- Bei Atmungsinsuffizienz (Atmung, wobei die Lungen unzureichend

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Packungsbeilage RUT:
PACKUNGSBEILAGE: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
Broncho-Pectoralis Pholcodin15 mg/300 mg Sirup
Pholcodin 15 mg/15 ml; Sulfogaiacol 300 mg/15 ml
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage vor der Einnahme sorgfältig durch, bevor, den Sie
enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau gemäß der Beschreibung in dieser Packungsbeilage an
bzw. entsprechend der Anleitung Ihres Arztes, Apothekers oder Pflegepersonals.
- Heben Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Haben Sie noch Fragen? Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Sollten Sie unter einer der Nebenwirkungen aus Punkt 4 leiden oder eine Nebenwirkung feststellen,
die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Apotheker
oder das Pflegepersonal.
- Wenn Ihre Beschwerden nach 4 bis 5 Tagen nicht nachlassen oder sich gar verschlechtern, sollten
Sie sich an Ihren Arzt wenden.
Inhalt dieser Packungsbeilage
1. Was ist Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup und wofür wird dieses Mittel eingenommen?
2. Wann dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen oder müssen besonders vorsichtig sein?
3. Wie wird dieses Arzneimittel eingenommen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie wird dieses Arzneimittel aufbewahrt?
6. Inhalt der Verpackung und sonstige Informationen
1. WAS IST BRONCHO-PECTORALIS PHOLCODIN SIRUP UND WOFÜR WIRD DIESES
MITTEL EINGENOMMEN?
Der Bronchial-/Pektoralsirup Pholcodin ist ein Hustenstiller.
Er ist indiziert für eine symptomatische Behandlung von Husten, der mit Schleimbildung einhergeht,
wie bei Grippe, Halsentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung und schmerzhaftem Husten
(Keuchhusten).
Wenn Ihre Beschwerden nach 4 bis 5 Tagen nicht nachlassen oder sich gar verschlechtern, sollten Sie
sich an Ihren Arzt wenden.
2. WANN DÜRFEN SIE DIESES ARZNEIMITTEL NICHT EINNEHMEN ODER WANN IST
BESONDERE VORSICHT GEBOTEN?
Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen worden:
- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) auf Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile dieses
Arzneimittels reagieren. Diese Stoffe finden Sie in Rubrik 6.
-
Bei Kindern unter 6 Jahren.
Bei Atmungsinsuffizienz (Atmung, wobei die Lungen unzureichend funktionieren) jeden Grades.
Der Sirup hat nämlich einen unterdrückenden Effekt auf die Atmung und der Hustenreflex darf bei
Atmungsinsuffizienz nicht unterdrückt werden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung dieses Arzneitmittel ist erforderlich:
Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker oder das Pflegepersonal, bevor Sie dieses
Arzneimittel einnehmen.
Packungsbeilage RUT:
-
Wenn das Risiko besteht, dass die Atemwege durch Verschleimung verstopfen. Denn der Hustenreflex,
der beim Abhusten des Schleims hilft, muss erhalten bleiben.
-
-
Wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden (siehe den Abschnitt „Bronchial-/Pektoralsirup Pholcodin enthält
Zucker“).
Bevor Sie einen Hustensirup einnehmen. Zuerst muss die zugrundeliegende Ursache festgestellt werden,
damit der richtige Hustensirup bestimmt werden kann. Da dies eine symptomatische Behandlung ist, sollte
sie von kurzer Dauer sein. Wenn nach einer 4- bis 5-tägigen Behandlung keine Besserung eintritt, suchen
Sie Ihren Arzt auf.
Wenn Sie eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben oder an Asthma leiden. Ihr Arzt wird die
Arzneimittelmenge und die Dosierung pro Tag verringern.
Bei Asthma und Atmungsinsuffizienz.
Wenn Sie älter sind, beginnen Sie am besten mit der Hälfte der empfohlenen Dosis. Ihr Arzt kann diese
später eventuell erhöhen, wenn Sie den Sirup gut vertragen.
Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum oder übermäßig viel davon einnehmen. Es kann
eine Abhängigkeit von diesem Arzneimittel entstehen.
Die Einnahmen müssen gestaffelt werden. Vermeiden Sie die häufige Einnahme hoher Dosen.
Vom Konsum alkoholischer Getränke und anderer Medikamente, die das zentrale Nervensystem unterdrücken,
wird während der Behandlung abgeraten (siehe auch Abschnitt „Anwendung in Kombination mit anderen
Arzneimitteln“).
Kinder
Dieser Sirup sollte nicht an Kinder unter 6 Jahren verabreicht werden.
Anwendung in Kombination mit anderen Arzneimitteln.
Nehmen Sie neben Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup noch andere Arzneimittel ein oder haben Sie
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder besteht die Möglichkeit, dass Sie in Kürze andere
Arzneimittel einnehmen? Informieren Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und anderen Arzneimitteln, die das Zentralnervensystem unterdrücken
(z. B. Beruhigungsmittel), erhöht das Risiko auf Schläfrigkeit.
Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup nicht zusammen mit Antidepressiva vom Typ der MAO-Hemmer
einnehmen. Zwischen der Verabreichung von MAO-Hemmern und Pholcodin ist eine Pause von 14 Tagen
einzuhalten.
Was sollten Sie bei Alkohol beachten?
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol erhöht das Risiko auf Schläfrigkeit.
Schwangerschaft und Stillzeit
Sind Sie schwanger, glauben Sie, schwanger zu sein, möchten Sie schwanger werden oder stillen Sie?
Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
Schwangerschaft
Nehmen Sie den Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup nicht während der ersten 3 Monate oder am Ende der
Schwangerschaft ein. Nehmen Sie den Sirup außerhalb dieser Monate nur ein, wenn der Nutzen die Nachteile
überwiegt. Besprechen Sie dies immer zuerst mit Ihrem Arzt.
Stillzeit
Es wird davon abgeraten, diesen Sirup während der Stillzeit einzunehmen. Pholcodin wird nämlich auf die
Muttermilch übertragen und kann für das gestillte Kind giftig sein. Die Einnahme kann zu Übelkeit, Erbrechen,
Krämpfen und Durchfall führen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Während der Behandlung ist Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen und bei der Bedienung von Maschinen geboten.
Dieser Sirup kann schläfrig machen, vor allem wenn er in Kombination mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln
eingenommen wird, die das Zentralnervensystem unterdrücken.
Packungsbeilage RUT:
enthält Zucker (ca. 2,7 mg/Kaffeelöffel und ca. 9 mg/Esslöffel). Wenn Ihr
Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zucker nicht vertragen, sollten Sie sich an Ihren
Arzt wenden, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Broncho-Pectorali Pholcodin
Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup enthält 5 Vol.-% Ethanol (Alkohol). Dies sind ungefähr 201
mg pro Kaffeelöffel (= 0,25 ml), was 0,25 ml Bier und 0,10 ml Wein pro Kaffeelöffel entspricht.
Schädlich bei Alkoholismus. Bei schwangeren und stillenden Frauen sowie Kindern und Patienten mit
erhöhtem Risiko, wie z. B. Patienten mit einer Lebererkrankung oder Epilepsie ist Vorsicht geboten.
Broncho-Pectoralis Pholcodin Sirup enthält Methylparahydroxybenzoat (als Konservierungsmittel),
das allergische Reaktionen hervorrufen kann (möglicherweise verzögert) .
3. WIE WIRD DIESES ARZNEIMITTEL EINGENOMMEN?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau gemäß der Beschreibung in dieser Packungsbeilage an
bzw. entsprechend der Anleitung Ihres Arztes oder Apothekers. Sollten Sie an der richtigen Anwendung
zweifeln, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Die Behandlungsdauer sollte möglichst kurz sein. Wenn Sie sich nach 4 bis 5 Tagen nicht
besser fühlen, konsultieren Sie Ihren Arzt.
Beginnen Sie mit der Behandlung vorzugsweise abends.
Die empfohlene Dosierung für Erwachsene ist 1 Esslöffel (= 15 ml) pro Einnahme, bis zu dreimal
täglich.
Die maximale Dosierung für Erwachsene sind 4 Esslöffel in 24 Stunden.
Anwendung bei Kindern
Kinder ab 12 Jahren:
1 Dessertlöffel (= 10 ml) pro Einnahme zwei- bis dreimal täglich und maximal 1 Esslöffel pro
Einnahme.
Maximale Dosierung: 4 Dessertlöffel in 24 Stunden.
Kinder von 6 bis 12 Jahren:
1 Kaffeelöffel (= 5 ml) pro Einnahme, drei- bis viermal täglich und maximal 1 Dessertlöffel
pro Einnahme.
Maximale Dosierung: 4 Kaffeelöffel in 24 Stunden.
Kinder unter 6 Jahren:
Dieser Sirup sollte nicht an Kinder unter 6 Jahren verabreicht werden.
Die Verabreichung sollte gestaffelt erfolgen, mit einem Zeitraum von mindestens 4 Stunden zwischen
den Einnahmen.
Wenn Sie zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben
Wenn Sie zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben, sollten Sie sich sofort an Ihren Arzt, Apotheker
oder den Giftnotruf (070/245.245) wenden.
Bei einer Überdosierung mit Pholcodin können folgende Symptome auftreten:
Müdigkeit, Hautausschlag, verengte Pupillen, Erbrechen, Juckreiz, unzusammenhängende Muskelzuckungen,
Flüssigkeitsretention, Unterdrückung der Atmung, Erregungszustände.
Behandlung
Wenn Sie zu viel eingenommen haben, sollten Sie sich sofort an Ihren Arzt, Apotheker oder den Giftnotruf
(070/245.245) wenden und sich in ein Krankenhaus einweisen lassen.
Packungsbeilage RUT:
Bei einer Unterdrückung der Atmung, künstliche Beatmung und Verabreichung des entsprechenden Gegengifts
Naloxon:
- Erwachsene: 0,4 mg Naloxonhydrochlorid (bis maximal 2 mg) intramuskulär, intravenös oder
subkutan spritzen; wenn notwendig, nach 2-3 Minuten wiederholen, bis zu einem Maximum von 3
Injektionen.
- Kinder: 0,01 mg bis 0,1 mg Naloxonhydrochlorid pro kg Körpergewicht (bis maximal 2 mg)
intramuskulär, intravenös oder subkutan spritzen; wenn notwendig, nach 2-3 Minuten wiederholen.
Bei Krämpfen, Benzodiazepine verabreichen, z. B. Diazepam
- Erwachsene: 10 bis 20 mg Diazepam intramuskulär oder langsam intravenös, wenn notwendig, bis zu
vier Mal innerhalb von 24 Stunden. Intravenös dürfen nicht mehr als 5 mg pro Minute verabreicht
werden.
- Kleinkinder: 0,1 bis 0,2 mg Diazepam pro kg Körpergewicht.
Haben Sie vergessen, das Arzneimittel einzunehmen?
Nehmen Sie nie eine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis Sirup nachzuholen.
Wenn Sie noch weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich bitte an
Ihren Arzt, Apotheker oder das Pflegepersonal.
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie jedes Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, auch wenn diese nicht
bei jedem auftreten.
Folgende Nebenwirkungen sind möglich:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Konstipation (Verstopfung)
- Schwindelgefühl
- Allergische Hautreaktionen.
- Flache Atmung
- Müdigkeit
- Luftröhrenkrämpfe
- Magen-Darm-Beschwerden
Meldung von Nebenwirkungen
Sollten Ihnen Nebenwirkungen Beschwerden verursachen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Apotheker
oder das Pflegepersonal. Das gilt auch für eventuelle Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage
aufgeführt sind.
Über das nationale Meldesystem können Sie Nebenwirkungen auch direkt melden:
Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte
Abteilung Vigilanz
Eurostation II, Victor Hortaplein 40/40, B-1060 Brüssel.
Website www.fagg.be, E-Mail patientinfo@fagg-afmps.be
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie uns helfen, mehr Informationen über die Sicherheit
dieses Arzneimittels zu erhalten.
5. WIE WIRD DIESES ARZNEIMITTEL AUFBEWAHRT?
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Packungsbeilage RUT:
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem Verfalldatum. Dieses ist auf der Verpackung hinter
EXP als Monat und Jahr angegeben. Der letzte Tag dieses Monats ist das Verfalldatum.
Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, was
Sie mit Arzneimitteln tun müssen, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Sie werden dann verantwortungsvoll
vernichtet und gelangen nicht in die Umwelt.
6.
INHALT DER VERPACKUNG UND ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Bestandteile dieses Arzneimittels
- Die Wirkstoffe in diesem Arzneimittel sind 15 mg Pholcodin und 300 mg Sulfogaiacol pro 15 ml
Sirup.
- Die sonstigen Stoffe in diesem Arzneimittel sind flüssiger Klatschmohnextrakt, Süßorangenschalenöl,
Methylparahydroxybenzoat, Ethanol, Zucker, Zitronensäuremonohydrat und bis zu 15 ml gereinigtes Wasser.
Wie sieht dieses Arzneimittel aus und welche Verpackungsgrößen gibt es?
Braune Glasflasche mit 200 ml Sirup.
Abgabeform
Apothekenpflichtig
Registriernummern
BE216912
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Medgenix Benelux N.V.
Vliegveld 21
8560 Wevelgem
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2015.
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