Volksbühne München e.V.
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80336 München
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Öffnungszeiten
Mo, Mi, Fr 8.30h – 16.00h
Di
8.30h – 14.00h
Do
8.30h – 18.00h
programm april 2013 – juni 2013 | n°09
München im April 2015
INHALT
Liebe Mitglieder der Volksbühne München,
SEITE
03
: Einleitung
04 – 07 : Münchner Kammerspiele
08 – 10 : Residenztheater
10 – 11 : Resi im Marstall
12
: Resi im Cuvilliéstheater
13
: Passionstheater Oberammergau
Sie halten das Heft für Mai und Juni in Händen.
Der Vorverkauf für Schauspiel ab Mai beginnt am Mittwoch, den 22. April; für
Oper, Konzerte & Events ab Juni am Donnerstag, den 23. April.
Das Nationaltheater hat auch vor den Opernfestspielen noch eine Sensationspremiere:
»Lulu« von Alban Berg und dem Libretto von Frank Wedekind wird unter der Leitung
des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko und unter Regie des Russen Dmitri Tcherniakov,
der schon bei »Dialogues des Carmelites« und »Simon Boccanegra« sein Talent unter
Beweis stellte, inszeniert - mit der laut Intendant Nikolaus Bachler zu Zeit weltweit
besten Lulu Marlis Petersen. Die »Norma« erfährt zudem eine Wiederaufnahme - mit
dem für München neuen Gesicht von Sondra Radvanovsky.
14 – 17 : Münchner Volkstheater
17
: GOP Varieté-Theater
Das Gärtnerplatztheater hat als nächste Premiere im Juni Mozarts »Così van Tutte«
unter Regie von Olivier Tambosi und musikalischer Leitung von Michael Brandstätter.
18 – 21 : Spielplanübersicht
22
: Komödie im Bayerischen Hof
23
: Deutsches Theater
24 – 25 : Gärtnerplatztheater
26 – 27 : Nationaltheater
28 – 32 : Konzerte & Events
33
: Sonderveranstaltungen
34 – 35 : Mitglieder werben Mitglieder
35
: Impressum
Hinweis zu Kartenreservierungen bei der Volksbühne München e.V.:
Kartenreservierungen sind verbindlich. Reservierte Karten können bis spätestens
7 Tage vor dem Vorstellungstermin abgeholt werden. Nicht abgeholte Karten werden
In den Kammerspielen, die natürlich auch diesen Monat wieder vom Polt-Fieber
überrannt werden, gibt es noch zwei weitere Stücke, die wir nicht vergessen wollen:
Johan Simons führt zum letzten Mal Regie in »Hoppla, wir Sterben« von Arnon
Grünberg. Thomas Schmauser präsentiert im Werkraum »Mutter Courage und ihre
Töchter« mit Ursula Werner. Das Residenztheater hat in Zusammenarbeit mit den
Ruhrfestspielen Recklinghausen die Salonkomödie »ICH ICH ICH« von Eugène Labiche
von 1864 in all seiner Aktualität auf die Bühne gebracht - Regie führt Martin Kušej. Im
Marstall sehen wir das belgische Künstlerensemble Peeping Tom, das mit »The Land«
eine Synthese aus Erzählung und Tanz auf die Bühne bringt.
In der Komödie im Bayerischen Hof sehen wir nach langer Zeit wieder einmal Michael
von Au in »Die Wahrheit«. Im Deutschen Theater gibt es die Schwänke von Monty
Python live zu sehen im Musical »Spamalot«, das sich an der Geschichte von »Die Ritter
der Kokosnuss« orientiert und mit Sicherheit ein großer Spaß für Python-Fans wird.
In Andechs beginnen im Juni die Orff-Festspiele mit Markus Everdings Inszenierung
von »Astutuli«. Bitte melden Sie sich auch bei Interesse für Oberammergau - der
»Nabucco« ist mit seinen 4600 Plätzen schon über die Hälfte ausverkauft, so dass wir
nicht mehr allzu lange gute Plätze nachbekommen können.
Ihnen zugeschickt (2,85 €). Bei kurzfristig bestellten Karten oder Last MinuteReservierungen können wir die Abholung individuell absprechen.
Bei den Sonderveranstaltungen wollen wir noch einmal auf die Führung zu Louise
Bourgeois am 7.5. hinweisen - die Dame hat die Installation erfunden, die Führung
wird sicher ein Augenöffner sondergleichen! Im Juni bietet Dr. Wohlmann dann die
neue Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle an: Keith Haring wird dort die nächsten
Monate zu sehen sein. Bei den Stadtrundgängen durch Münchner Stadtviertel wollen
wir noch einmal die Maxvorstadt zwischen Karolinenplatz, NS-Bauten und Königsplatz
ansehen - viele Interessierte konnten damals nicht mitkommen.
Viel Spaß mit dem neuen Programm wünscht Ihnen Ihr Volksbühne München-Team
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03
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MÜNCHNER KAMMERSPIELE
: Kartenverkauf für Mai ab 22. April
BUCH (5 INGREDIENTES DE LA VIDA)
– Spielhalle
Uraufführung von Fritz Kater
| MIT Schmauser, Schneider, Simonischek u. a.
| REGIE Petras
: Wissenschaftler und Playboy-Bunnys diskutieren
über Utopien und Zukunftsängste. Ein todkranker
Alkoholiker spricht in Beckett-Manier seine letzten
Gedanken auf Tonband, während sein pubertierender Sohn die erste Liebe findet. Zwei verlassene
Kinder warten am Bahnsteig auf ihre Mutter, die
vielleicht nie zurückkommen wird. Ein Paar droht
an der Krankheit seines Säuglings zu zerbrechen.
Und dann ist da auch noch die Kontemplation der
afrikanischen Elefanten über die Zeichen der
Natur. Fritz Katers Opus Magnum gleicht eher
einem surrealistischen Episodenfilm oder einer von
Borges' Traumlandschaften als einem klassischen
Drama. Fünf Kapitel als Koordinatensystem des
Lebens selbst.
05.05. (19.00h)
CAMINO REAL
von Tennessee Williams
| MIT Erny, Hüller, Puls u. a. | REGIE Nübling
: Irgendwo am Ende des Camino Real, einer
staubigen Straße nach Süden, beginnt das Jenseits.
Billige Absteigen, ein Luxushotel, Bordelle und
Buden versammeln sich hier zu einer
phantastischen Grenzstadt, aufgeteilt in
Nobelviertel und Elendsquartiere, bevölkert mit
Pennern, Kurtisanen, ehemals Berühmten und
unbekannten Verlierern. Diese Stadt ist zugleich
Transitraum und Endstation: Außerhalb ihrer
Mauern liegt die Terra Incognita, innerhalb jedoch
herrscht ein strenges Regiment aus Überwachen
und Strafen – wer hier ankommt, muss bleiben, bis
die Unendlichkeit ihn ruft. Mit CAMINO REAL,
einem Stück wie ein einziger Fiebertraum, lieferte
Tennessee Williams das wohl erste dramatische
Pendant zur Rausch-Literatur der Beatniks um
William S. Burroughs und Jack Kerouac:
Halluzinationen und magischer Realismus.
28.04. (20.00h) / 11.05. (20.00h, Einführung 19.15h) /
23.05. / 31.05. (jeweils 20.00h)
4
04
DANTONS TOD
EXILES
JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN
von Georg Büchner
| MIT Benjamin, Bissmeier, Claessens u. a. | REGIE Simons
von James Joyce
| MIT Bissmeier, Doneff, Jung u. a. | REGIE Perceval
von Martin Sperr
| MIT Bürkle, Bächli, Drexler u. a. | REGIE Kušej
: Simons gelingt ein sinnlicher, hintersinniger
Denk-Abend. Er beginnt mit einer Ouvertüre.
Andächtige Atmosphäre, gedämpftes Licht,
wohliger, elegischer Kammerorchesterklang. (...)
Ohnehin hat das Setting etwas von einer
Geisterbeschwörung: die brennenden Kerzen auf
dem Tisch, die nackte Glühbirne, die menetekelnd
über der Tafel baumelt, die gedimmten
Standscheinwerfer – alles bereit für die
Erscheinung, die an diesem Abend herbei gerufen
wird: der Geist der Revolution. (SZ)
: Der Schriftsteller Richard kehrt nach neun Jahren
in Rom zurück nach Dublin. Dort kommt sein
Jugendfreund Robert zu Besuch. Robert führt
bereits seit einiger Zeit eine intime Korrespondenz
mit Richards Frau Bertha. Richard lässt seiner Frau
die freie Entscheidung. In drei Akten entwirft der
irische Autor ein leises Liebesdrama ohne große
Gesten, ohne Pathos. An die Stelle der Enthüllung
und des Wahnsinns treten der Zweifel, die
Zweideutigkeit, die Banalität des Alltags.
: Das Dorf riecht nach Schweinsbraten. Eine halbe
Kuh hängt von oben herab, in einem großen Kessel
wird Fleisch für Würste gekocht. Der Totengräber,
die Flüchtlingsfrau, die Tagelöhnerin, der Kleinbauer, der Dorftrottel und die Metzgerin sitzen auf
einer Bank vor dem Wirtshaus und besprechen die
Situation. »Die schwule Drecksau« Abram, der in
der Stadt im Gefängnis gesessen hat, weil er da
Sachen gemacht hat mit dem Knecht vom Gruber,
ist wieder da. Martin Sperr schrieb dieses Drama
ursprünglich für die Besetzung eines ganzen
Dorfes. 1967 entstand seine endgültige Fassung,
mit der er dem bayerischen Volksstück einen
neuen, heftigen Impuls gab.
26.05. (20.00h)
22.05. (19.30h)
GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
DIE ZOFEN
von Jean Genet
| MIT Hobmeier, Paulmann, Puls, Schall | REGIE Pucher
: Claire und Solange dienen als Zofen bei der
gnädigen Frau. Sobald diese die Wohnung verlässt,
träumen sich die beiden Schwestern in ein
sadomasochistisches Rollenspiel das zusehends wie
die Generalprobe eines wirklichen Mordes
erscheint. Doch die Grenzen zwischen Fiktion
und Wirklichkeit, Rolle und Identität verwischen
immer mehr, so dass die Schwestern am Ende zum
Opfer ihres eigenen Spiels werden.
17.05. / 25.05. (jeweils 20.00h)
von Ödön von Horváth | MIT Brommbacher, Drexler,
Krappatsch u. a. | REGIE Kimmig
: An ihrem Verlobungstag verliebt sich Marianne in
den Spieler Alfred und sagt sich von ihrem
Verlobten los. Ein Jahr später hat sie ein Kind,
keine Arbeit und einen Vorstadt-Casanova, der sie
am liebsten wieder los wäre. Die Spirale führt
abwärts, am Schluss arrangiert man sich in den
alten Verhältnissen. Horváth durchschaut das
floskelreiche Sprechen, das sich gerne auf
moralische Werte beruft, als eine Rede der
Uneigentlichkeit, die doch nur Egoismus und
Opportunismus kaschiert.
04.05. (20.00h)
EKZEM HOMO
von und mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern
| MIT Merki, Polt, Well-Brüder | REGIE Simons
: Nach dem Hausmusikabend FEIN SEIN,
BEINANDER BLEIBN von den Geschwistern Well
wird nun mit EKZEM HOMO eine neue Revue von
und mit Gerhard Polt und den Karli, Michael und
Stofferl Well in das Schauspielhaus ziehen.
09.05. (19.30h) / 10.05. (15.00h und 19.30h) /
24.05. (19.30h)
HOPPLA, WIR STERBEN! NEU
02.05. / 19.05. / 27.05. (jeweils 20.00h)
JUDAS
von Lot Vekemans | MIT Steven Scharf | REGIE Simons
: Judas ist ein Mann, der jahrhundertelang von
jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen
Menschen und ohne seinen Judaskuss das
Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden. Es gibt in jedem Zeitalter
Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach
zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas
selbst spricht: Er begeht einen letzten Versuch,
seine Tat auf ein menschliches Maß zurück zu
bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es
lieber nicht sein möchte: zum Judas in sich selbst.
von Arnon Grünberg
| MIT Claessens, Drexler, Jung u. a. | REGIE Simons
14.05. (21.00h), Dauer: ca. 1 Stunde
: Der Niederländer Grünberg beherrscht die
unterschiedlichsten Genres, ist immer unterwegs,
lebt in Hotels, recherchiert als »embedded« Autor
in psychiatrischen Kliniken oder bei der Bundeswehr in Afghanistan. Für HOPPLA, WIR STERBEN!
hat er mehrere Monate in München gewohnt. Er
malt ein Kaleidoskop von Figuren, alle von Unruhe
befangen, unfähig ein Zuhause zu finden. Was sie
verbindet, ist ein Abwesender: Oberstleutnant
Fuchs ist in Afghanistan verschwunden, vielleicht
weil er sich zu sehr »mit der Seele des Feindes
identifiziert hat«.
MACBETH
03.05. / 21.05. / 29.05. (20.00h)
von William Shakespeare
| MIT Bürkle, Claessens, Merki u. a. | REGIE Henkel
: Je wagemutiger, herzloser und blinder Macbeth
handelt, umso weniger erreicht er, umso weiter weg
rückt die Chimäre der Sicherheit. Regisseurin Henkel
erforscht die Zwischenräume und Zweideutigkeiten
in Shakespeares knappem, extrem launigem
Klassiker: Sinnliche Körperlichkeit und begehrendes
Bewusstsein; Weiblichkeit und Männlichkeit;
Tragödie und Farce; Macht und Hilflosigkeit.
30.05 (20.00h)
05
5
MÜNCHNER KAMMERSPIELE
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Mai ab 22. April
MARIA STUART
ONKEL WANJA
RECHNITZ (DER WÜRGEENGEL) WIEDERAUFNAHME
SELTSAMES INTERMEZZO
von Friedrich Schiller
| MIT Hess, Hobmeier, Mallison u. a. | REGIE Kriegenburg
von Anton Tschechow | MIT Bissmeier, Claessens, Drexler,
Puls u. a.| REGIE Henkel/Simons
Uraufführung von Elfriede Jelinek
| MIT Bürkle, Jung, Kremer u. a. | REGIE Wieler
von Eugene O'Neill | MIT Benjamin, Hunstein, Hüller,
Paulmann u. a. | REGIE Ivo van Hove
: Schillers zwischen 1799 und 1800 entstandenes
Drama setzt zu einem Zeitpunkt ein, da für Maria
Stuart schon alles zu spät ist. Die schottische
Monarchin befindet sich zu Beginn der Handlung
bereits seit 19 Jahren in britischer Gefangenschaft.
Ihre Widersacherin Queen Elisabeth I. zögert lediglich, das bereits aufgesetzte Todesurteil mit ihrer
Unterschrift rechtskräftig zu machen. Das intrigenreiche Duell der beiden Königinnen erscheint bei
Schiller in einem komplexen Spannungsfeld
zwischen politischem Machtkampf, religiösem
Konflikt und sexuell aufgeladener Privatfehde.
: Jahrelang und unermüdlich arbeiten Wanja und
Sonja auf dem Landgut des Prof. Serebrjakow. Erst
als dieser nach seiner Pensionierung mit seiner
jungen Frau Elena aufs Land zieht, erkennen die
beiden in ihm den parasitären Blender, der er
schon immer war. Umsonst haben sie ihre Kraft
und Lebenszeit für ihn hergegeben. Wanja ist
unglücklich in Elena verliebt, Elena macht dem
Landarzt Astrow schöne Augen. Dieser bemerkt
die Liebe Sonjas nicht. Sie alle stellen sich die
immer gleichen Fragen: Wie soll man leben, für
was soll man arbeiten?
: Ein überwältigendes Theaterexperiment von
1928, in dem sich direkte Rede und Gedankenströme ständig abwechseln. Erzählt wird die
Lebensgeschichte einer Frau und der vier Männer
in ihrem Leben.
06.05. / 12.05. (jeweils 19.30h) / 20.05. (19.30h,
13.05. (20.00h)
: In ihrem Stück RECHNITZ (DER WÜRGEENGEL)
über ein Massaker an 180 Juden als Höhepunkt
einer NS-Promi-Party im Jahr 1945 beschreibt
Elfriede Jelinek in sprachlich furiosen
Suchbewegungen die Obszönität des Bösen. Wir
nehmen das hochbrisante Stück nun ein letztes
Mal in unseren Spielplan auf. Jelinek versucht
darin keine detailgenaue Rekonstruktion eines
historischen Verbrechens, und dennoch wird jedes
Detail dieser monströsen Geschichte zur kalkuliert
unkontrollierten Roulettekugel in einem »Casino
des Denkens«, das die Bedingungen unserer
gegenwärtigen Gesellschaft auslotet. Ein blitzheller
Blick zurück auf die Topographie des Nazi-Terrors,
zugleich eine Reise durch Jelineks Kopf, ein wilder
Assoziationsfluss, rechts und links althergebracht
Gewissheiten einreißend.
Einführung 18.45h)
ORPHEUS STEIGT HERAB
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER NEU
– Werkraum
von Tennessee Williams | MIT Erny, Krappatsch, Noch,
Puls u. a. | REGIE Nübling
von Bertolt Brecht
| MIT N. N. | REGIE Schmauser
: Ein Südstaaten-Drama über Fremdenhass in einer
verlogenen Kleinstadt-Idylle. Hier betreibt Lady
Torrance zusammen mit ihrem todkranken,
tyrannischen Mann Jabe einen Laden. Als der
vagabundierende Musiker Val Xavier im Ort
auftaucht und von ihr als Verkäufer eingestellt
wird, gerät die scheinbar stabile Ordnung ins
wanken. Ein Stück über fanatischen Rassismus und
das Aufbegehren Einzelner gegen kollektive
Identitäten, die sich über Rituale der Ausgrenzung
stabilisieren.
05.05. (20.00h, Einführung 19.15h)
30.04. (19.30h)
31.05. (20.00h)
: MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER ist eine
Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg und wurde
von Brecht und seinen Mitarbeitern im Exil vor
dem Ausbruch des 2. Weltkrieges geschrieben
(1938/39). Erzählt wird die Geschichte der
Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter
Courage, die versucht, im Krieg ihre kleinen
Geschäfte zu machen. Den Krieg lässt die Courage
sich nicht madig machen, denn er ernährt sie und
ihre drei Kinder. Aufpassen muss sie nur vor den
Militärs, die ihre Söhne mit falschen Versprechungen in den sicheren Tod locken wollen. Aber die
Courage weiß vom falschen Spiel um »schöne
Kappen und Stulpenstiefel« und redet Klartext,
wann immer sie kann, denn Mutter Courage ist
eine »Hyäne des Schlachtfelds«.
SUSN – Werkraum
von Herbert Achternbusch
| MIT Hobmeier, Telgenkämper | REGIE Ostermeier
28.05. (19.00h)
WARUM LÄUFT HERR R. AMOK?
von R. W. Fassbinder
| MIT Brummer, Elsen, Hess | REGIE Kennedy
: Eine Geschichte eines durchschnittlichen Mannes,
der in jedem Bereich seines Lebens alles so tut, wie
von ihm erwartet. Aber darüber verliert er sich
selbst. In dieser Leere wächst unbemerkt eine unbestimmte Aggression. In einer Folge von unbefriedigenden Begegnungen und kleinen Niederlagen zeigt Fassbinder, wie sich ein Alltagsleben in
eine Hölle verwandelt, ein kleiner Mann in ein
Monstrum, der am Ende, für die Außenwelt völlig
unerwartet, erst seine Familie, und dann auch sich
selbst vernichtet.
08.05. (19.30h) / 01.06. (20.00h)
: Achternbusch erzählt in wenigen Bildern das
Leben der rothaarigen Susn aus dem Bayerischen
Wald. Susn ist eine freie Radikale, die an den
Zwängen ihrer Welt ebenso radikal scheitert wie
sie gegen sie aufbegehrt. Ein Meisterstück von
Brigitte Hobmeier!
21.05. / 25.05. (jeweils 20.00h)
6
06
07
7
RESIDENZTHEATER
: Kartenverkauf für Mai ab 22. April
DER HAUSMEISTER
FAUST
KABALE UND LIEBE
STILLER
von Harold Pinter
| MIT Hacker, Lacher, Rehberg | REGIE Breth
von J. W. Goethe
| MIT Wölbern, Beglau, Wenzl u. a. | REGIE Kušej
von Friedrich Schiller
| MIT Zirner, Wenzl, Eckes u. a. | REGIE Niermeyer
nach Max Frisch | MIT Bartl, Canonica, Gräßle u. a.
| REGIE Tina Lanik und Handspring Puppet Co.
: In einer Winternacht bringt Aston den Obdachlosen Davies mit nach Hause, obwohl er so viel
anderes zu erledigen hätte: Einen Schuppen bauen,
Dinge reparieren, renovieren... Als Davies beginnt
Astons Großzügigkeit auszunützen, mischt sich
dessen Bruder Mick ein und Davies gerät zwischen
die Brüder.
07.05. (19.30h, Einführung 18.45h)
DER VORNAME
: Die Wette geht auf Nicht-Erfüllung. Mit keinem
Zauber der Welt sei dem modernen Bewusstsein
einzureden, dass Vollkommenheit erlangt werden
könne. Wer sich zufrieden gibt, die Gegenwart
anerkennt, sich drein fügt, stagniert, ist tot. Was
für eine Wette! »Werd' ich beruhigt je mich auf ein
Faulbett legen, So sei es gleich um mich getan!«,
sagt Faust. Es ist die Idee der Veränderung, der
Beschleunigung, des Fortschritts als Lebensprinzip.
09.05. (19.00h)
von Delaporte und de la Patellière | MIT von Kessel,
Cuciuffo, Dumont, Hacker, Ott | REGIE Rottkamp
: Der amerikanische Staatsbürger James L. White
wird festgenommen. Man hält ihn für den Bildhauer Anatol Ludwig Stiller, einen Mann mit
dunkler Vergangenheit, der seit Jahren als verschollen gilt. Stillers Frau Julika reist an, die in
White ebenso ihren Gatten erkennen will. Doch
der Gefangene weigert sich, den Verdacht zu bestätigen. Einzig der Wärter Knobel glaubt ihm und
hört sich seine absonderlichen Geschichten aus
Amerika an.
24.05. (19.00h)
ICH ICH ICH NEU
: Luise und Ferdinand lieben sich, doch die Welt
freut sich nicht mit ihnen. Präsident von Walter
hat für seinen Sohn Ferdinand andere Pläne. Lady
Milford, die Ex-Geliebte des Herzogs, soll seine
Frau werden, und so sich Walters persönliche
Karriere im gesellschaftlichen Aufstieg seines
Sohnes vollenden. Stadtmusiker Miller kennt die
Welt der Reichen und Schönen nur zu gut und
möchte seine Tochter Luise davor beschützen.
Sekretär Wurm lebt als »sozialer Pendler« sehr gut
mit den Hierarchien am Hof und weiß sie zum
eigenen Vorteil zu nutzen. Gemeinsam mit dem
Hofmarschall spinnt er seine Kabale als
»Instrument der Störung«.
15.05. (20.00h)
: Der Dichter Torquato Tasso, am Hof des Fürsten
von Ferrara gerade für die Fertigstellung seines
neuen Manuskripts geehrt, hadert mit seiner Rolle
als Unterhaltungsarbeiter für anregende Mußestunden, dem im realen Getriebe der Welt und der
Politik nichts zugetraut wird. Eifersüchtig legt er
sich mit dem Diplomaten Antonio an, der für
Ferrara soeben einen politischen Erfolg errungen
hat, und wird dafür mit Hausarrest bestraft. Als
man die Strafe gnädig aufhebt, möchte er von
seiner wiedererlangten Freiheit Gebrauch machen
und den Einflussbereich des Mäzens verlassen,
muss aber feststellen, dass man sich weigert, ihm
das Manuskript wieder auszuhändigen. Die
Dichtung gehört dem, der für sie bezahlt hat. Und
das ist offensichtlich nicht der Dichter.
12.05. (20.00h, Einführung 19.15h) /
17.05. (19.00h) / 30.05. (20.00h)
: Als Vincent, erfolgreicher Immobilienmakler, zum
Abendessen bei seiner Schwester Elisabeth (Französischlehrerin) und ihrem Mann Pierre (Literaturprofessor) behauptet, seinem Sohn den Vornamen
Adolphe geben zu wollen, ist das ein Härtetest für
die Regeln zivilisierter Konversation. Die Diskussion artet in Streit aus und zur endgültigen Eskalation kommt es, als auf einmal Geheimnisse der
eignen Familiengeschichte zum Vorschein kommen...
05.05. / 23.05. (jeweils 20.00h)
DREI SCHWESTERN
von Anton Tschechow
| MIT Lacher, Scheibe, Köhler u. a. | REGIE Lanik
: Ein Jahr nach dem Tod des Generals zielen die
Sehnsüchte und Träume der drei Schwestern, die in
einer Provinzstadt leben, auf Flucht: »Nach
Moskau, nach Moskau!« In der Hauptstadt soll ihr
Bruder Andrej Professor werden und alle
Zukunftswünsche der Schwestern in Erfüllung
gehen. Aber obwohl sie nicht aus ihrem »Paradies«
fortkommen, scheinen sie dennoch die letzten
Idealistinnen zu sein, die trotz Alltagstrott und
persönlichen Miseren nach einer Aufgabe und
einem Sinn in ihrem Leben suchen. Dann verspielt
ihr Bruder Andrej das Haus samt Garten und die
Besinnung auf die eigene Existenz beginnt.
28.04. (20.00h, Einführung 19.15h) / 08.05. /
19.05. / 27.05. (jeweils 19.30h)
8
08
von Eugène Labiche; Eine Koproduktion des Resi mit
den Ruhrfestspielen Recklinghausen
| MIT Hering, Lettow, Nägele, Pichler u. a. | REGIE Kušej
: Dutrécy, Rentier im besten Alter, will mit seinem
Geschäftsfreund Porcheraie in Ruhe einen
Immobiliendeal einfädeln und sich ansonsten
seiner Körperpflege widmen, doch in seinem Salon
geht es zu wie im Taubenschlag: Dutrécys Neffe
Armand kehrt von einer Weltreise zurück – trägt
er gefährliche Keime? Bankierssohn Georges
Fromental wirbt um Dutrécys Nichte Thérèse, die
heimlich auch von Armand begehrt wird – wer
wird sie ergattern? Armand hat Georges hinter
Südamerika das Leben gerettet – wird ihm das jetzt
nützen? Als Thérèse aus dem Internat eintrifft,
wittert plötzlich auch Dutrécy in der jungen Frau
eine glückliche Investition in seine Zukunft. Wird
er der lachende Dritte sein? Und was wird
eigentlich aus dem Garten vom Arzt?
In Labiches Salonkomödie von 1864 ist der
neurotische Zocker Dutrécy Zentrum einer
bürgerlichen Gesellschaft, die Gefühle,
Grundstücke und Geld zu einem hoch explosiven
Markt verschweißt. Noch schützen schwere
Vorhänge vor dem Zorn der abgehängten Straße.
Doch zwischen Anti-Aging-Wahn,
Generationendruck und Spekulationsspiralen wird
die Luft knapp.
22.05. (19.30h) / 25.05. (19.00h)
OREST
nach Sophokles, Aischylos, Euripides | MIT Lacher,
Wenzl, von Kessel, Hacker, Pachner | REGIE Bösch
: John von Düffel hat die »Elektra« des Sophokles
mit den »Choephoren« des Aischylos und »Orest«
von Euripides neu kombiniert. In seiner Version
dieser mörderischen Familiengeschichte schwindet
mit der Akkumulation an Tatmotiven die Legitimität rapide, die (Schein-) Logik der auf- und auseinander folgenden Taten führt in den Amok, in den
Handlungsexzess.
06.05. (19.30h)
PEER GYNT
von Henrik Ibsen
| MIT Lacher, Canonica, Cuciuffo u. a. | REGIE Bösch
TORQUATO TASSO
von Johann Wolfgang Goethe | REGIE Preuss
: ZPeer rast durch die Welt. Ein Außenseiter, der in
der bäuerlichen Umgebung seiner norwegischen
Heimat keinen Halt und keine Perspektive findet,
macht er sich auf den Weg über Amerika, wo er
Großreeder wird, nach Nordafrika, wo er von
Wüstensiedlungen träumt und als Prophet auftritt,
bis er schließlich in der Irrenanstalt von Kairo
landet.
18.05. (19.30h, Einführung 18.45h) / 29.05. (19.30h)
9
09
RESIDENZTHEATER
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Mai ab 22. April
RESI IM MARSTALL
: Kartenverkauf für Mai ab 22. April
WAS IHR WOLLT
DER UNTERGANG DES HAUSES USHER
DIE KLASSE
PHOSPHOROS
von William Shakespeare | MIT Köhler, Rupperti,
Schulte, Schumacher u. a. | REGIE Niermeyer
nach Edgar Allan Poe | MIT Gräßle, Ott, Wächter
| REGIE Suse Wächter
nach dem Roman von François Bégaudea | MIT der
intergroup des JUNGEN RESI | REGIE Sczilinski
Uraufführung von Nis-Momme Stockmann
| MIT Zirner, Köhler, Röver u. a. | REGIE Anne Lenk
: Viola und ihr Zwillingsbruder Sebastian retten
sich nach einem Schiffsbruch an Land. Viola
verkleidet sich dort als Mann, nennt sich Cesario
und tritt als Page in die Dienste des Herzogs
Orsino. Was Sicherheit bieten sollte aber wird zur
Quelle existentieller Bedrohung der eigenen
Souveränität. Die geliehene Identität gewinnt
Macht über Viola. Der Herzog Orsino liebt die
Gräfin Olivia und schickt Viola als Liebesboten.
Olivia verliebt sich in den jungen Mann, Viola in
den Kleidern und der Stellung des Pagen wiederum
liebt den Herzog...
16.05. (19.30h)
: Edgar Allan Poes Erzählung vom Hause Usher
vereint Motive, die sein gesamtes Werk
durchziehen: Tod und Scheintod. Puppenspielerin
und Regisseurin Suse Wächter heftet sich an Poes
Fersen, um mit Puppen und Musik, Humor und
Grusellust die Grenzbereiche auszuloten zwischen
Tod und Leben, Heimischem und Unheimlichem –
saukomisch!
: »Die Klasse« erzählt die Chronik eines
Schuljahres, vom täglichen Kräftemessen zwischen
Schülern und Lehrern, den Glücksmomenten der
kleinen Siege sowie der Enttäuschung und Wut
über Niederlagen, von Fehlern und Scham, von
Gemeinschaft, Freundschaft und Feindschaft, von
Zukunftswünschen und vom Sich-Entdecken. Wie
lernt man abseits von Gedichtanalysen, Grammatikübungen und mathematischen Gleichungen für
das Leben in einem sauerstoffleeren Raum voller
Trägheit und Eigensinn? Unter welchen Bedingungen ist Unterricht heute überhaupt möglich und
wünschenswert?
04.05. / 09.05. (jeweils 20.00h)
: In der Antike nannte man den Morgenstern
»Phosphoros«, den Lichtbringer, und den
Abendstern »Hesperos«, obwohl es sich um ein
und den selben Planeten handelt: die Venus.
Auf der Suche nach dem »Licht in ihren Biographien« verlieren sich Stockmanns zahlreiche
»Phosphoros«- Figuren in der Egozentrik ihrer
Lebensläufe, die sie in ihrem grotesk-komischen
Aufeinandergeworfensein von der Sehnsucht nach
Liebe und einem höheren Lebenssinn nicht loskommen lässt. »Ein Stück über das dämliche Wort
'Schicksal', die Macht des Einzelnen, über die
Masse und sein Individuum, über die Zeit, über
Kontrolle und vor allem über die gängige Verwechslung von Angst mit Liebe«, so beschreibt der
Autor seinen neuen Theatertext.
12.05. (19.00h, Einführung 18.30h)
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
von Edward Albee | MIT Beglau, Hacker, Zirner, Buzalka
| REGIE Kušej
: Ohne Wissen ihres Ehemannes George hat
Martha den jungen Biologieprofessor Nick und
seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihr
Haus eingeladen. George, Geschichtsdozent am
hiesigen College, kennt die Gesellschaftsspiele
seiner Ehefrau Martha nur zu gut. Als Tochter des
Rektors besitzt sie Macht und Einfluss und liebt es,
andere vorzuführen. Zwischen den beiden Ehepaaren beginnt das Ritual eines Beziehungskrieges.
31.05. (19.00h)
28.04. (20.00h)
DIE JAGD NACH LIEBE
nach Heinrich Mann | MIT Wenzl, Turtur, Argus, Radisch,
Werdelis u. a. | REGIE Barbara Weber
: Ein Strang dieses 1903 erstmals erschienenen
Romans hat den verspäteten Gründerzeit-Boom in
München zum Thema, es geht um Bodenspekulation, Grundstückstransaktionen und Sanierertum
rund um die Prachtboulevards Ludwigstraße und
Leopoldstraße. Pendelnd zwischen Elegie und
Satire schildert Mann einen Jahrmarkt, auf dem
groteske, traurige, dekadente und ganz durchschnittliche Menschen auftreten. Kritisch, doch
liebevoll mitfühlend skizziert er Szenen aus der
Schwabinger Bohème, vom sogenannten guten
Bürgertum, von Proletariern und vom Tanz aller
um das Goldene Kalb.
02.05. (20.00h)
MADAME BOVARY
Uraufführung von Albert Ostermaier nach Flaubert
| MIT von Kessel, Dumont, Dossi u. a. | REGIE Koležnik
: Emmy, eine Bauerstochter aus der Normandie,
heiratet den Arzt Charles Bovary, der sie bald
langweilt, wie auch die Provinz in der sie landet
und so träumt sie von Paris, nimmt sich zwei
Liebhaber und am Ende Arsen, als sie vor Schulden
und Verzweiflung keinen Ausweg mehr sieht. Sie
ist der Archetyp der unverstandenen Frau, die sich
in Tagträume flüchtet, ausgelöst durch Romanlektüre, unerfülltes Sehnen und eine ausgesprochen
reiche Phantasie. Am Ende leidet Emma Bovary an
ihrer Liebe und ihrem Geliebtwerden.
30.04. (20.00h) / 17.05. (19.00h)
URTEILE
Uraufführung von Christine Umpfenbach
| MIT Wolff-Plottegg, Eckes und als Gast Demet Gül
| REGIE Umpfenbach
: 2001 wurde Habil K. in seinem Obst- und
Gemüseladen in München-Ramersdorf erschossen.
Als Tatmotiv galt »organisierte Kriminalität«.
2005 wurde Theodoros B. in seinem Geschäft in
München-Westend erschossen. Die Zeitung
schrieb: »Eiskalt hingerichtet – das siebte Opfer.
Türken-Mafia schlug wieder zu«. Die betroffenen
Familien wurden nach den Morden von den
Sicherheitsbehörden, Medien, aber auch von ihrem
unmittelbaren Umfeld zehn Jahre lang zu Unrecht
verdächtigt. Was ist bis zur Entdeckung der Täter
im November 2011 in München geschehen?
Christine Umpfenbach (»Gleis 11«) hat mit Journalisten, Rechtsanwälten und Politikern gesprochen,
vor allem aber mit den Verwandten, Freunden und
den Arbeitskollegen der Opfer. Sie sucht nach
Leerstellen und Strukturen, die das Versagen der
Sicherheitsbehörden und Medien möglich gemacht
haben.
29.05. (20.00h)
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RESI IM CUVILLIÉSTHEATER
OBERAMMERGAUER PASSIONSTHEATER
: Kartenverkauf für Mai ab 22. April
: Kartenverkauf ab sofort
DIE VERWANDLUNG
THE LAND NEU
NABUCCO
ROMEO & JULIA
von Franz Kafka | MIT Jens Atzorn, Peilstein,
Willenbacher, Ott, Klemt | REGIE Gísli Örn Garđarsson
ein Projekt von Peeping Tom | MIT Avramova,
Dechamps, Gyselbrecht, Klemt u. a.
Oper von Giuseppe Verdi
| MIT Abdulla, Szabó, Rindzuner u. a. | REGIE Stückl
von William Shakespeare | REGIE Karaca
: Der Angestellte Gregor Samsa findet sich eines
Morgens in seinem Bett als Ungeziefer wieder. Im
kleinbürgerlichen Familienkosmos sorgt diese
Metamorphose für Angst und Schrecken. Auch alle
Eigenschaften, die ihn bisher auszeichneten,
Mobilität, Anpassung und Arbeitseifer, sind mit
einem Mal verloren gegangen. Während Gregor die
neue Situation annimmt und sogar Gefallen findet
am nutzlosen Müßiggang, wird er in den Augen
seiner Familie zum sozialen Fremdkörper. Regisseur
und Schauspieler Garðarsson (»Der Sturm« ) ist Kopf
der isländischen Theatertruppe VESTURPORT. Deren
weltweit gefeierte Klassikerinszenierungen heben
die Gesetze der Schwerkraft sprichwörtlich aus den
Angeln.
: Seit ihrer Gründung ist die belgische Kompanie
Peeping Tom für zeitgenössischen Tanz und Theater
international bekannt. Das erzählerische Element
hat dabei in den Produktionen der letzten Jahre
merklich an Bedeutung gewonnen. Sie zeigen den
absurden Kampf der Figuren, dem eigenen Leben
und der sie umgebenden Welt einen Sinn zu
verleihen. Mit ebenso scharfem wie berührendem
Witz wird dabei das vertraute Gefühl enthüllt, in
den Dingen des Lebens wieder und wieder zu
versagen, um so die Tragikomik des Alltags sichtbar
zu machen.
Im Rahmen von DANCE 2015 wird auch ihre
Produktion »Vader« im Mai 2015 in München
gastieren.
19.05. (20.00h)
20.05. (20.00h)
: Zum ersten Mal inszeniert Stückl eine große
Opernproduktion auf der Bühne des Passionstheaters - Gemeinsam mit dem Chefdirigenten der
Oper von Novosibirsk Ainars Rubikis und renommierten Opernsängern.
Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und
Wahnsinn hat Verdi in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems
durch den Babylonierkönig Nebukadnezar
(Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender
Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia
ermutigt das Volk der Hebräer, auf Rettung zu
hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin
Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt
den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere
Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und
erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt,
dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist,
entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone
und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier.
Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten
lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott
der Hebräer um Hilfe an…
FAUSTIN AND OUT
von Elfriede Jelinek
| MIT Minichmayr, Nägele | REGIE Johan Simons
: Was, so kann man fragen, soll der klassischste
aller deutschen Klassiker mit dem fürchterlichen
Fall des Josef Fritzl zu tun haben, der seine Tochter
24 Jahre lang in seinen Keller sperrte und mit ihr
mehrere Kinder zeugte? Doch geht es nicht auch
bei Faust um einen erwachsenen Mann, der sich
ein junges Mädchen (»über vierzehn Jahr«) gefügig
macht?
13.05. / 16.05. (jeweils 20.00h)
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05.07. / 17.07. / 24.07. (jeweils 20.00h)
Passionstheater Oberammergau
Wie jedes Jahr haben Sie die Möglichkeit, mit dem Bustransfer nach Oberammergau und zurück zu kommen.
Abfahrt 16.30h am Zentralen Omnibusbahnhof in der
Arnulfstr. 21. Ankunft in München ca. 00.30h. Die
Mitfahrt im Bus kostet 19,- € pro Person. Bitte geben Sie
uns bei der Kartenbestellung Bescheid.
: In Shakespeares berühmtester Tragödie geht es
um die Kraft der Liebe, die zwei junge Menschen
über sich hinauswachsen lässt, um alle Hindernisse
zu überwinden, und die schließlich doch Tod und
Zerstörung bringt. Auf einem Fest begegnen sie
sich zum ersten Mal, verlieben sich auf den ersten
Blick. Doch Romeo und Julia stammen aus zwei
verfeindeten Familien, ihre Liebe steht von Beginn
an unter einem unglücklichen Stern. Nur heimlich,
im Schutz der Nacht, kann Romeo zu Julias Balkon
gelangen. Dort versprechen sie sich ewige Treue.
Aber die Familienfehde eskaliert; als in einem
Streit zwischen beiden Clans Romeos bester
Freund getötet wird, tötet Romeo Julias Vetter und
wird für diese Tat aus der Stadt verbannt. Jetzt
kommt die Politik ins Spiel: Pater Lorenzo hofft,
sich die Liebe der beiden zunutze machen zu
können, um den Streit der Familien beilegen zu
können. Gegen die Interessen der Eltern entwickelt
er einen Plan, um Romeo und Julia zur Flucht zu
verhelfen. In bester Absicht geht er ein hohes
Risiko ein…
16.07. (Premiere!) / 18.07. / 23.07. / 25.07. /
30.07. / 2.08. / 07.08. / 08.08. (jeweils 20.00h)
Im Zirkuszelt neben dem Passionstheater, auch hier ist eine
Busfahrt möglich ab dem ZOB an der Hackerbrücke
(16.30h, 19€)
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MÜNCHNER VOLKSTHEATER
: Kartenverkauf ab Mai ab 22. April
CALIGULA
DIE DREIGROSCHENOPER
EINE MÖWE (Kleine Bühne)
GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
von Albert Camus | MIT Wagner, Wächter, Bubert,
Schäfer u. a. | REGIE Rupprecht
von Bertolt Brecht und Kurt Weill
| MIT Burkhart, van Dieken, Flygg, Kylau, Pauls u. a.
| REGIE Stückl
nach Anton Tschechow
| MIT Hausberg, Kulp, Schutsch u. a. | REGIE van Batum
von Ödön von Horvath | MIT Fligg, Fritzen, Mühlenhardt u. a. | REGIE Stückl
: Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, die die
Korruption der Bourgeoisie zum Hauptinhalt hat,
wurde zum erfolgreichsten Bühnenstück der
Weimarer Republik in Deutschland. Brecht zielt
mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der
korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite
erscheint der Bettlerkönig Peachum als
Musterbeispiel des Geschäftemachers für den Not
und Armut nichts anderes sind als Mittel zum
Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der
skrupellose Verbrecher Mackie Messer als
Prototyp so genannter bürgerlicher Solidität.
: »Wir brauchen neue Formen. Neue Formen –
oder gar nichts.« Eine Möwe zeigt eine Serie von
Momentaufnahmen, ein sich drehendes Rad, in
dem ständig etwas aufblitzt und verlöscht. Es geht
um Träume und Sehnsüchte einer nachwachsenden
Generation von Künstlern. Sie kämpfen um
Anerkennung und neue Wege in der Kunst. Ihre
Gegner sind die etablierten Ikonen der Kunstwelt,
die ihnen keinen Raum lassen wollen. Die
scheinbar ewig jung bleiben und sich nur noch
selbst kopieren. Am Ende begeht einer Selbstmord,
auf der Strecke aber bleibt eine ganze Generation.
Ein Projekt der Otto-Falckenberg-Schule.
: Marianne ist dem Fleischergesellen Oskar versprochen. Doch bei einem Sonntagsausflug lässt sie
sich mit Alfred, einem stellungslosen Hallodri ein,
der sich von der älteren Valerie aushalten lässt.
Marianne bekommt ein Kind von ihm, woraufhin
sie von ihrem Vater verstoßen wird und sich als
Tänzerin im Wiener Nachtleben durch-schlägt.
Oskar findet sie dennoch wieder: Du wirst meiner
Liebe nicht entgehen, hat er ihr einst versprochen.
14.05. (19.30h)
03.05. (18.00h)
DIE RÄUBER
EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST
von Friedrich Schiller
| MIT Faßnacht, Wagner, Möller u. a. | REGIE Kreyer
Jale Wasserman | MIT Bubert, Mühlenhard, Viethen,
Wagner | REGIE Solberg
: Basierend auf Ken Keseys Bestseller wurde Wassermans Dramatisierung der Geschichte von von Randle
P. McMurphy, der vom Gefängnis in die Psychiatrie
verlegt wird und die Patienten dort mit Witz und
Vehemenz zum Widerstand aufruft gegen fragwürdige Therapiemaßnahmen und die subtilen
Mechanismen von Überwachen und Strafen, Kult.
: Der Brandner Kaspar schwindelt dem Tod einige
weitere Lebensjahre ab, indem er ihn beim Kartenspiel betrunken macht. Mittlerweile ein Münchner
Kultstück mit über 250 Aufführungen.
: Die ungleichen Brüder Karl und Franz buhlen um
die Gunst ihres Vaters. Mit Hilfe gefälschter Briefe
gelingt es Franz Karl gegen den Vater auszuspielen.
Der Plan gelingt und Karl wird vom Vater verstossen. Daraufhin gründet Karl mit Studenten eine
Räuberbande, mit der er umher zieht. Man schwört
sich Treue und Gefolgschaft bis in den Tod. Um an
das Erbe des Vaters zu kommen, fingiert Franz eine
Meldung vom Tod seines Bruders. Der Vater bricht
zusammen, wird von Franz in einen Turm gesperrt.
Franz wirbt auch um Amalia, die Braut seines
Bruders. Als Karl von diesen Vorgängen erfährt,
schwört er Rache und zieht mit seiner Bande zum
väterlichen Schloss…
31.05. (19.30h)
20.05. (19.30h)
: CALIGULA erzählt die Geschichte des
gleichnamigen römischen Kaisers, der am Leben
verzweifelt und sich deshalb die Welt zu eigen
machen will. Albert Camus‘ Stück von 1938
handelt nur auf den ersten Blick von Machtbesessenheit und Größenwahn. Sein tragischer Held
Caligula ist vielmehr ein absolut konsequenter
Idealist und ein hochintelligenter Logiker. Als er im
Prozess des Erwachsenwerdens beginnt, am Zweck
des menschlichen Daseins zu zweifeln, beschließt
er, sich eine grenzenlose Freiheit zu verschaffen
und fortan in der Wahrheit zu leben. Er fordert
sich, seine Untertanen und das Leben rücksichtslos
heraus. Da ihm seine Existenz sinnlos erscheint,
haben auch alle Werte, Normen, Gesetze und
Regeln menschlichen Miteinanders für Caligula
den Sinn verloren: »Wozu dient mir diese so
erstaunliche Macht, wenn ich die Zustände nicht
ändern kann, wenn ich nicht erreichen kann, dass
die Sonne im Osten untergeht, dass das Leid
abnimmt und die Menschen nicht mehr sterben?«
02.05. / 06.05. / 12.05. / 21.05. / 08.06.
(jeweils 19.30h)
DER BRANDNER KASPAR
von Kurt Wilhelm und Franz von Kobell
| MIT Brückner, Duda, Brandl, junge Riederinger
Musikanten u. a. | REGIE Stückl
25.05. (19.30h)
FELIX KRULL (Kleine Bühne) ZUM 100. MAL
nach Thomas Mann
| MIT Fligg, Fritzen, Mühlenhardt | REGIE Kraft
: Der gerissene Felix Krull schwindelt sich in der
feinen Gesellschaft nach oben. Er entzieht sich
dem Militär, verführt spielend die Pariser Damenwelt und tauscht schließlich mit dem von
Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine
Identität...
09.05. (20.00h) / 24.05. (19.30h)
30.05. (19.30h)
GESPENSTER ZUM LETZTEN MAL
von Henrik Ibsen | MIT Burkhart, Fligg, Möller, Wagner,
Widmann | REGIE Sebastian Kreyer
: Helene Alving heiratet wider Willen einen
wohlhabenden Mann, der gegen alle
Moralvorstellungen verstößt. Er säuft und
schwängert das Dienstmädchen. Die verzweifelte
Ehefrau will fliehen, wird aber von Pastor Manders
zurückgehalten. Von nun an versucht Helene mit
aller Kraft den Schein einer intakten Ehe zu
wahren. Doch Jahre später wird sie von den
Gespenstern der Vergangenheit eingeholt…
22.05. (19.30h)
LUDWIG II – Liederabend (Kleine Bühne)
| MIT Bubert, Widmann, Geßner u. a. | REGIE Ralfs
: Die letzte deutsche Monarchie ist dem Untergang
geweiht. Ludwig ist depressiv. Allen Widrigkeiten
zum Trotz soll groß gefeiert werden. Das 22.
Thronjubiläum steht an und Ludwigs wenige
Freunde – Sissi, sein Hausboy Richard Hornig, sein
über alles geliebter Richard Wagner, Sophie, die
Frau, die er mal heiraten wollte, und ein Bote, der
eigentlich mal Regisseur war – machen sich an die
Arbeit, um dem König seine geliebte Wagner-Oper
»Siegfried« auf die Bühne zu bringen...
14.05. (20.00h)
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MÜNCHNER VOLKSTHEATER
MÜNCHNER VOLKSTHEATER
GOP VARIÉTÉ-THEATER
: Fortsetzung; Kartenverkauf ab Mai ab 22. April
: Fortsetzung; Kartenverkauf ab Mai ab 22. April
: Kartenverkauf ab sofort
SIEGFRIED
UND JETZT: DIE WELT! (Kleine Bühne)
ROCKSTAR
Uraufführung von Zaimoglu/ Senkel
| MIT Geßner, Bergander, Wiedenhofer u. a.
| REGIE Stückl
von Sybille Berg
| MIT Schultze, Horster, Ishema | REGIE Jessica Glause
| REGIE Detlef Winterberg
MOSES – MASH-UP-MUSICAL WIEDERAUFNAHME
| MIT Bubert, Schäfer, Wagner u. a. | REGIE Solberg
: Die Geschichte von Moses - »säkular erzählt«,
und aktuelle Fragen aufwerfend, zudem in Gestalt
eines lauten, modernen Musicals mit viel Hip-Hop
und Ausflügen in alle möglichen zeitgenössischen
Musikrichtungen - die Koproduktion des
Volkstheaters mit dem Theater Basel ist ein junges
Theaterstück par Excellence – »ein vogelwilder,
unterhaltsamer und ernsthafter Theaterabend«
(tz), »böse ..., saukomisch und sehr gut.« (SZ)
11.06. (19.30h)
NATHAN DER WEISE
von Gotthold Ephraim Lessing
| MIT Fligg, Alten G., Zirner u. a. | REGIE Stückl
: Als Nathan, ein reicher Jude, von einer Geschäfts-
reise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter
Recha dank eines jungen Tempelherrn vor dem
Feuertod gerettet wurde. Jener ist Christ und
verdankt sein eigenes Leben dem Sultan Saladin,
einem Muslim. Dieser fühlte sich beim Anblick des
jungen Mannes an seinen toten Bruder Assad
erinnert und hob daraufhin das Todesurteil gegen
den Tempelherrn in einem Akt von Gnade auf.
Recha und ihre Gesellschafterin, die Christin Daja,
sehen in dieser Fügung ein Wunder – nicht aber
Nathan, der seiner Tochter derlei Gedanken austreibt. Gleichzeitig schafft er es, den Tempelherrn
mit klugen Argumenten und als Dank für dessen
Tat zu einem Besuch bei Recha zu bewegen. Der
Sultan, in finanzieller Not, befolgt den Ratschlag
seiner Schwester Sittah und testet die Freigebigkeit, des dafür in der ganzen Stadt gerühmten
Nathan. Er stellt ihm die Frage nach der wahren
Religion. Lessings Drama zeigt die Verwandtschaft
von Judentum, Christentum und Islam und handelt
von der Idee einer aufgeklärten Humanität.
Nathan proklamiert das Prinzip friedliebender
koexistierender Religionen in einer toleranten
Gesellschaft.
: Von Ritterehre, höfischem Benehmen und edler
Minne ist wenig zu finden in dieser Neubearbeitung der Siegfried-Sage. Dabei hält sich das
Autorenteam durchaus an die historische Vorlage,
die ja auch nicht gerade zimperlich mit Verrat,
Vergewaltigung und Mord umgeht. Getrieben von
Machtgier und Geltungssucht, morden, vögeln und
fressen sich die Figuren ihrem eigenen Untergang
entgegen. Die Lichtgestalt Siegfried ist ein tumber
– aber sehr viriler – Muskelprotz, sein Gegenstück
Brunhild eine blutrünstige Barbarin. Am Hof von
Worms können die Burgunder zwar nicht mit so
viel roher Kraft aufwarten, dafür wird hier mit
Leidenschaft gelauscht, geklatscht und intrigiert –
wehe dem, der sich dem anderen anvertraut. Von
jeder Patina befreit, zeigt Zaimoglu/Senkels Neufassung des Mythos eine von Rücksichtslosigkeit
und Brutalität gezeichnete Gesellschaft. Bauern
taugen bestenfalls als Drachenfutter, jeder will
König sein, ums Regieren schert sich keiner und
Loyalität zählt nur so lange, wie sie zum eigenen
Vorteil gereicht.
03.05. / 09.05. / 16.05. / 17.05. / 23.05.
(jeweils 19.30h)
: Sie, d. h. junge Frauen, sind klug, gut ausgebildet
und leben in prekären Verhältnissen, weil auch das
x-te Praktikum kein Geld bringt. Sie verkaufen
selbstgekochte Drogen im Internet, schreiben
Mode-Blogs und steigern den Marktwert ihres
Körpers im Fitness-Studio, obwohl sie den Markt
verachten. Sie kommunizieren per Skype, SMS, Chat
oder Telefon, und doch bleibt da ein Gefühl von
überwältigender Einsamkeit. Sehnsucht ist etwas,
das man hauptsächlich aus Filmen kennt, Familie
ein Verbund, den man sich selbst zusammenstellt,
und immer lauert draußen die Welt, stellt
Forderungen und diktiert Bilder, denen man
unmöglich genügen kann. Gnadenlos und zugleich
mit großer Zärtlichkeit zeichnet Sibylle Berg ein
Portrait über die Generation 20+, schwankend
zwischen Aggression und Apathie, Aufbruch und
Abgeklärtheit.
06.05. / 07.05. (jeweils 18.30h)
WOYZECK
von Georg Büchner | MIT Altan G., Wiedenhofer,
Breiding u. a. | REGIE Karacai8
: Franz Woyzeck geht aufrichtig, geradlinig und
ehrlich durchs Leben. Er hält sich und seine Freundin Marie mit diversen Jobs über Wasser. Am prekären Rand der Gesellschaft ist er dem ständigen
Druck und Wohlwollen von Vorgesetzten und
Bessergestellten ausgesetzt. Neben seiner Arbeit
als Soldat stellt er sich für ein Ernährungsexperiment als Versuchsperson zur Verfügung. Getrieben
hetzt er durch den Tag, mit einem sensiblen Gemüt
und phantasievollem Geist und ohne Zeit für
Marie, die ihn schließlich betrügt.
11.05. (19.30h)
: Rockmusik als Ausdruck eines Lebensgefühls, als
Synonym für Freiheit und Selbstbestimmung:
ehrlich, sexy, wild und manchmal sogar ein
bisschen romantisch. Echte Rockstars werden die
Bühne zum Beben bringen, das Knattern einer
Harley gibt den Ton an. Powerfrauen fliegen an
Ketten durch die Luft, schwingen die Hüften und
das Haupthaar, coole Typen verkörpern die
Sehnsucht nach Aufbruch und Unbezähmbarkeit
gepaart mit bodenständiger Power und
unbezwingbarem Charme. Ein Feuerwerk an
artistischen Höchstleistungen zu ultracoolen
Gitarrenriffs und gigantischem Gesang drückt uns
in die Sitze, die Luft flirrt, der Puls steigt. It’s
Rockstar time in GOP!
17.05. (14.30h) Zum letzten Mal!
EXIT
| REGIE Mark Lonergan
: Fans von Chaplin- und Slapstick Filmen der 20er
und 30er Jahre werden bei dieser Show auf ihre
Kosten kommen – und nicht nur die. Wir begeben
uns auf eine Zeitreise in die Hochphase der
Bühnenkunst und Unterhaltungskultur der
»Goldenen Zwanziger Jahre«. Slapstick als Königsdisziplin, gut getimtes Bühnen-Chaos, spektakuläre
Akrobatikeinlagen, Comedy, Zauberei, Stepptanz
und live Musik, gewitztes Understatement und der
liebenswerte Größenwahn der Akteure zaubern
den Charme einer vergangenen Ära zurück auf
unsere Bühnen und in unsere Herzen,
Lachmuskeltraining inklusive. Nicht nur für
Nostalgiker und Vaudeville-Fans!
28.05. (20.00h) / 06.06. (17.30h) / 13.06. (17.30h) /
19.06. (20.00h) / 21.06. (18.30h) / 26.06. (20.00h) /
04.07. (17.30h) / 09.07. (20.00h) / 12.07. (14.30h)
Das Stück ist sehr gefragt - bitte melden Sie sich ab sofort
bei uns, dann setzen wir Sie auf die Warteliste und melden
uns, sobald wir Plätze für Sie verfügbar haben.
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SPIELPLAN MAI
: Abkürzungen der Spielstätten siehe letzte Seite des Spielplans
Sa, 2. Mai 2015
19:30 Caligula
20:00 Die Jagd nach Liebe
20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
So, 3. Mai 2015
18:00 Romeo und Julia
18:00 Eine Möwe
19:30 Siegfried
20:00 Hoppla, wir sterben
Mo, 4. Mai 2015
19:30 Elisabeth - Das Musical
20:00 Die Klasse
20:00 Geschichten aus dem Wiener Wald
20:00 Münchner Symphoniker
Di, 5. Mai 2015
19:00 Buch
20:00 Der Vorname
20:00 Rechnitz (Der Würgeengel)
Mi, 6. Mai 2015
18:30 Und jetzt: die Welt
19:30 Orest
19:30 Maria Stuart
19:30 Caligula
20:00 Altweiberfrühling
20:00 Andromeda Mega Express Orchestra
Do, 7. Mai 2015
16:30 Louise Bourgeois
18:30 Und jetzt: die Welt
19:30 Der Hausmeister
19:30 Singin in the Rain
Fr, 8. Mai 2015
19:30 Drei Schwestern
19:30 Warum läuft Herr R. Amok?
19:30 Singin in the Rain
Sa, 9. Mai 2015
19:00 Faust
19:30 Ekzem Homo
19:30 Siegfried
19:30 Singin in the Rain
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Sa, 9. Mai 2015
20:00 Die Klasse
20:00 Felix Krull
20:00 Julia Fischer
20:00 Carminho & Band
So, 10. Mai 2015
11:00 Fazil Say
15:00 Ekzem Homo
19:30 Ekzem Homo
19:30 Opern auf Bairisch
Mo, 11. Mai 2015
19:30 Woyzeck
20:00 Camino Real
20:00 Piano Battle
Di, 12. Mai 2015
19:00 Phosphoros
19:30 Maria Stuart
19:30 Caligula
19:30 Singin in the Rain
20:00 Torquato Tasso
Mi, 13. Mai 2015
20:00 FaustIn and out
20:00 Onkel Wanja
20:00 Junge Münchner Symphoniker
Do, 14. Mai 2015
18:00 Altweiberfrühling
19:00 Elektra
19:30 Die Dreigroschenoper
20:00 Ludwig II
21:00 Judas
Fr, 15. Mai 2015
19:30 Singin in the Rain
20:00 Kabale und Liebe
Sa, 16. Mai 2015
19:30 Was ihr wollt
19:30 Siegfried
20:00 FaustIn and out
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So, 17. Mai 2015
14:30 Rockstar
18:00 Dr. FAUST jun.
19:00 Elektra
19:00 Torquato Tasso
19:00 Madame Bovary
19:30 Siegfried
20:00 Die Zofen
Mo, 18. Mai 2015
19:30 Peer Gynt
20:00 Ganes
20:00 Souvenir d'Italie
Di, 19. Mai 2015
19:30 Der gelbe Klang
19:30 Drei Schwestern
19:30 Dr. FAUST jun.
20:00 Die Verwandlung
20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
20:00 Igudesman & Joo
Mi, 20. Mai 2015
19:30 Maria Stuart
19:30 Die Räuber
19:30 Dr. FAUST jun.
20:00 The Land
20:00 Klaus Florian Vogt
Do, 21. Mai 2015
19:30 Caligula
20:00 Hoppla, wir sterben
20:00 Mutter Courage und Ihre Kinder
Fr, 22. Mai 2015
19:30 ICH ICH ICH
19:30 Dantons Tod
19:30 Gespenster
Sa, 23. Mai 2015
19:30 Siegfried
20:00 Der Vorname
20:00 Camino Real
GOP
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So, 24. Mai 2015
18:00 Altweiberfrühling
18:00 Singin in the Rain
19:00 Stiller
19:30 Ekzem Homo
20:00 Felix Krull
Mo, 25. Mai 2015
18:00 Singin in the Rain
19:00 ICH ICH ICH
19:30 Einer flog über das Kuckucksnest
20:00 Die Zofen
20:00 Mutter Courage und Ihre Kinder
Di, 26. Mai 2015
20:00 Exiles
Mi, 27. Mai 2015
19:30 Drei Schwestern
20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
20:00 Altweiberfrühling
Do, 28. Mai 2015
10:00 Stockholm
19:00 Seltsames Intermezzo
19:30 Romeo und Julia
19:30 Elisabeth - Das Musical
20:00 Exit
20:00 Mit Pauken und Trompeten
Fr, 29. Mai 2015
19:30 Peer Gynt
20:00 Urteile
20:00 Hoppla, wir sterben
Sa, 30. Mai 2015
19:30 Geschichten aus dem Wiener Wald
20:00 Torquato Tasso
20:00 Macbeth
So, 31. Mai 2015
18:00 La Traviata
19:00 Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
19:30 Der Brandner Kaspar
20:00 Camino Real
20:00 Susn
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ABKÜRZUNGEN SPIELORTE
SPIELPLAN JUNI
Mo, 1. Juni 2015
19:30 Die Entführung aus dem Serail
20:00 6. Akademiekonzert
20:00 Warum läuft Herr R. Amok?
20:00 Die Wahrheit
Mi, 3. Juni 2015
18:00 Lulu
19:30 Die Entführung aus dem Serail
Fr, 5. Juni 2015
19:30 Die Entführung aus dem Serail
Sa, 6. Juni 2015
17:30 Exit
18:00 Lulu
So, 7. Juni 2015
18:00 Die Wahrheit
18:00 Die Entführung aus dem Serail
Mo, 8. Juni 2015
19:30 Caligula
Do, 11. Juni 2015
16:30 Keith Haring
19:30 Moses
Sa, 13. Juni 2015
17:30 Exit
19:00 Norma
21:00 Minutemade
So, 14. Juni 2015
19:00 Ottfried Fischer
19:00 Die Csardasfürstin
19:30 Onegin
19:30 Judith
Di, 16. Juni 2015
19:00 Norma
19:30 Cosi fan tutte
Mi, 17. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Die Wahrheit
Do, 18. Juni 2015
20:00 CARMEN Flamenca
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Fr, 19. Juni 2015
19:30 Artifact II / The Exiles / Zugvögel
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Mulo Francel & Lisa Wahland
20:00 Exit
Sa, 20. Juni 2015
19:00 Die Zauberflöte
19:00 Astutuli
19:30 Cosi fan tutte
So, 21. Juni 2015
18:30 Exit
Mo, 22. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
Di, 23. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Valentin Radutiu
Do, 25. Juni 2015
16:30 Stadtrundgang Maxvorstadt
Fr, 26. Juni 2015
19:00 Astutuli
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Arcanto-Quartett
20:00 Exit
Sa, 27. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
21:00 Minutemade
So, 28. Juni 2015
16:00 Astutuli
18:00 Barock-Konzert
20:00 Bobby McFerrin
Di, 30. Juni 2015
20:00 Spamalot
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Hub
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Allerheiligen Hofkirche
Cuvilliéstheater
Deutsches Theater
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Herkulessaal der Residenz
Komödie im Bayerischen Hof
Marstall
Max-Joseph-Saal
Kammerspiele Schauspielhaus
Nationaltheater
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Passionstheater Oberammergau
Philharmonie, Gasteig
Prinzregententheater
Residenztheater
Reithalle
Spielhalle
Sonderveranstaltungen
Münchner Volkstheater Gr. Saal
Münchner Volkstheater Kl. Bühne
Werkraumtheater
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***SONDERAKTION***
MITGLIEDERWERBUNG
Verlost werden 3 x 2 Freikarten
für die Münchner Premiere
von „ICH ICH ICH“ am
Do., 21. Mai, um 19.30 Uhr
im Residenztheater!
Werben Sie ab sofort bis zum 30. April
Neumitglieder für die Saison 2015/16 bei der
Volksbühne München und registrieren sich damit
für unser exklusives Gewinnspiel.
Staatsintendant Martin Kušej inszeniert
Eugène Labiches bösartig geniales Stück in
Koproduktion mit den renommierten Ruhrfestspielen
Recklinghausen.
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KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF
DEUTSCHES THEATER
: Kartenverkauf für Mai ab sofort; ab Juni ab 22. April
: Kartenverkauf für Mai ab sofort, ab Juni ab 22. April
ACHTUNG DEUTSCH
ALTWEIBERFRÜHLING
ELISABETH – DAS MUSICAL
Eine Multi-Kulti-Komödie von Stefan Vögel
| MIT Dollmann, Ait Hamou, Cüppers, Kofler u. a.
| REGIE Jochen Busse
Eine Komödie in neun Bildern von Stefan Vögel
nach dem Drehbuch des Films »Die Herbstzeitlosen«
| MIT Schwiers, Jacob, Ackermann u. a.
| REGIE Katerina Jacob
von Michael Kunze & Sylvester Levay
: Eine Wohngemeinschaft von fünf Studenten aus
fünf Ländern hat sich im mietgünstigen sozialen
Wohnungsbau angesiedelt – durch einen
bürokratischen Irrtum eingestuft als deutsche
Familie mit zwei Kindern. Als sich Herr Reize vom
Wohnungsamt ankündigt, um »Familie Schlüter« zu
überprüfen, stehen die Einbürgerung des Syrers
Tarik und der gesamte Mietvertrag auf dem Spiel.
Die Chaotentruppe beschließt kurzerhand, dem
Kontrolleur die perfekte deutsche Familie,
beziehungsweise das, was ihnen das
Privatfernsehen als solche präsentiert, einfach
vorzuspielen. Ein urkomisches Karussell aus
nationalen Fehleinschätzungen, MultikultiStereotypen und der Suche nach dem typisch
Deutschen beginnt sich zu drehen. Ein Gastspiel
des Contra-Kreis-Theaters Bonn, das Sie nicht
versäumen dürfen.
26.04. (18.00h) / 29.04. (20.00h)
: Um ihrem Leben noch einen Sinn zu geben, erfüllt
sich die betagte Martha ihren Mädchentraum und
eröffnet nach dem Tod des Ehemannes ihre eigene
Dessous-Boutique. Im Dorf regt sich Widerstand:
Man befürchtet eine Verrohung der Sitten im
ländlichen Dorfleben. Martha und ihre drei sehr
unterschiedlichen Freundinnen stellen sich dem
erfolgreich entgegen und zeigen so der ganzen
Welt, dass es für große Träume nie zu spät ist.
Die pointenreiche Komödie erzählt auf anrührende
Weise vom Alter, von der zweiten Chance im Leben
und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen.
»Altweiberfrühling« basiert auf dem Film »Die
Herbstzeitlosen« der Schweizer Regisseurin Bettina
Oberli, die gemeinsam mit Sabine Pochhammer das
Drehbuch dazu schrieb.
06.05. (20.00h) / 14.05. (18.00h)/ 24.05. (18.00h) /
27.05. (20.00h)
DIE WAHRHEIT
Komödie von Florian Zeller
| MIT Michael Von Au, Alexandra Kamp, Ralf Komorr,
Saskia Valencia | REGIE Frank-Lorenz Engel
: Für Michel ist Wahrheit etwas sehr Fragwürdiges.
Er bevorzugt die Lüge, denn »Wenn die Leute von
heute auf morgen aufhören würden, sich zu
belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf
Erden.« So lautet sein Credo und das nicht ganz
ohne Grund, denn seit sechs Monaten hat er ein
Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten
Freundes Paul. Doch die ist das ständige
Versteckspielen, die immer neuen Lügen leid.
Plötzlich sieht sich Michel, der notorische Lügner,
in der Rolle des Opfers, und die Wahrheiten, die
ihm jetzt um den Kopf fliegen, ziehen dem
betrogenen Betrüger den Boden unter den Füßen
weg...
: Sissis Schicksal füllt Bücher, Filme, Theaterstücke
und Museen – und es machte dem ihr gewidmeten
Musical »Elisabeth« zum bis heute erfolgreichsten
in Deutschland. Mit ihrer dramatischen Geschichte
über das ständig vom Tod begleitete Leben der
österreichischen Kaiserin treffen Michael Kunze
und Silvester Levay mitten ins Herz. Nach einem
zweijährigen Gastspiel zum 20-jährigen Jubiläum
in Wien, kehrt »Elisabeth« 2015 zurück auf die
deutschen Bühnen und auch ans Deutsche Theater.
MI CARMEN FLAMENCO
: Eine durch und durch andalusische Produktion,
die seit ihrer Uraufführung in der Deutschen Oper
Berlin in den renomiertesten Theatern der Welt
gastierte – von der Chinesischen Shanghai Oriental
Art Center üder die Pekinger Oper Mei bis hin zum
Echegaray Theater in Málaga. Überall war »Mi
Carmen Flamenca«, choreographiert von Minolo
Marín, sowohl beim Publikum als auch bei
Kritikern ein großer Erfolg.
18.06. (20.00h)
04.05. / 28.05. (jeweils 19.30h)
MONTY PYTHON'S SPAMALOT
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Musical von Eric Idle & John Du Prez mit Raubgut aus
dem Kult-Film «Die Ritter der Kokosnuss»
Operette von Emmerich Kálmán;
Eine Produktion des Budapester Operettentheaters
: Das Stück zeichnet ein ironisch-böses,
melancholisches und gleichzeitig beschwingtes
Sittengemälde. Zwischen feurigen Csárdásklängen
und betörenden Wiener Walzern blitzt der
anstehende Epochenwandel immer wieder durch.
Entgegen der Standesunterschiede und
gesellschaftlichen Etikette kämpfen die ChansonSängerin Sylva Varescu und der Fürstensohn
Edwin Lippert-Weylersheim für ihre Liebe. Für die
Rolle des affektierten Butlers Miska konnte StarModerator Ralph Morgenstern, für den dieser Part
eigens erweitert wurde, gewonnen werden. Seit
über dreißig Jahren begeistert er als Schauspieler,
Talkmaster und Musiker und hat sogar ein eigenes
Kochbuch veröffentlicht. Mit seinem einzigartigen
Humor und Charme wird er der Rolle des Miska
eine ganz eigene Note verleihen.
: Es fliegen die Kühe, es mordet das Kaninchen,
feindliche Raubritter werden bis auf den Rumpf
zusammengestutzt. Wenn das mehrfach preisgekrönte Monty Python Musical »Spamalot« erstmals
nach München kommt, bleibt kein Stein auf dem
anderen. Angelehnt an den Kultfilm »Die Ritter der
Kokosnuss« schickt die britische Kultformation das
Publikum mit dem legendären König Artus und
den Rittern der Tafelrunde auf die Suche nach dem
Heiligen Gral. Die beschwerliche Reise durch das
Königreich gerät zu einem höchst heiteren
Unterfangen – sehr wild, sehr schräg und sehr
schwarz. Das Comedy-Spektakel begeistert nicht
nur mit seiner skurrilen Handlung, sondern auch
mit zahlreichen großartigen Ohrwurm-Hits.
30.06. / 01.07. (jeweils 20.00h) / 05.07. (19.00h) /
09.07. (20.00h)
14.06. (19.00h)
01.06. (20.00h) / 07.06. (18.00h) / 17.06. (20.00h)
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GÄRTNERPLATZTHEATER
: Kartenverkauf für Mai ab sofort, für Juni ab 23. April;
Bei Familienvorstellungen (F) gibt es Karten für Kinder, Schüler und Studenten bis zum 30. Lebensjahr zu 8 EURO
Barockkonzert im Max-Joseph-Saal:
CONCERTI PER MOLTI STRUMENTI NEU
Im Prinzregententheater:
OPERN AUF BAYRISCH
Oper im Cuvilliéstheater:
COSÌ FAN TUTTE NEU
Singspiel im Prinzregententheater:
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin
»Der Ring in einem Aufwasch«
: A. Vivaldi: Konzert für Violine, zwei Oboen, zwei
Hörner, Fagott, Streicher und Continuo F-Dur RV
569
J. S. Bach: Konzert für Flöte, Violine, Cembalo und
Streicher a-Moll BWV 1044
G. P. Telemann: Konzert für Blockflöte, Fagott,
Streicher und Continuo F-Dur TWV 52:F1
J. F. Fasch: Konzert für zwei Oboen, Fagott,
Streicher und Continuo c-Moll FaWV L:c2
A. Vivaldi: Konzert für Violine, zwei Oboen, zwei
Hörner, Fagott, Streicher und Continuo F-Dur RV
574
: Beliebte bayerische Schauspieler wie Conny
Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg
präsentieren gemeinsam mit dem Dirigenten
Andreas Kowalewitz und dem Percussionisten
Werner Hofmeister in unterschiedlichen
Programmen die große bayerische Sicht auf
weltberühmte Opern mit Witz, Ironie und Charme!
von W. A. Mozart
| MUSIKALISCHE LEITUNG Brandstätter/Ptashnikov
| INSZENIERUNG Tambosi
von W. A. Mozart
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin | INSZENIERUNG Mohr
28.06. (18.00h)
Dancesoap in der Reithalle:
MINUTEMADE NEU
| CHOREOGRAPHIE Sitges-Sardà, Donlon, Linning u. a.
: Die Regeln sind streng: Genau eine Woche haben
die Choreografen jeweils Zeit, um gemeinsam mit
der Ballettkompagnie des Gärtnerplatztheaters
ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und
schließlich in Form einer »Momentaufnahme« die
gemeinsame Arbeit zu präsentieren. Einzige
Bedingung: Die neu entstehende Episode muss
genau dort anfangen, wo der jeweilige Vorgänger
aufgehört hat. Nach Ablauf der Woche gibt es
dann jeweils zwei Episoden zu sehen – die
Kreation des Vorgängers geht nahtlos in die neue
Folge über. Spontane Live-Interventionen der
Choreografen und Interaktion mit dem Publikum
sind am Aufführungsabend ausdrücklich
erwünscht!
13.06. / 27.06. (jeweils 21.00h)
10.05. (19.30h)
Musical im Prinzregententheater:
SINGIN' IN THE RAIN
Basierend auf dem gleichnamigen MGM-Film
| INSZENIERUNG Köpplinger
: Denken Sie auch gleich an die grandiose
Steppnummer im Regen, die Millionen
Kinozuschauer in aller Welt begeisterte und die
dem Musicalfilm »Singin’ in the Rain« den Titel
gab? Bis heute zählt der zweifach Oscarnominierte Hollywood-Klassiker aus dem Jahr
1952 zu den bekanntesten und beliebtesten
Werken für die Filmleinwand überhaupt und steht
unangefochten auf Platz 1 der 25 bedeutendsten
Musicalfilme aller Zeiten. 1983 wurde der
Kinoerfolg über die Zeit, als der Tonfilm noch in
den Kinderschuhen steckte, von Betty Comden
und Adolphe Green für die Bühne adaptiert.
Seitdem begeistert »Singin’ in the Rain« auch live
im Theater mit seinen rasanten Tanznummern,
spritzigen Dialogen und fulminanten Songs wie
»Good Morning«, »Make ’Em Laugh«, »Broadway
Rhythm« oder »You Are My Lucky Star«. Freuen
Sie sich auf ein fantastisches Musicalerlebnis, im
Prinzregententheater mitreißend neu in Szene
gesetzt von Josef E. Köpplinger!
Ab 6 Jahren
07.05. / 08.05. / 09.05. F / 12.05. / 15.05. F
(jeweils 19.30h) / 24.05. F / 25.05. F (jeweils
18.00h)
: Fiordiligi liebt Guglielmo und Dorabella liebt
Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie
dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker
Don Alfonso Guglielmo und Ferrando eine Wette
vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in
den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in
Verkleidung zurückzukommen und dann der
jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt
nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und
schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das
Experiment begonnen, bekommt die schöne
Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und
Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich
nachhelfen, um die harte Wahrheit über das
tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen.
: Der spanische Edelmann Belmonte reist ins
Morgenland, um seine Geliebte Konstanze sowie
das Liebespaar Blonde und Pedrillo aus den Fängen
des Bassa Selim zu befreien. Doch einfach wird die
Sache nicht: Der Bassa ist nämlich ebenfalls in
Konstanze verliebt, und der barsche Aufseher
Osmin hat’s auf die emanzipierte Engländerin
Blonde abgesehen. Der Fluchtversuch misslingt,
aber beizeiten steckt im exotischen Orient mehr
Humanismus als in europäischen Landen…
01.06. / F 03.06. / 05.06. (jeweils 19.30h)
16.06. / 17.06. / 19.06. / 20.06. / 22.06. /
23.06. / 26.06. / 27.06. (jeweils 19.30h)
Operette in der Reithalle:
DR. FAUST JUN. – NUR 3x
Münchner Erstaufführung; Musik von Florimond
Ronger alias Hervé; Eine Kooperation mit der
Theaterakademie August Everding und der HfM
| MUSIKALISCHE LEITUNG Brandstätter | INSZENIERUNG Frey
: Der gelehrte Dr. Faust hat den Lehrerberuf
gehörig satt, zumal er es über die Maßen bereut, in
seiner Privatschule den Gemeinschaftsunterricht
eingeführt zu haben. Wie soll man als Mann
höheren Alters bloß einer pubertierenden Jugend
sachlich die menschliche Anatomie auseinandersetzen? Als dann noch die attraktive und kokette
Margarete von ihrem Bruder Valentin in die Klasse
gesteckt wird und mit den Reizen ihrer aufblühenden Weiblichkeit auftrumpft, wird es Faust zu viel:
Es ist Zeit, wieder jung zu sein, und dazu verhilft
ihm der Leibhaftige selbst. Er verlangt für die neue
Jugend nicht mal eine blutige Unterschrift oder gar
eine Seele, sondern lediglich Fausts Verstand – und
der ist schnell verkauft...
17.05. (18.00h) / 19.05. / 20.05. (jeweils 19.30h)
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NATIONALTHEATER
: Kartenverkauf für Mai ab sofort, für Juni ab 23. April;
Bei Familienvorstellungen (F) gibt es pro Erwachsenenkarte eine Kinderkarte zu 10 EURO
6. AKADEMIEKONZERT
| MIT Lindberg (Posaune) | MUSIKALISCHE LEITUNG Mehta
Ballett: DER GELBE KLANG / SPIRAL PASS /
KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER
: Richard Wagner: Vorspiel zu Rienzi
Luciano Berio: Solo für Posaune und Orchester
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70
| MUSIK Frank Zappa, Mukul, Mason Bates
| CHOREOGRAPHIE Michael Simon, Russell Maliphant,
Aszure Barton
01.06. (20.00h, Konzerteinführung 19.15h)
Ballett: ARTIFACT II / THE EXILES / ZUGVÖGEL
von Forsythe / Limón / Kylián | MUSIK Bach /
Schönberg / Haubrich / Ravel
| CHOREOGRAPHIE Forsythe
: Ein Abend, der zwei wesentliche Kreationen der
Gegenwart einem amerikanischen Klassiker der
Moderne konfrontiert: Artifact II darf nicht missverstanden werden als Nachfolger von William
Forsythes abendfüllendem Artifact, vielmehr
bildet es den zweiten Teil seines in drei dramaturgisch selbständige Abschnitte untergliederten
Hauptwerkes, das das Bayerische Staatsballett
2010 ins Repertoire nahm.
19.06. (19.30h)
Ballett: ONEGIN
John Cranko | MUSIK Peter I. Tschaikowsky
| MUSIKALISCHE LEITUNG Romanul
: Mittlerweile seit fast 45 Jahren im Repertoire des
Bayerischen Staatsballetts, hat sich die oben hypothetisch formulierte Einleitung des Programmbuches lange in ein Faktum gewandelt. Onegin ist ein
Klassiker à la Schwanensee, und weder Publikum
noch Tänzer werden dieser Choreographie müde.
Keine große Ballerina möchte auf eine Rolle verzichten, in der sie wie sonst nirgends im Ballettrepertoire die Entwicklung zeigen kann vom unbedarften Teenager zur reifen Frau, die in einer hochdramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zu treffen hat zwischen Leidenschaft und
Pflicht.
14.06. (19.30h)
: Zur gar nicht abstrakten Musik von Frank Zappa
kreiert Michael Simon ein humorvolles und
poetisches Bildertheater aus Farbe, Klang,
Projektion, Licht und Bewegung, die zu immer
neuen Tableaus verschmelzen.
Der Titel von Russell Maliphants erster Kreation
für das Staatsballett, Spiral Pass, steht im
American Football und im Rugby für eine
Wurftechnik, bei der sich der Ball besonders
schnell um seine eigene Achse dreht während er
um das Spielfeld geschleudert wird. Wie Russell
Maliphant dies in akrobatische Tanzfiguren
verwandelt, zieht Tänzer und Zuschauer
gleichermaßen in seinen Bann.
Aszure Bartons erste deutsche Produktion
Konzert für Violine und Orchester bildet das Finale
des Abends. Im Kontrast zum minimalistisch
gehaltenen Bühnendesign, setzen die Tänzer und
das Licht die Farbakzente: An die Neoklassik erinnernde, leicht hingetupft scheinende Bewegungen,
die immer wieder von Modern Dance Elementen
und Alltagsgesten unterbrochen werden, in komplexen Mustern wie ein kostbarer Spitzenvorhang.
19.05. (19.30h)
Ballett: ROMEO UND JULIA
nach William Shakespeare
LULU NEU
Oper von Alban Berg
| MIT Petersen, Sindram, Wilson u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Petrenko | INSZENIERUNG Tcherniakov
: Wer sie sieht, ist ihr schon verfallen. Reihenweise
zerschellen die Männer an der so schmiegsam scheinenden Lulu, als wäre sie der Felsen der Loreley.
Leichen pflastern ihren Weg: Sie ist femme fragile
und femme fatale in einem, sie ist die tödlichste
Frauenfigur der Operngeschichte. Doch zu all den
Erscheinungen, in denen sie uns begegnet, macht
sie erst der männliche Blick: Er schafft sich das
Frauenbild, das er begehrt – und an dieser einengenden Perspektive muss das Objekt seiner Begierde
auch wieder zugrunde gehen. Alban Berg hat Lulus
Weg in subtiler Symmetrie geschildert, mit einer
Partitur, die den ganzen Formen- und Farbenreichtum der Musikgeschichte in sich trägt.
20.06. F (19.00h, Kindereinführung 18.15h)
03.06. / 06.06. (jew.18.00h, jew. Einführung 17.00h)
ELEKTRA
Oper von Richard Strauss
| MIT Meier, Theorin, Merbeth u. a.
| INSZENIERUNG Wernicke | MUSIKALISCHE LEITUNG Fisch
: Elektras Vater: ermordet. Ihre Mutter und deren
Liebhaber Ägisth sind seine Mörder. Die verwahrloste Elektra, kraftlos, will den Vatermord rächen.
Da erscheint ihr Bruder Orest! Blechgepanzerte
Emotionen – aufgepeitscht von einem riesigen
Orchester. Hochkarätige Sänger. Umjubelte
Inszenierung von Herbert Wernicke.
Erschütterndes Seelendrama!
NORMA
| MUSIK Sergej Prokofjew | CHOREOGRAPHIE John Cranko
| MUSIKALISCHE LEITUNG Šervenikas
14.05. / 17.05. (jeweils 19.00h)
: Crankos Romeo und Julia zeichnet sich aus durch
eine ganz unverschlüsselt geradlinige Handlungsführung, die das Geschehen für jeden verständlich
erzählt. Und durch eine geniale choreographische
Handschrift, die jede seelische Regung in spezifische tänzerische Bewegung verwandelt. Crankos
Vokabular ist klassisch. Es vereinigt Einflüsse der
bis ins Akrobatische gehenden Virtuosität des
sowjetischen Balletts mit der Subtilität der
englischen Schule, ganz besonders in seinen
Liebes-Pas de deux.
LA TRAVIATA
03.05. (18.00h) / 28.05. (19.30h)
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DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von W. A. Mozart
| MIT Pape, Polenzani, Nazmi, Friedrich u. a.
| INSZENIERUNG Everding | MUSIKALISCHE LEITUNG Fisch
: Papageno will Papagena – Tamino seine Pamina.
Doch der Weg zur Liebe ist nicht einfach! Alle
müssen sie schwere Prüfungen bestehen: müssen
sich gegen Mord und Selbstmord entscheiden, auf
Speis und Trank und manchmal sogar auf Sprechen
und Gesang verzichten. Was ihnen hilft, Gefahren
zu bestehen, sind eine Zauberflöte und ein
Glockenspiel. Die weltbekannteste Oper in einer
klassisch schönen Inszenierung, dem Vermächtnis
des Regisseurs August Everding: Die böse Schlange
speit noch »richtiges« Feuer, die Königin der Nacht
ist noch wirklich eine »sternflammende« Königin.
Dies Bühnen-Bildnis (von Jürgen Rose) ist bezaubernd schön. Hier wirkt der Zauber dieser Oper.
Oper von Giuseppe Verdi
| MIT Jaho, Brower, Marzo, Breslik u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Lyniv | INSZENIERUNG Krämer
Oper von Vincenzo Bellini
| MIT Giordano, Petrozzi, Kares u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Carignani | INSZENIERUNG Rose
: Große Ausstattungsoper einerseits, Antikensaga
mit Krieg zwischen Römern und Galliern. Aber
Norma ist »auch« psychologisches, feines
Kammerspiel um eine höchst komplexe, in
furchtbare Konflikte verstrickte Frau: Norma,
Oberpriesterin der Druiden und Geliebte des
römischen Statthalters Pollione. Betrogen will diese
»Casta Diva«, die »keusche Göttin«, Rache nehmen.
Es endet grausam: Liebestod auf dem
Scheiterhaufen! Wahnsinn, Extase und Schönheit
des Belcanto total!
13.06. / 16.06. (19.00h)
: Kurtisanen liebt man nicht! Das findet Alfredos
Vater, nachdem sein Sohn mit der schwindsüchtigen
Violetta Valéry zusammengezogen ist. Aus Liebe zu
Alfredo sieht Violetta das sogar ein. Sie verlässt ihn,
stirbt arm und krank. Eine der beliebtesten Opern
Verdis hält der Gesellschaft immer noch einen
Spiegel ihrer verlogenen Moral vor.
31.05. (18.00h)
27
KONZERTE UND EVENTS
: Kartenverkauf für Mai ab sofort, für Juni ab 23. April
MÜNCHNER SYMPHONIKER & KRICHEL
Prinzregententheater
CARMINHO & BAND
: Mit 25 Jahren gelang der charismatischen
Sängerin Carminho »das beeindruckendste FadoDebüt seit Jahrzehnten« (Time Out Magazine).
Nach ihrem zweiten Album »Alma« liegt Portugal
Carminho nun zu Füßen. Die ekstatisch gefeierte
»Fado-Prinzessin« lädt die schwermütige Musik mit
neuer Energie und Leidenschaft auf und sprengt all
seine Formen.
Mit nur 21 Jahren erhielt Carminho von der
Stiftung Amália Rodrigues – benannt nach der
Fado-Sängerin Amália da Piedade Rebordão
Rodrigues, der »Königin des Fados« – den Preis als
beste Newcomerin.
09.05. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA
FAZIL SAY
| MIT 18-köpfiges Jazz-Orchestra mit Holz- und
| MIT Fazil Say (Klavier)
Blechbläser, Fagott, Streicher, E-Gitarre und Keyboards,
Harfe und Bass
: Bereits bei der diesjährigen Mozartwoche in
Salzburg bewies Fazil Say, dass sein Mozart nicht
aus dem Museum kommt. »Er ist hautnah
empfunden, aktuell, spannend, auch extrovertiert.
Die nächsten Konzerte sollten auf jeden Fall Pflicht
sein.« (AZ)
W. A. Mozart:
Klaviersonate Nr. 16 C-Dur KV 545 »Sonata facile«
Klaviersonate Nr. 3 B-Dur KV 281
Klaviersonate Nr. 2 F-Dur KV 280
Klaviersonate Nr. 6 D-Dur KV 284
Klaviersonate Nr. 9 a-Moll KV 310
10.05. (11.00h) Prinzregententheater
| MIT Alexander Krichel (Klavier), Edusei (Leitung)
: Solist des Abends ist mit Alexander Krichel ein
frisch gekürter Echo-Klassik- Preisträger und
Exklusiv-Künstler bei Sony Classical. Ihm gelingt
es auf überraschende Weise, neben dem heldenhaften Pathos des Werkes auch die intimen,
sanften und friedfertigen Momente Beethovens
brillant darzustellen.
Beethoven: »Coriolan«-Ouvertüre c-moll op. 62 /
Haydn: Symphonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100
»Militärsymphonie« / Beethoven: Konzert für
Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
04.05. (20.00h; 19.30h Präludium)
: »Das wahnwitzige Andromeda Mega Express
Orchestra reißt sämtliche Grenzen zwischen
Klassik, Jazz und niederer Unterhaltungskultur
nieder. Mit so viel Spielwitz, Akkuratesse und
Selbstironie, dass einem schwindlig werden konnte
wie von zu viel Alcopops.« (Die Welt)
06.05. (20.00h) Prinzregententheater
28
OPERN AUF BAYRISCH
: Siehe unter »Gärtnerplatztheater« auf Seite 22.
GANES
10.05. (»Der Ring in einem Aufwasch«) (19.30h)
: Caprize ist der impulsive Regelverstoß. Die Laune,
sich dem gesetzten Rahmen zu entziehen und sich
außerhalb der Normen frei zu bewegen. »Ganes«
mischen Jazz, Pop und Chansons mit eigenwilligem
Chorgesang und raffinierten Melodien. Ihr viertes
Studioalbum tritt mit seiner Vielfarbigkeit aus der
Klanggewohnheit heraus, die wir bisher von
GANES kennen. Treu geblieben sind die drei
Musikerinnen ihren metaphorischen Texten in
ladinischer Sprache als Relikt einer alten Kultur
aus den Dolomiten.
18.05. (20.00h) Prinzregententheater
Prinzregententheater
PIANO BATTLE
Das Publikum als Jury
| MIT Paul Cibis (Klavier), Andreas Kern (Klavier)
: Zwischen Chopin und Liszt, zwischen Experimentellem und Improvisation kämpfen sich die beiden
Pianisten Paul Cibis und Andreas Kern Runde um
Runde nach vorne. Der Sieger muss nicht nur mit
seinem Klavierspiel überzeugen, sondern auch mit
Charme und Humor. Mit »Piano Battle« landete das
klassisch ausgebildete Duo einen Volltreffer – eine
ebenso amüsante wie virtuose Schlacht am Klavier.
Seit der Premiere 2009 feiern sie große Erfolge in
Asien, USA und Europa.
11.05. (20.00h) Prinzregententheater
JUNGE MÜNCHNER SYMPHONIKER
Frühjahrskonzert
| MIT Jure Knez (Saxophon), Bernhard Koch (Leitung)
: Debussy: Rhapsodie für Saxophon und Orchester
Schubert: Ouvertüre aus Rosamunde D 644
Grieg: Musik zum Schauspiel »Peer Gynt«
13.05. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
»Caprize«
SOUVENIR D'ITALIE
| MIT Paolo Pollastri (Oboe), I Virtuosi Italiani, Alberto
Martini (Violine & Leitung)
: I Virtuosi Italiani, 1989 in Verona gegründet,
zählt heute zu den führenden Orchestern Italiens.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet das
Orchester mit Ludovico Einaudi.
Rossini: Sonata per archi Nr. 3, D-Dur
Bellini: Oboenkonzert
Verdi: »La Traviata«, Fantasia für Violine solo und
Orchester, op. 50 (Transkription von A. Bazzini)
Pasculli: Gran concerto su temi dal'opera »I Vespri
Siciliani« von Giuseppe Verdi für Oboe und
Orchester
Rota: Ballabili aus dem Film »Il Gattopardo« von
Luchino Visconti; Concerto für Streicher
18.05. (20.00h) Herkulessaal
29
KONZERTE UND EVENTS
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Mai ab sofort, ab Juni ab 23. April
IGUDESMAN & JOO
BIG Nightmare Music
| MIT Igudesman & Joo, Münchner Symphoniker
: Das Comedy-Duo, das mit seinen verrücktvergnügten Klassikinterpretationen zunächst auf
YouTube kursierte und heute die Bühnen von
Moskau bis New York in Ausnahmezustände
versetzt kennt sich seit ihrem Musikstudium –
beide sind sie hochvirtuose Profimusiker, Insider
des Konzertbetriebs und wissen nur zu genau,
worüber sie ihre Späße treiben. Mit irrwitzigem
Humor und in rasantem Tempo entlarven die
Komiker den eitlen Leerlauf vor und auf der Bühne
und erzählen von der Tücke der Instrumente.
Dieses Mal hat das Duo die Münchner
Symphoniker an seiner Seite. Gemeinsam servieren
sie einen gesalzenen Bond-Mozart-Cocktail oder
begeben sich in den Kampf zwischen wischenden
Putzbesen und irischem Riverdance. Was kann
man doch für einen herrlichen Unsinn mit einem
Orchester treiben, wenn die großen Kompositionen
von Rachmaninow, Bach, Vivaldi, Tschaikowsky
und Beethoven erst einmal losgelassen sind und
sich auf höchstem musikalischen Niveau mit Rap,
Slapstick, Volkslied und Popkultur mischen.
19.05. (20.00h) Philharmonie
30
CITY OF BIRMINGHAM SYMPHONY
ORCHESTRA & VOGT
| MIT Klaus Florian Vogt (Tenor), Andris Nelsons(Leitung)
: Ein »Musikwunder« erkannte die Frankfurter
Allgemeine Zeitung im jüngsten Bayreuther
»Lohengrin«: In der Titelpartie der umjubelte
Heldentenor Klaus Florian Vogt, am Pult Andris
Nelsons, aufsteigender Stern am internationalen
Dirigentenhimmel. Für Nelsons und »sein« City of
Birmingham Symphony Orchestra wird dieses
Konzert sicher auch ein Abend mit Wermutstropfen, denn die Frühlingstournee markiert den
Schlusspunkt ihrer achtjährigen äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit.
Ausgewählte Orchesterlieder v- Strauss, u. a.
»Zueignung«, »Ruhe, meine Seele«, »Cäcilie«,
»Morgen«, »Liebeshymnus« und »Verführung«
Dvorák: Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70
20.05. (20.00h) Philharmonie
FANFARE CIOCARLIA & ADRIAN RASO
: Europas Blasmusiklegende Fanfare Ciocarlia sind
ein fester Begriff, wenn es um Hochgeschwindigkeits-Blech, um Speed-Balkan oder VolldampfBrass geht. Neuester Geniestreich: Ihr musikalischer Pakt mit dem kanadischen Gitarrenmeister
Adrian Raso, der für internationale Furore sorgt.
Adrian Rasos westlicher musikalischer Background
und Fanfare Ciocarlias unverwechselbarer Balkansound verschmelzen zu deftigem Rock’n’Roll,
schleppenden Swampgrooves und nostalgischem
30er-Jahre-Swing ganz im Sinne eines Django
Reinhardt. Ein wilder Ritt von New Orleans über
den Atlantik nach Paris, von dort unermüdlich
weiter bis tief in den Balkan hinein. Ihre neue CD
»Devil’s Tale« – auf Platz 1 der World Music Charts
Europe und ausgezeichnet mit dem Preis der
Deutschen Schallplattenkritik – riecht eher nach
Genialität als nach Verdammnis.
28.05. (20.00h) Muffathalle
OTTFRIED FISCHER & DIE HEIMATLOSEN
: Bei seinem neuen Programm begnügt sich
Ottfried Fischer nicht mit einem herkömmlichen
Kabarettabend. Für die außergewöhnliche Band
»Die Heimatlosen« – das sind Tuba, Percussion,
Cornet und Gitarre – wurden zu diesem Unternehmen ganz neue Stücke komponiert. Der große
Kabarettist unterhält sein Publikum mit Sketchen,
neuen Gedichten, Texten und Rezitationen. Ein
ganz neuer »alter« Ottfried Fischer berichtet
pointenreich, lustig, manchmal auch ernst und
melancholisch aus seinem grenzenlosen Leben.
14.06. (19.00h) Prinzregententheater
MULO FRANCEL & LISA WAHLAND
| MIT The fabulous Bossa Nova Band
: Mulo Francel, 2-facher ECHO-Preisträger mit
Quadro Nuevo, verwebt Bossa Nova und Cool Jazz
mit Tango, Arabesken, mediterraner Musizierkunst
und alteuropäischen Melodien. Zu seinem weichen
Saxophon-Sound haucht Lisa Wahland
brasilianische Samba-Klassiker von »Girl from
Ipanema« über »Samba d'Orfeo« bis hin zu jazzig
interpretierten Chansons von Marlene Dietrich und
wiederentdeckte Juwelen wie »Sabado en
Copacabana« und »They say it's Spring« ins
Mikrophon.
19.06. (20.00h) Hubertussaal
JUDITH
| MIT Orchester am Jakobsplatz, Solisten des Opernstudios
der Bayerischen Staatsoper: Elsa Benoit, Rachael Wilson,
Petr Nekoranec, Leonard Bernad, Evgeniya Sotnikova
Kammerchor der Universität Augsburg
Daniel Grossmann (Leitung)
: W. A. Mozart: La Betulia Liberata KV 118
Die Geschichte der schönen Witwe Judith, die ihr
Volk rettet, indem sie den Feind mit List, ihren
Reizen und dessen eigenem Schwert zu Fall bringt,
zählt zu den zentralen Heldengeschichten des
Judentums. Das einzige Oratorium, das Mozart
komponierte - mit gerade einmal 15 Jahren -, ist
ein eher unbekanntes Werk des Wunderkindes.
14.06. (19.30h) Reithalle
ASTUTULI – Eine bayerische Komödie
(Carl Orff-Festspiele Andechs)
| INSZENIERUNG M. Everding
| MUSIKALISCHE LEITUNG von Gehren
: Ein Dorf. In Bayern. Eine kluge Dorfgemeinschaft
schart sich um den Klügsten aller Bürgermeister,
den Zaglstecher Jörg. Der hat einen berühmten
Theater- und Varietéekünstler mit seiner Show
»Astutuli« für einen Abend ins Dorf geladen. Die
Show gewährt der vollzählig erschienenen
Gemeinde magische Einblicke. Zudem verspricht
der fremde »Gagler« gegen nahezu keine Leistung
eine unvorstellbare Rendite, ein Leben wie im
Schlaraffenland.
20.06. / 26.06. (jeweils 19.00h) / 28.06. (16.00h)
Florian Stadl im Kloster Andechs
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KONZERTE UND EVENTS
SONDERVERANSTALTUNGEN
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Mai ab sofort, ab Juni ab 23. April
: Kartenverkauf ab sofort
VALENTIN RADUTIU
BOBBY MCFERRIN & CHICK COREA
LOUISE BOURGEOIS
KEITH HARING – Gegen den Strich
| MIT Valentin Radutiu (Violoncello), PKF-Prague
Together again
Führung mit Dr. Wohlmann im Haus der Kunst
Führung mit Dr. Wohlmann in der Hypo-Kunsthalle
Philharmonia, Israel Yinon (Leitung)
: Bobby McFerrin und Chick Corea – das ist die
elektrisierende Kombination zweier musikalischer
Superstars. Sie sind regelmäßig eine Hauptattraktion der bedeutendsten Jazz-Festivals zwischen
New York und Montreux und im Sommer 2015 im
Rahmen ihrer Tournee (»Reinventions« zum
wiederholten Mal zu Gast in der Münchner
Philharmonie. Der legendäre Vokalist Bobby
McFerrin ist ein begnadeter Vokalartist, ein
Stimmband-Wunder, dessen in der ganzen Welt
einmalige Gesangsakrobatik ein komplettes
Orchester imitieren kann. Und Chick Corea gehört
heute mit Künstlern wie Herbie Hancock oder
Keith Jarrett zur Crème de la Crème der internationalen Jazz-Szene. Corea wurde über 50 Mal für
den Grammy nominiert und insgesamt 15 Mal mit
diesem begehrtesten aller Musikpreise ausgezeichnet. Die Spontaneität beider Künstler, ihre
mitreißende, ansteckende Freude an der Musik, ihr
Improvisationstalent bringen die Auditorien erst
zum Staunen, dann zum Toben!
28.06. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
: Im Laufe ihrer sieben Jahrzehnte umfassenden
Laufbahn hat Louise Bourgeois (1911-2010) Ideen
initiiert und entwickelt, die später
Schlüsselpositionen in der zeitgenössischen Kunst
einnahmen: Sie war die erste, die Kunstobjekte
miteinander in Bezug setzte und somit die
Installation erfand. Zu den innovativsten und
anspruchsvollsten skulpturalen Arbeiten innerhalb
ihres umfangreichen Œuvres gehören die »Cells«
(»Zellen«), eine Serie von architektonischen
Räumen und Situationen, die ihre Aufmerksamkeit
fast zwanzig Jahre lang gefesselt hat. Die Zellen
decken mehrere von Bourgeois' künstlerischen
Anliegen gleichzeitig ab und wirken als hoch
emotionale Mikrokosmen. Jede Zelle ist ein
facettenreiches und dichtes Arrangement in einem
Gehäuse, das als spannungsreiche Barriere
zwischen Louise Bourgeois' Innenwelt und der
Außenwelt des Ausstellungsraums steht. In
sorgfältig inszenierten, fast theatralen Szenen
erzeugen gefundene Gegenstände,
Kleidungsstücke oder Stoffe, Mobiliar und
markante Skulpturen von Bourgeois eine intensive
Atmosphäre. In Bourgeois' eigenen Worten:
»Die Zellen repräsentieren verschiedene Arten von
Schmerz: physischen, emotionalen,
psychologischen, geistigen und intellektuellen
Schmerz. Dabei ist jedoch die Frage: Wann wird
eine Emotion physisch? Wann wird das Physische
emotional? Es geht immer im Kreis ... Jede Zelle
befasst sich mit dem Genuss des Voyeurs, mit dem
Reiz des Sehens und gesehen Werdens. Die Zellen
ziehen sich entweder an oder stoßen einander ab.
Es gibt diesen Drang, sich zu verbinden, zu
verschmelzen oder zu zerfallen.« (Louise
Bourgeois, 1991) Das Haus der Kunst wird die
größte Anzahl von »Zellen«, die je zusammen
gezeigt worden sind, in einer Ausstellung vereinen.
Die von Julienne Lorz kuratierte Ausstellung kehrt
damit zu einem Schlüsselaspekt von Bourgeois'
Denken zurück, und analysiert die begrifflichen,
architektonischen und psychologischen Akzente,
die sie mit den Zellen gesetzt hat.
07.05. (16.30h) Haus der Kunst
: Mit seinen stilistisch unverwechselbaren Arbeiten
versetzte Keith Haring (1958–1990) New York und
die Kunstszene der 1980er-Jahre in Aufruhr. Über
120 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus
Museen und Privatsammlungen weltweit zeigen
die politische und sozialkritische Seite dieses
Künstlers, der mit seinem Œuvre gegen den
Konservatismus der Reagan-Ära antrat.
: 1986 in München geboren, erlernte Radutiu das
Cellospiel von seinem Vater und studierte in
Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen,
Heinrich Schiff und David Geringas. Radutiu ist
Preisträger nationaler und internationaler
Wettbewerbe, u. a. vielfach ausgezeichnet beim
Wettbewerb »Jugend musiziert«.
W. A. Mozart: Sinfonie, A-Dur, KV 201
Antonín Dvorák: Konzert für Violoncello und
Orchester, h-Moll, op. 104
F. M. Bartholdy: Symphonie Nr. 5, D-Dur,
(»Reformationssymphonie«)
23.06. (20.00h) Herkulessaal
ARCANTO-QUARTETT
| MIT Antje Weithaas (Violine), Daniel Sepec (Violine),
Tabea Zimmermann (Viola), Jean-Guihen Queyras (Cello)
: Seit seiner Gründung hat sich das Arcanto
Quartett in Rekordzeit in die Herzen der Zuhörer
rund um den Erdball gespielt und beweist stets,
dass sich solistisches Charakterspiel und
musikalische Einheit im Quartett nicht
ausschließen. Vielleicht ist es gerade die Mischung
der verschiedenen Expertisen, die den Klang dieses
Quartetts zu einem Besonderen werden lässt.
L. v. Beethoven: Streichquartett Nr. 11 f-Moll op.
95 (seinem Freunde dem Hofsekretär Nikolaus
Zmeskall von Domanovecz gewidmet)
R. Schumann: Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 41
B. Smetana: Streichquartett Nr. 1 (»Aus meinem
Leben«)
26.06. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
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Barockkonzert:
CONCERTI PER MOLTI STRUMENTI
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin
: Programm unter »Gärtnerplatztheater«.
28.06. (18.00h) Max-Joseph-Saal
11.06. (16.30h; 23,50 EURO)
Stadtrundgang:
MAXVORSTADT
Rundgang mit Walter Müller
: Kein Stadtteil außerhalb der Innenstadt ist so
geschichtsträchtig wie die Maxvorstadt. Als
Stadtteil, der zu Zeiten Ludwigs I. noch eine grüne
Wiese war, erlebte die Maxvorstadt in jeder
Bauepoche große architektonische Neuerungen mit
ehrgeizigen Prestigebauten - vom an die
bayerische Freundschaft zu Napoleon erinnernden
Karolinenplatz Karl von Fischers und den
historisierenden Prachtbauten Leo von Klenzes am
Königsplatz über die ersten in der Nazizeit
fertiggestellten Repräsentationsbauten bis hin zum
modernen NS-Dokumentationszentrum. Bei einem
Spaziergang erfahren Sie die kleinen und großen
Geschichten dieses Stadtteils.
25.06. (9,50 EURO; 16.30h Treffpunkt Karolinenplatz
beim Obelisk in der Mitte des Platzes)
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