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Basisausbildung I
Lernabschnitt 5.0
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Stromerzeugung und
Beleuchtung
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Notwendigkeit der Beleuchtung von Einsatzstellen
Das THW ist aufgrund der
Einsatzanforderungen
vielfach gezwungen auch
bei unzureichenden Lichtverhältnissen oder bei
Dunkelheit notwendige
Arbeiten an der Einsatzstelle durchzuführen.
Hier kann zwischen der punktuellen und flächenmäßigen Ausleuchtung von Einsatzstellen unterschieden werden.
Beleuchtung ist aber auch erforderlich, um besser gesehen zu werden.
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Was wird ausgeleuchtet?
• Arbeitsplätze von Einsatzkräften
• gefährliche Abschnitte in Einsatzstellen
• Anfahrts- und Verbindungswege
• Bereitstellungsräume und Sammelplätze
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Formen der Beleuchtungsmittel im THW
Beim THW gibt es nur noch stromabhängige Beleuchtungsmittel, die zwischen netz-unabhängigen (durch Batterie
oder Akku betrieben) und netzabhängigen Geräten unterschieden werden.
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Formen der Beleuchtungsmittel im THW
Netzunabhängige Geräte
Warnblinkleuchten
Handscheinwerfer
Arbeitsscheinwerfer
Kopfleuchten
Arbeitsstellen-Scheinwerfer
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Formen der Beleuchtungsmittel im THW
Netzabhängige Geräte
Beleuchtungsmittel
„Diffuses Licht“
Flutlichtleuchten
LeuchtstoffHandlampen
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Grundlagen Ausleuchten / Beleuchten
Merkmale für eine gute Beleuchtung sind:
• ausreichende Beleuchtungsstärke
• gute Helligkeitsverteilung
• Blendbegrenzung
• wenig Schatten
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Ausreichende Beleuchtungsstärke
Beleuchtungsstärke
Die Beleuchtungsstärke gibt an, wie hell beleuchtet uns
eine Fläche erscheint. Die Beleuchtungsstärke wird in Lux
angegeben.
Beispiel: Licht zum Lesen = 1000 Lux
Lichtstrom
Der Lichtstrom in Lumen gibt an, wie viel Licht eine Lichtquelle in eine bestimmte Richtung abgibt.
Beleuchtungsstärke (Lux) = Lichtstrom / Fläche
1 Lux = 1 lm / 1 m²
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Ausreichende Beleuchtungsstärke
Lichtausbeute
Die Lichtausbeute gibt an, wie viele Lumen Lichtstrom ein
Beleuchtungsmittel pro Watt Leistungsaufnahme erzeugt.
Die Lichtausbeute kann jedoch nicht fest für jede Art von
Beleuchtungsmittel angegeben werden, da sie nicht nur von
der Bauart des Beleuchtungsmittels, sondern auch von
dessen mechanischen Zustand (z. B. verbeulter Reflektor),
dem Verschmutzungsgrad, dem Alter des eingesetzten
Leuchtmittels (z. B. Leuchtstoffröhre), der Temperatur, usw.
abhängt.
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Ausreichende Beleuchtungsstärke
Lichtausbeute
Beispiel:
Ein typischer, neuer 1000 W-Flutlichtstrahler erzeugt im
Hauptstrahl (Leuchtrichtung) etwa 22000 lm Lichtstrahl.
Dies entspricht einer Lichtausbeute von 22 lm/W.
Für Verkehrsflächen wird eine Beleuchtungsstärke von 15 Lux
benötigt. Mit einem 1000 W-Strahler kann man also maximal
knapp 1500 m² ausreichend beleuchten.
Beleuchtungsstärke (Lux) = 22000 lm / 1500 m² = 14,7 Lux
Will man z. B. eine Fläche von 100 m x 200 m = 200000 m²
entsprechend beleuchten, benötigt man demnach mindestens
13 mal 1000 W-Strahler.
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Gute Helligkeitsverteilung
gute Helligkeitsverteilung
• Scheinwerfer gleichmäßig verteilen
• streuende Scheinwerfer verwenden
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Blendwirkung
Lichtquellen die sich innerhalb des Sichtfeldes befinden oder
durch Reflektion (Wasserflächen, Fensterscheiben) ins Sichtfeld gelangen, blenden.
Vermeidung:
Um die Blendung so gering wie möglich zu halten, sind die
Beleuchtungsmittel möglichst hoch anzubringen.
Merke:
Blendung beeinträchtigt die Arbeitsleistung und erhöht
die Unfallgefahr!
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Schattenbildung
Beleuchtete undurchsichtige Körper werfen Schatten.
Auch diese können die Arbeiten an ausgeleuchteten Schadenstellen behindern.
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Schattenbildung
Eine einzelne Lichtquelle lässt scharf begrenzte Schatten – so
genannte Kernschatten – entstehen.
Kernschatten
Eine Lichtquelle
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Schattenbildung
Durch den Einsatz von zwei Lichtquellen wird die Kernschattenzone verkleinert und der Übergang zur hellen Zone durch
die Halbschatten-Zonen abgeschwächt.
Halbschatten
KernHalbschatten
schatten
Kernschatten
Zwei
Lichtquelle
Weiche Schatten – allmählicher Übergang von hell nach
dunkel – lassen sich durch Aufbau mehrerer Lichtquellen erzielen.
Streuscheiben, die punktförmig leuchtende Lichtquellen in
flächenhaft leuchtende umwandeln, bewirken ebenfalls eine
weichere Schattenbildung. Streuscheiben vermindern
gleichzeitig die Blendung.
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Schattenbildung
Um die Schattenzone so klein wie möglich zu halten, sind
die Beleuchtungsmittel möglichst hoch anzubringen.
Lichtquelle
Lichtquelle
Schattenzone
bei einer
niedrigen
Lichtquelle
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Schattenzone
bei einer hohen
Lichtquelle
THW
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THW
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Schattenbildung
Wichtig:
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•
Schattenbildung ist von der Art, Höhe, Anzahl und Stärke
der Lichtquellen abhängig.
•
Die Position der Lichtquelle bestimmt hierbei den Umfang
des Schattens.
•
Durch den Einsatz von vielen Lichtquellen an verschiedenen Orten wird die Schattenbildung verringert.
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Ausleuchten einer Hausfront mit einem Scheinwerfer
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Ausleuchten einer Hausfront mit zwei Scheinwerfern
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Flächenhaftes Ausleuchten einer Hausfront mit zwei Scheinwerfern
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Diagonales Ausleuchten eines Gebäudes
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Ausleuchtung eines Gebäudekomplexes mit mehreren
Scheinwerfern
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Ausleuchten eines Teilzusammenbruches mit zwei Scheinwerfern
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Ausleuchten eines Trümmerkegels von oben
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Einsatz von Arbeits- und Kfz.-Scheinwerfern
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Das Ausleuchten einer Schadenstelle in ihrer gesamten Ausdehnung ist nur in seltenen Fällen möglich, weil die erforderliche Anzahl an Beleuchtungsmitteln in der Regel nicht zur
Verfügung steht. Die Ausleuchtung ist dann auf die Stellen zu
konzentrieren, an denen die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden, sowie wichtige Verbindungswege.
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Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Beleuchtungsgeräte mit Stromerzeuger / Fahrzeugbeleuchtung
Der Wechsel vom Hellen ins Dunkle erhöht die Unfallgefahr.
Die Augen stellen sich nur langsam auf die Restlichtmenge
ein. Um Blendwirkung und Schattenbildung zu verringern,
sind die Beleuchtungsmittel möglichst hoch anzubringen.
Durch Einsatz von 2 Scheinwerfern lässt sich der Übergang
vom Hellen ins Dunkle abschwächen.
Tipp:
Beim Übergang vom Hellen ins Dunkle kurzfristig die Augen
zukneifen, die Pupille weitet sich hinter dem geschlossenen
Lid und die Restlichtmenge wird durch die geöffnete Pupille
besser genutzt.
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Unfallverhütungsvorschriften
• Die persönliche Schutzausstattung, Handschuhe sind zu
tragen.
• Bereits der Verdacht, dass explosionsfähige Stoffe vorhanden sind oder besondere Gefahren drohen, zwingt
zum Einsatz von ausschließlich explosionsgeschützten
(exgeschützten) Beleuchtungsmitteln.
Explosionsgeschützte Leuchten erkennt man eindeutig an der „ex“-Beschriftung.
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Unfallverhütungsvorschriften
Beachte:
Beim THW vorhandene, explosionsgeschützte Beleuchtungsmittel sind nur für explosionsgefährdete Bereiche bis
maximal Zone 1 zugelassen, jedoch nicht für die Zone 0.
Auszug aus der KatS-Dv 120, Teil D, Merkblatt Explosionsschutz
Zone 0 =
Zone 1 =
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Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige
Atmosphäre ständig oder langzeitig vorhanden
ist.
Bereich, in dem damit zu rechnen ist, dass
gefährliche explosionsfähige Atmosphäre
gelegentlich auftritt.
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
Der Handscheinwerfer dient zum Leuchten in explosionsgefährdeten Bereichen, zum Absuchen von Einsatzstellen sowie zum Geben von farbigen Lichtzeichen.
Merke:
• Reichweite ca. 100 m
• Betrieb über Akku
(Ladezeit ca. 14 Stunden)
• Brenndauer Hauptlampe
ca. 5 Stunden
• Brenndauer Nebenlampe
ca. 12 Stunden
• farblose, rote und grüne
Vorsteckscheibe
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
Sparlicht (Nebenlicht), Hauptlicht oder „Aus“ wird durch Drehen
des Schalters eingestellt.
Durch die gasdichte Batterie ist die Lampe in jeder Lage einsetzbar.
Wechseln der Leuchtmittel und Batterien darf nur von unterwiesenem Personal durchgeführt werden.
Zur Handlampe gehören drei Vorsteckscheiben (rot/grün/farblos
für Streulicht) die sich in der Halterung befinden.
Wird der Leuchtenkopf über das Kippgelenk nach hinten abgekippt, muss der Schieber an der Gehäuseunterseite herausgezogen werden. Der Schieber dient als Umkippschutz beim Abstellen.
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
Aufladen der Batterie:
• Drehschalter am Leuchtenkopf auf „Aus“ (Mittelstellung).
• Mit Dreikant-Spezialschlüssel den Deckel des Batteriegehäuses durch kurze Linksdrehung öffnen.
• Deckel mit Leuchtenkopf nach hinten klappen (führen).
• Netzstecker in eine Netzsteckdose, Deckel bleibt auf.
• Rote Kontrolllampe leuchtet, Batterieladung beginnt.
• Ein Überladeschutz ist vorhanden.
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
Beachte:
Beim Aufladen der Batterie muss der Schalter stets auf der
Stellung „Aus“ stehen !
Der Gehäusedeckel darf während des Aufladens nicht geschlossen
werden !
Bei Netzausfall oder nach dem Herausziehen des Netzsteckers aus
der Steckdose erlischt die rote Kontrolllampe.
Der Handscheinwerfer kann über längere Zeit an das Netz angeschlossen bleiben. Die Batterie wird dadurch nicht überladen.
Leuchten mit NiCd-Akku nicht länger als 6 Monate unaufgeladen
lagern!
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Handscheinwerfer, ex-geschützt
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Kopfleuchte, ex-geschützt
Die Kopfleuchte dient als Arbeitsleuchte an nicht zu beleuchtenden Stellen sowie der Orientierung in Phasen ohne
ausreichende Beleuchtung.
Merke:
• Betrieb über Akku
(Ladezeit ca. 18 Stunden)
• Brenndauer ca. 6,5 Stunden
• Zweiwendellampe
(Punktlicht / Streulicht)
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Kopfleuchte, ex-geschützt
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Kopfleuchte, ex-geschützt
Trageweise
Die Kopfleuchte wird grundsätzlich nur mit Tragetasche
eingesetzt, da sonst der Ex-Schutz nicht mehr gegeben ist.
Der Leuchtenkopf wird in die Halterung des Schutzhelms
eingesteckt, das Leuchtenkabel in den Kabelhalter des
Helmes eingedrückt. Das Gehäuse wird durch die Drahtösen am Gürtel (Koppel) gehalten. Hierzu muss der Gürtel
durch die Ösen gezogen werden. Beim Tragen am Hosengürtel wird das Lampenkabel unter der geschlossenen Einsatzjacke am Rücken zum Kragen herausgeführt. Alternativ
wird das Gehäuse beim Tragen eines Sicherheitsgurtes
durch Überschlagen der Lederlasche der Tragetasche über
den Gurt gehalten.
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Kopfleuchte, ex-geschützt
Das Wechseln der Batterien und Leuchtmittel darf nur durch unterwiesenes Personal durchgeführt werden.
Aufladen der Batterie:
• Lampe muss ausgeschaltet sein.
• Gehäuseteil aus der Tragetasche entnehmen.
• Ladestecker in die Ladesteckdose am Gehäuseteil einführen.
• Netzstecker in die Netzsteckdose einführen. (Ladestrom wird durch
grüne Leuchtdiode angezeigt).
• Bei entladener Batterie sind ca. 24 Stunden Ladezeit erforderlich.
• Die Kopfleuchte kann über längere Zeit am Netz angeschlossen bleiben,
ohne Schaden zu nehmen. Überladeschutz!
• Kopfleuchten mit NiCd-Akkumulatoren sind mindestens alle 6 Monate
nachzuladen.
Tipp!!!!
Beim Übergang von Dunkel ins Helle wird oft vergessen die Kopfleuchte
auszuschalten, informieren sie den Helfer, dass seine Kopfleuchte noch
eingeschaltet ist.
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Arbeitsleuchte Batteriebetrieb
Merke:
• Betrieb über Akku /
oder Netzbetrieb
• zwei Leuchtmittel
(35 W / 90 W)
• Brenndauer ca. 8 Stunden
bei 35 W
• Brenndauer ca. 3 Stunden
bei 90 W
• Höhe: eingefahren 85 cm,
ausgefahren max. 190 cm
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Arbeitsleuchte Batteriebetrieb
Bedienung:
• Stecker vom Strahler in Steckdose, Lampe am Batteriekasten einstecken und verschrauben.
• Umschalten von „0“- Stellung auf 35 W oder 90 W mittels Umschalter
am Sockel des Strahlers.
• Teleskopieren durch Lösen bzw. Feststellen der Stellschrauben am Mast
und Herausziehen der einzelnen Teleskope. Das Einfahren ge-schieht
luftgedämpft.
• Ladesteckdose und Lampenstecker sind im Batteriekasten abgesichert.
• Bei Spannungsabfall auf ca. 9,8 V beginnt Lampe zu blinken (Ladung
erforderlich).
Achtung:
• Entladeschutz ist an der Innenseite des Deckels befestigt.
Vorsichtig öffnen!
• Außer Glühlampen- und Sicherungswechsel dürfen Reparaturen
nur vom Elektrofachmann ausgeführt werden!
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Arbeitsstellenscheinwerfer GKW 24 V
Der Arbeitsstellenscheinwerfer dient zum Absuchen und
Ausleuchten einer Einsatzstelle.
Merke:
• Betrieb über externen
24 V-Anschluss am Fahrzeug
(Fahrzeugfront und Dach des
Geräteaufbaus)
• Glühlampe von max. 250 W
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Unfallverhütungsvorschriften
• Wechseln der Leuchtmittel und Batterien bei Handlampen und Kopfleuchten darf nur von unterwiesenem Personal durchgeführt werden.
• Beim Aufladen der Batterie muss der Drehschalter stets
auf der Stellung „Aus“ stehen !
• Die Kopfleuchte wird grundsätzlich nur mit Tragetasche eingesetzt, da sonst der Ex-Schutz nicht mehr
gegeben ist.
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Leuchtstoff-Handlampe (Fluorex)
Die Leuchtstoff-Handlampe (Fluorex) dient zum Beleuchten
und Ausleuchten von Einsatzstellen, Wegen und Arbeitsbereichen.
Merke:
• 2 Leuchtstofflampen mit je 8 W
• Anschluss: 7 m Schnur, 230 V Schuko
• Griffklammer (Das Aufhängen am Kabel ist verboten!)
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Leuchtstoff-Handlampe (Fluorex)
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Leuchtstoff-Handlampe (Fluorex)
Inbetriebnahme:
• Stecker in Netzanschluss stecken.
• Druckschalter „Ein“ fest und so lange drücken bis Lampe aufleuchtet.
• Druckschalter los lassen, Lampe springt auf volle Leuchtkraft.
• Der Einschalter ist bei der neuen Ausführung größer als der
Ausschalter.
Außerbetriebnahme:
• Druckschalter „Aus“ fest und so lange drücken bis Lampe erlischt.
• Stecker aus Netzanschluss entfernen.
• Kabel zusammenlegen.
Hinweis:
Je nach Modell der Leuchtstoff-Handlampen kann der Ein- / Ausschaltvorvorgang variieren.
Wartung und Pflege:
Reparaturen / oder Wechseln der Leuchtmittel nur durch unterwiesenes
Fachpersonal.
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Beleuchtungssatz Flutlichtstrahler
Flutlichtstrahler dienen zum großflächigem Ausleuchten von
Einsatzstellen. Zum Aufstellen des Flutlichtstrahlers wird
das Teleskop-Dreibeinstativ verwendet.
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Beleuchtungssatz Flutlichtstrahler
Zum Satz gehört:
• 2 Scheinwerfergehäuse mit Anschlusskabel und Gelenkstück,
• 2 Teleskop-Dreibeinstative,
• 1 Scheinwerferbrücke und
• 6 Abspannleinen mit Heringen
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Flutlichtstrahler
Merke:
• Versch. Lichtstärken von
500 – 1000 W
• Anschluss: 230 V mit
Schuko-Stecker
• Halogenbrenner nur waagerecht betreiben
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Teleskop-Dreibeinstativ
Merke:
• Standfläche: 0,8 m Durchmesser
• Länge nicht ausgezogen: 1,2 m
• Länge ausgezogen: 5 m
• Stativbeine maximal spreizen
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Weitere netzabhängige Beleuchtungsgeräte im THW
Powermoon
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Leuchtballon „Powermoon HeliMax“
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Weitere netzabhängige Beleuchtungsgeräte im THW
Lichtmast-Anhänger
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Lichtmast
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Leitungsroller (Kabeltrommel)
Die Kabeltrommel dient zum Auftrommeln, zum drillfreien Abziehen
und zum Transport des Kabels. Das
Kabel dient zum Anschluss ortsveränderlicher Stromverbraucher an
das Netz, zum Anschluss an transportable Stromerzeuger und an Abzweigstücke und sowie zur Kabelverlängerung.
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Leitungsroller (Kabeltrommel)
Merke:
• Kabel stets komplett auslegen
(Überhitzungsgefahr!)
• Beim Auslegen korrekte Richtung
von Stecker und Kupplung beachten
• Länge Abrollkabel: 45 m
• Länge Anschlusskabel: 5 m
• Länge gesamt: 50 m
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Leitungsroller (Kabeltrommel)
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Verlängerungskabel 5 m und 10 m
Das Verlängerungskabel dient zum Anschluss ortsveränderlicher Stromverbraucher an das Netz oder an transportable
Stromerzeuger sowie an Abzweigstücke und zur Kabelverlängerung.
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Das Dreifach-Abzweigstück
Das Dreifach-Abzweigstück dient zum Herstellen von Anschlüssen für bis zu 3 Stromabnehmer.
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Unfallverhütungsvorschriften
• Lampen (allgemein) dürfen nicht unter Wasser eingesetzt werden.
• Reparaturen der Leuchtmittel darf nur durch unterwiesenes Fachpersonal erfolgen.
• Wechsel der Leuchtmittel der Leuchtstoff-Handlampe
darf nur durch unterwiesenes Fachpersonal erfolgen.
• Vor dem Abbau Flutlichtstrahler abkühlen lassen ! Akute
Verbrennungsgefahr!!!
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Unfallverhütungsvorschriften
• Teleskoprohre nicht ruckartig herausziehen !
• Herausgefahrenes Stativ gegen Umfallen sichern
(zweiter Helfer, Abspannen)
• Am Stativ sind alle Flügelschrauben beim Zusammenlegen anzuziehen, um ein unbeabsichtigtes Ausfahren
der Teleskopstäbe und Ausrichtfüße im Fahrzeug oder bei
Transport zu vermeiden.
• Das Sicherungsband um die drei Beine ist anzubringen.
• Handschuhe und Schutzhelm tragen!
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Unfallverhütungsvorschriften
• Kuppeln unter Spannung ist verboten.
• Anschlusskabel nur am Stecker aus der Steckdose
ziehen, nicht am Kabel selbst !
• Anschlusskabel vor Beschädigungen schützen.
• Schutzglocke und Schutzdeckel sind beim Verlegen zu
verbinden. (Staubkappen)
• Kabel, Kabelverbindungen nie ins Wasser legen.
• Kabelverbindungen durch Unterlegen vor Schmutz und
Nässe schützen.
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Unfallverhütungsvorschriften
• Kabel, Kabelverbindungen vor mechanischen, thermischen und chemischen Beschädigungen schützen
(Überfahren, über den Boden schleifen, Brand, Ölen
u.s.w.).
• Elektrische Leitungen stolper- und überfahrsicher verlegen, z.B. am Straßenrand, an der Wandseite von
Treppen sowie Gebäuden oder mit Hilfe von Schlauchbzw. Kabelbrücken.
• Alle Steckverbindungen sind auf Beschädigung zu prüfen
und von Verschmutzungen zu reinigen.
• Reparaturen nur durch unterwiesenes Fachpersonal.
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Stromerzeuger
Tragbare Stromerzeuger dienen als ortsveränderliche Stromquellen zum Betrieb von Dreh- und Wechselstromgeräten, als
Notstromaggregat und als Stromerzeuger von Beleuchtungsanlagen.
Als Antrieb des Generators sind je nach Bauart Zweitakt- oder
Viertaktmotoren geliefert worden.
Die Leistungsabgabe wird in kVA (Kilo Volt Ampere) angegeben. Die Leistungsabgabe in kVA entspricht nicht der abnehmbaren Leistung. Diese („Wirkleistung“) wird in Watt
angegeben und ist in der Regel kleiner.
Den Umrechnungsfaktor nennt man Cosinus Phi. Der Faktor
ist in der Regel auf dem Typschild angegeben.
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Unfallverhütungsvorschriften
Grundsätzlich gilt:
Wegen möglicher Unfallgefahren dürfen beim THW elektrische Verbraucher jeglicher Art nur an geprüfte (von einer
Elektrofachkraft freigegebene) Fremdnetze angeschlossen
werden.
Fremdnetze sind z.B. fremde Stromerzeuger, Hausinstallationen usw..
Das heißt es sind nur THW Stromerzeuger und das Stromnetz des Ortsverbandes erlaubt. Es ist immer eine eigene
Stromversorgung aufzubauen.
Werden externe Stromquellen genutzt, ist dem Verbraucher ein Stromverteiler mit internen FI-Schutzschalter
(30 mA) vorzuschalten.
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Stromerzeuger
Stromerzeuger 3 kVA 230 V
Merke:
• Motor: Zweitaktmotor
• Kraftstoff: Kraftstoff-Ölgemisch
• Tankinhalt: 2,4 Liter
• Verbrauch: ca. 2 Liter pro Stunde
• Wirkleistung: 2.400 Watt
Zweitaktmotoren sind grundsätzlich mit einem
Kraftstoff-Ölgemisch zu betreiben.
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Stromerzeuger
Stromerzeuger 5 kVA 400/230 V 50 Hz
Merke:
• Motor: Zweitaktmotor
• Kraftstoff: Kraftstoff-Ölgemisch
• Tankinhalt: 6 Liter
• Verbrauch: ca. 3,7 Liter
pro Stunde
• Wirkleistung: 4.000 Watt
Zweitaktmotoren sind grundsätzlich mit einem
Kraftstoff-Ölgemisch zu betreiben.
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Stromerzeuger
Stromerzeuger 5,5 kVA 400/230 V
Merke:
• Motor: Viertaktmotor
• Kraftstoff: Normalbenzin
Viertaktmotoren werden nur mit Normalbenzin bleifrei betrieben.
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Stromerzeuger
Stromerzeuger 8 kVA 400/230 V
Merke:
• Motor: Viertaktmotor
• Kraftstoff: Normalbenzin
• Tankinhalt: 8,8 Liter
• Verbrauch: ca. 4 Liter
pro Stunde
• Wirkleistung: 6.400 Watt
Viertaktmotoren werden nur mit Normalbenzin bleifrei betrieben.
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Stromerzeuger
Tragbare Stromerzeuger
Leistung/Verbrauch
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Stromerzeuger-Aggregate
Über Energieverteiler- und Kabelsätze können großräumig
Beleuchtungssysteme, auch unter Einbindung verschiedener
Stromerzeuger-Aggregate (SEA) eingerichtet werden.
SEA 25 kVA
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SEA 40 kVA
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Stromerzeuger
Netzersatzanlagen (NEA) ermöglichen eine phasengleiche Einspeisung zur Verstärkung bestehender Stromnetze.
Mit Stromerzeugern wird ein in sich geschlossenes Stromnetz
(Inselbetrieb) aufgebaut.
NEA 175 kVA
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NEA 50 kVA
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Stromerzeuger
Die Generatoren von denen sowohl Drehstrom als auch
Wechselstrom gleichzeitig abgenommen werden kann,
werden als Kombigeräte bezeichnet.
Die angegebene Generatorspannung:
•
400 V Drehstrom und ( Steckvorrichtung
Kennfarbe rot)
•
230 V Wechselstrom
( Steckvorrichtung
Kennfarbe blau)
sind genormt.
Aufgrund des unvermeidlichen Spannungsabfalls in der
Leitung zum Verbraucher ist die Erzeugerspannung etwa
5 % höher als die Verbraucherspannung.
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Stromerzeuger
Zur optischen Kontrolle sind
einige Stromerzeuger mit
einer Belastungsanzeige
ausgerüstet.
Leuchtdiode
Der Zeiger der Belastungsanzeige darf im Dauerbetrieb
nicht über den grünen Bereich
hinausgehen.
Das Erreichen der Volllast bei
einphasigem Betrieb (230V) wird durch
das Aufleuchten der roten Leuchtdiode
in der Belastungsanzeige angezeigt.
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Stromerzeuger – 5 kVA
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Stromerzeuger – 5 kVA
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Maximale Leistungslängen an Stromerzeugern
Einsatzhinweise:
• Die Leitungslänge zwischen zwei Verbrauchern darf
100 m nicht überschreiten! Anschlussleitungen von
Verbrauchern werden nicht eingerechnet.
• Wird an mehr als einer Steckdose eine Verlängerungsleitung angeschlossen, so muss die Einzelleitungslänge
jeder Steckdose auf 50 m begrenzt werden.
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Maximale Leistungslängen an Stromerzeugern
Einsatzhinweise:
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Unfallverhütungsvorschriften
• Verbraucher müssen für 230 V/400 V ausgelegt sein.
• Generator vor Überlastung schützen (Anschlusswerte der
Verbraucher addieren).
• Beim Betrieb des Stromerzeugers ist vom betreuenden
Personal zusätzlich Gehörsschutz zu tragen!
• Brandsicherheit (Feuerlöscher) gewährleisten.
• Niemals bei laufendem Motor auftanken. Brandgefahr
durch Gasbildung und Zündfunken.
• Daher ist die maximal mögliche Laufzeit für eine Tankfüllung zu beachten – Unterbrechung der Stromversorgung beim Betanken berücksichtigen, vorher Meldung an Unterführer!
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Unfallverhütungsvorschriften
• Eine externe Betankung
(Kanister inkl. Kanisterhalterung, 3-Wegehahn
und Einfüllschlauch) ist
gemäß Bedienungsanleitung zugelassen.
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Unfallverhütungsvorschriften
• Im Freien aufgestellte Stromerzeuger nicht mit Planen,
Kisten und dergleichen abdecken - Kühlung muss gewährleistet sein.
• Stromerzeuger nicht in geschlossenen Räumen verwenden.
• Abgasschlauch anschließen und Abgase ordnungsgemäß
abführen.
• Stromerzeuger fest (rutschfest) und waagerecht abstellen.
• Bei Stromerzeuger, die mit Schutzleiter (SL) –Prüfeinrichtung ausgeliefert worden sind, ist die Schutzleiterfunktion vor Zuschalten des/der Verbraucher, zu
überprüfen. Lebensgefahr.
• Die eingesetzten Gerätschaften müssen vor der Verlastung abkühlen.
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Stromerzeugung und Beleuchtung
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Grundsätze, Bezeichnungen
Betrieb netzunabhängiger Geräte
Betrieb netzabhängiger Geräte
Gerätekunde Stromerzeuger
Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stromerzeuger
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Die Nennleistung des Stromerzeugers, mit dem der
Beleuchtungssatz „Flutlichtstrahler“ betrieben
wird, liegt bei 5 bzw. 8 kVA.
Der Aufbau einer Beleuchtungseinrichtung erfolgt immer
vom Verbraucher zur Stromquelle.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Stativ mit Flutlichtstrahler
• Stativ durch Spreizen der Streben, bis zum Anschlag, aufstellen, und mit Flügelschraube am Teleskoprohr sichern.
• Stativ nach Augenmaß senkrecht stellen. Hierzu wird nach
Bedarf die verstellbare Fußspitze herausgezogen, und gesichert.
• Scheinwerfer mit Gelenkstück aufstecken. Die Befestigungsschraube / Handrad muss in die Nut des Aufsteckzapfens eingreifen.
• Scheinwerfer auf die erforderliche Neigung einstellen und
mit der Klemmvorrichtung sichern.
• Abspannseile am Seilhalter befestigen.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Stativ mit Flutlichtstrahler
• Teleskoprohre nacheinander herausziehen und sichern,
Anstossschläge verhindern. Beim letzten Teleskoprohr ca.
30 cm vor dem Anschlag aufhören und sichern. (Handschuhe!)
• Zweiter Helfer sichert das Stativ.
• Ca. 2 m vom Fußpunkt Teleskoprohr, gegenüber dem
Stativbein, Hering einschlagen.
• Durch Zirkelschlag mit einer Abspannleine weitere Heringe
festlegen und einschlagen.
• Leinen am Hering einhängen und spannen.
• Gegen die gespannten Leinen den Rest des Teleskoprohres
ausfahren und sichern.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Stativ mit Flutlichtstrahler
• Anschlusskabel, zwecks Zugentlastung, mittels lockerem
Halbschlag am Fußpunkt Teleskoprohr sichern, und
Stromversorgung herstellen.
Achtung!!!
Nicht abgespanntes Stativ immer gegen Umfallen
sichern (zweiter Helfer).
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Kabeltrommel, Verlängerungskabel, Abzweigstücke
• Kuppeln unter Spannung ist verboten.
• Schutzglocke und Schutzdeckel sind beim Verlegen zu
verbinden. (Staubkappen). Nicht benutzte Anschlüsse sind
verschlossen zu halten.
• Kabelverbindungen werden durch Ziehen an den
Kupplungen gelöst. Nicht am Kabel ziehen!!!
• Kabel, Kabelverbindungen nie ins Wasser legen.
• Kabelverbindungen durch Unterlegen vor Schmutz und
Nässe schützen.
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Stromerzeuger (5 kVA) - Inbetriebnahme
• Stromerzeuger fest (rutschfest) und waagerecht aufstellen.
• Abgasschlauch anschließen und Abgase ordnungsgemäß
abführen.
• Tankfüllung kontrollieren; Füllen nicht bis zum Überlaufen (ca. 1-2 cm unter Füllstutzen).
• Sicherungen auf: „AUS“.
• Bei niedrigen Temperaturen bzw. kaltem Motor ist
beim Anwerfen die Drosselklappe (Luftfilter) zu
schließen (Luftfilterklappe auf „ZU“).
• Kraftstoffhahn öffnen (Hebel in Flussrichtung stellen).
• Gashebel in ¾ Stellung
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Stromerzeuger (5 kVA) - Inbetriebnahme
• Seilzug heraus ziehen, bis Widerstand (Kompression)
spürbar ist.
• Seilzug kräftig herausziehen, dabei Stromerzeuger mit
dem Fuß sichern.
• Seilzug langsam in Ausgangsstellung zurückführen.
• Luftfilterklappe langsam öffnen (auf „AUF“)
• Gashebel auf Vollgas einstellen.
• Steckverbindungen herstellen.
• Nach Aufforderung Stromversorgung herstellen (wenn
Nenndrehzahl erreicht ist, ca. 1 Minute). Sicherung:
„Ein“.
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Stormerzeuger
Beachte:
• Den Stromerzeuger möglichst waagerecht (Schräglage max.
15°) aufstellen und gegen Verrutschen sichern.
• Treibstoffreserve bereit stellen.
• Generator vor Überlastung schützen (Anschlusswerte
addieren, es darf höchstens ein Gesamtwert von 4000
Watt erreicht werden, d. h., dass z.B. eine Tauchpumpe
von 3kW und eine mit 2kW gleichzeitig nicht betrieben
werden dürfen).
• Drehzahl-Feinregler muss frei arbeiten können, daher Motor
nur mit Vollgas betreiben. Drehzahl nicht verändern.
• Langen Leerlauf des Aggregates vermeiden, Motorschäden!
• Das Nachtanken des Stromerzeugers darf nicht während
des Betriebes geschehen. Der Motor muss abgestellt
sein.
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Stromerzeuger (5,5 bzw. 8 kVA) - Inbetriebnahme
• Stromerzeuger fest (rutschfest) und waagerecht aufstellen.
• Abgasschlauch anschließen und Abgase ordnungsgemäß
abführen.
• Tankfüllung kontrollieren; Füllen nicht bis zum Überlaufen (ca. 1-2 cm unter Füllstutzen).
• Sicherungen auf: „AUS“.
• Bei niedrigen Temperaturen bzw. kaltem Motor ist
beim Anwerfen die Drosselklappe (Luftfilter) zu
schließen (Luftfilterklappe auf „ZU“).
• Kraftstoffhahn öffnen (Hebel in Flussrichtung stellen).
• Schalthebel auf Position „Ein“ stellen
• Gashebel in ¾ Stellung
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Stromerzeuger (5,5 bzw. 8 kVA) - Inbetriebnahme
• Seilzug heraus ziehen, bis Widerstand (Kompression)
spürbar ist.
• Seilzug kräftig herausziehen, dabei Stromerzeuger mit
dem Fuß sichern.
• Seilzug langsam in Ausgangsstellung zurückführen.
• Luftfilterklappe langsam öffnen (auf „AUF“)
• Gashebel auf Vollgas einstellen.
• Steckverbindungen herstellen.
• Nach Aufforderung Stromversorgung herstellen (wenn
Nenndrehzahl erreicht ist, ca. 1 Minute). Sicherung:
„Ein“.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
Der Abbau einer Beleuchtungseinrichtung erfolgt immer
von der Stromquelle zum Verbraucher.
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Stromerzeuger (5 kVA) - Außerbetriebnahme
• Verbraucher ausschalten.
• Sicherungen auf „Aus“.
• Für kurze Zeit: Kurzschlussknopf betätigen, bis
Motor steht. Neuere Modelle besitzen einen
Zündungsschalter, der den Kurzschlussknopf
ersetzt. Kraftstoffhahn schließen.
• Für längere Zeit: Kraftstoffhahn schließen und bei einsetzenden Motorstottern ist der Motor über den Kurzschluss-Schalter auszuschalten.
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Stromerzeuger (5,5 bzw. 8 kVA) - Außerbetriebnahme
•
•
•
•
•
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Verbraucher ausschalten.
Sicherungen auf „Aus“.
Motor ca. 2 Minuten ohne Last laufen lassen.
Schalthebel auf Position „Aus“ stellen.
Kraftstoffhahn schließen.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
• Eine sofortige Reinigung der Leitung bei Verschmutzung
empfiehlt sich, um eine Verschmutzung der Trommel und
ein erneutes Abziehen der Leitung zu vermeiden.
• Alle Steckverbindungen sind auf Beschädigung zu prüfen
und von Verschmutzungen zu reinigen.
• Vor dem Verlasten auf das Fahrzeug
sollte noch einmal kontrolliert werden,
ob alle Blindkupplungen arretiert sind.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
• Die Leitung ist ebenso wie die Zuleitungen zu den
Halogenstrahlern auf Beschädigungen zu prüfen.
• Das Einschieben der Teleskopstäbe des Dreibeinstativs
ist langsam und sorgfältig durchzuführen, da die
Strahler im heißen Zustand Erschütterungen nicht gut
vertragen.
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Auf- und Abbau einer Beleuchtungsanlage mit Stormerzeuger
• Die heiße Schutzscheibe darf keinesfalls berührt
werden und die Scheinwerfer dürfen auch nicht auf
diese Schutzscheibe gelegt werden, da sie sonst
zerstört wird.
• Die Zuleitung darf keinesfalls
um den Beleuchtungskörper
gewickelt werden. Vielmehr
ist bei Rückgabe der
Scheinwerfer in das Fahrzeug
darauf zu achten, dass
ausreichend Freiraum zur
Abkühlung vorhanden ist.
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Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
- Leitung – Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) Provinzialstraße 93
53127 Bonn
© 2006
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk - Bonn
Nachdruck und Veränderung - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung
des Ausbildungsreferates in der THW-Leitung. Die Verwendung zu
gewerblichen Zwecken ist verboten!
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