Vulkanismus & Plattentektonik
Aufbau der Erde
Die Schichten des Erdinneren
Aufgabe:
1. Welche Erdschicht liegt wo? Beschrifte die Grafik. Der Text auf der Seite 2 hilft dir.
2. Welche Erdschichten sind flüssig? Markiere sie farbig.
Erd
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Vulkanismus & Plattentektonik
Aufbau der Erde
Die Schichten des Erdinnere: Begleittext
Das Erdinnere
Der Aufbau der Erde spielt für zahlreiche an der Erdoberfläche auftretenden Prozesse eine wichtige
Rolle. So haben Vulkanismus, Erdmagnetismus und plattentektonische Vorgänge ihren Ursprung im
Inneren der Erde. Da das Erdinnere nicht direkt erforscht werden kann, haben Wissenschaftler vor
allem über die Ausbreitung von Erdbeben- und künstlich erzeugten Stoßwellen den inneren Aufbau
der Erde enträtselt. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Erde in mehrere Schalen
gegliedert ist (Schalenmodell). Der Erdkern wird von einem Mantel und dieser wiederum von einer
Kruste umgeben. Da innerhalb von Kern, Mantel und Kruste die physikalischen und chemischen
(mineralischen) Eigenschaften stark variieren, werden sie jeweils noch weiter untergliedert. Die
Temperatur- und Druckverhältnisse ändern sich von der Erdoberfläche zum Erdkern. Grundsätzlich
steigen sie mit der Tiefe deutlich an, was in einigen Bereichen zum Aufschmelzen von Gesteinen
führt. Für die obere Kruste gilt eine Temperaturerhöhung von zwei bis drei Grad Celsius auf 100
Meter Tiefe. Die Temperaturen steigen in Richtung des Erdmittelpunktes stetig aber weitaus
langsamer als in der oberen Erdkruste an. Im Inneren der Erde liegen die Temperaturen
wahrscheinlich zwischen 4000 und 5000 Grad Celsius.
Die Schichten im Einzelnen
Erdkruste
Tiefe: 0 bis max. 65 km
Zustand: Fest
Temperatur: bis 1000 °C
Die Erdkruste wird in die ozeanische und kontinentale Kruste unterteilt. Beide Bereiche
unterscheiden sich in Dichte, Dicke Alter und Gesteinsinhalt voneinander.
Oberer Erdmantel
Tiefe: ~ 10 bis 700 km
Zustand: Teilweise plastisch, fest
Temperatur: ~ 1000 °C
Der "Motor" für die Bewegungen der Erdplatten liegt im oberen Erdmantel.
Unterer Erdmantel
Tiefe: 700 bis 2900 km
Zustand: Fest
Temperatur: 1000 bis 3700 °C
Äußerer Kern
Tiefe: 2900 bis 5100 km
Zustand: Flüssig
Temperatur: 3700 bis 4300 °C
Die Ursache für den Erdmagnetismus wird im äußeren Erdkern vermutet. Er besteht
hauptsächlich aus geschmolzenem Eisen.
Innerer Kern
Tiefe: 5100 bis 6370 km
Zustand: Fest
Temperatur: ~ 4300 °C
Der Innere Kern besteht zu über 75% aus Eisen
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Vulkanismus & Plattentektonik
Aufbau der Erde
Erdkruste und Erdmantel
Aufgabe:
Trage die fettgedruckten Begriffe aus dem Text an die richtige Stelle der Grafik ein.
Erdkruste und Erdmantel
Die Erdkruste ist die äußerste Schicht der Erde. Wie eine dünne feste Haut bedeckt sie
den darunterliegenden Erdmantel. Sie wird in die kontinentale und ozeanische Kruste
unterteilt. Beide unterscheiden sich deutlich in Dichte, Gesteinsvorkommen, Dicke sowie
in Alter und Herkunft. Die ozeanische Kruste ist beispielsweise nirgendwo älter als 200
Millionen Jahre, die kontinentale Kruste hingegen trägt die ältesten Gesteine, die
bisher gefunden wurden. Sie haben ein Alter von ungefähr vier Milliarden Jahren. Unter
hohen Gebirgen erreicht die kontinentale Erdkruste die größte Mächtigkeit, in den unter
den Weltmeeren liegenden ozeanischen Krustenbereichen ist die Erdkruste am dünnsten.
Die Grenze zwischen Kruste und Erdmantel liegt zwischen zehn und 65 Kilometern unter
der Erdoberfläche.
Zusammen mit dem oberen Mantelbereich bildet die Erdkruste die feste Gesteinshülle der
Erde, die Lithosphäre. Sie schwimmt auf der "Fließschicht" des Erdmantels, der
Asthenosphäre. In der Asthenosphäre ist das Gestein teilweise geschmolzen. In diesem
Mantelbereich befindet sich der "Motor" für die Bewegung der Kontinentalplatten. Heiße
Magmaströmungen, die sich im Mantel auf und ab bewegen, verschieben die Platten und
sorgen für Vulkanismus, Erdbeben und Gebirgsbildungen. An den Mittelozeanischen
Rücken reicht die Asthenosphäre bis an die Oberfläche, ihre Obergrenze liegt aber sonst
zwischen 30 und 100 Kilometern Tiefe. Die Untergrenze der Asthenosphäre befindet sich
in 200 Kilometer Tiefe.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Aufbau der Erde
Das Prinzip der Konvektionsströmmung
Konvektion im Kochtopf
Wenn Wasser in einem Kochtopf erhitzt wird, gerät
das Wasser in Bewegung: Es beginnt zu
aufzuwallen und zu brodeln. Woran liegt das?
Schaltet man die Herdplatte ein, erwärmt sich zuerst
das Wasser am Boden des Topfes. Es dehnt sich
aus und seine Dichte verringert sich. Dadurch steigt
es auf. Das Wasser an der Oberfläche ist kälter und
dichter und sinkt deshalb nach unten. Dort wird es
durch die Wärme der Herdplatte aufgeheizt und wird
wieder leichter. Es entsteht eine Zirkulation aus
aufsteigendem heissen Wasser und absinkendem
kühleren Wasser.
Dieser Prozess wird als Konvektion bezeichnet. kommt nicht nur bei , sondern auch in
anderen Flüssigkeiten und Gasen vor. Um eine Konvektion handelt es sich immer dann,
wenn Temperatur- und dadurch bedingt auch Dichteunterschiede zu Strömungen führen.
Aufgabe:
1. Beschreibe, warum auch im Erdmantel Konvektionsströme entstehen.
2. Trage in die untere Zeichnung Pfeile ein, die Bewegungsrichtung des Magma
zeigen.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Plattentektonik
Alfred Wegener Begründer der Plattentektonik
Aufgabe 1: Markiere auf dem Arbeitsblatt die Gletscherspuren, Gesteine gleichen
Alters, gleich alte Gebirge und die Fossilienfunde mit verschiedenen Farben.
Aufgabe 2: Drücke Südamerika am Fenster durch, schneide ihn aus und schiebe ihn
an Afrika heran.
Beschreibe kurz, was dir auffällt?
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Aufgabe 3: Glaubst Du, dass Afrika und Südamerika einmal zusammenhingen?
Begründe Deine Antwort mit Hilfe des Arbeitsblattes.
Woher weiß man, dass sich Kontinente bewegen?
Schon im 17. Jahrhundert viel einem Wissenschaftler auf, dass die Küsten von
Südamerika und Afrika ziemlich genau aneinander passen. Hingen die Kontinente
etwa vor langer Zeit einmal zusammen? Alfred Wegener, ein deutscher Forscher,
versuchte das zu beweisen. Er suchte nach Ähnlichkeiten auf den beiden
Kontinenten...
...Und er wurde fündig: Es zeigte sich, dass es auf beiden Kontinenten gleich alte
Gesteine und Gebirge, die gleichen Fossilien, Spuren von Gletschern und noch
weitere Indizien gab. Wegener zeichnete seine gefundenen Spuren in eine Karte und
schob dann Afrika an Südamerika heran. Die Spuren auf den weit voneinander
entfernten Kontinenten passten fast genauso gut zusammen wie die Küsten.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Plattentektonik
Kontinente in Bewegung
Die Lage der Kontinente vor 100 Milionnen Jahren und heute
Vor vielen Millionen Jahren lagen die Kontinente noch an ganz anderen Stellen als heute.
Sie sahen oft auch ganz anders aus. Wenn Du die beiden Weltkarten mit den Kontinenten
vor 100 Millionen Jahren und heute vergleichst, siehst Du, dass sich die Kontinente an
einigen Stellen weit verschoben haben:
•
•
•
•
Afrika und Südamerika haben sich von einander entfernt. Dabei ist der Atlantik
entstanden.
Indien ist nach Norden gewandert und dort mit Asien zusammengestoßen. Der
Himalaja wurde dabei aufgetürmt.
Nordamerika ist Richtung Westen gedriftet. Dadurch wurde der Nordatlantik immer
breiter.
Afrika ist ein Stück nordwärts gewandert.
Aufgaben:
1. Beschrifte die Kontinente auf beiden Karten
2. Zeichne in die untere Karte Pfeile ein, die Bewegungsrichtung der Kontinente
zeigen.
3. Überlege, wie sich die Lage und die Form der Kontinente in der Zukunft verändern
könnten.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Plattentektonik
Kontinente in Bewegung
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Vulkanismus & Plattentektonik
Plattentektonik
Kontinente in Bewegung
Aufgabe:
Ordne die folgenden Texte den Bildern zu.
Text zu den Einzelbildern:
•
•
•
•
•
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Vor 320 Millionen Jahren gab es nur zwei Grosskontinente: Laurussia und
Gondwana.
135 Millionen Jahre vor heute: Auch Pangaea begann wieder auseinander zu
brechen.
Das Tethys-Meer drang zwischen Laurasia und Gondwana ein, wobei
Laurasia die nördlichen und Gondwana die südlichen Kontinente umfasste.
Der Atlantik öffnete sich und die amerikanischen Kontinente, Eurasien und
Afrika entfernten sich voneinander.
Auch heute noch sind die Erdteile in Bewegung und in 100 Millionen Jahren
wird sich das Gesicht der Erde weiter verändert haben.
Die Kontinente drifteten und schlossen sich vor 250 Millionen Jahren zu einem
Superkontinent zusammen. Dieser Kontinent wird Pangäa genannt, was die
"gesamte Erde" bedeutet.
Vor 100 Millionen Jahren waren die Antarktis und Australien noch verbunden
und der indische Kontinent war noch nicht mit dem eurasischen kollidiert.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Plattentektonik
Abstossende und anstossende Platten
Durch die Jahrmillionen von Jahre langen Bewegungen der Platten, hat es diese wie wir es
bereits gesehen haben massiv verschoben.
Es gibt drei Typen vom Plattengrenzen:
An anstossenden (konvergierenden) Platten kollidieren Platten. Die schwerere
ozeanische Platte taucht unter die leichtere kontinentale Platte ab, ein Vorgang der
Subduktion genannt wird.
An abstossenden (divergierenden) Platten trennen sich die Platten und bewegen
voneinander weg.
Und an Transformstörungen gleiten sie aneinander vorbei.
Aufgabe.
Bestrifte die 3 Typen der Plattenbewegungen.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Geographische Verteilung der Vulkane
Die globale Verteilung ist kein Zufall
Aufgabe:
Auf der linken Karte siehst du die Verteilung der Vulkane. Rechts hast du die verschiedenen
Platten eingezeichnet. Wieso entstehen gerade an diesen Orten Vulkanausbrüche. Erkläre!
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Das Vorkommen der Vulkane ist eng verknüpft mit den Prozessen der konvergierenden und
divergierenden Platten. Die etwa 550 aktiven Vulkane der Erde sind also nicht wahllos auf
der Erdoberfläche verteilt, sondern zeigen ein bestimmtes Verteilungsmuster, z. B. entlang
der Plattengrenzen. Man findet Vulkanismus an mittelozeanischen Rücken, wo sich
ozeanische Platten trennen. Weiterhin an kollidierenden Ozeanplatten, bzw. bei der Kollision
zwischen einer ozeanischen und einer kontinentalen Platte.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Geographische Verteilung der Vulkane
Vulkane weltweit
Aufgabe: Suche die Vulkane im Atlas und trage sie in die Weltkarte ein.
Name des Vulkans
Land, naheliegende größere Stadt
Mount Wrangel
Alaska, östlich von Anchorage
Mount St. Helens
USA, nördlich von Portland
Mount Rainier
USA, südlich von Seattle
Popocatepetl
Mexiko, bei Mexiko-City
Paricutin
Mexiko, südöstlich von Guadalajara
Fuego
Guatemala
Irazu
Costa Rica, nordöstlich von San José
Mont Peleé
Martinique (Karibik)
La Soufrière
St. Vincent (Karibik)
Cotopaxi
Ecuador, südlich Quito
Nevado del Ruiz
Kolumbien, westlich von Bogota
Sajama
Bolivien, südwestlich von La Paz
San Pedro
Chile, 200 km nordöstlich von Antofagasta
San José
Chile, 100 km südöstlich von Santiago de Chile
Surtsey
Island
Ätna
Italien
Vesuv
Italien
Asahi
Japan, Insel Hokkaido
Fujiyama
Japan, Tokio
Kilimanjaro
Tansania
Kljutschewskaja
Russland, Halbinsel Kamtschatka
Pinatubo
Philippinen, bei Manila
Krakatau
Indonesien, zwischen Insel Sumatra und Java
Tambora
Indonesien, Insel Sumbawa
Merapi
Indonesien, Insel Java
Mount Lamington
Papua-Neuguinea, Port Moresby
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Vulkanismus & Plattentektonik
Geographische Verteilung der Vulkane
Vulkane weltweit
Aufgabe: Suche die Vulkane im Atlas und trage sie in die Weltkarte ein.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Geographische Verteilung der Vulkane
Historische Vulkanausbrüche
Aufgabe:
Suche die Vulkane im Atlas und trage sie in die Weltkarte ein.
Vesuv (Italien)
Für die Römer kommt der Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. vollkommen
unerwartet, denn der Feuerberg gilt seit Jahren als erloschen. Bei seinem
Ausbruch stößt der Vulkan riesige Rauchwolken aus. Drei Städte werden unter
einer sieben bis neun Meter dicken Aschenschicht begraben. Die
herabregnende Asche ist glühend heiß, so dass die meisten Menschen fast
augenblicklich beim Einatmen sterben.
Ätna (Italien)
Am 11. März des Jahres 1669 ereignet sich ein dramatischer Ausbruch am Ätna.
Angekündigt von einigen Erdbeben öffnet sich an diesem Tag eine 12 Kilometer lange
Spalte, aus der Lava herausquillt. Die Lavaströme erreichen die Stadt Catania und
zerstören sie. Auch heute noch ist der Ätna aktiv. Sein letzter größerer Ausbruch fand
1993 statt.
Tambora (Indonesien)
Der Ausbruch des Tambora im Jahr 1815 ist einer der stärksten in
der Geschichte. Er hat ein "Jahr ohne Sommer" als Folge. Riesige
Aschenmengen werden in die Atmosphäre gestoßen und die
Temperaturen sinken. Bei diesem Ausbruch sterben viele Menschen
in heißen Aschenwolken oder weil sie direkt von
herausgeschleuderten Trümmern getroffen wurden. Über 80.000
Menschen sterben aber an der Hungersnot und den Krankheiten, die
auf den schweren Ausbruch folgen.
Krakatau (Indonesien)
Beim Ausbruch des Krakatau 1883 wird die Hälfte der gleichnamigen
Insel in die Luft gesprengt. Der Donnerschlag der Explosion ist noch in
5.000 Kilometern Entfernung zu hören. Durch die Wucht der Explosion
entsteht eine riesige, fast 40 Meter hohe Flutwelle, die umliegenden
Inseln überflutet. Von der ehemals großen Vulkaninsel bleiben nur
drei kleine Eilande und ein "Kind des Krakatau" genannter
Vulkanschlot erhalten.
Mont Pelée (Martinique)
Am 8. Mai 1902 bricht der Mont Pelée auf Martinique aus. Die
Bewohner der unterhalb des Vulkans gelegenen Stadt St. Pierre haben
keine Chance. Eine Lawine aus glühend heißer Asche und Gas überrollt
die Hafenstadt - 36.000 Menschen sterben.
Mt. St. Helens (USA)
Am 18. Mai 1980 bricht der Mount St. Helens im US-Bundesstaat
Washington nach einer langen Ruhephase aus. Nach einem Erdstoß
rutscht der nördliche Bereich des Gipfel den Hang hinab. Seitlich aus dem
Berg schießt eine gewaltige Dampfwolke heraus. Asche- und Gaswolken
werden bis zu 18 Kilometer hoch in den Himmel gestoßen. Eine
glühendheiße Lawine aus Staub und Gas rast mit einer Geschwindigkeit
von 600 Kilometer pro Stunde den Berg hinunter. Sie zerstört alles, was
ihr in den Weg kommt. 500 Quadratkilometer Land wurden total verwüstet.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Wie Vulkane entstehen
Entstehung und Ausbruch eines Vulkans
Aufgabe: Die folgenden Skizzen veranschaulichen die Entstehung eines Vulkans.
Mit Hilfe der Texte im Buch "Geographie EUROPA" S. 36 (der Ätna), S. 37
(Feuerberg Eis und Schne: Ätna 1971) und S. 39 (Monte Nuovo) sollen die Skizzen
beschrieben werden.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Vulkanausbrüche
Gefahren bei einem Vulkanausbruch
Aufgabe:
1. Beschrifte die Zeichnung. Die nachfolgenden Begriffe helfen dir dabei:
Aschenstrom (2x), Aschenwolke, Bomben, Gase, Hangrutschung, Lahar,
Lavastrom, Magmakammer, Saurer Regen, Schlot.
2. Beschreibe, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist. Nutze dabei die
Begriffe "Magma", "Magmakammer", "Schlot" und "Krater".
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Vulkanismus & Plattentektonik
Vulkanausbrüche
Typen von Vulkanausbrüchen
Aufgabe:
1. Beschreibe kurz, was du auf den Bildern siehst. Nutze die Begriffe Lavastrom,
Aschenwolke, Explosion und Lavabomben.
2. Um welche Vulkanausbruchstypen handelt es sich? (Die fettgedruckten Begriffe
in den untenstehenden Texten bezeichnen die Ausbruchstypen)
Abbruchstyp:
Abbruchstyp:
Abbruchstyp:
1. Plinianische Eruptionen sind sehr explosive Ausbrüche, die mit ungeheuren
Aschenfällen verbunden sind. Die Eruptionssäulen bei diesen Ausbrüchen reichen
bis in die Stratosphäre. Der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 gehörte diesem
Typ an.
2. Dünnflüssige, basaltische Laven bilden die hawaiianische Eruptionsform. Dabei
fliesst die Lava relativ ruhig aus und bildet die Aa- oder Pahoehoe-Lava.
3. Strombolianische Eruptionen sind gekennzeichnet durch periodische
Explosionen.
Häufig
werden
geschmolzene,
glutheisse
Lavabomben
herausgeschleudert. Diese relativ groben Stücke entstehen durch das Zerplatzen
von Gasblasen im Magma. Vulkane, die dem Stromboli-Typ angehören, sind zum
Beispiel der Ätna, der Pacaya in Guatemala und der Erebus auf Antarktika.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Vulkanformen
Vulkane haben viele Gesichter
Welche Form ein Vulkan annimmt, hängt von vielen Faktoren ab. Besonders wichtig
sind:
Das Magma: zäh- oder dünnflüssig
Die Ausbruchsform: Explosion oder ruhig ausfließend (oder beide)
Das Fördermaterial: Asche, Lava (oder beides)
Aufgabe:
Ordne den Bildern die richtigen Texte zu.
1. Die breiten, flachen Kegel der Schildvulkane entstehen, wenn das Magma sehr
dünnflüssig ist, und nach dem Ausbruch noch Kilometer weit fließen kann. Der größte
Vulkan der Erde, der Mauna Loa auf Hawai, gehört zu diesem Typ.
2. Viele Vulkane schleudern abwechselnd flüssige Lava und feste Bestandteile aus. Im
Laufe der Zeit bildet sich daher ein Kegel aus übereinanderfolgenden Lava- und
Ascheschichten. Zu diesem Typ (Schichtvulkan) gehören die meisten großen Vulkane
der
Welt,
darunter
auch
der
Vesuv,
der
Ätna
und
der
Fujijama.
3. Oft stellt man sich Vulkane als symmetrische Kegel vor, doch es gibt auch andere
Formen von Vulkanen. Bei Spalteneruptionen, wie am Mauna Loa auf Hawaii, treten
aus
Spalten
und
Rissen
die
geschmolzenen
Magmen
aus.
4. Beim Einsturz des Daches einer Magmakammer oder durch eine Explosion, die den
Vulkankrater zum Einstürzen bringt, entsteht oft eine beckenartige Vertiefungen im
Vulkan, die Caldera.
5. Unterirdische vulkanische Dampf-Explosionen hinterlassen oft einen kreisrunden
Sprengtrichter. Herausgeschleuderte Gesteine und Aschen bilden einen Wall um den
Trichter. Diese Vulkanform wird Maar genannt. Maare können sich nach Abschluss der
vulkanischen Aktivität mit Wasser füllen.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Fallbeispiel Mount St. Helena
Begleittext
Das er ausbricht war bekannt
Der Ausbruch des Mount St. Helens am 18. Mai 1980 kam für die Wissenschaftler
keineswegs unerwartet. Schon zwei Monate vor der Eruption gab es viele Anzeichen, die
darauf hindeuteten, dass sich in dem Berg etwas bewegt.
Auch wussten die Forscher, dass der St. Helens zu den aktivsten und explosivsten in
ganz Nordamerika gehört. Die Geschichte des Vulkans reicht mehr als 40.000 Jahre in
die Vergangenheit zurück. Über die letzten 4500 Jahre des St. Helens wusste man auch
schon vor 20 Jahren besonders gut Bescheid.
Am 18. Mai um 8:32 Uhr beginnt die
Katastrophe: In etwa 1,5 Kilometer Entfernung
vom Vulkan gibt es ein Erdbeben mit der Stärke
von 5,1 auf der Richter-Skala. Dieses Erdbeben
löst ein Kettenreaktion aus. Der Vulkan bricht
aus und der gesamte Nordhang wird
abgesprengt. Nach dem Ausbruch fehlen dem
zuvor fast 2950 Meter hohem Berg 400 Meter
Höhe. Bei der Explosion wurde eine Energie
freigesetzt, die 500 Atombomben vom
Hiroshima-Typ entspricht!
Doch wie hat alles begonnen?
Nach 123 Jahre, in denen der Mount St. Helens ruhig blieb, bahnt sich nun wieder
Magma den Weg an die Oberfläche. Das aufsteigende Magma übt einen Druck auf das
umliegende Gestein aus. Das Gestein bricht an einigen Stellen und Erdbeben entstehen.
Am 20. März gibt es eine solche Serie von kleineren Erdbeben, die das Ende der langen
Ruhephase einläuten. Zusammen mit dem gehäuften Auftreten von Erdbeben (zwischen
20. März und 18. Mai waren es mehr als 10.000!) tritt aus dem Vulkan auch
Wasserdampf und Asche heraus. Alles Zeichen für einen bevorstehenden Ausbruch.
Das nach oben dringende Magma beult die gesamte
Nordflanke des Berges aus. Etwa zwei bis drei Meter pro
Tag wächst diese Beule an. Schließlich, kurz vor dem
Ausbruch, ist sie auf 150 Meter angewachsen.
Die Kettenreaktion
Ein größeres Erdbeben (5,1 auf der Richter-Skala) löst dann
eine Kettenreaktion aus. Die gesamte Nordflanke des
Berges rutscht ab. Vom Druck befreit dehnt sich das
Wasser des Magmas aus, verdampft und schießt mit einer
Geschwindigkeit von etwa 500 km/h in einer gewaltigen
Eruption seitlich aus dem Berg hinaus. Über 500 °C heiße
Aschenwolken breiten sich mit enormer Geschwindigkeit
aus. Darauf folgt eine zweite Eruption mit einer 18
Kilometer hohen Aschenwolke (das ist fast doppelt so hoch
wie Verkehrsflugzeuge fliegen können!). Zahlreiche Lahars,
Ströme aus Schlamm und Schutt, schießen die Hänge
hinunter und verwüsten Wälder und Straßen.
Die Zerstörungen durch den Ausbruch waren enorm.
500 Quadratkilometer Land wurden dem Erdboden gleich gemacht. In etwa 10 Kilometer
Umkreis wurde jeder Baum entwurzelt und unter einer Aschen- oder Schlammschicht
begraben. 62 Menschen starben.
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Vulkanismus & Plattentektonik
Fallbeispiel Mount St. Helena
Der Ablauf des Ausbruchs
Aufgabe:
1. Bringe die Fakten des Mount St. Helens Ausbruchs in die richtige Reihenfolge.
Weise dafür den Sätzen fortlaufende Ziffern zu (1 bis 8). Lies zur Lösung dieser
Aufgabe den Begleittext aufmerksam durch.
____ Etwa 1,5 Kilometer vom Mount St. Helens entfernt gibt es ein Erdbeben mit einer
Stärke von 5,1 auf der Richter-Skala.
____ Die Erdbebenhäufigkeit steigt, Ausbrüche von Dampf und Asche mehren sich. Das
Gestein, das Magma umgibt, beginnt zu brechen.
____ Magma beginnt im Vulkan aufzusteigen.
____ Die Nordflanke des Vulkans beult sich um 150 Meter aus.
____ 500 Quadratkilometer Land werden total verwüsten, 62 Menschen sterben.
____ Aschen- und Gaswolken werden in einer zweiten Eruption über 18 Kilometer senkrecht
hoch in die Atmosphäre geschossen.
____ Nur 20 bis 30 Sekunden nach dem Erdbeben werden seitlich aus dem Berg Aschen
und Gesteine herausgeschleudert.
____ Eine gewaltige Hangrutschung wird durch das Erdbeben ausgelöst. Es ist die größte
vulkanische
Lawine,
die
jemals
gesehen
wurde.
2. Welche Gefahren gingen von Mount St. Helens aus?
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Vulkanismus & Plattentektonik
Kreuzworträtsel
Waagrecht
5. Das Magma, drängt sich durch den ... zum
Ausgang.
7. Platten die aneinander drücken.
9. Heisse, glühende Masse die aus dem Vulkan
strömt.
10. Oberste Schicht der Erde.
Senkrecht
1.
2.
3.
4.
6.
8.
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Eine Platte drückt die andere nach unten.
Zum Teil geschmolzene Hülle der Erde.
Einer der Grosskontinente.
Einer der Grosskontinente.
Feste Gesteinshülle der Erde.
Vulkan in Italien, der mit dem gleichen
Buchstaben anfängt, wie er aufhört.
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Aufbau der Erde - educa.Unterricht