Geschäftsbericht 2007

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Faire
Partnerschaften
Der Geschäftsbericht 2007
Inhalt
3 Editorial
Konzernpräsident BKB und Vorsitzender der Konzernleitung BKB
7 Highlights der Basler Kantonalbank
8 Partnerschaften im Konzern (inkl. Beteiligungen)
Konzernvision
Konzernstrategie
Balanced Scorecard
20 Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
Privatkunden und Private Banking
Firmenkunden
Handel
Competence Center IT
32 Partnerschaft mit unseren Mitarbeitenden
38 Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
Berichterstattung und Kommunikation
Corporate Governance und Compliance
Organisation
Mitarbeitende
Gesellschaftliches Engagement
Mitgliedschaften
Produkte und Dienstleistungen
Schutz der Ressourcen und Minderung der Umweltbelastungen
Betriebsökologische Kennzahlen
Ökologische und soziale Kennzahlen 2007
48 Informationen für Investoren
50 Bankorgane und Kontrollinstanzen
Stammhaus Basler Kantonalbank
Konzern BKB
61 Corporate Governance
73 Finanzteil Konzern BKB
Konsolidierte Jahresrechnung 2007
Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung 2007
119 Finanzteil Stammhaus Basler Kantonalbank
Jahresrechnung 2007
Anhang zur Jahresrechnung 2007
137 Organigramme
141 Standorte
Performance BKB-Partizipationsschein
in CHF
130
120
BKB-PS
110
100
90
80
70
Jan 07
BKB-PS (CHF)
SPI-Bankenindex (angeglichen)
Jul 07
Dez 07
Konzern BKB – auf einen Blick
Bilanz
Bilanzsumme
• Veränderung
Kundenausleihungen
• davon Hypothekarforderungen
Kundengelder
Publikumsgelder
Ausgewiesene eigene Mittel (inkl. Minderheitsanteile am
Gewinn)
• davon Minderheitsanteile
Kundenvermögen
Total Kundenvermögen 1)
• Veränderung
• davon Doppelzählungen
Erfolgsrechnung
Erfolg aus dem Zinsengeschäft
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Übriger ordentlicher Erfolg
Betriebsertrag
Geschäftsaufwand
Bruttogewinn
• Veränderung
Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und
Verluste
Betriebsergebnis
• Veränderung
Konzerngewinn
• Veränderung
• davon Minderheitsanteile am Konzerngewinn
Kennzahlen
Eigenkapitalquote (inkl. Minderheitsanteile)
Betriebliche Eigenkapitalrendite (RoE)
Gesamtkapitalrendite (RoA)
Eigenmitteldeckungsgrad (ohne Kantonalbanken-Abzug)
Tier 1 Ratio (anrechenbare Kernkapital/risikogewichtete
Positionen)
Tier 2 Ratio (anrechenbare Eigenmittel/risikogewichtete
Positionen)
Refinanzierungsgrad I (Kundengelder/Kundenausleihungen)
Refinanzierungsgrad II (Publikumsgelder/Kundenausleihungen)
Cost-Income-Ratio I
Cost-Income-Ratio II
Werte/Ressourcen
Anzahl Kunden
Anzahl Mitarbeitende
Anzahl Geschäftsstellen
1)
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
31.12.2007
31.12.2006
31.12.2005
27 868 233
8,57
20 355 736
17 731 342
16 895 212
22 236 417
25 668 488
4,11
19 150 974
17 060 880
15 640 725
20 903 940
24 654 166
3,65
18 484 823
16 218 066
14 914 240
19 869 570
2 639 956
364 792
2 498 227
366 996
2 285 288
370 605
31.12.2007
31.12.2006
31.12.2005
44 768 110
5,57
41 814
42 406 571
7,85
55 376
39 319 751
8,19
67 510
2007
2006
2005
413 352
214 872
75 095
32 340
735 659
317 007
418 652
1,79
393 332
208 373
74 473
32 279
708 457
297 169
411 288
6,61
375 737
195 784
64 827
33 618
669 966
284 194
385 772
6,22
66 042
352 610
0,51
280 284
–1,62
35 787
60 463
350 825
12,75
284 894
8,34
32 279
74 611
311 161
9,68
262 969
– 5,37
29 416
2007
2006
2005
in %
9,47
13,94
1,01
175,20
9,73
14,89
1,11
177,23
9,27
14,45
1,07
165,60
in %
14,59
14,70
13,73
in %
14,02
83,00
109,24
43,09
47,39
14,18
81,67
109,15
41,95
45,56
13,25
80,68
107,49
42,42
45,80
2007
2006
2005
476 368
1 409
54
479 379
1 389
53
479 103
1 348
53
in %
in %
in %
in %
in %
in %
in %
Berechnungsbasis gemäss den Richtlinien zu den Rechnungslegungsvorschriften der EBK.
Stammhaus Basler Kantonalbank
– auf einen Blick
Bilanz
Bilanzsumme
• Veränderung
Kundenausleihungen
• davon Hypothekarforderungen
Kundengelder
Publikumsgelder
Ausgewiesene eigene Mittel
Kundenvermögen
Total Kundenvermögen 1)
• Veränderung
• davon Doppelzählungen
Erfolgsrechnung
Erfolg aus dem Zinsengeschäft
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Übriger ordentlicher Erfolg
Betriebsertrag
Geschäftsaufwand
Bruttogewinn
• Veränderung
Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen
und Verluste
Betriebsergebnis
• Veränderung
Jahresgewinn
• Veränderung
Kennzahlen
Eigenkapitalquote
Betriebliche Eigenkapitalrendite (RoE)
Gesamtkapitalrendite (RoA)
Eigenmitteldeckungsgrad (ohne Kantonalbanken-Abzug)
Tier 1 Ratio (anrechenbares Kernkapital/risikogewichtete
Positionen)
Tier 2 Ratio (anrechenbare Eigenmittel/risikogewichtete
Positionen)
Refinanzierungsgrad I (Kundengelder/Kundenausleihungen)
Refinanzierungsgrad II (Publikumsgelder/Kundenausleihungen)
Cost-Income-Ratio I
Cost-Income-Ratio II
Werte/Ressourcen
Anzahl Kunden
Anzahl Mitarbeitende
Anzahl Geschäftsstellen
1)
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
31.12.2007
31.12.2006
31.12.2005
16 664 209
9,20
9 769 446
7 711 833
9 026 213
11 790 213
2 197 820
15 259 937
8,00
9 321 674
7 721 558
8 288 476
11 063 476
2 083 554
14 128 989
–1,40
9 187 160
7 453 947
7 515 903
10 238 903
1 873 649
31.12.2007
31.12.2006
31.12.2005
28 072 929
6,15
20 989
26 446 618
10,36
46 635
23 963 490
8,49
44 633
2007
2006
2005
225 256
136 536
60 980
53 259
476 031
172 637
303 394
0,95
212 922
135 762
58 955
49 879
457 518
156 985
300 533
1,26
205 955
134 271
54 372
48 503
443 101
146 304
296 797
4,83
37 941
265 453
0,32
85 507
18,02
35 926
264 607
5,02
72 451
3,52
44 836
251 961
7,47
69 990
– 6,01
2007
2006
2005
in %
12,76
12,59
0,51
177,51
13,28
13,57
0,47
184,98
12,86
14,25
0,50
170,65
in %
18,45
19,17
17,80
in %
14,20
92,39
120,68
36,27
41,66
14,80
88,92
118,69
34,31
38,70
13,65
81,81
111,45
33,02
36,29
2007
2006
2005
196 474
710
21
198 061
687
21
198 341
666
21
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in %
in 1000 CHF
in %
in %
in %
in %
in %
in %
in %
in %
Berechnungsbasis gemäss den Richtlinien zu den Rechnungslegungsvorschriften der EBK.
Partizipationsschein Basler Kantonalbank
– auf einen Blick
Kapitalstruktur
Anzahl Partizipationsscheine
Nennwert je Partizipationsschein
Gesellschaftskapital
• Dotationskapital
• Partizipationsscheinkapital
Kursstatistik
Börsenkurs am Jahresende
• Veränderung
Höchstkurs
Tiefstkurs
Börsenkapitalisierung am Jahresende 1)
• in % des Bruttogewinns
• in % des Eigenkapitals
Kennzahlen je Partizipationsschein
Bruttogewinn 1)
Betriebsergebnis 1)
Jahresgewinn (Earnings per Share) 1)
Buchwert 1)
Dividendenrendite
Ausschüttungsquote (Pay-Out-Ratio)
Kurs-Gewinn-Verhältnis (Price-Earnings-Ratio)
Kurs-Buchwert-Verhältnis (Price-Book-Ratio)
Dividende
pro Partizipationsschein von CHF 8.50 nominal 2)
• Dividende brutto
• Abzügl. Eidg. Verrechnungssteuer 35%
• Dividende netto
Einlösung am
Valorennummer Partizipationsschein: 923646 (ISIN: CH0009236461)
1)
2)
Das Dotationskapital wird mitberücksichtigt.
Nach Nennwertreduktion von CHF –.50 im Jahr 2007.
in Stück
in CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in 1000 CHF
in CHF
in %
in CHF
in CHF
in Mio. CHF
in %
in %
in CHF
in CHF
in CHF
in CHF
in %
in %
in CHF
in CHF
in CHF
2007
2006
2005
5 900 000
8.50
254 150
204 000
50 150
5 900 000
9.00
269 100
216 000
53 100
5 900 000
9.00
269 100
216 000
53 100
114.90
3,98
121.30
109.75
3 435,51
1 132,36
161,68
110.50
2,79
115.00
107.40
3 303,95
1 099,36
163,16
107.50
19,11
111.00
90.70
3 214,25
1 082,98
176,99
10.15
8.88
2.86
71.07
2,61
20,70
18.27
1.62
10.05
8.85
2.42
67.73
2,13
18,81
12.35
1.63
9.93
8.43
2.34
60.74
2,09
18,97
14.58
1.77
3.00
1.05
1.95
18.4.2008
2.35
0.80
1.55
26.4.2007
2.25
0.80
1.45
26.4.2006
FAIRE
PARTNERSCHAFTEN//
Partnerschaften haben viele Facetten.
Immer aber geht es um die gleichen Werte:
Respekt, Vertrauen und Fairness. Jene
Werte, die auch die Basis für unsere
Kundenbeziehungen bilden. Denn fair
banking heisst auch, faire Partnerschaften
zu pflegen. Zur Kundschaft, zu den
Investoren und zu den Mitarbeitenden.
Und nicht zuletzt zur Gesellschaft
und zur Umwelt. fair banking ist unser
Versprechen. An Sie. Und an die Zukunft.
Editorial
Der vorliegende Geschäftsbericht vermittelt bildlich erfolgreiche, langjährige Partnerschaften, die sich für beide Seiten
lohnen. Durch gemeinsame Interessen wird eine Win-WinSituation geschaffen. Im täglichen Leben begegnen uns verschiedenste Formen von Partnerschaften. Die Grundlagen für
eine Partnerschaft sind jedoch immer dieselben. Wichtig sind
Fairness, gegenseitiger Respekt und Vertrauen zueinander.
Diese Werte bilden auch im Bankgeschäft die Basis für langfristige Kundenverbindungen. Ein nachhaltiges Wachstum ist
nur auf einer guten Vertrauensbasis möglich. «Fairness» sehen
wir als zwingende Voraussetzung für die Vertrauensbildung.
Gleich zu Beginn des Geschäftsjahres 2007 haben wir deshalb die Zugehörigkeit der Basler Kantonalbank und der
Bank Coop zum gleichen Konzern mit dem neuen gemeinsamen Auftritt «fair banking» auch nach aussen wahrnehmbar
gemacht. Die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Claim
sind durchwegs sehr positiv. Wir sind aber auch täglich gefordert, dem hohen Anspruch gerecht zu werden und die
damit verbundenen Werte hochzuhalten.
Herausforderndes Marktumfeld
Die von den USA ausgehende Subprime-Krise prägt die
Bankenbranche seit dem Herbst 2007. Die derzeitige Krise
fair banking als Messlatte
scheint noch nicht überwunden zu sein. Für viele US-HausDieser Partnerschaftsgedanke spiegelt sich bei der Basler besitzer werden vertragsgemäss vereinbarte ZinsanpassunKantonalbank nicht nur in den vielen langjährigen Partner- gen erst noch zum Tragen kommen. Es ist aber klar festzuhalschaften zu unseren Kundinnen und Kunden, sondern auch ten: In der Schweiz, und damit auch im Geschäftsrayon des
zu Investoren, Mitarbeitenden sowie zu Gesellschaft und Konzerns BKB, existiert kein Markt für Subprime-Hypotheken.
Umwelt wider.
Ein eigentliches Subprime-Szenario für die Schweiz steht uns
damit nicht bevor. Mögliche Gefahren können sich allerdings
aus den Folgeeffekten der Subprime-Krise ergeben. Dazu
zählen eine in der Tendenz erwartete Verschärfung der Kreditpolitik sowie grössere konjunkturelle Risiken.
Konzern mit operativem Spitzenergebnis
Der Konzern BKB darf auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr zurückblicken. So resultierte im achten Jahr seit sich das
Stammhaus Basler Kantonalbank und die Bank Coop für einen gemeinsamen zukünftigen Weg entschieden haben, ein
konsolidierter Bruttogewinn von rekordhohen 418,7 Mio.
CHF. Dieser liegt um 1,8% über dem Vorjahreswert. Aufgrund
der höheren Gewährsträger-Abgeltung im Stammhaus Basler
Kantonalbank und höheren Steuerabgeltungen resultiert ein
leicht tieferer Konzerngewinn von 280,3 Mio. CHF (Vorjahr
284,9 Mio. CHF).
Hans Rudolf Matter Vorsitzender der Konzernleitung BKB
Dr. Willi Gerster Konzernpräsident BKB
Editorial
3
Stammhaus mit Rekordergebnissen und markant höherer
Verstärkung. Dadurch wird die taktische Asset Allocation der
Ausschüttung
Basler Kantonalbank zusammengeführt und fortlaufend nach
Beim Stammhaus Basler Kantonalbank konnte der Bruttoge- aussen hin kommuniziert. Zusätzlich werden wir mit der Erwinn um 1,0% auf den Rekordwert von 303,4 Mio. CHF fahrung von Reto Däster im Bereich der Vertriebsunterstützung
gesteigert werden. Der erfreuliche Geschäftsgang erlaubte in der Lage sein, unsere Stellung im Geschäft mit unseren
es, umfangreiche Investitionen in die Zukunft der Bank vorzu- Privatkundinnen und -kunden deutlich auszubauen. Damit wernehmen. Die Bilanzsumme nahm um 9,2% auf 16,7 Mrd. den die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden noch
CHF zu. Die nachhaltig gute Ertrags- und Eigenmittelentwick- besser abgedeckt.
lung der letzten Jahre ermöglicht es, einen deutlich höheren
Jahresgewinn von 85,5 Mio. CHF (+18,0%) auszuweisen. Exzellentes Private Banking
Dadurch kann die Ausschüttung an die PS-Inhaberinnen und Im April 2007 hatten am Brunngässlein 3 die Bauarbeiten
-Inhaber sowie an den Kanton Basel-Stadt in einem Schritt für einen repräsentativen Private Banking-Standort begonnen,
markant erhöht werden. Die Gesamtausschüttung an den der vor allem den persönlichen Kundenkontakt in einer geKanton Basel-Stadt beträgt fast 100 Mio. CHF (Vorjahr 78,9 diegenen und anspruchsvollen Atmosphäre bieten soll. DieMio. CHF). Auf eine ebenfalls grosszügige Ausschüttung aus ser konnte im Herbst plangemäss eröffnet werden und hat
dem Jahresergebnis dürfen sich die PS-Inhaberinnen und bei unserer Kundschaft ein begeistertes Echo ausgelöst. Eine
-Inhaber freuen. Deren Dividende steigt brutto von CHF 2.35 schöne Bestätigung unseres Bestrebens zur umfassenden Beauf CHF 3.– pro BKB-Partizipationsschein, womit sich eine treuung von vermögenden Privatkunden durften wir im Raherfreuliche Dividendenrendite von 2,6% ergibt.
men des Tests «Elite Report» entgegennehmen. Das Private
Banking der Basler Kantonalbank wurde von einer unabhänVerstärkung der Kundenfokussierung
gigen Jury beurteilt und mit dem hervorragenden Prädikat
Um die Kundenfokussierung weiter zu verstärken, hat der «magna cum laude» ausgezeichnet und konnte ihren LeisBankrat der Basler Kantonalbank beschlossen, die Geschäfts- tungsausweis gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern.
bereiche neu zu formieren und auf eine optimale Betreuung Damit gehört das Private Banking weiterhin zur Elite der Vervon Privat- und Firmenkunden auszurichten. Gleichzeitig re- mögensverwalter. Von insgesamt 344 getesteten Vermögensduziert sich die Geschäftsleitung von sechs auf neu fünf Mit- verwaltern zählt die Basler Kantonalbank als einzige Kantoglieder. Durch die Umsetzung einer neuen Geschäftsbereichs- nalbank zu den 31 Spitzeninstituten im deutschsprachigen
struktur werden die natürlichen Personen in einem Bereich Raum Europas. So heisst es u.a. wörtlich in der Bewertung
«Privatkunden und Private Banking» und die juristischen Per- zur Basler Kantonalbank: «Unsere Tester haben festgestellt,
sonen in einem Bereich «Firmenkunden und Institutionelle» die Basler erfüllen ihre eigenen hohen Ansprüche mit Brabetreut. Dies ergibt massgebliche Synergien in der Marktbe- vour. Dies gilt auch für die Kundenberatung. Hier dominieren
arbeitung. So kann eine noch stärkere Fokussierung auf die nicht die Verkaufsziele der Bank, sondern die Bedürfnisse der
Bedürfnisse der jeweiligen Kundengruppen erreicht werden. Kunden.»
Die Führung dieser Bereiche aus einer Hand verstärkt die
gemeinsame Optik für die Marktbearbeitung und die Schaf- Innovative strukturierte Produkte
fung eines Mehrwerts für unsere Kundschaft.
Der Markt für strukturierte Produkte hat in den vergangenen
Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Der systematische
Im Rahmen dieser Neuaufstellung konnten wir weitere Spit- Einsatz dieser Instrumente ist für viele Marktteilnehmer unverzenkräfte als Mitarbeitende der Basler Kantonalbank gewin- zichtbar geworden und entspricht einem grossen Kundenbenen. So erfuhr das Anlagegeschäft mit der Anstellung von dürfnis. Die von der Basler Kantonalbank im Berichtsjahr emitMatthias Wirz als Chief Investment Officer eine wertvolle tierten strukturierten Produkte zeichnen sich durch ihren hohen
4
Editorial
Innovationscharakter aus. Beispielsweise lancierte die Basler Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen weiterhin unsere KunKantonalbank in Zusammenarbeit mit Ethos, schweizerische dinnen und Kunden mit ihren persönlichen Bedürfnissen. Mit
Stiftung für nachhaltige Entwicklung, und der Luzerner Kanto- den eingeleiteten Schritten werden wir uns noch stärker auf
nalbank (LUKB) als Co-Lead Manager den BKB/LUKB-Ethos die Wünsche unserer Kundschaft konzentrieren und sie dort
Sustainable Tracker. Bei diesem ersten strukturierten Produkt betreuen, wo sie es wünschen und den grössten Nutzen haüberhaupt werden die Stimmrechte aktiv und nach den Emp- ben. Mit unserem umfassenden Betreuungsansatz werden
fehlungen und den Ausübungsrichtlinien von Ethos ausgeübt. wir die Betreuungsqualität und die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen.
Akquisitionserfolg für Sourcag AG
Auch das gemeinsame Tochterunternehmen der Basler Kan- Für das uns entgegengebrachte Vertrauen danken wir Ihnen
tonalbank und der Basellandschaftlichen Kantonalbank, die ganz herzlich.
Sourcag AG, konnte im Berichtsjahr einen wichtigen Akquisitionserfolg vermelden. Die Banque Cantonale de Genève
(BCGE) lagert die Verarbeitung ihres Zahlungsverkehrs zur
Sourcag AG aus. Die Zusammenarbeit mit der Sourcag AG
ermöglicht der BCGE, ihre Dienstleistungen für Privatkunden
und Unternehmen nachhaltig auf höchstem Niveau zu entwickeln. Die Sourcag AG konnte sich in dieser Ausschreibung
gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen.
Dr. Willi Gerster
Konzernpräsident BKB
Gemeinsame IT-Plattform im Konzern
Das Geschäftsjahr 2007 ging mit einem bedeutenden strategischen Entscheid zu Ende. Das Stammhaus Basler Kantonalbank und ihre Tochtergesellschaft Bank Coop werden auf
die Universalbankenlösung Avaloq Banking System migrieren. Damit wird den Business-Anforderungen beider Banken
optimal Rechnung getragen. Dieser Entscheid ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung Realisierung unserer Konzernvi- Hans Rudolf Matter
sion 2010, die vorsieht, dass beide Banken auf der gleichen Vorsitzender der Konzernleitung BKB
Informatikplattform arbeiten. Die IT-Migration des Stammhauses Basler Kantonalbank wird bis Ende 2009 abgeschlossen
sein. Im Anschluss wird die Umstellung der Tochtergesellschaft
Bank Coop bis Ende 2010 erfolgen. Damit können wir das
Angebot spezifischer und komplexer Lösungen im Anlagebereich massgeblich erweitern. Der Beitritt zur Avaloq-Community sichert uns den Zugang zu einem Netzwerk innovativer
Banken respektive Dienstleistungsanbietern und eröffnet uns
zudem interessante strategische Perspektiven, z.B. bezüglich
der weiteren Nutzung von Synergien im Verarbeitungsbereich. Damit legen wir ein wichtiges Fundament für die weitere Stärkung unserer Ertragskraft.
Editorial
5
Highlights der Basler Kantonalbank
•
Operatives Rekordergebnis
im Konzern
•
Rekordergebnisse im Stammhaus
•
Markant höhere Ausschüttung
•
•
•
•
•
•
•
Neuorganisation Privat- und
Firmenkundengeschäft
Eröffnung Private Banking Center Basel
Entscheid für eine neue
Informatikplattform
Erweiterung der Palette an
strukturierten Produkten
Erneute Auszeichnung des Private
Banking
Erfolgreiche Markenkampagne
fair banking
Neuer Internetauftritt www.bkb.ch
Partnerschaften im Konzern
(inkl. Beteiligungen)
Die Umsetzung des Konzerngedankens ist im Berichtsjahr
weiter fortgeschritten. Mit der Basler Kantonalbank und der
Bank Coop agieren zwei selbstständige Universalbanken
unter einem Dach. Neben der Bank Coop sind auch die
Beteiligungen am Verarbeitungszentrum Sourcag AG, an der
RSN Risk Solution Network AG und an der Erfindungs-Verwertungs AG speziell hervorzuheben.
Bank Coop
Die Beteiligung der Basler Kantonalbank an der Bank Coop
beläuft sich per 31.12.2007 auf 56,3% des Kapitals und der
Stimmen. Die Bank Coop erwirtschaftete 2007 ein neues Rekordergebnis in ihrer 80-jährigen Geschichte. Der Erfolg spiegelt sich in den wichtigsten Kennzahlen wider. Neben dem
Bruttogewinn, der 6,2% über dem Vorjahr liegt, hat sich die
Eigenkapitalrendite erneut erhöht und beträgt nun 13,3%.
Um weiter wachsen zu können, hat die Bank Coop im Berichtsjahr ihre erste Beraterbank in Wetzikon eröffnet. Der
Schwerpunkt liegt in der individuellen Beratung – und zwar
an dem Ort und zu der Zeit, wo die Kundin oder der Kunde
es wünscht. Dieses Vertriebskonzept hat bei der Kundschaft
grossen Anklang gefunden. Die Bank Coop möchte in den
nächsten Jahren weitere Beraterbanken eröffnen.
Im Sommer 2007 sind Bank Coop und Nationale Suisse
eine strategische Partnerschaft im Bereich Vertrieb und Produktentwicklung eingegangen. Per 1.1.2008 wurde diese
gesamtschweizerisch gestartet. Die Bank Coop kann dadurch gezielt und nachhaltig ihre Vertriebskraft erhöhen und
zusätzliche Ertragspotenziale erschliessen.
Senioren besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mit der
Dienstleistung «Senioren für Senioren» beraten pensionierte
Mitarbeitende der Bank Coop Kundinnen und Kunden im
selben Lebensabschnitt.
Seit 2000 sind die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie
die Frauenförderung wichtige Themen bei der Bank Coop.
Nach dem Gewinn des Prix Egalité 2005 folgten 2007 zwei
weitere Auszeichnungen: Der «Prix famille entreprise» in der Region Biel-Seeland und als Höhepunkt das Zertifikat «familienbewusstes Unternehmen» der Familienmanagement GmbH.
Die Bank Coop ist das erste Finanzinstitut in der Schweiz, das
dieses Zertifikat bisher erhalten hat.
Als vertriebsorientierte Retailbank verfügt die Bank Coop über
eine hervorragende Positionierung und ein erhebliches Marktpotenzial, welches sie auch 2008 weiter erschliessen will.
Sourcag AG
Das Aktienkapital der Sourcag AG, die umfassende Dienstleistungen im Bereich des Zahlungsverkehrs und der Wertschriftenabwicklung erbringt, betrug per 31.12.2007 unverändert 3,0 Mio. CHF. Es ist zu je 50% im Besitz der Basler
Kantonalbank und der Basellandschaftlichen Kantonalbank.
Die in den vergangenen Jahren begonnenen Akquisitionsaktivitäten haben weitere Früchte getragen. Nach Vertragsabschluss der Genfer Kantonalbank, die per Ende 2008 den
gesamten Zahlungsverkehr in die Sourcag AG auslagert, profitieren heute 16 Kantonal-, Regional-, Universal- und Privatbanken von den Dienstleistungen der Sourcag AG.
RSN Risk Solution Network AG
In der Kundenberatung wurde vor allem das Angebot in den Die RSN Risk Solution Network AG (RSN AG) wurde im
Segmenten «Frauen» und «Senioren» ausgebaut. Seit 2001 Geschäftsjahr 2003 gegründet und bezweckt die Konzipiewerden mit dem Programm eva spezielle Dienstleistungen für rung und die Weiterentwicklung von modernen RisikoinstruFrauen angeboten, und das mit grossem Erfolg. Besondere menten. Das Aktienkapital von 4,5 Mio. CHF wird zu gleiBedeutung hatte 2007 das Sponsoring des ersten Lena- chen Teilen von den Kantonalbanken St. Gallen, Luzern und
Awards Schweiz, der von den Business Professional Women Basel-Stadt gehalten. Sämtliche in den Vorjahren entwickelverliehen wurde. Mit dieser Auszeichnung wurden Frauen ten Ratingtools erwiesen sich als sehr taugliche Instrumente.
gewürdigt, die spezielle Projekte für Frauen oder Familien ins Die RSN AG hat bereits erste Validierungen vorgenommen
Leben gerufen haben. Seit 2007 wird auch der Zielgruppe und leichte Korrekturen in der Kalibrierung angebracht. Somit
8
Partnerschaften im Konzern
sind die ersten Schritte von einer primär entwicklungsorientierten Tätigkeit hin zu der Erarbeitung der Grundlagen für
die Risikosteuerung im Kreditportfolio der lizenzierten Banken vollzogen. Neben der fachlichen Arbeit konnte die RSN
AG auch ihre akquisitorischen Bemühungen mit der Gewinnung von einigen zusätzlichen Lizenzbanken erfolgreich
fortsetzen.
ErfindungsVerwertungs AG
Die Basler Kantonalbank unterstützt die Gründung von Startup-Unternehmen seit über zehn Jahren durch ihre Beteiligung an «eva – the Basel life sciences start-up agency».
Dieses Unternehmen unterstützt Jungunternehmen der frühesten Phase. Die einzigartige Vielfalt von Life-Science-Betrieben im Raum Basel ist darauf angewiesen, dass junge
Forscher eine Chance erhalten, ihre Ideen in einem eigenen
Unternehmen zu verwirklichen. Dazu ist nicht nur eine Anschubfinanzierung nötig, sondern auch die kompetente
Begleitung der Firma bis zur Selbstständigkeit. Die Basler
Kantonalbank hat dies früh erkannt und zählt deshalb zusammen mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank und
zwei visionären Privatpersonen zu den Trägern der eva seit
deren Gründung. Im vergangenen Jahr wurden einige Projekte soweit entwickelt, dass eine Gründung im kommenden
Jahr ansteht. Mit der Unterstützung der eva leistet die Basler
Kantonalbank in einem ganz speziellen und für die Region
wichtigen Bereich der KMU-Förderung einen entscheidenden Beitrag.
Konzernvision 2010
Der Konzern BKB gehört Ende 2010 zu den zehn grössten
(nach Bilanzsumme), ertragsstärksten (nach Bruttogewinn)
und effizientesten (nach Cost-Income-Ratio) Bankengruppen
der Schweiz. Das Stammhaus Basler Kantonalbank und die
Tochtergesellschaft Bank Coop werden operativ getrennt
geführt, haben einen eigenen Marktauftritt mit eigenem
Brand und sind so positioniert, dass sie sich im Schweizer
Markt sowohl geografisch als auch bezüglich Kernkundensegmenten optimal ergänzen und nur wenig konkurrenzieren.
Das indifferente Geschäft hat weiter an Bedeutung gewon-
nen. Die Gruppenzugehörigkeit wird durch das gemeinsame
Markendach und die gemeinsame Positionierung mit dem
Claim «fair banking» betont. Das Zusammenführen diverser
Supportfunktionen in gemeinsame Competence Center bei
der Basler Kantonalbank hat sich eingespielt und sowohl zu
markant erhöhter Marktkraft und deutlichen Qualitätsverbesserungen als auch zu Einsparungen geführt. Mit der
Nutzung einer gemeinsamen IT-Plattform wurde eine wichtige Basis gelegt, damit in den Folgejahren weitere Synergiepotenziale ausgeschöpft werden können. Der Beitritt zur
Avaloq-Community sichert den Zugang zu einem Netzwerk
innovativer Banken bzw. Dienstleistungsanbietern und eröffnet interessante strategische Perspektiven, z. B. bezüglich
der weiteren Nutzung von Synergien im Verarbeitungsbereich. Des Weiteren wird ein Eigenmitteldeckungsgrad von
200% (ohne Kantonalbankenrabatt) angestrebt. Dabei handelt es sich um ein zu erreichendes Minimalziel, das insbesondere auch auf Konzernebene zu erreichen ist.
Konzernstrategie
Beide Banken wollen nachhaltig weiterwachsen. Das organische, auf Ertragsqualität ausgerichtete Wachstum bei
überschaubaren Risiken steht im Vordergrund. Möglichkeiten von strategischen Zukäufen werden laufend geprüft. Die
Basler Kantonalbank behauptet ihre starke Stellung im Privatkundengeschäft und bei den KMUs im Marktgebiet
Nordwestschweiz. Hier gilt es, die eingeschränkten Wachstumsmöglichkeiten (Bevölkerungsstagnation, Überalterung)
durch intensive Betreuung der bestehenden Kundschaft und
ihres Umfelds zu kompensieren und somit bei eher stagnierender Anzahl Kunden die Erträge zu steigern. Wachstumsmotoren sind der Ausbau des Private Banking in der ganzen
Deutschschweiz und bei Kunden mit Domizil Deutschland
sowie das Geschäft mit Professionellen (grosse Firmenkunden, Institutionelle und Banken) auf nationaler Basis. Dazu
ist ein weiterer Ausbau des Handels erforderlich. Mit einem
eigenständigeren Profil wollen wir uns noch stärker als diversifizierte, hocheffiziente und im Geschäft mit Professionellen und Private Banking-Kunden national tätige Bank von
den übrigen Kantonalbanken abheben. Dies erfordert eine
Partnerschaften im Konzern
9
Verstärkung der Marketingaktivitäten. Die hohe Flexibilität Durch die erstmalige Publikation der Balanced Scorecard für
der Avaloq-IT-Plattform stellt zudem eine künftig noch rasche- das Stammhaus Basler Kantonalbank im Geschäftsbericht
re Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen si- 2007 werden die Strategie und die Wertschöpfung des Uncher und eröffnet zusätzliche Ertragschancen. Die Bank ternehmens für Finanzanalysten und Investoren verständlich
Coop fokussiert sich als national tätige, in städtischen Agglo- und überzeugend dargelegt. Damit pflegt die Basler Kantomerationen präsente Vertriebsbank hauptsächlich auf Privat- nalbank den Dialog im Sinne der Wertkommunikation mit
kunden und KMUs, ohne lukrative Nischen (nachhaltige An- ihren Investoren.
lagen für Institutionelle, Angebote für Wohnbaugenossenschaften usw.) zu vernachlässigen. Dabei sollen die Anzahl
Kunden und vor allem die Erträge deutlich gesteigert werden.
Hohe Qualität und nicht Preisführerschaft steht dabei im Vordergrund. Nachhaltigkeit und Fairness bilden die Basis der
Positionierung. Die sich mit der Nutzung der Marke Coop
sowie dem Supercard-Programm ergebenden Geschäftspotenziale werden weiter intensiv erschlossen.
Balanced Scorecard
Klare Angaben zur langfristigen Strategie sind ein zentrales
Element im Planungsprozess einer Unternehmung. Die Geschäftsleitung hat im Berichtsjahr deshalb beschlossen, die
Balanced Scorecard (BSC) als Managementinstrument bei
der Basler Kantonalbank einzuführen. Die BSC bezweckt, das
Thema rund um die Strategie aufzuschlüsseln und verständlicher darzulegen. Der Kern der BSC liegt darin, ein ausgewogenes, wertorientiertes Steuerungs- und Kommunikationsinstrument zu Formulierung, Umsetzung und Prüfung von Unternehmensstrategien darzustellen. Der Definition geeigneter Messgrössen und der Festlegung effektiver Ziele kommt dabei eine
wichtige Bedeutung zu. Dies verlangt eine vertiefte Auseinandersetzung mit allen Prozessen und Tätigkeiten in der Bank,
was zu einer Intensivierung von Diskussion und Kommunikation
rund um das Gebiet der Strategieumsetzung führt. Das Verständnis für Geschäftsprozesse und interne Abläufe wird damit erhöht und die stufengerechte Sensibilisierung für wettbewerbsrelevante Faktoren verstärkt.
10
Partnerschaften im Konzern
Vision und Strategie
Balanced Scorecard Stammhaus Basler Kantonalbank
Finanzen
F1 Bruttogewinn
F2 Cost-Income-Ratio I
F3 Hypothekarforderungen
F4 Kundenvermögen
F5 Netto Neugeld
F6 Risiken
a) Kreditrisiko – Gew. Rating
b) Marktrisiko – Value at Risk
Mitarbeitende
M1 Attraktiver Arbeitgeber
a) Ungewollte Fluktuationsrate
b) Mitarbeiterzufriedenheit (Commitment)
Kunden
K1 Differenziertes Wachstum
a) Anzahl AK und PA Kunden (Retail)
b) Anzahl Kunden > 5000 CHF
K2 Kundenbindung, Entwicklung und Betreuung
a) Quote Kundenkontakte PA-Kunden (Retail)
Prozesse
P1 Prozesse optimieren und automatisieren
a) Anteil elektr. Zahlungsaufträge (YTD)
b) Anteil Bancomat - Geldbezüge (YTD)
c) Gebäudeenergie pro MA
P2 Risikomanagement
Verluste aus operationellen Risiken
Ziel übertroffen (Zielerreichung ≥ 100%)
Ziel erreicht (Zielerreichung ≥ 95% und < 100%)
Ziel teilweise erreicht (Zielerreichung ≥ 75% und < 95%)
Ziel nicht erreicht (Zielerreichung < 75%)
Keine aktuelle Messung. Wert entspricht Vorperiode.
Zielerreichung: Hat im aktuellen Quartal noch keine Messung
stattgefunden, wird die Zielerreichung der letzten Messungen abgebildet.
Pfeile: Geben die Veränderung der gemessenen Zielerreichung
oder Wertentwicklung zwischen der aktuellen und der Vorperiode an.
Partnerschaften im Konzern
11
NACHHALTIGER WOHNEN//
Texte von Sarah Jäggi. Bilder von Andri Pol.
Der erste Eindruck war gut. «Ein schönes Haus, das Kreativität ausstrahlt», sagt Michael Engel, wenn er sich an
die erste Begegnung mit den Architekten in deren Büro
erinnert. «Hier kann keine 08/15-Architektur entstehen,
das hat uns angesprochen.» Dem Treffen ging eine Projektbeschreibung im Internet voraus: moderne Architektur,
klare Linien, schnörkellos der Stil, gebaut im Minergiestandard. Durch die Platzierung der Häuser auf der Parzellengrenze konnte auf minimalem Platz ein maximal
grosser, abgeschirmter, privater Raum geschaffen werden.
Grosse Glasfronten auf der Süd- und geschlossene Flächen
auf der Nordseite unterstützten das Konzept, waren
aber auch aus energetischer Sicht optimal. Mit der Haustechnik wurde der Ansatz der Nachhaltigkeit fortgeführt,
immer mit dem Ziel, «die technischen Möglichkeiten
auszuloten ohne dogmatisch zu sein oder uns architektonisch einschränken zu lassen», sagen die Architekten.
«Der hohe Umweltstandard hat positiv zu unserer Entscheidung beigetragen», sagen Engels. Ebenso, dass
ein Geschirrschrank, der nicht wertvoll, aber als Erbstück
ein Herzstück war, in die Baupläne integriert und die
Küchenarchitektur angepasst wurde, «auch wenn die
Architekten am Anfang nicht so ganz begeistert von der
Idee waren». Fester Bestandteil der Pläne war auch
der schwarze Flügel, der heute das Zentrum des Wohnbereiches ist. Wo mussten Kompromisse eingegangen
werden? «Gar nicht», sagen die Architekten, «es geht in
einem Projekt nicht darum, Kompromisse zu finden.»
Vielmehr darum, «Schwerpunkte zu finden, die von beiden
Seiten getragen werden. Und dass man immer wieder
Dinge loslassen muss, Ballast abwerfen. Im besten Fall so
lange, bis man zur Essenz vorgedrungen ist.»
SIMON HARTMANN /33/ Architekt ETH //
HHF architekten haben zusammen
mit dem Büro ARchos Architektur das Projekt auf dem Bruderholz in Basel geplant.
«Es gibt Kunden, die genau wissen, was sie wollen, andere wissen nichts. Beides kann
zu guten Lösungen führen. Wichtig ist, dass sie sich mit dem Projekt auseinandersetzen.»
BASEL / HHF ARCHITEKTEN, PARTNER.
TILO HERLACH /35/ Architekt ETH //
BASEL / HHF ARCHITEKTEN, PARTNER. «Die künftigen Bewohner
müssen keine Ahnung von Architektur haben. Dazu sind wir ja da. Unsere Aufgabe
ist es, ihren Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.»
SIMON FROMMENWILER /35/ Architekt ETH //
BASEL / HHF ARCHITEKTEN, PARTNER. «Wir suchen eine Nachhaltigkeit, die von Beginn weg mitgedacht und zentraler Bestandteil eines Projektes
ist. Nachhaltigkeit stellt so auch keinen Widerspruch zur Ästhetik dar.»
MICHAEL ENGEL /55/ IT-Manager//
BOTTMINGEN. Wohnt seit einem Jahr im eigenen Haus auf dem Bruderholz.
«Ich glaube, die Architekten finden es heute auch ganz gelungen.»
HEDI ENGEL /55/ IT-Controller//
BOTTMINGEN. «Die Architekten waren extrem flexibel, und man hat gemerkt,
die machen sich Gedanken, wie sie unsere besonderen Wünsche, das Piano zum
Beispiel, in die Architektur integrieren konnten.»
HOTEL BRAVO, GRÜEZI//
Sie haben sich noch nie gesehen, kennen aber die Stimmen
voneinander. Immer liegt es an ihm, das Wort zu ergreifen. Andreas Carl begrüsst die Fluglotsin mit «Zurich
Tower, grüezi», stellt sich vor als «Hotel Bravo Sierra
Delta Lima». Sagt, wo er sich befindet — «Holding point
runway 28» — und was er will — «ready for departure via
route Whiskey». Wenn die beiden über Funk miteinander
reden, sieht sie aus dem Fenster auf sein Kleinflugzeug
hinunter. Auch sonst ist die Hierarchie klar: Was die Lotsin
sagt, hat der Pilot wenn immer möglich zu befolgen.
Obwohl Englisch am Flughafen Zürich die einzig erlaubte
Sprache ist, liegt ein «Grüezi» als Begrüssung drin.
«Wenn wir viel zu tun haben, fällt es manchmal weg», sagt
die Lotsin. Die Sprache ist standardisiert und codiert,
«alle sicherheitsrelevanten Anweisungen» sind von der
Gegenseite zu quittieren. Der Rest liegt zwischen
den Zeilen. Ruhe, Ausgeglichenheit, Ärger, Stress, Humor,
Unerfahrenheit und kleine Selbstinszenierungen.
«Da gibts bei den Lotsen einen, der spricht lupenreines
Oxford-Englisch, das fällt einfach auf. Einer macht sich
mit seinem ‹Grüzi› als Deutscher bemerkbar, ein anderer,
wohl ein Österreicher, der begrüsst jeden Piloten mit
‹Habe die Ehre› und jede Pilotin mit ‹Küss die Hand›».
Gleiches erlebt die Lotsin: «Hör ich eine hohe Frauenstimme, dann weiss ich, das ist die Jumbolinopilotin der
Swiss.» Der Kontakt dauert ein paar Minuten, so lange,
bis Andreas Carl den neun Meilen grossen Luftraum
verlässt, der von Skyguide überwacht wird. «You may leave
this frequency — adieu.»
ANDREAS CARL /35/ Pilot und Fluglehrer der
Motorfluggruppe Zürich //
ZÜRICH / MFGZ. «Egal, ob es ein kleiner Zweiplätzer oder ein Jumbo ist –
keiner kommt an den Fluglotsen vorbei. In der Regel strahlen sie eine grosse Ruhe
aus.»
TRIX SCHADEGG /30/ Fluglotsin //
ZÜRICH AIRPORT / SKYGUIDE. «Im Normalfall sind die Piloten extrem
freundlich», sagt die Fluglotsin, die seit vier Jahren am Zürcher Flughafen arbeitet.
«Wenn nötig, kann ich sehr energisch sein – das hilft.»
Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
Das Bankgeschäft wird immer vielfältiger, die Finanzprodukte immer zahlreicher. Die Grundwerte in der Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden haben sich aber nicht
verändert: Respekt, Offenheit und Berechenbarkeit. Die persönliche Beratung und Betreuung bleibt der Mittelpunkt im
Bankgeschäft. Mit der konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse und der stetigen Verbesserung unseres Beratungsangebotes ist es uns gelungen, echte Partnerschaften
aufzubauen. Partnerschaften, bei denen wir die Kundinnen
und Kunden in allen Situationen ihres Lebens begleiten und
unterstützen. Und wir entwickeln uns stetig weiter. Auch im vergangenen Jahr haben wir in allen Geschäftsbereichen wiederum zahlreiche Neuerungen eingeführt, die einen echten
Mehrwert für unsere Kundschaft darstellen.
Privatkunden und Private Banking
Bedürfnis-Check
Der überarbeitete Bedürfnis-Check bildet die Grundlage unserer neuen Rundumberatung, bei der die Kundinnen und
Kunden ganzheitlich und strukturiert betreut werden. Im Zentrum stehen nicht nur die heutigen Bedürfnisse, sondern auch
zukünftige Wünsche und Ziele in allen Lebensphasen. Damit
legen wir das Fundament für langfristige, erfolgreiche und
massgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Vermögensaufbau, Vorsorge, Wohneigentum sowie Steuern und Erbrecht.
Modernisierung Standorte
Die persönliche Betreuung in einem modernen, angenehmen
und kundenfreundlichen Umfeld ist für die Basler Kantonalbank ein strategischer Schwerpunkt. Mit dem begonnenen
Umbau an unserem Hauptsitz an der Spiegelgasse (Abschluss
Mai 2008) sowie der Renovation des Standortes BKB-Aeschen
( Januar – August 2008) modernisieren wir zwei unserer wichtigsten Standorte. Nach Abschluss der Arbeiten zeichnen
sich diese Standorte durch eine angenehme und freundliche
Atmosphäre sowie eine optimale Verbindung aus Diskretion
und Übersichtlichkeit aus. Sie entsprechen damit den gehobenen Ansprüchen einer Beraterbank.
Neuaufstellung im Privat- und Firmenkundengeschäft
Mit der Neuformierung der Geschäftsbereiche wird die Kundenfokussierung in Zukunft verstärkt und die optimale Kundenbetreuung sichergestellt. Damit profitieren unsere Kundinnen und Kunden direkt von dieser Umstrukturierung.
Der Bereich Privatkunden und Private Banking unter der Leitung von Dr. Reto Erdin, Mitglied der Geschäftsleitung, ist neu
für die bedürfnisorientierte Betreuung sämtlicher Privatkunden verantwortlich. Er umfasst die Organisationseinheiten
Private Banking, Privatkunden, Marktleistungen, Services sowie Management- und Vertriebssupport und den Private Banking-Standort in Olten. Die Private Banking-Einheit in Basel
wird durch Dominik Galliker, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung, geführt.
Wünsche und Ziele
Sparen, Anlegen, Vorsorgen, Steuern und Erbrecht, Finanzieren, Bezahlen
In allen Lebensphasen
Schule und Lehre, Studieren, Start in den Job, Partnerschaft und Familie,
Mitten im Leben, Aktiv im Ruhestand
Bedürfnisse erkennen
Vorschlagen
Umsetzen
Betreuen
Besonders erfolgreich ist das Private Banking Zürich, welches unter der Leitung von Hans Ringger, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung, steht und direkt dem Direktionspräsidenten unterstellt ist. Dank dem ausgesprochen engagierten
Team unter einer konstanten Führungscrew konnte sich dieser
Standort beispielhaft entwickeln. Heute verwalten 30 Berater und Spezialisten Vermögenswerte im Umfang von über
5,0 Mia. CHF.
Die seit Eröffnung von Private Banking Zürich konsequent beibehaltene Ausrichtung im Ausleihungsgeschäft widerspiegelt sich auch in den substanziellen Erträgen des Zinserfolgs
20
Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
unserer Niederlassung Zürich. Der Bestand an kommerziellen Beziehungen wird sich durch das hervorragende Netzwerk auch künftig positiv entwickeln.
Der Bereich Firmenkunden und Institutionelle unter der Leitung von Urs Genhart, Mitglied der Geschäftsleitung, trägt
die Verantwortung für die umfassende Beratung und Betreuung der Firmenkunden und der institutionellen Kundschaft.
Unterstützt werden diese beiden Kundenbereiche durch die
Geschäftsbereiche Informatik und Handel, die unverändert
bleiben. Der Präsidialbereich ist zuständig für die Leitung der
Bank.
Durch die Neuaufstellung, mit der sich die Geschäftsleitung
von bisher sechs auf fünf Mitglieder reduziert, können massgebliche Synergien bei der Marktbearbeitung erzielt werden. Zudem erlaubt die neue Struktur eine klare Fokussierung
auf die Bedürfnisse der einzelnen Kundensegmente. Die neue
Organisationsstruktur ist am 1.1.2008 in Kraft getreten.
Ausgezeichnetes Private Banking
Das Private Banking der Basler Kantonalbank gehört im Berichtsjahr erneut zur Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum. Zu diesem Ergebnis kommt die unabhängige Jury des Fachmagazins «Elite Report» und des Handelsblatts in einem umfangreichen Test von 344 Vermögensverwaltungsinstituten aus Deutschland, Österreich, Luxemburg,
Liechtenstein und der Schweiz. Gegenüber dem Vorjahr konnte
das Private Banking der Basler Kantonalbank seinen Leistungsausweis sogar nochmals steigern und wurde neu mit
dem hervorragenden Prädikat «magna cum laude» ausgezeichnet. Von den insgesamt 344 getesteten Vermögensverwaltern zählt die Basler Kantonalbank somit zu den 31 Spitzeninstituten im deutschsprachigen Raum Europas.
Verwaltetes Mandatsvolumen (Stammhaus)
Per 31.12.2007
in Mio. CHF
2007
2346
2006
2342
2005
2256
2004
2315
2003
2233
Verwaltetes Vermögen (Stammhaus)
Per 31.12.2007
in %, aufgeteilt nach Produkten*
4,7 1,0
13,6
Wertschriftendepots
Verpflichtungen in
Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen
in Kontoform
14,9
Treuhandanlagen
Diverse Anlageformen
Total verwaltete Vermögen
(exkl. Doppelz.):
28 052 Mio. CHF
65,8
* Gemäss den Richtlinien zu den Rechnungslegungsvorschriften
Private Banking Center
Brunngässlein 3, Basel
Neues Private Banking Center
Im November 2007 wurde das neue Private Banking Center
am Brunngässlein 3 in Basel eröffnet. Es bietet optimale Bedingungen für den persönlichen Kundenkontakt in einer gediegenen und ansprechenden Atmosphäre. Auf 500 m2 finden ein grosses und attraktives Foyer mit Empfang sowie 11
Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
21
einladende Besprechungszimmer Platz. Edle Materialien wie
Naturstein und Massivholz gehören dabei ebenso zur Ausstattung wie eine geschmackvolle Beleuchtung, die unserer
Kundschaft ein elegantes Ambiente vermittelt. Der direkte Zugang vom Kundenparking bietet den Kundinnen und Kunden
ein Maximum an Komfort.
Firmenkunden
Anteile Festhypotheken/variable Hypotheken
in %
2007
2006
KMUnext
Die Basler Kantonalbank ist Partnerin von KMUnext, einer
vom Staatssekretariat für Wirtschaft und von privaten Initiatoren getragenen Vereinigung. Und dies seit der Gründung
von KMUnext. KMUnext bietet in der Schweiz die grösste
Internetplattform für Nachfolgeplanungen und Unternehmensübernahmen bei KMU an. Im Rahmen der beiden KMUnext-Brunches referierten auch im Berichtsjahr Mitarbeitende
der Basler Kantonalbank. Themen waren im Frühjahr «Unternehmensnachfolgeplanung aus Sicht der Bank» und im Herbst
«Rating der Basler Kantonalbank». Die Basler Kantonalbank
wird diese Partnerschaft auch in Zukunft fortsetzen.
88,0
12,0
2005
85,7
14,3
2004
KMUimpuls
Basierend auf einer transparenten und konstanten Geschäftsund Kreditrisikopolitik versteht sich die Basler Kantonalbank
als zuverlässiger und fairer Geschäftspartner der Firmenkunden unserer Region. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die
Finanzierung von KMU. Mit dem im Herbst 2006 neu lancierten Förderprogramm KMUimpuls stellt die Basler Kantonalbank 50 Mio. CHF für die wirtschaftliche Entwicklung von
regionalen KMU zur Verfügung. Bei Neugründungen, Wachstums- und Kommerzialisierungsvorhaben sowie im Rahmen
von Nachfolgeregelungen können qualifizierte KMU bei der
Basler Kantonalbank von erweiterten Finanzierungsmöglichkeiten profitieren. Die positive Resonanz bekräftigt uns, das
Förderprogramm auch in den nächsten Jahren weiterzuführen
und bei Bedarf den Plafond von 50 Mio. CHF zu erhöhen.
73,9
26,1
82,1
17,9
2003
75,6
24,4
Festhypotheken
Variable Hypotheken
Kreditbestand nach Branchen
Per 31.12.2007
in %
1,4 4,1
Unselbstständig
1,7
Erwerbende, Private
4,3
Immobiliengesellschaften
5,2
Holding-/Finanzierungsgesellschaften
7,7
Öffentliche Körperschaften
Gross- und Einzelhandel,
inkl. Automobile
14,1
Industrie
Verkehr, Tourismus,
Gastgewerbe
Baugewerbe
20,1
Diverse (Chemie, Pharma,
Landwirtschaft)
41,4
Hypothekarbestand nach Objekten
Per 31.12.2007
in %
11,6
12,7
Wohnliegenschaften
Büro- und GeschäftshäuserGewerbe und Industrie
Übrige
12,9
Mit dem Swiss Equity Guide «Unternehmensnachfolge 2007/
2008», einer Publikation, in der Kundinnen und Kunden ihren
Nachfolgeprozess aus der Praxis heraus beschreiben und
22
Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
62,8
die Fachbeiträge der Basler Kantonalbank beinhaltet, konnte die Präsenz in diesem wichtigen Segment weiter verstärkt
werden.
genden strukturierten Produkte und Neuemissionen der Basler Kantonalbank, deren aktuelle Marktpreise der Produkte
sowie Einschätzungen zum Marktgeschehen abrufbar.
Handel
Die Basler Kantonalbank gehört somit heute zu einem exklusiven Kreis von Schweizer Banken, die Ihre Anlegerinnen und
Anleger umfassend mit eigenen strukturierten Produkten bedienen können.
Trotz Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten, verursacht durch die Krise im US-Hypothekenmarkt, blickt die
Basler Kantonalbank auf ein erfolgreiches Jahr im Handelsgeschäft zurück. Das 2006 lancierte Geschäft mit eigenen
strukturierten Produkten steuerte dabei bereits einen substanziellen Beitrag zum Ergebnis bei. Der neue Geschäftszweig
wurde im Berichtsjahr stark ausgebaut und profitierte von der
gestiegenen Nachfrage nach alternativen Anlageinstrumenten. So konnten 2007 rund 300 börsenkotierte Hebel- und
Anlageprodukte emittiert werden. Mit den Anlageprodukten
lassen sich unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen: Während Partizipationsprodukte auf einfache Art und Weise diversifizierte Investitionen in verschiedenste Anlagethemen ermöglichen, lassen sich mit Rendite-Optimierungsprodukten auch
in stagnierenden Märkten interessante Renditen erzielen. Kapitalschutzprodukte werden inzwischen u.a. auch im Bereich
der finanziellen Vorsorge eingesetzt.
Für viele Investoren ist der systematische Einsatz von strukturierten Produkten inzwischen unverzichtbar geworden – der
Schuldnerqualität der Emittenten kommt daher eine zentrale
Bedeutung zu. Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen, für die der Emittent hinsichtlich der Erfüllung seiner
Rückzahlungs- und Lieferverpflichtungen mit seinem ganzen
Vermögen haftet. Das ausgezeichnete Rating der Basler Kantonalbank von AA+ (Standard & Poor’s) sowie die Staatsgarantie bieten Investoren gerade in dieser Hinsicht ein erhöhtes Mass an Sicherheit. Mit der steigenden Nachfrage nach
strukturierten Produkten nimmt auch das Bedürfnis nach zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten sowie Produkt- und Kursinformationen stark zu. Mit dem stetigen Ausbau der Produktpalette sowie einer modernen elektronischen Informationsplattform trägt die Basler Kantonalbank diesem Bedürfnis
Rechnung. Auf www.bkb.ch/products sind detaillierte Informationen über alle gehandelten und zur Zeichnung auflie-
Competence Center IT
Das Competence Center IT (CCIT) ist ein zentrales Element
der gesamten Wertschöpfungskette im Konzern, von der Produktion bis zum Vertrieb. Es leistet einen aktiven Beitrag zum
konsequenten Management der operativen Kosten im Backoffice und trägt im Frontbereich zur nachhaltigen Steigerung
der Kundenzufriedenheit bei.
Neue Telefonie-Infrastruktur
Nach intensiven Marktanalysen hat sich der Konzern entschieden, dem Technologiewandel in der Sprachkommunikation Rechnung zu tragen und die Telefon-Infrastruktur zu erneuern. Im Berichtsjahr wurden die Anlagen der Basler Kantonalbank erneuert, die Bank Coop folgt im Jahr 2008. Neu
wird die moderne und skalierbare Voice-over-IP-Technologie
eingesetzt.
Erträgnisaufstellung nach deutschem Steuerrecht
Durch den Wegfall des deutschen Bankgeheimnisses ist die
Basler Kantonalbank gezwungen, der in Deutschland ansässigen Kundschaft ein Steuerreporting anzubieten, welches
Kapitaltransaktionen und -einträge in Einklang mit dem deutschen Steuerrecht abbildet. Durch die hohe Komplexität und
die laufenden Veränderungen im deutschen Steuergesetz hat
die Basler Kantonalbank entschieden, ein Steuerreporting-Tool
und das entsprechende Knowhow von einem externen Anbieter zu beziehen und intern aufzubauen. Mit der Einführung
dieser Erträgnisaufstellung im Berichtsjahr stellt die Basler Kantonalbank ihrer Kundschaft eine wertvolle neue Dienstleistung
zur Verfügung.
Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden
23
SPORTLICH BLEIBEN, AUCH
IM BERUF//
Sie teilen Visionen, Ziele, Enttäuschungen und lieben den
Sport, «der für uns alle ein bisschen mehr als nur Hobby»
ist. Sie mögen sich und kennen die Stärken und Schwächen
der andern so gut, «dass kein Balzgehabe mehr nötig
ist, weder menschlich noch fachlich». Sie machen kreative
Planungssitzungen, viele kleine Fehler, «die uns immer
weitergebracht haben», und tun alles dafür, dass «jeder
Fehler nur einmal begangen wird». Die vier träumen
von neuen Projekten und manch einer ruft auch einmal
spät abends zu Hause einen Kollegen an «und erzählt
frisch-fröhlich von Ideen, zum Beispiel zur Verbesserung
einer wissenschaftlichen Studie» und bekommt dann
zu hören, «dass das doch wirklich bis morgen Zeit hat».
Gérard Farkas, Andreas Gösele, Nicolas Lüscher und
Thomas Schwamborn haben vor sechs Jahren die crossklinik in Basel gegründet. Das Kompetenzzentrum mit
Schwerpunkten in Sportmedizin, Sportorthopädie,
Biomechanik und Plastischer Chirurgie ist seither ständig
gewachsen und verfügt heute über 25 Mitarbeitende.
Seit der Gründung wurden über 27 000 Patienten behandelt. Den Erfolg ihrer Zusammenarbeit sieht Gérard
Farkas darin, «dass wir den intensiven Arbeitsalltag
professionell gliedern, sodass täglich Zeit für die persönliche Weiterentwicklung bleibt».
THOMAS SCHWAMBORN /44 / Facharzt für
Orthopädie und Sportmedizin //
BASEL / CROSSKLINIK. Thomas Schwamborn kann sich nicht erinnern, je von
seinen Geschäftspartnern geträumt zu haben. «Aber wir träumen gemeinsam
von verschiedenen Projekten und Ideen, manchmal sind es auch nur Spinnereien.»
ANDREAS GÖSELE /46/ Facharzt für Orthopädie und
Sportmedizin, Leiter Swiss Olympic Medical Center //
BASEL/ CROSSKLINIK. «Woran ich mich erinnere, wenn ich an den Anfang
unserer Zusammenarbeit denke? Farkas, der Handwerker mit der viel zu
grossen Brille. Lüscher, der typische Professor, der seine Brille sucht. Und Schwamborn, der die verlorene Brille von Lüscher auf dessen Stirn findet.»
GÉRARD FARKAS /45/ Facharzt Orthopädische
Chirurgie FMH, Sportmedizin SGSM //
BASEL / CROSSKLINIK. «Nicolas Lüscher», sagt Gérard Farkas, «ist ein scharfsinniger Vernetzt-Denker mit vielen parallel laufenden Ideen und Gedanken, was
unweigerlich zu Unordnung und Zerstreutheit führt. Dank der straff führenden Hand
seiner professionellen Sekretärin funktioniert es trotzdem gut.»
NICOLAS LÜSCHER/62/ Facharzt für Plastische,
Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie FMH //
BASEL / CROSSKLINIK. «Gérard Farkas», sagt Nicolas Lüscher, «ist ein sehr
geschickter, kritisch denkender und trotzdem innovativer Operateur und Orthopäde.
Er ist so gründlich, dass ihm hin und wieder das Zeitmanagement ein wenig
entgleitet, was wir andern aber meist tolerieren.»
EINE FRAGE DES
RICHTIGEN TEMPOS//
Sie sagt: «Wir gehen ein Stück Lebensweg gemeinsam»,
und meint damit einen Hund. Die Wege, die sie
zusammen gehen, führen zur Arbeit, zur Tramhaltestelle,
zu Freunden, Läden, Restaurants und in den Wald. Sie
sagt, wos langgeht – er geht. Er geht Hindernissen aus
dem Weg und immer artig auf der Strasse. Obwohl
«verfressen» wie viele seiner Rasse, nascht er, wenn er das
Führgeschirr trägt, nicht auf der Strasse, sondern bleibt an
Kreuzungen und wenn gewünscht auch vor einem
Billettschalter stehen. Den Tag vor bald zwei Jahren, an
dem Giuseppina Dib den Labrador Basil zum ersten
Mal traf, wird sie nicht vergessen. «Wir gingen zum Zwinger, haben Basil geholt, ich durfte ihn berühren,
streicheln, pflegen, es war ein Nachmittag, ein schöner.»
Aufgeregt und neugierig war auch Martin Kurz, «denn
Basil war mein erster Hund», und gespannt, zu wem das
Tier kommen sollte, das acht Monate bei ihm in Ausbildung verbracht «und auch bei mir gewohnt» hatte. Das
Treffen verlief gut, Kurz und Dib waren sich sympathisch und — viel wichtiger — das Tempo von Hund und
Frau stimmte auf Anhieb überein. «Ich hatte ein sehr gutes
Gefühl», sagt Kurz. Die richtige Person für seinen Hund
zu finden, hiess für ihn auch, «ihn loszulassen». Der Ablösungsprozess begann, verlief langsam und irgendwann,
ein paar Monate später, war es so weit: «Der Hund
freute sich, mich zu sehen, machte aber keine Anstalten
mehr, mit mir mitzugehen. Das war der Moment, wo
er mir sagte: Hey, du bist jetzt nicht mehr mein Chef.»
MARTIN KURZ /32/ Blindenführhundeausbilder //
ALLSCHWIL / STIFTUNG SCHWEIZERISCHE SCHULE
FÜR BLINDENFÜHRHUNDE. «Giuseppina wird immer etwas Besonderes
für mich sein, denn Basil war mein erster Hund.»
GIUSEPPINA DIB /41/ Guide //
BASEL. Ist selbst blind und macht Führungen an der Schule für Blindenführhunde
in Allschwil. «Ich war schon aufgeregt, als ich die beiden zum ersten Mal traf»,
sagt sie über Basil und Martin Kurz.
BASIL /3/ Blindenführhund //
BASEL. Hört Italienisch: Destra, sini, zebra, porta. Wird von ihm eine «banca»
verlangt, sucht er im Tram nach einem freien Sitzplatz und legt die Pfote darauf.
Partnerschaft mit unseren Mitarbeitenden
Mit der neuen Personalstrategie des Konzerns wurde die Partnerschaft gegenüber den Mitarbeitenden verankert. Die Strategie bildet die Basis für ein gemeinsames Verständnis, wie
die Basler Kantonalbank sich als Arbeitgeber gegenüber den
Mitarbeitenden verhält und wie die Mitarbeitenden miteinander umgehen. Dabei wurde auch festgelegt, die Einhaltung
der Standards regelmässig zu messen und allfällige Verbesserungsmassnahmen einzuleiten.
Sabbatical
Bereits im Anschluss an die letztjährige Mitarbeiterbefragung
haben die einzelnen Organisationseinheiten in verschiedenen Workshops Massnahmen verabschiedet, die zur Steigerung der emotionalen Mitarbeiterbindung in den jeweiligen
Teams beitragen. Dabei kam auch das Thema «Sabbatical»
immer wieder zur Sprache. Das neue Sabbatical-Konzept,
welches per 1.1.2008 im Konzern eingeführt wurde, ist ein
attraktives und zukunftsfähiges Modell.
Personalarbeit 2008
Auch im kommenden Jahr sind weitere Neuerungen in der
Personalarbeit geplant. Mit der konzernweiten Einführung eines Führungshandbuches und der Lancierung eines HR-Cockpits sind sämtliche Führungskennzahlen in Zusammenhang mit
der Personalarbeit zentral verfügbar. Damit steht den Führungsverantwortlichen ein neues, zeitgemässes Führungsinstrument zur Verfügung. Im Rahmen der nächsten Mitarbeiterumfrage wird die Personalstrategie erneut überprüft. Diese
Umfrage wird neu sowohl bei der Basler Kantonalbank als
auch bei der Bank Coop durchgeführt. Damit können die
Werte der beiden Institute erstmals verglichen werden.
Personalstatistik Kennzahlen Basler Kantonalbank
2007
2006
Teilzeitbereinigte Vollstellen
710
687
Vollzeitstellen
599
587
Teilzeitstellen
127
116
Anteil Frauen
38,7%
37,6%
Frauenanteil im Gesamtkader
20,1%
17,8%
Anzahl Ausbildungsplätze
50
48
Fluktuationsrate (netto)
6,4%
5,7 %
Personelle Veränderungen
Das Berichtsjahr war geprägt von einigen personellen Veränderungen auf Führungsebene.
Urs Genhart: Stellvertretender Direktionspräsident
Yves Grütter: Stellvertretender Bereichsleiter Kommerzkunden
Matthias P. Wirz: Chief Investment Officer
Als Ausdruck der besonderen Würdigung von überdurchschnittlichen Leistungen wurden im Berichtsjahr nachstehende Ernennungen vorgenommen:
Verleihung von Rangtiteln im Jahr 2007
zum Mitglied der Geschäftsleitung
Urs Genhart
zu Mitgliedern der Direktion
Harald Bader, Enrico Bastianon, Gerhard Beetz, Adrian Bill,
Joy Chou, Carlo Eha, Eveline Erne, Simon Ganther-Reinhalter,
Barbara Krause, Felix Lopez, Beat Nesselbosch, Holger Reichert, Markus Rubin, Richard Schlägel, Mathias von Wartburg, Beat Wasmer, Christian Weisskopf, Matthias P. Wirz
zu Mitgliedern des Kaders
Stefan Arn, Mats Bachmann, Stephanie Berger, Ai-Kanh
Bloch, Christina Bontemps, Elke Brombacher, Christian Bühler,
Reto Burki, Diana Furler, Stefanie Genhart, Felix Genkinger,
Fredy Grossenbacher, Barbara Gürtler, Andreas Gysin,
Benjamin Haberthür, Yvonne Hotz, Gabriela Huber, Christian
Hufschmid, Michèle Jaeger, Sylvain Maillard, Andreas Meier,
32
Partnerschaft mit unseren Mitarbeitenden
Claudio Meroni, Romina Niccolini, François Oulevey, Evelyne
Raissig, Pascal Rudin, Hansjörg Ruf, Christer Sandberg, Patrick
Schmid, Marco Schenkel, Marco Schibig, Reto Schneider,
Jörg Schütz, Hansruedi Schwob, Yves Stalder, Alexa Stöcklin,
Konstantinos Tzionas, Urs Uehlinger, Ariane Zeier
(Gleichstellung mit einem Mitglied des Kaders)
Daniel Oliver Plüss, Roger Wenger
Pensionierungen 2007
Beatrice Allmandinger, Elisabeth Barfeld, Georgette Blättler, Roland Henkies, Rosmarie Lacher, Beatrix Lehner, Erich
Lutz, Urban Manser, Louis Marchand, Bruno Muff, Ruedi
Müller, Bruno Trüssel, Sylvia Schultheiss, Verena Zimmerli,
Nelly Zimmermann
Todesfälle 2007
Silvia Teubner, gestorben am 28.3.07
Partnerschaft mit unseren Mitarbeitenden
33
SICH LEBENSLÄNGLICH ETWAS
GUTES TUN//
Sie war 18, er 23, als sie sich 1955 auf einer Hausparty
kennen lernten. «Unvergesslich», sagt sie, bleibt der Tag
ein Jahr später, «als wir uns nach der ‹Johannespassion›
von Bach auf dem Münsterplatz verlobten». Heute lachen
sie dabei, wenn sie sagen, die Ehe sei ein Auslaufmodell. Sie würden es trotzdem wieder wählen. 51 Jahre
miteinander verheiratet zu sein, das heisst für René
und Doris Levy, dass man den Tag mit einem Frühstück
gemeinsam beginnt «und da schon ein wenig plaudert».
Dass er jeden Montag Spaghetti kocht, wenn sie viel
arbeitet. Dass man sich in jeder Lage Zeit füreinander
nimmt, sich manchmal aufrafft und immer miteinander
redet. Dass man sich «lebenslänglich kleine Freuden
macht», ein Blümlein aus dem Garten bringt oder eine
noch so kleine Überraschung. Dass man akzeptiert,
dass sich die Beziehung «immer ein bisschen verändert»,
und dass in Zeiten, in denen «man nicht so gut aufeinander gestimmt ist», die gemeinsamen Interessen zu
tragenden Pfeilern werden: Musik, Natur, Wandern,
die Familie. Sich und den andern zu respektieren, heisst
bei Levys, nicht in einer verwaschenen Trainerhose
zum Essen zu erscheinen. 51 Jahre Ehe, da sei auch eine
Menge Glück dabei, sagen sie, denn am Anfang, «da
kennt man sich viel zu wenig, als dass man wissen könnte,
ob das gut kommt».
DORIS LEVY /71/ Psychologin //
REINACH. Seit 51 Jahren mit René Levy verheiratet. «Er ist ein sehr ausgeglichener, gebildeter Mensch», sagt sie über ihn. In ihrem Beruf unterstützt sie Paare
dabei, «das Zusammenbleiben zu üben.»
RENÉ LEVY /76/ Kaufmann //
REINACH. Seit 51 Jahren mit Doris Levy verheiratet. «Ich bewundere ihre
Leichtigkeit, mit der sie Dinge beim Namen nennt», sagt er über sie. Levys haben
drei Kinder und bald sechs Enkelkinder.
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt –
unsere Partnerschaft mit der Zukunft
Der Wahrnehmung der unternehmerischen Verantwortung
gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt wird bei der
Basler Kantonalbank eine grosse Bedeutung zugemessen.
Dies kommt im neuen Markenclaim «fair banking» zum Ausdruck. Wir sind davon überzeugt, durch verantwortungsvolles Handeln einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung
der Gesellschaft leisten zu können. Dieses Engagement stellt
darüber hinaus auch einen bedeutsamen Bestandteil zur
Wertsteigerung und zur Zukunftssicherung unserer Bank dar.
Als öffentlich-rechtliches Institut des Kantons Basel-Stadt fühlt
sich die Basler Kantonalbank gegenüber der Bevölkerung
und der Wirtschaft der Region besonders verpflichtet. Deshalb wägen wir bei unserer Geschäftstätigkeit die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen unseres Handelns
sorgfältig ab. Darüber hinaus engagieren wir uns im Rahmen
des Sponsorings und von Vergabungen seit vielen Jahren auf
lokaler und regionaler Ebene für das Gemeinwesen.
Berichterstattung und Kommunikation
Eine transparente Berichterstattung gehört heute zur Selbstverständlichkeit. Davon zeugt auch dieser Geschäftsbericht,
mit dem wir gegenüber unseren Kundinnen und Kunden, gegenüber den Eigentümerinnen und Eigentümern, den Mitarbeitenden, dem politischen Umfeld und gegenüber anderen
mit der Basler Kantonalbank in Verbindung stehenden Anspruchsgruppen über die Geschäftstätigkeit der Bank berichten und das Engagement als verantwortlich handelndes Unternehmen offenlegen. Erstmals haben wir im Jahr 2007 einen ausführlichen Bericht über unser Nachhaltigkeitsengagement im Internet veröffentlicht: www.bkb.ch/nachhaltigkeit
Dieser Bericht wird zukünftig jährlich publiziert. Darüber hinaus informieren wir unsere Mitarbeitenden im bankinternen
Intranet über das Engagement der Bank und geben ihnen
Hinweise, wie sie aktiv dazu beitragen können.
38
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
Corporate Governance und Compliance
Die Basler Kantonalbank erfüllt bei der Berichterstattung über
Corporate Governance die SWX-CG-Richtlinien. Die detaillierten Informationen zu Corporate Governance sind ab Seite 61 erläutert.
Organisation
Das Engagement der Basler Kantonalbank zur Wahrnehmung der unternehmerischen Verantwortung wird von der
Fachstelle Nachhaltigkeit zentral koordiniert. Diese trägt die
fachliche Verantwortung für die Einführung und Umsetzung von
Massnahmen zur Erreichung der Unternehmensziele im Bereich
Nachhaltigkeit. Organisatorisch ist die Fachstelle einem Competence Center im Präsidialbereich des Konzerns angegliedert. Der Fachstelle wurde im Jahr 2007 von der Geschäftsleitung ein Steuerungsausschuss beigestellt, in welchem sämtliche Fachbereiche der Bank durch Verantwortliche vertreten
sind. Damit wird sichergestellt, dass die Prinzipien der Nachhaltigkeit in das operative Bankgeschäft einfliessen sowie
bei internen Prozessen und im Kontext anderer betrieblichen
Aktivitäten berücksichtigt werden.
Mitarbeitende
Eine besondere soziale Verantwortung hat die Basler Kantonalbank gegenüber ihren Mitarbeitenden. Faire Arbeitsbedingungen sind Teil des «fair banking». Attraktive Arbeits- und
Ausbildungsplätze, eine leistungsgerechte Entlöhnung, gute
Sozialleistungen und die Gleichstellung und Gleichbehandlung sind für uns wichtige Aspekte der Personal- und Sozialpolitik. Ausführliche Informationen dazu finden sich ab Seite
32 in diesem Geschäftsbericht (Kennzahlen SPI Seite 45).
Zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele sind wir auf das
aktive Mitwirken aller unserer Mitarbeitenden auf allen Funktionsstufen angewiesen. Daher werden zur Sensibilisierung
für relevante Aspekte der nachhaltigen Entwicklung regelmässig Artikel zu diesem Themenkreis in der Personalzeit-
schrift publiziert und für die Mitarbeitenden Veranstaltungen
mit Fachreferaten angeboten.
Gesellschaftliches Engagement
Durch Sponsoring und Vergabungen leistet die Basler Kantonalbank einen Beitrag zum kulturellen und sozialen Leben in
Basel und in der Region. Dabei konzentrieren wir uns auf die
Unterstützung von Institutionen, Anlässen und Initiativen, die
einen hohen Stellenwert für das kulturelle gesellschaftliche
Gemeinwohl haben. Damit wollen wir breiten Bevölkerungsschichten Möglichkeiten eröffnen, am kulturellen Leben teilzuhaben oder sich im Rahmen der von uns unterstützten Sportaktivitäten zu betätigen. Im kommenden Jahr engagieren wir
uns im Rahmen des Sponsorings noch stärker für Themenfelder
der nachhaltigen Entwicklung, die den Schwerpunkten der
Bank in diesem Bereich entsprechen. Unterstützt werden unter
vielen anderen insbesondere nachfolgende Institutionen:
Fondation Beyeler
Die Sammlung der Fondation Beyeler präsentiert in einem
vom Architekten Renzo Piano geschaffenen Gebäude in Riehen rund 200 Bilder und Skulpturen und dokumentiert eine
ganz persönliche, durch ein dezidiertes Qualitätsverständnis
geprägte Sicht auf die klassische Moderne.
Allgemeine Musikgesellschaft
Die Allgemeine Musikgesellschaft (AMG) organisiert seit 1876
Konzerte in unterschiedlicher Stil- und Besetzungsart – darunter klassische und romantische, aber auch barocke, neue und
neueste Musik.
Em Bebbi sy Jazz
Seit über 20 Jahren unterstützt die Basler Kantonalbank Em
Bebbi sy Jazz – ein für die zahlreichen Besucherinnen und
Besucher kostenfreies Street-Jazzfestival, das ohne die Hilfe
von Sponsoren nicht zu realisieren wäre.
metrobasel
Wie bereits in den Vorjahren unterstützte die Basler Kantonalbank neben weiteren Partnern das Projekt metrobasel. Mit
dem durch die Bank organisierten metrobasel bkb forum wird
eine wichtige Plattform für Kontakte und Diskussionen geboten. Die Vision für metrobasel steht unter dem Leitspruch «metrobasel – im Herzen Europas – offen für die Welt».
Der Teilvision für die Nachhaltigkeit wird der Vision «metrobasel 2020» folgender Leitsatz vorangestellt: «metrobasel
– gelebte Nachhaltigkeit – ein Beispiel für die Welt». metrobasel will also nicht auf Kosten seiner Nachkommen leben.
Deshalb wird in der Vision Wert auf umweltfreundlichen Verkehr, auf nachhaltige Produktion im Energiebereich und auf
tiefen Verbrauch nicht erneuerbarer Energien gelegt.
Initiative Hebelarm
Die vom Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt (AUE) ins
Leben gerufene Initiative «Hebelarm – Basler Klimaprojekte
zur CO2 -Reduktion» bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf
den aus der Lenkungsabgabe auf Strom finanzierten Arbeitsplatz-Bonus ganz oder zum Teil zu verzichten und in Projekte
zur besseren Energienutzung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Entwicklungsländern zu investieren. Die Basler
Kantonalbank ist der Trägerschaft der Initiative «Hebelarm»
beigetreten und wird einen Teil des Arbeitsplatz-Bonus für die
Initiative zur Verfügung stellen. Zudem ist die Basler Kantonalbank im Vorstand des Trägervereins vertreten.
Sportliche Engagements
Unterstützung finden nicht nur die beiden traditionsreichen
Stadtclubs FC Basel und EHC Basel, sondern insbesondere
auch Anlässe des Breitensports wie der Stadtlauf, der Birsund der Chrischonalauf, Quer durch Basel, sowie das jährlich stattfindende Basler Rheinschwimmen.
Mitgliedschaften
Die Basler Kantonalbank engagiert sich in zahlreichen Verbänden und unterstützt mit ihrer Mitgliedschaft Organisationen, die wichtige soziale oder kulturelle Funktionen in der
Region übernehmen. Mitgliedschaften mit einem besonderen Bezug zu den ökologischen Zielsetzungen der Basler
Kantonalbank sind nachstehend aufgeführt.
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
39
Energie-Agentur der Wirtschaft
Die Basler Kantonalbank ist auf Konzernebene Mitglied der
Gruppe Banken der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW).
Die EnAW setzt sich für die CO2-Emissionsreduktion und die
Steigerung der Energieeffizienz unter Ausschöpfung wirtschaftlich rentabler Massnahmen ein. Zur Erreichung der energieund klimapolitischen Zielsetzungen der Schweiz schliesst die
EnAW auditierte Branchenvereinbarungen mit dem Bund ab.
Verein MINERGIE®
Die Basler Kantonalbank ist Mitglied des Vereins MINERGIE®.
Der Verein MINERGIE® hat die Förderung der rationellen Energieanwendung und des Einsatzes erneuerbarer Energien bei
gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität zum Zweck.
Er entwickelt Standards und fördert die MINERGIE® -Technik.
Mit dem Qualitätslabel MINERGIE® ausgezeichnete Neubauten und modernisierte Altbauten weisen einen bis zu 50%
tieferen Energiebedarf als konventionelle Bauten auf, bieten
einen hohen Wohnkomfort und garantieren eine verbesserte
Werterhaltung.
Produkte und Dienstleistungen
Die Basler Kantonalbank hat im Berichtsjahr einen starken
Akzent im Bereich der nachhaltigen Produkte gesetzt und
ihre Angebotspalette im Anlage- und Kreditgeschäft massiv
ausgebaut. Damit werden wir einerseits den Investitionsbedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden, die mit ihren Finanzanlagen einen angemessenen Ertrag erzielen wollen, aber
mit der Anlage nicht nur finanzielle Ziele verfolgen, umfassend gerecht. Andererseits unterstützen wir energieeffiziente
Bauvorhaben unserer Kundinnen und Kunden mit grosszügigen Zinsvergünstigungen.
Anlagegeschäft
Mit dem BKB-Ethos Sustainable Tracker bietet die Basler
Kantonalbank seit 2007 ein strukturiertes Produkt an, das 20
Schweizer Gesellschaften aus dem Segment der kleinen und
mittleren Börsenkapitalisierungen umfasst. Es handelt sich
dabei um Unternehmen, die sich im verantwortungsbewussten Umgang mit Umwelt und Gesellschaft als führend erwie40
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
sen haben oder diesbezüglich viel Eigeninitiative zeigen und
ein Ethos-Rating «A+ (Pioneer)» und «A – (Proaktiv)» aufweisen müssen. Die Stimmrechte der im BKB-Ethos Sustainable
Tracker befindlichen Aktien werden aktiv und nach den Empfehlungen und den Ausübungsrichtlinien von Ethos Services
durch die Basler Kantonalbank ausgeübt.
Mit weiteren BKB-Strategiezertifikaten im Bereich Nachhaltigkeit, wie dem BKB-Alternative Energy Basket, dem BKBNachhaltigkeits Tracker, dem BKB-Solar Tracker oder dem
BKB-Wasser Basket können die Anlegerinnen und Anleger
in neue Technologien wie Solar-, Wind- und Biomasseanlagen oder der Wasseraufbereitung und -versorgung investieren, diese fördern und einen wichtigen Beitrag zu Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Nicht zuletzt werden mit diesen
Anlageinstrumenten auch soziale Aspekte wie Investitionen
in Bildungskapital oder der faire Umgang mit Arbeitnehmern
gefördert. Ergänzt wird diese nachhaltige Produktepalette
durch verschiedene nachhaltige Anlagefonds von Swisscanto, der Fondsgesellschaft der Kantonalbanken. Daneben
kann im Rahmen der gebundenen Vorsorge mit dem Swisscanto AST BVG Oeko 3 ebenfalls in nachhaltige Anlagefonds investiert werden.
Kreditgeschäft
Mit der Einführung der zinsvergünstigten Renova Plus-Hypothek und der MINERGIE® -Hypothek im Herbst 2007 unterstützt die Basler Kantonalbank die Finanzierung energieeffizienter Bau- und Sanierungsvorhaben ihrer Kundinnen und
Kunden. Erneuerte Häuser benötigen massiv weniger Energie, bieten besseren Wohnkomfort und behalten länger ihren
Wert. Das Einsparpotenzial ist riesig: Allein der Gebäudebereich beansprucht rund 45% des schweizerischen Energieverbrauchs. Massnahmen sowohl bei Neubauten wie auch
bei Sanierungen von Gebäuden können daher einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zur Förderung der
Sanierung von Altliegenschaften führt die Basler Kantonalbank zudem regelmässig Renovationsseminare durch, bei
denen von ausgewiesenen Fachleuten der Bau- und Haustechnikbranche auch bauökologische Fragestellungen beleuchtet werden.
Verantwortung bei der Kreditvergabe
Zur Vermeidung von Umweltrisiken bei der Kreditvergabe
werden bei Schatzungen von industriell genutzten Grundstücken Altlastenprüfungen vorgenommen. Darüber hinaus werden bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit von Schuldnern
auch die wirtschaftliche Perspektive und Umweltaspekte des
Unternehmens beurteilt.
Relative Umweltbelastung von Papier aus
verschiedenen Faserrohstoffen
in %
140
120
100
80
Schutz der Ressourcen und Minderung der
Umweltbelastungen
60
40
20
Der sorgsame Umgang mit Ressourcen und die Minderung
der durch die betrieblichen Aktivitäten entstehenden Umweltbelastungen ist uns wichtig. Dies bezeugen unsere Anstrengungen im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements.
Im Bankensektor entstehen direkte Umweltauswirkungen vor
allem im Bereich Gebäudemanagement, durch den Verbrauch
von Strom und Heizenergie, von Papier und Wasser und durch
das Abfallaufkommen und durch die Abfallentsorgung.
0
Recyclingpapier (post-consumer)
Frischfaserpapier FSC
Frischfaserpapier anderes Label
Frischfaserpapier unzertifiziert
Abschätzung der Umweltbelastung der Papierarten aus aktuellen
Studien und eigenen Ökobilanzen. Die Fehlerbalken spiegeln
die Unsicherheit der Schätzung wider. Am Wahrscheinlichsten liegt
der Wert in der Mitte der Balken.
Papier
Der Bankbetrieb bringt es mit sich, dass grosse Mengen
Papier für Druckerzeugnisse und im Betrieb benötigt werden.
Die Herstellung von Papier benötigt grosse Mengen an Energie und Prozesswasser. Die Basler Kantonalbank setzt deshalb seit Anfang Januar 2007 bis auf wenige, spezielle Anwendungen nur noch Papier ein, das aus 100% Altpapier
hergestellt und mit dem Umweltlabel «Blauer Engel» ausgezeichnet wurde. Für Anwendungen, für die kein Recyclingpapier eingesetzt werden kann, wird das aus ökologischer
Sicht bestmögliche und technisch verwendbare Papier gewählt. Im Frühjahr 2007 wurde die Basler Kantonalbank in
einer Studie zur Papierbeschaffung von Schweizer Dienstleistungsunternehmen* als Vorbild bezeichnet. Der WWF
Schweiz, der die Studie in Auftrag gegeben hatte, hob denn
auch die Basler Kantonalbank für ihr vorbildliches Papiermanagement in einer Pressemitteilung besonders hervor.
* Studie Papierbeschaffung von Schweizer Dienstleistungsunternehmen im ökologischen Vergleich, Carbotech AG im Auftrag von
WWF Schweiz und FSC Schweiz, März 2007.
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
41
Klimaschutz
Zwar emittiert die Basler Kantonalbank keine relevanten Mengen an direkten Treibhausgasen. Hingegen entstehen bei
der Erzeugung von Strom und Fernwärme indirekt Treibhausgasemissionen. Im Weiteren werden durch den Energieverbrauch bei der Herstellung von Papier, bei der Wasseraufbereitung sowie bei der Abfallverbrennung Treibhausgase
freigesetzt. Daher sind Massnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Ressourceneffizienz im betrieblich-operativen
Bereich auch als Beitrag zum Klimaschutz zu betrachten. Zur
Verstärkung des Beitrags zum Klimaschutz soll ab 2008 ein
verbindlicher Absenkpfad definiert werden und zudem mittelfristig die Kompensation der unvermeidbaren Restemissionen ins Auge gefasst werden.
Kennzahlen
Die Festlegung der relevanten Aspekte und die Bilanzierung
stützt sich auf international anerkannte, branchenspezifische
Standards*. Dies ermöglicht die systematische Überprüfung
der Umwelt- und Sozialleistung der Basler Kantonalbank und
die Vergleichbarkeit mit der Leistung anderer Geschäftsbanken in der Schweiz. Durch die regelmässige Berichterstattung und die Umsetzung von entsprechenden Massnahmen
wird sichergestellt, dass die Leistungen über die Zeit stetig
verbessert werden.
Die Darstellung der Kennzahlen für die Periode 2006/2007
und die Kommentierung der einzelnen Aspekte erfolgt ab
Seite 43 in diesem Geschäftsbericht.
* VfU-Leitfaden zur Umweltberichterstattung von Finanzdienstleistern
(2005), Umweltleistungskennzahlen für Finanzdienstleister
(EPI-Finance), Soziale Leistungskennzahlen für Finanzdienstleister
(SPI-Finance).
42
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen
in kg, relativ pro Mitarbeitende/-r
2006/07
2005/06
1159
1432
Absolut beträgt die Reduktion 19%. Systemgrenze Gesamtbank,
100% der Mitarbeitenden. Datenerfassung und -auswertung gemäss
VfU/GRI-Grundsätzen. Kennzahlen siehe ab Seite 43.
Betriebsökologische Kennzahlen
Absolute Kennzahlen
Total Papierverbrauch
GRI 1)
Einheit
EN1
in t
2006/2007
2005/2006
2004/2005
154
139
143
in %
26
32
29
EN2
in %
23
–
–
EN3
kWh
7 812 004
Anteil FSC-Papier
Anteil Recycling-Papier
Direkt eingekaufte Zwischenenergie
8 067 448
8 358 142
Elektrizität
in %
59
52
54
Fernwärme
in %
41
48
46
16 503
13 437
13 627
143
142
140
2)
Total Wasserverbrauch (100% Trinkwasser) 2)
EN8
in m3
Total Entsorgung
EN22
in t
Wertstoffe getrennt und rezykliert
in %
68
68
76
Verbrennung
in %
32
32
24
Direkte und indirekte Energie 2)
Energie direkt
EN3
in kWh
8 067 448
8 358 142
7 812 004
Energie indirekt
EN4
in kWh
14 151 596
14 210 545
13 363 779
Energie indirekt «andere»
in kWh
782 546
694 468
710 934
Direkte und indirekte Emissionen 2)
in t
827
932
863
Emissionen direkt
EN16
in t
k.A.3)
k.A.3)
k.A.3)
Emissionen indirekt
EN16
in t
687
786
721
Emissionen indirekt «andere»
EN17
in t
140
146
142
1)
2)
3)
GRI: Indikatoren gemäss Global Reporting Initiative (G3, 2006). EN=Ökologische Leistungsindikatoren.
Hochgerechnet auf Gesamtbank mit Daten von 75% der Mitarbeitenden (resp. 78% in den Vorjahren).
Elektrizität und Fernwärme erzeugen keine direkten Emissionen.
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
43
Relative Kennzahlen (pro Mitarbeitende/-r)
Einheit 1)
2006/2007
2005/2006
2004/2005
Bankendurchschnitt 3)
M J/MA
40 750
46 241
43 943
39 045
1 a) Strom
MJ/MA
24 165
24 205
23 595
23 615
1 b) Heizenergie
MJ/MA
16 586
22 036
20 348
15 430
3) Papier
kg/MA
199
1) Energie
2)
Drucker-/Kopierpapier
S A4/MA
216
213
223
28 957
13 584
13 037
–
93
83
85
86
4) Wasser 2)
l/MA/d
5) Abfälle
kg/MA
201
218
219
286
5 a) Anteil Recycling
in %
64
67
73
58
5 b) Anteil Verbrennung
in %
32
32
24
–
5 c) Anteil Sonder-/Spezialabfälle 5)
in %
4
1
3
–
6) Direkte und indirekte Energie 2)
6 a) Direkter Energieverbrauch
MJ/MA
40 750
46 241
43 943
–
6 b) Indirekter Energieverbrauch
MJ/MA
71 483
78 620
75 171
–
6 c) Indirekter Energieverbrauch «andere»
MJ/MA
3 953
3 835
3 994
–
7) Direkte und indirekte Treibhausgas-Emissionen 2)
kg/MA
1 160
1 432
1 348
1 895
7 a) Emissionen aus direktem Energieverbrauch
kg/MA
k. A. 4)
k. A. 4)
k. A. 4)
–
7 b) Emissionen aus indirektem Energieverbrauch
kg/MA
963
1 207
1 126
–
7 c) Emissionen aus indirektem Energieverbrauch «andere»
kg/MA
197
215
212
–
M A : Mitarbeitende/-r
M J: Megajoule
S A4/M A: Seiten A4 pro Mitarbeitende/-r
l/MA/d: Liter pro Mitarbeitende/-r pro Tag
2)
Grundlage: fünf Standorte, 75% der Mitarbeitenden (bzw. sechs Standorte, 78% der Mitarbeitenden in den Vorjahren).
3)
Datenbasis Bankendurchschnitt: letztmals publizierte Kennzahlen vergleichbarer Geschäftsbanken in der Schweiz.
4)
Elektrizität und Fernwärme erzeugen keine direkten Emissionen.
5)
Nicht nur Sonderabfälle im eigentlichen Sinn, auch Elektroschrott.
1)
44
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
Ökologische und soziale Kennzahlen 2007
Kommentar zu den Leistungskennzahlen
Kennzahlen gemäss EPI-Finance Systematik
Management Kennzahlen
Kennzahlen Umweltmanagement
Das vorrangige Ziel des betrieblichen Umweltmanagements
ist, den durch Geschäftstätigkeit der Basler Kantonalbank
bedingten Ressourcenverbrauch und die damit verbundenen
Umweltbelastungen tief zu halten und nach Möglichkeit zu
reduzieren. Angestrebt wird eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung in allen relevanten Aspekten über
einen längeren Zeitraum. Die betriebsökologischen Kennzahlen beziehen sich auf die Periode 1.7. – 30.6. Dies ermöglicht die Erfassung einer vollständigen Heizperiode; zudem
lassen sich die aus der Datenauswertung hervorgehenden
Ergebnisse und die darauf basierenden Massnahmen mit
den Planungsabläufen der Bank koordinieren. Die Daten basieren auf exakten Messungen respektive auf den Angaben
aus Lieferantenrechnungen. Ausgewiesen werden die Kennzahlen für die Gesamtbank (100% der Mitarbeitenden). In
Übereinstimmung mit den Bilanzierungsgrundsätzen VfU wurden die Daten für die fünf Hauptstandorte der Bank erfasst
(respektive für 75% der Mitarbeitenden) und auf das Gesamtsystem hochgerechnet. Zur Berechnung der relativen Kennzahlen wurde auf den Durchschnitt der Mitarbeitenden in den
Berichtsperioden (Vollzeitäquivalente) abgestellt. Ausgewiesen werden die Verbräuche und das Abfallaufkommen absolut und relativ (pro Mitarbeitende/-r).
2007
2006
2005
Anzahl aller Mitarbeitenden
(teilzeitbereinigt 100%-Stellen)
710
687
666
Anzahl Mitarbeitende, die den Ablauf des
Geschäftsprozesses Umweltaspekte
bearbeiten (teilzeitbereinigt 100%-Stellen)
216
210
222
Anzahl spezialisierte Umweltfachpersonen
(teilzeitbereinigt 100%-Stellen)
6
4
4
2007
2006
2005
Perioden 1.1.– 31.12.
Systemgrenze: Gesamtbank (100 % der Mitarbeitenden)
Produktekennzahlen
Anteil der Kredite mit Umweltrelevanz (Hypothekarkredite)
in Mrd. CHF
Anteil der Kredite mit ökologischer
Grobprüfung (Hypothekarkredite)
in %
7,71 7,72 7,45
100
100
100
Perioden 1.1.– 31.12.
Systemgrenze: Gesamtbank (100 % der Mitarbeitenden)
Kennzahlen gemäss SPI-Finance Systematik
Corporate Social Responsibility (CSR) Management
2007
2006
2005
CSR Leitlinien
Leitbild
–
–
–
Umgang mit
sensitiven Themen
Vgl. Geschäftsbericht
Corporate Governance
Seite 61 ff.
–
–
–
Interne Leitlinien für
soziale Aspekte
Vgl. Leitbild,
Weisungen BKB,
Personalhandbuch
–
–
–
710
687
666
6,4
5,7
4,7
Anzahl Mitarbeitende (teilzeitbereinigt 100 %-Stellen)
Fluktuationsrate
(netto)
in %
Anteil Frauen am
Bestand der
Mitarbeitenden
in %
38,7 37,6 38,1
Anteil Frauen in Kader
und Direktion
in %
20,1 17,8 19,1
Anzahl Ausbildungsplätze (teilzeitbereinigt
100%-Stellen)
Entschädigung für
das höhere
Management
Vgl. Geschäftsbericht
Corporate Governance
Seite 67 ff.
Perioden 1.1.– 31.12.
Systemgrenze: Gesamtbank (100 % der Mitarbeitenden)
50
48
46
–
–
–
Energie
Der Gesamtenergiebedarf (Heizenergie und Strom) ist in der
Periode 2006/2007 im Vergleich zu den Vorperioden markant gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf den Minderverbrauch an Heizenergie von rund 18% gegenüber 2005/
2006 zurückzuführen. Grund dafür ist der ausserordentlich
warme Winter 2006/2007, der als bisher wärmster Winter
seit Messbeginn in die Wetteraufzeichnungen eingegangen
ist. Dem gegenüber steht ein Mehrverbrauch beim Strom
(Mehrverbrauch absolut 9%). Dieser liegt im Ausbau des
Rechenzentrums (zusätzliche Serverleistung und Klimatisierung) und dem stromintensiven Um- und Ausbau der Liegenschaft Brunngässlein 3 zum neuen Standort des Private Banking begründet. Relativ pro Mitarbeitende/-r ist der StromverFairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
45
brauch und der Heizenergiebedarf hingegen leicht gesun- markant höheren Anteil Recyclingpapier am Gesamtpapierken, was auf die Zunahme der Anzahl der Mitarbeitenden verbrauch führen wird.
und die Effektivität verschiedener Massnahmen zurückgeführt werden kann.
*Quelle: VfU-Umrechnungsfaktoren 2005
Papier
Wasser
Während in den letzten Jahren der Papierverbrauch konti- Die Zunahme des Wasserverbrauchs ist auf verschiedene
nuierlich gesenkt werden konnte, ist der Verbrauch in der Ursachen zurückzuführen: So hat beispielsweise die BautäBerichtsperiode leicht angestiegen. Die Einführung des Logo- tigkeit in der Liegenschaft Brunngässlein 3 zu einem ausserzusatzes «fair banking» Anfang 2007 erforderte den Neu- ordentlichen Mehrverbrauch geführt. Zudem schwankt der
druck von Broschüren und Werbeunterlagen sowie der Brief- Wasserverbrauch infolge des unterschiedlichen Bedarfs zur
schaften, was zu einem einmaligen Mehrverbrauch an Pa- Luftbefeuchtung bei der Raumbelüftung. Massgebend für den
pier geführt hat. Darauf zurückzuführen ist auch der relative Mehrverbrauch ist der massiv angestiegene Wasserbedarf
Mehrverbrauch pro Mitarbeitende/r und zu einem geringen im Hauptgebäude der Basler Kantonalbank, dessen Ursache
Teil der im Vergleich zu den Vorperioden ausgewiesene gros- bislang nicht eruiert werden konnte.
se Mehrverbrauch beim Drucker- und Kopierpapier (Seiten
A4 pro Mitarbeitende/-r). Diese Kennzahl ist jedoch auf- Abfall
grund einer anderen Erhebungsmethode in den Vorjahren Das Abfallaufkommen hat gegenüber der Vorperiode um
nicht vergleichbar.
eine Tonne zugenommen, pro Mitarbeitende/-r ist es jedoch
leicht gesunken. Im Vergleich zum Durchschnitt anderer GeSeit Januar 2007 verwendet die Basler Kantonalbank für alle schäftsbanken in der Schweiz weist die Basler Kantonalbank
Büroanwendungen und die meisten Drucksachen ein Recyc- ein markant tieferes relatives Abfallaufkommen aus. Die anlingpapier mit dem Label «Blauer Engel». Dieses Umweltzei- fallenden Abfälle werden konsequent getrennt. Dafür stehen
chen erfordert die Erfüllung höchster ökologischer Standards den Mitarbeitenden spezielle Sammelstellen zur Verfügung.
und garantiert, dass das Papier aus 100% Altpapier besteht Zudem finden die Mitarbeitenden seit 2007 Hinweise und
und dass bei der Produktion keine schädlichen Chemikalien Tipps zum richtigen Umgang mit Abfall im Intranet. Die in den
und keine optischen Aufheller eingesetzt werden. Recycling- vergangenen Jahren stets hohe Recyclingquote (68% in den
papier besticht gegenüber Papier aus Frischfaser durch einen Jahren 2006/2007) zeigt, dass der sorgsame Umgang mit
rund dreimal tieferen Energie- sowie Wasserverbrauch. Die Abfall zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Produktion von Recyclingpapier verursacht weitaus weniger
klimaschädliche Gase als das Herstellen von Frischfaserpa- Geschäftsreiseverkehr
pier (0,394 kg CO2-Äquivalente gegenüber 1,594 kg pro Das Tätigkeitsgebiet der Basler Kantonalbank konzentriert
Kilogramm chlorgebleichtem Frischfaserpapier*). Der Ein- sich zu einem grossen Teil auf die Region Basel. Neben Kusatz von Recyclingpapier ist somit ein wesentlicher Beitrag rierfahrten und einzelnen Geschäftsreisen fällt kein namhafzum Ressourcen- und Klimaschutz.
ter Geschäftsreiseverkehr an. Auf die Erfassung der GesamtKilometerzahl und die Darstellung als Kennzahl wird deshalb
Ausgewiesen werden für die Berichtsperiode 2006/2007 aufgrund der mangelnden Relevanz verzichtet.
ein Recyclingpapier-Anteil von 23% und ein Anteil von 26%
FSC-zertifiziertem Papier am Gesamtpapierverbrauch. Das Treibhausgasemissionen
FSC-Papier wurde Anfang 2007 durch Recyclingpapier er- Unter den indirekten Treibhausgasen werden diejenigen Emissetzt, was in den kommenden Berichtsperioden zu einem sionen verstanden, die in Verbindung mit der Energieerzeu46
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
gung (Strom, Fernwärme), der Herstellung von Verbrauchsma- Die Reduktion der eingesetzten Papiermenge bleibt ein weiterial (Papier) sowie durch die Wasseraufbereitung und die teres Anliegen, das mit verschiedenen Massnahmen voranAbfallbehandlung entstehen. Treibhausgase umfassen klima- getrieben wird. So liegen grosse Einsparpotenziale in der
wirksame Gase wie Kohlendioxid, Methan und Stickoxid. vermehrten Nutzung der bereits angebotenen Dienstleistung
Die Berechung der Treibhausgasemissionen der Basler Kan- BKB-eBanking beziehungsweise des Angebots BKB-eDokutonalbank erfolgt auf der Grundlage der vom VfU vorgege- mente (Postenauszüge und Anzeigen im PDF-Format). Die
benen Umrechnungsfaktoren. Direkte Emissionen fallen in der konsequente Optimierung der Auflagezahlen von DrucksaGesamtbetrachtung in vernachlässigbarem Ausmass an.
chen und Broschüren wird weiterverfolgt.
Die anfallende Menge an Treibhausgasen von 827 Tonnen
oder 1160 kg pro Mitarbeitende/-r in der Periode 2006/
2007 ist auch im Bankenvergleich relativ klein. Gründe dafür
sind unter anderem die Einführung von Recyclingpapier, der
vernachlässigbare Geschäftsreiseverkehr (keine Flüge) und
der in Basel bezogene Strommix mit einem Anteil von 80%
erneuerbarer Energie. Der Rückgang der indirekten Treibhausgasemissionen 2006/2007 um etwa 100 Tonnen gegenüber 2005/2006 ist im Wesentlichen auf den witterungsbedingten Minderverbrauch bei der Heizenergie zurückzuführen.
Beim Abfallaufkommen und beim Wasserverbrauch wird
eine Stabilisierung auf möglichst tiefem Niveau angestrebt.
Erhöht werden soll die Recyclingquote beim Abfall.
Treibhausgase und Klimaschutz
Die Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudebereich sowie die Verbrauchsenkung durch andere Massnahmen im
Bürobereich und der geplante verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energiequellen wird zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen führen. Zur Verstärkung des Beitrags zum
Klimaschutz soll ab 2008 ein verbindlicher Absenkpfad definiert werden und zudem mittelfristig die Kompensation der
unvermeidbaren Restemissionen ins Auge gefasst werden.
Zielsetzungen und Ausblick
Das Ziel des Umweltmanagements ist, den Ressourcenverbrauch des Geschäftsbetriebs und die daraus entstehenden Zur Erreichung der Umweltziele im betrieblich-operativen BeEmissionen und somit die Auswirkungen auf die Umwelt zu reich ist die aktive Unterstützung durch die Mitarbeitenden
begrenzen. Die dazu erforderlichen Massnahmen müssen aller Hierarchiestufen erforderlich. Aus diesem Grund wird
ökologischen Erfordernissen genügen, haben sich jedoch auch in Zukunft die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für
auch an ökonomischen und technischen Gegebenheiten zu Aspekte des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwickorientieren.
lung mit Mittagsveranstaltungen, Beiträgen in der Mitarbeiterzeitschrift, mit Hinweisen und Tipps im Intranet und mit speGrosse Einsparpotenziale im Bereich Energie liegen in der ziellen Aktionen weitergeführt.
Sanierung von Gebäuden und der Gebäudetechnik. Im Rahmen von Sanierungsvorhaben und der Gebäudeplanung Weitere Informationen: www.bkb.ch/nachhaltigkeit
werden energetische Aspekte deshalb verstärkt Berücksichtigung finden. So wird bei dem 2008 zum Abschluss kommenden Umbau der Kundenzone am Hauptsitz der Bank (Spiegelgasse 2) die grossflächige Verglasung der Erdgeschossfassade durch ein hochisolierendes Glas ersetzt. Auch bei
der Sanierung der Kundenhalle Aeschenvorstadt 41 im Jahr
2008 werden energetische Optimierungen vorgenommen.
Fairer Umgang mit Gesellschaft und Umwelt
47
Informationen für Investoren
Performance BKB-Partizipationsschein
in CHF
130
120
BKB-PS
110
100
90
Kontakt
Basler Kantonalbank, Investor Relations
Dr. Michael Buess
Postfach
4002 Basel
Telefon 061 266 29 77
Telefax 061 266 26 40
[email protected]
www.bkb.ch/investor-relations
80
Termine/Agenda
70
Jan 07
Jul 07
Dez 07
17. 4. 2008
24. 7. 2008
1. 4. 2009
BKB-PS (CHF)
SPI-Bankenindex (angeglichen)
23. 4. 2009
Mit einer Performance von + 6,46% (inkl. Dividende) im Geschäftsjahr 2007 hat sich der Kurs des BKB-PS im Vergleich
zum Bankensektor deutlich besser entwickelt. Auch längerfristig betrachtet überzeugt die Performance des BKB-PS. So
konnte über die letzten 10 Jahre eine Rendite von +12,06%
p.a. erzielt werden, jedoch mit deutlich geringeren Kursschwankungen als am Gesamtaktienmarkt.
Basisdaten des BKB-Partizipationsscheins (PS)
Nennwert je PS
CHF 8.50
Börsenkotierung
SWX Swiss Exchange
Tickersymbol Telekurs
BSKP
Tickersymbol Bloomberg
BSKP SW
Tickersymbol Reuters
BSKP.S
Valorennummer
923646
ISIN-Nummer
CH0009236461
48
Informationen für Investoren
PS-Versammlung
Halbjahresabschluss
Publikation Geschäftsbericht 2008
PS-Versammlung
Die 1899 gegründete Basler Kantonalbank verfügt über sämtliche Dienstleistungen, die eine moderne Universalbank auszeichnen. Das Geschäftsportfolio besteht aus den Kerngeschäften Privatkunden und Private Banking inklusive externen
Vermögensverwaltern, Firmenkunden und Institutionelle, sowie dem Handelsgeschäft. Die Dienstleistungen werden
über ein dichtes Filialnetz für die Bevölkerung und die Unternehmen der Region Nordwestschweiz erbracht. Darüber
hinaus ist die Basler Kantonalbank durch Private BankingAktivitäten in Zürich und Olten vertreten und betreibt das
Geschäft mit grossen Firmenkunden, Institutionellen sowie
Banken in der ganzen Schweiz. Dadurch verfügt sie über
eine gut diversifizierte Ertragsstruktur. Seit 2000 ist die Basler
Kantonalbank mit einer Mehrheit an der gesamtschweizerisch tätigen Bank Coop beteiligt. Die Bank verfügt mit AA+
über ein ausgezeichnetes Rating von S&P. Der Partizipationsschein (PS) der Basler Kantonalbank ist ein aktienähnliches
Wertpapier und repräsentiert ein Miteigentum an der Basler
Kantonalbank. Der PS ist seit 1986 an der SWX Swiss Exchange kotiert.
Kapitalstruktur
Aufteilung Gesellschaftskapital
in %
19,7
Dotationskapital
Kanton Basel-Stadt
Partizipationsscheinkapital (SWX-kotiert)
80,3
Detailstruktur PS-Kapital
Nach Rechtsform
Nach Domizil
in %
in %
10,7
8,5
Domizil Inland
Gesperrt/treuhänderisch
verwaltet/Eigenbestand
Domizil Ausland
Natürliche Personen
14,4
Gesperrt/treuhänderisch
verwaltet/Eigenbestand
Juristische Personen
17,4% aller PS sind nicht bei
der Basler Kantonalbank
deponiert und somit in der
Berechnung nicht berücksichtigt.
74,9
17,4% aller PS sind nicht bei
der Basler Kantonalbank
deponiert und somit in der
Berechnung nicht berücksichtigt.
14,4
77,1
Nach gehaltener Stückzahl je PS-Inhaber
in %
Gesperrt/treuhänderisch verwaltet/Eigenbestand
14,4
1 bis 10
< 0,1
11 bis 50
51 bis 100
0,5
1,6
101 bis 500
21,2
501 bis 1000
20,5
1001 bis 5000
31,0
Grösser 5000
10,8
17,4% aller PS sind nicht bei der Basler Kantonalbank deponiert
und somit in der Berechnung nicht berücksichtigt.
Informationen für Investoren
49
Bankorgane und Kontrollinstanzen
per 31.12.2007
Bankrat
Präsident
Vizepräsident
Mitglieder
Dr. Willi Gerster
Dr. Andreas C. Albrecht
Kurt Bachmann
Hans Jakob Bernoulli
Dr. rer. pol.;
vollamtlicher Konzernpräsident;
Schweizer Bürger, geb. 3. 6.1946
LL.M.;
Advokat und Notar, Partner im
Büro VISCHER Anwälte und Notare,
Basel und Zürich;
Schweizer Bürger, geb. 21. 8.1968
Eidg. dipl. Drogist;
Schweizer Bürger, geb. 13. 4.1930
lic. rer. pol. und dipl. Handelslehrer;
selbstständiger Organisationsentwicklungsberater;
Schweizer Bürger, geb. 15.11.1948
•
•
•
•
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 7.1992
Präsident seit 1. 4.1997
(davor seit 1. 7.1992 Vizepräsident)
Präsident Verwaltungsrat
Bank Coop
Präsident Stiftungsrat der Pensionskasse Basler Kantonalbank
Ökonomiestudium an der HSG und
der Universität Basel
1992 – 2001
• Vorsteher Amt für Gewerbe,
Industrie und Berufsbildung
Kanton Basel-Stadt
•
•
Mitglied des Bankrates und Vizepräsident seit 1. 4. 2005
Verwaltungsrat der Bank Coop
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2001
•
•
Mitglied Grosser Rat Kanton
Basel-Stadt seit 2001, zurzeit Präsident der Bau- und Raumplanungskommission
Mitglied der Synode der Evang.-ref.
Kirche Basel-Stadt
tätig als Advokat und Notar in
Basel seit 1.8.1998, seit 1.1.2005
als Partner im Büro VISCHER
Anwälte und Notare, Basel und
Zürich
1988 –1992
• Präsident Finanzkommission Grosser
Rat Kanton Basel-Stadt
• Mehrjährige Lehrtätigkeit in Wirtschaftsfächern
1962 –1971
• Aufbau von weiteren Drogerien und
Lebensmitteldiscountgeschäften
1962
• Wahl in die Direktion des Schweizerischen Drogistenverbandes und
zum Präsidenten der Berufsbildungskommission
1954 –1995
• Lehrauftrag für Drogistenausbildung
an der Allg. Gewerbeschule Basel
• Experte bei eidg. Meisterprüfungen
1953
• Übernahme einer eigenen Drogerie
50
Bankorgane und Kontrollinstanzen
Mitglied des Bankrates seit
1. 7.1992
Mitglied Grosser Rat Kanton
1992 – 2006
• Direktor Hirslandenklinik
Basel-Stadt
• Mitglied Bürgergemeinderat
Birshof AG, Münchenstein
Stadt Basel
• Mitglied Verfassungsrat Kanton Basel- 1988 – 2001
• Mitglied Grosser Rat Kanton
Stadt bis Dezember 2005
Basel-Stadt
• Diplom an der Ecole Suisse de
Droguerie, Neuchâtel
1984 –1990
• Höhere Fachprüfung
• Vorsteher kantonales Arbeitsamt
Basel-Stadt
1972
• Gründung einer Aktiengesellschaft
1976 –1984
• Controller, Planungsleiter, Berater
mit Tätigkeitsbereich im Lebensmittelhandel
in Personalentwicklung und
• Verwaltungsratspräsident während
-beratung, Ciba-Geigy AG, Basel
zwei Jahrzehnten
•
•
•
Stammhaus Basler Kantonalbank
Christoph Brutschin
Helmut Hersberger
Christine Keller
Markus Lehmann
mag. et lic. rer. pol. und Betriebsökonom HWV; Rektor Handelsschule KV Basel;
Schweizer Bürger, geb. 21. 2.1958
lic. oec. HSG; Leitender Partner
ORNA Corporate Integrity AG;
Schweizer Bürger, geb. 4. 6.1951
lic. iur.; Gerichtsschreiberin am
Zivilgericht Basel-Stadt;
Schweizer Bürgerin, geb. 6.10.1959
Eidg. dipl. Versicherungsfachmann;
geschäftsführender Inhaber der LCB
Lehmann Consulting Basel, Partner
der Balrisk Versicherungsbroker AG;
Schweizer Bürger, geb. 27. 5.1955
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2001
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2006
•
•
Seit 2004
• Präsident der Zentralprüfungskommission für die schulischen
Lehrabschlussprüfungen der kaufmännischen Berufe
Seit 1996
• Lehrbeauftragter für Rechnungswesen an der Universität Basel
1992 – 2005
• Mitglied Grosser Rat Kanton
Basel-Stadt
1991–1996
• Lehrer an der Handelsschule KV
Basel und Dozent an der HWV
Basel (Steuerlehre)
1984 –1988
• Kaufmännischer Leiter und
stv. Geschäftsführer maxit AG
(Baustoffherstellung und
-vertrieb)
1978 –1981
• Revisionsassistent Revisuisse,
Basel und Zürich
•
•
•
•
Mitglied Grosser Rat des Kantons
Basel-Stadt seit 2005
Mitglied Oberrheinrat seit
1. 4. 2005
Vizepräsident der Association Petite
Camargue Alsacienne, St - Louis (F)
Selbstständiger Unternehmer
seit 1991
1979 –1991
Finanzchef der Hiag-Gruppe
1975 –1979
Interne Revision Sperry Rand Corporation
•
•
•
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2005
Verwaltungsrätin der Bank Coop
•
Verwaltungsrätin des Gasverbundes
Mittelland
Mitglied Grosser Rat Kanton BaselStadt 1984 bis 1997 und seit
2001, Fraktionspräsidentin SP seit
Amtsjahr 2005/2006
Mitglied der Geschäftsleitung
der SP Basel-Stadt
1998/1999
• Mitglied des Nationalrates
1984 –1987
• Diverse juristische Praktika bei
Gerichten, in der kantonalen Verwaltung und in einem Anwaltsbüro
1983 /1984
• Lehrerin für allgemeinbildende
Fächer an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel
•
•
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2001
Verwaltungsrat der Bank Coop seit
April 2005
Vorstandsmitglied Genossenschaft
Stadion St. Jakob-Park
Mitglied Stiftungskommission Christoph Merian Stiftung seit September
2005
Präsident CVP Basel-Stadt
1996 – 2005
• Mitglied Grosser Rat Kanton
Basel-Stadt
1998 – 2004
• Regionaldirektor Nordwestschweiz,
National Versicherung, Basel
1995 –1998
• Gründer und Geschäftsführer
Rimas AG, Versicherungsbroker
Kanton Basel-Stadt
1993 –1995
• Versicherungsbeauftragter Kanton
Basel-Stadt
1991–1993
• Leiter Innendienst Elvia
1984 –1991
• Bürochef Innendienst Winterthur
Versicherungen
Bis 1984
• Aussendienst Winterthur
Versicherungen
Bankorgane und Kontrollinstanzen
51
Mitglieder
Bruno Mazzotti
Regula Menzi Birkhäuser
Markus Ritter
Sabine Suter
Selbstständiger Bauunternehmer;
Bauzeichner TB (Eidg. Fähigkeitszeugnis);
Schweizer Bürger, geb. 3.11.1942
Selbstständige Treuhänderin;
dipl. Wirtschaftsinformatikerin;
Schweizer Bürgerin, geb. 17. 9.1951
Adjunkt, Justizdepartement BaselStadt (Teilzeit); selbstständigerwerbender Berater; Teilhaber Life
Science AG, Basel; Diplom
Kantonale Handelsschule Basel;
Schweizer Bürger, geb. 5.12.1954
Parteisekretärin Ressort Finanzen
der SP Basel-Stadt; Diplom
Kantonale Handelsschule Basel;
Schweizer Bürgerin, geb. 3. 3.1966
•
Mitglied des Bankrates 1993 bis
1997 und seit 1. 4. 2005
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4.1997
•
•
•
•
Verwaltungsratspräsident der Bruno
Mazzotti AG
Mitglied Grosser Rat Kanton BaselStadt 1987 bis 1997 und seit
2002, Präsident im Amtsjahr
2005/2006
1964 –1995
• Inhaber und Geschäftsführer der
Bruno Mazzotti AG
1990 –1994
• Mitglied Verwaltungsrat
Alternative Bank, Olten
1982 –1991
• Mitglied Grosser Rat
Kanton Basel-Stadt
1996 /1997
• Treuhänderin bei Aeschlimann +
Partner AG, Treuhandbüro für
Senioren, Basel
•
•
•
•
1980 –1996
• EDV-Analytikerin bei den Basler
Versicherungen, Basel
1971–1974 und 1976 –1979
• Programmiererin bei den Basler
Versicherungen, Basel
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2005
Verwaltungsrat der Bank Coop seit
April 2005
Mitglied der Kommission des
Naturhistorischen Museums Basel
seit 1998, Präsident seit 2003
Präsident des Stiftungsrates der
Stiftung zur Förderung des Naturhistorischen Museums Basel und
der Kugler-Werdenberg Stiftung
seit 2003
Präsident des Vereins Offene
Kirche Elisabethen Basel seit 2005
Präsident des Vereins Kulinarisches
Erbe der Schweiz seit 2007
1996 – 2006
• Mitarbeiter der 1996 gegründeten
Beratungsfirma Life Science AG,
Basel
1992 – 2005
• Stiftungsrat der Christoph Merian
Stiftung, Basel
1988 – 2001
• Mitglied Grosser Rat Basel-Stadt,
Präsidentschaft 2000/2001
1987–1995
• Freiberufliche Beratertätigkeit
1975 –1986
• Mitarbeiter im Zentralsekretariat
des Schweizerischen Naturschutzbundes und der Vogelwarte
Sempach
52
Bankorgane und Kontrollinstanzen
•
•
•
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4. 2005
Seit 2007 Mitglied Inspektion
WBS
Mitglied Grosser Rat Kanton
Basel-Stadt seit 2005
Mitglied Schulinspektion PSK
2002 – 2006
1991–1996
• Verantwortliche für den Bereich
Finanz- und Rechnungswesen
der Argo AG, Möhlin
1986 –1991
• Revisionsassistentin bei der
KPMG Fides Peat, Basel
Richard Widmer
Bankratsausschuss
lic. rer. pol.; Verwaltungsdirektor
Adullam-Stiftung;
Schweizer Bürger, geb. 8. 2.1956
Präsident
Dr. Willi Gerster
Vizepräsident
Dr. Andreas C. Albrecht
•
•
•
•
Mitglied des Bankrates seit
1. 4.1997
Verwaltungsrat Bank Coop
Präsident Verband Basler
Alters- und Pflegeheime
Vorstandsmitglied Evang.-ref.
Kirchgemeinde Thomas
1987–1989
• Geschäftsleitungsassistent Migros
Genossenschaft Basel
1983 –1987
• Akademischer Mitarbeiter
Büro für Planungskoordination
Basel-Stadt
Mitglieder
Hans Jakob Bernoulli
Bruno Mazzotti
Richard Widmer
Nominations- und
Entschädigungsausschuss
Vorsitz
Dr. Willi Gerster
Mitglieder
Dr. Andreas C. Albrecht
Kurt Bachmann
Hans Jakob Bernoulli
Der BKB-Bankrat besteht in dieser Zusammensetzung seit dem 1. 4. 2005.
Er wurde vom Grossen Rat des Kantons
Basel-Stadt für vier Jahre gewählt
(bis 31.3.2009). Für die vorhergehende
Zusammensetzung wird auf den
Geschäftsbericht 2005 verwiesen.
Bankorgane und Kontrollinstanzen
53
Geschäftsleitung
Direktionspräsident
Stv. Direktionspräsident
Mitglieder
Hans Rudolf Matter
Urs Genhart
Dr. Reto Erdin
Peter Gertsch
Leiter Präsidialbereich;
Leiter Bereich Firmenkunden und
Institutionelle;
Eidg. dipl. Bankfachmann; Executive
MBA HSW Luzern;
Schweizer Bürger, geb. 5. 8.1963
Leiter Bereich Privatkunden und
Private Banking;
Dr. oec. et lic. iur. HSG;
Schweizer Bürger, geb. 30.12.1969
Leiter Competence Center IT;
2003 – 2006
Stv. Bereichsleiter Kommerzkunden
2004 – 2006
• Baloise Bank SoBa, Solothurn,
Leiter Kunden und Vertrieb (Chief
Market Officer)/Mitglied der
Geschäftsleitung
1998/1999
• Compaq Computer AG, Kloten:
Mitglied der Geschäftsleitung,
verantwortlich für die Sales Unit
Call Center und E-Commerce
2001– 2004
• UBS AG, Basel, Head UBS Customer Service Center/Director
1995 –1998
• VISA Center, Glattbrugg: Leiter der
Abteilung Data Center
1998 – 2000
• Aargauische Kantonalbank, Aarau,
Leiter Finanzplanung /Mitglied der
Direktion
1994 /1995
• Zürich Versicherungen, Zürich: Leiter
eines Engineeringteams
lic. rer. pol.;
Schweizer Bürger, geb. 5. 9.1953
•
Nachdiplom Banken- und Versicherungsmarketing HWV Basel,
General-Management-Kurs WWZ
Basel
2001– 2004
• Bank Coop, Basel, Vorsitzender
der Geschäftsleitung
1995 – 2001
• Basellandschaftliche Kantonalbank, Liestal, Mitglied der
Geschäftsleitung, Bereichsleiter
Privatkunden
1985 –1994
• Schweizerische Bankgesellschaft,
Zürich und Basel, Stv. Direktor,
Vizedirektor, Fachführung und
Produktmanagement Privatkundengeschäft Schweiz, Leiter Retailgeschäft sowie Niederlassungen
im Raum Basel
1983 /1984
• Cilag AG, Schaffhausen, Vizedirektor, Mitglied Geschäftsleitung,
Leiter Pharma/Exportabteilung
1978 –1983
• Hoffmann-La Roche, Basel, Market
Manager Saudi-Arabien/Golfstaaten, Marketingleiter Roche
Nigeria, Marketing-Trainee
Bankmandate
• Verwaltungsratsausschuss Verband
Schweizerischer Kantonalbanken
• Vizepräsident Basler Bankenvereinigung
• Stiftungsrat Stiftung Finanzplatz
Basel
• Stiftungsratpräsident Stiftung BKB
zur Förderung von Forschung und
Unterricht der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel
• Verwaltungsrat EVA ErfindungsVerwertung AG
2000 – 2003
• Mitglied der Direktion, Leiter
Kommerzkunden der Basler
Kantonalbank
Juni – August 2000
• Bank Cial (Schweiz), Basel:
stv. Direktor, Leiter Kreditbereich II
1998 – 2000
• UBS, Basel: Vizedirektor, Stv. Gruppenleiter im Firmenkundengeschäft
1996 –1998
• Bankverein, Basel: Vizedirektor,
Gruppenleiter im Firmenkundengeschäft
1993 –1996
• Volksbank, Basel: Mitglied der
Geschäftsleitung, Kommerzchef
1990 –1993
• Kreditanstalt, Basel: Mitglied
des Kaders, Firmenkundenberater
1983 –1990
• Bankverein, Basel: Kreditbereich;
Handlungsbevollmächtigter seit
1989
Bankmandate
• Verwaltungsrat RSN Risk Solution
Network AG
• Stiftungsratspräsident Pro sanandis
oculis, Stiftung der Basler
Kantonalbank zugunsten der
Augenheilanstalt in Basel
• Mitglied der Stiftung zur Förderung
der Fachhochschule beider Basel
1997/1998
• SBC Warburg Dillon Read, Zürich,
Assistant Relationship Manager
Corporate Finance
1996 /1997
• Schweizerischer Bankverein, Basel,
Stellvertretender Stabschef Sitz
Basel
Dipl. El.-Ing. HTL;
Schweizer Bürger, geb. 14. 8.1963
1989 –1994
• IBM Schweiz, Zürich: Engineer im
Bereich Verkauf, Planung und
Durchführung verschiedener Projekte
1987–1989
• Sohard AG, Bern: Softwareingenieur zur Entwicklung technischwissenschaftlicher Anwendungen
Bankmandat
• Verwaltungsrat RTC AG
• Verwaltungsrat Sourcag AG
• Verwaltungsrat Storchen AG
Erweiterte Geschäftsleitung
Thomas Greminger
Dominik Galliker
Hans Ringger
Leiter Bereich Handel;
Leiter Private Banking Basel;
Leiter Private Banking Zürich;
Dipl. Math. ETH; Master in Computer Science University of Maryland,
USA;
Schweizer Bürger, geb. 28.10.1961
lic. iur.; MBA Simon School, USA;
Schweizer Bürger, geb. 17. 8.1961
Schweizer Bürger, geb. 21.1.1949
1994 –1996
• Schweizerischer Bankverein, Basel:
Projektleiter für Kreditportfolio
Management Information System
1992 – 2005
• Bank Sarasin & Cie AG, Basel, in
den Bereichen Corporate Finance,
Steuerabteilung und Private
Banking, seit April 2004 Abteilungsleiter Private Banking Schweiz
Zuletzt (1996): Leiter der SVB
Niederlassung Zürich Wiedikon
1991–1993
• SBC-O’Connor, Swiss Bank
Corporation, Chicago: Analyse
und Implementation diverser
Handels- und Zinsmodelle
1987–1989
• Schweizerischer Bankverein,
Basel: Entwicklung und
Implementation diverser Systeme
und Modelle
Bankmandat
• Verwaltungsrat Sourcag AG
• Direktor BKB-Finance Ltd.
•
siehe Organigramm Seite 138
1997/1998
• Rochester-Bern Executive MBA
Programm bei Simon School,
Rochester, USA
1965 –1996
• Schweizerische Volksbank bzw.
Credit Suisse
•
•
Diverse Aufenthalte in London,
Genf etc.
Banklehre mit eidgenössischem
Abschluss
1987–1991
• Galerie Carzaniga & Ueker AG,
Basel
1983 –1988
• Kurt R. Winkler Treuhand, Basel,
Buchhaltungen und Steuerabschlüsse
Bankorgane und Kontrollinstanzen
55
Urs Genhart Stv. Direktionspräsident
Hans Rudolf Matter Direktionspräsident
Dr. Reto Erdin Leiter Bereich Privatkunden und Private Banking
Thomas Greminger Leiter Bereich Handel
Peter Gertsch Leiter Competence Center IT
(v.l.n.r.)
56
Bankorgane und Kontrollinstanzen
Bankorgane und Kontrollinstanzen – Konzern BKB
per 31.12.2007
Konzernausschuss
Präsident
Vizepräsident
Mitglieder
Dr. Willi Gerster
Dr. Andreas C. Albrecht
Hans Jakob Bernoulli
Präsident seit 2001
Vizepräsident seit 2005
Mitglied seit 2005
Vgl. vorne
Vgl. vorne
Vgl. vorne
Bruno Mazzotti
Mitglied seit 2005
Vgl. vorne
Dr. Urs Wehinger
Mitglied seit 2001
Dr. iur.; selbstständiger Rechtsanwalt
und Partner im Anwaltsbüro Arnold
Wehinger Kaelin & Ferrari in Zürich,
spezialisiert auf Finanzrecht;
Schweizer Bürger, geb. 23.1.1945
•
•
•
Studium der Jurisprudenz und
Doktorat beider Rechte an der
Universität Zürich, Nachdiplomstudien in London
Verwaltungsrat Bank Coop
Verwaltungsrat in mehreren mittelständischen Aktiengesellschaften
in der Schweiz
1975 –1980
• Rechtskonsulent Schweizerische
Volksbank, Zürich
1970 –1973
• Juristischer Mitarbeiter Schweizerische Bankgesellschaft, Zürich
58
Bankorgane und Kontrollinstanzen
Konzernleitung
Vorsitz
Stv. Vorsitz
Mitglieder
Audit Committee Konzern
Hans Rudolf Matter
Andreas Waespi
Urs Genhart
Vgl. vorne
Vorsitzender Geschäftsleitung Bank
Coop seit 1.12. 2005;
Vgl. vorne
Vorsitz
Richard Widmer
Vgl. vorne
Eidg. dipl. Bankfachmann;
Schweizer Bürger, geb. 31. 7.1961
Kurt Hercher
Mitglied der Geschäftsleitung
Bank Coop;
1996 – 2005
• Stv. Direktionspräsident, Mitglied
der Geschäftsleitung, Leiter Privatkunden; Basler Kantonalbank, Basel
Dipl. Bankfachexperte;
Schweizer Bürger,
geb. 10.10.1948
1977–1995
• Schweizerische Volksbank,
zuletzt Leiter Geschäftsstellen
Region Ost, Zürich
1995 – 2000
• Basler Kantonalbank, Basel:
Stv. Bereichsleiter Kommerzkunden und Mitglied der Direktion
Mandate
• Stv. Vorsitzender Konzernleitung
Basler Kantonalbank
• Mitglied Verwaltungsrat Viseca
Card Services AG
• Mitglied Verwaltungsrat Aduno AG
• Mitglied Verwaltungsrat Swisscanto
Holding AG
• Präsident Vorsorgestiftung Sparen 3
der Basler Kantonalbank
• Präsident Freizügigkeitsstiftung
der Basler Kantonalbank
• Präsident Vorsorgestiftung 3. Säule
Bank Coop AG
• Präsident Freizügigkeitsstiftung
2. Säule Bank Coop AG
1991–1994
• Schweizerischer Bankverein,
Zürich: Stv. Direktor International & Finance Division,
Regional Manager, Syndications,
Trade Finance
Mitglieder
Christoph Brutschin
Vgl. vorne
Regula Menzi
Vgl. vorne
Erwin Kläy
1971–1990
• Schweizerischer Bankverein,
Basel: Vizedirektor,
Prokurist, Handlungsbevollmächtigter Correspondent Banking,
Regionalleitung Generaldirektion,
Wertschriften
Erwin Kläy
Kaufmann;
Schweizer Bürger, geb. 17. 6.1945
•
Mitglied des Verwaltungsrates
der Bank Coop seit 1. 4.1991
Finanzverwalter SEV
bis 30.6.2007,
Mitglied Geschäftsleitung SEV
bis 30.6.2007
• Geschäftsführer FHG
bis 30.6.2007
•
•
•
•
•
Verwaltungsrat National
Leben AG
Präsident Verwaltungsrat SEV
Versicherung, Basel
Vizepräsident Verwaltungsrat
Uehlinger AG
Präsident HTG Bern
59
Konzerninspektorat
Chefinspektor
Stv. Chefinspektor
Felix Haenle
Philippe Münger
Leiter Konzerninspektorat;
Stv. Leiter Konzerninspektorat;
Dipl. Bankfachexperte;
Schweizer Bürger, geb. 3. 3.1964
Dipl. Bankfachexperte;
Schweizer Bürger, geb. 25. 6.1954
1987–1994
• Basellandschaftliche Kantonalbank, Liestal, Inspektorat, Revisionsassistent
1992 – 2001
• Stv. Leiter Interne Revision
Bank Coop
1985 –1992
• Kommerzberater und
ab 1989 Kreditchef SKA
Standort BS-Claraplatz
1980 –1985
• Revisor Schweizerische Kreditanstalt
60
Bankorgane und Kontrollinstanzen
Externe Revisionsstelle
Ernst & Young AG
Badenerstrasse 47
8022 Zürich
Corporate Governance
Auf Grundlage der durch die SWX Swiss Exchange, Zürich,
am 1.7.2002 in Kraft gesetzten Richtlinie zur Corporate Governance (RLCG) und des per 20.9.2007 überarbeiteten Kommentars RLCG sind Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz,
deren Beteiligungspapiere an der SWX kotiert sind, verpflichtet, den Investoren bestimmte Informationen zugänglich zu
machen. Im Folgenden werden Angaben über Führung und
Kontrolle auf oberster Unternehmensebene der Basler Kantonalbank publiziert. Massgebend für die Informationen sind
die Verhältnisse am Bilanzstichtag (31.12.2007).
Coop, Basel, sind am Hauptsegment der SWX Swiss Exchange kotiert (Nennwert CHF 20.–). Ihre Börsenkapitalisierung beträgt per 31.12.2007 1323,0 Mio. CHF. Die Valorennummer der Inhaberaktie der Bank Coop lautet 1811647,
die ISIN-Nummer CH0018116472.
BKB Finance Ltd., Guernsey, stellt eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Stammhauses Basler Kantonalbank für
Finanzdienstleistungen dar und zählt seit der Gründung im
November 2007 zum Konsolidierungskreis. Die Gesellschaft
verfügt über ein Aktienkapital von GBP 100 000,– (CHF
Teilweise finden sich die zu veröffentlichenden Informationen 242 250.–) das von der Basler Kantonalbank zur Verfügung
auch in anderen Teilen des vorliegenden Geschäftsberich- gestellt wurde und das voll einbezahlt ist. BKB Finance Ltd.,
tes. In diesem Fall findet sich jeweils ein Verweis auf die Guernsey, ist nicht börsenkotiert.
entsprechende Stelle.
An der Sourcag AG hält die Basler Kantonalbank seit deren
Die Nummerierung der Informationen folgt derjenigen im Gründung im Jahre 1998 eine Kapitalquote von 50%. Die
Anhang zur Richtlinie der SWX.
andere Hälfte des Gesamtkapitals von 3,0 Mio. CHF ist im
Besitz der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Die Sourcag
1. Konzernstruktur und Aktionariat
AG ist nicht börsenkotiert.
1.1 Konzernstruktur
Die RSN Risk Solution Network AG ist zu 33% im Besitz der
Der Konzern BKB (siehe Organigramm Seite 137) besteht aus Basler Kantonalbank. Im Weiteren halten die St. Galler und
dem Stammhaus Basler Kantonalbank, der Bank Coop AG, die Luzerner Kantonalbank ebenfalls je ein Drittel des Aktiender BKB Finance Limited, Guernsey, und der Sourcag AG. Im kapitals von 4,5 Mio. CHF. Die RSN Risk Solution Network
Weiteren hält die Basler Kantonalbank eine strategische Be- AG ist nicht börsenkotiert.
teiligung an der RSN Risk Solution Network AG, Zürich.
1.2 Bedeutende Eigentümer
Angaben zu Sitz, Ort der Kotierung, Börsenkapitalisierung, Der Kanton Basel-Stadt hält das gesamte Dotationskapital
Beteiligungsquote sowie Valorennummer aller kotierten Ge- der Basler Kantonalbank (vgl. 2. Kapitalstruktur). Neben dem
sellschaften im Konsolidierungskreis der Basler Kantonalbank Dotationskapital besteht das Grundkapital der Basler Kantosind in nachfolgenden Abschnitten bzw. im Umschlag und nalbank aus dem an der Börse gehandelten, stimmrechtsloauf Seite 98 aufgeführt. An der gleichen Stelle finden sich sen Partizipationsscheinkapital.
Angaben zu Sitz, Aktienkapital und Beteiligungsquoten von
nicht börsenkotierten Gesellschaften im Konsolidierungskreis 1.3 Kreuzbeteiligungen
der Basler Kantonalbank.
Im Konzern BKB bestehen keine Kreuzbeteiligungen im Sinne
von Ziffer 1.3 RLCG.
An der Bank Coop hält die Basler Kantonalbank seit dem
14.2.2000 eine Mehrheitsbeteiligung. Die Beteiligungsquote der Basler Kantonalbank liegt per 31.12.2007 bei 56,3%
des Kapitals und der Stimmen. Die Inhaberaktien der Bank
Corporate Governance
61
2. Kapitalstruktur
scheine zu beziehen. Der Bankrat kann das Bezugsrecht der
Partizipanten ganz oder teilweise ausschliessen.
2.1 Kapital
Das Grundkapital der Basler Kantonalbank beträgt per 2.5 Genussscheine
31.12.2007 254,2 Mio. CHF. Es besteht aus dem vom Kan- Die Basler Kantonalbank hat keine Genussscheine ausgegeton Basel-Stadt unter Verzinsung zur Verfügung gestellten ben.
Dotationskapital (204,0 Mio. CHF) und dem an der Börse
gehandelten Partizipationsscheinkapital (50,2 Mio. CHF).
2.6 Beschränkung der Übertragbarkeit und
Nominee-Eintragungen
2.2 Genehmigtes und bedingtes Kapital im Besonderen
Die BKB-Partizipationsscheine sind Inhaberpapiere. Damit
Die Basler Kantonalbank verfügt über eine genehmigte Do- bestehen keine Übertragungsbeschränkungen oder Nomineetationslimite in der Höhe von 350,0 Mio. CHF. Bedingtes Eintragungen.
Kapital besteht keines.
2.7 Wandelanleihen und Optionen
2.3 Kapitalveränderungen
Die Basler Kantonalbank hat weder Wandelanleihen noch
Die Kapitalveränderungen der letzten drei Berichtsjahre sind Optionen auf eigene Partizipationsscheine ausstehend.
im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung (Seite 106) respektive im Anhang zur Jahresrechnung des Stammhauses 3. Bankrat
Basler Kantonalbank (Seite 134) aufgeführt.
3.1 Mitglieder des Bankrates
2.4 Aktien und Partizipationsscheine
Der Bankrat besteht ausschliesslich aus nichtexekutiven PerDie Basler Kantonalbank verfügt über Partizipationsscheine. sonen. Keines seiner Mitglieder nimmt in einer der Gesellschaften des Konzerns BKB operative Führungsaufgaben
Per 31.12.2007 beträgt der Nominalwert des Partizipations- wahr. Auch in den drei der Berichtsperiode vorangegangescheinkapitals 50,2 Mio. CHF. Das Partizipationsscheinka- nen Geschäftsjahren hat kein Mitglied des Bankrates der Gepital ist unterteilt in 5,9 Mio. Partizipationsscheine mit einem schäftsführung einer der Konzerngesellschaften angehört.
Nennwert von CHF 8.50. Es ist vollständig einbezahlt. (Valorennummer 923646, ISIN-Nummer CH0009236461).
Die Mitglieder des Bankrates sind mit Angabe von Nationalität, Ausbildung und beruflichem Hintergrund aufgeführt im
Die BKB-Partizipationsscheine repräsentieren ein Miteigentum Kapitel «Bankorgane und Kontrollinstanzen» (Seite 50). Sie
an der Basler Kantonalbank mit einem dem Geschäftsgang unterhalten ohne Ausnahme keine wesentlichen Geschäftsentsprechenden Anspruch auf einen Anteil am Reingewinn in beziehungen zur Basler Kantonalbank oder zu einer ihrer
Form einer Dividende. Mit dem Besitz von Partizipations- Konzerngesellschaften.
scheinen sind keine Mitwirkungsrechte verbunden, insbesondere kein Stimmrecht und keine damit zusammenhängenden 3.2 Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen
Rechte.
Die weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der Mitglieder des Bankrates sind aufgeführt im Kapitel «BankorgaIm Falle der Erhöhung des Partizipationsscheinkapitals sind ne und Kontrollinstanzen» (Seite 50).
die Partizipanten nach Massgabe des Nennwerts ihrer bisherigen Partizipationsscheine berechtigt, neue Partizipations-
62
Corporate Governance
3.3 Kreuzverflechtungen
(Aufgehoben)
3.4 Wahl und Amtszeit
Die 12 Mitglieder des Bankrates sowie der Bankpräsident
werden vom Parlament des Kantons Basel-Stadt, dem Grossen Rat, jeweils gesamthaft gewählt. Die Amtsdauer beträgt
vier Jahre. Es besteht keine Amtszeitbeschränkung. Auf Antrag des Regierungsrates können die Mitglieder des Bankrates vom Grossen Rat abberufen werden.
Sieben bisherige und sechs neue Mitglieder des Bankrates
wurden am 23.2.2005 für eine Amtszeit von vier Jahren (bis
31.3.2009) gewählt. Der Präsident, Dr. Willi Gerster, wurde
gleichzeitig in seiner Funktion für eine weitere vierjährige
Amtszeit bis 31.3.2009 bestätigt.
Erstmalige Wahl in den Bankrat:
Dr. Willi Gerster (Präsident seit 1.4.1997)
1. 7. 1992
Dr. Andreas C. Albrecht (Vizepräsident)
1. 4. 2005
Kurt Bachmann
1. 4. 2001
Hans Jakob Bernoulli
1. 7. 1992
Christoph Brutschin
1. 4. 2001
Dr. Helmut Hersberger
1. 4. 2006
Christine Keller
1. 4. 2005
Markus Lehmann
1. 4. 2001
Bruno Mazzotti
1. 4. 2005
Regula Menzi
1. 4. 1997
Markus Ritter
1. 4. 2005
Sabine Suter
1. 4. 2005
Richard Widmer
1. 4. 1997
3.5 Interne Organisation
Die personelle Zusammensetzung der im Folgenden aufgeführten Gremien findet sich im Kapitel «Bankorgane und Kontrollinstanzen» (Seite 50). Bei den Sitzungen des Bankrates
und seiner Ausschüsse werden Sitzungsprotokolle erstellt.
Den Mitgliedern der einzelnen Gremien werden vor den
Sitzungen in der Regel Unterlagen zugestellt, die ihnen die
Vorbereitung der Traktanden erlauben.
Der Bankrat übt die Oberleitung über die Basler Kantonalbank aus und ist für Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsführung verantwortlich. Er legt die Strategie und die Organisation der Basler Kantonalbank fest. Die Führung der laufenden
Geschäfte hat er an die Geschäftsleitung delegiert. Der Bankrat versammelt sich auf Einladung des Präsidenten, so oft es
die Geschäfte erfordern, jedoch mindestens einmal im Vierteljahr. Unter Angabe der Traktanden können auch drei Mitglieder des Bankrates oder die Geschäftsleitung beim Präsidenten die Einberufung des Bankrates verlangen.
An den Sitzungen nehmen die Mitglieder der Geschäftsleitung und unter Umständen weitere Personen mit beratender
Stimme teil. Seine Beschlüsse fasst der Bankrat in der Regel
aufgrund eines Berichtes und eines Antrages des Bankratsausschusses oder der Geschäftsleitung. Im Berichtsjahr wurden zehn Sitzungen abgehalten. Die übliche Sitzungsdauer
beträgt drei Stunden.
Der Bankratsausschuss tritt auf Einladung des Präsidenten
zusammen, so oft es die Geschäfte erfordern. An den Sitzungen nehmen in der Regel die Mitglieder der Geschäftsleitung
und unter Umständen weitere Personen mit beratender Stimme teil. Der Bankratsausschuss fasst seine Beschlüsse in der
Regel aufgrund eines Berichtes und eines Antrages der Geschäftsleitung oder einer von dieser oder vom Bankratsausschuss beauftragten Person. Im Berichtsjahr wurden 14 Sitzungen abgehalten. Die übliche Sitzungsdauer beträgt drei
Stunden.
Das Audit Committee setzt sich aus mindestens drei Mitgliedern zusammen. Zwei Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder des Bankrates des Stammhauses Basler Kantonalbank
oder des Verwaltungsrates einer Konzerngesellschaft aus
dem Konsolidierungskreis der BKB. Das Audit Committee
und dessen Vorsitzender werden durch den Bankrat der Basler Kantonalbank bestellt. Der Präsident des Verwaltungsrates gehört dem Audit Committee nicht an. Die Mehrheit der
Mitglieder, darunter der Vorsitzende, muss über angemessene Kenntnisse und Erfahrungen im Finanz- und Rechnungswesen verfügen und mit der Tätigkeit der internen und externen
Corporate Governance
63
Prüfer sowie den Grundprinzipien eines internen Kontrollsys- An den Sitzungen des Bankrates und seiner Ausschüsse nehtems vertraut sein. Das Audit Committee hat keine Organfunk- men in der Regel die für die entsprechenden Traktanden zution. Das Audit Committee versammelt sich auf Einladung des ständigen Mitglieder der Geschäftsleitung teil. Alle vorgänVorsitzenden. In der Regel hält es mindestens vier Sitzungen gig genannten Gremien verfügen über Beschlussfassungspro Jahr ab, an welchen auch der leitende Revisor der ban- kompetenz.
kengesetzlichen Revisionsstelle sowie der Leiter des Konzerninspektorates teilnehmen. Letztere sind gegenüber dem Audit 3.6 Kompetenzregelung
Committee uneingeschränkt auskunftspflichtig. Je nach Be- Dem Bankrat stehen aufgrund des Gesetzes über die Basler
darf können weitere Schlüsselpersonen beigezogen werden. Kantonalbank sowie interner Reglemente folgende BefugnisIm Berichtsjahr wurden vier Sitzungen abgehalten. Die übli- se zu:
• Festlegung und Durchsetzung der Unternehmenspolitik
che Sitzungsdauer beträgt zwei bis drei Stunden.
(einschliesslich Personalpolitik) und der Leitlinien der
Das Audit Committee hat keine direkten Weisungsbefugnis- Geschäftstätigkeit.
se. Es informiert bei Bedarf den Bankrat der Basler Kantonal- • Wahl des Vizepräsidenten des Bankrates und der Mitgliebank und stellt die notwendigen Anträge.
der des Bankratsausschusses.
• Wahl und Entlassung des Direktionspräsidenten, der übriDas Audit Committee unterstützt den Bankrat der Basler Kangen Mitglieder der Geschäftsleitung und der Mitglieder
tonalbank und den Verwaltungsrat der Bank Coop bei der
der Direktion.
Wahrnehmung ihrer Überwachungspflichten und dient der • Wahl und Entlassung des Konzerninspektors unter VorbeSicherstellung der Überwachungspflichten auf Konzernebehalt der Genehmigung durch den Regierungsrat.
• Antragstellung an den Regierungsrat bezüglich Wahl der
ne durch den Konzernausschuss der BKB.
bankengesetzlichen Revisionsstelle.
Der Nominations- und Entschädigungsausschuss besteht • Erlass des Geschäftsreglements und allfälliger anderer
aus drei bis vier Mitgliedern des Bankrates und wird durch
Reglemente für die einzelnen Geschäftszweige sowie für
die Mitglieder des Bankrates für eine Amtsperiode von vier
Personalangelegenheiten.
Jahren (parallel zur Amtszeit des Bankrates) bestellt. Der Vor- • Entscheid über Eröffnung und Schliessung von Geschäftssitz obliegt dem Bankpräsidenten. Der Nominations- und Entstellen.
schädigungsausschuss tritt zusammen, so oft es die Umstände • Entscheid über die Gründung von Tochtergesellschaften in
erfordern. Im Berichtsjahr wurde eine Sitzung abgehalten. der Schweiz und in der ausländischen Grenzregion.
• Festsetzung der Entschädigung an die Mitglieder des
Die übliche Sitzungsdauer beträgt eine Stunde.
Bankrates unter Vorbehalt der Genehmigung durch den
Der Konzernausschuss wird ebenfalls durch den Bankrat be- Regierungsrat.
stimmt; er besteht aus fünf, mindestens jedoch drei Personen. • Festsetzung der Basiszinssätze der Hypotheken im ersten
Er hat dieselbe Amtsdauer und den gleichen Bestimmungs- Rang für Wohnbauten und der gewöhnlichen Sparhefte
rhythmus wie der Bankrat. Der Präsident des Bankrates ist in
und Sparkonten.
jedem Falle Mitglied des Konzernausschusses und steht die- • Beschlussfassung über Jahresbericht und -rechnung
sem vor. Der Konzernausschuss hat vier reguläre, an die Quar- zuhanden des Regierungsrates.
talsberichterstattung gekoppelte Sitzungen pro Geschäftsjahr. • Genehmigung des jährlichen Budgets und des mehrjähriWeitere Sitzungen werden bei Bedarf einberufen. Im Berichtsgen Finanzplans.
•
jahr wurden fünf Sitzungen abgehalten. Die übliche Sitzungs- Beschlussfassung über Schaffung, Erhöhung und Redukdauer beträgt eine bis zwei Stunden.
tion des Partizipationsscheinkapitals und die Ausgabe von
64
Corporate Governance
Partizipationsscheinen sowie Festsetzung der Dividende
auf das Partizipationsscheinkapital unter Vorbehalt der
Genehmigung durch den Regierungsrat.
• Beschluss über den Beitritt der Bank zu Organisationen
von Kantonalbanken, Organisationen anderer Banken
und Standesorganisationen sowie die Beteiligung
an Unternehmungen des öffentlichen und privaten Rechts
gemäss der generellen Kompetenzordnung.
• Genehmigung von Gesamtbank-Strategiekonzepten zur
Mittel- und Langfristplanung.
• Genehmigung der Grundsätze der Personalpolitik, der
Salärordnung und des Gesamtstellenplans.
• Genehmigung von Änderungen der Aufbauorganisation
der Gesamtbank.
• Entgegennahme von Informationen über wichtige Vorkommnisse, die den Geschäftsgang wesentlich
beeinflussen, sowie über Finanzierungen von besonderer
Bedeutung.
• Wahl des Audit Committee und von dessen Vorsitz sowie
Genehmigung des Pflichtenheftes dieses Gremiums.
Der Bankratsausschuss hat folgende Befugnisse:
Bewilligung von Krediten gemäss Kreditkompetenzreglement.
• Entgegennahme von Informationen über wichtige Vorkommnisse, die den Geschäftsgang wesentlich beeinflussen, über Finanzierungen von besonderer
Bedeutung sowie über wesentliche Anpassungen im
Konditionenbereich.
• Ernennung und Entlassung von Mitgliedern des Kaders.
•
Der Bankratsausschuss kann in dringenden Fällen Geschäfte,
für die der Bankrat zuständig ist, von sich aus erledigen. Der
Bankrat ist in der nächsten Sitzung über die getroffenen Entscheidungen zu orientieren.
Das Audit Committee hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
• Überwachung und Beurteilung der Wirksamkeit der Prüfgesellschaft sowie von deren Zusammenwirken mit der
internen Revision: Das Audit Committee beurteilt jährlich
die Qualifikation, die Leistung und die Honorierung der
Revisionsstelle und vergewissert sich über ihre
Unabhängigkeit sowie über das Zusammenwirken mit
dem Konzerninspektorat.
• Überwachung und Beurteilung der internen Kontrolle im
Bereich der finanziellen Berichterstattung.
• Beurteilung der über den Bereich der finanziellen Berichterstattung hinausgehenden internen Kontrolle und der
internen Revision: Das Audit Committee beurteilt im Weiteren die Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems
mit Einbezug des Risikomanagements und lässt sich über
den Stand der Einhaltung der Normen (Compliance) in
der Gesellschaft orientieren.
• Überwachung und Beurteilung der Integrität der Finanzabschlüsse: Das Audit Committee bildet sich ein eigenständiges Urteil über den Jahresabschluss. Dessen Mitglieder gehen die Einzelabschlüsse sowie die zur
Veröffentlichung bestimmten Zwischenabschlüsse kritisch
durch. Danach entscheidet das Audit Committee, ob
der statutarische Einzelabschluss dem Bankrat zur Publikation empfohlen werden kann.
Der Nominations- und Entschädigungsausschuss hat die Aufgabe, bei Personal- und Entschädigungsfragen die entsprechenden Geschäfte vorzubereiten, an die zuständigen Instanzen zu berichten und Anträge zu stellen. Zu den zu behandelnden Geschäften gehören insbesondere:
• Antrag an den Bankrat zur Wahl bzw. Entlassung des
Direktionspräsidenten, der weiteren Mitglieder der
Geschäftsleitung sowie der jeweiligen Stellvertretungen.
• Wahl des Leiters des Konzerninspektorats.
• Beförderungspolitik und jährliche Beförderungsrunde.
• Lohn- und Entschädigungspolitik.
• Zusammensetzung der vom Bankrat zu bestimmenden
Gremien.
• Generelle Beurteilung und Optimierung der Corporate
Governance.
Corporate Governance
65
Der Konzernausschuss hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
• Oberleitung des Konzerns und Erteilung der notwendigen
Weisungen auf Konzernebene.
• Festlegung der Konzernorganisation.
• Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle
sowie der Finanzplanung auf Konzernebene.
• Antrag an den Bankrat betreffend Ernennung und Abberufung der mit der Konzernführung betrauten Personen.
• Oberaufsicht über die mit der Konzernführung betrauten
Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der
Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen.
• Sicherstellung der angemessenen Ausgestaltung eines
wirksamen internen Kontrollsystems auf Konzernstufe.
• Sorgfaltspflicht bei der Aufgabenerfüllung, insbesondere
die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.
Beachtung und Umsetzung von Gesetzen, Verordnungen
und weiteren Regulativen; Ausführung der Beschlüsse
des Bankrates, der ständigen BR-Ausschüsse und allfällig
weiterer Ausschüsse;
• Gewährung von Krediten und Eingehung von Eventualengagements im Rahmen des Kreditkompetenzreglements;
• Beschaffung der erforderlichen Mittel, insbesondere durch
Begebung von normalen und nachrangigen Obligationenanleihen und von Wandel- und Optionsanleihen;
• Unterbreitung von Vorschlägen über Gründung, Kauf,
Verkauf und Liquidation von Tochtergesellschaften sowie
über Kauf und Verkauf von direkten oder indirekten
Beteiligungen am Grundkapital anderer Gesellschaften
an den Bankrat gemäss genereller Kompetenzordnung;
• Beschlussfassung über Verpflichtungsgeschäfte im
Zusammenhang mit betrieblichen Liegenschaften gemäss
genereller Kompetenzordnung;
• Beschlussfassung über Projekte, deren gesamte Kosten
Der Konzernausschuss hat kein Vertretungsrecht nach aussen;
0,5 Mio. CHF nicht übersteigen;
dieses obliegt dem Bankrat als Oberorgan des Stammhauses. • Beschlussfassung über die Führung materieller Prozesse
mit einem Ausfallrisiko bis 1 Mio. CHF.
In die Zuständigkeit der Geschäftsleitung fallen insbesondere folgende Aufgaben:
3.7 Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber
• Unterbreitung von Vorschlägen für die Organisation des
der Geschäftsleitung
Geschäftsbetriebes im Allgemeinen sowie von Anträgen
An jeder Sitzung wird der Bankrat von der Geschäftsleitung
für einzelne Geschäfte, welche ihren Kompetenzbereich
über die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
überschreiten, an den Bankrat;
Basler Kantonalbank orientiert. Dazu zählt auch die umfang• regelmässige Berichterstattung über den Geschäftsgang
reiche Präsentation der Ergebnisse zum Halbjahres- und zum
an den Bankrat; Vorlage von Jahresrechnung, JahresbeJahresabschluss. Zusätzlich erhält der Bankrat vierteljährlich
richt, Quartals- und Semesterabschlüssen und Vorbereiumfassende Controller-Berichte des Competence Center Fitung des Geschäftsberichts;
nanzen. Diese äussern sich zu Bilanz, Ausserbilanz, Erfolgs• Erlass der erforderlichen Anordnungen und Weisungen für
rechnung und Kennzahlen, aber auch zu den bankenstatistiden Geschäftsbetrieb;
schen Meldungen (Eigenmittelausweis, Mindestreserven, Ge• Schaffung einer internen Organisation, welche die Erreisamtliquidität, Klumpenrisikovorschriften, Passivklumpen etc.),
chung der Ziele ermöglicht und eine genügende interne
zu produktspezifischen Entwicklungen auf Aktiv- und PassivKontrolle sicherstellt;
seite sowie zum Stand der strategischen Bankprojekte. Gleich• Ausarbeitung der Geschäftspolitik sowie der mittel- und
zeitig umfasst der Controller-Bericht als integralen Bestandlangfristigen Planung zuhanden des Bankrates; Ausarbeiteil alle wesentlichen Aussagen zur Ausgestaltung des Risikotung der jährlichen Zielsetzungen und Budgets;
management-Systems und zur aktuellen Risikoexposition der
• Festlegung der Grundsätze der Öffentlichkeitsarbeit und
Bank, differenziert nach Kreditrisiko, Marktrisiko und operaPflege der Beziehungen zur Öffentlichkeit;
tionellem Risiko.
66
Corporate Governance
•
Schliesslich informiert die Geschäftsleitung den Bankrat regelmässig und angemessen über alle wichtige Angelegenheiten. Bei ausserordentlichen Vorkommnissen wird der Präsident des Bankrates ohne Zeitverzug informiert. Alle Bankräte
haben zudem Zugang zu sämtlichen die Basler Kantonalbank betreffenden Informationen. Wünscht ein Mitglied des
Bankrates ausserhalb des Sitzungsrhythmus weitere Informationen oder Einsicht in spezielle Dokumente der Bank, kann
es sich an den Bankratspräsidenten wenden.
4. Geschäftsleitung
Der Geschäftsleitung obliegt die Geschäftsführung der Bank
nach Massgabe der wesentlichen Bundesgesetzgebung für
Banken, des Gesetzes über die Basler Kantonalbank und
aller Reglemente. Sie stellt dem Bankratsausschuss Antrag
über die zu behandelnden Geschäfte und führt Beschlüsse
des Bankrates und des Bankratsausschusses aus. Beschlüsse
werden nach dem Mehrheitsprinzip gefällt, mit Weisungsbefugnis des Direktionspräsidenten.
Die interne Revision wird durch das Konzerninspektorat der
Basler Kantonalbank wahrgenommen. Dieses ist von der Ge- Die Konzernleitung ist für die geschäftspolitische und finanzschäftsleitung unabhängig und handelt nach den Weisun- wirtschaftliche Steuerung des Konzerns sowie die Steuerung
gen des Bankratspräsidenten. Es übt seine Tätigkeit nach an- der Schlüsselressourcen zuständig. Im Weiteren ist sie für
erkannten revisionstechnischen Grundsätzen aus. Als Informa- eine angemessene Ausgestaltung eines wirksamen internen
tions- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftslei- Kontrollsystems auf Konzernstufe, die Einhaltung gesetzlicher
tung dienen die Revisionsberichte des Konzerninspektorates und regulatorischer Anforderungen (Sorgfaltspflicht bei der
und diejenigen der bankengesetzlichen Revisionsstelle (Jah- Aufgabenerfüllung) sowie die allgemeine Wahrung der Interes- und Zwischenrevisionsberichte). Dadurch verfügt der ressen des Konzerns besorgt.
Bankrat über alle relevanten Informationen, um die notwendigen Kontrollfunktionen ausüben zu können.
4.1 Mitglieder der Geschäftsleitung
Die Mitglieder der Geschäfts- und der Konzernleitung sind
Das Konzerninspektorat ist das wichtigste Informations- und mit Angabe von Nationalität, Ausbildung und beruflichem
Kontrollorgan des Bankrates gegenüber der Geschäftslei- Hintergrund im Kapitel «Bankorgane und Kontrollinstanzen»
tung. Es ist von der Geschäftsleitung unabhängig und han- (Seite 54) aufgeführt.
delt nach Weisungen des Bankpräsidenten. Es ist direkt dem
Bankrat unterstellt, berichtet dem Bankpräsidenten und nimmt 4.2 Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen
von diesem Aufträge entgegen. Es übt seine Tätigkeit nach Angaben über die weiteren Tätigkeiten und Interessenbinanerkannten revisionstechnischen Grundsätzen aus.
dungen der Mitglieder von Geschäfts- und Konzernleitung
finden sich im Kapitel «Bankorgane und Kontrollinstanzen»
Als Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Ge- (Seite 54).
schäftsleitung dienen im Weiteren die Revisionsberichte der
internen Revision und der bankengesetzlichen Revisionsstelle 4.3 Managementverträge
(Jahres- und Zwischenrevisionsberichte).
Im Konzern BKB bestehen keine Managementverträge mit
Dritten.
Die Mitglieder des Bankrates erhalten zudem alle Protokolle
der Sitzungen der Geschäftsleitung. Die Mitglieder der Ge- 5. Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen
schäftsleitung stellen den Mitgliedern des Bankrates die notwendigen Informationen zur Verfügung, die sie zur Erfüllung Gemäss den am 7.10.2005 beschlossenen und am 1.1.2007
ihrer Funktion benötigen.
in Kraft getretenen Transparenzbestimmungen des Obligationenrechts müssen Gesellschaften, deren Aktien an der Börse
Corporate Governance
67
kotiert sind, im Anhang zur Bilanz zusätzlich Angaben über Bankpräsidenten genehmigt. Die fixen Entschädigungen werdie Vergütungen an Mitglieder des Verwaltungsrates und der den regelmässig überprüft und die Erfolgskomponenten aufGeschäftsleitung machen. Infolge dieser neuen Vorschriften grund des Geschäftsganges jährlich festgesetzt.
hat die Zulassungsstelle der SWX am 28.7.2006 beschlossen, in der Corporate Governance-Richtlinie RLCG die bis- Die Basler Kantonalbank gewährt allen Mitarbeitenden geherigen Ziff. 5.3 bis 5.9 betr. Ausweis der Entschädigungen wisse Vorzugskonditionen auf ihre Bankprodukte. Die Mitetc. per 1.1.2007 ersatzlos aufzuheben. Da die im aktien- glieder der Geschäftsleitung erhalten die gleichen Konditiorechtlichen Teil des Obligationenrechts aufgenommenen nen wie alle übrigen Angestellten der Basler Kantonalbank.
Transparenzbestimmungen ausdrücklich nur für Gesellschaften mit kotierten Aktien gelten, fällt dadurch für öffentlich- 5.2 Entschädigungen an amtierende Organmitglieder
rechtliche Körperschaften mit kotierten Partizipationsschei- Die amtierenden Organmitglieder erhielten während des
nen die Publikationspflicht betreffend Entschädigungen de Geschäftsjahres 2007 folgende Entschädigungen:
facto weg. Um dem Bedürfnis nach Transparenz bei den
Gesamtentschädigung
Entschädigungen für Bankrat und Geschäftsleitung trotzdem
in CHF
zu entsprechen, publizieren wir diese nachfolgend auf frei- Mitglieder der Geschäftsleitung (6*)
3 544 770
williger Basis weiterhin in Anlehnung an die bisherigen Ziff. Nichtexekutive Mitglieder des Bankrates (13)
491 024
5.3 bis 5.9 RLCG, ergänzt durch die Angabe der höchsten Abgangsentschädigungen an Personen,
die im Berichtsjahr ihre Organfunktion beendeten (0)
–
Entschädigung für ein Mitglied der Geschäftsleitung.
Total Entschädigung an amtierende Organmitglieder
4 035 794
5.1 Inhalt und Festsetzungsverfahren der Entschädigungen * Die Zahlen sind mit dem Vorjahr nur bedingt vergleichbar. Beim
personellen Wechsel einer Bereichsleitung war Anfang Jahr die
und der Beteiligungsprogramme
Position während eines Monats doppelt besetzt. Per 1.1.2008
Die Grundlagen zur Festsetzung von Entschädigungen und
wurde im Zuge einer Reorganisation die Anzahl der GL-Mitglieder
Beteiligungsprogrammen bilden das Gesetz über die Basler
von 6 auf 5 reduziert.
Kantonalbank vom 30.6.1994, interne Reglemente und Weisungen sowie die Vereinbarung über die AnstellungsbedinDie Basisentschädigung für ein Mitglied des Bankrates belief
gungen der Bankangestellten (VAB).
sich auf 12 000 CHF pro Jahr, das Sitzungsgeld auf 400
Elemente der Entschädigungen und Beteiligungsprogramme: CHF pro Sitzung.
• Bankrat (einschliesslich seiner Ausschüsse): Fixhonorar,
Die höchste an ein Mitglied der Geschäftsleitung ausgerichSitzungsgelder, Erfolgskomponente in Form von BKB-Partitete Entschädigung hat beim Stammhaus Basler Kantonalzipationsscheinen sowie teilweise Spesenpauschalen.
• Geschäftsleitung und Konzernleitung: fixes Jahresgehalt,
bank 877 567 CHF betragen, einschliesslich Pauschalspesen und Entschädigung aufgrund der Funktion in der KonzernGratifikation als Erfolgskomponente (davon 25% bis
35% in Form von BKB-Partizipationsscheinen, die während leitung sowie Cash-Anteil Gratifikation. Diesem Mitglied wurden ausserdem 2253 BKB-Partizipationsscheine als Gratififünf Jahren gesperrt sind) sowie Spesenpauschalen.
kationskomponente zugeteilt.
Die Entschädigungen an den Bankrat sind gemäss Gesetz
durch den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt zu geneh- Die Entschädigung für die Mitglieder der Geschäftsleitung
migen. Die Entschädigungen an die Geschäftsleitung wer- versteht sich inklusive Funktionen in der Konzernleitung.
den nach Behandlung im Nominations- und Entschädigungsausschuss gemäss Kompetenzreglement definitiv durch den
68
Corporate Governance
5.3 Entschädigungen an ehemalige Organmitglieder
Im Berichtsjahr wurden keine zusätzlichen, über die unter
Kapitel 5.2 aufgeführten hinausgehenden Entschädigungen
an ehemalige Organmitglieder ausgerichtet.
5.4 Zuteilung von Partizipationsscheinen im Berichtsjahr
Im Jahr 2007 haben die Mitglieder von Bankrat und Geschäftsleitung die folgende Anzahl BKB-Partizipationsscheine (PS) mit einem Nennwert von je CHF 8.50 erhalten:
Anzahl
Partizipationsscheine
Gesamter
Nennwert
in CHF
Mitglieder der Geschäftsleitung (6)
5 316
45 186
Nichtexekutive Mitglieder
des Bankrates (13)
1 560
13 260
Total zugeteilte Partizipationsscheine
während des Berichtsjahres
6 876
58 446
Die Mitglieder der Geschäftsleitung haben die Partizipationsscheine als Gratifikationskomponente, die Mitglieder
des Bankrates als Erfolgskomponente erhalten (jeweils während fünf Jahren gesperrt). Den Mitgliedern der Geschäftsleitung und des Bankrates nahestehende Personen haben keine
Partizipationsscheine erhalten.
leitung einem Anteil von 0,4%, bei den Mitgliedern des Bankrates einem Anteil von 0,2%.
5.6 Optionen
Es bestehen keine Optionen auf den BKB-Partizipationsscheinen.
5.7 Zusätzliche Honorare und Vergütungen
Im Berichtsjahr hat die Basler Kantonalbank keine gemäss
CG-Richtlinie der SWX relevanten zusätzlichen Honorare
und Vergütungen an Mitglieder des Bankrates und der Geschäftsleitung oder diesen nahestehende Personen ausbezahlt.
5.8 Organdarlehen
Mitglieder des Bankrates und der Geschäftsleitung erhalten
Kredite und Hypothekardarlehen zu den gleichen Konditionen wie die übrigen Mitarbeitenden der Basler Kantonalbank. Der Gesamtbetrag an noch nicht zurückbezahlten Darlehen, Vorschüssen oder Krediten an Mitglieder des Bankrates und der Geschäfts- beziehungsweise Konzernleitung sowie an diesen nahestehende Personen ist in folgender Tabelle
aufgeschlüsselt.
Organdarlehen
Bankrat/Konzernausschuss
(und nahestehende
Personen)
Geschäftsleitung/
Konzernleitung
(und nahestehende
Personen)
5.5 Besitz von Partizipationsscheinen
Per 31.12.2007 haben die Organmitglieder (einschliesslich
Gesamtbetrag in CHF 12 270 300.–
ihnen nahestehender Personen) die folgende Zahl an PartiziZinssätze in %
1,25 bis 12,00
pationsscheinen gehalten.
Laufzeiten
20.12.2016
Mitglieder der Geschäftsleitung
und Konzernleitung
Nichtexekutive Mitglieder
des Bankrates
Total Partizipationsscheine im
Besitz von Organmitgliedern
Anzahl
Partizipationsscheine
Gesamter
Nennwert
in CHF
26 163
222 386
9 802
83 317
35 965
305 703
9 076 900.–
1,25 bis 3,47
31.8.2013
Sicherheiten
Grundpfand,
Vorsorgeguthaben,
Wertschriften,
Lebensversicherungspolicen
Grundpfand,
Wertschriften, Vorsorgeguthaben,
Lebensversicherungspolicen
Begünstigte Personen
14
8
5.9 Höchste Gesamtentschädigung
Die höchste an ein Mitglied des Bankrates ausgerichtete
Gemessen am gesamten Partizipationsscheinkapital, ent- Entschädigung hat beim Stammhaus Basler Kantonalbank
spricht dies bei den Mitgliedern der Geschäfts- und Konzern- 159 824 CHF betragen. Diesem Mitglied wurden ausserdem
352 BKB-Partizipationsscheine als Erfolgsanteil zugeteilt.
Corporate Governance
69
6. Rechte der Inhaber von Partizipationsscheinen
8. Revisionsstelle
6.1 Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung
Der Besitz von BKB-Partizipationsscheinen repräsentiert ein
Miteigentum an der Basler Kantonalbank. Er ist verbunden
mit einem vom Geschäftsgang abhängenden Anspruch auf
einen Anteil am Reingewinn in Form einer Dividende. Die
Inhaber von BKB-Partizipationsscheinen verfügen über keine
Mitwirkungsrechte, insbesondere keine Stimmrechte und keine damit zusammenhängenden Rechte. Demzufolge bestehen keine Stimmrechtsbeschränkungen und -vertretungen.
Der Bankrat vergibt beziehungsweise erneuert das Revisionsstellenmandat alle vier Jahre und beantragt es dem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt zur Wahl. Die bankengesetzliche Revisionsstelle hat jährlich einen Bericht über die
Rechnungsprüfung und einen Bericht über die Aufsichtsprüfung zu erstellen.
8.1 Dauer des Mandats und Amtsdauer des leitenden
Revisors
Das banken- und börsengesetzliche Mandat von Pricewater6.2 Statutarische Quoren
houseCoopers AG endete per 31.12.2006. Auf Antrag des
Der Versammlung der Partizipanten (PS-Versammlung) kommt Bankrates der Basler Kantonalbank hat der Regierungsrat
keine Organfunktion zu.
des Kantons Basel-Stadt am 19.9.2006 einen Revisionsstellenwechsel beschlossen. Mit Verfügung vom 4.12.2006 hat
6.3 Einberufung der PS-Versammlung
die EBK dem Wechsel ebenfalls zugestimmt. Seit dem
Der Bankrat lädt die Partizipanten jährlich zur PS-Versamm- 1.1.2007 amtiert Ernst & Young AG, Zürich, neu als bankenlung ein. Diese dient zur Information über Geschäftsverlauf und börsengesetzliche Revisionsstelle für das Stammhaus
und finanzielle Lage und findet üblicherweise im April statt. und den Konzern BKB. Der leitende Revisor ist Stefan Amstad,
dipl. Wirtschaftsprüfer.
6.4 Traktandierung
Die PS-Versammlung hat reinen Informationscharakter. Die 8.2 Revisionshonorar
Partizipanten haben keinen Einfluss auf die Traktanden.
PricewaterhouseCoopers AG und Ernst & Young AG stellten
dem Konzern BKB im Geschäftsjahr 2007 1,1 Mio. CHF für
6.5 Eintragungen im Aktienbuch
Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Prüfung der JahDie BKB-Partizipationsscheine sind Inhaberpapiere.
resrechnungen und den aufsichtsrechtlichen Prüfungen in
Rechnung.
7. Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen
8.3 Zusätzliche Honorare
7.1 Angebotspflicht
Die zusätzlich von Ernst & Young AG erbrachten DienstleisBei der Basler Kantonalbank bestehen keine statutarischen tungen im Bereich Beratung waren im Geschäftsjahr 2007
Regelungen betreffend «opting out» beziehungsweise «op- unbedeutend.
ting up» (BEHG Art. 22, 32, 52).
8.4 Informationsinstrumente der externen Revision
7.2 Kontrollwechselklauseln
Das Audit Committee Konzern BKB beurteilt die QualifikaBei der Basler Kantonalbank bestehen keine Kontrollwech- tion, die Leistung und die Unabhängigkeit der Revisionsstelle
selklauseln in Vereinbarungen und Plänen zugunsten der Mit- jährlich. Es prüft im Weiteren den Umfang der externen Reviglieder des Bankrates, der Geschäftsleitung oder anderer sion sowie die Revisionspläne. Das Audit Committee beMitglieder des Kaders.
spricht mit dem leitenden Revisor die Revisionsergebnisse
sowie regelmässig die Zweckmässigkeit der internen Kon70
Corporate Governance
trollsysteme unter Berücksichtigung des Risikoprofils der Basler Kantonalbank.
kann auf www.bkb.ch unter dem Menüpunkt Medien-Service/Ad-hoc-Mitteilungen per E-Mail abonniert werden.
9. Informationspolitik
Die Medienmitteilungen der Basler Kantonalbank der vergangenen Jahre können unter www.bkb.ch/medienarchiv
abgerufen werden. Informationen zu Investor Relations sind
auf www.bkb.ch/investor-relations abrufbar.
Die Basler Kantonalbank will die Öffentlichkeit, die Partizipanten und die Akteure des Kapitalmarktes offen und transparent informieren.
Kontakt
Neben dem ausführlichen Geschäftsbericht publiziert die Basler Kantonalbank
Basler Kantonalbank einen Halbjahresbericht mit der Bilanz Medienstelle & Investor Relations:
und der Erfolgsrechnung von Konzern und Stammhaus sowie Dr. Michael Buess
einem Kommentar zum Geschäftsgang. Eine Kurzform des Telefon +41 (0)61 266 29 77
Jahresberichtes mit den wichtigsten Zahlen und Fakten er- [email protected]
scheint auch in französischer und englischer Sprache.
www.bkb.ch
Die Geschäftsberichte sind an allen Standorten der Basler
Kantonalbank erhältlich. Sie können auch telefonisch oder
via Internet unter www.bkb.ch bestellt werden. Im Internet
stehen sie zudem als Dateien zum Download zur Verfügung.
Die Vertreter der Medien werden anlässlich der jährlich stattfindenden Bilanzmedienkonferenz ausführlich über das vergangene Geschäftsjahr orientiert.
Die Inhaberinnen und Inhaber von BKB-Partizipationsscheinen orientiert die Basler Kantonalbank halbjährlich mit einem
Faltblatt über Kursentwicklung, Geschäftsgang und -ausblick.
An der jährlichen PS-Versammlung werden die Partizipanten
mündlich orientiert. Laufend aktualisierte Informationen sind
im Internet unter www.bkb.ch/investor-relations verfügbar.
Die Basler Kantonalbank hält die Vorschriften der Schweizer
Börse SWX über die Kommunikation von kursrelevanten Tatsachen (Ad-hoc-Publizität) ein.
Mit dem Eintrag in den kostenlosen E-Mail-Verteiler werden
Interessenten über Ad-hoc-publizitätspflichtige Ankündigungen der Basler Kantonalbank per E-Mail informiert. Dieser
Corporate Governance
71
Finanzteil Konzern BKB
73 Konsolidierte Jahresrechnung 2007
74
77
78
79
80
Kommentar zur Jahresrechnung Konzern
Bericht der Revisionsstelle
Konsolidierte Bilanz
Konsolidierte Erfolgsrechnung
Konsolidierte Mittelflussrechnung
81 Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung
81 Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit des Konzerns und
Angabe des Personalbestandes
82 Risikomanagement Konzern
89 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Konzern
96 Informationen zur Bilanz
110 Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften
112 Informationen zur Erfolgsrechnung
114 Kundenvermögen
115 Segmentsberichterstattung
117 Wesentliche Kennzahlen
Kommentar zur Jahresrechnung Konzern
Key Figures
tonalbank 9,8 Mia. CHF oder 47,9% bei, während 10,6 Mia.
CHF oder 52,1% von der Bank Coop stammten. Dabei wuchs
Der Konzern BKB konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr
die Tochtergesellschaft inbesondere bei den Hypothekarfor-
seine Position der Stärke weiter ausbauen und erneut ein Spit-
derungen sehr stark, wo eine Zunahme von 7,3% gegenüber
zenergebnis feiern, bei dem alle relevanten operativen Grös-
dem Vorjahr eintrat, womit das Volumen erstmals die 10 Mia.
sen die sehr hohen Vorjahreswerte nochmals übertreffen. So
CHF Grenze überschritt. Das Stammhaus Basler Kantonalbank
resultierte im achten Jahr, seit sich das Stammhaus Basler Kan-
verzeichnete eine sehr erfreuliche Steigerung um 28,6% bei
tonalbank und die Bank Coop für einen gemeinsamen zukünf-
den Forderungen gegenüber Kunden, was auf eine erhöhte
tigen Weg entschieden haben, ein Betriebsergebnis – als
Kreditnachfrage von grossen Firmenkunden und öffentlich-
operativer Cash Flow – von 352,6 Mio. CHF, das um 0,5%
rechtlichen Körperschaften zurückzuführen war.
über dem Vorjahreswert liegt, und ein konsolidierter Bruttogewinn von 418,7 Mio. CHF, der den Wert der letzten Jahres um
Auf der Refinanzierungsseite dominieren nach wie vor die Ver-
1,8% übertrifft. Dabei haben das solide Zinsergebnis und die
pflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform mit
stetige Förderung des Anlagegeschäftes sowie der gezielte
8,7 Mia. CHF per 31.12.2007. Auch wenn hier erwartungs-
Ausbau des Handels das sehr erfreuliche Ergebnis des Be-
gemäss ein Abfluss von 584 Mio. CHF oder 6,3% gegenüber
richtsjahres nachhaltig beeinflusst. Letzteres sowie weitere In-
dem Stand von Anfangs 2007 in Kauf genommen werden
vestitionen in die räumliche und technische Infrastruktur führten
musste, so vertrauen doch, angesichts der Tatsache, dass es
2007 zu einer leicht höheren Cost-Income-Ratio von 43,1%
sich hier primär um Umschichtungen vom Sparsortiment in Kas-
(Vorjahr 41,9%).
senobligationen, in Festgelder und ins Depotvermögen handelt, ein Grossteil der Kundschaft ihre Gelder nach wie vor
Die nochmals gesteigerte Ertragskraft des Konzerns BKB er-
den zum Konzern BKB zählenden Banken an. Dies demonst-
möglichte eine weitere Stärkung der eigenen Mittel um 5,7%
rieren auch die eindrücklichen Veränderungen bei den Kassen-
im Vergleich zum Vorjahr auf einen Bestand per 31.12.2007 obligationen mit 31,7% und dem erstmaligen Ausweis eines
von insgesamt 2,6 Mia. CHF. Dieses überaus komfortable Ei-
Bestandes von mehr als 1,0 Mia. CHF am Jahresende. Einen
genmittelpolster liegt rund 1,0 Mia. CHF über dem gesetzlich
ähnlich hohen Zuwachs von 28,4% im Vergleich zur letzten
geforderten Wert. Gleichzeitig bewegt sich auch der Eigen-
Berichtsperiode verzeichneten auch die Fest- und Sichtgelder
mitteldeckungsgrad auf konsolidierter Basis – ohne Berück-
mit einem Volumen von 7,2 Mia. CHF per 31.12.2007. Gesamt-
sichtigung des im internationalen Vergleichs nicht zulässigen
haft verfügte damit der Konzern BKB über 8,0% höhere Kun-
Kantonalbanken-Abzugs – von 175,2% (Vorjahr 177,2%) stra-
dengelder von 16,9 Mia. CHF. Zusammen mit den Anleihen
tegiekonform.
und Pfandbriefdarlehen von 5,3 Mia. CHF, wo sich die Fälligkeiten bei den Anleihen und die Neuemission beim Stamm-
Bilanz
haus Basler Kantonalbank volumenmässig nahezu ausglichen,
womit die Veränderung der Aufnahme zusätzlicher Pfandbrief-
Mit einem Wachstum der Bilanzsumme von 8,6% auf 27,9 Mia.
darlehen entspricht, umfassen die Publikumsgelder am Jahres-
CHF per 31.12.2007 partizipierte der Konzern BKB mass-
ultimo 22,2 Mia. CHF (Vorjahr 20,9 Mia. CHF). Weil der
geblich an der guten Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz.
Konzern BKB im zurückliegenden Jahr gesamthaft mehr Gel-
Insbesondere bei den Kundenausleihungen mit 6,3% gegenü-
der von der Kundschaft entgegennahm, als Ausleihungen tä-
ber dem Vorjahr gelang es dem Stammhaus Basler Kantonal-
tigte, erhöhte sich der Refinanzierungsgrad Ende 2007, als
bank und der Bank Coop, die Kreditvergabe an Private und
Verhältniszahl der Publikumsgelder zu den Kundenausleihun-
Firmen substanziell zu erhöhen, und dies erst noch bei rückläu-
gen, nochmals leicht auf überaus erfreuliche 109,24% (Vorjahr
figem Risikopotenzial, was durch den um 1,4% tieferen Wert- 109,15%).
berichtigungsbedarf von 2007 eindrücklich dokumentiert wird.
Zu den Kundenausleihungen von 20,4 Mia. CHF per 31.12.
2007 (Vorjahr 19,2 Mia. CHF) trug das Stammhaus Basler Kan74
Kommentar zur Jahresrechnung Konzern
Kundenvermögen
ten Einnahmequelle im Konzern, stammten 45,6% von der
Bank Coop und 54,4% vom Stammhaus Basler Kantonal-
Der Konzern BKB erlebte im zurückliegenden Geschäftsjahr
bank.
einen erfreulichen Zustrom an anlagesuchenden Geldern, womit dieser per 31.12.2007 ein um 5,6% höheres Kundenver- Trotz teilweise turbulenten Märkten konnte der Erfolg aus dem
mögen von 44,8 Mia. CHF (Vorjahr 42,4 Mia. CHF) verwal-
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gegenüber dem
tete, d.h. ein Depotvolumen von 27,8 Mia. CHF, Treuhandgel- Vorjahr nochmals um 6,5 Mio. CHF oder 3,1% gesteigert werder von 1,6 Mia. CHF und Passivgelder von 15,4 Mia. CHF.
den. Diese Erfolgskomponente umfasst damit einen im Ver-
Der Löwenanteil von 28,1 Mia. CHF oder von 62,7% (Vorjahr
gleich zur letzten Berichterstattung kaum veränderten Anteil
62,0%) entfiel auf das Stammhaus Basler Kantonalbank, wäh-
von 29,2% am Betriebsertrag (Vorjahr 29,4%). Zum sehr guten
rend der Rest von 16,7 Mia. CHF oder von 37,3% (Vorjahr
Kommissionsergebnis trug die Bank Coop mit 36,5% etwas
38,0%) die Bank Coop beisteuerte.
mehr als ein Drittel und das Stammhaus Basler Kantonalbank
der Rest von 63,5% bei. Dabei darf im Konzern BKB erfreut
Der Zuwachs beim Kundenvermögen von 2,4 Mia. CHF in den
konstatiert werden, dass sich die Courtageeinnahmen, die De-
letzten 12 Monaten ist umso erfreulicher zu werten, weil die
potgebühren, das Fondsgeschäft und die Vermögensverwal-
Performance der in der Schweiz gehandelten Titel im Jahre
tungskommissionen auch im zurückliegenden Jahr erfreulich
2007 bekanntlich eher bescheiden ausfiel. Die erstmals im
entwickelt haben und durchwegs positive Veränderungsraten
Konzern BKB publizierte Aufteilung des Kundenvermögens in
zum Vorjahr aufweisen.
einen Bestandteil, der die Akquisitionsleistung der Kundenberater zum Ausdruck bringt, das so genannte Net New Money,
Einen stetig wachsenden Erfolg erzielt der Konzern BKB auch
und in einen restlichen Bestandteil, der die Performance und
mit dem Handelsgeschäft, dem dritten Ertragspfeiler mit einem
die übrigen Faktoren wie Zinsen, Dividenden, Gebühren, etc.
Anteil von 10,2% am Betriebsertrag (Vorjahr 10,5%). Dazu trug
enthält, zeigt denn auch ein sehr erfreuliches Bild, auf das die
der Devisenhandel mit Kunden und der Deviseneigenhandel
Mitarbeitenden im Konzern BKB zu Recht stolz sind. Das Net
in der Basler Kantonalbank und in der Bank Coop 34,4 Mio.
New Money umfasste nämlich 2,1 Mia. CHF oder 83% des
CHF (Vorjahr 40,5 Mio. CHF) und das Sorten- und Edelmetall-
Zuwachses, womit lediglich 0,3 Mia. CHF oder 17% auf die
geschäft 8,5 Mio. CHF (Vorjahr 8,5 Mio. CHF) bei. Gleichzei-
restlichen, nicht direkt von den Kundenbetreuern beeinflussba-
tig litt der Handel mit Wertschriften- und Zinsinstrumenten vor-
ren Komponenten entfällt.
nehmlich an der Bewertung der Bestände per Jahresultimo. Dieser Sparte gelang ein Erfolg von 32,2 Mio. CHF (Vorjahr 25,5
Erfolgsrechnung
Mio. CHF).
Der Konzern BKB vermochte den Bruttogewinn 2007 noch-
Um den Kunden attraktive Produkte und Dienstleistungen, ver-
mals zu steigern, womit dieser mit 418,7 Mio. CHF um 1,8%
bunden mit einer hohen Servicequalität anbieten zu können,
höher als im Rekordjahr 2006 ausfiel. Massgeblichen Anteil
sind laufend erfolgswirksame Investitionen nötig. Der Perso-
an diesem erfreulichen Resultat kommt dem Zinserfolg von
nalaufwand als grösste Aufwandposition legte um fast 8 Mio.
413,4 Mio. CHF (Vorjahr 393,3 Mio. CHF) sowie dem Erfolg
CHF oder 4,2% zu. Dazu trugen die neu geschaffenen, quali-
aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 214,9
fizierten Arbeitsplätze an der Front wie beispielsweise der
Mio. CHF (Vorjahr 208,4 Mio. CHF) zu. Trotz des ansehnli-
Aufbau des Aktienderivate-Teams im Stammhaus Basler Kanto-
chen Zuwachses beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegen-
nalbank oder die Eröffnung des Beratungsstandortes Wetzi-
über dem Vorjahr konnte sich der Konzern BKB dem weiter
kon bei der Bank Coop sowie individuelle, leistungsbezogene
zunehmenden Margendruck im inländischen Ausleihungsge-
Gehaltsanpassungen bei. Gleiches trifft auf den Sachauf-
schäft nicht entziehen und die stolze Veränderung um +5,1%
wand zu, der gegenüber dem Vorjahr um 11,9 Mio. CHF oder
nur dank einer beträchtlichen Volumenausweitung realisieren.
um 11,2% höher ausfiel. Wesentliche Kostensteigerungen er-
Vom Zinsensaldo, der mit 56,2% (Vorjahr 55,5%) bedeutends-
gaben sich beim Raumaufwand mit 21,9 Mio. CHF (Vorjahr
Kommentar zur Jahresrechnung Konzern
75
19,2 Mio. CHF), wo die zum Konzern BKB zählenden Banken
ihre Aus- und Umbauvorhaben zur Modernisierung der Geschäftsstellen und zur kundenfreundlicheren Ausgestaltung der
Private Banking Center in Basel und Zürich 2007 fortsetzten.
Daneben stellen aber auch die Aufwendungen für die bankeigene IT und für die RTC-Kooperationsprojekte inkl. Telekommunikation mit 45,1 Mio. CHF (Vorjahr 40,4 Mio. CHF) einen
wesentlichen Kostenblock dar. Gesamthaft ergibt sich für 2007
damit ein Geschäftsaufwand von 317,0 Mio. CHF, der 6,7%
über dem Vorjahr liegt.
Die Abschreibungen auf dem Anlagevermögen umfassten
2007 insgesamt 31,6 Mio. CHF (Vorjahr 25,6 Mio. CHF). Dabei ist die Zunahme um 23,7% auf die Abschreibung des
Goodwills als Folge der höheren Beteiligungsquote des Stammhauses Basler Kantonalbank an der Bank Coop und auf ausserplanmässige Wertanpassungen bei den Beteiligungen und
bei einer Bankliegenschaft zurückzuführen. Dagegen verfügt
der Konzern BKB über eine stabile Risikosituation, womit die
Bildung der Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
trotz beträchtlicher Ausweitung der Kundenausleihungen auf
dem Vorjahresniveau gehalten werden konnte. Als Resultat wies
der Konzern BKB Ende 2007 ein Betriebsergebnis von 352,6
Mio. CHF aus, das das Vorjahr um 0,5% übertrifft.
Bei einem erfreulichen Bruttogewinn von 418,7 Mio. CHF und
leicht höheren Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste von 66,0 Mio. CHF, sowie einer auf 44,6
Mio. CHF erhöhten Gewährsträger-Abgeltung an den Kanton
Basel-Stadt verbleibt für 2007 ein Konzerngewinn von 280,3
Mio. CHF. Dieser vermochte den Umfang des Vorjahres von
284,9 Mio. CHF aufgrund der markant höheren Gewährsträger-Abgeltung (+31,6%) nicht mehr ganz zu erreichen. An diesem zufriedenstellenden Konzerngewinn von 280,3 Mio. CHF
partizipieren die Minderheitsaktionäre mit 35,8 Mio. CHF
(Vorjahr 32,3 Mio. CHF).
76
Kommentar zur Jahresrechnung Konzern
Bericht der Revisionsstelle
77
Konsolidierte Bilanz
Aktiven
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Nicht konsolidierte Beteiligungen
Sachanlagen
Immaterielle Werte
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Aktiven
Positive Wiederbeschaffungswerte
Total Aktiven
31.12.2007
1000 CHF
2
2
17
1
1
1
27
Total nachrangige Forderungen
Total Forderungen gegenüber nicht konsolidierten
Beteiligungen und qualifiziert Beteiligten
Passiven
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Kassenobligationen
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Passiven
Negative Wiederbeschaffungswerte
Wertberichtigungen und Rückstellungen
Gesellschaftskapital
Kapitalreserve
Eigene Beteiligungstitel
Gewinnreserve
Minderheitsanteile am Eigenkapital
Konzerngewinn
• davon Minderheitsanteile am Konzerngewinn
Total Passiven
Total nachrangige Verpflichtungen
Total Verpflichtungen gegenüber nicht konsolidierten
Beteiligungen und qualifiziert Beteiligten
Ausserbilanzgeschäfte
Eventualverpflichtungen
Unwiderrufliche Zusagen
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen
Verpflichtungskredite
Derivative Finanzinstrumente
• Kontraktvolumen
• Positive Wiederbeschaffungswerte
• Negative Wiederbeschaffungswerte
Treuhandgeschäfte
78
Jahresrechnung Konzern
186
8
511
624
731
451
135
106
205
36
120
055
694
868
982
335
799
394
342
119
761
048
953
611
599
125
165
233
31.12.2006
1000 CHF
2
2
17
1
1
25
194
5
348
090
060
294
306
95
201
39
130
444
455
668
329
141
821
094
880
816
703
494
169
578
740
982
741
488
Veränderung
absolut
–7
3
162
534
670
156
–170
10
4
–2
–10
610
238
2 199
Veränderung
in %
347
194
978
300
462
303
942
554
784
967
141
143
424
745
– 3,8
62,1
6,9
25,6
3,9
12,1
–13,1
11,1
2,4
– 7,5
– 7,8
137,1
52,3
8,6
8 744
8 117
627
7,7
106 355
99 195
7 160
7,2
688
390
186
913
113
205
249
880
319
334
150
617
041
941
005
284
787
233
1 102
1 047 047
9 253 225
5 614 676
772 824
5 263 215
165 594
160 946
393 904
497 728
269 100
160 605
– 44 283
1 493 194
334 717
284 894
32 279
25 668 488
– 414
407 343
– 584 039
1 593 237
245 289
77 990
33 655
– 22 066
290 415
16 606
–14 950
3 012
– 20 758
184 747
– 5 712
– 4 610
3 508
2 199 745
– 37,6
38,9
– 6,3
28,4
31,7
1,5
20,3
–13,7
73,7
3,3
– 5,6
1,9
46,9
12,4
–1,7
–1,6
10,9
8,6
–
–
–
–
841 831
238 871
602 960
252,4
426 370
198 718
40 323
–
334 155
298 579
40 323
–
92 215
– 99 861
–
–
27,6
– 33,4
–
–
1
8
7
1
5
454
669
207
018
341
199
138
684
514
254
163
– 65
1 677
329
280
35
27 868
75 656
694
684
1 605
373
164
319
079
64 641
455
393
1 172
491
741
904
398
11 014
238
290
432
882
423
415
681
17,0
52,3
73,7
36,9
Konsolidierte Erfolgsrechnung
Ertrag und Aufwand aus dem ordentlichen Bankgeschäft
Erfolg aus dem Zinsengeschäft
Zins- und Diskontertrag
Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen
Zinsaufwand
Subtotal Erfolg Zinsengeschäft
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Kommissionsertrag Kreditgeschäft
Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft
Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft
Kommissionsaufwand
Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
769
35
– 391
413
216
798
662
352
653
41
– 301
393
376
333
377
332
2
206
29
– 23
214
741
498
535
902
872
3
200
27
– 22
208
Veränderung
absolut
115
–5
– 90
20
Veränderung
in %
840
535
285
020
17,7
–13,4
30,0
5,1
405
212
074
318
373
– 664
6 286
2 461
–1 584
6 499
–19,5
3,1
9,1
7,1
3,1
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
75 095
74 473
622
0,8
Übriger ordentlicher Erfolg
Erfolg aus Veräusserungen von Finanzanlagen
Beteiligungsertrag total
• davon aus nach Equity-Methode erfassten Beteiligungen
• davon aus übrigen nicht konsolidierten Beteiligungen
Liegenschaftenerfolg
Anderer ordentlicher Ertrag
Anderer ordentlicher Aufwand
Subtotal übriger ordentlicher Erfolg
46
20 164
150
20 014
4 266
8 812
– 948
32 340
9 775
10 140
144
9 996
4 933
8 088
– 657
32 279
– 9 729
10 024
6
10 018
– 667
724
– 291
61
– 99,5
98,9
4,2
100,2
–13,5
9,0
44,3
0,2
735 659
708 457
27 202
3,8
–198 716
–118 291
– 317 007
–190 787
–106 382
– 297 169
– 7 929
–11 909
–19 838
4,2
11,2
6,7
Bruttogewinn
418 652
411 288
7 364
1,8
Konzerngewinn
Bruttogewinn
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
Betriebsergebnis
418
– 31
– 34
352
411
– 25
– 34
350
288
573
890
825
7 364
– 6 057
478
1 785
1,8
23,7
–1,4
0,5
Gewährsträger-Abgeltung
Zwischenergebnis
– 44 645
307 965
– 33 930
316 895
–10 715
– 8 930
31,6
– 2,8
856
420
956
610
508
60,9
– 95,4
30,9
–1,6
10,9
Betriebsertrag
Geschäftsaufwand
Personalaufwand
Sachaufwand
Subtotal Geschäftsaufwand
Ausserordentlicher Ertrag
Ausserordentlicher Aufwand
Steuern
Konzerngewinn
• davon Minderheitsanteile am Konzerngewinn
652
630
412
610
2 262
– 508
– 29 435
280 284
35 787
1
–10
– 22
284
32
406
928
479
894
279
10
–6
–4
3
Jahresrechnung Konzern
79
Konsolidierte Mittelflussrechnung
2007
Mittelherkunft
1000 CHF
Mittelfluss aus Betrieb und Kapital
Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung)
Jahresergebnis
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
Wertanpassungen von Finanzanlagen
Wertanpassungen von Beteiligungen
Diverse Verluste
Rückstellungen Kreditportefeuille
Sonstige Wertberichtigungen und Rückstellungen
Aktive Rechnungsabgrenzungen
Passive Rechnungsabgrenzungen
Gewinnablieferungen/Dividende Vorjahr
Mittelfluss aus Eigenkapitaltransaktionen
Gesellschaftskapital
Kapitalreserve
Gewinnreserve
Eigene Beteiligungstitel
Veränderung Minderheitsanteile
Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen
Beteiligungen
Bankgebäude
Andere Liegenschaften
Übrige Sachanlagen
Übriges 1)
Goodwill
Mittelfluss aus dem Bankgeschäft
Mittelfluss aus dem Interbankengeschäft
Forderungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Banken
Mittelfluss aus dem Kundengeschäft
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Spar- und Anlagegelder
Kassenobligationen
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Mittelfluss aus Finanzanlagen
Obligationen
Beteiligungstitel/Edelmetalle
Liegenschaften
Mittelfluss aus dem Kapitalmarktgeschäft
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Obligationenanleihen
Pfandbriefdarlehen
Mittelfluss aus übrigen Bilanzpositionen
Sonstige Aktiven und positive Wiederbeschaffungswerte
Sonstige Passiven und negative Wiederbeschaffungswerte
Veränderung Fonds Liquidität
Flüssige Mittel
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
1)
2007
Mittelverwendung
1000 CHF
2006
Mittelherkunft
1000 CHF
185 047
281 586
280 284
31 630
532
33 547
19
10 141
33 655
78 391
174 460
241 822
284 894
25 574
22 205
14 324
119
673
3
487
34 005
4 536
71 693
– 66 862
14 950
700
9 076
96 988
24 331
– 29 677
70 601
– 38 191
214
107 046
2 684
286
027
886
168
310
– 36 092
244 363
162 979
407 342
198 756
32 528
250 000
300 000
11 304
5 434
2 797
17 541
3
1
9
2
13
476 224
1 593 237
2006
Mittelverwendung
1000 CHF
32
551
670
584
230
232
565
690
039
935
193
23
3
11
74
3
148
989
117
030
383
193
414
010
000
218
567
286
186
– 580
848
268 349
33
1 557
121 894
22 000
– 29 171
4 353
1 478
28
6 632
1 724
17 673
510 607
174 157
149 040
25 117
31 013
149 913
305 836
639 785
200 495
19 851
7 629
54
598 550
350 000
845 385
94 952
124 184
213 095
10 961
2 681
1 238
307 458
200
281
446 665
194 000
– 215 116
24 525
239 641
148 956
7 347
156 303
685 067
12 804
672 263
Laut RRV-EBK Rz 161 (Fassung vom 21.12.2006) sind selbsterstellte oder erworbene EDV-Progamme unter den Sachanlagen auszuweisen.
Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung 2007
Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit des Konzerns
und Angabe des Personalbestandes
Allgemeines
Diese Einnahmen resultieren aus der Vergabe von Hypotheken
Der Konzern BKB zählt nach Bilanzsumme zu den zehn gröss-
für den privaten Wohnungsbau und aus der Gewährung von
ten Schweizer Banken. Unter dem gemeinsamen Dach agie-
Betriebskrediten an Unternehmen sowie aus der Entgegennah-
ren primär das Stammhaus Basler Kantonalbank und die Bank
me von Kundengeldern in Form von Verpflichtungen gegen-
Coop als ergänzend positionierte Universalbanken sehr er-
über Kunden in Spar- und Anlageform, von Fest- und Sichtgel-
folgreich. Der Konzern BKB wird von der Rating-Agentur Stan-
dern sowie von Kassenobligationen, Anleihen und Pfandbrief-
dard & Poors regelmässig geratet, womit Anfang 2008 die
darlehen. Gesamthaft verfügte der Konzern BKB per 31.12.
ausgezeichnete Beurteilung von AA+ für das langfristige Ge-
2007 über Kundenausleihungen von 20,4 Mia. CHF und über
genparteienrating erneut bestätigt wurde.
Publikumsgelder von 22,2 Mia. CHF.
Das Marktgebiet des Konzerns BKB umfasst die gesamte
Zweitwichtigste Einnahmequelle bildet das Kommissions- und
Schweiz. Während sich das Stammhaus Basler Kantonalbank
Dienstleistungsgeschäft mit einem Anteil von 29,2% am Be-
im Retailgeschäft aufgrund ihres Leistungsauftrages auf die
triebsertrag (Vorjahr 29,4%), wo der Konzern BKB alle Wert-
Nordwestschweiz konzentriert, werden Private Banking-Kun-
schriften- und Anlagegeschäfte für Kunden sowie umfassende
den durch die Einheiten in Basel, Zürich und Olten flächende-
Beratungen in Vermögens-, Finanzierungs- und Vorsorgeange-
ckend betreut. Gesamtschweizerisch tätig ist auch die Tochter-
legenheiten anbietet. Schliesslich ist als dritte Erfolgskompo-
gesellschaft Bank Coop, die als vertriebsorientierte Retailbank
nente mit einem Anteil von 10,2% am Betriebsertrag (Vorjahr
die volle Dienstleistungspalette einer Universalbank anbietet.
10,5%) der Handel zu erwähnen. Hier üben beide Banken
Die Basler Kantonalbank und die Bank Coop werden operativ
den Devisen-, Sorten- und Wertschriftenhandel im Auftrag ih-
getrennt geführt und verfügen über einen eigenständigen
rer Kundschaft aus, während im Stammhaus Basler Kantonal-
Marktauftritt mit eigenem Brand, aber einem gemeinsamen
bank zusätzlich auch dem Eigenhandel in Wertschriften und
Markenclaim «fair banking». Die beiden Banken sind so posi-
der Emission von derivativen Finanzinstrumenten und von struk-
tioniert, dass sie sich bezüglich der Kernkundensegmente op-
turierten Produkten eine immer stärkere Bedeutung zukommt.
timal ergänzen und nur wenig konkurrenzieren.
Darüber hinaus erzielt der Konzern BKB Erträge aus der Vermietung von bankeigenen Liegenschaften sowie aus bran-
Der Konzern BKB umfasst neben dem Stammhaus Basler Kan-
chenzugehörigen und branchenfremden Minderheitsbeteili-
tonalbank und der Bank Coop die BKB Finance Ltd., Guern-
gungen.
sey, als 100-prozentige Tochtergesellschaft für Finanzdienstleistungen. Zudem verfügt der Konzern über eine Beteiligungs-
Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing)
quote von 50% an der Sourcag AG, Münchenstein, sowie
Das Stammhaus Basler Kantonalbank hat die Abwicklung des
über eine solche von 33,3% an der RSN Risk Solution Net-
Zahlungsverkehrs und das Back Office des Wertschriftenbe-
work AG, Zürich. An der Bank Coop AG hält die Basler Kan-
reiches an die Sourcag AG, Münchenstein, ausgelagert. Der
tonalbank unverändert die Mehrheitsbeteiligung, wobei der
Betrieb des Rechenzentrums und die Entwicklung der einge-
Anteil per 31.12.2007 bei 56,3% des Kapitals und der Stim-
setzten Bankanwendungen werden durch die Real Time Cen-
men lag (Vorjahr 54,0%).
ter AG (RTC), Bern, wahrgenommen. Bei der Bank Coop ist
der Rechenzentrumsbetrieb des Host an die T-System Schweiz
Der Personalbestand im Konzern BKB beträgt per 31.12.2007
AG ausgelagert. Im Rahmen dieser Outsourcing-Lösung ge-
teilzeitbereinigt 1409 Mitarbeitende (Vorjahr 1389); davon
hen keine Kundendaten ins Ausland. Sämtliche Mitarbeitende
waren 109 Auszubildende (Auszubildende zu 50% gerechnet).
der erwähnten Dienstleister sind in Bezug auf alle Daten dem
Geschäftsgeheimnis der Bank und dem Bankgeheimnis unter-
Bilanz- und Ertragsstruktur
stellt. Die Vorschriften gemäss EBK-Rundschreiben 99/2, «Aus-
Hauptgeschäftsfeld und wesentlichste Erfolgskomponente des
lagerung von Geschäftsbereichen», in der aktuellen Fassung
Konzerns BKB stellt das Zinsdifferenzgeschäft mit einem Anteil
vom 29.6.2005 werden vollumfänglich eingehalten.
von 56,2% (Vorjahr 55,5%) am gesamten Betriebsertrag dar.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
81
Risikomanagement Konzern
Grundsätze
siken im Bankenbuch, Adressausfallrisiken im Interbankenbereich und Kreditrisiken, insbesondere Klumpenrisiken.
Die wesentlichen Risiken im Konzern werden im Stammhaus
Basler Kantonalbank und in der Bank Coop eingegangen.
Eigenmittel
BKB Finance Lt., Guernsey trägt zwar gegen aussen substanzielle Marktrisiken, transferiert diese jedoch praktisch vollstän-
Die anrechenbaren und erforderlichen eigenen Mittel werden
dig an das Stammhaus. Auch kreditseitig wird mit der Anlage
nach den Vorschriften des Bankengesetzes und der dazuge-
der Gelder in erstklassige Obligationen eine risikoarme Stra-
hörenden Verordnungen berechnet. Die Bank Coop berech-
tegie verfolgt. Die Überwachung der Risiken erfolgt durch die
net die anrechenbaren und erforderlichen eigenen Mittel nach
Abteilung Risikokontrolle des Stammhauses. Im Folgenden ge-
den Vorschriften der neuen Eigenmittelverordnung (ERV) und hat
hen wir auf diese Konzerngesellschaft nicht mehr ein.
damit Basel II bereits umgesetzt. Der Konzern und das Stammhaus berechnen sie für den vorliegenden Abschluss letztmals
Beide Banken steuern ihre Risiken selbstständig. Die Metho-
nach der Bankenverordünung (BankV). Auf den zulässigen Ab-
den bezüglich Identifikation, Messung und Bewirtschaftung
zug für Kantonalbanken wird in den unten stehenden Zahlen
der Risiken der Basler Kantonalbank und der Bank Coop sind
verzichtet.
jedoch aufeinander abgestimmt. Im Bereich Risikomanage-
Konzern per
31.12.2007
per
31.12.2006
per
31.12.2005
2 481 449
2 335 555
2 134 019
Eigenmitteldeckungsgrad
(ohne Abzug für
Kantonalbanken) in %
175,20
177,23
165,60
Anteil der Kundenausleihungen (inkl. Verpflichtungskredite, Eventualverbindlichkeiten und
unwiderrufliche Zusagen)
an den erforderlichen
eigenen Mitteln in %
75,84
75,91
75,81
Eigenmittelerfordernis aus
Marktrisiken (inkl. Market
Making eigene Beteiligungstitel und Gegenparteirisiko für Derivate) in %
14,17
11,79
10,51
ment sind die Richtlinien im Konzern harmonisiert worden. Beide Banken verfügen über eine Risikopolitik, die aus den Bausteinen Konzept für das Risikomanagement und Kreditpolitik
bestehen; im Stammhaus steht zusätzlich noch die Handelsstrategie auf der gleichen Stufe wie die Kreditpolitik. Diese
Dokumente werden jährlich von der Geschäftsleitung überarbeitet und vom Bankrat respektive vom Verwaltungsrat überprüft und genehmigt. Das Organigramm auf der folgenden
Seite vermittelt eine Übersicht über die Risikoorganisation des
Stammhauses, die Bank Coop ist analog organisiert.
Für den Konzern BKB sind das Kreditrisiko und das Marktrisiko
die dominierenden Risikokategorien. Für diese Risiken wie auch
für das operationelle Risiko finden sowohl in der Basler Kanto-
Anrechenbare eigene
Mittel in 1000 CHF
nalbank als auch in der Bank Coop eine Überwachung und
ein Reporting durch Einheiten statt, die unabhängig sind von
allen Stellen, die Geschäfte abschliessen.
Kreditrisiko
Das Risikoreporting an den Bankrat respektive den Verwal-
Das Kreditrisiko ist das Verlustrisiko infolge einer zeitweiligen
tungsrat erfolgt vierteljährlich in standardisierter, transparenter
oder dauernden Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsunwillig-
und stufengerechter Form. Die Geschäftsleitungen werden über
keit eines Schuldners, einer Gegenpartei oder eines Emitten-
die verschiedenen Risiken in einer Periodizität informiert, die
ten und entsteht der Bank bei allen Kreditengagements in jeg-
dem jeweiligen Risiko angemessen ist.
licher Form, einschliesslich Erfüllungsrisiko (z.B. Settlementrisiko bei Devisentransaktionen).
Alle risikorelevanten Grössen werden regelmässig auf Stufe
Konzern aggregiert und überwacht. Es sind dies im Einzelnen:
erforderliche und anrechenbare Eigenmittel, Liquidität, Zinsri-
Die Verantwortung für das Management der Kreditrisiken liegt
bei beiden Banken in dem Bereich, der auf das Kreditgeschäft fokussiert ist, nämlich den Bereichen Firmenkunden und
82
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Risikoorganisation Stammhaus Basler Kantonalbank
Bankrat
Genehmigung der Risikopolitik
und der Gesamtlimiten
Audit Committee
Beurteilt die Funktionsfähigkeit
der internen Kontrolle, insbesondere
Compliance und Risikokontrolle
Bankratsausschuss
Oberste Instanz zur
Kreditsprechung
Geschäftsleitung
Erarbeitung und Umsetzung
der Risikopolitik
Kreditausschuss
Entscheid grosse Kredite, Antrag
Grosskredite an Bankratsausschuss
Treasury Ausschuss
Management der Marktrisiken (vor
allem Zinsrisiken) im Bankenbuch
Risikoausschuss Handel
Beurteilung der Marktrisiken im
Handelsbuch
Credit Office
Entscheid mittelgrosse Kredite,
Kreditanalyse
Fachstelle ALM
Überwachen der Marktrisiken
im Bankenbuch
Risikokontrolle Handel
Überwachung der Marktrisiken
im Handelsbuch
Institutionelle (Stammhaus) respektive Kredite und Produktion
nerhalb einer vorgegebenen Frist, die vom Risiko des Engage-
(Bank Coop). Beide Banken verfügen über ein Credit Office,
ments abhängt, erneut zur Bewilligung unterbreitet werden.
das direkt dem jeweiligen Bereichsleiter unterstellt ist. Das Credit Office ist verantwortlich für die Risikoeinstufung und die
Problempositionen werden grundsätzlich durch die Spezialis-
Ratingmethodik.
ten der Gruppe «Credit Recovery» betreut. In einer konzernweit
gültigen Weisung sind folgende Punkte verbindlich festgelegt:
Die Kreditsprechung im Konzern BKB beruht auf einer Einschät-
•
die Methodik zur Beurteilung der Problempositionen,
zung der Bonität der Gegenpartei und der Beschaffung aus-
•
die Strategiefindung zur Bearbeitung der Problempositionen,
reichender Sicherheiten. Die Bonität der kommerziellen Kun-
•
die Methodik zur Bildung von Wertberichtigungen.
den wird durch das Ratingsystem CreditMaster der Firma RSN
Risk Solution Network AG ermittelt und durch die Einschät-
Marktrisiko
zung von Markt und Management ergänzt. Es bestehen drei
kundenfokussierte Rating-Tools für Unternehmenskunden, für
Unter dem Marktrisiko verstehen wir das Risiko von Verlusten
Gewerbekunden und für Immobiliengesellschaften. Auf der
durch die Bewegung von Marktvariablen wie Zinssätzen, Wäh-
Grundlage eines Datenpools, der zurzeit die Kreditdaten von
rungs- und Aktienkursen.
12 Lizenzbanken mit einer aggregierten Bilanzsumme von ca.
120 Mia. CHF enthält, bestehen laufende Validierungs- und
Zur Steuerung der Marktrisiken wird das ganze Portfolio in zwei
Verbesserungsprozesse. Eine grosse Herausforderung stellen
Teilportfolios aufgeteilt, nämlich in das Bilanzstrukturportfolio
insbesondere die Homogenität und die Qualität der Daten im
und in das Handelsbuch. Beim Stammhaus wird ein drittes Port-
Pool dar, die durch gemeinsam von allen Lizenzbanken erar-
folio ausgeschieden, das Bankenbuch H. Die Portfolios wer-
beitete Richtlinien gesichert werden.
den weiter unten im Detail beschrieben. Die Überwachung
aller Portfolios erfolgt zentral und unabhängig.
Im Interbankengeschäft verwendet der Konzern BKB die Ratings der von der EBK zugelassenen grossen Ratingagenturen
Messung und Überwachung des Marktrisikos
und der Zürcher Kantonalbank. Im Zuge der Subprime-Krise
Der Konzern BKB verwendet für die Messung des Risikos durch-
wurden die internen Bankenlimiten umfassend auf ihre Not-
gängig den Value at Risk-Ansatz. Der Value at Risk (kurz VaR)
wendigkeit hin überprüft und gegebenenfalls gekürzt oder
stellt den geschätzten Verlust eines Portfolios dar, der mit einer
storniert.
bestimmten Wahrscheinlichkeit (Konfidenzintervall) für eine vorgegebene Haltedauer nicht überschritten wird. Davon ausge-
Engagements gegenüber Privatpersonen werden fast aus-
nommen ist wegen seines geringen Volumens und seines Risi-
schliesslich gegen Deckung (meistens Hypotheken) eingegan-
kos nur das Handelsbuch der Bank Coop, wo das Marktrisiko
gen. Das Rating dieser Kunden erfolgt weitgehend auf der
mittels Positions-, Sensitivitäts- und Verlustlimiten begrenzt wird.
Basis von Experten- und Scoringmodellen, insbesondere auf
Tragbarkeitsberechnungen. Die Methodik zur Schätzung von
Die Messung erfolgt im Bilanzstrukturportfolio mit der Software
Immobilienwerten und die Verteilung der Kompetenzen zwi-
PALM der Firma e-Serve Net AG. Der Value at Risk für das
schen Kundenbetreuer und Schätzungsspezialisten sind in ein-
Handelsbuch und das Bankenbuch H des Stammhauses wird
schlägigen Weisungen geregelt.
mit einem internen Modell gemessen, das von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) geprüft und zur Bestimmung
Die Kompetenzen zur Bewilligung von Kreditengagements sind
des Eigenmittelerfordernisses für das allgemeine Marktrisiko
in einem Reglement festgelegt. Kleinere Geschäfte werden von
im Handelsbuch zugelassen worden ist. Das Eigenmittelerfor-
den kundenorientierten Organisationseinheiten abschliessend
dernis für das spezifische Marktrisiko wird mittels Standardver-
entschieden, alle grösseren Geschäfte werden innerhalb der
fahren gerechnet. Die Bank Coop bestimmt das Eigenmitteler-
oben abgebildeten Risikoorganisation bewilligt. Die Engage-
fordernis sowohl für das allgemeine als auch für das spezifi-
ments werden laufend überwacht. Alle Geschäfte müssen in-
sche Marktrisiko mit dem Standardverfahren.
84
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Die Verantwortung für die Überwachung des Marktrisikos, ins-
Portfolio findet zudem das tägliche Liquiditätsmanagement
besondere der Risikolimiten, liegt bei den Abteilungen «Risiko-
statt, deswegen gehören auch alle Geldmarktgeschäfte auf
kontrolle» (Stammhaus) respektive «Risikosteuerung» (Bank Coop),
dem Interbankenmarkt dazu. Das Stammhaus Basler Kanto-
die den Direktionspräsidenten unterstellt sind. Sie rapportieren
nalbank verfolgt mit diesen Positionen eine rein passive Absi-
für das Marktrisiko im Bilanzstrukturportfolio an den Treasury-
cherungsstrategie. Diese wird durch die Abteilung «Zinsen»
respektive ALM-Ausschuss und für das Marktrisiko im Handels-
umgesetzt und durch die Abteilung «Risikokontrolle» täglich
buch direkt an den Direktionspräsidenten.
überwacht.
Bilanzstrukturportfolio
Daneben enthält das Bankenbuch H auch wenige Handelspo-
Das Bilanzstrukturportfolio enthält vor allem die Produkte des
sitionen, die aus regulatorischen Gründen nicht dem Handels-
Privatkundengeschäfts, die – meist hypothekarisch gedeckten
buch zugeordnet werden dürfen. In der folgenden Tabelle
– Kredite an Private und KMU, die ausgegebenen Obligatio-
sind alle CHF-Zinsrisikopositionen des Bankenbuchs konsoli-
nenanleihen, die aufgenommenen Pfandbriefdarlehen, die Fi-
diert.
nanzanlagen sowie das Eigenkapital. Das Bilanzstrukturportfolio ist wegen seines erheblichen Volumens beträchtlichen
Zinssensitivität des Bankenbuchs
CHF-Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Die aktive Steuerung die-
(in CHF pro Basispunkterhöhung)
ser Risiken erfolgt durch einen Ausschuss der Geschäftsleitung
Konzern per
31.12.2007
(Treasury-Ausschuss im Stammhaus respektive ALM-Ausschuss
bei der Bank Coop). Er trägt die Erfolgsverantwortung für das
Festzinspositionen
Zinsänderungsrisiko im Bilanzstrukturportfolio. Die Situation wird
Variable Positionen und Sichtgelder
monatlich analysiert und beurteilt, und die notwendigen Mass-
Anlage Eigenkapital
nahmen wie beispielsweise der Abschluss von Absicherungs-
Total Sensitivität
per
31.12.2006
–1 897 530
– 2 246 860
+ 861 619
+1 266 770
+1 082 023
+1 037 516
+ 46 112
+17 426
geschäften (vor allem Zinssatzswaps) werden beschlossen.
Der Treasury-Ausschuss respektive der ALM-Ausschuss wird
durch die Fachstelle Asset and Liability Management (ALM)
Die Abbildung der variablen Positionen basiert auf einem Mo-
und den Zinsenhandel unterstützt, die eine laufende Überwa-
dell, das die historisch beobachtete Zinsänderung der variab-
chung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos im Bilanzstruk-
len Hypotheken und der Passivkonti optimal durch Geld- und
turportfolio gemäss den Richtlinien des Ausschusses gewähr-
Kapitalmarktsätze reproduziert. Die Replikation des Eigenka-
leisten. Die Positionierung im Zinsänderungsrisiko wird auf der
pitals erfolgt gemäss den Anlagezielen der Basler Kantonal-
Grundlage von soliden Prognosen, Kennzahlen und Daten be-
bank und der Bank Coop. Das Stammhaus strebt eine mittlere
schlossen. Der Bankrat respektive der Verwaltungsrat begrenzt
Anlagedauer von 5 Jahren für das Eigenkapital an, die Bank
das Zinsänderungsrisiko durch Limiten, die sich nach der Risi-
Coop eine mittlere Laufzeit von 2,5 Jahren.
kotragfähigkeit der beiden Banken richten.
Handelsbuch
Bankenbuch H (nur Stammhaus)
Im Handelsbuch sind die Handelsbestände an Wertschriften,
Während für die Bank Coop Bankenbuch und Bilanzstruktur-
die Devisengeschäfte sowie die Aktien- und Zinsderivate im
portfolio übereinstimmen, werden im Stammhaus Basler Kan-
Handelsbestand. Die Erfolgsverantwortung für das Marktrisiko
tonalbank einzelne Bankenbuchpositionen in das Portfolio
im Handelsbuch liegt im Stammhaus beim Bereich Handel und
«Bankenbuch H» ausgeschieden. Es handelt sich dabei um
in der Bank Coop bei der Abteilung Handel. Die Ermittlung
Aktiv- und Passivgeschäfte, die wegen ihrer Grösse ein zeitna-
von Gewinnen und Verlusten im Handelsbuch sowie die Über-
hes Marktrisikomanagement auf Einzelbasis erfordern. Typi-
wachung der Risikolimiten im Handelsbuch erfolgen täglich.
scherweise sind dies die Zinsrisiken von grossen Kreditpositionen, wobei aber das Kreditrisiko weiterhin vom Bereich Firmenkunden und Institutionelle verantwortet wird. In diesem
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
85
Operationelles Risiko
Stammhaus Basler Kantonalbank:
Vergleich des 10-Tage-Handelserfolgs mit dem
10-Tage-Value at Risk
Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge
der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Ver-
(Konfidenzniveau 99%)
in Mio. CHF
fahren, Menschen und Systemen oder infolge externer Ereignisse auftreten. Dazu gehören alle Rechtsrisiken, nicht aber
10
strategische Risiken oder Reputationsrisiken.
8
6
4
Messung und Überwachung der operationellen Risiken
2
Operationelle Risiken sind vielfältig, allgegenwärtig und am
0
gefährlichsten dann, wenn sie unerwartet auftreten. Sie lassen
sich nicht im herkömmlichen Sinne wie Markt- oder Kreditrisiko
–2
quantifizieren. Schon allein ihre systematische Erfassung bie-
–4
tet grosse Herausforderungen. Trotzdem müssen sie rechtzei-
–6
tig erkannt und systematisch bewirtschaftet werden. Der Kon-
–8
zern BKB erfasst deshalb sämtliche operationellen Verlustfälle
– 10
ab einer Mindestgrösse von 1000 CHF in einer Verlustdaten-
– 12
bank. Die Verlustfälle werden nach den Kriterien der Eidge-
– 14
Jan 07
Apr 07
Jul 07
Okt 07
Dez 07
nössischen Bankenkommission kategorisiert. Die angefallenen
Verluste werden in standardisierter Form der Geschäftsleitung
und dem Bankrat respektive Verwaltungsrat zur Kenntnis ge-
10-Tage-Handelserfolg
10-Tage-Value at Risk (Konfidenzniveau 99%)
bracht.
Die täglichen Erträge beinhalten auch Kunden-Spreads auf NostroPositionen und Erträge aus dem Intraday-Handel. Die Erträge und
das Risiko aus dem Market-Making für die eigenen Partizipationsscheine sind aber ausgeschlossen.
Eine laufende, proaktive Überwachung des operationellen
Risikos findet durch die Abteilung «Management Kontrolle»
statt. Die wichtigen Prozesse des Konzerns werden regelmässig auf Sicherheit, Fehleranfälligkeit, Übereinstimmung mit den
Value at Risk im Handelsbuch für die verschiedenen
gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben sowie Wirtschaft-
Risikokategorien
lichkeit hin untersucht. Mit konkreten Empfehlungen zu den ge-
(Halteperiode 1 Jahr, 99% Konfidenzintervall)
machten Feststellungen wird es der Geschäftsleitung erleich-
Konzern per
31.12.2007
in CHF
per
31.12.2006
in CHF
per
31.12.2005
in CHF
29 937 203
23 295 121
9 813 223
5 015 306
4 832 863
3 661 695
VaR Zinsen
18 518 982
14 632 810
5 117 536
VaR Aktien
29 518 696
19 991 031
3 652 725
VaR Handelsbuch
VaR Währungen
tert, effektive Massnahmen zur Behebung von Fehlern und
Schwachstellen einzuleiten.
Bewirtschaftung der operationellen Risiken
Die Verantwortung für das operationelle Risiko liegt bei den
Geschäftsbereichen. Ein ausgebautes Weisungswesen reduziert die operationellen Risiken, indem den Organisationseinheiten klare Kompetenzen und Aufgaben zugewiesen sind.
Aus der Konsolidierung über die verschiedenen Risikoarten
Für neue Produkte und Dienstleistungen müssen zuerst die Ab-
resultiert der Handelsbuch-VaR im Konzern. Aufgrund des Di-
läufe festgelegt sein und die Systeme bereitstehen, bevor sie
versifikationseffekts ist dieser kleiner als die Summe der VaR
zum Verkauf freigegeben werden. Für alle Produkte sind Ver-
der drei Risikokategorien.
antwortliche definiert, die eine korrekte Abwicklung der Produkte sicher stellen. Ein etablierter Gesamtbankprozess sichert
das Erreichen dieser Ziele.
86
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Im Management ausgewählter operationeller Risiken werden
die Geschäftsbereiche zudem von Stabsstellen unterstützt.
Alle Sicherheitsrisiken – wie Brand, Einbruch, Überfall, HackerAngriffe oder Ausfall der IT-Infrastruktur – werden aufbauend
auf einer Sicherheitsstrategie erfasst und behandelt. Organisatorisch sind diese Aufgaben dem Sicherheitsbeauftragten
(Chief Security Officer) zugeordnet. Für die Eindämmung rechtlicher Risiken zeichnet primär die Abteilung Recht & Compliance verantwortlich. Sie berät die Geschäftsbereiche bei der
Ausarbeitung von Verträgen der Bank, bei der Abwicklung
rechtlich risikobehafteter operativer Tätigkeiten sowie bei der
Beurteilung und der Klärung rechtlicher Streitfälle. Als Trägerin
der Compliance-Funktion schätzt die Abteilung Recht & Compliance periodisch das Compliance-Risiko der Bank ein. Im
Rahmen eines risikoorientierten Tätigkeitsplanes unterstützt
und berät sie die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden bei
der Durchsetzung und Überwachung von Gesetzen, Regulatorien und Standesvorschriften, wozu namentlich auch Massnahmen zur Verhinderung der Geldwäscherei und zur Erfüllung
der Sorgfaltspflichtvereinbarung VSB zu zählen sind.
Reputationsrisiko
Für den Konzern BKB ist das Vertrauen der Kunden, der Investoren, des Marktes und der Öffentlichkeit eine Grundvoraussetzung der Geschäftstätigkeit. Deshalb wird bei allen Geschäften darauf geachtet, ob mit ihnen potenzielle Rufschädigungen verbunden sein könnten. Dazu kommen Prozesse und
Weisungen wie z.B.:
•
Vorlage aller Geschäfte mit PEP’s (Politically Exposed Persons, gemeint sind nur Ausländer) an die Geschäftsleitung.
•
regelmässige Suche mit einem Standardinstrument und einer
externen Datenbank nach unerkannten PEP’s.
•
Empfehlungslisten im Anlagebereich.
•
Die Basler Kantonalbank bietet keine Hand zu versteckten
und/oder unfreundlichen Übernahmen. Weisungen zur
Umsetzung dieses Grundsatzes im Derivatbereich sind in
Kraft und werden unabhängig überwacht.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
87
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Konzern
Grundlagen
schäfte sowie Zwischengewinne werden bei der Erstellung der
konsolidierten Jahresrechnung eliminiert. Die Anteile von Drit-
Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
taktionären am Eigenkapital sowie am Jahresgewinn werden
richten sich nach den obligationenrechtlichen, bankengesetz-
in der konsolidierten Bilanz unter der Passivposition «Minder-
lichen und statutarischen Bestimmungen sowie nach den Richt-
heitsanteile am Eigenkapital» und in der konsolidierten Erfolgs-
linien der Eidgenössischen Bankenkommission (RRV-EBK) und
rechnung als «Minderheitsanteile am Konzerngewinn» ausge-
dem Kotierungsreglement der Schweizer Börse. Die vorliegen-
wiesen.
de Konzernrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns BKB.
Die in den statutarischen Einzelabschlüssen ausgewiesenen
Reserven für allgemeine Bankrisiken bzw. die als Gewinnvorwegnahme über den «ausserordentlichen Aufwand» verbuch-
Konsolidierungskreis
te Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken werden in der Konzernrechnung storniert und als Bestandteil der
Die konsolidierte Jahresrechnung umfasst die Abschlüsse des
«Gewinnreserven» bzw. im «Konzerngewinn» ausgewiesen.
Stammhauses Basler Kantonalbank und der direkt gehaltenen hundertprozentigen Tochtergesellschaft BKB Finance Ltd.,
Konsolidierungszeitraum
Guernsey, die seit der Geschäftsaufnahme im Oktober 2007
konsolidiert wird, sowie den Abschluss der Bank Coop AG,
Der Konsolidierungszeitraum bildet das jeweilige Kalender-
Basel, einschliesslich der jeweiligen Beteiligungsgesellschaf-
jahr. Bei allen Konzerngesellschaften ist das Geschäftsjahr mit
ten. Die Darstellung der Konzernrechnung richtet sich nach der
dem Kalenderjahr identisch.
wirtschaftlichen Betrachtungsweise. Die Einzelabschlüsse der
Konzerngesellschaften basieren auf einheitlichen, konzernweit
Erfassung und Bilanzierung
gültigen Rechnungslegungsgrundsätzen.
Alle bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Geschäfte werKonsolidierungsmethode
den am Abschlusstag («Trade Date Accounting») in den Büchern
der Bank erfasst und gemäss den nachstehend aufgeführten
Tochtergesellschaften, welche direkt oder indirekt von der Grup-
Grundsätzen bewertet. Entsprechend wird auch der Erfolg der
pe beherrscht werden, sind nach der Methode der Vollkonso-
abgeschlossenen Geschäftsvorfälle in die Erfolgsrechnung
lidierung in die Konzernrechnung einbezogen.
einbezogen. Dabei bleibt festzuhalten, dass die bilanzwirksamen Geschäfte, wie bislang üblich, bereits am Abschlusstag
Minderheitsbeteiligungen von 20% bis 50% am stimmberech-
bilanziert und nicht bis zum Erfüllungs- bzw. Valutatag als Aus-
tigten Kapital werden nach der Equity-Methode zum anteili-
serbilanzgeschäfte erfasst werden.
gen Eigenkapital per Bilanzstichtag erfasst. Der anteilige Jahreserfolg wird als Ergebnis aus Equity-Bewertung im «Beteili-
Umrechnung von Fremdwährungen
gungsertrag» verbucht.
Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen
Joint Ventures, an denen die Basler Kantonalbank eine 50%- Tageskursen verbucht. Forderungen und Verpflichtungen in FremdBeteiligung hält, werden nach der Methode der Quotenkon-
währungen werden mit den Mittelkursen für Devisen des jewei-
solidierung erfasst.
ligen Stichtages umgerechnet. Bei den Sortenbeständen gelangt der Geldkurs des Stichtages zur Anwendung. Die aus
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Purchase-Metho-
der Fremdwährungsumrechnung resultierenden Kursgewinne
de, das heisst, der Anschaffungswert wird mit dem betriebswirt-
und -verluste werden im «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» ver-
schaftlichen Wert der Vermögensgegenstände im Zeitpunkt
bucht.
des Erwerbs verrechnet. Die Auswirkungen konzerninterner GeAnhang zur Jahresrechnung Konzern
89
Die im Konzern BKB einheitlich angewendeten Umrechnungs-
Die Wertminderungen bei gefährdeten Forderungen bemes-
kurse für die wichtigsten Fremdwährungen sind im Anhang er-
sen sich nach der Differenz zwischen dem Buchwert der For-
sichtlich.
derung und dem voraussichtlich einbringlichen Betrag unter
Berücksichtigung des Gegenparteirisikos und des erwarteten
Allgemeine Bewertungsgrundsätze
Nettoerlöses aus der Verwertung allfälliger Sicherheiten.
Die in einer Bilanzposition enthaltenen Detailpositionen wer- Wenn eine Forderung als ganz oder teilweise uneinbringlich
den einzeln bewertet (Einzelbewertung).
eingestuft oder ein Forderungsverzicht gewährt wird, erfolgt
die Ausbuchung des entsprechenden Betrages gegen die frü-
Flüssige Mittel, Forderungen aus Geldmarktpapieren,
her gebildete Wertberichtigung. Wiedereingänge von früher
Forderungen gegenüber Banken, Passivgelder
ausgebuchten Beträgen werden dem «ausserordentlichen Ertrag» gutgeschrieben.
Die Bilanzierung erfolgt zum Nominalwert beziehungsweise
zu Anschaffungswerten abzüglich Einzelwertberichtigungen
Wertberichtigungen für gefährdete Forderungen werden auf-
für gefährdete Forderungen.
gelöst, sofern die ausstehenden Kapital-, Zins- und Kommissionsbeträge wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen Verein-
Der noch nicht verdiente Diskont auf Geldmarktpapieren so-
barungen bezahlt und diverse Bonitätskriterien wieder erfüllt
wie der Saldo aus Emissionskosten, Agios und Disagios auf
werden.
eigenen Anleihen werden in den entsprechenden Bilanzpositionen über die Laufzeit abgegrenzt.
Neben den Einzelwertberichtigungen bestehen für homogen
zusammengesetzte Teil-Kreditportefeuilles, die sich ausschliess-
Kundenausleihungen (Forderungen gegenüber Kunden
lich aus einer Vielzahl von kleinen Forderungen zusammenset-
und Hypothekarforderungen)
zen, pauschalierte Einzelwertberichtigungen.
Die Bilanzierung erfolgt zum Nominalwert. Gefährdete Forde- Zusätzlich verfügt der Konzern BKB über Pauschalwertberichtirungen («Impaired Loans»), d.h. Kundenengagements, bei wel-
gungen für Ausfallrisiken. Diese werden zur Abdeckung von
chen es fraglich ist, ob der Schuldner seinen zukünftigen Ver-
am Bewertungsstichtag erfahrungsgemäss vorhandenen la-
pflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis be-
tenten Risiken, welche nicht einzeln zuordenbar sind, gebildet.
wertet und die Wertminderung durch Einzelwertberichtigun-
Die Berechnungen für die Pauschalwertberichtigungen basie-
gen zurückgestellt. Ausserbilanzgeschäfte, wie feste Zusagen,
ren auf einem Kreditratingmodell aus dem CreditMaster von
Garantien oder derivative Finanzinstrumente, werden in diese
RSN. Dabei wird jedem Kreditengagement, das nicht bereits
Bewertung ebenfalls einbezogen. Gefährdete Forderungen
durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt ist, eine nach Kun-
werden als überfällig eingestuft, wenn vertraglich vereinbarte
denrating und Laufzeit differenzierte Ausfallwahrscheinlichkeit
Zins-, Kommissions- oder Kapitalamortisationszahlungen mehr
(«Probability of Default») und – entsprechend den zur Verfü-
als 90 Tage nach Fälligkeit nicht oder nicht vollumfänglich ge-
gung stehenden Sicherheiten – eine Verlustquote («Loss Given
leistet worden sind. Die überfälligen Forderungen («Non-per-
Default») zugeordnet. Zusammen mit dem Kreditengagement
forming Loans») bilden in der Regel einen Bestandteil der ge-
zum Zeitpunkt des Ausfalls («Exposure at Default») ergibt sich
fährdeten Forderungen.
dann der erwartete Verlust («Expected Loss») pro Einzelposition
bzw. für das gesamte Kreditportefeuille der Bank.
Überfällige Zinsen (einschliesslich Marchzinsen) und Zinsen,
deren Eingang gefährdet ist, sowie entsprechende Kommissio-
Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen für Ausfallrisiken
nen werden nicht mehr vereinnahmt, sondern direkt den «Wert-
sowie die pauschalierten Einzelwertberichtigungen werden un-
berichtigungen und Rückstellungen» zugewiesen.
ter den «Wertberichtigungen und Rückstellungen» ausgewiesen.
90
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Pensionsgeschäfte mit Wertschriften (Repurchase- und
menten oder von Indizes abhängig ist, bilanziert. Aufgrund
Reverse-Repurchase-Geschäfte)
des Charakters dieser Anlagen, bei denen verschiedene Finanzinstrumente kombiniert und zu einem neuen Produkt ver-
Die zum Konzern gehörenden Banken verkaufen im Rahmen
knüpft werden, und aufgrund deren Zuordnung zu den ent-
von Repurchase-Geschäften Wertschriften des Anlagebestan-
sprechenden Sicherungsgeschäften innerhalb der «Handels-
des mit einer entsprechenden Rückkaufsverpflichtung und kau-
bestände in Wertschriften» bzw. den «Wiederbeschaffungs-
fen im Rahmen von Reverse-Repurchase-Geschäften Wertschrif-
werten von derivativen Finanzinstrumenten» erfolgt eine Be-
ten mit einer entsprechenden Verkaufsverpflichtung.
wertung zum Fair Value. Dies impliziert auch einen Verzicht auf
eine unterschiedliche Behandlung der Zins- und Optionskomp-
Diese Geschäfte werden als Finanzierungstransaktionen inner-
onenten.
halb der Forderungen oder Verpflichtungen gegenüber Banken
bzw. Kunden behandelt und eine bilanzwirksame Erfassung
Finanzanlagen
der Wertschriften erfolgt nur dann, wenn die Verfügungsmacht
über die mit den Wertschriften verbundenen, vertraglichen
Die Bewertung der Beteiligungspapiere richtet sich nach dem
Rechte abgetreten wird.
Niederstwertprinzip. Eine Zuschreibung erfolgt bis höchstens
zu den Anschaffungskosten, sofern der unter den Anschaffungs-
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
wert gefallene Marktwert in der Folge wieder steigt.
Die im Eigentum der zum Konzern gehörenden Banken befind-
Festverzinsliche Schuldtitel werden beim Erwerb in zwei Kate-
lichen und für den laufenden Handel gehaltenen Wertschrif-
gorien eingeteilt und wie folgt bewertet:
ten und Edelmetalle werden zum Fair Value bewertet und ausgewiesen. Als Fair Value wird der auf einem preiseffizienten
•
Mit Halteabsicht bis Endfälligkeit: Die Bewertung wird
und liquiden Markt gestellte Preis oder ein aufgrund eines Be-
nach dem Anschaffungswertprinzip mit Abgrenzung
wertungsmodells ermittelter Preis eingesetzt. Ist ausnahmswei-
von Agio bzw. Disagio über die Laufzeit (Accrual-Methode)
se kein Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung und Bilan-
vorgenommen. Dabei wird das Agio bzw. Disagio über
zierung zum Niederstwertprinzip.
die Laufzeit bis zum Endverfall abgegrenzt.
Realisierte Gewinne oder Verluste aus vorzeitiger Ver-
Die sich aus der Bewertung ergebenden Kursgewinne und
äusserung oder Rückzahlung werden anteilsmässig
-verluste, sowie die realisierten Gewinne und Verluste werden
über die Restlaufzeit, d.h. bis zur ursprünglichen Endfällig-
im «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» verbucht. Zins- und Divi-
keit, vereinnahmt.
dendenerträge aus Handelsbeständen in Wertschriften wer-
•
Ohne Halteabsicht bis Endfälligkeit: Die Bewertung erfolgt
den ebenfalls dem «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» gutge-
nach dem Niederstwertprinzip. Eine Zuschreibung erfolgt
schrieben.
bis höchstens zu den Anschaffungskosten, sofern der unter
Der Refinanzierungsaufwand für Handelsbestände wird dem
wieder steigt.
den Anschaffungswert gefallene Marktwert in der Folge
«Erfolg aus dem Handelsgeschäft» belastet und dem «Zinsund Diskontertrag» gutgeschrieben.
Aus dem Kreditgeschäft übernommene und zum Wiederver-
Strukturierte Produkte
werden nach dem Niederstwertprinzip, d.h. zum Anschaf-
In den «übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden» sind
Berücksichtigung der latenten Verkaufskosten bilanziert.
kauf bestimmte Liegenschaften innerhalb der Finanzanlagen
fungswert oder zum allenfalls tieferen Liquidationswert unter
auch die von der Basler Kantonalbank und der BKB Finance
Ltd., Guernsey, emittierten Zertifikate und strukturierten Produk-
Die Finanzanlagen werden in der Erfolgsrechnung wie folgt
te, deren Rendite von Aktien-, Zins- und Fremdwährungsinstru-
behandelt: Der nicht realisierte Bewertungserfolg bis zum AnAnhang zur Jahresrechnung Konzern
91
schaffungswert wird pro Saldo unter «anderer ordentlicher Er-
bilanziert. Die Sachanlagen werden über eine vorsichtig ge-
trag oder Aufwand» erfasst. Gegenüber dem Buchwert reali-
schätzte Nutzungsdauer der Anlagen linear abgeschrieben.
sierte Kursgewinne oder Verluste werden unter dem «Erfolg
aus Veräusserungen von Finanzanlagen» ausgewiesen.
Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Kategorien von
Sachanlagen beträgt:
Die physischen Edelmetallbestände für das Schaltergeschäft
sowie die physischen Edelmetallbestände zur Deckung der
ihnen gegenüberstehenden Verpflichtungen aus Edelmetallkonten werden zu Marktwerten bewertet.
Nicht konsolidierte Beteiligungen
Anlagekategorien
Liegenschaften, ohne Land
EDV-Anlagen, Hardware
Mobiliar, Fahrzeuge
Einbauten und sonstige Sachanlagen
Software
Nutzungsdauer
50 Jahre
3 Jahre
3 Jahre
5 –10 Jahre
max. 3 Jahre
Unter den «nicht konsolidierten Beteiligungen» werden alle im
Eigentum der zum Konzern gehörenden Banken befindlichen
Alle Sachanlagen werden auf deren Werthaltigkeit überprüft,
Beteiligungstitel von Unternehmungen, die mit der Absicht der
wann immer Ereignisse oder Umstände Anlass zur Vermutung
dauernden Anlage gehalten werden, jedoch nicht in den Kon-
geben, dass der Buchwert nicht mehr werthaltig ist. In diesen
solidierungskreis fallen, bilanziert.
Fällen wird der Restbuchwert planmässig über die verbleibende Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplanmäs-
Es handelt sich dabei insbesondere um Beteiligungen unter
sige Abschreibung getätigt. Planmässige und allfällige zusätz-
20% sowie unwesentliche Beteiligungen und zur Veräusserung
liche ausserplanmässige Abschreibungen werden via «Abschrei-
bestimmte branchenfremde Beteiligungen. Diese werden zu
bungen auf dem Anlagevermögen» verbucht. Software wird
Anschaffungskosten abzüglich betriebsnotwendiger Abschrei-
nach Ablauf der wirtschaftlichen Lebensdauer deaktiviert.
bungen bzw. nach dem Niederstwertprinzip in den Finanzanlagen bilanziert.
Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Sachanlagen
werden über den «ausserordentlichen Ertrag» verbucht, reali-
Die nicht konsolidierten Beteiligungen sind im Anhang aufge-
sierte Verluste über die Position «ausserordentlicher Aufwand».
führt.
Immaterielle Werte
Sachanlagen
Goodwill
Die Sachanlagen werden einzeln pro Objekt oder Gegen-
Falls bei der Akquisition einer Gesellschaft die Erwerbskosten
stand bewertet.
höher sind als die übernommenen und nach konzerneinheitlichen Richtlinien bewerteten Nettoaktiven, wird die verblei-
Investitionen in neue Sachanlagen werden aktiviert und nach
bende Grösse als Goodwill aktiviert. Dieser wird über die
dem Anschaffungswertprinzip bewertet, wenn sie während
geschätzte Nutzungsdauer über die Erfolgsrechnung abge-
mehr als einer Rechnungsperiode genutzt werden und die Ak-
schrieben. In der Regel erfolgt die Abschreibung nach der li-
tivierungsuntergrenze von CHF 10 000.– übersteigen.
nearen Methode. Die Abschreibungsperiode beträgt zwischen 5 und 10 Jahre, in begründeten Fällen maximal 20 Jahre.
Investitionen in bestehende Sachanlagen werden aktiviert,
wenn dadurch der Markt- oder Nutzwert nachhaltig erhöht
Übrige immaterielle Werte
oder die Lebensdauer wesentlich verlängert wird.
Erworbene immaterielle Werte werden bilanziert, wenn sie über
mehrere Jahre einen für das Unternehmen messbaren Nutzen
Bei der Folgebewertung werden die Sachanlagen zum An-
bringen. Selbst erarbeitete immaterielle Werte werden nicht
schaffungswert, abzüglich der kumulierten Abschreibungen,
bilanziert. Immaterielle Werte werden nach dem Anschaffungs-
92
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
kostenprinzip bilanziert und bewertet. Sie werden über die
tigen Konzerngesellschaften und die ausserkantonalen Stand-
geschätzte Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
orte der Basler Kantonalbank gelten folgende Grundsätze:
Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Kategorien von
Laufende Steuern
immateriellen Werten beträgt:
Laufende Steuern sind wiederkehrende, in der Regel jährliche
Anlagekategorien
Nutzungsdauer
übrige immaterielle Werte
max. 3 Jahre
Gewinn- und Kapitalsteuern. Einmalige oder transaktionsbezogene Steuern sind nicht Bestandteil der laufenden Steuern.
Laufende Steuern auf dem Periodenergebnis werden in Übereinstimmung mit den lokalen steuerlichen Gewinnermittlungs-
Die immateriellen Werte werden auf deren Werthaltigkeit
vorschriften eruiert und als Aufwand in derjenigen Rechnungs-
überprüft, wann immer Ereignisse oder Umstände Anlass zur
periode erfasst, in welcher die entsprechenden Gewinne an-
Vermutung geben, dass der Buchwert nicht mehr werthaltig ist.
fallen. Aus dem laufenden Gewinn geschuldete direkte Steu-
In diesen Fällen wird der Restbuchwert planmässig über die
ern werden als «passive Rechnungsabgrenzungen» verbucht.
verbleibende Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplanmässige Abschreibung getätigt. Planmässige und allfälli-
Latente Steuern
ge zusätzliche ausserplanmässige Abschreibungen werden via
Die Steuereffekte aus zeitlichen Unterschieden zwischen den
«Abschreibungen auf dem Anlagevermögen» verbucht.
in der konsolidierten Bilanz ausgewiesenen Werten von Aktiven und Verpflichtungen und deren Steuerwerten werden als
Rechnungsabgrenzungen
latente Steuern unter den «Rückstellungen» verbucht. Die Rückstellung für latente Steuern wird erfolgswirksam geäufnet.
Aktiv- und Passivzinsen, Kommissionen, andere Erträge und Aufwendungen der Buchungsperiode werden periodengerecht
Wertberichtigungen und Rückstellungen
abgegrenzt, um eine korrekte Entwicklung der Erfolgsrechnung
auszuweisen.
Die Wertberichtigungsmethodologie im Konzern BKB sieht vor,
Positive und negative Wiederbeschaffungswerte
zip Einzelwertberichtigungen und -rückstellungen gebildet wer-
Unter diesen Bilanzpositionen sind die Wiederbeschaffungs-
lich nicht mehr benötigten Wertberichtigungen und Rückstel-
werte aus der Bewertung der derivativen Finanzinstrumente
lungen werden erfolgswirksam aufgelöst.
dass für alle erkennbaren Verlustrisiken nach dem Vorsichtsprinden. Die in einer Rechnungslegungsperiode betriebswirtschaft-
ausgewiesen. Eine Aufrechnung von positiven und negativen
Wiederbeschaffungswerten erfolgt insofern, als Nettingverträ-
Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen für Ausfallrisiken so-
ge abgeschlossen sind, die die Voraussetzungen gemäss Art.
wie die Rückstellungen für andere Geschäftsrisiken werden un-
12f der Bankenverordnung erfüllen.
ter dieser Position ausgewiesen. Die Wertberichtigungen für
die Liegenschaften in den Finanzanlagen werden direkt von der
Steuern
entsprechenden Aktivposition abgezogen.
Als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des kantonalen
Eigene Schuld- und Beteiligungstitel
Rechts ist die Basler Kantonalbank, Basel, sowohl nach dem
kantonalen Gesetz über die Basler Kantonalbank (§ 6) als auch
Der Bestand an eigenen Anleihen und Kassenobligationen wird
nach dem Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (§ 56)
mit der entsprechenden Passivposition verrechnet.
von der Gewinn- und Kapitalsteuer befreit. Die Tochtergesellschaft BKB Finance Ltd., Guernsey, ist in der Schweiz weder
Der Bestand an eigenen Beteiligungstiteln wird zu Anschaf-
für die Bundessteuer noch für die Staats- und Gemeindesteu-
fungskosten in der separaten Rubrik «eigene Beteiligungstitel»
ern des Kantons Basel-Stadt steuerpflichtig. Für die steuerpflich-
vom Eigenkapital abgezogen. Dividendenzahlungen und WieAnhang zur Jahresrechnung Konzern
93
derveräusserungserfolge werden direkt den «Kapitalreserven»
Derivative Finanzinstrumente
zugewiesen.
Handelsgeschäfte
Gewinnreserven
Die Bewertung aller derivativen Finanzinstrumente erfolgt in
In den Gewinnreserven sind die vom Konzern selbst erarbeite-
werte» zum Fair Value. Der Fair Value basiert auf Marktkursen,
ten eigenen Mittel, namentlich die thesaurierten Gewinne der
Discounted-Cashflow- und Optionspreis-Modellen.
den Positionen «positive bzw. negative Wiederbeschaffungs-
Konzerngesellschaften, ausgewiesen. Diese Position beinhaltet auch die in den statutarischen Einzelabschlüssen ausge-
Der Konzern BKB verrechnet positive und negative Wiederbe-
wiesenen «Reserven für allgemeine Bankrisiken».
schaffungswerte gegenüber der gleichen Gegenpartei im Rahmen von rechtlich durchsetzbaren Nettingvereinbarungen.
Minderheitsanteile am Eigenkapital
Bei Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, welche
Unter den Minderheitsanteilen am Eigenkapital werden im
zu Handelszwecken eingegangen werden, werden der reali-
Konzernabschluss alle Eigenkapitalbestandteile von Konzern-
sierte und der unrealisierte Erfolg im «Erfolg aus dem Handels-
gesellschaften bilanziert, an denen die Obergesellschaft nicht
geschäft» verbucht.
zu 100% beteiligt ist.
Absicherungsgeschäfte
Forderungen und Verpflichtungen gegenüber nicht
Der Konzern BKB setzt ausserdem derivative Finanzinstrumen-
konsolidierten Beteiligungen und qualifiziert Beteiligten
te im Rahmen des Asset-and-Liability-Managements zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken ein. Für die Absicherung von
Die Forderungen und Verpflichtungen gegenüber nicht konso- Zinsänderungsrisiken werden auch Macro-Hedges verwenlidierten Beteiligungen und qualifiziert Beteiligten umfassen
det. Der Erfolg aus der Absicherung wird dem «Erfolg aus dem
Banken- und Kundenpositionen. Die Bedingungen dieser Kon- Zinsengeschäft» zugewiesen.
ten entsprechen den jeweiligen Marktkonditionen.
Der Erfolg aus den für das Bilanzstrukturmanagement zur BeEventualverpflichtungen, unwiderrufliche Zusagen,
wirtschaftung der Zinsänderungsrisiken eingesetzten Deriva-
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen,
ten wird nach der Accrual-Methode ermittelt. Dabei wird die
Verpflichtungskredite und Treuhandgeschäfte
Zinskomponente nach der Zinseszinsmethode über die Laufzeit bis zur Endfälligkeit abgegrenzt. Die aufgelaufenen Zinsen
Der Ausweis unter den Ausserbilanzgeschäften erfolgt zum
auf den Absicherungspositionen werden im «Ausgleichskonto»
Nominalwert. Für absehbare Risiken werden in der Bilanz ent-
unter den «sonstigen Aktiven» bzw. den «sonstigen Passiven»
sprechende Rückstellungen gebildet. Im Betrag der «unwider-
ausgewiesen.
ruflichen Zusagen» sind auch die so genannten «Forward-Kredite» von Neugeschäften, bei denen die Konditionen für eine
Sicherungsbeziehungen, Ziele und Strategien der Absiche-
zukünftige Finanzierung zum Voraus zu den aktuell geltenden
rungsgeschäfte werden jeweils beim Abschluss der derivati-
Zinssätzen fixiert werden können, enthalten. Zusätzlich um-
ven Finanzinstrumente dokumentiert. Die Effektivität der Siche-
fasst diese Position auch die Zahlungsverpflichtung gegenüber
rungsbeziehung wird periodisch überprüft.
der Einlagensicherung.
Vorsorgeeinrichtungen
Die Mitarbeitenden des Konzerns BKB sind in der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» gemäss den Bestimmungen
des BVG, der Stiftungsurkunde und des Reglements gegen die
94
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Folgen von Alter, Tod und Invalidität versichert. Die Pensions-
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
kasse ist eine selbstständige, nach dem Leistungsprimat organisierte Kasse unter der Aufsicht des Justizdepartements des
Nach dem Bilanzstichtag sind keine ausserordentlichen Ereig-
Kantons Basel-Stadt.
nisse eingetreten, die einen massgeblichen Einfluss auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns BKB im
Der Vorsorgeplan der «Pensionskasse der Basler Kantonal-
vergangenen Jahr gehabt hätten.
bank» setzt sich aus zwei Elementen zusammen, nämlich aus
einem Rentenplan und aus einem Kapitalplan. Während im
Rentenplan der Basislohn versichert wird, dient der Kapitalplan der Versicherung des Bonus sowie demjenigen Teil des
vertraglichen Jahresgehalts, der das Maximum des im Rentenplan versicherten Jahreslohns übersteigt.
Die Finanzierung der Vorsorgepläne erfolgt zu rund einem
Drittel durch Beiträge der Arbeitnehmer und zu rund zwei Dritteln von solchen des Arbeitgebers. Die erforderlichen Prämien
an die Vorsorgeeinrichtung werden von den angeschlossenen
Gesellschaften bezahlt und als Bestandteil der «Sozialleistungen» innerhalb des «Personalaufwandes» verbucht. Weitere
Einflüsse auf die Jahresrechnung ergeben sich aufgrund der
Beurteilung der wirtschaftlichen Situation der Vorsorgeeinrichtung. Unter- oder Überdeckungen in der Pensionskasse können
für die Bank einen wirtschaftlichen Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung auslösen. Dieser wirtschaftliche Nutzen bzw. diese wirtschaftliche Verpflichtung wird in den «sonstigen Aktiven» bzw. den «Wertberichtigungen und Rückstellungen» bilanziert. Veränderungen zum Vorjahr werden erfolgswirksam über den «Personalaufwand» gebucht.
Die Arbeitgeberbeitragsreserve ist in der Position «sonstige
Aktiven» aktiviert. Äufnungen und Entnahmen werden über den
«Personalaufwand» gebucht.
Änderungen der Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben für das
abgeschlossene Rechnungsjahr gegenüber dem Vorjahr keine
materielle Änderung erfahren, mit Ausnahme der Anpassungen gemäss den revidierten RRV-EBK bei den Finanzanlagen
und den immateriellen Werten.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
95
Informationen zur Bilanz
Übersicht der Deckungen von Ausleihungen und Ausserbilanzgeschäften
Deckungsart
Ausleihungen
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
• Wohnliegenschaften
• Büro- und Geschäftshäuser
• Gewerbe und Industrie
• Übrige
Total Ausleihungen 31.12.2007
• Anteil in %
Total Ausleihungen 31.12.2006
• Anteil in %
Hypothekarische
Deckung
1000 CHF
219
495
486
703
319
985
17 714
438
083
887
133
473
590
521
87,0
17 062 738
89,1
153 353
6 035
6 035
7 659
Gefährdete Forderungen
Gefährdete Forderungen 31.12.2007
Gefährdete Forderungen 31.12.2006
Kredit bzw. Veräusserungswert pro Kunde: massgebend ist der kleinere Wert.
96
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
1000 CHF
32 243
388 092
198 718
40 323
32 243
27 039
627 133
638 359
426 370
198 718
40 323
–
665 411
673 057
Nettoschuldbetrag
Einzelwertberichtigungen
1000 CHF
1000 CHF
391 405
372 743
337 337
346 988
153 353
0,8
368 583
1,9
561 071
587 309
2 251
236
85
16
75
59
2 487
Total
2 624 394
17 731 342
13 572 308
1 719 788
1 394 524
1 044 722
20 355 736
100,0
19 150 974
100,0
BruttoGeschätzte
schuldbetrag Verwertungserlöse
der Sicherheiten1)
1000 CHF
1000 CHF
952 476
960 052
Ohne
Deckung
1000 CHF
603
259
421
655
051
132
862
12,2
1 719 653
9,0
17
13
1
1
Ausserbilanz
Eventualverpflichtungen
Unwiderrufliche Zusagen
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen
Verpflichtungskredite
Total Ausserbilanz 31.12.2007
Total Ausserbilanz 31.12.2006
1)
Andere
Deckung
1000 CHF
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Fair Value
Schuldtitel
• kotiert 1)
• nicht kotiert
Beteiligungstitel
Edelmetalle
Total Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften
1)
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
1 168 436
1 167 792
644
281 645
1 038
1 451 119
778 468
773 026
772 296
730
521 257
533
1 294 816
537 669
395 410
395 496
– 86
– 239 612
505
156 303
240 799
An einer anerkannten Börse gehandelt.
Finanzanlagen
Buchwert
Schuldtitel
• davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit
• davon nach dem Niederstwertprinzip bilanziert
Beteiligungstitel
• davon qualifizierte Beteiligungen (mindestens 10% des Kapitals
oder der Stimmen)
Edelmetalle
Liegenschaften
Total Finanzanlagen
Davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften
Fair Value
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
1 073 027
1 073 027
–
1 247 793
1 247 793
–
9 682
1 064 109
1 064 109
–
19 913
1 257 320
1 257 320
–
21 190
98
677
551
703
462
98
18 794
34 644
1 137 460
–
98
15 677
33 847
1 328 034
–
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
76 219
29 829
106 048
61 892
33 602
95 494
14 327
– 3 773
10 554
9 682
18
34
1 135
754
98
794
258
761
824
15
33
1 306
835
Beteiligungen
mit Kurswert
ohne Kurswert
Total Beteiligungen
•
•
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
97
Wesentliche Beteiligungen des Konzerns
Firmenname
Sitz
Vollkonsolidierte Beteiligungen
Kotierte Gesellschaften
Bank Coop AG
BKB Finance Ltd.
Basel
Guernsey
Quotenkonsolidierte Beteiligungen
Nicht kotierte Gesellschaften
Sourcag AG
Münchenstein Dienstleistungen aller Art
Nach Equity-Methode bewertete Beteiligungen
Nicht kotierte Gesellschaften
Magazzini Generali con Punto Franco SA
Chiasso
RSN Risk Solution Network AG
Zürich
Geschäftstätigkeit
Bankgeschäft
Finanzdienstleistung
Opfikon
Basel
Basel
Zürich
Basel
Zürich
Basel
Köniz
Bern
Die Kapitalquoten entsprechen den Stimmrechtsquoten.
1)
Im Verhältnis zur direkten Obergesellschaft.
98
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Kapitalquote 1)
in %
Kapitalquote 1)
Vorjahr in %
337 500
242
56,31
100,00
53,98
0,00
3 000
50,00
50,00
3 000
4 500
30,75
33,33
30,75
33,33
21 000
8,22
8,22
Kreditgeschäft
20 000
Liegenschaftsverwaltung
2 400
Börseninformationsdienst
150
Finanzgesellschaft
6 000
Förderung von Unternehmensgründungen
870
Bankenfinanzierung
165 000
Betrieb Rehabilitationszentrum
1 500
Rechenzentrum
30 000
Finanzdienstleistung
24 204
6,37
33,33
10,66
11,19
41,90
5,18
6,67
12,60
8,35
6,37
33,33
10,66
11,19
41,90
5,18
6,67
12,60
8,35
Lagerhaus
Dienstleistungen im Bereich des Risikomanagements von Finanzinstituten
Zu Anschaffungswerten bzw. Niederstwerten bewertete Beteiligungen
Kotierte Gesellschaften
Schweiz. Nationalversicherungs-Gesellschaft Basel
Versicherung
Nicht kotierte Gesellschaften
Aduno Holding AG
Aktiengesellschaft zum Storchen
Börsen-Informations AG
Caleas AG
ErfindungsVerwertung AG
Pfandbriefz. der Schweiz. Kantonalbanken
Rehab Basel AG
RTC Real-Time Center AG
Swisscanto Holding AG
Kapital
CHF 1000
Anlagespiegel
Beteiligungen
Nach Equity-Methode bewertet
Übrige Beteiligungen
Total Beteiligungen
Sachanlagen
Bankgebäude
Andere Liegenschaften
Übrige Sachanlagen
Übriges 1)
Total Sachanlagen
Immaterielle Werte
Goodwill
Übrige immaterielle Werte 1)
Total immaterielle Werte
Anschaffungswert
Bisher aufgelaufene
Abschreibungen bzw.
Wertanpassungen (EquityBewertung)
1000 CHF 1000 CHF
Buchwert
31.12.
2006
Umgliederungen
2007
Investitionen
2007
Desinvestitionen
2007
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
3 161
132 447
135 608
39 635
39 635
2 682
92 812
95 494
231 542
85 561
77 194
79 049
51 165
62 914
152 493
34 396
14 280
394 297
193 128
201 169
2 362
2 362
90 102
5 352
95 454
52 886
2 990
55 876
37 216
2 362
39 578
– 2 362
– 2 362
Abschrei- WertanpassBuchwert
bungen
ungen der
31.12.
2007 nach Equity
2007
bewerteten
Beteiligungen/
Zuschreischreibungen
1000 CHF 1000 CHF 1000 CHF
2
–
2
3
1
9
2
16
286
027
886
168
367
–
–
13 310
13 310
3 770
3 770
3
1
6
1
13
983
359
716
887
945
14 322
14 322
2 684
103 364
106 048
–
151 796
34 064
17 450
2 643
205 953
–
36 611
–
36 611
13 915
–
13 915
Brandversicherungswert der Bankgebäude (ohne Land)
Brandversicherungswert der anderen Liegenschaften (ohne Land)
Brandversicherungswert der übrigen Sachanlagen
Verpflichtungen: zukünftige Leasingraten aus Operational Leasing
279 344
81 119
126 935
29
Im Berichtsjahr wurden bereits vollständig abgeschriebene Sachanlagen im Wert von 4,8 Mio. CHF ausgebucht.
1)
Laut RRV-EBK Rz 161 (Fassung vom 21.12.2006) sind selbsterstellte oder erworbene EDV-Progamme unter den Sachanlagen auszuweisen.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
99
Sonstige Aktiven und Passiven sowie positive und negative Wiederbeschaffungswerte
Sonstige Aktiven und Passiven
Ausgleichskonto
Aktivierte Gründungs-, Kapitalerhöhungs- und Organisationskosten
Indirekte Steuern
Abwicklungskonti/Durchlaufkonti
Arbeitgeberbeitragsreserve
Übrige Sonstige Aktiven und Passiven
Total Sonstige Aktiven und Passiven
Wiederbeschaffungswerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Kontrakte als Eigenhändler:
• Handelsbestände
• Bankenbuch
• Bilanzstrukturmanagement
Kontrakte als Kommissionär
Total Wiederbeschaffungswerte aus derivativen Finanzinstrumenten
31.12.2007
Aktiven
1000 CHF
31.12.2007
Passiven
1000 CHF
31.12.2006
Aktiven
1000 CHF
31.12.2006
Passiven
1000 CHF
36 122
–
–
–
–
–
297
923
206
556
982
72 951
–
31 313
45 134
–
11 548
160 946
394 421
–
61 320
–
455 741
370 002
–
23 902
–
393 904
31.12.2006
Forderungsbetrag bzw.
Buchwert
1000 CHF
31.12.2006
davon
beansprucht
–
1 822 661
–
92 118
1 914 779
–
935
65
10
7
1 055
201
710
328
764
125
39 734
83 498
–
15 648
138 880
654 884
–
658 785
–
39 281
–
25 534
–
694 165
684 319
406
13
11
13
444
Verpfändete oder abgetretene Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt
31.12.2007
Forderungsbetrag bzw.
Buchwert
1000 CHF
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Total verpfändete Aktiven
Total Aktiven unter Eigentumsvorbehalt
–
–
1 891 870
–
813 619
3 428 870
–
57 140
1 949 010
–
–
2 268 389
–
856 020
3 124 409
–
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
1 033 908
601 635
198 000
–
–
–
–
–
161 168
36 767
68 484
45 171
Forderungen aus Barhinterlagen im Zusammenhang mit Securities Borrowing und
Reverse-Repurchase-Geschäften
Verpflichtungen aus Barhinterlagen im Zusammenhang mit Securities Lending und
Repurchase-Geschäften
Im Rahmen von Securities Lending ausgeliehenen oder von Securities Borrowing als
Sicherheiten gelieferten sowie von Repurchase-Geschäften transferierten Wertschriften
im eigenen Besitz
• davon bei denen das Recht zur Weiterveräusserung oder Verpfändung uneingeschränkt
eingeräumt wurde
Im Rahmen von Securities Lending als Sicherheiten oder von Securities Borrowing
geborgten sowie von Reverse-Repurchase-Geschäften erhaltenen Wertschriften,
bei denen das Recht zur Weiterveräusserung oder Weiterverpfändung ungeschränkt
eingeräumt wurde
• davon weiterverpfändete oder weiterverkaufte Wertschriften
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
1000 CHF
2 615 251
–
Darlehens- und Pensionsgeschäfte mit Wertschriften
100
31.12.2007
davon
beansprucht
1000 CHF
Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen
Unter dem Namen «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» besteht mit Sitz in Basel eine Stiftung, welche die berufliche Vorsorge im
Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen für die Mitarbeitenden des Konzerns BKB, mit dieser wirtschaftlich oder finanziell
eng verbundenen Unternehmen sowie für deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod
und Invalidität bezweckt. Damit sind alle Mitarbeitenden des Stammhauses Basler Kantonalbank und ab 1.1.2006 auch diejenigen der
Tochtergesellschaft Bank Coop in der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» versichert.
Die «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» ist eine Kasse mit Leistungsprimat und einem leistungsorientierten Vorsorgeplan, womit für die
Vorsorgeeinrichtung jeweils per 1.1 versicherungstechnische Bewertungen durch unabhängige Experten durchgeführt werden. Die ordentlichen Beiträge der Arbeitnehmer betragen 5,5%, jene des Arbeitgebers 12% des versicherten Jahreslohns und werden der Pensionskasse von
den Konzerngesellschaften monatlich überwiesen.
Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
35 138
9 430
25 708
Arbeitgeberbeitragsreserve (AGBR)
Der Konzern BKB wendet die neuen Vorschriften Swiss GAAP FER 16 an. Danach ist die Arbeitgeberbeitragsreserve in dem nach
Swiss GAAP FER 26 erstellten Abschluss der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» von 10,4 Mio. CHF per 31.12.2007
(Vorjahr 11,2 Mio. CHF) im Anhang auszuweisen.
Vorsorgeeinrichtung
1)
31.12.2007
Nominalwert
31.12.2007
Verwendungsverzicht
31.12.2007
Bilanz
31.12.2006
Bilanz
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
10 353
–
10 353
11 231
2007
Ergebnis aus
AGBR im
Personalaufwand 1)
1000 CHF
2006
Ergebnis aus
AGBR im
Personalaufwand 1)
1000 CHF
878
540
Einschliesslich im Ergebnis aus Arbeitgeberbeitragsreserve enthaltene Einzahlung zur Erhöhung der AGBR.
Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Verpflichtung
Basierend auf dem Abschluss der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006 wurde beurteilt, ob aus einer allfälligen Überoder Unterdeckung ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung für den Konzern BKB besteht. Nach einer
detaillierten Beurteilung aller relevanten Faktoren kann festgehalten werden, dass keine wirtschaftlichen Auswirkungen für den Konzern BKB
existieren, und dass die «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006 vielmehr noch über freie Mittel von 10,1 Mio. CHF
(Vorjahr 1,1 Mio. CHF) verfügte.
31.12.2007 1)
31.12.2007
31.12.2006
Über-/ Wirtschaftlicher Wirtschaftlicher
Unterdeckung
Anteil der
Anteil der
Organisation
Organisation
Vorsorgeeinrichtung mit Überdeckung
1)
1000 CHF
1000 CHF
10 120
–
Verändung zum
Vorjahr bzw.
erfolgswirksam
im Geschäftsjahr
1000 CHF
1000 CHF
–
1000 CHF
2007
Vorsorgeaufwand im
Personalaufwand
1000 CHF
2006
Vorsorgeaufwand im
Personalaufwand
1000 CHF
–
15 761
15 931
Auf die Periode
abgegrenzte
Beiträge
–
Diese Zahlen beziehen sich auf den Abschluss der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
101
Ausstehende Obligationenanleihen und Pfandbriefdarlehen, gegliedert nach erstmöglichem Kündigungstermin
Obligationenanleihen in Mio. CHF
Ausgabejahr
Emittent
Zinssatz
Art
BKB
nicht nachrangig
1999
3,250
BKB
nicht nachrangig
2000
4,500
BKB
nicht nachrangig
2001
3,250
Bank Coop
nicht nachrangig
2001
3,750
BKB
nicht nachrangig
2002
3,500
BKB
nicht nachrangig
2002
3,125
Bank Coop
nicht nachrangig
2002
3,750
BKB
nicht nachrangig
2003
2,625
BKB
nicht nachrangig
2004
2,750
Bank Coop
nicht nachrangig
2004
3,000
Bank Coop
nicht nachrangig
2005
2,500
BKB
nicht nachrangig
2006
2,500
Bank Coop
nicht nachrangig
2006
2,875
BKB
nicht nachrangig
2007
3,250
Total Obligationenanleihen
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis:
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis Vorjahr:
Privatplatzierungen in Mio. CHF
BKB
nicht nachrangig
2001
3,850
Bank Coop
nicht nachrangig
2004
2,760
Bank Coop
nicht nachrangig
2005
2,230
Total Privatplatzierungen
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis:
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis Vorjahr:
Emissionsvolumen1)
CHF Mio.
300,0
150,0
300,0
150,0
200,0
300,0
150,0
300,0
300,0
150,0
200,0
300,0
300,0
250,0
3 350,0
150,0
10,0
50,0
210,0
2008
2009
2010
2011
2012
299,9
148,1
289,7
149,7
199,8
297,2
150,0
587,5
299,9
497,0
150,0
–
–
–
50,0
50,0
150,0
–
150,0
Pfandbriefdarlehen in Mio. CHF (Pfandbriefzentrale der Schweizer. Kantonalbanken/Pfandbriefbank Schweizer. Hypothekarinstitute)
126,2
255,0
260,0
161,0
180,0
Total Pfandbriefdarlehen
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis:
Durchschnittszinssatz auf Nominalwert-Basis Vorjahr:
Total Anleihen und Pfandbriefdarlehen
1)
713,7
704,9
757,0
311,0
230,0
Die Differenzen zum Emissionsvolumen sind auf die eigenen Schuldtitel in den Handelsbeständen oder in den Finanzanlagen zurückzuführen.
Diese sind gemäss RRV-EBK Rz 29m mit den entsprechenden Passivpositionen zu verrechnen.
102
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Fälligkeiten
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2021
2022
2026
2027
300,0
300,0
149,6
198,9
298,0
281,7
498,9
149,6
–
581,7
–
–
–
298,0
225,6
225,6
–
Total
CHF
Mio.
–
299,9
148,1
289,7
149,7
199,8
297,2
150,0
300,0
300,0
149,6
198,9
298,0
281,7
225,6
3 288,2
3,10
3,14
150,0
10,0
50,0
210,0
3,41
3,41
10,0
–
–
10,0
–
–
–
–
–
–
–
–
290,0
150,0
120,0
40,0
60,0
40,0
60,8
15,0
–
45,0
40,0
1 843,0
2,83
2,96
788,9
299,6
130,0
621,7
60,0
40,0
60,8
313,0
225,6
45,0
40,0
5 341,2
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
103
Wertberichtigungen und Rückstellungen
Rückstellungen für latente Steuern
Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallund andere Risiken
Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken
(Delkredere- und Länderrisiken) 1)
Wertberichtigungen und Rückstellungen für andere
Geschäftsrisiken 2)
Restrukturierungsrückstellungen
Rückstellung aus Vorsorgeverpflichtungen
Übrige Rückstellungen
Total Wertberichtigungen und Rückstellungen
Abzüglich: mit den Aktiven direkt verrechnete
Wertberichtigungen
Total Wertberichtigungen und Rückstellungen
gemäss Bilanz
1)
2)
Stand
31.12.2006
Zweckkonforme
Verwendung
Wiedereingänge,
überfällige
Zinsen,
Währungsdifferenzen
Neubildungen
zu Lasten
Erfolgsrechnung
Auflösungen
zu Gunsten
Erfolgsrechnung
Stand
31.12.2007
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
–
–
470 817
–16 959
2 721
103 151
– 72 326
487 404
65 195
–
–
1 000
537 012
– 23 942
665
7 262
– 3 405
– 40 901
3 386
110 413
–1 000
– 76 731
45 775
–
–
–
533 179
– 39 284
–
–
–
–
–18 845
497 728
–
–
–
–
514 334
Es bestehen Pauschalwertberichtigungen im Umfang von 145,4 Mio. CHF (Vorjahr 119,9 Mio. CHF).
Davon entfallen 18,8 Mio. CHF auf direkt mit den Aktiven verrechneten Wertberichtigungen für Liegenschaften in den Finanzanlagen.
Die restlichen 26,9 Mio. CHF betreffen Rückstellungen, welche zur Abdeckung von am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken (Bsp. Prozessrisiken) dienen.
104
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Gesellschaftskapital
31.12.2007
Gesamtnominalwert
1000 CHF
31.12.2007
Stückzahl/
Stimmen
31.12.2007
Dividendenberechtigtes
Kapital
1000 CHF
31.12.2006
Gesamtnominalwert
1000 CHF
31.12.2006
Stückzahl/
Stimmen
31.12.2006
Dividendenberechtigtes
Kapital
1000 CHF
Gesellschaftskapital 1)
254 150
• Dotationskapital 2)
204 000
• Partizipationsscheinkapital
50 150
Genehmigtes Kapital
• Dotationskapital
• Partizipationsscheinkapital
• davon durchgeführte Kapitalerhöhungen
Bedingtes Kapital
• Dotationskapital
• Partizipationsscheinkapital
• davon durchgeführte Kapitalerhöhungen
Nicht ausschüttbare Kapital- bzw. Gewinnreserven
5 900 000
50 150
5 900 000
52 200
5 900 000
50 150
269 100
216 000
53 100
5 900 000
53 100
536 818
524 418
Vom Grossen Rat besteht eine genehmigte Rahmenlimite bis 350,0 Mio. CHF zwecks Erhöhung des Dotationskapitals. Die Rahmenlimite
ist mit 204,0 Mio. CHF beansprucht (Vorjahr 216,0 Mio. CHF). Daneben besteht weder ein genehmigtes noch ein bedingtes Dotations-/PSKapital. Der Kanton Basel-Stadt hält 80,3% des Gesellschaftskapitals der Basler Kantonalbank während der Rest von 19,7% als Partizipationsscheinkapital breit im Publikum gestreut ist.
1)
2)
Im Berichtsjahr wurde eine Kapitalrückzahlung durchgeführt. Der Nennwert der PS sank von CHF 9.– auf CHF 8.50. Das Dotationskapital
verminderte sich entsprechend um 12 Mio. CHF.
Die Aufteilung des Dotationskapitals nach Zins und Fälligkeit siehe Seite 133 des Einzelabschlusses.
Eigene Beteiligungspapiere
Partizipationsscheine
Bestand am 1.1.
Zuzüglich Käufe
Abzüglich Verkäufe
Bestand am 31.12.
2007
Durchschnittlicher Marktpreis bzw.
Transaktionspreis
CHF
110.50
115.18
116.44
114.90
2007
2007
Anschaffungs
kosten
Anzahl
1000 CHF
405
841
– 678
568
347
054
002
399
44
96
– 76
65
283
869
111
041
2006
Durchschnittlicher Marktpreis bzw.
Transaktionspreis
CHF
107.50
109.74
109.74
110.50
2006
2006
Anschaffungskosten
Anzahl
1000 CHF
270
1 110
– 975
405
046
732
431
347
28
121
–106
44
535
894
146
283
Die «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» verwaltet treuhänderisch 29 854 Partizipationsscheine (Vorjahr 30 244) für Treueprämien
und Gratifikationen. Zusätzlich hat die Pensionskasse noch 52 500 Partizipationsscheine (Vorjahr 52 500) der Basler Kantonalbank im
Anlagebestand.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
105
Nachweis des Eigenkapitals
Gesellschaftskapital
1000 CHF
Total Eigenkapital per 31.12.2004
Kapitalrückzahlung Basler Kantonalbank
Erwerb von Minderheitsanteilen
Gewinnverwendung des Vorjahres
Veränderung im Konsolidierungskreis
Eigene Beteiligungstitel Bank Coop/Veräusserungserfolge Aktien Bank Coop
Konzerngewinn des Berichtsjahres
Käufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Kapitalrückzahlung Basler Kantonalbank
auf Eigenbestand
Verkäufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Veräusserungserfolg aus eigenen
Beteiligungstiteln
284 050
–14 950
Total Eigenkapital per 31.12.2006
Kapitalrückzahlung Basler Kantonalbank
Erwerb von Minderheitsanteilen
Gewinnverwendung des Vorjahres
Eigene Beteiligungstitel Bank Coop/Veräusserungserfolge Aktien Bank Coop
Konzerngewinn des Berichtsjahres
Käufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Kapitalrückzahlung Basler Kantonalbank
auf Eigenbestand
Verkäufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Veräusserungserfolg aus eigenen
Beteiligungstiteln
269 100
–14 950
Total Eigenkapital per 31.12.2007
254 150
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Kapitalreserve
1000 CHF
– 24 876
154 118
Gewinnreserve
Total
Eigenkapital
1000 CHF
Minderheitsanteile am
Eigenkapital
1000 CHF
1 335 867
353 881
420
– 62 591
6 748
– 7 892
–14 270
6 742
2 103 040
–14 950
– 7 892
– 76 441
13 490
798
1 932
233 553
2 728
29 416
5 458
262 969
1000 CHF
– 58 210
– 58 210
62
62
54 489
54 489
3 273
Total Eigenkapital per 31.12.2005
269 100
Erwerb von Minderheitsanteilen
Gewinnverwendung des Vorjahres
Auflösung Vorsorgeverpflichtung (FER 16)
Aktivierung Arbeitgeberbeitragsreserve (FER 16)
Eigene Beteiligungstitel Bank Coop/Veräusserungserfolge Aktien Bank Coop
Konzerngewinn des Berichtsjahres
Käufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Verkäufe von eigenen Beteiligungstiteln
(Anschaffungswert)
Veräusserungserfolg aus eigenen
Beteiligungstiteln
106
Eigene
Beteiligungstitel
1000 CHF
– 28 535
3 273
158 609
1 515 509
882
– 57 596
25 092
11 746
214
–1 557
252 615
370 605
– 20 583
–13 888
2 285 288
– 20 583
– 70 602
25 092
11 746
–1 417
32 279
– 2 760
284 894
–121 894
–121 894
106 146
106 146
900
– 44 283
900
160 605
1 745 809
366 996
759
– 58 791
–15 967
–13 661
2 498 227
–14 950
–15 967
– 71 693
– 282
– 9 077
244 497
– 8 363
35 787
–17 722
280 284
– 96 869
– 96 869
119
119
75 992
75 992
2 535
– 65 041
163 617
2 535
1 922 438
364 792
2 639 956
Fälligkeitsstruktur des Umlaufvermögens und des Fremdkapitals
Umlaufvermögen
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften
und Edelmetallen
Finanzanlagen
Total Umlaufvermögen 31.12.2007
Total Umlaufvermögen 31.12.2006
Auf Sicht
Kündbar
1000 CHF
1000 CHF
Fällig
innert
3 Monaten
1000 CHF
Fällig
von 3 bis
12 Monaten
1000 CHF
Fällig von
12 Monaten
bis 5 Jahren
1000 CHF
Fällig
nach
5 Jahren
1000 CHF
Immobilisiert
Total
1000 CHF
1000 CHF
186 982
186 982
8 335
2 511 799
2 624 394
17 731 342
809
7 526
1 280 178
778 729
405 234
47 658
13 218
886 204
784 823
455 188
357 188
127 773
13 027 4 966 857 1 509 226 2 500 234 6 732 929 2 009 069
1 451
28
2 973
2 251
Fremdkapital
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Kunden in
Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber
Kunden
2
Kassenobligationen
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Total Fremdkapital 31.12.2007
3
Total Fremdkapital 31.12.2006
3
119
476
94 484
84 394
635 329
258 820
000 5 853 061 3 168 071 3 452 576 7 773 104 2 395 662
291 3 283 363 3 495 087 3 479 404 9 651 146 2 106 942
116
765 546
26 056
572
562 822
9 966
181 968 8 485 945
937
336
564 224
428
753
792
185
000
599
551 1 549
619
992
999
415 924
436 000
537
749 468
33 316
715 2 002 935 2 624 555
553 3 258 327 3 093 871
345 3 314 838 2 661 002
269 338 2 768
49
114
511 854 8 781 339 3 496
846 028 9 245 257 1 892
1 451 119
34 258 1 135 761
34 258 25 649 732
33 551 24 300 784
688
1 454 390
90 000
8 669 186
7 207 913
1 018 113
5 341 205
23 691 495
21 952 089
Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Organkredite
Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften
Forderungen aus Organkrediten
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
32 988
28 095
21 347
24 437
65 147
22 791
Siehe auch Kapitel «Corporate Governance».
Transaktion mit nahestehenden Personen
Der Gesamtbetrag an noch nicht zurückbezahlten Forderungen an qualifiziert Beteiligten, Organen und verbundenen Gesellschaften
beträgt 138,6 Mio. CHF (Zinssätze: 1,25% bis 12%; Laufzeiten bis 20.12.2016; Sicherheiten: Grundpfand, Wertschriften).
34,9 Mio. CHF sind gesichert, der Restbetrag ist ungedeckt. Ferner werden von den nahestehenden Personen Bankdienstleistungen
wie Zahlungsverkehr und Wertschriftentransaktionen in Anspruch genommen. Sämtliche Forderungen, Verpflichtungen und Dienstleistungen wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
107
Bilanz nach In- und Ausland
Aktiven
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Nicht konsolidierte Beteiligungen
Sachanlagen
Immaterielle Werte
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Aktiven
Positive Wiederbeschaffungswerte
Total Aktiven
Anteil in %
Passiven
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Kassenobligationen
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Passiven
Negative Wiederbeschaffungswerte
Wertberichtigungen und Rückstellungen
Gesellschaftskapital
Kapitalreserve
Eigene Beteiligungstitel
Gewinnreserve
Minderheitsanteile am Eigenkapital
Konzerngewinn
Total Passiven
Anteil in %
31.12.2007
Inland
1000 CHF
2
2
17
1
25
184
8
083
509
686
942
689
106
205
36
120
055
182
810
372
335
758
351
916
221
515
048
953
611
599
125
149
953
92,6
31.12.2007
Ausland
1000 CHF
2 610
428
115
44
508
446
041
043
426
898
246
512 016
2 057 280
7,4
688
878
464
514
113
205
249
880
384
334
150
617
041
941
005
284
665
92,9
1 972 568
7,1
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2007
Anteil in %
1
7
6
1
5
284
774
735
018
341
199
138
248
514
254
163
– 65
1 677
329
280
25 895
31.12.2006
Inland
1000 CHF
169 512
894 722
472 399
31.12.2006
Ausland
1000 CHF
194
5
188
944
037
106
818
95
201
39
130
444
149
356
329
141
138
816
718
597
964
494
169
578
740
982
266
932
91,0
1
628
355
125
772
263
165
160
163
497
269
160
– 44
493
334
284
633
102
882
754
604
824
215
594
946
698
728
100
605
283
194
717
894
574
92,1
2 034 914
7,9
31.12.2006
1000 CHF
31.12.2006
Anteil in %
1
1
17
1
23
8
5
5
435 935
1
23
1 160
145
23
188
487
683
278
162
219
739
306 475
2 311 556
9,0
418 165
897 471
489 072
230 206
Total der Aktiven, aufgegliedert nach Ländern bzw. Ländergruppen
Europäische Union
Nordamerika
Asien, Ozeanien
Übrige Länder
Total Auslandforderungen
Schweiz
Total Aktiven
108
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
1 326
493
58
180
2 058
25 810
27 868
501
160
162
269
092
141
233
4,76
1,77
0,21
0,65
7,39
92,61
100,00
1 806
117
224
163
2 311
23 356
25 668
139
139
734
544
556
932
488
7,04
0,46
0,87
0,64
9,01
90,99
100,00
Bilanz nach Währungen
Aktiven
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und
Edelmetallen
Finanzanlagen
Nicht konsolidierte Beteiligungen
Sachanlagen
Immaterielle Werte
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Aktiven
Positive Wiederbeschaffungswerte
Total bilanzwirksame Aktiven
Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften
Total Aktiven
CHF
EUR
Gegenwert
1000 CHF
USD
Gegenwert
1000 CHF
Übrige
Gegenwert
1000 CHF
21 368
1 021
1 010
54 241
428 394
161 532
2 983
359 622
66 327
158 330
61 558
1 411 951
1 116 967
106 048
205 953
36 611
119 040
1 055 060
507 953
26 306 049
1 038
18 794
16 565
11 726
9 839
74 073
956
2
25 634
657 434
276
53
120 768
559 793
327
10
39 810
270 884
1 451 119
1 135 761
106 048
205 953
36 611
120 599
1 055 125
694 165
27 868 233
6 049 197
32 355 246
3 194
77 267
3 501 980
4 159 414
5 597 796
6 157 589
1 651 780
1 922 664
16 803 947
44 672 180
19 655
21
268 242
260 581
55 978
688
1 454 390
53 260
156 862
540 466
279 816
77 827
1 180
302
22 298
119 926
36
3
38 263
72 915
989 069
660 625
172 107
669 186
207 913
018 113
341 205
199 249
138 880
684 319
514 334
254 150
163 617
– 65 041
1 677 941
329 005
280 284
27 868 233
3 245
76 160
1 107
3 155 056
4 144 125
15 289
5 493 741
6 154 366
3 223
1 758 683
1 930 790
– 8 126
16 818 886
44 687 119
–14 939
ISO-Code
Einheit
Kurs
31.12.2007
Kurs
31.12.2006
EUR
USD
GBP
JPY
1
1
1
100
1,6571
1,1262
2,2499
1.0051
1,6070
1,2205
2,3943
1.0265
1000 CHF
163
8
1 511
2 334
17 728
583
335
212
977
359
Passiven
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
667
Verpflichtungen gegenüber Banken
849 934
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Sparund Anlageform
8 512 324
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
6 256 544
Kassenobligationen
1 018 113
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
5 341 205
Rechnungsabgrenzungen
197 731
Sonstige Passiven
138 877
Negative Wiederbeschaffungswerte
503 832
Wertberichtigungen und Rückstellungen
514 334
Gesellschaftskapital
254 150
Kapitalreserve
163 617
Eigene Beteiligungstitel
– 65 041
Gewinnreserve
1 677 941
Minderheitsanteile am Eigenkapital
329 005
Konzerngewinn
280 284
Total bilanzwirksame Passiven
25 973 517
Lieferverpflichtungen aus Devisenkassa-,
Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften 6 408 161
Total Passiven
32 381 678
Netto-Position pro Währung
– 26 432
Umrechnungskurse der wichtigsten Währungen
Euro
US-Dollar
Englisches Pfund
Japanische Yen
Edelmetalle
Gegenwert
1000 CHF
Total
1000 CHF
186
8
2 511
2 624
17 731
982
335
799
394
342
8
7
1
5
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
109
Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften
Eventualverpflichtungen
31.12.2007
1000 CHF
Kreditsicherungsgarantien
Gewährleistungsgarantien
Unwiderrufliche Verpflichtungen
Übrige Eventualverpflichtungen (inkl. Kreditderivate)
Total Eventualverpflichtungen
90
78
8
249
426
Unwiderrufliche Zusagen
272
608
344
146
370
31.12.2007
1000 CHF
Unwiderrufliche Zusagen zur Erteilung von Krediten
Forward-Kredite
Zahlungsverpflichtung gegenüber der Einlagensicherung
Total unwiderrufliche Zusagen
40
51
106
198
Verpflichtungskredite
958
162
598
718
Treuhandanlagen bei Drittbanken
Treuhandanlagen bei Konzernbanken und verbundenen Banken
Treuhandkredite und andere treuhänderische Finanzgeschäfte
Total Treuhandgeschäfte
67
70
11
184
334
Veränderung
absolut
182
290
878
805
155
23 090
8 318
– 3 534
64 341
92 215
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
470
221
888
579
– 63 512
– 61 059
24 710
– 99 861
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
1 486 656
–
1 043 778
–
128 620
1 172 398
442 878
–
–10 197
432 681
31.12.2006
Negative
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
31.12.2006
Kontraktvolumen
Verpflichtungen aus aufgeschobenen Zahlungen
Akzeptkredite
Übrige Verpflichtungskredite
Total Verpflichtungskredite
Treuhandgeschäfte
31.12.2006
1000 CHF
118 423
1 605 079
104
112
81
298
Offene derivative Finanzinstrumente nach Bonität der Gegenparteien und Restlaufzeit
und Derivatebörsen
• mit Laufzeit bis zu 1 Jahr
• mit Laufzeit über 1 Jahr
Broker
Kunden
• mit Laufzeit bis zu 1 Jahr
• mit Laufzeit über 1 Jahr
Total derivative Finanzinstrumente
110
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
31.12.2007
Positive
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
31.12.2007
Negative
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
31.12.2007
Kontraktvolumen
1000 CHF
31.12.2006
Positive
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
263 001
394 569
–
218 372
408 552
–
33 599 852
37 644 996
–
109 311
315 669
–
95 098
267 948
–
23 545 660
37 312 487
–
59 566
8 784
725 920
75 329
13 821
716 074
3 310 831
1 100 694
75 656 373
30 478
4 972
460 430
21 290
14 257
398 593
2 798 715
984 629
64 641 491
1000 CHF
Offene derivative Finanzinstrumente nach Kontraktarten
Handelsinstrumente
Hedging-Instrumente
Positive
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
Negative
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
9
399 749
432 107
4 270
4 141
40 000
45 974 807
1 100 714
1 079 059
190 132
193 707
14 047 709
67 660
45 919
7 460 011
77
76
1 705
182
182
9 787
450
23 600
13 921
11 879
649 504
904 810
510
487
231 616
Total vor Berücksichtigung der Nettingverträge
• Vorjahr
686 639
399 765
690 540
374 691
71 511 601
60 293 386
Nettingverträge
Total nach Berücksichtigung der Nettingverträge
• Vorjahr
– 31 755
654 884
395 076
– 31 755
658 785
370 002
–
71 511 601
60 293 386
Zinsinstrumente
Terminkontrakte inkl. Forward Rate Agreements
Swaps
Futures
Optionen (OTC)
Optionen (exchange traded)
Devisen
Terminkontrakte
Kombinierte Zins-/Währungsswaps
Futures
Optionen (OTC)
Optionen (exchange traded)
Edelmetalle
Terminkontrakte
Futures
Optionen (OTC)
Optionen (exchange traded)
Beteiligungstitel/Indices
Terminkontrakte
Swaps
Futures
Optionen (OTC)
Optionen (exchange traded)
Kreditderivate
Credit Default Swaps
Total Return Swaps
First-to-Default Swaps
Andere Kreditderivate
Kontraktvolumen
1000 CHF
Positive
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
Negative
Wiederbeschaffungswerte
1000 CHF
Kontraktvolumen
1000 CHF
39 281
25 227
4 116 383
307
28 389
39 281
60 665
25 534
23 902
4 144 772
4 348 105
–
39 281
60 665
–
25 534
23 902
–
4 144 772
4 348 105
Übrige
Terminkontrakte
Swaps
Futures
Optionen (OTC)
Optionen (exchange traded)
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
111
Informationen zur Erfolgsrechnung
Refinanzierungserfolg im Zins- und Diskontertrag
Refinanzierungserfolg aus Handelspositionen zu Geldmarktsätzen
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Devisenhandel
Sortenhandel
Edelmetallhandel
Wertschriftenhandel inkl. Absicherungen
Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Personalaufwand
Bankbehörden, Sitzungsgelder und feste Entschädigungen
Gehälter und Zulagen
AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen
Beiträge an Personal- und Wohlfahrtseinrichtungen, Kaderkasse
Personalnebenkosten
Total Personalaufwand
Sachaufwand
Raumaufwand
Aufwand für Informatik
Aufwand für Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen
Aufwand für Telekommunikation
Übriger Geschäftsaufwand
Total Sachaufwand
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
Abschreibungen auf Bankgebäuden
Abschreibungen auf anderen Liegenschaften
Abschreibungen auf übrigen Sachanlagen und Übriges
Abschreibungen auf immateriellen Werten
Abschreibungen auf nicht konsolidierten Beteiligungen
Total Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
112
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
42 483
13 653
28 830
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
34 361
7 915
548
32 271
75 095
40 445
7 949
539
25 540
74 473
– 6 084
– 34
9
6 731
622
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
1
164
9
16
7
198
1
156
8
16
7
190
635
078
539
322
142
716
442
508
614
461
762
787
193
7 570
925
–139
– 620
7 929
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
21 852
38 064
826
7 067
50 482
118 291
19
33
1
6
45
106
183
559
330
832
478
382
2 669
4 505
– 504
235
5 004
11 909
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
3
1
8
13
3
31
983
359
603
915
770
630
3
1
6
13
997
447
067
107
955
25 573
–14
– 88
2 536
808
2 815
6 057
Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
Rückstellungen für Ausfallrisiken
Wertberichtigungen für zum Wiederverkauf bestimmte Liegenschaften
Wertberichtigungen für Wertschriften
Rückstellungen für andere Geschäftsrisiken
Auflösungen nicht mehr betriebsnotwendige Rückstellungen/andere Geschäftsrisiken
Verluste
Total Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
Ausserordentlicher Ertrag
Wiedereingänge abgeschriebener Forderungen
Realisationsgewinne aus veräusserten Beteiligungen und Sachanlagen
Übriger betriebs- und periodenfremder Ertrag
Total ausserordentlicher Ertrag
Ausserordentlicher Aufwand
Einkauf der Bank Coop in die Pensionskasse der Basler Kantonalbank
Übriger betriebs- und periodenfremder Aufwand
Total ausserordentlicher Aufwand
Steueraufwand
Bildung von Rückstellungen für latente Steuern
Auflösung von Rückstellungen für latente Steuern
Aufwand für laufende Ertragssteuern
Total Steueraufwand
Nicht berücksichtigte Steuerreduktionen auf Verlustvorträgen und
aus Vorsichtsgründen nicht aktivierte Steuergutschriften
Hypothetische, zu theoretischen Steuersätzen errechnete latente Ertragssteuern
auf steuerlich nicht wirksamen Aufwertungen von Anlagen
Bilanzierte passive Abgrenzungen für laufende Steuern
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
30 355
55
–
790
000
212
412
31 998
–
–
2 283
–1 900
2 509
34 890
–1 643
55
–
1 507
900
–1 297
– 478
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
1 142
32
1 088
2 262
1 314
26
66
1 406
–172
6
1 022
856
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
–
508
508
10 925
3
10 928
–10 925
505
–10 420
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
–
–
29 435
29 435
–
–
22 479
22 479
–
–
6 956
6 956
–
–
–
–
–
16 338
–
2 611
3
–1
1
34
18 949
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
113
Kundenvermögen
Verwaltete Vermögen
Art der verwalteten Vermögen
Vermögen in eigenverwalteten kollektiven Anlageinstrumenten
Vermögen mit Verwaltungsmandat
Andere verwaltete Vermögen
Total verwaltete Vermögen (inkl. Doppelzählungen)
Davon Doppelzählungen
Total verwaltete Vermögen (exkl. Doppelzählungen)
Netto-Neugeld-Zufluss
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
20 989
4 708 577
40 038 544
44 768 110
– 41 814
44 726 296
2 064 817
46 635
4 905 923
37 454 013
42 406 571
– 55 376
42 351 195
Unter verwaltete Vermögen fallen sämtliche Vermögenswerte von Kunden mit Anlagecharakter. Diese umfassen insbesondere Verpflichtungen
gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform, Festgeld- und Treuhandanlagen, alle bewerteten Depotwerte, das Wertpapiersparen sowie
bei Dritten deponierte Vermögenswerte unter unserer Verwaltung. Explizit nicht enthalten sind dagegen Vermögenswerte, die ausschliesslich
zur Aufbewahrung und zu Transaktionszwecken gehalten werden («Custody-Assets»).
Die effektive Akquisitionsleistung der Banken bringt der Netto-Neugeld-Zufluss zum Ausdruck. Dieser ergibt sich als Summe aus dem Zufluss
verwalteter Vermögen von Neukunden, dem Abfluss verwalteter Vermögen durch Auflösungen von Kundenbeziehungen sowie dem Zuund Abfluss verwalteter Vermögen von bestehenden Kunden. Die Ermittlung erfolgt anhand der direkten Methode auf Basis der einzelnen
Geld- und Titeltransaktionen. Von der Berechnung ausgeschlossen werden die den Kunden gutgeschriebenen Zins- und Dividendenerträge sowie die für Leistungen der Banken belasteten Zinsen, Kommissionen und Spesen. Der Grund hierfür liegt darin, dass diese Elemente
kein direktes Resultat der Akquisitionsleistung der Banken darstellen. Ebenfalls kein Bestandteil des Netto-Neugeld-Zuflusses bilden währungs- und kursbedingte Veränderungen der verwalteten Vermögen. Kapitalflüsse zwischen verwalteten Vermögen und solchen, die lediglich
zu Transaktionszwecken gehalten werden, führen folgerichtig zu entsprechenden Neugeld-Zuflüssen.
Ein geringer Teil der verwalteten Vermögen der Banken resultiert aus Doppelzählungen, welche unter den «Vermögen mit Verwaltungsmandat»
nochmals ausgewiesen werden.
114
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Segmentsberichterstattung
in Mio. CHF
Privatkunden
2007
2006
Anlagekunden
2007
2006
Kommerzkunden
2007
2006
Handel
2007
2006
Corporate Center
2007
2006
2007
Total
2006
Zinsengeschäft
Kommissionsgeschäft
Handelsgeschäft
Übriger Erfolg
Betriebsertrag
196,7
57,7
12,6
0,3
267,3
184,7
51,2
12,4
0,4
248,7
62,5
126,3
11,1
0,1
200,0
55,4
125,6
13,9
0,1
195,0
91,7
5,4
3,1
0,1
100,3
95,4
4,4
2,5
0,0
102,3
4,8
12,2
49,7
–
66,7
Personalaufwand
Sachaufwand
Indirekte Kosten
Geschäftsaufwand
– 39,7
–11,5
– 56,1
–107,3
– 39,5
–11,5
– 48,0
– 99,0
– 23,8
– 7,0
– 23,7
– 54,5
– 20,8
– 5,7
– 24,1
– 50,6
– 9,6
–1,5
– 9,0
– 20,1
– 9,5
– 2,1
– 8,1
–19,7
–13,5
– 7,1
– 2,6
– 23,2
Bruttogewinn
160,0
149,7
145,5
144,4
80,2
82,6
43,5
41,1
–10,5
– 6,5
418,7
411,3
Abschr. Anlagevermögen
Wertberichtigungen und Rst.
Betriebsergebnis
–
–12,2
147,8
–
– 7,4
142,3
–
– 0,2
145,3
–
– 0,3
144,1
–
– 21,7
58,5
–
– 26,4
56,2
–
0,0
43,5
–
0,0
41,1
– 31,7
– 0,3
– 42,5
– 25,6
– 0,8
– 32,9
– 31,7
– 34,4
352,6
– 25,6
– 34,9
350,8
Gewährsträger-Abgeltung
Zwischenergebnis
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
– 44,6
307,9
– 33,9
316,9
a.o. Ertrag
a.o. Aufwand
Steuern
Konzerngewinn
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
2,3
– 0,5
– 29,4
280,3
1,4
–10,9
– 22,5
284,9
0,5
13,2
46,8
0,0
60,5
57,7
13,3
–1,4
31,8
101,4
57,3
14,0
–1,1
31,8
102,0
413,4
214,9
75,1
32,3
735,7
393,3
208,4
74,5
32,3
708,5
–12,4 –112,1 –108,6 –198,7 –190,8
– 5,0 – 91,2 – 82,1 –118,3 –106,4
– 2,0
91,4
82,2
–
–
–19,4 –111,9 –108,5 – 317,0 – 297,2
Ausgewählte Kundenpositionen
in Mio. CHF
Privatkunden
2007
2006
Anlagekunden
2007
2006
Kommerzkunden
2007
2006
Handel
2007
2006
Corporate Center
2007
2006
2007
Total
2006
Verpfl. Spar- und Anlageform 6 909
Übrige Verpfl. gg. Kunden
1 154
Depotvolumen
5 351
Treuhandanlagen
46
7 271 1 332 1 556
683 2 719 1 858
4 949 17 335 17 137
28 1 364
974
263
1 660
1 074
16
239
1 715
1 246
13
10
855
2 521
59
29
722
2 293
27
155
820
1 471
2
158 8 669 9 253
637 7 208 5 615
1 483 27 752 27 108
2 1 487 1 044
Forderungen gg. Kunden
Hypothekarforderungen
146
7 723
2 002
7 437
1 548
7 067
121
4
51
–
101
835
65 2 624 2 090
899 17 731 17 061
132
8 038
268
1 417
280
1 372
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
115
Die Segmentsberichterstattung des Konzerns BKB weist die wichtigsten Ergebniszahlen sowie ausgewählte Kundenpositionen für die
Segmente «Privatkunden», «Anlagekunden», «Kommerzkunden», «Handel» und «Corporate Center» aus, und folgt damit der Vertriebsstruktur
innerhalb des Konzerns. Jeder Kunde ist einem Kundenbetreuer zugewiesen. Alle Erträge dieses Kunden werden demjenigen Segment,
in welchem der verantwortliche Kundenbetreuer tätig ist, zugeordnet. Es erfolgt keine Aufsplittung der Erträge.
Basis für die Segmentsberichterstattung bildet im Zinsengeschäft die Marktzinsmethode. Damit figuriert der Konditionenbeitrag in den
einzelnen Profit Centern, während der Strukturbeitrag sowie weitere Zinserfolge aus Transaktionen auf Gesamtbankebene (beispielsweise
Bankengelder, Anleihen und Pfandbriefdarlehen etc.) dem Corporate Center zugewiesen werden. Die restlichen Betriebserträge sind
grundsätzlich dem kundenverantwortlichen Unternehmensbereich zugeordnet, Erlöse aus der zentralen Geschäfts- und Struktursteuerung
wie beispielsweise aus der Bewirtschaftung von Beteiligungen und Liegenschaften sowie die Erlöse aus dem Verkauf von Finanzanlagen
figurieren vollumfänglich im «Corporate Center».
Personal- und Sachaufwand basieren auf effektiv angefallenen Geschäftsaufwänden, während die indirekten Kosten die Leistungsverrechnungen des Corporate Centers an die Fronteinheiten widerspiegeln. Zu diesen Kosten zählen unter anderem die Service Center Kreditund Wertschriftenadministration, das Competence Center IT sowie sämtliche Cost Center der Präsidialbereiche.
Zusätzlich zu den Kosten und Erlösen umfasst die Segmentsberichterstattung für den Konzern BKB auch die dazugehörenden Volumen der
wesentlichsten Kundenpositionen. Dazu zählen auf der Aktivseite die «Forderungen gegenüber Kunden» und die «Hypothekarforderungen» und auf der Passivseite die «Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform» und die «übrigen Verpflichtungen gegenüber
Kunden», sowie das «Depotvolumen» und die «Treuhandanlagen».
116
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
Wesentliche Kennzahlen
2007
CHF 1000
Betriebliche Eigenkapitalrendite (Return on Equity)
• Betriebsergebnis
• Eigenmittel am 1.1.
• Eigenmittel am 31.12.
(Betriebsergebnis /durchschnittliches Eigenkapital * 100)
Refinanzierungsgrad I
• Forderungen gegenüber Kunden
• Hypothekarforderungen
Kundenausleihungen
•
•
•
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Kassenobligationen
Kundengelder
(Kundengelder / Kundenausleihungen * 100)
Refinanzierungsgrad II
• Kundengelder
• Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Publikumsgelder
(Publikumsgelder / Kundenausleihungen * 100)
2007
in %
2006
in %
13,94
14,89
83,00
81,67
109,24
109,15
43,09
41,95
47,39
45,56
352 610
2 425 690
2 639 956
2 624 394
17 731 342
20 355 736
8
7
1
16
669
207
018
895
186
913
113
212
16 895 212
5 341 205
22 236 417
Cost-Income-Ratio I
• Geschäftsaufwand
• Betriebsertrag
(Geschäftsaufwand / Betriebsertrag * 100)
317 007
735 659
Cost-Income-Ratio II
• Geschäftsaufwand
• Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
• Betriebsertrag
(Geschäftsaufwand plus Abschreibungen auf dem Anlagevermögen / Betriebsertrag * 100)
317 007
31 630
735 659
Anhang zur Jahresrechnung Konzern
117
Finanzteil Stammhaus
Basler Kantonalbank
119 Jahresrechnung 2007
120
123
124
125
126
127
128
Kommentar zur Jahresrechnung
Bericht der Revisionsstelle
Bilanz – vor Gewinnverwendung
Erfolgsrechnung
Gewinnverwendung
Bilanz – nach Gewinnverwendung
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus 2007
128 Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit des Stammhauses und
Angabe des Personalbestandes
129 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Stammhaus
130 Informationen zur Bilanz
135 Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften
135 Informationen zur Erfolgsrechnung
Kommentar zur Jahresrechnung 2007
Key Figures
gungen, Rückstellungen und Verluste von noch 12,3 Mio. CHF
(Vorjahr 15,9 Mio. CHF) gebildet werden. Es ist sichergestellt,
Das Stammhaus Basler Kantonalbank wartete Ende 2007 mit
dass im Jahresabschluss 2007 für sämtliche erkennbaren Risi-
einem neuen Spitzenergebnis auf. Demnach stieg der Brutto-
ken ausreichend Rückstellungen gebildet wurden.
gewinn um 1,0% gegenüber dem Vorjahr auf den Rekordwert
von 303,4 Mio. CHF und der Jahresgewinn um 18,0% auf
Handelsbestand, Finanzanlagen
85,5 Mio. CHF. Der erfreuliche Geschäftsgang erlaubte es,
umfangreiche Investitionen in die Zukunft der Bank vorzuneh- Während sich die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmen. Die Cost-Income-Ratio per Ende 2007 betrug 36,3%
metallen gegenüber dem Vorjahr um 12,3% erhöhten, erfuh-
(Vorjahr 34,3%), was in der Schweizer Bankenlandschaft nach
ren die Finanzanlagen aufgrund der unzureichenden Renditen
wie vor einen äusserst tiefen Wert darstellt.
selbst bei Papieren von sehr guter Bonität einen leichten Rück-
Kundenausleihungen
Von der Veränderung von 171 Mio. CHF bei den Handels-
gang um 21 Mio. CHF auf 830 Mio. CHF per 31.12.2007.
beständen entfielen 325 Mio. CHF auf inländische ObligatioDie Kundenausleihungen nahmen in der zurückliegenden Be-
nen, wo selektive Zukäufe von einzelnen Titeln erfolgten, wäh-
richtsperiode um 448 Mio. CHF oder um 4,8% zu. Davon
rend die Kurswerte der Beteiligungstitel und die Aktienderivate
entfiel der Grossteil des Wachstums auf die Forderungen ge-
sich um 154 Mio. CHF reduzierten.
genüber Kunden mit 458 Mio. CHF oder 28,6%, wo das
Stammhaus Basler Kantonalbank über zahlreiche Grosskun-
Kundengelder
den verfügt, die über den Jahresultimo einen grösseren Kreditbedarf anmeldeten. Dagegen reduzierten sich die Hypothe-
Das stärkste Wachstum auf der Passivseite der Bilanz verzeich-
karforderungen gegenüber dem Stand per 31.12.2006 um
neten die Kassenobligationen mit einem Zuwachs um 41,6%
10 Mio. CHF. Eine differenziertere Analyse dieser Verände-
auf 345 Mio. CHF. Neben den attraktiven Konditionen verhal-
rung zeigt, dass sich die Wohnbauhypotheken für Privatkun-
fen insbesondere die Marktunsicherheiten im 2. Halbjahr 2007
den um 110 Mio. CHF erhöhten, während die Festen Vor-
dem Stammhaus Basler Kantonalbank zu einem erfreulichen
schüsse und Darlehen mit hypothekarischer Deckung von Fir-
Mittelzufluss, indem die Kundschaft einer soliden festverzinsli-
menkunden als Folge umfangreicher Amortisationen eine Ab-
chen Anlage klar den Vorzug einräumte. Dabei mussten aller-
nahme um 120 Mio. CHF erfuhren.
dings auch Umschichtungen vom Sparsortiment in Kauf ge-
Gesamthaft verfügte das Stammhaus Basler Kantonalbank am
Spar- und Anlageform nahmen im Zuge dieser Verlagerungen
31.12.2007 über Kundenausleihungen von 9,8 Mia. CHF (Vor-
im Berichtsjahr um 6,2% auf 4,2 Mia. CHF ab. Damit fiel das
nommen werden. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in
jahr 9,3 Mia. CHF). Durch die sehr zurückhaltende Konditio- Volumen dieser Gelder erstmals seit vielen Jahren unter die Be nenanpassung bei den variablen Hypotheken genoss diese
stände an Sicht- und Festgeldern. Mit einem Stand per 31.12.
Art der Kreditaufnahme bei unserer Kundschaft zunehmende
2007 von 4,5 Mia. CHF und einer zweistelligen Zuwachsrate
Beliebtheit. Per 31.12.2007 beträgt der Anteil an variabel ver-
im Vergleich zum Vorjahr von 25,4% parkierten hier vornehm-
zinslichen Hypotheken 26,1% (Vorjahr 14,5%), während sich
lich grosse öffentlich-rechtliche Körperschaften kurzfristig ihre
die Festzinsgeschäfte auf einen Anteil von noch 73,9% (Vor-
überschüssigen Mittel. Zusammen mit den Anleihen und Pfand-
jahr 85,5%) reduzierten.
briefdarlehen von 2,8 Mia. CHF ergaben sich per 31.12.2007
Publikumsgelder von 11,8 Mia. CHF (Vorjahr 11,1 Mia. CHF).
Das erfreuliche konjunkturelle Umfeld in der Schweiz mit ei-
Daraus resultiert, als Verhältniszahl der Publikumsgelder zu
nem prosperierenden Bausektor ermöglichte eine Bereinigung
den Kundenausleihungen, Ende 2007 ein nochmals höherer
innerhalb der Wertberichtigungen für Ausfallrisiken, womit de-
Refinanzierungsgrad von 120,7% (Vorjahr 118,7%).
ren Neubildung im Jahresabschluss weiter reduziert werden
konnte. So mussten insgesamt um 22,5% tiefere Wertberichti120
Kommentar zur Jahresrechnung Stammhaus
Eigenkapital
waltung und der Verwahrung von Wertschriften für die Kundschaft eindrücklich unterstreicht.
Nach Genehmigung der beantragten Gewinnverwendung
durch den Kanton Basel-Stadt verfügt das Stammhaus Basler
Ein wiederum erfreuliches Resultat erwirtschaftete der Handel
Kantonalbank über eigene Mittel von 2,1 Mia. CHF (Vorjahr
mit 61,0 Mio. CHF, wobei auch hier die Tieferbewertung der
2,0 Mia. CHF). Diese bestehen aus dem Gesellschaftskapital
Eigenbestände an Wertschriften am Jahresende noch zu Min-
von 254,2 Mio. CHF (Vorjahr 269,1 Mio. CHF) und den ge-
dererträgen führte. Zum Ergebnis trugen der Devisenhandel für
setzlichen Reserven von 383,4 Mio. CHF (Vorjahr 367,3 Mio.
Kunden und der Eigenhandel der Basler Kantonalbank 22,9
CHF). Zudem erlaubte das ausgezeichnete operative Ergeb-
Mio. CHF, das Sortengeschäft 5,5 Mio. CHF, der Edelmetall-
nis von Ende 2007 erneut, die Reserven für allgemeine Bank-
handel 0,4 Mio. CHF und der Handel mit zins- und aktienba-
risiken mit einem substanziellen Beitrag von über 100 Mio.
sierenden Produkten 32,1 Mio. CHF bei.
CHF auf 1,5 Mia. CHF per 31.12.2007 zu äufnen. Die anrechenbaren Eigenmittel übersteigen damit das gesetzliche Er-
Geschäftsaufwand
fordernis (ohne Berücksichtigung des Eigenmittelabzugs für
Kantonalbanken) um 714 Mio. CHF oder um 77,5%.
Beim Geschäftsaufwand trat im Vergleich zum Vorjahr eine
Betriebsertrag
107,1 Mio. CHF (Vorjahr 100,9 Mio. CHF) auf den Personal-
Zunahme um 10,0% auf 172,6 Mio. CHF ein. Davon entfielen
aufwand, wo sich aufgrund der Bildung der Competence
Mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 4,0% konnte
Centers der Personalbestand um 27 Personaleinheiten erhöh-
Ende 2007 ein Betriebsertrag von 476,0 Mio. CHF ausgewie-
te, und 65,6 Mio. CHF (Vorjahr 56,1 Mio. CHF) auf den Sach-
sen werden. Davon stammten 47,3% (Vorjahr 46,5%) aus dem
aufwand. Bei Letzterem bilden die erneut höheren IT-Kosten im
Zinsengeschäft, 28,7% (Vorjahr 29,7%) aus dem Kommissions-
RTC-Verbund für die Modernisierung der IBIS-Plattform und die
geschäft und 12,8% (Vorjahr 12,9%) aus dem Handelsgeschäft.
Infrastruktur-Investitionen am Hauptsitz die Hauptursache für
die Kostensteigerung um 16,8% gegenüber der letzten Be-
Beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft von 225,3 Mio. CHF
richtsperiode. Dazu zählen der Umbau der Geschäftsstelle
oder 5,8% gegenüber dem Vorjahr profitierte das Stammhaus
Neubad, der Ausbau des Private Banking Center am Brunn-
Basler Kantonalbank von der Zinskonstellation im vergange-
gässlein und die Erneuerung der Schalterhalle am Hauptsitz,
nen Jahr, indem die Fälligkeiten auf der Aktivseite ein geringe-
aber auch der Ausbau der Handelsaktivitäten mit dem Aufbau
res Volumen umfassten als diejenigen auf der Passivseite der
eines Aktienderivate-Teams in Zürich und die Gründung der
Bilanz. Dies zeigt sich auch bei den Obligationen-Anleihen, 100-prozentigen Tochtergesellschaft BKB Finance Ltd. in Guernwo eine Fälligkeit von 2007 frühzeitig und zu günstigeren Kon-
sey. Alle diese Investitionen stellen Vorleistungen dar und dürf-
ditionen ersetzt werden konnte.
ten in Zukunft durch zusätzliche Einnahmen mehr als kompensiert werden.
Im Kommissionsgeschäft verhinderten die Börsenturbulenzen
im 2. Halbjahr 2007 ein noch besseres Ergebnis, womit der
Gewinnverwendung
Zuwachs zum sehr guten Vorjahr 0,6% beträgt. Dabei konnten
mit Ausnahme der Vermögensverwaltungsgebühren, wo ein
Die nachhaltig gute Ertrags- und Eigenmittelentwicklung der
beträchtlicher Teil performanceabhängig ist, bei allen restli-
letzten Jahre ermöglicht es, die Ausschüttungen an die PS-Inha-
chen Erfolgskomponenten durchwegs erfreuliche Mehrerträge
berinnen und -inhaber sowie an den Kanton Basel-Stadt in ei-
erzielt werden. Zum Erfolg aus dem Kommissions- und Dienst-
nem Schritt markant zu erhöhen. Mit einer um 10,7 Mio. CHF
leistungsgeschäft von 136,5 Mio. CHF trugen die Courtage-
(31,6%) höheren Gewährsträger-Abgeltung von 44,6 Mio.
einnahmen 57,3 Mio. CHF, die Depotgebühren 24,7 Mio.
CHF für 2007 werden sämtliche Steueransprüche, wie sie
CHF und die Fondsvertriebskommissionen 24,7 Mio. CHF bei,
eine privatrechtliche Aktiengesellschaft entrichten müsste, dem
was die starke Stellung der Basler Kantonalbank bei der Ver-
Kanton abgegolten. Zusammen mit der ordentlichen GewinnKommentar zur Jahresrechnung Stammhaus
121
ablieferung von 48,3 Mio. CHF (Vorjahr 37,2 Mio. CHF) und
der Verzinsung des Dotationskapitals von 6,9 Mio. CHF (Vorjahr 7,7 Mio. CHF) beträgt die Gesamtausschüttung an den
Kanton Basel-Stadt fast 100 Mio. CHF (Vorjahr 78,9 Mio.
CHF). Auf eine ebenfalls grosszügige Ausschüttung aus dem
Jahresergebnis dürfen sich die PS-Inhaberinnen und -inhaber
freuen, deren Dividende brutto von CHF 2.35 auf CHF 3.– pro
PS steigt, womit sich eine erfreuliche Dividendenrendite von
2,6% ergibt.
Zusammensetzung des Erfolgs aus dem ordentlichen
Bankgeschäft
Per 31.12.2007 (2006)
in %
Zinsengeschäft
Kommissions- und
Dienstleistungsgeschäft
Handelsgeschäft
Übriger ordentlicher
Erfolg
11,2
(10,9)
12,8
(12,9)
28,7
(29,7)
47,3
(46,5)
Verzinsung Dotationskapital und Gewinnablieferung
an den Kanton Basel-Stadt
in Mio. CHF
48,3 6,9
2007
2006
37,2 7,7
2005
35,6 8,7
2004
2003
34,0 8,6
30,0 8,9
44,6
33,9
31,2
4,3
3,4
Gewinnablieferung
Verzinsung Dotationskapital
Abgeltung Staatsgarantie
Gewährsträger-Abgeltung (inkl. Abgeltung Staatsgarantie)
122
Kommentar zur Jahresrechnung Stammhaus
Bericht der Revisionsstelle
123
Bilanz – vor Gewinnverwendung
Aktiven
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Beteiligungen
Sachanlagen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Aktiven
Positive Wiederbeschaffungswerte
Total Aktiven
Total nachrangige Forderungen
Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften
Total Forderungen gegenüber dem Kanton Basel-Stadt
Passiven
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Kassenobligationen
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Passiven
Negative Wiederbeschaffungswerte
Wertberichtigungen und Rückstellungen
Reserven für allgemeine Bankrisiken
Gesellschaftskapital
Allgemeine gesetzliche Reserve
Reserve für eigene Beteiligungstitel
Gewinnvortrag
Jahresgewinn
Total Passiven
Total nachrangige Verpflichtungen
Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften
Total Verpflichtungen gegenüber dem Kanton Basel-Stadt
Ausserbilanzgeschäfte
Eventualverpflichtungen
Unwiderrufliche Zusagen
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen
Verpflichtungskredite
Derivative Finanzinstrumente
• Kontraktvolumen
• Positive Wiederbeschaffungswerte
• Negative Wiederbeschaffungswerte
Treuhandgeschäfte
124
Jahresrechnung Stammhaus
31.12.2007
1000 CHF
1
2
7
1
1
16
103
7
956
057
711
553
830
491
90
85
051
724
664
513
527
929
613
833
880
049
528
067
017
920
333
209
31.12.2006
1000 CHF
2
1
7
1
15
110
4
047
600
721
383
850
465
88
94
437
455
259
676
176
485
116
558
211
771
372
148
518
975
931
937
Veränderung
absolut
–7
3
– 90
457
–9
170
– 20
26
1
–9
613
268
1 404
Veränderung
in %
163
351
556
497
725
669
722
156
919
501
945
402
272
– 6,5
80,2
– 4,4
28,6
– 0,1
12,3
– 2,4
5,6
2,2
–10,1
140,2
58,9
9,2
627
54 914
1 396
7,7
13,5
1,7
– 99
803
135
439
433
000
827
395
062
281
498
950
400
998
260
056
272
– 46,0
16,5
– 6,2
25,4
41,6
– 0,4
22,4
15,6
73,0
11,4
8,3
– 5,6
3,5
–100,0
10,1
18,0
9,2
8 744
460 935
84 216
8 117
406 021
82 820
116
1 404 603
4 170 202
4 510 861
345 150
2 764 000
130 357
106 812
689 931
344 357
1 477 050
254 150
367 318
–
13 795
85 507
16 664 209
215
1 205 800
4 446 337
3 598 422
243 717
2 775 000
106 530
92 417
398 869
309 076
1 363 552
269 100
354 918
10 998
12 535
72 451
15 259 937
–
309 568
832 796
–
346 609
230 698
–
– 37 041
602 098
–
–10,7
261,0
347 748
89 394
34 200
–
273 601
127 188
34 200
–
74 147
– 37 794
–
–
27,1
– 29,7
–
–
76 197
724
689
1 311
008
333
931
506
65 071
455
398
926
541
931
869
873
198
– 276
912
101
–11
23
14
291
35
113
–14
12
–10
1
13
1 404
11 125
268
291
384
467
402
062
633
17,1
58,9
73,0
41,5
Erfolgsrechnung
Ertrag und Aufwand aus dem ordentlichen Bankgeschäft
Erfolg aus dem Zinsengeschäft
Zins- und Diskontertrag
Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen
Zinsaufwand
Subtotal Erfolg Zinsengeschäft
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
Veränderung
in %
425
24
– 224
225
301
728
773
256
354
25
–167
212
633
510
221
922
70 668
– 782
– 57 552
12 334
19,9
– 3,1
34,4
5,8
1
136
14
–16
136
862
184
862
372
536
2
133
13
–13
135
550
656
398
842
762
– 688
2 528
1 464
– 2 530
774
– 27,0
1,9
10,9
18,3
0,6
2 025
3,4
53 259
775
119
889
105
–9
49 879
– 9 056
11 518
–138
1 995
– 939
3 380
– 92,6
47,8
– 4,8
15,2
–
6,8
476 031
457 518
18 513
4,0
–107 082
– 65 555
–172 637
–100 880
– 56 105
–156 985
– 6 202
– 9 450
–15 652
6,1
16,8
10,0
Bruttogewinn
303 394
300 533
2 861
1,0
Jahresgewinn
Bruttogewinn
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
Betriebsergebnis
303
– 25
–12
265
300
– 20
–15
264
533
070
856
607
2 861
– 5 590
3 575
846
1,0
27,9
– 22,5
0,3
Gewährsträger-Abgeltung
Zwischenergebnis
– 44 645
220 808
– 33 930
230 677
–10 715
– 9 869
31,6
– 4,3
835
–132 988
– 3 148
85 507
37 187
–195 050
– 363
72 451
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Kommissionsertrag Kreditgeschäft
Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft
Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft
Kommissionsaufwand
Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
60 980
58 955
Übriger ordentlicher Erfolg
Erfolg aus Veräusserungen von Finanzanlagen
Beteiligungsertrag
Liegenschaftenerfolg
Anderer ordentlicher Ertrag
Anderer ordentlicher Aufwand
Subtotal übriger ordentlicher Erfolg
719
35 637
2 751
15 100
– 948
9
24
2
13
Betriebsertrag
Geschäftsaufwand
Personalaufwand
Sachaufwand
Subtotal Geschäftsaufwand
Ausserordentlicher Ertrag
Ausserordentlicher Aufwand
Steuern
Jahresgewinn
394
660
281
453
– 36
62
–2
13
352
062
785
056
Jahresrechnung Stammhaus
– 97,8
– 31,8
767,2
18,0
125
Gewinnverwendung
Gewinnverwendung
Jahresgewinn
Gewinnvortrag vom Vorjahr 1)
Bilanzgewinn
Zuweisung an die allgemeine gesetzliche Reserve
Dividende auf das Partizipationsscheinkapital
Verzinsung Dotationskapital
Ordentliche Ablieferung an den Kanton Basel-Stadt
Gewinnvortrag auf neue Rechnung 1)
Dividende
Pro Partizipationsschein von CHF 8.50 nominal 2)
• Dividende brutto
• abzüglich eidg. Verrechnungssteuer 35%
• Dividende netto
Einlösung am
1)
2)
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
Veränderung
in %
85 507
13 795
99 302
72 451
12 535
84 986
13 056
1 260
14 316
18,0
10,1
16,8
16
17
6
48
10
12
13
7
37
14
3 708
4 070
– 857
11 125
– 3 730
29,9
29,9
–11,1
29,9
– 26,6
108
700
869
325
300
400
630
726
200
030
2007
CHF
2006
CHF
3.00
1.05
1.95
18.4.2008
2.35
0.80
1.55
26.4.2007
Per 31.12.2006 befanden sich 100 000 BKB-PS in den eigenen Finanzanlagen und wurden als nicht dividendenberechtigt behandelt.
Zwischen dem Jahresabschluss und dem Ausschüttungstermin (26.4.2007) fand ein Verkauf statt, womit diese dividendenberechtigt waren.
Somit veränderte sich der Gewinnvortrag um 235 000 CHF auf 13 795 000 CHF.
Vorjahr CHF 9.– nominal.
126
Jahresrechnung Stammhaus
Bilanz – nach Gewinnverwendung
Aktiven
Flüssige Mittel
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Beteiligungen
Sachanlagen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Aktiven
Positive Wiederbeschaffungswerte
Total Aktiven
Total nachrangige Forderungen
Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften
Total Forderungen gegenüber dem Kanton Basel-Stadt
Passiven
Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform
Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden
Kassenobligationen
Anleihen und Pfandbriefdarlehen
Rechnungsabgrenzungen
Sonstige Passiven
Negative Wiederbeschaffungswerte
Wertberichtigungen und Rückstellungen
Reserven für allgemeine Bankrisiken
Gesellschaftskapital
Allgemeine gesetzliche Reserve
Reserve für eigene Beteiligungstitel
Gewinnvortrag
Total Passiven
Total nachrangige Verpflichtungen
Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften
Total Verpflichtungen gegenüber dem Kanton Basel-Stadt
Ausserbilanzgeschäfte
Eventualverpflichtungen
Unwiderrufliche Zusagen
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen
Verpflichtungskredite
Derivative Finanzinstrumente
• Kontraktvolumen
• Positive Wiederbeschaffungswerte
• Negative Wiederbeschaffungswerte
Treuhandgeschäfte
31.12.2007
1000 CHF
1
2
7
1
1
16
103
7
956
057
711
553
830
491
90
85
045
724
657
512
527
929
613
833
880
049
528
067
017
052
333
340
31.12.2006
1000 CHF
2
1
7
1
15
110
4
047
600
721
383
850
465
88
94
430
455
252
676
176
485
116
558
211
771
372
148
518
249
931
211
8 744
460 935
84 216
8 117
406 021
82 820
116
1 404 603
4 170 202
4 559 186
345 150
2 764 000
130 357
124 512
689 931
344 357
1 477 050
254 150
383 426
–
215
1 205 800
4 446 337
3 635 622
243 717
2 775 000
106 530
106 047
398 869
309 076
1 363 552
269 100
367 318
10 998
14 030
15 252 211
10 300
16 657 340
–
Veränderung
absolut
–7
3
– 90
457
–9
170
– 20
26
1
–9
614
268
1 405
Veränderung
in %
164
351
556
497
725
669
722
156
919
501
803
402
129
– 6,5
80,2
– 4,4
28,6
– 0,1
12,3
– 2,4
5,6
2,2
–10,1
142,9
58,9
9,2
627
54 914
1 396
7,7
13,5
1,7
– 99
803
135
564
433
000
827
465
062
281
498
950
108
998
730
129
– 46,0
16,5
– 6,2
25,4
41,6
– 0,4
22,4
17,4
73,0
11,4
8,3
–5, 6
4,4
–100,0
–26,6
9,2
198
– 276
923
101
–11
23
18
291
35
113
–14
16
–10
–3
1 405
309 568
881 121
–
346 609
267 898
–
– 37 041
613 223
–
–10,7
228,9
347 748
89 394
34 200
–
273 601
127 188
34 200
–
74 147
– 37 794
–
–
27,1
– 29,7
–
–
76 197
724
689
1 311
008
333
931
506
65 071
455
398
926
541
931
869
873
11 125
268
291
384
467
402
062
633
17,1
58,9
73,0
41,5
Jahresrechnung Stammhaus
127
Anhang zur Jahresrechnung 2007
Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit des Stammhauses und Angabe des Personalbestandes
Allgemeines
sen Ertragskomponenten innerhalb des übrigen ordentlichen
Erfolges. Die wesentlichsten Geschäftstätigkeiten der Basler
Die Basler Kantonalbank bildet eine selbstständige Anstalt
Kantonalbank sind nachfolgend ausführlich erläutert.
des kantonalen öffentlichen Rechts, die alle Geschäftsbereiche einer Universalbank umfasst. Der Grossteil des Gesell-
Zinsengeschäft
schaftskapitals, nämlich 80,3%, stellt der Kanton Basel-Stadt
Das Hauptgeschäftsfeld der Basler Kantonalbank bildet mit
in Form eines zu marktgerechten Konditionen verzinsten Dota-
einem Volumen von 9,8 Mia. CHF (Vorjahr 9,3 Mia. CHF) die
tionskapitals zur Verfügung. Er hat das alleinige Stimmrecht
Vergabe von Darlehen und Krediten an Kundinnen und Kun-
und haftet gemäss Gesetz vollumfänglich für alle Verbindlich-
den und dessen Refinanzierung mit Spar- und Anlagegeldern,
keiten der Bank, sofern ihre eigenen Mittel nicht ausreichen
mittels Kassenobligationen sowie der Emission von Obligatio-
würden (Staatsgarantie). Die restlichen knapp 20% des Ge-
nen-Anleihen im Umfang von gesamthaft 11,8 Mia. CHF (Vor-
sellschaftskapitals befinden sich, als Partizipationsscheinkapi-
jahr 11,1 Mia. CHF). Dabei werden die zur Finanzierung des
tal breit gestreut, im Publikum.
privaten Wohnungsbaus und die den Unternehmen als Betriebskredite zur Verfügung gestellten Kundenausleihungen
Entsprechend ihrem Leistungsauftrag ist die Basler Kantonal-
hauptsächlich, nämlich zu 77,7%, auf hypothekarisch gedeck-
bank schwerpunktmässig in der Nordwestschweiz tätig. Mit
ter Basis gewährt.
dem dichtesten Standortnetz im Stadtkanton geniesst sie eine
besonders starke Verankerung in der Basler Bevölkerung und
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
gewährleistet so den persönlichen Kundenkontakt, umfassende
Der zweite Ertragspfeiler der Basler Kantonalbank stellt tradi-
Beratung und individuelle Lösungsansätze. Zum Kundenkreis
tionellerweise das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
zählen insbesondere die private Wohn- und Arbeitsbevölke-
dar. Das Angebot umfasst neben der Verwaltung und der Ver-
rung, KMUs und Firmenkunden sowie institutionelle Kunden und
wahrung von Wertschriften und deren Abwicklung via in- und
öffentlich-rechtliche Körperschaften. Mit den Private Banking-
ausländische Börsen weitere Beratungsdienstleistungen in Steu-
Vertretungen in Zürich und Olten sowie dem Firmenkunden-
er-, Erbschafts-, Allfinanz- und Vorsorgeangelegenheiten. Dar-
geschäft ist sie auch über die Kantonsgrenzen hinweg aktiv.
über hinaus werden auch Dienstleistungen wie die Kontoführung und der Zahlungsverkehr angeboten.
Die Basler Kantonalbank verfügt seit dem 14.2.2000 über eine
Mehrheitsbeteiligung an der Bank Coop von aktuell 56,3% des
Handelsgeschäft und übrige Geschäftsfelder
Kapitals und der Stimmen. Die Bank Coop ist eine unabhängig
geführte Retailbank mit Präsenz in allen Landesteilen, die ihre
Ein zunehmend grösserer Beitrag vom operativen Ergebnis
Tätigkeit mit insgesamt 33 Geschäftsstellen auf Städte und Ag-
stammt aus dem Handelsgeschäft. Neben Devisen-, Sorten-
glomerationen im Wirtschaftsraum Schweiz konzentriert. Der
und Wertschriftentransaktionen im Auftrag von Kunden nimmt
Personalbestand im Stammhaus Basler Kantonalbank beträgt
auch der Eigenhandel in diesen Instrumenten eine wichtige
per 31.12.2007 teilzeitbereinigt 710 Mitarbeitende (Vorjahr
Funktion ein. Dabei konnte in den letzten Jahren insbesondere
687); davon waren 50 Auszubildende (Auszubildende zu
das Angebot an derivativen Finanzinstrumenten und an struk-
50% gerechnet).
turierten Produkten für die Kundschaft, wo die Basler Kantonalbank und ihre Tochtergesellschaft BKB Finance Ltd., Guern-
Die Ertragsstruktur der Basler Kantonalbank ist breit diversifi-
sey, als Emittenten fungieren, beträchtlich ausgebaut werden.
ziert. Die Haupteinnahmequelle mit einem Anteil von 47,3%
(Vorjahr 46,5%) am Betriebsertrag bildet nach wie vor das
Risikomanagement
Zinsdifferenzgeschäft. Daneben steuern das Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft 28,7% (Vorjahr 29,7%) und das
Für die Beschreibung des Risikomanagements im Stammhaus
Handelsgeschäft 12,8% (Vorjahr 12,9%) zum Betriebsertrag
Basler Kantonalbank verweisen wir auf den Anhang zur Kon-
bei. Der Rest von 11,2% (Vorjahr 10,9%) stammt von den diver-
zernrechnung.
128
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Stammhaus
Die vorne aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsgrund-
abgeschrieben. Eine Zuschreibung erfolgt bis höchstens zum
sätze des Konzerns gelangen auch für den statutarischen Ein-
Anschaffungswert, sofern der unter den Anschaffungswert ge-
zelabschluss des Stammhauses Basler Kantonalbank zur An-
fallene Wert in der Folge wieder steigt. Bei nicht kotierten
wendung. Im Gegensatz zum Konzernabschluss kann der Ein-
Gesellschaften erfolgt eine Zuschreibung nur, wenn sie nach-
zelabschluss stille Reserven enthalten.
haltig ist und CHF 500 000.– übersteigt. Die Verbuchung der
Zuschreibung erfolgt über den «Beteiligungsertrag».
Eigene Schuld- und Beteiligungstitel
Änderungen der Bilanzierungs- und
Der Bestand an eigenen Anleihen, Kassenobligationen und
Bewertungsgrundsätze
eigenen Partizipationsscheinen (PS) wird im Einzelabschluss
nicht mit den entsprechenden Passivpositionen bzw. dem Eigen-
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben für das
kapital verrechnet. Die Dividendenzahlungen sowie die Wie-
abgeschlossene Rechnungsjahr gegenüber dem Vorjahr, mit
derveräusserungserfolge der eigenen PS sind im «Erfolg aus
Ausnahme der Bestimmungen, wonach die börsenkotierten Be-
dem Handelsgeschäft» enthalten.
teiligungen neu zum Jahresendkurs und nicht mehr zum durchschnittlichen Börsenkurs der letzten 200 Handelstage bewer-
Reserven für allgemeine Bankrisiken
tet werden, keine Änderung erfahren.
Im statutarischen Einzelabschluss des Stammhauses Basler
Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing)
Kantonalbank werden die Reserven für allgemeine Bankrisi-
Die Bank hat die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und das
ken als eigene Position in der Bilanz ausgewiesen. Ihre Bil-
Back Office des Wertschriftenbereiches an die Sourcag AG,
dung und ihre Auflösung erfolgen jeweils über den «ausser-
Münchenstein, ausgelagert. Dabei handelt es sich um ein Dienst-
ordentlichen Aufwand» bzw. den «ausserordentlichen Ertrag».
leistungszentrum, an welchem die Basler Kantonalbank und
Reserve für eigene Beteiligungstitel
sind. Der Betrieb des Rechenzentrums und die Entwicklung
die Basellandschaftliche Kantonalbank zu je 50% beteiligt
der eingesetzten Bankanwendungen werden auf der Basis
Unter der «Reserve für eigene Beteiligungstitel» werden diejeni-
eines detaillierten Service Level Agreements (SLA) durch die
gen Eigenkapitalanteile bilanziert, die der Sicherstellung der ei-
Real Time Center AG (RTC), Bern, wahrgenommen. Die Basler
genen Beteiligungspapiere in den Finanzanlagen dienen. Eine
Kantonalbank ist an diesem Informatik-Verbund mit 12,6% be-
Bildung oder Auflösung dieser Bestände erfolgt jeweils durch
teiligt.
Umbuchung aus den «Reserven für allgemeine Bankrisiken».
Im Rahmen dieser Outsourcing-Lösung gehen keine KundenBeteiligungen
daten ins Ausland. Sämtliche Mitarbeitende der erwähnten
Dienstleister sind in Bezug auf alle Daten dem Geschäftsge-
Beteiligungen werden zum Anschaffungswert abzüglich be-
heimnis der Bank und dem Bankgeheimnis unterstellt. Die Vor-
triebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen bilanziert.
schriften gemäss EBK-Rundschreiben 99/2, «Auslagerung von
Eine Abschreibung wird als betriebswirtschaftlich notwendig
Geschäftsbereichen», in der aktuellen Fassung vom 29.6.2005
beurteilt, wenn der Buchwert über dem anteiligen Eigenkapi-
werden vollumfänglich eingehalten.
tal der Beteiligungsgesellschaft liegt oder sonstige Anzeichen
einer Wertbeeinträchtigung am Bilanzstichtag vorliegen. Ein
allfälliger im Anschaffungswert enthaltener Mehrwert (Goodwill) wird bei Beteiligungen, die in der Konzernrechnung vollkonsolidiert werden, wie im Konzernabschluss behandelt. Unbedeutende Beteiligungen werden generell sofort im Jahre des
Erwerbs via «Abschreibungen auf dem Anlagevermögen» voll
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
129
Informationen zur Bilanz
Angaben zu den eigenen Beteiligungstiteln in den Finanzanlagen
Anfangsbestand
Kauf
Verkauf
Abschreibungen
Aufwertungen
Endbestand
2007
Anzahl
2007
Buchwert
1000 CHF
2006
Anzahl
2006
Buchwert
1000 CHF
100 000
–
–100 000
–
–
10 998
–
–10 998
–
–
–
–
100 000
–
–
–
100 000
–
10 998
–
–128
128
10 998
–
Sonstige Aktiven und Passiven sowie positive und negative Wiederbeschaffungswerte
Sonstige Aktiven und Passiven
Ausgleichskonto
Aktivierte Gründungs-, Kapitalerhöhungs- und Organisationskosten
Indirekte Steuern
Abwicklungskonti/Durchlaufkonti
Arbeitgeberbeitragsreserve
Übrige Sonstige Aktiven und Passiven
Total Sonstige Aktiven und Passiven
Wiederbeschaffungswerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Kontrakte als Eigenhändler
• Handelsbestände
• Bankenbuch
• Bilanzstrukturmanagement
Kontrakte als Kommissionär
Total Wiederbeschaffungswerte aus derivativen Finanzinstrumenten
31.12.2007
Aktiven
1000 CHF
31.12.2007
Passiven
1000 CHF
31.12.2006
Aktiven
1000 CHF
31.12.2006
Passiven
1000 CHF
34 639
–
934 312
65 710
10 328
6 931
1 051 920
–
–
309
002
–
501
812
–
–
953
923
206
893
975
36 452
–
15 776
37 492
–
2 697
92 417
657 450
–
32 481
–
689 931
392 217
–
63 714
–
455 931
367 375
–
31 494
–
398 869
31.12.2007
Forderungsbetrag bzw.
Buchwert
1000 CHF
31.12.2007
davon
beansprucht
31.12.2006
davon
beansprucht
1000 CHF
31.12.2006
Forderungsbetrag bzw.
Buchwert
1000 CHF
–
504 868
–
634 319
1 139 187
–
–
214 000
–
50 140
264 140
–
–
481 687
–
550 820
1 032 507
–
–
275 000
–
85 118
360 118
–
653 876
–
70 457
–
724 333
21
81
4
106
404
13
11
7
437
Verpfändete oder abgetretene Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt
Forderungen aus Geldmarktpapieren
Hypothekarforderungen
Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen
Finanzanlagen
Total verpfändete Aktiven
Total Akiven unter Eigentumsvorbehalt
130
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
1000 CHF
Darlehens- und Pensionsgeschäfte mit Wertschriften
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
133 908
67 635
–
–
–
–
–
–
161 168
36 767
68 484
45 171
Forderungen aus Barhinterlagen im Zusammenhang mit Securities Borrowing und
Reverse-Repurchase-Geschäften
Verpflichtungen aus Barhinterlagen im Zusammenhang mit Securities Lending und
Repurchase-Geschäften
Im Rahmen von Securities Lending ausgeliehenen oder von Securities Borrowing als Sicherheiten
gelieferten sowie von Repurchase-Geschäften transferierten Wertschriften im eigenen Besitz
• davon bei denen das Recht zur Weiterveräusserung oder Verpfändung uneingeschränkt
eingeräumt wurde
Im Rahmen von Securities Lending als Sicherheiten oder von Securities Borrowing geborgten sowie
von Reverse-Repurchase-Geschäften erhaltenen Wertschriften, bei denen das Recht zur Weiterveräusserung
oder Weiterverpfändung ungeschränkt eingeräumt wurde
• davon weiterverpfändete oder weiterverkaufte Wertschriften
Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken und andere
Risiken / Reserven für allgemeine Bankrisiken
Stand
31.12.
2006
Zweckkonforme
Verwendung
Änderung
der Zweckbestimmung
(Umbuchungen)
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
Rückstellungen für latente Steuern
Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallund andere Risiken
Wertberichtigungen und Rückstellungen für
Ausfallrisiken (Delkredere- und Länderrisiken) 1)
285
Wertberichtigungen und Rückstellungen für andere
Geschäftsrisiken 2)
39
Restrukturierungsrückstellungen
Rückstellungen aus Vorsorgeverpflichtungen
Übrige Rückstellungen
Total Wertberichtigungen und Rückstellungen
325
Abzüglich: mit den Aktiven direktverrechnete
Wertberichtigungen
–15
Total Wertberichtigungen und
Rückstellungen gemäss Bilanz
309
Reserven für allgemeine Bankrisiken 3)
1 363
1)
2)
3)
Wiedereingänge,
überfällige
Zinsen,
Währungsdifferenzen
1000 CHF
Neubildungen
zu Lasten
Erfolgsrechnung
Auflösungen
zu Gunsten
Erfolgsrechnung
Stand
31.12.
2007
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
–
–
958
– 5 667
1 895
63 868
– 52 977
293 077
051
–
–
–
009
– 2 691
3 567
–
– 548
– 53 525
39 379
–
–
30 000
362 456
– 8 358
–
1 895
30 000
97 435
933
–
–
–
–
–
–18 099
076
552
–
–
10 998
–
–
102 500
–
344 357
1 477 050
Es bestehen Pauschalwertberichtigungen im Umfang von 54,8 Mio. CHF (Vorjahr 52,8 Mio. CHF).
Davon entfallen 18,1 Mio. CHF auf direkt mit den Aktiven verrechneten Wertberichtigungen. Die restlichen 21,3 Mio. CHF betreffen
Rückstellungen, welche zur Abdeckung von am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken (Bsp. Prozessrisiken) dienen.
Die Basler Kantonalbank ist im Kanton Basel-Stadt und bei der direkten Bundessteuer nicht steuerpflichtig. Bei der Steuerberechnung für
die ausserkantonalen Standorte gelten die Reserven für allgemeine Bankrisiken als versteuert.
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
131
Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen
Unter dem Namen «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» besteht mit Sitz in Basel eine Stiftung, welche die berufliche Vorsorge im
Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen für die Mitarbeitenden des Konzerns BKB, mit dieser wirtschaftlich oder finanziell
eng verbundenen Unternehmen sowie für deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod und
Invalidität bezweckt. Damit sind alle Mitarbeitenden des Stammhauses der Basler Kantonalbank und ab 1.1.2006 auch diejenigen der
Tochtergesellschaft Bank Coop in der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» versichert.
Die «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» ist eine Kasse mit Leistungsprimat und einem leistungsorientierten Vorsorgeplan, womit für
die Vorsorgeeinrichtung jeweils per 1.1. versicherungstechnische Bewertungen durch unabhängige Experten durchgeführt werden. Die
ordentlichen Beiträge der Arbeitnehmer betragen 5,5%, jene des Arbeitgebers 12% des versicherten Jahreslohns und werden der Pensionskasse von den Konzerngesellschaften monatlich überwiesen.
Verpflichtungen gegenüber der Pensionskasse der Basler Kantonalbank
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
26 722
5 865
20 857
Arbeitgeberbeitragsreserve (AGBR)
Der Konzern BKB wendet die neuen Vorschriften Swiss GAAP FER 16 an.
Vorsorgeeinrichtung
1)
31.12.2007
Nominalwert
31.12.2007
Verwendungsverzicht
31.12.2007
Bilanz
31.12.2006
Bilanz
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
1000 CHF
10 328
–
10 328
11 206
2007
Ergebnis aus
AGBR im Personalaufwand 1)
1000 CHF
878
2006
Ergebnis aus
AGBR im Personalaufwand 1)
1000 CHF
540
Einschliesslich im Ergebnis aus Arbeitgeberbeitragsreserve enthaltene Einzahlung zur Erhöhung der AGBR.
Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Verpflichtung
Basierend auf dem Abschluss der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006 wurde beurteilt, ob aus einer allfälligen Überoder Unterdeckung ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung für den Konzern BKB besteht. Nach einer
detaillierten Beurteilung aller relevanten Faktoren kann festgehalten werden, dass keine wirtschaftlichen Auswirkungen für den Konzern BKB
existieren, und dass die «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006 vielmehr noch über freie Mittel von 10,1 Mio. CHF
(Vorjahr 1,1 Mio. CHF) verfügte.
31.12.2007 1)
31.12.2007
31.12.2006
Über- / Wirtschaftlicher Wirtschaftlicher
Unterdeckung
Anteil der
Anteil der
Organisation
Organisation
Vorsorgeeinrichtung mit Überdeckung
1)
1000 CHF
1000 CHF
10 120
–
Verändung zum
Vorjahr bzw.
erfolgswirksam
im Geschäftsjahr
1000 CHF
1000 CHF
–
1000 CHF
2007
Vorsorgeaufwand im
Personalaufwand
1000 CHF
2006
Vorsorgeaufwand im
Personalaufwand
1000 CHF
–
8 376
7 412
Auf die Periode
abgegrenzte
Beiträge
–
Diese Zahlen beziehen sich auf den Abschluss der «Pensionskasse der Basler Kantonalbank» per 31.12.2006.
132
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
Zusammensetzung des Gesellschaftskapitals
Zins und Fälligkeiten des Dotationskapitals
Zinssatz
in Mio. CHF
2008
3,200
3,800
3,970
3,360
4,205
2,270
4,550
3,100
3,750
2,900
2,950
Total
2009
2010
2011
Total
2012
2013
2014
10
10
10
10
10
10
20
20
25
10
8
15
30
46
204
20
20
25
10
8
15
30
30
40
35
23
30
46
46
–
Die nicht ausschüttbaren gesetzlichen Reserven betragen vor Gewinnverwendung 367 Mio. CHF.
Partizipationsscheinkapital Berichtsjahr
Partizipationsscheinkapital Vorjahr
Gesamtnominalwert
Stückzahl
Dividendenberechtigtes
Kapital
in Mio. CHF
in 1000
in Mio. CHF
50
53
5 900
5 900
50
52
Vom Grossen Rat besteht eine genehmigte Rahmenlimite bis 350 Mio. CHF zwecks Erhöhung des Dotationskapitals.
Die Rahmenlimite ist mit 204 Mio. CHF beansprucht (Vorjahr 216 Mio. CHF).
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
133
Nachweis des Eigenkapitals
Gesellschaftskapital
1000 CHF
Total Eigenkapital per 31. Dezember
Kapitalerhöhung/Reduktion
Andere Zuweisungen
Gewinnverwendung des Vorjahres
Jahresgewinn des Berichtsjahres
Total Eigenkapital per 31. Dezember
Andere Zuweisungen
Erwerb eigener Partizipationsscheine
Gewinnverwendung des Vorjahres
Jahresgewinn des Berichtsjahres
Total Eigenkapital per 31. Dezember
Kapitalerhöhung/Reduktion
Andere Zuweisungen
Verkauf eigener Partizipationsscheine
Gewinnverwendung des Vorjahres
Jahresgewinn des Berichtsjahres
Total Eigenkapital per 31. Dezember
2004
284 050
–14 950
Allgemeine
gesetzliche
Reserven
1000 CHF
Reserven
für allgemeine
Bankrisiken
1000 CHF
Reserve für
eigene
Beteiligungstitel
1000 CHF
Bilanzgewinn
1000 CHF
1000 CHF
330 284
1 029 000
–
87 366
–
– 75 358
69 990
81 998
– 71 191
85 507
99 302
1 730 700
–14 950
150 500
– 62 591
69 990
1 873 649
195 050
–
– 57 596
72 451
2 083 554
–14 950
102 500
–
– 58 791
85 507
2 197 820
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
32 988
28 095
19 027
24 319
65 146
20 971
150 500
12 767
2005
269 100
343 051
1 179 500
195 050
–10 998
10 998
11 867
2006
269 100
–14 950
354 918
1 363 552
10 998
102 500
10 998
–10 998
– 69 463
72 451
84 986
12 400
2007
254 150
367 318
1 477 050
–
Total
Eigenkapital
Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Organkredite
Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften
Forderungen aus Organkrediten
Siehe auch Kapitel «Corporate Governance».
Transaktionen mit nahestehenden Personen
Der Gesamtbetrag an noch nicht zurückbezahlten Forderungen an qualifiziert Beteiligten, Konzerngesellschaften, Organen und verbundenen
Gesellschaften beträgt 597,2 Mio. CHF (Zinssätze: 1,25% bis 12%; Laufzeiten bis 20.12.2016. Sicherheiten: Grundpfand, Wertschriften).
32,5 Mio. CHF sind gesichert, der Restbetrag ist ungedeckt. Ferner werden von den nahestehenden Personen Bankdienstleistungen wie Zahlungsverkehr und Wertschriftentransaktionen in Anspruch genommen. Sämtliche Forderungen, Verpflichtungen und Dienstleistungen wurden
zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
134
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften
Eventualverpflichtungen
Die Basler Kantonalbank bildet mit der Bank Coop eine Mehrwertsteuergruppe und haftet solidarisch für Mehrwertsteuerverbindlichkeiten
gegenüber der Steuerbehörde.
Treuhandgeschäfte
Treuhandanlagen bei Drittbanken
Treuhandanlagen bei Konzernbanken und verbundenen Banken
Treuhandkredite und andere treuhänderische Finanzgeschäfte
Total Treuhandgeschäfte
31.12.2007
1000 CHF
31.12.2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
1 311 506
–
–
1 311 506
926 873
–
–
926 873
384 633
–
–
384 633
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
22 914
5 515
441
32 110
60 980
28 400
5 582
363
24 610
58 955
– 5 486
– 67
78
7 500
2 025
2007
1000 CHF
2006
1000 CHF
Veränderung
absolut
159
–
28
–
648
835
349
25 092
–
11 746
–
37 187
–190
– 25 092
28
–11 746
648
– 36 352
102 500
30 000
488
132 988
195 050
–
–
195 050
– 95 550
30 000
488
– 62 062
Informationen zur Erfolgsrechnung
Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Devisenhandel
Sortenhandel
Edelmetallhandel
Wertschriftenhandel inkl. Absicherungen
Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft
Weitere Angaben zur Erfolgsrechnung
Ausserordentlicher Ertrag
Wiedereingänge abgeschriebener Forderungen
Auflösung von nicht mehr betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen 1)
Realisationsgewinn aus veräusserten Beteiligungen
Aktivierung Arbeitgeberbeitragsreserve 1)
Übriger betriebs- und periodenfremder Ertrag
Total ausserordentlicher Ertrag
Ausserordentlicher Aufwand
Zuweisung Reserven für allgemeine Bankrisiken 1)
Rückstellung für Informatik
Übriger betriebs- und periodenfremder Aufwand
Total ausserordentlicher Aufwand
1)
Im Vorjahr wurden nicht mehr betriebsnotwendige Rückstellungen aus Vorsorgeverpflichtungen von 25,1 Mio. CHF aufgelöst. Zudem
wurde die Arbeitgeberbeitragsreserve von 11,7 Mio. CHF über den ausserordentlichen Ertrag aktiviert. Gleichzeitig wurden im gleichen
Umfang Reserven für allgemeine Bankrisiken gebildet.
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus
135
Konzern BKB
per 1. 4. 2008
Konzernausschuss
Dr. Willi Gerster (Präsident)
Dr. Andreas C. Albrecht (Vizepräsident)
Hans Jakob Bernoulli
Bruno Mazzotti
Dr. Urs Wehinger
Konzerninspektorat
Felix Haenle
Konzernleitung
Hans Rudolf Matter (Vorsitz), Direktionspräsident Basler
Kantonalbank
Dr. Reto Erdin, GL Basler Kantonalbank
Urs Genhart, GL Basler Kantonalbank
Andreas Waespi, Direktionspräsident Bank Coop
Kurt H. Hercher, GL Bank Coop
Basler Kantonalbank
Bank Coop
Stammhaus Basler Kantonalbank
per 1. 4. 2008
Geschäftsleitung
Bereich Privatkunden
und Private Banking
Dr. Reto Erdin
Präsidialbereich
Hans Rudolf Matter
Private Banking Zürich
Hans Ringger*
Private Banking Basel
Dominik Galliker*
Generalsekretariat / Medienstelle/ IR
Dr. Michael Buess
Team Externe Vermögensverwalter / Devisen
Manfred Graber
Team
Stefan Durst
Team
Thomas Pfister
Risikokontrolle/ALM
Dr. Martin Fankhauser
Team Anlagekunden / Sales
Stefano Longo
Team
Christoph
Eberle
Team
Beat
Nesselbosch
Recht & Compliance
Dr. Christian Schöniger
Team Anlagekunden / Vermögensverwaltungsmandate
Ursula Soom
Team
Peter Bassler
CC Marketing**
Mathias von Wartburg
Team Stab/Kredite
Roman Seiler
CC Finanzen**
Dr. René Saluz
Team Trading Desk
CC Personal**
Joe Probst
* Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung
** Erbringen auch Leistungen für Bank Coop
Private Banking
Riehen
Simon Ganther
Externe Vermögensverwalter
Daniel Käser
Private Banking
Olten
Rainer Schmidlin
Bankrat
Bankratsausschuss
Audit Committee
Nominations- und Entschädigungsausschuss
Konzerninspektorat
Felix Haenle
Bankpräsident
Dr. Willi Gerster
Direktionspräsident
Hans Rudolf Matter
Bereich Firmenkunden und
Institutionelle
Urs Genhart
Bereich Handel
Thomas Greminger
Competence Center IT
Peter Gertsch
Privatkunden
Axel Kiefer
Kommerzkunden
Jörg Beer
Wertschriften / Aktien
Alfred Ritter
Distributed Application
Management
Markus Metzger
Marktleistungen
Matthias Wirz
KMU
Lukas Kroepfli
BKB-EasyTrading
Abraham Planner
IT Operations
Martin Bernhardt
Services
Markus Schneider
Immobilienkunden
Yves Grütter
Zinsen
Beat Schlegel
Core Application
Management
Christof Welte
Business- & Managementsupport
Reto Däster
Institutionelle
Dieter Bloch
Devisen
Wolfgang Jakob
Account & Project
Management
Dr. Harald Bader
Credit Management
Doriano Rota
Handel Support
Jean-Pierre Bärtschi
Corporate Services
Urs Rio Aellen
Strategy, IT-Planung
& Prozesse
Dr. Lionel Pilorget
Bank Coop
per 1. 4. 2008
Verwaltungsrat
Konzerninspektorat
Felix Haenle
Präsident
des Verwaltungsrates
Dr. Willi Gerster
Vorsitzender der
Geschäftsleitung
Andreas Waespi
Präsidialbereich
Andreas Waespi
Vertrieb
Sandra Lienhart
Kredite und Produktion
Kurt H. Hercher
Generalsekretariat/
Medien
Natalie Waltmann
Vertriebsmanagement
Michael L. Baumberger
Managementsupport
Dr. Michael Albrecht
Strategische Projekte
Dr. Frank Behner
Vertriebssupport
Anja R. Peter
Firmenkunden
Thomas Grüdl
Recht und Compliance
Karl Schmid
Region Nordwestschweiz
Fabian Wetter
Credit Office
Thomas Rüdin
Handel
Rolf Konrad
Region Zürich / Ostschweiz
Hans Haessig
Recovery
Urs Köppel
Institutionelle Kunden
Andreas Hinck
Region Mittelland
Peter Hofer
Kreditverarbeitung
Werner Schneider
Asset Management
Martin Voelkle
Region Romandie
Andreas Hügin
Operations
Alfonso Ordonez
Region Ticino
Stefano Giulieri
Services
Stefan Keller
CC Marketing
Mathias von Wartburg
CC Finanzen
Dr. René Saluz
CC Personal
Joe Probst
Standorte Basler Kantonalbank
+41
+41
+41
+41
+41
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
266
266
266
266
266
33
25
30
33
20
33
96
00
66
20
Standorte Basel und Riehen
BKB-Aeschen, Aeschenvorstadt 41
BKB-Bahnhof SBB, Centralbahnstrasse 16
BKB-Brausebad, Spalenring 150
BKB-Breite, Zürcherstrasse 131
BKB-Burgfelderplatz, Missionsstrasse 86
BKB-Claraspital, Kleinriehenstrasse 30
BKB-Gundeldingen, Güterstrasse 265
BKB-Güterstrasse, Güterstrasse 116
BKB-Kasse Muttenz, Rothausstr. 61/ Bau 905
BKB-Kleinhüningen, Wiesenplatz / Färberstrasse 1
BKB-Klybeck, Klybeckstrasse 70
BKB-Kongresszentrum, Messeplatz 21
BKB-Neubad, Neuweilerplatz 1
BKB-Riehen Dorf, Schmiedgasse 15
BKB-Riehen Rauracher, In den Neumatten 63
BKB-Rosental, Schwarzwaldallee 215
BKB-Spiegelgasse, Spiegelgasse 2
BKB-Steinen, Steinenvorstadt 34
BKB-Voltaplatz, Gasstrasse 1
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
+41
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 61
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
266
27
30
26
26
26
27
26
33
34
27
26
26
26
27
27
34
25
26
28
66
18
11
22
55
30
33
88
20
77
44
66
77
33
22
40
55
88
22
Private Banking
Basel, Brunngässlein 3, Postfach, 4002 Basel
Riehen, Im Singeisenhof 9, Postfach 412, 4125 Riehen 1
Olten, Cityhof, Baslerstrassse 47, Postfach 232, 4603 Olten
Zürich, Stockerhof, Stockerstrasse 23, Postfach 1595, 8027 Zürich
+41
+41
+41
+41
( 0 ) 61
( 0 ) 61
( 0 ) 62
(0)44
266
266
206
283
33
30
84
41
55
81
84
48
Basler Kantonalbank, Hauptsitz
Spiegelgasse 2
Postfach
4002 Basel
[email protected], www.bkb.ch
Weitere Bancomaten in Basel
Badischer Bahnhof, Schwarzwaldallee 200
Bahnhof SBB, RailCity, Güterstrasse 115
Barfüsserplatz, Tramhaltstelle
Bethesda-Spital, Gellertstrasse 144
Coop City, Gerbergasse 4
Coop City Pfauen, Freie Strasse 75
Dosenbach, Greifengasse 23
Telefon
Telefax
BKB-Lady-Consult
BKB-Seniorenberatung
BKB-cantophone
Felix Platter-Spital, Burgfelderstrasse 101
Grand Casino Basel, Flughafenstrasse 225
Universitätsspital, Petersgraben
Merian-Iselin-Spital, Föhrenstrasse 2
Messe Basel, Messeplatz 2
Uni-Bibliothek, Schönbeinstrasse 18/20
UPK, Ökonomiegebäude, Friedrich-MiescherStrasse
Standorte
141
Standortleiterinnen und -leiter Basel und Riehen
BKB-Aeschen
BKB-Bahnhof SBB
BKB-Brausebad
BKB-Breite
BKB-Burgfelderplatz
BKB-Claraspital
BKB-Güterstrasse
BKB-Gundeldingen
BKB-Kleinhüningen
BKB-Klybeck
BKB-Kongresszentrum
BKB-Kasse Muttenz
BKB-Neubad
BKB-Riehen-Dorf
BKB-Riehen-Rauracher
BKB-Rosental
BKB-Spiegelgasse
BKB-Steinen
BKB-Voltaplatz
Thomas Gisler
Daniel Bovet
Stephan Finkbeiner
Francis T. Zehnder
Yvonne Ruder
Corinne Schäfer
Urs Hugo
Oliver Herzog
Christian Stoehr
Nadia Da Rozze
Martin Güttinger
Clemens Nassal
Peter Tschümperlin
Urs Flückiger
Roland Born
Leo Meienhofer
Felix Waelchli
Sandro Dürrenberger
Nadia Da Rozze
Leiter Private Banking
Basel
Riehen
Olten
Zürich
Dominik Galliker
Simon Ganther
Rainer Schmidlin
Hans Ringger
142
Standorte
Basel
21
15
10
19
16
17
11
7
12
6
1
4
5
2 20
18
3
14
13
9
8
Standorte Basler Kantonalbank
1 BKB-Hauptsitz/Spiegelgasse
Spiegelgasse 2
6 BKB-Burgfelderplatz
Missionsstrasse 86
11 BKB-Klybeck
Klybeckstrasse 70
16 BKB-Riehen Rauracher
In den Neumatten 63
2 BKB-Aeschen
Aeschenvorstadt 41
7 BKB-Claraspital
Kleinriehenstrasse 30
12 BKB-Kongresszentrum
Messeplatz 21
17 BKB-Rosental *
Schwarzwaldallee 215
3 BKB-Bahnhof SBB
Centralbahnstrasse 16
8 BKB-Gundeldingen
Güterstrasse 265
13 BKB-Kasse Muttenz *
Rothausstrasse 61/Bau 905
18 BKB-Steinen
Steinenvorstadt 34
4 BKB-Brausebad
Spalenring 150
9 BKB-Güterstrasse
Güterstrasse 116
14 BKB-Neubad
Neuweilerplatz 1
19 BKB-Voltaplatz
Gasstrasse 1
5 BKB-Breite
Zürcherstrasse 131
BKB-Private Banking
20 BKB-Private Banking Basel
Basel
Brunngässlein 3
10 BKB-Kleinhüningen
Wiesenplatz/Färberstrasse 1
21 BKB-Private Banking Riehen
Riehen
Im Singeisenhof 9
15 BKB-Riehen Dorf
Schmiedgasse 15
BKB-Private Banking Zürich
Vertretung Zürich
Stockerhof
Stockerstrasse 23
* Nur für Werksangehörige
zugänglich.
BKB-Private Banking
Mittelland
Vertretung Olten
Cityhof
Baslerstrassse 47
Standorte
143
Geschäftsstellen Bank Coop
Bank Coop, Hauptsitz
Dufourstrasse 50
40 02 Basel
Telefon +41 ( 0 ) 61 286 21 21
www.bankcoop.ch
Geschäftsstellen
50 01 Aarau, Hintere Vorstadt 8
40 02 Basel, Aeschenplatz 3
4018 Basel, Güterstrasse 190
6501 Bellinzona, Piazza Nosetto 3
3011 Bern, Amthausgasse 20
2501 Biel/ Bienne, Bahnhofstrasse 33
5201 Brugg, Neumarkt 2
2301 La Chaux-de-Fonds, 30, avenue Léopold-Robert
70 02 Chur, Masanserstrasse 17
280 0 Delémont, 10, rue de la Maltière
170 0 Fribourg, 35, rue de Romont
1204 Genève, 6/8, place Longemalle
8645 Rapperswil-Jona, Zentrum Eisenhof, Allmeindstrasse 17
10 03 Lausanne, 21, rue St-Laurent
6601 Locarno, Via Trevani 3
690 0 Lugano, Viale C. Cattaneo 17A
6901 Lugano, Piazza Cioccaro 3
60 02 Luzern, Morgartenstrasse 5
20 01 Neuchâtel, 3, rue du Temple-Neuf
4603 Olten, Kirchgasse 9
8201 Schaffhausen, Vordergasse 54
1951 Sion, 46, place du Midi
450 0 Solothurn, Westbahnhofstrasse 1
90 01 St. Gallen, Vadianstrasse 13
360 0 Thun, Bälliz 59
180 0 Vevey, 15, avenue Général-Guisan
8620 Wetzikon, Bahnhofstrasse 126
840 0 Winterthur, Einkaufszentrum am Stadtgarten, Bankstrasse 8
140 0 Yverdon-les-Bains, 4/6, rue du Casino
6304 Zug, Alpenstrasse 9
80 01 Zürich, Uraniastrasse 6
8050 Zürich Oerlikon, Franklinstrasse 14
8055 Zürich Wiedikon, Birmensdorferstrasse 308
Weitere Bancomaten
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463 10 22
Impressum
Basler Kantonalbank
Generalsekretariat:
Dr. Michael Buess
Competence Center Marketing:
Elena Hecht
Spiegelgasse 2
Postfach
CH - 4002 Basel
Telefon +41 ( 0 ) 61 266 33 33
Telefax +41 ( 0 ) 61 266 25 96
[email protected]
www.bkb.ch
Fotografie
Andri Pol, Weggis
Pablo Wünsch Blanco, Basel (Seite 21, 50 – 55)
Partnerschaftsgeschichten
Sarah Jäggi, Zürich
Konzept und Gestaltung
New Identity Ltd., Basel
Lithografie
Roger Bahcic, Zürich
Druck
Birkhäuser + GBC AG, Reinach
Copyright
© 2008 Basler Kantonalbank
Für die Fotografien © bei den Fotografen
Die Basler Kantonalbank dankt allen Mitwirkenden für ihre Mitarbeit
am diesjährigen Geschäftsbericht.
HHF architekten, Basel, www.hhf.ch
Hedi und Michael Engel
Skyguide – Swiss Air Navigation Services Ltd., www.skyguide.ch
MFGZ – Motorfluggruppe Zürich, www.mfgz.ch
crossklinik, www.crossklinik.ch
Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde, Allschwil,
www.blindenhundeschule.ch
Doris und René Levy
Gedruckt auf RecyStar, 100% Recyclingpapier.
Basler Kantonalbank, Hauptsitz
Spiegelgasse 2
Postfach
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Telefon +41 (0)61 266 33 33
Telefax +41 (0)61 266 25 96
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www.bkb.ch
604017 2.8 03.08
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