Blut-Abwehr/Virologie(/Mikrobiologie) Wirkung von Masern aufs

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Blut-Abwehr/Virologie(/Mikrobiologie)
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Wirkung von Masern aufs Immunsystem
- Zerstörung des Flimmerepithels im Respirationstrakt => geringere Filterfunktion =>
Superinfektionen (z.B. Pneumonien, Otitis media, Bronchopneumonie, Masernlaryn-gitis)
- Da die Viren sich in Makrophagen und dendritischen Zellen vermehren => Lyse (o.
Apoptose?) => Mangel an IL-12 und IFN-Gamma => Unterfunktion von NK- und T-Zellen
=> Immunsupression
- Hämagglutinin & Nukleoprotein wirken an sich übrigens schon immunsuppressiv
Diagnose/Masern:
- typische Klinik
- in der Frühphase Virus in respiratorischen Sekreten nachweisbar
- Anstieg von spezifischen IgG-Ak um das 4-fache (=> ELISA)
- Nachweis virusspezifischer IgM-Antikörper (=> ELISA)
- Blutbild: Leukozytopenie, Übergang von Neutrophilie zu Neutropenie
Spätkomplikation
- SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis); nach 6-15 Jahren; stets tödlich
- MIBE (measles inclusion bodies encephalitis; Einschlußkörperchenenzephalitis); nach 610 Monaten; stets tödlich; nur bei Patienten mit Immundefekten
Wie diagnostiziert man die Spätkomplikation
- Virus im Gehirn nachweisbar
Kind impfen oder nicht? Warum nicht?
- ja – impfen gegen die Krankheiten, bei denen es Sinn macht! (also alles was an Standard/Regelimpfungen vom RKI empfohlen wird)
- pro:
- Erkrankung vermeiden
- Komplikationen von Infektionskrankheiten vermeiden
- Herdenimmunität (Gesundheitsschutz der Allgemeinheit bis hin zur Eliminierung von
Erkrankungen
- contra:
- Impfversager (=> kein Argument die Komplikationen in Kauf zu nehmen)
- Wildvirusinfektion => bessere Immunität (=> aber auch gefährlicher)
- Nebenwirkungen der Impfstoffe (teilweise unbekannt & nicht abzuschätzen) (=> wird
immer weniger, weil Impfstoffe besser werden)
- mehr Allergien (=> stimmt nicht)
Junge Frau mit Hautveränderungen, Allgemeinzustand vermindert, Tachykardie, Fie-ber
und Tampon über Nacht verwendet und weitere leider fehlende Angaben...
Was für eine Erkrankung?
- Toxisches Schocksyndrom
Welcher Erreger verursacht das TSS? (etwas mit Pathomechanismus o. ä. war auch
gefragt)
- Staphylococcus aureus
Pathomechanismus
- Toxin
- Superantigen
Eigenschaften von Superantigenen
- binden nicht in Bindungsgrube am MHC 2
- binden außerhalb der Bindungsstelle an Vbeta Region
- Bindung über APC oder T-Zellen
Komplikation
- Abschilferung der Haut (Lyell Syndrom galt nicht)
Blutgruppenteste auswerten
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- 0, A, nicht auswertbar => man darf nicht transfundieren
1-jähriger Junge mit rezidivierenden bakteriellen Infekten, beginnend 6 Monate nach
Geburt. 2 Brüder der Mutter sind im Kindesalter verstorben.Verdachtsdiagnose?
- X-linked Agammaglobulinämie/ Bruton
Ursache dafür?
- Mutation der Bruton-Thyrosinkinase der B-Zellen
Standardtherapie?
- IVIG
Warum tritt die Erkrankung erst so spät auf?
- vorher hat das Kind AK der Mutter, die über die Plazenta & über die Muttermilch
übertragen wurden (Nestschutz, 12-15 Monate – ab 6 Monaten allerdings schon
nachlassend)
Laborwerte: Verdachtsdiagnose (Bruton)
- reduzierte Zahl aller Immunglobuline
- Bestätigung der Verdachtsdiagnose durch Nachweis des BTK-Proteins mittels WesternBlot oder genetischem Nachweis der Mutation
(- häufigste Fehldiagnose: Agranulozytose) Häh?! Wieso?!?!
Bild von einem Immunologischen Test benennen & auswerten:
- Immunfixation
- Monoklonale Gammopathie IgM und Kappa => M. Waldenström
Diagnostische Parameter von HIV?
- Th-Zahl (<200-400/mikrol => Behandlungsindikation)
- Viruslast etc.
Kind und Mutter neigen zu Blutungen. Was ist der wahrscheinlichste Befund:
- wollten auf von-Willebrand Faktor hinaus...
Wie kommt es zur Rh-Unverträglichkeit? - Blutgruppenkonstellation nennen, Durchführung der Rh-Prophlaxe
- Mutter Rh-, ungeborenes Kind Rh+ (weil Mutter dann bei Kontakt mit kindlichem Blut –
also bei Geburt, Fehlgeburt, diagnostischen Eingriffen etc. - Antikörper gegen das Kind
bilden kann, die dann bei der nächsten Schwangerschaft mit einem Rh+ Kind (oder ggf.
selten auch schon in der gleichen Schwangerschaft – wenn z.B. früh ein diagnostischer
Eingriff erfolgte) über die Plazenta übertragen werden und beim Fetus eine Hämolyse
machen => Tod des Kindes + Fehl-/Totgeburt, Anämie, Hydrops fetalis, M. haemolyticus
neonatorum
- Prophylaxe: bei entsprechender Konstellation der Mutter Anti-Rh+-Ak spritzen, damit sie
diese nicht selbst bildet – die Ak machen dann evtl. übertretende Eri's vom Kinde
„unschädlich“, bevor das Immunsystem der Mutter reagieren kann, nach der Geburt, werden
die Ak wieder abgebaut und die Mutter ist wieder Rh- ohne Ak gegen Rh+.
- Häufigkeit/Rh- (in Europa): 15%
Eisenmangelanämie: Morphologie der Erys, Proteinveränderungen im Blut
- mikrozytär, hypochrom
- Proteine:
Ferritin niedrig, (intrazellulär; Speicher)
Transferrin hoch (Transportmolekül)
(Gegenteil: Vit.B12-Anämie => makrozytär, hyperchrom)
(Blutungsanämie: normozytär, normochrom – im Anfangsstadium; später Eisenmangela.,
s.o.)
Fallbeispiel: Ein Bild aus der Vorlesung/QP mit nem hereditären angioneurotischem Ödem.
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(Foto mit Jungen mit Ödem an den Lippen; Vater & Großvater ebenfalls betroffen, Allergie
bei allen ausgeschlossen.)
Welcher Erbgang? Welcher Mechanismus?
- autosomal-dominant
- C1-Inhibitor-Mangel
Alle drei Wege sagen, wie das Komplementsystem aktiviert wird und die Aktivatoren.
- Lektin-Weg <= Mannose-MBL-Komplex
- Klassischer Weg <= Immunkomplex
- alternativer Weg <= C3b aus Tick-over gebunden an Oberfläche
Welche Complementspaltprodukte opsonisieren?
- C3b (und Antikörper)
Welcher Defekt liegt bei der paroxysmal nächtlichen Hämoglobinurie vor (welcher
Complement-Inaktivator ist defekt)? (hereditär)
- klonale Erkrankung der pluripotenten hämatopoetischen Stammzellen mit Störung des
Glykosyl-Phosphatidyl-Inositol-Ankers (erworbene Mutation des GPI-A-Gens auf XChromosom); der GPI-Anker würde normalerweise DAF und CD59 in der Membran
verankern
- CD59 (Protectin) = Complementinaktivator
- DAF (decay accelerating factor, CD55) = Complementinaktivator
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Zeichnen und benennen Sie die sechs Regionen eines Antikörpers
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HIV-Patient mit hoher Viruslast, niedriges CD4, motorische Ausfälle, welches reaktive
Virus vermuten Sie?
- JC-Virus
Wie heißt die vermutete Krankheit?
- progressive multifokale Leukodystrophie
Therapie
- Viruslast senken mit HAART-Therapie
Warum ist HIV nicht heilbar
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Wert
- Retrovirus, Integration ins Genom
Blutbild auswerten
Referenzbereich
Einheit
Erläuterung
Weiße Blutkörperchen sind Teil der Immunabwehr. Erhöht bei
Leukozyten
4,0 - 9,4
Tsd./mikrol
Entzündungen, Allergie, Gichtanfall. Extrem erhöht bei Leukämie. Vermindert bei Virusinfekten (Masern, Grippe), Vergiftungen.
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren Sauerstoff zu
Organen. Erhöht bei Sauerstoffknappheit, Stress, Flüssig-
Erythrozyten
4,5 - 6,3
Mill./mikrol
keitsmangel. Vermindert bei Blutarmut (Anämie) oder Blutverlust. Blutarmut kann durch Eisenmangel entstehen (Eisenmangelanämie).
Hämoglobin
14 - 18
g/dl
Der rote Blutfarbstoff bindet Sauerstoff. Wert verändert sich mit
der Zahl der roten Blutkörperchen.
Anteil der roten Blutkörperchen am Gesamtblut. Erhöht bei
Hämatokrit
38 - 52
%
Vermehrung der Erythrozyten, Flüssigkeitsverlust, bei Rauchern. Vermindert bei Blutarmut/-verlust.
Durchschnittliches Volumen eines Erythrozyten. Dient der Dif-
MCV
80-96
fl
ferenzierung von Anämien. (MCV = Hämatokrit/Erythrozytenzahl).
Durchschnittliche Hämoglobin-Menge pro Erythrozyt. Dieser
MCH, Hbe
28-33
pg
Parameter dient ebenfalls der Differenzierung von Anämien.
(MCH = Hämoglobin/ Erythrozytenzahl).
mittl. Korpuskuläres Hb
Anteil des Hämoglobins am Gesamt-Volumen der roten
33-36
g/dl
(MCHC)
Thrombozyten
Blutkörperchen (= Hämatokrit). (MCHC = Hämoglobin/Hämatokrit, MCHC = MCH/MCV).
100-350
Tsd./mikrol
Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind ein wichtiger Bestandteil
der Blutgerinnung.
Vorläuferzellen der Erythrozyten. Im Normalfall sollten nur
ggf.
Retikulozyten
7 - 15
‰
wenige Retikulozyten im Blut nachweisbar sein. Eine Erhöhung
spricht für eine verstärkte Blutneubildung (z. B. nach einem
größeren Blutverlust).
ggf. mittleres
Thrombozyten
vol. (MPV)

7-13
fl
Dient der Differenzierung von Störungen der
Thrombozytenform/ -Anzahl
Unterschied großes/kleines Blutbild
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- großes Blutbild enthält Differentialblutbild = Aufschlüsselung der Zusammensetzung der
Leukozyten
Komplette und inkomplette Blutgruppenantikörper? Was ist das, zu welchen Klassen
gehören sie? Wie diagnostiziert man sie? Zwei Beispiele?
- komplette (= agglutinierende) AK (meist 19-S-Eiweißkörper = IgM)
- inkomplette (= konglutinierende) AK (meist 7-S-Proteine = IgG)
Welche Bedeutung hat die Retikulozytenzahl für die Anämie Diagnostik
- Eine Veränderung der Retikulozytenzahl im peripheren Blut (normal 3–18 ‰) kann
Hinweise auf eine verstärkte bzw. fehlende Erythropoese geben, was zur Unterscheidung
der Anämieformen von praktischer Bedeutung ist. (Wenn der Retikulozytenanteil im Blut
erhöht ist/viele unreife Erythrozyten verfrüht abgegeben werden, ist das ein Zeichen für
vermehrte Blutbildung im Knochenmark.)
Was sind Isoagglutinine?
- regelhafte Blutgruppenantikörper, die bei jedem Menschen vorkommen (außer bei denen
mit Blutgruppe AB?)
Von welcher Antikörperklasse sind sie?
- IgM
Bei welchem Geschlecht finden sich häufiger anti-D-Antikörper (m / w)?
- müßte bei Frauen häufiger sein (wenn diese Rh-negativ sind), da sie ggf. in der
Schwangerschaft mit einem Rh-positivem Kind Ak bilden (bei – Rh-negativen – Männern
müßte anderweitig ein Kontakt mit Rh-positivem Blut entstehen, damit es zur AntikörperBildung kommt – dabei sind Rh-negative Menschen mit ca. 15% in Europa schon nicht
besonders häufig)
Nennen Sie 2 wichtige Interleukine der Akut-Phase-Reaktion
- IL-1
- IL-6
Welches ist der wichtigste diagnostische Parameter der Akut-Phase-Reaktion und wie stark
ist seine Erhöhung im Vergleich zum Ausgangswert?
- CRP;
- Normalwert:
0-0,5/1 mg/dl (je nach Labor)
- leichte/lokale Entzündungen: 1-5mg/dl
- schwere Entzündungen:
>5mg/dl
- schwere Erkrankungen,
bakterielle Infektionen:
>10mg/dl
Was sind Rheumafaktoren?
- Der Rheumafaktor ist ein Baustein in der Diagnose einer Rheumatoiden Arthritis, des
systemischen Lupus erythematodes, des Sjögren-Syndroms und der Sklerodermie. Der
Rheumafaktor wird im Blut (in der Regel im Serum) bestimmt. Es handelt sich dabei um
bestimmte Autoantikörper die gegen das Fc-Fragment des IgG Immunglobulin G gerichtet
sind. RF sind Autoantikörper der Subklassen IgM, IgG, IgA oder IgE, welche gegen Epitope
des Fc-Teils (kristallisierbares Fragment) von polyklonalen, d.h. vielen verschiedenen IgG
gerichtet ist. Ein positiver Rheumafaktor macht Rheuma wahrscheinlicher, beweist es
jedoch nicht. Ein negativer Rheumafaktor macht Rheuma zwar unwahrscheinlicher, schließt
es aber nicht aus.
Gegen was sind Anti-CCP-Antikörper gerichtet?
- zirkulierende/zyklische citrullienierte Peptide (= „Biomarker“ bei rheumatoider Arthritis;
sind in entzündeter Synovia & -flüssigkeit zu finden)
Arthritis: Wie verändern sich Zellzahl und Proteingehalt der Synovialflüssigkeit?
- steigen beide an (mit dem Grad der Entzündung)
Was sind die (3 Phasen) der Hämostase?
- Gefäßkontraktion
- Thrombozytenaggregation
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- Gerinnung
Für welchen Tumor wird der Marker C 15-3 eingesetzt?
- Mamma-, Bronchial-, Colon-, Magen-, Cervix-, Prostata- & Ovarial-CA
- außerdem (geringfügig) erhöht bei benignen Mamma-Tumoren, Mastitis, Mastopa-thie &
Leberzirrhose
2 Tumormarker embryonalen Ursprungs (oder so ähnlich) nennen und welchem Tumor sie
primär zugeordnet werden.
- (werden normalerweise im Embryonal-/Fetalstadium expremiert, aber nicht im
Erwachsenenalter – dann Tumorverdacht)
- ß-hCG <= Ovarial-, Hoden-, Pankreas-, Magen-, Dünndarm-, Colon-, Leber-, Bronchial-,
Mamma- & Nieren-CA
- CEA - Colon-, Pankreas-, Mamma- & Adeno-CA (u. mehr) (Carcino-embryonales
Antigen)
- AFP (Alpha-Feto-Protein): Keimzell- & Lebertumoren (kann aber auch bei Hepatitis
hochgehn)
APC-Gen und Gendefekt
- adenomatous polyposis coli; Tumorsupressor-Gen (zuerst bei Darmkrebs gefunden,
kommt aber auch bei anderen Krebsarten vor)
Wie kann man die Mutation nachweisen?
- Genanalyse/gezielte Sequenzierung des Gens?
Welche Gerinnungstests anwenden?
Wie ändern sich diese?
Welche Infektionen treten gehäuft beim Komplementdefekten auf?
- bakterielle Infektionen – insbesondere mit Neisserien (bei Mangel an C5-C9),
Meningokokken, Pneumokokken
Wofür werden Tumormarker eingesetzt?
- Hinweise auf das Vorhandensein bzw. die Art eines Tumors? (vor allem nach
abgeschlossener Therapie/zum Verlauf; weniger zur Diagnose)
Zeichnen sie die Veränderungen in der Akut-Phase-Reaktion ein (Protein-Elektropho-reseSchema)
(schwarz: normal, rot: Hyperglobulinämie bei Erhöhung d. Akut-Phase-Proteine)
Crossmatch bei Transplantationen
- eine Art von Zytotoxizitätstest: Empfängerserum mit Spenderzellen (wenn positiv => keine
Transplantation)
verschiedene Abstoßungsformen
- HvGD (Host vs. Graft Disease) = Abstoßungsreaktion von transplantierten Organen
- GvHD (Graft vs. Host-Disease) = Reaktion transplantierter Immunzellen gegen den
Empfänger (<= Knochenmarktransplantation)
Di Goerge
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- defektes Chromosom 22 =>
- Thymusaplasie =>
- kaum T-Zellen => allgemeine Anfälligkeit
Wirkmechanismus von Cyclosporin
- über IFN-Gamma, IL-2 & IL-2-R (=> Th1 & Tc) => APC (antigenpräsentierende Zellen)
=> Empfängerzelle
=> Immunsuppression
Nierentransplantation (Tabellen aus Praktikum):
Crossmatch pos., Blutgruppe Spender 0 Rh+, Empfänger 0 Rh-, keine präformierten HLA Ak
Bewerten sie ob eine Transplantation durchgeführt werden darf!
- nein, weil Crossmatch positiv (nicht vergessen, daß Rh keine Rolle spielt, sondern nur
AB0-System)
Was ist eine beschleunigte Abstoßung?
- zweitschnellste Abstoßungsform (nach der hyperakuten innerhalb von Minuten)
- tritt nach 2-5 Tagen auf
Welche weiteren Abstoßungsreaktionen gibt es?
- hyperakute (s.o.)
- akute (am häufigsten 1-3 Monate nach Transplantation)
- chronische Abstoßung (nach Monaten bis Jahren)
Foto eines Kindes mit komischer Kopfform, dazu kurze klinische Beschreibung
(Hypocalciämie,...)
Stellen sie eine Diagnose!
- DiGeorge-Syndrom
morphologisches, genetisches & immunologisches Korrelat nennen
- Thymusaplasie
- defektes Chromosom 22
- kaum T-Zellen
- allgemeine Anfälligkeit
Wie und Wo wirken Cyclosporine?
- hemmen das Enzym Calcineurin (binden daran)
- im Zellplasma
- verhindert die Bindung von Calcineurin an NF-AT (nuclear factor activating T-Cell; ein
genregulierendes Protein)
- => NF-AT kommt dann nicht mehr in den Zellkern und kann dort nicht mehr die Bildung
von zahlreichen Zytokinen und Zelloberflächenrezeptoren aktivieren;
außerdem wird so die Aktivierung und Vermehrung von Lymphozyten gehemmt.
Patientenfall: Pat unfruchtbar durch Infektion in der Jugend: Was hat sie für eine Infektion
durch gemacht?
- Chlamydien
Was macht das beim Kind perinatal?
- Konjunktivitis
Was macht noch die Symptomatik?
- Gonorrhoe
Papillomaviren: Wie sind sie eingeteilt?
- High rate und low rate
Was machen sie?
- Zervix CA
- Penis-CA
- Vaginal-CA
- Anal-CA
Was kann man dagegen tun?
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- mittlerweile vorher impfen (HPV – vor allem bei Mädchen vor dem ersten Sexualkontakt)
Welche 2 Zytokine bei Entzündung?
- IL1
- IL6
- TNFalpha
Fall Junge mit durchgemachten Masern, Röteln; Jetzt Leistungsabfall
- Subsklerosierende Panencephalitis (SSPE)
Eigenschaften des Erregers
- mutiertes Masernvirus
Was passiert mit Virus?
- Wird in Ganglion trigeminale umgeschaltet
Diagnostik
- ASI (antigenspezifischer Index; Verhältnis der Menge eines virusspezifischen Antikörpers
im Liquor zu seiner Serumkonzentration bezogen auf die Gesamt-IgG-Menge => Maß der
autochthonen Antikörpersynthese im ZNS
Was nimmt man zur Diagnostik?
- Serum und Liquor
Die häufigste Encephalitis?
- Herpesencephalitis
Wo am häufigsten lokalisiert?
- Temporallappen
Therapie
- sofort Aciclovir
Leukämiekind ohne Masernimpfung, das mit Masern in Kontakt gekommen ist - was rät
man den Eltern?
- passive Immunisierung? (bis Erkrankung überstanden, danach aktiv)
Welche 2 malignen Entartungen könnten mit einer Impfung vermieden werden?
- Cervix-/Vaginal-/Penis-/Anal-CA (HPV-Impfung)
- Leber-CA (HCC) (HBV-Impfung)
Woraus besteht der Hepatitis B Impfstoff und wie wird er hergestellt?
- Totimpfstoff – besteht aus Teilen des HB-Virus (nämlich dem Hbs-Antigen, einem
künstlich nachgebautem Bestandteil der Virushülle), die die Krankheit nicht mehr auslösen
können
- rekombinant hergestellt
Fallbeispiel: Mann (Tischler) aus der Eifel bekommt plötzlich eine Infektion mit akutem
Nierenversagen.
1. Diagnose/Welcher Erreger?
- Hantavirus – Puumala (<= am wahrscheinlichsten, weil hier in der Gegend am
verbreitetsten – andere Stämme nur bei vorherigem Aufenthalt in Südostasien etc.)
2. Welcher Typ außerhalb von Europa?
- Hantaan, Seoul, Sin Nombre
3. Wie wird es übertragen?
- Kot von Rötelmäusen => Inhalation/aerogen
4. Wie heißt die Erkrankung?
- Nephropathia epidemica (NE)
5. Welches Virus verursacht eine andere Erkrankung aus dieser Familie: Virus und
Erkrankung nennen.
- Hantaan, Dobrava, Seoul => HFRS (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom)
- Sin Nombre => HPS => Hantavirus pulmonales Syndrom
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1. Diagnose stellen
- Windpocken
2. Welches Virus verursacht diesen Befund?
- Varizella Zoster Virus (VZV)
3. Was macht man mit einem frisch herztransplantierten Patienten, der mit diesem Virus
infiziert ist und einen negativen Immunstatus hat?
- impfen
4. Wie impft man diesen Patienten
- passiv
5. Was wurde vor der OP versäumt
- testen & aktive Immunisierung
6. Wie wird in der Frühphase untersucht bzw. was wird nachgewiesen
- Virus im Sekret aus den Pusteln
Bild von einem Kind mit Hydrops fetalis:
1. Welche Virusinfektion der Mutter liegt vor?
- Parvovirus B19 (Ringelröteln)
2. Was sind die Zielzellen des Virus?
- Erythroblasten (Erythrozytenvorstufen)
3. Wie läuft der Pathomechanismus ab?
- Hemmung der Erythropoese => Anämie => O2-Mangel (weil keine Träger) =>
Hydrops fetalis (keine Embryopathie!), Aszites, kardiale Dekompensation, Fehl/Totgeburt
4. Welche Erkrankung verursacht ebenfalls einen Hydrops fetalis?
- Rhesusunverträglichkeit <= Hämolyse durch von der Mutter gebildeten und über die
Plazenta übertragenen Anti-Rh+-Ak (bzw. Anti-D)
- Herzfehler (Aortenisthmusstenose)
- diverse Syndrome
5. Der Hydrops kann auch auf immunpathogenem Wege entstehen. Wie?
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Röntgenbild; Viruspneumonie erkennen
- RSV-Pneumonie
1. Für wen sind sie gefährlich?
- Kinder unter ein Jahr
2. Problematik bei Hospitalisierung
- Infektion des Personals
3. Bedeutung der maternalen Antikörper?
- gegen RSV gibt es keinen Nestschutz; Stillen bietet ebenfalls keinen Schutz gegen
Infektion
Studentin mit Verdacht auf Mononukleose
Wie heißt der Erreger?
- EBV (Ebstein-Barr-Virus)
2 virale Differentialdiagnosen:
- CMV
- HIV
Welche Zellen werden befallen?
– B-Zellen
Welche Medikamente sind kontraindiziert?
– Antibiotika bzw. - Penicillin G => Gefahr des LEYELL-Syndroms (bullöse Dermatitis)
genauer Pathomechanismus?
- Erstinfektion: Virusaufnahme über Epithelien des Oropharynx (klinisch inapparent oder
=> infektiöse Mononukleose)
- polyklonale B-Zellstimulation => ggf. Autoantikörper => hämolytische Anämie,
Neutropenie, Thrombozytopenie => vorübergehende Suppression der zellulären
Immunantwort
2 Tumore, die EBV auslöst:
- Nasopharynx-CA
- Burkitt-Lymphom
2 lebensbedrohliche Komplikationen:
- Milzruptur
- Lyellsyndrom (- nur bei Penicillingabe?)
(- Meningismus
- Meningoenzephalitis
- Anämie
- Thrombozytopenie
- Agranulozytose
- Hepatomegalie
- Splenomegalie => Milzruptur
- ...)

Abbildung:
1. Verdachtsdiagnose?
- Genitalwarzen/ Feigwarzen (Condylomata accuminata)
2. Welcher Erreger verursacht diese typischen Hautveränderungen?
- HPV (humanes Papilloma Virus)
3. In welcher Schicht der Haut wird das Virus freigesetzt?
- Stratum corneum
4. Welche schwerwiegende Komplikation kann durch eine solche Infektion ausgelöst
werden?
- Zervix- CA
5. Wie kann diese verhindert werden/Welche Prophylaxe ist möglich?
- HPV-Impfung
Handelt es sich um einen Lebend- oder Totimpfstoff?
- Totimpfstoff
auch gegen welche Subtypen?
- 16 & 18 (ggf. + 6 & 11)
6. Nennen sie 2 maligne Entartungen, die damit verbunden sind.
- Zervix-CA
- Penis-CA
- Anal-CA
 Eine Med-Studentin wird in Kalukutta von einem streunenden Hund gebissen. Sie ist gegen
Tetanus geimpft, sorgt sich aber um eine andere Infektion. Welche?
- Tollwut
1. Was ist jetzt der nächste Schritt?
- PEP nach Essen-Schema (Simulatanimpfung – aktiv & passiv; Hälfte des Impfstoffs
um die Bißwunde herum; Tag 0, 3, 5, 14 & 30)
2. Wie verbreitet sich das Virus ins ZNS?
- von Muskel- bzw. Nervenzelle der Bißstelle entlang des Axons (je nach
Eintrittsort/Axonlänge kann dies also unterschiedlich lang dauern)
 Patientin in der 40 SSW, Kontakt mit VZV (Erstkontakt);
Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?
- passive Immunisierung (ZIG = Zoster-Ig) – keine Lebendimpfung in der SS!
Welche Gefahren für das Kind?
- Enzephalitis
- Pneumonie
- ggf. kongenitales Varizellen-Syndrom: Hautdefekte, Gliedmaßenhypoplasie, neurologische Schäden
 Nierentransplantierte mit CMV: IgM positiv, IgG negativ;
1. Diagnose?
- frische CMV-(Erst)Infektion
2. Welche Komplikation kann auftreten?
- Viruspneumonie/atypische Pneumonie
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3. Welche virologische weitere Diagnostik ist durchzuführen?
- CMV-PCR
- Virusantigen pp65 in Granulozyten
- Ak-Bestimmung
(Material zur Diagnostik: Urin, Blut & Sputum)
Hepatitis B: Fall: Nadelstichverletzung eines 4-jährigen vor 6h: Welche Parameter
bestimmen?
- Immunstatus + Titer
Was tun, wenn kein Schutz besteht?
- Simultanimpfung?
- Blutfluß fördern
Wie häufig wird HepB in diesem Alter chronisch?
- Ca. 40% der Infektionen von 2-5jährigen verlaufen chronisch.
HHT Titer bei der Schwangeren 1:<8, Was heißt das?
- negativ/kein Immunschutz
Was tun?
- nix! - Rötelninfizierte meiden!
Wann aktiv impfen?
- nicht während der Schwangerschaft! (aber möglichst bald nach dem Abstillen (?) vor der
nächsten!)
Ein 56 jähriger Lehrer mit Herzinsuff./KHK (???) will sich geg. Influenza impfen lassen:
Sinnig?
- nein, weil die Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkung für den durch die KHK
immunsupprimierten Patienten zu hoch
Influenza: Wie werden 95 % des konventionellen Impfstoffes hergestellt?
- in bebrüteten Hühnereiern
Was ist die absolute Kontraindikation?
- KI: Hühnereiweißallergie (s.o.) => anders hergestellte Impfstoffe verwenden (werden extra
für Allergiker hergestellt)
Was verursacht eine pandemische Influenza-A-Epidemie?
- H1N1 (spanische Grippe, 1918)
- H2N2 (asiatische Grippe, 1957)
- H3N2 (Hongkong-Grippe, 1968)
Warum muss die Grippeimpfung jährlich aufgefrischt werden?
- Virus kann seine Oberfläche aktiv verändern – machen beim Ablesen viele Fehler und
haben keine Reparaturmechanismen => viele lebensfähige Mutationen (pathogene Viren
also jedes Jahr anders...)
- Entstehung neuer Subtypen durch Reassortment, Ag-Drift & Ag-Shift
- Am H müssen mehrere Ak binden, um es zu neutralisieren; wenn es mutiert ist, sind
Infektionen möglich bei bisher immunisierten Personen (Ag-Drift)
- Ag-Drift = neues H o. N wegen Fehlern beim Abschreiben (=> neue Aminosäure)
Ag-Shift = Doppelinfektion mit zwei Viren (z.B. H1N1 & H2N2 => H1N2)
Fall: Schwangere mit bekanntem Genitalherpes:
Welche Erreger gibt es?
- HSV-1 & -2
Welche Gefahren bestehen für das Kind?
- generalisierte Infektion des Neugeborenen = Herpes neonatorum;
=>
- Haut (lokal begrenzt oder großflächig verteilt)
- Mund-Rachen-Raum
- innere Organe oder schlimmstenfalls
- das ZNS (=Herpes-Enzephalitis
- meist Übertragung von HSV-2 während des Geburtsvorgangs
Wie vermeidet man diese?
- Sectio
Welche Untersuchung macht man?
- Virus-Direktnachweis
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Fall: Haut-Foto mit rotbraunen/blauen „Flecken“, Pat. HIV-pos.
Diagnose?
- Kaposi-Sarkom
Was ist das ätiologische Agens?
- HHV-8
Was sind typische Pneumonie-Erreger bei HIV+?
- Pneumocystis carinii
Wie bestimmt man die AIDS-Stadien
- Klinik & TH-Zell-Zahlen:
- A = asymptomatisch
- B = nicht-definierende Krankheiten
- C = definierende Erkrankungen
- 1 = > 500 CD4-Zellen/pl
- 2 = 200-400
- 3 < 200
=> z.B. Klassifikation „B3“
Nervensystem
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Brodmann-Areale der Ursprünge der Pyramidenbahn sagen
- Brodmann-Areal 4/Motokortex
Welche Kerne gehören zu den Basalganglien
- 1. Nucleus caudatus
- 2. Putamen
- 3. Globus pallidus (Pallidum)
- 4. Claustrum
- 5. Corpus amygdaloideum
- 1. & 2. = Corpus striatum
- 2. & 3. = Nucleus lentiformis (Linsenkern)
Welcher Transmitter wird in der Substantia nigra gebildet?
- Dopamin
wie wirkt er ?
- inhibitorisch
Subsantia nigra mit Pars compacta, Pars reticularis zeigen
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Histologie: Veränderungen der Pars compacta bei Parkinson
- deutliche Reduktion pigmentierter dopaminerger Neurone (=> Abblassung)
- fokal extraneurales Melaninpigment (auf Grund der Auflösung der Zellen)
- vereinzelt Neuronophagie (zerfallene noch nicht abgeräumte Neurone) und LEWYKörperchen (nicht zwingend)
Hauptsymptome bei Parkinson
- Bradykinese/Akinese (Komponenten: allgemeine Verlangsamung, kleinschrittiges
Gangbild etc.
- Rigor (Steifigkeit)
- Tremor (Ruhetremor, ca. 75% aller Betroffenen)
Von welchen Sulci wird der motorische Cortex begrenzt? (+ am Modell zeigen)
- Sulcus centralis
- Sulcus praecentralis
(s. auch Abb. u.)
3 Symptome einer Wernicke-Aphasie? (wie diagnostizieren Sie eine WA (3 nennen)
- flüssige Sprache mit vielen semantischen und phonematischen Paraphasien
(Verwechslungen von Wörtern & Lautverdrehungen) bzw. Neologismen
- Logorrhoe
- stark eingeschränktes Sprachverständnis
- AAT (Aachener Aphasie-Test) (Testen auf allen Sprachebenen – Spontansprache,
Nachsprechen, Lesen/Schreiben
Zeigen Sie am Modell das Wernicke-Areal und benennen Sie den Gyrus
- Brodmann-Areale 42 & 22
- Gyrus temporalis superior (Lobus temporalis)
(linke Abb. unten)
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Zeigen Sie am Modell die primäre Hörrinde und benennen Sie den Gyrus
- Heschl-Querwindungen (Brodman 41)
- Gyri temporales transversi
(s. Abb. r.o.)
Mechanismus des Rindenprellungsherdes erklären:
Was sieht man pathologisch (3 Merkmale)
- Abräumzellen (<= Resorption)
- hypertrophische Astrozyten (<= Reaktion)
- Gefäßproliferation (<= Reaktion)
- Siderophagen (<= Reaktion)
(- braunes artifizielles Formopigment = Artefakt der Fixierung?)
Wie entsteht es
- gedecktes SHT = stumpfe (breitflächige), nicht-penetrierende Gewalteinwirkung (wird
vom Patienten nicht unbedingt wahrgenommen)
Wie heißen die Abräumzellen
- Mikroglia
Benennen Sie die gekennzeichneten Strukturen (Ncl.caudatus, Capsula interna)
Welchem Gehirnabschnitt gehören diese Strukturen an?
- Basalganglien
Von welchen Bereichen erhalten diese Strukturen jeweils ihre Afferenzen?
- Kortex
- Substantia nigra
- Thalamus
Wohin projizieren die Efferenzen des Ncl.caudatus und welche Qualität haben sie und
welcher Transmitter?
- Tractus cerebellothalamicus => kreuzt in mesencephalem Tegmentum => Thalamus (Ncl.
ventralis lateralis) => Motorkortex
- somatomotorisch
- Glutamat & Aspartat
Nennen Sie 4 morphologische/histologische Zeichen des Morbus Parkinson
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- Aufhellung der Substantia nigra
- extrafusale Melaningranula
- Makrophagen
- Lewy Körperchen
Nennen Sie 4 Medikamente/Substanzklassen zur Parkinson Therapie
- L-DOPA (Levodopa)
- Dopaminagonisten (z.B. Bromocriptin)
- COMT- o. MAO-B-Hemmer (hemmen den Abbau von Levodopa)
- NMDA-Antagonisten
Nennen Sie eine nicht medikamentöse Therapieoption
- stereotaktische Eingriffe/Hirnschrittmacher
- Zelltransplantation
Nenne die bezeichnete Struktur an der Schädelbasis? Welche Strukturen ziehen da-durch?
(gefragt waren Sinus cavernosus mit A. carotis, N. abducens)
Ast des N. trigeminus in der lateralen Wand des Sinus venosus benennen.
- N. ophthalmicus
Wo tritt er aus der Schädelbasis aus?
- Fissura orbitalis superior
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Welche Faserqualitäten leitet dieser Nerv?
- somatosensibel
Was ist unter dem Sinus cavernosus
- Sinus sphenoidalis
Zwei entzündliche Erkrankungen, die eine basale Meningitis verursachen?
- tuberkulöse Meningitis
- Kryptokokken-Meningitis (z.B. bei AIDS)
Zwei Manifestationsorte des Herpes-Enzephalitis?
- Temporallappen und
- Gyrus cingulus/Limbisches System
3 Symptome bei Dissektion der A. carotis interna
- Gesichtsschmerzen
- Ophthalmoplegie
- Tetraplegie
- Aphasie
3 Symptome der Thrombose des Sinus cavernosus?
- Verdrängung der Augenmuskeln => Oculoparese
- Sensibilitätsausfall an der Stirn
2 Bahnen nennen, die durch Crus posterior von X2 abwärts verlaufen.
- Tractus corticospinalis
- Tractus temporopontinus
2 Ursachen für das sekundäre Parkinson-Syndrom
- Hirnarteriosklerose
- Entzündungen
- Vergiftungen
- Medikamente (Neuroleptika* – z.B. Haldol, Valproat, Lithium –, Antiemetika – Paspertin(R)/MCP & Vergentan)
- Trauma (s. Muhammed Ali)
- Drogen
- *(wenn man medikamentös gesagt hat, wollten sie noch genau die Substanzgruppe
Psychopharmaka hören)
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Benennen Sie die mit dem Pfeil markierten Arterien des Circulus Willisii
- 1. Aa. vertebrales
- 2. A. basilaris
- 3. Aa. cerebri post.
- 4. Aa. cerebri med.
- 5. Aa. cerebri ant.
- 6. A. communicans post.
- 7. A. communicans ant.
- 8. Aa. carotes int.
- 9. A. spinalis ant.
- 10. Aa. cerebelli inf. post.
- 11. Aa. cerebelli inf. ant.
- 12. Aa. cerebelli sup.
Nennen Sie die Hirnhäute von aussen nach innen
- Dura mater
- Arachnoidea mater
- Pia mater
Was ist bzgl. der Hirnhäute im ZNS anders als im Rückenmark
- im Schädel verschmilzt die Dura mater mit dem Periost (hier gibt es also keinen
Epiduralraum – höchstens pathologisch bei einer Verletzung/Blutung)
- im Wirbelkanal entsteht zwischen Dura und Periost ein Epi- oder Periduralraum, der mit
Fettgewebe gefüllt ist, in das ein Venenplexus eingebettet ist
(=> Spinalanästhesie & PDA!)
Welche Arterie ist am häufigsten für ein Epidural-Hämatom verantwortlich?
- A. meningea media
Aus welchen Gefäßen stammen subdurale Blutungen?
- Venen
Nennen Sie 2 Ursachen einer Subarachnoidalblutung
- Ruptur eines Aneurysmas
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- Trauma
Was sind äußere und was innere Liquorräume?
- äußere: Subarachnoidalraum (also auch im Wirbelkanal)
- innere: vier Ventrikel (nur im Gehirn)
Wo wird der Liquor cerebrospinalis gebildet
- Plexus choroidei (in allen 4 Ventrikeln)
Welchen Überrest der Chorda dorsalis findet sich an der Wirbelsäule?
- Nucleus pulposus (Gallertkern) der Bandscheiben
Welche Symptome zeigen sich beim Brown-Séquard-Syndrom?
- ipsilateral: Lähmung und gestörte Sensibilität
- kontralateral: Störung der Schmerz- und Temperaturempfindung sowie Minderung der
Berührungsempfindlichkeit
Wo wird eine Lumbalpunktion durchgeführt?
- Höhe L4/L5
Histobild Poliomyelitis, sagen und am Bild zeigen welche Anteile betroffen sind und
Pathomechanismus beschreiben
- Motoneurone => fleckförmige Entzündungsherde in der grauen Substanz/Vorderhorn des
Rückenmarks (auch Hirnstamm und Präzentralregion)
- RNS-Virus der Enterovirusgruppe (Familie der Picorna viridae) => hemmen die RNAPolymerase; Virus wird oral übertragen
Was sind Symptome bei einer kompletten Facialisparese, Unterschied periphere vs. zentraler
Facialis-Parese
- Schwäche/Lähmung einer Gesichtshälfte bzw. der mimischen Muskulatur (=> hängender
Mundwinkel, schwacher Mundschluß, Speichelfluß,...)
- bei zentraler Parese kann man die Stirn noch runzeln (weil die Fasern noch einmal
kreuzen), bei peripherer Parese ist die betroffene Gesichtshälfte komplett gelähmt
Von wem wird Gesichtshaut sensibel innerviert
- Hirnnerv V. (N. trigeminus) – als einziges!
Welche Qualitäten hat der N. facialis
- somatosensibel
- sensorisch
- somatomotorisch
- parasympathisch
Welcher Muskel fällt bei Schädigung des N. abducens aus?
- M. rectus lateralis
Aus welchen 2 Hauptarterien kommt der Zufluß des Kleinhirns?
- Aa. vertebrales
- A. basilaris
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Ncl. Dentatus und Vermis auf Bild (Kleinhirnquerschnitt/makro): erkennen, Frage nach
Afferenz des Ncl.
- Kleinhirnrinde (Purkinjezellen)
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- Tractus spinocerebellaris (Kollateralen auf dem Weg zur Rinde)
- Glutamat & Aspartat
Welche Hauptafferenzen im unteren Stiel
- Tr. cerebellaris posterior, bzw. spinale Afferenzen
Die drei Schichten des Kleinhirn benennen.
- Purkinjezellschicht (Stratum purkinjense)
- Körnerschicht (Stratum granulosum)
- Molekularschicht (Stratum moleculare)
Fallbeispiel mit intermittierendem VF nach Ischämie: Welches Medikament primär zur
Antikoagulation?
- Marcumar (Vit.-K-Antagonist)
Welche morphologischen Veränderungen können zur Ischämie führen?
- Atherosklerose
- Embolie
Ein Beispiel für einen granulären Kortex?
- (ich glaub die wollte einmal motorisch und einmal sensibel hören bei den beiden Fragen)
Zeichnen Sie in das Schema das Versorgungsgebiet der A. cerebri media ein
Was ist das Leitsymptom bei einem Ausfall der A. cerebri post. Links?
- visuelle Ausfälle (rechts?)
- Thalamusausfallsymptome (Bewußtseinsverlust, Schmerzen)
Welche Symptome (3) bei Mediainfarkt rechts?
- schlaffe Lähmung (Kopf, Arme, Rumpf – links)
- Hemiparese links (Capsula interna)
- Sensibilitätsstörung links
(- wenn dominante Seite betroffen: globale Aphasie & Agraphie)
Was ist die Cauda Equina?
- Strang von Nervenbündeln im Wirbelkanal unterhalb des Rückenmarks (ab LWK1) =>
Spinalnerven bevor sie den Wirbelkanal verlassen
Welcher Transmitter wirkt vom Striatum aus auf das Pallidum?
- GABA
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Demonstrieren Sie die Ventrikel am Modell
- 1 Seitenventrikel, mit
- 1a Vorderhorn (Cornu frontale)
- 1b Zentralanteil (Pars centralis)
- 1c Hinterhorn (Cornu occipitale)
- 1d Unterhorn (Cornu temporale)
- Beide Seitenventrikel haben über je ein 1e Foramen interventriculare (Monroi)
Verbindungen mit dem
- 2 dritten Ventrikel
- Dieser ist zentral durch die 2a Adhesio interthalamica unterbrochen und weist vier
Recessus auf:
- 2b Recessus supraopticus
- 2c Recessus infundibularis
- 2d Recessus suprapinealis
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- 2e Recessus pinealis
- Der dritte Ventrikel hat über den 3 Aqueductus mesencephali Verbindung mit dem
- 4 vierten Ventrikel
- Zum Kleinhirn hin (nach hinten) läuft dieser spitz zu (4a Fastigium) und besitzt drei
Recessus mit Öffnungen zum äußeren Liquorraum:
- 4b Recessus lateralis beidseits mit Aperturae laterales und
- 4c Apertura mediana.
- 4d Canalis centralis des Rückenmarks.
Wo befinden sich die Motorneuronen im RM?
- Vorderhorn (Cornu anterius; 1)
Wo tritt der N. trochlearis aus wie läuft er im Sinus cavernosus und wen innerviert er
- Dorsalseite des Gehirns (als einziger Hirnnerv)/Unterrand der Vierhügelplatte
- Eintritt dorsolateral des Dorsum sellae, Verlauf in der Seitenwand des Sinus cavernosus,
Eintritt in die Orbita durch die Fissura orbitalis superior
- M. obliquus superior (Auge)
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Welche Afferenzen ziehen zu X1: 2 Stück nennen und am Modell zeigen.
- Motorkortex
- Subst. nigra,
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- Thalamus
Symptome bei Schädigung des N. oculomotorius?
- Ausfall der geraden Augenmuskeln außer M. rectus lateralis => Schielen nach außen
- Ptosis wegen M. levator palpebrae? (dann keine Doppelbilder, weil Sicht ohnehin verlegt;
wenn man da Lid anhebt natürlich wieder schon)
Die drei Stadien eines ischämischen Infarktes
2 histologische Veränderungen des ersten Stadiums
2 Ursachen für eine Ischämie (Thrombose gilt nicht, da eher in Venen)
- Dissektion
- Embolie
Makrobild von Substantia nigra und Teil der Basalganglien erkennnen
Welcher Transmitter wird hier ausgeschüttet?
- Dopamin
An welchen Rezeptor bindet er?
- D2-Rezeptor
Welcher Gehirnabschnitt sorgt für die Feinmotorik?
- Kleinhirn
Welche Efferenzen hat er?
- Thalamus
- Nucleus ruber
- Formatio reticularis
Welchen Transmitter schütten die Purkinjezellen aus?
- GABA
Andere Medis für Motorik nennen!
- L-Dopa
Bild von Pyramidenbahnen: Pfeil auf Capsula interna
Pathologosches Zeichen bei Motorikproblemen
- Babinski-Zeichen
Kardinalsymptome bei Ausfall der Pyramidenbahn
- Rigor
- Tremor
- Akinese
Was haben die Patienten für Probleme, wenn dort eine Ischämie auftritt?
- Fascialisparese
- kontralaterale Hemiparese
- Aphasie
Welche zur Familie der Picornaviren gehörende Virus macht Enzephalitiden?
- Polio
Wo sind diese lokalisiert?
- alpha-Motoneuron
Segment für Mamma und Zeh benennen
- Th4/5
- L4 => Großzehe,
L5 => Mittelzehen
S1 => Kleinzehe
Verlauf der Pyramidenbahn in der Capsula interna; im Schnittbild zeigen, Nachbarstrukturen zeigen
Verlauf der Pyramidenbahn im Mesencephalon
Lage der Pyramidenbahn im Rückenmark zeigen
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makroskopisches Bild
Was ist dargestellt?
- Hirnstamm
Benennen sie markierte Strukturen!
- Mesencephalon
- Medulla oblongata
- Pons
Zeigen Sie den N. oculomotorius!
- Bild oben s. III
Welche spezifischen Aufgaben hat er?
- gemischt somato- & visceromotorisch
- Bewegung d. Augapfels (=> quergestreifte äußere Augenmuskeln & glatte innere
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Augenmuskeln)
Wo tritt er aus der Schädelbasis aus?
- Fissura orbitalis superior
Welche 2 Hirnnerven treten in der Pons aus?
-V
(- VI)
(-VIII)
makroskopisches Bild s.o. (Hirnstamm von dorsokranial)
Was ist mit 7 markiert?
- Pyramide
Wo beginnt die Pyramidenbahn und wo endet sie?
- Motocortex/Gyrus präcentralis & Interneurone o. Motoneurone im Vorderhorn d.
Rückenmarks
Was passiert bei einem Ausfall?
- schlaffe Parese, später ggf. spastische Lähmung (kontralateral, wenn Läsion vor Kreuzung,
ipsilateral, wenn danach)
- Babinski-Reflex kann zurückkehren, da er nicht mehr unterdrückt wird.
Welcher Hirnnervenkern ist mit 10 bezeichnet?
- Ncl. n. facialis
Was passiert bei einem Ausfall?
- periphere Facialis-Lähmung (schlaffe Lähmung d. Gesichtsmuskulatur einseitig – komplett
mit Stirn)
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Raphe-Kerne: Welche Transmitter haben sie und an welchem Rezeptor wirken sie?
- Serotonin
- SHT3
Nennen Sie ein zentral wirksames Antihypertonikum am Tr. solitarius
- Alpha-2-Agonisten (z.B. Clonidin)
In welchem Alter treten Meningeom am häufigsten auf?
- 5. & 6. Lebensdekade (also 40.-59. Lj.) bevorzugt (prinzipiell aber in jedem Alter möglich)
Von welchen Zellen gehen sie aus?
- arachnoidale Zellen
Wie fällt der Patellarsehnenreflex bei einer Schädigung des 1. mot. Neurons aus?
Nennen Sie ein Beispiel für einen agranulären Cortex.
Wo ist er besonders ausgeprägt?
Welche Efferenzen ziehen durch das Crus posterior der Capsula interna?
Woher stammen diese? (Zeigen Sie dies am Modell)
Auf- und Absteigende Bahnen am RM-Querschnitt zeigen und benennen
Wo werden im RM-Segment die Fasern für Schmerz und Temperatur umgeschaltet?
Welche Symptome zeigen sich bei einem massiven Bandscheibenvorfall in Höhe L1?
Was sind die somatomotorischen Hirnnervenkerne und wo liegen sie?
Kennzeichen re- und demyelinisierender PNP
3 Spätfolgen des Parkinson
Hirnstamm, Serotonin der Raphekerne
Spinalganglion im Makrobild (Präparat) erkennen
(Blutdrucksenkende Mittel, die am … Serratus wirken)
(Welchen Neurotransmitter haben die Efferenzen aus X1?)
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