Die Soziale Lage von Migrationsfamilien in

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Die Soziale Lage von Migrationsfamilien in Westdeutschland – (auch) ein Produkt heterogener Migrationswege
BZgA-Städte-Studie
„frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
10. Internationale Konferenz „Migration and Family“
10. Juni 2010, Basel
Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Heike Klindworth
Sozialwissenschaftliches Frauen‐ForschungsInstitut Freiburg (SoFFI F.)
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Probleme standardisierter Erhebungen bei
Migrantinnen
•
•
•
•
Stichprobe und Zugang
Repräsentativität
Heterogenität der Grundgesamtheit
Kultursensivität
Æ Es gibt wenige standardisierte Untersuchungen und wenig
Auswertungen großer, repräsentativer Datensätze nach
Migrationsgruppen und nach Geschlecht
Æ Ergebnisse liegen vor aus der BZgA-Studie „ Familienplanung
und Migration im Lebenslauf“
BZgA-Städte-Studie
„frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Institut für Soziologie
‐ Prof. Dr. W. Essbach ‐
Bundeszentrale
für gesundheitliche
Aufklärung
Sozialwissenschaftliches
FrauenForschungsInstitut
‐ Prof. Dr. C. Helfferich ‐
Frauen mit türkischem und mit osteuropäischem (ehemalige GUSStaaten) Hintergrund
befragt in vier Städten (Berlin, Nürnberg, Oberhausen und Stuttgart)
Westdeutschlands
Standardisierte Befragung / qualitativ: Einzelinterviews +
Gruppendiskussionen + Experteninterviews
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Stichprobe und Befragungsinhalt
ƒ n=2513 Telefoninterviews mit standardisiertem Fragebogen
ƒ auch türkische / russische Übersetzung und türkisch‐ / russischsprachige Interviewerinnen, CATI (Durchführung: TNS Emnid)
• Zufallsstichprobe aus den Einwohnermelderegistern der beteiligten Städten, altersquotiert
türkischer Migrationshintergrund
osteuropäischer
Migrationshintergrund
ohne Migrationshintergrund
n=842
n=832
n=839
¼ Fragebogeninhalt: Reproduktiver Lebenslauf mit Eckdaten
Migrationsgeschichte, Kinderwunsch, Schwangerschaftsabbruch, Verhütung, aktuelle Lebenssituation, Bildungsabschlüsse in Deutschland und im Herkunftsland (und ihre Anerkennung)
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Fragestellungen
(1) Welche Frauen kamen/kommen mit welchem Familienbezug
und welcher Bildung nach Deutschland?
(2) Wie entwickeln sich Bildungschancen und Familienprozesse in
Deutschland? Gibt es Unterschiede nach Bildung?
(3) Was ändert sich in der 2. Generation?
(definiert als Personen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland
geboren wurden oder als Kind unter 12 J. zugewandert sind)
Fazit: Bildungs-, Familien- und Migrationsbiografie wirken
zusammen und erzeugen unter den gegeben
Bedingungen der Zuwanderungspolitik
Benachteiligungen.
Definition: Migrationshintergrund nach dem Kriterium: Geburtsland der
Befragten bzw. von mindestens einem Elternteil (Mikrozensus 2005)
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
(1) Welche Frauen kamen?
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Welche Frauen kamen?
Die Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in der 1.
Generation
Sie kamen zu 58% als nachgezogene Ehefrau, zu 34 % als
nachgezogenes Kind.
Sie kamen jung (Altersgipfel bei 19 bis 24 Jahren), verheiratet und
kinderlos.
Sie kamen überwiegend mit einer niedrige Qualifikation. 73% hatten
keine Berufsausbildung als sie zuwanderten.
Die aktuelle Zuwanderung von türkischen Frauen betrifft fast
ausschließlich Heiratsmigration junger Frauen. Dies ist das einzige
„Tor“ für die türkische Zuwanderung nach Deutschland.
73% der befragten Frauen unter 35 Jahre waren als Heiratsmigrantin
gekommen.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Welche Frauen kamen?
Die Frauen mit osteuropäischem Migrationshintergrund in
der 1. Generation
Sie kamen Ende der 80er und in den 90er Jahren mit einem
absoluten Gipfel zu Beginn der 90er Jahre. Die
Zuwanderungswelle ist stark zurückgegangen.
Sie kamen zu 44% über Aussiedlerstatus
Sie kamen in unterschiedlichem Alter
Sie kamen vielfach mit ihren Angehörigen (Mann, Kinder, Eltern).
Sie kamen mit einer hohen Qualifikation, die aber überwiegend in
Deutschland nicht anerkannt wurde. 63% hatten einen
Ausbildungsabschluss als sie kamen.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Welche Frauen kamen?
Familienstatus der 1. Generation bei Zuwanderung
nach Herkunftsgruppe (in %)
100%
0
3,4
27
39,3
75%
12
nicht verheiratet,
kinderlos
50%
25%
nicht verheiratet und
Kinder
verheiratet und Kinder
61
43
verheiratet, keine Kinder
14,3
0%
türkische Frauen (n=482)
osteuropäische Frauen
(n=677)
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Welche Frauen kamen?
Bildungsstatus der 1. Generation nach Herkunftsgruppe (in %)
100%
80%
60%
1,3
7,1
1
19
9,8
35,5
Sonstiges
Hochschulabschluss
1,5
Lehre oder schulische
Ausbildung
Anlernausbildung
45,2
40%
61,3
1,5
5,5
20%
11,3
0%
türkische Frauen
Osteuropäische
Frauen
noch in Ausbildung
keine Ausbildung
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Welche Frauen kamen?
• Die Unterschiede sind auf die unterschiedlichen
zuwanderungspolitische Regelungen zurückzuführen:
• Heiratsmigration und Aussiedlung sind die wichtigsten
„Tore“ nach Deutschland.
• Weitere Unterschiede:
• Rechtlicher Status als „Deutsch“ für Aussiedler/innen
• Sprache
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
(2) Entwicklung in Deutschland?
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Die Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in der 1.
Generation
Sie bekamen jung ihr erstes Kind in Deutschland. Sie hatte
mehrheitlich weder eine Ausbildung abgeschlossen, noch
waren sie vor dem ersten Kind erwerbstätig.
Die Frauen mit osteuropäischem Migrationshintergrund in
der 1. Generation
Sie bekamen jung ihr erstes Kind im Herkunftsland. Wenn sie es
in Deutschland bekamen, waren sie etwas älter, aber
verglichen mit deutschen Frauen immer noch jung. Sie hatten
häufiger eine Ausbildung abgeschlossen und waren
erwerbstätig gewesen.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Alter bei der Heirat und bei der Geburt des ersten Kindes –
die 1. Generation
Türkische
Frauen
Osteurop.
Frauen
Frauen ohne
MH
Alter bei 1. Heirat
20,6
22,2
26,3
Alter bei 1. Kind
22,8
23,6
27,8
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Abschluss einer Ausbildung vor dem ersten Kind („Einhalten der
Sequenz“) – die 1. Generation (in %)
100
92,7
91,4
78,1
70,6
75
50
42,8
42,4
25
0
türkische Frauen
(n=837)
osteuropäische Frauen
(n=829)
westdeutsche Frauen
(n=838)
abgeschlossene Berufsausbildung a) vor Geburt des 1. Kindes oder b) und bis heute kinderlos
Erwerbstätigkeit vor Geburt des 1. Kindes
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Generell gilt für alle Frauen in allen drei Herkunftsgruppen und in
den Migrationsgruppen für die 1. und die 2. Generation:
Bildung hat eine große differenzierende Bedeutung
Je niedriger die Bildung
-
desto früher kommt das 1. Kind
desto mehr Kinder werden gewünscht
desto mehr Kinder werden geboren
desto seltener wurde eine Berufsausbildung abgeschlossen,
bevor das 1. Kind kam...
...und umgekehrt.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Einfluss von Bildung
Mit der Bildung geht in den Migrationsgruppen die insgesamt
gewünschte bzw. vorstellbare Kinderzahl zurück (Mittelwert)
3
2,5
2
2,8
2,6
2,2
2,6
2,5
2,3
1,5
2
1,9
2,2
1
0,5
0
türkische Frauen
(n=466,223,130)
osteuropäische Frauen
(n=124,356,326)
niedrige Schulbildung
mittlere Schulbildung
westdeutsche Frauen
(n=88,270,467)
höhere Schulbildung
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Einfluss von Bildung
Gerade diejenigen mit einer niedrigen Schulbildung halten seltener die
Sequenz ein (Anteil derjenigen, die Sequenz einhalten in %)
96,7 93,7
100
85
83,1
77,2
75
75
58,5
61,9
50
24,6
25
0
türkische Frauen
(n=467,224,130)
niedrige Schulbildung
osteuropäische Frauen
(n=126,359,334)
mittlere Schulbildung
westdeutsche Frauen
(n=88,274,475)
höhere Schulbildung
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Das Problem der türkischen Frauen:
Sie sind häufig niedrig qualifiziert und gründen in Deutschland
früh eine Familie, bevor sie eine Ausbildung abgeschlossen
haben. Haben sie Chancen, sich später noch neu zu
qualifizieren? Sie müssten Familie und Ausbildung
vereinbaren.
Das Problem der osteuropäischen Frauen:
Sie sind höher qualifiziert und haben häufiger schon Kinder,
wenn sie nach Deutschland kommen. Ihre
Ausbildungsabschlüsse werden aber nicht anerkannt. Haben
sie die Chance, sich neu- oder nachzuqualifizieren? Sie
müssten Familie und Ausbildung vereinbaren und/oder eine
(weitere) Geburt aufschieben.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
Eine Neu- oder Nachqualifikation ist in beiden Gruppen schwer,
besonders schwer aber für türkische, niedrig qualifizierte
Frauen.
Frauen, die keine Ausbildung vor dem 1. Kind abgeschlossen hatten: Anteil
dejenigen, die zum Befragungszeitpunkt ohne Ausbildung waren
Türkische
Frauen
Osteuropäische Frauen
1. Generation
87%
45%
2. Generation
63%
50%
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Entwicklung in Deutschland?
In beiden Migrationsgruppen widerspricht in der 1. Generation
das Muster
• „frühe Mutterschaft“
dem normativ verankerten Konzept
• „erst Ausbildung, dann Kind“
Die Migratinnen „halten die Sequenz nicht ein“. Vereinbarkeit von
Ausbildung (und insbesondere Basisqualifikation für niedrig
Qualifizierte!) wird nicht ausreichend gefördert.
Wiedereinstiegsprogramme reichen nicht aus.
Niedrige Bildung und frühe Familiengründung verstärken sich
wechselseitig.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
(3) Die 2. Generation
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Die 2. Generation
In beiden Migrationsgruppen auf unterschiedlichem Niveau gilt
für die 2. Generation: Die Frauen der 2. Generation
• haben ein höheres Niveau anerkannter
Ausbildungsabschlüsse
• das Alter bei der Heirat und bei der 1. Geburt steigt
• eine Ausbildung wird deutlich häufiger abgeschlossen, bevor
das 1. Kind kommt
• weniger Kinder werden geboren
• (und sie beginnen häufiger vor dem 1. Kind mit Verhütung).
• Bildungs- und Generationseffekte überlagern sich.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Die 2. Generation
Schulbildung nach Migrationshintergrund – die 1. und 2.
Generation im Vergleich (in %)
100%
10,7
23
75%
38,3
22,3
51,4
56,8
34,7
50%
47,1
67
29,7
32,7
25%
42,3
14,6
18,9
1. Generation
(n=671)
2. Generation
(n=148)
10,5
0%
1. Generation
(n=476)
2. Generation
(n=326)
türkische Frauen
niedrig
osteuropäische Frauen
mittel
n= 838
westdeutsche
Frauen
hoch
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Die 2. Generation
Alter bei der Heirat und bei der Geburt des ersten Kindes –
die 2. Generation
Türkische
Frauen
Osteurop.
Frauen
Frauen ohne
MH
Alter bei 1. Heirat
21,6
23,5
26,3
Alter bei 1. Kind
24,0
24,4
27,8
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Die 2. Generation
Bildung geht in der türkischen Gruppe in beiden Generationen mit
einem Aufschub einher.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
Die 2. Generation
Abschluss einer Ausbildung vor dem ersten Kind („Einhalten der
Sequenz“) – die 1. und 2. Generation im Vergleich (in %)
100
83,1
72,1
75
85,4
76,8
69,1
60,4
50
30,9
30,2
25
0
1. Generation (n=489)
2. Generation (n=326)
türkische Frauen
1. Generation (n=678)
2. Generation (n=148)
osteuropäische Frauen
abgeschlossene Berufsausbildung a) vor Geburt des 1. Kindes oder b) bis heute kinderlos
Erwerbstätigkeit vor Geburt des 1. Kindes
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
(4) Fazit
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
FAZIT
•
Türkische Frauen der 1. Generation kamen und kommen
jung und als Heiratsmigrantinnen. Der Migrationsweg führt
zu einer raschen Einlösung der „Familiendividende“ der
Migration – vor allem bei niedriger Bildung: Kurzer
Aufschub, keine Verhütung, mehrere Kinder nacheinander.
Das führt unter den Bedingungen in Deutschland
(Sequenz/Aufschub als Zugang zu Bildung) zu
Bildungsnachteilen – eine Qualifikation kann nicht aufgeholt
werden. Hier beeinflusst die Familienbildung auch die
Bildungschancen.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
FAZIT
•
Osteuropäische Frauen, die Herkunftsland jung ein Kind
bekamen, hatten keine gravierende Nachteile für die weitere
Qualifikation.
•
Migrationsmotiv ist der Zusammenbruch der ex-sozialistischen
Länder; in Deutschland wird eine bessere Zukunft erhofft.
Osteuropäische Frauen schieben die erste Geburt nach der
Migration auf - häufig im Zusammenhang mit einer
Nachqualifikation – und lösen eher die „Bildungs- oder
Statusdividende“ der Migration ein.
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
FAZIT
•
Die 2. Generation schiebt im Zusammenhang mit Bildung die
erste Geburt auf – insbesondere die höher Qualifizierten.
Wie bei deutschen Frauen auch besteht ein wechselseitiger
Zusammenhang zwischen niedriger Bildung und früher
Familiengründung.
•
Nicht nur die Ausbildung beeinflusst die Familienbildung.
Die Familienbildung beeinflusst in Deutschland die weiteren
Qualifikationsmöglichkeiten (nachgeholten Erstqualifikation
oder einer Nachqualifikation bei nicht anerkannten
Ausbildungsanschlüssen).
BZgA-Städte-Studie: „frauen leben: Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
FAZIT
•
In dem wechselseitigen Zusammenhang von junger
Familiengründung und eingeschränkten Bildungschancen
wird für Migrantinnen soziale Ungleichheit reproduziert –
mit denselben Mechanismen, die für deutsche Frauen
gelten, aber unter besonderen Umständen aufgrund der
(Langzeit-)Auswirkungen der Zuwanderungspolitik.
• Anwerbung niedrig qualifizierter „Gastarbeiter“, in
den 60er Jahren bis 1973
• Nichtanerkennung der mitgebrachten
Bildungsabschlüsse.
Sozialwissenschaftliches
FrauenForschungsInstitut
Institut für Soziologie
Bundeszentrale
für gesundheitliche
Aufklärung
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Weitere Informationen www.soffi-f.de
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