Alfred Muff (Bass-Bariton) Alfred Muff gehört zu den gefragtesten

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Alfred Muff (Bass-Bariton)
Alfred Muff gehört zu den gefragtesten Vertretern seines Faches und ist regelmässiger Gast in den
bekanntesten Opernhäusern und Konzertsälen der Welt. Der in Luzern geborene Sänger studierte
zunächst am Konservatorium seiner Heimatstadt und später an der Musikhochschule Berlin.
Seit der Spielzeit 1984/85 gehört der Künstler zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und trat
dort mit so unterschiedlichen Partien wie „Wotan“ und „Wanderer“ im RING DER
NIBELUNGEN, DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Titelpartie), „Gurnemanz“ in PARSIFAL,
„Kurwenal“ und „König Marke“ in TRISTAN UND ISOLDE, „Landgraf“ in TANNHÄUSER,
„König Heinrich“ in LOHENGRIN, „Barak“ in FRAU OHNE SCHATTEN, „Jochanaan“ in
SLALOME, „Baron Ochs auf Lerchenau“ in ROSENKAVALIER, „Morosus“ in DIE
SCHWEIGSAME FRAU, „Pizzaro“ und später „Rocco“ in FIDELIO, „Osmin“ in
ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, „Sarastro“ in DIE ZAUBERFLÖTE, „Doktor“ in
WOZZEK und LULU, „Cardinal Brogni“ in LA JUIVE, „Wassermann“ in RUSALKA, und
„Hans Sachs“ in DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG auf.
Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeit hat er mit den Dirigenten Claudio Abbado, Gerd
Albrecht, Herbert Blomstedt, James Conlon, Christoph von Dohnanyi, Nikolaus Harnoncourt,
Bernard Haitink, Armin Jordan, Philipp Jordan, Erich Leinsdorf, Zubin Metha, Georges Prêtre,
Wolfgang Sawallisch, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Giuseppe Sinopoli, Sir Georg Solti, Horst
Stein, Stefan Soltesz, Vladimir Fedoseyev, Ingo Metzmacher und Franz Welser-Möst musiziert.
Alfred Muffs Stimme ist u.a. auf Schallplatteneinspielungen von DIE FRAU OHNE
SCHATTEN, DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, DIE WALKÜRE, DIE GEZEICHNETEN,
HAGADAH (Dessau), DIE ZAUBERFLÖTE, sowie Bruckners TE DEUM und die F-MOLLMESSE festgehalten, sowie auf DVD’s des Opernhauses Zürich in
R O S E N K AVA L I E R
HÄNSEL UND GRETEL, LULU, ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, TANNHÄUSER,
FIDELIO (Rocco und Pizzaro), ELEKTRA und PETER GRIMES
Wichtige Stationen seiner Karriere umfassen Engagements an der Mailänder Scala, der Wiener
Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Dresdner Staatsoper,
der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper unter den Linden, Berlin, der Kölner Oper, der Opéra
de Paris, der Bastille, Paris, der San Francisco Opera, dem Teatro del Liceu, Barcelona, dem
Teatro Colon, Buenos Aires, NHK Tokyo, RAI Torino sowie an den Festivals von Taormina, Aixen-Provence und an den Wiener Festwochen. Bei den Salzburger Festspielen 2003 hat er in der
umjubelten Uraufführung von Henzes L’UPUPA die Rolle der „Alte Mann“ gesungen. Ebenfalls
ist er bei den Erstaufführung in Spanien, Madrid, sowie in Frankreich, Lyon in dieser Rolle
aufgetreten. Die 2012 erfolgreiche Inszenierung von Bernd Alois Zimmermanns SOLDATEN in
Salzburg steht 2014 in Mailand auf dem Spielplan wo er wiederum den Wesener singt.
Als Ausgleich und Ergänzung seiner umfassenden Bühnentätigkeit widmet Alfred Muff einen
grossen Teil seiner Zeit der Konzertliteratur. Als Konzertsolist war der Künstler Gast bei dem
Chicago Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’ Accademia di Sta. Cecilia Roma, dem
Orchestre de la Suisse Romande, Genève, dem Tonhalle Orchester, Zürich, im Wiener
Konzerthaus und im Wiener Musikverein, im Brucknerhaus Linz, bei den Bamberger
Symphonikern sowie an den internationalen Musikfestwochen Luzern, und am Prager Frühling.
Sein weitgefächertes Repertoire umfasst Werke wie z.B. Bachs JOHANNES PASSION, Haydns
SCHÖPFUNG und JAHRESZEITEN, Beethovens NEUNTE SINFONIE und die MISSA
SOLEMNIS, Mozarts REQUIEM, Brahms REQUIEM, Dvoraks REQUIEM und TE DEUM,
Pfitzners VON DEUTSCHER SEELE, Schönbergs GURRELIEDER, Mahlers ACHTE
SINFONIE, Strawinskys OEDIPUS REX, Dessaus HAGADAH, Pendereckis POLNISCHES
REQUIEM, Schnittkes FAUSTKANTATE, Verdis REQUIEM etc.
17. Juni 2014
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