EINBLICK
[ ]
Das Kundenmagazin der GEWOBAU
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www.gewobau.de
EIN LEBEN IM TAKT:
Wie die Zeit unseren
Alltag beherrscht
[D]EIN TEIL VON ESSEN
[ ] EDITORIAL
Liebe Mieter, Mitglieder und Freunde
der GEWOBAU,
zuallererst möchte ich Ihnen ganz herzlich
danken: Mehr als 50 Prozent der befragten Mieterinnen und Mieter haben uns im
Rahmen der Mieterbefragung im letzten
Herbst ihre Meinung mitgeteilt – das ist
eine überragende Beteiligung. Die Ergebnisse zeigen, dass die allermeisten von
Ihnen sich als Mieter der GEWOBAU sehr
wohlfühlen, was uns sehr freut!
hinsichtlich Ausstattung, Barrierearmut
und Lage. Hierauf reagieren wir bereits seit
Jahren mit unserem Angebot „Wohnen
mit Service“. Wir freuen uns, das Wohnkonzept demnächst auch am Hinseler Hof
in Essen-Überruhr anbieten zu können.
Die Bauarbeiten gehen derzeit gut voran,
voraussichtlich können wir noch vor dem
Sommer das Richtfest feiern.
Ihre Antworten helfen uns, unser Angebot und Engagement auch in Zukunft
an die Wünsche und Bedürfnisse unserer
Mitglieder der Genossenschaft anzupassen und bestätigen uns zudem in unseren
Planungen, etwa im Bereich der Instandhaltung und Modernisierung. Mit einem
gezielten Investitionsprogramm stellen wir
sicher, dass Sie sich auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in den
Häusern der GEWOBAU wohlfühlen. Die
Maßnahmen werden im Vorfeld sorgfältig
geprüft und vorbereitet. Sie zielen darauf
ab, unseren Bestand auf die Bedürfnisse
zukünftiger Wohnansprüche sowie neuer
Bedürfnisse, beispielsweise im Zuge des
demografischen Wandels, abzustimmen.
Bereits heute weihen wir eine neue Rubrik
der EINBLICK ein. Unter dem Titel „Essen –
Deine Stadt“ werden wir mit Ihnen durch
unsere Heimatstadt streifen, an besonders
interessanten Plätzen und Gebäuden Halt
machen und ihre Geschichten erzählen.
In unserem Titelthema dreht sich in dieser
Ausgabe alles um die Zeit. Wer hat diese
eigentlich erfunden? Wie organisierten
sich die Menschen vor tausenden von Jahren, als es noch keine Uhren gaben? Und
wie schaffen wir uns genügend Zeit für
die wirklich wichtigen Dinge im Leben?
Demografischer Wandel bedeutet nicht
nur, dass die Menschen in Deutschland
und auch in Essen immer älter werden,
sondern auch, dass die Zusammensetzung der Haushalte sich verändert. Dies
hat nicht nur Auswirkungen auf Ansprüche an Größe und Aufteilung von Wohnungen, sondern auch auf die Wünsche
2
[ ]EINBLICK
Außerdem erfahren Sie, wie Sie Ihren
Frühjahrsputz auch ohne aggressive Chemikalien picobello hinbekommen, zudem
geben wir Ihnen zehn Tipps, mit denen
Sie Ihr Wohlbefinden verbessern können.
Mit diesen und den weiteren Themen
dieser Ausgabe Ihrer EINBLICK wünsche
ich Ihnen eine angenehme Lektüre.
Herzliche Grüße
Stephan Klotz
Vorstandsvorsitzender der GEWOBAU
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Impressum
„EINBLICK” Nr. 31 /Frühjahr 2015
Herausgeber:
GEWOBAU
Wohnungsgenossenschaft Essen eG
Ribbeckstraße 40, 45127 Essen
Postfach 101343, 45013 Essen
Telefon 0201 81065-0
Telefax 0201 81065-65
E-Mail: [email protected]
www.gewobau.de
Auflage: 7.250 Stück
Verantwortlich für den Inhalt:
Corina Avaria (V.i.S.d.P.),
Jörg Altenbeck, Petra Frese,
Stephan Hüsken, Denise Knaup
Foto Kulturpfadstein: Elke Brochhagen,
Stadt Essen
Konzept, Text, Gestaltung und Realisation:
Stolp und Friends
Marketing-Gesellschaft mbH
Telefon 0541 800493-0
E-Mail: [email protected]
www.stolpundfriends.de
[ ] GESUNDHEIT
Zehn Tipps für Ihr Wohlbefinden
Der Wunsch nach langer Gesundheit und Fitness steckt in allen
Menschen. Untersuchungen, die zum Teil auf langjährigen Forschungen
basieren, haben nun ergeben, welche zehn Faktoren für Fitness und
Gesundheit bis in ein hohes Alter verantwortlich sind.
Glück und Gesundheit sind kein Zufall.
Der eigene Lebensstil spielt eine ganz
entscheidende Rolle. Mit diesen zehn
Tipps schlagen Sie Stress und Stimmungstiefs ein Schnippchen und fühlen sich
rundum wohl.
1
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Frische Luft ist gesund und das zu jeder
Jahreszeit. Der Sauerstoff gibt dem
Gehirn wieder neuen Schwung und auch
das Tageslicht – es muss nicht immer die
Sonne scheinen – tut dem Gemüt und somit dem allgemeinen Wohlbefinden gut.
Die Ernährung
Einer der wichtigsten Aspekte für ein
gesundes Leben und eine gute Fitness ist
die Ernährung. Wer sich fettarm ernährt,
auf Fleisch weitestgehend verzichtet und
regelmäßig Obst und Gemüse isst, wird
bald merken, dass sich das allgemeine
Wohlbefinden verbessert.
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Trinken ist sehr wichtig
Täglich ausreichend trinken ist ein Muss
für ein gesundes Leben. Hauptgetränk
sollte natürlich Wasser sein, aber auch
Obstschorlen oder Kräutertees
sind geeignet. Die Menge, die
man trinken sollte, ist abhängig
vom Körpergewicht. Viel weniger
als zwei Liter pro Tag sollten es
allerdings nicht sein.
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Der Körper braucht
Bewegung
Wer sich vom Bürostuhl direkt auf
das Sofa fallen lässt, wird bald
merken, dass die Fitness erheblich
nachlässt. 30 Minuten bewusste
Bewegung pro Tag bewirken
bereits wahre Wunder.
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Ausreichend Schlaf
Genauso wie Bewegung, frische Luft und
genügend Flüssigkeit braucht der Körper
genügend Schlaf. In der Schlafphase wird
der Stoffwechsel runtergekurbelt und der
Körper regeneriert sich. Mit wenigstens
6,5 Stunden pro Tag sind Sie auf der
sicheren Seite.
Regelmäßige Entspannung
Wer arbeitet und sich regelmäßig
bewegt, der braucht natürlich auch
Erholungsphasen und diese gilt es auch
einzuhalten. Denn nur ein Einklang von
Bewegung und Entspannung bringt dem
Körper den größten Nutzen.
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2
Frische Luft und Licht
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Fitness für die grauen Zellen
Wer rastet, der rostet, das gilt auch für
unser Gedächtnis. Deshalb sollte man die
grauen Zellen regelmäßig auf die Probe
stellen und fit halten. Dies geht schon
mit einfachen Mitteln, wie zum Beispiel
Kreuzworträtsel lösen.
Genussgifte einschränken
Dass Alkohol und Nikotin nicht gerade
förderlich für die Gesundheit und Fitness
sind, muss wohl nicht erst erwähnt
werden. Man sollte aber nicht zu
streng mit sich sein, denn gegen
ein Gläschen Wein in geselliger Runde
ist nichts einzuwenden.
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Ein gutes soziales Netz
Wer keine Freunde hat und wenig
Kontakt zur Verwandtschaft pflegt, der
kapselt sich irgendwann ab und
schadet damit seiner Gesundheit.
Ein stabiles soziales Umfeld hingegen hat einen positiven Einfluss auf
unser körperliches und geistiges
Wohlbefinden.
10 Positive Lebenseinstellung
Ständige negative Gedanken verderben uns die Freude am Leben.
Genießen Sie besser die schönen
kleinen Dinge des Alltags.
[ ]EINBLICK
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[ ] TITELTHEMA
Ein Leben im Takt
Wie die Zeit unseren Alltag beherrscht
Gehören Sie auch zu den Menschen, die durch den Tag hetzen? Ein Termin jagt den
nächsten, wir versuchen, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, um Zeit zu sparen
und Job, Familie und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Doch warum diktiert
die Uhr unseren Alltag? Wer hat die Zeit erfunden und warum? Und vor allem:
Wie bekommt man mehr davon?
Unser Alltag ist durchstrukturiert: Die
Arbeit, ein Zahnarzttermin, ein Treffen
mit Freunden, das Essen mit der Familie
– alles ist auf feste Uhrzeiten terminiert.
Selbst die Nachrichten beginnen immer
pünktlich um 20 Uhr. Diese Struktur
bringt Sicherheit, lässt uns die vielfältigen
Aufgaben des Tages bewältigen und
macht ein Zusammenleben in größeren
Gemeinschaften erst möglich. Sie kann
uns aber auch einengen, vor allem, wenn
der Takt zu straff wird und wir ständig
das Gefühl haben, die Zeit laufe uns
davon. Wie abhängig wir von der Zeit
sind, merken wir, wenn wir Uhr oder
Handy einmal vergessen haben oder aber
der Wechsel von Sommer- und Winterzeit unsere „innere Uhr“ völlig aus dem
Takt bringt. Bei aller Messbarkeit ist das
Empfinden von Zeit jedoch immer subjektiv. Sind wir mit der Familie zusammen,
geht sie viel zu schnell vorbei. Warten wir
hingegen auf einen Termin oder den Zug,
werden Sekunden zu Minuten. Das liegt
daran, dass unser innerer Takt von äußeren Ereignissen und auch der Stimmung
bestimmt wird.
Die Erfindung der Zeit
Ja, das gab es: ein Leben ohne Uhrzeit.
Ganz ohne Orientierung lebten die
Menschen aber auch damals nicht. Die
Sonne bestimmte den Rhythmus von
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[ ]EINBLICK
Tag und Nacht und gab zusammen mit
dem Mond auch den Takt für größere
Zeitabschnitte vor. So wurde beispielsweise von Neumond zu Neumond oder
von Sonnenwende zu Sonnenwende
gezählt. Pünktlichkeit in unserem heutigen Verständnis existierte aber natürlich
nicht, Geduld war gefragt. Doch je mehr
Menschen in den immer größer werdenden Siedlungen zusammenlebten, desto
stärker wuchs der Bedarf an Abstimmung. Die Menschen in sonnenreichen
Gegenden wie im antiken Griechenland
hatten dabei schon bessere
Möglichkeiten als die im
wolkigen Deutschland
– sie konnten sich
nach dem Stand
der Sonne und den
Schatten richten.
So entstanden die
ersten Zeitmesser in
Form von Sonnenuhren
im 3. Jahrtausend v. Chr.
in Ägypten und Babylonien.
Den Babyloniern verdanken wir
auch die Einteilung in Stunden,
Minuten und Sekunden, die
auf deren Sexagesimalsystem mit der Grundzahl
60 basieren. Da sich
Sonnenuhren aber
nur für die Bestim-
mung der Stunden eigneten, waren
weitere Zeitmesser gefragt. So wurden
bald Sand- und Wasseruhren für die
Minutenzählung verwendet.
Von der Räder- zur Atomuhr
Sonnenuhren hatten jedoch einen gravierenden Nachteil: Sie waren weder bei
Bewölkung noch bei Dunkelheit einsetzbar. Doch erst Ende des 13. Jahrhunderts
entstanden die ersten an Kirchtürmen
befestigten Räderuhren, die mit Gewichten angetrieben wurden und jeden Tag
nachgestellt werden mussten.
Ab dem 14. Jahrhundert
wurden zunehmend öffentliche Uhren in den
Städten installiert,
hundert Jahre später
entstanden Standund Tischuhren. Mit
dem Aufkommen der
modernen Naturwissenschaften wurden immer feinere Zeitmaße nötig, Zehntel-,
Hundertstel-, Tausendstelsekunden
wurden bestimmt. Im frühen 20.
Jahrhundert stand dann jedem
Menschen sein eigener
Zeitmesser zur Verfügung
– die Armbanduhr. Am
6. Dezember 1946
schließlich wurde mit der ersten Atomuhr
die genaueste Uhr der Welt präsentiert,
weltweit gibt es davon inzwischen über
260.
Rasante Beschleunigung
Heute hat so gut wie keiner mehr Zeit.
In den letzten Jahrzehnten haben die
Prozesse der Arbeitswelt enorm an
Geschwindigkeit zugenommen. Wir
verschicken keine Briefe mehr, sondern
E-Mails, die in wenigen Sekunden ihr
Ziel erreichen und ebenso schnell mit
ihrer Antwort wieder bei uns landen.
Pro Sekunde werden etwa 3,7 Millionen
Mails verschickt! Informationen sind dank
Google und Co. sofort verfügbar, mit Tablet und Smartphone sind wir überall und
immer erreichbar und auf dem Laufenden. Doch diese globale Vernetzung hat
auch ihre Schattenseiten. Alles muss immer schneller gehen, auch in der Freizeit
werden noch E-Mails gecheckt und wie
viel Zeit wir uns für Aufgaben nehmen
können, liegt zunehmend weniger in
unseren eigenen Händen. Entsprechend
oft fällt der gestresste Blick auf die Uhr.
Im Privatleben setzt sich der Zeitdruck
fort: Auch hier sind wir dank modernster
Kommunikationstechnologie rund um die
Uhr für Familie und Freunde erreichbar,
immer mehr verlockende Freizeitangebote buhlen um unsere Gunst und auch
im Internet kann man ganz wunderbar
die Zeit vergessen. Kein Wunder, dass
inzwischen Menschen ihr Geld damit
verdienen, anderen ein besseres Zeitmanagement beizubringen.
Wie bekomme ich mehr Zeit?
Wer nicht gleich ein teures Seminar
besuchen möchte, kann mit ein paar
einfachen Tricks versuchen, seine Zeit
optimaler zu nutzen und sich etwas Freiraum im Alltag zu schaffen. Dazu heißt
es: sinnvoll planen, Prioritäten setzen und
Zeitverschwendung vermeiden. Zunächst
erfasst man eine Woche lang in einem
Zeitprotokoll alle beruflichen und privaten
Tätigkeiten mit genauen Zeitangaben.
So erhält man einen Überblick, wofür
man künftig weniger oder auch mehr
Zeit aufbringen möchte. Auf dieser Basis
erstellt man dann seine Zeitplanung in
einem Organizer oder entsprechenden
Handy- oder PC-Programmen. Für jeden
Tag wird festgehalten, was auf jeden
Fall erledigt werden muss, was weniger
wichtig ist und was noch warten kann.
Erledigtes hakt man ab, Unerledigtes wird
in die Planung für den nächsten Tag übernommen. Auf die gleiche Weise plant
man auch größere Zeitabschnitte, um die
wesentlichen Ziele nicht aus den Augen
zu verlieren. Nach und nach bekommt
man so ein besseres Gespür für die
Einteilung der Zeit und kann die Planung
immer effizienter gestalten.
Der Sinn für Prioritäten lässt sich mit dem
Eisenhower-Prinzip schärfen. Aufgaben
werden hierbei in vier Gruppen eingeteilt:
wichtig und eilig, wichtig und nicht eilig,
unwichtig und eilig sowie unwichtig und
nicht eilig. Die letzte Gruppe landet im
Papierkorb, die vorletzte wird an andere
delegiert, die zweite Gruppe wird in die
eigene Zeitplanung übernommen und die
erste sofort erledigt. Mit ein bisschen Training lernt man so recht schnell, Wesentliches besser von Unwesentlichem zu unterscheiden. Neben einer guten Planung
und dem Handeln nach Prioritäten ist
das Minimieren von Zeitverschwendung
der dritte grundlegende Punkt. Auch hier
muss man sich zunächst selbst ehrlich
analysieren: Sind die eigenen Abläufe gut
organisiert? Kann man auch mal „Nein“
sagen? Verliert man bei Tagträumen oder
dem Plausch mit den Kollegen viel Zeit?
Hat man Zeiträuber erst einmal erkannt,
kann man sie nach und nach beseitigen.
Weitere Informationen finden Sie
beispielsweise unter www.wissen.de,
www.zeit.de/karriere/2012-08/
zeitmanagement-stress oder
www.zeitzuleben.de/2021-was-istzeitmanagement.
[ ]EINBLICK
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[ ] MENSCHEN UND GESCHICHTEN
Infiziert vom Karneval-Bazillus
Marc Westerhoff
Marc Westerhoff ist seit dem 1. April 2014
Mitarbeiter der GEWOBAU und kümmert
sich in erster Linie um Versicherungsangelegenheiten.
Sollten Sie, was wir alle nicht hoffen –
einen Wasserschaden in Ihrer Wohnung
haben oder von einem Einbruch betroffen
sein, ist er der richtige Ansprechpartner.
Nach der Schule absolvierte Herr Westerhoff eine Bankausbildung bei
der GENO-BANK in Essen und schloss diese als Bankfachwirt ab. Bevor
er zur GEWOBAU wechselte, arbeitete er als Verwaltungsleiter in einer
katholischen Pfarrei.
Bereits seit jüngsten Kindheitstagen gehört unser Kollege der Kolpingfamilie an, einem internationalen katholischen Sozialverband. Besonders
angetan hat es Marc Westerhoff die Karnevalszeit. Ob als Zeremonienmeister, Mitglied des Männerballetts oder später als Sitzungspräsident,
der Bazillus Karneval ist allgegenwärtig.
Seit mehr als zehn Jahren lebt er diese Leidenschaft in dem ältesten Karnevalsverein von
Wattenscheid – der GÜ-KA-GE – aus. Ähnlich
wie in der Kolpingfamilie übernahm er relativ
schnell diverse Aufgaben und ist aktuell der
Sitzungspräsident des Vereins.
Zu seinen Aufgaben gehören die Leitung der
Karnevalssitzungen und die Buchungen des
jeweiligen Karnevalprogramms. Tanzgarden,
Büttenreden und Comedians dürfen natürlich
nicht fehlen.
Nun ist die närrische Zeit vorbei und der Alltag
hat ihn wieder, doch im Innern seines Herzen
hat er einen ganz großen Traum, welcher hoffentlich bald in Erfüllung geht:
„Einmal Karnevalsprinz von Wattenscheid
sein“, sagt er, „das ist mein großer Traum
schon seit Kindheitstagen.“
Da drücken wir mal alle fest die Daumen und
hoffen, dass es dem eingefleischten Wattenscheider bald gelingt.
Bis dahin HELAU!!
6
[ ]EINBLICK
[ ] RATGEBER
Frühjahrsputz ohne Chemie
Rohr- und Abflussreiniger, WC-Stein und Luftverbesserer, Backofen- und
Grillreiniger – gegen jegliche Verschmutzungen gibt es heute eine hochwirksame chemische Keule. Diese Mittel haben jedoch eines gemeinsam:
Sie schaden der Umwelt und vielfach sogar der eigenen Gesundheit.
Die vermeintlichen „Putzwunder“
enthalten häufig Tenside, Enthärter,
Bleichmittel, optische Aufheller, Lösemittel, Farb- und Duftstoffe sowie andere
Bestandteile, die allergische Reaktionen
auslösen können oder sogar krebserregend sind.
Badewanne und Waschbecken
Schmutzränder mit Allzweckreiniger abreiben. Scheuerpulver und Scheuermilch
verkratzen die Oberfläche und Schmutz
setzt sich dort leichter fest.
Edelstahlspüle
Mit Zitronensaft abreiben und mit Papiertuch trocknen. Funktioniert auch bei
Glastischen.
Messer
Armaturen
Damit Sie den anstehenden Frühjahrsputz
garantiert ohne „Risiken und Nebenwirkungen“ hinter sich bringen, Ihre
Wohnung aber trotzdem blitzt und blinkt,
haben wir nachfolgend einige Tipps und
Tricks für Sie zusammengestellt.
Abwischen mit Essigwasser. An Armaturen mit offenliegenden Kupferteilen
bildet sich Grünspan, hierfür sauren
Allzweckreiniger verwenden.
Flecken verschwinden von Messerklingen,
wenn man mit einer halbierten Kartoffel
darüber reibt, eine Zwiebelhälfte bringt
Gold zum Glänzen.
Holzoberflächen
Polster
Fenster
Warmes Wasser mit einigen Tropfen Spülmittel, einem Schuss Essig oder Spiritus
versehen, Scheiben mit Zeitungspapier
trocken reiben.
1 Teil Essig plus 10 Teile Gallseife frischen die Farbe auf. Polster mit einem
Schwamm abreiben. Flecken auf farbechten Polstern nur mit Gallseife behandeln.
Teppich
Fliesen
Allzweckreiniger, bei hartem Wasser
einen Schuss Essig hinzugeben, Fliesen
mit Schwamm abwischen, mit Ledertuch
nachtrocknen. Gegen Kalkflecken hilft
purer Essig, zwei Schnapsgläschen Spiritus auf 5 Liter Reinigungslösung lassen
Flächen strahlen.
Pro Liter Wasser 1 EL Neutralreiniger
verquirlen. Schaum mit Schwamm
aufdrücken, mit Schrubber einmassieren,
trocken absaugen.
Kunststoffflächen
Spiritus pur beseitigt Fett- und Kugelschreiberflecken.
WC
Angebrannter Kochtopf
Essig ätzt Kalk- und Urinstein über Nacht
weg, danach einfach mit einer Bürste
nachschrubben.
Flecken auf lasierten Möbeln verschwinden, wenn man sie mit lauwarmem Bier
abreibt.
Silberbesteck
Besteck auf Alufolie in eine Schüssel
legen, dazu 1 EL Salz, kochendes Wasser
darauf gießen, nach einer Stunde trocknen.
Parkett
Für die alltägliche Putzarbeit mit einem
weichen Besen oder Staubsauger mit
Bürstenaufsatz scheuernde Schmutzpartikel beseitigen. Zusätzlich sollte regelmäßig ein Parkettpflegemittel verwendet
werden.
Waschpulver in Wasser geben, aufkochen, über Nacht einwirken lassen.
[ ]EINBLICK
7
[ ] GEWOBAU AKTUELL
Unsere Mieterbefragung
Ergebnisse
und Rückschlüsse
Zunächst noch einmal ein ganz
herzliches Dankeschön: Mehr als
50 Prozent der angeschriebenen
Mieterinnen und Mieter haben sich
an unserer Mieterbefragung beteiligt.
Das ist deutlich mehr als bei vergleichbaren Befragungen üblich.
Erfreulich ist für uns zudem die Tatsache, dass Sie unsere Arbeit offensichtlich sehr positiv bewerten. In den
meisten Kategorien vergeben Sie uns
ein außergewöhnlich gutes Zeugnis.
Doch wir waren auch auf der Suche
nach Verbesserungsmöglichkeiten für
die Genossenschaft und haben aufmerksam Ihre Ideen und Anregungen
verfolgt und bereits erste Maßnahmen ergriffen.
So zeigte sich beispielsweise, dass Ihnen
die Hausmeisterdienste sehr wichtig sind.
Dabei waren etwa vier von fünf Befragten mit den Hausmeisterdiensten der
GEWOBAU voll oder eher zufrieden. Im
Vergleich zu anderen Bereichen war dies
eine relativ niedrige Zufriedenheit. Das
Ergebnis stützte die Überlegungen des
Vorstands, die Hausmeisterdienste auszuweiten und neu zu strukturieren. Wir haben Ihren Wunsch wahrgenommen und
unmittelbar gehandelt. So wird es künftig
für jeden Wohnbezirk der GEWOBAU einen festen Hausmeister geben. Auf Seite
12 stellen wir Ihnen die neue Struktur
unserer technischen Abteilung und Ihre
Ansprechpartner ausführlich vor.
Hohe Weiterempfehlungsbereitschaft
In vielen Bereichen und insgesamt zeigten
sich die Befragten sehr zufrieden mit den
Leistungen der GEWOBAU. So gaben
jeweils rund 95 Prozent an, sie würden
guten Freunden empfehlen, bei der
GEWOBAU einzuziehen, und sich selbst
wieder für die GEWOBAU als Vermieter
entscheiden. Wir werden uns weiter bemühen, auch die restlichen fünf Prozent
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[ ]EINBLICK
93 Prozent der
Vier von fünf
Befragten bewerteten die
Atmosphäre in ihrem Haus Befragten fanden
Maßnahmen zur
als gut oder sehr gut
Senkung der Energie- und Betriebskosten wichtig
Vier von fünf
Befragten waren
mit den Hausmeisterdiensten
voll oder eher
zufrieden
Zwei von drei Befragten
fanden die altersgerechte
Umgestaltung der Wohnungen
wichtig
95 Prozent
würden die GEWOBAU
weiterempfehlen
95 Prozent
sind insgesamt
zufrieden mit
ihrer Wohnung
unserer Mieter zufriedenzustellen. Allerdings dürfen wir schon ein wenig stolz
sein, denn eine so hohe Zufriedenheit
mit einem Vermieter ist alles andere als
selbstverständlich. Daher danken wir den
Befragungs-Teilnehmern herzlich für das
Lob und geben es gleich an alle weiter,
die sich für die GEWOBAU engagieren:
an die Mitarbeiter, unsere Partnerfirmen
und an alle, die sich ehrenamtlich – etwa
als Vertreterinnen und Vertreter – für
unsere Genossenschaft engagieren.
Ein Lob an unsere Mieter
Nicht zuletzt gilt das Lob auch Ihnen,
liebe Mieterinnen und Mieter. Schließlich hängt Wohnzufriedenheit auch in
hohem Maße von einer funktionierenden
Nachbarschaft ab und 93 Prozent der
Befragten bewerteten die Atmosphäre
in ihrem Haus als gut oder sehr gut.
Das zeigt, dass das Zusammenleben in
unseren Häusern offensichtlich prima
klappt. Dennoch nehmen wir den verschiedentlich geäußerten Wunsch nach
mehr Begegnungsmöglichkeiten für die
Nachbarschaften sehr ernst und werden
uns bemühen, die Tradition der Mie-
terfeste in den Quartieren fortzuführen
und auch zusätzliche Gelegenheiten der
Begegnung zu schaffen. Eine zündende
Idee hat Ihr Wunsch nach mehr Begegnung bei uns schon ausgelöst. Wir möchten in Zukunft das Zusammenkommen in
Ihren Nachbarschaften unterstützen und
haben daher die Aktion „Auf gute Nachbarschaft“ ins Leben gerufen. Näheres
hierzu finden Sie auf der nebenstehenden
Seite.
Ein weiteres Ergebnis der Befragung war,
dass Sie als Mieter und Mitglieder der
GEWOBAU den Fokus auf die technische
Bestandserhaltung und -aufwertung
ebenso legen wie die Geschäftsführung.
So finden gut vier von fünf Befragten
Maßnahmen zur Senkung der Energieund Betriebskosten wichtig, immerhin
zwei von drei Befragten stimmten zu,
dass die altersgerechte Umgestaltung
der Wohnungen und des Wohnumfelds
wichtig sei. Dieses Ergebnis bestärkte uns
in dem Vorhaben, die Ausgaben für Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung in den nächsten Jahren auf eine
Erhöhung hin zu überprüfen.
Wohnung gut, alles gut
Aktuell zeigt sich eine hohe Zufriedenheit
bei den meisten der Befragten mit ihrer
GEWOBAU-Wohnung. So sind jeweils
rund 95 Prozent mit dem Zuschnitt des
Grundrisses, ihrer Wohnungsgröße und
mit ihrer Wohnung insgesamt zufrieden.
Rund vier von fünf Befragten gaben
zudem an, mit dem baulichen Zustand
und dem Komfort ihrer Wohnung zufrieden zu sein. Sogar mehr als 95 Prozent
stimmten der Aussage zu, dass die
GEWOBAU einen guten Ruf in Essen hat.
Das wiederum dürfte nicht zuletzt daran
liegen, dass das gesellschaftliche Engagement unserer Genossenschaft offenbar
von vielen Mietern wahrgenommen
wird: Vier von fünf Befragten stellten der
GEWOBAU in dieser Hinsicht ein gutes
Zeugnis aus.
Neue Erkenntnisse ergab die Mieterbefragung auch in den Themen der Treppenhausreinigung und des Sicherheitsbedürfnisses. Wir werden dazu diverse
Überlegungen anstellen und prüfen und
Sie in einer der kommenden Ausgaben
über mögliche Ergebnisse informieren.
Insgesamt bewerten wir die Mieterbefragung als vollen Erfolg. Sie zeigt uns:
Wir befinden uns auf einem sehr guten
Weg. Wir haben dank ihr auch feststellen können, in welchen Bereichen
wir uns noch verbessern können, um
möglichst allen unseren Mieterinnen
und Mietern auch in Zukunft das Wohnen und Leben bei der GEWOBAU so
angenehm wie möglich zu machen.
[ ] GEWOBAU IN EIGENER SACHE
„Auf gute Nachbarschaft!“
500 Euro für die schönste Idee
Sie planen für Ihre Nachbarschaft ein
Sommerfest im Garten? Sie organisieren eine gemeinsame Unternehmung? Oder Sie haben bereits eine
feste Runde, in der Sie sich gegenseitig unterstützen und austauschen?
Im Rahmen der neuen Aktion „Auf
gute Nachbarschaft“ unterstützt die
GEWOBAU die schönste Idee zur Stärkung der Nachbarschaften mit einem
Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Unsere Mieterbefragung hat uns gezeigt, wie wichtig Ihnen gute Nachbarschaften sind. Aus diesem Grunde
möchten wir diese in Zukunft noch
intensiver stärken. Um Gelegenheiten
der Begegnung zu fördern, wird die
GEWOBAU daher im Rahmen der
Aktion „Auf gute Nachbarschaft“
jährlich ein Preisgeld von 500 Euro zur
Verfügung stellen. Senden Sie uns
einfach Ihre Ideen und Vorschläge.
Wir sind bereits gespannt auf Ihre Einsendungen – und werden natürlich in
der „EINBLICK“ berichten, welche Idee
gewonnen hat.
Die Vorschläge schicken Sie am besten
per E-Mail an [email protected] oder
per Post an unsere Geschäftsstelle.
„Auf gute Nachbarschaft!“
[ ]EINBLICK
9
[ ] MEHR ERLEBEN
Das Kulturpfadfest 2015
„Auf leisen Sohlen“ Neues entdecken
Der vier Kilometer lange Kulturpfad verbindet mit 372 blau leuchtenden
Glassteinen Kunstwerke, herausragende Architektur und Kulturorte in
Essen. Einmal im Jahr findet entlang der Route das Kulturpfadfest statt.
Am 12. Juni ist es wieder soweit. Unter dem Motto „Auf leisen Sohlen“
sind Sie eingeladen, Orte zu erkunden, die Sie bisher noch nicht kannten.
Der Kulturpfad führt vom Museum Folkwang bis zum historischen Kern Essens
an der Marktkirche. Großartige Bauwerke
wie der Essener Dom, die Alte Synagoge,
der gläserne RWE-Turm und die imposante Architektur der 1920er Jahre sind
dabei eindrucksvolle Zeugen der Stadtgeschichte. Zusätzliche Orientierung bieten
Infotafeln, auf denen die Spaziergänger
mehr über die Orte erfahren. Skulpturen,
Plastiken und Installationen am Wegesrand, etwa im Stadtgarten, am FolkwangMuseum und in der Innenstadt, regen zur
Reflexion an und fordern zur Auseinandersetzung auf.
Das Kulturpfadfest
Seit 2002 findet einmal im Jahr entlang
dieser Route das Kulturpfadfest statt.
Dann öffnen zahlreiche Kulturorte ihre
Pforten – und bieten den Besuchern
einen bunten Mix aus Musik, bildender
Kunst, Tanz, Performance und anderen
Erlebnissen. Das erste Kulturpfadfest im
Jahr 2002 stand beispielsweise unter dem
Motto „Blaue Stunden”. Seitdem findet
die künstlerische Leitung des Projekts Jahr
für Jahr ein neues Motto, an dem sich
zahlreiche Kulturinstitutionen entlang
des Pfads beteiligen. Der Eintritt zu den
unterschiedlichen Veranstaltungen ist
frei, lediglich für Kinovorführungen oder
Ähnliches werden niedrige Schutzgebühren erhoben.
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[ ]EINBLICK
„Auf leisen Sohlen“ –
Unbekanntes entdecken
In diesem Jahr steht das Kulturpfadfest
unter dem Motto „Auf leisen Sohlen“.
Die Besucher sollen dabei Orte entdecken, auf die sie im Alltag nicht aufmerksam werden und sanfte Musik erleben,
gespielt von ungewöhnlichen Instrumenten. Ein Beispiel für einen Ort, den man
„auf leisen Sohlen“ entdecken kann, ist
die erst im November nach umfassender
Sanierung neu eröffnete Kreuzeskirche.
Diese versteht sich inzwischen als Veranstaltungsforum – weit über die typischen
Nutzungsarten einer Kirche hinaus. Sie
kann beispielsweise als Konzertsaal
gebucht werden, für Firmenveranstaltungen oder private Feiern.
Auch wenn der genaue Veranstaltungsplan bei Redaktionsschluss noch nicht
feststand: Wir sind uns sicher, dass das
Kulturpfadfest auch in 2015 wieder ein
Fest für die Sinne wird.
Mehr Informationen zum
Kulturpfadfest 2015 gibt’s unter
www.kulturpfadfest-essen.de.
[ ] DAS DING DES JAHRES
Es gibt Farben des Jahres, Vögel des Jahres, Blumen des Jahres –
also eine schier unendliche Vielfalt an „Dingen des Jahres“.
In unserer neuen Rubrik „Das Ding des Jahres“
stellen wir Ihnen in lockerer Folge einige
dieser „Preisträger“ vor. Wir beginnen
mit einem, der auf den ersten Blick
etwas unscheinbar wirkt –
aber bei näherem Hinschauen
einige faszinierende
Eigenarten offenbart.
Huch: Ein Huchen!
König des Winters und Fisch des Jahres
Er ist ein gigantischer Raubfisch. In der Nahrungskette der deutschen Flüsse steht er an erster
Stelle. Man munkelt, er könne innerhalb weniger Tage sein ganzes Körpergewicht fressen.
Entsprechend selten geht er auf Beutezug – was es auch für Angler zu einem besonderen
Erlebnis macht, einen Huchen zu fangen. In den letzten Jahrzehnten ist dieses Erlebnis noch
rarer geworden. Das liegt vor allem an den vielen Maßnahmen der Menschen, die Flüsse zu
bändigen. Nun wurde der Huchen zum Fisch des Jahres 2015 gekürt.
Kein Wunder, dass die Angler so viel über
den Huchen sprechen: Prachtvoll ist sein
langer, rundlicher Körper, der über 1,40
Meter lang und bis zu 25 Kilogramm
schwer werden kann. Viele dunkle
Punkte zieren seinen kupferfarbenrotbraunen bis grünlich-grauen Rücken.
Diese Schönheit paart der Huchen mit
einem Verhalten, das an Arroganz grenzt.
Eher träge schwimmt er auf der Suche
nach Beute durch seine Reviere. Hat er
sich dann für einen Aitel, Barben oder
Karpfen entschieden, saugt er diesen an
und schluckt ihn dann hinunter.
Bei uns in Deutschland trifft man den Huchen, der zur Familie der Lachse gehört,
vor allem in den Flüssen Süddeutschlands
an, insbesondere in der Donau und ihren
Nebenflüssen. Dreierlei brauchen die Huchen zum Leben: Klare, schnell fließende
Gewässer, freie Bahn zu ihren Laichgebieten und etwas Kies. Durch Flussbegradi-
gungen, Staudämme ohne Fischtreppen
und Kiesabbau an den Flussufern haben
sich die Bedingungen so stark verschlechtert, dass die Weltnaturschutzunion den
Huchen auf die Rote Liste der gefährdeten Arten gesetzt hat.
Und das, obwohl die Huchen im Grunde sehr fruchtbar sind. Zur Laichzeit
verlassen die Huchen ihren Standort
und wandern entgegen der Strömung
in seichtere Gewässer mit kiesigem oder
steinigem Grund. Dort legen die Weibchen zwischen März und April ihre Eier in
Gruben ab, die sie mit ihrem Schwanz in
den Kies schlagen. Pro Kilogramm Körpergewicht legen Weibchen etwa 1000
Eier. Und da ausgewachsene Huchen
keine natürlichen Feinde haben, werden
diese teilweise bis zu 15 Jahre alt.
lebt, bestehen derzeit Nachzüchtungsprogramme und Pläne zur Renaturierung
der Gewässer. Auch die Ernennung des
Huchens zum „Fisch des Jahres“ soll
dazu beitragen, die Menschen auf die
Problematik hinzweisen. Der Fisch des
Jahres wird vom Deutschen Angelfischerverband, dem Bundesamt für Naturschutz
und dem Verband Deutscher Sporttaucher gekürt. Bereits in einigen Jahren sollen wir uns wieder an der üppigen Pracht
des Fisches erfreuen können.
Gehen die laufenden Nachzüchtungsund Renaturierungsprogramme auf,
können wir den stolzen Donauriesen bald
auch wieder guten Gewissens in unsere
heimischen Küchen holen.
Damit der Huchen nicht nur in den Geschichten der Anglerstammtische über-
[ ]EINBLICK 11
[ ] GEWOBAU IN EIGENER SACHE
Reparaturannahme
Herr Gomoll
Tel. 0201 81065-21
Hausmeister
Bezirk 1
Hausmeister
Bezirk 2
Hausmeister
Bezirk 3
Externer
Fachbetrieb
Siedlung Sonderfeld, Parksiedlung,
„Wohnen mit Service“: Meldung an
bekannten Hausmeister möglich.
mobiler
Hausmeister
mobiler
Hausmeister
GEWOBAU verstärkt den Hausmeisterservice
Die Mieterbefragung hat uns gezeigt, wie wichtig Ihnen die Hausmeisterdienste
sind. Darauf haben wir reagiert. Mit neuem Personal und neuen Strukturen sollen
nun kleinere Reparaturen noch schneller und für unsere Mieter noch
einfacher abgewickelt werden. Die zentrale Reparaturannahme bleibt jedoch
die erste Anlaufstelle für alle Schadensmeldungen.
Das Team der Hausmeister der GEWOBAU
ist am 1. Januar 2015 größer geworden.
Somit sind nun fünf Hausmeister für die
Mitglieder und die Häuser der GEWOBAU
im Einsatz. Gleichzeitig zeigt sich seit Anfang dieses Jahres zusätzlich neben dem
Mitarbeiter der Wohnungsverwaltung und
der Bauleiterin/dem Bauleiter für jedes
Haus auch ein Hausmeister verantwortlich. Dieser Hausmeister wird regelmäßig
vor Ort sein, kleinere Reparaturen ausführen und Begehungen der Häuser und
des Umfeldes durchführen. Sie haben die
Möglichkeit, Ihren Hausmeister bei auftretenden Fragen oder mit Anregungen
direkt anzusprechen.
Leider wird es nicht in allen Fällen möglich
sein, dass er Ihnen sofort helfen kann.
Dennoch wird er sich um Ihr Anliegen
kümmern, es gegebenenfalls weiterleiten
oder Fachunternehmen mit der Ausführung von Arbeiten beauftragen.
12
[ ]EINBLICK
Wer der für Sie beziehungsweise Ihr
Wohnhaus zuständige Hausmeister ist,
werden Sie in Kürze auch durch einen
Aushang im Treppenhaus erfahren. Sie
erkennen die Hausmeister vor Ort an ihrer
grünen GEWOBAU-Kleidung. Vorsorglich
möchten wir Sie allerdings ermutigen,
ruhig nach dem Mitarbeiterausweis zu
fragen, bevor Sie Fremde in Ihre Wohnung lassen. Unsere Mitarbeiter führen
stets einen solchen Ausweis mit sich und
zeigen ihn gern vor.
Alle Hausmeister arbeiten eng mit der
Reparaturannahme der GEWOBAU zusammen, die von Herrn Gomoll geleitet wird.
Nach wie vor ist die Reparaturannahme,
erreichbar unter Tel. 0201 81065-21, der
direkteste und schnellste Weg zu uns.
Durch die Reparaturannahme werden auch
in Zukunft Reparaturmeldungen entgegengenommen und an die entsprechenden
Unternehmen weitergeleitet.
Herr Gomoll teilt auch unsere beiden weiterhin tätigen mobilen Hausmeister ein, die
im Gesamtbestand der GEWOBAU unterwegs sind und durch die es möglich wird,
viele kleinere Reparaturen und Schäden
innerhalb sehr kurzer Zeit zu beseitigen.
In vielen Fällen gelingt dies bereits wenige
Stunden nach Ihrer Meldung bei uns.
Keine Änderung gibt es für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung Sonderfeld,
der Parksiedlung und des „Wohnen mit
Service“ in Essen-Werden. Sie haben
weiterhin die Möglichkeit, direkt mit dem
jeweiligen und bereits bekannten Hausmeister Kontakt aufzunehmen.
Änderungen in der technischen Abteilung
Auch in der technischen Abteilung der GEWOBAU gab es zum 1. Januar 2015
einige Veränderungen. Bislang wurden Wohnungsabnahmen zum Vertragsende im gesamten Bestand durch eine einzige Mitarbeiterin durchgeführt.
Für die technische Betreuung gab es drei Bauleiter. Mit Beginn des laufenden
Jahres wurde diese Aufteilung geändert.
Alle drei Bauleiter führen nun in ihrem
Bezirk selbst die Wohnungsabnahmen
durch. Auch Wohnungsübergaben zum
Mietbeginn und nach abgeschlossenen
Modernisierungen werden durch die
jeweiligen Bauleiter durchgeführt. Dies
bedeutet für unsere Mieter, dass in der
gesamten Phase eines Wohnungswechsels
nur noch ein Ansprechpartner für sämtliche technischen Belange zuständig ist.
Innerhalb des internen Arbeitsablaufs
bringt dies den Vorteil, dass bereits während des noch bestehenden Mietverhältnisses die jeweiligen Wohnungszustände
und -ausstattungen bei den Bauleitern
bekannt sind und entsprechende Vorbereitungen zu auszuführenden Arbeiten
und Modernisierungen getroffen werden
können.
Unsere langjährige Mitarbeiterin Frau
Beckmann, die bislang die Wohnungsabnahmen durchgeführt hat, ist seit
Anfang diesen Jahres die zuständige
Bauleiterin für den Bezirk 3, zu dem unter anderem unsere Siedlung Sonderfeld
in Essen-Überruhr, die Häuser Niehusmannskamp und Hundebrinkstraße in
Essen-Altenessen sowie unsere Häuser
in Essen-Bochold und -Borbeck gehören.
Frau Beckmann ist erreichbar unter der
Telefonnummer 0201 81065-28.
Für die Wohnbezirke 1 und 2 sind
weiterhin die Ihnen bekannte Bauleiterin
beziehungsweise der Bauleiter zuständig.
Der Bezirk 1 ist in der Betreuung von
Frau Ewald, Telefon 81065-25, der
Bezirk 2 wird weiterhin von Herrn Hellen,
Telefon 0201 81065-53, betreut.
Ergänzend zu den vorgenannten Änderungen ist seit Beginn dieses Jahres unsere
neue Mitarbeiterin Frau Zimmermann für
die GEWOBAU tätig. Sie stärkt den Bauleiterinnen und Bauleitern den Rücken,
wenn diese außer Haus sind. Neben den
Verwaltungstätigkeiten und der Rechnungsprüfung nimmt Frau Zimmermann
auch die Telefonate der Kolleginnen und
Kollegen bei deren Abwesenheit entgegen.
Wir bitten in diesem Zusammenhang zu
berücksichtigen, dass nach wie vor die
Reparaturannahme unter der Telefonnummer 0201 81065-21 genutzt wird,
um uns übliche Reparatur- oder Schadensmeldungen mitzuteilen. Sie erreichen
die Reparaturannahme innerhalb unserer
Geschäftszeiten. Wir werden versuchen,
Ihnen schnellstmöglich die erforderliche
Hilfe und Unterstützung durch unsere
Hausmeister, die Bauleiterinnen und
Bauleiter oder beauftragte Unternehmen
zukommen zu lassen.
Bezirk 1
Bezirk 2
Bezirk 3
Bauleitung
Frau Ewald
Bauleitung
Herr Hellen
Bauleitung
Frau Beckmann
Backoffice
Frau Zimmermann
[ ]EINBLICK 13
[ ] ESSEN DEINE STADT
Kulturdenkmal, Wahrzeichen, Anbetungsraum
Die Siechenhauskapelle
in Essen-Rüttenscheid
Die Siechenhauskapelle auf der Rüttenscheider Einkaufsmeile
wirkt zwischen riesigen Betonbauten und dem einstigen Rathaus
ein wenig verloren. Doch ein genauerer Blick lohnt sich: Denn die
Geschichte der Kapelle offenbart viel über die Geschichte unserer
Stadt – und über den Umgang mit Krankheiten im Mittelalter.
Heimkehrende Kreuzzügler und Pilger
brachten im Mittelalter die Lepra aus
dem Nahen Osten nach Europa. Heute ist
diese Krankheit mit Antibiotika behandelbar. Doch damals wusste man sich nicht
anders zu helfen, als die betroffenen
Menschen möglichst von ihren Mitbürgern fernzuhalten – sie „auszusetzen“.
Und so errichteten viele Städte „Siechenhäuser“ außerhalb der Stadtmauern der
Stadt.
Letztes Geleit für Todkranke
In Essen entstand das Siechenhaus in
der Bauernschaft Rüttenscheid. Wie der
Name schon sagt, „siechten“ dort die
todkranken Menschen vor sich hin. Der
einzige Trost, auf den die Betroffenen
hoffen konnten, war die Erlösung durch
den Tod und die Aufnahme ins Reich
Gottes. Und so wurde in der Zeit zwischen 1426 und 1442 die Siechenhauskapelle gebaut und dem Heiligen Georg
geweiht.
Mehrere hundert Jahre lang verbrachten die „Aussätzigen“ dort ihre letzte
Lebensphase. Mit der allmählichen
Verbesserung der hygienischen Bedingungen sank die Zahl der Leprösen im
14
[ ]EINBLICK
Laufe des 17. Jahrhunderts und so wurde
die Siechenhauskapelle spätestens ab
etwa 1800 zu einer ganz „normalen“
Pfarrkirche für die Rüttenscheider. Bis zur
Einweihung der Ludgeruskirche im Jahr
1890 blieb die durch einen hölzernen
Anbau erweiterte Siechenhauskapelle das
einzige Gotteshaus in der Gegend.
Abrissgedanken, Zerstörung und
Wiederaufbau
1932 wurde sie umfassend renoviert –
nachdem sie zuvor von einer Zeitung als
„Schandfleck“ bezeichnet worden war.
Dach und Glockenstuhl wurden erneuert sowie der Innen- und Außenputz
frisch aufgetragen. Im Zweiten Weltkrieg
wurde die Kapelle von alliierten Bombern
fast völlig zerstört. 1950/51 wurde sie
auf Initiative des katholischen Akademikerverbands wieder aufgebaut.
1996 feierte das inzwischen älteste Gebäude Rüttenscheids nach abermaliger,
umfassender Restauration sein 550-jähriges Bestehen. Wenige Jahre später sorgte die Siechenhauskapelle – genauer ihre
bronzerne Glocke aus dem 18. Jahrhundert – noch einmal für Aufsehen. Während eines Besuchs des Essener Bischofs
Luthe polterte der 30 Zentimeter lange
und zehn Kilogramm schwere Bronzeklöppel vom Glockenstuhl herunter und
schlug nur knapp neben dem Würdenträger auf. Der Zahn der Zeit hatte offensichtlich an dem Lederband genagt, das
den Klöppel hielt. Bischof Luthe nahm
den Vorfall gelassen und bedankte sich
bei seinen Schutzheiligen.
Heute bietet die Kapelle täglich zwischen
9 und 18 Uhr einen Ort der Einkehr in
der gewerblich geprägten Rüttenscheider
Straße.
[ ] KINDERECKE
3
8
1
4
9
2
usbruch
aus dem Zoo
Oh je, alle Tiere sind aus de
dem Zoo
ausgebrochen! Doch wer hat
ha die Tore
aufgeschlossen?
ihrer Gehege aufgeschlosse
5
6
7
5
Trage alle Namen der Tiere in
die Kästchen ein und finde den
Übeltäter! (Umlaute werden
ausgeschrieben, z. B. ä = ae)
8
9
2
4
7
6
1
Hast du das Rätsel wieder gemeistert?
Dann füll schnell die Postkarte rechts aus und
schick das Ganze an die GEWOBAU-Zentrale.
Mit ein wenig Glück gewinnst du aus der Buchreihe „Was ist was“ den Band Mittelalter.
3
Teilnehmen dürfen alle Kinder bis 14 Jahren,
nicht aber deren Eltern sowie Kinder von Mitarbeitern der GEWOBAU. Einsendeschluss ist der
15. April 2015.
Hallo Kinder!
Beim letzten Rätsel war euer Spürsinn gefragt. Auerhahn, Bär, Ratte, Hirsch, Rabe und
Wolf hatten sich auf den Weg zum Nordpol gemacht. Und ihr musstet herausfinden,
zu wem welche Spuren gehören.
Als gute Fährtenleser – mit der nötigen Portion Glück – erwiesen sich diesmal
Vincent Czerwonka, Melina Kurze und Artur Lorenz. Die drei können ihre
grauen Zellen nun noch weiter anstrengen – sie gewannen nämlich ein Puzzle.
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!
[ ]EINBLICK 15
[ ] RÄTSEL & CO.
Des Rätsels Lösung …
Der Tag der guten
Vorsätze
... ist nicht immer einfach, aber einfach aufgeben ist natürlich
h
auch keine Lösung. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel
Spaß mit unserem Kreuzworträtsel, das Ihnen hoffentlich ein
kleines bisschen Kopfzerbrechen bereiten wird.
Also, nichts wie ran an den Kugelschreiber und mitgemacht.
Schließlich gibt es wieder etwas zu gewinnen. Unter allen Einsendern mit der richtigen
Lösung verlosen wir ein Buch über die Stadt Essen.
eingedickter
Fruchtsaft
Strom in
Vorderasien
hart,
unnachgiebig
Autorennen,
-sternfahrt
Singvogel;
Berühmtheit
Blütenstand
Evangelist
3
anfänglich
Telefonat
2
Wettkampfstätte;
Manege
5
teuflischer
Geist,
Unhold
laut
schreien
6
mit Holz
getäfelter Fußboden
eine der
Musen
Beifall
süddt.:
Scheune,
kleines
Gebäude
abgerundetes
Quarzsteinchen
großes
Gästehaus
unverfälscht
Hauptstadt
der
Ukraine
Ausdehnungsbegriff
Kletterpflanze
Geräuschinstrument
Luftkurort in der
Holstein.
Schweiz
norweg.
Komponist
(Edvard)
Einzelhandelsgeschäft
Kernfrucht
Wirkstoff
im Tee
unberührte
Landschaft
7
Wanderhirt
1
früherer
Name
Thailands
chem.
Zeichen
für
Lithium
4
Kirchenmusikinstrument
Hast
wickeln,
drehend
bewegen
aus
tiefstem
Herzen
1
2
3
4
5
6
Es ist der Tag, an dem Millionen
von Menschen gleichzeitig Kassensturz machen und einen radikalen
Neustart planen. Angeführt wird
die Liste der guten Vorsätze vom
Abnehmen, dicht gefolgt von
der Rauchentwöhnung und der
vermehrten sportlichen Betätigung.
Gesundheit steht also ganz allgemein hoch im Kurs.
Im Frühjahr zeigt sich dann, was
die Vorsätze wert waren. Denn wer
es schafft, drei Monate durchzuhalten – sei’s mit dem Nichtrauchen,
dem Sporttreiben oder sich anders
zu ernähren – der dürfte über
den Berg sein. Erfahrungsgemäß
scheitern jedoch viele bereits am
nächsten Tag. Was auch daran
liegen mag, dass im Überschwang
der Silvesternacht allzu ehrgeizige Ziele angestrebt werden. Viel
gewonnen ist dadurch nicht.
Gewonnen haben aber drei Teilnehmer unseres letzten Preisrätsels.
Mit dem Lösungswort „Silvester“
und ein wenig Losglück sicherten
sich
• Willi Kremer,
• Patricia Schulz und
• Frank Strecker
jeweils zwei GOP-Gutscheine.
7
Herzlichen Glückwunsch!
Damit Ihre Teilnahme auch reibungslos
klappt, schicken Sie bitte Ihre Lösung auf
der beigefügten Postkarte an die GEWOBAU. Der Rechtsweg und die Teilnahme
von Mitarbeitern der GEWOBAU und
deren Angehörigen sind ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 15. April 2015.
Viel Glück!
[ ]EINBLICK
hat mir gut gefallen.
Meine Meinung, Anregungen und Wünsche
Die
3
4
5
zukünftig auch an:
Bitte in Zukunft auch Informationen zum Thema:
[ ]EINBLICK
Sonstige Anregungen und Ideen:
Bitte schicken Sie die
2
Die Lösung des Kreuzworträtsels lautet:
1
6
7
[ ] KINDERRÄTSEL
Der
war der Übeltäter und
hat die Tore der Gehege
aufgeschlossen.
Telefon
PLZ, Ort
[D]EIN TEIL VON ESSEN
Antwort
45013 Essen
45013 Essen
[D]EIN TEIL VON ESSEN
GEWOBAU
Wohnungsgenossenschaft
Essen eG
Postfach 101343
Antwort
GEWOBAU
Wohnungsgenossenschaft
Essen eG
Postfach 101343
Telefon
PLZ, Ort
Straße
Vorname, Name
Absender:
Straße
Entgelt
zahlt
Empfänger
Alter
Vorname, Name
Absender:
Entgelt
zahlt
Empfänger
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