Ägyptische Kunst und Architektur

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Ägyptische Kunst und Architektur
Ägypten, und seine Semi-Isolation durch äußere kulturelle Einflüsse, produzierte einen
künstlerischen Stil, der sich während der Zeit des alten Ägyptens kaum veränderte. Kunst, in
all ihrer Form, wurde eigentlich dem König, auch Pharao genannt, den viele für einen Gott auf
Erden hielten, gewidmet. Schon in frühen Zeiten entstand der Glaube, an das Leben nach dem
Tode und führte dazu, daß die Toten mit Grabbeigaben, die sie im Leben danach vielleicht
brauchen könnten, wie z.B. Bauernskulpturen, damit genügend Nahrung vorhanden ist,
bestattet wurden
Architektur:
Die Pharaonen der frühen Dynastien hatten sich in Abydos und Saqqara Gräber bauen lassen.
In diesen Gräbern wurden große Mengen an Töpfen, Steinarbeiten, Elfenbein- und
Knochenschnitzereien gefunden, an denen man die hohe Entwicklungsstufe im frühen
Ägypten praktisch "ablesen" kann. Die ägyptische Sprache war zur dieser Zeit noch in den
ersten Stufen der Evolution.
In der 3. Dynastie baute der Architekt Imhotep einen Komplex für den Pharao Zoser (regierte
um die 2737-2717 v. Chr.) in der Nähe von Memphis. Dieser Komplex beinhaltete eine
Vielzahl an Schreinen und kleinen Tempeln und die Stufenpyramide, in der die Überreste des
Königs verstaut worden waren.
Der Pyramidenkomplex bei Gise, wo die Herrscher der 4. Dynastie begraben wurden, zeigt
das Können der Ägyptischen Architekten Gebäude zu bauen, die bis zum heutigen Tag
erhalten bleiben. Die große Pyramide von Khufu ist um die 146 m hoch und wurde aus ca. 2,3
Mio. Steinblöcken, die durchschnittlich jeweils 2,5 Tonnen wogen, gebaut. Die Pyramiden
wurden gebaut, um die sterblichen Überreste der Pharaonen bis in die Ewigkeit zu schützen,
was ihnen auch fast gelungen wäre.
Kunst:
Ägyptische Skulpturen werden am besten mit den Worten kubusförmig und frontal
beschrieben. Zur Zeit des Pharaos Zoser wurden große Statuen der Herrscher, mit sorgfältiger
Liebe zum Detail gemacht, um als letzte Ruhestätte ihrer Geister zu dienen. Ägyptische
Künstler waren nicht daran interessiert, Bewegungen zu verewigen, sondern eher den
Ruhezustand. Es sollten Statuen für die Ewigkeit sein, Statuen in denen die Essenz der
Herrscher stecken sollte. Denn jeder Herrscher wollte unsterblich bleiben, ein Vermächtnis
hinterlassen, das bis zum Ende der Welt bestehen sollte. Die älteste Metallstatue kommt aus
dem Ende der 6. Dynastie. Ein Gebilde aus Kupfer vom Pharao Pepi dem 1 (ca 2300 v. Chr.).
Die Töpferwaren, die früher von den Ägyptern hergestellt wurden, wurden in viele
verschiedene Formen gebrannt und wurden danach mit brillant gemalten Bildern versehen. Sie
dienten als Töpfe, Vasen, Geschirr, Gläser, Besteck, usw. Schmuck wurde meistens aus Gold
hergestellt und nahm oftmals die Form von Tieren und Pflanzen an.
Die Aswân Gräber im Süden waren einige der wenigen Gräber von adeligen, die ohne
Skulpturen versehen wurden, sondern nur mit Wandmalereien. Da die Bilder den
Verstorbenen wie die Skulpturen in das Leben nach dem Tode folgen sollten, waren
hauptsächlich Bauern darauf zu erkennen. Später ging der Gebrauch von den Gräbern der
Adeligen auch in die privaten Gräber über. In den privaten Gräbern jedoch, stellten die
Darstellungen der Bauern das reichhaltige Leben des Verstorbenen dar.
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