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Artbildung: s. allopatrische, sympatrische Artbildung
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Kursivdruck in der Begriffserläuterung verweist auf einen anderen Begriff des Glossars.
abiotischer Faktor: s. Umweltfaktor
absolute Altersbestimmung:
Datierung einer Gesteinsschicht
durch Messung des Zerfalls radioaktiver Isotope, deren Zerfallsgeschwindigkeit bekannt ist.
Absorptionsspektrum (lat. absorbere
verschlingen): Abhängigkeit der Absorption elektromagnetischer Strahlung (UV-, sichtbares Licht, IRStrahlung) von deren Wellenlänge;
wichtig zur Identifizierung vieler
Stoffe, z. B. Coenzyme, Chlorophylle.
Acetylcholin: Aus aktivierter Essigsäure und Cholin gebildete Substanz; die als Neurotransmitter in
motorischen Endplatten und Synapsen des Zentralnervensystems wirkt.
Actine: Bei allen Organismen verbreitete Proteine, die in tierischen
Zellen für die veränderliche Zellgestalt verantwortlich sind. Sie sind
Bestandteil des Cytoskeletts.
Akkommodation (lat. accommodatio Anpassung): Änderung der
Form der Linse (und damit ihrer
Brechkraft) zur Einstellung der
Sehschärfe für das Nahsehen (Nahakkommodation) und Fernsehen
(Fernakkommodation).
Aktionspotenzial (lat. actio Trägheit;
potentia Kraft): Kurzzeitige, schnelle
Änderung des Membranpotenzials
einer erregbaren Zelle. Der Spannungswert verändert sich rasch vom
negativen Ruhepotenzial bis in den
positiven Bereich (Depolarisation).
Anschließend wird das Ruhepotenzial wieder eingestellt. Die Depolarisation entsteht durch die Öffnung
spannungsgesteuerter Natriumkanäle, die Rückkehr zum Ruhepotenzial durch die Öffnung spannungsgesteuerter Kaliumkanäle.
aktives Zentrum: Bereich von Enzymen, in dem das Substrat gebunden
und umgesetzt wird.
Adapatation (lat. adaptare anpassen): Anpassung des Auges an geringe Lichtintensitäten (Dunkeladaptation) bzw. hohe Lichtintensitäten
(Helladapatation).
Aktivierungsenergie: Energiebetrag,
der erforderlich ist, um eine chemische Reaktion in Gang zu bringen.
Katalysatoren, z. B. Enzyme, setzen
die Aktivierungsenergie herab.
adaptive Radiation (lat. radius Radspeiche): Bildung zahlreicher Arten
unterschiedlicher ökologischer Anpassung bei Neubesiedlung eines
Lebensraums oder dessen neuartiger
Nutzung in einem geologisch kurzen
Zeitraum.
Aktualitätsprinzip: Auffassung, dass
die Kräfte, die heute das Erdbild
umgestalten, auch in der geologischen Vergangenheit wirksam gewesen sind und dass diese Kräfte allmählich wirken; geht zurück auf den
Geologen Ch. Lyell.
Adenosintriphosphat, ATP:
Wichtige Verbindung (ein Nucleotid) in allen lebenden Zellen als
Energielieferant für endergone Reaktionen. Bildung erfolgt entweder
durch Übertragung eines Phosphatrestes von einer organischen Verbindung, z. B. bei der Glykolyse,
oder durch Nutzung eines Protonengradienten, z. B. bei der Endoxidation.
Alkaloide: Stickstoffhaltige heterocyclische Verbindungen, die zumeist
schwach alkalisch reagieren und von
Pflanzen als Sekundärstoffe gebildet
werden; viele sind für den Menschen
giftig; einige werden als Arzneimittel
oder als Rauschdrogen genutzt.
Adiuretin: Antidiuretisches
Hormon, das im Zwischenhirn gebildet wird und bei der Regulation
der Wasserausscheidung dem
Wasserverlust des Körpers entgegenwirkt.
Agglutination (lat. agglutinare anleimen): Das Zusammenklumpen
einzelner Partikel, z. B. Bakterien;
geschieht meist über Antikörpermoleküle, die an Antigene auf der
Oberfläche von in den Körper eingedrungener Partikel binden.
Aids (engl. acquired immunodeficiency syndrome): s. HIV
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Allel (gr. allos anders): Allele sind
zwei oder mehrere unterschiedliche
Ausbildungsformen eines Gens; ein
Chromosom besitzt jeweils nur ein
Allel; Unterbegriff zu Gen (s. multiple Allelie).
Allergie (gr. allos anders; ergon
Arbeit, Wirksamkeit): Übermäßige
Immunreaktion auf ein normalerweise harmloses Antigen aus der
Umgebung körpereigener Zellen
bzw. gegen sie (s. Autoimmunerkrankung). Auch ein zu langsamer
Abbau von Immunkomplexen führt
zu einer Allergie.
allopatrische Artbildung: Artbildung infolge räumlicher Trennung
von Populationen, also geografischer Isolation.
Alloploidie (gr. allos anders; haploos
einfach): s. Genommutation
Allosterie (gr. allos anders; stereos
fest): Eigenschaft von Proteinen,
mehr als eine (in der Regel zwei)
stabile Konformationen zu bilden.
Kommt durch Bindung eines kleinen Moleküls (Effektor) in einem
allosterischen Zentrum, also außerhalb des aktiven Zentrums, zustande. Bei einem allosterischen Enzym
kann die Bindung des Effektors zur
Hemmung der Enzymreaktion
(allosterische Hemmung), in anderen Fällen zur Aktivierung führen.
Altersbestimmung: s. absolute,
relative Altersbestimmung
Altruismus (lat. alter ein anderer;
altrix Pflegemutter): Bei vielen
sozial lebenden Tieren auftretendes,
uneigennütziges Verhalten, welches
für die Gemeinschaft Gewinn bringend ist, für das ausführende Individuum aber Nachteile haben kann.
Altruistisches Verhalten kann sich
durch Selektion ausbreiten, wenn es
zu einer höheren reproduktiven Fitness, z. B. der Verwandten, führt.
altruistisches Verhalten: Verhalten,
das uneigennützig erscheint; es
bleibt erhalten, wenn die Gesamtfitness durch Verwandtschaftsselektion zunimmt.
Aminosäure: Carbonsäure mit einer
oder mehreren Aminogruppen
(-NH2), Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine.
Amnionpunktion (gr. amnion
Schafshaut; lat. punctare Einstiche
machen): s. pränatale Diagnose
anabolische Reaktionen, Anabolismus (gr. anabole Aufwurf):
Gesamtheit der aufbauenden Stoffwechselreaktionen bzw. Biosynthesen (s. Assimilation).
Anagenese: s. Höherentwicklung
analoge Strukturen (gr. analogos
entsprechend): Strukturen gleicher
Funktion, die einen unterschiedlichen Bauplan aufweisen und auf
unterschiedliche Gene zurück zu
führen sind (s. Homologie).
Androgene (gr. aner Mann; genesis
Erzeugung): Zu den Steroiden
(s. Corticosteroide) gehörende Geschlechtshormone, z. B. Testosteron.
Weil sie im männlichen Geschlecht
gegenüber den Estrogenen überwiegen, werden sie als männliche Geschlechtshormone bezeichnet. Sie
stimulieren die Ausbildung männ-
Arterie: Blutgefäß, in dem Blut vom
Herzen weggeführt wird.
licher Geschlechtsmerkmale, steuern die Reproduktionsfunktionen
beim Mann und fördern in beiden
Geschlechtern das Muskelwachstum.
Aneuploidie (Kunstwort gr. an- un-;
eu- gut, richtig; haploos einfach):
s. Genommutation
angeborene Verhaltensweise:
Genetisch bedingte Verhaltensweise,
bei der individuelles Lernen nachweislich keine Rolle spielt.
Anpassung: Syn. Adaption; die im
Laufe der Evolution durch Selektion
zustande kommende bzw. zustande
gekommene Zweckmäßigkeit von
Bau und Funktion der Lebewesen
und ihrer Teile (Organe, Gewebe).
Anthocyan (gr. anthos Blüte; cyanos
blau): Roter oder blauer wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, der in
pflanzlichen Vakuolen vorkommen
kann.
Antibiotika (gr. anti- gegenüber, entgegengesetzt; bios Leben): Aus Pilzen,
besonders aus Penicillium oder aus
Actinomyceten und anderen Bakterien gewonnene Substanzen, die
andere Mikroorganismen in ihrer
Entwicklung hemmen oder töten.
Anticodon (gr. anti gegen): s. Codon
Antigen (gr. anti gegen; genesis Entstehung, Zeugung): Körperfremdes
Molekül, das eine Immunantwort
auslöst. Der Name geht auf die Fähigkeit von Antigenen zurück, die
Bildung von Antikörpern auzulösen.
Antikörper (gr. anti gegen): Proteine, die spezifisch an eine bestimmte
Substanz, nämlich ihr Antigen, binden. Alle Antikörper haben dieselbe
Grundstruktur. Sie gehören zu den
Immunglobulinen (Ig). Antikörper
werden durch Plasmazellen als Reaktion auf eine Infektion oder Immunisierung gebildet. Sie binden und
neutralisieren Krankheitserreger
oder bereiten sie für die Aufnahme
und den Abbau durch andere Zellen,
wie z. B. Makrophagen, vor.
Assimilation (lat. assimilatio Angleichung): Überführung körperfremder Ausgangsstoffe in körpereigene
Stoffe; die Produkte bezeichnet man
als Assimilate; häufig wird der Begriff Assimilation in engerem Sinn
für den Vorgang der Fotosynthese
verwendet.
assoziatives Lernen (lat. associare
verbinden): Lernvorgang, bei dem
z. B. eine Verbindung (Assoziation)
zwischen zwei verschiedenen Reizen,
einem neutralen Reiz und einem
zweiten Reiz herstellt wird, der entweder positive oder negative Auswirkungen auf den Organismus hat
und sein Verhalten ändert (s. nichtassoziatives Lernen, klassische, instrumentelle Konditionierung).
Atmung: Als äußerer Vorgang Aufnahme von Sauerstoff in den Körper
und Entfernung von Kohlenstoffdioxid (äußere Atmung). Dazu zählen die Lungenatmung der Wirbeltiere, die Kiemenatmung der Fische
und die Tracheenatmung der Insekten. Als Vorgang im Inneren der Zellen (Zellatmung, innere Atmung)
Oxidation von Nahrungsstoffen
zum Energiegewinn.
Atmungskette: Abfolge von Redoxreaktionen in der inneren Mitochondrienmembran (bei Prokaryoten in der Zellmembran), in deren
Verlauf der Wasserstoff des NADH
mit Sauerstoff zu Wasser oxidiert
wird; die freigesetzte Energie wird
über einen Protonengradientent zur
Bildung von Adenosintriphosphat
(ATP) genutzt.
aufspaltende Selektion: Veränderung des Genpools durch besonders
starke Verringerung der häufigsten
Genotypen, z. B. infolge von Krankheiten.
Auslesezüchtung: s. Züchtung
Appetenzverhalten (lat. appetentia
Verlangen, Sucht): Such- und Annäherungsverhalten, welches einer Erbkoordination vorausgehen kann.
Auslösemechanismus: Schlüsselreize
wirken vermutlich über einen angeborenen auslösenden Mechanismus
(AAM), der dadurch ein Verhalten
in Gang setzt. Ein AAM kann durch
Lernvorgänge modifiziert werden;
man bezeichnet ihn dann als einen
durch Erfahrung veränderten angeborenen Auslösemechanismus
(EAAM). Ein erlernter Auslösemechanismus (EAM) entsteht hingegen
vollkommen neu und beruht ausschließlich auf Lernvorgängen
(s. Schlüsselreiz).
Art: Grundeinheit der Systematik,
und damit der Klassifikation der
Organismen.
Ausscheidung: Entfernung von Wasser, Ionen und Giftstoffen aus dem
Körper. Sie dient auch dazu, die
Apoptose (gr. apoptos unsichtbar):
Syn. programmierter Zelltod; gezielte Selbsttötung von Zellen (Gegensatz: Nekrose)
Salzkonzentration der Zwischenzellflüssigkeit (Lymphe) in engen Grenzen konstant zu halten.
Befruchtung: Vereinigung von zwei
Gameten zu einer einzigen Zelle, der
Zygote
Australopithecinen (lat. australis
südlich): Wichtigste Gruppe der
Vormenschen, umfasst die Gattung
Australopithecus i.w.S. (einschl.
Kenyanthropus und Paranthropus).
Behaviorismus (amerik. behavior
Verhalten): Forschungsrichtung,
welche v.a. Zusammenhänge von
beobachtbaren Verhaltensweisen
und Umweltreizen beschreibt.
Verhalten wurde vorrangig als eine
erlernte Reaktion auf Umweltreize
angesehen (s. Ethologie).
Autoimmunerkrankung (gr. auto
selbst; lat. immunis unberührt):
Krankheit, die durch eine Immunreaktion gegen körpereigene Antigene hervorgerufen wird (s. Allergie).
Autökologie (gr. autos selbst; oikos
Haus): Teilbereich der Ökologie, der
sich mit den Abhängigkeiten einzelner Arten von Umweltfaktoren beschäftigt.
Autosomen (gr. autos der gleiche;
soma Körper): Bezeichnung für alle
Chromosomen eines Chromosomensatzes außer den Geschlechtschromosomen.
Autotrophie (gr. autotrophos sich
selbst ernährend): Ernährungsweise
von Organismen, z. B. Pflanzen,
Bakterien, die organische Stoffe
(Kohlenhydrate) aus anorganischen
Stoffen (Wasser und Kohlenstoffdioxid) herstellen. Die dazu benötigte Energie wird aus dem Sonnenlicht
(Fotosynthese) oder aus der Oxidation anorganischer Stoffe (Chemosynthese) entnommen.
Auxine (gr. auxanein vermehren,
wachsen lassen): Pflanzenhormone (Wuchsstoffe); sie fördern das
Streckungswachstum des Sprosses.
Axon (gr. axon Achse): Fortsatz von
Nervenzellen, der Aktionspotenziale
fortleitet. Die Erregung wird mittels
Neurotransmitter auf andere Zellen
übertragen.
Bakterienchromosom (gr. chroma
Farbe): Die ringförmige, nicht mit
Histonen assoziierte DNA der Prokaryoten.
Bakteriophagen (gr. phagein fressen): Syn. Phagen; Viren, die Bakterien befallen und sich in ihnen vermehren lassen.
Barr-Körperchen: Zweites, kondensiertes X-Chromosom der Frau
Basensequenz der DNA (lat. sequi
folgen): Abfolge der in den Nucleotiden enthaltenen Basen eines DNAMoleküls
bedingter Reflex (lat. reflexus
Zurückbeugen): Reflex, bei dem
Verbindungen zwischen Sinneszelle und Erfolgsorgan durch
Lernvorgänge neu ausgebildet
werden.
Besamung: Eindringen des Spermiums mit Kopf und Mittelstück in
das Cytoplasma der Eizelle
Beschädigungskampf: Form des
Kampfes zwischen Artgenossen, bei
dem eine gegenseitige Verletzung
vorkommen kann.
Bioakkumulation (lat. accumulare
anreichern): Anreicherung eines
Stoffes in den Organismen einer
Nahrungskette.
Biodiversität (lat. diversus verschieden): Biologische Vielfalt auf
verschiedenen Systemebenen:
Genetische Vielfalt innerhalb einer
Art, Artenvielfalt auf der Erde
oder in einem Biotop hinsichtlich
der Häufigkeit und Verteilung, Vielfalt von Ökosystemen in der Biosphäre.
biogenetische Regel: Im Verlauf der
Ontogenese werden vorübergehend
Strukturen früherer Evolutionsstadien ausgebildet; gültig jeweils nur
für einzelne Merkmale; nicht für alle
Merkmale des Organismus.
biologische Genkarte: s. Genkarte
Biomasse: a) Masse aller lebenden
Organismen eines Ökosystems oder
eines Gebietes; b) Biomasse der
Pflanzen: Organische Substanzen,
die von foto- oder chemoautotrophen Organismen, den Produzenten,
aus anorganischen Stoffen synthetisiert werden. Über die Nahrungskette gelangt Biomasse zu den Konsumenten und wird von diesen zu
körpereigenen Substanzen umgewandelt und bildet so deren Biomasse. Destruenten bauen sie letztendlich wieder zu anorganischen Stoffen ab (s. Trophiestufe).
Biomembran (gr. bios Leben): Syn.
Elementarmembran; Membran aus
einer Doppelschicht von polaren
Lipiden, die mit ihrem hydrophilen
Bereich nach außen weisen. Einund aufgelagert sind Membranproteine, die zum Teil für den Transport
von Stoffen durch die Membran
verantwortlich sind (s. Zellmembran).
Bionik: Nutzung von Problemlösungen lebender Systeme für technische
Bereiche.
Biosphäre (gr. bios Leben; sphaira
Kugel): Teil der Erde, in dem Lebewesen vorkommen, d. h. die Gesamtheit aller Ökosysteme der Erde.
biotischer Faktor: s. Umweltfaktor
Biotop (gr. bios Leben; topos Ort):
Syn. Lebensraum; Lebensraum einer
Lebensgemeinschaft (Biozönose) mit
charakteristischen Umweltfaktoren.
Ein Biotop ist abgrenzbar von anderen Lebensräumen, z. B. die nicht
lebenden Elemente von Teich,
Wiese, Moor.
Biozönose (gr. bios Leben; koinos
gemeinsam): Lebensgemeinschaft in
einem Ökosystem
Blastocyste (gr. blaste Keim, Spross;
kystis Harnblase): Embryonalstadium der Säuger und des Menschen,
entsteht beim Menschen fünf Tage
nach der Befruchtung. Es besteht
aus Embryoblast, Trophoblast und
Keimhöhle; nistet sich in den Uterus
ein.
Blastula (gr. blaste Keim, Spross):
Syn. Blasenkeim; Stadium der Keimesentwicklung vielzelliger Tiere. Sie
ist aus Zellen aufgebaut, die aus der
Furchung hervorgegangen sind und
einen Hohlraum umschließen.
blinder Fleck: Austrittsstelle des
Sehnervs aus dem Augapfel. An dieser Stelle gibt es keine Lichtsinneszellen, daher kann einfallendes Licht
von dort keine Sinneseindrücke hervorrufen.
Blut: Zirkulierende Körperflüssigkeit, die dem Transport von Wärmeenergie und Stoffen dient, z. B.
von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid,
Hormonen, Abwehrstoffen und
Gerinnungsstoffen.
Blutkreislaufsystem: Transportsystem beim Menschen und bei Tieren
zur Bewegung des Blutes im Körper.
Man unterscheidet offene und geschlossene Kreislaufsysteme.
B-Lymphocyten: s. Lymphocyten
Brückentiere: Heute existierende
Arten, die Merkmale systematisch
getrennter Tiergruppen in sich vereinen. Sie sind keine echten Übergangsformen, leiten sich aber von
solchen ab.
Bruttoprimärproduktion: Gesamte
Menge organischer Stoffe, die durch
Foto- oder Chemosynthese in einem
Ökosystem pro Zeiteinheit gebildet
wird (s. Primärproduktion, Nettoprimärproduktion).
C4-Pflanzen: Pflanzen, die in der
Fotosynthese als CO2-Fixierungsprodukt zunächst Äpfelsäure (ein Molekül mit vier C-Atomen) und dann
erst Kohlenhydrate produzieren.
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