Test 1 - ETH Zürich

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ETH Zürich
Studiengang Berufsoffizier
Dozent: Christian Müller
30. April 2007
Test 1 «Makroökonomie»
Name und Vorname
Muttersprache
Studiengang
Die Verwendung von Lehrmaterial Ihrer Wahl ist gestattet. Kommunikation ist nur
mit der Prüfungsaufsicht erlaubt. Führen Sie Berechnungen wenn nötig auf der
Rückseite der Fragebögen aus und kennzeichnen Sie die jeweils bearbeitete Frage.
Verfahren Sie ebenso bei der Beantwortung von Fragen, wenn Ihnen der nötige
Platz auf der Vorderseite fehlt. Zahlen in eckigen Klammern geben die bei einer
Aufgabe erreichbare Punktzahl an.
Falls Sie glauben, dass eindeutige Antworten nicht gegeben werden können,
machen Sie die Annahmen deutlich, die Sie zu Ihren Schlüssen geführt haben.
Wenn Sie der Meinung sind, eine Frage nicht auf deutsch am besten beantworten
zu können, können Sie auch auf englisch, französisch oder italienisch antworten.
Ihre Antwort wird bewertet, falls Sie eine dieser drei Sprachen oder deutsch
verwenden.
Bitte benutzen Sie einen dokumentenechten Schreiber, Bleistifte sind nicht
zugelassen.
1
Viel Erfolg!
Ergebnis: ________ von 56 Punkten, entspricht Note: _________
2
1.) Beurteilen Sie folgende Aussagen mit wahr (w) oder falsch (f).
[7]
w
Die Betriebswirtschaftslehre ist ein Teilgebiet der
f
X
Makroökonomik.
Die Makroökonomie ist eine Sozialwissenschaft.
X
Die Makroökonomie betrachtet vorwiegend das Verhalten von
X
Individuen und Haushalten.
Die Makroökonomie betrachtet vorwiegend das Verhalten
X
einer Volkswirtschaft.
Die Volkswirtschaftslehre ist eine normative Wissenschaft.
X
Die Volkswirtschaftslehre stützt sich ausschliesslich auf
X
empirische Befunde.
Die Makroökonomie versteht sich als Wissenschaft qua
X
Methode.
2.) Charakterisieren Sie mit eigenen Worten die Beziehung zwischen empirischer
und theoretischer Methode anhand der Bestimmung des BIP!
[10]
3
4
3.) Was spricht aus Ihrer Sicht für die Verwendung des Begriffes
«Nationalökonomie» als Synonym für Volkswirtschaftslehre und was spricht
dagegen?
[4]
4.) Nennen Sie drei wichtige Prinzipien oder Grundannahmen der
Volkswirtschaftslehre und geben Sie je ein Beispiel für deren Anwendung!
[6]
5
6
5.) Beurteilen Sie folgende Aussagen mit wahr (w) oder falsch (f). Ergänzen Sie ggf.
geeignete Annahmen, wenn Ihnen die Fragestellung verkürzt erscheint.
[9]
w
Effizienz bedeutet maximale Ausbeute (Output) bei minimalem
f
X
Einsatz (Input).
Modelle dienen der exakten Beschreibung der Wirklichkeit.
Die Wertschöpfung ist Teil des Kreislaufmodells einer
X
X
Volkswirtschaft.
Das Bruttoinlandprodukt misst die gesamte Produktion in einer
X
Volkswirtschaft.
Das Niveau der nominalen Wertschöpfung gemäss «ESVG95»
X
erlaubt Vergleiche in der Zeit.
Das Niveau der realen Wertschöpfung gemäss «ESVG95»
X
erlaubt numerische Vergleiche in der Zeit in Einheiten des
Numeraires.
In einer Volkswirtschaft müssen Sparen und Investitionen
X
immer gleich hoch sein.
Die Wertschöpfung ist ein Mass für den Wohlstand in einer
X
Volkswirtschaft.
Der Standard «ESVG95» dient der internationalen
X
Vergleichbarkeit des gemessenen BIP.
7
6.) Ergänzen Sie in der rechten Spalte, um wie viel SFR sich das Schweizer BIP (im
aktuellen Jahr) aufgrund der in der linken Spalte angegebenen Tatbestände
ändert. Ergänzen Sie ggf. geeignete Annahmen.
[14]
Änderung
Ein italienischer Maschinenbauer verkauft eine Kaffeemaschine
0
an die Schweizer Botschaft in Berlin im Wert von SFR 1500.
Die Zürcher Verkehrsbetriebe verkaufen eine Mehrfahrtenkarte
21
(Zone 10) für SFR 21 an einen japanischen Touristen.
Nestlé produziert 10 t Milchpulver im Wert von SFR 10.000 um
10.000
es im nächsten Jahr zu verkaufen.
Ein deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz Zürich kauft bei
0
einer Dienstreise im Ausland einen Haarschnitt im Wert von
SFR 25.
Die Zürcher Verkehrsbetriebe vermieten eine Tramkomposition
100
an einen Eventveranstalter für SFR 2000 und erheben eine
Bearbeitungsgebühr von SFR 100.
Der Kanton Zürich zahlt an eine Angestellte in der
4500
Kinderkrippe «Zwergenland» einen Monatslohn in Höhe von
SFR 4500 aus.
Ihr Nachbar schenkt Ihnen das Buch «Lob der Stille» im Wert
0
von SFR 100.
8
7.) Die reale Wertschöpfung gemäss «ESVG95» betrug im Land L im Jahre 2003
200 L-Dollar und im Jahre 2004 205 L-Dollar (verkette Volumenangaben).
Kommentieren Sie die folgenden Aussagen!
[8]
a. «Das reale Bruttoinlandprodukt in L ist zwischen 2003 und 2004 um
5 L-Dollar gestiegen»
[2]
b. «Das reale Bruttoinlandprodukt in L ist zwischen 2003 und 2004 um
2.5 Prozent gestiegen»
[2]
c. «Der Wohlstand in L hat zwischen 2003 und 2004 zugenommen »
[4]
9
10
Zugehörige Unterlagen
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