Düfte von Wild-Blütenpflanzen in der Region Altena

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Düfte von Wild-Blütenpflanzen in der Region Altena-Nachrodt-Werdohl
In der Natur existieren global ca. 1 Millionen Dufstoffe, die von Lebewesen wahrgenommen
werden können. Unsere menschliche Nase kann davon maximal 10 000 registrieren.
Duftmoleküle haben eine Masse von weniger als 300 u.
Nicht berücksichtigt habe ich in der Liste Bäume und Gräser. Auch Pflanzen, bei denen Blätter
und Stengel grasartig riechen, habe ich nicht aufgezählt, jedoch die Blütenpflanzen
deren Blüten so riechen.
Nach meinen Beobachtungen kann man (frau) davon ausgehen, dass ca. ein Drittel der BlütenPflanzen (unserer Heimat) für uns einen Geruch aufweisen.
Sicher ist die Liste nicht vollständig, gehe aber davon aus, dass etwa 80 bis 90% der in Frage
kommenden Pflanzen erfasst sind.
Leider existiert in der Wissenschaft bisher noch kein einfaches System die verschiedenen Düfte
exakt zu definieren. Gewöhnlich werden die Düfte nur durch Vergleiche mit anderen
allgemein bekannten Gerüchen beschrieben. (rosenartig, honigduftend, kamilleartig u.s.w.)
Meine Angaben in dieser Hinsicht sind natürlich subjektiv. Da meine Riechzellen aber normal
sind, kann der Leser dieser Aufzählung davon ausgehen, dass die meisten Zeitgenossen meine
Angaben ebenso empfinden.
Abkürzungen:
Bl----Blüten
B----Blätter
Doldenblütler: Alle Doldenblütler weisen einen Geruch auf. Ich kenne jedenfalls keine
Ausnahme.
Bärenklau
Bl nach Kuhstall
gemeiner Klettenkerbel
Bl wie Wiesenkerbel
Giersch
Bl und B nach Möhren
Herkulesstaude
Bl nach reiben grasartig (ohne herb zu sein)
Kälberkropf
Bl nach reiben herb, wie Wiesenkerbel
kleine Bibernelle
Bl süßlich bis herb (eigenartige Mischung)
Pastinak
Bl nach welken süßlich
Waldengelwurz
Bl Gemisch aus süß bis herb
Wiesenkerbel
Bl Bl herb (zumindest nach reiben)
wilde Möhre
Bl honigduftend, nach reiben herb
Korbblütler: Viele weisen einen Geruch auf, aber nicht alle
Ackerkratzdistel
Bl honigduftend (auffällig)
Ackergänsedistel
Bl honigduftend (gewöhnliche Gänsedistel kein Geruch)
Berufskraut (einjährig)
Bl honigduftend
echte Kamille
Bl bekannt
echte Kratzdistel
Bl honigduftend
gemeiner Beifuß
Bl und B zitronenartig, jedoch herber Beigeruch
gewöhnliches Bitterkraut
Bl honigduftend
gewöhnliche Pestwurz
Bl schwach honigduftend, B rhabarberähnlich (nach
einreißen)
Huflattich
Jakobs Greiskraut
kanadische Goldrute
klebriges Greiskraut
Klettendistel
Kohldistel
nickende Distel
orangerotes Habichtskraut
Rainfarn
Schafgarbe
strahlenlose Kamille
Sumpfschafgarbe
Wasserdost
Wiesenbocksbart
Lippenblütler:
Ackerminze
Dost
echter(gelber) Steinklee
Feldklee
Gundermann
Hopfenklee
Rotklee
Sumpfziest
Taubnesselarten
(weiß, rot, gold)
Thymian
Waldziest
Wasserminze
Weißer Steinklee
Weißklee
Wirbeldost
Kreuzblütler:
behaartes Schaumkraut
Knoblauchsrauke
Nachtviole
Wiesenschaumkraut
Bl honigduftend
Bl honigduftend
Bl honigduftend (schwach), es existieren 2 Arten,
damit sollen sich aber die Botanikfritzen und-liesels
beschäftigen
Bl und B unangenehm
Bl honigduftend
Bl weißkohlartig
Bl honigduftend
Bl honigduftend (Waldhabichtskraut kein Geruch)
Bl würzig, aber unangenehm
Bl unangenehm
Bl wie Kamille
Bl unangenehm (zumindest nach reiben)
Bl honigduftend (eventuell nach reiben)
Bl honigduftend
Bl und B bekannt
Bl pizzaartig
Bl honigduftend
Bl pilzartig (nicht jede Pflanze)
B bohnenartig ( Bl kein Geruch)
Bl Bl herb, grasartig
Bl nach reiben gurkenartig
Bl und B wie Waldziest, nicht ganz so schlimm
Bl und B herb ( unterschiedliche Gerüche wie manchmal beschrieben, konnte ich nicht feststellen)
Bl und B bekannt (Gewürz)
Bl und B sehr unangenehm (stinkend)
Bl und B bekannt
Bl honigduftend
Bl parfümartig (erinnert an Weichspüler)
nicht jede Pflanze
Bl schwach pfefferminzartig
B nach Kresse
Bl und B nach Knoblauch
Bl süßlich (fliederartig)
Bl honigduftend
Sonstige:
Ackerwinde
ährige Teufelskralle
Beinwell
Bärlauch
echtes Labkraut(gelblühend)
Frauenmantel
gemeiner Liguster
gemeine Nachtkerze
gemeine Waldrebe
große Fetthenne
Harzer Labkraut
Heckenrose
Himmelsleiter
holunderblättriger Baldrian
Klatschmohn
knotige Braunwurz
japanischer Knöterich
(Staudenknöterich)
Mädesüß
Maiglöckchen
Märzveilchen
Sauerampfer
Schmetterlingsstrauch
Schneeball
Schöllkraut
schwarzer Hollunder
Seifenkraut
roter Hartriegel
Ruprechtskraut
Waldgeißblatt
Waldmeister
Waldweidenröschen
Weißdorn
weiße Lichtnelke
Wiesenlabkraut
wolliger Schneeball
Bl schwach süßlich(jasminartig)
Bl grasartig bis gurkig
B gurkenartig (Bl kein Geruch)
Bl und B wie Knoblauch
Bl honigduftend
Bl wie faulender Honig
Bl süßlich (fliederartig), nicht alle Pflanzen
Bl aufdringlich süß
Bl schwach süßlich
Bl süßlich
Bl schwach süßlich
Bl wie Gartenrose, aber schwächer
Bl süß aromatisch
Bl nach Kuhstall
Bl muffig
Bl und B unangenehm, nach verbranntem Horn
Bl süßlich, mit schwachem Fliedergeruch
Bl Kirsch-Honig-Duft (auffällig)
Bl bekannt
Bl süßlich (nach Fanta)
Bl säuerlich (erinnert fern an Rhabarber)
Bl honigduftend
Bl schwach süßlich
Bl unangenehm
Bl eigenwillig (herb und süß)
Bl süß (nach dem Drücken des Kelches)
Bl wie alter, faulender Fisch
Bl und B unangenehm (stinkend)
Bl rosenartig
Bl und B nach reiben und welken bekannt
Bl schwach honigduftend (nicht jede Pflanze)
Bl weihrauchartig (leicht unangenehm)
Bl süßlich (nach dem Drücken des Kelches)
Bl süßlich (Klettenlabkraut kein Duft)
Bl eigenwillig (herb, süß, parfümartig)
Bemerkung zu den heimischen Farnarten: Adler-, Berg-,Dorn-,Eichen- Frauen-, Strauß- und
Wurmfarn haben einen gurken- bis leicht bohnenartigen Geruch, zumindest beim Zereiben.
Rippenfarn riecht nur schwach gurkenartig. Tüpfelfarn riecht nicht (auch nach dem Zerreiben
nicht). Buchenfarn riecht herb bis grasartig.
Glanzschildfarn hat keinen Geruch, ebenso braunstieliger Streifenfarn und Mauerraute.
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