SPIELZEIT 2015 / 2016
NATIONALTHEATER MANNHEIM
SPIELZEIT
2015 /2016
KEVIN O’DAY
BURKHARD C. KOSMINSKI
RALF KLÖTER
KLAUS-PETER KEHR
ANDREA GRONEMEYER
LIEBES
PUBLIKUM,
eine Intention des Architekten unseres Theater­
gebäudes am Goetheplatz, Gerhard Weber,
war es, durch großflächige Glasfronten ge­
dachte Durchgänge durch das Nationaltheater
in die Stadt und damit auch zur Stadtgesell­
schaft zu ermöglichen. Wir verfügen nun über
einen Ort, der uns durch seine große Offen­
heit immer wieder herausfordert. Bei unserem
künstlerischen Tun geht es nicht zuletzt um
Transparenz. Umfang und Vielgestaltigkeit
unserer Arbeit verstehen wir als Angebot zur
Begegnung mit einer breiten städtischen
Öffentlichkeit, auf die wir ebenso neugierig
sind wie diese auf die Kunst des Theaters.
So wollen wir Mannheim als fortschrittliche
Kulturstadt mitgestalten: Die Pflege von Tra­
dition schließt Innovation ein. Exzellenz ist
erreichbar, indem man auch das Experimen­
telle wagt. Und gerade weil uns Mannheim
am Herzen liegt, erreichen wir internationale
Ausstrahlung. Dabei gilt es, die Diversität
unserer Gesellschaft als Reichtum zu wert­
schätzen und zugleich nach Verbindungen,
Übersetzungen und Verlinkungen zu streben
und das Ziel einer gemeinsamen Stadtkultur
nicht aus den Augen zu verlieren. Dies trägt
ebenso zu einer zeitgemäßen Stabilisierung
unseres Theaterschaffens bei wie die Auf­
nahme der deutschen Kultur- und Theater­
landschaft oder der Stil- und Vermittlungs­
formen des Modernen Tanzes in die UNESCOListe des immateriellen Kulturerbes als
kulturpolitisches Signal.
Wählen Sie also aus dem reichen und genuss­
vollen Programm der Spielzeit 2015 / 2016
aus! Schauen Sie, hören Sie und machen
Sie mit! Dabei unterstützt Sie u. a. der mit
responsivem Design umgestaltete Internet­
auftritt des NTM.
Lassen Sie sich von der Kraft des Mannheimer
Nationaltheaters inspirieren, erfreuen Sie sich
der sprudelnden Kreativität seiner Akteure auf
und hinter den Bühnen und trotzen Sie gemein­
sam mit uns Engherzigkeit und kulturellen
Schrumpfungsprozessen.
Und, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
lassen Sie sich sehen in der Abschiedsspielzeit
der Intendanten der Oper Prof. Dr. Klaus-Peter
Kehr und des Balletts Kevin O’Day. Deren
Leistungen und Erfahrungen bilden die Basis
für Erneuerungspotenziale, die unser Haus
auch weiterhin als herausragend und quick­
lebendig kennzeichnen.
Wir und alle Beteiligten an mehr als 30 brand­
neuen Produktionen freuen uns auf Sie!
Ihre
ANDREA GRONEMEYER
INTENDANTIN SCHNAWWL
PROF. DR. KLAUS-PETER KEHR
INTENDANT OPER
BURKHARD C. KOSMINSKI
4 V O R W O R T
INTENDANT SCHAUSPIEL
DR. RALF KLÖTER
GESCHÄFTSFÜHRENDER INTENDANT
KEVIN O’DAY
INTENDANT BALLETT
VORWORT 5
INHALT
Eine Übersicht der Premieren und
des Repertoires finden Sie auf dem
Klappumschlag.
OPER8
Premieren16
Mannheimer Mozartsommer29
Die Festlichen Opernabende30
Wiederaufnahmen32
Oper Extra112
Akademiekonzerte im Rosengarten114
SCHAUSPIEL34
MANNHEIMER
BÜRGERBÜHNE
98
Premieren104
Mannheimer Bürgerbühne106
Junge Bürgerbühne Mannheim107
Festival Junges Theater im Delta
108
THEATER FÜR JUNG UND ALT
126
ENSEMBLE UND PERSONALIA
132
BALLETT56
FUNDRAISING
155
Premieren66
Ballett Extra120
FREUNDE UND FÖRDERER
156
NTHUSIASTEN
158
STIFTUNG NATIONALTHEATER
160
KONTAKT
164
IMPRESSUM
165
Premieren42
Schauspiel Extra116
Der neue Hausautor Thomas Köck118
JUNGES
NATIONALTHEATER72
Premieren86
IMAGINALE 201696
play - Jugend spielt Theater97
Junges Nationaltheater Extra122
6 I N H A LT
I N H A LT 7
MÉDÉE
ALCESTE
DIE LUSTIGE WITWE
GÖTTERDÄMMERUNG
DIE BASSARIDEN
DIE GANZE WELT
IST HIMMELBLAU
EINE OPERETTENGALA VOLLER LÜGEN,
WITZ UND SELIGKEIT
HANS WERNER HENZE
Premiere am 23. Oktober 2015
im Opernhaus
In den Figuren des Gottes Dionysos und des
Königs Pentheus prallen zwei gegensätzliche
Prinzipien aufeinander: Eros und Ratio. Ihr
Kräftemessen endet tragisch.
Pentheus hat die Macht in Theben übernommen
und sogleich den neuen Kult um Dionysos ver­
boten. Vergeblich, denn das Volk und selbst
seine Mutter Agaue sind dem Gott bereits
ergeben, der sie zu rauschhaften Festen auf
dem Berg Kytheron antreibt. Pentheus glaubt,
sich der Macht der Triebe durch Vernunft und
Askese entziehen zu können. Mit Folter geht
er gegen die Anhänger des Gottes vor. Als er
des Nachts in Verkleidung selbst den Berg
besteigt, hetzt Dionysos die entfesselte Menge
auf den Eindringling. Im Glauben, es handle
sich um ein wildes Tier, wird Pentheus von
Agaue getötet. Erst am nächsten Morgen
begreift sie, dass sie den Kopf ihres toten
Sohnes in Händen hält. Dionysos triumphiert.
16 P R E M I E R E N O P E R
Inszenierung Frank Hilbrich
Bühne Volker Thiele
Kostüme Gabriele Rupprecht
Video Sami Bill
Dramaturgie Elena Garcia-Fernandez
Chor Anton Tremmel
Konzertante Aufführung
»Die Bassariden, für mich bedeuten sie heute
mein wichtigstes Theaterwerk: interessant und
modern und uns angehend«, so Hans Werner
Henze über seine neunte Oper. Die beiden
stückbestimmenden Prinzipien Eros und Ratio
prägen auch Henzes Komposition. Dichte, block­
hafte Klänge symbolisieren die thebanische
Welt, die immer stärker durch die schillernde
dionysische Sphäre überwuchert und schließ­
lich gänzlich zum Verstummen gebracht wird.
Die 1966 bei den Salzburger Festspielen urauf­
geführte Oper zählt zu den bedeutendsten und
monumentalsten Musiktheaterwerken des
20. Jahrhunderts mit gigantischer Orchester­
besetzung und höchsten Anforderungen an
Solisten und Chor.
Wie kein anderes musikalisches Genre wird
die Operette geliebt und verachtet, sie wird
als hochmoderne Unterhaltungsform wieder­
entdeckt und als hoffnungslos verstaubter
Kitsch verdammt. Wir glauben: Operette macht
glücklich! Mit allem Schmalz und Esprit, mit
berauschenden Melodien und befreiender
Frechheit.
Es singen Solisten des Opernensembles, es
spielt das Nationaltheaterorchester. Durch
das Programm führt, kenntnisreich und mit der
gebotenen Ironie, der gebürtige Kurpfälzer
und geborene Komiker Michael Quast.
Premiere am 15. November 2015
im Opernhaus
Der Schauspieler, Kabarettist und Regisseur
Michael Quast ist Direktor der Fliegenden
Volksbühne Frankfurt Rhein-Main, in deren
Produktionen er oft selbst liest, singt, spricht,
tanzt und spielt (Faust I, Pariser Leben, Carmen
à trois, Schiller – Verrat, Verrat und hinten
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier /
Joseph Trafton
Konzept und Moderation Michael Quast
scheint die Sonne u. v. m.). Er war zuvor an den
Bühnen in Ulm, Düsseldorf, Frankfurt, Stutt­
gart, Hamburg und Heidelberg engagiert und
trat nebenher mit Soloprogrammen auf. Quast
machte sich auch mit gewitzten Adaptionen
von großen Stoffen für kleine Besetzung, da­
runter zahlreiche Offenbach-Operetten, einen
Namen. Er ist Mitbegründer und Protagonist
des Sommerfestivals »Barock am Main – Der
Hessische Molière«. Michael Quast wurde
mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem
Hessischen Verdienstorden.
Wir danken der AnnelieseRothenberger-Stiftung für die
Unterstützung der Nachwuchs­
förderung in der Oper.
P R E M I E R E N O P E R 17
DER IDIOT
TANCREDI
GIOACHINO ROSSINI
Premiere am 4. Dezember 2015
im Opernhaus
Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky
Inszenierung Cordula Däuper
Bühne Ralph Zeger
Kostüme Sophie du Vinage
Dramaturgie Merle Fahrholz, Mark Schachtsiek
Chor Anton Tremmel
Die verfeindeten Parteien der Stadt Syrakus
schließen sich zusammen, um gemeinsam
gegen die herannahenden Sarazenen zu
kämpfen. Dieser Bund soll besiegelt werden
durch eine Hochzeit zwischen Amenaide, der
Tochter des Stadtoberhaupts, mit dem einstigen
Gegner Orbazzano. Ihre Liebe gehört jedoch
Tancredi, über dem als angeblichem Feind
des Volkes die Todesstrafe verhängt ist. Ein
abgefangener Brief führt dazu, dass auch
Amenaide als Verräterin gilt: Sie hat sich
angeblich dem Anführer der Sarazenen ver­
sprochen. Ihren Unschuldsbeteuerungen wird
kein Glauben geschenkt. Tancredi rettet sie
zwar in einem Gottesgericht vor dem Tode,
allerdings ohne von ihrer Schuldlosigkeit über­
zeugt zu sein. Von ihrer vermeintlichen Un­
treue zutiefst verletzt zieht er in den Kampf
gegen die Sarazenen, wo er den Tod sucht.
Der Auftrag zu einer Opera seria bedeutete
für den jungen Rossini, der bis zu dieser Zeit
als Komponist von kurzen humorvollen Werken
hervortrat, eine große Karrierechance. Musi­
kalisch zeigt er sich bewusst in der Tradition
der Opera seria des 18. Jahrhunderts stehend,
begründet in diesem Werk aber einige Neue­
rungen, die zu seinem »Markenzeichen« werden
und die Oper des frühen 19. Jahrhunderts
nachhaltig prägen. Mit Tancredi eroberte der
junge Komponist die europäische Theaterwelt.
Bemerkenswert sind die reichhaltige Instru­
mentierung sowie die solistische Behandlung
einzelner Instrumente und Instrumenten­
gruppen. Die Melodie hat in Rossinis Opern
den Vorrang und eine Besonderheit bei
Tancredi ist das ausgeprägte Miteinander von
vokaler und instrumentaler Virtuosität.
18 P R E M I E R E N O P E R
LA JUIVE
FROMENTAL HALÉVY
Premiere am 10. Januar 2016
im Opernhaus
Eine Koproduktion des Nationaltheaters
Mannheim mit dem Kunsthuis Opera
Vlaanderen (Belgien)
Kardinal Brogny und der Jude Eléazar haben
eine gemeinsame Vorgeschichte: Brogny ver­
urteilte die Söhne des Juden zum Tod auf dem
Scheiterhaufen, Eléazar rettete unerkannt
Brognys Tochter aus einem brennenden Haus.
Unter dem Namen Rachel zieht er sie in jüdi­
schem Glauben auf. Ihrem leiblichen Vater
hat er jedoch nie verziehen.
Reichsfürst Léopold verliebt sich in die schöne
vermeintliche Jüdin, obwohl er bereits mit der
Nichte des Kaisers verbunden ist. Eine Ehe mit
Rachel ist unmöglich, doch Vater und Tochter
fühlen sich verraten. Rachel macht ihre Be­
ziehung mit Léopold öffentlich, Brogny lässt
hierfür alle drei in den Kerker werfen. Eine
nachträgliche Entlastung rettet Léopold, der
Jude und seine vermeintliche Tochter aber
werden zum Tode verurteilt. In dem Moment,
in dem Rachel stirbt, eröffnet Eléazar Brogny
ihre wahre Identität.
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Dramaturgie Bettina Bartz, Merle Fahrholz,
Luc Joosten
Chor Anton Tremmel
Die Handlung bettet einen Privatkonflikt in
eine historische Situation ein, das Konzil von
Konstanz 1414, und eröffnet Halévy vielfältige
kompositorische Möglichkeiten. Einerseits
charakterisiert er die Hauptfiguren auf ein­
dringliche Weise, was sich in expressiver
Melodik zeigt. Andererseits nutzt er die
Volksszenen zu großen Tableaus, die in ihrer
Kraft bestechen und einen starken klanglichen
Sog entfalten. Hierbei verwendet Halévy eine
damals neuartige Klangmischung, in der er
die tiefen Bläser hervorhebt. Der anhaltende
große Erfolg dieser Oper machte Halévy zum
wichtigsten Vertreter der Grand opéra nach
Meyerbeer.
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20 P R E M I E R E N O P E R
DER SPIELER
Kultur
zu schätzen,
heißt für uns
sie zu
fördern
SERGEI PROKOFJEW
Premiere am 27. Februar 2016
im Opernhaus
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Tilman Knabe
Bühne Johann Jörg
Kostüme Kathi Maurer
Dramaturgie Elena Garcia-Fernandez
Chor Anton Tremmel
Mit seinem kulturellen
Engagement wirkt
FUCHS als standortverbundenes
Unternehmen an der
Zukunftsaufgabe mit,
Im Kasino von Roulettenburg entscheidet die
rollende Kugel über Reichtum oder Ruin, über
Aufstieg oder Untergang. Der pensionierte
General hat sich in Blanche verliebt, die jedoch
nur seine Erbschaft im Blick hat. Diese hat der
verschuldete General dringend nötig, denn sein
gesamter Besitz ist bereits an den Marquis des
Grieux verpfändet. Auch Polina, die Stieftochter
des Generals, ist finanziell von des Grieux
abhängig und zugleich in einer komplizierten
Hassliebe mit dem Hauslehrer Alexej verbun­
den. Während alle ungeduldig auf den Tod der
reichen Großtante aus Moskau spekulieren,
erscheint diese höchstpersönlich und verspielt
innerhalb kürzester Zeit ihr gesamtes Vermö­
gen. Allein Alexej hat nicht auf die Großtante,
sondern auf das Roulette gesetzt. Um Polina
freizukaufen und für sich zu gewinnen, beginnt
er zu spielen. Er gerät immer tiefer in den
Rausch des Spiels und verliert darüber Polina
und schließlich auch sich selbst.
22 P R E M I E R E N O P E R
In seinem 1867 erschienenen Roman Der Spieler
schildert Fjodor Dostojewskij die ambivalente
Mischung aus Faszination und Bedrohung, die
für den Menschen vom Spiel ausgeht. Er selbst
kannte sie aus eigener Erfahrung: Über mehrere
Jahre hinweg brachte er sich durch seine Spiel­
leidenschaft immer wieder an den Rand der
Existenz. Sergei Prokofjew setzt Dostojewskijs
Text ohne den Zwischenschritt der Umformung
in ein Libretto unmittelbar in Musik. Mit ihren
maschinenartigen Ostinati und ihrer fieber­
haften Energie bildet seine Komposition eine
vollkommene Entsprechung zu Dostojewskijs
Besessenheitsstudie.
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DER GOLEM
BERNHARD LANG (MUSIK)
PETER MISSOTTEN (VIDEO-LIBRETTO)
URAUFFÜHRUNG
VERLAG NEUE MANNHEIMER
SCHULE
NATIONALTHEATER MANNHEIM
Uraufführung am 16. April 2016
im Opernhaus
Musikalische Leitung Joseph Trafton
Inszenierung und Bühne Peter Missotten
Dramaturgie Merle Fahrholz
Chor Anton Tremmel
Einer jüdischen Sage nach schuf ein Rabbiner
im 17. Jahrhundert einen künstlichen Menschen
aus Lehm. Der Golem, zunächst als Diener
gedacht, bekam unvermittelt ein Eigenleben.
Im Abschnitt von 33 Jahren taucht er seitdem
im Prager Getto wieder auf.
Athanasius Pernaths Leben bricht aus den
Fugen: Er wird in reale Intrigen hineingezogen,
erlebt Halluzinationen und gerät in spiritua­
listische Verwicklungen. Hierbei stößt er mit
dem gerissenen Trödler Aaron Wassertrum
zusammen, der in Wahrheit steinreich ist und
das Getto beherrscht. Charousek, der illegitime
und verstoßene Sohn des Trödlers, berichtet
Pernath von seinen Racheplänen gegenüber
dem Vater, den er gnadenlos bis in den Tod
hinein verfolgt. In dieser Atmosphäre von
Hass und Betrug findet Pernath Linderung in
der Gegenwart von Rabbiner Schemajah Hillel
und seiner Tochter Mirjam. Für Hillel ist es nicht
außergewöhnlich, dass Pernath nachts dem
Golem begegnet. Aus der Karte eines alten
Tarotspiels erzwingt dieser sich Gestalt und
erscheint seinem Gegenüber als Doppelgänger.
24 P R E M I E R E N O P E R
In Anlehnung an den phantastischen Roman
von Gustav Meyrink schuf Peter Missotten als
Vorlage kein schriftliches Libretto, sondern
einen experimentellen Film. Er dient als Basis
für die Neukomposition, so dass die Form der
entstehenden Oper nicht mehr von literarischen
Parametern geprägt ist, sondern von optischen
Wirkungsmechanismen. Hieraus ergeben sich
neue, im herkömmlichen Musiktheater unge­
wohnte Formen. Bernhard Lang nutzt sie, um
mit unterschiedlichen instrumentalen sowie
vokalen Effekten zu arbeiten und Anregungen
verschiedener Genres in das Werk einfließen
zu lassen.
Publikationen:
Adriana Hölszky – BÖSE GEISTER
( »Uraufführung des Jahres« 2014)
Gian Francesco de Majo – ALESSANDRO
Tommaso Traetta – SOFONISBA
Niccolò Piccinni – CATONE IN UTICA
Das Video-Libretto wurde mit
freundlicher Unterstützung der
Flämischen Regierung erstellt.
Die Uraufführung wird gefördert von der
Stiftung Nationaltheater Mannheim.
Verlagsleitung Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr
Mozartstraße 9 · 68161 Mannheim · Tel. 0621 1680 384
SUPERFLUMINA
IDOMENEO
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Premiere am 16. Juli 2016
im Opernhaus
Im Rahmen des Mannheimer
Mozartsommers 2016
In höchster Seenot legt der kretische König
Idomeneo ein grausames Gelübde ab: Er ver­
spricht, dem Meeresgott den ersten Menschen
zu opfern, der ihm bei seiner sicheren Rückkehr
an Land begegnet. Doch der erste Mensch ist
sein eigener Sohn Idamante. Der König versucht
ihn zu retten, indem er ihn von seiner Geliebten,
der trojanischen Königstochter Ilia, trennt und
mit Elektra nach Argos schickt, die ebenfalls
leidenschaftlich in Idamante verliebt ist. Damit
zieht er den Zorn des Gottes jedoch umso
stärker auf sich. In seiner Verzweiflung bietet
sich Idomeneo selbst als Opfer an. Erst die
Opferbereitschaft Idamantes, die Liebe Illias
zu Idamante und Idomeneos Bereitschaft
zur Machtabgabe vermögen die tragische
Ver­strickung zu lösen.
Musikalische Leitung Dan Ettinger
Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Dirk Becker
Kostüme Inge Medert
Dramaturgie Elena Garcia-Fernandez
Chor Anton Tremmel
Die in seiner Mannheimer Zeit geknüpften
Verbindungen verhalfen Wolfgang Amadeus
Mozart zum Kompositionsauftrag von Idomeneo.
Der von Mannheim nach München übergesie­
delte Kurfürst Karl Theodor erbat von ihm eine
Oper für die Karnevalssaison 1781 und stellte
ihm mit der ehemaligen Mannheimer Hof­
kapelle das seinerzeit beste Orchester zur
Verfügung. In Idomeneo verbindet der 25-jährige
Komponist Elemente des französischen und
italienischen Stils zu einem musikalischen
Theater, das die starren Formen der Opera seria
aufbricht und das erschütternde menschliche
Drama in den Mittelpunkt rückt.
P R E M I E R E N O P E R 27
LUCIO SILLA
MANNHEIMER
MOZARTSOMMER
2016
16. BIS 24. JULI 2016
Zum letzten Mal findet der Mannheimer Mozart­
sommer 2016 unter der Ägide von Prof. Dr. KlausPeter Kehr statt, der das junge Festival 2007
gründete. Vom 16. bis 24. Juli 2016 bieten die
Spielorte in Mannheim und Schwetzingen ein
vielfältiges Programm, das sich auf ganz neue
Weise um die Musik Wolfgang Amadeus Mozarts
und ihre ungebrochene Aktualität dreht. Das
Musiktheater steht im Mittelpunkt der zahl­
reichen Aktionen und Vorstellungen. Opern­
höhepunkte sind diesmal zwei Mozart-Opern,
die Ensemble, Chor und Orchester des National­
theaters Mannheim auf die Bühne bringen:
zum einen die Neu­produktion von Mozarts
Idomeneo, einem Dramma per musica, das
Mozart in München mit dem seit 1778 dort
wirkenden Mannheimer Orchester einstu­
dierte. Diese große Choroper wird im Mann­
heimer Opernhaus gegeben, während die Wie­
der­aufnahme der frühen Mozart-Oper Lucio
Silla ihren festlichen Rahmen im Schwetzinger
Rokokotheater findet. Die Inszenierung von
Günter Krämer hatte 2007 große Begeisterung
beim Publikum des ersten Mozartsommers
hervorgerufen.
Hochkarätige Konzerte, experimentelle
An­näherungen an Mozart, ein Stipendiaten­
programm und Unterhaltung für die ganze
Familie werden auch diesmal als umfang­
reiches Rahmen­programm den Mozart­
sommer abrunden.
Am Ende des Festivals steht wieder ein spek­
takuläres Open-Air-Konzert mit SynchronFeuerwerk im Schwetzinger Schlossgarten.
M A N N H E I M E R M OZ A R T S O M M E R 29
DIE FESTLICHEN
OPERNABENDE
2015 / 2016
Mit den Festlichen Opernabenden holt das
Nationaltheater Mannheim Sänger ins Opern­
haus, die derzeit an den größten Bühnen der
Welt engagiert sind. Anita Rachvelishvili,
Véronique Gens, Lucy Crowe, Albert Dohmen,
Yonghoon Lee, Roberto de Candia und weitere
großartige Stargäste begeisterten das Mann­
heimer Publikum in der letzten Saison. Wir
freuen uns, Ihnen auch in dieser Spielzeit
wieder international herausragende Stimmen
und hochkarätige Musikerlebnisse in unserem
Spielplan präsentieren zu können.
In einer gesonderten Broschüre informie­ren
wir Sie über das gesamte Programm der
Festlichen Opernabende. Die Termine der
Festlichen Opernabende finden Sie auch im
Abo-Heft auf Seite 13.
Typisch
Typisch
BW-Bank
BW-Bank
Kunden:
Kunden:
Haben
Haben
nicht
nicht
nur
nur
ihre
ihre
Finanzen
Finanzen
kultiviert.
kultiviert.
Diesmal werden unter anderem Klaus Florian
Vogt als Faust in Berlioz’ La damnation de
Faust, Angela Brower als Rosina und Lawrence
Brownlee als Graf Almaviva in Rossinis Il
barbiere di Siviglia, Marina Rebeka als Mimì
und Wookyung Kim als Rodolfo in Puccinis
La Bohème, Maria Guleghina als Turandot und
José Cura als Calaf in Puccinis Turandot sowie
Michael Volle als Danilo in Lehárs Die lustige
Witwe auftreten.
Mit freundlicher
Unterstützung der
Baden-Württembergische
Baden-Württembergische
Bank Bank
Als führende
Als führende
Regionalbank
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sind wir
sind
in Baden-Württemberg
wir in Baden-Württemberg
fest verwurzelt
fest verwurzelt
und kennen
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Land und
Land und
Leute. Leute.
Deshalb
Deshalb
ist es uns
ist es
wichtig,
uns wichtig,
kulturelle
kulturelle
Veranstaltungen
Veranstaltungen
vor Ortvor
tatkräftig
Ort tatkräftig
zu unterstützen.
zu unterstützen.
Mit Begeisterung
Mit Begeisterung
engagieren
engagieren
wir unswir
daher
uns daher
für diefür
Festlichen
die Festlichen
Opernabende
Opernabende
mit internationalen
mit internationalen
Stars und
Starsaufstrebenden
und aufstrebenden
Talenten
Talenten
am traditionsreichen
am traditionsreichen
Nationaltheater
Nationaltheater
Mannheim.
Mannheim.
Das VierDas Vierspartenhaus
spartenhaus
repräsentiert
repräsentiert
die ganze
die ganze
Welt der
Welt
modernen
der modernen
Oper – Oper
sowohl
– sowohl
mit klassischen
mit klassischen
WertenWerten
als als
auch mit
auch
zukunftsorientiertem
mit zukunftsorientiertem
Engagement.
Engagement.
30 D I E F E S T L I C H E N O P E R N A B E N D E 2 015 / 2 016
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WIEDERAUFNAHMEN
Wie immer geben die Wiederaufnahmen einen
abwechslungsreichen Überblick über das
Mannheimer Repertoire. Darunter sind diesmal
zwei Werke von hohem Seltenheitswert, die
wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten:
Aus der Reihe der Mannheimer Uraufführungen,
die Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr zu Beginn seiner
Zeit als Operndirektor ins Leben rief, wird
Salvatore Sciarrinos Superflumina (UA 2011)
erstmals wiederaufgeführt, eine Oper über
die Einsamkeit einer obdachlosen Frau. Eine
»grandiose Studie der Verlorenheit, die ein­
dringlich zeigt, wie ein Mensch durch äußeren
existentiellen Druck langsam seelisch zerstört
wird – bis hin zur Auflösung seiner Identität«
(FAZ). In eine faszinierende Bühnenwelt ent­
führt die 2006 von Achim Freyer inszenierte
Médée Luigi Cherubinis. Die Oper um Medea,
die dreifache Mörderin und Rachefurie der
griechischen Mythologie, wurde eine »Sensa­
tion in Wort, Klang und Licht«, wie der Mann­
heimer Morgen titelte. Freyer gelang es, »auf
tiefe und ergreifende Weise den Mythos in die
Anschaulichkeit und zum Ereignis zu erheben«
(Opernnetz.de). Freuen Sie sich auch auf be­
liebte Klassiker wie Die Zauberflöte, Turandot,
La Bohème, Parsifal, die konzertanten Carmina
Burana, Highlights der letzten Saison wie
Alceste, La damnation de Faust und Der ferne
Klang, Heiteres wie Die lustige Witwe, Die
Fledermaus und die Blues Brothers oder
Ungewöhnliches wie Der Idiot.
SUPERFLUMINA
SALVATORE SCIARRINO
Ein großer Bahnhof ist der Ort kollektiver
Ströme und Wanderungen, des Ineinanders
von Masse und Vereinsamung. Ein Ort vergrö­
ßerter Geräusche, ein Sammelbecken für die
Heimatlosen. Die Protagonistin ist eine Frau,
die obdachlos und verloren scheint: Sie
spricht in Rätseln, bleibt ungehört und unver­
standen. »Die Einsamkeit ist nichts als die
Oberfläche des Verlassen-Seins. Dieses ver­
ursacht noch tiefere Wunden, unsichtbare,
deren Spuren sich verloren haben: Dieser
Schrei kann wie eine Katastrophe in jedem
von uns erwachen, in jedem Moment.«
(Salvatore Sciarrino)
MEDÉE
LUIGI CHERUBINI
Die zauberkundige Medea verliebte sich in
Jason und half ihm, das Goldene Vlies zu
erobern. Zurück in Korinth verstößt er sie
jedoch, um sich mit Kreusa, der Tochter König
Kreons, zu verheiraten. Der Konflikt der
rechtlosen Außenseiterin, Frau und Fremden
endet mit der tödlichen Rache Medeas an den
Kindern, die sie mit Jason gezeugt hatte, und an
ihrer Rivalin. Wir spielen Cherubinis Urfassung
von 1797 mit deutschen gesprochenen Dialogen
und französischem gesungenen Text.
DER MANNHEIMER RING
Richard Wagners Ring des Nibelungen wurde
zum Wagner-Jubiläumsjahr 2013 am National­
theater Mannheim von Generalmusikdirektor
Dan Ettinger und Regisseur, Bühnenbildner,
Kostümbildner und Lichtgestalter Achim
Freyer erarbeitet. Achim Freyer inszenierte
ein magisches, bildgewaltiges Theater, das
die »mythologische Welt« des Rheingolds, die
»Archaik« der Walküre, den »ersten Menschen«
im Siegfried und den »Weltentanz« einer
modernen Spaßgesellschaft in der Götterdämmerung als beziehungs- und symbol­
reiche Zeichen-Schau gestaltet.
»Wagner setzte den Begriff ›Gesamtkunstwerk‹
und den Verfremdungseffekt ›Zeitlosigkeit‹ in
die Welt des Theaters. So erreicht er uns mit
seinen Werken über Sprache und Philosophie,
Musik und Bild in Zeit und Raum. Er schafft
denkbar größte Erweiterung von Kunst und
Leben für uns heute.«, so Achim Freyer. Das
Mannheimer Opernensemble und das National­
theaterorchester unter der Leitung von Dan
Ettinger schufen mit Freyers szenischer Vision
den »Mannheimer Ring« innerhalb von zwei
Spielzeiten. Nachdem zuletzt einzelne Teile
auf der Mannheimer Opernbühne gezeigt
wurden, haben Sie Gelegenheit, im Früh­
sommer 2016 den Zyklus noch einmal als
Ganzes zu erleben.
RING-ZYKLUS
Das Rheingold 21. Juni 2016
Die Walküre 24. Juni 2016
Siegfried 26. Juni 2016
Götterdämmerung 2. Juli 2016
Weitere Termine:
Das Rheingold 21. Mai (WA), 29. Mai 2016
Die Walküre 26. Mai 2016 (WA)
Siegfried 5. Juni 2016 (WA)
Götterdämmerung 18. Juni (WA), 28. Juli 2016
Der Vorverkauf läuft seit April 2015.
Das Filmprojekt zum »Mannheimer
Ring« wird unterstützt von
DER RING AN EINEM ABEND
LORIOT
Wagners 16-stündiges Welttheater an nur
einem Abend? Loriot, der Grand Seigneur des
deutschen Humors, macht’s möglich. In ebenso
intelligenter wie amüsanter Weise erzählt der
Wagner-Kenner die ganze Geschichte von
Alberichs frustrierender Begegnung mit den
Rheintöchtern bis zum Untergang Walhalls.
Bei der Uraufführung am Nationaltheater
Mannheim 1992 war Loriot noch selbst zugegen,
nun übernimmt Thomas Peters seine Partie.
Aber natürlich darf auch Wagner selbst »zu
Wort« kommen: Sänger und Orchester des
Nationaltheaters lassen Ausschnitte aus der
Tetralogie erklingen.
Die Wiederaufnahme wird
unterstützt vom
Richard-Wagner-Verband
Mannheim-Kurpfalz e. V.
Vorstellung als Eröffnungskonzert 20. September 2015
Weitere Termine 4. und 10. Oktober 2015
32 W I E D E R A U F N A H M E N
W I E D E R A U F N A H M E N 33
VIEL LÄRM UM NICHTS
HOMO FABER
HERRINNEN
EMILIA GALOTTI
PHANTOM
(EIN SPIEL)
DIE
UNVERHEIRATETE
LUTZ HÜBNER / SARAH NEMITZ
URAUFFÜHRUNG
EWALD PALMETSHOFER
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Uraufführung am 17. September 2015
im Schauspielhaus
Inszenierung Tim Egloff
Bühne und Kostüme Thea Hoffmann-Axthelm
Premiere im September 2015
im Studio
Inszenierung Florian Fischer
Freitagnacht. Ein Schrei. »Da ist ein Baby!«
So beginnt eine Geschichte in einem Schnell­
restaurant in einer mittelgroßen Stadt. Einer
Stadt wie zum Beispiel Mannheim. Die Mit­
arbeiter der Fast Food Filiale sind in der
Zwickmühle. Was sollen sie tun mit dem
alleingelassenen Neugeborenen? Wie ist es
überhaupt in das Restaurant gekommen? Und
wer sind seine Eltern? Es ist eine Geschichte,
die nicht nur erzählt, sondern die vielmehr
konstruiert und rekonstruiert. Im Zentrum
steht eine Frau, nennen wir sie Blanca, es ist
die Frau aus dem unbekannten Land, die Frau
mit den vielen Sprachen, die Bulgarin, die
Kroatin, die Romni, die Nicht-Deutsche … −
ganz wie es uns gefällt …, die Missbrauchte,
die Täterin, die Kluge, die Naive, die Ausge­
beutete, die Taffe … Wir begleiten Blanca auf
ihrer spannenden Reise in ihr neues Heimat­
land. Dabei werden wir konfrontiert mit den
Überlebensstrategien von Menschen, die sich
durchbeißen, und erfahren gleichzeitig viel
über uns selbst und die gesellschaftlichen
Werte, Zuschreibungen und sozialen Rollen,
die wir längst verinnerlicht haben.
Eine Frau ist gestürzt. Gefunden wird sie von
ihrer Tochter. Im Krankenhaus trifft sie auf
die »vier hundsmäuligen Schwestern«, einen
Chor von antiker Größe. Sie bewohnen dort die
Betten und sie pflegen dort die Kranken. Sie
haben die alte Frau ein Leben lang begleitet –
als Gefängniswärterinnen, als Gefängnisin­
sassinnen. Sie urteilten über sie und sie teilten
mit ihr Arbeit, Nahrung, Schicksal. Vor 70 Jahren
stand die Frau vor einem militärischen Stand­
gericht und ein Jahr später vor einem Volks­
gericht. Von all dem zeugt heute ein Heft.
Vielleicht ist es die letzte Hoffnung, einer
Wahrheit habhaft zu werden, welche mit der
letzten Kriegsgeneration zu sterben droht.
Dieses Heft hat die Alte für ihre Enkelin auf­
bewahrt. Eine Enkelin, die vielleicht wieder
vor einem Gericht stehen wird, die sich »wirk­
lich gar nicht in die Zukunft denken« kann. Ihr
stellt die Alte die Frage: »Hast eine Liebe in
der Stadt?«, und erklärt ihr kurz darauf: »Im
Krieg hat’s keine Männer nicht gegeben«.
Und doch hören die Männer nicht auf, eine
Rolle im Leben dieser Frauen zu spielen.
42 P R E M I E R E N S C H A U S P I E L
Lutz Hübner ist einer der meistgespielten
Gegenwartsdramatiker. Seine Stücke, die
meist in Zusammenarbeit mit Sarah Nemitz
entstehen, werden auf der ganzen Welt ge­
zeigt und wurden mehrfach ausgezeichnet,
darunter mit Einladungen zum Berliner Theater­
treffen und zu den Mülheimer Theatertagen.
Es inszeniert Tim Egloff, der zwischen 2006
und 2010 dem Schauspielensemble des
Nationaltheaters Mannheim angehörte und
bei Peter Pan gemeinsam mit Cilli Drexel Regie
führte. Seine letzten Inszenierungen reali­
sierte er in Hannover sowie am Jungen Theater
Göttingen und am Stadttheater Bremerhaven.
die unverheiratete ist ein Sprachkunstwerk
voll von Zeit- und Figurensprüngen, das spürbar
macht, wie sich Liebe, Schuld und Verdrängen
in eine Familie einschreiben. Es weist über
die Geschehnisse während des zweiten Welt­
kriegs hinaus und lässt nach objektiver Wahr­
heit fragen. Es ist das fünfte Stück von Ewald
Palmetshofer am Nationaltheater.
Florian Fischer schloss 2014 sein Regiestudium
an der Otto Falckenberg Schule in München
ab und gewann mit seiner Inszenierung
Der Fall M. – Eine Psychiatriegeschichte das
Körber Studio Junge Regie sowie den FastForward-Preis beim Festival für junge Regie
am Staatstheater Braunschweig.
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 43
EIN BLICK
VON DER BRÜCKE
ADOLF HITLER:
MEIN KAMPF
BAND 1 & 2
ARTHUR MILLER
RIMINI PROTOKOLL
Premiere am 3. Oktober 2015
im Schauspielhaus
In Zusammenarbeit mit der
Mannheimer Bürgerbühne
Anfang der 50er Jahre, unter Einwanderern
mit oder ohne Pass: Der Hafenarbeiter Eddie
Carbone und seine Frau Beatrice leben mit
ihrer verwaisten Nichte Catherine im New
Yorker Hafenviertel. Die Siebzehnjährige wird
von Eddie zwar wie ein Kind behandelt, aber
heimlich sexuell begehrt. Als die Familie die
armen sizilianischen Verwandten Marco und
Rudolpho, die illegal eingereist sind, bei sich
aufnimmt, verlieben sich Catherine und
Rudolpho ineinander und wollen heiraten.
Der eifersüchtige Eddie unternimmt alles, sie
daran zu hindern: Als sein Versuch, Rudolpho
mit homophoben Anwürfen zu denunzieren,
misslingt, zeigt er die Illegalen bei der Ein­
wanderungsbehörde an. Der Rechtsanwalt
Alfieri, der die Geschichte als »antiker« EinMann-Chor kommentiert, erwirkt, dass die
beiden auf Kaution freikommen. Gerade ent­
lassen geraten Marco und Eddie aneinander.
Denn die Verletzung der Gesetze der Ehre
muss blutig gerächt werden …
44 P R E M I E R E N S C H A U S P I E L
Inszenierung Burkhard C. Kosminski
Bühne Florian Etti
Kostüme Ute Lindenberg
Musik Hans Platzgumer
Mannheimer Premiere am 13. November 2015
im Schauspielhaus
Text und Inszenierung Helgard Haug / Daniel Wetzel
Bühne / Video Marc Jungreithmeier
Recherche / Dramaturgie Sebastian Brünger
Arthur Miller hat eine wilde und spannende
Hafenballade geschrieben, in der Leidenschaft
und unterdrückte Sexualität die Geschichte
vorantreiben. Dabei schildert er die Probleme
einer modernen Einwanderungsgesellschaft
und das schwierige Los der Illegalen, die auf
der Flucht vor Armut oder politischer Verfolgung
in ihr Land der Verheißung kommen. Kaum dort
gelandet werden sie mit dessen Kehrseiten
konfrontiert: Angst vor Entdeckung, Neid,
kulturelle Überheblichkeit und erbarmungs­
lose Konkurrenz um die raren Arbeitsplätze.
Ein explosives Gemisch, das die Solidarität
zwischen den Illegalen und den gerade Lega­
lisierten untergräbt und das direkt in die
Katastrophe führt.
Bis heute gilt Hitlers Hetzschrift als schlecht
geschriebenes und wirres Traktat, das jahr­
zehntelang durch Politik und Justiz mit der
Aura eines »verbotenen Buches« versehen
wurde − und dadurch begehrlich bleibt.
Ab 1. Januar 2016 enden die vom Freistaat
Bayern verwalteten Nutzungsrechte an Mein
Kampf und die Frage wird aufgeregt diskutiert,
ob das Buch dann neu publiziert und verkauft
werden darf.
Was in Deutschland bislang nur antiquarisch
erhältlich gewesen ist, kann jedoch bereits
jetzt schon im Internet problemlos herunter­
geladen werden und hat in vielen Ländern
dieser Erde einen stabilen Absatzmarkt.
Mein Kampf nach 1945 in Deutschland gesche­
hen? Wer hat das Buch gelesen, wer würde es
heute lesen wollen? Wo liegt die Gefahr?
Die Recherchen zu Mein Kampf haben begonnen,
um mehr zu erfahren über seine Entstehungs­
geschichte und seinen Inhalt sowie seinen
Mythos und seinen geschichtspolitischen
Zündstoff bis in die Gegenwart.
Arthur Miller (1915 − 2005) erlangte durch
Stücke wie Alle meine Söhne, Tod eines
Handlungsreisenden und Hexenjagd Weltruhm.
Rimini Protokoll begibt sich zusammen mit
dem Nationaltheater Mannheim und anderen
auf Spuren­suche nach diesem Buch in univer­
sitären »Giftschränken«, auf heimischen Dach­
böden und auf ausländischen Flohmärkten.
Was ist mit den 12 Millionen Exemplaren von
Eine Produktion von Kunstfest Weimar, Deutsches National­
theater Weimar und Rimini Apparat in Koproduktion mit
Münchner Kammer­spiele, Nationaltheater Mannheim,
steirischer herbst festival Graz, Gessnerallee Zürich und HAU
Hebbel am Ufer. In Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus
Graz und mit freundlicher Unterstützung durch das Düsseldorfer Schauspielhaus
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den
Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei –
Kulturelle Angelegenheiten
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 45
LEONCE UND LENA
AN UND AUS
EIN LUSTSPIEL
ROLAND SCHIMMELPFENNIG
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
GEORG BÜCHNER
Premiere am 5. Dezember 2015
im Schauspielhaus
Inszenierung Sebastian Schug
Bühne Christian Kiehl
Kostüme Nico Zielke
Musik Johannes Winde
Premiere am 9. Januar 2016
im Schauspielhaus
Inszenierung Burkhard C. Kosminski
Bühne Florian Etti
Kostüme Lydia Kirchleitner
Musik Hans Platzgumer
König Peter ist einsam – tief innen drin. Er
wollte doch sprechen, eine Rede halten. Nur,
worüber und zu wem? – er weiß es nicht. Es
scheint an der Zeit, dass endlich Leonce,
Peters Sohn, die Regierung übernimmt. Aber
der ist traurig: »Mein Kopf ist ein leerer Tanz­
saal, einige verwelkte Rosen und zerknitterte
Bänder auf dem Boden, geborstene Violinen
in der Ecke …« Leonce will nicht König werden.
Er will etwas spüren, ein Sehnen und ein Glüh’n.
Es muss doch einen lichten Moment des Glücks
geben? Vielleicht im Süden? Dort wo die Sonne
brennt und das Meer schäumt? Zusammen
mit dem Narren Valerio macht sich Leonce
auf die Reise. In der freien Natur trifft er auf
Prinzessin Lena, die verzweifelt versucht, der
staatlich verordneten Ehe zu entgehen. Leonce
und Lena, nicht wissend dass sie einander
versprochen sind, erleben zusammen eksta­
tische Gefühle – liebeshungrig, todesgierig,
bittersüß. Der Prinz will den Augenblick zum
Bleiben zwingen und sich in einen nahegele­
genen Fluss stürzen. Doch Valerio interveniert
und bringt stattdessen das Paar, verkleidet, zu
König Peter. Als am Ende die Masken fallen,
lernen sich Leonce und Lena als Königssohn
und Königstochter kennen.
Ein kleines Hotel am Hafen. Jeden Montag
treffen sich hier Frau Z. und Herr A., Frau A.
und Herr Y., Frau Y. und Herr Z. Drei Paare, die
sich untereinander betrügen, ohne zu wissen,
dass im Zimmer nebenan der eigene Mann, die
eigene Frau mit einer anderen, einem anderen
im Bett liegt. Denn das Hotel betreten sie
immer nacheinander. Vielleicht passen sie so
aber auch besser zueinander?
Der junge Mann mit der Brille, der im Hotel
arbeitet, kennt alle Gäste und ihre heimlichen
Treffen. Auch er ist verliebt. Aber das Mädchen,
das er liebt, arbeitet oben auf dem Berg und
kann dort nicht weg.
Plötzlich ein kurzes Flackern − Licht aus, Licht
an. Ein Moment der Irritation, irgendetwas
stimmt nicht. Auf einmal hat Frau Z. zwei Köpfe
und Herrn A. fehlt der Mund. Das Herz von
Herrn Y. brennt, während Frau A. versteinert.
Das Mädchen fährt mit dem Fahrrad durch
die Nacht und sucht nach dem Jungen. Was
sich im Hotel und draußen abspielt, wird zu
einer surrealen Bilderwelt vergrößert. Nichts
bleibt, wie es ist.
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Büchners Lustspiel von 1836 bettet die Hand­
lung in einen märchenhaften Rahmen ein, der
viele Interpretationsmöglichkeiten zulässt.
Zahlreiche Anspielungen auf bekannte literari­
sche und philosophische Werke machen die
Kunst selbst zu einem Thema des Dramas.
Nach Die Glasmenagerie und Viel Lärm um Nichts
ist dies die dritte Inszenierung von Sebastian
Schug und seinem Team am Nationaltheater
Mannheim. Auch in ihr handelt der Mensch
als ein taumelndes Geschöpf und die Poesie
wider die Macht des Faktischen.
An und Aus entstand 2012 / 2013 als Auftrags­
arbeit für das New National Theatre in Tokyo
und verarbeitet die Eindrücke der ersten Japan­
reise des Autors, aber auch seine Empfindun­
gen zur Nuklearkatastrophe von Fukushima.
Es ist das erste Stück von Roland Schimmel­
pfennig, dessen Uraufführung außerhalb
Deutschlands stattfand.
Roland Schimmelpfennig, geboren 1967 in
Göttingen, ist einer der renommiertesten
Gegenwarts­dramatiker Deutschlands. Für
seine Stücke wurde er vielfach ausgezeichnet,
u. a. 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis
für sein Stück Der goldene Drache. Für das
National­theater Mannheim schrieb er Das
schwarze Wasser, das in der vergangenen Spiel­
zeit von Burkhard C. Kosminski uraufgeführt
wurde.
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 47
GÖTTERSPEISE
NOAH HAIDLE
URAUFFÜHRUNG
HAMLET, PRINZ VON
DÄNEMARK
WILLIAM SHAKESPEARE
Premiere im Januar 2016
im Studio
Inszenierung Zino Wey
Ausstattung Davy van Gerven
Premiere am 26. Februar 2016
im Schauspielhaus
Inszenierung Elmar Goerden
Bühne Silvia Merlo / Ulf Stengl
Kostüme Lydia Kirchleitner
»Die einzige Art und Weise die Welt zu retten
ist Mitleiden«: Constant, eine Waise und ehe­
malige Drogenabhängige, hat ihre Berufung
gefunden. Sie kocht für ihr Leben gern. Sie
will den Menschen mit einer guten Mahlzeit
etwas von der Liebe, die sie für sie zu empfinden
gelernt hat, zurückgeben. Überall findet sie
schlechtes Essen, das sie verbessern kann
und traurige Menschen, die ihrer kulinarischen
Zuneigung bedürfen. Unangepasst, engagiert,
aber auch naiv und labil, nimmt sie kein Blatt
vor den Mund und beeindruckt ihre Umgebung.
Als ihr aber böse mitgespielt wird, beginnt
sie allmählich, den Blick für die Realität zu
verlieren.
Gefängniskantine. Unfähig zu lügen und sich
zu verstellen, gerät sie in die Mühlen einer All­
tagswelt, in der allen »die Hände gebunden sind«
und in der niemand Verantwortung für seinen
Nächsten übernehmen will. Und trotz all des
Unglücks in der Welt hält Constant wie ein Fels
in der Brandung an ihrer Überzeugung fest …
Dänemark wird von Krisen erschüttert. Das
Nachbarland des Königreichs schmiedet
Expansionspläne, während sich in der Bevöl­
kerung Unbehagen regt. Hinter den Mauern von
Schloss Helsingör ermordet Claudius seinen
Bruder, den König von Dänemark, heiratet
dessen Frau Gertrude und übernimmt die
Macht. Hamlets toter Vater erscheint ihm als
Geist und beschwört ihn, seinen Onkel und
jetzigen Stiefvater zu töten. Doch der junge
Thronfolger Dänemarks zweifelt. Ist dieser
Erscheinung zu trauen? Was und wem kann er
überhaupt noch glauben? Liebt seine Mutter
diesen Mann oder ist sie Teil eines Komplotts?
Hamlet soll die Ruhe im Land wiederherstellen
und Ophelia heiraten. Zunächst täuscht er
Wahnsinn vor, um die Wahrheit zu erfahren.
Später ringt er mit beidem. Denn etwas stimmt
nicht in seinem Vaterland.
William Shakespeares wohl berühmteste
Tragödie, uraufgeführt 1601, zeigt eine Welt,
die aus den Fugen gerät, und in der die Grenzen
zwischen Realität, Intrigentheater und Ver­
folgungswahn verwischen. Gerade das Zaudern,
die Zerrissenheit und Verzweiflung Hamlets
machen seine Faszination bis heute aus.
9 Monate, 9 Wochen, 9 Tage, 19 Minuten während
18 Jahren: So lange dauern jeweils die Statio­
nen des Passionswegs dieser unheiligen Heili­
gen. Ihr Weg führt sie von der Schulmensa in
ein Flughafen-Schnellrestaurant, von der
Cafeteria einer psychiatrischen Klinik in eine
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Der amerikanische Theater- und Drehbuchautor
Noah Haidle hat eine abgründige und anrührende
Komödie geschrieben, die die menschliche
Existenz als bitteren Witz vorführt. Seine
Stücke, an den Clownsspielen von Samuel
Beckett geschult, werden am Broadway gespielt.
Sein Drehbuch Stand up guys wurde 2012 mit
Al Pacino und Christopher Walken u. a. verfilmt.
Zino Wey, in Basel geboren, inszeniert nach
seiner Assistenzzeit an den Münchner
Kammerspielen und arbeitet regelmäßig an
der Kaserne Basel.
Regie führt Elmar Goerden, der am National­
theater bereits Die Wildente von Henrik Ibsen
sowie Emilia Galotti von Gotthold Ephraim
Lessing inszenierte.
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 49
DIE HEILIGE
JOHANNA DER
SCHLACHTHÖFE
DREI SONNEN (ARBEITSTITEL)
ANNE LEPPER
URAUFFÜHRUNG
BERTOLT BRECHT
Premiere am 12. März 2016
im Schauspielhaus
Inszenierung Georg Schmiedleitner
Bühne und Kostüme Florian Parbs
Premiere im Mai 2016
im Studio
Inszenierung Dominic Friedel
Ausstattung Linda Johnke
Im Chicago der Weltwirtschaftskrise tobt ein
Vernichtungswettbewerb unter den Produzen­
ten von Büchsenfleisch. Die Produktion wird
eingestellt und Tausende verlieren ihre Arbeit.
Johanna Dark, Leutnant bei der Heils­armee,
will helfen, indem sie die Seele des »Fleisch­
königs« Mauler, der durch Börsenmanöver den
Fleischmarkt ruiniert hat, zu erwecken versucht.
Mauler geht scheinbar bereitwillig auf Johanna
ein, decken sich ihre Wünsche doch mit denen
seiner Wallstreet-Berater. Doch mit der Zeit wird
Johanna klar, wessen Geschäft sie betreibt.
Ihr christlicher Glaube verbietet ihr aber die
tatkräftige Unter­stützung des Generalstreiks
(»Es kann nicht gut sein, was mit Gewalt ge­
macht wird«), was zum Scheitern des Streiks
beiträgt. Die Fleischbosse stilisieren Johanna
zur Märtyrerin und »Trösterin der Armen«,
während sie sich sterbend − im Angesicht der
Toten und Erschlagenen − zur Revolutionärin
wandelt. Ihr »Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt
herrscht« wird vom Chor der Sieger übertönt.
Unter Mithilfe von Elisabeth Hauptmann und
Emil Burri schrieb Brecht 1929 seine Version
der Jeanne d’Arc, die die Mechanismen des
Kapitalismus und deren ideologische Ver­
schleierung offenlegt. Im Stil der ShakespeareHistorien schildert Brecht die Börsengeschäfte
und lässt die Spekulanten ihre Infamien in
feierlichen Blankversen sprechen. Seine
»Heilige Johanna« ist eine Frau, die stets das
Gute will, aber meist das Falsche tut. In ihrer
Sorge um das allgemeine Seelenheil bemerkt
sie nicht, dass sie »dem Volk Opium« verab­
reicht.
Anne Lepper gewann mit ihrem Debütstück
Sonst alles ist drinnen 2009 den Münchner
Förderpreis für deutschsprachige Dramatik.
Es folgten die Stücke Käthe Hermann, Hund
wohin gehen wir, Seymour und La Chemise
Lacoste, das am Schauspielhaus Düsseldorf
uraufgeführt wurde. Ihre Stücke wurden zum
Stückemarkt des Berliner Theatertreffens,
zu den Mülheimer Theatertagen und zu den
Autorentheatertagen ans Deutsche Theater
Berlin eingeladen. Die Zeitschrift »Theater
heute« wählte sie 2012 zur Nachwuchs­
dramatikerin des Jahres, 2013 erhielt sie den
Dramatikerpreis des Kulturkreises der deut­
schen Wirtschaft und ein Stipendium der
Contemporary Arts Alliance Berlin.
Das neue Stück entstand während ihrer
Hausautorenschaft am Nationaltheater
Mannheim in der Spielzeit 2014 / 2015.
50 P R E M I E R E N S C H A U S P I E L
Georg Schmiedleitner arbeitet als Regisseur
u. a. am Staatstheater Nürnberg, Schauspiel
Leipzig und am Burgtheater Wien. In Mannheim
inszeniert er seit 2006 kontinuierlich, zuletzt
Ein Sommernachtstraum, Maria Stuart, Woyzeck
und Homo faber.
Dominic Friedel war von 2012 bis 2015 Haus­
regisseur am Nationaltheater Mannheim, wo
er u. a. Der Prozess, Die Ehe der Maria Braun /
Draußen vor der Tür, Wir sind keine Barbaren!
(DE) und die Bürgerbühnen­produktion Hoffnung
auf größeres Wohlbehagen (UA) inszenierte.
Seine Regiearbeit Seymour von Anne Lepper
am Theater Bern wurde zum Schweizer Thea­
tertreffen 2015 eingeladen.
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 51
DIE
SCHUTZFLEHENDEN
AISCHYLOS
URAUFFÜHRUNG
Premiere am 21. Mai 2016
im Schauspielhaus
KURT WILHELM
Inszenierung Volker Lösch
52 P R E M I E R E N S C H A U S P I E L
nach einer Geschichte von
Franz von Kobell
Premiere am 4. Juni 2016
im Schauspielhaus
In Zusammenarbeit mit der
Mannheimer Bürgerbühne
Eine »Hikesie« ist ein Ritual: Flüchtlinge
suchen Schutz − und erhalten ihn. So einfach
war diese rituelle Handlung in der antiken
Kultur Griechenlands: »Der Gedanke des
Freistaats war zugleich der einer Freistatt für
alle Verfolgten.« (Wolfgang Schadewaldt)
Aischylos Tragödie Die Schutzflehenden
(Hiketiden) besteht in der Aufführung einer
solchen Hikesie. In diesem konkreten Fall
handelt es sich um 50 Frauen, die in einer
gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer vor
einer Zwangsheirat mit ihren Neffen geflohen
sind und nun in Argos Zuflucht suchen. Doch
der König Pelasgos zögert aus Furcht vor den
Verfolgern. Denn die 50 zornigen Neffen
nähern sich bereits der Küste. Es kommt zur
Volksabstimmung, einstimmig wird für die
Aufnahme der Flüchtlinge votiert, und der
Herold der Männer wird zurückgewiesen −
nicht ohne Pelasgos mit Krieg zu drohen.
DER BRANDNER
KASPAR UND DAS
EWIG’ LEBEN
In der Inszenierung wird das antike Stück in
Zusammenhang gebracht mit der gegenwärtigen
Situation von »Schutzflehenden« in unserer
Gesellschaft. Welche Erfahrungen machen
Flüchtlinge heute mit unserer in jüngerer Zeit
oft beschworenen »Willkommenskultur«?
Was hat sich seit der Antike verändert? Wie
gehen wir Deutsche mit dem immer drängender
werdenden Thema Asyl − theoretisch und
praktisch − um?
Volker Lösch arbeitet häufig mit Schauspiel­
profis und Vetretern von unterschiedlichen
sozialen Gruppen. Er hat u. a. an Theatern in
Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Essen, Dresden,
Düsseldorf, Freiburg, Graz, Hamburg, Leipzig,
Montevideo, Stuttgart, Weimar, Wien und
Zürich gearbeitet. Seine Inszenierung von
Marat, was ist aus unserer Revolution geworden
nach Peter Weiss am Schauspielhaus Hamburg
wurde zum Berliner Theatertreffen 2009
eingeladen. 2013 hat er den renommierten
Lessing­preis des Landes Sachsen erhalten.
Der Brandner Kaspar ist ein »Grantler« baye­
rischen Schlages, der nur so vor Lebenslust
strotzt. Eines Tages kommt der Tod in Gestalt
des »Boanlkramer«, um ihn zu holen, doch der
Alte mag nicht mitgehen: Mit »Kirschschnaps«
macht er den Tod betrunken und erschwindelt
sich beim Kartenspiel weitere 18 Lebensjahre.
Jetzt beginnt für den Brandner Kaspar ein Leben
ohnegleichen, denn er kann ja nicht sterben.
Als aber seine geliebte Enkelin Marei tödlich
verunglückt, freut ihn das Leben nicht mehr.
Inzwischen ist im Himmel der Betrug ruchbar
geworden und der »Boanlkramer« erhält von
Petrus den Auftrag, den Brandner augenblick­
lich heimzuholen. Der Tod, an seine Spielschuld
gebunden, muss nun seinerseits zu einer List
greifen. Er lockt den Alten − nur zum »Anschau­
en«, wie er sagt, − in den Vorhof des Paradieses.
Der Brandner Kaspar ist von der himmlischen
Örtlichkeit so überwältigt, dass er unbedingt
bleiben will. Doch zuerst muss das Himmlische
Gericht über seine irdischen Sünden urteilen …
Inszenierung Susanne Lietzow
Bühne Aurel Lenfert
Kostüme Marie Luise Lichtenthal
Komposition Gilbert Handler
Der Traum, den Tod zu überlisten und am
Schicksalsrad zu drehen, ist so alt wie die
Menschheit und Stoff vieler Märchen und
Mythen. Selten aber wurde der »Knochen­
mann« mit solch schlitzohriger Durchtrieben­
heit ausgetrickst wie in diesem Volksstück,
das auch über die Grenzen des Freistaates
Bayern hinaus längst Kult ist. Kurt Wilhelm
(1923 − 2009) dramatisierte die Kurzgeschichte
seines Ururgroßonkels Franz von Kobell und
dichtete für seine Komödie die prall-barocken
Szenen im Himmel dazu.
Susanne Lietzow arbeitet als Regisseurin in
Linz, Hannover und Dresden. Seit 2005 leitet
sie das Projekttheater Wien / Vorarlberg.
Für ihre Inszenierung Höllenangst am Theater
Phönix erhielt sie 2014 den österreichischen
Nestroy-Theaterpreis. Die Regisseurin gibt
mit Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
ihr Regiedebüt am Nationaltheater Mannheim.
P R E M I E R E N S C H A U S P I E L 53
AKIN E. S¸IPAL
URAUFFÜHRUNG
In Planung
Ein Traumstrand auf Korfu: Rote Klippen, Fall­
schirmseide von Opa und eine Begegnung.
Ein Mann, der eine ertrinkende Frau aus dem
Meer rettet, dem aber jedes Know How zur
Wiederbelebung fehlt.
Kalami Beach erzählt nicht nur die eine, sondern
viele mögliche Geschichten, die sich an diesem
einen Strand auf Korfu abspielen könnten:
Der Strand, an dem sich Ernst und Ayda, zwei
Last-Minute-Urlauber, ineinander verlieben.
Doch beide ziehen Schleppen aus brüchigen
Familienbiographien hinter sich her.
Ernst hat eine Obsession für Gegenstände und
historische Dokumente aus der Feldkiste seines
Großvaters, eines Wehrmachtsoffiziers, der
während der Besatzung Griechenlands auf Korfu
stationiert war. Ayda, Vielfliegerin ohne festen
Wohnsitz, ist auf der Flucht vor ihrer Vergangen­
heit. Ihre Familiengeschichte ist unklar: Ihre
Großeltern haben die südtürkische Stadt Adana
zur Zeit des Völkermords an den Armeniern
verlassen – weil sie Täter waren oder Opfer?
54 P R E M I E R E N S C H A U S P I E L
Ernst und Ayda sondieren, in all ihrer Wider­
sprüchlichkeit, eine gemeinsame Zukunft und
stolpern dabei über Dünen, Muscheln und ihre
Vergangenheit. Der Kalami Beach entpuppt
sich als Ort, an dem die Geister ihrer Ahnen
präsent sind.
Ein Inselspaziergang durch generationen­
übergreifende Traumata und die Frage, was
Identität bildet und in welchem Verhältnis
Vergangenes zu der Vision einer Zukunft steht.
Akın E. S¸ ipal wurde 1991 in Essen geboren
und studiert bildende Kunst mit Studienschwer­
punkt Film an der Hochschule für Bildende
Künste in Hamburg. 2012 erschien sein erstes
Stück Vor Wien. Für Santa Monica erhielt er 2013
den Förderpreis für Literatur der Hamburger
Kulturbehörde. Das Stück wurde in der Regie
von Tarik Goetzke am Nationaltheater Mannheim
uraufgeführt. Kalami Beach ist ein Auftrags­
werk für das Nationaltheater Mannheim.
DAS SCHWARZE WASSER
KALAMI BEACH
2 GENTS
DIE VIER JAHRESZEITEN
FRIDA KAHLO
PURE
WE WILL …
DER KLEINE PRINZ
LIEBE
BALLETTFREUNDE,
KEVIN O’DAY
INTENDANT BALLETT
wir starten in unsere 14. Spielzeit, die unsere
Abschiedsspielzeit ist: Das Kevin O’Day Ballett
NTM muss sich Ende Juli 2016 auflösen. Aber
bis dahin wollen wir gemeinsam mit Ihnen eine
ganze Spielzeit lang Abschied feiern, mit einem
Programm, das den Bogen spannt von beson­
deren Lieblingsstücken zu neuen Produktionen,
in denen wir die begonnenen Entwicklungslinien
weiterführen. So zeigen wir während des
bundesweit ausgerufenen Tanzjahres 2016
eine konzentrierte Version der Arbeit des
Kevin O’Day Balletts.
Als der damalige Generalintendant Ulrich Schwab
mich vor 14 Jahren nach Mannheim einlud, habe
ich mich gefreut, mit Dominique Dumais eine
junge, in Europa noch wenig bekannte Kollegin
ans Nationaltheater mitbringen zu können, der
wir beide viel zutrauten! Sie haben als Zuschauer
ihren Werdegang miterlebt von Collective
Sonatas oder Lebenslinien über die großen
Opernhausproduktionen wie Frida Kahlo und
Rilke bis hin zu ihren intensiven Bewegungs­
studien R.A.W. und PURE. Die mit diesen Stücken
begonnene Trilogie kommt in dieser Spielzeit
mit NAKED zum Abschluss. Noch einmal ko­
operiert die Choreografin mit der Lichtdesignerin
Bonnie Beecher und Ausstatterin Tatyana van
Walsum, mit denen sie erfolgreiche Produk­
tionen entwickelt hat.
Viele verschiedene musikalische Handschriften
von Klassik bis zu Komponisten des 21. Jahr­
64 V O R W O R T B A L L E T T
hunderts haben wir Ihnen in den letzten 13
Jahren in Kombination mit zeitgenössischem
Tanz gezeigt, denn die Musik spielt für unser
Schaffen eine essentielle Rolle. Die Mannheimer
Musikszene mit ihrem Zentrum der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst sowie ins­
besondere die Mannheimer Jazz-Szene kennen
gelernt zu haben, betrachte ich als besondere
Bereicherung. Wir haben viele Impulse aus der
Zusammenarbeit bekommen, Dominique
Dumais’ Trilogie und mein Handlungsballett
2 Gents haben durch diese hochkarätigen
Partner gewonnen. Bei meinem ersten Besuch
in Mannheim, bevor ich mein Engagement an­
trat, ahnte ich noch nichts von diesem Poten­
tial. Aber ich sah damals im Nationaltheater
eine Vorstellung mit Orchester – und war
begeistert! Das Nationaltheater­orchester war
ein großartiger Partner nicht nur für klassische
Musik, sondern auch für die außergewöhnliche
Musikauswahl von Balletten wie Othello oder
Frida Kahlo und für die Musik John Kings.
Der New Yorker Komponist darf in unserem
Abschiedsjahr nicht fehlen! Ich arbeite seit
1994 mit John King zusammen. In New York
haben wir als Teil der freien Szene mit unserem
gemeinsamen Ensemble O’Day Dances be­
gonnen und waren zu Gast am New York City
Ballet, am Ballet British Columbia, am Royal
Danish Ballet, Les Ballets de Monte-Carlo und
am Stuttgarter Ballett. In Mannheim hat John
King für zahlreiche Produktionen im Opernund im Schauspielhaus komponiert und sich
dabei mit den hiesigen Musikern in eine enge
und enthusiastische Zusammenarbeit gestürzt.
Gemeinsam mit Thomas Mika für Bühne und
Kostüm und Mark Stanley für das Lichtdesign
eröffnen wir die Spielzeit im November mit
Livemusik, Gesang und Tanz in meinem Stück
Alpha − Omega: Wir bleiben uns treu und gehen
gleichzeitig ganz neue Wege.
Im Opernhaus zelebrieren wir Farewell! mit
ebensoviel Nostalgie wie Energie, mit berüh­
renden Pas de deux und tänzerischen Erkun­
dungen. Der mehrteilige Abend beginnt mit
dem 3. Akt aus Dominique Dumais’ Tanzstück
Tracing Isadora mit dem Nationaltheater­
orchester, das mit Förderung der Bundeskultur­
stiftung 2014 entstand. Es folgen mein Pas de
deux We will … und ausgewählte Szenen aus
dem Publikumsliebling Chansons. Der zweite
Akt von I’m with the band mit dem ganzen
Ensemble und zehn Musikern bildet einen
furiosen Abschluss des Abends, der viele
wichtige Aspekte unseres Schaffens vereint.
Sie haben in dieser Spielzeit noch einmal Ge­
legenheit, die künstlerischen Handschriften
vieler unserer langjährigen Weggefährten zu
sehen. Mit den Wiederaufnahmen von Der
kleine Prinz, Frida Kahlo, 2 Gents, Body &
Language, PURE und der Studio-Produktion
Die vier Jahreszeiten wollen wir Ihnen zum
letzten Mal ganz unterschiedliche Tanzerleb­
nisse ermöglichen. Für uns war es eine große
Freude, dass internationale Künstler wie John
King, Thomas Siffling, Tatyana van Walsum,
Jean-Marc Puissant, Thomas Mika, Jürgen
Kirner, Liz Vandal, das Horus Piano Duo, Mark
Stanley und Bonnie Beecher unsere Entwick­
lung über viele Jahre begleitet haben. Sie alle
kamen gerne nach Mannheim, wo die Werk­
stätten und technischen Abteilungen mit
ebenso viel Erfahrung wie Neugier und Ideen­
reichtum arbeiten. Vielen Dank an alle Mitar­
beiter des NTM, ihr ward und seid mit eurer
Liebe zum Theater 14 Jahre lang die Ermöglicher
unserer Ideen! Als künstlerischen Partnern
danken wir natürlich allen voran unseren
Tänzerinnen und Tänzern! Mit ihrer Liebe zum
Tanz und ihrem Einsatz sind sie die Überbringer
unserer künstlerischen Vision.
Ich verlasse das Nationaltheater voller Weh­
mut, aber auch voller Optimismus, dass der
Tanz in Mannheim auch in Zukunft einen großen
Stellenwert genießen wird. Wir haben Mann­
heim als Tanzstadt kennen gelernt! Wir konn­
ten viele Wege beschreiten und Sie waren 14
Jahre lang an unserer Seite – bleiben Sie der
Tanzkunst treu!
Ihr
Kevin O’Day
V O R W O R T B A L L E T T 65
ALPHA – OMEGA
BALLETT VON KEVIN O’DAY
URAUFFÜHRUNG
Premiere am 6. November 2015
im Schauspielhaus
Mit Streichquartett und
Kinderchor des NTM
Choreografie Kevin O’Day
Musik John King (Auftragskomposition)
Ausstattung Thomas Mika
Licht Mark Stanley
Kinderchor Anke-Christine Kober
FAREWELL!
TRACING ISADORA
CHANSONS
Choreografie Dominique Dumais
Musikalische Leitung Joseph Trafton
Bühne, Kostüme und Video Tatyana van Walsum
Licht Bonnie Beecher
Es spielt das Nationaltheaterorchester.
Choreografie Dominique Dumais
Musik Diverse
Sound Design und Mixing DJ Mahmut
Ausstattung Jean-Marc Puissant
Licht Bonnie Beecher
WE WILL …
I’M WITH THE BAND
Choreografie Kevin O’Day
Musik Georg Friedrich Händel
Licht Bonnie Beecher
Kostüme Angelo Alberto
Choreografie Kevin O’Day
Musik John King
Ausstattung Thomas Mika
Licht Mark Stanley
Premiere am 6. Februar 2016 im Opernhaus
What might have been is an abstraction
Remaining a perpetual possibility
Only in a world of speculation.
What might have been and what has been
Point to one end, which is always present.
T. S. Eliot
Kevin O’Day versteht es wie kein zweiter,
Bewegungen aus dem Lauf der Dinge zu ziehen,
Ereignisse nebeneinander zu stellen und alles
miteinander zu verschmelzen. Stücke wie
Goldberg-Variationen, Kammerspiel oder eine
stunde zehn sind spielerische Meditationen
über Anfang, Ende, Raum und Zeit. In seiner
letzten Choreografie für das Nationaltheater
widmet sich der Mannheimer Ballettchef
zusammen mit dem New Yorker Komponisten
John King seinem Lieblingsthema Raum und
Zeit: Zwei Worte, die schlicht erscheinen, aber
doch herausfordern. Denn, wie füllt man sie?
Den großen Bühnenraum und die knapp be­
66 P R E M I E R E N B A L L E T T
Was hätte sein können ist ein abstrakter Begriff
Und bleibt als stete Möglichkeit bestehn
Nur in der Welt spekulativen Denkens.
Was hätte sein können und was wirklich war
Weisen auf ein, stets gegenwärtiges Ende.
messene Zeit? Welche Möglichkeiten gibt es
und was lassen wir zu? Muss das Ende immer
das Ende sein?
Man könne nicht zweimal in denselben Fluss
steigen, soll der Philosoph Heraklit gesagt
haben. Und wenn doch? Wo fangen wir an,
wo hören wir auf? Beim ersten Schritt oder
irgendwo mittendrin? Beim letzten Aufbegehren
oder dort, wo alles von vorne beginnt?
In Kooperation mit
Enjoy Jazz
Womit beendet man eine 14-jährige Schaffens­
periode? Wie spiegelt man ein mehr als 40
Stücke umfassendes Werk an einem Abend?
Was zeigt man, wenn der letzte Vorhang fällt?
Kevin O’Day und Dominique Dumais haben sich
für einen Abschiedsgruß entschieden, der ihre
Arbeit in Mannheim facettenreich reflektiert und
das Auseinandergehen thematisiert: ein Akt
aus Dominique Dumais’ Tracing Isadora (2014),
Kevin O’Days We will … (2008), Ausschnitte aus
Dominique Dumais’ Chansons (2008) sowie der
zweite Akt aus Kevin O’Days I’m with the band
(2011).
Dominique Dumais verabschiedet sich mit den
Worten Leonard Cohens: »Dance me to the end
of love«. Sie zeigt das Ensemble im dritten Akt
von Tracing Isadora und in Ausschnitten aus
Chansons changierend zwischen homogener
Einheit und individuellen Erkundungen. Die
Stücke stehen exemplarisch für zwei Themen,
mit denen sich die Choreografin in den letzten
Jahren immer wieder beschäftigt hat: Die Liebe
zum Leben, das durch seine Flüchtigkeit noch
wertvoller und schöner wird, und die Liebe zum
Tanz, die Künstler und Publikum zusammen­
schweißt.
Kevin O’Day hat für diesen Abend zwei sehr
gegensätzliche Stücke ausgewählt. Um
Begegnungen und Entfremdungen geht es in
dem gefühlvollen Pas de deux We will … . Sein
Jubiläumsstück I’m with the band hingegen
feiert laut und energiegeladen die Verbunden­
heit mit dem Theater und der Quadratestadt.
Mit zehn Musikern auf der Bühne repräsentiert
es gleichzeitig den künstlerischen Ansatz des
Ballettintendanten mit der lebhaften Musik­
szene der UNESCO City of Music zusammen­
zuarbeiten und Tanz und Musik als gleich­
berechtigte Künste zu zeigen.
Das Projekt »Tracing Isadora«
wurde gefördert von Tanzfonds
Erbe – Eine Initiative der
Kulturstiftung des Bundes
P R E M I E R E N B A L L E T T 67
NAKED
CHOREOGRAFISCHE
WERKSTATT
TANZSTÜCK VON DOMINIQUE DUMAIS
URAUFFÜHRUNG
URAUFFÜHRUNG
Premiere am 29. April 2016
im Schauspielhaus
Choreografie Dominique Dumais
Bühne Tatyana van Walsum
Kostüme Bonnie Beecher
Premiere im Sommer 2016
im Studio
Choreografie Mitglieder des Ensembles
Der Wunsch, sich unbekannten Formen zu
öffnen, war schon immer ein wichtiger Teil der
künstlerischen Vision des Kevin O’Day Balletts.
NAKED verfolgt, zusammen mit den Tanzstücken
R.A.W. und PURE einen dieser Wege, um im
Tanz neue Erfahrungen zu machen.
NAKED ist das dritte Stück dieser Trilogie. Die
subtile Wahrnehmung der physischen Beson­
derheiten einzelner Körper in ihrer Ganzheit­
lichkeit, die individuelle Dynamik, geistige und
seelische Verfassung der Tänzerinnen und
Tänzer sind hier die Grundlage. Es ist der Tanz
ohne Hilfsmittel und ohne Verstellung als Teil
eines natürlichen Daseins im Lebenskreislauf.
NAKED handelt somit auch vom Mut, die un­
verfälschte Wirklichkeit zu zeigen. Hiermit steht
es konträr zur gesellschaftlichen Tendenz,
ein Leben in Hochglanz zu führen und die
körperliche Wirklichkeit zu beschönigen, zu
verdecken oder zu verändern.
Alle drei Arbeiten blicken auf den Ursprung
der Bewegung und sind daher vom Körper und
dessen Potential her motiviert.
Einmal pro Spielzeit bieten Kevin O’Day und
Dominique Dumais ihrem Ensemble die Mög­
lichkeit, die Seiten zu wechseln und sich als
Choreografen auszuprobieren. So sind einige
Tänzer dem Mannheimer Publikum bereits als
Choreografen bekannt.
Eduardo Sayago und Brian McNeal aufgrund
ihrer Arbeit in der Choreografischen Werkstatt
von Kevin O’Day beauftragt, ein Stück für den
regulären Spielplan zu kreieren. Davidson
Jaconello hatte bereits in verschiedenen
Stücken seine musikalische Begabung ver­
wirklichen können, was zu einem Auftrag in
Robert Glumbeks Casanova führte.
Dominique Dumais setzte mit R.A.W. den
Anfang einer schöpferischen Auseinander­
setzung, bei der sie die ungebändigte Lust an
der Bewegung, am freien Tanz, ins Zentrum
der Arbeit stellte. Es ging dabei um die unbe­
arbeitete Form von spontaner, dynamischer
Bewegung. Von hier aus ging sie mit dem
Tanz­stück PURE weiter in die Tiefe: Die Ana­
tomie des Körpers und die Verbindung zu den
Naturgesetzen, insbesondere der Schwer­
kraft, differenzierten die Ausdruckskraft der
Bewegung.
68 P R E M I E R E N B A L L E T T
Dieser Abend dient in erster Linie dazu, den
Ensemblemitgliedern die Chance zu geben,
ihrer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen
und eine neue Form der Verantwortung zu
erproben. Er öffnet Türen für neue Wege der
Originalität und steckt oftmals voller Über­
raschungen. So wurden zum Beispiel Luis
Es ist ein Ballettabend mit mehreren kleinen
Uraufführungen und ein Format, in dem viele
bedeutende Choreografenkarrieren ihren
Anfang nahmen.
P R E M I E R E N B A L L E T T 69
I’M WITH THE BAND
ZAUBERMÜHLE
DER SCHATTENJUNGE
FRECHE FLÄCHE
MOZART IN MOSKAU
SCHATTENJUNGE
TANZ TROMMEL
SCHREIMUTTER
ZAUBERMÜHLE
HAUS BLAUES
WUNDER
FREI NACH EINEM KONZEPT VON ERIC KAIEL
URAUFFÜHRUNG
INGEBORG VON ZADOW
URAUFFÜHRUNG
Tanztheater im öffentlichen Raum
ab 8 Jahren
ab 6 Jahren
Premiere am 3. Oktober 2015
im Schnawwl
Premiere am 26. September 2015
Tänzer und Schauspieler nehmen ihr Publikum
mit auf einen Weg durch die Stadt. Sie erkunden
Mauern, Haltestellen und Blumenrabatten
mit dem Körper, erproben die Fallhöhe von
Mauervorsprüngen und Brückenpfeilern.
Gemeinsam begeben sich Publikum und Dar­
steller auf den Weg, um bekannte Pfade neu
zu entdecken. Das Publikum geht mit auf die
Reise, die die Darsteller ihnen weisen. Der
gemeinsame Weg durch den Stadtteil ist die
Performance.
Die Ensemblemitglieder des Schnawwl und
freie Tänzer bauen mit dieser Performance
den Tanz für das junge Publikum am National­
theater aus. Gemeinsam laden sie das Publi­
kum zu einem Spaziergang ein, der ästhetisch
das bekannte, urbane Umfeld neu bewertet.
Die Sprache des Körpers im Raum steht im
Zentrum dieser Performance, die auf den
positiven Erfahrungen mit dem Festival für
jungen Tanz »StepX« und mit der Inszenierung
Tanz Trommel (UA) aufbaut.
Herr Pfefferkorn hat sich ein Häuschen am
Meer gekauft. Herr Goldbeutel hat sich auch
ein Häuschen am Meer gekauft. Voller Freude
ziehen beide in dasselbe Haus ein, das zwei
Mal verkauft wurde. Die Auseinandersetzung
um das eine Haus beginnt hart zu werden, als
die Möbel von Herrn Goldbeutel angeliefert
werden und das Eichhörnchen von Herrn
Pfefferkorn die gezogene Grenze überschreitet.
Eine friedliche Lösung des Besitzer­streites
scheint unmöglich, bis ein großes Donner­
wetter hereinbricht.
Die Autorin Ingeborg von Zadow erzählt in ihrem
neuesten Theaterstück wie auf engstem Raum
aus Rivalen Freunde werden können. Die beiden
Herren mit unterschiedlichen Lebensentwürfen
reizen die Grenzen ihrer Konfliktfähigkeit in
clownesker Größe aus. In sprachbildreichen,
knapp-rhythmisierten Dialogen treibt die
Autorin die Begegnung von zwei sehr
verschie­denen Temperamenten voran.
86 P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R
Inszenierung Marcelo Diaz
Bühne Christian Thurm
Kostüme Eva Roos
Dramaturgie Anne Richter
Ingeborg von Zadow, geboren 1970, studierte
in Gießen und New York. Gleich mit ihrem
Debüt Ich und Du setzte sie sich als Theater­
autorin durch. Ihre Stücke leben von Hand­
lungsreduktion auf Beckettsche Konflikte,
einer ganz eigenen Dialogmelodie und aus­
gefeiltem Sprachrhythmus. Ihre Stücke sind
viel gespielt und oft übersetzt worden. Ihr be­
kanntestes Stück Besuch bei Katt und Fredda
brachte Regisseur Marcelo Diaz 1997 in Zürich
zur Uraufführung. Mit Haus Blaues Wunder
hat Ingeborg von Zadow wieder eine Urauf­
führung an Marcelo Diaz und damit den
Schnawwl vergeben.
P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R 87
SCHNAWWL
JUNGER TANZ
MANNHEIMIFICATION
NACH DEM BILDERBUCH VON JUTTA BAUER
MARKUS REYHANI (KOMPOSITION)
URAUFFÜHRUNG
ab 4 Jahren
Premiere am 7. November 2015
in der Jungen Oper
Die Königin der Farben Malwida ruft ihre
Unter­tanen herbei. »Blau«, ruft Malwida und
das Blau kommt. Es ist sanft und erfüllt
freundlich den Himmel. »Rot«, ruft Malwida
und das Rot kommt und sie reiten zusammen
wild und gefährlich durchs Land. Dann kommt
das warme Gelb. Doch Vorsicht! Das Gelb kann
auch ganz schön zickig sein. Na, das kann
Malwida auch. Und es wird gestritten, was
das Zeug hält. Alle schreien und zanken mit­
einander. Das Blau, das Rot, das Gelb und
natürlich auch Malwida, die sich nichts sagen
lassen will. Plötzlich ist alles grau, farblos
und traurig. Malwida muss weinen. Aber was
ist das: Ihre Tränen sind blau, rot und gelb.
Bald sind alle Farben wieder vereint und im
Zusammenspiel mit Malwida wird die Welt
bunt und fröhlich.
88 P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R
MEHRSPRACHE (PROJEKTTITEL)
JAGODA MARINIC´
URAUFFÜHRUNG
Musikalische Leitung Francesco Damiani
Inszenierung Andrea Gronemeyer
Bühne Christian Thurm
Kostüme Eva Roos
Dramaturgie Johannes Gaudet
Premiere am 16. Januar 2016
im Schnawwl
Inszenierung Daniel Pfluger
Bühne Flurin Borg Madsen
Kostüme Janine Werthmann
Dramaturgie Anne Richter
Theaterpädagogik Marcela Herrera
Erzählt wird eine einfache Geschichte mit
Bildern, Worten und natürlich ganz viel Musik.
Denn in der Jungen Oper ist die Königin der
Farben auch eine Königin der Klänge.
In Mannheim leben sehr viele Kinder, die mehr
als eine Sprache sprechen. Sie sind hier geboren,
wachsen in den Quadraten, in der Neckar­stadt
oder im Lindenhof auf und erlernen auf der
Straße, in der Kita oder in der Schule Deutsch.
Zuhause sprechen sie eine der anderen über
100 Sprachen, die in Mannheim gesprochen
werden. Mit einer Heimat- und einer Mutter­
sprache ausgerüstet, starten diese Kinder in
ihr Leben. Mehrsprachigkeit ist ein Geschenk,
das aber auch Verantwortung mit sich bringt.
Jedes Kind erlebt das anders, und doch gibt
es gemeinsame Erfahrungen.
Im Rahmen des Projekts Mehrsprache wurde
mit sechs mehrsprachigen Kindergruppen in
Mannheim theaterpädagogisch gearbeitet.
Auf Basis der Erfahrungen mit diesen Kindern
schreibt Jagoda Marinic´ ein Schauspiel für
den Schnawwl, das diese Erfahrungen theatral
verdichtet. In mehr als einer Sprache werden
sich die Figuren auf der Bühne begegnen.
Die Illustratorin und Autorin Jutta Bauer wurde
2009 für ihr Gesamtwerk mit dem Deutschen
Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In der
Spielzeit 2014 / 2015 feierte die Adaption ihres
Bilderbuches Schreimutter als Figurentheater­
stück am Schnawwl Premiere.
Regisseur Daniel Pfluger ist in Mannheim groß
geworden und der Stadt und seinem Theater
sehr verbunden. Zuletzt hat er am National­
theater die Uraufführungen von Ad de Bonts
Tahrir Tell und Mozart in Moskau realisiert.
Mit freundlicher Unterstützung
durch die ICL
P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R 89
SCHNAWWL
JUNGE OPER
DIE KÖNIGIN
DER FARBEN
AMOR ENSEMBLEPROJEKT
URAUFFÜHRUNG
NACH GEORG FRIEDRICH HÄNDELS ORLANDO
URAUFFÜHRUNG
Eine Stückentwicklung für alle,
die schon laufen können
ab 1 Jahr
Inszenierung Cédric Pintarelli
Raum Christian Thurm
Dramaturgie Anne Richter
Premiere am 13. Februar 2016
im Schnawwl
Wer laufen kann, kann die eigene Neugier
leichter befriedigen. Er kann seinem Gegen­
über näher kommen, genauer hinschauen, die
eigene Nase in etwas hineinstecken und die
gespitzten Ohren leichter ausrichten. Aber was
passiert, wenn das Gegenüber auch laufen
kann? Uns näher kommt und zu hören ist?
Was passiert, wenn zu einem noch einer hinzu
kommt? Wer kommt wem zu nahe? Gemeinsam
mit den jungen Zuschauern untersuchen wir
das Wunder der ersten Begegnung – von Nah
und Fern.
Zwei Spielerinnen und eine Puppe laden die
jungen Zuschauer zu einer ersten Begegnung
mit dem Theater ein. Die passende Nähe und
den passenden Abstand suchen sie zu ihrem
Publikum, und unter sich, denn Nähe und Dis­
tanz werden immer wieder neu definiert.
90 P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R
(ARBEITSTITEL)
ab 14 Jahren
Premiere am 23. April 2016
im Studio
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Cédric Pintarelli ist seit 2011 Ensemblemitglied
des Schnawwl und Bildender Künstler. Sein
Solo Sky Is the Limit hat er in Heidelberg und
in Mannheim inszeniert und gespielt. Als Schau­
spieler spielt er seit 2008 für das allerjüngste
Publikum. Diese Erfahrung mit dem jungen
Publikum wird in die Ensembleproduktion für
alle, die schon laufen können, einfließen.
Er liebt sie – doch sie liebt einen anderen.
Diese einfache Tatsache ist eine Katastrophe.
Für ihn stellt sich die Frage, wie er überhaupt
mit dieser Zurückweisung umgehen kann.
Und ob es vielleicht doch noch einen Weg
gibt, ihr Herz zu erobern. Aber auch für sie ist
die Situation nicht einfach. Wie soll sie es ihm
schonend beibringen? Und wie sich der Frau
gegenüber verhalten, die ihr erst geholfen –
sich dann aber hoffnungslos in ihren Freund
verliebt hat?
Zwei Männer, zwei Frauen und viele mögliche
Konstellationen des Miteinanders. Doch im
Zentrum steht die Frage, wie jeder einzelne
mit den plötzlich aufbrechenden Gefühlen
umgeht: Verliebtheit, Liebe, Zurückweisung,
Kränkung, Wut, Trauer, Hoffnung, Zuneigung,
Freundschaft …
JUNGE OPER
SCHNAWWL
EIN NEUES
KLEINKINDERSTÜCK
Musikalische Leitung Francesco Damiani
Studienleitung Cosima Sophia Osthoff
Inszenierung Sybrand van der Werf
Bühne Christian Thurm
Kostüme Eva Roos
Dramaturgie Merle Fahrholz
Das zwischenmenschliche Miteinander steht
seit Jahrhunderten im Mittelpunkt der Oper –
und die Musik ist Ausdruck der hierbei ent­
stehenden Gefühle. Vor allem diejenige Georg
Friedrich Händels ist ein Kaleidoskop der
Emotionen. Amor (Arbeitstitel) ist eine Fassung
seiner Opera seria Orlando, in der die Zeitlosig­
keit des Sujets auch musikalischen Eingang
findet: Barocke Arien verbinden sich mit Jazz­
elementen und neuen Kompositionen auf
Basis der Händelschen Vorlage zu einer
musiktheatralischen Reise durch die Gefühls­
welten.
P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R 91
DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
HAENDEL
ON FIRE
JUNGE OPER
SCHNAWWL
FAUST
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
EINE MUSIKTHEATRALE PERFORMANCE
ZUR PRODUKTION AMOR
ab 16 Jahren
ab 14 Jahren
Premiere am 28. Mai 2016
im Schnawwl
Inszenierung Jan Friedrich
Ausstattung Alexandre Corazzola
Musik Davidson Jaconello
Dramaturgie Anne Richter
Premiere im Sommer 2016
Konzept Merle Fahrholz, Johannes Gaudet
und Alvaro Schoeck
Leitung Francesco Damiani, Merle Fahrholz
und Johannes Gaudet
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Heinrich Faust ist seines Lebens überdrüssig,
da kommt ihm Mephistopheles wie gerufen.
Mit ihm jagt ein Erlebnis das andere: Partys,
Frauen, Reisen und Drogen. Im Erlebnisrausch
wird alles möglich, leicht und greifbar. Das
Leben ist ihm wieder hold. Dass diese Lebens­
phase von Faust Margarete zum Verhängnis
wird, hat Johann Wolfgang von Goethe zum
bedeutendsten deutschen Schauspiel ver­
dichtet.
Mit dem Regisseur Jan Friedrich wird das
Schnawwl-Ensemble eine Interpretation
des Faust-Stoffes vorstellen, die ein junges
Publikum fest im Blick hat.
Jan Friedrich, Jahrgang 1992, ist Absolvent
der Ernst-Busch-Hochschule Berlin, Studien­
gang Zeitgenössische Puppenspielkunst, und
Autor mehrerer Theatertexte. Er wird einen
eigenen Zugriff auf das bekannteste deutsche
Schauspiel wagen.
Die Entdeckung der Liebe kann so schön sein –
und auch so grausam …
Bin ich verliebt? Was bedeutet das? Soll ich
ihm meine Liebe offen gestehen? Wie kann
ich mit den Gefühlsverwirrungen umgehen?
Kann ich sie für mich gewinnen, wenn ich ihr
meinen Mut und meine Kraft beweise? Wie
kann ich ihr sagen, dass ich eine andere liebe,
ohne sie als Freundin zu verlieren? Womit
kann ich nach der Zurückweisung meiner Wut
und Trauer Luft machen? Gibt es nach dem
Bruch noch einen Weg, miteinander umzuge­
hen? Wie kann ich das Glück, das ich in seiner
Gegenwart spüre, für immer bewahren?
Diese und viele andere Fragen stellen sich
Orlando, Dorinda, Angelica und Medoro – vier
junge Menschen in Händels Oper Orlando.
Unter dem Titel Amor bringt die Junge Oper
eine Fassung auf die Bühne, in der sich baro­
cke Arien mit Jazzelementen und Neukompo­
sitionen verbinden. Haendel on Fire geht noch
einen Schritt weiter: In verschiedenen Modu­
len erarbeiten Jugendliche ihre eigene Versi­
on des Stoffes. Gemeinsam mit professionel­
len Sängern, Instrumentalisten, Regisseuren,
Theaterpädagogen und Dramaturgen gehen
sie den emotionalen Zuständen auf den
Grund und schaffen eigene Ausdruckswelten.
Hierbei ist alles möglich, was der kreative
Prozess hergibt. Am Ende steht eine gemein­
same Aufführung der Jugendlichen mit den
Profis, bei der für die Zuschauer ein neuartiger
Blick auf Händel garantiert ist.
Mit freundlicher Unterstützung
der Wilhelm-Müller-Stiftung
92 P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R
P R E M I E R E N J U N G E S N AT I O N A LT H E AT E R 93
STIMMSALABIMM
Wir stecken
überall unsere
Nase rein.
Die Innovationskraft ist zentral für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Deshalb arbeiten wir als nachhaltig ausgerichtetes Energieunternehmen an Lösungen zukunftsfähiger Energieversorgung, insbesondere im
Bereich erneuerbare Energien. Mehr unter www.mvv-energie.de/nachhaltigkeit
IMAGINALE 2016
PLAY
Internationales Figurentheaterfestival Baden-Württemberg
in Stuttgart, Mannheim und Ludwigsburg, Schorndorf, Eppingen
und Heilbronn
Jugend spielt Theater – Ein Festival
21. BIS 31. JANUAR 2016
JULI 2016
Als städteübergreifende Großveranstaltung
gehört die Baden-Württemberg weite IMAGI­
NALE inzwischen zu den größten Figuren­
theaterfestivals in Deutschland. Und auch
2016 hat sie sich vorgenommen, ein Kaleidoskop
an hervorragenden und außergewöhnlichen
internationalen Produktionen dieses Genres
für Erwachsene und Kinder zu präsentieren.
Grenzen scheinen bei dieser facettenreichen
Kunst des Figurentheaters nicht zu existieren.
Wie auch? Schließlich lebt das Figurentheater
von dem, was der Titel des Festivals verspricht:
Imagination. Auch in diesem Jahr werden
Bilder erwachen, Welten auf den Kopf gestellt,
Gefühle verwirrt, Lebenssinn gesucht und die
Liebe gefunden.
Ein Gemeinschaftsprojekt von:
FITZ! Zentrum für Figurentheater, Stuttgart
Schnawwl – Theater für junges Publikum am
Nationaltheater Mannheim
Alte Feuerwache gGmbH, Mannheim
Abteilung Jugendförderung des Jugendamts
der Stadt Mannheim
FITZ!
In der Spielzeit 2015 / 2016 wird die fünfte
Ausgabe des internationalen Figurentheater­
festivals IMAGINALE erneut zeigen, wie fas­
zinierend, vielgestaltig, ergreifend, inspirie­
rend und unterhaltsam Figurentheater sein
kann.
Überall Theater von Kindern, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen – im Unterricht, in
den Theater-AGs der Schulen, in den Clubs
der Jungen Bürgerbühne Mannheim und in
freien Theatergruppen. Dort verhandeln sie
gemeinsam für sie relevante Themen und ent­
wickeln eigene theatrale Ausdrucksformen
im Bereich Tanz-, Musik- und Sprechtheater.
Die kleinen und großen Künstler zeigen ihrem
Publikum ihre ganz persönliche Sicht auf die
Welt.
Erstmals führen wir diese Theaterarbeit der
jungen Menschen, die in der Jungen Bürger­
bühne am Nationaltheater Mannheim und in
den Schulen sowie in freien Jugendgruppen
der Umgebung entsteht, in einem Festival
zusammen und präsentieren sie unserem
neugierigen Publikum. Alle Theaterformen
und Altersgruppen sind vertreten und werden
für das Programm ausgewählt.
Während des Festivals kommen die jungen
Spielfreudigen bei Workshops, Gesprächs­
runden und beim gegenseitigen Zuschauen
der Stücke zusammen. So entsteht ein spie­
lerischer Erfahrungsaustausch aller Teilneh­
mer, die dadurch ihre eigene Theaterarbeit
reflektieren und gemeinsam Neues lernen.
Wir freuen uns auf dieses besondere
Kaleidoskop und nehmen Sie mit: play!
Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe
und dem Rotary Club Mannheim-Friedrichsburg
für die freundliche Unterstützung.
Weitere Informationen und Bewerbungs­
unterlagen ab Oktober 2015 zum Download
unter www.nationaltheater-mannheim.de
oder bei:
Assoziierte Partner:
Theater Heilbronn Figuren Theater Phoenix, Schorndorf Eppinger Figurentheater Junge Bühne Ludwigsburg
96 I M A G I N A L E 2 016
Maren Rottler
[email protected]
Tel. 0621 1680 389
P L AY ! 97
HOFFNUNG AUF GRÖSSERES WOHLBEHAGEN
DAS MANNHEIMER GERÄUSCHORCHESTER #1
TANZCLUB JUNGE BÜRGERBÜHNE
HIGH VOLTAGE
EIN PROJEKT ÜBER ENERGIE, RESSOURCEN
UND BLACKOUTS
MIT DEN OHREN SEHEN
EIN SZENISCHES KONZERT VON UND MIT
MANNHEIMER BÜRGERN
URAUFFÜHRUNG
Premiere im Oktober 2015
im Studio
DAS MANNHEIMER GERÄUSCHORCHESTER #2
Inszenierung Tobias Rausch
Premiere im Dezember 2015
Künstlerische Leitung Johannes Gaudet,
Elena Garcia-Fernandez, Dorothea Krimm
In Kooperation mit dem
Kulturamt Mannheim
Energie ist eine Metapher, die unser Leben durch­
zieht. Es gibt immer entweder zu viel oder zu
wenig von ihr. Wir müssen Energie sparen oder
überschüssige Energien abgeben. Es gibt kosmi­
sche Energien, mentale Energie, physische Ener­
gie. Wir holen uns die Energie mit Gewalt. Strom­
verbraucher, Waldabholzer, Grubenausbeuter.
Die Ressourcen sind endlich, der Traum vom
Perpetuum mobile nicht haltbar. Sind wir er­
schöpft, suchen wir neue Quellen. Das ganze
Leben ist eine einzige Energiewende.
Energie ist die Kraft menschlicher Beziehungen.
Sie wird umgewandelt – in Wärme, in Spannung.
Manche stehen unter Strom. Manche sind stän­
dig geladen. Manchmal gibt es Kurzschlüsse.
Energie politisiert. Politik ist Energie. Streit er­
zeugt Reibungsenergie. Aber was ist richtig:
Energiesparlampen, Windparks in der Nordsee,
Gas aus Russland, Stromautobahnen, Kernkraft?
Wir müssen haushalten: Kalorien, Brotein­
heiten, Fettverbrennung. Wir gehen ins
Fitness-Studio, essen Power-Bars oder
schlucken Schlankmacher. Das Herz ein
104 P R E M I E R E N M A N N H E I M E R B Ü R G E R B Ü H N E
kleines Kraftwerk, zwischen Infarkt und Er­
schlaffung.
Ist unsere Energie am Ende? Sind wir zu sorglos
damit umgegangen? Burnout und Blackout.
Woher kommt die neue Energie, damit die Ge­
schichte weitergeht?
Wir suchen Personen, in deren Leben Energie
eine Rolle spielt, wie z. B. Kraftwerksmitarbeiter,
Personen mit Stoffwechselerkrankung, Perso­
nen mit Burnout, Perpetuum mobile-Erfinder,
Null-Energie-Haus-Bewohner, EnergiewendeLobbyisten, Yogis, Geistliche, Motivationstrainer,
kosmologisch Interessierte, Kraftsportler, Elek­
triker, Paläogeologen, Energieflüchtlinge usw.
Info- und Auswahltreffen
10. und 11. Juni 2015 in R4, 5 – 7
Probenzeitraum
Juli 2015 und September bis Oktober 2015
Kontakt
[email protected]
mannheim.de
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Mannheimer Geräuschorchester #1 folgt nun eine
neue experimentierfreudige zweite Auflage.
Das zentrale Anliegen dieser Klangentdeckungs­
reise ist DIE OHREN ZU ÖFFNEN. Für alte
Musik und neue Klänge, für unsere Umwelt und
für Geräusche – und für die Stille: Denn erst
aus ihr können Klänge erwachsen. In unserer
Gesellschaft, in der durch die zunehmende
Automatisierung körperliche Erfahrungen
eine immer geringere Rolle spielen, bildet das
Hören die vielleicht wichtigste Form, kulturelle
Wirklichkeit unmittelbar zu erleben.
Über mehrere Monate werden Mannheimer
Bürgerinnen und Bürger eingeladen, in unter­
schiedlichen Probengruppen Klänge zu suchen
und dafür vor allem genau hinzuhören: Welche
Klänge gibt es? Welche Wirkung erzielen sie?
Welche Geräusche umgeben mich und wie
sind sie künstlerisch verwertbar? Für die Er­
findung des szenischen Konzerts steht das
ganze Material unserer klingenden Umwelt,
bekannte Instrumente und selbstgebaute
Klangerzeuger, aber auch die Stimme in all
ihren Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung.
Um im Mannheimer Geräuschorchester mit­
zuwirken, müssen die Teilnehmer keine spezi­
fischen musikalischen Vorkenntnisse haben
oder ein Instrument spielen können. Vielmehr
sollen sie Spaß am Experimentieren mit Klän­
gen, Lust an Bewegung und Freude an neuen
theatralen Formaten mitbringen.
Probenzeitraum
Oktober bis Dezember 2015
Kontakt
[email protected]
mannheim.de
P R E M I E R E N M A N N H E I M E R B Ü R G E R B Ü H N E 105
MANNHEIMER
BÜRGERBÜHNE
JUNGE
BÜRGERBÜHNE
MANNHEIM
DEINE BÜHNE! DEINE ROLLE! DEIN APPLAUS!
Bei der Bürgerbühne ist es nicht unser Ziel, Sie
zu trainieren, bis Sie (fast) so gut sind wie die
Profis. Wir geben Ihnen auch nicht unbedingt
fertige Rollen vor, die Sie auswendig zu lernen
und den Anweisungen des Regisseurs gemäß zu
erfüllen haben. Vielmehr setzen BürgerbühneProjekte auf die Ihnen ganz eigenen Qualitäten –
und zwar in allen Sparten des Nationaltheaters
Mannheim: In den Tanzclubs erkunden Sie die
Fähigkeiten Ihres Körpers und Ihre ganz eige­
nen Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu tan­
zen. Im Musiktheaterbereich gilt die Maxime
»Es gibt keine unmusikalischen Menschen« –
Sie finden heraus, welche Musik in Ihnen
steckt, und die Leiter des Geräuschorchesters
helfen Ihnen, diese Musik, die Sie erzeugen,
zu organisieren, zu strukturieren. Im Sprech­
theater bringen Sie Ihre Geschichten auf die
Bühne, die nur Sie so erlebt haben und mit
denen Sie dem Publikum die Gelegenheit geben,
auf bestimmte Themen oder Personengruppen
einen anderen Blick zu werfen, fernab von
Klischees, die jeder zu kennen glaubt. Jede
Bürgerbühnenproduktion ist damit quasi eine
Uraufführung. Neue Geschichten, erzählt von
neuen Stimmen in neuen Formen. Ein großer
Teil der künstlerischen Leistung liegt dabei im
gemeinsamen Erarbeitungsprozess. Dieser
Prozess ist nicht immer stress- und konflikt­
106 M A N N H E I M E R B Ü R G E R B Ü H N E
frei. Aber diese dort aufkommenden Konflikte
sind Teil unserer Gesellschaft. Diese Reibungen,
oder allgemeiner die Begegnungen der unter­
schiedlichsten Menschen, das Interesse am
Unterschied, am Fremden und die Durchlässig­
keit von Grenzen herbeizuführen, verstehen
wir als unsere Aufgabe am Theater und ganz
besonders bei der Bürgerbühne. Die Bürger­
bühne kann so ein Versuchsraum sein, in dem
wir gemeinsam darüber nachdenken, wer wir
sind, unsere Möglichkeiten und Wünsche
schärfen, Regisseure des eigenen Lebens
werden.
Auch in der Spielzeit 2015 / 2016 gibt
es wieder ein breitgefächertes Angebot
an Clubs und Workshops.
Das detaillierte Programm können Sie
der Bürgerbühne-Broschüre entnehmen,
die im Sommer 2015 erscheint.
Immer auf dem Laufenden bleiben Sie
mit dem Bürgerbühne-Newsletter, den Sie
unter [email protected]
mannheim.de abonnieren können.
Bei der Jungen Bürgerbühne Mannheim ste­
hen Kinder und Jugendliche auf der Bühne. In
verschiedenen Jahres- und Ferienclubs er­
forschen sie gemeinsam mit Theaterprofis
ihre eigene Sicht auf die Welt und reflektieren
diese in theatralen Prozessen.
Gemeinsam mit dem Jugendkulturzentrum
FORUM, der Johannes Keppler-Grundschule,
der Humboldt-Grundschule, der Neckarschule,
der Integrierte Gesamtschule MannheimHerzogenried und der Friedrich List- Schule
verfolgt die Junge Bürgerbühne u. a. in Koope­
rationskursen das Ziel, Kinder aus allen
Stadtteilen und mit unterschiedlichen Hinter­
gründen für die Theaterkunst zu begeistern.
Für die freundliche Förderung des
Kursprogramms der Jungen Bürgerbühne
danken wir der BASF SE.
Unterstützung erfährt die Junge Bürgerbühne
Mannheim auch durch die Schnawwl-Paten.
Wir danken den Paten, dass sie zuverlässig hinter
der Jungen Bürgerbühne Mannheim stehen.
Das aktuelle Programm gibt es
ab Sommer 2015 unter
www.nationaltheater-mannheim.de
Leitung Spielclubprogramm
Josefine Rausch
N.N.
Information und Anmeldung
Catrin Häußler
[email protected]
Tel. 0621 1680 449
J U N G E B Ü R G E R B Ü H N E M A N N H E I M 107
FESTIVAL
JUNGES THEATER
IM DELTA
23. BIS 26. JUNI 2016
Jährlich treffen sich mehrere hundert Kinder
und Jugendliche im Rahmen des Festivals
»Junges Theater im Delta« in einer der drei
Städte der Metropolregion Rhein-Neckar.
In der Spielzeit 2015 / 2016 ist Ludwigshafen
Gastgeber des Festivals.
Bereits zum 11. Mal feiern wir die erfolgreiche
Kooperation des Nationaltheaters Mannheim
mit dem Theater und Orchester der Stadt
Heidelberg sowie dem Theater im Pfalzbau
Ludwigshafen. Weiterer Partner ist außerdem
das Kinder- und Jugendtheater Speyer. Im
Zentrum der Kooperation steht die professio­
nelle Theaterarbeit mit Kindern und Jugend­
lichen. Das Festival bildet den alljährlichen
Höhepunkt, bei dem alle jungen Spieler auf den
Bühnen des ausrichtenden Theaters zeigen,
was sie bewegt, wovon sie träumen, was ihre
Hoffnungen und Ziele sind.
Chemie, die
verbindet.
Damit Kleine
Großes lieben.
Die Zusammenarbeit der drei Theater und des
Kinder- und Jugendtheaters Speyer wird von
der BASF SE finanziell unterstützt.
Förderer des Projekts sind außerdem der
Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH und die
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.
Was sagen Kinder am häufigsten nach einem chemischen
Experiment? „Wow!“ Ein kleines Wort, das ihre Begeisterung
und ihren Entdeckergeist begleitet. Wir haben es unzählige
Male gehört und das in mehr als 30 Ländern – in den
„Kids’ Labs“ von BASF. Hier werden Kinder für einen Tag
zu Forschern. Sie experimentieren und blicken spielerisch
auf die Wunder dieser Welt. Wir glauben daran, dass diese
Kinder eines Tages auch uns ein „Wow!“ entlocken werden.
Wenn Wissenschaft Kinder begeistert, dann ist das Chemie,
die verbindet. Von BASF.
www.wecreatechemistry.com
108 F E S T I VA L J U N G E S T H E AT E R I M D E LTA
HERRINNEN
Seit der Spielzeit 2013 / 2014 begeistern die
Liederabende unserer Ensemblesänger in der
Montagehalle (Mozartstr. 9) das Publikum.
An diesem ebenso reizvollen wie ungewöhn­
lichen Konzertort werden tagsüber die großen
Bühnenbildteile von den Schlossern und
Schreinern zusammengesetzt. Inmitten der
halbfertigen Bühnenbilder finden 80 Zuschauer,
ein Konzertflügel und bis zu drei Solisten Platz.
Der stellvertretende Studienleiter Robin Phillips
und die Dramaturgin Dr. Dorothea Krimm
betreuen die Reihe künstlerisch. Werke von
Robert Schumann, Hugo Wolf, Hector Berlioz,
Thomas Siffling’s Nightmoves feiern Geburts­
tag! Zum 10-jährigen Jubiläum können sich
alle Jazz-Begeisterten wieder auf 15 Bands
mit aufregenden Klängen und mitreißenden
Sounds freuen. Von Oktober bis Mai wird das
Theatercafé jeden zweiten Montag in der
gewohnten, trauten Wohnzimmeratmosphäre
nicht nur erstklassigen Jazz bieten, sondern
auch die eine oder andere Überraschung
bereithalten. Es wird ein Wiedersehen mit
nationalen und internationalen Stars, spannen­
den Newcomern und den Protagonisten der
regionalen Jazz-Szene geben, die mit einem
abwechslungsreichen und vielfältigen Programm
aufwarten. Die Bandbreite reicht von den
Klassikern des Jazz-Standards bis zu brand­
neuen Kompositionen, von Swing bis zu
Latin-Jazz. Als besonderes Highlight der Reihe
wird es auch in dieser Spielzeit wieder ein
Nightmoves Christmas Special geben, das am
13. Dezember 2015 im Opernhaus stattfindet.
Franz Schreker und anderen kamen zuletzt zu
Gehör. Das neue Programm wird gesondert
bekannt gegeben.
KAMMERMUSIK
IM OBEREN FOYER
Für die Kammermusik-Reihe am Sonntagvor­
mittag finden sich Mitglieder des Ensembles,
des Opernchores und des Nationaltheater­
orchesters zu unterschiedlichen Besetzungen
zusammen, die von selten zu erlebenden großen
Kammermusikformationen über Streich­
© THOMMY MARDO
THOMAS SIFFLING’S
NIGHTMOVES
MONTAGEHALLE
LIEDERABENDE IN DER
MONTAGEHALLE
THOMAS SIFFLING
OPER EXTRA
quartette bis hin zum intimen Zwiegespräch
zwischen Stimme und Klavier reichen, und
präsentieren so einen weiteren Aspekt ihrer
künstlerischen Arbeit jenseits der großen
Opernbühne.
EXPEDITION OPER
CAFÉ CONCERT
Von Oktober bis April bietet das National­
theater allen Freunden der Salonmusik ein
besonderes Programm: Bei Kaffee und
Kuchen versüßt das Ensemble Salonissimo
112 O P E R E X T R A
an zwei Samstagen im Monat die düstere
Jahreszeit mit beschwingten Melodien aus
Operette, Musical und Film.
Abenteuerlustige Opern-Neulinge zwischen
15 und 35 Jahren aufgepasst! In der Spielzeit
2015 / 2016 starten wieder spannende Expe­
ditionen zu ausgewählten Opernproduktionen.
Der Weg ins Ungewisse führt durch beein­
druckende Bühnenwelten, zu seltenen
Stimmwundern, Musikern im Dickicht des
Orchestergrabens, durch Technikwüsten und
in die Tiefen des Requisitenbunkers – bevor
am Ende der Expedition ein gemeinsamer
Vorstellungsbesuch winkt.
O P E R E X T R A 113
AKADEMIEKONZERTE
IM ROSENGARTEN
1. AKADEMIEKONZERT 5. / 6. OKTOBER 2015
Bohuslav Martinu° Overture H. 345
Sergei Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 1
Béla Bartók Konzert für Orchester Sz. 116
9. / 10. NOVEMBER 2015
George Gershwin / Robert Russell Bennett Porgy and Bess − A Symphonic Picture
Ralph Vaughan Williams Tubakonzert
Aaron Copland Symphonie Nr. 3
3. AKADEMIEKONZERT 14. / 15. DEZEMBER 2015
Edward Elgar Cellokonzert op. 85
Peter I. Tschaikowski Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
Edward Elgar Variations on an Original Theme op. 36 – Enigma
Dirigent Stefan Blunier
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 7
114 A K A D E M I E KO N Z E R T E I M R O S E N G A R T E N
18. / 19. JANUAR 2016
14. / 15. MÄRZ 2016
Dirigent David Philip Hefti
Solistin Viviane Hagner (Violine)
Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77
David Philip Hefti Uraufführung eines neuen Orchesterwerkes
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10
9. / 10. MAI 2016
Dirigent Jean-Christophe Spinosi
Solist Ramón Ortega Quero (Oboe)
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 82 C-Dur – Der Bär
Wolfgang A. Mozart Oboenkonzert C-Dur KV 314
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
8. AKADEMIEKONZERT Dirigent Dan Ettinger
Solist Maximilian Hornung (Violoncello)
4. AKADEMIEKONZERT Maurice Ravel Rapsodie espagnole
Jacques Ibert Flötenkonzert
Claude Debussy Images pour Orchestre − Ibéria
Maurice Ravel La Valse
7. AKADEMIEKONZERT Dirigent Alexander Prior
Solist Andreas Martin Hofmeir (Tuba)
15. / 16. FEBRUAR 2016
Dirigent Pablo González
Solist Jacques Zoon (Flöte)
6. AKADEMIEKONZERT Dirigent John Fiore
Solistin Lise de la Salle (Klavier)
2. AKADEMIEKONZERT 5. AKADEMIEKONZERT 4. / 5. JULI 2016
Dirigent Dan Ettinger
Solist Fazıl Say (Klavier)
Fazıl Say Water for piano and orchestra op. 45
Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30
Karten bei der Musikalischen Akademie
Goethestraße 12 · 68161 Mannheim
Tel. 0621 260 44 · Fax 0621 231 82
www.musikalische-akademie.de
A K A D E M I E KO N Z E R T E I M R O S E N G A R T E N 115
SCHAUSPIEL EXTRA
AUTORENTREFF
FRÜHSTÜCKEN
In Anbindung an die Entdeckung und Förde­
rung zeitgenössischer Dramatik am National­
theater hat der Mannheimer Autorentreff
Tradition. In der Lobby Werkhaus waren bereits
Thomas Arzt, Marianna Salzmann, Akın E. S¸ ipal,
Ulrike Syha, Theresia Walser, Felicia Zeller
u. v. m. zu Gast, um zu lesen, Fragen zu ihren
Stücken und Auftragswerken zu beantworten
oder einfach mit dem Publikum ins Gespräch
über Theater zu kommen.
In der Reihe FrühStücken kommen neue Stücke
auf den Tisch, die es bei Cappuccino und
Crêpes regelmäßig sonntagvormittags im
Theatercafé zu entdecken gilt – und die
gemein­sam von Ensemblemitgliedern und
Publikum gelesen werden! Lassen Sie sich
von (un)bekannten Autoren überraschen, von
neuen Texten unterhalten oder interessanten
Figuren zum Lesen mit unseren Schauspiele­
rinnen und Schauspielern inspirieren.
STATISTEN, GEISTER UND GELIEBTE
Monatlicher Salon mit Hausautor Thomas Köck und Freunden
Eintritt frei
Mit freundlicher
Unterstützung der
TONSTUDIO
THE FIGHTNIGHT
OF THE ARTS
Spoken-Word, Slam-Poetry und Musik
Man hat uns erklärt, dass die Welt außerhalb
unserer Sprache nicht so leicht zu finden ist.
Man hat gesagt, die Realität, das ist dieses
von Perspektiven, Schlechtwetterprognosen,
Statistiken, Wünschen, Träumen, Erinnerungen
und miesem Fernsehprogramm erzeugte
Durcheinander, vor dem wir alle in Deckung
gehen sollten. Die Wirklichkeit, das Ding an
sich, das man nur zu sehen bekommt, wenn
es einem um die Ohren fliegt. Man hat uns
also gesagt, die Wirklichkeit, die gibt es nicht.
Es gibt nur jede Menge Talking Heads und wer
am lautesten schreit, dessen Wirklichkeit
zählt. Wie aber gehen wir mit der Materialität
der Welt außerhalb der Sprache um? Was ist
das für eine Welt, die dort gefunden wird?
Wird dort überhaupt etwas gefunden? Vor
allem: Was machen wir im Theater mit dieser
Wirklichkeit? Ein monatlicher Salon mit AutorInnen, Künst­
lerInnen, SpekulantInnen, LyrikerInnen, Börsen­
profis, WettbürobesitzerInnen, PhilosophInnen,
ZukunftsforscherInnen, HorrorexpertInnen,
MarktforscherInnen und SchauspielerInnen.
SCHULE DER PRAKTISCHEN WEISHEIT
25. bis 29. Januar 2016
Die Extrareihe für die Ohren geht bereits in
die dritte Spielzeit: Im TONSTUDIO finden
musikalische Ensembleabende statt, bei
denen unsere Assistenten und Schauspieler
einmalige Produktionen oder szenische
Lesungen auf der Studiobühne oder im Casino
zeigen. Ein weiterer Bestandteil der Reihe
sind Konzerte, ergänzt durch Partys mit DJ,
bei denen das Studio dreimal im Jahr zur
Clubzone wird!
116 S C H A U S P I E L E X T R A
Poetry Slam war gestern. Jetzt misst sich
Mannheim in allen künstlerischen Sparten
mit dem Rest der deutschsprachigen Welt!
Das bedeutet: Es wird gesungen, gelacht,
gefeiert, geweint, gemalt, getanzt und ja –
es wird auch geslammt. Präsentiert von Bleu
Broode (deutschsprachiger U20 Champion
2008; Team-Champion 2013) und Nektarios
Vlachopoulos (deutschsprachiger EinzelChampion 2011).
Für Schulklassen bietet das Schauspiel mit
der Schule der praktischen Weisheit Schwer­
punkttage zu den so genannten Sternchen­
themen im Fach Deutsch an. In einer Woche
stehen kompakt die Inszenierungen von Homo
faber, Dantons Tod und Agnes auf dem Spielplan
und die Schüler haben so die Möglichkeit,
sich beim Theaterbesuch, anschließenden
Nachgesprächen und Workshops näher mit
den Stoffen zu befassen. Im Rahmenprogramm
werden in Kooperation mit der Universität
Mannheim Vorträge angeboten, die sich ver­
tiefend mit Autor und Werk beschäftigen.
Das Programm wird im September 2015
veröffentlicht.
S C H A U S P I E L E X T R A 117
VIEL LÄRM UM NICHTS
THOMAS
KÖCK
DER NEUE HAUSAUTOR
STELLT SICH VOR
Das mit dem Sprechen ist immer eine einzige
Katastrophe. Wir geben vor, irgendwas von dem,
was wir an Schall zwischen uns produzieren,
irgendwie zu verstehen. Das ganze Sprechen
irrt verständnislos durch einen Raum, Codes
reproduzieren sich, denen wir hilflos ausge­
liefert sind und jeder Begriff ist verseucht, läuft
Gefahr verraten zu werden, kein Sprechen, das
unschuldig wäre, keine interesselose Sprache.
Die Begriffe, die vermeintlich wichtig sind,
Liebe, Autonomie und Freiheit, segeln immer
wieder unter falscher Flagge. Man muss sich
im Sprechen wie im Schreiben, in jeder kleinen
Handlung, jeder Bewegung, immer wieder die
paar Begriffszentimeter zurückerobern, die
noch übrig sind. Allerdings werden sie nie so
zurückkommen, wie man sie ausgesprochen
hat. Die Begriffe werden meistens tiefe Wunden
haben, wenn man sie zurückbekommt. Sie
wurden vermarktet, entfremdet, dereguliert,
gefoltert und im Namen westlicher Werte
bombardiert. Wenn man diese Begriffe wieder
für einen Moment bei sich hat, werden sie sich
verändert haben, sie werden voll mit Öl und
Sand sein, einige werden ertrunken sein, sie
werden verwirrt sein, aggressiv, verunsichert.
Sie werden vielleicht nie mehr anwendbar sein.
Vielleicht. Aber vielleicht ist es auch so, dass
man sich diese Begriffe auf ein Neues aufpfropft
und sie einfach herumdreht. Scharlatane und
Trickster, die wir sind, suchen wir ihnen unter
dem gleichen Namen eine neue Bedeutung, eine
solche, von der sie selbst noch nichts wissen.
118 H A U S A U T O R T H O M A S KÖ C K
Thomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Ober­
österreich. Sozialisiert von/wegen/durch/mit
Musik, studiert in Wien und Berlin Philosophie
und Literaturwissenschaften und arbeitete
als Regieassistent, Performer und Musiker
vor allem für das theatercombinat wien /
Claudia Bosse, mit Arbeiten u. a. im Watermill
Center, New York. Seit 2012 Studium des
Szenischen Schreibens an der UdK Berlin, mit
Aufenthalt am Literaturinstitut Leipzig.
Mit jenseits von fukuyama gewann Köck den
Osnabrücker Dramatikerpreis, das Stück
wurde 2014 in Osnabrück uraufgeführt. Für
Isabelle Huppert (geopfert wird immer) erhält
Thomas Köck den Else-Lasker-SchülerStückepreis, das Stück wird in der Spielzeit
2015/2016 am Pfalztheater Kaiserslautern
uraufgeführt. Im Moment Arbeit an der
»Klimatrilogie« über den Klimawandel auf
politischer, sozialer und auf natürlicher Ebene.
Der erste Teil, paradies fluten (verirrte
symphonie), wird im September 2015 als inter­
disziplinäres Projekt am Theater Osnabrück
uraufgeführt, der zweite Teil, paradies hungern
(postparzen in klimakapseln), folgt im Oktober
am Theater Marburg. 2015 ist Köck Stipendiat
des Thomas-Bernhard-Stipendiums am
Landestheater Linz.
Ermöglicht wird der Aufenthalt
des Hausautors durch die
freundliche Unterstützung der
CHANSONS
BALLETT EXTRA
FREIRAUM
Dieses Format ist eine Zusammenarbeit des
Kulturamts der Stadt mit dem Kevin O’Day
Ballett: ein Residenzprogramm, das sich um
ein Zusammenwachsen der freien Szene mit
festen Compagnien bemüht.
Freiraum gibt einem Choreografen der Region
die Möglichkeit, frei von Aufführungs- und
Ergebniszwang, über den Zeitraum von zwei
Monaten seinen eigenen Stil weiterzuent­
wickeln. Das Residenz­programm bietet die
Chance, im Tanzhaus Käfertal eigene Ideen
zu verwirklichen. Am Ende der Schaffens­
phase wird das Ergebnis dort präsentiert.
120 B A L L E T T E X T R A
Eine Diskussionsveranstaltung zum Thema
»Freiraum – Tanz braucht Raum« setzt sich
mit den spezifischen Anforderungen an den
Arbeitsplatz von Tanzschaffenden auseinander­.
Eine Veranstaltung des Kulturamts Mannheim
in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim
PREVIEW
IMPROMPTU
Seit vielen Jahren ist die Reihe der Improvisa­
tionsabende regelmäßiger Bestandteil des
Ballett-Programms. Im Mittelpunkt stehen
die Tänzer des Ensembles. Gemeinsam mit
Partnern wie zum Beispiel Musikern, Schau­
spielern oder DJs erkunden sie die Möglich­
keiten des künstle­rischen Zusammenspiels.
Unmittelbar wirken die kreativen Energien aller
Beteiligten zusammen: Live und nur für einen
Abend mit unvorhersehbaren Entwicklungen.
Auftakt der Residenz ist ein eintägiger Work­
shop, der offen ist für alle professionellen
Tänzer der Region, egal ob frei oder fest in
Engagements.
Matinée mit öffentlichem Training
Mit den Impromptus erkundet das Kevin O’Day
Ballett NTM auch urbane Orte außerhalb des
Theaters. Zu den Kooperationspartnern zählten
in den letzten Spielzeiten das Jetztmusik
Festival, die Kunsthalle, das Technoseum oder
das Wilhelm-Hack-Museum sowie zahlreiche
DJs und Musiker aus der Region.
Den interessierten Nationaltheaterbesu­
chern gibt das Ballett regelmäßig Einblick in
seine Arbeitsweise. Vor jeder Ballettpremiere
bietet eine zweiteilige Matinée einen exklusi­
ven Einblick in die aktuelle Arbeit der Ballett­
compagnie und ist ein besonderes Ereignis
für Zuschauer jeden Alters. Der Vormittag be­
ginnt mit einem öffentlichen Training, bei dem
das Ensemble unter der Anleitung der Ballett­
meisterin sein tägliches Training auf der Bühne
absolviert. Anschließend erläutern die Choreo­
grafen und Tänzer bei einer moderierten
Preview zentrale Aspekte des neuen Stücks
und präsentieren – als Vorgeschmack auf die
Premiere – erste Ausschnitte aus dem neuen
Ballett.
B A L L E T T E X T R A 121
SCHNAWWL-PATEN
Theater für alle jungen Menschen
Einige Kinder und Jugendliche der Metropol­
region wachsen in schwierigen Verhältnissen
auf und haben kein Geld für einen Theater­
besuch zur Verfügung. Die Schnawwl-Paten
unterstützen seit mehr als 10 Jahren durch
ihr Engagement zahlreiche soziale Einrich­
tungen wie beispiels­weise Kinder- und Jugend­
heime, Pflegefamilien des Jugendamtes der
Rhein-Neckar-Region oder finanzieren Ein­
trittskarten von Schulkindern, damit diese
mit ihrer Klasse das Gemeinschaftserlebnis
einer Vorstellung im Jungen Nationaltheater
erleben dürfen.
Dank der großherzigen und zahlreichen Paten
wird auch die Teilnahme am »Mannheimer
Unterstützungssystemschule« (MAUS)
ermöglicht, indem die Eintrittspreise der teil­
nehmenden Kinder der Kooperationsschulen
teilfinanziert sowie spezielle Unterstützungs­
angebote, wie z. B. vor- bzw. nachbereitende
Theaterworkshops, mit gefördert werden.
Zudem haben die Schnawwl-Paten seit der
Spielzeit 2013 / 2014 den Rahmen ihrer Unter­
stützung auf die mobilen Produktionen des
Jungen Nationaltheaters erweitert, somit
können die Inszenierungen direkt zu den Kin­
dern in die Kindertagesstätten, Kindergärten
und Schulen kommen. Darüber hinaus unter­
stützen die Patenschaften die Aktion »Theater
auf Rezept«, bei der Kinder und Jugendliche
von ihrem Kinderarzt nach der Durchführung
der Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J1
kostenlose Theatergutscheine für einen
Besuch im Jungen Nationaltheater erhalten.
SIE WOLLEN
SCHNAWWL-PATE WERDEN?
Information und Anmeldung
Michaela Oswald
[email protected]
Tel. 0621 1680 301
DER SCHATTENJUNGE
JUNGES
NATIONALTHEATER
EXTRA
THEATER MOBIL
Das Junge Nationaltheater
mit mobilen Produktionen unterwegs
Das Junge Nationaltheater verlässt mit seinen
mobilen Inszenierungen den gewohnten
Spielraum und machen sich auf in die Alltags­
räume ihres Publikums. Schauspieler, Sänger
und Musiker kommen mit Bühnenbild und
Requisiten zu Aufführungen in Kinder­tages­
stätten, Kindergärten und Schulen der RheinNeckar-Region. Der Alltagsraum wandelt sich
Die mobilen Produktionen sind
in allen Druckerzeugnissen
des Nationaltheaters mit dem
»Theater mobil«-Logo
gekennzeichnet.
122 S C H N A W W L E X T R A
zur Theaterbühne, in dem poetische Ge­
schichten mit geringem Aufwand entstehen.
Im gewohnten Umfeld fühlen sich die jungen
Zuschauer oft sicherer und sind damit offener
für Kunsterlebnisse. Die dadurch entstehende
Interaktion macht den besonderen Zauber
dieser Inszenierungen aus.
Information und Kontakt
Nadja Dietrich
[email protected]
Tel. 0621 1680 300
S C H N A W W L E X T R A 123
JUNGE OPER KONZERT
WELTSPRACHE MUSIK
ab 5 Jahren
In dieser Konzertreihe dreht sich alles um die Musik und Tänze fremder Länder und Kulturen.
Aber wie fremd sind uns diese Musikkulturen
und Musikrichtungen tatsächlich? Wie viel
ungeahnt Vertrautes oder Fremdes lässt sich
beim Hören und Spielen der Musik entdecken?
Und ist Musik eine Sprache, die von allen
Menschen über alle geografischen Grenzen und
Kulturen hinweg verstanden wird? Zusammen
mit dem Publikum werden Kontinente musi­
kalisch bereist, um für die Lust am Zuhören und
die Schönheit seltener Klänge zu sensibilisieren.
In jedem Konzert stehen Musikstile und Musik­
genres anderer Länder im Mittelpunkt.
Internationale Musiker stellen im Rahmen des
interaktiven Konzerts verschiedene Instru­
mente, Klänge und Werke vor, eingebettet in
abenteuerliche Geschichten, die dem Publikum
auch die Lebensrealität der Menschen näher­
bringen. Darüber hinaus wird das junge Publikum
zum Mitsingen, Mittanzen und Mitspielen ein­
geladen.
Mit freundlicher Unterstützung
des Rotary Club
Mannheim-Brücke
FAMILIENKONZERTE
ab 5 Jahren
Mara, die Mannheimer Rakete, düst weiter durch
das Musikweltall – immer auf der Suche nach
spannenden Komponisten, musikalischen
Abenteuern, besonderen Klängen und außer­
gewöhnlichen Geschichten. Bei jedem Familien­
konzert im Opernhaus sind die Musiker des
Nationaltheaterorchesters live und in Farbe
auf der Bühne zu erleben. Sie spielen mit un­
glaublicher Virtuosität und Spielfreude Werke
aus den verschiedensten Epochen. Nebenbei
gibt es so Einiges über die Orchestermusik zu
erfahren. Wie klingen eigentlich Instrumente
in Solopassagen und wie in kammermusikali­
schen Formationen? Wie laut kann ein großes
Tuttiorchester spielen, wie leise kann der zar­
teste Hauch einer Geige sein? Lieder und Arien
werden gesungen und besondere Gäste sorgen
dafür, dass es nie langweilig wird. Die Mode­
124 J U N G E O P E R KO N Z E R T
INSTRUMENTEN
AUF DER SPUR
ab 6 Jahren
ratoren Juri Tetzlaff und Julia Dina Heße hören
genau hin, fragen nach und führen wie gewohnt
mit viel Witz und Wissen durchs Programm. Doch
aufgepasst! Auch der Einsatz der Zuschauer
ist gefragt: Gemeinsam bringen wir den Opern­
saal zum Beben, wenn die Ma-Raketen abheben.
Einzelne Instrumente werden in unterhaltsam
moderierten Konzerten genau unter die Lupe
genommen: Woher kommen sie, wie sind sie
gebaut, welche Geschichten verbinden sich
mit ihnen. Musikalische Experimente weihen
in die klanglichen und technischen Besonder­
heiten der Instrumente ein. Kinder lauschen
den Klängen und mit praktischen Spielen
wird die Musik unmittelbar erlebt.
Alle Termine und Themen der Konzerte sind
zusammengefasst in einer gesonderten
Publikation, die im Sommer 2015 erscheint.
J U N G E O P E R KO N Z E R T 125
THEATER
FÜR JUNG UND ALT
DER KINDERCHOR
DER BEWEGUNGSCHOR
Der Kinderchor NTM hat derzeit 170 Mitglieder
im Alter von 6 bis 20 Jahren, die in verschie­
denen Chorgruppen wöchentlich proben.
Der Bewegungschor am Nationaltheater
Mannheim wurde 1996 anlässlich einer Neu­
produktion von Richard Wagners Tannhäuser
gegründet. Seit 2007 wird er von Luches
Huddleston Jr. geleitet, der die Gruppe zwei Mal
wöchentlich in klassischem und modernem Tanz
trainiert. Der Bewegungschor ist vor allem bei
körperlich anspruchsvollen und choreografisch
gearbeiteten Bühnenaufgaben gefordert.
In der Spielzeit 2015 / 2016 ist der Kinderchor in
Turandot, La Bohème und in der Zauberflöte sowie
in der Ballettproduktion Alpha − Omega (UA)
zu sehen und zu hören.
Besonders begabte Kinder bekommen Stimm­
bildungsunterricht in kleinen Gruppen und
werden solistisch gefördert. Sämtliche KinderSolopartien konnten in den letzten Jahren
aus den eigenen Reihen besetzt werden.
Das Weihnachtskonzert des Kinderchores
findet am 20. Dezember 2015 statt, das
Sommerkonzert am 10. Juli 2016.
Die Begabtenförderung des Kinderchores wird
unterstützt von den Freunden und Förderern des
Nationaltheaters Mannheim e.V.
Leitung
Anke-Christine Kober
Information
Charlotte Sabiel
[email protected]
Tel. 0621 1680 334
Leitung und Information
Luches Huddleston Jr.
[email protected]
Sie möchten das Theater einmal aus einer
anderen Perspektive kennen lernen und die
vielen großen und kleinen Geheimnisse der
Theaterarbeit hinter den Kulissen lüften?
Dann ist eine Theaterführung genau das
Richtige für Sie! Erwachsene zahlen 5 Euro
pro Person, Schüler und Studierende 2,50 Euro.
Wenn die Führung zusammen mit einem
Vorstellungsbesuch gebucht wird, bezahlen
Erwachsene 3 Euro und Schüler und Studie­
rende 1,50 Euro.
DIE STATISTERIE
Das Nationaltheater Mannheim verfügt über
eine der größten Komparserien in der deutschen
Theaterlandschaft. Die jüngsten Mitglieder sind
6 Jahre alt, eine Altersbegrenzung nach oben
gibt es nicht. In Produktionen des Schauspiels
und der Oper treten die Mitglieder der Statisterie
solistisch in stummen Rollen, als Doubles oder
in größeren Gruppierungen auf und sind so ein
wichtiger Bestandteil vieler Inszenierungen.
Leitung und Information
Martina Haimerl
[email protected]
Information
[email protected]
Tel. 0621 1680 263
DER EXTRACHOR
Der Extrachor am Nationaltheater Mannheim
besteht bereits seit über 100 Jahren. Er wirkt
in der Spielzeit 2015 / 2016 bei Werken wie
Carmina Burana, Turandot, Götterdämmerung
oder Der ferne Klang auf der Bühne mit.
Der Chor setzt sich aus semiprofessionellen
Sängern mit klassischer Gesangsausbildung
sowie aus Musikstudenten der Musikhoch­
schule Mannheim zusammen.
Leitung und Information
Anton Tremmel
[email protected]
126 T H E AT E R F Ü R J U N G U N D A LT
BLICK HINTER
DIE KULISSEN
EDUCATION
DER SENIORENKREIS
Für ehemalige Mitarbeiter des NTM
Angebote für Schulklassen finden Sie ab Juni
2015 online sowie in der Theater&SchuleBroschüre. Immer auf dem Laufenden bleiben
Sie mit dem Pädagogen-Newsletter, den Sie
online abonnieren können.
Kontakt
Maren Rottler
[email protected]
Tel. 0621 1680 389
Der Seniorenkreis am Nationaltheater
Mannheim trifft sich einmal im Monat
donnerstagnachmittags. 2013 feierte er
sein 50-jähriges Bestehen.
Kontakt
Edwin Hoffmann
Tel. 06226 993216
Fax 06226 993217
T H E AT E R F Ü R J U N G U N D A LT 127
SANTA MONICA
TRACING ISADORA
ALCESTE
FABIAN RAABE
STEFAN RECK
KLAUS RODEWALD
ANKE SCHUBERT
MATTHIAS THÖMMES
DASCHA TRAUTWEIN
BRIAN MCNEAL
HUGO MERCIER
HUY TIEN TRAN
AGATA ZAJAC
MICHAELA KLAMMINGER
BORIS KONECZNY
HELENE SCHMITT
UWE TOPMANN
DOMINIQUE DUMAIS
ALMUT HENKEL
KATHARINA HAUTER
SABINE FÜRST
MICHAEL FUCHS
EDGAR M. BÖHLKE
ISABELLE BARTH
GABRIELA BADURA
MARTIN ASELMANN
RAPHAEL WITTMER
HEIKE WESSELS
BARTOSZ URBANOWICZ
CÉDRIC PINTARELLI
CARMEN WITT
SVEN PRIETZ
TYREL LARSON
SIMONE OSWALD
RAGNA PITOLL
HITOMI KUHARA
ELKE TWIESSELMANN
MARIA MUNKERT
DÁVID KRISTÓF
SEBASTIAN BRUMMER
JULIUS FORSTER
HANNAH MÜLLER
VERONIKA KORNOVÁ-CARDIZZARO
SASCHA TUXHORN
RALF DITTRICH
DAVID MÜLLER
JULIA HEADLEY
DAVID BENITO GARCIA
THORSTEN DANNER
JACQUES MALAN
NADÈGE COTTA
JUHAN TRALLA
REINHARD MAHLBERG
ZOULFIA CHONIIAZOWA
ROY CORNELIUS SMITH
ANNE-MARIE LUX
MICHAEL BRONCZKOWSKI
LUDMILA SLEPNEVA
GALINA SHESTERNEVA
MARIE-BELLE SANDIS
CORNELIA PTASSEK
EDNA PROCHNIK
SEBASTIAN PILGRIM
ZIAD NEHME
MARTIN MUEHLE
KARSTEN MEWES
DAVID LEE
JORGE LAGUNES
EUNJU KWON
ESTELLE KRUGER
ASTRID KESSLER
THOMAS JESATKO
JOHN IN EICHEN
ANDREAS HERMANN
SUNG HA
JOACHIM GOLTZ
UWE EIKÖTTER
NIKOLA DISKIC
VERA-LOTTE BÖCKER
THOMAS BERAU
LUDOVICA BELLO
TAMARA BANJEŠEVIC
MICHAEL BABA
RAYMOND AYERS
ENSEMBLE
2 GENTS
LOREM IPSUM
NACH FRIEDRICH BEISPIEL
URAUFFÜHRUNG
Familienstück
Deutsch von Erich Kästner
ab 8 Jahren / 3. Klasse
Inszenierung ???
Bühne ???
Kostüme ???
Musik ???
Premiere am 23. November 2015
im Schauspielhaus
Eine Produktion von Schauspiel und Schnawwl
Cero de volorendant aut iniminu llabo. Num
quamus apero volectae porio ditempe molum
volest eostrum aut quam facera nihiliq uassuntiur as etur, que voloriae vel eos quiaeritio
dus sam, quam ut reperumquat eum volenis
tiisciis et plab iliquos ut aliatem nia voluptatur, sumquid untur? Untint optaece storend
elestius reic tet por sinulparum non consequatur, ut que conseque erum nulparum volor
as et aut omnita sit, sus molupid quiatur rempore ne que nonsequaes abo. Sus demqui doloreius.
Harum as conseque aut eatius, veles aperum
que dolecep ersperum, quamusa suntur autatin ctionest, nullam, ommolupta sum con rem
alia sit volorep tatque et eaquid ut quia natur
que voloreped que porro te ducillorrum ero
luptaque minis quaepro consequas eliaten
ihictendandi voluptatia dolores tionseq uistiae rerum et que corecus apiducid quia perferit odisitatus.
Inihil in parchil modi optur re none perum asperibero dolupti illorrorae et as et re latenim
olectur, sum dio. Mi, que vid ulluptae abore re
volecum faccatem volendel maximporrunt
doluptu sdamus doluptiunti cusam, quibus
evelecerum et vendi aut ad magnam, sinihilla
dolor aut as dissite ndandandio est essum
facculpa volorem faccus ende con cusci opti
ut apeliquae doluptur, quuntur rest arum
quaeperit, quuntiam doloriostrum quid magnatur? Qui bea doluptatur?
Harcill uptaquam velessit opta que sit volorectate cus asperferro etur, odi ommolutem
faccabo. Itatibus aperro int.
Cus audionempore dolest, odis idi sus eium
etur alique exeratem ium ipsam, sae non pres
aute aut harupta quo eseni dus dit rernamus
porro officium explias intiae voluptatus mos
mus ulparum rehent pa solestio magnit lam
ea cus iumquas pliquam, solorecti atem fuga.
? ? ? 135
???
SIEGFRIED
NATIONALTHEATERORCHESTER
DAN ETTINGER
GENERALMUSIKDIREKTOR
138 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
OPERNCHOR
ANTON TREMMEL
CHORDIREKTOR
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 139
ENSEMBLE UND
PERSONALIA
INTENDANZ
Andrea Gronemeyer
Intendantin Schnawwl
Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr
Intendant Oper
Dr. Ralf Klöter
Geschäftsführender Intendant
Burkhard C. Kosminski
Intendant Schauspiel
Kevin O’Day
Intendant Ballett
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Dr. Ralf Klöter
Geschäftsführender Intendant
Dr. Laura Bettag
Referentin
Barbara Wenz
Sekretärin des Technischen
Direktors
Eva Wagner
Carolin Auchter
Presse Ballett
Christian Wittmann
Assistent des Technischen
Direktors und Produktionsleiter
MARKETING UND
KOMMUNIKATION
Holger Beckschebe
Michael Friebele
Tobias Uhl
Produktionsleiter
Claudio Lieberwirth
Leiter Marketing und
Kommunikation
FUNDRAISING
Anita Kerzmann
Leiterin Fundraising
Linda von Zabienski
Mitarbeiterin Fundraising
PRESSE
Christina Reich
Assistentin
Sandra Strahonja
Pressesprecherin Oper
und Schauspiel
TECHNISCHE
DIREKTION
N.N.
Volontär / in Presse / Marketing
und Education Management
Christian de la Rosée
Technischer Direktor
140 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
Michaela Oswald
Presse, Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit
Schnawwl / Junge Oper
ABONNEMENTBÜRO
Walter Hohn
Leiter Abonnementbüro
VORSTELLUNGSPERSONAL
Christa Oser
Ralf Piskora
Leitung Vorstellungspersonal
THEATERFOTOGRAFIE
Hans Jörg Michel
Theaterfotograf
Christian Kleiner
Mitarbeiter des
Theater­fotografen
KÜNSTLERISCHER
BETRIEB
Gabi Oetterer
Chefdisponentin Oper
Maren Rottler
Marketing und Education
Management
Bettina Klorek
Chefdisponentin Schauspiel
Janika Bielenberg
Johanna Hosenfeld
Mitarbeiterinnen Marketing
Dr. Barbara Troeger
Leiterin des Künstlerischen
Betriebsbüros
N.N.
Volontär / in Presse / Marketing
und Education Management
Rüdiger Wick
Mitarbeiter des Künstlerischen
Betriebsbüros
Doris Brachmann
Bettina Rochow
Marketing und Vertrieb
OPER
Michael Böhm
Grafiker
THEATERKASSE
Alexander Wischniewski
Leiter Theaterkasse
Ute Schröder-Meier
Stellv. Leiterin Theaterkasse
OPERNINTENDANZ
Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr
Intendant Oper
Lutz Wengler
Stellvertretender Intendant
Oper / Operndirektor
Dan Ettinger
Generalmusikdirektor
Kristina Bauermeister
Referentin
Marco Misgaiski
Referent / Projektleiter
Mozartsommer
Anja Fritzsche
Assistentin
DRAMATURGIE
Merle Fahrholz
Elena Garcia-Fernandez
Dr. Dorothea Krimm
Dramaturginnen
Mark Schachtsiek
Gastdramaturg
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dan Ettinger
Generalmusikdirektor
Alois Seidlmeier
Stellvertreter des
Generalmusikdirektors /
1. Kapellmeister
Joseph Trafton
1. Kapellmeister
Christiaan Crans
Francesco Damiani
Lorenzo Di Toro
Rubén Dubrovsky (a. G.)
Dirigenten
STUDIENLEITUNG
Dr. Stephen Marinaro
Studienleiter
Robin Phillips
Stellv. Studienleiter
REGIE
Cordula Däuper
Frank Hilbrich
Ingo Kerkhof
Tilman Knabe
Peter Konwitschny
Peter Missotten
BÜHNE UND KOSTÜME
Dirk Becker
Sophie du Vinage
Johann Jörg
Johannes Leiacker
Kathi Maurer
Inge Medert
Peter Missotten
Gabriele Rupprecht
Volker Thiele
Ralph Zeger
LICHT
Sebastian Alphons (a. G.)
Nicole Berry
Bernard Häusermann
Ralph Schanz
Christian Wurmbach
ENSEMBLE OPER
Tamara Banješevic´
Ludovica Bello
Vera-Lotte Böcker
Julia Faylenbogen
Astrid Kessler
Estelle Kruger
Eunju Kwon
Maria Markina
Edna Prochnik
Cornelia Ptassek
Marie-Belle Sandis
Galina Shesterneva
Ludmila Slepneva
Heike Wessels
SOLOREPETITOREN
Philippe Adam
Christiaan Crans
Gary Kudo
Robin Phillips
Keiko Ogawa
François Salignat
Lorenzo Di Toro
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 141
Valentin Anikin
Raymond Ayers
Michael Baba
Thomas Berau
Nikola Diskic´
Uwe Eikötter
Joachim Goltz
Sung Ha
Andreas Hermann
John In Eichen
Thomas Jesatko
Jorge Lagunes
David Lee
Karsten Mewes
Martin Muehle
Ziad Nehme
Sebastian Pilgrim
Roy Cornelius Smith
Juhan Tralla
Bartosz Urbanowicz
Raphael Wittmer
SPIELLEITUNG UND
REGIEASSISTENZ
Claudia Plaßwich
1. Spielleiterin
Dorian Dreher
Jakob Matthias Seidl
Annette Nora Wolf
Regieassistenz /
Abendspielleitung
AUSSTATTUNGSASSISTENZ
David Funda
Elvira Ulmer
Bühnenbildassistenz
Alexander Häberlen
Charlotte Werkmeister
Kostümbildassistenz
SOUFFLAGE
Nicola Kaplun
Günther Michelsen
INSPIZIENZ
Marc Brinckmann
Sebastian Sollmann
142 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
OPERNCHOR
Anton Tremmel
Chordirektor
Francesco Damiani
Assistent des Chordirektors
I. SOPRAN
Jenny Gobin
Juliane Herrmann
Yumi Kawahara
Claudia Kienzler
Eun Young Kim
Eva-Maria Kreutel-Bülow
Julia Müller-Wolthuis
Jutta Reisinger-Böhrer
Sibylle Vogel
Rica Westenberger
II. SOPRAN
Elisabeth Bauer
Sibylle Booz
Monika Fuhrmann
Susanne Hoffmann-Rettig
Regina Kruszynski
Susanne Nederkorn
I. ALT
Heidrun Arnegger
Gudrun Hermanns
Angelika Krieger-Fass
Natalia Maiorova
Brigitte Rackowitz
Ingeborg Schwöbel-Roß
Anja Wollenweber
Wassiliki Xyni
II. ALT
Saskia Bouma
Babett Dörste-Ewald
Jonka Hristova
Malaika Ledig-Schmid
Felicitas Luber
Simone Pepping-Sattelberger
Gerda Maria Sanders
Susanne Scheffel
I. TENOR
Giorgi Bekaia
Gimoon Cho
Markus Graßmann
Karl-Heinz Heckmann
Jung-Woo Hong
Dong-Seok Im
Kyung-Rak Jeong
Anton Szeremeta
1. VIOLINE
Olga Pogorelova
1. Konzertmeisterin
Mizuho Ikeda
Benjamin Lenz
Covadonga Alonso Villasenior
Andrei Rosianu
1. koord. Konzertmeister
VIOLA
Julien Heichelbech
Solobratscher
II. TENOR
Jeongkon Choi
Bertram Paul Kleiner
Jun-Ho Lee
Jürgen Theil
Veliko Totev
Joachim Zacher
Vitali Nedin
Stellv. 1. Konzertmeister
I. BASS
Gerald Bauer
Wolfgang Heuser
Herbert Sylla
Alexander Wilhelm
Junchul Ye
N.N.
Wolfgang Hammar
Konzertmeister
Sorin Strimbeanu
Vorspieler
Paula Marie Royce-Bravo Sazo
Christian Jan Schurmann
Viorel Tarara
Maria-Elisabeth Abel
Izabela Pochylczuk-Grether
Philipp von Piechowski
Arne Roßbach
Alina Guitbout
Julia Czerniawska
Katrin Radtke
Evgenia Sverdlova
Barbara Hefele
Alexander Petersen
Koord. Solobratscher
Konstantin Zurikov
Clémence Apffel-Gomez
Vorspieler
Artur Holdys
Tadeusz Gardon
Susanne Trägner-Born
Detlef Grooß
Ulrich Ziegler
Mareike Hefti
N.N.
Annette Schilli
Vorspielerin
Frank Ringleb
Thomas Keim
Lukasz Klusek
N.N.
FLÖTE
Robert Lovasich
Matthias Wollenweber
1. Solo-Flötisten
Christiane Albert
Stellv. 1. Flötistin
Christoph Rox
Flötist
Takashi Ogawa
Solo-Piccolist
VIOLONCELLO
Dorothea Strasburger
1. Solocellistin
OBOE
Daniela Tessmann
Jean-Jacques Goumaz
1. Solo-Oboisten
Fritjof von Gagern
Koord. 1. Solocellist
Daniela Noppes
Stellv. 1. Oboistin
2. VIOLINE
Dennis Posin
Stimmführer
Friedemann Döling
Solocellist
Georg Lustig
Solo-Englisch Hornist
Sergey Tsoy
Koord. Stimmführer
Anne Leitz
Vorspielerin
Georg Weiss
Englisch Hornist
NATIONALTHEATERORCHESTER
Burchard Pawassar
Barbara Reetz
Vorspieler
KLARINETTE
Manfred Klein
Nikolaus Friedrich
1. Solo-Klarinettisten
Dan Ettinger
Generalmusikdirektor
Leena SippolaOwusu Vanderpuye
Michael Leitz
Hans-Werner Porn
Christoph Müller
Moni-Kathrin Blunier
Annegret White
Ines Kreutel
Orlando Fellows
Michael Steinmann
Reinhild Arfken
Christine Wittmann
Eun-Ae Junghanns
Céline Brüggemann
II. BASS
Karl Adolf Appel
Slawomir Czarnecki
Chi Kyung Kim
Hyun-Seok Kim
Oliver Pürckhauer
Stephan Somburg
Hee-Sung Yoon
CHORINSPIZIENT
Wolfgang Heuser
Rainer Neumann
Orchesterdirektor
Karl-Heinz Fischer
Orchesterbüro
KONTRABASS
Johannes Dölger
1. Solobassist
Marcus Posselt
Koord. Solobassist
Gerhard Hüttel
Stellv. 1. Klarinettist
Carsten Bolz
Klarinettist
Martin Jakobs
Solo-Bassklarinettist
Laura Eisen
Orchesterbüro & Bibliothek
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 143
FAGOTT
Eberhard Steinbrecher
N.N.
1. Solo-Fagottisten
POSAUNE
Karsten Parow
Jeffrey Haigh
1. Solo-Posaunisten
Holger Schulz
Leiter Organisation Schauspiel /
Festivalleiter Schillertage
(Management und Organisation)
Felicia Dietrich
Stellv. 1. Fagottistin
Matthias Gromer
Stellv. 1. Posaunist
Bente Göbel
Assistentin Leitung
Organisation Schauspiel
Peter Vogel
Fagottist
Thomas Busch
Ulrich Lampe
Posaunisten
Reinhard Philipp
Solo-Kontrafagottist
HARFE
Prof. Anne Hütten
Solo-Harfenistin
Eva Wombacher
Harfenistin
HORN
Wilhelm Bruns
Ulrike Hupka
1. Solo-Hornisten
Stefan Berrang
Stellv. 1. Hornist
Robert Küchler
Guido Hendriks
Gerhard Brenne
Markus Pohl
Ulrich Grau
Hornisten
TROMPETE
Miroslav Petkov
Alfonso Gonzáles Barquín
1. Solo-Trompeter
Rüdiger Kurz
Stellv. 1. Trompeter
Tobias Blecher
Falk Zimmermann
Trompeter
TUBA
Siegfried Jung
PAUKE & SCHLAGZEUG
Stefan Rupp
Solo-Pauker
Fumiko Nomura
Stellv. Solo-Paukerin
Jens Knoop
1. Schlagzeuger
Raphael Nick
Schlagzeuger
ORCHESTERWARTE
Michael Gerdes
Dragos Madler
Michael Zoroddu
SCHAUSPIEL
SCHAUSPIELINTENDANZ
Burkhard C. Kosminski
Intendant Schauspiel
Ingoh Brux
Stellvertreter des
Schauspiel­intendanten
Christine Klotmann
Referentin Schauspiel­
intendanz
SCHAUSPIELERINNEN
Gabriela Badura (a. G.)
Isabelle Barth (a. G.)
Sabine Fürst
Katharina Hauter
Nicole Heesters (a. G.)
Almut Henkel
Michaela Klamminger (a. G.)
Anne-Marie Lux
Hannah Müller
Maria Munkert (a. G.)
Ragna Pitoll
Anke Schubert
Luisa Stachowiak (a. G.)
Dascha Trautwein (a. G.)
Elke Twiesselmann (a. G.)
Carmen Witt
SCHAUSPIELER
Martin Aselmann (a. G.)
Edgar M. Böhlke (a. G.)
Thorsten Danner (a. G.)
Ralf Dittrich (a. G.)
Julius Forster
Michael Fuchs
Boris Koneczny
Reinhard Mahlberg
Jacques Malan
David Müller
Peter Pearce (a. G.)
Sven Prietz
Fabian Raabe
Stefan Reck
Klaus Rodewald
Matthias Thömmes
Sascha Tuxhorn (a. G.)
DRAMATURGIE
Ingoh Brux
Chefdramaturg
Katharina Blumenkamp
Dramaturgin
144 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
Stefanie Gottfried
Dramaturgin
Stefanie Bub
Dramaturgin / Koordinatorin
Bürgerbühne
N.N.
Dramaturgieassistent / in
Sebastian Brünger
Hajo Kurzenberger
Tilman Neuffer
Gastdramaturgen
REGIE
Birgit Bauer
Calixto Bieito
Cilli Drexel
Tim Egloff
Florian Fischer
Dominic Friedel
Elmar Goerden
Tarik Goetzke
Helgard Haug
Susanne Lietzow
Volker Lösch
Burkhard C. Kosminski
Tobias Rausch
Georg Schmiedleitner
Sebastian Schug
Robert Teufel
Miriam Tscholl
Daniel Wetzel
Zino Wey
BÜHNE UND KOSTÜME
Florian Etti
Alfons Flores
Davy van Gerven
Maren Greinke
Thea Hoffmann-Axthelm
Linda Johnke
Marc Jungreithmeier
Christian Kiehl
Lydia Kirchleitner
Aurel Lenfert
Marie Luise Lichtenthal
Ute Lindenberg
Silvia Merlo
Mercè Paloma
Florian Parbs
Eva Roos
Peter Schickart
Marcela Snaselova
Ulf Stengl
Christian Thurm
Katja Turtl
Janine Werthmann
Kathrin Younes
Nico Zielke
Rebekka Zimlich
BÜHNENMUSIK
Helena Daehler
Gilbert Handler
Udo Knauer
Hans Platzgumer
Till Rölle
Sebastian Weisner
Johannes Winde
VIDEO
Philipp Contag-Lada
Sarah Derendinger
Jonas Englert
Regina Hess
Marc Jungreithmeier
Wanja Saatkamp
STIMM- UND
SPRACHTRAINING
Claudia Sendlinger
LICHT
Ronny Bergmann
Nicole Berry
Damian Chmielarz
Björn Klaassen
Wolfgang Schüle
Robby Schumann
REGIEASSISTENZ
Jennifer Regnet
Greta Schmidt
Magdalena Schönfeld
AUSSTATTUNGSASSISTENZ
Tanja Berndt
Linda Johnke
Jamil Sumiri
INSPIZIENZ
Christian Karl Marx
Stage Manager
Geertje Gardner
Nina-Natascha Pfister
Malte Selchow (a. G.)
SOUFFLAGE
Marie-Charlotte Auersperg
Anette Kaerner
Ulrike Klein
Ines Gasha Kosel (a. G.)
BALLETT
Kevin O’Day
Intendant Ballett und
Chefchoreograf
Dominique Dumais
Stellv. Ballettintendantin
und Choreografin
Lisa Maria Otto
Ballettmeisterin und
choreografische Assistentin
Zoulfia Choniiazowa
Stellv. Ballettmeisterin
Eva Wagner
Ballettmanagement und
Dramaturgie, PR und Öffentlichkeitsarbeit
Carolin Auchter
Mitarbeiterin Ballettmana­ge­
ment und Dramaturgie,
PR und Öffentlichkeitsarbeit
Lea Tenbrock
Stage- und Produktions­
management
Natacha Gaudet
Peter Hinz
Ellen Mayer
Ivan Mladenov
Ballettrepetitor / in
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 145
GASTCHOREOGRAFIE
Lukáš Timulak
KOMPOSITION
Julien Guiffes
John King
Thomas Siffling
BÜHNE UND KOSTÜME
Angelo Alberto
Peter Bil’ak
Eleni Chava
Thomas Mika
Jean-Marc Puissant
Christian Thurm
Bregje van Balen
Tatyana van Walsum
Heinz-Jürgen Walther
LICHT
Bonnie Beecher
Damian Chmielarz
Loes Schakenbos
Mark Stanley
ENSEMBLE
Michael Bronczkowski
Jamal Rashann Callender
Zoulfia Choniiazowa
Nadège Cotta
Maggie Forgeron
Julia Headley
Veronika Kornová-Cardizzaro
Dávid Kristóf
Hitomi Kuhara
Tyrel Larson
Brian McNeal
Hugo Mercier
Huy Tien Tran
Agata Zajac
GASTMUSIKER
Dirk Blümlein
Rainer Böhm
Erwin Ditzner
Heiko Duffner
Christian Ehringer
Konrad Hinsken
Peter Hinz
146 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
Stephan Kirsch
Jens Knoop
Kristof Körner
Martin Lejeune
Lömsch Lehmann
Laurent Leroi
Ellen Mayer
Andreas Pompe
Olaf Schönborn
Thomas Siffling
DJ Mahmut
JUNGES
NATIONALTHEATER
INTENDANZ
Andrea Gronemeyer
Intendantin Schnawwl
Anne Richter
Stellvertretende Intendantin
Susanne Brauer
Referentin der Intendantin
Nadja Dietrich
Disponentin und Assistentin
der Intendantin
KÜNSTLERISCHE LEITUNG
JUNGE OPER
Andrea Gronemeyer
Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr
DRAMATURGIE
Anne Richter
Dramaturgie Schnawwl
Merle Fahrholz
Johannes Gaudet
Dramaturgie Junge Oper
THEATERPÄDAGOGIK
Josefine Rausch
N.N.
Johannes Gaudet
Musiktheaterpädagogik
PRESSE, MARKETING UND
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Michaela Oswald
N.N.
Bundesfreiwilligendienst
KASSE UND VERTRIEB
Gerd Pranschke
MUSIKALISCHE LEITUNG
JUNGE OPER
Francesco Damiani
ENSEMBLE SCHNAWWL
David Benito Garcia
Sebastian Brummer
Simone Oswald
Cédric Pintarelli
Helene Schmitt
Uwe Topmann
GÄSTE SCHNAWWL
Sonja Dengler
Natacha Gaudet
Margrit Gysin
Nikolai Jegorow
Claudia Lietz
Peter Hinz
M.D. Pallavi
Julie Pécard
Konarak Reddy
B.V. Shrunga
Maike Wehmeier
GÄSTE JUNGE OPER
Johannes Gaudet
Natacha Gaudet
Cris Gavazzoni
Thorsten Gellings
Ashok Nair
Birte Hebold
Violetta Hellwig
Gregor Herrmann
Verena Hilger
Peter Hinz
S¸irin Kılıç
Fanny Mas
Philipp Nicklaus
Barbara-Emilia Schedel
Janna Schimka
Olaf Schönborn
Ute Scriba
Muhittin Themel
Joss Turnbull
Mehmet Ungan
Ali Ungan
Rie Watanabe
Maike Wehmeier
Mathias Wendel
REGIE SCHNAWWL
Marcelo Diaz
Jan Friedrich
Andrea Gronemeyer
Marcela Herrera
Taki Papaconstantinou
Rüdiger Pape
Cédric Pintarelli
Daniel Pfluger
Kristo Šagor
REGIE JUNGE OPER
Andrea Gronemeyer
Marcela Herrera
Thomas Hollaender
Jule Kracht
Daniel Pfluger
Sybrand van der Werf
CHOREOGRAFIE
Luches Huddleston Jr.
Victoria Söntgen
REGIEASSISTENZ
Mareike Nebel
BÜHNE UND KOSTÜME
SCHNAWWL
Alexandre Corazzola
Flurin Borg Madsen
Melanie Riester
Eva Roos
Dietmar Teßmann
Christian Thurm
Janine Werthmann
BÜHNE UND KOSTÜME
JUNGE OPER
Tessa-Veronika Janus
Janina Mendroch
Eva Roos
Merle Katrin Seibert
Christian Thurm
Janine Werthmann
BÜHNENMUSIK SCHNAWWL
Peter Hinz
Sebastian Herzfeld
Davidson Jaconello
Sebastian Katzer
Coordt Linke
David Pagan
M.D. Pallavi
Konarak Reddy
Markus Reyhani
Till Rölle
KOMPOSITION JUNGE OPER
Annesley Black
Markus Reyhani
Kurt Schwertsik
Friedrich Stockmeier
TECHNIK
Christian Thurm
Technischer Leiter
Jan Weisbrodt
Stellvertreter des
Technischen Leiters
KOSTÜME UND REQUISITE
Eva Roos
Leiterin Kostüme
und Requisite
Stefan Schneider
Requisiteur
Heidi Buehl
Schneiderin
Gerlinde Maue (a. G.)
Maskenbildnerin
MANNHEIMER
BÜRGERBÜHNE
Stefanie Bub
Koordinatorin Mannheimer
Bürgerbühne
JUNGE
BÜRGERBÜHNE
Johannes Gaudet
Josefine Rausch
N.N.
Leitung Spielclubprogramm
Catrin Häußler
Organisation
Robert Groß
Stefan Solf
Beleuchter / Lichtdesign
Joshua Lengenfelder
Video und Tontechniker
Franziska Nyblom
Bühnentechnikerin
Luis Eduardo Sayago
Auszubildender
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 147
SPIELBETRIEB
STATISTERIE
Martina Haimerl
Leiterin der Statisterie
Katharina Breuser
Mitarbeiterin
BEWEGUNGSCHOR
Luches Huddleston Jr.
Choreografische Mitarbeit und
Leiter des Bewegungschors
KINDERCHOR
Anke-Christine Kober
Leitung Kinderchor
Charlotte Sabiel
Mitarbeiterin Kinderchor
BESUCHERSERVICE
THEATERKASSE
Alexander Wischniewski
Leiter Theaterkasse
Ute Schröder-Meier
Stellv. Leiterin Theaterkasse
Matthias Bär
Sieglinde Frank
Nicole Geller
Tobias Köck
Gabi Mahlberg
Matthias Müller
Teresa Russo
Annette Schrank
Rosi Schreiner-Kalisch
Steffen Schüssler
Natalia Skordelis
Raphael Tomaschewski
Marion Troschke
Andrea van Hazebrouck
Nicole Wittkowski
148 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
ABONNEMENTBÜRO
Walter Hohn
Leiter Abonnementbüro
Martina König
Gabriele Sobhani
VORSTELLUNGSPERSONAL
Christa Oser
Ralf Piskora
Leitung Vorstellungspersonal
Jessica Bader
Heidelore Bergdolt
Sabine Bläß
Brigitte Bloos
Susanne Boldt
Melanie Borg
Sasa Cvitkovic
Brigitte Daniek
André Faldey
Elena Forgo
Helen Gehring
Jutta Gerstel-Gashi
Beatrice Gilbert
Paulina Gisbrecht
Ines Hadameck
Amelie Hecht
Christiane Heckmann
Jennifer Kimmel
Nadine Klay
Nele Laros
Daniel Meckler
Oxana Oleinichenko
Kornelia Rhein-Müller
Nadine Rohs
Nicole Schöfer
Inga Schweizer
Alessandro Spagnolo
Rebekka Steinmetz
Monika Stoia-Glück
Angelika Suckert
Oriana Uhl
Andrea Wetterich
Claudia Wolf
VERWALTUNG
FINANZABTEILUNG
MIT PLANUNG
UND CONTROLLING
Peter Krieger
Abteilungsleiter / Stellvertreter
des Geschäftsführenden
Intendanten
Daniela Müller
Herbert Niden
Leitung Buchhaltung
Sonja Figl
Dorina Gilbert
Petra Jenness
Cornelia Marko
Andrea Vetter
PERSONALABTEILUNG
Rose-Maria Eberle
Jutta König
Personalreferentinnen
Nadine Arkesteijn
Michele Fingerle
Birgitta Keul
Angela Riegler
Irina Walter
Sachbearbeiterinnen
ZENTRALE DIENSTE /
ORGANISATION /
HAUSTECHNIK / EDV
Oliver Hering
Abteilungsleiter
Holger Schanz
EDV / Stellv. Abteilungsleiter
Dietmar Herbst
EDV
Walther Thür
Einkauf und Vergabe
Regina Kroth
Patrizia Wiertzema
Sachbearbeiterinnen
TECHNIK UND
WERKSTÄTTEN
Sam Bauer
Onur Bak
Felicitas Best
Nils Michael
Auszubildende
Christian de la Rosée
Technischer Direktor
HAUSVERWALTUNG
Klaus Habermehl
Hausinspektor
BÜHNENTECHNIK
OPERNHAUS
Dietmar Schubert
Leiter Team Bühnentechnik
Opernhaus
Christian Betzin
Heinrich Dudek
Wolfgang Fischer
Jochen Krüger
Salvatore Pannozzo
Giovanni Spagnolo
HAUSELEKTRIK / KLIMA /
FERNMELDETECHNIK
Axel Ehrhard
Joachim Groh
Harry Kiefer
Nenad Nikolic
Ramon Paris
Gerhard Paschke
Sven Reichard
Jürgen Wolf
PFÖRTNER /
TELEFONZENTRALE
Yves Bolender
Hansjürgen Breitenbacher
Rita Ender
Ursula Flörchinger
Hermann Gräff
Christian Heeg
Horst Kühn
Andrea Rasche
Heidi Ritter
Ute Saelz
Liane Seeling
Siglinde Sommer
Renate Wegener
HAUSPERSONAL
Renate Czinar
TECHNIK
Christoph Frank
N.N.
Bühnenmeister
SEITENMEISTER
Christian Bolch
Wolfgang Kiefer
Gerhard Seel
Klaus Weirich
SCHNÜRMEISTER
Frank Faller
Axel Koschnick
Vorarbeiter
Lothar Centner
Richard Pfundstein
Wolfgang Scherf
MÖBLER
Thomas Denger
Vorarbeiter
Gustav Schramm
Feyzullah Seker
Robert Vondung
Robert Weichenberger
MITARBEITER IM BEREICH
BÜHNENTECHNIK
Martin Appenrodt
Klaus-Dieter Bruns
Thomas Bruns
Erik Dorn
Marco Ferraro
Andreas-Gerd Fessler
Georg Folger
Angelina Friesen
Calogero Giganti
Christian Kiefer
Hans-Jürgen Klein
Karl-Heinz Kloiber
Michael Koschnick
Norbert König
Viktor Machleit
Jan Michler
Siegfried Neff
Volker Richter
Christian Rossrucker
Fabian Schalk
Siegfried Schulz
Michael Stumpf
Stefan Thomas
BÜHNENTECHNIK
SCHAUSPIELHAUS
Jan Benedict Tiggeler
Leiter der Bühnentechnik
Schauspielhaus
Elmar Thorwesten
Stephan Werner
Bühneninspektoren
SEITENMEISTER
Azur Celik
Mahmut Pürgül
Andreas Stein
Bernd Vogt
SCHNÜRMEISTER
Jürgen Jäger
Michael Stein
Vorarbeiter
Silvio Klotz
Matthias Offner
Michael Seiler
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 149
MÖBLER
Andreas Jäck
Vorarbeiter
Jerome Fackelmann
Andreas Hoffmann
Fabian Mehlhose
MITARBEITER IM BEREICH
BÜHNENTECHNIK
Natalie Burkert
Denis Duvan
Roman Figura
Thorsten Fischer
Arif Icöz
Hans-Heinz Lauth
Gerhard Liebold
Michael Luczakowski
Sören Lüllig
Selcuk Polat
Hakan Pürgül
Thorsten Steinmann
Sadi Tasdemir
N.N.
VERANSTALTUNGSTECHNIK
Alexander Bauer
Leiter der Veranstaltungs­
technik / Ausbildungsleiter
Jan Parzonka
Vorarbeiter
MITARBEITER IM BEREICH
VERANSTALTUNGSTECHNIK
Nils Gardner
Thomas Lautenschläger
Eloy Moreno-Martin
Frank Rybienik
Klaus Schneider
Hausinspektor Probezentrum
Cilian von Lenthe Campos
Philip Denk
Lisa Dörr
Marvin Merkhofer
Rebecca Rönick
Tom Steyer
Auszubildende
150 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
BELEUCHTUNGSABTEILUNG
Nicole Berry
Leiterin der Beleuchtung
BELEUCHTUNG OPERNHAUS
Bernard Häusermann
Beleuchtungsmeister
BELEUCHTER
Max Behrens
Michael Christian Blesch
Eric Ehrengard
Thomas Jack
Reinhard Weyland
Christoph Ziegler
N.N.
Beleuchtungsinspektor
BELEUCHTUNG STUDIO
Ronny Bergmann
Komm. Beleuchtungsmeister
Christian Wurmbach
Beleuchtungsinspektor
Björn Klaassen
Beleuchter
LICHTPROGRAMMIERUNG
Andreas Alber
TONTECHNIK
Martin Reichmann
Abteilungsleiter
VORARBEITER
Andreas Musielski
Frank Schäfer
Uwe Sontowski
BELEUCHTER
Jörn von dem Busche
Wolfgang Labud
Simone Kutschan
Werner Pader
Ronny Skeries
Daniel Scheunemann
Victor Schonberger
Frank Schulz
Manfred Uhl
Elke Wacker
BELEUCHTUNG
SCHAUSPIELHAUS
Wolfgang Schade
Beleuchtungsinspektor /
Stell­­v. Abteilungsleiter
Damian Chmielarz
Beleuchtungsinspektor
Robby Schumann
Beleuchtungsinspektor
VORARBEITER
Peter Richter
Jürgen Siegler
Manuel Poell
Stellv. Abteilungsleiter
TONTECHNIKER
Bernd Dworacek
Erik Fillinger
Rüdiger Kilthau
Oliver Sachs
Thomas Schuler
Marc Weis
VIDEOTECHNIK
Thilo David Heins
Regina Hess
Jochen Pfeifer
FAHRABTEILUNG UND
SONDERDIENSTE
Stefan Grießhaber
Abteilungsleiter
Peter Dosch
Vorarbeiter
Sascha Guder
Demirci Dursun Kül
Michael Palmieri
Lothar Strähle
Fahrer
N.N.
Fahrer und
Fuhrparkverwalter
Ralf Dörfler
Mathias Katzenmeier
Markus Schell
Mitarbeiter
Stefan Lauer
Instandhaltung Dekoration
TECHNISCHER BETRIEB
UND WARTUNG
Michael Risch
Abteilungsleiter
Eike Bardelle
Hans-Jürgen Mandel
Heinrich Schweiger
Ralf Stutzenberger
Christian Wagner
Jochen Weckauf
REQUISITE
Stefanie Durstberger
Leiterin der Requisiten-,
Pyro-, Waffenabteilung
WERKSTÄTTEN
ATELIER
Thomas Busse
Leiter des Ateliers
Katharina Schälicke
Maria Zöllner-Meyer
Bühnenmalerinnen
Dominik Czechowicz
Auszubildender
Matthias Resch
Malermeister
Rolf Riesenacker
Vorarbeiter
Wael Nasser
N.N.
Maler und Lackierer
N.N.
Noa Schikora
Dajana Wojtko
Auszubildende
SCHLOSSEREI
Bernd Oberle
Schlossermeister
Frank Habermehl
Vorarbeiter
Jürgen Fischer
Marcel Kronauer
Jürgen Schwab
SCHREINEREI
Lothar Karepin
Schreinermeister
Peter Braun
Frank Christmann
Uwe Schmitt
Marco Schubert
Vorarbeiter
Kai-Uwe Gengenbacher
Marco Masetti
Harald Sattler-Holz
Hermann Vierling
Thomas Wilde
Sabine Birkenfeld
Julia Rothstein
Max Senft
N.N.
Bühnen- und Szenenplastik
MASKENABTEILUNG
Kurt Anders
Hans Jungfer
Monika Kratschmann
Anne Schneider
Auszubildende
Marie-Luise Wondra-Singh
Stellvertreterin der
Chefmaskenbildnerin
REQUISITEURE /
PYROTECHNIKER
Bettina Albold
Vorarbeiterin Schauspiel
DEKORATIONS- UND
POLSTERWERKSTATT
Regina Silbereis
Raumausstattermeisterin
Marie Therese Bertram
Emily Haupt
Ralf Keifert
Stellv. Waffenmeister
Christoph Krawczyk-Seibold
Vorarbeiter
REQUISITEURE
Heinz Wolfgang Wagner
Vorarbeiter Oper
Thomas Rechtenwald
Waffenmeister
Giulia Di Cristo
Marlies Eichhorn-Denman
Chefmaskenbildnerin
Cornelia Altmoos
Steffi Ambraß-Drentschewa
Annette Berlinger
Sabine Bialy-Koczera
Luisa Böcherer
Michaela Glavanic
Jeanette Krüger
Stefanie Krüger-Pflüger
Elke Langer
Meike Meiners
Yvonne Röckel
Desirée Schmitt
La Toya Schneider
E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A 151
Luise Reinhardt
Lena Schmitt
Auszubildende
KOSTÜMABTEILUNG
Manfred Scholz
Leiter des Kostümwesens
Heinz-Jürgen Walther
Stellvertreter des Leiters,
Gewandmeister der Herrenschneiderei
Heike Schöpker
Heike Kehl
Gewandmeisterinnen
der Damenschneiderei
Michaela Krause
Mitarbeiterin der Gewandmeisterin / Werkstattleiterin
Damenschneiderei
Daniel Ehrmann
Mitarbeiter des Gewand­
meisters / Werkstattleiter
Herrenschneiderei
Eleni Chava
Produktionsleitung
Eva Müller Dürrschmidt
Assistentin der Kostüm­
abteilung
Anke Degreif
Andrea Scholz
Kostümmalerei /
Kostümfärberei
152 E N S E M B L E U N D P E R S O N A L I A
Klimentini Gutfleisch
Leiterin der Schuhmacherei
Sabine Köpp
Schuhmacherin
Britta Hildebrandt
Modistin
Samireh Malan
Margitta Meder
Kostümfundusverwaltung
Sabine Valentin
Mitarbeiterin
DAMENSCHNEIDERINNEN /
ANKLEIDERINNEN
Lisa Bigalke
Manuela Brandl
Sabine Fischer
Britta Hildebrandt
Heike Just
Sandra Maurer
Claudia Miconi
Andrea Pfeil
Stephanie Pohl
Sarah Röder
Sabrina Sandmaier
Bärbel Schlichter
Hedwig Ulmer
Sabrina Weber (in Elternzeit)
HERRENSCHNEIDER /
ANKLEIDER
Krzysztof Dziwinski
Jörg Fey-Wingerter
Gabriela Franiak
Nils Freyer
Evgeny Gorokhov
Karin Groß
Viktor Hild
Juliane Kaus
Silke Kuhn
Daniel Magyar
Brigitte Pietz
Marion Runz
Karin Vocke
Johanna Zagorowicz
MITARBEITER / INNEN
IM ANKLEIDEDIENST
Rosaria Fallico
Ariane Freitag
Nikolaus Khitschudean
Wilma Konrad
Ursula Laue
Karin Schoofs
Hannelore Schindler
PERSONALVERTRETUNG
Andreas Stein
Personalratsvorsitzender
Jutta Reisinger-Böhrer
Robert Vondung
Stellv. Personalrats­
vorsitzende
Nils Freyer
Rüdiger Kilthau
Bertram Paul Kleiner
Fabian Mehlhose
Annette Schrank
Regina Silbereis
Jörn von dem Busche
Christoph Ziegler
Annette Schrank
Mitarbeiterin der
Personalvertretung
EHRENMITGLIEDER
Gabriela Badura
Hermann Emmerling
Franz Figl
Edwin Hoffmann
Franz Mazura
Oskar Pürgstaller
Eduard Roth
DANTONS TOD
Alexandra Schüle
Nadine Schulz
Monika Selchow
Jessica Tirschmann
N.N.
Maskenbildnerinnen
EMILIA GALOTTI
FUNDRAISING
DAS NATIONALTHEATER UND SEINE PARTNER
Als eines der ältesten und größten kommu­
nalen Theater der Welt ist das Nationaltheater
Mannheim, seit seiner Gründung 1779, fest im
Herzen der Stadt verankert und steht bis heute
für Tradition und Innovation. Das beweist nicht
zuletzt die vielbeschworene Uraufführung der
Räuber im Jahr 1782. Von jeher konnte sich
die Schillerbühne durch mutige künstlerische
Setzungen und innovative Aufführungen auch
überregional positionieren. Neueste zukunfts­­
weisende Errungenschaft des Hauses ist die
Gründung der Mannheimer Bürgerbühne in der
Spielzeit 2012/2013, die von allen vier Sparten
des Hauses (Oper, Schauspiel, Ballett sowie
dem Theater für junges Publikum) als »Ort
des kreativen Miteinander« gegründet wurde.
Das Nationaltheater ist als innovative und
weltoffene Kulturinstitution in der Metropol­
region Rhein-Neckar stark vernetzt. Es wird
getragen vom Bürgerschaftlichen Engage­
ment – sowohl in ideeller, als auch in finan­
zieller Hinsicht. Über kaum ein Theater in
Deutschland wird vor Ort auf breiter gesell­
schaftlicher Ebene so viel gesprochen und
diskutiert. Nicht viele Theater können auf ein
so weites Netzwerk von langjährigen Unter­
stützern und Förderern zählen. International
tätige Unternehmen aus der Region, Mittel­
standsbetriebe, die Freunde und Förderer
des Nationaltheaters Mannheim e.V. sowie
die Stiftung Nationaltheater Mannheim
ermöglichen regelmäßig außergewöhnliche
Aufführungen, die durch öffentliche Mittel
nicht finanziert werden können.
Sie sind deshalb Innovationsmotor, der das
Theater immer wieder beflügelt und wichtige
künstlerische Impulse in die Arbeit mit dem
Repertoire aussendet.
Das Nationaltheater versteht die Zusammen­
arbeit mit Akteuren aus der Wirtschaft als Netz­
werkarbeit, als Kooperation auf Augenhöhe, von
der beide Seiten langfristig profitieren. Mit
jedem seiner Partner entwickelt das Theater
individuelle Kooperationen, die Synergieeffekte
bei gesellschaftlichen Anlässen, bei der
Kommunikation und einer spezifischen Ziel­
gruppenansprache schaffen. Die Möglichkeiten
sich zu engagieren sind vielfältig: Sie reichen
von Nachwuchsförderung beispielsweise beim
Engagement junger Tänzer oder bei partizipa­
tiven Projekten des Schnawwl über Projekt­
kooperationen im Rahmen der großen Festivals
Internationale Schillertage oder Mannheimer
Mozartsommer bis hin zur Unterstützung eines
Stück- oder Kompositionsauftrages in allen
Sparten.
Das Nationaltheater ist stolz auf seine lang­
jährigen Partnerschaften und freut sich
darauf, mit neuen Kooperationspartnern
individuelle Projekte zu entwickeln – um
auch in Zukunft immer wieder über sich
selbst hinauszuwachsen!
Information
Anita Kerzmann
[email protected]
Tel. 0621 1680 216
Fax 0621 1680 591
F U N D R A I S I N G 155
DIE FREUNDE UND
FÖRDERER DES
NATIONALTHEATERS
MANNHEIM E. V.
Unser Nationaltheater braucht jede Unter­
stützung – auch die Ihre!
Mit einer Mitgliedschaft bei den Freunden und
Förderern des Nationaltheaters Mannheim e. V.
unterstützen Sie materiell und ideell dieses
traditionsreiche Haus, das – abgesehen von
den letzten Kriegsjahren – seit der Gründung
1779 ununterbrochen spielt. Unser Verein ist
mit rund 2.000 Mitgliedern der größte kulturelle
Förderverein Mannheims. Die Vereinsgelder
in Höhe von jährlich rund 100.000 Euro tragen
bei zur Finanzierung großer Inszenierungen
oder auch zum Ausbau von Einrichtungen des
Theaters. Nach dem großen Erfolg des Festivals
»Theater der Welt« in der Spielzeit 2013 / 2014
galt unser Engagement im Sommer 2015 den
18. Internationalen Schillertagen. Die Gedenk­
tafel zur Baugeschichte des Hauses am Ein­
gang des Nationaltheaters geht ebenso auf
unsere Initiative zurück wie die Herausgabe
einer weiteren CD mit Nachwuchsstimmen
des Theaters, diesmal von Katharina Göres.
Um Neubürger für das Theater zu interessieren,
hat der Verein eine stärkere Zusammenarbeit
mit dem Sprachzentrum der Mannheimer
Abend­akademie angebahnt. Unsere erfolg­
reiche Aktion »Treffpunkt Nationaltheater«
hat inzwischen rund 6.000 Mitbürger, die sich
sonst keinen Theaterbesuch leisten können,
ins Theater gebracht – manchmal zum ersten
Mal. Unverändert großen Zuspruch haben
unsere Begegnungen mit Künstlern und Theater­
schaffenden aller Sparten wie auch unsere
Theaterführungen. Wie in jedem Jahr dotieren
wir das Theatermagazin, das einmal im Monat
der Mannheimer Tageszeitung beiliegt, ebenso
die Aktivitäten der Schnawwl-Paten und den
Unterhalt des Mannheimer Hausautors. Rege
Beteiligung fand wiederum unsere Stadtrund­
fahrt für die neuen Mitglieder des Ensembles.
Auch unsere Kooperation mit ArtMaks Kultur­
reisen »Freunde unterwegs« erfreut sich großer
Beliebtheit. Zu bedeutenden auswärtigen The­
ateraufführungen werden Fahrten angeboten.
Unverändert arbeitet unser Verein weiter inner­
halb der Bundesvereinigung deutscher Musikund Theater-Fördergesellschaften MUTHEA.
Mit einer Anschubfinanzierung der Freunde und
Förderer des Nationaltheaters ist im Jahr 2001
die Stiftung Nationaltheater Mannheim errichtet
worden, die inzwischen ein stattliches Kapital
angesammelt hat. Die Stiftung ist offen für
weitere Zustiftungen!
Über die materielle Unterstützung hinaus för­
dert der Verein durch Kontakte zu Meinungs­
bildnern von Stadt und Land das Verständnis
für die Belange des Theaters. Ein prominent
besetzter Beirat beschäftigt sich mit Proble­
men des Theaters. Auch auf seine Initiative hin
156 D I E F R E U N D E U N D F Ö R D E R E R D E S N AT I O N A LT H E AT E R S M A N N H E I M E .V.
Bundesvereinigung deutscher
Musik- und TheaterFördergesellschaften e. V.
VORSTAND
erhöhen sich im Staatshaushalt 2015 / 2016 die
Zuwendungen des Landes Baden-Württem­
berg an das Nationaltheater. Aus den Reihen
der Mannheimer Wirtschaft hat sich ein Kreis
»Junge Wirtschaft« zusammengefunden, der
dem Theater besondere Aufmerksamkeit
schenkt. Im Umfeld der Universität und der
Hochschulen arbeiten mit wachsendem
Erfolg die NThusiasten, die Jungen Freunde
des Nationaltheaters.
Der Verein bietet seinen Mitgliedern für einen
Jahresbeitrag von 50 Euro (Firmen und Insti­
tutionen 200 Euro / NThusiasten, Schüler,
Studenten, Azubis, Mitarbeiter des Theaters
10 Euro) Informationen aus erster Hand über
das Theater­geschehen. Dank unserer Koope­
ration mit der Musikalischen Akademie des
Nationaltheaterorchesters zahlen unsere
Mitglieder im dortigen Förderkreis einen
ermäßigten Beitragssatz und kommen als
Fördermitglied der Musikalischen Akademie
in den Genuss, die Generalproben im Rosen­
garten besuchen zu dürfen.
Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender)
Ulla Hofmann (Stellv. Vorsitzende)
Christina Limbourg (Stellv. Vorsitzende)
Matthias Bretschneider (Schatzmeister)
Richard Dietmann (Geschäftsführer)
Dr. John Feldmann (Fundraising)
Dr. Ralf Klöter (Geschäftsführender Intendant)
Andreas Hilgenstock (Vorsitzender des Beirats)
Vertreter / in der NThusiasten
Dr. Manfred Fuchs, H.G. Kämpgen
(Ehrenmitglieder)
KONTAKT
Freunde und Förderer des Nationaltheaters
Mannheim e. V.
c/o Nationalthater Mannheim
Mozartstraße 9 · 68161 Mannheim
Fax 0621 1680 434
Ansprechpartner
Richard Dietmann
[email protected]
Tel. 0621 734721
www.freunde.nationaltheater.de
www.facebook.com/freunde.nationaltheater
MUTHEA
Mitglied in der Bundesvereinigung deutscher
Musik- und Theater-Fördergesellschaften e. V.
[email protected]
www.muthea.de
www.facebook.com/muthea.ev.
D I E F R E U N D E U N D F Ö R D E R E R D E S N AT I O N A LT H E AT E R S M A N N H E I M E .V. 157
DIE NTHUSIASTEN
»Da läuft doch eh nichts, was mich betrifft« –
wie oft haben wir diesen Satz schon gehört,
wenn wir junge Menschen gefragt haben, ob
sie mit uns ins Nationaltheater kommen wollen!
Sätze wie dieser sind für junge Vereine wie uns
das größte Problem, aber vielleicht auch die
größte Chance – wenn wir es schaffen mit euch
ins Gespräch zu kommen.
Denn oft ist es ja eher die Enttäuschung über
einen vergeigten Theaterabend in der Vergan­
genheit als das grundsätzliche Desinteresse
an Kultur, das euch davon abhält, wieder im
Publikum Platz zu nehmen. Und genau da
kommen wir, um euch unser Ohr zu leihen! Weil
wir als kreatives Team aus jungen Menschen
nicht nur wissen, was euch bewegt und welche
Stücke euch wirklich betreffen, sondern was
ihr – trotz des ganzen Zeitdrucks in eurem
Leben – von einem Theater erwartet, in dem
ihr gerne Gast seid. Welches Musiktheater euch
anspricht, wenn ihr den Weg ins Opernhaus noch
nie gewagt habt. Welches klassische Konzert
euch mitreißt, wenn euch die Frackträger auf
der Bühne eher suspekt erscheinen. Welche
Schauspielstücke sich für kritische Geister
wie euch wirklich lohnen. All das und noch viel
mehr wollen wir euch zeigen – direkt, persön­
lich und offen.
Als Begegnungsplattform junger Kulturfreunde
wollen wir für euch und mit euch an diesem
Haus etwas bewegen, euch mitnehmen, in
euren Köpfen und damit in Erinnerung bleiben.
Mit mutigen Ideen und starken Projektpartner­
schaften schmieden wir mit unserem ehren­
amtlichen Engagement dabei die Basis, die
euch an dem teilhaben lässt, was an einem
Haus wie dem Nationaltheater alles möglich
ist. In Zusammenarbeit mit der Marketing­
abteilung des NTM planen wir Veranstaltungen
wie Workshops oder Führungen, Special-Events
wie die TheaterParty oder Schauspiel unplugged
und darüber hinaus Künstler­gespräche oder
Besuche in den freien Häusern dieser Qua­
dratestadt.
Damit wollen wir euch zeigen, dass ihr dieses
Theater zu eurem machen könnt, indem ihr
mit uns feiert und diskutiert, schwärmt und
auch klar macht, wenn mal etwas nicht so
gefallen hat.
Wir nehmen euch mit und freuen uns auf
euch!
MITGLIEDSCHAFT
Eine Mitgliedschaft bei den NThusiasten
kostet 10 Euro für ein ganzes Jahr.
Schnupperbesuche sind jederzeit möglich.
Die NThusiasten freuen sich auf dich!
KONTAKT
Die NThusiasten sind erreichbar unter
[email protected]
Fragen zur Mitgliedschaft:
www.nthusiasten-mannheim.de/
mitglied-werden.html
Anmeldung zum Newsletter:
www.freunde.nationaltheater.de/
Newsletter.newsletter-nthusiasten.0.html
D I E N T H U S I A S T E N 159
DIE STIFTUNG
NATIONAL­
THEATER UND
IHRE STIFTER
Die Kunst braucht Unterstützung! Das galt zu
jeder Zeit. Es gilt heute besonders für Theater im
Besitz von Kommunen, die von vielen anderen,
zumeist sozialen Aufgaben überschwemmt
und finanziell gefordert werden. Je knapper
die öffentlichen Mittel sind, desto wichtiger
werden die privaten Fördergelder. Darum
bemüht sich die Stiftung Nationaltheater
Mannheim, die im Jahr 2001 mit Unterstützung
der Freunde und Förderer dieses Theaters ins
Leben gerufen wurde.
Die rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen
Rechts ist seither schon mit namhaften
Beiträgen dotiert worden. Mit Nachdruck
bemüht sie sich um Zustiftungen sowie um
neue Stifter.
Die Stiftung hat die vorrangige Aufgabe, das
Nationaltheater zu fördern. Sie unterstützt
Projekte und Maßnahmen des Theaters, die
über den normalen Spielbetrieb hinausgehen
und ohne Förderung der Stiftung nicht realisiert
werden könnten. Zu solchen Projekten gehören
die Internationalen Schillertage, der Mann­
heimer Mozartsommer oder auch die Junge
Oper des Nationaltheaters. Über die Projekt­
förderung hinaus unterstützt die Stiftung den
künstlerischen Nachwuchs. Nach dem großen
Erfolg des Festivals »Theater der Welt« in der
Spielzeit 2013 / 2014, zu dessen Realisierung
auch die Stiftung Nationaltheater beigetragen
hat, gehörte unser Engagement im Sommer
160 D I E S T I F T U N G N AT I O N A LT H E AT E R U N D I H R E S T I F T E R
2015 den 18. Internationalen Schillertagen.
Dank der Erträge aus dem Stiftungskapital
hat sich die Stiftung daran mit einem Förder­
betrag beteiligt. Auch die Uraufführung der
Komischen Oper Esame di mezzanotte der
Komponistin Lucia Ronchetti wurde von der
Stiftung unterstützt.
Das Nationaltheater Mannheim und sein
Förderverein eröffnen mit dieser Stiftung
interessierten Bürgern, die ihre Verbundenheit
mit dem Nationaltheater auf Dauer manifes­
tieren möchten, eine Möglichkeit für größere
Zuwendungen.
Die Namen der Stifter erscheinen regelmäßig
in den Publikationen des Theaters. Sie finden
einen dauerhaften Platz auf der Stiftertafel im
Foyer des Nationaltheaters. Unter dem Dach
der Stiftung können sich Zustiftungen zur
Mutterstiftung oder auch projektbezogene
Einzelstiftungen zugunsten des Theaters ent­
wickeln, mit denen der Stifter je nach Stiftungs­
umfang auch seinen Namen verbinden kann.
Die Stifter nehmen am Theaterleben in be­
sonderer Intensität und Nähe teil. Sie werden zu
großen Veranstaltungen des Nationaltheaters
und zu Begegnungen mit Künstlern besonders
eingeladen. Festliche Stifterabende, die sich
großer Beliebtheit erfreuen, führen einmal im
Jahr die Stifter zusammen.
Die Stiftung ist offen für weitere Zustiftungen!
DER KREIS DER STIFTER
Gitti und Heinz Bauer
Hans und Inge Bichelmeier
Ludwig Born
Ursula und Prof. Dr. Helmut Determann
Sigrid und Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger
Brigitte und Rolf Enders
Karin und Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser
Dr. Jutta und Prof. Dr. Michael Frank
Lilo und Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs
Sascha und Richard Grimminger
Juliane und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Hahn
Dr. Marianne Häfner
Heide und Dr. Karl Heidenreich
Prof. Eva Knudsen
Karl Kohler
Elke Kohler-Schweyer
Christina und Karl Otto Limbourg
Prof. Dr. Norbert Loos
Regina und Franz Peter Manz
Mizi und Claus Michael
Helga und Alfred Müller
Pia Müller
Rainer Adam Müller
Dr. Sibylle Schiebel-Bergdolt
Dr. Christa Schmidt-Maushart
und Prof. Dr. Jörg Schmidt
Dr. H. Jürgen Schrepfer
Brigitte und Prof. Dr. Jürgen F. Strube
Heinrich Vetter
Lotte Wiest
BASF SE
Bilfinger Berger SE
BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft
Stuttgart
Dresdner Bank AG Mannheim
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Freunde und Förderer
des Nationaltheaters Mannheim e. V.
Fuchs Petrolub SE
Horst und Eva Engelhardt-Stiftung
Institut für Klinische Pharmakologie,
Professor Dr. Lücker GmbH
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Landesbank Baden-Württemberg
Lochbühler Aufzüge GmbH
Mannheimer Versicherung AG
Mediengruppe Dr. Haas GmbH
Sparkasse Rhein Neckar Nord
Südzucker AG
Verein der Mannheimer Wirtschaft
zur Förderung von Kunst und Kultur e. V.
Die Stiftung Nationaltheater verfolgt
folgende Zwecke:
Die ideelle und finanzielle Förderung von
Projekten und Maßnahmen des National­
theaters, die über den normalen Spielbetrieb
hinausgehen und die überregionale Bedeutung
der Schillerbühne unterstreichen.
Maßnahmen zugunsten des künstlerischen
Nachwuchses.
Dem Vorstand gehören an:
Dr. Marcus Kremer (Vorsitzender)
Prof. Dr. Christof Hettich
Dem Kuratorium gehören an:
Prof. Dr. Achim Weizel (Vorsitzender)
Prof. Dr. Norbert Loos (stellvertretender
Vorsitzender)
Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg
Dr. Peter M. Haid
Andreas Hilgenstock
Ulla Hofmann
Burkhard C. Kosminski
KONTAKT
Stiftung Nationaltheater Mannheim
Geschäftsstelle Mannheimer Versicherung AG
Augustaanlage 66 · 68165 Mannheim
Heike Kosmala
[email protected]
[email protected]
Tel. 0621 457 1021 · Fax 0621 457 3611
www.stiftung-nationaltheater-mannheim.de
D I E S T I F T U N G N AT I O N A LT H E AT E R U N D I H R E S T I F T E R 161
HOMO FABER
KONTAKT
VORVERKAUF
AM GOETHEPLATZ
Mo: 11.00 − 13.00 Uhr
Di − Fr:
11.00 − 18.00 Uhr
Sa:
11.00 − 13.00 Uhr
Außerdem an allen Vorstel­
lungstagen im Opern- und
Schauspielhaus zwischen
18.00 und 20.00 Uhr sowie
jeweils eine Stunde vor
Vorstellungsbeginn
TELEFONISCHER
VORVERKAUF
Mo − Fr:
9.00 − 19.00 Uhr
Sa:
9.00 − 13.00 Uhr
Kartentel. 0621 1680 150
Kartenfax 0621 1680 258
[email protected]
mannheim.de
ABOBÜRO
AM GOETHEPLATZ
Telefonische Sprechzeiten
Mo − Fr:
9.00 − 13.00 Uhr
Di − Fr:
14.00 − 17.00 Uhr
Abotel. 0621 1680 160
Abofax 0621 1680 463
[email protected]
Öffnungszeiten
Mo − Fr:
11.00 − 13.00 Uhr
Di − Fr:
14.00 − 18.00 Uhr
KARTENTELEFON
JUNGES NATIONAL­
THEATER
Mo, Mi − Fr: 9.00 – 12.00 Uhr
und 14.00 − 17.00 Uhr
Di: 14.00 – 17.00 Uhr
Kartentel. 0621 1680 302
Kartenfax 0621 1680 308
[email protected]
mannheim.de
EDUCATION
HERAUSGEBER
PROJEKTLEITUNG
FOTOS
Mozartstraße 9
68161 Mannheim
Tel. 0621 1680 389
Fax 0621 1680 443
Nationaltheater Mannheim
Stefanie Hahnemann
Janika Bielenberg
Hans Jörg Michel
Christian Kleiner
REDAKTIONSLEITUNG
DRUCK
Janika Bielenberg
Asterion Germany GmbH,
Rüsselsheim
KARTENTELEFON
SCHULEN
(Opernhaus, Schauspielhaus,
Studio)
MARKETING / PRESSE
Kartentel. 0621 1680 575
Mozartstraße 9
68161 Mannheim
NATIONALTHEATER
MANNHEIM
Marketing /
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0621 1680 202
Presse Oper und Schauspiel
Tel. 0621 1680 444
Ballett
Tel. 0621 1680 238
Junges Nationaltheater
Brückenstraße 2
68167 Mannheim
Tel. 0621 1680 301
FUNDRAISING
UND ANZEIGEN
Mozartstraße 9
68161 Mannheim
Tel. 0621 1680 216
oder 0621 1680 222
Fax 0621 1680 591
164 KO N TA K T
IMPRESSUM
Postfach 10 23 62
68023 Mannheim
Tel. 0621 1680 0 (Zentrale)
Kartentel. 0621 1680 150
www.nationaltheatermannheim.de
www.schnawwl.de
BANKVERBINDUNG
NATIONALTHEATER
Kontoinhaber:
Nationaltheater Mannheim
Sparkasse Rhein-Neckar Nord
IBAN:
DE47670505050030160045
BIC:
MANSDE66XXX
INTENDANZ Andrea Gronemeyer
Intendantin Schnawwl
Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr
Intendant Oper
Dr. Ralf Klöter
Geschäftsführender
Intendant
Burkhard C. Kosminski
Intendant Schauspiel
Kevin O’Day
Intendant Ballett
ANZEIGEN
Anita Kerzmann
Linda von Zabienski
8. April 2015
Änderungen vorbehalten
KONZEPTION
Anzinger | Wüschner | Rasp
REDAKTION
Dramaturgie und
Öffentlichkeitsarbeit
STAND
Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen,
die in dieser Publikation im Maskulin
verwendet werden, sind geschlechtsneutral
zu verstehen. Gemeint sind alle Geschlechter.
GESTALTUNG
Benning, Gluth & Partner
www.bgp.de
Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb
der Stadt Mannheim, wird gefördert durch:
I M P R E S S U M 165
REPERTOIRE
PREMIEREN
OPER
BALLETT
Blues Brothers – Unterwegs im Auftrag des Herrn
WA 18. September 2015
Hector Berlioz La damnation de Faust WA 30. Oktober 2015
Luigi Cherubini Médée WA 23. Januar 2016
Christoph Willibald Gluck Alceste WA 18. Dezember 2015
Franz Lehár Die lustige Witwe WA 24. September 2015
Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte WA 4. November 2015
Wolfgang Amadeus Mozart Lucio Silla WA 19. Juli 2016
Carl Orff Carmina Burana WA 29. April 2016
Giacomo Puccini La Bohème WA 6. Dezember 2015
Giacomo Puccini Turandot WA 19. September 2015
Gioachino Rossini Il barbiere di Siviglia WA 23. April 2016
Franz Schreker Der ferne Klang WA 3. Oktober 2015
Salvatore Sciarrino Superflumina WA 7. Mai 2016
Johann Strauß Die Fledermaus WA 31. Oktober 2015
Richard Wagner Das Rheingold WA 21. Mai 2016
Richard Wagner Die Walküre WA 26. Mai 2016
Richard Wagner Götterdämmerung WA 18. Juni 2016
Richard Wagner Parsifal WA 25. März 2016
Richard Wagner Siegfried WA 5. Juni 2016
Wake up and dream – Ein Cole-Porter-Songbook
WA 10. November 2015
Mieczysław Weinberg Der Idiot WA 11. März 2016
Dominique Dumais
nach Antoine de Saint-Exupéry
Dominique Dumais
Dominique Dumais
Robert Glumbek / Kevin O’Day
Kevin O’Day nach William Shakespeare
Lukáš Timulak
SCHAUSPIEL
nach James Matthew Barrie
Georg Büchner
Max Frisch
Federico García Lorca
Henrik Ibsen
Thomas Köck
Gotthold Ephraim Lessing
Mannheimer Bürgerbühne
Laura Marks
Friedrich Schiller
Roland Schimmelpfennig
William Shakespeare
Akın E. S¸ ipal
Peter Stamm
Theresia Walser
Theresia Walser
Tennessee Williams
166 R E P E R T O I R E
BITCHFRESSE – Ich rappe also bin ich
Peter Pan
Dantons Tod
Homo faber
Bernarda Albas Haus
Die Wildente
jenseits von fukuyama
Emilia Galotti
Kriegerinnen
Betty (DSE)
Die Räuber
Das schwarze Wasser (UA)
Viel Lärm um Nichts
Santa Monica (UA)
Agnes
Herrinnen (UA)
Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel (UA)
Die Glasmenagerie
OPER
Der kleine Prinz (UA)
Frida Kahlo (UA) WA 13. März 2016
PURE (UA)
Die vier Jahreszeiten (UA)
2 Gents (UA) WA 8. Oktober 2015
Body & Language (UA)
JUNGES NATIONALTHEATER
SCHNAWWL
nach Hans Christian Andersen Tölpelhans ab 5 Jahren
nach James Matthew Barrie Peter Pan ab 8 Jahren
nach Jutta Bauer Schreimutter ab 3 Jahren
Ensembleprojekt
Freche Fläche (UA) ab 2 Jahren
Mark Haddon / Simon Stephens Supergute Tage oder Die sonderbare Welt
des Christopher Boone ab 11 Jahren
Wolfgang Herrndorf Tschick ab 14 Jahren
Mike Kenny Der Junge mit dem Koffer ab 12 Jahren
Finegan Kruckemeyer Der Schattenjunge ab 11 Jahren
Katrin Lange Zaubermühle (UA) ab 9 Jahren
Kristo Šagor Du Hitler (DE) ab 15 Jahren
Eine deutsch-arabische
Frühlingsgeschichte
König Hamed und das furchtlose Mädchen (UA)
ab 8 Jahren
JUNGE OPER
Annesley Black / Andrea Gronemeyer Solopoly ab 7 Jahren
Ensembleprojekt
Baby Tanz Fest bis 1 Jahr
Leonard Evers Gold ab 6 Jahren
Juliane Klein Der unsichtbare Vater ab 8 Jahren
Wolfgang Amadeus Mozart,
Kurt Schwertsik / Ad de Bont Mozart in Moskau ab 8 Jahren
Markus Reyhani nach Sergei Prokofjew Peter und der Wolf ab 5 Jahren
Friedrich Stockmeier / Marcela Herrera /
Eva Roos StimmSalaBimm ab 3 Jahren
JUNGER TANZ
Ensembleprojekt
Tanz Trommel (UA) ab 6 Jahren
Junge Bürgerbühne Mannheim denn sie wissen nicht, was sie tun (UA) ab 14 Jahren
23. Oktober 2015
15. November 2015
4. Dezember 2015
Dezember 2015
10. Januar 2016
27. Februar 2016
16. April 2016
16. Juli 2016
Die Bassariden Hans Werner Henze
Die ganze Welt ist himmelblau
Tancredi Gioachino Rossini
Das Mannheimer Geräuschorchester #2 Mannheimer Bürgerbühne
La Juive Fromental Halévy
Der Spieler Sergei Prokofjew
Der Golem (UA) Bernhard Lang
Idomeneo Wolfgang Amadeus Mozart
SCHAUSPIEL
17. September 2015
September 2015
3. Oktober 2015
Oktober 2015
13. November 2015
5. Dezember 2015
9. Januar 2016
Januar 2016
26. Februar 2016
12. März 2016
Mai 2016
21. Mai 2016
4. Juni 2016
In Planung
Phantom (ein Spiel) (UA) Lutz Hübner / Sarah Nemitz
die unverheiratete (DE) Ewald Palmetshofer
Ein Blick von der Brücke Arthur Miller
High Voltage (UA) Mannheimer Bürgerbühne
Adolf Hitler: Mein Kampf Band 1 & 2 Rimini Protokoll
Leonce und Lena Georg Büchner
An und Aus (DSE) Roland Schimmelpfennig
Götterspeise (UA) Noah Haidle
Hamlet, Prinz von Dänemark William Shakespeare
Die Heilige Johanna der Schlachthöfe Bertolt Brecht
Drei Sonnen (Arbeitstitel) (UA) Anne Lepper
Die Schutzflehenden Aischylos
Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben Kurt Wilhelm
Kalami Beach (UA) Akın E. S¸ ipal
BALLETT
6. November 2015
6. Februar 2016
29. April 2016
Sommer 2016
Alpha – Omega (UA) Kevin O’Day
Farewell! Kevin O’Day / Dominique Dumais
NAKED (UA) Dominique Dumais
Choreografische Werkstatt (UA) Ensemble
JUNGES NATIONALTHEATER
26. September 2015
3. Oktober 2015
7. November 2015
16. Januar 2016
13. Februar 2016
23. April 2016
28. Mai 2016
Sommer 2016
Mannheimification (UA) frei nach Eric Kaiel
Haus Blaues Wunder (UA) Ingeborg von Zadow
Die Königin der Farben (UA) nach Jutta Bauer
Mehrsprache (Projekttitel) (UA) Jagoda Marinic´
Ein neues Kleinkinderstück (UA) Ensembleprojekt
Amor (Arbeitstitel) (UA) nach G. F. Händels Orlando
Faust – Der Tragödie erster Teil Johann Wolfgang von Goethe
Haendel on Fire
JUNGER TANZ
SCHNAWWL
JUNGE OPER
SCHNAWWL
SCHNAWWL
JUNGE OPER
SCHNAWWL
JUNGE OPER
DE Deutsche Erstaufführung DSE Deutschsprachige Erstaufführung UA Uraufführung WA Wiederaufnahme
Kartentelefon 0621 1680 150
Abobüro 0621 1680 160
www.nationaltheater-mannheim.de
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Spielzeitheft des Nationaltheaters