Was dem Darm gut tut – und was ihm schadet Mit Licht und Farben

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Das Magazin der Burgenländischen Gebietskrankenkasse für Ihr Wohlbefinden
www.bgkk.at
Ausgabe 4/2013
Spezial
Was dem Darm
gut tut – und
was ihm schadet
Gesünder Leben
Zugestellt durch Post.at
Foto: fotolia
Mit Licht und Farben
durch den Winter
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Editorial
BG K K A k t u el l
Eigentlich war das neue österreichweite Brustkrebsfrüherkennungsprogramm bereits kurz vor dem Start,
weshalb in dieser Ausgabe von Wie
geht’s auch nähere Informationen
darüber enthalten sind. Doch plötzlich führten Differenzen in zwei Bundesländern – Wien und Steiermark –
zu einer Verschiebung von zumindest
drei Monaten. Dies ist umso bedauerlicher, weil hier Streitigkeiten zu
Lasten der Frauen ausgetragen werden. Im Burgenland sind jedoch sowohl Gebietskrankenkasse als auch
die Radiologen startklar und warten
nur noch auf den endgültigen Beginn.
Überhaupt wird die BGKK nach erfolgreicher Konsolidierung vermehrt
in die Vorsorge und Gesundheitsförderung investieren. Neben sinnvollen
Screeningprogrammen zur Verhinderung von Krankheiten wie Dickdarm- oder Brustkrebs, werden das
„Gesunde Dorf“ oder auch die betriebliche Gesundheitsförderung
wichtige Eckpflichten in der zukünftigen Ausrichtung der Kasse sein.
Denn 80% aller Krankheiten werden
durch unseren Lebensstil ausgelöst.
Deshalb ist die Motivation aller Versicherten zu einer gesunden und bewussten Lebensführung eine besondere Herausforderung mit besonderen Gewinnchancen sowohl für die
Kasse als auch für jeden Einzelnen,
meint Ihr Obmann
Hartwig Roth
4 Ein Bild kann Leben retten
Inhalt
4
5 Mmmh – das schmeckt!
5 Kurz notiert
6 Risiko Diabetes
7 Blick über die Grenzen
7 Erfolgsprojekt „Gesundes
Dorf“ wird verlängert
6
8 Recht kurz
Spezial
9 Darmgesundheit ist
Wohlbefinden
9
Wohlbefinden
14 Mit Licht und Farben
fröhlich durch den Winter
16 Buch-Tipps
17 Benno Biber
18 Kulinarisches Burgenland
18 Impressum
14
www.bgkk.at
Auf unserer Website finden Sie alles Wissenswerte über unser
Service-Angebot sowie zahlreiche Tipps und Informationen zu
gesundheitlichen und sozialen Themen.
Wie
geht’s 4/2013
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BGKK Aktuell
Foto: fotolia
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jede Mammographie unabhängig
voneinander von zwei Radiologen
befundet wird. Dadurch können allfällige Fehlbefunde nahezu zur Gänze
ausgeschlossen werden. Falsch positive aber auch falsch negative Befunde
sollten somit größtenteils der Vergangenheit angehören.
Alle im Burgenland tätigen radiologischen Einrichtungen erfüllen die
hohen Qualitätsansprüche, die das
Programm zur Sicherheit der Frauen
postuliert. Mit dem Einladungsschreiben können Sie sich daher an
folgende Adressen wenden:
Ein Bild kann Leben
retten
Wussten Sie, dass eines von 13 neugeborenen Mädchen bis zu seinem
75. Lebensjahr bösartigen Brustkrebs
entwickelt? An Brustkrebs sterben
mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Alleine im Burgenland gibt es jährlich rund 200
Neuerkrankungen, von denen ca. 60
tödlich enden. Wird die Krankheit
allerdings bereits im Frühstadium erkannt, ist sie bis zu 100% heilbar. Die
einzige Möglichkeit, Brustkrebs so
frühzeitig zu erkennen, dass er auch
heilbar ist, ist die Mammographie.
Daher wurde das österreichische
Brustkrebsfrüherkennungsprogramm
mit dem Ziel, die Brustkrebs-Sterblichkeitsrate um etwa 30% zu senken, unter Federführung der sozialen
Krankenversicherung entwickelt.
Der Programmstart sollte bereits mit
1. Oktober 2013 erfolgen, wurde
aber aufgrund von Schwierigkeiten in
Wien und der Steiermark um zumindest ein Quartal verschoben.
4
Wie
geht’s 4/2013
Im Zuge des neuen Brustkrebsfrüherkennungsprogramms „früh erkennen“ werden alle Frauen zwischen 45
und 69 Jahren – das ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Risikoaltersgruppe – alle zwei Jahre
schriftlich zur Mammographie eingeladen. Die Untersuchung ist freiwillig, eine ärztliche Zuweisung ist
nicht nötig – das Einladungsschreiben reicht als Nachweis. Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren können eine
Einladung über die kostenlose Hotline 0800 500 181 anfordern.
Die wesentlichen neuen Merkmale
dieses Vorsorgeprogramms sind die
strengen Qualitätsvorgaben. Mitarbeiter in den Röntgeneinrichtungen
sind speziell geschult und erfahren.
Außerdem dürfen nur digitale Aufnahmegeräte eingesetzt werden, die
am neuesten Stand der Technik und
zertifiziert sind. Eine weitere wesentliche Qualitätsverbesserung ist, dass
Röntgen Eisenstadt GmbH
7000 Eisenstadt, Esterhazyplatz 3
Telefon 02682/63936
Dr. Friedrich Karner
7100 Neusiedl/See, Obere Hauptstr. 66
Telefon 02167/2021
Doz. Dr. Sabine Pankl
2460 Bruckneudorf, J. Schöberlgasse 1
Telefon 02162/63280
Prim. Dr. Wolf Günther Schamp
7350 Oberpullendorf, Augasse 8
Telefon 02612/42688
Dr. Eva Maria Wagner
7400 Oberwart, Heidegasse 6
Telefon 03352/322910
Ambulatorium für bildgebende
Diagnostik – Güssing GmbH
7540 Güssing, Gartengasse 25
Telefon 03322/42503
Dr. Wolfgang Maurer
8380 Jennersdorf, Badstraße 1
Telefon 03329/45601
Weiterführende Informationen zum
geplanten Brustkrebs-Früherkennungsprogramm finden Sie auch auf der
Website www.frueh-erkennen.at. ■
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BGKK Aktuell
Mmmh – das schmeckt!
Für das kommende Jahr sind landesweit insgesamt zehn dreistündige
Workshops „Ernährung in der
Schwangerschaft“ und zehn dreistündige Workshops „Babys erstes Löffelchen – Ernährung in der Stillzeit und
im Beikostalter“ geplant. Während
diese Ernährungsberatungen von Diätologinnen abgehalten werden, werden die ergänzenden einstündigen
Vorträge mit Informationen über das
Wochen- und Kinderbetreuungsgeld
von Mitarbeitern der BGKK durchgeführt.
dadurch das Bewusstsein und die Sensibilität für gesundes Essverhalten
einer ganzen Familie positiv beeinflusst werden kann. Zusätzlich zum
erworbenen Wissen über die gesunde
und ausgewogene Ernährung bietet
der Besuch der Workshops auch einen
kommunikativen Aspekt: Es treffen
sich Frauen, die sich in der gleichen
Situation befinden und ähnliche Erfahrungen machen. In den Ernährungsberatungen lernen sich werdende und stillende Mütter kennen, können sich vernetzen und austauschen.
Die Angehörigen der Schwangeren
bzw. der jungen Mütter sind ebenfalls willkommene Teilnehmer, weil
Die Anmeldungen können telefonisch unter 02682/608-2004 oder
per E-Mail: [email protected]
Kurz notiert
» Selbsthilfegruppe Polio
Menschen, die in ihrer Kindheit an Kinderlähmung erkrankt sind und sich mit
den Spätfolgen der Polio auseinandersetzen müssen, finden in der Selbsthilfegruppe „Polio und Post Polio Syndrom“
den richtigen Ansprechpartner. Hier erhalten Sie Informationen zum Krankheitsverlauf, Therapiemöglichkeiten, Hilfe
bei Behördenwegen etc. Nähere Informationen unter www.polio-selbsthilfe.at;
Kontaktpersonen: MMag. Edith Farkas, Tel.
0664/3356514, E-Mail: [email protected];
Mag. Herbert Winter, Tel. 0676/4893490,
E-Mail: [email protected].
» Hippotherapie
Die Hippotherapie ist eine spezielle physiotherapeutische Maßnahme, bei der das
ausgebildete Therapiepferd und dessen
dreidimensionale Rückenbewegung unter
medizinischen Gesichtspunkten eingesetzt wird. Die Hippotherapie kann eine
Ergänzung zur Physiotherapie darstellen,
wobei der Mensch durch ganzheitliche
Förderung körperlich, emotional, geistig
und sozial angesprochen wird.
Diese neurophysiologische Behandlung
muss ärztlich verordnet und zur chefärztlichen Bewilligung eingereicht werden, damit die Kosten teilweise vom
Krankenversicherungsträger übernommen
werden können. Durchgeführt wird diese
Foto: stockbyte
Das Erfolgsprojekt „Richtig essen von Anfang an“ geht in die
Verlängerung; auch 2014 bietet die Burgenländische Gebietskrankenkasse eine kostenlose Ernährungsberatung für werdende
Mütter, stillende Mütter mit deren Babys und Angehörige an.
erfolgen. Weitere Informationen finden Sie unter www.bgkk.at.
■
Therapie ausschließlich von diplomierten Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen mit Zusatzausbildung in der Hippotherapie. Grundsätzlich kann die Hippotherapie sowohl präventiv als auch rehabilitativ bei vielen
Erkrankungen und Behinderungen angewendet werden. Es gibt keine Altersgrenze für die zu behandelnden Personen.
Neu im Burgenland:
Hippotherapie Fuchsgraben in 7372
Draßmarkt, 7371 Oberrabnitz und 2860
Kirchschlag.
Detaillierte Informationen: Landesgruppenleitung Hippotherapie Ing. Christina
Fraller, Physiotherapie für mehr Lebensqualität, Tel. 0664/73667306.
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geht’s 4/2013
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BGKK Aktuell
Foto: fotolia
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gen und damit verbundenen Amputationen von Extremitäten oder Erblindungen frühzeitig vermieden
werden. Der Arzt koordiniert den
Therapieverlauf; der Erfolg der Behandlung in einem Disease Management Programm ist aber wesentlich
von der Mitarbeit der Betroffenen
und der Einhaltung der vereinbarten
Therapie (Medikamente, Ernährung,
Bewegung usw.) abhängig.
Mindestens einmal jährlich sollte eine
ärztliche Fuß- und Augenuntersuchung durchgeführt werden.
Der ärztliche Fuß-Check enthält Kontrollen
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Risiko Diabetes
In Österreich gibt es geschätzte
600.000 Diabetiker. Aber nur zwei
Drittel wissen von ihrer Krankheit.
Anhand der Bevölkerungszahlen wird
die Anzahl der Diabetiker im Burgenland auf ca. 20.000 geschätzt.
In den letzten Jahrzehnten kam es in
Österreich – so wie in allen hochentwickelten Staaten – zu einer starken
Zunahme an Diabeteserkrankungen.
Nicht zuletzt aufgrund des Wohlstandes unserer Gesellschaft und des Lebensstils der Bevölkerung wird diese
Erkrankung als Volkskrankheit der
Zukunft angesehen.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, muss verstärkt auf Prävention gesetzt werden. Hier hat jeder
Einzelne die Möglichkeit, durch bewusste Ernährung und ausreichend
6
Wie
geht’s 4/2013
Bewegung seinen Körper so fit zu
erhalten, dass Diabetes – im Volksmund verharmlosend Zuckerkrankheit genannt – gar nicht entstehen
kann.
Darüber hinaus gibt es seit 1996 für
burgenländische DiabetikerInnen die
Möglichkeit, am Disease Management Programm (DMP) – Diabetes
„Modell Burgenland“ teilzunehmen.
Betroffenen Personen soll im Rahmen
dieses qualitätsgesicherten Programms die bestmögliche Behandlung und Therapieführung geboten
werden. Dazu gehört die Schulung
der DiabetikerInnen (Grund- und
Nachschulungen) im Umgang mit der
Erkrankung ebenso wie regelmäßige
Kontrollen beim niedergelassenen
Arzt. Damit können diabetesbedingte
Spätschäden durch Gefäßverengun-
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der Haut auf Rötungen, Blasen, Schwielen, starke Verhornung, Hautpilz, Feuchtigkeitszustand
der Nägel auf Nagelpilz
ob eine Verformung des
Fußskeletts besteht
des Vibrationsempfindens
der Durchblutung
des Temperaturempfindens
des Druckempfindens.
Beim Augen-Check erfolgt eine Untersuchung auf Schädigung des Augenhintergrundes (Diabetische Makulopathie).
Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden SchülerInnen der 9. Schulstufe
(AHS/BHS) in das Thema Diabetes
eingeführt. Eine Blutzuckermessung
soll in diesem Rahmen einen eventuellen bisher unerkannten Diabetes,
der leider immer öfter bereits in jugendlichen Jahren auftritt, aufdecken.
Außerdem zählen zur Vorsorge im
DMP – Diabetes „Modell Burgenland“ auch das Angebot an weiterführenden Ernährungs- und Gewichtsreduktionskursen sowie die
Möglichkeit der Teilnahme an Selbsthilfegruppen.
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BGKK Aktuell
entscheiden können, ob er so ein Dossier will und wer in welchem Umfang
Zugriff auf die Dokumente bekommt.
USA
Blick über
die Grenzen
Schweiz
Mitte Mai 2013 hat der Schweizer
Bundesrat mit einem Rahmengesetz
sichergestellt, dass es künftig auch bei
den Eidgenossen einen Austausch medizinischer Daten geben kann. Das
Gesetz zum elektronischen Patientendossier soll sicherstellen, dass „die
Gesundes
Dorf
Am Erfolgsprojekt „Gesundes Dorf“
nehmen im Burgenland bereits 49
Gemeinden teil. Diese Gemeinden,
die besondere Maßnahmen für die
Gesundheit ihrer BürgerInnen setzen,
seien hier als Vorbild der Öffentlichkeit vorgestellt. Über weitere Interessenten für das „Gesunde Dorf“ freut
sich die Projektleitung.
Anmeldeformulare für die kostenlose
Regionalbetreuung finden Sie unter:
www.bgkk.at / Vorsorge / Gesundes
Dorf.
Informationen zwischen Patient,
Hausarzt, Spital, Apotheke, Labor
und nachbehandelnden Instanzen wie
Physiotherapie störungsfrei fließen“.
Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, sollen damit nicht nur unnötige Mehrfachbehandlungen, sondern
auch medizinische Fehler aufgrund
von Kommunikationsmissverständnissen eingedämmt werden. Für das
elektronische Patientendossier soll es
keinen zentralen Dokumentenspeicher geben, sondern lediglich Verweise auf die dezentralen Ablageorte der
Dokumente. Jeder Patient wird selbst
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Forchtenstein
Gattendorf
Großmürbisch
Mörbisch am See
Mühlgraben
Oberloisdorf
Rudersdorf
Sigleß
St. Andrä/Zicksee
St. Michael
Trausdorf
Donnerskirchen
Horitschon
Lackenbach
Litzelsdorf
Stegersbach
Zillingtal
Die amerikanischen Gesundheitsausgaben entwickeln sich immer mehr zu
einem Fass ohne Boden. Im Jahr 2011
gaben die US-Amerikaner für ihr Gesundheitswesen umgerechnet 2.100
Milliarden Euro aus. Das entspricht
17,9% der gesamten Wirtschaftsleistungen des Landes. Damit geben die
USA einen doppelt so hohen Anteil
ihres Bruttoinlandsprodukts für die
Gesundheit aus wie der Durchschnitt
der OECD-Staaten. Kaufkraftbereinigt gab jeder US-Bürger pro Jahr
durchschnittlich 8.233 Dollar für seine Gesundheitsversorgung aus. Zum
Vergleich: In Österreich liegt diese
Quote pro Kopf und Jahr bei umgerechnet 4.395 Dollar. In den USA
kostet z.B. eine Geburt durchschnittlich doppelt so viel wie in Finnland.
Eine Blinddarmoperation ist mit Kosten von 5.044 Dollar annähernd
100% teurer als in Deutschland. ■
» Draßmarkt
» Edelstal
» FrankenauUnterpullendorf
» Lackendorf
» Neusiedl am See
» Oberpullendorf
» Ollersdorf
» Ritzing
» St. Margarethen
» Stinatz
» Strem
» Unterfrauenhaid
» Zurndorf
» Frauenkirchen
» Gerersdorf-Sulz
» Hackerberg
»
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»
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Heiligenkreuz
Kobersdorf
Olbendorf
Rotenturm
Wiesen
Bernstein
Bocksdorf
Breitenbrunn
Draßburg
Eberau
Kohfidisch
Markt Allhau
Minihof-Liebau
Oberdorf
St. Martin an der Raab
Wolfau
Wie geht’s wird in Zukunft verstärkt
über die gesunden Dörfer und ihre
Projekte berichten.
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Wie
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BGKK Aktuell
Foto: Corbis
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Dauer von mindestens einem Monat
bis zu drei Monaten Pflegekarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes oder
eine Herabsetzung der wöchentlichen
Normalarbeitszeit auf maximal zehn
Stunden schriftlich vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen drei Monate gedauert hat.
Während dieser Zeit besteht ein Kündigungsschutz, ein Rechtsanspruch
auf das Pflegekarenzgeld sowie eine
sozialversicherungsrechtliche Absicherung (beitragsfreie Kranken- und
Pensionsversicherung).
Zeitausgleich
und Krankheit
Recht kurz
Kuraufenthalt und Krankheit
Damit ein Arbeitnehmer Anspruch
auf Entgeltfortzahlung während eines
Kuraufenthaltes hat, muss der Kuraufenthalt vom Sozialversicherungsträger auf dessen Rechnung bewilligt
werden und gilt dann als Krankenstand. Geht aus einer vom Arbeitnehmer vorgelegten Bestätigung eines
medizinischen Zentrums nur die Dauer des Kuraufenthaltes hervor, nicht
aber die Information, ob die Kur auch
von einem SV-Träger bewilligt wurde,
so sind die gesetzlichen Anforderungen an die Bescheinigung nicht erfüllt
und der Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Krankenentgelt.
Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs
(OGH) besagt, dass, wer sich Zeitausgleich genommen hat und krank wird,
den Zeitausgleich – anders als beim
Urlaub – nicht in Krankenstandstage
umwandeln kann. Erkrankt ein Arbeitnehmer während des Zeitausgleichs, so bekommt er das Krankenentgelt weiterbezahlt, der beanspruchte Zeitausgleich verfällt aber ersatzlos.
Der OGH begründet die Entscheidung vom 29. Mai 2013 damit, dass
Zeitausgleich eine bezahlte Freistel-
lung von der Arbeitspflicht, also Freizeit ist. Im Unterschied zum Urlaub
steht beim Zeitausgleich jedoch nicht
der Erholungszweck im Vordergrund.
Beim Zeitausgleich wird vielmehr eine
weitgehende Annäherung der durchschnittlichen Arbeitszeit an die Normalarbeitszeit bezweckt. ■
Neue Vertragspartner
Leistungen der sozialen Krankenversicherung bieten Ihnen folgende neuen
Partner der BGKK an:
Dr. Barbara ZALKA
Ärztin für Allgemeinmedizin
7423 Oberschützen, Bahnhofstraße 1
Telefon: 03353/7858
Dr. Martina Koch-Puhr
Fachärztin für Zahn-, Mundund Kieferheilkunde
7411 Markt Allhau, Hartbergerstraße 23
Telefon: 03356/73069
Sonstige Vertragspartner
Optik MASEK e.U.
Gewerbeinhaberin: Nadine Masek
2460 Bruckneudorf, Viaduktgasse 17
Telefon: 0664/5434567
Ab 1. Jänner 2014 können ArbeitnehmerInnen zur Pflege eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf mindestens Pflegegeld der Stufe 3 für die
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Wie
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Pflegekarenz
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Darmflora:
Viele Billionen Bakterien
Im Darminneren und in der Darmwand leben an die 400 verschiedenen
Bakterienarten: Millionen und Abermillionen von Bakterien, die unterschiedliche Funktionen haben – von
der Bekämpfung krank machender
Keime und anderer schädlicher Mikroorganismen über die Reinigung
Darmgesundheit ist
Wohlbefinden
Der Darm ist ein ganz zentrales Organ unseres Körpers.
Er hat die lebenswichtige Aufgabe, uns zu ernähren und
noch zahlreiche weitere Funktionen dazu. Aber: Anstatt
ihn zu schätzen und zu pflegen, ist er bis heute ein großes
Tabuthema, über das niemand gerne spricht.
Foto: fotolia
Der Darm ist Teil unseres Verdauungssystems. Unser Essen gelangt
bekanntlich vom Mund über die Speiseröhre in den Magen und von da
dann in den Darm. Wenn unsere
Nahrung dort einlangt, dann wurde
sie bereits im Mund zerkleinert und
im Magen für die Verwertung im
Darm vorbereitet, d.h. mittels Salzsäure zu Brei gemacht.
Die erste Station im Darmsystem ist
der Zwölffingerdarm, wo zum Nahrungsbrei Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und aus der Galle kommen.
Im darauf folgenden Dünndarm geschieht die Hauptarbeit der Verdauung. Die unzähligen feinen Dünndarmzotten vergrößern die Fläche
dieses Organteils auf 300 bis 400 m2
– viel Platz für die wertvollen Nahrungsbestandteile, um durch die
Dünndarmwand in den Körper zu
gelangen: Proteine und Kohlenhydrate wandern ins Blut, Fette in die Lymphe. Was übrig bleibt, wird von der
Leber aufgenommen und dort in verwertbare Bestandteile zerlegt. Krankheitserreger, die sich auf diesen Wegen in unseren Körper schmuggeln
wollen, werden vom Immunsystem in
Schach gehalten. Die nächste ist der
Dickdarm: Hier geht es vor allem darum, den von der Nahrung übrig gebliebenen Verdauungsresten Wasser
zu entziehen und das Endprodukt
durch den letzten Darmabschnitt, den
Mastdarm, in Richtung Ausgang zu
transportieren.
Spezial
und Pflege der Darmschleimhaut bis
hin zur Erzeugung von Verdauungsenzymen.
Funktionen des Darms
Aufbereitung der Nährund Vitalstoffe
Neben der Aufspaltung der Nahrung
in Bestandteile, die vom Körper aufgenommen werden können und als
Nährstoffe dem ganzen Organismus
zur Verfügung stehen (Eiweiße, Koh-
lenhydrate, Fette), ist es natürlich
auch Aufgabe des Darms, Vitalstoffe
aus der Nahrung herauszulösen, um
den Körper mit den ebenso lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen
und Spurenelementen zu versorgen.
Barriere zur Außenwelt,
Sitz des Immunsystems
Etwa 80% aller Abwehrzellen des
Körpers befinden sich im Darm. Damit ist der Hauptsitz unseres Immunsystems dort, wo auch der Großteil
Wie
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9
Spezial
der Krankheitserreger – Bakterien,
Viren, Pilze – ankommt: mit der Nahrung im Darm. Und wenn die Krankmacher versuchen, die Darmwand zu
durchdringen, dann entfalten die
nützlichen Bakterien der Darmflora
ihre schützende Wirkung.
Bauchhirn und
Hormonproduktion
Die sogenannte „Bauch-Hirn-Achse“
ist ein relativ neues Gebiet der medizinischen Forschung. Wie man heute
weiß, gibt nicht nur das Gehirn Signale an das Verdauungssystem, noch
viel mehr Signale laufen umgekehrt
– vom Darm zum Gehirn.
Darüber hinaus werden im Darm
auch mehr als 20 Hormone (Stresshormone, Serotonin, Melatonin), Vitamine (z.B. Vitamin K) sowie Enzyme für den Stoffwechsel produziert.
Entgiftung, Säure-Basen-Balance,
Reparaturmechanismen
Über den Darm werden Giftstoffe aus
der Leber und sonstige StoffwechselAbfallprodukte aus dem Körper entsorgt. Nur ein optimaler pH-Wert im
gesunden Darm schafft das richtige
Milieu für die nützlichen Darmbakterien.
Und nicht zuletzt: Auch das körpereigene Regenerations- und Reparatursystem wird vom Darm aus aktiviert – auch dabei spielen wiederum
die „guten“ Darmbakterien eine zentrale Rolle.
Der Darm als Gesundheitszentrale des Körpers
Darmstörungen beeinträchtigen also
nicht nur unsere Verdauung. Wenn
die beschriebenen komplexen Vorgänge nicht einwandfrei funktionieren, so bedeutet dies – das liegt auf
der Hand – einen massiven Einschnitt
in unser Wohlbefinden und die Gesundheit des gesamten Organismus.
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Wie
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Folgende Erkrankungen können die
Folge sein:
»Schwächung des Immunsystems
»Infektionen, Entzündungen
»Allergien
»Fahle Haut, stumpfes Haar/
Haarausfall
»Müdigkeit, Konzentrations schwäche, Leistungsabfall
»Depressionen
Ȇbergewicht
»Hormonelle Probleme
»Schwächung des Bewegungs apparates (Knochen, Gelenke,
Sehnen, Bänder)
»Herz-Kreislauf-Probleme
»Sehprobleme
»Atemwegsprobleme
Es gibt also viele gute Gründe, alles
zu tun, um das Verdauungssystem
sowie vor allem den Darm gesund zu
erhalten!
Was dem Darm gut tut …
Darmgesundheit hat jeder von uns
weitgehend selbst in der Hand.
Verschiedene Lebensstil-Faktoren tragen dazu bei, den Darm gesund zu
erhalten bzw. bei Darmproblemen
oder Darmerkrankungen die Therapie positiv zu unterstützen. Zu diesen
Maßnahmen, die jeder von uns ganz
einfach in seinen Alltag integrieren
kann, gehören insbesondere:
Darmgesund essen
Zu den Lebensmitteln, die für den
Darm gut sind, gehören vor allem die
sogenannten Ballaststoffe: z.B. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und
Kartoffeln. Sie werden weitgehend
unverdaut wieder ausgeschieden, erzeugen ein gesundes Sättigungsgefühl
(gegen Übergewicht!) und fördern die
Verdauung. Vor allem aber binden sie
Giftstoffe und beschleunigen die
Darmpassage, sodass schädigende
und krebsauslösende Substanzen
Foto: fotolia
»
nicht länger dort verweilen können.
Besonders darmfreundlich sind Nahrungsmittel, die den Ballaststoff Inulin enthalten – z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Artischocken,
Schwarzwurzeln. Inulin hilft den
nützlichen Darmbakterien im Kampf
gegen die „bösen“ Artgenossen und
stärkt so das Immunsystem. Entzündungshemmend wirken Zwiebeln,
Knoblauch, Pfefferoni und scharfe
Gewürze wie Chili und Pfeffer.
Die Darmgesundheit fördern auch
Lebensmittel, die viele Milchsäurebakterien enthalten (Joghurt, Butteroder Sauermilch) – auch diese unterstützen die Arbeit der „guten“ Darmbakterien.
Fisch, Hühner- und Putenfleisch sowie mageres Rindfleisch runden die
darmgesunde Ernährung ab.
Viel Wasser trinken
Darmfreundliche Getränke wie Wasser oder Kräutertee unterstützen die
Verdauung (gegen Verstopfung!) und
fördern den Abtransport von Giftstoffen. Alkohol sollte nur in geringen
Mengen konsumiert werden – er reizt
»
die Darmschleimhaut – Entzündungen, Geschwüre und auch Tumore
können die Folge sein.
techniken – harmonisieren sowohl
ein Zuviel (Durchfall) als auch ein
Zuwenig (Verstopfung)!
Regelmäßige Bewegung,
sportliches Training
Übergewicht vermeiden
Ein weiterer wichtiger Darmgesundheitsfaktor ist möglichst viel Bewegung! 3 x pro Woche 30 bis 40 Minuten Ausdauersport – Nordic Walken, Laufen, Radfahren – genügen,
um die Durchblutung, auch die des
Darmes, und damit die Verdauung zu
fördern. Zu wenig Bewegung macht
den Darm träge (Verstopfung!).
Entspannung wirkt auch
auf den Darm
Entspannung wirkt regulierend auf
die Darmtätigkeit. Yoga, autogenes
Training und andere Entspannungs-
Achtung
Es gibt Medikamente, die die natürliche,
gesunde Bakterienflora im Darm zerstören – vor allem Antibiotika, aber auch
z.B. Schmerzmittel oder Kortisonpräparate können diese Wirkung haben!
Durchfall und/oder Blähungen sind Anzeichen dafür.
In solchen Fällen ist es ratsam, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt Maßnahmen einzuleiten, um die Bakterienflora im Darm wiederherzustellen.
Übergewicht schadet dem gesamten
Organismus – vor allem aber auch
dem Darm. Übergewichtige essen in
der Regel zu frettreich – damit steigt
das Risiko, Darmerkrankungen zu
erleiden.
Spezial
Wasser eingeweicht hat; Tees trinken,
die ätherische Öle enthalten – z.B.
Kamillentee, Pfefferminztee – diese
verbessern die Darmdurchblutung.
Auf stopfende Nahrungsmittel (z.B.
Schwarztee, Kuchen, Zucker, Weißbrot) verzichten!
Durchfall
Zu den häufigsten Darmproblemen
gehören Verstopfung, Durchfall und
Blähungen. Alle drei sind nicht weiter
besorgniserregend, wenn sie nur kurz
und vorübergehend auftreten. Wenn
die Beschwerden öfter wiederkehren
oder länger anhalten, sollte unbedingt
ein Arzt konsultiert werden.
Die Ursachen für Durchfall sollten
auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden, wenn dieser länger als zwei bis
drei Tage anhält! Wichtig: Bei Durchfall sollte man viel trinken (mindestens 3 Liter Wasser oder Tee am Tag)!
Salzstangerln knabbern, um den Salzverlust auszugleichen; Zwieback und
geriebene Äpfel beruhigen den Darm;
Heidelbeeren getrocknet essen oder
als Tee trinken; Kohle- und Heilerdepräparate einnehmen – sie binden die
Gifte im Darm.
Verstopfung
Blähungen
Verstopfung ist ein weit verbreitetes
Darmproblem. Gegen Verstopfung
hilft längerfristig: ballaststoffreiche
Ernährung, viel Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung! Sofortmaßnahmen: Morgens auf nüchternen Magen
einen halben Liter warmes Wasser
(ohne Kohlensäure) trinken; Dörrzwetschken oder ein paar Löffel Weizenkleie essen, die man über Nacht in
Blähungen entstehen, wenn man zu
hastig isst und Luft schluckt; aber
auch blähende Lebensmittel (Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse) können
die Ursache sein. Länger anhaltende
Blähungen sollten jedenfalls zum
Arzt führen – wirksame Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
Darmprobleme und
Darmerkrankungen
Foto: fotolia
Darmkrebs
Darmkrebs gehört zu den häufigsten
Krebserkrankungen in Österreich.
Rund 5.000 Menschen – Männer wie
Frauen gleichermaßen – erkranken
jährlich daran, die Hälfte davon mit
tödlichem Ausgang! Die Entdeckung
der Erkrankung erfolgt im Wege der
sogenannten Koloskopie (Darmspiegelung) im Bereich von Dickdarm
und Mastdarm.
Zur Behandlung von Darmkrebs stehen heute umfangreiche therapeutiWie
geht’s 4/2013
11
»
Spezial
sche Möglichkeiten zur Verfügung.
Trotzdem ist die Sterberate mit ca.
50% der betroffenen Patienten relativ
hoch. Dies liegt daran, dass die Erkrankung im Anfangsstadium kaum
Beschwerden macht und daher bei
den meisten Patienten bereits weit
vorangeschritten ist, wenn sie entdeckt wird.
jährlich einen Test auf okkultes (d.h.
nicht sichtbares) Blut im Stuhl vorzunehmen. Der moderne Test erfordert
nur mehr eine einzige Stuhlprobe (im
Gegensatz zu drei Stuhlproben an
drei aufeinanderfolgenden Tagen im
Rahmen der früheren Tests) und bietet – jährlich wiederholt – eine hohe
Sicherheit.
Zu den Darmerkrankungen gehören auch …
Darmkrebs muss nicht sein!
Zeigt der Test Blut im Stuhl auf, wird
eine „sanfte Koloskopie“ (mit leichter, kurzer Sedierung, völlig schmerzfrei) durchgeführt, um zu klären, ob
dieses Blut von Darmpolypen oder
gar Darmkrebs herrührt. Darmpolypen werden – soweit möglich – sofort
im Rahmen der Koloskopie mithilfe
einer Schlinge entfernt. Die Fälle von
Darmkrebs werden einer entsprechenden Therapie zugeführt.
Darmdivertikel
Im Gegensatz zu Darmpolypen, die sich in
der Darmschleimhaut bilden und nach
innen wachsen, sind Divertikel Ausstülpungen der Darmwand in Richtung
Bauchraum. Obwohl sie nur pfefferkornbis erbsengroß sind, können sich in ihnen
Verdauungsreste ablagern und zur Entzündung führen. Ziehende Schmerzen im
Unterbauch und Fieber deuten auf eine
solche Entzündung (Divertikulitis) hin.
Darmkrebs ist die einzige Krebsart,
deren Früherkennung noch im gutartigen Stadium möglich ist (bei allen
anderen Krebsformen geht es um die
möglichst frühzeitige Erkennung des
bereits bösartigen Tumors!).
In 90% der Fälle gehen dem Karzinom gutartige Darmpolypen voran,
die 7 bis 10 Jahre brauchen, bis sie
bösartig werden. In dieser langen Zeit
können die Polypen durch Koloskopie aufgefunden und im Zuge dieser
Untersuchung auch gleich entfernt
werden. Das heißt: In Österreich erkranken und sterben jährlich tausende Menschen völlig unnötig am
Darmkrebs!
Internationales Vorzeigeprojekt:
„Burgenland gegen
Dickdarmkrebs“
Dieses Vorsorgeprojekt
wurde 2003 ins Leben gerufen und stufenweise im ganzen Burgenland eingeführt.
Initiator der Aktion war
MR Dr. Karl Mach, der bereits Ende der 1980er Jahre
im Bezirk Oberpullendorf ein solches
Darmkrebsvorsorgeprogramm erfolgreich etablierte und bis heute die burgenlandweite Projektleitung innehat.
Seit 2006 werden alle Burgenländerinnen und Burgenländer im Alter
von 40 bis 80 Jahren eingeladen,
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Wie
geht’s 4/2013
Dazu Dr. Gernot
Leeb, von der Projektleitung „Burgenland gegen Dickdarmkrebs“:
„Von 2003 bis
2012 haben wir
insgesamt 1,2 Millionen Stuhltestbriefe verteilt, von denen 424.248 –
das sind 35% – retourniert wurden.
Bei 35.321 Personen war der Test
positiv, zeigte also das Vorliegen erhöhter Blutmengen im Stuhl an.
20.292 von diesen positiv getesteten
Personen unterzogen sich freiwillig
einer Koloskopie.
Die Ergebnisse: Bei 3.379 Patienten
wurden Niedrigrisikopolypen und bei
2.673 Patienten Hochrisikopolypen
festgestellt, die entfernt werden konnten. 225 Patienten hatten bereits bösartige Veränderungen im Darm – sogenannte Oberflächenkarzinome, die
zu 100% heilbar sind und sofort mit
der Schlinge abgetragen wurden.
Bei immerhin 314 Patienten wurde
Der Reizdarm
Symptome des Reizdarms sind: Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen,
Durchfall und/oder Verstopfung. Ein Reizdarm-Syndrom ist schwierig zu diagnostizieren; auch die Therapie und begleitende
Maßnahmen gehören in Expertenhände.
Chronisch entzündliche
Darmerkrankungen (CED)
Daran leiden in Österreich ca. 80.000 Patientinnen und Patienten. Die Hauptformen sind „Morbus Crohn“ und „Colitis
ulcerosa“. CED sind sehr schwere Darmerkrankungen mit massiven körperlichen
Beschwerden und psychischen Belastungen für die Betroffenen. Sie sind hinsichtlich Diagnose und Therapie jedenfalls Sache des Facharztes/Gastroenterologen.
Auch eine erfahrene Selbsthilfegruppe ist
in Österreich aktiv: www.oemccv.at
Darmkrebs entdeckt – vielfach in einem Stadium, in dem das Karzinom
noch heilbar war.
Wir können also mit gutem Recht
sagen: Unser Vorsorgeprogramm hat
tausenden Burgenländerinnen und
Burgenländern bereits ihre Gesundheit bewahrt und wahrscheinlich sogar ihr Leben gerettet. Wir wollen
daher alle Landsleute immer und immer wieder zum Mitmachen auffordern – im Interesse der eigenen Gesundheit und der eigenen Lebensqualität!“
■
Der Magen- und Darmtrakt kann unter Umständen sehr
empfindlich reagieren. Schwer verträgliche Speisen, Stress,
zu hastiges Essen, zu viele Genussmittel wie Kaffee, gezuckerte Getränke oder Alkohol und Bewegungsmangel können Beschwerden wie Völlegefühl, Sodbrennen oder Blähungen verursachen. Gerade die Weihnachtszeit mit diversen
kulinarischen Verlockungen, von köstlichen Weihnachtskeksen bis zur Weihnachtsgans, stellt besondere Anforderungen
an den Verdauungstrakt. Für unser Verdauungssystem bedeutet die weihnachtliche Schlemmerei nämlich Schwerstarbeit und kann die Festtagsstimmung so richtig verderben.
Die Verdauung beginnt bereits im Mund und kann durch
verschiedene Gewürze – wie Pfeffer, Chili, Curry, Paprika,
Senf u.a. – unterstützt werden. Sie regen die Speichelproduktion an und erhöhen somit auch die Aktivität der Verdauungsenzyme. „Darüber hinaus kann eine Reihe von Heilkräutern Magen, Leber und Galle bei der Verdauung unterstützen. Die Mariendistel war schon in der Antike als leber-
wirksame Heilpflanze bekannt.
Die Früchte der Mariendistel enthalten einen Wirkstoff, der eine
schützende und funktionsverbessernde Wirkung auf die Leberzellen hat“, weiß Mag. pharm. Maria
Böcskör, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Burgenland.
Die Wirkstoffe der Artischocke
regen den Gallenfluss an und unterstützen somit die Fettverdauung. Die Inhaltsstoffe der Pfeffer- Mag.pharm. Maria Böcskör
minze, vor allem das Menthol, Vizepräsidentin der
Apothekerkammer Burgenland
haben eine entspannende Wirkung
auf die glatte Muskulatur des Verdauungstraktes. Zubereitungen aus der Pfefferminze finden Anwendung bei krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich sowie der
Gallenblase und den ableitenden Gallenwegen. „Fragen Sie
Ihre burgenländischen Apothekerinnen und Apotheker, sie
beraten Sie gerne“, so
die Apothekerin Maria Böcskör.
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Harmlose Verdauungsbeschwerden sind
mit Heilpflanzen gut in den Griff zu bekommen
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Pflanzliche Hilfe für Magen und Darm
Wohlbefinden
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»
Mit Licht und Farben
fröhlich durch den
Winter!
Wenn die Temperaturen sinken und die Nächte länger werden,
ist dies für viele Menschen eine körperliche und psychische
Belastung. Sie fühlen sich müde, unlustig, depressiv.
Da können Licht- und Farbtherapie wirksam helfen.
Rund 20% der Menschen in unseren
Breiten – Frauen wesentlich häufiger
als Männer – kennen sie nur zu gut:
die Herbst-Winter-Depression. Die
Medizin hat sogar einen Namen für
diese Form depressiver Verstimmung.
Sie wird als SAD – saisonal abhängige Depression – bezeichnet. Und die
Behandlung, die dagegen hilft, heißt
Lichttherapie.
Wie funktioniert die
Lichttherapie?
Licht vertreibt die Depression
Die Lichtintensität (2.500 bis 10.000
Lux), der Abstand zur Lampe und die
Dauer der Sitzung sind von Fall zu
Fall verschieden. Meist genügen je
nach Lichtstärke 30 bis 60 Minuten
Behandlung pro Tag, wobei die besten Effekte mit einer Bestrahlung am
Morgen – gleich nach dem Aufstehen
– erzielt werden können.
Das Licht wirkt über das Auge und
den Sehnerv auf jene Strukturen bzw.
Vorgänge im Gehirn, die für den
Schlaf-Wach-Rhythmus und die Gefühlsverarbeitung zuständig sind.
Licht ist Leben, sagt man. Und es
scheint tatsächlich der Lichtmangel
zu sein, der sich während der kalten
Jahreszeit aufs Gemüt schlägt.
Jedenfalls hilft die Lichttherapie einem Großteil der Betroffenen: Untersuchungen bestätigen Erfolge bei 60
bis sogar 90% der Patienten. Wobei
bereits nach wenigen Tagen eine deutliche Verbesserung der Stimmungslage eintritt, die in den weiteren Wochen der Therapie noch gesteigert
werden kann.
Diese guten Behandlungsergebnisse
haben dazu geführt, dass heute die
Lichttherapie an bereits 70% der psychiatrischen Abteilungen in den
Krankenhäuser in Österreich, Deutschland und der Schweiz angeboten
wird.
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Wie
geht’s 4/2013
Die Lichtquelle ist ein spezielles Gerät, das aus sechs bis acht Leuchtstoffröhren besteht und ein fluoreszierendes Licht aussendet, das – abgesehen von den schädlichen UVStrahlen – das gesamte Lichtspektrum
aufweist.
Antidepressive Medikamente
Reicht die Lichttherapie nicht aus, so
werden zusätzlich moderne Antidepressiva verabreicht, die auf den Gehirnstoffwechsel wirken und zu niedrige Spiegel der sogenannten Glücks-
Achtung: Vitamin-DMangel im Winter!
Der überwiegende Teil von Vitamin D,
das unser Körper braucht, wird von der
Haut unter Sonnenbestrahlung gebildet
– nur in geringem Maße nehmen wir es
durch die Nahrung auf.
Ein Vitamin-D-Mangel schwächt das Immunsystem; außerdem führt er zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Nervosität,
Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen bis hin zu depressiven Verstimmungen.
Viele Menschen in unseren Breiten weisen sogar im Sommer einen Vitamin-DMangel auf. Im Winter – wenn die Tage
kurz und das Tages- bzw. Sonnenlicht rar
ist – gibt es noch viel mehr Betroffene.
Dagegen kann ausreichend Bewegung an
der frischen Luft Abhilfe schaffen. Darüber hinaus kann durch die Einnahme von
Vitamin D-Tropfen zusätzlich vorgebeugt werden. Ihr Hausarzt berät Sie
kompetent in dieser Frage.
»
hormone – das sind insbesondere die
Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin – anheben.
Bewegung und soziale
Kontakte
Außerdem gibt es für den SAD-Patienten zwei wirksame Möglichkeiten,
selbst aktiv zu werden. Zum einen
sind es soziale Kontakte bzw. gemeinsame Aktivitäten mit lieben Menschen, die stimmungsaufhellend wirken. Zum anderen kurbelt sportliches
Training – Ausdauersport wie auch
Krafttraining – nachweislich die Ausschüttung der Glückshormone im
Gehirn an.
Als besonders positiv empfiehlt sich
daher z.B. eine Winterwanderung in
der freien Natur gemeinsam mit der
Familie oder mit Freunden – dann hat
schlechte Laune gegen die Kombination von Tageslicht, körperlicher Bewegung und zwischenmenschlichem
Miteinander keine Chance!
Die Macht der Farben
Bereits die alten Chinesen, Ägypter
und Griechen wussten es: Farben wirken auf Körper, Geist und Seele und
können so bei physischen wie psychischen Erkrankungen heilend wirken.
Auch die heutige Medizin beschäftigt
sich nun wieder zunehmend mit der
Farblichttherapie, um deren Wirksamkeit wissenschaftlich zu untermauern sowie die therapeutischen
Möglichkeiten aus moderner Sicht
auszuloten. Eine gebräuchliche Anwendungsform ist z.B. die Farbakupunktur – hier werden anstelle der
Akupunkturnadeln stiftförmige Farblampen eingesetzt.
Mit Farben das Leben
bunter machen!
Möchte man sich nicht gleich in die
Hände eines Farbtherapeuten begeben, so kann man selbst mit Farben
experimentieren, um zu sehen, wie
diese wirken – speziell im Winter
wird damit wohl so manche trübe
Stimmung rasch vertrieben!
Farben entfalten in den eigenen vier
Wänden ihre Effekte in Form von
Wohnaccessoires oder farbigen Lichtquellen. Kleider können Farbe in den
Alltag bringen, Schmucksteine und
Make-up Farbakzente setzen.
Foto: fotolia
Wofür die Farben stehen
Wohlbefinden
Auf einen Blick: Tipps
für mehr Winterspaß!
» Raus in die Sonne und in die
Natur – auch wenn’s kalt ist!
» Wandern, Langlauf, Skifahren,
Joggen – Sport bringt auch im
Winter Freude ins Leben!
» Bunte Farben sorgen für Abwechs-
lung im Alltag – ganz besonders,
wenn’s draußen stürmt und schneit.
» Basteln mit der ganzen Familie, eine
lustige Kartenrunde, ein Kinobesuch
mit den Kindern, ein Abend im
Restaurant mit Freunden – Geselligkeit und Kontakte mit anderen
Menschen machen glücklich!
Blau schafft Entspannung und Vertrauen – eine Nahebeziehung zu dieser
Farbe wird dem Schlaf zugeschrieben.
Violett ist die Farbe der Inspiration,
der Konzentration und des Selbstvertrauens.
Rosa steht für Ordnung, Idealismus
und Mitgefühl; Magenta für innere
Freiheit und innere Stärke.
Braune Farbtöne – die Farben der
Erde – vermitteln Geborgenheit und
materielle Sicherheit – sie erden und
schützen.
Die Farben Rot, Orange und Gelb
haben aktivierende Wirkung – sie stehen für Kraft, Lebensfreude und Optimismus.
Grau ist die Farbe der Neutralität
und Zurückhaltung; Schwarz die Farbe der Dunkelheit, der Trauer und der
Würde, geheimnisvoll und edel zugleich.
Grün – die Farbe der Natur – harmonisiert und beruhigt; ihr werden Sicherheit und Kreativität zugeordnet;
berufliche Aktivitäten gedeihen in
ihrer Umgebung.
Weiß steht für Reinheit, Klarheit und
Unschuld; Gold für Macht und
Reichtum; Silber für Höflichkeit,
Klugheit, Kommunikation und Modernität.
■
Wie
geht’s 4/2013
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»
Wohlbefinden
Buch-Tipps
Die hier präsentierten Bücher können entweder direkt beim Verlagshaus der Ärzte, Nibelungengasse 13, 1010 Wien, Telefon
01/5124486-19 (www.aerzteverlagshaus.at) oder bei der
BGKK unter Telefon 02682/608-1003 bzw. per E-Mail:
[email protected] bestellt werden.
Unter den ersten 10 Bestellungen bei der BGKK bis
18.12.2013 werden je zwei Gratisexemplare verlost!
Die Burgenländische
Gebietskrankenkasse
wünscht allen Versicherten,
Dienstgebern und Vertragspartnern ein gesegnetes
Weihnachtsfest und ein
erfolgreiches und vor allem
gesundes Neues Jahr 2014!
Unger, Viernstein
Darmgesundheit
Dieses Buch zeigt, wie eine gesunde
Darmflora z.B. Darminfektionen verhindert, Vitamine erzeugt, für eine problemlose Verdauung sorgt und das Risiko von Darmkrebs und entzündlichen
Darmerkrankungen vermindert.
120 Seiten, € 14,90 / ISBN 978-3-99052-026-0
Mau
Gesunder Schlaf
In Österreich, Deutschland und der
Schweiz leiden über 30 Mio. Menschen
an Schlafstörungen. Hier werden die
wichtigsten Fragen rund um Schlafprobleme und was man für gesunden Schlaf
tun kann beantwortet.
128 Seiten, € 12,80 / ISBN 978-3-99052-075-8
Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata
Von der Depression
zur Lebensfreude
Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata
Gesund werden. Gesund bleiben. Band 4
Eine Buchreihe des Hauptverbandes
der österreichischen Sozialversicherungsträger
für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige
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Wie
4/2013
geht’s 1/2013
Dieser in einer vom Hauptverband der
österr. Sozialversicherungsträger herausgegebenen Buchreihe „Gesund werden, Gesund bleiben“ erschienene Ratgeber kann bei der BGKK kostenlos
bestellt werden!
Foto: fotolia
Von der Depression zur
Lebensfreude
» Hallo an Alle!
Hallo ihr Lieben!
Rodelst du auch so gerne wie ich? Ich freue mich schon, mit
meinem knallroten Bob bald wieder die Hänge runterzuflitzen.
Vorigen Winter haben wir ein tolles Rodelrennen – so richtig mit
Stoppuhr und Schiedsrichter – veranstaltet. Von elf Teilnehmern bin
ich stolzer Dritter geworden!
Leichtsinnige Rodler können sich aber auch ganz schön weh tun.
Darum lies gleich nach, was man beim Rodeln unbedingt
beachten sollte und mach beim Gewinnspiel mit!
Einen tollen (Rodel-)Winter wünscht
Euer Benno Biber
Wunderwelt
wissen
Tipps für clevere Rodler
Bennos
Gewinnspiel
Meine Gewinnfrage:
Womit soll man beim Rodeln
den Kopf schützen?
Brief, Karte oder E-Mail schickst du an:
Burgenländische Gebietskrankenkasse
Esterhazyplatz 3, 7000 Eisenstadt;
[email protected] Kennwort: BENNO
BIBER, Einsendeschluss: 15. Jänner 2014
Gewinner aus Wie geht’s 3/13:
» Lukas Deutsch, 7521 Gaas
» Laura Hafner, 7542 Gerersdorf
» Anna Katharina Krutzler,
7474 Deutsch-Schützen
» Anna Steiner, 7535 Deutsch-Tschantschendorf
» Lara Sulyok, 7511 Mischendorf
» Julian Taschner, 7223 Sieggraben
» Iris Adrigan, 7022 Schattendorf
» Jasmin Vejtisek, 7034 Zillingtal
» Miriam Steiger, 7202 Bad Sauerbrunn
» Jasmin Müllner, 7042 Antau
Die Gewinner erhielten Eintrittskarten für
das ABOBERT Kindertheater.
Bennos
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Wenn du Rodeln gehst, solltest du wasserfeste Kleidung, festes Schuhwerk – mit zu glatten Sohlen kann
man schlecht bremsen – dicke Handschuhe und einen
Helm als Kopfschutz tragen.
Am besten, man rodelt nur auf dafür vorgesehenen
Hängen oder Bahnen, und zwar aufrecht sitzend mit
Blick ins Tal. Du solltest keinesfalls auf dem Bauch mit
dem Kopf voran rodeln, so passieren schlimme Verletzungen. Immer genug Abstand zum Rodler vor dir
halten, dann gibt es keine Zusammenstöße.
Such dir ein Rodelgerät aus, das du gut unter Kontrolle hast. Für Kinder sind leichte Plastikbobs mit Lenkund Bremseinrichtung gut geeignet. Viel Spaß!
CD erhältlich unter:
Telefon: 0049 251 932520,
www.menschenkinder-shop.de
und im Buchhandel.
Benno Biber gratuliert!
Wie
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»
Wohlbefinden
Kulinarisches Burgenland
Restaurant Pannonia
Gut essen & wohlfühlen im Südburgenland
Ein gutes Gefühl für Kulinarik und Gastlichkeit liegt bei
den Roths anscheinend in
der Familie. Denn die Erfolgsgeschichte des heutigen
Restaurants Pannonia-Roth
wurde bereits 1970 von den Eltern
der heutigen Besitzer, Andreas und
Manuela Roth, gestartet. Das damals
erworbene Gasthaus wurde seitdem
mehrmals umgebaut und modernisiert
und ist zu einem liebevoll gestalteten
Ort der Begegnung, des Genusses und
der Gemütlichkeit geworden.
Sowohl die umfangreiche Speise- und
Weinkarte als auch die verschiedenen
zur Verfügung stehenden Gastzimmer
bieten viel Raum für die unterschiedlichsten Anlässe und Bedürfnisse. Für
große und kleine, exquisite oder auch
gemütliche Feiern, traumhafte Hochzeiten oder einfach für ein Treffen mit
Freunden stehen das Café- oder Pizzastüberl oder der große, angenehm
lichtdurchflutete Speisesaal bereit.
Das köstliche Speisenangebot reicht
von Pizza & Pasta (auch zum Mitnehmen) über klassisch-bürgerliche Küche und
exzellente Fischgerichte bis zu
pannonischen
Schmankerln.
Dazu findet sich
sicher ein gutes
Tröpfchen aus der großzügigen Weinkarte. Auch saisonale Köstlichkeiten
werden von der Familie Roth immer
wieder serviert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren 3-gängigen
Adventmenü, das bis 22. Dezember
angeboten wird?
Restaurant Pannonia-Roth
Hauptstraße 58, 7434 Bernstein
Telefon 03354/6543
E-Mail: [email protected]
Web: www.pannonia-roth.at
Gewinnen Sie ein Abendessen für 2 Personen!
Gewinnfrage: In welchem Jahr fand das „Pannonia-Roth“ seinen Ursprung?
Gewinner des Preisrätsels aus
Einsendungen an BGKK, Esterhazyplatz 3,
Wie geht’s 3/13:
7000 Eisenstadt oder [email protected], Kennwort:
„Kulinarisches Burgenland“, Einsendeschluss: 15.01.2014
Erna Reichstädter, 7540 Güssing
Rezept-Tipp des Hauses
Gefüllte Putenbrust „Ödenburg“ auf Paprikarahmsoße,
dazu hausgemachte Nockerln
Zutaten für 4 Personen
Gefüllte Putenbrust: 120g Bauernschinken, 120g Edamer, 4 große Pfefferoni,
4 Putenschnitzel à 180g, Ursalz, Pfeffer,
griffiges Mehl, 4 Eier, Fett zum Ausbacken.
Paprikarahmsoße: ½ Zwiebel, 40g Butter,
1 KL Paprikapulver (edelsüß), 1-2 EL
Mehl (glatt), 1 Knoblauchzehe (fein
gehackt), Ursalz, 1/8l Sauerrahm,
400ml Rindsbouillon, Zitronensaft.
Nockerln: 300g Mehl (glatt), 3 Eier,
¼l Milch, Ursalz, Muskat, 50g Butter.
Zubereitung
Gefüllte Putenbrust: Bauernschinken
und Edamer jeweils in 4 Scheiben schneiden,
Pfefferoni kleinschneiden, Putenschnitzel
klopfen, mit Ursalz und Pfeffer beidseitig
würzen und mit jeweils einer Scheibe Schinken/Käse sowie Pfefferoni belegen. Putenschnitzel in der Mitte zusammenklappen
und die Ränder fest zusammendrücken. Gefüllte Putenschnitzel in Mehl wenden, durch
verquirlte Eier ziehen und in heißem Fett
schwimmend auf beiden Seiten jeweils ca. 4
Min. ausbacken. Gut abtropfen lassen.
Paprikarahmsoße: Zwiebel feinwürfelig schneiden, in zerlassener Butter glasig
anrösten, Paprika einrühren, Mehl einstreuen und durchrühren, mit Ursalz und
Knoblauch würzen. Mit Rahm und Bouillon aufgießen, aufkochen und einige Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Mit
Zitronensaft abschmecken. Soße mit einem Stabmixer pürieren.
Nockerln: Mehl mit Eiern und Milch
(mit Kochlöffel) glatt rühren. Mit Ursalz
und Muskat würzen. Teig durch ein Nockerlsieb direkt ins kochende Salzwasser
hobeln, einmal aufkochen lassen. Nockerln abseihen, wenn Sie an die Oberfläche gestiegen sind, heiß abschwemmen,
in geschmolzener Butter schwenken.
IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber: Burgenländische Gebietskrankenkasse, Esterhazyplatz 3, 7000 Eisenstadt, www.bgkk.at, Redaktion: Gertraud Reichardt, E-Mail: [email protected], Konzeption: Care Company GmbH, Am Modenapark 10/24, 1030 Wien, Grafische
Gestaltung: Rabold und Co., www.rabold.at, Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Verlagsort: 7000 Eisenstadt • „Wie geht’s“ informiert seine Leser auf lustvolle, lebensfrohe Art darüber, was die BGKK und man selbst für Gesund­heit und
Wohlbefinden tun kann und unterstützt damit den Vor­sorgegedanken. „Wie geht’s“ berichtet auch über Produkte, die im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung nicht enthalten sind. Die Leser sollen aber auch darüber umfassende Informationen erhalten.
Die in den Beiträgen verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.
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Wie
geht’s 4/2013
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