DA Ines Rachbauer - Familienmentorin

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Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt….
Diplomarbeit
Ausbildung
zur
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Jahrgang
2009‐
2011
Ines
Rachbauer
2
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Inhalt:
Einleitung
……………………………………………………………………Seite
3
Die
Geburt‐
ein
Phänomen,
eine
Reise,
ein
Erlebnis
der
besonderen
Art‐
für
Mutter
und
Kind
Psychologische
Aspekte
der
Geburt……………………………..Seite
5
Die
Geburt‐
der
Eintritt
des
Menschen
in
diese
Welt
Aspekte
der
Geburtsbegleitung
…………………………………..Seite
8
Im
Menschenleben
ist
es
wie
auf
einer
Reise.
Die
ersten
Schritte
bestimmen
den
ganzen
Weg.
Schlussfolgerung
……………………………………………………….Seite
12
und
Auswertung
des
Fragebogens
Literaturnachweis………………………………………………………Seite
19
Anhang………………………………………………………………………Seite
20
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
3
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Einleitung
Die
Geburt
ist
ein
Sturm.
Ein
mächtiger
Strudel
ergreift
uns
und
bringt
uns
in
diese
Welt.
In
diesem
wilden,
tobenden
Meer
ist
das
Neugeborene
ein
winziges
Boot,
das
versucht,
durch
den
Wahnsinn
hindurchzusegeln…
Auf
vielerlei
Weise
kann
sich
eine
werdende
Mutter
in
der
heutigen
Zeit
auf
die
Geburt
ihres
Kindes
vorbereiten.
Der
Gynäkologe
klärt
über
notwendige
Untersuchungen
auf,
Geburtsvorbereitungskurse
in
Krankenhäusern
und
Eltern‐
Kind‐
Zentren
werden
angeboten,
in
Internetforen
können
sich
werdende
Mütter
austauschen
und
Vieles
mehr.
Auch
während
der
Geburt
wird
die
Mutter
von
anwesenden
Ärzten,
der
Hebamme
und
großteils
auch
vom
Partner
begleitet.
Dieses
Umfeld
soll
die
Mutter
bestärken
und
ihr
das
Gefühl
von
Sicherheit
vermitteln.
Durch
das
selbstbestimmte
Auswählen
von
Geburtsart
und
Geburtsbehelfen
(zum
Beispiel
Wanne,
Gebärhocker,
...)
kann
auf
die
individuelle
Situation
und
die
momentanen
Bedürfnisse
der
Frau
während
der
Geburt
eingegangen
werden.
Das
Bemühen,
die
Mutter
bestmöglich
beim
Geburtsverlauf
zu
unterstützen,
steht
im
Vordergrund.
Treten
keine
Komplikationen
auf,
so
wird
der
Fokus
der
anwesenden
Erwachsenen
erst
kurz
nach
der
Geburt
zum
Ersten
Mal
auf
das
geborene
Kind
gerichtet.
Es
hat
eine
Reise
hinter
sich,
die
vielleicht
befreiend,
schmerzhaft,
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
4
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
aber
auf
jeden
Fall
von
vielen
Eindrücken
und
überwältigenden
Gefühlen
geprägt
war.
Doch
werden
diese
Gefühle
von
uns
in
dem
Maße
anerkannt
wie
wir
sie
einem
Erwachsenen
zugestehen
würden?
Diese
Frage
begleitet
mich
seit
einiger
Zeit
und
soll
auch
Thema
dieser
Arbeit
sein.
Je
mehr
ich
mich
mit
dem
Thema
der
kindlichen
Gefühle
während
der
Geburt
auseinandersetzte,
desto
mehr
hatte
ich
das
Bedürfnis
Frauen
dazu
zu
befragen,
die
schon
ein
Kind
geboren
haben.
Ich
erarbeitete
im
Zuge
dessen
einen
Fragebogen
und
gab
ihn
an
bekannte
Familien
weiter.
Im
Zuge
der
Vorbereitung
auf
dieses
Thema
konnte
ich
mir
wichtige
Informationen
aneignen.
Dies
macht
mich
zu
einer
Frau,
die
sich
sehr
über
eine
bevorstehende
Schwangerschaft
und
Geburt
freut‐
ohne
Ängste
sondern
mit
viel
Verständnis
dem
Wesen
gegenüber,
das
ich
hoffentlich
einmal
zur
Welt
bringen
darf
und
dem
Verständnis
für
ein
individuelles
Wunder:
Die
Geburt‐
ein
Phänomen,
eine
Reise,
ein
Erlebnis
der
besonderen
Art‐
für
Mutter
und
Kind.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
5
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Die
Geburt‐
der
Eintritt
des
Menschen
in
diese
Welt
Nachdem
im
19.
Jahrhundert
die
biologischen
Grundtatsachen
der
Schwangerschaft
und
der
Geburt
so
weit
geklärt
waren,
dass
die
Geburtshilfe
eine
neue
Handlungsbasis
hatte
und
die
perinatale
Mortalität
von
Mutter
und
Kind
gesenkt
wurde,
konnte
man
in
unserem
Jahrhundert
damit
beginnen,
die
Besonderheiten
der
menschlichen
Geburt
genauer
zu
erfassen.
Erst
in
den
letzten
zwei
Jahrhunderten
wurde
entdeckt,
dass
die
Erfahrungen,
die
wir
als
Kinder
gemacht
haben,
in
unserem
erwachsenen
Erleben
fortwirken
können.
Dabei
war
die
Beobachtung
der
Tiefenpsychologie
vor
einhundert
Jahren
bedeutsam,
dass
seelische
Schwierigkeiten,
unter
denen
wir
als
Erwachsene
leiden,
durch
Verängstigung
und
Verunsicherungen
in
der
Kindheit
bedingt
sein
können.
Man
dachte
dabei
zunächst
an
die
Erfahrung
des
drei‐
bis
fünfjährigen
Kindes.
Vorerst
war
unklar,
ob
dies
auch
für
die
Zeit
davor
gelte.
Nur
langsam
und
in
vielen
einzelnen
Schritten
wurde
im
Laufe
des
letzten
Jahrhunderts
entdeckt,
dass
auch
unsere
vorsprachliche
Lebenszeit
zu
unserer
Erlebensgeschichte
gehört.
Als
Menschen
lernen
wir
mit
eineinhalb
bis
zwei
Jahren
das
Sprechen.
Wir
sprechen
dann
über
Dinge
die
uns
gerade
wichtig
sind,
nicht
aber
über
die
Ereignisse
in
unserer
Zeit
als
Baby,
während
der
Geburt
oder
in
der
vorgeburtlichen
Zeit,
seien
sie
auch
noch
so
bedeutsam
gewesen.
Die
vorsprachlichen
Ereignisse
sind
scheinbar
vergessen.
Erst
allmählich
hat
man
erkannt,
dass
diese
vorsprachlichen
Ereignisse
durchaus
erlebt
wurden.
Sie
können
in
unseren
Gefühlen,
in
unseren
Körperempfindungen
und
in
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
6
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
unseren
Phantasien
und
Träumen
fortleben.
Sie
haben
sich
also
in
unserem
Gedächtnis
eingeprägt.
Dieses
Gedächtnis
ist
vorsprachlich,
ganzheitlich
und
körperlich‐
es
wird
das
ganze
Ereignis
in
all
seinen
Empfindungen
und
Gefühlen
gespeichert.
Diese
Urerfahrungen
bleiben
als
eine
Art
Hintergrundfilm
in
unserem
Leben
erhalten
und
können
sich,
durch
äußere
Ereignisse
aktiviert,
als
positive
oder
negative
Gefühle
und
Empfindungen
bemerkbar
machen.
Beim
Erwachsenen
sind
vorgeburtliche
und
geburtliche
Gefühle
am
leichtesten
bei
Angst
identifizierbar,
wie
sie
etwa
in
Engesituationen
in
einem
Tunnel,
Fahrstuhl
und
Fahrzeugstau
oder
bei
Dunkelheit,
Orientierungsverlust,
Schwindel
oder
auch
auf
einer
Rolltreppe
ausgelöst
werden
können.
Die
Veranstaltungen
des
Jahrmarktes
mit
Karussell,
Achterbahn
und
Geisterbahn
beziehen
ihre
Faszination
zu
einem
großen
Teil
daraus,
dass
man
sich
hier
mit
den
frühen
Gefühlen
spielerisch
aussetzen
und
sie
gleichzeitig
bewältigen
kann.
Diese
Zusammenhänge
sind
dann
besonders
überzeugend,
wenn
es
gelingt,
Besonderheiten
der
eigenen
Geburt
oder
früherer
Erfahrungen
mit
solchen
Gefühlen
in
Verbindung
zu
bringen.
Es
können
sehr
positive
Gefühle
einer
Gehobenheit,
eines
Schwebens
und
bis
ins
kosmische
gehende
Gefühl
von
Geliebt‐
und
Getragenwerden
auftauchen,
natürlich
ebenso
Gefühle
des
Unheimlichen,
des
Bedroht‐
oder
sogar
Verfolgtwerdens.
Psychologische
Babytherapeuten
können
heute
sehr
überzeugend
zeigen,
wie
sich
vorgeburtliche
und
geburtliche
Erfahrungen
im
Verhalten,
im
Erleben
und
in
den
Reaktionen
des
Säuglings
und
Kleinkindes
spiegeln.
Eine
Verängstigung
vor
oder
während
der
Geburt
kann
sich
unmittelbar
in
einer
ängstlichen
Schreckhaftigkeit
vergegenwärtigen.
Eine
Empfindlichkeit
am
Hinterkopf
eines
kaiserschnittgeborenen
Kindes
kann
die
Folge
des
Heraushebens
des
Kopfes
an
dieser
Stelle
aus
dem
kleinen
Becken
sein.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
7
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Der
entscheidende
Gesichtspunkt
der
neueren
Forschung
ist,
dass
primäre
Eindrücke
bei
der
Geburt
mit
fast
fotografischer
Genauigkeit
gespeichert
und
später
erinnert
werden
können.
Besonders
über
Körperempfindungen
kann
man,
wie
der
Regressionstherapeut
Wolfgang
H.
Hollweg
gezeigt
hat,
oft
sehr
unmittelbar
an
die
Geburtsgefühle
herankommen.
Unter
günstigen
Bedingungen
kann
sich
ein
quälender
Kopfdruck
in
einer
Regressionssitzung
in
seinem
Zusammenhang
mit
einer
geburtlichen
Notsituation
entschlüsseln.
Wenn
man
körperliche
Selbstwahrnehmung
durch
Geburtsempfindungen
stimulierende
Berührungen
oder
gezielten
Druck
verstärkt,
wie
der
Pränatalpsychologe
Terence
Dowling
es
tut,
dann
können
Geburtsempfindungen
und
Gefühle
aktualisiert
werden.
Wenn
beispielsweise
eine
Nabelschnurumschlingung
vorgelegen
hat,
dann
kann
schon
ein
sehr
leichter
Druck
am
Hals
die
entsprechende
Empfindungen
und
Gefühle
während
der
Geburt
wiederbeleben.
Besonders
an
phobischen
Ängsten
kann
man,
wenn
diese
ihre
Ursache
in
Komplikationen
während
der
Geburt
haben,
die
Wahrnehmung
für
geburtliche
Gefühle
schulen.
Anschaulich
ist
die
Beschreibung
einer
Schlangenphobie
in
Sibirien
bei
einer
Patientin,
die
nie
in
ihrem
Leben
eine
Schlange
gesehen
hatte,
bei
der
aber
die
Nabelschnurumschlingung
während
der
Geburt
eindeutig
belegt
war.
Der
wesentliche
Gesichtspunkt
der
sich
aus
diesen
Beobachtungen
erschließen
lässt
ist,
dass
uns
die
frühe
Lebenserfahrung
von
Anfang
an
stets
begleitet,
und
dass
wir
immer
aus
der
Gesamtheit
unserer
Lebenserfahrung
heraus
leben
und
erleben.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
8
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Aspekte
der
Geburtsbegleitung
Die
emotionale
und
physische
Begleitung
der
Gebärenden
beeinflusst
die
Beziehung
zwischen
Mutter
und
Kind
auf
zweierlei
Weise:
erstens
kann
eine
gute
Begleitung
während
der
Geburt
viele
Komplikationen
verhindern,
so
dass
die
Begegnung
von
Mutter
und
Neugeborenem
unter
optimalen
Bedingungen
ablaufen
kann,
zweitens
beeinflusst
eine
solche
Begleitung
auch
direkt
die
Gefühle
der
Frau
für
ihr
Kind.
Wie
prägend
und
wichtig
die
Begleitung
bei
der
Geburt
ihres
Kindes
für
die
Gebärende
ist,
zeigt
sich
daran,
dass
sich
Frauen
oft
noch
Jahre
und
Jahrzehnte
später
genau
daran
erinnern
‐und
oft
sogar
noch
wörtlich
wiedergeben
können‐
was
der
Geburtshelfer,
die
Hebamme
oder
der
Partner
während
der
Geburt
zu
ihnen
gesagt
hat.
Laut
Klaus
und
Kennel
hat
die
Geburtsbegleitung
auch
direkten
Einfluss
auf
das
Bonding:
Eltern
fällt
es
umso
leichter
ihr
Baby
vollkommen
zu
akzeptieren,
ein
seelisches
Band
mit
ihm
zu
knüpfen
und
seine
Bedürfnisse
zu
erkennen,
je
fürsorglicher
man
sie
selbst
während
der
Geburt
behandelt
hat.
Schwangere
wünschen
sich
in
der
Regel
eine
kontinuierliche
Betreuung
während
der
Geburt
durch
eine
Person,
die
ihnen
und
ihrem
Partner
zur
Seite
steht.
Eine
kontinuierliche
emotionale
Begleitung
der
gebärenden
Frau
und
ihres
Partners
ist
die
ureigenste
Aufgabe
der
Hebamme.
Die
Unterstützung
durch
eine
Hebamme
hat
sehr
große
Vorteile.
Die
zusammengefassten
Ergebnisse
aus
zwölf
Studien
randomisierten
Studien
ergaben,
dass
die
Anwesenheit
einer
erfahrenen
Geburtsbegleiterin
die
Kaiserschnittrate
um
50%
senkte,
die
Geburtsdauer
um
25%
verkürzt
hat
und
die
Notwendigkeit
einer
Zangengeburt
um
40%
verringerte.
Schmerzmittel
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
9
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
wurden
um
30%
und
eine
PDA
sogar
um
60%
seltener
gegeben.
Zudem
erlebten
die
Frauen
die
Geburt
weniger
schwierig
und
schmerzhaft
als
die
Frauen
aus
der
Kontrollgruppe.
(Scott;Klaus;Klaus,1999)
In
der
Hausgeburtshilfe
und
bei
einer
Geburtshausgeburt
ist
eine
kontinuierliche
Begleitung
der
Gebärenden
gegeben.
Allerdings
finden
die
meisten
Geburten
heutzutage
in
den
Kreißsälen
der
Krankenhäuser
statt,
in
welchen
die
Hebammen
zum
Teil
mehrere
Gebärende
gleichzeitig
betreuen.
Sie
ist
dadurch
gezwungen
ihren
Platz
an
der
Seite
der
Gebärenden
manchmal
zu
verlassen.
Martina
Klenk
(im
deutschen
Hebammenverband
zuständig
für
die
im
Krankenhaus
angestellten
Hebammen)
formuliert
die
Situation
wie
folgt:
„Unsere
Kreißsäle
sind
bereits
heute
notorisch
unterbesetzt,
so
dass
eine
gute
Geburtshilfe
nicht
mehr
gewährleistet
ist.
Ich
befürchte,
dass
bei
einem
verstärkten
Personalmangel
die
Kaiserschnittrate
noch
weiter
nach
oben
klettern
wird.“
(Klenk
2008).
Obwohl
Dr.
Sven
Hildebrandt
im
Zuge
seines
Vortrages
„Geburtsbegleitung
als
Teilaspekt
der
kindlichen
Entwicklung“
die
Bemühungen
der
Krankenhäuser(freundliches
Ambiente
im
Geburtsraum,
Rooming‐in,
Familiengeburt
durch
Anwesenheit
des
Vaters)
als
sehr
positiv
bewertet,
betrachtet
auch
er
den
aktuellen
Zustand
der
Geburtshilfe
im
Hinblick
auf
das
Erleben
des
Kindes
kritisch:
[…]Hebammen
und
Geburtshelfer
begleiten
mehr
als
einen
geburtsmechanischen
Akt.
Jeder
Eingriff,
aber
auch
ein
Nicht‐Eingriff
in
die
natürlichen
Verläufe
von
Schwangerschaft
und
Geburt
wird
vom
Kind
erlebt
und
in
die
Welt
eigener
Erfahrungen
eingebracht.[…]
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
10
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
[…]
Als
in
der
praktischen
Geburtshilfe
tätiger
Arzt
bin
ich
in
meiner
täglichen
Arbeit
mit
einem
mich
sehr
berührenden
Widerspruch
konfrontiert:
Wir
begreifen
die
Geburt
immer
mehr
als
prägende
Erfahrung
des
Kindes
–
aber
in
unseren
tatsächlichen
Handlungsabläufen
bleibt
das
Kind
die
große
Unbekannte.
Wir
wissen
in
der
konkreten
Situation
der
Geburt
nichts
vom
Kind.
Wir
haben
keinerlei
Vorstellung,
was
es
jetzt
gerade
denkt,
fühlt
und
erlebt.
Wir
treffen
alle
unsere
geburtshilflichen
Entscheidungen
fast
ausschließlich
mit
Blick
auf
die
Geburtsdynamik
und
die
mütterliche
Befindlichkeit
–
viel
zu
oft
auch
mit
Blick
auf
unsere
Befindlichkeit
als
Ärzte
und
Hebammen.
Der
einzige
für
uns
verfügbare
kindliche
Parameter
–
das
im
CTG
erfasste
Herztonmuster
–ist
oft
trügerisch
und
irreleitend.
Das
Kind
bleibt
in
unseren
Köpfen
und
leider
auch
in
der
heutigen
geburtshilflichen
Philosophie
das
Geburtsobjekt.
Und
dieser
Umstand
sollte
uns
alle
sehr
nachdenklich
machen.[…]
[…]
„Wir
sollten
im
Kind
stets
eine
empfindsame,
verletzliche
Persönlichkeit
sehen
und
dessen
mutmaßliche
Befindlichkeit
konsequent
und
gleichberechtigt
in
jede
geburtshilfliche
Entscheidung
mindestens
gleichberechtigt
einbeziehen
ihm
eine
angemessene
Nachbetreuung
nach
traumatischer
Geburt
ermöglichen.
[…]
Diese
Ausführungen
sollen
deutlich
machen,
dass
es
sehr
wichtig
ist,
die
Empfindungen
des
Kindes
während
der
Geburt
zu
berücksichtigen
und
so
gut
wie
nur
irgend
möglich
darauf
einzugehen.
Denn:
Im
Menschenleben
ist
es
wie
auf
der
Reise.
Die
ersten
Schritte
bestimmen
den
ganzen
Weg.
Arthur
Schopenhauer
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
11
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Schlussfolgerung
und
Auswertung
des
Fragebogens:
Wie
weit
der
Weg
zu
einer
wirklichen
Einfühlung
in
das
Baby
und
Kleinkind
auch
heute
immer
noch
ist,
zeigt
zum
Beispiel
die
Einrichtung
der
Schreiambulanzen.
In
diesen
geht
es‐
laut
Ludwig
Janus‐
noch
immer
zu
sehr
um
das
Schreien
in
seinem
aktuellen
Kontext
und
um
das
Problem
für
die
Eltern
als
um
das
Schreien
aus
dem
Schmerz
unverarbeiteter
vorgeburtlicher
und
geburtlicher
Gefühle
und
Erfahrungen.
Deutlich
wird
aber
sicherlich
der
psychohistorische
Fortschritt
an
Einfühlung.
Galt
früher
das
Schreien
als
förderlich
für
die
Lungenfunktion,
so
wird
heute
das
Schreien
des
Säuglings
als
ernst
zu
nehmende
Schwierigkeit
wahrgenommen.
Die
seit
den
Pioniertaten
von
Freud
und
Rank
geleistete
psychotherapeutische
Forschungsarbeit
ermöglicht
uns
heute
ein
viel
unmittelbareres
Verstehen
von
sogenannten
Symptomen
bei
Kindern
als
unmittelbare
Inszenierung
früher
Notsituationen.
Neben
Therapeuten
können
heute
auch
sehr
sensible
und
wissende
Mütter
ganz
unmittelbar
den
Zusammenhang
etwa
eines
Steckenbleibens
ihres
Kindes
bei
einem
Tunnelspiel
mit
einer
besonderen
Geburtsbedingung
verstehen
und
nachvollziehen.
Eine
Ängstlichkeit
bei
einem
engen
Kragen
kann
heute
unmittelbar
als
Aktualisierung
einer
Nabelschnurkomplikation
aufgefasst
werden.
Ein
nächtliches
Einnässen
kann
als
Stresssignal
beim
Eintreten
in
eine
neue
Lebenssituation
und
als
Fluchtbewegung
in
die
Babyzeit
oder
in
die
Zeit
vor
der
Geburt
verstanden
werden,
wo
man
sich
einfach
gehen
lassen
konnte
und
aufgehoben
war.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
12
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Ein
solches
Verständnis
ermöglicht
ein
Einfühlen
in
das
Erleben
des
Kindes,
ein
Erfassen
seiner
aktuellen
Notsituation
und
eine
Unterstützung
bei
der
Bewältigung.
Viele
Eltern
bereiten
sich
in
der
Schwangerschaft
durch
Geburtsvorbereitungskurse,
Lektüre
und
Gespräche
auf
das
Ankommen
ihres
Kindes
vor.
Ob
dadurch
bei
Eltern
ein
Verständnis
für
vorgeburtliches
und
geburtliches
Erleben
ihres
Kindes
grundgelegt
wird,
und
ob
sie
in
der
geburtshilflichen
Situation
über
die
Gefühle
ihres
Kindes
informiert
wurden,
wollte
ich
mittels
meines
Fragebogens
in
Erfahrung
bringen.
10
Frauen
wurden
von
mir
gebeten,
im
Zuge
meiner
Diplomarbeit
einen
Fragebogen
über
das
Erlebnis
der
Geburt
auszufüllen.
Sie
wurden
darüber
informiert,
dass
die
Ergebnisse
daraus
für
meine
Diplomarbeit
verwendet
werden,
sie
selbst
aber
natürlich
anonym
bleiben.
Es
wurden:
7
Fragebögen
im
Bezug
auf
die
erste
Geburt
und
3
Fragebögen
im
Bezug
auf
die
zweite
Geburt
ausgefüllt.
Um
die
Ergebnisse
besser
zuordnen
zu
können,
sind
sie
farblich
hinterlegt:
Frage:
Warst
du
in
einem
Geburtsvorbereitungskurs:
5
von
7
erst‐gebärenden
Frauen
besuchten
einen
Geburtsvorbereitungskurs
1
von
3
Frauen
besuchten
in
der
zweiten
Schwangerschaft
einen
Geburtsvorbereitungskurs
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
13
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Frage:
Wenn
ja,
hattest
du
danach
das
Gefühl
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
sein?
Alle
5
Frauen
hatten
nach
dem
Geburtsvorbereitungskurs
das
Gefühl
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
sein
Jene
Frau,
die
während
der
zweiten
Schwangerschaft
einen
Geburtsvorbereitungskurs
besucht
hat,
hatte
durch
diesen
teilweise
das
Gefühl
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
sein
Frage:
Wenn
nein,
was
hat
deiner
Meinung
nach
gefehlt,
um
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
werden?
Gefehlt
hat,
dass
mehr
auf
natürliche
Methoden
hingewiesen
wird.
Frage:
Wenn
ja,
durch
welche
Informationen
hattest
du
das
Gefühl
gut
vorbereitet
zu
sein?
Durch
diese
Informationen
fühlten
sich
die
Frauen
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet:









die
verschiedenen
Phasen
der
Geburt
wurden
erklärt
Atemtechniken
wurden
erlernt
die
Konzentration
auf
die
eigene
Stärke
wurde
gefördert
„positives
Verständnis“
für
Schmerzen/Wehen
wurde
gefördert
dass
sich
auch
der
Partner
bei
der
Geburt
einbringen
kann
(beim
Atmen
helfen,
Massage)
war
eine
hilfreiche
Information
Film
über
die
Geburt
Positive
Gespräche
mit
der
Hebamme
Informationen
über
mögliche
Komplikationen
Das
Besichtigen
des
Kreißsaales
sorgte
für
ein
gutes
Gefühl‐
man
weiß,
wo
man
sein
Kind
zur
Welt
bringen
wird
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
14
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Frage:
Gab
es
im
Geburtsvorbereitungskurs
auch
Information
darüber
wie
das
Baby
während
der
Geburt
empfindet?
Wenn
ja,
welche
Informationen
hast
du
bekommen?
Erhaltene
Informationen:
 Für
das
Baby
ist
die
Geburt
eine
enorme
Stresssituation
und
verlangt
Vieles
von
ihm
ab
 Dass
es
für
das
Baby
nicht
einfach
ist
Frage:
Wo
wolltest
du
entbinden
und
warum?
5
Entbindungen
im
Krankenhaus
1
Entbindung
im
Geburtshaus
1
Entbindung
als
Hausgeburt
3
Entbindungen
im
Krankenhaus





genannte
Gründe:
1
Frau
wollte
in
einem
Geburtshaus
mit
Hebamme
entbinden‐
sie
wollte
keine
Krankenhausatmosphäre
sondern
eine
natürliche
Geburt
ohne
Medikamente
1
Frau
wollte
zu
Hause
entbinden‐
sie
mag
die
Krankenhausatmosphäre
nicht‐
bekommt
dort
ein
flaues
Gefühl;
man
kann
zu
Hause
abschalten
und
sich
auf
das
Wesentliche
konzentrieren
5
Frauen
wollten
ihr
Kind
im
Krankenhaus
entbinden
–
die
prompte
medizinische
Versorgung
war
wichtig
die
Entbindung
sollte
im
Krankenhaus
stattfinden,
da
wegen
Komplikationen
bei
der
ersten
Geburt
Angst
empfunden
wurde
da
die
erste
Geburt
auch
im
Krankenhaus
stattfand,
und
es
keine
Komplikationen
gab,
sollte
auch
die
zweite
Geburt
im
Krankenhaus
stattfinden
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
15
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Frage:
Gab
es
Komplikationen
bei
der
Geburt?
 4
Geburten
verliefen
ohne
Komplikationen
und
ohne
Gabe
von
Medikamenten
(darunter
auch
die
Geburt
im
Geburtshaus
und
die
Hausgeburt)
 1
Geburtsverlauf
mit
hypotoner
Krise,
Geburtsstillstand,
PDA,
Saugglocke
(ohne
Erfolg),
Sectio
 1
Geburtsverlauf
mit
frühzeitigem
hohen
Blasensprung,
Muntermund
geschlossen,
keine
Wehentätigkeit,
Zäpfchen
zur
Förderung
der
Wehentätigkeit,
Geburt
erfolgte
24
Stunden
nach
Gabe
des
Zäpfchens
 1
Geburtsverlauf
mit
Geburtsstillstand‐
Saugglocke
 Alle
3
Geburten
verliefen
ohne
Komplikationen
Frage:
Wenn
ja,
wurdest
du
über
die
Risiken
und
Folgen
die
diese
für
dein
Kind
haben
können
informiert?
1
x
ja
(Sectio)
–
teilweise‐
berufsbedingtes
Vorwissen
war
vorhanden
Frage:
Wurdest
du
während
der
Geburt
über
den
momentanen
Zustand
deines
Babys
informiert?
2x
nein
5x
ja
über
den
physiologischen
Zustand
(Herztöne)
1x
ja
(Herztöne)
2x
nein
Frage:
Wie
hast
du
die
Zeit
nach
der
Geburt
erlebt?
(die
ersten
1‐2
Stunden)
 Großes
Glücksgefühl
wurde
wahrgenommen;
Freude
darüber,
dass
das
Kind
gestillt
werden
konnte;
das
schönste
Erlebnis
gemeinsam
mit
dem
Partner
erleben
zu
dürfen
(Geburtshaus)
 Sehr
schöne,
familiäre
Atmosphäre;
(Hausgeburt)
 Die
Atmosphäre
war
entspannt
(einzige
Gebärende
in
dieser
Nacht)
und
man
ließ
der
Familie
viel
Zeit
füreinander;
Unsicherheit
bei
Wegnehmen
des
Kindes
zu
Untersuchungen;
die
Behandlung
durch
den
Gynäkologen
wurde
als
störend
empfunden
(Krankenhaus)
 Gefühl
der
Überforderung
nach
dem
Kaiserschnitt
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
16
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
 Schmerzen
beim
Entbinden
der
Plazenta;
Schmerzen
beim
ersten
Anlegen
 Erleichtert,
wunderschön
und
stolz
 Die
Zeit,
die
die
Familie
alleine
hatte
wurde
sehr
genossen;
der
Wunsch
von
keinen
Ärzten
und
Hebammen
gestört
zu
werden
war
groß
Frage:
Welche
Informationen
hättest
du
dir
vor
der
Geburt
erwünscht?
 Den
Ausblick
auf
die
Zeit
nach
der
Geburt
in
allen
Belangen
(psychisch,
physisch,
medizinisch)
 Die
Information
darüber,
dass
es
Stillhütchen
gibt,
die
man
benutzen
kann
wenn
Probleme
beim
Stillen
auftreten
Frage:
Welche
Informationen
hättest
du
dir
während
der
Geburt
gewünscht?
 Dass
ein
Kaiserschnitt
in
Allgemeinnarkose
gemacht
wird
wurde
erst
vor
der
OP
auf
Nachfrage
in
Erfahrung
gebracht
 Der
Zuspruch
der
Hebamme
und
deren
Aussage
dass
alles
in
Ordnung
ist
reichten
an
Information
(Geburtshaus)
Frage:
Was
würdest
du
dir
bei
der
nächsten
Geburt
anders
wünschen?
 Eine
„normale
Geburt“
zu
haben
(nach
der
Kaiserschnittgeburt)
und
eventuell
ambulant
zu
entbinden
 Nichts,
da
die
Geburt
optimal
verlaufen
ist
(Geburt
im
Geburtshaus)
 Dass
immer
jemand
anwesend
ist
(beim
Einsetzen
des
Blasensprunges
war
niemand
im
Raum
und
der
Rufknopf
konnte
nicht
erreicht
werden);
keinen
Dammschnitt
 Nichts
(Hausgeburt)
 Eine
persönlichere
Betreuung
in
einer
familiäreren
Umgebung
Frage:
Was
würdest
du
einer
schwangeren
Freundin
im
Hinblick
auf
deren
Geburtserlebnis
raten?
 Die
Geburt
hat
sehr
viel
mit
völliger
Entspannung
zu
tun,
und
man
sollte
darum
die
Umgebung
so
heimelig
wie
möglich
machen.
Man
braucht
keine
Angst
zu
haben
und
soll
es
einfach
zulassen.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
17
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
 Man
sollte
sich
ich
nicht
auf
etwas
bestimmtes
(z.B.
eine
bestimmte
Hebamme
oder
dass
man
in
der
Badewanne
sein
Kind
entbindet)
versteifen.
Jede
Frau
soll
an
ihre
Kraft
und
an
den
Willen
des
Babys
glauben,
und
sich
auf
jenen
Moment
freuen,
an
dem
einem
die
Hebamme
sein
Kind
überreicht.
Und
besorge
dir
Antworten
auf
alle
fragen
und
Zweifel,
die
du
im
Hinblick
auf
die
Zeit
rund
um
die
Geburt
hast.
 Nur
bei
Unsicherheit
in
einem
Krankenhaus
entbinden.
Sich
das
Kind
mit
der
Nabelschnur
auf
den
Bauch
legen
zu
lassen.
Jede
Geburt
ist
einzigartig
und
nimmt
ihren
eigenen
Lauf.
Man
sollte
sich
nicht
auf
Inhalte
von
Schwangerschaftskursen
und
Bücher
versteifen.
 Wünsche
und
Erwartungen
sollten
mit
der
Hebamme
besprochen
werden.
Die
Hebamme
vielleicht
schon
vorher
aussuchen
und
sich
mit
ihr
besprechen.
 Informiere
dich
gut
über
alle
Möglichkeiten‐
herkömmliche
und
alternative
Methoden.
Und
sei
nicht
zu
fixiert
auf
eine
Möglichkeit‐
bleibe
offen!
Sei
selbstbewusst
und
äußere
deine
Meinung
auch
während
der
Geburt.
 Es
ist
wichtig,
auf
sein
inneres
Gefühl
zu
hören.
Meine
Erkenntnis
aus
diesen
vielen
erhaltenen
Informationen
ist,
dass
sich
werdende
Mütter
sehr
gut
auf
die
Geburt
ihres
Kindes
vorbereiten,
und
sie
einen
Geburtsvorbereitungskurs
dafür
auch
als
sehr
geeignet
empfinden.
Als
angehende
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
ist
es
mir
ein
Anliegen,
in
der
Begleitung
werdender
Eltern,diese
auch
behutsam
darüber
zu
informieren,
dass
auch
ihr
Baby
während
der
Geburt
seelische
Empfindungen
hat.
Ich
möchte
Eltern
darauf
hinweisen,
dass
es
sehr
ermutigend
ist,
schon
Babys
und
Kleinkinder
bei
der
Verarbeitung
von
frühen
Verletzungen
und
Verunsicherungen
verstehend
zu
begleiten
und
ihnen
gemeinsam
bei
der
Verarbeitung
von
schwierigen
Erfahrungen
zu
helfen.
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
18
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
…
Wenn
es
vorbei
ist,
wenn
sich
die
rasende
See
ausgetobt
hat
und
der
Wind
nicht
mehr
heult,
dann
ist
plötzlich
Stille.
Schweigen.
Die
Zeit
setzt
aus.
Der
Augenblick,
wenn
der
kleine
Abenteurer
seinen
Fuß
an
unser
Ufer
setzt,
ist
einfach
unbeschreiblich.
Als
täte
sich
plötzlich
ein
Spalt
auf.
Ein
Spalt,
durch
den
das
Kind
zu
uns
schlüpft,
Ein
Spalt,
durch
den
uns
die
Ewigkeit
berührt
Frédérick
Leboyer
aus:
Das
Fest
der
Geburt
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
19
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Literatur:
* Der
Seelenraum
des
Ungeborenen,
pränatale
Psychologie
und
Therapie
Ludwig
Janus;
2000
* Seelisches
Erleben
vor
und
während
der
Geburt
Ludwig
Janus
und
Sigrid
Haibach
1997
* Die
seelische
Dimension
der
vorgeburtlichen
Entwicklung
und
der
Geburt
Ludwig
Janus
aus:
http://graber‐
symposium.sbg.ac.at/download/chaimberlain.pdf
* Bonding‐
Bindung
fördern
in
der
Geburtshilfe
Christine
Lang
2009
* www.geburtskanal.de
*
www.isppm.de/.../Hildebrandt_Sven‐
Geburtsbegleitung_als_Teilaspekt.pdf
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
20
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Anhang‐
Fragebogen:
Fragebogen
Diplomarbeit
von
Rachbauer
Ines
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
i.A.
Datum
der
Geburt:
__________________________________
Erstgebärend:
ja
O
nein
O
___.
Geburt
Warst
du
in
einem
Geburtsvorbereitungskurs?
Wenn
ja,
hattest
du
danach
das
Gefühl
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
sein?
Wenn
nein,
was
hat
deiner
Meinung
nach
gefehlt,
um
gut
auf
die
Geburt
vorbereitet
zu
werden?
Wenn
ja,
durch
welche
Informationen
hattest
du
das
Gefühl
gut
vorbereitet
zu
sein?
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
21
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Gab
es
im
Geburtsvorbereitungskurs
auch
Informationen
darüber
wie
das
Baby
während
der
Geburt
empfindet?
Wenn
ja,
welche
Informationen
hast
du
bekommen?
Wo
und
wie
wolltest
du
entbinden‐
und
warum?
Gab
es
Komplikationen
bei
der
Geburt?
(Gabe
von
Medikamenten,
medizinische
Interventionen,…)
Wenn
ja,
wurdest
du
über
die
Risiken
und
Folgen
die
diese
für
dein
Kind
haben
können
informiert?
Wurdest
du
während
der
Geburt
öfter
über
den
momentanen
Zustand
deines
Babys
informiert?
Wie
hast
du
die
Zeit
kurz
nach
der
Geburt
erlebt?
(die
ersten
1‐2
Stunden)
Welche
Informationen
hättest
du
dir
vor
der
Geburt
gewünscht?
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer
22
Wenn
uns
die
Welt
willkommen
heißt
Welche
Informationen
hättest
du
dir
während
der
Geburt
gewünscht?
Was
würdest
du
dir
bei
der
nächsten
Geburt
anders
wünschen?
Was
würdest
du
einer
schwangeren
Freundin
im
Hinblick
auf
deren
Geburtserlebnis
raten?
Diplomarbeit
Mama
Coachess
und
Familienmentorin
Ines
Rachbauer

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