Volksbühne München e.V.
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80336 München
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Öffnungszeiten
Mo, Mi, Fr 8.30h – 16.00h
Di
8.30h – 14.00h
Do
8.30h – 18.00h
programm april 2013 – juni 2013 | n°09
München im Mai 2015
INHALT
Liebe Mitglieder der Volksbühne München,
Sie halten das Programm für Juni und Juli in Händen.
SEITE
03
: Einleitung
04 – 07 : Münchner Kammerspiele
08 – 10 : Residenztheater
11 – 12 : Resi im Marstall
12
: Resi im Cuvilliéstheater
13
: Passionstheater Oberammergau
14 – 16 : Münchner Volkstheater
17
: GOP Varieté-Theater
17
: Table Magic Theater
18 – 21 : Spielplan
22 – 23 : Gärtnerplatztheater
23
: Komödie im Bayerischen Hof
24
: Deutsches Theater
25
: Münchner Opernfestspiele
26 – 27 : Nationaltheater
28 – 31 : Brunnenhof
32 – 36 : Konzerte & Events
36 – 37 : Sonderveranstaltungen
38 – 39 : Mitglieder werben Mitglieder
40
: Impressum
Hinweis zu Kartenreservierungen bei der Volksbühne München e.V.:
Kartenreservierungen sind verbindlich. Reservierte Karten können bis spätestens
7 Tage vor dem Vorstellungstermin abgeholt werden. Nicht abgeholte Karten werden
Ihnen zugeschickt (2,85 €). Bei kurzfristig bestellten Karten oder Last MinuteReservierungen können wir die Abholung individuell absprechen.
Unser nächster Vorverkauf für Schauspiel ab Juni ist am Mittwoch, den 20. Mai,
Vorverkauf für Oper- und Konzertkarten ab Juli ist am Donnerstag, den 21. Mai.
Zunächst zwei aus unserer Sicht tolle Ankündigungen: Wir wollen ihnen in Zukunft
immer wieder eigene Veranstaltungen anbieten - Gespräche, Lesungen, Konzerte, die
Ihnen einen besonderen Einblick ins Münchner Kulturleben bringen sollen. Zum Start
haben wir den neuen Intendanten der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal
für Sie ins Künstlerhaus eingeladen - näheres bei den Sonderveranstaltungen auf Seite
37. Desweiteren können wir Ihnen Veranstaltungen in einem neuen Spielort anbieten:
Das Table Magic Theater vom Magierduo Krist und Münch ist eine Bühne, bei der Sie
hautnah Zauberdarbietungen erleben können (Siehe Seite 17).
Wir nähern uns dem Ende der Theatersaison 14/15 – Gärtnerplatztheater und Oper
gehen im August in die wohl verdiente Sommerpause. Für die Opernfestspiele können
wir Ihnen einige schöne Veranstaltungen zu ermäßigten Preisen anbieten. Im
Gärtnerplatztheater inszeniert in der Reithalle Thomas Herrmanns sein eigenes Stück:
»Bussi – Das Munical«. Bevor Herrmanns mit seinem Quatsch Comedy Club die
Keimzelle der deutschen Stand Up-Comedy ins Leben rief, verbrachte er seine Studienjahre in München. Während dieser Zeit wurde er als homosexueller Bohemien des
Gärtnerplatzviertels unter die Fittiche von Marianne Sägebrecht genommen und fand
seine ersten kleinen Anstellungen am Gärtnerplatztheater. Aus diesen Erfahrungen,
geprägt von der Musik der Neuen Deutschen Welle, macht Herrmanns ein Coming of
Age-Musical, das sich um Charaktere in der Münchner Szene im Club Bussi dreht.
Die Kammerspiele haben kurz vor dem Intendantenwechsel keine große Premiere
mehr, denken Sie jedoch daran, dass Sie die meisten Inszenierungen im nächsten Jahr
nicht mehr zu sehen bekommen werden. Sehen Sie noch einmal die großen Stücke der
letzten Jahre, darunter »Der Prozess«, »Rechnitz«, »Seltsames Intermezzo« und die
klassisch inszenierte »Maria Stuart«.
Das Residenztheater zeigt ab Juni eine neue Shakespeare-Inszenierung: Thomas
Dannemann bringt »Antonius und Cleopatra« mit einer großen Besetzung von 17
Darstellern auf die Bühne, unter anderem mit Manfred Zapatka und – was schon alleine
ein Anlass ist, hinzugehen – ehemaliger Dorn-Schauspieler Thomas Loibl.
Im Volkstheater sehen wir »3000 Euro«, ein Stück nach dem Roman von Thomas
Melle, die es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat.
Am 1. Juli beginnt das Brunnenhof-Programm. Wir freuen uns, Ihnen wieder ein
abwechslungsreiches Angebot präsentieren zu können mit bekannten und neuen Gesichtern.
Wir wünschen viel Spaß mit dem Programm! Ihr Volksbühne München-Team
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MÜNCHNER KAMMERSPIELE
: Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
CAMINO REAL
DER PROZESS
GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
HOPPLA, WIR STERBEN!
von Tennessee Williams
| MIT Erny, Hüller, Puls u. a. | REGIE Nübling
von Franz Kafka | MIT Hess, Moss, Krappatsch,
Schubert, Telgenkämper, u. a. | REGIE Kriegenburg
von Ödön von Horváth | MIT Brommbacher, Drexler,
Krappatsch u. a. | REGIE Kimmig
von Arnon Grünberg
| MIT Claessens, Drexler, Jung u. a. | REGIE Simons
: Irgendwo am Ende des Camino Real, einer
staubigen Straße nach Süden, beginnt das Jenseits.
Billige Absteigen, ein Luxushotel, Bordelle und
Buden versammeln sich hier zu einer
phantastischen Grenzstadt, aufgeteilt in
Nobelviertel und Elendsquartiere, bevölkert mit
Pennern, Kurtisanen, ehemals Berühmten und
unbekannten Verlierern. Diese Stadt ist zugleich
Transitraum und Endstation: Außerhalb ihrer
Mauern liegt die Terra Incognita, innerhalb jedoch
herrscht ein strenges Regiment aus Überwachen
und Strafen – wer hier ankommt, muss bleiben, bis
die Unendlichkeit ihn ruft. Mit CAMINO REAL,
einem Stück wie ein einziger Fiebertraum, lieferte
Tennessee Williams das wohl erste dramatische
Pendant zur Rausch-Literatur der Beatniks um
William S. Burroughs und Jack Kerouac:
Halluzinationen und magischer Realismus.
: Kafkas düstere Vision vom kleinen Angestellten
in den Fängen einer mysteriösen Justizbehörde, in
einer viel gefeierten Bühnenumsetzung.
: An ihrem Verlobungstag verliebt sich Marianne in
den Spieler Alfred und sagt sich von ihrem
Verlobten los. Ein Jahr später hat sie ein Kind,
keine Arbeit und einen Vorstadt-Casanova, der sie
am liebsten wieder los wäre. Die Spirale führt
abwärts, am Schluss arrangiert man sich in den
alten Verhältnissen. Horváth durchschaut das
floskelreiche Sprechen, das sich gerne auf
moralische Werte beruft, als eine Rede der
Uneigentlichkeit, die doch nur Egoismus und
Opportunismus kaschiert.
: Der Niederländer Grünberg beherrscht die
unterschiedlichsten Genres, ist immer unterwegs,
lebt in Hotels, recherchiert als »embedded« Autor
in psychiatrischen Kliniken oder bei der Bundeswehr in Afghanistan. Für HOPPLA, WIR STERBEN!
hat er mehrere Monate in München gewohnt. Er
malt ein Kaleidoskop von Figuren, alle von Unruhe
befangen, unfähig ein Zuhause zu finden. Was sie
verbindet, ist ein Abwesender: Oberstleutnant
Fuchs ist in Afghanistan verschwunden, vielleicht
weil er sich zu sehr »mit der Seele des Feindes
identifiziert hat«.
06.06. (19.30h) Zum 99. und vorletzten Mal!
DIE ZOFEN
von Jean Genet
| MIT Hobmeier, Paulmann, Puls, Schall | REGIE Pucher
: Claire und Solange dienen als Zofen bei der
gnädigen Frau. Sobald diese die Wohnung verlässt,
träumen sich die beiden Schwestern in ein
sadomasochistisches Rollenspiel das zusehends wie
die Generalprobe eines wirklichen Mordes
erscheint. Doch die Grenzen zwischen Fiktion
und Wirklichkeit, Rolle und Identität verwischen
immer mehr, so dass die Schwestern am Ende zum
Opfer ihres eigenen Spiels werden.
04.06. (20.00h)
31.05. (20.00h) / 09.06. (20.00h, Einführung 19.15h) /
12.06. (20.00h) / 29.06. (20.00h, Einführung 19.15h)
EKZEM HOMO
DAS SCHWEIGENDE MÄDCHEN
von und mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern
| MIT Merki, Polt, Well-Brüder | REGIE Simons
Uraufführung, von Elfriede Jelinek
| MIT Claessens, Hunstein, Kremer, Kübar, Paulmann,
Puls, Scharf, Schmauser | REGIE Simons
: Jelineks neuestes Stück setzt den Gerichtssaal als
Ort der Handlung. Der laufende NSU-Prozess ist
hier zugleich das jüngste Gericht, und die
Geschichte der Zwickauer Zelle wird zur Antithese
der biblischen Heilsgeschichte: Im gewohnten
Gestus eines fließenden, unendlichen Sprechens
seziert Jelinek die einzelnen Facetten der
Schuldfrage. Zwischen Prozessprotokollen,
Medienberichten und literarischen Referenzen
wagt sie einen tiefen Blick ins Unbewusste der
deutschen Seele.
: Nach dem Hausmusikabend FEIN SEIN,
BEINANDER BLEIBN von den Geschwistern Well
wird nun mit EKZEM HOMO eine neue Revue von
und mit Gerhard Polt und den Karli, Michael und
Stofferl Well in das Schauspielhaus ziehen.
27.06. / 30.06. (jeweils 19.30h)
21.06. (20.00h) Zum vorletzten Mal!
29.05. / 05.06. / 28.06. (jeweils 20.00h)
GIFT. EINE EHEGESCHICHTE
von Lot Vekemans
| MIT de Brauw, van Watermeulen | REGIE Simons
: Ein getrenntes Paar trifft sich nach neun Jahren
an dem Ort, an dem ihr einziges Kind begraben ist.
Er wohnt in Frankreich und hat dort ein neues
Leben aufgebaut, sie ist am gleichen Ort wohnen
geblieben und kann den Gedanken an ein neues
Leben nicht ertragen. Der Grund für ihr Treffen ist
ein Brief, in dem die Umbettung ihres Kindes
angekündigt wird, weil man Gift im Boden fand.
25.06. (20.00h) Zum letzten Mal!
HUNDEHERZ – Werkraum
von Michail Bulgakow | MIT Grundner-Culemann,
Mallison, Sandmeyer, Teke | REGIE Günther
: Bulgakow schrieb die Geschichte 1925, als in der
Sowjetunion begonnen wurde, kapitalistische
Wirtschaftsmechanismen wieder einzuführen,
Russalnd also vom Ideal des Kommunismus hin zur
kommunistischen Bürokratie steuerte. Sie ist eine
zynische Satire auf den von der Sowjetunion propagierten »neuen sowjetischen Menschen« und
handelt von einem durch ein Experiment entstandenen grobschlächtig-ruchlosen »Hundemenschen«, der sich zum Alptraum für seinen Schöpfer
entwickelt.
21.06. (20.00h)
02.06. (20.00h, Einführung 19.15h)
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MÜNCHNER KAMMERSPIELE
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN
MARIA STUART
ORPHEUS STEIGT HERAB
SELTSAMES INTERMEZZO
von Martin Sperr
| MIT Bürkle, Bächli, Drexler u. a. | REGIE Kušej
von Friedrich Schiller
| MIT Hess, Hobmeier, Mallison u. a. | REGIE Kriegenburg
von Tennessee Williams | MIT Erny, Krappatsch, Noch,
Puls u. a. | REGIE Nübling
von Eugene O'Neill | MIT Benjamin, Hunstein, Hüller,
Paulmann u. a. | REGIE Ivo van Hove
: Das Dorf riecht nach Schweinsbraten. Eine halbe
Kuh hängt von oben herab, in einem großen Kessel
wird Fleisch für Würste gekocht. Der Totengräber,
die Flüchtlingsfrau, die Tagelöhnerin, der Kleinbauer, der Dorftrottel und die Metzgerin sitzen auf
einer Bank vor dem Wirtshaus und besprechen die
Situation. »Die schwule Drecksau« Abram, der in
der Stadt im Gefängnis gesessen hat, weil er da
Sachen gemacht hat mit dem Knecht vom Gruber,
ist wieder da. Martin Sperr schrieb dieses Drama
ursprünglich für die Besetzung eines ganzen
Dorfes. 1967 entstand seine endgültige Fassung,
mit der er dem bayerischen Volksstück einen
neuen, heftigen Impuls gab.
: Schillers zwischen 1799 und 1800 entstandenes
Drama setzt zu einem Zeitpunkt ein, da für Maria
Stuart schon alles zu spät ist. Die schottische
Monarchin befindet sich zu Beginn der Handlung
bereits seit 19 Jahren in britischer Gefangenschaft.
Ihre Widersacherin Queen Elisabeth I. zögert lediglich, das bereits aufgesetzte Todesurteil mit ihrer
Unterschrift rechtskräftig zu machen. Das intrigenreiche Duell der beiden Königinnen erscheint bei
Schiller in einem komplexen Spannungsfeld
zwischen politischem Machtkampf, religiösem
Konflikt und sexuell aufgeladener Privatfehde.
: Ein Südstaaten-Drama über Fremdenhass in einer
verlogenen Kleinstadt-Idylle. Hier betreibt Lady
Torrance zusammen mit ihrem todkranken,
tyrannischen Mann Jabe einen Laden. Als der
vagabundierende Musiker Val Xavier im Ort
auftaucht und von ihr als Verkäufer eingestellt
wird, gerät die scheinbar stabile Ordnung ins
wanken. Ein Stück über fanatischen Rassismus und
das Aufbegehren Einzelner gegen kollektive
Identitäten, die sich über Rituale der Ausgrenzung
stabilisieren.
: Ein überwältigendes Theaterexperiment von
1928, in dem sich direkte Rede und Gedankenströme ständig abwechseln. Erzählt wird die
Lebensgeschichte einer Frau und der vier Männer
in ihrem Leben.
27.05. (20.00h) / 14.06. (20.00h, Einführung 19.15h) /
23.06. (20.00h)
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
– Werkraum
Uraufführung von Elfriede Jelinek
| MIT Bürkle, Jung, Kremer u. a. | REGIE Wieler
MACBETH
von Bertolt Brecht | MIT Brombacher, Klenner, Lauzemis
u. a. | REGIE Schmauser
: In ihrem Stück über ein Massaker an 180 Juden
als Höhepunkt einer NS-Promi-Party im Jahr 1945
beschreibt Jelinek in sprachlich furiosen
Suchbewegungen die Obszönität des Bösen.
Jelinek versucht darin keine detailgenaue
Rekonstruktion eines historischen Verbrechens,
und dennoch wird jedes Detail dieser monströsen
Geschichte zur kalkuliert unkontrollierten
Roulettekugel in einem »Casino des Denkens«, das
die Bedingungen unserer gegenwärtigen
Gesellschaft auslotet. Ein blitzheller Blick zurück
auf die Topographie des Nazi-Terrors, zugleich eine
Reise durch Jelineks Kopf, ein wilder
Assoziationsfluss, rechts und links althergebracht
Gewissheiten einreißend.
von William Shakespeare
| MIT Bürkle, Claessens, Merki u. a. | REGIE Henkel
: Je wagemutiger, herzloser und blinder Macbeth
handelt, umso weniger erreicht er, umso weiter weg
rückt die Chimäre der Sicherheit. Regisseurin Henkel
erforscht die Zwischenräume und Zweideutigkeiten
in Shakespeares knappem, extrem launigem
Klassiker: Sinnliche Körperlichkeit und begehrendes
Bewusstsein; Weiblichkeit und Männlichkeit;
Tragödie und Farce; Macht und Hilflosigkeit.
30.05. / 26.06. (jeweils 20.00h) Zum vorletzten Mal!
07.06. (19.30h) Zum vorletzten Mal!
11.06. (19.30h, Einführung 18.45h) / 22.06. (19.30h)
RECHNITZ (DER WÜRGEENGEL)
: MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER ist eine
Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg und wurde
von Brecht und seinen Mitarbeitern im Exil vor
dem Ausbruch des 2. Weltkrieges geschrieben
(1938/39). Erzählt wird die Geschichte der
Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter
Courage, die versucht, im Krieg ihre kleinen
Geschäfte zu machen. Den Krieg lässt die Courage
sich nicht madig machen, denn er ernährt sie und
ihre drei Kinder. Aufpassen muss sie nur vor den
Militärs, die ihre Söhne mit falschen Versprechungen in den sicheren Tod locken wollen. Aber die
Courage weiß vom falschen Spiel um »schöne
Kappen und Stulpenstiefel« und redet Klartext,
wann immer sie kann, denn Mutter Courage ist
eine »Hyäne des Schlachtfelds«.
16.06. (20.00h)
08.06. (20.00h, Einführung 19.15h) Zum vorletzten Mal!
SUSN – Werkraum
von Herbert Achternbusch
| MIT Hobmeier, Telgenkämper | REGIE Ostermeier
28.05. (19.00h)
TAUBERBACH
Uraufführung von Alain Platel | MIT Bodin, de Brauw,
Estaras, McCormack, Tass, Runa | REGIE Alain Platel
: Vorläufiger Ausgangspunkt für TAUBERBACH ist
die Dokumentation »Estamira« von Marcos Prado
über eine schizophrene Frau in Brasilien, die auf
einer Müllkippe lebt. Überleben und dabei die
menschliche Würde nicht verlieren, bildet ein zentrales Thema. Der Belgier Alain Platel überschreitet
als Regisseur die Grenzen zwischen Tanz, Theater,
Musik und Bildender Kunst.
15.06. / 17.06. (jeweils 20.00h) Zum letzten Mal in
München!
WARUM LÄUFT HERR R. AMOK?
von R. W. Fassbinder
| MIT Brummer, Elsen, Hess | REGIE Kennedy
: Eine Geschichte eines durchschnittlichen Mannes,
der in jedem Bereich seines Lebens alles so tut, wie
von ihm erwartet. Aber darüber verliert er sich
selbst. In dieser Leere wächst unbemerkt eine unbestimmte Aggression. In einer Folge von unbefriedigenden Begegnungen und kleinen Niederlagen zeigt Fassbinder, wie sich ein Alltagsleben in
eine Hölle verwandelt, ein kleiner Mann in ein
Monstrum, der am Ende, für die Außenwelt völlig
unerwartet, erst seine Familie, und dann auch sich
selbst vernichtet.
01.06. / 24.06. (jeweils 20.00h)
: Achternbusch erzählt in wenigen Bildern das
Leben der rothaarigen Susn aus dem Bayerischen
Wald. Susn ist eine freie Radikale, die an den
Zwängen ihrer Welt ebenso radikal scheitert wie
sie gegen sie aufbegehrt. Ein Meisterstück von
Brigitte Hobmeier!
31.05. / 07.06. (jeweils 20.00h) Zum 100. Mal!
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RESIDENZTHEATER
: Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
ANTONIUS UND CLEOPATRA NEU
DREI SCHWESTERN
ICH ICH ICH
PEER GYNT
von William Shakespeare
| MIT Zapatka, Loibl, Lehmitz u. a. | REGIE Dannemann
von Anton Tschechow
| MIT Lacher, Scheibe, Köhler u. a. | REGIE Lanik
von Henrik Ibsen
| MIT Lacher, Canonica, Cuciuffo u. a. | REGIE Bösch
: Es herrscht Krieg innerhalb des römischen
Imperiums. Das Triumvirat, das nach Cäsars Tod die
Macht unter sich aufteilte, bekämpft sich nun
selbst. Darunter Antonius, der von seiner Liebe zu
Cleopatra nicht lassen will. Von der Königin
Ägyptens sagen die Römer jedoch, dass sie eine
verruchte und launische Hure sei. In »Antonius
und Cleopatra« gelingt es Shakespeare, ein ganzes
Geschichtspanorama in Schlaglichtern zu zeigen.
Die zersplitterte Struktur, die zerhackte
Wahrnehmung, die Unverlässlichkeit des
Augenblicks und die nicht nachlassende
Bedrohung sorgen dafür, dass dieses Stück so
modern anmutet.
12.06. (19.00h) Premiere! / 17.06. / 26.06. (jeweils
: Ein Jahr nach dem Tod des Generals zielen die
Sehnsüchte und Träume der drei Schwestern, die in
einer Provinzstadt leben, auf Flucht: »Nach
Moskau, nach Moskau!« In der Hauptstadt soll ihr
Bruder Andrej Professor werden und alle
Zukunftswünsche der Schwestern in Erfüllung
gehen. Aber obwohl sie nicht aus ihrem »Paradies«
fortkommen, scheinen sie dennoch die letzten
Idealistinnen zu sein, die trotz Alltagstrott und
persönlichen Miseren nach einer Aufgabe und
einem Sinn in ihrem Leben suchen. Dann verspielt
ihr Bruder Andrej das Haus samt Garten und die
Besinnung auf die eigene Existenz beginnt.
04.06. (19.00h) / 11.06. / 19.06. (jeweils 19.30h)
von Eugène Labiche; Eine Koproduktion des Resi mit
den Ruhrfestspielen Recklinghausen
| MIT Hering, Lettow, Nägele, Pichler u. a. | REGIE Kušej
19.30h)
FAUST
DER HAUSMEISTER
von J. W. Goethe
| MIT Wölbern, Beglau, Wenzl u. a. | REGIE Kušej
von Harold Pinter
| MIT Hacker, Lacher, Rehberg | REGIE Breth
: In einer Winternacht bringt Aston den Obdachlosen Davies mit nach Hause, obwohl er so viel
anderes zu erledigen hätte: Einen Schuppen bauen,
Dinge reparieren, renovieren... Als Davies beginnt
Astons Großzügigkeit auszunützen, mischt sich
dessen Bruder Mick ein und Davies gerät zwischen
die Brüder.
30.06 (19.30h, Einführung 18.45h)
: Die Wette geht auf Nicht-Erfüllung. Mit keinem
Zauber der Welt sei dem modernen Bewusstsein
einzureden, dass Vollkommenheit erlangt werden
könne. Wer sich zufrieden gibt, die Gegenwart
anerkennt, sich drein fügt, stagniert, ist tot. Was
für eine Wette! »Werd' ich beruhigt je mich auf ein
Faulbett legen, So sei es gleich um mich getan!«,
sagt Faust. Es ist die Idee der Veränderung, der
Beschleunigung, des Fortschritts als Lebensprinzip.
27.06. (19.00h, Einführung 18.15h) / 28.06. (18.00h)
: Dutrécy, Rentier im besten Alter, will mit seinem
Geschäftsfreund Porcheraie in Ruhe einen
Immobiliendeal einfädeln und sich ansonsten
seiner Körperpflege widmen, doch in seinem Salon
geht es zu wie im Taubenschlag: Dutrécys Neffe
Armand kehrt von einer Weltreise zurück – trägt
er gefährliche Keime? Bankierssohn Georges
Fromental wirbt um Dutrécys Nichte Thérèse, die
heimlich auch von Armand begehrt wird – wer
wird sie ergattern? Armand hat Georges hinter
Südamerika das Leben gerettet – wird ihm das
jetzt nützen? Als Thérèse aus dem Internat
eintrifft, wittert plötzlich auch Dutrécy in der
jungen Frau eine glückliche Investition in seine
Zukunft. Wird er der lachende Dritte sein? Und
was wird eigentlich aus dem Garten vom Arzt?
In Labiches Salonkomödie von 1864 ist der
neurotische Zocker Dutrécy Zentrum einer
bürgerlichen Gesellschaft, die Gefühle,
Grundstücke und Geld zu einem hoch explosiven
Markt verschweißt. Noch schützen schwere
Vorhänge vor dem Zorn der abgehängten Straße.
Doch zwischen Anti-Aging-Wahn,
Generationendruck und Spekulationsspiralen wird
die Luft knapp.
03.06. / 09.06. (jeweils 20.00h) / 21.06. (19.00h)
/ 24.06. (20.00h)
DER VORNAME
OREST
von Delaporte und de la Patellière | MIT von Kessel,
Cuciuffo, Dumont, Hacker, Ott | REGIE Rottkamp
nach Sophokles, Aischylos, Euripides | MIT Lacher,
Wenzl, von Kessel, Hacker, Pachner | REGIE Bösch
: Als Vincent, erfolgreicher Immobilienmakler, zum
Abendessen bei seiner Schwester Elisabeth (Französischlehrerin) und ihrem Mann Pierre (Literaturprofessor) behauptet, seinem Sohn den Vornamen
Adolphe geben zu wollen, ist das ein Härtetest für
die Regeln zivilisierter Konversation. Die Diskussion artet in Streit aus und zur endgültigen Eskalation kommt es, als auf einmal Geheimnisse der
eignen Familiengeschichte zum Vorschein kommen...
: John von Düffel hat die »Elektra« des Sophokles
mit den »Choephoren« des Aischylos und »Orest«
von Euripides neu kombiniert. In seiner Version
dieser mörderischen Familiengeschichte schwindet
mit der Akkumulation an Tatmotiven die Legitimität rapide, die (Schein-) Logik der auf- und auseinander folgenden Taten führt in den Amok, in den
Handlungsexzess.
01.06. (19.30h, Einführung 18.45h) Zum letzten Mal!
: ZPeer rast durch die Welt. Ein Außenseiter, der in
der bäuerlichen Umgebung seiner norwegischen
Heimat keinen Halt und keine Perspektive findet,
macht er sich auf den Weg über Amerika, wo er
Großreeder wird, nach Nordafrika, wo er von
Wüstensiedlungen träumt und als Prophet auftritt,
bis er schließlich in der Irrenanstalt von Kairo
landet.
29.05. / 06.06. (jeweils 19.30h)
STILLER
nach Max Frisch | MIT Bartl, Canonica, Gräßle u. a.
| REGIE Tina Lanik und Handspring Puppet Co.
: Der amerikanische Staatsbürger James L. White
wird festgenommen. Man hält ihn für den Bildhauer Anatol Ludwig Stiller, einen Mann mit
dunkler Vergangenheit, der seit Jahren als verschollen gilt. Stillers Frau Julika reist an, die in
White ebenso ihren Gatten erkennen will. Doch
der Gefangene weigert sich, den Verdacht zu bestätigen. Einzig der Wärter Knobel glaubt ihm und
hört sich seine absonderlichen Geschichten aus
Amerika an.
22.06. (19.30h)
20.06. (20.00h)
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RESIDENZTHEATER
RESI IM MARSTALL
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
: Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
TORQUATO TASSO
WAS IHR WOLLT
von Johann Wolfgang Goethe | MIT Canonica, Buzalka,
Tscheplanowa u. a. | REGIE Preuss
von William Shakespeare | MIT Köhler, Rupperti,
Schulte, Schumacher u. a. | REGIE Niermeyer
: Der Dichter Torquato Tasso, am Hof des Fürsten
von Ferrara gerade für die Fertigstellung seines
neuen Manuskripts geehrt, hadert mit seiner Rolle
als Unterhaltungsarbeiter für anregende Mußestunden, dem im realen Getriebe der Welt und der
Politik nichts zugetraut wird. Eifersüchtig legt er
sich mit dem Diplomaten Antonio an, der für
Ferrara soeben einen politischen Erfolg errungen
hat, und wird dafür mit Hausarrest bestraft. Als
man die Strafe gnädig aufhebt, möchte er von
seiner wiedererlangten Freiheit Gebrauch machen
und den Einflussbereich des Mäzens verlassen,
muss aber feststellen, dass man sich weigert, ihm
das Manuskript wieder auszuhändigen. Die
Dichtung gehört dem, der für sie bezahlt hat. Und
das ist offensichtlich nicht der Dichter.
30.05. (20.00h) / 05.06. (20.00h, Einführung 19.15h)
/ 15.06. (20.00h, Einführung 19.15h) / 23.06.
: Viola und ihr Zwillingsbruder Sebastian retten
sich nach einem Schiffsbruch an Land. Viola
verkleidet sich dort als Mann, nennt sich Cesario
und tritt als Page in die Dienste des Herzogs
Orsino. Was Sicherheit bieten sollte aber wird zur
Quelle existentieller Bedrohung der eigenen
Souveränität. Die geliehene Identität gewinnt
Macht über Viola. Der Herzog Orsino liebt die
Gräfin Olivia und schickt Viola als Liebesboten.
Olivia verliebt sich in den jungen Mann, Viola in
den Kleidern und der Stellung des Pagen wiederum
liebt den Herzog...
18.06. (19.30h)
(20.00h, Einführung 19.15h)
TRILOGIE DER SOMMERFRISCHE
von Carlo Goldoni | MIT Manthei, Buzalka, Canonica,
Hering u. a. | REGIE Fritsch
: Herbert Fritsch inszeniert zum zweiten Mal in
München und wer seine Inszenierungen kennt,
weiß, dass es hier ebenso wenig um geistige,
visuelle oder akustische Erholung gehen kann, wie
im Stück selbst. Fritsch geht mit dem Ensemble auf
eine Reise und erzählt Mikrodramen von überschuldeten, aber amüsier- und genussfreudigen
Damen und Herren, von den dringenden Fragen,
wer in welchem Wagen fährt und wer wen wie
liebt und wem die Liebe am Ende am meisten
einbringt, wobei die Leidenschaft stets im
Vordergrund steht. Getreu dem Grundsatz, dass
sich ein Mensch in seiner Leidenschaft lieber
verlieren soll, als die Leidenschaft verlieren darf,
weil er sonst verloren wäre, nimmt die FritschReise ihren traurigen Verlauf.
07.06. (19.00h)
10
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
von Edward Albee | MIT Beglau, Hacker, Zirner, Buzalka
| REGIE Kušej
: Ohne Wissen ihres Ehemannes George hat
Martha den jungen Biologieprofessor Nick und
seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihr
Haus eingeladen. George, Geschichtsdozent am
hiesigen College, kennt die Gesellschaftsspiele
seiner Ehefrau Martha nur zu gut. Als Tochter des
Rektors besitzt sie Macht und Einfluss und liebt es,
andere vorzuführen. Zwischen den beiden Ehepaaren beginnt das Ritual eines Beziehungskrieges.
02.06. (20.00h)
BALKAN MACHT FREI NEU
von Oliver Frljić
| MIT Hohm, Kleinheinz, Lichtenstein u. a. | REGIE Frljić
: Ein Gespenst geht um in Europa. Nein, nicht mehr
der Kommunismus, sondern das, was von ihm
übrig geblieben ist: die Osteuropäer. Durch kein
Meer getrennt und von keiner Grenzschutzagentur
abgewehrt, armutsmigrieren sie aus ihren Ländern
nach Deutschland. Als wir sagten, ja, her mit den
Arbeitskräften, und zwar mit hochqualifizierten,
hat da irgendwer gedacht, dass auch Faule
kommen können? Als wir sagten, unsere Fahne
weht für die Freiheit, haben wir da Freizügigkeit
gemeint? Als wir sagten, wir sind das christliche
Abendland, wer hat da gehört, jeder könne sich
einfach ins gemachte Nest setzen? Rumänen
nehmen uns die Putzjobs weg, Bulgarinnen
dumpen uns im Baubusiness... Regisseur und
Autor Oliver Frljić, geboren 1976, flüchtete als 16jähriger aus Bosnien nach Kroatien und studierte
Philosophie und Regie an der Akademie der
Dramatischen Künste in Zagreb. In seinem
Münchner Debüt beschäftigt er sich mit dem
osteuropäischen Ansturm auf die deutsche
Hängematte auf der einen und den deutschen
Reaktionen darauf auf der anderen Seite.
25.06. (20.00h)
DER STEIN
von Marius von Mayenburg | MIT Köhler, Kriegeskotte,
Pachner u. a.| REGIE Zervoulakos
: Witha, ihre Tochter Heidrun und ihre Enkelin
Hannah haben sich ihre eigene deutsche
Familienlegende über den heldenhaften Großvater
und die Rettung einer jüdischen Familie zur Zeit
des NS-Regimes geschaffen. Während sie sich
durch die Jahre lügen und Erinnerungen tief im
Garten verscharren, gräbt ihre Nachmieterin
Stefanie die Wahrheit und ihre persönliche
deutsch-deutsche Familienlegende aus. Die vier
Frauen verbindet ein Haus in Dresden, das mit
dem Wandel der politischen Systeme auch die
Besitzer wechselt und die Frage nach dem wahren
Eigentümer stellt. Ist es die jüdische Familie, die es
erbaut, die arisch-deutsche Familie, die es 1935
von ihr übernimmt oder eine der Parteien, die zur
Zeit der DDR darin wohnt?
06.06. (20.00h)
DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT
von Rainer Werner Fassbinder | MIT Beglau, von Kessel,
Plüss, Schwarz u. a.| REGIE Kusej
: Die erfolgreiche Modedesignerin Petra von Kant
verliebt sich in die zehn Jahre jüngere Karin. Doch
Karin nutzt ihre Gönnerin hemmungslos aus und
betrügt sie.
DER GELDKOMPLEX
03.06. / 04.06. (jeweils 19.00h)
nach Motiven von Franziska Gräfin zu Reventlow
| MIT Conrad, Klemt, Kuttner, Lutz, Pichler, Wächter
| REGIE Kuttner, Wächter
DIE KLASSE
: In Franziska Gräfin zu Reventlows heiter-anarchischem Briefroman weist sich die Protagonistin in ein
Sanatorium ein, die Diagnose lautet: »Geldkomplex«.
All ihr Denken und Fühlen dreht sich ums Geld – das
sie nicht hat, das sie braucht und ersehnt. Längst hat
sich eine komplizierte Liebesgeschichte entwickelt –
die Therapien schlagen nicht an, und schnell sind die
Mitpatienten ebenfalls mit dem Geldkomplex infiziert.
13.06. / 17.06. (jeweils 20.00h)
nach dem Roman von François Bégaudea | MIT der
intergroup des JUNGEN RESI | REGIE Sczilinski
: »Die Klasse« erzählt die Chronik eines
Schuljahres, vom täglichen Kräftemessen zwischen
Schülern und Lehrern, den Glücksmomenten der
kleinen Siege sowie der Enttäuschung und Wut
über Niederlagen, von Gemeinschaft, Freundschaft
und Feindschaft und von Zukunftswünschen. Wie
lernt man abseits von Gedichtanalysen, Grammatikübungen und mathematischen Gleichungen für
das Leben in einem sauerstoffleeren Raum voller
Trägheit und Eigensinn? Unter welchen Bedingungen ist Unterricht heute überhaupt möglich und
wünschenswert?
09.06. (20.00h) / 28.06. (19.00h)
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RESI IM MARSTALL
RESI IM CUVILLIÉSTHEATER
OBERAMMERGAUER PASSIONSTHEATER
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
: Kartenverkauf für Juni ab 20. Mai
: Kartenverkauf ab sofort
THE DARK AGES
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
NABUCCO
ROMEO & JULIA
Ein Projekt von Milo Rau; Musik: Laibach
| MIT Schauspielern aus Bosnien, Deutschland, Russland
und Serbien | REGIE Rau
von Christopher Hampton nach Laclos
| MIT Steiger, Willenbacher, Ott | REGIE Wiedemann
Oper von Giuseppe Verdi
| MIT Abdulla, Szabó, Rindzuner u. a. | REGIE Stückl
von William Shakespeare | REGIE Karaca
: Die höfische Rokoko-Gesellschaft kurz vor der
Französischen Revolution ist der Lebensraum, in
dem der Autor Choderlos de Laclos (*1741 †1803)
die raffinierten Gemeinheiten von Madame de
Merteuil und ihrem Komplizen Valmont gedeihen
lässt. Choderlos de Laclos, Offizier und Redenschreiber von Robespierre, kannte die Bigotterie
und die Fallstricke seiner Zeit. Noch im Vorwort zu
diesem Briefroman formuliert der Autor seine moralische Absicht, die Liebes- und Sexualausschweifungen der höfischen Gesellschaft anzuprangern.
Doch das Böse ist verführerischer als Tugend und
Pädagogik. So gerät sein mehrfach verbotener
Besserungs-Roman zu einem Glanzstück der psychologischen Analyse menschlicher Abgründe, das
die Mechanismen der Verstellung grandios
bloßlegt.
: Zum ersten Mal inszeniert Stückl eine große
Opernproduktion auf der Bühne des Passionstheaters - Gemeinsam mit dem Chefdirigenten der
Oper von Novosibirsk Ainars Rubikis und renommierten Opernsängern.
Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und
Wahnsinn hat Verdi in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems
durch den Babylonierkönig Nebukadnezar
(Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender
Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia
ermutigt das Volk der Hebräer, auf Rettung zu
hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin
Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt
den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere
Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und
erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt,
dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist,
entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone
und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier.
Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten
lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott
der Hebräer um Hilfe an…
: Was geschieht mit Menschen, wenn ihre
Überzeugungen und Staaten zerbrechen? Der
Untergang des Dritten Reiches und die Schrecken
des Jugoslawienkrieges bilden die historische Folie
für ein intimes Kammerspiel über die finsteren
Seiten des sich vereinigenden Europas.
Schauspieler aus Bosnien, Deutschland, Russland
und Serbien erzählen persönliche Geschichten über
Vertreibung und Heimatlosigkeit, des Weggehens
und Ankommens, des Engagements und der
Verzweiflung. Biografische Close-Ups, begleitet
von Musik, die die slowenische Kult-Band Laibach
komponiert.
Milo Rau ist derzeit einer der bekanntesten
Regisseure Europas. Er hat mit »Hate Radio« eine
zum Völkermord aufrufende Radiostation in
Ruanda inszeniert, hat »Breiviks Erklärung«
verlesen lassen und »Die Moskauer Prozesse« u. a.
gegen Pussy Riot in Moskau neu aufgerollt.
01.06. (20.00h)
URTEILE
Uraufführung von Christine Umpfenbach
| MIT Wolff-Plottegg, Eckes und als Gast Demet Gül
| REGIE Umpfenbach
: 2001 wurde Habil K. in seinem Obst- und
Gemüseladen in München-Ramersdorf erschossen.
Als Tatmotiv galt »organisierte Kriminalität«.
2005 wurde Theodoros B. in seinem Geschäft in
München-Westend erschossen. Die Zeitung
schrieb: »Eiskalt hingerichtet – das siebte Opfer.
Türken-Mafia schlug wieder zu«. Die betroffenen
Familien wurden nach den Morden von den
Sicherheitsbehörden, Medien, aber auch von ihrem
unmittelbaren Umfeld zehn Jahre lang zu Unrecht
verdächtigt. Was ist bis zur Entdeckung der Täter
im November 2011 in München geschehen?
Christine Umpfenbach (»Gleis 11«) hat mit Journalisten, Rechtsanwälten und Politikern gesprochen,
vor allem aber mit den Verwandten, Freunden und
den Arbeitskollegen der Opfer.
29.06. (19.30h)
05.07. / 17.07. / 24.07. (jeweils 20.00h)
Passionstheater Oberammergau
Wie jedes Jahr haben Sie die Möglichkeit, mit dem Bustransfer nach Oberammergau und zurück zu kommen.
Abfahrt 16.30h am Zentralen Omnibusbahnhof in der
Arnulfstr. 21. Ankunft in München ca. 00.30h. Die
Mitfahrt im Bus kostet 19,- € pro Person. Bitte geben Sie
uns bei der Kartenbestellung Bescheid.
: In Shakespeares berühmtester Tragödie geht es
um die Kraft der Liebe, die zwei junge Menschen
über sich hinauswachsen lässt, um alle Hindernisse
zu überwinden, und die schließlich doch Tod und
Zerstörung bringt. Auf einem Fest begegnen sie
sich zum ersten Mal, verlieben sich auf den ersten
Blick. Doch Romeo und Julia stammen aus zwei
verfeindeten Familien, ihre Liebe steht von Beginn
an unter einem unglücklichen Stern. Nur heimlich,
im Schutz der Nacht, kann Romeo zu Julias Balkon
gelangen. Dort versprechen sie sich ewige Treue.
Aber die Familienfehde eskaliert; als in einem
Streit zwischen beiden Clans Romeos bester
Freund getötet wird, tötet Romeo Julias Vetter und
wird für diese Tat aus der Stadt verbannt. Jetzt
kommt die Politik ins Spiel: Pater Lorenzo hofft,
sich die Liebe der beiden zunutze machen zu
können, um den Streit der Familien beilegen zu
können. Gegen die Interessen der Eltern entwickelt
er einen Plan, um Romeo und Julia zur Flucht zu
verhelfen. In bester Absicht geht er ein hohes
Risiko ein…
16.07. (Premiere!) / 18.07. / 23.07. / 25.07. /
30.07. / 02.08. / 07.08. / 08.08. (jeweils 20.00h)
Im Zirkuszelt neben dem Passionstheater, auch hier ist eine
Busfahrt möglich ab dem ZOB an der Hackerbrücke
(16.30h, 19€)
29.05. (20.00h)
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MÜNCHNER VOLKSTHEATER
: Kartenverkauf für Juni/Juli ab 20. Mai
3000 EURO (Kleine Bühne) NEU
CALIGULA
DIE DREIGROSCHENOPER
KASIMIR UND KAROLINE
von Thomas Melle
| MIT N. N. | REGIE Bartkowiak
von Albert Camus | MIT Wagner, Wächter, Bubert,
Schäfer u. a. | REGIE Rupprecht
von Ödön von Horvath
| MIT Bubert, Tiling, Bartel, Riedel, u. a. | REGIE Mican
: 3.000 Euro trennen Anton von seinem alten
Leben, in dem er ein aufstrebender Jurastudent
war. 3.000 Euro warten auf Denise, die von einer
besseren Zukunft träumt, als Lohn für einen
Porno-Dreh. Die Lebenswege der beiden kreuzen
sich, obwohl ihre Biographien doch denkbar
unterschiedlich sind.
Anton, nach dem Studium nicht in den
Arbeitsmarkt hinein gekommen und weiter sorglos
gelebt, findet sich nach einem durchfeierten
Sommer mit 3.000 Euro Schulden auf der Straße
wieder. Denise ist alleinerziehende Mutter und
arbeitet in einem Discounter an der Kasse. Ihre
kleine Tochter Linda leidet an Wahrnehmungsstörungen und überfordert sie oft. Eine Reise nach
New York ist der Wunschtraum, an den sie sich
klammert. Darauf spart sie. Dafür hat sie diesen
Porno gedreht, dessen Gage allerdings noch
aussteht.
3.000 Euro sind etwas mehr als das monatliche
Brutto-Durchschnittseinkommen pro Kopf in
Deutschland. Während Banken, Konzerne und
Länder sorglos mit Milliardenbeträgen spielen, ist
dieser vergleichsweise geringe Betrag für die
Zukunft von Anton und Denise von existentieller
Bedeutung.
: CALIGULA erzählt die Geschichte des
gleichnamigen römischen Kaisers, der am Leben
verzweifelt und sich deshalb die Welt zu eigen
machen will. Albert Camus‘ Stück von 1938
handelt nur auf den ersten Blick von Machtbesessenheit und Größenwahn. Sein tragischer Held
Caligula ist vielmehr ein absolut konsequenter
Idealist und ein hochintelligenter Logiker. Als er im
Prozess des Erwachsenwerdens beginnt, am Zweck
des menschlichen Daseins zu zweifeln, beschließt
er, sich eine grenzenlose Freiheit zu verschaffen
und fortan in der Wahrheit zu leben. Er fordert
sich, seine Untertanen und das Leben rücksichtslos
heraus. Da ihm seine Existenz sinnlos erscheint,
haben auch alle Werte, Normen, Gesetze und
Regeln menschlichen Miteinanders für Caligula
den Sinn verloren: »Wozu dient mir diese so
erstaunliche Macht, wenn ich die Zustände nicht
ändern kann, wenn ich nicht erreichen kann, dass
die Sonne im Osten untergeht, dass das Leid
abnimmt und die Menschen nicht mehr sterben?«
von Bertolt Brecht und Kurt Weill
| MIT Burkhart, van Dieken, Flygg, Kylau, Pauls u. a.
| REGIE Stückl
17.06. (20.00h) / 02.07. (18.30h)
08.06. / 24.06. (Einführung 19.00h) / 02.07.
(jeweils 19.30h)
DER GROSSE GATSBY (Kleine Bühne)
: Die Dreigroschenoper, die die Korruption der
Bourgeoisie zum Hauptinhalt hat, wurde zum
erfolgreichsten Bühnenstück der Weimarer
Republik. Brecht zielt mit der Dreigroschenoper
auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf
der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum
als Musterbeispiel des Geschäftemachers für den
Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum
Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der
skrupellose Verbrecher Mackie Messer als
Prototyp sogenannter bürgerlicher Solidität.
15.06. (19.30h)
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
21.06. (19.30h)
nach Johann Wolfgang von Goethe
| MIT Altan G., Mühlenhardt, Riedel u.a. | REGIE Gehler
MOSES – MASH-UP-MUSICAL
: Seinen 1774 erschienenen Briefroman siedelte
Goethe in der Zeit um 1771 in der deutschen
Kleinstadt Wahlheim an. Er erzählt die Tragödie
des jungen Rechtspraktikanten Werther, der sich
unglücklich in die bereits verlobte Lotte verliebt
und am Ende Selbstmord begeht. Seine Gedanken
und Handlungen hält Werther in den Briefen an
seinen Freund Wilhelm fest.
nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald
| MIT Fligg, Schultze, Wagner u.a. | REGIE Karaca
12.06. (19.30h)
: New York, 1922. Auf seinem Anwesen in Long
Island gibt Jay Gatsby sagenhafte Partys. Er hofft,
mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Glamour
und Champagner seine verlorene Liebe zurückzugewinnen. Zu spät merkt er, dass er sich von einer
romantischen Illusion hat verführen lassen.
GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
13.06. (20.00h)
: Das Volksstück Kasimir und Karoline wurde vor
dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und
zunehmender Arbeitslosigkeit ab 1929 verfasst
und untersucht die Auswirkungen wirtschaftlicher
Not auf zwischenmenschlicher Beziehungen.
Kasimir und Karoline sind auf dem Oktoberfest.
Während sich Karoline amüsieren möchte, ist
Kasimir schlecht gelaunt, da er gerade seine Arbeit
verloren hat. Der Zuschneider Schürzinger nutzt
die Chance sich an Karoline ranzumachen. Kasimir
trifft seinen alten Freund Merkl Franz, der auf die
schiefe Bahn gekommen ist. Merkl Franz will
Kasimir dazu überreden, sich bei seinen
zwielichtigen Geschäften zu beteiligen.
| MIT Bubert, Schäfer, Wagner u. a. | REGIE Solberg
: Die Geschichte von Moses - »säkular erzählt«,
und aktuelle Fragen aufwerfend, zudem in Gestalt
eines lauten, modernen Musicals mit viel Hip-Hop
und Ausflügen in alle möglichen zeitgenössischen
Musikrichtungen - die Koproduktion des
Volkstheaters mit dem Theater Basel ist ein junges
Theaterstück par Excellence – »ein vogelwilder,
unterhaltsamer und ernsthafter Theaterabend«
(tz), »böse ..., saukomisch und sehr gut.« (SZ)
11.06. (20.00h) / 01.07. (19.00h)
von Ödön von Horvath | MIT Fligg, Fritzen, Mühlenhardt u. a. | REGIE Stückl
: Marianne ist dem Fleischergesellen Oskar versprochen. Doch bei einem Sonntagsausflug lässt sie
sich mit Alfred, einem stellungslosen Hallodri ein,
der sich von der älteren Valerie aushalten lässt.
Marianne bekommt ein Kind von ihm, woraufhin
sie von ihrem Vater verstoßen wird und sich als
Tänzerin im Wiener Nachtleben durch-schlägt.
Oskar findet sie dennoch wieder: Du wirst meiner
Liebe nicht entgehen, hat er ihr einst versprochen.
30.05. / 26.06. (jeweils 19.30h)
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GOP VARIÉTÉ-THEATER
MÜNCHNER VOLKSTHEATER
: Kartenverkauf für Juni ab sofort, für Juli ab 20. Mai
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juni/Juli ab 20. Mai
NATHAN DER WEISE
SIEGFRIED
EXIT
von Gotthold Ephraim Lessing
| MIT Fligg, Alten G., Zirner u. a. | REGIE Stückl
: Als Nathan, ein reicher Jude, von einer Geschäfts-
Uraufführung von Zaimoglu/ Senkel
| MIT Geßner, Bergander, Wiedenhofer u. a.
| REGIE Stückl
| REGIE Mark Lonergan
reise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter
Recha dank eines jungen Tempelherrn vor dem
Feuertod gerettet wurde. Jener ist Christ und
verdankt sein eigenes Leben dem Sultan Saladin,
einem Muslim. Dieser fühlte sich beim Anblick des
jungen Mannes an seinen toten Bruder Assad
erinnert und hob daraufhin das Todesurteil gegen
den Tempelherrn in einem Akt von Gnade auf.
Recha und ihre Gesellschafterin, die Christin Daja,
sehen in dieser Fügung ein Wunder – nicht aber
Nathan, der seiner Tochter derlei Gedanken austreibt. Gleichzeitig schafft er es, den Tempelherrn
mit klugen Argumenten und als Dank für dessen
Tat zu einem Besuch bei Recha zu bewegen. Der
Sultan, in finanzieller Not, befolgt den Ratschlag
seiner Schwester Sittah und testet die Freigebigkeit, des dafür in der ganzen Stadt gerühmten
Nathan. Er stellt ihm die Frage nach der wahren
Religion. Lessings Drama zeigt die Verwandtschaft
von Judentum, Christentum und Islam und handelt
von der Idee einer aufgeklärten Humanität.
Nathan proklamiert das Prinzip friedliebender
koexistierender Religionen in einer toleranten
Gesellschaft.
: Von Ritterehre, höfischem Benehmen und edler
Minne ist wenig zu finden in dieser Neubearbeitung der Siegfried-Sage. Dabei hält sich das
Autorenteam durchaus an die historische Vorlage,
die ja auch nicht gerade zimperlich mit Verrat,
Vergewaltigung und Mord umgeht. Getrieben von
Machtgier und Geltungssucht, morden, vögeln und
fressen sich die Figuren ihrem eigenen Untergang
entgegen. Die Lichtgestalt Siegfried ist ein tumber
– aber sehr viriler – Muskelprotz, sein Gegenstück
Brunhild eine blutrünstige Barbarin. Am Hof von
Worms können die Burgunder zwar nicht mit so
viel roher Kraft aufwarten, dafür wird hier mit
Leidenschaft gelauscht, geklatscht und intrigiert.
Von jeder Patina befreit, zeigt Zaimoglu/Senkels
Neufassung des Mythos eine von Rücksichtslosigkeit und Brutalität gezeichnete Gesellschaft.
28.06. / 29.06. (jeweils 19.30h)
22.06. (19.30h)
UND JETZT: DIE WELT! (Kleine Bühne)
von Sybille Berg
| MIT Schultze, Horster, Ishema | REGIE Glause
: Sie, d. h. junge Frauen, sind klug, gut ausgebildet
und leben in prekären Verhältnissen, weil auch das
x-te Praktikum kein Geld bringt. Sie verkaufen
selbstgekochte Drogen im Internet, schreiben
Mode-Blogs und steigern den Marktwert ihres
Körpers im Fitness-Studio, obwohl sie den Markt
verachten. Sie kommunizieren per Skype, SMS, Chat
oder Telefon, und doch bleibt da ein Gefühl von
überwältigender Einsamkeit. Sehnsucht ist etwas,
das man hauptsächlich aus Filmen kennt, Familie
ein Verbund, den man sich selbst zusammenstellt,
und immer lauert draußen die Welt, stellt
Forderungen und diktiert Bilder, denen man
unmöglich genügen kann. Gnadenlos und zugleich
mit großer Zärtlichkeit zeichnet Sibylle Berg ein
Portrait über die Generation 20+, schwankend
zwischen Aggression und Apathie, Aufbruch und
Abgeklärtheit.
: Fans von Chaplin- und Slapstick Filmen der 20er
und 30er Jahre werden bei dieser Show auf ihre
Kosten kommen – und nicht nur die. Wir begeben
uns auf eine Zeitreise in die Hochphase der
Bühnenkunst und Unterhaltungskultur der
»Goldenen Zwanziger Jahre«. Slapstick als Königsdisziplin, gut getimtes Bühnen-Chaos, spektakuläre
Akrobatikeinlagen, Comedy, Zauberei, Stepptanz
und live Musik, gewitztes Understatement und der
liebenswerte Größenwahn der Akteure zaubern
den Charme einer vergangenen Ära zurück auf
unsere Bühnen und in unsere Herzen,
Lachmuskeltraining inklusive. Nicht nur für
Nostalgiker und Vaudeville-Fans!
06.06. (17.30h) / 13.06. (17.30h) / 19.06. (20.00h) /
26.06. (20.00h) / 04.07. (17.30h) / 09.07. (20.00h) /
12.07. (14.30h)
MATCH NEU
| REGIE Anthony Venisse
: Eine Show wie ein Sommertag – hier passt
einfach alles! Die Luft vibriert vor unbekümmerter
Vitalität, begnadete Artisten toben über die Bühne
und inspirieren sich gegenseitig mit verrückten
Ideen, persönlichen Höchstleistungen, tollkühnen
Experimenten und überschäumender
Lebensfreude. Erleben Sie ein atemloses Match aus
Spielfreude, Körperkunst und Dynamik! Fiebern
Sie mit, wenn sich das übermütige Team zu immer
neuen Höchstleistungen anstachelt! Lassen Sie sich
anstecken von der Energie, der Lebenslust, der
Leichtigkeit, dem Spaß und der Phantasie der
Jugend! Das Spiel beginnt, wir sind jung und nichts
kann uns bremsen!
18.07. / 25.07. (jeweils 17.30h) /
29.07. / 30.07. (jeweils 20.00h)
TABLE MAGIC THEATER
: Kartenverkauf ab 20. Mai
Das Krist & Münch ist das weltweit erste Table
Magic Theater. Hier erleben Sie Magie aus nächster
Nähe, mit direktem Blick auf den Tisch, auf dessen
anderer Seite die Zauberer Ihre Tricks hautnah
vorführen. 2012 haben sich Alexander Krist und
Christian Münch ihren Traum erfüllt und ein
eigenes Zaubertheater geschaffen, das die
Zuschauer fast wie am Wohnzimmertisch an ihrer
Zauberei teilhaben lässt. Mit seinen 5 Reihen, die
zudem so erhöht sind, dass man ähnlich wie in
einem Amphitheater von überall eine gute Sicht
auf den Zauberer und den Zaubertisch hat, schafft
das Theater mit seinen gut 100 Plätzen den
perfekten Rahmen.
Wir sind lange nicht auf dieses kleine Theater
aufmerksam geworden, jedoch beweist es mit
seinen durchweg ausverkauften Vorstellungen die
Klasse der Zauberdarbietungen. Die Preise
(84,50 € in der 1. Reihe und 56 € für die folgenden
Reihen) sind für eine Vorstellung recht stattlich,
wie wir uns jedoch überzeugen konnten, eine
einmalige Geschichte, die wir Ihnen nun auch in
unserem Programm anbieten.
Es befindet sich am Unteren Anger 3, hinter der
Hauptfeuerwache in einem Innenhof nahe der
Klosterhofstraße zwischen Jakobsplatz und
Sendlinger Tor.
LIVE UND HAUTNAH 2
Zaubershow mit Alexander Krist und Christian Münch
: Das laufende Programm ist das zweite der
Zauberer Alexander Krist und Christian Münch –
für Zauberfans ein Muss: »Mit Fingerfertigkeit und
Poesie begleiten Sie die beiden Magier auf eine
Reise bis an die Grenzen Ihrer Vorstellungskraft
und darüber hinaus.«
12.07. (19.00h) / 19.07. (15.00h)
21.06. (18.30h)
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SPIELPLAN JUNI
: Vorverkauf für Schauspiel ab 20. Mai; für Oper, Konzerte & Events ab 21. Mai
Mo, 1. Juni 2015
19:30 Orest
19:30 Die Entführung aus dem Serail
20:00 The Dark Ages
20:00 Warum läuft Herr R. Amok?
20:00 Die Wahrheit
Di, 2. Juni 2015
20:00 Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
20:00 Das schweigende Mädchen
Mi, 3. Juni 2015
18:00 Lulu
19:00 Die bitteren Tränen d. Petra v. Kant
19:30 Nathan der Weise
19:30 Die Entführung aus dem Serail
20:00 ICH ICH ICH
Do, 4. Juni 2015
19:00 Drei Schwestern
19:00 Die bitteren Tränen d. Petra v. Kant
20:00 Die Zofen
Fr, 5. Juni 2015
19:30 Die Entführung aus dem Serail
20:00 Torquato Tasso
20:00 Hoppla, wir sterben
Sa, 6. Juni 2015
17:30 Exit
18:00 Lulu
19:30 Peer Gynt
19:30 Der Prozess
20:00 Der Stein
So, 7. Juni 2015
18:00 Die Wahrheit
19:00 Trilogie der Sommerfrische
19:30 Orpheus steigt herab
20:00 Susn
Mo, 8. Juni 2015
19:30 Caligula
20:00 Rechnitz (Der Würgeengel)
Di, 9. Juni 2015
20:00 ICH ICH ICH
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20:00 Die Klasse
20:00 Camino Real
Do, 11. Juni 2015
16:30 Keith Haring
19:30 Drei Schwestern
19:30 Maria Stuart
20:00 Moses
Fr, 12. Juni 2015
19:00 Antonius und Cleopatra
19:30 Die Leiden des jungen Werther
20:00 Camino Real
Sa, 13. Juni 2015
17:30 Exit
19:00 Norma
20:00 Der Geldkomplex
20:00 Der große Gatsby
21:00 Minutemade
So, 14. Juni 2015
18:00 Cosi fan tutte
19:00 Ottfried Fischer
19:00 Die Csardasfürstin
19:30 Onegin
19:30 Judith
20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
Mo, 15. Juni 2015
19:30 Die Dreigroschenoper
20:00 Torquato Tasso
20:00 Tauberbach
Di, 16. Juni 2015
19:00 Norma
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Mutter Courage und Ihre Kinder
Mi, 17. Juni 2015
19:30 Antonius und Cleopatra
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Der Geldkomplex
20:00 Tauberbach
20:00 3000 Euro
20:00 Die Wahrheit
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Do, 18. Juni 2015
19:30 Was ihr wollt
20:00 CARMEN Flamenca
Fr, 19. Juni 2015
19:30 Artifact II / The Exiles / Zugvögel
19:30 Drei Schwestern
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Mulo Francel & Lisa Wahland
20:00 Exit
Sa, 20. Juni 2015
19:00 Die Zauberflöte
19:00 Astutuli
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Der Vorname
So, 21. Juni 2015
18:30 Und jetzt: die Welt
19:00 ICH ICH ICH
19:30 Kasimir und Karoline
20:00 Geschichten aus dem Wiener Wald
20:00 Hundeherz
Mo, 22. Juni 2015
19:30 Stiller
19:30 Cosi fan tutte
19:30 Maria Stuart
19:30 Siegfried
Di, 23. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Torquato Tasso
20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
20:00 Valentin Radutiu
Mi, 24. Juni 2015
19:30 Caligula
20:00 ICH ICH ICH
20:00 Warum läuft Herr R. Amok?
Do, 25. Juni 2015
19:30 Cosi fan tutte
20:00 Balkan macht frei
20:00 Gift
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Fr, 26. Juni 2015
19:00 Astutuli
19:30 Antonius und Cleopatra
19:30 Geschichten aus dem Wiener Wald
20:00 Macbeth
20:00 Arcanto-Quartett
20:00 Exit
Sa, 27. Juni 2015
19:00 Faust
19:30 Cosi fan tutte
19:30 Ekzem Homo
21:00 Minutemade
So, 28. Juni 2015
18:00 Faust
18:00 Barock-Konzert
19:00 Die Klasse
19:30 Nathan der Weise
20:00 Hoppla, wir sterben
20:00 Bobby McFerrin
Mo, 29. Juni 2015
19:30 Gefährliche Liebschaften
19:30 Nathan der Weise
20:00 Camino Real
Di, 30. Juni 2015
19:30 Der Hausmeister
19:30 Ekzem Homo
20:00 Pavol Breslik
20:00 Spamalot
Mi, 1. Juli 2015
19:00 Moses
20:00 Russian String Orchestra
20:00 Spamalot
Do, 2. Juli 2015
18:30 3000 Euro
19:00 Die Sache Makropoulos
19:30 Caligula
20:00 Jedermann
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SPIELPLAN JULI
SPIELPLAN JULI
: Vorverkauf für Schauspiel ab 20. Mai; für Oper, Konzerte & Events ab 21. Mai
: Fortsetzung
Fr, 3. Juli 2015
20:00 Edita Gruberova
20:00 Jedermann
Sa, 4. Juli 2015
17:30 Exit
19:30 Wilhelm Tell
So, 5. Juli 2015
11:00 Frank Peter Zimmermann
11:00 Russian String Orchestra
19:00 Die schweigsame Frau
19:00 Spamalot
19:30 Festkonzert
20:00 Don & Giovannis
20:00 Nabucco
Mo, 6. Juli 2015
19:30 Bussi - Das Munical
20:00 Martin Grubinger
Di, 7. Juli 2015
16:30 Haidhausen
20:00 Merci Udo
Mi, 8. Juli 2015
19:30 Bussi - Das Munical
20:00 Glenn Miller Orchestra
Do, 9. Juli 2015
16:00 Hans Christiansen
20:00 Olga Scheps
20:00 Exit
20:00 Spamalot
Fr, 10. Juli 2015
18:30 Königliche Wassermusik
19:30 Bussi - Das Munical
20:00 Blechschaden
So, 12. Juli 2015
14:30 Exit
19:30 Festkonzert
19:30 Ensemble Clemente
20:00 David Gazarov Trio
19:00 Magie – live und hautnah
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Mo, 13. Juli 2015
20:00 Max Greger & Hugo Strasser
20:00 Eine Couch in New York
Mi, 15. Juli 2015
19:00 Roberto Devereux
19:30 Bussi - Das Munical
20:00 Gadjo Dilo
Do, 16. Juli 2015
20:00 La Dolce Vita
20:00 Romeo und Julia
Fr, 17. Juli 2015
19:00 Der Mond
19:30 Münchner Streichquartett
20:00 Quadro Nuevo
20:00 Nabucco
Sa, 18. Juli 2015
16:00 Eine Couch in New York
17:30 Match
20:00 Romeo und Julia
So, 19. Juli 2015
15:00 Magie – live und hautnah
16:00 Der Mond
19:00 Händels Feuerwerksmusik
Di, 21. Juli 2015
16:30 Lehel
20:00 Sweet Soul Music Revue
Do, 23. Juli 2015
20:00 Adel verpflichtet
20:00 Romeo und Julia
20:00 Eine Couch in New York
Fr, 24. Juli 2015
16:30 Lehel
19:30 Gefilte Fisch
20:00 Romeo und Julia in Bayern
20:00 Nabucco
Sa, 25. Juli 2015
17:30 Match
19:00 Lucia di Lammermoor
19:00 Der Mond
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20:00 Café del Mundo
20:00 Barock & Fire
20:00 Romeo und Julia
So, 26. Juli 2015
17:00 Romeo und Julia in Bayern
19:00 Remember Paco de Lucia
19:30 Münchner Kammersolisten
Di, 28. Juli 2015
20:00 Heiße Zeiten
20:00 Kubanische Nacht
Mi, 29. Juli 2015
20:00 Marla Glen & Band
20:00 Match
Do, 30. Juli 2015
20:00 Heiße Zeiten
20:00 Last Night
20:00 Romeo und Julia
20:00 Match
Fr, 31. Juli 2015
18:30 Königliche Wassermusik
20:00 GOCOO
ABKÜRZUNGEN SPIELORTE
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Allerheiligen Hofkirche
Brunnenhof
Brunnenhof/Herkulessaal
Cuvilliéstheater
Deutsches Theater
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Herkulessaal der Residenz
Komödie im Bayerischen Hof
Marstall
Max-Joseph-Saal
Kammerspiele Schauspielhaus
Nationaltheater
Passionstheater Oberammergau
Pasinger Fabrik
Philharmonie, Gasteig
Prinzregententheater
Residenztheater
Reithalle
Spielhalle
Sonderveranstaltungen
Table Magic Theater
Münchner Volkstheater Gr. Saal
Münchner Volkstheater Kl. Bühne
Werkraumtheater
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GÄRTNERPLATZTHEATER
GÄRTNERPLATZTHEATER
KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF
: Kartenverkauf für Juni ab sofort, für Juli ab 21. Mai;
Bei Familienvorstellungen (F) gibt es Karten für Kinder, Schüler und Studenten bis zum 30. Lebensjahr zu 8 EURO
: Fortsetzung;
: Kartenverkauf ab 20. Mai
Barockkonzert im Max-Joseph-Saal:
CONCERTI PER MOLTI STRUMENTI NEU
Oper im Cuvilliéstheater:
COSÌ FAN TUTTE NEU
Musical in der Reithalle:
BUSSI – DAS MUNICAL NEU
DIE WAHRHEIT
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin
von W. A. Mozart
| MUSIKALISCHE LEITUNG Brandstätter/Ptashnikov
| INSZENIERUNG Tambosi
Uraufführung von Thomas Hermanns, mit den größten
Hits der Neuen Deutschen Welle
| REGIE Thomas Hermanns
: Fiordiligi liebt Guglielmo und Dorabella liebt
Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie
dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker
Don Alfonso Guglielmo und Ferrando eine Wette
vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in
den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in
Verkleidung zurückzukommen und dann der
jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt
nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und
schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das
Experiment begonnen, bekommt die schöne
Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und
Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich
nachhelfen, um die harte Wahrheit über das
tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Kowalewitz
16.06. / 17.06. / 19.06. / 20.06. / 22.06. /
23.06. / 26.06. / 27.06. (jeweils 19.30h)
06.07. F / 08.07. / 10.07. / 15.07. F
EINE COUCH IN NEW YORK
(jeweils 19.30h)
Komödie von Chantal Akerman nach dem gleichnamigen
Film | MIT Viola Wedekind, Jacques Breuer, Kim Zarah
Langner, Raphael Grosch, Dirk Waanders und der Hund
Pippa | REGIE Manfred Langner
: A. Vivaldi: Konzert für Violine, zwei Oboen, zwei
Hörner, Fagott, Streicher und Continuo F-Dur RV
569
J. S. Bach: Konzert für Flöte, Violine, Cembalo und
Streicher a-Moll BWV 1044
G. P. Telemann: Konzert für Blockflöte, Fagott,
Streicher und Continuo F-Dur TWV 52:F1
J. F. Fasch: Konzert für zwei Oboen, Fagott,
Streicher und Continuo c-Moll FaWV L:c2
A. Vivaldi: Konzert für Violine, zwei Oboen, zwei
Hörner, Fagott, Streicher und Continuo F-Dur RV
574
28.06. (18.00h)
Dancesoap in der Reithalle:
MINUTEMADE NEU
| CHOREOGRAPHIE Sitges-Sardà, Donlon, Linning u. a.
: Die Regeln sind streng: Genau eine Woche haben
die Choreografen jeweils Zeit, um gemeinsam mit
der Ballettkompagnie des Gärtnerplatztheaters
ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und
schließlich in Form einer »Momentaufnahme« die
gemeinsame Arbeit zu präsentieren. Einzige
Bedingung: Die neu entstehende Episode muss
genau dort anfangen, wo der jeweilige Vorgänger
aufgehört hat. Nach Ablauf der Woche gibt es
dann jeweils zwei Episoden zu sehen – die
Kreation des Vorgängers geht nahtlos in die neue
Folge über. Spontane Live-Interventionen der
Choreografen und Interaktion mit dem Publikum
sind am Aufführungsabend ausdrücklich
erwünscht!
13.06. / 27.06. (jeweils 21.00h)
Singspiel im Prinzregententheater:
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
von W. A. Mozart
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin | INSZENIERUNG Mohr
: Der spanische Edelmann Belmonte reist ins
Morgenland, um seine Geliebte Konstanze sowie
das Liebespaar Blonde und Pedrillo aus den Fängen
des Bassa Selim zu befreien. Doch einfach wird die
Sache nicht: Der Bassa ist nämlich ebenfalls in
Konstanze verliebt, und der barsche Aufseher
Osmin hat’s auf die emanzipierte Engländerin
Blonde abgesehen. Der Fluchtversuch misslingt,
aber beizeiten steckt im exotischen Orient mehr
Humanismus als in europäischen Landen…
01.06. / F 03.06. / 05.06. (jeweils 19.30h)
: Thomas Hermanns, Moderator, Komiker,
Regisseur, Drehbuchautor sowie Gründer des
beliebten Quatsch Comedy Clubs und damit
Pionier der deutschsprachigen Stand-up-Comedy,
führt uns zurück in längst verklungene Tage – die
1980er. Mit Hits der Neuen Deutschen Welle
kreiert und inszeniert er eine rasante Komödie
zwischen Trash und Nostalgie, ewiger Party,
Coming-of-Age-Dramen und jeder Menge
Augenzwinkern: eine Hommage an das Neunte
Jahrzehnt, mit der uns Hermanns einen
Schöpfungsmythos des Münchner
Glockenbachviertels schenkt – bunt, skurril und
witzig.
Komödie von Florian Zeller
| MIT Michael Von Au, Alexandra Kamp, Ralf Komorr,
Saskia Valencia | REGIE Frank-Lorenz Engel
: Für Michel ist Wahrheit etwas sehr Fragwürdiges.
Er bevorzugt die Lüge, denn »Wenn die Leute von
heute auf morgen aufhören würden, sich zu
belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf
Erden.« So lautet sein Credo und das nicht ganz
ohne Grund, denn seit sechs Monaten hat er ein
Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten
Freundes Paul. Doch die ist das ständige
Versteckspielen, die immer neuen Lügen leid.
Plötzlich sieht sich Michel, der notorische Lügner,
in der Rolle des Opfers, und die Wahrheiten, die
ihm jetzt um den Kopf fliegen, ziehen dem
betrogenen Betrüger den Boden unter den Füßen
weg...
01.06. (20.00h) / 07.06. (18.00h) / 17.06. (20.00h)
: Ein sachlich-kühler New Yorker Psychoanalytiker
und eine ebenso attraktive wie chaotische Tänzerin
aus Paris tauschen über eine Zeitungsannonce ihre
Wohnungen. Dass sie einander kennen lernen, ist
dabei nicht vorgesehen. Dennoch kreuzen sich ihre
Wege auf fast magische Weise, und der Doktor
landet inkognito auf der Couch in seiner eigenen
Praxis. Hier ist die junge Französin mittlerweile in
die Rolle seiner Urlaubsvertretung geschlüpft und
feiert erstaunliche Erfolge – bei den Patienten des
Doktors ebenso wie bei seinem Hund… Vorhang
auf für eine hinreißende Liebeskomödie, die die
Schmalztöpfe elegant vermeidet und deren
Situationskomik die herrlichsten Pointen beschert,
wenn federleichte französische Lebensart auf
umständliche New Yorker Schwermut trifft.
13.07. (20.00h) / 18.07. (16.00h) / 23.07. (20.00h)
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DEUTSCHES THEATER
MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
: Kartenverkauf ab sofort
: Kartenverkauf für Juni ab sofort; für Juli ab 21. Mai;
Bei Familienvorstellungen (F) gibt es pro Erwachsenenkarte eine Kinderkarte zu 10 EURO
ELISABETH – DAS MUSICAL
von Michael Kunze & Sylvester Levay
: Sissis Schicksal füllt Bücher, Filme, Theaterstücke
und Museen – und es machte dem ihr gewidmeten
Musical »Elisabeth« zum bis heute erfolgreichsten
in Deutschland. Mit ihrer dramatischen Geschichte
über das ständig vom Tod begleitete Leben der
österreichischen Kaiserin treffen Michael Kunze
und Silvester Levay mitten ins Herz. Nach einem
zweijährigen Gastspiel zum 20-jährigen Jubiläum
in Wien, kehrt »Elisabeth« 2015 zurück auf die
deutschen Bühnen und auch ans Deutsche Theater.
MI CARMEN FLAMENCO
: Eine durch und durch andalusische Produktion,
die seit ihrer Uraufführung in der Deutschen Oper
Berlin in den renomiertesten Theatern der Welt
gastierte – von der Chinesischen Shanghai Oriental
Art Center üder die Pekinger Oper Mei bis hin zum
Echegaray Theater in Málaga. Überall war »Mi
Carmen Flamenca«, choreographiert von Minolo
Marín, sowohl beim Publikum als auch bei
Kritikern ein großer Erfolg.
18.06. (20.00h)
28.05. (19.30h) Zum letzten Mal!
MONTY PYTHON'S SPAMALOT
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Musical von Eric Idle & John Du Prez mit Raubgut aus
dem Kult-Film «Die Ritter der Kokosnuss»
Operette von Emmerich Kálmán;
Eine Produktion des Budapester Operettentheaters
: Das Stück zeichnet ein ironisch-böses,
melancholisches und gleichzeitig beschwingtes
Sittengemälde. Zwischen feurigen Csárdásklängen
und betörenden Wiener Walzern blitzt der
anstehende Epochenwandel immer wieder durch.
Entgegen der Standesunterschiede und
gesellschaftlichen Etikette kämpfen die ChansonSängerin Sylva Varescu und der Fürstensohn
Edwin Lippert-Weylersheim für ihre Liebe. Für die
Rolle des affektierten Butlers Miska konnte StarModerator Ralph Morgenstern, für den dieser Part
eigens erweitert wurde, gewonnen werden. Seit
über dreißig Jahren begeistert er als Schauspieler,
Talkmaster und Musiker und hat sogar ein eigenes
Kochbuch veröffentlicht. Mit seinem einzigartigen
Humor und Charme wird er der Rolle des Miska
eine ganz eigene Note verleihen.
14.06. (19.00h)
: Es fliegen die Kühe, es mordet das Kaninchen,
feindliche Raubritter werden bis auf den Rumpf
zusammengestutzt. Wenn das mehrfach preisgekrönte Monty Python Musical »Spamalot« erstmals
nach München kommt, bleibt kein Stein auf dem
anderen. Angelehnt an den Kultfilm »Die Ritter der
Kokosnuss« schickt die britische Kultformation das
Publikum mit dem legendären König Artus und
den Rittern der Tafelrunde auf die Suche nach dem
Heiligen Gral. Die beschwerliche Reise durch das
Königreich gerät zu einem höchst heiteren
Unterfangen – sehr wild, sehr schräg und sehr
schwarz. Das Comedy-Spektakel begeistert nicht
nur mit seiner skurrilen Handlung, sondern auch
mit zahlreichen großartigen Ohrwurm-Hits.
30.06. / 01.07. (jeweils 20.00h) / 05.07. (19.00h) /
09.07. (20.00h)
FESTSPIEL-LIEDERABEND PAVOL BRESLIK
| MIT Amir Katz (Piano)
: Lieder von Franz Schubert, Richard Strauss, Peter
I. Tschaikowsky und Sergej W. Rachmaninow
30.06. (20.00h) Prinzregententheater
DIE SACHE MAKROPULOS
Oper von Leoš Janáček
| MIT Michael, Cernoch, Conners, Erraught u. a.
| INSZENIERUNG Schilling| MUSIKALISCHE LEITUNG Hanus
: Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die
Vergangenheit dienen kann. Die in den Prozess
verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts
dieser faszinierenden Frau. Liebe jedoch scheint
ihr nichts zu bedeuten und Sex ist ein Handel;
Marty geht mit demjenigen ins Bett, der im Besitz
des von ihr gesuchten alten Schriftstückes ist: die
Sache Makropulos.
02.07. (19.00h, Einführung 18.00h) Nationaltheater
FESTSPIEL-LIEDERABEND EDITA GRUBEROVA
| MIT Peter Valentovic (Piano)
: Piotr I. Tschaikowsky: Warum? op. 6 Nr. 5;
Wiegenlied op. 16 Nr. 1
Nikolai Rimsky-Korsakow: Frisch und duftend ist
dein prächtiger Strauß op. 43 Nr. 3; Nicht Wind,
der von den Höhen weht op. 43 Nr. 2
Antonín Dvořák: Zigeunermelodien op. 55 Nr. 1-7
Richard Strauss: Rote Rosen; Die Georgine op. 10
Nr. 4; Mädchenblumen op. 22 Nr. 1-4; Malven op.
posthum
Gustav Mahler: Erinnerung; Ich atmet einen linden
Duft; Hans und Grete; Scheiden und Meiden
DIE SCHWEIGSAME FRAU
Oper von Richard Strauss
| MIT Hawlata, von der Damerau, Borchev, Spence u. a.
| INSZENIERUNG Kosky | MUSIKALISCHE LEITUNG Halffter
: Jähzorn und unberechenbare Gewaltausbrüche
bestimmen den Alltag des wohlhabenden Morosus,
der auf alle Klänge und Geräusche seiner
Umgebung äußerst empfindlich reagiert, seien es
Glockenläuten oder die Musik der Operntruppe
seines plötzlich auftauchenden Neffen Henry.
Beinahe erschlägt er seine Haushälterin und
enterbt seinen Neffen, weil sich dieser der Kunst
gewidmet hat. Um trotzdem an sein Geld zu
kommen, erfinden der schlaue Barbier und Henrys
Operntruppe ein perfides Spiel um eine
schweigsame Frau, die Morosus heiraten soll, ihm
aber zum Albtraum wird.
05.07. (19.00h) Nationaltheater
ROBERTO DEVEREUX
Oper von Gaetano Donizetti
| MIT Gruberova, Vassallo, Ganassi, Dolgov u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Haider | INSZENIERUNG Loy
: London 1601: Liebe, Lust und Todesurteil am
englischen Königshof – das ist der Mix für große,
italienische Oper. Roberto Devereux – eine Oper
für eine Königin, ein Werk für Edita Gruberova!
Die Prima Donna assoluta des Belcanto triumphiert
in diesem Drama. Entweder ein Opernhaus kann
»die Gruberova« engagieren – oder es spielt dieses
Werk nicht.
15.07. (19.00h) Nationaltheater
03.07. (20.00h) Nationaltheater
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NATIONALTHEATER
: Kartenverkauf für Juni ab sofort; für Juli ab 21. Mai;
Bei Familienvorstellungen (F) gibt es pro Erwachsenenkarte eine Kinderkarte zu 10 EURO
Ballett: ARTIFACT II / THE EXILES / ZUGVÖGEL
von Forsythe / Limón / Kylián | MUSIK Bach /
Ballett: DER GELBE KLANG / SPIRAL PASS /
KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER
Schönberg / Haubrich / Ravel
| CHOREOGRAPHIE Forsythe
| MUSIK Frank Zappa, Mukul, Mason Bates
| CHOREOGRAPHIE Michael Simon, Russell Maliphant,
Aszure Barton
: Ein Abend, der zwei wesentliche Kreationen der
Gegenwart einem amerikanischen Klassiker der
Moderne konfrontiert: Artifact II darf nicht missverstanden werden als Nachfolger von William
Forsythes abendfüllendem Artifact, vielmehr
bildet es den zweiten Teil seines in drei dramaturgisch selbständige Abschnitte untergliederten
Hauptwerkes, das das Bayerische Staatsballett
2010 ins Repertoire nahm.
19.06. (19.30h)
Ballett: ONEGIN
John Cranko | MUSIK Peter I. Tschaikowsky
| MUSIKALISCHE LEITUNG Romanul
: Mittlerweile seit fast 45 Jahren im Repertoire des
Bayerischen Staatsballetts, hat sich die oben hypothetisch formulierte Einleitung des Programmbuches lange in ein Faktum gewandelt. Onegin ist ein
Klassiker à la Schwanensee, und weder Publikum
noch Tänzer werden dieser Choreographie müde.
Keine große Ballerina möchte auf eine Rolle verzichten, in der sie wie sonst nirgends im Ballettrepertoire die Entwicklung zeigen kann vom unbedarften Teenager zur reifen Frau, die in einer hochdramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zu treffen hat zwischen Leidenschaft und
Pflicht.
14.06. (19.30h)
: Zur gar nicht abstrakten Musik von Frank Zappa
kreiert Michael Simon ein humorvolles und
poetisches Bildertheater aus Farbe, Klang,
Projektion, Licht und Bewegung, die zu immer
neuen Tableaus verschmelzen.
Der Titel von Russell Maliphants erster Kreation
für das Staatsballett, Spiral Pass, steht im
American Football und im Rugby für eine
Wurftechnik, bei der sich der Ball besonders
schnell um seine eigene Achse dreht während er
um das Spielfeld geschleudert wird. Wie Russell
Maliphant dies in akrobatische Tanzfiguren
verwandelt, zieht Tänzer und Zuschauer
gleichermaßen in seinen Bann.
Aszure Bartons erste deutsche Produktion
Konzert für Violine und Orchester bildet das Finale
des Abends. Im Kontrast zum minimalistisch
gehaltenen Bühnendesign, setzen die Tänzer und
das Licht die Farbakzente: An die Neoklassik erinnernde, leicht hingetupft scheinende Bewegungen,
die immer wieder von Modern Dance Elementen
und Alltagsgesten unterbrochen werden, in komplexen Mustern wie ein kostbarer Spitzenvorhang.
19.05. (19.30h)
Ballett: ROMEO UND JULIA
nach William Shakespeare
20.06. F (19.00h, Kindereinführung 18.15h)
ELEKTRA
Oper von Richard Strauss
| MIT Meier, Theorin, Merbeth u. a.
| INSZENIERUNG Wernicke | MUSIKALISCHE LEITUNG Fisch
: Elektras Vater: ermordet. Ihre Mutter und deren
Liebhaber Ägisth sind seine Mörder. Die verwahrloste Elektra, kraftlos, will den Vatermord rächen.
Da erscheint ihr Bruder Orest! Blechgepanzerte
Emotionen – aufgepeitscht von einem riesigen
Orchester. Hochkarätige Sänger. Umjubelte
Inszenierung von Herbert Wernicke.
Erschütterndes Seelendrama!
| MUSIK Sergej Prokofjew | CHOREOGRAPHIE John Cranko
| MUSIKALISCHE LEITUNG Šervenikas
14.05. / 17.05. (jeweils 19.00h)
: Crankos Romeo und Julia zeichnet sich aus durch
eine ganz unverschlüsselt geradlinige Handlungsführung, die das Geschehen für jeden verständlich
erzählt. Und durch eine geniale choreographische
Handschrift, die jede seelische Regung in spezifische tänzerische Bewegung verwandelt. Crankos
Vokabular ist klassisch. Es vereinigt Einflüsse der
bis ins Akrobatische gehenden Virtuosität des
sowjetischen Balletts mit der Subtilität der
englischen Schule, ganz besonders in seinen
Liebes-Pas de deux.
LA TRAVIATA
03.05. (18.00h) / 28.05. (19.30h)
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DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von W. A. Mozart
| MIT Pape, Polenzani, Nazmi, Friedrich u. a.
| INSZENIERUNG Everding | MUSIKALISCHE LEITUNG Fisch
: Papageno will Papagena – Tamino seine Pamina.
Doch der Weg zur Liebe ist nicht einfach! Alle
müssen sie schwere Prüfungen bestehen: müssen
sich gegen Mord und Selbstmord entscheiden, auf
Speis und Trank und manchmal sogar auf Sprechen
und Gesang verzichten. Was ihnen hilft, Gefahren
zu bestehen, sind eine Zauberflöte und ein
Glockenspiel. Die weltbekannteste Oper in einer
klassisch schönen Inszenierung, dem Vermächtnis
des Regisseurs August Everding: Die böse Schlange
speit noch »richtiges« Feuer, die Königin der Nacht
ist noch wirklich eine »sternflammende« Königin.
Dies Bühnen-Bildnis (von Jürgen Rose) ist bezaubernd schön. Hier wirkt der Zauber dieser Oper.
Oper von Giuseppe Verdi
| MIT Jaho, Brower, Marzo, Breslik u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Lyniv | INSZENIERUNG Krämer
: Kurtisanen liebt man nicht! Das findet Alfredos
Vater, nachdem sein Sohn mit der schwindsüchtigen
Violetta Valéry zusammengezogen ist. Aus Liebe zu
Alfredo sieht Violetta das sogar ein. Sie verlässt ihn,
stirbt arm und krank. Eine der beliebtesten Opern
Verdis hält der Gesellschaft immer noch einen
Spiegel ihrer verlogenen Moral vor.
JUDITH
| MIT Solisten des Opernstudios (Elsa Benoit, Rachael
Wilson, Petr Nekoranec, Leonard Bernad, Evgeniya
Sotnikova), sie singen Mozarts Oratorium in Kooperation
mit dem Ochester am Jakobsplatz; Sprecherin: Wiebke
Puls | MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Grossmann
: Siehe Seite 32 unter Konzerte und Events.
14.06. (19.30h) Reithalle
LULU NEU
Oper von Alban Berg
| MIT Petersen, Sindram, Wilson u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Petrenko | INSZENIERUNG Tcherniakov
: Wer sie sieht, ist ihr schon verfallen. Reihenweise
zerschellen die Männer an der so schmiegsam scheinenden Lulu, als wäre sie der Felsen der Loreley.
Leichen pflastern ihren Weg: Sie ist femme fragile
und femme fatale in einem, sie ist die tödlichste
Frauenfigur der Operngeschichte. Doch zu all den
Erscheinungen, in denen sie uns begegnet, macht
sie erst der männliche Blick: Er schafft sich das
Frauenbild, das er begehrt – und an dieser einengenden Perspektive muss das Objekt seiner Begierde
auch wieder zugrunde gehen. Alban Berg hat Lulus
Weg in subtiler Symmetrie geschildert, mit einer
Partitur, die den ganzen Formen- und Farbenreichtum der Musikgeschichte in sich trägt.
03.06. / 06.06. (jew.18.00h, jew. Einführung 17.00h)
NORMA
Oper von Vincenzo Bellini
| MIT Giordano, Petrozzi, Kares u. a.
| MUSIKALISCHE LEITUNG Carignani | INSZENIERUNG Rose
: Große Ausstattungsoper einerseits, Antikensaga
mit Krieg zwischen Römern und Galliern. Aber
Norma ist »auch« psychologisches, feines
Kammerspiel um eine höchst komplexe, in
furchtbare Konflikte verstrickte Frau: Norma,
Oberpriesterin der Druiden und Geliebte des
römischen Statthalters Pollione. Betrogen will diese
»Casta Diva«, die »keusche Göttin«, Rache nehmen.
Es endet grausam: Liebestod auf dem
Scheiterhaufen! Wahnsinn, Extase und Schönheit
des Belcanto total!
13.06. / 16.06. (19.00h)
31.05. (18.00h)
27
BRUNNENHOF
: Kartenverkauf für Juli ab 21. Mai;
Freie Sitzplatzwahl im Brunnenhof innerhalb der gebuchten Kategorie. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im
Herkulessaal (B/H), in der Allerheiligen Hofkirche (B/A) oder bei jedem Wetter im Brunnenhof (B) statt.
TSCHAIKOWSKY GALA
VIRTUOSES FEUERWERK
| MIT Oxana Kolyasnikova, Evgeny Pravilov, Ksenia
Rozhdestvenskaya (Violinen); Alla Pitirimova
(Violoncello); Daniil Shavyrin (Violoncello); Russian
String Orchestra; Misha Rachlevsky (Leitung)
| MIT Oxana Kolyasnikova, Evgeny Pravilov, Ksenia
Rozhdestvenskaya (Violinen); Alla Pitirimova
(Violoncello); Daniil Shavyrin (Violoncello); Russian
String Orchestra; Misha Rachlevsky (Leitung)
: Tschaikowsky: 3 Stücke aus »Die Jahreszeiten«;
Charakterstücke für Klavier, op. 37a (arrangiert für
Orchester); Nocturne für Violoncello und
Orchester, d-Moll, op. 19/4; »Souvenir d'un lieu
cher« für Violine und Klavier, op. 42 (arrangiert für
Orchester); Elegy für Streichorchester, g-Moll - in
memoriam Ivan Samarin; »Russischer Tanz« aus
»Schwanensee« für Violine und Orchester
Serenade für Streichorchester, D-Dur, op. 48
01.07. B/H (20.00h)
: Pablo de Sarasate: »Navarra« Duo für zwei
Violinen, op. 33 (arrangiert für Orchester)
»Zigeunerweisen« für Violine und Orchester, op. 20
Henryk Wieniawski: Caprice für 2 Violinen, aMoll, op. 18/4
Giovanni Bottesini: Grand Duo Concertante für
Kontrabass, Violine und Orchester
Gioacchino Rossini: Sonata a quattro Nr. 3, C-Dur
F. M. Bartholdy: Oktett für vier Violinen, zwei
Viola und zwei Violoncelli, op. 20
(Orchesterfassung)
05.07. B/H (11.00h)
JEDERMANN
| MIT Thomas Peschke (Jedermann), Christine Neubauer
(Buhlschaft), Ensemble der Freien Bühne Salzburg, Trio
Violanjo, Manuel Stocks (Musikalische Leitung),
Helmut Vitzthum (Regie)
: Es ist der Tod in Person, der den dekadenten
Lebemann vor das Gottesgericht zitiert und ihn die
Wertlosigkeit seiner irdischen Besitztümer
erkennen lässt. Hugo von Hofmannsthals
Weltklassiker, seit 1920 untrennbar mit den
Salzburger Festspielen verbunden, erfreut sich
auch jenseits des Domplatzes einer
quicklebendigen Aufführungstradition. Zum
Exportschlager avancierte die Neuproduktion von
Helmut Vitzthum mit der umwerfenden Christine
Neubauer in der Rolle der Buhlschaft. Prächtige
Rokoko-Kostüme, der Buhlschaftstanz mit einem
sechs Meter langen Python, Pferde und viel
Livemusik machen das Sommertheater unter
freiem Himmel zu einem unvergesslichen Ereignis.
02.07. B / 03.07. B (jeweils 20.00h)
DON & GIOVANNIS
| MIT Andreas Winkler (Tenor), Sven Angelo Mindeci
(Akkordeon), Rafael Baier (Saxophon & Klarinette),
Felix Brühwiler (Gitarre & Mandoline), Peter
Gossweiler (Kontrabass)
: Klassik trifft Tango, Swing, Flamenco, Klezmerund Balkanklänge. Gespielt werden Songs aus dem
neuen Album »Dolce Vita«.
05.07. B (20.00h)
MERCI UDO
BLECHSCHADEN
: Unter freiem Himmel und mit der Resonanz der
umgebenden Residenzmauern klingt es gleich noch
mal so gut, wenn zehn Blechbläser so richtig
loslegen. Ach ja, ein Schlagzeuger ist natürlich
auch dabei. Der ist bei Münchens Kultensemble
Blechschaden genauso unentbehrlich wie die
höchst unterhaltsame Moderation von Dirigent
Bob Ross. Der quirlige Schotte tauscht an diesem
Abend das Horn gegen den Taktstock und spornt
sein Ensemble wie immer zu virtuosen
Höchstleistungen an.
10.07. B/H (20.00h)
GRIECHISCHE NACHT MIT »GADJO DILO«
: Die Formation »Gadjo Dilo« performt im Stil von
Django Reinhardt, dem Begründer des sogenannten Gypsy-Swings. Der Name der Gruppe, der von
einem Film über die Kultur und Lebensweise der
Roma stammt, bedeutet so viel wie »verrückter
Nicht-Zigeuner«. Die Gruppenmitglieder kommen
aus verschiedenen Gegenden Griechenlands.
Derzeit leben sie in Athen. Sie versuchen, ihre
Erfahrungen und Vorlieben für den Gypsy Swing in
eigene Stücke einzubringen. Zuweilen verwenden
sie griechische Songs, die sie in die Jazz-Sprache
übersetzen.
15.07. B/H (20.00h)
MÜNCHNER SYMPHONIKER
La Dolce Vita
| MIT Marian Kraew, Ulrike Collins & Makoto Arikawa
(Violine), Münchner Symphoniker, Kevin John Edusei
(Leitung)
: Werke von Bach/Gazarov, Mozart Chopin
12.07. B/H (20.00h)
: Berlioz: »Römischer Karneval« – Ouvertüre op. 9
Rossini: Ouvertüre zu »L’Italiana in Algeri«
Puccini: »I Crisantemi«
Bizet: L’Arlesienne – Suite Nr. 1
Puccini: Preludio sinfonico A-Dur
Vivaldi: Concerto für drei Violinen und Streicher FDur
Tschaikowsky: »Capriccio italien« op. 45
16.07. B/H (20.00h)
SUMMER SWING NIGHT
QUADRO NUEVO & HARMONIC BRASS
| MIT Drei Generationen Max Greger mit Band
& Hugo Strasser
Concerto Grande
JAZZ-NIGHT
| MIT David Gazarov Trio
| MIT Michael von Zalejski (Klavier & Gesang)
: Michael von Zalejski spielt die großen Hits von
Udo Jürgens. Jürgens (1934-2014) wünschte
Michael von Zalejski in einem persönlichen
Gespräch viel Erfolg und freute sich sehr über
diese Hommage.
07.07. B/H (20.00h)
THE ORIGINAL GLENN MILLER ORCHESTRA
: Wenn das Glenn Miller Orchestra, directed by Wil
Salden, mit dem neuen Programm »The History Of
Big Bands« aufwartet, dann wird der Brunnenhof
zum Swingtempel und bringt das Lebensgefühl der
30er/40er Jahre zurück, eine Zeit, in der einer der
weltoffensten, unbeschwertesten und
mitreißensten Musikstile aller Zeiten entstand.
08.07. B/H (20.00h)
28
OLGA SCHEPS (KLAVIER)
: Die russische Pianistin und ECHO KlassikPreisträgerin Olga Scheps (*1986) ist eine der
führenden Pianistinnen ihrer Generation.
Sergeij Rachmaninow: Variationen über ein Thema
von Corelli, op. 42
Klaviersonate Nr. 7, B-Dur, op. 83
Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1, g-Moll, op. 23
Sonate Nr. 3, h-Moll, op. 58
09.07. B/H (20.00h)
: Drei Generationen Max Greger und Hugo
Strasser spielen die Bandbreite ihres Könnens aus
und haben mit Swing, Jazz und Schlagern für jeden
etwas dabei – eine Summer Swing Night vom
Feinsten!
13.07. B/H (20.00h)
: Quadro Nuevo und das furiose Bläser-Quintett
Harmonic Brass verbünden sich zu einem
abenteuerlichen Orchester: Wilde Balkan-Feger,
ein zackiger Säbeltanz, betörende Arabesken, der
Bolero von Ravel. Gemeinsam spüren die
weitgereisten Musiker dem Eroberungsdrang
Alexanders des Großen oder dem Mythos des
Jason nach.
17.07. B/H (20.00h)
29
BRUNNENHOF
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juli ab 21. Mai;
Freie Sitzplatzwahl im Brunnenhof innerhalb der gebuchten Kategorie. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im
Herkulessaal (B/H), in der Allerheiligen Hofkirche (B/A) oder bei jedem Wetter im Brunnenhof (B) statt.
HÄNDELS FEUERWERKSMUSIK
MÜNCHNER SYMPHONIKER
| MIT Gábor Boldoczki (Trompete), Bachorchester
Leipzig, Christian Funke (Violine &Leitung)
Adel verpflichtet
: J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068
G. F. Händel: Suite D-Dur für Trompete und
Orchester HWV 341
J. C. Chr. Fischer: Konzert für 8 obligate Pauken
und Orchester
J. G. Neruda: Konzert Es-Dur für Trompete &
Orchester
G. F. Händel: »Feuerwerksmusik« für Blech- &
Holzbläser, Pauken & Orchester
19.07. B/H (19.00h)
SWEET SOUL MUSIC REVUE
: Acht erstklassige Sängerinnen und Sänger treten
in die Fußstapfen von Soullegenden wie James
Brown, Aretha Franklin, Ray Charles oder Stevie
Wonder. Für den perfekten Old-School-Sound
sorgt eine zehnköpfige Band mit fünfstimmigem
Bläsersatz, groovender Rhythmusgruppe und
echter Hammondorgel – durch den Abend führt
der TV-Moderator, Schauspieler, Sänger und
Entertainer Ron Williams. Mit den Hits I feel good,
Respect, Only You, Papa was a Rolling Stone, It’s a
Man’s World, A Change is Gonna Come, Midnight
Train to Georgia, Soul Man u.v.m.
21.07. B/H (20.00h)
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| MIT Guido Segers (Trompete), Münchner Symphoniker,
Sebastian Tewinkel (Leitung)
: Händel: »Einzug der Königin von Saba« aus
»Salomo«
Purcell: Suite Nr. 1 aus »The Fairy Queen« Z 629
Albinoni: Konzert für Trompete, Streicher und
basso continuo D-Dur op. 7/6
Händel: »Wassermusik« – Suite Nr. 2 D-Dur
Adam: Ouvertüre zu »Si j’étais Roi« (»Wenn ich
König wäre«)
Ravel: Pavane pour une infante défunte
Beethoven: »König Stephan« – Ouvertüre Es-Dur
op. 117
J. Strauß Sohn: »Kaiserwalzer« op. 437
23.07. B/H (20.00h)
ROMEO UND JULIA IN BAYERN
(Festtage in der Residenz)
Musikalisches Sommerspektakel mit Tanz und Spiel
: Das Geburtstagsfest des Bayerischen Herzogs
Albrecht V. wird von seinem engsten Freund
Orlando di Lasso - dem grössten Komponisten der
Renaissance - mit witzigen und unterhaltsamen
Originaltexten präsentiert. Der Abend ist reich an
Musik, Tanz und Akrobatik, dargeboten vom
berühmten Musikensemble der Capella
Monacensis, den Neuburger Hoftänzern mit ihren
aufwendigen Kostümen und den Münchner
Moriskentänzern, die mit ihren akrobatischen
Einlagen und goldenen Kostümen die Zuschauer in
Staunen versetzen. Im Mittelpunkt des Abends
steht die schönste Geschichte aller Zeiten - Romeo
& Julia - in einer bayerischen Version nach der
ursprünglichen Geschichte des Matteo Bandello.
24.07. B/H (20.00h) / 26.07. B/H (17.00h)
KUBANISCHE NACHT
: The Best of Soneros de Verdad – die zweite
Generation des Buena Vista mit Frontsänger Louis
Frank kommt wieder in den Brunnenhof der
Residenz München. Erleben Sie das Beste an SonCubano Gruppen, was Kuba zu bieten hat!
28.07. B (20.00h)
MARLA GLEN & BAND
: Bei ihren Produktionen greift Marla auf einen
Pool von professionellen, erfahrenen und
zuverlässigen Musikern zu und lebt somit ihren
unermüdlichen Wunsch nach Veränderung,
Kreativität und Neuem auf der Bühne aus. Somit
variiert auch immer wieder die Bandzusammensetzung und lässt Marla und ihre Musik (eine
Mischung aus Blues, Soul, Jazz, Rock und EthnoMusik) neu erklingen. Die Konstante ist der Chor,
der schon seit Jahren dabei ist und dessen
Besetzung unverändert bleibt.
29.07. B (20.00h)
LAST NIGHT
| MIT Claymore (Pipes & Drums), Münchner Symphoniker,
Carolin Nordmeyer (Leitung)
GOCOO
Magic Drummers of Japan
: 40 Taiko-Trommeln, sieben Frauen, vier Männer
und ekstatische Rhythmen: Gocoo ist die wohl
spektakulärste japanische Trommelformation, die
derzeit auf dem Markt ist. Seit sie 1997 in Tokio
gegründet wurde, hat die Band in Konzerthäusern
rund um den Globus die unterschiedlichsten
Menschen fasziniert, begeistert, mitgerissen. Die
großen Taiko-Trommeln haben in Japan eine
Jahrtausende alte Tradition. In den Ritualen der
schamanischen Shinto-Religion dienten sie zur
Beschwörung der Götter, aber auch die Samurai
nutzten ihre schlagkräftige Wirkung, um die
Kämpfer in Blutrausch zu versetzen. Was jeder
gerne glaubt, der Gocoo je erlebt hat und erfahren
hat, wie die treibenden Rhythmen der elf TaikoSpieler den Herzschlag verstärken, die Gedanken
beflügeln und diejenigen, die sich darauf einlassen,
in eine Art Trance versetzen. Gocoo führt die große
japanische Taiko-Tradition ins Hier und Jetzt. Ihr
unverwechselbarer Stil zwischen Tradition und
Pop, Ost und West, Ritus und Party ist global und
modern.
31.07. B/H (20.00h)
: Strauss: Festmarsch op. 1
Strauss: Walzerfolge des 3. Aktes aus »Der
Rosenkavalier«
Grothe: »Illusion« – Valse lente für Orchester
Elgar: Three Bavarian Dances op. 27 (Nr. 1, 3 & 6)
Roever/Korb: Highland Cathedrale
Traditional: The Rose of Kelvingrove
Vaughan Williams: Fantasia on »Greensleeves«
Wood/Arne: Fantasia on British Sea Songs – Rule
Britannia
Parry: »Jerusalem«
Elgar: Marsch Nr. 1 D-Dur aus Pomp and
Circumstances op. 39
30.07. B/H (20.00h)
31
KONZERTE UND EVENTS
: Kartenverkauf für Juni ab sofort, für Juli ab 21. Mai
FANFARE CIOCARLIA & ADRIAN RASO
: Europas Blasmusiklegende Fanfare Ciocarlia sind
ein fester Begriff, wenn es um Hochgeschwindigkeits-Blech, um Speed-Balkan oder VolldampfBrass geht. Neuester Geniestreich: Ihr musikalischer Pakt mit dem kanadischen Gitarrenmeister
Adrian Raso, der für internationale Furore sorgt.
Adrian Rasos westlicher musikalischer Background
und Fanfare Ciocarlias unverwechselbarer Balkansound verschmelzen zu deftigem Rock’n’Roll,
schleppenden Swampgrooves und nostalgischem
30er-Jahre-Swing ganz im Sinne eines Django
Reinhardt. Ein wilder Ritt von New Orleans über
den Atlantik nach Paris, von dort unermüdlich
weiter bis tief in den Balkan hinein. Ihre neue CD
»Devil’s Tale« – auf Platz 1 der World Music Charts
Europe und ausgezeichnet mit dem Preis der
Deutschen Schallplattenkritik – riecht eher nach
Genialität als nach Verdammnis.
28.05. (20.00h) Muffathalle
OTTFRIED FISCHER & DIE HEIMATLOSEN
: Bei seinem neuen Programm begnügt sich
Ottfried Fischer nicht mit einem herkömmlichen
Kabarettabend. Für die außergewöhnliche Band
»Die Heimatlosen« – das sind Tuba, Percussion,
Cornet und Gitarre – wurden zu diesem Unternehmen ganz neue Stücke komponiert. Der große
Kabarettist unterhält sein Publikum mit Sketchen,
neuen Gedichten, Texten und Rezitationen. Ein
ganz neuer »alter« Ottfried Fischer berichtet
pointenreich, lustig, manchmal auch ernst und
melancholisch aus seinem grenzenlosen Leben.
14.06. (19.00h) Prinzregententheater
32
JUDITH
| MIT Orchester am Jakobsplatz, Solisten des Opernstudios
der Bayerischen Staatsoper: Elsa Benoit, Rachael Wilson,
Petr Nekoranec, Leonard Bernad, Evgeniya Sotnikova;
Wiebke Puls (Sprecherin), Kammerchor der Universität
Augsburg und Daniel Grossmann (Leitung)
ASTUTULI – Eine bayerische Komödie
(Carl Orff-Festspiele Andechs)
| INSZENIERUNG M. Everding
| MUSIKALISCHE LEITUNG von Gehren
ARCANTO-QUARTETT
| MIT Antje Weithaas (Violine), Daniel Sepec (Violine),
Tabea Zimmermann (Viola), Jean-Guihen Queyras (Cello)
| MIT The fabulous Bossa Nova Band
VALENTIN RADUTIU
: Seit seiner Gründung hat sich das Arcanto
Quartett in Rekordzeit in die Herzen der Zuhörer
rund um den Erdball gespielt und beweist stets,
dass sich solistisches Charakterspiel und
musikalische Einheit im Quartett nicht
ausschließen. Vielleicht ist es gerade die Mischung
der verschiedenen Expertisen, die den Klang dieses
Quartetts zu einem Besonderen werden lässt.
L. v. Beethoven: Streichquartett Nr. 11 f-Moll op.
95 (seinem Freunde dem Hofsekretär Nikolaus
Zmeskall von Domanovecz gewidmet)
R. Schumann: Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 41
B. Smetana: Streichquartett Nr. 1 (»Aus meinem
Leben«)
26.06. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
: Mulo Francel, 2-facher ECHO-Preisträger mit
Quadro Nuevo, verwebt Bossa Nova und Cool Jazz
mit Tango, Arabesken, mediterraner Musizierkunst
und alteuropäischen Melodien. Zu seinem weichen
Saxophon-Sound haucht Lisa Wahland
brasilianische Samba-Klassiker von »Girl from
Ipanema« über »Samba d'Orfeo« bis hin zu jazzig
interpretierten Chansons von Marlene Dietrich und
wiederentdeckte Juwelen wie »Sabado en
Copacabana« und »They say it's Spring« ins
Mikrophon.
19.06. (20.00h) Hubertussaal
| MIT Valentin Radutiu (Violoncello), PKF-Prague
Philharmonia, Israel Yinon (Leitung)
BOBBY MCFERRIN & CHICK COREA
: W. A. Mozart: La Betulia Liberata KV 118
Die Geschichte der schönen Witwe Judith, die ihr
Volk rettet, indem sie den Feind mit List, ihren
Reizen und dessen eigenem Schwert zu Fall bringt,
zählt zu den zentralen Heldengeschichten des
Judentums. Das einzige Oratorium, das Mozart
komponierte - mit gerade einmal 15 Jahren -, ist
ein eher unbekanntes Werk des Wunderkindes.
14.06. (19.30h) Reithalle
: Ein Dorf. In Bayern. Eine kluge Dorfgemeinschaft
schart sich um den Klügsten aller Bürgermeister,
den Zaglstecher Jörg. Der hat einen berühmten
Theater- und Varietéekünstler mit seiner Show
»Astutuli« für einen Abend ins Dorf geladen. Die
Show gewährt der vollzählig erschienenen
Gemeinde magische Einblicke. Zudem verspricht
der fremde »Gagler« gegen nahezu keine Leistung
eine unvorstellbare Rendite, ein Leben wie im
Schlaraffenland.
20.06. / 26.06. (jeweils 19.00h) Florian Stadl im
Kloster Andechs
MULO FRANCEL & LISA WAHLAND
: 1986 in München geboren, erlernte Radutiu das
Cellospiel von seinem Vater und studierte in
Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen,
Heinrich Schiff und David Geringas. Radutiu ist
Preisträger nationaler und internationaler
Wettbewerbe, u. a. vielfach ausgezeichnet beim
Wettbewerb »Jugend musiziert«.
W. A. Mozart: Sinfonie, A-Dur, KV 201
Antonín Dvorák: Konzert für Violoncello und
Orchester, h-Moll, op. 104
F. M. Bartholdy: Symphonie Nr. 5, D-Dur,
(»Reformationssymphonie«)
23.06. (20.00h) Herkulessaal
Together again
: Bobby McFerrin und Chick Corea – das ist die
elektrisierende Kombination zweier musikalischer
Superstars. Sie sind regelmäßig eine Hauptattraktion der bedeutendsten Jazz-Festivals zwischen
New York und Montreux und im Sommer 2015 im
Rahmen ihrer Tournee (»Reinventions« zum
wiederholten Mal zu Gast in der Münchner
Philharmonie. Der legendäre Vokalist Bobby
McFerrin ist ein begnadeter Vokalartist, ein
Stimmband-Wunder, dessen in der ganzen Welt
einmalige Gesangsakrobatik ein komplettes
Orchester imitieren kann. Und Chick Corea gehört
heute mit Künstlern wie Herbie Hancock oder
Keith Jarrett zur Crème de la Crème der internationalen Jazz-Szene. Corea wurde über 50 Mal für
den Grammy nominiert und insgesamt 15 Mal mit
diesem begehrtesten aller Musikpreise ausgezeichnet. Die Spontaneität beider Künstler, ihre
mitreißende, ansteckende Freude an der Musik, ihr
Improvisationstalent bringen die Auditorien erst
zum Staunen, dann zum Toben!
28.06. (20.00h) Philharmonie
33
KONZERTE UND EVENTS
: Fortsetzung; Kartenverkauf für Juni ab sofort, für Juli ab 21. Mai
Barockkonzert:
CONCERTI PER MOLTI STRUMENTI
KÖNIGLICHE WASSERMUSIK
| MUSIKALISCHE LEITUNG Comin
: Im Mittelpunkt des Abends steht die »Königliche
Wassermusik«. Die Residenz-Solisten mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker spielen Meisterwerke von Komponisten wie Vivaldi, Händel,
Corelli und Mozart, Musiker, die schon von der
Königsfamilie geliebt und gefördert worden sind.
Für das leibliche Wohl wird mit einem Sektempfang und einem leckeren 3-Gänge-Menü inkl. Getränke gesorgt. Am Ende der Fahrt erwartet Sie in
Starnberg ein stimmungsvolles Barock-Feuerwerk.
: Programm unter »Gärtnerplatztheater«.
28.06. (18.00h) Max-Joseph-Saal
WILHELM TELL (Isny-Oper)
Mit Musik der Oper »Guillaume Tell« von Gioacchino
Rossini und Texten aus Schillers »Wilhelm Tell«
| MUSIKALISCHE LEITUNG UND INSZENIERUNG H.-Christian Hauser
: WILHELM TELL – Befreiung von der Großmacht
Musiktheater-Event mit Musik der Oper
»Guillaume Tell« von Gioacchino Rossini und
Texten aus Schillers »Wilhelm Tell«.
Eine dem Ensemble aus jungen Sängern und
Instrumentalisten angemessene dramaturgisch
stringente Fassung des berühmten Sujets in
reduzierter Dimension.
04.07. (19.30h) Allerheiligen-Hofkirche
FRANK PETER ZIMMERMANN &
ANTOINE TAMESTIT
| MIT F. P. Zimmermann (Violine), A. Tamestit (Viola),
Radoslaw Szulc (Violine und Leitung)
: W. A. Mozart: Violinkonzert Nr. 2 D-Dur KV 211
& Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 & Sinfonia
Concertante Es-Dur für Violine, Viola und
Orchester KV 364
Joseph Haydn: Symphonie Nr.59 A-Dur
»Feuersinfonie«
| MIT Residenz-Solisten
10.07. / 31.07. (jeweils 18.30h)
MS Starnberg
Preis pro Person 118€ ; MENÜ Vorspeise: Canapés,
Shrimps im Kartoffelmantel, Versch. Bruscette, ParmaSpieße, Anti-Pasti-Spieße, Räucherlachs-konfekt //
Hauptgang: Kalbsrücken auf Schilcher-Sauce mit
Kartoffelgratin und glasierte Zucchini // Nachspeise:
Topfenstrudel mit Vanillesauce
FESTKONZERT
| MIT Residenz-Solisten, Andreas Skouras (Klavier)
: Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 467
Haydn: Sinfonie »mit dem Paukenschlag«
Gershwin: Rapsodie in blue
Mendelssohn: »Ein Sommernachtstraum«
Gershwin: »Summertime«
12.07. (19.30h) Schloss Nymphenburg
DER MOND – Ein kleines Welttheater
(Carl Orff-Festspiele Andechs)
BAROCK & FIRE (Münchner Open Air Sommer)
Erzählt auf filmischer Illusionsbühne | INSZENIERUNG M.
Everding | MUSIKALISCHE LEITUNG von Gehren
| MIT Laura Nicorescu (Sopran), Emilio Ruggerio
(Tenor), Münchner MozartOrchester, Markus Elsner
(Musikalische Leitung)
: Erstmalig seit 2001 ist Carl Orffs »Der Mond«
wieder in einer Neuproduktion am Heiligen Berg
zu erleben. Neu ist daran vor allem die szenische
Umsetzung: Eine aufwändige Videoinstallation
wird die Bühnenwelt dieses »kleinen Welttheaters«
schaffen. Chor, Orchester und Solisten werden so
zwischen Himmel, Erde und Hölle plastisch
erlebbar sein. Basierend auf einem Grimm'schen
Märchen wird erzählt, wie der Mond an den
Himmel gekommen ist, als Lichtquelle für alle.
Früher im Besitz Einzelner, wandert das Mondlicht
von Dorf zu Dorf und wird gewinnbringend
vermietet. Schließlich gelangt es auf seltsame
Weise in die Unterwelt und stört wohlige
Dunkelheit und Totenruhe. Helle Aufregung.
Alarmiert durch den Lärm steigt ein weiser alter
Mann hinab und findet letztlich die überraschende
Lösung.
17.07. (19.00h) / 19.07. (16.00h) / 25.07.
Konzert und Feuerwerk
: Programm: Händels »Feuerwerksmusik«; Arien
und Duette aus Verdis Opern
25.07. (20.00h) Schlosspark Schleißheim
Bei jedem Wetter draußen
Adresse: Max-Emanuel-Platz 1, 85764 Oberschleißheim
CAFÉ DEL MUNDO
Flamenco Gitarren in Passion
| MIT Alexander Kilian, Jan Pascal (Gitarren)
: Flamenco- und Latin-Jazz-Arrangements, die von
melodiös bis kontemporär einen kunstvollen
Dialog zweier Flamenco-Gitarren bilden.
25.07. (20.00h) Allerheiligen-Hofkirche
REMEMBER PACO DE LUCIA
: Erleben Sie elf langjährige Weggefährten von
Paco de Lucia und Mitglieder seiner Bands mit
einer Hommage an die große Flamenco-Legende.
(19.00h) Florian Stadl im Kloster Andechs
26.07. (19.00h) Prinzregententheater
MÜNCHNER STREICHQUARTETT
MÜNCHNER KAMMERSOLISTEN
| MIT Martin Stadtfeld (Klavier)
| MIT Peter Clemente (Violine & Leitung), Guido Gärtner
(Violine), Christoph Bachhuber (Flöte), Giorgi
Gvantseladze (Oboe), Johannes Berger (Cembalo)
: Schubert: Quartettsatz c-moll D 703
Beethoven: Quartett F-Dur op. 59/1
Dvorak: Klavierquintett A-Dur op. 81
17.07. (19.30h) Hubertussaal, Schloss Nymphenburg
MARTIN GRUBINGER
ENSEMBLE CLEMENTE
»Une fête Baroque« – Virtuose Kostbarkeiten Europas
: Telemann: »Tafelmusik II« für Querflöte, Oboe,
Violine und basso continuo
Vivaldi: Sonate c-moll für Oboe, Cembalo und
basso continuo
Couperin: »Trezième Concert à deux instruments« –
Duo für Violoncello und Kontrabass
Werke von Willem de Fesch und Jean-Marie
Leclair
: Seit 15 Jahren hat sich das erfolgreiche
Münchner Quintett dem Charme jiddisher Lieder
und Klezmermelodien vom Shtetl in Osteuropa bis
zur Second Avenue in New York verschrieben. Sie
machen Ausflüge zu Jazz, Klassik und Chanson.
: Vivaldi: Concerto grosso a-moll op. 3/8 für zwei
Violinen, Streicher und basso continuo
Albinoni: Konzert für Oboe, Streicher und basso
continuo D-Dur op. 7/6
Bach: Doppelkonzert für Oboe, Violine und
Streicher c-moll
Vivaldi: Concerto G-Dur op. 10/4 für Flöte,
Streicher und Basso continuo
Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 für
Cembalo, Flöte, Violine, Streicher und basso
continuo D-Dur BWV 1050
Brazilian Salsa Night
12.07. (19.30h) Schloss Schleißheim
24.07. (19.30h) Hubertussaal, Schloss Nymphenburg
26.07. (19.30h) Schloss Schleißheim
05.07. (11.00h) Prinzregententheater
FESTKONZERT
| MIT Residenz-Solisten
: Beethoven: Symphonie Nr. 6 »Pastorale«
Mozart: Flötenkonzert D-Dur
Brahms: Ungarische Tänze Nr. 5 und Nr. 6
05.07. (19.30h) Schloss Schleißheim
GEFILTE FISH
Das Beste aus 15 Jahren: Jiddishe Lieder &
Klezmermelodien
: Salsa, Rumba & Co. – Musik aus Lateinamerika
mit Martin Grubinger, Bigband und The Percussive
Planet Ensemble
06.07. (20.00h) Philharmonie
34
35
KONZERTE UND EVENTS
SONDERVERANSTALTUNGEN
: Fortsetzung; Kartenverkauf ab Juli ab 21. Mai
: Kartenverkauf ab sofort
HEISSE ZEITEN
KEITH HARING – Gegen den Strich
HANS CHRISTIANSEN
THEATERGESPRÄCH: MATTHIAS LILIENTHAL
Weiblich, 45 plus – na und?!
Führung mit Dr. Wohlmann in der Hypo-Kunsthalle
Führung mit Dr. Wohlmann in der Villa Stuck
: Vier Frauen in den angeblich besten Jahren
begegnen sich zufällig auf dem Flughafen. Sie alle
haben ein gemeinsames Ziel (New York) und ein
gemeinsames Problem (die Wechseljahre) –
reichlich Zündstoff für ein komödiantisches und
musikalisches Feuerwerk, für das die legendären
Popsongs, Schnulzen und Klassiker der 1970er bis
1990er Jahre die perfekte Grundlage bilden. Das
Erfolgsmusical von Tilman von Blomberg sorgte im
Frühjahr 2014 für restlos ausverkaufte
Vorstellungen im Prinzregententheater – aufgrund
des großen Erfolgs kommt das Ensemble 2015
zurück nach München. Ein Dauerbrenner mit KultVerdacht!
: Mit seinen stilistisch unverwechselbaren Arbeiten
versetzte Keith Haring (1958–1990) New York und
die Kunstszene der 1980er-Jahre in Aufruhr. Über
120 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus
Museen und Privatsammlungen weltweit zeigen
die politische und sozialkritische Seite dieses
Künstlers, der mit seinem Œuvre gegen den
Konservatismus der Reagan-Ära antrat.
: Hans Christiansen zählt zu den markantesten
Vertretern des Jugendstils. Er illustrierte viele
Cover der Zeitschrift Jugend und prägte so das Bild
des Jugendstils in Deutschland. Er gehörte mit
Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens zu den
ersten sieben Mitgliedern der Künstlerkolonie
Darmstadt – hier erbaute er auch seine Villa »In
Rosen«, die leider 1944 einem Luftangriff zum
Opfer fiel – in der Ausstellung ist ein Modell der
Villa, einige Fotografien und Teile der
Originalausstattung zu sehen. Die erste
Retrospektive überhaupt zu Hans Christiansen
zeigt die ganze Bandbreite dieses vielseitigen
Künstlers: Zimmereinrichtungen, Glasfenster,
Schmuck, Plakate, Gemälde, Zeichnungen,
Textilkunst und Keramik, aber auch bislang
Unbekanntes wie seine Mode- und Plakatentwürfe
aus den 1920er Jahren. Seine Bekanntheit weit
über die Landesgrenzen hinweg findet 1933 ein
jähes Ende, da ihm wegen seiner jüdischen Ehefrau
Ausstellungen und Veröffentlichungen nicht mehr
erlaubt sind.
09.07. (16.00h, 19,50 EURO inkl. Eintritt)
Auf dem Podium Im Künstlerhaus: Matthias Lilienthal,
neuer Intendant der Münchner Kammerspiele
28.07. / 30.07. / 02.08. (jeweils 20.00h)
Prinzregententheater
11.06. (16.30h; 23,50 EURO)
Stadtrundgang:
HAIDHAUSEN
neuer Termin wg. großer Nachfrage mit Walter Müller
: Haidhausen hat sich vom armen Arbeitervorort
zu einem schicken Gründerzeitstadtteil entwickelt,
war dann – wenn man in München davon sprechen kann – das Zentrum der Hausbesetzerszene
und etablierte sich schließlich zum sehr gemischten und vielseitigen Szeneviertel. Durch die recht
sorgfältige Sanierung, die in den 80er- und 90erJahren noch nicht nur auf Gewinnmaximierung
ausgerichtet war, ist dem Viertel noch viel seiner
wechselnden Vergangenheit erhalten geblieben.
Herr Müller führt uns kreuz und quer durch die
Geschichte dieses in jeder Hinsicht bunten Stadtteils mit seinen französischen Plätzen, den Hinterhofwerkstätten und Herbergshäuschen.
07.07. (16.30h, 9,50 EURO, Treffpunkt am Hauptportal
der kath. Johanniskirche – nahe der Tram-Haltestelle
Johannisplatz; die Führung endet am Rosenheimer Platz;
Dauer etwa 2h)
: Große Erwartungen, aber auch einige Angst gibt
es zur Zeit in Münchner Theaterkreisen: Matthias
Lilienthal kommt als neuer Intendant nach München
an die Kammerspiele. Lange Dramaturg an der Berliner Volksbühne unter Frank Castorf, dann erfolgreicher Intendant des Berliner Theaters Hebbel am
Ufer mischt der 56-Jährige das klassische Theater
gerne mit anderen Kunstrichtungen, macht Projekte
mit Architekten, Migranten, Theatergruppen der
freien Szene und Künstlern. Er ist gegen Kultureliten, will das Theater zum einfachen Volk bringen,
die Stadt mit ihren Themen konfrontieren. Bevor
Sie sich das erste Stück ansehen (er selbst führt
nicht Regie, ist rein Intendant) oder auf die erste
Kritik warten, wollen wir Ihnen die Möglichkeit
geben, den neuen Herren des großen Münchner
Stadttheaters einmal persönlich kennen zu lernen,
von seinen Plänen zu erfahren und ihm Fragen zu
stellen. Hierfür hat ihn die Volksbühne München
ins Künstlerhaus geladen.
08.07. (18.00h, Münchner Künstlerhaus; Eintritt frei,
rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich)
Stadtrundgang:
LEHEL
mit Walter Müller
: Das von vielen Bächen durchzogene, etwas
sumpfige Auwaldgebiet zwischen der Stadt und
der Isar wurde bereits im 14. Jahrhundert besiedelt
und gilt als erste Vorstadt Münchens. Die »St. AnnaVorstadt«, zunächst das Armenhaus Münchens,
wurde zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs ab 1871
gentrifiziert und besteht – da es im 2. Weltkrieg
kaum zerstört wurde – noch heute zu großen
Teilen aus repräsentativen Bauten aus dieser Zeit.
Die gute Lage zur Altstadt bringt ihr heute die höchsten Immobilienpreise der Stadt ein. Herr Müller
zeigt ihnen die Entwicklung des Lehels von der
Arbeiterschlafstadt zum gediegenen Wohnviertel.
21.07. / 24.07. (jeweils 16.30h, 9,50 EURO,
Treffpunkt an der Trambahnhaltestelle am Thierschplatz,
U-Bahn Lehel; die Führung endet am Isartor; Dauer 1,5-2h)
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