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Flohsamen
Von Durchfall (Diarrhö) spricht man, wenn es zu einer gehäuften
Stuhlentleerung von mehr als dreimal täglich kommt, der Stuhl wässrig
oder breiig und die Stuhlmenge erhöht ist. Zusätzlich können Blähungen,
Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Wirkstoff: 100 % Indische Flohsamen
Linusit® Flohsamen, das rein pflanzliche
Abführmittel mit 100 % Indischen Flohsamen, ist eine natürliche Verdauungshilfe
bei Verstopfung, Reizdarm und Durchfall.
Linusit® Flohsamen wirkt zuverlässig, ist gut
verträglich und führt nicht zur Gewöhnung.
Selbst bei längerer Anwendung treten keine
unerwünschten Nebenwirkungen auf.
Deshalb kann Linusit® Flohsamen auch
während der Schwangerschaft und Stillzeit
eingenommen werden. Außerdem ist
Linusit® Flohsamen geeignet für Senioren
und Kinder ab 6 Jahren.
Durchfall an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom und eine
sinnvolle Reaktion des Körpers, um schädliche Stoffe möglichst schnell
wieder loszuwerden. Eine häufige Ursache für akuten Durchfall sind
Bakterien oder Viren.
In den meisten Fällen sind akute Durchfälle von kurzer Dauer und
hören von selbst auf. Wenn Durchfall von Fieber begleitet wird oder
wenn Blut im Stuhl ist, sollte man sofort zum Arzt gehen. Durchfall
kann insbesondere für Säuglinge, kleine Kinder und für ältere,
geschwächte Menschen wegen des Flüssigkeits- und Mineralienverlusts
gefährlich werden.
Verdauung ok!
Linusit® Flohsamen. Zur Behandlung von Stuhlverstopfung, zur Bildung von weichem Stuhl, wenn eine
erleichterte Darmentleerung erwünscht ist, z. B. bei Hämorrhoiden und in der
Schwangerschaft. Unterstützende Therapie bei Durchfällen unterschiedlichster Ursache
sowie bei Reizdarm.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
mehrmals täglich einen Teelöffel voll (ca. 5 g) Linusit® Flohsamen nach Vorquellen
mit etwas Wasser (ca. 100 ml) unter Nachtrinken von 1 bis 2 Glas Wasser ein. Die
empfohlene Tagesdosis liegt bei 2 bis 6 Teelöffeln (10 bis 30 g) Linusit® Flohsamen.
Kinder von 6 bis 12 Jahren erhalten nur die Hälfte der Dosis.
Hinweis: Bitte achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Die Indischen Flohsamen
vor der Einnahme unbedingt in Wasser kurz vorquellen lassen und 1 bis 2 Glas Wasser
nachtrinken. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Hinweis des Herstellers: Selbstverständlich
verfügt auch das Reformwaren-Fachgeschäft über die nötige Sachkenntnis, um Ihre
Fragen zu unseren Produkten fachgerecht zu beantworten.
Häufige Ursachen für einen akuten Durchfall:
• „Darmgrippe“ – Infektion mit Viren oder Bakterien
• Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B. Lactoseintoleranz)
• Lebensmittelvergiftung
• Reisedurchfall
• Durchfall durch Medikamente (z.B. Antibiotika)
• Angst, Stress
• Reizdarm
• Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
• Glutenallergie (Zöliakie)
• Missbrauch von Abführmitteln
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Gesundheitsinformati
Art.-Nr. 5512
Wichtige Ursachen für chronische Durchfälle:
Bergland-Pharma GmbH & Co.KG
D-87751 Heimertingen
www.linusit.de
Linusit®. Gesunde Verdauung –
Natürliches Wohlbefinden
e!
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Die Wirkung von Indischen Flohsamen bei der Cholesterinsenkung
beruht vor allem auf einer Bindung von Nahrungscholesterin im
Darm, wodurch dessen Aufnahme über den Blutkreislauf verhindert
wird.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Verdauungsbeschwerden gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen. „Das ist
mir auf den Magen geschlagen“ – diese Redewendung zeigt, dass Magen- und
Darmerkrankungen nicht nur funktionelle Störungen sind, sondern auch das
Wohlbefinden sehr stark beeinträchtigen können.
Mit dieser Broschüre wollen wir Sie über häufig auftretende Beschwerden wie
Verstopfung, Reizdarm und Durchfall informieren und Ihnen wichtige Tipps zur
Vorbeugung und Behandlung geben. Bitte beachten Sie, dass Sie bei länger
anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden immer einen Arzt aufsuchen
sollten.
Linusit®. Gesunde Verdauung – Natürliches Wohlbefinden
Indische Flohsamen sind die Samen der Wegerich-Pflanze Plantago
ovata und zeichnen sich durch einen besonders hohen Gehalt an
löslichen, Schleim bildenden Ballaststoffen (Quellstoffen) aus.
Indische Flohsamen können ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an
Wasser aufnehmen und binden. Die Volumenzunahme aufgrund des
hohen Quellvermögens bewirkt einen Dehnungsreiz auf die Darmwand
und regt damit die natürliche Darmbewegung an. Die Schleimstoffe
unterstützen zudem eine optimale Gleitfähigkeit des Darminhalts
und erleichtern die Stuhlentleerung. Durch diese Eigenschaft sind
Indische Flohsamen eine natürliche und zuverlässige Hilfe bei: Verstopfung
Reizdarm
Durchfall
Definitionsgemäß liegt eine Verstopfung (Obstipation) erst dann
vor, wenn eine Darmentleerung seltener als dreimal pro Woche erfolgt
und mit erheblichen Beschwerden wie z.B. Bauchschmerzen und
Blähungen verbunden ist. Eine Verstopfung wird individuell sehr
unterschiedlich empfunden. Das allgemeine Wohlbefinden ist
beträchtlich gestört und bereits kurzzeitig auftretende Stuhlbeschwerden können einen Leidensdruck hervorrufen. Die Ursachen für eine Verstopfung sind vielfältig. Die Hauptursachen
sind mangelnde Bewegung, Stress, bewusste Unterdrückung des
Stuhlgangs, zu geringe Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr. Aufgrund des hohen Leidensdrucks wird oft frühzeitig zu
Abführmitteln gegriffen.
Nach längerer Einnahme
führen jedoch viele, insbesondere drastische Abführmittel selbst zu Darmträgheit,
schädigen die Darmschleimhaut oder stören den Mineralstoffhaushalt. Dagegen
können pflanzliche Quellstoffe (Ballaststoffe) wie z.B. Indische
Flohsamen, die nicht mit den pflanzlichen Abführmitteln wie z.B.
Sennesblätter verwechselt werden dürfen, unbedenklich über längere
Zeit oder dauerhaft eingesetzt werden. Was können Sie sonst noch gegen Verstopfung tun?
Es mag verwundern, dass ein Arzneimittel sowohl bei Durchfall als auch
bei Verstopfung wirken kann. Dies erklärt sich durch das Wirkprinzip.
Bei der Durchfall hemmenden Wirkung von Indischen Flohsamen kommt
es dementsprechend zur erwünschten Eindickung des Darminhalts. Der
Stuhl wird formbar und die Darmpassage normalisiert sich. Außerdem können Indische Flohsamen einen erhöhten Cholesterinspiegel auf natürliche Weise um ca. 10 bis 15 % senken. • Ernähren Sie sich ballaststoffreich! Bevorzugen Sie Vollkornprodukte
sowie frisches Obst und Gemüse.
• Trinken Sie ausreichend! Mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag.
• Sorgen Sie für genügend Bewegung! Das baut Stress ab und regt die
Verdauung an.
• Nehmen Sie sich Zeit, gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit zur Toilette und
unterdrücken Sie den Stuhlgang nicht.
• Entspannen Sie sich! Damit gönnen Sie auch Ihrem Darm die nötige Pause.
Reizdarm oder auch Reizdarmsyndrom (Abk. RDS) ist eine der
häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen, die vor allem Menschen
jüngeren und mittleren Alters betrifft. Mindestens 12 Millionen
Menschen in Deutschland leiden unter dem Reizdarmsyndrom – vor
allem Frauen.
Die genauen Ursachen sind bis
heute noch nicht vollständig erforscht. Man geht jedoch davon aus,
dass Betroffene empfindlicher auf
die Signale des Darms reagieren. Typische Symptome dieser funktionellen Erkrankung sind immer
wiederkehrende krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall,
Verstopfung sowie das Gefühl einer unkompletten Darmentleerung
nach dem Stuhlgang. Die Beschwerden sind vielfältig und können
allein oder auch gemeinsam auftreten. Treten die Symptome über mehr als drei Monate auf und liegen ihnen
keine organischen Ursachen zu Grunde, so spricht man von einem
Reizdarm. Charakteristisch für das Reizdarmsyndrom ist, dass die
Beschwerden nach dem Stuhlgang nachlassen und durch Stress oder
Ärger stärker ausgeprägt sind.
Wie können Sie die Beschwerden des Reizdarms lindern?
• Verteilen Sie Mahlzeiten in kleinen Portionen über den Tag. Bevorzugen Sie eine
fettarme und ballaststoffreiche Ernährung.
• Versuchen Sie, unverträgliche Nahrungsmittel (z.B. blähende wie Kohl oder
Hülsenfrüchte) zu identifizieren und zu meiden (z.B. durch ein Ernährungstagebuch).
• Stellen Sie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicher. Verzichten Sie auf Kaffee,
Alkohol und allzu kohlensäurehaltige Getränke.
• Mit körperlicher Aktivität können Sie die Darmbewegung fördern und außerdem
Stress auf natürliche Weise abbauen.
• Versuchen Sie, beruflichen und privaten Stress zu reduzieren. Gönnen Sie sich
„Auszeiten“ und erlernen Sie Entspannungsmethoden.
• Versuchen Sie, die richtigen Arzneimittel für die Selbstmedikation zu finden
(Ballaststoffe als Basistherapie, z.B. Indische Flohsamen).