Manual - Schlaganfallpfad Tirol

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MFAS Manual
0 = möglich, 1 = nicht möglich
Sitzen:
1
Kann Patient Ortswechsel selbständig vornehmen? Türen müssen nicht selbständig
geöffnet werden
2,3
Hilfsmittel, die der Patient selbständig benutzt (z.B: Rutschbrett) sind erlaubt
Nicht erlaubt: verbale Unterstützung, Hilfestellung durch andere Personen
4,5,6 Frei Sitzen: ohne Anlehnen oder Festhalten mit Händen und mit Füßen auf dem Boden
Erlaubt: Bewegen nur eines Armes bei Paresen
Nicht erlaubt: nur Bewegen der Hände
7,8
ASTE: Sitzen ohne Anlehnen oder Festhalten, Füße weg vom Boden
Wichtig: Oberkörper muss in der Frontalebene bleiben, d.h. über die ganze WS sollte
sich eine Lateralflexion (konkav zur belastenden Seite) einstellen
Nicht erlaubt: Abstützen mit einer Hand, Bein an Bank drücken
Aufstehen und Stehen (Innenschuhe oder Schienen erlaubt)
9
ASTE: Patient sitzt oder liegt auf dem Boden
Erlaubt: jedes geeignete Hilfsmittel (Wand, Stuhl, Gehstützen)
Nicht erlaubt: Hilfestellung durch andere Personen
10
Erlaubt: Ausweichbewegungen mit Rumpf, Kopf oder Armen
Nicht erlaubt: Ausweichschritte
11
Erlaubt: Hilfe mit den Händen, asymmetrisches Hochkommen, Abdrücken mit den
Waden gegen die Bank, Schwung holen
12
Erlaubt: asymmetrisches Hochkommen,
nicht erlaubt: Hilfe mit den Händen, Abdrücken mit den Waden gegen die Bank,
Schwung holen
13,14 Nicht erlaubt: Hilfe mit den Händen, Abdrücken mit den Waden gegen die Bank,
Schwung holen
Wichtig: der Patient soll kurz im Einbeinstand stehen bleiben (2 Sek).
15,16 Nicht erlaubt: Ausweichschritte, Spielbein gegen Standbein drücken, Hilfestellung durch
andere Personen
17
Erlaubt: in Hocke nur Vorfußbelastung, kurzes Abstützen mit den Händen vor dem
Hochkommen gefordert, symmetrische Belastung während ganzem Bewegungsablauf
MFAS Manual
Gehen (mit Ausnahme von 21 sind Innenschuhe und Schienen erlaubt)
18,19 Hilfsmittel sind: Gehstützen, Rollator
21
Erlaubt: Gehstützen, Rollator
22,23 Vorwärts gehen erlaubt: Gehstützen, Rollator
24,25 Geländer auf der weniger betroffenen Seite
Erlaubt: Gehstützen, Rollator
26,27 Erlaubt: Gehstützen
Nicht erlaubt: Abstützen an der Wand
28
Wichtig: Verlangt ist rennen nach Sportdefinition, d.h. dass kurzfristig beide Füße
gleichzeitig vom Boden abheben müssen
Nicht erlaubt: schnelles Gehen
29,30 Erlaubt: kleine Ortsveränderungen (Durchmesser 10 cm) des Sprungbeins
Nicht erlaubt: Pause zwischen den Sprüngen, Spielbein darf zwischen den Sprüngen
nicht den Boden berühren
Wichtig: Sprungbein muss mit dem ganzen Fuß vom Boden abheben
31,
Erlaubt: Probegang mit Handführung
32
Obere Extremität
33,34
35,
36
37,38
39,40
41
42
43,44
Erlaubt: Vorbeugen des Kopfes
Erlaubt: Kopf darf minimale Ausweichbewegungen machen
Nicht erlaubt: Arm vor oder hinter dem Kopf durchführen, Kopf vorbeugen
Erlaubt: Pro Seite ein Probeversuch
Nicht erlaubt: Patient darf nicht hinter dem Ball herlaufen
Untersucher zieht Papier mit starkem Zug weg
Nicht erlaubt: Anbeugen des Daumens bzw. Zeigefingers
Gefordert: alternierend 2 Schläge rechts, 1 Schlag links und umgekehrt erlaubt: Faust
oder offene Hand, Untersucher darf Rhythmus vorgeben
Nicht erlaubt: ungleich starke Kraftdosierung
Knoten: einfaches Übereinanderziehen der Schnürsenkel (wie Unterknoten beim
Schuhe binden)
Erlaubt: Festbinden oder Festhalten der Schnürsenkel durch Untersucher, Abstützen
der Ellbogen
Erlaubt: Linienführung von links oder rechts, Blatt darf gedreht werden
Nicht erlaubt: Stift abheben, Berühren der oberen, unteren oder seitlichen Markierung:
Blatt ziehen
Freivogel S, Piorreck S: Motor function assessment scale. In: Adapted Physical Activity. Springer Berlin – Heidelberg
1990: 407 – 411
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