ANHANG I
ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
2.
QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Eine Filmtablette enthält 10 mg Valdecoxib.
Hilfsstoffe siehe unter 6.1.
3.
DARREICHUNGSFORM
Filmtabletten
Weiß, kapselförmig, mit Prägung “10” auf einer und “7815” auf der anderen Seite.
4.
KLINISCHE ANGABEN
4.1
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung von Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe.
4.2
Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Kudeq wird oral angewendet.
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe Abschnitt 5.2).
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Die empfohlene Dosierung beträgt einmal täglich 10 mg.
Für einige Patienten kann sich mit einer Dosierung von 20 mg einmal täglich ein zusätzlicher Nutzen
ergeben. Als Maximaldosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe: Die empfohlene Dosierung für die symptomatische
Behandlung beträgt 40 mg einmal täglich. Am ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche
Dosis von 40 mg eingenommen werden. Danach beträgt die empfohlene Maximaldosis 40 mg einmal
täglich.
Ältere Patienten: Bei älteren Patienten (³ 65 Jahre), insbesondere bei solchen mit einem
Körpergewicht unter 50 kg, ist die Behandlung mit der niedrigsten empfohlenen Dosis für
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (10 mg einmal täglich) zu beginnen (siehe Abschnitt 5.2).
Leberfunktionsstörungen: Bei einer leichten Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A) ist im
Allgemeinen eine Dosisanpassung nicht erforderlich. Die Behandlung von Patienten mit mäßigen
Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) sollte mit Vorsicht begonnen werden. Für die
Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene Dosierung
(10 mg einmal täglich) eingesetzt werden und bei primärer Dysmenorrhoe sollte die Dosis 20 mg nicht
überschreiten. Es liegen keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit schwerer
Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C) vor, daher ist die Anwendung bei diesen Patienten
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.2).
Nierenfunktionsstörungen: Aufgrund der Pharmakokinetik ist bei Patienten mit geringer bis mäßiger
(Kreatinin-Clearance 30-80 ml/min) oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30
ml/min) keine Dosisanpassung erforderlich. Jedoch ist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder
bei Patienten mit Neigung zur Flüssigkeitsretention Vorsicht geboten (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).
2
Kinder und Jugendliche: Kudeq wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht untersucht. Deshalb wird
die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
4.3
Gegenanzeigen
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder einem der
sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure, nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) oder
anderen selektiven Cyclooxygenase-2 (COX-2-)-Hemmern mit Bronchospasmus, akuter Rhinitis,
Nasenschleimhautpolypen, angioneurotischen Ödemen, Urtikaria oder sonstigen allergischen
Erkrankungen reagiert haben.
Drittes Trimenon der Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitte 4.6 und 5.3).
Aktive peptische Ulcerationen oder gastrointestinale Blutungen.
Entzündliche Darmerkrankungen.
Schwere dekompensierte Herzinsuffizienz.
Schwere Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse C).
4.4
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Valdecoxib sollte nach einer koronaren Bypass-Operation nur mit Vorsicht angewendet werden, da
diese Patienten ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen haben können, wie zum Beispiel
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung (Infektionen, klaffende Wunde), insbesondere solche Patienten mit zerebrovaskulärer
Erkrankung in der Vorgeschichte oder einem Body Mass Index > 30 kg/m2 (siehe Abschnitt 4.8).
Nach Markteinführung wurde bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, über
schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Diese beinhalteten exfoliative Dermatitis, StevensJohnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung mit
Valdecoxib muss beim ersten Auftreten von Hautausschlägen abgebrochen werden. Für Patienten mit
Sulfonamidallergie in der Anamnese kann ein erhöhtes Risiko für Hautreaktionen bestehen (siehe
Abschnitt 4.3).
Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie und Angioödeme) wurden bei der Anwendung von
Valdecoxib nach der Markteinführung berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Einige dieser Reaktionen traten
bei Patienten mit Sulfonamidallergie in der Anamnese auf (siehe Abschnitt 4.3). Valdecoxib muss bei
den ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen abgesetzt werden.
Bei Patienten mit Hypertonie, Herzinsuffizienz oder einer Neigung zur vermehrten
Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist Vorsicht geboten. Da die Prostaglandinsynthese-Hemmung
zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion und zu einer vermehrten Flüssigkeitsretention führen
kann, ist bei der Anwendung von Valdecoxib an Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.2). Wie bei anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
wurden bei einigen Patienten unter Langzeitanwendung von Valdecoxib in einer Dosierung von 10 bis
20 mg pro Tag Flüssigkeitsretentionen, Ödeme und Bluthochdruck beobachtet (siehe Abschnitt 5.1).
Diese Effekte können dosisabhängig sein und werden bei Dosierungen, die höher sind als die für die
Langzeitanwendung empfohlenen, häufiger beobachtet. Bei Patienten mit Hypertonie,
Herzinsuffizienz oder Neigung zur vermehrten Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist die
Behandlung mit Valdecoxib in der niedrigsten empfohlenen Dosierung einzuleiten.
3
Bei Patienten mit Dehydratation muss die Behandlung mit Valdecoxib mit Vorsicht begonnen werden.
In diesem Fall ist es ratsam, die Patienten zunächst zu rehydrieren und dann mit der ValdecoxibTherapie zu beginnen.
Valdecoxib darf bei Patienten mit mäßigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) nur mit
Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.2 und 5.2).
Valdecoxib kann Fieber maskieren (siehe Abschnitt 5.1). Im Zusammenhang mit der Anwendung von
NSAR und in nichtklinischen Studien mit Valdecoxib wurde in Einzelfällen eine Verschlimmerung
von Weichteilinfektionen beschrieben (siehe Abschnitt 5.3). Die Operationswunde bei Patienten, die
mit Valdecoxib behandelt werden, sollte sehr sorgfältig auf Anzeichen einer Infektion beobachtet
werden.
Bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, traten Perforationen des oberen
Gastrointestinaltraktes, Ulcera oder Blutungen (PUBs) auf. Daher ist bei Patienten mit
gastrointestinalen Vorerkrankungen, wie Ulcera und entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, oder
bei Patienten mit einem speziellen Risiko Vorsicht geboten.
Bei älteren Patienten und solchen mit signifikanten Begleiterkrankungen kann das Risiko für eine
kardiale Dysfunktion und für gastrointestinale und renale Nebenwirkungen erhöht sein. Daher sollten
diese Patienten unter angemessener ärztlicher Beobachtung stehen.
Wegen der fehlenden Wirkung auf die Thrombozyten ist Valdecoxib kein Ersatz für
Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe (siehe Abschnitt 4.5).
Bei einer gleichzeitigen Anwendung von Valdecoxib mit Warfarin ist Vorsicht geboten (siehe
Abschnitt 4.5).
Wie bei anderen Arzneimitteln, die bekannterweise COX-2 hemmen, wird die Anwendung von
Valdecoxib bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.6 und
5.1).
4.5
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Pharmakodynamische Wechselwirkungen
Die Therapie mit Antikoagulantien muss insbesondere in den ersten Tagen nach Beginn oder
Änderung der Valdecoxib-Therapie bei Patienten überwacht werden, die Warfarin oder ähnliche
Arzneimittel erhalten, da bei diesen Patienten ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht.
Valdecoxib hat keine Wirkung auf die durch Acetylsalicylsäure hervorgerufene Hemmung der
Thrombozytenaggregation oder auf die Blutungszeiten. Dies zeigte sich bei parenteraler Gabe des
Prodrug Parecoxib-Natrium gemeinsam mit Acetylsalicylsäure. Klinische Studien zeigen, dass
Valdecoxib zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe
gegeben werden kann (siehe Abschnitt 4.4). Jedoch führt die kombinierte Anwendung von niedrig
dosierter Acetylsalicylsäure mit Valdecoxib im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Valdecoxib
zu einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Ulcera oder andere Komplikationen.
NSAR können die Wirkung von Diuretika und Antihypertensiva reduzieren. Wie bei NSAR kann das
Risiko einer akuten Niereninsuffizienz ansteigen, wenn Valdecoxib zusammen mit ACE-Hemmern
oder Diuretika angewendet wird.
Es wird angenommen, dass die gleichzeitige Verabreichung von NSAR und Cyclosporin oder
Tacrolimus die nierenschädigende Wirkung von Cyclosporin oder Tacrolimus verstärkt. Die
Nierenfunktion muss überwacht werden, wenn Valdecoxib mit einem dieser Arzneimittel zusammen
angewendet wird.
4
Wirkungen anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib
Beim Menschen wird Valdecoxib hauptsächlich über die Isoenzyme CYP3A4 und 2C9 metabolisiert.
Deshalb ist bei gleichzeitiger Anwendung von Valdecoxib mit Arzneimitteln, die CYP3A4 und 2C9
inhibieren, Vorsicht geboten.
Die Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC) war bei gleichzeitiger Anwendung mit Fluconazol (ein
vorwiegender CYP2C9-Hemmer) um 62 % , bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketoconazol
(CYP3A4-Hemmer) um 38 % erhöht. Bei Patienten, die Fluconazol oder Ketoconazol erhalten, sollte
eine Valdeocxib-Behandlung daher mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung eingeleitet werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) und Phenytoin (300 mg einmal
täglich), einem CYP3A4-Induktor, wurde nach 12 Tagen eine Verringerung der Plasmaexposition
(AUC) von Valdecoxib um 27 % beobachtet. Die Abnahme der Valdecoxib-Plasmaexposition war
aufgrund der bekannten enzyminduzierenden Wirkung von Phenytoin zu erwarten und wurde als nicht
klinisch relevant angesehen, deshalb ist eine Erhöhung der Valdecoxib-Dosis bei gleichzeitiger
Anwendung von Phenytoin nicht erforderlich. Diese Ergebnisse müssen jedoch von Ärzten
berücksichtigt werden, wenn Valdecoxib gemeinsam mit CYP3A4-Induktoren wie etwa
Carbamazepin oder Dexamethason angewendet wird. Eine klinisch signifikante Abnahme der AUC
von Valdecoxib kann bei gleichzeitiger Anwendung von stärkeren Enzyminduktoren wie etwa
Rifampicin auftreten.
Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (Aluminium-MagnesiumHydroxid) hatte keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der Resorption von
Valdecoxib.
Wirkung von Valdecoxib auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
Eine Behandlung mit Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) führte bei Dextromethorphan
(CYP2D6-Substrat) zu einem 3-fachen Anstieg der Plasmakonzentration. Daher ist bei gleichzeitiger
Anwendung von Valdecoxib und Arzneimitteln, die hauptsächlich über CYP2D6 metabolisiert werden
und einen engen therapeutischen Bereich besitzen (z. B. Flecainid, Propafenon, Metoprolol), Vorsicht
geboten.
Die Omeprazol-Plasmaexposition (CYP2C19-Substrat) von 40 mg einmal täglich war nach
Anwendung von Valdecoxib 40 mg zweimal täglich für 7 Tage um 46 % erhöht, während die
Plasmaexposition von Valdecoxib unverändert war. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass
Valdecoxib – obwohl es nicht durch CYP2C19 metabolisiert wird – ein Hemmer dieses Isoenzyms
sein kann. Daher ist bei der Anwendung von Valdecoxib zusammen mit Arzneimitteln, die
bekannterweise CYP2C19-Substrate sind (z. B. Omeprazol, Phenytoin, Diazepam oder Imipramin),
Vorsicht geboten.
Bei Wechselwirkungsstudien an Patienten mit rheumatoider Arthritis, die wöchentlich intramuskulär
Methotrexat erhielten, hatte oral gegebenes Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) keine klinisch
signifikante Wirkung auf die Plasmakonzentration von Methotrexat. Allerdings sollte bei
gleichzeitiger Anwendung dieser beiden Arzneimittel eine angemessene Überwachung der
Methotrexat-bedingten Toxizität in Erwägung gezogen werden.
Eine gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) und Lithium
führte zu einer signifikanten Abnahme der Serum-Clearance (25 %) und der renalen Clearance (30 %)
von Lithium mit einer um 34 % höheren Serumexposition, als bei Behandlung mit Lithium alleine.
Die Serumkonzentration von Lithium muss bei Patienten, die Lithium erhalten, zu Beginn oder bei
einer Änderung der Valdecoxib-Therapie engmaschig überwacht werden. Lithiumcarbonat (450 mg
zweimal täglich über 7 Tage) hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib.
Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) hemmt den Metabolismus des kombinierten oralen
Kontrazeptivums Ethinylestradiol (35 Mikrogramm)/Norethindron (1 mg), wobei sich die
Plasmaexposition für Ethinylestradiol um 34 % und für Norethindron um 20 % erhöht. Dieser Anstieg
der Plasmakonzentration von Ethinylestradiol sollte bei der Auswahl eines Kontrazeptivums zur
5
gleichzeitigen Anwendung mit Valdecoxib berücksichtigt werden. Eine Erhöhung der
Plasmaexposition für Ethinylestradiol kann zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen in
Verbindung mit oralen Kontrazeptiva führen (z. B. venöse thromboembolische Ereignisse bei Frauen
mit erhöhtem Risiko).
Die gemeinsame Anwendung von Valdecoxib und Glibenclamid (CYP3A4-Substrat) hatte weder
einen Einfluss auf die Pharmakokinetik (Exposition) noch auf die Pharmakodynamik (Blutzucker- und
Insulinspiegel) von Glibenclamid.
Injizierbare Anästhetika: Weder die Pharmakokinetik (Metabolismus und Exposition) noch die
Pharmakodynamik (EEG-Effekte, psychomotorische Untersuchungen und Erwachen aus der
Sedierung) von i.v.-verabreichtem Propofol (CYP2C9-Substrat) oder i.v.-verabreichtem Midazolam
(CYP3A4-Substrat) wird durch die Gabe von Valdecoxib nach i.v.-Anwendung des Prodrugs,
Parecoxib-Natrium, beeinflusst. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib hat auch keinen
klinisch signifikanten Einfluß auf die CYP3A4 vermittelte hepatische oder intestinale Metabolisierung
von oral verabreichtem Midazolam. Die gleichzeitige i.v.-Anwendung von Parecoxib-Natrium zeigt,
dass Valdecoxib keine signifikante Wirkung auf die Pharmakokinetik von i.v.-verabreichtem Fentanyl
und i.v.-verabreichtem Alfentanil (CYP3A4-Substrate) hat.
Inhalierbare Anästhetika: Es wurden keine spezifischen Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Bei
Studien, in denen Valdecoxib präoperativ angewendet wurde, ergab sich kein Hinweis auf
pharmakodynamische Wechselwirkungen zwischen vor der Operation verabreichtem Valdecoxib und
Lachgas oder Isofluran (siehe Abschnitt 5.1).
4.6
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft:
Wie bei anderen Arzneimitteln, die COX-2 hemmen, wird die Anwendung von Valdecoxib bei
Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen. (siehe Abschnitte 4.4, 5.1 und 5.3).
Die Anwendung von Valdecoxib im letzten Trimenon der Schwangerschaft ist kontraindiziert, da es
wie andere Arzneimittel, für die eine Hemmung der Prostaglandinsynthese bekannt ist, einen
vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus Botalli oder Wehenschwäche verursachen kann (siehe
Abschnitte 4.3, 5.1 und 5.3). Valdecoxib darf deshalb während der ersten beiden Trimena der
Schwangerschaft oder während des Geburtsvorgangs nicht angewendet werden, es sei denn, der
mögliche Nutzen für die Patientin ist größer als das mögliche Risiko für den Fötus.
Es liegen keine adäquaten Daten zur Anwendung von Valdecoxib bei Schwangeren oder während des
Geburtsvorgangs vor. Studien an Tieren haben Wirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit gezeigt
(siehe Abschnitte 5.1 und 5.3). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
Stillzeit:
Valdecoxib und ein aktiver Metabolit des Valdecoxib gehen in die Milch von Ratten über. Es ist nicht
bekannt, ob Valdecoxib beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Valdecoxib darf nicht bei
stillenden Frauen angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 5.3).
4.7
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Valdecoxib auf die Verkehrstüchtigkeit oder das
Bedienen von Maschinen durchgeführt. Jedoch dürfen Patienten, die sich unter Behandlung mit
Valdecoxib benommen, schwindelig oder schläfrig fühlen, weder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen
noch Maschinen bedienen.
4.8
Nebenwirkungen
6
Die klinische Unbedenklichkeit von Valdecoxib ist an mehr als 10.000 Patienten untersucht worden;
dabei wurden mehr als 2.500 Arthritis-Patienten länger als 6 Monate und mehr als 600 ArthritisPatienten mindestens ein Jahr lang behandelt.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger als bei Placebo beobachtet, und innerhalb einer
Gruppe von insgesamt 4824 Patienten berichtet, denen im Rahmen von 24 Placebo-kontrollierten
Studien bei akutem Schmerz (nach Operationen im Mundbereich, gynäkologischen Operationen,
Leistenbruch-Operationen, orthopädischen Operationen oder aorto-koronaren Bypass-Operationen
ebenso wie bei primärer Dysmenorrhoe) oder rheumatischen Erkrankungen (Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis) 10 – 40 mg Valdecoxib als Einzel- oder Mehrfachdosen bis zu 80 mg täglich
angewendet wurden. Bei den Studien zum akuten Schmerz und zur Arthrose lagen die Abbruchraten
aufgrund von Nebenwirkungen bei den mit Valdecoxib behandelten Patienten bei 2,3% bzw. 6,8%
und bei den mit Placebo behandelten Patienten bei 1,6% bzw. 6,0%.
Häufig ( ³ 1/100, < 1/10)
Vegetatives Nervensystem: Mundtrockenheit, Hypertonie
Körper allgemein: periphere Ödeme
Gastrointestinaltrakt: Völlegefühl, Bauchschmerzen, alveoläre Osteitis, Diarrhoe, Dyspepsie,
Aufstossen, Übelkeit
Psyche: Schlaflosigkeit, Somnolenz
Erythrozyten: Anämie
Atemwege: Husten, Pharyngitis, Sinusitis
Haut und Hautanhangsgebilde: Pruritus, Ausschlag
Niere und ableitende Harnwege: Harnwegsinfektion
Gelegentlich (³ 1/1.000, < 1/100)
Vegetatives Nervensystem: Verschlechterung einer bestehenden Hypertonie, Synkope
Körper allgemein: abnormale seröse Wunddrainage im Sternum, Verstärkung einer bestehenden
Allergie, generalisiertes Ödem, periorbitale Schwellung, Wundinfektion
Herz-Kreislauf: Herzinsuffizienz
Zentrales und peripheres Nervensystem: erhöhter Muskeltonus, Hypoästhesie, Parästhesie
Gastrointestinaltrakt: Duodenitis, Gastroenteritis, Gastroduodenalulcera, gastroösophagealer Reflux,
Stomatitis
Herzfrequenz und Herzrhythmus: Palpitationen
Leber und Galle: AST erhöht, ALT erhöht
Stoffwechsel und Ernährung: erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhte BUN-Werte, erhöhtes Kreatinin,
erhöhte Kreatinphosphokinase, Gewichtszunahme
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Ekchymose
Psyche: Angstzustände, Verwirrtheit, Nervosität
Immunsystem: Moniliasis, Virusinfektion
Atemwege: Bronchospasmen, Pneumonie
Haut und Hautanhanggebilde: Urtikaria
Sinnesorgane: Veränderung des Geschmacksinnes
Nieren und ableitende Harnwege: Albuminurie, Hämaturie, Oligurie
Vaskulär (extrakardial): Hämatom
Auge: verschwommenes Sehen, Konjunktivitis
Selten (³ 1/10.000, < 1/1.000)
Zentrales und peripheres Nervensystem: Dysphonie
Gastrointestinaltrakt: Blutstuhl, Bluterbrechen, Darmverschluss
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Thrombozytopenie
Psyche: Depression
Haut und Hautanhanggebilde: Angioödem, Lichtempfindlichkeit
Niere und ableitende Harnwege: Nephritis
Vaskulär (extrakardial): zerebrovaskuläre Störungen
Leukozyten und retikuloendotheliales System: Leukopenie
7
Bei Patienten, die sich einer aorto-koronaren Bypass-Operation unterzogen haben, kann es nach
Anwendung von Valdecoxib 80 mg/Tag zu einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen wie z. B.
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung kommen.
Die folgenden seltenen schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der
Anwendung von NSAR beschrieben und können auch für Valdecoxib nicht ausgeschlossen werden:
akute Niereninsuffizienz, Hepatitis.
Bei der Anwendung nach Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödeme, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom,
exfoliative Dermatitis und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).
4.9
Überdosierung
Es wurde kein Fall einer Valdecoxib-Überdosierung berichtet.
Patienten sollen im Falle einer Überdosierung symptomatisch und unterstützend behandelt werden.
Valdecoxib wird durch Hämodialyse nicht entfernt. Diurese oder Alkalisierung des Urins sind
aufgrund der hohen Proteinbindung von Valdecoxib nicht geeignet.
5.
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1
Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Coxibe, ATC-Code: M01AH03
Der Wirkungsmechanismus von Valdecoxib beruht auf einer Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2)-vermittelten Prostaglandinsynthese. Die Cyclooxygenase ist verantwortlich für die Bildung von
Prostaglandinen. Es wurden 2 Isoformen, COX-1 und COX-2, identifiziert. Die COX-2 ist diejenige
Isoform des Enzyms, für die gezeigt wurde, dass sie durch proinflammatorische Reize induziert wird,
und für die postuliert wird, dass sie primär für die Synthese prostanoider Mediatoren von Schmerz,
Entzündung und Fieber verantwortlich ist. In therapeutischen Dosierungen wirkt Valdecoxib als
selektiver COX-2-Hemmer von peripheren und zentralen Prostaglandinen und hemmt die COX-1
nicht, wodurch die COX-1-abhängigen physiologischen Prozesse in Geweben, insbesondere Magen,
Darm und Thrombozyten, nicht beeinflusst werden. COX–2 ist vermutlich auch an der Ovulation,
Implantation, dem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli und zentralnervösen Funktionen
(Fieberinduktion, Schmerzwahrnehmung und kognitive Funktionen) beteiligt.
Osteoarthrose: Valdecoxib wurde in sechs randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien an ca.
2670 Osteoarthrose-Patienten über eine Dauer von 6 bis 52 Wochen untersucht. Valdecoxib 10 mg
und 20 mg einmal täglich führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Besserung und zeigte
in zwei Studien über 12 Wochen bei Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies bei einer
kombinierten Bewertung von Schmerz-, Steifigkeits- und Körperfunktions-Messgrößen eine mit
Naproxen 500 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit. Eine Linderung der
Arthroseschmerzen wurde schon innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Anwendung berichtet. In
einer Studie über 26 Wochen an Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies (einige davon
auch mit Osteoarthrose der Hand und/oder Wirbelsäule) konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib 10
mg und 20 mg einmal täglich klinisch mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbar war.
Rheumatoide Arthritis: Valdecoxib wurde in fünf randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien
an 2684 Patienten über 6 bis 26 Wochen untersucht. 10 und 20 mg Valdecoxib zeigten in zwei Studien
über 12 Wochen sowohl anhand kombinierter klinischer, Labor- und funktionaler Messgrößen als
auch hinsichtlich einer Reduktion der Gelenkschmerzen und Empfindlichkeit bei rheumatoider
Arthritis eine Überlegenheit gegenüber Placebo und eine mit Naproxen 500 mg zweimal täglich
vergleichbare Wirkung. In einer 26-wöchigen Studie zeigte sich, dass 20 mg und 40 mg Valdecoxib
einmal täglich eine mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit hatte. Im
8
Vergleich zu 20 mg erbrachten 40 mg Valdecoxib jedoch keinen zusätzlichen Effekt. Valdecoxib
wurde in Kombination mit Kortikosteroiden und/oder DMARDs, wie z. B. Methotrexat, Goldsalzen
und Hydroxychloroquin erfolgreich angewendet.
Primäre Dysmenorrhoe: Bei primärer Dysmenorrhoe benötigte die Mehrzahl der Patientinnen nur
eine Einzeldosis von 40 mg Valdecoxib zur Linderung der Menstruationsschmerzen.
Gastrointestinale Studien: In zwei Studien über 12 Wochen an 1866 Osteoarthrose-Patienten betrug
die Häufigkeit endoskopisch festgestellter gastroduodenaler Ulzera unter Anwendung von Valdecoxib
10 mg und 20 mg täglich 3-7 % und war statistisch signifikant niedriger als bei mit Naproxen 500 mg
zweimal täglich (13 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (16%) oder Diclofenac 75 mg zweimal
täglich (17 %). Die Häufigkeitsrate unter Placebo betrug 6-7 %.
In einer Studie über 26 Wochen, wurden nach 14 Wochen endoskopische Untersuchungen an
insgesamt 1217 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis durchgeführt. Die Patienten
wurden entweder mit Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg zweimal täglich, oder Naproxen 500 mg zweimal
täglich behandelt. Die Rate der gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten, die eine der beiden
Valdecoxibdosen erhielten, signifikant geringer (4 bzw. 8 %) als bei denjenigen, die Naproxen
erhielten (18 %). In einer zweiten Studie über 26 Wochen wurde eine Endoskopie nur am Ende der
Studie an 722 Patienten mit rheumatoider Arthritis durchgeführt. Diese Patienten erhielten entweder
Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg einmal täglich oder Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Die Rate der
gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten, die eine der beiden Valdecoxibdosen erhielten,
signifikant niedriger (4 – 6 %) als bei den Patienten die Diclofenac erhielten (16 %).
In einer prospektiven Analyse von 8 kontrollierten Studien über 12 bis 26 Wochen mit 7434 Patienten
mit Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis war unter Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag die auf ein Jahr
berechnete Inzidenz von Ulcuskomplikationen (makroskopischen Blutungen, Perforationen oder
Verschlüssen) signifikant niedriger (0,67 %) als die ebenfalls auf ein Jahr berechneten Inzidenzraten
mit den NSAR-Vergleichssubstanzen (1,97 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg
dreimal täglich und Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag zeigte, obwohl
numerisch höher, keinen statistisch signifikanten Unterschied gegenüber Placebo. Der therapeutische
Dosisbereich bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis liegt bei 10 - 20 mg pro Tag.
Nierenfunktion: Die Wirkungen von Valdecoxib (10 mg oder 20 mg/Tag) auf die Nierenfunktion
wurden bei 5 Placebo- und Verum-kontrollierten Arthritis-Studien mit einer Dauer von 12 Wochen an
insgesamt 1806 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis untersucht, wobei die
Bewertung im Vergleich zu Placebo oder konventionellen NSAR anhand von prospektiv festgelegten
gepoolten Analysen von im voraus definierten renalen Ereignissen erfolgte. Die Häufigkeit der renalen
Ereignisse, die bei dieser Analyse ermittelt wurden, war mit Valdecoxib 10 mg oder 20 mg täglich (3
– 4 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (7 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich (2 %) und
Diclofenac 75 mg zweimal täglich (4 %) signifikant höher als bei den mit Placebo behandelten
Patienten (1 %). In allen Verumgruppen war die Mehrzahl der renalen Ereignisse entweder durch das
Auftreten von Ödemen oder durch eine Verschlechterung des Blutdruckes bedingt.
Thrombozytenstudien: In einer Reihe von kleinen Studien mit mehrmalige Gabe an gesunde junge und
ältere (≥ 65 Jahre) Probanden zeigten bis zu 7 Tage verabreichte Einzel- und Mehrfachdosen von
Valdecoxib (10 mg bis 40 mg zweimal täglich) im Vergleich zu Placebo keine Auswirkung auf die
Thrombozytenaggregation oder die Blutungszeit.
Der Unterschied in der Hemmung der Thrombozytenfunktion zwischen manchen COX-1 hemmenden
NSAR und selektiven COX-2-Hemmern könnte möglicherweise von klinischer Relevanz bei Patienten
sein, die für eine Thromboembolie besonders gefährdet sind. COX-2-selektive Hemmer reduzieren die
Bildung von systemischem (und damit möglicherweise auch von epithelialem) Prostacyclin, ohne das
Thromboxan der Thrombozyten zu beeinflussen. Die klinische Bedeutung dieser Beobachtungen ist
noch nicht geklärt. Bei chronischer Anwendung (6-52 Wochen) von Valdecoxib bei Patienten mit
Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis zeigte sich kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende
kardiovaskuläre Morbidität, ungeachtet des jeweiligen kardiovaskulären Risikos: die auf ein Jahr
9
berechnete Inzidenz von unerwünschten myokardialen, peripheren oder zerebrovaskulären Ereignissen
war unter Valdecoxib 10 mg (1,2%) und 20 mg (1,0%) ähnlich wie unter den COX-1-hemmenden
NSAR Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg dreimal täglich und Diclofenac 75 mg
zweimal täglich (2%). Die Häufigkeit bei Placebo lag bei 1,2%.
5.2
Pharmakokinetische Eigenschaften
Resorption
Valdecoxib wird rasch resorbiert und erreicht nach ca. 3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen.
Nach oraler Anwendung beträgt die absolute Bioverfügbarkeit von Valdecoxib 83%. Nahrungsmittel
haben keinen signifikanten Einfluss auf die maximale Plasmakonzentration (Cmax) oder das Ausmaß
der Resorption (AUC). Wird Valdecoxib jedoch mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen,
verzögert sich die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration (Tmax ) um 1 - 2
Stunden. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (AluminiumMagnesium-Hydroxid) hat keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der
Resorption von Valdecoxib.
Die Bioverfügbarkeit von oral angewendetem Valdecoxib war klinisch nicht signifikant
unterschiedlich zu jener von intravenös angewendetem Parecoxib-Natrium (Prodrug von Valdecoxib).
Für die Einmalgabe von Valdecoxib konnte hinsichtlich der Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC)
annähernde Dosisproportionalität gezeigt werden. Nach Anwendung von Mehrfachdosen (bis zu 100
mg täglich über 14 Tage) steigt die Valdecoxib AUC ab einer Dosierung von mehr als 10 mg zweimal
täglich nicht-linear an. Verglichen zur AUC nach Einmalgabe wird dieser nicht-lineare Anstieg von 25
- 45 % als klinisch nicht signifikant angesehen und erfordert keine Dosisreduktion. Steady-StatePlasmakonzentrationen werden vor Tag 4 erreicht.
Verteilung
Das Verteilungsvolumen von Valdecoxib beträgt ca. 55 Liter. Die Plasmaproteinbindung
(hauptsächlich an Albumin) beträgt ca. 98 % und ist über einen Bereich von 21 bis 2384 ng/ml
konzentrationsunabhängig. Valdecoxib und sein aktiver Metabolit werden überwiegend an
Erythrozyten gebunden, so dass ein Blut-Plasma-Verhältnis von ca. 2:1 entsteht.
Es konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib die Plazenta von Ratten und Kaninchen passiert.
Valdecoxib wird auch in der Cerebrospinalflüssigkeit von Ratten gefunden.
Metabolisierung
Valdecoxib unterliegt einer ausgeprägten hepatischen Metabolisierung über verschiedene Abbauwege,
einschließlich über Isoenzyme Cytochrom P-450 (CYP) 3A4 und CYP2C9 sowie CYP-unabhängige
direkte Glukuronidierung der Sulfonamid-Untereinheit.
Nach Mehrfachgabe tritt keine klinisch signifikante Auto-Induktion des Valdecoxib-Abbaus auf.
Ein aktiver Metabolit von Valdecoxib wurde im menschlichen Plasma mit annähernd 10 % der
Valdecoxib-Konzentration festgestellt. Dieser Metabolit, der ein COX-2-selektiver Hemmer mit
geringerer Potenz als die Ausgangssubstanz ist, unterliegt ebenfalls einem ausgeprägten Metabolismus
und macht weniger als 2 % der in Urin und Stuhl ausgeschiedenen Valdecoxib-Dosis aus. Er zeigt
nach Mehrfachanwendung eine annähernd lineare Pharmakokinetik und hat eine mit Valdecoxib
vergleichbare Eliminationshalbwertszeit. Aufgrund seiner geringen Konzentration im systemischen
Kreislauf ist nicht davon auszugehen, dass der Metabolit einen signifikanten Einfluss auf die
Sicherheit oder Wirksamkeit von Valdecoxib hat.
Eliminierung
Valdecoxib wird überwiegend über hepatische Metabolisierung eliminiert, wobei weniger als 5 % des
Wirkstoffes unverändert über Urin und Faeces ausgeschieden werden. Ungefähr 70 % der Dosis
werden in Form von inaktiven Metaboliten im Urin ausgeschieden, ca. 20 % als Valdecoxib-NGlucuronid. Die Eliminationshalbwertszeit (t ½) beträgt ca. 8-11 Stunden und die Plasma-Clearance ca.
6 l/h.
10
Ältere Patienten
Valdecoxib wurde im Rahmen von Pharmakokinetik- und Therapie-Studien an 2.500 ältere Patienten
zwischen 65 und 92 Jahren angewendet. Bei gesunden älteren Freiwilligen war die tatsächliche
Clearance von Valdecoxib nach oraler Anwendung verringert, was verglichen mit gesunden jungen
Freiwilligen, zu einer ungefähr 40 % höheren Plasmaexposition (AUC) von Valdecoxib führte.
Bezogen auf das Körpergewicht war die Steady-State-Plasmaexposition von Valdecoxib bei älteren
Frauen ca. 16 % höher als bei älteren Männern (siehe Abschnitt 4.2).
Nierenfunktionsstörungen
Da die renale Elimination für die Verteilung von Valdecoxib nicht wesentlich ist, wurde bei Patienten
mit schweren Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten mit Hämodialyse keine klinisch
signifikante Veränderung der Valdecoxib-Clearance beobachtet. Zusätzlich bewirkt die Anwendung
von Valdecoxib bei Patienten mit leichten bis schweren Nierenfunktionsstörungen keine signifikante
Veränderung der durchschnittlichen Kreatinin-Clearance (siehe Abschnitt 4.2).
Leberfunktionsstörungen
Für die Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene
Dosis (10 mg einmal täglich) angewendet werden. Bei Behandlung der primären Dysmenorrhoe sollte
die Tagesdosis 20 mg nicht überschreiten, da die Valdecoxib-Plasmakonzentration bei Patienten mit
mäßigen Leberfunktionsstörungen im Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion signifikant
(130 %) erhöht war. Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wurden nicht untersucht,
deshalb ist die Anwendung von Valdecoxib bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.2 und 4.3).
5.3
Präklinische Daten zur Sicherheit
Präklinische Daten aus Standarduntersuchungen zu Sicherheitspharmakologie, chronischer Toxizität,
Genotoxizität oder Karzinogenität erbrachten keinen Hinweis auf ein spezielles Risiko beim
Menschen.
Bei chronischen Toxizitätsstudien wurden – wie bei anderen COX-Hemmern – Nebenwirkungen auf
den Gastrointestinaltrakt und die Nieren beobachtet, die beim 2- bis 5-fachen der therapeutischen
Exposition, die beim Menschen bei chronischer Gabe von 20 mg/Tag erreicht wird, auftraten. Bei
diesen Studien erhöhte sich die systemische Exposition von Valdecoxib mit der Anwendungsdauer
und war mit einer erhöhten Häufigkeit an beobachteten Nebenwirkungen verbunden. Die
Valdecoxibbehandlung war mit einer Verschlimmerung und einer verzögerten Abheilung von
Hautinfektionen assoziiert, ein Effekt, der wahrscheinlich mit der COX-2-Hemmung in
Zusammenhang stehen dürfte.
In Studien zur Reproduktionstoxizität wurde bei Ratten, in Abwesenheit maternaler Toxizität, eine
Abnahme der Ovulationen, der Implantationen und der Zahl der lebenden Föten (vermehrte Prä- und
Postimplantationsverluste sowie eine Tendenz zu erhöhter früher Resorption) beobachtet, bei
Valdecoxib-Expositionsspiegeln, die vergleichbar mit der therapeutischen Exposition beim Menschen
nach chronischer Gabe von 20 mg/Tag waren. Die Wirkungen auf die Ovulation erwiesen sich als
reversibel. Die Exposition mit Valdecoxib beeinträchtigt die Fertilität männlicher Ratten
einschließlich Spermazahlen, Spermamotilität oder Spermamorphologie nicht.
Valdecoxib wird bei Ratten und Kaninchen nicht als teratogen wirksam angesehen. Jedoch kam es
beim Kaninchen bei Dosierungen, die keine maternale Toxizität bewirkten, zu einer vermehrten
Häufigkeit von Resorptionen, einer verringerten Wurfgröße, einem geringfügig reduzierten Gewicht
der Föten und zu einer möglicherweise behandlungsbedingten Erhöhung der Häufigkeit von
Skelettmissbildungen.
Laktierende Ratten, denen Valdecoxib als Einzeldosis verabreicht wurde, wiesen in der Milch
Konzentrationen an Valdecoxib und einem aktiven Valdecoxib-Metaboliten, vergleichbar denen im
mütterlichen Plasma, auf.
11
In einer peri- und postnatalen Studie an Ratten ergab sich eine erhöhte Inzidenz an postnataler
Sterblichkeit der Nachkommen bei einer Exposition von ungefähr dem 5- bis 7-fachen der
therapeutischen Exposition beim Menschen nach Gabe von 20 mg/Tag. Bei allen Gruppen, die
Valdecoxib erhielten, wurde eine verlängerte Trächtigkeitsdauer beobachtet.
6.
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1
Hilfsstoffe
Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium
und Magnesiumstearat.
Der Filmüberzug enthält Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol 400, Polysorbat 80 (E
433).
6.2
Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3
Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre
6.4
Besondere Lagerungshinweise
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
6.5
Art und Inhalt der Behältnisse
5 Tabletten
10 Tabletten
20 Tabletten
30 Tabletten
50 Tabletten
100 Tabletten
PVC/Aluminium-Blister
30 x 1 Tablette
100 x 1 Tablette
Perforierte PVC/Aluminium-Blister zur Abgabe von Einzeldosen
300 Tabletten
500 Tabletten
HDPE-Flaschen
Möglicherweise werden nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
6.6
Hinweise für die Handhabung und Entsorgung
Keine besonderen Anforderungen.
7.
PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER
Pfizer Limited,
12
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
8.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
9.
DATUM DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
10.
STAND DER INFORMATION
13
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
2.
QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Eine Filmtablette enthält 20 mg Valdecoxib.
Hilfsstoffe siehe unter 6.1.
3.
DARREICHUNGSFORM
Filmtabletten
Weiß, kapselförmig, mit Prägung “ 20” auf einer und “7815” auf der anderen Seite.
4.
KLINISCHE ANGABEN
4.1
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung von Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe.
4.2
Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Kudeq wird oral angewendet.
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe Abschnitt 5.2).
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Die empfohlene Dosierung beträgt einmal täglich 10 mg.
Für einige Patienten kann sich mit einer Dosierung von 20 mg einmal täglich ein zusätzlicher Nutzen
ergeben. Als Maximaldosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe: Die empfohlene Dosierung für die symptomatische
Behandlung beträgt 40 mg einmal täglich. Am ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche
Dosis von 40 mg eingenommen werden. Danach beträgt die empfohlene Maximaldosis 40 mg einmal
täglich.
Ältere Patienten: Bei älteren Patienten (³ 65 Jahre), insbesondere bei solchen mit einem
Körpergewicht unter 50 kg, ist die Behandlung mit der niedrigsten empfohlenen Dosis für
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (10 mg einmal täglich) zu beginnen (siehe Abschnitt 5.2).
Leberfunktionsstörungen: Bei einer leichten Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A) ist im
Allgemeinen eine Dosisanpassung nicht erforderlich. Die Behandlung von Patienten mit mäßigen
Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) sollte mit Vorsicht begonnen werden. Für die
Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene Dosierung
(10 mg einmal täglich) eingesetzt werden und bei primärer Dysmenorrhoe sollte die Dosis 20 mg nicht
überschreiten. Es liegen keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit schwerer
Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C) vor, daher ist die Anwendung bei diesen Patienten
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.2).
Nierenfunktionsstörungen: Aufgrund der Pharmakokinetik ist bei Patienten mit geringer bis mäßiger
(Kreatinin-Clearance 30-80 ml/min) oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30
14
ml/min) keine Dosisanpassung erforderlich. Jedoch ist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder
bei Patienten mit Neigung zur Flüssigkeitsretention Vorsicht geboten (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).
Kinder und Jugendliche: Kudeq wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht untersucht. Deshalb wird
die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
4.3
Gegenanzeigen
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder einem der
sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure, nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) oder
anderen selektiven Cyclooxygenase-2 (COX-2-)-Hemmern mit Bronchospasmus, akuter Rhinitis,
Nasenschleimhautpolypen, angioneurotischen Ödemen, Urtikaria oder sonstigen allergischen
Erkrankungen reagiert haben.
Drittes Trimenon der Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitte 4.6 und 5.3).
Aktive peptische Ulcerationen oder gastrointestinale Blutungen.
Entzündliche Darmerkrankungen.
Schwere dekompensierte Herzinsuffizienz.
Schwere Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse C).
4.4
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Valdecoxib sollte nach einer koronaren Bypass-Operation nur mit Vorsicht angewendet werden, da
diese Patienten ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen haben können, wie zum Beispiel
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung (Infektionen, klaffende Wunde), insbesondere solche Patienten mit zerebrovaskulärer
Erkrankung in der Vorgeschichte oder einem Body Mass Index > 30 kg/m2 (siehe Abschnitt 4.8).
Nach Markteinführung wurde bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, über
schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Diese beinhalteten exfoliative Dermatitis, StevensJohnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung mit
Valdecoxib muss beim ersten Auftreten von Hautausschlägen abgebrochen werden. Für Patienten mit
Sulfonamidallergie in der Anamnese kann ein erhöhtes Risiko für Hautreaktionen bestehen (siehe
Abschnitt 4.3).
Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie und Angioödeme) wurden bei der Anwendung von
Valdecoxib nach der Markteinführung berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Einige dieser Reaktionen traten
bei Patienten mit Sulfonamidallergie in der Anamnese auf (siehe Abschnitt 4.3). Valdecoxib muss bei
den ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen abgesetzt werden.
Bei Patienten mit Hypertonie, Herzinsuffizienz oder einer Neigung zur vermehrten
Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist Vorsicht geboten. Da die Prostaglandinsynthese-Hemmung
zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion und zu einer vermehrten Flüssigkeitsretention führen
kann, ist bei der Anwendung von Valdecoxib an Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.2). Wie bei anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
wurden bei einigen Patienten unter Langzeitanwendung von Valdecoxib in einer Dosierung von 10 bis
20 mg pro Tag Flüssigkeitsretentionen, Ödeme und Bluthochdruck beobachtet (siehe Abschnitt 5.1).
Diese Effekte können dosisabhängig sein und werden bei Dosierungen, die höher sind als die für die
Langzeitanwendung empfohlenen, häufiger beobachtet. Bei Patienten mit Hypertonie,
15
Herzinsuffizienz oder Neigung zur vermehrten Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist die
Behandlung mit Valdecoxib in der niedrigsten empfohlenen Dosierung einzuleiten.
Bei Patienten mit Dehydratation muss die Behandlung mit Valdecoxib mit Vorsicht begonnen werden.
In diesem Fall ist es ratsam, die Patienten zunächst zu rehydrieren und dann mit der ValdecoxibTherapie zu beginnen.
Valdecoxib darf bei Patienten mit mäßigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) nur mit
Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.2 und 5.2).
Valdecoxib kann Fieber maskieren (siehe Abschnitt 5.1). Im Zusammenhang mit der Anwendung von
NSAR und in nichtklinischen Studien mit Valdecoxib wurde in Einzelfällen eine Verschlimmerung
von Weichteilinfektionen beschrieben (siehe Abschnitt 5.3). Die Operationswunde bei Patienten, die
mit Valdecoxib behandelt werden, sollte sehr sorgfältig auf Anzeichen einer Infektion beobachtet
werden.
Bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, traten Perforationen des oberen
Gastrointestinaltraktes, Ulcera oder Blutungen (PUBs) auf. Daher ist bei Patienten mit
gastrointestinalen Vorerkrankungen, wie Ulcera und entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, oder
bei Patienten mit einem speziellen Risiko Vorsicht geboten.
Bei älteren Patienten und solchen mit signifikanten Begleiterkrankungen kann das Risiko für eine
kardiale Dysfunktion und für gastrointestinale und renale Nebenwirkungen erhöht sein. Daher sollten
diese Patienten unter angemessener ärztlicher Beobachtung stehen.
Wegen der fehlenden Wirkung auf die Thrombozyten ist Valdecoxib kein Ersatz für
Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe (siehe Abschnitt 4.5).
Bei einer gleichzeitigen Anwendung von Valdecoxib mit Warfarin ist Vorsicht geboten (siehe
Abschnitt 4.5).
Wie bei anderen Arzneimitteln, die bekannterweise COX-2 hemmen, wird die Anwendung von
Valdecoxib bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.6 und
5.1).
4.5
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Pharmakodynamische Wechselwirkungen
Die Therapie mit Antikoagulantien muss insbesondere in den ersten Tagen nach Beginn oder
Änderung der Valdecoxib-Therapie bei Patienten überwacht werden, die Warfarin oder ähnliche
Arzneimittel erhalten, da bei diesen Patienten ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht.
Valdecoxib hat keine Wirkung auf die durch Acetylsalicylsäure hervorgerufene Hemmung der
Thrombozytenaggregation oder auf die Blutungszeiten. Dies zeigte sich bei parenteraler Gabe des
Prodrug Parecoxib-Natrium gemeinsam mit Acetylsalicylsäure. Klinische Studien zeigen, dass
Valdecoxib zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe
gegeben werden kann (siehe Abschnitt 4.4). Jedoch führt die kombinierte Anwendung von niedrig
dosierter Acetylsalicylsäure mit Valdecoxib im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Valdecoxib
zu einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Ulcera oder andere Komplikationen.
NSAR können die Wirkung von Diuretika und Antihypertensiva reduzieren. Wie bei NSAR kann das
Risiko einer akuten Niereninsuffizienz ansteigen, wenn Valdecoxib zusammen mit ACE-Hemmern
oder Diuretika angewendet wird.
Es wird angenommen, dass die gleichzeitige Verabreichung von NSAR und Cyclosporin oder
Tacrolimus die nierenschädigende Wirkung von Cyclosporin oder Tacrolimus verstärkt. Die
16
Nierenfunktion muss überwacht werden, wenn Valdecoxib mit einem dieser Arzneimittel zusammen
angewendet wird.
Wirkungen anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib
Beim Menschen wird Valdecoxib hauptsächlich über die Isoenzyme CYP3A4 und 2C9 metabolisiert.
Deshalb ist bei gleichzeitiger Anwendung von Valdecoxib mit Arzneimitteln, die CYP3A4 und 2C9
inhibieren, Vorsicht geboten.
Die Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC) war bei gleichzeitiger Anwendung mit Fluconazol (ein
vorwiegender CYP2C9-Hemmer) um 62 % , bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketoconazol
(CYP3A4-Hemmer) um 38 % erhöht. Bei Patienten, die Fluconazol oder Ketoconazol erhalten, sollte
eine Valdeocxib-Behandlung daher mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung eingeleitet werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) und Phenytoin (300 mg einmal
täglich), einem CYP3A4-Induktor, wurde nach 12 Tagen eine Verringerung der Plasmaexposition
(AUC) von Valdecoxib um 27 % beobachtet. Die Abnahme der Valdecoxib-Plasmaexposition war
aufgrund der bekannten enzyminduzierenden Wirkung von Phenytoin zu erwarten und wurde als nicht
klinisch relevant angesehen, deshalb ist eine Erhöhung der Valdecoxib-Dosis bei gleichzeitiger
Anwendung von Phenytoin nicht erforderlich. Diese Ergebnisse müssen jedoch von Ärzten
berücksichtigt werden, wenn Valdecoxib gemeinsam mit CYP3A4-Induktoren wie etwa
Carbamazepin oder Dexamethason angewendet wird. Eine klinisch signifikante Abnahme der AUC
von Valdecoxib kann bei gleichzeitiger Anwendung von stärkeren Enzyminduktoren wie etwa
Rifampicin auftreten.
Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (Aluminium-MagnesiumHydroxid) hatte keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der Resorption von
Valdecoxib.
Wirkung von Valdecoxib auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
Eine Behandlung mit Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) führte bei Dextromethorphan
(CYP2D6-Substrat) zu einem 3-fachen Anstieg der Plasmakonzentration. Daher ist bei gleichzeitiger
Anwendung von Valdecoxib und Arzneimitteln, die hauptsächlich über CYP2D6 metabolisiert werden
und einen engen therapeutischen Bereich besitzen (z. B. Flecainid, Propafenon, Metoprolol), Vorsicht
geboten.
Die Omeprazol-Plasmaexposition (CYP2C19-Substrat) von 40 mg einmal täglich war nach
Anwendung von Valdecoxib 40 mg zweimal täglich für 7 Tage um 46 % erhöht, während die
Plasmaexposition von Valdecoxib unverändert war. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass
Valdecoxib – obwohl es nicht durch CYP2C19 metabolisiert wird – ein Hemmer dieses Isoenzyms
sein kann. Daher ist bei der Anwendung von Valdecoxib zusammen mit Arzneimitteln, die
bekannterweise CYP2C19-Substrate sind (z. B. Omeprazol, Phenytoin, Diazepam oder Imipramin),
Vorsicht geboten.
Bei Wechselwirkungsstudien an Patienten mit rheumatoider Arthritis, die wöchentlich intramuskulär
Methotrexat erhielten, hatte oral gegebenes Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) keine klinisch
signifikante Wirkung auf die Plasmakonzentration von Methotrexat. Allerdings sollte bei
gleichzeitiger Anwendung dieser beiden Arzneimittel eine angemessene Überwachung der
Methotrexat-bedingten Toxizität in Erwägung gezogen werden.
Eine gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) und Lithium
führte zu einer signifikanten Abnahme der Serum-Clearance (25 %) und der renalen Clearance (30 %)
von Lithium mit einer um 34 % höheren Serumexposition, als bei Behandlung mit Lithium alleine.
Die Serumkonzentration von Lithium muss bei Patienten, die Lithium erhalten, zu Beginn oder bei
einer Änderung der Valdecoxib-Therapie engmaschig überwacht werden. Lithiumcarbonat (450 mg
zweimal täglich über 7 Tage) hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib.
17
Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) hemmt den Metabolismus des kombinierten oralen
Kontrazeptivums Ethinylestradiol (35 Mikrogramm)/Norethindron (1 mg), wobei sich die
Plasmaexposition für Ethinylestradiol um 34 % und für Norethindron um 20 % erhöht. Dieser Anstieg
der Plasmakonzentration von Ethinylestradiol sollte bei der Auswahl eines Kontrazeptivums zur
gleichzeitigen Anwendung mit Valdecoxib berücksichtigt werden. Eine Erhöhung der
Plasmaexposition für Ethinylestradiol kann zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen in
Verbindung mit oralen Kontrazeptiva führen (z. B. venöse thromboembolische Ereignisse bei Frauen
mit erhöhtem Risiko).
Die gemeinsame Anwendung von Valdecoxib und Glibenclamid (CYP3A4-Substrat) hatte weder
einen Einfluss auf die Pharmakokinetik (Exposition) noch auf die Pharmakodynamik (Blutzucker- und
Insulinspiegel) von Glibenclamid.
Injizierbare Anästhetika: Weder die Pharmakokinetik (Metabolismus und Exposition) noch die
Pharmakodynamik (EEG-Effekte, psychomotorische Untersuchungen und Erwachen aus der
Sedierung) von i.v.-verabreichtem Propofol (CYP2C9-Substrat) oder i.v.-verabreichtem Midazolam
(CYP3A4-Substrat) wird durch die Gabe von Valdecoxib nach i.v.-Anwendung des Prodrugs,
Parecoxib-Natrium, beeinflusst. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib hat auch keinen
klinisch signifikanten Einfluß auf die CYP3A4 vermittelte hepatische oder intestinale Metabolisierung
von oral verabreichtem Midazolam. Die gleichzeitige i.v.-Anwendung von Parecoxib-Natrium zeigt,
dass Valdecoxib keine signifikante Wirkung auf die Pharmakokinetik von i.v.-verabreichtem Fentanyl
und i.v.-verabreichtem Alfentanil (CYP3A4-Substrate) hat.
Inhalierbare Anästhetika: Es wurden keine spezifischen Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Bei
Studien, in denen Valdecoxib präoperativ angewendet wurde, ergab sich kein Hinweis auf
pharmakodynamische Wechselwirkungen zwischen vor der Operation verabreichtem Valdecoxib und
Lachgas oder Isofluran (siehe Abschnitt 5.1).
4.6
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft:
Wie bei anderen Arzneimitteln, die COX-2 hemmen, wird die Anwendung von Valdecoxib bei
Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen. (siehe Abschnitte 4.4, 5.1 und 5.3).
Die Anwendung von Valdecoxib im letzten Trimenon der Schwangerschaft ist kontraindiziert, da es
wie andere Arzneimittel, für die eine Hemmung der Prostaglandinsynthese bekannt ist, einen
vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus Botalli oder Wehenschwäche verursachen kann (siehe
Abschnitte 4.3, 5.1 und 5.3). Valdecoxib darf deshalb während der ersten beiden Trimena der
Schwangerschaft oder während des Geburtsvorgangs nicht angewendet werden, es sei denn, der
mögliche Nutzen für die Patientin ist größer als das mögliche Risiko für den Fötus.
Es liegen keine adäquaten Daten zur Anwendung von Valdecoxib bei Schwangeren oder während des
Geburtsvorgangs vor. Studien an Tieren haben Wirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit gezeigt
(siehe Abschnitte 5.1 und 5.3). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
Stillzeit:
Valdecoxib und ein aktiver Metabolit des Valdecoxib gehen in die Milch von Ratten über. Es ist nicht
bekannt, ob Valdecoxib beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Valdecoxib darf nicht bei
stillenden Frauen angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 5.3).
4.7
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Valdecoxib auf die Verkehrstüchtigkeit oder das
Bedienen von Maschinen durchgeführt. Jedoch sollen Patienten, die sich unter Behandlung mit
Valdecoxib benommen, schwindelig oder schläfrig fühlen, weder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen
noch Maschinen bedienen.
18
4.8
Nebenwirkungen
Die klinische Unbedenklichkeit von Valdecoxib ist an mehr als 10.000 Patienten untersucht worden;
dabei wurden mehr als 2.500 Arthritis-Patienten länger als 6 Monate und mehr als 600 ArthritisPatienten mindestens ein Jahr lang behandelt.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger als bei Placebo beobachtet, und innerhalb einer
Gruppe von insgesamt 4824 Patienten berichtet, denen im Rahmen von 24 Placebo-kontrollierten
Studien bei akutem Schmerz (nach Operationen im Mundbereich, gynäkologischen Operationen,
Leistenbruch-Operationen, orthopädischen Operationen oder aorto-koronaren Bypass-Operationen
ebenso wie bei primärer Dysmenorrhoe) oder rheumatischen Erkrankungen (Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis) 10 – 40 mg Valdecoxib als Einzel- oder Mehrfachdosen bis zu 80 mg täglich
angewendet wurden. Bei den Studien zum akuten Schmerz und zur Arthrose lagen die Abbruchraten
aufgrund von Nebenwirkungen bei den mit Valdecoxib behandelten Patienten bei 2,3% bzw. 6,8%
und bei den mit Placebo behandelten Patienten bei 1,6% bzw. 6,0%.
Häufig ( ³ 1/100, < 1/10)
Vegetatives Nervensystem: Mundtrockenheit, Hypertonie
Körper allgemein: periphere Ödeme
Gastrointestinaltrakt: Völlegefühl, Bauchschmerzen, alveoläre Osteitis, Diarrhoe, Dyspepsie,
Aufstossen, Übelkeit
Psyche: Schlaflosigkeit, Somnolenz
Erythrozyten: Anämie
Atemwege: Husten, Pharyngitis, Sinusitis
Haut und Hautanhangsgebilde: Pruritus, Ausschlag
Niere und ableitende Harnwege: Harnwegsinfektion
Gelegentlich (³ 1/1.000, < 1/100)
Vegetatives Nervensystem: Verschlechterung einer bestehenden Hypertonie, Synkope
Körper allgemein: abnormale seröse Wunddrainage im Sternum, Verstärkung einer bestehenden
Allergie, generalisiertes Ödem, periorbitale Schwellung, Wundinfektion
Herz-Kreislauf: Herzinsuffizienz
Zentrales und peripheres Nervensystem: erhöhter Muskeltonus, Hypoästhesie, Parästhesie
Gastrointestinaltrakt: Duodenitis, Gastroenteritis, Gastroduodenalulcera, gastroösophagealer Reflux,
Stomatitis
Herzfrequenz und Herzrhythmus: Palpitationen
Leber und Galle: AST erhöht, ALT erhöht
Stoffwechsel und Ernährung: erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhte BUN-Werte, erhöhtes Kreatinin,
erhöhte Kreatinphosphokinase, Gewichtszunahme
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Ekchymose
Psyche: Angstzustände, Verwirrtheit, Nervosität
Immunsystem: Moniliasis, Virusinfektion
Atemwege: Bronchospasmen, Pneumonie
Haut und Hautanhanggebilde: Urtikaria
Sinnesorgane: Veränderung des Geschmacksinnes
Nieren und ableitende Harnwege: Albuminurie, Hämaturie, Oligurie
Vaskulär (extrakardial): Hämatom
Auge: verschwommenes Sehen, Konjunktivitis
Selten (³ 1/10.000, < 1/1.000)
Zentrales und peripheres Nervensystem: Dysphonie
Gastrointestinaltrakt: Blutstuhl, Bluterbrechen, Darmverschluss
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Thrombozytopenie
Psyche: Depression
Haut und Hautanhanggebilde: Angioödem, Lichtempfindlichkeit
Niere und ableitende Harnwege: Nephritis
Vaskulär (extrakardial): zerebrovaskuläre Störungen
19
Leukozyten und retikuloendotheliales System: Leukopenie
Bei Patienten, die sich einer aorto-koronaren Bypass-Operation unterzogen haben, kann es nach
Anwendung von Valdecoxib 80 mg/Tag zu einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen wie z. B.
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung kommen.
Die folgenden seltenen schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der
Anwendung von NSAR beschrieben und können auch für Valdecoxib nicht ausgeschlossen werden:
akute Niereninsuffizienz, Hepatitis.
Bei der Anwendung nach Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödeme, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom,
exfoliative Dermatitis und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).
4.9
Überdosierung
Es wurde kein Fall einer Valdecoxib-Überdosierung berichtet.
Patienten sollen im Falle einer Überdosierung symptomatisch und unterstützend behandelt werden.
Valdecoxib wird durch Hämodialyse nicht entfernt. Diurese oder Alkalisierung des Urins sind
aufgrund der hohen Proteinbindung von Valdecoxib nicht geeignet.
5.
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1
Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Coxibe, ATC-Code: M01AH03
Der Wirkungsmechanismus von Valdecoxib beruht auf einer Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2)-vermittelten Prostaglandinsynthese. Die Cyclooxygenase ist verantwortlich für die Bildung von
Prostaglandinen. Es wurden 2 Isoformen, COX-1 und COX-2, identifiziert. Die COX-2 ist diejenige
Isoform des Enzyms, für die gezeigt wurde, dass sie durch proinflammatorische Reize induziert wird,
und für die postuliert wird, dass sie primär für die Synthese prostanoider Mediatoren von Schmerz,
Entzündung und Fieber verantwortlich ist. In therapeutischen Dosierungen wirkt Valdecoxib als
selektiver COX-2-Hemmer von peripheren und zentralen Prostaglandinen und hemmt die COX-1
nicht, wodurch die COX-1-abhängigen physiologischen Prozesse in Geweben, insbesondere Magen,
Darm und Thrombozyten, nicht beeinflusst werden. COX–2 ist vermutlich auch an der Ovulation,
Implantation, dem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli und zentralnervösen Funktionen
(Fieberinduktion, Schmerzwahrnehmung und kognitive Funktionen) beteiligt.
Osteoarthrose: Valdecoxib wurde in sechs randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien an ca.
2670 Osteoarthrose-Patienten über eine Dauer von 6 bis 52 Wochen untersucht. Valdecoxib 10 mg
und 20 mg einmal täglich führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Besserung und zeigte
in zwei Studien über 12 Wochen bei Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies bei einer
kombinierten Bewertung von Schmerz-, Steifigkeits- und Körperfunktions-Messgrößen eine mit
Naproxen 500 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit. Eine Linderung der
Arthroseschmerzen wurde schon innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Anwendung berichtet. In
einer Studie über 26 Wochen an Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies (einige davon
auch mit Osteoarthrose der Hand und/oder Wirbelsäule) konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib 10
mg und 20 mg einmal täglich klinisch mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbar war.
Rheumatoide Arthritis: Valdecoxib wurde in fünf randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien
an 2684 Patienten über 6 bis 26 Wochen untersucht. 10 und 20 mg Valdecoxib zeigten in zwei Studien
über 12 Wochen sowohl anhand kombinierter klinischer, Labor- und funktionaler Messgrößen als
auch hinsichtlich einer Reduktion der Gelenkschmerzen und Empfindlichkeit bei rheumatoider
Arthritis eine Überlegenheit gegenüber Placebo und eine mit Naproxen 500 mg zweimal täglich
20
vergleichbare Wirkung. In einer 26-wöchigen Studie zeigte sich, dass 20 mg und 40 mg Valdecoxib
einmal täglich eine mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit hatte. Im
Vergleich zu 20 mg erbrachten 40 mg Valdecoxib jedoch keinen zusätzlichen Effekt. Valdecoxib
wurde in Kombination mit Kortikosteroiden und/oder DMARDs, wie z. B. Methotrexat, Goldsalzen
und Hydroxychloroquin erfolgreich angewendet.
Primäre Dysmenorrhoe: Bei primärer Dysmenorrhoe benötigte die Mehrzahl der Patientinnen nur
eine Einzeldosis von 40 mg Valdecoxib zur Linderung der Menstruationsschmerzen.
Gastrointestinale Studien: In zwei Studien über 12 Wochen an 1866 Osteoarthrose-Patienten betrug
die Häufigkeit endoskopisch festgestellter gastroduodenaler Ulzera unter Anwendung von Valdecoxib
10 mg und 20 mg täglich 3-7 % und war statistisch signifikant niedriger als bei mit Naproxen 500 mg
zweimal täglich (13 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (16%) oder Diclofenac 75 mg zweimal
täglich (17 %). Die Häufigkeitsrate unter Placebo betrug 6-7 %.
In einer Studie über 26 Wochen, wurden nach 14 Wochen endoskopische Untersuchungen an
insgesamt 1217 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis durchgeführt. Die Patienten
wurden entweder mit Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg zweimal täglich, oder Naproxen 500 mg zweimal
täglich behandelt. Die Rate der gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten, die eine der beiden
Valdecoxibdosen erhielten, signifikant geringer (4 bzw. 8 %) als bei denjenigen, die Naproxen
erhielten (18 %). In einer zweiten Studie über 26 Wochen wurde eine Endoskopie nur am Ende der
Studie an 722 Patienten mit rheumatoider Arthritis durchgeführt. Diese Patienten erhielten entweder
Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg einmal täglich oder Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Die Rate der
gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten, die eine der beiden Valdecoxibdosen erhielten,
signifikant niedriger (4 – 6 %) als bei den Patienten die Diclofenac erhielten (16 %).
In einer prospektiven Analyse von 8 kontrollierten Studien über 12 bis 26 Wochen mit 7434 Patienten
mit Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis war unter Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag die auf ein Jahr
berechnete Inzidenz von Ulcuskomplikationen (makroskopischen Blutungen, Perforationen oder
Verschlüssen) signifikant niedriger (0,67 %) als die ebenfalls auf ein Jahr berechneten Inzidenzraten
mit den NSAR-Vergleichssubstanzen (1,97 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg
dreimal täglich und Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag zeigte, obwohl
numerisch höher, keinen statistisch signifikanten Unterschied gegenüber Placebo. Der therapeutische
Dosisbereich bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis liegt bei 10 - 20 mg pro Tag.
Nierenfunktion: Die Wirkungen von Valdecoxib (10 mg oder 20 mg/Tag) auf die Nierenfunktion
wurden bei 5 Placebo- und Verum-kontrollierten Arthritis-Studien mit einer Dauer von 12 Wochen an
insgesamt 1806 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis untersucht, wobei die
Bewertung im Vergleich zu Placebo oder konventionellen NSAR anhand von prospektiv festgelegten
gepoolten Analysen von im voraus definierten renalen Ereignissen erfolgte. Die Häufigkeit der renalen
Ereignisse, die bei dieser Analyse ermittelt wurden, war mit Valdecoxib 10 mg oder 20 mg täglich (3
– 4 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (7 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich (2 %) und
Diclofenac 75 mg zweimal täglich (4 %) signifikant höher als bei den mit Placebo behandelten
Patienten (1 %). In allen Verumgruppen war die Mehrzahl der renalen Ereignisse entweder durch das
Auftreten von Ödemen oder durch eine Verschlechterung des Blutdruckes bedingt.
Thrombozytenstudien: In einer Reihe von kleinen Studien mit mehrmalige Gabe an gesunde junge und
ältere (≥ 65 Jahre) Probanden zeigten bis zu 7 Tage verabreichte Einzel- und Mehrfachdosen von
Valdecoxib (10 mg bis 40 mg zweimal täglich) im Vergleich zu Placebo keine Auswirkung auf die
Thrombozytenaggregation oder die Blutungszeit.
Der Unterschied in der Hemmung der Thrombozytenfunktion zwischen manchen COX-1 hemmenden
NSAR und selektiven COX-2-Hemmern könnte möglicherweise von klinischer Relevanz bei Patienten
sein, die für eine Thromboembolie besonders gefährdet sind. COX-2-selektive Hemmer reduzieren die
Bildung von systemischem (und damit möglicherweise auch von epithelialem) Prostacyclin, ohne das
Thromboxan der Thrombozyten zu beeinflussen. Die klinische Bedeutung dieser Beobachtungen ist
noch nicht geklärt. Bei chronischer Anwendung (6-52 Wochen) von Valdecoxib bei Patienten mit
21
Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis zeigte sich kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende
kardiovaskuläre Morbidität, ungeachtet des jeweiligen kardiovaskulären Risikos: die auf ein Jahr
berechnete Inzidenz von unerwünschten myokardialen, peripheren oder zerebrovaskulären Ereignissen
war unter Valdecoxib 10 mg (1,2%) und 20 mg (1,0%) ähnlich wie unter den COX-1-hemmenden
NSAR Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg dreimal täglich und Diclofenac 75 mg
zweimal täglich (2%). Die Häufigkeit bei Placebo lag bei 1,2%.
5.2
Pharmakokinetische Eigenschaften
Resorption
Valdecoxib wird rasch resorbiert und erreicht nach ca. 3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen.
Nach oraler Anwendung beträgt die absolute Bioverfügbarkeit von Valdecoxib 83%. Nahrungsmittel
haben keinen signifikanten Einfluss auf die maximale Plasmakonzentration (Cmax) oder das Ausmaß
der Resorption (AUC). Wird Valdecoxib jedoch mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen,
verzögert sich die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration (Tmax ) um 1 - 2
Stunden. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (AluminiumMagnesium-Hydroxid) hat keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der
Resorption von Valdecoxib.
Die Bioverfügbarkeit von oral angewendetem Valdecoxib war klinisch nicht signifikant
unterschiedlich zu jener von intravenös angewendetem Parecoxib-Natrium (Prodrug von Valdecoxib).
Für die Einmalgabe von Valdecoxib konnte hinsichtlich der Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC)
annähernde Dosisproportionalität gezeigt werden. Nach Anwendung von Mehrfachdosen (bis zu 100
mg täglich über 14 Tage) steigt die Valdecoxib AUC ab einer Dosierung von mehr als 10 mg zweimal
täglich nicht-linear an. Verglichen zur AUC nach Einmalgabe wird dieser nicht-lineare Anstieg von 25
- 45 % als klinisch nicht signifikant angesehen und erfordert keine Dosisreduktion. Steady-StatePlasmakonzentrationen werden vor Tag 4 erreicht.
Verteilung
Das Verteilungsvolumen von Valdecoxib beträgt ca. 55 Liter. Die Plasmaproteinbindung
(hauptsächlich an Albumin) beträgt ca. 98 % und ist über einen Bereich von 21 bis 2384 ng/ml
konzentrationsunabhängig. Valdecoxib und sein aktiver Metabolit werden überwiegend an
Erythrozyten gebunden, so dass ein Blut-Plasma-Verhältnis von ca. 2:1 entsteht.
Es konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib die Plazenta von Ratten und Kaninchen passiert.
Valdecoxib wird auch in der Cerebrospinalflüssigkeit von Ratten gefunden.
Metabolisierung
Valdecoxib unterliegt einer ausgeprägten hepatischen Metabolisierung über verschiedene Abbauwege,
einschließlich über Isoenzyme Cytochrom P-450 (CYP) 3A4 und CYP2C9 sowie CYP-unabhängige
direkte Glukuronidierung der Sulfonamid-Untereinheit.
Nach Mehrfachgabe tritt keine klinisch signifikante Auto-Induktion des Valdecoxib-Abbaus auf.
Ein aktiver Metabolit von Valdecoxib wurde im menschlichen Plasma mit annähernd 10 % der
Valdecoxib-Konzentration festgestellt. Dieser Metabolit, der ein COX-2-selektiver Hemmer mit
geringerer Potenz als die Ausgangssubstanz ist, unterliegt ebenfalls einem ausgeprägten Metabolismus
und macht weniger als 2 % der in Urin und Stuhl ausgeschiedenen Valdecoxib-Dosis aus. Er zeigt
nach Mehrfachanwendung eine annähernd lineare Pharmakokinetik und hat eine mit Valdecoxib
vergleichbare Eliminationshalbwertszeit. Aufgrund seiner geringen Konzentration im systemischen
Kreislauf ist nicht davon auszugehen, dass der Metabolit einen signifikanten Einfluss auf die
Sicherheit oder Wirksamkeit von Valdecoxib hat.
Eliminierung
Valdecoxib wird überwiegend über hepatische Metabolisierung eliminiert, wobei weniger als 5 % des
Wirkstoffes unverändert über Urin und Faeces ausgeschieden werden. Ungefähr 70 % der Dosis
werden in Form von inaktiven Metaboliten im Urin ausgeschieden, ca. 20 % als Valdecoxib-N22
Glucuronid. Die Eliminationshalbwertszeit (t ½) beträgt ca. 8-11 Stunden und die Plasma-Clearance ca.
6 l/h.
Ältere Patienten
Valdecoxib wurde im Rahmen von Pharmakokinetik- und Therapie-Studien an 2.500 ältere Patienten
zwischen 65 und 92 Jahren angewendet. Bei gesunden älteren Freiwilligen war die tatsächliche
Clearance von Valdecoxib nach oraler Anwendung verringert, was verglichen mit gesunden jungen
Freiwilligen, zu einer ungefähr 40 % höheren Plasmaexposition (AUC) von Valdecoxib führte.
Bezogen auf das Körpergewicht war die Steady-State-Plasmaexposition von Valdecoxib bei älteren
Frauen ca. 16 % höher als bei älteren Männern (siehe Abschnitt 4.2).
Nierenfunktionsstörungen
Da die renale Elimination für die Verteilung von Valdecoxib nicht wesentlich ist, wurde bei Patienten
mit schweren Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten mit Hämodialyse keine klinisch
signifikante Veränderung der Valdecoxib-Clearance beobachtet. Zusätzlich bewirkt die Anwendung
von Valdecoxib bei Patienten mit leichten bis schweren Nierenfunktionsstörungen keine signifikante
Veränderung der durchschnittlichen Kreatinin-Clearance (siehe Abschnitt 4.2).
Leberfunktionsstörungen
Für die Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene
Dosis (10 mg einmal täglich) angewendet werden. Bei Behandlung der primären Dysmenorrhoe sollte
die Tagesdosis 20 mg nicht überschreiten, da die Valdecoxib-Plasmakonzentration bei Patienten mit
mäßigen Leberfunktionsstörungen im Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion signifikant
(130 %) erhöht war. Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wurden nicht untersucht,
deshalb ist die Anwendung von Valdecoxib bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.2 und 4.3).
5.3
Präklinische Daten zur Sicherheit
Präklinische Daten aus Standarduntersuchungen zu Sicherheitspharmakologie, chronischer Toxizität,
Genotoxizität oder Karzinogenität erbrachten keinen Hinweis auf ein spezielles Risiko beim
Menschen.
Bei chronischen Toxizitätsstudien wurden – wie bei anderen COX-Hemmern – Nebenwirkungen auf
den Gastrointestinaltrakt und die Nieren beobachtet, die beim 2- bis 5-fachen der therapeutischen
Exposition, die beim Menschen bei chronischer Gabe von 20 mg/Tag erreicht wird, auftraten. Bei
diesen Studien erhöhte sich die systemische Exposition von Valdecoxib mit der Anwendungsdauer
und war mit einer erhöhten Häufigkeit an beobachteten Nebenwirkungen verbunden. Die
Valdecoxibbehandlung war mit einer Verschlimmerung und einer verzögerten Abheilung von
Hautinfektionen assoziiert, ein Effekt, der wahrscheinlich mit der COX-2-Hemmung in
Zusammenhang stehen dürfte.
In Studien zur Reproduktionstoxizität wurde bei Ratten, in Abwesenheit maternaler Toxizität, eine
Abnahme der Ovulationen, der Implantationen und der Zahl der lebenden Föten (vermehrte Prä- und
Postimplantationsverluste sowie eine Tendenz zu erhöhter früher Resorption) beobachtet, bei
Valdecoxib-Expositionsspiegeln, die vergleichbar mit der therapeutischen Exposition beim Menschen
nach chronischer Gabe von 20 mg/Tag waren. Die Wirkungen auf die Ovulation erwiesen sich als
reversibel. Die Exposition mit Valdecoxib beeinträchtigt die Fertilität männlicher Ratten
einschließlich Spermazahlen, Spermamotilität oder Spermamorphologie nicht.
Valdecoxib wird bei Ratten und Kaninchen nicht als teratogen wirksam angesehen. Jedoch kam es
beim Kaninchen bei Dosierungen, die keine maternale Toxizität bewirkten, zu einer vermehrten
Häufigkeit von Resorptionen, einer verringerten Wurfgröße, einem geringfügig reduzierten Gewicht
der Föten und zu einer möglicherweise behandlungsbedingten Erhöhung der Häufigkeit von
Skelettmissbildungen.
23
Laktierende Ratten, denen Valdecoxib als Einzeldosis verabreicht wurde, wiesen in der Milch
Konzentrationen an Valdecoxib und einem aktiven Valdecoxib-Metaboliten, vergleichbar denen im
mütterlichen Plasma, auf.
In einer peri- und postnatalen Studie an Ratten ergab sich eine erhöhte Inzidenz an postnataler
Sterblichkeit der Nachkommen bei einer Exposition von ungefähr dem 5- bis 7-fachen der
therapeutischen Exposition beim Menschen nach Gabe von 20 mg/Tag. Bei allen Gruppen, die
Valdecoxib erhielten, wurde eine verlängerte Trächtigkeitsdauer beobachtet.
6.
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1
Hilfsstoffe
Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium
und Magnesiumstearat.
Der Filmüberzug enthält Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol 400, Polysorbat 80 (E
433).
6.2
Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3
Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre
6.4
Besondere Lagerungshinweise
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
6.5
Art und Inhalt der Behältnisse
5 Tabletten
10 Tabletten
20 Tabletten
30 Tabletten
50 Tabletten
100 Tabletten
PVC/Aluminium-Blister
30 x 1 Tablette
100 x 1 Tablette
Perforierte PVC/Aluminium-Blister zur Abgabe von Einzeldosen
300 Tabletten
500 Tabletten
HDPE-Flaschen
Möglicherweise werden nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
6.6
Hinweise für die Handhabung und Entsorgung
Keine besonderen Anforderungen.
24
7.
PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
8.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
9.
DATUM DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
10.
STAND DER INFORMATION
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Filmtabletten
2.
QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Eine Filmtablette enthält 40 mg Valdecoxib.
Hilfsstoffe siehe unter 6.1.
3.
DARREICHUNGSFORM
Filmtabletten
25
Gelb, siebeneckig, mit Prägung “40” auf einer und “7815” auf der anderen Seite.
4.
KLINISCHE ANGABEN
4.1
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung von Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe.
4.2
Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Kudeq wird oral angewendet.
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe Abschnitt 5.2).
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Die empfohlene Dosierung beträgt einmal täglich 10 mg.
Für einige Patienten kann sich mit einer Dosierung von 20 mg einmal täglich ein zusätzlicher Nutzen
ergeben. Als Maximaldosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen.
Behandlung der primären Dysmenorrhoe: Die empfohlene Dosierung für die symptomatische
Behandlung beträgt 40 mg einmal täglich. Am ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche
Dosis von 40 mg eingenommen werden. Danach beträgt die empfohlene Maximaldosis 40 mg einmal
täglich.
Ältere Patienten: Bei älteren Patienten (³ 65 Jahre), insbesondere bei solchen mit einem
Körpergewicht unter 50 kg, ist die Behandlung mit der niedrigsten empfohlenen Dosis für
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (10 mg einmal täglich) zu beginnen (siehe Abschnitt 5.2).
Leberfunktionsstörungen: Bei einer leichten Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A) ist im
Allgemeinen eine Dosisanpassung nicht erforderlich. Die Behandlung von Patienten mit mäßigen
Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) sollte mit Vorsicht begonnen werden. Für die
Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene Dosierung
(10 mg einmal täglich) eingesetzt werden und bei primärer Dysmenorrhoe sollte die Dosis 20 mg nicht
überschreiten. Es liegen keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit schwerer
Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C) vor, daher ist die Anwendung bei diesen Patienten
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.2).
Nierenfunktionsstörungen: Aufgrund der Pharmakokinetik ist bei Patienten mit geringer bis mäßiger
(Kreatinin-Clearance 30-80 ml/min) oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30
ml/min) keine Dosisanpassung erforderlich. Jedoch ist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder
bei Patienten mit Neigung zur Flüssigkeitsretention Vorsicht geboten (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).
Kinder und Jugendliche: Kudeq wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht untersucht. Deshalb wird
die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
4.3
Gegenanzeigen
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder einem der
sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure, nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) oder
anderen selektiven Cyclooxygenase-2 (COX-2-)-Hemmern mit Bronchospasmus, akuter Rhinitis,
Nasenschleimhautpolypen, angioneurotischen Ödemen, Urtikaria oder sonstigen allergischen
Erkrankungen reagiert haben.
26
Drittes Trimenon der Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitte 4.6 und 5.3).
Aktive peptische Ulcerationen oder gastrointestinale Blutungen.
Entzündliche Darmerkrankungen.
Schwere dekompensierte Herzinsuffizienz.
Schwere Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse C).
4.4
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Valdecoxib sollte nach einer koronaren Bypass-Operation nur mit Vorsicht angewendet werden, da
diese Patienten ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen haben können, wie zum Beispiel
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung (Infektionen, klaffende Wunde), insbesondere solche Patienten mit zerebrovaskulärer
Erkrankung in der Vorgeschichte oder einem Body Mass Index > 30 kg/m2 (siehe Abschnitt 4.8).
Nach Markteinführung wurde bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, über
schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Diese beinhalteten exfoliative Dermatitis, StevensJohnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung mit
Valdecoxib muss beim ersten Auftreten von Hautausschlägen abgebrochen werden. Für Patienten mit
Sulfonamidallergie in der Anamnese kann ein erhöhtes Risiko für Hautreaktionen bestehen (siehe
Abschnitt 4.3).
Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie und Angioödeme) wurden bei der Anwendung von
Valdecoxib nach der Markteinführung berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Einige dieser Reaktionen traten
bei Patienten mit Sulfonamidallergie in der Anamnese auf (siehe Abschnitt 4.3). Valdecoxib muss bei
den ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen abgesetzt werden.
Bei Patienten mit Hypertonie, Herzinsuffizienz oder einer Neigung zur vermehrten
Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist Vorsicht geboten. Da die Prostaglandinsynthese-Hemmung
zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion und zu einer vermehrten Flüssigkeitsretention führen
kann, ist bei der Anwendung von Valdecoxib an Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.2). Wie bei anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
wurden bei einigen Patienten unter Langzeitanwendung von Valdecoxib in einer Dosierung von 10 bis
20 mg pro Tag Flüssigkeitsretentionen, Ödeme und Bluthochdruck beobachtet (siehe Abschnitt 5.1).
Diese Effekte können dosisabhängig sein und werden bei Dosierungen, die höher sind als die für die
Langzeitanwendung empfohlenen, häufiger beobachtet. Bei Patienten mit Hypertonie,
Herzinsuffizienz oder Neigung zur vermehrten Flüssigkeitsretention in der Anamnese ist die
Behandlung mit Valdecoxib in der niedrigsten empfohlenen Dosierung einzuleiten.
Bei Patienten mit Dehydratation muss die Behandlung mit Valdecoxib mit Vorsicht begonnen werden.
In diesem Fall ist es ratsam, die Patienten zunächst zu rehydrieren und dann mit der ValdecoxibTherapie zu beginnen.
Valdecoxib darf bei Patienten mit mäßigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) nur mit
Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 4.2 und 5.2).
Valdecoxib kann Fieber maskieren (siehe Abschnitt 5.1). Im Zusammenhang mit der Anwendung von
NSAR und in nichtklinischen Studien mit Valdecoxib wurde in Einzelfällen eine Verschlimmerung
von Weichteilinfektionen beschrieben (siehe Abschnitt 5.3). Die Operationswunde bei Patienten, die
mit Valdecoxib behandelt werden, sollte sehr sorgfältig auf Anzeichen einer Infektion beobachtet
werden.
27
Bei Patienten, die mit Valdecoxib behandelt wurden, traten Perforationen des oberen
Gastrointestinaltraktes, Ulcera oder Blutungen (PUBs) auf. Daher ist bei Patienten mit
gastrointestinalen Vorerkrankungen, wie Ulcera und entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, oder
bei Patienten mit einem speziellen Risiko Vorsicht geboten.
Bei älteren Patienten und solchen mit signifikanten Begleiterkrankungen kann das Risiko für eine
kardiale Dysfunktion und für gastrointestinale und renale Nebenwirkungen erhöht sein. Daher sollten
diese Patienten unter angemessener ärztlicher Beobachtung stehen.
Wegen der fehlenden Wirkung auf die Thrombozyten ist Valdecoxib kein Ersatz für
Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe (siehe Abschnitt 4.5).
Bei einer gleichzeitigen Anwendung von Valdecoxib mit Warfarin ist Vorsicht geboten (siehe
Abschnitt 4.5).
Wie bei anderen Arzneimitteln, die bekannterweise COX-2 hemmen, wird die Anwendung von
Valdecoxib bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.6 und
5.1).
4.5
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Pharmakodynamische Wechselwirkungen
Die Therapie mit Antikoagulantien muss insbesondere in den ersten Tagen nach Beginn oder
Änderung der Valdecoxib-Therapie bei Patienten überwacht werden, die Warfarin oder ähnliche
Arzneimittel erhalten, da bei diesen Patienten ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht.
Valdecoxib hat keine Wirkung auf die durch Acetylsalicylsäure hervorgerufene Hemmung der
Thrombozytenaggregation oder auf die Blutungszeiten. Dies zeigte sich bei parenteraler Gabe des
Prodrug Parecoxib-Natrium gemeinsam mit Acetylsalicylsäure. Klinische Studien zeigen, dass
Valdecoxib zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure zur kardiovaskulären Prophylaxe
gegeben werden kann (siehe Abschnitt 4.4). Jedoch führt die kombinierte Anwendung von niedrig
dosierter Acetylsalicylsäure mit Valdecoxib im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Valdecoxib
zu einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Ulcera oder andere Komplikationen.
NSAR können die Wirkung von Diuretika und Antihypertensiva reduzieren. Wie bei NSAR kann das
Risiko einer akuten Niereninsuffizienz ansteigen, wenn Valdecoxib zusammen mit ACE-Hemmern
oder Diuretika angewendet wird.
Es wird angenommen, dass die gleichzeitige Verabreichung von NSAR und Cyclosporin oder
Tacrolimus die nierenschädigende Wirkung von Cyclosporin oder Tacrolimus verstärkt. Die
Nierenfunktion muss überwacht werden, wenn Valdecoxib mit einem dieser Arzneimittel zusammen
angewendet wird.
Wirkungen anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib
Beim Menschen wird Valdecoxib hauptsächlich über die Isoenzyme CYP3A4 und 2C9 metabolisiert.
Deshalb ist bei gleichzeitiger Anwendung von Valdecoxib mit Arzneimitteln, die CYP3A4 und 2C9
inhibieren, Vorsicht geboten.
Die Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC) war bei gleichzeitiger Anwendung mit Fluconazol (ein
vorwiegender CYP2C9-Hemmer) um 62 % , bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketoconazol
(CYP3A4-Hemmer) um 38 % erhöht. Bei Patienten, die Fluconazol oder Ketoconazol erhalten, sollte
eine Valdeocxib-Behandlung daher mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung eingeleitet werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) und Phenytoin (300 mg einmal
täglich), einem CYP3A4-Induktor, wurde nach 12 Tagen eine Verringerung der Plasmaexposition
(AUC) von Valdecoxib um 27 % beobachtet. Die Abnahme der Valdecoxib-Plasmaexposition war
aufgrund der bekannten enzyminduzierenden Wirkung von Phenytoin zu erwarten und wurde als nicht
28
klinisch relevant angesehen, deshalb ist eine Erhöhung der Valdecoxib-Dosis bei gleichzeitiger
Anwendung von Phenytoin nicht erforderlich. Diese Ergebnisse müssen jedoch von Ärzten
berücksichtigt werden, wenn Valdecoxib gemeinsam mit CYP3A4-Induktoren wie etwa
Carbamazepin oder Dexamethason angewendet wird. Eine klinisch signifikante Abnahme der AUC
von Valdecoxib kann bei gleichzeitiger Anwendung von stärkeren Enzyminduktoren wie etwa
Rifampicin auftreten.
Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (Aluminium-MagnesiumHydroxid) hatte keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der Resorption von
Valdecoxib.
Wirkung von Valdecoxib auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
Eine Behandlung mit Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) führte bei Dextromethorphan
(CYP2D6-Substrat) zu einem 3-fachen Anstieg der Plasmakonzentration. Daher ist bei gleichzeitiger
Anwendung von Valdecoxib und Arzneimitteln, die hauptsächlich über CYP2D6 metabolisiert werden
und einen engen therapeutischen Bereich besitzen (z. B. Flecainid, Propafenon, Metoprolol), Vorsicht
geboten.
Die Omeprazol-Plasmaexposition (CYP2C19-Substrat) von 40 mg einmal täglich war nach
Anwendung von Valdecoxib 40 mg zweimal täglich für 7 Tage um 46 % erhöht, während die
Plasmaexposition von Valdecoxib unverändert war. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass
Valdecoxib – obwohl es nicht durch CYP2C19 metabolisiert wird – ein Hemmer dieses Isoenzyms
sein kann. Daher ist bei der Anwendung von Valdecoxib zusammen mit Arzneimitteln, die
bekannterweise CYP2C19-Substrate sind (z. B. Omeprazol, Phenytoin, Diazepam oder Imipramin),
Vorsicht geboten.
Bei Wechselwirkungsstudien an Patienten mit rheumatoider Arthritis, die wöchentlich intramuskulär
Methotrexat erhielten, hatte oral gegebenes Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) keine klinisch
signifikante Wirkung auf die Plasmakonzentration von Methotrexat. Allerdings sollte bei
gleichzeitiger Anwendung dieser beiden Arzneimittel eine angemessene Überwachung der
Methotrexat-bedingten Toxizität in Erwägung gezogen werden.
Eine gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib (40 mg zweimal täglich über 7 Tage) und Lithium
führte zu einer signifikanten Abnahme der Serum-Clearance (25 %) und der renalen Clearance (30 %)
von Lithium mit einer um 34 % höheren Serumexposition, als bei Behandlung mit Lithium alleine.
Die Serumkonzentration von Lithium muss bei Patienten, die Lithium erhalten, zu Beginn oder bei
einer Änderung der Valdecoxib-Therapie engmaschig überwacht werden. Lithiumcarbonat (450 mg
zweimal täglich über 7 Tage) hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Valdecoxib.
Valdecoxib (40 mg zweimal täglich) hemmt den Metabolismus des kombinierten oralen
Kontrazeptivums Ethinylestradiol (35 Mikrogramm)/Norethindron (1 mg), wobei sich die
Plasmaexposition für Ethinylestradiol um 34 % und für Norethindron um 20 % erhöht. Dieser Anstieg
der Plasmakonzentration von Ethinylestradiol sollte bei der Auswahl eines Kontrazeptivums zur
gleichzeitigen Anwendung mit Valdecoxib berücksichtigt werden. Eine Erhöhung der
Plasmaexposition für Ethinylestradiol kann zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen in
Verbindung mit oralen Kontrazeptiva führen (z. B. venöse thromboembolische Ereignisse bei Frauen
mit erhöhtem Risiko).
Die gemeinsame Anwendung von Valdecoxib und Glibenclamid (CYP3A4-Substrat) hatte weder
einen Einfluss auf die Pharmakokinetik (Exposition) noch auf die Pharmakodynamik (Blutzucker- und
Insulinspiegel) von Glibenclamid.
Injizierbare Anästhetika: Weder die Pharmakokinetik (Metabolismus und Exposition) noch die
Pharmakodynamik (EEG-Effekte, psychomotorische Untersuchungen und Erwachen aus der
Sedierung) von i.v.-verabreichtem Propofol (CYP2C9-Substrat) oder i.v.-verabreichtem Midazolam
(CYP3A4-Substrat) wird durch die Gabe von Valdecoxib nach i.v.-Anwendung des Prodrugs,
Parecoxib-Natrium, beeinflusst. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib hat auch keinen
29
klinisch signifikanten Einfluß auf die CYP3A4 vermittelte hepatische oder intestinale Metabolisierung
von oral verabreichtem Midazolam. Die gleichzeitige i.v.-Anwendung von Parecoxib-Natrium zeigt,
dass Valdecoxib keine signifikante Wirkung auf die Pharmakokinetik von i.v.-verabreichtem Fentanyl
und i.v.-verabreichtem Alfentanil (CYP3A4-Substrate) hat.
Inhalierbare Anästhetika: Es wurden keine spezifischen Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Bei
Studien, in denen Valdecoxib präoperativ angewendet wurde, ergab sich kein Hinweis auf
pharmakodynamische Wechselwirkungen zwischen vor der Operation verabreichtem Valdecoxib und
Lachgas oder Isofluran (siehe Abschnitt 5.1).
4.6
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft:
Wie bei anderen Arzneimitteln, die COX-2 hemmen, wird die Anwendung von Valdecoxib bei
Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen. (siehe Abschnitte 4.4, 5.1 und 5.3).
Die Anwendung von Valdecoxib im letzten Trimenon der Schwangerschaft ist kontraindiziert, da es
wie andere Arzneimittel, für die eine Hemmung der Prostaglandinsynthese bekannt ist, einen
vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus Botalli oder Wehenschwäche verursachen kann (siehe
Abschnitte 4.3, 5.1 und 5.3). Valdecoxib darf deshalb während der ersten beiden Trimena der
Schwangerschaft oder während des Geburtsvorgangs nicht angewendet werden, es sei denn, der
mögliche Nutzen für die Patientin ist größer als das mögliche Risiko für den Fötus.
Es liegen keine adäquaten Daten zur Anwendung von Valdecoxib bei Schwangeren oder während des
Geburtsvorgangs vor. Studien an Tieren haben Wirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit gezeigt
(siehe Abschnitte 5.1 und 5.3). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
Stillzeit:
Valdecoxib und ein aktiver Metabolit des Valdecoxib gehen in die Milch von Ratten über. Es ist nicht
bekannt, ob Valdecoxib beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Valdecoxib darf nicht bei
stillenden Frauen angewendet werden (siehe Abschnitte 4.3 und 5.3).
4.7
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Valdecoxib auf die Verkehrstüchtigkeit oder das
Bedienen von Maschinen durchgeführt. Jedoch sollen Patienten, die sich unter Behandlung mit
Valdecoxib benommen, schwindelig oder schläfrig fühlen, weder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen
noch Maschinen bedienen.
4.8
Nebenwirkungen
Die klinische Unbedenklichkeit von Valdecoxib ist an mehr als 10.000 Patienten untersucht worden;
dabei wurden mehr als 2.500 Arthritis-Patienten länger als 6 Monate und mehr als 600 ArthritisPatienten mindestens ein Jahr lang behandelt.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger als bei Placebo beobachtet, und innerhalb einer
Gruppe von insgesamt 4824 Patienten berichtet, denen im Rahmen von 24 Placebo-kontrollierten
Studien bei akutem Schmerz (nach Operationen im Mundbereich, gynäkologischen Operationen,
Leistenbruch-Operationen, orthopädischen Operationen oder aorto-koronaren Bypass-Operationen,
ebenso wie bei primärer Dysmenorrhoe) oder rheumatischen Erkrankungen (Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis) 10 – 40 mg Valdecoxib als Einzel- oder Mehrfachdosen bis zu 80 mg täglich
angewendet wurden. Bei den Studien zum akuten Schmerz und zur Arthrose lagen die Abbruchraten
aufgrund von Nebenwirkungen bei den mit Valdecoxib behandelten Patienten bei 2,3% bzw. 6,8%
und bei den mit Placebo behandelten Patienten bei 1,6% bzw. 6,0%.
Häufig ( ³ 1/100, < 1/10)
Vegetatives Nervensystem: Mundtrockenheit, Hypertonie
30
Körper allgemein: periphere Ödeme
Gastrointestinaltrakt: Völlegefühl, Bauchschmerzen, alveoläre Osteitis, Diarrhoe, Dyspepsie,
Aufstossen, Übelkeit
Psyche: Schlaflosigkeit, Somnolenz
Erythrozyten: Anämie
Atemwege: Husten, Pharyngitis, Sinusitis
Haut und Hautanhangsgebilde: Pruritus, Ausschlag
Niere und ableitende Harnwege: Harnwegsinfektion
Gelegentlich (³ 1/1.000, < 1/100)
Vegetatives Nervensystem: Verschlechterung einer bestehenden Hypertonie, Synkope
Körper allgemein: abnormale seröse Wunddrainage im Sternum, Verstärkung einer bestehenden
Allergie, generalisiertes Ödem, periorbitale Schwellung, Wundinfektion
Herz-Kreislauf: Herzinsuffizienz
Zentrales und peripheres Nervensystem: erhöhter Muskeltonus, Hypoästhesie, Parästhesie
Gastrointestinaltrakt: Duodenitis, Gastroenteritis, Gastroduodenalulcera, gastroösophagealer Reflux,
Stomatitis
Herzfrequenz und Herzrhythmus: Palpitationen
Leber und Galle: AST erhöht, ALT erhöht
Stoffwechsel und Ernährung: erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhte BUN-Werte, erhöhtes Kreatinin,
erhöhte Kreatinphosphokinase, Gewichtszunahme
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Ekchymose
Psyche: Angstzustände, Verwirrtheit, Nervosität
Immunsystem: Moniliasis, Virusinfektion
Atemwege: Bronchospasmen, Pneumonie
Haut und Hautanhanggebilde: Urtikaria
Sinnesorgane: Veränderung des Geschmacksinnes
Nieren und ableitende Harnwege: Albuminurie, Hämaturie, Oligurie
Vaskulär (extrakardial): Hämatom
Auge: verschwommenes Sehen, Konjunktivitis
Selten (³ 1/10.000, < 1/1.000)
Zentrales und peripheres Nervensystem: Dysphonie
Gastrointestinaltrakt: Blutstuhl, Bluterbrechen, Darmverschluss
Thrombozyten, Blutungen und Blutgerinnung: Thrombozytopenie
Psyche: Depression
Haut und Hautanhanggebilde: Angioödem, Lichtempfindlichkeit
Niere und ableitende Harnwege: Nephritis
Vaskulär (extrakardial): zerebrovaskuläre Störungen
Leukozyten und retikuloendotheliales System: Leukopenie
Bei Patienten, die sich einer aorto-koronaren Bypass-Operation unterzogen haben, kann es nach
Anwendung von Valdecoxib 80 mg/Tag zu einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen wie z. B.
zerebrovaskuläre Vorfälle, Nierenfunktionsstörungen oder Komplikationen bei der sternalen
Wundheilung kommen.
Die folgenden seltenen schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der
Anwendung von NSAR beschrieben und können auch für Valdecoxib nicht ausgeschlossen werden:
akute Niereninsuffizienz, Hepatitis.
Bei der Anwendung nach Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödeme, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom,
exfoliative Dermatitis und toxische epidermale Nekrolyse (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).
4.9
Überdosierung
Es wurde kein Fall einer Valdecoxib-Überdosierung berichtet.
31
Patienten sollen im Falle einer Überdosierung symptomatisch und unterstützend behandelt werden.
Valdecoxib wird durch Hämodialyse nicht entfernt. Diurese oder Alkalisierung des Urins sind
aufgrund der hohen Proteinbindung von Valdecoxib nicht geeignet.
5.
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1
Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Coxibe, ATC-Code: M01AH03
Der Wirkungsmechanismus von Valdecoxib beruht auf einer Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2)-vermittelten Prostaglandinsynthese. Die Cyclooxygenase ist verantwortlich für die Bildung von
Prostaglandinen. Es wurden 2 Isoformen, COX-1 und COX-2, identifiziert. Die COX-2 ist diejenige
Isoform des Enzyms, für die gezeigt wurde, dass sie durch proinflammatorische Reize induziert wird,
und für die postuliert wird, dass sie primär für die Synthese prostanoider Mediatoren von Schmerz,
Entzündung und Fieber verantwortlich ist. In therapeutischen Dosierungen wirkt Valdecoxib als
selektiver COX-2-Hemmer von peripheren und zentralen Prostaglandinen und hemmt die COX-1
nicht, wodurch die COX-1-abhängigen physiologischen Prozesse in Geweben, insbesondere Magen,
Darm und Thrombozyten, nicht beeinflusst werden. COX–2 ist vermutlich auch an der Ovulation,
Implantation, dem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli und zentralnervösen Funktionen
(Fieberinduktion, Schmerzwahrnehmung und kognitive Funktionen) beteiligt.
Osteoarthrose: Valdecoxib wurde in sechs randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien an ca.
2670 Osteoarthrose-Patienten über eine Dauer von 6 bis 52 Wochen untersucht. Valdecoxib 10 mg
und 20 mg einmal täglich führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Besserung und zeigte
in zwei Studien über 12 Wochen bei Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies bei einer
kombinierten Bewertung von Schmerz-, Steifigkeits- und Körperfunktions-Messgrößen eine mit
Naproxen 500 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit. Eine Linderung der
Arthroseschmerzen wurde schon innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Anwendung berichtet. In
einer Studie über 26 Wochen an Patienten mit Osteoarthrose der Hüfte oder des Knies (einige davon
auch mit Osteoarthrose der Hand und/oder Wirbelsäule) konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib 10
mg und 20 mg einmal täglich klinisch mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbar war.
Rheumatoide Arthritis: Valdecoxib wurde in fünf randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien
an 2684 Patienten über 6 bis 26 Wochen untersucht. 10 und 20 mg Valdecoxib zeigten in zwei Studien
über 12 Wochen sowohl anhand kombinierter klinischer, Labor- und funktionaler Messgrößen als
auch hinsichtlich einer Reduktion der Gelenkschmerzen und Empfindlichkeit bei rheumatoider
Arthritis eine Überlegenheit gegenüber Placebo und eine mit Naproxen 500 mg zweimal täglich
vergleichbare Wirkung. In einer 26-wöchigen Studie zeigte sich, dass 20 mg und 40 mg Valdecoxib
einmal täglich eine mit Diclofenac 75 mg zweimal täglich vergleichbare Wirksamkeit hatte. Im
Vergleich zu 20 mg erbrachten 40 mg Valdecoxib jedoch keinen zusätzlichen Effekt. Valdecoxib
wurde in Kombination mit Kortikosteroiden und/oder DMARDs, wie z. B. Methotrexat, Goldsalzen
und Hydroxychloroquin erfolgreich angewendet.
Primäre Dysmenorrhoe: Bei primärer Dysmenorrhoe benötigte die Mehrzahl der Patientinnen nur eine
Einzeldosis von 40 mg Valdecoxib zur Linderung der Menstruationsschmerzen.
Gastrointestinale Studien: In zwei Studien über 12 Wochen an 1866 Osteoarthrose-Patienten betrug
die Häufigkeit endoskopisch festgestellter gastroduodenaler Ulzera unter Anwendung von Valdecoxib
10 mg und 20 mg täglich 3-7 % und war statistisch signifikant niedriger als bei mit Naproxen 500 mg
zweimal täglich (13 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (16%) oder Diclofenac 75 mg zweimal
täglich (17 %). Die Häufigkeitsrate unter Placebo betrug 6-7 %.
In einer Studie über 26 Wochen, wurden nach 14 Wochen endoskopische Untersuchungen an
insgesamt 1217 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis durchgeführt. Die Patienten
wurden entweder mit Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg zweimal täglich, oder Naproxen 500 mg zweimal
32
täglich behandelt. Die Rate der gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten, die eine der beiden
Valdecoxibdosen erhielten, signifikant geringer (4 bzw. 8 %) als bei denjenigen, die Naproxen
erhielten (18 %). In einer zweiten Studie über 26 Wochen wurde eine Endoskopie nur am Ende der
Studie an 722 Patienten mit rheumatoider Arthritis durchgeführt. Diese Patienten erhielten entweder
Valdecoxib 20 mg bzw. 40 mg einmal täglich oder Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Die Rate der
gastroduodenalen Ulcera war bei den Patienten die eine der beiden Valdecoxibdosen erhielten,
signifikant niedriger (4 – 6 %) als bei den Patienten die Diclofenac erhielten (16 %).
In einer prospektiven Analyse von 8 kontrollierten Studien über 12 bis 26 Wochen mit 7434 Patienten
mit Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis war unter Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag die auf ein Jahr
berechnete Inzidenz von Ulcuskomplikationen (makroskopischen Blutungen, Perforationen oder
Verschlüssen) signifikant niedriger (0,67 %) als die ebenfalls auf ein Jahr berechneten Inzidenzraten
mit den NSAR-Vergleichssubstanzen (1,97 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg
dreimal täglich und Diclofenac 75 mg zweimal täglich. Valdecoxib 5 - 80 mg pro Tag zeigte, obwohl
numerisch höher, keinen statistisch signifikanten Unterschied gegenüber Placebo. Der therapeutische
Dosisbereich bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis liegt bei 10 - 20 mg pro Tag.
Nierenfunktion: Die Wirkungen von Valdecoxib (10 mg oder 20 mg/Tag) auf die Nierenfunktion
wurden bei 5 Placebo- und Verum-kontrollierten Arthritis-Studien mit einer Dauer von 12 Wochen an
insgesamt 1806 Patienten mit Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis untersucht, wobei die
Bewertung im Vergleich zu Placebo oder konventionellen NSAR anhand von prospektiv festgelegten
gepoolten Analysen von im voraus definierten renalen Ereignissen erfolgte. Die Häufigkeit der renalen
Ereignisse, die bei dieser Analyse ermittelt wurden, war mit Valdecoxib 10 mg oder 20 mg täglich (3
– 4 %), Ibuprofen 800 mg dreimal täglich (7 %), Naproxen 500 mg zweimal täglich (2 %) und
Diclofenac 75 mg zweimal täglich (4 %) signifikant höher als bei den mit Placebo behandelten
Patienten (1 %). In allen Verumgruppen war die Mehrzahl der renalen Ereignisse entweder durch das
Auftreten von Ödemen oder durch eine Verschlechterung des Blutdruckes bedingt.
Thrombozytenstudien: In einer Reihe von kleinen Studien mit mehrmalige Gabe an gesunde junge und
ältere (≥ 65 Jahre) Probanden zeigten bis zu 7 Tage verabreichte Einzel- und Mehrfachdosen von
Valdecoxib (10 mg bis 40 mg zweimal täglich) im Vergleich zu Placebo keine Auswirkung auf die
Thrombozytenaggregation oder die Blutungszeit.
Der Unterschied in der Hemmung der Thrombozytenfunktion zwischen manchen COX-1 hemmenden
NSAR und selektiven COX-2-Hemmern könnte möglicherweise von klinischer Relevanz bei Patienten
sein, die für eine Thromboembolie besonders gefährdet sind. COX-2-selektive Hemmer reduzieren die
Bildung von systemischem (und damit möglicherweise auch von epithelialem) Prostacyclin, ohne das
Thromboxan der Thrombozyten zu beeinflussen. Die klinische Bedeutung dieser Beobachtungen ist
noch nicht geklärt. Bei chronischer Anwendung (6-52 Wochen) von Valdecoxib bei Patienten mit
Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis zeigte sich kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende
kardiovaskuläre Morbidität, ungeachtet des jeweiligen kardiovaskulären Risikos: die auf ein Jahr
berechnete Inzidenz von unerwünschten myokardialen, peripheren oder zerebrovaskulären Ereignissen
war unter Valdecoxib 10 mg (1,2%) und 20 mg (1,0%) ähnlich wie unter den COX-1-hemmenden
NSAR Naproxen 500 mg zweimal täglich, Ibuprofen 800 mg dreimal täglich und Diclofenac 75 mg
zweimal täglich (2%). Die Häufigkeit bei Placebo lag bei 1,2%.
33
5.2
Pharmakokinetische Eigenschaften
Resorption
Valdecoxib wird rasch resorbiert und erreicht nach ca. 3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen.
Nach oraler Anwendung beträgt die absolute Bioverfügbarkeit von Valdecoxib 83%. Nahrungsmittel
haben keinen signifikanten Einfluss auf die maximale Plasmakonzentration (Cmax) oder das Ausmaß
der Resorption (AUC). Wird Valdecoxib jedoch mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen,
verzögert sich die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration (Tmax ) um 1 - 2
Stunden. Die gleichzeitige Anwendung von Valdecoxib mit einem Antazidum (AluminiumMagnesium-Hydroxid) hat keinen signifikanten Einfluss auf Geschwindigkeit und Ausmaß der
Resorption von Valdecoxib.
Die Bioverfügbarkeit von oral angewendetem Valdecoxib war klinisch nicht signifikant
unterschiedlich zu jener von intravenös angewendetem Parecoxib-Natrium (Prodrug von Valdecoxib).
Für die Einmalgabe von Valdecoxib konnte hinsichtlich der Valdecoxib-Plasmaexposition (AUC)
annähernde Dosisproportionalität gezeigt werden. Nach Anwendung von Mehrfachdosen (bis zu 100
mg täglich über 14 Tage) steigt die Valdecoxib AUC ab einer Dosierung von mehr als 10 mg zweimal
täglich nicht-linear an. Verglichen zur AUC nach Einmalgabe wird dieser nicht-lineare Anstieg von 25
- 45 % als klinisch nicht signifikant angesehen und erfordert keine Dosisreduktion. Steady-StatePlasmakonzentrationen werden vor Tag 4 erreicht.
Verteilung
Das Verteilungsvolumen von Valdecoxib beträgt ca. 55 Liter. Die Plasmaproteinbindung
(hauptsächlich an Albumin) beträgt ca. 98 % und ist über einen Bereich von 21 bis 2384 ng/ml
konzentrationsunabhängig. Valdecoxib und sein aktiver Metabolit werden überwiegend an
Erythrozyten gebunden, so dass ein Blut-Plasma-Verhältnis von ca. 2:1 entsteht.
Es konnte gezeigt werden, dass Valdecoxib die Plazenta von Ratten und Kaninchen passiert.
Valdecoxib wird auch in der Cerebrospinalflüssigkeit von Ratten gefunden.
Metabolisierung
Valdecoxib unterliegt einer ausgeprägten hepatischen Metabolisierung über verschiedene Abbauwege,
einschließlich über Isoenzyme Cytochrom P-450 (CYP) 3A4 und CYP2C9 sowie CYP-unabhängige
direkte Glukuronidierung der Sulfonamid-Untereinheit.
Nach Mehrfachgabe tritt keine klinisch signifikante Auto-Induktion des Valdecoxib-Abbaus auf.
Ein aktiver Metabolit von Valdecoxib wurde im menschlichen Plasma mit annähernd 10 % der
Valdecoxib-Konzentration festgestellt. Dieser Metabolit, der ein COX-2-selektiver Hemmer mit
geringerer Potenz als die Ausgangssubstanz ist, unterliegt ebenfalls einem ausgeprägten Metabolismus
und macht weniger als 2 % der in Urin und Stuhl ausgeschiedenen Valdecoxib-Dosis aus. Er zeigt
nach Mehrfachanwendung eine annähernd lineare Pharmakokinetik und hat eine mit Valdecoxib
vergleichbare Eliminationshalbwertszeit. Aufgrund seiner geringen Konzentration im systemischen
Kreislauf ist nicht davon auszugehen, dass der Metabolit einen signifikanten Einfluss auf die
Sicherheit oder Wirksamkeit von Valdecoxib hat.
Eliminierung
Valdecoxib wird überwiegend über hepatische Metabolisierung eliminiert, wobei weniger als 5 % des
Wirkstoffes unverändert über Urin und Faeces ausgeschieden werden. Ungefähr 70 % der Dosis
werden in Form von inaktiven Metaboliten im Urin ausgeschieden, ca. 20 % als Valdecoxib-NGlucuronid. Die Eliminationshalbwertszeit (t ½) beträgt ca. 8-11 Stunden und die Plasma-Clearance
ca. 6 l/h.
Ältere Patienten
Valdecoxib wurde im Rahmen von Pharmakokinetik- und Therapie-Studien an 2.500 ältere Patienten
zwischen 65 und 92 Jahren angewendet. Bei gesunden älteren Freiwilligen war die tatsächliche
Clearance von Valdecoxib nach oraler Anwendung verringert, was verglichen mit gesunden jungen
34
Freiwilligen, zu einer ungefähr 40 % höheren Plasmaexposition (AUC) von Valdecoxib führte.
Bezogen auf das Körpergewicht war die Steady-State-Plasmaexposition von Valdecoxib bei älteren
Frauen ca. 16 % höher als bei älteren Männern (siehe Abschnitt 4.2).
Nierenfunktionsstörungen
Da die renale Elimination für die Verteilung von Valdecoxib nicht wesentlich ist, wurde bei Patienten
mit schweren Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten mit Hämodialyse keine klinisch
signifikante Veränderung der Valdecoxib-Clearance beobachtet. Zusätzlich bewirkt die Anwendung
von Valdecoxib bei Patienten mit leichten bis schweren Nierenfunktionsstörungen keine signifikante
Veränderung der durchschnittlichen Kreatinin-Clearance (siehe Abschnitt 4.2).
Leberfunktionsstörungen
Für die Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis sollte die niedrigste empfohlene
Dosis (10 mg einmal täglich) angewendet werden. Bei Behandlung der primären Dysmenorrhoe sollte
die Tagesdosis 20 mg nicht überschreiten, da die Valdecoxib-Plasmakonzentration bei Patienten mit
mäßigen Leberfunktionsstörungen im Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion signifikant
(130 %) erhöht war. Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wurden nicht untersucht,
deshalb ist die Anwendung von Valdecoxib bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen
kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.2 und 4.3).
5.3
Präklinische Daten zur Sicherheit
Präklinische Daten aus Standarduntersuchungen zu Sicherheitspharmakologie, chronischer Toxizität,
Genotoxizität oder Karzinogenität erbrachten keinen Hinweis auf ein spezielles Risiko beim
Menschen.
Bei chronischen Toxizitätsstudien wurden – wie bei anderen COX-Hemmern – Nebenwirkungen auf
den Gastrointestinaltrakt und die Nieren beobachtet, die beim 2- bis 5-fachen der therapeutischen
Exposition, die beim Menschen bei chronischer Gabe von 20 mg/Tag erreicht wird, auftraten. Bei
diesen Studien erhöhte sich die systemische Exposition von Valdecoxib mit der Anwendungsdauer
und war mit einer erhöhten Häufigkeit an beobachteten Nebenwirkungen verbunden. Die
Valdecoxibbehandlung war mit einer Verschlimmerung und einer verzögerten Abheilung von
Hautinfektionen assoziiert, ein Effekt, der wahrscheinlich mit der COX-2-Hemmung in
Zusammenhang stehen dürfte.
In Studien zur Reproduktionstoxizität wurde bei Ratten, in Abwesenheit maternaler Toxizität, eine
Abnahme der Ovulationen, der Implantationen und der Zahl der lebenden Föten (vermehrte Prä- und
Postimplantationsverluste sowie eine Tendenz zu erhöhter früher Resorption) beobachtet, bei
Valdecoxib-Expositionsspiegeln, die vergleichbar mit der therapeutischen Exposition beim Menschen
nach chronischer Gabe von 20 mg/Tag waren. Die Wirkungen auf die Ovulation erwiesen sich als
reversibel. Die Exposition mit Valdecoxib beeinträchtigt die Fertilität männlicher Ratten
einschließlich Spermazahlen, Spermamotilität oder Spermamorphologie nicht.
Valdecoxib wird bei Ratten und Kaninchen nicht als teratogen wirksam angesehen. Jedoch kam es
beim Kaninchen bei Dosierungen, die keine maternale Toxizität bewirkten, zu einer vermehrten
Häufigkeit von Resorptionen, einer verringerten Wurfgröße, einem geringfügig reduzierten Gewicht
der Föten und zu einer möglicherweise behandlungsbedingten Erhöhung der Häufigkeit von
Skelettmissbildungen.
Laktierende Ratten, denen Valdecoxib als Einzeldosis verabreicht wurde, wiesen in der Milch
Konzentrationen an Valdecoxib und einem aktiven Valdecoxib-Metaboliten, vergleichbar denen im
mütterlichen Plasma, auf.
In einer peri- und postnatalen Studie an Ratten ergab sich eine erhöhte Inzidenz an postnataler
Sterblichkeit der Nachkommen bei einer Exposition von ungefähr dem 5- bis 7-fachen der
therapeutischen Exposition beim Menschen nach Gabe von 20 mg/Tag. Bei allen Gruppen, die
Valdecoxib erhielten, wurde eine verlängerte Trächtigkeitsdauer beobachtet.
35
6.
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1
Hilfsstoffe
Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium
und Magnesiumstearat.
Der Filmüberzug enthält Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol 400, Polysorbat 80 (E
433), gelbes Eisenoxidhydrat (E 172).
6.2
Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3
Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
6.4
Besondere Lagerungshinweise
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
6.5
Art und Inhalt der Behältnisse
2 Tabletten
5 Tabletten
PVC/Aluminium-Blister
300 Tabletten
500 Tabletten
HDPE-Flaschen
Möglicherweise werden nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
6.6
Hinweise für die Handhabung und Entsorgung
Keine besonderen Anforderungen.
7.
PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
8.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
9.
DATUM DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
10.
STAND DER INFORMATION
36
ANHANG II
A.
INHABER DER HERSTELLUNGSERLAUBNIS, DIE FÜR
DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH SIND
B.
BEDINGUNGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS
INVERKEHRBRINGEN
37
A.
INHABER DER HERSTELLUNGSERLAUBNIS, DIE FÜR DIE CHARGENFREIGABE
VERANTWORTLICH SIND
Name und Anschrift der Hersteller, die für die Chargenfreigabe verantwortlich sind
Pharmacia Ltd.
Whalton Road
Morpeth
Northumberland
NE61 3YA
Vereinigtes Königreich
Heinrich Mack Nachf. GmbH & Co KG
Heinrich-Mack-Str. 35
D-89257 Illertissen
Deutschland
Auf der Packungsbeilage des Arzneimittels müssen Name und Anschrift des Herstellers, der für die
Freigabe der betreffenden Charge verantwortlich ist, angegeben werden.
B.
BEDINGUNGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN
·
BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN
GEBRAUCH, DIE DEM INHABER DER GENEHMIGUNG FÜR DAS
INVERKEHRBRINGEN AUFERLEGT WERDEN
Arzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
·
SONSTIGE BEDINGUNGEN
Der Inhaber dieser Genehmigung für das Inverkehrbringen muss die Europäische Kommission über
die Pläne für das Inverkehrbringen des im Rahmen dieser Entscheidung genehmigten Arzneimittels
informieren.
38
ANHANG III
ETIKETTIERUNG UND PACKUNGSBEILAGE
39
A. ETIKETTIERUNG
40
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
5 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
41
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
42
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
10 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
43
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
44
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
20 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
45
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
46
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
30 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
47
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
48
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
50 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
49
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
50
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
100 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
51
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
52
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für perforierte PVC / Aluminium-Blisterpackung zur Abgabe von Einzeldosen: 10
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
30 x 1 Tablette
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
53
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
54
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für perforierte PVC / Aluminium-Blisterpackung zur Abgabe von Einzeldosen: 10
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
100 x 1 Tablette
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
55
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
56
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
300 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
57
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
58
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
500 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
59
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
60
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Perforierte (zur Abgabe von Einzeldosen) und nicht perforierte PVC / Aluminium-Blister: 10
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 10 mg Tabletten
Valdecoxib
2.
NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
61
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
300 Tabletten
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
62
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 10 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
500 Tabletten
Eine Tablette enthält 10 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
63
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
5 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
64
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
65
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
10 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
66
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
67
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
20 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
68
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
69
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
30 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
70
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
71
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
50 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
72
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
73
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
100 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
74
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
75
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für perforierte PVC / Aluminium-Blisterpackung zur Abgabe von Einzeldosen: 20
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
30 x 1 Tablette
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
76
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
77
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für perforierte PVC / Aluminium-Blisterpackung zur Abgabe von Einzeldosen: 20
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
100 x 1 Tablette
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
78
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
79
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
300 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
80
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
81
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
500 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
82
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
83
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Perforierte (zur Abgabe von Einzeldosen) und nicht perforierte PVC / Aluminium-Blister: 20
mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 20 mg Tabletten
Valdecoxib
2.
NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
84
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
300 Tabletten
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
85
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 20 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
500 Tabletten
Eine Tablette enthält 20 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
86
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
2 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
87
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
88
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Blisterpackung: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
5 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
89
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
90
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
300 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
91
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
92
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG BZW. BEI DEREN FEHLEN AUF DEM
BEHÄLTNIS
Faltschachtel für Flaschenpackung: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
2.
ARZNEILICH WIRKSAME(R) BESTANDTEIL(E)
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
3.
HILFSSTOFFE
Enthält unter anderem Lactose-Monohydrat - bitte Packungsbeilage beachten.
4.
DARREICHUNGSFORM UND INHALT
500 Tabletten
5.
ART(EN) DER ANWENDUNG
Zum Einnehmen
6.
KINDERWARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER
UNERREICHBAR UND NICHT SICHTBAR AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7.
GEGEBENENFALLS WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8.
VERFALLDATUM
Verwendbar bis: {MM/JJJJ}
9.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
93
10.
GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON
STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11.
NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
12.
ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/0/00/000/000
13.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
14.
VERSCHREIBUNGSSTATUS/APOTHEKENPFLICHT
<Verschreibungspflichtig>
15.
HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
Gebrauchsinformation beachten.
94
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Folie für 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Kudeq 40 mg Tabletten
Valdecoxib
2.
NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Pfizer Limited,
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
95
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
300 Tabletten
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
96
MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN
Flaschenetikett für: 40 mg Filmtabletten
1.
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Zum Einnehmen
2.
ART(EN) DER ANWENDUNG
3.
VERFALLDATUM
< Verwendbar bis: >{MM/JJJJ}
4.
CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.: {Nummer}
4.
INHALT NACH GEWICHT, RAUMINHALT ODER STÜCKZAHL
500 Tabletten
Eine Tablette enthält 40 mg Valdecoxib.
Verschreibungspflichtig
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Gebrauchsinformation beachten.
Pfizer Limited,
Sandwich, Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
EU/0/00/000/000
97
B. GEBRAUCHSINFORMATION
98
GEBRAUCHSINFORMATION
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses
Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf nicht an Dritte
weitergegeben werden. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben
Symptome haben wie Sie.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.
Was ist Kudeq und wofür wird es angewendet?
2.
Was müssen Sie vor der Einnahme von Kudeq beachten?
3.
Wie ist Kudeq einzunehmen?
4.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.
Wie ist Kudeq aufzubewahren?
6.
Weitere Angaben
Kudeq 10 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Der arzneilich wirksame Bestandteil von Kudeq ist Valdecoxib.
Kudeq Filmtabletten enthalten 10 mg Valdecoxib.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte
Maisstärke, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat. Der Filmüberzug der Tabletten enthält
Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol, Polysorbat (E 433).
Pharmazeutischer Unternehmer:
Pfizer Limited, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich
Hersteller:
Pharmacia Limited, Whalton Road, Morpeth, Northumberland NE61 3YA, Vereinigtes Königreich.
Heinrich Mack Nachf. GmbH & Co. KG, Heinrich-Mack-Str. 35, D-89257, Illertissen, Deutschland
1.
WAS IST KUDEQ UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Was ist Kudeq?
Ihr Körper bildet Substanzen, die man als Prostaglandine bezeichnet. Einige Prostaglandine
verursachen Schmerzen und Entzündungen, während andere helfen, die Magenschleimhaut zu
schützen. Kudeq wirkt, indem es die Menge derjenigen Prostaglandine, die zu Schmerzen und
Entzündungen führen, verringert, ohne die Magen schützenden Prostaglandine zu verringern.
Kudeq wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet. Es gehört zur
Arzneimittelgruppe der sogenannten Coxibe, die durch eine Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2) wirken.
Kudeq 10 mg Filmtabletten sind weiß, kapselförmig und auf einer Seite mit "10" und auf der anderen
mit "7815" gekennzeichnet.
Kudeq Filmtabletten sind in folgenden Packungsgrößen erhältlich:
Blisterpackungen mit: 5, 10, 20, 30, 30 x 1, 50, 100 und 100 x 1 Filmtabletten
Flaschen mit:
300 und 500 Filmtabletten
99
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Kudeq wird zur Linderung von Schmerzen,
schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen angewendet, die durch Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis verursacht werden.
Primäre Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung und Krämpfe): Kudeq wird zur Behandlung
von Schmerzen und Krämpfen während der Menstruation verwendet.
2.
WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON KUDEQ BEACHTEN?
Kudeq darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Valdecoxib oder einem der sonstigen
Bestandteile von Kudeq sind;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen)) oder auf COX2-Hemmer hatten, wie etwa pfeifender Atem (Bronchospasmus), stark verstopfte Nase, juckender
Hautausschlag, Rötung oder Schwellung im Gesicht, an Lippen oder Zunge, andere allergische
Reaktionen oder Nasenpolypen;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Arzneimittel hatten, die man als „Sulfonamide“ bezeichnet (bestimmte antibakterielle Wirkstoffe
zur Behandlung von Infektionen;
- wenn Sie ein Magen- oder Darmgeschwür oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich haben;
- wenn Sie an einer entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) leiden;
- wenn Sie eine schwere (dekompensierte) Herzleistungsschwäche haben;
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie mehr als 6 Monate schwanger sind;
- wenn Sie stillen.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bevor Sie Kudeq einnehmen!
Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Kudeq beginnen,
- wenn Sie bereits einmal ein Geschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch im Magen-DarmTrakt hatten;
- wenn Ihr Herz, oder Ihre Leber oder Ihre Nieren nicht voll funktionsfähig sind
- wenn Ihr Blutdruck zu hoch ist oder wenn Sie auf eine Herzoperation vorbereitet werden oder
wenn Sie bereits einen Schlaganfall hatten;
- wenn Sie Ansammlungen von Flüssigkeit im Gewebe haben (Ödeme, wie geschwollene Knöchel
und Füße);
- wenn Sie an Flüssigkeitsmangel leiden, zum Beispiel durch eine Erkrankung, Durchfall oder
durch die Anwendung von entwässernden Arzneimitteln;
- wenn Sie Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung verwenden;
- wenn Sie eine Infektion haben, da in diesem Fall Fieber, ein Zeichen für eine Infektion,
unterdrückt sein kann und Sie irrtümlich vermuten , dass es Ihnen besser geht oder die Infektion
nicht schwerwiegend ist;
- wenn Sie planen, schwanger zu werden;
- wenn Sie schwanger sind.
Einnahme von Kudeq zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wie bei anderen Arzneimitteln, einschließlich Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR (nicht-steroidale
Antirheumatika), müssen Sie auch vor der Einnahme von Kudeq Ihren Arzt informieren, ob Sie
schwanger sind, oder vorhaben, schwanger zu werden. Nehmen Sie Kudeq nicht ein, wenn Sie mehr
100
als 6 Monate schwanger sind. Wenn Sie stillen, dürfen Sie Kudeq nicht einnehmen, da nicht bekannt
ist, ob Valdecoxib in die Muttermilch übergeht.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Wenn Sie sich nach der Einnahme von Kudeq benommen oder schläfrig fühlen, sollten Sie weder aktiv
am Straßenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder besser fühlen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor
kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
handelt.
Arzneimittel können manchmal die Art und Weise, wie andere Arzneimittel wirken, beeinflussen. Es
kann sein, dass Sie die Menge an Kudeq oder die der anderen Arzneimittel verringern müssen. Ihr
Arzt wird Sie hierbei beraten. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden
Arzneimittel einnehmen:
-
Fluconazol oder Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen)
ACE-Hemmer (angewendet bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche)
Diuretika (entwässernde Arzneimittel, angewendet zur Behandlung von
Flüssigkeitsansammlungen)
Cyclosporin und Tacrolimus (angewendet zur Hemmung des Immunsystems, z. B. nach
Transplantation)
Warfarin (angewendet zur Verhinderung der Blutgerinnung)
Lithium (angewendet zur Behandlung Depressionen)
Rifampicin (angewendet zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
Antiarrhythmika (angewendet zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
Phenytoin oder Carbamazepin (angewendet zur Behandlung von Krampfanfällen)
Theophyllin (angewendet zur Behandlung von Asthma)
Methotrexat (angewendet zur Behandlung von entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und
bei Krebs)
Neuroleptika (angewendet zur Behandlung von Psychosen)
Omeprazol (angewendet zur Behandlung von Magengeschwüren und saurem Aufstoßen)
Kudeq kann zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure eingenommen werden.
3.
WIE IST KUDEQ EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Kudeq immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder
Apotheker, wenn Sie unsicher sind. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kudeq zu
stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Empfohlene Dosierung
Kudeq ist nur für Erwachsene und nicht zur Anwendung bei Kindern bestimmt.
Bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis beträgt die empfohlene Dosierung 10 mg einmal
täglich. Als Höchstdosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen. Kudeq sollte jeden Tag
eingenommen werden, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Kudeq wird Ihre Erkrankung nicht
heilen, aber es wird Schmerzen und Schwellungen lindern, wodurch die Gelenkbeweglichkeit
verbessert wird.
Zur Behandlung von Regelschmerzen beträgt die empfohlene Dosis 40 mg einmal täglich. Am
ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche Dosis von 40 mg eingenommen werden.
101
Nehmen Sie am ersten Behandlungstag nicht mehr als insgesamt 80 mg und an den darauffolgenden
Tagen nicht mehr als 40 mg ein.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tabletten nach Anweisung Ihres Arztes einnehmen.
Ältere Patienten:
Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, und insbesondere wenn Sie weniger als 50 kg wiegen, ist es möglich,
dass Sie Valdecoxib nicht so schnell ausscheiden. Daher wird Ihr Arzt die Behandlung mit der
niedrigsten empfohlenen Dosierung beginnen.
Leberprobleme:
Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann Ihr Arzt mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung
von Kudeq für Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (einmal täglich 10 mg) beginnen und bei
Regelschmerzen darf die Dosierung 20 mg nicht überschreiten.
Andere Arzneimittel:
Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Fluconazol oder Ketoconazol enthalten, kann Ihnen Ihr Arzt
eine geringere Dosierung von Kudeq verordnen (siehe Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen
Arzneimitteln“).
Wenn Sie eine größere Menge von Kudeq eingenommen haben, als Sie sollten:
Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder ein Krankenhaus.
Wenn Sie die Einnahme von Kudeq vergessen haben:
Wenn Sie vergessen haben, Kudeq einzunehmen, holen Sie die vergessene Einnahme so bald wie
möglich nach. Wenn der Einnahmezeitpunkt für Ihre nächste Filmtablette schon fast erreicht ist,
nehmen Sie die vergessene Filmtablette nicht mehr ein. Setzen Sie danach die Einnahme von Kudeq
so fort, wie sie Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine
vergessene Einnahme auszugleichen.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Kudeq abgebrochen wird:
Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Kudeq fortsetzen, solange es Ihnen Ihr Arzt verschreibt, es
sei denn, Ihr Arzt hält Sie dazu an, die Behandlung abzubrechen.
4.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Kudeq bei einigen Personen Nebenwirkungen haben. Wenn Sie sich
Sorgen über Nebenwirkungen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da einige dieser
Nebenwirkungen so schwerwiegend sein könnten, dass eine unverzügliche medizinische
Behandlung erforderlich ist.
Beenden Sie die Einnahme von Kudeq und informieren Sie sofort Ihren Arzt:
wenn Sie eine allergische Reaktion, wie Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen
oder Zunge haben, was sich in Atemproblemen oder pfeifendem Atmen äußern kann;
wenn es bei Ihnen zu Bläschenbildung oder Abschälung der Haut kommt;
- wenn Sie Gelbsucht haben (Ihre Haut oder das Weiße in Ihren Augen erscheint gelb);
- wenn es bei Ihnen Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm gibt, wie schwarzer oder
blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut.
Häufigere Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Übelkeit, Blähungen und Winde
§ Juckreiz oder Hautausschlag
§ Schwellungen der Fußgelenke, Beine und Füße (Flüssigkeitsansammlung)
§ Erhöhter Blutdruck
§ Mundtrockenheit
102
§
§
§
§
§
§
Zahnfachentzündung nach Ziehen eines Zahnes
Husten
Verstopfte Nasennebenhöhlen, Halsschmerzen
Anämie
Schläfrigkeit oder Einschlafprobleme
Harnwegsinfektionen
Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Verstärkung von Bluthochdruck, Schwindelgefühl
§ Generelle Flüssigkeitsansammlung im Körper, Schwellungen um die Augen, Verschlechterung
einer bestehenden Allergie
§ mögliche Infektionen von Operationswunden
§ Erhöhte Muskelspannung, Taubheitsgefühl
§ Schwellungen im Mundbereich, Entzündungen der Magenschleimhaut, Sodbrennen
§ Herzklopfen (bewusste Wahrnehmung Ihres Herzschlages)
§ Abnormale Leber- und Nierenfunktionstests
§ Gewichtszunahme
§ Blutergüsse
§ Nervosität, Angst, Verwirrtheit
§ Nesselsucht
§ Geschmacksveränderungen
§ Verschwommenes Sehen
§ Pfeifende Atemgeräusche
§ Infektionen der oberen Atemwege
§ Geschwüre oder Blutungen
§ Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
Seltene Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 1000 auftreten können, sind nachstehend
aufgeführt:
§ Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Schwellungen des Gesichts, der Lippen und der
Zunge, pfeifender Atem, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
§ Schwellungen, Bläschenbildung oder Abschälung der Haut
§ Heiserkeit
§ Verschluss im Magen-Darm-Bereich
§ Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen und Blutplättchen
§ Depressionen
§ Lichtempfindlichkeit
§ Entzündungen der Niere
§ Schlaganfall
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen oder andere Wirkungen
bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
5.
WIE IST KUDEQ AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
Sie dürfen Kudeq Filmtabletten nach dem auf dem Umkarton, der Durchdrückpackung oder dem
Behälter angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
103
6.
WEITERE ANGABEN
Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
Belgique/België/Belgien
s.a. Pfizer n.v.
Rue Léon Theodorstraat, 102
B-1090 Bruxelles/Brussel/Brüssel
Tél/Tel: +32 (0)2 421 15 11
Luxembourg/Luxemburg
Pfizer S.A.
Rue Léon Theodor 102
B-1090 Bruxelles/Brüssel
Belgique/Belgien
Tél: +32 (0)2 421 15 11
Danmark
Pfizer ApS
Lautrupvang 8
DK-2750 Ballerup
Tlf: +45 44 20 11 00
Nederland
Pfizer bv
Postbus 37
NL-2900 AA Capelle a/d IJssel
Tel: +31 (0)10 406 42 00
Deutschland
Pfizer GmbH
Pfizerstraße 1
D-76139 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 61 01 01
Norge
Pfizer AS
Strandveien 55
N-1366 Lysaker
Tlf: +47 67 52 61 00
Ελλάδα
Pfizer Hellas A.E.
Αλκέτου 5
GR-116 33 Αθήνα
Τηλ: +30 210 7517981-3
Österreich
Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.
Seidengasse 33-35
A-1070 Wien
Tel: +43 (0)1 521 15-0
España
Pfizer S.A.
Avenida de Europa 20-B
Parque Empresarial La Moraleja
E-28108 Alcobendas (Madrid)
Tel: +34 91 490 99 00
Portugal
Laboratórios Pfizer, Lda.
Apartado 30
P-2831-906 Coina
Tel: +351 21 227 8200
France
Pfizer
23-25, Av. du Dr. Lannelongue
F-75014 Paris
Tél: +33 (0)1 58 07 34 40
Suomi/Finland
Pfizer Oy
Lars Sonckin kaari 4/ Lars Soncks båge 4
FIN-02600 Espoo / Esbo
Puh/Tel: +358(0)9 43 00 40
Ireland
Pfizer (Ireland) Limited
Parkway House
Ballymount Road Lower
IRL-Dublin 12
Tel: +353 1800 633 363
Sverige
Pfizer AB
Box 501
S-183 25 Täby
Tel: +46 (0)8 519 062 00
Ísland
PharmaNor hf.,
Hörgatún 2
IS-210 Garðobær
Tel: + 354 535 7000
United Kingdom
Pfizer Limited,
Walton Oaks,
Dorking Road,
Tadworth,
Surrey
KT20 7NS-UK
104
Tel: +44 (0)1737 331111
Italia
Pfizer Italia S.r.l.
Via Valbondione, 113
I-00188 Roma
Tel: +39 06 33 18 21
Stand der Information:
105
GEBRAUCHSINFORMATION
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses
Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf nicht an Dritte
weitergegeben werden. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben
Symptome haben wie Sie.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.
Was ist Kudeq und wofür wird es angewendet?
2.
Was müssen Sie vor der Einnahme von Kudeq beachten?
3.
Wie ist Kudeq einzunehmen?
4.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.
Wie ist Kudeq aufzubewahren?
6.
Weitere Angaben
Kudeq 20 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Der arzneilich wirksame Bestandteil von Kudeq ist Valdecoxib.
Kudeq Filmtabletten enthalten 20 mg Valdecoxib.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte
Maisstärke, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat. Der Filmüberzug der Tabletten enthält
Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol, Polysorbat (E 433).
Pharmazeutischer Unternehmer:
Pfizer Limited, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich
Hersteller:
Pharmacia Limited, Whalton Road, Morpeth, Northumberland NE61 3YA, Vereinigtes Königreich.
Heinrich Mack Nachf. GmbH & Co. KG, Heinrich-Mack-Str. 35, D-89257, Illertissen, Deutschland
1.
WAS IST KUDEQ UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Was ist Kudeq?
Ihr Körper bildet Substanzen, die man als Prostaglandine bezeichnet. Einige Prostaglandine
verursachen Schmerzen und Entzündungen, während andere helfen, die Magenschleimhaut zu
schützen. Kudeq wirkt, indem es die Menge derjenigen Prostaglandine, die zu Schmerzen und
Entzündungen führen, verringert, ohne die Magen schützenden Prostaglandine zu verringern.
Kudeq wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet. Es gehört zur
Arzneimittelgruppe der sogenannten Coxibe, die durch eine Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2) wirken.
Kudeq 20 mg Filmtabletten sind weiß, kapselförmig und auf einer Seite mit "20" und auf der anderen
mit "7815" gekennzeichnet.
Kudeq Filmtabletten sind in folgenden Packungsgrößen erhältlich:
Blisterpackungen mit: 5, 10, 20, 30, 30 x 1, 50, 100 und 100 x 1 Filmtabletten
Flaschen mit:
300 und 500 Filmtabletten
106
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Kudeq wird zur Linderung von Schmerzen,
schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen angewendet, die durch Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis verursacht werden.
Primäre Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung und Krämpfe): Kudeq wird zur Behandlung
von Schmerzen und Krämpfen während der Menstruation verwendet.
2.
WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON KUDEQ BEACHTEN?
Kudeq darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Valdecoxib oder einem der sonstigen
Bestandteile von Kudeq sind;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen)) oder auf COX2-Hemmer hatten, wie etwa pfeifender Atem (Bronchospasmus), stark verstopfte Nase, juckender
Hautausschlag, Rötung oder Schwellung im Gesicht, an Lippen oder Zunge, andere allergische
Reaktionen oder Nasenpolypen;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Arzneimittel hatten, die man als „Sulfonamide“ bezeichnet (bestimmte antibakterielle Wirkstoffe
zur Behandlung von Infektionen;
- wenn Sie ein Magen- oder Darmgeschwür oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich haben;
- wenn Sie an einer entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) leiden;
- wenn Sie eine schwere (dekompensierte) Herzleistungsschwäche haben;
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie mehr als 6 Monate schwanger sind;
- wenn Sie stillen.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bevor Sie Kudeq einnehmen!
Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Kudeq beginnen,
- wenn Sie bereits einmal ein Geschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch im Magen-DarmTrakt hatten;
- wenn Ihr Herz, oder Ihre Leber oder Ihre Nieren nicht voll funktionsfähig sind
- wenn Ihr Blutdruck zu hoch ist oder wenn Sie auf eine Herzoperation vorbereitet werden oder
wenn Sie bereits einen Schlaganfall hatten;
- wenn Sie Ansammlungen von Flüssigkeit im Gewebe haben (Ödeme, wie geschwollene Knöchel
und Füße);
- wenn Sie an Flüssigkeitsmangel leiden, zum Beispiel durch eine Erkrankung, Durchfall oder
durch die Anwendung von entwässernden Arzneimitteln;
- wenn Sie Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung verwenden;
- wenn Sie eine Infektion haben, da in diesem Fall Fieber, ein Zeichen für eine Infektion,
unterdrückt sein kann und Sie irrtümlich vermuten , dass es Ihnen besser geht oder die Infektion
nicht schwerwiegend ist;
- wenn Sie planen, schwanger zu werden;
- wenn Sie schwanger sind.
Einnahme von Kudeq zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wie bei anderen Arzneimitteln, einschließlich Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR (nicht-steroidale
Antirheumatika), müssen Sie auch vor der Einnahme von Kudeq Ihren Arzt informieren, ob Sie
schwanger sind, oder vorhaben, schwanger zu werden. Nehmen Sie Kudeq nicht ein, wenn Sie mehr
107
als 6 Monate schwanger sind. Wenn Sie stillen, dürfen Sie Kudeq nicht einnehmen, da nicht bekannt
ist, ob Valdecoxib in die Muttermilch übergeht.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Wenn Sie sich nach der Einnahme von Kudeq benommen oder schläfrig fühlen, sollten Sie weder aktiv
am Straßenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder besser fühlen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor
kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
handelt.
Arzneimittel können manchmal die Art und Weise, wie andere Arzneimittel wirken, beeinflussen. Es
kann sein, dass Sie die Menge an Kudeq oder die der anderen Arzneimittel verringern müssen. Ihr
Arzt wird Sie hierbei beraten. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden
Arzneimittel einnehmen:
-
-
Fluconazol oder Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen)
ACE-Hemmer (angewendet bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche)
Diuretika (entwässernde Arzneimittel, angewendet zur Behandlung von
Flüssigkeitsansammlungen)
Cyclosporin und Tacrolimus (angewendet zur Hemmung des Immunsystems, z. B. nach
Transplantation)
Warfarin (angewendet zur Verhinderung der Blutgerinnung)
Lithium (angewendet zur Behandlung Depressionen)
Rifampicin (angewendet zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
Antiarrhythmika (angewendet zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
Phenytoin oder Carbamazepin (angewendet zur Behandlung von Krampfanfällen)
Theophyllin (angewendet zur Behandlung von Asthma)
Methotrexat (angewendet zur Behandlung von entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und
bei Krebs)
Neuroleptika (angewendet zur Behandlung von Psychosen)
Omeprazol (angewendet zur Behandlung von Magengeschwüren und saurem Aufstoßen)
Kudeq kann zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure eingenommen werden.
3.
WIE IST KUDEQ EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Kudeq immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder
Apotheker, wenn Sie unsicher sind. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kudeq zu
stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Empfohlene Dosierung
Kudeq ist nur für Erwachsene und nicht zur Anwendung bei Kindern bestimmt.
Bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis beträgt die empfohlene Dosierung 10 mg einmal
täglich. Als Höchstdosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen. Kudeq sollte jeden Tag
eingenommen werden, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Kudeq wird Ihre Erkrankung nicht
heilen, aber es wird Schmerzen und Schwellungen lindern, wodurch die Gelenkbeweglichkeit
verbessert wird.
Zur Behandlung von Regelschmerzen beträgt die empfohlene Dosis 40 mg einmal täglich. Am
ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche Dosis von 40 mg eingenommen werden.
108
Nehmen Sie am ersten Behandlungstag nicht mehr als insgesamt 80 mg und an den darauffolgenden
Tagen nicht mehr als 40 mg ein.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tabletten nach Anweisung Ihres Arztes einnehmen.
Ältere Patienten:
Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, und insbesondere wenn Sie weniger als 50 kg wiegen, ist es möglich,
dass Sie Valdecoxib nicht so schnell ausscheiden. Daher wird Ihr Arzt die Behandlung mit der
niedrigsten empfohlenen Dosierung beginnen.
Leberprobleme:
Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann Ihr Arzt mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung
von Kudeq für Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (einmal täglich 10 mg) beginnen und bei
Regelschmerzen darf die Dosierung 20 mg nicht überschreiten.
Andere Arzneimittel:
Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Fluconazol oder Ketoconazol enthalten, kann Ihnen Ihr Arzt
eine geringere Dosierung von Kudeq verordnen (siehe Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen
Arzneimitteln“).
Wenn Sie eine größere Menge von Kudeq eingenommen haben, als Sie sollten:
Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder ein Krankenhaus.
Wenn Sie die Einnahme von Kudeq vergessen haben:
Wenn Sie vergessen haben, Kudeq einzunehmen, holen Sie die vergessene Einnahme so bald wie
möglich nach. Wenn der Einnahmezeitpunkt für Ihre nächste Filmtablette schon fast erreicht ist,
nehmen Sie die vergessene Filmtablette nicht mehr ein. Setzen Sie danach die Einnahme von Kudeq
so fort, wie sie Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine
vergessene Einnahme auszugleichen.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Kudeq abgebrochen wird:
Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Kudeq fortsetzen, solange es Ihnen Ihr Arzt verschreibt, es
sei denn, Ihr Arzt hält Sie dazu an, die Behandlung abzubrechen.
4.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Kudeq bei einigen Personen Nebenwirkungen haben. Wenn Sie sich
Sorgen über Nebenwirkungen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da einige dieser
Nebenwirkungen so schwerwiegend sein könnten, dass eine unverzügliche medizinische
Behandlung erforderlich ist.
Beenden Sie die Einnahme von Kudeq und informieren Sie sofort Ihren Arzt:
- wenn Sie eine allergische Reaktion, wie Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder
Zunge haben, was sich in Atemproblemen oder pfeifendem Atmen äußern kann;
- wenn es bei Ihnen zu Bläschenbildung oder Abschälung der Haut kommt;
- wenn Sie Gelbsucht haben (Ihre Haut oder das Weiße in Ihren Augen erscheint gelb);
- wenn es bei Ihnen Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm gibt, wie schwarzer oder
blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut.
Häufigere Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Übelkeit, Blähungen und Winde
§ Juckreiz oder Hautausschlag
§ Schwellungen der Fußgelenke, Beine und Füße (Flüssigkeitsansammlung)
§ Erhöhter Blutdruck
§ Mundtrockenheit
109
§
§
§
§
§
§
Zahnfachentzündung nach Ziehen eines Zahnes
Husten
Verstopfte Nasennebenhöhlen, Halsschmerzen
Anämie
Schläfrigkeit oder Einschlafprobleme
Harnwegsinfektionen
Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Verstärkung von Bluthochdruck, Schwindelgefühl
§ Generelle Flüssigkeitsansammlung im Körper, Schwellungen um die Augen, Verschlechterung
einer bestehenden Allergie
§ mögliche Infektionen von Operationswunden
§ Erhöhte Muskelspannung, Taubheitsgefühl
§ Schwellungen im Mundbereich, Entzündungen der Magenschleimhaut, Sodbrennen
§ Herzklopfen (bewusste Wahrnehmung Ihres Herzschlages)
§ Abnormale Leber- und Nierenfunktionstests
§ Gewichtszunahme
§ Blutergüsse
§ Nervosität, Angst, Verwirrtheit
§ Nesselsucht
§ Geschmacksveränderungen
§ Verschwommenes Sehen
§ Pfeifende Atemgeräusche
§ Infektionen der oberen Atemwege
§ Geschwüre oder Blutungen
§ Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
Seltene Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 1000 auftreten können, sind nachstehend
aufgeführt:
§ Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Schwellungen des Gesichts, der Lippen und der
Zunge, pfeifender Atem, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
§ Schwellungen, Bläschenbildung oder Abschälung der Haut
§ Heiserkeit
§ Verschluss im Magen-Darm-Bereich
§ Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen und Blutplättchen
§ Depressionen
§ Lichtempfindlichkeit
§ Entzündungen der Niere
§ Schlaganfall
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen oder andere Wirkungen
bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
5.
WIE IST KUDEQ AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
Sie dürfen Kudeq Filmtabletten nach dem auf dem Umkarton, der Durchdrückpackung oder dem
Behälter angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
110
6.
WEITERE ANGABEN
Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
Belgique/België/Belgien
s.a. Pfizer n.v.
Rue Léon Theodorstraat, 102
B-1090 Bruxelles/Brussel/Brüssel
Tél/Tel: +32 (0)2 421 15 11
Luxembourg/Luxemburg
Pfizer S.A.
Rue Léon Theodor 102
B-1090 Bruxelles/Brüssel
Belgique/Belgien
Tél: +32 (0)2 421 15 11
Danmark
Pfizer ApS
Lautrupvang 8
DK-2750 Ballerup
Tlf: +45 44 20 11 00
Nederland
Pfizer bv
Postbus 37
NL-2900 AA Capelle a/d IJssel
Tel: +31 (0)10 406 42 00
Deutschland
Pfizer GmbH
Pfizerstraße 1
D-76139 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 61 01 01
Norge
Pfizer AS
Strandveien 55
N-1366 Lysaker
Tlf: +47 67 52 61 00
Ελλάδα
Pfizer Hellas A.E.
Αλκέτου 5
GR-116 33 Αθήνα
Τηλ: +30 210 7517981-3
Österreich
Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.
Seidengasse 33-35
A-1070 Wien
Tel: +43 (0)1 521 15-0
España
Pfizer S.A.
Avenida de Europa 20-B
Parque Empresarial La Moraleja
E-28108 Alcobendas (Madrid)
Tel: +34 91 490 99 00
Portugal
Laboratórios Pfizer, Lda.
Apartado 30
P-2831-906 Coina
Tel: +351 21 227 8200
France
Pfizer
23-25, Av. du Dr. Lannelongue
F-75014 Paris
Tél: +33 (0)1 58 07 34 40
Suomi/Finland
Pfizer Oy
Lars Sonckin kaari 4/ Lars Soncks båge 4
FIN-02600 Espoo / Esbo
Puh/Tel: +358(0)9 43 00 40
Ireland
Pfizer (Ireland) Limited
Parkway House
Ballymount Road Lower
IRL-Dublin 12
Tel: +353 1800 633 363
Sverige
Pfizer AB
Box 501
S-183 25 Täby
Tel: +46 (0)8 519 062 00
Ísland
PharmaNor hf.,
Hörgatún 2
IS-210 Garðobær
Tel: + 354 535 7000
United Kingdom
Pfizer Limited,
Walton Oaks,
Dorking Road,
Tadworth,
Surrey
KT20 7NS-UK
111
Tel: +44 (0)1737 331111
Italia
Pfizer Italia S.r.l.
Via Valbondione, 113
I-00188 Roma
Tel: +39 06 33 18 21
Stand der Information:
112
GEBRAUCHSINFORMATION
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses
Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf nicht an Dritte
weitergegeben werden. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben
Symptome haben wie Sie.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.
Was ist Kudeq und wofür wird es angewendet?
2.
Was müssen Sie vor der Einnahme von Kudeq beachten?
3.
Wie ist Kudeq einzunehmen?
4.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.
Wie ist Kudeq aufzubewahren?
6.
Weitere Angaben
Kudeq 40 mg Filmtabletten
Valdecoxib
Der arzneilich wirksame Bestandteil von Kudeq ist Valdecoxib.
Kudeq Filmtabletten enthalten 40 mg Valdecoxib.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte
Maisstärke, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat. Der Filmüberzug der Tabletten enthält
Titandioxid (E 171), Hypromellose (E 464), Macrogol, Polysorbat (E 433), gelbes Eisenoxidhydrat (E
172).
Pharmazeutischer Unternehmer:
Pfizer Limited, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich
Hersteller:
Pharmacia Limited, Whalton Road, Morpeth, Northumberland NE61 3YA, Vereinigtes Königreich.
Heinrich Mack Nachf. GmbH & Co. KG, Heinrich-Mack-Str. 35, D-89257, Illertissen, Deutschland
1.
WAS IST KUDEQ UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Was ist Kudeq?
Ihr Körper bildet Substanzen, die man als Prostaglandine bezeichnet. Einige Prostaglandine
verursachen Schmerzen und Entzündungen, während andere helfen, die Magenschleimhaut zu
schützen. Kudeq wirkt, indem es die Menge derjenigen Prostaglandine, die zu Schmerzen und
Entzündungen führen, verringert, ohne die Magen schützenden Prostaglandine zu verringern.
Kudeq wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet. Es gehört zur
Arzneimittelgruppe der sogenannten Coxibe, die durch eine Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX2) wirken.
Kudeq 40 mg Filmtabletten sind gelb, siebeneckig und mit "40" auf der einen und "7815" auf der
anderen Seite gekennzeichnet.
Kudeq Filmtabletten sind in folgenden Packungsgrößen erhältlich:
Blisterpackungen mit: 2 und 5 Filmtabletten
Flaschen mit:
300 und 500 Filmtabletten
113
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen vermarktet.
Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis: Kudeq wird zur Linderung von Schmerzen,
schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen angewendet, die durch Osteoarthrose und
rheumatoide Arthritis verursacht werden.
Primäre Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung und Krämpfe): Kudeq wird zur Behandlung
von Schmerzen und Krämpfen während der Menstruation verwendet.
2.
WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON KUDEQ BEACHTEN?
Kudeq darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Valdecoxib oder einem der sonstigen
Bestandteile von Kudeq sind;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen)) oder auf COX2-Hemmer hatten, wie etwa pfeifender Atem (Bronchospasmus), stark verstopfte Nase, juckender
Hautausschlag, Rötung oder Schwellung im Gesicht, an Lippen oder Zunge, andere allergische
Reaktionen oder Nasenpolypen;
- wenn Sie bereits einmal allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auf
Arzneimittel hatten, die man als „Sulfonamide“ bezeichnet (bestimmte antibakterielle Wirkstoffe
zur Behandlung von Infektionen;
- wenn Sie ein Magen- oder Darmgeschwür oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich haben;
- wenn Sie an einer entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) leiden;
- wenn Sie eine schwere (dekompensierte) Herzleistungsschwäche haben;
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie mehr als 6 Monate schwanger sind;
- wenn Sie stillen.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bevor Sie Kudeq einnehmen!
Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Kudeq beginnen,
- wenn Sie bereits einmal ein Geschwür, eine Blutung oder einen Durchbruch im Magen-DarmTrakt hatten;
- wenn Ihr Herz, oder Ihre Leber oder Ihre Nieren nicht voll funktionsfähig sind
- wenn Ihr Blutdruck zu hoch ist oder wenn Sie auf eine Herzoperation vorbereitet werden oder
wenn Sie bereits einen Schlaganfall hatten;
- wenn Sie Ansammlungen von Flüssigkeit im Gewebe haben (Ödeme, wie geschwollene Knöchel
und Füße);
- wenn Sie an Flüssigkeitsmangel leiden, zum Beispiel durch eine Erkrankung, Durchfall oder
durch die Anwendung von entwässernden Arzneimitteln;
- wenn Sie Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung verwenden;
- wenn Sie eine Infektion haben, da in diesem Fall Fieber, ein Zeichen für eine Infektion,
unterdrückt sein kann und Sie irrtümlich vermuten , dass es Ihnen besser geht oder die Infektion
nicht schwerwiegend ist;
- wenn Sie planen, schwanger zu werden;
- wenn Sie schwanger sind.
Einnahme von Kudeq zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Kudeq kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wie bei anderen Arzneimitteln, einschließlich Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR (nicht-steroidale
Antirheumatika), müssen Sie auch vor der Einnahme von Kudeq Ihren Arzt informieren, ob Sie
schwanger sind, oder vorhaben, schwanger zu werden. Nehmen Sie Kudeq nicht ein, wenn Sie mehr
114
als 6 Monate schwanger sind. Wenn Sie stillen, dürfen Sie Kudeq nicht einnehmen, da nicht bekannt
ist, ob Valdecoxib in die Muttermilch übergeht.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Wenn Sie sich nach der Einnahme von Kudeq benommen oder schläfrig fühlen, sollten Sie weder aktiv
am Straßenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder besser fühlen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor
kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
handelt.
Arzneimittel können manchmal die Art und Weise, wie andere Arzneimittel wirken, beeinflussen. Es
kann sein, dass Sie die Menge an Kudeq oder die der anderen Arzneimittel verringern müssen. Ihr
Arzt wird Sie hierbei beraten. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden
Arzneimittel einnehmen:
-
Fluconazol oder Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen)
ACE-Hemmer (angewendet bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche)
Diuretika (entwässernde Arzneimittel, angewendet zur Behandlung von
Flüssigkeitsansammlungen)
Cyclosporin und Tacrolimus (angewendet zur Hemmung des Immunsystems, z. B. nach
Transplantation)
Warfarin (angewendet zur Verhinderung der Blutgerinnung)
Lithium (angewendet zur Behandlung Depressionen)
Rifampicin (angewendet zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
Antiarrhythmika (angewendet zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
Phenytoin oder Carbamazepin (angewendet zur Behandlung von Krampfanfällen)
Theophyllin (angewendet zur Behandlung von Asthma)
Methotrexat (angewendet zur Behandlung von entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und
bei Krebs)
Neuroleptika (angewendet zur Behandlung von Psychosen)
Omeprazol (angewendet zur Behandlung von Magengeschwüren und saurem Aufstoßen)
Kudeq kann zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure eingenommen werden.
3.
WIE IST KUDEQ EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Kudeq immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder
Apotheker, wenn Sie unsicher sind. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kudeq zu
stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Empfohlene Dosierung
Kudeq ist nur für Erwachsene und nicht zur Anwendung bei Kindern bestimmt.
Bei Osteoarthrose und rheumatoider Arthritis beträgt die empfohlene Dosierung 10 mg einmal
täglich. Als Höchstdosis werden 20 mg einmal täglich empfohlen. Kudeq sollte jeden Tag
eingenommen werden, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Kudeq wird Ihre Erkrankung nicht
heilen, aber es wird Schmerzen und Schwellungen lindern, wodurch die Gelenkbeweglichkeit
verbessert wird.
Zur Behandlung von Regelschmerzen beträgt die empfohlene Dosis 40 mg einmal täglich. Am
ersten Behandlungstag kann bei Bedarf eine zusätzliche Dosis von 40 mg eingenommen werden.
115
Nehmen Sie am ersten Behandlungstag nicht mehr als insgesamt 80 mg und an den darauffolgenden
Tagen nicht mehr als 40 mg ein.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tabletten nach Anweisung Ihres Arztes einnehmen.
Ältere Patienten:
Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, und insbesondere wenn Sie weniger als 50 kg wiegen, ist es möglich,
dass Sie Valdecoxib nicht so schnell ausscheiden. Daher wird Ihr Arzt die Behandlung mit der
niedrigsten empfohlenen Dosierung beginnen.
Leberprobleme:
Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann Ihr Arzt mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung
von Kudeq für Osteoarthrose und rheumatoide Arthritis (einmal täglich 10 mg) beginnen und bei
Regelschmerzen darf die Dosierung 20 mg nicht überschreiten.
Andere Arzneimittel:
Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Fluconazol oder Ketoconazol enthalten, kann Ihnen Ihr Arzt
eine geringere Dosierung von Kudeq verordnen (siehe Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen
Arzneimitteln“).
Wenn Sie eine größere Menge von Kudeq eingenommen haben, als Sie sollten:
Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder ein Krankenhaus.
Wenn Sie die Einnahme von Kudeq vergessen haben:
Wenn Sie vergessen haben, Kudeq einzunehmen, holen Sie die vergessene Einnahme so bald wie
möglich nach. Wenn der Einnahmezeitpunkt für Ihre nächste Filmtablette schon fast erreicht ist,
nehmen Sie die vergessene Filmtablette nicht mehr ein. Setzen Sie danach die Einnahme von Kudeq
so fort, wie sie Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine
vergessene Einnahme auszugleichen.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Kudeq abgebrochen wird:
Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Kudeq fortsetzen, solange es Ihnen Ihr Arzt verschreibt, es
sei denn, Ihr Arzt hält Sie dazu an, die Behandlung abzubrechen.
4.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Kudeq bei einigen Personen Nebenwirkungen haben. Wenn Sie sich
Sorgen über Nebenwirkungen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da einige dieser
Nebenwirkungen so schwerwiegend sein könnten, dass eine unverzügliche medizinische
Behandlung erforderlich ist.
Beenden Sie die Einnahme von Kudeq und informieren Sie sofort Ihren Arzt:
- wenn Sie eine allergische Reaktion, wie Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder
Zunge haben, was sich in Atemproblemen oder pfeifendem Atmen äußern kann;
- wenn es bei Ihnen zu Bläschenbildung oder Abschälung der Haut kommt;
- wenn Sie Gelbsucht haben (Ihre Haut oder das Weiße in Ihren Augen erscheint gelb);
- wenn es bei Ihnen Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm gibt, wie schwarzer oder
blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut.
Häufigere Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Übelkeit, Blähungen und Winde
§ Juckreiz oder Hautausschlag
§ Schwellungen der Fußgelenke, Beine und Füße (Flüssigkeitsansammlung)
§ Erhöhter Blutdruck
§ Mundtrockenheit
116
§
§
§
§
§
§
Zahnfachentzündung nach Ziehen eines Zahnes
Husten
Verstopfte Nasennebenhöhlen, Halsschmerzen
Anämie
Schläfrigkeit oder Einschlafprobleme
Harnwegsinfektionen
Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 100 auftreten können, sind
nachstehend aufgeführt:
§ Verstärkung von Bluthochdruck, Schwindelgefühl
§ Generelle Flüssigkeitsansammlung im Körper, Schwellungen um die Augen, Verschlechterung
einer bestehenden Allergie
§ mögliche Infektionen von Operationswunden
§ Erhöhte Muskelspannung, Taubheitsgefühl
§ Schwellungen im Mundbereich, Entzündungen der Magenschleimhaut, Sodbrennen
§ Herzklopfen (bewusste Wahrnehmung Ihres Herzschlages)
§ Abnormale Leber- und Nierenfunktionstests
§ Gewichtszunahme
§ Blutergüsse
§ Nervosität, Angst, Verwirrtheit
§ Nesselsucht
§ Geschmacksveränderungen
§ Verschwommenes Sehen
§ Pfeifende Atemgeräusche
§ Infektionen der oberen Atemwege
§ Geschwüre oder Blutungen
§ Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
Seltene Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 Person von 1000 auftreten können, sind nachstehend
aufgeführt:
§ Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Schwellungen des Gesichts, der Lippen und der
Zunge, pfeifender Atem, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
§ Schwellungen, Bläschenbildung oder Abschälung der Haut
§ Heiserkeit
§ Verschluss im Magen-Darm-Bereich
§ Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen und Blutplättchen
§ Depressionen
§ Lichtempfindlichkeit
§ Entzündungen der Niere
§ Schlaganfall
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen oder andere Wirkungen
bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
5.
WIE IST KUDEQ AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
Sie dürfen Kudeq Filmtabletten nach dem auf dem Umkarton, der Durchdrückpackung oder dem
Behälter angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
117
6.
WEITERE ANGABEN
Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
Belgique/België/Belgien
s.a. Pfizer n.v.
Rue Léon Theodorstraat, 102
B-1090 Bruxelles/Brussel/Brüssel
Tél/Tel: +32 (0)2 421 15 11
Luxembourg/Luxemburg
Pfizer S.A.
Rue Léon Theodor 102
B-1090 Bruxelles/Brüssel
Belgique/Belgien
Tél: +32 (0)2 421 15 11
Danmark
Pfizer ApS
Lautrupvang 8
DK-2750 Ballerup
Tlf: +45 44 20 11 00
Nederland
Pfizer bv
Postbus 37
NL-2900 AA Capelle a/d IJssel
Tel: +31 (0)10 406 42 00
Deutschland
Pfizer GmbH
Pfizerstraße 1
D-76139 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 61 01 01
Norge
Pfizer AS
Strandveien 55
N-1366 Lysaker
Tlf: +47 67 52 61 00
Ελλάδα
Pfizer Hellas A.E.
Αλκέτου 5
GR-116 33 Αθήνα
Τηλ: +30 210 7517981-3
Österreich
Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.
Seidengasse 33-35
A-1070 Wien
Tel: +43 (0)1 521 15-0
España
Pfizer S.A.
Avenida de Europa 20-B
Parque Empresarial La Moraleja
E-28108 Alcobendas (Madrid)
Tel: +34 91 490 99 00
Portugal
Laboratórios Pfizer, Lda.
Apartado 30
P-2831-906 Coina
Tel: +351 21 227 8200
France
Pfizer
23-25, Av. du Dr. Lannelongue
F-75014 Paris
Tél: +33 (0)1 58 07 34 40
Suomi/Finland
Pfizer Oy
Lars Sonckin kaari 4/ Lars Soncks båge 4
FIN-02600 Espoo / Esbo
Puh/Tel: +358(0)9 43 00 40
Ireland
Pfizer (Ireland) Limited
Parkway House
Ballymount Road Lower
IRL-Dublin 12
Tel: +353 1800 633 363
Sverige
Pfizer AB
Box 501
S-183 25 Täby
Tel: +46 (0)8 519 062 00
Ísland
PharmaNor hf.,
Hörgatún 2
IS-210 Garðobær
Tel: + 354 535 7000
United Kingdom
Pfizer Limited,
Walton Oaks,
Dorking Road,
Tadworth,
Surrey
KT20 7NS-UK
118
Tel: +44 (0)1737 331111
Italia
Pfizer Italia S.r.l.
Via Valbondione, 113
I-00188 Roma
Tel: +39 06 33 18 21
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