Jahresbericht 2013 Zahnärzte-Zeitung

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Ausgabe 4/2014
P.b.b.Erscheinungsort und Verlagspostamt 1010 Wien • 02Z032843
Österreichische
Zahnärzte-Zeitung
Jahresbericht 2013
der Österreichischen
Zahnärztekammer
www.zahnaerztekammer.at
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Realität und Wunscharithmetik
I
m Mai beginnt also jetzt eine Neuauflage der Verhandlungen mit dem
Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger. Nach dem
Willen der Parlamentsmehrheit soll die
jüngste ASVG-Novelle von den Vertragspartnern, also Hauptverband und ÖZÄK,
mit Leben erfüllt werden.
Kein leichtes Unterfangen. Da der Gesetzestext von solcher Qualität ist, dass sich
selbst erfahrene Juristen die Haare raufen, möchte ich Ihnen die wesentlichen
Eckpunkte des Gesetzestextes darlegen,
ohne auf die zahllosen Widersprüche und
Systembrüche einzugehen.
1. Eine zahnmedizinisch geeignete
Versorgung durch Kieferregulierung wird als Sachleistung gewährt - daher der populäre Ausdruck
„Gratis-Zahnspange“.
2. Wer hat Anspruch? Behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche bis
zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Behandlungsbedürftigkeit liegt vor,
wenn eine erhebliche Zahn- oder
Kieferfehlstellung besteht.
3. 'DV$QJHERWVROOÀlFKHQGHFNHQG
und regional ausgewogen sein.
4. Für die Finanzierung wird den
Kassen aus Budgetmitteln € 80
Mio. zur Verfügung gestellt (keine
Finanzierung durch die Tabaksteuer).
5. Qualitätsanforderungen sind bundesweit einheitlich in der Satzung
GHV.UDQNHQYHUVLFKHUXQJVWUlJHUV
entsprechend dem Stand der
zahnmedizinischen Wissenschaft
zu regeln.
6. Zeithorizont: 1. Juli 2015
Dazu wäre einiges zu sagen.
Ad 1. Die fraglos der Wahlkampfrhetorik geschuldete Ankündigung einer
Gratisleistung ist bei begrenzten Mitteln
kaum umzusetzen. Auch wissen wir
aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass
überall dort, wo die aktive Mitarbeit
des Patienten notwendig ist, die kostenlose Erbringung keine Motivation
für eben diese Mitarbeit darstellt. „Was
nichts kostet, ist nichts wert“ sagt der
Volksmund.
Ein Blick auf die bisher von den Ambulatorien verlangten Honorare weist
allerdings einen Betrag in etwa von
€ 1.580,- aus (in der Steiermark berechnete die Kasse für eine dreijährige
Behandlung € 4.917,-, Wien € 4.750,-).
Jetzt macht sich Ratlosigkeit breit: Wieso sollen für schwere Fälle IOTN 4 und
5 € 940,- reichen, wenn die Kasse für
Durchschnittsfälle - also auch leichtere
Fälle - € 1.640,- verlangt hat? Welche
Kalkulation stimmt jetzt?
Interessant ist, dass in der ersten Reaktion von Kassenvertretern von einem
Finanzbedarf von € 114 Mio. gesprochen
wurde. Bekanntlich hat die Politik das
Projekt „Gratis-Zahnspange“ nicht nur
ohne Einbindung der Zahnärztevertretung, sondern auch ohne Einbindung der
Kassenvertreter aus der Taufe gehoben
- ein paar Tage vor der Nationalratswahl.
Ad 2. Anspruch soll bestehen, wenn eine
erhebliche Zahn- oder Kieferfehlstellung
vorliegt. Als Basis für die Bewertung soll
der so genannte IOTN-Index herangezogen werden, der eine Aufteilung in fünf
Schweregrade vorsieht. Der Anspruch
besteht bei Schweregrad 4 oder 5. Dass
sich hieraus unendlich viele Abgrenzungsstreitigkeiten ergeben werden,
liegt auf der Hand. Nach den Erläuterungen zum Gesetz sollen etwa 85.000
Kinder in den Genuss der Gratisleistung
kommen, eine Zahl, die auf einer wenig
fundierten Annahme beruht.
Ad 3.'DV$QJHERWVROOÀlFKHQGHFNHQG
und regional ausgewogen sein. Angesichts der föderalen Struktur der Republik Österreich und der Krankenkassen
darf man der Verwirklichung dieses Vorhabens mit Spannung entgegen sehen.
Ad 4. Zur Verfügung stehen € 80 Mio.
Das ist fraglos viel Geld. Es kommt aber
darauf an, wie es verteilt wird. Nehmen
wir an, die genannte Zahl von 85.000 behandlungsbedürftigen Kindern, die von
Parlamentariern genannt wurde, stimmt,
dann ergibt sich - unter der Annahme
einer dreijährigen Behandlungszeit - ein
jährliches Honorar von € 940,-.
Die Politik hat es sich insofern leicht
gemacht, als es die Umsetzung des
seltsamen Gesetzestextes den Vertragspartner übertragen hat. Der Minister
betont, „er mische sich nicht in die Vertragsverhandlungen ein“, er wird wissen
warum. Immerhin hat Minister Stöger
der Erwartung Ausdruck verliehen, „er
erwarte einen modernen Vertrag mit
leistbaren Preisen“.
Mit den guten Wünschen des Herrn Gesundheitsministers werden wir uns an die
Arbeit machen. An den mathematischen
Grundsätzen werden allerdings politische
Wünsche nichts ändern können.
OMR DDr. H. Westermayer
Präsident der
Österreichischen Zahnärztekammer
Impressum • 0HGLHQLQKDEHU9HUOHJHU+HUDXVJHEHUXQG5HGDNWLRQÖsterreichische Zahnärztekammer, Körperschaft öffentlichen Rechts, 1010 Wien, Kohlmarkt 11/6, Tel. 05 05 11 - 0,
)D[(0DLORI¿FH#]DKQDHU]WHNDPPHUDW,QWHUQHWZZZ]DKQDHU]WHNDPPHUDW5HGDNWHXU Präsident OMR DDr. H. Westermayer Pressereferent: DDr. C. Ratschew Anzeigenleitung:
U. Windisch-Kainz $Q]HLJHQVHNUHWDULDW8.|QLJ(0DLORH]]#]DKQDHU]WHNDPPHUDW+HUVWHOOXQJ'UXFNXQG9HUWULHE Ferdinand Berger & Söhne GesmbH, 3580 Horn $QPHUNXQJGHU5HGDNWLRQ
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen die persönliche Meinung des Autors dar. Der Nachdruck, auch auszugsweise, von Beiträgen jedweder Art ist nur mit ausdrücklicher Bewilligung des Herausgebers gestattet. Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben in dieser Zeitschrift erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren oder der Herausgeber ist ausgeschlossen.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at
1
ÖZZ
Inhalt
34
Hilfsprojekt in Gambia
06
28
Pendlerpauschale nur
mehr über Pendlerrechner
Jahresbericht 2013 der Österreichischen Zahnärztekammer
Aktuelles
04
06
22
Wer rettet die Retter?
Jahresbericht 2013
der Österreichischen
Zahnärztekammer.
Frauenreferat:
Forum Junge Zahnmedizin.
Landesinfos
42
46
Gesetz & Recht
24
26
Rechnungsabschluss 2012
der Österreichischen Zahnärztekammer und der
Abrechnungsstelle.
Einstweilige Verfügung &
Zahnärzteausweis
Steuer
28
Pendlerpauschale
heuer nur mehr über
Pendlerrechner möglich.
49
50
53
Kärnten
- Rundschreiben April 2014.
- Ausschreibung einer
Kassenplanstelle
Niederösterreich
- Die Debatte um die
Zahnspange.
- 46. Wachauer
Frühjahrsymposium 2014.
- Österreichischer
Zahnärztekongress 2015.
Oberösterreich
- Gratis-Zahnspange und
keine Ende ...
Vorarlberg
10. Vorarlberger
Fortbildungssymposium.
Wien
- Das Thema ist weiterhin
der globale Schuldenberg ...
Diverses
29
30
32
34
NXU]EQGLJ
- Zuschuss der BVA zur
Fissurenversiegelung.
- Neuer Kollektivvertrag
ab 1. April 2014.
Leserbrief
,GHQWL¿]LHUXQJHLQHU
XQEHNDQQWHQ/HLFKH
+LOIVSURMHNW
Ein Lächeln für Gambia.
36
Standesveränderungen
38
Kunst - Ausstellungen
Fortbildung
60
70
)RUWELOGXQJVNDOHQGHU
In- und Ausland.
Kleinanzeigen
5XEULNHQ ++ 04 Standespolitik ++ 06 Jahresbericht 2013 ++ 22 Aktuelles Frauenreferat ++ 24 Amtliche Mitteilungen ++ 26 Unterlassungserklärung & Zahnärzteausweis ++ 28 Pendlerpauschale ++ 29 kurz & bündig ++ 30 Leserbrief ++ 32 ,GHQWL¿]LHUXQJHLQHU/HLFKH
34 Hilfsprojekt ++ 36 Standesveränderungen ++ 38 Kunst & Ausstellungen ++ 42 Landesinfos ++ 60 Fortbildung ++ 70 Kleinanzeigen
2
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3
Aktuelles
Standespolitik
Wer rettet
die Retter?
W
ir Zahnärztinnen und Zahnärzte gehören großteils einer
immer selteneren Gattung in unserer Gesellschaft an,
liebe Kolleginnen und Kollegen. Es ist die Spezies des sogenannten Homo semper laborans, recte calculans et multum
pagans, also die in unseren Breiten mittlerweile vom Aussterben bedrohte Gruppe jener, die noch arbeiten, dabei im
Schweiße ihres Angesichts so verantwortungsvoll wirtschaften,
dass sie nicht pleitegehen und dann noch Unsummen dafür
bezahlen müssen, dass stets alle anderen, die das nicht tun,
gerettet werden können. Zu diesen anderen gehören dann
am einen Rande des Spektrums unserer Volkswirtschaft zum
Beispiel jene bedauernswerten Zeitgenossen, die etwa wegen
Personalabbau bei Post oder Eisenbahn nicht einmal mehr
für den Polizeidienst umgeschult werden konnten und daher
bei bester Gesundheit und nicht selten diesseits ihres 50ers
in die Frühpension geschickt werden müssen. Oder jene, die
im Winter wegen Burnout-Depression, im Sommer wegen
den Verlockungen der Donauinsel praktisch ganzjährig am
Arbeitsmarkt als unvermittelbar zu betrachten sind. Und am
anderen Rand des Wirtschaftsspektrums müssen wir dann
zusätzlich noch all jene retten, die so dicke Pleiten hingelegt
haben, dass sie angeblich zu groß dazu sind, als dass man sie
dafür einfach in den wohlverdienten Konkurs schicken könnte.
Beobachten Sie doch einmal die namhaften Wirtschaftszeitungen im Blätterwald mit ihren Personen- und Firmen-Rankings
der letzten Jahre. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass
über so manche „Manager des Jahres“ und wie die von der
Presse mitunter vielleicht etwas vorschnell verliehenen Jubelprädikate sonst noch heißen mögen, oftmals nicht allzu
lange Zeit später medial völlig anders berichtet wird? Nämlich
keineswegs, wie vorher, strahlend, im lebensgroßen Farbporträt, sondern weitaus weniger glanzvoll, mit betrübter
Miene, in Begleitung eines Rechtsanwaltes, ganz klein und
in schwarz-weiß auf den Gerichtsseiten der Tageszeitungen. Dann nämlich, wenn das passiert ist, was immer öfter
passiert. Nach dem Erfolg kommt die Gier, mit der Gier der
Größenwahn, das Ganze gepaart mit Leichtsinn und fertig ist
die große Pleite. Und jedes Mal, wenn wir das hören, können
4
www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
wir uns wieder nur von Neuem fragen, wie es möglich war,
dass so viele Leute so lange tatenlos zugeschaut haben, bis
ein so unvorstellbar großer Schaden entstehen konnte, für
den dann letztlich aber nicht die Schuldigen, sondern wir alle
bezahlen müssen. Sei es an den Staat in Form von Steuern
und Abgaben in immer unverschämterer Höhe oder direkt an
die Gläubigerbanken, deren Kreditausfälle wir ja als Kunden
KHLPOLFKVWLOOXQGOHLVHPLW¿QDQ]LHUHQ
Denken wir doch etwa an die 3OHLWHQ GLYHUVHU %DQNHQ
und vor allem an jene der bis zum Platzen aufgeblasenen
Regionalbank im sonnigen Süden, für die wohl noch unsere
Kinder und Kindeskinder zahlen werden. Und das, weil ein
paar größenwahnsinnige, verantwortungslose Provinzpolitiker,
die sich jetzt jeweils aneinander abzuputzen versuchen, ein
)LQDQ]OXIWVFKORVV JHEDXW KDEHQ LQ GDV ZRKO VR YLHOH 3UR¿teure aus allen politischen Lagern involviert sind, dass wir
anständigen Menschen es nun zwingend retten müssen. Too
big to fail, wie man das in der Sprache der Wirtschaft nennt.
Heutzutage sollte man sich als Zahnarzt ja nicht mehr von
seiner Bank fragen lassen, welche Sicherheiten man für seine
Finanzierungen geben kann, sondern man sollte viel mehr die
Bank fragen, welche Sicherheiten sie für die Spareinlagen zu
bieten hat.
Der Pleitegeier, für den wir alle haften, zieht sich aber mittlerweile durch praktisch alle Branchen. Wie sehr wurden doch die
beiden polnischen Zuwanderer, etwas voreilig, idealisiert und
KR¿HUWGLHKLHU]XODQGHHLQH(OHNWURQLNPDUNW.HWWH aus dem
Boden stampften, die jetzt wegen „zu schneller Expansion“,
wie es so schön heißt, und binnen kürzester Zeit pleite gegangen ist. So viel zum Thema Größenwahn. Und wie konnte
es dazu kommen, dass eine heimische %DXPDUNW.HWWH,
offensichtlich nach dem alten Gorbach-Motto „Austria is too
small for me“, mit Schrauben, Dübeln und Werkzeug bis in
die Türkei (!!!) expandieren konnte, um dann, am Bosporus
angekommen, letztlich überrascht feststellen zu müssen, dass
VLFKGLH$XVODQGV¿OLDOHQJUR‰WHLOVJDUQLFKWUHFKQHQXQGGDKHU
jetzt mit mehreren hundert Millionen Euro bei Banken und
Aktuelles
Lieferanten in der Kreide steht? Und das Unfassbare daran
ist, dass der Staat, also Sie und ich, schon bisher und ohne
es überhaupt zu wissen, mit einem zweistelligen Millionenbetrag für die Schulden dieser Unternehmerfamilie haftete.
Bitte, auf wos hinauf, um es auf gut Wienerisch zu sagen?
Und dann sollten Sie und ich diesen Star-Unternehmern von
einst auch noch ihre private Kunstsammlung um zig Millionen
(XURDENDXIHQ¿QDQ]LHOOH0LWWHOGLHRIIHQVLFKWOLFKYRQ$QIDQJ
an besser in der Firma geblieben wären, anstatt sie von dort
DE]X]LHKHQXQGVLFKGDPLWHLQWHXUHV+REE\]X¿QDQ]LHUHQ
- wenn man dort halt mit Geld hätte umgehen können. Aber
der Konzern muss ja in jedem Fall von uns, nicht etwa von
den Verursachern dieses Fiaskos, gerettet werden, es geht ja
schließlich um ein paar tausend Arbeitsplätze. Ach ja, da fällt
mir ein, ich hätte zu Hause noch eine Briefmarkensammlung
aus meiner Kindheit. Könnte mir die der Staat, bitte, auch
abkaufen, damit ich davon meine Verbindlichkeiten bedienen
kann?
Und wenn wir schon von Kunst und Kultur sprechen, dann
fällt mir noch die jüngste Pleite unseres größten Staatstheaters ein, die, eh ungewöhnlich, zur fristlosen Entlassung
seines Direktors führte. Der ist damit aber keineswegs einverstanden, ist ja nicht sein Geld, um das es geht, sondern Ihres
und meines, und will nun von uns sein Millionengehalt, das er
theoretisch bis zum Vertragsende im Jahr 2019 bekommen
hätte, einklagen. Wozu also arbeiten, kann ich nur sagen,
wenn es auch so auf dem Rechtsweg geht.
Und damit uns Rettern nicht fad wird, müssen wir auch noch
laufend unsere Europa-Währung retten, in dem wir Unsummen an Geld nach Brüssel schicken, wo es in unzähligen
Fässern ohne Boden todsicher gelagert wird und damit allerbestens angelegt ist.
So funktioniert sie eben, unsere Hollodaro-Wirtschaftswelt,
in der Geld, das einem nicht selbst gehört, scheinbar überhaupt keine Bedeutung mehr zu haben scheint. So, als ob es
kein morgen gäbe. Das kennen wir ja zur Genüge auch aus
unserem Gesundheitssystem, das wir ebenfalls ständig vor
den dafür politisch Verantwortlichen und vor seiner eigenen
Verwaltung retten müssen. Denken wir nur an die GratisZahnspange, die uns noch lange beschäftigen wird. Da haben
wir auf der einen Seite ein Leistungs- und Honorarsystem
aus der Zahnsteinzeit, das dringendst einer Reform bedarf.
Und anstatt diese endlich umzusetzen wird aus politischem
Opportunismus über Nacht eine neue Leistung aus dem Hut
gezaubert, und das auf eine Weise, wie sie sich der kleine
Maxi vorstellt. Wir haben in der ÖZZ ja ausführlich darüber
berichtet und werden natürlich diesbezüglich ebenfalls, wie
immer, retten, was wir retten können.
Nicht viel anders verhält es sich mit der *UDWLV1DUNRVH
in den Ambulatorien der Niederösterreichischen Ge-
Standespolitik
ELHWVNUDQNHQNDVVH, ein ganz besonderes Schmankerl an
Unverfrorenheit. Da setzt sich nämlich eine Institution der
öffentlichen Hand völlig ungeniert über die bestehende Gesetzeslage im ASVG hinweg, die klar besagt, dass Kassenambulatorien ihre Leistungen, letztlich im Sinne der Volkswirtschaft,
kostendeckend zu erbringen haben. Das wird zum Nulltarif
aber kaum möglich sein. Der viel größere Skandal daran ist
aber die gezielte Schaffung einer Zwei-Klassen-Medizin durch
die Sozialversicherung selbst, in dem sie die Patienten in zwei
Kategorien einteilt. Die „guten“, die ins Ambulatorium gehen
und die Narkose dort gratis bekommen und die „bösen“,
die lieber weiterhin zum niedergelassenen Zahnarzt ihres
Vertrauens gehen und deswegen die gleiche Narkose selbst
bezahlen müssen. Die Absicht dahinter ist wohl klar, es soll
damit ein weiteres Mal die Arzt-Patienten-Beziehung im niedergelassenen Bereich untergraben und ein weiterer Schritt in
Richtung Lenkungseffekt hin zur Staatsmedizin erzielt werden.
Vor einer solchen Ideologie werden wir in diesem Fall aber
wiederum unsere Patienten retten müssen und ein Kollege
aus Niederösterreich hat in einer diesbezüglichen Klage gegen
diese Praktiken der NÖGKK mit einer einstweiligen Verfügung
des Oberlandesgerichtes St. Pölten bereits einen ersten
Etappensieg erzielen können. Ihm soll unsere Solidarität und
Unterstützung gelten, denn da geht es nicht um seine Person
oder um die Leistung Narkose. Es geht schlichtweg um das
Prinzip der Gleichbehandlung unserer Patienten, denn die
haben außer uns offensichtlich niemanden, der sich für ihre
Interessen und für soziale Gerechtigkeit im Gesundheitswesen
einsetzt. Wir leben nämlich in einem Rechtsstaat und da
haben vor dem Gesetz alle gleich behandelt zu werden,
DXFK ZHQQ GDV PDQFKH .UDQNHQNDVVH RIIHQVLFKWOLFK
anders sieht.
Gestatten Sie mir zum Abschluss aber angesichts all dessen
doch noch eine Frage: wer rettet hierzulande eigentlich uns
Retter?
DDr. Claudius Ratschew
Pressereferent der
Österreichischen Zahnärztekammer
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at
5
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Jahresbericht 2013 der Österreichischen Zahnärztekammer
Gesetzliche Grundlagen
Die Österreichische Zahnärztekammer wurde durch die Bestimmungen des Zahnärztekammergesetzes (ZÄKG), BGBl. I
Nr. 2005/154, mit Wirkung vom 1. Jänner 2006 eingerichtet.
Ebenfalls mit 1. Jänner 2006 trat das Zahnärztegesetz (ZÄG),
BGBl. I Nr. 2005/126, in Kraft.
Die Zahnärztekammer-Wahlordnung (ZÄKWO), BGBl. II
Nr. 2006/131, trat mit 28. März 2006 in Kraft.
Die erste Änderung des ZÄG, die in § 54 die Berechtigung
für Fachärzte für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gebracht
hat, diese Bezeichnung auch als Berufsbezeichnung zu führen, trat mit 29. März 2006 in Kraft.
Mit 22. Juni 2006 trat die zweite Änderung des ZÄG in
Kraft, die für Studierende der Zahnmedizin - befristet
bis 31. 12. 2012 - die Möglichkeit gebracht hat, Teile der
praktischen Ausbildung in zahnärztlichen Lehrpraxen zu
absolvieren.
Gleichzeitig erfolgte eine Novellierung des ZÄKG, die für die
ÖZÄK die Kompetenz zur Anerkennung und Rücknahme von
einer Anerkennung für zahnärztliche Lehrpraxen gebracht
hat, sowie mehrere redaktionelle Versehen beseitigt hat.
Mit 10. April 2008 traten im Rahmen des GesundheitsberufeRechtsänderungsgesetzes 2007 weitere Änderungen des
Zahnärztegesetzes und des Zahnärztekammergesetzes in
6
www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Kraft. Wesentlicher Inhalt waren einerseits die erforderlichen
Anpassungen in Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG und
andererseits Klarstellungen betreffend den zahnärztlichen
Tätigkeitsbereich bezüglich kosmetischer und ästhetischer
Eingriffe an den Zähnen und zusätzlicher erklärender Bestimmungen, die sich aus der Anwendungspraxis ergeben haben.
Mit 4. Juli 2008 trat eine weitere Änderung des Zahnärztegesetzes in Kraft, die einerseits die Verankerung des Unabhängigen Verwaltungssenats als Berufungsbehörde und
andererseits die Möglichkeit der Streichung von Zahnärzten
aus der Zahnärzteliste, über deren Verbleiben keine Nachricht
besteht, beinhaltet hat.
Mit 19. August 2010 trat das Bundesgesetz zur Stärkung der
ambulanten öffentlichen Gesundheitsversorgung in Kraft, das
u. a. eine Änderung des Zahnärztegesetzes beinhaltete, womit die Zusammenarbeit von Zahnärzten in Gruppenpraxen
in der Rechtsform einer OG oder einer GmbH neu gestaltet
XQG HLQH YHUSÀLFKWHQGH %HUXIVKDIWSÀLFKWYHUVLFKHUXQJ HLQgeführt wurde.
Mit 15. März 2011 trat eine Novelle zur ZahnärztekammerWahlordnung in Kraft, die u. a. vorsah, dass jene Bestimmung der Wahlordnung, die vorgesehen hatte, dass bei
Einreichung nur eines gültigen Wahlvorschlags das weitere
Abstimmungsverfahren in dem jeweils betroffenen Wahlkreis
zu entfallen hat (§ 21 Abs. 3 ZÄKWO), zu streichen ist.
Am 30. April 2012 wurde im Bundesgesetzblatt das „Zahnärztliche Assistenz-Gesetz“ veröffentlicht, das zum größten
Aktuelles
Teil mit 1. Jänner 2013 in Kraft getreten ist und Novellierungen des Zahnärzte- und des Zahnärztekammergesetzes
beinhaltete. Durch diese umfangreiche Gesetzesnovelle
wurde der Beruf der zahnärztlichen Assistenz samt der Weiterbildung zur Prophylaxeassistenz gemeinsam mit der Ausbzw. Weiterbildung dazu gesetzlich geregelt, sowie kleinere
Klarstellungen im Zahnärztegesetz getroffen. Weiters wurde
in Landeszahnärztekammern mit mehr als 1.000 Mitgliedern
die Funktion eines zweiten Vizepräsidenten geschaffen.
Am 23. Mai 2013 wurde das 1. VerwaltungsgerichtsbarkeitsAnpassungsgesetz - Bundesministerium für Gesundheit
veröffentlicht, das Änderungen des Zahnärzte- und des
Zahnärztekammergesetzes beinhaltet, mit denen im Wesentlichen die Auswirkungen der Einführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit auf den zahnärztlichen Berufsstand
GH¿QLHUW ZXUGHQ 'LH EHGHXWHQGVWH bQGHUXQJ EHWUDI GLH
Ersetzung der innerkameralen zweitinstanzlichen Verfahren
durch Landesverwaltungsgerichte bzw. das Bundesverwaltungsgericht.
Am 30. September 2013 wurde die Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über die Ausbildung und das
4XDOL¿NDWLRQVSUR¿OGHU=DKQlU]WOLFKHQ$VVLVWHQ]XQGEHU
GLH:HLWHUELOGXQJXQGGDV4XDOL¿NDWLRQVSUR¿OGHU3URSK\laxeassistenz (ZASS-Ausbildungsverordnung - ZASS-AV)
veröffentlicht.
Jahresbericht 2013
Im Rahmen der Österreichischen Zahnärztekammer wird ein
einheitliches Netzwerk betrieben, das die Österreichische
Zahnärztekammer gemeinsam mit allen Landeszahnärztekammern sowohl zu EDV- als auch zu Telefonie- und FaxZwecken benützt.
'LH %URV GHU /DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUQ EH¿QGHQ VLFK DQ
folgenden Adressen:
Burgenland:
Kärnten:
Niederösterreich:
Oberösterreich:
Salzburg:
Steiermark:
Tirol:
Vorarlberg:
Wien:
1010
9020
3100
4010
5020
8010
6020
6850
1010
Wien, Kohlmarkt 11/6
Klagenfurt, Neuer Platz 7/1
St. Pölten, Kremser Gasse 20
Linz, Spittelwiese 8/1
Salzburg, Rochusgasse 4
Graz, Marburger Kai 51/2
Innsbruck, Anichstraße 7/5
Dornbirn, Schulgasse 19/1
Wien, Kohlmarkt 11/6
Die Abrechnungsstellen der Österreichischen ZahnärztekamPHUXQGGHU/DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUIU:LHQEH¿QGHQVLFK
an der Adresse 1010 Wien, Weihburggasse 10 - 12.
Am 21. Oktober 2013 wurde eine Änderung der Zahnärzte(:54XDOL¿NDWLRQVQDFKZHLV9HURUGQXQJ=b(:59
Novelle 2013) veröffentlicht, mit der die Auswirkungen
des EU-Beitritts von Kroatien mit 1. Juli 2013 umgesetzt
wurden.
Organisation
Die Österreichische Zahnärztekammer hat ihren Sitz in
1010 Wien, Kohlmarkt 11/6.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at
7
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Personelle Veränderungen in den Organen
GHUgVWHUUHLFKLVFKHQ=DKQlU]WHNDPPHUXQG
GHU/DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUQ
SALZBURG:
Präsident: DDr. Martin HÖNLINGER
Vizepräsidentin: MR Dr. Margarita GRADL
Im Jahr 2013 gab es keine personellen Veränderungen in
den Organen der Österreichischen Zahnärztekammer und
der Landeszahnärztekammern.
STEIERMARK:
Präsident: Dr. Reinhard FÜRTINGER
Vizepräsident: Dr. Erwin BERNKLAU
Der Bundesvorstand der Österreichischen ZahnärzteNDPPHUhatte damit 2013 folgende Zusammensetzung:
TIROL:
Präsident: MR Dr. Wolfgang KOPP
Vizepräsident: MR DDr. Paul HOUGNON
Präsident:
OMR DDr. Hannes WESTERMAYER, Wien
Vizepräsidenten: MR Dr. Wolfgang DONEUS, Oberösterreich
MR DI Dr. Karl Anton REZAC, Kärnten
MR Dr. Wolfgang KOPP, Tirol
Finanzreferent: MR Dr. Gerhart BACHMANN, Vorarlberg
Der Bundesausschuss der Österreichischen ZahnärzWHNDPPHUhatte im Jahr 2013 folgende personelle Zusammensetzung:
BURGENLAND:
Präsident: Prof. Dr. Herbert HAIDER
Vizepräsident: Dr. Peter SCHOPF
KÄRNTEN:
Präsident: MR DI Dr. Karl Anton REZAC
Vizepräsident: MR Dr. Bernhard EXELI
NIEDERÖSTERREICH:
Präsident: MR DDr. Hannes GRUBER
Vizepräsident: OMR Dr. Alois BORS
OBERÖSTERREICH:
Präsident: MR Dr. Wolfgang DONEUS
Vizepräsident: MR Dr. Hans SCHRANGL
OMR DDr. Hannes Westermayer
Präsident
8
MR Dr. Wolfgang Doneus
Vizepräsident
www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
VORARLBERG:
Präsident: MR Dr. Gerhart BACHMANN
Vizepräsident: Dr. Georg RÜSCHER
WIEN:
Präsident: OMR DDr. Hannes WESTERMAYER
Vizepräsident: Dr. Thomas HOREJS
Vizepräsident: DDr. Claudius RATSCHEW
Die /DQGHVDXVVFKVVHGHU/DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUQ
haben in der laufenden Funktionsperiode bis 2016 folgende
Zusammensetzung:
BURGENLAND:
Präsident: Prof. Dr. Herbert HAIDER
Vizepräsident: Dr. Peter SCHOPF
Finanzreferent: Dr. Peter PAUR
Referent für Fortbildung: Dr. Ernst Michael REICHER
KÄRNTEN:
Präsident: MR DI Dr. Karl Anton REZAC
Vizepräsident: MR Dr. Bernhard EXELI
Finanzreferent: DDr. Georg KOFFLER
Referent für Fortbildung: DDr. Martin ZAMBELLI
Referent für Kassenangelegenheiten: Dr. Christian SANTNER
MR DI Dr. Karl Anon Rezac
Vizepräsident
MR Dr. Wolfgang Kopp
Vizepräsident
MR Dr. Gerhart Bachmann
Finanzreferent
Aktuelles
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: DDr. Martin WIEGELE
Referent für
Wahlzahnärztinnen/-ärzte: Dr. Christian SEMMELROCK
NIEDERÖSTERREICH:
Präsident: MR DDr. Hannes GRUBER
Vizepräsident: OMR Dr. Alois BORS
Finanzreferent: Dr. Helmut HAIDER
Referentin für Patientenberatung,
-schlichtung und Forensik: DDr. Karin HAGER
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit,
Niederösterreichische Zahnärztezeitung
und Prophylaxeschule: Dr. Michaela HÖBARTH-HAYDN
Referent für Kassenangelegenheiten, Assistentinnenschule
und Fortbildung: Dr. Johann KELLNER, MDSc
Referent für Wahlzahnärzte und
Privatzahnärzte: DDr. Gustav KRISCHKOVSKY
5HIHUHQWIUEHWULHEVWHFKQ$XÀDJHQDUEHLWVPHGL]LQ
Bereiche und Qualitätssicherung: Dr. Sven ORECHOVSKY
Referentin für Wohlfahrtsfonds und versicherungstechnische
Angelegenheiten: DDr. Gerda SEILER
OBERÖSTERREICH:
Präsident: MR Dr. Wolfgang DONEUS
Vizepräsident: MR Dr. Hans SCHRANGL
Finanzreferent: Dr. Friedrich TÜCHLER
Referent für Prophylaxe: Dr. Thomas MESSNER
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: MR Dr. Wolfgang KOLLER
Referent für Notdienst: Prim. Dr. Reinhard BAUER
Referent für Qualitätssicherung
und Prophylaxe: MR Dr. Thomas SCHMIDINGER
SALZBURG:
Präsident: DDr. Martin HÖNLINGER
Vizepräsidentin: MR Dr. Margarita GRADL
Finanzreferent: Dr. Walter KEIDEL
Referent für Kassenangelegenheiten: MR Dr. Herbert EDER
Referent für Fortbildung: Dr. Wolfgang ECKER
Prof. Dr. Herbert Haider
Burgenland
Dr. Peter Schopf
Burgenland
Jahresbericht 2013
STEIERMARK:
Präsident: Dr. Reinhard FÜRTINGER
Vizepräsident: Dr. Erwin BERNKLAU
Finanzreferent: DDr. Christof RUDA
Referent für Ausbildungsangelegenheiten
und Dres. Med. Dent: Univ.-Prof. Dr. Gerwin ARNETZL
Referent für Qualitätssicherung
XQGWHFKQLVFKH%HWULHEVDXÀDJHQ'U3HWHU.$7(5/
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Michael RUCKENSTUHL
Referentin für Fortbildung: Dr. Veronika SCARDELLI
TIROL:
Präsident: MR Dr. Wolfgang KOPP
Vizepräsident: MR DDr. Paul HOUGNON
Finanzreferent: MR Dr. Hans Georg AN DER LAN
Referent für Kassenangelegenheiten: Dr. Anton Peter FINK
Referentin für Wahlzahnärzte: Dr. Ursula GRÖMMER
Referent für Fortbildung: Dr. Elvis GUGG
Referent für Qualitätssicherung: MR Dr. Bernhard RHOMBERG
VORARLBERG:
Präsident: MR Dr. Gerhart BACHMANN
Vizepräsident: Dr. Georg RÜSCHER
Finanzreferent: MR Dr. Rainer WÖSS
Referent für
Zahnarztassistentinnenschule: Dr. Klaus WURZINGER
Referent für Qualitätssicherung: Dr. Wolfgang BURGER
WIEN:
Präsident: OMR DDr. Hannes WESTERMAYER
Vizepräsident: Dr. Thomas HOREJS
DDr. Claudius RATSCHEW
Finanzreferent: Dr. Heribert GMACH
5HIHUHQWIUEHWULHEVWHFKQLVFKH$XÀDJHQ
und Qualitätssicherung: MR Dr. Franz HASTERMANN
Referent für Forensik
und Schlichtung: Dr. Thomas FRANCAN
Referent für Fortbildung: Prof. DDr. Franz Karl TUPPY
MR Dr. Bernhard Exeli
Kärnten
MR DDr. Hannes Gruber
Niederösterreich
OMR Dr. Alois Bors
Niederösterreich
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at
9
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Referentin für Frauenangelegenheiten
und Soziales: Dr. Martina GREDLER
Referent für Hochschulangelegenheiten:
Univ.-Ass. DDr. Martin KRAINHÖFNER
Referent für
Kassenangelegenheiten: OMR Dr. Günther RIEFLER
Referentin für
Komplementärzahnmedizin: MR Dr. Eva Maria HÖLLER
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Prof. OMR Dr. Otmar SEEMANN
Referent für Niederlassung und
Privatzahnärzte: OMR Dr. Gerhard RATZENBERGER
Dr. G. RÜSCHER, Vorarlberg
Dr. T. HOREJS, Wien
DDr. C. RATSCHEW, Wien
(* Stimmberechtigtes Mitglied)
D
er Bundesausschuss der Österreichischen Zahnärztekammer hielt im Jahr 2013 drei Sitzungen und zwar am
21. Juni, 4. Oktober und am 13. Dezember ab.
Sitzung am 21. Juni 2013 (Wien):
Sitzungen der Organe
GHUgVWHUUHLFKLVFKHQ=DKQlU]WHNDPPHU
Dieser Sitzung wurden die Finanzreferenten der Landeszahnärztekammern beigezogen.
Bundesausschuss
Zunächst wurde dem Bundesausschuss ein Zwischenbericht
über den Ablauf und die Ergebnisse der Aufklärungsaktion
der ÖZÄK zum Thema „ZahnSteinzeit“ erstattet, der in
ZHLWHQ%HUHLFKHQGXUFKDXVSRVLWLYDXV¿HO
Der Bundesausschuss der Österreichischen Zahnärztekammer setzte sich im Jahr 2013 aus folgenden Personen
zusammen:
OMR DDr. H. WESTERMAYER, Wien - Präsident *
MR Dr. W. DONEUS, Oberösterreich - Vizepräsident *
MR DI Dr. K. A. REZAC, Kärnten - Vizepräsident *
MR Dr. W. KOPP, Tirol - Vizepräsident *
MR Dr. G. BACHMANN, Vorarlberg - Finanzreferent *
Prof. Dr. H. HAIDER, Burgenland *
Dr. P. SCHOPF, Burgenland
MR Dr. B. EXELI, Kärnten
MR DDr. H. GRUBER, Niederösterreich *
OMR Dr. A. BORS, Niederösterreich
MR Dr. H. SCHRANGL, Oberösterreich
DDr. M. HÖNLINGER, Salzburg *
MR Dr. M. GRADL, Salzburg
Dr. R. FÜRTINGER, Steiermark *
Dr. E. BERNKLAU, Steiermark
MR DDr. P. HOUGNON, Tirol
MR Dr. Hans Schrangl
Oberösterreich
DDr. Martin Hönlinger
Salzburg
10 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Anschließend wurden mehrere aktuelle Ansuchen zur Verlegung bzw. Erweiterung von Kassenambulatorien beraten
sowie über eine positive Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs berichtet, der neuerlich bestätigt hat, dass
die Österreichische Zahnärztekammer bei Bedarfsprüfungsverfahren zur Verlegung bzw. Erweiterung genau so
Parteistellung hat wie bei der Neuerrichtung von Kassenzahnambulatorien.
Außerdem wurden der Rechnungsabschluss 2012 der
Österreichischen Zahnärztekammer und der Abrechnungsstelle der ÖZÄK einstimmig genehmigt und die Rechnungsabschlüsse der Landeszahnärztekammern zur Kenntnis
genommen.
Weiters wurde berichtet, dass der Vizepräsident der Landeszahnärztekammer für Oberösterreich MR Dr. H. Schrangl
MR Dr. Margarita Gradl
Salzburg
Dr. Reinhard Fürtinger
Steiermark
Dr. Erwin Bernklau
Steiermark
Aktuelles
zum Generalsekretär der Europäischen Regionalorganisation
(ERO) des Weltverbands der Zahnärzte (FDI) gewählt wurde.
Im Rahmen eines weiteren Tagesordnungspunktes wurde
beschlossen, das bisherige Frauenreferat der ÖZÄK in „Referat für Frauenangelegenheiten und Gender Mainstreaming
(Gleichstellung)“ umzubenennen.
Außerdem wurden einstimmig die Autonomen Honorarrichtlinien 2013/2014 (AHR) der ÖZÄK und das Fortbildungsprogramm für Zahnärztliche Assistentinnen und
Prophylaxeassistentinnen beschlossen.
Jahresbericht 2013
setzes mit € 1.624,- festsetzt. Ab dieser Grenze ist jedenfalls
ein schriftlicher Heil- und Kostenplan zu erstellen.
Danach wurde von den zuständigen Referenten über den
Ablauf des Monats der Mundgesundheit, über den von der
Österreichischen Zahnärztekammer erarbeiteten Hygieneleitfaden, über die Verlängerung der Frist zur Überprüfung zahnärztlicher Röntgengeräte von 2 auf 4 Jahre,
über den Start des neuen dreijährigen Ausbildungskurses
zur zahnärztlichen Assistentin in Oberösterreich und über
GHQ$EODXIGHVJOHLFK]HLWLJVWDWW¿QGHQGHQgVWHUUHLFKLVFKHQ
Zahnärzte-Kongresses in Graz berichtet.
Sitzung am 4. Oktober 2013 (Graz):
Sitzung am 13. Dezember 2013 (Wien):
Im Rahmen seines Berichts zog der Präsident eine Bilanz der
Aufklärungsaktion „ZahnSteinzeit“, die höchst erfolgreich
verlaufen ist, sowohl was die Reaktion der Kollegenschaft
als auch das Presseecho betrifft.
Daran anschließend wurde über ein erstes Gespräch mit
dem neuen für Vertragspartnerangelegenheiten zuständigen
Generaldirektor Mag. Wurzer berichtet, das als Startschuss
für die Fortsetzung der seitens des Hauptverbands auf Eis
gelegten Gespräche zum Projekt „Zahn NEU“ dienen sollte.
Weiters wurde auch die Möglichkeit der Schaffung eines
Fachzahnarztes für Kieferorthopädie entsprechend den
europarechtlichen Vorgaben besprochen, wobei neuerlich
festgestellt wurde, dass die ÖZÄK im Prinzip für die Schaffung
eines diesbezügliches Fachzahnarzttitels ist, dass dies aber
erst dann sinnvoll sei, wenn die Mehrzahl der registrierten
Zahnärzte über die dazu notwendige Quellausbildung - das
Studium der Zahnmedizin - verfüge.
Nach der Berichterstattung über laufende Ambulatoriumsverfahren wurde die Grenzwertverordnung 2013 beschlossen,
die den Grenzwert nach den Bestimmungen des Zahnärztege-
MR DDr. Paul Hougnon
Tirol
Dr. Georg Rüscher
Vorarlberg
Zu dieser Sitzung des Bundesausschusses wurden die Finanzreferenten der Landeszahnärztekammern hinzugezogen.
Im Rahmen seines Berichts ging der Präsident auf das gerade aktuell vorliegende Programm der neuen österreichischen Bundesregierung ein, das auch Aussagen betreffend
die Zahnmedizin beinhaltet. So soll es zukünftig für Kinder
und Jugendliche festsitzenden Zahnersatz und festsitzende
Kieferorthopädie genau so wie Mundhygieneleistungen als
Kassenleistungen geben, wobei die Frage der Finanzierung
dieser Leistungen noch ungeklärt erscheint. In diesem Zusammenhang beschließt der Bundesausschuss, dass die ÖZÄK eine
Presseerklärung zum Regierungsprogramm abgeben wird.
Außerdem berichtet der Präsident über den jährlichen Erhöhungsfaktor für die Kassenhonorare, der diesmal in einer
Höhe von 1,83 % ausfallen wird und somit leicht über der
DNWXHOOHQ,QÀDWLRQVUDWHOLHJHQZLUG
Anschließend wurde über eine wichtige für die ÖZÄK positive
Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs berichtet, der
im Zusammenhang mit dem Zahnambulatorium der Kärntner
Dr. Thomas Horejs
Wien
DDr. Claudius Ratschew
Wien
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 11
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Gebietskrankenkasse in Villach ausdrücklich festgehalten
hat, dass auch so genannte Prophylaxestühle in Kassenzahnambulatorien als vollwertige Zahnbehandlungsstühle zu
zählen sind und daher nicht ohne entsprechendes Bedarfsprüfungsverfahren installiert werden dürfen.
Sitzungen des Bundesvorstands fanden am 15. Mai, 4. September und am 13. November 2013 statt.
Der Jahresvoranschlag 2014 der Österreichischen Zahnärztekammer und der Abrechnungsstelle der ÖZÄK wurden
einstimmig beschlossen, die Jahresvoranschläge der Landeszahnärztekammern zur Kenntnis genommen sowie die Rechnungsprüfer für das Jahr 2014 gewählt. Außerdem wurde
in dieser Sitzung die Beitragsordnung 2014 beschlossen.
Im Rahmen dieser Sitzung wurde zunächst die unmittelbar
vorher stattgefundene Pressekonferenz im Rahmen der
Aufklärungsaktion „ZahnSteinzeit“ und die dabei geäußerten Interessenschwerpunkte der anwesenden Journalisten
besprochen.
Die Sitzung wurde mit ausführlichen Berichten der Referenten der Österreichischen Zahnärztekammer und mit einer
Übersicht über die aktuellen Ereignisse in den jeweiligen
Landeszahnärztekammern abgeschlossen.
Sitzung am 15. Mai 2013 (Wien):
Außerdem wurde über die beim Verwaltungsgerichtshof
gewonnenen Verfahren betreffend die Errichtungsgenehmigungen für niederösterreichische Zahnambulatorien, über
neu eingeleitete Verfahren gegen gewerbliche Unternehmen,
die Zahnbleaching anbieten und über die voraussichtlichen
Auswirkungen der Einführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit berichtet.
Bundesvorstand
D
er Bundesvorstand der Österreichischen Zahnärztekammer setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
OMR DDr. H. WESTERMAYER, Wien - Präsident
MR Dr. W. DONEUS, Oberösterreich - Vizepräsident
MR DI Dr. K. A. REZAC, Kärnten - Vizepräsident
MR Dr. W. KOPP, Tirol - Vizepräsident
MR Dr. G. BACHMANN, Vorarlberg - Finanzreferent
Laut einem entsprechenden Beschluss des Bundesausschusses am 14. Dezember 2012 ist ab diesem Zeitpunkt MR DDr.
H. GRUBER, Niederösterreich, den Sitzungen des Bundesvorstands als Präsidialreferent beizuziehen.
12 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Sitzung am 4. September 2013 (Wien):
Diese Sitzung wurde als 3UlVLGHQWHQNRQIHUHQ] unter
Beiziehung aller Präsidenten der Landeszahnärztekammern
abgehalten.
Dabei wurde zunächst berichtet, dass der neue für Vertragspartnerangelegenheiten zuständige Generaldirektor
des Hauptverbands Mag. Wurzer an die ÖZÄK wegen eines
Gesprächstermins zur Weiterführung der Verhandlungen
zum Projekt „Zahn NEU“ herangetreten ist und dass ein
diesbezüglicher Termin für Mitte September vereinbart
wurde.
Aktuelles
Außerdem wurde der Vorstoß der Salzburger GKK diskutiert, die erstmals mittels Satzungsänderung Teile des zahnärztlichen Kassenhonorarkatalogs und zwar die Indikationen
j) und k) für die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung
außer Kraft setzen will, und eine politische und rechtliche
Bewertung dieses Vorgehens vorgenommen.
Jahresbericht 2013
Auslandsreferat
Referent:
VP MR Dr. W. Doneus, OÖ
Sitzung am 13. November 2013 (Wien):
Das Auslandsreferat hat die Aufgabe, alle Aufgaben der Österreichischen Zahnärztekammer mit
Auslandsbezug wahrzunehmen.
Dazu gehört die Vertretung der
Interessen der österreichischen
Zahnärzte auf europäischer Ebene und im Rahmen der Weltorganisation der Zahnärzte (FDI) ebenso wie die Kontakte mit
befreundeten ausländischen zahnärztlichen Organisationen.
In dieser Sitzung wurde darüber diskutiert, ob und mit welchen Themen die erfolgreiche Aufklärungsaktion der ÖZÄK
„ZahnSteinzeit“ fortgeführt werden soll. Beschlossen wurde
dazu, dass jede Landeszahnärztekammer die ihr wichtigen
Themen für eine Fortsetzung der Aktion übermitteln soll.
Danach kann über die Fortführung entschieden werden.
VP MR Dr. Doneus wurde in der CED-Vollversammlung am
23. November 2012 für weitere 3 Jahre zum Präsidenten
dieser europäischen Zahnärzteorganisation, die seit 1961
existiert und 32 nationale zahnärztliche Standesorganisationen in 30 Staaten mit über 330.000 Zahnärzten repräsentiert, gewählt.
Im Rahmen der Besprechung verschiedener rechtlicher Angelegenheiten wurde der Vorschlag der ÖZÄK für die Besetzung
der verschiedenen Senate des neuen Bundesverwaltungsgerichts beschlossen und über verschiedene laufende Verfahren
nach dem Unlauterer-Wettbewerb-Gesetz (UWG) berichtet.
Im Jahr 2013 wurden im Rahmen des Auslandsreferats
nachstehende Termine von folgenden Teilnehmern wahrgenommen:
Weitere Themen der Sitzung waren Berichte über verschiedene rechtliche Angelegenheiten betreffend Kassenzahnambulatorien und ein notwendig gewordenes Verfahren zur
Entziehung einer zahnärztlichen Berufsberechtigung.
Referate der
gVWHUUHLFKLVFKHQ=DKQlU]WHNDPPHU
In der Österreichischen Zahnärztekammer waren 2013 folgende Referate eingerichtet:
11. - 12. 1.
Trilateres Treffen BZÄK/SSO/ÖZÄK, Lindau, Deutschland
Präs. OMR DDr. Westermayer, VP MR Dr. Doneus,
MR Dr. Bachmann
28. - 29. 1.
CED-Büro, Gespräch EU-Kommission, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus
22. 2.
ERO-Arbeitsgruppe „Dental Team“ Vorbesprechung,
Frankfurt, Deutschland
MR Dr. Schrangl
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 13
Aktuelles
Jahresbericht 2013
23. 2.
ERO-Arbeitsgruppe „Dental Team“, Rom, Italien
MR Dr. Schrangl
5. 3.
Mundgesundheit in Europa, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus
22. 3.
CED-Vorstand, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus, KAD Dr. Krainhöfner
10. 4.
Treffen CED - CPME, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus
19. – 20. 4.
ERO-Vollversammlung, Potsdam, Deutschland
VP MR Dr. Doneus, MR Dr. Schrangl, KAD Dr. Krainhöfner
23. – 25. 5.
CED-Vollversammlung, Dublin, Irland
VP MR Dr. Doneus, MR Dr. Schrangl, KAD Dr. Krainhöfner
11. 6.
60 Jahr-Feier Bundeszahnärztekammer, Berlin, Deutschland
KAD Dr. Krainhöfner
26. - 31. 8.
FDI Jahresweltkongress, Istanbul, Türkei
VP MR Dr. Doneus, VP MR DI Dr. Rezac, MR Dr. Schrangl,
KAD Dr. Krainhöfner
29. 8.
ERO-Vollversammlung, Istanbul, Türkei
VP MR Dr. Doneus, VP MR DI Dr. Rezac, MR Dr. Schrangl,
KAD Dr. Krainhöfner
13. 9.
CED-Vorstand, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus, KAD Dr. Krainhöfner
18. 9.
Europatag BZÄK, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus
20. - 22. 9.
Sommeruniversität CNSD, Nizza, Frankreich
VP MR Dr. Doneus
24. 9.
Anhörung Freie Berufe EWSA, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus, KAD Dr. Krainhöfner
27. 9.
Slowakischer Zahnärztetag, Bratislava, Slowakei
VP MR Dr. Doneus
10. - 11. 10.
Prague Dental Days, Prag, Tschechien
VP MR Dr. Doneus
25. - 26. 10.
Bayerischer Zahnärztetag, München, Deutschland
Präs. OMR DDr. Westermayer, VP MR Dr. Doneus,
MR Dr. Schrangl, KAD Dr. Krainhöfner
7. - 8. 11.
Deutscher Zahnärztetag, Frankfurt, Deutschland
VP MR Dr. Doneus, KAD Dr. Krainhöfner
15. - 16. 11.
Generalversammlung ANDI, Rom, Italien
VP MR Dr. Doneus
15. - 16. 11.
ERO Arbeitsgruppe „Integration“, Moskau, Russland
MR Dr. Schrangl
20. - 22. 11.
CED-Vollversammlung, Brüssel, Belgien
VP MR Dr. Doneus, MR Dr. Schrangl, KAD Dr. Krainhöfner
Die personelle Betreuung des Auslandsreferats erfolgte durch
Frau Poscharnegg und Frau Antosch. Die erforderlichen
Flug- und Hotelbuchungen sowie sonstigen administrativen
Aufgaben wie die Vorbereitung der Sitzungen wurden von
ihnen wahrgenommen.
14 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Finanzreferat
Referent:
MR Dr. G. Bachmann, Vorarlberg
Rechnungsprüfer:
MR Dr. H. Schrangl, Oberösterreich
MR Dr. H. G. An der Lan, Tirol
Der Finanzreferent ist im Gegensatz
zu den anderen Referenten ausdrücklich als Organ der Österreichischen Zahnärztekammer
im Zahnärztekammergesetz verankert.
Er hat die wirtschaftlichen Belange der Kammer unter Beachtung der Grundsätze der 6SDUVDPNHLW:LUWVFKDIWOLFKNHLW
XQG =ZHFNPl‰LJNHLW bei der Erfüllung der gesetzlichen
Aufgaben wahrzunehmen.
Im Rahmen dieser Funktion hat er den jährlichen Jahresvoranschlag und Rechnungsabschluss der Österreichischen
Zahnärztekammer zu erarbeiten, sowie Vorschläge für die
Festsetzung der Höhe der Kammerbeiträge und sonstiger
Gebühren vorzulegen.
Am 21. Juni und am 13. Dezember 2013 wurden Sitzungen
aller Finanzreferenten der Landeszahnärztekammern in
Wien abgehalten, bei denen wichtige Koordinierungsaufgaben wahrgenommen und die Grundzüge der Finanzgebarung
der ÖZÄK und der Landeszahnärztekammern festgelegt
wurden.
Des Weiteren wurden auch Anträge wegen Beitragsangelegenheiten betreffend Beiträge an die Landeszahnärztekammern, die an die Österreichische Zahnärztekammer herangetragen wurden, vom Finanzreferenten
behandelt.
Im Rahmen des Referats wurden die ODXIHQGHQ¿QDQ]LHOlen Angelegenheiten der Kammer erledigt, so dass bei
jederzeit vorhandener Zahlungsbereitschaft der Kammer
der optimale Veranlagungsertrag erwirtschaftet wurde. Zur
Erreichung dieses Ziels waren zahlreiche Gespräche mit den
Banken, die die Österreichische Zahnärztekammer betreuen,
erfolgreich geführt.
Die personelle Betreuung des Finanzreferats erfolgte in
erster Linie durch Frau Windisch-Kainz sowie Frau
Fuhrmann-Klinger, Frau Poscharnegg und Herrn Kwasny. In diesem Rahmen wurden 2013 alle Besprechungen,
Sitzungen sowie Dienstreisen abgerechnet, die gesetzlich
YHUSÀLFKWHQGHQ 0LWWHLOXQJHQ DQ GLH )LQDQ]lPWHU HUVWHOOW
und das Fakturen- und Mahnwesen der Österreichischen
Zahnärzte-Zeitung betreut.
Aktuelles
Fortbildungsreferat
Referent:
Prof. Dr. H. Haider, Burgenland
Die Hauptaufgabe des Fortbildungsreferats liegt einerseits in der
Approbation und Registrierung von
Fortbildungsveranstaltungen sowie
der Wartung des Fortbildungskalenders und andererseits in der Ausstellung von Fortbildungsdiplomen und der Verwaltung der
von den Kammermitgliedern erworbenen Fortbildungspunkte.
Im Jahr 2013 erfolgte keine Novellierung der Fortbildungsrichtlinie der Österreichischen Zahnärztekammer.
Insgesamt wurden im Jahr 2013 625 Fortbildungsdiplome
der Österreichischen Zahnärztekammer ausgestellt.
Der Fortbildungsreferent der Kammer Prof. Dr. Haider ist
gleichzeitig auch Präsident der Österreichischen GesellVFKDIWIU=DKQ0XQGXQG.LHIHUKHLONXQGHg*=0.,
der besonders traditionsreichen und wichtigsten österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft der Zahnmedizin.
In Zusammenarbeit mit der Ä=DKQNURQH³ und der Zeitung
der ÖGZMK „Stomatologie“ werden auch Literaturfortbildungen angeboten, wobei durch die richtige Beantwortung
der gestellten Fragen zusätzliche Punkte für die Erlangung
des zahnärztlichen Fortbildungsdiploms erworben werden
können.
Die personelle Betreuung des Fortbildungsreferats erfolgte
durch Frau Baumgartner, Frau Antosch und Frau Engel. In diesem Rahmen wurden die eingelangten Ansuchen
um Anerkennung von Fortbildungspunkten überprüft, die
approbierten Ansuchen an die jeweiligen Veranstalter weitergeleitet und die Veranstaltungen in den Fortbildungskalender
der ÖZÄK eingetragen.
Neben der Ausstellung der Fortbildungsdiplome wurden die
jeweils erlangten Fortbildungspunkte den Fortbildungskonten
der teilnehmenden Zahnärzte gut
geschrieben.
Referat für
Frauenangelegenheiten
und Gender Mainstreaming
(Gleichstellung)
Referentin:
MR Dr. M. Gradl, Salzburg
Jahresbericht 2013
Dieses Referat wurde durch Beschluss des konstituierenden
Bundesausschusses im Jahr 2011 eingerichtet und 2013
umbenannt. Zielsetzung ist es, einerseits die durch den ständig steigenden Frauenanteil eintretenden Veränderungen im
]DKQlU]WOLFKHQ%HUXIVELOGJHQDXHU]XGH¿QLHUHQDQGHUHUVHLWV
die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Zahnärztinnen
ihren Beruf unter möglichst optimalen Voraussetzungen
ausüben können und generell die Gleichstellung zwischen
den Geschlechtern anzustreben.
2013 hat die Referentin mit wichtigen Vertretern der Politik in
gVWHUUHLFK.RQWDNWHJHSÀHJWXPGLHVHDXIGLH%HVRQGHUKHLten, die die Ausübung des zahnärztlichen Berufs gerade für
Frauen bedeutet, hinzuweisen und politische Unterstützung
für notwendige Projekte zu erlangen. Während diese Kontakte durchaus erfolgreich verliefen und auch überwiegend
interessierte Reaktionen gezeigt haben, ist ein Gespräch mit
dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger leider erst 2014 möglich.
Im September 2013 hat die Referentin am 5. Weimarer
Forum für Zahnärztinnen teilgenommen hat, welches vom
Kompetenznetzwerk deutscher Zahnärztinnen ZoRA organisiert wurde. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die für Frauen
notwendigen Rahmenbedingungen, die für die Vereinbarkeit
von zahnärztlichem Beruf und Familie notwendig sind, zu
schaffen. Ein Ziel kann es sein, ein ähnliches Netzwerk auch
in Österreich zu etablieren.
Ebenfalls im Jahr 2013 ist es erstmals gelungen, ein Österreich weites Treffen aller Frauenreferentinnen der einzelnen
Landeszahnärztekammern zu organisieren, damit die Basis
für die Arbeit des Referats weiter verbreitert werden kann.
Die personelle Betreuung des Referates für Frauenangelegenheiten und Gender Mainstreaming (Gleichstellung) erfolgte
durch KAD Dr. Krainhöfner und Frau Windisch-Kainz.
Kassenreferat
Referent: VP MR DI Dr. K. A. Rezac,
Kärnten
Das Kassenreferat hat sich im Jahr
2013 im Wesentlichen mit den
Auswirkungen des Verhandlungsstopps des Hauptverbands der
österreichischen Sozialversicherungsträger betreffend das Projekt
„Zahn NEU“, mit der Erweiterung
des Leistungsumfangs der Kassenzahnambulatorien und mit den ersten Ankündigungen zur
Einführung der so genannten Gratis-Zahnspange befasst.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 15
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Außerdem wurden im Rahmen des Kassenreferats die Autonomen Honorarrichtlinien 2013/2014 erarbeitet,
sowie die Gespräche zum Honorarsteigerungsfaktor für die
Kassentarife (+ 1,83 % ab 1. Jänner 2014) geführt.
'LHVHU$XÀLVWXQJLVW]XHQWQHKPHQGDVVetwas weniger die
Hälfte der Entscheidungen zu Gunsten der Patienten und
etwas mehr als die Hälfte zu Gunsten der behandelnden
Zahnärzte gefallen sind.
Die personelle Betreuung des Kassenreferats erfolgte durch
Frau Poscharnegg, die die jeweiligen Sitzungen vorbereitete und betreute.
Nachfolgend eine Darstellung der in den einzelnen Landespatientenschlichtungsstellen im Jahr 2013 angefallenen
Schlichtungsfälle:
Da die Behandlung von Patientenbeschwerden in den einzelnen Landeszahnärztekammern unterschiedlich vorgenommen wird, ist diese Statistik unter dem Vorbehalt zu lesen,
dass es Landeszahnärztekammern gibt, in denen eine weitaus größere Anzahl von Fällen im Rahmen der Beratungsstelle
der jeweiligen LZÄK erledigt werden (z. B. wurden in Wien
204 Fälle im Rahmen der Beratungsstelle gegenüber 2 Fällen
LP5DKPHQGHURI¿]LHOOHQ3DWLHQWHQVFKOLFKWXQJHUOHGLJW
Referat für
Patientenschlichtung
Referent:
Dr. P. Österreicher, Steiermark
Wesentliche Aufgabe des Referats
ist die organisatorische und inhaltliche Abwicklung der Bundespatientenschlichtungsstelle.
Diese stellt die Berufungsinstanz
der Patientenschlichtungsstellen der Landeszahnärztekammern dar. Der zuständige
Referent der ÖZÄK ist gleichzeitig Vorsitzender der Bundespatientenschlichtungsstelle,
als Beisitzer fungieren eine Vertreterin der
Bundesarbeitskammer und DDr. Hönlinger
(Salzburg), sowie als rechtskundiger Berater KAD Dr. Krainhöfner.
Im Jahr 2013 wurden 20 Berufungen gegen
Entscheidungen der Landespatientenschlichtungsstellen bei der Bundespatientenschlichtungsstelle eingebracht.
Aus den oben dargelegten Zahlen ergibt sich, dass 46 %
der Entscheidungen zu Gunsten der Patienten und 54 %
zu Gunsten der behandelnden Zahnärzte gefallen sind.
Fälle
pro Patient
Burgenland
2
1
Kärnten
-
1
28
14
14
OÖ
16
5
11
Salzburg
38
16
15
Steiermark
22
5
12
5
Tirol
36
10
11
15
Vorarlberg
20
10
8
2
2
-
2
164
61
73
Wien
Berufungsfälle
pro Patient
pro Zahnarzt
2
2
gesamt
Burgenland
-
Kärnten
-
NÖ
4
OÖ
-
Salzburg
8
1
6
Steiermark
1
1
-
Tirol
2
-
2
Vorarlberg
-
Wien
3
3
-
18 (2 offen)
7
10
16 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
RIIHQ]XUFNgezogen
NÖ
In der nachfolgenden Übersicht sind die
angefallenen Entscheidungen aufgelistet.
gesamt
pro Zahnarzt
]XUFNJH]RJHQ
1
1
30
Das Referat für Patientenschlichtung wurde
administrativ von Frau Mag. Hauer und
Frau Fuhrmann-Klinger betreut.
Aktuelles
Pressereferat
Referent:
DDr. C. Ratschew, Wien
Hauptaufgabe des Pressereferats ist
die Herausgabe der Österreichischen Zahnärzte-Zeitung (ÖZZ).
Jahresbericht 2013
Die personelle Betreuung des Pressereferats und insbesondere die Erstellung der Österreichischen Zahnärzte-Zeitung
erfolgten durch Frau König und Frau Windisch-Kainz
(Anzeigenleitung).
Prophylaxereferat
Referent: VP MR Dr. W. Kopp, Tirol
Diese ist 2013 in 13 Ausgaben
(10 reguläre Ausgaben, 3 Sondernummern - Honorarordnung mit den jeweils neuen
Kassenhonorartarifen, Hygieneleitfaden und Adaptierung
des Evaluierungsleitfadens) erschienen.
Als weitere wichtige Aufgabe des Referats ist die Herausgabe
des regelmäßigen Pressespiegels an die Funktionäre der
Österreichischen Zahnärztekammer zu betrachten. Im Jahr
2013 umfasste der Pressespiegel 117 Ausgaben mit 1.552
Presseartikeln.
Zu den Tätigkeiten im Zusammenhang mit der ÖZZ kommt
die Betreuung der verschiedenen Medien, die sich mit
zahnärztlichen Inhalten befassen, wie mehrere Fernseh-,
Radio- und Presseinterviews, das Aussenden von Presseinformationen und ähnliches.
Im Jahr 2013 standen dabei zwei Themen im Mittelpunkt
des öffentlichen Interesses:
Zum einen die von Gesundheitsminister Stöger in die Diskussion gebrachte so genannte „Gratis-Zahnspange“, die
zunächst im Wahlprogramm der SPÖ für die Nationalratswahl im September 2013 enthalten war und danach auch
in das Regierungsprogramm der Koalition aufgenommen
wurde.
Das andere Thema war die Informationskampagne der
Österreichischen Zahnärztekammer mit dem Titel „ZahnSteinzeit“. Im Rahmen dieser Kampagne wurde eine
erfolgreiche Pressekonferenz abgehalten und in 4 Etappen
Informationsfolder und Wartezimmerplakate an alle niedergelassenen Zahnärzte versendet. Die Aktion stieß nicht nur
auf großes Interesse einer breiten Medienöffentlichkeit, sondern erreichte ihr Ziel auch insofern als zahlreiche politische
Entscheidungsträger auf den Nachholbedarf in der sozialen
Zahnmedizin aufmerksam wurden, was dazu führte, dass das
Regierungsprogram gleich mehrfach auf den zahnärztlichen
Bereich Bezug nimmt.
Ebenfalls zu den Aufgaben des Pressereferenten gehören
die Betreuung der PR-Agenden der Österreichischen Zahnärztekammer und die Funktionen der Herausgeberschaft in
der „ZahnKrone“.
Das Referat betreut die Prophylaxeagenden der Österreichischen
Zahnärztekammer.
Zentrales Projekt dabei ist der
so genannte Monat der Mundgesundheit, eine Aktion die gemeinsam von der Österreichischen
Zahnärztekammer, dem Bundesministerium für Gesundheit,
der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie und
der Firma Colgate veranstaltet wird. Im Jahr 2013 wurde
bereits zum 11. Mal der September zum Monat der Mundgesundheit erklärt. Das Motto der Aktion hieß „Österreich
ZLUGNDULHVIUHL³.
Weiters vertritt der Prophylaxereferent die Österreichische
Zahnärztekammer in der Kommission „Zahnmedizin, Prophylaxe“ des Obersten Sanitätsrats. Im Jahr 2013 fanden
mehrere Sitzungen dieses Gremiums statt, bei denen teilweise wichtige Klarstellungen betreffend den zahnärztlichen
Tätigkeitsbereich erfolgten.
2013 wurde die Aktualisierung des bestehenden Österreichischen Prophylaxeprogramms der ÖZÄK veröffentlicht, womit den österreichischen Zahnärztinnen und Zahnärzten eine
wichtige Arbeitsunterlage zur Umsetzung des Prophylaxegedankens nunmehr wieder höchst aktuell zur Verfügung steht.
Außerdem befasste sich der Prophylaxereferent mit den
Inhalten der in den einzelnen Bundesländern angebotenen
Weiterbildungen zur Prophylaxeassistentin sowie mit der
Umsetzung der neuen Gesetzesbestimmungen zur Prophylaxeassistenz.
Die personelle Betreuung des Prophylaxereferats erfolgte durch Frau
Straub-Zirinn.
Referat für Qualitätssicherung
XQG0HGL]LQSURGXNWH
Referent:
Dr. T. Horejs, Wien
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 17
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Nach Abschluss des ersten Durchgangs der Ordinationsevaluierungen LP 5DKPHQ GHU YHUSÀLFKWHQGHQ 4XDlitätssicherung startete im Jahr 2013 der neue Durchgang,
was einen wesentlichen Fokus der Referatsarbeit darstellte.
Dazu wurde eine Novellierung der Qualitätssicherungsverordnung der Österreichischen Zahnärztekammer erarbeitet,
die einerseits Erfahrungen aus dem ersten Evaluierungszyklus berücksichtigte und die andererseits die neuen Bestimmungen des Kranken- und Kuranstaltengesetzes (KaKuG)
bezüglich der Evaluierung von zahnärztlichen Krankenanstalten umsetzte.
Diese Novelle wurde in einer Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats für Qualitätssicherung einer umfassenden
Diskussion unterzogen und danach beschlossen. Der Entwurf
wurde danach dem Gesundheitsminister zur Genehmigung
vorgelegt, der einige Änderungsvorschläge dazu erstattete.
Eine endgültige Finalisierung der neuen Verordnung ist für
2014 zu erwarten.
Im Rahmen der Weiterführung der regelmäßigen Evaluierung
der zahnärztlichen Ordinationen wurden im Jahr 2013 1.664
4XDOLWlWVVLFKHUXQJV]HUWL¿NDWHDXVJHVWHOOW
Weitere wichtige Aufgaben des Referats ergaben sich aus
Gesetzes- bzw. Verordnungsentwürfen im Bereich der techQLVFKHQ %HWULHEVDXÀDJHQ +HUYRU]XKHEHQ VLQG GDEHL GHU
Entwurf einer europäischen 0HGL]LQSURGXNWHYHURUGQXQJ
und Veränderungen der medizinischen Strahlenschutzverordnung, bei der insofern eine wesentliche Erleichterung für
Zahnärztinnen und Zahnärzte erreicht werden konnte, als
der notwendige Überprüfungszeitraum für zahnmedizinische
Röntgengeräte auf das Doppelte verlängert wurde.
Außerdem wurde im Rahmen des Referats der Hygieneleitfaden der Österreichischen Zahnärztekammer in mehreren
Sitzungen erarbeitet, der nach Beschluss des Bundesausschusses auf der Homepage der Österreichischen Zahnärztekammer veröffentlicht wurde.
Die personelle Betreuung des Referats für Qualitätssicherung
und Medizinprodukte erfolgte durch Frau Straub-Zirinn.
Referat für das zahnärztliche
Team - Assistentinnen
Referent:
DDr. M. Hönlinger, Salzburg
Das Referat hat sich im Berichtsjahr weiterhin mit der zukünftigen
Ausgestaltung der Ausbildung der
18 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
zahnärztlichen Assistentinnen (ZAss) und der Prophylaxeassistentinnen (PAss) befasst.
Nach der Verabschiedung des lang erwarteten Zahnärztliche Assistenz-Gesetzes, mit dem die Ausbildung bzw.
Weiterbildung und die Berufsausübungsregeln für ZAss
XQG3$VVGH¿QLHUWZXUGHQXQGGDVXQWHUPD‰JHEOLFKHU0LWarbeit der Österreichischen Zahnärztekammer erarbeitet
wurde, wurde im Jahr 2013 unter Mitarbeit des Referats die
notwendige ZAss-Ausbildungsverordnung vom Gesundheitsminister erlassen.
Weiters fand in Wien eine Sitzung der Arbeitsgruppe für ein
Österreich weit einheitliches 6NULSWXP für die Ausbildung
der zahnärztlichen Assistentinnen statt.
Daneben wurden 2013 an jene zahnärztliche Assistentinnen, die dies wünschten, zusätzlich zu den von den
einzelnen Ausbildungseinrichtungen ausgestellten Bestätigungen über die absolvierte Ausbildung formale Zeugnisse
ausgestellt.
Im Jahr 2013 fanden auch Verhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck und Papier über einen
neuen Kollektivvertrag für die bei Zahnärzten angestellten
Personen statt. Ein Abschluss ist für das Jahr 2014 zu erwarten.
Die personelle Betreuung des Referats für das zahnärztliche
Team - Assistentinnen erfolgte durch Frau Straub-Zirinn.
Kammeramt - Rechtsabteilung
hEHUVLFKWEHUGLHMXULVWLVFKHQ$NWLYLWlWHQGHU
gVWHUUHLFKLVFKHQ=DKQlU]WHNDPPHULP-DKU
Disziplinarwesen
Im Jahr 2013 wurden insgesamt 13 Disziplinaranzeigen
gegen Kammermitglieder der Österreichischen Zahnärztekammer eingebracht.
1 Disziplinaranzeige wurde vom Disziplinaranwalt zurückgelegt
1 Disziplinaranzeige wurde vom Disziplinaranwalt zurückgelegt, weil sich der Beschuldigte aus der Zahnärzteliste
streichen ließ
11 'LV]LSOLQDUYHUIDKUHQ EH¿QGHQ VLFK LP 8QWHUVXFKXQJVstadium
Aktuelles
Jahresbericht 2013
Von den insgesamt 13 eingebrachten Disziplinaranzeigen
betrafen:
2005/36/EU). Dabei wurden Diplome aus folgenden EWRMitgliedsstaaten anerkannt:
5
3
3
2
Deutschland
Ungarn
Rumänien
Kroatien
Bulgarien
Polen
Slowakei
Italien
Litauen
Slowenien
Werbungsverstöße
Allgemeine strafrechtliche Delikte
Allgemein standeswidriges Verhalten
Negative Qualitätsevaluierungen
Im Jahr 2013 wurden 3 Erkenntnisse des Disziplinarrats
gefällt. Diese betrafen:
1 Negative Qualitätsevaluierung
1 Allgemein standeswidriges Verhalten
1 Allgemein strafrechtliches Delikt
Verwaltungsverfahren
Kammerbeitragsangelegenheiten:
An den Präsidenten der ÖZÄK wurden 17 Einsprüche gegen
die Kammerbeitragsvorschreibung im Wege verschiedener
Landeszahnärztekammern herangetragen. Diese Einsprüche
wurden von diesem abschließend behandelt.
An den Bundesausschuss wurde NHLQH Beschwerde gegen
die Entscheidung des Präsidenten der ÖZÄK gerichtet.
Betreffend Beiträge für verschiedene Jahre mussten
5FNVWDQGVDXVZHLVH ausgestellt werden, die die
Grundlage für eine spätere Exekution darstellen. In 7
Fällen musste danach auch tatsächlich ([HNXWLRQ geführt
werden.
In 3 Fällen mussten ausstehende Beitragsforderungen in
Insolvenzverfahren angemeldet werden.
Streichungen aus der Zahnärzteliste:
Von der ÖZÄK wurde im Jahr 2013 ein Verfahren gemäß § 43
Abs. 1a ZÄG (Berufseinstellung ohne diesbezügliche Meldung
an die LZÄK) geführt und mit Bescheid abgeschlossen.
2013 musste ein Verfahren gemäß § 45 ZÄG (Entziehung
der Berufsberechtigung) von der ÖZÄK durchgeführt und mit
Bescheid abgeschlossen werden.
Eintragungen in die Zahnärzteliste:
Im Jahr 2013 wurden 81 Eintragungen in die Zahnärzteliste
gem. §§ 2 - 10 Zahnärzte-EWR-Verordnung (ZÄ-EWRV) vorgenommen (automatische Anerkennung nach der Richtlinie
35
28
6
3
2
2
2
1
1
1
Weiters wurden 7 Verfahren (2 Bulgarien, 2 Deutschland,
2 Rumänien, 1 Slowakei) gemäß § 11 ZÄ-EWRV durchgeführt, die alle positiv erledigt werden konnten. Diese
betreffen Zahnärzte, die zwar über eine EWR-Staatsbürgerschaft verfügen, die aber nicht alle Voraussetzungen für
die automatische Anerkennung ihrer Diplome in Österreich
erfüllt haben.
Patientenschlichtungsverfahren:
1lKHUH$XVIKUXQJHQ¿QGHQVLFKEHLP5HIHUDWIU3DWLHQtenschlichtung.
Zivilrechtliche Verfahren
Im Jahr 2013 wurden von der Österreichischen Zahnärztekammer insgesamt 31 Klagen nach dem Gesetz gegen
den unlauteren Wettbewerb (UWG) eingebracht, wovon
23 inländische und 8 ausländische Beklagte betroffen
haben.
Von diesen Verfahren endeten 19 mit einer positiven
Entscheidung zu Gunsten der Österreichischen Zahnärztekammer bzw. mit einem Vergleich, in dem sämtliche Kosten
vom Prozessgegner übernommen wurden. Negativ für die
Österreichische Zahnärztekammer endeten 5 Verfahren. Die
übrigen 7 Verfahren sind derzeit noch - in verschiedenen
Instanzen - offen.
Verwaltungsstrafverfahren
In mehreren Bundesländern mussten Verwaltungsstrafanzeigen bei der zuständigen Verwaltungsstrafbehörde - großteils
wegen unberechtigter Berufsausübung oder unberechtigter
Titelführung - erstattet werden. Diese Anzeigen wurden
durchgängig mit Straferkenntnissen abgeschlossen bzw.
sind noch im Laufen.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 19
Aktuelles
Jahresbericht 2013
6FKLHGVJHULFKWVEDUNHLWLP5DKPHQGHV$69*
Kammeramt - Verwaltung
Die Bundesschiedskommission hat im Jahr 2013 über ein
Verfahren (Oberösterreich), das zahnärztliche Angelegenheiten betroffen hat, entschieden.
Das Büro der Österreichischen Zahnärztekammer wird von
Frau Windisch-Kainz geleitet.
Zusätzlich fanden in mehreren Bundesländern paritätische
Schlichtungsverfahren, Landesberufungskommissionen und
Landesschiedskommissionen unter Beiziehung von Vertretern
der jeweiligen Landeszahnärztekammer bzw. der Österreichischen Zahnärztekammer statt.
Gesetzesbegutachtungen
Im Jahr 2013 wurden der Österreichischen Zahnärztekammer 131 Entwürfe für Gesetzes- oder Verordnungsvorschläge
zur Stellungnahme übermittelt.
Diese Entwürfe wurden auch allen Landeszahnärztekammern
zur Stellungnahme weitergeleitet.
Nach sorgfältiger Prüfung der Inhalte und Koordination
mit den Landeszahnärztekammern wurden insgesamt 14
ausführliche Stellungnahmen von der Österreichischen
Zahnärztekammer erarbeitet und an die zuständigen Stellen
übermittelt.
Aufgabe des Büros ist nicht nur
die Abwicklung der täglichen Kommunikation nach außen, sei es
schriftlich, elektronisch, telefonisch
oder per Fax, sondern auch die Betreuung der Homepage der Österreichischen Zahnärztekammer und
die Verwaltung der umfangreichen
elektronischen Datenbank, die die
Grundlage der Zahnärzteliste
bildet.
Ebenso werden die Agenden der Personal-, Mitgliederund Finanzverwaltung der Österreichischen Zahnärztekammer von der Büroleiterin wahrgenommen.
Weitere wichtige Aufgabe des Büros ist die Vorbereitung und
Organisation der zahlreichen Sitzungen und Besprechungen
der Organe der Österreichischen Zahnärztekammer sowie die
Protokollerstellung und die Abrechnung der entstandenen
Aufwendungen.
Im Bereich der Mitgliederverwaltung wurden im Jahr 2013
392 Zahnärzteausweise neu ausgestellt.
Diverses
Im Rahmen der juristischen Beratung von Kammermitgliedern und Patienten wurden sowohl von der Österreichischen
Zahnärztekammer als auch von den Landeszahnärztekammern rechtliche Auskünfte VFKULIWOLFKHOHNWURQLVFK oder
telefonisch umfassend erteilt.
Neben der Büroleiterin erledigten Frau Antosch, Frau
Baumgartner, Frau Engel, Frau Frint, Frau FuhrmannKlinger, Frau Mag. Hauer, Frau König, Herr Kwasny,
Frau Poscharnegg, Frau Schwarz und Frau StraubZirinn die Agenden des Büros der ÖZÄK.
Sowohl die Juristen und Juristinnen der Landeszahnärztekammern als auch der Österreichischen Zahnärztekammer
haben im Medium der Österreichischen Zahnärztekammer,
der Österreichischen Zahnärzte-Zeitung, und in den
jeweiligen =HLWXQJHQ GHU /DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUQ
zahlreiche Artikel mit juristisch bedeutsamem Inhalt verfasst,
sowie in zahlreichen Fachveranstaltungen mündliche Referate
gehalten.
9RUVFKOlJH IU GLH :HLWHUHQWZLFNOXQJ GHV
zahnärztlichen Berufs- und Standesrechts
Die juridischen Angelegenheiten
der ÖZÄK werden von KAD Dr.
Krainhöfner und von Frau Mag.
Hauer sowie Frau FuhrmannKlinger betreut.
Statistischer Teil
Die Österreichische Zahnärztekammer beobachtet ständig
die rechtlichen und standespolitischen Entwicklungen rund
um den zahnärztlichen Berufsstand und behält sich vor, zum
geeigneten Zeitpunkt Vorschläge für entsprechende Weiterentwicklungen zu erstatten.
Im Jahr 2013 beschlossene oder in Kraft getretene
9HURUGQXQJHQGHUgVWHUUHLFKLVFKHQ=DKQlU]WHNDPPHU
Eigener Wirkungsbereich
• Autonome Honorar-Richtlinien 2013/2014 (21. Juni 2013)
20 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Aktuelles
• Änderung der Werberichtlinien (14. Dezember 2012)
• Grenzwertverordnung 2013 (4. Oktober 2013)
• Beitragsordnung 2014 (13. Dezember 2013)
Aufgliederung des Mitgliederstands (31. 12. 2013)
nach Berufsgruppen:
Bundesland
Übertragener Wirkungsbereich
• Keine entsprechenden Beschlüsse
Burgenland
Kärnten
Im Jahr 2013 gefasste Beschlüsse gem. § 35 Abs. 4 ZÄKG
• Im Jahr 2013 wurden keine diesbezüglichen Beschlüsse
gefasst
NÖ
OÖ
Salzburg
Statistische Auswertung der Zahnärzteliste
6WHLHUPDUN
Mitgliederstand zum 1. 1. 2013:
Bundesland
niedergelassen
Tirol
angestellt
Wohnsitz
gesamt
Burgenland
100
3
8
111
Kärnten
274
21
18
313
NÖ
586
45
65
696
OÖ
537
83
19
639
Salzburg
276
38
16
330
6WHLHUPDUN
564
61
24
649
Tirol
393
42
38
473
Vorarlberg
164
26
8
198
Wien
958
239
191
1.388
3.852
558
387
4.797
gesamt
Vorarlberg
Wien
gesamt
niedergelassen
Kärnten
angestellt
Wohnsitz
gesamt
Burgenland
103
2
8
113
Kärnten
273
20
15
308
NÖ
602
51
74
727
OÖ
548
83
31
662
Salzburg
281
35
13
329
6WHLHUPDUN
567
66
32
665
Tirol
385
46
41
472
Vorarlberg
161
28
9
198
Wien
957
236
200
1.393
3.877
567
423
4.867
gesamt
Fachärzte
ZMK
113
Zahnärzte
Dentisten
78
31
4
69,03 %
27,43 %
3,54 %
308
214
93
1
69,49 %
30,19 %
0,32 %
727
451
270
6
62,03 %
37,14 %
0,83 %
662
403
257
2
60,88 %
38,82 %
0,30 %
329
208
117
4
63,22 %
35,56 %
1,22 %
665
466
198
1
70,08 %
29,77 %
0,15 %
472
277
192
3
58,68 %
40,68 %
0,64 %
198
112
85
1
56,56 %
41,93 %
0,51 %
1.393
827
510
16
59,37 %
39,48 %
1,15 %
3.035
1.794
38
62,36 %
36,86 %
0,78 %
4.867
Aufgliederung des Mitgliederstands (31. 12. 2013)
nach Geschlechtern:
Burgenland
Bundesland
gesamt
Anmerkung: In Österreich waren mit Stichtag zum 31. 12. 2013 4 so
genannte Auch-Zahnärzte tätig (alle im Bundesland NÖ)
Bundesland
Mitgliederstand zum 31. 12. 2013:
Jahresbericht 2013
NÖ
OÖ
Salzburg
6WHLHUPDUN
Tirol
Vorarlberg
Wien
gesamt
gesamt
113
308
727
662
329
665
472
198
1.393
4.867
Männer
Frauen
71
42
62,83 %
37,17 %
186
122
60,39 %
39,61 %
389
338
53,51 %
46,49 %
414
248
62,54 %
37,46 %
233
96
70,82 %
29,18 %
360
305
54,14 %
45,86 %
314
158
66,53 %
33,47 %
143
55
72,22 %
27,78 %
719
674
51,62 %
48,38 %
2.829
2.038
58,13 %
41,87 %
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 21
Frauenreferat
Aktuelles
Forum Junge Zahnmedizin
S
eit Anfang dieses Jahres bin ich als Frauenreferentin und
Sprecherin des Forums Junge Zahnmedizin der Landeszahnärztekammer für OÖ tätig. Aus diesem Grunde möchte
ich mich in Folge kurz bei Ihnen vorstellen.
näre der LZÄK für OÖ als auch unsere Kammerjuristin Frau
Mag. Eigruber mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zur
Seite. Frau Leeb sorgt immer wieder bestens für die Organisation unserer Treffen.
Ich komme ursprünglich aus Ried im Innkreis und habe in
Wien Zahnmedizin studiert. Nach Abschluss meines Studiums begann ich als Assistenzzahnärztin an der Universitätszahnklinik in Wien zu arbeiten. Nebenbei leistete ich
Wochenenddienste im zahnärztlichen Notdienstzentrum der
Landeszahnärztekammer für OÖ. Vor knapp zwei Jahren habe
LFKPHLQHEHUXÀLFKH7lWLJNHLWDXVVFKOLH‰OLFKQDFK/LQ]YHUOHJW
und arbeite nun im Zahnambulatorium der OÖGKK in Linz.
Bereits beim ersten Treffen im Jänner dieses Jahres diskutierten über 20 Jungzahnärztinnen und -zahnärzte
rege über aktuelle standespolitische Themen wie etwa die
Veränderungen der Bedeutung des Kassenvertrages
sowie mögliche und wünschenswerte Kooperationsformen im Rahmen eines Kassenvertrages. Beim zweiten
Treffen wurde noch intensiver über die Kooperationsformen
diskutiert. Wenig überraschend besteht der Wunsch, die
Möglichkeiten zur Kooperation weiter auszubauen. Dies ist
nicht nur für Frauen relevant - im Sinne einer verbesserten
Vereinbarkeit von Familie und Beruf - sondern ganz allgemein
für alle Zahnärzte.
Die Zahl der Zahnärztinnen steigt stetig, weshalb es auch
notwendig ist, sich in diesem Zusammenhang zunehmend
für eine 9HUEHVVHUXQJ GHU 9HUHLQEDUNHLW YRQ )DPLOLH
und Beruf einzusetzen. Auch die Landeszahnärztekammer
für Oberösterreich hat sich dazu entschlossen, die Zahnärztinnen durch die Schaffung eines eigenen Referates zu
unterstützen und es freut mich natürlich ganz besonders,
als erste Frauenreferentin für die Landeszahnärztekammer
für OÖ tätig zu werden.
Ich möchte die Gelegenheit jedoch auch nutzen, um über das
Forum Junge Zahnmedizin der Landeszahnärztekammer für
OÖ, zu dessen Sprecherin ich gewählt wurde, zu berichten.
Ziel des Forums ist es, junge Zahnärztinnen und Zahnärzte in
die Kammerarbeit einzubinden und die Erwartungen unserer
Generation an die Kammer zu kommunizieren, um in einem
nächsten Schritt auch künftige Tätigkeitsfelder der Kammer
]XGH¿QLHUHQ'DV)RUXPLVWHLQHRIIHQH'LVNXVVLRQVUXQGH
in der Erfahrungen und Informationen ausgetauscht werden,
aber auch Ideen und Wünsche formuliert und konkretisiert
werden sollen. Unterstützend stehen uns sowohl Funktio-
22 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Der Vorteil, den sich die jüngere Generation davon verspricht,
ist ein ständiger Wissens- und Erfahrungsaustausch
mit der älteren Kollegenschaft. So können die täglichen
zahnmedizinischen Herausforderungen schneller und besser
gemeistert werden.
Aktuell ist ein derartiger Austausch im Rahmen einer herkömmlichen Vertretungstätigkeit leider nicht möglich. Aber:
Was nicht ist, kann ja noch werden!
Dr. Elisabeth Gruber
Frauenreferentin und Sprecherin
des Forums Junge Zahnmedizin
der Landeszahnärztekammer für OÖ
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 23
Gesetz & Recht
Amtliche Mitteilungen
Gemäß § 109 Abs. 4 Zahnärztekammergesetz ist die
½VWHUUHLFKLVFKH=DKQ–U]WHNDPPHUYHUS‹LFKWHWGHQYRP
Bundesministerium für Gesundheit genehmigten Rechnungsabschluss 2012
der Österreichischen Zahnärztekammer sowie der Abrechnungsstelle
der Österreichischen Zahnärztekammer zu veröffentlichen.
Abrechnungsstelle
Rechnungsabschluss 2012
ERTRÄGE
1.
2.
3.
4.
Verwaltungskostenbeiträge
Kostenvergütungen
Kapitalerträge
Sonstige Erträge
€
€
€
€
850.875,05
1.224,05
70.928,87
25,00
Summe
€
923.052,97
Personalaufwand inklusive Sozialaufwand
Taxatorenhonorare
Raumaufwand
Büroaufwand
Abschreibungen auf das Anlagevermögen
Sonstiger Aufwand
€
€
€
€
€
€
608.231,07
65.670,95
38.476,39
142.788,73
2.852,30
36.431,67
Summe
€
894.451,11
SUMME ERTRÄGE
SUMME AUFWENDUNGEN
€
€
923.052,97
894.451,11
ÜBERSCHUSS
€
28.601,86
AUFWENDUNGEN
1.
2.
3.
4.
5.
6.
24 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Gesetz & Recht
Amtliche Mitteilungen
Körperschaft öffentlichen Rechts
Rechnungsabschluss 2012
ERTRÄGE
1.
2.
3.
3.
Beiträge der Landeszahnärztekammern
Zinsen und Kapitalerträge
ÖZZ
Sonstige Erträge
€
€
€
€
1.735.361,12
22.425,25
33.637,55
24.202,59
Summe
€
1.815.626,51
€
€
282.429,00
186.439,76
€
€
€
€
€
€
€
574.404,74
8.940,20
123.584,40
13.563,07
8.085,16
67,00
0,00
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
44.765,29
9.959,50
2.419,40
5.543,90
1.119,16
44.554,78
25.045,04
6.583,07
5.616,50
41.747,23
5.451,57
8.097,86
73.914,04
767,20
2.109,97
133,89
0,00
€
€
€
€
€
€
€
€
€
1.646,85
0,00
1.098,19
18.119,53
29.629,09
44.882,82
4.620,52
28.591,12
180.000,00
Summe
€
1.783.929,85
SUMME ERTRÄGE
SUMME AUFWENDUNGEN
€
€
1.815.626,51
1.783.929,85
ÜBERSCHUSS
€
31.696,66
AUFWENDUNGEN
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
Gebühren der Funktionäre
Diäten und Reisegebühren Funktionäre
Personalkosten:
a) Löhne und Gehälter
b) Abfertigung, MVK
c) Soziale Abgaben, Dienstgeberbeitrag
d) Freiwilliger Sozialaufwand
e) Diäten und Reisegebühren
f) Fortbildung
g) Sonstiger Aufwand
Beratungsaufwand:
a) Rechtsberatung
b) Steuerberatung
Disziplinarangelegenheiten
LSK/BSK
PSK
EDV
Büromiete
Büroaufwand
Porto und Versandspesen
Telefon
Energieaufwand
Instandhaltung
Abschreibungen vom Anlagevermögen
Geringwertige Wirtschaftsgüter
Kapitalertragsteuer
Geldverkehrsaufwand
Kursdifferenz
Versicherungen:
a) Sachversicherungen
b) Personenversicherungen
Fahrtspesen, Parkgebühren
Sonstiger Aufwand
Mitgliedsbeiträge
PR
Repräsentation
Qualitätssicherung
Dotierung Rücklage Kammerbeiträge
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 25
Gesetz & Recht
Unterlassungserklärung
Einstweilige Verfügung
Das Landesgericht Eisenstadt als Handelsgericht erlässt
durch den Richter Mag. Michael Beil in der Rechtssache
der
klagenden und gefährdeten Partei
Österreichische Zahnärztekammer
1010 Wien, Kohlmarkt 11/6
vertreten durch
Dr. Friedrich Schulz, Rechtsanwalt
1010 Wien, Stock im Eisen-Platz 3/29
Zahnärzteausweis
Achtung!
Antrag zur Ausstellung
eines Zahnärzteausweises
*OWLJNHLWGHU
Ärzteausweise abgelaufen!
Wie bereits mehrmals in der Österreichischen Zahn-
wider die beklagte Partei und Gegnerin
Markus Polzer, Zahntechniker
.LUFK¿GLVFK%UXQQHQJDVVH
ärzte-Zeitung veröffentlicht, weisen wir neuerlich
darauf hin, dass Ärzteausweise für FachärztInnen
für ZMK und ZahnärztInnen, die vor dem 1. Jänner
2006 von den jeweiligen Ärztekammern ausgestellt
wegen: Unterlassung (Streitwert im
Provisorialverfahren: EUR 31.000,00)
wurden, laut Zahnärztegesetz mit 31. Dezember
nachstehende einstweilige Verfügung:
Um wieder einen gültigen Ausweis zu erhalten, kön-
2009 bereits ihre Gültigkeit verloren haben!
nen Sie die Ausstellung eines Zahnärzteausweises bei
1. Zur Sicherung des Anspruches der klagenden und
gefährdeten Partei wider die beklagte Partei und
Gegnerin der gefährdeten Partei auf Unterlassung
von Wettbewerbsverstößen wird der beklagten Partei und Gegnerin der gefährdeten Partei ab sofort
verboten, zahnärztliche Tätigkeiten wie zB Beratung
im Zusammenhang mit Zahnersatz anzukündigen.
2. Die einstweilige Verfügung gilt bis zur rechtskräftigen
Erledigung des auf Unterlassung der Ankündigung
zahnärztlicher Tätigkeiten gerichteten Klagebegehrens.
3. Die Entscheidung über die Kosten des Provisorialverfahrens bleibt der Entscheidung im Hauptverfahren
vorbehalten.
Landesgericht Eisenstadt
7001 Eisenstadt, Wiener Straße 9
Abt. 4 am 3. März 2014
der Österreichischen Zahnärztekammer beantragen.
Füllen Sie dazu bitte das auf der nebenstehenden
Seite abgedruckte Antragsformular aus und senden
dieses samt Passfoto mit möglichst nicht zu hellem
Hintergrund und Unterschrift an die
gVWHUUHLFKLVFKH=DKQlU]WHNDPPHU
.RKOPDUNW
1010 Wien
Für die Ausstellung fällt eine Bundesabgabe in Höhe
von € 13,20 an, die unter Angabe Ihres Namens
und des Zahlungszweckes mittels Erlagschein bzw.
Überweisung an folgende Bankverbindung: IBAN
AT61 1813 0500 0021 0001, BIC BWFBATW1 bei der
Ärztebank (lautend auf Österreichische Zahnärztekammer) einzuzahlen ist.
Bitte beachten Sie, dass Zahnärzteausweise erst nach
Einlangen der Bundesabgabe ausgestellt werden
können und die Ausstellung des Zahnärzteausweises
im Regelfall ca. drei Wochen dauert.
Der Ausweis wird Ihnen direkt bzw. über die für Sie
zuständige Landeszahnärztekammer zugestellt.
26 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
.RKOPDUNW
:LHQ
Antrag auf (Neu-) Ausstellung eines
Zahnärzte-/Dentistenausweises
Ich beantrage die (Neu-) Ausstellung eines Zahnärzte-/Dentistenausweises wegen
Ŀ
Neuanmeldung (Ersteintragung in die Zahnärzteliste)
Ŀ
Verlust
Ŀ
Diebstahl
Ŀ Beschädigung
Ŀ Neuausstellung (bisher Ärzte-/Dentistenausweis, Namens- bzw. Titeländerung, usw.)
Für die Ausstellung des Ausweises fallen € 13,20 Bundesabgabe an. Wir ersuchen,
diese Bundesabgabe auf das Konto der Ärztebank, lautend auf Österreichische
Zahnärztekammer mit IBAN AT61 1813 0500 0021 0001 und BIC BWFBATW1, zu
überweisen. Nach Zahlungseingang erfolgt die Ausstellung des Ausweises.
Bitte vervollständigen Sie nachstehende Angaben:
Akademischer Grad bzw. Grade:
Vorname(n):
Zuname(n):
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Staatsangehörigkeit:
Mit meiner Unterschrift bestätige ich die Richtigkeit meiner Angaben.
…………………………….……., am ………….………………
Unterschrift (dient als Scanvorlage für den
Ausweis, bitte innerhalb
der ILinien
schreiben)
ÖZZ 4/2014
www.zahnaerztekammer.at
27
Steuer
Pendlerpauschale
Pendlerpauschale
heuer nur mehr über
Pendlerrechner möglich
Seit Mitte Februar müssen Sie mit
dem neuen Pendlerrechner berechnen,
ob Ihnen das Pendlerpauschale
LQNOXVLYH3HQGOHUHXUR]XVWHKW
D
abei wird auch berechnet, ob es zumutbar ist, ein Massenverkehrsmittel zu benutzen.
'HQ5HFKQHU¿QGHQ6LHDXIGHU+RPHSDJHGHV%XQGHVPLQLVteriums für Finanzen (BMF) unter https://www.bmf.gv.at
Der „Pendlerrechner“ ist ein ausschließlich per Internet verfügbares Programm, mit dessen Hilfe die Zulässigkeit des
Pendlerpauschales durch den Arbeitnehmer zwingend nachzuweisen ist. Liegt dieser Nachweis nicht vor, darf in Zukunft
vom Arbeitgeber kein Pendlerpauschale berücksichtigt werden, ohne diesen Nachweis dürfen wir daher in Zukunft für
Ihre Dienstnehmer das Pendlerpauschale nicht verrechnen!
Der Pendlerrechner ist ab der Veranlagung für 2014 zu verwenden. Dem Formular (L 34), mit dem das Pendlerpauschale
beantragt wird, muss ein Ausdruck der Berechnung des Pendlerrechners beigelegt werden. Das Ergebnis des Rechners ist
PD‰JHEOLFKDX‰HUGHU6WHXHUSÀLFKWLJHNDQQEHZHLVHQGDVV
es nicht den tatsächlichen Verhältnissen entspricht.
das große Pendlerpauschale zu. Die Kriterien bis zu welcher
Fahrtzeit es zumutbar ist, ein öffentliches Verkehrsmittel zu
benutzen, wurden mit 1. Jänner 2014 geändert.
Die Benützung eines Massenbeförderungsmittels ist immer
zumutbar, wenn die Fahrt bis zu 60 Minuten beträgt. Immer
von einer Unzumutbarkeit auszugehen ist bei einer Zeitdauer von mehr als 120 Minuten. Bei einer Zeitdauer von
über 60 Minuten, aber weniger als 120 Minuten, wird die
Zumutbarkeit nach der entfernungsabhängigen Höchstdauer
beurteilt. Sie beträgt 60 Minuten zuzüglich eine Minute pro
Kilometer der Entfernung. Wenn die entfernungsabhängige
Höchstdauer überschritten wird, ist die Benützung eines
Massenbeförderungsmittels unzumutbar.
Beispiel:
Ein Arbeitnehmer benötigt zu seiner Arbeit 70 Minuten,
die Arbeitsstätte ist 50 km entfernt. Er fährt mit dem Pkw,
einem Regionalzug und einem Bus. Die Zeitdauer beträgt
mehr als 60 Minuten, daher ist die entfernungsabhängige Höchstdauer zu berechnen. Sie wird folgendermaßen
berechnet: 60 Minuten plus 50 Minuten (1 Minute für
jeden Kilometer) sind 110 Minuten. Die 70 Minuten, die er
benötigt, sind die kürzest mögliche Zeitdauer und diese
übersteigt die 110 Minuten entfernungsabhängige Höchstdauer nicht. Die Benützung der Massenbeförderungsmittel
ist ihm daher zumutbar.
Auch wer dem Arbeitgeber bereits ein Formular L 34 gebracht
hat, muss beim Arbeitgeber bis spätestens 30. Juni 2014
zusätzlich einen Ausdruck des Pendlerrechners abgeben!
*HlQGHUWH8Q]XPXWEDUNHLW
wegen langer Anfahrtszeit
Wenn die Benutzung eines Massenverkehrsmittels unzumutbar ist und der Weg zur Arbeit mindestens 2 km beträgt, steht
28 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Mag. Wolfgang Leonhart
Leonhart + Leonhart - Steuerberatung für Ärzte
:LHQ0DULDKLOIHU6WUD‰HD
www.leonhart.at
Diverses
kurz & bündig
Neues von der BVA:
Zuschuss zur Fissurenversiegelung
Ab 1. Mai 2014 gewährt die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) einen Zuschuss
zur Fissurenversiegelung in der Höhe von € 20,00 je Zahn.
Auf der Honorarnote sind die Zahnnummern der behandelten Zähne anzugeben
Mag. Peter A. Ibaschitz
Neuer Kollektivvertrag für
Angestellte bei ZahnärztInnen
:LUZHLVHQHUQHXWGDUDXIKLQGDVVDE$SULOHLQQHXHU.ROOHNtivvertrag für Angestellte bei ZahnärztInnen gültig ist. Er steht auf der
homepage der Österreichischen Zahnärztekammer im Downloadcenter zur
Verfügung.
evident aktuell
CadCam-Aufbiss-Schienen: Computergestützte Präzisionsarbeit
Technisch und qualitativ hochwertige Aufbiss-Schienen sind ein wesentlicher Erfolgs-Faktor für die Therapie.
Dank weitgehender Automatisierung stimmt auch das
Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vorteile von CadCam-Aufbiss-Schienen:
− gefräst und daher spannungsfrei
− große Endhärte, somit stark verminderte Bruchgefahr
− gut verträglich für AllergikerInnen
− verschiedene Materialien möglich
− einfach reproduzierbar
CadCam steht für Computer Aided Design bzw. Manufacturing. Die fortschrittliche Technologie ermöglicht passgenaue Konstruktion und Fertigung von Zahnersatz. Durch
die neue „Appliance Designer-Software von 3Shape“ können
jetzt auch therapeutische und kieferorthopädische AufbissSchienen mittels CadCam hergestellt werden.
Digitaler Workflow:
− Generierung der Daten mittels
Modell oder Oral-Scan
− Erfassung der Kieferrelationen
− 3D Design-Prozess
− digitale Fertigung
Die Software wurde ursprünglich für Architektur und Bau- Mehr Infos auf www.evident.at
wesen entwickelt. Sämtliche Parameter (Material, FräseRobert Zalek
Strategie) sind hinterlegt und werden vollautomatisch
Inhaber Dentalstudio EVIDENT
berücksichtigt. Die Nachteile traditioneller Verfahren wie z. B.
Spannungsgefühl im Mund, verursacht durch Schrumpfung Zahntechnik-Labor EVIDENT
des Schienenmaterials, werden über CadCam-Fertigung ver- 1080 Wien, Bennoplatz 8
mieden. Alle dafür von EVIDENT verwendeten Materialien M 0699/11 44 18 11, T 01/408 36 00
offi[email protected]
sind hochentwickelt und auf Verträglichkeit getestet.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 29
Diverses
Leserbrief
ZahnSteinzeit
Sehr geehrte Damen und Herren!
E
s ist wirklich allerhöchste Zeit, dass
die Zahngesundheit seitens der
Krankenkassen nicht mehr so stiefmütterlich behandelt wird. Unsere Politik
züchtet Armut und Zahnlosigkeit!
Zum einen habe ich mit VertragsZahnärzten bisher nur draufgezahlt
(im Sinne schlechter Behandlungen/
Beratungen), zum anderen kann ich
mir eine moderne Zahnmedizin bei
Privatzahnärzten im Grunde nicht
leisten. Eine Compositfüllung kostet je
nach Größe ca. € 300,- bis € 2.500,-,
eine Krone ab ca. € 3.500,- und ein
Implantat noch mehr. Die Grenzen nach
oben sind offen.
Als Patient wünsche ich mir:
• freie Arztwahl (keine Mehrklassenmedizin!); ich möchte den Arzt meines Vertrauens konsultieren dürfen
und nicht jenen, der mir das billigste
Angebot erstellt;
• moderne, auf dem aktuellsten Stand
EH¿QGOLFKH%HKDQGOXQJVPHWKRGHQ
Sehr geehrte Frau Spörk!
V
ielen Dank für Ihre Zustimmung zu
unserer PR-Kampagne „ZahnSteinzeit“. Alle von Ihnen aufgezeigten Pro-
30 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
• Übernahme der Kosten
durch die GKK (Kosten
von Privatzahnärzten
werden bisher nur zu
einem Bruchteil übernommen, es bleiben ca.
80 % Selbstbehalt);
• Abschaffung der Selbstbehalte sowohl bei Kassen- als auch Privatzahnärzten.
Ich (Jg. 1968) geriet 2007 durch chronische Burnoutfolgen in eine Berufsunfähigkeitspension. Das monatliche
Einkommen beträgt € 860,- plus einer
kleinen Wohnbeihilfe. Trotzdem vereinbare ich Termine bei meinem geschätzten Privatzahnarzt in Dornbirn/Vorarlberg, kann diese jedoch in nur sehr
großen Abständen wahrnehmen, da ich
zuvor das Geld für die Behandlungen
zusammenkratzen muss. Ein täglicher,
existenzieller Überlebenskampf ...
rungen sind nicht leistbar. Aber auch
als Vollzeitarbeitende(r) sind moderne
Zahnbehandlungen oft unerschwinglich.
Solange wir im jetzigen Geldsystem
verbleiben, müssten die Reichen intensiv abgeschöpft werden. Langfristig
bringt jedoch nur eine Systemänderung
Wohlstand für alle (siehe www.wissensmanufaktur.net, „Plan B“)!
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Als mittelloser, existenzgefährdeter
Patient hat man lediglich die Wahl
zwischen vorzeitigem Zahnverlust und
08/15-Behandlungen. Zusatzversiche-
Silvia Spörk
A-6850 Dornbirn
blemstellungen sind uns wohl bekannt,
daher sind genau diese überwiegend
das Ziel unserer Forderungen an die
Gesundheitspolitik.
im Downloadcenter herunterladen. Sie
werden sehen, dass diese weitaus niedriger angesetzt sind als die Angaben in
Ihrem E-Mail.
In einem Punkt muss ich Ihnen
allerdings widersprechen. Die von
Ihnen genannten Honorartarife für
zahnärztliche Privatleistungen scheinen mir doch etwas hoch gegriffen
zu sein. Die Autonomen Honorarrichtlinien der Österreichischen
Zahnärztekammer (auf gegenüber
liegenden Seite abgedruckt) können Sie auf unserer Homepage
unter www.zahnaerztekammer.at
DDr. Claudius Ratschew
Pressereferent der
Österreichischen Zahnärztekammer
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 31
§5
Für Vereinbarungen im Sinne der §§ 2 und 3 wird Schriftform empfohlen.
Darüberhinaus ist gemäß § 18 Abs. 3 ZÄG ein schriftlicher Heil- und Kostenplan erforderlich, sofern
1. im Hinblick auf die Art und den Umfang der Behandlung wesentliche Kosten anfallen (bei Überschreitung des
Grenzwertes der Grenzwertverordnung gemäß § 19 Abs. 2 Z 7 ZÄKG),
2. die Kosten die in den AHR festgelegte Honorarhöhe übersteigen oder
3. dies der Patient/die Patientin verlangt.
Der aktuelle Grenzwert ist auf der homepage der Österreichischen Zahnärztekammer www.zahnaerztekammer.at veröffentlicht.
Die AHR 2013/2014 wurden aufgrund der InÀationsrate lt. VPI valorisiert (Beschluss des Bundesausschusses der
Österreichischen Zahnärztekammer vom 21. Juni 2013).
*
Für den Gebrauch der Schlichtungsstelle wird wie bisher nach Maßgabe des konkreten Falles eine 30 %ige Unter- bzw. 30 %ige Überschreitung als angemessen für durchschnittliche Leistungen betrachtet.
Die AHR sind in einer für die Patienten/Patientinnen leicht ersichtlichen Form zugänglich zu machen.
§6
Die Österreichische Zahnärztekammer wird im Falle einer Begutachtung der Angemessenheit von Honoraren für durchschnittliche zahnmedizinische Leistungen nachstehende Honorarsätze als angemessen betrachten*.
(1)
(2)
§4
Die Honorare der AHR setzen zahnmedizinische Leistungen, die einen durchschnittlichen Aufwand verursachen, voraus. Für
Leistungen, bei denen der durchschnittliche Aufwand wesentlich überstiegen bzw. unterschritten wird, ist eine von den AHR
abweichende Honorarhöhe zulässig.
§3
Das Recht der freien Vereinbarung der Honorare für Leistungen im Sinne des § 1 wird durch die AHR nicht berührt.
§2
Die AHR ¿nden Anwendung auf Leistungen der Fachärzte für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Zahnärzte und Dentisten, die
nicht im Rahmen eines Vertragsverhältnisses im Sinne der bestehenden Gesamtverträge mit den Sozialversicherungsträgern
und den Trägern der Krankenfürsorge als Vertragsleistung erbracht werden.
§1
Sachlicher Anwendungsbereich
Die Patientenschlichtungsstellen und die Bundespatientenschlichtungsstelle gemäß § 53 ZÄKG werden folgende Honorarrichtlinien im Fall einer Begutachtung einer zahnmedizinischen Leistung anwenden.
Der Bundesausschuss der Österreichische Zahnärztekammer hat beschlossen:
der Österreichischen Zahnärztekammer vom 21. Juni 2013 betreffend die Autonomen Honorarrichtlinien (AHR) für
Fachärzte für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Zahnärzte und Dentisten gem. § 19 (2) Z 5 ZÄKG.
K u n d m a c h u n g
AUTONOME HONORARRICHTLINIEN 2013/2014
CHIRURGIE
Entfernung retinierter Zahn
Zysten-OP
WS-Resektion/je Wurzel
KONSERVIERENDE
Extraktion inkl. Anästhesie
Extraktion erschwert
Anästhesie
Visite
Hilfe bei Kollaps
Prov. Verschluss einer Kavität
F1 - EinÀächenfüllung
F2 - ZweiÀächenfüllung
F3 - Drei-/MehrÀächenfüllung
Höcker-Aufbau (Amalgam)
F1 - Comp. SAT im Front- und Eckzahnbereich
F2 - Comp. SAT im Front- und Eckzahnbereich
F3 - Comp. SAT im Front- und Eckzahnbereich
Eckenaufbau
F1 - Comp. SAT im Seitzahnbereich
F2 - Comp. SAT im Seitzahnbereich
F3 - Comp. SAT im Seitzahnbereich
Höcker-Aufbau Comp. SAT
Fissurenversiegelung je Zahn
Stiftverankerung
Intrakanaläre Schraube
Stiftaufbau (z. B. Comp. SAT)
WA - Amputation
Wurzelfüllung pro Kanal
WU - unvollendete WB pro Kanal
WE Endometrie pro Wurzelkanal
(elektrometrische Längenbestimmung)
Revision wurzelbehandelter Zähne
(Zuschlag bis zum doppelten Tarif möglich)
empf. Zahnhalsbehandlung
Zahnsteinentfernung supragingival/je Kiefer
Konkremententfernung subgingival/je Quadrant
Einschleifen
Wiedereinzementieren/Abnahme/
Trepanation einer Metallkrone
Bestrahlung
Röntgen
Panorama-Röntgen
Stomatitis-Behandlung
PROPHYLAXE
Parodontale Grunduntersuchung (PGU)
Prophylaxe (Mundhygiene; professionelle
mechanische Zahnreinigung)
ALLGEMEINE LEISTUNGEN
Beratung/Erstuntersuchung
Beratung/Kontrolluntersuchung (Recallpatient)
Vitalitätsprüfung/Quadrant
Zeitaufwand pro 5 Minuten
(für administrative Leistungen, die in den
AHR nicht erfasst sind, z. B. Therapiebesprechung, schriftlicher Heilkostenplan)
Versäumte Sitzung (pro Stunde)
Ausfüllen eines amtlichen oder Versicherungsformulars (kleiner Arztbrief)
Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlag
Kinderbehandlung
Erschwerniszuschlag bis zum 6. Lebensjahr
Erschwerniszuschlag bis zum 14. Lebensjahr
Positionsbezeichnung
300,300,300,-
14,15,77,25,-
14,32,71,25,52,-
39,69,19,65,36,23,39,65,88,113,75,107,144,144,89,131,173,199,42,25,38,201,52,94,40,24,-
33,78,-
+ 100 %
+ 50 %
+ 100 %
170,24,-
52,20,10,17,-
Honorar in €
160,160,81,81,133,81,25,107,300,160,160,25,36,-
Honorar in €
1.205,544,1.330,47,-
PROTHETIK
Totale Prothese
Platte-Kunststoff
Metallgerüst
Zahn pro Einheit
86,107,131,159,159,240,107,131,158,75,99,119,-
5.744,-
KIEFERORTHOPÄDIE festsitzend
Gesamtbehandlung
REPARATUREN
(Sprung, Bruch, Wiederbefestigung)
(Zahn oder Klammer neu)
(2 Leistungen a, b, oder a + b)
(mehr als 2 Leistungen)
(Totale Unterfütterung direkt)
(Totale Unterfütterung, indirekt)
(Anlöten v. Retention, Klammer, Aufr.)
(2 Leistungen x, y; Bügelrep.)
(mehr als 2 Leistungen)
(Sprung, Bruch, Drahtelementersatz)
(Unterfütterung oder Erweiterung)
(Labialbogenrep., Dehnschraubeners.)
366,1.595,1.280,1.067,-
243,-
KIEFERORTHOPÄDIE abnehmbar
Diagnosepaket (Modellanalyse,
Panoramaröntgen, Therapieplanung)
Diagnosepaket II
1. Behandlungs-Jahr
2. Behandlungs-Jahr
3. Behandlungs-Jahr
TECHNISCHE ARBEITEN (ohne Metall, inkl. Labor)
Goldgussfüllung
F1 Inlay einÀächig
306,F2 Inlay zweiÀächig
466,F3 Inlay drei-/mehrÀächig
573,Vollgusskrone, ¾-Krone, Onlay
652,Brückenglied, Vollguss
478,VMK-Standardkrone
592,VMK-Standardzwischenglied
437,Individuell gestaltete VMK-Krone
798,Individuell gestaltetes VMK-Zwischenglied
581,Kunststoff-Mantelkrone
573,Vollkeramikkrone (Jacketkrone)
907,Teleskop-Krone, Vollguss
905,Teleskop-Krone, verblendet
999,Aufbau gegossen
193,Provisorische Schutzkrone
81,Einfache Implantation bei ausreichendem
1.058,Knochenangebot inkl. Verschlussschraube
Tiefziehschiene (Miniplastschiene)
170,Individuelle Kunststoffschiene (Artikulator)
407,-
operative Zahnentfernung
Geschwulst-OP
Innenincision
Taschenabtragung
Kammkorrektur/Dolor post
Blutstillung durch Naht
Blutstillung durch Tamponade
Trepanation des Kieferknochens
Kieferhöhlen-Verschluss
Schlotterkamm-OP
Frenulum-Excision
Nachbehandlung
Therapeutische Injektion
Positionsbezeichnung
AUTONOME HONORARRICHTLINIEN 2013/2014
Diverses
,GHQWLŠ]LHUXQJ/HLFKH
Die Polizei bittet - insbesondere ZahnärztInnen - um Mithilfe bei der
,GHQWLŠ]LHUXQJ
einer unbekannten männlichen Leiche
A
m 3. August 2011 gegen 23.20 Uhr wurde östlich
Um Hinweise zur Klärung der Identität wird ersucht.
des Bahnhofes in 6122 Fritzens/Tirol, ein bis-
ODQJQLFKWLGHQWL¿]LHUWHU0DQQYRQHLQHP=XJEHUUROOW
und getötet.
Bislang konnte die Identität des Toten nicht geklärt
werden. Durch das LKA Tirol wurde nunmehr versucht,
an Hand der vorhandenen Lichtbilder das Aussehen des
Mannes vor dem Unfallgeschehen zu rekonstruieren.
Es wurde auch der Zahnstatus neuerlich erhoben und
ausgewertet. Auffällig waren dabei insbesondere die
fehlenden Zähne 35 und 45, die vermutlich aus kieferorthopädischen Gründen entfernt worden waren?
32 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
/DQGHVSROL]HLNRPPDQGRIU7LURO
/DQGHVNULPLQDODPW
Ermittlungsbereich EB1 - Leib-Leben
6020 Innsbruck, Innrain 34
Tel. + 43 (0) 59 133 70 3604, Fax 3009
(0DLOOSNWONDIDKQGXQJ#SROL]HLJYDW
Post M ortem
VICTIM IDENTIFICATION FORM
(pink)
DEAD BODY
Nature of disaster : Unbekannte Bahnleiche
F2
No : PM-001/2011
Place of disaster : 6112 Wattens
of disaster : 0 3
Date
Day
Sex unknown
0 8
Month
2 0 1 1
Year
Male
X
Female
B
I
N
86 DENTAL FINDINGS in permanent teeth (Notify temporary teeth specifically)
11
21
12
22
13
23
D
I
N
G
H
14
cof O cof D
amf O amf D
24
15
cof M cof O cof D
cof M cof O cof D
25
16
amf M amf O amf D
amf O amf D
26
17
amf M amf O
amf O amf D
27
18
mam
O
L
E
S
18
28
mam
17
16
15
14
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12
11
21
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24
25
26
27
28
31
32
33
34
35
36
37
38
S
u
p
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r
48
47
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45
44
43
42
41
n
u
m
e
r
y
48
amf O
mam
38
47
cof M cof O cof D
amf M amf O amf D
37
46
cof M cof O cof D
cof O cof D cof L
36
45
mam
mam
35
44
34
43
33
42
32
41
31
87 Specific description of
Crowns, bridges,
B
dentures and
I
implants
N
D
88 Further findings
I
Occlusion, attrition,
N
anomalies, smoker,
G
periodontal status,
etc.
35 und 45 vermutlich aus kieferorthopädischen Gründen entfernt.
Allgemein gut gepflegter Zustand des Gebisses.
H
O
L
E
S
89 X-rays taken of
Type and region
90 Supplementary
examination
Ergänzende Untersuchung am 20.02.2014 durch den Odonthologen DDr. Karl-Heinz LETZNER,
6020 Innsbruck, Anichstr.
91 Estimated age
10-03-2014 1:13:08 PM
PRIVAT-EBEA60DD\Roger
Method ?
[ (GB) Version 2002 ]
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 33
Diverses
Hilfsprojekt
Ein Lächeln für Gambia
Für www.ärzte-helfen.de reiste der Kärntner Zahnarzt Hans-Ulrich Müller
nach Westafrika, um dort betroffenen Menschen zu helfen.
Eine Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken.
Wer von uns lebt das ärmere Leben?
Jene, die außer der Gemeinschaft nichts haben
oder wir, die das Streben nach Wohlstand
gegen den zunehmenden Verlust von
Gemeinschaften eintauschen?
Diese wesentliche Frage drängt sich
Hans-Ulrich Müller, Zahnarzt in Rennweg
in Kärnten, auf, wenn er über seine Reise
nach Gambia in Westafrika nachdenkt.
Gambia ist eine Republik in Westafrika,
die an den Ufern des
Gambia liegt. Mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnittes an
der Mündung des Flusses in den
Atlantischen Ozean wird Gambia
vollständig vom Staat Senegal
umschlossen. Mit einer Fläche
von ungefähr 11.000 km² ist das
Land der kleinste Flächenstaat
des Kontinents. Gambia hat rund
1,7 Mio. Einwohner.
34 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Zusage. Während wir uns letzte Weihnachten an vollen
Tischen labten und uns der vielen Geschenke erfreuten, hat
Hans-Ulrich Müller Dienst in einem Krankenhaus in Afrika
geleistet. „Der Initiator des Projektes, Steffen Köhler, aus
Berlin, Vorsitzender von www.aerzte-helfen.de, hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, zum Jahreswechsel in Gambia
zu arbeiten, da um diese Zeit kein Arzt vor Ort sei. Ohne mit
der Wimper zu zucken, habe ich sofort zugesagt“, erzählt
Müller. Es war aber nicht das erste Projekt zu wohltätigen
Zwecken. Schon vor Jahren hat der gebürtige Deutsche für
die Ärmsten der Armen auf Honduras Dienst getan.
Im Dienst. Jetzt war Müller im Arbeiter und Samariterbund Hospital in Serekunda, wo er täglich von 9 bis 14 Uhr
Sprechstunde abgehalten hat. Die Behandlungen haben sich
auf oralchirurgische Eingriffe beschränkt. Mit den örtlichen
Diverses
Hilfsprojekt
Mitarbeitern konnte der Arzt zwischen dreißig und vierzig
Patienten versorgen. „An den Wochenenden und an den Feiertagen bin ich durch das Land gereist und habe unglaubliche
Armut erlebt“, erinnert sich der Zahnarzt.
Schockierend. Besonders entsetzt war Müller vom Tabuthema weibliche Genitalverstümmelung, über das wir hier
in Westeuropa so gut wie nichts wissen. In Gambia leiden
etwa 90 % der Frauen unter den lebenslangen Folgen dieser
grausamen Tradition, nach welcher sie als kleine Mädchen
„beschnitten“ werden. „Die Einzelheiten überschreiten jede
Zumutbarkeit für den Leser“, ist Müller heute noch sichtlich
schockiert von den Vorgängen.
Unterschied. Das Leben in Afrika ist nicht vergleichbar, mit
dem Leben im „Westen“. „Einer der Unterschiede zwischen
Europa und Afrika besteht sicher darin, dass Menschen in
Europa mehr für sich allein existieren als in Gemeinschaften – und das wird besonders spürbar, wenn man wieder
zurückkehrt aus dieser anderen Lebensform. Doch wer von
uns lebt wirklich das ‚ärmere’ Leben?“, fragt sich Müller.
„Durch meine Tätigkeit in Gambia habe ich wertvolle neue
Menschen als Freunde gewonnen, die ich mit Sicherheit
auch in Zukunft nicht alleine lassen werde!“. Für Ende
November zum Ende der Regenzeit hat Müller schon die
nächste Reise geplant.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 35
Diverses
Standesveränderungen
Standesveränderungen vom 1. bis 31. März 2014
Eintragungen in
die Zahnärzteliste
Dr. med. dent. Michael PIRKLBAUER
4311 Schwertberg, Parkstraße 28 (OÖ)
am 31. März 2014
Dr. med. univ. Franz MAIR
9900 Lienz, Alleestraße 23 (Tirol)
am 31. März 2014
Ing. Dr. med. dent. Hermann ANZENGRUBER
1060 Wien, am 27. März 2014
Dr. med. dent. Svitlana POKORNIK
1090 Wien, Porzellangasse 27/7A
am 5. März 2014
Dr. med. univ. Jürgen SCHWILLE
6890 Lustenau, Kirchstraße 14 (Vorarlberg)
am 31. März 2014
Dr. med. dent. Bernhard PSEINER
9500 Villach, Hans Gasser Platz 6c (Kärnten)
am 7. März 2014
Dentist Robert SPRINGER
1150 Wien, Meiselstraße 36-38/4/1-2
am 25. März 2014
Zahnarzt André WASSERMANN
9800 Spittal an der Drau, Tiroler Straße 21
(Kärnten)
am 3. März 2014
Dr. med. univ. Thomas VICKERY Cand. odont.
6342 Niederndorf, Dorf 10 (Tirol)
am 31. März 2014
Dr. med. dent. Brigitte BRÜCKNER
6170 Zirl (Tirol), am 3. März 2014
Dr. med. dent. Marina DODIG PERNAR
1230 Wien, am 3. März 2014
Dr. med. dent. Daniela JUNG
1100 Wien, am 27. März 2014
Dr. med. univ. Dr. med. dent. Matthias KASERER
6080 Igls (Tirol), am 17. März 2014
Dr. med. dent. Jürgen OLSCHYNA
5081 Anif (Salzburg), am 3. März 2014
Dr. med. dent. Johanna PERMANN
1090 Wien, am 18. März 2014
Zahnarzt André WASSERMANN
9800 Spittal an der Drau (Kärnten),
am 3. März 2014
Praxisverlegungen
Dr. med. univ. Udo GRADENEGGER
von 4202 Freistadt, Promenade 11
nach 4202 Freistadt, Neuhoferstraße 8
(OÖ)
am 24. März 2014
Praxiseröffnungen
Dr. med. dent. Csilla LANG-PAMMER
von 2100 Korneuburg, Max Burckhard Ring 21
nach 2100 Korneuburg, Leobendorfer Straße 63
(NÖ)
am 6. März 2014
Dr. med. dent. Leonardo FLEISCHMANN
1020 Wien, Praterstraße 40/4
am 3. März 2014
Änderung der
Ordinationsanschriften
Dr. med. dent. Raphaela FÜRNKRANZ
5400 Hallein, Salzachtalstraße 5 (Salzburg)
am 3. März 2014
Dr. med. dent. Paul HEIN
8600 Bruck an der Mur, Minoritenplatz 12/1
(Steiermark)
am 3. März 2014, Wahlzahnarztordination
Dr. med. dent. Paul HEIN
8042 Graz, St. Peter-Hauptstraße 27/1 (Steiermark)
am 3. März 2014, Zweitordination
Dr. med. dent. Ovidiu IACOB
1200 Wien, Raffaelgasse 1/9
am 1. März 2014
Dr. med. univ. Dr. med. dent. Matthias KASERER
6080 Igls, Hilberstraße 3 (Tirol)
am 17. März 2014, Wahlzahnarztordination
Dr. med. dent. Andreas KRICHBAUM
4800 Attnang-Puchheim, Rathausplatz 1 (OÖ)
am 1. März 2014
Dr. med. dent. Jürgen OLSCHYNA
5081 Anif, Dr.-Franz-Burda-Straße 6 (Salzburg)
am 3. März 2014
Dr. med. dent. Mirsad OVCINA
4030 Linz, Dauphinestraße 89 (OÖ)
am 1. März 2014
36 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Dr. med. univ. Gerald HIEBL
von: 4431 Haidershofen, Nr. 266
in: 4431 Haidershofen, Zellhofersiedlung 75
(NÖ)
am 1. März 2014
(Änderung der Straßenbezeichnung)
Dr. med. univ. Karl KLINGENSCHMID
von: 6072 Lans, Sistrans Nr. 117
in: 6072 Lans, Sistranser Straße 117
(Tirol)
am 6. März 2014
(Änderung der Straßenbezeichnung)
Verleihung/Ernennung
MR Dr. med. univ. Hans SCHRANGL - OMR
4020 Linz (OÖ)
am 11. März 2014
Dr. med. univ. Friedrich TÜCHLER - MR
4971 Aurolzmünster (OÖ)
am 11. März 2014
Streichungen aus
der Zahnärzteliste
Zahnarzt Markus FUNCK
6370 Kitzbühel (Tirol), am 19. März 2014
Dr. med. dent. Michael GIRARDI
1070 Wien, am 1. März 2014
Dr. med. univ. Dr. med. dent. Claudia GUGENBERGER
4600 Wels (OÖ), am 14. März 2014
Dr. med. univ. Michael MACHECK
1170 Wien, am 16. März 2014
Dr. med. univ. Franz MAIR
9900 Lienz (Tirol), am 31. März 2014
Dentist Robert SPRINGER
1050 Wien, am 26. März 2014
Todesfälle
Praxisschließungen
Dr. med. univ. Maria AUßERLECHNER
6067 Absams, Bruder-Willram Straße 1 (Tirol)
am 31. März 2014
Dr. med. univ. Dr. med. dent. Claudia GUGENBERGER
4600 Wels, Armingstraße 19 (OÖ)
am 14. März 2014
Dr. med. univ. Wolfgang GRÜNER
9900 Lienz, Moarfeld 24 (Tirol)
am 31. März 2014
Dentist Josef OBERMÜLLER
6060 Absam, Walpurga Schindlstraße 4 a (Tirol)
am 27. März 2014
Dentist Adolf SCHAGL
8020 Graz, Oeverseegasse 12/8
am 27. März 2014
Dr. med. univ. Ilse SPÄNGLER
5020 Salzburg, Schwarzstraße 33
am 20. März 2014
Dr. med. univ. Rosina WOLF
5020 Salzburg, Makartkai 15/24
am 28. Februar 2014
Diverses
Standesmeldungen
Mitgliederstand der
Österreichischen Zahnärztekammer
per 1. April 2014
Bundesland
niedergelassen
angestellt
Wohnsitz
gesamt
Burgenland
103
2
9
114
Kärnten
272
20
15
307
NÖ
601
45
80
726
OÖ
548
81
24
653
Salzburg
285
34
12
331
Steiermark
569
66
27
662
Tirol
389
45
36
469
Vorarlberg
162
26
10
198
Wien
960
240
199
1.399
3.889
559
412
4.859
gesamt
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 37
Kunst
präsentiert von MR Dipl.-Ing. Dr. K. A. Rezac
Ausstellungen
Dürer, Michelangelo, Rubens
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Egger-Lienz und der Krieg
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14. März bis 29. Juni 2014
7. März bis 9. Juni 2014
Die Ausstellung „Dürer, Michelangelo, Rubens - Die 100 MeisƚĞƌǁĞƌŬĞĚĞƌůďĞƌƟŶĂ͞njĞŝŐƚĞƌƐƚŵĂůƐƌƵŶĚϭϬϬŚŽĐŚŬĂƌćƟŐĞ
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38 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Kunst
Ausstellungen
Böse Dinge
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Think Global, Build Social!
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19. Februar bis 6. Juli 2014
15. März bis 30. Juni 2014
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Historische und aktuelle Geschmacksverirrungen
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Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien
Architekturzentrum Wien
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ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 39
Kunst
Ausstellungen
Hermann Nitsch - Sinne und Sein
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7. April bis Juli 2014
28. Februar bis 25. Mai 2014
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Die Lust am Scheitern
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LENTOS Kunstmuseum
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40 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Kunst
Ausstellungen
Gironcoli + Kienzer
Maria Eichhorn
22. März bis 21. Juni 2014
10. Mai bis 6. Juli 2014
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Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Kunsthaus Bregenz
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ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 41
Landesinfos
Kärnten
Infos aus Kärnten
Rundschreiben an alle FachärztInnen für Zahn-,
Mund- und Kieferheilkunde und ZahnärztInnen
in Kärnten vom April 2014
Gratis-Zahnspange?
Die von Bundesminister Stöger angekündigte Gratis-Zahnspange für alle hat sich im jetzt beschlossenen Gesetzestext
auf die Fälle IOTN 4 und 5 beschränkt. Etwa die Hälfte der
80.000 Kinder jedes Jahrganges in Österreich hat einen
KFO-Behandlungsbedarf. Davon entfallen ca. 30 % auf die
Fälle 4 und 5. Damit kann man mit einem durchschnittlichen
Aufkommen von 12.000 Kindern pro Jahrgang rechnen. In
den ersten Jahren werden deutlich mehr Kinder in diese
Gruppen fallen, da viele Eltern in Erwartung der GratisZahnspange die kieferorthopädische Behandlung ihres Kindes
aufgeschoben haben.
In einer der letzten Ausgaben der ÖZZ wurde der IOTN
Index mit seinen Untergruppen genau behandelt und es
ist eine Initiative angedacht, die Eltern mit ihren Kindern
in die Ordinationen einzuladen, um den tatsächlichen Behandlungsbedarf festzustellen. Damit kann man den Eltern
der Kinder mit leichteren Fällen schon klar Auskunft geben,
dass ihre Kinder in die neue Regelung nicht fallen werden
und somit ein Aufschieben der Behandlung sinnlos oder sogar
kontraproduktiv ist.
Gesamtvertrag abzuschließen. Die erste Verhandlung fand
am 1. April statt und stand im Zeichen einer sehr guten,
konstruktiven Zusammenarbeit. Es scheint der Wille vorhanden zu sein, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung diesen
Vertrag bis zum Ende des Jahres umzusetzen. Es wurden drei
Arbeitsgruppen eingerichtet, wobei die 1. ARGE die Kieferorthopädische Diagnose und Therapie und die Strukturqualität
erarbeitet, die 2. ARGE die Vertragsumsetzung mit allen
juristischen Fragen zu klären hat und die 3. ARGE die Aufarbeitung des vor zwei Jahren übergebenen Strukturpapiers
(Job-Sharing, Übernahmepraxis, Bürokratieabbau, etc.) und
die Verbesserung der Kinderzahnbehandlung zur Aufgabe hat.
Kassenangelegenheiten Kärnten
In einer der nächsten Ausgaben der ÖZZ wird das IOTN Lineal
noch einmal genauestens erklärt, um jedem Zahnarzt die
Möglichkeit zu geben, sich in diesen Schlüssel einzulesen.
• Landesschiedskommission betreffend zwei Stellen
in Klagenfurt nach Dentist Gressel und MR Dr. Pilarz
- nicht nachbesetzt seit 2010
Wie berichtet wurde im Jänner 2014 eine letzte Sitzung
in Klagenfurt in dieser Angelegenheit abgeführt. Der
Antrag der ÖZÄK wurde abgewiesen. Zugleich wurde
festgestellt, dass mit Rechtskraft dieser Entscheidung der
Stellenplan verringert um zwei Planstellen als angepasst
gilt. Die ÖZÄK, vertreten durch RA Dr. Christian Tschurtschenthaler, brachte Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht ein.
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und die Österreichische Zahnärztekammer sind vom
Gesetzgeber aufgerufen, bis Ende des Jahres 2014 einen
• Stellenplan - nicht besetzte Kassenplanstellen
An der momentanen Situation der nicht besetzten Kassenplanstellen im 1. Quartal 2014 hat sich nichts geändert:
42 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Landesinfos
3
1
1
1
3
Klagenfurt
Klagenfurt Land
Feldkirchen
Villach
Spittal/Drau
Kärnten
digung der Eintragsfrist wird die Stelle in gewohnter Weise
zur Ausschreibung gebracht.
Ab 1. Juli 2014 wird die Stelle in Weitensfeld, Bezirk
St. Veit/Glan nach Dr. Gottfried Karner vakant. Bisher
haben wir von der KGKK noch keine Zustimmung zur
Ausschreibung dieser Stelle erhalten.
• Stellenplan NEU
Anfang Mai wird nun endlich das erste Gespräch in diesem
Jahr mit Frau Direktor Kerschbaumer und verantwortlichen Vertretern der Vertragspartnerabteilung der KGKK
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den Bezirkszahnärztetreffen Ende 2013 und den vorlieJHQGHQGHPRJUD¿VFKVWDWLVWLVFKHQ8QWHUODJHQXQG=DKOHQ
hoffen wir auf ein rasches Erarbeiten eines zeitgemäßen
Stellenplanes.
• Errichtung einer neuen Kassenplanstelle in
6FKLHÀLQJDP:|UWKHUVHH%H]LUN.ODJHQIXUW/DQG
Die Anträge zur Eintragung haben ausschließlich schriftlich
zu erfolgen, wobei für den Fall, dass einzelne Bewerber
bereits an drei Orten Kärntens gereiht sein sollten, gleichzeitig bekannt zu geben ist, für welchen Ort die Reihung
des betreffenden Bewerbers zu streichen ist. Nach Been-
• Zahnambulatorium Villach
Dr. Christian Tschurtschenthaler, Rechtsanwalt in Klagenfurt, hat sich als Spezialist für das österreichweite
Vorgehen der ÖZÄK gegen Ambulatoriumserweiterungen
der GKK etabliert und konnte nun auch einen Erfolg
betreffend Villach erzielen. Die ÖZÄK hat das Verfahren
beim Verwaltungsgerichtshof gewonnen und demnach
folgend hat die KGKK den zu Unrecht aufgestellten 6.
Behandlungsstuhl (als Mundhygienestuhl bezeichnet)
entfernt.
• Unterstützungsfonds der KGKK
Sozial bedürftige Kärntnerinnen und Kärntner haben die
Möglichkeit, bei diesem Fonds die Patientenanteile der
Kassenleistungen rückvergütet zu bekommen.
Der bei der Kärntner Gebietskrankenkasse eingerichtete Unterstützungsfonds dient dem Zweck, in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen finanzielle
Hilfestellung zu leisten. Insbesondere werden für die
Gewährung von Unterstützungen die Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse zur Bewertung
herangezogen.
Alle Informationen zum Unterstützungsfonds finden Sie
auf der Homepage der KGKK www.kgkk.at/Leistungen/
Ohne finanzielle Sorgen
Ausschreibung einer Kassenplanstelle
für Fachärztin/-arzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde oder Zahnärztin/-arzt
der Landeszahnärztekammer für Kärnten im Einvernehmen mit der Kärntner Gebietskrankenkasse
in6FKLHÀLQJDP:|UWKHUVHHab 1. Juli 2014
Die Bewerbungsfrist für diese Stelle endet am )UHLWDJ0DLXP8KU.
Das Bewerbungsformular ist auf der Homepage der Landeszahnärztekammer für Kärnten unter http://
ktn.zahnaerztekammer.at/Kassenplanstellen/Stellenausschreibungen auszudrucken oder bei der Landeszahnärztekammer für Kärnten anzufordern.
Landeszahnärztekammer für Kärnten
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7HO'Z)D['Z
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ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 43
Landesinfos
Kärnten
• Leistungen der BVA
In einem sehr konstruktiven Gespräch mit Vertretern der
BVA im Jänner d. J. wurde vereinbart, dass bei Metallgerüstprothesen - im Gegensatz zu Teilprothesen - Klammern nicht beantragt werden müssen, da sich daraus ein
administrativer Mehraufwand ergibt. Dies gilt auch für
alle anderen Kassen.
« Seit 1. Jänner 2014 gibt es eine Zuzahlung für festsitzende kieferorthopädische Versorgung in Höhe von
€ 1.000,- pro Jahr.
« Die Mundhygiene ist seit 1. Oktober 2012 eine Zuschussleistung in Höhe von € 35,- und wird von der BVA max.
zwei Mal jährlich für Versicherte und Angehörige (erst ab
dem 11. Geburtstag) übernommen, wobei vom genannten Betrag kein Behandlungsbeitrag abgezogen wird.
« Die Parodontalbehandlung ist eine Kostenersatz-Position in Höhe von € 71,50 (Tarifhöhe gültig ab 1.Jänner
2014), davon werden 20 % Behandlungsbeitrag abgezogen (ausgenommen mitversicherte Kinder).
« Verrechnungseinschränkungen
In einem Kalenderjahr werden diese Leistungen nicht
öfter als zwei Mal übernommen. Somit werden in einem Kalenderjahr zwei Behandlungen Mundhygiene
oder zwei Paradontalbehandlungen oder alternierend
eine Mundhygiene und eine Paradontalbehandlung
übernommen. Leistungen wie Zahnsteinentfernung,
%HKDQGOXQJ HPS¿QGOLFKHU =DKQKlOVH XQGRGHU 6WRmatitisbehandlung sind grundsätzlich Teil einer Mundhygiene und daher nicht am gleichen Tag mit dieser
(Mundhygiene) verrechenbar. Die Durchführung der
o. a. Leistungen nach einer Mundhygiene können nicht
im selben Quartal abgerechnet werden.
Neuer Kollektivvertrag für Angestellte bei
Zahnärzt/-innen
Ab 1. April 2014 ist ein neuer Kollektivvertrag für Angestellte
EHL=DKQlU]WLQQHQJOWLJ6LH¿QGHQLKQDXIXQVHUHU+RPHpage unter Assistentinnen/Angestellte. Außerdem wurde er
in der Ausgabe 1-2/2014 der ÖZZ als Beilage mitgeschickt.
Ausbildungskurs 2015/2016 für ZAss
- nur mehr wenige freie Plätze!
Bitte melden Sie schon jetzt Ihre ZAss für das Kursjahr
DQ6LH¿QGHQGDVHQWVSUHFKHQGH$QPHOGHIRUPXODU
auf unserer Homepage unter Assistentinnen/Kurs in Kärnten
2015/2016. Dieser Kurs wird der letzte einjährige Ausbildungskurs sein. Ab 2016 werden wir das Angebot aufgrund
des Zahnärztlichen Assistenz-Gesetzes umstrukturieren und
es muss mit einer theoretischen Ausbildung über drei Kursjahre gerechnet werden. Derzeit wird die Ausbildungsreform
österreichweit evaluiert.
Blick vom Ost-Abhang des Schrottkogels auf die Landeshauptstadt Klagenfurt
44 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
MR Dipl.-Ing. Dr. Karl Anton Rezac
Präsident der
Landeszahnärztekammer für Kärnten
www.zahnaerztekongress2015.at
GENERALTHEMA: ZAHNHEILKUNDE 2020
EVENTHOTEL PYRAMIDE
VÖSENDORF > 8.-10.10.2015
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 45
Landesinfos
Niederösterreich
Die Debatte um
die Zahnspange
S
elten ist das Thema Zahngesundheit und hier vor allem
das Stichwort „Gratis-Zahnspange“ so stark in den Medien vertreten wie in den letzten Tagen. Nach täglich neuen,
teilweise widersprüchlichen Artikeln und Informationen,
mit denen wir alle konfrontiert waren, herrschte große Unsicherheit. Bei uns, aber auch bei unseren Patienten. Am
26. März 2014 wurde nun schlussendlich mit den Stimmen
aller Fraktionen außer den NEOS im Parlament folgender
Beschluss gefasst:
Ab 1. Juli 2015 wird es die Gratis-Zahnspange für
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bei schweren
Zahnfehlstellungen geben. Insgesamt hat der Bund
für diese Leistungen ein Budget in der Höhe von 80
Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Als nächsten
Schritt muss der Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger mit der Österreichischen
Zahnärztekammer bis zum 31. Dezember 2014 die
Umsetzung und Abwicklung verhandeln.
So weit die rechtlichen Fakten. Lassen Sie mich die Bedeutung der Entscheidung etwas beleuchten:
Auf der fünfteiligen Indikationsskala der Zahnärzte bedeutet der aktuelle Beschluss, dass nur Zahnfehlstellungen mit
der Indikation der Klasse IOTN 4 oder 5 für die „GratisZahnspange“ in Frage kommen. Aus unserer langjährigen
Erfahrung wissen wir, dass allerdings 80 % unserer jungen
Patienten lediglich unter Fehlstellungen der Skala 1, 2 oder
3 leiden. Bei den Fällen der Klasse IOTN 4 und 5 handelt es
sich nur um sehr schwerwiegende Fehlstellungen. Von einer
„Gratis-Zahnspange für alle“ ist der derzeitige Beschluss
somit weit entfernt.
Das für die Maßnahme vorveranschlagte Budget von 80 Millionen Euro ist nicht mit Vertretern der Zahnärzte diskutiert
oder verhandelt worden. Ob diese Summe ausreichend ist,
ist also völlig unklar.
Als Vertreter der Zahnärztekammer begrüßen wir es ausdrücklich, dass es in Sachen Kassenvertrag nun zu Verhandlungen kommt, denn das bedeutet Bewegung auf lange
46 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
festgefahrenen Pfaden. Allerdings will der Hauptverband mit
uns Zahnärzten lediglich über einen kleinen Bereich der Kieferorthopädie verhandeln. Sollten die Verhandlungen scheitern, droht die Situation, dass die Behandlungen jedenfalls
in den Ambulatorien durchgeführt werden.
Unser Ziel in den nächsten Wochen und Monaten wird jedenfalls sein, zu versuchen, nicht nur die Bedingungen für
die Behandlung der Gratis-Zahnspange als Einzelthema zu
verhandeln, sondern immer den Gesamtvertrag im Auge zu
behalten.
Es ist uns bewusst, dass ein Scheitern der Verhandlungen
nicht im Sinne unserer Patienten ist und wir als Zahnärzte
nur wenig Verständnis dafür ernten würden.
Wichtig erscheint mir auch, die Eltern unserer jugendlichen
Patienten dahingehend zu informieren, die Behandlungen
ihrer Kinder bei Bedarf nicht auf den Zeitpunkt nach Juli 2015
hinauszuschieben, um den Erfolg einer Behandlung nicht zu
gefährden.
Obwohl im Parlament die Aufnahme der Zahnbehandlungen
im Rahmen des Mutter Kind Passes mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt wurde, werden wir uns natürlich
auch hier weiter einsetzen.
Seien Sie versichert, dass wir trotz der schwierigen Ausgangslage, die die Politik als großen Erfolg in der Zahnmedizin darstellt, sehr daran interessiert sind, das Momentum der Bewegung zu nutzen und in unser aller Sinne zu
agieren.
MR DDr. Hannes Gruber
Präsident der
Landeszahnärztekammer für Niederösterreich
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 47
Donnerstag, 22. Mai 2014
14:00 – 14:15
Vermeidungsstrategien peri-implantärer Erkrankungen
Dr. Christoph Arnhart
14:15
Einfluss der implantatprothetischen Versorgung
auf technische und biologische Komplikationen
Dr. Nikolaus Budas
– 14:30
14:30
– 14:45
Erfolgsprognose dentaler Implantate im ästhetischen Bereich
Dr. Markus Hof, PhD
14:45
– 15:00
Allogene Zahntransplantation - Alternative zum Autotransplantat?
cand. med. dent. Mathias Karall
15:00
– 15:15
Knochenaugmentation versus kurze Implantate
im hochatrophen Unterkiefer
Dr. Paul Schwiebbe
– 15:30
Der Bichat Lappen: Neues von einer alten Technik
Dr. Christoph Staudigl
16:00 – 16:15
Einfluss der Präparationstechnik auf die in vitro
Dentinhaftung: Laser im Vergleich zum Bohrer
Dr. Alexander Franz
15:15
16:15
– 16:30
Wund im Mund: Update Oraler Lichen Planus
Priv.-Doz. DDr. Gabriella Dvorak
16:30
– 16:45
Einfluss der Persönlichkeitsmerkmale auf die mundgesundheitsbezogene
Lebensqualität von Patienten mit oralen Erkrankungen
Dr. Andrea Fädler
Fallbeispiele der prothetischen Versorgung bei
erosiven Mundschleimhauterkrankungen
Dr. Adnan Redzic
Einfluss der prothetischen Versorgung auf die mundgesundheitsbezogene
Lebensqualität bei OLP Patienten + anschließende Diskussion
cand. med. dent. Anne Kast
16:45
17:00
– 17:00
– 17:15
Wissenschaftliche Leitung: Priv. Doz. DDr. Gabriella Dvorak
Freitag, 23. Mai 2014 - „Minimum Intervention Dentistry“
09:30 – 10:30
11:15
– 12:15
„Minimum Intervention Dentistry - Funktioniert Kariesprävention
auch ohne Fluorid?“
Prof. Dr. Elmar Hellwig, Freiburg
„Minimum Intervention Dentistry – Ätiologie, Prävention und Therapie
von kariösen und nichtkariösen Zahnhalsdefekten“
Prof. Dr. Karl Glockner, Graz
13:30
– 14:30
„Minimum Intervention Dentistry – Wie gehen wir mit dem phase-down
von Amalgam um?“
Prof. Dr. Dr. h. c. Andrej Kielbassa,
Krems
15:15
– 16:15
„Minimum Intervention Dentistry – Funktionstherapie ohne
großen Aufwand: ist das heute möglich?“
mit anschließender Diskussion
Prof. Dr. Jens Türp, Basel
17:00
– 17:30
Jahreshauptversammlung der ÖGZMK NÖ
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dr. h. c. Andrej M. Kielbassa
Samstag, 24. Mai 2014
09:15
– 10:15
Revisio – Resektion – Mikrochirurgische Endodontie
DDr. Matthias Holly
10:15
– 11:10
Gesichtsästhetik und Zuschreibung von Persönlichkeitseigenschaften
in der orthognathen Chirurgie
OA DDr. Klaus Sinko
11:45
– 12:30
Risikoanalyse 60000 gesetzter Implantate
Ass. Prof. PD DDr. DI Rudolf Seemann
12:30
– 13:30
Vollnarkose in der Zahnarztordination
Prim. Dr. Herwig Feik
Wissenschaftliche Leitung: Priv. Doz. DDr. Arno Wutzl
Neben dem wissenschaftlichen Programm gibt es natürlich wieder das beliebte Rahmenprogramm.
Details entnehmen Sie bitte dem Programmheft!
48 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Landesinfos
Oberösterreich
Gratis-Zahnspange
und kein Ende ...
D
er Gesundheitsminister hat nun den Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger und die Österreichische Zahnärztekammer beauftragt, Verhandlungen
mit dem Ziel zu beginnen, festsitzende Zahn- und Kieferregulierung der Diagnosegruppen IOTN 4 und 5 ab dem
1. Juli 2015 als Sachleistung, für den Patienten kostenlos,
anzubieten.
Diese Verhandlungen müssen bis zum 31. Dezember 2014
abgeschlossen sein. Aus dem Bundesbudget sollen dafür 80
Millionen Euro jährlich an den Hauptverband der österreichiVFKHQGHU6R]LDOYHUVLFKHUXQJVWUlJHUÀLH‰HQGHUGLHVH0LWWHO
je nach Aufwand an die betroffenen Sozialversicherungen
weiterzuleiten hat.
Mangels exakter Zahlen kann ich an dieser Stelle noch nicht
sagen, ob die Mittel ausreichen werden, diesen Behandlungsbedarf zu decken. Jedenfalls scheinen diese 80 Millionen Euro
sehr knapp berechnet. Der durchschnittliche KFO-Fall, alle
Diagnosegruppen IOTN inkludiert, kostet in der Eigeneinrichtung der Wiener Gebietskrankenkasse in der Mariahilfer
Straße jedenfalls pauschal 4.680,- Euro.
Die schwierigsten Fälle brauchen aber sicher mehr Finanzmittel als der Durchschnittsfall, vor allem auch wenn man
davon ausgeht, dass die Eigeneinrichtungen gerade einmal
kostendeckend arbeiten und nicht gewinnorientiert sind.
Als niedergelassener Zahnarzt muss man aber gewinnorientiert arbeiten, alles andere wäre unverantwortlich und
würde sich alsbald nahe an der Fahrlässigkeit und Krida
ZLHGHU¿QGHQ
Noch haben die Verhandlungen nicht substanziell begonnen,
HLQHGH¿QLWLYH$XVVDJHLVWGDKHUQRFKQLFKWP|JOLFKDEHU
dass sich Dumpinghonorare und Geschenke nicht anders
DOVGXUFK4XHUVXEYHQWLRQ¿QDQ]LHUHQODVVHQOHXFKWHWHLQ
Sehr schwierig wird es daher sein, Kolleginnen und Kollegen
]X¿QGHQGLHLQHLQ9HUWUDJVYHUKlOWQLVHLQVWHLJHQGDVVLH
zwingt, gerade die schwierigsten Fälle preisreguliert zu behandeln. Eine Verbesserung für diese Berufsgruppe ist beim
EHVWHP:LOOHQQLFKWGDUVWHOOEDUXQGRKQH¿QDQ]LHOOH$QUHL]H
auch nicht realisierbar.
Was allerdings auch ohne Finanzmittel machbar ist, das
weiß sowohl der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger als auch der Gesundheitsminister.
Die Österreichische Zahnärztekammer hat seit Jahren die
Notwendigkeit eines Bürokratieabbaus aufgezeigt, bislang
allerdings ohne entsprechende Reaktion von Seiten des
Verhandlungspartners.
Möge im Zuge der Verhandlungen über die „Gratis-Zahnspange“ wenigstens hier ein Fortschritt erzielt werden, das
wünsche ich der österreichischen Zahnärzteschaft und ihren
Patienten.
MR Dr. Wolfgang Doneus
Präsident der
Landeszahnärztekammer für OÖ
Droht also eine neue Quersubventionierung?
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 49
Landesinfos
Vorarlberg
MKG-Chirurgie am LKH Feldkirch 2004 - 2014
10. Vorarlberger
Fortbildungssymposium
Unter dem Titel „Von der Oralchirurgie
über die Tumorchirurgie bis zu den
Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten“
fand am 18. Jänner 2014 im LKH Feldkirch
die Jubiläumsveranstaltung anlässlich der Übernahme
der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
durch Univ.-Doz. DDr. Oliver Ploder statt.
Der Präsident der Landeszahnärztekammer für
Vorarlberg, MR Dr. Gerhart Bachmann,
wies in seiner Eröffnungsansprache auf
die aktuellen standespolitischen Themen hin
und skizzierte die letzten 10 Jahre.
Univ.-Doz. DDr.
Oliver Ploder
leitet seit
10 Jahren
die Abteilung für
MKG-Chirurgie
am LKH Feldkirch
50 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
S
ehr geehrter Herr Landesrat, geschätzte Kolleginnen und
Kollegen, lieber Oliver!
Beinahe 10 Jahre sind ein berichtenswerter Zeitraum, der
$QODVV JLEW ]XU 5HÀH[LRQ GDUEHU ZDV LQ GLHVHU =HLW VLFK
alles verändert hat, wie sich die Abteilung positioniert hat
und auch wie sich die Zusammenarbeit mit dem „niedergelassenen Bereich“ heute darstellt.
'DV3UR¿OGHU$EWHLOXQJIU0XQG.LHIHUXQG*HVLFKVFKLUurgie am LKH Feldkirch hat sich grundlegend gewandelt;
der Leistungskatalog entspricht nunmehr dem eines Schwerpunktkrankenhauses und akademischen Lehrspitals (z. B.
bei den Umstellungsoperationen, in der Traumatologie, in
der Tumorchirurgie). Das hat am Anfang manchmal zu Irritationen geführt (beispielsweise war sie keine Anlaufstation
mehr für die abgebrochene Wurzel eines Achters am Freitagmittag), die Behandlung von Narkosepatienten musste neu
organisiert werden. Scheinbar ist der vermehrte Bedarf als
gesellschaftliches Phänomen zu sehen; auffallend dabei und
für alle Zahnärzte wenig überraschend ist die Überrepräsen-
Landesinfos
tanz von Kindern mit Migrationshintergrund; die forensische
Anforderungen steigen in einem Umfang, der es praktisch
unmöglich macht, in der Ordination solche Behandlungen
noch anzubieten.
Auch die Organisationsform der Kammer(n) hat sich
mittlerweile geändert. Da war 2004 ebenfalls ein Schlüsseljahr. Anfangs Mai waren alle Zusagen für eine Autonomie der
Zahnärzte innerhalb der Ärztekammern durch ein Machtwort
des damaligen Obmannes der Kurie Angestellte Ärzte vom
Tisch und ab dem Kammertag im Juni 2004 in Schruns ging
es daher unaufhaltsam in Richtung Trennung der Kammern
mit Ausnahme der Wohlfahrtsfonds.
Ich erwähne das deshalb nochmals, weil ich anlässlich
des 25 Jahr-Jubiläums der „Zahnprophylaxe Vorarlberg“
in Hohenems darauf angesprochen wurde, wie lange es
die Zahnärztekammer(n) denn schon gäbe und auf meine
Antwort seit Jänner 2006, dass ja dann im Jänner 2016 ein
größeres Jubiläumsfest angesagt sein sollte.
Nun, ich denke, dass zumindest die Vorarlberger Landeszahnärztekammer diesen Gedanken wohl aufgreifen wird.
Vor allem dann, wenn man sich an die Geburtswehen des
Jahres 2005 und die Anfänge 2006 erinnert, und dem die
Form gegenüberstellt, in der wir jetzt auf Landes- und auch
Bundesebene organisiert sind; und das mit absolut vertretbarem Verwaltungsaufwand. In der allgemeinen Wahrnehmung
ist das Resultat doch herzeigbar. An Verbesserungen kann
immer noch gearbeitet werden, aber im Großen und Ganzen,
denke ich, passt das Serviceangebot in der Kammer und den
Praxen (Leistungsangebot, gesplittete Notdienste, Fortbildungen, systematische Ausbildung der MitarbeiterInnen).
Gelegentliche Forderungen nach Notdiensten am Abend
und manchmal auch in der Nacht gibt es vor allem in Vorwahlzeiten. Wir sind natürlich dazu bereit, wenn diejenigen
Herrschaften, die das verlangen, auch für die Finanzierung
sorgen und sich darüber im Klaren sind, was ein Ordinationsbetrieb in der Nacht kostet.
2007 ist die Österreichische Zahnärztekammer dann in den
Verfassungsrang erhoben worden; vielleicht erinnern Sie
sich noch, das war unter dem damaligen Bundeskanzler
Gusenbauer und dessen Vize Molterer. Nach deren Ablösung auf Grund der Nationalratswahlen im September
2008 gab es Stimmen, die meinten, man werde diesen
beiden Herren noch nachtrauern. Der direkte Vergleich zur
aktuellen Regierung und deren Spitze macht mich offen
gestanden ratlos.
Deren Lösungsansätze zu den aktuellen Themen Staatsschulden, Pensionen, Gesundheitsreform oder stetig steigender
Steuerbelastung beschränken sich auf Überschriften, sind
HUNHQQEDU LQVXI¿]LHQW RGHU YHUNHKUHQ VLFK LQV *HJHQWHLO
Vorarlberg
siehe die permanenten Steuererhöhungen. Vielleicht sind
sie auch für mich nur nicht erkennbar.
Der deutsche Philosoph Jürgen Habermas hat im Wahlkampf
2013 den Regierungsstil Angela Merkels als „tranquillistisches
Dahinwursteln“ bezeichnet. Von ihr wiederum stammt angeblich das Zitat, dass Werner Faymann in eine EU-Sitzung
ohne Meinung hineinginge und dann mit der von ihr wieder
herauskomme. Ich weiß nicht, ob das so korrekt wieder gegeben ist, aber vorstellen kann ich es mir mittlerweile sehr
gut. Wenn Sie, verehrte Zuhörer, sich die Berichterstattung
des ORF regelmäßig anhören bzw. ansehen, so erhalten Sie
ja regelmäßig Kostproben in der Tiefe der Argumentation, der
Sachkenntnis und der Bereitschaft, Lösungen für anstehende
Probleme offensiv zu suchen - wie eben angesprochenen serviert.
Beispiel Pensionsproblematik - hätten wir ein Pensionsantrittsalter wie in Schweden oder Deutschland (sicher keine
Staaten, in denen ein kalter neoliberaler Wind weht) - ÖsWHUUHLFKKlWWHNHLQ'H¿]LWPHKUGLH6WDDWVVFKXOGHQN|QQWHQ
langsam abgebaut werden.
Beispiel ÖBB Schieneninfrastruktur - es existieren Ausbaupläne für 60 Mrd. Euro (im Wesentlichen Tunnelbauten)
auf Basis schon ÖBB-intern umstrittener Prognoserechnungen (Zitat Josef Urschitz in „Die Presse“ vom 15. Jänner
2014), die offensichtlich nicht hinterfragt werden und vor
allem einigen wenigen Baukonzernen die Beschäftigung
sichern.
Beispiel Gesundheitsreform - Stärkung des niedergelassenen Bereiches. Ich bin seit 1984 „niedergelassener
Zahnarzt“, seit damals höre ich das. Gemeinschaftspraxen
könnten das Angebot zeitlich erweitern, sie werden aber
verhindert oder es werden bürokratische Hürden aufgebaut,
die nicht zu überwinden sind. Gegen den Zuzug in die Spitalsambulanzen wird nichts unternommen (58 % der Konsultationen erfolgen wegen Banaltitäten oder zur Nachsorge,
42 % wegen Notfällen). Vielleicht interessieren Sie die Kosten
pro e-card Kontakt: Im „niedergelassenen Bereich“ sind es
€ 14,23; in den Spitalsambulanzen € 92,20. Gleichzeitig werden Gruppenpraxen - wie gesagt - nach Möglichkeit verhindert oder zu Tode administriert. Sieht so ein Lösungsansatz
zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen aus?
Wir machen jedenfalls auf ÖZÄK-Ebene weiter mit unserer
Informationskampagne „ZahnSteinzeit“, denn wir müssen
die Patienten ja informieren, wie es § 19 Zahnärztegesetz
vorsieht. Auch über die gegenwärtig die Medien beherrschenden „Gratis-Zahnspangen“ (unterdrückter Nachsatz:
dort, wo es medizinisch notwendig ist; ein Schelm, wer
dabei an a - k wie jetzt denkt oder an IOTN Grad 4, wie
auch kolpotiert wird).
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 51
Landesinfos
Vorarlberg
Die Anwesenheit des Gesundheitslandesrates und Kollegen
Dr. Christian Bernhard möchte ich benützen, um eine
mögliche Mitwirkung der LZÄK für Vorarlberg in der LandesGesundheits-Plattform zu hinterfragen. Wir sind dort als
Kammer nicht vertreten, würden uns aber gerne einbringen,
wenn das gewünscht sein sollte.
Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass im
Berichtszeitraum österreichweit die Anzahl der Praxen
um ca. 6 % gesunken ist, während die Bevölkerung um
die etwa gleiche Prozentzahl gestiegen ist. Das dürfte eine
Erklärung für die zunehmenden Wartezeiten für Behandlungstermine sein.
stellen, wie lange noch und unter welchen Bedingungen dort
gearbeitet werden kann. Ich erwähne ohne Vollständigkeit
nur die Belastung der Spitalsangestellten, die Einhaltung
der Arbeitszeitgesetze und sonstiger Bestimmungen, die
Aufrechterhaltung von Krankenhaus-Infrastrukturen, die
Kosten für Qualitätssicherung und ständig neue Vorschriften
sowohl im intra- als auch im extramuralen Bereich in allen
Fachrichtungen, steigende Wartezeiten, die Nutzung der
Apparatemedizin nicht zuletzt auch als Absicherung, Patientenanwälte, Rechtsanwälte, die ins Gesundheitswesen
drängen, siehe „Vorbild USA.
Die nächsten 10 Jahre werden jedenfalls, das kann ich Ihnen
als aufmerksame Zuhörer versichern, spannend.
Ketzerische Frage: Jammern wir eigentlich auf hohem Niveau?
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
'DQNKRKHU¿QDQ]LHOOHU0LWWHOLVWGDVKHLPLVFKH*HVXQGKHLWVwesen im internationalen Vergleich vorbildlich, auch wenn es
sich im Bereich der Zahnheilkunde immer stärker aus einer
zeitgemäßen Versorgung verabschiedet (vor 40 Jahren waren
8 % der Ausgaben der VGKK für den kurativen Bereich durch
Zahnärzte und Dentisten verursacht worden, augenblicklich
sind wir bei ca. 5,5 %).
Deshalb ist auch die Bevölkerung grundsätzlich noch mit
dem System zufrieden. Die Frage wird sich aber mittelfristig
Feldkirch, Blick vom Stadtschrofen in Frastanz, Maria Grün
52 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
MR Dr. Gerhart Bachmann
Präsident der
Landeszahnärztekammer für Vorarlberg
Landesinfos
Wien
Das Thema ist
weiterhin der globale
Schuldenberg ...
Der folgende Bericht, dessen 52. Teil Sie nun lesen, setzt
sich aus persönlichen Gesprächen, Recherchen in Tageszeitungen, Magazinen und im Internet zusammen.
D
as Ende für den großen Bullenmarkt bei den US-Aktien
wird kommen - früher oder später, und auch für die
Schuldenblase. Aber gestern war es noch nicht so weit. Wird
es heute oder morgen so weit sein? Ich weiß es nicht. Alles,
was ich weiß, ist: Sie sollten vorbereitet sein.
Anders als bei Anleihen gibt es bei Gold kein Risiko, dass
die Gegenpartei ausfällt. Heute spreche ich über den Platz
im Kalender, der gefüllt ist mit „früher oder später“ - der
Teil der Zukunft, wo Dinge, die nicht für immer weitergehen
können, aufhören.
Ich frage mich konkret, wann die größte Schuldenblase in
der Geschichte platzen wird. Auf dem Planeten wurden in
den letzten 6 Jahren 30 Billionen Dollar Schulden hinzugefügt - ein Zuwachs von 40 %. Das kann nicht für immer so
weiter gehen. Aber wie wird es enden?
,QÀDWLRQ 'HÀDWLRQ +\SHULQÀDWLRQ +\SHUGHÀDWLRQ"
Um es abzukürzen: Es kann nicht enden, ohne eine Form
YRQÄÀDWLRQ³8QGGDGLH%ODVHVRJUR‰JHZRUGHQLVWZHUGHQ
ZLUZDKUVFKHLQOLFKÄÀDWLRQ³LQDOOHQLKUHQ)RUPHQVHKHQ
Und vielleicht in Formen, von denen wir noch nie gehört
haben. Man kann darüber streiten, was für Auswirkungen
QE (= Geld drucken) auf die Wirtschaft gehabt hat und was
für einen Effekt es haben wird, wenn es aufhört. Aber es
gibt keinen Zweifel, dass die sehr geringen Zinsen ihren Job
verrichtet haben. Die Leute, welche sich zu den niedrigsten
Zinsen verschulden konnten, haben das getan. Washington
hat sich stärker verschuldet als je zuvor - nur um laufende
$XVJDEHQ]X¿QDQ]LHUHQ
Auch Unternehmen verschuldeten sich - größtenteils um
VLFK]XUH¿QDQ]LHUHQXQGXP$NWLHQ]XUFN]XNDXIHQZDV
den Kurs der Aktien steigen ließ und zufälligerweise dem
Management auch größere Bonuszahlungen bescherte).
Die jüngsten Zahlen sind die vom dritten Quartal 2013.
In diesen drei kurzen Monaten gab es für 123 Mrd. Dollar
Rückkäufe von US-Aktien - ein Anstieg von 32 % gegenüber
dem Vorjahreszeitraum.
Wenn das 2014 so weitergeht, dann würde das bedeuten,
dass fast eine halbe Billion Dollar dafür aufgewendet werden, um Aktien zurückzukaufen - und zwar von denselben
Unternehmen, welche die Aktien vorher ausgegeben hatten.
Ist das Management dumm oder nur gierig? „Niedrig kaufen, hoch verkaufen“ scheint nicht mehr zu gelten. Als der
Boden im Crash 2008/2009 erreicht war, nutzte kaum ein
US-Unternehmen diese Möglichkeit, um die eigenen Aktien
günstig zurückzukaufen.
Jetzt, wo die Kurse wieder hoch sind, wollen fast alle kaufen.
Sicher ist das etwas, was auch enden muss. Man braucht
nicht viel Vorstellungskraft, um zu sehen, was passieren wird,
wenn diese Käufe aufhören: Die Aktienkurse werden fallen.
Die Schulden wachsen, die Preise von Vermögensanlagen
steigen. Die Schulden sinken, und die Preise von Vermögensanlagen fallen. Die Preise der Vermögensanlagen gehen
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 53
Landesinfos
Wien
normalerweise den Konsumentenpreisen voraus. Der „Vermögenseffekt“ könnte zu einem „Armutseffekt“ werden - mit
Konsumenten, die ihre Ausgaben kürzen, ihre Investments
und ihre Luxusausgaben. Das wäre normal, natürlich und
JHVXQG(LQH6FKXOGHQGHÀDWLRQIKUWQLFKW]XIDXOHQ6FKXOden oder schlechten Investments. Sie zwingt die Leute nur
dazu, ihre eigenen Fehler zu korrigieren.
Unternehmen gehen Pleite; sie können sich nicht mehr
nahezu unbegrenzt verschulden, zu niedrigsten Zinsen. Die
Menschen können wieder zahlungsunfähig werden, was bei
vielen der Fall sein wird. 5 Billionen Dollar an Papiervermögen, welche - fast magisch - geschaffen wurden, als der
Aktienmarkt stieg, werden plötzlich dahin verschwinden,
wo sie herkamen. Es gibt keine Zauberei beim Kreditzyklus.
Reichtum durch Kredit erschaffen vergeht, wenn die Kredite
gehen. Dann merkt man, wer die größten Fehler gemacht hat.
Die offenen Fragen sind: Wie groß kann diese Blase werden, bevor sie platzt? Und wie wird sich das Einmischen der
Zentralbank auswirken im Hinblick auf das Ergebnis? Die
erste Frage erhält die Antwort: Wer weiß? Die Zentralbanken
fördern das noch - angeführt von den USA und Japan. Die
Unternehmen und die Regierungen verschulden sich noch
weiter. Die Unternehmen nutzen die niedrigen Zinsen, und
nutzen die Mittel, um damit ihre Aktien zurückzukaufen. Und
die Aktienkurse, soweit ich das sehe, steigen noch. Das könnte noch eine Weile so weitergehen. Niemand weiß, wie lange.
Es gibt noch diese Frage: Wenn das Ende kommt - welche
)RUPZLUGGLHVHQHXHÄÀDWLRQ³KDEHQ"
Dieses Kreditereignis könnte den
Aktienmarkt einbrechen lassen
Jetzt sind meine Nerven beruhigt. Ich kann Nachts wieder
schlafen. Man muss sich wegen nichts Sorgen machen. Christine Lagarde, Vorsitzende des IWF (Internationaler Währungs
Fonds), hat uns das versichert.
Madame Lagarde teilt uns mit, dass
das Zurückfahren von QE nichts
bedeuten würde, solange die Fed
dies auf maßvolle Weise Schritt für
Schritt tun würde, was sie natürlich
tun wird. „Wir antizipieren keine
massiven, schweren und ernsten
Konsequenzen“, sagte sie.
Aber Moment ... Sie muss damit Unrecht haben. Wenn die
Fed ihre Anleihenkäufe weiter zurückfährt, dann werden
Aktienmarkt und Realwirtschaft in einen Rückzug-Schock
geraten. Die Aktienkurse würden fallen. Und Janet Yellen
54 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
hätte sofort Streit mit anderen Fed-Gouverneuren, welche
ankündigen würden: Mehr QE!
Eine neue Depression?
Ich weiß nicht, ob sich Madame Lagarde dessen bewusst
ist oder nicht. Die Fed-Ökonomen müssen es wissen. Sie
müssen wissen, dass nur die Politik des leichten Geldes die
US-Wirtschaft davon abhält, in die Rezession zu fallen.
Die folgenden Zahlen stammen aus
dem Buch von Richard Duncan „The
New Depression: The Breakdown of
the Paper Money Economy“:
Seit den 1980ern hatten wir eine
Volkswirtschaft, die auf Kreditbasis
wächst. 1964 standen die Schulden
der gesamten US-Volkswirtschaft
bei nur 1 Billion (alle privaten und
|IIHQWOLFKHQ =DKOXQJVYHUSÀLFKWXQgen). Bis 2007 war dieser Wert auf
50 Billionen Dollar angestiegen. Die Weltwirtschaft hängt
davon ab.
Aber statt eine reale, gesunde Erholung anzufachen, war
die Fed nur dazu fähig, eine zu simulieren. Wenn sich das
Wachstum der Schulden verlangsamt, dann verlangsamt
sich auch die Wirtschaft. Wie viel Schuldenwachstum ist
notwendig, damit die Wirtschaft wächst? Duncan sagt, dass
HLQ:DFKVWXPYRQ]XPLQGHVWQDFK,QÀDWLRQQRWZHQGLJ
ist, oder die Wirtschaft geht rückwärts.
Jedes Mal, wenn es weniger sind, dann hatten wir eine Rezession. Ohne Ausnahme. Eine wachsende, expandierende
Wirtschaft führt natürlich zu mehr Krediten. Die Haushalte
leihen sich Geld für neue Häuser. Die Unternehmen leihen
sich Mittel, für neue Fabriken und Maschinen. Investoren
leihen Startups Geld. Auch die Regierung leiht sich Geld,
XPGLH'H¿]LWH]XGHFNHQ8QGDOOGLHVH6FKXOGHQIKUHQ
zu neuer Nachfrage, neuen Jobs und neuem Output.
Aber statt eines realen Aufschwungs wurde nur einer
simuliert. Die real verfügbaren Einkommen pro Kopf sind
in den letzten 5 Jahren nur um 0,7 % pro Jahr gestiegen. Die Sparquote lag bei nur 4 % (sie lag bei 10 %
in den 1980ern). Und obwohl der Entschuldungszyklus
auf Konsumentenebene vorbei ist (für den Moment) wird
ein Großteil der neuen Schulden wieder einmal in der
„subprime“-Kategorie geschaffen. Obwohl die Fed wenig in
Bezug auf die reale Wirtschaft tun konnte, hat sie an den
Finanzmärkten Wunder verrichtet! Das ist das Geheimnis,
um die Märkte zu verstehen, erklärt Duncan. Es hängt vom
Unterschied ab zwischen dem, wie viel Kredit die Wirtschaft
Landesinfos
Wien
braucht, und wie viel sie bekommt. Der Überschuss treibt
die Aktienkurse.
Über die massive Bedrohung
für die Weltwirtschaft
Die Märkte nehmen die überschüssige Liquidität und treiben
die Preise von Vermögensanlagen nach oben. Die Aktienkurse
steigen. Die Immobilienpreise steigen. In den USA ist der
Preis für ein durchschnittliches Haus wieder über 200.000
Dollar gestiegen.
Der Kupferpreis ist gefallen. Und auch der BDI (Baltic Drx
Index, Index für die Güter die mit Containerschiffen transortiert werden. Ein wichtiger Wirtschaftsindikator). Sieben
Jahre nach dem Start der Schuldenkrise ist die Weltwirtschaft
immer noch am kämpfen. Der Hedgefondsmanager George
Soros sagt, dass Europa eine 25 Jahre andauernde Stagnation bevorstehen könnte.
Das Nettovermögen der Haushalte ist in den letzten 12
Monaten um 8 Billionen Dollar gestiegen. Es ist jetzt größer
als im Jahr 2007. Und dieser große Anstieg ist das Einzige,
was die Wirtschaft von einem Rückschlag abzuhalten scheint.
Wenn man QE wegnehmen würde, dann nimmt man den
größten Einzelkäufer am Anleihenmarkt weg. Die Anleihenkurse werden dann fallen (und die Renditen steigen). Die
Aktien fallen. Die Immobilienpreise fallen. Und die Wirtschaft,
welche nicht mehr vom scheinbaren „Vermögenseffekt“ gestützt wird, wird plötzlich unter einem realen „Armutseffekt“
leiden.
Duncan sagt uns, dass es dieses Jahr einen Anstieg der
Schulden um 3,8 % geben wird. Aber das ist der Wert vor
,QÀDWLRQ:HQQPDQIUVWHLJHQGH3UHLVHZHJQLPPW
dann liegt der reale Anstieg der Schulden unter den genannten 2 %, welche notwendig sind, um eine Rezession
abzuwenden.
Deshalb wird das passieren. Die Fed wird weiter billige Kredite ermöglichen, sonst wird es eine Rezession geben. Ein
Teil davon wird vom US-Anleihenmarkt absorbiert werden
JU|‰WHQWHLOVIUGLHVWDDWOLFKHQ'H¿]LWH$OOHVZDVPHKU
ist, wird die anderen Vermögensklassen antreiben. „Die Fed
treibt die Wirtschaft“, sagt Duncan.
Für die nächsten 6 Monate sieht Duncan kein Problem. Es
wird genug überschüssige Liquidität geben, um die Preise
der Vermögensanlagen weiter steigen zu lassen.
Aber danach sollte man aufpassen.
Bloomberg berichtet: „Milliardär George Soros sagte, dass
Europa 25 Jahre einer Stagnation a là Japan bevorstehen
könnten, solange die Politiker nicht ihren Währungsblock
weiter integrieren und ihre Politik ändern, welche die Banken
von der Kreditvergabe abgehalten hat.“
Europa „mag 25 Jahre Stagnation nicht überleben“, so
Soros im Interview mit Francine Lacqua. Es war im Frühling 2007, als die ersten Risse beim schwächsten Teil der
Schulden-Struktur auftraten: Bei den amerikanischen
Subprime-Hypotheken. Bis März 2007 war das Volumen der
Subprime Hypotheken auf 1,3 Billionen Dollar gestiegen.
Aber die Hypothekenzinsen stiegen. Es folgten Zwangsversteigerungen.
Bis zum Herbst 2007 hatte sich die Zahl der Zahlungsausfälle gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Im Januar 2008
hatte sie sich vervierfacht. Und im Mai 2008 verfünffacht.
'DVZDUHLQHNODVVLVFKH6FKXOGHQLQÀDWLRQ'LH+DXVEHVLW]HU
hatten mehr Schulden gemacht, als sie sich leisten konnten.
Jetzt wurden die Schulden faul, und die Investoren wurde
es mulmig.
Zahlungsausfälle waren schlecht für die Hausbesitzer. Sie
verloren ihre Häuser. Sie mussten ausziehen. Es war auch
schlecht für diejenigen, welche die Hypotheken gekauft
hatten. Denn die Wall Street hatte die Hypotheken zusammengefasst und dann weiterverkauft, überall in der Welt,
als sogenannte „strukturierte Produkte“, welche clever
verbargen, mit der dezenten Hilfe der Ratingagenturen,
ZDVIU0OOXQWHUGHU2EHUÀlFKHZDU8QGGLH9HUNlXIHU
schienen zu vergessen, was in diesen Würsten drin war;
sie realisierten nicht, dass dies ihnen große Probleme
bringen würde.
Zuerst rannte Bear Stearns aus dem Raum, sich den Bauch
haltend. Dann Lehman Brothers. Zu diesem Punkt kamen
Fed und Regierung zu Hilfe, mit jeder Quacksalber-Kur, die
man sich vorstellen kann. Bailouts, cash for clunkers, ZIRP
(Nullzinspolitik, Zero Interest Rate Policy), QE (Quantitative
Easing, Geld Drucken ) - eine Schätzung beziffert die Kosten
mit über 10 Billionen Dollar, oder ungefähr dem Dreifachen
der amerikanischen Kosten für den Zweiten Weltkrieg.
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 55
Landesinfos
Wien
Das Problem mit den Hilfen war immer ein fundamentales
Problem. Die Krise war durch zu viel Schulden verursacht
worden. Und alles, was als Lösung präsentiert wurde - waren
mehr Schulden. Bloomberg berichtete, dass die Menge an
giftigen Würsten auf über 100 Billionen Dollar explodierte:
„Die Höhe der Schulden hat seit den ersten Zeichen der
Finanzkrise weltweit um mehr als 40 % zugenommen auf
100 Billionen Dollar, da sich die Regierungen verschuldeten,
um ihre Volkswirtschaften aus der Rezession zu ziehen, und
Unternehmen nutzten die rekordniedrigen Zinsen.“
gesehen einher mit niedrigem Wirtschaftswachstum. Das
passierte in Japan in den letzten 23 Jahren und in Europa
und den USA in den letzten 7 Jahren.
„Der Anstieg der Schulden, so wie er von der Basler BIS
(Bank for International Settlements) in ihrem Quartalsbericht gemessen wurde, ist fast zwei mal so hoch, wie das
BIP der USA.“
Und mit so viel Schulden können sie nicht wachsen.
6FKXOGHQVLQGHLQH9HUSÀLFKWXQJZHOFKHGHU=XNXQIWGXUFK
die Vergangenheit auferlegt werden. Je größer sie werden,
desto schwerer ist es für die Zukunft, einzutreten. Es gibt
eine Korrelation zwischen extremen öffentlichen Schulden
und niedrigem Wirtschaftswachstum. Dies ist durch mehrere
Studien gezeigt worden, zum Beispiel von den Professoren
Rogoff und Reinhart. Es gab einige Fehler bei ihren Berechnungen, was die Kritiker erfreute, aber das Fazit war solide:
Ein hohes Verhältnis von Schulden-zu-BIP ging historisch
56 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Diese Volkswirtschaften kämpfen immer noch mit SchuldenUFN]DKOXQJ'HÀDWLRQXQGJHEHQYRUGDVVVLHLKUH6FKXOGHQ
für immer weiter steigen lassen können und dass sie irgendwie aus ihren Schuldenfallen herauskommen werden. Aber
sie sind zum Scheitern verurteilt. Ohne Wachstum können
sie ihre Schulden nicht bezahlen.
Wie diese Zentralbanken-Blase endet
Ich möchte erklären, wie die Welt enden wird. Die Welt,
in der wir jetzt leben. Die, welche sich in der Mitte einer
=HQWUDOEDQN%ODVHEH¿QGHW
Zunächst einmal müssen wir verstehen, dass sich diese Welt
sehr von der des 19. und frühen 20. Jahrhunderts unterscheidet. Es ist eine Welt, in der Zentralbanken eine Rolle spielen,
welche zwischen Künstlern, verrückten Wissenschaftlern und
Gott selbst liegen. Sie betrügen und täuschen.
Landesinfos
Sie führen ihre Experimente durch ohne eine wirkliche Idee,
wie sich das für die Menschen auswirken wird. Und sie bewegen fast jeden Preis in der Welt - was Investoren, Haushalte
und Unternehmen alle in eine Richtung rennen lässt. Deren
Experimente ändern nicht nur die Preise an der Börse und
im Supermarkt. Sie ändern auch die physische Welt.
Arbeitsplätze gehen verloren, weil Maschinen eingesetzt
werden, die ohne die niedrigen Zinsen nicht gebaut worden
wären.
Die übergroßen Häuser in den USA sind größtenteils auch ein
Ergebnis der Immobilienblase der Fed der Jahre 2002 - 2007.
Und viele Häuser in Aspen wurden mit Bonuszahlungen der
:DOO6WUHHW¿QDQ]LHUWZDVZLHGHUXPQLFKWP|JOLFKJHZHVHQ
wäre durch das Handeln der Zentralbanker.
Und China, wie es heute ist - mit den Mega-Fabriken, den
leeren Städten und den verstopften Straßen - ist größtenteils so, weil es für die Amerikaner leicht gemacht wurde,
chinesische Güter zu kaufen. Zentralbanker - wie zentrale
Regierungen - haben eine Form der monetären Phantasie
erschaffen, welche davon abhängt, dass es immer mehr
Kredite geben wird.
Aber wohin kann dieses ganze neue Geld gehen? Der reale
Output kann da nicht mithalten. Deshalb müssen sich die
Preise anpassen. Sie blähen sich auf, erst an einem Markt,
dann an einem anderen. Und was kommt nach der Blase?
Das Platzen!
Darauf warten wir. Auf ein Platzen der größten Schuldenblase aller Zeiten. Wenn diese Blase platzt, dann wird das
eine Reaktion in die entgegengesetzte Richtung bringen. Die
3UHLVHYRQ9HUP|JHQVDQODJHQZHUGHQIDOOHQ'HÀDWLRQ'LH
geht dann weiter mit den Konsumentenpreisen.
Die meisten Investoren denken, dass sie sich davor schützen
müssen. Akademische Studien zeigen, dass volatilere Aktien
Wien
schlechter abschneiden als weniger volatile Papiere - das wird
volatile Anomalie genannt. Wenn der Kurs um 50 % fällt,
benötigt man 100 % Kurszuwachs, um wieder da zu sein,
wo man begonnen hat.
Verluste und Gewinne haben „asymmetrische“ Effekte auf
Ihr Depot. Volatilität ist nicht das Problem. Das wirkliche
Problem ist das Risiko. Da gibt es das Risiko, dass man das
falsche Investment zum falschen Preis kauft. Dann erleidet
man einen Verlust. Niedrige Zinsen, QE, Papiergeld - führen
zu scheinbarer Stabilität.
6RODQJHGDV*HOGÀLH‰WN|QQHQVLFKVHOEVWHLQLJHGHUVFKOHFKtesten Unternehmen und die schlimmsten Spekulanten Geld
leihen, um ihre Verluste zu decken. Die Aktienkurse steigen
und steigen. Es sieht gut aus. Aber das verdeckt das wirkliche Risiko. Das Risiko eines größeren Platzens der Blase
steigt - bis es zur Sicherheit wird. Da kann die Volatilität
Freund oder Feind sein.
Wenn die Fed die Aktien zu teuer macht, dann wird eine
Gegenreaktion dazu führen, dass die Aktien danach zu billig
sind. Da haben wir es. Die erste Phase vom „Ende“ wird ein
großer Selloff am Aktienmarkt sein. Aber die Implosion der
Schuldenblase und der Kollaps der Preise von Vermögensanlagen sind wahrscheinlich nicht das Ende der Story. Nicht
solange wir solche Aktivisten haben, die Zentralbanken und
Regierungen führen.
Das Ende der Welt wird kommen, wenn die Schuldenblase
platzt. Aber bevor wir da sind, werden wir weitere Versuche
der Zentralbanken sehen, die Blase weiter aufzublasen.
Richard Duncan meint dazu sinngemäß: „Angesichts der Tatsache, dass die Fed die Wirtschaftserholung angetrieben hat,
LQGHPVLHGLH3UHLVHYRQ$NWLHQXQG,PPRELOLHQLQÀDWLRQLHUW
hat, ist es unwahrscheinlich, dass sie diese Preise bald fallen
lassen wird, damit die Wirtschaft dann zurückfallen wird. Um
zu verhindern, das das passiert, sieht es so aus als ob die
Fed QE weiter erweitern muss, in 2015 hinein, und vielleicht
VLJQL¿NDQWGDUEHUKLQDXV³
So weit, so vorhersehbar. Aber es gibt auch ein „früher oder
später“ für QE. Es wird eine Zeit kommen, wenn die Welt
keine weiteren Schulden aufnehmen kann. Und ab dem
Punkt wird die Schuldenblase dann letztlich platzen. Dann
werden wir eine Reaktion in die Gegenrichtung erhalten. Die
Preise von Vermögenswerten, welche durch Schulden in die
Höhe getrieben worden waren, werden durch den Abbau der
Schulden nach unten getrieben werden.
Eine Depression wird wahrscheinlich folgen. Das ist keine
schlechte Sache, überhaupt nicht. Im Gegensatz zur allgemeinen Ansicht ist ein Crash oder eine Depression keine
Zerstörung von Reichtum. Sie sagen einem nur, dass der
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 57
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Wien
Reichtum, von dem man dachte, dass man ihn hätte, nicht
existiert. Solange die Geldpolitik lax ist, bleiben Fehler
unsichtbar. Verrottete Unternehmen werden am Leben erhalten. Schlechte Spekulationen scheinen sich auszuzahlen.
Schulden, die niemals zurückgezahlt werden können, werden
bedient.
Aktien mit geringen oder keinen Gewinnen schießen nach
oben. Dann, wenn die Blase explodiert, werden die Fehler
schmerzhaft offensichtlich. Schein-Gewinne werden zu dem,
woher sie kamen. Die Investoren bewerten die Vermögenswerte realistischer. (Zunächst wird es dann ein unrealistisch
niedriges Niveau geben, was Chancen eröffnet für geduldige
Investoren mit viel Cash.)
Nur dann, wenn die Wirtschaft das mitgemacht hat, kann sie
den Staub abschütteln und wieder steigen. Aber Zentralbanker werden das wahrscheinlich nicht eintreten lassen. Sie
haben ihre Karrieren darauf aufgebaut, dass sie vorgeben,
die Wirtschaft zu verbessern. Und wenn der Knall kommt,
dann werden sie schnell handeln mit Quacksalber-Aktionen.
'DQQZHUGHQZLUGLH]ZHLWH3KDVHGHU6FKXOGHQ'HÀDWLRQ
erhalten. Dann werden wir wünschen, wir hätten mehr Gold
gekauft, mehr Immobilien, mehr alte Autos und neue Kartoffeln. Am wahrscheinlichsten (aber nicht garantiert) ist es,
GDVVGLH=HQWUDOEDQNHQQHXH:HJH¿QGHQZHUGHQ*HOGLQ
die Hände von Konsumenten zu bringen (erinnern Sie sich
an die „Helikopter“-Rede von Bernanke?). Darauf werden
DQGHUH.ULVHQIROJHQ+RKH,QÀDWLRQ
Schnallen Sie sich an. Das wird eine wilde Fahrt werden.
Was Gold bevorsteht
Meine Ansicht dazu: Gold startete wie eine Rakete durch zu
Jahresbeginn. Aber trotz der steigenden weltweiten Spannungen, und der weiter lockeren Geldpolitik der Fed, sah
Gold zuletzt so aus, als ob es wieder auf die Erde fällt. Ich
weiß nicht, warum Gold so schnell gestiegen ist - aber ich
KDEHHLQH,GHHZDUXPHV¿HO
Die Liquidität bewegt die Märkte
Zunächst einmal haben Investoren die politischen Spannungen diskontiert. Wen kümmert es schon, ob die Krim ein
Teil von Russland ist? Niemanden. Was hat sich bei der Fed
geändert? Sie will QE weiter durchführen. Aber indem sie sich
weg bewegt vom festen Maßstab der Arbeitsmarktdaten hin
zu „qualitativen“ Maßstäben, behält sie sich das Recht vor,
jederzeit wann sie es möchte ihre Geldpolitik zu verschärfen.
Der Autor Richard Duncan meinte sinngemäß, dass es schön
und gut sei, wenn die Fed ihren weiteren Kurs skizziere, aber
es sei die Liquidität, welche die Märkte bewegt. Die Fed bietet
jede Menge Liquidität.
Aber diese Liquidität geht in einige Risiko-Anlagen, nicht in
„Anti-Risiko“-Anlagen. Aktien sind eine Risiko-Anlage. Gold
nicht. Die meisten Investoren sind zuversichtlich, dass Yellens
Fed die Dinge unter Kontrolle hat. Die sehen die US-Aktien
steigen und fragen sich: Was soll man sich Sorgen machen?
Da es nichts gibt, über das man sich Sorgen machen muss,
und in der Erinnerung ein Anstieg des S & P 500 von 180 %
ist, warum sollte man da Gold kaufen wollen?
Die Sorge, welche den Goldpreis am meisten steigen lässt
EOLFKHUZHLVHLVWGLH6RUJHYRU,QÀDWLRQ'LHVH6RUJHKDWGHQ
Goldpreis in den 1970ern um den Faktor 20 steigen lassen
DOVGLH,QÀDWLRQEHUVWLHJ'LH,QÀDWLRQDXI.RQVXmentenpreisebene ist nichts, über das sich die Menschen
derzeit Sorgen machen. Und das hat seinen Grund. Es geht
XPGLH*HOGPHQJH'LH,QÀDWLRQVWHLJWZHQQGLH*HOGPHQJH
und die Geldumlaufgeschwindigkeit stärker steigen als der
Output an Gütern und Dienstleistungen. QE erhöht die monetäre Basis. Aber es kommt auf die Geldmenge an, wenn es
XP,QÀDWLRQJHKW8QGGLH(UK|KXQJGHU*HOGPHQJHKlQJW
davon ab, wie viel die Banken schaffen, durch die Vergabe
von Krediten. Und die Banken verleihen nicht genug, um die
Geldmenge deutlich zu erhöhen.
Währenddessen ist das Einkommen des durchschnittlichen
Haushalts niedriger als zum Zeitpunkt des Endes der Rezession im Jahr 2009. Deshalb hat der durchschnittliche
Mensch weniger Geld zum Konsumieren. Und unter Druck ist
er auch vorsichtiger mit dem Geldausgeben. Das verringert
die Geschwindigkeit, mit der Geld die Hände wechselt - was
die Umlaufgeschwindigkeit ist. Das drückt dann zusätzlich
DXIGLH.RQVXPHQWHQSUHLVLQÀDWLRQ
Was kommt als nächstes? Die Goldinvestoren sehen das
DOOHV6LHZLVVHQGDVVGLH,QÀDWLRQGHU]HLWQLFKWGDV3UREOHPLVW]XPLQGHVWZDVGLHRI¿]LHOOH,QÀDWLRQEHWULIIW6LH
PVVHQPRUJHQVDXIZDFKHQGLH,QÀDWLRQVUDWHSUIHQXQG
können dann wieder schlafen gehen. Deren Zeit wird natürOLFKNRPPHQZHQQGLH,QÀDWLRQH[SORGLHUW$EHUQRFKLVW
es nicht soweit.
58 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Landesinfos
Hier meine Prognose für die weitere Entwicklung bei Gold:
1. Die Wirtschaftslage bleibt mau, aber fällt nicht - die Fed
führt ihre Geldpolitik fort.
2. Die US-Aktien fallen, wenn die Fed ihre Unterstützung
zurückführt, worauf die Fed wieder unterstützt.
3. Die US-Aktien erholen sich, da es weitere Unterstützung
der Fed gibt - dann fallen sie umso stärker.
4. Die Fed gerät in Panik und führt aggressivere Schritte ein
(Geld aus Hubschraubern?)
5. Der Goldpreis explodiert.
Geschichte des Papiergeldes
*HVFKLFKWHGHU,QÀDWLRQ
Die Geschichte des Geldes und insbesondere die Geschichte
GHV3DSLHUJHOGHVLVWHLQH*HVFKLFKWHGHU,QÀDWLRQ=XJUR‰
sei meist die Versuchung, mit der Notenpresse die Taschen
des Souveräns zu füllen.
Zur Prägung von Gold- und Silbermünzen mussten die
Münzherren Weidmann zufolge immerhin die entsprechenden Edelmetallvorräte haben. Das setzte der Geldschöpfung
gewissermaßen eine natürliche Grenze. Aber auch in diesem
*HOGV\VWHPYHUVXFKWHQGLH0Q]KHUUHQKlX¿JGHQ(GHOPHtallgehalt einer bestimmten Münze zu reduzieren, ohne ihren
Nominalwert zu verringern. Die Münzen wurden mit der Zeit
NOHLQHUÀDFKHURGHULKUH/HJLHUXQJZHQLJHUHGHO
Banknoten kamen, so Weidmann, in Europa erst im 17. Jahrhundert auf. Anfangs waren sie durch Edelmetallvorräte
gedeckt, später nur noch teilweise. In der ersten Hälfte des
-DKUKXQGHUWVEHHQGHWHQGLH6WDDWHQGLH'HFNXQJVSÀLFKW
In Deutschland endete die Möglichkeit der Goldeinlösung von
Banknoten mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs, also vor
fast genau 100 Jahren.
8QGVRVHLHVNHLQ:XQGHUGDVVGLHVFKOLPPVWHQ,QÀDWLRQHQ
im 20. Jahrhundert stattgefunden hätten. Und jetzt bringt Herr
Weidmann es wahrlich auf den Punkt: Von insgesamt 56 EpiVRGHQYRQ+\SHULQÀDWLRQGLHZHOWZHLWJH]lKOWZXUGHQZDUHQ
sage und schreibe 54 im 20. Jahrhundert. Es komme folglich
Herrn Weidmann zufolge darauf an, dass die Bürger sich darauf
YHUODVVHQN|QQHQGDVVGLH1RWHQEDQNHQ,QÀDWLRQVJHIDKUHQ
XQG'HÀDWLRQVJHIDKUHQHQWVFKORVVHQHQWJHJHQWUHWHQ
Es sieht so aus, als ob der Finanzautor Richard Duncan Recht
hatte. Er sagte uns, dass die Fed die amerikanischen Kreditbedürfnisse „überschüssig anfeuern“ würde, und dass dies
GLH$NWLHQNXUVHEHÀJHOH
Es sollte genug da sein, um den Aktienmarkt in der ersten
Hälfte 2014 weiter steigen zu lassen, sagte er. Aber wenn die
Wien
Fed an ihrem Programm der Rückführung von QE festhält,
dann muss man aufpassen. Diese Quelle ist wie Manna vom
Himmel. Keine Hand hat es verdient. Kein Tropfen Schweiß
war dafür notwendig.
Vor fünf Jahren war ich sicher, dass die Fed ihre Bilanz nicht
auf 4 Billionen Dollar erhöhen könnte, ohne gravierende
Konsequenzen. Aber Monat für Monat vergeht ohne solche
negativen Konsequenzen und noch nicht einmal ein Mast der
negativen Konsequenzen ist am Horizont sichtbar, was soll
ich da denken?
Als die globale Finanzkrise eintrat, da klang meine Prognose
wie ein Reiseplan: Erst Tokio, dann Buenos Aires (siehe meinen
letzten und frühere Artikel).
Ich meinte damit, dass die Wirtschaft in eine Periode der
Schulden-Rückführung eintreten würde, wie Japan zu Beginn der 1990er. Rückzahlungen, Abschreibungen, Pleiten
- das würde ein langer und harter Prozess werden, dachte
ich. Wenn es vorbei sei, dann würden wir eine Periode der
,QÀDWLRQHUKDOWHQYLHOOHLFKWVRJDU+\SHULQÀDWLRQ'LHVZUGH
auf eine von zwei Arten eintreten: Wenn das Entschulden
vorüber sei, würden die Leute wieder beginnen, Schulden zu
machen und Geld auszugeben. Das würde die Geldmenge erhöhen - möglicherweise sehr schnell, wegen der ultralockeren
Geldpolitik - und die Konsumentenpreise stark steigen lassen.
Oder verzweifelt und ungeduldig, die alten Zeiten wiederzubeleben, könnte die Fed auf direkte monetäre Stimulierung
zurückgreifen (der Art, Geld aus dem Helikopter zu werfen).
Die Fed hat sicher einen Plan für alle Möglichkeiten. Ein vernünftiger Zentralbanker würde so handeln. Aber trotz dem,
was Yellen auch immer gesagt hat, sind wir in einer Zeit der ad
hoc monetären Experimente. Wir sollten nichts ausschließen.
'LH 86.RQVXPHQWHQSUHLVH RI¿]LHOOH 'DWHQ VLQG LQ GHQ
letzten 12 Monaten um 1,5 % gestiegen.
9RONVZLUWHPDFKHQVLFKQLFKW]XYLHOH6RUJHQEHU,QÀDWLRQ
- sondern über deren Ausbleiben.
Wir sind immer noch in Tokio, nicht Buenos Aires.
Dr. Heribert Gmach
Finanzreferent der
Landeszahnärztekammer für Wien
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 59
Fortbildung
Inland
Mai 2014
ZAFI Wien
KFO-Up to Date
Refresher-Kurs 1 & 2
(Prof. Martin Baxmann)
g*=+gVWHUUHLFKLVFKH*HVHOOVFKDIWIU
lU]WOLFKHXQG]DKQlU]WOLFKH+\SQRVH
Schnupperseminar
zum Kennenlernen der medizinischen
Hypnose, als Einstimmung für den
ÖZÄK-Diplomlehrgang „Hypnose und
Kommunikation“
(Dr. Allan Krupka)
17. Mai 2014, 14.00-17.30 Uhr
Graz, Zahnklinik
Detaillierte Information
und Anmeldung:
ÖGZH - Österreichische Gesellschaft
für ärztliche und zahnärztliche Hypnose
1090 Wien, Nußdorfer Straße 4/5
Tel: (01) 317 63 20
Fax: (01) 315 16 35
ZZZRHJ]KDW
ÖGZMK NÖ
46. Wachauer
Frühjahrssymposium
„Innovative Aspekte in der
Zahnheilkunde“
22. bis 24. Mai 2014
Krems, Steigenberger Hotel and Spa
Anmeldung:
ÖGZMK NÖ, Frau Eder
Tel: (0664) 42 48 426
(0DLORHJ]PNQRHRI¿FH#NVWSDW
1REHO%LRFDUH*PE+gVWHUUHLFKLQ
.RRSHUDWLRQPLWGHUg*,
Fachliche und rechtliche Aspekte
3URWKHWLVFKH)OH[LELOLW–W
für alle Indikationen
(Dr. Gerd Oberfeld, Landessanitätsdirektion Salzburg, OAR Ing. Markus Kraml, Amt der Salzburger
Landesregierung, Abfallwirtschaft und Umweltrecht)
- von der Freilegung der Implantate bis zur
Eingliederung der prothetischen Arbeit
21. Mai 2014, 19.00 Uhr
Salzburg, Hansjörg Wyss-Haus, Hörsaal 3/1 OG, 5020, Strubergasse 21/
PMU
Auskunft:
ÖGZMK Salzburg, Frau Bratka
5020 Salzburg, Rochusgasse 4
Tel & Fax: (0662) 64 73 82
(0DLORI¿FH#RHJ]PNVDO]EXUJDW
ZZZRHJ]PNVDO]EXUJDW
(Dr. Georg Schiller)
(Dr. Werner Deutschmann)
22. Mai 2014, 19.00-21.30 Uhr
Wien, ZIV-Büro
Auskunft:
ZIV
Tel: (01) 513 37 31
Fax: (01) 512 20 39
(0DLORI¿FH#]LYDW
ZZZ]LYDW
60 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
ÖGZMK OÖ
Round table „Orale Medizin“
Neues aus der oralen Medizin und
oalen Pathologie
(Univ.-Doz. Dr. Johann Beck-Mannagetta)
Die richtige Entsorgung
medizinischer Abfälle
im zahnärztlichen Bereich
Pharmakologie zwischen
Arzt und Patient
Juni 2014
(MR DDr. H. Gruber, Prof. DDr. h.c. A. Kielbassa,
Univ.-Prof. DDr. T. Bernhart, Priv.-Doz. Dr. A. Wutzl)
g*=0.6DO]EXUJ
=DKQlU]WOLFKHU,QWHUHVVHQYHUEDQG
gVWHUUHLFKV=,9
Kurs 1: 25. bis 26. Mai 2014
Kurs 2: 9. bis 10. November 2014
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
der Landeszahnärztekammer für Wien
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
ZZZ]D¿DW
23. Mai 2014, 13.00-18.30 Uhr
24. Oktober 2014, 13.00-18.30 Uhr
Wien, Nobel Biocare, 1150, Linke
Wienzeile 244 - 246
Anmeldung:
Nobel Biocare GmbH, Eva Klein
Tel: + 43 -(0)1 - 892 89 90 - 31
(0DLOHYDNOHLQ#QREHOELRFDUHFRP
g*=0.2gLQ=XVDPPHQDUEHLWPLW
$PHULFDQ2UWKRGRQWLFV
Das Beste aus Edgewise-,
Segmentbogen- und
Straightwire-Technik
Grundlagen und praktische Umsetzung
(Prof. Dr. Martin Baxmann)
24. Mai 2014, 9.00-17.30 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
3. Juni 2014, 19.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
9HUHLQ7LUROHU=DKQlU]WHLQ
=XVDPPHQDUEHLWPLW+HQU\6FKHLQ
5¾QWJHQRORJLVFKHU-RXUŠ[H
(tit. Ao. Univ.-Prof. DDr. Burghard Norer, Innsbruck)
4. Juni 2014, 19.00-21.30 Uhr
5. November 2014, 19.00-21.30 Uhr
Innsbruck, Frauen-Kopf-Klinik (Abt.
MKG), 6020, Anichstraße 35
Auskunft:
Verein Tiroler Zahnärzte, Frau Stradner
6020 Innsbruck, Anichstraße 35
Tel: + 43 - (0)512 - 504 - 27189
Mobil: + 43 - (0)699 - 150 47 190
(0DLORI¿FHYW]#XNLDW
ZZZYW]DW
=DKQlU]WOLFKHU,QWHUHVVHQYHUEDQG
gVWHUUHLFKV=,9
3UD[LVPDQDJHPHQWNXUV
Teil 9:
Praxisübernahme/-übergabe - standes«
politische, betriebswirtschaftliche
Fortbildung
XQG¿QDQ]LHOOH$VSHNWHHUEOLFKH
Überlegungen
OMR Dr. Gerhard Ratzenberger, Mag.
Wolfgang Leonhart, Mag. Hartwig Frank
5. Juni 2014, 19.00-21.00 Uhr
Wien, Oktogon der UniCredit Bank
Austria AG, 1010, Schottengasse 6 - 8
Auskunft:
ZIV
Tel: (01) 513 37 31
ZZZ]LYDW
Zielgerichtete kieferorthopädische
Behandlung
Inland
=DKQlU]WOLFKHU,QWHUHVVHQYHUEDQG
gVWHUUHLFKV=,9
Maßgeschneiderte magistrale
Zubereitungen in der
Zahnheilkunde
Die Bedeutung einer umfassenden Diagnostik und Behandlungsplanung
(Dr. Claudia Aichinger-Pfandl)
6. bis 7. Juni 2014
Buchschachen
Sekretariat:
Dipl.-Ing. Clemens Keil
Tel: (0664) 859 65 93
(0DLOFOHPHQVNHLO#PHGXQLJUD]DW
(Mag. pharm. Ilona-E. Leitner)
11. Juni 2014, 18.00-20.00 Uhr
Wien, ZIV-Büro
Auskunft:
ZIV
Tel: (01) 513 37 31
ZZZ]LYDW
gVWHUUHLFKLVFKH*HVHOOVFKDIWIU
3DURGRQWRORJLHg*3
paroknowledge© 3DURGRQWRORJLH([SHUWHQ7DJH
9HUHLQ7LUROHU=DKQlU]WH
Moderne Kariesdiagnose
und -therapie: Muss die
Sonde noch klirren?
„lernen - wissen - anwenden“
(Dr. Corinna Bruckmann, MSc, Dr. Andreas FuchsMartschitz, PD Dr. Werner Lill)
5. bis 7. Juni 2014
Kitzbühel, K3 KitzKongress
Anmeldung:
ZZZSDURNQRZOHGJHDW
(Prof. Dr. Karl-Heinz Kunzelmann, München)
12. Juni 2014, 18.30-21.30 Uhr
Innsbruck, MZA, Seminarraum
1. Stock, 6020, Anichstraße 35
Auskunft:
Verein Tiroler Zahnärzte, Frau Stradner
6020 Innsbruck, Anichstraße 35
Tel: + 43 - (0)512 - 504 - 27189
Mobil: + 43 - (0)699 - 150 47 190
(0DLORI¿FHYW]#XNLDW
ZZZYW]DW
ÖGZMK Wien
Clubabend
Ivisalign
(Dr. Bärbel Reistenhofer, Wien)
g*=0.%XUJHQODQGLQ=XVDPPHQDU
EHLWPLWGHU/DQGHV]DKQlU]WHNDPPHU
IU%XUJHQODQGXQGGHP4XDOLWlWV]LUNHO
.LHIHURUWKRSlGLH6G2VW
Kieferorthopädisches
Frühjahrssymposium
«
11. Juni 2014, 20.00 Uhr
Wien, Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik GesmbH, Seminarraum B,
1090, Sensengasse 2 a
Auskunft:
Frau Haruksteiner
Tel: (01) 400 70 - 4901
(0DLORI¿FH#RHJ]PNZLHQDW
Einladung zum
27. Benefizkonzert
der Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Zahnheilkunde der ÖGZMK
am Samstag, 17. Mai 2014, um 19.30 Uhr
im Beethovensaal der Pfarre Heiligenstadt, 1190 Wien, Pfarrplatz 3
In diesem Konzert musizieren Zahnärzte und Dentisten mit Freunden.
Für eine Spende ab 15,- Euro pro Besucher wären wir sehr dankbar.
Sie unterstützen damit die weitere Gestaltung unseres Museums
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, KtoNr.: 4.516 449, BLZ: 32000
MR DDr. Johannes KIRCHNER
Kustos des Zahnärztlichen Museums Wien
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 61
Fortbildung
Inland
g*=0.6DO]EXUJLQ=XVDPPHQDUEHLW
PLW*&$XVWULD*PE+
G-aenial Kompositworkshop
Hands-on Schichtkurs
(Dr. Martin Sorger)
13. Juni 2014, 13.30-18.30 Uhr
Salzburg, Parkhotel Castellani, 5020,
Alpenstraße 6
Anmeldung:
GC Austria GmbH
8103 Rein bei Graz, Tallak 124
Tel: + 43 - (0)3124 - 540 20
Fax: + 43 - (0)3124 - 540 20 - 40
(0DLOLQIR#DXVWULDJFHXRUSHFRP
DXVWULDJFHXURSHFRP
ZAFI Wien
Röntgen
ZAFI Wien
Curriculum Implantologie 2014
Implantologie Live OP - Kurse 3ODQXQJV-RXUŠ[
(Dr. Christian Schober, Univ.-Prof. DDr. Raoul
Polansky, Prof. DDr. Rudolf Seemann, DDr. Cornela
Czembirek, DDr. Christina Eder-Czembirek, ZTM
Tom Vaskovich)
Kursserie 1: 13. bis 14. Juni 2014
Kursserie 2: 19. bis 20. September 2014
24. bis 25. Oktober 2014
21. bis 22. November 2014
FR jeweils 14.00-17.00 Uhr
SA jeweils 9.00-13.00 Uhr
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
der Landeszahnärztekammer für Wien
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
Seminar für ZAss
(Univ.-Prof. Dr. Ales Celar)
13. Juni 2014
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
ZZZ]D¿DW
g*=+gVWHUUHLFKLVFKH*HVHOOVFKDIWIU
lU]WOLFKHXQG]DKQlU]WOLFKH+\SQRVH
Hypnose und Kommunikation
ÖZÄK-Diplomlehrgang
(Ausbildungsleitung: Dr. Allan Krupka)
1REHO%LRFDUH*PE+gVWHUUHLFKLQ
.RRSHUDWLRQPLWGHUg*,
<RXUŠUVWLPSODQW
- Einsteigerkurse Implantologie
(Dr. Georg Schiller)
13. Juni 2014, 13.00-18.30 Uhr
14. November 2014, 13.00-18.30 Uhr
Wien, Nobel Biocare, 1150, Linke
Wienzeile 244 - 246
Anmeldung:
Nobel Biocare GmbH, Eva Klein
Tel: + 43 -(0)1 - 892 89 90 - 31
(0DLOHYDNOHLQ#QREHOELRFDUHFRP
62 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
Curriculum in Graz:
6 Wochenenden, insgesamt 111 ZFP-Punkte
Beginn: 13. Juni 2014
Ende: 15. März 2015
Ort: Hotel Liebmann
8301 Laßnitzhöhe, Liebmannweg 23
Modul A1
Grundlagen der ärztlichen Hypnose
Dr. Allan Krupka, Dr. Nick Steiner
13. Juni 2014, 13.00-18.00 Uhr
14. Juni 2014, 9.00-19.00 Uhr
Modul A2
Grundlagen der ärztlichen Hypnose II
Dr. Allan Krupka, Dr. Nick Steiner
19. September 2014, 8.30-12.00 Uhr
(Supervision), 13.00-19.00 Uhr
«
20. September 2014, 9.00-19.00 Uhr
Modul A3
Trancetechniken, NLP I
Dr. Henning Alberts, Dipl.-Psych. Inge
Alberts
24. Oktober 2014, 8.30-12.00 Uhr
(Supervision), 13.00-19.00 Uhr
25. Oktober 2014, 9.00-19.00 Uhr
Modul A4
Anwendungen der ärztlichen
Hypnose I, Kinderhypnose,
Schnellinduktionstechniken
Dr. Allan Krupka MSc, Sonja Kammerer
28. November 2014, 8.30-12.00 Uhr
(Supervision), 13.00-19.00 Uhr
29. November 2014, 9.00-19.00 Uhr
Modul A5
Trancetechniken, NLP II
Dr. Henning Alberts, Dipl.-Psych. Inge
Alberts
23. Jänner 2015, 8.30-12.00 Uhr
(Supervision), 13.00-19.00 Uhr
24. Jänner 2015, 9.00-19.00 Uhr
Modul A6
Anwendungen der ärztlichen Hypnose II
Dr. Allan Krupka, Dr. Nick Steiner
13. März 2015, 8.30-12.00 Uhr
(Supervision), 13.00-19.00 Uhr
14. März 2015, 9.00-19.00 Uhr
15. März 2015, 9.00-19.00 Uhr
Detaillierte Information und
Anmeldung:
ÖGZH - Österreichische Gesellschaft
für ärztliche und zahnärztliche Hypnose
1090 Wien, Nußdorfer Straße 4/5
Tel: (01) 317 63 20
Fax: (01) 315 16 35
ZZZRHJ]KDW
'U5REHUW6FKHUQJHOO06F
Kieferorthopädische
Seminarreihe
0RGXO
Fälle für Fortgeschrittene und orthognathe Chirurgie (Gastvortragender
Dr. Sanford Ratner, Kieferchirurg, Los
Angeles, USA)
13. bis 15. Juni 2014
0RGXO
“Crash Kurs”. Fälle aus Ihrer Praxis
werden vorgestellt. Gemeinsame Diagnose und Problemlösung Ihrer Fälle.
Dentale und skelettale Asymmetrie. Diagnose- und Mechanikintensivtraining
19. bis 20. September 2014
0RGXO
Feineinstellung, Retention und Fallbesprechung. Zeugnisverteilung und
Überreichung der Diplome
7. bis 8. November 2014
([WUDPRGXO
Praxis- und Teammanagement. Wie
führe ich eine erfolgreiche Praxis.
«
Fortbildung
Patientenbindung, Teammotivation und
Teambindung. Was ist das Geheimnis
des „Fish“- Prinzips?
Termin nach vorheriger Absprache
([WUDPRGXO
KFO Training für Ihre Mitarbeiter/innen
(Erstellung der KFO Unterlagen, Durchzeichnen der FR, Brackets, Bänder,
Zemente, Einligieren, Vorbereiten zum
Kleben, Fotodokumentation etc.)
Termin nach vorheriger Absprache
([WUDPRGXO
“Burnout Seminar”
Termin nach vorheriger Absprache
Mauerbach, Schlosspark, 3001, Herzog Friedrich-Platz 1
Infos & Anmeldung:
Tel: (0699) 1011 8287 (Heidi Scherngell)
ZZZ]DKQUHJXOLHUXQJFRPVHPLQDUH
g*=0.2gLQ=XVDPPHQDUEHLW
PLW0(63(
EspertiseTM
2. MDI Anwendersymposium
14. Juni 2014, 9.00-17.00 Uhr
«
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung (schriftlich):
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
ZAFI Wien
Palatinale Plateaus zur
gesteuerten, minimalinvasiven Bisshebung
(Dr. Horst Landenberger)
14. Juni 2014
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
Inland
'U5REHUW6FKHUQJHOO06F
Kieferorthopädische
Seminarreihe 2
0RGXO
Phase I Behandlung, 2 x 4 Apparatur,
HG, TPA, LLA, Abnehmbare KFO und FKO
20. bis 21. Juni 2014
0RGXO
Non Extraktionsmechanik, Klasse I/II/III
5. bis 6. September 2014
0RGXO
Extraktionsmechanik Klasse I/II/III
17. bis 18. Oktober 2014
0RGXO
Impaktierte Zähne, Verlagerte Zähne,
Vertikale und Transversale
28. bis 29. November 2014
0RGXO
Fälle für Fortgeschrittene und orthognathe Chirurgie (Gastvortragender
Dr. Sanford Ratner, Kieferchirurg, Los
Angeles, USA)
23. bis 25. Jänner 2015 (3tägig)
0RGXO
“Crash Kurs”. Fälle aus Ihrer Praxis
werden vorgestellt. Gemeinsame Diagnose und Problemlösung Ihrer Fälle. «
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 63
Fortbildung
Inland
Dentale und skelettale Asymmetrie. Diagnose- und Mechanikintensivtraining
13. bis 14. März 2015
0RGXO
Feineinstellung, Retention und Fallbesprechung. Zeugnisverteilung und
Überreichung der Diplome
8. bis 9. Mai 2015
([WUDPRGXO
Praxis- und Teammanagement. Wie
führe ich eine erfolgreiche Praxis.
Patientenbindung, Teammotivation und
Teambindung. Was ist das Geheimnis
des „Fish“- Prinzips?
Termin nach vorheriger Absprache
([WUDPRGXO
KFO Training für Ihre Mitarbeiter/innen
(Erstellung der KFO Unterlagen, Durchzeichnen der FR, Brackets, Bänder,
Zemente, Einligieren, Vorbereiten zum
Kleben, Fotodokumentation etc.)
Termin nach vorheriger Absprache
([WUDPRGXO
“Burnout Seminar”
Termin nach vorheriger Absprache
Mauerbach, Schlosspark, 3001, Herzog Friedrich-Platz 1
Infos & Anmeldung:
Tel: (0699) 1011 8287 (Heidi Scherngell)
ZZZ]DKQUHJXOLHUXQJFRPVHPLQDUH
ZAFI Wien
Sommerakademie
„Problemfalle Kiefergelenk“
(Univ.-Prof. OMR Dr. R. Slavicek, Dr. S. Leder, Dr. G.
Unterbrink, HP PT Bsc G. Groot-Landeweer)
27. bis 28. Juni 2014
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
Zahnklinik Graz
International Postgraduate
Summer School in Dentistry
(Univ.-Prof. DDr. Norbert Jakse, Assoz.-Prof. PD DDr.
Michael Payer, Univ.-Prof. Dr. Walther Wegscheider)
g*=0.2gLQ=XVDPPHQDUEHLWPLWGHU
Firma AMGEN
AMGEN® - Medikamentöse
Therapie der Osteoporose
(Univ.-Prof. DDr. Gerald Krennmair, OA Dr. Christian
Muschitz)
24. Juni 2014, 19.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung (unbedingt erforderlich):
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
2UWKRGRQWLF6FLHQFH&RPPLWPHQW
UPGRADE-KFO 2014
Der schnelle Weg zum
aktuellen Stand der KFO
Wissen - Mechanik - Patienten
Präsentation der neuesten Literatur
24. Juni 2014, 12.30 - 17.30 Uhr
Wien, 1060, Mariahilfer Straße 57 - 59
Kosten: € 550,- + 20% MwSt.
Anmeldung:
Tel: 0043 1 405 92 21
(0DLOIUHXGHQWKDOHU#JP[QHW
/LPLWLHUWH7HLOQHKPHUDQ]DKO
64 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
30. Juni bis 4. Juli 2014
Graz, Universitäts-Zahnklinik
Anmeldung/Registration:
Barbara Ostermann, Christiane Tremschnig
8036 Graz, Auenbruggerplatz 12
Tel: + 43 316 - 385 - 13989 oder 13792
Fax: + 43 316 - 385 - 16905
(0DLOEDUEDUDRVWHUPDQQ#PHGXQLJUD]DWFKULVWLDQHWUHPVFKQLJ#
medunigraz.at
ZZZPHGXQLJUD]DW]DKQNOLQLNVXPPHUVFKRRO
August 2014
)RUWELOGXQJVDNDGHPLHGHU/=b.IU
6DO]EXUJ
Weiterbildung zur
3URSK\OD[HDVVLVWHQ]
Zusätzlicher Termin! Derzeit noch einige Restplätze verfügbar!
(DH Esther Imhof, DH Mirka von Moos, Schweiz)
Teil 1:
11. bis 15. August 2014 sowie
18. bis 22. August 2014
Teil 2:
16. bis 20. Februar 2015
jeweils 8.00-17.00 Uhr
Chefabend:
18. August 2014, 18.00 Uhr
Salzburg, Fortbildungsakademie der
LZÄK, 5020, Glockengasse 6
Anmeldung:
Fortbildungsakademie der LZÄK für
Salzburg, Frau Harbeck
Tel: 05 05 11 - 5024
Fax: 05 05 11 - 5025
(0DLOKDUEHFN#VEJ]DKQDHU]WHNDPPHUDW
ZZZVDO]EXUJHUIRUWELOGXQJVDNDGHPLHDW
September 2014
ZAFI Wien
Aufbereitung zahnärztlicher Medizinprodukte
Fachkundelehrgang für ZAss
(MR Dr. Franz Hastermann, Wien)
Juli 2014
=DKQlU]WOLFKHU,QWHUHVVHQYHUEDQG
gVWHUUHLFKV=,9
Wer „A“ sagt, sollte
vorher „I“ sagen
Eselbegegnungen - Führungskompetenz erleben und entwickeln
4. September 2014, 16.00-20.30 Uhr
12. September 2014, 9.00-18.00 Uhr
18. September 2014, 16.00-20.30 Uhr
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
ZAFI Wien
Administration - Verwaltung
Seminar für ZAss
(Petra Eibl-Schober, MSc)
(Dr. J. Treer)
11. bis 13. Juli 2014,
Schwanberg, Tabakscheucherhof,
Steiermark (Bezirk Deutschlandsberg)
Auskunft:
ZIV
Tel: (01) 513 37 31
ZZZ]LYDW
5. September 2014, 9.00-18.00 Uhr
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
Landeskrankenhaus - Universitätsklinikum Graz
Klinische Abteilung für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie
Leiter: Univ.-Doz. Dr. Hans Kärcher
A-8036 Graz, Auenbruggerplatz 5, Telefon + 43 - (0)316 - 385 - 12565, Fax + 43 - (0)316 - 385 - 135
E-Mail: [email protected], Internet: http://www.medunigraz.at/zmkwww
Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
Medizinische Universität Graz
Kiefer- und oralchirurgischer Kompaktkurs
am Anatomischen Institut zu Graz
an humanen Schädelpräparaten
Freitag, den 11. Juli 2014 von 9.00 bis 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Präpariersaal des Anatomischen Institutes Graz
Harrachgasse 21, 8010 Graz
Veranstalter:
Univ.-Prof. Dr. Andreas Weiglein (Anatomisches Institut Graz)
Univ.-Prof. DDr. Günter Schultes (MKG-Chirurgie Univ. Graz)
Themenkreise:
•
•
•
•
Unkostenbeitrag:
€ 500,Für den Kurs werden 6 Fortbildungspunkte vergeben.
Begrenzt auf 20 Teilnehmer!
Voranmeldungen
erbeten an:
Evelyn Hauser
Klinische Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Auenbruggerplatz 5, A-8036 Graz
Tel. (0316) 385 - 83500
[email protected]
Entfernung von Weisheitszähnen
Wurzelspitzenresektion
Darstellung des N. mentalis, N. alveolaris inferior, N. lingualis
Inserieren von Implantaten (eigene Implantat-Sets können
mitgebracht werden).
• Mikroskopie
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 65
Fortbildung
Inland
ÖGZMK Wien
/DQGHV]DKQlU]WHNDPPHUIU1g1g)$
Clubabend
3UD[LVWDJXQG
. Assistentinnentag
P - I - P³: die Prä-Implantologische-Positionierung, die
Perio-Implantat-Prothetik, die
3RVW,PSODQWRORJLVFKH3URSK\OD[H
(Dr. Karl-Ludwig Ackermann, Filderstadt/D)
10. September 2014, 20.00 Uhr
Wien, Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik GesmbH, Seminarraum B,
1090, Sensengasse 2 a
Auskunft:
Frau Haruksteinerl
Tel: (01) 400 70 - 4901
(0DLORI¿FH#RHJ]PNZLHQDW
„Parodontitis und Herz-KreislaufErkrankungen“
Workshops und Theorie für ZahnärztInnen und AssistentInnen
(DDr. Birgit Stix, Dr. Helmut Haider)
20. September 2014
St. Pölten, Fachhochschule
Information:
ÖGZMK NÖ/NÖFA, Verena Prirschl
Tel: + 43 - (0)5 05 11 - 3100
(0DLOSULUVFKO#QRH]DKQDHU]WHNDPPHUDW
g*=0.6DO]EXUJLQ=XVDPPHQDUEHLW
PLW6WUDXPDQQ*PE+
Innovative Techniken aus
Weichgewebsmanagement
(Prof. Kleinheinz)
ÖGZMK OÖ
Röntgeneinstelltechniken für ZAss
20. September 2014, 9.00-17.00 Uhr
Salzburg, Radisson Blu Hotel &
Conference Center, 5020, Fanny-vonLehnert-Straße 7
Anmeldung:
Straumann GmbH, Frau Annette Theuer
Tel: + 43 - (0)1 - 294 06 60 - 14
(0DLODQQHWWHWKHXHU#VWUDXPDQQFRP
ZZZVWUDXPDQQFRP
Digitale und konventionelle
Röntgentechnik
(Dr. Josef Hehenberger)
13. September 2014, 9.00-15.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
ZAFI Wien
Fotodokumentation
Seminar für ZAss
9HUHLQ7LUROHU=DKQlU]WHLQ=XVDP
PHQDUEHLWPLW6WUDXPDQQ*PE+
Aktuelle prothetische Konzepte
für Implantate auf Knochenund Weichgewebsniveau
(Dr. med. dent. H. J. Nonnweiler, ZTM C. Müller)
20. September 2014, 9.00-17.00 Uhr
Innsbruck, Grand Hotel Europa,
6020, Südtiroler Platz 2
Anmeldung:
Straumann GmbH, Education & Events
Tel: + 43 - (0)1 - 294 06 60
Freefax: + 43 - (0)800 500 884
(0DLOHGXFDWLRQDW#VWUDXPDQQFRP
ZZZVWUDXPDQQFRP
(Dr. G. Schager)
13. September 2014, 9.00-18.00 Uhr
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
der Landeszahnärztekammer für Wien
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
Fax: (01) 597 33 57 - 13
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
66 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
der Landeszahnärztekammer für Wien
Tel: (01) 597 33 57 - 10 oder 12
Fax: (01) 597 33 57 - 13
(0DLOVSLW]KXHWO#]D¿DWRGHUFROLF#]D¿DW
ZZZ]D¿DW
g*=0.%XUJHQODQG
Österreichische Zahnärzte-Kongress 2014
„Zahnheilkunde im Herzen Europas“
25. bis 27. September 2014
Rust, Seehotel Rust/Neusiedler See
Information:
Ärztezentrale med.info
Tel: + 43 - (0)1 - 531 16 - 48
(0DLOLULVEREDO#PHGLDFRDW
Oktober 2014
g*=+gVWHUUHLFKLVFKH*HVHOOVFKDIWIU
lU]WOLFKHXQG]DKQlU]WOLFKH+\SQRVH
Hypnose und Achtsamkeit in
der Psychoonkologie
Modul 1
Phasen der Kremserkrankung - Welche
SV\FKRRQNRORJLVFK]XEHHLQ‹XVVHQGHQ
Symptome löst die Krebserkrankung in
den Betroffenen aus?
(Dipl.-Psych. E. Brunner, Dr. R. Metten)
4. Oktober 2014, 9.00-17.00 Uhr
5. Oktober 2014, 9.00-17.00 Uhr
Wien, Hotel am Kahlenberg, 1190,
Josefsdorf 3, Top404
Detaillierte Information und
Anmeldung:
ÖGZH - Österreichische Gesellschaft
für ärztliche und zahnärztliche Hypnose
1090 Wien, Nußdorfer Straße 4/5
Tel: (01) 317 63 20
Fax: (01) 315 16 35
ZZZRHJ]KDW
g*=0.6DO]EXUJ
ZAFI Wien
Fachausdrücke - Fachenglisch
Seminar für ZAss
(Dr. W. Schein)
20. September 2014, 9.00-18.00 Uhr
Wien, ZAFI
Anmeldung:
Zahnärztliche Fortbildung - ZAFI
«
Ausbildungs- und Fortbildungskurse aus Kieferorthopädie
(Univ.-Prof. DDr. M. Richter, Innsbruck)
Die Kurse sind in sich abgeschlossene
Module und können auch einzeln belegt
werden. Nur KFO IV und V gehören als
Einheit untrennbar zusammen.
KFO I: 9. bis 11. Oktober 2014
Diagnose in der KFO
«
Fortbildung
g*=0.2gLQ=XVDPPHQDUEHLWPLW'0*
Stumpfaufbau, Stifte und
Bondes - state of the art
(Dr. Felix Wöhrle/D)
KFO II: 6. bis 8. November 2014
Behandlungsplanung in der KFO
KFO III: 5. bis 7. Februar 2015
Behandlung mit abnehmbaren Geräten
KFO IV: 26. bis 28. Februar 2015
Behandlung mit festsitzenden Geräten
(Teil 1)
KFO V: 19. bis 21. März 2015
Behandlung mit festsitzenden Geräten
(Teil 2)
KFO VI: 23. bis 25. April 2015
Vertiefung in die Behandlung mit festsitzenden Geräten
Salzburg, NH Hotel Salzburg City,
5020, Franz-Josef-Straße 26
Anmeldung (erforderlich):
ÖGZMK Salzburg, Frau Bratka
Tel & Fax: (0662) 64 73 82
(0DLORI¿FH#RHJ]PNVDO]EXUJDW
ZZZRHJ]PNVDO]EXUJDW
9. Oktober 2014, 17.00-20.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
Inland
Auskunft bzw. Information:
VÖK - Verband Österreichischer Kieferorthopäden, Geschäftsstelle
1140 Wien, Waidhausenstraße 11/2
Tel: + 43 - (0)1 - 914 90 90
ZZZYRHNLQIR
g*=0.6DO]EXUJLQ=XVDPPHQDUEHLW
PLW'RUQLQJHU/HLEHWVHGHU'HQWDOZD
UHQKDQGHO*PE+&R.*
Finishing und Retention
Kurs
(Univ.-Prof. Dr. A. Hasund, Hamburg, und Dr. K.
Habersack, München)
9HUEDQGgVWHUUHLFKLVFKHU
.LHIHURUWKRSlGHQ9g.
2Q\[&HSKn
Basiskurs
FRS-Analyse und digitale Bildverwaltung
PLW2Q\[&HSKn
16. bis 18. Oktober 2014
Saalfelden, Hotel Gut Brandlhof,
5760, Hohlwegen 4
Schriftliche Anmeldung:
Dorninger & Leibetseder Dentalwarenhandel GmbH & Co KG
Fax: + 43 - (0)7235 63 993 - 13
(DI Mag. Christian Url)
10. Oktober 2014
Wien, VÖK Geschäftsstelle, 1140,
Waidhausenstraße 11
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ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 67
Fortbildung
Inland
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Praktischer Intensivworkshop PAss
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(Esther Imhof, Mirka von Moos, beide Dentalhygienikerinnen Schweiz)
17. Oktober 2014, 8.00-18.00 Uhr
18. Oktober 2014, 8.00-18.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
mobil: + 43 - (0)664 - 521 71 71
(DI und DO von 9.00-14.00 Uhr)
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
November 2014
ÖGZMK NÖ
Ordinationsgründungsseminar
Hilfestellung für Neueinsteiger und
Update für Erfahrene
Ordinationsniederlegung
Der richtige Weg in den wohlverdienten Ruhestand
8. November 2014, 9.00 Uhr
St. Pölten, Austria Trend Hotel Metropol, 3100, Schillerplatz 1
Anmeldung:
ÖGZMK NÖ, Frau Eder
Tel: (0664) 42 48 426
(0DLORHJ]PNQRHRI¿FH#NVWSDW
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Front- und Seitenzahnästhetik mit Komposit
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Hands on workshop
(Dr. Philipp Kober)
21. November 2014, 13.30-18.30 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
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Strahlenschutz Kompaktkurs
(Dr. Merz, Ing. Kerschofer, Salzburg)
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Sicherheit auch in
schwierigen Situationen
- Sinusbodenelevation und
Komplikationsmanagement
(Univ.-Prof. DDr. Alexander Gaggl, DDr. Sascha Virnik)
g*=0.6WHLHUPDUN
Herbstsymposium
Schloss Seggau
17. bis 18. Oktober 2014
Schloss Seggau, 8430 Leibnitz, Seggauberg 1
Information und Anmeldung:
Dipl.-Ing. Clemens Keil
Tel: (0664) 194 40 64
Fax: (0316) 23 11 23 - 4490
(0DLOVWPN#RHJ]PNDW
ZZZRHJ]PNDW
8. November 2014, 9.00-17.00 Uhr
Innsbruck, Grand Hotel Europa,
6020, Südtiroler Platz 2
Anmeldung:
Straumann GmbH, Education & Events
Tel: + 43 - (0)1 - 294 06 60
ZZZVWUDXPDQQFRP
Update Gerinnungstherapie
& Zahnheilkunde
(OA DDr. Stephan Acham, Graz)
21. Oktober 2014, 19.00 Uhr
St. Johann im Pongau, Sporthotel Alpenland, 5600, Hans-Kappacher-Straße 7
Auskunft:
ÖGZMK Salzburg, Frau Bratka
5020 Salzburg, Rochusgasse 4
Tel & Fax: (0662) 64 73 82
(0DLORI¿FH#RHJ]PNVDO]EXUJDW
ZZZRHJ]PNVDO]EXUJDW
68 www.zahnaerztekammer.at I ÖZZ 4/2014
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(Dr. Gahlert/Kniha/Prandtner)
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Aufbaukurs
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(DDr. Silvia M. Silli, DI Mag. Christian Url)
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14. November 2014, 13.00-17.00 Uhr
Salzburg, Hotel Schaffenrath, 5020,
Alpenstraße 115 - 117
Anmeldung (bis spätestens 15. Oktober 2014):
ÖGZMK Salzburg, Frau Bratka
5020 Salzburg, Rochusgasse 4
Tel & Fax: (0662) 64 73 82
(0DLORI¿FH#RHJ]PNVDO]EXUJDW
ZZZRHJ]PNVDO]EXUJDW
14. November 2014
Wien, VÖK Geschäftsstelle, 1140,
Waidhausenstraße 11
Auskunft bzw. Information:
VÖK - Verband Österreichischer Kieferorthopäden, Geschäftsstelle
1140 Wien, Waidhausenstraße 11/2
Tel: + 43 - (0)1 - 914 90 90
ZZZYRHNLQIR
22. November 2014, 9.00-17.00 Uhr
Salzburg, Castellani Parkhotel, 5020,
Alpenstraße 6
Anmeldung:
Straumann GmbH, Frau Annette Theuer
1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1
Tel: + 43 - (0)1 - 294 06 60 - 14
Fax: + 43 - (0)1 - 294 06 66
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ZZZVWUDXPDQQFRP
ÖGZMK OÖ
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assistentin H/14
Intensivseminar als Ausbildung zur
3URSK\OD[H$VVLVWHQWLQ
(MR Dr. Hans Schrangl, Dr. Rudolf Matheis MSc., Linz,
Mirka von Moos, Esther Imhof, beide Dentalhygienikerinnen aus der Schweiz)
Teil 1:
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Fortbildung
24. bis 28. November 2014
1. bis 5. Dezember 2014
Teil 2:
4. bis 8. Mai 2015
jeweils von 8.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr
Chefabend
1. Dezember 2014, 17.00 Uhr
Linz, Fortbildungsakademie Zahn im
UKh-Linz, 1. OG, 4017, Garnisonstraße 7
Anmeldung:
ÖGZMK OÖ, Frau Berger
Fortbildungsakademie Zahn
4017 Linz, Garnisonstraße 7/1
Fax: (0732) 78 21 70
(0DLORI¿FH#RHJ]PNRRHDW
Dezember 2014
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Annual meeting & Penn Endo
Global Symposium Vienna 2014
(Christof Pertl, Johannes Klimscha)
4. bis 6. Dezember 2014
Wien, Palais Ferstel
Organisation:
Dipl.-Ing. Clemens Keil
Fax: + 43 - (0)316 - 23 11 23 - 4490
(0DLORI¿FH#SHQQJOREDOYLHQQDDW
ZZZSHQQOJREDOYLHQQDDW
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3D Advanced
Vermessung, Archivierung, virtuelle
Behandlungsplanung
(DI Mag. Christian Url)
12. Dezember 2014
Wien, VÖK Geschäftsstelle, 1140,
Waidhausenstraße 11
Auskunft bzw. Information:
VÖK - Verband Österreichischer Kieferorthopäden, Geschäftsstelle
1140 Wien, Waidhausenstraße 11/2
Tel: + 43 - (0)1 - 914 90 90
ZZZYRHNLQIR
Deutschland
21. Zahnärzte-Sommerkongress
16. bis 20. Juni 2014
Usedom, Maritim Hotel Kaiserhof,
Strandpromenade, 17424 Heringsdorf
Information:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.
Tel: + 49 - (0) 228 - 8557 - 55
ZZZEO]NGH
23. bis 25. Oktober 2014
München, The Westin Grand Hotel
München Arabellapark
Information:
ZZZEO]NGH
Frankreich
Ausland
Indien
FDI-Jahresweltkongress
der Zahnärzte
11. bis 14. September 2014
New Delhi, India Expo Mart Ltd
Information:
Federation Dentaire Internationale
ZZZIGLZRUOGHQWDORUJ
Türkei
55. Bayerischer Zahnärztetag
„Zahn trifft Medizin - Zähne und Kiefer
im Netzwerk des Körpers “
Inland
th Annual Conference of the
European Prosthodontic
Association
25. bis 27. September 2014
Istanbul
Information:
ZZZHSDRUJ
USA
Annual meeting ADF 2014
25. bis 29. November 2014
Paris, Palais des Congrès/Porte Maillot
Information:
ZZZDGIDVVRIU
Greater New York
Dental Meeting 2014
30. November bis 4. Dezember 2014
New York, Jacob K. Javits Convention
Center
Information:
ZZZJQ\GPFRP
FDI 2014 · Neu-Delhi · Indien
Greater Noida
Jahresweltkongress der Zahnärzte
11. -14. September 2014
Indien begrüßt die Welt der Zahnmedizin mit einem strahlenden Lächeln
www.fdi2014.org.in
www.fdiworldental.org
ÖZZ 4/2014 I www.zahnaerztekammer.at 69
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Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen baldmöglichst an den Direktor wissenschaftliche Koordination und Management der Danube Private University, Herrn Robert
Wagner, z. Hd. Sekretariat Kerstin Dallinger, Steiner Landstraße 124 in 3500 Krems, Österreich oder per E-Mail an
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Die Präsidentin
Der Rektor
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