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dienstag, 16. juni 2015
TREVISION
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Der Mensch will sein Essen handgemacht,
regional und mit gutem Gewissen Seite 4/5
Staatspreis Marketing 2015
Gesamtsieg für das Traktorenwerk Lindner
gemeinsam mit der Agentur ACC Seite 8
© leadersnet.at/K. Schiffl
Aus Fast wird slow
© Staatspreis Marketing
© McDonald’s AU/Lunam
www.trevision.at
„Musterschüler“ markant
Markant-Chef Andreas Nentwich über
Neuzugänge und neue Richtlinien Seite 20
Interview ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner über seine Konzepte gegen den Abwärtstrend
www.plakativ-werbetechnik.at
„Wir müssen raus
aus der Komfortzone“
www.bellutti.at
inhalt
prime news
> Telekom-Chef Hannes
Ametsreiter geht 3
> Fred Reiss über Netzwerke
als Business-Chance 6
9
© APA/EPA/Georg Hochmuth
marketing & media
> medianet launcht neues
Portal für PR-Agenturen Agendasetting „Wer
glaubt, mit den Rezepten
der Vergangenheit könne man die Zukunft gewinnen, hat die Zeichen
der Zeit nicht verstanden“, meint Reinhold
Mitterlehner. Mehr über
der Österreicher Hang
zum Pessimismus und
die wichtigsten Punkte
auf der „To-do-Liste“ rotweiß-roter Standortpolitik
auf Seite 2/3
> Wrabetz: Der ORF als
elektronisches Gedächtnis 10
retail
> Hudson’s Bay Company: Zuschlag für Kaufhof-Kette 21
> Firmengruppe Pan&Co mit
Bäckerei Ring ist pleite 22
© BMWFW/Jakob Glaser
special medienszene ost
> Radio sells und gedeiht
im Unterbewusstsein 14
> Luxury Things: neues
Gratis-Magazin für Wien 15
> W24-Chefredakteur startet
mit TV-Produktion 18
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Dienstag, 16. Juni 2015
© BMWFW/Jakob Glaser
2 – medianet
Interview Reinhold Mitterlehner Wie er die gefährliche Abwärtsspirale der Wirtschaft jetzt stoppen will
„Weder Gesundbeten noch
krankhafter Optimismus“
Der gebürtige Oberösterreicher Reinhold
Mitterlehner kommt vom
ÖVP-Wirtschaftsbund und
ist seit 2008 Wirtschaftsminister. 2013 übernahm der
promovierte Jurist auch
die Agenden des Wissenschafts- und Forschungsministers. Seit 2014 ist
Mitterlehner Bundesparteiobmann der ÖVP.
Der Wirtschaftsminister ortet Hang zum Pessimismus: „Wir dürfen uns bei allem Reformbedarf nicht
schlechter machen, als wir sind. Unsere Unternehmen haben zuletzt vier Exportrekorde in Serie erzielt“.
Wien. Ein mehr als mattes Wachstum, ständig steigende Arbeitslosenzahlen, eine explodierende Nettoverschuldung, die von 2009 bis
2014 um 31 Mrd. € auf 207 Mrd. €
angewachsen ist – die Gefahr eines
weiteren wirtschaftlichen Abstiegs Österreichs steigt. medianet
sprach mit Vizekanzler und ÖVPWirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner über seine Rezepte gegen
den Abwärtstrend.
medianet: Noch vor wenigen Jahren waren wir der Musterknabe
Europas. Deutschland überholt
uns jetzt beim Wachstum, dass es
nur so staubt – was machen die
Deutschen besser als wir?
Reinhold Mitterlehner: Wir haben Aufholbedarf, das stimmt,
daher braucht es Reformen, wenn
wir wieder ganz vorn mitspielen
wollen. Das betrifft das Pensionssystem, den Arbeitsmarkt, die Verwaltung und die Lohnnebenkosten.
Teilweise liegen die Unterschiede
zu Deutschland aber auch in der
dort positiveren Stimmung, während wir den Wirtschaftsstandort
manchmal zu negativ betrachten.
Es geht dabei nicht um Gesundbeten oder krankhaften Optimismus,
aber wir dürfen uns bei allem Reformbedarf auch nicht schlechter
machen als wir sind. Unsere Unternehmen haben zuletzt vier Exportrekorde in Serie erzielt, 2014
haben sich mehr internationale
Unternehmen denn je bei uns angesiedelt.
medianet: Was tun Sie, um den
Weg nach unten zu stoppen? Wie
wollen Sie Österreich wieder flott
machen?
Mitterlehner: Damit die Unternehmer wieder stärker investieren,
müssen wir sie als Partner beim
Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterstützen. Die falschen
Signale sind aber Diskussionen
„Wer nur in der Komfortzone sitzt und
glaubt, mit den Rezepten der Vergangenheit
könne man die Zukunft
gewinnen, hat die
Zeichen der Zeit nicht
verstanden.“
Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner
über neue Belastungen wie standortschädliche Vermögenssteuern,
Wertschöpfungsabgaben oder Arbeitszeitverkürzungen und Überstunden-Euros. Wer nur in der
Komfortzone sitzt und glaubt, mit
den Rezepten der Vergangenheit
könne man die Zukunft gewinnen,
hat die Zeichen der Zeit nicht ver-
standen. Wir können nicht verteilen, was wir uns noch gar nicht
erarbeitet haben
medianet: Welche Bereiche wollen
Sie forcieren?
Mitterlehner: Ein erster Schritt
ist die Steuerreform, die ab 2016
den Konsum und die Kaufkraft der
Menschen stärkt, was natürlich
auch den Unternehmen zugutekommen wird. Außerdem treiben
wir die Entbürokratisierung ordentlich voran, indem wir zum
Beispiel vier betriebliche Beauftragte gestrichen und die Arbeitszeitvorschriften entbürokratisiert
haben. Als neue Maßnahme erhöhen wir die Forschungsprämie
von zehn auf zwölf Prozent, um
die Entwicklung von Innovationen
stärker zu unterstützen und noch
attraktiver für Forschungsabteilungen internationaler Unternehmen zu werden. Darüber hinaus
erleichtern wir das Crowdfunding,
das wir als sinnvolle Ergänzung
zur Kreditfinanzierung etablieren
wollen.
medianet: Was tun Sie denn konkret für das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, die KMU?
Mitterlehner: Wir helfen ihnen
zum Beispiel bei der Finanzierung
ihrer Investitionen durch zinsgünstige Kredite, Zuschüsse und
Garantien. Dazu unterstützen wir
sie mit der Initiative ‚go international‘ im Export: beim ersten Schritt
über die Grenze, bei der Eroberung
von Fernmärkten und der Vermarktung von Innovationen. Au-
ßerdem sind viele Forschungsförderungen genau auf KMU-Bedürfnisse zugeschnitten, zum Beispiel
der Innovationsscheck. Und auch
die Entbürokratisierung läuft im
sen dafür einige Hausaufgaben erledigen, sind aber als kleine, offene
Volkswirtschaft natürlich auch von
internationalen Entwicklungen abhängig.
„Wir helfen den KMU
bei der Finanzierung
ihrer Investitionen
durch zinsgünstige
Kredite, Zuschüsse und
Garantien.“
Reinhold Mitterlehner
Sinne der KMU: Seit April entfallen
für Tausende kleinere Betriebe die
zuvor notwendigen gewerberechtlichen Anlagengenehmigungen. Dadurch spart sich zum Beispiel ein
Friseur, der einen neuen Betrieb eröffnen möchte, Kosten in Höhe von
rund 2.300 €. Bei einem Malerbetrieb sind es im Schnitt 2.400 € und
bei einem Installateur 2.700 € …
medianet: Wann, meinen Sie,
wird Österreich wieder nennenswertes Wachstum zeigen?
Mitterlehner: Ich hoffe, dass es in
der zweiten Jahreshälfte stärkere
Impulse gibt, und dass wir uns mit
Unterstützung der Steuerreform
2016 besser entwickeln. Wir müs-
© BMWFW/Georges Schneider
Reinhard Krémer
medianet: Stichwort Kontenöffnung: Ist das Bankgeheimnis in
diesem Bereich jetzt tot oder gibt
es noch Lebenszeichen?
Mitterlehner: Das muss man differenziert sehen. Was die Regierung anstrebt, ist ein Prüfverfahren, das internationalen Standards
entspricht und zu einer besseren
Betrugsbekämpfung beiträgt. Niemand zielt auf einen Generalverdacht gegenüber den Bürgerinnen
und Bürgern ab. Es geht auch nicht
um Willkür, sondern um eine spezifische Prüftätigkeit, bei der das
Steuergeheimnis gilt. Derzeit prüft
das Finanzministerium die in der
Begutachtung eingebrachten Vorschläge und am Ende wird es eine
Pr ime N e w s
Dienstag, 16. Juni 2015
OeNB-KONJUNKTURPROGNOSE
medianet – 3
Rücktritt Hannes Ametsreiter wird nach sechs Jahren als Konzernchef die teilstaatliche Telekom Austria verlassen
Telekom Austria sucht Chef
Wien. Knalleffekt am Montagvormittag: Telekom Austria-Chef
Hannes Ametsreiter geht nach
sechs Jahren an der Spitze des börsenotierten Konzerns. Der Kurier
online war mit der Meldung vorgeprescht, kurz darauf bestätigte die
Telekom den Abgang Ametsreiters
mit Ende Juli. Ametsreiter habe
den Aufsichtsrat der Telekom Austria AG um eine einvernehmliche
vorzeitige Vertragsauflösung ersucht. Man habe sich darauf verständigt, „dass Ametsreiter seine
Mandate als Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria AG sowie
als Vorstandsvorsitzender der A1
Telekom Austria AG per 31. Juli
2015 niederlegt“, heißt es in der
Aussendung. Der Aufsichtsrat werde sich in seiner nächsten Sitzung
mit der Nachfolge befassen.
„Abschied fällt schwer“
Wolfgang Ruttenstorfer bedankt sich als Vorsitzender des
Aufsichtsrats bei Ametsreiter „für
seine Führung des Unternehmens
in herausfordernden Zeiten, auch
in der Phase des Übergangs der
Telekom Austria Group zu einer
Konzerngesellschaft der América
Móvil“.
Ametsreiter war vor 19 Jahren
in die Mobilfunksparte der Tele-
kom eingetreten, seit April 2009
ist er Vorstandsvorsitzender der
Telekom Austria Group. Sollte bis
Ende Juli kein Nachfolger gefunden sein, schreibt die APA, würde
der stellvertretende CEO Alejandro
Plater interimistisch die Aufgaben
des Vorstandsvorsitzenden übernehmen, so der Sprecher. Der neue
Mehrheitseigentümer América Móvil hatte den Argentinier erst vor
gut drei Monaten zum Chief Operating Officer (COO) ernannt. Wer
als Nachfolger von Ametsreiter nominiert wird, entscheidet gemäß
Syndikatsvertrag die ÖBIB und damit deren neue Geschäftsführerin
Martha Oberndorfer.
(red/APA)
© APA/Roland Schlager
Per 31. Juli 2015 legt Ametsreiter sein Mandat nieder; interimistisch könnte COO Plater übernehmen.
Waren die Konflikte mit América Móvil
doch zu groß? (Bild: Ametsreiter)
2,5 Mio.*
besuchten im
Jahr 2014 den
Tiergarten
Schönbrunn.
2,85 Mio.**
lesen jeden Sonntag
die Kronen Zeitung.
gute Lösung geben. Dazu braucht
es aber auch noch die Zustimmung
der Opposition.
medianet: Und wann kommt endlich die Verwaltungsreform?
Mitterlehner: Auch dieser Prozess
läuft, das kann aber nicht einfach
von oben dekretiert, sondern muss
sorgsam abgestimmt werden.
Wichtig ist jetzt, dass alle Zuständigen im Bund, in den Ländern und
bei den Sozialpartnern mitziehen.
Beim Reformdialog der Bundesregierung am 23. Juni erwarten wir
uns jedenfalls weitere Impulse.
Das Ziel ist ein moderner, wettbewerbsfähiger und bürgerorientierter Staat.
Die Reichweite der Nr. 1
ist gut für Ihr Geschäft.
Der älteste Zoo der Welt, eine der sehenswertesten Touristenattraktionen Wiens,
lockt mit seinen tierischen Bewohnern jährlich eine riesige Besucherzahl an.
Österreichs größte Tageszeitung erreicht jeden einzelnen Sonntag eine noch
größere Zahl an Lesern. Wie Sie mit der Kraft der „Krone“ Ihre Kunden aktivieren
können, erfahren Sie auf kroneanzeigen.at
* Quelle: zoovienna.at
** MA 2014, national, Tageszeitungen WE, SB bis max. ± 0,8 %
f e atu r e
4 – medianet
Dienstag, 16. Juni 2015
© Sturm und Drang
E l in G o e t he
Digest-Autorin
http://sturmunddrang.de/digest/
S
tarbucks, das heißt anstehen,
Hitzeschutzring um den Pappbecher stülpen und das Heißgetränk im Schritttempo aus einem
Plastikloch schlürfen. Autsch, Lippen verbrannt. McDonald’s: ebenfalls anstehen, Burger auswählen,
vielleicht noch eine Scheiblette
extra drauf, schnell essen, denn es
tropft, Magenschwere. Mit Genuss
hatte Fast Food bislang selten zu
tun, dafür mit schneller Bedürfnisbefriedigung, Reue inklusive.
Doch im 21. Jahrhundert legen wir
wieder Wert auf Handgemachtes,
Regionales, Genuss mit gutem Gewissen. Und die Fast Food-Riesen
versuchen, mit neuen Konzepten
zeitgemäß zu bleiben.
Großes Kaffeetheater
Klasse statt Masse bei der größten Kaffeehauskette der Welt? Am
5. Dezember begann ein neues Kapitel in der Geschichte von Starbucks: In Seattles Hipster-Stadtteil
Capitol Hill, wo Kaffee-Connaisseure in unabhängigen Coffeeshops handgefilterte Spezialitäten
schlürfen, eröffnete die Starbucks
Reserve Roastery and Tasting
Room – fast ohne die sonst so omnipräsente grüne Meerjungfrau.
Die thront nur in ihrer frühesten,
barbusigen Inkarnation als Relief
über dem Eingang. Das neue Logo:
ein Stern und ein „R“. Revolution?
Auch drinnen jedenfalls ist alles
anders. Vorhang auf für großes
Kaffeetheater. Unter der Decke rasselt durch transparente Röhren die
grüne Ernte in kupferne Röstmaschinen, die frisch gerösteten Bohnen an die Kaffeebars, die durch
die Halle verstreut sind.
Hier servieren Baristas exquisite Bohnen von kleinen Parzellen,
handgebraut in acht verschiedenen Zubereitungsarten. „Wir
nehmen die Kunden mit auf eine
Reise und lassen sie in eine interaktive Umgebung eintauchen. Hier
können sie handgemachte, seltene
Kaffees kosten, nur Meter entfernt
vom Ort, an dem sie geröstet wurden“, erklärt Howard Schultz, CEO
von Starbucks, seine Vision in der
New York Times. Starbucks hatte
Das Ende des Fast Food
Starbucks
spielt großes
Kaffeetheater. Unter der
Decke rasselt
durch transparente Röhren
die grüne Ernte in kupferne
Röstmaschinen, die frisch
gerösteten
Bohnen an die
Kaffeebars, die
durch die Halle
verstreut sind.
Hier servieren
Baristas exquisite Bohnen von
kleinen Parzellen, handgebraut in acht
verschiedenen
Zubereitungsarten.“
in den letzten Jahren die Folgen
der amerikanischen Wirtschaftskrise zu spüren bekommen – und
leidet unter der stetig wachsenden
Begeisterung der Amerikaner fürs
Online-Shopping. Starbucks-Filialen befinden sich typischerweise
in Gegenden mit hoher Laufkundschaft: Malls und Einkaufsstraßen.
Wenn mehr Menschen am Bildschirm einkaufen, gehen weniger
danach einen Kaffee trinken. Die
Rösterei soll also nicht nur die distinguierte Klientel der Indie-Cafés
ansprechen, sondern Destination
an sich werden. Mindestens 100
Neue Botschaft Der
Mensch des 21. Jahr­
hunderts legt wieder Wert
auf Hand­gemachtes,
Regionales und Genuss
mit gutem Gewissen. Das
geht auch an den Fast
Food-Riesen nicht vorbei.
„Das Ende des Fast Foods“ rief
Die Zeit im Dezember letzten Jahres aus und zeichnete vom Burgerriesen McDonald’s ein Bild von
Rückstand, Raststätten-Tristesse
und Risikoarmut. Die Stars der
Schnellrestaurantszene, kleine
Ketten wie die Taco-Bude Chipotle (übrigens Ex-Tochter von
McDonald’s) setzen heute auf frische Zutaten, Fleisch ohne Antibiotika und Hormone und Kunst
an den Wänden. Währenddessen
beharrt McDonald’s auf seinem
ehemaligen Kassenschlager, dem
schnellen Standardburger, und der
Umsatz im Heimatland geht stetig
zurück.
Dabei achten die Amerikaner,
verunsichert durch Filme wie
„Super Size Me“ und Lebensmittelskandale, inzwischen mehr auf
ihre Ernährung – und die ihrer
Kinder. Kalifornien und New York
haben bereits Spielzeuge aus Fast
Food-Menüs verbannt. Im körperbewussten Kalifornien versucht
McDonald’s nun, Kundschaft zurückzugewinnen. Hochwertigere
Zutaten und eine größere Garnierungsauswahl als Schmelzkäse,
Pickles, Zwiebeln, Ketchup und
Senf versprach 2014 das „Build
Your Burger“-Projekt. Am Touchscreen wählt der Restaurantgast
aus 22 verschiedenen Extras. Guacamole, Pilze, karamellisierte Zwiebeln? Chili-Mayonaise oder Tomato Relish? Und das ganze lieber im
Brioche oder Ciabatta-Brötchen?
Der Test muss gut gelaufen sein:
Dieses Jahr soll der Wunschburger
unter dem neuen Namen „Create
Your Taste“ in 2.000 weitere USFilialen kommen. Im australischen
„Macca’s“ werden die Eigenkreationen sogar schon seit letztem Jahr
auf Holzbrettchen serviert und von
Kellnern an den Tisch gebracht.
Selbstbedienung findet nur noch
beim Sandwich-Design am Terminal statt. Den Jungen scheint’s
zu gefallen. Neben der größeren
Wahlfreiheit, die der CustomizedBurger bietet, schwört McDonald’s
auf den Computerspieleffekt. „Millennials bestellen viel lieber bei
einer Maschine als von Angesicht
zu Angesicht“, behauptet Robert
Nibeel, der Betreiber verschiedener
McDonald’s-Filialen in Südkalifornien. „Sie ärgern sich, dass wir
noch keine Bestell-App fürs Smartphone haben.“ Doch die ist bereits
in Arbeit.
„Your own Design“
McDonald’s macht jedem seinen
Lieblingsburger, serviert an den
Tisch. Die maßgefertigten Burger
zwingen den Fast Food-Riesen und
seine Kunden zu einem Stück Langsamkeit. Statt der üblichen 2-3
Minuten Wartezeit ist das selbstkreierte Mahl erst nach etwa 7 Minuten auf dem Tisch. Eine Kleinigkeit? Nicht für McDonald’s, dessen
Erfolgsrezept im letzten Jahrhundert vor allem darin bestand, das
Essen praktisch im gleichen Atemzug mit der Bestellung aufs Tablett
zu knallen.
Im australi­
schen „Macca’s“
werden die
McDonald’sEigenkreationen
sogar schon seit
letztem Jahr auf
Holzbrettchen
serviert und von
Kellnern an den
Tisch gebracht.
Selbstbedienung
findet nur noch
beim SandwichDesign am Terminal statt.“
Die längere Servierzeit bedeutet auch, dass Create Your Taste
(noch) nicht im Drive-ThroughFenster angeboten werden kann.
Und das macht in den USA bis zu
70% des Geschäfts aus. Noch ist
es ein großer Schritt vom Create
Your Taste-Burger aus zwar selbst
gewählten, aber doch größtenteils
industriell hergestellten Zutaten
zu Gourmet-Burgern aus Biofleisch
und frischem, regionalem Gemüse
und hausgemachten Soßen, wie ihn
Chipotle & Co. oder auch bessere
deutsche Burgergrills wie Hans im
Glück anbieten.
„Warum brauchen wir eigentlich
Konservierungsmittel in unserem
Essen?“, fragte sich Mike Andres,
Präsident von McDonald’s USA,
im Dezember vor Investoren. Gute
Frage, denn meist werde die Ware
täglich verbraucht. Bleibt abzuwarten, ob sich McDonald’s tatsächlich neu erfindet.
Fast Food wird zum Event
Und ob das tatsächlich eine
jüngere urbane Kundschaft überzeugt, die längst schnelle, gesunde und kreative Alternativen zu
den Standard-Produkten der Fast
Food-Konzerne gefunden hat. Kleine lokale Burgerläden gibt es inzwischen in jedem einschlägigen
Viertel, mit Gourmet- und Coolness-Faktor. Multikulturelle Food
Trucks rollen seit Jahren durch
Nordamerika und haben eine Vielzahl an Street Food-Optionen nach
Europa gebracht.
Und dafür pilgern die Menschen
zu Events wie dem Berliner Street
Food Thursday, stehen bis zu 20
Minuten an für einen Imbiss auf
die Hand. Genießen, dabei sein,
Bescheid wissen. Fast Food ist tatsächlich ein gutes Stück langsamer
geworden. Und wird zelebriert als
Gemeinschaftserlebnis.
Weitere Denkanstöße dieser Art
finden Sie im relaunchten Sturm
und Drang-Studienmagazin aus
der kommenden Konsumkultur:
„Digest“ – dem Digest aus Phänomenen, Codes und Konzepten, aus
denen die Märkte von Morgen gemacht sind.
http://sturmunddrag.de/digest/
© McDonald’s Australia/Lunam (2)
weitere Reserve-Läden für „Craft
Coffee“ sind laut USA Today in
Planung.
Elin Goethe
Fast Food wird
f e atu r e
medianet – 5
© Starbucks/Barbara Kinney (3); Starbucks/MG Photography
Dienstag, 16. Juni 2015
zum Slow Food
th e opi n i on
6 – medianet
Lösungsmittel Das Verhalten der Finanzprofis an der New Yorker Wall Street
hat sich seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008 zwar verändert, aber
nicht unbedingt verbessert, heißt es
in der Aussendung zu einer aktuellen
Umfrage unter Wall Street-Bankern.
Strengere Ethikregeln hätten, so die
Kurzfassung, schlicht nichts gebracht.
Die Angst vor negativen Konsequenzen
eines Fehlverhaltens ist gering. Man
warnt ergo vor der nächsten Blase, dem
nächsten Crash. Dieser Ansatz ist bezeichnend für all die Skandale, die da
aufgebrochen sind zwischen Klagenfurt
und Manhattan. Die Ursachenforschung
wird mit Verve und Sinn fürs Detail angegangen; allein die Schlussfolgerungen
lassen auf sich warten.
Die Aufarbeitung endet in vielen Fällen damit, dass letztendlich alle, die
irgendwann mit einem Konstrukt wie –
sagen wir – der Kärntner Hypo in Kontakt gekommen ist, deutliche Schmutzspuren davontragen. Innerhalb dieser
Graustufen ist dann irgendwann nicht
mehr erkennbar, wer den meisten
Dreck am Stecken hatte. War die Hypo
m a ke r S n e t w o r k
medianet
Leitartikel
Zwischen ­Manhattan
und Klagenfurt
In Sachen Skandalaufarbeitung wurden in den letzten
Jahren Riesenfortschritte erzielt. Unterm sprichwörtlichen Teppich wird es sauberer. Allein: Das reicht nicht.
Sabine Bretschneider
zu Anfang ein Problem der Freiheitlichen unter Jörg Haider und damit
klar zuweisbar, wurde inzwischen
deutlich, dass alle mutmaßlich kontrollierenden Instanzen aller Couleurs
durch Wegschauen genauso viel Schaden angerichtet haben wie die eigentlichen Verursacher. Der U-Ausschuss
zum Thema dient der Darstellung eines
Sittenbilds, nicht mehr, nicht weniger.
Retour an die Wall Street: Knapp
jeder Fünfte glaubt, dass es im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld oft
gar nicht möglich ist, erfolgreich zu
sein, wenn man sich stets streng an die
entsprechenden Regeln hält …
Dienstag, 16. Juni 2015
EZB-Präsident Draghi bekräftigte
kürzlich die Fortsetzung des Wertpapierkaufprogramms. Es geht, Sie erinnern sich, um ein Programm in Höhe
von über 1.000 Milliarden Euro. Die
einstweiligen Auswirkungen auf die
Wirtschaft sind marginal. Die Mittelständler, jene, die für ein Ankurbeln der
Realwirtschaft sorgen könnten, klagen
nach wie vor über unzureichende Finanzierungsbedingungen. Die Banken, die
das Geld distribuieren sollten, haben
allerdings, auch das ist bekannt, andere
Sorgen als die Stimulierung der Konjunktur. Ein ähnlicher Sachverhalt also: Problem erkannt, heißt nicht Gefahr
gebannt. „Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen“, um wieder einmal
Henry Ford als Ratgeber heranzuziehen.
Klingt banal, sollte inzwischen aber ein
mehrheitsfähiger Tipp sein.
mail to
s.bretschneider
@medianet.at
Gastkommentar Fred Reiss, Geschäftsführer falknereiss
zitat des ta ge s
EU-Kommissar Juncker
sorgt sich um Griechenland
Die Kuh muss
vom Eis, aber
sie rutscht
dauernd aus.
Wir versuchen
sie ­wieder
­anzuschieben.
heute im special
IMPRESSUM
Netzwerke als
Business-Chance
Medieninhaber:
„medianet“ Verlag AG
1110 Wien, Brehmstraße 10/4. OG
http://www.medianet.at
Gründungsherausgeber: Chris Radda
Herausgeber: Germanos Athanasiadis,
Mag. Oliver Jonke
Vorstand: Markus Bauer
Verlagsleiter: Bernhard Gily
Verbindungen Egal ob Werbeagentur in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich oder in
Polen – jeder Unternehmer und jeder Mitarbeiter hat seine Geschichte zu erzählen und
kann sein Wissen mit anderen teilen. Co-Creation, Co-Working und vor allem Networking sind die Schlagwörter unseres derzeitigen Business-Alltags. Warum? Viele haben
erkannt, dass es nicht nur intelligent, sondern auch effizient ist, sich zu verbinden und vorhandene Synergien
zu nutzen. Dieses Thema ist vor allem in der Werbe- und
„Will man international
Kommunikationswirtschaft relevant, weil hier viele EPU
und KMU tätig sind, die Leistungen oft outsourcen müsnetzwerken, braucht
sen. Viele gehen sogar so weit, zu sagen, dass EPU ohne
Netzwerk kaum überleben können – diese Formulierung
es einen profes­
ist ein wenig zu drastisch, die enorme Wichtigkeit von
Netzwerken kann aber nicht verleugnet werden und ebensionellen Rahmen.“
so wenig, dass gute Netzwerke Business-Chancen sind.
Die Fragen, die sich hier auftun, lauten: Wie kreiere ich
Fred Reiss
ein internationales Netzwerk, wie profitieren regionale
Kunden von den Synergien, und welche wirtschaftlichen
Faktoren sind damit verbunden?
Will man international netzwerken, braucht es einen professionellen Rahmen. Einen
solchen bieten beispielsweise die Imagepartners, ein europäisches Netzwerk, das aus
eigentümergeführten Werbeagenturen aus unter anderem Schweden, Belgien, Holland,
Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Italien, Frankreich, Norwegen oder Finnland besteht.
Erst vor Kurzem tagten die Imagepartners auf Einladung meiner Werbeagentur falknereiss, dem österreichischen Partner der Netzwerk-Gruppe, in Wien, um über aktuelle
Themen, Trends, Entwicklungen, Kommunikations-Landesspezifika und geplante Networkerweiterungen zu debattieren.
Chefredakteurin/Leiterin des Redaktionsteams:
Mag. Sabine Bretschneider, Stv.: Dinko Fejzuli
Kontakt:
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Fotoredaktion: [email protected]
Abo, Zustellungs- und
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Chefredakteurin: Mag. Sabine Bretschneider
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Chefredakteur: Paul Christian Jezek (pj)
„Heute sprechen wir über
die Wirkung
von Radio.
Und die
­gipfelt nun mal im Verkaufen.“
© Jeff Mangione
m ic hael g raf, rm s au s tr i a ,
S . 14
„Wir setzen
auf Innovation und Lifestyle, um dem
geänderten
Nutzerverhalten unserer
Leser Rechnung zu tragen.“
Thomas Kralinge r , „Ku r ie r“ ( zum neuen „Ta f e lsp itz-Mag az in“ ) , S. 1 8
Für regionale Werbeagenturen bedeutet ein internationales Netzwerk, dass europaweite Aktionen und Projekte schnell und effizient geplant und Kunden über die Grenzen
hinaus professionell betreut und begleitet werden können. Nehmen wir an, ein Kunde ist
ein österreichisches Bauunternehmen, das den italienischen Raum für sich entdeckt; die
italienische Agentur der Netzwerk-Gruppe wird von der österreichischen Agentur „ins (Kunden) Boot“ geholt und betreut
dann den Kunden vor Ort. Der Vorteil: gebündeltes landesspezifisches- und Kunden-Know-how.
Auch regionale Kunden profitieren
Nicht nur das: Networking dient auch dem Austausch
der Agenturen untereinander. Wissen über neue Tools,
kreative Ideen, Trends und Entwicklungen werden weitergegeben – davon profitieren natürlich regionale und
lokale Kunden, die keine Expansion planen. Anhand von
„Best Cases“ aus anderen international vernetzten Agenturen wird im Netzwerk wertvolles Wissen transportiert.
Natürlich dient ein Netzwerk auch immer der Kundenakquise – im Vordergrund stehen aber der regelmäßige Austausch und die Idee, einen added
value für bestehende Kunden zu generieren.
Fred Reiss ist Geschäftsführer von falknereiss
GmbH; http://www.falknereiss.com
Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder.
Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
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­ hristoph Strolz Grafik/­Produktion:
Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate
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­Schmid, Berat Qelaj Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei
Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at &
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Erscheinungsweise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erscheinungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr)
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& 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr);
229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende
des vereinbarten Belieferungs­zeitraums bei 6-wöchi­
ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen
Geschäftsbedingungen; Ge­
richts­
stand ist Wien.
Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der
Redaktion decken.
Offenlegung gem. § 25 MedienG:
http://cms.medianet.at/offenlegung/
medianet
inside your business. today.
dienstag, 16. juni 2015 – 7
medianet präsentiert neues Portal für
PR-Agenturen und PR-Berater Seite 9
Award
gespräch
Felix Austria holt sich die Gewista
Rolling Board Creative Trophy Seite 10
Purtscher Relations lud erneut
zur Tafelrunde Seite 12
© Faruk Pinjo
© medianet
Launch
© Gewista/Stefanie Starz
marketing & media
Staatspreis Marketing
für Lindner und ACC
© APA
short
© ISPA/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Alexander Wrabetz, ORF-Generaldirektor, freut sich über die
Seherzahlen zu den Schwerpunkten zu den Republiksjubiläen 70 Jahre Kriegsende in
Europa sowie 60 Jahre Staatsvertrag. Fast 4,5 Millionen
Österreicher (weitester Seherkreis) sahen den Zeitgeschichte-Schwerpunkt im Öffentlichrechtlichen. Zuspruch erfuhr
man nicht nur im TV, sondern
auch über digitale Abrufe auf
ORF.at. Seite 10
© Lindner Traktoren; Christoph Ascher; Montage: B. Schmid
© APA/EPA/Georg Hochmuth
Peter Kropsch, APA-GF, wechselt im September 2016 zur
Deutschen Presse-Agentur
(dpa) und übernimmt dort den
Vorsitz der GF. Richard Grasl,
Aufsichtsratsvorsitzender
der APA, und Hermann Petz,
APA-Vorstandsvorsitzender:
„Wir freuen uns persönlich für
Peter Kropsch und sehen seine
Berufung an die Spitze der dpa
auch als Ehre für die APA und
als Auszeichnung für die gute
Arbeit des gesamten Teams.“
Ausgezeichnet David Lindner, Marketingleiter bei Lindner Traktoren, sichert sich
gemeinsam mit ACC – Agentur für Creative Communication den vom Bundesministerium ausgelobten Staatspreis Marketing 2015. Dazu gab es neun weitere
Auszeichnungen und erstmalig auch einen Sonderpreis der Jury. Seite 8
Gerald Grünberger, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ),
kontert dem SuchmaschinenGiganten Google: „Selbstverständlich sind Österreichs Verlage an einem konstruktiven
Dialog mit Google interessiert,
wobei aber ein Grundsatz
unverrückbar bleibt: Urheberrechtlich geschützte Inhalte
sind auch im Internet zu
schützen.“ Seite 11
Der medianet
­Sonderthemenplan
2015 ist
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8 – medianet
Dienstag, 16. Juni 2015
Staatspreis Marketing 2015 Bundesministerium kürt die besten Marketingkonzepte des Jahres aus knapp 100 Einreichungen
Gesamtsieg für Traktorenwerk
Lindner mit der Agentur ACC
Wien. Am 15. Juni überreichte das
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
im Anschluss an eine Marketinggala mit 400 geladenen Gästen den
Staatspreis Marketing 2015.
Als großer Sieger des Abends
wurde die Traktorenwerk Lindner GmbH mit der Agentur ACC
– Agentur für Creative Communication mit dem Staatspreis Marketing ausgezeichnet. Des Weiteren wurden aus knapp 100 Einreichungen sechs Kategoriesieger
„Auszeichnungswürdig
zeigt sich neben dem
Substitutionspotenzial
auch die Kommunikation, die als zentrales
Element Erfahrungen
der Kunden nutzt.“
Begründung der jury
gekürt, zwei Sonderpreise für
Dialogmarketing und Startup
Marketing überreicht sowie
erstmals in der Geschichte des
Staatspreis Marketing ein Sonderpreis der Jury verliehen (alle Sieger siehe Infobox).
Die Jury, die in einem dreistufigen Prozess alle Arbeiten
bewertete, begründete den
Sieger des Staatspreis Marketing 2015 wie folgt: „Wenn
man Verkäufe ankurbeln
möchte, und es Traktoren
am Markt wie Heu gibt, sind
Innovationen Pflicht. Was bei vielen Unternehmen für großen Druck
sorgen würde, ist für den Tiroler
Traktorenhersteller Lindner Herausforderung und Motivation
zugleich. Das Traditionsunternehmen setzte seine Innovationsstrategie mit dem Lintrac fort und landete damit auf dem europäischen
Traktorenmarkt, der von vier
Großkonzernen dominiert wird, einen Coup.“ Mit konsequenter Kundenorientierung und Pioniergeist
habe das Traditionsunternehmen
auf den Strukturwandel in der
Landwirtschaft und gleichzeitig
auf die Bedürfnisse der Landwirte
reagiert. Die Berücksichtigung der
Kundenbedürfnisse und die Integration des Know-hows der Kunden brachten dem Unternehmen
den Erfolg. Der Auftragsstand betrug bei Serienstart rund 10 Mio.
€ und konnte nicht nur den Umsatzrückgang bei Traktoren kompensieren, sondern trug zudem
maßgeblich zur wirtschaftlichen
Stabilität des Unternehmens bei.
„Das Projekt besticht insbesondere durch seine
gezielte Marktorientierung. Die
Ergebnisse aus
Marktforschung
und Nutzenanalysen wurden dabei konsequent
in ein völlig neues
Fahrzeugkonzept
transferiert. Auszeichnungswürdig
zeigt sich neben dem
Subs-titutionspotenzial
des Produkts auch die
Kommunikation, die als
zentrales Element wiederum die Erfahrungen der
Kunden nutzt“, so die Jurybegründung. (hof/red)
© FBA; BMWFW/Hans Ringhofer; Staatspreis Marketing
Sonderpreis der Jury an Create Connections Networking & Lobbying gemeinsam mit Muse Communication verliehen.
David Ungar-Klein, Create Connection, holt den Sonderpreis, Bundesminister Reinhold Mitterlehner lobt den Staatspreis aus.
Staatspreis marketing 2015
Staatspreissieger Traktorenwerk Lindner
GmbH/ACC – Agentur für Creative Communication; Lintrac – erster stufenloser Standardtraktor mit lenkender Hinterachse verhilft Tiroler
Traktorenhersteller Lindner zu rund 10 Mio. €
Umsatz-Plus.
Sonderpreis der Jury Create Connections
Networking & Lobbying GmbH/Muse Communication; verstärkte internationale Ausrichtung
des Vienna Congress com.sult und Ausbau der
Positionierung als einer der hochwertigsten
Wirtschafts- und Politikkongresse in Öster­
reich/International.
Kategoriesieger Public Services Verein
PflegerIn mit Herz/Demner, Merlicek und
Bergmann/Rosam Change Communications
GmbH; PflegerIn mit Herz – Wie man dem
Thema „Pflege“ die Tabuisierung nimmt.
Kategoriesieger Private Services Österreichs Wanderdörfer e.V./TAO Beratung &
Management; Ausgezeichnet Weitwandern in
Österreich. Einführung Weitwanderwege-Portal
von Österreichs Wanderdörfer e.V..
Kategoriesieger Handel Delikatessa GmbH/
Demner, Merliceck & Bergmann; Die Wunderlinge: Eine Maßnahme gegen die Wegwerf­
kultur.
Kategorie Produktion Traktorenwerk Lindner
GmbH/ACC – Agentur für Creative Communication; Lintrac – erster stufenloser Standardtraktor mit lenkender Hinterachse verhilft Tiroler
Traktorenhersteller Lindner zu rund 10 Mio. €
Umsatz-Plus.
Kategoriesieger Kleinunternehmen Create
Connections Networking & Lobbying GmbH/
Muse Communication; verstärkte interna-
Klausur Nach langem Stillstand sind nun neue Aufgaben zu bewältigen
Wir sind das Kapital
Günter Faltin plädiert in seinem Buch
„Wir sind das Kapital. Erkenne den
Entrepreneur in Dir“ für ein neues Unternehmermodell. Die Gründung eines
Unternehmens ist heute so greifbar wie
nie zuvor, und die Idee, ein großer Player
zu werden, nicht abwegig. Unter dem Titel „Entrepreneu Design“ erschuf Faltin
ein Paradigma, welches wirtschaftliche
Innovation, soziale und ökologische
Verantwortung vereint und auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten ist;
darüber schreibt er in seinem Buch und
bietet so Pionieren, Gründern und Visionären ein Konzept an. Murmann, 22,70
€, ISBN: 978-3867744195.
Fachgruppe: 7 Punkte-Programm
Wien. „Gemeinsam mit den Mitgliedern haben wir in einem breiten
Dialogprozess als stimmenstärkste Fraktion sieben Punkte identifiziert, die für unsere Branche
umgesetzt werden sollen“, sagt
Wirtschaftsbund-Obfrau Birgit
Kraft-Kinz vor der ersten Fachgruppen-Klausur am 9. und 10.
­Juni. „Der neue Obmann beendet
nun nach 81 Tagen Nachdenkpause den Stillstand – so hoffen wir!
Es geht um unsere Branche – abwarten bringt uns nicht weiter.
Wir wollen viel umsetzen“, ergänzt
Kraft-Kinz.
talisierung, einem EPU Plus-Paket
und Frauenpaket sowie dem Abbau
von Bürokratie und der Abschaffung von Bagatellsteuern, wie der
Werbeabgabe, bis zu neuen Ideen,
wie Servicestellen für Ver­gaben
Aktionen setzen, damit die
Zusage des Finanzministers, 2018 die peinliche
Steuer abzuschaffen,
Sehr viel ist zu tun
Zu den vom Team Birgit KraftKinz fokussierten Themen für die
Klausur zählen sieben Punkte, die
zur Stärkung des Kreativ-Wirtschaftsstandorts Wien beitragen
sollen.
Vom Werberat über die geforderte Rechtssicherheit für Unternehmer bei Werk- und Dienstverträgen, dem Seminar- und Schulungsprogramm, der Nutzung von
Business-Chancen durch die Digi-
Belastungsstopp ist die Forderung.
Seit Jahren wird das Ziel der Abschaffung von Bagatellsteuern und
der Werbeabgabe verfolgt. „Die
Streichung kann uns nur fraktionsübergreifend gelingen“, meint
„Wir wollen gemeinsam
© FG Werbung/Peter Svec
© Murmann Verlag
tipp des tages
­wirklich Realität wird.“
birgit kraft-kinz, wb-obfrau
und Förderungen in der Fachgruppenstellen für Vergaben und Förderungen in der Fach­gruppe.
Das Team Birgit Kraft-Kinz tritt
klar gegen weitere Belastungen
und für Bürokratieabbau ein; ein
Kraft-Kinz, WB-Obfrau, und sagt,
„Wir wollen gemeinsam Aktionen
setzen, damit die Zusage des Finanzministers 2018, die peinliche
Steuer abzuschaffen, wirklich Realität wird.“
(red)
tionale Ausrichtung des Vienna Congress
com.sult und Ausbau der Positionierung
als einer der hochwertigsten Wirtschaftsund Politik­kongresse in Österreich/International.
Kategoriesiger Exportmarketing Löffler
GmbH/innpuls Werbeagentur GmbH: Sell-inKampagne der transtex-Sportunterwäsche von
Löffler in Deutschland.
Sonderpreis Dialogmarketing Rote Nasen
Clowndoctors/Direct Mind GmbH-Dialogmarketing: Innovative Unterstützergewinnung mit
einem Lächeln – eine neue Marketingstrategie
für Rote Nasen Clowndoctors.
Sonderpreis Start-up Dachmarke* Imker­
Innenkooperative/medienschmiede werbe­
agentur gmbh; Dachmarke* Linzer Stadthonig.
TV „Bist Du deppert!“
Puls 4 verlängert
Comedy-Format
Wien. Der Privatsender Puls 4 wird
das erfolgreiche Comedy-Format
„Bist Du deppert!“, in dem Fälle von Steuerverschwendung auf
humoristische Art und Weise thematisiert werden, wegen der guten
Quoten und Seherzahlen fortsetzen.
„Mit dieser Sendung haben wir
offensichtlich den Nerv der Österreicher getroffen. Man kann auch
spüren, dass alle beteiligten Comedians großen Spaß an diesem Projekt hatten – in Summe sind das die
bestmöglichen Voraussetzungen
für eine Fortsetzung“, kündigte
Programmchef Oliver Svec nach
dem Ende der ersten Staffel an.
Moderator Gerald Fleischhacker
freute sich über den Erfolg beim
Publikum.
„Andererseits ist es bestürzend,
mit welcher Frechheit und Rücksichtslosigkeit mit unserem Steuergeld umgegangen wird. Unser
Dank gilt auch den Informanten,
die uns jetzt bereits mit vielen
un­g laublichen Fällen für eine
Fort­setzung versorgt haben“, so
Fleischhacker.
(APA)
M a r k e ti n g & A ge n tu r e n
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet – 9
xpert.network medianet launcht neues Portal für PR-Agenturen und PR-Berater unter xpert.medianet.at/pr/
SHORT
PR-Portal ist gestartet
„Spiel des Lebens“ von
Sky in der Steiermark
© Sky/Katharina Schiffl
Bildet heimische PR-Szene ab und bietet Agenturen die Möglichkeit zur umfassenden Leistungsschau.
Wien. Die Entscheidung ist gefallen: Das „Spiel des Lebens“ 2015,
eine Marketing-Aktion des Pay
TV-Senders Sky, findet in der Steiermark statt. Der ATV meinhaus
Irdning aus der steirischen Oberliga Nord holt sich mit seinem
Jubel-Video den Sieg und damit
die Live-Übertragung eines Meisterschaftsspiels auf Sky Sport
Austria.
Sky überträgt ein Meisterschaftsspiel der Steirer wie eine
echte Bundesliga-Partie mit Moderatoren, Kommentatoren, Experten und Field-Reportern. Rund
60 Mitarbeiter sind rund um den
Spieltag damit beschäftigt, LiveBilder aus Irdning in sämtliche
Sky-Haushalte in Österreich und
Deutschland sowie in Tausende
Sky-Sportbars zu liefern – für
Klub und Gemeinde die ideale
Möglichkeit, sich zu präsentieren.
Walter Fink, Director Marketing Sky Österreich: „Mit dem
‚Spiel des Lebens‘ liefern wir nun
bereits zum dritten Mal emotionale und unterhaltsame Bilder
in die Sky-Haushalte und bieten
dem Amateur-Fußballsport eine
hochattraktive Plattform, die er
sonst auf diese Art und Weise
nicht bekommt.“ Siegervideo unter: https://www.youtube.com/
watch?v=Ryg-aGm3HxI (red)
© medianet
Walter Fink, Director Marketing Sky
Österreich, setzt auf Emotionen.
Unter xpert.medianet.at/pr/ finden Auftraggeber und -nehmer zusammen.
Wien. Im Rahmen ihrer Digitaloffensive launcht die „medianet“ Verlag AG nach dem Portal für Werbeagenturen und Marketingberater
sowie dem medianet Blackboard
nun auch ein eigenes Portal für PRAgenturen. Unter xpert.medianet.
at/pr/ findet sich ein umfassender
Überblick aller am Markt teilnehmenden, relevanten PR-Agenturen
und PR-Berater des Landes.
Das Portal aus der xpert.network-Familie bietet dabei neben
einem „short brief“ der wichtigsten Agenturdaten wie Adresse
und Kontakt auch eine umfassende
Übersicht über das Leistungsportfolio, Schwerpunkte der Agentur
sowie Kontakte und Netzwerke.
Durch eine große Auswahl an
Suchfunktionen lassen sich PRAgenturen & PR-Berater aller Art
durchsuchen und präzise und ganz
einfach nach Kriterien geordnet
darstellen. Damit bietet das Portal
nicht nur eine optimale Suchmöglichkeit für potenzielle Auftraggeber, sondern stellt zugleich auch
eine umfassende Leistungsschau
der jeweiligen Player dar.
Relevante Player sind im kostenlosen Grundlisting vertreten;
darüber hinaus können sich interessierte Agenturen und Berater
mit weiteren Packages in einem
erweiterten Umfang präsentieren.
© Zum Goldenen Hirschen
Goldene Hirschen hören
mit Generali Schweiz zu
Eines der Kampagnen-Sujets von Zum
Goldenen Hirschen für die Generali.
Wien. Anfang 2015 hat die Agentur
Zum Goldenen Hirschen Wien die
Generali Österreich-Kampagne
„Um zu verstehen, muss man
zuhören“ auch in der Schweiz gelauncht.
Nach der ersten crossmedialen
Kampagnen-Welle startet die Wiener Agentur nun die zweite Runde,
in deren Mittelpunkt wiederum
echten Menschen und deren echten Geschichten zugehört wird:
wie etwa Stefan, dem paraglidenden Rollstuhlfahrer. Regie bei
den TV- und Online-Spots führte
wieder Dokumentarfilmer Ciro
Cappellari, Oscar-Preisträger und
Gewinner des Sundance Film Festivals. Interdisziplinär konzipiert
wurde die Landingpage generali.
ch/zuhoeren von Zum Goldenen
Hirschen, umgesetzt von ressourcenmangel Hamburg, den Digital
Experts der Hirschen Group. (red)
WE LOVE TO CREATE
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m e di e n
10 – medianet
Dienstag, 16. Juni 2015
Volles Programm Insgesamt 4,479 Millionen Österreicher haben den ORF-Zeitgeschichte-Schwerpunkt gesehen
short
Erfolg auf vielen Ebenen
DDB Wien für das
­Premiumbier Zipfer
Wien. Das im Herbst 2014 neu
aufgestellte Team der Agentur
DDB Wien geht „den eigenen
Weg“ und gewinnt den Werbeetat der größten österreichischen Premiumbiermarke
Zipfer.
DDB Wien übernimmt die
Leadfunktion für den gesamten
Markenauftritt von Zipfer inklusive aller Sortenkampagnen.
Seit 8. Juni ist bereits der neue
Zipfer TV-Spot von DDB Wien
on air; Print-, Promotion- und
Sponsoringkampagnen folgen.
Wien. Der Schwerpunkt zu den
Republiks-Jubiläen 70 Jahre
Kriegsende in Europa und 60 Jahre Staatsvertrag, der mit dem ORF
III-Vierteiler „Die Vergessenen des
Zweiten Weltkrieges“ am vergangenen Wochenende seinen Abschluss
fand, war der größte der ORF-Historie.
4,479 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester
Seherkreis), das sind 62% der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf
Jahren, haben den Zeitgeschichteschwerpunkt im ORF gesehen.
Besonders erfreulich: Mit einem
weitesten Seherkreis von 1,942
Millionen in der Zielgruppe E-49
Jahre bzw. 578.000 bei E-29 Jahre
wurden mit dem ORF-Zeitgeschichteschwerpunkt 46 bzw. 33 Prozent
der jungen heimischen Fernsehzuseherinnen und -zuseher erreicht.
Für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz „zeigt der ORF,
dass er auch dem gemeinsamen In-
© Helmut Lackinger
Wenn aus Wasser
plötzlich Wein wird
nehalten, Erinnern und Gedenken
als Höhepunkt eines umfassenden,
vielschichtigen Programmschwerpunkts in allen seinen Medien gebührenden Platz gibt. Eindrucksvolle Worte von bewundernswerten Zeitzeugen, gesprochen an
den Mahnmalen unserer Zeit, müssen größtmögliche Öffentlichkeit
finden. Genau das gewährleistet
der ORF. Denn die Rolle des ORF
als elektronisches Gedächtnis des
Landes ist uns Verpflichtung und
Selbstverständnis gleichermaßen.“
615.000 Videoabrufe
Auch das ORF.at-Netzwerk widmete dem Zeitgeschichtejahr 2015
mit seinen Jubiläen und Gedenktagen auf news.ORF.at, science.
ORF.at, etc. im Rahmen von Dutzenden Themenpaketen und Berichten sehr breiten Raum.
Insgesamt sendete der ORF 190
Programmstunden seit 27. April
© APA/EPA/Georg Hochmuth
ORF-Schwerpunkt „70 Jahre Kriegsende & 60 Jahre Staatsvertrag“ stieß auf großes Publikumsinteresse.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: erfreut über den großen Seherzuspruch.
2015 in ORF-Fernsehen und -Radio, darunter sieben TV-LiveÜbertragungen, rund 20 Doku-Premieren, kulturelle Highlights wie
das „Fest der Freude“, ausführ-
liche Beiträge der Landesstudios,
zahlreiche „Zeit-Zeugnisse“ in Österreich 1 und ein großer Themenschwerpunkt in der ORF-TVthek:
„Österreich ist frei!“. (red)
Finanzminister Schelling beim Testen
der Trauben für seinen Wein.
Einigung über
Datenschutz
Felix Austria gewinnt Trophy
Katharina Waller (Blink), Birgit Heincz (Blink), KR Karl Javurek (Gewista), Gulliver
Wagner (Felix Austria), Simone Schmelzer (Blink), David Maninger (Blink).
Festival Zahl der Einreichungen wurde bekannt gegeben
Kampagne „Kettenreaktion“ in Facebook ausgelöst
Cannes. Die Zahlen der österreichischen Einreichungen für das
Cannes Lions International Festival of Creativity 2015 wurden nun
veröffentlicht.
Zwar werden die Agenturnamen
von der Cannes-Repräsentanz
ORF-Enterprise nicht genannt,
allerdings zeigt sich, dass 110 Arbeiten von österreichischen Agenturen für die Cannes Lion eingereicht wurden und jeweils eine
Pischelsdorf. Mit dem kurzen Kampagnenspot wurde die neue Herzsicherheitskampagne der Heartbeat Foundation, #HeartbeatStory,
gestartet. Humorvoll versucht man
zu zeigen, dass niemand Angst vor
lebensrettenden Sofortmaßnahmen
haben muss. Im Gegensatz zur
Schwere des Themas Tod wurde
mit der Filmproduktion Jenseide
ein Spot entwickelt, der Spaß machen und gleichzeitig auch lehrreich sein soll.
Begleitet wird der Spot von einer
Online-Bewerbung auf Facebook,
Twitter und einer offline Plakatserie für die teilnehmenden Vereine und Sportstätten, um weitere
Fälle von plötzlichem Herztod im
Sport zu suchen.
© Grayling/Prader
Cannes: Österreich breit vertreten
Elisabeth Totschnig, Managing Director, Sigrid Krupica, CEO Grayling.
Luxemburg. Die Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union haben
sich auf eine Reform des Datenschutzes in der EU geeinigt.
Die neue Verordnung soll die
bestehenden europäischen Datenschutzregeln aus dem Jahr 1995
ersetzen.
Nutzer sollen künftig das Recht
haben, personenbezogene Daten im
Web löschen zu lassen. Konzerne,
die sich nicht an die Vorschriften
halten, sollen mit Strafen in Höhe
von bis zu zwei Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes bestraft
werden.
Die Einigung der EU-Staaten ist
erst der Startschuss für weitere
Verhandlungen mit dem Europaparlament. (APA)
© Gewista/Stefanie Starz
Wien. Im Zuge der Gewista Rolling
Board Creative Trophy 2014 sind
die besten Rolling Board-Ideen
prämiert worden.
Über den ersten Platz durfte sich
diesmal Felix Austria freuen. Die
Kreation „Gurkenglas“ wird nun
an zehn reichweitenstarken Standorten, im Gesamtwert von 70.000
Euro, in Wien umgesetzt.
Der Clou bei der Kreation ist neben der formatsprengenden Produktdarstellung die Inszenierung
des neuen, leichter zu öffnenden
Deckels des Glases.
Zu diesem Zweck hebt und senkt
sich das Rolling Board-Sujet, auf
dem der Gurkenglasdeckel abgebildet ist, leicht und weist dadurch auf den neuen, leichter zu
öffnenden Deckel hin. (red)
Commvault wird
­Neukunde bei Grayling
Arbeit für Lions Health und Innovation Lions. Erfreulich aus Sicht
der ORF-Enterprise, dass es in jeder Kategorie (ausgenommen Creative Effectiveness) mindestens eine
Einreichung aus Österreich gibt.
Negativ: Im Vorjahr waren es noch
185 Einreichungen.
Das Festival findet vom 21. bis
27. Juni in Cannes, Frankreich,
statt. Insgesamt gab es über 40.000
Einreichungen.
(red)
Heartbeat Foundation: neuer Spot
und begleitenden Schulungsmaßnahmen der Heartbeat Foundation
werden durch die Gesundheitsexperten lokal in den Vereinen
Herzsicherheitsprojekte ausgelöst.
Neben einer ersten Aufklärung
zum Thema „Leben retten! Wie
kann man den Herztod im Sport
stoppen?“ setzt sie sich mit diesen
Projekten das Ziel, möglichst viele
Spenden für eine lokale Umsetzung
von Herzsicherheitsprojekten zu
gewinnen. (APA)
Das Cannes Lions International Festival of Creativity 2015 findet im Juni statt.
Gregor Fink, Gründer der Heartbeat Foundation, bringt es auf den
Punkt: „Die Menschen werden Leben retten, wenn wir ihnen zeigen,
wie sie Leben retten können.“ Die
Heartbeat Foundation will in jedem Sportverein Verantwortliche
zu „Gesundheitsexperten“ ausbilden. Mit Informationsmaterialien
© Heartbeat Foundation
Leben retten als Auftrag
© Cannes Lions/Richard Bord
Wien. Der DatenmanagementExperte Commvault setzt
auf Grayling. Die Kommunikationsberater am Wiener
Siebensternplatz haben sich
in einem Agenturscreening
durchgesetzt und unterstützen
Commvault seit Kurzem bei
der strategischen Planung und
Umsetzung der Unternehmensund Produktkommunikation in
Österreich.
Es vertrauen mehr als 150
Kunden auf Commvault. Um
das Geschäft in der Region Europe East stärker zu forcieren,
baut der DatenmanagementExperte den Standort Österreich derzeit massiv aus.
„Commvault und Grayling
haben etwas gemeinsam: Wir
lieben Daten. Durch Analyse und Kategorisierung wird
daraus wertvolle Information. Wir freuen uns sehr über
diesen Technology-Kundenzuwachs“, sagt Grayling-CEO
Sigrid Krupica. (red)
EU Reformbemühungen
Gewista Zum neunten Mal wurden die besten Rolling Board-Ideen prämiert
Traisental. Das Stiftsweingut
Herzogenburg, dessen Pächter
Finanzminister Schelling ist,
stellte nun seine neuen innovativen Etitetten vor.
Passend zur untrennbar
mit der Kirche verbundenen
Geschichte des Stiftsweinguts
wurden Messwein-Etiketten
entwickelt, die auf wundersame Weise Wasser zu Wein
werden lassen. Das thermoaktive Etikett zeigt bei Zimmertemperatur den Schriftzug
„Wasser“. Legt man die Flasche
allerdings ausreichend lang in
den Kühlschrank, erscheint das
Wort „Wein“. Erhältlich sind
die Flaschen mit dem innovativen Etikett bei Wein&Co.
Neues Kampagnenvideo der Heartbeat
Foundation zeigt reale Rettungskette.
medien
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet – 11
Klare Forderungen Suchmaschinen wie Google sollen zukünftig für die Verwendung von Inhalten von Zeitungen und Zeitschriften bezahlen
„Lassen uns nicht einschüchtern“
Wien. Zwischen dem Suchmaschinen-Giganten Google und dem heimischen Verlegern fliegen derzeit
die Fetzen. Der Stein des Anstoßes:
Suchmaschinen und Newsaggregatoren sollen künftig bezahlen,
wenn sie Inhalte von Zeitungen
oder Zeitschriften verwenden.
Anders als in Deutschland sollen
die Ansprüche und Vergütungen in
Österreich über eine gemeinsame
Verwertungsgesellschaft geltend
gemacht werden, damit nicht einzelne Marktteilnehmer wegen des
Drucks von Google & Co. aus­
scheren.
Warten auf Ergebnisse
im Web wirtschaftlich entfalten zu
können“, begrüßte Grünberger die
Einleitung eines Wettbewerbsverfahrens der Europäischen Kommission gegen den SuchmaschinenGiganten.
„Das digitale Ökosystem ist in
einer schweren Schieflage, in der
nur wenige Konzerne den Ton angeben und kleinere Publisher sich
den Gesetzen der Stärkeren beugen
müssen.“
Und der VÖZ-GF weiter: „Daher
ist es gut und richtig, dass die EUKommission nach vielen Jahren
des Zuwartens endlich ein Wettbewerbsverfahren gegen Google eröffnet und es hoffentlich rasch zu
Google hat bereits auf das Ansinnen des Gesetzgebers reagiert
und angekündigt, in diesem Falle
keine Inhalte heimischer Medien
mehr in den Suchergebnissen zu
listen. Die Reaktion des VÖZ fiel
knapp und deutlich aus: „Österreichs Zeitungen lassen sich von
Drohungen nicht einschüchtern.“
VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger dazu: „Googles Aussagen sind ein weiterer Beleg dafür,
dass der Konzern Verlagen nicht
auf Augenhöhe begegnen will, sondern Medien will, die sich seinem
Geschäftsmodell willenlos unterwerfen. Wir lassen uns von Drohungen nicht einschüchtern“, so
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger zu einer E-Mail Googles an
Österreichs Zeitungsverlage, in
der mit „schwerwiegenden Folgen
für das gesamte Internet in Österreich“ die Rede war.
„Das digitale Öko-
einem Ergebnis, das Fairness und
Praxistauglichkeit gewährleistet,
kommt“.
Das Minus beim Traffic siedelt
der VÖZ-Geschäftsführer aufgrund
der Google-Auslistung im „geringen Prozentbereich“ an.
Allerdings würde die Einstellung
von Google News auch eine Chance
für News-Aggregatoren bieten, die
den Wert des geistigen Eigentums
anerkennen. Wenn sich Google aus
diesem Feld zurück ziehen will,
weil der Konzern kein Interesse
am Fair-Play hat, macht der USKonzern Platz für Startups, die
Verlagen auf Augenhöhe begegnen
wollen.“
(red/APA)
© ISPA/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Faire und neutrale Suche in Europa solle sichergestellt werden, so der VÖZ.
VÖZ-GF Gerald Grünberger zeigt sich von Googles Drohungen unbeeindruckt.
OBEN-OHNE-WERBUNG
UND ALLE FINDENS GUT!
system ist in einer
schweren Schieflage,
in der nur wenige
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Konzerne den Ton
angeben.“
Gerald Grünberger, VÖZ GF
„Das Geschäftsmodell von Google bedroht die wirtschaftliche
Verwertbarkeit von Zeitungsinhalten. Deswegen hat der Gesetzgeber
einen Entwurf für ein Leistungsschutzrecht vorgelegt, das die Inhalte von Journalisten und Verlagen schützen soll. Auch mit dem
Leistungsschutzrecht wird Google
stolze Einnahmen aus Öster­reich
nahezu steuerfrei ins Silicon Valley transferieren können. Dem
Konzern würde dabei kein Stein
aus der Krone fallen, wenn er jene an seinen Einnahmen beteiligt,
die ihm die professionellen Inhalte
für seine Suchergebnisse liefern“,
­betonte Grünberger.
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DIE SIE SCHON IMMER WOLLTEN. SICHERN SIE SICH ÜBER
20.000 BEGEISTERTEN SICHTKONTAKTEN PRO TAG.
Minus „niedrig Einstellig“
Die Forderung des VÖZ: „Google muss sein Geschäftsmodell
ändern. Die Reihung der GoogleSuchergebnisse darf nicht länger
nach kommerziellen Kriterien erfolgen. Das Wettbewerbsverfahren gegen Google muss eine faire
und neutrale Suche in Europa
sicherstellen. Denn sie ist die unverzichtbare Voraussetzung für europäische Medienhäuser, um sich
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12 – medianet
Dienstag, 16. Juni 2015
FACE-TO-FACE
Purtscher relations
1
© TPA/Horwath/Faruk Pinjo
2
3
Karin Fuhrmann (Steuerberaterin und Partnerin bei TPA Horwath), mit Bernhard
Felderer, dem Präsidenten des Fiskalrats Austria und Presse-CR Rainer Nowak.
5
6
1. Corinna Milborn, Matthias Strolz & Agenturchefin Carola Purtscher; 2. Conny Bischofberger, Claudia Stöckl; 3.
Andreas Schwingshackl & Christoph Sauermann (mediclass); 4. Roland Graf, Juliane Krammer (Purtscher Relations); 5. Wolfgang Teller, Maximilian Gessle; 6. Rudolph Lobmeyr (Purtscher Relations), Michael Schaumann.
Purtscher Relations lud zur Tafel:Runde No. 10
Tafel:Runde
Josef Pröll,
ebenfalls
zu Gast.
Perspektivenwechsel Zur zehnten Ausgabe der Tafel:Runde von Agentur-Chefin Carola Purtscher (Purtscher Relations) stellte sich
Puls 4-Informationsdirektorin Corinna Milborn den Interviewfragen von Neos-Vorsitzenden Matthias Strolz. Beim
bereits traditionellen Perspektivenwechsel tauschen zwei
Medienprofis die Rollen. 35 Gäste lauschten in Gerstners
Beletage gebannt den scharfsinnigen Fragen zu Privatfernsehen und Quotendruck von einem gut vorbereitenden
Neos-Klubobmann, die eloquent gekontert wurden von
der vielfach ausgezeichneten Journalistin. Die schnellen
Dialogabfolgen mit zahlreichen Pointen wurden mit lautem Gelächter der Gäste quittiert. Unter den amüsierten
Zusehern bei der Jubiläumsausgabe der Tafel:Runde war
unter anderem: Josef Pröll (Leipnik Lundenburger Invest Beteiligungs AG), Andreas Matthä (ÖBB-Infrastruktur), Michaela
Reitterer (ÖHV-Präsidentin), Maria Rauch-Kallat (mrk diversity), Andreas Schwingshackl (OMV), Claudia Stöckl (Ö3),
Christian Feldhofer (Wiener Wiesn-Fest), Wolfang Teller
(Intrum Justitia), Maximilian Gessle (Group CEO Megatech
Industries) und Ingrid Thurnher (ORF). (red)
Gastkommentar Google droht den österreichischen Verlagen offen mit Auslistung
Der Kampf um die Inhalte
© Franz Helmreich
Gerald
Grünberger,
GF VÖZ.
Erstaunlich Österreichs Verlage erhielten eine bemerkenswerte E-Mail: GoogleÖsterreich warnte darin vor einer Einstellung von Google News und einer
„(vollständigen) Entfernung von Ergebnissen“ in der Google-Suche, sofern ein
Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Österreich in Kraft treten sollte. So
massiv hat in den letzten Jahren noch kein US-Konzern auf einen Gesetzwerdungsprozess in Österreich Einfluss nehmen wollen.
Das Vorgehen Googles zeigt: Der Konzern ist nicht an einem Dialog mit
Verlagen auf Augenhöhe interessiert. Er will Medien, die sich willenlos
seinem Geschäftsmodell unterwerfen. Die Einstellung von Google
News, die der Web-Gigant bereits in Spanien nach Inkrafttreten eines
Leistungsschutzrechts in die Tat umgesetzt hat, wäre unerfreulich
für Österreichs Zeitungen. Damit wären Traffic-Einbußen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich verbunden. Eine Entfernung von
Verlagsinhalten aus der Google-Suche ist wohl kaum mit dem europäischen Wettbewerbsrecht vereinbar. Der Quasi-Monopolist darf seinen
Algorithmus nicht nutzen, um damit Politik in eigener Sache zu machen.
Am Ende des Tages wird ein Kompromiss stehen müssen. Google
wird auch mit dem Leistungsschutzrecht beträchtliche Einnahmen aus
Österreich nahezu steuerfrei ins Silicon Valley transferieren können. Dem
Konzern fällt dabei kein Stein aus der Krone, wenn er jene an seinen Einnahmen beteiligt, die ihm die professionellen Inhalte für seine Suchergebnisse liefern.
Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung
des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
Diskussionsveranstaltung Eines der führenden Steuerberatungs- und
Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Mittel- und Südosteuropa, TPA
Horwath, lud vergangene Woche, im Rahmen der hochkarätig besetzten Veranstaltungsreihe „Face-to-Face“, in das Palais Todesco in
der Bundeshauptstadt Wien.
Der Einladung folgten zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und
Medien. Bernhard Felderer, Präsident des Fiskalrats Austria, gab
im kurzweiligen Interview mit Presse-Herausgeber Rainer Nowak
einen interessanten Einblick in die derzeitige steuerpolitische und
volkswirtschaftliche Situation Österreichs, übte Kritik an der aktuellen Steuerreform und mahnte Versäumnisse des Staats gegenüber
privaten Investoren ein: „Wir sind Weltmeister in der Besteuerung
unserer Bevölkerung“, merkt Felderer kritisch an.
Auch positive Signale sind zu vernehmen
Positiv bewertet Felderer die Senkung der Lohn- und Einkommensteuer durch das neue Tarifmodell. „Das war längst fällig“, so das
Urteil des Experten, der sich allerdings für Österreichs Wirtschaft
vor allem eine Senkung der
Lohnnebenkosten gewünscht
hätte.
Beim Netzwerkabend mit dabei waren u.a. Maria-Pia Kothbauer-Liechtenstein (Botschafterin des Fürstentums
Österreichischer Frauenring
Liechtenstein), Brigitte Jank
(ÖFR) lädt heute ab 18 Uhr
(Nationalratsabgeordnete),
in den Presseclub Concordia
Michael Weihs (CFO bei ATV)
Anton Bondi (Bondi Immobizur Podiumsdiskussion über
lien-Consulting), Constantin
Frauenpolitik in den Medien.
Veyder-Malberg (Capital Bank
www.concordia.at
– Grawe Gruppe AG). (red)
Inside Your Business. Today.
Karriere
tipp des tages
Aline Basel, oe24
Dein Gehirn weiß mehr, als du
denkst
Durch Lernen Depressionen,
Schlaganfälle und Epilepsie heilen? Das ist möglich laut Niels Birbaumer. Risikoreiche Medikamente
werden so unnötig. Das Gehirn verfügt über fast grenzenlose Potenziale, und bei der Geburt ist nur wenig
festgelegt. Somit haben wir einen
großen Einfluss auf unser Handeln
und Denken und können uns aus
Erkrankungen ziehen. Ullstein,
20,60 €, ISBN: 978-3550080319.
Wien Aline Basel wird ab 1. Juli
neben Niki Fellner als zweite Geschäftsführerin zu oe24 wechseln.
Basel war die vergangenen acht
Jahre Geschäftsführerin bei Radio
Energy und war
am Aufbau
des österreichischen
Privatradios
beteiligt. Sie
wird im Bereich
Content&Service
tätig sein.
© Mediengruppe Österreich
4
Face-to-Face mit
TPA Horwath
© Ullstein Verlag
© Faruk Pinjo (7)
Bernhard Felderer übte Kritik u.a. an der Steuerreform
medianet
inside your business. today.
Dienstag, 16. juni 2015 – 13
© Michalski
Herold öffnet neuen Kanal
Digitalradiosender Relax Radio ergänzt
das Medienangebot seit Ende Mai Seite 15
© österreich.at
medienszene ost
portale für regionen
österreich.at startet Bundesländer-Websites
mit breiten Themenspektren Seite 16
lokal-guide
kurier sorgt für
den geschmack
© panthermedia.net/scanrail / Montage: B. Schmid
Mehr Medienvielfalt im Print,
im Äther und auch im Internet
© Kurier
Good News Bezirkszeitung Wien widmet sich den luxuriösen Seiten des Lebens, der Kurier der Kulinarik,
­österreich.at setzt jetzt auch online auf mehr Regionalität, die NÖN werden in Kürze mit einem Fußball-Portal
online gehen, und Herold erweitert sein Portfolio um einen Radiosender. Mehr News auf den Seiten 13 –18
98.3 Superfly Charts Nicht Verkaufszahlen, sondern die Beliebtheit zählt
© 98.3 Superfly
Programm für und mit Hörer
Clemens Müller moderiert jeden Freitag
um 18:00 Uhr die 98.3 Superfly Charts.
Wien. Die Charts nach den Verkaufszahlen festzulegen, ist zwar
eine probate, aber nicht die einzige
Methode. In dem neuen Format,
das am Freitag letzter Woche erstmals on air gegangen ist, präsentierte Wiens jüngster Soulman und
Nachwuchsmoderator Clemens
Müller eine Chartshow mit jenen
zehn Songs, die der Community
und dem Team von 98.3 Superfly
am besten gefallen.
„Bei unserer Auswahl zählt vor
allem die Frage: Ist es richtig gute
Musik – und passt sie zu Superfly?“, erklärt Superfly-Musikchef
Jürgen Drimal die Kriterien der
Musikredaktion, die um das Voting
der Hörer ergänzt wird.
„Es war wirklich schon höchste
Zeit, den Menschen da draußen eine Alternative zu den immer gleich
klingenden Mainstream-Pop-Charts
zu bieten” – davon ist Müller überzeugt und freut sich darauf, dass er
diese Show moderieren darf.
„Müller hat den notwendigen
Charme, ist Garant für einen frischen und unterhaltsamen Stimmungsfaktor, und wir schenken
ihm gern das Vertrauen, sein Talent auch in der Chartshow zu zeigen“, erklärt 98.3-Programmchef
Raffael Zucalli. (red)
Die wichtigsten Wien-Nachrichten
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m e di e n sz e n e ost
14 – medianet special
short
© APA/Helmut Fohringer
„NÖN“: Fußballportal
und gutes 1. Quartal
Dienstag, 16. Juni 2015
RMS Beim „16. Radio Research Day“ waren „Radio sells!“ und die unbewusste Wirkung von Radiospots die Themen
Radio sells und gedeiht
im Unterbewusstsein
Am Ende der Fachveranstaltung wurden darüber hinaus die „RMS Radio Awards“ verliehen.
adrian ortner
© Radio Arabella
Arabella-Rock sowie
Radio Melodie on air
Große Freude bei Wolfgang Struber
(links) und seinen Arabella-Kollegen.
Wien. Am 28. Mai starteten die
neuen digitalen Radios Arabella-Rock und Radio Melodie.
„Mit einem einzigartigen Schlager- und Oldies-Format, das
es in dieser Art in Wien noch
nicht zu hören gibt, ist Radio
Melodie ebenso beim Start von
Digitalradio DAB+ in Österreich
von Beginn an mit dabei wie
Arabella-Rock, das sich kompromisslos dem Thema Rock
verschreibt. Schlager- als auch
Rockliebhaber finden auf den
beiden digitalen Angeboten der
Radio Arabella-Senderfamilie
ihre Heimat“, so Arabella-Geschäftsführer Wolfgang Struber, kurz vor dem Sendestart.
Besonderer Fokus bei den
neuen Programmen der Radio
Arabella-Senderfamilie liegt –
ähnlich wie bei Radio Arabella
92,9 – auch bei Arabella-Rockund Radio-Melodie auf der
Einbindung der Hörer in das
Programm. Soll heißen: Jeder
ist eingeladen, Ideen einzubringen – egal, ob per E-Mail, über
die bekannten „Social Media“Kanäle wie Facebook und Twitter oder die Mitmachfunktion
in der Radio Arabella-App. (red)
„Heute sprechen wir
über die Wirkung von
Radio. Und die gipfelt
nun mal im Verkaufen.“
michael graf, rms austria
© Christoph Breneis
St. Pölten. „Es geht uns gut. Wir
haben in den letzten Monaten
intensiv an unserem Onlineauftritt gearbeitet und werden
demnächst einige neue Apps
und Portale präsentieren“, so
Harald Knabl, Geschäftsführer
und Erster Chefredakteur der
NÖN. Knabl weiter: „Das erste
Quartal war recht gut und
getragen von den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich
– ein Themenschwerpunkt, der
für eine stark regional verankerte Zeitung immer gut ist.
Das zweite Quartal war etwas
verhaltener.“
Schon demnächst werden
die NÖN mit einem neuen Fußballportal online gehen, das
dem niederösterreichischen
Fußball bis hinunter zur 1.
Landesliga eine Bühne gibt,
aber auch gleichzeitig die Fans
einbinden wird. Harald Knabl:
„Wir bekommen zudem in den
nächsten Wochen ein neues
CMS, das uns eine Vielzahl an
Möglichkeiten bietet. Daraus
werden wir auch eine NÖNApp entwickeln.“ Anlässlich
des 50-jährigen Jubiläums der
NÖN verspricht ihr Chef zudem
„Events und Vergünstigungen
über den Sommer“. (red)
Wien. Radio ist emotional, bewegt
und löst Kaufentscheidungen aus.
Letzteres insbesondere, weil Radio
unmittelbar vor dem Kaufakt genutzt wird und Konsumenten aktiviert. RMS – Radio Marketing Service – beleuchtete am 27. Mai im
Rahmen des „16. Radio Research
Day“ im Palais Niederösterreich
gemeinsam mit namhaften Experten unterschiedliche Aspekte der
Radiowirkung und zeigte den Beitrag von Radio zur Erreichung der
Volles Haus beim diesjährigen Radio Research Day und der „RMS Radio Award“-Verleihung im Palais Niederösterreich.
fragt ist“, begrüßte Michael Graf,
Geschäftsführer der RMS Austria,
die Gäste.
Unternehmensziele auf. Thema des
Tages: „Radio sells!“
„Wir haben schon viele Eigenschaften und Stärken unserer Mediengattung thematisiert: Wie es
Bilder im Kopf entstehen lässt, die
Fantasie anregt, emotionalisiert
oder wie Radio für strategische
Markenführung eingesetzt werden
kann. Wir haben über Reichweiten
gesprochen, darüber, dass Radio
das mit Abstand stärkste, vielleicht sogar das einzig verbliebene
Massenmedium ist. Heute sprechen wir über seine Wirkung. Und
die gipfelt nun mal im Verkaufen.
Das ist eine Eigenschaft, die heute
– in Zeiten eines härteren Wettbewerbs und stärkeren Kostendrucks
– offensichtlich ganz besonders ge-
Wirkung von Radiospots
Den Auftakt des Events machten
Angelika Trachtenberg (BrandNeu)
und Jürgen Wieser (Limbio Business). Sie präsentierten die Ergebnisse einer von RMS ermöglichten
Studie, bei der Radiospots neurowissenschaftlich untersucht wurden. Das Unterfangen, Radiospots
auf der unbewussten Ebene auf ihre Wirkung zu untersuchen, gelang
u.a. mit dem von Trachtenberg entwickelten Neurocode Profiler, der
Text, Stimmen, Musik, etc. eines
Radiosujets entschlüsselt. Aber
auch ein Hirnscanner der Salzburger Doppler Universität macht
es möglich, die neuronalen Aktivitäten im Gehirn zu messen und die
dort hinterlassenen Spuren von Radiospots nachzuweisen. Eine Kernaussage der Studie: Radiospots
müssen nicht gefallen, um Wirkung
im Unbewussten auszulösen.
Todsünden & Fallstudie
Danach zeigte Armin Reins
(ReinsClassen, Hamburg) beim Radio Research Day die 20 Todsünden der Radiowerbung auf (z.B.
falsche Kreativagenturen oder
schlechte Briefings), und Elisabeth
Gensthaler (Carglass) sowie Ronald Hochmayer (Mediaplus) be-
wiesen mit einer Fallstudie, dass
eine Radio-Monokampagne auf der
RMS Top Kombi nachweisbar die
wesentlichen KPIs steigert.
RMS Radio Award
Den Abschluss des Events bildete die Verleihung des „RMS Radio Award“, der bereits zum 10.
Mal vergeben wurde. Ermittelt
wurden die erfolgreichsten Radiospots aus insgesamt 335 getesteten
Spots aus der Sujet-Datenbank von
Focus Media Research, die von
März 2014 bis Februar 2015 on air
gingen. Über einen Award freuen
durften sich Römerquelle (Kategorie: Top Seller), C&A (Speedy) und
Drei (Permanent Performer). (red)
ORF Niederösterreich Theaterfest, Reportagen, Livekonzerte – der Sommer in Niederösterreich kann kommen
Programmausblick: Der Sommer wird heiß
St. Pölten. Der ORF Niederösterreich hat für seine Seher und Hörer
in den kommenden Monaten wieder jede Menge große Programmpunkte zu bieten. Am 11. Juni
startet etwa eine zehnteilige „NÖ
heute“-Reihe, in der donnerstags
die Produktionen der mehr als 20
Schauplätze beim „Theaterfest Niederösterreich“ mit Reportagen und
Interviews präsentiert werden.
Parallel dazu werden alle Produktionen auch auf Radio NÖ vorgestellt. Der Radiosender wird darüber hinaus in nächster Zeit jede
Menge Konzerte als Aufzeichnung
senden bzw. live übertragen.
die Band „Münchener Freiheit“
(„Ohne dich“) erstmals in ihrer Geschichte einer Konzertübertragung
zu; ihr Gig am „Wiener Wiesn-Fest“
wird am 7. Oktober live auf Radio
Niederösterreich gesendet.
ORF NÖ-Sommertour
Von 13. Juli bis 14. August
macht Radio NÖ zudem an 25 Tagen Station in 25 Orten aus allen
Landesteilen – mit Live-Sendungen
und vielen Gästen auf Radio NÖ
(jeweils 13 bis 16 Uhr) und großen Reportagen über die einzelnen
Schauplätze (auch in „NÖ heute“)
sowie Hintergrundberichten und
Diashows auf noe.orf.at.
„Radio NÖ“-Programmchef Karl
Trahbüchler: „Wir wollen mit der
Sommertour Radio und Fernsehen
zum Angreifen machen – und wir
freuen uns schon auf die Besucher,
Klassik und U-Musik
Dazu zählen im Bereich der Klassik u.a. Preisträgerkonzerte von
„Prima la musica“ (3. und 10.7.) und
„Allegro vivo“ (7.9.) oder die Sommernachtsgala in Grafenegg (22.6.).
Aber auch Konzert-Live-übertragungen aus der U-Musik von Umberto Tozzi beim Purkersdorfer
open-air-Sommer (29.8.) sowie die
„Starnacht aus der Wachau“ (19.9.)
sind bereits fixiert. Zudem stimmte
die unmittelbar miterleben wollen,
wie ‚ihre‘ Sendungen entstehen“.
Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird der ORF auch
heuer wieder zum Nationalfeiertag eine Bundesländer-Show unter
dem Motto „9 Plätze, 9 Schätze“
realisieren – der ORF Niederösterreich wird dabei wieder drei Orte
aus den verschiedenen Regionen
des Bundeslandes für die regionale
Publikums-Wahl nominieren.
Radiopreis für Radio NÖ
© ORF NÖ und Fetz
Geschäftsführer und Erster Chef­
redakteur der NÖN: Harald Knabl.
Michael Koch (l.) und Landesdirektor Norbert Gollinger mit dem Radiopreis.
Eine „Nahaufnahme spezial“
über 25 Jahre Mauerfall am 9. November 2014, gestaltet von Michael
Koch, wurde Anfang Juni als „bester Wortbeitrag“ mit dem ersten
österreichischen Radiopreis 2015
ausgezeichnet. Landesdirektor
Norbert Gollinger: „Ich freue mich
über diesen Radiopreis. Das ist eine Auszeichnung für Gestalter Michael Koch und das gesamte Landesstudio Niederösterreich. Und es
ist ein Signal, dass Geschichte im
besten öffentlich-rechtlichen Sinn
ansprechend und spannend erzählt
werden kann.“ (red)
m e di e n sz e n e ost
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet special – 15
Regionalmedien Austria AG bz-Wiener Bezirkszeitung brachte neues Premium-Magazin Luxury Things in der Bundeshauptstadt auf den Markt
Neues Gratis-Magazin für Wien
alice hefner
Wien. Das neue eigenproduzierte
und redaktionell von bz-Chefin
vom Dienst, Andrea Hörtenhuber,
verantwortete Premium-Magazin
erschien im Mai erstmals mit einer Auflage von 40.000 Stück und
wurde direkt in die Briefkästen der
Wiener VIP-Haushalte verteilt.
Kostenloses Printprodukt
„Der Unterschied zu anderen
Hochglanz-Magazinen liegt im
Schwerpunkt auf Wien. Wir bleiben als Wiener Bezirkszeitung bei
unserer Stärke und präsentieren
den Leserinnen und Lesern Glanz
und Glamour ausschließlich aus
der Bundeshauptstadt”, sagt Maximilian Schulyok, Geschäftsführer der bz-Wiener Bezirkszeitung.
In der ersten Ausgabe spannt
sich der thematische Bogen vom
luxuriösen Wohnen über die per-
Herold Hörfunkprogramm
Digitales Radio
© Michalski
Mödling. Mit Herold relax radio
startet das Unternehmen Herold
einen eigenständigen Hörfunksender, der digital über DAB+ und
online als Webradio empfangen
werden kann. Herold ist damit von
Anfang an beim Launch des Digitalradios DAB+ in Österreich dabei und erweitert das Angebot mit
einem einzigartigen Soft Rock- und
Pop-Format.
„Wir sehen im Digitalradio DAB+
eine zukunftsträchtige Technologie,
die vielfältige überzeugende Vorteile in technischer, ökonomischer
und ökologischer Hinsicht mit sich
bringt. Aus diesem Grund freuen
wir uns sehr, dass wir beim Start
von DAB+ in Österreich von Anfang
an dabei sind“, begründet HeroldGeschäftsführer Thomas Friess
das Engagement seines Hauses
als Hörfunk-Veranstalter.„Die Verschränkung von Radio mit dem
Internet bietet ein weites Feld, um
spannende Szenarien zu entwickeln
und über neue Geschäfts-modelle
nachzudenken“, so Friess.
Am 28. Mai 2015 gingen 15 Sender im Großraum Wien digital an
den Start. Digital Audio Broadcasting (DAB+) ist die digitale, terrestrische Übertragung von Radiosignalen, zusätzlich zu der bisher rein analogen terrestrischen
Übertragung über Ultrakurzwelle.
DAB+ bietet einen effizienten Weg,
um terrestrischen Hörfunk störungsfrei auszustrahlen, und kann
im Gegensatz zu UKW nicht nur
Audiosignale übertragen, sondern
auch andere Daten wie Texte, Bilder und interaktive Elemente. (gb)
fekte Kaffeezubereitung durch
den exklusiven Barista bis hin zu
den aktuellen Sommermode- und
Uhrentrends sowie außergewöhnlichen Freizeittipps für die Bundeshauptstadt.
Das Geschäft mit dem Luxus ist
trotz Wirtschaftskrise längst nicht
mehr ein Nischenmarkt für die
Reichen und Schönen dieser Welt;
die Shops der Luxusmarken schießen weltweit aus dem Boden.
Luxus-Highlights aus Wien
Ein internationaler Trend
„Vom Shopping bis zum Sightseeing: Mit unserem Themenmix
rücken wir Wiens Highlights in
den Mittelpunkt und sorgen dafür,
dass Luxus-Liebhabern ganz bestimmt nicht langweilig wird”, so
Hörtenhuber.
Die nächste Luxury Things-Ausgabe erscheint im November.
Einer Studie der Unternehmensberatung Bain & Co zu Folge hat
sich in den letzten 20 Jahren die
Zahl der Konsumenten von Luxusartikeln weltweit mehr als verdreifacht: von rund 90 Mio. in 1995 auf
330 Mio Ende 2013. Und jährlich
kommen auf der ganzen Welt zehn
Mio. neue Luxusshopper hinzu.
Das 52-seitige Hochglanz-Magazin erscheint in einer Auflage von 40.000 Stück.
Willkommen in der Welt von
Lifestyle, Beauty, Unterhaltung,
Genuss & Wohlbefinden.
Willkommen in der Welt von
Lifestyle & Beauty
Jeden Samstag NEU
Für mehr Wohlbefinden
Jeden Montag NEU
Die besten Rezepte
Jeden Freitag NEU
Pure Unterhaltung
Jeden Donnerstag NEU
Entspannung & Genuss
10 x im Jahr
Die Trends für jede Jahreszeit
5 x im Jahr
Mediengruppe „Österreich“ GmbH
Thomas Friess: Kombi aus Radio und
Internet bietet viele Möglichkeiten.
© bz
bz-Chefin vom Dienst Andrea Hörtenhuber präsentiert im Sonderheft die vielen edlen Seiten der Bundeshauptstadt.
Friedrichstraße 10, 1010 Wien • Telefon: + 43 (1) 588 11–3157 • Fax: + 43 (1) 588 11–99 3999• E-Mail: [email protected] • Internet: www.oe24.at
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10.06.2015 12:31:02
m e di e n sz e n e ost
16 – medianet special
Dienstag, 16. Juni 2015
Auszeichnungen Prämiert wurden herausragende Leistungen bei öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern
short
Premiere für Radiopreis
Jubiläum: Zehn Jahre
„­Seitenblicke“
© Seitenblicke Magazin
Wien. Anfang Juni wurde im Wiener Rathaus erstmals der neue
„Österreichische Radiopreis“
vergeben. 127 Einreichungen ritterten um die Preise. Ausgezeichnet werden damit herausragende
Leistungen der Radiomacher bei
öffentlichrechtlichen und privaten
Hörfunkprogrammen. Die Auszeichnungen verleiht der „Verein
Österreichischer Radiopreis“, zu
dessen Mitgliedern neben dem
ORF der Verband Österreichischer
Privatradios sowie die Rundfunk
und Telekom Regulierungs-GmbH
(RTR) gehören.
Kreative Leistungsschau der Redaktion in der Jubiläums-Ausgabe.
Wien. Am 11. Juni erschien die
Jubliäums-Ausgabe zum 10.
Geburtstag des Seitenblicke
Magazins. „Wir verstehen diese
Jubiläumsausgabe als kreative
Leistungsschau“, so Karl Abentheuer, Herausgeber des People- und Style-Magazins; „daher haben wir bei Konzeption
und Umsetzung auf ein hohes
Maß an Witz, Unterhaltung und
Augenzwinkern gesetzt.“
Sich selbst hat sich das Seitenblicke Magazin zur Geburtstagsausgabe unter Federführung von Michael Scheufler ein
neues Layout geschenkt. (red)
Die Preisträger
Zu den Preisträgern zählt mit
Dori Bauer als „Beste Moderatorin“ die Morgenstimme des Privatsenders Radio Energy 104,2. Die
Auszeichnung für den „Besten Moderator“ ging an den Ö3-Kollegen
Robert Kratky. Dessen Ö3-Wecker-
Launch: „Bezirksblatt“Wohntraum
Ö3-Stimme Robert Kratky erhielt den Radiopreis für den „Besten Moderator“.
Online-Offensive Das Themen-Spektrum umfasst Landespolitik, Chronik und das regionale Sportgeschehen
österreich.at für Wien, NÖ und Hauptstädte
© Wiener Bezirksblatt
Wien. Das oe24-Netzwerk setzt seine Online-Offensive fort und startete kürzlich sein neuestes OnlineProjekt: Seit Anfang Mai ist das
neue Regional-Portal österreich.
at online. Auf österreich.at liefert
die Österreich- Redaktion ab sofort
alle regionalen News aus ganz Österreich.
Mittels Geotargeting gelangen
die User automatisch auf ihre passende Bundesland-Startseite. Neun
individuelle Bundesland-Start-
Seit 15. Juni ist der „Wohn(t)raum“
des Bezirksblatts am Markt.
seiten werden rund um die Uhr
von einem eigenen Team mit den
wichtigsten Stories aus der Region
aktualisiert.
Themen-Reigen
Der Themen-Reigen der neu gestarteten Website reicht von der
Landespolitik über die Chronik bis
hin zum regionalem Sportgeschehen und Serviceleistungen. Zusätzlich können über eine Bezirks-
Navigation sämtliche Nachrichten
aus den Bezirken individuell ausgewählt werden – zur Auswahl
stehen zum Start alle Wiener sowie
sämtliche niederösterreichischen
Bezirke ebenso wie die Landeshauptstädte aller Bundesländer.
österreich.at bietet neben den
lokalen Nachrichten zusätzlich einen Schwerpunktbereich mit regionalem Sport. Hier sind ab sofort
alle Tabellen und Ergebnisse der
wichtigsten Regional-Ligen abrufbar – und zwar für alle neun Bundesländer.
Responsive Design
© österreich.at
Wien. Die Kolumne „Wohn(t)
raum“, die seit einiger Zeit
regelmäßig im Wiener Bezirksblatt erscheint, findet so großen Anklang bei der Leserschaft,
dass ab 15. Juni ein eigenes
Magazin daraus entstanden
ist. „Sich in seinen eigenen
vier Wänden wohlzufühlen
und sich seinen persönlichen
Wohntraum zu erfüllen, trägt
wesentlich zur Lebensqualität
bei. Die Thematik des Wohnens
und des Einrichtens ist so vielschichtig und interessant, dass
wir ihr in einem eigenen Magazin genug Raum geben, um alle
Leserinteressen abzudecken“,
erklärt Wiener BezirksblattGeschäftsführer Thomas Strachota. (red)
Teamfreut sich über den Österreichischen Radiopreis 2015 für die
„Beste Morgensendung“, die auch
Heimat des Ö3-Callboys und damit des Preisträgers für die „Beste
Comedy“ ist.
Das bundesweite Privatradio
KroneHit wurde für die „Beste
Promotionaktion“ ausgezeichnet.
Den Österreichischen Radiopreis
2015 für die „Beste Innovation“
holte sich LoungeFM für die Appbasierte, hauseigene Erfindung „T
onio – T on mit Information“.
An das Team des Ö1 Mittagsjournals ging der Preis für die
„Beste Nachrichtensendung“. Mit
„Erinnerungen an Udo Jürgens“
verdiente sich das ORF-Landesstudio Kärnten den Preis für die „Beste Musiksendung“. Das ORF Landesstudio Niederösterreich wurde
für eine „Nahaufnahme spezial“ zu
25 Jahren Mauerfall mit dem Preis
für den „Besten Wortbeitrag“ ausge- zeichnet. (red)
© Fachhochschule St. Pölten/Manuel Pammer
Moderatoren, Morgen- und Comedy-Sendungen und einzelne Features wurden ausgewählt.
Responsive Design und Social Media-Integration: österreich.at.
Neben einer Integration der
wichtigsten Wetter-Services von
wetter.at bietet österreich.at auch
minutenaktuelle Verkehrsdaten
aus der Region – von Staus über
Baustellen bis hin zu Radarwarnungen. Die neue Seite wurde
komplett im Responsive Design
gestaltet und passt sich so ideal an
sämtliche Devices an – von Desktop über Tablet bis hin zum Smartphone.
Weiters gibt es von Beginn an
eine besonders starke Integrati-
on der wichtigsten Social-MediaKanäle, heißt es seitens der Mediengruppe Österreich – der Reigen
reicht von Facebook über Twitter
bis zu WhatsApp. „österreich.at ist
die spannendste URL des Landes,
auf der wir ab sofort von exklusiven Stories direkt aus der Umgebung bis hin zu regionalem Service
all das liefern, was die User interessiert“, erklärt Niki Fellner, Geschäftsführer und Chefredakteur
des oe24-Netzwerks, die Strategie.
Regionale Kooperationen
Und weiters: „Auch bei österreich.at setzen wir ganz stark auf
Crossmedia: Die Online-Redaktion
arbeitet besonders eng mit den
Österreich-Regional-Redaktionen
in den Bundesländern zusammen.
Die exklusiven Stories unserer
Regional-Redaktionen finden Sie
ab sofort rund um die Uhr live auf
österreich.at“, betont Fellner abschließend.
Bei der Vermarktung bietet österreich.at zum Start exklusive
Bundesland-Kooperationen und
einen starken Fokus auf Content
Marketing. (red)
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m e di e n sz e n e ost
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet special – 17
Heute Mehr als eine Mio. Leser täglich bestätigen den Erfolg mit Konzentration auf das Wesentliche und die Positionierung für Werbepartner
Prinzip der Verdichtung gelebt
Wien. Mit mehr als einer Mio. Leser täglich sieht sich die Gratiszeitung Heute für Werbepartner gut
positioniert. Seitens des Mediums
wird daher auch darauf hingewiesen, dass Werbung die besten
Verkaufsergebnisse erzielt, wenn
sie möglichst zeitnah vor dem Einkauf bzw. der Kaufentscheidung
platziert wird. Bereits jeder dritte
Heute-Leser deckt sein tägliches
Informationsbedürfnis ausschließlich in diesem Blatt und liest keine
andere Tageszeitung mehr. Dies
wird als Bestätigung gesehen, dass
die Konzentration auf das Wesentliche und klare Statements bei den
Rezipienten auf dem Markt überzeugen. Das Prinzip der Verdichtung werde täglich gelebt.
Beliebt
„Eine Million tägliche Leser, das
ist ein sehr großer Erfolg“, freut
sich Herausgeberin Eva Dichand.
Relaunch Seit 1. Juni
Klassik on air
Wien. Der Wiener Privatsender Radio Stephansdom geht seit dem
1. Juni runderneuert on air. Der
Name radio klassik Stephansdom
(kurz: radio klassik) positioniert
den 1998 gestarteten Sender noch
stärker als Klassikradio mit vielfältigem und anspruchsvollem
Programm für kulturaffine Hörer.
Befragungen belegen, dass „Klassische Musik“ die mit Abstand am
häufigsten genannte Assoziation zu
Radio Stephansdom ist. Damit beläuft sich die Zielgruppe auf etwa
400.000 Menschen, ergab doch eine
2014 durchgeführten Marktanalyse, dass 31% der Erwachsenen in
Wien klassische Musik hören.
„Damit wird Heute als beliebteste Gratis-Tageszeitung und seine
konkurrenzlose Führungsposition
in Wien mehr als bestätigt“, ergänzt Geschäftsführer Wolfgang
Jansky.
Exklusiv
Vor Kurzem wurde auch das
Werbeangebot im Printbereich
ausgebaut: In der Wien-Auflage
können nun Werbeprospekte eingeklebt werden. Dabei wird gezielt auf Exklusivität gesetzt, es
wird daher maximal eine Beilage
pro Tag verarbeitet. Zudem wird
garantiert, dass diese Auflage an
einem Tag ausgeliefert wird, Aktionen können also tagesgenau platziert werden.
Individuell
Die Entwicklung des digitalen
Dachangebots 2014 verlief sehr zufriedenstellend: Im Jahresschnitt
gab es ein Wachstum um 68,4% bei
Unique Clients (UC). Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) Basic
4/15 bestätigt auch heuer bisher
wieder einen starken Zuwachs von
7,2% gegenüber dem Vormonat.
Seit März 2015 gibt es mit „Digital“ einen neuen Channel, unter
dem nunmehr „Multimedia“ und
das neue Ressort „Games“ subsumiert sind. Im Sportbereich setzt
man auf ein umfassendes Tabellenangebot sowohl aus Österreich
wie auch international.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die
Individualisierung. Heute-Leser
erhalten zu dem bisherigen wöchentlichen Newsletter jetzt täglich zum Frühstück einen Nachrichtenmix aus den aktuellsten
News. Wer lieber via Eilmeldungen
informiert werden will, kann sich
zusätzlich für den Empfang von
Breaking-News anmelden. Zudem
bietet man einmal wöchentlich einen Gewinnspiel-Newsletter samt
Tagesrabatt-Angeboten. (red)
© Philipp Horak
Bereits jeder dritte Leser deckt sein tägliches Informationsbedürfnis ausschließlich mit Heute.
Hrsg. E. Dichand, GF W. Jansky: „Heute
beliebteste Gratis-Tageszeitung in Wien“.
TV RADL AM
DONAUINSELFEST!
Lass dich ins Fernsehen bringen!
Mehr Hörer gewinnen
Erstmals wird zur Reichweitensteigerung auch auf klassische
Werbung (Agentur Mark II) in einer multimedialen Kampagne gesetzt. Ab 1. Juli werden Plakat-,
Print- und Onlinesujets mit dem
neuen Claim „Gefühle einschalten
– auf 107,3“ die klare Positionierung vermitteln: radio klassik ist
der Sender, der berührt und inspiriert. Der Sender setzt künftig auf
einen durchmoderierten Vormittag,
beliebte Magazine erhalten prominentere Sendezeiten.
„Wir möchten Menschen, die für
die Tiefe und Schönheit der klassischen Musik empfänglich sind,
auf unaufdringliche Weise auch
Schönheit und Tiefe des christlichen Glaubens fühlbar machen“,
erläutert Michael Prüller, Leiter des
Medienhauses der Erzdiözese. (red)
60H LIVE
& VOR ORT
26.Juni 18:00 Uhr
bis
© Erzdiözese Wien
EXKLUSIV IM KABELNETZ VON
29.Juni 6:00 Uhr
LIVESTREAM AUF W24.AT
Das Stadtfernsehen.
AUF SENDEPLATZ 217 IN
Michael Prüller möchte den christlichen
Glauben für die Hörer fühlbar machen.
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m e di e n sz e n e ost
18 – medianet special
short
styria digital one
verstärkt das Team
Dienstag, 16. Juni 2015
Kurier Freizeit Ende Mai ist das rund 100 Seiten starke Hochglanzmagazin über Lokal-Tests erstmals erschienen
Neu: „Tafelspitz-Magazin“
Gesteigertes Interesse an Kulinarik und genussvollem Essen waren die Gründe für den Markteinstieg.
© Claudia Rohrauer
Das neue TafelspitzMagazin erschien
mit einer Auflage
von 50.000 Stück.
Wien. Das Tafelspitz Magazin, eine
Ausgabe der Kurier Freizeit, ist Ende Mai erstmals erschienen.
Geändertes Nutzerverhalten
Auf rund 100 Hochglanz-Magazinseiten werden die besten 130
der österreichweit mehr als 600
für den Kurier Tafelspitz Guide
getesteten Lokale ausführlich vorstellt. „Wir setzen auf Innovation
und Lifestyle, um dem geänderten
Nutzerverhalten unserer Leser
Rechnung zu tragen“, erläutert dazu Kurier-Geschäftsführer Thomas
Kralinger. „Gesteigertes Interesse
an Kulinarik und intensivem, genussvollem Lesen waren für uns
ein Grund, unseren anspruchsvollen Lesern dieses neuartige Produkt anzubieten.“
Entsprechend der Freizeit-Zielgruppe bietet das Magazin auf
hohem inhaltlichem Niveau eine
große Auswahl an Lokalen und
© vienna.at
ÖWA: Vienna.at knackt
die Millionen-Grenze
Vienna.at punktet vor allem mit seinen regionalen Nachrichten.
Wien.Vienna.at punktet mit
umfangreicher Live-Berichterstattung bei Usern und knackt
erstmalig in der Erhebungsgeschichte die Grenze von einer
Mio. Unique Clients. Exakt
1.029.659 Unique Clients verzeichnet das Stadtportal bei der
ÖWA im Mai 2015 und kann
sich über 1.769.659 Visits sowie 6.478.264 Page Impressions
freuen. „Durch Themenschwerpunkte und Hintergrundreportagen konnte Vienna.at seine
Stärken als führendes regionales Nachrichtenportal klar
ausspielen“, so Chefredakteurin
Johanna Mayer. (red)
Und die App dazu
Die Ausgabe trägt dem höheren
Interesse der Leser an Essen und
Trinken sowie an kulinarischen
Trends Rechnung und erschien als
zusätzliche Linie der Kurier Freizeit am Samstag, den 23. Mai, in
einer Auflage von 50.000 Stück. Sie
wird in Trafiken, im ausgewählten
Lebenmitteleinzelhandel und im
Buchfachhandel zu einem Preis
von 7,50 Euro angeboten. Die Tafelspitz-App bietet zusätzlich zum
Magazin eine umfassende Auflistung aller 600 getesteten Lokale
in Österreich und enthält sämtliche Informationen und Bewertungen, für welche der Tafelspitz
steht. (red)
Bewegtbildcontent Kurt Raunjak produziert hochwertige TV-Beiträge für den nationalen und internationalen Markt
W24-Chefredakteur startet TV-Produktion
Wien. W24-Chefredakteur Kurt
Raunjak gründet wienweit, ein
spezialisiertes Unternehmen für
hochwertige TV-Produktionen, Innovation und Bewegtbildcontent.
Raunjak verlässt mit Ende Juni
den Wiener Stadtsender und startet dann mit seiner Produktionsund Medienfirma durch. „Nach
über drei Jahren bei W24 reizt es
mich sehr, eine neue, spannende
Herausforderung anzunehmen“, so
Raunjak. Und weiter: „Ich möchte
mich an dieser Stelle bei meinem
Team für den außergewöhnlichen
Einsatz bedanken und bei meinen
Vorgesetzten für das in mich gesetzte Vertrauen. Die Zeit bei W24
werde ich immer in sehr guter
Erinnerung behalten. Jetzt freue
mich darauf, mit Kreativität und
Leidenschaft viele Produktionen
zu verwirklichen.“
für erste Projekte ist bereits für
den Juli vorgesehen.
Videojournalismus
Raunjak übernimmt die Position
des Geschäftsführers und Redaktionsleiters. Gründungspartner und
„aktiv tätiger Gesellschafter“ wird
die SBV Social Business GmbH
(SBV) und deren Geschäftsführer Richard Vrzal. Die SBV ist im
Handlungsfeld soziale Innovation
und in der Konzeption von Social
Business Projekten aktiv.
W24-Programmdirektor und Geschäftsführer Michael Kofler: „Kurt
Raunjak zählt zu den absoluten
Routiniers des Privatfernsehens
und Pionieren des Videojournalismus. Nach jahrelanger Zusammenund Aufbauarbeit freuen wir uns
auf eine weiterhin gute Kooperation mit ihm als Geschäftsführer
der wienweit medien.“ Raunjak
absolvierte die Videojournalisten-
Drehstart im Juli
Mit der Produktionsfirma wienweit medien wird Kurt Raunjak in
Zukunft hochwertige TV-Produktionen und Bewegtbildcontent für
den nationalen und internationalen Markt umsetzen. Der Drehstart
© Richard Pobaschnig
Wien. styria digital one hat kürzlich das Team mit Katja Giebner
und Stephan Dangl um zwei
Branchenprofis verstärkt. Giebner leitet den Bereich Konzeption und Produktion und entwickelt gemeinsam mit Dangl
maßgeschneiderte Kommunikationskonzepte für Kunden mit
Fokus auf Content Marketing
und mobile Sonderlösungen.
Giebner war zuletzt Head of
Online bei der Kommunikationsagentur 4d solutions mit
den Schwerpunkten Mediaplanung, Projektmanagement und
Onlinemarketing. Davor leitete
sie den Onlineverkauf beimOnline-Vermarkter von ProSiebenSat.1. (red)
© Kurier
Katja Giebner übernimmt den Bereich Konzeption und Produktion.
redaktionell aufbereitete, kulinarische Themen. „Zusätzlich wurde
die App für die mobilen Nutzer
noch weiter verbessert“, erklärt
Kralinger.
Die wienweit-Chefs Kurt Raunjak (li.) und Richard Vrzal.
.
Wir werben mit harten Fakten.
Hart für die Konkurrenz: Heute
ist die Nummer 1 in Wien
Heute bringt’s auf den
.
Online Zeitung lesen auf
www.heute.at/epaper
ausbildung beim ehemaligen CNNVizepräsidenten Ken Tiven. Unter
Medientrainerin Claudia Schanza
wurde er Sendungsverantwortlicher Producer.
Kompaktes TV-Know-how
Danach konzipierte er mehrere
Sendungen auf Puls 4. Der Medienprofi ist seit Anfang 2012 Chefredakteur beim Wiener Stadtsender
W24. Er zeichnete hauptverantwortlich für den redaktionellen
Aufbau des Senders von einem
Informationsdienst zu einem
vollwertigen TV-Sender mit anspruchsvollem Programm.
wienweit medien mit den Geschäftsbereichen Entwicklung,
Redaktion und Produktion ist
Raunjak zufolge keine Produktionsgesellschaft unter vielen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens
reicht laut Geschäftsführer von anspruchsvollen Magazinbeiträgen,
Reportagen und Dokumentationen
sowie Veranstaltungs-, Image- und
Werbefilmen bis zu Kinospots. Ziel
ist es, Menschen mit hochwertigen
TV-Produktionen und innovativen
Ideen zu begeistern. (red)
retail
Der Einstieg Lidls in den US-Markt
nimmt konkrete Formen an Seite 22
Neu vom Mars
5 Gum Celsius, Ungarische PusztaPlatte von Wiesbauer, Olive Snack
und Abkühlen mit bellaflora Seite 23
Spekulationen um Wella
Brösel-keks
Strebt Henkel eine milliardenschwere
Übernahme von Wella an? Seite 22
Lars Wagener ist nicht mehr Geschäftsführer bei Griesson de Beukelaer Seite 24
© Griesson
© Lidl Austria
Lidl will in die USA
© Wirgley
inside your business. today. DIENSTAG, 16. Juni 2015 – 19
© APA/EPA/Gambarini
medianet
Markant Österreich,
die unsichtbare Kraft
© APA/dpa/Oliver Berg
short
Pan&Co Die insolvente Pan&CoGruppe macht vorerst weiter.
Von einer Rettung wollte Masseverwalter Thomas Kurz aber
noch nicht sprechen. Über die
Zukunft der Ring-Bäckerei
könnte bereits nächste Woche
eine erste Entscheidung fallen.
Offen ist aber außerdem noch
die Frage nach den Arbeitsplätzen. Seite 22
© leadersnet.at/katharina schiffl; Montage B. Schmid
© Panthermedia.net/Arne Trautmann
Verkauft Metro-Chef Olaf Koch
(li.) und Hudon’s Bay-VD
Richard Baker sind sich einig:
Der Zuschlag für die deutsche
Metro-Tochter Galeria Kaufhof
geht um rund 2,8 Mrd. Euro an
den kanadischen Handelsriesen Hudson‘s Bay. Der österreichische Mitbieter, KarstadtEigentümer Signa, ist nicht
zum Zug gekommen. Seite 21
Interview Andreas Nentwich, Geschäftsführer der Markant Österreich GmbH,
über den jüngsten Neuzugang MPreis, die Vorteile einer Mitgliedschaft in seinem
Unternehmen und die Umsetzung der neuen Lebensmittelverordnung. Seite 20
TREVISION
visual solutions visual solutions
© APA/EPA/Ritchie B. Tongo
a Trevision Holding Company
Stockholm Die Modekette
Hennes & Mauritz (H&M)
hat ihren Umsatz im zweiten
Quartal überraschend deutlich
gesteigert. Die Erlöse kletterten von März bis Mai um
21% auf umgerechnet rund
4,94 Mrd. € und damit stärker,
als von Analysten erwartet.
Die Zahl der Filialen stieg bis
Ende Mai auf 3.639. (APA)
www.trevision.at
ti tels tory
Dienstag, 16. Juni 2015
© leadersnet.at/katharina schiffl
20 – medianet retail
Andreas Nent w ich
ist seit 2012 Geschäftsführer der
Markant Österreich GmbH sowie der ZEV Nah&Frisch Marketingservice Gesellschaft m.b.H.
Seit dem Vorjahr ist er gemeinsam mit Manner-Vorstand Alfred
Schrott als Co-Chairman im
ECR Austria Board tätig.
Markant, ECR & die neue LVO Mit MPreis als neuem Mitglied festigt Unternehmen 3. Platz unter FMCG-Händlern
„Sind Musterschüler in
der Datenverfügbarkeit“
96 Prozent aller Artikel in der Markant-Datenbank sind auf dem neuesten Stand, doch es gibt noch Arbeit.
Natalie Oberhollenzer
Wien. Andreas Nentwich kennt die
Konsumgüterwirtschaft in Österreich nur allzu gut. 20 Jahre lang
war er in der Markenartikelindustrie tätig, bei Kodak, Nielsen, Maresi, bei Nestlé und bei Schöller.
Seit 2012 leitet er die Geschicke der
Markant Österreich Gmbh sowie
der ZEV Nah&Frisch Marketingservice Gesellschaft.
„Ich möchte die Branche sensibilisieren,
dahingehend, dass
die Arbeit nicht damit
getan ist, dass man Artikel ein Mal einpflegt.“
andreas nentwich, markant
Dass er sich über die eigenen Unternehmen hinaus wichtiger Branchenthemen annimmt, beweist seine Ernennung als Co-Chairman der
ECR Austria im Vorjahr. Seitdem
ist er gemeinsam mit Manner-Vorstand Alfred Schrott für die grundlegende Strategie und Ausrichtung
der Initiative, die Abstimmung der
Ziele und Maßnahmen mit dem
ECR-Manager sowie die Budgetkontrolle verantwortlich. Im Interview mit medianet retail zieht
er Bilanz über die Umsetzung der
neuen EU-Lebensmittelverordnung
– und mahnt Branchenteilnehmer dazu, dass die Arbeit an und
mit den Daten im FMCG-Geschäft
noch nicht zu Ende ist; er erklärt,
warum das neue Markant-Mitglied
MPreis eine Perle ist, über die man
sich sehr freut, und welche Vorteile
sich für ein Mitglied seines Unternehmens ergeben.
medianet: Wo steht Österreich im
Europa-Vergleich, was die Umsetzung der Verordnung betrifft?
Nentwich: Am 20. April beim ECR
Board hat uns Manfred Piller von
GS1 einen Statusbericht gegeben.
medianet: Mit der Umsetzung der
neuen EU-Lebensmittelverordnung hat nicht nur die Markant
heiße Monate hinter sich. Wie ist
die Durchführung verlaufen?
Andreas Nentwich: Erst im Oktober 2014 hat ein Gros der Industriepartner wirklich verstanden,
dass wir ihre Daten brauchen,
wenn am 13. Dezember ein Gesetz
in Kraft tritt, dass auch für sie gilt.
Wir haben mit aller Energie an
dem Bereich gearbeitet, haben geschaut, unsere Datenbank gemäß
der neuen Verordnung zu füllen.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Daten von 96 Prozent der bei unseren
Mitgliedern gelisteten Artikel in
unserem Zentralen Artikelstamm
eingepflegt; dabei reden wir von
knapp 130.000 Datensätzen.
engeführtes, regionales
medianet: Das ist doch eine schöne Zahl.
Nentwich: Ja, aber 100 Prozent ist
unser Ziel.
„MPreis ist ein ganz
wichtiger Faktor für
uns, weil es als familiUnternehmen perfekt
zu uns passt.“
Andreas Nentwich
Dabei hat sich gezeigt, dass wir
in Sachen Datenverfügbarkeit ein
Musterschüler sind. Bei uns ist
die Gesetzeslage relativ schnell
gekommen und wird auch relativ
strikt gehandhabt; in all unseren
Nachbarstaaten in Osteuropa ist
der Umgang viel lockerer.
medianet: Was bleibt noch zu tun?
Nentwich: Ich möchte die Branche
sensibilisieren, dahingehend, dass
die Arbeit nicht damit getan ist,
dass man Artikel ein Mal einpflegt.
Jede Änderung, neue Angebote,
Aus- oder Umlistungen, Packungs-
relaunches – bei alldem müssen
die Daten im gewählten System
geändert werden! Auch im ECRBoard werden wir aufgrund des
verhältnismäßig guten Dastehens
der heimischen Branche keinesfalls
vom Gas gehen, sondern weiterarbeiten. Wir haben zwei Arbeitsgruppen gebildet: Eine beschäftigt
sich mit NearFood, die andere mit
B2B-Daten, Artikelpassdaten also, die für Konsumenten eher irrelevant, für die Logistikprozesse
entlang der Wertschöpfungskette
jedoch unverzichtbar sind. Wir bei
Markant haben mit unserem Zentralen Artikelstamm eine Lösung,
die schon jetzt B2B kann. Denn die
Markant, aus Deutschland kommend, hat das Pferd andersherum
aufgezäumt. Wir kamen aus der
B2B-Seite und haben anlässlich
der neuen Lebensmittelverordnung
B2C aufgeschalten.
medianet: Ergeben sich dadurch
Vorteile für die Mitglieder?
Nentwich: Eher ist es ein zeitlicher
Vorsprung, weil wir den Bereich
der B2B-Daten von vornherein in
unsere Prozesse eingebunden haben. Da unser Datenmanagement
qualitätsgeprüft ist und wir unseren Mitgliedern einen hohen
Servicegrad bieten, ergibt sich für
sie natürlich ein administrativer
Vorteil.
medianet: Vor Kurzem ist der Tiroler Händler MPreis neues Mitglied der Markant geworden. Wa-
rum ist das ein Meilenstein in der
österreichischen Markant?
Nentwich: MPreis ist ein ganz
wichtiger Faktor für uns, weil es
als familiengeführtes regionales
Unternehmen perfekt zu uns passt.
MPreis ist eine Tiroler Erfolgsgeschichte – immerhin ist Tirol
das einzige Bundesland, wo weder Rewe noch Spar Marktführer
sind. Für uns bedeutet der Neuzugang, dass wir unsere Position
als Nummer drei im heimischen
FMCG-Handel gefestigt haben (bezogen auf den Außenumsatz aller
Markant-Mitglieder, Anm.).
Die unsichtbare,
markante kraft
„Wir nennen uns die unsichtbare Kraft;
wir machen den besten Job dann, wenn alles läuft“, sagt Nentwich über die Arbeit der
Markant. Seit er 2012 den Chefposten der
Österreich-Tochter übernommen hat, arbeitet er an der Neupositionierung als reiner
Dienstleister. Denn es ist noch nicht zu allen
durchgedrungen, dass die Markant zu einer
100%igen Tochter der Markant AG mit
Sitz in der Schweiz geworden ist. Kernaufgabe ist seitdem die Regulierung und Bezahlung von Rechnungen, inkl. einer Bürgschaft,
die den Umsatz unlimitiert versichert. Dazu
kommen Services in den Bereichen EDI und
Stammdatenmanagement. Unternehmen, die
diese Prozesse an den Dienstleister vergeben,
freuen sich über mehr Effizienz und damit
über eine Kostenersparnis und haben auch
mehr Zeit, sich um die Marktpositionierung
und um den Kunden zu kümmern.
r e ta i l & pr odu c e r s
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet retail – 21
Big Deal Die ehemaligen Pelzhändler der Hudson’s Bay Company erhalten den Zuschlag für Metros Kaufhof-Kette
short
Hudson’s Beute Kaufhof
Schweizer Einzelhandel
registriert Aufschwung
Bern. Die Umsätze im Schweizer
Einzelhandel stiegen im April
gegenüber dem Vorjahr um
1,6%, was den ersten Anstieg
seit der Aufhebung des EuroMindestkurses Mitte Jänner
bedeutet. Besonders der NichtNahrungsmittelsektor konnte
mit 3,9% ein großes Umsatzplus
verzeichnen. Der Einzelhandel
mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren stagnierte gegenüber April 2014,
geht aus Daten des Bundesamts
für Statistik hervor. (APA)
Verkauft für 2,825 Mrd. €, kanadische Hudsons’s Bay verfügt nun über 464 Kaufhäuser weltweit.
Montreal/Wien. Im deutschen Warenhausmarkt kommt es nun doch
anders als erwartet: Metro verkauft seine Tochter Galeria Kaufhof an den nordamerikanischen
Handelsriesen Hudson’s Bay um
2,825 Mrd. Euro. Die oftmals propagierte und herbeigeschriebene
Fusion der beiden Warenhäuser
Karstadt und Kaufhof als deutsche
Warenhaus AG ist somit definitiv
passé.
konzern die Nettoverschuldung
um rund 2,7 Mrd. € reduzieren. Die
Transaktion ist voraussichtlich
Ende September abgeschlossen.
Analysten begrüßten den Verkauf,
dieser sei eine gute Nachricht für
die Metro-Anteilseigner. MetroAktien starteten gestern dennoch
mit Verlusten: Angeblich sorgte
der Kaufpreis für Enttäuschung;
Investoren hätten mit mindestens
drei Mrd. € gerechnet. (nov/APA)
Facts
„Wir sind zufrieden
Metro-Chef Olaf Koch
© APA/dpa/Oliver Berg
geben zu dürfen.“
Zufrieden mit dem Deal: Metro-VD Olaf Koch und Hudson’s Bay-VD Richard Baker.
der Kaufhof-Filialen in DeutschKaufhof ist in Sachen Warenhäuland und von bisher ebenfalls zu
ser Marktführer in Deutschland.
Metro gehörenden KaufhausfiliaJetzt soll die Kette für die Kanadier
len in Belgien haben die Kanadiein passables Sprungbrett für die
er weltweit 464 Warenhäuser: 90
weiterführende Expansion in Euunter dem Namen Hudson’s Bay
ropa bilden. Hudson’s Bay ist hierin Kanada, 50 mit dem Schriftzulande weitgehend unbekannt.
zug Lord and Taylor, 39 mit dem
In Nordamerika ist das Unternehvon Saks Fifth Avenue in den USA
men eine Größe, hinter der der
und Kanada und nun 103 GaleriaUS-Investmentfonds NRDC Equity
Kaufhof-Standorte in Deutschland,
Partner steht. Dieser verfügt über
16 Filialen der Kaufhof-Tochter
zahlreiche Kaufhausketten unter
LGV_Viola_medianet160615_271x202_munkenU220K80.pdf
15.04.15
15:31
Sportarena sowie 116 Galeria-Innoseinem Dach.
Nach dem Erwerb
Häuser in Belgien. Dazu kommen
die Ketten OFF 5th und Déco Découverte.
Ein gutes Geschäft?
Die über Jahre geplante Veräußerung des Kaufhof lässt bei Metro
die Kassen klingeln. Ein positiver
Sonderertrag für das Betriebsergebnis (EBIT) von 700 Mio. € sei
die Folge, berichtete Koch. Zudem
könne der Düsseldorfer Handels-
Hudson’s Bay History Der Name Hudson’s
Bay geht auf eine jahrhundertealte Handelscompany zurück: Die Hudson’s Bay
Company wurde 1670 gegründet, in erster
Linie, um den Indianern ihre kostbaren Felle
gegen Decken und Plastikperlen einzutauschen. Diese Decken hat die Company übrigens auch heute noch im Angebot. Aus einer
Handelsstation wurden schließlich mehrere,
dann folgten Läden, danach Kaufhäuser.
1912 eröffnete die Company die ersten
sechs großen Kaufhäuser in Kanada. In
den 70ern gab es Zukäufe – und gleichzeitig
wurde ein Schuldenberg aufgehäuft. 2008
kam es zur Fusion mit dem US-Einzelhandelskonzern Lord and Taylor. Fünf Jahre
darauf wurde Saks Fifth Avenue übernommen, eine Ketten von Luxus-Kaufhäusern.
© dpa/Bernd Thissen
Hudson’s Bay An der Börse von Toronto
ist der Konzern 4,5 Mrd. kanadische Dollar
(3,26 Mrd. €) wert. Der Umsatz 2014 belief
sich auf 8,2 Mrd. kanadische Dollar, das sind
5,9 Mrd. €.
und stolz, Kaufhof an
Hudson’s Bay über­
Halbjahres-Gewinn von
Gerry Weber gesunken
Mit dem Kauf von Hallhuber soll der
Umsatz wieder in die Höhe schießen.
Halle. Der deutsche Modekonzern Gerry Weber muss im
ersten Halbjahr 2015 einen
deutlichen Gewinnrückgang bekannt geben. Der Nettogewinn
sei aufgrund von Expansionskosten und Rabattschlachten
von 32,7 Mio. € im Vorjahr auf
21,9 Mio. € gesunken, wodurch
auch die Aktie mehr als 30% an
Wert verlor. (APA)
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fast 70-jähriger Tradition, bauen
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22 – medianet retail
Dienstag, 16. Juni 2015
Insolvenz Die Firmengruppe Pan&Co mitsamt der Bäckerei Ring war am vergangenen Dienstag pleitegegangen
short
Hat es sich ausgebacken?
Discounter Hofer muss
Erdbeeren zurückrufen
Linz. Die insolvente Pan&Co-Gruppe macht vorerst weiter; das gab
Masseverwalter Thomas Kurz vergangene Woche bekannt. Die Firmengruppe mitsamt der Traditionsbäckerei Ring war vergangenen
Dienstag pleitegegangen, in Linz
und Salzburg wurden insgesamt
acht Insolvenzanträge gestellt. Es
wackeln die Jobs von bis zu 470
Mitarbeitern, die Schulden belaufen sich auf 40 Mio. €.
Nun soll die Oberbank eine Sockelfinanzierung von einer Mio.
Euro gewährt haben. Von einer
Rettung wollte Kurz aber noch
nicht sprechen, schließlich suche
man noch immer nach einem Käufer. „Die Backstationen der großen
Handelsketten werden nicht ohne Teiglinge sein“, ist Kurz überzeugt. Lieferanten und Kunden
würden zum Unternehmen stehen,
die knapp 70 Arbeitsplätze sollen
vorerst „im Wesentlichen“ erhalten
bleiben. Die Sanierung soll über
Bei den Tiefkühl-Erdbeeren von
Hofer wurden Novoviren festgestellt.
Sattledt. Bei einer Probe des
Produkts „Erdbeeren Tiefgefroren“ der Hofer-Eigenmarke
Sweet Valley wurden im Produkt Novoviren festgestellt.
Der Lieferant, die Frost Import
GmbH und die Hofer KG veranlassten daher sofort einen
Produktrückruf und stoppten
den Verkauf. Das Produkt kann
in allen Hofer Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis
wird, auch ohne Belegzettel,
zurückerstattet.
(APA)
Starke Gewinnverluste
für Luxusmarke Prada
Wien. Ab Herbst werden die
Niemetz-Schwedenbomben
nicht mehr in Wien, sondern
in Wiener Neudorf produziert.
Auch der Shop im bisherigen
Stammhaus am Rennweg wird
geschlossen. Für alle Fans ist
das aber nicht weiter tragisch,
da vis-á-vis ein neuer eröffnet
wird. Vor zwei Jahren war die
Zukunft des traditionellen Süßigkeitenherstellers aufgrund
von Finanznöten noch höchst
ungewiss, wodurch damals der
Stammsitz verkauft werden
musste und die Übersiedelung
nötig gemacht wurde. (APA)
Pan&Co macht vorerst weiter, für die Ring Bäckerei wird ein Käufer gesucht.
Lidl 179 Mio. € investiert
SES Österreichischer Shopping Center-Entwickler übernimmt Großprojekt in Kroatien
US-Expansion
wird vorbereitet
Kroatisches Einkaufsvergnügen
Die „Mall of Split“ soll ab Herbst Dalmatiens modernstes Shopping Center werden.
Split. SES Spar European Shopping
Centers konnte Ende Mai mit der
„Mall of Split“ seinen nächsten
großen Auftrag an Land ziehen. In
Kroatiens zweitgrößter Stadt Split
eröffnet im Herbst 2015 ein Shopping Center mit über 60.000 m2
und mehr als 200 Shops und wird
somit das größte Projekt von SES.
Der kroatische Eigentümer Mejasi
prvi d.o.o. errichtet mit der Mall
of Split ein Shopping- und Vergnügungscenter direkt an der Stadteinfahrt von Split. Ein großes Angebot
an Marken, der EntertainmentBereich mit Multiplexx-Kino und
Casino sowie 2.300 Stellplätze soll
sowohl Shoppingfreudige aus dem
Umfeld Splits, als auch die über
5 Mio. Touristen pro Jahr zu Einkaufstouren anlocken.
(red)
eCommerce Verbraucher sind zufrieden, Handel zweifelt
Kosmetik Henkel äußert sich nicht zu den Spekulationen
Berlin. Es gebe „erstaunlich wenig Beschwerden“, zieht Tatjana
Halm von der Verbraucherzentrale
Bayern ein Jahr nach der Implementierung neuer EU-Richtlinien
zum Onlinehandel im deutschen
Recht Bilanz. Die meisten Anbieter
hätten die neuen Anforderungen
relativ zügig auf ihren Internetseiten umgesetzt. Auch die Zertifizierungsstelle Trusted Shops, die
Gütesiegel an Online-Händler vergibt, bewertete die Reform „unter
dem Strich als gelungen“. Der Handelsverband Deutschland (HDE)
hält die Vorgaben dagegen für
„praxisfern und nicht rechtssicher
umsetzbar“.
Düsseldorf. Henkel soll eine milliardenschwere Übernahme des Haarpflege-Spezialisten Wella anstreben. Doch der Kosmetik-Hersteller
will sich dazu weiterhin nicht äußern. In einem Interview der Welt
am Sonntag wollte Henkel-Chef
Kasper Rorsted diese Spekulationen nicht kommentieren und
sprach von „Marktgerüchten“.
Salzburg. Der Einstieg Lidls in den
US-Markt nimmt konkrete Formen
an. Der Discounter werde die USFirmenzentrale in Arlington im USBundesstaat Virginia aufstellen,
kündigte Gouverneur Terry McAuliffe an. Lidl investiere insgesamt
179 Mio. € in Virginia und schaffe
dort etwa 700 Jobs. „Die strategische Lage, die Virginia bietet,
stellt eine unglaubliche Gelegenheit dar, um die Expansion in den
Vereinigten Staaten zu starten“,
so Lidls US-Chef Brendan Proctor.
Der Lebensmittelriese hatte im Dezember erklärt, den Eintritt in den
US-Markt vorzubereiten. „Unter
100 Filialen fangen wir gar nicht
an“, sagte Klaus Gehrig, Chef der
Schwarz-Gruppe. (APA)
Neue Regeln für die Online-Käufer Weiterhin Gerüchte um Wella-Kauf
auch für Bestellungen per Telefon und Katalog und sogenannte
Haustürgeschäfte, also den Kauf
von Waren und Dienstleistungen
außerhalb von Läden. Die Verbraucherzentrale Bundesverband
(vzbv) hat die Umsetzung in einem
Praxistest überprüft und nach eigenen Angaben mindestens 42 Abmahnungen ausgesprochen; vor
allem bei Lebensmittelhändlern
fanden sich unzureichende Widerrufsbelehrungen. (APA)
Versteckte Kosten
Veränderungen gab es seither
einige: Unter anderem sind OnlineShops verpflichtet, Kunden mindestens eine kostenlose Zahlweise
anzubieten. Zusatzleistungen, die
extra kosten, dürfen nicht automatisch mit einem Häkchen vorausgewählt sein. Die Kosten für
Rücksendungen allerdings können
grundsätzlich den Kunden auferlegt werden. Neue Regeln gab es
Verbraucher sollen vor versteckten
­Kosten und Klauseln geschützt werden.
„Man muss Geld nicht ausgeben,
nur weil man es hat, sondern um
sich strategisch und langfristig
zu stärken.“ Im vergangenen Jahr
habe Henkel 1,8 Mrd. € für Beteiligungskäufe aufgewandt, im laufenden Jahr gebe es bereits Vereinbarungen für Zukäufe in einer
Größenordnung von über 300 Mio.
€. Mit einer Übernahme würde
Henkel seinen kleinsten Konzernbereich Körperpflege stärken, der
2014 3,55 Mrd. € umsetzte. (red)
Seit Wochen Spekulationen
Gleichzeitig betonte er jedoch,
dass Henkel „gut aufgestellt“ sei.
„Wir brauchen also nicht unbedingt große, milliardenschwere
Zukäufe, um unsere Finanzziele
zu erreichen. Aber seien Sie sicher,
dass wir unsere Mittel auch weiterhin klug investieren werden“,
so Rorsted. Medien hatten berichtet, dass Henkel dem US-Konzern
Procter & Gamble bereits ein Angebot für Wella vorgelegt hat. Nach
früheren Angaben kann Henkel
dem Bericht zufolge bis zu 4,5 Mrd.
€ aufbringen, ohne schlechtere Bonitätsnoten fürchten zu müssen.
Auch künftig werde es nur Übernahmen geben, bei denen der Preis
stimme, sagte Rorsted und weiter:
© APA/EPA/Federico Gambarini
Niemetz produziert seine Leckereien
ab September in Wiener Neudorf.
Das Filialnetz von Ring und die
Produktionsstätte der Salzkammergut Bäckerei werden bis Ende
Juni oder Anfang Juli weitergeführt. Parallel arbeite er an der
Verwertung. Es gebe zwar Interessenten, ob es zu einer Aufsplittung
kommen werde oder nicht, sei noch
unklar. (APA/dp)
© Panthermedia.net/Joachim Wendler
© APA/Helmut Fohringer
Schwedenbomben
übersiedeln im Herbst
Aufsplittung?
© Mall of Split
Mailand. Durch das momentan
langsame Wirtschaftswachstum muss die Luxusmodemarke Prada im ersten Quartal
des Jahres 2015 einen starken
Verlust von 44,2% ihres Gewinns verzeichnen. Gestiegene
Immobilien- und Arbeitskosten
werden von der Unternehmensführung als Grund für den auf
59 Mio. € gesunkenen Gewinn
genannt.
„Die Verkäufe sind weniger
gewachsen, als die Kosten“,
meldete das Unternehmen.
Chinesinnen leisten sich nicht
mehr so schnell Luxus-Accessoires, wodurch besonders der
Absatz im asiatisch-pazifischen
Raum, vor allem in den Sonderverwaltungszonen Hongkong
und Macau, zurückgegangen
ist. Die Zahl der asiatischen
Shopping-Touristen nehme ab,
was sich stark auf das Luxusunternehmen auswirke.
Aufgrund von Währungseffekten stieg zwar der Umsatz
um 6,5% auf 828 Mio. €; sieht
man sich die Zahlen allerdings
währungsbereinigt an, ging der
Umsatz deutlich zurück. (APA)
den Verkauf des Unternehmens
erfolgen. Sein „Fortführungshorizont“ reiche zwar bis September,
„ich möchte aber vorher veräußern“. Über die Zukunft von Ring
könnte dann nächste Woche eine
erste Entscheidung fallen; der dafür zuständige Masseverwalter
Norbert Mooseder ist für die Insolvenzen von Ring, Salzkammergut
Bäckerei und der P&C Kaffee Vertriebs GmbH zuständig. An diesen
Unternehmen hängt der weitaus
größere Teil der Jobs.
© Panthermedia.net/Arne Trautmann
© APA/dpa/Frank Rumpenhorst
Es ist die größte Insolvenz des Jahres in Österreich; wie geht es mit Pan&Co samt Mitarbeitern weiter?
Gerüchte rund um Wella kommentiert
Henkel-Boss Kasper Rorsted nicht.
pr odu c t n e ws
Dienstag, 16. Juni 2015
medianet retail – 23
5 Gum Celsius vom Mars, Drinks
von bellaflora, Wurst aus Ungarn
Product News Ungarische Puszta-Platte von Wiesbauer, Olive Snack,
5 Gum Celsius und Abkühlen mit bellaflora.
Neu aus Ungarn von der Wiesbauer-Tochter Dunahus
ist die Ungarische Puszta-Platte. Die AufschnittInnovation bietet gleich drei typische, ungarische
Wurstsorten: erstens die Dauerwurst Paprika-Tura,
dann die Salami-Sorte Balatoni sowie eine eigens
neu entwickelte Puszta-Speckwurst.
Kategorie
Produkt
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Launch
Ungarische Puszta-Platte
100 g
Wiesbauer
LEH
wiesbauer.at
Wrigley bringt mit dem neuen 5 Gum Celsius einen Mix aus
Himbeer-, Erdbeer- und Gojibeerengeschmack. Hinzu kommt
der bewährte, spürbar kühlende Minz-Effekt – kurzum: Der
neue Celsius geht über das Gewohnte hinaus, mittels
neuer und überraschender Geschmacksvariante,
optisch passend in auffällig pink-schwarzer Verpackung.
Kategorie
Produkt
Preis
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Launch
5 Gum Celsius
UVP 0,99 €
8 Streifen
Mars Austria
LEH
wrigley.at
© Wiesbauer; Winkelbauer; Wirgley
Kostenlos, ohne
Registrierung!
Gaea, das ist griechische Kompetenz für Oliven – neu hierzulande sind die Snacks in den
beiden Sorten Kalamata und Oliven grün mit
Oregano. Sie sind zu 100% natürlich, ein unkomplizierter und gesunder Genuss, gleichsam
Ballaststoffquelle als auch reich an Vitamin
E, einfach ungesättigten Fettsäuren und Polyphenolen. Ohne Konservierungsstoffe, äußerst
niedriger Salzgehalt.
Kategorie
Produkt
Vertrieb
Distribution
Info
Launch
Olive Snack
Winkelbauer
Merkur, Interspar,
Spar Gourmet
delikat-essen.at
Blackboard
bellaflora Sommer-Tipps
Coole Kräuter
Wien. Die beste Art, Tee zu bereiten
beruht auf einer Eigeninitiative –
darauf weist bellaflora kongenial
hin, findet sich doch bei Österreichs grüner Nr. 1 alles, was der
gute Geschmack in coolen Drinks
zu finden erhofft: frische Kräuter
wie Salbei, aber auch Schafgarbe,
die man ganz leicht mit Mineralwasser aufgießen und mit Zitrone
verfeinern kann. Wer schließlich
Zitronenmelisse in eine Karaffe mit
Wasser und Zitrone gibt, kühlt ab –
und lindert Schmerzen.
(red)
Suchen, bieten, ankündigen:
Die B2B-Pinnwand für alle ist jetzt online!
© bellaflora
„medianet“ Verlag AG
1110 Wien, Brehmstraße 10/4
Tel.: +43 1 919 20 - 2247
[email protected] | blackboard.medianet.at
Der optimale Sommerdrink ist schnell
gebastelt – bellaflora hat die Zutaten.
Hier geht’s zum
Blackboard:
sh op ta l k
24 – medianet retail
Dienstag, 16. Juni 2015
Dirndljägerball 2015
brunch für den guten zweck
© Dirndljägerball
1
© Jollydays/Felipe Kolm (5)
Traditionell in Tracht am Dirndljägerball in der Seefelder Sportalm: Alfons Haider,
Gregor Glanz, Marika Lichter, Dave Kaufmann und Norbert Blecha (v.l.n.r.).
Glanz und Glamour bis in die frühen Morgenstunden
2
3
4
1. ZUKI-Obfrau Claudia Stöckl freut sich über den 5.000 €-Spendenscheck von Jollydays-Geschäftsführer Georg
Schmiedl; 2. Martina Rupp unterhielt sich mit Ö3-Moderator Philipp Hansa; 3. Ö3-Moderatorin Elke Lichtenegger
wartete, sichtlich angespannt, auf den Höhenflug; 4. Sonia Laszlo wird gesichert und angegurtet.
Prominente brunchten in 50 Metern Höhe für ZUKI
Brunch in the Sky
Dominic
Muhrer,
Frontman der
Makemakes
mit Freundin
Julia.
Höhenflug Erlebnisgeschenk-Anbieter Jollydays lud am Samstag gemeinsam
mit Claudia Stöckl zu einem in Brunch in 50 Metern Höhe. Im Zuge des Events
spendete der Veranstalter 5.000 € an den ZUKI-Soforthilfefond zur Errichtung
einer Suppenküche in Sundarbans, das durch das schwere Erdbeben in Nepal
betroffen ist und wo 40% der Reisernte durch schwere Regenfälle zerstört
wurden. Die Einladung zum kulinarischen Höhenflug, besser bekannt
als Dinner in the Sky, nahmen zahlreiche österreichische Prominente an
und bewiesen, dass sie höhenangstfrei sind. Mit ZUKI-Obfrau Stöckl
brunchten u.a. The Makemakes-Frontman Dominic Muhrer, Moderatorin und Schauspielerin Claudia Reiterer, Mediencoach Gerald Gross,
die Ö3-Moderatoren Philipp Hansa, Gabi Hiller und Elke Lichtenegger, Autorin und Glücksforscherin Sonia Laszlo, Moderatorin
Martina Rupp und der ehemalige Radrennfahrer Gerhard Zadrobilek. „Es ist schön, so ein großartiges Projekt wie ZUKI unterstützen zu können, und wir von Jollydays leisten gern einen Beitrag
dazu“, sagt Jollydays-Geschäftsführer Georg Schmiedl.(nn)
Information & Invitations gerne an: Nataša Nikolić [email protected]
111
Promis und regionale Schmankerl
Für die Besucher bot sich bei heißen Temperaturen ein toller
Programmmix aus Showeinlagen, stimmungsvoller Musik und traditionellem Essen. Auch an
Prominenz fehlte es nicht – mit
dabei waren unter anderem:
Susanne Riess, Alfons Haider,
Haubenkoch Patrick Süsser,
Giulia Siegel und Extremsportler Franz Müllner. GefeiBik Bok eröffnet am 17. Juni
ert wurde bis zum Sonnenaufseinen Flagship-Store auf der
gang: „Ich bin total fertig, aber
Wiener Mariahilfer Straße. Für
wenn ich sehe, wie die Leute
die Eröffnung verwandelt sich
sich unterhalten und eine Hetz
der Store ab 18 Uhr in ein
haben, freue ich mich einfach
auch“, so Gastgeber Glanz zu
Micro Festival-Gelände.
später Stunde. (jul)
Inside
sines
s
d
die finstere brille
So kann man’s
auch sehen
Natalie Oberhollenzer
I
© s.Oliver
© Griesson – de Beukelaer
Stimmungsvoll Dirndl, Lederhose, Spaß und Tanz standen vergangenen
Samstag beim 3. Dirndljägerball in der Seefelder Sportalm von Moni
und Karl Seyrling ganz groß auf dem Programm. Und auch heuer
scheute Gastgeber Gregor Glanz keine Kosten und Mühen und holte
seine VIP-Gäste mit einem Leiterwagen ab, um mit ihnen hinauf zur
Sportalm zu zuckeln.
Produkt des tages
Kopf des Tages
Lars Wagener
ist nicht länger
Geschäftsführer für
Marketing und
Vertrieb bei
Griesson – de
Beukelaer.
Nach fünf
Jahren wurde Wagener, in gegenseitigem Einvernehmen, von
seinen Aufgaben als Geschäftsführer freigestellt. Der Grund
für die Trennung soll in unterschiedlichen Auffassungen
über die Weiterentwicklung
des Unternehmens liegen. Der
Diplomkaufmann war zuvor
in verschiedenen Führungspositionen bei der Mars-Gruppe
und der Danone GmbH tätig.
Wagener bildete seit April 2010
gemeinsam mit Roland Haffke
die Führungsspitze des Familienunternehmens Griesson – de
Beukelaer.
Trachtenparty bei
Tiroler Traumwetter
Dufte Outstanding. So bringt s.Oliver seine neueste Duftkreation auf
den Punkt. s.Oliver kombiniert in den neuen Twin-Düften unerwartete
Nuancen. Der Damenduft, in dem rosa gepunkteten Flakon, ist ein Mix
aus Mandarine, Zedernholz, Himbeere, Schwarze Johannisbeere, Maiglöckchen, Pfingstrose, Freesie, Sandelholz und Vanille. Das männliche
Pendant im gestreiften Marine-Look verbindet Rosmarin, Grapefruit,
Schwarzen Pfeffer, Lavendel, Salbei, Veilchenblätter, Vetiver und Moos
zu einem angenehm herben Duft. Die fruchtige Duftkombination kostet
im 30 ml EdT-Flakon 17,75 € (UVP). Body Lotion, After Shave, Bath &
Shower Gel und Deodorant komplettieren die Outstanding-Range von
s.Oliver. www.soliver-fragrances.de
n einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung erklärt Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz, warum die hohen Retourquoten
von über 50 Prozent egal sind. Kunden, die viel zurückschicken,
sind die rentableren, sagt er. Man habe das untersucht und ist
draufgekommen, dass diejenigen, die viel retournieren, loyaler sind
und wieder einkaufen. Denn die Chance, dass ein im Netz bestellter
Blazer gleich passt, ist eher gering. Und dabei ist Gentz lieber, wenn
der User das Stück wieder zurückschickt, statt es beim nächsten Mal
wieder im stationären Geschäft zu kaufen. Außerdem seien schöne
Läden und Verkaufspersonal auch nicht umsonst, fügt er hinzu.
Ist die Hin- und Herschickerei also ein Kundenbindungsprogramm,
das sich eher bezahlt macht, als die Kosten für Pacht und Verkaufspersonal? Wobei, was die persönliche Beratung betrifft, die bietet
die Firma jetzt auch schon an – zumindest in Deutschland. Ähnlich
wie die Portale Modomoto und Outfittery offeriert Zalando einen
Komplettlook, den ein über Maße und Vorlieben des Kunden informierter Stylist „kuratiert“. Ja, so nennt man das jetzt! Ich jedenfalls
habe heute morgen schon was zusammenkuratiert: Eine Jeans mit
einem schwarzen Leiberl.
[email protected]
Di e z a h l m it d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen
Öko-Feminismus Jedes Mal, wenn im indischen Dorf Piplantri
ein Mädchen auf die Welt kommt, werden 111 Bäume gepflanzt.
Die
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„Wir müssen raus aus der Komfortzone“