkeit während
des Betriebs
15 bis 90 %, nicht kondensierend
Relative Luftfeuchtigkeit während
der Lagerung
5 bis 95%, nicht kondensierend
Immunität gegen
elektromagnetische Felder
3V/m (EN61000-4-3)
Immunität gegen ESD
4 kV Kontaktentladung und 8 kV Luftentladung
(EN61000-4-2)
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1.3 Antennen
Die folgenden Antennen können verwendet werden, um die mitgelieferten Antennen an einer Basisstation mit externen
Antennen zu ersetzen. Diese Antennen verfügen über Antennenkabel, die eine optimale Positionierung ermöglichen.
Beachten Sie, dass diese optionalen Antennen in Nordamerika nicht unterstützt werden.
· Rundstrahlende Einzelantenne
Ein Paar dieser Antennen kann dazu verwendet werden, um den Funksendebereich der Basisstation ungefähr zu
verdoppeln, also um eine rundstrahlende Abdeckung von bis zu 600 Metern zu ermöglichen.
· Gerichtete Dual Antenne
Diese Antenne sorgt für eine gerichtete Abdeckung mit einer Reichweite von bis zu 750 Metern. Es wird zum
Anschluss an die Basisstation nur eine Antenneneinheit benötigt.
· Gerichtete Einzelantenne
Ein Paar dieser Antennen kann dazu verwendet werden, um eine gerichtete Abdeckung von bis zu 1000 Metern zu
ermöglichen. Die Antennen müssen so angebracht werden, dass sie 1 Meter voneinander entfernt und auf die
gleiche Richtung ausgerichtet sind. Um eine maximale Abdeckung zu erzielen sollte die Antenne 4 bis 8 Meter (13
bis 26 Fuß) über dem abzudeckenden Bereich angebracht werden.
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DECT R4: Antennen
1.4 IP-DECT-Gateway
Mit dem IP-DECT-Gateway können Digitale Basisstationen 10 mit DECT-System verbunden werden. Diese Basisstationen
sind digitale Basisstationen, keine IP-Basisstationen. Mit einem herkömmlichen 4-drahtigen Telefonkabel können bis zu
16 solcher Basisstationen an ein Gateway angeschlossen werden. Das Gateway selbst wird über IP-LAN mit IP Office und
anderen IP-basierten Elementen des Systems verbunden.
Das Gateway unterstützt also keine Telefonanrufe, kann aber als Masterbasisstation für das gesamte DECT-System
konfiguriert werden. Es kann sogar für Systeme als Masterbasisstation eingesetzt werden, in denen sowohl IP- als auch
digitale Basisstationen enthalten sind.
· Bis zu 16 digitale Basisstationen können an ein einzelnes IP-DECT-Gateway angeschlossen werden.
· Pro IP Office werden bis zu 2 IP-DECT-Gateway-Einheiten unterstützt.
· Die Synchronisation der angeschlossenen digitalen Basisstationen erfolgt über UPN-Kabel (inkl. automatische
Kabellaufzeitmessung).
· Master-Funksynchronisation für IP-Basisstationen. Die Funktionen „Master sync“ oder „Backup sync“ als
Sicherungssynchronisation befinden sich im Gatewaygerät.
· Eine nahtlose Übergabe und Roaming ist auch mit einer IP-Basisstation in der gleichen Umgebung möglich.
· Das IP-DECT-Gateway kann als Masterbasisstation für das DECT-System eingesetzt werden. Die Anzahl der
tatsächlich zulässigen Basisstationen (IP oder digital) wird davon nicht beeinflusst.
· Fern-Konfiguration und Software-Aktualisierung des IP-DECT-Gateway-Geräts (webbasiert).
· Automatisches Update der mit dem IP-DECT-Gateway verbundenen digitalen Basisstationen aus der Ferne.
· Konfigurationsoptionen zur Wiederverwendung von UPN-Repeater von Avaya. Dies stellt eine Konfigurationsoption
für alle Basisstations-Ports dar, um die automatische Kabellaufzeitmessung zu deaktivieren und die manuelle
Festlegung eines Kabellaufzeitwerts für einen bestimmten Port zu ermöglichen.
· Fernspeisung über UPN-Ports für digitale Basisstationen. Die Kabel zwischen dem IP-DECT-Gateway und jeder
digitalen Basisstation sollten maximal 1.500 Meter lang sein. Die Kabellänge und die Kabelart haben Einfluss auf
den Stromverbrauch 89 . Wird die Stromversorgungskapazität des IP-DECT-Gateway überschritten, sind für
zusätzliche digitale Basisstationen eigene Stromversorgungsverbindungen notwendig.
· Hinweis: Das IP-DECT-Gateway unterstützt keine Anrufübergabe, wenn die digitale Basisstation einen Anruf
verwendet, zurücksetzt oder unterbricht.
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1.5 Telefone
Die folgenden Telefone aus der Serie Avaya 3700 werden von DECT R4 unterstützt:
· 3720
14
, 3725
15
, 3740
16
, 3749
17
1.5.1 3720
Avaya 3720
Beschreibung
Funktionen
· Hochwertiges DECT-Stimm-Telefon, gemäß GAP/
CAP.
· Einfacher Zugriff auf PBX Dienste.
· Voicemail mit Benachrichtigungssymbol.
· Manuelle und automatische Tastatursperre.
· Lokales Telefonverzeichnis: 250 Einträge.
· Zentrales Telefonverzeichnis von IP Office.
· Anrufliste mit den letzten 25 Anrufen.
· Vibrationsfunktion.
· Lautsprecher/Freisprecheinrichtung.
· Zentrales Management und Software Download.
· Headsetbuchse (2,5mm).
· 5 Sprachen*
Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch. Es
kann eine weitere Sprache geladen werden.
· Monochromdisplay (112 x 115 Pixel).
· GAP kompatibel.
Physisc Abmessungen 133 x 53 x 24mm
he
Gewicht
115g
Akku
Typ
600 mAh, Lithium 3,7V. Ladezeit: 4 Stunden.
Sprechzeit:
> 16 hours.
Standby Zeit:
> 160 hours.
· *Für Systeme, die mit IP Office Bereitstellung installiert wurden, wird die verwendete Sprache durch das IP Office
System bzw. die festgelegte Benutzersprache bestimmt.
· Es kann eine zusätzliche Sprachdatei in ein Telefon hochgeladen werden.
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DECT R4: Telefone
1.5.2 3725
Avaya 3725
Beschreibung
Funktionen
· Wie 3725 plus:
· Werkzeug für die Standortanalyse.
· Reinigbar, IP 44.
· Option: Bluetooth.
· 19 Sprachen
Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch,
Finnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch,
Ungarisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch,
Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch, Russisch,
Slowakisch, Spanisch, Schwedisch und Türkisch.
· Farbdisplay (128 x 160 Pixel).
· SMS
Nachrichtlänge bis zu 160 Zeichen. 30
empfangene/versendete Nachrichten. Benötigt
AIWS 132 .
· GAP kompatibel.
Physisc Abmessungen
he
Gewicht
134 x 53 x 26mm
Akku
Typ
930 mAh, Li-Pol 3,7V. Ladezeit: 4 Stunden.
Sprechzeit:
> 20 Stunden (13h mit Bluetooth Option)
Standby Zeit:
> 120 hours.
130g
· *Für Systeme, die mit IP Office Bereitstellung installiert wurden, wird die verwendete Sprache durch das IP Office
System bzw. die festgelegte Benutzersprache bestimmt.
· Es kann eine zusätzliche Sprachdatei in ein Telefon hochgeladen werden.
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1.5.3 3740
Avaya 3740
Beschreibung
Funktionen
· Hochwertiges DECT-Stimm-Telefon, gemäß
GAP/CAP
· Einfacher Zugriff auf PBX Dienste
· Voicemail mit Benachrichtigungssymbol.
· Manuelle und automatische Tastatursperre
· Lokales Telefonverzeichnis: 250 Einträge.
· Zentrales Telefonverzeichnis von IP Office.
· Anrufliste mit den letzten 25 Anrufen
· Vibrationsfunktion
· Lautsprecher/Freisprecheinrichtung
· Zentrales Management und Software Download
· Headsetbuchse (IP65 Stecker).
· 19 Sprachen
Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch,
Finnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch,
Ungarisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch,
Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch,
Russisch, Slowakisch, Spanisch, Schwedisch
und Türkisch.
· Besonders robust.
· IP65 klassifiziert.
· Weiter Temperaturbereich: -10C bis 55C.
· Farbdisplay (128 x 160 Pixel).
· SMS
Nachrichtlänge bis zu 160 Zeichen. 30
empfangene/versendete Nachrichten. Benötigt
AIWS 132 .
· GAP kompatibel.
Physisch Abmessungen 143 x 59 x 29mm
e
Gewicht
180g
Akku
Typ
920 mAh, Li-lon 3,7V. Ladezeit: 4 Stunden.
Sprechzeit:
> 18 Stunden.
Standby Zeit: > 150 Stunden.
· *Für Systeme, die mit IP Office Bereitstellung installiert wurden, wird die verwendete Sprache durch das IP Office
System bzw. die festgelegte Benutzersprache bestimmt.
· Es kann eine zusätzliche Sprachdatei in ein Telefon hochgeladen werden.
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DECT R4: Telefone
1.5.4 3749
Avaya 3749
Beschreibung
Funktionen
· Hochwertiges DECT-Stimm-Telefon, gemäß GAP/
CAP
· Einfacher Zugriff auf PBX Dienste
· Voicemail mit Benachrichtigungssymbol.
· Manuelle und automatische Tastatursperre
· Lokales Telefonverzeichnis: 250 Einträge.
· Zentrales Telefonverzeichnis von IP Office.
· Anrufliste mit den letzten 25 Anrufen
· Vibrationsfunktion
· Option: Bluetooth.
· Lautsprecher/Freisprecheinrichtung
· Zentrales Management und Software Download
· Headsetbuchse (IP65 Stecker).
· 19 Sprachen
Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch,
Finnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch,
Ungarisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch,
Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch, Russisch,
Slowakisch, Spanisch, Schwedisch und Türkisch.
· Besonders robust.
· IP65 klassifiziert.
· Eigensicher. Gemäß ATEX/IECEx
· Weiter Temperaturbereich: -10C bis 55C.
· Farbdisplay (128 x 160 Pixel).
· SMS
Nachrichtlänge bis zu 160 Zeichen. 30
empfangene/versendete Nachrichten. Benötigt
AIWS 132 .
· GAP kompatibel.
Physisch Abmessungen 143 x 59 x 29mm
e
Gewicht
180g
Akku
Typ
920 mAh, Li-lon 3,7V. Ladezeit: 4 Stunden.
Sprechzeit:
> 10 Stunden.
Standby Zeit: > 80 Stunden.
· Aufgrund der Einschränkungen bei der Stromleistung beim eigensicheren Betrieb des Geräts ist die
Displayhelligkeit geringer, sind die Lautstärken des Lautsprechers und des Klingeltons leiser und Klingelton und
Vibrationsalarm können nicht gleichzeitig aktiviert werden.
· *Für Systeme, die mit IP Office Bereitstellung installiert wurden, wird die verwendete Sprache durch das IP Office
System bzw. die festgelegte Benutzersprache bestimmt.
· Es kann eine zusätzliche Sprachdatei in ein Telefon hochgeladen werden.
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1.6 Ladegeräte
Für die Telefone der Baureihe 3700 sind verschiedene Arten von Ladegeräten erhältlich. Bitte beachten Sie, dass
Ladegeräte für 3720/3725 Telefone nicht mit 3740/3749 Telefonen verwendet werden können und umgekehrt.
· Einfache Ladegeräte
Dies sind einfache Ladegeräte, die nur zum Aufladen einzelner Telefone benutzt werden können. Einfache
Ladegeräte für 3720/3725 Telefone können nicht mit 3740/3749 Telefonen verwendet werden und umgekehrt.
· Erweiterte Ladegeräte
Dies sind Ladegeräte für einzelne Telefone, die über USB und LAN Anschlüsse verfügen. Somit kann über die
Geräte Manager Anwendung auf die im Ladegerät befindlichen Telefone zugegriffen werden (Browserzugriff über
die AIWS Einheit und den LAN Port des Ladegeräts bzw. Zugriff mit der WinPDM PC Anwendung über den USB
Port). Das erweiterte Ladegerät für 3720/3725 Telefone kann nicht mit 3740/3749 Telefonen verwendet werden
und umgekehrt.
· Rack-Ladegeräte
Hierbei handelt es sich um erweiterte Ladegeräte für 6 Telefone. Ältere Designs der Rackladestation für
3720/3725-Telefone sind für 3740/3749-Telefone nicht verwendbar und umgekehrt. Das neueste Design der
Rackladestation ist jedoch für alle 3720-, 3725-, 3740- und 3749-Telefone einsetzbar.
· Akku-Ladegeräte
Diese Ladegeräte ermöglichen das vom Telefon getrennte Aufladen von bis zu 6 Akkus. Das Akku-Ladegerät für
3720/3725 Telefone kann nicht mit 3740/3749 Telefonen verwendet werden und umgekehrt. Es sind keine AkkuLadegeräte für Telefone des Typs 3749 erhältlich.
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DECT R4: Ladegeräte
1.7 AIWS
Die AIWS (Avaya In-Built Wireless Server) Einheit ermöglich das Senden und den Empfang von SMS Nachrichten durch
die Telefone. Sie ermöglicht außerdem drahtlose Softwareaktualisierungen und die Konfiguration der Telefone. Ohne eine
AIWS Einheit können Telefone nur aktualisiert und konfiguriert werden während sie sich in einem erweiterten Ladegerät
befinden.
Bei Verwendung der IP Office Version 5 ermöglicht die Einheit außerdem die Integration des Telefonverzeichnisses
zwischen IP Office und dem DECT R4 System.
Bei den IP Office-Versionen 6, 7 und 8 erfolgt die Verzeichnisintegration durch die Master-Basisstation, AIWS ist nicht
erforderlich. Ist die SMS-Funktion notwendig, ist AIWS jedoch für beide Funktionen erforderlich.
Die Einheit wird über einen Web-Browser verwaltet und benötigt eine feste IP-Adresse.
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1.7.1 AIWS2
Für die IP Office-Version 8.0 wird AIWS2 unterstützt. AIWS2 ist ein Anwendungsserver für das DECT R4-System. Darüber
können Anwendungen wie beim DECT-Telefonbenutzer, also SMS-Messaging, zentralisiertes Telefonbuch und Zugriff auf
das Unternehmensverzeichnis, ausgeführt werden. Das Wartungspersonal profitiert von einem zentralisierten GeräteManagement einschließlich Firmware und Konfigurationsaktualisierungen über Funk.
· Halterungen zur Wandmontage sind bei der Einheit inbegriffen. Es stehen zahlreiche andere Montagekits zur
Verfügung.
· Integrierte Stromversorgung. AIWS ist mit einer Anzahl von Netzkabeln ausgestattet, die in den meisten Regionen
kompatibel sind.
· Zur Installation und zur Wartung wird dieser Server von einem PC verwaltet, der den Windows Internet Explorer
(7.0 oder neuer) benutzt sowie Sun's Java Runtime Environment.
Es sind mehrere Versionen des Servers erhältlich. Es steht keine Aktualisierung zwischen den Versionen zur Verfügung.
Feature\AIWS2-Version
Basic
Basic+
Standard
OAP
NTP-Server
Ja
Ja
Ja
Ja
Zentrales Telefonbuch
Ja
Ja
Ja
Ja
Zugriff auf das Unternehmensverzeichnis
(TFTP aus IP Office)
Ja
Ja
Ja
–
SMS-Support
Ja
Ja
Ja
Ja
Basic Web Messaging
Ja
Ja
Ja
Ja
Netpage Web Messaging
–
Ja[1]
Ja
–
Hochladen der Mobilteil-Software über Funk
–
Ja[1]
Ja[2]
–
–
Ja[1]
Ja[2]
–
Hochladen der Mobilteil-Software über Advanced-/RackLadegerät
–
Ja[1]
Ja[2]
–
Hochladen der Mobilteilkonfiguration über Advanced-/
Rack-Ladegerät
–
Ja[1]
Ja[2]
–
Virtual SIM-Karte
–
Ja[1]
Ja[2]
–
AIWS als Protokollwandler
–
–
–
Ja
Hochladen der Mobilteilkonfiguration über Funk
1. Bis zu 32 Mobilteile.
2. Bis zu 120 Mobilteile.
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DECT R4: AIWS
1.7.2 AIWS1
Das Design von AIWS wurde durch das neue AIWS2-Design ersetzt.
· Wandmontage möglich.
· Abmessungen: 275 x 130 x 60 mm, 550 g.
· Netzgerät und Stromkabel sind im Lieferumfang mit enthalten.
Es sind mehrere Versionen des Servers erhältlich. Es steht keine Aktualisierung zwischen den Versionen zur Verfügung.
Feature\AIWS2-Version
Basic
Zentrales Telefonbuch
Standard
Ja
Enterprise
OAP
Ja
Ja
Ja
(nur TFTP)
Ja
(TFTP und
LDAP)
–
–
SMS-Support
Ja
Ja
Ja
Ja
Basic Web Messaging
Ja
Ja
Ja
Ja
Netpage Web Messaging
–
Ja
–
–
–
Ja[1]
Ja
–
Hochladen der Mobilteilkonfiguration über Funk
Ja
Ja[1]
Ja
–
Hochladen der Mobilteil-Software über Advanced-/RackLadegerät
–
Ja[1]
Ja
–
Hochladen der Mobilteilkonfiguration über Advanced-/
Rack-Ladegerät
–
Ja[1]
Ja
–
Virtual SIM-Karte
–
Ja[1]
Ja
–
AIWS als Protokollwandler
–
–
–
Ja
Zugriff auf das Unternehmensverzeichnis
Hochladen der Mobilteil-Software über Funk
1. Bis zu 120 Mobilteile.
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Kapitel 2.
Standortanalyse und Planung
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2. Standortanalyse und Planung
Wir können keine präzisen Empfehlungen für eine Standortanalyse geben, da jeder Standort anders ist. Eine
Standortanalyse ist allerdings immer eine grundlegende Voraussetzung für die Installation. Eine korrekte und effektive
Platzierung von Basisstationen vermeidet Probleme und maximiert die Signalabdeckung. Die meisten Probleme mit einem
DECT System entstehen aus der Anzahl und der Positionierung der Basisstationen.
Das grundsätzliche Ziel ist die Gewährleistung von:
· Basisstationabdeckung in allen Bereichen, in denen die Benutzung von DECT Telefonen erwartet wird.
· Ausreichende Anzahl an Basisstationen zur Abdeckung jeden Bereichs für die Anzahl an simultanen Benutzern (bis
zu 8 pro Basisstation) in dem jeweiligen Bereich.
· Ausreichende Überschneidungen zwischen den Bereichen der Basisstationsabdeckung, so dass die Übergabe von
Anrufen 26 möglich ist, wenn Benutzer sich umher bewegen.
· Soweit möglich, die Synchronisation
27
jeder einzelnen Basisstation mit mehr als einer weiteren Basisstation.
Das untenstehende Diagramm enthält die grundsätzlichen Werte für die Abdeckung einer Basisstation und eines DECT
Telefons.
Signal
Beschreibung
-40dB
Starkes Signal, das normalerweise beobachtet werden kann, wenn das Telefon sich nah an der Basisstation
befindet.
-62dB
Mindestsignalstärke, bei der eine Basisstation ein Telefon, das von einer anderen Basisstation umschalten
möchte, akzeptiert.
-68dB
Signalstärke liegt unter dem Wert, bei dem das Telefon damit beginnt, nach einer Basisstation zu suchen,
an die es das Gespräch übergeben kann.
-75dB
Bei dieser Signalstärke wird die erhöhte Fehlerrate beim Gespräch erkennbar.
-90dB
Bei dieser Signalstärke ist es wahrscheinlich, dass Gespräche getrennt werden. Bei dieser Signalstärke
können keine Basisstationen untereinander synchronisiert werden.
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Standortanalyse und Planung:
Auch wenn dieser Abschnitt sich hauptsächlich auf die Messung der Signalstärke beschränkt, bedient sich die DECT
Signalvermittlung einer Reihe von Methoden, um eine schlechte Signalqualität zu vermeiden. Ein weiterer Schlüsselfaktor,
der sich auf die Funksignale auswirkt, ist die Fehlerrate. Da es normalerweise einen Zusammenhang zwischen einer
abnehmenden Signalstärke und einer erhöhten Fehlerrate gibt, kann es zu Szenarien kommen, in denen es zu einer
höheren Fehlerrate kommt als erwartet.
2.1 Zu berücksichtigende Faktoren
Bei idealen Bedingungen im Freien kann die Entfernung zwischen einem Telefon und der Standardbasisstation bis zu
600 Meter betragen. Wo die Signalstärke jedoch unter realistischen Bedingungen durch Hindernisse absorbiert wird und
reflektierte Signale höhere Fehlerraten erzeugen, liegt der Funktionsbereich im Freien eher zwischen 30 und 300 Metern.
In der Praxis können allerdings keinerlei Regeln oder Garantien für den Abdeckungsbereich einer Basisstation gegeben
werden. Die Abdeckung wird durch zu viele, für jeden Standort individuelle, Faktoren beeinflusst. Im Folgenden geben wir
einen Überblick über die Faktoren, die sich auf die Abdeckung auswirken können, und die Sie bei der Standortanalyse
beachten und berücksichtigen sollten.
· Offensichtliche Ursachen für Signalprobleme
· Metalloberflächen.
· Betondicke von mehr als 1 Meter.
· Vorsicht bei
· Fenster mit reflektierender Beschichtung oder Spezialglas.
Diese verursachen erhöhte Signalreflektionen und eine verringerte Signaldurchlässigkeit.
· Metallgewebe und Gitter mit Öffnungen von weniger als 4 cm.
Diese blockieren Signale ebenso effektiv wie solide Metallbleche.
· Feuerschutztüren
Feuerschutztüren blockieren die Signale. In Gebäuden mit mehreren Nutzern, wie z. B. Hotels, kann eine hohe
Anzahl an Feuerschutztüren ein Problem darstellen.
· Treppenhäuser
In modernen Bürogebäuden verfügen Treppenhäuser häufig über Betonträger, Feuerschutztüren und
eingelagerte Bodenmaterialien, die diese zu einem besonderen Problem machen.
· Abgeschirmte Räume
Abgeschirmte Räume finden sich häufig in Büros von TV, Video und Radio-Produktionen, kommen aber auch in
Rechenzentren vor.
· Freie Standorte
Führen Sie keine Standortanalyse für Orte durch, die noch nicht genutzt werden. Die Ergebnisse der Analyse
werden sich zwangsläufig von denen des gleichen Standorts unterscheiden, nachdem der Kunde seine
Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Aus dem gleichen Grund sollte die Analyse während des normalen
Geschäftsbetriebs erfolgen, so dass die Nutzflächen und die Auswirkungen der Geräte, die betrieben und
bewegt werden, berücksichtigt werden können.
· Achten Sie auf
· Signalrichtung
Das Signal verteilt sich von der Basisstation aus nicht gleichmäßig in alle Richtungen. Normalerweise breitet
das Signal sich am stärksten in der horizontalen Ebene aus. Die Fähigkeit einer Basisstation auch Anrufer, die
sich über bzw. unter ihr befinden, zu versorgen, sollte aber nicht ignoriert werden. So kann die Abdeckung
unter Umständen auch auf Bereiche ausgeweitet werden, die nicht häufig genutzt werden, und daher den
Einsatz einer speziellen, örtlichen Basisstation nicht rechtfertigen.
· Andere Radiosignale
Die Tatsache, dass normale Radiosignale in einem Bereich empfangen werden können bedeutet nicht, dass
DECT Signale empfangen werden können und umgekehrt.
· Rack-Ladegeräte
Ein Rack-Ladegerät (6 Telefone) schafft unmittelbar einen Bereich, in dem eine einzelne Basisstation (8
Anrufe) an den Rand ihrer Höchstkapazität gebracht würde. Versuchen Sie in Bereichen, in denen sich RackLadegeräte befinden, eine überlappende Basisstation-Unterstützung zu schaffen.
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2.2 Übergabe
Nachdem ein Telefon über eine bestimmte Basisstation mit einem Anruf verbunden ist, erhält es normalerweise die
Verbindung mit dieser Basisstation aufrecht, auch wenn das Telefon sich in einen Bereich mit einem stärkeren Signal von
einer anderen Basisstation bewegt. Wenn das Signal zum Telefon allerdings unter -68dB fällt, beginnt das Telefon nach
einer anderen Basisstation mit einem besseren Signal zu suchen, an die das Gespräch übergeben werden kann (dies wird
oft als „Roaming“ bezeichnet). Falls das Signal der anderen Basisstation bei -62dB oder höher liegt, wird das Telefon das
Gespräch an diese Basisstation übergeben, sofern diese über eine ausreichende Kapazität verfügt.
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Standortanalyse und Planung: Übergabe
2.3 Synchronisation der Basisstation
Basisstationen innerhalb des DECT R4 Systems müssen miteinander synchronisiert werden. Dies kann durch ein Signal
von bis zu -90dB zwischen den Basisstationen erfolgen.
Dabei wird einer Basisstation die Rolle des "Air Sync Master" zugewiesen, normalerweise der Master-Basisstation. Alle
anderen Basisstationen können sich entweder direkt oder indirekt über eine Synchronisationskette mit dieser
synchronisieren. Es ist allerdings empfehlenswert, dass die Anzahl der Synchronisations-Punkte zwischen einer
bestimmten Basisstation und ihrer Sync Master Basisstation so niedrig wie möglich gehalten wird. Um dies zu
ermöglichen, empfiehlt es sich, dass die Air Sync Master-Station an einem zentralen Standort zu den anderen
Basisstationen platziert wird.
Sofern möglich, sollte jede Basisstation in Synchronisationsreichweite von mehr als einer Basisstation platziert werden.
Hierdurch wird es den Basisstationen ermöglicht, die Synchronisation auch dann aufrecht zu erhalten, wenn eine
Basisstation ausfällt oder für Wartungsarbeiten ausgeschaltet wird. Der Synchronisationsprozess über den kürzesten Weg
zur Air Sync Master Station erfolgt, sofern sich mehrere Basisstationen in Synchronisationsreichweite befinden,
automatisch.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Konfigurieren von Air Sync
187 .
Erweitertes Szenario: Separate Standorte
Meistens wird die Masterbasisstation als Funksynchronisations-Master für alle anderen Slave-Basisstationen verwendet.
Dieser Fall wird in diesem Handbuch als Grundlage der Beschreibung der Szenarien herangezogen. In Szenarien, in denen
die Basisstationen sich allerdings an separaten Standorten außerhalb der Synchronisationsreichweiten voneinander
befinden, ist es zulässig, separate Air Sync Master an den einzelnen Standorten einzusetzen. Es darf allerdings unter
keinen Umständen zu einer Überschneidung (<-90 dB)der separaten Basisstationsgruppen kommen. Jede
Überschneidung verursacht einen regelmäßigen Synchronisationsverlust.
Bei separaten Standorten wird jede Basisstation über die Einstellungen auf der Registerkarte DECT | Air Sync einzeln
synchronisiert. Legen Sie für alle Basisstationen am gleichen Standort die selbe Sync Region-Nummer für alle
Basisstationen fest, verwenden Sie für jeden Standort eine andere Nummer. Öffnen Sie darüber hinaus das DropdownMenü Sync Modus und konfigurieren Sie an jedem Standort eine Basisstation als Master-Basisstation.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Konfigurieren von Air Sync an separaten Standorten
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
187 .
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2.4 Durchführung einer Analyse
· Für die Durchführung einer Analyse benötigen Sie die folgenden Informationen:
· Gebäudegrundriss
Genaue Gebäudepläne sind ein grundlegendes Hilfsmittel sowohl für die Standortanalyse, als auch für die
spätere Fehleranalyse. Vergewissern Sie sich, dass Sie über einen genauen Plan des Kundenstandortes
verfügen, einschließlich der Position von Stromdeckdosen und Netzwerkverbindungspunkten.
· Welcher Deckungsbereich wird benötigt?
Für welche Bereiche der Pläne wünscht der Kunde Abdeckung? Benötigt der Kunde Abdeckung außerhalb des
Gebäudes oder in Außengebäuden?
· Wieviele Benutzer gibt es zur gleichen Zeit in den verschiedenen Bereichen?
Jede Basisstation kann bis zu 8 Anrufe zur gleichen Zeit unterstützen (4 für ein Kompakt-Basisstation).
· Führen Sie die Analyse während der normalen Geschäftszeiten durch. So lässt sich im Rahmen der Analyse die
Bewegung von großen Maschinen und Objekten, wie Lifts und Toröffnungen, berücksichtigen.
· Vergewissern Sie sich, dass Sie diese Dokumentation gelesen und sowohl die Erfordernisse der Telefon Übergabe
26 , als auch die der Synchronisation der Basisstation 27 verstanden haben.
· Vermerken Sie bei der Durchführung der Standortanalyse, ob zusätzliche Netzwerkverbindungspunkte und/oder
Stromsteckdosen erforderlich sind. Ziehen Sie, sofern möglich, die Stromversorgung über Ethernet in Erwägung,
um die Installation der Basisstation zu vereinfachen.
Installation von IP Office DECT R4
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Seite 28
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Standortanalyse und Planung: Durchführung einer Analyse
Standortanalysemodus
Die folgende Methode wird dafür verwendet, um ein angemeldetes Telefon in den Standortanalysemodus zu schalten.
1. Begeben Sie sich in das Anrufzeit Menü (Menü | Anrufe | Anrufzeit).
2. Aktivieren Sie das Admin Menü durch Drücken von
*
*
.
3. Wählen Sie im Admin Menü DECT Info.
4. Wählen Sie Verbindung. Das Telefon zeigt nun Informationen über die Basisstation an.
· C7 S10
Dies ist der DECT Signalträger und Slot.
· ss
Dies ist die Signalstärke 24 . Hierbei handelt es sich um den Hauptwert, auf den Sie bei der Durchführung der
Analyse zugreifen und der aufgezeichnet wird.
Signal
Beschreibung
-40dB
Starkes Signal, das normalerweise beobachtet werden kann, wenn das Telefon sich nah an der Basisstation
befindet.
-62dB
Mindestsignalstärke, bei der eine Basisstation ein Telefon, das von einer anderen Basisstation umschalten
möchte, akzeptiert.
-68dB
Signalstärke liegt unter dem Wert, bei dem das Telefon damit beginnt, nach einer Basisstation zu suchen,
an die es das Gespräch übergeben kann.
-75dB
Bei dieser Signalstärke wird die erhöhte Fehlerrate beim Gespräch erkennbar.
-90dB
Bei dieser Signalstärke ist es wahrscheinlich, dass Gespräche getrennt werden. Bei dieser Signalstärke
können keine Basisstationen untereinander synchronisiert werden.
· Fehlerrate / Q2 Fehlerrate
Dies sind die Fehler- (beschädigten) Frames pro Sekunde auf den Signalen von und zur Basisstation.
· PARI
Die PARI des DECT Systems.
· Träger:
Die aktuelle Ausgangsleistung des Telefons.
· Pwr = aufgelegt
· LU = abgehoben, niedrige Leistung
· US = abgehoben, normale Leistung
· EU = abgehoben, hohe Leistung
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Kapitel 3.
Installation mit
„Bereitstellung“
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
3. Installation mit „Bereitstellung“
Es wird für eine vereinfachte Installation, aber auch zur Unterstützung der Telefonfunktionen empfohlen, die Installation
mit Bereitstellung durchzuführen. Diese Methode sollte für Installationen angewendet werden, die ausschließlich Telefone
der Modellreihe Avaya 3700 umfassen.
· Wann IP Office „mit Bereitstellung“ verwendet werden sollte
IP Office mit Bereitstellung vereinfacht die Installation und Wartung und versieht 3720, 3725, 3740 und 3749
Telefone mit zusätzlichen, IP Office-spezifischen Funktionen. Es ist daher, sofern möglich, die empfohlene
Installationsmethode für Neuinstallationen.
· Die Installation mit Bereitstellung im vorkonfigurierten bzw. automatisch erzeugenden Modus sollte für
alle Installationen eingesetzt werden, die ausschließlich 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefonen umfassen.
· Die Installation mit Bereitstellung in vorkonfiguriertem Modus sollte für alle Installationen verwendet
werden, die 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefone und andere DECT Telefone umfassen.
· Die Installation mit Bereitstellung sollte nicht für Installationen verwendet werden, die keine 3720, 3725,
3740 oder 3749 Telefone umfassen.
Hinweis: Wurde ein System mit Hilfe der Bereitstellungsfunktion von IP Office installiert, ist die DECT-Frequenz
automatisch für das IP Office-System konfiguriert.
1.Entpacken der aktuellsten IP DECT Software
34
.
2.Konfiguration von IP Office für den Berieb mit Bereitstellung
3.Konfiguration der Master-Basisstation
47
4.Konfiguration der Slave-Basisstationen
5.Befestigung der Basisstation
70
6.Anmeldung eines Telefons
.
72
36
.
.
62
.
.
Der hier verwendete Installationsprozess ist nur ein Beispiel. Es können auch andere Methoden und eine andere
Reihenfolge eingesetzt werden, nachdem Sie sich mit dem Installationsprozess vertraut gemacht haben. So kann man
zum Beispiel zunächst alle Slave-Basisstationen installieren, bevor die Master-Basisstation installiert wird.
IP Office Installationsanforderungen
· Wir gehen hierbei davon aus, dass Sie mit der Installation und Konfiguration von IP Office Systemen vertraut sind.
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für den IP Office-Konfigurationszugang.
· Service Benutzername und Passwort für den Zugang zu den IP Office-Sicherheitseinstellungen.
· IP Office IP-Adresse.
· Lizenzen für Avaya-IP-Endgeräte.
Benötigte Teile
· Software-DVD für IP Office, Version 8.0 oder ein Abbild der Administrationssoftware IP Office 8.0.
Erforderliche Tools
· Der Programmier-Computer wurde erfolgreich mit derIP Office Manager-Anwendung installiert. Sie müssen auf
diesem PC über die Rechte verfügen, die IP-Adressen-Einstellungen zu ändern, sofern es sich nicht um einen DHCP
Client handelt.
· Software zur zip-Datei Extraktion.
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IP Office Version 8.0
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Installation mit „Bereitstellung“:
Installationsvoraussetzungen für IP-Basisstation
Benötigte Teile
· Basisstation
Umfasst:
· Basisstation.
· Zwei 3,5mm Schrauben und zwei 6mm Dübel, die zur Wandmontage in solidem Mauerwerk (Ziegel oder
ähnlich) geeignet sind.
· 1,2 Meter LAN-Kabel. Falls dieses durch ein längeres Kabel ersetzt werden sollte, muss dieses Kabel ein CAT5
Ethernet LAN Kabel sein.
· Bei Nutzung der Stromversorgung über Ethernet:
· Die Basisstation unterstützt eine Stromversorgung über Ethernet (Power over Ethernet), IEEE 802.3af, Klasse
2.
· Falls keine Stromversorgung über Ethernet erfolgt:
· Basisstation-Netzgerät
Erforderlich, falls die Basisstation nicht über Ethernet mit Strom versorgt wird. Bitte beachten Sie, dass das
Netzgerät der Basisstation über ein 8 Meter langes Kabel zur Verbindung von Netzgerät und Basisstation
verfügt. Überprüfen Sie, ob Sie über die richtige Art von Netzgerät für den Standort verfügen.
· BSX-0013: Europa (ohne Großbritannien).
· BSX-0014: Großbritannien
· BSX-0015: USA/Kanada.
· BSX-0016: Australien.
· Netzsteckdose.
· LAN Socket.
Informationen
· DECT R4 SARI.
· Basisstation IP-Adressen
· Detaillierte Pläne aus der Standortanalyse mit Angaben über die geplanten Standorte der Basisstation, LANAnschlusspunkte und, sofern erforderlich, Stromsteckdosen.
Werkzeuge
· Programmier-PC mit DECT R4 Software.
· Web-Browser.
· Für die gewünschte Position zur Wandmontage der AIWS Einheit geeignete Bohrmaschine und Bohrer.
· Schraubenzieher für die für die AIWS Wandmontage ausgewählten Schrauben.
Voraussetzungen für die Telefonanmeldung
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für die IP Office-Konfiguration.
· Benutzernamen und Nebenstellennummern für die DECT Telefone.
· Telefon-IPEI-Nummern bei Verwendung eines vorkonfigurierten Installationsmodus.
Werkzeuge
· IP Office Manager.
· Geräte Manager
Die auf den einzelnen Geräten installierte Software muss evtl. aktualisiert werden, so dass sie der mitgelieferten
DECT R4 Software 34 entspricht. Dies erfolgt über die Windows Geräte Manager Software zur Aktualisierung der
Telefone über ein erweitertes Ladegerät oder über den AIWS Geräte Manager 101 zur Aktualisierung der Telefone
per Funksignal.
· Web-Browser (es werden Internet Explorer und Firefox unterstützt).
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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3.1 DECT Software
Vor der Installation muss zusätzlich zur IP Office Manager-Installation die DECT R4-Software auf Ihrem ProgrammierComputer entpackt werden.
DECT R4 wird auf mehreren Avaya Systemen unterstützt. Für den Betrieb von IP Office darf allerdings nur Firmware
verwendet werden, die nachweislich speziell getestet wurde und von IP Office unterstützt wird. Einzelheiten zur
unterstützten Firmware sind in den IP Office Technischen Informationsblättern und Technischen Tips enthalten.
1. Legen Sie auf dem Programmier-PC ein Verzeichnis mit einem Namen an, der den Zweck des Verzeichnisses
angibt, zum Beispiel c:\IP_DECT_R4.
2. Suchen Sie in der IP Office Administrator-Anwendungssoftware (z. B. in der Software, von der aus IP Office
Manager installiert wurde) den Ordner IPDECT.
3. Das Verzeichnis enthält eine Datei DECT R4.zip. Diese Datei enthält die Software für DECT R4. Die Datei IPDECT.
zip enthält Software für das zuvor unterstützte IP DECT Produkt, aber nicht für DECT R4.
4. Kopieren Sie die DECT R4.zip Datei in das Verzeichnis, das Sie auf dem Programmier-PC angelegt haben.
5. Extrahieren Sie mit WinZip oder einem ähnlichen Werkzeug den Inhalt der zip-Datei in das Verzeichnis. Behalten
Sie dabei die Verzeichnisstruktur der zip-Dateien bei.
6. Der Dateisatz sollte ungefähr wie folgt aussehen.
7. Prüfen Sie die Softwareversionen wie folgt:
· Öffnen Sie das Verzeichnis IP Base Station. Es sind separate Unterordner für die Basisstationen IPBS1 und
IPBS2 vorhanden. Öffnen Sie die einzelnen Unterordner, und notieren Sie die Softwareversion, die als
Bestandteil des .bin-Dateinamens angezeigt wird. Es sind separate Dateien für die Boot- und Firmware-Datei
der Basisstation vorhanden. Alle Basisstationen im installierten System müssen über die gleiche
Softwareversionen verfügen.
· Öffnen Sie das Verzeichnis Handsets und notieren Sie die Softwareversion, die als Bestandteil des .pkg
Dateinamens angezeigt wird. Die Telefone im System müssen über Software mit dieser oder einer höheren
Version verfügen.
· Öffnen Sie das Verzeichnis IP DECT Gateway, und notieren Sie die Softwareversion, die als Bestandteil des .
bin-Dateinamens angezeigt wird.
Geräte Management
Während der Installation (mit oder ohne Bereitstellung) kann es erforderlich werden, dass die von den Telefonmodellen
3720, 3725, 3740 oder 3749 verwendete Software, aktualisiert werden muss. Dies geschieht auf eine von zwei Weisen:
· Windows Geräte Manager
Die Windows Geräte Manager Anwendung kann dazu verwendet werden, um die Software von Telefonen, die sich
in einem erweiterten Ladegerät befinden und per USB oder LAN mit einem PC verbunden sind, zu aktualisieren.
Falls diese Methode verwendet werden soll, installieren Sie zunächst die Windows Geräte Manager Software und
laden Sie dann die Parameter-Definitionsdateien, die mit der DECT R4 Software mitgeliefert werden.
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Installation mit „Bereitstellung“: DECT Software
· AIWS Geräte Management
Das AIWS Gerät enthält eine integrierte Version des Geräte Managers, die dazu verwendet werden kann, kabellose
Aktualisierungen durchzuführen. Diese Methode wird nur für die Wartung eines bereits eingerichteten Systems
empfohlen. Es wird empfohlen, für Aktualisierungen während der Installation eines neuen Systems den WindowsGeräte-Manager zu verwenden.
Installation von IP Office DECT R4
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3.2 IP Office-Konfiguration
Die IP Office Konfiguration für eine Installation „mit Bereitstellung“ besteht aus den folgenden Schritten:
1.Überprüfung und Konfiguration der IP Office Sicherheitseinstellungen
2.Einrichtung der IP DECT Leitung
37
.
39
3.Hinzufügen der IP Endpunkt Lizenzen
41
.
4.Manuelle Einrichtung der Nebenstellen (optional)
5.Konfigurieren einer Ausgangsnummer
44
43
.
45
.
.
6.Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten
Anforderungen
· Wir gehen hierbei davon aus, dass Sie mit der Installation und Konfiguration von IP Office Systemen vertraut sind.
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für den IP Office-Konfigurationszugang.
· Service Benutzername und Passwort für den Zugang zu den IP Office-Sicherheitseinstellungen.
· IP Office IP-Adresse.
· Lizenzen für Avaya-IP-Endgeräte.
Benötigte Teile
· Software-DVD für IP Office, Version 8.0 oder ein Abbild der Administrationssoftware IP Office 8.0.
Erforderliche Tools
· Der Programmier-Computer wurde erfolgreich mit derIP Office Manager-Anwendung installiert. Sie müssen auf
diesem PC über die Rechte verfügen, die IP-Adressen-Einstellungen zu ändern, sofern es sich nicht um einen DHCP
Client handelt.
· Software zur zip-Datei Extraktion.
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.2.1 Sicherheitseinstellungen
Die Bereitstellungsverbindung zwischen der IP Office Kontrolleinheit und der Master-Basisstation verwendet den HTTP/
HTTPS Dienst, der in den IP Office Systemsicherheitseinstellungen konfiguriert wurde.
· Für neue IP Office-Systeme, die mit der IP Office Version 8.0 installiert wurden, werden die entsprechenden
Sicherheitseinstellungen standardmäßig konfiguriert. Es ist aber trotzdem wichtig, die Einstellungen zu überprüfen
und die Kontrollmaßnahmen, die eingesetzt werden, zu kennen.
· Bei bestehenden IP Office-Systemen, die auf die IP Office Version 8.0 aktualisiert wurden, werden die
Standardeinstellungen nicht unbedingt wie erforderlich generiert. Daher müssen Sie die Sicherheitseinstellungen
überprüfen und sie gegebenenfalls anpassen.
1. Starten Sie IP Office Manager und rufen Sie die Konfiguration vom System ab.
2. Durch das Abrufen der Konfiguration wechselt IP Office Manager aus der vereinfachten Ansicht in die erweiterte
Ansicht (in der einfachen Ansicht kann nicht auf die Sicherheitseinstellungen zugegriffen werden).
3. Wählen Sie Datei | Erweitert | Sicherheitseinstellungen....
4. Wählen Sie IP Office aus dem Erkennungsmenü und klicken Sie OK.
5. Für die Anmeldung des Benutzers beim Sicherheitsdienst, geben Sie bitte den System-Benutzernamen und das
zugehörige Passwort ein. Diese Zugangsdaten unterscheiden sich vom Benutzernamen und Passwort, die für den
Konfigurationszugang von IP Office verwendet werden.
6. Wählen Sie
Dienste. Die Liste der Dienste sollte einen Dienst mit dem Namen HTTP enthalten. Wählen Sie
diesen Dienst aus.
a. Wenn dieser Dienst nicht vorhanden ist, wurde das System noch nicht aktualisiert, um IP Office-Version 8.0
oder höhere Software zu betreiben.
b. Der HTTP-Dienst beeinflusst alle HTTP-Verbindungen, die über das IP Office-System zur Verfügung gestellt
werden. Die Änderung der Einstellung wird sich auch auf andere Anwendungen, als nur DECT R4 auswirken.
Die einzige Option, in der Änderungen vorgenommen werden können, ist die Service-Sicherheitsebene. Die
Standardeinstellung ist Sicher + Unsicher, was bedeutet, dass sowohl http, als auch https zwischen der
Basisstation und IP Office verwendet werden können.
· Nur Unsicher
HTTPS-Port 80 ist verfügbar und wird für die Telefondateien, eingebetteten Dateimanager, SystemdateiUpgrade, one-X Portal Directory-Dienste, DECT R4- und IP Office Video Softphone-Provisionierung
genutzt.
· Sicher + Unsicher
Dieser Modus (Standardmodus) erlaubt sowohl ungesicherte HTTP- (siehe oben) und gesicherte HTTPS(siehe unten) Verbindungen.
· Sicher, Niedrig
HTTPS-Port 443 ist verfügbar und wird für die DECT R4- und IP Office Video Softphone-Provisionierung
genutzt. Diese Option ermöglicht den sicheren Zugriff auf den Dienst über TLS und fordert eine schwache
(z. B. DES_40 + MD5) Verschlüsselung und Authentifizierung oder höher. Der ungesicherte TCP-Port des
Dienstes wird deaktiviert.
· Sicher, Mittel
Diese Option ermöglicht den sicheren Zugriff auf den Dienst über TLS und fordert eine mittelstarke (z. B.
DES_56 + SHA-1) Verschlüsselung und Authentifizierung oder höher. Der ungesicherte TCP-Port des
Dienstes wird deaktiviert.
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· Sicher, Hoch
Diese Option ermöglicht den sicheren Zugriff auf diesen Dienst über TLS und fordert eine starke (z. B.
3DES + SHA-1) Verschlüsselung und Authentifizierung oder höher. Zusätzlich hierzu muss der Client ein
Zertifikat besitzen (im Normalfall der Manager). Weitere Einzelheiten zu Sicherheitszertifikaten finden Sie
im IP Office Manager-Handbuch im Abschnitt zum IP Office-Sicherheitsmodus.
7. Wählen Sie
Rechte Gruppen. Die Liste der Dienste sollte einen Dienst mit dem Namen IPDECT Group
enthalten. Wählen Sie diese Gruppe aus. Falls die Gruppe in der Liste nicht aufgeführt wird, klicken Sie auf das
Symbol für die Eingabe eines neuen Eintrags und generieren Sie die Gruppe.
8. Wählen Sie die Registerkarte HTTP. Überprüfen Sie, dass die Option DECT R4 Bereitstellung ausgewählt ist.
Überprüfen Sie, dass auf keiner anderen Registerkarte irgenwelche anderen Optionen aktiviert sind.
9. Wählen Sie
Dienst Benutzer. Die Liste der Benutzer sollte einen mit dem Namen IPDectService enthalten.
Wählen Sie diesen Benutzer aus.
a. Überprüfen Sie in der Rechte-Gruppe-Mitgliedschaft Liste, dass der Benutzer als Angehöriger der IPDECT
Gruppe geführt wird.
b. Belassen Sie den Benutzerkonto Status als Aktiviert und den Ablauf des Benutzerkontos als <Keiner>
.
10.Klicken Sie auf das
zu speichern.
Symbol, um die Änderungen, die Sie an den Sicherheitseinstellungen vorgenommen haben,
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.2.2 Einrichten der IP DECT Leitung
In diesem Schritt richten wir eine IP DECT Leitung für den Datenverkehr zwischen IP Office und dem DECT R4 System
ein. Die Leitung wird mit der IP Adresse der Master-Basisstation konfiguriert. Die IP Office Konfiguration erfordert und
erlaubt nur eine einzige IP DECT Leitung.
· Neustart erforderlich
Das Hinzufügen bzw. Entfernen einer Leitung zum oder aus der IP Office Konfiguration macht einen Neustart des
IP Office Systems erforderlich. Hierdurch werden alle aktiven Anrufe und Dienste beendet.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Leitung. Eine Liste der bestehenden Leitungen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Leitung. Die Einstellungen für eine IP DECT Leitung
werden angezeigt. Falls die Option ausgeblendet ist, verfügt die Konfiguration bereits über eine IP DECT Leitung.
4. Die Registerkarte Leitung verfügt über keine veränderbaren Einstellungen. Nachdem das System erst einmal
installiert und betriebsbereit ist, führt diese Registerkarte die DECT Nebenstellen auf.
5. Wählen Sie die Registerkarte VoIP aus. Diese Tabelle wird dazu verwendet, um die Details der Master-Basisstation
festzulegen.
a. Stellen Sie die Gateway IP Adresse so ein, dass sie der IP-Adresse entspricht, die der Master-Basisstation
zugewiesen wird. Das Feld MAC Adresse wird nicht verwendet.
b. Belassen Sie Standardeinstellungen der anderen Felder.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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6. Wählen Sie die Registerkarte Gateway.
a. Falls Sie eine anonyme Geräteanmeldung wünschen, wählen Sie die Nebenstelle Automatisch Einrichten
und Benutzer Automatisch Einrichten Optionen.
b. Wählen Sie für eine Installation mit Bereitstellung Bereitstellung Aktivieren aus.
c. Geben Sie im Feld SARI/PARK den SARI Code ein, der an die Master-Basisstation weitergeleitet wird.
d. Wählen Sie im Drop-down Menü Anmeldungen entweder Automatische Einrichtung oder Voreingestellt.
· Automatische Erzeugung
Wenn Sie diese Option wählen, werden die Nebenstellen- und Benutzereinträge automatisch bei der
Anmeldung eines neuen Telefons in den IP Office Einstellungen erzeugt. Verwenden Sie diese Option für die
anonyme Anmeldung. Achten Sie darauf, dass die Benutzer Automatisch Einrichten und Nebenstelle
Automatisch Einrichten Einstellungen ebenfalls ausgewählt wurden. Für eine Installation mit Bereitstellung
sollte diese Betriebsart verwendet werden, wenn die Installation nur die Telefonmodelle 3720, 3725, 3740 und
3749 umfasst.
· Anmeldung mit der automatischen Einrichtung von IP Office
Diese Option ermöglicht die Telefonanmeldung mit den IP Office-Optionen zur automatischen NebenstellenErstellung und/oder die Durchführung von Änderungen an der aktuellen Konfiguration des IP Office-Systems
durch die Benutzer. Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie sicherstellen, dass während der Anmeldung
keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das Senden einer solchen Kopie zurück an
das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute Anmeldung der Mobilteile erforderlich
wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der Konfiguration in IP Office Manager
geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
· Voreingestellt
Wenn Sie diese Option wählen, wird ein Gerät nur angemeldet, wenn es einer bestehenden IP DECT
Nebenstelle in den IP Office Einstellungen entspricht. Für eine Installation mit Bereitstellung sollte diese
Betriebsart verwendet werden, wenn die Installation eine Mischung der Telefonmodelle 3720, 3725, 3740 und
3749 und anderer DECT Telefone umfasst.
· Deaktiviert
Nach der Installation und Anmeldung der Geräte kann diese Option ausgewählt werden, um weitere
Anmeldungen von Telefongeräten zu verhindern.
· Geben Sie im Feld Authentisierungscode den Zahlencode ein, den das Gerät während des
Anmeldungsprozesses verwenden sollte. Dieser muss 4 bis 8 Ziffern lang sein.
7. Speichern Sie die Konfiguration wieder im IP Office-System.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.2.3 Hinzufügen von Lizenzen
Jede IP DECT Nebenstelle benötigt eine Avaya IP Endpunktlizenz. Dies gilt auch, wenn das im IP DECT R4 System
angemeldete Gerät kein Avaya Telefon ist.
Telefone ohne Lizenz können immer noch angemeldet und registriert werden, sind aber auf das Tätigen von Notrufen
beschränkt (Anrufe, die dem IP Office Notruf Tätigen Funktionscode entsprechen). Der entsprechende Benutzer wird so
behandelt, als ob er ausgeloggt wäre. Falls eine Lizenz verfügbar wird, wird sie zunächst jeden unlizenzierten DECTTelefonen zugewiesen und dann jeglichen anderen unlizenzierten Avaya IP-Telefonen, in der Reihenfolge, in der sich diese
Telefone registriert haben.
· Avaya IP Endpoints-Lizenzen
Lizenzen werden einer IP Office-Konfiguration hinzugefügt und basieren auf einer für das System eindeutigen
Seriennummer.
· Telefone können unabhängig von ihrem Typ für die maximale Anzahl von Nebenstellen (384) des Systems
lizenziert werden.
· Für jede im System installierte IP500 VCM 32 oder IP500 VCM 64 Karte können jeweils 12 Avaya IPEndgeräte installiert werden, ohne dass dazu Lizenzen erforderlich sind.
· Für jede im System installierte IP400 VCM-Karte, ermöglicht jeder von der Karte unterstützte VCM-Kanal
die Unterstützung für 3 Avaya IP-Telefone.
· Die durch die IP500 Kombinationskarten bereitgestellten VCM Kanäle aktivieren keine Avaya IP
Endpunkte.
· Lizenzen werden Nebenstellen normalerweise automatisch in der Reihenfolge ihrer Registrierung
zugewiesen. Allerdings können vorhandene Nebenstellen zum Reservieren einer Lizenz 41 konfiguriert
werden. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Lizenz nicht erlischt, wenn dem System neue Nebenstellen
hinzugefügt werden, die nach einem Systemneustart zuerst registriert werden.
3.2.3.1 Überprüfen der Lizenznummer
IP Office-Lizenzen werden gegen eindeutige Dongle-Seriennummern vergeben. Bei IP500 Kontrolleinheiten ist dies die
individuelle Nummer der Smartcard mit der die Kontrolleinheit ausgestattet ist. Bei IP500v2-Steuereinheiten ist diese
Nummer für die System-SD-Karte im System eindeutig. Um dem System gültige Lizenzen hinzuzufügen, müssen diese
Lizenzen gegen diese Seriennummer vergeben sein.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
System.
3. Wählen Sie die Registerkarte System.
4. Die Seriennummer des Funktionsschlüssels wird im Feld Dongle-Seriennummer angezeigt.
3.2.3.2 Hinzufügen von Lizenzen
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
Lizenz.
3. Die aktuellen Lizenzen in der Systemkonfiguration werden angezeigt.
4. Klicken Sie zum Hinzufügen einer Lizenz auf
und wählen Sie Lizenz.
5. Geben Sie die Lizenz ein, die Ihnen gegeben wurde, und klicken Sie OK.
6. Die Lizenzart und die Avaya IP Endpunktesollten angezeigt werden, aber mit dem Lizenzstatus Unbekannt.
Falls die Lizenzart nicht erkannt werden sollte, überprüfen Sie, ob der Schlüssel korrekt eingegeben wurde.
7. Speichern Sie die Konfiguration wieder auf dem IP Office-System, und rufen Sie sie dann erneut vom IP OfficeSystem ab.
8. Der Lizenzstatus sollte nun Gültig sein.
3.2.3.3 Reservieren von Lizenzen
Lizenzen werden Nebenstellen normalerweise automatisch in der Reihenfolge ihrer Registrierung zugewiesen. Allerdings
können vorhandene Nebenstellen eine Lizenz reservieren. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Lizenz nicht erlischt,
wenn dem System neue Nebenstellen hinzugefügt werden, die nach einem Systemneustart zuerst registriert werden.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
Nebenstelle und dann die DECT Nebenstelle.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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3. Wählen Sie die Registerkarte IP DECT. Bitte beachten Sie, dass das Aussehen dieses Menü davon abhängt, ob Sie
eine Installation mit oder ohne Bereitstellung durchführen.
4. Die Einstellung Avaya IP Endpunkt Lizenz reservieren wird dafür verwendet, um eine bestehende Lizenz für die
Nebenstelle zu reservieren. Falls die Konfiguration nicht über genügend verbleibende, nicht-reservierte Lizenzen
verfügt, ist diese Option deaktiviert.
5. Wiederholen Sie den Vorgang für alle anderen Nebenstellen, für die Sie eine Lizenz reservieren möchten.
6. Speichern Sie die Konfiguration, und senden Sie diese zurück an das IP Office-System.
Installation von IP Office DECT R4
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.2.4 Manuelle Einrichtung von Nebenstellen
Sofern die Anmeldungseinstellung für die IP DECT Leitung auf Vorkonfiguriert eingestellt ist, müssen Sie Nebenstellenund Benutzereinträge für jedes Gerät manuell in die IP Office Einstellungen eingeben.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Nebenstelle.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Nebenstelle. Diese Option ist abgeblendet bis den
Einstellungen eine IP DECT Leitung hinzugefügt wird.
4. Wählen Sie die Registerkarte Nebenstelle. Legen Sie als Basis-Nebenstelle eine derzeit nicht genutzte
Nebenstellennummer fest.
5. Wählen Sie die Registerkarte IP DECT. Bitte beachten Sie, dass die Erscheinungsart dieser Registerkarte davon
abhängt, ob für die IP DECT Bereitstellung Aktivieren ausgewählt wurde oder nicht. In diesem Beispiel ist die
Bereitstellung aktiviert.
a. Stellen Sie die Anzeigeart der Lampe für wartende Nachrichten auf Ein.
b. Wählen Sie die Option Reservierte Avaya IP Endpunkt-Lizenz aus. Falls nicht genügend Lizenzen zur
Verfügung stehen, ist diese Option deaktiviert. Falls diese Option ausgewählt wird, wird dieses Telefon vor
anderen Avaya IP Endpunkten lizenziert, für die diese Option nicht festgelegt wurde.
c. Legen Sie die IPEI so fest, dass sie der des Geräts entspricht. Bei neuen Telefonen wird die IPEI auf dem
Display angezeigt. Bei anderen Telefonen kann sie durch Auswahl von Menü | Einstellungen | Geräte Info |
IPEI/IPDI angezeigt werden. Sie wird auch auf dem Etikett unter dem Akku aufgeführt.
· Bei 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefonen kann die IPEI durch Auswahl von Menü | Einstellungen |
Geräte-Information | IPEI/IPDI angezeigt werden. Sie ist auch auf den Aufkleber unterhalb des
Akkus des Telefons aufgedruckt.
d. Falls Geräte-Konfiguration ausgewählt wurde, kann der Benutzer die Sprache des Telefons und das Datum/
Zeit Format einstellen. Falls diese Option nicht ausgewählt ist, werden diese Einstellungen durch das System
bzw. den Benutzer-Ort Einstellungen in der IP Office Konfiguration bereitgestellt.
6. Klicken Sie auf OK.
7. IP Office Manager fragt Sie, ob Sie einen entsprechenden Benutzer erstellen möchten. Wählen Sie Ja.
8. Die Benutzereinstellungen werden angezeigt. Stellen Sie diese, sofern erforderlich, entsprechend ein und klicken
Sie auf OK.
9. Wiederholen Sie diesen Vorgang zur Erzeugung aller weiteren, erforderlichen Nebenstellen und Benutzereinträge.
Speichern Sie die Konfiguration dann zurück in das IP Office System.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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3.2.5 Konfigurieren einer Ausgangsnummer
Die Einstellung Ausgangsnummer stellt sicher, dass die Frequenz des DECT-Systems nach einem Neustart der
Kontrolleinheit von IP Office weiterhin richtig konfiguriert ist. Die Ausgangsnummer-Zeichenkette ist in der
Konfiguration von IP Office nur dann erforderlich, wenn die Frequenz des DECT R4-Systems auf Nordamerika oder
Südamerika eingestellt ist.
So konfigurieren Sie die Ausgangsnummer-Zeichenkette in IP Office Manager:
1. Rufen Sie in IP Office Manager die IP Office-Konfiguration auf.
2. Navigieren Sie zum Benutzer NoUser.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Ausgangsnummern.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, geben Sie die erforderliche Ausgangsnummer ein, und klicken Sie
auf OK.
· Für Installationen in Nordamerika ist die folgende Ausgangsnummer erforderlich: IPBS_FR_NA
· Für Installationen in Südamerika ist die folgende Ausgangsnummer erforderlich: IPBS_FR_SA
5. Speichern Sie die Konfiguration im IP Office-System.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die Option Zusammenführen aktiviert ist. Dadurch kann die Konfiguration auch
ohne Neustart an das IP Office-System gesendet werden.
Installation von IP Office DECT R4
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.2.6 Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten in IP Office Manager
Je nachdem wie Ihr Standort konfiguriert ist, müssen Sie unter IP Office Manager die Bereitstellung so aktivieren, dass IP
DECT selbst signierte Zertifikate und genehmigte Zertifikate eines vertrauenswürdigen Anschlusses akzeptiert. Sie können
diese Option auch in der Basisstation-Konfiguration einstellen. Siehe Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten auf
der Webschnittstelle 60 .
1. Wählen Sie in der Basisstation-Konfiguration Allgemein | Zertifikate und laden Sie das Gerätezertifikat herunter.
Dazu klicken Sie auf DER (siehe unten). Speichern Sie die .cer-Datei an einem bekannten Speicherort.
2. Rufen Sie in IP Office Manager die IP Office-Konfiguration auf.
3. Öffnen Sie die Sicherheitseinstellungen
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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und wählen Sie System | Zertifikate.
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4. Klicken Sie im Bereich Vertrauenswürdiger Zertifikatspeicher auf Hinzufügen. Das Fenster „Zertifikatquelle“
wird eingeblendet.
5. Wählen Sie Zertifikat aus Datei importieren aus und klicken Sie auf OK.
6. Navigieren Sie zur .cer-Datei aus Schritt 1 und klicken Sie auf Öffnen.
7. Falls erforderlich, öffnen Sie das Dropdown-MenüPrüfungen erhaltener Zertifikate (ManagementSchnittstellen) und wählen eine andere Option als Keine.
8. Speichern Sie die Konfiguration, und senden Sie diese zurück an das IP Office-System.
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Installation mit „Bereitstellung“: IP Office-Konfiguration
3.3 Einrichtung der Master Basisstation
Die Konfiguration einer DECT Master-Basisstation für eine Installation „mit Bereitstellung“ besteht aus den folgenden
Schritten:
1.Standardeinstellung der Basisstation
47
.
2.Ermittlung der IP-Adresse der Basisstation
.
48
3.Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
4.Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
50
49
.
5.Aktualisierung der Software der Basisstation
51
6.Auswahl der vereinfachten Administration
.
7.Auswahl des Master-Modus
55
57
10.Einstellen der Zeitzone
.
58
.
.
8.Einrichten des DECT Passworts
9.Annahme der Funk-Geräte
54
.
56
.
59
.
.
11.Aktivierung der Bereitstellung
12.Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten
13.Integration des Telefonbuchs
60
.
61
3.3.1 Standardeinstellung der Basisstation
Mit diesem Prozess wird die Konfiguration einer Basisstation oder des IP-DECT-Gateway gelöscht. Nach dem Neustart der
Einheit lautet die IP-Adresse standardmäßig 192.168.0.1/255.255.255.0.
Weitere Informationen zu den LEDs der Basisstation und zur Bedeutung ihres Blink-/Leuchtverhaltens erhalten Sie unter
Statuslampen an der Basisstation 156 .
1. Verbinden Sie die Einheit mit der Stromquelle, und schalten Sie sie ein. Dabei sollte die Einheit mit nichts anderem
verbunden sein.
Die LED an der Basisstation blinkt rot. Das bedeutet, dass kein Ethernet erfasst wird. Ansonsten blinkt die LED
blau.
2. Warten Sie ca. fünf Sekunden.
3. Halten Sie die Reset-Taste an der Basisstation gedrückt.
Die LED an der Basisstation blinkt jetzt schnell blau und geht dann aus. Danach beginnt die LED wieder blau zu
blinken, aber diesmal etwas langsamer.
4. Lassen Sie die Reset-Taste wieder los und warten Sie, bis sich die Basisstation zurückgesetzt hat.
Die LED leuchtet dann wieder dauerhaft gelb.
5. Drücken Sie die Reset-Taste einmal kurz.
Die Basisstation startet mit den Standardeinstellungen neu.
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3.3.2 Ermittlung der IP-Adresse der Basisstation
Die Adresse einer vorhandenen Basisstation oder verwendeten IP-DECT-Gateway kann folgendermaßen bestimmt
werden. Es wird die MAC-Adresse der Einheit verwendet. Diese ist auf der Rückseite oder unter der Einheit aufgedruckt.
Für diesen Vorgang ist die Eingabeaufforderung erforderlich (Administrator-Berechtigung zwingend erforderlich).
Ansonsten können Sie nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 nicht verwenden.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabeaufforderung-Symbol und wählen Sie Als Administrator
ausführen.
Das Eingabeaufforderung-Fenster wird eingeblendet.
2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung nbtstat -R ein. Der PC sollte dadurch reagieren, dass die NBT RemoteCache-Tabelle gelöscht und neu geladen wird.
Hinweis: Wenn Sie in Schritt 1 die Eingabeaufforderung nicht als Administrator ausführten, können Sie jetzt
nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 verwenden.
3. Geben Sie für eine Basisstation nbtstat -a ipbs-xx-xx-xx ein, wenn xx-xx-xx durch die letzten sechs
Hexadezimalziffern der MAC-Adresse der Basisstationen ersetzt wird. Geben Sie für das IP-DECT-Gateway nbtstat
-a ipbl-xx-xx-xx ein.
4. Aus den Ergebnissen geht die verwendete IP-Adresse hervor.
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Installation mit „Bereitstellung“: Einrichtung der Master Basisstation
3.3.3 Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
1. Je nachdem, ob DHCP verwendet wird, oder nicht:
· Ändern Sie die Netzwerkadresse Ihres Programmier-PCs bei einer direkten Verbindung mit der Basisstation zu
192.168.0.200 mit Subnet-Maske 255.255.255.0. Verbinden Sie das von ihrem PC ausgehende LAN-Kabel mit
der Basisstation.
· Falls sowohl Ihr PC, als auch die Basisstation über ein LAN-Netzwerk mit einem DHCP Server verbunden sind,
achten Sie darauf, dass Ihr PC so eingestellt ist, dass er als DCHP Client agiert bzw. über eine feste Adresse
verfügt, die im Netzwerk Gültigkeit hat.
2. Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie http:// bzw. https:// gefolgt von der IP-Adresse der Basisstation
ein. Die Standard-IP-Adresse lautet 192.168.0.1. Falls eine Sicherheitszertifikatwarnung angezeigt wird, wählen
Sie die Option Weiter zu dieser Website.
3. Die Basisstation sollte durch Anzeige des anfänglichen Konfigurationsmenüs reagieren.
4. Wählen Sie Systemverwaltung aus. Es wird ein Dialog zur Passworteingabe angezeigt. Geben Sie den werksseitig
voreingestellten Benutzernamen (admin) und das Passwort (changeme) ein.
5. Es wird nun das Konfigurationsmenü für die Basisstation angezeigt.
6. Bitte beachten Sie die Softwareebenen, die in der Versionsansicht angezeigt werden. Hieraus ergibt sich, ob die
Software der Basisstation aktualisiert werden muss.
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3.3.4 Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
Die Standardeinstellung für eine Basisstation ist 192.168.0.1. Der nachfolgend beschriebene Prozess kann befolgt
werden, um den DHCP Modus und die IP-Adresse der Basisstation zu ändern.
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Basisstation und wählen Sie in der linken Spalte LAN.
2. Wählen Sie die Registerkarte IP.
a. Geben Sie die erforderliche IP-Adresse und Netzwerkmaske für die Basisstation ein. Die anderen
Einstellungen sind optional.
b. Klicken Sie auf OK.
3. Wählen Sie die Registerkarte DHCP.
a. Wählen Sie im Drop-down Menü Modus Deaktiviert aus.
b. Klicken Sie auf OK.
4. Das Menü zeigt nun die Nachricht Reset Erforderlich an. Bestätigen Sie dies nicht und führen Sie zu diesem
Zeitpunkt auch keinen Reset für die Basisstation durch!
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
5. Loggen Sie sich erneut mit der neuen IP-Adresse ein.
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3.3.5 Software der Basisstation aktualisieren
Die Basisstation muss evtl. auf die gelieferte Software aktualisiert werden, damit sie mit der IP Office
Verwaltungssoftware verwendet werden kann. Diese Software besteht aus zwei Teilen, einer Firmwaredatei und einer
Bootdatei. Alle Basisstationen in einem DECT System müssen die gleiche Software verwenden.
1. Navigieren Sie zur Konfiguration der Basisstation, und notieren Sie sich die in der Zeile Version angegebenen
Softwareversionen.
2. Diese müssen mit den Versionen übereinstimmen, die mit der IP Office-Administrationssoftware mitgeliefert
werden.
Stellen Sie sicher, dass die Überprüfung im jeweiligen Ordner für die Basisstation IPBS1 und IPBS2 durchgeführt
wird. Wenn sie nicht übereinstimmen, müssen Sie die Basisstation auf eine neuere Version aktualisieren.
· Falls beide Softwaredateien aktualisiert werden müssen, muss die Bootdatei zuerst aktualisiert werden.
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3. Wählen Sie zur Aktualisierung der Bootdatei in der linken Spalte unter dem Menü Administration die Option
Update aus und öffnen Sie die Registerkarte ##Systemstart.
Wählen Sie zur Aktualisierung der Basisstationsdatei zunächst Aktualisieren aus und öffnen Sie dann die
Registerkarte Firmware.
Die Vorgehensweise für die beiden Dateien ist ähnlich. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie zunächst die
Bootdatei aktualisieren, falls beide Dateien aktualisiert werden müssen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, navigieren Sie zum Unterverzeichnis IP-Basisstation der IP DECT
R4-Software, die Sie zuvor auf dem Programmier-PC extrahiert haben.
5. Wählen Sie die entsprechende Datei für die durchzuführende Aktualisierung, d. h. die Datei mit „boot“ im Namen,
sofern Sie eine Bootdatei Aktualisierung durchführen. Bestätigen Sie durch Klick auf OK.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hochladen.
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7. Der Browser zeigt den Fortschritt des Ladevorgangs und der Firmwareaktualisierung an. Wenn der Vorgang
abgeschlossen ist, wird dies angezeigt.
8. Klicken Sie auf Sofortiger Reset.
9. Loggen Sie sich erneut ein. Die Registerkarte Allgemein | Info sollte nun die neue Firmware-Version anzeigen.
10.Wiederholen Sie den Vorgang, sofern erforderlich, für die Firmware über die Menüoption Aktualisieren |
Firmware.
11.Wiederholen Sie ggf. für ein IP-DECT-Gateway den Vorgang für die Firmware der Basisstation, die über die
Menüoption Aktualisieren | RFP mit dem IP-DECT-Gateway verbunden werden soll.
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3.3.6 Administrationsmodus auswählen
Standardmäßig sind alle Menüs und Optionen der Basisstation einschließlich zahlreicher Einstellungen, die nicht für den
Betrieb von IP Office erforderlich sind, sichtbar. Durch Ausschalten der erweiterten Optionen werden nur die Menüs und
Einstellungen angezeigt, die für den Betrieb von IP Office relevant sind. Obwohl diese Vorgehensweise für die Installation
nicht unbedingt erforderlich ist, wird sie trotzdem empfohlen.
Sie ist bei Kompakt-Basisstation nicht erforderlich, da hier die erweiterten Optionen standardmäßig ausgeblendet sind.
Diese Option wird nicht auf einem IP-DECT-Gateway unterstützt.
1. Wählen Sie Allgemeines | Admin.
2. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Erweiterte Optionen anzeigen.
3. Klicken Sie auf OK.
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
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3.3.7 Master-Modus wählen
Die Basisstation muss als Masterbasisstation eingerichtet werden, wobei ihr mitgeteilt werden muss, welche Art von
Telefonsystem über sie betrieben wird.
1. Wählen Sie DECT und dann die Registerkarte Master.
2. Ändern Sie den Modus zu Aktiv und klicken Sie dann auf OK.
3. Führen Sie einen Reset der Basisstation durch.
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
4. Wählen Sie DECT aus und öffnen Sie wieder die Registerkarte Master.
5. Ändern Sie die PBX Einstellung zu IPO und klicken Sie dann auf OK.
6. Führen Sie einen Reset der Basisstation durch.
d. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
e. Klicken Sie auf OK.
f. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
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3.3.8 DECT Passwort einrichten
1. Wählen Sie DECT und dann die Registerkarte System.
2. Geben Sie das Passwort, das Sie verwenden möchten, ein und bestätigen Sie es.
3. Die Felder Anmeldungen und Authentisierungscode sollten nicht geändert werden. Diese werden von IP Office
festgelegt nachdem die Basisstation sich im Bereitstellungsmodus befindet.
4. Überprüfen Sie, dass das Feld DECT-Frequenz richtig für Ihren Standort eingestellt ist.
Hinweis: Wurde ein System mit Hilfe der Bereitstellungsfunktion von IP Office installiert, ist die DECT-Frequenz
automatisch für das IP Office-System konfiguriert.
5. Klicken Sie auf OK.
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
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3.3.9 Geräte annehmen
Jede Basisstation verfügt über eine Funkschnittstelle, die sich mit der Master-Basisstation verbinden muss. Hierzu
gehören auch die Funksignalschnittstellen der Master-Basisstationen selbst.
1. Wählen Sie Geräte Überblick und dann die Registerkarte Funk.
2. Die Liste führt die Basisstationen auf, die die Master-Station entdecken kann. Hierunter sollte auch die
Funksignalschnittstelle der Master-Station selbst aufgeführt sein. Klicken Sie auf Hinzufügen.
3. Klicken Sie in dem Popup-Menü, das nun angezeigt wird, auf OK.
4. Warten Sie bis die Registerkarte Funk aktualisiert wurde. Beachten Sie, dass dieser Vorgang einige Minuten
dauern kann.
5. Die obere Lampe an der Basisstation beginnt zu blinken. Es vergehen nun bis zu 5 Minuten. Während dieses
Zeitraums empfängt der Funkteil der Basisstation Software vom Master und führt auch andere
Synchronisationsaufgaben durch. Die Synchronisation nach zukünftigen Neustarts dauert weniger als eine Minute.
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3.3.10 Zeitzone einstellen
Während einer Installation mit Bereitstellung ist IP Office automatisch als Zeitserver eingestellt. Die Einstellungen für das
Netzwerk-Zeitprotokoll (Network Time Protocol, NTP) sind deshalb deaktiviert. Wenn Sie die Zeitzone vor der
Bereitstellung nicht einstellen, werden Datum und Uhrzeit auf allen Geräten falsch angegeben.
1. Wählen Sie Allgemein aus und öffnen Sie die Registerkarte NTP.
2. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Zeitzone die Zeitzone der Region aus, in der Sie sich aufhalten.
3. Klicken Sie auf OK.
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3.3.11 Bereitstellung aktivieren
Die Master-Basisstation kann nun für die IP Office Bereitstellung konfiguriert werden. Nachdem diese Funktion aktiviert
wurde, werden verschiedene Felder in den Einstellungen der Basisstation durch das IP Office System konfiguriert. Andere
Felder werden ausgeblendet und/oder es werden die Werte, die für den Betrieb von IP Office erforderlich sind,
automatisch festgelegt.
Vor der Bereitstellung von IP Office müssen Sie die Zeitzone einstellen 58 . Andernfalls werden Uhrzeit und Datum auf
allen Geräten falsch angegeben, weil IP Office automatisch als Zeitserver festgelegt ist.
1. Wählen Sie Allgemein und dann die Registerkarte Bereitstellung. Diese Registerkarte steht nur zur Verfügung,
wenn die Master-Einstellung der Basisstation auf Aktiv gesetzt und die PBX Einstellung auf IPO eingestellt ist
(siehe Master Modus wählen 55 ).
· Wählen Sie die Aktivieren Option.
· Die IP Office Sicherheitseinstellungen 37 regeln, ob HTTPS zwischen der IP Office Steuereinheit und der
Master-Basisstation unterstützt wird (standardmäßig wird es unterstützt). Wenn Sie IP DECT so konfigurieren
möchten, dass selbst signierte Zertifikate und genehmigte Zertifikate eines vertrauenswürdigen Anschlusses
verwendet werden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen ##HTTPS verwenden und lesen die Kapitel zu HTTPS
und Sicherheitszertifikaten 45 .
· Stellen Sie die PBX IP Adresse so ein, dass sie dem IP Office System entspricht, auf dem die IP DECT
Leitung konfiguriert wurde.
2. Klicken Sie auf OK.
3. Führen Sie einen Reset der Basisstation durch.
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
4. Wählen Sie erneut die Registerkarte Allgemein | Bereitstellung aus. Der Status sollte sich zu Verbunden
geändert haben.
5. Wählen Sie DECT | SARI. Der SARI Wert, der in den IP Office Einstellungen eingegeben wurde, sollte nun auch in
den Einstellungen der Basisstation aufgeführt werden.
6. Wählen Sie DECT | System. Die Nachricht System in Bereitstellungsmodus wird angezeigt. Der Anmeldungsmodus
ist ausgeblendet und auf Mit System AC gesetzt. Der Authentisierungscode entspricht dem, der in den IP Office
Einstellungen festgelegt wurde.
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3.3.12 Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten auf der Webschnittstelle
Je nachdem wie Ihr Standort konfiguriert ist, müssen Sie in der Gerätkonfiguration die Bereitstellung so aktivieren, dass
IP DECT selbst signierte Zertifikate und genehmigte Zertifikate eines vertrauenswürdigen Anschlusses akzeptiert. Sie
können diese Option auch in IP Office Manager konfigurieren. Siehe Aktivieren von HTTPS und Sicherheitszertifikaten in
IP Office Manager 45 .
1. Aktivieren Sie zuerst auf der Webschnittstelle die erweiterte Ansicht. Informationen dazu erhalten Sie unter
Administrationsmodus auswählen 54 .
2. Prüfen Sie, ob HTTPS-Bereitstellung
59
aktiviert ist.
3. Speichern Sie die Konfiguration und setzen Sie das Gerät zurück.
4. Wählen Sie Allgemein | Zertifikate und warten Sie, bis das Zertifikat von IP Office unter ##Nicht
vertrauenswürdig angezeigt wird.
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Installation mit „Bereitstellung“: Einrichtung der Master Basisstation
5. Wählen Sie unter ##Abgelehnte Zertifikate das gewünschte Zertifikat aus der Liste ##Nicht
vertrauenswürdig aus und klicken Sie auf ##Vertrauen.
Das Zertifikat sollte im Abschnitt ##Vertrauensliste zu sehen sein. Das Gerät braucht nicht zurückgesetzt zu
werden.
3.3.13 Integration des Telefonbuchs
In einer IP Office Installation mit Bereitstellung erfolgen die Telefonbucheinstellungen automatisch durch das IP Office
System. Die Nutzung von IP Office Benutzern, Gruppen und des Verzeichnisses als Teil des DECT Telefonverzeichnisses
muss aber trotzdem noch bei Bedarf aktiviert werden. Wird die Funktion für das zentrale Telefonbuch auf den DECTTelefonen nicht aktiviert, steht diese nicht zur Verfügung. Bei DECT-Systemen unter Verwendung von AIWS wird das
zentrale Telefonbuch über AIWS bereitgestellt.
1. Wählen Sie Telefonbuch.
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2. Wählen Sie Aktivieren aus.
3. Klicken Sie auf OK.
3.4 Einrichtung der IP-Slave-Basisstation
Die Konfiguration einer Slave-Basisstation für eine Installation mit Bereitstellung besteht aus den folgenden Schritten:
1.Standardeinstellung der Basisstation
63
.
2.Ermittlung der IP-Adresse der Basisstation
63
3.Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
4.Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
65
5.Aktualisierung der Software der Basisstation
6.Registrierung der Slave-Basisstation
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64
.
.
66
.
.
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Installation mit „Bereitstellung“: Einrichtung der IP-Slave-Basisstation
3.4.1 Standardeinstellung der Basisstation
Mit diesem Prozess wird die Konfiguration einer Basisstation oder des IP-DECT-Gateway gelöscht. Nach dem Neustart der
Einheit lautet die IP-Adresse standardmäßig 192.168.0.1/255.255.255.0.
Weitere Informationen zu den LEDs der Basisstation und zur Bedeutung ihres Blink-/Leuchtverhaltens erhalten Sie unter
Statuslampen an der Basisstation 156 .
1. Verbinden Sie die Einheit mit der Stromquelle, und schalten Sie sie ein. Dabei sollte die Einheit mit nichts anderem
verbunden sein.
Die LED an der Basisstation blinkt rot. Das bedeutet, dass kein Ethernet erfasst wird. Ansonsten blinkt die LED
blau.
2. Warten Sie ca. fünf Sekunden.
3. Halten Sie die Reset-Taste an der Basisstation gedrückt.
Die LED an der Basisstation blinkt jetzt schnell blau und geht dann aus. Danach beginnt die LED wieder blau zu
blinken, aber diesmal etwas langsamer.
4. Lassen Sie die Reset-Taste wieder los und warten Sie, bis sich die Basisstation zurückgesetzt hat.
Die LED leuchtet dann wieder dauerhaft gelb.
5. Drücken Sie die Reset-Taste einmal kurz.
Die Basisstation startet mit den Standardeinstellungen neu.
3.4.2 Ermittlung der IP-Adresse der Basisstation
Die Adresse einer vorhandenen Basisstation oder verwendeten IP-DECT-Gateway kann folgendermaßen bestimmt
werden. Es wird die MAC-Adresse der Einheit verwendet. Diese ist auf der Rückseite oder unter der Einheit aufgedruckt.
Für diesen Vorgang ist die Eingabeaufforderung erforderlich (Administrator-Berechtigung zwingend erforderlich).
Ansonsten können Sie nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 nicht verwenden.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabeaufforderung-Symbol und wählen Sie Als Administrator
ausführen.
Das Eingabeaufforderung-Fenster wird eingeblendet.
2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung nbtstat -R ein. Der PC sollte dadurch reagieren, dass die NBT RemoteCache-Tabelle gelöscht und neu geladen wird.
Hinweis: Wenn Sie in Schritt 1 die Eingabeaufforderung nicht als Administrator ausführten, können Sie jetzt
nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 verwenden.
3. Geben Sie für eine Basisstation nbtstat -a ipbs-xx-xx-xx ein, wenn xx-xx-xx durch die letzten sechs
Hexadezimalziffern der MAC-Adresse der Basisstationen ersetzt wird. Geben Sie für das IP-DECT-Gateway nbtstat
-a ipbl-xx-xx-xx ein.
4. Aus den Ergebnissen geht die verwendete IP-Adresse hervor.
5. Verwenden Sie diese Adresse dazu auf die Einstellungen der Basisstation zuzugreifen und eine feste Adresse
festzulegen.
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3.4.3 Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
1. Je nachdem, ob DHCP verwendet wird, oder nicht:
· Ändern Sie die Netzwerkadresse Ihres Programmier-PCs bei einer direkten Verbindung mit der Basisstation zu
192.168.0.200 mit Subnet-Maske 255.255.255.0. Verbinden Sie das von ihrem PC ausgehende LAN-Kabel mit
der Basisstation.
· Falls sowohl Ihr PC, als auch die Basisstation über ein LAN-Netzwerk mit einem DHCP Server verbunden sind,
achten Sie darauf, dass Ihr PC so eingestellt ist, dass er als DCHP Client agiert bzw. über eine feste Adresse
verfügt, die im Netzwerk Gültigkeit hat.
2. Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie http:// bzw. https:// gefolgt von der IP-Adresse der Basisstation
ein. Die Standard-IP-Adresse lautet 192.168.0.1. Falls eine Sicherheitszertifikatwarnung angezeigt wird, wählen
Sie die Option Weiter zu dieser Website.
3. Die Basisstation sollte durch Anzeige des anfänglichen Konfigurationsmenüs reagieren.
4. Wählen Sie Systemverwaltung aus. Es wird ein Dialog zur Passworteingabe angezeigt. Geben Sie den werksseitig
voreingestellten Benutzernamen (admin) und das Passwort (changeme) ein.
5. Es wird nun das Konfigurationsmenü für die Basisstation angezeigt.
6. Bitte beachten Sie die Softwareebenen, die in der Versionsansicht angezeigt werden. Hieraus ergibt sich, ob die
Software der Basisstation aktualisiert werden muss.
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Installation mit „Bereitstellung“: Einrichtung der IP-Slave-Basisstation
3.4.4 Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
Die Standardeinstellung für eine Basisstation ist 192.168.0.1. Der nachfolgend beschriebene Prozess kann befolgt
werden, um den DHCP Modus und die IP-Adresse der Basisstation zu ändern.
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Basisstation und wählen Sie in der linken Spalte LAN.
2. Wählen Sie die Registerkarte IP.
a. Geben Sie die erforderliche IP-Adresse und Netzwerkmaske für die Basisstation ein. Die anderen
Einstellungen sind optional.
b. Klicken Sie auf OK.
3. Wählen Sie die Registerkarte DHCP.
a. Wählen Sie im Drop-down Menü Modus Deaktiviert aus.
b. Klicken Sie auf OK.
4. Das Menü zeigt nun die Nachricht Reset Erforderlich an. Bestätigen Sie dies nicht und führen Sie zu diesem
Zeitpunkt auch keinen Reset für die Basisstation durch!
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
5. Loggen Sie sich erneut mit der neuen IP-Adresse ein.
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3.4.5 Software der Basisstation aktualisieren
Die Basisstation muss evtl. auf die gelieferte Software aktualisiert werden, damit sie mit der IP Office
Verwaltungssoftware verwendet werden kann. Diese Software besteht aus zwei Teilen, einer Firmwaredatei und einer
Bootdatei. Alle Basisstationen in einem DECT System müssen die gleiche Software verwenden.
1. Navigieren Sie zur Konfiguration der Basisstation, und notieren Sie sich die in der Zeile Version angegebenen
Softwareversionen.
2. Diese müssen mit den Versionen übereinstimmen, die mit der IP Office-Administrationssoftware mitgeliefert
werden.
Stellen Sie sicher, dass die Überprüfung im jeweiligen Ordner für die Basisstation IPBS1 und IPBS2 durchgeführt
wird. Wenn sie nicht übereinstimmen, müssen Sie die Basisstation auf eine neuere Version aktualisieren.
· Falls beide Softwaredateien aktualisiert werden müssen, muss die Bootdatei zuerst aktualisiert werden.
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Installation mit „Bereitstellung“: Einrichtung der IP-Slave-Basisstation
3. Wählen Sie zur Aktualisierung der Bootdatei in der linken Spalte unter dem Menü Administration die Option
Update aus und öffnen Sie die Registerkarte ##Systemstart.
Wählen Sie zur Aktualisierung der Basisstationsdatei zunächst Aktualisieren aus und öffnen Sie dann die
Registerkarte Firmware.
Die Vorgehensweise für die beiden Dateien ist ähnlich. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie zunächst die
Bootdatei aktualisieren, falls beide Dateien aktualisiert werden müssen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, navigieren Sie zum Unterverzeichnis IP-Basisstation der IP DECT
R4-Software, die Sie zuvor auf dem Programmier-PC extrahiert haben.
5. Wählen Sie die entsprechende Datei für die durchzuführende Aktualisierung, d. h. die Datei mit „boot“ im Namen,
sofern Sie eine Bootdatei Aktualisierung durchführen. Bestätigen Sie durch Klick auf OK.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hochladen.
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7. Der Browser zeigt den Fortschritt des Ladevorgangs und der Firmwareaktualisierung an. Wenn der Vorgang
abgeschlossen ist, wird dies angezeigt.
8. Klicken Sie auf Sofortiger Reset.
9. Loggen Sie sich erneut ein. Die Registerkarte Allgemein | Info sollte nun die neue Firmware-Version anzeigen.
10.Wiederholen Sie den Vorgang, sofern erforderlich, für die Firmware über die Menüoption Aktualisieren |
Firmware.
11.Wiederholen Sie ggf. für ein IP-DECT-Gateway den Vorgang für die Firmware der Basisstation, die über die
Menüoption Aktualisieren | RFP mit dem IP-DECT-Gateway verbunden werden soll.
Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Basisstationen, die ebenfalls installiert werden. Alle Basisstationen müssen
die gleiche Firmware verwenden.
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3.4.6 Registrierung der Slave-Basisstation
Die Slave-Basisstation muss mit der Master-Basisstation registriert und synchronisiert werden. Dies erfolgt in den
Einstellungen der Master-Basisstation.
1. Loggen Sie sich in die Master-Basisstation
171
ein.
2. Wählen Sie Geräte Überblick und dann die Registerkarte Funk.
3. Die neue Slave-Basisstation wird als nicht-registriertes Gerät angezeigt. Klicken Sie auf Hinzufügen.
4. Klicken Sie in dem Popup-Menü, das nun angezeigt wird, auf OK.
5. Die Slave-Basisstation wird nun als registriertes Gerät aufgeführt. Die Synchronisation der Basisstation mit der
Master-Basisstation kann bis zu 2 Minuten dauern. Während dieses Zeitraums blinkt deren obere Lampe rot und
der Status wird als Nicht synchronisiert angezeigt. Nachdem die Synchronisation abgeschlossen ist, erlischt die
obere Lampe und der Status lautet OK.
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
3.5 Anbringen der Basisstation
Die Basisstation kann nun ausgeschaltet und an der vorgesehenen Betriebsposition angebracht werden. Die abnehmbare
Klammer auf der Rückseite der Basisstation kann entweder für eine Wandmontage mit Hilfe von zwei, für das Material
geeigneten, Schrauben verwendet werden oder für die Montage an einer Säule mit Hilfe von zwei Metallbändern.
Wandmontage
Nehmen Sie die Montageklammer von der Rückseite der Basisstation ab. Verwenden Sie sie als Vorlage, um die Löcher
für die Befestigungsschrauben zu markieren. Das untenstehende Diagramm zeigt den Zwischenraum, der benötigt wird,
damit die Basisstation wieder auf die Befestigungsklammer aufgesetzt werden kann.
1. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite gegen die Wand, das Wort ‘TOP/OBEN’ muss dabei nach
oben gerichtet sein. Markieren Sie die beiden Bohrlöcher. Beachten Sie den Mindestabstand zwischen oberem
Bohrloch und Decke. Dieser Abstand hängt wie folgt von dem Basisstationstyp ab:
Basisstationstyp
Interne Antennen
Externe Antennen
IPBS1 oder digitale Basisstation
65 mm
160 mm
IPBS2
100 mm
195 mm
2. Bohren Sie mit Hilfe eines 6mm Bohrers die beiden Schraubenlöcher und führen Sie die im Lieferumfang
enthaltenen Dübel ein.
3. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite an die Wand und befestigen Sie sie mit den beiden im
Lieferumfang enthaltenen 3,5mm Schrauben.
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IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Installation mit „Bereitstellung“: Anbringen der Basisstation
Säulenmontage
Die Befestigungsklammer kann mit Hilfe eines Gurtes oder eines flexiblen Metallbands mit einem Durchmesser von
weniger als 30mm an einem Mast mit einem Durchmesser von 45mm oder mehr, oder einem Balken mit einem
Mindestdurchmesser von 50mm angebracht werden. Ein geeigneter Gurt bzw. ein flexibles Metallband sind im
Lieferumfang der Basisstation nicht mit enthalten.
Hinweis: Wird eine Funk-Basisstation direkt an einen Stahlmast oder eine Stahlsäule montiert, können Signalstörungen
(z. B. Funklöcher oder Reflexionen) auftreten. Wenn sich die Anbringung auf einem metallischen Objekt gar nicht
vermeiden lässt, muss mit Abstandhaltern ein Abstand von 20 bis 25 cm hergestellt werden.
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IP Office Version 8.0
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3.6 Anmeldung eines Telefons
Es gibt zwei Methoden zur Anmeldung von Telefonen: vorkonfiguriert oder anonym.
In beiden Fällen müssen die IP Office Einstellungen über die Avaya IP Endpunkt Lizenzen 41 verfügen. Während der
Anmeldung werden der PARK Code und der Authentisierungscode des DECT R4 Systems benötigt. Es werden die in den IP
Office Einstellungen festgelegten Werte für die IP DECT Leitung verwendet.
Anonyme Telefonanmeldung
Diese Methode wird verwendet, wenn die Anmeldungen Einstellung für die IP Office IP DECT Leitung auf Automatische
Einrichtung gesetzt ist. Nach erfolgreicher Anmeldung wird dem Telefon eine temporäre Nebenstellennummer
zugewiesen, die gerade über der höchsten bestehenden Nebenstellennummer liegt. Diese Nummer kann entweder
angenommen werden, oder es kann eine andere Nebenstellennummer zugewiesen werden.
· Anmeldung mit der automatischen Einrichtung von IP Office
Diese Option ermöglicht die Telefonanmeldung mit den IP Office-Optionen zur automatischen NebenstellenErstellung und/oder die Durchführung von Änderungen an der aktuellen Konfiguration des IP Office-Systems
durch die Benutzer. Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie sicherstellen, dass während der Anmeldung
keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das Senden einer solchen Kopie zurück an
das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute Anmeldung der Mobilteile erforderlich
wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der Konfiguration in IP Office Manager
geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
1. Setzen Sie den Anmeldungen Modus auf Automatische Einrichtung. Achten Sie darauf, dass die Benutzer
Automatisch Einrichten und Nebenstelle Automatisch Einrichten Optionen ebenfalls ausgewählt wurden.
2. Das Telefon mit einer temporären Nebenstellennummer anmelden
77
.
3. Annahme der temporären Nebenstellennummer (*#) oder Eingabe einer alternativen Nebenstellennummer
(XXX*LLL#) 77 .
4. Deaktivierung der Anmeldungsfunktion nachdem alle Telefone angemeldet wurden
84
.
Vorkonfigurierte Telefonanmeldung
Diese Methode wird verwendet, wenn die Anmeldungen Einstellung für die IP Office IP DECT Leitung auf
Vorkonfiguriert gesetzt ist. Der in den IP Office Einstellungen festgelegte SARI und Authentisierungscode werden
verwendet. Bei Verwendung dieser Methode müssen neue IP DECT Nebenstellen und Benutzer zunächst in den IP Office
Einstellungen eingerichtet werden. Dann können die entsprechenden Telefone angemeldet werden.
1. Setzen Sie den Anmeldungen Modus der IP DECT Leitungen auf Vorkonfiguriert.
2. Einrichtung einer IP DECT Nebenstelle und eines Benutzereintrages für jedes Telefon
3. Anmeldung der Telefone
77
76
.
.
4. Deaktivierung der Anmeldungsfunktion nachdem alle Telefone angemeldet wurden
84
.
Anforderungen
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für die IP Office-Konfiguration.
· Benutzernamen und Nebenstellennummern für die DECT Telefone.
· Telefon-IPEI-Nummern bei Verwendung eines vorkonfigurierten Installationsmodus.
Werkzeuge
· IP Office Manager.
· Geräte Manager
Die auf den einzelnen Geräten installierte Software muss evtl. aktualisiert werden, so dass sie der mitgelieferten
DECT R4 Software 34 entspricht. Dies erfolgt über die Windows Geräte Manager Software zur Aktualisierung der
Telefone über ein erweitertes Ladegerät oder über den AIWS Geräte Manager 101 zur Aktualisierung der Telefone
per Funksignal.
· Web-Browser (es werden Internet Explorer und Firefox unterstützt).
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Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
3.6.1 Parameter Definitionsdateien laden
Die mit der DECT R4 Software mitgelieferten Parameterdefinitionsdateien enthalten Softwaredateien, die dazu verwendet
werden, die Telefonsoftware zu aktualisieren. Diese Dateien müssen in WinPDM hochgeladen werden, damit die Telefone
aktualisiert werden können.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie Datei | Datei Management.
3. Wählen Sie die Registerkarte Parameterdefinition.
4. Klicken Sie auf Hinzufügen.... Blättern Sie zum Geräte-Verzeichnis in der zuvor entpackten Software. Wählen Sie
die .pkg Dateien in dem Verzeichnis aus und klicken Sie auf Öffnen.
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5. Klicken Sie noch einmal auf Hinzufügen.... Blättern Sie zum Ladegeräte-Verzeichnis in der zuvor entpackten
Software. Wählen Sie die .pkg Dateien in dem Verzeichnis aus und klicken Sie auf Öffnen.
6. Die Liste der Parameterdefinitionsdateien sollte nun vollständig sein.
7. Wählen Sie Schließen aus.
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Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
3.6.2 Anmeldung ermöglichen
Die IP DECT Leitungseinstellungen regeln, ob DECT Geräte dazu in der Lage sind, sich anzumelden.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Leitung. Eine Liste der bestehenden Leitungen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Leitung. Die Einstellungen für eine IP DECT Leitung
werden angezeigt. Falls die Option ausgeblendet ist, verfügt die Konfiguration bereits über eine IP DECT Leitung.
3. Die Registerkarte Leitung führt alle DECT Nebenstellen auf, die bereits angemeldet sind.
4. Wählen Sie die Registerkarte Gateway.
5. Hier finden Sie die Werte, die für die Felder SARI/PARK und Authentisierungscode festgelegt wurden. Diese
Werte werden bei der Telefonanmeldung verwendet.
6. Ändern Sie die Anmeldungsmethode entweder zu Automatische Erzeugung oder Voreingestellt.
· Automatische Erzeugung
Wenn Sie diese Option wählen, werden die Nebenstellen- und Benutzereinträge automatisch bei der
Anmeldung der Telefongeräte in den IP Office Einstellungen erzeugt. Verwenden Sie diese Option für die
anonyme Anmeldung. Stellen Sie sicher, dass während der Anmeldung keine Kopien der Konfiguration in
Manager geöffnet sind, da durch das Senden einer solchen Kopie zurück an das IP Office-System die
Anmeldungen ersetzt werden und die Mobilteile erneut angemeldet werden müssen. Nach der Anmeldung
eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der Konfiguration in IP Office Manager geladen werden, falls
weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
· Voreingestellt
Wenn Sie diese Option wählen, werden Telefongeräte nur angemeldet, wenn sie einer bestehenden IP
DECT Nebenstelle in den IP Office Einstellungen entsprechen.
7. Speichern Sie die Konfiguration wieder im IP Office-System.
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3.6.3 Manuelle Einrichtung von Nebenstellen
Sofern die Anmeldungseinstellung für die IP DECT Leitung auf Vorkonfiguriert eingestellt ist, müssen Sie Nebenstellenund Benutzereinträge für jedes Gerät manuell in die IP Office Einstellungen eingeben.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Nebenstelle.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Nebenstelle. Diese Option ist abgeblendet bis den
Einstellungen eine IP DECT Leitung hinzugefügt wird.
4. Wählen Sie die Registerkarte Nebenstelle. Legen Sie als Basis-Nebenstelle eine derzeit nicht genutzte
Nebenstellennummer fest.
5. Wählen Sie die Registerkarte IP DECT. Bitte beachten Sie, dass die Erscheinungsart dieser Registerkarte davon
abhängt, ob für die IP DECT Bereitstellung Aktivieren ausgewählt wurde oder nicht. In diesem Beispiel ist die
Bereitstellung aktiviert.
a. Stellen Sie die Anzeigeart der Lampe für wartende Nachrichten auf Ein.
b. Wählen Sie die Option Reservierte Avaya IP Endpunkt-Lizenz aus. Falls nicht genügend Lizenzen zur
Verfügung stehen, ist diese Option deaktiviert. Falls diese Option ausgewählt wird, wird dieses Telefon vor
anderen Avaya IP Endpunkten lizenziert, für die diese Option nicht festgelegt wurde.
c. Legen Sie die IPEI so fest, dass sie der des Geräts entspricht. Bei neuen Telefonen wird die IPEI auf dem
Display angezeigt. Bei anderen Telefonen kann sie durch Auswahl von Menü | Einstellungen | Geräte Info |
IPEI/IPDI angezeigt werden. Sie wird auch auf dem Etikett unter dem Akku aufgeführt.
· Bei 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefonen kann die IPEI durch Auswahl von Menü | Einstellungen |
Geräte-Information | IPEI/IPDI angezeigt werden. Sie ist auch auf den Aufkleber unterhalb des
Akkus des Telefons aufgedruckt.
d. Falls Geräte-Konfiguration ausgewählt wurde, kann der Benutzer die Sprache des Telefons und das Datum/
Zeit Format einstellen. Falls diese Option nicht ausgewählt ist, werden diese Einstellungen durch das System
bzw. den Benutzer-Ort Einstellungen in der IP Office Konfiguration bereitgestellt.
6. Klicken Sie auf OK.
7. IP Office Manager fragt Sie, ob Sie einen entsprechenden Benutzer erstellen möchten. Wählen Sie Ja.
8. Die Benutzereinstellungen werden angezeigt. Stellen Sie diese, sofern erforderlich, entsprechend ein und klicken
Sie auf OK.
9. Wiederholen Sie diesen Vorgang zur Erzeugung aller weiteren, erforderlichen Nebenstellen und Benutzereinträge.
Speichern Sie die Konfiguration dann zurück in das IP Office System.
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Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
3.6.4 Anmeldung eines Telefons
Die Vorgehensweise bei der Anmeldung ist im Großen und Ganzen die gleiche, wenn die IP DECT Leitungs 39 Anmeldungs-Einstellung in IP Office auf Automatisch Erzeugen oder vorkonfiguriert eingestellt ist. Während des
Anmeldungsprozesses wird zur Eingabe der SARI und des Authentisierungscodes, die in der IP DECT
Leitungskonfiguration festgelegt wurden, aufgefordert.
3720, 3725, 3740, 3749 Telefone
· Einschalten des Telefons:
· 3720: Wählen Sie Menü | Einstellungen | System | Anmeldung.
· 3725/3740/3749: Wählen Sie Menü | Verbindungen | System | Anmeldung.
Display
Maßnahmen
Informationen zur aktuellen Anmeldung des Telefons werden angezeigt. Wählen Sie
Weiter.
Die Systembezeichnung wird vom Telefon nur dazu benutzt, um die verschiedenen
Anmeldungen, über die es möglicherweise verfügt, zu identifizieren.
Geben Sie irgend einen Namen ein und wählen Sie Weiter.
Das Telefon zeigt eine Liste der Arten von Telefonsystemen an, mit denen es verbunden
werden kann. Wählen Sie die Option IP-DECT und dann Weiter.
Das Telefon benötigt nun den PARK (SARI) und den AC (Authentisierungscode) des
Systems, bei dem es sich anmelden soll.
Geben Sie den PARK ein und blättern Sie dann zum AC Feld.
Geben Sie den AC ein und wählen Sie dann Weiter.
Die Eingabeaufforderung Schutz aktivieren? wird angezeigt.
· Wenn Sie Nein auswählen, kann der Benutzer die Anmeldung aus der Liste der
Anmeldungen, die dem Telefon bekannt sind, löschen.
· Wenn Sie Ja wählen, kann der Benutzer die Anmeldung nicht löschen.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Display
Maßnahmen
Es wird eine Zusammenfassung der Anmeldungsinformationen angezeigt. Prüfen Sie, ob
die Werte korrekt sind
Wählen Sie OK.
Die Telefonübertragung für DECT Systeme, bei dem es sich anmelden kann.
Wird ein DECT System lokalisiert, versucht das Telefon sich bei diesem System
anzumelden.
Der Erfolg bzw. Misserfolg der Anmeldung wird angezeigt.
Dies Displayanzeige, die nach einer erfolgreichen Anmeldung angezeigt wird, hängt davon ab, ob die anonyme
Anmeldung verwendet wird, oder ob das Telefons einen Abgleich mit einer bestehenden Nebenstelle in den IP Office
Einstellungen durchführt.
Betriebsart Anmeldung mit automatischer Einrichtung
Falls das Telefondisplay Neues Login Eingeben anzeigt, wurde dem Gerät eine
temporäre Nebenstellennummer, die in Klammern angezeigt wird, zugewiesen. Die
temporäre Rufnummer ist einfach die höchste bestehende Nebenstellennummer plus 1.
· Um die temporäre Nebenstellennummer als eine permanente zu akzeptieren,
drücken Sie *# und tätigen Sie Ihren Anruf.
· Um eine andere Nebenstellennummer einzugeben, wählen Sie XXX*LLL# wobei
XXX für die zu verwendende Nebenstellennummer steht und LLL der dem
Benutzer zugewiesene Login-Code ist.
· Um die temporäre Nebenstellennummer als eine permanente zu akzeptieren und
um einen Login-Code für den Benutzer einzurichten, wählen Sie *LLL# wobei LLL
für den Login-Code steht, der dem Benutzer zugewiesen wird.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
Betriebsart vorkonfigurierte Anmeldung
Falls die IPEI eines Telefons einem bestehenden Nebenstelleneintrag in den IP Office
Einstellungen entspricht, wird das Telefon die Einstellungen dieser Nebenstelle
verwenden.
Dies kann selbst dann der Fall sein, wenn die anonyme Anmeldung verwendet wird, falls
es sich bei dem Telefon um eine bestehende Nebenstelle handelt, die sich erneut im
System anmeldet.
3701/3711 Telefone
Diese Methode wird nur unterstützt, wenn die Einstellung Anmeldungen der IP DECT Leitung auf Vorkonfiguriert
eingestellt ist und Nebenstellen eingerichtet wurden, die den Konfigurationseinträgen entsprechen.
1. Schalten Sie das Telefon ein.
2. Wählen Sie Menü | System | Anmeldung | HS Anmelden.
3. Wählen Sie PABX-PIN.
4. Geben Sie den Authentisierungscode ein.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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3.6.5 Telefon-Erweiterung
DECT R4 wird auf mehreren Avaya Systemen unterstützt. Für den Betrieb von IP Office darf allerdings nur Software
verwendet werden, die nachweislich speziell getestet wurde und von IP Office unterstützt wird. Informationen über
Software, die von einer bestimmten IP Office Version unterstützt wird, finden Sie im Technischen Informationsblatt für die
entsprechende IP Office Version.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie im Avaya Geräte Manager die Registerkarte Geräte.
3. Die aktuelle Softwareversion für jedes Telefon wird angezeigt. Vergleichen Sie diese mit den verfügbaren
Softwareversionen, die aus einem Teil des .pkg Dateinamens der DECT R4 Software 34 ersichtlich ist.
4. Wählen Sie im Geräte Manager die Telefone aus, die Sie aktualisieren möchten.
5. Klicken Sie auf Software Aktualisieren. Das angezeigte Menü hängt davon ab, ob Sie AIWS für eine kabellose
Aktualisierung einsetzen oder WinPDM für eine Aktualisierung im Ladegerät.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
· AIWS Software Aktualisieren Menü
Dieses Menü wird bei Verwendung des AIWS Geräte Managers zur kabellosen Aktualisierung der Telefone
angezeigt. Diese Methode unterstützt eine Reihe zusätzlicher Optionen, ist aber viel langsamer, als die
Aktualisierung der Telefone in einem erweiterten Ladegerät.
· Erweitertes Ladegerät/WinPDM Aktualisierungs-Menü
Dieses Menü wird bei Verwendung des Windows Geräte Managers zur Aktualisierung eines Telefons, das sich
derzeit in einem erweiterten Ladegerät, das über USB oder LAN mit einem PC verbunden ist, befindet, angezeigt.
Siehe Installieren des Windows-Geräte-Managers 82 .
6. Falls Sie die Parameterdefinitionsdateien der Telefone bereits importiert haben, verwenden Sie das Drop-down
Menü Verfügbare Dateien, um die Software Bin Datei für die Art Telefon, die aktualisiert werden soll,
auszuwählen. Ansonsten klicken Sie auf Import und begeben sich dann zu den .pkg Dateien für das
Telefonmodell.
7. Wählen Sie die anderen Aktualisierungseinstellungen aus und klicken Sie dann auf OK.
Das Upgrade beginnt. Anhand der folgenden Abbildungen können Sie verfolgen, wie ein Upgrade eines Modells
3720 normalerweise abläuft.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
3.6.5.1 Installieren von Windows-Geräte-Manager zwecks Telefonupgrades
Es ist möglicherweise erforderlich, dass die von den Telefonmodellen 3720, 3725, 3740 und 3749 verwendete Software
aktualisiert werden muss. Wir gehen in Hinsicht auf Neuinstallationen davon aus, dass der Windows Geräte Manager und
erweiterte Ladegeräte verwendet werden.
1. Begeben Sie sich in das Verzeichnis, in das Sie die IP Office Software für DECT R4 entpackt haben. Navigieren Sie
zum Ordner Avaya WinPDM und doppelklicken Sie auf Setup.exe.
2. Klicken Sie auf Weiter.
3. Wählen Sie Avaya WinPDM aus und klicken Sie dann auf Weiter.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
4. Klicken Sie auf Installieren.
Warten Sie, bis Avaya WinPDM installiert ist.
5. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf Beenden.
3.6.5.2 Windows-Geräte-Manager starten
1. Wählen Sie Start | Alle Programme | Avaya WinPDM.
2. Klicken Sie auf das Avaya WinPDM Symbol.
· Falls dies das erste Mal ist, dass Avaya WinPDM gestartet wird, werden Sie dazu aufgefordert, eine Site
einzurichten. Geben Sie einen Namen für die Site ein, die Sie installiert haben, und klicken Sie dann auf OK.
· Falls dies das erste Mal ist, dass Sie Avaya WinPDM gestartet haben, werden Sie dazu aufgefordert, wichtige
Parameterdefinitionsdateien zu importieren.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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3.6.6 Anmeldung deaktivieren
Eine Anmeldung kann deaktiviert werden. Dies wirkt sich nicht auf die Neuanmeldung von Nebenstellen aus, die bereits in
den IP Office Einstellungen konfiguriert wurden.
Stellen Sie sicher, dass während der Anmeldung keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das
Senden einer solchen Kopie zurück an das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute
Anmeldung der Mobilteile erforderlich wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der
Konfiguration in IP Office Manager geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Leitung. Eine Liste der bestehenden Leitungen wird angezeigt.
3. Wählen Sie die zuvor erstellte IP-DECT-Leitung aus.
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Gateway.
5. Ändern Sie die Anmeldungs Einstellung zu Deaktiviert.
6. Speichern Sie die Konfiguration wieder im IP Office-System.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Installation mit „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
3.6.7 Angemeldete Benutzer anzeigen
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Telefone, die im System angemeldet sind, anzeigen zu lassen.
Verwendung der Master-Basisstation
1. Loggen Sie sich in die Master-Basisstation ein.
2. Wählen Sie Benutzer und dann die Registerkarte Benutzer.
3. Klicken Sie auf ##anzeigen.
Es werden die Informationen zu den angemeldeten Telefonen angezeigt.
Verwenden von IP Office Manager
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Leitung. Eine Liste der bestehenden Leitungen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Leitung. Die Einstellungen für eine IP DECT Leitung
werden angezeigt. Falls die Option ausgeblendet ist, verfügt die Konfiguration bereits über eine IP DECT Leitung.
4. Die Registerkarte Leitung verfügt über keine veränderbaren Einstellungen. Nachdem das System erst einmal
installiert und betriebsbereit ist, führt diese Registerkarte die DECT Nebenstellen auf.
Installation von IP Office DECT R4
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Verwendung der IP Office System Status Application
Die System Status Application führt die DECT Nebenstellen als Teilnehmersprechstellen der H.323 Nebenstellen auf. Diese
Funktion kann auch dazu verwendet werden, um die Abmeldung eines Telefons zu erzwingen.
3.6.8 Telefone abmelden
DECT Telefone können in mehreren DECT Systemen angemeldet sein und können zwischen den Systemen, bei denen sie
derzeitig angemeldet sind, hin- und herschalten.
Die Option Abmelden, auf die über die Telefonmenüs zugegriffen werden kann, meldet ein Telefon nicht vom DECT R4
System oder von IP Office ab. Es entfernt nur die Informationen des Systems, in dem das Telefon angemeldet ist, aus
dem Telefon. Die Funktion Abmelden funktioniert nur bei Anmeldungen, bei denen die Option Schutz während der
ursprünglichen Anmeldung 77 auf Nein gesetzt war.
Eine erneute Anmeldung des Telefons stellt das DECT R4 System in der Liste, aus dem für das Telefon ausgewählt
werden kann bei welchem System es angemeldet ist, wieder her.
Um ein Telefon aus einem System zu entfernen, das IP Office mit Bereitstellung verwendet, muss der Nebenstelleneintrag
des Telefons aus der IP Office Konfiguration gelöscht werden. Um ein Telefon aus einem System zu entfernen, das IP
Office ohne Bereitstellung verwendet, muss der Nebenstelleneintrag des Telefons sowohl aus der IP Office Konfiguration,
als auch der Konfiguration der Master-Basisstation gelöscht werden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Kapitel 4.
IP-DECT-Gateway-Installation
Installation von IP Office DECT R4
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4. IP-DECT-Gateway-Installation
Vor der Installation müssen Sie einen Test zu den Stromverbrauchsanforderungen 89 der digitalen Basisstationen
durchführen. Dadurch können Sie feststellen, ob die Basisstationen direkt über das IP-DECT-Gateway mit Strom versorgt
werden können oder ob für jede Basisstation ein separater Netzadapter notwendig ist. Bei Stromversorgung über
separate Netzadapter dürfen die EPP-Stromkabel vom IP-DECT-Gateway nicht angeschlossen werden.
IP-DECT-Gateway Installationszusammenfassung
Der Konfigurationsprozess für das IP-DECT-Gateway ähnelt dem der IP-Basisstation. Bei einer neuen DECT R4Systeminstallation empfehlen wir, dass IP-DECT-Gateway als Masterbasisstation für das System installiert wird. Die
Anzahl der zulässigen IP- und/oder digitalen Basisstationen wird davon nicht beeinflusst.
Die Installation des IP-DECT-Gateway als Masterbasisstation kann als Teil einer Installation mit Bereitstellung 32 oder
einer Installation ohne Bereitstellung 164 durchgeführt werden. Wird das IP-DECT-Gateway einem bereits vorhandenen
System hinzugefügt, kann es genauso wie eine neue Slave-Basisstation hinzugefügt werden.
Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Installation:
1. In einem Rack einbauen.
2. Stromkabel anschließen.
3. Die Einheit über den LAN1-Port mit dem LAN verbinden.
4. Die Kabel der digitalen Basisstation anschließen.
5. Die Einheit einschalten.
6. Die Einheit wie bei einer Basisstation aufrufen und konfigurieren. Die erforderliche Konfiguration hängt davon ab,
ob das IP-DECT-Gateway als Masterbasisstation für das System verwendet wird.
Installation von IP Office DECT R4
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IP-DECT-Gateway-Installation:
4.1 Stromverbrauch der digitalen Basisstation
Das IP-DECT-Gateway kann zur Versorgung der digitalen Basisstationen über die gleiche Kabelverbindung erfolgen, über
die auch die Signalgebung verläuft. Die maximale Stromversorgung über das IP-DECT-Gateway beträgt jedoch 15 W, und
der Stromverbrauch jeder einzelnen digitalen Basisstation hängt von der Kabelgröße und Kabellänge ab. Die nachfolgende
Tabelle zeigt den Stromverbrauch und kann somit zur Berechnung herangezogen werden, die Aufschluss darüber gibt, ob
das IP-DECT-Gateway als direkter Stromversorger der digitalen Basisstationen verwendet werden kann. In den Fällen, in
denen das IP-DECT-Gateway die digitalen Basisstationen nicht mit Strom versorgen kann, brauchen einige Basisstationen
einen separaten Stromanschluss.
Kabellänge in
Meter
0,4 mm
Drahtdurchmesser
0,5 mm
Drahtdurchmesser
0,6 mm
Drahtdurchmesser
0 EPP
1 EPP
0 EPP
1 EPP
0 EPP
1 EPP
0
5.0
5.0
5.0
5.0
5.0
5.0
100
5.2
5.1
5.1
5.1
5.1
5.1
200
5.3
5.2
5.2
5.1
5.1
5.1
300
5.6
5.3
5.3
5.2
5.2
5.1
400
5.8
5.5
5.5
5.3
5.3
5.2
500
6.1
5.6
5.6
5.4
5.4
5.2
600
6.5
5.8
5.8
5.5
5.4
5.3
700
7.1
6.0
6.0
5.6
5.5
5.3
800
8.1
6.2
6.2
5.7
5.6
5.4
900
–
6.5
6.5
5.8
5.7
5.4
1000
–
6.9
6.9
5.9
5.8
5.5
1100
–
7.3
7.3
6.1
5.9
5.6
1200
–
8.1
8.1
6.2
6.1
5.6
1300
–
–
–
6.4
6.2
5.7
1400
–
–
–
6.6
6.4
5.8
1500
–
–
–
6.9
6.6
5.8
Folgende Stromnetzadapter sind lokal für die Versorgung der Basisstation verfügbar. Die maximale Kabellänge vom
Adapter zur Basisstation darf nicht länger sein als 10 Meter.
· Für europäische Länder: Version 130137B.
· Für das Vereinigte Königreich: Version 130136B.
· Für die USA und Kanada: Version 130138A.
· Für Australien: Version 130139B.
Installation von IP Office DECT R4
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4.2 Installation der digitalen Basisstationen
Abgesehen von der physikalischen Verbindung und den Stromversorgungsanforderungen ist keine weitere Konfiguration
erforderlich. Die entsprechenden Firmware-Dateien werden vom IP-DECT-Gateway automatisch für die Basisstationen
bereitgestellt.
Verwenden Sie die folgende Kabel-Pinbelegung, um das Kabel für die Verbindung der digitalen Basisstation an das IPDECT-Gateway vorzubereiten. Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Kabel zur Verfügung haben, um gegebenenfalls die
Basisstationen bei Bedarf an einen anderen Ort zu positionieren.
Basisstat Pin
ion
MDI
Kabel
(Frequenzteil
erschaltung)
Hinweis
1
Stromversorgu Weiß/Orange
ng
2
Stromversorgu Orange/Weiß
ng.
Zur Verbindung, wenn IP-DECT-Gateway zur Stromversorgung
verwendet wird. Verwenden Sie das Kabel nicht zur Verbindung, wenn
die digitale Basisstation über einen separaten Netzadapter mit Strom
versorgt wird. Siehe Stromverbrauch der digitalen Basisstation 89 .
3
Date 1a.
Weiß/Grün
–
4
Data 0a.
Blau/Weiß
–
5
Data 0b.
Weiß/Blau
–
6
Data 1b.
Grün/Weiß
–
7
Nicht
verwendet.
Weiß/Braun
–
8
Nicht
verwendet.
Braun/Weiß
–
Befestigung
Die Basisstation kann nun ausgeschaltet und an der vorgesehenen Betriebsposition angebracht werden. Die abnehmbare
Klammer auf der Rückseite der Basisstation kann entweder für eine Wandmontage mit Hilfe von zwei, für das Material
geeigneten, Schrauben verwendet werden oder für die Montage an einer Säule mit Hilfe von zwei Metallbändern.
Wandmontage
Nehmen Sie die Montageklammer von der Rückseite der Basisstation ab. Verwenden Sie sie als Vorlage, um die Löcher
für die Befestigungsschrauben zu markieren. Das untenstehende Diagramm zeigt den Zwischenraum, der benötigt wird,
damit die Basisstation wieder auf die Befestigungsklammer aufgesetzt werden kann.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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IP-DECT-Gateway-Installation: Installation der digitalen Basisstationen
1. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite gegen die Wand, das Wort ‘TOP/OBEN’ muss dabei nach
oben gerichtet sein. Markieren Sie die beiden Bohrlöcher. Beachten Sie den Mindestabstand zwischen oberem
Bohrloch und Decke. Dieser Abstand hängt wie folgt von dem Basisstationstyp ab:
Basisstationstyp
Interne Antennen
Externe Antennen
IPBS1 oder digitale Basisstation
65 mm
160 mm
IPBS2
100 mm
195 mm
2. Bohren Sie mit Hilfe eines 6mm Bohrers die beiden Schraubenlöcher und führen Sie die im Lieferumfang
enthaltenen Dübel ein.
3. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite an die Wand und befestigen Sie sie mit den beiden im
Lieferumfang enthaltenen 3,5mm Schrauben.
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Säulenmontage
Die Befestigungsklammer kann mit Hilfe eines Gurtes oder eines flexiblen Metallbands mit einem Durchmesser von
weniger als 30mm an einem Mast mit einem Durchmesser von 45mm oder mehr, oder einem Balken mit einem
Mindestdurchmesser von 50mm angebracht werden. Ein geeigneter Gurt bzw. ein flexibles Metallband sind im
Lieferumfang der Basisstation nicht mit enthalten.
Hinweis: Wird eine Funk-Basisstation direkt an einen Stahlmast oder eine Stahlsäule montiert, können Signalstörungen
(z. B. Funklöcher oder Reflexionen) auftreten. Wenn sich die Anbringung auf einem metallischen Objekt gar nicht
vermeiden lässt, muss mit Abstandhaltern ein Abstand von 20 bis 25 cm hergestellt werden.
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Kapitel 5.
IP Office-Benutzerfunktionen
Installation von IP Office DECT R4
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5. IP Office-Benutzerfunktionen
Bei Systemen, die mit IP Office-Bereitstellung installiert wurden, bietet das IP Office-System Benutzern der Modelle 3720,
3725, 3740 und 3749 eine Reihe zusätzlicher, IP Office-spezifischer Funktionen. Diese Funktionen sind zusätzlich zu den
Funktionen, die in den Avaya Bedienungsanleitungen für diese Telefone aufgeführt sind.
Freies Telefondisplay
Das freie Telefondisplay des Telefons zeigt eine Reihe von Informationselementen an. Von oben nach unten sind dies:
· Die Signalstärke, Zeit und der Akkuladezustand. Die Akkuladezustandsanzeige beginnt
zu blinken, wenn der Ladezustand unter 5 % fällt.
· Das Datum des IP Office Systems.
· Die Bezeichnung der aktuellen Anmeldung.
· Den IP Office Benutzernamen.
· Die IP Office Nebenstellennummer und Statusanzeigen (siehe unten).
· Die Softkey-Bezeichnungen. Diese Optionen beziehen sich auf die 3 Tasten unterhalb
des Displays. Diese ändern sich je nach dem aktuellen Status des Telefons.
5.1 Statusanzeigen
Die IP Office Statusanzeigen werden nach Ihrer Nebenstellennummer auf dem Display angezeigt. Es können mehrere
Anzeigen angezeigt werden. Die möglichen Statusanzeigen sind:
· B = Gesperrt
B wird auf dem Display Ihres Telefons angezeigt, wenn der Systemadministrator für Sie den Status „Ausgehender
Anruf gesperrt“ festgelegt hat. Wenn diese Funktion aktiv ist, können Sie nur interne Anrufe tätigen.
· D = Rufumleitung (-weiterleitung)
D wird nach der Nebenstellenbezeichnung im Display Ihres unbenutzten Telefons angezeigt, wenn Sie die
bedingungslose Weiterleitung aktiviert haben.
· G = Gruppenangehöriger (in Gruppe)
G wird nach der Nebenstellenbezeichnung im Display Ihres unbenutzten Telefons angezeigt, wenn Sie als
Teilnehmer eines Sammelanschlusses konfiguriert und Ihre Teilnahme aktiviert wurde. In diesem Fall können Sie
Anrufe erhalten, die an den Sammelanschluss eingehen.
· H = gehaltener Anruf
H wird nach Ihrer Nebenstellenbezeichnung angezeigt, um anzuzeigen, dass Sie über einen oder mehrere Anrufe
im IP Office System verfügen.
· N = Keine Anrufe (Anrufschutz)
N wird nach Ihrer Nebenstellenbezeichnung angezeigt, wenn Sie den Anrufschutz aktiviert haben.
· O = Außer Betrieb
O wird im Display Ihres Telefons angezeigt, wenn eine der Gruppen, für die Sie als Teilnehmer aktiviert sind, in
den Nachtbetrieb geschaltet ist. Im Nachtbetrieb werden Anrufe an diese Gruppe je nach Konfiguration an die
Ausweich-Zielrufnummer oder an VoiceMail weitergeleitet
· P = geparkter Anruf
P wird nach Ihrer Nebenstellenbezeichnung angezeigt, um anzuzeigen, dass Sie über einen oder mehrere
geparkte Anrufe verfügen.
· T = Gekoppelt
T wird neben Ihrer Nebenstellenbezeichnung im Display Ihres unbenutzten Telefons angezeigt, wenn es intern mit
Ihrem Tischtelefon gekoppelt ist. An Sie gerichtete Anrufe klingeln auf beiden Telefonen und können auch an
beiden Telefonen von Ihnen angenommen werden.
· R = Fehlertoleranz
R wird nach der Nebenstellenbezeichnung auf dem Display Ihres unbenutzten Telefons angezeigt, wenn sich Ihr
Telefon im Fehlertoleranz-Modus befindet. Dieser wird verwendet, falls ein Problem mit dem Telefonsystem
besteht, an dem Ihr Telefon angemeldet wurde und ein anderes IP Office-System aktuell Unterstützung für Ihr
Telefon zur Verfügung stellt. In diesem Modus sind einige Funktionen vielleicht nicht verfügbar, und die Anrufe
werden eventuell anders weitergeleitet als üblich.
· S = Systemalarm
Falls Sie als ein Systemadministrator konfiguriert sind, wird ein S im Display des Telefons angezeigt, um auf einen
Systemalarm hinzuweisen. Dieser Hinweis gilt nur zur Information. Von Ihnen wird nicht erwartet, dass Sie den
Auslöser des Alarms reparieren, melden Sie ihn einfach weiter. (nur IP500 V2)
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IP Office Version 8.0
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IP Office-Benutzerfunktionen: Anrufdienste
5.2 Anrufdienste
Auf die folgenden Optionen kann zugegriffen werden während das Telefon unbenutzt ist, oder wenn der aktuelle Anruf
geparkt oder gehalten wird.
1. Drücken Sie Menü. Blätten Sie im Display zu
Anrufe und drücken Sie Auswählen.
2. Blättern Sie abwärts bis Anrufdienste und drücken Sie Auswählen.
3. Es wird dann eine Liste der verfügbaren Dienste angezeigt. Blättern Sie zu dem gewünschten Dienst und drücken
Sie Auswählen.
4. Bei manchen Funktionen müssen Sie evtl. weitere Daten in das Display eingeben bzw. aus einer Liste auswählen.
Tun Sie dies und drücken Sie dann OK.
5. Das Telefon sendet dann die entsprechenden Signale an IP Office.
6. Beenden Sie den Anruf durch Aufhängen.
Die zur Verfügung stehenden Dienste sind:
· Anruf übernehmen alle
Beantwortet den ersten verfügbaren Anruf, der irgendwo im Telefonsystem eingeht (sofern der Anruf nicht auf
einer privaten Leitung eingeht). Einzelheiten zu dem Anrufer und dem ursprünglichen Ziel des Anrufs werden
angezeigt.
· Anruf übernehmen
Sie können diese Option dazu verwenden, um einen Anruf zu beantworten, der an einer anderen Nebenstelle
eingeht. Wählen Sie die Option und geben Sie dann die Nebenstellennummer ein.
· Anruf entparken
Annahme eines geparkten Anrufs. Hierzu müssen Sie die Parkbereichsnummer, die dem Anruf beim Parken
zugewiesen wurde, eingeben. Sie können einen Anruf über die Anruf Parken Option parken und ihm dabei eine
Parkbereichsnummer zuweisen, die Sie oder ein anderer Benutzer dann dazu verwenden kann, um den Anruf aus
dem Parken abzurufen.
· Anklopfen aussetzen
Sie können diese Funktion dazu verwenden, das Anklopfen 98 vorübergehend auszuschalten. Die Funktion bleibt
bis zur Beendigung Ihres nächsten Anrufs ausgeschaltet. Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie vermeiden
möchten, dass ein Anruf durch die Anklopfen-Signaltöne unterbrochen wird.
· Alle Rufweiterleitungen deaktivieren
Verwenden Sie diese Option dazu, um alle Ihre Rufweiterleitungen auszuschalten. Dies hat keine Auswirkungen auf
die Weiterleitungsnummern, sondern nur auf Ihre Nutzung der Weiterleitungsfunktion. Falls Sie Ihre Anrufe mit der
Umleitungs-Funktion auf ein anderes Telefon umgeleitet haben, hebt diese Option auch die Umleitung auf.
· Anrufschutz Ein
Diese Option wird dazu verwendet, den Anrufschutz zu aktivieren. An Sie eingehende Anrufe gehen in Ihre
Voicemail-Mailbox, sofern vorhanden, und empfangen ansonsten das Besetzt-Signal. Sie folgen keinen
Weiterleitungseinstellungen. Wenn der Anrufschutz aktiviert ist, wird im Display des unbenutzten Telefons N für
keine Anrufe angezeigt.
· Es können Telefonnummern als Ausnahmen zum Anrufschutz konfiguriert werden. Verwenden Sie hierzu das
one-X Portal for IP Office Anwendung oder das Menü einiger Tischtelefone (bitte wenden Sie sich für weitere
Einzelheiten an Ihren Systemadministrator). Diese Rufnummern sind dazu in der Lage Sie anzurufen und
Anrufe an Sie weiterzuleiten während Sie den Anrufschutz aktiviert haben.
· Anrufschutz Aus
Mit Hilfe dieser Funktion schalten Sie den Anrufschutz aus. Wenn der Anrufschutz ausgeschaltet ist, werden Anrufe
an Ihr Gerät durchgestellt und/oder folgen Ihren Weiterleitungseinstellungen.
· Rufweiterleitung Sofort Ein
Mit dieser Option schalten sie die sofortige Rufweiterleitung ein. Für eine ordnungsgemäße Funktion, muss eine
Weiterleitungsnummer eingegeben werden. Verwenden Sie den Weiterleitungs-Nummer Anrufdienst, um die
aktuell festgelegte Weiterleitungsrufnummer einzusehen und zu bearbeiten. Standardmäßig werden interne und
externe Anrufe an Sie weitergeleitet, aber nicht Sammelanschlussanrufe. Die Einstellungen für interne und
Sammelanschlussanrufe können jedoch durch Ihren Systemadministrator angepasst werden. Verwenden Sie zum
Ausschalten der Weiterleitungsfunktion Alle Weiterleitungen aufheben.
· Weiterleitung wenn besetzt Ein
Verwenden Sie diese Option, um die Weiterleitung für zusätzliche Anrufe einzuschalten, wenn Sie sich bereits in
einem aktiven Gespräch befinden. Falls Anklopfen 98 aktiviert ist, wird diese Funktion für zusätzliche Anrufe
genutzt, wenn Sie sich bereits in einem Gespräch befinden und ein weiterer Anruf wartet. Verwenden Sie zum
Ausschalten der Weiterleitungsfunktion Alle Weiterleitungen aufheben.
· Rufweiterleitung nach Zeit Ein
Sie können diese Option dazu verwenden, Anrufe weiterzuleiten, die nicht beantwortet werden. Verwenden Sie
zum Ausschalten der Weiterleitungsfunktion Alle Weiterleitungen aufheben.
Installation von IP Office DECT R4
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· Der standardmäßig eingestellte Nichtbeantwortungszeitraum zur Auslösung der Weiterleitung beträgt 15
Sekunden. Dieser Zeitraum kann allerdings durch Ihren Systemadministrator wie erforderlich eingestellt
werden.
· Falls Sie Voicemail verwenden, wird die Weiterleitung zuerst genutzt. Wird der Anruf dann aber immer noch
nicht beantwortet, wird das Telefonsystem versuchen, den Anruf zur Voicemail durchzustellen. Dies ist bei
Anrufen, die an externe Rufnummern weitergeleitet werden, möglicherweise nicht möglich.
· Weiterleitungsnummer
Verwenden Sie diese Option, um die Rufnummer, an die Ihre Anrufe weitergeleitet werden, wenn Sie
Rufweiterleitung Sofort ein wählen, einzusehen und einzustellen. Denken Sie daran, falls Ihr System eine
externe Vorwahl benötigt, diese Vorwahl mit einzugeben, wenn Sie Anrufe an eine externe Rufnummer weiterleiten
möchten. Beachten Sie dabei aber, dass externe Weiterleitungen durch Ihren Systemadministrator eingeschränkt
werden können. Diese Rufnummer wird auch für Weiterleitung wenn besetzt Ein und Rufweiterleitung nach
Zeit Ein verwendet, sofern Sie keine separate Weiterleitung wenn besetzt Rufnummer eingerichtet haben.
· Weiterleitung wenn besetzt Rufnummer
Sie können diese Option dazu verwenden, um die Rufnummer, an die Ihre Anrufe weitergeleitet werden, wenn Sie
Weiterleitung wenn besetzt Ein und/oder Rufweiterleitung nach Zeit Ein aktiviert haben, einzusehen und
einzustellen. Denken Sie daran, falls Ihr System eine externe Vorwahl benötigt, diese Vorwahl mit einzugeben,
wenn Sie Anrufe an eine externe Rufnummer weiterleiten möchten. Beachten Sie dabei aber, dass externe
Weiterleitungen durch Ihren Systemadministrator eingeschränkt werden können. Verwenden Sie zum Ausschalten
der Weiterleitungsfunktion Alle Weiterleitungen aufheben.
· Umleitung Ein
Falls Sie ein Telefon nur vorübergehend nutzen, können Sie mit dieser Option die Anrufe an Ihr Tischtelefon zu
diesem Gerät umleiten. Wählen Sie diese Option und geben Sie dann Ihre Nebenstellennummer ein.
· Umleitung Aus
Wählen Sie diese Option und geben Sie Ihre Nebenstellennummer ein, um eine Umleitung, die über die Umleitung
Ein Option eingerichtet wurde, aufzuheben. Anrufe an diese Rufnummer werden nicht mehr an das Gerät
umgeleitet.
· Login
Benutzer mit einem Login-Code können die "Hot Desk" Funktion nutzen, d.h. sich an jedem Telefon eines Systems
einloggen und, nachdem das Annehmen und Tätigen von Anrufen abgeschlossen ist, wieder ausloggen. Während
ein Benutzer in ein Telefon eingeloggt ist, übernimmt dieses Telefon sämtliche Benutzereinstellungen und die
Anrufe des Besuchers werden an dieses Telefon durchgestellt. Diese Option kann auf mehrere Weisen verwendet
werden.
· Das DECT Gerät kann so konfiguriert werden, das ihm kein permanenter Benutzer zugewiesen wird. Um das
Telefon zu benutzen, müssen Sie sich mit Ihrer Nebenstellennummer und Ihrem Login-Code einloggen.
· Dem DECT Gerät kann ein Benutzer zugewiesen werden. Allerdings können Sie die Login- und Logout-Funktion
als Sicherheitsfunktion für Ihr Telefon verwenden.
· Andere Benutzer können ihren Login-Code verwenden, wenn sie Ihr Telefon vorübergehend als ihr eigenes
benützen müssen. Währenddessen sind sie ausgeloggt.
· Beachten Sie, dass SMS-Nachrichten von AIWS immer auf dem selben Telefon eingehen, auch wenn der
zugeordnete Benutzer per Hot Desking auf ein anderes Telefon umsteigt.
· Ausloggen
Sofern Sie über einen Login-Code verfügen, können Sie sich aus dem Telefon, dass Sie gerade benutzen,
ausloggen. Wenn Sie sich ausloggen und sie normalerweise einem anderen Telefon zugewiesen sind, werden Sie
automatisch wieder in dieses Telefon eingeloggt, sofern nicht jemand anderes dieses Telefon benutzt oder für Sie
ein Zwangslogin eingestellt ist. Falls Sie nicht automatisch woanders eingeloggt sind, werden Sie, während Sie
ausgeloggt sind, für alle Anrufe als besetzt behandelt. Ihre Anrufe werden dann an Ihre Voicemail-Mailbox, sofern
vorhanden, durchgestellt.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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IP Office-Benutzerfunktionen: Anrufdienste
5.3 Optionen während eines Gesprächs
Während eines Telefongesprächs kann der Mehr Softkey dazu verwendet werden, um auf mehrere Geräte- und IP OfficeFunktionen zuzugreifen. Das Gespräch wird dabei aufrecht erhalten.
1. Drücken Sie während des Gesprächs Mehr.
· Falls das Telefon gerade nicht die Informationen zum Anruf im Display anzeigt, müssen Sie Zurück drücken,
um zu dieser Anzeige zurückzukehren. Sie können dann Mehr drücken.
2. Wählen Sie die gewünschte Funktion aus.
3. Einige Funktionen können es erforderlich machen, dass Sie weitere Daten eingeben, wie zum Beispiel die
Zielrufnummer für eine Weiterleitung.
Die verfügbaren Funktionen sind:
· Automatischer Rückruf
Falls Sie einen Anruf zu einer anderen Nebenstelle tätigen und dieser Anruf nicht beantwortet wird, sorgt die
Anforderung eines Rückrufs dafür, dass das Telefonsystem Sie anruft nachdem die gewünschte Nebenstelle ihren
nächsten Anruf beendet hat. Wenn Sie diesen Anruf annehmen, wird die Zielnebenstelle erneut angerufen.
· Anruf Parken
Sie können diese Option dazu verwenden, um Ihren aktuellen Anruf zu parken. Sie können eine
Parkbereichnummer eingeben, die dann von jedem anderen Benutzer des Systems dazu verwendet werden kann,
um den Anruf aus dem Parken abzurufen.
· Falls Sie beim Parken eines Anrufs keine Parkbereichsnummer eingeben, wird dem Anruf automatisch eine
Nummer, die sich aus Ihrer Nebenstellennummer und einer Zahl zwischen 0 und 9 auseinander setzt,
zugewiesen.
· Wenn Sie einen Anruf parken erscheint bei Nichtbenutzung des Telefons ein P auf dem Display bis der Anruf
aus dem Parken abgerufen wird oder der Anrufer aufhängt.
· Geparkte Anrufe werden automatisch erneut zugestellt, wenn sie zu lange geparkt wurden (der StandardZeitraum hierfür ist 5 Minuten).
· Anruf beenden
Diese Option beendet das aktuelle Gespräch und beantwortet einen gehaltenen Anruf. Diese Funktion kann nützlich
sein, wenn Sie versuchen, einen gehaltenen Anruf durchzustellen, das Weiterleitungsziel allerdings besetzt oder die
Voicemail aktiviert ist. Sie können diese Funktion auch nutzen, wenn Sie versuchen eine Partei einer Konferenz
hinzuzufügen, die andere Partei aber den Anruf nicht beantwortet, oder an der Konferenz nicht teilnehmen
möchte.
· Anklopfen Aufheben
Verwenden Sie diese Option dazu, um Ihren aktuellen Anruf aufzuheben und automatisch einen anklopfenden
Anruf anzunehmen.
· Konferenzaufbau
Mit dieser Option können Sie mit Ihrem aktuellen Anruf und anderen Anrufen, die Sie zu diesem Zeitpunkt halten,
ein Konferenzgespräch beginnen. Der Konferenz wird automatisch eine Konferenznummer zugewiesen, die im
Display angezeigt wird.
Wenn Sie einer Konferenz einen weiteren Teilnehmer hinzufügen möchten, drücken Sie R, um die Verbindung zu
halten, und wählen Sie die Rufnummer des anderen Teilnehmers. Wird der Anruf angenommen, wählen Sie Mehr
> Konferenzaufbau.
Hinweis: Diese Menüoption wird nur auf DECT-Telefonen angezeigt, die während einer Installation mit
Bereitstellung 32 konfiguriert wurden. Falls Sie eine Installation ohne Bereitstellung 164 durchgeführt haben,
benötigen Sie eine Menüoption für den Funktionscode (*47), um die Konferenzaufbau-Funktion aufzurufen.
· Anklopfen Halten
Verwenden Sie diese Option dazu, um Ihren aktuellen Anruf zu halten und automatisch einen anklopfenden Anruf
anzunehmen.
· Anruf Aufzeichnen
Sie können diese Option dazu verwenden, um die Aufzeichnung des Anrufs einzuschalten, sofern Ihr Telefonsystem
über IP Office Voicemail Pro verfügt.
· Mikrofon Aus
Mit dieser Option schalten Sie das Telefonmikrofon aus. Im Display mit den Gesprächsinformationen wird ein
Symbol angezeigt. Das Mikrofon wird automatisch wieder eingeschaltet, wenn Sie Ihren nächsten Anruf tätigen
bzw. annehmen.
· Mikrofon Ein
Über diese Option schalten Sie das Telefonmikrofon wieder ein, nachdem Sie es zuvor im Laufe des Gesprächs
ausgeschaltet haben.
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IP Office Version 8.0
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5.4 Anklopfen (Call Waiting) Optionen
Die Anklopfen-Funktion ist standardmäßig für alle Benutzer aktiviert. Falls bereits ein Anruf verbunden ist, hören Sie bei
einem weiteren eingehenden Anruf ein einzelnes Tonsignal. Das Telefondisplay wechselt dabei zwischen der Anzeige der
Details Ihres aktuellen Anrufs und denen des wartenden Anrufs.
Sie können immer nur einen aktiven Anruf und einen wartenden Anruf haben. Für alle weiteren Anrufe gelten Sie als
besetzt. Diese folgen dann entweder Ihren Weiterleitungs- oder Besetzteinstellungen, sofern diese festgelegt wurden,
oder werden ansonsten an Ihre Voicemail-Mailbox, sofern vorhanden, weitergeleitet. Falls Sie den wartenden Anruf nicht
annehmen, folgt er Ihren Weiterleitung bei Nichtbeantwortung Einstellungen, sofern diese festgelegt wurden, oder wird
ansonsten an Ihre Voicemail-Mailbox weitergeleitet.
Falls Sie Ihren aktiven Anruf beenden, während ein anderer Anruf wartet, beginnt der wartende Anruf zu klingeln und
kann dann beantwortet werden. Sie können über die Anklopfen aufheben 98 Option Ihren aktuellen Anruf beenden und
den wartenden Anruf automatisch annehmen. Sie können über die Halten Anklopfen 98 Option Ihren aktuellen Anruf
halten und den wartenden Anruf automatisch beantworten.
Installation von IP Office DECT R4
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Kapitel 6.
Geräte Management
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
6. Geräte Management
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Verwendung der Geräte Manager Anwendung zur Aktualisierung der Firmware
der Telefone und zur Anwendung von benutzerdefinierten Funktionsvorlagen auf Telefone.
Es gibt zwei verschiedene Geräte Management Applikationen, die hierzu verwendet werden können. Sie sehen sich
ähnlich und bieten die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber im Betrieb:
· AIWS Geräte Manager
Diese Version der Geräte Manager Anwendung ist in die AIWS Einheit eingebettet. Sie kann durch Browserzugriff
auf die AIWS Einheit gestartet werden und muss nicht auf einem bestimmten PC installiert werden.
· WinPDM (Windows Portable Device Manager)
Der portable Windows Geräte Manager ist eine Geräte Manager Anwendung, die auf einem Windows PC installiert
werden kann.
Die Verwendung von Vorlagen wird bei Systemen, die mit IP Office Bereitstellung installiert und gewartet werden, nicht
unterstützt. Bei Systemen mit Bereitstellung sollte das Gerätemanagement nur zur Aktualisierung der Telefon-Firmware
verwendet werden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Geräte Management:
6.1 AIWS Geräte Manager starten
1. Geben Sie die IP-Adresse der AIWS-Einheit in das Adressfeld des Browsers ein.
· Alternativ hierzu können Sie http://Elise-0091921 als Adresse eingeben, wobei die Zahlen durch den
Modulschlüssel der AIWS Einheit ersetzt werden. Der Modulschlüssel ist auf die AIWS Platine 134 aufgedruckt.
2. Falls eine Zertifikats-Sicherheitswarnung angezeigt wird, wählen Sie diese, um fortzufahren.
3. Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort ein. Die Standardangaben lauten admin und changeme.
Das AIWS-Menü:
4. Wählen Sie Geräte Manager.
5. Falls eine Website-Zertifikats-Warnung angezeigt wird, wählen Sie Fortfahren.
6. Der Avaya Gerätemanager wird gestartet.
· Falls dies das erste Mal ist, dass er gestartet wird, wird eine Mitteilung angezeigt, dass noch keine
Parameterdefinitionsdateien importiert wurden. Wählen Sie Ja.
6.2 Parameter Definitionsdateien laden
Die mit der DECT R4 Software mitgelieferten Parameterdefinitionsdateien enthalten Softwaredateien, die dazu verwendet
werden, die Telefonsoftware zu aktualisieren. Diese Dateien müssen in WinPDM hochgeladen werden, damit die Telefone
aktualisiert werden können.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie Datei | Datei Management.
3. Wählen Sie die Registerkarte Parameterdefinition.
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4. Klicken Sie auf Hinzufügen.... Blättern Sie zum Geräte-Verzeichnis in der zuvor entpackten Software. Wählen Sie
die .pkg Dateien in dem Verzeichnis aus und klicken Sie auf Öffnen.
5. Klicken Sie noch einmal auf Hinzufügen.... Blättern Sie zum Ladegeräte-Verzeichnis in der zuvor entpackten
Software. Wählen Sie die .pkg Dateien in dem Verzeichnis aus und klicken Sie auf Öffnen.
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Geräte Management: Parameter Definitionsdateien laden
6. Die Liste der Parameterdefinitionsdateien sollte nun vollständig sein.
7. Wählen Sie Schließen aus.
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6.3 Hochladen von Telefonvorlagen in den Geräte Manager
Vorlagen ermöglichen es Ihnen, gemeinsame Einstellungen auf Telefone und Ladegeräte anzuwenden. Das IP Office DECT
R4 Software Set enthält Standardvorlagen für die 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefone, die es ermöglichen, dass diese
Telefone über die Telefonmenüs auf IP Office Funktionen zugreifen können.
Die Verwendung von Vorlagen wird bei Systemen, die mit IP Office Bereitstellung installiert und gewartet werden, nicht
unterstützt. Bei Systemen mit Bereitstellung sollte das Gerätemanagement nur zur Aktualisierung der Telefon-Firmware
verwendet werden.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie die Registerkarte Geräte aus. Hier müssten die im DECT System angemeldeten Telefone aufgeführt
sein.
3. Wählen Sie Datei | Importieren | Vorlagen... .
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Geräte Management: Hochladen von Telefonvorlagen in den Geräte Manager
4. Blättern Sie zur der bereits entpackten Software und wählen Sie die .tpl Vorlagendateien.
5. Klicken Sie auf Öffnen. Die Vorlagendateien werden in den Avaya Geräte Manager geladen.
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6.4 Vorlagen auf Telefonen anwenden
Die Verwendung von Vorlagen wird bei Systemen, die mit IP Office Bereitstellung installiert und gewartet werden, nicht
unterstützt. Bei Systemen mit Bereitstellung sollte das Gerätemanagement nur zur Aktualisierung der Telefon-Firmware
verwendet werden.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie im Avaya Geräte Manager die Registerkarte Vorlagen.
3. Tätigen Sie einen Rechtsklick auf die Vorlage und wählen Sie Anwenden auf....
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Geräte Management: Vorlagen auf Telefonen anwenden
4. Wählen Sie die Telefone aus, auf die Sie die Vorlage anwenden möchten. Bestätigen Sie durch Klick auf OK. Die
Telefone beginnen damit, die Vorlagendatei zu laden.
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6.5 Vorlagen bearbeiten
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie im Avaya Geräte Manager die Registerkarte Vorlagen.
3. Tätigen Sie einen Rechtsklick auf die Vorlage und wählen Sie Bearbeiten. Alternativ hierzu können Sie eine neue
Vorlage erzeugen. Tätigen Sie hierzu einen Rechtsklick auf die Vorlage und wählen Sie Kopieren aus. Geben Sie
dann einen neuen Namen für die neue Vorlage ein.
· Systeme | System A | PBX Einstellungen | In-Anruf Funktionalität
Definiert die Optionen, die im Mehr Menü der 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefone während eines Anrufes
angezeigt werden. Dies kann dazu verwendet werden, um die IP Office Codes für Funktionen, wie das
Anrufparken, Konferenzen und Weiterleitungen, einzugeben.
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Geräte Management: Vorlagen bearbeiten
· Systeme | Allgemein | Anrufdienste
Definiert die Optionen, die im Anrufdienste Menü der Modelle 3720, 3725, 3740 und 3749 aufgeführt werden.
Dies kann dazu verwendet werden, um die IP Office Codes für Funktionen, wie Anrufentgegennahme, DND
ein/aus, einzugeben.
4. Die rosa gefärbten Positionen zeigen Bereiche der Vorlage an, die Einstellungen enthalten, die auf das Gerät
angewendet werden, wenn die Vorlage in das Gerät geladen wird. In blauer Farbe markierte Positionen wurden
während des aktuellen Bearbeitungsprozesses geändert.
· Schwarz: Normal
· Dunkelblau: Parameter wurde während des aktuellen Bearbeitungsprozesses geändert.
· Violett: Der Parameter ist in der Vorlage aktiviert.
· Rot: ungültiger Wert.
· Türkis: Der Wert unterscheidet sich vom Standardwert
5. Alle Positionen der Vorlage bestehen aus 3 Teilen:
· Ausgewählt - Wenn ausgewählt, wird der Vorlagenwert auf Geräte angewendet, auf die die Vorlage geladen
wird.
· Name - Der nicht-bearbeitbare Name der Vorlagenposition.
· Wert - Der Wert der Vorlagenposition. Hierbei kann es sich um eine Drop-down Liste handeln, aus der eine
Auswahl getroffen werden kann.
6. Klicken Sie auf OK.
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6.6 Telefonsoftware aktualisieren
DECT R4 wird auf mehreren Avaya Systemen unterstützt. Für den Betrieb von IP Office darf allerdings nur Software
verwendet werden, die nachweislich speziell getestet wurde und von IP Office unterstützt wird. Informationen über
Software, die von einer bestimmten IP Office Version unterstützt wird, finden Sie im Technischen Informationsblatt für die
entsprechende IP Office Version.
1. Starten Sie den AIWS Geräte Manager
101
oder den Windows Geräte Manager
114 .
2. Wählen Sie im Avaya Geräte Manager die Registerkarte Geräte.
3. Die aktuelle Softwareversion für jedes Telefon wird angezeigt. Vergleichen Sie diese mit den verfügbaren
Softwareversionen, die aus einem Teil des .pkg Dateinamens der DECT R4 Software 34 ersichtlich ist.
4. Wählen Sie im Geräte Manager die Telefone aus, die Sie aktualisieren möchten.
5. Klicken Sie auf Software Aktualisieren. Das angezeigte Menü hängt davon ab, ob Sie AIWS für eine kabellose
Aktualisierung einsetzen oder WinPDM für eine Aktualisierung im Ladegerät.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Geräte Management: Telefonsoftware aktualisieren
· AIWS Software Aktualisieren Menü
Dieses Menü wird bei Verwendung des AIWS Geräte Managers zur kabellosen Aktualisierung der Telefone
angezeigt. Diese Methode unterstützt eine Reihe zusätzlicher Optionen, ist aber viel langsamer, als die
Aktualisierung der Telefone in einem erweiterten Ladegerät.
· Erweitertes Ladegerät/WinPDM Aktualisierungs-Menü
Dieses Menü wird bei Verwendung des Windows Geräte Managers zur Aktualisierung eines Telefons, das sich
derzeit in einem erweiterten Ladegerät, das über USB oder LAN mit einem PC verbunden ist, befindet, angezeigt.
Siehe Installieren des Windows-Geräte-Managers 82 .
6. Falls Sie die Parameterdefinitionsdateien der Telefone bereits importiert haben, verwenden Sie das Drop-down
Menü Verfügbare Dateien, um die Software Bin Datei für die Art Telefon, die aktualisiert werden soll,
auszuwählen. Ansonsten klicken Sie auf Import und begeben sich dann zu den .pkg Dateien für das
Telefonmodell.
7. Wählen Sie die anderen Aktualisierungseinstellungen aus und klicken Sie dann auf OK.
Das Upgrade beginnt. Anhand der folgenden Abbildungen können Sie verfolgen, wie ein Upgrade eines Modells
3720 normalerweise abläuft.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
6.6.1 Installieren des Windows-Geräte-Managers
Als Alternative zu der in der AIWS Einheit integrierten Geräte Manager Anwendung kann auf einem Windows PC (Windows
XP oder Vista) eine Kopie des Windows Geräte Managers installiert werden.
1. Begeben Sie sich in das Verzeichnis, in das Sie die IP Office Software für DECT R4 entpackt haben. Navigieren Sie
zum Ordner Avaya WinPDM und doppelklicken Sie auf Setup.exe.
2. Klicken Sie auf Weiter.
3. Wählen Sie Avaya WinPDM aus und klicken Sie dann auf Weiter.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Geräte Management: Telefonsoftware aktualisieren
4. Klicken Sie auf Installieren.
Warten Sie, bis Avaya WinPDM installiert ist.
5. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf Beenden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
6.6.2 Windows-Geräte-Manager starten
1. Wählen Sie Start | Alle Programme | Avaya WinPDM.
2. Klicken Sie auf das Avaya WinPDM Symbol.
· Falls dies das erste Mal ist, dass Avaya WinPDM gestartet wird, werden Sie dazu aufgefordert, eine Site
einzurichten. Geben Sie einen Namen für die Site ein, die Sie installiert haben, und klicken Sie dann auf OK.
· Falls dies das erste Mal ist, dass Sie Avaya WinPDM gestartet haben, werden Sie dazu aufgefordert, wichtige
Parameterdefinitionsdateien zu importieren.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Geräte Management: Telefonsoftware aktualisieren
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Kapitel 7.
AIWS-Installation
Installation von IP Office DECT R4
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7. AIWS-Installation
7.1 AIWS2-Installation
7.1.1 AIWS2
Vordere Abdeckung
1. Die Betriebs-LED
gibt den Status der Stromversorgung für die Einheit an. Siehe AIWS2-Statuslampen
132 .
2. Die Status-LED
gibt den Status der Einheit an.
3. Modusschalter und LED
Drücken Sie den Schalter zweimal, wird die Einheit in den Massenspeichermodus versetzt. Die Einheit kehrt
automatisch nach 10 Minuten wieder in den Normalbetrieb zurück. Im Massenspeichermodus blinkt die LED im
Schalter. Der Massenspeichermodus wird verwendet, damit mit einen Windows-Computer die geeigneten Treiber
für die Verbindung über ein USB-Kabel zum Management-Port heruntergeladen werden können.
4. Schalter zum Neustarten
5. SD-Kartensteckplatz
Dieser wird für den Betrieb von IP Office nicht verwendet.
6. USB-Ports
Diese werden für den Betrieb von IP Office nicht verwendet.
7. Management-Port
Dieser Port kann für eine USB-Verbindung zu einem Computer verwendet werden, um eine Konfiguration der
Einheit durchzuführen. Für die Treiberinstallation muss die Einheit mithilfe des Modus-Schalters (siehe oben) in den
Massenspeichermodus geschaltet werden. Die für diesen Port verwendete Adresse lautet 192.5.36.229.
Hintere Abdeckung
1. LAN 1
Dies ist der LAN-Port, der für die Verbindung zum selben LAN verwendet werden muss, an das auch das DECTSystem und IP Office angeschlossen sind.
2. LAN 2
Wird nicht verwendet.
3. Netzanschlüsse
Die Einheit unterstützt eine Reihe verschiedener Stromanschluss-Methoden. Unter Verwendung des C10-Ports
stehen neben der Einheit eine Reihe von Stromkabeln zur Verfügung.
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IP Office Version 8.0
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
7.1.2 Navigieren Sie zum AIWS2
AIWS2 erhält standardmäßig eine IP-Adresse für LAN-Port 1, wenn möglich unter Verwendung von DHCP. Es wird die LAN
1 MAC-Adresse der Einheit verwendet, die auf der Rückseite der Einheit aufgedruckt ist.
Netzwerkverbindung
1. Verbinden Sie die AIWS2-Einheit über den LAN 1-Port auf der Rückseite der Einheit mit dem LAN.
2. Verbinden Sie das entsprechende Netzkabel mit der Einheit, und schalten Sie die Stromversorgung ein.
3. Während die Einheit hochfährt, sollte die Status-LED schnell blau blinken.
4. Nach dem Hochfahren können Sie versuchen, zur Einheit zu navigieren.
5. Geben Sie die IP-Adresse der AIWS-Einheit in das Adressfeld des Browsers ein.
· Sie können auch http://elise-XXXXXXXX als Adresse eingeben, wobei XXXXXXXX für die Schlüsselnummer
des Moduls steht, die auf der Rückseite der Einheit aufgedruckt ist. Die anführenden Nullen können
ausgelassen werden.
6. Falls eine Zertifikats-Sicherheitswarnung angezeigt wird, wählen Sie diese, um fortzufahren.
7. Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort ein. Die Standardeinstellungen sind admin und changeme.
8. Wird AIWS2 zum ersten Mal gestartet, öffnet sich der Konfigurationsassistent. Andernfalls wird das AIWS-Menü
angezeigt.
USB-Management-Verbindung
AIWS2 unterstützt die Verbindung und Verwaltung über ein USB-Kabel, das an den Management-Port vorne an der
Einheit angeschlossen ist. Dazu muss ein Gerätetreiber installiert werden. Dazu muss die Einheit in den Massenspeicher
-Modus gesetzt werden. Ausführliche Informationen zur Installation und Verwendung stehen in der zur Einheit
gehörenden Dokumentation zur Verfügung.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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7.1.3 Setup-Assistenten ausführen
Beim ersten Zugriff auf die AIWS-Einheit wird der Assistent gestartet.
1. Mit Hilfe Ihres Browsers auf die AIWS Einheit zugreifen.
2. Wenn für die Einheit ein Reset durchgeführt wird, wird der Setup-Assistent automatisch ausgeführt. Falls die
Einheit bereits über Konfigurationseinstellungen verfügt, dann wählen Sie aus dem angezeigten Menü SetupAssistent.
3. Klicken Sie auf Weiter.
4. Geben Sie die Netzwerkadresseneinstellungen für die AIWS-Einheit ein.
· Setzen Sie den Netzwerkparametermodus auf Manuell.
· Host Name
Geben Sie einen Namen ein, der dabei hilft, die AIWS Einheit im Netzwerk zu identifizieren.
· IP Adresse/Subnet Maske
Geben Sie die Details der statischen IP-Adresse, die die AIWS Einheit verwenden soll, ein.
Installation von IP Office DECT R4
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
· Stellen Sie die übrigen Details so ein, dass sie denen, die durch andere Geräte im Netzwerk genutzt werden,
entsprechen.
5. Klicken Sie auf Weiter.
6. Geben Sie die mit der AIWS-Einheit mitgelieferte Lizenznummer ein und klicken Sie auf Weiter.
7. Geben Sie die IP-Adresse der Master-Basisstation ein und klicken Sie auf Weiter.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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8. Die Optionen für Datum und Uhrzeit werden angezeigt. Wählen Sie NTP Time Server legen Sie dann die IPAdresse von IP Office als Time Server IP-Adresse fest. Stellen Sie die anderen Werte so ein, dass sie denen des
Kundenstandorts entsprechen.
9. Klicken Sie auf Weiter. Die Optionen Telefonbuch-Eigenschaften werden angezeigt.
10.Wählen Sie TFTP aus, damit AIWS das Telefonbuch von IP Office erhält. Anschließend klicken Sie auf Weiter.
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
11.Geben Sie als TFTP Server IP die IP-Adresse von IP Office ein und klicken Sie auf Weiter.
12.Ändern Sie ggf. die Standardpasswörter und klicken Sie auf Weiter.
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13.Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Einstellungen zu speichern.
14.Klicken Sie auf Jetzt neu starten und warten Sie auf den Neustart.
15.Schließen Sie die Browsersitzung. Beginnen Sie eine neue Sitzung mit der neuen IP-Adresse.
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
7.1.4 Verbindung Basisstation/AIWS aktivieren
Die IP Adresse der AIWS Einheit muss in die Einstellungen der Basisstationen eingegeben werden.
Nur Master
1. Wählen Sie in der linken Leiste UNITE/ZUSAMMENSCHLIESSEN. Wählen Sie die Registerkarte Geräte
Management.
2. Für die Funktion IP-Adresse zusammenschließen, geben Sie die IP Adresse ein, die der AIWS Einheit
zugewiesen wird, wenn sie im DECT-System installiert wird.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie im linken BereichAllgemein. Wählen Sie die Registerkarte Admin. Aktivieren Sie Erweiterte
Optionen anzeigen, und aktualisieren Sie dann die Ansicht.
5. Wählen Sie im linken Bereich Telefonbuchaus, und deaktivieren Sie die Telefonbuch-Option.
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6. Klicken Sie auf OK, und setzen Sie die Masterbasisstation zurück.
Master und Slave
1. Wählen Sie in der linken Leiste UNITE/ZUSAMMENSCHLIESSEN. Wählen Sie die Registerkarte Statusprotokoll
.
2. Für die Funktion IP-Adresse zusammenschließen, geben Sie die IP Adresse ein, die der AIWS Einheit
zugewiesen wird, wenn sie im DECT-System installiert wird.
3. Geben Sie für die Zusammenschluss-Geräte-Identität (Unite Resource Identity) einen individuellen Namen
für die Basisstation ein.
4. Klicken Sie auf OK.
5. Wählen Sie die Registerkarte SMS. Geben Sie die IP Adresse, die der AIWS Einheit bei der Installation im DECT
System zugewiesen wird, erneut ein.
6. Klicken Sie auf OK.
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
7.1.5 AIWS Firmware aktualisieren
Die AIWS Einheit wird mit standardmäßig installierter Firmware ausgeliefert. Diese muss auf die Firmware, die zusammen
mit der IP Office Applikationssoftware geliefert wurde, aktualisiert werden. In IP Office DECT R4 Systemen darf mit AIWS
Einheiten nur die mit der IP Office Anwendungssoftware mitgelieferte oder die in den Technischen Informationsblättern
für IP Office angegebene Firmware verwendet werden.
· Wichtig: Dieser Prozess kann bis zu 40 Minuten dauern.
1. Melden Sie sich über den Browser bei der Einheit an.
2. Klicken Sie auf Konfiguration.
3. Notieren Sie sich die Software Version. Überprüfen Sie, ob diese bereits der Firmware entspricht, von der
angegeben ist, dass sie die Software auf dem IP Office System unterstützt.
4. Ändern Sie im Adresseingabefeld des Browsers den /config/start.php Teil der Adresse zu /system.
5. Klicken Sie auf Software .
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IP Office Version 8.0
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6. Klicken Sie auf der Seitenleiste auf Image installieren.
7. Klicken Sie auf Backup Parameter .
Auf dem Browser wird ein Dialog eingeblendet, in dem es um das Herunterladen einer Datei namens aiws-backup
aus der AIWS-Einheit geht.
8. Wählen Sie die Option zum Speichern der Datei aus und navigieren Sie zum Speicherort. Notieren Sie sich dieses
Verzeichnis, da die Datei nach der Firmwareaktualisierung wieder neu geladen werden muss.
9. Klicken Sie auf Installation starten . Ein Fenster, auf dem der Status und der Verlauf der Installation zu sehen
sind, wird eingeblendet:
10.Nach kurzer Wartezeit werden Sie vom AIWS nach dem Speicherort der hochzuladenden Firmwaredatei gefragt.
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
11.Klicken Sie auf Durchsuchen. Begeben Sie sich in das AIWS Verzeichnis, im zuvor entpackten Software-Set.
Wählen Sie die .img Datei.
12.Klicken Sie auf Auf Flash schreiben .
13.Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Der Vorgang kann relativ lange dauern, muss aber abgeschlossen
werden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
14.Wenn im Browser die Sicherheitswarnung angezeigt wird, wählen Sie Weiter.
15.Klicken Sie auf Wieder Herstellen. Ein separates Fenster wird geöffnet.
16.Wählen Sie Durchsuchenaus und markieren Sie die zuvor gesicherte Datei aiws-backup.
17.Klicken Sie auf Datei senden.
Nachdem die Parameter wieder hergestellt sind, erhalten Sie eine Benachrichtigung.
18.Klicken Sie auf Schließen.
Installation von IP Office DECT R4
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AIWS-Installation: AIWS2-Installation
19.Wählen Sie Neustart.
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7.1.6 AIWS2-Statuslampen
Status-LED
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Ein
OK. AIWS betriebsbereit.
Schnelles
Blinklicht
Startet oder fährt herunter.
Schnelles
Blinklicht
Fehler oder Ausfall.
Langsames
Blinklicht
Warnung
Doppelblinken
Wartet auf automatisches Starten.
Rot
Gelb
Stromversorgungs-LED
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Ein
Stromversorgung OK.
Rot
Schnelles
Blinklicht
Fährt aufgrund von Niederspannung herunter.
Langsames
Blinklicht
Niederspannung.
Modus-LED
Diese LED ist in den Modusschalter vorne an der Einheit integriert.
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Langsames
Blinklicht
Massenspeichermodus.
7.2 AIWS1-Installation
Die AIWS (Avaya In-Built Wireless Server) Einheit ermöglich das Senden und den Empfang von SMS Nachrichten durch
die Telefone. Sie ermöglicht außerdem drahtlose Softwareaktualisierungen und die Konfiguration der Telefone. Ohne eine
AIWS Einheit können Telefone nur aktualisiert und konfiguriert werden während sie sich in einem erweiterten Ladegerät
befinden.
Bei Verwendung der IP Office Version 5 ermöglicht die Einheit außerdem die Integration des Telefonverzeichnisses
zwischen IP Office und dem DECT R4 System.
Bei den IP Office-Versionen 6, 7 und 8 erfolgt die Verzeichnisintegration durch die Master-Basisstation, AIWS ist nicht
erforderlich. Ist die SMS-Funktion notwendig, ist AIWS jedoch für beide Funktionen erforderlich.
Die Einheit wird über einen Web-Browser verwaltet und benötigt eine feste IP-Adresse.
Die AIWS Installation besteht aus den folgenden Schritten:
1.Entfernen Sie die AIWS Abdeckung.
2.Schließen Sie den RTC Akku an.
3.Schließen Sie die LAN und die Strom-Kabel an.
4.Blättern Sie zum AIWS.
5.Führen Sie den Setup-Assistenten aus.
6.Aktivieren Sie die Basisstation/AIWS Verbindungen.
7.Aktualisieren Sie die AIWS Firmware.
8.Schalten Sie das AIWS aus.
9.Bringen Sie das AIWS an der Wand an.
10.Setzen Sie die AIWS Abdeckung wieder auf.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
Voraussetzungen
· o Die Master-Basisstation ist installiert und mit dem Netzwerk verbunden.
· o IP Office ist mit dem Netzwerk verbunden.
· o Die Telefone sind angemeldet.
Benötigte Teile
· o AIWS Einheit, bestehend aus den folgenden Komponenten:
· o AIWS Einheit
· o AIWS Netzgerät und IEC60320 C7 Netzkabel (CEE7/16 (Eurostecker), BS1363, NEMA1-15 und AS/NZS
3112).
· o 1,2 Meter LAN Kabel.
Falls diese Kabel durch ein längeres Kabel ersetzt wird, muss ein CAT5 Ethernet LAN Kabel verwendet werden.
· o AIWS Lizenzblatt.
· o 3 x 3,5mm Schrauben und passende Dübel für die Wandmontage der AIWS Einheit.
· o LAN Anschluss
· o Netzsteckdose.
Informationen
· o IP Adresse der AIWS Einheit
· o Andere Standardnetzwerkeinstellungen (Standard Gateway, DNS, WINS)
· o AIWS Lizenzschlüssel (sollte mit der AIWS Einheit mitgeliefert werden)
· o IP-Adresse der DECT Master-Basisstation.
· o IP-Adresse von IP Office
· o Bevorzugte Zeiteinstellungen (Datumformat, Zeitformat)
· o Für die AIWS Einheit gewählte Stelle für die Wandmontage
· o Zugriffsinformationen (Namen und Passwort) für die Konfiguration der Basisstationen.
Werkzeuge
· o Programmier-PC mit DECT R4 Software.
· o Web-Browser.
· o Zange und scharfes Messer zum Entfernen der für die Kabeldurchführung aus dem AIWS Gehäuse
ausgeschnittenen Plastikteile.
· o Für die ausgewählte Wandmontageposition der AIWS geeignete Bohrmaschine und Bohrer.
· o Schraubenzieher für die für die AIWS Wandmontage ausgewählten Schrauben.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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7.2.1 AIWS Abdeckung entfernen
Die AIWS Abdeckung kann ohne den Einsatz von Werkzeugen entfernt werden.
1. An der Unterseite der Einheit (gegenüber den abgerundeten Enden) befinden sich zwei Klemmen, die sich
eindrücken lassen. Drücken Sie diese Klemmen ein und heben Sie die Abdeckung hoch.
2. Nun sollte es möglich sein, die Abdeckung von der Einheit zu ziehen.
3. Machen Sie sich bei abgenommener Abdeckung mit den verschiedenen, oben beschriebenen Funktionen vertraut.
Auf diese wird sich während anderer Phasen des Installationsprozesses bezogen.
Installation von IP Office DECT R4
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
7.2.2 Den RTC Akku anschließen
Die AIWS Platine verfügt über einen 3V Lithium-Akku, der die Echtzeituhr (Real Time Clock - RTC) der Platine versorgt,
wenn die Stromzufuhr zur AIWS ausgeschaltet ist. Bei der Auslieferung der AIWS Einheit ist der Akku nicht
angeschlossen. Der Akku kann über den Schalter J1, der sich rechts oben auf der Platine befindet, verbunden werden.
Schalten Sie den Schalter auf die Position 2-3.
7.2.3 Kabelverbindungen
1. Lokalisieren Sie die Schaltersets SW2 und SW3, die sich oben rechts auf der AIWS Platine befinden. Vergewissern
Sie sich, dass alle Schalter sich in der Off/Aus Position befinden.
2. Suchen Sie den LAN Port und den J5 Stromanschluss. Direkt unter diesen befindet sich eine Plasitkleiste. Entfernen
Sie vorsichtig so viel von der Leiste, wie nötig ist, um das Kabel an den LAN Port und den Stromanschluss zu
führen nachdem die AIWS Abdeckung wieder angebracht wurde.
3. Verbinden Sie das LAN Kabel von IP Office mit dem AIWS.
4. Schließen Sie das Netzkabel an den J5 Stromanschluss neben dem AIWS LAN Port an.
5. Schalten Sie die Stromzufuhr zur AIWS Einheit ein.
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7.2.4 AIWS durchblättern
Auf die AIWS Einheit kann mit Hilfe eines Webbrowsers zugegriffen werden.
1. Geben Sie die IP-Adresse der AIWS-Einheit in das Adressfeld des Browsers ein.
· Alternativ hierzu können Sie http://Elise-0091921 als Adresse eingeben, wobei die Zahlen durch den
Modulschlüssel der AIWS Einheit ersetzt werden. Der Modulschlüssel ist auf die AIWS Platine 134 aufgedruckt.
2. Falls eine Zertifikats-Sicherheitswarnung angezeigt wird, wählen Sie diese, um fortzufahren.
3. Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort ein. Die Standardangaben lauten admin und changeme.
Das AIWS-Menü:
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
7.2.5 Setup-Assistenten ausführen
Beim ersten Zugriff auf die AIWS-Einheit wird der Assistent gestartet.
1. Mit Hilfe Ihres Browsers auf die AIWS Einheit zugreifen.
2. Wenn für die Einheit ein Reset durchgeführt wird, wird der Setup-Assistent automatisch ausgeführt. Falls die
Einheit bereits über Konfigurationseinstellungen verfügt, dann wählen Sie aus dem angezeigten Menü SetupAssistent.
3. Klicken Sie auf Weiter.
4. Geben Sie die Netzwerkadresseneinstellungen für die AIWS-Einheit ein.
· Setzen Sie den Netzwerkparametermodus auf Manuell.
· Host Name
Geben Sie einen Namen ein, der dabei hilft, die AIWS Einheit im Netzwerk zu identifizieren.
· IP Adresse/Subnet Maske
Geben Sie die Details der statischen IP-Adresse, die die AIWS Einheit verwenden soll, ein.
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· Stellen Sie die übrigen Details so ein, dass sie denen, die durch andere Geräte im Netzwerk genutzt werden,
entsprechen.
5. Klicken Sie auf Weiter.
6. Geben Sie die mit der AIWS-Einheit mitgelieferte Lizenznummer ein und klicken Sie auf Weiter.
7. Geben Sie die IP-Adresse der Master-Basisstation ein und klicken Sie auf Weiter.
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
8. Die Optionen für Datum und Uhrzeit werden angezeigt. Wählen Sie NTP Time Server legen Sie dann die IPAdresse von IP Office als Time Server IP-Adresse fest. Stellen Sie die anderen Werte so ein, dass sie denen des
Kundenstandorts entsprechen.
9. Klicken Sie auf Weiter. Die Optionen Telefonbuch-Eigenschaften werden angezeigt.
10.Wählen Sie TFTP aus, damit AIWS das Telefonbuch von IP Office erhält. Anschließend klicken Sie auf Weiter.
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11.Geben Sie als TFTP Server IP die IP-Adresse von IP Office ein und klicken Sie auf Weiter.
12.Ändern Sie ggf. die Standardpasswörter und klicken Sie auf Weiter.
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
13.Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Einstellungen zu speichern.
14.Klicken Sie auf Jetzt neu starten und warten Sie auf den Neustart.
15.Schließen Sie die Browsersitzung. Beginnen Sie eine neue Sitzung mit der neuen IP-Adresse.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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7.2.6 Verbindung Basisstation/AIWS aktivieren
Die IP Adresse der AIWS Einheit muss in die Einstellungen der Basisstationen eingegeben werden.
Nur Master
1. Wählen Sie in der linken Leiste UNITE/ZUSAMMENSCHLIESSEN. Wählen Sie die Registerkarte Geräte
Management.
2. Für die Funktion IP-Adresse zusammenschließen, geben Sie die IP Adresse ein, die der AIWS Einheit
zugewiesen wird, wenn sie im DECT-System installiert wird.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie im linken BereichAllgemein. Wählen Sie die Registerkarte Admin. Aktivieren Sie Erweiterte
Optionen anzeigen, und aktualisieren Sie dann die Ansicht.
5. Wählen Sie im linken Bereich Telefonbuchaus, und deaktivieren Sie die Telefonbuch-Option.
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
6. Klicken Sie auf OK, und setzen Sie die Masterbasisstation zurück.
Master und Slave
1. Wählen Sie in der linken Leiste UNITE/ZUSAMMENSCHLIESSEN. Wählen Sie die Registerkarte Statusprotokoll
.
2. Für die Funktion IP-Adresse zusammenschließen, geben Sie die IP Adresse ein, die der AIWS Einheit
zugewiesen wird, wenn sie im DECT-System installiert wird.
3. Geben Sie für die Zusammenschluss-Geräte-Identität (Unite Resource Identity) einen individuellen Namen
für die Basisstation ein.
4. Klicken Sie auf OK.
5. Wählen Sie die Registerkarte SMS. Geben Sie die IP Adresse, die der AIWS Einheit bei der Installation im DECT
System zugewiesen wird, erneut ein.
6. Klicken Sie auf OK.
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IP Office Version 8.0
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7.2.7 AIWS Firmware aktualisieren
Die AIWS Einheit wird mit standardmäßig installierter Firmware ausgeliefert. Diese muss auf die Firmware, die zusammen
mit der IP Office Applikationssoftware geliefert wurde, aktualisiert werden. In IP Office DECT R4 Systemen darf mit AIWS
Einheiten nur die mit der IP Office Anwendungssoftware mitgelieferte oder die in den Technischen Informationsblättern
für IP Office angegebene Firmware verwendet werden.
· Wichtig: Dieser Prozess kann bis zu 40 Minuten dauern.
1. Melden Sie sich über den Browser bei der Einheit an.
2. Klicken Sie auf Konfiguration.
3. Notieren Sie sich die Software Version. Überprüfen Sie, ob diese bereits der Firmware entspricht, von der
angegeben ist, dass sie die Software auf dem IP Office System unterstützt.
4. Ändern Sie im Adresseingabefeld des Browsers den /config/start.php Teil der Adresse zu /system.
5. Klicken Sie auf Software .
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
6. Klicken Sie auf der Seitenleiste auf Image installieren.
7. Klicken Sie auf Backup Parameter .
Auf dem Browser wird ein Dialog eingeblendet, in dem es um das Herunterladen einer Datei namens aiws-backup
aus der AIWS-Einheit geht.
8. Wählen Sie die Option zum Speichern der Datei aus und navigieren Sie zum Speicherort. Notieren Sie sich dieses
Verzeichnis, da die Datei nach der Firmwareaktualisierung wieder neu geladen werden muss.
9. Klicken Sie auf Installation starten . Ein Fenster, auf dem der Status und der Verlauf der Installation zu sehen
sind, wird eingeblendet:
10.Nach kurzer Wartezeit werden Sie vom AIWS nach dem Speicherort der hochzuladenden Firmwaredatei gefragt.
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11.Klicken Sie auf Durchsuchen. Begeben Sie sich in das AIWS Verzeichnis, im zuvor entpackten Software-Set.
Wählen Sie die .img Datei.
12.Klicken Sie auf Auf Flash schreiben .
13.Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Der Vorgang kann relativ lange dauern, muss aber abgeschlossen
werden.
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
14.Wenn im Browser die Sicherheitswarnung angezeigt wird, wählen Sie Weiter.
15.Klicken Sie auf Wieder Herstellen. Ein separates Fenster wird geöffnet.
16.Wählen Sie Durchsuchenaus und markieren Sie die zuvor gesicherte Datei aiws-backup.
17.Klicken Sie auf Datei senden.
Nachdem die Parameter wieder hergestellt sind, erhalten Sie eine Benachrichtigung.
18.Klicken Sie auf Schließen.
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19.Wählen Sie Neustart.
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
7.2.8 AIWS ausschalten
Nachdem die AIWS Einheit nun konfiguriert und aktualisiert wurde, muss sie vor der Wandmontage ausgeschaltet und
von allen Anschlüssen getrennt werden.
1. Der SW4 Druckknopf befindet sich oben rechts auf der AIWS Platine
134 .
2. Drücken Sie die Taste, bis die AIWS Lampe beginnt orangefarben zu blinken.
3. Entfernen Sie das Netzkabel. Die Stromverbindung muss innerhalb von 10 Minuten getrennt werden. Ansonsten
startet die AIWS Einheit neu. Falls die AIWS Einheit neu startet, warten Sie, bis die Funktionsanzeige nicht mehr
den Startvorgang anzeigt (orangefarbenes Blinken), bevor Sie die SW4 Taste erneut drücken.
7.2.9 Wandbefestigung der AIWS Einheit
Die AIWS Einheit ist für eine Wandmontage geeignet. Um eine Wartung der Einheit nach der Anbringung zu ermöglichen,
empfehlen wir einen Freiraum von 150 mm oberhalb und 50 mm unterhalb der Einheit zu belassen.
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7.2.10 Anbringen der AIWS Abdeckung
Die AIWS Abdeckung kann mit Hilfe der Klemmverbindung ohne die Verwendung von Werkzeugen wieder angebracht
werden.
1. Überprüfen Sie, dass die AIWS Einheit wieder vollkommen betriebsbereit ist (grüne Lampe), und dass vom
Netzwerk aus Zugriff besteht.
2. Überprüfen Sie, dass die Kabel so verlaufen, dass sie beim erneuten Anbringen der Abdeckung nicht eingeklemmt
werden.
3. Führen Sie zunächst die Oberkante der AIWS Einheit ein. Drehen Sie die Abdeckung dann in die richtige Position
und achten Sie dabei darauf, dass die verschiedenen Plastikkanten wieder in ihre Ausgangspositionen
zurückkehren.
4. Die Klammern der Abdeckung rasten dann ein.
7.2.11 AIWS Statuslampe
Farbe
Status
Beschreibung
Grün
Ein
In Betrieb.
Orange
Ein
Störungssicher oder Netzwerk SetupModus.
Blinken (1 Sekunde ein/aus)
Bildinstallationsmodus.
Schnelles Blinken (100 ms ein/aus)
Startet.
Periodisches Blinken (100 ms ein/1 Sekunde aus)
Neustart.
Langsames Blinken (2 Sekunden ein/3 Sekunden
aus)
Stillstand (automatischer Neustart nach 10
Minuten).
Blinklicht (5 Sekunden ein/100 ms aus)
Nicht lizenziert.
Ein
Niederspannung.
Periodisches Blinken (100 ms ein/1 Sekunde aus)
Lizenzfehler.
Blinken (1 Sekunde ein/aus)
Überwachung zurücksetzen.
Langsames Blinken (2 Sekunden ein/3 Sekunden
aus)
Abschaltung.
Sehr langsames Blinken (3 Sekunden ein/3
Sekunden aus)
Speicherfehler.
Blinklicht (5 Sekunden ein/100 ms aus)
Netzwerkfehler/Modulschlüsselfehler.
Rot
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AIWS-Installation: AIWS1-Installation
7.2.12 Bildinstallationsmodus
In diesem Wartungsvorgang wird ein AIWS in den Bildinstallationsmodus geschaltet. Dieser Modus wird verwendet, um
eine .img-Datei in eine AIWS1-Einheit hochzuladen.
1. Entfernen Sie die AIWS-Abdeckung
134 .
2. So schalten Sie den AIWS in den Bildinstallationsmodus:
a. Mit abgenommener Abdeckung betrachtet, sollte das Status-LED in der oberen, rechten Ecke zu sehen sein.
b. Darunter sollten sich rechts neben der runden Batterie zwei Reihen mit kleinen Schaltern befinden.
c. Stellen Sie sicher, dass sich an der unteren Reihe auf der Steckkarte eine Markierung mit der Aufschrift SW3
befindet.
d. Alle Schalter sollten von 1 bis 8 durchnummeriert sein, außerdem sollte eine Markierung mit der Aufschrift
EIN vorhanden sein.
e. Setzen Sie nur Schalter 4 in Stellung EIN, den Rest auf Stellun AUS.
3. Starten Sie das AIWS vom Browser aus neu.
a. Sollte dieser Vorgang nicht funktionieren, gehen Sie folgendermaßen vor: Drücken Sie die kleine, obere,
Taste etwas rechts von der runden Batterie auf der AIWS-Leiterplatte.
b. Die Taste muss nur ganz kurz gedrückt werden.
c. Zusätzlich zur Zeit, die für das Herunterfahren und Neustarten des AIWS gebraucht wird, müssen Sie 10
Minuten waren.
d. Der Neustart vom Browser aus erfordert keine Wartezeit, daher wird diese Methode bevorzugt.
4. Verschaffen Sie sich über den Webbrowser Zugang zum AIWS. Geben Sie kein „https“ in die Adressleiste des
Browsers ein: Der Bildinstallationsmodus arbeitet nur mit http.
5. Wählen Sie die Bilddatei aus, und laden Sie sie hoch.
6. Schalten Sie den AIWS zurück auf den Normalmodus.
a. Schalten Sie den Schalter 4 wie alle anderen Schalter zurück auf AUS.
7. Starten Sie den AIWS neu, wir empfehlen auch hier den Neustart vom Browser aus.
8. Sie müssen die AIWS-Einstellungen neu konfigurieren. Obwohl die IP-Adresse sich nicht ändern sollte, versuchen
Sie bei Problemen Folgendes:
a. Schalten Sie den AIWS in den Netzwerkmodus, indem Sie den Schalter 1 auf EIN schalten.
b. Starten Sie den AIWS neu.
c. Die Status-LED sollte konstant gelb leuchten (kein Blinken).
d. Verschaffen Sie sich über die reservierte IP-Adresse 192.5.36.229 Zugang zum AIWS.
e. Geben Sie die gewünschten IP-Einstellungen ein.
f. Schalten Sie den AIWS in den Normalmodus, indem Sie den Schalter 1 wieder auf AUS schalten.
g. Starten Sie den AIWS neu.
h. Verschaffen Sie sich mit den neu eingegebenen LAN-Einstellungen Zugang zum AIWS.
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Kapitel 8.
Sonstiges
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8. Sonstiges
8.1 Virtuelles lokales Netzwerk (VLAN)
IPBS1 und IPBS2 sind VLAN-fähig. Die VLAN-ID muss mit der ID übereinstimmen, die im IPBS/IPBL konfiguriert ist.
Ansonsten kann nicht auf das IPBS/IPBL zugegriffen werden.
Hinweis: Wenn gilt „VLAN = 0“, ist die Dienstgüte nach Standard 802.1q inaktiv. Außerdem zu vermeiden ist „VLAN =
1“, weil VLANs häufig standardmäßig diese Einstellung haben.
8.1.1 VLAN konfigurieren
1. Wählen Sie im Menü Konfiguration den Eintrag LAN aus, und öffnen Sie die Registerkarte VLAN.
2. Geben Sie im Feld ID den Parameter ein, den Sie im IPBS/IPBL konfiguriert haben.
3. Klicken Sie auf OK.
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Sonstiges: Virtuelles lokales Netzwerk (VLAN)
8.1.2 LAN-Statistik anzeigen
So zeigen Sie die statistische Auswertung von LAN-Ereignissen an:
· Wählen Sie auf dem IPBS LAN > Statistik.
· Wählen Sie auf dem IPBL LAN1 > Statistik.
Klicken Sie auf Löschen, um die Zählfunktion für die Ethernetstatistik zurückzusetzen. Möglicherweise müssen Sie
nach unten scrollen, bis die Schaltfläche Löschen zu sehen ist.
8.1.3 LAN-Port (nur IPBL) deaktivieren
So deaktivieren Sie den LAN-Port:
1. Wählen Sie LAN2 > IP aus.
Hinweis: Der LAN2-Port ist für Administrationsaufgaben reserviert. In den meisten Fällen ist dies der Port, den Sie
deaktivieren.
2. Markieren Sie das Kontrollkästchen Deaktivieren.
3. Klicken Sie auf OK.
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8.2 Neu starten/Reset-Schalter
Die Basisstationen (alle Typen), IP-DECT-Gateway und AIWS2 verfügen alle über einen Reset-Schalter. Zum Drücken des
Schalters ist ein spitzer Gegenstand erforderlich. Je nachdem wie lange der Schalter gedrückt wird, wirkt sich dies auf die
Art des Resets aus.
Aktion
Dauer
Effekt
Kurzes
Drücken
Kürzer als 1 Sekunde
Restart
Mittellanges
Drücken
Etwa 3 Sekunden
Neustart in TFTP Modus. Dieser Modus ist nur zur Entwicklung
bestimmt.
Langes
Drücken
Etwa 10 Sekunden
Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Alle Konfigurationsparameter
werden auf die ursprünglichen Standardwerte zurückgesetzt.
8.3 Statuslampen an der Basisstation
IPBS2-Basisstationen
IPBS2-Basisstationen verfügen über eine LED-Statuslampe, die den Status anzeigt.
LED
Beschreibung
Blau, ein
Im Ruhezustand, keine aktuell laufenden Anrufe.
Blau, schnell blinkend
Beim Hochfahren oder nach Funksynchronisation suchend.
Blau, ein - regelmäßiges
Blinken
Anrufe in Verarbeitung.
Blau, ein - Rot, blinkend
Maximale Anzahl an Anrufen in Verarbeitung.
Blau, langsam blickend
Firmware wird gerade heruntergeladen.
Gelb, schnell blinkend
IPBS2 befindet sich im Miniatur-Firmwaremodus.
Gelb, ein
TFTP-Modus (wird nicht verwendet).
Rot, schnell blinkend
Keine Ethernet-Verbindung.
Rot, ein
Hardware-Fehler.
Blau, ein - Gelb, blinkend
IPBS2 befindet sich im Bereitstellungsmodus und wird per Funk synchronisiert.
Rot, ein - Gelb, blinkend
IPBS2 befindet sich im Bereitstellungsmodus und wird nicht per Funk synchronisiert.
Blau, langsam blinkend/
Gelb, blinkend
IPBS2 befindet sich im Bereitstellungsmodus und wird nicht korrekt per Funk
synchronisiert.
Grün
Reset-Taste erneut gedrückt.
IPBS1-Basisstationen
Jede IPBS1-Basisstation verfügt über zwei LED-Lampen.
LED
Farbe
Beschreibung
LED 2 - Aktivität
Aus
Im Ruhezustand, keine aktuell laufenden Anrufe.
Grün
Anrufe in Verarbeitung.
Grün, blinkend
Maximale Anzahl an Anrufen in Verarbeitung.
Gelb*
Funksynchronisation unzureichend und Anrufe in Verarbeitung.
Gelb, blinkend*
Funksynchronisation unzureichend und keine Anrufe in
Verarbeitung.
Gelb, langsam blinkend*
Funksynchronisation unzureichend und maximale Anzahl an
Anrufen in Verarbeitung.
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Sonstiges: Statuslampen an der Basisstation
Rot blinkend
Keine Air Synchronisation. Suche nach Synchronisationssignal.
Rot, schnell blinkend
RFP-Software wird heruntergeladen.
LED 1 - Status
Grün
Betriebsbereit
Hierbei handelt es
sich um die untere
LED, am unteren
Rand der
Basisstation.
Gelb
TFTP-Modus (wird nicht verwendet).
Gelb, schnell blinkend
Firmware wird gerade heruntergeladen.
Wechselnd rot/grün
Keine Ethernet-Verbindung.
Digitale Basisstation
Digitale Basisstationen verfügen über zwei LED-Lampen.
LED
Farbe
Beschreibung
LED 2 - Aktivität
Aus
Im Ruhezustand, keine aktuell laufenden Anrufe.
Grün
Anrufe in Verarbeitung.
Grün, blinkend
Maximale Anzahl an Anrufen in Verarbeitung.
Gelb
Basisstation IN ORDNUNG, aber nicht in Betrieb (Selbsttest, keine
Verbindung zu IP-DECT-Gateway).
Gelb blinkend
Software wird gerade heruntergeladen.
LED 1 - Status
Grün
Betriebsbereit
Hierbei handelt es
sich um die untere
LED, am unteren
Rand der
Basisstation.
–
–
–
–
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8.4 IP-DECT-Gateway-Statuslampen
IP-DECT-Gateway-Statuslampen
Diese LED-Lampe befindet sich am linken Ende der vorderen Abdeckung des IP-DECT-Gateway.
LED
Beschreibung
Aus
Keine Stromversorgung.
Grün, langsam blinkend Reset-Schalter
156
wurde gedrückt.
Grün, schnell blinkend
Firmware-Aktualisierung läuft oder Konfiguration wurde nach
Zurücksetzen gelöscht.
Grün, ein
OK.
Rot, ein
Fehler.
Gelb, ein
TFTP-Modus.
Lampen des Basisstations-Ports
Jede Basisstation ist mit einer rechten und mit einer linken LED ausgestattet. Diese werden wie folgt eingesetzt:
Linke LED
Rechte LED
LED
Beschreibung
LED
Beschreibung
Aus
Keine Verbindung zur Basisstation.
Aus
Keine Anrufe in Verarbeitung.
Ein
Verbunden und Basisstation betriebsbereit. Ein
Anrufe in Verarbeitung.
Blinkend
Verbunden aber Basisstation nicht
betriebsbereit.
Maximale Anzahl an Anrufen in
Verarbeitung.
Blinkend
LAN-Port-Lampen
Jeder LAN-Port ist mit einer linken und mit einer rechten LED ausgestattet. Diese werden wie folgt eingesetzt:
Linke LED
Rechte LED
LED
Beschreibung
LED
Beschreibung
Aus
Keine Verbindung oder keine EthernetVerbindung.
Aus
Keine Verbindung oder nur 10-MbpsVerbindung.
Ein
Keine Netzwerk-Aktivität.
Ein
100-Mbps-Verbindung
Blinkend
Netzwerk-Aktivität.
–
–
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Sonstiges: IP-DECT-Gateway-Statuslampen
8.5 AIWS2-Statuslampen
Status-LED
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Ein
OK. AIWS betriebsbereit.
Schnelles
Blinklicht
Startet oder fährt herunter.
Schnelles
Blinklicht
Fehler oder Ausfall.
Langsames
Blinklicht
Warnung
Doppelblinken
Wartet auf automatisches Starten.
Rot
Gelb
Stromversorgungs-LED
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Ein
Stromversorgung OK.
Rot
Schnelles
Blinklicht
Fährt aufgrund von Niederspannung herunter.
Langsames
Blinklicht
Niederspannung.
Modus-LED
Diese LED ist in den Modusschalter vorne an der Einheit integriert.
Farbe
Status
Beschreibung
Blau
Langsames
Blinklicht
Massenspeichermodus.
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8.6 AIWS1-Statuslampe
Farbe
Status
Beschreibung
Grün
Ein
In Betrieb.
Orange
Ein
Störungssicher oder Netzwerk SetupModus.
Blinken (1 Sekunde ein/aus)
Bildinstallationsmodus.
Schnelles Blinken (100 ms ein/aus)
Startet.
Periodisches Blinken (100 ms ein/1 Sekunde aus)
Neustart.
Langsames Blinken (2 Sekunden ein/3 Sekunden
aus)
Stillstand (automatischer Neustart nach 10
Minuten).
Blinklicht (5 Sekunden ein/100 ms aus)
Nicht lizenziert.
Ein
Niederspannung.
Periodisches Blinken (100 ms ein/1 Sekunde aus)
Lizenzfehler.
Blinken (1 Sekunde ein/aus)
Überwachung zurücksetzen.
Langsames Blinken (2 Sekunden ein/3 Sekunden
aus)
Abschaltung.
Sehr langsames Blinken (3 Sekunden ein/3
Sekunden aus)
Speicherfehler.
Blinklicht (5 Sekunden ein/100 ms aus)
Netzwerkfehler/Modulschlüsselfehler.
Rot
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Sonstiges: AIWS1-Statuslampe
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Kapitel 9.
Installation ohne
„Bereitstellung“
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9. Installation ohne „Bereitstellung“
Diese Installationsmethode wird mit IP Office Systemen, die über eine ältere IP Office Version als Version 7.0 verfügen,
und bei Systemen, die über Geräte verfügen, die die IP Office Bereitstellung nicht unterstützen, eingesetzt.
· Einsatz der Installation „ohne Bereitstellung“
Die IP Office Installation mit Bereitstellung 32 wird für sämtliche Installationen empfohlen, außer jenen, die
nicht für 3720-, 3725-, 3740- oder 3749-Telefone erfolgen.
· Wir gehen hierbei davon aus, dass Sie mit der Installation und Konfiguration von IP Office Systemen vertraut sind.
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für den IP Office-Konfigurationszugang.
· Service Benutzername und Passwort für den Zugang zu den IP Office-Sicherheitseinstellungen.
· IP Office IP-Adresse.
· Lizenzen für Avaya-IP-Endgeräte.
Benötigte Teile
· Software-DVD für IP Office, Version 8.0 oder ein Abbild der Administrationssoftware IP Office 8.0.
Erforderliche Tools
· Der Programmier-Computer wurde erfolgreich mit derIP Office Manager-Anwendung installiert. Sie müssen auf
diesem PC über die Rechte verfügen, die IP-Adressen-Einstellungen zu ändern, sofern es sich nicht um einen DHCP
Client handelt.
· Software zur zip-Datei Extraktion.
Installationsvoraussetzungen für IP-Basisstation
Benötigte Teile
· Basisstation
Umfasst:
· Basisstation.
· Zwei 3,5mm Schrauben und zwei 6mm Dübel, die zur Wandmontage in solidem Mauerwerk (Ziegel oder
ähnlich) geeignet sind.
· 1,2 Meter LAN-Kabel. Falls dieses durch ein längeres Kabel ersetzt werden sollte, muss dieses Kabel ein CAT5
Ethernet LAN Kabel sein.
· Bei Nutzung der Stromversorgung über Ethernet:
· Die Basisstation unterstützt eine Stromversorgung über Ethernet (Power over Ethernet), IEEE 802.3af, Klasse
2.
· Falls keine Stromversorgung über Ethernet erfolgt:
· Basisstation-Netzgerät
Erforderlich, falls die Basisstation nicht über Ethernet mit Strom versorgt wird. Bitte beachten Sie, dass das
Netzgerät der Basisstation über ein 8 Meter langes Kabel zur Verbindung von Netzgerät und Basisstation
verfügt. Überprüfen Sie, ob Sie über die richtige Art von Netzgerät für den Standort verfügen.
· BSX-0013: Europa (ohne Großbritannien).
· BSX-0014: Großbritannien
· BSX-0015: USA/Kanada.
· BSX-0016: Australien.
· Netzsteckdose.
· LAN Socket.
Informationen
· DECT R4 SARI.
· Basisstation IP-Adressen
· Detaillierte Pläne aus der Standortanalyse mit Angaben über die geplanten Standorte der Basisstation, LANAnschlusspunkte und, sofern erforderlich, Stromsteckdosen.
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Installation ohne „Bereitstellung“:
Werkzeuge
· Programmier-PC mit DECT R4 Software.
· Web-Browser.
· Für die gewünschte Position zur Wandmontage der AIWS Einheit geeignete Bohrmaschine und Bohrer.
· Schraubenzieher für die für die AIWS Wandmontage ausgewählten Schrauben.
Voraussetzungen für die Telefonanmeldung
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für die IP Office-Konfiguration.
· Benutzernamen und Nebenstellennummern für die DECT Telefone.
· Telefon-IPEI-Nummern bei Verwendung eines vorkonfigurierten Installationsmodus.
Werkzeuge
· IP Office Manager.
· Geräte Manager
Die auf den einzelnen Geräten installierte Software muss evtl. aktualisiert werden, so dass sie der mitgelieferten
DECT R4 Software 34 entspricht. Dies erfolgt über die Windows Geräte Manager Software zur Aktualisierung der
Telefone über ein erweitertes Ladegerät oder über den AIWS Geräte Manager 101 zur Aktualisierung der Telefone
per Funksignal.
· Web-Browser (es werden Internet Explorer und Firefox unterstützt).
Installation von IP Office DECT R4
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
9.1 DECT Software
Vor der Installation muss zusätzlich zur IP Office Manager-Installation die DECT R4-Software auf Ihrem ProgrammierComputer entpackt werden.
DECT R4 wird auf mehreren Avaya Systemen unterstützt. Für den Betrieb von IP Office darf allerdings nur Firmware
verwendet werden, die nachweislich speziell getestet wurde und von IP Office unterstützt wird. Einzelheiten zur
unterstützten Firmware sind in den IP Office Technischen Informationsblättern und Technischen Tips enthalten.
1. Legen Sie auf dem Programmier-PC ein Verzeichnis mit einem Namen an, der den Zweck des Verzeichnisses
angibt, zum Beispiel c:\IP_DECT_R4.
2. Suchen Sie in der IP Office Administrator-Anwendungssoftware (z. B. in der Software, von der aus IP Office
Manager installiert wurde) den Ordner IPDECT.
3. Das Verzeichnis enthält eine Datei DECT R4.zip. Diese Datei enthält die Software für DECT R4. Die Datei IPDECT.
zip enthält Software für das zuvor unterstützte IP DECT Produkt, aber nicht für DECT R4.
4. Kopieren Sie die DECT R4.zip Datei in das Verzeichnis, das Sie auf dem Programmier-PC angelegt haben.
5. Extrahieren Sie mit WinZip oder einem ähnlichen Werkzeug den Inhalt der zip-Datei in das Verzeichnis. Behalten
Sie dabei die Verzeichnisstruktur der zip-Dateien bei.
6. Der Dateisatz sollte ungefähr wie folgt aussehen.
7. Prüfen Sie die Softwareversionen wie folgt:
· Öffnen Sie das Verzeichnis IP Base Station. Es sind separate Unterordner für die Basisstationen IPBS1 und
IPBS2 vorhanden. Öffnen Sie die einzelnen Unterordner, und notieren Sie die Softwareversion, die als
Bestandteil des .bin-Dateinamens angezeigt wird. Es sind separate Dateien für die Boot- und Firmware-Datei
der Basisstation vorhanden. Alle Basisstationen im installierten System müssen über die gleiche
Softwareversionen verfügen.
· Öffnen Sie das Verzeichnis Handsets und notieren Sie die Softwareversion, die als Bestandteil des .pkg
Dateinamens angezeigt wird. Die Telefone im System müssen über Software mit dieser oder einer höheren
Version verfügen.
· Öffnen Sie das Verzeichnis IP DECT Gateway, und notieren Sie die Softwareversion, die als Bestandteil des .
bin-Dateinamens angezeigt wird.
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Installation ohne „Bereitstellung“: DECT Software
9.2 Hinzufügen von Lizenzen
Jede IP DECT Nebenstelle benötigt eine Avaya IP Endpunktlizenz. Dies gilt auch, wenn das im IP DECT R4 System
angemeldete Gerät kein Avaya Telefon ist.
Telefone ohne Lizenz können immer noch angemeldet und registriert werden, sind aber auf das Tätigen von Notrufen
beschränkt (Anrufe, die dem IP Office Notruf Tätigen Funktionscode entsprechen). Der entsprechende Benutzer wird so
behandelt, als ob er ausgeloggt wäre. Falls eine Lizenz verfügbar wird, wird sie zunächst jeden unlizenzierten DECTTelefonen zugewiesen und dann jeglichen anderen unlizenzierten Avaya IP-Telefonen, in der Reihenfolge, in der sich diese
Telefone registriert haben.
· Avaya IP Endpoints-Lizenzen
Lizenzen werden einer IP Office-Konfiguration hinzugefügt und basieren auf einer für das System eindeutigen
Seriennummer.
· Telefone können unabhängig von ihrem Typ für die maximale Anzahl von Nebenstellen (384) des Systems
lizenziert werden.
· Für jede im System installierte IP500 VCM 32 oder IP500 VCM 64 Karte können jeweils 12 Avaya IPEndgeräte installiert werden, ohne dass dazu Lizenzen erforderlich sind.
· Für jede im System installierte IP400 VCM-Karte, ermöglicht jeder von der Karte unterstützte VCM-Kanal
die Unterstützung für 3 Avaya IP-Telefone.
· Die durch die IP500 Kombinationskarten bereitgestellten VCM Kanäle aktivieren keine Avaya IP
Endpunkte.
· Lizenzen werden Nebenstellen normalerweise automatisch in der Reihenfolge ihrer Registrierung
zugewiesen. Allerdings können vorhandene Nebenstellen zum Reservieren einer Lizenz 41 konfiguriert
werden. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Lizenz nicht erlischt, wenn dem System neue Nebenstellen
hinzugefügt werden, die nach einem Systemneustart zuerst registriert werden.
9.2.1 Überprüfen der Lizenznummer
IP Office-Lizenzen werden gegen eindeutige Dongle-Seriennummern vergeben. Bei IP500 Kontrolleinheiten ist dies die
individuelle Nummer der Smartcard mit der die Kontrolleinheit ausgestattet ist. Bei IP500v2-Steuereinheiten ist diese
Nummer für die System-SD-Karte im System eindeutig. Um dem System gültige Lizenzen hinzuzufügen, müssen diese
Lizenzen gegen diese Seriennummer vergeben sein.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
System.
3. Wählen Sie die Registerkarte System.
4. Die Seriennummer des Funktionsschlüssels wird im Feld Dongle-Seriennummer angezeigt.
9.2.2 Hinzufügen von Lizenzen
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
Lizenz.
3. Die aktuellen Lizenzen in der Systemkonfiguration werden angezeigt.
4. Klicken Sie zum Hinzufügen einer Lizenz auf
und wählen Sie Lizenz.
5. Geben Sie die Lizenz ein, die Ihnen gegeben wurde, und klicken Sie OK.
6. Die Lizenzart und die Avaya IP Endpunktesollten angezeigt werden, aber mit dem Lizenzstatus Unbekannt.
Falls die Lizenzart nicht erkannt werden sollte, überprüfen Sie, ob der Schlüssel korrekt eingegeben wurde.
7. Speichern Sie die Konfiguration wieder auf dem IP Office-System, und rufen Sie sie dann erneut vom IP OfficeSystem ab.
8. Der Lizenzstatus sollte nun Gültig sein.
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9.2.3 Reservieren von Lizenzen
Lizenzen werden Nebenstellen normalerweise automatisch in der Reihenfolge ihrer Registrierung zugewiesen. Allerdings
können vorhandene Nebenstellen eine Lizenz reservieren. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Lizenz nicht erlischt,
wenn dem System neue Nebenstellen hinzugefügt werden, die nach einem Systemneustart zuerst registriert werden.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Wählen Sie
Nebenstelle und dann die DECT Nebenstelle.
3. Wählen Sie die Registerkarte IP DECT. Bitte beachten Sie, dass das Aussehen dieses Menü davon abhängt, ob Sie
eine Installation mit oder ohne Bereitstellung durchführen.
4. Die Einstellung Avaya IP Endpunkt Lizenz reservieren wird dafür verwendet, um eine bestehende Lizenz für die
Nebenstelle zu reservieren. Falls die Konfiguration nicht über genügend verbleibende, nicht-reservierte Lizenzen
verfügt, ist diese Option deaktiviert.
5. Wiederholen Sie den Vorgang für alle anderen Nebenstellen, für die Sie eine Lizenz reservieren möchten.
6. Speichern Sie die Konfiguration, und senden Sie diese zurück an das IP Office-System.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Hinzufügen von Lizenzen
9.3 Einrichten der IP DECT Leitung
In diesem Schritt richten wir eine IP DECT Leitung für den Datenverkehr zwischen IP Office und dem DECT R4 System
ein. Die Leitung wird mit der IP Adresse der Master-Basisstation konfiguriert. Die IP Office Konfiguration erfordert und
erlaubt nur eine einzige IP DECT Leitung.
· Neustart erforderlich
Das Hinzufügen bzw. Entfernen einer Leitung zum oder aus der IP Office Konfiguration macht einen Neustart des
IP Office Systems erforderlich. Hierdurch werden alle aktiven Anrufe und Dienste beendet.
1. Rufen Sie mit IP Office Manager die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie auf
Leitung. Eine Liste der bestehenden Leitungen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf das
Symbol und wählen Sie IP DECT Leitung. Die Einstellungen für eine IP DECT Leitung
werden angezeigt. Falls die Option ausgeblendet ist, verfügt die Konfiguration bereits über eine IP DECT Leitung.
4. Die Registerkarte Leitung verfügt über keine veränderbaren Einstellungen. Nachdem das System erst einmal
installiert und betriebsbereit ist, führt diese Registerkarte die DECT Nebenstellen auf.
5. Wählen Sie die Registerkarte VoIP aus. Diese Tabelle wird dazu verwendet, um die Details der Master-Basisstation
festzulegen.
a. Stellen Sie die Gateway IP Adresse so ein, dass sie der IP-Adresse entspricht, die der Master-Basisstation
zugewiesen wird. Das Feld MAC Adresse wird nicht verwendet.
b. Belassen Sie Standardeinstellungen der anderen Felder.
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IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
6. Wählen Sie die Registerkarte Gateway aus.
a. Falls Sie eine anonyme Geräteanmeldung wünschen, wählen Sie die Nebenstelle Automatisch Einrichten
und Benutzer Automatisch Einrichten Optionen.
b. Die DHCP Unterstützung Aktivieren Optionen werden für DECT R4 Systeme nicht verwendet. Aktivieren Sie
diese nicht.
c. Die Optionen Bereitstellung aktivieren werden bei einer Installation mit Bereitstellung
Aktivieren Sie diese nicht für eine Installation ohne Bereitstellung.
32
verwendet.
7. Speichern Sie die Konfiguration wieder im IP Office-System. Falls das System zu einem Neustart auffordert, wählen
Sie eine der Optionen für den Neustart.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der IP DECT Leitung
9.4 Einrichten der Master Basisstation
Der Installationsprozess für die Basisstation besteht aus den folgenden Schritten:
1.Standardeinstellung der Basisstation
173 .
2.Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
174 .
3.Aktualisierung der Firmware der Basisstation
175 .
4.Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
5.Einrichten der Referenzzeitquelle
178 .
179 .
6.Einrichten der QoS/ToS Einstellungen
180 .
7.Aktivierung der Statusprotokollierung durch die AIWS Einheit
8.Einrichten der Basisstation als Master-Basisstation
9.Aktivierung der zusätzlichen Dienste
10.Einstellung des PBX-Switch-Modus
11.Konfiguration der IP Amtsleitung
183 .
183 .
185 .
186 .
14.Eingabe des SARI/PARK Codes
15.Konfiguration des Air Synch
186 .
187 .
16.Konfiguration der IP Office Verzeichnisintegration
17.Reset der Basisstation
181 .
184 .
12.Aktivierung der Funkeinstellungen
13.Eingabe des PARI Codes
180 .
189 .
190 .
18.Prüfung der Basisstation
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
190 .
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Voraussetzungen
· IP Office ist über die IP DECT-Leitung (auf IP-Adresse der Master-Basisstation konfiguriert) mit dem LAN
verbunden.
Benötigte Teile
· Basisstation
Umfasst:
· Basisstation.
· Zwei 3,5mm Schrauben und zwei 6mm Dübel, die zur Wandmontage in solidem Mauerwerk (Ziegel oder
ähnlich) geeignet sind.
· 1,2 Meter LAN-Kabel. Falls dieses durch ein längeres Kabel ersetzt werden sollte, muss dieses Kabel ein CAT5
Ethernet LAN Kabel sein.
· Bei Nutzung der Stromversorgung über Ethernet:
· Die Basisstation unterstützt eine Stromversorgung über Ethernet (Power over Ethernet), IEEE 802.3af, Klasse
2.
· Falls keine Stromversorgung über Ethernet erfolgt:
· Basisstation-Netzgerät
Erforderlich, falls die Basisstation nicht über Ethernet mit Strom versorgt wird. Bitte beachten Sie, dass das
Netzgerät der Basisstation über ein 8 Meter langes Kabel zur Verbindung von Netzgerät und Basisstation
verfügt. Überprüfen Sie, ob Sie über die richtige Art von Netzgerät für den Standort verfügen.
· BSX-0013: Europa (ohne Großbritannien).
· BSX-0014: Großbritannien
· BSX-0015: USA/Kanada.
· BSX-0016: Australien.
· Netzsteckdose.
· LAN Socket.
Informationen
· DECT R4 SARI.
· Basisstation IP-Adressen
· Detaillierte Pläne aus der Standortanalyse mit Angaben über die geplanten Standorte der Basisstation, LANAnschlusspunkte und, sofern erforderlich, Stromsteckdosen.
Werkzeuge
· Programmier-PC mit DECT R4 Software.
· Web-Browser.
· Für die gewünschte Position zur Wandmontage der AIWS Einheit geeignete Bohrmaschine und Bohrer.
· Schraubenzieher für die für die AIWS Wandmontage ausgewählten Schrauben.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.1 Standardeinstellung der Basisstation
Mit diesem Prozess wird die Konfiguration einer Basisstation oder des IP-DECT-Gateway gelöscht. Nach dem Neustart der
Einheit lautet die IP-Adresse standardmäßig 192.168.0.1/255.255.255.0.
Weitere Informationen zu den LEDs der Basisstation und zur Bedeutung ihres Blink-/Leuchtverhaltens erhalten Sie unter
Statuslampen an der Basisstation 156 .
1. Verbinden Sie die Einheit mit der Stromquelle, und schalten Sie sie ein. Dabei sollte die Einheit mit nichts anderem
verbunden sein.
Die LED an der Basisstation blinkt rot. Das bedeutet, dass kein Ethernet erfasst wird. Ansonsten blinkt die LED
blau.
2. Warten Sie ca. fünf Sekunden.
3. Halten Sie die Reset-Taste an der Basisstation gedrückt.
Die LED an der Basisstation blinkt jetzt schnell blau und geht dann aus. Danach beginnt die LED wieder blau zu
blinken, aber diesmal etwas langsamer.
4. Lassen Sie die Reset-Taste wieder los und warten Sie, bis sich die Basisstation zurückgesetzt hat.
Die LED leuchtet dann wieder dauerhaft gelb.
5. Drücken Sie die Reset-Taste einmal kurz.
Die Basisstation startet mit den Standardeinstellungen neu.
Alternative Methode
Die Adresse einer vorhandenen Basisstation oder verwendeten IP-DECT-Gateway kann folgendermaßen bestimmt
werden. Es wird die MAC-Adresse der Einheit verwendet. Diese ist auf der Rückseite oder unter der Einheit aufgedruckt.
Für diesen Vorgang ist die Eingabeaufforderung erforderlich (Administrator-Berechtigung zwingend erforderlich).
Ansonsten können Sie nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 nicht verwenden.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabeaufforderung-Symbol und wählen Sie Als Administrator
ausführen.
Das Eingabeaufforderung-Fenster wird eingeblendet.
2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung nbtstat -R ein. Der PC sollte dadurch reagieren, dass die NBT RemoteCache-Tabelle gelöscht und neu geladen wird.
Hinweis: Wenn Sie in Schritt 1 die Eingabeaufforderung nicht als Administrator ausführten, können Sie jetzt
nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 verwenden.
3. Geben Sie für eine Basisstation nbtstat -a ipbs-xx-xx-xx ein, wenn xx-xx-xx durch die letzten sechs
Hexadezimalziffern der MAC-Adresse der Basisstationen ersetzt wird. Geben Sie für das IP-DECT-Gateway nbtstat
-a ipbl-xx-xx-xx ein.
4. Aus den Ergebnissen geht die verwendete IP-Adresse hervor.
5. Verwenden Sie diese Adresse dazu auf die Einstellungen der Basisstation zuzugreifen und eine feste Adresse
festzulegen.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
9.4.2 Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
1. Je nachdem, ob DHCP verwendet wird, oder nicht:
· Ändern Sie die Netzwerkadresse Ihres Programmier-PCs bei einer direkten Verbindung mit der Basisstation zu
192.168.0.200 mit Subnet-Maske 255.255.255.0. Verbinden Sie das von ihrem PC ausgehende LAN-Kabel mit
der Basisstation.
· Falls sowohl Ihr PC, als auch die Basisstation über ein LAN-Netzwerk mit einem DHCP Server verbunden sind,
achten Sie darauf, dass Ihr PC so eingestellt ist, dass er als DCHP Client agiert bzw. über eine feste Adresse
verfügt, die im Netzwerk Gültigkeit hat.
2. Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie http:// bzw. https:// gefolgt von der IP-Adresse der Basisstation
ein. Die Standard-IP-Adresse lautet 192.168.0.1. Falls eine Sicherheitszertifikatwarnung angezeigt wird, wählen
Sie die Option Weiter zu dieser Website.
3. Die Basisstation sollte durch Anzeige des anfänglichen Konfigurationsmenüs reagieren.
4. Wählen Sie Systemverwaltung aus. Es wird ein Dialog zur Passworteingabe angezeigt. Geben Sie den werksseitig
voreingestellten Benutzernamen (admin) und das Passwort (changeme) ein.
5. Es wird nun das Konfigurationsmenü für die Basisstation angezeigt.
6. Bitte beachten Sie die Softwareebenen, die in der Versionsansicht angezeigt werden. Hieraus ergibt sich, ob die
Software der Basisstation aktualisiert werden muss.
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Seite 174
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.3 Aktualisierung der Firmware der Basisstation
Die Basisstation muss evtl. auf die gelieferte Software aktualisiert werden, damit sie mit der IP Office
Verwaltungssoftware verwendet werden kann. Diese Software besteht aus zwei Teilen, einer Firmwaredatei und einer
Bootdatei. Alle Basisstationen in einem DECT System müssen die gleiche Software verwenden.
1. Navigieren Sie zur Konfiguration der Basisstation, und notieren Sie sich die in der Zeile Version angegebenen
Softwareversionen.
2. Diese müssen mit den Versionen übereinstimmen, die mit der IP Office-Administrationssoftware mitgeliefert
werden.
Stellen Sie sicher, dass die Überprüfung im jeweiligen Ordner für die Basisstation IPBS1 und IPBS2 durchgeführt
wird. Wenn sie nicht übereinstimmen, müssen Sie die Basisstation auf eine neuere Version aktualisieren.
· Falls beide Softwaredateien aktualisiert werden müssen, muss die Bootdatei zuerst aktualisiert werden.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
3. Wählen Sie zur Aktualisierung der Bootdatei in der linken Spalte unter dem Menü Administration die Option
Update aus und öffnen Sie die Registerkarte ##Systemstart.
Wählen Sie zur Aktualisierung der Basisstationsdatei zunächst Aktualisieren aus und öffnen Sie dann die
Registerkarte Firmware.
Die Vorgehensweise für die beiden Dateien ist ähnlich. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie zunächst die
Bootdatei aktualisieren, falls beide Dateien aktualisiert werden müssen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, navigieren Sie zum Unterverzeichnis IP-Basisstation der IP DECT
R4-Software, die Sie zuvor auf dem Programmier-PC extrahiert haben.
5. Wählen Sie die entsprechende Datei für die durchzuführende Aktualisierung, d. h. die Datei mit „boot“ im Namen,
sofern Sie eine Bootdatei Aktualisierung durchführen. Bestätigen Sie durch Klick auf OK.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hochladen.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
7. Der Browser zeigt den Fortschritt des Ladevorgangs und der Firmwareaktualisierung an. Wenn der Vorgang
abgeschlossen ist, wird dies angezeigt.
8. Klicken Sie auf Sofortiger Reset.
9. Loggen Sie sich erneut ein. Die Registerkarte Allgemein | Info sollte nun die neue Firmware-Version anzeigen.
10.Wiederholen Sie den Vorgang, sofern erforderlich, für die Firmware über die Menüoption Aktualisieren |
Firmware.
11.Wiederholen Sie ggf. für ein IP-DECT-Gateway den Vorgang für die Firmware der Basisstation, die über die
Menüoption Aktualisieren | RFP mit dem IP-DECT-Gateway verbunden werden soll.
Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Basisstationen, die ebenfalls installiert werden. Alle Basisstationen müssen
die gleiche Firmware verwenden.
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9.4.4 Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
Die Standardeinstellung für eine Basisstation ist 192.168.0.1. Der nachfolgend beschriebene Prozess kann befolgt
werden, um den DHCP Modus und die IP-Adresse der Basisstation zu ändern.
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Basisstation und wählen Sie in der linken Spalte LAN.
2. Wählen Sie die Registerkarte IP.
a. Geben Sie die erforderliche IP-Adresse und Netzwerkmaske für die Basisstation ein. Die anderen
Einstellungen sind optional.
b. Klicken Sie auf OK.
3. Wählen Sie die Registerkarte DHCP.
a. Wählen Sie im Drop-down Menü Modus Deaktiviert aus.
b. Klicken Sie auf OK.
4. Das Menü zeigt nun die Nachricht Reset Erforderlich an. Bestätigen Sie dies nicht und führen Sie zu diesem
Zeitpunkt auch keinen Reset für die Basisstation durch!
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
5. Loggen Sie sich erneut mit der neuen IP-Adresse ein.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.5 Einrichten der Referenzzeitquelle
Die Basisstation kann ihre Zeit von der IP Office Kontrolleinheit erhalten.
1. Wählen Sie in der linken Spalte Allgemein. Wählen Sie die Registerkarte NTP.
2. Geben Sie in das Feld Zeit Server die IP-Adresse von IP Office ein.
3. Klicken Sie auf OK.
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9.4.6 QoS/ToS Einstellungen
Falls das Netzwerk für den VoIP Verkehr QoS/ToS verwendet, muss die Basisstation so konfiguriert werden, dass sie die
gleichen Einstellungen verwendet.
1. Wählen Sie in der Browserverbindung mit der Basisstation in der linken Leiste IP. Wählen Sie dann die
Registerkarte Einstellungen.
2. Legen Sie den ToS Priorität - RTP Daten Wert so fest, dass er dem IP Office DSCP (Hex) Wert entspricht.
3. Legen Sie den ToS Priorität - VoIP Signalling Wert so fest, dass er dem IP Office SIG DSCP (Hex) Wert
entspricht.
4. Klicken Sie auf OK.
9.4.7 Statusprotokoll aktivieren
1. Wählen Sie in der linken Leiste UNITE/ZUSAMMENSCHLIESSEN. Wählen Sie die Registerkarte Statusprotokoll
.
2. Für die Funktion IP-Adresse zusammenschließen, geben Sie die IP Adresse ein, die der AIWS Einheit
zugewiesen wird, wenn sie im DECT-System installiert wird.
3. Geben Sie für die Zusammenschluss-Geräte-Identität (Unite Resource Identity) einen individuellen Namen
für die Basisstation ein.
4. Klicken Sie auf OK.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.8 Einrichten der Basisstation als Master
Bis die Basisstation als Master-Basisstation für das IP Office DECT R4 System eingerichtet wird, bleiben eine Reihe von
Menüs deaktiviert.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT aus und öffnen Sie die Registerkarte Master.
2. Wählen Sie im Dropdown-Menü Modus den Eintrag Aktiv aus und klicken Sie auf OK.
3. Bestätigen Sie durch Klicken die Nachricht Reset erforderlich!.
4. Klicken Sie auf OK.
5. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte System.
6. Geben Sie die folgenden Werte ein und überprüfen Sie sie:
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· System Name
Geben Sie einen Namen zur Identifikation des DECT Systems ein. Falls sich noch andere DECT Systeme in der
gleichen Umgebung befinden, sollte es sich hierbei um einen einzigartigen Namen handeln.
· Passwort
Geben Sie das gleiche Passwort ein, das auch für den Admin-Zugriff auf die Basisstationen verwendet wird.
Die Standardeinstellung lautet changeme. Geben Sie in das Feld Passwort Bestätigen noch einmal das
Passwort ein.
· Anmeldungen
Wählen Sie Mit System AC. Hierdurch wird es Telefonen erlaubt, sich mit dem System-Authentisierungscode,
der wie folgt eingestellt wird, im System anzumelden.
· Authentisierungscode
Dieser Code wird von Telefonen während der Anmeldung beim DECT System benötigt.
· Standardsprache
Wählen Sie die vom Kunden gewünschte Sprache aus.
· Frequenz
Sie müssen sicher stellen, dass die korrekte Region ausgewählt wurde. Dies ist für die Frequenz
ausschlaggebend, die für die kabellosen DECT Signale verwendet wird, sowie für andere Faktoren.
7. Verändern Sie nicht die Codier-Optionen.
8. Klicken Sie auf OK.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.9 Aktivierung der zusätzlichen Dienste
Für den Betrieb von IP Office ist die Aktivierung der zusätzlichen Dienste erforderlich.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT aus und öffnen Sie die Registerkarte Zusätzliche Dienste.
2. Wählen Sie Zusätzliche Dienste Aktivieren.
3. Geben Sie im Feld Feste Voicemail Nr. *17 ein. Dies ist der IP Office Standard-Funktionscode für den VoicemailZugriff. Falls IP Office für einen anderen Funktionscode konfiguriert wurde, geben Sie diesen Funktionscode ein.
4. Klicken Sie auf OK.
9.4.10 Einstellung des PBX-Switch-Modus
Die Master-Basisstation muss darüber informiert werden, mit welcher Art von PBX sie arbeitet, und welches Protokoll für
die Kommunikation mit diesem PBS verwendet werden soll.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT aus und öffnen Sie die Registerkarte Master.
2. Wählen Sie im Drop-down Menü PBX IPO aus.
3. Überprüfen Sie, dass das Protokoll auf H.323/XMobile eingestellt ist.
4. Klicken Sie auf OK.
· Die Nachricht Reset erforderlich! wird angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch weitere Änderungen
durchgeführt werden. Führen Sie also den Reset der Basisstation noch nicht durch!
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9.4.11 IP Amtsleitungskonfiguration
Es muss eine Amtsleitung zu IP Office konfiguriert werden. Es wird nur eine Amtsleitung unterstützt.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT aus und öffnen Sie die Registerkarte Amtsleitungen.
2. Geben Sie die folgenden Einstellungen ein:
· Name
Legen Sie einen Namen zur Identifikation des IP Office Systems fest.
· Lokaler Port
setzen Sie diesen auf 1720.
· CS IP Adresse
Setzen Sie dieses Feld auf die IP Adresse des IP Office Systems.
· CS Port
Setzen Sie dieses auf 1720.
3. Klicken Sie auf OK.
· Die Nachricht Reset erforderlich! wird angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch weitere Änderungen
durchgeführt werden. Führen Sie also den Reset der Basisstation noch nicht durch!
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.12 Eingabe der Funkeinstellungen
Nachdem eine Station als Master-Basisstation eingerichtet wurde, kann der Funkaspekt der Basisstation konfiguriert
werden. Bitte beachten Sie, dass IP Office die Verwendung einer Master-Basisstation im Standby-Betrieb nicht
unterstützt.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte Funk.
2. Geben Sie die folgenden Werte ein:
· Name
Stellen Sie dies auf den System Namen ein, der auf der DECT | System Registerkarte angegeben ist.
· Passwort
Stellen Sie dies so ein, dass die Eingabe dem Passwort entspricht, das auf der DECT | System Registerkarte
angegeben ist.
· Master IP Adresse
Legen Sie für die Basisstation die Adresse 127.0.0.1 an, so dass diese an sich selbst verweist. (Alternativ
hierzu können Sie hier die IP Adresse, die der Basisstation in der Registerkarte LAN | IP zugewiesen wurde,
eingeben).
3. Klicken Sie auf OK.
· Die Nachricht Reset erforderlich! wird angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch weitere Änderungen
durchgeführt werden. Führen Sie also den Reset der Basisstation noch nicht durch!
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9.4.13 Eingabe der PARI
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte PARI.
2. Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 35 ein. Dieser Wert muss sich von allen anderen DECT R4 MasterBasisstationen in der Umgebung unterscheiden.
3. Klicken Sie auf OK.
9.4.14 Eingabe der SARI/PARK
SARI ist die Lizenz für das DECT R4 System.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie die Registerkarte SARI.
2. Geben Sie den mit den DECT R4 Geräten mitgelieferten SARI Code ein.
3. Klicken Sie auf OK.
Installation von IP Office DECT R4
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.15 Konfigurieren von Air Sync
Basisstationen innerhalb des DECT R4 Systems müssen miteinander synchronisiert werden. Dies kann durch ein Signal
von bis zu -90dB zwischen den Basisstationen erfolgen.
Dabei wird einer Basisstation die Rolle des "Air Sync Master" zugewiesen, normalerweise der Master-Basisstation. Alle
anderen Basisstationen können sich entweder direkt oder indirekt über eine Synchronisationskette mit dieser
synchronisieren. Es ist allerdings empfehlenswert, dass die Anzahl der Synchronisations-Punkte zwischen einer
bestimmten Basisstation und ihrer Sync Master Basisstation so niedrig wie möglich gehalten wird. Um dies zu
ermöglichen, empfiehlt es sich, dass die Air Sync Master-Station an einem zentralen Standort zu den anderen
Basisstationen platziert wird.
Sofern möglich, sollte jede Basisstation in Synchronisationsreichweite von mehr als einer Basisstation platziert werden.
Hierdurch wird es den Basisstationen ermöglicht, die Synchronisation auch dann aufrecht zu erhalten, wenn eine
Basisstation ausfällt oder für Wartungsarbeiten ausgeschaltet wird. Der Synchronisationsprozess über den kürzesten Weg
zur Air Sync Master Station erfolgt, sofern sich mehrere Basisstationen in Synchronisationsreichweite befinden,
automatisch.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte Air Sync.
2. Stellen Sie den Sync Modus auf Master ein.
3. Klicken Sie auf OK.
Erweitertes Szenario: Separate Standorte
Meistens wird die Masterbasisstation als Funksynchronisations-Master für alle anderen Slave-Basisstationen verwendet.
Dieser Fall wird in diesem Handbuch als Grundlage der Beschreibung der Szenarien herangezogen. In Szenarien, in denen
die Basisstationen sich allerdings an separaten Standorten außerhalb der Synchronisationsreichweiten voneinander
befinden, ist es zulässig, separate Air Sync Master an den einzelnen Standorten einzusetzen. Es darf allerdings unter
keinen Umständen zu einer Überschneidung (<-90 dB)der separaten Basisstationsgruppen kommen. Jede
Überschneidung verursacht einen regelmäßigen Synchronisationsverlust.
Bei separaten Standorten wird jede Basisstation über die Einstellungen auf der Registerkarte DECT | Air Sync einzeln
synchronisiert. Legen Sie für alle Basisstationen am gleichen Standort die selbe Sync Region-Nummer für alle
Basisstationen fest, verwenden Sie für jeden Standort eine andere Nummer. Öffnen Sie darüber hinaus das DropdownMenü Sync Modus und konfigurieren Sie an jedem Standort eine Basisstation als Master-Basisstation.
Konfigurieren von Air Sync an separaten Standorten
1. Konfigurieren Sie im Geräte-Manager auf der Registerkarte DECT | Air Sync für jede Basisstation im System eine
Sync Region-Nummer und klicken Sie auf OK.
Alle Basisstationen in derselben Region müssen die gleiche Sync Region-Nummer haben , aber jede Sync Region
muss ihre eigene Nummer haben. Standardmäßig ist Sync Region = 0 eingestellt. Das bedeutet, dass keine
Region definiert ist.
Installation von IP Office DECT R4
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2. Sie müssen für jede neu erstellte Sync Region eine Basisstation als Master konfigurieren. Dazu klicken Sie im
Dropdown-Menü Sync Modus auf OK.
Pro Region muss mindestens 1 Master-Basisstation konfiguriert werden.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
9.4.16 Integration des IP Office Verzeichnisses
Bei Verwendung von IP Office, Version 6, kann die Master-Basisstation die Verzeichnisinformationen direkt aus der IP
Office Kontrolleinheit abrufen. Das System benötigt daher keine AIWS Einheit, um dies zu tun. Hierzu ist es erforderlich,
dass die Master-Basisstation dazu in der Lage ist, über TFTP auf die IP Office Kontrolleinheit zuzugreifen. Der
Verzeichnisimport ist auf 6000 Einträge beschränkt.
Bitte beachten Sie, dass die Aktivierung der Verzeichnisintegration über die Master-Basisstation die SMS-Unterstützung
deaktiviert. Falls sowohl SMS, als auch die Verzeichnisintegration erforderlich sind, muss eine AIWS Einheit eingesetzt
werden.
1. Wählen Sie in der linken Leiste Telefonbuch aus.
2. Wählen Sie Aktivieren.
3. Wählen Sie die weiteren Einstellungen, wie oben gezeigt. Die Server IP Adresse muss dabei auf die IP Adresse
der IP Office Kontrolleinheit eingestellt sein.
4. Klicken Sie auf OK.
Installation von IP Office DECT R4
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9.4.17 Reset der Basisstation
Nach Abschluss der Konfigurationsänderungen kann für die Masterbasisstation ein Reset durchgeführt werden.
1. Wählen Sie in der linken Leiste Reset. Wählen Sie die Registerkarte Reset bzw. die Registerkarte Reset bei
Nichtbenutzung.
2. Klicken Sie auf OK.
9.4.18 Basisstation prüfen
Nach dem Reset kann die Funktion der Funkkomponente geprüft werden.
1. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte Funk.
2. Der Status sollte Mit Master verbunden sein.
3. Die Einstellungen der Empfangenen Konfiguration sollte den Parametern entsprechen, die während der
Konfiguration eingegeben wurden.
4. Die LED 2 an der Basisstation sollte ausgeschaltet sein.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Einrichten der Master Basisstation
Installation von IP Office DECT R4
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
9.5 Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
Der Installationsprozess für die Basisstation besteht aus den folgenden Schritten:
1.Standardeinstellung der Basisstation
194 .
2.Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
195 .
3.Aktualisierung der Firmware der Basisstation
196 .
4.Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
199 .
5.Einstellen der Basisstation auf den Slave-Modus
6.Reset der Basisstation
200 .
201 .
7.Prüfung der Basisstationen
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
202 .
Seite 192
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
Voraussetzungen
· IP Office ist über die IP DECT-Leitung (auf IP-Adresse der Master-Basisstation konfiguriert) mit dem LAN
verbunden.
Benötigte Teile
· Basisstation
Umfasst:
· Basisstation.
· Zwei 3,5mm Schrauben und zwei 6mm Dübel, die zur Wandmontage in solidem Mauerwerk (Ziegel oder
ähnlich) geeignet sind.
· 1,2 Meter LAN-Kabel. Falls dieses durch ein längeres Kabel ersetzt werden sollte, muss dieses Kabel ein CAT5
Ethernet LAN Kabel sein.
· Bei Nutzung der Stromversorgung über Ethernet:
· Die Basisstation unterstützt eine Stromversorgung über Ethernet (Power over Ethernet), IEEE 802.3af, Klasse
2.
· Falls keine Stromversorgung über Ethernet erfolgt:
· Basisstation-Netzgerät
Erforderlich, falls die Basisstation nicht über Ethernet mit Strom versorgt wird. Bitte beachten Sie, dass das
Netzgerät der Basisstation über ein 8 Meter langes Kabel zur Verbindung von Netzgerät und Basisstation
verfügt. Überprüfen Sie, ob Sie über die richtige Art von Netzgerät für den Standort verfügen.
· BSX-0013: Europa (ohne Großbritannien).
· BSX-0014: Großbritannien
· BSX-0015: USA/Kanada.
· BSX-0016: Australien.
· Netzsteckdose.
· LAN Socket.
Informationen
· DECT R4 SARI.
· Basisstation IP-Adressen
· Detaillierte Pläne aus der Standortanalyse mit Angaben über die geplanten Standorte der Basisstation, LANAnschlusspunkte und, sofern erforderlich, Stromsteckdosen.
Werkzeuge
· Programmier-PC mit DECT R4 Software.
· Web-Browser.
· Für die gewünschte Position zur Wandmontage der AIWS Einheit geeignete Bohrmaschine und Bohrer.
· Schraubenzieher für die für die AIWS Wandmontage ausgewählten Schrauben.
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
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9.5.1 Standardeinstellung der Basisstation
Mit diesem Prozess wird die Konfiguration einer Basisstation oder des IP-DECT-Gateway gelöscht. Nach dem Neustart der
Einheit lautet die IP-Adresse standardmäßig 192.168.0.1/255.255.255.0.
Weitere Informationen zu den LEDs der Basisstation und zur Bedeutung ihres Blink-/Leuchtverhaltens erhalten Sie unter
Statuslampen an der Basisstation 156 .
1. Verbinden Sie die Einheit mit der Stromquelle, und schalten Sie sie ein. Dabei sollte die Einheit mit nichts anderem
verbunden sein.
Die LED an der Basisstation blinkt rot. Das bedeutet, dass kein Ethernet erfasst wird. Ansonsten blinkt die LED
blau.
2. Warten Sie ca. fünf Sekunden.
3. Halten Sie die Reset-Taste an der Basisstation gedrückt.
Die LED an der Basisstation blinkt jetzt schnell blau und geht dann aus. Danach beginnt die LED wieder blau zu
blinken, aber diesmal etwas langsamer.
4. Lassen Sie die Reset-Taste wieder los und warten Sie, bis sich die Basisstation zurückgesetzt hat.
Die LED leuchtet dann wieder dauerhaft gelb.
5. Drücken Sie die Reset-Taste einmal kurz.
Die Basisstation startet mit den Standardeinstellungen neu.
Alternative Methode
Die Adresse einer vorhandenen Basisstation oder verwendeten IP-DECT-Gateway kann folgendermaßen bestimmt
werden. Es wird die MAC-Adresse der Einheit verwendet. Diese ist auf der Rückseite oder unter der Einheit aufgedruckt.
Für diesen Vorgang ist die Eingabeaufforderung erforderlich (Administrator-Berechtigung zwingend erforderlich).
Ansonsten können Sie nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 nicht verwenden.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabeaufforderung-Symbol und wählen Sie Als Administrator
ausführen.
Das Eingabeaufforderung-Fenster wird eingeblendet.
2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung nbtstat -R ein. Der PC sollte dadurch reagieren, dass die NBT RemoteCache-Tabelle gelöscht und neu geladen wird.
Hinweis: Wenn Sie in Schritt 1 die Eingabeaufforderung nicht als Administrator ausführten, können Sie jetzt
nbtstat unter Windows 7/Vista/Server 2008 verwenden.
3. Geben Sie für eine Basisstation nbtstat -a ipbs-xx-xx-xx ein, wenn xx-xx-xx durch die letzten sechs
Hexadezimalziffern der MAC-Adresse der Basisstationen ersetzt wird. Geben Sie für das IP-DECT-Gateway nbtstat
-a ipbl-xx-xx-xx ein.
4. Aus den Ergebnissen geht die verwendete IP-Adresse hervor.
5. Verwenden Sie diese Adresse dazu auf die Einstellungen der Basisstation zuzugreifen und eine feste Adresse
festzulegen.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
9.5.2 Zugriff auf die Konfiguration der Basisstation
1. Je nachdem, ob DHCP verwendet wird, oder nicht:
· Ändern Sie die Netzwerkadresse Ihres Programmier-PCs bei einer direkten Verbindung mit der Basisstation zu
192.168.0.200 mit Subnet-Maske 255.255.255.0. Verbinden Sie das von ihrem PC ausgehende LAN-Kabel mit
der Basisstation.
· Falls sowohl Ihr PC, als auch die Basisstation über ein LAN-Netzwerk mit einem DHCP Server verbunden sind,
achten Sie darauf, dass Ihr PC so eingestellt ist, dass er als DCHP Client agiert bzw. über eine feste Adresse
verfügt, die im Netzwerk Gültigkeit hat.
2. Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie http:// bzw. https:// gefolgt von der IP-Adresse der Basisstation
ein. Die Standard-IP-Adresse lautet 192.168.0.1. Falls eine Sicherheitszertifikatwarnung angezeigt wird, wählen
Sie die Option Weiter zu dieser Website.
3. Die Basisstation sollte durch Anzeige des anfänglichen Konfigurationsmenüs reagieren.
4. Wählen Sie Systemverwaltung aus. Es wird ein Dialog zur Passworteingabe angezeigt. Geben Sie den werksseitig
voreingestellten Benutzernamen (admin) und das Passwort (changeme) ein.
5. Es wird nun das Konfigurationsmenü für die Basisstation angezeigt.
6. Bitte beachten Sie die Softwareebenen, die in der Versionsansicht angezeigt werden. Hieraus ergibt sich, ob die
Software der Basisstation aktualisiert werden muss.
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9.5.3 Aktualisierung der Firmware der Basisstation
Die Basisstation muss evtl. auf die gelieferte Software aktualisiert werden, damit sie mit der IP Office
Verwaltungssoftware verwendet werden kann. Diese Software besteht aus zwei Teilen, einer Firmwaredatei und einer
Bootdatei. Alle Basisstationen in einem DECT System müssen die gleiche Software verwenden.
1. Navigieren Sie zur Konfiguration der Basisstation, und notieren Sie sich die in der Zeile Version angegebenen
Softwareversionen.
2. Diese müssen mit den Versionen übereinstimmen, die mit der IP Office-Administrationssoftware mitgeliefert
werden.
Stellen Sie sicher, dass die Überprüfung im jeweiligen Ordner für die Basisstation IPBS1 und IPBS2 durchgeführt
wird. Wenn sie nicht übereinstimmen, müssen Sie die Basisstation auf eine neuere Version aktualisieren.
· Falls beide Softwaredateien aktualisiert werden müssen, muss die Bootdatei zuerst aktualisiert werden.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
3. Wählen Sie zur Aktualisierung der Bootdatei in der linken Spalte unter dem Menü Administration die Option
Update aus und öffnen Sie die Registerkarte ##Systemstart.
Wählen Sie zur Aktualisierung der Basisstationsdatei zunächst Aktualisieren aus und öffnen Sie dann die
Registerkarte Firmware.
Die Vorgehensweise für die beiden Dateien ist ähnlich. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie zunächst die
Bootdatei aktualisieren, falls beide Dateien aktualisiert werden müssen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, navigieren Sie zum Unterverzeichnis IP-Basisstation der IP DECT
R4-Software, die Sie zuvor auf dem Programmier-PC extrahiert haben.
5. Wählen Sie die entsprechende Datei für die durchzuführende Aktualisierung, d. h. die Datei mit „boot“ im Namen,
sofern Sie eine Bootdatei Aktualisierung durchführen. Bestätigen Sie durch Klick auf OK.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hochladen.
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7. Der Browser zeigt den Fortschritt des Ladevorgangs und der Firmwareaktualisierung an. Wenn der Vorgang
abgeschlossen ist, wird dies angezeigt.
8. Klicken Sie auf Sofortiger Reset.
9. Loggen Sie sich erneut ein. Die Registerkarte Allgemein | Info sollte nun die neue Firmware-Version anzeigen.
10.Wiederholen Sie den Vorgang, sofern erforderlich, für die Firmware über die Menüoption Aktualisieren |
Firmware.
11.Wiederholen Sie ggf. für ein IP-DECT-Gateway den Vorgang für die Firmware der Basisstation, die über die
Menüoption Aktualisieren | RFP mit dem IP-DECT-Gateway verbunden werden soll.
Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Basisstationen, die ebenfalls installiert werden. Alle Basisstationen müssen
die gleiche Firmware verwenden.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
9.5.4 Einrichten der IP-Adresse der Basisstation
Die Standardeinstellung für eine Basisstation ist 192.168.0.1. Der nachfolgend beschriebene Prozess kann befolgt
werden, um den DHCP Modus und die IP-Adresse der Basisstation zu ändern.
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Basisstation und wählen Sie in der linken Spalte LAN.
2. Wählen Sie die Registerkarte IP.
a. Geben Sie die erforderliche IP-Adresse und Netzwerkmaske für die Basisstation ein. Die anderen
Einstellungen sind optional.
b. Klicken Sie auf OK.
3. Wählen Sie die Registerkarte DHCP.
a. Wählen Sie im Drop-down Menü Modus Deaktiviert aus.
b. Klicken Sie auf OK.
4. Das Menü zeigt nun die Nachricht Reset Erforderlich an. Bestätigen Sie dies nicht und führen Sie zu diesem
Zeitpunkt auch keinen Reset für die Basisstation durch!
a. Wählen Sie Reset und dann die Registerkarte Reset.
b. Klicken Sie auf OK.
c. Bitte warten Sie. Je nach Basisstation leuchtet die LED danach blau oder grün.
5. Loggen Sie sich erneut mit der neuen IP-Adresse ein.
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9.5.5 Basisstation in den Slave-Modus schalten
Es kann im IP Office DECT R4-System nur 1 Master-Basisstation geben. Bei diesem Prozess überprüfen wir, ob die
Basisstation als Master-Basisstation eingerichtet ist, und konfigurieren ihre Funkeinstellungen dann so, dass sie auf die
Master-Basisstation zugreift.
1. Wählen Sie in der linken Spalte DECT. Wählen Sie die Registerkarte Master.
2. Überprüfen Sie, ob Modus auf Aus eingestellt ist.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie die Registerkarte Funk.
5. Nehmen Sie die folgenden Einstellungen vor:
· Name
Stellen Sie hier den System Namen ein, der auf der DECT | System Registerkarte der MasterBasisstation angegeben ist.
· Passwort
Stellen Sie hier das Passwort ein, das auf der DECT | System Registerkarte der Master-Basisstation
angegeben ist.
· Master IP-Adresse
Geben Sie hier die IP-Adresse der Master-Basisstation ein, die auf deren Registerkarte LAN | IP festgelegt
ist.
6. Klicken Sie auf OK.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
7. Wählen Sie die Registerkarte Air Sync.
8. Stellen Sie den Sync Modus auf Slave ein.
9. Aktivieren Sie LED Anzeige. Dies aktiviert den gelben Blinkmodus der LED 2 der Basisstation, der anzeigt, dass
die Basisstation über kein Air-Synchronisationssignal aber Telefongesprächsverkehr verfügt.
10.Klicken Sie auf OK.
9.5.6 Reset der Basisstation
1. Wählen Sie in der linken Leiste Reset. Wählen Sie die Registerkarte Reset bzw. die Registerkarte Reset bei
Nichtbenutzung.
2. Klicken Sie auf OK.
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9.5.7 Basisstationen prüfen
Durch die Konfiguration des Slave- und des Master-Basis Status ist es möglich, die Übermittlung von Signalen zwischen
den Basisstationen zu prüfen.
Slave-Basisstation
1. Wählen Sie in der linken Leiste die Geräte-Übersicht aus. Wählen Sie dann die Registerkarte Air Sync.
Master-Basisstation
1. Wählen Sie in der linken Leiste die Geräte-Übersicht aus. Wählen Sie die Registerkarte Funk. Die Informationen
zu den Basisstationen innerhalb des Systems werden angezeigt.
2. Wählen Sie die Registerkarte Air Sync. Der Status der drahtlosen Synchronisation zwischen der Master- und den
anderen Basisstationen wird angezeigt.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Konfiguration der IP-Slave-Basisstation
9.6 Anbringen der Basisstation
Die Basisstation kann nun ausgeschaltet und an der vorgesehenen Betriebsposition angebracht werden. Die abnehmbare
Klammer auf der Rückseite der Basisstation kann entweder für eine Wandmontage mit Hilfe von zwei, für das Material
geeigneten, Schrauben verwendet werden oder für die Montage an einer Säule mit Hilfe von zwei Metallbändern.
Wandmontage
Nehmen Sie die Montageklammer von der Rückseite der Basisstation ab. Verwenden Sie sie als Vorlage, um die Löcher
für die Befestigungsschrauben zu markieren. Das untenstehende Diagramm zeigt den Zwischenraum, der benötigt wird,
damit die Basisstation wieder auf die Befestigungsklammer aufgesetzt werden kann.
1. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite gegen die Wand, das Wort ‘TOP/OBEN’ muss dabei nach
oben gerichtet sein. Markieren Sie die beiden Bohrlöcher. Beachten Sie den Mindestabstand zwischen oberem
Bohrloch und Decke. Dieser Abstand hängt wie folgt von dem Basisstationstyp ab:
Basisstationstyp
Interne Antennen
Externe Antennen
IPBS1 oder digitale Basisstation
65 mm
160 mm
IPBS2
100 mm
195 mm
2. Bohren Sie mit Hilfe eines 6mm Bohrers die beiden Schraubenlöcher und führen Sie die im Lieferumfang
enthaltenen Dübel ein.
3. Halten Sie die Befestigungsklammer mit der flachen Seite an die Wand und befestigen Sie sie mit den beiden im
Lieferumfang enthaltenen 3,5mm Schrauben.
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Säulenmontage
Die Befestigungsklammer kann mit Hilfe eines Gurtes oder eines flexiblen Metallbands mit einem Durchmesser von
weniger als 30mm an einem Mast mit einem Durchmesser von 45mm oder mehr, oder einem Balken mit einem
Mindestdurchmesser von 50mm angebracht werden. Ein geeigneter Gurt bzw. ein flexibles Metallband sind im
Lieferumfang der Basisstation nicht mit enthalten.
Hinweis: Wird eine Funk-Basisstation direkt an einen Stahlmast oder eine Stahlsäule montiert, können Signalstörungen
(z. B. Funklöcher oder Reflexionen) auftreten. Wenn sich die Anbringung auf einem metallischen Objekt gar nicht
vermeiden lässt, muss mit Abstandhaltern ein Abstand von 20 bis 25 cm hergestellt werden.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Anbringen der Basisstation
9.7 Anmeldung eines Telefons
Nachdem die Master-Basisstation konfiguriert und mit IP Office verbunden wurde, können Sie mit der Telefonanmeldung
beginnen.
Es gibt zwei Methoden zur Anmeldung: die anonyme Telefonanmeldung und die vorkonfigurierte Telefonanmeldung. Beide
Methoden machen es erforderlich, dass die DECT-Benutzer in den Einstellungen der Master-Basisstation vorkonfiguriert
wurden. Die anonyme Telefonanmeldung ermöglicht es allerdings, dass die Benutzer-Vorkonfiguration ohne Kenntnis der
IPEI des DECT-Telefons, das der Benutzer dann auch tatsächlich benutzen wird, erfolgt.
· Anmeldung mit der automatischen Einrichtung von IP Office
Diese Option ermöglicht die Telefonanmeldung mit den IP Office-Optionen zur automatischen NebenstellenErstellung und/oder die Durchführung von Änderungen an der aktuellen Konfiguration des IP Office-Systems
durch die Benutzer. Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie sicherstellen, dass während der Anmeldung
keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das Senden einer solchen Kopie zurück an
das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute Anmeldung der Mobilteile erforderlich
wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der Konfiguration in IP Office Manager
geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
Die anonyme Telefoninstallation besteht aus den folgenden Schritten:
1.Anmeldung zulassen
206 .
2.Generierung der Benutzereinträge in den Einstellungen der Master-Basis-Station
3.Anmeldung der Telefone
210 .
4.Vollständig anonymes Login
5.Anmeldung deaktivieren
208 .
212 .
213 .
· Mit dieser Methode werden Änderungen an der IP Office-Systemkonfiguration vorgenommen. Stellen Sie sicher,
dass während der Anmeldung keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da die Anmeldungen beim
Senden dieser Konfiguration zurück an das IP Office-System entfernt werden und die Mobilteile erneut angemeldet
werden müssen.
Voraussetzungen
· Die Master-Basisstation ist installiert und mit dem Netzwerk verbunden.
· IP Office ist mit dem Netzwerk verbunden.
Informationen
· Service Benutzername und Passwort für die IP Office-Konfiguration.
· Benutzernamen und Nebenstellennummern für die DECT Telefone.
· Telefon-IPEI-Nummern bei Verwendung eines vorkonfigurierten Installationsmodus.
Werkzeuge
· IP Office Manager.
· Geräte Manager
Die auf den einzelnen Geräten installierte Software muss evtl. aktualisiert werden, so dass sie der mitgelieferten
DECT R4 Software 34 entspricht. Dies erfolgt über die Windows Geräte Manager Software zur Aktualisierung der
Telefone über ein erweitertes Ladegerät oder über den AIWS Geräte Manager 101 zur Aktualisierung der Telefone
per Funksignal.
· Web-Browser (es werden Internet Explorer und Firefox unterstützt).
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9.7.1 Anmeldung erlauben
Bevor Telefone angemeldet werden können, muss die Anmeldung sowohl durch IP Office, als auch durch das DECT R4
System erlaubt werden.
IP Office
1. Starten Sie IP Office Manager, und rufen Sie die Konfiguration des IP Office-Systems ab.
2. Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf das
3. Wählen Sie
Leitungs-Symbol.
IP DECT Leitung aus.
4. Wählen Sie die Registerkarte Gateway.
5. Überprüfen Sie, ob die Nebenstelle automatisch erzeugen und Benutzer automatisch erzeugen Optionen
ausgewählt sind.
· Anmeldung mit der automatischen Einrichtung von IP Office
Diese Option ermöglicht die Telefonanmeldung mit den IP Office-Optionen zur automatischen NebenstellenErstellung und/oder die Durchführung von Änderungen an der aktuellen Konfiguration des IP Office-Systems
durch die Benutzer. Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie sicherstellen, dass während der Anmeldung
keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das Senden einer solchen Kopie zurück an
das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute Anmeldung der Mobilteile erforderlich
wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der Konfiguration in IP Office Manager
geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
6. Klicken Sie auf OK.
7. Senden Sie die Konfiguration zurück an IP Office.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
Master-Basisstation
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Master-Basisstation.
2. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte System.
3. Aktivieren Sie im Feld Anmeldungen :
· Mit System AC
Wählen Sie diese Option, um die anonyme Anmeldung von Telefonen zu erlauben.
· Mit Benutzer AC
Wählen Sie diese Option, um eine Anmeldung gegen Benutzereinträge zu erlauben.
4. Notieren Sie sich die im Feld Authentisierungscode festgelegte Zahl. Diese Zahl wird im Rahmen der anonymen
Anmeldung verwendet.
5. Klicken Sie auf OK.
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9.7.2 Benutzereinträge erzeugen
Die Anmeldung macht einen Benutzereintrag in den Einstellungen der Master-Basisstation erforderlich. Bei Abschluss der
Anmeldung werden in den IP Office Einstellungen die entsprechenden Nebenstellen- und Benutzereinträge automatisch
erstellt.
1. Wählen Sie in der linken Leiste im Menü Administration den Eintrag Benutzer aus. Wählen Sie die Registerkarte
Benutzer.
2. Klicken Sie auf Neu. Es wird ein Dialog zur Eingabe der Benutzerdaten angezeigt.
3. Geben Sie die Benutzerdaten ein:
· Langer Name
Dieser Name wird für die Information innerhalb der DECT R4 Systemeinstellungen verwendet.
· Angezeigter Name
Dieser Name wird bei Nichtbenutzung auf dem Display des Telefons angezeigt. Dieser Name wird außerdem
für den Benutzer verwendet, der in den IP Office Einstellungen erzeugt wird. Der Name muss einzigartig sein.
· Rufnummer
Dies ist die Nebenstellennummer des Telefons sowohl in IP Office, als auch in den DECT R4 Systemen. Die
Nummer muss einzigartig sein.
Die beiden anderen Felder dürfen nicht ausgefüllt werden, wenn Sie die anonyme Anmeldung verwenden
möchten. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, die IPEI Nummern des Telefons während der Installation kennen
zu müssen.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
· IPEI/IPDI
Geben Sie die IPEI Nummer des Telefons ein. Bei 3720, 3725 Telefonen ist diese auf das Etikett im Akkufach
des Telefons aufgedruckt.
· Bei 3720, 3725, 3740 und 3749 Telefonen kann die IPEI durch Auswahl von Menü | Einstellungen |
Geräte-Information | IPEI/IPDI angezeigt werden. Sie ist auch auf den Aufkleber unterhalb des
Akkus des Telefons aufgedruckt.
· Auth. Code
Geben Sie den Code des Benutzerkontos ein, das bei der Anmeldung des Telefons verwendet wird.
4. Klicken Sie auf OK.
5. Wiederholen Sie den Prozess für alle anderen Telefone, die Sie anmelden möchten.
6. Klicken Sie in der Registerkarte Benutzer | Benutzer auf Anzeigen, um eine Liste der konfigurierten Benutzer
anzuzeigen.
7. Es werden die konfigurierten Telefone angezeigt. Sie können nun mit der Anmeldung der Telefone beginnen.
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9.7.3 Anmeldung eines Telefons
· Einschalten des Telefons:
· 3720: Wählen Sie Menü | Einstellungen | System | Anmeldung.
· 3725/3740/3749: Wählen Sie Menü | Verbindungen | System | Anmeldung.
Display
Maßnahmen
Informationen zur aktuellen Anmeldung des Telefons werden angezeigt. Wählen Sie
Weiter.
Die Systembezeichnung wird vom Telefon nur dazu benutzt, um die verschiedenen
Anmeldungen, über die es möglicherweise verfügt, zu identifizieren.
Geben Sie irgend einen Namen ein und wählen Sie Weiter.
Das Telefon zeigt eine Liste der Arten von Telefonsystemen an, mit denen es verbunden
werden kann. Wählen Sie die Option IP-DECT und dann Weiter.
Das Telefon benötigt nun den PARK (SARI) und den AC (Authentisierungscode) des
Systems, bei dem es sich anmelden soll.
Geben Sie den PARK ein und blättern Sie dann zum AC Feld.
Geben Sie den AC ein und wählen Sie dann Weiter.
Die Eingabeaufforderung Schutz aktivieren? wird angezeigt.
· Wenn Sie Nein auswählen, kann der Benutzer die Anmeldung aus der Liste der
Anmeldungen, die dem Telefon bekannt sind, löschen.
· Wenn Sie Ja wählen, kann der Benutzer die Anmeldung nicht löschen.
Es wird eine Zusammenfassung der Anmeldungsinformationen angezeigt. Prüfen Sie, ob
die Werte korrekt sind
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Installation ohne „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
Display
Maßnahmen
Wählen Sie OK.
Die Telefonübertragung für DECT Systeme, bei dem es sich anmelden kann.
Wird ein DECT System lokalisiert, versucht das Telefon sich bei diesem System
anzumelden.
Der Erfolg bzw. Misserfolg der Anmeldung wird angezeigt.
3701/3711 Anmeldung eines Telefons
1. Schalten Sie das Telefon ein.
2. Wählen Sie Menü | System | Anmeldung | HS Anmelden.
3. Wählen Sie PABX-PIN.
4. Geben Sie den Authentisierungscode ein.
5. Das Telefon wird anonym angemeldet und sollte im Displayy Bitte einloggen anzeigen.
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9.7.4 Durchführung des anonymen Logins
Wählen Sie in den Einstellungen der Master-Basisstation die Registerkarte Benutzer | Anonym. Diese Registerkarte
führt die Telefone auf, die derzeit anonym im DECT System angemeldet sind. Das DECT System erlaubt die Anmeldung
von bis zu 8 anonymen Geräten zur gleichen Zeit.
Dieser Prozess wandelt die anonyme Anmeldung 212 in eine bekannte Anmeldung um. Während sich ein Telefon im
anonymen Anmeldungszustand befindet zeigt das Display des Telefons die Meldung Bitte einloggen an.
1. Wählen Sie zum einloggen *M*N#; dabei gilt:
· M ist die Master ID des DECT Systems. Diese wird in der Registerkarte Benutzer | Benutzer der
Basisstation angezeigt.
· N ist die erforderliche Nebenstellennummer. Diese muss einem bestehenden, nicht angemeldeten
Benutzereintrag in der Registerkarte Benutzer | Benutzer in den Einstellungen der Master-Basisstation
entsprechen.
2. Wählen Sie zum Beispiel in einem System mit der Master ID 0 zur Registrierung eines anonym angemeldeten
Geräts als Nebenstelle 403: *0*403#.
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Installation ohne „Bereitstellung“: Anmeldung eines Telefons
9.7.5 Anmeldung deaktivieren
Wenn alle DECT Telefone angemeldet sind, ist es empfehlenswert, dass sie weitere Anmeldungen deaktivieren.
Stellen Sie sicher, dass während der Anmeldung keine Kopien der Konfiguration in Manager geöffnet sind, da durch das
Senden einer solchen Kopie zurück an das IP Office-System die Anmeldungen ersetzt werden und eine erneute
Anmeldung der Mobilteile erforderlich wird. Nach der Anmeldung eines Mobilteils sollte immer eine neue Kopie der
Konfiguration in IP Office Manager geladen werden, falls weitere Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
1. Begeben Sie sich in die Einstellungen der Master-Basisstation.
2. Wählen Sie in der linken Leiste DECT. Wählen Sie dann die Registerkarte System.
3. Vergewissern Sie sich, dass das Feld Anmeldungen auf Deaktiviert gesetzt ist.
4. Klicken Sie auf OK.
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Installation von IP Office DECT R4
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Kapitel 10.
Glossar
Installation von IP Office DECT R4
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15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
10. Glossar
Im Folgenden finden Sie die Definitionen für die im Zusammenhang mit den DECT R4 Systemanwendungen häufig
verwendeten Abkürzungen:
Abkür.
Definition
AIWS
Avaya Wireless Server für Gebäude
CAP
Allgemeines Zugriffsprofil
DECT
Digitaloptimierte kabellose Telekommunikation; der weltweite Standard für kabellose Telefonie.
ELISE
Eingebetteter Linux Server; ein Begriff für die AIWS.
FER
Rahmenfehlerrate
GAP
Allgemeines Zugriffsprofil; DECT-Standard.
IPBS
IP DECT Basisstation
IPDI
Bei Auslieferung des Telefons sind IPEI und IPDI identisch und beide können zur Netzwerkanmeldung
verwendet werden. Wenn ein Telefon unter Anwendung des einfachen Austauschverfahrens durch ein anderes
ersetzt wird, wird die IPDI ausgetauscht und IPEI und IPDI sind anschließend nicht mehr identisch. Wenn IPEI
und IPDI unterschiedlich sind, muss die IPDI für die Netzwerkanmeldung verwendet werden.
IPEI
International Portable Equipment Identity; die individuelle, globale GAP-Identifikationsnummer des Telefons.
Der Systemadministrator benötigt diesen Code zur Aktivierung der Netzwerkanmeldung.
PARI
Primäre Zugriffsrechtsidentität (Primary Access Rights Identity)
PARK
Schlüssel für portable Zugriffsrechte (Portable Access Rights Key)
PBX
PBX Private Branch Exchange; das Telefonsystem innerhalb eines Unternehmens, das Anrufe zwischen lokalen
Leitungen durchstellt, und allen Benutzern ermöglicht, gemeinsam eine bestimmte Anzahl externe Leitungen
zu nutzen.
PDM
Portabler Geräte-Manager
PP
Portabler Teil; ein Begriff für DECT Telefone.
RFP
Radio Fixed Part; ein Begriff für DECT-Basisstationen.
RFPI
Radio Fixed Part Identity
SARI
Eine andere Bezeichnung für PARK (siehe unten).
SS
Signalstärke
SST
Werkzeug für die Standortanalyse
WSM
Wireless Services and Message Module; das Modul das kabelloses Dienste wie z. B. das zentrale Telefonbuch
und die Benachrichtigungsfunktionalität von und zu tragbaren Geräten, ermöglicht (eine andere Bezeichnung
für AIWS).
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IP Office Version 8.0
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Index
Index
*
*17 183
1
1720 184
192.168.0.1 47, 63, 173, 194
3
3720 7, 14
3725 7, 14
3725 Standortanalysemodus 28
A
Abdeckung 25
Entfernen 134
Wiederanbringen
150
Abdeckungsmuster 9
Abgeschirmte Räume 25
Air Sync 187
Air Synch Master 27, 187
AIWS 7, 19
Abdeckung 134
Aktualisieren 127, 144
Ausschalten 149
Browse 136
Geräte Manager 100, 101
Installation 132
IP-Adresse 120, 137
Statuslampe 150, 160
Wandmontage
149
Wiederanbringen der Abdeckung
150
AIWS Abdeckung entfernen 134
Akku 14
AIWS 135
RTC 135
Aktivierung der zusätzlichen Dienste 183
Aktualisieren
AIWS Firmware 127, 144
Basisstation Firmware 51, 66, 175, 196
Telefon-Software 80, 110
aktualisierte 51, 66, 175, 196
Anmelden 212
Anmeldung
Anmelden 212
Anmeldung eines Telefons 205
Deaktivieren 213
erlauben 206
Telefon 210
Anmeldung deaktivieren 213
Anmeldung eines Telefons 210
Anmeldung erlauben 206
Anmeldungen 181
Anonymer Login 212
Anrufliste 14
Antenne 12
Antennen 9, 12
Anzahl an Anrufen 9
Anzahl von Basisstationen 24
Ausschalten
AIWS 149
Auth. Code 208
Authentisierungscode 181, 206
automatische Einrichtung der Nebenstelle 39, 169
automatische Einrichtung des Benutzers 39, 169
Avaya Wireless Server für Gebäude 7, 19
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
B
Basisstation 7, 9
Auf die Konfiguration zugreifen 49, 64, 174, 195
Befestigung 70, 90, 203
Browse 49, 64, 174, 195
IP-Adresse 50, 65, 178, 199
Referenzzeitquelle 179
Reset 190, 201
Reset Schalter 156
Restart 156
Statuslampen 156
Bear 28
Befestigung
AIWS 149
Basisstation 70, 90, 203
Benutzereinträge erzeugen 208
Bluetooth 14
Browse
AIWS 136
Basisstationen 49, 64, 174, 195
BS330 9
BS340 9, 12
C
C7 S10 28
CAP 14
CS IP Adresse 184
CS Port 184
D
Datum und Uhrzeit 120, 137
DECT 7
DECT Info 28
DECT R4.zip 34, 166
DECT-Telefone 14
Definitionsdateien
Hochladen 73, 101
Displayinformationen 208
E
Eigenschaften des Telefonbuchs 120, 137
Entpacken der Software 34, 166
Externe Antennen 9
F
Fehlerrate 28
Feste Voicemail Nr 183
Feuerschutztüren 25
Firmware 34, 51, 66, 166, 175, 196
Basisstation aktualisieren 51, 66, 175, 196
Freisprechfunktion 14
Frequenz 181
G
GAP 14
Gateway 39, 169
Gebäudegrundriss 28
Geräte Manager 101, 114
AIWS 100
WinPDM 100
Gerätekonfiguration 19
Geräte-Übersicht 202
Gerichtete Dual-Antenne 12
Gerichtete Einzel-Antenne 12
Gleichzeitige Anrufe 9
H
Hochladen
Parameterdefinitionsdateien
73, 101
Seite 217
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Hochladen
Telefonvorlagen
Hostname 120, 137
Protokoll 183
104
I
IEEE 802.3af 9
Installation
AIWS 132
Interne Antennen 9
IP DECT Basisstation 7
IP DECT Leitung 39, 169
IP LAN 7
IP Office
Verzeichnisintegration 189
IP Office-Version 7
IP44 14
IP-Adresse 48, 63, 173, 194
AIWS 120, 137
Basisstation IP-Adresse 50, 65, 178, 199
IP-Adresse des Time Servers 120, 137
IPBS 7
IPDI 208
IPEI 208
K
Kabellos
Gerätekonfiguration 19
Softwareaktualisierung 19
Klammer 9
Klasse 2 9
Kompakt-Basisstation 7, 9
L
Ladegeräte
Akku-Ladegerät 7, 18
Einfaches Ladegerät 7, 18
Erweitertes Ladegerät 7, 18
Rack-Ladegerät 7, 18
LAN-Anschlüsse 7
Langer Name 208
Lautsprecher 14
LED Anzeige 200
Lokaler Port 184
M
MAC-Adresse 48, 63, 173, 194
Master IP-Adresse 185, 200
Master-Basisstation 9, 181
Konfiguration 171
Mit Benutzer AC 206
Mit System AC 181, 206
N
Name
Display 208
Lang 208
Netzversorgung 9
NTP Time Server 120, 137
Nummer 208
P
Parameterdefinitionsdateien 73, 101
PARI 28, 186
PARK 28, 186
Passwort 181
PBX 183
PDM 100
PoE 9
Portabler Geräte-Manager 100
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
Q
Q2 Fehlerrate 28
QoS 180
R
Rack-Ladegeräte 25
Reichweite 25
Reset 190, 201
Basisstation 190, 201
Reset bei Nichtbenutzung 190, 201
Reset Schalter 47, 63, 156, 173, 194
Restart 156
Roaming 26
RTC Akku 135
Rundstrahlend 12
S
S10 28
SARI 186
Säulenmontage 70, 90, 203
Setup-Assistent 120, 137
Slave-Modus 200
SMS 7, 14
SMS-Nachrichten 19
Software 34, 166
Basisstation aktualisieren 51, 66, 175, 196
Softwareaktualisierungen 19
Sprache 181
Sprachen 14
Sprechzeit 14
ss 28
Standardeinstellung der Basisstation 47, 63, 173, 194
Standardsprache 181
Standby Zeit 14
Standortanalyse 24
Standortanalysemodus 28
Starten
AIWS Geräte Manager 101
Windows Geräte Manager 114
Statuslampe
AIWS 150, 160
Statuslampen
Basisstation 156
Statusprotokoll 180
Stromversorgung über Ethernet 9
Subnet Mask (Subnet-Maske) 120, 137
Sync Modus 200
synchronisiert 27, 187
System Name 181
T
Technische Informationsblätter 34, 127, 144, 166
Technische Tips 34, 166
Telefon
Anmelden 212
Anmeldung 205
Softwareaktualisierung 80, 110
Vorlage bearbeiten 108
Vorlagedateien 106
Telefone 14
Telefonvorlagen
Hochladen 104
TFTP 120, 137
ToS 180
Treppenhäuser 25
Seite 218
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Index
U
Übergabe 26
Überschneidung 24
Unterschiedliche Standorte 27, 187
Unterstützte Firmware 34, 166
USB 7, 18
V
Verzeichnisintegration 7, 189
Vibrationsfunktion 14
VLAN 154
VoIP 39, 169
Vorlage 106
Bearbeiten 108
Vorlagen bearbeiten 108
W
Wandmontage 70, 90, 203
AIWS 149
Wiederanbringen der AIWS Abdeckung 150
Windows Geräte Manager 114
Windows Portabler Geräte Manager (Portable Device
Manager) 100
WinPDM 100
Z
Zeit
Referenzzeitquelle der Basisstation 179
Sprache 14
Standby 14
Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen 156
Zusätzliche Dienste 183
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
Seite 219
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Installation von IP Office DECT R4
IP Office Version 8.0
Seite 221
15-601047 Ausgabe 04e (12/13/2012)
Template: 19th November 2012
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