Gemm05

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Systementwicklungsprojekt: Dokumentation und Publikation der Prozesse des Studiensekretariats
Webpublisher Ausarbeitung
Version
Autor
QS
Datum
1.0
Gunter Gemmel
E-Mail: [email protected]
10.01.05
1.1
Gunter Gemmel
18.01.05
Status
Kommentar


Änderungen von Herrn
Lankes umgesetzt
Diverse Erweiterungen
1.2
Gunter Gemmel
26.01.05
Änderungen von Herrn Lankes
umgesetzt
1.3
Gunter Gemmel
05.02.05
Änderungen von Herrn Lankes
umgesetzt
1.4
Gunter Gemmel
22.02.05
Änderungen von Herrn Lankes
umgesetzt
1.5
Gunter Gemmel
01.03.05
Änderungen von Herrn Lankes
umgesetzt
Gunter Gemmel
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14.05.2016
Gliederung
1. Einleitung ................................................................................................................................................................3
2. Aufgabenstellung und Vorgehensweise .....................................................................................................................4
3. Anforderungsanalyse ................................................................................................................................................5
3.1. Musskriterien....................................................................................................................................................5
3.2. Wunschkriterien ................................................................................................................................................5
3.3. Ideen für zukünftige Entwicklungen....................................................................................................................5
4. Design .....................................................................................................................................................................6
4.1. Entscheidung ....................................................................................................................................................6
4.2. UML-Darstellung ...............................................................................................................................................7
5. Technische Realisierung ...........................................................................................................................................9
5.1. Eingabeumgebung ............................................................................................................................................9
5.2. Webpublisher ................................................................................................................................................ 10
5.3. Ausgabeumgebung ........................................................................................................................................ 10
5.4. Anwendung des Webpublishers (Handbuch).................................................................................................... 11
Ausführung ....................................................................................................................................................... 11
Rechteverwaltung ............................................................................................................................................. 11
Vorlagen ........................................................................................................................................................... 11
6. Beispiele der Prozessdarstellung ........................................................................................................................... 12
7. Literatur ............................................................................................................................................................... 14
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1. Einleitung
Prozesse gewinnen im beruflichen Leben immer mehr an Bedeutung. Ihre Darstellungen beschreiben präzise die
Arbeitsabläufe von Unternehmen und bieten Möglichkeiten zur Optimierung. Die grafische Darstellung als
Flussdiagramm machen sie intuitiv verständlich und erfassbar. Daraus resultiert die Anwendung zu
Dokumentationszwecken der Prozessdarstellung.
Auch an der TU München lässt sich diese Technik gerade in den stark regulierten Aufgabenbereichen zur
Qualitätsverbesserung und Dokumentation anwenden.
Daher wurde im Rahmen eines SEPs, welches vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik Prof. Matthes angeboten
wurde, nach Möglichkeiten gesucht diese Prozessdarstellung für die Mitarbeiter des Studiensekretariats sowie
die Studenten der Informatik gewinnbringend einzusetzen.
Die Motivation des SEPs liegt in bestehenden Verbesserungspotentialen bezüglich Kommunikation und
Publikation von Prozessabläufen im Studiensekretariat. Prozesse wie Durchführung von
Eignungfeststellungsverfahren, Wiederanmeldung zu Prüfungen u.ä. erfordern, dass auch Prozessbeteiligte
außerhalb des Studiensekretariats, wie beispielsweise Studenten oder Mitarbeiter anderer Lehrstühle darüber
informiert sind, wie der entsprechende Prozess initiiert wird und wie er dann abläuft. Besondere Relevanz erhält
diese Problematik durch die aktuellen zahlreichen Änderungen im Bereich des Studiensekretariats,
beispielsweise im Rahmen der neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge.
Die Unternehmen EK Design AG und Gungem stellen der TU München das Prozessdesignwerkzeug VisualQM zur
Verfügung, um die Prozesse als Flussdiagramm abzubilden. Über einen Webpublisher werden die mit VisualQM
erstellten Dokumente auf den Internetseiten der Fakultät für Informatik bereitgestellt, so dass Studenten eine
einfache Zugriffsmöglichkeit gegeben ist.
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2. Aufgabenstellung und Vorgehensweise
Aufgabenstellung war es den in der Einleitung erwähnten Webpublisher zu entwickeln, sowie einige Prozesse des
Studiensekretariats für Testzwecke abzubilden.
Das Studiensekretariat sollte durch den Webpublisher in die Lage versetzt werden, die mit der Software VisualQM
modellierten Prozesse auf den Internetseiten der Informationsdrehscheibe der Fakultät für Informatik der TU
München zu publizieren. Hiermit können sich Studenten und Lehrstühle gezielter über Arbeitsaktivitäten und
organisatorische Abläufe informieren.
System aus VisualQM,
Webpublisher und
Drehscheibe
Modellieren der
Prozesse mit VisualQM
Studenten
Mitarbeiter des Studiensekretariats
Publizieren der
VisualQM Dokumente
Internetseiten
abrufen
*
Lehrstühle
*
Vor dem Start des SEPs wurde eine Projektbeschreibung angefertigt, um sicherzustellen, welcher Umfang in
welchem zeitlichen Rahmen geleistet werden soll. Dieser ist durch das Wintersemester 2004/05 bestimmt.
Nachdem die Projektbeschreibung von allen Beteiligten akzeptiert wurde, konnte das SEP beginnen: Zunächst
wurde untersucht welche Anforderungen seitens der für die Drehscheibe verantwortlichen Mitarbeiter, sowie der
Mitarbeiter des Studiensekretariats gegeben sind. Diese Untersuchung wurde in Form von Interviews
durchgeführt. Unter Berücksichtung der Ergebnisse wurde ein Pflichtenheft nach Balzert-Standard (vgl. [1])
erstellt, welches die Anforderungen in Musskriterien, Wunschkriterien und Ideen für zukünftige Entwicklungen
eingeordnet. Darauf folgend wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten untersucht den durch das Pflichtenheft
gegebenen und bewerteten Anforderungen möglicht gerecht zu werden:
Im nächsten Schritt wurde die gefundene Lösung in Java implementiert. Die sich hierzu ergebenden Fragen oder
Probleme wurden parallel zur Implementierung mit den zuständigen Mitarbeitern geklärt.
Abschließend konnte der Webpublisher erfolgreich in die Webserverumgebung des Studiensekretariats
eingebunden werden.
Der gesamte Erarbeitungsprozess des SEPs wurde von einem Anfangs- und Abschlussvortrag im Oberseminar des
Lehrstuhl Prof. Matthes umrahmt. Die Dokumentation einiger Beispielprozesse erfolgte unabhänig und parallel
zur Entwicklung des Webpublishers.
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3. Anforderungsanalyse
Aus den Gesprächen mit Herrn Dr. Koch, dem Entwickler der Informationsdrehscheibe, Herrn Dr. Herzog, dem
Leiter des Studiensekretariats, sowie Herrn Dr. Jobmann, dem Administrator der Drehscheibe, ergaben sich die
folgenden Anforderungen an den Webpublisher. Sie sind je nach Priorität in Musskriterien, Wunschkriterien sowie
Ideen für zukünftige Entwicklungen eingeordnet.
3.1. Musskriterien
 Bereitstellung der mit VisualQM erstellten VQM-Dokumente auf den Internetseiten der Drehscheibe.
 Die Umwandlung muss leicht und schnell von den Zielgruppen durchführbar sein.
 Die Ausgabe muss kompatibel mit Mozilla Browsern und Internet Explorer sein.
 Die erzeugten Dokumente unterliegen einer Rechteverwaltung.
3.2. Wunschkriterien
 Verknüpfungen auf Subprozesse innerhalb eines Prozesses bleiben auch im Ergebnisdokument erhalten.
Diese Subprozesse können direkt aus dem Ergebnisdokument aufgerufen werden.
 Ausgabe kompatibel mit Netscape 4
 Erstellung einer rein textbasierten Website, für nicht grafikfähige Browser
 Benutzertest, welcher die Akzeptanz der erarbeiteten Darstellungsform misst. Für diesen Test sollen Personen
mit durchschnittlichem technischem Vorwissen befragt werden.
3.3. Ideen für zukünftige Entwicklungen
 Textersetzungssystem, womit periodisch wiederkehrende Anpassungen der Symboleigenschaften
automatisiert werden können. Z.B. bei Prüfungsterminen oder Fristen erleichtert dies das manuelle Ändern
der Daten im Ausgangsdokument.
 Möglichkeit Dokumente zweisprachig anzulegen bzw. automatisch zu übersetzen.
 Zugriffsrechte auf Basis unterschiedlicher Ansichten. Je nach Rechten des Anwenders werden Symbole
bestimmter Prozessabschnitte angezeigt bzw. ausgeblendet. Damit der Prozess in sich korrekt bleibt, werden
die Symbole zu einem gröberen Flussdiagramm verbunden.
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4. Design
4.1. Entscheidung
Alternative 1: Client
Alternative 2: Servlet
Anwender speichert
VQM-Dokumente
und startet
Webpublisher
Webserver
Anfrage
HTML-Dok.
Java-Servlet
Client erzeugt
Internetseiten
VQM-Dok.
lage
Webserver
VQM-Dok.
Anfrage &
Antwort
Anwender speichert
VQM-Dokumente
Beschreibung:
Bei dieser Designalternative bearbeiten Mitarbeiter
des Studiensekretariats die VQM-Dokumente lokal
auf ihren Rechnern. Zusammenarbeit auf den
gleichen Dokumenten müssten sie dabei z.B. über
ein gemeinsames Verzeichnis organisieren. Um die
VQM-Dokumente als Webseiten mit SVGDarstellungen zu publizieren, kommt eine ClientAnwendung zum Einsatz, die die entsprechende
Übersetzung vornimmt und die dabei enstehenden
Dokumente auf ein Verzeichnis auf dem Webserver
überträgt. Die Verwaltung der Zugriffsrechte
geschieht mittels der Zugriffsrechteverwaltung des
eingesetzten Webservers.
Beschreibung:
Bei dieser Designalternative werden die HTML- und
SVG-Dateien der Prozessdarstellungen bei jeder
entsprechenden Anfrage an den Webserver von einem
Servlet neu generiert. Dazu greift das Servlet auf die
entsprechenden VQM-Dateien zurück, die in einem
vom Servlet aus zugreifbaren Verzeichnis vorgehalten
werden. Die Verwaltung der Zugriffsrechte wird dabei
vom Servlet selbst übernommen.
Vorteile:
 Anwender steuert Aktualisierung.
 Keine Belastung des Webservers, da
Vorübersetzung der VQM-Dokumente
 Lösung universell einsetzbar. Selbst Speichern
auf CD-ROM als Zielverzeichnis denkbar.
Vorteile:
 Keine Übersetzung von Seiten des Anwenders
nötig.
 Spätere Integration in VisualQM . Architect
möglich, da kommandozeilenbasiert.
Nachteile:
Nachteile:
 Problem beim Verschieben von Dokumenten
(Problem liegt bei VisualQM . Architect - der
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 Problem beim Verschieben von Dokumenten, da
enthaltene Verknüpfungen nach dem Verschieben
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Webpublisher übersetzt nur)
 Mitarbeiter können Hochladen auf den Server
vergessen
nicht mehr stimmig sind. Dieses Problem ergibt
sich aus der Tatsache, dass die gesetzten
Verknüpfungen relativ angegeben sind und nicht
automatisch beim Verschieben der Datei
angepasst werden. (Problem liegt bei VisualQM .
Architect - der Webpublisher übersetzt nur)
 Hoher Implementierungsaufwand im Bereich der
Rechteverwaltung und damit hohe
Fehleranfälligkeit in diesem wichtigen Bereich
Sicherheit
 Evt. Redundante Speicherung der Benutzerrechte,
falls die bestehenden Systeme nicht vereinbar
sind.
 Schwer anpassbar bei Änderungen an der
Rechtevergabe der Drehscheibe. Diese Änderung
der Rechtevergabe ist bereits geplant!
 Servlet-Lösung auf TU München Umgebung
abgestimmt, geringere Flexibilität.
Ergebnis:
Alternative 2: Servlet hat vor allem im Bereich der Rechtevergabe Nachteile gegenüber Alternative 1. Eine
Rechteverwaltung wäre nur mit großem Implementierungsaufwand und zukünftigem Pflegeaufwand realisierbar.
Das Studiensekretariat müsste parallel zur Rechtevergabe in Drehscheibe und eigenem Webserver eine weitere
Rechteverwaltung pflegen. Die eigene Rechteverwaltung des Webpublishers ist dann nötig, wenn der Zugriff auf
das bestehende System der Drehscheibe oder eines eigenen Webservers nicht möglich ist bzw. das jeweilige
System gar keine Rechteverwaltung beinhaltet.
Darüberhinaus bietet Alternative 1 mehr Flexibilität, z.B. alle Prozesse auf CD-ROM zu brennen.
Insgesamt kamen wir zu dem Ergebnis, dass Alternative 1: Client die Anforderungen besser erfüllen kann.
4.2. UML-Darstellung
Aufbauend auf der Alternative 1 (Client) wurde ein Design auf Basis des Visitor-Musters entwickelt. Dabei bilden
die in SVG zu übersetzenden Darstellungen eine Liste, die durch verschiedene Visitors besucht werden. Diese
nehmen dabei unterschiedliche Übersetzungsaufgaben war.
Folgende Gründe sprachen für die Wahl dieses Musters:
Das Visitor-Muster ist flexibel in Hinblick auf die Aufgaben, die mit den Zielobjekten durchzuführen sind. Weniger
Flexibel im Hinblick auf Änderungen in den Klassen der Zielobjekten selbst.
Da beim Webpublisher nicht mit neuen Klassen für Graphikelemente zu rechnen ist (diese decken bereits das
komplette, für reichhaltige Grafiken benötigte Spektrum ab), sind zukünftige Änderungen in den Klassen weniger
zu erwarten. Hinzu kommt, dass diese Klassen-Erweiterung zudem auch in der kompletten VisualQM Umgebung
durchgeführt werden müssten.
Hingegen sind neue Übersetzungsaufgaben teil der Erweiterungsanregungen, wie z.B. eine rein textbasierte
Webseite. Hier ist das Visitor-Muster vorteilhaft.
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XML
FileTreeWalker
FileTypeFilter
FileVisitor
+getDocument()
+newDocument()
+saveDocument()
+start()
1
*
1
1
Main
+main()
Schnittstelle
1
1
SVGProducer
PropertyProducer
MainProducer
+visitFile()
+visitFile()
+visitFile()
1
1
FlowContainer
+getElement()
*
1
Object
+getElement()
Symbol
Arrow
-listProperties
-listDocs
*
1
Point
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1
*
Property
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Folgende Klassen bilden das Kerngerüst des Designs:
 FileTreeWalker, FileTypeFiler, FileVisitor implementieren das Visitor-Design-Pattern (vgl. [2], S. 301).
 FileTreeWalker wandert rekursiv über das Quellverzeichnis mit den VQM-Dokumenten.
 FileTypeFiler filtert die in den Verzeichnissen enthaltenen Dateien so, dass nur VQM-Dokumente zur
Übersetzung herangezogen werden.
 FileVisitor beschreibt die Schnittstelle für die konkreten Besucher SVGProducer, PropertyProducer,
MainProducer.
 XML liefert statische Funktionen zur einfachen XML-Verarbeitung.
 Main ist die Hauptklasse, welche beim Programmstart geladen wird.
 SVGProducer, PropertyProducer, MainProducer enthalten die Schnittstelle FileVisitor und wandern
jeweils durch den Quellverzeichnisbaum um auf jeder Datei die entsprechende Aufgabe auszuführen:
 SVGProducer erzeugt die Grafik im SVG-Format.
 PropertyProducer erzeugt alle Eigenschaftsseiten zu den einzelnen Symbolen des Prozesses.
 MainProducer erzeugt die Hauptseite, welche die Grafik mit Überschrift enthält.
 FlowContainer bildet den in der VQM-Datei enthaltenen Prozess ab.
 Die Abbildung des Prozesses enthält Objekte welche entweder vom konkreten Typ Symbol oder Arrow
sind.
 Point und Property kapseln Eigenschaften eines Symbol. Point enspricht hierbei einem Punkt, welcher
für das freie Symbol benötigt wird. Property enthält alle Eigenschaften die der Anwender dem Symbol
zugewiesen hat, wie beispielsweise Prozessverantwortliche, Links, etc..
5. Technische Realisierung
5.1. Eingabeumgebung
Dokumentumwandlung durch den Webpublisher (Die Rechtecke symbolisieren Quell- und Zielverzeichnis):
Webpublisher
VQM-Dokumente
mit VisualQM erstellt
Prozessdarstellungen als
SVG-Dokumente auf dem
Webserver
 Die VQM-Dokumente befinden sich an einem zentralen Speicherort.
 Verknüpfungen innerhalb der VQM-Dokumente auf weitere VQM-Dokumente sind relativ, so dass sie im
Webserververzeichnis ebenfalls korrekt sind.
 Verknüpfungen auf Formulare, Dokumente sind absolut, so dass der Zugriff auch aus dem
Webserververzeichnis möglich ist.
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5.2. Webpublisher
 Als Parameter werden ein Quellverzeichnis und ein Zielverzeichnis übergeben. Eine Oberfläche ist nicht nötig,
da nach Programmstart keine Interaktion mehr stattfinden muss.
 Alle VQM-Dateien im Quellverzeichnis und dessen Subverzeichnissen werden übersetzt und in der gleichen
Struktur in das Zielverzeichnis übernommen.
 Pro VQM-Dokument wird eine HTML-Datei als Rahmen, ein SVG-Dokument mit Flussdiagramm, sowie mehre
HTML Dateien für die einzelnen Prozesssymbole erzeugt.
5.3. Ausgabeumgebung
 Zielverzeichnis auf Webserver, auf das per SSH zugegriffen werden kann
 Schematische Darstellung im Webbrowser
Internetseite des Studiensekretariats
Inhaltsbereich des Studiensekretariats
HTML Dokument vom Webpublisher
Navigation
SVG-Dokument / Eigenschaftenseite vom Webpublisher
Link auf weiteres SVGDokument bzw.
Eigenschaftseite zum
Symbol
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5.4. Anwendung des Webpublishers (Handbuch)
Ausführung
Der Webpublisher ist eine ausführbare JAR-Datei. Über Programmparameter können Quellverzeichnis,
temporäres Verzeichnis, sowie Serververzeichnis definiert werden. Im Quellverzeichnis befinden sich die VQMDokumente. In das temporäre Verzeichnis (targetdir) werden die übersetzten Dokumente geschrieben, bevor sie
komplett auf den Server ins das Serververzeichnis übertragen werden. Für die Übertragung auf den Server ist das
Programm PSCP.EXE, erforderlich (siehe [3]), da es intern vom Webpublisher aufgerufen wird. Werden die
Serverangaben weggelassen erfolgt die Umwandlung der VQM-Dokumente nur clientseitig.
Befehlszeile der JAR-Datei:
webpub sourcedir targetdir [host:serverdir username password]
Rechteverwaltung
Eine Rechteverwaltung kann direkt über den Webserver eingerichtet werden. Der Webpublisher unterstützt eine
beliebige Verzeichnisstruktur so dass beispielsweise die Verzeichnisse private und public eingerichtet werden
können die geheime und öffentliche Prozessdarstellungen enthalten.
Der Webserver muss nun so konfiguriert werden, dass das private Verzeichnis nur von autorisierten Personen
zugreifbar ist. Bei jedem Update werden die jeweils aktuellen Dokumente in das richtige Verzeichnis kopiert und
die Rechtevergabe bleibt automatisch erhalten.
Vorlagen
Der Webpublisher erzeugt Internetseiten basierend auf den Beiden Vorlagen main.html sowie property.html. Die
Vorlage main.html regelt das Erscheinungsbild der Hauptseite, welche die SVG-Grafik enthält. Die
Eigenschaftsseiten werden über property.html definiert.
Das Attribut webpub markiert im HTML-Quelltext die Stellen (Tags), welche durch den Webpublisher mit
seitenspezifischen Informationen gefüllt werden.
Unterstützt werden…
In property.html…
 webpub="caption" zum Einfügen der Überschrift.
 webpub="text" zum Einfügen der Symbolbeschreibung.
 webpub="properties" zum Einfügen eines Tabellenkörpers mit den Symboleigenschaften.
In main.html…
 webpub="caption" zum Einfügen der Überschrift.
 webpub="svg" zum Einfügen des passenden SVG-Dokuments.
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6. Beispiele der Prozessdarstellung
Die Informationen zur Gestaltung der Prozesse erhielten wir zum überwiegenden Teil aus Interviews mit dem
Studiensekretariat. Unterstützend gewirkt haben die bereits vorhandenen Internetseiten des Studiensekretatriats
sowie persönliche Erfahrungen mit den Prozessabläufen.
Die studentische Sicht auf die Prozesse ist für jeden zugänglich. Im Gegensatz dazu beschreibt die interne
Darstellung, den Prozess aus Sicht der Mitarbeiter des Studiensekretariats. Vertrauliche Daten können in dieser
Sicht ebenfalls enthalten sein, wodurch es nötig ist, dass die Prozessdarstellung durch eine Rechteverwaltung
geschützt ist.
Studentische Sicht auf die Eignungsfestellungsprüfung:
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Sicht des Studiensekretariats auf die Eignungsfestellungsprüfung:
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7. Literatur
[1] Balzert, Lehrbuch der Software-Technik, Spektrum Akademischer Verlag
[2] Gamma / Helm / Johnson, Entwurfsmuster, Addison-Wesley, München
[3] Putty-Internetseite: http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html
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