Forum N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS 02/2009 Stillen ist uns wichtig Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, wollen Mütter stillen, erfolgt das erste Anlegen schon gleich nach der Geburt. Wir empfehlen, die Neugeborenen zu stillen. Es gibt viele sinnvolle Argumente für die Mutterbrust, wie Sie auf den folgenden Seiten sehen werden. Stillen S3 Die natürlichste Sache der Welt. Trotzdem müssen es Mutter und Kind lernen. Unsere Geburtshilfe macht Ihnen viele praktische und theoretische Stillangebote, denn Stillen ist Teil unserer ganzheitlichen Geburtshilfe. Doch was verstehen wir unter ganzheitlicher Geburtshilfe? Unsere Hebammen, Kinderkrankenschwestern, Kran- Schwangerschaftsdiabetes S6 Wichtige Fachinformationen, die jede Schwangere kennen sollte. kenschwestern, Stillberaterinnen und Ärzte betreuen Sie gemeinsam und tauschen sich untereinander über den Verlauf Ihrer Schwangerschaft und Entbindung aus. Sie sind während der Schwangerschaft, unter der Geburt und nach der Entbindung ständig für Sie da. Fortsetzung nächste Seite Sanfte Behandlungsmethoden S7 Vortrag zur Homöopathie beim Neugeborenen und Säugling N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS Fortsetzung vorige Seite Editorial So haben wir Sie während dieser wichtigen Zeit immer im Blick. Doch wollen wir schon viel früher für Sie da sein. Das beginnt mit Ihrer Wahl eines Krankenhauses. Bevor Sie sich für unsere Geburtshilfe entscheiden, können Sie unsere Kreißsäle besichtigen, einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen lernen und mit Ärzten und Hebammen sprechen. In einem Geburtsvorbereitungsgespräch mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt können Sie Ihre Wünsche äußern und Fragen klären. So planen wir gemeinsam Ihre Entbindung. Dr. med. Ludwig Gleumes Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Chefarzt 02/2009 Beim Rooming-in bleiben Mutter und Kind Tag und Nacht zusammen. Das Kind schläft dabei im Zimmer seiner Mutter. Doch gibt es bei uns keine Verpflichtung zum Rooming-in. Die Mutter kann ihr Kind auch vorübergehend im Kinderzimmer betreuen lassen. Das Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Kind. Es fördert zudem die Rückbildung der Gebärmutter. Doch lesen Sie darüber im Beitrag auf den folgenden Seiten. Während der Geburt sind Hebammen, Frauen- und Kinderärzte immer in Ihrer Nähe. Intensive Betreuung, medizinische Sicherheit und ein selbstbestimmter Ablauf charakterisieren das Geburtserlebnis. Ein Erlebnis, das auch für den Vater einzigartig und prägend ist. So ist es bei uns selbstverständlich, dass der Vater bei der Geburt nicht nur anwesend ist, sondern seine Partnerin in dieser wichtigen Phase aktiv begleitet. Auch nach der Entbindung kann der Vater bei seiner neuen Familie bleiben. Nach der Geburt werden Sie auf der Wochenstation betreut. Dort unterstützen wir Sie, damit Sie Sicherheit im Umgang mit Ihrem Baby bekommen und sich liebevoll kümmern können. Deshalb legen wir auf Bonding, Rooming-in und das Stillen besonderen Wert. Das Bonding ist gut für eine tiefe gefühlsmäßige Bindung zwischen dem Neugeborenen und seiner Mutter. Wenn möglich, wird das Kind unmittelbar nach der Geburt auf den Bauch der Mutter gelegt. Das Kind bleibt immer in der Nähe seiner Mutter. So lernen sich beide besonders gut kennen. Das Baby fühlt sich stets aufgehoben und sicher. Vergangene Ausgaben des Newsletters können Sie über die Geschäftsstelle unseres Hauses ([email protected]) bekommen. Ich hoffe, dass wir Ihnen mit der vorliegenden Ausgabe viele nützliche Informationen an die Hand geben können. Dr. med. Margarete Albiez Oberärztin Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe [email protected] Anne Kappelhoff Assistenzärztin Ärztin in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe [email protected] Gabriele Danneberg-Fink Leitende Hebamme [email protected] 2 Mit herzlichen Grüßen Ihr N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS 02/2009 Stillen Die natürlichste Sache der Welt Stillen, die natürlichste Sache der Welt, und trotzdem muss es von Mutter und Kind jedes Mal neu erlernt werden. Zwar starten nach der Entbindung 90 % der jungen Mütter noch im Kreißsaal mit dem Stillen. Doch sind es nach einer Woche nur noch 60 %, nach einem Monat bleiben noch 40 % beim Stillen. Ein halbes Jahr voll und ausschließlich durch die Mutterbrust ernährt werden lediglich 9 % der Babys. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Monaten ausschließlich zu stillen. Selbst wenn die Babys länger als 6 Monate ausschließlich durch Muttermilch ernährt werden, ist keine Mangelernährung zu befürchten. Selbst wenn Mutter und Kind mit Beikost länger als zwei Jahre stillen wollen, entspricht dies der biologischen Norm und ist für die Gesundheit beider von keinerlei Nachteil. Denn das natürliche Abstillalter, also der Zeitpunkt, den das Kind selbst wählen würde, liegt bei etwa 5 bis 7 Jahren. Das durchschnittliche Abstillalter im weltweiten Durchschnitt beträgt 4,2 Jahre. In Deutschland sind es lediglich knapp 27 Wochen. Wie oft sollte das Baby gestillt werden? Zum ersten Mal sollte das Neugeborene im Kreißsaal angelegt werden, am besten innerhalb der ersten 30 Minuten bis 2 Stunden nach der Geburt. Das Neugeborene ist dann wach, munter und aufmerksam. In der Folge sollte das Baby immer dann gestillt werden, wenn es Hunger hat oder zur Beruhi- gung einfach nur die Mutterbrust verlangt. Es gibt keine vordefinierten Zeiten oder Pflichten. Das ist wichtig, denn durch den Rhythmus des Kindes passt sich die Milchmenge und Milchzusammensetzung der Mutterbrust den Bedürfnissen des Babys an. Gibt man innerhalb von 24 Stunden 8- bis 14-mal die Brust, ist das völlig normal, denn die Muttermilch wird in einer Stunde vollständig verdaut. Wenn Babys schreien, ist das bereits ein spätes Hungerzeichen. Schon ein unruhiges Baby signalisiert Appetit und sollte angelegt werden. Vorteile des Stillens für das Kind ▪ Schutz vor Infekten und Krankheiten: Gestillte Kinder sind seltener krank und schneller wieder gesund. In der Vormilch der ersten 5 Tage (Kolostrum) und der folgenden Muttermilch sind besonders hohe Konzentrationen von Abwehrstoffen enthalten. Antikörper und Immunzellen, die beim Stillen von der Mutter auf das Kind übergehen, reduzieren Infektionskrankheiten. Im Vergleich zu künstlicher Säuglingsnahrung wird bei Kindern unter einem Jahr die Anfälligkeit gegenüber Infekten um ungefähr beachtliche 50 % verringert. ▪ Das Kolostrum ist ideal, um den Verdauungstrakt des Säuglings langsam an Nahrung zu gewöhnen. Es belastet weder Magen und Darm noch Nieren, weil es leicht verdaulich ist. Das ist besonders wichtig bei noch unreifen Frühgeborenen. ▪ Muttermilch senkt deutlich das Risiko für den Säugling, an Allergien zu erkranken. Besonders familiär vorbelastete Kinder erkranken seltener an Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen. 3 N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS ▪ Schutz vor Übergewicht und Diabetes ▪ Die Mutter hat immer eine Hand frei. mellitus im Kindesalter und darüber hinaus. Beim Stillen genügt meist ein Arm, um das Kind zu halten. Die andere Hand kann dann beispielsweise die Geschwister umarmen. ▪ Stillen begünstigt die Ausformung des 02/2009 nichts aus. Es zehrt von seinen Fettreserven, die es sich vor der Geburt zugelegt hat. Die wenigen Tropfen Kolostrum pro Stillmahlzeit reichen in der Regel für einen gesunden Start ins Kiefers, der Gesichts- und Gaumenmuskulatur. ▪ Manche Studien weisen einen positiven Einfluss des Stillens auf die Intelligenzentwicklung nach. ▪ Der Geschmack der Muttermilch ist abhängig von der Ernährung der Mutter. Das Kind erfährt somit schon früh eine große Bandbreite verschiedener Geschmäcker. Vorteile des Stillens für die Mutter ▪ Unterstützt die schnelle Rückbildung der Gebärmutter. Beim Stillen wird Oxytocin freigesetzt, was das Zusammenziehen der Gebärmutter und eine Verringerung der Nachblutung bewirkt. ▪ Während des Stillens wird das Hormon Prolaktin ausgeschüttet. Das wirkt beruhigend auf die Mutter und hilft ihr, sich auf die neue Situation einzustellen. ▪ Stillen senkt das Risiko der Mutter, an Brustkrebs zu erkranken. ▪ Stillen bedeutet weniger Arbeitsaufwand, denn Muttermilch ist immer keimfrei und sofort in der richtigen Menge und Temperatur verfügbar. ▪ Stillen spart Kosten und entlastet die Umwelt, denn Muttermilch hat weder Verpackung noch Transportwege. So sparen stillende Eltern rund 75 Euro im Monat. 4 Vorteile für die Mutter-Kind-Bindung Stillen hat auch für die emotionale Mutter-Kind-Beziehung eine wichtige Bedeutung. Die körperliche Nähe und Entspannung beim Stillen schaffen eine tiefe Gefühlsbindung, die weit über die Stillzeit hinaus Vertrauen füreinander bedeuten kann. Wichtig ist, dass auch der Partner die stillende Mutter unterstützt. Denn sind auch die Väter und weitere nahe Familienmitglieder überzeugt davon, dass Muttermilch die ideale Nahrung für das Kind ist, verlängert sich die Stillzeit deutlich. Die ersten Tage nach der Geburt ist es normal, dass Neugeborene bis zum Milcheinschuss der Mutter teilweise 7 % bis 10 % abnehmen. Doch macht die Wartezeit dem reif geborenen Kind Leben aus. Wird das Neugeborene häufig angelegt, kommt die Milchproduktion der Mutter nach 2 bis 3 Tagen in Gang (Milcheinschuss). Deshalb bieten wir das 24-Stunden-Rooming-in an, damit die Mutter schon früh die Hungersignale ihres Kindes erkennt und darauf reagieren kann. Die Aufnahmekapazität des Magens eines Neugeborenen beträgt am 1. Tag nur ca. 5-7 ml pro Mahlzeit. Genau diese Menge Vormilch ist am 1. Tag in der Brust vorhanden. Bis zum 3. Tag erweitert sich der Magen des Babys auf die Größe einer Murmel, um mehr Milch aufnehmen zu können. Tischtennisballgroß ist der Magen am 10. Tag! Durchschnittlich nimmt ein Kind in den ersten 12 Wochen 140 bis 250 g pro Woche zu. Dabei verläuft die Gewichtszunahme nicht kontinuierlich. Vor N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS allem bei gestillten Kindern gibt es Wachstumsschübe, was sich meist in einem gesteigerten Trink- und Saugbedürfnis zeigt. Stillen und Berufstätigkeit In Deutschland stehen jeder Mutter, die während der Stillzeit arbeitet, Stillpausen und weitere Sonderregelungen gesetzlich zu. Eine berufliche Tätigkeit muss kein Grund zum Abstillen sein. Das Mutterschutzgesetz steht jeder stillenden Mutter eine Stunde Pause zu. gefroren bei minus 19° C kann sie über 6 Monate aufbewahrt werden, im Eisfach des Kühlschranks bis zu 2 Wochen. Stillen akut Stillambulanz Die abgepumpte Muttermilch sollte nicht in der Mikrowelle erwärmt werden, da Verbrennungsgefahr besteht und wertvolle Abwehrstoffe zerstört werden. Muttermilch und künstliche Nahrung immer erst unmittelbar vor dem Füttern erwärmen. Künstliche Nahrung muss innerhalb von 30 Minuten gefüttert, Reste müssen entsorgt werden. Unsere Stillambulanz hilft beim Stillen Das Stillen lässt sich mit der Betreuung durch eine andere Betreuungsperson kombinieren. Dies ist umso einfacher, je älter das Kind ist, da die Zahl der Stillmahlzeiten geringer wird. Ist der Arbeitsplatz der Mutter in der Nähe, kann sie die Arbeit zum Stillen unterbrechen, womöglich auf Abruf durch die betreuende Person. Andernfalls kann das Abpumpen der Muttermilch sinnvoll sein, oder das Kind nimmt tagsüber andere Nahrung zu sich. Das Stillen abends, nachts und morgens kann weiterhin Teil der Mutter-Kind-Beziehung sein. 02/2009 Für stillende Mütter haben wir auf unserer Wochenstation einen besonderen Service eingerichtet: Die Stillambulanz. Auf Wunsch erhalten Sie eine individuelle Beratung in schwierigen Stillsituationen. Dabei kümmern sich unsere qualifizierten Stillberaterinnen in Einzelgesprächen um Ihre persönlichen Bedürfnisse und Fragen. Rufen Sie an und machen Sie einen Termin. Montags und donnerstags von 8.30 bis 11.00 Uhr. Termine nach Vereinbarung unter (02131) 5295-5310. Stilltreff Beim Stilltreff finden Mütter und Schwangere Gelegenheit, ihre Erfahrungen rund ums Stillen auszutauschen. In gemütlicher Atmosphäre und unter der Leitung der IBCLCStillberaterinnen Roswitha Deffge und Anna Hauser werden alle Fragen rund ums Stillen und zur Säuglingsnahrung beantwortet. Dienstags um 14.00 Uhr, Verwaltungsgebäude B, Erdgeschoss (Geburtsvorbereitungsraum) Stillhotline Dringende Fragen können telefonisch mit unserer Stillberaterin geklärt werden. Montags und donnerstags von 8.30 bis 11.00 Uhr unter (02131) 5295-5310. Viele Kinderkrippen unterstützen das Stillen in jeder Hinsicht und ermöglichen es den Müttern, die Einrichtung nach Bedarf zum Stillen zu besuchen. Aufbewahrung von Muttermilch Abgepumpte Muttermilch sollte nur in sterilen Behältern (z. B. abgekochten Fläschchen) aufbewahrt werden. Im Kühlschrank ist sie 3 Tage bei 0-4° C haltbar. Beim Transport darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden, um ein Keimwachstum zu verhindern. Tief- Unsere engagierten Mitarbeiterinnen der Wochenstation (v. l.): Roswitha Komanns, Yeliz Yarcan, Helene Papenfuss, Martina Scheider, Gisela Golbs, Sandra Korbmacher und Roswitha Deffge 5 N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS 02/2009 Schwangerschaftsdiabetes – und jetzt? Was jede Schwangere wissen sollte Bei etwa jeder 10. Schwangeren steigt in den letzten 4 Monaten der Schwangerschaft der Blutzucker leicht an. Bedeutend ist diese Stoffwechselstörung vor allem für die Entwicklung des Kindes. Erhöhte Blutzuckerwerte können die Organreifung verlangsamen und zu Problemen des Kindes nach der Entbindung führen (wie Atemnot oder Unterzuckerung). Die Schwangeren spüren von einem leicht erhöhten Blutzucker nichts und sind durch den Schwangerschaftsdiabetes nahezu nie bedroht. Direkt nach der Entbindung normalisiert sich der mütterliche Stoffwechsel fast immer. Eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes ist wichtig, um dazu beizutragen, dass Ihr Kind gesund und komplikationslos zur Welt kommt. Welche Untersuchungen erforderlich sind Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche (SSW) kann ein einfacher Suchtest beim Frauenarzt durchgeführt werden. Bei Risikofaktoren (Angehörige mit Diabetes, Übergewicht, erhöhtes Alter) sollte der Test bereits früher durchgeführt werden – etwa in der 12. bis 15. SSW. Sprechen Sie Ihren Frauenarzt darauf an! Wenn bei diesem Test ein erhöhter Blutzuckerwert auffällt, sollte der Befund in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis kontrolliert werden. Nach einem 2-stündigen Test steht die Diagnose fest. 6 Wie erfolgt die Behandlung? Die Patientinnen werden speziell zur Ernährung in der Schwangerschaft beraten und lernen, Ihren Blutzucker selbst zu kontrollieren. Bei den meisten Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes sind durch relativ einfache Ernährungsumstellungen normale Blutzuckerwerte zu erreichen! Nur etwa jede 5. Schwangere mit dieser Diabetesform muss vorübergehend – bis zur Entbindung – Insulin spritzen. Nach der Geburt kann die Therapie fast immer beendet werden. Die gesamte Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes kann fast immer ambulant durchgeführt werden. Von der Feststellung des Schwangerschaftsdiabetes bis zur Entbindung werden die Frauen engmaschig gemeinsam vom Frauenarzt und dem Team unserer Schwerpunktpraxis betreut! Dr. med. Rainer Betzholz & Dr. med. Kirsten Holtappels FachArztZentrum Neuss Am Hasenberg 44 41462 Neuss T (02131) 6695-1250 www.diabeteszentrum-neuss.de familienforum edith stein und das Johanna-Etienne-Krankenhaus bieten seit Jahren gemeinsam werdenden und jungen Eltern ein umfassendes Angebot zur Vorbereitung auf die Geburt. familienforum edith stein legt den Schwerpunkt der Arbeit auf das Gespräch und die Begleitung der Eltern: vom Lernen der neuen Rollen als Mutter und Vater über die richtige Ernährung und Pflege des Säuglings bis hin zu ersten Fragen zur Erziehung. Es wird nicht nur ein Kind geboren, sondern eine Familie gegründet. Die neue Konstellation hat Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation, besonders auf die Partnerschaft. Im Rahmen der kostenlosen Informationsveranstaltungen im Johanna-EtienneKrankenhaus bietet familienforum edith stein deshalb regelmäßig einen besonderen Vortrags- und Gesprächsabend zum Thema „Eltern werden und ein Liebespaar bleiben – Die erste Zeit zu dritt“ an. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie junge Eltern sich Freiräume schaffen können. Der nächste Termin für diesen Infoabend im Johanna-Etienne-Krankenhaus ist Mittwoch, der 11. November 2009, von 18.30 bis 20.00 Uhr. N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS Sanfte Behandlungsmethoden 02/2009 Klinik aktuell Vortrag zu Homöopathie beim Neugeborenen und Säugling Parkplatz exklusiv für Entbindende Unbestritten haben die großen Erfolge der Schulmedizin in den letzten Jahrzehnten auch dazu beigetragen, Geburts- und Säuglingskomplikationen erheblich zu senken. Trotzdem besteht gegenwärtig ein zunehmendes Interesse und Bedürfnis nach Rückbesinnung auf natürliche und sanfte Behandlungsmethoden. Die Homöopathie ist eine seit 150 Jahren bewährte Heilmethode, die bevorzugt bei leichten und beherrschbaren Gesundheitsstörungen und Erkrankungen angewendet werden kann. Gerade in der entwickelten Zivilisation ist die Umsorgung eines Neugeborenen nicht selten mit Ängsten und Zweifeln am richtigen Handeln der Eltern verbunden. In Situationen der leichten Erkrankung und Unsicherheit möchten sie ihrem Kind und damit sich selbst schnell und effektiv helfen. Neuer Service für Hochschwangere und ihre Begleiter. Die Geburtshilfe hat jetzt einen Extraparkplatz für Entbindende direkt vor dem Krankenhaus. So ist der Weg über den Storchenparkplatz in den Kreißsaal schnell und sicher (siehe auch Lageplan Seite 8). Hotline für Schwangere Die Anwendung homöopathischer Arzneimittel ist nur mit einigen wenigen aber wichtigen Regeln verbunden und ist auch für den Laien verständlich und einfach anwendbar. So ist das Spektrum anwendbarer Mittel für den Laien in dieser Lebensphase überschaubar. Während eines Elternabends mit einem erfahrenen – auch homöopathisch tätigen – Kinderarzt, sollen einfache Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten der Homöopathie beim Neugeborenen und jungen Säugling in den ersten drei Lebensmonaten aufgezeigt und diskutiert werden. Die Veranstaltungen finden statt am Mittwoch, dem 25. November 2009 und 17. Februar 2010, um 18.30 Uhr im Johanna-Etienne-Krankenhaus, Gebäude B in der 6. Etage. Angebote ▪ Kreißsaalführungen Jeden Montag um 17.30 Uhr und jeden 1. Sonntag im Monat um 10.30 Uhr ▪ Individuelle Geburtsplanung Anmeldung im Sekretariat unter T (02131) 5295-5350 ▪ Anmeldung zur Geburt Im Kreißsaal nach Vereinbarung unter T (02131) 5295-5384 ▪ Anmeldung zur Babymassage T (02131) 5295-5384 Der Direkte Draht zur Oberärztin. Montags bis freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr erreichen Schwangere über die Hotline (02131) 5295-5012 direkt eine Oberärztin der Geburtshilfe. Sie steht für Probleme, Fragen, Notfälle und Informationen über Geburt, Schwangerschaft und Wochenbett zur Verfügung. Impressum Newsletter der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am Johanna-Etienne-Krankenhaus Herausgeber Johanna-Etienne-Krankenhaus gGmbH Am Hasenberg 46 41462 Neuss V.i.S.d.P. Dr. med. Ludwig Gleumes Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am Johanna-Etienne-Krankenhaus Layout + copymed [email protected] Fotovermerke Titelfoto: Vladislav Gansovsky©fotolia.com, S. 2, 5: Jochen Rolfes, S. 3: NiDerLander©fotolia.com, S. 4: photofey©fotolia.com, S. 6: Betzholz/Holtappels Illustrationen Rückseite: Charlotte Schmitz Ausgabe 02/2009 Der Newsletter erscheint zweimal jährlich Auflage 8.000 Exemplare 7 N e w s l e t t e r der KLINIK FÜR GEBURTSHILFE UND GYNÄKOLOGIE am JOHANNA-ETIENNE-KRANKENHAUS 02/2009 Veranstaltungskalender Die Vorträge sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termine Vorträge Die Vorträge finden jeweils um 18.30 Uhr statt. Mittwoch, 14.10.2009 Kinderkrankenschwester Wickeltechniken mit Übungen, Säuglingspflege, Rooming-in Mittwoch, 21.10.2009 Stillberaterin Stillen oder Flaschennahrung? Alles über die Ernährung von Säuglingen Mittwoch, 28.10.2009 Kinderarzt Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Kinderkrankheiten, plötzlicher Kindstod Mittwoch, 04.11.2009 Gynäkologin Alles über Schwangerschaft, Geburt, Kaiserschnitt und Wochenbett Mittwoch, 11.11.2009 Familienberater Die erste Zeit zu dritt. Was ändert sich in der Beziehung? Mittwoch, 25.11.2009 Kinderarzt Sanfte Behandlungsmethoden – Homöopathie beim Neugeborenen und Säugling Mittwoch, 13.01.2010 Kinderkrankenschwester Wickeltechniken mit Übungen, Säuglingspflege, Rooming-in Mittwoch, 20.01.2010 Stillberaterin Stillen oder Flaschennahrung? Alles über die Ernährung von Säuglingen Mittwoch, 27.01.2010 Kinderarzt Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Kinderkrankheiten, plötzlicher Kindstod Mittwoch, 03.02.2010 Gynäkologin Alles über Schwangerschaft, Geburt, Kaiserschnitt und Wochenbett Mittwoch, 10.02.2010 Familienberater Die erste Zeit zu dritt. Was ändert sich in der Beziehung? Mittwoch, 17.02.2010 Kinderarzt Sanfte Behandlungsmethoden – Homöopathie beim Neugeborenen und Säugling Veranstaltungsort: Johanna-Etienne-Krankenhaus, Gebäude B, 6. Etage Kreißsaalführungen finden jeden Montag um 17.30 Uhr und jeden 1. Sonntag im Monat um 10.30 Uhr statt. Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik: Infos und Anmeldung im Kreißsaal unter T (02131) 5295-5384 Ihr Weg zu uns Johanna-Etienne-Krankenhaus Am Hasenberg 46 41462 Neuss Storchenparkplatz Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie Chefarztsekretariat Monika Kretschmer Terminvereinbarungen Ambulanz T (02131) 5295-5002 F (02131) 5295-5003 [email protected] Mit dem Bus Haltestelle Johanna-Etienne-Krankenhaus: 848 Haltestelle Neusser Weyhe: 841, 843, 844, 851, 852 Mit dem Pkw A 57 Ausfahrt Neuss-Holzbüttgen/Kaarst, Zufahrt über Viersener Straße, Venloer Straße www.johanna-etienne-krankenhaus.de Seit März ist der Haupteingang verlegt. Eine neue Beschilderung führt Sie sicher über das Gelände zu unserem neuen provisorischen Haupteingang.