Alle Informationen rund um regionale Produkte

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boden.
gut.machen.
Alle Informationen
rund um regionale Produkte
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boden.gut.machen.
Alle Informationen rund um regionale Produkte
Eine Region der Genüsse
Lernen Sie die frischen geschmackvollen Produkte unserer Heimat noch besser kennen
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
heute halten Sie zum ersten
Mal unsere Sonderbeilage „boden.gut.machen.“ in den Händen. In dieser Beilage möchten
wir unseren Leserinnen und Lesern der Aalener
Nachrichten/Ipfund Jagst-Zeitung
und des Südfinder
die landwirtschaftliche Seite unserer Region näher bringen.
Wir haben viele Hofläden und prächtige Bauernhöfe besucht, waren
bei
bekannten
Marktbeschickern zu Gast, haben mit den Besitzern
kompetenter
Gärtnereien und erfolgreicher
Brauereien gesprochen, haben
interessante Neuigkeiten aus der
Wirtschaft erfahren
und
vieles mehr –
eines fällt
dabei sofort ins Auge: Die
Landwirtschaft in unserer Region ist so vielseitig und abwechslungsreich wie die Landschaft selbst.
Scheinbar endlos ziehen
sich die großen Felder durch
die Landschaft, auf denen
hochwertiges Gemüse oder
Getreide heranreift oder glückliche Kühe weiden, in den
vie-
Montag bis Samstag 7:00 – 21:00 Uhr
Regionale Produkte – großes Biosortiment
73460 Hüttlingen s Kocherstr. 5 s Tel.: 07361 740414
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len Gewächshäusern und auf
den Plantagen der zahlreichen
Gärtnereibetriebe
wachsen
wunderschöne Blumen, leckere
Erdbeeren
oder andere
Gemüsepflanzen.
Und
nicht allzu
weit weg,
im Remstal,
werden sogar schmackhafte Weine
gekeltert
und sowohl
Äpfel
als
auch weitere beliebte Obstsorten selbst gezogen.
Unsere Region ist bekannt
für ihre biologische Vielfalt,
die wir Ihnen in dieser Beilage gerne näher bringen möchten. Diese Region ist eben eine ganz besondere Landschaft, wie man auf den folgenden Seiten erleben kann.
Und wir als Verbrauchen
können diese Vielfalt aus
hochwertigen Produkten auf
den zahlreichen Wochenmärkten oder den vielen Hofläden direkt beim Erzeuger
kaufen, und wissen dann auch
ganz sicher, wo die Produkte
herkommen und was in unserem Einkaufskorb landet.
Wir wünschen Ihnen viel
Spaß bei der Lektüre unserer
Sonderbeilage „boden.gut.machen.“.
boden.gut.machen.
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Beschicker bieten jede Menge Frische
Vielseitiges Angebot aus der Region ist immer mehr gefragt
Der Fruchthof Hermann Dambacher ist mit seinem frischen Angebot zwei mal jede Woche auf dem
Jede Menge Beschicker präsentieren ihr Angebot auf dem Aalener
Wochenmarkt vertreten.
FOTO: JE Wochenmarkt.
ARCHIVFOTO: SIEDLER
Aalens Wochenmarkt ist für
viele Bürger der wichtigste
Einkaufsort, zumindest samstags und mittwochs. Hier einzukaufen bedeutet: hier bekommt man Frischware erster
Güte. „Wir sind verbrauchernah, bieten vielfältiges Frisches
und Gutes. Überdies sorgen
wir für ein außergewöhnlich
großes Angebot in vorbildlicher Qualität“, hebt der Sprecher der Marktbeschicker
Ernst Häcker hervor. Das Lob
wird augenfällig beim Blick auf
die üppig bestückten Marktstände: Karotten, Kohlrabi,
Schwarzwurzeln,
Bohnen,
Grünkohl, Tomaten und Salate.
Oder wie wäre es mit Äpfel,
Birnen, Pflaumen, Orangen,
Bananen und Co? Vieles
kommt aus der näheren Umgebung, aus dem Ländle, selbst
saisonale Produkte wie heimische Erdbeeren und Spargel.
Viele Marktbeschicker haben mittlerweile auch Bio-Produkte in ihrem Angebot. An
speziellen Ständen konzentriert sich der ökologische Anbau mit seinen strengen Richtlinien für Gemüse, Obst und
Getreide. Neben den Bio-Ständen gibt es auch Demeterbetriebe mit ihren Angeboten.
Daneben finden sich Käse,
Milch, Wurst und Fleisch aus
ökologischer Tierhaltung.
Obst und Gemüse halten
jung und fit. Wer viel Rohkost
und gedünstetes Gemüse zu
sich nimmt, fühlt sich einfach
agiler. Beste Ware aus der Region und vor allem aus eigener
Produktion bieten auch die anderen Beschicker des Marktes,
die Metzger, Käsereien und Bäcker.
Wer in seinem Garten eigenes Gemüse anbauen möchte,
den beliefern die Marktbeschicker ebenfalls mit hochwertiger Pflanzware. Setzlinge aller
erdenklicher
Gemüsearten,
Kräuter, Beeren, natürlich auch
Zierpflanzen und vieles mehr
findet sich während der gesamten Pflanzsaison bei den verDas vielfältige Angebot auf dem Aalener Markt ist gefragt.
schiedenen Gärtnern.
FOTO: JE
Frisches Gemüse und Erdbeeren aus eigenem Anbau.
Aus der Region
– für die Region
Mittwoch & Samstag
auf dem
Aalener Wochenmarkt
Freitag in Unterrombach
Samstag in Oberkochen
Kaufen wo es wächst –
immer einen Tick frischer!
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boden.gut.machen.
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Region bietet auch Überraschendes
Im Remstal entstehen beliebte Weine - Auch zahlreiche Obstsorten werden dort gezogen
Ernst Häcker und seine Familie liefern Obst und weine aus dem
Remstal auf den Aalener Wochenmarkt.
FOTO: ARCHIV
AALEN - Ganz in der Nähe gibt
es übrigens auch Obst und vielleicht für viele noch überraschend - ein Weinanbaugebiet. Im Remstal, ebenso rund
um Stuttgart und vor allem
Heilbronn, gedeihen leckere
Obstsorten und jede Menge
Reben, die in den dortigen Betrieben zu beliebten Weinen
gekeltert werden.
Eine Apfelregion ist zum
Beispiel die Gegend um Weinstadt, dort gibt es ebenfalls große Plantagen, in denen leckere
Äpfel, aber auch andere Obstsorten, die auch auf dem Aalener Wochenmarkt verkauft
werden.
Der kleine, inmitten der
Weinberge gelegene Ort Weinstadt-Großheppach, ist Heimat
vieler Winzer und aufgrund
seines besonderen Klimas seit
jeher auch bekannt als vorzügliches Anbaugebiet für Äpfel
und vielerlei weitere Ost- und
Beerensorten. Dort hat beispielsweise Ernst Häcker seinen Betrieb, der Sprecher der
Aalener Marktbeschicker. Er
baut bereits in dritter Generation diverse Apfel- und Weinsorten an, weiterhin gehören Walnüsse, Aprikosen, Heidelbeeren und Mirabellen zu seinem
Angebot. Ebenso wie die anderen Mitgliedsbetriebe der
Weingärtnergenossenschaft
Remstalkellerei
Weinstadt
trägt er zur Herstellung besonderer Weine der Region bei, die
auch bei uns jede Menge Liebhaber haben.
Obstbau Häcker bewirtschaftet insgesamt acht Hektar
Anbauflächen. Die unterschiedlichen Lagen und Böden
garantieren, neben der jeweiligen Sorte, die spezielle Qualität
der Trauben. Die Trauben der
Mitgliedsbetriebe der Genossenschaft werden vor Ort in
Weinstadt gekeltert und in den
sehenswerten Kellern in Holzfässern gelagert.
Bekannte Sorten sind Trollinger, Riesling, Schwarzriesling, Lemberger, Spätburgunder, Kerner, Müller-Thurgau,
Silvaner und als Spezialitäten
Samtrot und Frühburgunder
(Clevner).
wird von den Obstbauern direkt – in Hofläden und auf Wochenmärkten – verkauft. Etwa
je die Hälfte des Ertrags verteilt
sich auf die Marktgemeinschaft
Bodenseeobst und die Württembergische Obstgenossenschaft.
Äpfel gibt es aber auch in
der Region Hohenlohe. Und
diese werden auch bei uns oft
vermarktet. Auf den Wochenmärkten oder in vielen Läden
werden sie angeboten.
Selbst viele Gemüsesorten,
die man eigentlich eher in Südeuropa vermutet, werden im
„Ländle“ angebaut. Die Insel
Reichenau ist da ein großer
Produzent. Neben Tomaten,
Gurken und Blattsalaten werden dort auch Paprika angebaut, ebenso auch Weine. Und
das alles gibt es dann bei uns zu
kaufen.
Weite Transportwege per
Flugzeug oder Schiff müssen
also nicht immer sein.
Auch Obst und Gemüse
gibt’s bei uns
Die Bodenseeregion ist nicht
nur eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Republik, sondern auch das zweitgrößte
Obstanbaugebiet
Deutschlands. „Obst vom Bodensee“
hat sich als eine beliebte Marke
etabliert, bei der die Menschen
mit Genuss und Vertrauen zubeißen können.
Rund 1000 Obstbauern mit
einer Anbaufläche von etwa
8000 Hektar verbergen sich
hinter „Obst vom Bodensee“ –
rund 260 000 Tonnen Äpfel reifen im Jahr in der Bodenseeregion heran.
Etwa 20 Prozent der Ernte Im „Ländle“ werden auch leckere Weine produziert.
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frischem Obst und Gemüse!
Familie Ernst Häcker
Obst und Weinbau
Mittwoch und Samstag
Wochenmarkt Aalen
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Telefax (0 73 66) 60 30
FOTO: ARCHIV
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Erdbeeren im Herbst
Spezialisierung der Gärtnereien verlängert die Erntezeit
REGION (mel) - Viele der hiesigen Markthänd- ler
bauen nicht nur
allerlei unterschiedliche
Gemüseoder
Obstarten
selbst
an,
sondern spezialisieren sich
auf eine bestimmte Sorte
wie beispielsweise Gärtnerei Tschürtz in Essingen.
Der Familienbetrieb in
dritter Generation hat sich
neben verschiedenen Salatsorten,
Radieschen,
Schnittlauch, Spinat & Co.
zusätzlich auf Erdbeeren im
Freiland und unter Folie
beziehungsweise auf Stellagen
spezialisiert. Dadurch ist es
möglich, den Erntezeitraum
der Erdbeeren bis Oktober zu
verlängern.
Auch andere Gärtnereien in
der Region bieten diesen Service an. Schließlich sind Erdbeeren beim Verbraucher und
Genießer nicht nur im Frühjahr Die Gärtnerei Tschürtz bietet jeden Mittwoch und Samstag auf dem
Aalener Wochenmarkt selbst angebautes Gemüse an.
FOTOS: JE/CB
heiß begehrt.
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Regional ist optimal
Immer mehr Höfe eröffnen einen Hofladen und bieten ihre eigenen Produkte zum Verkauf an
AALEN - Der große Vorteil der
Hofläden sind die kurzen Wege, gerade im Bezug auf die Güte und Nachhaltigkeit. Die Erzeugnisse gelangen nicht über
viele
Handelsketten
und
Transportwege in einen Supermarkt sondern werden genau
da verkauft wo sie auch produziert wurden. Ein weiteres Plus
ist der direkte Ansprechpartner. Viele Hofläden verkaufen
mittlerweile auch Produkte anderer Erzeuger, damit sich ein
solcher auch rechnet. Hierbei
handelt es sich vorwiegend um
Biowaren oder naturbelassene
Lebensmittel für eine gesunde
und ausgewogene Küche. Auch
für diese Waren bekommt man
im Hofladen genaue Informationen über Herkunft und Ursprung.
Die regionale Vielfalt gerade in der Region ist vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein sehr groß, gerade jetzt, zur
Beeren- und Spargelzeit. Was
im Hofladen Frische und Quali-
tät verspricht, ist der enge Bezug des Verkäufers zu seinen
Produkten, denn hier fällt alles
direkt auf ihn und seinen guten
Ruf zurück.
Auch in unserer Region gibt
es zahlreiche Hofläden. Aber
wer nun denkt, einer gleicht
dem anderen, der irrt. Viele haben sich auf ein für sie spezifisches Produkt spezialisiert. Ein
weiterer Hofladen hat seinen
Schwerpunkt auf die Obstkelterei und Obstweinkellerei gelegt. Veredelungen zu feinen
Getränken wie Apfel- und diverse andere Fruchtsäfte, von
Most in allen Variationen über
Liköre, Dessertweine und
Obstbrände gibt es im Sortiment allerlei zu entdecken und
kann natürlich auch vor Ort
probiert werden. Hier bekommt man seine Obstweine
offen ab Tank, man muss nur
sein Gefäß mitbringen und es
kann hier auch kombiniert werden, zum Beispiel Apfel mit
Birne oder Kirsche mit Apfel, je
Viele Höfe bieten ihre Produkte im eigenen Hofladen an.
nach belieben. Alle Sorten gibt
es auch im praktischen 5 Liter
Big-Pack.
„Warum muss man von Chile Äpfel haben?“ Wenn man in
der Nähe einer Apfelregion wie
dem Remstal, der region Hohenlohe oder dem Bodensee
wohnt, stellt sich diese Frage.
Ist doch die Vielfalt der heimischen Obstsorten riesengroß.
In manchem Hofladen bekommt man sogar das ganze
Jahr über, sieben Tage die Woche, frisches, gesundes Obst
und Gemüse. Von Marmela-
FOTO: ARCHIV
den, Eiern, Teigwaren und Honig bis hin zu Edelbränden und
Dosenwurst
aus
eigener
Schlachtung.
Es kann nicht oft genug erwähnt werden, wie viele Vorteile es hat, frisch und regional
einzukaufen.
Tierisch gut
Viele Verbraucher bevorzugen Fleisch- und Wurstprodukte aus der Region
Limpurger Rinder
Aalen (an) - Fleisch hat eine
Herkunft. Im besten Fall eine
gute Herkunft. Regionalität
spielt dabei eine entscheidende Rolle – für Frische, Qualität
FOTO: SCHÖLL
und Geschmack.
Viele Verbraucher haben
dies erkannt, viele Metzgereien
ebenfalls. Oft sind es gerade die
lokal und regional ausgerichte-
ten Metzgereien, die ihre Tiere
direkt von einem Bauern aus
der Umgebung oder auch bereits fertig geschlachtet aus nahe gelegenen Betrieben beziehen.
Warum eigentlich? Wegen
der Herkunft. Wenn jemand
weiß, von welchem Bauern ein
Tier stammt, dann weiß er
auch, wie es im Stall oder auf
der Weide gelebt hat, womit es
gefüttert wurde und wie es behandelt wurde. Hinzukommt,
dass Tiere aus der Region nicht
dem Stress langer Transporte
ausgesetzt sind. Dies sind Faktoren, die nicht nur etwas mit
artgerechter Tierhaltung zu
tun haben, sondern die sich
auch in der Qualität und im Geschmack der Fleisch- und
Wurstprodukte bemerkbar machen.
Darauf achten heimische
Metzgereien und Direktvermarkter, indem sie das Fleisch
frisch, schonend, mit fachlichem Können, nach handwerklicher Tradition und mit Hygie-
nebewusstsein verarbeiten.
In der Region, die von kleinteiliger und bäuerlicher Landwirtschaft und Viehhaltung geprägt ist, gibt es gute Möglichkeiten, Fleisch und Wurst mit
regionaler Herkunft zu genie-
ßen – sowohl am Esstisch zuhause wie auch in vielen Restaurants. Verbraucher wissen
dies zu schätzen und legen
nicht unbedingt Wert das „tägliche“ Stück Fleisch, sondern
vor allem auf das „gute“ Stück
Fleisch.
Impressum
Ein Sonderprodukt der
Aalener Nachrichten/Ipfund Jagst-Zeitung
Ostalb Medien GmbH
Marktplatz 15
73430 Aalen
Telefon: 07361 / 57 05 - 43
Freilandhühner in ihrem Gehege.
FOTO: DECK
Geschäftsführung:
Juliana Rapp
Verlagsleitung und Anzeigen (verantwortlich):
Florian Himml
Redaktion: Jürgen Eschenhorn, Melissa Maier, Melanie Schiele
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Hier gibt’s Heimat
Auch Edeka Miller hat Regionales im Angebot
REGION (an) - Regionale Pro-
dukte findet man auch immer
mehr in Supermärkten der gehobeneren Klasse. Sie kommen
damit dem Wunsch vieler Kunden nach.
„Wir haben schon fast seit
der Gründung unseres Marktes
regionale Produkte im Angebot“, sagt zum Beispiel Michael
Miller, Inhaber des gleichnamigen Edeka Marktes in HüttlinMichael Miller hat in seinem Edeka-Markt in Hüttlingen jede Menge gen. Vor fast 15 Jahren führte er
Erzeugnisse regionaler Anbieter im Angebot.
FOTO: JE die ersten Angebote umliegen-
der Anbieter ein und baut das
Angebot auch heute immer
noch aus. Unter dem Motto
„Unsere Heimat“ gibt es in seinem Markt jede Menge Angebote, unter anderem Obst, Gemüse und Kartoffeln, Eier, Molkereiprodukte, verschiedene
Getränke,
Samocca-Kaffee,
Blumen und Setzlinge, und eine Metzgereitheke und einen
Backshop örtlicher Anbieter.
„Der Kunde und auch ich
wissen, woher die Angebote
kommen und bekommen auch
die gewünschte Qualität, da die
Produkte nach strengen Richtlinien gezogen werden“, ergänzt er und fügt hinzu: „Außerdem haben wir meist kurze
Transportwege, da vieles aus
Baden-Württemberg kommt.“
Beispielsweise Obst aus Hohenlohe, Paprika von der Insel
Reichenau, Kartoffeln von Höfen der Umgebung. Edeka baue
ja selbst Aprikosen in Hessen
an, bemerkt Miller noch.
Vorsicht vor Zecken auch im Herbst
Impfschutz kann eine FSME-Infektion vorbeugen
REGION (an) - Der Herbst lockt
viele nach draußen: Pilze sammeln, Wandern, Gartenarbeiten. Bei vielen Aktivitäten im
Freien sind Zecken nicht weit.
Beim Stich der achtbeinigen
Spinnentiere können Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen werden. Eine FSME-Infektion kann zu Gehirn-, Hirnhautoder Rückenmarksentzündungen mit zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen führen.
FSME-Risiko im Herbst
Was viele nicht wissen: Auch
im Garten, stadtnah oder abgelegen, halten sich Zecken auf.
Wer seine Zeit gerne dort - etwa
beim Spielen mit den Kindern
oder bei der Gartenarbeit - verbringt, sollte sich nach einem
Aufenthalt unbedingt nach Zecken absuchen.
Parasitologin Professor Dr.
Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim warnt:
„Der Begriff Frühsommer-Meningoenzephalitis ist irreführend. Denn tatsächlich sind Zecken bei Temperaturen über
sieben Grad aktiv. Das FSMERisiko ist im Herbst genauso
hoch wie in Frühling und Sommer.“
Nach Angaben des Robert
Koch-Instituts (RKI) wurde
von 2010 bis 2014 mehr als jeder
vierte Fall von FSME von September bis November gemel-
det. Ein Impfschutz kann eine
FSME-Infektion vorbeugen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die
Impfung aller, die in FSME-Risikogebieten leben oder dort
Urlaub machen. In Deutschland besteht das Risiko einer
FSME-Infektion vorwiegend in
Baden-Württemberg, Bayern,
Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Zudem gibt es
einzelne Risikogebiete in Mittelhessen, im Saarland, in
Rheinland-Pfalz und in Sachsen. Im Ausland gelten etwa
Österreich, die Schweiz, Osteuropa und das Baltikum als
FSME-Risikogebiete.
Der Herbst ist der ideale
Zeitpunkt für den Beginn der
Grundimmunisierung gegen
FSME. So kann sich der Impfschutz bis zum Frühjahr aufbauen.
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Es gibt aber auch die Möglichkeit der Schnellimmunisierung, die innerhalb weniger
Wochen machbar ist. Zum Beispiel wenn kurzfristig für den
Herbsturlaub ein Impfschutz
benötigt wird.
Wer schon gegen FSME
geimpft ist, sollte sich beim
nächsten Arztbesuch erkundigen, ob eine Auffrischungsimpfung erforderlich ist.
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Ganz enstpannt zum perfekten Rasen
Mit einem Mähroboter wird die Gartenarbeit zum Vergnügen
REGION (an) - Ein gepflegter
Garten ist das Aushängeschild
eines jeden Hauses. Um die
Grünflächen in einem tadellosen Zustand zu halten, ist jedoch einiges an Arbeit nötig.
Mit einem vollautomatischen Mähroboter hingegen
können sich Gartenfreunde zurücklehnen und sich gleichzeitig über sattes Grün freuen: Die
fleißigen Helfer arbeiten rund
um die Uhr, sind effizient, leise
Ob Sonnenschein oder Regen:
Wenn es an der Zeit ist, macht
sich der vollautomatische Mähroboter an die Arbeit. FOTO: DJK
und fast bei jedem Wetter einsetzbar. „Mähroboter werden
immer beliebter“, sagt auch Roland Bassler von Bassler Land-,
Garten- und Forsttechnik in
Aalen-Waldhausen.
Automatisch mehr Freizeit
Einmal programmiert pflegen
Mähroboter den Rasen völlig
selbständig und hinterlassen
dabei ein perfektes Grün. Sie
mähen zu vorgegebenen Zeiten
und kehren nach getaner Arbeit wieder zu ihrer fest installierten Ladestation zurück.
Etliche Modelle bewegen
sich beim Mähen per Zufallsprinzip. Der Rasen wird aus
unterschiedlichen Richtungen
geschnitten - das sorgt nicht
nur für ein gleichmäßiges
Mähergebnis, sondern tut auch
dem Rasen gut. Denn das anfallende Schnittgut bleibt als natürlicher Dünger liegen.
Dieser Vorgang wird „Mulchen“ genannt. Das fördert das
Wachstum des Grases und
sorgt für ein gleichmäßiges,
dicht gewachsenes Grün.
Flexible Helfer auf dem
Rasen
Die Mähfläche wird mittels
vorab verlegter Leitkabel begrenzt. Die intelligenten Mäher navigieren in diesem festgelegten Bereich und erkennen
Hindernisse wie Bäume oder
Sträucher durch einen Sensor.
Wenn etwas im Weg ist, wechseln sie ihre Richtung.
Leistungsstarke Akkus sorgen für einen langen Mähein-
Mähroboter sorgen für einen gleichmäßigen Rasenschnitt und perfekt aufbereitetes Schnittgut, das
als natürlicher Dünger fungiert.
FOTO: DJK
satz. Werden diese leer, lösen
die vollautomatisierten Helfer
das Problem von allein und tanken bei ihrer Ladestation wieder auf.
Die Mähroboter sind äußerst flexibel einsetzbar. Totzdem ist die Sicherheit stets das
oberstes Gebot: Messer und
Motor stoppen automatisch,
sobald die intelligenten Mähroboter angehoben werden.
In vielen regionalen Fachbetrieben wird man zum Thema
Mähroboter und Gartenarbeit
kompetent und umfassend beraten beispielsweise bei der
Firma Bassler in Aalen-Waldhausen. Dort findet man zudem eine reiche Auswahl an allerlei Garten- und Landwirtschaftsgeräten für jede zu bearbeitende Fläche.
Neben verschiedenen Mähroboter-Modellen gibt es bei Bassler in
Waldhausen auch eine riesige Auswahl an Rasenmähern und anderen Utensilien für die heimisches Gartenarbeit. FOTO: MELANIE SCHIELE
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Alle Informationen rund um regionale Produkte
Lebensmittel mit Charakter
Demeter ist eine Lebens-Landwirtschaft der Zukunft
REGION (ms) - Die größte Ge-
fahr für die Menschheit ist die
Bodenerosion. Sie zerstört eine
der wichtigsten Lebensgrundlagen, indem der fruchtbare
Oberboden abgetragen und
wegtransportiert wird.
Der Ökolandbau spielt daher eine wichtige Rolle auf dem
Weg zu einem bewussten Umgang mit der lebenswichtigen
Ressource. „Nur intakte Böden
können dauerhaft stabile Erträge liefern. Die Weltgemeinschaft kann es sich nicht leisten,
dass jährlich 24 Millarden Tonnen fruchtbarer Boden durch
Erosion unwiederbringlich zerstört werden“, sagt Felix Prinz
zu Löwenstein, Vorsitzender
des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft,
dem
auch Demeter angehört.
Der Begriff „Demeter“ steht
in der Landwirtschaft für Produkte aus Biologisch-Dynamischer Wirtschaftsweise.
Harmonisches Wachstum
Demeter-Bauern verstehen die
Erde als lebendigen Organismus geistigen Ursprungs. Danach können Nahrungsmittel
nur in vitalem Boden harmonisch wachsen. Der Boden wird
deshalb besonders gepflegt:
Mit Stallmist, Gründüngung,
Fruchtwechsel und selbst hergestellten Präparaten aus Mist,
Heilpflanzen und Mineralien.
Die Böden sollen so fruchtbarer, gesünder und lebendiger
werden. In den erzeugten Lebensmitteln entstehe eine Art
höhere Ordnung, die dadurch
besser geeignet seien, Leib,
Seele und Geist des Menschen
zu ernähren. Aus diesem Grund
nennt man sie auch „Lebensmittel mit Charakter“.
Jährlich werden die Demeter-Höfe überprüft. Zudem findet bei Erzeugerbetrieben ein
verbindliches Betriebsentwicklungsgespräch statt. Erst dann
erhalten die Höfe die Berechtigung, ihre Erzeugnisse mit dem
Markenzeichen Demeter zu
vermarkten.
Die Richtlinien sollen garantieren, dass mit „Demeter“ gekennzeichnete Lebensmittel Auf dem Demeter-Hof von Familie Schmid werden alle Tiere mit
auch „Lebens-Mittel“ sind und hofeigenem Futter gefüttert und artgerecht in großzügig angelegFOTO: PRIVAT
dass sie das enthalten, was ten Freigehegen und Stallungen gehalten.
drauf steht.
In Deutschland wirtschaften haben sie sich entschieden, ih- neller Landwirt hätte ich mich
rund 1500 Landwirte biolo- ren Hof biologisch-dynamisch aus Gründen der Existenzsigisch-dynamisch. Zu den weni- zu betreiben. „Uns ist es wich- cherung spezialisieren müssen,
gen Demeterbetrieben im Ost- tig nachhaltig zu wirtschaften was ich nicht wollte. Die bioalbkreis gehört der Hof von und gesunde, wertvolle Pro- dynamische Wirtschaftsweise
Manfred und Bettina Schmid in dukte zu erzeugen“, sagt Man- ermöglicht uns eine größere
Westhausen. Vor über 30 Jahren fred Schmid. „Als konventio- Vielfalt zu haben.“
Ökologische Produktion schont Region
Die Brauerei Hald arbeitet ökologisch und umweltschonend
REGION (an) - „Erlebnis Natur“
– Dieses Motto steht bei der
Brauerei Hald in Dunstelkingen
über der Produktion ihrer Getränke. Der Betrieb hat sich seit
vielen Jahren einer umweltschonenden und nachhaltigen
Produktion verschrieben.
Für die Biere verwendet die
Brauerei nach eigenen Angaben
ausschließlich Wasser aus den
Karstquelle des Egau, Gerste
von heimischen Brauern und
nur deutschen Hopfen. Die
Transportwege sind meist kurz.
Auch bei den Erfrischungsgetränken wie Limonaden,
Fruchtsaft- und Vitamingetränken, Säften und vor allem bei
den beliebten Bio-Getränken
achtet der Betrieb auf hochwertige, regionale Zutaten von nahegelegenen Bauernhöfen.
Seit einiger Zeit hat die Firma Hald die „Ökokrone-Getränke“ im Angebot, eine Reihe
nach den Vorgaben von Bioland
produziertem Bio-Getränken.
Bioland ist der bedeutendste
Verband für ökologischen
Landbau in Deutschland und
Südtirol in der Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Ein-
Christoph Hald und Braumeister Florian Kohler
verwenden auschließlich Gerste aus der Region.
FOTO: PRIVAT
klang mit der
Natur, Förderung der Artenvielfalt sowie
aktiver Klimaund Umweltschutz sichere
unsere Lebensgrundlagen, Arbeitsplätze im
ländlichen
Raum sowie die
vielfältigen
Kulturlandschaften
der
Region.
Seit 2012 be-
zieht Hald ausschließlich CO2neutralen Strom und entlasten
dadurch die Umwelt um 164 000
Kilogramm CO2- Emissionen
pro Jahr. Die betriebseigene
Photovoltaikanlage ist ein weiterer Schritt, CO2 einzusparen.
Grander
Wasserbelebung
schafft eine geordnete und stabile Struktur und hilft dadurch,
die natürliche Kraft und Energie
im Wasser wieder aufzubauen
und zu stärken. Aus Überzeugung produzieren Hald sämtliche Haldina- und Egau-Getränke mit belebtem Grander-Wasser.
Wir heißen
gesunder Boden…
gesunde Lebensmittel
Eier, Geflügel, Rindund Schweinefleisch
und sind ein
Westhausen, im Hofladen
Aalen, Wochenmarkt
Hof
Hofweg 4 l 73463 Westhausen I demeterschmid.de
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boden.gut.machen.
Alle Informationen rund um regionale Produkte
„Die Natur als Vorbild nehmen“
Garten, Terrasse und Balkon im Herbst
REGION (an) - Keine andere
ganz so weit zurückschneide,
vermeide ich, dass sie im Winter so weit zurückfrieren, dass
sie nicht mehr austreiben können.“
Jahreszeit beschert so leuchtende Farben, so üppige Blüten,
so schöne Stauden und eine so
reiche Ernte wie der September und der Oktober. Dabei
geht die Gartensaison nun
langsam ihrem Ende entgegen
und es gibt einiges zu tun, sowohl im Zier- und Nutzgarten
wie auch auf der Terrasse und
dem Balkon. Der Herbst ist
auch die Zeit für Veränderungen im Garten. Klaus Hassler,
Dipl.-Ing. (FH) für Gartenbau
und Vorsitzender des Obstund Gartenbauvereins Biberach, gibt Tipps für die Gartenarbeit im Herbst.
Spiegel der Natur
„Für mich ist der Garten der
Spiegel der Natur“, sagt Klaus
Hassler. Als Beispiel nennt er
den Wald: „Das Laub fällt herab
und übernimmt eine wichtige
Schutzfunktion für Stauden
und Kleinlebewesen. Bei uns
geht der Trend zum sauberen
hygienischen Garten. Immer
mehr Leute gehen mit dem
Laubgebläse durch und blasen
auch noch das letzte Blatt aus
ihrem Garten – das ist gegen die
Natur.“ Der Gartenexperte erklärt: „Laub ist etwas Wertvolles. Wenn ich Laub im Garten
habe, brauche ich kein Rinden-
Jetzt im Herbst ist im Garten einiges zu tun.
mulch.“
Auch bei Stauden empfiehlt
er, diese erst im Frühjahr abzuschneiden: „Es ist nicht nur
ökologischer, sondern es gibt
auch tolle Effekte, wenn Reif,
Frost und Schnee auf den alten
Trieben, Beeren und Samen liegen bleiben.“
Von Laub freihalten
Wer jedoch einen schönen, gepflegten grünen Rasen haben
wolle, der müsse diesen freilich
vom Laub freihalten. Der Tipp
vom Gartenprofi: „Das Laub
vom Rasen einsammeln und in
FOTO: ARCHIV
den Pflanz- und Blumenbeeten
verteilen.“ Wenn die prachtvollen Rosen verblüht sind und
nach dem ersten Frost traurig
hängen, empfiehlt Klaus Hassler einen Rückschnitt um ein
Drittel: „Jetzt im Herbst alles,
was verblüht ist, zurückschneiden. Der eigentliche Schnitt
um ein weiteres Drittel sollte
aber erst wieder kurz vor dem
Austrieb erfolgen, wenn es wieder warm wird. Denn: Rosen
frieren gerne zurück an der
Veredelungsstelle. Hier sind
sie besonders empfindlich.
Wenn ich sie im Herbst nicht
Veredelung schützen
Wichtig sei: Die Veredelungsstelle müsse geschützt sein,
zum Beispiel durch Anhäufeln
mit Erde. Rosenstämmchen
werden mit Jute eingepackt
oder umgebogen in den Boden.
Pflanzen, die frostgefährdet
sind, werden Ende Oktober mit
Vlies eingepackt oder mit einer
Schilfrohrmatte abgedeckt, damit sie gut über den Winter
kommen. Kälteempfindliche
Zwiebeln und Knollen, zum
Beispiel Dahlien, in der zweiten Oktoberhälfte aus der Erde
holen und frostfrei überwintern.
Winterfest machen
Auch die mediterranen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse
oder auf dem Balkon müssen
nun geschützt und in ihr Winterquartier gebracht werden,
etwa in den Wintergarten oder
auch in den Keller. Töpfe, die
draußen bleiben, werden am
besten mit einer Noppenfolie
um den Topf geschützt. Wenn
im Garten alles abgeerntet ist,
rät Klaus Hassler, „dem Boden
etwas Gutes zu tun." Die Erde
wird umgegraben, damit der
Boden durch den Frost wieder
locker wird und es können organische Substanzen – also
Komposterde – eingebracht
werden.
Ältere Äste raus
Bei Beerensträuchern werden
jetzt die älteren Äste herausgeschnitten, damit im Frühjahr
die jungen Triebe wieder nachkommen können. „Bäume und
Sträucher schneide ich jedoch
erst im Februar oder Anfang
März in unbelaubtem Zustand,
kurz vor dem Neuaustrieb“,
sagt Klaus Hassler.
Der Garten wird zur herbstlichen Wohlfühloase durch das
Veilchen.
FOTO: OBS
Gräberschmuck zeigt Verbundenheit
Gärtnereien zeigen jetzt ihre Allerheiligen-Ausstellungen
REGION (an) - Allerheiligen
und Allerseelen sind in der katholischen Kirche Feiertage
mit einer langen Tradition. Am
1. und 2. November kommen
besonders viele Menschen auf
die Friedhöfe, um der Toten zu
gedenken und zu beten. Daher
werden zu diesem Anlass die
Gräber frisch geschmückt und
liebevoll hergerichtet. Gestecke, Kränze und florale Arrangements sind sichtbare Zeichen von Verbundenheit und
Dankbarkeit.
Beliebt sind Kränze und
Blumen
Maschke
Gärtnerei & Floristik
73453 AbtsgmündHohenstadt
Telefon 07366/5928
Gestecke in Naturfarben, etwa möglichkeiten. die Kunden der passenden Größe fertigen
Braun- und Gelbtöne, wie sie können sich von den Floristen lassen. Die Fachgeschäfte fühim Herbst draußen vorkom- aber auch Kränze und Gestecke ren zudem Accessoires wie
men. Im Trend liegen auch nach eigenem Wunsch und in Grablichter.
Beerentöne, die sich mit graugefärbten Grundmaterialien
kombinieren lassen. Naturtöne
haben den Vorzug, dass sie
nicht ausbleichen und bis Januar schön bleiben. Verwendet
werden dafür zum Beispiel
Zapfen von Nadelbäumen sowie getrocknete Exoten, Schoten und Fruchtstände, die lange
haltbar sind. Als Zierde werden
gerne Kugeln, Kreuze, Engel
oder Seidenblüten eingearbeitet.
Die Gärtnereien und Fachgeschäfte zeigen in ihren Ausstellungen entsprechende Arrangements und beraten über Den passenden Grabschmuck für Allerheiligen bieten zahlreiche
FOTO: ARCHIV
die vielfältigen Gestaltungs- Gärtnereien in der Region.
boden.gut.machen.
11
Alle Informationen rund um regionale Produkte
Wie die Alb, so der Whisky
Mehr als 14 Brenner in Schwaben stellen Whisky her
(an) - Die Schotten sagen über Whisky, dass „ein Glas
fabelhaft ist, zwei Gläser zu viel
und drei Gläser zu wenig.“
Noch haben die Schwaben kein
Sprichwort für ihren Whisky
ersonnen. Das wäre vielleicht
auch ein bisschen früh, denn
schwäbischer Whisky wird im
Wesentlichen erst seit der Jahrtausendwende gebrannt und ist
also in der Volksseele längst
noch nicht so verwurzelt wie
Maultaschen oder Spätzle.
Aber die Whisky-Kultur ist
hierzulande mächtig auf dem
Vormarsch. Der allererste
Schwabe, der Getreide zu
Whisky veredelt hat, heißt
Christian Gruel. Im Jahr 1989
hat er in Owen/Teck seinen allerersten Whiskey gebrannt –
und tut das bis heute.
ist
Aalen-Wasseralfingen
rund 1800 Kilometer von Dufftown in Schottland entfernt.
Die beiden Orte haben eines
gemeinsam: So wie Duffton in
Schottland die Hauptstadt des
schottischen Whiskys ist, ist
Aalen-Wasseralfingen sozusagen die Hauptstadt des Whiskys von der Ostalb.
Während sich im Schottischen die Destillerien wie Perlen einer Kette aneinander reihen, ist Frank Roder, der Whiskybrenner von der Schwäbischen Alb, alleine auf weiter
Flur. Und während man hierzulande Schottischen Whisky
hektoliterweise
bekommt,
wird der Kenner in Dufftown
lange suchen müssen, wenn er
einen Schluck von „Frank's
Suebian Whisky“ probieren
möchte.
Die winzige Brennerei von
DEU, Deutschland, Kressbronn, Bodensee, Bodenseekreis, Martin
Steinhauser Whisky- und Gin- Brennerei.
FOTO: ROLAND RASEMANN
Frank Roder steht stellvertretend für eine ganze Menge
schwäbischer Destillateure, die
angefangen haben, Whisky zu
erzeugen. Und wie es dem
Schwaben eigen ist, tut er das
inzwischen mit einer bemerkenswerten Professionalität in
Sachen Marketing: So gibt es
mittlerweile einen schwäbischen Whisky-Tag, immer am
ersten Samstag im Oktober in
Tübingen.
Es gibt einen schwäbischen
Whisky-Walk, einen schwäbischen Whisky-Trail, ein schwäbisches Whisky-Hotel, ein
schwäbisches Whisky-Mobil,
einen schwäbischen WhiskyFührer, ein schwäbisches
Whisky-Wappen und natürlich
auch eine schwäbische Whisky-Botschafterin. Hinter all
dem Aufwand stehen im Augenblick 14 Destillateure, die
sich große Mühe geben, den
Whisky aus Schwaben zu einer
Marke zu machen..
„Bier braucht Heimat“
Die Ellwanger Rotochsen Brauerei schwört auf regionale Zutaten
REGION (an) - Seit über 333 Jahren werden in der RotochsenBrauerei feine Biere gebraut,
welche im Umkreis von 25 Kilometer rund um den BrauereiSchornstein von den Konsumenten gerne getrunken werden. Zahlreiche Erfrischungsgetränke, Mineralwässer und Säfte
ergänzen als Handelswaren das
Sortiment. Sowohl Gastronomie, Getränkefachhandel, Lebensmittelhandel als auch Festservice und Heimdienst sind
die Säulen des Vertriebs.
„Am besten schmecken die
Rotochsenbiere in einem der
vielen Gasthöfe und Wirtschaften in Ellwangen und Umgebung, mit deren Eigentümer
teils über mehrere Generationen lang eine vertrauensvolle
gepflegt
Zusammenarbeit
wird“, sagt Geschäftsführer
Alexander Veit.
Im Roten Ochsen im Zentrum der Stadt wurde über Jahrhunderte hinweg das Rotochsen
Bier gebraut, 1960 erfolgte der
Neubau der Brauerei vor den
Toren der Stadt unterhalb des
Ellwanger Schlosses. Auf dem
Brauereigelände liegt auch der
Zugang zu den alten, in Sandstein gehauenen Felsenkellern.
Damals lagerte hier das gebraute Bier.
nem würzigen Charakter. Bei
den Weizenbieren wird das spezielle Verfahren der Flaschengärung angewandt.
Auch mit dem feinherben
Die Produktion bei „Rotochsen“ wird natürlich ständig kontrolliert.
FOTO: PRIVAT
Der Betrieb versteht sich als
regionale Familienbrauerei und
verwendet deshalb nur Hopfen
und Malz aus heimischem Anbau. Das für den Bierbrauer so
wichtige Wasser fördert die
Brauerei direkt neben dem Sudhaus aus der eigenen Quelle aus
knapp 50 Meter Tiefe. „Auf das
eigene Brauwasser sind wir besonders stolz. Es ist mitverantwortlich für die geschmackvollen Biere der Rotochsenbrauerei“, ergänzt Veit.
Im Sudhaus mit den klassischen Kupferhauben, sowie im
weiteren Brauprozess achtet
man auf handwerkliche, tradi-
tionelle Brauverfahren. Im Gegensatz zu den heute angewandten Gärverfahren mit hohen Temperaturen und unter
Druck legt man beim „Rotochsen“ aus Qualitätsgründen wert
auf einen langen und kalten
Gär- und Reifeverlauf.
Auch verzichtet man auf eine Kurzzeiterhitzung oder gar
Pasteurisation der Biere. „Dabei
würde der einmalig frische Geschmack leiden.“ Und das
kommt für die Ellwanger Brauer
nicht in Frage.
Der größte Ausstoßanteil
fällt auf das süffige Ellwanger
Rotochsen Edel-Export mit sei-
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Stiftsherren-Pils, dem Leichtbier sowie dem Traditionsbock
bietet die Brauerei für jeden Geschmack und jede Jahreszeit das
passende Bier.
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