Das Ei - der heimliche Küchenstar im Rampenlicht | Chefkoch.de

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Osterspecial Das Ei - der heimliche
Küchenstar im Rampenlicht
Jan Lammertz3 Kommentare
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Das Ei ist mehr als nur Eiklar und Eigelb. Das Ei ist allgegenwertig. Ob in Back- oder
Teigwaren, Soßen, vielen Fertigprodukten und nicht zuletzt als Frühstücksei – Eier sind eines der
am häufigsten verwendeten Lebensmittel. Das Ei ist nicht nur bei Kindern rund um die Osterzeit
besonders beliebt. Das kleine, ovale Hühnerei ist, ob weiß oder braun, aus unserer Küche kaum
noch wegzudenken. Doch wie setzt man diesen Allrounder am besten in Szene? Wir zeigen es
euch.
Selten spielt das Ei eine Hauptrolle in unseren Speisen, bereiten wir nicht gerade das
obligatorische Frühstücksei, ein Spiegelei oder Rührei zu. Wie lange man Eier kochen sollte, wie
lange Eier haltbar sind, wie gesund sie wirklich sind und weiteres Wissenswertes haben wir hier
für euch zusammengestellt.
Außerdem findet ihr viele tolle abwechslungsreiche Rezepte mit Eiern. Egal ob gekocht,
gebraten oder gebacken - Eier sind einfach vielseitig und etwas Besonderes. Denn das Ei spielt
nicht nur zu Ostern eine große Rolle. Doch zu diesen Festtagen verwandelt es sich in ein buntes
Osterei und macht dabei nicht nur den Kleinen viel Freude. In der Rezept-Strecke findet ihr auch
süße Rezepte passend zum Osterfest, zum Beispiel Eierlikörtorte oder auch SchokoladenTrüffel-Ostereier. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren.
Ei kochen, braten oder backen: Rezepte mit Eiern
Rucola mit pochiertem Ei und Knoblauchcroutons
Zum Rezept
(Foto: Monika)
Eier im Toastbrot mit Rosmarin - Butter
Zum Rezept
(Foto: Cathi2912)
Blätterteig Eiertörtchen
Zum Rezept
(Foto: UtiS83)
Artischocken-Eiersalat
Zum Rezept
(Foto: Parmigiana)
Eierhahn
Zum Rezept
(Foto: moosmutzel311)
Eier - Schiffchen
Zum Rezept
(Foto: mima53)
Eingelegte Eier mit Kräutern
Zum Rezept
(Foto: Eisvolk)
Gefüllte Eier
Zum Rezept
(Foto: machal)
Bacon and Egg Muffins
Zum Rezept
(Foto: Jennifer_Melanie)
Eier in Schinken-Sahne Soße
Zum Rezept
(Foto: gabipan)
Rührei aus dem Backofen
Zum Rezept
(Foto: simonef)
Eierstich selbst gemacht
Zum Rezept
(Foto: Rührnix)
Türkische Spiegeleier
Zum Rezept
(Foto: MiSneggi05)
Weich gekochtes Ei - Spezialrezept
Zum Rezept
(Foto: bushcook)
Omelette mit Pfifferlingen
Zum Rezept
(Foto: SchmackoFatz3)
Frittata
Zum Rezept
(Foto: gabipan)
Eier auf polnische Art
zum Rezept
(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)
Rührei mit Räucherlachs
zum Rezept
(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)
Grüne Sauce
Zum Rezept
(Foto: selterskuchen)
Bärlauch Rührei mit Nordseekrabben
Zum Rezept
(Foto: Ingrid_R)
Eierspieße in der Fleischhülle
Zum Rezept
(Foto: schrat)
Eierragout in Kräutersoße
Zum Rezept
(Foto: Lubu)
Verlorene Eier
Zum Rezept
(Foto: eleninchen)
Senf-Eier
Zum Rezept
(Foto: Lonestarcat)
Eiersalat mit Curry
Zum Rezept
(Foto: ulkig)
Falscher Hasen mit Senfsoße
Zum Rezept
(Foto: kamischa)
Osterhefekranz
Zum Rezept
(Foto: Pumpkin-Pie)
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Sind Eier gesund?
Ein mittleres Ei der Größe M mit einem Gewicht von durchschnittlich 53 Gramm hat rund 80
Kilokalorien, also pro 100 Gramm etwa 156kcal und folgende Nährstoffzusammensetzung:
Durchschnittliches Vorkommen Ei (ca.
53g) der Größe M
Eiweiß
7 Gramm
Fett
6 Gramm
Kohlenhydrate 0,4 Gramm
Nährstoff
Durchschnittlicher Tagesbedarf
beim Menschen
ca. 70 Gramm
ca. 60 Gramm
ca. 100 bis 150 Gramm
Zwar hat ein Ei sehr viel Eiweiß zu bieten, doch gleichzeitig einen hohen Fettanteil, weshalb
man den Eierkonsum nicht übertreiben sollte. Und dennoch: Ein Ei enthält bis auf Vitamin C alle
geläufigen Vitamine und gilt deshalb erstmal als sehr gesund. Doch kommt es immer darauf an,
was die legenden Hühner gefressen haben und wie sie gehalten wurden. Das Futter des Huhns
hat dabei den entscheidenden Einfluss auf die Eierqualität. Hühner, die mit frischen Pflanzen,
Samen, Schnecken oder Insekten gefüttert wurden, legten nachweislich nährstoffreichere Eier.
Welche Vitamine wiederum beim Ei besonders hervorragen, seht ihr in nachfolgender Übersicht:
Vitamin im Vorhandene Menge in einem
Ei
mittleren Ei (in Mikrogramm)
D
2,0
B12
2,0
K
46,00
Menge, um durchschnittlichen Tagesbedarf
des Vitamins zu decken
etwa 4 Eier
etwa 3 Eier
etwa 3 Eier
Je nach Größe enthält ein Ei demnach im Durchschnitt 35 Prozent des täglichen Vitamin-Dsowie 38 Prozent des täglichen Vitamin-B12- und -K-Bedarfs. Diese Vitamine fördern die
Calciumaufnahme, Blutgerinnung und Blutbildung. Neben diesen Vitaminen hat das Hühnerei
auch wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe, ganz vorne mit dabei sind Phosphor, Calcium
und Eisen. Sein hochwertiges Eiweiß, das vor allem im Eigelb steckt, kann vom menschlichen
Körper schnell in körpereigenes Eiweiß umgesetzt werden. Die Nährstoffe befinden sich dabei
sowohl im Eigelb als auch im Eiklar. Der Eidotter besteht zu 48 Prozent aus Wasser und zu etwa
einem Drittel aus Fett. So sollte man den Eierkonsum aufgrund des relativ hohen Fettanteils
nicht übertreiben. Das Eiklar besteht zu 90 Prozent aus Wasser, der Rest ist pures Eiweiß, im
Gegensatz zu Fisch, Putenfleisch oder Käse ist der Eiweißanteil pro 100 g viel geringer.
Das Ei ist weitaus besser als sein Ruf, denn das enthaltende Cholesterin hat nach neuesten
Studien nur eine geringe Wirkung auf den Cholesterinhaushalt des Menschen (Ausnahmen
bilden Menschen, bei denen die körpereigene Regelung des Cholesterinspiegels nicht richtig
funktioniert). Eier können roh verzehrt oder auch gekocht werden, bezüglich der Nährstoffe
macht dies kaum einen Unterschied. Eier abzukochen wird jedoch empfohlen, denn so verringert
sich das Risiko deutlich, dass wir Salmonellen oder andere Erreger mitaufnehmen.
Das Ei - Dotter, Eiklar und Schale
Grundsätzlich besteht ein Ei aus einem Dotter, dem Eiklar drumherum und der Schale - weiß
oder braun - als äußere Hülle. Sie dient sowohl dem Schutz des eigentlich im Ei befindlichen
Kükens, fungiert aber zusätzlich auch als durchlässige Membran, die den heranwachsenden
Embryo mit Sauerstoff versorgt. Das Eiklar besteht aus unterschiedlich flüssigen Schichten und
dient hauptsächlich der Nährstoffversorgung des Kükens.
Kennzeichnung von Eiern
Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet werden, so kann man anhand eines Stempels auf der
Eierschale das Land, die Haltungsform und den Erzeugerbetrieb ablesen. Auf der Verpackung
findet man zusätzlich das Haltbarkeitsdatum.
Die erste Zahl des Stempels bezeichnet die Haltungsform, die folgendermaßen unterschieden
werden:
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0 – Bio-Eier/Ökologische Erzeugung – erhalten natürliches Futter ohne Zusätze und
haben Auslauf in Außengehegen
1 – Freilandhaltung – die Hühner haben Auslauf in Außengehegen
2 – Bodenhaltung – die Hühner leben im Stall mit Einstreu
3 – Käfighaltung – die Hühner leben in Käfigen, ohne Einstreu
In der europäischen Union ist die traditionelle Käfighaltung inzwischen verboten, für
Deutschland gilt das Verbot schon seit Anfang des Jahres 2010.
Gewichtsklassen von Eiern
Nicht jedes Ei gleicht dem anderen, zumindest nicht, wenn es um die Größe geht. Eier werden in
folgende Gewichtsklassen eingestuft:
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

Kleines Ei, Gewichtsklasse S – weniger als 53g
Mittleres Ei, Gewichtsklasse M – ca. 53 - 63g
Großes Ei, Gewichtsklasse L – 64 - 72g
Sehr großes Ei, Gewichtsklasse XL – 73g und mehr
Neben der Gewichtsklasse werden Eier in Güteklassen eingeteilt. Allerdings dürfen nur Eier der
Güteklasse "A" oder „frisch“ im Handel angeboten werden. Das bedeutet, die Schale ist sauber
und unverletzt, die Luftkammer ist höchstens 6mm hoch und das Eiweiß sowie der Eidotter sind
frei von Fremdeinlagerungen. Darüber hinaus gibt es eine Kennzeichnung für „Extrafrische“
Eier, diese sind weniger als 7 Tage alt und die Luftkammer im Inneren ist höchstens 4mm hoch.
Farbe von Eierschale und Eidotter
Welche Farbe die Schale des Eies erhält, liegt an der Hühnerrasse. Früher ging man davon aus,
weiße Hühner legen Eier mit weißer Schale und braune Hühner eben Eier mit brauner Schale.
Mittlerweile hat man herausgefunden, dass die Färbung der Schale nichts mit der Gefiederfarbe,
sondern mit der Rasse und den Ohrscheiben des Huhns zusammenhängt. Hühner mit weißen
„Ohrläppchen“ legen vorwiegend weiße und Rassen mit roten Läppchen braune Eier.
Einige Menschen bringen braune Eier automatisch mit Bio-Eiern in Verbindung und meinen, ein
braunes Ei sei gesünder als ein weißes Ei - auch dies ist ein Gerücht, denn bisher konnte keiner
Schalenfarbe eine bessere Qualität zugewiesen werden. Die Farbe des Dotters hingegen wird
vorwiegend durch das Futter bestimmt. Enthält dies rote Carotinoide, wie z.B. in Paprika
vorhanden, erhält der Dotter eine goldgelbe bis orangerote Farbe; enthält das Futter gelbe
Carotinoide, wie z.B. in Gras oder Mais vorkommend, dann wird das Dotter heller sein.
Wie lange sind Eier haltbar?
Gerade bei Eiern spielt die richtige Aufbewahrung eine wichtige Rolle. So kann man Eier ab
Legedatum ca. 20 Tage zwar ungekühlt lagern, sicherer ist es aber, sie direkt kühl und
lichtgeschützt im Eierfach des Kühlschranks aufzubewahren. Entweder solltet ihr die rohen Eier
in der Packung lassen oder ins dafür vorgesehene Eierfach geben. Lagert ihr die Eier offen im
Kühlschrank, kann es passieren, dass sie Fremdgerüche, z.B. von Lauch, Zwiebeln, Käse oder
anderen stark riechenden Lebensmitteln annehmen (dies kann aber auch andererseits ein toller
Effekt sein, lagert man z.B. Trüffel in Eiernähe). Wichtig ist, die Mindesthaltbarkeit (meist ca. 4
Wochen nach Legedatum) zu beachten. Ist man sich nicht mehr sicher, wann die Eier gekauft
wurden, sollte man auf einen Frischetest zurückgreifen, das Ei bei Unsicherheit gut durchgaren
und nicht mehr roh verwenden.
Küchentrick: Ist das Ei noch haltbar?
Wenn ihr euch nicht sicher seid, wie lange das Ei noch haltbar ist, schmeißt es nicht
weg, sondern legt es in ein Glas mit Wasser.
Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es frisch. Steht es aufrecht im Glas, ist es ca. 2
Wochen alt. Schwimmt es oben, ist das Ei nicht mehr genießbar. Die Luftkammer ist
mehr als 6mm hoch und gibt dem Ei somit Auftrieb – ein einfach nachvollziehbarer Test.
Ebenfalls verrät die Größe der Luftkammer beim Schütteln des Eies, ob dieses noch gut ist. Hört
man nichts, ist die Luftkammer klein und Eiklar und -gelb füllen das Innere fast aus, d.h. es ist
frisch. Hört man eine Art Glucksen, dann haben Eiklar und -gelb viel Platz im Ei, da die
Luftkammer schon recht groß ist und somit auf ein nicht mehr ganz so frisches Ei schließen lässt.
Möchte man ein Spiegel- oder Rührei machen, kann man das Ei auch aufschlagen, um den
Frischgrad zu erkennen. Während das Gelbe eines alten Eies eher flach ist und das Eiweiß richtig
wässrig verläuft, hält der glibberige Eiweißring das leicht gewölbte Gelb schön in der Mitte.
Ei, Ei, Ei – die Krux des gekochten Frühstückseis
Ein Hühnerei zu kochen, ist nicht schwer - aber wie wird das Ei perfekt, in der Mitte noch schön
weich und das Eiweiß fest? Eierkochen ist doch eine kleine Kunst für sich, war das Frühstücksei
von gestern nach 5 min perfekt, ist es heute noch richtig glibberig – wie kann das sein? Nicht
jedes Ei ist gleich groß, dies muss man beim Kochen bedenken - ein großes Ei braucht natürlich
länger als ein kleines Ei. Doch wie wirkt sich das auf die Kochzeit aus und wie verhindert man,
dass Eier platzen? Hier unsere Tipps:
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Eier sollten nie kalt, direkt aus dem Kühlschrank kommend, ins kochende Wasser
gegeben werden, sonst können sie durch den großen Temperaturunterschied schnell
platzen.
Um das Ei „aufzuwärmen“ kann man es ca. eine halbe Stunde vorher aus dem
Kühlschrank holen, oder es unter fließendem warmem Wasser anwärmen.
Auch das Anpieken von Eiern an der stumpfen Seite (dort sitzt die Luftblase) soll
verhindern, dass diese platzen.
Sollte doch einmal ein Ei platzen, hilft es, das Wasser zu salzen, so läuft es nicht ganz
aus.
Nach der Kochzeit soll kaltes Abschrecken bei den Eiern dazu führen, dass sich diese
besonders leicht schälen lassen – dies stimmt so nicht – wenn sich ein Ei schlecht pellen
lässt, dann liegt es daran, dass das Ei „zu“ frisch ist. Erst ca. 14 Tage alte Eier lassen sich
perfekt schälen, da der PH-Wert im Inneren angestiegen ist – das Kohlendioxid entweicht
nach und nach und Luft dringt ein, das Häutchen und die Schale entfernen sich
voneinander und bleiben nicht mehr aneinander kleben.
Trotzdem sollten Eier „abgeschreckt“ werden, da sie sonst weiter garen und selbst das
perfekt gekochte weiche Ei durch das Nachziehen noch fest werden kann.
Es gibt verschiedene Faktoren, die die Kochzeit beeinflussen. Wir gehen hier z.B. von Eiern der
Größe M aus, möchtet ihr Eier der Größe S kochen, sind ca. 30 Sek. abzuziehen, bei
entsprechend größeren Eiern (L, XL) werden pro Gewichtsklasse je 30 Sekunden dazu
gerechnet. Werden Eier direkt aus dem Kühlschrank verwendet, muss die Kochzeit um eine
Minute erhöht werden, ebenso wenn das Ei sehr frisch ist.
Man kann Eier auch in kaltem Wasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, lässt man die Eier
nur noch bei geschlossenem Deckel ziehen. Misst man die Zeit, ab dem Punkt, wo die Eier im
Wasser liegen, brauchen die Eier so etwa insgesamt eine Minute länger, misst man dagegen die
Zeit ab dem Moment, wo das Wasser beginnt zu kochen, muss man eine Minute von der o. a.
Kochzeit abziehen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Klassische Zubereitungsarten für Eier
Fakt ist: Ohne Ei würden auf unserer Speisepalette einige leckere Gerichte wie Kuchen, Torten,
Desserts und Süßspeisen aller Art oder cremige Saucen und Dips, wie die Hollandaise oder
Aioli, fehlen. Ob zur Lockerung oder als Bindemittel, das Ei ist ein wahrer Alleskönner in der
Küche.
Gekochtes Ei
Der Klassiker auf dem Frühstückstisch ist das gekochte Hühnerei. Während die einen dieses
lieber hart gekocht essen, muss das Eigelb für die anderen wachsweich oder aber noch richtig
flüssig in der Mitte sein. Wem es nach einem würzigen Ei verlangt, kann seine gekochten Eier
marinieren, aus den Eiern Soleier machen oder die Hühnerprodukte mit einer leckeren Sauce
verfeinern und als Eiersalat genießen. Bleiben einmal gekochte Eier übrig, kann man diese zum
Mittagessen im Hackbraten als "Falschen Hasen" oder im "Schwalbennest" verstecken.
Pochiertes Ei
Pochieren nennt man das sanfte Garen von Eiern in Wasser ohne Schale. Dafür schlägt man das
Ei vorsichtig in eine Tasse oder Schöpfkelle und lässt es langsam in siedendes (nicht kochendes)
Wasser gleiten. Etwas Essig im Wasser sorgt dafür, dass das Eiweiß besser gerinnt und sich
schützend um das Eigelb schließt, welches am Ende der Garzeit von 3-4 Minuten innen noch
flüssig sein sollte.
Das bekannteste pochierte Ei, wenn es um Frühstückseier geht, ist das amerikanische Egg
Benedict, welches mit Bacon oder gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise auf einem
englischen Muffin gereicht wird. Wer sich nicht ans Pochieren herantraut, sollte einmal ein
Baked Egg Surprise probieren, dieses Geheimrezept ist für Eierfans sicherlich eine tolle
Frühstücksüberraschung! Pochierte Eier schmecken auch zur Mittagszeit, z.B. als verlorene Eier
in Senfsauce oder auf einem Salatnest mit Räucherlachsstreifen und Kresse. Im Video zeigt
Fabio, wie der amerikanische Klassiker Egg Benedict gemacht wird.
Video-Player wird geladen ...
Transkription
Eggs Benedict - kleine Eierkunde
Rühreier, Spiegelei und Omelett das kennen wir alle, aber habt ihr schon mal was von Eggs
Benedict gehört? Das ist mein Lieblingsfrühstück und übrigens, das der Queen auch.
Und kurz was aus der Klugscheißer-Ecke, schon 1894 hat das Waldorf Astoria in New York,
Eggs Benedict als Katerfrühstück serviert. Für unsere Eggs Benedict benötigen wir Toasties,
Eier, Kräuter und Butter, Sauce Hollandaise und krossen Bacon.
Und um auf Nummer sicher zu gehen, dass eure Eier frisch sind, gibt es zwei Möglichkeiten.
Einmal den Schütteltest, das Eigelb sollte nicht an die Schale schlagen und die zweite Variante,
ihr nehmt ein Glas mit Salzwasser, gebt das Ei vorsichtig hinein, wenn es nach unten sinkt oder
unten bleibt, ist das ein frisch, wenn es nach oben steigt, dann lieber direkt wegwerfen.
Das Besondere an den Eggs Benedict ist, dass wir pochierte Eier verwenden und wie das geht,
zeige ich euch. Für unsere Eggs Benedict brauchen wir einen Topf mit Essigwasser und natürlich
Eier. Der Einfachheit halber schlagen wir die zuerst in eine kleine Schüssel, darauf achten, dass
das Eigelb nicht kaputt geht und jetzt kommt die eigentliche Arbeit.
Mit dem Schneebesen erstellen wir einen leichten Strudel, das Wasser muss also in Bewegung
sein. Und geben jetzt in einem Stück beide Eier in den Topf, schalten die Herdplatte aus, geben
den Deckel drauf und warten circa 3 bis 4 Minuten, je nach Eiergröße. Durch die Säure vom
Essig und die Wärme vom Wasser stockt das Eiweiß sofort, wickelt sich ums Eigelb und das ist
genau das, was unsere pochierten Eier so besonders macht.
So, pochierte Eier sind auch fertig, jetzt können wir unsere Eggs Benedict zusammenbauen. Wir
nehmen zwei Toastbrötchen, trennen vorsichtig unsere pochierten Eier. Geben Sauce
Hollandaise drüber, jeweils ein Löffel ist ausreichend. Legen unseren krossen Speck an. Den
könnt ihr einfach ganz simpel im Ofen auslassen.
Frische, gehackte Kräuter drüber und fertig ist euer Katerfrühstück.
Von: Fabio Haebel, Länge: 3:01 Minuten, Aufrufe: 85.199
Das Rezept zum Video:
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Eggs Benedict
Rührei
Nicht von einem kräftigen Frühstück oder Brunch wegzudenken ist das Rührei, welches ganz
einfach mit ein paar Gewürzen vermischt in eine Pfanne gerührt wird bis es stockt. Ganz nach
Geschmack kann es zusätzlich mit Kräutern, Gemüse jeglicher Art, Krabben, Käse, Brot oder als
deftiges Bauernrührei serviert werden. Wer es etwas raffinierter angehen möchte, versteckt sein
Rührei im Lachsmantel. Toll portioniert und einmal etwas ganz anderes fürs Auge, ist das Rührei
aus dem Backofen - verschiedene Gewürze geben dem simplen Eigericht einen komplett neuen
Geschmack.
Spiegelei
Wer es noch am frühen Morgen schon etwas deftiger angehen möchte, ist mit einem Spiegelei
gut bedient, welches sich auch im Backofen zubereiten lässt. Serviert man das Spiegelei mit
gebratenem Schinken auf Brot, erhält man den bekannten "Strammen Max", der durch
Hinzufügen von Käse oder Zwiebelringen noch pikanter gestaltet werden kann. Eine optisch
schöne Variante ist das "Egg in a basket", hier wird das Ei in einem ausgestochenen Toast
angebraten. Der Phantasie sind bei den Ausstechformen keine Grenzen gesetzt und so kann man
seine(n) Liebste(n) schon mit einem Frühstück mit diesem Liebestoast sagen, wie sehr man ihn
mag. Wer sich mit dem Bratei am Morgen noch nicht anfreunden kann, Spiegeleier schmecken
auch mittags und abends köstlich zu Leberkäse, Spinat oder Bratkartoffeln, oder sind auf
Kartoffel- oder Nudelsalat eine Bereicherung.
Omelett
Besonders gerne wird das Omelett mit den verschiedensten Zutaten gefüllt verzehrt, ganz nach
persönlichem Geschmack und Vorliebe, z.B. mit Tomaten und Speck, mit Kräutern und Pilzen,
Krabben oder viel buntem Gemüse. Es gibt zudem Varianten, in denen die Zutaten direkt mit der
aufgeschlagenen Eiermasse vermischt werden. Die Eierspeise kann anschließend
zusammengerollt oder mehrfach zusammen geklappt serviert werden. Wer das Frühstück
überspringen möchte oder am frühen Morgen schon großen Appetit auf mehr hat: Das
italienische überbackene Omelett von Alberto ist schon eine handfeste Hauptspeise.
Weitere Ideen
Neben den bereits erwähnten Eiergerichten zum Frühstück gibt es noch viele andere
Möglichkeiten, Eier zu genießen. Sehr beliebt ist der French Toast oder das Eierbrot. Ebenfalls
in Verbindung mit Brot kommt dieses köstliche Eierfrühstück daher. Oder wie wäre es einmal
mit einem Frühstücks-Wrap mit Ei? Toll schmeckt das Ei auch als fluffiges Soufflé, als
Aufstrich oder Eierbutter.
Falls ihr noch mehr über Zubereitungsweisen für Eier erfahren wollt, findet ihr hier Artikel über
Eiersalat, Eierlikör und Ideen zur Verwertung von gekochten Eiern.
Ei mal bunt zu Ostern
Einmal im Jahr schmeißt sich das Hühnerei so richtig in Schale - Ostern ohne das Hühnerei, das
geht nicht! Bunt gefärbte Ostereier sehen nicht nur schön aus, sie sind auch Symbol für das
Leben und dessen Beginn, wie der Frühling. An Ostern ist es bis heute ein schöner Brauch, Eier
zu färben und für die Kinder, die noch an den Osterhasen glauben, zu verstecken. Auch auf der
hübsch gedecken Ostertafel mit Verwandten machen sich gefärbte Ostereier gut. Immer
beliebter, aufgrund von Allergien gegen Lebensmittelfarbe, ist das Färben mit Naturprodukten.
Die bunte frühlingsfrische Farbpalette ist hierbei ebenso groß, wie die Auswahl an Materialien,
die uns die Natur zur Verfügung stellt. So kann man wunderbar beispielsweise mit Gemüsesorten
färben, etwa mit Spinat, Rote Bete, Rotkohl, Zwiebeln oder Möhren. Auch Kräuter und Blätter
eignen sich dazu, den Ostereiern eine - zumeist grünliche - Farbe zu geben, etwa Petersilie,
Johanniskraut, Brennnessel oder verschiedene Teesorten. Und natürlich liefern auch allerelei
Gewürze strahlende Farben für Ostereier. Etwa Safran, Kurkuma oder Kümmel. Wie das geht,
könnt ihr euch in unserem April-Spezial „Eier färben mit Naturprodukten“ anschauen!
Video-Player wird geladen ...
Von: Carsten Dorhs, Länge: 6:04 Minuten, Aufrufe: 15.707
Tipp: Gefärbte Ostereier sollten mindestens 10 Minuten gekocht werden. Werden sie danach
abgeschreckt, sind sie ca. zwei Wochen, unabgeschreckt bis zu vier Wochen im Kühlschrank
haltbar.
Jan Lammertz
Hobbykoch mit einem Faible für Küchenequipment. Fleisch und Bier sind mein Lieblings Fast
Food.
Leidenschaftlicher Hobbykoch, aber nur mit praktischem Küchenequipment. Soll es doch mal
schnell gehen, dann am liebsten Fleisch und Bier.
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